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555 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 93 Rezensionen

bücher, google, buchhandlung, geheimnis, rätsel

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Robin Sloan , Ruth Keen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blessing, 03.03.2014
ISBN 9783896674807
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Der Webdesigner Clay Jannon ist arbeitslos. Auf einem Spaziergang entdeckt er die Buchhandlung Penumbra, in der eine Aushilfe für die Nachtschicht gesucht wird, da die Buchhandlung durchgehend geöffnet ist. Clay besteht den Aufnahmetest mit der Frage "Erzähl mir von einem Buch, das du liebst". Bald jedoch merkt Clay, dass die Buchhandlung nicht auf Profit aus ist. Es gibt nur sehr wenige Besucher und diese leihen sich hauptsächlich Bücher aus. Clays Aufgabe besteht darin, das Erscheinungsbild und die Verfassung der Kunden zu dokumentieren. Er darf nicht in die Bücher sehen. Als er diese Auflage jedoch bricht, findet er heraus, dass die Bücher aus Codes bestehen. Die Kunden versuchen diese zu knacken und sind einem Geheimnis auf der Spur, dessen Enträtselung sich auch bald Clay widmet.

Meinung:
Das Buch hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Auf der Rückseite war ein Zitat aus der New York Times abgedruckt: "Eine bezaubernde Liebeserklärung an die Welt der Bücher". Und mit dieser Erwartungshaltung bin ich an das Buch heran gegangen. Auch der wunderschöne Einband hat dazu geführt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Das gesamte Buch ist leider sehr techniklastig. Ich habe generell nichts gegen Technik, aber wenn ich Lobeshymnen auf Google lesen möchte, dann nehme ich kaum ein Buch in die Hand, vor allem wenn dieses Zitat der New York Times auf dem Einband steht. Anfangs waren die technischen Informationen auch interessant, aber irgendwann ging es mir einfach auf die Nerven.

Weiterhin finde ich es sehr schade, dass die Bücher von den Kunden nicht ausgeliehen werden, weil sie Spaß am Lesen und an Büchern haben, sondern nur deshalb um einen Code zu knacken. Man selbst kann als Leser überhaupt nicht miträtseln, man ist eher nur dabei als mittendrin.

Auch die Charaktere finde ich nicht wirklich überzeugend. Clay selbst scheint keine Emotionen zu haben, man bekommt viel zu wenig über seine Gedanken und Gefühle mit. Nur wenn es um seinen besten Jugendfreund Neel geht, scheint er emotionaler zu werden. Auch die anderen Charaktere bleiben recht oberflächlich und nur auf wenige Eigenschaften beschränkt. Clays Freundin Kat konnte ich gar nicht ausstehen. Vor allem da sie Clay aus einem meiner Meinung nach ziemlich dämlichen Grund verlässt. Es scheint keine wirkliche Verbindung zwischen Clay und ihr zu existieren.

Clay handelt die ganze Zeit sehr eigenmächtig, jedoch ohne bereits begriffen zu haben, worum es geht. Ich hatte ständig Angst, dass er zu weit geht und eins auf die Mütze bekommt.

Das Buch ist natürlich nicht nur schlecht. Vor allem am Anfang finden sich einige sehr schöne Stellen über die Liebe zur Literatur und auch die Beschreibungen der Buchhandlung und vor allem von Penumbra finde ich wahbsinnig schön! Leider scheint sich das im Verlauf zu verlieren.

Die Geschichte an sich ist spannend und gut erzählt, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen.

Die letzte Wendung des Buches hat mich auch wieder ein bisschen mit dem Buch versöhnt, denn wie sich zeigt, ist Google eben doch nicht alles. Der utopische Epilog allerdings hat es wieder ein bisschen zerstört. An sich ist die Idee, Technik und Bücher miteinander zu vereinen, sehr schön. Nur leider drängt sich die Technik immer wieder in den Vordergrund, während die Bücher verblassen und lediglich als Mittel zum Zweck dienen.

