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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler Schatten (The Victorian Rebels 2)

Kerrigan Byrne
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 28.09.2018
ISBN 9783736307735
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Christopher Argent beschreibt man gerne als Wikinger. Groß und breit, rothaarig, kalter Blick. Seine Bewegungen aber sind kontrolliert, wie die einer Raubkatze, seine Morde führt er effizient und ohne Gefühl aus. Christopher Argent ist der perfekte Mörder. Sein nächster Auftrag: Der strahlenden Schauspielerin Millicent LeCour das Leben nehmen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Die dunkelhaarige Schönheit stellt den Auftragskiller vor ungeahnte Probleme: Er kann sie nicht töten. Auf einmal findet er sich in einer ganz anderen Rolle wieder. Doch ist seine Seele, die schon von so viel Blut befleckt wurde, noch heilbar? 

Schreibstil:
Den Schreibstil habe ich dieses Mal wirklich genossen. Durch die moderne Erzählweise konnte ich mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Trotzdem wurden immer wieder Elemente der damaligen Zeit in die Handlung verwoben, sodass ich stets wusste, in welcher Zeit ich mich befand. So konnte ich mich in die düstere Stimmung des alten Londons hinziehen lassen.

Charaktere:
Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie haben von Anfang an ihren Charakter bekommen, der dann immer wieder Einfluss auf die Geschichte hatte. Diese Kontinuität machte es mir leichter mich in beide hineinzuversetzen und hat den Handlungsablauf authentisch und gut nachvollziehbar gemacht.
Millie konnte mich durch ihre liebevolle und sture Art verzaubern. Sie bildete somit das perfekte Gegenstück zu dem unsicheren Christopher, der immer wieder eine Frau braucht, die nicht gleich flüchtet und vor allem nicht gleich aufgibt. Diesen Charakterzug fand ich an Millie besonders gut, da sie so sehr sympathisch wirkte und ich nicht durchweg genervt die Augen verdrehen musste. Schön war auch, dass sie so echt als Mutter wirkte. Man konnte wirklich mitfühlen, wie sie empfindet, wenn die Jakub betrachtet. 
Christopher war für mich eine durchweg interessante Person. Durch den Prolog und spätere Erzählungen hat man als Leser von seiner Vergangenheit erfahren und konnte ihn somit gut verstehen. Die Portionierung dieser Einblicke war wohl überlegt meiner Meinung nach und hat immer wieder die Handlung voran getrieben. Gut fand ich auch, dass seine Entwicklung im Buch langsam voran ging und somit realistisch blieb. So fand ich auch das Ende in Bezug auf ihn sehr gut gewählt.

Zur Geschichte allgemein:
Anders als im ersten Teil, wo ich den klischeehaften Handlungsverlauf bemängelt habe, hat sich das in diesem Teil wesentlich gebessert. Immer wieder passieren ungeahnte Dinge, das große Ganze schließt sich erst nach der Offenlegung vieler kleiner Einzelteile und Christopher bleibt als unberechenbares Element. So blieb es durchweg spannend. Dazu kam die konstante düstere Stimmung, die so gut zum Cover passt:) Es wird nichts beschönigt, nichts allzu grässlich dargestellt. Es ist einfach angemessen im Hinblick auf das Milieu, in dem sich die Protagonisten bewegen. 
Gut gefallen hat mir auch die Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen den Beiden. Fast schon schade, dass es keinen Epilog mehr gab, wie im letzten Teil. Es bleibt aber ja noch die Hoffnung mehr über Millie und Christopher zu erfahren, wenn ich den nächsten Teil lese, so wie ich jetzt auch Dorian und Farah wieder getroffen habe.

Fazit:
Mich hat das Buch vollstens überzeugt. Der moderne Schreibstil macht die Geschichte trotz der historischen Zeitgebung gut lesbar. Die Handlung blieb durchweg spannend, die Charaktere authentisch und die Liebesgeschichte zwischen Beiden war wundervoll emotional. Ich kann es auf jeden Fall jedem empfehlen, der Liebesgeschichten mit Bad Boys, erotischen Szenen und tiefen Gefühlen mag! Zwar nicht historisch, dafür düster, sexy und in toller Atmosphäre:)


Liebe Grüße

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115 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

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The One Best Man

Piper Rayne , Cherokee Moon Agnew
Flexibler Einband
Erschienen bei Forever, 25.01.2019
ISBN 9783958183421
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:
Nach meiner Scheidung habe ich nicht allen Männern abgeschworen, nur denen, die wie mein Ex sind. Ganz oben auf der Liste? Anwälte! Ich bin mit meiner Tochter zurück nach Chicago gezogen, um mich um meine kranke Mutter zu kümmern. Ich hatte mein persönliches Happy End nicht aufgegeben, nur die Suche danach auf unbestimmte Zeit verschoben. Als ich Reed Warner wiedersah, erinnerte er mich an alle meine Fehler. Ich wollte mich von ihm fernhalten, aber er blieb hartnäckig. Obwohl ich es besser weiß, kann ich nicht aufhören daran zu denken, wie sein Designeranzug seine Muskeln umspielt und seine blauen Augen mich intensiv mustern. 

Das Problem? Er ist nicht nur Anwalt, sondern er war auch Trauzeuge auf meiner Hochzeit und der beste Freund meines Ex.

Schreibstil: 
Das Buch ist komplett aus der Perspektive von Victoria erzählt und lässt sich locker und flüssig lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, da keine längeren Passagen mit irgendwelchen Dramen oder ähnlichem gibt. 

Charaktere:
Victoria als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Wie es die Autorin nach eigenen Angaben angestrebt hat, ist sie zu einer Frau geworden, die durch die Scheidung wesentlich geprägt wurde. Sie erfreut sich an ihrer kleinen Jade und steht Männern mit einer gehörigen Portion Respekt gegenüber. Zudem weiß sie was sie will und wo sie sich hinstellen muss. Besonders Pete, ihrem Exmann, gegenüber fand ich das sehr schön zu sehen, denn anstatt naiv zu reagieren, wie es ExFreundinnen vielleicht tun würden, sind Victorias Augen weit geöffnet, wenn sie ihn sieht. So stoßen seine zweifelhaften Taten und Kommentare bei ihr auf Beton.

Dazu kommt, dass sie trotz allem ihren Charakter beibehalten hat. Ich würde sie als schlagfertig und nicht auf den Mund gefallen beschreiben. Das Einzige, was ihr im Weg steht ist ihre Angst, die tief in ihrer Ehe verwurzelt liegt. Das hat die Autorin an mehreren Stellen sehr schön deutlich gemacht und dargestellt. So versteht man sie im Laufe der Geschichte immer besser, auch wenn gegen Ende der ein oder andere Moment auftaucht, in dem ich sie etwas zu verbissen wahrnahm. Diese Stelle werde ich aber auch nochmal im nächsten Abschnitt erwähnen.

Reed war für mich der wahrgewordene Traum einer jeden Schwiegermutter (Diane ist da sicher auf meiner Seite). Zuerst konnte ich es gar nicht begreifen und habe immer wieder nach DEM Fehler gesucht. Schließlich musste ich aber einsehen, dass er einfach ein unheimlich sexier Good-Guy ist. Natürlich verläuft auch mit ihm im Handlungsverlauf nicht alles reibungslauf, aber an seinem Charakter lässt nichts zweifeln und das fand ich besonders schön. Man muss nicht immer jeden zum Bösen machen, nur weil viele Leser das mögen. Reed ist einfach Reed. Freundlich, kann gut mit Kindern umgehen, Gentleman schlechthin, sieht unheimlich gut aus, trägt Victoria auf Händen und spielt keine Spielchen (außer im Bett vielleicht^^). Können wir einfach festhalten, dass er perfekt ist? Bitte?

Alle anderen Charaktere fand ich wie auch Victoria und Reed sehr gut aufgearbeitet. Mit eigenen Persönlichkeiten, die sie für mich allesamt sehr interessant gemacht haben. Besonders Chelsea und Hannah haben mich gefesselt und begeistert. Zum Glück wird es auch noch von ihnen Bücher geben:)

Zur Geschichte allgemein:
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt, denn Victoria blieb für mich zunächst ein Charakter, den ich überhaupt nicht einordnen konnte. Mutter, Schule, Tochter, Arbeit, Exmann... Ziemlich viel, aber alles klärt sich bald fein und sinnvoll:) Und dann, tja dann kommt Reed und man mag nicht mehr aufhören zu lesen. Obwohl Victoria sich zunächst sperrt, wird Reeds "Jagd" nicht langweilig, sondern immer wieder von liebevollen Details, besonders Jade und Henry betreffend, unterbrochen wird. So war die Geschichte sehr süß gemacht und ich konnte mich sehr gut in den Alltag der Protagonisten einfinden. Mein einziger Kritikpunkt, und leider kein minimal kleiner, sind die fehlenden "Katastrophen" bzw. die Tatsache, dass diese nur sehr klein gehalten wurden und eigentlich für keine Spannung sorgten. Stattdessen löste sich alles immer sehr schnell auf und man war höchstens überrascht, wenn ein geeignetes Thema nicht genutzt wurde. Da fehlte mir einfach ein bisschen das Gefühl für das richtige Timing.

Fazit:
Das Buch ließ sich gut und schön lesen. Die Charaktere waren interessant und liebevoll gestaltet und die Geschichte war vom Thema her gut aufgemacht. Einzig die etwas zurückgeschobenen Katastrophen haben mich verwirrt und dem Geschichte etwas an Drama und Spannung genommen, was sehr schade war, denn passende Stellen und Konflikte hätte es gegeben. 

Alles in allem fand ich jedoch, dass man das Buch gut lesen kann. Es hat mich unterhalten und blieb realistisch und echt. Ich kann es also durchaus weiterempfehlen:)

Vielen Dank an Lovelybooks und den Ullstein-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße

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152 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz

Kerrigan Byrne , Inka Marter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306943
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Farah Mackenzie will sich nie wieder an einen Mann binden. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an ihre erste Liebe Dougan. Als sie jedoch dem berüchtigten Verbrecher Dorian Blackwell begegnet, gerät ihr Leben erneut aus den Fugen. Blackwell, der sie beunruhigt, aber auch etwas tief in ihrem Innersten berührt, entführt Farah nach Schottland ― angeblich zu ihrem Schutz. Doch jeder Moment, den sie mit dem scheinbar so eiskalten Mann verbringt, führt sie zu einer Wahrheit, die ihr erneut das Herz zu brechen droht … 

Cover:
Schlicht und wunderschön wie ich finde. Es deutet die Schatten der Geschichte an und ist gleichzeitig unheimlich edel.

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich schön zu lesen. Er war flüssig und locker. Was mich manchmal ein bisschen irritiert hat, war, dass er nicht so recht an die Zeit angepasst war, in dem das Buch spielt. 1874 hat man vielleicht doch noch etwas anders gesprochen. Wäre das besser eingebaut worden, hätte sich auch die Atmosphäre der Geschichte besser getragen. So musste ich mich manchmal daran erinnern, dass es nicht in der heutigen Zeit spielt. Dazu tragen aber natürlich auch einige „neumodische“ Elemente in der Handlung direkt bei. 

Zu den Charakteren: 
Die Charaktere fand ich beide sehr interessant und ich konnte mich auch gut in sie einfühlen. Farah gefiel mir sehr gut, weil sie einerseits eine unheimliche Entwicklung mitmacht, gleichzeitig aber immer die starke und taffe Farah bleibt, die sich schnell anzupassen weiß. Über viele ihrer Entscheidungen war ich immer wieder erstaunt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in solchen Situationen so geschickt gedacht hätte. So ist es für sie natürlich auch kein Problem das Schwarze Herz von Ben More zu bändigen. 
Dorian war ein sehr vielschichtiger Charakter, den man nach und nach zu verstehen lernt. Dazu trägt auch ein gelegentlicher Perspektivwechsel bei. Er stand vielleicht aber ein bisschen zu lange auf dem Schlauch, denn als Leser hat man ziemlich schnell gemerkt, wo eigentlich sein Problem liegt. 
Nebencharaktere gab es und ich habe sie auch alle sehr gemocht. Die Geschichte erzählt aber hauptsächlich die Geschichte der Liebesbeziehung zwischen Farah und Dorian, sodass sie damit schon zu Genüge gefüllt ist. 

„Aber ohne dich gibt es kein Leben. Nur Leere. Und das ist schlimmer als die Hölle, die mich nach meinem Tod erwartet.“ (S. 375)

Zur Geschichte allgemein:
Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Zunächst bleibt man als Leser bei Farah und dann baut sich die Handlung nach und nach auf. Alles fand ich sehr stimmig und spannend. Meiner Meinung nach hätte am Anfang vielleicht noch etwas mehr passieren können, weil es dann doch irgendwie sehr schnell ging. Dafür bekam das Buch am Ende dann nochmal etwas Länge. 
Leider waren doch ein paar viele Klischees vertreten, sodass ich die Handlung schon ziemlich früh vorausahnen konnte. Dafür waren die Gefühle zwischen Dorian und Farah dann aber wieder schön aufgearbeitet. 

