SofiaMa

SofiaMas Bibliothek

127 Bücher, 102 Rezensionen

Zu SofiaMas Profil
Filtern nach
127 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

66 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

dystopie, metro, horror, moskau, metro 2035

Metro 2035

Dmitry Glukhovsky , M. David Drevs
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453315556
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

serie, band 11, reihe, thriller, fortsetzung

Der Giftzeichner

Jeffery Deaver , Thomas Haufschild
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734103957
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

dänemark, islamismus, kopenhagen, thriller, terror

Bestrafung

Steffen Jacobsen ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453437630
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(588)

1.015 Bibliotheken, 24 Leser, 7 Gruppen, 56 Rezensionen

fantasy, kvothe, magie, universität, patrick rothfuss

Die Furcht des Weisen Band 1

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer , Wolfram Ströle
Fester Einband: 859 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 07.11.2014
ISBN 9783608938166
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(84)

206 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

irland, historischer roman, krieg, kiera brennan, 12. jahrhundert

Die Herren der Grünen Insel

Kiera Brennan
Fester Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783764505592
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(40)

59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

drachen, anika oeschger, liebe, fantasy, jugendbuch

E.J. und das Drachenmal

Anika Oeschger
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Riverfield Verlag, 25.09.2015
ISBN 9783952446324
Genre: Fantasy

Rezension:


Das Buch ist gut verarbeitet; der Einband ist fest und der Umschlag reißt nicht so schnell ein.
Das Cover selber ist glänzend und das Motiv gefällt mir gut, auch wenn ich mir E. J. ganz anders vorgestellt habe.
Mir gefallen die wie Wasserzeichen versteckten Schuppen (also, ich nehme an, das sollen Schuppen sein) und die dunkelgrüne Farbgebung. Das Grün passt außerdem gut zu den roten Haaren des Mädchens, die nicht hervorstechen, aber dennoch in Szene gesetzt sind (E. J. hat rote Haare, soweit ich mich erinnere, deshalb passt das gut).
Bis auf die (Drachen-)Schuppen und die Haare ist kein Bezug zum Inhalt und auch den Titel finde ich etwas einfallslos.

Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.





Aaalso, hierbei ist der Klappentext offensichtlich sehr vielversprechend, und auch das Cover lädt zum Lesen ein. Ich persönlich mag Geschichten über Drachen sehr gerne, habe allerdings noch nicht so viele zum Lesen bekommen, weshalb ich mich natürlich sehr über das Buch gefreut habe und es kaum erwarten konnte, mit dem Lesen anzufangen. Der Einstieg in das Buch ließ mich auch glauben, dass meine Hoffnungen wahr werden würden, allerdings wurde ich da relativ schnell wieder enttäuscht.
Trotz des einladenden Klappentextes und des Potenzials, das ich darin gesehen habe, kommt durchweg leider so gut wie keine Spannung auf. Klar gibt es hin und wieder vereinzelte Szenen, die etwas spannender sind als andere, aber wirklich ausschlaggebend waren diese nicht. Die Durststrecken sind da viel auffälliger und leider auch dominanter.
Das Hauptproblem sehe ich dabei in der Oberflächlichkeit, mit der die Autorin sich begnügt hat. Wie bereits gesagt, hat die Geschichte an sich deutliches Potenzial, allerdings hat die Autorin das so gut wie nicht ausgeschlachtet. Hätte sie an einigen Stellen mehr Details eingebracht (und an anderen vielleicht weniger), wäre "E. J. und das Drachenmal" in meinen Augen viel packender gewesen.
Tatsächlich war es allerdings so, dass sich die Einleitung in das Geschehen in Relation zum "Actionteil" viel zu sehr zieht, letzterer jedoch deutlich zu kurz kommt. Auch hätte es nicht bei einem Höhepunkt bleiben müssen, einige Plottwists zwischendurch hätten die Spannungskurve um Einiges höher getrieben. So wurden jedoch die einzelnen Szenen ohne großes Drama, das ich mir doch schon etwas gewünscht hätte, bloß aneinandergereiht, sodass kaum bis gar keine Spannung aufkommen kann und das Buch durchweg langweilig ist.
Das alles hätte durch ein einschlagendes Ende alles ein wenig wett gemacht werden können, allerdings fällt auch dieses eher enttäuschend aus. Der Showdown geht viel zu schnell und viel zu glatt vonstatten, sodass es unglaubwürdig und gestelzt rüberkommt.


Die Geschichte an sich hätte in meinen Augen also durchaus Potenzial gehabt (insbesondere, da es hierbei um Drachen geht), allerdings ist die Umsetzung doch eher fragwürdig. 2/5 Sterne.

  (0)
Tags: anika oeschger, drachen, e. j. und das drachenma, riverfield, urban fantasy   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fukushima, manga, reaktor 1f, mang, reaktor 1

Reaktor 1F - Ein Bericht aus Fukushima, Band 1

Kazuto Tatsuta
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.03.2016
ISBN 9783551761071
Genre: Comics

Rezension:


Das Bild ist das einzig farbige auf dem Cover, der Rest ist schwarz und weiß (gut, bis auf den Untertitel, aber den lassen wir jetzt mal außer Acht), sodass der Fokus direkt auf das Bild fällt.
Dieses ist meiner Meinung nach recht aussagekräftig, wodurch man direkt weiß, worum es in dem Manga geht.




"Reaktor 1F" ist mein zweiter Manga, allerdings der erste, den ich rezensiere (also seid ein bisschen nachsichtig, hehe :D).

Soweit ich das als Nicht-Manga-Kenner beurteilen kann, sind die Zeichnungen alle wirklich gut gelungen (also ich kann nicht so zeichnen, das steht fest), der Stil gefällt mir gut.

Das Thema ist sehr ernst, wodurch teilweise eine recht bedrückende Stimmung herrscht. Allerdings ist der Manga etwas humoristisch vorgegangen, gerade durch einzelne Bilder habe ich auch mal gut gelacht.

Es geht bei "Reaktor 1F" weniger um die Katastrophe selber, sondern eher um die Nachwirkungen und die nicht ungefährlichen Aufräumarbeiten, die hier gut thematisiert werden. Man erhält einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Aufräumer. Die Geräte und Aufgaben, sowie die Vorschriften bspw. zum Strahlenschutz werden verständlich erklärt, sodass man sie als Leser gut versteht und nachvollziehen kann.

Erst kann man sich die Tragweite der Aufgaben und vielleicht die Aufgaben selber, aber auch die Situationen, in denen die Arbeiter sind, vielleicht nicht so gut vorstellen, aber gerade durch dieses verbildlichende Format des Mangas erhält man einen umfassenden Einblick und einen kleinen Überblick über die Nachwirkungen der Katastrophe auf Umwelt und Menschen.

Das alles klingt jetzt erst einmal wie eine reine, trockene Dokumentation, was "Reaktor 1F" allerdings keinesfalls ist. Durch die teilweise auch sehr persönliche Darstellung erschafft der Mangaka einen wirklich interessanten Auftakt, der vereinzelt zwar ein wenig langweilig ist, größtenteils jedoch durchaus packend.




Dieser Manga hat wohl die Vorurteile, die ich bis dato über Mangas hatte, aufgeräumt. Bis vor Kurzem war ich immer der Überzeugung, Mangas seien platt gesagt bloße Zeichnungen, die man eh schnell durch hat und einen deswegen auch kaum packen können. Allerdings habe ich nie die Kunst, die dahintersteckt gesehen (wenn ich so darüber nachdenke, extrem dumm von mir..) und ich bin froh, dass ich mich doch herangetraut habe. Zwar hat man so einen 200 Seiten Manga relativ schnell durch (man hat auch ein 200 Seiten Buch schnell durch), allerdings ist es auf keinen Fall so, dass einen Mangas nicht packen können.

Mangas sind genauso wertvoll wie Bücher (gut, dass Mangas in Japan eine besondere Ausdrucksform sind, wusste ich schon vorher. Allerdings konnte ich mir das für mich persönlich nie so richtig vorstellen) und ich werde, wenn möglich, auch die beiden Folgebände dieser Reihe lesen.
4,5/5 Sterne.

  (0)
Tags: fukushima, mang, manga, reaktor 1, reaktor 1f   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

tagebuch, fukushima, 3/11, japan, tagebuch nach fukushima

3/11 - Tagebuch nach Fukushima

Yuko Ichimura , Tim Rittmann , Yuko Ichimura
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2012
ISBN 9783551791887
Genre: Romane

Rezension:


Supersüß, was soll ich da anderes sagen. Das Coverbild taucht so übrigens auch noch mal in einem Kapitel auf.


"3/11" ist das erste Buch dieser Art, das ich lese - ein Tagebuch aufgebaut aus einer Mischung aus Manga und einfachem Text - und ich muss sagen, dass es mir so gut gefallen hat, dass ich es wahrscheinlich irgendwann noch einmal lesen werde.

