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143 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

liebe, münchen, geschwister, lilli beck, nachkriegszeit

Wie der Wind und das Meer

Lilli Beck
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783764505776
Genre: Romane

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

psychothriller, berlin, stalker, susanne kliem, mord

Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei carl's books, 20.03.2017
ISBN 9783570585665
Genre: Krimi und Thriller

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75 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

charlotte link, die entscheidung, miissbuch, krimi, rezension

Die Entscheidung

Charlotte Link
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734105227
Genre: Krimi und Thriller

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128 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

paris, liebe, weihnachten, fotografie, winterzauber

Winterzauber in Paris

Mandy Baggot , Jule Schulte
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442487066
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Für mich ist es das erste Buch von der Autorin Mandy Baggot, das ich gelesen habe. Und ich muss sagen, dass ich jetzt schon ein großer Fan von ihr geworden bin. Bereits im Jahr 2016 ist ihr erster Winterroman „Winterzauber in Manhatten“ erschienen. Und diese Freude an dem einfachen Schreibstil, Beschreibungen der Charaktere und Umgebungen, hoffe ich bald auch in ihrem ersten Roman wiederzufinden. Somit ein großes Dankeschön an den Goldmann-Verlag, der mir diesen tollen Winterroman „ Winterzauber in Paris“ zur Verfügung gestellt hat.

Ich muss euch gestehen, dass ich mich regelrecht in das Cover verliebt habe. Dieses Farbenspiel aus Blau und Lila, dazu die glitzernden Schneeflocken, die Landschaft vorm Eiffelturm sowie das verliebte Pärchen finde ich richtig klasse. Es verzaubert einen mit dem Gefühl für eine harmonieren Vorweihnachtszeit mit sehr viel Liebe und Schnee. Denn in Wirklichkeit, auch die Menschen, die Schnee nicht besonders mögen, wünschen wir uns doch alle eine weiße Weihnacht. Auch generell passt dieses Cover sehr gut zum Roman. Denn diese Liebesgeschichte spielt im Paris, wo sich Ava und Julien sich kennen lernen. Julien ihr viele schöne und beeindruckende Plätze von Paris zeigt, und unter anderen auch das eine oder andere Erlebnis auf den Eiffelturm mit ihr teilt. Schon gleich nach den ersten paar Seiten konnte ich mir dieses Pärchen auf den Cover als Ava und Julien vorstellen, wie sie durch die pariser Landschaft spazieren und ein paar schöne Aufnahmen machen. Und wenn man genau auf das Pärchen schaut, kann man erkennen, dass die Frau eine Mütze trägt. Mehr kann ich dazu nicht sagen, sonst würde ich euch spoilern, aber nur eins vorweg: Diese Mütze hat eine „große“ Bedeutung für die Beiden.

Es gibt heutzutage viele Winterromane und ich muss gestehen, dass diese doch alle sehr identisch klingen. Es soll ja schließlich um die Thematik „Winter, Weihnachten und Schnee“ handeln, und so kann man doch schnell den Überblick verlieren. Auch „Winterzauber in Paris“ ist an sich ein sehr schöner Titel, jedoch geht dieser in den ganzen Winterromanen unter. Aber ich finde: Leser, die eine tolle Liebesgeschichte für die kalte Jahreszeit lesen möchten, werden trotzdem bei diesem Titel neugierig. Denn allein der Stadtname Paris erweckt einem die Hoffnung auf Liebe, die auch in Wirklichkeit diese Stadt einem übermittelt. Und eins kann ich euch nur sagen: Der Titel passt sehr gut zu einem Liebesroman, der in der winterlicher/vorweihnachtlicher Zeit spielt. Die Autorin beschreibt Paris mit einer fabelhaften Landschaft auf puren weißen Schnee, wo es hin und wieder kleine Schneeschauer gibt. Und sogar die Pariser Weihnachtsmärkte werden von Ava, Julien, Debs und Didier unsicher gemacht, so dass man selbst als Leser den Wunsch verspürt, Paris in weißer Pracht in der Vorweihnachtszeit zu besuchen.

Aber nicht nur diese weiße Landschaft übermittelt uns die Autorin in einem leichten und einfachen Schreibstil, sondern auch in den recht kurzen Kapiteln beschreibt sie hervorragend die einzelnen Charaktere. Dabei sind unsere Hauptprotagonisten Ava und Julien, aber ihre Freunde Debs und Didier, sowie Avas Mutter Rhoda und Juliens Vater Gerard und Stiefmutter Vivienne so gut beschrieben, dass man sie alle auf ihre eigene Art und Weise ins Herz schließen kann. Man kann regelrecht bei der Geschichte mitfiebern, und nicht nur wegen der Spannung aus diesem „Liebesdrama“, sondern auch mit den einzelnen Gefühlen, welche die einzelnen Charaktere übermitteln. Ich hab mich so oft in Debs wiedergefunden, mit ihrer wirren Gedankenwelt um das Thema Liebe und Treue, und in manch anderer Situation war ich wie Ava, die Lust auf was neues hat und einfach das gute Essen liebt. Und durch die einzelne Darstellung der verschiedenen Charaktere vermittelt uns Mandy Baggot die einzelnen Themen, die im Leben wichtig sind: Familie, Liebe, sowie auch Verlust und Angst. Und dabei wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Ava und Julien geschrieben, die ihre eigenen Päckchen zu tragen haben, aber doch schnell merken, dass Verschlossenheit nicht das beste Mittel ist, um mit Problemen zurecht zukommen.


Mein Fazit:

Dieser tolle Roman „Winterzauber in Paris“ ist ein absolutes Muss für diese kalte Jahreszeit. Die Autorin Mandy Baggot zaubert einen eine Art von innerliche Wärme, in dem sie uns mit in die weiße Landschaft von Paris entführt und uns eine Liebesgeschichte erzählt, die es auch in der heutigen Zeit geben könnte. Mit viel Gefühl für nicht nur die schönen Seiten im Leben, sondern auch mit der Thematik Verlust und Angst, hatte die Autorin hier einen wundervollen Winter-Liebesroman geschrieben. Als Leser kann man sich sehr schnell mit den einzelnen Charaktere anfreunden und so manche Situationen auch aus seinem eigenen Leben wiedererkennen.  

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

oxford, krimi, gastronomie, rosmarin, sterneköchin

Bloody Rosemary

Katharina M. Mylius
Buch: 254 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 21.04.2015
ISBN 9783940258519
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead Softcover 2

Robert Kirkman , Charlie Adlard
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 26.05.2016
ISBN 9783959812177
Genre: Comics

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(8.022)

9.454 Bibliotheken, 44 Leser, 8 Gruppen, 226 Rezensionen

liebe, zeitreise, fantasy, zeitreisen, kerstin gier

Rubinrot

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2014
ISBN 9783401506005
Genre: Jugendbuch

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

ehepaar, mord, melbourne, tod, anwalt

Was ich getan habe

Anna George , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei btb, 10.07.2017
ISBN 9783442715121
Genre: Krimi und Thriller

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106 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

stephan m. rother, die königschroniken, fantasy, high fantasy, esche

Ein Reif von Eisen

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499273568
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Aufmerksam auf den Start der neuen Fantasy-Reihe „Die Königschroniken“ bin ich durch den Verlag selbst geworden. Der Autor Stephan M. Rother stellte mit seiner Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse 2017 den Start der Reihe vor. Und dieses konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Somit ein großes Dankeschön an den Verlag Rowohlt, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, sowie eine tolle Vorpremiere veranstaltet haben.


Allein das Cover spricht mich schon sehr an. Vor einem schwarzen Hintergrund sieht man sofort ein Symbol mit einem Baum drauf. Sobald man den Untertitel und die kurze Inhaltsangabe gelesen hat, kann man sich gut vorstellen, dass es sich hierbei um „den Reif von Eisen“ handeln soll. Diese silbermatte Farbe könnte sehr gut das Eisen darstellen, und der Baum in der Mitte die heilige Esche, um die es sich unter anderen in der Geschichte handelt. Hervorgehoben wird es durch einen Feuerschweif, was wohl auf die Kriege zwischen den Völker hinweisen soll. Und wenn man leicht mit der Hand über das Cover streift, kann man eine Hervorhebung des „Reif von Eisen“, sowie dem Titel spüren. Für mich persönlich ein sehr schönes und schlichtes Cover, was auch sehr gut zur eigentlichen Geschichte passt, ohne das viel verraten wird.


Auch der Titel, sowie der Untertitel, passen sehr gut zur Geschichte. Es wird zwar aus 4 verschiedenen Perspektiven, aus verschiedenen Völkern geschrieben, jedoch merkt man gleich beim Lesen, dass es sich dabei um einen Machtkampf handelt. „Ein Reif von Eisen“ bezieht sich daher genauer gesagt um den Charakter Morwa, der ein Stammesführer von den Völkern des Nordens ist. Ich selbst hab es so verstanden, dass man es mit einer Krone gleichstellen könnte. Er muss nämlich seinen Nachfolger in der schweren Zeit des Machtwechsel ernennen, der dann seinen „Reif aus Eisen“ trägt. Aber nur, wenn er es selbst schafft, durch einen Sieg von allen Völker aufzusteigen. Dementsprechend denke ich, dass der Haupttitel „Die Königschroniken“ auch mit diesem Machtwechsel zwischen Morwa und seinen Nachfolger(n) zu tun haben könnte.


