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STRAFE

Paula Polanski , Håkan Nesser , Paul Berf , Dietmar Bär
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 25.05.2015
ISBN 9783844518108
Genre: Krimi und Thriller

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Cronuts, Donuts & Co - Über 50 trendige Backideen

Karin Iden
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Südwest, 21.09.2015
ISBN 9783517093765
Genre: Sachbücher

Rezension:


Donuts selber machen. Das ist eines der Dinge, das mir nie in den Sinn gekommen wäre. Vielleicht weil wir sie ja nun an jeder Ecke kaufen können. Außerdem erscheint mir alles, was mit Hefeteig zu tun hat, per se zu kompliziert und zu lange dauernd. Dann fand ich dieses kleine Backbuch von Karin Iden und habe meine Liebe zu selbstgemachten Donuts, Cronuts – einer Mischung von Croissants und Donuts und noch viel mehr süßem Kram zum Nachmachen entdeckt.


Selbst wenn ich nicht aus diesem Buch backen wollen würde, hätte mir das Buch schon alleine wegen der schönen Foodfotos gefallen. Denn die sind wirklich traumhaft schön. Auf dem Cover des Backbuchs von Karin Iden, das in einer Farbpalette irgendwo zwischen Lila und Rosa gehalten ist, entdecken wir die liebevoll gestalteten Donuts, die wir aus den Cafés und Bäckerrein kennen. Und das ist auch gut so, denn das ist wenigstens etwas, das uns bekannt vorkommt. Denn schon das Inhaltsverzeichnis wirft einige Fragezeichen auf. Da ist von Donuts und Bagels die Rede (OK, kenne ich), von Cronuts (Jetzt wird es schon komplizierter) und dann kommen Crogels (eine Mischung von Croissant und Bagel) und Bruffins (ja, eine Kombination zwischen Brioche und Muffin) dazu. Herrlich, kann ich nicht einmal aussprechen, geschweige denn, dass ich wüsste, wie ich es backen kann. Aber die Teilchen sehen so lecker aus: Das muss ich mal gemacht haben. Und neulich las ich doch auch in einem amerikanischen Liebesroman von diesen Cruffins und dass sie besser als Sex seien – da kann man doch nicht Nein sagen, oder?



Das Buch steigt im ersten Kapitel mit Donuts ein und führt uns erst einmal an die klassische Herangehensweise heran, nämlich mit Hefe. Um ehrlich zu sein: Großartig, aber Hefeteig ist wirklich nichts für Backanfänger – man braucht Geschick und Geduld. Und dann müssen sie auch noch frittiert werden… Zum Glück geht es dann aber schnell weiter mit Donuts, die aus klassischem Rührteig hergestellt werden. Die schmecken zwar anders als das Original, aber trotzdem lecker. Und dann geht es auch schön direkt in die vielen wunderschönen Variationen mit Frischkäse, Puderzucker, Schokolade oder Matcha. Und auch für die unter uns, die einem Glas Whisky nicht abgeneigt sind, gibt es ein paar schöne Rezepte.



Die ganze Rezension unter www.backmitliebe.de

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

thriller, vergangenheit, tod, rache, schule

Girl With No Past

Kathryn Croft , Barbara Müller
Flexibler Einband
Erschienen bei INK ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.02.2017
ISBN 9783863961015
Genre: Romane

Rezension:


Leah ist eine Büchernärrin und arbeitet in einer Bibliothek. Ihre Wohnung ist ein seelenloses Heim und, wie sie selbst beschreibt, ein Loch, in das sie eigentlich niemanden einladen möchte. Denn dann würde man feststellen, dass mit ihr etwas nicht stimmen würde. Denn eigentlich besteht ihr Tag aus einer festgelegten Struktur, von der sie niemals abweicht. Eine Vergangenheit hat sie zwar. Doch sprechen möchte sie mit niemandem darüber. Zu düster scheint sie zu sein.

Doch dann beginnt sich ihr Alltag zu verändern – sie lernt über ein Dating-Portal einen jungen Mann kennen. Ihre Kollegin Maria scheint ihre Freundin werden zu wollen. Und dann ist da noch Ben, den sie über die Bücherei kennenlernt und er ihr ein Freund wird. Eines Abends erhält Leah einen Brief von einem Fremden, der scheinbar alles über sie zu wissen scheint und sie für etwas, das in der dunklen Vergangenheit liegt, bestrafen will. Die Bedrohung verfolgt Leah auf Schritt und Tritt – und mit jedem Mal wird das Szenario etwas bedrohlicher. Ihre Welt beginnt, aus allen Fugen zu wanken.

Die Autorin schreibt die Geschichte rund um Leah als Thriller in der Ich-Perspektive. Das hilft, um einen tiefen Einblick in das zu bekommen, was Leah umtreibt – oder eben auch nicht. Dass sie nicht über ihre Vergangenheit sprechen möchte, baut dabei nicht nur für den Leser die Spannung im Buch auf. Er zeigt auch, was Leah heute für eine völlig verkorkste Person ist und was Ereignisse im Leben aus einem Menschen machen Kathryn Croft können.

