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241 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 64 Rezensionen

krankenhaus, liebe, arzt, berlin, freundschaft

Hilfe, ich bin Arzt

Antonia Rothe-Liermann , bürosüd° GmbH
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 05.01.2012
ISBN 9783522502917
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Lena ist Medizinstudentin und verbringt ihr praktisches Jahr als PJler im Lernkrankenhaus St. Anna in Berlin. Zum Glück kann sie sagen, dass sie mit 2 weiteren PJlerinnen, Jenny und Isa, in einer WG wohnt, wo sie die Beiden nicht nur um medizinischen sondern auch um freundschaftlichen Rat bitten kann. Denn im Krankenhaus erlebt sie ein Chaos der Gefühle. Nicht nur der Oberarzt Dr. Thalheim verdreht ihr dem Kopf, denn es gibt auch noch ihren sportlichen Patienten Manuel. Aber auch die kleine Fr. Klein macht ihr sehr zu schaffen.

Meine Meinung

Das Cover ist sehr hübsch gestaltet. Man merkt gleich, dass es sich hierbei um ein Mädchen-Jugendbuch handelt, wobei es auch gerne die Jungs/Männer lesen können. Auf dem Cover ist zur Hälfte eine junge Ärztin abgebildet, wobei man sich denken könnte, dass es sich wohl um Lena handelt. Da der Kopf der Ärztin fehlt, kann somit jeder Leser sich sein eigenes Bild machen, wie wohl Lena auszusehen hat. Was ich persönlich sehr gut finde.

Der Untertitel „Hilfe, ich bin Arzt“ passt auch sehr gut zum Buch. Denn es geht schließlich um Lenas erste praktische Eindrücke, ihre Ängste und Entscheidungen, wie sie mit Patienten umgehen wird.

Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht gehalten, so dass das Folgen der Geschichte sehr einfach fällt und auch die Lust am Lesen nicht vergeht. Dabei sind auch die recht kurzen, bis teilweise mittellangen Kapitel auch sehr hilfreich. Erzählt wird es in der Ich-Form und somit aus der Sicht von Lena, wie sie und ihre Freundinnen, Jenny und Isa, deren Klinikalltag und Privatleben erlebt. Was mich jedoch aus dieser Ansicht stört, sind die fehlenden Dialoge. Es werden schließlich immer nur die Sätze von anderen geschrieben, was jedoch Lena dazu sagen hat, wird ganz normal in der Erzählung weitergeschrieben.

Die Hauptprotagonistin ist Lena

Lena ist noch eine angehende Ärztin und erlebt im Lernkrankenhaus St. Anna ihre ersten praktischen Erfahrungen. Dabei sind ihre Gefühle und Ängste sehr gut beschrieben. Man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen, und man denkt sich, dass diese Ereignisse einem selber passieren.


Wichtige Nebencharaktere:

Jenny ist eine von ihren beiden Mitbewohnerinnen. Auch sie lernt im St. Anna Krankenhaus. Doch auf ihre etwas arrogante Art, passieren ihr auch manch so kleine Missgeschicke. Dabei kann sie sich immer auf ihre Freundinnen verlassen.
Isa ist die Dritte im Bunde. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, was schon fatale Folgen hat. Nicht im Krankenhaus, sondern auch in der Liebe muss sie großen Mut beweisen. Aber dabei kann sie immer auf den Rat ihrer Freundinnen zählen.

Beide Charaktere sind gut beschrieben, und sie dürfen in Lenas Leben nicht fehlen. Sie geben nicht nur Lena halt und Kraft, denn das gleich tut sie auch für die Beide. Allgemein sind alle Charaktere sehr gut aufeinander abgestimmt, und zeigen den Leser eine wahre Freundschaft.

Was ich noch zum Buch sagen wollte:

Ich bin durch andere Buch-Blogger auf diese Reihe aufmerksam geworden, und ich bereue es nicht. Denn schon nach ein paar Seiten hab ich dieses Buch in mein Herzen geschlossen, was daran liegt, das Lena (genau wie ich) ursprünglich aus Lübeck kommt, und dieses immer wieder erwähnt wird.

