Leserpreis 2018

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142 Bücher, 119 Rezensionen

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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Die Profilerin - Damit du nie vergisst

Dania Dicken
E-Buch Text
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 06.12.2016
ISBN 9783732520411
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser spannende Thriller handelt von der Profilerin Andrea Thornton, die nach einigen Jahren mit ihrem Mann Greg und ihrer kleinen Tochter zurück nach Norfolk zieht. Zuvor war sie von dort nach London gezogen, nachdem sie während ihrer Tätigkeit als Profilerin in einen spektakulären Fall verwickelt war. Und sie war nicht nur beruflich sondern auch sehr persönlich involviert. Dabei hatte sie schreckliche Dinge erlebt und ist daher aus dem Ort weggezogen. Jetzt ist sie wieder zurück und fühlt sich rundum wohl. Sie liebt ihre kleine Familie und sie arbeitet gerne als Profilerin. Doch jetzt wird sie zu einem Fall gerufen, der dem damaligen Fall um den Campus Rapist sehr ähnelt. Im Laufe der Ermittlungen wird es für Andrea immer schwieriger. Denn die Vergangenheit droht sie einzuholen. Dieser Fall um Andrea Thornton ist absolut spannend und fesselt den Leser vom Anfang bis zum Ende. Man muss den ersten Fall um den Campus Rapist nicht gelesen haben, man erfährt auch jetzt alle notwendigen Details und kann der Handlung gut folgen. Andrea und ihr Mann Greg sowie der Ermittler Christopher sind sehr sympathische Menschen und auch sehr autentisch beschrieben. Man kann sie regelrecht vor sich sehen. Im Laufe des Buches lernt man sie eigentlich sehr gut kennen und weiß sie einzuschätzen. Aber auch Jack, Chrisophers Bruder und Rachel, seine Freundin,  sind einem sehr sympathisch und sie sind auch wichtige Menschen im Leben der kleinen Familie Thornton.  Die Handlung ist sehr mitreißend und man muss starke Nerven haben. Denn es wird nicht nur sehr brutal, sondern psychisch wird es echt hart. Der Fall entwickelt sich zu einem persönlichen Rachefeldzug und alle Beteiligten werden bis in ihr tiefstes Privatleben verfolgt. Daher sind oft die privaten Lebensdarstellungen von z. B. Jack und Rachel so entspannend. Sie lenken ein wenig von den schonungslosen Verbrechen ab. Aber man wird immer tiefer in die Verbrechen gezogen. Gut fand ich die Unterteilungen der einzelnen Teile. Dadurch fand man sich immer wieder zurecht. Die kursiv geschriebenen Teile aus der Sicht des Täters, sind auch eine gute Idee. Denn jedesmal, wenn man beim Lesen an diese Stellen kam, wurde man sofort in Alarmmodus versetzt. Denn jetzt kam wieder eine neue Überraschung oder Ansicht, die den ganzen Fall in einem anderen Licht erscheinen ließ. Beim Lesen ist das echt aufregend und man kam eigentlich während des ganzen Buches nie zur Ruhe. Es ist aber sehr gut geschrieben, man kann den Text gut und flüssig lesen. Auf jeden Fall ist das kein Buch für sehr zart beseitete Leser - aber das sollten Leser von Thrillern ja auch wohl nicht sein. Es gibt in dem Fall sehr viele Verwicklungen und Sackgassen. Man wird oft abgelenkt und zieht falsche Schlüsse. Aber es ist immer schlüssig und passt genau. Gerade die letzten Teile sind schon sehr heftig. Aber eigentlich muss es so sein. Die Lösung des Falls ist gut durchdacht und man ist damit auch zufrieden. Ich jedenfalls war von dem ganzen Buch (wie auch von dem ersten Band bereits) sehr begeistert. Es hat mich echt stundenlang hintereinander lesen lassen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Und es hat großen Spaß gemacht, die Ermittlungen und den Figuren zu folgen. Ich war jedenfalls sehr angetan und freue mich schon auf einen neuen Fall um Andrea Thornton und ihre Kollegen.



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28 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Tödliche Zeilen (Krimi, Cosy Crime): Ein Fall für Agnes Munro

Dorothea Stiller
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 03.01.2019
ISBN 9783960874652
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Agnes Munro kehrt nach etlichen Jahren wieder auf die schottische Insel Tobermory zurück. Leider wegen eines tragischen Unfalls und daher nicht unbedingt mit glücklichen Gefühlen. Aber die hat sie für diese Insel sowieso nicht, denn daran hat sie zwar auch glückliche Erinnerungen, aber die traurigen Erlebnisse sind stärker. Daher hat sie die Insel auch schon vor langer Zeit verlassen. Nun kehrt sie zurück. Aber nicht nur der Todesfall macht Agnes zu schaffen, sondern natürlich auch die ganzen Erinnerungen. Agnes ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie blickt auf ein ereignisreiches Leben zurück und daher lässt sie der Todesfall als Unglück bezeichnet, nicht los. Sie forscht selber nach. Sie ist eine gute Ermittlerin, sehr einfühlsam und vorsichtig. Die ganze Sache ist ja heikel. Denn sie ist ja mit den Leuten auf der Insel befreundet. Besonders der Pastor steht ihr sehr nahe. Die Figuren in dem Buch sind sehr klar dargestellt. Man kann sie sich gut vorstellen. Man kann den Handlungen gut folgen und es ist spannend. Es gibt immer neue Wendungen und es wird nie langweilig. Es geht aber nicht nur um den Fall, sondern die persönlichen Probleme und Gefühle der Protagonisten kommen gut rüber. Man erfährt viel über die Vergangenheit von Agnes und man versteht dadurch ihre Beweggründe besser. Die Menschen sind sehr authentisch. Die Inselbewohner sind  besondere Charakteren. Es macht Spaß das Buch zu lesen und man fühlt sich wohl dabei. Es ist flüssig zu lesen.  Ich konnte mir beim Lesen alles genau vorstellen. Agnes wächst einem ans Herz. Und ich denke, es werden noch einige Geschichten mit ihr erzählt werden.
Ein schöner Krimi mit einer super netten Freizeitermittlerin.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Ziemlich schwerwiegend

Elizabeth Horn
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 10.05.2016
ISBN 9781503937048
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte handelt von der jungen Frau Clara, die sich in ihrem Leben nicht ganz so wohl fühlt. Sie ist zwar verheiratet und hat alles was man sich wünscht - aber so ganz glücklich ist sie wohl nicht. Sie hadert mit sich und ihrem Aussehen. Wir begleiten Clara auf ihrem Weg zu einem neuen Glück. Denn sie möchte für sich das richtige Leben finden. Die Protagonistin ist eine sehr sympathische junge Frau mit Selbstzweifeln. Sie fühlt sich zu dick und auch fehlt ihr etwas im Leben - der Sinn. Sie weiß noch selber nicht was, aber ihr Leben fühlt sich nicht richtig an. Ihr Mann Sebastian ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und lebt auch so. Wenig Zeit für Clara und sein ganzes Denken und Tun kreist um seine Karriere. Seine Unternehmungen richten sich danach, wie er dann bei den "wichtigen" Leuten darsteht. Clara ist eigentlich ein ganz anderer Typ. Sie malt gerne und ist ein Opernfan. Sie lernt dann auch durch Zufall Carl in einem Forum in Internet kennen. Carl ist zwar auch erfolgreich mit seiner Konditorei, aber ein ganz anderer Mensch als Sebastian. Clara und Carl freunden sich an und unternehmen etwas zusammen.
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Man verfolgt Claras Selbstzweifel und ihre Versuche, ihren Weg zu finden. Ich fand sofort Sebastian sehr egoistisch. Seine Figur hat wirklich einige sehr negative Seiten und im Laufe des Buches wird man diese auch immer wieder bestätigt finden. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und macht auch Mut und man lernt einiges über echte Freundschaft. Man kann dem Geschehen gut folgen und die Handlung ist nie langweilig. Es gibt einige unerwartete Wendungen, aber sie erhöhen das Lesevergnügen nur. Es ist genau die richtige Lektüre für einen entspannten Lesetag. Man kann sich in die Geschichte fallen lassen und einfach nur genießen. Eine schöne Liebesgeschichte für entspannte Stunden.

