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34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Bad Boy Stole My Bra

Lauren Price , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453271777
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Riley wacht mitten in der Nacht auf – und traut ihren Augen kaum: Vor ihr steht ihr neuer Nachbar Alec, der sich seelenruhig ihren Micky-Maus-BH schnappt und durchs Fenster wieder zu seiner Jungs-Party nach nebenan abhaut. Klar, dass Riley ihn nach dieser Aktion aus tiefstem Herzen hassen müsste – wenn er nur nicht so verdammt gut aussehend wäre! Ihr Kennenlernen geht stürmisch weiter: Nach einer Feier, auf der einfach alles schiefgeht, findet sich Riley in Alecs Bett wieder (immerhin voll bekleidet). Bei so viel (ungewollter) Nähe kann man der Sache fast schon eine Chance geben, findet Riley, zumal Alec hinter seiner ganzen Coolness durchaus tiefe Gefühle zu verbergen scheint. Doch dann funkt ausgerechnet Rileys Exfreund Toby dazwischen …

Zum Cover:

Das Cover ist schlicht und zeigt trotzdem viel Inhalt, was ich sehr angenehm finde. Es passt super zum Buch und lässt es im Regal auf jeden Fall nicht unter gehen.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist erfrischend leicht und locker. Man kann sich super schnell in die Protagonisten hineinversetzen. Diese kommentiert teilweise ihre Gedanken, sodass man als Leser sich direkt mit einbezogen fühlt.

Zu den Charakteren:

Zunächst musste ich mich erstmal daran gewöhnen, dass ich hier von richtigen Teenies lese. Das ging dann aber ganz schnell und war super süß. Ich wurde ganz melancholisch, weil Riley wirklich sehr detailgetreu zu einer schüchternen, unsicheren Teenagerin gemacht wurde, mit der ich mich gleich identifizieren konnte. Über die Handlung hinweg macht sie dann eine wunderbare Entwicklung mit, sodass man am Ende des Buches wirklich merkt, dass sie älter geworden ist und wie viel Unterschied ein Jahr im Denken von Teenagern macht:) Außerdem hat mir an Riley sehr gut gefallen, dass sie stets sehr realistisch gedacht an Dinge heran ging und bereit war Ratschläge von anderen anzunehmen. Anders wäre die Geschichte wohl nicht so schön leicht rüber gekommen, wie sie es ist.

Alec fand ich ebenfalls sehr cool. Wie süß, dass er ebenfalls noch so unsicher ist. Hier wird wirklich nichts "beschönigt". Stattdessen wirken die Charaktere authentisch und man lernt sie schnell lieben. Alec im Speziellen hat durch seine ausgefallenen Sprüche sehr viel Witz in die Geschichte gebracht - wo findet man nur so viele Anmachsprüche? Alle anderen Charaktere fand ich aber auch sehr gut gelungen. Mit wenigen Worten lernte man sie kennen.

Zur Geschichte allgemein:

Obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, hat mir die Teenieumgebung, nennen wir sie mal so, super gefallen. Man fühlte sich immer wieder zurückerinnert an die eigene Schulzeit und die Entwicklungen zwischen Riley und Alec waren echt süß mitzuerleben. Auf keiner Seite kam Langeweile auf, da die Autorin Längen immer schön umgangen ist. So zum Beispiel von Kapitel zu Kapitel. Die wichtigen Situationen blieben dabei Teil der Geschichte, sodass ich mich keines Inhaltes beraubt fühlte.

Ganz zu Anfang, wenn der erste Konflikt erreicht ist, hat man ja meist schon so eine kleine Ahnung, wie es weitergehen könnte. Bei diesem Buch hatte ich erst Angst, es würde klischeehaft werden. Aber weit gefehlt. Die Charaktere und die Handlung haben mich immer wieder überrascht. Die Handlung um den gestohlenen BH war da als Rahmen super integriert.

Toll an der Geschichte fand ich außerdem, dass sie zu vielen wichtigen Erkenntnissen kommt. Riley entwickelt sich in ihrem Denken und Tun innerhalb des Buches und das kann man als Leser super schön mitverfolgen. Das Buch beinhaltet geradezu Weisheiten, die sich jeder Teenager wohl zu Herzen nehmen sollte und zeigt somit, dass die Geschichte keineswegs oberflächlich ist.

Fazit:

Mir hat das Buch super gefallen. Es ließ sich toll lesen, die Charaktere schloss man schnell in sein Herz und das Teeniefeeling war stets allgegenwärtig. Zudem kann es mit Tiefe und einem ausgewogenen Handlungsverlauf punkten.

Das Wichtigste für mich, dass man aus diesem Buch mitnehmen sollte: Wahre Freunde halten immer zu dir! und Du solltest dich niemals aufgrund der Meinung anderer einschränken!

Das Buch ist definitiv auch für Ältere schön zu lesen. (Bei Amazon ist die Altersempfehlung zwischen 14 und 17 Jahren.)

Liebe Grüße

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Second Chance (Chance Reihe 1)

Rose Bloom
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 30.08.2018
ISBN B07H13ZN7Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension zu Second Chance:

Klappentext:

Sie sagten, ich wäre nicht gut genug für sie.
Sie sagten, sie und ich, das könnte niemals funktionieren.
Sie sagten, sie hätte etwas Besseres verdient.

Sie hatten recht.

Aber es interessierte mich nicht. Und ich zog sie hinab in die Dunkelheit. Bis ich selbst daran zerbrach.

Drogen, Armut und ein prügelnder Pflegevater. Das ist Tanners Leben, bevor Cassie auftaucht.
Tanner und Cassie wachsen in zwei unterschiedlichen Welten auf und fühlen sich doch zueinander hingezogen. Mit siebzehn verlieben sie sich bedingungslos, bis Tanner eine folgenschwere Entscheidung trifft und Cassie verlässt.

Sieben Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Doch es ist kein Zufall. Tanner hatte sieben Jahre, um zu dem Mann zu werden, den Cassie verdient.
Aber Cassie ist eine andere geworden. Kühl. Distanziert. Eiskalt.

Macht es Sinn, um etwas Altes zu kämpfen, wenn dich das Neue von sich stößt?
Oder vergisst man sich dabei unweigerlich selbst?

"Wir waren eins. Zwei Hälften, die auf den ersten Blick wirkten, als würden sie nicht zusammenpassen, und es trotzdem taten. Für immer." (Pos. 1215)

Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, flüssig und kurzweilig zu lesen. Auf den ersten zwei Seiten musste ich mich höchstens daran gewöhnen, dass es in der Vergangenheit erzählt wird.

Zur Geschichte allgemein:

Die Geschichte wird aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben und dazu in zwei verschiedenen Zeitperspektiven. Alles schließt sehr gut aneinander an. Zeitsprünge werden direkt in den Abschnitten kenntlich gemacht, sodass keine Verwirrungen entstehen. Ces beginnt mit der Vergangenheit und von da aus erzählt sich dann auch die Geschichte. Erst war ich etwas skeptisch, was die Gegenwart anging, weil es oft kompliziert wird, wenn die Protagonisten sich schon kannten. Hier, sieben Jahre später, ist die Frage nach der Liebe war aber gar nicht das große Thema. Die ist schnell geklärt. Stattdessen geht es darum, wie sich ein Mensch entwickeln kann, was er braucht um glücklich zu sein und was wirklich wichtig für die Zukunft und das Hier und Jetzt ist. Das fand ich ganz schön beschrieben.

Cassie war in diesem Falle wohl genau die richtige Protagonistin, denn sie lebt mit so vielen Eingrenzungen und Bestimmungen in ihrem Leben, dass sie das wirklich wichtige aus den Augen verliert. Tanner dagegen musste viel mitmachen und man merkt an den Teilen aus seiner Perspektive, dass er nicht viel für sich selbst von seinem Leben hatte. Alles wird recht kurz erzählt, sodass keine Längen entstehen und trotzdem der Kern der Situation klar wird. Das hat mir sehr gut gefallen.

Am Ende wird es noch mal einen Tick dramatischer. Den Übergang fand ich nicht ganz rund. Mein einziger Kritikpunkt. Es ging dann fast zu einfach im Hinblick auf das Geschehen zuvor. Der kleine Höhepunkt, der dann im letzten Viertel noch mal kam, fand ich ganz gut für die Geschichte. Er hat ihr für die Protagonisten noch mehr Ernsthaftigkeit verliehen und es so realer werden lassen. Aber auch das wird wieder kurz beschrieben.

"Man lernt erst, was es heißt zu lieben, wenn man sich vollständig im anderen auflöst. Wenn man nicht mehr weiß, wo der andere anfängt und man selbst aufhört. Wenn der andere sich schneidet und du blutest". (Pos. 2489)

Fazit:

Ich fand die Geschichte sehr schön zu lesen. Es ist wirklich ein Buch, dass man anfängt und dann ist es auch schon durch:) An einigen Stellen ging es mir vielleicht ein bisschen zu schnell, aber Idee und die Charaktere machen das wieder wett.

Ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt:)

5 von 5 Sterne von mir.

Liebe Grüße

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

Tempting the Beast

Peyton Dare
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 06.09.2018
ISBN 9783736308954
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Jeder hat eine helle und eine dunkle Seite in sich. Aber kann man beide lieben?

Celeste Sorenson finanziert sich ihr Studium mit kleineren Modelaufträgen. Auf einer exklusiven Party begegnet sie dem geheimnisvollen Braden Hunter, der ihr seitdem nicht mehr aus den Kopf gehen will. Alle warnen sie vor dem Mann, der insgeheim nur the Beast genannt wird. Aber als Celestes Bruder spurlos verschwindet, ist Braden ihre einzige Rettung. Doch Bradens Hilfe hat einen sündhaften Preis: Er spürt ihren Bruder auf und dafür gehört Celeste ihm. Ihr Körper, alles, was sie besitzt und ihr Herz.

Das Cover:

Das Cover hat nichts mit der Geschichte zu tun. Es wirkt auf mich durch seine schlichte Aufmachung jedoch sehr anziehend. Der senkrechte Buchtitel macht es zudem besonders.

Zum Schreibstil:

Der war schön flüssig und leicht zu lesen. Keine Rechtschreib- oder Logikfehler, die den Lesefluss beeinflussen. Es lässt sich super schnell lesen.

Zu den Charakteren:

Ich habe mich immer wieder gefragt, ob Celeste irgendwo naiv reagiert. Das ist bei solchen Geschichten ja oftmals so. In diesem Buch jedoch konnte ich es nicht finden. Celeste handelt nachvollziehbar, macht sich ihre Gedanken und hadert immer wieder mit sich: Ist er Prinz oder Beast? Oder kann man das gar nicht so direkt sagen?

Braden bleibt sehr mysteriös zu Anfang. Die Auflösung seiner Geheimnisse erfolgt in einem schönen Maß nach und nach. Dadurch, dass auch aus seiner Sicht erzählt wird, kann man ihn manchmal besser verstehen. Trotzdem bleibt er ein undurchsichtiger, vielschichtiger Mann, dessen ganzen Charakter wir wohl erst durch den zweiten Teil vollkommen kennen lernen.

Der Übergang zwischen purer Lust und tieferen Gefühlen war mir bei den beiden vielleicht ein bisschen zu ruckelig. Da hätte vielleicht zwischendurch noch ein bisschen Tiefe eingefügt werden können.

Kane fand ich übrigens auch ganz interessant:)

Zur Geschichte allgemein:

Hauptsächlich wird aus der Sicht Celeste's erzählt, sodass man als Leser genauso vor offenen Fragen steht, wie sie selbst. Immer wieder werden zudem Traumsequenzen eingeblendet, die den Leser zu Gedankengängen anregt, die Celeste so noch nicht erkennt. Durch dies und den allgemeinen Handlungsablauf, der viele Geheimnisse birgt, bleibt es durchweg sehr spannend. Die Seiten flogen nur so dahin.

Das Verhältnis zwischen Erotik und Handlung fand ich hier sehr schön. Öfters wurden die Sexszenen auch einfach mal nur erwähnt, sodass man nicht alle zwei Seiten das Selbe liest.

Fazit:

Dieses Buch konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Es lässt sich schnell lesen - spannend und dazu nur 250 Seiten - und bietet einen spannenden Handlungsverlauf mit schönen Charakteren.



Liebe Grüße

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326 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 142 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.

Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta.
Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!

Das Cover:

Das Cover finde ich wunderschön. Das Pink macht es zu einem Hingucker und gleichzeitig ist es so schlicht gehalten, wie die Geschichte, die dafür in der Tiefe komplex wird.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und gut lesbar. Es hat mich immer wieder erstaunt, wie gut die dargestellten technischen Inhalte beschrieben wurden, sodass sie für den Leser versändlich wurden. Allerdings muss man sich erst ein bisschen einfinden, denn um von vorneherein alles zu verstehen, ist es notwendig konzentriert bei der Sache zu sein.

Die Charaktere:

Erzählt wird vollständig aus Cats Perspektive. Das fand ich sehr angenehm, da ich mich sehr gut in sie einfühlen konnte. Weiter waren ihre Gedankengänge trotz der teils komplizierten Überlegungen logisch für mich und nachvollziehbar.

Alle anderen Charaktere haben für mich nach und nach mehr Gestalt angenommen und waren gut beschrieben. Keine bloßen Randfiguren, die die Handlung nur stützen, sondern tatsächlich Teil der Handlung waren.



Zur Geschichte allgemein:

Die Handlung war durchweg spannend und komplex. Am Anfang fand ich es gar nicht so einfach in die Geschichte reinzukommen, aber das nahm bald ab. Man muss eben, gerade am Anfang, mit ein bisschen mehr Konzentration lesen. Durch die Komplexität der Handlung kamen immer wieder Handlungsstränge auf, die einen als Leser mit in hinein gezogen haben. Ich habe selber begonnen zu rätseln, mich gefragt, bis wohin es hier gehen kann.