Über ein Detail im Buch musste ich regelrecht schmunzeln, wo die Autorin schreibt, dass nur Männer im medizinischen Labor arbeiten. Ehrlich gesagt, ich bin selbst MTA im Labor und führe Blutuntersuchungen durch, jedoch hab ich noch nie ein Labor gesehen, wo nur Männer arbeiten. Es ist eher anders herum, dass wir eine Überzahl an Frauen sind.


Fazit:

„Miss Emergency – Hilfe, ich bin Arzt“ ist ein schöner Auftakt der „Miss Emergency“-Reihe. Alle, die schon die TV-Serie „Doctor's Diary“ mochten, wird wohl diese Buchreihe genauso mögen. Mit Witz und Charme erlebt Lena ihre Anfangszeit als PJler im Krankenhaus. Mir selbst hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Nur leider haben mir die fehlenden Dialoge gefehlt. Jedoch bin ich schon sehr gespannt, wie es mit Lena und Co weitergeht.

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rache, furien, jugendbuch, freundschaft, liebe

Im Herzen die Rache

Elizabeth Miles , Birgit Salzmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785573778
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Auf einer Privatfeier in Ascension erfahren die Schülern der Highschool von einem tragischen Selbstmord einer Mitschülerin. Alle sind im ersten Moment geschockt, aber leben ihr Leben so gut es geht weiter. Kurz darauf lernt Chase die unbekannte schöne Ty kennen und erlebt mit ihr einen riesen Spaß. Doch was er nicht ahnt, dass sein Leben durch Ty sehr durcheinander geworfen wird. Genauso wie das Leben von Em, die mit dem Freund ihrer besten Freundin etwas anfängt. Chase und Em treffen die 3 unbekannten Mädchen, und wissen nicht, dass sie sich in großer Gefahr befinden.

 

 

Meine Meinung

Das Cover ist sehr einfach gehalten. Es zeigt ein Mädchen, wo man als erstes Denken könnte, dass es sich um Em handeln würde. Jedoch finde ich, dass später die Beschreibung weniger zu ihr passen könnte, auch weniger zu den 3 seltsamen Mädchen. Was ich jedoch sehr schön finde ist die kleine rote Orchidee auf dem Cover, die im Buch eine wichtige Rolle spielt. 

Der Schreibstiel ist sehr einfach gehalten, womit keiner Probleme haben sollte und dem Folgen der Geschichte sehr einfach fällt. Es wird unterschiedlich aus den Sichtweisen der beiden Hauptprotagonisten geschrieben, wobei jeder sein eigenes Kapitel hat. Aber auch durch den Wechsel der beiden Charakter kann man der Geschichte sehr gut folgen, da diese meistens aufeinander gebaut sind, oder kurz eine Überleitung stattfindet, so nach dem Motto: „was bisher geschah“.

Die Kapitel sind mittellang bis lang gehalten, was jedoch mit der aufsteigenden Spannung der Geschichte einem kaum auffällt, und somit die Lust am Lesen nicht vergeht. Man möchte einfach nur noch wissen, wie es weitergeht. Und mir persönlich ging es so, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Wie ich eben schon oben geschrieben habe, sind die jeweiligen Kapitel mit dem Wechsel der beiden Hauptprotagonisten geteilt. Zwar haben indirekt beide Charaktere etwas miteinander zu tun, aber jedoch bleibt jeder seiner eigenen Story übrig. 

 

Die Hauptproganoisten sind:

Em, oder auch Emily genannt: Sie ist die beste Freundin von Gabby, jedoch mit einem dunklen Geheimnis. Sie ist sehr in Gabbys Freund Zach verliebt. Und als ihr die Gelegenheit kommt, wo Gabby in die Ferien verreist, kommt sie mit Zach etwas näher. Jedoch kommt ihr Leben dadurch sehr durcheinander, wobei auch die 3 seltsamen Mädchen eine große Rolle spielen.  Em ist ein sehr gut beschriebener Charakter. Man kann sich sofort mit ihr anfreunden, denn ihre Gefühle zu den einzelnen Situationen sind sehr gut beschrieben. 

