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2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Darkmouth - Die dunkle Bedrohung

Shane Hegarty
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.09.2017
ISBN 9783789137280
Genre: Kinderbuch

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32 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, schweden, kristina ohlsson, sweden, kristinaohlsso

Schwesterherz

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Limes, 10.04.2017
ISBN 9783809026631
Genre: Krimi und Thriller

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

driven, liebe, romance, tanner & beaux, k.bromberg

Driven - Starkes Verlangen

K. Bromberg , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453420281
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Driven-Reihe steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste. Irgendwie kamen wir dann aber doch nie zusammen.
Als mich per Mail das Angebot erreichte, den 7. Band zu rezensieren, hielt mich nur noch eine kurze Recherche, ob das Buch auch unabhängig vom Rest der Reihe gelesen werden kann, von der Zusage ab.

Auch wenn die Recherchen im Internet deutlich gemacht hatten, dass sich Band 7 mit zuvor nicht thematisierten Hauptcharakteren beschäftigt, hatte ich zu Beginn des Buches doch Sorge, dass ich es als Quereinsteiger schwer hätte. Diese Befürchtung wiederlegte die Autorin aber schnell. Ich kam gut in die Geschichte rein, ohne dass ich das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben.
Das Setting versprach äußerst spannend zu werden. Mit den Charakteren allerdings tat ich mich dann doch etwas schwer. So mein erster Eindruck. Leider konnte ich anfangs keine wirkliche Sympathie für die beiden Protagonisten aufbauen. Vielleicht muss das auch nicht immer sein, aber hier gingen sie mir wirklich nur auf die Nerven. Der erste Teil des Buches bestand fast ausschließlich aus Streitereien, welche darauf gründeten, dass keiner der beiden von seinen Vorurteilen des jeweils anderen abweichen wollte.
Als dann die erste große Wendung eintrat hoffte ich, dass es besser werden würde und nun endlich das Setting zu tragen käme. Weit gefehlt ... die nächsten Seiten gab es zwar keine Streitereien mehr, dafür verlegte sich die Haupthandlung ins Bett und vermittelte ansonsten "Friede, Freude, Eierkuchen". Und das für mich doch auf recht langweilige Art.
Die Zeit bis zur nächsten Wendung kam mir dann recht lang vor, weil mich die Geschichte nicht mehr wirklich fesselte. Dieser Twist allerdings schaffte es dann zum ersten Mal mich tatsächlich zu erreichen und plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn im Rückblick der Auslöser und eine spätere Enthüllung doch in zweifelhaften Zusammenhang standen in meinen Augen.
Das Ende ... tja ... lange dachte ich, dass mir das wirklich gut gefiele ... aber dann musste natürlich NOCH EINE Wendung kommen und alles, was ich schon an Lobeshymnen im Kopf hatte zu nichte machen. Schade. Dennoch hat mir das letzte Drittel des Buches auf jeden Fall am besten gefallen.

Ein Roman, welcher mich die meiste Zeit gut unterhalten hat, wenn mich die Protagonisten auch die meiste Zeit tierisch aufregten. Leider blieb es oft zu sehr an der Oberfläche und das Setting wurde kaum bis gar nicht ausgeschöpft.

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345 Bibliotheken, 30 Leser, 0 Gruppen, 108 Rezensionen

caraval, spiel, magie, fantasy, stephanie garber

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schaut euch das Cover an und ihr wisst, warum ich an diesem Buch nicht vorbei kam. Und sieht es auf dem Monitor schon toll aus? Ganz ehrlich ... schaut es euch in natura an!
Als es einzog, musste ich noch andere Bücher beenden, dieses lag aber bereits auf dem Nachttisch bereit ... und wie oft musste ich es in die Hand nehmen, um es mir genauer anzuschauen :D
Aber natürlich blieb die Frage, ob der Inhalt da mithalten kann?

