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Ich, Adlerkralle war dabei (German Edition)

Lars Nicolaus
E-Buch Text: 58 Seiten
Erschienen bei null, 22.09.2018
ISBN B07HLSNSM6
Genre: Fantasy

Rezension:

In diesem schönen Buch erleben wir die abenteuerliche und spannende Welt der Katzen aus Sicht des jungen Katers Adlerkralle. Erst lauscht er gemütlich den Erzählungen von Spitznase über die alten Geschichten der Katzen. Doch dann wird er unvorhersehbar in die brutale Realiät versetzt. Die Erzählung über das Leben der Katzen war schon sehr interessant. Die Unterscheidung zwischen den wildlebenden Katzen und denen, die bei den Menschen leben, war schon gravierend. Ich fand es sehr treffend und witzig. Denn bei den "gezähmten" Katzen kommt nun wirklich die Frage auf: wer denn da nun wen "erzogen" hat. Total interessante Vorstellung - das hat mir gut gefallen. Die Namen der Katzen und ihrer Sippen waren sehr ausdrucksvoll. Man kann das Buch sehr gut und fließend lesen. Es macht Spaß und man zieht sofort den Vergleich zum Leben der "Zweibeiner". Gut getroffen.
Ein schönes kleinen Büchlein für Katzenliebhaber oder die, die es noch werden möchten.

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Tödliches Sushi

Christof A. Niedermeier
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.08.2018
ISBN 9783839223475
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser spannende Krimi um einen Mordserie an Japanern hat mich beim Lesen regelrecht gefesselt. Es fing ja eigentlich "beschaulich" an. Am schönen Rhein, aber dann setzte die ganze Ermittlungsarbeit des jungen Küchenchef Jo sogar bis nach Japan über. Ich fand diesen Kontrast zwischen dem Leben am Rhein und dem Einblicki in den japanischen Alltag und seine traditionen sehr interessant. Die Geschichte baut langsam einen Spannungsbogen auf, der dann später in Japan seinen Höhepunkt findet. Es war super zu lesen, man konnte dem Geschehen immer gut folgen. Der Protagonist Jo ist ein sehr sympathischer Mensch, obwohl man sich schon fragt, was ihn zu solcher wahnsinns Ermittlungsarbeit antreibt. Er lässt schon in Deutschland die Ermahungen der Polizei außer Acht und fliegt dann sogar nach Japan um den Mörder zu finden. Und natürlich wird er auch dort nicht mit offenen Armen von der Polizei empfangen. Total klasse fand ich die "Tante Kiki". Eine sehr spezielle Frau, die immer wieder für Überraschungen gut war. Die Darstellung der alltäglichen Situation in Japan fand ich sehr interessant. Und dann natürlich die Gedankenwelt des Mörders. Sie war sehr emotional und wirklich nicht so einfach nachzuvollziehen. Im Buch werden ja die Ereignisse aus der Sicht des Mörders in einer anderen Schriftart dargestellt - das hat mir gut gefallen. Es zeigt auch schon den Unterschied zu den "normalen" Geschehnissen. Auch kommt in dem Buch die Mischung von den brutalen Morden und seinen Folgen und dem alltäglichen Leben der Menschen gut an. Die Rezepte fand ich besonders interessant. Die Idee, am Ende des Buches ein zweigängiges Menü vorzustellen, ist super und wird sicher einige Leser zum Nachkochen anregen. Alles in allem ist es ein toller unterhaltsamer und spannender Krimi. Er erfüllt für mich alles für einen guten Krimi. Interessante Morde, verschiedenen Charakteren, besondere Ermittlungsmethoden, andere Orte und Kulturen, Zwischenmenschliches und dann noch Kochrezepte. Was will der Leser mehr. Es waren echt sehr schöne Lesestunden mit dem Buch. Ich freue mich jedenfalls schon auf weitere Fälle um Jo Weidinger.

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38 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

Jan Lucas
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.06.2018
ISBN 9783746634180
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Cyrus Doyle muss auf der Insel Guernsey einen wirklich verzwickten Fall mit vielen Verdächtigen lösen. Und das tut er mit großem Geschick, denn es ist wirklich ziemlich verzwickt. Der Charakter von Cyrus hat mir gut gefallen. Er kommt sehr sympathisch rüber und man kann ihn sich so richtig gut vorstellen. Auch seine Kollegin Pat überzeugt mich. Es macht Spaß den leichten Spannungen zwischen den beiden zu verfolgen. Aber auch die anderen Charakteren sind interessant. Die Handlung des Buches ist sehr schlüssig. Es lässt sich gut und flüssig lesen. Ich war von der Handlung total gefesselt und habe das Buch in einem Tag gelesen. Man will einfach wissen, was sich nun wirklich zugetragen hat. Und wie bei den meisten Serien, ist es auch hier sehr interessant dem Leben der Personen zu folgen. Man fühlt sich den Personen näher und ist vertraut mit ihnen. Es gibt durchgehend Spannung und es treten keine langweiligen Leerpassagen auf. Es gibt auch einen kleinen historischen Einblick zu der Insel. Das fand ich sehr gut.
Ich kann dieses Buch - sprich die Serie - nur weiter empfehlen und freue mich auf den nächsten Teil.

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Der Fedora Attentäter: Das erste Buch der Hydra-Detonation-Reihe

Melanie Naumann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.07.2018
ISBN 9781717822451
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch hat eine wahnsinns Geschwindigkeit bei aufeinanderfolgenden Ereignissen. Der Erzählstrang wechselt zwischen verschiedenen Orten und Personen schnell hin und her. Man kann es aber trotzdem gut verfolgen. Ich fand die erste Begegnung zwischen Marly und Luke sehr interessant. Ein wirklich ungewöhnliche Situation und doch sind die beiden sich sofort näher gekommen. Ich fand sie sofort sehr sympathisch. Besonders Marlys Art zu sprechen gefällt mir gut. Sie ist schlagfertig und immer geradeaus. Das zieht sich durch das ganze Buch, auch wenn sie natürlich ihre Geheimnisse hat. Und die sind nicht ohne. Aber auch Luke ist eine interessante Persönlichkeit. Die Handlungen im Buch sind sicher manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, weil es immer so schnell. Ob sich solch ein  Vertrauen immer so schnell einstellt, wie zwischen Luke, seiner Familie und Marly ist sicher fraglich. Aber hier erscheint es wirklich möglich. Das Buch ist voller überraschenden Wendungen und Geschehnissen. Aber die Geschichte ist dadurch belebt und rasend. Ich hatte beim Lesen jedenfalls keine Schwierigkeiten zu folgen und habe mich immer über die neuen "Überraschungen" gefreut. Man konnte echt nicht alles erahnen. Die Sprache gefällt mir auch gut und es lässt sich gut lesen. Ich fand die Geschichte sehr spannend und freue mich schon auf den nächsten Teil. Das Ende war einfach nur spektakulär und passt sehr gut zu dem ganzen Buch. Daher bin ich schon sehr auf die Fortsetzung neugierig.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die Tote und der Polizist

