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50 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Befreit

Tara Westover , Eike Schönfeld
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2018
ISBN 9783462050127
Genre: Biografien

Rezension:

 Wenn man en Buch in der Hand hat, ist es zu Beginn nur eine Hülle mit beschriebenen Seiten. Nach und nach, während man die Geschichte liest, wird einem die Bedeutung bewusst, die dieses Buch hat.
Es fällt mir um ehrlich zu sein relativ schwer, dieses Buch zu beschrieben. Es erzählt von so vielen Gräueltaten und Wiedergutmachungen, von Bildung und einer Frau, die es geschafft hat, über ihre Vergangenheit hinwegzublicken und in die Zukunft zu schauen. Diese Frau, Tara Westover lernt man kennen und schätzen. Sie entwickelt sich und wächst an Situationen aber sie verliert auch an Mut und wird kleiner unter der großen Hand ihres Vaters.
Sie kommt aus Idaho, aus einer Mormonenfamilie, die die Schule als Teil der Regierung und des gesellschaftlichen Etablissements verteufelt. Sie bekommt teilweise Hausunterricht, der sie allerdings nicht sonderlich weit bringt. Den ersten richtigen Kontakt mit Bildung bekommt sie, als sie sich auf den College-Aufnahmetest vorbereitet. Ihr Weg führt sie an die BYU, nach Cambrigde und an die Harvard University. Aber dieser Weg war schwer und langwierig. Während ich hier sitze und diese Rezension schreibe fällt mir einmal mehr auf, wie schwer ihr Weg wirklich war und wie beeindruckend diese Frau ist. Was für ein Vorbild sie ist und für uns alle sein sollte.
Ihr Schreibstil ist der Ernsthaftigkeit der Geschichte perfekt angepasst, die Wortwahl spiegelt die Ereignisse immer in dem Licht wieder, in dem sie am besten zum Verlauf passen. Ist eine Situation besonders wichtig, ist sie so geschrieben, dass sich der Leser bestimmt daran erinnert. Aber auch ohne diesen Stil würde man sich daran erinnern. Man kann gar nicht anders. Diese Biographie ist so eindringlich, so wichtig, man hat das Gefühl, sie musste einfach erzählt werden. Und genauso reißt sie einen auch mit.
Manchmal sitzt man da und stockt, weil das, was man liest einfach nicht wahr sein kann. Ich habe nicht nur einmal aufgeschaut und gedacht, dass das hier einfach keine Biographie sein kann, weil es nicht wahr sein kann. Es ist aber wahr. Und genau das ist einer der Gründe, weshalb ich dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Weil die Dinge die Dort geschrieben stehen so unglaublich sind, dass jeder sie hören sollte.
Ich weiß, man könnte noch so viel mehr sagen über dieses Buch, aber ich möchte nichts vorwegnehmen. Jeder sollte diese Erfahrung selber machen und es lesen. Denn auch das ist ein Teil Bildung. Lesen, was nicht wahr sein kann und es akzeptieren. Es wirken lassen und darüber nachdenken. Berührt sein und geschockt. Und wenn man es gelesen hat, weiterempfehlen. Denn, auch wenn ich mich wiederhole, ist es mir doch ein großes Anliegen, dass dieses Buch gelesen wird. 

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Tags: bildung, lesempfehlung, westover   (3)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Steppenwolf

Hermann Hesse , Gunter Böhmer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 30.04.1974
ISBN 9783518366752
Genre: Romane

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Suhrkamp Taschenbücher, Nr.53, Materialien zu Hermann Hesses 'Der Steppenwolf'

Hermann Hesse , Volker Michels
Flexibler Einband: 422 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 16.11.1998
ISBN 9783518065532
Genre: Klassiker

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

»Darling Jane«

Christian Grawe
Flexibler Einband
Erschienen bei Reclam, Philipp, 10.02.2017
ISBN 9783150204771
Genre: Biografien