Als Dystopie gekennzeichnet, finde ich die Elemente der Geschichte sehr interessant. Besonders die Problematik um das eigene Selbst, fand ich in diesem Rahmen gut umgesetzt. Ich habe mich immer wieder gefragt, inwieweit die Person sich nun noch eigenverantwortlich kontrolliert. Das war glaube ich der kleine Clue der Geschichte und hat sich gut eingepasst. Die Nebencharaktere spielen bei diesem Thema eine nicht unwesentliche Rolle.

Bei all den technischen Überlegungen, den Verstrickungen um DNA und den Verstand und dann noch den überaus intelligenten Charakteren, spreche ich der Autorin auf jeden Fall meine Bewunderung aus: Es blieb logisch. Durchweg. Ich konnte keine Fehler entdecken und das muss man glaube ich erstmal hinkriegen.



Fazit:

Für mich eine Dystopie vom feinsten. Viele interessante Charaktere, eine Problematik, die den Leser zum Mitdenken anregt und ein spannender, komplexer Handlungsverlauf, der diese Geschichte zu mehr als einer einfachen Geschichte macht. Ich bin sehr auf den nächsten Teil gespannt, obwohl ich es glaube ich auch nicht schlimm finden würde, wenn ich ihn nicht mehr lese, da ich fast nicht glaube, dass dieser sich diesem Buch wird anschließen können.

Liebe Grüße

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207 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch habe ich auf Instagram entdeckt. Eine richtige Meinung konnte ich mir dort aber irgendwie nicht einholen. Es hieß immer nur: Das Buch ist ohne Worte, oder Es hat mich tief berührt. Nach dem Lesen jetzt kann ich diese Aussagen verstehen und es fällt mir schwer es so zu bewerten, wie die anderen Bücher, die ich lese. Also werde ich es jetzt ein bisschen anders machen:

Klappentext:

Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?  

Schreibstil:

An den Schreibstil musste ich mich wirklich erst gewöhnen. Es wird nicht einfach chronologisch erzählt. Stattdessen benutzt die Autoren viele Rückblenden, Erinnerungen der Protagonisten und misst deren Gedanken eine große Rolle bei. So spielt sich die Geschichte hauptsächlich in Emmas Kopf ab. Die wenige Handlung wird von ihr kommentiert. Durch Gedanken oder Erinnerungen. Da musste ich mich erst ein wenig hineinfinden und es fiel mir bis zuletzt oft schwer nicht irgendwann genervt zu seufzen, weil man so tief in dieser Figur steckt, die schreckliches erlebt hat. Ihre Erlebnisse habe ich zum Glück nicht durchlebt und so konnte ich ihre Gedankengänge oft nicht nachempfinden. Im Nachhinein betrachtet hatte ich beim Lesen durchgängig ein schlechtes Gefühl und fühlte mich auf Distanz gehalten. Wenn man das in Bezug auf die Thematik sieht, ist es vielleicht die richtige Art so etwas zu erzählen. Allerdings ist es wirklich gewöhnungsbedürftig. 

Zur Geschichte selbst:

Emma war mir von Anfang an unsympathisch. Wahrscheinlich, weil ich nie ein Mädchen war, dass einer der Zickentruppen angehörte. Dazu kommt, dass Emma von Anfang an unheimlich viel lügt und man als Leser nicht das Gefühl hat, eine Chance zu bekommen sich in sie hineinzufühlen.

Der eigentliche Vorfall, um den es geht, spielt sich dann nicht auf den Seiten ab. Genau wie Emma wissen wir eigentlich nicht, was passiert ist. Man ahnt es jedoch sehr bald und dann wird es auf einmal schwierig Emma zu verstehen. Vorher konnte ich ihr Verhalten mit meinen Erfahrungen mit ähnlichen Mädchen abgleichen. Danach jedoch wird man als Leser nur noch mitgezogen. Bangt um Emma, würde ihr manchmal gerne den Kopf zurechtrücken, ihre Eltern anschreien, die sie alle verlassen zu haben scheinen. 

Die Thematik versteht man jedoch sehr früh und schnell: Emma gibt sich selbst die Schuld und keiner scheint daran etwas ändern zu wollen. Viel zu wenige setzen sich für sie ein und die Täter kommen ungestraft davon. Diese Probleme sorgten bei mir nach dem Lesen auf jeden Fall für viel Stoff zum Nachdenken. Die ganze Geschichte ist einfach nur richtig, richtig traurig. Ich denke gerade an alle, die dies durchmachen mussten oder müssen. Davon wird es leider bestimmt genug geben. Ich denke damit hat das Buch sein Ziel bei mir erreicht.

Das Ende lässt einen ratlos und unbefriedigt zurück. Ich kann mir bald nicht vorstellen, dass Emma so weiter leben kann. Es ist aber gleichzeitig so auch unheimlich realistisch und nimmt der Geschichte somit nicht die Authentizität. So beschreibt die Autorin im Nachwort auch ihre Entscheidung. Wäre auf einmal alles ganz schnell gegangen, wäre es nur wieder eine Geschichte in einem Buch gewesen. So aber, ist es eine offene Erzählung, die meiner Meinung nach noch für viele andere Frauen auf Erden stehen kann.

Fazit:

Dieses Buch erzählt eine ergreifende und sehr traurige Geschichte, die zum Nachdenken anregen soll und muss. Die Problematik wird gut aufgegriffen. Für mich stimmte der Handlungsverlauf nur manchmal nicht. Dadurch, dass ich mich nicht in Emma einfühlen konnte, hatte das Buch öfters Längen.

Liebe Grüße

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82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Rich

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.06.2018
ISBN 9783746099101
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Klappentext:
Vorbei ist es mit Richs Ära als verwöhntem Sohn, der von einer Party zur anderen zieht und das Leben auf Kosten seiner Eltern genießt. Das Ultimatum seines Vaters zwingt ihn dazu, die längst überfällige Nachfolge bei H. R. Scull, dem familieneigenen Imperium im Werbe- und Eventmanagementbereich, anzutreten. Richs einzige Bedingung: Er will sich seinen Assistenten selbst auswählen. Und natürlich ist dieser weiblich, unglaublich heiß, und sie ist verdammt gut in ihrem Job.

Jazemine nimmt ihre neue Arbeit sehr ernst. Vor allem deshalb, weil ihr Lebensgefährte Curtis sie in das Konkurrenzunternehmen eingeschleust hat. Sie soll an vertrauliche Kundendaten gelangen, mithilfe derer sie H. R. Scull endlich zu Fall bringen wollen. Doch was sie nicht bedacht hat, ist ihr unerwartetes Interesse an dem neuen Chef, obwohl Rich auf sie zunächst wie ein arroganter Pedant wirkt, der ihr das Leben nicht nur auf beruflicher Ebene zur Hölle macht. Bis sie hinter seine Fassade sieht und auch bei ihr die Mauern fallen ...

Schreibstil:Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Keine Längen, keine Logik- oder Rechtschreibfehler. Die Geschichte wird abwechselnd aus Richs und Jazemines Perspektive erzählt.

Die Charaktere:

Durch den Perspektivwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten, hat man die Möglichkeit sich in beide Charaktere sehr gut einzufinden. Rich kannte ich bereits aus dem vorangegangenen Band, der von Dirty handelt. Habe ich ihn dort als etwas kindisch empfunden, lernt man ihn hier sehr gut kennen und lieben. Klar, er ist zunächst ein typischer Aufreißer, aber nach und nach kommen auch andere Seiten ans Licht, die ihm mehr Tiefe verleihen.

Jazemine wird ziemlich schnell durch ihre Beziehung zu ihrem Ex charakterisiert und für mich war es dann nochmal spannend und neu, sie in Richs Gegenwart zu erleben. So kam für mich noch mal Wind in die Geschichte.

Auch Dirty und Thug werden wieder erwähnt. Hauptsächlich durch Richs Perspektive. Ich bin ja schon sehr auf Thug gespannt:)

Zur Geschichte allgemein:

Für mich war die Geschichte ziemlich standardmäßig aufgebaut, sodass man stets ungefähr wusste, was kommt. Überrascht hat mich da eher weniger. Trotzdem war es spannend genug, um ziemlich schnell gelesen zu werden und die Thematik und Idee der Geschichte fand ich sehr interessant und gut umgesetzt.

Fazit:

Für mich ein schönes Buch für Zwischendurch, in dem man sich wohl fühlt, weil man den Ablauf der Geschichte kennt. Zudem ein sexy Kerl und eine Hauptprotagonistin, die viel durchmachen muss.

Im Vergleich zu Dirty fand ich diesen Band noch besser, weil man Rich einfach noch etwas mehr kennen lernte, als Dirty zuvor. Ich warte jetzt gespannt auf den dritten Teil der von Thug handeln wird und mir am interessantesten scheint:)

Liebe Grüße

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145 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Crown of Lies

Pepper Winters , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306912
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Sie ist jung, sie ist reich, sie ist mächtig - doch sie lebt in einem goldenen Käfig und kennt keine Freiheit und keine Liebe

Drei Jahre 
zuvor brach Noelle Charlston aus ihrem goldenen Käfig aus, tanzte in New Yorks Straßen und verlor beinah ihr Leben. Bis ein unbekannter Fremder auftauchte und die reiche Kaufhauserbin rettete.

Drei Tage 
seit sie Penn Everett ihren Drink ins Gesicht schüttete und sich in seinen Armen wiederfand - seine verführerische Stimme im Ohr, die ihr ein unwiderstehliches Angebot machte.

Drei Stunden,
um ihn hassen zu lernen, da er so viele Dinge vor ihr verbirgt. Der geheimnisvolle Geschäftsmann kann unmöglich ihr Retter von damals sein - und doch fühlt sich jede Berührung unendlich vertraut an.

Drei Minuten, 
um ihm hoffnungslos zu verfallen. Und es gibt nichts, was Noelle mehr begehrt als diesen Mann.

Drei Sekunden, 
um mit seinen Lügen ihr Herz zu stehlen und ihr Hoffnung, Vertrauen und Liebe einzuflößen.

Drei Atemzüge, 
um sie mit der Wahrheit zu zerstören.

Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Das Buch las sich flüssig und hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen.

Zur Geschichte:

Die Geschichte wird aus Noelles, kurz Elles, Perspektive erzählt. Anfangs fing es sehr gut an. Ich war unheimlich begeistert und die Hoffnung, dass es nochmal wieder so gut wird, blieb die ganze Zeit. So war es wohl mit ein Grund, weswegen ich weitergelesen habe, obwohl es nach dem zweiten Zeitsprung stark abnahm.

Die Beschreibungen von Elles Welt in dem "goldenen Käfig" fand ich sehr gut. Ich konnte mich anfangs so sehr gut in sie einfühlen und sie war mir auf Anhieb sympathisch. Weiter fand ich die Szenen mit dem "Namenlosen" sehr schön. Ihre Gefühle waren für mich gut nachvollziehbar und auch noch die Gedanken danach, drei Jahre später. Die erste große Liebe vergisst man schließlich nicht so schnell. Vor allem dann nicht, wenn man so wenig andere Kerle kennen lernt, wie Elle. Nach und nach wurde es mir dann mit den Erinnerungen doch ein wenig zu viel. Ich hatte gedacht, sobald Penn auf der Spielfläche auftaucht, konzentriert sie sich auf ihn. Das geschieht allerdings nicht und so wurden ihre Gedankengänge für mich zunehmend wirrer. Immer wieder führen sie den Leser auf Irrwege.

Wenn wir schon bei Penn sind: Hier fehlte mir auch etwas Verständnis. Elle ist in ihren Entscheidungen nicht gerade konsequent und dies betraf auch Penn. Er war mir gleich unsympathisch und ich dachte eigentlich, damit wäre es jetzt gegessen gewesen. Allerdings springt Elle auf seine abweisende Haltung, seine Arroganz und sein gutes Aussehen an. Irgendwo konnte ich das noch verstehen. Das Verbotene wirkt auf jemanden so Unschuldigen wie Elle bestimmt nochmal eine besondere Anziehung aus. Andererseits ging es bald aber leider nur noch um Sex und ich konnte keinerlei Gründe finden, Penn andere Gefühle entgegen zu bringen. Woher Elle die nahm... keine Ahnung. Da geht es dann auch einfach zu viel hin und her. 

Danach wird es jedoch immer wieder nicht nachvollziehbar. Egal was Penn macht: Elle gibt nach, auch wenn es erst nicht so scheint. Da wurde ich als Leser wirklich sehr oft aus der Geschichte geworfen.

Trotzdem war es spannend, denn ich wollte wissen, ob in Penn noch mehr schlummert. Ich war da zwar nicht ganz bei Elles Gedanken, der Namenslose war für mich eigentlich schon längst Vergangenheit, aber er wurde zunehmend geheimnisvoller. Auch die Entwicklung der Beziehung zu ihrem Vater und Greg fand ich durchaus gelungen. 

Fazit:

Anfangs sehr begeistert, nahm meine Begeisterung mehr und mehr ab. Einzig die Spannung, die durchaus erhalten wurde, hat mich an dem Buch festhalten lassen. Der Cliffhänger am Ende hat die Geschichte jetzt sehr unbefriedigend werden lassen. Tatsächlich habe ich bis zuletzt gedacht, es löse sich noch irgendwie auf. Ich muss einfach wissen, wie es weiter geht. Und ganz vielleicht wird der nächste Band ja besser:)

3 von 5 Sterne von mir. 

Vielen Dank an den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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BAD PRINCE: Royales Spiel

J. S. Wonda
E-Buch Text: 297 Seiten
Erschienen bei null, 26.08.2018
ISBN B07GR7K7WT
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Dieses Buch benötigt eigentlich kein Vorwort, denn es ist ein fucking Märchen. Liebe, Hass, Drama, ein bisschen Regen, aber ein Märchen.

Glaube ich. Meistens jedenfalls."

