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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

überbevölkerung, berlin, sebastian fitzek, virus, thriller

Noah

Sebastian Fitzek , Simon Jäger , ,
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.12.2013
ISBN 9783785747841
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Nach dem meiner Meinung nach nicht ganz so gelungenem Thriller „Abgeschnitten“ zeigt sich Sebastian Fitzek mit seinem nächsten Roman „Noah“ wieder in Bestform. Allein die Ausgangsbasis von dem Mann ohne Gedächtnis, der in eine globale Verschwörung verwickelt ist, ist interessant und vielversprechend. Und auch wenn manches davon auf etwas arg bemühte Zufälle hinausläuft, so ist es trotzdem ein ziemlich gutes Stück Unterhaltungsliteratur. Und das obwohl (oder gerade weil) der Autor in seiner Geschichte ein sehr düsteres Szenario aufzeichnet. Es geht buchstäblich um Weltuntergangsstimmung, Väter, die ihre Kinder für tot erklären lassen, Mediziner, die Babys armer Leute und an reiche Leute vermitteln und Organisationen die auch vor dem Genozid nicht zurückschrecken. Dennoch ist die Geschichte gar nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen, wie mancher vielleicht annimmt. Eben deshalb beeindruckt sie einen auch nachhaltig.
Gut fand ich daher ebenfalls Sebastian Fitzeks Nachwort, wo er noch einmal auf die realen Fakten und daraus zu ziehenden Schlüsse eingeht (inklusive dazugehörigen Internetseiten). In der Hörbuchfassung wird dieser Part sogar vom Autor selbst vorgetragen. Das kriegt er fast so gut wie Simon Jäger hin, der den kompletten Roman auf recht vorzügliche Weise vorgelesen hat.

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Marty Beckett: Die Enthüllung: Mystery Thriller

Sören Prescher
E-Buch Text: 473 Seiten
Erschienen bei Fabylon Verlag, 09.01.2018
ISBN 9783946773023
Genre: Sonstiges

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Daredevil: So finster die Nacht

Charles D. Soule , Ron Garney , Goran Sudzuka , Carolin Hidalgo
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 13.02.2018
ISBN 9783741607806
Genre: Comics

Rezension:

Es hat einige Zeit gedauert, bis wir endlich etwas Neues von Daredevil in Deutschland lesen konnten. Von dem durchschnittlichen Band mit dem Punisher einmal abgesehen, der eh bloß ein kleiner Appetithappen war. Es ist Panini definitiv hoch anzurechnen, dass sie trotz der bisher mauen Verkaufszahlen immer noch am Mann ohne Furcht festhalten. Dennoch bin ich mit der Veröffentlichungspolitik des neuen Bandes nicht hundertprozentig zufrieden. Als Daredevil-Fan habe ich alle zuvor erschienenen Bände der DD-Reihe gelesen - die damit endete, dass Matt immer noch in San Francisco abgetaucht war. In "So finster die Nacht" allerdings ist er nicht nur wieder in seiner alten Heimat New York, sondern arbeitet obendrein als Staatsanwalt und hat es noch dazu irgendwie geschafft, dass niemand mehr seine Geheimidentität kennt. Warum das alles so ist, wird leider nicht erklärt. Vermutlich findet sich die Lösung darauf in einer der leider nicht auf deutsch erschienenen Heftausgaben 1 -7 der neuen US-Daredevil-Reihe. Wieso man sich diese Teile gespart hat, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wollte man für den Neustart von Daredevil eine Hammerstory. Und die wird mit "So finster die Nacht" eindeutig geliefert. Die Geschichte ist düster, verworren, brutal und definitiv nicht für Kinder geeignet. Also genau all jene Dinge, die wir an DD lieben und schätzen. Noch dazu bekommen wir mit Muse einen sehr interessanten neuen Gegner. Wäre schön, wenn wir von dem in Zukunft noch mehr lesen könnten. Gleiches trifft auf Daredevil zu. Und wahrscheinlich sogar für seinen neuen Sidekick Blindspot, den offenbar ein ziemlich ähnliches Schicksal wie Matt in seiner Kindheit ereilen wird.
Ich hoffe, der neue Band verkauft sich gut genug, dass noch viele weitere folgen werden. Dann aber bitte wieder in chronologischer Reihenfolge.

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124 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

helgoland, thriller, entführung, vergewaltigung, gerichtsmedizin

Abgeschnitten

Sebastian Fitzek , Michael Tsokos , Simon Jäger ,
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.09.2012
ISBN 9783785747490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach der Geburt seines ersten Kindes wollte Sebastian Fitzek beweisen, dass ihn die private Veränderung nicht verweichlicht hatte. Das ist ihm mit "Abgeschnitten" zweifellos gelungen. Wie schon im Klappentext geschrieben steht, beginnt für den Rechtsmediziner Paul Herzfeld nach der Entführung seiner Tochter eine perverse Schnitzeljagd mit dem psychopathischen Entführer. Allerdings scheint besagte Schnitzeljagd vorwiegend darauf ausgelegt zu sein, von einer Extremsituation zur nächsten überzuleiten. Dazu die für Fitzek typischen irrwitzigen Wendungen – stellenweise nach Schema F. Handlung und Logik bleiben dabei weitgehend auf der Strecke. Trotz (oder gerade wegen?) des hohen Ekel- und Gewalt-Levels der bisher schwächste Roman von Sebastian Fitzek. Blut und mehrfache Obduktionen sind eben doch kein Garant für eine gelungene Geschichte. Auch nicht, dass sich der Autor für dieses Buch fachkundige Hilfe von Rechtsmediziner Michael Tsokos geholt hat. Schade, bei zwei solchen Hochkarätern hatte ich mehr erwartet.