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147 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Harry Potter and the Philosopher's Stone

Joanne K. Rowling , Jonny Duddle
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 01.09.2014
ISBN 9781408855652
Genre: Kinderbuch

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292 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Nacht im Central Park

Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492309257
Genre: Romane

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363 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 7 Rezensionen

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Hundert Jahre Einsamkeit

Gabriel García Márquez , Curt Meyer-Clason
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.02.2004
ISBN 9783596162505
Genre: Romane

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Was von mir bleibt

Lara Avery , Nadine Püschel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.11.2017
ISBN 9783551583734
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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79 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Die Jahre der Leichtigkeit

Elizabeth Jane Howard , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423146821
Genre: Historische Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

flow, vinyasa, yoga

Yoga Flow Balance

Sinah Diepold
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783863559106
Genre: Sachbücher

Rezension:

Einen Yoga-Flow machen, um Stress zu vergessen, oder negatives anzunehmen? Genau das bietet das Buch „Yoga Flow Balance“ von Sinah Diepold. Es vereint einen ersten Teil, indem ein bisschen Wissen über Yoga und die Idee die dahinter steckt erklärt wird und einen zweiten Teil, in dem man sich sein eigenes Yoga-Workout mit Hilfe eines Baukasten Prinzips aussuchen kann.

Das Workout besteht jeweils aus einer Meditation zu Beginn, dann einem Warm-Up und Sonnengruß. Als nächstes kommt dann der aus sechs verschiedenen ausgewählte Flow an die Reihe und zum Schluss gibt es ein Cool-down und ein Savasana zum Abschluss.
Die Flows sind alle machbar, manche eher für Anfänger, manche für Fortgeschrittene. Das Buch ist sehr ansprechend und schön bebildert und die Übungen sind sehr gut erklärt.
Ein tolles Buch für Leute die außerhalb ihrer Yoga Stunden oder auch einfach so ein bisschen Lust auf Vinyasa Yoga haben.

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Tags: flow, vinyasa, yoga   (3)
 

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72 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 55 Rezensionen

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Barbarentage

William Finnegan , Tanja Handels
Flexibler Einband: 566 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.05.2018
ISBN 9783518468739
Genre: Biografien

Rezension:

Eine Welle bricht am besten bei ablandigem Wind, ist er auflandig, so zerstört er die aufkommenden Wellen. Dies ist eine der vielen Informationen, die man bekommt, wenn man den Roman (bzw. die Biographie) „Barbarentage“ von William Finnegan liest.
Ein Buch über das Surfen, die Welt, Freundschaften, die Liebe, Konflikte und deren Lösungen.
Ein vielseitiges Buch. Ein Buch, das lehrt, verschiedenste Kulturen zu verstehen und ihnen den Respekt zu übermitteln, den sie verdient haben zu bekommen.
Der Roman, der eigentlich eine Autobiographie ist, aber definitiv das Potenzial dazu hat komplett ausgedacht zu sein, erzählt die Geschichte eines Surferlebens in 10 Kapiteln.
Beschrieben werden 59 Jahre des inzwischen ca. 66 Jahre alten Autors, die defintiv ereignisreich und sehr lesenswert sind.
Das erste Kapitel ist zwar nicht das erste seines Lebens, aber dennoch ein toller Einstig in das Buch. Es beginnt auf den Inseln, die auch der Geburtsort des Surfens sind. Hawaii. Insgesamt zwei der zehn Kapitel finden auf den Inseln statt, in Gedanken wird aber immer damit verglichen. Von Honolulu aus geht es ein paar Jahre zurück, nach Los Angeles, dem Surfmekka der Staaten und nochmal nach Kalifornien, allerdings zeitlich gesehen nach dem ersten Hawaii Aufenthalt. Was sich hier vielleicht kompliziert anhört, ist im Roman sehr logisch und gut durchdacht. Das erste Kapitel gibt einen guten Überblick über das Surfen, gerade für Einsteiger werde hier noch ein paar Begrifflichkeiten geklärt und dann geht es los mit einer endlosen Suche nach der besten Welle. Sie führt den Leser unter anderem in den Südpazifik, nach Australien, durchs Outback, in die fremden Kontinenten Asien und Afrika und nach San Fransico und Madeira schlussendlich nach New York in die Stadt die niemals schläft.
Je weiter man liest, in diesem Buch voller Fachwissen und Slang bzw. Fachausdrücken (die übrigens hinten im Buch in einem „Glossar typischer Surf-Begriffe erklärt sind) , desto mehr lernt man daraus. Nicht einfach nur übers Surfen, sondern auch über die verschiedensten Kulturen, Jugendbewegungen und Küstenabschnitte der Welt. Man lernt, wie man einen guten Spot mit Hilfe einer Landkarte ausmacht, was die Ureinwohner auf den Fidschis gerne zu Mittag essen und was man auf alle Fälle beachten sollte, wenn man auf den eben genannten Fidschis allein auf einem kleinen Eiland lebt.
Aber das Wissen-fassen ist nur ein netter Nebeneffekt der Eigentlichen Geschichte. Der Schreibstil des Autors beinhaltet viele Erklärungen und Informationen aber eben diese machen ihn zu so einem signifikanten Schreibstil, den ich vermutlich überall wiedererkennen würde. Mr. Finnegan erzählt mit viel Humor, mit dem er sich auch mal selber auf die Schippe nimmt. Er schildert gute wie auch schlechte Zeiten in jeder ersichtlichen Hinsicht und schreibt auch Mal, dass er jetzt einfach nicht mehr weiß, ob das so passiert ist, aber so glaubt er es.
Seine flüssige Ausdrucksweise bei Beschreibungen wie auch dem Wiedergeben von Gesprächen ist ausgesprochen realistisch und angenehm.
Diese Glaubhaftigkeit zu wahren ist bei einer Autobiographie nicht immer einfach, aber zumindest scheint es, als wäre es ihm gelungen.
Abschließend lässt sich sagen, dass es sicherlich sehr schwer ist, die Fülle dieses Buches in ihrer Ganzheit zu erfassen, aber es ist ohne Zweifel ein unerwartet guter Roman und eine äußerst interessante Autobiographie ist, die den erhaltenen Pulitzer Preis sehr wohl verdient hat. 

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95 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Die Kieferninseln

Marion Poschmann
Fester Einband: 167 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2017
ISBN 9783518427606
Genre: Romane

Rezension:

Ein Mann ist in Japan. Warum? Nun ja. Er hat geträumt, seine Frau betröge ihn und ist darauf hin, auf ihre nicht eindeutige Bejah- oder Verneinung einfach los – auf und davon. Nach Japan. Zu den Kieferinseln.
Im gleichnamigen Roman von Marion Poschmann stellt man sich diese Frage oft – Warum?
Gilbert Silvester der Protagonist, ein Bartforscher aus Deutschland greift auf seiner sehr spontanen Reise einen jungen Japaner auf, der sich eigentlich gerade umbringen wollte. Die beiden machen sich auf den Weg zu den bekanntesten suizid-Orten Japans. Immer auf der Suche, ja nach was eigentlich? Nach einem perfekten Ort sich umzubringen, der Erleuchtung oder doch einfach nach dem Spaß an der Freude?
Ich denke der Spaß an der Freude kann auf Grund des neutralen Auftretens der Charaktere ausgeschlossen werden. Gilbert befindet sich im Übrigen auf der Spur des großen Philosophen Bashō der eben diesen Weg abschritt, auf dem sie unterwegs sind. Nur mit dem Unterschied, dass er ihn tatsächlich abschritt und sie Öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
Kurz vor dem Ziel geht der junge, suizidale Japaner dann verloren, erscheint dem Protagonisten allerdings immer wieder in verschiedenen Halluzinationen und Situationen, die dann wiederum weitere Fragen aufwerfen.
Wenn ich den Inhalt dieses Buchen malen müsste wäre das Bild vermutlich ein großes, grünes, mit Kiefernadeln behangenes Fragezeichen, das auf Grund meines Mangels an mit-Kiefernadeln-behangenen-Fragezeichen Zeichenfähigkeiten vermutlich an Schönheit zu wünschen lässt.
Aber jetzt zu einem anderen Thema: dem Schreibstil des Romans.
Die Autorin schreibt in einem sehr neutralen, berechnenden Ton, der aber nicht vor Gefühlen halt macht. Der japanische Schauspieler wirkt doch irgendwann sehr grazil und hypnotisierend auf ihn und auch seiner Frau gegenüber hegt er Gefühle. Von dem jungen Japaner brauchen wir gar nicht erst anzufangen, auch wenn Gilberts Gefühle da eher in die negative Richtung abschweifen, kann man vom Schreibstil der Autorin keineswegs sagen er sei Gefühllos und Kalt. Nur eben etwas neutral. So wie er eben ist. Neutral. Nachdenklich. Und doch irgendwie sehr menschlich. Fast schon sprudelnd. Aber auch nur manchmal. Ich will den Mund ja nicht zu voll nehmen.
Diese beiden Aspekte des Buches waren diejenigen, die mir ins Auge gesprungen sind. Man sollte aber dazu sagen, dass diese Rezension nicht einmal ansatzweise das erfasst, was dieses Buch zu bieten hat. Dies ist ein erster Versuch, „Die Kieferinseln“ beschreiben, erfassen und bewerten zu wollen. Ich empfehle ganz einfach, sich selber ein Bild von der Situation (dem Buch) zu machen und zu bewerten, da es durchaus schwierig ist, so viele Ebenen in einen kleinen Text zu trampeln. 

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Tags: bart, bärte, bartforscher, fragenüberfragen, japan, reise, suizid, toller stil   (8)
 

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Pearl - Liebe macht sterblich

Julie Heiland
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.05.2017
ISBN 9783841440174
Genre: Jugendbuch

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Faust I

Johann W von Goethe , Wolf Dieter Hellberg
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 05.02.2014
ISBN 9783150191521
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(15)

26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Nur um dich lächeln zu sehen

Emery Lord , Ilse Rothfuss
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.03.2018
ISBN 9783570165164
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: abschließen, bipolare störung, freundschaft, gutes ende, liebe, psychisch krank, vergessen   (7)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Gott ist rot: Geschichten aus dem Untergrund - Verfolgte Christen in China

Liao Yiwu
E-Buch Text
Erschienen bei Fischer E-Books, 25.09.2014
ISBN 9783104030913
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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173 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 18 Rezensionen

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Im Westen nichts Neues

E.M. Remarque , Thomas Schneider
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 23.01.2014
ISBN 9783462046335
Genre: Klassiker

Rezension:

Der Roman „Im Westen nichts Neues“ handelt vom 19 Jährigen Paul, der sich, mit seinen Klassenkameraden zusammen, freiwillig gemeldet hat, als Soldat in den ersten Weltkrieg zu ziehen. Hätte er gewusst, was auf ihn zukommt, wäre er wohl nicht so motiviert gewesen. Das Buch beschreibt seine drei Jahre an der Front mit äußerster Präzision. Erich Maria Remarque hat ein absolut außergewöhnliches Schreibtalent, welches den Leser nicht loslässt und das Grauen des ersten Weltkrieges mit einer fast schon erschreckenden Nüchternheit beschreibt. Allerdings bleibt es nicht dabei. Denn obwohl einerseits Nüchtern, so ist die Geschichte andererseits voll von Bildern. Voll von schönen Frühlingswiesen und dem Duft von frisch gebackenem Brot.