(Bad Prince-Vorwort/Jane S. Wonda)

Auch, wenn es kein Muss für dieses Buch ist, habe ich die Vorläuferreihe "Dark Prince" schon gelesen und ich war so schon auf einiges eingestellt. Für diejenigen unter euch, die noch keines der Bücher gelesen hat, der sollte sich dieses Abenteuer meiner Meinung nach nicht entgehen lassen. Denn: Heißer, schmutziger, düsterer, geheimnisvoller habe ich wirklich noch nie gelesen. Also: Entweder es spricht euch an, oder auch nicht. Den Versuch den ersten Teil einer der Reihen zu lesen würde ich an eurer Stelle durchaus wagen;)

Klappentext:

Reich, privilegiert, gutaussehend und gelangweilt. Der britische Prinz Chester vertreibt sich seine freie Zeit mit ausschweifenden Partys, illegalen Autorennen und wechselt die berühmten Schönheiten an seiner Seite wie Maßanzüge. Er und Prinzessin Rosaline wissen, wie sie sich abseits der royalen Etikette und der Adleraugen der Queen amüsieren können. Doch dann verändert ein schicksalhaftes Ereignis alles und die Royals sind gezwungen, ihr ruchloses Leben aufzugeben – bis ihre adelige Cousine Violet in ihr Leben platzt und dieses auf den Kopf stellt. Wer ist sie wirklich? Sind ihre Geheimnisse gefährlicher, als es den Anschein erweckt? Oder ist alles nur ein Spiel?

Zum Schreibstil:

Wie oben bereits angedeutet, ist dieses Buch allein durch seinen Schreibstil ein Erlebnis. Jane S. Wonda schreibt wunderbar düster und geheimnisvoll. Dabei aber auf gar keinen Fall assozial, schließlich handelt es von einem Bad PRINCE:) Zu dem Eindruck beim Lesen tragen auch die vielen "kryptischen" Aussagen bei, die einen als Leser immer wieder vor allerlei Fragen stellen und die Spannung fast überreizen. Das liegt zum Teil wohl auch daran, dass die Autorin viele Metaphern und Vergleiche nutzt, die sich jedoch wunderbar in die Geschichte und den Schreibstil einfügen.

Zu den Charakteren:

In dem Buch haben wir es mit vielen undurchsichtigen Charakteren zu tun, weshalb es durchweg spannend bleibt. Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive von Paige. Diese war mir im ersten Moment sofort sympathisch, weil man sich einfach gut in sie einfühlen konnte. Oftmals steht man genauso ratlos dar wie sie. Eine Tatsache, an die man sich bei Büchern der Autorin einfach gewöhnen muss und ich liebe es:) Durch sie erlebt man die royale Welt aus einer anderen Sicht und kann dem Feeling, das Chester und die anderen umgibt, nicht entgehen.

Neben Paige/Violet ist da Chester, den man bald von verschiedenen Seiten kennen lernt, was ihn für mich sehr interessant gemacht hat. An seiner Seite ist stehts Rosalie, die wirklich vielschichtig zu sein scheint und eine gehörige Portion Drama mit in die Geschichte bringt. Ich bin noch sehr gespannt auf sie, denn man weiß, dass hinter ihrem Verhalten wohl mehr stecken muss.

Auch Alex aus der Dark Prince-Reihe wird hier erwähnt. Obwohl er nur eine Nebenfigur ist, wirkte er auf mich sehr authentisch und es wird auch nichts gespoilert. Er ist einfach Alec, wie er leibt und lebt:)

Zu der Geschichte allgemein;

Spannung, Drama, authentische Charaktere, genialer Schreibstil, was kann die Geschichte da jetzt noch falsch machen?

Tatsächlich bin ich von Jane S. Wonda lange Geschichten gewöhnt, die nicht langweilig werden, obwohl sie doch immer weiter gehen. Hier ist es ebenfalls so. Mit Paige zusammen stecken wir in einer mir vollkommen unbekannten Welt, die immer größer und größer wird. Paige hat nachvollziehbare Probleme, die man stets im Hinterkopf behält, wenn sie ein rasantes Gespräch mit Chester führt. Dazu dann noch, dass man, kaum das sich eine große Sache, ein großes Geheimnis lüftet, einem das nächste vor die Füße geworfen wird und man völlig aufgelöst zurückgelassen wird. Ich kann es kaum abwarten den nächsten Band zu lesen.

Obwohl die Welt so royal wie möglich ist, bleibt man durch Paige jedoch immer auf dem dem Grund der Tatsachen und auch die Royals haben schließlich ihre Probleme und Grundsätze, ihre Vergangenheit und Zukunft, mit der sie zu kämpfen haben. So wirkte alles auf mich authentisch und nachvollziehbar. Keineswegs zu abgehoben, obwohl Chester wohl kein normaler Prinz ist und Alec schon gar nicht. Chester bleibt dabei fein Hauptperson. Man merkt als Leser einfach, welche Faszination er ausstrahlt und wie Paige von dieser angezogen wird. So bleibt Alec eher nebensächlich, was sehr gut ist. (Ich sag nur: Lest Dark Prince, wenn ihr mehr von ihm erfahren wollt).

Fazit:

Mir hat das Buch rundum gefallen. Ich mag den Schreibstil, die Charaktere, die vielen ratlosen Momente, die die Spannung steigen lassen und die Charaktere so undurchschaubar machen. Dieses Buch konnte ich fast nicht aus der Hand legen, denn neben allgemeiner Spannung, sprühen viele Funken und da gibt es ja noch so eine gewisse andere Spannung...:) Gelungener Auftakt! Ich muss unbedingt weiterlesen:) Macht euch auf was gefasst!

5 von 5 Sterne von mir!

Liebe Grüße

 

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300 Bibliotheken, 29 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

Von diesem Buch habe ich schon lange gehört, lange vieles gesehen und es somit schon lange vorher entdeckt, bevor ich es lesen durfte. Es ist der erste Titel, der unter dem neuen Label vom Rowohlt-Verlag Kyss erschienen ist. Ehrlich gesagt gehe ich an Bücher, die vorher schon so gepusht werden, sehr vorsichtig ran. Ich bleibe skeptisch, bin aber natürlich gespannt darauf mir meine eigene Meinung bilden zu können. Dazu machte mich aber auch der Klappentext sehr neugierig. Ich hatte vorher noch nie von einem Tierarzt gelesen. Aber warum nicht?

Klappentext:

Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …

Zum Schreibstil:

Dieser hat mir sehr gut gefallen. Es ist locker, leicht und flüssig geschrieben, sodass man super in die Geschichte rein kommt und nicht mehr raus möchte. Dazu war der Schreibstil sehr herzlich und warm. Ich bin mir sicher, dass er seinen Teil zu der schönen Atmosphäre und dem Feeling beigetragen hat, das dieses Buch begleitet.

Zu den Charakteren:

Ich war wirklich hin und weg. Von allen und gleich von der ersten Seite an:) Man lernt alle Charaktere ziemlich gut kennen, erfährt ihre Stärken, ihre Schwächen und damit haben die wichtigsten Charaktere auch gleich viel Tiefe. Man schließt sie alle schnell in sein Herz.

In Avery konnte ich mich sofort hineinversetzen. Ihre Vergangenheit wurde gut in die Geschichte eingebaut und man fühlt sowohl mit ihr als Frau, die einfach nur jemanden an ihrer Seite sucht, wie auch mit ihr als Haileys Mutter. Das kleine Mädchen ist wirklich der Lichtblick der Geschichte, der mich immer wieder zum Lächeln gebracht hat.

Dazu kommt Cade, der so sympathisch, wie heiß ist. Durch die Perspektivwechsel sieht man Avery immer wieder aus seiner Sicht und fühlt richtig mit ihm. Das Hin und Her der Geschichte fand ich so auch nicht nervig, sondern durchaus berechtigt. Den Grund findet man bei Avery und es wird so erzählt, dass man als Leser keine Probleme hat es nachzuvollziehen.

Die anderen Charaktere sind so verschieden, wie wunderbar. Drake, der mich unheimlich neugierig macht, grimmig ist und doch so nett, Fynn, der taub ist und ein Spaßvogel zu sein scheint, das "Drachentrio" und die Pfleger Brent und Gabby. Ich hatte keinerlei Probleme damit sie auseinander zu halten, denn jeder einzelne steht für sich und machte die Geschichte für mich sehr bunt. 

Zur Geschichte allgemein:

Auf jeder Seite hatte ich das Gefühl in eine wundervolle Familie aufgenommen zu werden. Redwood wird so schön beschrieben, dass ich sofort hinziehen wollen würde. Man spürt die Gemeinschaft dort und die Tweeds sorgen immer wieder für Aufregung. 

Auch wenn die Liebesbeziehung nur zart war und langsam in Gang kam, war die ganze Zeit eine gewisse Spannung da. Sie hält sich aber in Grenzen. Es ist und bleibt einfach eine Liebesgeschichte, bei der es den Charakteren um weit mehr geht, als nur die körperliche Anziehung. 

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Herzenswärme, die es versprüht ist einfach wunderschön. Die Charaktere sind einzigartig und man lernt sie super schnell lieben. Die Liebesgeschichte war für mich sehr nachvollziehbar und hatte Tiefgang. Redwood ist eine Stadt zum Verlieben, zwei Tierärzte sind noch frei... Also hin da!

Liebe Grüße

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40 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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BeastSoul

Juliana Fabula
Flexibler Einband: 456 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.07.2018
ISBN 9783743107984
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf dieses Buch wird man durch das Cover aufmerksam, oder? In ihm steckt aber noch mehr:)

Klappentext:

Märchen enthalten einen Funken Wahrheit.

Finya hat nie damit gerechnet, eines Tages in einem dieser fantastischen und magischen Abenteuer zu landen, die sie bisher nur aus ihren Büchern kennt. Von einem Moment auf den anderen wird ihre Welt völlig auf den Kopf gestellt.

Träume werden zur Realität.

In Arcanus, der Akademie für Beasttamer, lernt sie nicht nur, ihre elementaren Kräfte zu kontrollieren, sondern auch ihr Beast kennen. Und Leonèl ist wahrlich das Biest in Person.

Legenden werden neu geschrieben.

Doch der Schein des Sternenlichts birgt ebenso Finsternis. Dunkle Schatten machen Jagd auf sie, Freunde und Feinde werden zu Bestien und nur die Sterne können ihr den rechten Weg weisen. 

Willkommen in Nebula Astérì.

Cover:

Das Cover hat mich sofort gelockt. Es ist einfach wunderschön und ,wie ich nun im Nachhinein weiß, passt es auch super zur Geschichte. Auf jeden Fall ein Hingucker für´s Regal!

Schreibstil:

An den Schreibstil musste ich mich erst ein bisschen gewöhnen. Er ist sehr locker und auch fast durchgehend flüssig, allerdings hätten gerade anfangs meines Erachtens nach ruhig ein paar Sätze gestrichen werden können. Neben Wiederholungen waren da auch einige, die etwas phrasisch wirkten und nicht nötig gewesen wären. Ich bin da ja eher eine Verfechterin des Beschreibens und der Leser zieht dann selbst die Schlüsse daraus. Nach und nach wurde es aber besser und es hat mich immer weniger gestört. Man kann es trotzdem sehr gut lesen. Das Magische der Welt kommt durch viele Beschreibungen auf jeden Fall gut zur Geltung. 

 

Charaktere:

Das Buch ist fast durchgehend aus Finyas Perspektive geschrieben. So müssen wir Leser damit klar kommen, dass sie noch etwas unerfahren ist, was neue Freundschaften, die Liebe und vor allem diese neue Welt angeht. Öfters mal war sie mir ein ganz bisschen zu naiv, aber ich konnte es entschuldigen, weil sie gleichzeitig so erfrischend jugendlich beschrieben wurde, dass es einfach zu ihr passte. Sowieso war sie mir sehr sympathisch, weil doch alles sehr echt erschien und ich sie als unheimlich treue und umsichtige Persönlichkeit kennengelernt habe. Ihr erster Gedanke gilt stets ihren Freunden und das ihr liebstes Hobby lesen ist, hebt sie schon mal auf eine tolle Ebene;)

Bei Leonèl war vom ersten Augenblick klar, dass er der Bad Boy in der Geschichte sein wird. Unnahbar, teilweise verletzend, arrogant. Ich muss zugeben, dass ich ihn deshalb am Anfang nicht wirklich leiden konnte. Nach und nach hat er jedoch etwas unter seine Fassade blicken lassen und auf einmal war er einer der spannendsten Inhalte der Geschichte. Seine Vergangenheit ist ebenso geheimnisvoll, wie viele seiner Aussagen. Ich hätte mir oft für ihn gewünscht, dass Finya vielleicht auch in Bezug auf ihn forscher und aufmerksamer wird. Durch ihre Freunde hat sie da schon viel Stärke erlangt. Allerdings traut sie sich noch nicht so ganz an Leonèl heran und so bin ich gespannt, was wir in den nächsten Teilen noch über ihn erfahren werden. 

Ziemlich schnell bildet sich eine kleine Gruppe. Freunde, die sich um Finya scharen und die sie durch ihre Abenteuer begleiten. Alle habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Jeder hat eine Persönlichkeit erhalten und man merkte, wie liebenswert sie waren, sodass Finyas Verhalten ihnen gegenüber mehr als nachvollziehbar waren. Für mich dienten sie aber hauptsächlich dem Aspekt "Freundschaft", den das Buch sozusagen aufgreift. Ein paar mehr Informationen über ihr Leben, ihre Vergangenheit, hätten sie vielleicht noch zu mehr gemacht. Das kann aber ja noch kommen. Es hat mich so nicht gestört.

