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98 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

5 sterne

Königreich der Schatten: Die wahre Königin

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670708
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: In der Welt der 17-jährigen Luna herrscht Finsternis. Seit dem Tag ihrer Geburt gibt es nur noch Dunkelheit in der Welt. Dunkelheit und Monster, die in der Finsternis leben. Deshalb verlässt Luna ihren Turm, in dem sie mit ihren Beschützern lebt, niemals. Bis sie dazu gezwungen ist, zusammen mit dem Waldläufer Fowler zu fliehen. Zwischen Gefahr und Trostlosigkeit kommen sich die beiden näher. Aber die Monster sind nie weit. Und der König, der bereits Hopes Eltern ermordete, hat ein Kopfgeld auf die wahre Thronfolgerin ausgesetzt: Hope.

Meinung: „Königreich der Schatten: Die wahre Königin“ konnte mich restlos begeistern. Es ist eine Mischung aus Fantasy, Jugendbuch und Dystopie, also aus meinen Lieblingsgenren. Im Mittelpunkt steht Hope, die, seit ihrer Geburt, vor dem König versteckt wird. Denn sie ist die wahre Thronerbin und somit eine Gefahr für diesen. Also wächst Hope in einem Turm, zusammen mit ihren Rettern, auf. Um sie herum, im Königreich Relhok herrscht seit ihrer Geburt Dunkelheit, mit der sie sich aber sehr gut arrangiert hat. Selbst vor den Monstern, die in der Finsternis lauern, hat sie keine Angst.
Dann aber muss sie mit Fowler fliehen, zu dem sie sich bald hingezogen fühlt. Fowler ist am Anfang hart und abweisend. Er hat bereits viel verloren und weiß, dass die Monster nicht die einzige Gefahr in dieser Welt sind. Er möchte alleine sein um niemanden mehr zu verlieren. Durch Hopes Art taut er aber im Laufe des Buches auf und macht eine große Wandlung durch.
Mit hat das Zusammenspiel dieser beiden Charaktere unheimlich gut gefallen. Die Art wie sie miteinander umgehen und die Art wie sie sich entwickeln ist einfach super. Man merkt die aufkommende Zuneigung regelrecht.
Die Geschichte selbst ist sehr spannend geschrieben und weckt in mir den Wunsch das nächste Buch so schnell wie möglich zu lesen.
Der Schreibstil, die dunkle Welt, die Kreaturen, die anderen Gefahren und die Charaktere sind alle sehr bildlich und gut dargestellt und lassen den Leser nicht mehr los. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und finde es einfach nur super.

Fazit: Mein absolutes Lesehighlight des Monats. Sehr zu empfehlen. Bitte mehr davon.

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65 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

organspende, liebe, trauer, freundschaft, roadtrip

Für immer ein Teil von mir

Michelle Andreani , Mindi Scott , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.01.2017
ISBN 9783959670692
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Die 17-jährige Cloudy trauert immernoch sehr um ihre beste Freundin Ashlyn, die vor einigen Monaten bei einem Unfall gestorben ist. Als sie die Namen einiger Menschen erfährt, die durch Ashlyns Organspende weiterleben können, beschließt das Mädchen diese aufzusuchen, um endlich einen Abschluss und noch einen Teil der geliebten Freundin zu finden. Als Begleiter sucht sie sich den einzigen Menschen aus, von dem sie weiß, dass er ebenso trauert wie sie: Kyle, Ashlyns Freund. Den Jungen, mit dem Cloudy seit über einem Jahr nicht mehr gesprochen hat und dem sie eigentlich, seit einem Vorfall, aus dem Weg gehen wollte.

Meinung: „Für immer ein Teil von mir“ ist ein bewegendes Buch über Trauerbewältigung, Verlust und Hoffnung, das mich sehr berührt hat. Im Mittelpunkt stehen Cloudy und Kyle, aus deren Sichtweisen abwechselnd erzählt wird. Beide haben mir sehr gut gefallen und waren in ihren Gefühlen vollkommen überzeugend.
Cloudy und Ashlyn waren schon ewig beste Freundinnen und sind sogar gemeinsam Cheerleader. Die beiden haben schon ihre Zukunft zusammen geplant. Durch Ashlyns Tod steht Cloudy nun alleine da und fühlt sich sehr einsam. Ausserdem glaubt sie nicht trauern zu dürfen und immer die Starke sein zu müssen. Die verbotenen Gefühle, die sie seit längerer Zeit für Kyle hegt, machen die Sache auch nicht besser.
Kyle hingegen ist am Anfang des Buches nur traurig und schottet sich immer mehr von seinen Freunden ab. Für ihn war Ashlyn seine erste Liebe und er fühlt sich nun nur noch von allem überfordert. Erst eine kleine Waisenkatze und Cloudys Plan die Empfänger der Organe zu besuchen, lassen ihn wieder etwas aus seinem Schneckenhaus rauskommen.
Der Roadtripp, den die beiden unternehmen führt sie in die Vergangenheit und etwas zurück zu sich selbst. Die zarten Gefühle der beiden haben mir hierbei sehr gut gefallen. Ebenso wie die Charaktere selbst und die Katze Arm, die die beiden begleitet.
Die Geschichte ist einfühlsam geschrieben, ohne kitschig zu wirken und es geht natürlich vor allem um Trauerbewältigung. Aber es geht auch darum, wie das Leben weitergeht, wenn ein geliebter Mensch stirbt.
Das Buch hat mich unheimlich toll unterhalten und tief bewegt und deswegen gibt es hier die vollen fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Fazit: Berührendes, herzerweichendes und tolles Buch. Sehr zu empfehlen.

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99 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

fantasy, felicitas brandt, bücher, impress, hoffnung

Als die Bücher flüstern lernten

Felicitas Brandt
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.01.2017
ISBN 9783646602593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Die 17-jährige Hope lebt bereits seit Jahren alleine auf der Strasse. Nur ihre Bücher leisten ihr, in ihrem Baumhaus tief im Wald, Gesellschaft. Als sie eines Nachts in eine Villa einbricht, wird sie dort von dem attraktiven Sam überrascht. Dabei fällt ein Buch aus einem Regal, in das die beiden unterschiedlichen Charaktere dann auch prompt hineingesaugt werden.

Meinung: „Als die Bücher flüstern lernten“ von Felicitas Brandt ist ein wundervoller Fantasy-Jugendroman über Bücher, Freundschaft, Gefühle und Abenteuer, der mir sehr gefallen hat.
Im Mittelpunkt steht das Waisenkind Hope, das sehr taff ist und sich immer alleine durchschlagen musste. Sie hat ein sehr großes Vertrauensproblem und geht erstmal bei jedem auf Abstand. So auch bei Sam, dem süßen, reichen Film- und Serienfreak, mit dem zusammen sie in das Abenteuer ihres Lebens gezogen wird.
Sowohl Hope, als auch Sam, haben mir als Charaktere unheimlich gut gefallen. Ich mag es wenn die Figuren humorvoll sind und sich mal kabeln. Und das kommt hier definitiv sehr oft vor. Ausserdem stimmt die Chemie zwischen den beiden einfach. Die beiden sind herrlich zusammen und haben mich sehr gut unterhalten. Ausserdem lässt Sam öfter Zitate aus Serien und Filmen fallen, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.
Die Geschichte an sich ist sehr spannend und lässt einen nicht mehr los. Nicht nur, dass die beiden in verschiedenen Büchern landen, deren Geschichten jedem bekannt sein dürfte, sie bekommen es außerdem noch mit fiesen Widersachern zu tun und müssen das Rätsel um Hopes Herkunft lösen. Das alles passiert actionreich und spannungsgeladen und mit sehr vielen schönen Momenten.
Das Buch konnte mich voll und ganz überzeugen und ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Buch der Autorin.