Die mangaähnlichen Zeichnungen in dem Buch sind wirklich supersüß (ich liebe diese Art der Zeichnung). Ich habe teilweise mehrere Minuten auf einer Seite verbracht, weil ich mir jede Zeichnung haargenau bis ins kleinste Detail anschauen musste.

Was aber viel bemerkenswerter ist - nicht, dass die Zeichnungen nicht bemerkenswert wären.. xD -, ist die wirklich packende Darstellung der Geschehnisse, die wirklich sehr nah und persönlich geschildert werden.
Der Leser bekommt einen ergreifenden Einblick darin, wie sich die Katastrophe für jemanden angefühlt haben muss, der ganz in der Nähe wohnt, aber auch darin, wie auf die Reaktionen von außen, d. h. vom Rest der Welt, reagiert wurde, was ich persönlich sehr interessant fand und womit ich gar nicht gerechnet hätte. 
Gerade dies zeigt meiner Meinung nach, wie realistisch "3/11" ist, da man eben nicht eine einseitige Darstellung bekommt, wie man sie in der westlichen Welt vielleicht erwartet.
Trotzdem ist alles natürlich sehr persönlich aus der Sicht der Autorin geschildert, wofür man als Leser wirklich dankbar sein kann, da sich ja nicht unbedingt jeder traut, so ehrlich zu sein.

Man kann sich in das Geschehen gut hineinversetzen und wird gezwungen über das, was passiert ist, nachzudenken. Oft habe ich überlegt, wie ich in so einer Situation wohl gehandelt hätte. Vermutlich um einiges panischer.
Generell wird man zum Nachdenken über Atomkraft und die Folgen usw. angeregt.

Trotz aller Tragik, die mit der Katastrophe verbunden ist, muss man bei diesem Tagebuch keine pure Trübseligkeit befürchten, da man zwischendurch oft auch mal herzlich lachen kann, woran nicht selten die tollen Zeichnungen schuld sind.



Ich habe "3/11" innerhalb von einer Stunde in einem Rutsch durchgelesen, es ist also durchgehend interessant und kein bisschen langweilig. Die supersüße und interessante Darstellung durch einen sehr persönlichen Text und netten Zeichnungen, die einen sowohl traurig machen als auch zum Lachen bringen, macht "3/11" zu einer absoluten Leseempfehlung für einfach jeden. 5/5 Sterne.

  (0)
Tags: 3/11, carlse, fukushim, tagebuch nach fukushima, yuko ichimura   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, reise, zauberer, mönche, mondthal

Im Zeitschatten von Mondthal

Tatjana Mária
E-Buch Text: 403 Seiten
Erschienen bei null, 15.09.2015
ISBN 9783739315799
Genre: Sonstiges

Rezension:


Mir gefällt das Cover wirklich gut. Es ist, als würde man durch einen Spiegel oder so in eine fremde Welt gucken, was in gewisser Weise ja auch zum Inhalt passt.
Auch der Titel passt gut. Zuerst wusste ich eine Zeit lang nicht, wo der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt ist, aber irgendwann macht er dann Sinn und dann passt er wie die Faust aufs Auge.
Die Kapitel sind alle mittellang.




Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ihr müsst euch den Trailer ansehen, der ist wirklich wahnsinnig.

Zu Anfang scheint es auch wirklich so, als hätte der Trailer nicht zu viel versprochen, und ich habe mich schon darauf gefreut, endlich mal wieder ein richtig gutes Buch lesen zu können, denn der Einstieg ist vielversprechend.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön; durch die nicht zu komplizierten, aber dennoch teilweise langen Sätze lässt sich "Im Zeitschatten von Mondthal" sehr leicht lesen, et flutscht richtig.
Auch hat mir Alexandra als Protagonistin am Anfang gut gefallen, sie ist klug, weiß, was sie will, ist aber trotzdem nicht nervig. Und noch dazu ein richtiger Bücherwurm. An einer Stelle listet sie einige Bücher auf, die ich alle gelesen habe. Haha. Das hat mich gefreut.
Besonders gereizt hat mich aber der Plot der Geschichte, da er etwas ist, das ich so noch nie gelesen habe. Frische, neue Ideen finde ich immer gut.

Ab der Begegnung mit Tjan allerdings nimmt das Niveau des Buches meiner Meinung nach allerdings stark ab. Tjan ist in meinen Augen sehr unsympathisch; ich mochte ihn gar nicht und war immer wieder sehr froh, als er mal nicht da war. Er ist viel zu lieb und kindlich, wodurch er auf mich extrem hilflos und unselbstständig wirkte, wie ein kleiner Junge ohne eigenen Willen. Sowas kann ich gar nicht leiden. Noch dazu hat er keinerlei Ecken und Kanten (ihr wisst ja, wie sehr ich zu glatte Charaktere verabscheue), wodurch er unscheinbar und dadurch sehr langweilig wird.
Alexandra verliebt sich natürlich bis über beide Ohren in ihn, was ich gar nicht verstehen konnte, da er ja so langweilig ist. Ab da habe ich dann auch nichts mehr für sie übrig, sie ist, was ihn angeht, immer extrem überdramatisch und fast schon pathetisch, was auf Dauer nervt.

Auf der Suche nach dem Mondbuch, die natürlich viele Gefahren birgt, treffen sie und ihre Begleiter dann auf den Prinzen A'tin-jan und das Dreieck ist vorprogrammiert. Allerdings ist von vorneherein klar, für wen Alexandra sich am Ende entscheidet.
A'tin-jan ist außerdem viel sympathischer als Tjan, nicht zuletzt auch, weil er sehr geheimnisvoll und undurchschaubar ist. Er hat meine geliebten Ecken und Kanten, da man bis zum Schluss nicht hundertprozentig weiß, woran man bei ihm ist und welche Ziele er verfolgt. Das macht ihn im Gegensatz zu Tjan natürlich interessant, was durch seine Vergangenheit, die man Stück für Stück erfährt, noch verstärkt wird.
Allgemein wirkt es so, als hätte die Autorin sich bei A'tin-jans Gestaltung am meisten Mühe gegeben, da er der einzige Charakter ist, der nicht mehr oder weniger oberflächlich ist.

Die Suche selber ist, wie gesagt, zwischendurch nicht ganz ungefährlich für Alexandra und ihre Freunde, allerdings muss ich sagen, dass ich nicht permanent gefesselt war. Zwar gibt es durchaus einige Stellen, die spannender sind als andere, aber auch diese sind nicht so packend, dass man gar nicht mehr vom Buch loswird. Vielmehr war es bei mir so, dass der Wille, das Buch endlich zu beenden, irgendwann meine einzige Motivation war, weiterzulesen, da es sich nach einigen Kapiteln ziemlich stark in die Länge gezogen hat. Es passiert innerhalb kürzester Zeit unglaublich viel, allerdings ohne große Spannung, sodass man ab einem gewissen Punkt die Geduld verliert. Da wären einige Details in bestimmten Abenteuern mehr und dafür etwas weniger vereinzelte Action, und das dann auf mehrere Bücher verteilt und nicht alles in eins gequetscht, vielleicht sogar besser gewesen. So kostet es einiges an Überwindung, das Buch zu beenden, und das Ende ist es leider auch nicht wert (sehr pathetisch).





Anfangs ist das Buch noch vielversprechend, aber mit Auftreten des langweiligen Tjan wird es leider immer schlechter. Die Protagonistin nervt, da sie nur noch an Tjan denkt, und die Geschichte zieht sich irgendwann in die Länge, da zu viel bei zu wenig Spannung passiert. Ein anderer Schluss hätte das vielleicht noch ein wenig wettmachen können, so sinkt das Niveau allerdings bis zum Ende immer weiter ab, sodass man dann wirklich glücklich ist, wenn man die letzte Seite geschafft hat. Pluspunkte hingegen sind A'tin-jan, der eine wirklich wunderbare und interessante Figur ist, und der leichte Schreibstil. 3/5 Sterne.