Zur Geschichte:

Die Geschichte liefert einen durchweg spannenden Handlungsverlauf. In diesem Kontext fand ich besonders die Antagonisten Isaac und Scarlett sehr gelungen. Sie wirkten auf mich echt böse und stellten eine Bedrohung dar, mit der ich in Bezug auf die jugendliche Finya gar nicht gerechnet hätte. Neben ihren Motiven bin ich außerdem unheimlich neugierig, was es mit der Beziehung zwischen den beiden auf sich hat.

Nebula Asteri war für mich so ganz gut beschrieben. Ich fühlte mich wirklich, als liefe ich dort durch die Gänge oder könnte dann gleich durch meinen Spiegel treten. Die Idee der Geschichte war echt interessant und lieferte immer wieder Überraschungen, die die Spannung hochtrieben. Dazu natürlich Leonèls undurchschaubares Verhalten:) Was mir etwas zu wenig war, war der Alltag und quasi die Grundsätze der Welt. So waren die Abenteuer zwar spannend und da, allerdings habe ich bis zuletzt nicht verstanden, was sie überhaupt im Unterricht gelernt haben und besonders das Training ihrer Kräfte war mir zu wenig. Am Ende hatte ich nochmal die Hoffnung, dass sich im Kontext der Partnerbeziehung noch einiges aufklären würde, allerdings habe ich ebenfalls bis jetzt noch nicht ganz verstanden was die Partnerschaft im Kampf ausmacht. Mehr schreibe ich dazu jetzt mal nicht. Ich will ja nicht spoilern:)

Positiv fand ich wieder die Entwicklung der Beziehung zwischen Leonél und Finya. Das diese nicht von einem Tag auf den anderen mehr als gut wird, war nur realistisch und hat der Geschichte viel gegeben. Es war gut mit den Charakteren der beiden abgestimmt und ich bin wirklich gespannt, was da jetzt noch kommt. Zu erwähnen ist dann hier wohl auch das Thema Liebe, dass Finya ganz jugendlich unschuldig angeht. Auch das passt so super in die Geschichte.

Fazit:

Für mich hatte das Buch hier und da einige Schwachstellen, allerdings fand ich die Idee an sich sehr gut und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich denke da kann noch viel mehr draus werden. Für ein Debut-Roman auf jeden Fall ein Kracher:)

Liebe Grüße

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209 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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VIP-Reihe / Idol – Gib mir die Welt

Kristen Callihan , Anika Klüver
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306967
Genre: Liebesromane

Rezension:

Von diesem Buch hatte ich vorher schon jede Menge gehört. Es hat mich allerdings etwas gewundert, dass man irgendwie keine eindeutig positive oder negative Meinung dazu heraushören konnte. Also habe ich mir jetzt mal selbst eine gebildet:)

Klappentext:

Er ist ein Rockstar. Die Welt liegt ihm zu Füßen. Doch er will nur sie. Ruhig, unaufgeregt, zurückgezogen - so würde Libby Bell ihr Leben beschreiben. Doch das ändert sich, als sie eines Morgens einen fremden Typ in ihrem Vorgarten findet. Killian ist sexy und charmant - und ihr neuer Nachbar. Obwohl Libby sich nach dem Tod ihrer Eltern geschworen hat, niemanden mehr an sich heranzulassen, berührt Killian ihr Herz auf eine ganz besondere Art und Weise. Was Libby nicht weiß: Sie ist drauf und dran, sich in niemand anders als Killian James zu verlieben - Leadsänger und Gitarrist der erfolgreichsten Rockband der Welt ...

Zum Schreibstil:

Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist dem Genre entsprechend. Die Geschichte wird abwechselnd aus Libbys und Killians Perspektive erzählt.

Zu den Charakteren:

Beide Charaktere lernt man recht gut kennen. Libbys Vergangenheit beeinflusst bis heute ihre Gegenwart und wird so oft Gegenstand der Geschichte. Genau wie Killian liebt sie die Musik und so werden diese beiden Charaktere sehr gut miteinander verbunden und das über die ganze Geschichte hinweg. Da sie aber doch unterschiedlich sind, blickt man als Leser aus zwei verschiedenen Perspektiven auf das Musikgeschäft.

Die Nebencharaktere waren ebenso wie die Hauptprotagonisten gut beschrieben und zu Personen gemacht. Das Drogenthema zeiht sich durch die Geschichte. Ein Thema, dass bei Musikern wohl aktuell bleiben wird. So fand ich es gut, dass es hier ebenfalls aufgenommen wurde. Durch die Beschreibungen bin ich schon sehr gespannt auf die Geschichten der anderen Bandmitglieder.

Zu der Geschichte:

Im ersten Drittel des Buches kann man sich kaum vorstellen, dass es noch um das harte Musikgeschäft gehen wird. Die beiden verbringen eine süße Zeit miteinander und ich fand, dass viel Gefühl aufkam. So wird die Liebesgeschichte gut eingeleitet und findet seinen Raum. Später wäre es wohl nicht mehr möglich gewesen.

Besonders gut fand ich, dass auch die weibliche Hauptperson hier mal Musikerin ist und es tatsächlich ausprobiert ebenfalls ins Geschäft einzutreten. So wird das Verständnis für den Leser und bestimmt auch zwischen den Charakteren größer. Positiv ebenfalls in diesem Kontext zu erwähnen ist, dass die Welt der beiden sich nicht einfach komplett verändert, als Killian wieder in seinen Alltag findet. Libby bleibt bei ihren Wurzeln und Beide merken, dass es für sie keine Zukunft hat, abzuheben.

Durch die Einbindung verschiedener Nebenthemen, die die Charaktere aber die ganze Geschichte über beschäftigen, bekommt die Geschichte viel Tiefgang und die Charaktere die Möglichkeit sich zu entwickeln.

Vom Gefühl her hätte die Geschichte aber doch noch ein bisschen mehr Länge gebrauchen können. Vielleicht habe ich diesen Eindruck auch nur, weil das erste Drittel relativ lang war im Vergleich zum Rest der Geschichte. Jedenfalls war die Geschichte für mich so am Anfang schon ziemlich gelaufen und die Spannung kam dann dadurch, dass man als Leser nicht wusste, wie es jetzt mit Killian als Rockstar weitergeht. Zudem ist die Idee für mich nicht ganz neu. Zwar muss man der Geschichte zugute halten, dass das Detail mit der musikmachenden Freundin neu ist, alles andere war für mich jedoch recht typisch.

Fazit:

Mir hat das Buch im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Es ließ sich leicht lesen und schnell lesen und der Inhalt war interessant und gefühlvoll. Allerdings war es für mich kein Highlight. Vielmehr ein schönes Buch für Zwischendurch. Ein typisches New Adult-Buch würde ich sagen. Ich würde aber auf jeden Fall die nächsten Teile lesen wollen, denn die anderen Bandmitglieder erschienen mir auch sehr interessant.


Liebe Grüße


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60 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Liebe und Verderben

Kristin Hannah , Gabriele Weber-Jarić
Fester Einband: 591 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 14.09.2018
ISBN 9783352009136
Genre: Romane

Rezension:

Zum Inhalt:

Leni ist das viele Umziehen inzwischen gewöhnt. Ihre Eltern leben ein unkonventionelles Leben. Als ihr Vater jedoch ein Haus in Alaska erbt, ändert sich das Leben der zwölfjährigen schlagartig. In der Wildnis geht es ums Überleben und im Winter kommt die Dunkelheit, die droht ihren Vater zu verschlucken…

Zum Schreibstil:

Ab der ersten Seite war ich gefangen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Fest steht aber, dass die Geschichte, erzählt aus Lenis Perspektive, unheimlich beschreibend und interessiert wird. Das ganze Buch ließ sich flüssig und leicht lesen. Ich habe nach dem Lesen das Gefühl, ich kenne Alaska:)

Zu den Charakteren:

Mit wenigen Worten schafft die Autorin es die Charaktere für den Leser fassbar zu machen. Alle bekommen ihre Persönlichkeit. Man hat das Gefühl man bewege sich wirklich unter Leuten, wenn Leni erzählt.

Leni selbst fand ich sehr interessant. Durch einige Zeitsprünge bekommt man ihre Entwicklung mit, die sich aufgrund der Umstände anders verhält, als man es erwarten könnte. Sie ist nicht das naive Dummchen, das die Geschichte voran treiben soll, stattdessen hinterfragt sie, glaubt sie, weil sie die meiste Zeit hauptsächlich noch Kind ist und ihre Eltern nunmal ihre Eltern.

Als ich einer Freundin von der Geschichte erzählte, erklärte sie die Geschehnisse um den Vater für verrückt. Ich denke, dass kann man durchaus so sehen. Im Verlauf des Buches jedoch, wird das Verhalten des Vaters zu einem Zustand, den auch alle anderen Charaktere anzweifeln. So wirkt es sehr realistisch und ich könnte mir Leni und ihrer Mutter mitfühlen. Sich in den Vater hineinzuversetzen war eine besondere Herausforderung. Durch die Entwicklung seines Verhaltens allerdings nicht unmöglich.

Die Nebenprotagonisten will ich eigentlich gar nicht wirklich so nennen. Sie alle sind herzlich belebt.

Zur Geschichte allgemein:

Es beginnt mit der zwölfjährigen Leni, die im Laufe des Buches immer älter wird. Die Wildnis und ihre Erfahrungen werden in dieser Zeit so lebendig beschrieben, dass es sich anfühlt als wäre man dort. Durch die Geschehnisse um den Vater bleibt es durchweg spannend und auch die Liebesgeschichte zwischen Matthew und Leni trägt zur Geschichte bei. Mit viel Tiefe und Gefühl wird eindrucksvoll erzählt.

Das Ende war für mich genauso passend zum Buch. Es hat die Authentizität der Geschichte bewahrt und ließ mich zufrieden zurück, obwohl ich dieses Buch wahnsinnig gerne gelesen habe.

Fazit:

Ein Buch, das für mich auf allen Ebenen überzeugt hat. Alaska wird zum Zuhause und Leni macht einem bewusst, welche Wege das Leben manchmal gehen kann. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und werde mich demnächst an die anderen Bücher der Autorin wagen.

Dieses Buch ist wirklich jedem zu empfehlen:)

Liebe Grüße

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Ein Erbe zum Verlieben

Nadine Stenglein
E-Buch Text: 287 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 03.08.2018
ISBN 9783962151959
Genre: Liebesromane

Rezension:

Auf dieses Buch bin ich durch den, meinem Empfinden nach, kuriosen Klappentext aufmerksam geworden. Dazu natürlich auch, weil ich schon die Serie "Bachelorette" aus dem Fernsehen kannte. Gelesen hatte ich aber noch kein Buch, das die Idee aufnimmt. 

Klappentext:

Das Leben der jungen Lehrerin Anna Nash steht von einem Tag auf den anderen Kopf: Ihre Großmutter Rose vermacht ihr ein Erbe, das es in sich hat. Nicht nur eine gigantische Villa wartet auf sie, sondern auch die Aufgabe, dort mit zehn äußerst attraktiven Männern zu wohnen. Dates und Wagnisse stehen auf dem Programm, und erst, wenn Anna ihren Traummann gefunden hat, soll das Erbe voll und ganz ihr gehören.
Gar nicht mal so einfach, wenn der Ex-Mann alles daran setzt, Anna zu schikanieren – und zudem Kollege George permanent ihren Weg kreuzt. Die schrägste, verrückteste und leidenschaftlichste Zeit ihres Lebens beginnt … und Anna muss sich entscheiden, wem ihr Herz gehört.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.

Charaktere:

Anna ist zunächst das graue Mauerblümchen und man hört nur davon, dass sie früher ganz anders war. Nach und nach vollzieht sich eine Veränderung, die es mich hat glauben lassen. Sie musste einfach wahnsinnig viel mitmachen. Dadurch, dass dem Leser dies immer wieder gut erklärt wird, sind Annas Handlungen nachvollziehbar und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Obwohl noch so viele andere Kerle in dem Roman eine Rolle spielen, ich war da zu Anfang sehr skeptisch, ob das funktionieren kann, hat die Autorin es geschafft, jedem einen eigenen Charakter zu verleihen. So musste man sich ganz zu Anfang vielleicht noch ein bisschen orientieren, aber das musste auch Anna. Nach und nach konnte ich sie aber immer sehr gut einordnen und dadurch auch besser einschätzen. Was Anna ihnen gegenüber denkt, lässt sie den Leser oftmals nur durch Ausflüchte oder vage Andeutungen wissen. So entstand viel Spannung. Auch Robert, den Ex, konnte ich gut "nicht mögen":) Durch seine Handlungen und die Beschreibungen wurde es für mich als Leser nachvollziehbar, weshalb Anna ihn nicht ausstehen kann. 

Zu der Geschichte allgemein:

Anfangs war ich etwas skeptisch. Das Buch schmeißt einen doch recht schnell in die etwas kuriose Idee der Großmutter. Das klang dann für mich zunächst alles doch sehr abgehoben, aber es machte mich auch neugierig. Zudem zogen sich für mich die ersten zwanzig Prozent des Buches ein bisschen, weil es dort hauptsächlich um Anna und ihr mangelndes Selbstbewusstsein ging. Das war vielleicht einen Ticken zu lang. Danach aber wurde es von Seite zu Seite spannender und auch tiefgehender. Genau wie Anna lernte man die Kerle in der Villa lieben und es fiel mir überaus schwer mich da auf einen festzulegen. Dieses Gefühl war für die Geschichte aber sehr förderlich, wie ich finde. Schließlich musste auch Anna dadurch. Zu der Haupthandlung kamen viele liebevolle Details, lustige Szenen und unerwartete Wendungen. Besonders schön fand ich, dass das Geschehen in der Villa nicht isoliert wurde. Stattdessen ging Annas Alltag weiter, die Jungs hat sie dort mit eingeflochten und auch die Sorgen wurden nicht einfach weggeschoben. So wirkte es sehr realistisch und echt und das Ende bildete dazu dann den krönenden Abschluss. 