Fazit: Tolles Buch, in dem Geschichten lebendig werden. Sehr zu empfehlen.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

cyberangriff, internet, hacker, apps, würmer

Smart World

Lyl Boyd
E-Buch Text: 10 Seiten
Erschienen bei BoD E-Short, 09.12.2016
ISBN 9783743141445
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: Ivan Müller ist Programmierer für Smartphone-Apps. Nebenbei ist er allerdings noch ein hervorragender Hacker, der auf Wunsch eines Kunden einen virtuellen Schädling entwickelt, der das Leben aller Internetnutzer auf den Kopf stellen könnte.

Meinung: Wer kennt das nicht: Wenn man etwas nicht weiß, dann googelt man es einfach.
Oder man checkt kurz das Wetter in seiner App. Dank unserer Technik sind wir überall vernetzt und das Internet ist als Informationsquelle immer greifbar. In dieser Kurzgeschichte geht es um die Schattenseiten genau dieses Verhaltens, denn dank dem Hacker in diesem Buch sind die Informationen mehr als irreführend. Dieses Thema hat mir sehr gut gefallen, da ich, als Kind dieses Technikzeitalters, eigentlich ständig nach Informationen aus dem Internet suche.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch eignet sich aufgrund seiner Kürze, sehr gut zum „mal eben zwischendurch“-lesen.
Ich habe mich zumindest sehr gut unterhalten gefühlt und werde die Ergebnisse meiner Suchanfragen nun kritischer betrachten.

Fazit: Gute Kurzgeschichte mit aktuellem Thema. Sehr zu empfehlen.

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752 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

mondprinzessin, mond, liebe, ava reed, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Die in einem Heim aufgewachsene Lynn bemerkt an ihrem 17. Geburtstag seltsame Veränderungen an sich. Zuerst leuchten nur einzelne Punkte auf ihrem Arm und plötzlich explodiert das Leuchten regelrecht in ihr. Kurz danach wird sie auch noch angegriffen. Gut nur, dass der mysteriöse Juri sie rettet. Durch ihn erfährt sie, dass sie die verschwundene Mondprinzessin ist. Nun muss sich Lynn in einer ihr fremden Welt zurechtfinden und mit ganz neuen Pflichten. Denn als Prinzessin hat man einige Erwartungen an sie. Die wohl wichtigste ist, dass sie einen Prinzen heiraten soll und auf keinen Fall Juri, dem sie immer näher kommt.

Meinung: „Mondprinzessin“ ist ein wunderschönes, tiefgründiges Märchen, dass mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Juri und Lynn, die ich beide sehr mochte. Ausserdem liebe ich es, wenn zwischen den Charakteren die Funken sprühen und man die Gefühle nachvollziehen kann und das ist hier auf jeden Fall so.
Der Mond, der so ganz anders ist, als wir immer dachten hat mir ebenfalls gut gefallen. Am besten fand ich aber die Begleiter, die mich an die Daemonen aus „Der goldene Kompass“ erinnert haben. Hier waren es auch Lynns und Juris Begleiter, die mir am besten gefallen haben und den Wunsch wecken, auch so ein Tierchen zu haben.
Die Geschichte ist spannend und romantisch zugleich und ich bin wirklich nicht darauf gekommen, wer hinter alldem steckt. Die falschen Fährten hat die Autorin aber auch wirklich sehr gut gelegt.
Dieses Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich muss allerdings sagen, dass ich schon lange nicht mehr am Ende so geweint habe, wie hier. Wem ein trauriges Ende nichts ausmacht, lege ich „Mondprinzessin“ dringend ans Herz, da es ein Fehler wäre, so ein gutes Buch nicht zu lesen.

Fazit: Tiefgründiges Märchen, das berührt und zum Lachen und zum Weinen bringt. Sehr zu empfehlen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

mystery, dämone, booksnack, geistergeschichte, fluch

Der Fluch der Gräfin

Corina Bomann
E-Buch Text: 104 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783955206666
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: Lena reist zusammen mit anderen Studenten auf das Schloss der Familie Ahlsfeld, um dort an einem Kunstwettbewerb teilzunehmen. Schon auf der Fahrt hat die junge Frau Visionen vom Tod der Gräfin, die auf dem Schloss lebte und, laut Legende, von ihrem eigenen Mann umgebracht wurde. Bald ereignen sich in dem Schloss seltsame Ereignisse. Und das ausgerechnet, wo sich der Tod der Gräfin bald jährt.

Meinung: „Der Fluch der Gräfin“ ist ein schöner Mysteryroman, den man aufgrund seiner Kürze auch gut zwischendurch lesen kann.
Im Mittelpunkt steht die Studentin Lena, die, im Schloss angekommen, von Visionen und Geistererscheinungen geplagt wird. Bald schon ereignen sich seltsame Unfälle und Lena beschließt dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Unterstützung erhält sie dabei sowohl von ihrer Mitbewohnerin Sonja, als auch vom Leiter der heimischen Bücherei, in den sie sich etwas verkuckt.
Lena fand ich als Charakter sehr interessant. Sie lebt für die Kunst und handelt oft mutig und selbstlos. Und das ganz im Gegensatz zu ihrer Mitbewohnerin, die meist nur vor Angst zittert.
Die Geschichte um die Gräfin ist sehr mysteriös und spannend. Ich mag Geschichten von Geistern und Flüchen, deswegen war ich hier wohl richtig aufgehoben.
Leider fehlt wegen der Kürze des Buches etwas der Tiefgang der Charaktere, was schade ist, da man normalerweise anderes von der Autorin gewöhnt ist.
Und gerade zwischen Lena und dem Bibliothekar hätte ich mir mehr gewünscht, als ein paar Sätze und dessen Hilfe.
Trotzdem konnte mich das Buch, dank der Atmosphäre gut unterhalten und ich halte es für Fans dieses Genres auf jeden Fall empfehlenswert.

Fazit: Guter Mysteryroman für zwischendurch.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

maja loewe, debüt, geheimnis, debütroman, fantasievoll

Die Augen des Iriden

Maja Loewe , Timo Kümmel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.10.2015
ISBN 9783944544960
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Der 16-jährige Henry wäre eigentlich gerne ein normaler Junge, aber dank seiner verrückten Mutter bekommt er Hausunterricht und seine einzige Freundin ist die Internatsschülerin Valeska, die er nur aus dem Internet kennt. Als Valeska plötzlich des Mordes beschuldigt wird sieht das Mädchen keinen anderen Ausweg als zu Henry zu fahren. Bald kommen die beiden einem alten Geheimnis auf die Spur und geraten in große Gefahr.

Meinung: Diesem Buch liegt eine sehr neuartige Idee zugrunde, nämlich die mit seinem Geist in Bilder springen zu können und ihnen Geheimnisse zu entlocken. So etwas habe ich bisher noch nicht gelesen und war daher sehr angetan.
Aber es geht nicht nur darum. Die Protagonisten dieses Buches geraten in eine große Intrige, die weite Ausläufe haben könnte, was das Buch noch zusätzlich spannend macht.
Im Mittelpunkt steht der 16-jährige Henry, der sehr einsam ist. Er hat nur eine Freundin und die auch nur übers Internet. Er lebt zusammen mit seiner kranken Mutter und kümmert sich rührend um sie. Er ist ein sehr lieber Charakter, den ich sofort mochte. Als er Visionen bekommt bemerkt er, dass mehr hinter ihm und seiner Familie steckt und beginnt nachzuforschen.
Valeska, seine Internetfreundin, steht ihm dabei zur Seite. Sie hat ebenfalls Probleme am Hals, denn sie wird, nach dem Selbstmord eines Schülers, als Verdächtige gesucht.
Ein weiterer wichtiger Charakter in dem Buch ist Julia, die ebenfalls in die Ereignisse hineingezogen wird und Nachforschungen anstellt. Die selbstbewusste junge Frau sorgt, zusammen mit dem ermittelnden Kommissar, für etwas Herzklopfen im Buch.
Die Geschichte ist sowohl interessant als auch spannend und führt den Leser in Traumwelten und die Vergangenheit. Ausserdem gibt’s die eine oder andere Überraschung.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, vor allem weil ich es, danke der Grundidee, als sehr andersartig betrachte.