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.08.2018
ISBN 9783352009167
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist wirklich ein super spannender Thriller. Denn hier ermittelt sozusagen eine Tote. Emma Sköld täuscht nach einem Attentat sogar ihren Tod vor, um sich selber nicht in Gefahr zu bringen und ungestört gegen eine wirklich starken Gegner, sprich Mörder, zu ermitteln. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern geht wirklich auch ans Limit. Denn wenn jemand seinen eigenen Tod vortäuscht - die ganze Familie trauern lässt - das ist schon harte Kost. Der Thriller geht mit einer wahnsinns Geschwindigkeit voran. Man ist ständig unter "Strom", denn die Ereignisse geschehen fast nahtlos hintereinander. Die Charakteren Emma und ihr Vater sind schon sehr dominant und interessant. Sie geben alles für eine schonungslose Aufklärung der Morde. Es ist interessant, wie hier vorgegangen wird. Es gibt einige wirklich unerwartete Wendungen und man kommt nicht zur Ruhe. Aber es lässt einen auch beim Lesen nicht los und ich habe das Buch sehr schnell gelesen. Ich musste einfach wissen, wie es weiter geht. Es ist sehr gut geschrieben, man kann flüssig lesen und die Ereignisse verfolgen. Ich fand es einen tollen Thriller und die Protagonistin ist wirklich sehr gut. Sie ist eine besondere Frau und geht ihren Weg. Sie war mir sofort sympathisch. Ich fand das Buch wirklich gut und freue mich schon auf weitere Fälle mit Emma Sköld.

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

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Der Klang eines Augenblicks: Ein Irland-Roman

Kate Dakota
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.09.2018
ISBN 9783958183582
Genre: Romane

Rezension:

Erzählt wird die Suche von Britt in ihrer alten Heimat Irland, nach dem Grund für den plötzlichen Unfalltod ihres Vaters. Sie war noch ein Kind, als er auf Fanad zu Tode kam. Ihr ganzes Leben verfolgt sie dieses einschneidende Ereigniss. Aber ihre Mutter wollte von diesem schlimmen Erlebnis Abstand nehmen und nie wieder darüber reden. Britt hat sich immer daran gehalten, obwohl sie im Laufe ihres Lebens doch mehr darüber wissen wollte. Nachdem ihre Mutter auch früh verstarb, hat sie sich aufgemacht um das Geheimnis zu lüften.
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Sie ist spannend, voller unerwarteter Ereignisse, geschichtlicher Details und auch zwischenmenschlicher Beziehungen. Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch und ich kann ihren Bestrebungen sehr gut folgen. Man fühlt mit ihr und möchte die Vergangenheit wieder aufrollen, um alles zu verstehen, was damals passiert ist und so das Leben der kleinen Familie dramatisch geändert hat.
Interessant fand ich auch die Charakteren der beiden Männer Declan und Calum.
Auf dieser Halbinsel kennen sich ja alle und dadurch ist das Zusammenleben nicht immer leicht. Auch hier spielt die Vergangenheit eine große Rolle. Gerade Declans Leben wirkt zu Beginn sehr geheimnisvoll und unklar. Man überlegt auch schon, was er denn zu verbergen hat. Es hat Spaß gemacht, das im Laufe des Buches alles zu erfahren. Die Geschichte ist leicht und flüssig zu lesen. Ich bin in das Geschehen tief eingetaucht und habe das Buch sehr schnell gelesen. Man ist halt neugierig, wie sich alles entwickelt und was wirklich damals geschah. Die Naturbeschreibungen sind auch sehr eindrucksvoll und man lernt auch noch einiges über die geschichtlichen Dinge Irlands und speziell über diese Gegend. Das fand ich total gut, gerade weil ich das Book of Kells auch schon im Original in Dublin bewundern konnte.
Das Buch ist wirklich zu empfehlen, man wird eine gut ausgearbeitete und spannende Geschichte erleben und somit einige schöne Lesestunden haben.

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!

Lena Greiner , Carola Padtberg
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548377940
Genre: Humor

Rezension:

Dies ist nun das zweite Buch der Autorinnen über Erlebnisse mit den sogenannten "Helikopter-Eltern". Hier berichten wieder Erzieher, Hebammen, Lehrer oder andere Menschen von ihren wahnwitzigen Erlebnissen mit den überbesorgten Eltern. Es ist wirklich zum Schieflachen, wenn es denn eigentlich nicht so schrecklich wäre, da es wahre Geschichten sind. Das hat sich niemand ausgedacht, denn sowas kann man sich eigentlich nicht in den kühnsten Träumen vorstellen. Aber es ist einfach so. Ich habe mich köstlich amüsiert beim Lesen. Und manche Passagen meinem Mann vorgelesen. Es gibt Dinge, auf die kommt der "normale" Mensch nicht. "Klobrillen vorheizen" - "Kinder auf Handtücher Pipi machen lassen" Die Beispiele lassen sich endlos fortsetzen. Das Buch ist in verschiedene Kategorien unterteil. Schulweg - Schule - Einkaufen usw.  Das finde ich gut, dann kann man sich mal schnell zu bestimmten Themen ein Beispiel raussuchen, die gerade besonders interessieren. Das Schlimme finde ich aber, dass diese Helikoptereltern wirklich massiv ins Berufsleben von anderen Menschen - z.B. Erziehern - eingreifen. Unmöglich - das sollte mal jemand bei ihnen machen. Und auch der digitale Bereich kommt in dem Buch gut zur Sprache. Denn das hat dem ganzen ja noch mehr Möglichkeiten der "Überwachung" bzw. eine Plattform für "Äußerungen" gegeben. Ich fand die Sammlung wieder sehr interessant. Ich habe  einige Themen wieder erkannt, die ich auch schon so ähnlich erlebt habe oder mir zugetragen wurden. Neu ist der Bereich über das gleiche Problem, nur mit jugendlichen oder gar erwachsenen Kindern. Das fand ich sehr gut. Das musste auch mal angesprochen werden. Es ist ein Buch aus dem Leben gegriffen. Eine amüsante und gleichzeitig aufrüttelnde Lektüre. Obwohl wahrscheinlich die "Helikopereltern" dies nicht lesen werden.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Liebe à la carte: Heiterer Liebesroman (Bandier 3)

