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13 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

imperium, assassinen, epos, biomanten, diebe

Empire of Storms - Schatten des Todes

Jon Skovron , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453317864
Genre: Fantasy

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

mariegraßhoff, drachenmond verlag

Die Schöpfer der Wolken

Marie Graßhoff
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959910989
Genre: Fantasy

Rezension:

In diesem Roman haben wir mehrere Protagonisten und Nebencharaktere (Wesley, Ciara, Xia, Brendan, Ashley und so weiter) aus deren Sicht die Geschichte immer abwechselnd erzählt wird. Auch wenn es so viele Personen sind kam ich nie durcheinander und hatte keine Probleme damit mich zurecht zu finden. Alle Personen sind sehr unterschiedlich und auf ihre Art und Weise richtig interessant und sympathisch. Ich denke, jede Person könnte ein eigenes Buch haben und ich würde es lesen. 
Die Handlung fand ich grandios umgesetzt. Zu Beginn gibt es einige Geheimnisse zu lüften, die teilweise durch Rückblenden langsam aufgedeckt werden und es kommt eine Überraschung nach der Anderen. Die Handlung hat was von einer Apokalypse, da die Dimensionen im Begriff sind zu zerbrechen und die Welt im Chaos verfällt und unsere Protagonisten sind die Einzigen, die mit ihren fremden Fähigkeiten was unternehmen können. Die Story bleibt bis zum Ende durchgängig spannend, mysteriös und bietet auch viel Action, die den Roman noch aufregender macht. 
Der Schreibstil. Ja, das ist ein großes Thema für sich. Er ist gewaltig - im positiven Sinne - und beeindruckt mich immer wieder. Es ist bereits das dritte Buch, dass ich von der Autorin lese und es wird nicht einfacher es in Worte auszudrücken. Bei diesem Buch ist mir aufgefallen, dass es viel rasanter ist und die Ereignisse sich geradezu überschlagen, es hat mich richtig gut unterhalten und die knapp über 500 Seiten waren schnell gelesen. Für alle, die sich bis jetzt gescheut haben ihre Wälzer zu lesen, aber es doch gerne machen würden, wäre das ein guter Einstieg, da es sich um einen Einzelband handelt. 

"Die Schöpfer der Wolken" von Marie Graßhoff ist ein beeindruckendes und rasantes Abenteuer, das mich mit einer handvoll authentischen und unterschiedlichen Charakteren, als auch abwechslungsreichen Plot überzeugen konnte! Es hat mich einfach gut unterhalten, gepackt und erstaunt! 

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63 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

magie pur

Madness

Maja Köllinger
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959911153
Genre: Fantasy

Rezension:

Wer kennt nicht das weiße Kannichen? Den verrückten Hutmacher oder die böse rote Königin? Der Klassiker von Lewis Caroll wurde über die Jahre immer wieder neu erzählt und auch hier diente er als Inspiration für einen Steampunkroman. Ja, mal eine andere verrückte Version, die mit ihrer besonderen Umsetzung bei mir Punkten konnte. 
"Das bin ich. Nimm mich, wie ich bin, oder verschwinde.  Das war meine Lebensdevise. Ich wollte mich für das, was ich war, nicht schämen und hatte vor einiger Zeit beschlossen, mein inneres Wesen auch nach außen hin zur Schau zu stellen." - S. 11
Alice ist ein bunter Punk. Normal ist langweilig, normal ist nicht sie. 
Als das weiße Kanninchen sie in ein mechanisches Wunderland entführt, will Alice nur noch nach Hause und fühlt sich unwohl in dieser kalten Welt. Die Protagonistin ist störrisch, kämpferisch, aber auch ein Mädchen mit Herz, dass sich für andere aufgibt. Zu Beginn braucht sie ihre Zeit um in ihre Rolle zu kommen und sich an die Welt zu gewöhnen, genauso schnell deckt sie die Geheimnisse vom Wunderland auf.Ab dem Punkt wird die Geschichte immer tiefer, interessanter und die Spannung steigt mit kleinen Ereignissen langsam immer weiter hoch. Der Roman ließt sich flüssig und es hat genau den richtigen Mix aus einfach, aber nicht zu schlicht, sodass es viele schöne angenehme Sätze und Beschreibungen gibt. 

Neben dem Steampunkelementen sind die Themen Familie und Liebe im Roman ebenfalls wichtig und nehmen einen guten Teil der Geschichte ein, wodurch es sich vom Original abhebt und ein ganz eigenes verrücktes Wunderland wurde. 
Auch wenn man "Alice im Wunderland" von Caroll kennt, heißt es hier nicht, dass man dahinter kommt was in "Madness" passiert. Der Roman hat Überraschungen und neue Elemente, sei es die Welt selbst oder wenn es um die Charaktere innerhalb der Geschichte geht. Das Wunderland wurde á la Steampunkstil bis ins kleinste Detail gewandelt mit einer düsteren Atmosphere, was mir besonders gut gefallen hat und sehr interessant dargestellt wurde: 
"Denn diese Gewächse bestanden vollständig aus glänzend poliertem Kupfer. Der aufdringliche metallische Gestank ging offensichtlich von ihnen aus und verbiss sich in meiner Nase. Ich streckte meine Hand nach einem der Stämme aus und fuhr mit meinen Fingern Dellen und Gravuren nach, die die Rinde zierten." - S. 36
Ein wunderbarer Mix aus Fantasy, Steampunk und "Alice im Wunderland", der einem eine neue, düstere Interpretation präsentiert. Liebe, Action und Humor wechseln sich gekonnt ab und die Spannung wird bis zum Ende mitgenommen. 