  (0)
Tags: im zeitschatten von mondtha, tatjana mári   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kinderbuch, wieselwusel, künstlerisch, michael krygier, bilderbuch

Wieselwusel

Michał Krygier , Marion Voigt , Alicja Wasilka-Krygier
Fester Einband: 28 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 12.02.2016
ISBN 9783944788203
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Einfach nur supersüß, mehr kann man da nicht zu sagen.
Die Zeichnungen sind alle in den gleichen drei Farben wie auch das Cover gehalten: Orange, Petrol und Silber. Total hübsch! ^^




Bei "Wieselwusel" handelt es sich um ein Kinderbuch, wodurch ich mittlerweile natürlich komplett außerhalb der Zielgruppe liege. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch endlich in den Händen hielt, da allein die Beschreibung schon supersüß klingt.
Mich stört es bei Kinderbüchern oder -serien immer, wenn keine vernünftige Geschichte dahintersteckt, sondern bloß eine stupide Zusammensetzung von irgendwelchen Figuren die irgendeinen Blödsinn machen. Sowas kann man als Erwachsener lesen/gucken, aber doch bitte nicht als Kind. Daher gefällt mir "Wieselwusel" ganz besonders gut, da es überhaupt nicht in dieses leider immer häufiger werdende Muster fällt.
Der "Wieselwusel" ist ein Wesen, das in Familien sein Unwesen treibt und immerzu für Unordnung und Chaos sorgt - den gibt es wohl in jeder Familie, selbst in solchen, in denen gar keine Kleinkinder mehr leben! xD Wenn man als Leser nicht weiß, worum es sich dabei handelt, dauert es erst ein bisschen, bis man merkt, dass es kein Fabelwesen o. Ä. ist, das die Autoren erfunden haben, sondern eine Metapher. Kinder werden das wahrscheinlich ohnehin nicht wirklich erkennen, vermutlich sehen sie darin eher eine Ausrede. :D
Trotzdem ist dieses Kinderbuch meiner Meinung nach und soweit ich das einschätzen kann - ich habe natürlich noch keine eigenen Kinder (dafür bin ich minimal zu jung), aber ich hatte schon oft mit (Klein-)Kindern zu tun - wunderbar Kinder, da es, wie oben schon angedeutet, nicht irgendetwas Sinnloses ist, sondern tatsächlich auch einen bestimmten Lerneffekt hat, nicht bloß, was die Geschichte an sich angeht.
Vor allem die Illustrationen haben mir hier nämlich sehr gut gefallen. Sie sind allesamt nur dreifarbig, was auf den ersten Blick teilweise etwas verwirrend ist, da man nicht immer sofort erkennen kann, was dargestellt ist. Nach etwas Suchen und genauerem Anschauen erkennt man jedoch die dargestellten Gegenstände, sodass dann auch der Zusammenhang zum Text erkennbar ist. Dies finde ich für Kinder sehr schön gemacht, da sie sich so beim Lesen auch konzentrieren müssen und beim (Vor-)Lesen zum Mitdenken angeregt werden. Außerdem sind Rätsel doch immer toll.


Zusammengefasst hat mir dieses Kinderbuch mit den süßen Illustrationen, die man sich erst genauer anschauen muss, bevor man sie versteht, und einer tollen Geschichte über den "Wieselwusel" dafür, dass ich eigentlich keine Kinderbücher mehr lese, also wirklich gut gefallen, und ich werde es definitiv hervorkramen, wenn wir das nächste Mal wieder Besuch von Kleinkindern bekommen und bestimmt auch irgendwann, wenn ich eigene Kinder habe. Aber das dauert noch mindestens 10 Jahre! xD 5/5 Sterne.

  (0)
Tags: fabulus-verlag, kinderbuch, wieselwusel   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(41)

52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

zauberbuch, schattenmenschen, elemente, kampf, wald

Verschwundene Seelen

Annika Meyer
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783944788173
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mir gefällt das Cover wirklich gut, es sieht so mystisch aus und das Motiv hat auch eine Bedeutung.  Und ich mag die Kombination von dem Knallpink auf dem Grün! :D Was mir auch super gefällt ist der farbige Buchschnitt und der angehobene Titel. Der Titel an sich passt eigentlich ganz gut zum Inhalt, und er macht neugierig. Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.


Oh je, mit "Verschwundene Seelen" hatte ich zu kämpfen. Das ist sehr schade, angesichts dessen, dass ich mir aufgrund des Klappentextes und des Titels so viel von der Geschichte versprochen habe, denn beides klingt ja wirklich spannend und mystisch. Allerdings fehlen bei diesem Buch sowohl Spannung als auch Mystik.
Zum Einen ist mir bereits auf den ersten paar Seiten aufgefallen, dass der Schreibstil sehr einfach gehalten ist und recht anspruchslos, fast schon amateurhaft wirkt; die Sätze sind alle enorm kurze und einfache Hauptsätze und die Sprache ist sehr einfach. Das würde ich alleine nicht so hart kritisieren, da es vielleicht einfach daran liegt, dass ich womöglich bereits zu alt für das Buch bin, allerdings habe ich auch in letzter Zeit einige Bücher gelesen, die an eine deutlich jüngere Zielgruppe gerichtet ist, und die Sätze dort auch dementsprechend einfach sind. Das Problem hier sehe ich vielmehr darin, dass ich mich als Leser nicht wirklich in das Geschehen gezogen gefühlt habe, was gehäuft auch daran gelegen hat, dass die Beschreibungen und besonders die Dialoge nahezu immer sehr gestelzt wirken. Man merkt, dass man liest und versinkt nicht wirklich in die Geschichte.
Dazu kommt, dass die Figuren sich meiner Meinung nach allesamt nicht ihrem Alter entsprechend verhalten; die Jüngeren wirken viel älter als sie sind und die Älteren verhalten sich oftmals extrem kindisch. Außerdem bedient sich die Autorin vieler Klischees und Stereotypen, was an sich nicht unbedingt schlecht sein muss, wenn es richtig umgesetzt ist. Das ist hier allerdings nicht der Fall, durch die Schubladen wirken die Charaktere allesamt unsympathisch, nervig und teilweise auch ziemlich lächerlich: der Nerd, mit dem niemand spricht; die Tussi, die sich für was Besseres hält und die in den Sportler verknallt ist; der Sportler, der unnahbar scheint, insgeheim aber in das unscheinbare Mädchen verliebt ist; und das unscheinbare Mädchen, das weiß, was sie will, aber dann auch wieder nicht, und in den Sportler verliebt ist.
Die Liebesgeschichten und Beziehungen entwickeln sich in meinen Augen auch viel zu plötzlich, auf einmal sind alle miteinander befreundet, weil sie ja im gleichen Boot sitzen und nur zusammen die Welt retten können. Das ist natürlich sehr glaubwürdig (Achtung, Sarkasmus..). Als Leser kann man das einfach nicht nachvollziehen und auch nicht mitfühlen.
Demzufolge ist auch die Protagonistin sehr unsympathisch und man kann sich beim besten Willen nicht in sie hineinversetzen, ihre Gedanken und Gefühle kann man nicht nachvollziehen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass die Autorin es auch nicht so mit Kontinuität hat: Mario tritt zu Anfang des Buches als eine Person auf, die ihr sehr nahe steht. Auf mich hat es sogar so gewirkt, dass er ihr Freund ist und davon bin ich dann auch erst einmal ausgegangen. Umso mehr hat es mich dann gewundert, als sie einfach so mit jemand anderem anbändelt, ohne an ihn zu denken, und ganz überrascht war ich dann, als Mario am Ende des Buches nur noch Alinas bester Freund ist. Vielleicht habe ich zu Beginn doch etwas zu viel in die Beziehung zwischen Mario und Alina hineininterpretiert, aber was die fehlende Kontinuität angeht, bleibe ich bei meinem Urteil.
Denn mir ist ebenfalls aufgefallen, dass es zuerst so scheint, als würde die Geschichte im deutschsprachigen Raum spielen, da alle Namen recht deutsch klingen und Alina ihre Lehrer und fremde Erwachsene auch mit Herr soundso und Frau soundso anspricht. Aber in der Buchmitte etwa scheint Alina urplötzlich im englischsprachigen Raum zu leben, da einerseits die neu auftretenden Namen auf einmal alle Englisch sind. Das alleine ist selbstverständlich noch kein Beweis, da das ja auch im deutschsprachigen Raum durchaus sein kann. Allerdings spricht sie ihre Lehrer auf einmal mit Mr und Mrs an?! Das habe ich dann gar nicht mehr verstanden, zumal sie etwa 50 Seiten weiter dann wieder Herr und Frau sind... Da scheint wohl ein Fehler beim Korrekturlesen passiert zu sein, anders lässt sich das nicht plausibel erklären.
Na ja. Über all dies könnte ich noch mit Bauchschmerzen hinwegsehen, wenn "Verschwundene Seelen" denn wenigstens spannend wäre, aber das ist es, wie erwähnt, ja auch nicht. Die Geschichte läuft meiner Meinung nach viel zu schnell ab, alles fängt zu plötzlich an und ist dann auch zu plötzlich zuende, als dass in irgendeiner Weise etwas Spannung aufkommen könnte. Ähnlich wie die Figuren ist auch der Plot eindeutig zu oberflächlich gehalten und definitiv nicht ausgereift genug, als dass er noch authentisch sein kann. Der gestelzt wirkende Schreibstil hilft der Glaubwürdigkeit da natürlich nicht wirklich.



Also: Keine Spannung, alles wirkt viel zu künstlich, um es ernst nehmen zu können, die Figuren entstammen allesamt jeder erdenkbaren Schublade und verhalten sich nicht ihrem Alter entsprechend. Dazu kommen die Kontinuitätsschwierigkeiten der Autorin, und "Verschwundene Seelen" ist bloße Zeitverschwendung. Finger weg! 1/5 Sterne.

