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glaube, imkamp, politisch unkorrekt

Sei kein Spießer, sei katholisch!

Wilhelm Imkamp , Regina Einig
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kösel, 24.06.2013
ISBN 9783466370719
Genre: Sachbücher

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blue ridge mountains, denise hunter, gebet, glaube, abenteuer

Hüter meines Herzens

Denise Hunter , Anja Lerz
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Brendow, J, 24.01.2018
ISBN 9783961400324
Genre: Romane

Rezension:

Sie würde es glauben. Vielleicht ergab nicht alles Sinn für sie - wie Gott jemanden wie sie lieben konnte. Oder warum Er manche Dinge zugelassen hatte, die geschehen waren. Vielleicht musste sie nicht alles verstehen. (Seite 258)

Meine Meinung

„Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende.“ Zwar nicht mit diesen Worten, doch diesem Sinn gehen viele Romane zu Ende. Aber kann man sich dessen immer so sicher sein? Vor allem, wenn es „bis zu ihrem Ende“ noch viele, viele Jahre sind?

Nun, für Noah und Josephine war das Happy End bald zu Ende, sie waren geschieden. Dachten sie jedenfalls, bis ein Brief des Finanzamtes sie darauf brachte, daß die Scheidung anscheinend nie rechtskräftig geworden war. Mühsam unterdrückte und überwunden geglaubte Emotionen kochen wieder hoch, als Noah dies feststellt - keine guten Voraussetzungen für eine friedliche Lösung. Doch eine Lösung muß es geben, und um diese zu beschleunigen, fährt Josephine mit den Papieren zu Noah in die Berge auf seine Ranch. Eine Unterschrift, alles zum Gericht und endgültig fertig.

Doch das Schicksal hat etwas anderes mit den beiden vor. Denn es kommt ein verspäteter Wintereinbruch, wodurch sie in dem einsamen Haus eingeschlossen und auf sich gestellt sind. Auf so engem Raum kann man sich praktisch nicht aus dem Weg gehen, weshalb es nicht ausbleibt, daß unausgetragene Konflikte an die Oberfläche kommen. Die Handlung entwickelt sich mit ungemeiner Folgerichtigkeit, viel Unausgesprochenes vergrößert die Distanz eher denn daß sie verkleinert wird. Wir Leser habe dabei den Vorteil oft beide Seiten zu kennen - es ist erschütternd zu lesen, wie einfach Mißverständnisse zu klären wären, würde man nur alles im richtigen Moment aussprechen.

Aber richtig kritisch in des Wortes mehrfacher Bedeutung, wird es erst, als ein Pferd ausreißt und sie sich auf die Suche machen. Ein Unglück kommt zum anderen, und so stranden sie irgendwo im Nirgendwo, ohne Ausrüstung mitten in den verschneiten Bergen. Noah kommt zwar seine Ausbildung als Marine zu Hilfe, aber ohne Hilfsmittel ist er dennoch bald mit seinem Latein am Ende. Es bedarf dieser lebensgefährlichen Extremsituation, um schließlich alle Karten auf den Tisch zu legen. Denn wenn alles verloren ist, kann man nichts mehr verlieren.

Sehr nachvollziehbar hat die Autorin den Kampf und das langsame, aber sichere Verlieren gegen die Unbill der Natur beschrieben. Im warmen Wohnzimmer sitzend, wurde es mir zusehends selbst kalt und fast konnte ich die Erfrierungen, die die beiden erlitten, spüren. Dabei trugen allerdings auch die Erzählungen im Buch über das, was früher geschehen war und Josephine so handeln ließ, wie sie es denn tat, gehörig zum Schauder, eher schon zum Grauen, bei. In gekonnter Weise greift die Autorin sehr ernste Themen auf. Dennoch empfand ich das ganze Buch hindurch, selbst in ausweglos erscheinenden Situationen, eine positive Grundstimmung, wodurch mich das Buch so gefesselt hat, daß ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Bis kurz vor dem Schluß stand immer wieder auf der Kippe, wie die Geschichte ausgehen würde. Es wird mehr als deutlich, welche verheerende Wirkung ein Wort zu viel - oder eines zu wenig - in der falschen Situation haben kann.

Insgesamt ein fesselnder Roman, in dem es um Grundfragen von Schuld und Vergebung geht und deutlich wird, daß es nicht umsonst im Eheversprechen „in guten wie in schlechten Tagen“ heißt. Ein Aspekt des Happy Ends, der heute vielfach vergessen wird und den die Autorin dankenswerterweise zum Thema ihres empfehlenswerten Buches gemacht hat.


Mein Fazit

Ein gut lesbarer Roman über eine Liebe in der Krise. Über Schuld, Vergebung, zweite Chancen. Und darüber, daß es sich lohnt, für sein Glück zu kämpfen.

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alice bailey, befreiung, bewußtseinserweiternde drogen, bibel und kosmologie, 1-dimensionale gravitationsfelder

Expedition zum Ursprung

Albrecht Kellner
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Fontis, 01.02.2018
ISBN 9783038481379
Genre: Biografien

Rezension:

Den Trugschluss, dass die Naturwissenschaft die Erklärung für den Ursprung allen Seins liefern würde, hatte ich noch relativ leicht durchschauen können. (Seite 56)

Meine Meinung

Wer sucht nicht nach dem Sinn des Lebens, oder zumindest nach dem Sinn des eigenen? Vermutlich die meisten Menschen beschäftigen sich während ihres Lebens mehr oder weniger intensiv mit diesen Fragen, finden nicht gleich eine Antwort - und gehen zum „Tagesgeschäft“ über. Nicht so der Autor. Ihn treibt die Frage nach dem Sinn so stark um, daß er sein Studienfach danach auswählt, ob diese Frage beantwortet werden kann. Das war der Grund für sein Physikstudium - denn die Physik muß doch erklären können, was die „Welt im innersten zusammen hält“. Doch je weiter er in seinem Studium fortschreitet, um so mehr erkennt er, daß die Naturwissenschaft seine Fragen nicht beantworten kann und wird, denn die Frage nach dem Sinn gehört schlicht und ergreifend nicht zum Inhalt des Fachs. Die Physik beschreibt wissenschaftlich Vorgänge, aber sie erklärt nicht die Dinge dahinter. Warum (im Sinne des letzten Sinnes, nicht des zugrunde liegenden physikalischen Gesetzes) etwas so ist, wie es ist bzw. sich so verhält, wie es sich verhält.

