Silbenfrau

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1.941 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 115 Rezensionen

klassiker, freundschaft, philosophie, liebe, märchen

Der Kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry , Grete Leitgeb (Übers.) , Josef Leitgeb (Übers.)
Flexibler Einband: 94 Seiten
Erschienen bei Rauch, K, 01.01.2001
ISBN 9783792000274
Genre: Klassiker

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3.941 Bibliotheken, 23 Leser, 12 Gruppen, 210 Rezensionen

frankreich, mord, parfum, paris, duft

Das Parfum

Patrick Süskind
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 15.02.1994
ISBN 9783257228007
Genre: Klassiker

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fbi, profiling, true crime

Das Profil der Mörder

Paul Britton
Flexibler Einband: 463 Seiten
Erschienen bei Econ TB.
ISBN 9783548751009
Genre: Sachbücher

Rezension:

Paul Britton hat als Psychologe mit dem Spezialgebiet Forensische Medizin eine neuartige Herangehensweise an die Aufklärung von Gewaltverbrechen entwickelt. Auf diese Weise hat er über 100 grausame Fälle gelöst und berichtet in diesem Buch über die spektakulärsten Fälle.

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

verbrechen, internet, krimi

Tatort Internet

Susanne Schubarsky , Fran Henz
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Wieser Verlag, 01.11.2006
ISBN 9783851296365
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Es gibt drei Möglichkeiten, mit den Widrigkeiten des Lebens fertig zu werden: Entweder suchst du die Schuld bei dir ... oder aber du betrachtest deine Mitmenschen als Quelle allen Übels... Die dritte Möglichkeit: du fliehst. Notfalls in den Suff...“

Was sich so liest, wie ein Ausschnitt aus einem saukomischen Ratgeber für Lebensfragen und Antworten der besonderen Art, ist nichts weniger, als ein Auszug aus 25 Krimigeschichten einer Anthologie, die anlässlich des Kärntner Krimipreises 2006 erschien und einem zumindest auf einigen Seiten Lachtränen ins Gesicht treibt.

„Mein Hass steigert sich noch, als ich an einem Samstagabend, mit einem Bier hinter der Küchengardine stehend, beobachtete, wie Frauchen den Köter mit aufmunternden Worten zu der Stelle lotste, an der sich die Häufchen der letzten Tage gesammelt hatten.“ Die Autorin Jutta Strzalka schildert in ihrer Krimigeschichte "Das Musterhaus", wie die Idylle eines Hausbesitzes durch den Zuzug perfider Nachbarn und deren perfekten Technik zur Odyssee wird. Ihre Realität findet in der virtuellen Welt ihren Niederschlag und somit bleibt auch nur, sich mit virtueller Kriegsführung zur Wehr zu setzen.

Überhaupt wird den LeserInnen dieser Krimianthologie schnell klar, dass das Zeitalter klassischer Verbrechen, im reellen Leben begangen, aufgeklärt und beendet, vorbei ist. Spätestens seit dem Internetzeitalter ist eine neue Dimension der Gemeinheit, der Grausamkeit und der Perfidität angebrochen. Raum und Zeit sind aufgehoben, haben dem Verbrechen zu einer virtuellen Zeitlosigkeit verholfen, einen neuen Markt ermöglicht, der die Verbrechensbekämpfung vor hohe Anforderungen und große Herausforderungen stellt.

Denn was in der ersten Geschichte durchaus noch Lachsalven erzeugt, lässt einem in der zu Recht mit dem ersten Preis gekürten Krimigeschichte „Blond Angel“ der Autorin Franziska Kelly das Blut in den Adern erstarren.