  (1)
Tags: annika meyer, fabulus-verlag, urban fantas, verschwundene seelen   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

In die Finsternis

Scott McLeary
E-Buch Text: 321 Seiten
Erschienen bei null, 15.06.2016
ISBN B01H5REE5M
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(583)

967 Bibliotheken, 21 Leser, 6 Gruppen, 163 Rezensionen

liebe, außenseiter, mobbing, jugendbuch, erste liebe

Eleanor & Park

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 02.02.2015
ISBN 9783446247406
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(363)

691 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

liebe, freundschaft, homosexualität, john green, musical

Will & Will

John Green , David Levithan , Bernadette Ott
Fester Einband: 378 Seiten
Erschienen bei cbt, 26.03.2012
ISBN 9783570161036
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

mord, folter, saskia berwein, thriller, wundmal

Wundmal

Saskia Berwein
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.09.2015
ISBN 9783802597626
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Hach ja, die Bücher von Saskia Berwein. Sie gefallen mir alle sehr gut.
Normalerweise hat man bei Krimis bzw. Thrillern ja immer so komische Cover, aber hier muss ich sagen, dass sie mir allesamt gut gefallen. Im Fokus ist immer irgendein Gegenstand (hier die Dornen), an dem Blut ist.
So erkennt man im Buchladen auch von Weitem, dass diese Bücher zusammengehören, und das finde ich bei Reihen immer besonders wichtig.

Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.



Ich habe ja bereits die ersten drei Teile dieser Reihe gelesen, und von allen Büchern war ich gleichermaßen begeistert.
Dementsprechend habe ich mich dann natürlich auch gefreut, als ich "Wundmal" in den Händen hielt, und ich muss sagen, ich wurde, wie erwartet, wieder nicht enttäuscht! ^^

Teil 4 ist vom Niveau her vergleichbar mit seinen Vorgängern. Bis auf ein Buch (ich meine, das war der zweite Teil...) sind die Spannungskurven bei allen ähnlich aufgebaut.
Ganz zu Anfang wird man in das Geschehen mit dem Verbrechen eingeführt, wodurch bereits auf den ersten paar Seiten eine gewisse Spannung vorhanden ist. Dann beginnen die Ermittlungen, die bis zu einem Punkt auch gut voranschreiten.
Ab diesem Punkt jedoch kommen die Ermittler vorerst nicht weiter, die Spannung steht also erst einmal.

Das klingt jetzt natürlich so, als wären Berweins Bücher alle nach Schema F aufgebaut und als würde sich in ihren Büchern nichts Neues finden. Normalerweise würde ich das auch stark bemängeln - schließlich will ja keiner von uns vier verschiedene Bücher lesen, die alle gleich aufgebaut sind und somit zwangsläufig irgendwann auch langweilig werden! -, allerdings hat die Autorin dieses Problem in ihren Büchern geschickt gelöst.

Denn neben jedem Fall geht es selbstverständlich auch um die beiden wiederkehrenden Protagonisten Jennifer Leitner und Oliver Grohmann, die dann in diesen Leerstellen Buch für Buch mehr Background bekommen. Das gefällt mir jedes Mal besonders gut, da die beiden mir sehr sympathisch sind, und ich gerne mehr über sie erfahren möchte. So ist nicht nur der zu lösende Mordfall ein Spannungsfaktor, auch die Nebenhandlung, die sich um die beiden und ihre Familien dreht, hält den Leser ans Buch. So einen Nebenplot gibt es bisher in jedem Buch, und wo die Figuren zu Anfang noch recht oberflächlich sind, weiß man jetzt schon um Einiges mehr über sie. Allein deswegen ist es im Übrigen auch ratsam, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, da es immer wieder Spaß macht, Neues über die Charaktere zu erfahren.

Ja, das klingt ja alles erst einmal schön und gut, aber ihr fragt euch jetzt sicherlich, wieso ich den Büchern bisher "nur" 4 Lesehasen gegeben habe, wenn sie mir doch so supergut gefallen richtig? Tja, das wird hier leider auch nicht anders sein, da ich, wie auch bei den übrigen Büchern (bis auf das eine Buch, das ich oben schon erwähnt habe), bis jetzt immer schon nach ca. 200 Seiten wusste, wer der Täter ist bzw. wie das Buch in etwa ausgehen würde. Das ist jedes Mal echt ärgerlich, da ich wirklich selten Krimis oder Thriller lese, die mich am Ende tatsächlich überraschen! Vielleicht lese ich in diesem Genre auch einfach nur zu viel, aber schade ist es trotzdem, da so natürlich immer etwas Spannung genommen wird.

Bei "Wundmal" ist es übrigens auch so, dass in dem Nebenplot, in dem es um Jennifer und ihren Bruder Bastian geht, ein Geheimnis thematisiert wird, hinter das ich auch relativ schnell kam, und es mich demzufolge bei der Auflösung auch nicht wirklich überrascht hat.
Hier war für mich also nichts mit Überraschungseffekt.

Trotz allem hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, woran auch der tolle Schreibstil, der nicht zu einfach, aber eben auch nicht zu kompliziert ist, nicht unschuldig ist. Weiterhin ist mir erneut aufgefallen, dass die Autorin sich bei der Recherche zu ihrem Buch bzgl. der Polizeiarbeit usw. augenscheinlich Mühe gegeben hat, soweit ich das als Laie natürlich beurteilen kann. Das gefällt mir auch immer besonders gut, da die Geschichte so an Authentizität gewinnt.





Alles in Einem ist "Wundmal" also eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die wieder mit tollen Charakteren und einem interessanten Plot punktet. Einzig schade ist, dass ich sowohl mit der Auflösung, was den Mord als auch was Jennifers Familiengeschichte angeht, nicht überrascht wurde, da ich beides schon viele Seiten vorher herausfinden konnte. 4/5 Sterne.

  (0)
Tags: egmont ly, saskia berwein, thriller, wundmal   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(121)

182 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

harry potter, jugendbuch, english books, fantasy, englisch

Harry Potter and the Chamber of Secrets


Flexibler Einband
Erschienen bei Bloomsbury, 01.01.2000
ISBN B004PLI5SE
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(404)

711 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 160 Rezensionen

dämonen, liebe, gargoyles, dark elements, fantasy

Dark Elements - Eiskalte Sehnsucht

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.02.2016
ISBN 9783959670043
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Also, ich glaube, zu den Covern muss ich nicht allzu viel sagen. Ich finde sie einfach nur traumhaft schön gestaltet, vor allem dieses Metallic! Wobei ich sagen muss, dass mir das Cover sogar noch besser als das des ersten Teils gefällt, nicht nur, weil ich die Farbe toll finde, sondern auch wegen der Schlange, die vermutlich Bambi darstellen soll. Das, was auf dem Cover abgebildet ist, macht übrigens echt Sinn! ;)



Joa, also ich muss sagen, als ich das Buch endlich in den Händen hielt, bin ich minimal ausgerastet.. xD

Der erste Teil endet mit Roths Verschwinden in den Feuergruben, was mich emotional ein wenig mitgenommen hat (Team Roth aus voller Leidenschaft und so). Na ja, entsprechende Trauer habe ich dann auch von Layla erwartet, wenn man bedenkt, wie eng deren Beziehung im ersten Teil gewesen ist.
Dementsprechend wurde ich auch nicht enttäuscht, man merkt richtig ihren Schmerz und ist nicht weit davon entfernt mit ihr zu heulen.

Generell ist Layla genauso sympathisch wie im ersten Teil, auch hier lässt sie sich nichts vorschreiben, was sie nicht will und sie ist, trotz ihrer Trauer über Roth, kein Jammerlappen. Was ich Protagonistinnen, wie ihr ja wisst, schon mal hoch anrechne.
Das einzige, was mir dann jedoch nicht gefallen hat, war dieses Hin und Her zwischen Zayne und Roth (Team Roth xD), das hat mich dann doch schon ein bisschen genervt. So nach dem Motto, Roth ist weg, also kann ich ja Zayne nehmen. Ich verstehe, dass er sie vielleicht von ihrer Trauer ablenkt, aber trotzdem fand ich das dann doch irgendwie doof.

Vermutlich komme ich mit der ganzen Zayne-Geschichte auch nicht klar, weil er auf mich wie Laylas großer Bruder und nicht wie ein romantisches Interesse wirkt. Ich kann ihn einfach nicht als ihren Freund sehen. Dazu kommt noch, dass er Layla immer ein bisschen bevormundet und sie vor alles und jeden schützen will, was an sich natürlich nichts Schlechtes ist, aber Zayne behandelt Layla meiner Meinung nach nicht wie eine Ebenbürtige, sondern wie eine Schutzbefohlene, was sie durchaus nicht ist. 
Roth hingegen, das hatte ich auch schon in meiner Rezension zu Teil eins angesprochen, behandelt sie wie eine erwachsene Person, die ihre eigenen Entscheidungen treffen kann. Im Gegensatz zu Zayne sagt er auch nicht zu allem, was sie sagt, Ja und Amen, sondern gibt ihr Widerworte, fordert sie heraus. Zayne, aalglatt wie er ist, behandelt sie, wie gesagt, nur wie ein Kind, dem man noch nicht so viel Verantwortung zumuten kann.