Kathryn Croft springt kapitelweise zwischen den Jahren 1999/2000 und 2014. Während 2014 die offensichtliche Gegenwart markiert, führt die andere Epoche den Leser in das Ende der Schulzeit von Leah und ihren Freunden. Ich bin kein großer Fan von zeitlichen Sprüngen. Allerdings sind die Kapitel so gut mit Jahreszahlen markiert, dass man sich trotz allem leicht im Buch zurechtfindet. Und nach einigen Kapiteln weiß man, wie der Roman funktioniert. Die Geschichte beginnt in beiden Epochen langsam und ruhig und Croft schafft es, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart das Bedrohungsszenario immer stärker wirken zu lassen – die Frage, was in der Vergangenheit passierte, bleibt allerdings bis zum Schluss unbeantwortet.

Eine Schwäche des Buches scheint mir, dass man irgendwann weiß, wer der mysteriöse Erpresser in Leahs Leben ist. Zu deutlich sind die Spuren, welche die Autorin legt. Weil aber die Antwort auf das Warum auf sich warten lässt, tut das der Spannung keinen Abbruch. Vielleicht ein Wort zu Leah, der Protagonistin des Buches. Wer sich gerne mit den Hauptfiguren der Romane identifiziert, dem wird das Buch vermutlich nicht gefallen. Denn Leah ist weiß Gott kein Mensch, den man toll finden müsste oder gernhaben sollte. Sie erinnert mich sehr an Rachel, die Hauptfigur in „Girl on the Train“, mit der man auch bis zum Ende nicht warm wird.  Ob das, was Leah getan hat und man am Ende des Buches erfährt, nun nachvollziehbar oder grausam ist, sei mal dahingestellt und bleibt jedem überlassen. Düster ist es allemal.

Fazit

Es gibt Thriller, die sind spannend, grausam oder gruselig. „Girl with no past“ ist aber irgendwie anders. Es ist nicht nur düster, sondern ist bedrückend und wühlt auf, hält mich auch nach mehreren Tagen noch im Bann, wo ich nun an dieser Rezension sitze. Ein gutes Indiz bei mir selbst ist immer, wenn ich eine Geschichte nicht mehr aus der Hand legen kann. Und das war in diesem Fall sicher so. Insofern bekommt der Roman von mir eine Leseempfehlung. Wenn man allerdings mehr als subtile Bedrohungsszenarien und viel Blut erwartet, der sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.

Der Roman „Girl with no past“ wurde mir als Vorabexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!



Mehr Rezensionen auf www.orliks.de oder www.backmitliebe.de

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»Ihr Anliegen ist uns wichtig!« - So lügt man mit Sprache

Sebastian Pertsch , Udo Stiehl
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2016
ISBN 9783492307840
Genre: Sachbücher

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

emma der kaktus und ich, kaktus, leserunde, wunschvorstellung, lustig

Emma, der Kaktus und ich

Christopher Lück
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442484997
Genre: Liebesromane

Rezension:


Der Klappentext  
 
Gerd Gerthner, Langzeitstudent und liebenswürdiger Traumtänzer mit Schriftsteller-Ambitionen, hatte noch nie Glück bei Frauen. Bis der Zufall ihm zu Hilfe kommt: Als Gerd im Botanischen Garten therapeutische Unterstützung für seinen vertrockneten Kaktus 'Nopsi' sucht, trifft er auf die eigenwillige Gärtnerin Emma. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Bis Emma schwanger wird – und kompliziert. Nach einem blöden Missverständnis schmeißt sie Gerd samt Kaktus aus der gemeinsamen Wohnung. Er sieht nur einen Ausweg: sich an einer Palme im Botanischen Garten, dem Ort ihres Kennenlernens, erhängen – und in letzter Sekunde von Emma gerettet werden. 
 
Das meine ich zum Buch

Die, wie der Klappentext beschreibt, turbulente Beziehungskomödie war vor zwei Wochen in meinen Postkasten geflattert. Mit seinem roten schönen Einband und dem witzigen Titel „Emma, der Kaktus und ich“ macht das Buch Lust, sich direkt in die Geschichte zu stürzen. Und das tue ich noch am gleichen Abend. Tatsächlich gehen die ersten 50 Seiten, wie im Flug herum, obwohl – das muss ich zugeben – ich schon einige Passagen sehr überreizt fand. Aber nun gut, viele Romane haben ihre langweiligen Seiten, durch die man sich durchkämpfen muss. Wieso sollte es dem Buch anders gehen. Es lagen ja noch über 100 Seiten vor mir. Der Stil ist durchaus umgangssprachlich und nichts, wo man sich am späten Abend auf dem Sofa noch groß Gedanken machen müsste, ob man den Sinn verstanden hat. Insofern eigentlich genau richtig, um in eine andere Welt abzudriften - das, was wir Frauen beim Lesen so gerne tun.

Allerdings lässt nach Seite 70 meine Lust am Lesen stark nach und ich muss mich nach ein paar Tagen bemühen, das Buch nochmal zur Hand zu nehmen. Die Witze sind mir zu flach, alles ist irgendwie over-the-top, Drama jagt Drama und alles wirkt so, als wolle der Autor uns die Witze mit der Keule injizieren - damit wir auch ja verstehen, dass es witzig ist. Aber leider ist subtiler Witz manchmal der bessere Weg wie wir von "High Fidelity" von Nick Hornby auf grandiose Weise gelernt haben. 
 