Fazit:

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Das Ende fand ich super für die Geschichte und die Entwicklung von Anna wurde wirklich super nachvollziehbar beschrieben. Den Stern Abzug gibt es aber leider, weil es sich anfangs doch etwas zog. 

Liebe Grüße

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Love me lordly

Katie Weber
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 20.07.2018
ISBN 9783752860450
Genre: Romane

Rezension:

Zum Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich flüssig zu lesen und passend für die Geschichte. Mich hat nichts gestört. Längen gab es auch nicht.

Zu den Charakteren:

Alice und Kian gaben für mich ein echt schönes Protagonistenpaar ab. Gerade Alice hat mir sehr gut gefallen, weil sie das ganze Buch über sich selbst treu geblieben ist und für ihre Werte einstand. So wirkte sie auf mich dem Leser gegenüber sehr ehrlich und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Hier und da hätte ihre Vergangenheit vielleicht noch zu mehr Gefühlen führen können, aber grundsätzlich war diese Zeit durch einige Handlungen in die Geschichte eingebaut. Kian war sehr interessant, weil er immer wieder versucht hat so zu sein, wie er dachte, dass er es ist. Tatsächlich aber durchschaut Alice ihn sehr schnell und durch ihre Perspektive löst sich sein Verhalten sehr schnell für den Leser auf.

Nicht so gut gefallen hat mir allerdings, dass sowohl Kian als vor allem auch den Nebencharakteren sehr schnell Eigenschaften zugeschrieben wurden. Die Erhaltung dieser wirkte auf mich dann immer schnell gekünselt. So galt Kian als einer, der immer ziemlich ruppig mit allen umspringt und zudem alles haben will. Ersteres löst sich durch Alice aber wahnsinnig schnell auf und letzteres hat sich mir gar nicht gezeigt. Da wäre es vielleicht gut gewesen, wenn dazu eine passende Szene eingesetzt worden wäre. Bei den Nebencharakteren war die Beschreibung dafür sehr oberflächig und zu vereinfacht. Gray und West konnte ich so zum Beispiel im Gespräch kaum auseinander halten, weil sie keine tieferen Eigenschaften bekamen. Da könnte noch gefeilt werden meiner Meinung nach.

Zu der Geschichte allgemein:

Die Idee der Geschichte fand ich ganz gut und es hat sich dann auch flott und flüssig durchlesen lassen. Eine gewisse Spannung war vorhanden und man hat wirklich schön die Wandlung der beiden Charaktere in Bezug auf den jeweils anderen gespürt. Allerdings hatte die Background-Story, als die Bedrohung durch den Vater, für mich nicht genug Anknüpfungspunkte an die eigentliche Geschichte. Eher erschien es mir, als wäre das immer mal wieder eingefügt worden, um den Kniff am Ende hinzubekommen. Bei 75% der Geschichte hat es mich nicht wirklich gestört, allerdings merkte man dann am Ende wie unausgefeilt die Idee war. Die Konfrontation mit dem Vater und auch Alice sagenhafte Idee fand ich dann zu wenig tiefgreifend und auch einfach zu kurz gehalten. Daneben gab es fernab von Alice und Kians Geschichte auch bei Szenen mit den Nebencharakteren einige Lücken. Ich als Leser habe an diesen Stellen eigentlich immer eine Art Auflösung durch die Protagonisten erwartet. Entweder anhand einer Szene oder auch nur eines Gedankens. Leider verlief das oft  ins Leere und die Geschichte ging einfach weiter.

Fazit:

Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam, gut zu lesen und von der Idee her ganz gut. Ein schönes Buch für Zwischendurch. Ich werde die nächsten Teile auf jeden Fall lesen:)

4 von 5 Sterne von mir.

Liebe Grüße

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248 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Wie die Erde um die Sonne

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736305700
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie die Erde um die Sonne Kennt ihr das, wenn ein Buch nach dem Ende noch lange in euch nachklingt? Ihr euch geradezu in Gedanken verliert und das Leben einmal mehr von einer ganz anderen Seite seht? Das passiert bei mir, wenn ich ein Buch von Brittainy C. Cherry lese. Weil ihre Gedchichten berühren und so wahnsinnig emotional sind, dass eine Trännen und Lächeln miteinander einher gehen. Weil man einen Cherry-Roman einfach vorher schon gelesen haben muss, um zu wissen, was einen erwartet, könnt ihr mit dem Klappentext nicht nicht viel anfangen. Für alle anderen und die, die dich bedingungslos auf dieses Buch einlassen wollen, aber trotzdem der Klappentext: Graham und Lucy könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist voller Emotionen, er eiskalt. Sie hat Träume, während er versucht seinen Albträumen zu entkommen. Und doch sind sie miteinander verbunden. Trotzdem wird es immer nur sie beide füreinander geben. Zusammen werden sie sich ineinander verlieren. Gemeinsam werden sie fallen, auch wenn nichts als der Abgrund auf sie warten wird. Zum Cover und zum Titel: Das Cover ist Recht einfach gehalten. Das Model, das man sieht wirkt jedoch stark und gleichzeitig völlig zerschlagen. Für mich erzählt allein das Cover eine Geschichte von einem Mann, der äußerlich stark ist, innerlich aber einen Kampf austrägt, den er nicht alleine gewinnen kann. Der Titel dazu verleiht dem Ganzen noch mehr Bedeutung. Er zeigt für mich von etwas Weltbewegendem, etwas dem man sich komplett hingeben muss. Zum Schreibstil: Brittainy C. Cherry ist einige von wenigen Autoren von denen ich schon etwas gelesen habe, die in ihre Worte unheimlich viel Gefühl, einfließen lässt. So gut wie auf jeder Seite dieses Buches findet man ein Zitat, dessen Bedeutung auch noch unabhängig vom Buch besonders ist. Mit Vergleichen, einer wunderschönen Ausdrucksweise und vielen wahren Worten, hat sie es auch in diesem Buch wieder geschafft, mich zu verzaubern. Zu den Charakteren: Lucy wird immer wieder als die Frau beschrieben, die alles fühlt. Die fast schon zu viel fühlt. Graham dagegen hat all seine Gefühle erkalten lassen. So sind die beiden Protagonisten eigentlich wie Tag und Nacht und doch verbindet die beiden eine Frage, die ich mir als Leser Stelle? Wann wird es so weit sein, dass sie durch ihre Gefühle oder eben nicht existenten Gefühlen an einen Punkt kommen, an dem es nicht weiter geht? An dem alles über ihnen zusammenbricht. Graham ist da besonders interessant und so baut sich auch innerhalb der Geschichte viel Spannung auf. Ich als Leserin habe zusammen mit Lucy immer wieder um seine Seele gebangt und wurde so völlig in das Geschehen hinein gezogen. Lucy dagegen hat in mir den Wunsch geweckt, auch so zu sein wie sie. Natürlich macht auch sie Fehler, aber ihr Charakter ist so rein (so beschreibt Graham sie und ein bessere Wort gibt es wahrscheinlich auch nicht) und präsent. Zudem hat die Autorin ihr viele viele Details geschenkt über die ich mich wirklich sehr gefreut habe, weil sie das Buch nebenbei ein bisschen auflockern. Ich sag nur: Lucy die Hippiebraut:) Zur Geschichte: Die Idee hinter der Geschichte war originell und interessant. Alles, was sie mir hätte vermiesen können, weil es entweder typisch nervig oder ins Klischee gefallen wäre, wurde einfach weggelassen. So ist eine Geschichte entstanden, die von vielen wunderbaren Momenten nur so übersprüht und trotzdem bleibt sie sehr echt. Hebt nicht zu sehr ab, um sich von der Realität abzuspalten. Stattdessen könnte es vielmehr genauso geschehen sein. Ich bin ein Fan davon, wenn ab einem bestimmten Punkt Verttauen zwischen den Protagonist en herrscht und Probleme aufgrund anderer Ereignisse auftauchen als mangelndem Vertrauen. So war es auch hier. Die Wandlung der Protagonisten fand ich sehr schön beschrieben, auch wenn Graham meinem Empfinden nach ruhig noch ein bisschen länger etwas Kühler hätte sein können. Aber da kann auch der Schein trügen, denn die Geschichte macht einige Zeitsprünge. Beim Lesen habe ich dann manchmal einen kurzen Moment gestutzt, da sie oft überraschend kamen, aber im Nachhinein bin ich froh, dass die Autorin es so gelöst hat. Fest steht nämlich, dass die Geschichte wohl viel Realität eingebüßt hätte, wenn alles so schnell gegangen wäre. Wären immer wieder Zeitsprünge à la "drei Monate später" aufgetaucht, hätte das meiner Meinung nicht nur den Erzählfluss gestört, sondern es wäre auch noch viel mehr das Gefühl entstanden, man habe etwas verpasst. So war ich damit sehr zufrieden. Fazit: Ich glaube die Geschichte kann einem vieler lehren. So zum Beispiel, dass Liebe nicht vom Blut abhängig ist, sondern davon, an wen du bereit bist einen Teil deines Herzens zu schenken und derjenige dir einen Teil seines Herzens zurück gibt. Diese Verbindung hält dann an. Der Schreibstil der Autorin hat mich wieder Mal verzaubert. Ich könnte vollkommen in die Geschichte eintauchen und Lucy und Graham sind zwei Protagonisten, die solchekne Geschichte, und keine andere, verdient haben. Ich habe mitgebangt, mitgelacht und mitgeweint. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich von der Autorin gelesen habe. 5 von 5 Sterne von mir. Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar! Liebe Grüße

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Hate me, Kiss me, Love me

Tracy Kae , Vinya Moore
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 08.05.2018
ISBN 9783947288595
Genre: Liebesromane

Rezension:

Auf dieses Buch war ich echt gespannt. Als erstes einmal hatte ich vorher noch nie von dem Verlag gehört und von den Autorinnen noch schon gar nicht. Genug Grund für mich, das Buch lesen zu wollen:) Dazu kam aber natürlich noch, dass der Klappentext echt gut klang. Von einer verbotenen Liebesgeschichte liest man doch immer gerne oder?
So ganz hat es dann aber irgendwie nicht meinen Erwartungen entsprochen... 
Der Klappentext:
»Wir sollten das nicht tun …«
Wenn June schreibt, ist ihre Welt in Ordnung und die Worte fließen nur so aus ihren Fingern. Doch ihr Wunsch, Autorin zu werden und mit ihren Geschichten endlich an die Öffentlichkeit zu gehen, scheitert immer wieder an ihren Selbstzweifeln.
Als sie Derek, den Freund ihrer Mutter, kennenlernt, scheint ihr Traum jedoch auf einmal in greifbare Nähe zu rücken. Auch wenn sie für den Literaturagenten anfänglich nur Abneigung empfindet, sieht sie eine Chance. Eine Chance, die zu zerbrechen droht, als sie eine verhängnisvolle Nacht mit ihm verbringt und auf einmal Gefühle im Spiel sind.
Derek und June stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Gemeinsam oder nicht?
 Zum Cover:
Das Cover finde ich ganz schön. Gerade von der Titelposition her ist es mal was anderes. Es passt zur Geschichte:)
Zum Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich flüssig und leicht zu lesen. Die Spannung wurde gut aufrecht erhalten. So empfand ich ihn also als sehr schön, allerdings ging alles immer sehr schnell. Bei mehreren habe ich schon gelesen, dass das bei einigen auf Wohlwollen stößt, für mich allerdings war es oft zu schnell. Dabei kamen einige Teile einfach zu kurz.
 Zu den Charakteren:
Erst fängt es noch gut an. Man lernt alle kennen und kann sich so ungefähr ein Bild von ihnen machen. Allerdings sehe ich bei keinem auch nur ansatzweise eine Entwicklung im Verlauf der Geschichte. So steht am Anfang schon fest, wie die Charaktere wahrgenommen werden sollen und mehr ist da nicht. Was mich bei dieser Thematik zudem besonder störte war, dass ich keinerlei Beschreibungen bekommen habe. Das mag an dem schnellen Schreibstil liegen und vielleicht wird es von einigen als positiv empfunden, aber für mich blieben die Charaktere so sehr gestaltlos. Warum zum Beispiel findet June Derek denn so gut? Sieht er gut aus? Warum? Wie alt sind June? Wie alt ihre Mutter? Diese Information ist für mich kein Muss in Büchern, allerdings wird hier ja mit dem Alter gespielt, weil es eben um den jüngeren Freund von Junes Mutter geht. So ohne Erklärung hätte man auch denken können, sie seien gleich alt. Weiter finde ich, dass man nicht in die Charaktere hinein findet. Ich konnte mich überhaupt nicht in June oder Derek hineinfühlen, weil sie andauernd völlig abwegige Entscheidungen getroffen haben. Zum Beispiel hätte ich mir wenigstens ein vernünftiges Gespräch in dem Buch gewünscht. Stattdessen wird gestritten und dann stürmt einer nach zwei Sätzen davon oder sie fangen an zu knutschen, was in Sex oder auch wieder in Flucht endet. Da bin ich irgendwie nicht mitgekommen... Auch Jake hätte meiner Meinung nach durchaus noch mehr Potential für innere Konflikte und anderes gehabt. Stattdessen wird der Player auf einmal zum treuen Freund und lässt keine Zweifel aufkommen. So war es für mich auch schwierig zu begreifen, warum June ihn nicht Derek vorgezogen hat. Alle negativen Argumente, die gegen ihn sprachen, kamen nämlich immer nur von Derek.
 Zur Geschichte allgemein:
Ich weiß nicht so ganz, was ich sagen soll. Vielleicht erstmal das Positive. Dank der Thematik war die Geschichte sehr spannend, allerdings habe ich irgendwann glaube ich auch weiter gelesen, weil ich hoffte es kämen nochmal ein paar Erklärungen. Stattdessen aber werden Gefühlsbekundungen immer abgewürgt, so dass für mich nicht ersichtlich war, worauf diese komische Beziehung zwischen Derek und June überhaupt besteht. Auch in Bezug auf Allison hat der Schreibstil glaube ich einiges kaputt gemacht. Derek sagt immer wieder, dass er sie liebt. Eigentlich scheint es ihm aber nur um Sex zu gehen, bei June ebenfalls.
Weiter sollte es hier um die Mutter-Tochter-Verlobter-Problematik gehen. Die meiste Zeit ist diese Problematik allerdings meiner Meinung nach in den Hintergrund gerückt. Stattdessen streiten sich alle immer nur, weil sie eifersüchtig sind. Derek besonders auf Jake. Allison bleibt dabei ziemlich außen vor. Das fand ich sehr schade. Ich denke, da hätte man noch viel mehr draus machen können. Hier geht es eigentlich immer nur um Lügen und Betrügen. Von allen Personen.
Ziemlich am Ende kam dann eine Szene, die ich so gar nicht verstanden habe, vor allem in Bezug auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Ich würde jetzt spoilern, wenn ich die Szene genau benennen würde. Also muss es so gehen. Es passiert etwas, was auf gar keinen Fall meinen Erwartungen entsprechend war, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Allerdings geht die Geschichte danach mit lügen und betrügen weiter, als wäre nichts gewesen. Dabei sind die Sachverhalte nun eigentlich ganz andere...
 Fazit:
Am Ende des Buches merkt man, dass es noch mindestens einen zweiten Teil geben muss. Den werde ich aber nicht lesen. Ehrlich gesagt habe ich überhaupt keine Ahnung, warum June und Derek so ein Drama aus ihrem Leben machen. All meine Hoffnungen wurden immer wieder zerstört. Der Schreibstil war mir einfach zu schnell. Beschreibungen und Erklärungen, die ich gebraucht hätte, wurden so einfach weggelassen. Für mich ist dieses Buch nichts, aber da ich schon positive Rezis gelesen habe, kann ich es wahrscheinlich jedem zumuten, der einen schnellen, etwas ungenauen Schreibstil positiv wahrnimmt. Schnell und gut lesen ließ es sich auf jeden Fall:)