Zitat: „Wenn du König bist, dann musst du es sein, der die Fragen stellt. Und die anderen müssen dir antworten. Und die Antworten auf ihre Fragen musst du kennen, bevor es ihnen auch nur in den Sinn kommt, diese Fragen zum Ausdruck zu bringen.“ (Seite 36)


Die Idee hinter den 1. Band der Königschroniken verpackte uns der Autor mit 4 verschiedene Charakteren und einer spannenden Geschichte. Zwar wird man als Leser gleich ins „kalte Wasser“ geworfen und man befindet sich gleich mitten im Geschehen, doch nach ein paar Kapiteln, wo man nach und nach die einzelnen Charaktere und ihre „Missionen“ kennen lernt, ist man wie in einem Bann gezogen. Sei es der Stammesführer Morwa, der versucht, durch „Kriege“ die Völker aus den Norden unter seiner Macht zu bekommen und dabei auf die mysteriösen Frau aus dem Oasenvolk stößt, die ihm nicht mehr von der Seite weicht. Sie hilft ihm immer wieder neue Kraft zu schöpfen, denn Morwa muss nicht nur die Völker zusammen bringen, sondern auch seinen Nachfolger ernennen. Auf diesem Weg begleitet ihn seine uneheliche Tochter Sölva, die in dieser Tetralogie auch eine große Rolle spielt. Sie verfolgt gebannt die Taten ihres Vaters, sowie ihrer Brüder und versucht selbst zu entscheiden, wer wohl der Nachfolger sein könnte. Dabei freundet sie sich mit der fremden Frau an und lernt dabei, sie immer besser zu verstehen. Dabei geraten Sölva, ihre Brüder und Morwa in Gefahren und Hinterhalte, wodurch die Spannung immer mehr steigt. Auf der anderen Seite des Landes lernen wir den Charakter Leyken kennen. Sie versucht als einzige Überlebende nach einem Überfall auf ihren Volk ihre Schwester Ildris zu suchen, welche verschleppt wurde. Ihr Weg bringt sie in die Rabenstadt, welche von der heiligen Esche mehr oder weniger beherrscht wird. Sie wird erst selber gefangen genommen, aber lernt nach und nach auch die schönen Seiten des Kaiserreichs kennen. Doch sie macht dabei auch einige Entdeckungen, die auf mystische Weise nicht normal erscheinen und wohl eine Bedrohung darstellen. Als letzten Charakter dieser Tetralogie lernen wir Pol kennen, der unter ärmsten Verhältnissen in der reichen Kaiserstadt lebt. Von ihm selbst wird noch nicht viel verraten. Er wird bei einer Anhörung eines gotteslästernen Gefangen fest genommen und rechnet selbst mit dem Ende seines bisherigen Lebens. Doch die Obersten haben eine Mission für ihn. Er könnte die vergessenen Götter besänftigen, die gerade ihren Zorn verüben.


Diese 4 Charaktere tauchen immer Kapitel für Kapitel auf, welche im Wechsel im Buch vorhanden sind. Dabei sind die Kapitel nicht zu kurz oder zu lang, und jedes Kapitel ist auch für sich selbst abgeschlossen. Dabei wechseln wir immer wieder die Sicht vom Norden auf Süden des Landes, und dabei wird einem beim Lesen klar, dass die 4 Charaktere zwar in unterschiedlichen Gegenden leben, andere Missionen haben, aber doch alle das gleiche sehen und es verhindern vollen: Das Zürnen der vergessenen Götter. Der Autor bringt dabei auch in jedem Kapitel eine gewisse Spannung auf, dass man regelrecht den einzelnen Charakteren mitfiebert. Manche Stellen sind schon etwas gemein, wo gerade am Ende eines Kapitel etwas sehr unvorhergesehenes passiert und man erst mal durch die anderen Charaktere sich lesen muss, um zu wissen, wie es mit diesem einen einzelnen Charakter weiter geht. Aber das würde ich persönlich nicht als negativ ansehen, sondern steigert eher die allg. Spannung in diesem Roman. Auch dass es bei dem 1. Band um ein offenes Ende geht, kommt es einem beim Lesen nicht so vor. Ich persönlich hatte nicht das Gefühl, dass sich hier ein großer Cliffhänger befindet. Natürlich ist die Spannung gestiegen, wie es nun im 2. Band „Ein Reif von Bronze“ weitergeht, der am 24.01.2018 erscheint. Jedoch denke ich, dass man sich ohne Komplikationen im nächsten Band wiederfindet.


Mein Fazit:

„Die Königschroniken – Ein Reif von Eisen“ von Stephan M. Rother ist ein toller Auftakt zu einer Tetralogie. Durch die unterschiedlichen Erzählungsansichten der 4 Hauptprotagonisten verleiht es diesem Roman seine eigene, gewisse Spannung und man fiebert der ganzen Geschichte richtig mit. Nicht nur für Fantasy-Fans sind „Die Königschroniken“ zu empfehlen, sondern auch für die Leser, die gerne etwas in die „mittelalterliche Zeit“ mit viel Spannung und Abenteuer abtauchen wollen. Ich selbst hatte ein großes Vergnügen daran, diesen Roman für euch zu lesen und freue mich schon sehr, wenn Ende Januar es mit Sölva, Morwa, Pol und Leyken weiter geht.

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1.233 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 154 Rezensionen

liebe, paris, familie, alzheimer, holocaust

Solange am Himmel Sterne stehen

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.04.2013
ISBN 9783442381210
Genre: Liebesromane

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224 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 132 Rezensionen

thriller, serienkiller, spannung, berlin, targa

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 10.07.2017
ISBN 9783328101512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Wenn man diesen Thriller zum ersten Mal sieht, schreckt es einem als erstes ab. Das Cover ist zum größten Teil mit einer roten Farbe überzogen, die sogar leicht den Anschein auf frisches Blut hat. Und gerade das war mein Reiz an diesem Buch: Was verbirgt sich hinter diesem roten Cover?

Außerdem sieht man die Rückseite von einer Frau, woraus man aus der kleinen Inhaltsangabe schließen kann, dass es sich dabei um Targa handeln könnte. Denn dieser Charakter wird bisher als Furchtlos beschrieben und stellt sich der Gefahr. Für mich persönlich ist es auf eine gewisse Weise ein tolles Cover. Denn durch diese rote Farbe und der „geheimnisvollen“ Frau, wollte ich unbedingt mehr über diesen Thriller wissen. Jedoch denke ich, wie ich bereits im ersten Satz erwähnt habe, dass er aber bei anderen Lesern auch als abschreckend wirken könnte.


Da sich dieser Thriller in erster Line um die Undercover-Ermittlerin Targa handelt, finde ich den Titel auch recht passend. Ich hab vorher zwar noch nie diesen Vornamen gehört und somit weckte es in mir noch mehr meine Neugierde. Auch der Untertitel „Der Moment, bevor du stirbst“ ist eine sehr gute Wahl. Wie man schon in der kurzen Inhaltsangabe erlesen kann, geht es dem Mörder um die letzten Worte seiner Opfer. Aber was genau könnte dieses sein, der Moment, bevor man stirbt? Um diesen herauszufinden, muss man diesen Thriller lesen.


Was ich persönlich richtig schön finde, dass nach dem Aufklappen des Cover erst mal 2 kleine Steckbriefe von der Ermittlerin Targa und dem Mörder Falk gibt. So kann man sich noch schnell einen kleinen Überblick verschaffen, wie genau diese Charaktere ticken. So fand ich auch den Einstieg in die Geschichte nicht so schwer und konnte mich gleich viel besser mit den einzelnen Charaktere mich anfreunden.


Zitat: „Denke immer daran: Gut und Böse trennt nur ein schmaler Grat. Auf ihm zu balancieren, ist wie der Tanz auf Messers Schneide. Wenn du auf die falsche Seite springst, dann kann ich dir nicht mehr helfen.“ (Seite 138)


Im Prolog erfahren wir erst mal von 2 Zwillingsbabys, die vor einer Tür eines Krankenhauses an einem kalten Wintertag abgelegt werden. Jedoch stirbt davon in kurzer Zeit gleich ein Baby, sowie die Mutter. Ich selbst hatte mich somit auf diesen Mord eingestellt, den man zu ermitteln versucht, wurde aber gleich in den darauffolgenden Kapiteln etwas enttäuscht. Die wahre Geschichte handelt schließlich von ganz anderen Morden. Man sollte sich somit nicht zu sehr auf den Prolog konzentrieren und sich fragen, was nun mit dem Baby passiert, oder ob man den Schuldigen für diese Tat wirklich findet. Denn wenn man weiter im Roman liest, merkt man schnell, dass es sich hierbei um eine Nebengeschichte handelt, die jedoch auch sehr wichtig für unsere Hauptprotagonistin Targa ist.


Der Hauptteil in diesem Thriller geht es um die Morde von Falk Sandman, den nun Targa stellen muss. Dabei baut das Autorenduo B.C. Schiller in ihren kurzen Kapiteln immer mehr Spannung auf, dass man regelrecht in den Bann gezogen ist. Es passieren viele nicht vorhersehbare Ereignisse, die dem Leser manchmal sehr verwirren. Aus diesem Grund kann man schon schlecht in der Mitte erahnen, wie dieser Thriller nun wirklich zu Ende geht. Denn bis zur letzte Seite wird die Spannung durch die Jagd des Mörders beibehalten, die gleich am Anfang aufgebaut wurde. Behilflich dazu sind die einzelnen Charakterwechsel von Kapitel zu Kapitel. Man sieht somit die Welt nicht nur von einer Sicht aus und kann somit gut dem „Katz und Maus“-Spiel verfolgen.