Spätestens ab Seite 91 vergeht mir die Lust am Lesen. Hier beginnt nämlich, sich die Komik komplett zu verirren - und zwar unter die Gürtellinie. Für den Nicht-Leser: Gerd trifft auf den Vater von Jana, der Postbote ist und dem ein Arm fehlt. Im Roman geht es dann nicht nur um Fragen, ob und wie man als Postbote mit einem Arm arbeiten kann, sondern es fallen auch Sprüche wie „Hast du in deinem Auto ein Arm-ab-turenbrett?“ oder „Buchst du auch am liebten bei Arm-ab-in-den Urlaub?“. Witzig? Finde ich nicht. Ich glaube nicht, dass sich Komik solcher Mittel bedienen und Menschen mit Behinderungen in den Dreck ziehen muss. Da mag ich spaßbefreit sein, aber dafür bin ich nicht zu haben, wüsste ich nicht, dass genau solche Sprüche und eine solche Denke es diesen Menschen im tatsächlichen Leben schwermachen. Und wer nun sagt, so etwas würde ja nur im Buch passieren, den sollte das Leben eine Besseren belehren.

Danach war Gerd für mich nicht nur der liebenswerte Versager, sondern eher Vollidiot, und Objekt zum permanenten Fremdschämen. Leider fängt sich die Geschichte auch in meinen Augen nicht mehr und es ist ein mehr als harter Weg, bis zu den letzten Seiten zu lesen.

Ich weiß, dass es immer schwierig ist, wenn ein Roman nicht so bewertet wird, wie man es sich als Autor wünscht. Und ich habe tiefe Achtung vor jedem Autor, der sich durchbeißt, um einen Roman auf den Weg zu bringen – und dann sogar in einem angesehenen Verlag unterkommt. Insofern: Chapeau, Christopher Lück. Du schreibst gut und flüssig. Ich wünsche dir, das du mit deinem Sinn für Humor bei anderen Personen besser landen kannst als bei mir. Insofern gibt es von mir nur 2 Sterne für das Buch.
 

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Tags: emma der kaktus und ich, leserunde, lück   (3)
 

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rockstar, liebe, liora blake, true crush, true rockstars

True Crush - Rockstars lieben heißer

Liora Blake
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Forever, 09.09.2016
ISBN 9783958181113
Genre: Liebesromane

Rezension:


Im Moment ist der Andrang auf die deutschen Kinos ja wieder riesig. Denn der zweite Teil von „Shades of Grey“ erzählt die Geschichte von Christian und Anastasia weiter. Weil sich aber auf dem Markt mittlerweile jede Menge an Romanen mit dem gewissen Hauch von Erotik tummeln, habe ich mich einmal umgesehen und zwei Romane gelesen.

Beide Romane drehen sich um Rockstars, allerdings in ganz unterschiedlichen Settings. Den ersten der beiden Romane, würde ich Euch heute gerne einmal vorstellen. Und so einfach wie „kleines Mädchen trifft auf berühmten Star“ ist der nicht geraten.


Der Klappentext

Schriftstellerin Kate Mosely lebt ein beschauliches Leben in einer Kleinstadt in Montana. Zwar ist ihr erster Roman recht erfolgreich, aber trotzdem ist sie überrascht, dass man sie in eine Talkshow nach L.A. einlädt. Dort trifft sie auf Trevor „Trax“ Jenkins, Rockstar und heißer Frauenschwarm. Blöd nur, dass Kate Trevor ihn nicht erkennt. Einen Tag später bittet er sie um ein Date, kurze Zeit später findet sie sich in der wildesten Affäre ihres Lebens wieder. Denn mehr als das ist mit einem Mann wie Trevor doch niemals möglich, oder?


Trevor Jenkins, alias „Trax“ und Sänger einer der angesagtesten Bands des Landes, ist fasziniert von der cleveren Kate. Völlig unbeeindruckt von seinem Image und Ruhm gibt sie ihm das Gefühl endlich der Mann Trevor und nicht der Rockstar „Trax“ sein zu können. Bald schon bedeutet sie ihm mehr als jedes Groupie, auch wenn die Nächte mit ihr nicht weniger heiß sind.


Das meine ich zum Buch: Die Schriftstellerin und der Rockstar

Kate Mosleys Leben ist im Grunde recht einfach und langweilig. Doch dann wird aus der jungen Frau plötzlich eine Debut-Bestsellerautorin und sie lernt das Leben in LA kennen – und mit ihm Trevor, den Sänger einer angesagten Band im Land. Wer allerdings meint, das Buch würde jedes Klischee bedienen, wird eines Besseren belehrt. Denn Kate steht durchaus mit beiden Beinen im Leben. Sie war schon einmal verheiratet und hat ihren geliebten Mann bei einem Autounfall verloren – einem, für den sie sich die Schuld gibt. Doch plötzlich taucht nach langer Zeit wieder ein Mann auf, für den sie Gefühle entdeckt. Dass er ein bekannter Rockstar ist, erkennt sie zu Beginn der Affäre nicht einmal richtig. Mit Hilfe von Kellan, einem hippen Modeberater, taucht sie komplett in die neue Welt von Trax ein. Dazu gehören lange Partynächte, Konzerte und seine Bandmitglieder.

Trax spielt in der Öffentlichkeit seine Rolle als lauter und heißer Rockstar gut. Aber immer, wenn er auf Kate trifft, scheint er sich in einen jungen Mann zu verwandeln, der echte Gefühle zeigen kann – obwohl es im Laufe der Geschichte dennoch heiß zugeht. Aber darauf legt die Autorin nicht den erwarteten Fokus, sondern spielt vielmehr mit dem langsamen Auf und Ab der Gefühle der beiden Hauptfiguren und dem Ende, was unweigerlich auf beide zukommt.
 