Fazit:
Ich hatte von dem Buch ein bisschen mehr Historie erwartet. Alles in allem ist es ein gut zu lesender Liebesroman, dessen Schreibstil in die heutige Zeit passt. Die Handlung ist etwas vorhersehbar, aber einige Plottwists konnten mich überzeugen und ich freue mich schon auf den zweiten Band. Die Atmosphäre ist einfach toll:)

4 von 5 Sterne von mir. 

Liebe Grüße

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190 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Nebenan funkeln die Sterne

Lilly Adams
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.09.2018
ISBN 9783736306882
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander …

Cover:
Das Cover dieses Buches fand ich wunderschön. Es passte wunderbar zum Titel und war so schlicht, wie normal. Es erinnerte mich an den heimischen Leseort. So hat man das Buch doch gerne im Regal stehen:)

Schreibstil:
Das Buch war sehr flüssig und leicht zu lesen. Zwischendurch hätte mir vielleicht ein bisschen Lockerheit gefehlt, aber der etwas gedrückte Schreibstil passt auch einfach gut zu der Protagonistin Emma. Vielleicht hätte es die Geschichte jedoch etwas spannender gemacht, wenn nochmal eine andere Perspektive reingenommen worden wäre.

Die Charaktere:
Emma war für mich ein Charakter,  den ich im Bezug auf die Einfühlung sehr zwiespaltig gesehen habe. Einerseits konnte ich mich gut in sie hineinversetzen, weil sie in ihrer eigenen kleinen Welt lebt, macht, was ihr (innerhalb ihrer vier Wände) in den Sinn kommt und eigentlich ein ganz schönes Leben hat, denn sie kann von Zuhause arbeiten:) Auf der anderen Seite aber, habe ich sie nicht verstanden. Wie kann sie sich so sehr selbst im Weg stehen? Wohin, denkt sie, bringt sie diese Art zu leben? Des öfteren war ich mehr als frustriert, wenn ich las, dass sie sich wieder zurückzog, sich nicht traute. 
Die Geschichte macht aus Emma jedoch einen Charakter, den man im Kontext sehr gut lernt zu verstehen. Interessant fand ich an ihr, dass sie immer erst gehandelt hat, wenn sie einen an sich gerichteten Tipp bekam. Es war schön zu sehen, wie sie sich nach und nach immer mehr dieser „Tipps“ zu Herzen nahm und damit immer mehr aus ihrem Schneckenhaus herauskam.
Alles in allem, war sie aber auch ein Charakter, der mich sehr traurig gemacht hat, weil sie selber leider im Geflecht ihrer Vorstellungen und Lügen verloren ging. Ich wünsche keinem, dass er sein Leben zu so einem Geflecht verstümmeln muss. 

Die Nebencharaktere waren alle sehr herzlich und standen mit ihrer offenen Art im Kontrast zu Emma. Besonders schön fand ich es, wie Emmas virtuelle Freunde charakterisiert und dargestellt wurden, auch wenn Emma hier unrealistischer Weise wohl nur die Guten erwischt hat. 
Leider kann ich Nathan in diese Beschreibung so einordnen. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass er noch ein bisschen mehr Persönlichkeit bekommt und nicht nur immer mal wieder dramatische Auftritte. Bei seinem Hintergrund und seiner Geschichte hätte man noch ein bisschen mehr aus ihm machen können und so wäre Emma vielleicht auch noch besser verstehbar gewesen. Gerade, weil die Gefühle bei ihr tiefer gehen und Nathan Teil der Motivation ist, die sie letztlich aus ihrem Schneckenhaus holt. 

Zur Geschichte allgemein:
Die Geschichte fing sachte an. Man merkt jedoch schnell, um welche Problematik es geht: Virtuelles versus reales Leben. Sehr eindrucksvoll durchlebt der Leser durch Emma, was es bedeutet, mit einem Bein fest im virtuellen Leben zu stehen. In Zeiten von Instagram und Facebook kommt dazu eine falsche Identität, die Emma in diesem Fall die reale Identität ersetzt. Ihr Leben läuft ihr davon, ohne das sie es bewusst wahrnimmt. 
Nach und nach findet Emma jedoch in ein neues Leben. Diese Entwicklung konnte man sehr gut nachvollziehen und miterleben, auch wenn es zwischendurch etwas frustrierend wurde. Hier und da hätte es der Geschichte allein wegen des Spannungsbogen nicht geschadet, wenn Emma manchmal etwas spontaner bzw. früher gehandelt hätte. So nimmt die Handlung zunächst etwas langsam Fahrt auf, bis es am Ende immer flotter wird. Dort versammelt sich dann auch die Spannung. 
Neben der interessanten Thematik bot die Geschichte viele Details, die mir sehr gut gefallen haben. 

Fazit:
Das Buch bietet eine interessante Thematik, die hier und da Anstoß zu eigenen Gedanken gibt. Obwohl Klischees bedient werden, bleibt die Geschichte durch Emma als Charakter sehr besonders und für mich auch neu. Alles in allem eine angenehme Liebesgeschichte mit kleineren Mängeln, die jedoch mit ihrer Thematik überzeugen kann.

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87 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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One More Chance

Vi Keeland , Penelope Ward , Antje Görnig
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 30.11.2018
ISBN 9783736309142
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Klappentext:

Eine einzige Minute kann ein ganzes Leben für immer verändern. 

Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe – so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. Zum Glück macht der charmante Australier Chance nicht nur ihr Auto wieder flott, sondern überredet sie auch, die restliche Strecke nach Kalifornien gemeinsam zurückzulegen. Es folgen die glücklichsten Tage und aufregendsten Nächte, die Aubrey je erlebt hat, aber dann ist Chance auf einmal verschwunden.

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen. Zudem mit viel Witz versehen und ließ sich sehr schnell lesen. Ich flog nur so durch die Kapitel, ohne zu merken, dass ich gerade 100 Seiten gelesen hatte. Wirklich angenehm! Dass es nun von zwei Autorinnen geschrieben wurde, habe ich nicht gemerkt. 

Zu den Charakteren:

Die Charaktere lernt man in diesem Buch auf eine besondere Art kennen, denn man lernt sie so kennen, wie auch der jeweils andere Charakter es tut. Auf dem Roadtrip ist nun mal nicht so viel Platz für alltägliche Situationen, Freunde und Bekannte. Stattdessen sind da nur Chance und Aubrey, die sich gegenseitig beobachten und sich Fragen stellen. Das fand ich ganz interessant, ließ bei mir aber auch bald den Wunsch aufkommen noch etwas mehr zu erfahren. Das geschieht auch nach und nach, jedoch nicht in vollem Maße. Ein paar mehr Informationen hätten meiner Meinung nach nicht geschadet. So blieb die Geschichte einfach in der gleichen Umgebung und die Charaktere mussten nicht wirklich viel mehr von sich preisgeben.

Ansonsten aber haben mir beide sehr gut gefallen. Aubrey bleibt hinter Chance ein bisschen zurück, weil der Großteil des Buches aus seiner Perspektive erzählt wird, aber man kann sich als Leserin gut in sie hineinversetzten. Chance hat mich dagegen immer wieder überrascht und mit seiner witzigen Art vollkommen überzeugt. So hartnäckig und gutmütig, ehrlich und wundervoll habe ich wirklich noch keinen Protagonisten erlebt, auch wenn er manchmal vielleicht ein bisschen zu oft über Sex nachdenkt;) Er hat wirklich einen Großteil der Geschichte ausgemacht. 

Die Nebencharaktere bleiben recht unspektakulär. Sie haben ihre festen Rollen und unterstützen das allgemeine Bild, das die Geschichte liefert: Es geht um den Moment, dass, was zwischen Chance und Aubrey ist. Was drum herum passiert, spielt keine große Rolle.

Zur Geschichte allgemein:
Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, weil immer wieder lustige und witzige Situationen aufkamen, die eine lockere Atmosphäre schufen. Zudem hat der Roadtrip und das langsame Kennenlernen für viel Spannung und eine interessante Allgemeinsituation gesorgt, die allein von der Idee her schon besonders war. Die vielen kleinen Momente, die sich dabei ergaben, waren immer wieder wundervoll zu lesen:)
Gut fand ich auch, dass durch die gewechselte Perspektive auf Chance, auch Spannung in Bezug auf die Beziehung zwischen den Beiden geschaffen wurde. Das war nochmal eine ganz andere Spannung, als wenn sie nur überlegt hätten, ob sie sich lieben. Der Zweijahressprung hat da einen wesentlichen Beitrag zu beigetragen. So fand ich diesen in diesem Buch sehr passend und hat die Geschichte nochmal etwas interessanter gemacht.
Pixy den Ziegenbock muss man eigentlich einfach kennen lernen. Egal, ob man den Rest drum zu magXD
Schön fand ich auf jeden Fall, dass dieses Buch die Liebe zwischen den beiden sehr gut ausgearbeitet hat. Ich konnte mitfühlen, mitschmachten und das mit dem Wissen, dass es echt ist. Erstaunlicherweise passt am Ende sogar das ziemliche Hin und Her dazu und hat mich nicht mal halb so sehr genervt, wie es das in anderen Büchern schon getan hat. Klar habe ich zwischendurch mal gedacht: Muss er das jetzt machen? Anders ginge es wahrscheinlich schneller voran. Aber alles in allem hat es sich rund in die Geschichte eingefügt und hat das Happy End quasi verdient gemacht, was ich mir erhofft, aber nicht immer gedacht habe.

Fazit:
Ein rundweg schön zu lesendes Buch, dass vielleicht ein bisschen zu beschränkt agieren lässt, dafür aber mit tollen Charakteren, eine spannenden Geschichte und viel Witz daherkommt. Kann es nur empfehlen!

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207 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:
London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.

Das Cover:
Fand ich sehr ansprechend, weil es sehr schlicht ist, gleichzeitig aber Bezug zur Geschichte und den 20er Jahren nimmt. Durch das dunkle Lila kommt außerdem das Genre der Detektivgeschichte gut zur Geltung. 

Zum Schreibstil:
Das Buch lässt sich relativ gut lesen. Es ist flüssig und interessant geschrieben. Leider ist es zwischendurch aber öfters es langatmig gewesen und die Perspektivwechsel haben mich etwas gestört,  weil sie nicht richtig eingeleitet waren. Stattdessen geschah es mitten in einem Absatz, sodass man sich dann sehr spontan und schnell auf den Sichtwechsel einstellen musste.

Zu den Charakteren:
Die Charaktere wurden mir sehr schnell und sehr gut bekannt. Ganz entsprechend der damaligen Konventionen verhalten sie sich recht unauffällig, haben aber ihren Kern, der immer wieder an die Oberfläche drängt. So waren Louisa und Guy zum Beispiel entgegen aller Konventionen bereit für die Wahrheit zu kämpfen und gerade Louis zudem bereit sich für ihre Lieben einzusetzen. Das war sehr gut in die Figuren eingearbeitet.
Auch die anderen Charaktere entsprachen ihren Rollen und zeigten immer wieder kleinere Persönlichkeitseinblicke. Ansonsten schienen mir viele Nebencharaktere aber auch wie typische Rollen der damaligen Zeit, die nicht weiter verwunderlich auftauchten.
Nancy hat mir so sehr gut gefallen, weil sie ein bisschen aus dem Üblichen heraus stach, aber auch sie ordnet sich immer wieder unter. 
Für die Geschichte und ihren Kontext fand ich alle Charaktere aber sehr angemessen und Guy und Louisa sogar sehr spannend. Durch Louisa kam viel Wind in die Geschichte.