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53 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Der Stoff, aus dem Träume sind

Jana Stieler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783956498008
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, vermutete ich bereits, dass diese Geschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart spielt. Was ich nicht vermutet habe, war, dass wir hier nicht nur eine, sondern gleich zwei wundervolle Frauen kennen lernen.

Klapptentext:

Efeugrün, verwoben mit einem hauchzarten himmelblauen Faden – als Claire das Jackett in einem Londoner Vintage-Laden entdeckt, weiß sie sofort, dass es von der kleinen schottischen Hebrideninsel Barra stammt. Fast ein ganzes Leben ist es her, dass sie dort aufgewachsen ist. Ein Leben für die Mode, voller großer Pläne, Hoffnungen und Fehler. Und plötzlich lassen Claire die Erinnerungen nicht mehr los. Vielleicht ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und verschüttete Träume zu bergen.

Cover:

Wieder ein Buch, dessen Cover nur so halb erahnen lässt, worum es geht und das es versteht seine Geschichte zu verstecken.

Schreibstil:

Der war flüssig und gut zu lesen. Die Beschreibungen der schottischen Insel und des Londons der Nachkriegszeit fand ich sehr schön. Die Stimmung war sofort da, es kam sehr realitätsnah rüber und die Übergänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren für mich flüssig und logisch.

Charaktere:

Zunächst einmal zu Claire: Diese war mir am Anfang total unsympathisch, wie ich zugeben muss. Ihre Handlungen und ihre Art schienen geradezu gefühlskalt und ich hatte wirklich Angst um die arme Vivian. Nach und nach lernt man Claire jedoch immer besser kennen und verstehen. Das ihre Vergangenheit sie zu der Person gemacht hat, die sie jetzt ist, fand ich für mich sehr logisch. Da war es dann auch nicht verwunderlich, dass sie sich nicht komplett ändern kann. Siebzig Jahre Leben können nicht in ein paar Wochen aufgearbeitet werden. 

Vivian war für mich das perfekte Gegenstück zu Claire. Vivian, die gerne alles überanalysiert und deswegen viel zögert und Claire, die schon so viel durchlebt hat und in ihrer Meinung stur und direkt ist. Beide haben während der Geschichte viel voneinander gelernt. Im Vergleich zu anderen Büchern fand ich diese Entwicklung zwar relativ klein, dennoch war sie da und passte, so wie sie war, sehr gut zur Geschichte.

Vivian war für mich ein Charakter, der eine Claire gebraucht hat. Ohne sie, wäre Vivian wohl einzig Mutter geblieben. Durch die alte Dame hat sie von einem ganz anderen, gegensätzlichen Leben erfahren und konnte nach und nach ihre Weisheiten auf sich selbst anwenden. 

Zur Geschichte allgemein:

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschildert. Durch Vivians Perspektive werden wir in der Gegenwart gehalten und Claires Geschichte wird durch sie an die Realität und den Alltag gekoppelt. Claire erzählt in zwei Perspektiven. Einmal den ihrer Vergangenheit und den ihrer Gegenwart. Letzterer ergänzt eigentlich nur und stellt eine Verbindung zu Vivian her, ersterer macht den größten Teil der Geschichte aus. Eigentlich wird man als Leser nämlich durch die Gegenwartsperspektiven in Bezug auf Claire vor jede Menge Tatsachen gestellt. So entsteht Spannung, die durch die wirklich schön erzählten Vergangenheitspassagen nach und nach beleuchtet werden. Schön ist, dass man immer die direkte Reaktion von Claire in der Gegenwart erlebt. So merkt man als Leser, dass die Vergangenheit für sie noch längst nicht vergangen ist. Insgesamt belaufen sich die Rückblicke auf die Jahre zwischen 1946 und 1981. Die Verknüpfungen zwischen den Punkten in der Claires Geschichte und der Gegenwart sind wirklich gut gelungen. Es tauchen immer wieder unvorhergesehene Dinge auf. 

Alles in allem zieht es sich vielleicht manchmal ein bisschen, weil man gerade im ersten Teil des Buches nicht weiß, worauf die Geschichte hinausläuft. Das liegt vielleicht auch daran, dass man durch den Klappentext irrtümliche Erwartungen entstanden. Zumindest bei mir. Denn es geht hier nicht um eine Frau, die zurück in ihren Heimatort fährt und dort ihre Vergangenheit nochmals durchlebt. Stattdessen würde ich sagen, dass man die Geschichte durch Vivian erlebt und diese ihre eigenen Probleme mit in die Geschichte bringt. 

Fazit:

Das Buch hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Es ist interessant, die Rückblicke wirklich wunderbar erzählt und Claire eine besondere Frau, die es zu entdecken gilt. Vivian muss da vielleicht ein bisschen zurückstecken, aber auch sie bringt Tiefe und Gefühl in die Geschichte. Ich kann das Buch durchaus empfehlen, auch wenn man es nicht in einem Rutsch durchlesen kann. 


Liebe Grüße

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The Beat of your Heart

Maja Lorim
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Forever , 10.08.2018
ISBN 9783958183278
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wieder habe ich ein Debüt gelesen und ich freue mich ganz besonders, dass es mir wieder so gut gefallen hat! "The Beat of your Heart" hat mich sofort angesprochen, weil Musiker in einer Liebesgeschichte doch immer doppelt interessant sind oder? Ich sollte bei der Bewerbung zu der Leserunde die Frage beantworten, was für mich einen Musiker attraktiv macht. Ich habe darauf folgendes geantwortet:

Mich fasziniert an Musikern vor allem ihre Leidenschaft zur Musik. Ein richtiger Musiker weiß meiner Meinung nach seine Gefühle mit Tönen auszudrücken und kann vollends in seiner Musik aufgehen. Talent dafür sollte natürlich auch vorhanden sein. Bei schiefen Tönen bin ich nämlich ganz schnell weg.

In diesem Buch habe ich diese Leidenschaft gefunden und mich wieder erinnert, warum ich diese ganz besonders wichtig bei solch einer Geschichte finde.

Also, zuerst der Klappentext:

Der Klang des Herzens ist lauter als die Stimme der Vernunft

Eigentlich müsste Cat glücklich sein: Sie ist erfolgreiche Juniorpartnerin in der millionenschweren Hotelkette ihres Vaters und ihr langjähriger Freund macht ihr auf einer Firmenfeier vor aller Augen einen Antrag. Doch plötzlich hat sie das Gefühl, beim Gedanken an die Hochzeit zu ersticken und dann begegnet sie dem Klavierspieler Mo, der in ihr eine ungeahnte Sehnsucht nach Freiheit und Liebe entfacht. Cat muss ihre Gefühle nicht nur vor ihrer Familie, sondern auch vor der Presse verstecken. Und Mo hat neben Geldsorgen ein Familiengeheimnis, das er Cat vorenthält. Hat die Liebe der reichen Hotelerbin zu dem mittellosen Musiker eine Chance?

Vielleicht schonmal zum Klappentext:

Der hat mich nämlich ein ganz bisschen auf Irrwege gebracht, denn ein "mittelloser" Musiker klingt für mich schon echt krass und dementsprechend habe ich mir vorm Leser auch gedanken gemacht. Lebt Mo auf der Straße? Anscheinend verbinde ich solche Assoziationen sofort mit dem Wort "mittellos". Jetzt nach dem Lesen habe ich Mo als Kerl mit Geldsorgen kennengelernt und das Wörtchen ganz vergessen:)

Zum Schreibstil:

Der Scheibstil war schön locker und flüssig. Es waren keine Längen oder verrannte Passagen vorhanden und die Spannung wurde das ganze Buch hinweg aufrecht erhalten.

Zu den Charakteren:

Mo war für mich der richtige Musiker, den ich sofort mit Herzschmerz und Leidenschaft verband. Er wird tiefsinnig und empathisch beschrieben und man kann sich ziemlich schnell in ihn hineinfühlen. Dazu tragen die Schnipsel, die man immer wieder zu seiner Person bekommt, wesentlich bei. Obwohl einige Angelegenheiten, die er zu bewerkstelligen hat, ihn sichtlich überfordern, hatte ich nie das Gefühl, dass er dumm oder naiv ist. Im Gegenteil. Die Autorin hat ihm und seiner Geschichte so viel Gefühl eingefügt, sodass ich ihn durchweg verstehen konnte.

Cat fand ich klasse. Als reiche Hotelerbin könnte man an sie Vorurteile stellen, aber diese widerlegt sie ziemlich schnell und plötzlich ist sie einfach nur Cat. Das fand ich sehr schön. Natürlich hat sie ihre Verpflichtungen, aber sie fängt auch an zu überlegen und dadurch past sie für mich viel besser in Mos Welt. So konnte ich mir die Zukunft der beiden viel besser vorstellen und das hat auch meine Sicht auf die Handlungen beeinflusst. Denn es stört mich immer etwas, wenn Personen zusammenkommen und die Handlung zwischen ihnen aber so surreal wirkt, weil sie einfach nicht in eine Welt passt. Das es dann ein Happy End gibt ist nur im Buch (oder Film) möglich. Zudem gefiel mir an Cat, dass sie stets Nägel mit Köpfen macht. Anstatt ewig lang zu zögern oder abzuwarten oder sich etwas auszureden oder sich darüber den Kopf zu zerbrechen, macht sie einfach, was sie denkt. Keineswegs kopflos, sondern eher mutig und direkt. So hatet die Liebesgeschichte nicht diese vielen Passagen, in denen die Protagonisten sich voneinander entfernen, man aber weiß, dass sie irgendwie wohl wieder zusammenkommen.

Zur Geschichte allgemein:

Durch die Charaktere hat die Geschichte viel Gefühl und eine flotte Handlungsart abbekommen. Die Musik ist allein durch Mo ständig gegenwärtig. Zudem wurde sie so gut beschrieben und in die Geschichte eingebaut, dass ich sie praktisch fühlen konnte und sie außerdem nicht einfach als Produkt gesehen wird. Stattdessen ist sie tief in die Beziehung zwischen Mo und Cat eingepflochten.

Schön fand ich auch, dass die Charaktere stets Vertrauen ineinander haben. Manchmal mehr und manchmal weniger, aber die Phase des ewigen Hin- und Her´s haben sie einfach übersprungen, was ich sehr erfrischen und hier absolut passend fand.

Durch Mo´s Vergangenheit, Familienmitglieder, Freunde und Begebenheiten hatte die Geschichte viel Tiefgang. Auch wenn es nach viel klingt, war doch alles sinnvoll eingefügt und hat zudem konstant die Spannung erhalten. Es geschahen immer wieder Ereignisse, die ich so nicht erwartet hätte. Von einer klischeehaften Handlung würde ich hier also nicht sprechen. Mo und Cat machen die Geschichte einfach besonders.

Fazit:

Dieses Buch hat mich vollends überzeugt. Ich habe einen leidenschaftlichen Musiker erwartet - und bekommen. Da war Cat, die trotz der Angst vor der Presse stets echt und liebevoll bleibt und eine Handlung, die spannend, emotional, tiefreichend und interessant war. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen und kann es jedem New-Adult Leser ans Herz legen!

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Gem Nation

Emma K. Sterlings
Flexibler Einband: 388 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 16.07.2018
ISBN 9783752877038
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch habe ich ganz zufällig bei einer Leserunde bei Lovelybooks entdeckt und meine Erwartungen waren eher gering. Von der Autorin hatte ich noch nie gehört und dann schien es noch ihr Debüt gewesen zu sein. Allerdings habe ich in letzter Zeit so viele gute Debüts gelesen, dass es mich eigentlich nicht hätte überraschen sollen, dass dieses Buch so gut ist. Mehr folgt jetzt:)

Zunächst einmal der Klappentext:

Gwyn lebt in einer geteilten Welt. Ein Großteil der Menschheit hat die Erde verlassen, die nun überwiegend von der Gem Nation, der „Edelstein Nation“, bewohnt wird. Doch auch die Zirkoner, grausame und seelenlose Geschöpfe, treiben ihr Unwesen in der neuen Welt und jagen die Gem Men, um an ihre Herzen zu gelangen. Als der kleine Bruder ihrer besten Freundin verschwindet, macht sich Gwyn auf die Suche nach ihm und gerät in ein Abenteuer, das alles verändert ...