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272 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

mona kasten, coldworth city, fantasy, mutanten, knaur

Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen, die Sprache ist einfach und der Handlung kann man leicht folgen. Es war mitunter ein Grund warum ich es in wenigen Tagen auch schon fertig gelesen hatte. Dazu kam noch, dass es Spannung hat und ein Ereignis dem anderen folgt und ich durch die Geschichte gerasst bin. Wenn ich mich nicht ganz irre, habe ich nur drei Tage dafür gebraucht!
Bereits bei einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass sie Vergleiche mit den X-Men Filmen ziehen und dazu kann ich nichts sagen, weil ich die Filme nicht so gut kenne. So viel ist gesagt: Die Ideen sind interessant und die Aciton-Szenen haben mir gut gefallen, aber eine große Überraschung war es für mich nicht gewesen und oftmals vorhersehbar. Wiederum passiert sehr viel in wenigen Seiten, was mir gut gefallen hat und weswegen ich immer weiter gelesen habe.
Aber was mich an dem Buch wirklich störte sind die wenigen Beschreibungen der Charaktere, nicht von der Protagonistin, sondern bei allen Nebencharakteren. Es war mager und ich konnte mir viele nicht gut vorstellen, bei manchen gab es am Anfang so gar keine wirkliche aussagekräftige Beschreibung. 
Auch wenn ich den Roman gern gelesen habe, konnte ich keinen Bezug zu den Charakteren finden  und an sich habe ich nicht viel zu ihnen zu sagen, mir fehlten gut 100 Seiten mehr Story und Interaktionen, die nichts mit der Haupthandlung zu tun haben. Trotz allem bin ich gespannt auf die nächsten Bände, weil "Coldworth City" gute Ansätze besitzt und es war letztendlich ein gutes Buch für Zwischendurch.
Mein Fazit ist diesmal wacklig. Einerseits war es ein gutes Buch für Zwischendurch gewesen, dass mich unterhalten hat für kurze Zeit, anderseits hat es seine Mängel. Probiert es aus! 

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324 Bibliotheken, 34 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

fantasy, leigh bardugo, das lied der krähen, kaz brekker, nina

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

horror, schnee, christopher golden, winter, cross cult

Snowblind

Christopher Golden
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 04.09.2017
ISBN 9783959811941
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das passende Buch für kalte, stürmische Winter, während man selber geborgen im Warmen sitzt. "Snowblind" entführt den Leser in einen furchtbaren Schneesturm vor dem keiner sicher ist und der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, dabei wirken alle Charaktere sehr authentisch und man ist schnell im Buch drinnen. Es war schon ein kleines Highlight gewesen, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkel zu lesen, so wie er es schrieb brachte es nicht nur Abwechslung rein, sondern wurde noch spannend und gab den Charakteren, als auch Handlung Tiefe. 
Einerseits ist der Schreibstil einfach, ohne komplizierte verschachtelte Sätze, andererseits brauchte ich einen Moment um hinter die Handlung zu kommen, weil Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Stück für Stück kam man so den Charakteren immer näher und auch der Handlung, dabei wurden die beschriebenen Dinge immer eindrücklicher. Der Schnee, die eisige Kälte und die Gefühle der Charaktere, als das konnte man fühlen. Auch wenn es auf den ersten Blick einfach geschrieben ist, so ist es ziemlich gut geschrieben und ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass die Eindrücke so gut auf mich projiziert hat. 
Der Roman "Snowblind" ist auf seine Art gruselig, ohne Blut und rennender Axt, wenn ich es mal so sagen kann. Es gibt einen ein aufregendes und zugleich beklemmendes Gefühl, sobald man tiefer abtaucht.
Ein Thriller zum weiterempfehlen! Es holte mich an verschiedenen Stellen ab, angefangen bei den authentischen Charakteren bis zu so manchen Wendungen zum Ende hin. 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

graphic novel, japan, carlsen, anime, manga

Die letzte Reise der Schmetterlinge

Kan Takahama , Kan Takahama
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.08.2017
ISBN 9783551744180
Genre: Comics

Rezension:

Romantisch. Tragisch. Poetisch. "Die letzte Reise der Schmetterlinge" lässt einen mit einem Seufzer zurück und einem eigenartigen Gefühl zwischen "wunderschön" und "traurig". Kan Takahma nimmt einen mit in die Edo-Periode und zeichnet die damalige Zeit mit vielen kleinen Details und aus interessanten Winkeln. So folgen wir einer Kurtisane, einem ausländischen Arzt, und vielen weiteren Charakteren auf ihrer Reise. Zu Anfang dachte ich, dass die Story mich nicht überraschen kann, weil der Klappentext viel verrät, aber die Handlung wird sehr geschickt und melancholisch erzählt. Außerdem ist es mehr der Nachhall einer traurigen Liebeserzählung mit Raum zum Nachdenken und Interpretieren. Mit kleinen Einblicken, Details und Anmerkungen wird dem Leser eine schöne und weitreichende Geschichte in kurzer Zeit geboten, die mich zu Tränen gerührt hat (und das über die Hälfte hinweg!). 
Was mich außerdem noch an dem Graphic Novel/Manga fasziniert hat ist die Epoche und das Sittenbild, welches sehr eindrücklich rüber gebracht wurde. Ohne es zu merken lernt man die Kultur der damaligen Zeit kennen und etwas über den Beruf der Kurtisane und ihr Alltagsleben. 
Die Zeichnung sind in schwarz/weiß, wobei dunkle Farben überwiegen und im Mittelteil gibt es einige farbige Seiten. Kan Takahama zeichnet ihre Charaktere eindrucksvoll und alle erscheinen sehr individuell. Und es ist einfach schön anzusehen, mit all den Kimonos und dem alten Japan Setting. 
Auf jeden Fall ein Must-have. Der Graphic Novel berührt einen nicht nur durch seine Zeichnungen, sondern auch durch die leise erzählte Geschichte. Es ist melancholisch, zutiefst traurig, aber auch auf seine Art wunderschön, sodass man es am liebsten gleich wieder von vorne lesen möchte. 

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42 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