Fran Henz
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Edition Parmot, 06.07.2018
ISBN B07DZFB2NJ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich war allerdings froh, dass ich die ersten beiden Bände zuvor gelesen hatte. Man kann zwar jedes der 3 Bücher einzeln lesen, denn sie sind in sich abgeschlossen. Aber mir haben die einzelnen Geschichten: einmal über die "Eltern" und über den "Bruder" und dieses hier über die "Schwester" als Ganzes gesehen, gut gefallen. Es war einfach interessanter, die Hintergründe der vorkommenden Protagonisten zu kennen. Dann kann man manche Entscheidungen besser verstehen und nachvollziehen. Alle sind in meinen Augen schillernde Personen. Jede einzelne ist etwas Besonderes. Ob es nun die junge Sterneköchin ist, der Allrounder oder die Krankenschwester. Jede hat ihre Entscheidungen getroffen und all dies spielt sich in den Büchern wieder. Es ist einfach eine Familengeschichte und jedes Mitglied hat ihr eigenes "Buch". Das hat mir gut gefallen, denn nach dem ersten Band wollte ich unbedingt mehr über die Menschen darin wissen. Und zum Glück wurde ihr Leben ja in den nächsten 2 Büchern weiter erzählt. Es ist sehr unterhaltsam, spannend und es gibt Tragödien, aber auch Liebe. Es sind Schicksale und Lebenserfahrungen zu "erlesen". Man ist mitten in dem Leben der Familie drin. Es hat einfach Spaß gemacht zu lesen und ich kann diese drei Bände nur weiter empfehlen.
Hier sind sie nochmals aufgelistet:

 Der Mann, der Frauen anzieht

 Schatten der Vergangenheit

 Liebe à la carte

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103 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Die Frauen am Fluss

Katherine Webb , Babette Schröder
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.05.2018
ISBN 9783453292079
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mir hat das Buch "Die Frauen am Fluss" sehr gut gefallen. Es werden die Schicksaler verschiedener Frauen in einem kleinen Weiler in England erzählt. So verschiedenen die Frauen doch sind und in unterschiedliche Lebenssituationen hineingeboren wurden, so werden ihre Schicksale doch miteinander verstrickt. Jede dieser Frauen ist auf ihre Art und Weise interessant. Irene kommt als Braut mit "Vergangenheit" auf den Gutshof. Sie hat mich am Anfang etwas genervt, da sie einfach zu passiv in meinen Augen war. Sie ist natürlich durch ihre Vergangenheit in der damaligen Zeit belastet. Denn ihr "Vergehen" war zu dieser Zeit noch wirklich ein Thema und hat ihr ganzes Leben verändert. Sie hat sich in ihre Situation ergeben und machte keine Anstalten sich daraus zu befreien oder auch nur etwas gutes zu sehen. Aber das "sich ergeben" in eine Situation, war zu dieser Zeit sicher oft eine Lösung der Frauen. Denn sie wehrten sich nicht. Umso besser fand ich "Pudding". Sie ist in meinen Augen schon nicht mehr so inaktiv und will sich auch gegen die allgemeine Denkweise stellen. Ich finde nur, ihr Spitzname "Pudding" hält sie etwas auf. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant. Nancy verkörpert auch eine verstörte Frau, die in ihrem Leben so einiges falsch gemacht hat. Aus welchen Gründen auch immer. Sogar die stumme Clemmie hat auf ihre Weise aufbegehrt und sie hat natürlich am meisten unter ihren Taten gelitten. Diese ganze Frauen verkörpern verschiedenen Typen und vereinen doch ein gemeinsames Schicksal: als Frau keine großen Rechte zu haben und der Gesellschaft (gerade den Männern) und ihren "Gesetzen" ausgeliefert zu sein. Ich habe übrigens lange nicht die zeitliche Reihenfolge der Geschichte verstanden. Aber das brachte ja dann auch einen Lichtblick in die ganzen Geschehnisse und ich habe "verstanden". Das Buch ist wieder sehr schön geschrieben, man bleibt im Lesefluss. Es ist spannend und es ist trotz der schlimmen Ereignisse, für mich ein sehr positives Buch. Denn es zeigt, das "frau" auch nicht alles mit sich machen lässt. Aber die Bücher von Katherine Webb haben mich auch noch nie enttäuscht. Und so kann ich auch dieses Buch nur empfehlen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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99 Vollwertkost-Rezepte

Mattis Lundqvist
Spiralbindung: 166 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.02.2018
ISBN 9783746703107
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als Anfänger in der Zubereitung von Vollwertkost-Rezepten war dieses Buch natürlich voller Überraschungen. Ich war echt erstaunt über die vielfälltigen Rezepte. Es war für jeden was dabei. Ob Suppen, Sandwiches oder vegane Paella. Ich hatte allerdings noch sehr viele der Zutaten nicht im Hause. Ob es sich nun um Ahornsirup, Pintobohnen oder Garam Masala handelt, aber jetzt habe ich meinen Vorrat aufgefüllt. Ich habe mit den leichteren Rezepten angefangen und das hat gut geklappt. Ich bin allerdings nicht so auf die genauen Angaben fixiert und neige dazu,  Rezepte auch mal für mich abzuändern. Hauptsache die Gerichte schmecken nachher gut. Daher fand ich das Buch für mich sehr gut und werde mich sicher noch an einigen Rezpeten versuchen. Die Nährwertangaben fand ich sehr hilfreich.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Schuster und nichts als die Wahrheit (Schuster-Reihe)