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207 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

thriller, stephen king, finderlohn, bill hodges, mord

Finderlohn

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453438453
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Obwohl der Held im zweiten Teil der Bill-Hodges-Trilogie nur eine Nebenrolle spielt, ist Stephen King auch hier wieder ein äußerst spannender und vielseitiger Thriller gelungen. Die Gedanken- und Gefühlswelt des Teenagers Pete Saubers ist hervorragend umgesetzt. Man leidet und fühlt die ganze Zeit über mit ihm. Selbst mit dem Bösewicht Morris Bellamy fühlt man mit, hat sogar Mitleid mit seinem aus den Fugen geratenem Leben. Während die Handlung in den ersten zwei Drittel noch recht gemächlich voranschreitet (und trotzdem niemals langweilig ist!), gibt King zum Ende hin auf einmal Vollgas und man hält vor Spannung fast den Atem an. Der Epilog gibt dann auch sogleich noch einen Ausblick, was einen im dritten Band der Reihe erwartet - auf den ich ebenfalls schon sehr gespannt bin.
Schade fand ich nur, was am Ende mit den Notizbüchern geschehen ist. Da wäre mir als Literaturfan natürlich eine andere Lösung lieber gewesen.

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

unfall, amnesie, gedächtnis, hörbuch, thriller

Splitter

Sebastian Fitzek , Simon Jäger (Sprecher)
Audio CD: 4 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.08.2009
ISBN 9783785742099
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Wieder einmal beginnt Sebastian Fitzeks Geschichte mit einer ebenso spannenden wie interessanten Ausgangsbasis: Nach einer privaten Tragödie lässt sich Marc Lucas auf ein Experiment zur Gedankenmanipulation ein. Doch etwas geht schief und plötzlich weiß er nicht mehr genau, ob sein bisher gekanntes Leben überhaupt real ist. Keiner scheint ihn mehr zu kennen, an seiner Wohnung sind die Schlösser und das Türschild ausgewechselt und an seinem Handy meldet sich eine fremde Person, die behauptet, er zu sein. Irritiert beginnt Marc nachzuforschen und gerät dadurch von einer bizarren Situation in die nächste. Doch nicht nur der Protagonist, auch der Leser wird immer weiter verwirrt, bis am Ende keiner mehr so recht zu wissen scheint, was wie zusammenhängt und was nicht. Mir persönlich war der Mittelteil entschieden zu verworren. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass selbst der Autor irgendwann den roten Faden verloren hatte und sich nur noch von Cliffhanger zu Cliffhanger hangelte. Da konnte auch die Anspielung auf Fitzeks „Augensammler“ nicht viel wettmachen. Das Ende von „Splitter“ ist natürlich überraschend und stellt wieder einmal infrage. Nichts anderes hatte ich aber von einem Roman wie diesem erwartet.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

hörbuch, zukunft, leere herzen, juli zeh, dystopie

Leere Herzen

Juli Zeh , Ulrike C. Tscharre
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 13.11.2017
ISBN 9783844527155
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem mich Juli Zehs „Unterleuten“ nicht so überzeugen konnte, dachte ich mir, gebe ich ihr mit dem von der Inhaltsangabe her interessant klingenden neuen Roman „Leere Herzen“ eine zweite Chance.  Und siehe da, der Anfang glich tatsächlich genau dem gesuchten Gesellschaftsroman, den ich bei „Unterleuten“ erwartete hatte. Die desillusioniernte Geschichte spielt in einer nahen Zukunft und greift einige tagespolitische Themen auf. Auch sonst ist es politisch interessant: Trump und Putin haben sich verbrüdert und den Syrienkrieg beendet. Unsere Innenministerin heißt Sahra Wagenknecht und es gibt Pläne zur Auflösung der UNO. Unter genau diesem Setting hatten die Protagonisten Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi die wirklich originelle Idee, ein Selbstmord-Therapie-Unternehmen namens „Brücke“ zu gründen. Um entweder die Suizidgefährdeten zu kurieren oder – Achtung, jetzt kommt’s! – sie an radikale Organisationen zu vermitteln ("Körperkapitalismus"), die diese dann für ihre Anschlagpläne einsetzen können.
Laut Klappentext handelt es sich bei „Leere Herzen“ um „einen provokanten, packenden und brandaktuellen Politthriller. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.“
Im Ansatz stimmt das sogar, allerdings ist „Thriller“ meiner Meinung nach hier ein viel zu starkes Wort. Thrill bedeutet ja Nervenkitzel. Genau den vermisse ich hier allerdings. Sobald man sich an das interessante Setting gewöhnt hat, verzettelt sich die Geschichte in Nebensächlichkeiten und kalte Charaktere, die einen nicht mitreißen. Es gibt auch kaum Cliffhanger oder Tempo, was die Spannung erzeugen und die Geschichte vorantreiben könnte. Von daher: Als Gesellschaftsroman ist die Story interessant, als Thriller kann sie nicht überzeugen. Vielleicht ist letzteres aber auch einfach nicht Juli Zehs Metier.
Die Hörbuch-Fassung wird solide von Ulrike C. Tscharre gelesen. An ihrer Arbeit gibt es nichts zu meckern.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