Zur Geschichte allgemein: 
Für mich war es ganz interessant in die veralteten Polizeimethoden hineinzuschnuppern. So habe ich wirklich allein deshalb mitgefiebert, weil ich immer wieder dachte: Aber warum fragt ihr nicht das? Es war teilweise schon echt amüsant zu sehen, wie die Polizisten Hinweise direkt übersehen oder die falschen Fragen stellen:) Trotzdem ging es immer weiter, auch wenn über viele Irrwege. So war für mich immer noch eine gewisse Spannung da, auch wenn es immer nur langsam und gemächlich voran schritt. 
Dazu gab es einige Entwicklungen bei den Charakteren, die ich sehr schön fand, weil sie eben so zart und vorsichtig voran getragen wurden, wie es für die Zeit realistisch war. Man darf bei diesem Buch einfach nicht vergessen, dass die gesellschaftlichen Konventionen und Normen hier noch einen großen Stellenwert haben und somit die Geschichte an der ein oder anderen Stelle etwas schlichter aussehen lassen, als sie in Wirklichkeit ist. 
Alles in allem ging es aber um die Detektivgeschichte und die fand ich sehr interessant. Die Spuren wurden geschickt gelegt. Ich habe wirklich mitgefiebert und war am Ende doch etwas über den Ausgang überrascht, was man von einem guten Krimi doch erwartet. 
Die Familiengeschichte der Mitfords hat meiner Meinung nach entgegen der vorangegangenen Peritexte, keinen so großen Stellenwert gehabt. Klar, Louisa freundet sich mit Nancy Mitford an und arbeitet auf ihrem Anwesen, einen größeren Anteil zur Geschichte trägt dann aber eher ihre Zusammenarbeit mit Guy Sullivan bei. Da hätte ich mir vielleicht noch ein bisschen mehr Familienproblematik erwartet. Aber das kommt vielleicht noch mit den weiteren Bänden. Genug Schwestern sind ja noch da:) Vielleicht wäre es auch einfach sinnvoller gewesen, wenn Nancy schon etwas älter gewesen wäre…

Fazit:
Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Detektivgeschichte ist spannend und interessant im Kontext der damaligen Konventionen und die Charaktere sind gut in die Geschichte eingearbeitet. Zwischendurch war es einzig etwas langatmig und die plötzlichen Erzählwechsel haben mir nicht so gut gefallen, auch wenn der Wechsel generell sinnvoll war. 


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325 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 111 Rezensionen

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All In - Tausend Augenblicke

Emma Scott , Inka Marter
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736308190
Genre: Liebesromane

Rezension:

Viel gelobt, viele traurige Smiley und mittlerweile in fast jedem Bloggerbücherregal vertreten musste ich dieses Buch einfach lesen. Allerdings hatte ich es auch schon vorher auf dem Schirm. Einfach, weil es keine typische Rockstar-Geschichte zu werden schien.

Klappentext:

Kaceys Leben als Rockstar ist ein Tanz auf dem Vulkan, den sie nicht überlebt hätte, wäre Jonah Fletcher nicht in ihr Leben getreten. Ihn zu lieben ist ein Sprung ins Ungewisse, der größtes Glück oder größten Schmerz bringen kann. Doch ganz gleich, was kommt, Kacey weiß, dass sie nicht mehr zurück kann - und dass Jonah es wert ist, alles zu riskieren.

Zum Cover:

Das Cover finde ich richtig schön. Die Farben sind ruhig und trotzdem kräftig, sodass es die Blicke auf sich zieht und wie ich es liebe, ist es schlicht gehalten:)

Zum Schreibstil:

Die Autorin schreibt in einem flüssigen und gut lesbaren Stil, der viel Tiefe und viele Emotionen einbindet. Immer wieder fand ich Sätze, die wunderschön klangen und gleichzeitig so viel aussagten. Das machte das Buch noch besonderer, als es allein durch seine Geschichte schon ist.

Zu den Charakteren:

In diesem Buch treffen zwei Charaktere aufeinander, die in schwierigen Situationen in ihrem Leben, aber auch in der Auseinandersetzung mit sich selbst, stecken. Kacey ist dem Alkohol verfallen, um ihre Gefühle zu betäuben. Sie hat gelernt, dass keiner sie für voll nimmt und es nur auf ihre Leistung und ihr Auftreten ankommt. Auf das, was nach außen scheint. In der Rockstar-Welt, die zu Anfang ihr Leben ausmacht, sorgt das immer wieder zu Abstürzen, die sie viel verpassen lassen. Dabei ist sie ein herzensguter Mensch, bei dem mir auch schnell entfallen ist, was vorher war, als sie erstmal wieder zurück zu sich selbst gefunden hatte. Die richtige Kacey ist ein Charakter, der den Leser wunderbar mit durch die Geschichte nimmt, dabei unheimlich ehrlich und normal wirkt, was ich aufgrund ihrer Karriere so eigentlich gar nicht gedacht hätte, und dennoch so verletzlich ist, dass man ihr gerne unter die Arme greifen würde.

Jonah ist Kacey gar nicht so unähnlich. Auch er schottet sich ab. Von der Außenwelt. Besonders in Situationen mit seinem Bruder lernt man in jedoch unheimlich schnell kennen und lernt dann auch schnell, dass er ein Meister darin ist, seine wahren Gefühle zu verstecken. So ist er immer wieder ein kleiner Knackpunkt der Geschichte, ein Faktor, der den Leser ahnungslos da stehen lässt, weil Jonah letztlich immer zuerst an die anderen denkt und dabei oft sich selbst unterdrückt. Ich fand ihn aber auch, dass er ein wahnsinnig starker Charakter war, der durch Kacey wachgerüttelt wurde. Eine Persönlichkeit, die man vermissen wird.

Die Nebencharaktere fand ich allesamt super eingebunden. Besonders in Theo bekommt man immer wieder Einblicke, die mich als Leser verstehen lassen haben, warum er etwas tut. Theo ist mindestens genauso selbstlos wie Jonah, muss bloß meistens hinter seinem großen Bruder zurück stecken. Allein, dass er Jonah das nicht krumm nimmt, sagt viel über ihn aus. Die anderen Charaktere waren gut charakterisiert und haben ihren sinnvollen Teil zur Geschichte beigetragen. Als Leser konnte man am Ende so sehr gut verstehen, mit welchem Blick Jonah auf sie alle sieht.

Zu der Geschichte allgemein:

Die Story hatte für mich alles, was ein gutes Buch in dem Genre haben musste: ein tolles, aber auch ernstes Thema, fantastische Charaktere, jede Menge Spannung, prickelnde Szenen, eine Liebe, wie sie sich vermutlich jeder wünscht und dabei eine Leichtigkeit, die ich bei dem Thema nicht erwartet hätte. Obwohl ziemlich früh erklärt wird was Sache ist, habe ich genauso gelesen, wie die Charaktere gelebt haben: Von einem Augenblick zum nächsten. Davon gab es ganz schön viele und diese haben die Geschichte einfach ausgemacht, sodass ich nicht die ganze Zeit dieses deprimierende Gefühl hatte, sowieso schon zu wissen, wie es ausgeht. Stattdessen war das Wissen um Jonah zwar da, aber man konnte super damit umgehen. Das hat mir wirklich sehr gefallen. 

Das Buch war in drei Teile aufgeteilt und aus den Perspektiven von Jonah und Kacey erzählt. So war es leicht alles mitzuverfolgen und durch die Aufteilung auch, sich schon mal innerlich auch eine Neuerung einzustellen. Jeder Teil hatte sein eigenes Zitat, das wunderschön gewählt wurde, ebenso wie die Zitate, die Dena immer wieder zitiert. In diesem Buch trifft man auf wirklich viel, was einen berührt. Das macht die Geschichte noch besonderer.

Fazit:

Um es mit Jonahs Leidenschaft auszudrücken: In diesem Buch spielen Charaktere die Hauptrollen, die so zerbrechlich sind wie Glas und vielleicht auch kaputt gehen können, bis zu dem Moment sind sie jedoch wunderschön an zu sehen. Sowohl von außen, wie von innen.

Ein wirklich tolles Buch, dass für mich alles hatte. Sehr emotional und interessant wird hier von der wahren Liebe erzählt. Keiner wird sich dem entziehen können.

 

Vielen Dank an den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

Liebe Grüße

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(73)

170 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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American Royals - Wer wir auch sind

Nichole Chase , Wiebke Pilz
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736307100
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

American Royals war ein Buch, dass ich sah und haben musste. Ich glaube, es war einfach das Cover: schwarz und einfach edel und schon bin ich dabei:)

Klappentext:

Die junge Madison will die Welt verändern und schießt dabei gern mal über das Ziel hinaus. Als sie nach einer Rettungsaktion in Polizeigewahrsam genommen wird, hat ihr Vater, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, endgültig genug. Maddie muss Sozialstunden ableisten - ausgerechnet bei Jake Simmon. Der Sohn der Vizepräsidentin und sie könnten unterschiedlicher nicht sein, doch seit einem schweren Unfall ist Jake nicht mehr der perfekte Politikersohn, der er einmal war. Er merkt bald, dass Maddie und ihn mehr verbindet, als er zugeben wollte - auch wenn sie so tabu für ihn ist wie niemand sonst auf der Welt.

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Manchmal hatte ich das Gefühl, es trampelt ein bisschen auf der Stelle, kam also nicht so recht voran. Da fehlte manchmal einfach etwas Spannung und auch das Prickeln zwischen den Charakteren war nicht so beschrieben, dass ich wirklich mitgerissen worden wäre.

 

Die Charaktere:

In dem Buch treffen wir zwei Charaktere, die ein völlig gegensätzliches Leben führen, als zum Beispiel ich es führe. So ist ihr Alltag und vor allem ihr Interesse an Freizeitaktivitäten ein ganz anderes, was ich sehr spannend fand, denn die beiden haben sich da interessante Sachen gesucht. Maddie ist die Tierschützerin mit dem großen Herz, die aber auch ein Gefühl für Politik zu haben scheint, Jake der Goldjunge, der nach außen hin perfekt ist, innerlich aber mit seinen Dämonen zu kämpfen hat. Beide Charaktere fand ich gut beschrieben, sowohl von innen, als auch von außen. Man lernte beide immer besser kennen und drang dadurch immer weiter in sie ein. Besonders bei Jake hat das für allerlei Spannungen gesorgt.

Manchmal fand ich aber, dass sich die Autorin zu sehr auf den Images der Charaktere ausruht. Da hätte vielleicht teilweise noch mehr Handlung in ihrem Bereich von den beiden kommen können. So blieben zum Beispiel Jakes Psychologengespräche für den Leser im Dunkeln, was ich sehr schade fand. Da wäre Platz gewesen, um Jake noch besser kennenzulernen.
Alles in allem, habe ich beide aber schnell schätzen gelernt und fand besonders ihre Entwicklung, auch unter Einbindung des späteren Epilogs, sehr schön gemacht.

 

Zur Geschichte allgemein:

Maddie und Jake kennen sich schon länger und so nimmt die Geschichte am Anfang schnell Fahrt auf, denn das Kennenlernen bleibt praktisch aus. Danach wird ziemlich schnell klar, dass die Geschichte sich zu einem Großteil auf das Thema Heimkehrer aus dem Krieg und deren Probleme zurück in der Heimat stützt. So gibt es nicht nur Jake, sondern auch den Familienvater Cyrus. Die kleine Familie ist wirklich herzallerliebt und hat viel Frische in die Geschichte gebracht.

Daneben sind Jake und Maddie natürlich Mitglieder des Weißen Hauses und haben dementsprechend ein etwas anderes Alltagsleben. Dem hätte man vielleicht noch ein bisschen mehr Inhalt geben können, denn bis auf Maddies Gesetzesentwurf und ihre Bekanntheit allgemein, ist das eigentlich kein großer Teil der Geschichte. Mir kam es so vor, als hätte es sich die Autorin damit etwas leichter gemacht, als es eigentlich ist.

Vom Aufbau her fand ich die Geschichte sehr schön. Durch die wechselnden Perspektiven wurde die Katastrophe schön aufgebauscht. Allerdings fehlte mir doch in vielen Teilen des Buches die Spannung. Erst auf dem letzten Viertel hat mich die Geschichte richtig gepackt und wahrscheinlich auch nur, weil plötzlich nicht mehr alles Friede-Freude-Eierkuchen war. Davor hatte sich alles immer erstaunlich einfach und unkompliziert geklärt.

Fazit:
Für mich war das Buch interessant zu lesen, weil das Thema Kriegsheimkehrer in Verbindung mit den “American Royals” eine coole Mischung ergab. Von der Art her ist es auf jeden Fall ein schöner New Adult-Roman. Allerdings hat mir etwas Spannung und das Prickeln zwischen den Charakteren gefehlt. Einige Teile blieben einfach etwas flach.

Gerade so 4 von 5 Sterne von mir. 

Vielen Dank an Netgalley.de und den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar!





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(53)

65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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College Princess

Miranda J. Fox
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei null, 12.10.2018
ISBN B07JF4Q9VX
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieses Buch habe ich in einer Leserunde der Autorin bei Lovelybooks gelesen und kann jetzt im Nachhinein sagen, dass ich sehr positiv überrascht war:)

Klappentext:

Mein Name ist Zoe Davis. Ich bin 19 Jahre alt und frischgebackene Studentin am Dawson-Elite-College. Wenn das kein Jackpot ist. Aber Moment, wo sind die hilfsbereiten, fleißigen Studenten abgeblieben, von denen man immer hört? Partys, Alkohol und Intrigen beherrschen den Alltag von Londons renommiertester Lehranstalt. Als ich in die Obhut eines gewissen Dorian gegeben werde, der sich als anmaßender, aber leider zum Sterben gut aussehender Neffe des Direktors entpuppt, will ich nur noch eins: Mich von ihm abkapseln und in Ruhe lernen. 
Leider habe ich ein ausgesprochenes Talent dafür, in Schwierigkeiten zu geraten, und für meine gibt es sogar einen Namen: Dorian Wilde!

Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich wunderbar. Flüssig, angenehm zu lesen, spannend erzählt. Ich fühlte mich gleich heimisch, hatte keinerlei Probleme die Handlung zu verfolgen und hätte allein wegen dem Schreibstil schon weitergelesen. Wirklich toll!

Charaktere:

Die Charaktere in diesem Buch sind unterschiedlich gut ausgearbeitet. Zunächst sind die Eigenschaften, die ihnen zugewiesen wurden, wohl klischeehaft. A la Good-Girl, Bad Boy, Frauenaufreißer und Spaßvogel, Zicke und stilles Mäuschen mit Problemen, nicht zu vergessen, die selbstlose beste Freundin. Es hat mich aber nicht wirklich gestört, weil Zoe als Hauptprotagonistin unheimlich sympathisch ist. Sie ist witzig und schlagfertig, verhält sich ihrem Alter entsprechen und will sich doch einfach nur einmal verlieben dürfen. Die anderen drum herum mögen ihre Rollen spielen, trotzdem agieren sie super mit Zoe. Hier und da hätte ich mir mehr Details gewünscht, dennoch konnte ich sie alle gut fassen und habe auch nicht jede Handlung vorausahnen können. Schwer zu beschreiben, aber durch die Handlung finden alle Charaktere ihren Platz, der ihnen auch außerhalb ihrer Rollen Freiheit gibt, sodass es nicht langweilig wird. 

Zur Geschichte allgemein: 

Auch bei der Handlung wird sich an Klischees bedient. So liest man hier wohl ein typisches College-Buch mit jungen Menschen, die feiern, Intrigen spinnen und sich in die falschen verlieben. Trotzdem konnte mich das Buch vollkommen in seinen Bann ziehen. Es passierte doch immer wieder etwas Unerwartetes, die Autorin spielt mit den Gefühlen ihrer Charaktere und der Undurchschaubarkeit, die dadurch entsteht, dass es dann doch alles eher in einer gehobenen Klasse spielt. Sowieso finde ich die Positionen der Studenten sehr gut eingefügt. Der D-Club ist besonders, kann sich Freiheiten herausnehmen, die andere sich nicht leisten können. Teilweise ist sogar das Denken ganz anders. Mit den nötigen Mitteln kann schließlich fast alles unter den Tisch gekehrt werden. Das fand ich sehr glaubhaft eingebaut und so überraschten mich dann einige Handlungen der Protagonisten auch nicht so, wie es mich in einer anderen Kulisse überrascht hätten. 

Mein Fazit:

Ein gelungener New Adult- Roman, der mit seiner Story und seinem Schreibstil überzeugt. Unbedingt lesenswert für alle, die die Kulisse der Uni/des Colleges gerne lesen und sich nicht allzu sehr über Klischees ärgern. Mich hat es nicht gestört. Es war spannend, gefühlvoll und gut zu lesen. In diesem Genre für mich auf jeden Fall ein 5-Sterne Buch!

5 von 5 Sterne von mir. 

Vielen Dank an die Autorin und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Alpha-Reihe / Lost Alpha

Minny Baker
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei epubli, 24.04.2018
ISBN 9783746719115
Genre: Romane

Rezension:


Klappentext:
 Jubiläum vorbei, endlich Ruhe! Doch davon kann Beth, UCoPs Superstar, nur träumen. Neue Teams, eine neue Season und auch ihr Privatleben sorgen dafür, dass sie in einen Strudel zwischen Liebe und Hass, zwischen Trauer, Angst, Wut und Freude gerät. Wird sie sich in ihren Gefühlen verlieren oder sich von ihnen befreien? 

Schreibstil: 
Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und frisch. Ich finde er unterscheidet sich noch immer sehr von dem, was man normalerweise so liest. So wirkt er auf mich sehr erfrischend und interessant und belebt die Geschichte zusätzlich. Das ganze Buch ließ sich, obwohl es so lang war, flüssig und gut lesen. Die Autorin schafft es den Leser das ganze Buch lang mitzunehmen.

 Zu den Charakteren:
 Die Charaktere kannte ich nun ja schon alle aus den vorherigen Bänden und würde mich somit hier nur wiederholen. Was ich aber sagen kann ist, dass mir sehr gut gefallen hat, dass man alle besser kennen lernt. Wesentlich besser. So habe ich zum Beispiel einen guten Einblick in Henrys Innere bekommen, auch die unvernüntige Seite von Beth kennengelernt und auch die Alphas bekamen allesamt nochmal mehr Tiefe. Sie hatten in diesem Buch auf einmal ihre eigenen kleinen Geschichten und das hat das Buch noch komplexer und schöner gemacht. 
Besonders beeindruckend finde ich ja, dass in dieser Geschichte kein Charakter untergeht oder verschwindet. Stattdessen bekommen alle irgendwann irgendwo wieder ihren Part und so konnte man nun auch gut mit Leo abschließen.
Einziger Kritikpunkt ist, dass Beth zwischendurch einfach anders gehandelt hat, als sie es von sich behauptet hat. Da war sie mir manchmal etwas zu schnell zu eingeschnappt oder hat etwas zu übereilt geurteilt. Aber das besser sich zum Ende des Buches hin.

 Zur Geschichte allgemein:
 Puh. Ich kann gar nicht sagen, wo dieses Buch angefangen hat. Es fügt sich einfach nahtlos an den vorangegangenen Band und wurde nie langweilig. Tatsächlich passiert so viel, was ich nicht kommen gesehen habe und trotzdem stand alles in einem sinnvollen Zusammenhang, sodass ich nie dachte: Es musste ja mal wieder eine Katastrophe kommen. Stattdessen wirkt alles echt, Beth und Henrys Beziehung entwickelt sich weiter, genauso wie alle anderen Charaktere. Interessant waren auch die vielen Einblicke in die anderen Teams. So beinhaltete dieser Teil für mich noch mehr Tanz und Leidenschaft, weil man nicht nur von den fast perfekten Alphas, sondern auch von denen hörte, die noch üben mussten. 
Die Spannung war dabei an einigen Stellen geradezu grausam. Was passiert mit Henry? Was mit Beth? Warum dies? Warum das? 
Weiter fand ich es interessant, dass man viele Einblicke in das Privatleben der Charaktere bekam. Endlich haben wir Henrys und auch Beth’ Familie kennengelernt, wissen um Minkah und Dayo, um Charlotte und Feo und nun bin ich auch hier gespannt, wie es weitergeht. Da scheinen ja noch die ein oder anderen Geschichten hinterzustecken.

 Fazit: 
Für mich ein weiterer gelungener Teil der Alpha-Reihe, der viel Spannung und Inhalt bietet. Der Einblick in die Charaktere geht noch tiefer als im letzten Teil, sodass man gar nicht wieder aus der Welt auftauchen möchte. Dazu noch unheimlich viele Emotionen, die zu Tränen rühren. Klare Weiterempfehlung von mir!

5 von 5 Sterne von mir. 

Liebe Grüße



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91 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Thug

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.09.2018
ISBN 9783752810400
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der finale Teil der Reihe von Sarah Saxx musste natürlich her. Vor allem, weil der Bad Boy doch meist der Schärfste ist oder? XD


Klappentext: 

Thug ist in allen Belangen ungebunden. Er bevorzugt unverbindlichen Sex und bleibt auch bei seinen Drogengeschäften lieber sein eigener Boss. Denn dass Abhängigkeit zum Tod führen kann, hat er oft genug bei Junkies erlebt. Aber da ist diese Frau, die weder aus seinem Kopf noch aus seinem Leben verschwindet. Sie will ihn ködern, von seinen beruflichen Erfahrungen profitieren, ihn an sich binden – und Thug tut alles, um das zu verhindern. Gegen manche Kräfte ist jedoch auch er machtlos …

Viel zu früh und unvorbereitet übernimmt Jane die Geschäfte ihres verstorbenen Vaters. Sie ist gezwungen, sich in einer Männerdomäne zu behaupten, der sie vor Jahren den Rücken gekehrt hat. Den Respekt ihrer Feinde muss sie sich hart erkämpfen, das Vertrauen von Verbündeten verdienen. Doch auf welcher Seite steht Thug, der sich mit aller Macht gegen den Verlust seiner Unabhängigkeit wehrt, obwohl er bereits ihren Körper besessen hat und nun auch noch dabei ist, in ihr Herz vorzudringen …?

Schreibstil:

Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht zu lesen, ohne Schnörkel und Sonstiges. Es wird relativ wenig geschrieben, stattdessen geht es stets voran. Mit Action und heftigen Situationen wird nicht gespart. 

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Jane und Thug erzählt. So wird man als Leser gut durch die gesamte Geschichte hinweg mitgenommen. 

Charaktere:

Thug kannte ich schon aus den vorangegangenen Bänden. Mein Bild von ihm stand somit schon. Hier, in seiner Geschichte erfahren wir noch ein bisschen mehr von ihm. Seine Vergangenheit beeinflusst sein Leben noch bis in die Gegenwart. Diese zu erfahren, machte sein Verhalten für mich sehr viel verständlicher. 

Was mir gut gefallen hat war, dass Thug sich nicht einfach in den Klischees ausruht. Tatsächlich entfernen sich die Beschreibungen schnell von dem üblichen Bad Boy. Er wird geradezu zum netten, unfair behandelten Kerl. Ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder selbst entscheiden. 

Jane wird durch ihre Motive eingeführt. Ihre Hintergründe kennen wir als Leser schon ungefähr aus den Bänden zuvor. Daneben wird sie aber zu einem sehr vielschichtigen Charakter. Zusammen ergeben die beiden eine explosive Mischung, die die Story oft genug einheizt. Dadurch, dass sie so gleich sind, schenken sie sich nichts, sondern stacheln sich immer weiter an.

Zur Geschichte allgemein: 

Die Geschichte bietet jede Menge heiße Szenen und Action. Mich hat die Handlung an vielen Stellen richtig in ihren Bann gezogen. An anderen haben mir vielleicht manchmal die wirklich tiefen Gefühle gefehlt. Da die Handlung ja schon etwas realitätsfern war, hätte ich mir das irgendwie gewünscht. Als Begründung sozusagen. 

Der Verlauf der Geschichte war dafür sehr schön. Es geht genau im richtigen Tempo voran und die beiden Charaktere finden auf dem richtigen Weg zusammen. 

Fazit:

Mir war die Geschichte vielleicht ein bisschen zu voraussehrbar, weil ich die Bände zuvor schon gelesen habe und der Aufbau sich sehr ähnelt. Trotzdem: hier werden einem prickelnde Szenen, Gefühle und viel Action geboten, sodass es eigentlich gar nicht langweilig werden kann. Thug ist ein toller Charakter, der genau so war, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Mit Jane hat er seinen perfekten Gegenpart gefunden:)

4 von 5 Sterne von mir.  

Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar!"

Liebe Grüße

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(50)

69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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CAKE - Die Liebe von Casey und Jake

J. Bengtsson
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 06.09.2018
ISBN 9783736309326
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich liebe Rockstar-Geschichten! Warum also nicht dieses schön dicke Buch?XD

Klappentext:

Er ist ein gefeierter Rockstar - und ein verschlossener Einzelgänger. Von einem schrecklichen Verbrechen in seiner Kindheit traumatisiert arbeitet Jake McKallister wie besessen an seiner Musikkarriere. Denn Musik ist das Einzige, was ihn die Vergangenheit vergessen lässt. Als er auf der Hochzeit seines Bruders Casy Caldwell kennenlernt, funkt es augenblicklich zwischen ihnen, und das, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Casy ist fröhlich, laut und aufgeschlossen - und kann keinen einzigen geraden Ton halten. Doch bald muss Jake einsehen, dass sie vielleicht die Einzige ist, die es schaffen kann, ihn ein für alle Mal von seinen Dämonen zu befreien ...

 

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil war schön flüssig und locker. Natürlich merkte man, dass es ein verhältnismäßig langes Buch für das Genre ist, sodass sich die Autorin an einigen Stellen Zeit lässt. Das hat mich jedoch nicht gestört. Es hat im Ganzen einfach gepasst.

Zu den Charakteren:

Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen. Neben den Hauptcharakteren, bekamen auch die Nebencharaktere ihre Eigenarten, ihre Beschreibungen, ihren Part in der Geschichte, wodurch sie alle gut zu fassen waren und die Geschichte sehr herzlich gemacht haben.