Susanne Lieder
E-Buch Text: 211 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 12.07.2018
ISBN 9783962151270
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem zweiten Band um den Kommisssar Heiner Schuster geht es um einen Angriff auf eine junge Frau. Heiner Schuster, der gerade auch im privaten Bereich turbolente Zeiten durchlebt, wird mit seinem Team darauf angesetzt. Schuster hat sich in diesem Band auf privater Ebene sehr weiter entwickelt. Seine kriminalistischen Fähigkeiten sind so gut wie vorher, allerdings ist sein Team doch nun besser zusammen gewachsen. Sie sind sich nicht mehr so fremd und sind sich doch näher gekommen. Es ist ein richtig gut zusammenarbeitendes Team geworden. Es geht nicht mehr so ernst zu und die Männer haben sich mit ihren Eigenheiten aneinander gewöhnt. Wobei gerade Heiner Schuster doch sehr an seinen Macken gearbeitet hat und sie fast alle überwunden hat. Das macht ihn sehr sympathisch. Allerdings durchlebt er gerade eine anstrengende, aber glückliche Zeit mit Jana, seiner Lebensgefährtin und zukünftigen Mutter seiner Kinder. Denn Heiner wird Vater. Das geht natürlich nicht spurlos an ihm vorbei. Aber ich finde, er meistert es ganz gut. Seine Arbeit leidet nicht unbedingt darunter. Er merkt nur, dass er in manchen Situationen, an seine eigene Zukunft als Vater denkt. Der Fall um die junge schwerverletzte Frau, scheint nicht so eindeutig zu sein, wie es zu Beginn scheint. Hier wird es echt spannend und man versucht als Leser, genau wie das ermittelnde Team, hinter das Ganze zu schauen. Es ist verwirrend und nicht sehr eindeutig. Aber mit seiner Beharrlichkeit und seinem Bauchgefühl kommt Heiner Schuster meist zu den richtigen Schlüssen, auch wenn es seine Zeit braucht. Mir gefällt seine Vorgehensweise gut. Das Buch ist nicht nur ein Krimi, sondern für mich ist es auch immer eine Geschichte um den Privatmann Heiner Schuster. Und das kommt diesmal nicht zu kurz. Sogar der Kater Herr Meier bringt mich zum Lächeln. Die Geschichte ist so richtig aus dem Leben gegriffen, wobei natürlich die Arbeit als Polizist nicht ganz so alltäglich ist. Aber Heiner Schuster und seine Familie ist voll aus dem Leben gegriffen. Es macht Spaß sie zu begleiten. Und ich hoffe, noch mehr über Heiner Schuster zu lesen. Obwohl er für sich ja jetzt eine große Entscheidung getroffen hat und wer weiß, was daraus wird.
Ich freue mich jedenfalls bereits darauf.

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

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Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen

Neil Patrick Harris , Katrin Segerer , Lissy Marlin , Kyle Hilton
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 06.09.2018
ISBN 9783505141881
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Diese Geschichte handelt von dem Jungen Carter, der bei seinem Onkel lebt. Dieser ist aber ein Trickbetrüger und zwingt seinen Neffen ihn mit dubiosen Zaubertricks, die Leute zu betrügen. Carter gefällt das garnicht und er läuft seinem Onkel fort. Mit dem Zug kommt er zum Glück schnell weg. Er kommt zu einem Jahrmarkt und dort bleibt er auch. Leider geht es auch auf dem Jahrmarkt nicht mit rechten Dingen zu. Carter und seine, dort gewonnen Freunde möchten aber auch hier nicht bei Betrügereien helfen und so versuchen sie, etwas gegen die Betrüger zu unternehmen.
Das Buch von Neil Patrick Harris hat es mir besondert angetan, da ich finde, dass man sich sehr gut mit der Hauptfigur identifizieren kann, weil diese sehr sympathisch und bescheiden ist. Außerdem ist die Geschichte sehr spannend und hat keine langweiligen Leerpassagen. Die anderen Charaktere sind ebenfalls sehr interessant. Alle Personen erscheinen klug aber seltsam, was sie so angenehm macht. Zudem beschäftigt sich das Buch damit, dass es viele geldgierige Menschen auf der Welt gibt und der Bösewicht ist ein gutes Beispiel dafür. Ferner ist das Buch mit einigen schönen, erklärenden Bildern ausgeschmückt und in einem schlichten, aber dennoch schönem, Stil geschrieben und somit auch für kleinere Kinder zu empfehlen.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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CHE to go

Simone Uthleb
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Neues Leben ein Imprint von Eulenspiegel Verlagsgruppe Buchverlage GmbH, 11.09.2017
ISBN 9783355018616
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich fand diese kleine Büchlein sehr interessant. Zum einen, weil es sich locker immer in der Handtasche mitnehmen lässt. Hat man zwischendurch Zeit, kann man es herausnehmen und darin lesen. Der Titel "Che to go" fand ich sehr gut und zeitgemäß. Ich habe das Buch nicht vorne angefangen und dann durchgelesen. Es ist ein Buch zum drin blättern und sich spontan von einem Zitat gefangen nehmen. Man liest es und lässt es auf sich wirken. Der Leser muss sich hier Gedanken darüber machen, was er liest. Denn einfach ist es nicht. Für manche ist es vielleicht sogar das erste Mal, dass sie an das Gedankengut von Che Guevara herangebracht werden. Es sind nunmal "politische" Worte und darüber hat natürlich jeder eine andere Ansicht. Ich fand sie damals wie heute aber immer noch wahr bzw. wirksam. Aber wie gesagt, dass ist Einstellungssache. Aber sie riefen in mir auch eine vergangene Zeit wach. Denn leider ist die Zeit von Che ja nun doch schon was länger vorbei. Ich wurde aber wieder daran erinnert, wie wir zu Che und seinen Taten standen. Ich musste mich auch erst wieder  in die Sprache - die Wörter und ihre Bedeutung- eindenken. Es bringt den Leser aber vor allen Dingen wieder zum Nachdenken - zum Vergleichen - früher - heute. Für mich war es nochmals eine sehr gute Erfahrung und durch die Art des Buches - klein - Zitate in verschiedenen Druckformen dargestellt - mal groß - mal klein gedruckt - all das hat mir gut gefallen. Es lässt dem Leser Zeit, denn man guckt einfach immer mal wieder rein. Es ist eine tolle Anregung zum Nachdenken über die heutige Zeit, im Vergleich zu früher. Manches mag überholt sein, anderes schrecklich aktuell, wieder anderes hat sich leider immer noch nicht geändert. Es ist auch ein Buch für Entdecker. Also, rein damit in die Taschen und sich bei passender Gelegenheit ein Zitat raussuchen. Ich finde das Konzept dieses Buches ..to go .... sehr gut und bin schon auf andere Ausgaben gespannt.