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Outlander – Das offizielle Kochbuch zur Highland-Saga

Theresa Carle-Sanders , Diana Bürgel , Diana Gabaldon
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Zauberfeder Verlag, 31.08.2017
ISBN 9783938922767
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Kochbuch hat mich total begeistert. Angefangen von dem schönen Cover bis hin zu den toll gestalteten Bildern zu den interessanten Rezepten. Das ganze Buch ist einfach sehr schön gemacht z. B die Bilder, die Gestaltung der Seiten. Das Vorwort von Diana Gabaldon ist was Besonderes. Allerdings hat mich die Einleitung der Autorin sehr angesprochen. Die Geschichte, wie sie überhaupt auf die Idee dieses Kochbuchs gekommen ist und ihre Erklärungen zu den Rezeptideen. Da diese Rezepte ja nicht so alltäglich sind, ist die Auflistung von Zutaten und auch der passenden Utensilien von großem Vorteil und man lernt immer wieder was Neues hinzu. Die Aufteilung der Kapitel ist sehr hilfreich, so kann man direkt nach dem passenden Suchen, je nachdem was man gerade Lust hat zu Kochen. Egal ob man nur Beilagen bevorzugt oder auch mal Süsses und Desserts zubereiten möchte. Und dazu gehört natürlich auch am Ende des Buches der Rezeptindex, der sogar auch zusätzlich nach "Glutenfrei" "Vegan"  oder "Vegetarisch" die Rezepte mit Seitenangaben auflistet. So hat man immer schnell das Gesuchte gefunden. Die Rezepte selber sind wunderschön dargestellt. Tolle Bilder, ein gute Auflistung der Zutaten und immer wieder Anmerkungen dazu. Außerdem natürlich Hinweise auf die dazugehörigen Textstellen in den Outlander Büchern. Hinweise auf Anzahl der Portionen oder Stücke pro Rezept fehlen natürlich auch nicht. Die Rezepte lassen sich auch gut nachkochen. Die Zutaten sind nicht zu exotisch. Und ich denke, hier kann man auch immer wieder für sich passende Änderungen finden. Alles in allem ein super tolles Buch - nicht nur für Hobbyköche, sondern auch für Outlander Fans ohne große Kocherfahrung. Man kann auch einen lebhaften "Outlander" Tag mit Freunden gestalten. Gemeinsam kochen und danach entweder gemeinsam die Textstellen in den Büchern lesen oder einen Teil der gut verfilmten Serie schauen. Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen, entweder für sich selber oder als Geschenk für einen "Outlander"Fan.

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101 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Doggerland – Fehltritt

Maria Adolfsson , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 27.12.2018
ISBN 9783471351826
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Krimi spielt auf einer fiktiven Insel in der Nordsee. Und ihre Bewohner setzen sich aus einem bunten Gemisch verschiedener Herkunftsländer zusammen. Die Protagonistin ist die Kommissarin Karen Eiken Hornby. Sie wuchs hier auf und verließ dann aber die Insel um in London zu leben. Nach einem schrecklichen Unglück kehrt sie zurück und arbeitet hier bei der Polizei. Sie hat hier nie jemandem verraten, warum sie zurück gekehrt ist. Karen hat es unter ihrem männlichen Vorgesetzen nicht leicht und wird als "Frau" in ihrem Beruf nicht ernst genommen. Aber dann wird sie bei einem Mordfall die Chefin der Ermittlungen, denn die Tote ist die Exfrau ihres Chefs Jounas Smeed und dieser kann dann die Ermittlungen natürlich nicht selber leiten. Aber es wird nicht einfach für Karen, denn durch einen unglücklichen Zufall hat sie die Mordnacht mit Jounas verbracht. Es ist alles sehr verzwickt. Die Geschichte nimmt rasch an Spannung zu. Es scheint nicht immer alles so zu sein, wie es aussieht. Und Karen muss nicht nur mit dem Fall kämpfen, sondern auch gegen die Einstellung ihrer Mitarbeiter. Denn die gönnen ihr die Leitung des Falls nicht. Allerdings nicht alle, denn Karl Björken hält zu ihr. Karen und Karl sind sehr sympathische Menschen. Bei manch anderen Figuren, kann ich das nicht unbedingt sagen. Sie sind allerdings alle immer sehr authentisch und bringen eine Vielzahl von Persönlichkeiten ein. Das macht das Buch auch so lebendig. Es ist wirklich gut zu lesen und man bleibt bei diesem Krimi immer in Erwartung, denn es tauchen ständig neue Erkenntnisse auf. Die Vergangenheit spielt eine große Rolle. Ich fand die Abstecher in die 70er Jahre sehr gut. Die Darstellung der privaten Lebensverhältnisse von Karen fand ich sehr aufschlussreich und man konnte dadurch einige Entscheidungen und Verhaltensmerkmale von ihr besser verstehen. Es war alles in allem sehr schlüssig. Den Krimi kann man sehr gut und flüssig lesen. Nie wird es langweilig oder zäh, man wird ständig mit neuen Dingen konfrontiert und bleibt so die ganze Zeit aufmerksam dabei. Die Beschreibungen der Insel Doggerland fand ich übrigens auch sehr gut. Obwohl mir der Name der Stadt "Dunker" immer sehr negativ vorkam. Warum kann ich eigentlich nicht genau sagen. Aber das Buch ist sehr gut und ich freue mich schon sehr auf weitere Fälle mit Karen Eiken Hornby.