Aber genau das wollte der Autor wissen, er brach das Stipendiatsstudium in den USA ab und machte sich auf die Suche. Wie sich diese Suche gestaltete, was er dabei alles erlebte, welche Umwege er in Kauf nahm und wie er schließlich fündig wurde: das erzählt Albrecht Kellner in seinem Buch, das 2010 erstmals erschienen ist und nun in einer bearbeiteten und erweiterten Neuauflage vorliegt.

Er beginnt seine Suche in der Physik, es bleibt demzufolge nicht aus, daß Sachverhalte aus seinem Fachgebiet eine Rolle spielen und im Buch erwähnt werden. Selten jedoch habe ich auch schwierige physikalische Vorgänge so klar und verständlich beschrieben gefunden wie hier, weshalb sogar ich technischer Laie das problemlos nachvollziehen und verstehen konnte. Er verschweigt im Folgenden aber auch nicht die Wege und Irrwege, die er bei seiner Suche einschlug. „Bewußtseinserweiternde Substanzen“ etwa, gemeinhin Drogen genannt, seine Ausflüge in die fernöstlichen Lehren, in die Esoterik oder den Kontakt zu Krishnamurti.

Aber womit er sich auch beschäftigte, wen er auch traf, mit wem er auch sprach - seine Fragen wurden eher mehr als daß auch nur eine beantwortet wurde. Auf die Idee, er könne im Christentum eine Antwort finden, kam er nicht. Damit glaubte er, schon in seiner Jugend abgeschlossen zu haben. Durch Vermittlung seiner damaligen Freundin bekam er Kontakt zu einem Counsellor, wie es sie seinerzeit wie Sand am Meer in Amerika gab. Der war im Hauptberuf eigentlich Pastor und tat nichts weiter, als ihn auf passende Stellen der Bibel hinzuweisen.

Hier nahm das Leben des Autors eine Wende, denn genau da, wo er nie gesucht hatte, genau da, wo er es von vorneherein ausgeschlossen hatte - genau da war er offensichtlich fündig geworden. Und so beschreibt er im zweiten Teil seines Buches den Weg, den er nun ging, und an dessen Ende die Beantwortung all seiner Fragen stand. Auch dieser Teil der Suche ist genauso gut lesbar geschrieben, wie der bisherige Weg und vermag dem Leser zu vermitteln, wie Kellner zu seinen Einsichten und Überzeugungen kam.

Interessant in diesem Zusammenhang fand ich, daß es ihm weder darum geht, eine bestimmte Konfession zu bevorzugen oder gar zu „empfehlen“ noch darum, unbedingt entweder einen Widerspruch oder eine Übereinstimmung der Bibel mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft herauszuarbeiten. Obwohl inzwischen gläubig geworden, bilden Bibel und Naturwissenschaft für den Autor keinen Gegensatz (vgl. z. B. S. 164, S. 201f oder S. 207f), im Gegenteil: das Eine vermag das Andere zu bestätigen.

Insgesamt nimmt der Autor den Leser auf seine Suche und Entdeckungsreise durch alle Wege und Irrwege mit und ermöglicht es, seine Suche und seine Schlußfolgerungen nachzuvollziehen. Selten fand ich in einem Buch die Frage nach dem Sinn des Lebens so deutlich als Thema und so nachvollziehbar beantwortet. Großartig.


Mein Fazit

Auch schwierige Themen verständlich darstellend, beschreibt der Autor seine Suche nach dem Sinn des Lebens bis hin zu Antwort auf diese Frage. Eines der besten Bücher zum Thema, das mir je begegnet ist.

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Die Brüder Karamasoff

Fjodor M. Dostojewski , E. K. Rahsin
Fester Einband: 1.325 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.01.1996
ISBN B0018XTY6Y
Genre: Sonstiges

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buch der 1000 bücher, großbritannien

Tom Jones

Henry Fielding , Siegfried Lang
Fester Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Artemis & Winkler, 15.01.2007
ISBN 9783538063280
Genre: Klassiker

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Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung: Eine katholische Antwort auf den Pluralismus

Martin Grichting
Flexibler Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Fontis, 15.01.2018
ISBN 9783038481430
Genre: Sonstiges

Rezension:

Aufgabe des Staates ist es, eine Ordnung zu garantieren, in der religiöse wie religiös "unmusikalische" Menschen auf dem gleichen Territorium friedlich zusammenleben und dabei offen zu ihren Überzeugungen stehen können. (S. 24)

Meine Meinung

Als ich das Buch zum ersten Mal erblickte, war ich zunächst irritiert, daß der Generalvikar eines katholischen Bistums (Chur) ein solches Buch in einem evangelischen Verlag veröffentlicht. Andererseits: gelebte Ökumene. Und wenn man es genau nimmt, ist das nicht nur ein „katholisches“ Buch, sondern die Aussagen des Autors treffen auf jede Konfession, ja genauer gesagt, jede Religion zu. Denn er beschreibt Bedingungen, unter denen ein friedliches Zusammenleben verschiedener Religionen in einem (säkularen) Staat möglich ist.

„So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“ (Matthäus 22.21, Schlachter-Bibel) Schon im Neuen Testament als Jesus-Wort wird hier die Trennung von Staat und Kirche erklärt, und es waren die ersten Christen, die für Religionsfreiheit kämpften und vielfach ihr Leben ließen. Denn sie weigerten sich, einen vom Staat vorgeschriebenen Gott (nämlich den Kaiser) anzubeten und als Gott zu verehren. Daß diese schon im Evangelium angelegte Trennung im späteren Verlauf der Geschichte von der (kath.) Kirche wieder aufgegeben wurde, verschweigt der Autor nicht und kritisiert dies auch deutlich als Irrweg.

Es war das 2. Vatikanische Konzil, welches die (kath.) Kirche für die moderne Zeit öffnete und bereit machte. Im Verlauf des Büchleins wird deutlich, wie wenig davon bis heute umgesetzt wurde - und wie gleichzeitig modern vor über einem halben Jahrhundert Richtungsentscheidungen getroffen wurden, die heute noch Gültigkeit haben und mir bisweilen so erscheinen, als ob diese in Kenntnis der heutigen Situation so und nicht anders ausfielen.