Casey und Jake finden durch ihren Humor zueinander und genau dieser macht die Beiden aus. Die Autorin hat ihnen wirklich viel Humor und Schalk mitgegeben, der mich immer wieder hat schmunzeln lassen. Dadurch war die Geschichte sehr leicht zu lesen und zu durchleben. Ich habe wirklich Spaß dabei gehabt die Beiden zu beobachten:) Zudem verstehen sich die Beiden einfach super, weshalb eine Menge vertrauen da ist. Sowas liebe ich ja, wenn die Charaktere zum Beispiel nachfragen, bevor sie verurteilen und ein riesen Drama machen. Casey ist hier in diesem Fall wohl definitiv die Stärkere. Ich habe sie oft bewundert, wie sie mit Situationen umgeht.

Von Jake erfährt man noch ein bisschen mehr Hintergrund. Dadurch wird er vielschichtiger. Wundersamerweise jedoch nicht unverständlicher. Das fand ich wirklich interssant.

Zur Geschichte allgemein:

Schon von Anfang an bekommt man es mit dem Humor der Charaktere zu tun. Damit beginnt es und dann geht es erstmal relativ unspektakulär los. Fast ein bisschen klischeemäßig. Das ändert sich aber bald. Casey ist mutiger, als so manch andere Rockstarfreundin, Jake nicht so sehr Rockstar, wie man denken mag. Die Geschichte schlägt ganz schnell einen realistischen Weg ein, den ich sehr gerne gemocht habe. Hier wird quasi erzählt, was nach dem großen Verliebtsein in einen Rockstar passiert und das wird sehr schön gemacht:)

Durch Jakes Vergangenheit kommt immer mal wieder Spannung in die Geschichte, aber man darf hier nicht zu viel Spannungsdrama erwarten. Für mich war es einfach interessant den Weg danach so einmal zu lesen.

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist interessant, witzig, realistisch und mit vielen Details herzlich gestaltet. Man merkt ein bisschen, dass es eine 600 Seiten Liebesgeschichte ist, aber das fand ich nicht schlimm. Die Autorin nutzt ihre Zeilen einfach, um der Geschichte mehr Tiefgang zu verleihen.  Die Charaktere tragen auf jeden Fall die Geschichte und haben sie für mich besonders gemacht.

5 von 5 Sterne von mir. 

Vielen Dank an den LYX Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße

 

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Bilder von dir (Die Sullivans aus New York 1)

Bella Andre
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei Oak Press, LLC, 27.09.2018
ISBN 9781945253690
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieses Buch habe ich zufällig durch eine Leserunde bei Lovelybooks entdeckt. Obwohl die Autorin schon einige Bücher veröffentlicht hat, hatte ich noch nie von ihr gehört. So musste das Buch ausprobiert werden:)

Klappentext:

Der weltberühmte Künstler Drake Sullivan malt keine Frauen. Nie. Denn er weiß zu gut, wie zerstörerisch die Beziehung zwischen Maler und Muse sein kann. Als aber eines Tages Rosa Bouchard über die Klippen vor seinem Cottage in Montauk wandert, ist Drake so von ihr gefesselt, dass er sie unbedingt auf der Leinwand zum Leben erwecken muss.Reality-TV-Star Rosa Bouchard ist von den Nacktfotos, die soeben von ihr im Internet aufgetaucht sind, schockiert und entsetzt. Instinktiv flüchtet sie von ihrem Zuhause in Miami, um sich zu verstecken. Nach einer durchfahrenen Nacht landet sie in Montauk, New York, wo sie keine Seele kennt. Hier will sie sich verbergen, bis sie herausfindet, wie sie mit dem Feuersturm im Internet - und mit ihrer Mutter umgehen soll. Diese scheint nur zu erfreut, Rosas Glück für noch mehr Ruhm, mehr Fans und mehr Geld verkaufen zu können. Nie im Traum hätte Rosa erwartet, einen so sündhaft sexy Mann wie Drake Sullivan zu finden und sich in ihn zu verlieben.

Drake hat noch nie etwas Ähnliches gefühlt, wenn er malte ... und noch nie hat er solche Gefühle für eine Frau empfunden. Wenn sie sich küssen, schmilzt alles zu süßem, atemlosem Begehren. Kann er aber Rosa überzeugen, nach einem so verheerenden Verrat wieder zu vertrauen - und zu lieben?

Schreibstil:

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Es wird immer mal wieder zwischen den Perspektiven von Drake und Rosa gewechselt. Zudem enthält es auch immer wieder kleinere Passagen eines allwissenden Erzählers, der einen in die Gedanken der anderen Figuren gucken ließ.

Die Charaktere:

Von der Beschreibung her klangen die Charaktere sehr gut. Drake als liebevoller, warmherziger, treuer, familienfreundlicher.... so könnte ich weitermachen. Allerdings gab es bei ihm und auch bei Rosa, die so stark und alles war, keine wirklichen Situationen, die dies mich folgern ließen. Stattdessen wird es ihnen zugeschrieben. Noch dazu durch die rosarote Brille, denn die beiden sind sehr schnell, sehr eng miteinander. Das hat mich ein bisschen enttäuscht. Auch die anderen Charaktere blieben so oberflächlich. Da fehlte einfach die Tiefe.

Die Geschichte allgemein:

Der Anfang der Geschichte war echt gut. Es ging zügig voran, die Geschichte klang interessant. Es wurden bei beiden Charakteren Probleme aufgemacht, die vielversprechend für den Verlauf der Handlung klangen. Zudem konnte man sehr gut miterleben, wie die beiden aufeinander zu gehen und sich verlieben.

Ab der Mitte jedoch nahm dies ab. Als ich bei 50% war, dachte ich: "Was kommt denn jetzt noch? Eigentlich ist doch fast alles erzählt. Nur die Problemchen müssen noch gelöst werden." Dass das dann aber wirklich so eintrifft, hatte ich nicht gedacht und auch nicht gehofft. Spannung war leider keine mehr da. Stattdessen verbrachten die Charaktere den Großteil ihrer Zeit nur noch mit intimen Handlungen und dann ging plötzlich alles ganz schnell. Alles fügt sich nahezu perfekt ineinander. Keine Konflikte, keine längeren Überlegungen, keine Verzögerungen. Das hat der Geschichte nicht nur Spannung genommen, sondern auch Authentizität, was ich sehr schade fand. 

Fazit: 

Die Story ist vielversprechend und zunächst auch ganz süß. Dann aber passiert alles zu schnell. Die Spannung fehlt. Bleibt der Stil so auch in den Folgebänden, werde ich sie nicht lesen. 

Gerade so 3 von 5 Sternen von mir. 

Danke an Lovelybooks und den Oak-Press-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße

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951 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 177 Rezensionen

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Hardwired - verführt

Meredith Wild , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 01.05.2016
ISBN 9783736301245
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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70 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Throne of Truth

Pepper Winters , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736306998
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach dem fiesen Ende des ersten Teils, musste es jetzt auch noch der zweite sein. Obwohl mir schon der nicht so gut gefallen hat. 

Klappentext:

Zwei Jahre
seit Penn Everett sich auf die Suche nach einer Fremden machte, an die er in einer schicksalhaften Nacht sein Herz verlor.

Zwei Tage
seit er den Lügen, die sein Überleben sicherten, abgeschworen und sich entschieden hat, ihr die Wahrheit zu sagen. Doch es ist zu spät.

Zwei Stunden
sie zu finden und zu retten, während sie noch immer an seine Lügen glaubt.

Zwei Minuten
Um den Hass aus ihren Augen zu vertreiben und sie in seine Seele und sein Herz schauen zu lassen. Egal, wie sehr es schmerzt.

Zwei Sekunden
bis sie begreift, wer er wirklich ist.

Zwei Atemzüge
um aus der Tür zu stürmen.

Zwei Herzschläge
und alles ist vorbei ...

Cover: Das finde ich wirklich schön. Es passt super zum Cover!

Zum Schreibstil: Wie ich es schon vom ersten Teil gewöhnt bin, war es leicht und flüssig zu lesen. 

Zu den Charakteren:

Aufgrund der Grundlage, die durch den ersten Band entstand, konnte ich sowohl Elle, als auch Penn besser verstehen. Dazu hat auch der Perspektivwechsel beigetragen. Endlich erfährt man auch etwas mehr über Penn, dadurch, dass er selbst einen Teil der Geschichte erzählt. Allerdings waren beide für mich dennoch Charaktere, die nicht unbedingt sinnvoll, bzw. aus tiefgehenden Gründen handeln. Stattdessen bleibt Elle hier leider fast durchgängig die, die alles verzeiht, naiv bleibt und Penn, aus welchen Gründen auch immer, liebt. Die Vergangenheit mit dem Namenlosen war für mich einfach nicht so gut eingebunden, dass es verständlicher wurde.

Penn war wesentlich besser zu verstehen, als ich vorherigen Band. Trotzdem geht es immer wieder auf und ab. Am Ende konnte ich ihn leider nicht so sehen, wie Elle ihn sieht. Dafür haben mir auch einfach ein paar persönliche, alltägliche Informationen gefehlt. Die Charaktere identifizieren sich hier vielleicht ein bisschen zu sehr durch die Vergangenheit und diese einmalige vergangene Situation.

Zudem kamen mir die anderen Charaktere, wie Elles Vater einfach zu kurz. Das ganze wurde sehr einfach gehalten. 

Zu der Geschichte:

Der Cliffhänger im letzten band hat mich verlockt weiterzulesen. Es versprach einfach spannend zu werden. Allerdings wurde der spannende Teil dann sehr kurz gehalten. Danach geht viele viele Seiten über darum ein Problem zu lösen (will nicht spoilern). Das war zwar einigermaßen interessant und man merkte erstmals eine Entwicklung in der Beziehung zwischen Penn und Elle, aber leider war es auch oft etwas langatmig. 

Auch in der Geschichte ging es immer mal wieder Auf und Ab. Es gab einige Szenen, die ich wirklich gut gelungen fand, andere wiederum blieben dann etwas inhaltslos und am Ende hat es mich leider gestört, dass die Beziehung von den beiden noch immer so aufs Körperliche fokussiert wurde. Schade. Man hätte da vielleicht mehr draus machen können.

Fazit:

Mir hat dieser zweite Teil besser gefallen als der Erste. Trotzdem ist es keine Geschichte, die ich in Erinnerung behalten werden. Dafür war sie einfach nicht bewegend genug und war dazu leider etwas langatmig. Wenn der Cliffhänger im ersten Teil nicht dagewesen wäre, hätte ich es nicht gelesen. Aber auch so, hätte man es gut weglassen können, da die Handlung dann doch sehr schnell, sehr durchschaubar war.

3 von 5 Sterne von mir. 

Vielen Dank an Netgalley.de und den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße

 

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130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Player

Vi Keeland , Babette Schröder
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442487707
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Bossman steht schon seit Langem auf meiner Wunschliste. Irgendwie ist es jetzt so gekommen, dass ich erst diesen Band der Autorin lese, aber da die Geschichten unabhängig voneinander sind, ist das ja kein Problem:)

Klappentext:

Die junge Paartherapeutin Emerie Rose kann ihr Glück kaum fassen. Sie hat ein Traumbüro mitten in New York ergattert! Doch eines Abends steht Drew Jagger in ihrer Tür: Starscheidungsanwalt, unverschämt attraktiv und rechtmäßiger Besitzer des Park-Avenue-Büros. Während er im Urlaub war, hat ein Betrüger Emerie um ihre gesamten Ersparnisse gebracht. Glücklicherweise erlaubt der arrogante Drew ihr, für ein paar Wochen zu bleiben. Doch Emerie und der Scheidungsexperte haben absolut nichts gemeinsam. Außer dass sie sich mit jedem Streit immer stärker zueinander hingezogen fühlen …

Cover:

Das Cover ist doch schonmal ein Hingucker, oder viel mehr der Mann darauf. Männer in Anzügen…:)

Zum Schreibstil:

Es ist mein erstes Buch von Vi Keeland. Der Schreibstil ist mir aber gleich positiv aufgefallen. Flüssig, mit Witz und Charme und ohne Längen führt er den Leser durch das Buch bis hin zur letzten Seite. Man mag es gar nicht aus der Hand legen.

Zu den Charakteren:

Drew und Emerie waren mir von den ersten Seiten her sympathisch. Beide haben ihre Vergangenheit, die hier aber zum Glück nicht zu sehr in das Gegenwart einfließt. Damit meine ich, dass beide relativ frei und unbelastet sind und sich somit die Klischees nicht häufen. Natürlich ist da die Sache mit Drew und Beck, aber das zähle ich zur Gegenwart, denn Alexa hat er zum Glück losgelassen. So war es für mich leichter mich auf die beiden einzulassen und sie entdecken zu wollen.