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279 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 137 Rezensionen

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Muttertag

Nele Neuhaus
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 19.11.2018
ISBN 9783550081033
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Krimi von Nele Neuhaus hat es wieder in sich. Das Ermittlerduo Pia Sander und Oliver von Bodenstein geraten in einen Fall, der nicht nur jetzt seine Opfer hat, sondern auch schon lange zurückliegende Ereignisse ans Licht bringt. Das Buch ist sehr komplex und umfasst einen lange Zeitraum. Die Vergangenheit ist hier besonders wichtig, damit man die heutigen Geschehnisse versteht. So müssen die beiden Ermittler auch tief graben und das nicht nur im übertragenen Sinne. Die verschiedenen Personen sind sehr klar und deutlich geschildert. Man entscheidet schnell, wer sympathisch oder unsympathisch ist. Das Buch ist sehr umfangreich, aber man bleibt die ganze Zeit in einem Spannungsbogen. Es wird nie langweilig und man wird auch nicht in endlose Umschreibungen geschickt. Man kann die Geschichte gut verfolgen und man fiebert sehr mit. Denn immer wieder tauchen neue Ereignisse auf und man weiß manchmal echt nicht, wo das hinführen soll. Aber es ist eine gut durchdachte Darstellung des ganzen Geschehens. Pia kommt sehr sympathisch rüber und man verliert bei all den Personen nie den Überblick. Ein paar Mitteilungen aus dem Privatleben der Personen fand ich auch sehr gut. Der Mann von Pia, Christoph, brachte sogar eine bekannte Ermittlerin aus einem Nordsee-Krimi zur Sprache. Und auch den Hinweis auf "Gas Monkey Garage" fand ich gelungen. Na ja, wird vielleicht nicht jeder kennen. Trotzdem wird sich jeder, der damit was anfangen kann, über solche Einbindungen freuen. Obwohl das Buch sehr umfangreich ist, kann man es gut und schnell lesen. Man bleibt einfach immer dran, denn durch die vielen verschiedenen Ermittlungswege, will man einfach schnell erfahren, wie es weiter geht. Der Fall bringt auch Tatsachen ans Licht, die heute noch für Entsetzen sorgen. Auch wenn der Fall hier ja nur fiktiv ist. Es ist wieder ein gelungener Krimi vom Feinsten und absolut lesenswert.

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Liebe lieber italienisch

Claudia Romes
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 04.10.2018
ISBN 9783962151317
Genre: Liebesromane

Rezension:

Elisabeth flüchtet nach einer gescheiterten Ehe zusammen mit ihrer Schwester nach Korft und eröffnet dort ein Cafe. Sie findet ihr Glück und Ruhe mit dem Cafe und als sie dann noch Ilias kennenlernt scheint ihr Glück vollkommen. Aber wie es so im Leben oft spielt, kommen ihre nach einigen "seltsamen" Erlebnissen Zweifel an ihrem Leben und ihrem Glück. Da kommt die Hochzeit ihrer Eltern auf Capri gerade recht. Obwohl das auch sofort zu Problemen führt. Es ist eine schöne Liebes - und Lebensgeschichte. Es kommen alles vor: Liebe, Vertrauen, Glück, aber auch Neid, Kummer, Zweifel. Die Personen sind alle sehr autentisch geschildert und man entwickelt so seine Sympathien oder Antipathie für die Figuren. Aber es ist eben voll aus dem Leben gegriffen und da gibt es nun mal viele Konstellationen und Verwicklungen. Die Eltern von Elisabeth sind auch sehr speziell. Aber Probleme und Missverständnisse gibt es ja immer wieder in Familien. Hier wird man jedenfalls mit vollen Emotionen konfrontiert. Die Geschichte ist gut zu lesen und man kommt schnell voran. Man will ja nun auch wissen, wie sich alles so entwickelt. Die Leserin wird nicht enttäuscht und man kann mit dieser schönen Liebesgeschichte einige Lesestunden verbringen.

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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Mauern von Carcassonne (Fräulein Schumacher 6)

Andrea Instone
E-Buch Text: 342 Seiten
Erschienen bei null, 27.08.2018
ISBN B07FF951XZ
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In diesem Band sind Emma und ihr Ehemann James auf der Hochzeitsreise durch Frankreich. Natürlich besuchen sie auch die tolle MIn diesem Band sind Emma und ihr Ehemann James auf der Hochzeitsreise durch Frankreich. Natürlich besuchen sie auch die tolle mittelalterliche Stadt Carcassonne. Sie ist eine wunderbare Stadt mit einem sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit Mauern und Türmen darum. Und natürlich geraten die beiden frisch Vermählten wieder in einige aufregende Situationen. Sie treffen alte Bekannte wieder und lernen einiges über die Vergangenheit der Stadt. Denn in dieser Stadt gibt es nicht nur viele Touristen, sondern auch unterirdische Gänge und viele verwinkelte und versteckte Gassen. Es ist wieder eine sehr spannende Geschichte um Emma und ihren Mann. Sie geraten aber auch immer wieder in gefährliche und seltsame Situationen. Emma hat wirklich ein Gespür für außergewöhnliche Ereignisse und interpretiert immer wieder mit kriminalistischem Gespür die Erlebnisse in ihrem Umfeld. So natürlich auch diesmal. Für Emma beginnen turbulente Tage in Carcassonne. Das übrigens sehr gut geschildert wird und dem Leser wird das Bild der kleinen verwinkelten Gassen mit den vielen Treppen und kleinen Häuschen klar vor Augen gestellt. Ich war bereits in Carcassonne und dieses Buch hat alles wieder vor meinen Augen auftauchen lassen. Es ist wirklich eine wunderschöne Stadt - auch wenn sie in den Sommermonaten total überlaufen ist. Aber man kann sich hier wirklich die Vergangenheit gut vorstellen. James Vorliebe für die mittelalterlichen Bauten bringen ihn auch hier in Schwierigkeiten. Aber die beiden sind ja inzwischen einiges gewohnt und können sich auch hier gut "durchschlagen". Die Personen sind wieder sehr gut beschrieben und man kann seine Sympathie für die ein und andere Gestalt nicht verleugnen. Gerade die "vermeintliche" Verwandschaft ist sehr nett und autentisch. Besonders gut hat mir die Darstellung der englischen Damen gefallen. Sie bezogen sich ja auch auf Emmeline Pankhurst. Sie war eine britische Suffragette und die Damen hatten sich ihre "Waffen" nach ihrem Vorbild ausgesucht. Ein schöner Hinweis auf die Suffragetten aus England. Emma ist ja auch eine fortschrittliche Frau und setzt sich über viele Dinge hinweg. Daher ist sie mir auch so sympathisch und ich bin immer gespannt, wie sie sich in ihrem Leben entwickelt und entscheidet. James liebt seine Emma ja genau so und akzeptiert ihr Verhalten. Die beiden müssen in diesem Band schon einiges aushalten, aber sie meistern es gut. Emma sollte echt den Beruf wechseln und in den Polizeidienst gehen. Aber soweit ist die Zeit leider noch nicht - Frauen bei der Kriminalpolizei gab es so noch nicht. Das Buch ist wirklich wieder sehr spannend und man wird immer wieder von den Ereignissen überrascht. Die geschichtlichen Hintergründe - z. B. über die Templer - sind auch sehr interessant und verleihen der Geschichte den richtigen Kick. Und hier kommen nicht nur Emma Fans auf ihre Kosten, sondern auch Liebhaber von Carcassonne und den mittelalterlichen Bruderschaften. Es hat mir wieder sehr gut gefallen und ich kann das Buch nur weiter empfehlen.

