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Der zerbrochene Engel

L. Alexander Metz
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 07.06.2017
ISBN 9783744835480
Genre: Biografien

Rezension:

Helga L. schreibt auf Facebook:
DER ZERBROCHENE ENGEL ist nun aufgesogen. Ich habe Seite für Seite genossen. Dein literarisches Talent konntest du auch in der Fortsetzung des "versteckten Buam" unter Beweis stellen. Dein Erlebtes, sei es im Unterricht mit Lehrkräften, Musikpädagogen oder Mitschülern hast du mitfühlend niedergeschrieben . Ich fand auch Parallelen zu meiner Schulzeit (1957 - 1960) bei den Armen Schulschwestern . Waren körperliche Züchtigungen eher selten, so trafen psychische Demütigungen schmerzliche Peitschenhiebe gleich . In deinem Buch fühlte ich mich mittendrin im Unterricht unter den gequälten ungerecht behandelten Schülern. Du gingst auf die physische Entwicklung, die PuBertät eines heranreifenden Mannes so herzlich ein - kein christliches Religionsbuch könnte zur Aufklärung einen besseren Beitrag diesbezüglich widergeben. Dank deiner wohl christlichen guten und ehrlichen Erziehung deiner lieben Mama. Alleine schon das Teilen der für dich bestimmten "Fresspakete" zeichnet dich als einen herzensguten von Nächstenliebe geprägten Menschen aus. Auch die fingierten Augenarztbesuche imponieren mir; war es doch nur ein Davonlaufen der alltäglichen grausamen Realität! Gottlob hast du durch die seelischen Grausamkeiten keine psychischen Schäden davon getragen; aus dir ist ein "Vorzeige-Chamer" geworden! CHAM kann stolz sein auf seinen ALEXANDERdenGROSSEN! Und letztendlich ging die Rechnung auf: Der vielgeliebten Mama durftest du noch, wenn auch in einer sehr traurigen Lage, begegnen. Danke lb. Alexander.

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So war's und ned anders

L. Alexander Metz
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.09.2015
ISBN 9783738642025
Genre: Romane

Rezension:

Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie einfach und bescheiden die Menschen vor 60 Jahren noch lebten.
Das Buch beschreibt sehr anschaulich und mitfühlend die Erlebnisse eines unehelichen Buben in einer deutschen Kleinstadt nach dem Zweiten Weltkrieg. Es könnte jede Stadt gewesen sein.
Die Dogmen der Kirche bestimmen den Alltag und das Leben der Frommen und Scheinheiligen.Die zwangseinquartierten Flüchtlinge sind alles andere als willkommen. Andersgläubige oder -orientierte haben es schwer, angenommen zu werden. Man holt sich aus der Natur, was diese zu bieten hat, und freut sch über Kleinigkeiten, die man heute achtlos links liegen lässt. Eine Zuckerschnecke, etwas Gutes zum Essen bedeuten ein Himmelreich. In lustige und auch ernste Geschichten gepackt erfährt der Leser, wie man auch mit Wenigem glücklich sein kann, und, dass Geben seliger ist als Nehmen.
Besonders zu Herzen geht die Geschichte des kleinen Jungen, der zwischen zwei Müttern steht, einer leiblichen und einer Pflegemutter, der immer wieder zu spüren bekommt, dass er "ein Kind der Sünde" ist, das Kind eines Zwangsarbeiters. Alex ist ein sehr sensibler Junge und leidet ganz besonders unter der damals üblichen schwarzen Pädagogik, die im Elternhaus wie auch in der Schule Anwendung fand. Deutlich wird in dieser Geschichte auch, wie Kinder durch abfällige Reden der Erwachsenen so manipuliert werden, dass sie Angst und Abscheu Fremdartigem gegenüber empfinden.
Ein Wechselbad der Gefühle. Bei älteren Lesern werden bestimmt Erinnerungen wach, Erinnerungen an Zeiten, die trotz aller Härte vielleicht gar nicht einmal so schlecht waren. Für jüngere Leser ist es bestimmt interessant zu erfahren, wie und womit Kinder ohne PC und Gameboy einmal spielten, wie ein Waschtag ablief oder was man mit Maikäfern alles anfangen konnte.
Das Buch legt man immer wieder beiseite, um über das gelesene Kapitel nachzudenken, und ist trotzdem schon gespannt auf die nächste Geschichte.

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kriminalroma, justizirrtu

Morphium für Tante Zöge

Ewger Seeliger
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei L. Alexander Metz, 01.01.2013
ISBN 9783956901799
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ewger Seeliger schrieb im Auftrag von Raimar Hobbing drei Romane, nämlich "Peter Voß der Millionendieb", "Das Paradies der Verbrecher" und "Der Fall Doberwitz" bzw. "Max Doberwitz der Tantenmörder".  Letzteres erschien nun in einer Neuauflage unter dem Titel "Morphium für Tante Zöge".

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biographi

Lustig und kreizfidel

Rose Marie Braun , L. Alexander Metz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.02.2014
ISBN 9783732290918
Genre: Biografien

Rezension:


"Lustig und kreizfidel" das waren die Worte, die in den Wanderstock des Großvaters eingeritzt waren. Das Leben seiner Enkelin, der Mathilde Markelstorfer, verlief aber alles andere als lustig und kreuzfidel.
Rose Marie Braun beschreibt das Leben ihrer Mutter in einem mitreißenden und ergreifenden Roman. Sie schildert das Leben einer einfachen Münchner Frau des 20. Jahrhunderts aus dem Arbeitermilieu  weit entfernt von der Wohlstandsgesellschaft eines Nachkriegsdeutschlands. Eine Welt, die sich heute kaum ein Mensch mehr vorstellen kann: Elend, Hunger, Not, Entbehrung, Demütigung. Ein ewiger Kampf ums Überleben. Mathilde schafft den steinigen Weg aus dem Elend in die Mittelschicht der Münchner Gesellschaft aus eigener Kraft, das große Glück ist ihr dabei dennoch nicht beschieden. Denn auch, was die Liebe betrifft, bleibt sie, das Waisenkind, der Bankert, die Dienstmagd, nur zweite Wahl.
Ich bin von dieser schicksalhaften Lebensgeschichte sehr stark berührt. Stil und Sprache erinnern mich gerade im ersten Teil oft an Peter Rosegger, aber auch an Lena Christ. Gewöhnungsbedürftig ist gewiss der derbe Münchner Dialekt der Arbeiterklasse im ersten Drittel des Buches. Aber dieser dokumentiert wiederum recht drastisch das soziale Umfeld seiner Zeit, wie die ganze Geschichte m. E. sich als ein lebendiges Zeitdokument des 20. Jahrhunderts präsentiert. Sie zeigt allerdings nicht die Welt der Schönen und Reichen, sondern eben das Schicksal derjenigen, die ehrlich und brav ihr Leben meistern und doch nur oder gerade deshalb immer zweite Sieger bleiben. Bewegend, mitreißend, spannend. 

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