Um auf meine Eingangsfrage zu antworten, braucht es eigentlich nur ein Wort: Absolut!
Hat mich das äußere schon begeistert, so hat mich der Inhalt erst recht sehr schnell in seinen Bann gezogen und geflasht.
Bei der Einleitung (eigentlich im gesamten Buch) wusste ich wirklich nicht, wohin mich Scarletts Weg führen würde. Aber genau das macht auch den Charme aus. Die Welt die beschrieben wird, hat mich in ihrer Art ein bisschen an Alice im Wunderland erinnert, auch wenn es wirklich keinerlei Parallelen gibt. Die Atmosphäre, welche sehr dicht ist, fühlte sich für mich aber einfach so an. Dazu kommt ein wirklich besonderer Schreibstil. Die Autorin bzw. Scarlett beschreibt sehr viel in Farben und ihren Abstufungen. Das hat mir sehr gut gefallen und war auf jeden Fall mal etwas anderes.
Die Charaktere sind toll gezeichnet, sodass ich sie alle vor Augen hatte. Gleichzeitig schaffte die Autorin es aber, dass ich nie so recht wusste, wem ich nun vertrauen sollte. Wer ist echt? Wer nur Teil des Spiels? Wer steht auf Scarletts Seite? Und wer ist ein Handlanger ihres Vaters? Wer gehört zu Legends Truppen? Und wer ist eigentlich Legend? Wem kann man Vertrauen? Und ist Scarlett eigentlich wirklich "die Gute"?
Sehr viele Fragen wurden immer und immer wieder aufgeworfen, scheinbar beantwortet, wieder verworfen. Ich kann es gar nicht genau beschreiben, aber das Buch hat eine unglaubliche Sogwirkung auf mich entwickelt, bei dem ich irgendwann nicht einmal mehr wusste, ob ich meinen eigenen Eindrücken beim Lesen glauben sollte.
Obwohl es wirklich immer verwirrender wurde in Hinsicht auf die oben schon genannten Fragen, wusste ich doch meist recht gut, wo ich nun gerade in der Geschichte stand. Auch wenn ich keine Ahnung hatte, wo und wie es weiter gehen würde. Und trotz sehr vieler offener Fäden schaffte die Autorin es am Ende rund zu kriegen.
Dieses Buch ist zwar der erste Teil einer Dilogie, lässt sich aber auch fürs erste ganz gut als Einzelband lesen, obwohl natürlich noch Fragen offen bleiben und es einen Epilog gibt, der natürlich große Lust auf einen zweiten Teil macht. Auf diesen freue ich mich auch schon riesig, habe aber nicht das Gefühl, irgendwo mitten in der Geschichte hängen gelassen worden zu sein.

Ich bin mir schon jetzt sicher, dass dieses Buch zu meinen Jahreshighlights gehören wird, wenn es nicht sogar DAS Highlight wird. Mir fällt tatsächlich keine vergleichbare Geschichte ein, die ich zuvor gelesen habe.
In meinen Augen ein Must-Read für jeden, der auf Fantasy steht.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

meer, schiff, jugendliche, mord, segeln

Deadwater - Das Logbuch

Tobias Rafael Junge , Nils Andersen
Buch: 224 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500492
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Buch, aufgebaut wie ein Logbuch inkl. Randnotizen und Illustrationen? Klar, dass ich da zuschlagen musste. Immerhin bin ich ein Riesenfan von besonderer Aufmachung. Und wenn dann noch der Inhalt stimmt...

Da ich in letzter Zeit recht viel Glück hatte, was Buchgewinne angeht, durfte ich auch dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovely Books lesen, wofür ich sehr dankbar bin. Nicht nur, weil mir die Teilnahme als solche immer wieder Spaß macht und man das Buch viel genauer und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, sondern auch, weil der Autor selbst teilgenommen hat und Rede und Antwort stand.
Das ihn einige (meiner) Anmerkungen teilweise beinahe in den Wahnsinn getrieben haben könnten, kann ich mir dabei sehr gut vorstellen, denn es wurde schon sehr viel gefragt und analysiert. Und auch wenn es zur Rezension an sich nichts beiträgt, möchte ich doch einmal erwähnen, dass er dabei mit Kritik (solange sie konstruktiv war) sehr professionell umging und niemandem seine Meinung abstreiten wollte. Dennoch hat er natürlich erklärt und erklärt und erklärt. Vielen Dank an dieser Stelle dafür, denn man merkte, wie viel auch noch hinter der Geschichte steckt, was es (aus welchen Gründen auch immer) nicht ins Buch geschafft hat und wie viel Herzblut der Autor in seine Geschichte gesteckt hat.