Was die Spannung angeht muss ich leider sagen, dass der erste Teil da doch etwas besser war. Das soll jetzt nicht heißen, dass das Buch irgendwie langweilig war oder so, im Gegenteil.
Auch wenn "Eiskalte Sehnsucht" nicht durchgehend so packend ist wie "Steinerne Schwingen", sind auch hier nicht wenige Plottwists, die mich auch fast alle wirklich überraschen konnten.  Einzig vom Ende war ich nicht ganz so überrascht, da das, was dort ans Licht kommt meiner Meinung nach im ganzen Buch über schon recht offensichtlich ist, sodass man sich fragt, ob die Figuren nicht einfach nur etwas blind für´s Offensichtliche sind.  Ansonsten hält auch dieser Teil durchgehend am Lesen und man wird bis auf einige Ausnahmen auch immer mal wieder überrascht. Und selbst wenn das Ende nicht dazu zählt, wird man trotzdem auf den dritten Teil neugierig gemacht.

Zum Schreibstil muss ich, glaube ich, nichts mehr sagen. So wie man es von J. L. Armentrout gewohnt ist! ^^



Obwohl das Buch im Vergleich zum Auftakt also etwas schwächelt, ist es trotzdem keinesfalls schlecht. Immer noch, wer Fan der LUX-Reihe ist, wird diese Bücher lieben, das hat sich auch mit dem Folgeband nicht geändert.
Allen, die Roth lieber haben als Zayne, wird zwar hin und wieder schwindelig, aber dennoch ein absolutes Must-Read, allein wegen Roth und Layla.
4,5/5 Sterne.

  (2)
Tags: dark elements, dark elements 2, eiskalte sehnsucht, harper collins, harper collins ya, jennifer l. armentrout, urban fantasy   (7)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(19)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

umwelt, es ist dein planet, jugendbuch, umweltschutz, schule

Es ist dein Planet

Sascha Mamczak , Martina Vogl
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 21.09.2015
ISBN 9783453269996
Genre: Sachbücher

Rezension:


 Das Cover finde ich ganz nett. Es erregt auf jeden Fall Aufmerksamkeit, obwohl es schlicht gehalten ist. Und es passt auch sowohl zum Inhalt als auch zum Titel.

Die Kapitel sind alle kurz.





Als "Es ist dein Planet" angekommen ist, wollte ich eigentlich "nur mal kurz reingucken", weil ich mir die Illustrationen anschauen wollte, aber total unerwartet hatte ich schon nach kurzer Zeit die ersten 50 Seiten gelesen und konnte auch nur schwer wieder aufhören, so gut hat mir das Buch gefallen. Und das zieht sich über das ganze Buch (schade, dass es so kurz ist).
Bei dem Buch handelt es sich jetzt nicht (logischerweise) um irgendein Actionreiches, aber das braucht es ja auch nicht, um spannend zu sein. Es geht, wie schon am Titel zu erkennen ist, schlichtweg um Umweltprobleme, wie diese die Zukunft der Erde und deren Lebewesen beeinflussen, was die Menschen damit zu tun haben, und was man dagegen unternehmen kann.
Dabei ist "Es ist dein Planet" nicht irgendein weiteres Buch, dass wissenschaftlich-trocken über die Fakten berichtet, sondern ein Buch, das speziell an Jüngere gerichtet ist, um die Probleme, die ja wirklich existent sind, auch wenn insbesondere der Klimawandel, der auch hier sozusagen die "Hauptrolle" spielt", immer wieder kleingeredet oder sogar verleugnet wird, anschaulich zu erklären. Die Hauptintention des Buches ist also, Jugendliche und Kinder auf das Thema aufmerksam zu machen und sie dazu zu bewegen, sich damit auch weiterhin zu beschäftigen.
Meiner Meinung nach ist es den Autoren auch wirklich gut gelungen, das Thema anschaulich und gut verständlich, aber auch unterhaltsam zu erklären.
Zum Einen liegt es an den wirklich liebevollen Illustrationen, die mir auch als "ältere" Jugendliche gut gefallen haben. Obwohl in dem Buch also Bilder drin sind, ist es auf keinen Fall ein Kinderbuch. Ich würde sogar sagen, so mancher Erwachsene (wie beispielsweise diejenigen, die den Umweltschutz für Blödsinn erklären) sollte dieses Buch auch mal lesen, damit hoffentlich auch dessen Augen mal geöffnet werden. Vielleicht helfen da Zeichnungen.
Zum Anderen sind aber auch die Protagonisten allesamt unterschiedlich und etwas Besonderes. Für jeden "Typ" Teenager/Kind/wasauchimmer ist etwas dabei: die Streberin, die Schüchterne, der Alien-Freak und der Ist-mir-alles-egal-Typ beispielsweise. Damit ist also sichergestellt, dass man sich als Leser auf jeden Fall in einen der Charaktere hineinversetzen und somit selbstverständlich auch das Thema besser verstehen kann.
Außerdem zeigt das natürlich, dass jeder von Umweltproblemen betroffen ist und deshalb auch jeder etwas dagegen unternehmen sollte. Schließlich haben wir nur diesen einen Planeten und wenn wir ihn zerstören, zerstören wir uns. Und im Moment zerstören wir die Erde.
Was mir jedoch am besten an "Es ist dein Planet" gefallen hat, ist, dass das Buch wirklich darauf angelegt ist, zum Nachdenken anzuregen. Nicht nur die Charaktere und die Illustrationen verdeutlichen das, sondern auch der explizite Aufruf am Ende dazu, sich selber Gedanken zu machen ("Dein Irrsinn" usw.). Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.





"Es ist dein Planet" ist ein wirklich schönes Buch, das Umweltprobleme und Umweltschutz nicht nur Kindern und Jugendlichen näher aufzeigt und verständlich erklärt, sondern mit Sicherheit auch dem einen oder anderen Erwachsenen die Augen öffnen kann und definitiv zum Nachdenken anregt. Ein absolut tolles Buch und ein absolutes Must-Read. ♥ 5/5 Sterne.

  (4)
Tags: es ist dein planet, heyne fliegt, ideen gegen den irrsinn, umweltproblem, umweltschutz   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(37)

54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, gedächtnisverlust, vergangenheit, überleben, vergessen

Vergiss nicht, dass wir uns lieben

Barbara Leciejewski
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 01.10.2015
ISBN 9783945362136
Genre: Liebesromane

Rezension:


Das Cover ist einfach nur traumhaft. Mittlerweile gibt es zwar ein anderes (Klick), aber das hier finde ich ehrlich gesagt nicht nur schöner, sondern auch passender, weil hier einfach ein Boot drauf ist, das im Buch auch eine Bedeutung hat, genauso wie der Mond.

Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.



Hm, ja, also eeeiiigentlich stehe ich ja gar nicht auf Lovestories, aber in letzter Zeit lese ich davon immer mehr.
Auch "Vergiss nicht, dass wir uns lieben" verspricht, eine wirklich schöne Geschichte zu sein.
Und klingt doch auch ein bisschen so wie der eine Film, in dem ein Paar einen Autounfall oder so hat und die Frau dann hinterher nicht mehr weiß, wer ihr Mann ist. So in etwa, ich habe den Film nicht gesehen und ich weiß auch grad nicht, wie der heißt, oder wer da mitspielt (ich glaube aber, Channing Tatum, oder??), aber vielleicht wisst ihr ja, welchen ich meine.
Jedenfalls finde ich solche Geschichten immer so schrecklich und traurig und schrecklich traurig, weshalb ich dieses Buch auch lesen musste.

So viel erst einmal dazu.

Leider muss ich sagen, dass ich mir von dem Buch leider, leider wohl zu viel erhofft hatte, denn direkt zu Anfang wirkt alles irgendwie nicht echt, sondern vielmehr so, als hätte die Autorin eine Idee gehabt, der jedoch der Anfang gefehlt hat und der dann erzwungen wurde, damit der Rest irgendwie dahin passt.
Schließlich sind beide Protagonisten irgendwie im Wald gelandet und haben keine Erinnerung mehr.

Der Anfang wirkt also sehr unglaubwürdig und konstruiert. Am Ende wird das zwar alles erklärt, jedoch ändert das ja nichts daran, dass man nicht so recht mit dem Buch warm wird.

Und nicht nur der Anfang erscheint sehr unecht, auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen den beiden wirkt extrem geplant und irgendwie nicht echt. Wenn ich ein Buch lese, möchte ich in eine andere Welt eintauchen und mich vollständig mit den Protagonisten identifizieren und mich in sie hineinversetzen.
Das funktioniert hier leider nicht, da ich immer wusste, dass ich lese und das dann auch nie so richtig glauben konnte, ganz zu schweigen davon, dass ich so gut wie gar nicht in der Geschichte versinken konnte.

Trotz allem will ich hier jetzt nicht nur meckern, denn man kann hin und wieder tatsächlich mit den Protagonisten mitfühlen. Es ist also nicht so, als würde ich die ganze Zeit nicht verstehen, was die da machen oder durchleben müssen. Das kann man sich schon teilweise vorstellen, es ist halt nur nicht so oft so, dass das geschieht.