zukunft, weibliche protagonistin, science-fiction, dystopie, gaming

Arena

Holly Jennings , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520215
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Weiß. Alles war weiß. Es heißt, wenn man tot ist, erwacht man inmitten von weißen Licht. Noch so eine Ironie, dachte ich dort im opalisierenden Inneren der Kapsel. Egal, ob man gewonnen oder verloren hatte - die Rückkehr ins Leben fühlte sich immer ein bisschen an wie der Tod." - S. 22
Die Gamer Profi-Liga ist kein Zuckerschlecken. Um dort zu überleben muss man nicht nur Tag ein und aus hart trainieren, man muss sich auch selber vermarkten und sein Ich zurückstellen. In so einer Welt will Kali erfolgreich werden und ist auch auf dem besten Weg dazu, als erster weiblicher Kapitän. Aber ihre Welt hat eine düstere Schattenseite, die Kali versucht hinabzuziehen.
Kalis Privatleben oder besser gesagt, ihr nicht vorhandenes Privatleben, da sie sich permanent für die Medien präsentiert, hat mich ein bisschen an unsere Welt der Stars erinnert, die wir oft genauso behandeln, wie es in "Arena" thematisiert wird. Zwischen Sponsoren, Hochglanzmagazinen und brutalen Kämpfen in der Arena geht es in dem Roman um Kali und wie sie ihren Wert kennen lernt, lernt was wirklich Wichtig ist und rebelliert. Sie ist eine starke Kriegerin, die aber hin und her gerissen ist zwischen den Dingen, die sie tun muss und was Richtig ist. Für mich war sie authentisch gewesen, weil man ihren Konflikt gut spüren konnte. 
"Perfekt synchron landeten wir auf dem Boden des Turms, eine Wand aus Klingen und Tod. Klein neben Groß. Dunkel neben Hell. Die Männer zwischen den Frauen. Wir sahen nicht nur wie ein Team aus. Wir waren ein Team."- S. 367
Die Autorin schreibt in moderner, flüssiger Sprache und man findet sich gut in der Handlung zurecht. Es ist einfach, aber sie beschreibt gut die Emotionen von Kali, aus deren Perspektive der Roman erzählt wird und auch die weiteren Charaktere wirken sympatisch. Was mich beeindruckt hat sind die Kampfszenen, die sehr durchdacht, anschaulich und rasant sind, die waren für mich jedes Mal ein kleines Highlight gewesen, weil die Action im Roman so richtig zur Geltung kam. Die Handlung selbst konnte auch gut bei mir Punkten - Profi-Gaming Szene trifft harte Realität. Es ist ein Setting, dass ich in der Form noch gar nicht gefunden habe und das fand ich mitunter klasse an "Arena". Die Geschichte wird sehr rasant und mit vielen Emotionen, zwischen einigen Kämpfen erzählt, aber zum Ende hin habe ich einen größeren Knall erwartet und dachte mir nur "Oh das war es. Okay. War gut.". 
Schnell und gefühlvoll wird die Handlung in einem relativ neuen Setting erzählt und die Charaktere, als auch die Geschichte konnten mich packen. Nur das Ende habe ich mir größer vorgestellt und mal sehen was die nächsten Bänder mit sich bringen!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Batgirl – Die neuen Abenteuer

Brenden Fletcher , Babs Tarr
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 25.07.2016
ISBN 9783741600104
Genre: Comics

Rezension:  
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1.039 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

jugendbuch, dystopie, fantasy, das juwel, liebe

Das Juwel - Die weiße Rose

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422439
Genre: Jugendbuch

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

gegenwartsliteratur

Die Clique

Mary McCarthy , Ursula von Zedlitz , Candace Bushnell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 10.07.2017
ISBN 9783442714896
Genre: Romane

Rezension:

Es war viel anstrengender zu lesen gewesen, als ich zunächst gedachte habe. Die Autorin schreibt über eine handvoll Charaktere, die sie alle sehr interessant und authentisch beschreibt, aber zu Anfang hatte es mich doch erschlagen. Denn wie sie eine Person vorstellt oder sie näher beleuchtet holt sie weit aus und ich hatte mich somit hin und wieder in der Handlung verloren. Dazu kommt noch, dass sie viel über die damalige Gesellschaft, die Vorurteile, Konflikte und dergleichen schreibt, was für mich das Interessante am Buch war. Sie schreibt über die Jahre ab 1930 und hat mir ein sehr gutes Bild von der Zeit verschafft (ich habe mich nie mit dem Thema befasst). 
Der Roman hat viele lebendige Momente und es ist aufregend zu sehen, wie sich die Charaktere entwickeln und wie sie mit ihren Träumen und Hoffnung in die reale Welt hinausgehen nach dem Collegeabschluss. Aber das Springen von einem zum anderen Charakter und das wiederkehrende Ausholen war anstrengend gewesen und irgendwann wollte ich es nur noch fertig haben. Es läuft nicht zu den einen Höhepunkt zu oder auf einen bestimmten Moment, wodurch es für mich langatmig wurde. "Die Clique" hat seinen Charme und beschreibt gelungen die damalige Gesellschaft, doch ich musste immer wieder Dinge nachschlagen, die mir nichts gesagt haben um dem Insiderwitz nicht zu verpassen, denn die Autorin besitzt einen schlagfertigen Humor! 
Ein schöner, aber auch langatimger Roman von fünf Frauen aus der Mittel- und Oberschicht, die für ihre Zeit modern sind und sich mit Themen, wie Sex, Verhütung und Kindern, als auch Karriere beschäftigen. Das Buch gilt als Vorlage für Sex and the City und besitzt daher auch ein wunderbares Vorwort von der Autorin Candace Bushnell! Und wie es im Vorwort auch steht, vielleicht war ich noch nicht bereit gewesen für dieses Buch und muss es in einigen Jahren nochmal lesen. 

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Tags: gegenwartsliteratur   (1)
 

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314 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

nevernight, jay kristoff, fantasy, assassinen, mia corvere

Nevernight

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297573
Genre: Fantasy

Rezension:  
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

comic, steampunk, experimente, luftschiffe, mechanisch

Lady Mechanika. Band 1

Joe Benitez , Joe Benitez
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.07.2017
ISBN 9783958395206
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt: Die junge Frau weiß weder ihren Namen noch irgendetwas über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht, wer ihr diese künstlichen Arme verpasst hat. Die allerdings verschaffen ihr übermenschliche Kräfte, und so entschließt sie sich, das Beste daraus zu machen: Sie ermittelt auf eigene Faust überall dort, wo sich sonst niemand kümmert – oder traut. Immer in der Hoffnung, dabei vielleicht Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Und das in einem spätviktorianisch inspirierten Ambiente, in dem fanatischer Fortschrittsglaube und Fantastik eng miteinander verwoben sind. Ein Fortschritt, der buchstäblich über Leichen geht auf dem Weg zur Erkenntnis.

Gleich mit seinem mysteriösen und düsteren Start konnte mich der erste Band von "Lady Mechanika" packen und hielt mich fest durch immer wiederkehrenden Actionszenen und neuen aufregenden Charakteren. Lady Mechanika ist eine starke und stolze Frau in der Steampunk durch Look und mechanische Attribute verbunden ist. Sie sucht ihren Schöpfer, da sie keine Erinnerungen besitzt und als ein fremdes Mädchen mit mechanischen Armen gefunden wird, denkt sie eine Spur gefunden zu haben. Aber ob das eine gute Idee ist? 