Nun aber zum eigentlichen Grund dieses Posts: Mein Eindruck vom Buch!
Als ich es das erste Mal in der Hand hatte, musste ich es natürlich gleich aufschlagen und ich kann nur sagen, dass es von der ersten bis zur letzten Seite sehr liebevoll und passend gestaltet ist und dabei in jedem Detail dem Logbuch-Modell treu bleibt. Rein optisch hat dieses Buch tatsächlich die vollen 5 Sterne mehr als verdient.
Die Geschichte konnte mich dann auch recht schnell in ihren Bann ziehen un dich fieberte mit der Crew auf dem Schulschiff mit. Da ich der Meinung bin, dass Klappentext und Verlagsseite schon genug (zum Teil sogar zu viel) verraten, möchte ich da gar nicht allzu viel drauf eingehen.
Was ich besonders hervorheben möchte ist, dass der Autor es schaffte, mir innerhalb von wenigen Seiten bzw. Kapiteln beinahe alle 14 Jugendlichen, die auf dem Schiff anwesend sind nahezu bringen. Jedem von ihm verpasste er ein besonderes Merkmal bzw. eine Eigenschaft, welche einfach Wiedererkennungswert hat. Das muss man erst einmal schaffen und dabei dann auch noch überzeugend zu sein ... eine starke Leistung in meinen Augen (insbesondere weil ich bei manchen Büchern schon bei rund 5 Charakteren Probleme habe, sie auseinander zu halten).
Der Autor lässt die Crew ihr Abenteuer erleben und macht dabei auch deutlich auf Missstände in der Welt aufmerksam und regt zum Nachdenken an. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass er mit erhobenem Zeigefinger geschrieben hätte. In dieser Hinsicht bietet das Buch sicherlich wichtigen Stoff für die Zielgruppe (und auch ich konnte hier und da noch etwas lernen).
Bis hierhin klingt alles nach der vollen Sternebewertung? Allerdings. Und an sich würde ich diese auch sehr gerne vergeben, weil das Buch schon allein vom Konzept her etwas ganz besonderes ist. Dennoch muss ich leider ein Sternchen abziehen.
Das größte Plus an dem Buch ist für mich auch gleichzeitig ein großes Manko. Durch das strenge Logbuch-Konzept kommt es nämlich zu einer Konstruktion, welche ich nicht in allen Punkten nachvollziehbar finde (auch hier möchte ich wiederum gar nicht weiter auf den genauen Inhalt dessen eingehen). Ich habe fragen können, habe Antworten bekommen und das machte es mir leichter diese "Probleme" zu verstehen oder zumindest zu akzeptieren. Allerdings liest ja nicht jeder das Buch und hat gleichzeitig Kontakt zum Autor. Da das Buch für sich allein stehend für mich einige Aspekte zu unklar und "unlogisch" gelassen hätte, muss ich leider (und dieses Mal tut es mir wirklich leid) einen Stern abziehen.

Ein spannendes Leseabenteuer mit ganz besonderer Aufmachung, welche für mich aber leider gleichzeitig ein wenig zum Verhängnis wurde. Trotzdem würde ich dieses Buch jederzeit - gerade an die jüngere Generation (vielleicht nicht unbedingt ab 12, aber sicher ab 14 Jahren) - weiter empfehlen.

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

familie, pflegeheim, pflege, mutti, pflegestufe

Mutti baut ab

Kester Schlenz
Fester Einband
Erschienen bei Mosaik , 13.03.2017
ISBN 9783442393152
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch "Mutti baut ab - Wenn Eltern alt werden" war für mich aus zwei Gründen von besonderem Interesse: Zum einen habe ich eine ähnliche Phase, wie in dem Buch beschrieben, vor ca. 1,5 Jahren mit meiner Oma erlebt. Zum anderen - und das war der ausschlaggebende Punkt - erhoffte ich mir durch das Buch Einblicke in die Gedankenwelt der Angehörigen in meinem Berufsalltag zu bekommen.

Ich kann ehrlich sagen, dass ich nicht wirklich Erwartungen an das Buch hatte. Wobei das vielleicht falsch formuliert ist. Ich hatte ja schon die Hoffnung, dass es mir in meinem Berufsalltag helfen könnte, die Angehörigen anders wahrzunehmen und vor allem besser verstehen zu können. Dennoch war es eine andere Dimension von Erwartungen, als bei den üblichen Büchern, die ich so lese. Als Sachbuch bzw. "Tatsachenbericht" fällt es ja auch in ein ganz anderes Genre als mein übliches Beuteschema.
Schnell wurde klar, dass das Buch in sehr kurzen Kapiteln bzw. Episoden aus Trautes Leben erzählt. Als Erzähler fungiert hier ihr Sohn Kester Schlenz selbst.
Die kurzen Kapitel dienen auf jeden Fall dazu, dass man schnell liest und sich am Ende eines Kapitels sehr häufig denkt, dass man die "x" Seiten des nächsten ja auch noch eben schafft.
Doch auch wenn ich hier von "schnell lesen" spreche, sollte man das Buch nicht unterschätzen. Denn mit wenigen Worten wird sehr viel erzählt und sicher muss man auch das ein oder andere Mal innehalten und über das gelesene oder das, was man zwischen den Zeilen entdecken kann, nachzudenken. Generell hält das Buch die ein oder andere wichtige Botschaft bereit. Man sollte sich also doch etwas Zeit nehmen, auch wenn es sich gut lesen lässt und auch nicht ganz so viele Seiten hat.
Besonders gut hat mir bei diesem Buch gefallen, dass ich es in einer Leserunde entdecken durfte. Dort regte Trautes Geschichte nämlich zu wirklich spannenden Gesprächen und dem Austausch interessanter Geschichten an.
Kester Schlenz schafft es, die Erlebnisse seiner Familie, allen voran seiner Mutter, sehr direkt zu erzählen. Dabei behandelt er sehr ernste Themen mit einer besonderen Art von trockenem Humor, nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, zuzugeben, was eher schlecht läuft. Ab und an, wenn die Geschichte droht zu dramatisch zu werden, entführt der Autor uns in eine vergangene Episode aus der Familiengeschichte, welche das ganze wieder auflockert.