Natürlich ist die Geschichte weitab jeder Realität. Aber aus diesem Grund lesen wir Frauen ja nun dieser Art der Romane gerne. Denn in ihnen können wir uns fantastisch für 400 Seiten in eine andere Welt stürzen und mal den Alltag hinter uns lassen. Sowohl Kate als auch Trevor sind keine Jugendlichen mehr, sondern beide um die 30 Jahre alt. Insofern kommen beide mit einem Paket an Erfahrungen daher, die sie bereits in ihrem Leben gemacht haben.

Beide sitzen übrigens immer mal wieder und gerne im Auto. Und ich habe die ganze Zeit wirklich gefürchtet, die Autorin hätte ein Ende gestrickt, in dem sie erneut und dieses Mal einen Autounfall mit Trevor hat, der schwer verletzt wird. Das passiert zum Glück nicht – und dafür bin ich wirklich dankbar. Denn das hätte der Geschichte doch einen schwachen Twist gegeben.  


Eine Sache, die mich wirklich gestört hat, waren relativ viele orthografische Fehler. Ich bin der Meinung, auch wenn es nicht um ein E-Book handelt, sollte die Orthografie genauso gut sein wie in einem gedruckten Buch!


Fazit

„True Crush – Rockstars lieben heißer“ ist eine Geschichte, die sich gut lesen lässt, wenn man sich für das Genre Liebesgeschichte mit Erotik interessiert. Mehr sollte man vom Roman nicht erwarten. Aber das ist auch kaum gewollt. Die perfekte Urlaubslektüre oder wenn man einfach mal einen schlechten Tag hat.
 
 

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eintöpfe, küchenratgeber, kochbuch, nelson müller, gu

40 Jahre Küchenratgeber - Eintöpfe

Nelson Müller
Flexibler Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 01.09.2015
ISBN 9783833850554
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich mag Eintöpfe wirklich sehr – gerade in dieser kalten Jahreszeit. Das wärmt so schön von innen und tut der Seele irgendwie gut, weil es mich an meine Kindheit erinnert. Meine Omas können mir keinen Eintopf mehr kochen. Aber wenn ich zu Hause bei meiner Mutter bin und ich mir ein Gericht aussuchen darf, fällt nicht selten die Wahl auf eine gute deftige Suppe. Ich selbst bin keine große Köchin, was Eintöpfe angeht. Also habe ich mir dieses kleine Kochbuch gekauft. Was nicht ist, kann ja noch werden!

Klappentext: „Ob Chili con Carne oder Bouillabaise – auf der ganzen Welt enden die besten Geburtstagspartys in der Küche, wo der Eintopf für die Gäste brodelt. Deshalb steuert Spitzenkoch Nelson Müller als Ehrengast zur Geburtstagsfeier der Küchenratgeber seine liebsten Eintopfgerichte bei.“

Verlag: Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München
Veröffentlichung: 2015
Preis: 8,99
Seiten: 64 (ohne Umschlag)
Format: gebundene Ausgabe
Autor: Nelson Müller
Foodfotograf: Mathias Neubauer

Das meine ich zum Buch

Das Buch nennt sich ganz einfach „Nelson Müller präsentiert Eintöpfe“ und ist Teil der Jubiläumsserie „40 Jahre Küchenratgeber, in der Starköche ihre Lieblingsrezepte in verschiedenen Kategorien vorstellen. Dieses kleine Kochbuch kommt nun von Nelson Müller, den die meisten von Euch vielleicht kennen. Bei denen es nicht so ist: Nelson Müller wurde in Ghana geboren, wuchs in einer Pflegefamilie in Deutschland auf, führt heute sein eigenes Restaurant „Schote“ in Essen und man sieht ihn in Fernsehsendungen. Nun aber endlich zum Kochbuch:

Das Cover kommt recht unspektakulär daher, wobei ich das Blau schon sehr schön finde – vor allem, weil ein leichter Glitzereffekt darüber liegt, was schön zu so einer Jubiläumsausgabe passt. Der Klappentext verwirrt mich, ehrlich gesagt, ein wenig. Hier ist die Rede von den besten Geburtstagspartys, die in der Küche enden, wo ein Eintopf auf dem Herd brodelt. Ehrlich? Also bei mir nicht. Und schon erst recht nicht am Ende einer Party. Dann stapeln sich bei mir in der Küche höchstens die schmutzigen Teller oder die Schnäpse, die wir zu später Stunden aus dem Keller geholt haben. und zum Kochen habe ich sicher keine Lust mehr. Insofern: Entweder ich feiere nicht die richtigen Partys oder der Klappentext geht am Thema vorbei. Aber nun gut.

Kommen wir zum Titel: Der Begriff „Eintopf“ ist für mich ein Begriff, mit dem ich sehr viel Heimat und deutsche Küche verbinde. Der Begriff geht bei mir unisonso mit der Zeit meiner Großmütter und frühester Kindheit. Und da ich da noch nicht als Weltenbummler durch die Gegend turnte, verband und verbinde ich es bis heute eher mit deutscher Küche. Nun, so hatte ich in erster Linie ein Buch erwartet, dass einen Schwerpunkt auf deutsche Gerichte setzt, auch wenn der Klappentext natürlich vorsichtig ankündigt, dass Eintöpfe aus aller Welt drin sind. Das Buch ist aufgeteilt in die drei Kapitel „Heimatliebe“, „Europa-Entdecker“ und „Weltenbummler“ und enthält viele leckere Rezepte. Nur das, was bei mir für den Begriff Eintopf steht, umfasst es eben nicht so ganz.