Unsere Protagonistin ist ein Mythos, eine Jägerin, von der man nur flüstert und sie führt uns durch ein dunkles und viktorianisches London. Ein düsterer, aufregender Ort folgt dem nächsten, dabei geraten wir oft in eine heikle Situation, sie hat nicht gerade wenig Feinde, aber ihr Sidekick unterstützt sie tatkräftig, wenn er gerade kann... Nicht nur Lady Mechanika hat eine Vergangenheit, die man noch entdecken muss, auch viele weitere Charaktere wurden ausgebaut und bringen Spannung in die Geschichte durch ihren Hintergrund. Wie auch die Beziehung zwischen Lady Mechanika und Katherine Winter, die mit ihrer Truppe die Lady verfolgt. Ihre gemeinsame Geschichte wird in Dialogen zum Teil erzählt, aber wo blieb da bloß der Flashback? Und zum Ende hin wird die Story immer mysteriöser, bis wir nur noch offene Fragen haben!Man merkt einfach schnell, dass noch einiges auf einen zukommt und dies erst ein Anfang für eine längere Geschichte ist (hoffentlich!).
Auf jeden Fall ist der Comic voll mit Action, Spannung und der Krimi darin kommt ebenfalls gut zur Geltung. Die Handlung bringt bis zum Schluss noch Überraschungen mit sich und was mich schlicht und weg begeistert hat ist der Zeichenstil. Wenn einen nicht schon die Geschichte gut unterhält, dann das Artwork. Der Steampunklook wurde zusammen mit dem viktorianischen Stil bis ins kleinste Detail wunderbar umgesetzt, von Automaten bis langen drapierten Kleidern, an alles wurde gedacht!
Eine klare Empfehlung meinerseits für alle Fantasy- und Steampunkfans. Selbst für Leser, die nicht viel mit dem Genre oder mit Comic anfangen können, würde ich diesen hier empfehlen. Denn neben den tollen Zeichenstil besitzt der erste Band von "Lady Mechanika" auch eine gut umgesetzte Handlung hat, die Lust auf mehr macht!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

abenteuer, blut, magie, fantasy, kampf

Söldnerfluch

Tom Lloyd , Michael Siefener
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453318687
Genre: Fantasy

Rezension:


Es geht um eine Söldnertruppe, Kämpfe, Blut, vergessene Orte, Beziehungen und Magie!  


Er nennt sich Luchs. Er kennt nur ein Leben, nämlich das Soldatenleben. Luchs schlägt sich schon seit Jahren als Söldner durch, und das eigentlich mehr schlecht als recht. Doch dann muss er für seine neuesten Auftraggeber ein Mädchen retten – und wird vom mächtigsten Ritterorden gesucht. Dazu kommt eine gesuchte Magierin, die Schutz benötigt. Also genau das, was Luchs gerade noch gebraucht hat. Aber leider hat Luchs ein verflucht gutes Herz – und eine verdammt gute Waffe …


Zu Anfang hatte ich einen schweren Start mit dem Roman von Tom Lloyd und erst nach guten hundert Seiten war ich in der Geschichte drin gewesen (es sind 604 Seiten). Der Autor schreibt dynamisch, aber es ist flüssig zu lesen und nicht zu hastig, seine Beschreibungen sind weniger detailliert, dafür genau und leicht vorzustellen. Mein Problem lag beim Szenen- und Zeitwechsel, der mich zu Beginn aus der Bahn geworfen hat und auch später mich in meinem Lesefluss unterbrochen hat. Auch fand ich ein paar Stellen langatmig und ermüdend, aber das Buch ist im Ganzen sehr interessant und konnte mich hier und da wirklich packen. 


"Für eine Dame in Not war sie an viel mehr Stellen mit dem Blut von jemand anderen bedeckt, als Luchs es erwartet hatte. Und sie war nackt. Vollkommen nackt." - S. 9


Das interessanteste an "Söldnerfluch" ist für mich die Welt und die Magie. Die Länder sind vom Krieg gezeichnet, wie auch unser Protagonist Luchs. Er stand auf der falschen Seite des Krieges und kämpft immer noch damit, als auch mit dem Hass ihm gegenüber. Außerdem gibt es in dieser Welt verschiedene Wesen, als auch Monster! Unsere abenteuerlustige Truppe hat alle Hände voll zu tun!


Bei den Magiern handelt es sich hier um verschiedene Arten von Elementarmagiern. Und ungewöhnlich ist hier, dass die Menschen die eigenen Magier versklaven, damit sie mit ihren Fähigkeiten magische Munition für den Kampf herstellen. 
Jeder Elementarmagier verfügt über besondere Kräfte und im Roman erfahren wir noch nicht sehr viel über alle Arten die es gibt, aber "Söldnerfluch" bekommt auf jeden Fall eine Fortsetzung bei dem Ende. 


Bei der Söldnertruppe handelt es sich um einen großen bunten Haufen, der mehr schlecht als recht zusammenhält. Zu Anfang waren die vielen Namen etwas verwirrend, aber die Charaktere stechen alle durch Besonderheiten hervor. Die Frauen der Truppe werden, neben Luchs, viel näher beleuchtet und rücken mehr ins Licht als alle anderen Nebencharaktere. 




Mit der Zeit konnte mich das Buch gut packen und ich war begeistert von der Welt, den verschiedenen Wesen, Orten und Magie. Es hat düstere Stellen, aber auch humorvolle und lockere und ist auf jeden Fall ein dynamisches Abenteuer!

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Tags: abenteuer, blut, kampf, magie   (4)
 

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

heyne, heyne verlag, rezension, hyeonseo lee, biographie

Schwarze Magnolie

Hyeonseo Lee , David John , Elisabeth Schmalen , Merle Taeger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453604339
Genre: Biografien

Rezension:

Der Moment, wenn man nicht weiß, wie man es in Worte fassen kann. So ging es mir in den ersten Minuten, als ich anfing die Rezension zu schreiben und das Buch noch einmal durch ging. Hyeonseo Lee, 1980 geboren, lebt an der Grenze zwischen China und Nordkorea. Als sie 17 Jahre alt ist beschließt sie kurz rüber nach China zu gehen, nur wusste sie nicht, dass Zurückkehren keine Option mehr war und sie ihre Familie für eine sehr lange Zeit nicht mehr wieder sehen wird. 
Am Anfang der Erzählung spürt man noch ihre Naivität und lockere Art, wie sie an die Dinge rangegangen ist und mit der Zeit merkt man stark, wie sie an den vielen schlimmen Situationen gewachsen ist. Ihre Reise wird zu einer Odysee, die sie eindringlich und mit vielen Informationen, als auch Emotionen schildert. Wobei ihre Emotionen nicht in große Worte gepackt sind und manche findet man zwischen den Zeilen, wodurch das Buch seine eigene besondere Stimmung entwickelt und sehr eindringlich auf mich gewirkt hat. 
Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und nicht zu einfach, dazu kommt noch die Spannung, die durch neue Ereignisse immer wieder aufgebaut wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Roman regt zum Nachdenken an, über das was wir zu wissen glauben über Nordkorea und was in Wirklichkeit dort passiert. Es ist viel schlimmer, als man denkt oder sich vorstellen kann. "Schwarze Magnolie" war mein zweites Buch zu diesem Thema, das Erste war "Meine Flucht aus Nordkorea", dass nicht so viele kleine Details besaß wie dieses hier und es zeigt wieder mal, was ein Menschen bewirken und ertragen kann. 
Der Erlebnisbericht bewegt einen zutiefst und ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Es ist eine sehr informative, interessante und beeindruckende Odysee, die Hyeonseo Lee schildert, dabei berichtet sie von anderen Ländern, die wir nur als Touristenorte kennen, von einer ganz anderen eindringlichen Seite. 