Insgesamt eine berührende, sehr ehrliche Geschichte, bei der aber auch ruhig mal gelacht werden darf. Eine Menge Anregungen zum Nachdenken hält das Buch auch noch bereit.
Da die Situation mit alt werdenden Eltern kaum jemandem erspart bleiben wird, würde ich das Buch als empfehlenswerte Lektüre für jedermann bezeichnen und bin froh, dass ich Traute und ihre Familie kennenlernen durfte.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, freundschaft, feuer, rachespiel, schule

Verspielt

Senta Richter
E-Buch Text: 351 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 10.03.2017
ISBN B06XCF88VG
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorweg muss ich sagen (wer mich ein wenig kennt wird es auch schon wissen): Ursula Poznanski ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ihr Jugendthriller "Saeculum", sowie auch ihre Eleria-Trilogie sind beinahe ungeschlagene Lesehighlights auf ihrem Gebiet. Daher weckt der "Lockspruch" "für Fans von Ursula Poznanskis Jugendthrillern" schon hohe Erwartungen und auch die Anlehnung an eine von mir nahezu gesuchtete Serie (Pretty little liars) sorgt nicht gerade dafür, dass diese gedämpft werden.
Entsprechend hoch war also mein Anspruch an das Buch, als ich es auf meinen eBook-Reader geladen hatte und quasi sofort mit dem Lesen begann.
Woher der Vergleich mit der Serie rührte war schnell erkannt und auch eine gewissen Aufbau-Ähnlichkeit mit den genannten Jugendthrillern war deutlich zu erkennen. Aber versteht mich nicht falsch: Trotzdem schafft Senta Richter mit ihrem Buch hier etwas ganz neues. Es erinnerte an die genannten Bücher/Serie, das ja. Dennoch wirkte es zu keinem Zeitpunkt an einen billigen Abklatsch. Lediglich an einer Stelle in der Auflösung hatte ich sehr deutlich ein "paralleles" Bild aus der Serie vor Augen. Aber das Rad neu erfinden muss man ja auch nicht und darum finde ich gelegentliche Parallelen zwischen Büchern absolut legitim. Die Möglichkeit von Handlungen ist eben irgendwo auch begrenzt.
Sehr schnell hatte Verspielt mich in seinen Bann gezogen. Insbesondere durch die Enden der einzelnen Kapitel rutschte ich in das typische "nur noch ein Kapitel"-Verhalten und hatte das Buch am ersten Abend bereits zur Hälfte durchgelesen. Dabei unterstütze mich zusätzlich der lockere und flüssige Schreibstil, sowie einige unerwartete Wendungen.
Aber so unerwartet wie diese kamen, ebenso logisch und "offensichtlich" wirkten sie im Nachhinein dann auch. Ich finde das ist immer eine ganz besondere Leistung. Ein Ereignis im Rückblick total offensichtlich wirken zu lassen, ohne dass es zuvor als vorhersehbar erachtet wurde. Hier hat mich die Autorin ein paar Mal kalt erwischt.
Besonders gut gefallen hat mir auch, wie sie es schaffte mein Kopfkino anzuschalten und mit Hanna mitzufiebern und zu rätseln. Außerdem die Art, wie die Charaktere dargestellt sind. Beinahe jeder hat seine guten, ebenso aber schlechten Eigenschaften und wirkt dadurch komplexer und gerade bei den Nebencharakteren wurde in der Leserunde deutlich, dass Sympathien und Antipathien nicht immer gleich gelagert sein mussten.