Drew hat mir besonders gefallen. Das Buch erzählt aus beiden Perspektiven, sodass man in beide Charaktere einen guten Einblick bekommt. Seine Teile haben bei mir immer wieder für ein Lächeln gesorgt. Sein Charme, seine Streitlustigkeit und seine Sprüche machen Drew einfach aus und man verliebt sich nach jeder Seite zusammen mit Emerie immer ein bisschen mehr in ihn. Zudem macht die Geschichte mit Beck ihn sehr menschlich und verletzlich, sodass der Leser berechtigt nicht nur den knallharten Scheidungsanwalt präsentiert bekommt.

Die Beziehung zwischen den beiden hat sich sehr schön entwickelt. Ich fand gerade die kleineren Diskussionen aufgrund ihrer unterschiedlichen Einstellung zu Beziehungen sehr interessant. Beide bleiben ihren Motiven treu und doch entwickeln sie sich weiter.

Emerie blieb so hinter Drew etwas zurück. Jedenfalls aus meiner Perspektive. Das macht aber gar nichts, da Drew so viel von ihr lernt und sich zusammen mit dem Leser in sie verliebt.

Zu der Geschichte allgemein:

Mir hat es sehr gut gefallen, dass Klischees hier weitestgehend umgangen wurden. Die Situation mit Beck hat der Geschichte viel Tiefe und Inhalt gegeben und sie so in den Alltag geholt. Dadurch konnte man sich gut mit den Charakteren identifizieren. Zudem entstand dadurch auch Spannung fernab von der Liebesbeziehung, sodass man gleich auf zwei Ebenen wissen wollte, wie es weiter geht.

Mehr kann ich zu der Geschichte eigentlich nicht sagen. Sie war rund, wurde nicht langweilig, war sinnvoll aufgebaut bot genau das richtige Maß an erotischen Szenen.

Fazit:

Für mich ein rund um gelungenes Buch. Wen der Klappentext nicht überzeugt, der sollte es trotzdem lesen. Einfach, um Drew kennenzulernen. Man kann gar nicht anders als sich in ihn zu verlieben. Hier treffen tolle Charaktere, eine realistische Problematik, eine schöne Liebesbeziehung, die kein bloßes Märchen ist und ein schöner Schreibstil aufeinander.


Liebe Grüße

 

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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This is Love - Travis & Viola

Kennedy Fox
E-Buch Text: 351 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 06.09.2018
ISBN 9783736309081
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem der erste Teil mit einem ziemlich fiesen Cliffhänger geendet hat, war der zweite Teil praktisch Pflicht:)

Meine Meinung:

Travis und Viola müssen sich in diesem Band der Realität stellen. Job, der Unfall, die Vergangenheit... das führt dazu, dass beide sich entwickeln und der Sex zum Glück, im ersten Band war es mit ihm etwas zu gut gemeint, nicht mehr an erster Stelle bei allem steht.

Dadurch wird die Geschichte authentischer und die Liebesbeziehung zwischen den beiden beweist sich.

Wie schon im Teil davor schreibt das Autorenduo flüssig und locker, sodass man den hitzigen und oft lustigen Dialogen gut folgen konnte. Die Perspektivwechsel zwischen Viola und Travis helfen die beiden Charaktere besser zu verstehen und sich mit ihnen zu identifizieren.

Der Handlungsablauf dagegen wurde leider öfters gestört. Einige Sachen waren nicht nachvollziehbar oder wirkten fehl am Platz, weil davor etwas zu fehlen schien.

Diese Schwäche schmäht aber zum Glück nicht die Liebesgeschichte. Die wird schön weitererzählt, hat aber im Vergleich zum ersten Band etwas an Hitzigkeit verloren. Das hat mich etwas überrascht.

Zudem wurden einige Themen, die vielleicht mehr Platz verdient hätten, etwas zu sehr verdrängt. Dadurch verlor die Geschichte für mich leider an Tiefe, die sich so wunderbar zu der Authentizität gepasst hätte.

Das Ende kann man so oder so sehen. Ich bin mir sicher, dass einige etwas anderes erwartet hätten. Ich fand es so aber ganz gut. Es passt zu den beiden.

Fazit:

Die Geschichte war ein mehr oder weniger passender Abschluss für Travis und Viola. Je nachdem, wie man das Ende sehen will. Wie schon im ersten Teil trifft man hier jedoch auf einen flüssigen Schreibstil, hitzige und tolle Charaktere und man wird definitiv auf Courtney und Drew neugierig gemacht, um die es in einem neuen Band gehen wird.

Eine Geschichte zum Mitfiebern, die ein paar kleinere Schwächen hat.

Liebe Grüße

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Bad Boy Stole My Bra

Lauren Price , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453271777
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Riley wacht mitten in der Nacht auf – und traut ihren Augen kaum: Vor ihr steht ihr neuer Nachbar Alec, der sich seelenruhig ihren Micky-Maus-BH schnappt und durchs Fenster wieder zu seiner Jungs-Party nach nebenan abhaut. Klar, dass Riley ihn nach dieser Aktion aus tiefstem Herzen hassen müsste – wenn er nur nicht so verdammt gut aussehend wäre! Ihr Kennenlernen geht stürmisch weiter: Nach einer Feier, auf der einfach alles schiefgeht, findet sich Riley in Alecs Bett wieder (immerhin voll bekleidet). Bei so viel (ungewollter) Nähe kann man der Sache fast schon eine Chance geben, findet Riley, zumal Alec hinter seiner ganzen Coolness durchaus tiefe Gefühle zu verbergen scheint. Doch dann funkt ausgerechnet Rileys Exfreund Toby dazwischen …

Zum Cover:

Das Cover ist schlicht und zeigt trotzdem viel Inhalt, was ich sehr angenehm finde. Es passt super zum Buch und lässt es im Regal auf jeden Fall nicht unter gehen.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist erfrischend leicht und locker. Man kann sich super schnell in die Protagonisten hineinversetzen. Diese kommentiert teilweise ihre Gedanken, sodass man als Leser sich direkt mit einbezogen fühlt.

Zu den Charakteren:

Zunächst musste ich mich erstmal daran gewöhnen, dass ich hier von richtigen Teenies lese. Das ging dann aber ganz schnell und war super süß. Ich wurde ganz melancholisch, weil Riley wirklich sehr detailgetreu zu einer schüchternen, unsicheren Teenagerin gemacht wurde, mit der ich mich gleich identifizieren konnte. Über die Handlung hinweg macht sie dann eine wunderbare Entwicklung mit, sodass man am Ende des Buches wirklich merkt, dass sie älter geworden ist und wie viel Unterschied ein Jahr im Denken von Teenagern macht:) Außerdem hat mir an Riley sehr gut gefallen, dass sie stets sehr realistisch gedacht an Dinge heran ging und bereit war Ratschläge von anderen anzunehmen. Anders wäre die Geschichte wohl nicht so schön leicht rüber gekommen, wie sie es ist.

Alec fand ich ebenfalls sehr cool. Wie süß, dass er ebenfalls noch so unsicher ist. Hier wird wirklich nichts "beschönigt". Stattdessen wirken die Charaktere authentisch und man lernt sie schnell lieben. Alec im Speziellen hat durch seine ausgefallenen Sprüche sehr viel Witz in die Geschichte gebracht - wo findet man nur so viele Anmachsprüche? Alle anderen Charaktere fand ich aber auch sehr gut gelungen. Mit wenigen Worten lernte man sie kennen.

Zur Geschichte allgemein:

Obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, hat mir die Teenieumgebung, nennen wir sie mal so, super gefallen. Man fühlte sich immer wieder zurückerinnert an die eigene Schulzeit und die Entwicklungen zwischen Riley und Alec waren echt süß mitzuerleben. Auf keiner Seite kam Langeweile auf, da die Autorin Längen immer schön umgangen ist. So zum Beispiel von Kapitel zu Kapitel. Die wichtigen Situationen blieben dabei Teil der Geschichte, sodass ich mich keines Inhaltes beraubt fühlte.

Ganz zu Anfang, wenn der erste Konflikt erreicht ist, hat man ja meist schon so eine kleine Ahnung, wie es weitergehen könnte. Bei diesem Buch hatte ich erst Angst, es würde klischeehaft werden. Aber weit gefehlt. Die Charaktere und die Handlung haben mich immer wieder überrascht. Die Handlung um den gestohlenen BH war da als Rahmen super integriert.

Toll an der Geschichte fand ich außerdem, dass sie zu vielen wichtigen Erkenntnissen kommt. Riley entwickelt sich in ihrem Denken und Tun innerhalb des Buches und das kann man als Leser super schön mitverfolgen. Das Buch beinhaltet geradezu Weisheiten, die sich jeder Teenager wohl zu Herzen nehmen sollte und zeigt somit, dass die Geschichte keineswegs oberflächlich ist.

Fazit:

Mir hat das Buch super gefallen. Es ließ sich toll lesen, die Charaktere schloss man schnell in sein Herz und das Teeniefeeling war stets allgegenwärtig. Zudem kann es mit Tiefe und einem ausgewogenen Handlungsverlauf punkten.

Das Wichtigste für mich, dass man aus diesem Buch mitnehmen sollte: Wahre Freunde halten immer zu dir! und Du solltest dich niemals aufgrund der Meinung anderer einschränken!

Das Buch ist definitiv auch für Ältere schön zu lesen. (Bei Amazon ist die Altersempfehlung zwischen 14 und 17 Jahren.)

Liebe Grüße

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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Second Chance (Chance Reihe 1)

Rose Bloom
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 30.08.2018
ISBN B07H13ZN7Z
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu Second Chance:

Klappentext:

Sie sagten, ich wäre nicht gut genug für sie.
Sie sagten, sie und ich, das könnte niemals funktionieren.
Sie sagten, sie hätte etwas Besseres verdient.

Sie hatten recht.

Aber es interessierte mich nicht. Und ich zog sie hinab in die Dunkelheit. Bis ich selbst daran zerbrach.

Drogen, Armut und ein prügelnder Pflegevater. Das ist Tanners Leben, bevor Cassie auftaucht.
Tanner und Cassie wachsen in zwei unterschiedlichen Welten auf und fühlen sich doch zueinander hingezogen. Mit siebzehn verlieben sie sich bedingungslos, bis Tanner eine folgenschwere Entscheidung trifft und Cassie verlässt.

Sieben Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Doch es ist kein Zufall. Tanner hatte sieben Jahre, um zu dem Mann zu werden, den Cassie verdient.
Aber Cassie ist eine andere geworden. Kühl. Distanziert. Eiskalt.

Macht es Sinn, um etwas Altes zu kämpfen, wenn dich das Neue von sich stößt?
Oder vergisst man sich dabei unweigerlich selbst?

"Wir waren eins. Zwei Hälften, die auf den ersten Blick wirkten, als würden sie nicht zusammenpassen, und es trotzdem taten. Für immer." (Pos. 1215)

Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, flüssig und kurzweilig zu lesen. Auf den ersten zwei Seiten musste ich mich höchstens daran gewöhnen, dass es in der Vergangenheit erzählt wird.

Zur Geschichte allgemein:

Die Geschichte wird aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben und dazu in zwei verschiedenen Zeitperspektiven. Alles schließt sehr gut aneinander an. Zeitsprünge werden direkt in den Abschnitten kenntlich gemacht, sodass keine Verwirrungen entstehen. Ces beginnt mit der Vergangenheit und von da aus erzählt sich dann auch die Geschichte. Erst war ich etwas skeptisch, was die Gegenwart anging, weil es oft kompliziert wird, wenn die Protagonisten sich schon kannten. Hier, sieben Jahre später, ist die Frage nach der Liebe war aber gar nicht das große Thema. Die ist schnell geklärt. Stattdessen geht es darum, wie sich ein Mensch entwickeln kann, was er braucht um glücklich zu sein und was wirklich wichtig für die Zukunft und das Hier und Jetzt ist. Das fand ich ganz schön beschrieben.

Cassie war in diesem Falle wohl genau die richtige Protagonistin, denn sie lebt mit so vielen Eingrenzungen und Bestimmungen in ihrem Leben, dass sie das wirklich wichtige aus den Augen verliert. Tanner dagegen musste viel mitmachen und man merkt an den Teilen aus seiner Perspektive, dass er nicht viel für sich selbst von seinem Leben hatte. Alles wird recht kurz erzählt, sodass keine Längen entstehen und trotzdem der Kern der Situation klar wird. Das hat mir sehr gut gefallen.