Chase: Er wohnt leider in der Unterschicht der hoch angesehenen Highschool, wobei er durch sein sportliches Können sich „hochgearbeitet“ hat. Und er würde alles versuchen, damit die anderen Schüler ihn nicht runterziehen, so wie bei Sascha, die das gleiche Versucht hat, jedoch tief gefallen ist und sich umgebracht hat. Chase lernt kurz nach einer Party Ty kennen, in die er sich gleich verliebt. Sie verbringen schöne Zeiten zusammen, doch jedoch läuft auch sein Leben nun aus der Bahn. Chase ist auch ein sehr gut beschriebener Charakter. Wie bei Em kann man sich gleich sehr gut in ihm hineinversetzen. 

Wichtige Nebencharaktere:

Gabby: Ist die beste Freundin von Em, und die feste Freundin von Zach. Was sie jedoch nicht weiß, dass sich ihr Freund und ihre Freundin immer näher kommen, als sie die Weihnachtstage und Silvester in den Ferien ist. Sie spielt in der Geschichte schon eine große Rolle, auch wenn sie kaum erwähnt wird. Denn bei ihr geht es um den Verrat der Liebe und Freundschaft.

Zach: Der Freund von Gabby nimmt im Ems Leben immer mehr Wichtigkeit an. Er kommt sehr oft mit ihr in den Kapitel vor und spielt somit auch für Em eine große Rolle. 

Ty: Ist die unbekannte Schöne, in die sich Chase „Hals über Kopf“ verliebt. Jedoch geht sie nicht auf die gleiche Highschool, und keiner kennt sie und ihre beiden Cousinen. Ihr Charakter ist auf einer Sicht sehr witzig und abenteuerlich beschrieben, auf der anderen auch mysteriös. Denn sie taucht nur auf, wenn sie es auch will. 

Im ganzen sind alle Charaktere, egal ob Haupt- oder Nebencharakter, sehr gut beschrieben, und passen stimmend zur Geschichte. Erst nach und nach, wobei auch dann die aufsteigende Spannung aufkommt, nehmen alle Charaktere miteinander Gestalt an.

Fazit:

„Im Herzen die Rache“ von Elizabeth Miles ist ein guter Auftakt für eine Trilogie. Mit ihren überzeugenden Charakteren und der zunehmenden Spannung kommt man vom Lesen nicht mehr weg, da man nur noch wissen möchte, was mit Em und Chase passiert. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kann ich es für alle Altersklassen empfehlen.

5 von 5 Sternen

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neid, familie, mord, treffende vergleiche, beste freundin

Stirbwohl

Gesa Gauglitz
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei KBV, 01.10.2013
ISBN 9783942446945
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Sophie ist die beste Freundin von Valerie. Aber genau das will sie nicht sein. Sie beneidet Valeries Leben, dass sie Glück im Beruf, mit dem Mann, ihren Kinder, allgemein in ihrem Leben hat. Wovon Sophie nicht sprechen könnte. Und somit versucht Sophie mit allen Mitteln, das Leben von Valerie zu übernehmen. Aber wird es ihr gelingen? Oder kommt doch Jemand ihr in den Weg, ihren gutdurchgedachten Plan zu zerstören?

  

Meine Meinung

Das Cover von "Stirbwohl" ist in der Farbe Rosa gehalten. Was sehr selten für einen Krimi ist. Auch auf dem Titelbild sehen wir einen Muffin, in einer rosa Verpackung. Für mich selbst würde es eher die weiblichen Leser mehr ansprechen, als die männlichen Leser. Denn meistens wird ein Buch als erstes wegen einem Cover gekauft, und danach folgt erst der Inhalt. Jedoch muss ich auch sagen, dass der Muffin schon eine gewisse Rolle spielt, wenn man erst das Buch kennt. Und man könnte sich auch fragen, ob es sich in diesem Buch um eine Person handelt, die gerne Muffins isst, oder sogar selber gerne backt.

Der Schreibstiel wurde in der Ich-Person angewendet. Als allererste würde ich sagen, dass es sich auch mehr oder weniger aus der Sichtweise von Sophie handelt, wobei es sich durch die Kapitel aus den Sichtweisen der anderen Charakteren ändert. Was ich besonders toll finde, dass sich die Autorin in verschiedene Charaktere hinein versetzt, egal ob Mann oder Frau, sondern auch als zwölfjährige Tochter, oder als verstorbene Frau. Und zum Teil wird es auch so geschrieben, als ob die Personen vor einem sitzen und ihre Geschichte selbst erzählen würden.