Martin Grichting hat in diesem Text für mich überzeugend (und im übrigen für mich erstmals) die „zwei Königreiche“ säkularer Staat sowie Kirche beschrieben und gegenübergestellt. Beide haben ihre Berechtigung, und beide ihre je eigenen Aufgaben, was gegenseitig respektiert werden sollte. Er plädiert sehr stark dafür, daß sich die Kirche aus der aktuellen Tagespolitik heraushalten sollte (und zitiert dazu die entsprechenden Dokumente des 2. Vaticanums), denn in politischen Fragen gibt es oftmals nicht die eine Lösung, sondern auch Christen können da durchaus verschiedener Meinung sein. Nimmt die Kirche (bzw. deren Vertreter) hier für eine Seite Stellung, überschreitet sie ihren Auftrag.

Vor allem dieser Argumentationsstrang gefiel mir außerordentlich gut, und wenn ich mir so manche Verlautbarung der deutschen Bischöfe der letzten Monate oder Jahre ansehe, weiß ich, worauf der Autor möglicherweise (auch) anspielt.

So gibt der Autor auf rund sechzig Seiten eine überzeugende Antwort, ob und wie eine „Glaubensgemeinschaft, die unbedingten religiösen Wahrheiten verpflichtet ist, Teil einer pluralistischen Gesellschaft sein und in ihr wirken kann.“ (Grichting, Klappentext) Damit zeigt er „nebenbei“ auch einen Weg für andere Konfessionen und Religionen auf, wobei - das macht er sehr deutlich - natürlich immer Voraussetzung ist, daß die Geltung der Gesetze des Staates von allen zu respektieren ist.


Mein Fazit

Auf rund sechzig Seiten eine prägnante Darstellung, wie ein religiöser Mensch in einer pluralistischen Gesellschaft leben und sich einbringen kann.

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Vergeben und Vergessen auf Pemberley

Brigitte H. Hammerschmidt
Buch: 512 Seiten
Erschienen bei Schenk Verlag , 25.11.2017
ISBN 9783944850627
Genre: Romane

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Aufzeichnungen aus einem Totenhaus. (Aus Sämtliche Werke Band 1)

Fjodor M. Dostojewski
Fester Einband: 863 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.1980
ISBN 9783492026017
Genre: Klassiker

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gender, feminismus, wirtschaft, politik, mutter

Muttertier

Birgit Kelle
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Fontis, 15.07.2017
ISBN 9783038481249
Genre: Sachbücher

Rezension:

Was ist das nur für ein Land,, in dem wir bestrafen, wenn man einem Hundebaby die Mama nimmt, und bewundern, wenn eine Mutter ihr Kind früh abgibt, um wieder erwerbstätig zu sein? (Seite 166)

Meine Meinung


Endlich einmal ein Buch, in dem das Normale normal genannt wird. Ohne Rücksicht auf die gerade übliche politische und ideologische Korrektheit, aber mit Rücksicht auf die Natur und ihre unumstößlichen Gegebenheiten, die sich dem menschlichen Zugriff entziehen und so manche Aussage der Genderideologie als Fake News entlarven.

„Eine Ansage“ ist der Untertitel, und genau das hat die Autorin geschrieben: eine, teils (berechtigt) wütende Ansage an den Staat und bestimmte Interessengruppen, die den Menschen und Familien verbindlich vorschreiben wollen, wie sie gefälligst zu leben haben. Und da man solches in diesem Lande (noch?) nicht kann, geschieht dies auf ganz einfache Weise: Geld gibt es nur, wenn man so lebt, wie jene Interessengruppen, um bei dieser Bezeichnung zu bleiben, das gerne möchten: wenn man schon unbedingt ein Kind will, dann soll die Mutter dieses so schnell wie möglich in eine Krippe oder sonstwohin weggeben, damit sie wieder dem eigentlich zulässigen Lebenszweck nachgehen kann: arbeiten gehen und die Wirtschaft und die Konzerne stützen.

Das ist nun gewißlich etwas überspitzt formuliert, macht aber deutlich, worin das Grundproblem liegt, auf das Birgit Kelle aufmerksam machen will: es soll vorgeschrieben werden, wie man zu leben hat. Ansonsten gibt es weder (oder zumindest weniger) Geld noch Ansehen oder Respekt. Wobei noch zu klären wäre, was von beiden das eigentlich Schlimmere ist. Denn es scheint, daß man sich in dieser Gesellschaft „längst darauf geeinigt hat, Kinder als notwendiges Übel zur Erhaltung des ökonomischen Wohlstandes zu betrachten.“ (S. 68) Wenn man sie schon nicht abschaffen kann.

Kapitel für Kapitel zeigt die Autorin auf, wie die Entwicklung im Verlauf der Jahre bis zum heutigen Zustand vonstatten ging, wie bewußt darauf hingearbeitet wurde, die Frauen, welche die Unverschämtheit besitzen, ihre Kinder selbst erziehen zu wollen, zu diskreditieren („nur Hausfrau“), um schließlich die Axt an die Keimzelle der Gesellschaft, nämlich die Familie zu legen: „Dass man uns als Mütter aus dem Haus treiben will und unsere Kinder möglichst schon als Säuglinge direkt gleich mit in fremde Hände schickt, ist deswegen ein Angriff auf das, was das Fundament unserer Gesellschaft ausmacht: die Familie. Es ist die Axt, die an die Wurzel angesetzt wird. Die Nachkriegsgenerationen hatten an der vaterlosen Gesellschaft zu leiden. Gerade treibt man uns im Namen der Freiheit in die Ära der mutterlosen Gesellschaft. Damit wären bald alle Wurzeln gekappt. Glückwunsch.“ (S. 227)

Wie sehr in der Gesellschaft etwas falsch läuft, wird auch daran deutlich, daß immer mehr Geburtsabteilungen in Krankenhäusern geschlossen werden. Die Anfahrtswege werden teils so lang, daß man überlegen sollte, Taxifahrer als Geburtshelfer auszubilden. Zumal man alles daran setzt (bzw. nichts dagegen tut), daß der Beruf der Hebamme ausstirbt. Die Politik könnte etwas gegen die ins Unermeßliche steigenden Versicherungsprämien tun. Tut sie aber nicht. Aber man stelle sich einmal vor, die Ausübung von Vorstandsposten durch Frauen würde auf ähnliche Art erschwert bis unmöglich gemacht. Ein Aufschrei ginge durch das Land (vgl. S. 162f)!