brandenburg, berlin, windkraft, unterleuten, dorfgemeinschaft

Unterleuten

Juli Zeh , Helene Grass
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 08.03.2016
ISBN 9783844521337
Genre: Romane

Rezension:

„Unterleuten“ ist wahrscheinlich das erste Hörbuch, bei dem ich es bereue, mich für die ungekürzte Fassung entschieden zu haben. Die Charakterstudien im Roman sind zwar sehr vielschichtig und gut ausgearbeitet, allerdings viel zu weitläufig. So wie die ganze Geschichte. Es ist nicht einfach, wenn zum Beispiel bei stundenlangen Dorfversammlungen über Windräder diskutiert oder mehrmals in der Geschichte der neuste Klatsch ausgetauscht wird. Ich brauche auch nicht zu jeder Figur den kompletten Werdegang inklusive lang zurückliegender Anekdote erklärt bekommen. Auch die subtil gewählte Sprache wertet da nicht so viel auf. „Unterleuten“ ist wie eine aufgeblähte, deutsche Version von Stephen Kings „Needful things“ oder J.K. Rowlings ebenfalls nicht so gelungenem „Ein plötzlicher Todesfall“. Zum Ende hin spitzen sich die Ereignisse zwar etwas zu, jedoch nicht wirklich dramatisch. Außerdem bleibt selbst das weitläufig.
Keine Frage, der Roman hat durchaus seine Momente. Zum Beispiel, wenn Gombrowski über das Leben philosophiert. Trotzdem sind das bloß kurze Lichtblicke in einem ansonsten grenzenlos ausufernden grauen Nebel.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Augenjäger von Sebastian Fitzek Ausgabe 2 (2011)

Sebastian Fitzek
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe (Lübbe Audio), 12.09.2011
ISBN B00BWEJL3A
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichte versucht sich ständig selbst zu überbieten

Von Sebastian Fitzek bin ich es ja gewohnt, dass er in seinen Geschichten gern die Extreme auslotet. Und nachdem er mit „Der Augensammler“ bereits einen recht heftigen Roman vorgelegt hat muss er beim Nachfolger natürlich noch einen draufsetzen. Diesmal gibt es nicht nur den Augensammler aus dem vorherigen Teil, sondern dazu noch einen psychopathischen Augenarzt namens Dr. Suker. Auch sonst schlittern die Helden Alina und Zorbach von einer Extrem-Situation in die nächste. Dazu gibt es jede Menge irre Wendungen, die die Handlung bis zum Schluss immer wieder umwerfen und in völlig andere Richtung lenken. Manches davon erscheint bei näherer Betrachtung zwar sehr an den Haaren herbeigezogen, aber in der Geschichte selbst funktioniert es und sorgt für schier atemlose Spannung. Das ziemlich düstere Romanende lässt einen mit einem faden Nachgeschmack auf der Zunge zurück.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bahnfahrt mit Sherlock Holmes: Kriminalnovellen (HDRs Kriminalbibliothek, Band 3)

Friedrich Thieme
Flexibler Einband: 126 Seiten
Erschienen bei Independently published, 14.01.2018
ISBN 9781976889332
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich gebe zu, der Name Friedrich Thieme sagte mir vor der Lektüre dieser Novellensammlung nicht viel. Was eindeutig ein Fehler war. Neben der Titelgeschichte gibt es vier weitere Erzählungen, die zwar inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, jedoch alle in einem Punkt übereinstimmen: Es sind pfiffige Kriminalgeschichten in bester Sherlock-Holmes-Manier, die jedem Krimifan gefallen dürften. Mein Favorit war "Hamanns letzter Wille", eine Novelle über ein entwendetes Testament, die auch Sir Arthur Conan Doyle alle Ehre gemacht hätte.
Mein Dank gilt dem Herausgeber Horst-Dieter Radke, der diese wunderbare Sammlung zusammengestellt und mir damit den leider etwas in Vergessenheit geratenen Schriftsteller wieder in Erinnerung gerufen hat.
Fazit: Sehr unterhaltsame Krimi-Lektüre, ideal für einen verregneten Sonntagnachmittag auf der Couch geeignet.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