Die Kapitel sind mittellang bis lang gehalten. Zwischendrin sind zum Teil diese Kapitel auch mit Absätzen unterteilt. Wie ich auch schon eben geschrieben habe, wechselt jedes Kapitel den Charakter, und als Überschrift steht nur die Person dort, aus deren Sichtweise nun die Gesichte weiter erzählt wird. Leider sind meistens zwischen, sowie auch in den Kapitel die Zeitsprünge so sehr groß, dass es einem schwer fällt das Buch zu folgen.

Da es sich um einen Kriminalroman handelt, hatte ich auch mit mehr Spannung gerechnet. Am Anfang hat mich das Buch doch sehr begeistert, aber für meinen Geschmack, nahm die Spannung immer mehr ab, als dass sie aufbaut wurde.

 

Die Hauptprotagonistin ist Sophie:

Sophie ist die beste Freundin von Valerie. Sie beneidet sehr ihr Leben und tut alles, um es zu bekommen, und schreckt sowohl vor nichts zurück.

Es war schon interessant, die ganzen Pläne und Intrigen von Sophie zu lesen, um ihren Wunsch näher zu kommen. Man kann sich auch teilweise richtig gut in sie hineinversetzen, was jedoch dann durch die großen Zeitsprünge wieder vernichtet wurde.

Die Nebencharaktere:

Richard ist der Mann von Valerie und der Vater von Antonia und Eddi. Er möchte eigentlich nur seine Familie schützen und gleichzeitig nur das beste für deine Familien tun.

Antonia hat es nicht schwer als zwölfjährige Tochter einer verstorbenen Mutter Gehör zu finden, um anderen Leuten zu erzählen, was alles schief läuft und nicht stimmt. Genauso ergeht es auch der anderen besten Freundin von Valerie, Bea. Ihr Misstrauen wird verachtet.

Auch die Nebencharaktere spielen in der Geschichte eine gute und wichtige Rolle. Auch ihr Handeln und Glaubwürdigkeit kommt sehr gut rüber.

Was ich noch zum Buch sagen wollte:

Mit voller Erwartung hab ich dieses Buch gelesen, da ich es als Rezensions-Exemplar von einem Krimi-Verlag zugeschickt bekommen habe. Jedoch finde ich selbst, dass es mit einem Krimi nichts zu tun hat. Es würde eher in das Genre "Familiendrama" gehören, denn es wird eher von einer zerbrochenen Familie erzählt, die mit einer hinterhältigen Frau ein neues Glück versucht. Für mich gehört zu einem Krimi eher die Ermittlungen der Polizei, Detektiv, oder sogar eine Privatperson dazu, was in diesem Fall nicht vorkam. Es wird zwar zwischen drin mal etwas von der Polizei erwähnt, diese aber eher behaupten, "da gebe nichts zu ermitteln", und die Familiengeschichte geht weiter.

Fazit:

Von einem Krimi ist hier nur sehr wenig drin. Es handelt sich eher um ein Familiendrama, wo eine verstörte Frau versucht, in ein fremdes Familienleben einzudringen. Die Ermittlungen, sowie auch die gewisse Spannung fehlt einfach, obwohl die eigentlich Story sehr gut sein könnte. Auch die großen Zeitsprünge zwischen und in den Kapiteln bringen zum teil Verwirrung mit sich und machen das Lesen nicht einfach.

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44 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

vertrauen, findelkind, adoption, zopf, hunde

Schneeengel

Jean Little , Simone Wiemken
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Arena, 15.09.2010
ISBN 9783401502335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Min ist ein Waisenkind, was schon sehr früh ausgesetzt wurde. Sie kennt somit ihre Eltern nicht, und wurde vom Jugendamt aufgenommen. Doch durch ihre verschlossene und zurückhaltende Art wandert sie nur von einer zur anderen Pflegefamilien. Genau das passiert Min wieder kurz vor Weihnachten. Doch ihre Kinderärztin Dr. Jessica Hunter bekommt alles mit und entführt die Kleine, in eine bessere Welt. Aber findet sich Min in dieser Welt zurecht, vor allem, da sie noch einen kleinen Waisenhund das Leben retten will...