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244 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

zamonien, fantasy, wolpertinger, walter moers, roman
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2.438 Bibliotheken, 53 Leser, 12 Gruppen, 151 Rezensionen

fantasy, zamonien, bücher, buchlinge, hildegunst von mythenmetz

Die Stadt der träumenden Bücher

Walter Moers ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2006
ISBN 9783492246880
Genre: Fantasy

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176 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

familie, liebe, tod, sommer, vergessen

Der Geschmack von Apfelkernen

Katharina Hagena
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 01.04.2011
ISBN 9783462042702
Genre: Romane

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(1.155)

2.176 Bibliotheken, 59 Leser, 22 Gruppen, 199 Rezensionen

tod, bücher, freundschaft, 2. weltkrieg, krieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 07.09.2009
ISBN 9783442373956
Genre: Jugendbuch

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140 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

haiku, liebe, poesie, gedichte, briefe

Siebzehn Silben Ewigkeit

Denis Thériault , Saskia Bontjes van Beek
Flexibler Einband: 153 Seiten
Erschienen bei dtv, 23.09.2009
ISBN 9783423247436
Genre: Romane

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226 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

schule, sex, juli zeh, lehrer, bonn

Spieltrieb

Juli Zeh
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei btb, 15.11.2011
ISBN 9783442741038
Genre: Romane

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449 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 99 Rezensionen

venedig, liebe, wasser, feuer, jugendbuch

Feuer und Glas - Der Pakt

Brigitte Riebe
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 21.05.2012
ISBN 9783453267381
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch dieses Buch hat mich vor allem wegen dem Cover angesprochen (mal wieder ) Doch auch die Geschichte hat einiges zu bieten. Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal ein Jugendbuch so spannend fand. Außerdem finde ich Venedig sehr faszinierend und lese immer wieder Bücher, die dort spielen. Trotzdem gibt es auch einige Kritikpunkte.

Anfangs dauert es seine Zeit, bis man in die Geschichte gefunden hat, da man regelrecht in die Ereignisse hineinkatapultiert wird und zuerst nur ein paar große Fragezeichen auf der eigenen Stirn stehen. Die Ereignisse passieren so schnell hintereinander, dass die Gefühle der Charaketere und Einzelheiten auf der Strecke bleiben. Viele Handlungen konnte ich rein emotional nicht verstehen, da die Charaktere meiner Meinung nach zu oberflächlich betrachtet werden. Luca beispielsweise scheint sich durch nichts anderes als seine Unnahbarkeit auszuzeichnen.

Ein großer Pluspunkt ist die Liebesthematik, denn Milla empfindet tief in ihrem Herzen Zuneigung für zwei Männer. Es geht hier nicht um die Liebe auf den ersten Blick, sondern eher um Faszination und Anziehung, die eventuell in Liebe umschlagen kann. Auch die Eifersucht wird thematisiert und Streitereien, die vorkommen können. Hier wird also kein romantisch-kitschiges-”ich liebe dich für immer”-Bella-Edward-Bild entworfen, was ich als sehr entspannend empfunden habe.

Leider hatte ich ab und zu das Gefühl, dass ich zu wenig über Venedig weiß. Ein paar Erklärungen wären sehr schön gewesen. Außerdem ist der historische Aspekt zu kurz gekommen, denn immerhin spielt die Geschichte im 16. Jahrhundert, was aber weder an der Stadt, noch an dern Charakteren kenntlich gemacht wird.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch sehr genossen. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen. Es ist spannend, mysteriös und einfallsreich, die Sprache ist sehr flüssig. Was ein bisschen gestört hat, war die Länge der Kapitel, denn ich stehe eher auf kurze Kapitel, aber dennoch konnte ich immer wieder gut in die Geschichte hinein finden.

Super finde ich, dass die Grenze zwischen Gut und Böse verschwindet. Leider hat man das häufig in Büchern, es gibt nur entweder – oder, aber kein dazwischen. Hier existieren nicht nur gemischte Charaktere, die nicht genau wissen, was sie wollen oder was sie tun sollen, sondern auch die Perspektive Millas ist in dieser Hinsicht verschwommen, was es einem selbst unmöglich macht, die verschiedenen Charaktere gleich in Schubladen zu stopfen.

Ebensfalls gefallen hat mir der öfters auftretende Perspektivenwechsel. So weiß man oftmals nicht nur mehr als Milla, sondern erfährt auch viel über die anderen Charaktere der Geschichte und ihre inneren Konflikte oder ihre Art zu denken, was dazu führt, dass Mille oftmals an der Lösung vorbeizuschrammen scheint und man selbst vor dem Buch sitzt und die anfeuert, damit sie endlich die Wahrheit erkennt.