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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Mädchenfresser (Thriller)

Andreas Schmidt
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 01.12.2018
ISBN 9783960875925
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Ein bestialischer Mörder treibt sein Unwesen und er beißt seine Opfer. Die gefundenen Mädchen sind sehr schlimm zugerichtet und man hat ihnen richtig Fleisch ausgerissen. Die Schilderungen in diesem Buch sind schon zu Beginn sehr heftig. Aber man sollte sich davon nicht vom Lesen abhalten lassen, denn es ist ein sehr spannender Krimi. Es wird zwar immer wieder harte Szenen geben, aber man will dann unbedingt wissen wie es nun weiter geht. Ich fand die ermittelnden Kommissare sehr gut dargestellt und sympathisch. Man wird auch in ihr Privatleben eintauchen. Die Geschichte ist sehr verzwickt und manchmal denke ich, keiner möchte hier die richtigen Schlüsse ziehen. Weil es einfach zu unglaublich ist. Aber dadurch wird der Spannungsbogen gut gehalten und man ist die ganze Lesezeit angespannt dabei. Es lässt sich aber sehr gut und flüssig lesen. Man trifft auf menschliche Schicksale und auf unglaubliche Geschehnisse. Alles sehr konzentriert und autentisch erzählt. Es ist ein Buch, dass jeder Krimifan lesen sollte. Denn es ist einfach sehr interessant, wie hier mit einem ansonsten "unwirklichen" Thema um gegangen wird. Ich war jedenfalls sehr überrascht über einige Dinge, die aber im Buch total realistisch rüberkommen. Ich kann dieses Buch jedenfalls allen Krimifans mit starken Nerven empfehlen.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Das dunkle Netz des Todes

Sybille Schrödter
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783961483044
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte um die Strafverteidigerin Anne ist sehr realitätsnah geschildert. Sie zieht nach einer verhängnisvollen Verteidigung mit ihrer Teenagertochter Miriam von Hamburg noch Arnsberg. Und größer könnte der Kontrast nicht sein. Für Anne, die von der Strafverteidigung nun eine eigene Kanzlei führen möchte und zwar hauptsächlich Familienrecht, aber besonders auch für ihre Tochter, die natürlich lieber in Hamburg geblieben wäre, anstatt in diese Kleinstadt zu ziehen. Denn in Arnsberg ist für einen Teenager sicher nicht so viel los wie in Hamburg. Das bringt natürlich Ausseinandersetzungen mit sich. Allerdings freut sich Anne, ihren langjähren Freund Martin wieder in ihrer Nähe zu haben. Aber wie das Leben so spielt, kommt alles anders. Und zwar sehr heftig. Und Anne merkt schnell den Unterschied von einer anonymen Großstadt zu dem Arnsberg, in dem sich alle mehr oder weniger gut kennen. Hier bleibt nichts verborgen. Irgendjemand weiß immer was. Dieser Krimi ist sehr realitätsnah, denn er zeigt viele verschiedene Probleme auf. Ob es nun Liebeskummer, Verlust, Angst, Mord, Freundschaft, Trennung oder um Liebe, Neubeginn, Streit, Hilfsbereitschaft geht - hier ist alles vertreten. Und zwar immer nah am Menschen. Die Personen sind alle sehr intensiv dargestellt. Sie haben Charakter, ob nun positiv oder negativ ist egal. Sie sind immer autentisch. Der Leser kann alles gut nachvollziehen. Man erlebt zwar ständig aufregende Ereignisse, aber sie sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern überall greifbar. Die Autorin schildert alles sehr gut und man wird richtig in das Geschehen reingezogen. Gerade weil es so "alltäglich" ist. Die Spannung steigt kontinuierlich. Es ist ein interessantes Buch und man wird immer wieder überrascht. Es hat mir jedenfalls Spaß gemacht es zu lesen.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Das Haus auf Föhr

Doris Oetting
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 01.10.2018
ISBN 9783954751822
Genre: Romane

Rezension:

Marina ist in ihrer Ehe mit Mick nicht mehr glücklich. Sie möchte über alles nachdenken und reist alleine auf die Insel Föhr. Dort lässt sie ihr Leben Revue passieren und vesucht eine Lösung für ihre Zukunft zu finden. Sie lernt hier nicht nur iher Wirtin gut kennen, sondern dadurch auch noch einige andere Leute von der Insel. Und diese ganze Begegnungen und Erfahrungen sind sehr wichtig für ihre Zukunft und sie weiß nun was sie tun möchte.
Es ist ein schönes Buch mit einigen interesssanten und auch dramatischen Entwicklungen bzw. Verwicklungen um die Inselbewohner. Die Menschen von der Insel fand ich alle sehr sympathisch und autentisch. Es war natürlich eine sehr verzwickte Geschichte in den ganzen Lebensläufen verborgen. Es war sehr spannend, diese Begebenheiten alle kennen zu lernen. Und beim Lesen wurde einem immer wieder bewußt, welche Auswirkungen Entscheidungen aus der Vergangenheit auch heute noch haben können. Es war alles sehr gut erzählt und man konnte den Ereignissen gut folgen. Besonders gut haben mir die Schilderungen der Insel Föhr gefallen. Auch geschichtliches habe ich gelernt, z.B die Sache mit den Grabsteinen und der Bedeutung der Segel. Ich fand es ein sehr positives Buch und die Lösung für Marinas Zukunft sehr gut. Die Lektüre hat mir jedenfalls sehr schöne Lesestunden gebracht.

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70 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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Flucht in die Schären

Viveca Sten , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.11.2018
ISBN 9783462051971
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Fall mit Thomas Andreasson und Nora Linde ist besonders spannend. Denn Nora versucht durch einen Anzeige wegen Steuerbetrugs den brutalen Verbrecher Andreis Korvac ins Gefängnis zu bekommen. Denn leider ist er zu gerissen, um sich u.a. bei seinen Drogengeschäften erwischen zu lassen. Er ist wirklich sehr brutal und das bekommen nicht nur seine Gegenspieler zu spüren. Auch vor der eigenen Familie macht er nicht halt. Diese Geschichte ist total spannend, denn der Leser wird ständig mit unerwarteten Wendungen im Geschehen konfrontiert. Aber kann trotz der Gewalt nicht aufhören zu lesen. Es zieht einen in seinen Bann, denn man zittert um alle Leute, die sich gegen Andreis stellen. Die Spannung steigert sich im Laufe des Buches. Da ich schon andere Bände dieser Serie gelesen habe, fand ich es toll wieder von Nora und Thomas zu lesen. Aber auch wenn man sie noch nicht kannte, man erfährt genug über die Vergangenheit, um sie wie alte Bekannte zu erleben. Man erfährt wieder einiges aus ihrem Leben. Und es war, als würde man alte Bekannte wiedersehen. Die beiden sind sehr sympathisch und ich fand auch die junge Polizistin Leila sehr gut. In dem Buch geht es aber nicht nur um die Schwierigkeit, Mitglieder der Drogenmafia anhand von Steuerbetrug anzuzeigen. Sondern auch über häusliche Gewalt und den Schwierigkeiten von "Frauenhäusern" und deren Finanzierung. Das ganze Thema und seine Probleme fand ich sehr gut dargestellt. Obwohl ich natürlich auch immer wieder die Augen verdrehen musste, wenn Mina mal wieder "Entscheidungen" traf. Aber sie tat mir auch sehr leid. Ihre Situation ist wirklich gut beschrieben. Das ganze Buch lässt sich flüssig lesen. Man sieht auch förmlich die Schärenlandschaft vor sich und man möchte sofort den nächsten Urlaub dort buchen. Wer Schweden mag und Spannung beim Lesen möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Mulans Töchter