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Die letzte Terroristin

André Georgi
Flexibler Einband: 361 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.08.2018
ISBN 9783518467800
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die letzte Terroristin" ist ein interessantes Buch über die Zeit des Terrorismus durch die RAF in Deutschland. Hier geht es um die sogenannte dritte Generation der RAF. Mir war dieses Zeit eigentlich nicht so präsent, wie die ersten Jahre der RAF. Obwohl ich in den Jahren der hier behandelten Zeit, schon älter war und alles besser mitbekommen habe. In dem Buch wird nicht nur ein Teil der Geschichte der RAF beleuchtet, sondern ist auch aus der Sicht einer jungen Frau geschrieben. Und das fand ich besonders interessant, denn mir wurden einige Dinge bewußter. Wie ihre Entscheidung sich auch auf das Leben ihrer Familie auswirkte. Denn die Auswirkungen auf die Opfer und ihren Familien werden ja immer klar behandelt. Auch der Druck, der auf den Ermittlern lastete, ist hier gut beschrieben. Das Buch bringt diese Zeit gut rüber und man ist wieder hineinversetzt. Man sieht die Bilder aus den Nachrichtensendungen und die Fandungsplakate im Postamt wieder vor sich. Den Anfang des Buches fand ich etwas zäh und es hat mich nicht sofort mitgerissen. Aber das ändert sich dann nach einiger Zeit und man wird in einem Strudel der Ereignisse mitgerissen. Wer diese Zeit nicht selber erlebt hat, bekommt nun einen kleinen Einblick in diese Ereignisse. Und ich denke, mancher Leser wird sich nach der Lektüre noch mehr Informationen zu dieser Zeit holen. Denn dann wird alles noch besser verstanden. Für mich war dieses, sehr gut geschriebene Buch ein guter Rückblick. Außerdem sind die verschiedenen Sichtweisen mal sehr intressant. Auch wenn es ja nur ein Roman ist, wird man nochmals zum Nachdenken angeregt. Was ist damals wirklich alles passiert ? Und je nach Ansicht, erhält man verschiedene Interpretationen. Das ist nur normal. Wichtig ist, dass man sich auch immer wieder an diese Zeit erinnert und Erkenntnisse für das Heute und die Zukunft zieht. Jedenfalls ist das Buch ein guter Einstieg in diese Zeit und ich fand es sehr gut.

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Todeskäfig

Ellison Cooper , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich fand diesen Thriller super spannend. Er hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Die Agentin Sayer Altair ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Sie hat nicht gerade eine glückliche Vergangenheit, aber sie hat ihren Weg gefunden und lässt sich auch so schnell nicht davon abbringen. Ihre speziellen Forschungen sind ein extra Punkt in dem Buch. Die Idee der ermittelnden Neurowissenschaftlerin war stimmig und brachte noch einen guten Aspekt mehr ins Geschehen ein. Ich fand es interessant, dass bei den Ermittlungen wieder mal klar wurde, wieviel doch dabei politische Aspekte eine Rolle spielen können. Sayer Altair ist für sowas aber nicht zu haben. Sie geht auf ihre Art und Weise an die Ermittlungen heran. Und trotz der schlimmen Ereignisse hat sie ein super Team zur Verfügung. Und natürlich spielt der Zeitfaktor eine große Rolle und das bringt daher auch die Ermittler unter Druck. Das ganze Buch war spannend geschrieben, mit immer neuen unvorhergesehenen Entwicklungen. Aber im Endeffekt stimmig und logisch. Auch der Blick in die Familienstrucktur von Sayer passt gut ins Gesamtgeschehen hinein. Es geschieht alles immer sehr schnell und daher bleibt der Spannungsbogen die ganze Zeit auf hohem Niveau. Man fiebert mit und ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. Denn ich wollte jetzt unbedingt wissen, was vor sich geht und wie alles endet. Der Leser kann aber alles gut nachvollziehen. Und es war kaum Handlung vorhersehbar, daher machte das Lesen besonders Spaß. Es war ein super Thriller, der mit seiner Handlung im Bereich der Neurowissenschaft jeden Thriller-Fan begeistern wird. Die Idee der Verbrechen ist schon was spezielles, aber mal was anderes. Auf alle Fälle ist das Buch ein gelungener Lesegenuß und man kann es nur weiterempfehlen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Wer den Frosch küsst

Konstanze Harlan
E-Buch Text
Erschienen bei null, 18.05.2018
ISBN B07D61PB87
Genre: Romane

Rezension:

"Wer den Frosch küsst" ist ein sehr schöner unterhaltsamer Roman für den entspannten Lesegenuß im Urlaub. Erzählt wird die Geschichte von Cecilia Weiß. Heute arbeitet die alleinerziehende junge Frau als Kellnerin. Aber davor war sie ein gefeierter Fernsehstar. Diese Zeiten sind leider schon lange vorbei, aber da ihre jetzige Situation einfach ausweglos erscheint, will Cecilia es nochmals wissen. Sie möchte dem Leben am Existenzminimum entkommen und wieder schauspielern. Dafür nimmt sie einiges in Kauf. Denn einfach wird es nicht. Aber Cecilia hat sich nun was in den Kopf gesetzt und mit Hilfe von Familie und Freunden nimmt sie den schweren Kampf in dieser Branche auf sich. Das Buch ist sehr schön geschrieben, man kann sich gut in die Personen hineinversetzen. Auch wenn ich bei manchen Entscheidungen nur mit dem Kopf schütteln konnte. Aber so ist nunmal das Leben, voller Entscheidungen, die nicht unbedingt immer richtig sind. Allerdings auch voller glücklicher Fügungen und das Schicksal spielt auch mit. Es ist genau der richtige Roman zum Entspannen. Und hier wird man echt immer wieder überrascht, denn genau wie in den Soaps im TV - alles ist möglich. Mir hat das Lesen Spaß gemacht und für eine kleine Auszeit aus dem Alltag gesorgt.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Schuster und das Chaos im Kopf (Schuster-Reihe)