Ich öffne das Buch und spüre Grauen, Angst und Schmerz.
Ich schließe das Buch und spüre Grauen, Angst und Schmerz.
Es lässt einen nicht los. Die drei Tage, in denen Ich das Buch gelesen habe, waren durchwachsen von Gedanken daran. Wie viele Leute gestorben sind wie die Fliegen. Wie viele Leute Schmerzen hatten. Und wie ein Alptraum ist mir ständig vorgeschwebt, dass auch Paul sterben wird. Und sie sind alle gestorben. Müller, Haie, Kat und alle anderen mit denen man je in Kontakt gekommen ist. Alle sind sie tot.
Es zieht den Leser geradezu in die Geschichte hinein. Remarques unglaubliche Sprachgewalt lässt die Granaten im Garten hochgehen und die Franzosen an die Tür klopfen. Es vermittelt eben die Hilflosigkeit und Angst, die auch die Soldaten erlebt haben. All das wird Wirklichkeit. 

Ich denke nicht, dass ich bei einem so brillanten Buch irgendein Wort über die Charaktere oder den Aufbau verlieren muss. Es ist klar, dass der Mann schreiben kann und dass dieses Buch ein absolutes Meisterwerk ist, welches vor Gefühl, Wirklichkeitsnähe und Schönheit nur so strotzt. 

Erich Maria Remarque beschreibt Leben du Sterben. Viel Sterben. Aber eben auch das Schöne an der Welt, das trotz allem noch da ist. Das ist der ultimativste Kontrast den man schaffen konnte, denn fährt man zurück an die Front ist man wieder gefangen in einem Alptraum aus Trommelfeuer und Artilleriebeschuss.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es ist nichts für zwischendurch. Man sollte sich Zeit nehmen und darüber reden. Man sollte sich noch einmal klar machen, dass dieses Buch die Wirklichkeit beschreibt und dass noch ein zweiter Krieg folgte. Vielleicht sollte Man dann auch noch denken, dass so etwas lieber nicht noch einmal passieren sollte.
Deshalb geht mit meiner absoluten lese Empfehlung auch eine Warnung raus. Überleg dir gut, ob du dich damit auseinandersetzen möchtest und dieses Buch lesen willst.
Es ist ungemein bereichernd aber hat auch eine gewisse Zerstörungskraft. 

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Tags: brillant, ersterweltkrieg, grauenhaft, krieg, sprachgewaltig   (5)
 

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(198)

360 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 132 Rezensionen

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 21.03.2018
ISBN 9783103973518
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch „Der Zopf“ von Laeticia Colombani handelt von drei Frauen in drei Handlungststrängen, die alle gegen Diskriminierung und Unterdrückung kämpfen – und gewinnen!
Jede der Frauen beschreibt eine einzigartige und besondere Geschichte.
Sarah lebt in Kanada, sie ist eine bekannte Anwältin und hat allen Erfolg i leben, den man sich wünschen kann. Drei wundervolle Kinder einen Job als Partnerin der Kanzlei, einen tollen Körper. Ihre beiden Ex-Männer vermisst sie kein bisschen. Doch dann bricht sie mitten im Gerichtssaal zusammen – und ihr Leben ändert sich schlagartig. Sie erfährt, wie es ist, bereits totgeschrieben zu sein und als arbeitsunfähig betrachtet zu werden.
Giulia ist die Tochter eines erfolgreichen Besitzers einer Perückenfabrik, sie arbeitet dort und steckt ihr ganzes Herzblut in das Familienunternehmen. Eines Tages lernt sie Kamal kennen – er ist Inder und so gar nicht das, was ihre Familie sich für sie vorgestellt hat. Sie lernt für ihre Entscheidungen zu kämpfen und sich von Klischees und Vorurteilen loszusagen und rettet so, was ihr am meisten am Herzen liegt.
Smita lebt in einem kleinen Dorf in Indien. Sie gehört der untersten Kaste an, der Kaste der Unantastbaren. Ihre Tochter ist für sie alles im Leben, mit ihrem Mann hat sie es noch verhältnismäßig gut, doch sie steht einem undurchdringbaren System gegenüber, welches Leute von ihrer Abstammung als unter Wert betrachtet. Auch sie kämpft für ein besseres Leben und ihre so unverwerflichen Werte von Würde und Gleichheit.
Die Geschichten der drei Frauen werden in dieser Geschichte, die eher einem modernen Märchen gleicht als einem Roman, wunderbar und vorsichtig miteinander verknüpft. Jede der drei hat ein großes Päckchen zu tragen und ist ein wundervolles Beispiel, wie Frauen für ihre Rechte und Selbstbestimmung kämpfen können.