Außerdem ist es, auch wenn es jetzt vielleicht so klingt, keine Tortur oder so, das Buch zu lesen. Ich hatte durchaus meinen Spaß und ab und zu war es auch mal spannend. Trotzdem hat mich "Vergiss nicht, dass wir uns lieben" nicht umgehauen.




Die Grundidee des Buches ist keineswegs eine schlechte, nur an der Umsetzung hapert´s ein bisschen: Die Geschichte und die Protagonisten wirken so gut wie das ganze Buch über sehr konstruiert und unglaubwürdig, wodurch man als Leser Schwierigkeiten hat, sich in der Geschichte zu verlieren. Und auch wenn es vielleicht manchmal Überwindung kostet, weiterzulesen, ist es ab und zu doch mal etwas spannend.
2/5 Sterne.

  (3)
Tags: barbara leciejewski, liebesroman, lovestory, vergiss nicht dass wir uns lieben   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(49)

166 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

die macht des schmetterlings, matt dickinson, chaostheorie, matt dickinso, macht des schmetterlings

Die Macht des Schmetterlings

Matt Dickinson , Alan C. Lyne
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 21.06.2013
ISBN 9783833901690
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich finde das Cover total toll; die schwarze Straße im Kontrast zu den orange-gelb-grauen Rauchwolken im Hintergrund ist einfach super.
Außerdem spiegelt das meiner Meinung nach auch perfekt den Inhalt wider. ^^
Der Titel ist ebenfalls perfekt gewählt, ich finde ihn sogar noch besser als den OT.



Okay, erst einmal vorweg: Ich bin ein absoluter Fan von irgendwelchen verrückten Thesen, Verschwörungstheorien oder Ideen davon, wie alles im Universum zusammenhängt oder auch nicht, wie die Chaostheorie oder auch der "Schmetterlingseffekt", weshalb "Die Macht des Schmetterlings" natürlich DAS Buch für mich ist, und ich bin wirklich glücklich darüber, dass ich es jetzt endlich lesen konnte.

"Die Macht des Schmetterlings" beginnt mit einem einfachen, kleinen Schmetterling, auf den dann ein Kaninchen und diverse Menschen folgen. Das klingt jetzt ziemlich zusammenhangslos und anfangs konnte ich mir auch überhaupt noch nicht ausmalen, wie das Buch enden würde.

Ebenfalls nicht vorstellen konnte ich mir, wie ich eine Bindung zu den Figuren bzw. ja auch Tieren aufbauen sollte, wenn alles so scheinbar durcheinander ist und man im ersten Moment nicht erkennen kann, dass man etwas über sie erfährt.

Mit fortlaufender Handlung jedoch geschieht immer mehr, was auf Vorangegangenes zurückzuführen sein könnte und man macht sich immer mehr Gedanken darüber, wie das mit etwas Anderem jetzt verknüpft sein könnte.

So fügt sich nach und nach alles zusammen und auch wenn man viel selber nachdenken muss, weil der Autor nicht immer alles explizit ausschreibt, macht es großen Spaß, mitzuerleben, wie die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Das ist jetzt ein schöner Satz.

Die Figuren stehen dabei selbstverständlich nicht im Vordergrund, sondern das, was passiert, aber trotzdem ist jeder einzelne dabei etwas Besonderes und definitiv nicht oberflächlich oder 08/15. Genauso mag man manche Charaktere natürlich mehr als andere und umgekehrt.

Wie gesagt, steht also die Handlung im Vordergrund, deren Fortlauf und Ausgang, wie ebenfalls schon gesagt, anfangs noch überhaupt nicht erkennbar ist, allerdings immer mehr Form annimmt, und obwohl man sich dann, je mehr passiert ist und je mehr man weiß, irgendwann denken kann, wie das Buch ausgeht, ist man dennoch von Anfang bis Ende gefesselt. Der Abschluss ist übrigens sehr schön gelungen, und gerade daran kann man erkennen, wie viele Gedanken sich der Autor beim Schreiben gemacht hat, sodass auch wirklich alles am Ende einen Sinn ergibt und zusammenläuft. Ein großes Lob dafür an dieser Stelle!





Wer wie ich genauso besessen ist, von solchen (wirklich interessanten, dass muss jetzt aber jeder zugeben) Theorien, für den ist dieses Buch einfach ein absolutes Must-Read, denn es zeigt auf spannende Art und Weise Die Macht des Schmetterlings.  oooooooooooo!! xD Aber auch jeder andere sollte das Buch lesen. Einfach weil. 5/5 Sterne.

  (1)
Tags: beltz & gelber, chaostheorie, die macht des schmetterlings, gulliver, matt dickinson   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

survival, flugzeugabsturz, überleben, meer, absturz

Nichts als überleben

S.A. Bodeen ,
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 17.08.2015
ISBN 9783407745811
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mir gefällt das Cover wirklich gut. Man sieht einfach nur eine Menge Wasser, ein Schlauchboot und einen Hai. Es drückt also genau die Stimmung, die auch im Buch herrscht, aus.
Der Titel passt auch, wobei er meiner Meinung nach etwas dramatisch ist.. xD Die Kapitel sind alle kurz.


Okay, dieses Buch wollte ich anfangs eigentlich gar nicht haben, weil es mich nicht so angesprochen hat, obwohl es natürlich spannend klingt. Na ja, aber wie das Schicksal so manchmal spielt, landete es dann doch vor meiner Tür und ich muss sagen, ich bin ehrlich froh darüber, dass ich es jetzt doch lesen konnte.
Die Protagonistin ist anfangs zwar noch extrem nervig, manchmal sogar so sehr, dass ich am liebsten in das Buch hineingekrochen wäre und sie geschüttelt hätte. Sie hat eigentlich alles, was ein Teenager sich wünschen könnte (Personen, die sie lieben und sie lebt auf einer Insel. Das heißt immer am Strand. AM STRAND! Gosh..), aber irgendwie merkt sie das nicht so und verhält sich sehr egoistisch. Sie stößt alles und jeden vor den Kopf und ist total undankbar.
Aber, wie gesagt, ist das nur anfangs der Fall; mit fortschreitender Handlung wird sie dem Leser immer sympathischer (da ihr einfällt, dass sie sich eigentlich nicht beschweren kann).
Auch die Spannung, die am Anfang noch so ein kleines bisschen fehlt, steigt mit der Zeit zuerst langsam an, bis das Buch zum absoluten Pageturner wird, sodass man es nur schwer aus der Hand legen kann. Dazu kommt, dass der Schreibstil der Autorin runter geht wie Öl, und auch die teilweise sehr kurzen Kapitel führen dazu, dass man das Buch in Null-Komma-Nichts durchhat.
Außerdem passen die kurzen Kapitel auch zur Stimmung des Buches, denn je kürzer die Kapitel sind und je schneller man liest, desto hektischer wird man und kann sich so noch besser in die Protagonistin hineinversetzen.

Generell kann man ab dem Punkt, wo das Flugzeug abgestürzt ist und Robie aus ihrer Trotzphase, oder wie auch immer man das nennen will, erwacht, gut mit ihr mitfühlen, da die Autorin es einfach versteht, dem Leser ihre Gefühle und ihren Gemütsstatus näherzubringen (man sollte das Buch übrigens nicht lesen, wenn man Halsschmerzen hat, weil der Hals sonst nur noch mehr wehtut, wenn man liest, wie durstig Robie ist..)

Natürlich kann man sich denken, wie das Buch dann ausgehen wird, allerdings ist man trotzdem durchgehend gefesselt und kann nur schwer mit dem Lesen aufhören. Wenn überhaupt.
Denn die Autorin hält viele Plottwists für den Leser bereit und besonders kurz vor dem Ende haut sie einen noch einmal richtig vom Hocker. Ich war hinterher richtig platt! :D



Absolut ein Pageturner mit einer Protagonistin, die eine wirklich beeindruckende Wandlung durchläuft, und vielen unerwarteten Überraschungen.
5/5 Sterne.

  (0)
Tags: beltz & gelberg, gullive, nichts als überleben, pageturner, s. a. bodee, thriller   (6)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

die ewigen, chriz wagner, kein sti, simon, rezension

Die Ewigen 1-3

Chriz Wagner
E-Buch Text: 178 Seiten
Erschienen bei Endeavour Press, 03.10.2015
ISBN B0165FPPBC
Genre: Fantasy

Rezension:


Mir gefallen alle Cover wirklich gut.  Vor allem finde ich es toll, wie die Motive quasi mit der Farbe verschmelzen. Ist wirklich gut gelungen. Ebenfalls gut finde ich es, wie der Titel in den Fokus fällt. Die Titel selber passen auch zur jeweiligen Geschichte.