Neben ein paar grundlegenden Dingen zum Thema „Brühe zubereiten“ startet das Kochbuch mit dem Kapitel „Heimatliebe“. Hier werden zehn Rezepte vorgestellt, die ich klassischerweise in einem solchen Buch erwarten würde. Dazu gehören Bohneneintopf, Graupeneintopf, Sauerkraut mit Kasseler oder der berühmte Gulasch. Linsen mit Spätzle ist übrigens Müllers Lieblingsgericht und wird als solches deklariert. Die Rezepte sind, wenn man mal von den vielen Zutaten absieht, die man logischerweise braucht, gut beschrieben und eignen sich auch für Kochanfänger. Im zweiten Kapitel geht es mit 11 Eintöpfen ab nach Europa: Beispiel? Minestrone aus Italien oder serbische Bohnensuppe. Was ich persönlich ein wenig schade finde: Es wird nicht konsequent gekennzeichnet, aus welchem Land die Suppen kommen. Bei manchen steht es im Namen, bei manchen im Vorspann, aber bei manchen eben auch gar nicht. Je weiter wir uns in Europa wegbewegen, umso anspruchsvoller werden die Rezepte auch, alles aber machbar, weil die Anleitung einfach beschrieben ist.

Dann sind wir schon fast im dritten Kapitel „Weltenbummler“, wo 11 Gerichte auf uns warten. Die hören sich lecker an. Für mich persönlich fallen allerdings nicht alle Gerichte unter die Klassifikation Eintopf. Ein Curry ist für mich einfach kein Eintopf, ein Ragout eigentlich auch nicht. Am Ende versöhnt mich das Kapitel dann wieder mit einem leckeren Chili con Carne-Rezept. Verschiedene Tipps helfen übrigens gerade in diesem Kapitel mit Informationen zu Zutaten, von denen man vielleicht noch nichts gehört hatte. Finde ich gut.

Ich habe natürlich auch Eintöpfe daraus gekocht. Und wie schon wie oben beschrieben, wird man sehr leicht geführt, so dass am Ende eine Suppe steht, die den Namen Eintopf trägt. Allerdings habe ich bei mehreren Gerichten die Zutaten angepasst. So waren es mir beim Gulaschgericht viel zu viele Zwiebeln. Aber das ist vermutlich der Tatsache geschuldigt, dass ich schon lange koche und weiß, was meine Familie gerne isst oder nicht. Zum Einfrieren oder zur Vorbereitung machen sich die Eintöpfe super. Denn so kann man am Wochenende schon einmal für die Woche vorkochen und zwei Tage von der Suppe zehren. Oder der Sohnemann macht sich alleine eine Schüssel warm, falls ich nicht da sein sollte. Das klappt gut. Hauptsache, der Kühlschrank ist voll.

Fazit:

Das Buch hat mich halb überzeugt, leider nicht mehr. Die Rezepte unter „Heimatliebe“ finde ich super. Denn sie stellen für mich die klassischen Eintöpfe dar. Viele der weiteren Gerichte hören sich lecker an, hätte sie aber nicht in einem solchen Kochbuch gebraucht. Und auch der Klappentext geht ein wenig an dem Inhalt des Buches vorbei. Die Fotos, dazu habe ich mich bisher nicht ausgelassen: Die finde ich toll, vor allem deswegen, weil Eintöpfe so ein „Chaos“ im Kochtopf sind, dass es schon eine Herausforderung ist, sie zu fotografieren.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

krimi, judenverfolgung, drittes reich, regionalkrimi, zwangsenteignung

Heimläuten

Nicole Braun
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.02.2016
ISBN 9783839218600
Genre: Krimi und Thriller

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sachbuch, bergsteiger, nanga parbat, abenteuer, reinhold messner

Der nackte Berg

Reinhold Messner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2003
ISBN 9783492239219
Genre: Sachbücher

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Über Leben

Reinhold Messner
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2016
ISBN 9783492405942
Genre: Biografien

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

frauen, mädchen, backen, leichte küch, kochen

Das Leben ist schön lecker!

Birgitt Hölzel , Susanne Kalwa
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Südwest Verlag, 22.09.2014
ISBN 9783517092751
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ein Koch- und Backbuch nur für Frauen. Braucht die Welt das wirklich, frage ich mich als ich den Titel lese. Immerhin: Es macht mich neugierig und deswegen bestelle ich mir das Buch. Bunt und fröhlich kommt einem das Buch entgegen, das neben schönen Foodfotos auf Illustrationen setzt und genauso wie der Titel sehr feminin daherkommt. OK, das ist ein Buch, das ein echter Kerl wohl nicht so einfach aufschlagen würde – es sei denn, er würde in die tiefen Geheimnisse von uns Frauen einsteigen wollen, zum Beispiel um sein Date mit einem Abendessen zu überraschen.