Fazit: Gutes Buch mit neuartiger Idee. Für Fans von Verschwörungstheorien mit übernatürlichen Elementen sehr zu empfehlen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

kalt, eric berg, bloomoon velag, finnland, spannung

Kalt

Eric Berg
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 12.02.2016
ISBN 9783845815572
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: Auf eigenen Wunsch hin fährt eine Schulklasse mit zwei Lehrern auf Klassenfahrt in die abgeschiedenen Moore Finnlands, um dort an einem Biologieprojekt zu arbeiten. Als die beiden Lehrer verschwinden und sich dann auch noch das Wetter verschlechtert, verschärft sich die Situation und die unheimlichen Vorkommnisse häufen sich. Schnell wird klar, dass ein Psychopath am Werk ist. Und das kann nur einer von ihnen sein.

Meinung: „Kalt“ ist ein spannender Jugendthriller, der durch seine düstere Atmosphäre glänzt. Erzählt wird die Geschichte aus den verschiedenen Sichtweisen einiger Schüler, als auch einiger Außenstehender, sowie des Betreuers Nooa. Jeder von den Anwesenden scheint Geheimnisse zu haben, die der Leser nach und nach erfährt. Gerade das macht die Geschichte spannend, denn, zumindest am Anfang, könnte jeder der Täter sein. Nach und nach hatte ich allerdings einen immer größer werdenden Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Natürlich nimmt dies etwas von der Spannung wieder raus, aber alleine die düstere Moorlandschaft und die Beziehung der Schüler untereinander, konnten dieses kleine Defizit bei mir wieder lindern.
Am Häufigsten wird aus der Sicht der schüchternden Franzi erzählt, die mir am sympathischsten war. Sie ist eine kluge Außenseiterin, die versucht auf jeden Rücksicht zu nehmen und in allem das gute zu sehen. Sie verliebt sich in den Aufseher Nooa, und bekommt in der anderen Außenseiterin Dörte eine Rivalin.
Im Laufe des Buches ist es Franzi, die immer erwachsener und mutiger wird und selbst Nachforschungen anstellt. Was mir dabei gut gefiel, war, dass sie oft nachdenkt und hin und wieder innere Konflikte zu bewältigen hat. Das hat die Figur echter gemacht, da der Leser natürlich an allen Gedanken teilhaben durfte.
Etwas enttäuscht war ich allerdings von dem Ende. Da hätte man sicher noch mehr herausholen können.
Alles in allem konnte mich das Buch aber doch überzeugen, was auf der einen Seite an Franzi und der Atmosphäre im Moor lag, aber andererseits sicher auch an dem flüssigen und bildhaften Schreibstil des Autors. Ich werde nun auf jeden Fall nach weiteren Büchern des Autors Ausschau halten.

Fazit: Guter Jugendthriller, mit einigen Schwächen, aber auch vielen positiven Eigenschaften. Für Fans des Genres zu empfehlen.

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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

blutig, horror, jagd, m.h. steinmetz, gruselig

The Wild Hunt: Horror

M.H. Steinmetz
E-Buch Text: 222 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 28.04.2016
ISBN 9783959623193
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Das behütete Leben der 15-jährigen Sue endet jäh, als eines Nachts der Wagen ihrer Familie von der Strasse gedrängt wird. Nun muss das Mädchen mit ansehen, wie ein Serienkiller ihre Eltern und den kleinen Bruder grausam tötet. Nur sie kann entkommen und irrt nun auf sich alleine gestellt durch die Sümpfe. Aber hier ist sie nicht alleine, denn etwas Böses lauert in den Wäldern.
Während dessen beginnt eine Jagd, die eine lang bestehende Blutfehde auf den Höhepunkt treibt.

Meinung: Endlich mal wieder ein guter solider Horror. Natürlich auch sehr blutig, aber mit Sinn und Verstand und einer sehr sehr spannenden Geschichte. Im Mittelpunkt stehen sowohl die 15-jährige Sue, ein junger Journalist, als auch die Kollegen Nina und Eric. Was als harmloser Ausflug bzw. als Jagd nach der Story des Lebens beginnt, wird bald schon zu einem Kampf um das pure Überleben. Denn in den Sümpfen lauert etwas. Etwas, dass in diesem Buch sehr gut beschrieben ist und mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Ebenso wie die Blutfehde zwischen Jägern und einer ansässigen Familie, die sich durch das ganze Buch zieht.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich schnell in die Geschichte hineingekommen bin und sie mich nicht mehr losgelassen hat. Zu spannend ist es, die Ereignisse aus den Sichtweisen der verschiedenen Protagonisten zu sehen und ihnen so näher zu kommen. Auch die Geschichte an sich, die Umgebung und die Atmosphäre des Buches nehmen den Leser schnell gefangen. Ich zumindest habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch jedem empfehlen, der ein gutes Horrorbuch mit Spannung, übernatürlichen Elementen und viel Nervenkitzel lesen möchte.

Fazit: Gutes Horrorbuch. Sehr zu empfehlen.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

poesie, freundschaft, liebe, haiku, nerd

Das Gegenteil von cool

Ria Voros ,
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 04.06.2015
ISBN 9783845807744
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Gretchen ist das typische Mädchen von nebenan. Sie hat eine Familie die sie liebt und eine wunderbare beste Freundin. Dann jedoch entfremdet sie sich von genau dieser Freundin und steht plötzlich im Cliquengewirr der Schule alleine da. Als sie sich mit ihrem Mitschüler James anfreundet, der ihr Nachhilfe in Chemie geben soll, und sich dann noch in seinen älteren Cousin verkuckt, scheint die Welt wieder in Ordnung. Und das nur um von einem tragischen Unfall wieder aus der Bahn geworfen zu werden.

Meinung: „Das Gegenteil von cool“ ist mehr als nur ein leichter Jugendroman, es geht auch um Freundschaft, Selbstfindung und Trauerbewältigung. Und vor allem darum, aufzuzeigen, dass es auch noch ein Leben außerhalb der Schule gibt.
Im Mittelpunkt steht die Gedichte schreibende Gretchen, die zwar nur eine einzige Freundin hat, damit aber ganz glücklich zu sein scheint. Zumindest bis sie sich von dieser verraten fühlt. Denn plötzlich ist das schüchternde Mädchen ganz alleine.
Erst als sie James und dessen Cousin Dean kennen lernt merkt sie, dass das Leben nicht nur aus Schule besteht und findet immer mehr zu sich selbst. Bis etwas Tragisches geschieht.
Im Laufe des Buches macht Gretchen eine große Änderung durch und wird nach und nach immer erwachsener und selbstbewusster. Man merkt, dass sie beginnt, vieles anders zu sehen und zu hinterfragen, und diese Seite an ihr hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und man kann das Buch, trotz des ernsten Grundthemas, gut zwischendurch lesen.
Ich mochte die Geschichte und auch Gretchen. Allerdings war ich vom Ende etwas enttäuscht. Es wirkt irgendwie, als hätte die Autorin ein paar Seiten vergessen, da ich gerne noch erfahren hätte, wie es weitergeht.
Alles in allem konnte mich das Buch aber doch überzeugen und das Rezept auf der letzten Seite werde ich ebenfalls mal ausprobieren.