100% Marvel #71: Daredevil: Das Ende aller Tage (2014,Panini)

Brian M. Bendis , David Mack
Buch: 208 Seiten
Erschienen bei Panini Comics, 01.01.2014
ISBN 4196121419992
Genre: Sonstiges

Rezension:


Ich bin ja kein Freund von Comic-Geschichten über alternative Realitäten und nahen Zukünften, die dann eh nie Wirklichkeit werden. Deshalb und weil ich annahm, es eh nur um die Welt nach Daredevils Tod gehen, hatte ich lange Zeit einen Bogen um "Das Ende aller Tage" gemacht. Was ein Fehler war. Die Geschichte ist angenehm düster und fängt auch die Bendis/Brubaker-Stimmung der früheren DD-Bände super ein. Auch wenn nicht jeder Punkt der Story logisch nachvollziehbar war, war es für mich dennoch eine großartige Geschichte, die mir stellenweise richtig unter die Haut ging. Toller Band. Ich bereue, ihn erst jetzt gelesen zu haben.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

thriller-roman, sebastian fitzeck, achtnacht, hörbuchthriller, simon jäger

AchtNacht

Sebastian Fitzek , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 17.03.2017
ISBN 9783785755280
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Grundprinzip von Fitzeks „Achtnacht“ erinnert stark an die „The Purge“-Filme und ist in diesem Fall sogar beabsichtigt. Der Autor hatte sich entsprechend von der Filmreihe inspirieren lassen. Einziger Unterschied: In seinem Roman werden lediglich zwei Personen für eine Nacht zum Freiwild erklärt. Getroffen hat es dabei den erfolglosen Musiker Ben sowie die Studentin Arezu, die beide zunächst gar nichts von ihrem Schicksal wissen. Was folgt, ist eine nervenaufreibende Jagd mit – wie üblich bei Sebastian Fitzek – zahlreichen unerwarteten Wendungen. Groß nachdenken muss man bei der Geschichte nicht, wird aber bestens unterhalten. Auch der eine oder andere Wortwitz ist enthalten.
Die Wahl von Nachnamen wie Rühmann, Herzsprung oder Lauterbach legt nahe, dass der Autor beim Schreiben offenbar ein kleines Faible für Schauspielernamen hatte. An einer Stelle geht es zudem kurz um einen Radiomoderator namens Diesel – dabei könnte es sich um den gleichnamigen Charakter aus „Amokspiel“ handeln.
Auch am Ende gibt es ein, zwei Überraschungen, außerdem wird ein Hintertürchen für einen möglichen zweiten Teil offengelassen. Ich bin gespannt, ob und was da noch kommen könnte.

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(185)

401 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

stephen king, thriller, mr. mercedes, mercedes, anschlag

Mr. Mercedes

Stephen King ,
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453419018
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dass Stephen King bei nicht-übernatürlichen Geschichten ebenfalls stark ist, wissen wir längst. Auch im ersten Teil seiner Krimi-Trilogie um den pensionierten Detective Bill Hodges beweist er das mühelos. Die Figur des übergewichtigen Ex-Cop ist von Anfang an sympathisch, die Geschichte um ihn und Mr. Mercedes durchweg spannend und unterhaltsam. Nebencharaktere wie Jerome oder Holly überzeugen ebenso und liefern ein vielschichtiges Bild ab. Je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr fiebert man mit, ob Hodge rechtzeitig Bradys Spur aufnehmen kann. Den Showdown verfolgt man schier atemlos und leidet dabei fast genauso wie die Ermittler mit.
Fazit: Toller Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon auf den zweiten Band „Finderlohn“.

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169 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

ultimatum, entführung, kinder, mord, thriller

Der Augensammler

Sebastian Fitzek , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.06.2010
ISBN 9783785743683
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Journalist Alexander Zorbach machte Jagd auf einen besonders fiesen Serienkiller, der von der Presse nur der „Augensammler“ genannt wird. Begleitet und unterstützt wird Alex dabei von seinem Assistenten Frank sowie der blinden Physiotherapeutin Alina Gregoriev. Die Polizei ist ihnen dicht auf den Fersen, denn schon bald weist einiges darauf hin, dass Alex selbst der brutale Killer sein könnte.

Nachdem ich am „Kind“ und am „Seelenbrecher“ ein bisschen was auszusetzen hatte, konnte mich Sebastian Fitzeks „Der Augensammler“ komplett in seinen Bann ziehen. Die Geschichte ist hervorragend konstruiert und von Anfang bis Ende spannend. Um den Nervenkitzel zu erhöhen, laufen die Kapitelnummern auch nicht vorwärts, sondern rückwärts ab. So wirkt die immer weiter verstreichende Frist des Augensammlers gleich noch bedrohlicher. Als wäre das alles nicht großartig genug, hat Fitzek für seine Fans auch einen Cameo-Auftritt des Musikers Linus aus "Der Seelenbrecher" mit eingebaut. Und dessen Freundin Jasmin wird ebenfalls erwähnt. Herrlich!