Am Ende wird es noch mal einen Tick dramatischer. Den Übergang fand ich nicht ganz rund. Mein einziger Kritikpunkt. Es ging dann fast zu einfach im Hinblick auf das Geschehen zuvor. Der kleine Höhepunkt, der dann im letzten Viertel noch mal kam, fand ich ganz gut für die Geschichte. Er hat ihr für die Protagonisten noch mehr Ernsthaftigkeit verliehen und es so realer werden lassen. Aber auch das wird wieder kurz beschrieben.

"Man lernt erst, was es heißt zu lieben, wenn man sich vollständig im anderen auflöst. Wenn man nicht mehr weiß, wo der andere anfängt und man selbst aufhört. Wenn der andere sich schneidet und du blutest". (Pos. 2489)

Fazit:

Ich fand die Geschichte sehr schön zu lesen. Es ist wirklich ein Buch, dass man anfängt und dann ist es auch schon durch:) An einigen Stellen ging es mir vielleicht ein bisschen zu schnell, aber Idee und die Charaktere machen das wieder wett.

Ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt:)

5 von 5 Sterne von mir.

Liebe Grüße

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Tempting the Beast

Peyton Dare
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 06.09.2018
ISBN 9783736308954
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Jeder hat eine helle und eine dunkle Seite in sich. Aber kann man beide lieben?

Celeste Sorenson finanziert sich ihr Studium mit kleineren Modelaufträgen. Auf einer exklusiven Party begegnet sie dem geheimnisvollen Braden Hunter, der ihr seitdem nicht mehr aus den Kopf gehen will. Alle warnen sie vor dem Mann, der insgeheim nur the Beast genannt wird. Aber als Celestes Bruder spurlos verschwindet, ist Braden ihre einzige Rettung. Doch Bradens Hilfe hat einen sündhaften Preis: Er spürt ihren Bruder auf und dafür gehört Celeste ihm. Ihr Körper, alles, was sie besitzt und ihr Herz.

Das Cover:

Das Cover hat nichts mit der Geschichte zu tun. Es wirkt auf mich durch seine schlichte Aufmachung jedoch sehr anziehend. Der senkrechte Buchtitel macht es zudem besonders.

Zum Schreibstil:

Der war schön flüssig und leicht zu lesen. Keine Rechtschreib- oder Logikfehler, die den Lesefluss beeinflussen. Es lässt sich super schnell lesen.

Zu den Charakteren:

Ich habe mich immer wieder gefragt, ob Celeste irgendwo naiv reagiert. Das ist bei solchen Geschichten ja oftmals so. In diesem Buch jedoch konnte ich es nicht finden. Celeste handelt nachvollziehbar, macht sich ihre Gedanken und hadert immer wieder mit sich: Ist er Prinz oder Beast? Oder kann man das gar nicht so direkt sagen?

Braden bleibt sehr mysteriös zu Anfang. Die Auflösung seiner Geheimnisse erfolgt in einem schönen Maß nach und nach. Dadurch, dass auch aus seiner Sicht erzählt wird, kann man ihn manchmal besser verstehen. Trotzdem bleibt er ein undurchsichtiger, vielschichtiger Mann, dessen ganzen Charakter wir wohl erst durch den zweiten Teil vollkommen kennen lernen.

Der Übergang zwischen purer Lust und tieferen Gefühlen war mir bei den beiden vielleicht ein bisschen zu ruckelig. Da hätte vielleicht zwischendurch noch ein bisschen Tiefe eingefügt werden können.

Kane fand ich übrigens auch ganz interessant:)

Zur Geschichte allgemein:

Hauptsächlich wird aus der Sicht Celeste's erzählt, sodass man als Leser genauso vor offenen Fragen steht, wie sie selbst. Immer wieder werden zudem Traumsequenzen eingeblendet, die den Leser zu Gedankengängen anregt, die Celeste so noch nicht erkennt. Durch dies und den allgemeinen Handlungsablauf, der viele Geheimnisse birgt, bleibt es durchweg sehr spannend. Die Seiten flogen nur so dahin.

Das Verhältnis zwischen Erotik und Handlung fand ich hier sehr schön. Öfters wurden die Sexszenen auch einfach mal nur erwähnt, sodass man nicht alle zwei Seiten das Selbe liest.

Fazit:

Dieses Buch konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Es lässt sich schnell lesen - spannend und dazu nur 250 Seiten - und bietet einen spannenden Handlungsverlauf mit schönen Charakteren.



Liebe Grüße

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389 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 158 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.

Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta.
Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!

Das Cover:

Das Cover finde ich wunderschön. Das Pink macht es zu einem Hingucker und gleichzeitig ist es so schlicht gehalten, wie die Geschichte, die dafür in der Tiefe komplex wird.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und gut lesbar. Es hat mich immer wieder erstaunt, wie gut die dargestellten technischen Inhalte beschrieben wurden, sodass sie für den Leser versändlich wurden. Allerdings muss man sich erst ein bisschen einfinden, denn um von vorneherein alles zu verstehen, ist es notwendig konzentriert bei der Sache zu sein.

Die Charaktere:

Erzählt wird vollständig aus Cats Perspektive. Das fand ich sehr angenehm, da ich mich sehr gut in sie einfühlen konnte. Weiter waren ihre Gedankengänge trotz der teils komplizierten Überlegungen logisch für mich und nachvollziehbar.

Alle anderen Charaktere haben für mich nach und nach mehr Gestalt angenommen und waren gut beschrieben. Keine bloßen Randfiguren, die die Handlung nur stützen, sondern tatsächlich Teil der Handlung waren.



Zur Geschichte allgemein:

Die Handlung war durchweg spannend und komplex. Am Anfang fand ich es gar nicht so einfach in die Geschichte reinzukommen, aber das nahm bald ab. Man muss eben, gerade am Anfang, mit ein bisschen mehr Konzentration lesen. Durch die Komplexität der Handlung kamen immer wieder Handlungsstränge auf, die einen als Leser mit in hinein gezogen haben. Ich habe selber begonnen zu rätseln, mich gefragt, bis wohin es hier gehen kann.

Als Dystopie gekennzeichnet, finde ich die Elemente der Geschichte sehr interessant. Besonders die Problematik um das eigene Selbst, fand ich in diesem Rahmen gut umgesetzt. Ich habe mich immer wieder gefragt, inwieweit die Person sich nun noch eigenverantwortlich kontrolliert. Das war glaube ich der kleine Clue der Geschichte und hat sich gut eingepasst. Die Nebencharaktere spielen bei diesem Thema eine nicht unwesentliche Rolle.

Bei all den technischen Überlegungen, den Verstrickungen um DNA und den Verstand und dann noch den überaus intelligenten Charakteren, spreche ich der Autorin auf jeden Fall meine Bewunderung aus: Es blieb logisch. Durchweg. Ich konnte keine Fehler entdecken und das muss man glaube ich erstmal hinkriegen.



Fazit:

Für mich eine Dystopie vom feinsten. Viele interessante Charaktere, eine Problematik, die den Leser zum Mitdenken anregt und ein spannender, komplexer Handlungsverlauf, der diese Geschichte zu mehr als einer einfachen Geschichte macht. Ich bin sehr auf den nächsten Teil gespannt, obwohl ich es glaube ich auch nicht schlimm finden würde, wenn ich ihn nicht mehr lese, da ich fast nicht glaube, dass dieser sich diesem Buch wird anschließen können.

Liebe Grüße

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279 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch habe ich auf Instagram entdeckt. Eine richtige Meinung konnte ich mir dort aber irgendwie nicht einholen. Es hieß immer nur: Das Buch ist ohne Worte, oder Es hat mich tief berührt. Nach dem Lesen jetzt kann ich diese Aussagen verstehen und es fällt mir schwer es so zu bewerten, wie die anderen Bücher, die ich lese. Also werde ich es jetzt ein bisschen anders machen:

Klappentext:

Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?  

Schreibstil:

An den Schreibstil musste ich mich wirklich erst gewöhnen. Es wird nicht einfach chronologisch erzählt. Stattdessen benutzt die Autoren viele Rückblenden, Erinnerungen der Protagonisten und misst deren Gedanken eine große Rolle bei. So spielt sich die Geschichte hauptsächlich in Emmas Kopf ab. Die wenige Handlung wird von ihr kommentiert. Durch Gedanken oder Erinnerungen. Da musste ich mich erst ein wenig hineinfinden und es fiel mir bis zuletzt oft schwer nicht irgendwann genervt zu seufzen, weil man so tief in dieser Figur steckt, die schreckliches erlebt hat. Ihre Erlebnisse habe ich zum Glück nicht durchlebt und so konnte ich ihre Gedankengänge oft nicht nachempfinden. Im Nachhinein betrachtet hatte ich beim Lesen durchgängig ein schlechtes Gefühl und fühlte mich auf Distanz gehalten. Wenn man das in Bezug auf die Thematik sieht, ist es vielleicht die richtige Art so etwas zu erzählen. Allerdings ist es wirklich gewöhnungsbedürftig. 

Zur Geschichte selbst:

Emma war mir von Anfang an unsympathisch. Wahrscheinlich, weil ich nie ein Mädchen war, dass einer der Zickentruppen angehörte. Dazu kommt, dass Emma von Anfang an unheimlich viel lügt und man als Leser nicht das Gefühl hat, eine Chance zu bekommen sich in sie hineinzufühlen.

Der eigentliche Vorfall, um den es geht, spielt sich dann nicht auf den Seiten ab. Genau wie Emma wissen wir eigentlich nicht, was passiert ist. Man ahnt es jedoch sehr bald und dann wird es auf einmal schwierig Emma zu verstehen. Vorher konnte ich ihr Verhalten mit meinen Erfahrungen mit ähnlichen Mädchen abgleichen. Danach jedoch wird man als Leser nur noch mitgezogen. Bangt um Emma, würde ihr manchmal gerne den Kopf zurechtrücken, ihre Eltern anschreien, die sie alle verlassen zu haben scheinen. 

Die Thematik versteht man jedoch sehr früh und schnell: Emma gibt sich selbst die Schuld und keiner scheint daran etwas ändern zu wollen. Viel zu wenige setzen sich für sie ein und die Täter kommen ungestraft davon. Diese Probleme sorgten bei mir nach dem Lesen auf jeden Fall für viel Stoff zum Nachdenken. Die ganze Geschichte ist einfach nur richtig, richtig traurig. Ich denke gerade an alle, die dies durchmachen mussten oder müssen. Davon wird es leider bestimmt genug geben. Ich denke damit hat das Buch sein Ziel bei mir erreicht.

Das Ende lässt einen ratlos und unbefriedigt zurück. Ich kann mir bald nicht vorstellen, dass Emma so weiter leben kann. Es ist aber gleichzeitig so auch unheimlich realistisch und nimmt der Geschichte somit nicht die Authentizität. So beschreibt die Autorin im Nachwort auch ihre Entscheidung. Wäre auf einmal alles ganz schnell gegangen, wäre es nur wieder eine Geschichte in einem Buch gewesen. So aber, ist es eine offene Erzählung, die meiner Meinung nach noch für viele andere Frauen auf Erden stehen kann.

Fazit:

Dieses Buch erzählt eine ergreifende und sehr traurige Geschichte, die zum Nachdenken anregen soll und muss. Die Problematik wird gut aufgegriffen. Für mich stimmte der Handlungsverlauf nur manchmal nicht. Dadurch, dass ich mich nicht in Emma einfühlen konnte, hatte das Buch öfters Längen.

Liebe Grüße

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Rich

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.06.2018
ISBN 9783746099101
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Klappentext:
Vorbei ist es mit Richs Ära als verwöhntem Sohn, der von einer Party zur anderen zieht und das Leben auf Kosten seiner Eltern genießt. Das Ultimatum seines Vaters zwingt ihn dazu, die längst überfällige Nachfolge bei H. R. Scull, dem familieneigenen Imperium im Werbe- und Eventmanagementbereich, anzutreten. Richs einzige Bedingung: Er will sich seinen Assistenten selbst auswählen. Und natürlich ist dieser weiblich, unglaublich heiß, und sie ist verdammt gut in ihrem Job.

Jazemine nimmt ihre neue Arbeit sehr ernst. Vor allem deshalb, weil ihr Lebensgefährte Curtis sie in das Konkurrenzunternehmen eingeschleust hat. Sie soll an vertrauliche Kundendaten gelangen, mithilfe derer sie H. R. Scull endlich zu Fall bringen wollen. Doch was sie nicht bedacht hat, ist ihr unerwartetes Interesse an dem neuen Chef, obwohl Rich auf sie zunächst wie ein arroganter Pedant wirkt, der ihr das Leben nicht nur auf beruflicher Ebene zur Hölle macht. Bis sie hinter seine Fassade sieht und auch bei ihr die Mauern fallen ...