Bettine Vriesekoop , Bärbel Jänicke
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Pirmoni, 17.10.2018
ISBN 9783981746051
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bettine Vrieskoop versucht in diesem Buch, die Situation von Frauen im heutigen China zu klären. Sie interviewte dazu einige sehr interessante Frauen. Aber sie hat sich nicht nur auf die heutige Zeit beschränkt, sondern sie stellt dem Leser auch Frauenbilder aus der Vergangenheit vor. Ich fand dieses Buch sehr faszinierend. Über die Entwicklung der Frau in Europa, angefangen von den Suffragetten bis heute, wußte ich ja schon einiges. Aber über die Situation der Frauen in China war mir nicht sehr viel bekannt. Dank dieses Buches, bin ich hier jetzt allerdings sehr gut informiert. Sie erzählt von den Rollenbildern der Frauen von früher und heute. Die starkten Frauen aus den Geschichtserzählungen fand ich sehr spannend. Egal ob sie nun real oder fiktiv waren. Es gab ja in diesem Land auch schon immer Frauen, die nicht mit dem vorgegebenen Rollenbild einverstanden waren und ein anderes Leben wollten. Die geschilderten Beispiele waren sehr gut und verständlich. Das sich z.B. viele Frauen als Männer verkleideten, um bestimmte Dinge tun zu können. Über kämpferische Schwertfrauen bis hin zu Dichterinnen war alles vertreten. Die geführten Interviews mit den Frauen aus der heutigen Zeit waren besonders interessant. Denn jetzt erfährt der Leser wahrscheinlich erst, in was für einer Welt die Frauen dort auch heute noch Leben und wie viele es gibt, die sich gegen das traditionelle Frauenbild entscheiden. Die Schicksale der Menschen und besonders der Frauen ist vielfach immer noch von sehr geregelten Vorstellungen und Ansichten vorgegeben. Das fand ich sehr erschreckend. Allein der Heiratsmarkt ist schon sehr befremdlich. Außerdem erfährt der Leser, welche Folgen die Ein-Kind-Politik im wahren Leben für Auswirkungen hat. Und das immer noch, obwohl diese Praktik ja offiziell aufgehoben ist. Ich konnte es mir bisher jedenfalls nicht so genau vorstellen. Die Lebensgeschichten der Frauen sind sehr gut zu lesen und ich fand es sehr schön, wie sensibel die Autorin an die ganze Sache rangegangen ist. Es ist sehr spannend das ganze zu lesen. Ich war allerdings echt bestürzt, welche Äußerungen aus der Frauenbewegung der KP kamen. Z.B. von 2011 über die "Essensrestchen". Dieser Begriff hat mich total schockiert und er zeigt sehr deutlich wie "falsch" es in China noch mit der Situation der Frau läuft. Denn eine Frau, die mit 27 Jahren noch nicht verheiratet ist, wird so genannt. Dieses Buch hat wirklich einen sehr tiefen und erhellenden Blick auf die Situation der Frauen in China gebracht. Auf der einen Seite sehr erfolgreiche, gut gebildete und starke Frauen und auf der anderen Seite, die starken Rollenbilder und Traditionen. Aber es kann nur besser werden, denn das zeigen die vielseitigen interviewten Frauen. Es waren ja sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, aber alle hatte einen steinigen Weg hinter sich. Sie wollten aber etwas bewirken, im Großen wie im Kleinen. Es ist einfach bewundernswert. 
Und das Buch ist die ganze Zeit sehr unterhaltsam. Man wird nicht von starren Aufzählungen oder Fakten gelangweilt, sondern es ist sehr lebendig und interessant. Es ist ein tolles Buch und ich kann es nur weiterempfehlen. Diese Geschichten zwingen auch nochmals zum Nachdenken über die Situation der Frau grundsätzlich.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Und es wurde finster: Ein Donau-Krimi

Alexander Lorenz Golling
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei Midnight, 03.09.2018
ISBN 9783958192164
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch " Und es wurde finster" wird seinem Namen wirklich gerecht. In einem kleinen Dorf geschieht ein schrecklich grausames Verbrechen an den Bewohnern des Hofes "Finsterholz". Die Aufklärung gestaltet sich durch die verstockten Bewohner des Dorfes sehr schwierig.
Der Krimi hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist echt ein sehr finsterer und böser Fall. Der Prolog hat schon einen Vorgeschmack auf das weitere Geschehen gebracht. Die Schilderungen in dem Buch sind sehr klar dargestellt. Daher habe ich zwischendurch versucht, mir das alles nicht zu bildlich vorzustellen. Die Beschreibung des Tatorts war schon sehr heftig. Aber alles zieht den Leser sofort in seinen Bann. Was geht hier vor ? Was ist passiert? Was sind das für Menschen ? Der ermittelnde Kommissar hat es nicht leicht. Denn dieser Bauernhof liegt in einem kleinen Ort und dort herrschen echt noch schlimme Sitten. Konservativ ist noch zu harmlos. Für mich hat während des ganzen Buches ein dunkler böser Schatten über allem geschwebt. Die Bewohner des Ortes sind allesamt seltsam und haben ihre eigenen sonderbaren und rückständigen Ansichten. Ich fand das total schlimm. Das ganze Geschehen wird sehr gut dargestellt und man kann eigentlich immer gut folgen. Kommissar Brauner war mir auch sehr sympathisch und hier war auch ein guter Kontrast  zu den Menschen aus dem kleinen Ort gegeben. Auch er hat so seine Probleme, aber die scheinen wirklich im heute zu  liegen. Im Gegensatz zu dem Geschehen im Dorf.  Das Schicksal von Amelie wird auch gut dargestellt. Im Laufe des Buches habe ich ja Vermutungen über die Ursachen für die Morde angestellt, aber ich war doch sehr über die späteren Ursachen und HIntergründe der ganzen Taten überrascht. Da gab es doch sehr viele neue Erkenntnisse. Das Buch ist sehr abwechslungsreich, denn es werden so viele verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens angesprochen.  Und Religiosität  ist nur ein Punkt davon. Total interessant und spannend in diesen richtig bösen Krimi eingearbeitet. Ich fand das Buch sehr gut und habe es auch sehr schnell gelesen. Man konnte es auch schnell und flüssig lesen. Aber daran lag es nicht, ich wollte einfach nur unbedingt wissen, was hier vorgefallen war. Mehr über das Dorf erfahren, seine Bewohner und natürlich die ganzen Hintergründe über die Bewohner des Bauernhof Finsterholz. Die ganzen Namen wie "Finsterholz" und der Titel des Buches sind nun wirklich Programm. Ein toller, spannender und faszinierender Krimi für starke Nerven.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Sein Gelübde