Ungewöhnlich, aber frech: Das Kochbuch hat zwar ein Inhaltsverzeichnis mit Einteilungen. Aber die sind nicht so wie wir sie sonst kennen, aufgeteilt in die Phasen des Tages. Nein, sie sind eher Stimmungen wie „Auf die Schnelle“ (Snacks für Zwischendurch), „Selbstbewusst an heißen Kohlen“ (Frauen an den Grill!) oder „Kichern erlaubt“ (Kleinigkeiten für einen Mädelsabend!). Danach folgt eine mehrseitige Einleitung, wieso man eigentlich ein Frauenkochbuch braucht und wie sich Essen für Frauen von dem Essen für Männer unterscheidet. Nützlich ist dann eine Auflistung des Küchenzubehörs, das wir so in der Küche haben sollten – oder auch nicht brauchen, Gewürze inklusive. Ich finde, das ist insofern ganz nützlich, weil man automatisch seine eigenen Schränke gedanklich durchforstet, um zu vergleichen.

Und dann steigt man direkt ein in die verschiedenen Gerichte. Und in der Tat: Die Gerichte unterscheiden sich deutlich von dem, was ich zum Beispiel sonntags für meinen Mann und meine Jungs auf den Tisch stellen würde. Beispiel gefällig? Gerne! Da gibt es zum Beispiel den „Rucolasalat mit Pfirsich“. Ich sehe quasi meinen Mann im Geiste mit den Augen rollen und fragen: „Wieso ist da Obst im Salat?“. Oder es gibt da ein Zucchini-Omlett, was ich sehr lecker anhört. Für meinen Mann wäre das allerdings eher eine Vorspeise. Aber natürlich ist auch etwas für die Männer dabei. Das allerdings versteckt sich hinter dem Kapitel „Schmetterlinge im Bauch“, dem Kapitel, wo es um ein Date geht, das zum Essen kommt. Schön durchmischt ist das Kochbuch mit wundervoll leichten Illustrationen aus der Welt der Mädels, dazu immer mal wieder Foodfotos, die mit viel Liebe gemacht wurden. Alles in allem macht das Rezeptbuch einen leicht chaotischen Eindruck, so wie wir Frauen eben sind. Kuchen gibt es für diejenigen unter uns natürlich auch, die so wie ich einen süßen Gaumen haben. Da lese ich von einem Schoko-Himbeer-Kuchen oder Grießbrei mit Pflaumenmus für die sogenannten Jammertage der Mädels. Tipps runden viele Rezepte ab. Bei den Zutaten erlebt man nicht wirklich Überraschungen, denn es sind meistens solche, die wir vom eigenen Kochen her kennen. Aber alle Rezepte haben unweigerlich eine leichte feminine Note, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Mein Fazit

Ein schönes Buch, das mit sehr vielen leckeren Rezepten daherkommt, die wirklich zum Nachkochen und Nachbacken einladen. Einige der Rezeptbuchseiten kommen ganz ohne Fotos oder Illustrationen aus, die dazu führen, dass mehr Rezepte als gewöhnlich aufgenommen werden konnten. Eine Bleiwüste an Buchstaben sind die Seiten trotzdem nicht, Denn das einmal festgelegte Farbspektrum des Buches zieht sich durch die ganzen Seiten hindurch du wirkt immer fröhlich und verspielt. So kann man gar nicht auf schlechte Laune kommen. Meine Meinung: Ein Buch, das ich nicht nur Singles empfehlen würde. Aber als Geschenk für einen Frauengeburtstag oder einen Junggesellinnenabschied ist das Buch perfekt geeignet.

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246 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

menschenhandel, frankreich, krimi, charlotte link, bulgarien

Die Entscheidung

Charlotte Link
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 05.09.2016
ISBN 9783764504410
Genre: Krimi und Thriller

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kinder, backen, oma, kochen, opa

Mit Oma in der Küche

Louise Fulton Keats , Margaret Fulton
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 14.07.2014
ISBN 9783572081516
Genre: Sachbücher

Rezension:


Das Buch ist schon zwei Jahre auf dem Markt und in der 1. übersetzen Auflage 2014 bei Bassermann-Inspiration erschienen, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House aus München. Das Koch- und Backbuch umfasst 82 Seiten als Hardcover und ist circa DIN A4 groß. Durch den festen Einband lässt es sich auch für kleine Hände gut greifen und kann auch schon einmal einen Wasser- oder Fetttropfen abbekommen, ohne sich direkt zu wellen.

Eigentlich wirkt das Kochbuch wie eine Art Kinderbuch, denn es kommt komplett mit liebevollen Illustrationen daher, die nicht nur kindgerecht sind, sondern die Leser mit durch die Themen der Küche nehmen. Da steht einmal die Oma mit den Enkelinnen am Tisch, um mit einem Rührer eine Torte zu backen, Pflanzen und Kräuter werden gegossen, Muffins gebacken oder Limonade zubereitet. Ein kleines Inhaltsverzeichnis führt den Erwachsenen durch das Buch und teilt sich in den Bereichen "Frühstück", "Leibspeisen", "Zum Naschen" und "Abendessen" auf. Insgesamt 32 Rezepte gibt es hier zu entdecken.

Ich war wirklich überrascht von einem Buch, das eine solch kindgerechte Aufmachung hat. Beim Blick durch die Rezepte hatte ich allerdings zuerst meinen Zweifel, ob die Rezepte tatsächlich so nach Omas Art wären. Also habe ich mir das Buch geschnappt und bei der erstbesten Gelegenheit meiner Mutter und Oma von vier Enkelkindern auf den Esstisch gelegt: Bitte einmal durchsehen und bewerten. Meine Mutter, die sehr viel kocht und backt, gerade auch mit unseren Kindern, war für mich die Person, die tatsächlich sagen könnte, ob man ein solches Kochbuch noch haben müsste oder eben nicht.