Alles in allem ist das Buch eine harte, wütende und längst überfällige Ansage an die erwähnten Interessengruppen (und die Gesellschaft), daß es - zum Glück - noch Menschen gibt, deren höchstes Ziel nicht darin besteht, in der Tätigkeit am Arbeitsplatz aufzugehen und dieser alles andere unterzuordnen. Das Mindeste an Toleranz, was man erwarten könnte wäre, diese Frauen und Familien selbst bestimmen zu lassen, wie sie ihr Leben gestalten. Ohne sie durch Geldentzug oder soziale Ächtung unter Druck zu setzen. Aber eine solche Toleranz paßt nicht in die herrschende Ideologie.


Mein Fazit

In klarer Sprache ergreift die Autorin für die Frauen (und Familien) Position, die das tun wollen, was sie für normal halten: ihre Kinder selbst erziehen. Eine notwendige Ansage, daß in dieser Gesellschaft ein Umdenken dringend erforderlich ist. Wenn sie überleben will.

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Sämtliche Werke in fünf Einzelbänden. Nach dem Text der Erstdrucke oder der Ausgabe letzter Hand / Der Nachsommer

Adalbert Stifter
Fester Einband: 776 Seiten
Erschienen bei Artemis & Winkler, 18.12.1995
ISBN 9783538052000
Genre: Romane

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

haus, familie, sowjetunion, moskau, grigori rjaschski

Moskau, Bel Étage

Grigori Rjaschski , Ganna-Maria Braungardt
Fester Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 30.03.2009
ISBN 9783462040715
Genre: Romane

Rezension:

Ich lebe, dachte sie, sie lebt noch, die alte Mähre, sie atmet und stößt sogar Dampf aus, wie eine Lok auf dem Abstellgleis, der man noch einmal eingeheizt hat. (Seite 123)

Meine Meinung

Was für ein Buch!

Wodurch ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, weiß ich nicht mehr. Und letztlich ist das auch egal, es hat seinen Weg zu mir gefunden und sämtliche Erwartungen übertroffen. „Ein Panorama der russischen Gesellschaft im Wandel der Zeiten“ heißt es im Klappentext, und selten hat ein Verlagstext mehr auf ein Buch zugetroffen, wie es hier der Fall ist.

Der Roman hebt rückblickend im Jahre 1903 an und spannt einen Bogen über hundert Jahre bis ins Jahr 2003 - hundert Jahre mit Freud und Leid, vom zaristischen Rußland über die Sowjetunion hin zum Rußland unserer Tage. In all den Umwälzungen und dem Chaos, das diese lebhaften Zeiten mit sich bringen, gibt es einen, eigentlich zwei, ruhende Pole: das Haus in der Trjochprudny-Gasse und seine Bewohnerin Rosa Markowna. Ihr Mann hatte das Haus einst erbaut, war ein anerkannter und berühmter Architekt, aber wie das zu Stalins Zeiten so war, hat ihm das letztlich auch nicht mehr viel genützt.

Und so bleibt Rosa Markowna, die letzte, die die jüdischen Traditionen ihrer Familie hoch hält und versucht, diese nebst Sitte und Anstand über die Jahre und Jahrzehnte hinweg auf die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Was ihr mal mehr, mal weniger gelingt. Wie ein Fels in der Brandung steht sie fest, läßt alles an sich abprallen und versucht, ihre kleine Welt zu halten und einen guten Einfluß auszuüben. Viele Rückschläge und Enttäuschungen muß sie im Laufe der Jahre hinnehmen, doch sie ist aus hartem Holz geschnitzt, unterkriegen läßt sie sich nicht.

Immer wieder ziehen neue Mieter in das Haus, nicht immer werden die Wohnungen auf „normalem“ Wege frei und im Laufe der Jahre entpuppt sich sogar ein KGB-General als liebenswerter Nachbar. Es geht Auf und Ab, als Leser erleben wir ein Jahrhundert Zeitgeschichte hautnah mit und sind manchmal froh, daß nur wir wissen, wie die Dinge wirklich zusammen hängen und Rosa Markowna so manche Enttäuschung erspart bleibt, die ihr am Ende möglicherweise doch ihr gutes Gemüt geraubt hätte.

Ein Buch, das vom Hauch der Geschichte durchweht wird, über dem auch an Sonnentagen eine leichte Melancholie liegt und das bei allem Schrecken doch niemals eine positive Grundstimmung verleugnen kann. Ein Buch, das schlimme Zeiten schildert, bis hin zu üblen Gestalten der Russenmafia unserer Tage, und in dem eine Frau wie Rosa Markowna zeigt, daß auch solche Zeiten mit Anstand und Würde zu überstehen sind, daß man sich sein eigenes kleines Glück auch unter widrigsten Umständen schaffen und erhalten kann.

Ein Buch, das mich von Anfang an tief in seinen Bann gezogen und fasziniert hat, woran gewißlich auch die überaus gelungene Übersetzung (soweit ich das beurteilen kann) ihren Anteil hat.

Ein Buch, welches ich so schnell nicht mehr vergessen kann.

Was für ein großartiges Buch!


Mein Fazit

Ein grandioses Panorama des Hauses in der Moskauer Trjochprudny-Gasse und seiner Bewohner im Verlauf von nahezu hundert Jahren. Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

liebe, verlust, christlicher roman, schwarzwald, narben

Unter dem Mitternachtsmond

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 28.08.2017
ISBN 9783957342324
Genre: Romane

Rezension:

„Dafür stehen diese Linien. Sie machen die Figuren auf den ersten Blick unvollkommen. Aber sobald man den Sinn dahinter erkennt, sind sie auch eine Zierde. Sie erzählen davon, wie aus Fehlerhaftem Schönes entstehen kann, wenn wir es zulassen.“ (Seite 106)

Meine Meinung

Dies ist nun das dritte Weihnachtsbuch der Autorin, und es könnte durchaus sein (so ganz habe ich das noch nicht entschieden), daß mir dieses am Besten gefallen hat. Jedenfalls deutlich besser als das Vorgängerbuch „Unter dem Sternenhimmel“. Hier paßt die Handlung sehr schön in die Advents- und Weihnachtszeit, und auch am Ende bleiben keine wesentlichen Fragen offen, der Schluß ist rund, stimmig und passend. Auch wenn in diesem Roman Figuren auftreten, die dem Leser schon in den beiden Vorgängern begegnet sind, so ist er doch eigenständig und ohne Vorwissen verständlich. Soweit zum Verständnis notwendig, werden die entsprechenden früheren Vorkommnisse an passender Stelle eingeflochten ohne jedoch den Lesern, die jene Bücher kennen, als aufdringlich zu erscheinen.