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, und wer auch das Buch gelesen hat, wird auch merken, dass es sehr gut zur Geschichte passt. Als erstes sieht man viele Schneeflocken, und somit bekommt schon der Leser den ersten Eindruck, dass es sich um die Jahreszeit Winter handelt. Auch weiterhin spielen diese Schneeflocken in einem Kapitel für Min eine schöne Rolle. Das Mädchen und der Hund im Hintergrund, könnte Min und Cassie sein.

Auch der Titel ist sehr gut getroffen. Auch wenn es an sich nichts mit Engeln zu tun hat. Jedoch spielt der Begriff "Schneeengel" für Min eine (heimliche) große Rolle.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, da es sich auch um ein Kinder-/Jugendbuch handelt. Es ist aber auch sehr Herzberührend geschrieben, so dass man jeden Gedanken oder Tat von Min nachvollziehen kann. Allgemein wurde es aus Min's Sichtweise her geschrieben. Was einen um so mehr in den Bann der Geschichte zieht.

Die Kapitel sind kurz bis mittellang gehalten. Wobei das Lesen schneller vor ran geht. Auch die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln sind nicht all zu groß, so dass man gut der Geschichte folgen kann, ohne dass sie einen verwirrt. In den Kapiteln sind dann kleine Sprünge vorhanden, die aus Min's früheren Leben stammen, aber diese passen jedoch wunderbar zum restlichen Text, so dass man sich immer mehr in diese Geschichte hineinversetzen kann.



Die Hauptprotagonis ist Min:

Min ist ein Waisenkind, was recht früh ausgesetzt wurde und immer nur zwischen den Pflegefamilien hin und her gereicht worden ist. Sie ist selbst darüber nicht glücklich und kennt das Wort "Familie" nicht. Erst als ihre Kinderärztin Dr. Jessica Hart sie entführt und ihr ein richtiges Zuhause gibt, taut die kleine Min immer mehr auf.

Dieses Buch ist aus der Sichtweise von Min geschrieben. Von ihren Zweifeln, Ängsten, Trauer, aber auch Hoffnung. Man kann sich in jeden Moment von ihr sehr gut hineinversetzen, so als ob man selbst gerade in dieser Situation ist. Das gute an ihrem Charakter ist, dass sie eigentlich nie aufgibt und somit der Erfüllung von ihren Wünschen immer dran bleibt.

Wichtiger Nebencharakter:

Dr. Jessica Hart, oder eher nur Jess genannt, ist die neue Pflegemutter der kleinen Min. Sie gibt ihr ein neues Zuhause und auch das Gefühl, geliebt und gebraucht zu werden. Sie ist keine strenge Mutter, jedoch sehr einfühlsam, und somit wünscht sich wohl jeder, egal als Kind oder Erwachsener, so eine Mutter zu haben

Tobias, oder eher nur Toby genannt, ist das Patenkind von Jess, der oft zu Besuch kommt. Er ist nur ein paar Jahre älter als Min. Aber auch seine kleinen Streiche gibt Min die Hoffnung an bessere Zeiten, genauso wie sein Mitgefühl. Ohne ihn hätte Min nie die Kraft, etwas zu trauen.

Beide Charaktere sind sehr gut beschrieben und passen sich sehr gut der Hauptprotagonistin Min an. Erst dadurch wird dieses Buch einfühlsam, aber auch spannend.

 

Was ich noch zum Buch sagen möchte:

Nicht nur, dass die Charaktere sehr gut beschrieben sind, macht das Buch lesenswert. Nein, es sind auch die Plätze, wo sich die Szenen abspielen. Es wird nicht zu viel erklärt, aber jedoch hat man ein richtiges Bild vor den Augen. Und diese Gegenden haben auch eine große Rolle in der Geschichte.



Fazit:

Dieses Buch ist nicht nur für Kinder oder Jugendliche empfehlenswert, sondern auch für die Erwachsenen. Es ist sehr gefühlsvoll beschrieben, vor allem mit der Thematik Pflegefamilien und Adoption. Es zieht einen magisch in den Bann und man kann nicht mehr aufhören weiter zu lesen, um zu wissen, wie es der kleinen Min so ergeht.

Von mir gibt es: 5 von 5 Sternen


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