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krebs, liebe, tod, freundschaft, krankheit

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.07.2012
ISBN 9783446240094
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon als kleines Mädchen bekam Hazel die Diagnose Krebs, als Ärzte bei ihr ein einen bösartigen Tumor entdeckten, welcher nicht heilbar ist. Dank einem Medikament, welches sich momentan in der Testphase befindet, wird das Wachstum des Tumors unterbunden, was ein halbwegs “normales” Leben ermöglicht. Der Tumor an sich wird jedoch nie verschwinden, was ein gesundes Leben wiederum unmöglich macht.
Hazels Eltern befürchten sie sei depressiv, da sie kaum das Haus verließ und sich immer mehr zurück zog. Somit schickten sie Hazel wöchentlich zu einer Selbsthilfegruppe, welche sie nahezu verabscheute. Bis eines Tages ein gut aussehender, einbeiniger, junger Mann, namens Gus zu der Gruppe stieß, zu dem sie sich von Anfang an hingezogen fühlt.
Kurz darauf entsteht zwischen den beiden eine Liebe die viel Trost, jedoch auch Trauer hinter sich her zog und die sogar den Tod übersteht.

Eine Geschichte die unter die Haut geht und mehrfach zum Nachdenken anregt.
Noch nie habe ich so mit den Protagonisten eines Buches sympathisiert, durch den Charakter der beiden Hauptfiguren wird dies auch sehr einfach gemacht. Ihre lockere Art und der Humor den sie trotz oder gerade wegen ihrer Krankheit haben, bringt einen mehrfach zum Lachen, was bei einem solchen Thema nicht gerade einfach ist.
Durch die vielen Beschreibungen wird eine hervorragende Atmosphäre geschaffen, wodurch es leicht wird sich in die Geschichte hineinzufühlen.

Dieses Buch vereint die Themen Liebe und Tod so gut, wie kein anderes mir bekanntes Werk. Eine Liebesgeschichte die weder kitschig noch unauthentisch ist.
Durch den lockeren Umgang mit dem Thema Krebs und dem schwarzen Humor der in vielen Sätzen steckt, wird es zum perfekten Jungendbuch.
Es ist also sowohl künstlerisch, als auch gesellschaftlich überaus wertvoll.

Fazit: Sehr lesenswert!

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