Fazit: Ernster Jugendroman, mit einer sympathischen Heldin. Leider allerdings mit einem etwas schwachen Ende.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mädchen, mann, oma, weihnachtsmann, geschenk

Ein Weihnachtsmann fürs Leben

Angela Ochel
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.09.2016
ISBN 9783746632797
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Die kleine Luise möchte ihrer Mutter dieses Jahr ein wundervolles Weihnachtsgeschenk machen und da die Mama zur Oma gesagt hat, sie hätte gerne einen Mann, macht Luise sich so gleich auf die Suche. Aber es darf nicht irgendein Mann sein. Immerhin verdient ihre Mutter nur das Beste. Ein Prinz soll also her. Und wo bekommt man den? Bestimmt im Kaufhaus Wunder, in dem die Mutter arbeitet und alle Luise kennen. Denn hier gibt es doch alles, also sicher auch einen Prinzen.

Meinung: „Ein Weihnachtsmann fürs Leben“ ist ein wundervolles Weihnachtsbuch, in dem ein kleines Mädchen auf wunderbare Weise die Hauptrolle spielt. Aus ihrer Sicht wird die ganze Geschichte erzählt und ich hatte sie bereits nach den ersten paar Seiten in mein Herz geschlossen. Luise ist ein wunderbarer Charakter, der die Welt mit eigenen Augen sieht und die seltsamen Erwachsenen oft nicht versteht. Und so sorgt sie für die eine oder andere Turbulenz im sonst so ruhigen Kaufhaus.
Das Buch ist warmherzig und glänzt vor allem durch seinen guten Schreibstil und die tollen Charaktere. Aber es geht auch um ernste Dinge, die die Erwachsenen versuchen dem Kind zu erklären, oder auf die Luise selbst kommt.
Bei der Kinderlogik musste ich oft schmunzeln, aber wie heißt es so schön: „Kindermund tut Wahrheit kund“.
„Ein Weihnachtsmann fürs Leben“ ist auf jeden Fall ein wundervolles, herzerwärmendes Weihnachtsbuch, das ich sehr gerne gelesen habe und sicher zum nächsten Fest wieder zur Hand nehmen werde.

Fazit: Herzerwärmende Weihnachtsgeschichte mit einer wunderbaren kleinen Protagonistin. Einfach super und sehr zu empfehlen.

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183 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

heiligendamm, barbarazweig, liebe, ostsee, weihnachten

Winterblüte

Corina Bomann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783471351420
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt: 1902: Die wohlhabende Familie Baabe bereitet sich auf den großen Winterball vor, um dort die Verlobung ihrer Tochter Johanna zu verkünden. Johanna liebt aber keinen der Heiratskandidaten, sondern Peter, den Sohn der Erzfeinde ihres Vaters. Als ihr Bruder Christian bei einem Ausritt eine junge Frau am Strand findet, freundet sich Johanna mit dieser an. Sie nennt das Mädchen, das ihr Gedächtnis verloren hat Barbara, da sie einen Barbarazweig dabeihat. Wenn dieser Zweig zu Weihnachten blüht soll ein Wunsch in Erfüllung gehen. Doch kann ein Zweig Johanna zu ihrem Traummann und Barbara zu ihrem Gedächtnis verhelfen?

Meinung: „Winterblüte“ von Corina Bomann ist ein zauberhaftes Winterlesebuch, in dem es um Liebe, Traditionen und Familie geht. Im Mittelpunkt stehen Johanna und Barbara, die mir beide unheimlich gut gefallen haben. Johanna ist nach außen hin das wohlerzogene Mädchen, aber innerlich wird sie aufgrund der bevorstehenden Verlobung immer verzweifelter. Denn Peter, ihren Auserwählten würden die Eltern nie akzeptieren. Johanna ist warmherzig, liebenswert und freundlich, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso wie das Verhältnis, dass sie zu ihrem tollen Bruder Christian hat, der mir ein kleines bisschen mein Herz gestohlen hat. Christian ist es auch, in den sich Barbara verliebt. Die junge Frau hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich immer nur stückweise an Einzelheiten aus ihrem vorherigen Leben erinnern. Leider fühlt sie sich bald schon unerwünscht, da zwar die Baabe-Kinder lieb zu ihr sind, deren Mutter aber ganz und gar nicht.
Das Buch gibt einen wunderbaren Einblick in das Leben um 1902 und die Bräuche und Sitten die da herrschten.
Ausserdem ist das Buch herzerwärmend und, trotz des eher ruhigen Erzählstils, sehr spannend. Ich zumindest konnte es kaum aus der Hand legen.
Die Charaktere, die Geschichte, die Landschaft und der Schreibstil passen einfach unheimlich gut zusammen und machen für mich ein gutes Buch aus. Und ein gutes Buch ist „Winterblüte“ auf jeden Fall.

Fazit: Herzerwärmende Wintergeschichte über Liebe, Freundschaft und das Leben vergangener Zeiten. Sehr zu empfehlen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Cora Bergmann und die Weihnachtsbaumverschwörung

Brigitte Pons
E-Buch Text: 252 Seiten
Erschienen bei Midnight, 02.12.2016
ISBN 9783958191013
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: Cora Bergmann, Mutter, Ehefrau und Teilzeitbürohilfe in den besten Jahren, ist eigentlich mit ihrem Leben zufrieden. Aber in letzter Zeit verspürt sie eine gewisse Unzufriedenheit mit ihrem Liebesleben. Als dann auch noch kurz vor Weihnachten der Firmenbuchhalter mit einer Menge Geld verschwindet und ihr Chef sich eigenartig verhält, ist für Cora klar, sie muss etwas tun. Also stürzt sie sich in eigene Ermittlungen und von einem Fettnäpfchen ins andere.

Meinung: „Cora Bergmann und die Weihnachtsbaumverschwörung“ ist ein heiterer Frauenroman, mit einer schlagfertigen und sympathischen Protagonistin, die sich von einer Schwierigkeit in die nächste stürzt. Im Mittelpunkt steht Cora, die zufällig mitbekommt, dass ihr Kollege Dreck am Stecken hat. Danach tauchen in der Firma immer mehr Ungereimtheiten auf und der Chef ist ebenfalls nicht mehr so wie zuvor. Bald schon sieht die ambitionierte Hobbydetektivin sich verschiedenen Spekulationen gegenüber und beschließt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei benötigt sie natürlich die Hilfe ihrer Freundinnen und ihrer Familie. Immerhin gilt es nicht nur den Fall aufzuklären, sondern auch noch das Weihnachtsgeld der Belegschaft zu retten und ihre Ehe zu kitten.
Alles macht Cora mit viel Witz und Charme und einer Menge Neugier. Gerade deswegen hat mir dieser Charakter aber so gut gefallen. Sie ist einfach nur eine normale Frau, deren Neugier und Wissensdrang sie zum Äußersten treibt. Ebenso wie ihr gutes Herz, denn mit ihrer Kollegin, die gleichzeitig die Freundin des getürmten Buchhaltes ist, geht sie sehr liebevoll um.
Andererseits ist sie oft zynisch und voll von Vorurteilen. Das macht sie in meinen Augen allerdings nur noch realistischer.
Die Geschichte ist spannend und oftmals witzig. Ausserdem ist selbstverständlich der Krimi hier nicht zu kurz gekommen, was umso interessanter ist.
Alles in allem konnte mich das Buch gut unterhalten.

Fazit: Guter Krimi mit einer einzigartigen Protagonistin und witzigen Momenten.

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128 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

elemente, äther, feuer, erde, wasser

Himmelstiefe

Daphne Unruh
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.09.2016
ISBN 9783785585658
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Die 17-jährige Kira ist im letzten Schuljahr und schmiedet schon Zukunftspläne. Als der gut aussehende Tim in ihre Klasse kommt verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Dann aber nimmt sie immer mehr seltsame Veränderungen an sich wahr und hat schlimme Fieberschübe. Bald fühlt sie sich von Schatten verfolgt und flüchtet durch das Abwassersystem von Berlin. Sie glaubt schon zu sterben, als sie sich in einer anderen Welt wiederfindet. Einer Welt, in der es Magie gibt und eine Akademie, die Schülern beibringt die jeweiligen Elemente, die sie beherrschen, zu kontrollieren.
Schnell findet sie neue Freunde, allen voran Engel Neve und den attraktiven Leo.
Jedoch merkt Kira bald, dass sie hier ebenfalls eine Ausnahme zu sein scheint. Denn ihre Kräfte sind etwas Besonderes. Wem kann sie noch trauen? Und welchem Jungen gehört ihr Herz?