Ein Jugendthriller, der mich so ziemlich von der ersten Seite an mitgerissen hat und mein Kopfkino extrem angeregt hat und mich mit jeder neuen Wendung miträtseln lies.
Wer spannende, temporeiche Jugendbücher mag, sollte hier mal einen zweiten Blick riskieren: Leseempfehlung.

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310 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, seelen, kat zhang, seele

Twin Souls - Die Verbotene

Kat Zhang , Katrin Weingran
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.06.2013
ISBN 9783570308585
Genre: Jugendbuch

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842 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 134 Rezensionen

liebe, mobbing, liebesroman, mhairi mcfarlane, klassentreffen

Vielleicht mag ich dich morgen

Mhairi McFarlane , Karin Dufner , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426516478
Genre: Liebesromane

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588 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

colleen hoover, liebe, nächstes jahr am selben tag, dtv, 9. november

Nächstes Jahr am selben Tag

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423740258
Genre: Jugendbuch

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

regional, superfoods, vegetarisch, kochen, superfood

Superfoods einfach & regional

Andrea Fičala
Fester Einband
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783706626101
Genre: Sachbücher

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126 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

salzburg, beatrice kaspary, mord, entführung, österreich

Schatten

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 10.03.2017
ISBN 9783805250634
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein neuer Fall für Beatrice und Florin. Bereits seitdem ich erfahren habe, dass es weiter geht, habe ich auf den Erscheinungstermin von Schatten ungeduldig gewartet und darauf hingefiebert. Nicht nur dass ich die bisherige Reihe sehr gerne mochte, außerdem ist Ursula Poznanski für mich immer eine Garantie für atemraubende Spannung.
In diesem Band der Reihe geht es nun also um mehrere Morde, deren Verbindung Beatrice selbst zu sein scheint. Doch was hat sie damit zu tun? Und was können sie und ihre Kollegen tun, um die Mordserie zu stoppen. Wie lange ist Beas engstes Umfeld noch sicher?
All diese Fragen habe ich mir nach dem Lesen des Klappentextes gestellt und konnte es kaum erwarten Antworten zu finden. Kein Wunder also, dass ich, kaum dass das Buch einmal aufgeschlagen war, einfach kein Ende beim Lesen gefunden habe. Ein absoluter Page-Turner. Dazu trägt natürlich auch der wie gewohnt flüssige Schreibstil der Autorin bei. Durch das Einfließen von Passagen mit Chatnachrichten, wurde dieser noch zusätzlich aufgelockert.
All das führte dazu, dass ich mich beim letzten viertel des Buches wirklich zwingen musste, das Buch aus der Hand zu legen, einfach weil ich viel zu müde war, um noch ein Auge für die Details zu haben. Und das sollte man. Denn durch die Reise in Beas Vergangenheit lernt man sie mit jedem Kapitel besser kennen. Die vorangegangenen Bände haben schon darauf hingedeutet, dass mehr hinter Bea steckt, als man weiß, dass man ihr nun aber so nah kommt, damit hatte ich gar nicht gerechnet und war positiv überrascht.
Die Atmosphäre, die im Buch neben der Spannung, welche mich wirklich stellenweise den Atem anhalten ließ, aufgebaut wird ist sehr eng: bedrückend, beklemmend und doch darf man auch mal kurzzeitig Schmunzeln bzw. Lächeln. Dieser Aspekt wird noch dadurch verstärkt, dass die Erzählperspektive teilweise von Bea zu Florin wechselt. Dadurch fühlte ich mich oft noch einmal deutlich "näher dran".

Eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe um Beatrice Kaspary und Florin Wenninger, in der man Bea viel besser kennen lernen darf und ihr näher kommt, als ich erwartet hatte.
Auch wenn Fünf für mich weiterhin der beste Titel der Reihe bleibt (vermutlich bedingt durch das Thema Geocaching), ist Schatten so gut wie gleich auf.
Ein grandioser Thriller, für den ich meine uneingeschränkte Leseempfehlung ausspreche.

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95 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

spiegel des bösen, hass, hotel, jugendbuch, liebe

Spiegel des Bösen

Björn Springorum , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.02.2017
ISBN 9783522202305
Genre: Jugendbuch

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147 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, young adult, musik, rockstar, seattle

Untamed - Anna und Griffin

S.C. Stephens , Babette Schröder
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483808
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Reihe um Kellan und Kiera habe ich mit deutlich abnehmenden Interesse verfolgt. Von Band zu Band wurde die Reihe für mich schwächer. Den vierten Band aus Kellans Sicht habe ich mir komplett geschenkt.
Als es dann aber hieß, dass es ein Buch um Griffin & Anna geben wird, war für mich sofort klar, dass ich hier definitiv zugreifen muss und das habe ich dann auch getan, als es erschien.
Ob ich es bereut habe? Das erfahrt ihr hier.