Susanne Lieder
E-Buch Text: 203 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 12.07.2018
ISBN 9783962152086
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In diesem spannendem Krimi ermittelt der von einigen "Macken" geplagte Hauptkommissar Schuster in Bremen. Heinrich Schuster ist für mich ein sehr sympatischer Mensch. Denn er ist nicht vollkommen, sondern ein Mann mit Macken. Diese sind wirklich gut geschildert und ich sehe ihn immer vor mir. Er hat es aber auch nicht leicht, dieser Fall ist besonders kniffelig und auch sehr aufsehnerregend. Denn dieser Serienmörder plaziert seine Opfer ziemlich öffentlich. Dieser Krimi schlägt den Leser von Anfang an in seinen Bann. Man fiebert mit und ist manchmal von den Entwicklungen überrascht. Denn einfach kann ja jeder - es gibt Sackgassen und falsche Spuren. Und Kommissar Schuster hat nicht nur beruflich im Moment viel zu tun, sein Privatleben ist gerade auch an einem Tiefpunkt angelangt. Und auch hier wird der Leser mitgerissen. Die Handlungen sind wirklich aus dem wahren Leben genommen, denn Schuster ist auch nur ein Mensch. Die Geschichte lässt den Leser nicht los. Man kann nicht aufhören zu lesen. Es lässt sich auch sehr gut und flüssig lesen. Die Handlung ist immer interessant und bleibt spannend. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es war ein spannender Krimi mit sehr sympathischen Protagonisten. Sie haben ihre Probleme und auch ihre glücklichen Stunden - ganz normale Menschen eben. Na gut, der Serienmörder natürlich nicht. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und freue mich auf - hoffentlich - noch einige Fälle für Heinrich Schuster und sein Team in Bremen.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Die Göttin des Films (Lily DuPlessis 2)

Andrea Instone
E-Buch Text: 212 Seiten
Erschienen bei null, 28.07.2018
ISBN B07DTCF52Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch im zweiten Band begleiten wir Lily DuPlessis auf ihrem Weg als bekannten und bewunderten Stummfilmstar. Aber auch jetzt läuft nicht alles wie von Lily gewünscht. Sie möchte ihren Emmanuel heiraten, aber so einfach geht das nicht. Aber Lily oder besser gesagt Fräulein Schmitz, lässt sich nicht beirren und gemeinsam mit ihren Freunden meistert sie auch jetzt die unvorhergesehenen Hürden. Ich fand die Entwicklungen in dem Buch sehr interessant und überraschend. Aber die Lösungen, die hier gefunden werden, finde ich gut und der Leser wird sich köstlich amüsieren. Denn die Freunde um Lily und ihre Familie halten zusammen. Ich habe die Geschehnisse sehr gerne verfolgt und man kann sich gut reinversetzen. Es gibt einige Überraschungen und Verwicklungen - alles in allem wieder ein gelungenes Lesevergnügen. In diesem Band spielt Freundschaft wieder eine große Rolle. Besonders gelungen, finde ich den Übergang zum Tonfilm. Ich freue mich schon auf diesen neuen Aspekt im Leben der Schauspielerin Lily. Denn die Zeiten ändern sich nun. Aber hier zeigt sich wieder Fräulein Schmitz - durch nichts unter zu kriegen und immer wieder passt sie sich an bzw. findet ihren Weg. Denn sie hat ja nun schon sehr viel erreicht von Bonn über Babelsberg bis ins tiefste Frankreich. Eine schöne Lektüre mit allem, was eine Sommergeschichte benötigt.

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127 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als erstes fällt das Cover ins Auge und ich finde es passt hervorragend zum Buch. Es ist auf "alt" gemacht, so wie früher die Aufmacher von Zeitungen waren. Die Überschrift zumindest. Und fast alles ist in roter Farbe geschrieben. Erst habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht, aber nachdem ich angefangen hatte das Buch zu lesen, wußte ich es: Blut. Genau wie in der Geschichte selber. Man darf nicht zimperlich sein, wenn man dieses Buch lesen möchte. Denn Blut kommt überall vor. Die Schilderungen von den Operationen sind sehr detailgetreu und man sieht förmlich alles vor sich. Manchmal meint man sogar, die Gerüche wahrzunehmen. Und man freut sich, in der heutigen Zeit zu leben und nicht die Anfänge der Chirugie erleben zu müssen. Denn das ist wirklich der Horror. Erzählt wird die Entwicklung der Chirugie auf den Spuren von Joseph Lister, seinem Mentor und anderen Zeitgenossen. Es war kein einfacher Weg zum heutigen Stand der Medizin. Und es ist ja auch nicht zuende, denn die Weiterentwicklung geht ja immer weiter. Aber damals in den 1840er Jahren war alles noch anders. Die Ärzte gaben sich Mühe, aber vieles gab es ja noch nicht. Aber sie forschten und probierten und so konnten die Dinge verbessert werden. Ob es um die Betäubung der Patienten ging, die Ursachenforschung von Krankheiten, die Hygiene usw. Es war ein gewaltiges Gebiet, aber es gab ja die unmüdlichen Forscher. Joseph Lister ging seinen Weg, auch gegen herrschende Widerstände. Man kann ihn und seine Mitstreiter auf der ganzen Welt nur bewundern. Sie forschten und probierten aus. Sie zogen Schlußfolgerungen aus Beobachtungen und Erfahrungen, auch von anderen und zogen die richtigen Schlüsse. Auch wenn man manchmal Niederlagen hinnehmen musste. Das Buch ist sehr eindrucksvoll und man liest es fast wie einen Thriller. Spannung pur. Es hat mir sehr gut gefallen. Man nimmt nicht mehr alles als selbstverständlich hin, sondern sieht die aufreibende Entwicklung der Medizin vor sich. Ein langer und nicht einfacher Weg, der von wissensdurstigen Menschen gegangen wurde. Sie wollten helfen und nicht tatenlos zusehen. Ich fand u. a. die Erfindung der antiseptischen Lösung interessant. Denn es steht auch heute noch in unserem Badezimmer. Zwar nicht für Operationen, aber für den täglichen Gebrauch vorgesehen. Das hat mir gut gefallen. Und ohne dieses Buch, hätte ich mir nie Gedanken über die Flüssigkeit gemacht. Aber jetzt werde ich ihren Werdegang wohl nie vergessen.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Honigmilchtage

Julia Rogasch
E-Buch Text: 391 Seiten
Erschienen bei Forever, 12.08.2016
ISBN 9783958181250
Genre: Romane

Rezension:

Mir hat das Buch gut gefallen. Und es ist in vielen Dingen wirklich ein "Glücksroman". Die Protagonistin Carla hat so gar keine Freude mehr in ihrem Berufsleben. Sie ist unglücklich darüber, aber sie zögert eine endgültige Entscheidung immer hinaus. Aber dann geht  alles aufeinmal schnell. Sie trifft eine weitreichende Entscheidung. Sie kündigt ihren Job. Carla ist natürlich nicht alleine auf dieser Welt, sie hat einen tollen Ehemann, eine enge Beziehung zu ihrer Schwester und natürlich eine "beste" Freundin. Und sie alle haben so ihre Probleme. Allerdings ist dieses Buch nun wirklich ein Glücksroman. Denn wenn man die Ereignisse im Leben der Freunde aus dem Buch so ansieht, spielt doch das Glück eine große Rolle. Irgendwie fügt sich immer alles gut ein. Auch wenn die einzelnen Personen zwischendurch Rückschläge durchleben, ist es ein sehr positives Buch. Denn ob nun Carla ein neues und für sie glücklicheres Berufsleben findet oder Marie mit ihrem tollen Duftladen durchstartet, es gibt einige überraschende Wendungen in der Geschichte. Die Protagonisten sind mir meist sehr sympathisch, auch wenn manche Entscheidungen in meinen Augen etwas voreilig getroffen werden. Carla kann man  z.B. nach ihrer Kündigung nicht mehr als zögerliche Entscheiderin ansehen. Sie gibt dann ordentlich Gas. Besonders interessant waren aber auch die ganzen Missverständnisse und die Zufälle von Menschen, die sich hier treffen. Carla hat da echt ein Händchen für. Natürlich kommt es zu ziemlichen Verwicklungen. Das hat mir beim Lesen ziemlich Spaß gemacht. Ich war auch überrascht, was in dem Buch dann wirklich alles passiert. Also langweilig wird es sicher nicht. Es ist gut geschrieben und man folgt dem Geschehen leicht. Die Geschichte um Carla ist eben ein Glücksroman und daher genau das richtige Buch für das Lesen in der Hängematte. Sommer - Sonne - leichtes Lesen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Wir sind in Paris, Gruß Jennifer

Gisela Böhne
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 19.07.2018
ISBN 9783958131453
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Roman begleiten wir die junge Frau Jennifer auf ihrem Lebensweg mit einigen unerwarteten Ereignissen. Jenny lebt mit ihrem Freund Bastian zusammen. Sie erwartet ein Kind und eigentlich sieht ihre gemeinsame Zukunft sehr glücklisch und vorhersehbar aus. Aber wie es so im Leben ist, passiert natürlich einiges unerwartetes. Jenny möchte gerne ihre Studium zur Lehrerin vollenden. So einfach geht das aber wohl nicht. Und nicht nur die Suche nach ihrem verschollenen Vater ist das  einzige Problem. Die Geschichte ist sehr interessant, denn es geschehen viele Dinge, die niemand vorhergesehen hat. Jennifer und ihr Freund Bastian haben es nicht so einfach. Auch die Ex-Frau von Bastian macht Stress. Aber es gibt auch schöne Zeiten. Evi, die kleine Tochter von Bastian  macht eigentlich dem jungen Paar Freude. Das Buch ist gut geschrieben und man kann es flüssig lesen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und man verfolgt ihr Leben mit großem Interesse. Man freut  oder leidet mit ihnen. Die Geschichte ist sehr gut erzählt und sie hat einige sehr eindrucksvolle Erlebnisse. Man meint, das Ende sei nun da und dann passiert schon wieder das nächste. Dabei ist es aber sehr lebensnah. Der Leser kann den Personen gut folgen und wird nicht enttäuscht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon auf den weiteren Verlauf von Jennifer und ihrer Famlie gespannt.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Hoffnung Liverpool

Elisabeth Marrion
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ibidem, 31.05.2018
ISBN 9783838206585
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der zweite Teil der Familiengeschichte von Elisabeth Marrion hat mich sehr beeindruckt. Diesmal geht es um den Familienzweig der irischen bzw. englischen Seite. Wir lernen Annie und ihre Freundin Flo und ihre Lebensgeschichte kennen. In jungen Jahren sind diese beiden Freundinnen wegen der großen Not in Irland nach Liverpool gereist. Sie wollten sich dort eine gute Zukunft aufbauen. Aber auch in Großbritannien war es nicht viel besser. Das Leben ist hart, aber die beiden jungen Frauen sind hart im Nehmen und bereit durch harte Arbeit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zusammen sind sie stark und überstehen die schlimmen Zeiten. Sie lernen ihre späteren Männer kennen und lieben. Sie sind wirklich Frauen der Tat, denn sie wehren sich gegen die herrschenden Sitten und gehen ihren Weg. Allerdings sind die Zeiten doch noch nicht soweit und die Abhängigkeit verheirateter Frauen von ihren Männern ist groß. Es ist nicht leicht so zu leben. Die Armut ist groß und obwohl die Männer die Familienoberhäupter sind, sind es gerade oft die Frauen, die durch zusätzliche Arbeit die Familien am Leben halten. Dann bricht der Zweite Weltkrieg aus und es wird noch schlimmer. Sie erleben wirklich eine große Zeit der Angst und Ungewissheit. Aber sie überleben, die Freundinnen und ihre Schwestern halten zusammen. Sie ziehen sogar teilweis in benachbarte Häuser. Sie werden vom Schicksal hart angefasst, aber sie geben nie den Mut auf. Und sie unterstützen sich gegenseitig. Ich war wirklich beeindruckt von ihrem Überlebenswillen und ihrer Kraft. Nicht alles geht gut, aber sie verlieren nie den Mut. Es geht hier aber nicht nur um die persölnlichen Schicksale, sondern dieses Buch ist auch eine gute Darstellung dieser Zeiten. Wie Frauen im Krieg überleben und das Land am Leben halten. Danach allerdings auch wieder ins Abseits gedrängt werden. Ein Buch voll Kummer aber auch voll Hoffnung und Lebensfreude. Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass es immer weiter geht. Gerade in der heutigen Zeit, sollten die Menschen sich daran erinnern bzw. damit erstmal bekannt gemacht werden.
In diesem Teil wird jetzt auch der Zusammenhang zu Hilde in Deutschland sichtbar. Eine schicksalshafte Begegnung während einer wirklich tollen Aktion, um den abgeschossenen, verschollenen Freund in Deutschland zu finden. Die Familiengeschichte von Elisabeth Marrion ist wirklich außergewöhnlich und es ist wirklich sehr gut, sie erzählt zu bekommen. Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt. Und es ist nachzuvollziehen, dass Elisabeth Marrion für ihr Werk mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde. Ich werde diese Bücher jedenfalls weiterempfehlen, gerade für die junge Generation.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Bei Heimkehr Liebe