Milla selbst finde ich super. Auch wenn sie absolut nicht ins 16. Jahrhundert passt (zu wenig Respekt vor ihrer Mutter und den Männern etc.), ist sie eine wunderbare Hauptfigur. Sie hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen und ist herrlich aufbrausend und selbstbewusst. Manchmal jedoch ist ihr Verhalten noch sehr kindlich, sodass sie Chancen verpasst, mehr zu erfahren, was wahrscheinlich für den Verlauf der Geschichte wichtig war, mich jedoch irgendwann nur noch genervt hat.

Der Fantasy-Aspekt bleibt im Rahmen, er dient lediglich dazu, die Geschichte ein bisschen abzurunden, jedoch überwiegt die Realität Venedigs, was ich sehr angenehm finde, denn vor allem in den letzten Jahren lese ich sehr gerne Bücher, die sich mit der Vermischung von Realität und nicht Realem beschäftigen.

Auch wenn sich hier jetzt die Kritik ein bisschen angehäuft hat, so freue ich mich trotzdem schon sehr auf den 2. Band, den ich mit Sicherheit lesen werde!

Fazit: Auf alle Fälle ein lesenswertes Buch, auch wenn Einzelheiten ein bisschen auf der Strecke bleiben. Aber wer weiß? Es kommen ja noch 2 Bände, in denen dieses Manko beseitigt werden kann :)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

MEGA Freunde

Mary Hoffmann
Sonstige Formate
Erschienen bei Erika Klopp Verlag, München 1998, 01.01.1998
ISBN B002ROZ4M6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die 15-jährige Emily Grey heißt nicht nur so, sie kommt sich auch grau und unbedeutend vor. Einzig in ihren Tagträumen, genährt von unzähligen Romanen aus der Bücherei, führt sie als Herrscherin eines Wüstenreiches ein aufregendes Leben. Doch gerade diese Bücherei soll plötzlich geschlossen werden! Da lernt Emily die Familie Power kennen, deren Mitglieder den Gestalten aus Emilys Fantasywelt seltsamerweise verblüffend ähnlich sehen.

Nach und nach stellt sich heraus, dass die Powers aus einer anderen Dimension kommen und außergewöhnliche Fähigkeiten haben: Telepathie, Teleporting, x-Ray-Vision, Illusionismus, Zeitreisen, Telekinese – all das ist für sie kein Problem und im Kampf gegen den mächtigen Stadtrat, der die Bücherei schließen will, einfach unverzichtbar. Und auch Emily entdeckt ganz neue Seiten an sich: z.B. dass ihre Fantasie so stark und mächtig war, um den Aufenthalt der Powers auf der Erde überhaupt möglich zu machen.

Meine Meinung
Ich habe dieses Buch mal von Freunden meiner Eltern geschenkt bekommen und es ewig lang nicht angerührt. Als ich es schließlich doch gelesen habe, war ich wirklich fasziniert. Auch wenn der Gedanke, dass unsere Fantasie-Figuren in die reale Welt gelangen nicht der neueste ist, so so war ich damals (und bin es heute noch) wirklich begeistert. Die Autorin schildert die ganze Situation sehr ausführlich, die Charaktere sind sympathisch und die Familie Powers wird in schillernden Facetten dargestellt. Die Geschichte an sich mag nicht die beste sein, doch allein wie das Buch geschrieben ist, wie die Charaktere beschrieben werden und was das Buch zum Inhalt hat, nämlich Bücher, Bücherwürmer und Fantasie, sprechen jeden Buchliebhaber an.

Leider jedoch wird es nicht mehr hergestellt, da es schon etwas älter ist, aber über diverse Portale, über die gebrauchte Bücher verkauft werden können, müsste es möglich sein, eines zu erstehen.

Fazit: Es handelt sich um eine einfache, nette und kurze Lektüre, die sich aber auf alle Fälle lohnt! Allein von diesem Buch bekommt man Lust darauf, noch viele, viele andere Bücher zu lesen und sich sein eigenes Fantasiereich zu erträumen. Vielleicht auch ein Buch für Einsteiger, die sich noch nicht recht an dicke Wälzer trauen und trotzdem den Zauber, den Bücher haben können, erfahren möchten.

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955 Bibliotheken, 13 Leser, 8 Gruppen, 128 Rezensionen

thriller, psychothriller, schwarzer mann, trigger, psychiatrie

Trigger

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 429 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2009
ISBN 9783453434028
Genre: Krimi und Thriller

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