Meinung: „Himmelstiefe“ ist der Auftakt der „Zauber der Elemente“-Reihe von Daphne Unruh. Die Autorin führt den Leser in eine magische Welt, in der die Elemente sehr wichtig sind. Ausserdem gibt es hier jede Menge übernatürliche Wesen, wie die Undinen, die eine Art Meerjungfrauen sind, oder auch Engel.
Im Mittelpunkt steht Kira, für die alles neu ist und die sich erstmal mit ihren Fähigkeiten und der neuen Umgebung auseinandersetzen muss. Sie hat mir sehr gut gefallen, denn sie ist zwar oft mit allem überfordert, aber auch sehr willenstark und mutig. Während sie am Anfang noch nicht richtig weiß was und wen sie will, wird sie im Laufe des Buches nach und nach erwachsen. Sie muss in diesem Buch allerdings sehr viel durchmachen, und ich habe die ganze Zeit über mit ihr mitgefiebert.
Der Leser darf Kira begleiten, während sie Geheimnisse lüftet und um die kämpft, die sie liebt. Und das, während das Buch die ganze Zeit über spannend bleibt.
Die anderen Charaktere in diesem Buch haben mir ebenfalls sehr gut gefallen und sind, je nach Figur, mehr oder weniger liebenswert.
Vorallem Neve, die ein Engel ist und sehr lieb und sympathisch, mochte ich sehr gerne.
Aber auch Tim und Leo, die jeder auf seine Art, etwas für sich haben, fand ich beide sehr gut.
Alles in allem ist „Himmelstiefe“ ein sehr spannendes, magiegeladenes Jugendbuch, in das man gut abtauchen kann und dass durch seine sympathischen Charaktere und seinen Schreibstil begeistert.

Fazit: Spannendes Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Nicht nur für Jugendliche geeignet und sehr zu empfehlen.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

tina;, zukunftspläne;, sehnsucht, liebesroman, erwachsenwerden;

Wir zwei für immer

Catharina Clas ,
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 12.08.2015
ISBN 9783845807973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Klara ist siebzehn, als sie auf einer Party ihren ersten richtigen Kuss erhält. Ab diesem Zeitpunkt ist sie in den attraktiven Seemann Jan verliebt und schreibt ihm Briefe während er seinen Traumberuf auf See lebt. Jan allerdings findet sie zwar nett, aber es ist ihm wichtiger die Welt zu sehen. Das erste Treffen nach einiger Zeit geht in die Hose, aber sie können einander einfach nicht vergessen.

Meinung: „Wir zwei für immer“ ist eine etwas andere Liebesgeschichte, die sich über längere Zeit hinzieht und auch über die zwischenmenschlichen Beziehungen berichtet, die andere Bücher gerne auslassen. Die Geschichte wird abwechselnd von Jan und Klara erzählt und man kommt durch den flüssigen Schreibstil schnell in das Buch hinein.
Im Mittelpunkt steht Klara, die erst einmal sehr naiv ist und, so kam es mir vor, unbedingt einen Freund haben wollte. Als sie sich in Jan verliebt ist sie im 7. Himmel, fällt aber schnell wieder aus allen Wolken, nachdem das erste Treffen alles andere als rosig verlaufen ist. Im Laufe des Buches wird sie immer selbstbewusster und damit auch immer sympathischer.
Jan hingegen ist ein echter Seemann, der als Schiffsmechaniker seinen Traumberuf lebt. Er wird vom netten Jungen zu einem richtigen Womanizer, der sein Leben in vollen Zügen genießen möchte. Doch merkt er bald, dass es nicht so toll ist, wenn gebrochene Herzchen seinen Weg pflastern.
Als Nebencharaktere spielen noch Eric und Tina eine größere Rolle. Tina ist Klaras beste Freundin, sehr selbstbewusst, sexy und eine richtige Partymaus. Und Eric wird, nach dem Wiedersehen mit Jan, Klaras fester Freund, der ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen scheint. Diese beiden Charaktere mochte ich beide nicht so gerne, da mir vor allem Tina sehr egoistisch und oberflächlich vorkam.
Die Liebesgeschichte ist definitiv vielschichtiger und realistischer als in anderen Büchern, denn hier werden auch die dunklen Seiten des Verliebtseins und Widrigkeiten beschrieben. Das fand ich auf jeden Mal sehr spannend und mal was anderes. Leider musste ich dabei wegen Klara öfter den Kopf schütteln, da sie eben wirklich sehr naiv ist und unbedingt einen Freund zu wollen scheint.
Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch aber doch abholen, denn es geht außer um Liebe ebenfalls um Freundschaft, Eifersucht, Herzschmerz und Zukunftspläne.

Fazit: Gute Romanze, mit kleinen Schwächen, aber auch ernsten Themen. Mal was anderes und für Fans des Genres zu empfehlen.

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

überwachung, dystopie, zukunft, kamera, e-brace

Deleted

Margit Ruile
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 31.03.2015
ISBN 9783845806396
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Im Jahr 2034 haben alle Menschen sogenannte Slaves. Diese Hologramme regeln alles für sie und sind immer für sie da. Wie alle anderen vertraut auch Ben seinem Slave Sakar alles an. Aber Sakar ist anders als andere seiner Art. Dank ihm bekommt Ben Zugriff auf die Kameras in der Stadt und besteht sogar nur durch ihn seine Aufnahmeprüfung für die Akademie.
Dort ist es allerdings nicht wie erwartet, denn als ein Schüler plötzlich mitten in der Nacht verschwindet weiß Ben nicht mehr, wem er noch trauen kann.

Meinung: „Deleted- Traue niemandem“ ist ein sehr spannendes Buch, in dem es um die Tücken der Technik in einer nicht allzu fernen Zukunft geht. Im Mittelpunkt steht Ben, der erst einmal ein ganz normaler Junge ist. Wie alle ist er von seinem Slave abhängig, zweifelt jedoch bald an ihm. Dieser Slave Sakar ist es auch, der mir in der Geschichte am besten gefallen hat. Er hat einfach eine tolle ungewöhnliche Art, die ich sehr mochte. Er ist weder unterwürfig, noch freundlich, was ihn deutlich von den anderen Hologrammen unterscheidet. Ben, der seinen Slave schon sein Kindertaten hat, ist allerdings an dessen Verhalten gewöhnt und mag es sogar.
Sehr schnell wird jedoch klar, dass diese Technik nicht ganz ohne Gefahr ist.
Ausserdem gibt es in der Zukunft noch überall Kameras, die einen auf Schritt und Tritt überwachen. So gibt es zwar keine Verbrechen mehr, aber die Menschen, vor allem Ben, sehnen sich immer mehr nach einer gewissen Freiheit.
Auf der Akademie hofft Ben, eben genau diese Freiheit zu gelangen. Seine Mitschüler sind genauso schräg, wie er selbst. Außer die perfekte Zoe, die eine Art Aushängeschild des Internats ist. Obwohl Zoe oft fies ist und viel zu perfekt um wahr zu sein, fühlt sich Ben bald zu seiner Mitschülerin hingezogen.
Dann gibt es noch den Eigenbrödler Lennart, der leider oft gemobbt wird und seinen klugen Freund Jonas, der sich für ihn einsetzt.
Als eines Tages Jonas verschwindet, hegt Ben einen schrecklichen Verdacht und beginnt selbst Nachforschungen anzustellen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte unheimlich spannend. Und zwar wirklich bis zur letzten Seite. Das liegt sicher daran, dass sie aus zwei Erzählsträngen besteht. Einmal gibt es natürlich die Geschichte an sich, in der der Leser alles mitbekommt, aber es gibt auch eine zukünftige Erzählsicht, in der Ben eben jene Geschichte aufschreibt. Gerade deswegen habe ich bis zum Schluss um ihn gebangt und war sehr auf das Ende gespannt. Dieses wird natürlich nicht verraten, aber wer Lust auf einen spannenden Jugendthriller mit viel Action und den Tücken der Technik hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Fazit: Spannendes Jugendbuch, das spannend bis zum Schluss ist. Sehr zu empfehlen.