„Ich glaube nicht an Zufälle. Nicht mehr. Das Leben ist eine Fuge, komponiert aus Milliarden von kleinen und größeren Fügungen.“ Über dieses Wortspiel ihres Kollegen, eines Cybercops, kann die Heldin der Handlung, Kriminalpsychologin und Therapeutin von Gewaltopfern gar nicht mehr lachen. Es geht um Kinderpornographie, die, noch Jahrzehnte später, weil ins Internet gestellt, Schäden an Leib und Seele anrichten. Und zwar bei Fachleuten wie Opfern gleichermaßen. Die Vorstellung, dass die Täter nicht ein Fünkchen Mitleid oder Unrechtsbewusstsein haben, treibt sie zur Weissglut, zudem jemand Penis und Hoden eines „Kinderschänders“ in einem Internetauktionshaus anbietet und noch mehr derlei Teile in Aussicht stellt.

Ihre Krimigeschichte hat großes Aufsehen, Erfolg und Medienecho ausgelöst, denn die Autorin und Menschenrechtlerin hat es geschafft, das Verbrechen an Kindern literarisch spannend und gleichzeitig fachlich korrekt zu verarbeiten. Verbrechen, besonders sexueller Gewalt, sind hierzu nur bedingt geeignet und es ist daher besonders schwierig, Laien und LeserInnen aufzuklären und gleichzeitig zu unterhalten. Hier trafen literarisches Können und Fachwissen gleichermaßen aufeinander. Etwas, das nicht zwangsläufig so ist.

In der zweiten preisgekürten Krimigeschichte „Turboschach“ von Regina Holz eröffnet ein Administrator gegen einen Hacker seinen virtuellen Krieg. „Es war halb vier morgens, als sich diese miese Ratte einloggte, die zwei Tage zuvor beinah den Surver abgeschossen hatte.“ Und mit „Pass auf...wage nicht, diesen Server anzurühren, sonst jag ich dir einen Virus durch die Leitung“ versucht, diesen in die Flucht zu schlagen.

Den dritten Preis schliesslich erhielt die Krimigeschichte „Marilyn“ v. Sabine Klewe und müsste Solidarität mit computergeplagten Ehefrauen auslösen: „Er sitzt schon wieder seit Stunden vor dem Ding. Er tut nichts anderes mehr. Ausser fressen. Wie begehe ich den perfekten Mord? Ich sitze in meinem Arbeitszimmer und gebe ein paar Suchbegriffe in die Tasten. Ehemann. Loswerden. Mal sehen, was sich tut.“

Birgit Erwin inspiriert mit „Bürobedarf“ – Den Chef umzubringen ist leicht, aber was tut man mit seiner Leiche? Wie gut, dass es „ebay“ gibt...

Auf jeden Fall haben die Herausgeberinnen Susanne Schubarsky und Fran Hen, so wie die Jury, nicht nur kriminalistischen Spürsinn bei Auswahl und Zusammenstellung bewiesen.

25 gewagte, originell saukomische und überraschende Geschichten, die nicht nur Computerfreaks begeistern. Von den Finalisten und Preisträgern des Kärntner Krimipreises 2006. Jutta Strzalka – Nikolaus Schmid – Franziska Kelly – Birgit H. Hölscher – Birgit Erwin – Kai-Kevin Diertrich – Thomas Knackstedt – Sabine Klewe – Regina Lindemann – Sandra Niermeyer – Jörg Karweick – Amaryllis Sommerer – Andreas P. Pittler - Angelika Grabher – Lisa Lercher – Kristina Ruprecht – Friederike Schmöe – Hannah Mortensen - Frauke Schuster – Glanzer & Steinauer – Jürgen Edelmayer – Heinrich Beindorf – Kerstin Amenitsch – Regina Holz – Anne Grießer

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Tags: internet, krimi, verbrechen   (3)
 

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1.093 Bibliotheken, 13 Leser, 8 Gruppen, 97 Rezensionen

thriller, vergewaltigung, serienmörder, mord, miami

Cupido

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 01.03.2004
ISBN 9783805207737
Genre: Krimi und Thriller

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7.721 Bibliotheken, 33 Leser, 15 Gruppen, 157 Rezensionen

thriller, verschwörung, kirche, paris, dan brown

Sakrileg - The Da Vinci Code

Dan Brown ,
Flexibler Einband: 618 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.04.2006
ISBN 9783404154852
Genre: Krimi und Thriller