Sabine Giesen
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 11.10.2018
ISBN 9783958131804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem Buch "Sein Gelübde" geht es um die Geschichte eines Serienmörders in der Eifel. Außerdem begleiten wir 4 junge Menschen auf ihrem Lebensweg und erfahren viel über ihre Vergangenheit. Zu Beginn des Buches lernen wir Ingrid, Susanne, Jürgen und Frank als Jugendliche kennen. Ingrid und Susanne sind Schwestern und wachsen in einem strengen Haushalt in der Eifel auf. Die beiden Jungs haben auch nicht gerade eine gute Kindheit und wachsen in einem Kinderheim aus.  Allerdings zeigt es sich im Laufe der Jahre, das sie alle einen Traum haben und ihr Leben selber in die Hand nehmen wollen. Natürlich jeder auf seine Art und Weise.  Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich in ihren Charakteren. Ich fand sie jetzt nicht unbedingt sehr sympathisch, sondern empfang bei jedem ein anderes Gefühl. Über Mitleid, Wut, Ärger, Angst und Resignation kam aber auch Hilflosigkeit zu meinen Gedanken hinzu. Es war ein sehr emotionales Buch, nicht nur wegen der Morde. Sondern einfach, wie das Leben diese Menschen geprägt hat. Ihre Umwelt und ihre Erfahrungen. Susanne fand ich auch sehr naiv und ich hätte sie manchmal gerne geschüttelt, um sie auf einen anderen Weg zu bringen.  Sie waren alle gefühlsmäßg irgendwie gestört und hätten Hilfe benötigt.  Während des Lesens hing immer eine dunkle Wolke über dem Geschehen. Es ging nie richtig weg, auch nicht zum Schluß. Es ist alles sehr gut geschildert und man wird regelrecht von dem Geschehen gefesselt. Man leidet mit. Die Morde sind für mich irgendwie sogar nur eine Nebensache, obwohl sie fürchterlich und erschreckend sind. Es ist ein wirklich spannendes Buch über die Tiefen der Menschen. Obwohl man hier ja eigentlich den Umständen der Kindheit die Schuld geben möchte. Aber das geht nicht, denn irgendwann im Leben, muss man für sein Tun selber die Verantwortung übernehmen. Ich fand es war ein toller Krimi über die Tiefen der menschlichen Psyche.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Meeresduft macht noch keinen Sommer (Liebe)

Laura Albers
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 01.10.2018
ISBN 9783960873082
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover hat mir schon gut gefallen. Da ich eh ein Fan der Bretagne bin, hat es mich sofort wieder dorthin versetzt. Die Geschichte dreht sich um 4 junge Leute, die zusammen einen Urlaub in der Bretagne verbringen. Und dort wird sich ihr Leben für immer verändern. Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch. Sie waren  charakteristisch sehr unterschiedlich und das hat auch den Reiz ausgemacht. Das kam immer besonders dann heraus, wenn sie ihre "Tagesaufgabe" lösen mussten. Sie bekamen nämlich jeden Tag telefonisch eine Aufgabe von ihren Freunden Zuhause gestellt. Und dabei erfuhr man sehr viel über die vier: Camille, Falko, Greta und Samir. Sie mussten ehrlich sein und dabei viel von ihren Stärken, Schwächen, Ängsten und Träumen preisgeben. Aber nicht nur ihre Geschichten und Vergangenheiten kamen ans Licht. Sondern auch einige Dinge über die Menschen auf der Insel, u.a. über ihre Vermieterin. Diese Erlebnisse auch in Verbindung mit der Vergangenheit brachte Spannung auf. Man konnte zwar einiges erahnen, aber die Art und Weise, wie sich alles zum Schluß ergibt, ist sehr schön geschrieben. Man fühlt mit ihnen. Beim Lesen fängt man schon an zu spekulieren und wahrscheinlich erhofft sich jeder Leser ein individuelles Ende. Ich fand die Schildungerungen der Landschaft und der Orte sehr schön. Gerade Quimper tauchte mit den Erzählungen wieder vor meinen Augen auf. Aber die ganze Schönheit der Bretagne wurde mir wieder vor Augen geführt. Es ist einfach wunderbar dort und ich habe mich sehr über diese Darstellung in dem Buch gefreut. Die Geschichte ist genau die richtige Lektüre für einen schönen ruhigen Leseabend. Man fühlt sich beim Lesen wohl und wird sofort in das Geschehen hinein gezogen. Mir hat es großen Spaß gemacht und ich empfehle das Buch gerne weiter.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Ich, Adlerkralle war dabei (German Edition)

Lars Nicolaus
E-Buch Text: 58 Seiten
Erschienen bei null, 22.09.2018
ISBN B07HLSNSM6
Genre: Fantasy

Rezension:

In diesem schönen Buch erleben wir die abenteuerliche und spannende Welt der Katzen aus Sicht des jungen Katers Adlerkralle. Erst lauscht er gemütlich den Erzählungen von Spitznase über die alten Geschichten der Katzen. Doch dann wird er unvorhersehbar in die brutale Realiät versetzt. Die Erzählung über das Leben der Katzen war schon sehr interessant. Die Unterscheidung zwischen den wildlebenden Katzen und denen, die bei den Menschen leben, war schon gravierend. Ich fand es sehr treffend und witzig. Denn bei den "gezähmten" Katzen kommt nun wirklich die Frage auf: wer denn da nun wen "erzogen" hat. Total interessante Vorstellung - das hat mir gut gefallen. Die Namen der Katzen und ihrer Sippen waren sehr ausdrucksvoll. Man kann das Buch sehr gut und fließend lesen. Es macht Spaß und man zieht sofort den Vergleich zum Leben der "Zweibeiner". Gut getroffen.
Ein schönes kleinen Büchlein für Katzenliebhaber oder die, die es noch werden möchten.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Tödliches Sushi

Christof A. Niedermeier
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.08.2018
ISBN 9783839223475
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser spannende Krimi um einen Mordserie an Japanern hat mich beim Lesen regelrecht gefesselt. Es fing ja eigentlich "beschaulich" an. Am schönen Rhein, aber dann setzte die ganze Ermittlungsarbeit des jungen Küchenchef Jo sogar bis nach Japan über. Ich fand diesen Kontrast zwischen dem Leben am Rhein und dem Einblicki in den japanischen Alltag und seine traditionen sehr interessant. Die Geschichte baut langsam einen Spannungsbogen auf, der dann später in Japan seinen Höhepunkt findet. Es war super zu lesen, man konnte dem Geschehen immer gut folgen. Der Protagonist Jo ist ein sehr sympathischer Mensch, obwohl man sich schon fragt, was ihn zu solcher wahnsinns Ermittlungsarbeit antreibt. Er lässt schon in Deutschland die Ermahungen der Polizei außer Acht und fliegt dann sogar nach Japan um den Mörder zu finden. Und natürlich wird er auch dort nicht mit offenen Armen von der Polizei empfangen. Total klasse fand ich die "Tante Kiki". Eine sehr spezielle Frau, die immer wieder für Überraschungen gut war. Die Darstellung der alltäglichen Situation in Japan fand ich sehr interessant. Und dann natürlich die Gedankenwelt des Mörders. Sie war sehr emotional und wirklich nicht so einfach nachzuvollziehen. Im Buch werden ja die Ereignisse aus der Sicht des Mörders in einer anderen Schriftart dargestellt - das hat mir gut gefallen. Es zeigt auch schon den Unterschied zu den "normalen" Geschehnissen. Auch kommt in dem Buch die Mischung von den brutalen Morden und seinen Folgen und dem alltäglichen Leben der Menschen gut an. Die Rezepte fand ich besonders interessant. Die Idee, am Ende des Buches ein zweigängiges Menü vorzustellen, ist super und wird sicher einige Leser zum Nachkochen anregen. Alles in allem ist es ein toller unterhaltsamer und spannender Krimi. Er erfüllt für mich alles für einen guten Krimi. Interessante Morde, verschiedenen Charakteren, besondere Ermittlungsmethoden, andere Orte und Kulturen, Zwischenmenschliches und dann noch Kochrezepte. Was will der Leser mehr. Es waren echt sehr schöne Lesestunden mit dem Buch. Ich freue mich jedenfalls schon auf weitere Fälle um Jo Weidinger.