Am Ende des Thrillers bleiben zwar einige Fragen offen, aber das dürfte diesmal pure Berechnung sein. Ein Jahr nach dem „Augensammler“ folgte nämlich „Der Augenjäger“. Ich freue mich schon darauf, mir diese Roman demnächst ebenfalls vornehmen zu können und bin gespannt, wie es darin weitergeht.

Die Hörbuchfassung wird - wie bei Fitzek-Geschichten üblich – von Simon Jäger gelesen. Er liefert – ebenfalls wie üblich – hervorragende Arbeit ab. Als besonderes Schmankerl gibt es nach der eigentlichen Geschichte noch die recht humorvollen Danksagungen – gesprochen vom Autor Fitzek persönlich.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

tsokos, unfall, unklare todesfälle, www.die-rezensentin.de, wahre fälle

Die Zeichen des Todes

Michael Tsokos
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.10.2017
ISBN 9783426276174
Genre: Sachbücher

Rezension:

Professor Michael Tsokos ist ein international anerkannter Rechtsmedizin-Experte, der seit 2007 das Rechtsmedizin-Institut der Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin leitet. Außerdem hat er Sachbücher und als Co-Autor (u.a. mit Sebastian Fitzek) mehrere Thriller verfasst. „Die Zeichen des Todes“ ist sein neues Werk. Die zwölf Kapitel behandelt er jeweils einen echten Fall, die von der Thematik her nicht unterschiedlich sein können. Es geht sogar um prominente Todesfälle - wie den Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner oder den einstigen DDR-Liedermacher Kurt Demmler. Tsokos scheut sich nicht, dabei ins Details zu gehen. Auch sonst ist er ziemlich direkt mit allem und versucht nicht, irgendetwas zu beschönigen oder unter den Teppich zu kehren. Er schildert dabei nicht nur den genauen Tathergang, sondern ebenso die Hintergründe und wie er als beteiligter Gerichtsmediziner (nicht Pathologe, da besteht ein gewaltiger Unterschied!) die Untersuchungen durchführte. Nicht zu vergessen die Querverweise zu anderen (nicht von ihm untersuchten) Todesfällen, die thematisch ähnlich gelagert sind. So kriegt man als Leser gleich noch Infos über den rätselhaften Selbstmord von CDU-Politiker Uwe Barschel und die Straftaten eines pädophilen BBC-Moderator geliefert. Stellenweise holt der Autor dabei ein wenig zu sehr aus, aber wer es ganz genau wissen will, ist bei Tsokos neuestem Werk bestens aufgehoben. Noch mehr True-Crime-Bericht geht nicht.

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(160)

251 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 134 Rezensionen

thriller, tick tack, megan miranda, lügen, krimi

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda , Elvira Willems , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101628
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Frau, die nach zehn Jahren in ihre Heimatstadt zurückkehrt, in der damals eine ihrer Freundin verschwindet, ist schon mal ein interessantes Szenario. Ebenso dass ausgerechnet nach ihrer Rückkehr eine weitere junge Frau verschwindet. Um die Sache noch komplexer zu machen, berichtet Autorin Megan Miranda einen Großteil der Geschichte rückwärts, sodass du als Leser Schritt für Schritt an den Anfang der neuen rätselhaften Ereignisse zurückgeführt wirst.
Das Konzept klingt ein wenig nach dem Film „Memento“, ist aber anders umgesetzt – und leider auch nicht so gut wie der Christopher-Nolan-Thriller. Als Leser eines Krimis versuchst du ja immer, dir einen Reim auf alles zu bilden und überlegst, wie die Dinge zusammenhängen. Was beim Rückwärtserzählen schwierig ist. Insbesondere zu den Ereignissen, die im letzten Buchdrittel passieren und vermutlich schockieren und überraschen sollen. Meiner Meinung nach stehen sie allerdings etwas im Widerspruch zu den Seiten davor. Nic schläft am vierten Tag mit ihrem Ex und in den Tagen danach plagt sie nie ein schlechtes Gewissen? Am zweiten Tag erinnert sie sich, was tatsächlich mit Corinne passiert ist und das findet an den Tagen danach keine einzige Erwähnung mehr? Das alles ergibt nicht wirklich viel Sinn. Ehrlich gesagt finde ich sogar überhaupt keinen Grund, der rechtfertigt, wieso diese Geschichte unbedingt rückwärts erzählt werden musste. Vorwärts hätten diese Enthüllungen in meinen Augen sehr viel mehr Sinn ergeben. Die Auflösung selbst hat mich – zumindest zum Teil – überrascht. Das mit Corinne dachte ich mir schon, das mit Annaleise nicht.
So bleibt mir als Fazit bloß übrig: Es war ein interessant, verzwickter Thriller, der mich allerdings nicht wirklich packen konnte. Was zweifellos auch an der Rückwärts-Erzählweise lag, die es nicht unbedingt gebraucht hätte.