Als ich die Thouhtless-Reihe gelesen und rezensiert habe, habe ich glaube ich in jeder der Rezensionen auch Griffin erwähnt. Er und Anna waren für mich immer tolle Nebencharaktere über die ich gern mehr erfahren wollte.
Erwartet hatte ich ursprünglich, dass es in etwa zu der gleichen Zeit spielen würde und wir quasi die gleiche Geschichte nur mit anderen Blickwinkeln und Schwerpunkten lesen würden. Einzig irritierend fand ich dabei, dass Gibson im Klappentext so erwähnt wird, wie es der Fall ist.
Schnell musste ich dann auch merken, dass ich auf dem völlig falschen Dampfer war. Denn stattdessen bekam ich eine völlig neue Geschichte geboten, welche deutlich nach dem Ende der Thoughtless-Reihe einsetzt. Absolut positive Überraschung.
Griffin ist ein Charakter, den man entweder liebt oder hasst und ich vermute fast, so geht es den Lesern auch mit diesem Buch. Die Geschichte ist in vielen Punkten extrem überspitzt dargestellt, Handlungen sind total übertrieben und der Ton, in dem erzählt wird sehr umgangssprachlich und meist derb und irgendwie platt. Aber genau das passt zu Griffin.
Meine Treue zu ihm wurde während des Lesens oft auf eine harte Probe gestellt, denn obwohl ich wirklich schon im Voraus ein Fan seines Charakters war, wollte ich ihn hier oft am liebsten aus dem Buch holen und kräftig durchschütteln. Teilweise war ich auch kurz davon das Buch abzubrechen, weil er mir so auf die Nerven ging. Aber so verrückt das klingen mag: Das ist eben Griffin und somit ist es der Autorin in diesem Fall sogar positiv auszulegen, dass es mir das Buch so schwer machte. Das mag sicher nicht jeder nachvollziehen können und es klingt ja selbst in meinen Ohren verdreht, aber alles andere hätte in meinen Augen nicht Griffins Charakter wieder gegeben.
Anna wirkte schon immer wie eine starke Frau und das bestätigt sie hier auch noch einmal. Nicht nur dass sie Griffin unterstützt, wo sie nur kann und seine Ausschreitungen erträgt und ihn immer wieder versucht zurück auf den Boden zu holen ... sie schafft auch das, was viele Frauen nicht können. Was? Nun, das müsst ihr schon selbst heraus finden.
Leider war mir die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten oft zu sehr auf die sexuelle Anziehung runter geschraubt. Denn es ist soviel mehr, was die beiden verbindet und somit von der Autorin unter Wert verkauft wird.





Wer Griffin kennt und weiß auf was für eine Art von Charakter man sich bei ihm einlässt, wird sicher auch mit dem Buch zurecht kommen. Wer aber eine ähnliche Geschichte und vor allem Sprache erwartet wie bei Kellan und Kiera, der dürfte evtl. seine Probleme mit dem Buch bekommen.
Für mich alles in allem aber eine positive Überraschung und eine Steigerung zum Abschluss der Thoughtless-Reihe.
Ein Buch das mich oft an meine Grenzen gebracht hat, aber anders hätte ich es auch hier gar nicht gewollt.