Besonders gefreut hat mich wieder so ein Schmankerl für die Stammleser der Autorin; ich will nicht spoilern, deshalb nenne ich ganz allgemein, daß Dinge aus einem ihrer früheren Bücher auftauchen. Da jenes frühere eines meiner Lieblingsbücher der Autorin ist, hat mir das um so mehr gefallen.

Fast hätte ich geschrieben, wie von der Autorin gewohnt, gibt es hier ein Pärchen, das auf den ersten Blick so überhaupt nicht zusammen paßt und welches darob zur Freude der Leser auch so manchen „Kampf“ miteinander ausficht. Hier sind das die künstlerisch-chaotisch tätige Debora und der Kontrollfreak Patrick, der seinen siebenjährigen Sohn Leo aus Angst, es könne ihm etwas passieren, mehr einengt als gut ist. Debora und Patrick ziehen zum gleichen Zeitpunkt in einem alten Bauernhof als Mieter ein, so daß sich Kontakte nicht vermeiden lassen. Zumal sich Leo sehr schnell mit Debora anfreundet.

Was mir hier ausnehmend gut gefallen hat, war die überaus normale Entwicklung. Es gibt Unklarheiten, Mißverständnisse und wir Leser tappen über weite Strecken über bestimmte Denk- und Verhaltensweisen im Dunkeln. Die Auflösung derselben im Verlauf des Buches ist dermaßen normal und genau genommen folgerichtig, daß dies alleine schon deshalb auffällt, weil das „Reißerische“, was man heute zu oft in Büchern findet, hier fehlt. Genau so könnte es wirklich sein, und genau deshalb finde ich das hier sehr gut.

Passend zur Jahreszeit (im Buch) war auch, daß die Legende der ersten Weihnachtskrippe eingeflochten wurde; es heißt, der hl. Franz von Assisi habe diese „erfunden“. Wie schon im ersten Weihnachtsbuch gibt es auch hier ziemlich viel Schnee, was für eine Lage mitten im Schwarzwald allerdings durchaus wahrscheinlich ist, vor allem aber zu dieser Geschichte paßt. Müßig zu erwähnen, daß die Figuren im Verlauf der Handlung mit ihren je ganz eigenen Problemen fertig werden bzw. sich diesen stellen müssen. Auch deren endgültige Auflösung fügt sich nahtlos ein bzw. führt alles zu einem - da verrate ich sicherlich nichts Unerwartetes - guten Ende.

Abschließend, wenn ich es mir recht überlege, hat mir dieses dritte Weihnachtsbuch der Autorin in der Tat am besten von den drei gefallen, wenngleich das erste „Unter dem Polarlicht“ ganz knapp dahinter liegt. Die bisher bekannten Figuren haben nun zwar alle ihre Geschichten bekommen, aber es spricht nichts dagegen, im nächsten Jahr von ganz anderen zu erzählen. Ich würde mich freuen.


Mein Fazit

Ein rundum gelungenes Buch, das so recht auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen kann.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

jesus, hölle, papst, begegnungen, seelsorge

Chefvisite

Albrecht Gralle
Fester Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Brendow, J, 23.03.2018
ISBN 9783865069849
Genre: Romane

Rezension:

Wenn Gott sich jedes Mal vor der Sünde zurückgezogen hätte, wäre die Welt gottlos geworden und schon längst untergegangen. (Seite 23)
„Bei Gott“, sagte Jeschua, „sind alle Dinge möglich. Aber manchmal sind die Umwege zu ihm gewaltig und langwierig.“ (S. 194)

Meine Meinung

Es ist ein paar Tage her, daß ich das Buch beendet habe, und noch immer bin ich mir unsicher, welche Meinung ich dazu habe. Also, daß ich es beendet habe, darüber bin ich durchaus froh, diese Meinung ist eindeutig. Nur was ich von dem Inhalt halten soll, dessen bin ich mir immer noch unsicher.

Zweifellos ist, daß der Autor einen flüssig und flott lesbaren Stil schreibt, für die Thematik angemessen. Das Buch liest sich also „schnell weg“ - ob ein solches wiederum so gut ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Seit ich vor einiger Zeit mit einem Autor eine Diskussion um ausgefeilten Sprachstil geführt habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher, daß ein schnelles Lesen und Verstehen eines Textes unbedingt ein Zeichen von Qualität ist.

Die Idee des Romans ist durchaus originell und hat mich gereizt, denn die Frage, wie Jesus wohl reagieren würde, käme er heute, habe ich mir selbst schon oft gestellt. Jesus hat zu seiner Zeit weder Tabus beachtet noch sich an die Regeln gehalten, wieso sollte das bei einer erneuten Ankunft auf der Erde heute anders sein? Insofern kann ich dem Autor folgen. Genau genommen, würde ich so ein Verhalten Jesu sogar erwarten. Aber würde er vieles, was er damals gelehrt hat, wirklich so radikal über den Haufen werfen, wie in diesem Buch dargestellt?

So heißt es z. B. in Matthäus 5,18: „Amen, ich sage euch: bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.“, auch in weiteren Stellen im NT bekräftigt Jesus die Gültigkeit der Heiligen Schrift. Wie der Autor dann zu der Schlußfolgerung „Die Bibel ist kein Wahrheitslexikon, sondern ein seelsorgliches Buch.“ (vgl. S. 193, im Buchzusammenhang sinngemäß gemeint, man kann die Bibel so verstehen, wie man es gerade braucht), entzieht sich meinem Verständnis.

Mehr als seltsam fand ich auch den Besuch beim Papst - obwohl, ich bin mir nicht ganz sicher, ob Autor und Verlag (beide evangelisch) bewußt ist, was sie mit der Darstellung im Buch implizieren: es wird nämlich der Primat des Papstes sowie indirekt seine Stellung als Stellvertreter Christi (und damit die Röm.-Kath. Kirche als die Kirche) dargestellt. Insofern stimme ich mit dem Autor allerdings überein.

Und ein drittes sei noch erwähnt: Jesus tritt im Buch auf, sagt (sinngemäß) „Ich bin der Auferstandene Jesus, der gekommen ist, um nach dem Rechten zu sehen“ - und jeder glaubt das sofort ohne irgend einen Zweifel oder gar Rückfrage. Wenn zu mir jemand mit diesem Anspruch käme, würde ich schon etwas mehr als einen so nebenbei hingeworfenen Satz benötigen, um dem Glauben zu schenken. Mag sein, daß der wiedergekommene Jesus eine Ausstrahlung hatte, daß man ihm das sofort abnahm - nur hat der Autor mir das nicht nahe bringen können, ich mußte mir das als Erklärung selbst zusammen reimen. Auch hatte ich das Gefühl, immer wenn es ernst wird, blendet der Autor aus, als ob er nicht wüßte, wie er das schreiben bzw. beschreiben soll.