Der Schreibstil:

Der Schreibstil hat mich ein bisschen an meine eigenen Schreibversuche erinnert. Durch die Uni erlernt man ja schon eine bestimmte Schreibweise und dies kommt dann auch bei meinem privaten Schreiben durch. In diesem konkreten Fall meine ich damit feine Ausführungen und Beschreibungen, eine klare und gut gewählte Ausdrucksweise und auch ein paar Schachtelsätze:) Das hat mich aber gar nicht wirklich gestört. Es fügt sich in den Schreibstil ein. Für mich war er leicht und flüssig zu lesen und ich habe es sehr genossen mal auf einem anderen Niveau zu lesen.

Zu den Charakteren:

Die Hauptprotagonistin Gwyn war für mich sehr erfrischend. Sie ist nicht ganz so taff, wie ich es normalerweise von Romanheldinnen gewöhnt bin. Gwyn gesteht sich an der ein oder anderen Stelle ihre Schwäche ein. Etwas, was ich zu ihrem Charakter als sehr passend empfunden habe. Aber natürlich rennt sie nicht die ganze Zeit davon. Da schlummert schon was in ihr und manchmal tritt es auch in Erscheinung und dann frage ich mich, was da noch kommt:) Das wird ja wohl hoffentlich im nächsten Band passieren. Gwyns Verhalten erklärt sich für mich sehr gut, und ist dadurch auch realistisch, weil sie in dem Konflikt mit ihrer kompletten Weltvorstellung steht. In ihrer vermeintlich besseren Welt, erlebt sich auf einmal so vieles, dass sich nicht mit ihren Vorstellungen vereinbaren lässt. Das hat die Autorin meiner Meinung nach gut dargstellt.

Interessant fand ich an Gwyn auch, dass sie beim Erzählen reflektiert. So beschreibt oder erklärt sie etwas und überdenkt ihre Gedanken dann nochmal oder bewertet sie für den Leser. Das holte sie für mich sehr aus dieser naiven Schiene heraus und machte sie mir sehr sympathisch.

Zur Geschichte:

Die Idee dieser Geschichte finde ich wirklich toll. Wie ich so gerne sage: Hier wurde eine neue Welt geschaffen. Sowas liebe ich ja bei Romanen! Das Setting und die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und ich fand es beeindruckend, mit wie wenigen Worten die Autorin es geschafft hat mir einen Charakter vorzustellen. Bestes Beispiel ist wohl Zefler. (Mehr dazu im Buch:))

Die Geschichte ging immer schön voran, es passierte viel und es war sehr abwechslungsreich und spannend. Ich bin super mitgekommen und hatte nie das Gefühl, dass zu viel passiert oder ich rausgeschmissen wurde. Jetzt zum Ende sind noch so viele fragen offen und viele dieser Fragen haben sich schon im Verlauf des Buches gebildet, sodass die Geschichte für mich kompakt in die nächste Runde gehen kann:)

Fazit:

Für mich war diese Geschichte von der Idee her ganz neu. Die Welt, die Charaktere und die Handlung sind sehr gut ausgearbeitet. Mir hat der Schreibstil mit seiner schönen Ausdrucksweise sehr gut gefallen und die Spannung hat mich durch das ganze Buch begleitet. Her mit dem nächsten Band:)

Liebe Grüße


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Let me protect you, Sarah

Maya Prudent
E-Buch Text: 261 Seiten
Erschienen bei null, 04.07.2018
ISBN B07F91Y3ZW
Genre: Sonstiges

Rezension:

An dieses Buch bin ich ohne jegliche Erwartungen herangegangen. Die Autorin war mir unbekannt und auch der Titel sagte mir nichts. Mittlerweile weiß ich aber, dass es bereits einen ersten Band dieser Reihe gibt ("Let me Choose you"). Die Protagonisten aus dem Band kommen hier als Mitglieder des Freundeskreises vor. Das ist aber nicht weiter schlimm, da man ja eigentlich sowieso weiß, worauf ein Buch mit einer einfachen Liebesgeschichte hinausläuft:)

Zum Inhalt:

Tom und Sarah sind schon ewig Freunde. Was sie nicht wissen: Die Gefühle bei beiden sind mittlerweile nicht mehr so einfach zu definieren, wie früher einmal. Die Frage ist nur: Fühlen beide das Gleiche? Nachdem Sarah sich von ihrem Freund trennt, will Tom die Chance ergreifen und ihr seine Gefühle gestehen. Aber er war wieder einmal zu langsam? Werden die Beiden eine Zukunft haben? Oder verlieren sie vielleicht sogar ihre Freundschaft?

Zum Cover:

Das Cover fand ich recht unspektakulär. Ein typisches Lovestorycover eben.

Zum Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich sehr schön. Leicht und locker, ohne irgendwelche Ungereimtheiten oder Fehler.

Zu den Charakteren:

Ich fand alle Charaktere sehr angenehm, aber auch sehr normal. Die Gefühle waren oft etwas flach gehalten, sodass man vieles nur über die Erzählung an sich erfuhr. Es war alles nachvollziehbar und ich fand die Beziehung zwischen Tom und Sahra sehr schön, aber leider fehlte mir manchmal mehr Spannung zwischen den Beiden. Die anderen Charaktere waren für mich alle fassbar, also gut ausgearbeitet. Ich konnte alle kennenlernen und bin gerade auf Matthew´s weiteren Verlauf gespannt.

Zum Inhalt allgemein:

Am Anfang war ich etwas überrascht, da man ziemlich direkt in die Erzählung hineingeworfen wird. So hatte ich noch lange das Gefühl, als hätte ich schon einiges verpasst. Der Eindruck legte sich jedoch nach und nach und ich fand schnell in die Geschichte hinein. Danach war es ganz schön zu lesen. Die Spannung war da und man wurde mit vielen schönen Szenen unterhalten. Allerdings war es mir über das gesamte Buch hinweg etwas zu klischeehaft. Die Geschichte hatte ich so dann doch schon öfters gelesen, was mich ein bisschen enttäuscht hat. Neu war hier vielleicht, dass beide eigentlich schon von Anfang an um ihre Gefühle wissen und sich diese nicht erst eingestehen müssen.

Was ich jedoch sehr schön fand, war die zwischenzeitlich eingebaute Tiefe und die Vergangenheit der Beiden. Diese wurde immer wieder mit hineingenommen und so war der Verlauf der Geschichte für mich gut nachvollziehbar.

Fazit:

Für mich war es eine locker, leichte Liebesgeschichte, die gut zu lesen war und sich bestens für zwischendurch eignet. Was Neues sollte man hier allerdings nicht erwarten.

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Mein (nicht ganz) perfektes Leben

Sandra Binder
E-Buch Text
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.08.2018
ISBN 9783732547975
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich muss zugeben, wäre ich nicht beim Leserundenstöbern auf das Buch gestoßen und hätte dadurch den Klappentext gelesen, dass hätte ich das Buch wohl nicht angerührt. Nicht dass das Cover hässlich wäre, aber es entspricht nicht so unbedingt meinem sonstigen Geschmack an Büchern. Von "Frauenromanen", wie ich Bücher nenne, die von reiferen Frauen mit reiferen Problemen handeln. Nachdem ich aber den Klappentext gelesen hatte, konnte ich dieses Buch diesem Genre nicht mehr so ganz zuordnen und jetzt weiß ich auch, dass man im Kontext "Lila" nie das Wort "reif" benutzen würde.

Also will ich auch euch den Klappentext zu "Mein (nicht ganz) perfektes Leben" nicht vorenthalten:

Die Liebe ist ein Hirngespinst!

Lila wollte ihren Ex nicht anfahren. Das war ein Unfall. Ehrlich! Obwohl. verdient hat er es schon. Schließlich zerstört seine kleine Affäre Lilas gesamten Lebensplan. Nun muss sie wieder von vorn anfangen. Und das ein Jahr vor der Deadline - ihrem dreißigsten Geburtstag.

Doch dann trifft Lila auf Fred, ihren neuen Nachbarn. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein: er der introvertierte Brummbär; sie der Wirbelwind, der sein Leben nach Plan leben will. Trotzdem entwickelt sich zwischen Lila und Fred eine Freundschaft, und es stellt sich heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als auf den ersten Blick erkennbar: Die Liebe gleicht bei ihnen immer einem Desaster. Ein Grund, sie hartnäckig zu umgehen.

Doch ausgerechnet bei ihrem neuen Job lernt Lila den perfekten Mann kennen. Der attraktive Unternehmer Marcel ist völlig anders als Fred, so kultiviert und charmant. Moment - wieso denkt sie plötzlich so häufig über ihren Nachbarn nach?

Zum Cover:

Wie schon gesagt, finde ich es zwar ganz schön, aber nicht so besonders ansprechend. Es verweist nicht auf die Geschichte und sagt somit nicht wirklich etwas aus.

Zum Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich sehr locker und leicht zu lesen und vor allem war er sehr lustig. Ich fand es bemerkenswert, wie gut die Autorin zwei so unterschiedliche Charaktere trotzdem beide mit viel Witz ausstatten konnte. Zudem sind die 15 Kapitel plus Epilog wirklich schnell lesbar.

Die Charaktere:

Sarah Binder hat hier zwei sehr unterschiedliche Charaktere geschaffen und ich denke, dass ist auch das Highlight des Buches. Lila lernt man gleich zu Anfang als etwas verquer, flippig und unreif kennen. Sie ist stur und macht, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Ich empfand ihre Art allerdings nicht als nervig, wie ich es schon oft gelesen habe. Für mich war Lila einfach so und es passte gut zur Geschichte. Sie bringt Leben hinein und lockt Fred hervor, den ich besonders lieben gelernt habe. Fred ist ein ganz anderer Typ Mensch. Er ist eigenbrödlerisch, stets brummig und sparsam mit seinen Worten, während Lila immerzu dahinplappert. Fred ist dabei aber auch unheimlich ehrlich, kann mit einem Satz zum Ausdruck bringen, was er denkt und hat ein paar Probleme damit, sich auf Gefühle einzulassen. Ich fand ihn super. Er wächst einem sofort ans Herz. Schon allein wegen ihm hat es sich für mich gelohnt, das Buch zu lesen.

Zur Geschichte allgemein:

Die Idee der Geschichte fand ich ganz gut. Durch den eingefügten Hintergrund der Charaktere hatte sie Tiefe und war nicht nur eine fixe Idee. Es geht auf und ab und auch, wenn für mich nicht so recht Spannung aufgebaut wurde, weil ich eigentlich immer nur darauf gewartet habe, dass Lila es kapiert, habe ich die Geschichte interessiert verfolgt. Ich fand vor allem das Setting, in die die Charaktere eingebunden waren sehr passend und durch Lila geschehen tatsächlich oft unvorhersehbare Ereignisse. Allerdings wird auch über vieles nur berichtet. So springt die Geschichte zwischen den Kapiteln gerne. Schön fand ich es dann aber wieder, dass Marcel, dem ich eigentlich anfangs eine größere Rolle zugedacht hätte, erst gegen Ende auftaucht. So wird die Freundschaft zwischen Lila und Fred mehr in den Vordergrund, was viel Gefühl in die Geschichte brachte.

Kritik:

Um Lilas Motive für ihr Vorgehen in Bezug auf Männer wird das ganze Buch hinweg ein großes Geheimnis gemacht. Letztendlich hat mich die Lüftung dieses etwas enttäuscht, weil de Lösung dann doch schon immer wieder zu offen dargelegt wurde und es so keine große Überraschung mehr war. So ärgert man sich dann natürlich umso mehr, dass Lila die Welt deswegen so kompliziert macht.

Fazit:

Das Buch kann man gut zwischendurch lesen. Besonders die Charaktere machen für mich diese Geschichte aus. Zudem hat man immer wieder etwas zu lachen und kann gerne etwas mit Fred mitleiden. Ich empfehle es allen, die etwas leichtes, lockeres suchen.

4 von 5 Sterne von mir.

Vielen Dank an den beHEARTBEAT-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Liebe Grüße

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429 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Sturmtochter - Für immer verboten

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 12.06.2018
ISBN 9783473585311
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dies ist mein zweites Buch von Bianca Iosivoni, ging aber nochmal in eine ganz andere Richtung. Bevor ich das Buch gelesen habe, kannte ich es schon von zahlreichen Bildern begeisteter Leser auf Instagram und war sehr daran interessiert, mir eine eigene Meinung bilden zu können.

Klappentext:

Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts, obwohl sie Nacht für Nacht Jagd auf Elementare macht - die Kreaturen, die ihre Mutter getötet haben. An ihrer Seite kämpft der geheimnisvolle, aber unwiderstehliche Lance. Doch dann entdeckt Ava, dass sie die Gabe besitzt, das Wasser zu beherrschen. Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen ...

Zum Cover:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Es passt super zum Titel und ergibt auch innerhalb der Reihe Sinn, da die zwei Folgebände ähnlich aussehen werden.

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig. Er ist weder unnötig kompliziert, noch zu einfach gehalten. Einfach rundweg schön:)

Zu den Charakteren:

Als ich Avalee, kurz Ava, kennenlernte, war ich sofort begeistert. Sie steht für sich und verhält sich keinesfalls total mädchenlike. Sie ist taff, mutig und auch ein bisschen zickig und das fand ich bei ihr sehr erfrischend und passend für diese Geschichte. Die anderen Charaktere fand ich auch sehr schön. Der Autorin ist es hier wirklich gelungen, jeden für sich stehen zu lassen, was die unterschiedlichen Elemente vielleicht auch einfacher machen. Einzig Brianna ist für mich etwas schwach geblieben.