Zitat: „Menschen reagieren meistens anders, als man denkt.“ (Seite 133)


Unsere Hauptprotagonistin Targa kommt einen etwas geheimnisvoll rüber. Sie hat kaum Kontakt zu ihrer Familie und hat an sich auch keine Freunde. Sie ist glücklich mit ihrem Leben auf einem Campingplatz und ihr Wegbegleiter ist ihr Hund. Durch ihre Art, keine Angst zu spüren und somit so einiges zu riskieren, arbeitet sie mit der Polizei zusammen. Die jedoch nur ihre Hilfe in Anspruch nimmt, wenn einfach kein Ausweg mehr in Sicht ist. Bei manchen Szenen im Buch hab ich sie bewundert, für ihren Mut. Ich wäre selbst wie ein Feigling einfach abgehauen, aber sie blieb standhaft und hat so einiges über sich ergehen lassen. Man schließt Targa regelrecht ins Herz und fiebert bei den Ermittlungsarbeiten mit. In manchen Szenen möchte man ihr an den Kopf schreien: Tu das nicht! Aber leider hört sie uns Leser nicht. Durch ihre angstlosen Taten bekommt die ganze Geschichte immer mehr Spannung. Und im Verlauf der Geschichte bekommt der Leser immer mehr einen Eindruck, dass sie eigentlich einer ganz anderen Sache hinterher ist.


Auch unser Mörder Falk Sandman wird hier sehr charmant, liebreizend, aber auch böse beschrieben. Seine Ideen, wie er seine Opfer quält, sind doch recht brutal. Somit bin ich froh, dass man da nicht so sehr in den bestialischen Bereich übergegangen ist. Doch die Vorstellung allein reicht, um eine Gänsehaut auf der Haut zu spüren und man leidet regelrecht mit den Opfern mit. Auch seine Art, dass er über alles die Kontrolle hat, raubte mir als Leser richtig den Nerv. Jedoch nicht im negativen Sinne. Ich hab mir selbst viele Gedanken gemacht, wie man ihm eine Falle stellen könnte, jedoch als unerfahrene Ermittlerin bin ich gescheitert. Doch auch hier hat unser Autorenduo sehr gute Arbeit geleistet: Man steckt selbst im tiefen Nebel fest und findet nicht heraus.


Auch die Nebencharaktere, die hin und wieder auftauchen, spielen für die Geschichte eine große Rolle. Auch wenn man bei manchen Charaktere fragt, was die nun mit dem Verlauf der Ermittlungen zu tun haben. Jedoch löst sich dieses Rätsel zum Ende hin und somit darf man sich als Leser nicht zu sehr verwirren lassen.


Auch die Umgebung, wo sich die Geschichte des Thrillers spielt, sind so gut nebenbei beschrieben, dass man gleich den passenden Ort vor Augen hat. Am meisten hat mich das Anwesen von Falk Sandman beeindruckt. Mit jedem weiteren Kapitel von ihm wurde mein innerliches Bild größer und klarer, so dass ich selbst immer mehr das Gefühl hatte, dass ich vor Ort bin und aus den Augen des jeweiligen Charakter sehe.


Mein Fazit:

„Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ von B.C. Schiller ist ein toller Auftakt einer Thriller-Reihe. Mit viel Spannung und einer angstlosen Ermittlerin fiebert man dem Geschehnissen regelrecht mit. Auch wenn die Morde nicht als bestialisch beschrieben werden, verursachen sie beim Lesen doch eine regelrechte Gänsehaut. Ein Thriller, den man ungern noch aus der Hand legen möchte.

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111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

thriller, mary kubica, falsche tränen, don't you cry - falsche tränen, chicago

Don't You Cry - Falsche Tränen

Mary Kubica , Rainer Nolden
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959671057
Genre: Krimi und Thriller

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468 Bibliotheken, 13 Leser, 5 Gruppen, 67 Rezensionen

sherlock holmes, krimi, bienen, england, detektiv

Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft

Andrew Lane , Christian Dreller
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.02.2012
ISBN 9783596193004
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Aufmerksam auf Sherlock Holmes bin ich durch die Mini-TV-Serie „Sherlock“ geworden, wo die beiden Schauspieler Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes) und Martin Freeman (Dr. Watson) ermitteln. Was mir besonders gut an dieser Serie gefiel, war das Ermitteln in der heutigen Zeit, jedoch ohne Verlust des gewissen britischen Humors und Sherlocks Eigenarten. Dennoch fragte ich mich immer wieder, wie es nun alles mit Sherlock Holmes angefangen hat. Wie ist er wirklich zum Ermitteln und somit zu seinem Titel „der Meisterdetektiv von London“ gekommen? Ich muss gestehen, dass ich die Erstwerke vom Autor Arthur Conan Doyle nicht kenne, sowie die weiteren Werke mit Sherlock Holmes durch verschiedene Autoren. Denn die fiktive Figur des Detektiv Sherlock Holmes ist durch seinen Erfolg in mehreren Romanen, sowie Filmen dargestellt. Meine Aufmerksamkeit hat sich dann auf die Jugendbuchreihe „Young Sherlock Holmes“ vom Autor Andrew Lane gezogen. Allein der kurze Inhalt auf der Rückseite versprach mir die Antworten zu finden, die ich gegenüber Sherlock Holmes hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht und hab nun ein besseres Bild von meinem Lieblingsdetektiv.

Wenn man den 1. Band „Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft“ in den Händen hält, merkt man gleich, dass es sich um den Meisterdetektiv handeln muss. Im Hintergrund sieht man den Big Ben mit einem Teil des Palace of Westminster. Und im Vordergrund befindet sich der jüngere Sherlock Holmes, der mit einem Schwert zum Angriff oder zur Abwehr bereit steht. Doch leider merkt man gleich beim Lesen der Inhaltsangabe, dass dieses Cover täuscht. Denn die richtige Geschichte zum Roman spielt in fernen Farnham, wo seine Verwandtschaft lebt. In der ganzen Geschichte spielt leider nur ein Teil davon in London, das ich persönlich sehr schade finde und somit auch das Cover unpassend ist. Denn man kennt Sherlock Holmes, wie er in London ermittelt. Das ist in unter anderen eine Art seines „Merkmal“ und dieses wurde leider fürs Cover benutzt. Jedoch die Abbildung von Sherlock Holmes passt sehr gut. In Laufe der Geschichte lernt man immer mehr vom jungen Holmes kennen, und auch, wie er immer mehr in Schwierigkeiten gerät. Es gibt sogar eine Szene im Roman, wo er mit diesem Schwert gegen seinen Gegner kämpft und da hatte ich gleich diese Abbildung vor Augen. Das schöne dabei ist auch, dass man nur rein grob Sherlock Holmes sieht und Feinheiten, was z.B. sein Gesicht angeht, weg gelassen wurde. Dadurch, dass die Romanfigur schon mehrere Male durch andere Schriftsteller, sowie Schauspielern verkörpert wurde, bleibt es in diesem Fall dem Leser selbst überlassen, wie er sich den Charakter bildlich vorstellt.

Auch der Titel, sowie der Untertitel passen hervorragend zum Buch. In diese Jugendbuchreihe geht es um den jüngeren Sherlock Holmes, der wohl in dem Alter von 14 Jahren ist und noch auf einer Jungenschule geht. Somit kommen keine Verwechslungen mit den erfahrenden, älteren Meisterdetektiv auf. Auch der Untertitel „Der Tod liegt in der Luft“ ist zwar am Anfang etwas verwirrend, doch schon gleich am Anfang des Romans wird dem Leser bewusst, worum es sich dabei vielleicht handeln könnte, ohne genaueres zu verraten. Denn es wird gleich im Prolog beschrieben, wie eine mystische und dunkle Wolke durch ein Fenster flieht, wo gerade jemand um sein Leben geschrien hat. Nach und nach im Verlauf der Geschichte wird dann Aufgedeckt, womit man es zu tun hat.

Dabei ist die Spannung in diesem Fall auch sehr gut aufgebaut. Als erwachsender Leser muss man bitte daran denken, dass es sich hierbei um einen Jugendroman handelt und somit die tiefere Spannung eines Krimis oder Thrillers hier nicht zu finden ist. Sie wird jedoch gleich am Anfang an aufgebaut, wo Matty den ersten Mord durch einen blöden Zufall miterlebt. Es gibt zwar immer wieder Phasen in den Roman, wo sich die Erzählung etwas in die Länge zieht, jedoch verliert Andrew Lane nie den Hauptfaden zur Geschichte und baut so die Spannung konstant auf. Dabei beschreibt er nicht nur, in welchen Situationen unsere Charaktere sich gerade befinden, sondern schreibt auch sehr bildgerecht die Umgebung. Ein England, welches im Zeitraum in den 1860er Jahren spielen könnte. In dieser Zeit reisten die Menschen noch mit Kutschen von einem Ort zum Anderen, statt Handy oder Emails gab es noch die alte schriftliche Postzustellung, wo man die Briefe noch mit einem Wachssiegel versiegelte, oder falls die Nachricht eilig war, wurde eine Telegramm gestellt. Und genau diese ganzen Details hat der Autor so gut mit in die Geschichte hinein gebracht, dass man als Leser selbst das Gefühl hat, im damaligen England zu leben. Was mich jedoch etwas störte, waren die sehr langen Kapitel. Man konnte zwar auch so sehr gut das Buch zur Seite legen und die Geschichte daraufhin weiter verfolgen. Doch an manchen Abschnitte fragte ich mich selbst, warum der Autor nur einen Absatz gemacht hat und nicht gleich ein neues Kapitel begonnen hat. So passiert in einem Kapitel sehr viele unterschiedliche Ereignisse, manchmal auch auf darauffolgenden Tageszeiten.

Die Charaktereigenschaften von Sherlock Holmes sind sehr identisch mit den älteren Holmes, den ich aus der Mini-TV-Serie kenne. Der leichte Stursinn, die schnelle Auffassungsgabe, die unermüdliche Neugierde, sowie die Liebe zu rothaarigen Mädchen. In manchen Situationen musste ich regelrecht schmunzeln, wie so manche Eigenart von Sherlock zu Leben erweckt wurde und im Laufe seines Leben beibehalten wurde. Bzw., wie der Autor Andrew Lane es geschafft hat, die Charakterzüge vom älteres Sherlock auf den Jüngeren zu projizieren.