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217 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

thriller, psychothriller, klinik, hypnose, amnesie

Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek ,
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2008
ISBN 9783785737002
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschichte beginnt relativ harmlos und interessant zugleich: In einer Privatklinik auf dem Berliner Teufelsberg wird ein Mann mit Gedächtnisverlust behandelt. Zusammen mit ihm versucht der Zuhörer herauszufinden, was passiert ist. Und bekommt mit, dass in der Hauptstadt ein fieser Psychopath sein Unwesen treibt, der von den Medien der „Seelenbrecher“ genannt wird. Lange Zeit tappt man im Dunkeln, wie alles zusammenhängt und stolpert buchstäblich von einer Extremsituation in die nächste.
Dadurch entblösst sich nach und nach auch, dass die Handlung gar nicht so tiefgründig oder komplex ist, sondern es Autor Fitzek hauptsächlich um Spannungsmomente geht. Durch ebendiese Spannungsmomente steigt man zwar am Anfang ziemlich schnell in die Geschichte ein, irgendwann werden die ständigen neuen Wendungen aber anstrengend. Es gibt nicht viele Momente zum Durchatmen. Hinzu kommt, dass die Geschichte dermaßen konstruiert ist, dass es am Schluss ein ellenlanges Kapitel braucht, um die ganzen Zusammenhänge erläutern zu können. Keine Frage, es macht Spaß, diesen literarischen Big Mac zu konsumieren, ich bezweifle allerdings, dass er mir länger im Gedächtnis bleiben wird.
Wie eigentlich alle Hörbücher von Sebastian Fitzek wird auch der „Seelenbrecher“ gekonnt von Simon Jäger gelesen. Er liefert gewohnt gute Arbeit ab, die keine Fragen offen lässt.

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(23)

47 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

maschinenintelligenz, hacker, ki, künstliche intelligenz, virus

Das Erwachen

Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492060806
Genre: Fantasy

Rezension:

Obwohl er vielerorts hoch gelobt wird, konnte ich mit den bisherigen Romanen von Andreas Brandhorst nicht so viel anfangen. Vor ein, zwei Jahren hatte ich mal ein anderes Buch von ihm nach 100 Seiten gelangweilt beiseite gelegt. In „Das Erwachen“ war diese Sorge allerdings ziemlich schnell vom Tisch. Statt um Raumschiffe geht es in seinem neuesten Roman um künstliche Intelligenz: Der Hacker Axel knackt die gut gesicherte Firewall einer deutschen Software-Firma und setzt damit unwissentlich ein Computervirus frei, das die CIA für Cyberattacken entwickeln ließ. Das Virus breitet sich in Windeseile aus und lässt in den Tiefen des Internets eine schier allmächtige künstliche Intelligenz namens Goliath erwachen.
Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen, aber die Story funktioniert und sie ist von Anfang an spannend. Noch dazu werden die Theorien an vielen Stellen von wissenschaftlichen Fakten untermauert. Das fand ich ebenso hilfreich wie interessant.
Zu Beginn mutet „Das Erwachen“ fast wie ein Agententhriller an, schlägt dann aber die Brücke zur Cyberwelt und wird zum Schluss fast zum Endzeitdrama. Erzählt wird die Geschichte aus drei Hauptperspektiven, die zunächst unabhängig voneinander agieren, deren Wege sich aber zwangsweise irgendwann treffen müssen.
Im letzten Drittel schwächelt der Roman kurzzeitig, weil der Autor auf einmal einige private Konflikte einbaut. Vermutlich um so etwas mehr Nähe zu seinen Figuren aufzubauen. Unbedingt notwendig war das nicht, weil es in dem Fall bloß die rasante Handlung ausbremste. Zum Glück rücken die privaten Aspekte aber schon bald wieder in den Hintergrund.
So bleibt es alles in allem ein sehr packender Cyber-Thriller, der einen auch über das Ende hinaus zum Nachdenken anregt und den ich nur wärmstens empfehlen kann.
Das Hörbuch wird von Richard Barenberg gelesen. Er liefert (zwar nicht unbedingt herausragende aber trotzdem durchaus) gute Arbeit ab und gibt der Geschichte die notwendige Ernsthaftigkeit.

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(86)

149 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, mord, wiedergeburt, rückführung, kinderhandel

Das Kind

Sebastian Fitzek ,
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.12.2007
ISBN 9783785735213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich gebe zu, bei Sebastian Fitzeks „Das Kind“ habe ich einige Male überlegt, ob ich die Geschichte nicht abbrechen sollte. Nicht weil sie langweilig oder dergleichen war, aber das Thema Kindesmissbrauch ging mir stellenweise schon sehr an die Nieren. Insbesondere die Szenen mit Simon im Haus des pädophilen Ehepaars. Zumal mir ohnehin nicht ganz einleuchtete, wie der Anwalt Robert Stern auf der Suche nach Hinweisen vom Punkt Babyhandel auf einmal in die Berliner Kinderschänder-Szene gelangte. In meinen Augen muss das eine Übel nicht zwangsweise mit dem anderen zu tun haben. Diese und andere Stellen kamen mir etwas arg konstruiert vor. Dabei fing die Geschichte von dem krebskranken Kind, das an einer Rückführung teilnahm und danach befürchtete, es könnte ein Serienmörder sein, durchaus interessant an. An „Die Therapie“ und „Amokspiel“ jedenfalls reicht dieser Roman nicht heran.
Gelesen wurde das Hörbuch wie andere Fitzek-Bücher von Josh Hartnetts Synchronsprecher Simon Jäger. Auch hier lieferte er herausragend gute Arbeit ab und wusste seine Stimme den Situationen und Charakteren immer entsprechend anzupassen.