Was mich am Buch aber wirklich gestört hat, ist die Nachbemerkung. Die ist nämlich keine Nachbemerkung, sondern Teil des Romans. Der Ist mitnichten mit dem Wort „Ende“ zu Ende, sondern erst mit der Nachbemerkung. Bei so etwas fühle ich mich vom Autor immer auf den Arm genommen, und das schätze ich nicht. Matheson hat das in seinem Roman „Das Ende ist nur der Anfang“ zwar sehr ähnlich gehandhabt, aber dort ist das als „Epilog“ gekennzeichnet - und damit eindeutig Teil der Romanhandlung. Hier wird der Eindruck erweckt, daß der Roman zu Ende sei und der Autor noch ein (sachliches) Nachwort gibt - was nicht stimmt.

Inhaltlich gefallen - auch das gab es - haben mir die Aussagen Jesu über die Schöpfung und Entwicklung derselben sowie die Ansicht, daß die Erde nicht der einzige bewohnte Planet im Universum ist. Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner hat in seinem Buch „Sind wir allein? SETI und das Leben im All“ die Wahrscheinlichkeit, daß es auf anderen Welten Leben gibt, ausgerechnet. Diese ist in Promille zwar extrem gering, bezogen auf die Größe des Universums jedoch in tatsächlicher Anzahl wiederum relativ hoch.

Insgesamt habe ich „Chefvisite“ als ein gut und locker zu lesendes Buch empfunden, das die Möglichkeit eines erneuten Besuches Jesu auf der Erde durchspielt. Der Roman vermag einige, darunter durchaus positive, Denkanstöße zu vermitteln; jedoch hatte ich über weite Strecken das Gefühl, daß der Autor dem Jesus des Buches vor allem sein eigenes Wunschdenken in den Mund gelegt hat. Vieles davon mag dem heutigen Zeitgeist entsprechen, nur ob es auch dem Geist Jesu entspricht?


Mein Fazit

Jesus zurück auf der Erde, um nach dem Rechten zu sehen. Locker und flüssig geschrieben, ist der Autor für meine Begriffe zu sehr dem Zeitgeist verhaftet und verfolgt zu sehr sein eigenes Wunschdenken.

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(103)

326 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

russland, krieg, klassiker, napoleon, familie

Krieg und Frieden

Leo N. Tolstoi , Hermann Röhl
Fester Einband: 1.536 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.10.2007
ISBN 9783866471764
Genre: Klassiker

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jane austen, biographie, biografie, england, 19. jahrhundert

Geliebte Jane

Jon Spence , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 01.10.2007
ISBN 9783458350125
Genre: Biografien

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russland, st. petersburg, zar peter, sankt petersburg, peter der große

Die Stadt des Zaren

Martina Sahler
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783471351543
Genre: Historische Romane

Rezension:

Kein Mensch kann uns die Garantie geben, dass es die richtige Entscheidung ist, aber ist es nicht aufregend, aufzubrechen und neue Ziele ins Auge zu fassen? (Seite 49)

Meine Meinung

Zur Zeit meiner Kindheit und Jugend gab es diese Stadt nicht. Jedenfalls nicht mit diesen Namen. Und so war es denn auch Leningrad, in das ich 1986 hätte reisen wollen, wegen einschneidender familiärer Ereignisse jedoch nicht konnte. Niemand hätte damals gedacht, daß es nur noch ein paar Jahre dauern würde, bis Leningrad von der Landkarte verschwinden und St. Petersburg in alter Pracht wieder auftauchen würde. Aber wie das heutige St. Petersburg entstand ist damit noch lange nicht erklärt. Das tut Martina Sahler in ihrem neuen Roman auf eine Weise, daß ich ins Grübeln geraten bin, ob ich die seinerzeit ausgefallene Reise nicht doch noch nachholen sollte. Und das ich, der um Großstädte stets einen möglichst großen Bogen zu machen pflegt.

Gleich zu Beginn berichtigt die Autorin den auch von mir bisher für richtig gehaltenen Irrglauben, daß die Stadt nach ihrem Gründer - Zar Peter den Großen - benannt sei, wenngleich schon das „St.“ im Namen ein solches ausschließen sollte. Es ist der Apostel Petrus, der den Namen für die Stadt gab. Kein Wunder, daß die Kommunisten nichts besseres wußten, als diesen zu ändern.

Wer heute nach St. Petersburg reist, sich Filme oder Bilder davon ansieht, kann sich kaum vorstellen, welche ungeheuren Mühen es für die Menschen im beginnenden 18. Jahrhundert bedeutete, diese Stadt im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Boden zu stampfen, zumal aus einem sumpfigen, der für eine Stadtgründung alles andere als geeignet war. Aber der Zar wollte es so - und da gab es kein Erbarmen, es hatte so zu geschehen.

Man merkt dem Roman an, daß die Autorin hier besonders viel investiert hat, sei es Recherche, sei es Arbeit am Text, sei es Herzblut, das in dieses Buch mit eingeflossen ist. Mir ist eigentlich nur ein Kritikpunkt aufgefallen: das Buch dürfte ruhig noch etliche Seiten länger sein. Es gibt einige Orts- und Zeitsprünge, die manchmal den Eindruck des episodenhaften erwecken können. Auf der anderen Seite wäre es für den Leser möglicherweise ermüdend, immer wieder von den gleichen Schwierigkeiten und Problemen zu lesen, die sich damals ergaben. Es ist vermutlich eine Sache der persönlichen (Lese-)Vorliebe, ob man die „fehlenden Seiten“ vermißt oder nicht.

Auf jeden Fall ist es der Autorin gelungen, die Gründung der Stadt St. Petersburg sehr anschaulich darzustellen. Sie erzählt vom eisernen Willen des Zaren Peter dem Großen und seiner Zerrissenheit: einerseits war er den Traditionen Rußlands verhaftet, andererseits für seine Zeit offen und hochmodern und stets dabei, Rußland und seine Menschen in die moderne Zeit zu führen, und sei es mit Gewalt. Wir lesen von vielen, historischen und fiktiven, Menschen, die die Stadt bevölkern und ihren Teil zum Aufbau beitragen, sei es nun zwangsweise (wie die schwedischen Kriegsgefangenen oder die Leibeigenen) oder freiwillig, wie der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seiner Familie.