Der Textfluss ist immer wieder von Gedichten durchbrochen und stellt keine wörtliche Rede auf, sondern nur Wörter im Text. Das kann als gut oder schlecht angesehen werden. Für mich war dies unter anderem ein Grund, weshalb da Buch auf mich so leblos erschienen ist. Es wird eine wundervolle Geschichte erzählt – der Schreibstil der Autorin ist absolute Oberklasse – aber dennoch habe ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen können, sie schienen so unrealistisch.
Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen, wie ich es mir erhofft hatte, es ist extrem kurzlebig und zieht in einem vorüber wie ein Gewittersturm. Zwar in diesem Moment aufbrausend aber danach wird das Wasser wieder klar und man wendet sich anderen Dingen zu.
Die Moral von der Geschicht‘ ist wichtig, ohne Frage. Das Buch verkörpert die Suche nach Selbstbestimmung und Würde wirklich gut und auch aufrüttelnd. Die Botschaft der Autorin, dass die Welt sich verändert hat, die Gesellschaft solle endlich zur Vernunft kommen und sich von Klischees und Vorurteilen abrücken kommt ebenfalls rüber. Trotzdem fehlt der Bezug zur Wirklichkeit.
Empfehlen würde ich dieses Buch allen, die Lust darauf haben, es zu lesen. Es wird nicht lange dauern, die Schrift ist sehr groß und es hat nur 280 Seiten, allerdings würde ich mir nicht zu viel davon erhoffen.

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Tags: märchen   (1)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina

Martin Schäuble
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2016
ISBN 9783492276672
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(540)

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

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(23)

69 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

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Hochgradig unlogisches Verhalten

John Corey Whaley , Andreas Jandl
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 24.07.2017
ISBN 9783446257054
Genre: Jugendbuch

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(47)

103 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Call Me by Your Name

André Aciman , Renate Orth-Guttmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.02.2018
ISBN 9783423086561
Genre: Romane

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(24)

32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Save Me

Mona Kasten
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 23.02.2018
ISBN 9783736306431
Genre: Romane

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Still Life with Tornado

A S King
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Dutton Books for Young Readers, 11.10.2016
ISBN 9781101994887
Genre: Sonstiges