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(102)

278 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

fantasy, urban fantasy, götter, die chronik des eisernen druiden, vampire

Gehetzt

Kevin Hearne , Alexander Wagner
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.12.2016
ISBN 9783608939309
Genre: Fantasy

Rezension:  
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160 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

liebe, bourbon, mord, intrigen, geld

Bourbon Sins

J. R. Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 28.06.2017
ISBN 9783736304017
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der zweite Band der Reihe knüpft nahtlos an die Geschehnisse vom Vorband an und ich fand mich schnell zurecht. In diesem Teil werden wieder alle Charaktere näher betrachtet, wobei Edward, der älteste und kaputteste Sohn mehr ins Licht rückt. 
Die Familiengeschichte wird immer weiter ausgebaut und ich fragte mich nur, woher kommen all diese vielen Geheimnisse? Es ist genauso aufregend wie der erste Band und Edward ist ein besonders toller Charakter, den die Autorin authentisch umgesetzt hat. Wir erfahren mehr über seinen Leidensweg und inneren Problemen, die ihn zu diesen abhängig Mann gemacht haben. Aber er ist auch der ältere Bruder, der sich um seine Geschwister kümmert. Komme was wolle. 
Besonders aufregend zu lesen sind auch die Handlungsstränge von Gin. Die Schwester von Edward und Lane, die auf ihre eigene Art versucht die Familie und ihren Lebensstil zu schützen. Seit dem ersten Band bange ich mit ihr, sie ist viel komplexer als man zu Anfang denkt und im zweiten Teil ist ihre Geschichte dramatischer geworden, sodass ich es kaum abwarten kann den Abschlussband in den Händen zu halten. Ja, die Reihe ist mit drei Büchern beendet. Auf jedenfall gibt es noch ein paar ungelöste Punkte. 
Im Gegensatz zum ersten Buch fand ich es hier noch viel rasanter und die Ereignisse überschlugen sich, wurden immer dramatischer und beim Lesen konnte man gut die Anspannung spüren unter der die Charaktere litten. Auch zeigt J. R. Ward wieder was für tolle Charaktere sie schaffen kann, ich habe mit allen mit gelitten und so ziemlich für jeden geschwärmt. Ihre Figuren werden mit jeder Seite interessanter, wie auch die Handlung. Natürlich ist es hier nicht gerade die anspruchsvollste Literatur, aber ihr Unterhaltungswert ist enorm und die Überraschungen machen es umso packender.
Der zweite Teil der Bourbon Trilogie konnte mich toll unterhalten und ich empfehle sie allen Lesern, die gerne dramatische Familiensagas der Reichen und Schönen lesen. (Melo-)DRAMA wird hier groß geschrieben!

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

magie, fantasy, musketiere, geschwister, schwerter

Legenden und Lügner

Julia Knight , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.07.2017
ISBN 9783426519950
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Geschwister Vocho und Kacha stehen in dem Ruf, die besten Schwertkämpfer von Reyes zu sein. Doch seit sie die Pläne des dunklen Magiers Sabates vereitelt haben, scheint es so, als sei ihnen die ganze Welt auf den Fersen - und es ist mehr als ungewiss, ob die Schnelligkeit ihrer Klingen diesmal ausreichen wird, um sie zu retten ...
"Die Uhren teilten sein Leben mit jedem Tick, jedem Tack in wohlbemessene Teil. Ein Leben, dass auf Schienen dahinglitt, in dem alles so geschah, wie das Uhrwerk es vorhersah." - S. 30
Für mich war das ein typischer zweite Band. Kennt ihr das, wenn der erste Teil wirklich gut war und der Zweite damit nicht mithalten kann? Der Vergleich war immer da gewesen, aber zum Ende hin konnte mich es doch mehr überzeugen. 
Nach dem Ereignissen in "Schwerter und Schwindler" geht es nahtlos weiter und kleine Erinnerungen wurden für den Leser eingebaut. Mit dem wieder reinkommen hatte ich so gar keine Probleme und der Schreibstil ist angenehm zu lesen, trotz längeren Sätzen. 
Es verlaufen viele kleine Ereignisse parallel und die Autorin hat die Angewohnheit genauso viele Wendungen einzubauen, sodass sich die Handlung immer wieder überschlägt. Dazu kommt noch Verrat. Der lauert an jeder Ecke und brachte so einige Überraschungen mit sich, sodass ich am Ende gar nicht mehr sicher war, wem man vertrauen kann (richtig gut!). Durch das ganze Hin und Her gab es natürlich auch Spannung, aber es hat sich alles immer wieder in die Länge gezogen und ich legte es öfter als erwartet zur Seite. Kurzum es packte mich nur stellenweise. 
Wir verfolgen hier weiter die Geschwister Vocho und Kacha als Protagonisten, wobei sie noch einen amüsanten Partner an ihre Seite bekommen und Dom, der bereits im ersten Teil eine Rolle spielte, ist wieder mit von der Partie und bekommt eine interessante Hintergrundgeschichte. Auf die ich lange gewartet habe! Bei den Geschwistern fehlte mir hier mehr Tiefgang.  Im ersten Band wurden Zusammenhänge mit der Vergangenheit aufgestellt und Rückblenden um den Charakter zu erklären, diesmal gibt es nur wenige Sätze. Auch die Magie ist wieder ein wichtiges Thema und dazu erscheinen zwei neue Magier auf der Bildfläche, die für viel Chaos Sorgen...

Der zweite Teil der Duellanten Reihe punktet mit überraschenden Wendungen, Spannung und Verrat an jeder Ecke! Magie, Steampunk, Schwertkämpfe und Geheimnisse kommen ans Licht!