Auch sein älterer Bruder Mycroft wird in diesem Roman erwähnt und spielt unterschwellig eine gewisse „größere“ Rolle. Schon gleich im ersten Absatz, wo Mycroft auftaucht, musste ich regelrecht lachen. Denn diese typische Redensart von ihm, mit einem leichten Anteil von Überheblichkeit und Besserwisserisch kenne ich nur zu gut aus der Serie. Somit hat sich dieser Mycroft gleich ein Platz in meinem Herzen gesichert, und dabei hatte ich gleich den Schauspieler Mark Gatiss vor Augen gehabt. Er spielt zwar selbst im Roman kaum mit, doch es ist eine wichtige Kontaktperson für Sherlock, die ihm innerlich immer wieder Halt gibt.

Etwas traurig war ich, dass leider mein persönlicher Lieblingscharakter Dr. Watson nicht vorkam. Aber durch die Serie wusste ich, dass sie sich eben erst im erwachsenden Alter kennenlernen, wo Dr. Watson durch eine Kriegsverletzung zurück nach London kommt und somit sein Weg zu Sherlock findet. Doch in dieser Jugendbuchreihe ermittelt Sherlock nicht alleine. Es gibt dabei 2 wichtige Nebencharakter, die Sherlock an der Seite stehen. Als seinen „treuen Begleiter“ steht im der Waise und Alleingänger Matthew Arnatt (kurz Matty genannt) zur Seite. Er entdeckt auch den ersten Mordfall und durch einen kleinen Zufall findet er das Vertrauen zu Sherlock und somit beginnt die Jagd nach der Wahrheit. Außerdem steht Sherlock der Lehrer Amyus Crowe zur Seite, der ihm die entsprechenden Schlussfolgerungen beibringt und somit wohl auch seine Leidenschaft zum Ermitteln verschafft.

Auch der „Bösewicht“ hatte seine typischen Charakterzüge, wie ich sie bisher bei den Gegner von Sherlock aus der Serie kenne. Und dabei hat Andrew Lane es auch geschafft, dass dieser Charakter bis zum Schluss geheimnisvoll bleibt. Man erfährt zwar so nach und nach, wer es ist und warum er diese Tat vollzog, jedoch bleibt er weiterhin im Dunkeln verborgen.

Etwas verwirrend fand ich es, dass in diesem Roman sogar sehr kurz seine Schwester erwähnt wird. Zwar nicht wirklich ins Detail genau, jedoch muss ich nun gestehen, dass ich erst ab der 4. Staffel der Mini-TV-Serie davon erfuhr, dass Sherlock und Mycroft eine Schwester haben. Aber zum Glück hat sich Andrew Lane mit den Details der Schwester noch sehr zurück gehalten und somit hoffe ich, dass ich sie bald in den nächsten Bänden vielleicht besser kennen lernen werde.


Mein Fazit:

Wer den Meisterdetektiv von London, Sherlock Holmes, in irgendeiner Art kennt, wird sich in die jüngere Ausgabe von ihm in der Jugendbuchreihe „Young Sherlock Holmes“ verlieben. Andrew Lane hat es geschafft, einen jungen Sherlock zu erfinden, der trotzdem seine Eigenarten besitzt und dadurch zum Ermitteln kommt. Mit seiner Spannung um die Mordfälle von Farnham, und die dadurch entstehenden Komplikationen von Sherlocks Leben, schafft er es bis zum Ende den Leser zu fesseln. Man fiebert regelrecht mit und man möchte nun unbedingt wissen, wie es nun in den folgenden Bänder mit Sherlock weitergeht. Ich selbst freue mich, auf ein weiteres Abenteuer des jungen Sherlock Holmes.

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Tags: fischerverlag, jugendroman, rezensio, sherlock holmes, young sherlock holme   (5)
 

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294 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

thriller, haus, psychothriller, spannung, the girl before

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, marie vareille, freundinnen, humor, manchmal ist es schön, dass du mich liebst

Manchmal ist es schön, dass du mich liebst

Marie Vareille , Gabriele Lefevre
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.06.2017
ISBN 9783328101444
Genre: Liebesromane

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(132)

206 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

liebe, buchladen, liebesroman, annie darling, london

Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Liebesromane

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oxford, christ church meadow, mord, ruderteam, heidi green

Tödliches Blau

Katharina M. Mylius
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783940258687
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt auch gut zu diesem Krimi. Man sieht die Magdalenbrücke über den Fluss Cherwell, mit einem Ruderboot in abendlicher Stimmung. Wobei sich das Blau vom Wasser sich mit dem Nachthimmel vereint. Was jedoch etwas traurig ist, dass in diesem Krimi der tote Trainer des Ruderclubs bei der Folly Bridge an der Themse gefunden wurde, und somit dieses Abbild auf dem Cover nicht ganz dazu passt. Wobei der Baustil der Brücken sehr identisch sind, jedoch besitzt die Magdalenbrücke diesen besonderen Turm. Aber daran sollte man sich nicht stören. Denn in erster Linie geht es um einen Mord im Ruderclub der Universität Oxford. Und weil man bei den ganzen Ermittlungen sich auch immer mit diesem Ruderclub sich auseinandersetzen muss, passt somit das vollbesetzte Boot auf diesem Cover richtig gut. Ganz kurz gefasst: Man erkennt sofort, dass dieser Krimi in Oxford spielt und das die Sportart Rudern wohl etwas damit zu tun hat. Somit ein sehr gut ausgewähltes Cover. Aber auch der Titel „Tödliches Blau“ passt gut dazu und somit auch zum eigentlichen Motiv. Denn wenn man sich überlegt, wieso gerade der Trainer des Ruderclubs der Universität Oxford tot in der Themse gefunden wird, hat man gleich 2 Anhaltspunkte für den Titel.

Die Geschichte fängt sofort mit dem Entdecken des toten Trainers an. Jedoch nicht als Prolog mit Ansicht des Mörders, sondern schon direkt von dem Kommissar Frederick Collins. Dieser wird, genauso wie seine Partnerin Heidi Green, telefonisch darüber informiert und sind sofort am Tatort. Und schon befindet sich gleich der Leser in den Ermittlungen des Mordes. Dabei schreibt die Autorin immer wieder aus der Sicht von Frederick oder Heidi. Mir fiel dabei aber kein bestimmtes Muster auf, von welchem Kommissar gerade die Rede ist. Es gibt mehrere Abschnitte, wo alles aus der Sicht von einem der beiden Ermittlern geschrieben wurde. Aber es gibt auch Stellen, wo sich mitten im Abschnitte die Sichtweise sich ändert. Die Autorin hat diese Erzählerwechsel so verpackt, dass es dem Leser trotzdem recht leicht fällt, der Geschichte zu folgen. Ich selbst hatte damit keine Probleme.

Katharina M. Mylius hat ihren Krimi in nur 4 Kapitel eingeteilt, welche sich mit dem jeweiligen Tag der Ermittlungen befasst. Nun denkt man sich, 4 Kapitel für 256 Seiten sind sehr lang gezogen. Sind sie auch, jedoch wurde diese noch extra unterteilt in kleinere Abschnitte. Man verliert nie den Überblick. Ich selbst hatte aber schon manchmal das Gefühl, dass so ein Tag recht lang ist und einfach zu viel passiert. Aber vielleicht hat es auch damit etwas zu tun, dass es sich hierbei um den Trainer des Ruderteam von der Oxford Universität handelt und sein Team kurz vor einem entscheidenden Rennen steht. Vielleicht würde in so einem Fall die Polizei wirklich die Ermittlungen in kürzester Zeit durchziehen. Jedoch fehlte mir am Anfang des Krimis die Spannung und ich hatte leichte Probleme, dem Geschehen richtig zu folgen. Es kommen zu viele Verdächtige auf einmal ins Spiel, so dass ich leicht den Überblick verloren hatte. Aber als ich mich erst richtig hineingelesen habe, stieg für mich auch die Spannung an. Die Ermittler hatten sich auf ein paar Verdächtige geeinigt und somit fiebert man selbst mit, wer es nun sein könnte. Als Leser hat man vielleicht auch selbst schon so seinen Verdachte, wer der Mörder sein könnte. Aber die Autorin bringt mitten drin noch einen weiteren Mord mit ins Geschehen, der wiederum alles auf den Kopf stellt.

„Tödliches Blau“ ist der 4. Fall für das Ermitterlerduo Frederick Collins und Heide Green. Ich selbst kenne die ersten 3 Fälle nicht und hatte trotzdem keine Problem, diesen Krimi als Einzelband zu lesen. Beide Charaktere werden einem so herzlich nahegelegt, dass man sogar die leichte Vorgeschichte kennen lernt. Es gibt keine Situationen, wo man denken könnte: Fehlt mir dabei das Vorwissen von den Krimis davor?

Heide Green wird als liebevolle Mutter von 2 Zwillingen dargestellt. Die manchmal ihre Arbeit vor dem Familienleben stellen muss. Dabei hat sie zwar ihre Bedenken, aber sie meistert trotzdem die Situationen. Ich könnte mir nun gut vorstellen, dass in den Bänden davor mehr auf solche Phasen in ihrem Leben drauf eingegangen wurde, da Heidi Green diese hier hervorragend meistert.

Auch unser Kommissar Frederick Collins wird als Single beschrieben, der nebenbei doch in eine gewisse Dame verliebt ist. Am Anfang weiß man nicht, um wem es sich dabei handelt, aber dieses wird auch bald aufgeklärt. Und da wird es wohl genauso sein, dass in den Bänden davor wohl von seiner schweren Trennung mit seiner Ex-Freundin und das kennenlernen der neuen Frau erzählt wird.