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(94)

138 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, geiselnahme, berlin, radiosender, radio

Amokspiel

Sebastian Fitzek ,
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.09.2007
ISBN 9783785733790
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Geschichten über Geiselnahmen gibt es viele, sodass man sich schon was ein ausgefallens Szenario einfallen lassen muss, um den Leser dauerhaft bei der Stange zu halten. Sebastian Fitzek ist das in seinem zweiten Roman meisterhaft gelungen. Allein die Idee einer Geiselnahme in einem Radiosender, bei der die Hörer live mit dabei sind, ist großartig. Dazu gibt es jede Menge andere originelle Komponenten wie die selbstmordgefährdete Psychologin Ira, den selbst zum Opfer gewordenen Geiselnehmer und all die anderen Punkte drumherum. Noch dazu hat die Geschichte von Anfang an den Fuß auf dem Gaspedal, präsentiert ständig rasante Wendungen und lässt einen bis zum Schluss kaum zu Atem kommen. Leerlauf sucht man in diesem Thriller vergebens. Obwohl das Ende meiner Meinung nach eine Schippe zu viel von allem war, so ist Fitzek mit seinem „Amokspiel“ doch eine sehr bemerkenswerte und höchst fesselnde Geschichte gelungen, die ich bedenkenlos jedem Thriller-Fan weiterempfehlen kann.

Gelesen wird das Hörbuch von Simon Jäger, dem Synchronsprecher von unter anderem Matt Damon. Jäger liefert ebenfalls großartige Arbeit ab und weiß die Spannung der Geschichte hervorragend umzusetzen. Auch hier gibt es eine klare Weiterempfehlung.

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167 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

stephen king, gwendys wunschkasten, kurzgeschichte, richard chizmar, wunschkasten

Gwendys Wunschkasten

Stephen King , Richard Chizmar , Ulrich Blumenbach
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453439252
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Vorfreude war riesig, endlich eine neue Geschichte über Stephen Kings legendäre Kleinstadt Castle Rock zu bekommen. Dann kurz die Enttäuschung: Die neue Novelle spielt zwar dort, allerdings ist die Handlung in den 1970er angesiedelt (und lässt dadurch weiterhin offen, wie es der Stadt seit „Needful Things“ erging). Ebenfalls ungewöhnlich: Diesmal ist die Geschichte komplett im Präsens geschrieben. Daran muss man sich erst mal gewöhnen.
Aber gut, trotzdem war es natürlich ein Vergnügen, sich mit Teenager Gwendy Peterson und dem mysteriösen Wunschkasten zu beschäftigen, den sie vom geheimnisvollen Richard Farris bekommt. Die Geschichte behält sein am Anfang vorgelegtes zügiges Tempo bis zum Ende durch. Dadurch kratzt sie meiner Meinung allerdings bloß an der Oberfläche und geht nicht wirklich unter die Haut. Etwas schade fand ich, dass letztendlich nicht alle offenen Fragen geklärt werden und dass sich die Verknüpfungen (und Anspielungen) zu anderen King-Werken sehr in Grenzen halten. Zwar werden Sheriff George Bannermann (aus "Dead Zone" und "Cujo") und der Dark Score Lake einmal kurz erwähnt, wirklich relevant für die Handlung sind sie allerdings nicht.
Alles in allem ist es eine nette kleine Novelle für Zwischendurch, die man schnell durch hat und die einem vermutlich nicht länger im Gedächtnis bleiben wird.

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Tags: cujo, dead zone, needful things   (3)
 

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???, detektive, rocky beach, justus jonas, rätsel

Die drei ??? und der Nebelberg

André Marx , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 16.09.2002
ISBN 9783865360984
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein neuer Fall für die drei Fragezeichen. Wobei es aber technisch gesehen gar kein Fall ist, weil die Jungs eigentlich bloß in den Bergen campen wollen. Aber natürlich lässt das Mysteriöse nicht lang auf sich warten. Und hier wird es stellenweise richtig schaurig. Zum Beispiel als die weiße Hand des Phantoms gegen das Hüttenfenster klatscht. Das war wirklich toll umgesetzt. Ebenso, dass Bob langsamer und bedächtiger spricht, wenn er die Einträge vorliest, die er gerade in seinem Tagebuch niederschreibt. Die Auflösung der ganzen Sache war nicht ganz so überraschend, aber das lag in der Natur der Sache.