Meine Mutter verrichtete dann ihre Aufgabe auch sehr gewissenhaft und ich sah, wie sie das eine oder andere Mal schmunzelte und ein Leuchten in den Augen hatte. "Ja, das habe ich auch schon gemacht" oder "Hach, das könnte ich mit den Kindern ja auch mal wieder machen..." war zu hören. Sie jedenfalls war vollends begeistert. Natürlich merke man dem Buch an, dass es eine Übersetzung aus einem anderen Land - in dem Fall Australien - sei. Denn einige Rezepte wie die Scones seien deutschen Omas eher nicht bekannt. Aber das täte dem Buch nun gar keinen Abbruch. das Buch ist eigentlich mehr als nur ein Backbuch. Denn es ist eine gute Grundlage, um gemeinsame Erinnerungen zwischen Großeltern und Enkelkindern zu schaffen.

Zum Schluss eine kleine Sache, die mich gestört hat: Ich selbst wähle mir meine eigenen Rezepte über die Visualisierung aus. So bin ich zum Beispiel ein großer Fan von Pinterest, wenn es um die Suche nach neuen Ideen geht. Das Koch- und Backbuch hat leider keine Bilder integriert, sondern setzt komplett auf Illustrationen. gerade aber für die Kinder, die im jüngeren Alter noch nicht lesen können, wären Bilder aus meiner Sicht hilfreich gewesen, um Interesse zu wecken.

Mein Fazit: Alles in allem ein schönes und liebevoll gestaltetes Back- und Kochbuch, das großen und kleinen Küchenbegeisterten Lust auf gemeinsame Experimente macht.

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Tags: backen, kinder, kochen, oma, opa   (5)
 

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3.227 Bibliotheken, 97 Leser, 5 Gruppen, 255 Rezensionen

liebe, hardin, anna todd, tessa, erotik

After truth

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453491175
Genre: Erotische Literatur

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Tags: after truth, todd   (2)
 

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liebe, erotik, anna todd, after passion, hardin

After passion

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453491168
Genre: Erotische Literatur

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Tags: after passion   (1)
 

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adhs, tagebuch, anna maria sanders, gütersloher verlagshaus, roman

Ich dreh gleich durch!

Anna Maria Sanders
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 25.04.2016
ISBN 9783579086330
Genre: Sachbücher

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operation, freunde, familie, biografisch, ard

Immer noch ich

Monica Lierhaus , Heike Gronemeier
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548376882
Genre: Biografien

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Tags: biografie, krankheit, lierhaus, monika   (4)
 

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kinder, kleinkinder, familie, backen, rezepte

365 leckere Küchentage

Sabine Lemire , Eva Eckinger
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2015
ISBN 9783401707259
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext

Jeder kann kreativ sein. Schon die Kleinsten zaubern große Leckereien: Holunderblüten-Pfannkuchen, grüner Nudelsalat, spritzige Zitronenlimonade oder selbstgemachte Nuss-Nougat-Creme. 365 alltagserprobte Ideen verwandeln Kochen in gemeinsame Familienzeit. Die inspirierenden Fotos und Deko-Ideen machen sogar kleinen Suppenkaspern Lust auf Kochen und Essen.

Verlag: Arena Verlag GmbH
Veröffentlichung: 1. Auflage 2015 – übersetzt aus dem Dänischen
Preis: 14,99
Seiten: 365
Format: gebundene Ausgabe

Das meine ich zum Buch!

„Mama, gibt es schon wieder Nudeln?“ – welche Mama oder welcher Papa kennt das nicht. 365 Tage im Jahr wollen unsere Babys, Kleinkinder und Teenager bekocht werden. Dabei ist das Essverhalten nicht nur in den einzelnen Lebensabschnitten unterschiedlich. Gefühlt kann man es den Kindern nie recht machen. Der Eine mag keinen Reis, der Andere keine Erbsen. Der Eine will auf einmal vegetarisch essen. Der Andere reagiert plötzlich auf Süßes mit einer Fruktose-Allergie. Und was wir Erwachsenen mögen, essen unsere Kinder noch lange nicht. Das ist manchmal zum Verzweifeln. Und so haben wir Eltern immer eine kleine Auswahl an Gerichten im Kopf, die unsere Kinder mögen. Aber sein wir mal ehrlich: Irgendwann wird es langweilig, oder? Dann stehen wir im Supermarkt und haben keinen Plan, was wir mittags oder abends kochen wollen.

Das Kochbuch der Dänin Sabine Lemire schafft Abhilfe. Ihr Kochbuch ist so kunterbunt, wie unser Leben mit Kindern: Bunt, abwechslungsreich, manchmal chaotisch, manchmal ganz einfach. Mit 365 Ideen führt sie uns dabei durch das Jahr. In dem handlichen quadratischen Buch finden sich dabei jeweils 2 Rezepte auf einer Doppelseite – konsequent mit Fotos gestaltet, was mir sehr gut gefällt. Denn schließlich isst das Auge ja mit. Wer aber auf der Suche nach stylischen Foodfotografien ist, wird hier eher nicht fündig. Denn die Bilder sind so simpel und kreativ geschossen, als wären sie ebenfalls von Kinderhänden gemacht.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Rezepte kommen mit sehr wenigen Zutaten aus, und die Zubereitung mit noch weniger Text. Denn oft sind die Ideen so simpel, dass sich die Zubereitung aus den Bildern ergibt. Wir Eltern wissen, wie sehr uns das entgegenkommt. Denn oft genug müssen wir eine Mahlzeit zubereiten, dabei die Kleinen im Auge behalten und noch dazu parallel uns um andere To-Do’s im Haushalt kümmern. Und auch, wenn die Kleinen mitmachen möchten: Die sehr kurzen Texte sind eine schöne Leseaufgabe für Schulanfänger.