Aber diese Sachen spielen sich hier nur Nebenbei ab, da die Autorin das Hauptmerkt auf den Mord und die Ermittlungen gerichtet hat. Und dabei beschreibt sie auch sehr schön die Ortschaft selbst von Oxford. Ich konnte richtig gut in diesen Krimi abtauchen und fand mich selbst sehr bildlich vor der Themse wieder.

Mein Fazit:

Für echte Krimi-Fans unter euch, wird „Tödliches Blau“ von Katharina M. Mylius gefallen. Man selbst ermittelt mit, wer es sein könnte und man hat auch seinen Verdacht. Doch mit einem weiteren Mord in der Geschichte bringt uns die Autorin wieder durcheinander und somit bringt sie erneut Spannung rein. Dabei solltet ihr nicht abgeschreckt sein, dass es sich um dem 4. Fall des Ermittler-Duo Heidi Green und Frederick Collins handelt. Dieser Krimi kann man genauso gut als Einzelband lesen. Man braucht keine Informationen von den Fällen davor, um der Geschichte zu folgen.

Aber auch für Leser, die sich mit diesem Genre gerne anfreunden möchten oder es nur zwischen durch lesen, werden ihre Freude daran haben. Da der Schreibstil der Autorin sehr einfach ist und die Ermittlungen nicht so sehr ins Detailgetreue hineingehen, dass man auch als Leie es sehr gut lesen kann.

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213 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

oxford, die schule der nacht, rezension, mystery, studium

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Wer „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald in den Händen hält, wird genauso gefesselt vom Cover sein, wie ich es war. Überwiegend sieht man zwar einen dunklen, mit Wolken behangenen Himmel, der das mystische vom Titel vermittelt. Im unteren Bereich sieht man ein Anwesen, was hier wohl ein Gebäude der Oxford University sein sollte. Da ich selbst nie dort war, kann ich es euch schlecht sagen, ob es sich dort wirklich befindet. Umgeben ist dieses Anwesen von einem silbernen Zaun, dessen Farbe und Stil auch dem Titel gleicht. Zusammen mit ein paar Blättern und Blüten wirkt dieses Cover richtig magisch auf einen und zieht schon vorher seine Leser in den Bann. Wenn man dann noch den kurzen Klappentext durchliest, fragt man sich, was wohl auf diesen Anwesen von der Oxford University so mystisches passieren kann. Dieses Cover könnte nicht besser passen.

Auch der Titel ist hervorragend gewählt. Schon im Klappentext wird verraten, dass dort auf Traditionen und Privilegien geachtet wird. Denn wer kennt es nicht, sei es aus anderen Romanen oder Fernsehfilmen: Jedes College in den USA und/oder Großbritannien haben Studentenverbindungen. Zum Teil mystisch, wo man richtige Mutproben machen muss, oder eben nur ganz „normale“ Verbindungen, die mit dem Bereich zu tun haben, den man studiert. Und in diesem Roman geht es um eine Verbindung, die sich „Die Schule der Nacht“ nennt. Denn Cassandra versucht die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter aufzudecken und stößt bei ihren Recherchen immer wieder darauf.

Die Geschichte wird mit einem leichten Schreibstiel aus der Sicht von Cassie (Kurzform für Cassandra) erzählt. Wie sie überhaupt nach Oxford kam und was sie dort erlebte. Dabei wird sehr auf diesen Charakter drauf eingegangen. Sei es die Gefühle, die sie spürt, wo sie das unheimliche Päckchen für ihre verstorbene Mutter erhält, oder die ersten Eindrücke auf dem College, wo alles für sie fremd wirkt. Sogar mit ihren neuen Bekanntschaften und somit daraus werdenden Freundschaften vermittelt die Autorin dem Leser das Gefühl, als ob er selbst Cassie wäre. Dazu kommen auch sehr gut beschriebene Ortschaften mit ins Spiel. Ich selbst hatte dann das Gefühl, wenn z.B. Cassie ihre bestimmte Route joggen ging, dass ich diese selbst gelaufen wäre. Aber das liegt wohl auch daran, dass die Autorin Ann A. McDonald selbst in Oxford studierte und somit diese Ortschaft sehr gut kennt und diese Erkenntnis gut vermittelt.

Aber auch die anderen Charaktere, sei es Cassie's Mitbewohnerin, oder die reichen Mädels und Jungs, der Polizist oder ihr Bekannter aus der Bücherei... Alle Charaktere spielen ihre Rolle, auch wenn es doch am Anfang etwas verwirrend war. Denn erst im Laufe der Zeit bekommt man den genaueren Hintergrund dieser Nebencharaktere mit. Was mich persönlich nicht störte, denn so blieb diese Geschichte mystisch.

Allgemein waren die Kapitel mittellang gehalten, aber durch diese fortfahrende und gut beschriebene Story verliert man als Leser nie richtig den Zusammenhang. Selbst wenn man mal das Buch zur Seite legen musste, konnte man gleich der Geschichte wieder folgen.

Auch die Spannung baute sich von Anfang an immer mehr auf. Natürlich zieht es sich am Anfang etwas, aber man muss ja auch erst die Grundlage einer Erzählung aufbauen. Und so nach und nach stieg die Spannung immer mehr an, bis sie am Ende regelrecht „explodierte“. Man ist so auf Cassie ihre Taten gespannt, dass man regelrecht mitfiebert oder bei Misserfolgen ihr einfach aufmunternde Worte sagen möchte.

Wie ich eben schon oben erwähnt hatte, kennt man aus anderen Romanen oder Fernsehfilmen so einige Verbindungen am College. Natürlich auch mystische, die in der Art eine harte Mutprobe haben. Ich hab mir während des Lesens so einige Gedanken zum Ende gemacht, was wohl noch kommen mag. Jedoch mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet und war auch irgendwie verwirrt. Es ist zwar ein Ende, was mit einer leichten Andeutung vom Klappentext zusammenpassend, aber für mein persönliches Empfinden einfach Fehl am Platz war. Ich kann es euch nicht wirklich erzählen, denn dann verrate ich euch zu viel. Ihr müsst es einfach selbst lesen und vielleicht versteht der ein oder andere Leser das, was ich meine.

Was ich recht schön an diesem Roman finde, dass er nicht sehr mit einer Liebesgeschichte belastend ist. Es ist eher das Gegenteil, da Cassie eher für sich ist und jede Bekanntschaft erst ausschlägt. Doch, entweder hab ich diesen Teil irgendwie überlesen oder vielleicht schon wieder vergessen, aber diese eine Pärchenbildung kann ich mir im Buch mit Cassie nicht erklären. Auf einmal steht in einem Kapitel etwas mit „Schatz“, und fragte mich: Wann sind sie zusammengekommen?! Aber wie gesagt, vielleicht hab ich einen bestimmten Abschnitt im Roman nicht wirklich mitbekommen und somit wäre ich auch für eine kleine Aufklärung von einem anderen Leser dankbar.

Mein Fazit:

Wer einmal in das Collegeleben abtauchen will und sich mit geheimen Verbindungen auseinandersetzen möchte, ist dieser Roman genau richtig. Mit seinem leichten Schreibstil, aber auch mit der steigenden Spannung, fesselt er den Leser sehr. Ich selbst hatte das Gefühl, dass ich an Cassandras Seite stehe und sie bei jedem ihrer Schritte begleitete.

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Tags: ann a. mcdonald, collegeverbindungen, rezensio, schule der nach   (4)
 

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65 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

krimi, lissabon, portugiesische rache, rezensio, portugal

Portugiesische Rache

Luis Sellano
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453419452
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Portugiesische Rache“ von Luis Sellano ist der 2. Teil einer Portugal-/Lissabon-Krimi-Reihe. Und da ich bereits den ersten Teil „Portugiesisches Erbe“ gelesen habe, wollte ich nun gerne wissen, wie es mit dem Expolizisten Henrik in Lissabon weiter geht.

Meine Meinung:

Schon beim ersten Blick aufs Cover kommen einen die Erinnerungen an den ersten Teil der Reihe hoch. Man sieht einen Teilabschnitt der schönen und bunten Stadt Lissabon. Ich selbst war noch nie dort, aber durch Filme, Serien und anderen Berichten erkenne ich sofort diese farbenfrohen Gebäude. Es vermittelt einem den Eindruck, als ob man selbst durch die Gassen von Lissabon schlendert. Und genau diesen Eindruck will dieser Krimi einem auch vermitteln. Denn er handelt in vielen unterschiedlichen Ortsteilen von Lissabon. Sein es die kleinen Gassen, einer Kirche oder die Bahnhöfe der Metro. Dieses Cover lädt zu einem kleinen „Krimi-“Urlaub nach Lissabon regelrecht ein. Auch der Titel „Portugiesische Rache“ passt wieder richtig gut zur Geschichte. Da es im ersten Teil um Henriks sein Erbe ging, spielt es dieses Mal eher um einen Mord, der wohl aus Rache geschieht. Und wie sollte es auch anders sein, gerät Henrik mit seinem Antiquariat mit ins Visier der Mörder.

Was ich besonders schön an dieser Krimi-Reihe finde, womit ich leider beim ersten Teil sehr starke Probleme hatte, waren die kleinen Ortsbeschreibungen. In „Portugiesisches Erbe“ erzählte uns Luis Sellano sehr detailgetreu die Umgebungen, wo sich Henrik aufhielt. Ich war selbst noch nie in Lissabon gewesen und somit fand ich alles verwirrend. Ich musste damals zum Teil bestimmte Abschnitte nochmals lesen, um zu verstehen, wo sich diese Situationen nun abspielten. Auch in „Portugiesische Rache“ erzählt uns Luis Sellano sehr schön die Ortschaften von Lissabon. Doch er hat es so gut in die Story hinein verarbeitet, dass ich keine Probleme mit dem Lesen hatte. Ich konnte so recht gut den Geschehnissen folgen und hatte trotzdem auch das Gefühl, dass ich selbst in den Gassen von Lissabon herum spaziere, oder mich in den Cafés dieser Stadt aufhalte.