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

england, krimi, klassiker, mord, schneesturm

Geheimnis in Weiß

J. Jefferson Farjeon , Eike Schönfeld , Martin Edwards
Fester Einband: 282 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 19.12.2016
ISBN 9783608961027
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: Als ihr Zug im Schneegestöber auf offener Strecke liegen bleibt, beschließen einige Passagiere ihr Glück zu Fuß zu versuchen. Bald stoßen sie auf ein großes Cottage. Hier ist die Tür offen und es brennen Feuer in den Kaminen. Anwesend ist jedoch niemand. Die Reisenden möchten wissen, was in dem Haus geschehen ist und geraten selbst in Gefahr.

Meinung: „Geheimnis in Weiß“ ist ein klassischer Kriminalroman, bei dem ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, in einem alten Film zu sein. Sowohl Ausdrucksweise, als auch Schreibstil erinnern unwahrscheinlich an Krimis vergangener Jahrzehnte. Ich fand dies sehr spannend und unterhaltsam.
Die Figuren mochte ich, auch wenn ich mich an ihren Sprachstil erst einmal wieder gewöhnen musste. Ebenso wie an ihre Berufsbezeichnungen und Ansichten. Denn hier liegt die Geschichte natürlich ebenfalls ein paar Jahrzehnte zurück.
Die Geschichte ist spannend und teils unheimlich und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, wer nun der Mörder ist und was genau im Haus geschah.
Ich denke, dieses Buch ist für jeden etwas, der einen Krimi a la Sherlock Holmes lesen möchte.

Fazit: Guter klassischer Krimi, mit sympathischen Charakteren. Man fühlt sich wie in einem älteren Film und wird hier sehr gut unterhalten.

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143 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 56 Rezensionen

dystopie, maze runner, jugendbuch, prequel, fantasy

Phase Null - Die Auserwählten

James Dashner , Ilse Rothfuss
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.11.2016
ISBN 9783551520777
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Thomas befindet sich in der Einrichtung von ANGST. Hier erleben er und seine Freunde ihre Kindheit inmitten von Versuchen und Tests. Es heißt, ANGST wolle ein Mittel gegen die Seuche finden, die die ganze Welt befallen hat und die Menschen zu Irren macht.
Aber Thomas zweifelt immer mehr an den Beweggründen der Organisation.

Meinung: Dies ist der fünfte und letzte Band beliebten Maze Runner-Reihe von James Dashner. Allerdings ist „Phase Null“ auch gleichzeitig der Anfang. Hier wird die Vorgeschichte und die Kindheit der Lichter beleuchtet und das, was vor dem Labyrinth geschah. Erzählt wird aus Sicht von Thomas, der mir, wie immer, auch hier wieder sehr sympathisch war. Der Leser erfährt nun wie er zu dem Jungen wurde, den alle kennen und wie seine erste Begegnung mit Teresa oder den anderen Lichtern ablief.
Gerade die Freundschaft zwischen Thomas und Teresa hat mir sehr gut gefallen.
„Phase Null“ erinnert sehr stark an einen postapokalyptischen Roman, da hier sehr stark allerlei Weltuntergansszenarien bearbeitet werden. Die Welt ist nach der Sonneneruption einfach kaputt. Und die Menschen auf ihr verzweifelt. Und als ob dies noch nicht genug wäre, gibt es auch noch eine Seuche, die Menschen zu einer Art Zombies macht.
ANGST will einen Wirkstoff gegen diese Seuche entwickeln und dafür brauchen sie die Probanten, zu denen auch Thomas gehört.
Im Laufe des Buches werden allerdings noch mehr, teils erschreckende, Informationen über ANGST und einige der Menschen dort aufgedeckt.
Das Buch liest sich sehr spannend und flüssig und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Es zeigt eben nicht nur die bekannten Charaktere, sondern auch neue Aspekte auf die ganze Geschichte.
Ich denke außerdem, dass „Phase Null“ ruhig vor den übrigen Büchern gelesen werden könnte, da hier das Ende ja praktisch ohnehin der Anfang ist.
Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und ist für jeden Fan der Maze Runner-Reihe, oder für die, die es noch werden wollen, sehr zu empfehlen.

Fazit: Toller Abschluss der Maze Runner-Serie, der gleichzeitig aber auch ein Anfang ist. Sehr spannend und sehr zu empfehlen.

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 50 Rezensionen

weihnachten, hund, liebe, liebesroman, christkind

Vier Pfoten retten Weihnachten

Petra Schier
Fester Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 20.10.2016
ISBN 9783959731577
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt: Die elfjährige Sabrina hat sowohl dem Weihnachtsmann als auch dem Christkind ihren sehnlichsten Weihnachtswunsch mitgeteilt: Ihr Vater braucht eine neue Frau. Und zwar nicht die humorlose Esther, mit der Witwer Steffen bereits befreundet ist.
Als die lebenslustige und leicht schräge Designerin Elena über Weihnachten als Nanny aushilft, glaubt Sabrina schon fast am Ziel ihrer Träume. Aber sowohl Elena als auch Steffen sind nach ihrer Vergangenheit eigentlich mit dem anderen Geschlecht fertig. Haben ihre aufkommenden Gefühle überhaupt eine Chance?

Meinung: Bei „Vier Pfoten retten Weihnachten“ handelt es sich um das neue hundige Weihnachtsbuch von Petra Schier. Hund Lulu darf zwar dem Weihnachtsmann bei seinen Plänen helfen, aber im Fordergrund stehen Elena und Steffen, die trotz enormer Anziehungskraft zueinander, noch nicht wieder zu einer Beziehung bereit sind.
Elena hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Sie ist schräg und unheimlich lebenslustig. Man muss sie einfach gern haben. Auch Steffen mochte ich in einer eher ruhigen Art sofort, auch wenn er am Anfang erstmal nicht so nett zu Elena ist.
Die Kinder sind einfach nur knuddelig und ich fand sie beide nur zauberhaft. Sie haben mir des Öfteren ein Lächeln entlockt.
Hund Lulu, deren Gedanken der Leser hören kann, ist super. Sie hat Humor und einfach einen tollen Charakter.
Die Nebenfiguren haben mir ebenfalls alle gut gefallen und wirken sehr durchdacht und lebendig. Sogar Oberzicke Esther wirkt sehr lebendig und dreidimensional.
Die Geschichte ist spannend, romantisch und sehr weihnachtlich.
Ich habe mir hier sehr gut unterhalten gefühlt und die Weihnachtsstimmung klopft ebenfalls so langsam an die Tür.
Das Buch hat einfach alles was man sich von einem guten Weihnachtsbuch wünscht: Romantik, Weihnachtsfeeling, Schnee, Santa Claus, das Christkind, einen traurigen Weihnachtswunsch und jede menge Wärme.

Fazit: Ein tolles Weihnachtsbuch, das alles hat, was man sich wünschen kann. Ausserdem gibt’s mit Lulu einen tollen Hundecharakter, den man einfach ins Herz schließen muss. Sehr zu empfehlen.