Schreibstil:Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Keine Längen, keine Logik- oder Rechtschreibfehler. Die Geschichte wird abwechselnd aus Richs und Jazemines Perspektive erzählt.

Die Charaktere:

Durch den Perspektivwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten, hat man die Möglichkeit sich in beide Charaktere sehr gut einzufinden. Rich kannte ich bereits aus dem vorangegangenen Band, der von Dirty handelt. Habe ich ihn dort als etwas kindisch empfunden, lernt man ihn hier sehr gut kennen und lieben. Klar, er ist zunächst ein typischer Aufreißer, aber nach und nach kommen auch andere Seiten ans Licht, die ihm mehr Tiefe verleihen.

Jazemine wird ziemlich schnell durch ihre Beziehung zu ihrem Ex charakterisiert und für mich war es dann nochmal spannend und neu, sie in Richs Gegenwart zu erleben. So kam für mich noch mal Wind in die Geschichte.

Auch Dirty und Thug werden wieder erwähnt. Hauptsächlich durch Richs Perspektive. Ich bin ja schon sehr auf Thug gespannt:)

Zur Geschichte allgemein:

Für mich war die Geschichte ziemlich standardmäßig aufgebaut, sodass man stets ungefähr wusste, was kommt. Überrascht hat mich da eher weniger. Trotzdem war es spannend genug, um ziemlich schnell gelesen zu werden und die Thematik und Idee der Geschichte fand ich sehr interessant und gut umgesetzt.

Fazit:

Für mich ein schönes Buch für Zwischendurch, in dem man sich wohl fühlt, weil man den Ablauf der Geschichte kennt. Zudem ein sexy Kerl und eine Hauptprotagonistin, die viel durchmachen muss.

Im Vergleich zu Dirty fand ich diesen Band noch besser, weil man Rich einfach noch etwas mehr kennen lernte, als Dirty zuvor. Ich warte jetzt gespannt auf den dritten Teil der von Thug handeln wird und mir am interessantesten scheint:)

Liebe Grüße

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174 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Crown of Lies

Pepper Winters , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306912
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Sie ist jung, sie ist reich, sie ist mächtig - doch sie lebt in einem goldenen Käfig und kennt keine Freiheit und keine Liebe

Drei Jahre 
zuvor brach Noelle Charlston aus ihrem goldenen Käfig aus, tanzte in New Yorks Straßen und verlor beinah ihr Leben. Bis ein unbekannter Fremder auftauchte und die reiche Kaufhauserbin rettete.

Drei Tage 
seit sie Penn Everett ihren Drink ins Gesicht schüttete und sich in seinen Armen wiederfand - seine verführerische Stimme im Ohr, die ihr ein unwiderstehliches Angebot machte.

Drei Stunden,
um ihn hassen zu lernen, da er so viele Dinge vor ihr verbirgt. Der geheimnisvolle Geschäftsmann kann unmöglich ihr Retter von damals sein - und doch fühlt sich jede Berührung unendlich vertraut an.

Drei Minuten, 
um ihm hoffnungslos zu verfallen. Und es gibt nichts, was Noelle mehr begehrt als diesen Mann.

Drei Sekunden, 
um mit seinen Lügen ihr Herz zu stehlen und ihr Hoffnung, Vertrauen und Liebe einzuflößen.

Drei Atemzüge, 
um sie mit der Wahrheit zu zerstören.

Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Das Buch las sich flüssig und hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen.

Zur Geschichte:

Die Geschichte wird aus Noelles, kurz Elles, Perspektive erzählt. Anfangs fing es sehr gut an. Ich war unheimlich begeistert und die Hoffnung, dass es nochmal wieder so gut wird, blieb die ganze Zeit. So war es wohl mit ein Grund, weswegen ich weitergelesen habe, obwohl es nach dem zweiten Zeitsprung stark abnahm.

Die Beschreibungen von Elles Welt in dem "goldenen Käfig" fand ich sehr gut. Ich konnte mich anfangs so sehr gut in sie einfühlen und sie war mir auf Anhieb sympathisch. Weiter fand ich die Szenen mit dem "Namenlosen" sehr schön. Ihre Gefühle waren für mich gut nachvollziehbar und auch noch die Gedanken danach, drei Jahre später. Die erste große Liebe vergisst man schließlich nicht so schnell. Vor allem dann nicht, wenn man so wenig andere Kerle kennen lernt, wie Elle. Nach und nach wurde es mir dann mit den Erinnerungen doch ein wenig zu viel. Ich hatte gedacht, sobald Penn auf der Spielfläche auftaucht, konzentriert sie sich auf ihn. Das geschieht allerdings nicht und so wurden ihre Gedankengänge für mich zunehmend wirrer. Immer wieder führen sie den Leser auf Irrwege.

Wenn wir schon bei Penn sind: Hier fehlte mir auch etwas Verständnis. Elle ist in ihren Entscheidungen nicht gerade konsequent und dies betraf auch Penn. Er war mir gleich unsympathisch und ich dachte eigentlich, damit wäre es jetzt gegessen gewesen. Allerdings springt Elle auf seine abweisende Haltung, seine Arroganz und sein gutes Aussehen an. Irgendwo konnte ich das noch verstehen. Das Verbotene wirkt auf jemanden so Unschuldigen wie Elle bestimmt nochmal eine besondere Anziehung aus. Andererseits ging es bald aber leider nur noch um Sex und ich konnte keinerlei Gründe finden, Penn andere Gefühle entgegen zu bringen. Woher Elle die nahm... keine Ahnung. Da geht es dann auch einfach zu viel hin und her. 

Danach wird es jedoch immer wieder nicht nachvollziehbar. Egal was Penn macht: Elle gibt nach, auch wenn es erst nicht so scheint. Da wurde ich als Leser wirklich sehr oft aus der Geschichte geworfen.

Trotzdem war es spannend, denn ich wollte wissen, ob in Penn noch mehr schlummert. Ich war da zwar nicht ganz bei Elles Gedanken, der Namenslose war für mich eigentlich schon längst Vergangenheit, aber er wurde zunehmend geheimnisvoller. Auch die Entwicklung der Beziehung zu ihrem Vater und Greg fand ich durchaus gelungen. 

Fazit:

Anfangs sehr begeistert, nahm meine Begeisterung mehr und mehr ab. Einzig die Spannung, die durchaus erhalten wurde, hat mich an dem Buch festhalten lassen. Der Cliffhänger am Ende hat die Geschichte jetzt sehr unbefriedigend werden lassen. Tatsächlich habe ich bis zuletzt gedacht, es löse sich noch irgendwie auf. Ich muss einfach wissen, wie es weiter geht. Und ganz vielleicht wird der nächste Band ja besser:)

3 von 5 Sterne von mir. 

Vielen Dank an den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße

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BAD PRINCE: Royales Spiel

J. S. Wonda
E-Buch Text: 297 Seiten
Erschienen bei Independently published, 26.08.2018
ISBN B07GR7K7WT
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

"Dieses Buch benötigt eigentlich kein Vorwort, denn es ist ein fucking Märchen. Liebe, Hass, Drama, ein bisschen Regen, aber ein Märchen.

Glaube ich. Meistens jedenfalls."

(Bad Prince-Vorwort/Jane S. Wonda)

Auch, wenn es kein Muss für dieses Buch ist, habe ich die Vorläuferreihe "Dark Prince" schon gelesen und ich war so schon auf einiges eingestellt. Für diejenigen unter euch, die noch keines der Bücher gelesen hat, der sollte sich dieses Abenteuer meiner Meinung nach nicht entgehen lassen. Denn: Heißer, schmutziger, düsterer, geheimnisvoller habe ich wirklich noch nie gelesen. Also: Entweder es spricht euch an, oder auch nicht. Den Versuch den ersten Teil einer der Reihen zu lesen würde ich an eurer Stelle durchaus wagen;)

Klappentext:

Reich, privilegiert, gutaussehend und gelangweilt. Der britische Prinz Chester vertreibt sich seine freie Zeit mit ausschweifenden Partys, illegalen Autorennen und wechselt die berühmten Schönheiten an seiner Seite wie Maßanzüge. Er und Prinzessin Rosaline wissen, wie sie sich abseits der royalen Etikette und der Adleraugen der Queen amüsieren können. Doch dann verändert ein schicksalhaftes Ereignis alles und die Royals sind gezwungen, ihr ruchloses Leben aufzugeben – bis ihre adelige Cousine Violet in ihr Leben platzt und dieses auf den Kopf stellt. Wer ist sie wirklich? Sind ihre Geheimnisse gefährlicher, als es den Anschein erweckt? Oder ist alles nur ein Spiel?

Zum Schreibstil:

Wie oben bereits angedeutet, ist dieses Buch allein durch seinen Schreibstil ein Erlebnis. Jane S. Wonda schreibt wunderbar düster und geheimnisvoll. Dabei aber auf gar keinen Fall assozial, schließlich handelt es von einem Bad PRINCE:) Zu dem Eindruck beim Lesen tragen auch die vielen "kryptischen" Aussagen bei, die einen als Leser immer wieder vor allerlei Fragen stellen und die Spannung fast überreizen. Das liegt zum Teil wohl auch daran, dass die Autorin viele Metaphern und Vergleiche nutzt, die sich jedoch wunderbar in die Geschichte und den Schreibstil einfügen.

Zu den Charakteren:

In dem Buch haben wir es mit vielen undurchsichtigen Charakteren zu tun, weshalb es durchweg spannend bleibt. Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive von Paige. Diese war mir im ersten Moment sofort sympathisch, weil man sich einfach gut in sie einfühlen konnte. Oftmals steht man genauso ratlos dar wie sie. Eine Tatsache, an die man sich bei Büchern der Autorin einfach gewöhnen muss und ich liebe es:) Durch sie erlebt man die royale Welt aus einer anderen Sicht und kann dem Feeling, das Chester und die anderen umgibt, nicht entgehen.

Neben Paige/Violet ist da Chester, den man bald von verschiedenen Seiten kennen lernt, was ihn für mich sehr interessant gemacht hat. An seiner Seite ist stehts Rosalie, die wirklich vielschichtig zu sein scheint und eine gehörige Portion Drama mit in die Geschichte bringt. Ich bin noch sehr gespannt auf sie, denn man weiß, dass hinter ihrem Verhalten wohl mehr stecken muss.

Auch Alex aus der Dark Prince-Reihe wird hier erwähnt. Obwohl er nur eine Nebenfigur ist, wirkte er auf mich sehr authentisch und es wird auch nichts gespoilert. Er ist einfach Alec, wie er leibt und lebt:)

Zu der Geschichte allgemein;

Spannung, Drama, authentische Charaktere, genialer Schreibstil, was kann die Geschichte da jetzt noch falsch machen?

Tatsächlich bin ich von Jane S. Wonda lange Geschichten gewöhnt, die nicht langweilig werden, obwohl sie doch immer weiter gehen. Hier ist es ebenfalls so. Mit Paige zusammen stecken wir in einer mir vollkommen unbekannten Welt, die immer größer und größer wird. Paige hat nachvollziehbare Probleme, die man stets im Hinterkopf behält, wenn sie ein rasantes Gespräch mit Chester führt. Dazu dann noch, dass man, kaum das sich eine große Sache, ein großes Geheimnis lüftet, einem das nächste vor die Füße geworfen wird und man völlig aufgelöst zurückgelassen wird. Ich kann es kaum abwarten den nächsten Band zu lesen.

Obwohl die Welt so royal wie möglich ist, bleibt man durch Paige jedoch immer auf dem dem Grund der Tatsachen und auch die Royals haben schließlich ihre Probleme und Grundsätze, ihre Vergangenheit und Zukunft, mit der sie zu kämpfen haben. So wirkte alles auf mich authentisch und nachvollziehbar. Keineswegs zu abgehoben, obwohl Chester wohl kein normaler Prinz ist und Alec schon gar nicht. Chester bleibt dabei fein Hauptperson. Man merkt als Leser einfach, welche Faszination er ausstrahlt und wie Paige von dieser angezogen wird. So bleibt Alec eher nebensächlich, was sehr gut ist. (Ich sag nur: Lest Dark Prince, wenn ihr mehr von ihm erfahren wollt).

Fazit:

Mir hat das Buch rundum gefallen. Ich mag den Schreibstil, die Charaktere, die vielen ratlosen Momente, die die Spannung steigen lassen und die Charaktere so undurchschaubar machen. Dieses Buch konnte ich fast nicht aus der Hand legen, denn neben allgemeiner Spannung, sprühen viele Funken und da gibt es ja noch so eine gewisse andere Spannung...:) Gelungener Auftakt! Ich muss unbedingt weiterlesen:) Macht euch auf was gefasst!

5 von 5 Sterne von mir!

Liebe Grüße

 

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