Es gibt außerdem auch wieder eine Karte von der Stadt im Einband der Klappbroschur, wo man als Leser gerne mal nachschauen kann, wo sich Henrik gerade befindet. Im ersten Teil der Lissabon-Reihe hab ich diese Karte noch oft benutzt, doch nun brauchte ich sie gar nicht mehr. Erst zum Schluss schaute ich sie mir an und versuchte nochmal in Gedanken nachzuverfolgen, wo ihn sein Weg überall hinführte.

Die Spannung in diesem Krimi hat Luis Sellano richtig gut aufgebaut und auch beibehalten. Wie es typisch für einen Krimi ist, passiert auch hier gleich am Anfang ein Mord. Und nur per Zufall als Erstretter gerät Henrik in diesen Fall. Da die Polizei in Lissabon nur leicht der Sache des Mordes nachgeht, ermittelt Henrik als Expolizist auf eigene Faust und erfährt, dass er mit seinem Antiquariat mehr mit dem Fall zu tun hat, als ihm lieb wäre. Und dadurch passieren dann Geschehnissen, die mit seinem Umfeld an liebgewonnenen Leuten zu tun haben. Luis Sellano schafft es dem Leser das Gefühl zu geben, wenn gerade etwas wieder in die richtige Bahn gelenkt wurde, dass das Leben dann nicht normal für Henrik weiterläuft, sondern plötzlich an einer anderen Stelle „zusammenbricht“. Ich war dadurch regelrecht gefesselt von der Geschichte und konnte mit diesen ewigen Spannungsbögen nicht mehr aufhören zu lesen. Man möchte einfach nur noch wissen, wie es nun weiter geht und man hofft endlich auf ein „Happy End“. Aber dieses „Happy End“ kommt einfach nicht.

Und somit kommen wir zu meinem einzigen Kritikpunkt an diesem Krimi:

Das Einzigste, was ich wirklich schade finde, ist das Ende. Ohne groß zu spoilern habe ich das Gefühl, dass dieser Krimi doch kein Ende gefunden hat und somit einen (zu starken) Cliffhänger besitzt. Mich persönlich stört es sehr, wenn ein Buch ein offenes Ende besitzt. Und ich weiß nicht, ob ich überhaupt einen Krimi kenne, wo keinen Cliffhänger vorkommt. Klar kommt somit die Neugier auf den 3. Band auf, aber diese Neugier hätte man ja auch am Ende mit einem Anfang eines neues Falles enden können. Ich hatte wirklich am Schluss das Gefühl gehabt, als ob man mitten in einem Krimi den Fernseher ausschaltet. Und das gehört sich einfach nicht!

Mein Fazit:

Wer den ersten Teil dieser Lissabon-Krimi-Reihe gelesen hat, sollte auf jeden Fall mit dem 2. Fall von Henrik in „Portugiesische Rache“ fortfahren. Man erkennt viele Charaktere vom ersten Band wieder, jedoch werden diese auch wiederum neu beschrieben, dass auch Leser, die den ersten Fall nicht kennen, auch ohne Probleme in diesen Krimi abtauchen können. Luis Sellano bringt eine fabelhafte und konstante Spannung auf, jedoch mit einem offenen Ende. Was aber vielleicht manche Leser nicht stören sollte. Für einen kleinen Kurztrip nach Portugal es ist eine schöne Lektüre, vor allem bei verregneten Tagen. Der leichte Schreibstil und die Spannung fesseln den Leser regelrecht.

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Tags: lissabon-krimi, luis sellano, portugiesische rache, rezensio   (4)
 

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232 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

thriller, mord, mark roderick, folter, post mortem

Post Mortem - Zeit der Asche

Mark Roderick
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2016
ISBN 9783596031436
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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15 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

doctor who, science fiction, k-9, fernsehserie, der piratenplane

Doctor Who

Douglas Adams
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 30.01.2017
ISBN 9783959811804
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich muss gestehen, ich hatte schon des öfteren diesen Roman in den Händen gehalten. Jedoch hat mich der Inhalt etwas abgeschreckt. Eine Geschichte des 4. Doktors, doch dabei kenne ich die Serie erst ab den Neunten. Ich fragte mich immer, ob ich es trotzdem wagen soll, jedoch blieb „Der Piratenplanet“ immer in der Buchhandlung stehen. Doch durch Zufall bin ich bei Lovelybooks auf die Leserunde gestoßen und konnte nun einfach nicht mehr widerstehen. Und nun frage ich mich manchmal, wieso habe ich mich nicht früher daran getraut.


Meine Meinung:

Auf den ersten Blick fand ich das Cover teilweise ansprechend. Es hat mich irgendwie gereizt, es zumindest in die Hände zu nehmen, jedoch fand ich es auch verstörend. Mein erster Gedanke war: Sollen die blaue und grüne Formen Regentropfen sein? Und mit diesem Gedanken hab ich mich so fest gebissen, dass ich die Wahrheit doch übersehen hab. Denn erst beim Lesen merkte ich, dass es sich dabei um Diamanten handeln soll, die eben vom Himmel regnen. Aber genau diesen Hinweis gab es ja schon in der kleinen Inhaltsangabe hinten auf dem Buch. Doch ich wollte dieses nicht wirklich wahr haben. Aber nun finde ich dieses Cover richtig genial. Denn genau um diese Diamanten, die vom Himmel regnen, dreht sich ja alles in diesem Roman.

Ebenso finde ich, dass der Titel auch perfekt zum Buch passt. Denn wer die Geschichte liest, merkt schnell, warum Zanak von einem „Kapitän“ regiert wird. Das schöne dabei ist, dass auch die Details eines Piraten nicht fehlen, so wie dessen Papagei namens Polly. Eins muss man jedoch vorweg noch sagen: diese Geschichte spielt in der Zukunft, aber man hat nicht auf den klassischen, alten Piraten verzichtet. Und diese Idee finde ich richtig klasse. Außerdem wird auch beim Lesen einem bewusst, wieso der Doktor auf Zanak und nicht auf Calufrax gelandet ist. Und genau um diese beiden Sachen dreht sie dieser Roman: Zanak und der Kapitän. Einen passenderen Titel kann es dafür wirklich nicht geben.

Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, waren die ersten Sätze im Buch: „Dieser Roman basiert auf den ersten Skriptentwürfen von Douglas Adams. Also ist er wahrscheinlich nicht das, was Sie erwarten.“ (Seite 5)

Ich machte mir nun Gedanken, ob es sich hierbei doch eher um eine Art Drehbuch handeln würde, doch dieses war nicht der Fall. „Der Piratenplanet“ ist trotzdem ein Roman, der jedoch aus einer Erzählersicht geschrieben wurde. Der nicht nur Details auf die Story legt, sondern auch immer mal zwischen drin, wie eine Art kleine Kommentare, das Aussehen oder die Persönlichkeit einer Gestalt erzählt. Auch die allg. Szene werden aus einer Sicht beschrieben, als ob man es mit erlebt hätte. Mir persönlich gefiel dieses besonders gut. Ich bin somit nicht in die Geschichte im Buch versunken, sondern hatte eher das Gefühl, als ob ich mir diese „Doktor Who“-Folge im Fernsehen ansehen würde.

Was ich jedoch etwas traurig fand, wiederum auch schön, dass es nicht so viel aus der Sicht des Doktors erzählt wird. Man erfährt viel mehr über die Bewohner des Planeten Zanak, über den Kapitän und seinen Zorn, sowie von der Begleiterin Romana und dem kleinen Roboterhund K-9. Doch wenn es einen Abschnitt gibt, wo es aus der Sicht des Doktors erzählt wird, ist dieser typische, britische Humor dabei. Der Doktor hat immer eine „kluge“ Antwort parat, um sich aus einer Zwickmühle zu befreien. Oder zumindest tut er oft so, dass er die Kontrolle hat. Besonders erfreut hat mich der Satz „Hallo, ich bin der Doktor“, als er sich zum ersten Mal dem Kapitän vorstellte. Denn genau dieser Satz ist im Remake auch geblieben und somit ein Markenzeichen für diesen Charakter. Was ich außerdem gut finde, dass man auch etwas auf die TARDIS eingeht. Denn wer die Serie kennt, weiß ganz genau, dass die TARDIS nicht nur ein „Raumschiff“ ist, sondern auch ein Eigenleben führt. Und das hat James Goss besonders gut rüber gebracht. Dadurch ist mir die TARDIS noch ein Stück näher ans Herz gewachsen. Allgemein kann ich nur sagen, dass alle Charaktere so gut beschrieben sind, dass man sich richtig gut in deren Persönlichkeit hineinversetzen kann und somit auch jeder auf seine Art und Weise sympathisch ist. Egal ob Bösewicht, oder ahnungsloser Bewohner des Planeten.

Am Anfang hab ich mir gedacht, wie James Goss es vollbringen kann, die Spannung, die es in einer Folge der Serie gibt, auf 400 Seiten aufrecht zu erhalten. Jedoch wurde ich dadurch nicht enttäuscht. Er baut langsam die Spannung auf und sobald er an seinem Höhepunkt ist, schafft er es immer wieder mit kleinen unerwarteten Geschehnissen, diese Spannung aufrecht zu halten, oder sogar zu steigern. Ich hab selbst regelrecht mit gefiebert und war selbst in machen Situationen ratlos, was der Doktor noch unternehmen will. Und genau das macht nämlich „Doktor Who“ aus. Auch dadurch, dass die Kapitel doch recht überschaubar sind, es zwar manchmal von einem zum anderem Charakter wechselt, wird die Geschichte am Stück einfach weiter erzählt. Man gerät nicht ins Grübeln, was nun vorher passiert war, um das eben gelesene zu verstehen. Für mich ist es ein wahres Kunstwerk, aus den Skriptentwürfen einen spannungsreichen, typischen „Doctor Who“ Roman zu schreiben.