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

glück, weihnachten, london, kinder, irland

Das Weihnachtswunder von Old Nichol

Raymond A. Scofield
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008894
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Anna und Benjamin sind aus Irland nach London geflohen. Doch statt eines besseren Lebens leiden die beiden Geschwister auch hier Hunger und Not. Und kurz vor Weihnachten scheint sich die Lage zuzuspitzen. Ihr Vermieter der Apotheker Mr. Fox führt nichts Gutes im Schilde und die ganze Welt scheint sich gegen die Kinder verschworen zu haben.

Meinung: „Das Weihnachtswunder von Old Nichol“ ist eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte in der es um Armut, zwei mutige Kinder und etwas Magie geht.
In Old Nichol ist alles grau, sowohl die Menschen als auch die Umgebung. Und Iren, wie Anna und Benjamin, werden ohnehin ausgeschlossen und teilweise sogar beschimpft. In dieser tristen und brutalen Welt sind die beiden Kinder seit dem Tod ihrer Tante auf sich allein gestellt und versuchen irgendwie über die Runden zu kommen. Die Umgebung der beiden Zwillinge konnte ich mir sehr gut vorstellen. Der Autor schreibt so bildhaft, dass man glaubt selbst in London zu sein. Auch Charaktere sind unheimlich gut beschrieben. Ich habe die ganze Zeit mit den Geschwistern mitgefiebert, denn sie erleben hier wirklich viel und müssen sich stets durchkämpfen. Was mir an Anna und Benjamin besonders gefallen hat, ist, dass sie absolut alles füreinander tun würden. Sie stehen füreinander ein und denken erst einmal an den anderen. Dabei ist Benjamin eher ruhig und besonnen, und Anna sehr frech und für ein Mädchen der damaligen Zeit sehr ungewöhnlich.
Die weiteren Charaktere in dem Buch, vor allem der zwielichtige Mister Fox, haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie passen einfach alle und wirken dreidimensional und authentisch.
Die Geschichte ist unheimlich spannend und perfekt für die Vorweihnachtszeit. Wer Geschichten wie „Annie“, „Oliver Twist“ oder „Die Weihnachtsgeschichte“ mag, wird auch „Das Weihnachtswunder von Old Nichol“ schnell in sein Herz schließen.
Ausserdem gibt es hier noch einen kleinen magischen Bonus, der natürlich nicht verraten wird. Lest die Geschichte einfach. Ihr werdet sie mögen.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte um zwei kleine Geschwister, die sich auf den schmutzigen Straßen Londons durchkämpfen. Herzerwärmend, spannend und authentisch. Ein wundervolles Weihnachtslesevergnügen.

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63 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

paige toon, rockstar, das wilde leben der jessie jefferson, jessie jefferson, los angeles

Das wilde Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959670685
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt: Als Jessie sich gerade wieder an ihr normales Leben zuhause gewöhnt hat, fliegt plötzlich auf, dass sie die heimliche Tochter von Rockstar Johnny Jefferson ist. Und plötzlich umschwärmen Papparazzi ihr Haus und sie darf dieses nur noch mit Bodyguard verlassen. Zum Glück stehen ihr ihre Freundinnen und ihr neuer Freund Tom wunderbar zur Seite. Aber da ist auch noch der umwerfende Gitarrist Jack, zu dem sie sich ebenfalls hingezogen fühlt. Zwischen zwei Jungs und zwei Lebensweisen muss Jessie nun entscheiden was sie will. Und welchem Jungen ihr Herz gehört.

Meinung: „Das wilde Leben der Jessie Jefferson“ ist ein schöner Einblick in das Gefühlschaos eines 15-jährigen Mädchens, dass vor kurzem erfahren hat, dass ihr leiblicher Vater ein berühmter Rockstar ist. Jessie sitzt von Anfang an zwischen zwei Stühlen. Nicht nur, dass sie Gefühle für zwei sehr unterschiedliche Jungs hat, auch lebt sie zwei verschiedene Leben. Einmal das „normale“ Leben bei ihrem Stiefvater Stu, in dem sie auf eine normale Schule geht und einfach das nette Mädchen von nebenan ist. Und dann gibt es noch ihren leiblichen Vater Johnny, bei dem das Leben luxuriös und aufregend ist. Ebenso wie die Leben sind auch die Jungs. In Johnnys Nähe lebt der lebensfrohe und attraktive Bad Boy Jack und in ihrer Heimatstadt der bodenständige und liebe Tom.
Die ganze Zeit über habe ich als Leser mit Jessie mitgelitten. Man merkt, dass sie sowohl beide Jungs, als auch beide Leben sehr mag, aber sie weiß nicht so genau was sie will und wen sie liebt. Auch welche Schule sie besuchen will und bei welcher Familie sie sein möchte, weiß sie erstmal nicht. Sie ist immerhin erst 15 Jahre alt und mit der Situation teilweise überfordert. Was mir an dem Charakter aber gut gefällt, ist, dass sie die Gabe hat, aus den Situationen immer das Beste herauszuholen und sich mit neuen Gegebenheiten zu arrangieren.
Ausserdem wird sie im Laufe des Buches ein Stückchen erwachsener und muss für sich selber herausfinden, welcher Weg für sie denn nun der beste ist.
Die Geschichte ist gut geschrieben und die Charaktere sind alle stimmig und sympathisch Ich konnte gerade bei den Jungs verstehen, dass sie sich nicht entscheiden kann, da jeder seine Vorzüge hat.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, da es sich mit dem Erwachsenwerden und einigen weiteren Schwierigkeiten in Jessies Leben beschäftigt.

Fazit: Gutes Jugendbuch, in dem Jessie sich zwischen zwei Welten und zwei Leben entscheiden muss. Dies geht natürlich nicht ohne den ersten Liebeskummer und einer Menge Heimweh. Dabei wird Jessie allerdings richtig erwachsen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Blindes Misstrauen

Swantje Oppermann
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 07.10.2016
ISBN 9783958247185
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: In naher Zukunft ist die Technik soweit weiterentwickelt, dass niemand mehr einen Führerschein, Geld oder ein Handy braucht. Die ganzen persönlichen Daten jedes einzelnen sind in seinem Safe gespeichert, einem persönlichen Profil, zu dem nur er selbst zutritt hat. Dieser kann durch spezielle Kontaktlinsen gesteuert werden, über die man auch stets persönliche Empfehlungen und Werbung erhält. Als die 17-jährige Mav neue Kontaktlinsen erhält kann sie plötzlich nicht mehr auf ihren Safe zugreifen und ist völlig von der Welt abgeschnitten. Nicht einmal mehr Türen kann sie nun öffnen. Und dann wird sie auch noch verfolgt. In ihrer Not wendet sie sich an ihren besten Freund Ben. Und bringt ihn und sich selbst damit in tödliche Gefahr.

Meinung: „Blindes Misstrauen“ ist ein sehr spannender Jugendthriller, in dem technischer Fortschritt eine große Rolle spielt. Ebenso wie deren Tücken. Im Mittelpunkt steht Mav, die nicht ohne Technik kann. Genau wie die anderen Menschen in ihrer Zeit ist sie völlig von dieser abhängig. Als sie dann ohne auskommen muss, ist sie erstmal total hilflos. Allerdings ist sie auch sehr taff und mutig und findet sich somit schnell mit dem neuen Ausgangspunkt zurecht. Diesen Charakter mochte ich sehr gerne. Vorallem den Humor und ihre ganze Art. Ben hat mir ebenfalls gut gefallen. Er bleibt bei allen ruhig und will sie beschützen.
Die Action und die Geschichte in diesem Buch sind sehr spannend. Ich konnte die ganze Zeit mit Mav mitfiebern und wollte immer wissen wie es weitergeht und was nun genau hinter allem steckt. Ausserdem konnte ich die Handlungen der Hauptcharaktere stets gut nachvollziehen, was mir sehr wichtig ist.
Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Ich habe mich in dieser leicht veränderten Zukunfsversion sofort zurecht gefunden und wohl gefühlt.
Alles in allem konnte mich das Buch begeistern. Es ist einfach ein spannender Jugendthriller über die Tücken der Technik, aber es geht auch um Mut und zwischenmenschliche Beziehungen.