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

Jan Lucas
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.06.2018
ISBN 9783746634180
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Cyrus Doyle muss auf der Insel Guernsey einen wirklich verzwickten Fall mit vielen Verdächtigen lösen. Und das tut er mit großem Geschick, denn es ist wirklich ziemlich verzwickt. Der Charakter von Cyrus hat mir gut gefallen. Er kommt sehr sympathisch rüber und man kann ihn sich so richtig gut vorstellen. Auch seine Kollegin Pat überzeugt mich. Es macht Spaß den leichten Spannungen zwischen den beiden zu verfolgen. Aber auch die anderen Charakteren sind interessant. Die Handlung des Buches ist sehr schlüssig. Es lässt sich gut und flüssig lesen. Ich war von der Handlung total gefesselt und habe das Buch in einem Tag gelesen. Man will einfach wissen, was sich nun wirklich zugetragen hat. Und wie bei den meisten Serien, ist es auch hier sehr interessant dem Leben der Personen zu folgen. Man fühlt sich den Personen näher und ist vertraut mit ihnen. Es gibt durchgehend Spannung und es treten keine langweiligen Leerpassagen auf. Es gibt auch einen kleinen historischen Einblick zu der Insel. Das fand ich sehr gut.
Ich kann dieses Buch - sprich die Serie - nur weiter empfehlen und freue mich auf den nächsten Teil.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Der Fedora Attentäter: Das erste Buch der Hydra-Detonation-Reihe

Melanie Naumann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.07.2018
ISBN 9781717822451
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch hat eine wahnsinns Geschwindigkeit bei aufeinanderfolgenden Ereignissen. Der Erzählstrang wechselt zwischen verschiedenen Orten und Personen schnell hin und her. Man kann es aber trotzdem gut verfolgen. Ich fand die erste Begegnung zwischen Marly und Luke sehr interessant. Ein wirklich ungewöhnliche Situation und doch sind die beiden sich sofort näher gekommen. Ich fand sie sofort sehr sympathisch. Besonders Marlys Art zu sprechen gefällt mir gut. Sie ist schlagfertig und immer geradeaus. Das zieht sich durch das ganze Buch, auch wenn sie natürlich ihre Geheimnisse hat. Und die sind nicht ohne. Aber auch Luke ist eine interessante Persönlichkeit. Die Handlungen im Buch sind sicher manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, weil es immer so schnell. Ob sich solch ein  Vertrauen immer so schnell einstellt, wie zwischen Luke, seiner Familie und Marly ist sicher fraglich. Aber hier erscheint es wirklich möglich. Das Buch ist voller überraschenden Wendungen und Geschehnissen. Aber die Geschichte ist dadurch belebt und rasend. Ich hatte beim Lesen jedenfalls keine Schwierigkeiten zu folgen und habe mich immer über die neuen "Überraschungen" gefreut. Man konnte echt nicht alles erahnen. Die Sprache gefällt mir auch gut und es lässt sich gut lesen. Ich fand die Geschichte sehr spannend und freue mich schon auf den nächsten Teil. Das Ende war einfach nur spektakulär und passt sehr gut zu dem ganzen Buch. Daher bin ich schon sehr auf die Fortsetzung neugierig.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Die Tote und der Polizist

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.08.2018
ISBN 9783352009167
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist wirklich ein super spannender Thriller. Denn hier ermittelt sozusagen eine Tote. Emma Sköld täuscht nach einem Attentat sogar ihren Tod vor, um sich selber nicht in Gefahr zu bringen und ungestört gegen eine wirklich starken Gegner, sprich Mörder, zu ermitteln. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern geht wirklich auch ans Limit. Denn wenn jemand seinen eigenen Tod vortäuscht - die ganze Familie trauern lässt - das ist schon harte Kost. Der Thriller geht mit einer wahnsinns Geschwindigkeit voran. Man ist ständig unter "Strom", denn die Ereignisse geschehen fast nahtlos hintereinander. Die Charakteren Emma und ihr Vater sind schon sehr dominant und interessant. Sie geben alles für eine schonungslose Aufklärung der Morde. Es ist interessant, wie hier vorgegangen wird. Es gibt einige wirklich unerwartete Wendungen und man kommt nicht zur Ruhe. Aber es lässt einen auch beim Lesen nicht los und ich habe das Buch sehr schnell gelesen. Ich musste einfach wissen, wie es weiter geht. Es ist sehr gut geschrieben, man kann flüssig lesen und die Ereignisse verfolgen. Ich fand es einen tollen Thriller und die Protagonistin ist wirklich sehr gut. Sie ist eine besondere Frau und geht ihren Weg. Sie war mir sofort sympathisch. Ich fand das Buch wirklich gut und freue mich schon auf weitere Fälle mit Emma Sköld.

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(53)

62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Der Klang eines Augenblicks: Ein Irland-Roman

Kate Dakota
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.09.2018
ISBN 9783958183582
Genre: Romane

Rezension:

Erzählt wird die Suche von Britt in ihrer alten Heimat Irland, nach dem Grund für den plötzlichen Unfalltod ihres Vaters. Sie war noch ein Kind, als er auf Fanad zu Tode kam. Ihr ganzes Leben verfolgt sie dieses einschneidende Ereigniss. Aber ihre Mutter wollte von diesem schlimmen Erlebnis Abstand nehmen und nie wieder darüber reden. Britt hat sich immer daran gehalten, obwohl sie im Laufe ihres Lebens doch mehr darüber wissen wollte. Nachdem ihre Mutter auch früh verstarb, hat sie sich aufgemacht um das Geheimnis zu lüften.
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Sie ist spannend, voller unerwarteter Ereignisse, geschichtlicher Details und auch zwischenmenschlicher Beziehungen. Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch und ich kann ihren Bestrebungen sehr gut folgen. Man fühlt mit ihr und möchte die Vergangenheit wieder aufrollen, um alles zu verstehen, was damals passiert ist und so das Leben der kleinen Familie dramatisch geändert hat.
Interessant fand ich auch die Charakteren der beiden Männer Declan und Calum.
Auf dieser Halbinsel kennen sich ja alle und dadurch ist das Zusammenleben nicht immer leicht. Auch hier spielt die Vergangenheit eine große Rolle. Gerade Declans Leben wirkt zu Beginn sehr geheimnisvoll und unklar. Man überlegt auch schon, was er denn zu verbergen hat. Es hat Spaß gemacht, das im Laufe des Buches alles zu erfahren. Die Geschichte ist leicht und flüssig zu lesen. Ich bin in das Geschehen tief eingetaucht und habe das Buch sehr schnell gelesen. Man ist halt neugierig, wie sich alles entwickelt und was wirklich damals geschah. Die Naturbeschreibungen sind auch sehr eindrucksvoll und man lernt auch noch einiges über die geschichtlichen Dinge Irlands und speziell über diese Gegend. Das fand ich total gut, gerade weil ich das Book of Kells auch schon im Original in Dublin bewundern konnte.
Das Buch ist wirklich zu empfehlen, man wird eine gut ausgearbeitete und spannende Geschichte erleben und somit einige schöne Lesestunden haben.