Mein Fazit:

Für alle „Doctor Who“-Fans ist es ein Muss, dieses Buch zu lesen. Auch wenn ihr, wie ich selbst, den 4. Doktor nicht kennt, werdet ihr es lieben. Denn an sich hab ich erst gemerkt, dass doch vieles mit dem Remake von den Staffeln aus dem 80iger Jahren gleich geblieben ist. „Der Piratenplanet“ von James Goss ist eine lustige, spannungsreiche, sowie auch dramatische Geschichte, die typisch für den Doktor ist.

Für die Leser, die noch nichts mit „Doktor Who“ zu tun hatten: Schreckt nicht gleich zurück. Ich selbst kann euch leider nicht sagen, ob ihr vielleicht Probleme mit dem einen oder anderen Charakter habt, weil ihr vielleicht ein paar Infos aus der Serie braucht. Aber wer Sciencefiction mag, sollte auch mit dieser Geschichte keine Probleme haben.  

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Tags: 4. doktor, cross cult, der piratenplane, doctor who, douglas adam, james goss, k-9, rezension, romana   (9)
 

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1.137 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 166 Rezensionen

dystopie, infernale, mördergen, sophie jordan, jugendbuch

Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 15.02.2016
ISBN 9783785581674
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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265 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

thriller, mord, düsseldorf, krimi, serienmörder

Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin ja ein großer Fan vom Autor Arno Strobel. Mit meinem ersten Psychothriller „Das Rachespiel“ hat er mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Auch die Zusammenarbeit der Autorin Ursula Poznanski gefällt mir sehr. Doch nun wagt Arno Strobel etwas Neues: Eine Thriller-Trilogie.

Meine Meinung:

Auch wenn es sich hierbei um einen Thriller, statt einem Psychothriller, handelt, ist Arno Strobel seinem Cover treu geblieben. Ein dunkler Hintergrund, der Titel mit einer helleren Farbe hervorgehoben, und mit einem Abbild von einem Menschen. Wer „Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders“ in den Händen hält und dieses Cover sieht, brauch erst gar nicht zu schauen, wer der Autor ist. Denn für diese Markenzeichen ist er bekannt und sprechen auch für seine guten Psychothriller.

Was jedoch etwas anders ist, ist der Titel. Denn zum ersten Mal findet man einen Untertitel: Im Kopf des Mörders. Das hat mich als erstes sehr neugierig gemacht, denn soetwas sieht man eigentlich nicht bei seinen Werken. Jedoch hat dieser Untertitel seinen Sinn, denn wenn man sich nun genauer über diesen Thriller sich imformiert, wird man darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um eine Trilogie handelt. Und wer bisher schon Trilogie oder Reihen gelesen hat, weiß auch, dass es dabei meistens immer Untertitel gibt.

Aber kommen wir nun wieder zu unserem Titel „Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders“. Schon relativ am Anfang kann man sich gut vorstellen, warum man sich für diesen Titel entschieden hat. Denn die Leichen sind unteranderem mit Schnittwunden übersäht. Ich selbst hab mir dabei gedacht, dass es damit einen Zusammenhang hat, jedoch verrät uns Arno Strobel am Ende sogar einen kleinen Hinweis, warum er sich für diesen Titel entschieden hat. Und den kann ich euch leider nicht verraten, somit erliest es euch selbst.

Mit dem Untertitel „Im Kopf des Mörders“ hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Ich selbst dachte eher, dass man viel mehr aus der Sicht des Mörders sieht. Was aber jedoch nicht wirklich mit der Inhaltsangabe zum Buch passt. Denn es wird im größten Teil wirklich vom jungen Ermittler Max Bischoff erzählt, und es gibt, wie in seinen bisherigen Werken, nur kleine Kapitelansichten aus der Sicht des Mörders. Dem entsprechend finde ich es etwas unpassend, da man sich eben auf etwas einstellt, was leider nicht vorhanden ist.

Wer schon eins von Arno Strobel Werken gelesen hat, weiß ganz genau, dass im Prolog immer etwas aus der Sicht des Mörders oder des Opfers geschrieben wird. Da ist er auch bei diesem Thriller treu geblieben, womit er gleich die Spannung am Anfang aufbaut. Zwar wird ab den 1. Kaptiel erst wieder etwas anderes geschehen, jedoch bekommt man immer mehr einen Eindruck, was sich der Prolog mit der Geschichte auf sich hat. Etwas traurig darüber bin ich nur, dass er es dieses Mal nicht richtig geschafft hat, die Spannung aufrecht zu halten. Es gibt dabei leider immer kleine Kapitel, wo es wieder bergab geht. Von der Geschichte her passt es trotzdem gut zusammen und es gibt auch alles einen Sinn. Denn es gibt immer wieder kleine Teile aus dem Privatleben vom Max Bischoff, wodurch eben etwas „Ruhe“ in die Geschichte gebracht wird. Doch diese Ruhe kann trügen. Denn der Schluss hat es in sich und vorallem anders als man es sonst kennt. Ich selbst war schockiert über das Ende und dachte mir, dass kann doch jetzt nicht alles wahr sein. Denn ich möchte nur eins vorweg sagen, ohne zu spoilern: Müssen Bücher immer ein „Happy End“ haben?

Mit den Charakteren bin ich eigentlich recht gut zurecht gekommen. Dadurch, dass es aus der Sicht von Max Bischoff erzählt wird, gewinnt man ihn sehr schnell ins Herz. Womit ich etwas Probleme hatte war der Charakter von Horst Böhmer. Was ich selbst etwas unsympatisch finde, dass er im ganzen Buch immer nur Böhmer genannt wird, und alle anderen Charakteren mit Vornahmen. Er wird eh als etwas ältere Generation beschrieben und mag nicht besonders die neue Technologie. Vielleicht sollte es aus Respekt gegenüber diesem Charakter sein, dass man ihn nur mit Nachnamen erwähnt. Aber wie gesagt, ich hatte damit große Probleme und tat mich manchmal echt schwer, wenn mittendrin in einem Satz Böhmer stand. Denn es gab leider nur eine Stelle, wo er mal wirklich beim Vornamen genannt wurde. Aber vielleicht wird es mit den anderen Teilen besser, da ja auch die Partnerschafft von Max Bischoff und Horst Böhmer nun vertrauter wird.

Im ganzen würde ich eher sagen, dass es sich statt einen Thriller und einen Kriminalroman handelt. Denn dieses Mal beschreibt uns Arno Strobel mehr die Gegend, das Aussehen der Leichen (wo ich manches mal doch innerlich zurück gezuckt habe), und vorallem die Ermittlungen. Was ich an sich auch nicht schlecht finde. Denn der lockere (aber detalierte) Schreibstil von Arno Strobel ist trotzdem auf seine Weise sehr fesselnd, so dass man auch Pausen zwischen den Geschichten einlegen kann. Jedes Kapitel schließt an den Folgenden an, somit muss man nicht erst viel überlegen, was nun vorher schon alles passiert ist.

Mein Fazit:

Wer sich zwischen drin gerne „leicht gruseln“ möchte und vor bestialischen Morden nicht zurück schreckt, sollte es lesen. „Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders“ von Arno Strobel ist keins seiner typischen Werke. Auch wenn es mehr in die Richtung eines Kriminalroman geht, fesselt uns Arno Strobel mit seiner Geschichte sehr. Es ist ein guter Auftrakt für eine Trilogie, und ich bin schon sehr gespannt, wie es nun weiter geht.

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Tags: arno strobe, fischer verlag, im kopf des mörder, tiefe narbe   (4)
 

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308 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 111 Rezensionen

smoke, rauch, london, fantasy, dan vyleta

Smoke

Dan Vyleta , Katrin Segerer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei carl's books, 13.03.2017
ISBN 9783570585689
Genre: Fantasy

Rezension:

 Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich vom Verlag selber. Mit einer Email wurde mir dieses Buch recht schmackhaft gemacht, besonders weil ich momentan gerne viel über England, besonders London lesen möchte. Und schon allein das Cover hat mich sehr davon überzeugt. Somit ein großes Dankeschön für das Leseexemplar.

Jedoch muss ich gestehen, dass ich kurz nach der Hälfte des Buches mit dem Lesen abgebrochen habe. Der Inhalt faziniert mich sehr, jedoch finde ich, man muss dieses Buch in Ruhe lesen. Der Schreibstil ist sehr historisch und teilweise auch poetisch, was an sich auch gut zum Buch passt. Nur leider hab ich wenig Zeit, um in einer Tiefenruhe zu lesen, und konnte mich somit nur sehr schwer auf diese Geschichte konzentrieren.


Meine sonstige Meinung zum Buch:

Allein das Cover ist für meinen Geschmack sehr schön gehalten. Man sieht im düsteren, dunkleren Braun- und Blauton den Big Ben von London, sowie deren Palast. Ich als großer London-Fan hab mich sofort in dieses Cover verliebt. Dadurch hab ich bloß gedacht, dass die Geschichte auch mehr in London spielt. Jedoch soweit ich nur gekommen bin, dient London nur als ein Ort des „Bösen“ und die ganzen Schüler befinden sich auf ihren Elite-Internat weiter weg von London. Nur mit einem kleinen Besuch, wo die Schüler erst mit dem Zug anreisen müssen, spielt die Geschichte in der Hauptstadt. Es kann jedoch sein, hätte ich „Smoke“ zu Ende gelesen, dass das große Finale in London spielt. Jedoch gab es bis dorthin keine genauen Ansatzpunkte dafür. Aber gerne lasse ich mich von anderen Lesern aufklären, wie es nun zu Ende ging.