Melissa Foster
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei World Literary Press, 15.05.2015
ISBN B00XRPBS5G
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover sagt ja schon viel über diesen Liebesroman aus. Ein verliebtes Paar vor einem grandiosen Hintergrund. Die Geschichte dazu ist genau die richtige Lektüre zum Relaxen. Daisy Honey, eine frisch gebackene Ärztin, kehrt für ein paar Wochen in ihrem Heimatort zurück. Sie möchte sich um ihren Vater kümmern, der gerade einen Unfall gehabt hat. Danach will sie einen Job in einer großen Stadt annehmen. Sie kann zwischen zwei tollen Städten und Arbeitsplätzen auswählen. Aber erstmal ist sie wieder in ihrem Heimatdorf, welches sie damals fürs Studium nur zu gerne verlassen hat. Ihre Erinnerungen an die Jahre dort, sind nicht sehr gut. Aber jetzt ist sie nur zu Besuch. Aber wie das Leben so spielt. "Bei Heimkehr Liebe" ist nun wirklich ein richtiger Liebesroman. Alle Bereiche einer solchen Geschichte sind vorhanden. Es gibt also keine sehr großen Überraschungen. Aber die Story um Daisy liest sich sehr gut. Es macht Spaß die Protagonisten kennen zu lernen. Ihre Vergangenheit, ihre Pläne und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Es liest  flüssig und man ist sofort im Geschehen drin. Es ist ein Buch der Gefühle - es geht auf und ab in der Gefühlswelt. Die Personen sind sympathisch und hier wird das Leben auf dem Land sehr positiv dargestellt. Es gibt zwar wenig Unvorhergesehenes, aber jeder der Liebesromane liebt, wird das Buch mögen.

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Opfer

Pierre Lemaitre , Tobias Scheffel
Flexibler Einband: 329 Seiten
Erschienen bei Tropen, 02.09.2018
ISBN 9783608503708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Thriller von Pierre Lemaitre ist wirklich ein super spannender Thriller mit vielen unerwarteten Wendungen. Hier wird Kommissar Camille Verhoeven in einen wirklich seltsamen Fall verwickelt. Die Erzählung bewegt sich in einem Zeitraum von 3 Tagen, wobei hier sogar noch die Uhrzeiten angegeben sind. Dadurch hat man eine gute Orientierung bezüglich der Abfolge der Ereignisse. Das fand ich sehr hilfreich. Denn dieser Fall ist alles andere als leicht zu durchschauen. Das findet auch Kommissar Verhoeven. Er ist eine besondere Persönlichkeit. Er eckt überall an und trotz seiner tollen Aufklärungsrate, wird dieser Fall auch für ihn ein ganz besonderer. Und er wird regelrecht zum Einzelkämpfer. Alles fängt mit einem "normalen" Raubüberfall an. Dieser ist allerdings sehr brutal ausgeführt und ein Opfer ist die Lebensgefährtin von Camille Verhoeven. Dadurch ist Camille besonders daran interessiert, die Verbrecher zu finden. Die Protagonisten sind alle sehr schwierig einzuordnen. Sie haben so ihre Geheimnisse und man baut erst langsam ein Verhältnis zu ihnen auf. Aber dadurch hat der Thriller auch eine besondere Note. Denn der Leser wird nicht nur durch Spannung gut unterhalten, sondern die immer wieder überraschenden Wendungen machen das Lesen zu einem tollen Vergnügen. Man wird immer wieder auf neue Fährten geschickt. Die Vorgehensweise in diesem Buch finde ich sehr interessant. Es wird nie langweilig und man will so schnell wie möglich weiterlesen. Allerdings hat es mich am Anfang sehr irritiert, das die Größe von Camille immer so ein Thema ist. Aber es erklärt natürlich manche Verhaltensmuster des Kommissars. Das Ende des Buches  hat mich total überrascht. Die Schilderungen im Buch sind sehr detailreich. Ich finde, es ist ein guter Thriller und ich hoffe, auch in Zukunft noch mehr Fälle mit Kommissar Verhoeven zu erleben.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Göttin des Hauses (Fräulein Schumacher 5)

Andrea Instone
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei null, 09.06.2018
ISBN B07CQPD1N8
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch der fünfte Fall um Emma Schumacher hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Emma ist ja nicht gerade für ihre hausfraulichen Leistungen bekannt, aber diesmal kommt ihr das eigentlich sogar zugute. Denn jetzt kann sie - so kurz vor ihrer Hochzeit - an einem Vorbereitungskurs für Bräute teilnehmen. Und da geht ihr manches Licht auf. Ich bin immer wieder von der Entwicklung Emmas erstaunt. Sie ist ja für ihre Zeit eine sehr emanzipierte junge Frau, die weiß was sie will. Und das ist nicht immer das, was in der damaligen Zeit von den Frauen erwartet wird. Zum Glück, finde ich. Emma ist sehr erfrischend in ihren Ansichten und äußert diese auch offen und frei. Das prägt natürlich ihren Umgang mit den Männern in ihrem Umfeld und bringt so immer wieder diese in, für die Männer, ungewohnte Situationen. Emma ist auch hier wieder unerschrocken bei der Aufklärung des Verbrechens. Sie ist sehr intensiv in ihren Entwicklungen und kommt auch zu den entscheidenen Schlussfolgerungen. Zum Leidwesen ihres Mannes und der Polizei, gerät sie auch mal wieder in ziemlich brenzlige Situationen. Aber sie meistert ja immer alles sehr gut. Emma hat auch immer das Bedürfnis anderen zu helfen, hier natürlich besonders den Frauen. Und auch das Thema des 5ten Falls finde ich sehr interessant. Es ist wirklich ein verwickelter und spannender Fall für alle Beteiligten. Man kommt auch nicht auf die Lösung, denn daran hätte ich auch nicht gedacht. Aber nicht abwegig. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man geht in der Geschichte auf und man liest es in einem durch. Es ist wieder ein toller Krimi aus den 20er Jahren und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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