Also, diese drei eShorts sind zwar unabhängig voneinander, allerdings haben sie alle den gleichen Protagonisten mit einer Backstory und demnach auch einen zusammenhängenden Plot, weshalb ich eine gemeinsame Rezi verfasse. Außerdem macht es natürlich auch mehr Sinn, die eShorts in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so die Zusammenhänge besser versteht, allerdings muss man das nicht, man würde auch prima alles verstehen, wenn man die Bücher durcheinander liest.
Was mir direkt zu Anfang aufgefallen ist, ist, dass alle drei Bücher super geschrieben sind, sodass man sie kinderleicht in einem Rutsch durchlesen kann. Die Sprache ist locker und leicht verständlich, sodass man die Bücher schön so für zwischendurch bspw. im Zug oder Flugzeug lesen kann.
Na ja, aber um ehrlich zu sein, sind die Bücher auch nicht mehr als das: Zeitvertreiber, wenn man nichts Besseres zu tun hat. Man kann die Reihe durchaus als nett zu lesen beschreiben, allerdings war es das auch, da (auch wenn man sie in Einem durchliest) nicht groß Spannung aufkommt. Natürlich wird es zwischendurch hin und wieder mal interessanter, aber auf den großen Showdown oder Ähnliches wartet man vergeblich; die Spannungskurve bleibt im Schnitt die ganze Zeit relativ konstant..
Dazu kommt, dass man keine wirkliche Bindung zu dem Protagonisten aufbauen kann, auch nicht über die drei Geschichten heraus, was eigentlich sehr schade ist, da er doch irgendwie sympathisch erscheint. Trotzdem fehlt ihm die Tiefe, weshalb man sich nur schwer in ihn hineinversetzen kann. Wahrscheinlich ist das auch ein Grund dafür, dass sich kaum Spannung aufbaut.
In allen drei Geschichten geht es eigentlich nur um eines: Die Hintergrundgeschichte über die Herkunft bzw. die Existenz des Protagonisten. Diese wird zwar durchaus immer mal wieder beleuchtet, und auch eine Entwicklung ist beim Protagonisten zu erkennen, allerdings bleibt auch hier die Erzählung relativ oberflächlich, was selbstverständlich seinen Teil dazu beiträgt, dass man mit dem Protagonisten nicht warm wird.
Außerdem - und das hat mich wirklich sehr enttäuscht - wird das, worum es eigentlich geht (also quasi der Sinn der Bücher, wenn man so will) nie wirklich aufgelöst. Es wird von einzelnen Abenteuern des Protagonisten (der übrigens Simon heißt, ich schreib hier die ganze Zeit Protagonist...) berichtet, die mir auch allesamt gut gefallen haben und auch wirklich nett aufgebaut waren - so hat mir vom Setting her bspw. besonders gut "Die Gärten von Rom" gefallen, während ich von "Der Bruderpakt" am liebsten den Plot mochte. Was jedoch fehlt, sind wirkliche Informationen zu der Frage, die sich Simon die ganze Zeit stellt.
Das Ende ist demnach extrem offen und ich wurde ziemlich überrumpelt, als die Reihe dann schon vorbei war, bevor mir Antworten auf die essentiellste Frage dabei gegeben wurden. Ich habe entweder eine wichtige Passage verpasst oder ich weiß immer noch nicht wirklich etwas über die Herkunft von Simon - man könnte sagen, der Sinn der Bücher wurde nicht erfüllt. Abgesehen davon bleiben auch noch einige andere Fragen offen, die selbst für ein offenes Ende meiner Meinung nach zu viel des Guten sind. Es wäre also schön, wenn dazu noch so etwas wie ein Sequel kommen würde, damit sich all dies (oder zumindest das mit der Existenz, ein bisschen offen darf ja noch) klärt.





Bei "Die Ewigen" handelt es sich um eine nette Reihe mit schönem Schreibstil und tollen Settings, die sich allerdings auch durch viel Oberflächlichkeit und ein extrem offenes und dadurch abruptes Ende auszeichnet. Es ist also eine schöne Reihe für zwischendurch, bei der man jedoch nicht allzuviel Tiefgang (oder gar eine Auflösung) erwarten darf. 3/5 Sterne.

  (1)
Tags: chriz wagner, die ewigen   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(40)

61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

krebs, amy reed, krankheit, krebserkrankung, tod

Abschied für immer und nie

Amy Reed , Maike Müller
Fester Einband
Erschienen bei HarperCollins, 10.11.2015
ISBN 9783959670104
Genre: Romane

Rezension:



Aufmachung:


Das Buch ist doch ein echter Hingucker, oder? Ich finde das Cover einfach sooooo traumhaft schön! *-*

Dieses Flieder ist so hübsch und dann die Lichter... ♥

Den
Titel finde ich etwas kitschig, aber irgendwie passt er zum Inhalt. Ich
verstehe ihn auf jeden Fall besser als den Originaltitel.


Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.


Meine Meinung:


Ja,
also, als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich natürlich direkt
an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" denken, und da mir das Buch
soo gut gefallen hat, habe ich mich auch hier herangetraut, in der
Hoffnung, ein ähnliches, rührendes Buch zu lesen. Außerdem sieht das
Buch einfach traumhaft im Regal aus. :D


Jedenfalls habe ich
schon direkt am Anfang gemerkt, dass nicht nur der Klappentext wie TFIOS
klingt, sondern das Buch tatsächlich dem von John Green erstaunlich
nahe kommt.

Dass das jedoch nicht unbedingt etwas Gutes sein muss, habe ich dann auch gemerkt...


Allein
schon die Handlung und deren Ablauf sind extrem so wie in "Das
Schicksal ist ein mieser Verräter", weshalb man auch schon direkt am
Anfang eine ziemlich große Ahnung davon hat, wie das Buch
höchstwahrscheinlich ausgehen könnte.

Zwar muss ich dazu sagen,
dass die Liebesgeschichte etwas anders ist, der Verlauf davon aber im
Grunde genau gleich, was so wirkt, als hätte Reed zwanghaft versucht, so
ein Meisterwerk wie Greens zu schreiben. Nur hat sie dabei wohl
vergessen, sich etwas Neues auszudenken...


Wobei man schon
sagen muss, dass "Abschied für immer und nie" trotzdem etwas hat, was in
der Art und Weise in TFIOS nicht auftaucht: Die Charaktere.


Allein
die Protagonistin geht einem schon von Anfang an auf den Geist. Sie ist
nicht nur unheimlich nervig, sondern auch undankbar und extrem
egoistisch. Ich finde, in einem Buch kann man erwarten, dass die
Protagonistin einigermaßen erträglich ist und auch zu schätzen weiß, was
die Personen, die sie lieben, alles für einen machen, aber Evie stößt
jeden einzelnen ununterbrochen vor den Kopf und als Leser denkt man sich
nur: "Kind, merkst du noch was?!". Wirklich, Evie ist mit Abstand eine
der nervigsten Protas, denen ich je in meinem Leserleben begegnet bin.


Dazu
kommt noch, dass auch die anderen Figuren allesamt nichts Besonderes
sind. Ehrlich gesagt könnte ich sie mittlerweile sogar nicht mehr
wirklich charakterisieren, so unscheinbar und ohne Tiefe sind sie.
Schlicht und ergreifend nicht mehr als 08/15.


Ebenso
oberflächlich bleibt auch der Rest der Geschichte. Ich habe ja bereits
angesprochen, dass "Abschied für immer und nie" TFIOS ziemlich ähnlich
ist, allerdings auch nur, was den Plot angeht. Während TFIOS den Leser
emotional sehr mitnimmt, kratzt dieses Buch nur an der Oberfläche und
kommt nicht einmal in die Nähe des anderen Buches; abgesehen von einer
einzigen Szene, die mir beim Lesen jedoch extrem bekannt vorkam, wenn
ihr wisst was ich meine.

Kurz gesagt: Bei "Abschied für immer und
nie" handelt es sich ganz einfach um einen schlechten Versuch, etwas
ähnliches wie John Greens "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu
produzieren, nicht mehr und nicht weniger.


Bei dem Ende
handelt es sich um ein mehr oder weniger offenes Ende, mit dem ich
jedoch keine Schwierigkeiten hatte, da ich einfach nur froh war, dass
das Buch überhaupt zu Ende ist.


FAzit:


Ich habe
eine schöne Geschichte erwartet, und was ich bekommen habe, ist ein
schlechter Abklatsch von TFIOS mit einer sehr nervigen Protagonistin und
langweiligen Figuren.

1/5 Lesehasen.




  (0)
Tags: abschied für immer und nie, amy reed, harper collins, harper collins germany, harper collins ya   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(50)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, arzt, familie, vater, annabell

Kai & Annabell, Band 1: Von dir verzaubert

Veronika Mauel
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.10.2015
ISBN 9783646601671
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mmmjaa.. Ich bin ja persönlich nicht so ein Fan von diesen Covern. Also hübsch ist es nicht. Und ich hab mir Annabell und Kai auch ganz anders vorgestellt.
Der Titel ist meiner Meinung nach auch recht kitschig.
Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.