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Wie die Sonne in der Nacht

Antje Babendererde
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.02.2018
ISBN 9783401603315
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Enttäuschung ist laut Duden Online Die „Nichterfüllung einer Hoffnung oder Erwartung, die jemanden unzufrieden o. ä. stimmt“. Genau das ist das Buch leider für mich. Eine Enttäuschung.
Wer wie ich alle Jugendbücher von Antje Babendererde gelesen hat wird mir vermutlich zustimmen können wenn ich sage, dass es da im generellen nicht viel Abwechslung gibt. Mit ihren letzten beiden Büchern (also denen vor diesem hier) hatte sie dann doch mal etwas anderes gemacht: Sie hat den Handlungsort nach Deutschland verlegt. All ihre vorherigen Bücher hatten in Nord- oder Mittelamerika gespielt. Nun hatte ich mich doch sehr gefreut, dass ihr neues Buch wieder in Mittelamerika spielt und sich wieder um ihr allgegenwärtiges Thema dreht: Indianer. Die Indianischen Kulturen haben es ihr irgendwie angetan, denn all ihre Bücher, bis auf die beiden die in Deutschland spielen, handeln von ihnen. So auch dieses wieder, was mich äußerst gefreut hatte, bis ich das Buch dann gelesen hatte.
Anfangen tut es wie immer, ein deutsches Mädchen kommt aus irgendeinem Grund in ein Indianerreservat in diesem Fall ist es ein Austauschjahr, und verliebt sich dort in einen Indianer. So in etwa findet das hier auch statt, allerdings kommen hier tatsächlich noch ein paar erschwerende Tatsachen hinzu. Der Indianer (Kayemo ist sein Name) wird von Mara (der Protagonistin) am Straßenrand gefunden. Das Problematische an der Sache ist nicht etwa dass er verletzt wäre, sondern dass er sich an nichts erinnert. Weder wer er ist noch wer seine Eltern sind oder wo er herkommt. Die Erinnerung kommt im Laufe der Geschichte natürlich wieder und das ganze läuft am Ende tatsächlich auf eine relativ spannende Geschichte hinaus, wenn man noch keins ihrer anderen Bücher gelesen hat, ansonsten ist der Verlauf sehr ähnlich und die Schlüsselereignisse sind die gleichen wie immer allerdings möchte ich jetzt nicht zu viel verraten da es ja vielleicht noch Leute gibt die dieses Buch lesen möchten auch wenn ich es nicht empfehlen würde.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr angenehm zu lesen und nicht langweilig. Die Figuren sind schön ausgearbeitet allerdings sind ihre Gefühle, hauptsächlich die von Mara und Kayemo die die beiden Erzähler sind, extrem unglaubwürdig. Hier muss ich doch mal eine kurze Spoiler Warnung anbringen, da ich mich schlecht erklären kann, ohne eine kurze Gegebenheit aus der Geschichte vorwegzunehmen. Es ist ja eine gegebene Tatsache dass die beiden sich ineinander verlieben, das war mir auch klar. Nur war mir nicht klar, dass sie das nach zwei Tagen tun würde und nach drei/vier tagen miteinander schlafen würden. Da war ich doch ein bisschen überrumpelt. Und dann sei noch gegeben, dass Kayemo ja von nichts eine Ahnung hat, weil er die letzten neun Jahre in einer Hütte in den Bergen gelebt hat seine Mutter und sein Großvater als einzige Gesellschaft. Er hat also auch seit neun Jahren kein Mädchen mehr gesehen und auch keins angefasst. So ist es mir fast schon so vorgekommen als würde Mara den Jungen vergewaltigen obwohl er sie eigentlich nur wärmen wollte. Erschwerend kommt dann noch hinzu das er erst Fünfzehn ist. Ich erkläre die Situation jetzt Mal nicht weiter, wen es interessiert kann es ja nachlesen. Ich verstehe nur nicht so ganz wo das am Ende hinführen soll. Vielleicht soll das ja zeigen dass Liebe alles überwindet aber aus meiner Sicht kann man nach zwei Wochen nicht unbedingt von Liebe sprechen und die beschriebenen Situationen machen auf mich eher den Eindruck als würde er sich nur in sie „verlieben“ weil sie ganz einfach das erste richtige Mädchen außer seiner Mutter ist, dass er je wahrgenommen ist. Es kommt mir also wie eine Art Kurzschlussreaktion vor die ihn dazu verleitet sich mir ihr abzugeben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Idee ganz nett ist, aber anders als ich es von der Autorin kenne ihr Charaktere ganz und gar unglaubwürdig sind und das Buch absolut keine gesunde Beziehung darstellt und ich es unter keinen Umständen einem Kind in die Hände geben würde. Ich bin sehr enttäuscht von der Geschichte und auch von der Autorin die eigentlich sehr authentisch und realitätsnah schreibt. Als bitte nicht lesen! Alle ihre anderen Indianerbücher sind absolut empfehlenswert aber dieses nicht.

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Tags: enttäuschung, indianer   (2)
 
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