Sabine Lemire setzt nicht nur auf Zutaten, die für die Kinder automatisch bekannt sind. Denn ihr geht es auch darum, dass die jüngeren Familienmitglieder mit Lebensmitteln vertraut gemacht werden. So setzt sie zum Beispiel Artischocken, Datteln oder Avocado ein – dann aber auf eine kreative Weise, die Kindern Lust macht, sich daran zu probieren.

Wer ein Familienkochbuch erwartet, dass uns Eltern für jeden Tag eine warme Mahlzeit anbietet, wird hier allerdings nicht fündig. Denn das Kochbuch ist ein wilder Mix aus Frühstücksideen, warmen Speisen, Kuchen, Keksen und Desserts und hin und wieder einer DIY-Idee, die im nur am Rande mit Lebensmitteln zu tun hat. Dieses Buch ist zum Stöbern großartig geeignet. Und wenn man sich darauf einlässt, wird vielleicht auch der kreative Geist in uns oder unseren Kindern wieder wach und wir trauen uns gemeinsam an ganz neue und selbst erfundene Rezepte heran.

Mein Fazit

Das Buch „365 leckere Küchentage“ hat mich wirklich erstaunt. Ich war zunächst wirklich skeptisch. Denn wer Rezeptideen für 365 Tage mit Kindern anbietet, muss schon echt Mut haben, meinte ich. Den hat Sabine Lemire mit diesem Buch auf jeden Fall bewiesen. Die knapp 15 Euro sind gut investiertes Geld. Denn das Buch ist nicht nur kreativ, sondern setzt in aller Regel auch einfache Lebensmittel ein, die sich gut und meistens recht günstig auf Wochenmärkten oder dem Einkaufsladen in der Stadt einkaufen lassen.

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Tags: backen, familie, kinder, kleinkinder, kochen, rezepte   (6)
 

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behinderung, kinder, inklusion, schwangerschaft, erfahrung

Alles inklusive

Mareice Kaiser
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596296064
Genre: Biografien

Rezension:


Mareice weiß eigentlich schon in der Schwangerschaft, dass irgendetwas nicht stimmt, obwohl die Ärzte eigentlich grünes Licht geben. Doch nach der Geburt bestätigen sich ihre Befürchtungen und sie und ihr Mann müssen lernen, dass Schwangerschaft und Geburt nicht immer mit Glück und Freude verbunden sind. Ein Chromosomenfehler bringt einen unvorstellbaren Kampf im Alltag sowohl über das kleine Mädchen Greta als auch die beiden Eltern. Mareice beschreibt schonungslos und offen, was es wirklich heißt, ein mehrfach schwerbehindertes Kind betreuen zu müssen und sich immer wieder vom normalen Leben ausgegrenzt zu fühlen. Aber sie und ihr Mann wachsen hinein. Und werden mit der Zeit reifer und sicherer im Umgang.

Ein Zitat bleibt bei mir hängen: Eine ältere Dame geht während einer Geburtstagsfeier am Kinderwagen vorbei und sagt "Sowas gibt's noch?". Und eigentlich trifft diese Frage den Nagel auf den Kopf. Denn wegen der großen Fortschritte in der Pränataldiagnostik werden immer weniger Kinder mit körperlichen oder geistigen Defiziten geboren. Ob das richtig ist, mag man gut oder schlecht heißen und gerne diskutieren. Mareice ist diesen Weg nicht gegangen und steht wie eine Löwin für ihre Tochter Greta ein. Für sie wäre kein Schwangerschaftsabbruch in Frage gekommen, hätte man vorher Auffälligkeiten festgestellt. Dann wird ein zweites Mädchen, Momo, geboren. Und noch einmal wird klar, wie krass die Unterschiede zwischen dem Aufwachsen eines gesunden und kranken Kindes sind.

Weil ich selbst Mutter eines Kindes mit einer Einschränkung bin, konnte ich mich in Mareice gut hineinversetzen. Die Momente, wenn Eltern glücklich das Krankenhaus verlassen konnten, aber man selbst bleiben muss, tun weh. Und das Abpumpen der Milch mit einer Maschine noch mehr. Das Buch zeigt auch, welches breite Spektrum es an Ärzten gibt, die eiskalt oder auch besonders liebevoll mit Kind und Eltern sein können.

"Alles inklusive" ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält, wie dankbar wir sein sollten, wenn unsere Kinder gesund aufwachsen. Und dass es Schlimmeres gibt als Windpocken, eine verrotzte Nase oder die jährlichen Magen-Darm-Viren. Mir ist mehr als einmal eine Träne über die Wange gelaufen. Hut ab vor einem Buch, das nicht die Hand vor den Mund nimmt. Ich wünsche mir, dass solche Bücher dazu beitragen, dass Mädchen und Jungen mit einer Behinderung einen festen Platz in unserer Gesellschaft haben - auch in Zukunft!

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Tags: behinderung, eltern, inklusion, kinder, schwangerschaft   (5)
 
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