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290 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

liebe, these broken stars, galaxie, sofia, gideon

These Broken Stars - Sofia und Gideon

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2017
ISBN 9783551583710
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die ersten zwei Bände der Trilogie waren spannend gewesen und packend und der Abschluss ist dem nicht ganz unähnlich, nur dass es sich hierbei um einen Strudel voll Action handelt. Neben den geballten Handlungen und überraschenden Wendungen wird es auch sehr emotional und zu meiner Freude treffen wir viele bekannte Gesichter wieder. Besonders aufregend ist es zu lesen, wie alle Charaktere aus den früheren Teilen miteinander verwoben wurden, wie es mit ihnen weitergeht und wie sie alle miteinander agieren. Ein freudiges Wiedersehen für den Leser und eine actionreiche und aufreibende Story für die Protagonisten! 
Wie in jedem Teil ist ein neues Paar im Vordergrund, Sofia und Gideon. Beide sind eher der verschlossene Typ und ihre Annäherung ist daher nicht einfach, mehr werde ich da nicht verraten, da das viel für mich ausgemacht hat. So viel ist gesagt: ich habe ihre Geschichte sehr genossen. 
Von Beginn an war ich wieder in der Geschichte drin gewesen, obwohl der zweite Band bereits etwas her war und es packte mich von der ersten Seite an. Die Reihe hat wirklich einen Sogeffekt und wenn man sich entscheidet sie zu lesen sollte man gleich viele aufregende Stunden einplanen!Nicht nur die abwechslungsreiche Handlung selbst, sondern auch der flüssige Schreibstil, der jetzt nicht zu leicht ist und die guten bildlichen Darstellungen bringen ihren Beitrag zum Sogeffekt der Reihe. 
Außerdem handelt es sich hierbei um einen Jugendroman der die Genres Science Fiction und Lovestory verbindet. Es ist nicht überaus komplex und beschäftigt sich ebenfalls mit ernsteren Dingen wie Menschsein, wodurch das Buch einen poetischen und nachdenklichen Touch an manchen Stellen bekommt. 
Der Abschlussband ist durch und durch abgerundet und gelungen. Ein wirklich grandioses Ende für eine unheimlich packende Reihe, die bei mir gepunktet hat durch Action, zahlreichen Überraschungen und der richtigen Portion Liebe. 

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

vampire, lesser, black dagger, lieb, black dagger legacy

Black Dagger Legacy - Tanz des Blutes

J. R. Ward
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 10.07.2017
ISBN 9783641206246
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Band der neuen Black Dagger Reihe! Es geht weiter mit den Schülern der Gemeinschaft und die Hormone sprudeln nur so über im Kampf.
 Ein tragischer Schicksalsschlag machte den jungen Vampirkrieger Axe zu einem melancholischen Einzelgänger. Nun setzt er alles daran, in die Bruderschaft der BLACK DAGGER aufgenommen zu werden, denn nur im Kampf gegen die Lesser, so glaubt er, kann er seinem Leben einen neuen Sinn verleihen. Das ändert sich an dem Tag, an dem er der Aristokratentochter Elise als Bodyguard zugeteilt wird und sich mehr und mehr zu der schönen Vampirin hingezogen fühlt. Doch gerade als sich die erotische Leidenschaft zwischen den beiden in Liebe zu verwandeln scheint, droht ein dunkles Geheimnis aus Axes Vergangenheit alles zu zerstören ...
Im großen und ganzen war dieser zweiter Band in Ordnung. Er hat meinen Erwartungen nicht ganz entsprochen, weil andere Charaktere eigentlich im Vordergrund waren. Die Protagonisten sind der Vampirkriegerschüler Axe und die Aristokratentochter Elise. Schon vom ersten Augenblick an prickelt es heftig zwischen den Beiden und ich habe ihre Liebesgeschichte sehr genossen, die leider sehr schnell ablief und zu kurz kam. Auch ihr Konflikte miteinander waren schnell beiseite gelegt worden und ich hatte an der Stelle mehr Spannung erwartet. Abgesehen davon hat es mich etwas an den ersten Teil der Reihe erinnert, wo es auch um einen Schüler aus armen Haus und einer Aristokratin geht. 

Rhage, Mary und Bitty, ihre Adoptivtochter kommen sehr häufig vor und es gibt einige Konflikte, die bewältigt werden müssen. Ihre Probleme kennen wir bereits aus dem ersten Band der neuen Reihe, wo sie bereits aufgerollt wurden und ein Teil davon hat mich ermüdet. Im Gegensatz zur Liebesgeschichte des neuen Paares wurde die Familienstory in die Länge gezogen.
Von der Sprache her ist es sehr angenehm zu lesen und ich stockte nur bei Lesen, wenn es wieder um Rhage und Mary ging - davon hatte ich einfach genug. Elise und Axe sind ein ganz nettes Pärchen, dass es versteht es knistern zu lassen, aber es war viel zu kurz. Andere Schüler der Gemeinschaft nahmen ebenfalls einen guten Teil der Handlung auf und ich kann jetzt schon vorhersehen, wer als Nächstes sein Buch bekommt.
Die Black Dagger Legacy Reihe würde ich Lesern erst dann empfehlen, wenn sie in der ersten Reihe (Black Dagger) bereits einige Bände beendet haben, um sich einfach nicht zu verwirren oder selbst zu spoilern. Ansonsten war es amüsant und unterhaltsam, aber reichte nicht an den ersten Teil der neuen Serie ran.

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Tags: black dagger, romantasy   (2)
 

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

curtis sittenfeld, vermählung, stolz und vorurteil, adaption, jane austen

Vermählung

Curtis Sittenfeld , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959671149
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt: Mrs. Bennets Leben dreht sich nur um das Eine: Wie kann sie es bloß schaffen, dass ihre fünf Töchter endlich den Richtigen finden? Zumindest für Jane, die Älteste, gibt es Hoffnung: Chip Bingley, der attraktive Arzt, der noch vor kurzem als Bachelor in der Fernsehshow „Vermählung“ vergeblich nach der großen Liebe suchte, zieht in die Kleinstadt. Und gleich beim ersten Zusammentreffen knistert es zwischen Chip und Jane. Doch was ist mit Liz Bennet? Chips Freund, der ungehobelte Neurochirurg Fitzwilliam Darcy ist definitiv keine Option! Dennoch scheinen die beiden nicht voneinander lassen zu können. Und dann wären da ja noch die drei anderen hoffnungslosen Single-Töchter …

Als ein großer Jane Austen Fan war ich zunächst begeistert gewesen, als das Jane Austen Project ins Leben gerufen wurde und eine handvoll Autoren sich eins ihrer Romane rauspickten um sie modern neu zu interpretieren. "Vermählung" von Curtis Sittenfeld ist das erste Buch, dass ich aus dem Projekt gelesen habe und ich denke, auch das Letzte. 