Es entsteht ein vielfältiges Panorama, das die Jahre 1703 bis 1712 in all ihren Facetten lebendig werden läßt. Ich habe mich mit den Menschen gefreut, mit ihnen gelitten, manche bedauert, andere gehaßt, das Wasser rauschen, das Feuer knacken gehört. Kurz: der Autorin ist es in diesem Roman noch besser als in ihrer „Wolgatrilogie“ gelungen, eine vergangene Welt zum Leben zu erwecken. Sollte ich also jemals doch noch nach St. Petersburg kommen, hat dieses Buch einen nicht geringen Anteil daran.


Mein Fazit

Ein farbenprächtiges Bild der Gründung von St. Petersburg, das auch die dunklen Seiten nicht verschweigt. Gut geschrieben mit vielen Details - lesenswert.

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Genesis: Ein Krimi mit Folgen (Bibel lesen lernen)

Vogelsang Anton
Geheftet: 156 Seiten
Erschienen bei Verlag Catholic Media, 16.06.2017
ISBN 9783939977308
Genre: Sonstiges

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rom, liebe, liebesgeschichte, italien, beziehungen

Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

Mark Lamprell , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 24.07.2017
ISBN 9783764506179
Genre: Liebesromane

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Geradeaus quergedacht

Wilhelm Imkamp
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Bernardus Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783810702593
Genre: Sonstiges

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Krieg und Frieden: Die Päpste und der Islam

Ulrich Nersinger
Flexibler Einband: 126 Seiten
Erschienen bei Bernardus Verlag, 24.03.2016
ISBN 9783810702456
Genre: Sonstiges

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neues testament, jesus, evangelium

Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.

Mark L. Strauss
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 19.06.2017
ISBN 9783957342409
Genre: Sachbücher

Rezension:

Er wusste, dass ein Kommen der Dreh- und Angelpunkt der Menschheitsgeschichte war, der Höhepunkt von Gottes Erlösungsplan. Es gab keinen Plan B. (Seite 57f)

Meine Meinung

Jesus von Nazaret glauben viele zu kennen. Und deshalb mögen ihn auch viele, selbst wenn sie ansonsten mit „seiner“ Kirche nicht allzuviel am Hut haben. Viele mögen die Version von Jesus, die sie sich von ihm machen. Aber haben sie wirklich den ganzen Jesus im Blick oder bauen sie ihre Sympathie auf wenige Schriftstellen, die sie kennen? Denn Jesus sagte nicht nur, daß man die andere Wange hinhalten oder die Feinde lieben soll. Er (ver-)fluchte, verdammte die Obrigkeit, warf Geldwechsler unter Anwendung von Gewalt aus dem Tempel und störte damit deren Geschäft oder schickte tausend Schweine in den Tod. Wie paßt das zu dem Bild des Friedens, das sich viele Menschen von ihm machen? Paßt das überhaupt zu ihm?

Es sind diese, teilweise überaus schwierig zu verstehenden Stellen im Neuen Testament, welche sich der Autor vornimmt und mit großer Sachkenntnis für die Menschen unserer Tage erklärt und interpretiert. Oft wird nämlich der Fehler gemacht, solche Vorkommnisse und Jesusworte mit und an den Maßstäben unserer Zeit zu messen, wodurch man sie nicht nur mißverstehen kann, sondern auch überhaupt nicht ahnt, welche Sprengkraft das für die Zeitgenossen Jesu hatte, wie ungeheuerlich ihnen vieles vorkommen mußte.

In Zwölf Kapiteln mit Überschriften wie „Revolutionär oder Pazifist?“, „Gesetzlich oder voller Gnade?“, „Höllenprediger oder sanfter Hirte?“ oder „Gescheiterter Prophet oder siegreicher König?“ entwirft der Autor ein Bild von Jesus, das so manchen überraschen dürfte. Vor allem aber löst er scheinbare Widersprüche auf, wenn Jesus beispielsweise zum einen großen Wert auf Familie legt, andererseits sich aber von seinen Blutsverwandten lossagt bzw. es so klingt, als ob er selbiges täte. Dabei zitiert Strauss immer wieder die entsprechenden Verse im Neuen Testament, aber auch die passenden aus dem Alten Testament. Den Menschen der Zeit Jesu waren viele Stellen aus dem AT geläufig, weshalb sie Anspielungen und Zusammenhänge verstehen konnten, die wir heute schlicht eben aus Unkenntnis des AT übersehen. Es ist ein großes Verdienst des Autors, eben solche Zusammenhänge aufzuzeigen.

Wichtig ist auch, daß Strauss ein eminent großes Wissen hat, dieses jedoch so darbietet, daß es auch für den „interessierten Laien“ gut und problemlos verständlich ist; er kommt ohne „Fachchinesisch“ aus. Dabei wird auch immer wieder deutlich, wie geradezu zentral eine genaue Übersetzung der Bibel ist. Denn manche Worte lassen sich verschieden übersetzen, weil sie im Original verschiedene Bedeutungen haben. Als Beispiel sei das Wort „hassen“ erwähnt, das man auch mit „weniger lieben“ übersetzen könnte, wodurch sich gleich ein ganz anderer Sinn ergibt (vgl. S. 161f). Es sind solche Feinheiten, auf die Strauss aufmerksam macht und dadurch zu tieferem - oder überhaupt erst richtigem - Verständnis verhilft.

Besonders interessant für mich war das Kapitel „Höllenprediger oder sanfter Hirte?“ (Seite 123ff). Ich habe schon etliche Erklärungen zum Opfertod Jesu gelesen, muß aber zugeben, daß mich bisher keine so recht überzeugen, oder genauer, mir diesen nachvollziehbar erklären konnte. Strauss ist dies als erstem Theologen nun überzeugend gelungen, indem er darlegt, daß es sich um einen geistlichen Kampf zwischen Himmel und Hölle handelte, den Jesus ausfocht und durch seinen Tod und Auferstehung diesen Kampf gewonnen hat.