Zur Geschichte:

Die Beschreibungen der Landschaft fand ich wirklich sehr toll. Man fühlte sich sofort nach Schottland versetzt und konnte sich gleich mitreißen lassen. Auch die Idee an sich fand ich sehr interessant. Es sind am Anfang schon viele Geheimnisse aufgeworfen geworden, die sich mit der Zeit gelüfetet haben bzw. sich jetzt dann wohl noch in einem Folgeband lüften werden. Zudem scheint das Ganze gut ausgearbeitet worden zu sein, denn es gibt viele Verstrickungen im Kontext der Clans und auch Avas Vergangenheit ist keineswegs einfach dahererzählt. Ava erlebt verschiedene Sachen, was die Geschichte abwechslungsreich macht. Besonders schön fand ich zudem, dass nicht einfach alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, sondern dass hinter jeder Figur noch ein bisschen mehr steckt, so dass noch viele Probleme auftauchen können und auch das Ende fand ich für diesen Punkt sehr aussagekräftig. (Hier höre ich auf, sonst wird es zu einem Spoiler).

Kritik:

Mir war es teilweise etwas zu unspannend. Es gab immer wieder Abschnitte, die ich in einem Rutsch weggelesen habe, aber auch immer weider welche, in denen nicht sonderlich viel passierte. Irgendwie fehlte mir da zwischendurch noch mehr Action oder auch einfach etwas Unvorhersehbares. Zudem habe ich vom Klappentext ausgehend gedacht, die Liebesgeschichte würde irgendwie mehr Raum einnehmen. "Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen ..." Zwar ist das so im Buch drin, aber danach hört es auch schon irgendwie auf. Für mich hätten da ruhig noch ein paar mehr Szenen zwischen den Beiden auftauchen können, weil die Gefühle für mich so ein bisschen aus dem Nichts kamen...

Fazit:

Bei diesem Buch ist allein die Idee meiner Meinung nach goldwert. Man wird wirklich gut in die Geschichte hineingezogen. Ava hat mir super gefallen und ich habe mit ihr zusammen immer mehr entdeckt und erlebt. Zwischendurch war es dann etwas unspektakulär und auch die Liebesgeschichte kam mir zu kurz, aber ich denke, da passiert noch was. Ich werde auf jeden Fall den nächsten Teil lesen und freue mich auch schon:)

4 von 5 Sternen von mir.


Liebe Grüße

 

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Superluminar - Gefangen in der Zeit

Melissa Mai
E-Buch Text
Erschienen bei null, 15.07.2018
ISBN B07DWT6SCJ
Genre: Fantasy

Rezension:

Dies ist der zweite Teil der "Superluminar"-Reihe von Melissa Mai. Ich habe den ersten natürlich zuvor gelesen und war sehr begeistert. Gerade die Protagonistin und der freche Schreibstil haben es mir angetan. Dazu kommt noch eine interessante Geschichte, die Spannung, eine Lovestory und jede Menge Witz bietet.

Also Achtung! Spoilergefahr!

Zum Inhalt:

Dani hat Caspar mit in ihre Zeit genommen und damit eines der ungeschriebenen Gesetze der Zeit gebrochen. Nun muss sie mit den Konsequenzen und Caspars Ablehnung rechnen. Klar ist, Caspar will wieder zurück, um jeden Preis. Da Dani aber nicht mehr reisen kann, machen sich die Beiden zusammen an die Aufgabe die Zeit wieder geradezubiegen. Ungeahnt dessen, dass Dany alles dafür tut, um dies zu verhindern und letztlich geht es um noch viel mehr als Caspar...

Zum Cover:

Das Cover ist wunderbar an die Geschichte angelehnt und man sieht meiner Meinung nach Dani und Caspar als Umrisse. Es passt zudem hervorragend zum ersten Band. Wirklich schön!

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil ist frech und witzig und locker leicht. Zwischendurch merkt man ein paar Mal kleinere Unstimmigkeiten, die irgendwie zu dem enthusiastischen Gefühl passen, dass man beim Lesen hat. Ich denke der Stil ist nicht für jeden was, aber man sollte ihn auf jeden Fall einmal ausprobieren, bevor man ihn ablehnt. Mir hat er sehr gut gefallen und er passt einfach wunderbar zur Geschichte!

Die Charaktere:

Hier fand ich besonders schön, dass die Charaktere sich allesamt treu bleiben. Man hat schon einige Adjektive, die man den einzelnen Personen ganz konkret zuweisen können und diese findet man bei ihnen auch immer wieder. Natürlich sieht man aber auch Entwicklungen und so habe ich gerade Caspar und Dani, die ich ja schon im ersten Band kennengelernt habe, noch man neu kennengelernt. Dani ist frech, etwas egoistisch, aber sie steht auch für ihre Leidenschaften ein und beweist viel Mut. Ich denke, wenn der Schreibstil nicht so perfekt auf sie abgestimmt wäre, würde sie vielleicht nerven, so allerdings ist es einfach typisch Dani:) Ähnlich kann ich dies übrigens auch zu den anderen Charakteren sagen. Man schließt dadurch alle sehr schnell in sein Herz.

Zur Geschichte allgemein:

Für mich war die Geschichte von der Idee recht neu. Das Zeitreisen natürlich nicht, aber die Art und Weise, wie hier alles zusammenhängt und das Dani mit einer Vorgängerversion von sich zu tun hat, ist doch etwas Neues. Besonders schön fand ich hier allerdings, dass die Zeitreise nicht nur mit einer Aufgabe verbunden ist, sondern auch Spaß macht und diesem manchmal auch nur dient. Schließlich ist es doch verdammt spannend in der Zeit zu reisen oder?

Hat das erste Buch meiner Meinung nach noch ein paar Schwachstellen im Leben von Dani gehabt, ist das hier jetzt behoben worden. Dem Leser werden mehrere Handlungsstränge in Danis wahrem Leben präsentiert und so lernt man nicht nur Dani besser kennen. Zudem wird die Komplexheit des Zeitreisens besser aufgenommen und man denkt schön mit.

Durch die immer wieder neuen Ereignisse und Fortschritte, die sich ergeben, bleibt die Spannung durchweg erhalten. Diese wird auch am Leben gehalten, weil Dani eben Dani bleibt und somit manchmal etwas überraschend handelt.

Die Geschichte schließt sich am Ende schön, sodass man eigentlich auch alle Antworten erhält. Auch wenn man über einiges vielleicht noch nachdenken muss. Es findet sich jedoch alles:) Zudem kann ich bezeugen, dass die Autorin sehr nett ist und auf Fragen auch antwortet:)

Mein einziger Kritikpunkt:

Es sind noch ein paar Rechtschreibfehler vorhanden, die sich manchmal auch in fehlenden Wörtern ausdrückt. Über diese stolpert man natürlich immer wieder. Ich denke aber, dass sich dies dann in der gedruckten Ausgabe noch wieder bessert.

Fazit:

Ich habe dieses Buch verschlungen, mit Dani mitgefiebert und immer wieder über sie den Kopf geschüttelt, um Caspars Verlust getrauert und über die Oma gelacht. Das Buch bot mir eine super Unterhaltung, die von der Geschichte her alles bieten kann. Hierbei handelt es sich keinesfalls um eine Klischeegeschichte. Jeden, den der Klappentext anspricht, sollte sich auf jeden Fall auf das Buch einlassen und Dani kennenlernen. Der Schreibstil lohnt sich!

5 von 5 Sterne von mir.

Vielen Dank an Melissa Mai für das Rezensionsexemplar! Ich werde deinen weiteren Buchproduktionsverlauf auf jeden Fall verfolgen!XD.

Liebe Grüße

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923 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 188 Rezensionen

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Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:

Emery hat die Nase voll von angeblichen "Good Boys". Sie lässt ihr altes Leben zurück und wagt auf der Blackhill-University einen Neuanfang. Er erste Tag beginnt gleich mit einer gebrochenen Nase und ganz vielleicht ist Emery daran Schuld? Aber warum müssen sich auch alle Kerle immer daneben benehmen? Nach und nach beginnt sie jedoch wieder zu lernen Freundschaften zuzulassen und dann ist da noch Dylan. Der "Good Boy" schlechthin. So zumindest scheint es...

Mom hatte mir zwar die wunderbare Eigenschaft vererbt, Dinge auszusprechen, die ich besser für mich behalten sollte, nicht aber ihre fähigkeit, sich auch dafür zu entschuldigen. Ihr fiel das leicht, während ich lieber über glühende Kohle laufen würde, als solche Situationen zu bewältigen. (Pos.2932-2934)

 

Zum Buch:

Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen und die Charaktere waren keinesfalls klischeehaft. Ich fand, dass die Autorin jedem einzelnen ein ganz besonderes Leben eingehaucht hat. Emery als Hauptprotagonisten fand ich sehr interessant. Sie hat mich viele Male mit ihren Handlungen überrascht. Zudem habe ich sehr mit ihr mitgelitten und bewundere sie für ihre Stärke und dafür, dass sich tatsächlich noch Vertrauen aufbauen kann. Bianca Iosivoni hat in dieses Buch nämlich ein schwieriges Thema, das "Mobbing" eingebaut. Sowohl im Netz, als auch in der realen Welt. Dies wird von ihr und ihren Charakteren sehr gut bearbeitet. Es wirkte auf mich sehr echt. Trotz dessen hat die Geschichte nichts von ihrer Leichtigkeit verloren. Für dieses Buch wäre es meiner Meinung nach nicht passend gewesen, wenn allzu viel Trübsal herrschen würde.

Die Handlung war schon typisch aufgebaut, aber so gehört es für mich auch für einen New Adult Roman und cih fand es an keiner Stelle langweilig.

Besonders schön und lustig fand ich immer wieder die Streiche zwischen Emery und Dylan, die dem ganzen noch ein bisschen mehr Pfeffer gegeben haben und Dylans Vergangenheit bringt dann neben dem Verbrechen an Emery die nötigen Tränen mit sich.

Für mich hätte die Beziehung zwischen Emery und Dylan aber noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können. So ging mir noch zu viel allein von Dylan aus.

Fazit:

Ich fand das Buch ganz schön und kann es weiterempfehlen. Es ist definitv New Adult und die Charaktere schön ausgefeilt. Zudem hat es mich viele Male zum Lachen gebracht. Allerdings hat es mich jetzt nicht vollkommen gepackt, sodass ich auf die nächsten Bände gespannt bin. Besonders über Tate würde ich gerne lesen:)

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Dirty - In seiner Gewalt

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.03.2018
ISBN 9783746043586
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt:

Eigentlich müsste sie Angst vor ihm haben. Nachdem sie entführt worden war und schreckliches erlebt hatte, dachte sie, sie erwarte die Freiheit, als ein Retter mit Sturmmaske, sie befreite. Ernüchternd muss sie aber feststellen, dass sie nur den Besitzer gewechselt hat. Jetzt ist sie bei “Dirty”, wie er sich nennt. Dirty, mit den strahlend blaugrünen Augen. Warum nur kann Olivia ihn nicht so sehen, wie er ist. Ihr Gefängniswärter, ihr Entführer ihr Untergang? Stattdessen schleicht er sich immer mehr in ihr Herz. Doch ist sie ihm auch wichtig? Schließlich gibt es da noch dieses überaus wertvolle Auto, gegen das Dirty und seine Freunde Olivia eintauschen wollen…


Zum Buch:


Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Langeweile, aufgrund gezogener Passagen, kam bei mir nicht auf.

Zuerst war ich mir aber bezüglich des Inhalts etwas unschlüssig. Dirty wirkte mir wie jemand, bei dem noch einiges passieren muss. Doch nach und nach gefiel er mir immer besser. Gegenüber Olivia hat er seine Vorlieben sofort abgelegt, was ich sehr erfrischend fand. Er hat ihr keineswegs etwas aufgedrängt, obwohl sein Leben doch bisher nur aus diesen sexuellen Ausschweifungen bestanden zu haben schien. Gegenüber Olivia wird er zu Ben und dann war es für mich auch sehr einfach, mich mit ihr zusammen in ihn zu verlieben.

Um Olivia hatte ich anfangs etwas Angst. Die Situation ist ja doch schon sehr heftig und ich hätte ihr auch gut vorstellen können, dass es viel viel Zeit braucht, um so etwas zu verarbeiten. Ben scheint da aber genau die richtige Art gefunden zu haben, um damit umzugehen und auf mich als Leser wirkte dies auch nicht zu leicht oder künstlich erzwungen.

Die Sexszenen passten für mich gut in dieses Bild, da sie weder zu übertrieben, noch zu harmlos waren.

Rich und Thug, Ben´s Freunde haben mich ebenfalls neugierig gemacht. Ehrlich gesagt kann ich mir bei Rich gar nicht vorstellen, wie er ohne seinen Vater zum Leben fähig sein sollteXD. Der zweite Teil wird also auf jeden Fall gelesen, um dies herauszufinden:)

Was mir manchmal aber etwas Sorgen bereitet hat, war, dass Olivia sich in Ben unter so wirklich alltags fremden Bedingungen verliebt hat. Da kam bei mir des öfteres der Gedanke auf, ob das so nun wirklich echt ist, oder ob es dieses Syndrom ist, dass Opfer manchmal zu ihrem Entführer aufbauen. Aber ich denke für so viel Psychologie und Tiefe war in dieser Geschichte einfach kein Platz, denn hier geht es ja schon eher darum zu unterhalten. Und das tut das Buch.


Fazit:

Mich konnte das Buch gut unterhalten und sowohl die Charaktere, als auch den Schreibstil empfand ich als sehr schön. Die Situation war mir vielleicht einfach etwas zu abgedroschen, deshalb einen Stern weniger. Ansonsten aber eine runde Geschichte.


Liebe Grüße

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