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

frieden, pädokriminell, pädophil, sexualisierte gewalt, frauen

Der verlorene Kampf um die Wörter

Monika Gerstendörfer , Michaela Huber
Flexibler Einband: 171 Seiten
Erschienen bei Junfermannsche Verlagsbuchhandlung, 01.03.2007
ISBN 9783873876415
Genre: Sachbücher

Rezension:

Im Zeitalter der Information und Kommunikation wird es nicht nur immer schwerer, der Flut der täglichen Nachrichten und Schlagzeilen zu folgen, sondern nicht selber Opfer durch eine Manipulation, falsch angewandte Worte, Sprachschlampereien und verbale Schlammschlachten zu werden..

Sobald es um sexualisierte Gewalt geht, setzen Schweigen und Sprachlosigkeit ein oder eine Verkehrung der Tatsachen. Ein Täter hatte eine schlechte Kindheit, die ihn zum Täter werden liess, was ihn "entschuldigt", während sein Opfer entwürdigt und infrage gestellt, in der Öffentlichkeit vorgeführt und zerstört wird.

Das Buch der Dipl.-Psychologin Monika Gerstendörfer ist mehr als ein Kampf um verlorene Worte. Es ist ein Arbeitsbuch, ein Sprachbuch, das deutliche Worte spricht und klare Botschaften vermittelt. Es ist ein Buch, das in jede Bibliothek, Schule und Redaktion, auf jeden Schreibtisch gehört. Es sollte als Sprachbibel in allen Bereichen unseres sprachlichen Alltags Pflicht werden. Überall dort, wo Menschen mit Sprache umgehen, beruflich Nachrichten formulieren müssen. In Bereichen, in denen Sprachgeübte täglich um angemessene Worte bemüht sind und manchmal nicht mehr wissen, was sie noch sagen sollen.

Es ist ein unbequemes Buch, aber leicht zu lesen und zu verstehen.

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Tags: sprachbuch, sprachhygiene, sprachlehre, zum sprachlichen umgang mit opfern und tätern   (4)
 

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120 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

inzest, missbrauch, vater, schwester, kindesmissbrauch

Schwestermutter

Ulrike M. Dierkes
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.09.2004
ISBN 9783404615537
Genre: Biografien

Rezension:

Sie ist fünf, als eine Nachbarin zu ihrer Mutter sagt: "Sieht doch ganz normal aus, das Kind." Sie ist zwölf, als sie versteht, dass nicht die Frau, die sie für ihre Mutter gehalten hat, ihre Mutter ist. Sondern ihre große Schwester. Dass ihr Vater nicht im Krankenhaus ist, sondern im Gefängnis. Verurteilt wegen Kindesmissbrauchs. Das Beweismittel: sie.

Es ist die Geschichte eines Netzwerks von Abhängigkeit, Manipulation und pädophilen Übergriffen, die der Vater jahrzehntelang aufrechterhielt, ohne dass ihm Einhalt geboten wurde.

Marina, ihre Schwester und Mutter, wurde ab ihrem siebten Lebensjahr (vom eigenen Vater) sexuell missbraucht und mit dreizehn Jahren schwanger. Als die Schwangerschaft festgestellt wurde, war es für eine Abtreibung zu spät. In dem kleinen westfälischen Dorf wird getuschelt, das Kind im Bauch sei vom eigenen Vater. Nur wenige Wochen nach Marinas vierzehntem Geburtstag brachte sie ihr Kind zur Welt. Ulrike! Ihre leibliche Mutter ist also zugleich ihre älteste Schwester.

Unermüdlich setzt sich Ulrike M. Dierkes für die Rechte von Inzestopfern ein, informiert und hilft.

Ein Buch, das nichts beschönigt und in dem sich die Autorin auch selber nicht schont, sie steht für Millionen von gequälten Opfern.

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Tags: inzest, inzestkind, kindesmissbrauch   (3)
 
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