Wie die meisten von euch wissen, ist das ja eigentlich gar nicht mein Genre, aber nicht selten lese ich doch Liebesromane, so auch hier. Anfangs hat sich "Kai & Annabell" auch wirklich vielversprechend angehört.
Annabell ist eine sehr sympathische und relativ vielschichtige Protagonistin, deren Vater ein riesiges A**loch ist. Er schlägt sie bei jeder Gelegenheit grün und blau, und nach außen hin gibt er den netten Arzt und Super-Vater. Das schlimmste dabei war meiner Meinung nach jedoch die Mutter, die dabeistand und nichts weiter gemacht hat, als Annabell die Schuld in die Schuhe zu schieben. So nach dem Motto: "Mach, was er von dir erwartet, sonst musst du dich nicht wundern, wenn er dich schlägt!". Waah, was hat mich das aufgeregt..! -.-'
Kai hingegen ist anscheinend das totale Gegenteil von Annabell: Er ist nicht beliebt und kommt aus ärmeren Verhältnissen. Sein Elternhaus ist jedoch ebenso ätzend wie ihres: Seine alkoholische Mutter scheint sich kaum für ihn zu interessieren und verbietet ihm scheinbar grundlos den Kontakt mit Annabell.
So gesehen sind beide Protagonisten also recht klischeehaft gehalten - sie ist das reiche Mädchen, das ihre privaten Probleme hinter einer Fassade versteckt; er ist der Bad Boy, der wegen seiner alkoholischen Mutter mit einer Gang auf der Straße lebt, und beide, so grundverschieden wie sie zuerst auch scheinen, zieht es zueinander hin. Trotzdem müssen Klischees natürlich nicht gleich schlecht sein, wenn sie gut gemacht sind. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist, wie die Autorin geschickt Gewalt an Jugendlichen durch ihre Eltern und wie diese damit umgehen, veranschaulicht: Annabell widerfährt körperliche Gewalt, und Kai wird ignoriert, was selbstverständlich auch eine nicht zu missachtende Form von psychischer Gewalt ist.
Die sich entwickelnde Beziehung zwischen den beiden ist schön mit anzusehen, jedoch kommen Kai und Annabell recht schnell dahinter, dass sie beide irgendeine Verbindung zueinander haben. Welche das ist, ist meiner Meinung nach sehr offensichtlich, ich wusste es bereits nach einigen Seiten. Das Ende ist dann auch ziemlich enttäuschend und gar nicht überraschend, da man das vermutlich in jeder Seifen-Oper schon einmal gesehen hat. Es macht nicht wirklich neugierig auf den Folgeband, den ich wohl auch nicht lesen werde.
Dadurch, dass man also schon weiß, wie das Buch ausgeht, fehlt es einem an Motivation, das Buch weiterzulesen, was mitunter auch sehr mühsam ist. Es kommt einfach keine Spannung mehr auf, was recht schade ist, da so natürlich auch die Lovestory darunter leidet. "Kai & Annabell" fehlt es eindeutig an unvorhersehbaren Plottwists, die die Spannung in die Höhe treiben würden.
Der Schreibstil ist in Ordnung und leicht zu lesen, allerdings auch nichts Besonderes, das einem lange im Gedächtnis bleibt.





"Kai & Annabell" hätte durchaus eine schöne Geschichte werden können, da beide Figruen wirklich Potenzial haben. Dies wird allerdings durch die extrem ausgelutschte und einfallslose Idee ihrer Verbindung stark geschmälert. 2,5/5 Lesehasen.

  (0)
Tags: impress, kai & annabell, veronika mauel   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(15)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

lou timisono, science fiction, krie, rezension, thrille

Centum Night

Lou Timisono
Flexibler Einband
Erschienen bei Balladine Publishing, 22.05.2014
ISBN 9783945035177
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:




Also, das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Man sieht eine Hafenstadt (ein bisschen erinnert sie an Miami oder so) und ein riesiges Feuer, was beides den Inhalt gut widerspiegelt, insbesondere das Ende.  Der Titel ist ebenfalls gelungen, auch wenn sich einem der Sinn erst in der fortlaufenden Handlung eröffnet; den Untertitel hingegen finde ich etwas zu dramatisch.
Dramatisch ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Buch kostet 16,95 €, obwohl es einfach nur ein etwas größeres Taschenbuch ist. Zugegeben, der Einband ist für ein Taschenbuch relativ stabil, aber trotzdem ist das meiner Meinung nach immer noch ein Wucherpreis, wenn man bedenkt, dass man für den Großteil gebundener Bücher genausoviel bezahlt...
Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.



Ja, also, wie ihr wahrscheinlich alle wisst, stehe ich total auf dieses Dystopien-Sci-Fi-Schlechte-Zukunft-Technik-Weltuntergangs-Zeugs, weshalb ich dieses Buch natürlich auch sofort lesen musste. Allerdings habe ich schon direkt nach den ersten paar Seiten gemerkt, dass es wohl nicht ganz so das ist, was ich mir erhofft hatte...
Zum Einen ist der Einstieg in die Geschichte wirklich sehr schwer. Man muss nicht nur mit den vielen unbekannten, technischen Begriffen klarkommen, die zwar erklärt werden, was dann allerdings doch relativ schwierig ist, beizubehalten. Und nach jedem Satz hinten ins Glossar zu schauen, erschien mir dann doch etwas mühselig. Man hat also enorme Verständnisprobleme.
Dazu kommt allerdings auch noch, dass es sehr lange dauert, bis sich einigermaßen Spannung aufbaut. Es passiert die ganze Zeit zwar irgendetwas, allerdings packt das Buch nicht wirklich. Ein Grund für die doch eher schleppende Spannung ist aber wahrscheinlich auch, dass das, was passiert, im ersten Moment doch sehr durcheinander scheint, und auch die Figuren verleiten dazu, dass man sie untereinander nur schwer unterscheiden kann.
Wahrscheinlich ist der Grund dafür, dass die Figuren nicht so leicht zu greifen sind, aber auch, dass sie alle relativ oberflächlich gehalten sind. Man erfährt zwar hin und wieder etwas über sie und ihre Vergangenheit, jedoch hat man als Leser Schwierigkeiten, eine Bindung zu den einzelnen Figuren aufzubauen. Was mich angeht, hatte ich diesbezüglich sogar nicht nur bei einigen Personen Schwierigkeiten, sondern bei allen. Auch die Gedankengänge der Figuren erschließen sich dem Leser nicht unbedingt immer. Vieles wird zwar erklärt, jedoch kann man sich nicht wirklich in die Charaktere und ihre Gefühlswelt hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen, was aber auch höchstwahrscheinlich an der fehlenden Bindung liegt.
Zusätzlich dazu hat mich noch gestört, dass die Frauen in dem Buch von nahezu allen Männern (mit einigen wenigen Ausnahmen) als Lustobjekte angesehen werden und nicht als gleichwertige Menschen. Dementsprechend gibt es in "Centum Night" auch viel Gewalt und (damit verbundenen) Sex. Natürlich kann ich verstehen, dass Gewalt und in irgendeiner Weise auch Sex zum Endzeit-Setting dazugehören, allerdings ist das hier meiner Meinung nach eindeutig zu viel und auch eindeutig sexistisch Frauen gegenüber, die nicht nur objektiviert werden sondern auch sehr unscheinbar bzw. dargestellt sind - keine einzige Frau wehrt sich dagegen. Das hat mich sehr gestört.. :/
Na ja, abgesehen davon, dass das Buch wirklich nur vereinzelt etwas spannend ist und ansonsten eher nicht und dass ich mit den Figuren nicht so warmwerden konnte und dass ich folglich froh war, als ich das Buch endlich durchhatte, muss ich trotz allem sagen, dass "Centum Night" auch etwas Positives an sich hat:
Einerseits hat mir der Schreibstil relativ gut gefallen, da er (natürlich abgesehen von den ganzen Sci-Fi-Wörtern) gut verständlich und flüssig zu lesen ist.  Außerdem ist der Plot an sich auch nicht schlecht; die Geschichte erinnert ein bisschen an Orwells "1984" ("the Eye"), aber auch an "Brave New World" von Aldous Huxley mit der "künstlichen Herstellung" von Menschen. Die Kombination aus beiden Science-Fiction-Büchern ist interessant und hat mir gut gefallen.



Tja, ich hab mir eigentlich einen guten Sci-Fi-Roman erhofft, allerdings hat sich "Centum Night" als ein Roman entpuppt, der meiner Meinung nach vor Sex, Gewalt und Sexismus nur so strotzt und demnach definitiv nichts für mich ist. Ich wurde mit den Figuren einfach nicht warm und auch die Spannung lässt größtenteils zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz hat das Buch auch seine guten Seiten, wie der Schreibstil und die Kombination von zwei sehr großen Science-Fiction-Romanen. Im Allgemeinen ist das Buch also recht speziell; man muss drauf stehen. Deshalb gibt es von mir noch 2/5 Sterne.

  (0)
Tags: balladin, balladine, centum night, im freien fall, lou timisono, science fiction, thrille, thriller   (8)
 
127 Ergebnisse