©Somayas Welt

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

barcelona, fantasy, abenteuer, zauberei, suche

Das verschwundene Buch

Edward Berry , Anja Rüdiger
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Sanssouci, 17.02.2017
ISBN 9783990560273
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon beim ersten Mal, als ich das Buch in der Hand hatte, machte sich Begeisterung in mir breit. Dies blieb auch beim ersten Aufschlagen so. Die Gestaltung ist einfach toll und man merkt, dass sich hier sehr viel Mühe gegeben wurde.
Von außen erinnerte mich das Buch gleich an alte Märchenbücher und je weiter man in der Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, wie gut das Buch selbst zu dem "verschwundenen Buch" und der gesamten Geschichte drum herum passt.
Auch die Gestaltung des Inneren sagt mir sehr zu. Sei es nun die Vorstellung der Charaktere, die Bebilderung innerhalb der Geschichte oder aber auch das kleine Daumenkino. Rein vom Äußeren hätte das Buch in meinen Augen eindeutig die volle Punktewertung verdient.
Der Inhalt hat mir im Ganzen auch wirklich gut gefallen. Das Autorenduo, das hinter dem Pseudonym Edward Berry steckt hat hier wirklich Kreativität bewiesen und diese gekonnt umgesetzt. Allerdings war mir die Geschichte nach der gelungenen ausführlichen Einleitung dann stellenweise zu knapp verfasst.
Ohne zu wissen, ob/wie die Kinder zurück kommen können, schickt ihre Tante sie in die Geschichte von Peter Pan, nachdem sie im Eilverfahren erklärt hat, was es mit ihrem "Geheimbund" auf sich hat. Die Erlebnisse im Nimmerland werden bis zur finalen Szene auch eher im Zeitraffer beschrieben und das anschließende Ende kommt dann sehr abrupt und reißt einen regelrecht aus der Geschichte. Das fand ich etwas schade. Es hätte eine ganze Menge mehr Potenzial in der Geschichte gesteckt, auch ohne sich den Weg zu einer Fortsetzung zu verbauen.
Auch wusste ich oft gar nicht, wo ich das Buch einordnen soll. Kinderbuch? Jugendbuch? Für das Kinderbuch würde (neben der Bezeichnung des Verlags) eindeutig die Gestaltung, aber auch die niedrig angesetzte Seitenzahl sprechen.
Allerdings ist dafür der Schreibstil bzw. die Wortwahl oft etwas zu komplex und zuviel Wissen (sei es nun über Peter Pan oder Mythologie) wird vorausgesetzt. So wüsste ich nicht, für welche Altersgruppe ich das Buch jetzt letztendlich empfehlen sollte.

Alles in allem ist Das verschwundene Buch eine Geschichte, die gut und gerne 100 Seiten mehr hätte vertragen können, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und werde sicher auch zur Fortsetzung greifen.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

psychothriller, alsheimer, mörder, thrillerautor, thriller

Zerschnitten

Paul Cleave , Frank Dabrock
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453438552
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch wenn Thriller nicht zu meinem Hauptleseinteresse zählen, greife ich immer mal wieder zwischendurch gerne zu einem.
Dass sich dieser hier sowohl mit Büchern (einem Autor) als auch mit Demenz beschäftigt, hat mich gleich angesprochen, da mich beide Themen sehr interessieren und ich unbedingt sehen wollte, wie sie zusammen (und dann auch noch in Form eines Thrillers) funktionieren...


Ein Thriller, der in seiner Thematik das Autorenleben und die Diagnose Demenz vereint ... wenn das nicht mal das richtige Lockmittel für lesende Altenpflegerinnen ist. Natürlich konnte auch ich dieser Kombination nicht widerstehen.
Während man den Protagonisten durch seine akuten Schübe der Demenz folgt, merkt man schnell, dass der Autor gut recherchiert hat. Auch wenn ich mit ihm nicht immer einer Meinung war, dass es sich bei der Erkrankung um eine Demenz Typ Alzheimer handelt. Ob es hier aber an der Recherche, an der Übersetzung oder an meinen beruflichen Beobachtungen lag, da möchte ich mich jetzt nicht in einer Beurteilung festfahren.
Alles in allem beschreibt Paul Cleave das Gefühl des Vergessens, Verwirrtseins und nicht zu wissen, wem man trauen soll sehr überzeugend und löste damit bei mir mehrmals ein sehr bedrückendes, beengendes Gefühl aus.
In dieser Hinsicht ist auch insbesondere der Originaltitel (Trust no one) sehr passend, denn irgendwann habe ich nicht einmal mehr mir selbst vertraut und war sicher, dass ich gelesene Dinge falsch interpretiert oder gar in Erinnerung behalten hatte.
Der Wechsel zwischen der "normalen" Erzählweise und den Tagebucheinträgen von Henry Cutter hat mir besonders gut gefallen ... und mich oft noch mehr an allem Zweifeln lassen. In absolut positiven Sinne. Eben durch diese Kapitel wird auch die Zerrissenheit bzw. "Zerschnittenheit" des Protagonisten noch einmal sehr deutlich.
Der Schreibstil ist zwar meist flüssig, aber das Erzähltempo stellenweise doch etwas langatmig... zumindest für das, was ich von einem Thriller erwarte. Hier liegt auch der einzige größere Kritikpunkt: Für einen Thriller rück mir die Thematik um die Morde an sich etwas zu sehr in den Hintergrund und die Demenz wird stellenweise zu stark fokussiert. Dies gab mir häufiger das Gefühl einen Roman statt eines Thrillers zu lesen. Ein bisschen mehr Tempo hätte nicht geschadet.





Prinzipiell ein absolut gelungenes Buch, dass für mich aber leider stellenweise durch das Label "Thriller" falsche Erwartungen schürte. Hätte meiner Meinung nach als "normaler" Roman gekennzeichnet noch besser funktioniert.
So oder so eine spannende Verknüpfung zweier interessanter Themen.