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(78)

97 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

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Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!

Lena Greiner , Carola Padtberg
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548377940
Genre: Humor

Rezension:

Dies ist nun das zweite Buch der Autorinnen über Erlebnisse mit den sogenannten "Helikopter-Eltern". Hier berichten wieder Erzieher, Hebammen, Lehrer oder andere Menschen von ihren wahnwitzigen Erlebnissen mit den überbesorgten Eltern. Es ist wirklich zum Schieflachen, wenn es denn eigentlich nicht so schrecklich wäre, da es wahre Geschichten sind. Das hat sich niemand ausgedacht, denn sowas kann man sich eigentlich nicht in den kühnsten Träumen vorstellen. Aber es ist einfach so. Ich habe mich köstlich amüsiert beim Lesen. Und manche Passagen meinem Mann vorgelesen. Es gibt Dinge, auf die kommt der "normale" Mensch nicht. "Klobrillen vorheizen" - "Kinder auf Handtücher Pipi machen lassen" Die Beispiele lassen sich endlos fortsetzen. Das Buch ist in verschiedene Kategorien unterteil. Schulweg - Schule - Einkaufen usw.  Das finde ich gut, dann kann man sich mal schnell zu bestimmten Themen ein Beispiel raussuchen, die gerade besonders interessieren. Das Schlimme finde ich aber, dass diese Helikoptereltern wirklich massiv ins Berufsleben von anderen Menschen - z.B. Erziehern - eingreifen. Unmöglich - das sollte mal jemand bei ihnen machen. Und auch der digitale Bereich kommt in dem Buch gut zur Sprache. Denn das hat dem ganzen ja noch mehr Möglichkeiten der "Überwachung" bzw. eine Plattform für "Äußerungen" gegeben. Ich fand die Sammlung wieder sehr interessant. Ich habe  einige Themen wieder erkannt, die ich auch schon so ähnlich erlebt habe oder mir zugetragen wurden. Neu ist der Bereich über das gleiche Problem, nur mit jugendlichen oder gar erwachsenen Kindern. Das fand ich sehr gut. Das musste auch mal angesprochen werden. Es ist ein Buch aus dem Leben gegriffen. Eine amüsante und gleichzeitig aufrüttelnde Lektüre. Obwohl wahrscheinlich die "Helikopereltern" dies nicht lesen werden.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Liebe à la carte: Heiterer Liebesroman (Bandier 3)

Fran Henz
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Edition Parmot, 06.07.2018
ISBN B07DZFB2NJ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich war allerdings froh, dass ich die ersten beiden Bände zuvor gelesen hatte. Man kann zwar jedes der 3 Bücher einzeln lesen, denn sie sind in sich abgeschlossen. Aber mir haben die einzelnen Geschichten: einmal über die "Eltern" und über den "Bruder" und dieses hier über die "Schwester" als Ganzes gesehen, gut gefallen. Es war einfach interessanter, die Hintergründe der vorkommenden Protagonisten zu kennen. Dann kann man manche Entscheidungen besser verstehen und nachvollziehen. Alle sind in meinen Augen schillernde Personen. Jede einzelne ist etwas Besonderes. Ob es nun die junge Sterneköchin ist, der Allrounder oder die Krankenschwester. Jede hat ihre Entscheidungen getroffen und all dies spielt sich in den Büchern wieder. Es ist einfach eine Familengeschichte und jedes Mitglied hat ihr eigenes "Buch". Das hat mir gut gefallen, denn nach dem ersten Band wollte ich unbedingt mehr über die Menschen darin wissen. Und zum Glück wurde ihr Leben ja in den nächsten 2 Büchern weiter erzählt. Es ist sehr unterhaltsam, spannend und es gibt Tragödien, aber auch Liebe. Es sind Schicksale und Lebenserfahrungen zu "erlesen". Man ist mitten in dem Leben der Familie drin. Es hat einfach Spaß gemacht zu lesen und ich kann diese drei Bände nur weiter empfehlen.
Hier sind sie nochmals aufgelistet:

 Der Mann, der Frauen anzieht

 Schatten der Vergangenheit

 Liebe à la carte

  (2)
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104 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Die Frauen am Fluss

Katherine Webb , Babette Schröder
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.05.2018
ISBN 9783453292079
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mir hat das Buch "Die Frauen am Fluss" sehr gut gefallen. Es werden die Schicksaler verschiedener Frauen in einem kleinen Weiler in England erzählt. So verschiedenen die Frauen doch sind und in unterschiedliche Lebenssituationen hineingeboren wurden, so werden ihre Schicksale doch miteinander verstrickt. Jede dieser Frauen ist auf ihre Art und Weise interessant. Irene kommt als Braut mit "Vergangenheit" auf den Gutshof. Sie hat mich am Anfang etwas genervt, da sie einfach zu passiv in meinen Augen war. Sie ist natürlich durch ihre Vergangenheit in der damaligen Zeit belastet. Denn ihr "Vergehen" war zu dieser Zeit noch wirklich ein Thema und hat ihr ganzes Leben verändert. Sie hat sich in ihre Situation ergeben und machte keine Anstalten sich daraus zu befreien oder auch nur etwas gutes zu sehen. Aber das "sich ergeben" in eine Situation, war zu dieser Zeit sicher oft eine Lösung der Frauen. Denn sie wehrten sich nicht. Umso besser fand ich "Pudding". Sie ist in meinen Augen schon nicht mehr so inaktiv und will sich auch gegen die allgemeine Denkweise stellen. Ich finde nur, ihr Spitzname "Pudding" hält sie etwas auf. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant. Nancy verkörpert auch eine verstörte Frau, die in ihrem Leben so einiges falsch gemacht hat. Aus welchen Gründen auch immer. Sogar die stumme Clemmie hat auf ihre Weise aufbegehrt und sie hat natürlich am meisten unter ihren Taten gelitten. Diese ganze Frauen verkörpern verschiedenen Typen und vereinen doch ein gemeinsames Schicksal: als Frau keine großen Rechte zu haben und der Gesellschaft (gerade den Männern) und ihren "Gesetzen" ausgeliefert zu sein. Ich habe übrigens lange nicht die zeitliche Reihenfolge der Geschichte verstanden. Aber das brachte ja dann auch einen Lichtblick in die ganzen Geschehnisse und ich habe "verstanden". Das Buch ist wieder sehr schön geschrieben, man bleibt im Lesefluss. Es ist spannend und es ist trotz der schlimmen Ereignisse, für mich ein sehr positives Buch. Denn es zeigt, das "frau" auch nicht alles mit sich machen lässt. Aber die Bücher von Katherine Webb haben mich auch noch nie enttäuscht. Und so kann ich auch dieses Buch nur empfehlen.

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