Insgesamt ist dies ein Buch, das enorm viel an Informationen enthält und darob verdient, mehrfach gelesen zu werden, denn beim ersten Lesedurchgang wird man sich sicherlich nicht alles merken oder gar bemerken können, was in dem Buch steckt. Ein Buch, das ich mit großem Gewinn gelesen habe und welches gewißlich zu den besten Sachbüchern zählt, die mir je untergekommen sind. Jeder, der den wahren Jesus kennenlernen möchte, sollte zu diesem Buch greifen.


Mein Fazit

Ein sehr gut lesbares Buch, in dem anscheinend schwierige und widersprüchliche Aussagen und Handlungen Jesu verständlich und schlüssig erklärt werden. Sicherlich eines der besten Bücher zum Thema.

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rechte christen, afd

Als Christ die AfD unterstützen?

Andreas Malessa
Flexibler Einband: 110 Seiten
Erschienen bei Brendow, J, 02.05.2017
ISBN 9783865069801
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es gibt keine Religion, die ohne Konsequenz für die Lebensführung bleibt. Insofern hat jede Religion auch eine politische Dimension. Sie betrifft nicht nur das private, sondern auch das öffentliche Leben. (Seite 27)

Meine Meinung

Zu Zeiten eines Franz Josef Strauß hieß es noch, rechts von der Union dürfe kein Platz für eine demokratische Partei sein. Aber das ist lange her, die Union ist weit in die Mitte (bzw. je nach Sichtweise nach links) gerückt, und rechts von ihr ist somit ein riesiges freies Feld entstanden. Immer wieder haben Parteien versucht, in diesen Bereich vorzustoßen, um die entstandene Leere auszufüllen. Derzeit trifft dies auf die AfD zu. Doch füllt sie diese Leere wirklich aus, ist sie wirklich nur rechts von der Union angesiedelt - oder ist sie mittlerweile doch außerhalb des Spektrums, das gemeinhin als demokratisch bezeichnet wird, angekommen. Und ist diese Partei, angesichts der kommenden Bundestagswahl durchaus aktuell, für Christen überhaupt wählbar?

Dieses Buch versprach Antworten auf diesen Fragen, aber - um es gleich vorweg zu nehmen - so ganz glücklich bin ich nicht damit geworden. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, daß der Autor nicht faßbar ist, daß er um das Thema herum schreibt ohne glasklar Stellung zu beziehen. Was möglicherweise daran liegt, daß ich mit seinem Schreibstil nicht zurecht kam, denn grundsätzlich waren seine Schlußfolgerungen schon eindeutig gegen die AfD. Nur angekommen ist das bei mir nicht so recht.

Schließlich habe ich das Buch ein zweites Mal gelesen, um dem auf die Spur zu kommen. Dabei fiel mir auf, daß der Autor Begriffe auf andere Art definiert, als ich sie definieren würde - oder als sie von der AfD definiert werden. Damit konnten seine Erklärungen nicht so ganz aufgehen. Als Beispiel sei hier „Multi-Kulti-Gesellschaft“ genannt. Der Autor definiert praktisch jede Gesellschaft als „Multi-Kulti“ (vgl. Seiten 39ff). Den Gesichtstätowierten und die Diakonisse, den Gel-im-Haar-Manager im Nadelstreifen und die Henna-im-Haar-Hippiefrau im Batickwickelrock. Schrille Punks und blasse Nerds, füllige Kegelclubdamen und drahtige Klappfahrrad-Wanderer ziehen da an mir vorbei, Fußballfans in Vereinskluft trinken sich Optimismus an, Teenagerbuben schielen unterm Hoodie einer blonden Diva auf Highheels hinterher, bis wir alle von den örtlichen Obdachlosen um Geld oder Zigaretten angeschnorrt werden. (S. 39) Es wäre, um klar argumentieren zu können, sich also vonnöten, sich erst einmal auf eine gemeinsame Begrifflichkeit zu einigen oder, genauer, der Autor müßte für seine Argumentation die gleiche Begrifflichkeit verwenden wie die, deren Standpunkte er angreifen will. So hatte ich über weite Teile des Buches das Gefühl, daß Autor und AfD quasi aneinander vorbei redeten.

In insgesamt zehn Kapiteln geht der Autor auf Äußerungen der AfD ein. Mit Überschriften wie „Die reden wenigstens Klartext“, „Die lassen sich nicht bevormunden“ oder „Die brechen politische Korrektheit auf“. Gerade im letztgenannten Kapitel fiel mir wieder auf, daß der Autor - für meine Begriffe - oft eigene Definitionen verwendet, denn soweit ich ihn verstanden habe, ist er der Ansicht, so etwas wie politische Korrektheit gibt es praktisch nicht. Nun, als geschriebenes Gesetz gibt es das in der Tat nicht. Wenn man aber zu manchen Themen eine andere Meinung als die derzeit herrschende (oder als sich herrschend meinende) vertritt, wird man sehr schnell feststellen, daß es so etwas wie „politische Korrektheit“ eben doch gibt.

Insgesamt gesehen geht der Autor auf wesentliche Fragen im Zusammenhang mit der AfD, und ob die für Christen wählbar ist, ein. Allerdings empfand ich seine Argumentation über weite Strecken als nicht so recht zielführend bzw. er konnte mich damit nicht richtig erreichen. Insofern bin ich mit dem Buch nicht so recht froh geworden. Ob das möglicherweise auch mit daran liegt, daß ich versuche, mich wenigstens in Grundzügen über die jeweiligen aktuellen politischen Entwicklungen zu informieren, vermag ich nicht zu beurteilen. Es ist also durchaus möglich, daß das Buch auf andere Leser einen ganz anderen Eindruck macht und ihnen genau die Frage beantwortet, die der Buchtitel stellt.


Mein Fazit

In zehn Kapiteln vergleicht der Autor das Menschen- und Weltbild der AfD mit dem christlichen und versucht die Frage zu beantworten, ob diese Partei für Christen wählbar sei. Er ist zwar der Meinung „nein“, jedoch ist diese Argumentation bei mir nicht so richtig angekommen.

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mythologie, erotik, historischer roman, römisches imperium, trilogie

Der silberne Adler

Ben Kane , Dr. Holger Hanowell
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783404174195
Genre: Historische Romane

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Ein Stern am Sommerhimmel

Elin Hilderbrand
E-Buch Text: 450 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 15.05.2017
ISBN 9783641206352
Genre: Liebesromane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Hill Hanta Yo eine Indianersaga, Bertelsmann, 895 Seiten

Hill
Fester Einband
Erschienen bei Bertelsmann, 01.01.1900
ISBN B003VHLA2G
Genre: Sonstiges

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