Die New York Times schrieb, dass es keine bessere Autorin gibt für dieses Vorhaben und dementsprechend waren meine Erwartungen hoch, die in den ersten ca. 50 Seiten erfüllt wurden, aber es wurde schlimmer und schlimmer. Aus Neugier heraus las ich weiter und war am Ende mehr als nur deprimiert, besonders das letzte Kapitel saß tief. 

Zu Beginn gefiel mir der Humor, der wirklich lustig war und mit dem kalten und direkten Schreibstil freundete ich mich recht schnell an, aber die Geschichte selber, die Umsetzung von manchen Charakteren und Handlungen war mir zuwider und ich kam mit gewissen Dingen nicht klar. Zum Beispiel im Original "Stolz und Vorurteil" ist die Mutter der Bennet Töchter, eine Frau, die einfach ihre Töchter verheiraten möchte und immer aufs Geld achtet bei den Ausgaben und sich auch darum immer wieder einen Kopf macht. Hier aber ist sie eine kaufsüchtige Frau, die sich nicht mit peinlichen Eifer um ihre Töchter kümmert. An anderen Charakteren habe ich ebenfalls grundlegende Charakterzüge anzumerken, von denen ich einfach erwartet hatte, dass sie da sind und nicht verdreht wurden. 

Abgesehen davon ging es meiner Meinung nach viel mehr um Emanzipation und Selbständigkeit, als um Stolz und Vorurteile. Im Laufe der Handlung verlor das Buch immer mehr seinen Bezug zum Original und es war einfach nicht schön oder romantisch! 

Als eingefleischte Jane Austen Fan fiel es mir schwer das Buch zu mögen und es kann gut sein, dass andere Leser, die keinen großen Bezug dazu haben, es als unterhaltsam und amüsant empfinden (der Start war auch nicht schlecht). Doch für mich ist es leider nichts gewesen, weil es viel zu modern, teilweise derb und abgeändert ist.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

geschichte, stadt, waylhaghiri, gesellschaftskritik, multimedial

Sumerland 2

Johannes Ulbricht
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 22.08.2016
ISBN 9783833233708
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Der zweite Band, hier auch der Abschlussband, hat noch einiges raushauen können, nachdem ich so verunsichert war vom Sumerland: Prinzessin Serisada.


Ohne viel Umschweifen knüpft die Geschichte an Band 1 an und wir befinden uns wieder Mitten drin in der Handlung. An der Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass der erste Band der Duologie zwingend erforderlich ist für das Verständnis und evtl. Spoiler anfallen könnten, für alle, die die Reihe nicht kennen.


In "Sumerland 2: Prinz Zazamael" dringen wir tiefer in die Stadt ein und sehen neue Seiten von ihr, die mich begeistern konnten, durch ihre Idee selbst und Beschreibungen.
Diesmal waren die Ebenen für mich klar und deutlich gewesen, durch den ersten Band. Doch trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht zu entdecken, zu verknüpfen und zu rätseln.
Einerseits lag es daran, dass die Spannung sehr gut aufgebaut wurde und anderseits weil die Ereignisse mich immer wieder überrascht haben und die Verknüpfungen zu unserer Welt waren in diesem Teil, für mich, viel deutlicher zu erkennen gewesen.


Was mich überrascht hat, ist, dass das Buch nach dem Prinzen benannt wurde, Zazamael, aber eigentlich folgen wir die meiste Zeit der Prinzessin Serisada und er kommt mir mehr wie ein Nebencharakter vor an ihrer Seite. Ihre Persönlichkeit wurde viel mehr Beachtung geschenkt und sie wird auch sympatisch dargestellt, wobei ich bei ihm immer wieder schwanke.


Die Ich-Erzählerin nimmt ebenfalls wieder ihre Rolle ein und hier hat sich viel getan. Sie schien mir immer passiv oder handelte eher mit Widerwillen, jetzt aber ist sie viel aktiver und ihre Geschichte wurde viel interessanter.
Da ich mich an den Schreibstil bereits gewöhnt habe und ja, daran muss man sich gewöhnen, kam ich diesmal leichter rein und wiedermal lag die Handlung/Ereignisse über den Beschreibungen, wobei es diesmal Stellen gab, die besser ausgeschmückt waren.


Am ersten Teil hatte ich ein paar Anmerkungen, aber der Abschluss hat diese wieder aufgehoben. Es ist mehr Spannung da, die Welt wurde näher beleuchtet und neue Orten kamen dazu, aber auch einige Fragen wurden beantwortet, was für mich wichtig ist. Trotzdem bleibt am Ende die Möglichkeit einiges zu interpretieren, es mit unserer Welt zu vergleichen und nachzudenken.


Mein Fazit bleibt, wie beim ersten Band: für jeden, der was ausprobieren will, sich nicht schnell abschrecken lässt und gerne entdeckt.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

multimedial, andere welte, geschichte, augmented reality, ich-erzählerin

Sumerland 1

Johannes Ulbricht
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 22.08.2016
ISBN 9783833233555
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Der erste Band der Duologie ist eine Hassliebe für mich gewesen.
Mir fehlte eine Sprache, die mich umschmeichelt und anzieht, denn es war zu nüchtern und dünn ausgeschmückt gewesen. Das Einzige, was mich anlockte war die Handlung, die ich versuchte zu durchblicken und einen gewissen Reiz bietet.


Wir haben hier verschiedene Sichtweisen, die hier versuchen einen Roman zu erzählen und es war mir immer zu wenig gewesen, mir fehlten Infos, mehr Beschreibungen, mehr Emotionen bei jeder Figur und mehr Hintergründe. Man fühlt sich so unbefriedigt bis zum Ende hin, weil kein einziger Handlungsstrang abgeschlossen wird und der zweite Band notwendig ist.


Die Idee gefällt mir.
Man kann sehr viel hinein interpretieren, was ich jetzt nicht machen werde und meiner Meinung nach hätte man mehr daraus machen können. Es wurde immer wieder Spannung aufgebaut, aber an Stellen abgebrochen, die ich schon als gemein empfand. Oft wollte ich einen Abschnitt überspringen um dem einen Handlungsstrang zu folgen und gerne hätte ich mehr von der Welt erfahren in der wir uns befinden. Wie ist sie entstanden? Wie sind die Bewohner außerhalb der Stadt? Warum sind die beiden Herrscher nahezu unsterblich? Es gibt viele unentdeckte Mysterien und ich hoffe der zweite Band bringt alles zum Vorschein! Denn trotz der holprigen Sprache, werde ich den Abschluss lesen. Trotz seiner Mängel ist der Roman in der Hinsicht interessant, weil man wissen will, wie sich die Geschichte auflöst.