Fazit: Spannender Jugendthriller. Actionreich und sehr zu empfehlen.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

weihnachten, selbstfindung

Santa schmeißt hin

Jana Voosen
E-Buch Text: 235 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 04.10.2016
ISBN 9783732526741
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: Nach dreißig Jahren als Weihnachtsmann hat Santa die Nase voll. Die Kinder tanzen ihm nur auf der Nase rum und auch sonst macht ihm das Weihnachtsfest schon lange keinen Spaß mehr. Als er zwei Wochen vor Weihnachten kündigt hofft er, dass man ihn zu besseren Bedingungen zurückholt. Aber Ersatz ist bereits da.
Und dann gibt es noch die kleine Lotta, die einen ganz eigenartigen Wunsch hat.

Meinung: „Santa schmeißt hin“ ist die etwas andere Weihnachtsgeschichte von Jana Voosen. Hier wird der Weihnachtsmann mit allerlei Emotionen und weltlichen Seiten beschrieben. Und sein Handwerk lernte er ganz bodenständig in einer Schule, ebenso wie die Zahnfee, der Sandmann oder der Tod.
Seine rumreichen -Zeiten sind allerdings schon lange vorbei und so muss er sich praktisch jeden Morgen zum Aufstehen zwingen. Diese besondere Art die berühmte Sagengestalt des Weihnachtsmannes zu sehen hat mir sehr gut gefallen. Sie ist einfach vollkommen anders. Es gibt sicher viele Weihnachtsgeschichten, aber keine ist so wie dieser hier. Denn der Weihnachtsmann mag Pornos und Alkohol. Das weihnachtliche Rundherum, wie zum Beispiel Rentier Rudy, ist natürlich trotzdem reichlich vorhanden.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und es hat mir gut gefallen, wie Santa mit den Figuren interagiert, sein Leben wieder auf die Reihe bekommen muss und am Ende doch einiges dazulernt.
Auch die kleine Lotta, die Weihnachten hasst, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine süße, neunmalkluge kleine Person, die Santa zwar fast in den Wahnsinn treibt, deren Charme aber auch der grummelige Herr nicht lange wiedersehen kann.
Alles in allem ist dieses Buch perfekt für die Weihnachtszeit geeignet. Es bringt einen schön in Weihnachtsstimmung und ist super für jeden, der mal nicht perfekte Weihnachtsmänner sehen oder von ihnen lesen möchte. Sondern einfach von Gesellen, die zwar nicht ganz perfekt, aber dennoch durch und durch zauberhaft sind.

Fazit: Tolle Weihnachtsgeschichte, die den Weihnachtsmann mal aus einem anderen Licht zeigt. Herzerfrischend und weihnachtlich. Einfach sehr zu empfehlen.

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

familie, teenager, liebe, jugendbuch, patchwor

Bad Family Days

Silke Schellhammer
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 14.03.2016
ISBN 9783845813127
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Penelope hat alles was sie sich wünschen kann. Ihre Eltern sind reich und in der Schule ist sie beliebt. Allerdings ist die Schattenseite, dass ihre Eltern öfter mal auf Forschungsmission gehen, denn sie sind anerkannte Archäologen. Dieses Mal wollen sie allerdings gleich für zwei Jahre weg bleiben und laden die Tochter kurzerhand bei Verwandten ab. Hier bekommt die verwöhnte Penelope erstmal einen Kulturschock. Statt Villa gibt es ein vollbesetztes Haus und statt Einzelkind sind hier bereits vier Kinder vorhanden. Bald fühlt sich das Mädchen völlig überfordert. Kann sie es hier zwei Jahre lang aushalten?

 

Meinung: „Family Days: Mein Sommer im Chaos“ hat mir sehr gut gefallen. Bereits nach den ersten paar Seiten hatte ich die schlagfertige und taffe Penelope in mein Herz geschlossen und dort blieb sie auch das ganze Buch über. Sie ist sehr frech und teilweise selbstironisch und hat mich mit ihren Sprüchen oft zum Lachen gebracht. Allerdings hat sie es hier alles andere als einfach. Die Verwandten kennt sie eigentlich gar nicht, da ihr Vater und ihr Onkel bereits vor langem den Kontakt abgebrochen haben. Sie kommt also zu ihr unbekannten Menschen, mit unbekannten Regeln und Gewohnheiten und hat es damit alles andere als leicht. Ihr Onkel Joachim ist ein Grummel, die Zwillinge hassen sie und das Zimmer ist ohnehin viel zu klein. Einzig die Tante und ihren kleinen Cousin kann sie erstmal für sich gewinnen. Und dann ist da auch noch ein weiterer Sohn der Tante, der äußerst attraktiv ist, sie jedoch kaum zu beachten scheint.

Ich mochte es sehr, Penelope bei ihrem neuen Familienchaos zuzusehen. Vorallem ihre Wandlung im Laufe des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ihre ganze Art und der Schreibstil des Buches machen die Geschichte einfach nur lesenswert.

Hier geht’s unter anderem darum sich zusammen zu raufen, um Familie, Freundschaft, Selbstfindung und auch zarte Gefühle. Alles in allem eben ein richtig gutes Buch.

 

Fazit: Ein witziges Jugendbuch über ein Mädchen, das plötzlich in einer Großfamilie lebt. Sehr witzig, einfühlsam und gut erzählt. Sehr zu empfehlen.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

magie, band der magie, fairy, waldgöttin, gefahr

Fairy - Das Band der Magie 3

Liane Mars
Flexibler Einband
Erschienen bei bookshouse, 16.11.2016
ISBN 9789963534951
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Dies ist die Geschichte der Pari Fairy, die der Leser schon in dem Vorband kennen lernen durfte. Sie ist schon seit langem in Brahn verliebt, doch als er ihre Gefühle endlich zu erwidern scheint und auch noch ungefragt das Band der Magie mit ihr webt, gerät alles aus den Fugen. Fairy spürt dass noch etwas anderes in ihr ist, etwas dass keine Pari sonst hat. Dann verlangt die Urmutter, die Herrscherin ihres Volkes, auch noch etwas Schreckliches von ihr. Etwas, dass entweder ihr Volk oder Brahns zerstören könnte. Und vor allem die Liebe des Mannes, der das Band der Magie mit ihr gewebt hat.

Meinung: Auch im 3. Buch der „Das Band der Magie“-Reihe habe ich mich wieder gut unterhalten gefühlt. Die Autorin versteht es einfach wunderbar magische Elemente mit romantischen zu vereinen. Im Mittelpunkt steht dieses Mal die kleine Pari Fairy, die ihr Volk liebt, sich aber auch immer mehr zu Brahn hingezogen fühl Die Liebesgeschichte der beiden ist rührend, romantisch, manchmal zum weinen und einfach wunderschön. Brahn durfte der Leser bereits in den anderen Büchern kennenlernen und hier steht er nun endlich im Mittelpunkt. Und andere liebgewonnene Charaktere wie Aeri, Liah, Tristan und Keelin sind ebenfalls mit von der Partie. Der Leser erfährt nicht nur wie es mit den anderen Pärchen weitergeht, sondern darf eben auch Fairy und Brahn zuschauen.
Nebenbei gibt’s natürlich allerlei Schwierigkeiten und eine Widersacherin, die ihresgleichen sucht.
Alles in allem konnte mich Fairys Geschichte wieder vollkommen überzeugen und in ihren Bann ziehen. Ich bin sogar richtig traurig, dass diese Trilogie nun vorbei ist und werde die Bücher sicher noch das eine oder andere Mal zur Hand nehmen.

Fazit: Toller Abschluss einer romantischen und magischen Reihe. Sehr zu empfehlen.

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