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(24)

62 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

dämonen, 5 sterne, paige mckenzie, jugendbuch, fantasy

Sunshine Girl - Das Erwachen

Paige McKenzie , Alyssa Sheinmel , Doris Hummel
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 15.02.2017
ISBN 9783845815213
Genre: Jugendbuch

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(8)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Küssen und andere lebenswichtige Dinge

Katherine Center , Uta Hege
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2016
ISBN 9783734102691
Genre: Liebesromane

Rezension:

Survival Training in der Wildnis, ein nerviger Begleiter und ein nicht wirklich gelungenes vergangenes Jahr. Das klingt doch schon ein wenig nach der Grundlage für ein Abenteuer, bei dem es aber nicht nur spannend, sondern auch mit dem gewissen Knistern und einer guten Portion Humor zugeht.
Ob diese Erwartungen erfüllt wurden? Lest selbst.


Zuerst muss ich sagen, dass ich das Buch noch vor bzw. am Anfang meiner Bloggerpause gelesen habe. Daher kann es sein, dass ich etwas allgemein bleibe und vielleicht auch einige Dinge, von welchen ich damals beim Lesen gedacht habe, dass ich sie unbedingt erwähnen muss, in Vergessenheit geraten sind. Ich möchte mich auch nicht durch fremde Rezensionen erinnern und automatisch beeinflussen lassen), weshalb sich mein Leseeindruck ausschließlich auf die Dinge bezieht, welche ich noch deutlich in Erinnerung habe.
Und damit wären wir auch schon beim ersten Pluspunkt des Romans: Der erste Gedanke war, dass er überhaupt nicht mehr präsent wäre. Doch als ich mich dann kurz mit dem Klappentext eingelesen hatte und ein wenig drüber nachdachte, was denn vielleicht doch hängen geblieben ist, fielen mir überraschend viele Details/Szenen wieder ein. Das spricht ja doch dafür, dass die Autorin es schaffte, mir Bilder in den Kopf zu setzen, die irgendwo im Hintergrund gespeichert worden und nun auf Abruf wieder bereit gestanden haben. So etwas mag ich, denn kaum etwas ist für mich schlimmer, als mehrere Tage auf ein Buch zu verwenden, um hinterher festzustellen, dass überhaupt gar nichts dabei war, was es mir wert war, es ins Langzeitgedächtnis zu übernehmen.
An Namen kann ich mich (außer durch den Klappentext) überhaupt nicht mehr erinnern, aber das ist nicht weiter verwunderlich, weil ich sowieso ein eher schlechtes Namensgedächtnis habe. Dafür habe ich einige Szenen wie zum Beispiel die Kennenlern-Runde nahezu bildlich vor Augen.
Die Entwicklung von Helen bzw. ihrer Beziehung zur Gruppe hatte mir besonders gut gefallen. Die Chemie stimmte nun wirklich nicht "auf den ersten Blick", aber man konnte sehr gut mitverfolgen, wie sie immer näher zusammen rückten. Natürlich wurde der Fokus dabei (auch) auf die Beziehung zu Jake (und ja ... diesen Namen habe ich nachschauen müssen), aber sonst wäre es ja auch kein Liebesroman.
Mein einziger Kritikpunkt (und auch bei diesem spricht es für sich, dass es in Erinnerung blieb) ist, dass es stellenweise wirklich etwas zu lang war und ich mir wünschte, dass einige Stellen und Szenen nicht ganz so langatmig ge- und beschrieben worden wären.


Insgesamt habe ich auf jeden Fall mehr geboten bekommen, als ich erwartet hatte. Es wurde eine ganze Palette von Gefühlen bedient und sowohl die Erwartungen an Spannung, an Anziehung zwischen den Protagonisten, aber auch an den Humor wurden erfüllt.
Lediglich die Tatsache, dass es stellenweise etwas langatmig war, "muss" ich als negativ anführen.

©Somayas Welt

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Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.10.2016
ISBN 9783791526324
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Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.07.2014
ISBN 9783785578742
Genre: Jugendbuch

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Amy Crossing
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.07.2014
ISBN 9783785578735
Genre: Jugendbuch

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Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2017
ISBN 9783492309844
Genre: Romane

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Cyn Balog , Hans Link
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2012
ISBN 9783401503769
Genre: Jugendbuch

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Anna Carey , Tanja Ohlsen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.08.2016
ISBN 9783570310861
Genre: Jugendbuch

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Deadfall

Anna Carey ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.08.2015
ISBN 9783570163283
Genre: Jugendbuch

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