Der Titel passt ideal zum Buch. Denn es geht ja um den Rauch, den die Menschen verlieren, sobald sie „böse“ und „lüsterne“ Gedanken haben. Ich selbst hätte da gerne noch einen Untertitel gehabt, wie z.B. „Das Böse in uns“ oder so. Denn viele Leser suchen sich ein Buch nach dem Cover, sowie nach dem Titel aus. Und dafür finde ich persönlich, wäre nur „Smoke“ nicht so stark aussagekräftig. Denn ich selbst hatte mich in erster Linie nur wegen dem Cover für dieses Buch interessiert, wodurch ich erst danach die Inhaltsangabe gelesen habe. Mit einem Untertitel wäre vielleicht noch eher mein Interesse geweckt worden.

Wie ich bereits oben erwähnte, hat mich selbst der Schreibstil etwas gestört. Dafür, dass es ein Jugendroman ist, ist der Schreibstil doch recht anspruchsvoll. Manchmal sogar leicht poetisch. Was ich jedoch schön finde, dass der Autor die ganzen Gespräche der Charaktere wie aus dem 19. Jahrhunderts wiedergegeben hat. Jedoch konnte ich auch durch die etwas zu langen Kapiteln, und dem darauf folgenden Ansichtserzählungen der Charaktere (ohne genaueren Hinweis, um wem es nun genau geht), nicht ganz der Geschichte folgen. Manche Abschnitte musste ich leider mehrmals lesen, oder erst spät am Abend, wo es um mich herum eine komplette Stille ist und ich mich einzig und allein auf den Text konzentrieren konnte. Das finde ich sehr schade, denn ein Jugendroman sollte ja auch für Erwachsene ansprechbar sein. Und Erwachsene haben leider nicht so viel Freizeit wie Schüler und lesen ihre Bücher gerne zwischendurch. Aber es gibt auch Jugendliche, die gerne auch ein Buch nur für zwischendurch lesen, und da denke ich, werde wohl auch einige Leser wieder abspringen.

Was mich selbst etwas verwirrt hat, ist der Anfang der Geschichte. Man wird sofort in ein Geschenis hineingeworfen, ohne genau zu wissen, wieso und weshalb. Wäre es nicht der Anfang gewesen, hätte es besser gepasst. Ich war total verwirrt und hatte da schon überlegt, ob ich mit dem Lesen gleich wieder abbreche. Jedoch hab ich dem Buch trotzdem noch eine Chance gegeben und mich am Wochenende noch mal in Ruhe mit dem Anfang beschäftigt. Es gibt ja viele Bücher, wo der Anfang mitten in einem Geschehen passiert. Jedoch muss ich dazu sagen, dass man gleich in den Folgenden Kapiteln etwas mehr aufgeklärt wird. Und dieses Gefühl, mit dem Aufklären von Thomas und Charlie und dieser „Nachtprobe“, fehlte mir. Auch, weil gleich direkt vom Rauch erzählt wurde, und ich eben nicht wusste, was ist jetzt genau der Rauch. Wo genau kommt er her? Wieso hatte Thomas Angst, als er aufwachte, dass sein Bett voller Ruß ist? Damit hab ich mir wirklich sehr schwer getan.


Mein Fazit:

Ich selbst werde zu einem späteren Zeitpunkt „Smoke“ von Dan Vyleta noch mal eine Chance geben. Da denke ich eher an die Zeit, in der man Urlaub hat und somit weniger um die Ohren hat. Denn an sich ist es eine tolle Idee, was sich der Autor überlegt hat. Und dabei würde ich nun gerne wissen, was es nun mit dem Rauch auf sich hat. Jedoch finde ich, sollte man wirklich dieses Buch in Ruhe lesen und nicht für Zwischendrin für die Bahnfahrt oder im Wartezimmer beim Arzt.

Mehr kann ich euch dazu leider noch nicht sagen, weil ich euch auch dieses Buch nicht schlecht machen möchte. Nur falls ihr auch Interesse an „Smoke“ habt, dann überlegt es euch wirklich, ob ihr diese Ruhe zum Lesen habt.

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kindesentführung, thriller, entführung, drama, familie

Es beginnt am siebten Tag

Alex Lake , Stefanie Kruschandl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959670555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Für mich persönlich ist das Cover nicht sehr ansprechend und verrät auch nicht wirklich etwas über die Geschichte. Was man nur sieht, ist in kleines Mädchen an einem trüben Tag, welches auf einer Schaukel sitzt. Ich selbst hab mir dabei die kleine Anna vorgestellt, wie sie auf dem Schulgelände auf ihre Mutter wartet und dann spurlos verschwand. Jedoch dieses Wissen haben wir bereits schon vom Klappentext. Es soll wohl mehr verdeutlichen werden, dass es hierbei um eine Kindesentführung geht. Doch an sich hat dieses Cover nicht so wirklich einen Bezug auf die Story. Denn leider wurde nie erwähnt, dass die kleine Anna auf einer Schaukel saß, oder eben von einem Kinderspielplatz entführt wurde. Dadurch hab ich mir auch einen kleinen falschen Eindruck vorweg von diesem Buch geholt. Ich bin nämlich eher mit der Erwartung dran gegangen, dass die Geschehnissen komplett mit der kleinen Anna zu tun haben, auch nachdem sie wieder unverletzt auftaucht. Doch dann dreht sich die komplette Geschichte und man erfährt eher, dass es sich hierbei eher um die Rechtsanwältin Julia dreht. Somit wäre doch eine entsetzte Mutter, die verzweifelt ihre Tochter sucht, nicht ein passendes Cover gewesen?

Jedoch der Titel „Es beginnt am siebten Tag“ finde ich wirklich klasse. Sobald ich den Titel gelesen hatte und gleich darunter auch den Genre-Hinweis Thriller sah, fragte ich mich: Was beginnt am siebten Tag? Und das hat meine Neugier geweckt. Durch einen kleinen Blick auf die Inhaltsangabe war ich immer mehr verwirrt, da diese auch nichts wirklich verriet. Man hat zwar seine persönliche Vorahnung, was geschehen könnte, doch um diese eventuell zu bestätigen, muss man erst dieses Thriller lesen. Und dieses Phänomen, dass ein Titel einen Leser in den Bann ziehen kann, finde ich wirklich klasse. Tatsächlich dreht sich die Geschichte auch im 2. Teil um das Leben der Nina, Annas Mutter. Nach dem 7. Tag ist die kleine Anna wieder heile zu Hause angekommen, jedoch kommt einfach keine Ruhe in Ninas Leben rein. Schade dabei ist, dass der Titel sich leider erst so richtig ab den 2. Teil des Buches sich bezieht. Vielleicht hätte man den 1. Teil mit der Kindesentführung nicht so sehr in Länge ziehen sollen.

An sich finde die Idee zum Thriller auch nicht schlecht. Besonders der erste Teil des Buches hat mir besonders gut gefallen. Dabei handelt es sich um die Tage, wo die kleine Anna verschwunden war. Obwohl ich selbst keine Kinder habe, konnte ich mich sehr gut in Julia hineinversetzen. Ihr Gefühlschaos, Verzweiflung und das eigene Handeln sind hier besonders gut beschrieben. Ich war regelrecht gefesselt und verstand selbst die Welt nicht mehr. Erst verschwindet das Kind und die eigene Familie stellt sich gegen sie. Die Polizei findet keine richtige Spur, was Julia immer mehr in die Verzweiflung treibt. Das schöne dabei ist auch, dass immer wieder kleine Kapitel von der Sicht des Entführers auftauchen. Jedoch sind sie so beschrieben, dass sie kaum etwas verraten und man selbst als Leser regelrecht in den Bann gezogen wird. Die Spannung steigt dabei immer mehr an und man fragt sich: Wann taucht Anna wieder auf? Und vor allem: Was hat der Entführer vor und stellt keine Forderungen, wie zB ein Lösegeld? Als dann Anna im 2. Teil des Buches wieder auftaucht, merkte ich, dass sich die Geschichte total wendet. Anna spielt auf einmal nur noch eine Nebenrolle und dabei verlor es auch an Spannung. Es gab immer wieder Strecken, die etwas in die Länge gezogen wurden und somit machte es mir teilweise auch keinen Spaß mehr, es weiter zu lesen. Mit dieser schnellen Wendung der Geschichte hab ich nicht gerechnet, vor allem, in welche Richtung sie ging. Dadurch war ich auch etwas enttäuscht. Doch zum Schluss hin kam wieder die Spannung mit einem teilweisen „überraschenden“ Ende. Denn leider wird auch im 2. Teil recht schnell verraten, wer nun der Entführer ist und was seine Zwecke dafür waren. Es war dann nur noch reines ermitteln und festnehmen des Entführer, was aber durch spannungsreiche Situationen gut hervor geholt wurde.

Mein Fazit:

„Es beginnt am siebten Tag“ von Alex Lake ist ein Thriller auf eine besondere Art. Egal ob man Kinder hat oder nicht, der Schriftsteller bringt einem das Gefühlschaos von einem verschwunden Kind so nahe, als ob man es am eigenen Leib erfahren würde. Mit kleinen Zwischenblicken vom Entführer und teilweise große Spannungsbögen kann er einen gut in den Bann ziehen. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass dieser Thriller nicht nur um das entführte Kind Anna handelt, sondern ein ganz anderes Ziel vor Augen hat. 

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Tags: alex lake, es beginnt am siebten tag, harpercollins, kindesentführung, rezension   (5)
 
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