Der erste Band der Sumerland Dilogie ist für jeden, der was ausprobieren will, sich nicht schnell abschrecken lässt und gerne entdeckt.

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82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

fantasy, verbündete, historischer fantasy, heyne, highfantasy

Die Königin der Schatten - Verbannt

Erika Johansen , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.06.2017
ISBN 9783453315884
Genre: Fantasy

Rezension:


Bei diesem Buch handelt es sich um den Abschlussband einer Trilogie. Für alle, die die Vorgänger nicht kennen können Spoiler anfallen!


Unsere Protagonistin, die Königin von Tearling Kelsea Glynn opfert sich für ihr Volk und gerät in die Hände der Roten Königin, dabei erfahren wir endlich wer sich hinter dieser Frau verbirgt. Viele Geheimnisse werden gelüftet, viele Reisen in die Vergangenheit werden unternommen und das Ende...ich hätte das nie kommen sehen.


Der erste Teil der Reihe hatte mich damals richtig umgehauen und in einer langen Nacht, die bis zum Morgen ging hatte ich das Buch fertig gelesen. "Verbannt" hat genau das wieder bei mir ausgelöst! 
Erika Johansen knüpft nahtlos an das Ende vom zweiten Band an und viele alte Charaktere, als auch Neue tauchen auf. Der Fetch und Rowan Finn bekommen eine größere Rolle, wie auch weitere Personen aus der Vergangenheit. 
Die Geschichte von Tearling wird durch die Rückblicke in all ihren Zügen erzählt und wir erfahren, warum die Stadt so enden musste und was aus all den Reisenden und ihrem Traum wurde. Der ganze Roman an sich wird noch komplexer, als seine Vorgänger und ich bin begeistert davon, wie viele Geschehnisse hier verwoben wurden und wie tief das Schicksal von allen miteinander verbunden ist. 
Von Anfang an konnte mich die Autorin packen und dieses Mal gab es eine sehr gute Balance zwischen den Abschnitten über die jetzige Zeit und die über die Vergangenheit, in die Kelsea durch Visionen reist. 


Kelsea ist ein Charakter, der nicht perfekt ist. Sie hat sehr viel durchgemacht, leidet immer noch unter so manchen falschen Entscheidungen, verzweifelt oftmals an der Situation und ist einfach authentisch. Mir schien es manchmal, dass die Autorin gar keine Heldin schaffen wollte oder jemanden den alle lieben, sondern eine realistische, einfache Person mit Ecken und Kanten, die mit sich selber ringt. 
Alle ihre Charaktere und dazugehörigen Beschreibungen finde ich besonders gut gelungen, bis jetzt habe ich immer noch ein Bild im Kopf, als auch eine Stimme, wenn ich mir einen Namen ins Gedächtnis rufe. 


Der Abschluss der Reihe ist auf jeden Fall eins meiner Highlights aus 2017. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert mit den Charakteren und der Roman war voll mit Wendungen, aufgelösten Geheimnissen und packenden Momenten. Das Ende hat mich kurz ziemlich aus der Bahn geworfen und mit weit aufgerissenen Augen las ich die letzten Seiten. Wie konnte das passieren? 

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

vietnam, hanoi, frankreich, unabhängigkeitsbestrebungen, jefferies

Die Tochter des Seidenhändlers

Dinah Jefferies , Angela Koonen
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.06.2017
ISBN 9783785725917
Genre: Historische Romane

Rezension:

Bei "Die Tochter des Seidenhändlers" handelt es sich um mein erstes Buch von Dinah Jeffries, die auch "Die Frau des Seidenhändlers" und "Bis wir uns wiedersehen" geschrieben hat.
Sie führt uns hier nach Vietnam in den 1950er Jahren, als es noch Indochine hieß und unter der französischen Besatzungsmacht stand.

Die Protagonistin Nicole ist eine "Metisse", halb Vietnamesin, halb Französin und lebt im Schatten ihrer älteren Schwester Sylvie, die nach ihren französischen Vater kommt. Ihr Leben ist nicht einfach und wird immer komplizierter, durch Mark, den Revolutionären und ihrer Suche nach einer Identität.

Zu Anfang konnte mich das Buch richtig gut packen! Die Handlung war aufregend und die Beschreibungen so farbenfroh und interessant, ich war der bunten Welt von Seide und Düften verfallen. Die Autorin besitzt eine sehr schöne Sprache, wenn es ums Beschreiben geht und der Roman liest sich zum größten Teil fliesend. Außerdem wird die Geschichte von Vietnam erzählt, als auch Bräuche und am Ende des Romans gibt es eine Anhang mit "Historischen Abriss", wo die historischen Ereignisse kurz erläutert werden.

Nach einem guten Drittel des Buches fing "Die Tochter des Seidenhändlers" an mich zu enttäuschen, weil die Handlung schneller, als auch überstürzter wurde. Es las sich, besonders am Ende, holprig und die bildhaften Beschreibungen fehlten mir.
An der Stelle haben für mich rund hundert Seiten gefehlt und die Charaktere bekamen auch einen faden Beigeschmack.
Nicole ist gerade mal 18 Jahre alt, als die Geschichte beginnt und fühlt sich von ihrer Familie nicht geliebt und verdrängt. Sie bekommt die Chance sich zu beweisen, durch ihren eigenen Laden und steht schnell zwischen zwei Männern. Sie scheint es endlich zu schaffen Anerkennung zu bekommen, aber sie ist naiv und sehr leicht zu beeinflussen, wodurch sie leicht in gefährliche Situationen gerät. Ein naiver Charakter ist eine Sache, aber nach einigen einschlagenden Momenten in ihrem Leben habe ich als Leser erwartet, dass sie daraus lernt. Aber Nicole hat mich mit ihrer Naivität immer wieder überrascht. 
Die beiden Männer, Mark und Tran, um sie herum konnte ich so gar nicht durchblicken, geschweige davon nachvollziehen und ich erwartete immer das Gegenteil von ihrem Handeln.
Es gibt noch zwei mütterliche Charaktere, die mir sehr sympathisch waren und leider eine zu kleinere Rolle einnahmen.
An sich nahm die Geschichte eine Wendung an, die ich so gar nicht erwartet hatte und mit dem Titel des Buches nicht wirklich viel gemeinsam hat.

Zum Ende hin war ich gespalten. Der Roman legte einen wunderbaren Start hin, der mich davon überzeugt hat auch andere Bücher von der Autorin mal in Angriff zu nehmen, aber die Richtung der Handlung, als auch Nicole konnte mich nicht vollkommen überzeugen.

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