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detektive, hörspiel, justus jonas, ???, rocky beach

Die drei ??? - Gift per E-Mail

Ben Nevis , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 08.07.2002
ISBN 9783865360960
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sich die drei Fragezeichen anzuhören, ist immer wieder fein – auch wenn der Fall „Gift per E-Mail“ nicht sonderlich originell war. Wer in die Ermittlungen verwickelt sein würde, lag ziemlich auf der Hand, ebenso die Auflösung. Dass der Klassenkamerad für die Detektive kurz vor seinem Verschwinden noch ein kniffliges Rätsel austüftelt, erscheint mir derweil mehr als unwahrscheinlich. Aber gut, sei es so.
Der Titel des Hörspiels war recht plakativ, da es ja technisch gesehen um kein Gift, sondern einen Computervirus ging. Aber "Gift" klingt natürlich aufregender als „Virus“. Schön fand ich allerdings die alten Modemgeräusche, bevor die Jungs ihre E-Mails abrufen konnten. Da wird man gleich nostalgisch.
Die Sprecher des Hörspiels lieferten wie gewohnt gute Arbeit ab. Selbst die ein, zwei Unterbrechungen mitten in ihren Sätzen fand ich sehr authentisch.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

zamonien, schlaflos, hörbuch, fantasie, alptraum

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode , Andreas Fröhlich
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 28.08.2017
ISBN 9783844528121
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich von Walter Moers bereits zwei andere Zamonien-Romane kenne, dachte ich, für die Prinzessin gewappnet zu sein. Ich hatte nur halb recht. Anspielungen auf andere Zamonien-Werke sind mir keine aufgefallen und auch auch sonst erinnert nicht so viel an die anderen, nur so vor verrückten Einfällen strotzenden Moers-Geschichten.
Keine Frage, auch die Insomnia-Story enthält zahlreiche kuriose Ideen, allerdings ist es diesmal kein richtiger Roman mit straffer Handlung geworden, sondern eher ein Essay über das Traumiversum, über Fremdwörter, Hirn-Areale und allerlei philosophische Themen - umgeben von einer aufgeblähten Geschichtenhandlung, die man deutlich zusammenstreichen könnte. Insbesondere am Anfang. Es vergeht eine gefühlte Ewigkeit, bis Dylia endlich auf Opal trifft. Auch danach wird es nicht automatisch besser. Ein Großteil des Buches befasst sich mit der Reise nach Amygdala und Dylias ausufernden Gesprächen mit Opal. Erst kurz vor Schluss erreichen sie ihr Ziel, so als wäre der Weg dahin deutlich wichtiger als die Albtraumstadt selbst.
Man spürt zu jeder Zeit der Geschichte deutlich, dass sich Moehrs viele Gedanken gemacht hat. Vielleicht zu viele. Kurioserweise fällt das Romanende dann wieder verhältnismäßig rasch aus, so als wollte es der Autor hier schnell zu Ende bringen.  So bleibt es alles in allem eine Story, für die man sich Zeit nehmen muss. Wenn man dafür bereit ist, erlebt man einige höchst interessante Dinge.
Ich hatte das Glück die „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ als Hörbuchfassung kennenzulernen. Als Buch hätte ich die Geschichte vermutlich schon viel früher beiseite gelegt. Aber dank des großartigen Andreas Fröhlich blieb die Story die ganze Zeit über interessant genug, um bis zum Schluss durchzuhalten. Die Arbeit „des dritten Detektivs“ war durch die Bank durch großartig. Vor allem die Art, wie er den Nachtmahr gesprochen hat, hat mir sehr gut gefallen.

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thriller, kreuzfahrt, mord, journalistin, norwegen

Woman in Cabin 10

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.12.2017
ISBN 9783423261784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die ersten zwei Drittel von Ruth Wares “The woman from Cabin 10” sind ein beinahe klassischer Whodunnit-Roman. An Bord des Schiffes werden verschiedene Personen vorgestellt, ein Verbrechen geschieht und man darf zusammen mit Journalistin Lo Blackwood rätseln, wer warum was mit dem Verschwinden der Frau aus Kabine 10 zu tun hat. Im letzten Drittel erfährt die Handlung allerdings eine Wendung und es wird beinahe zum thrillerartigen Kammerspiel mit ganz wenigen Personen. Das ist dann nicht mehr ganz so verzwickt, aber nachdem man die Heldin Lo bis dahin längst ins Herz geschlossen hat, fiebert man trotzdem mit, wie es weitergeht.
Mir jedenfalls hat das Lesen von Ruth Wares “Woman from Cabin 10” sehr gefallen. Warum das Buch keinen deutschen Titel bekommen hat, verstehe ich zwar nicht, aber auch das tat dem Lesespaß keinen Abbruch. Vom Ende war ich persönlich zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht sonderlich überrascht. Es kam tatsächlich alles so, wie ich es vermutet hatte. Für meinen Geschmack hätte der Kriminallfall noch etwas verworrener sein können, aber das ist mein rein subjektiver Eindruck.

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