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892 Bibliotheken, 60 Leser, 3 Gruppen, 116 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

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(21)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

gefängnis, strutters, simon mayo, thriller, blame

Blame

Simon Mayo
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Corgi Childrens, 07.07.2016
ISBN 9780552569071
Genre: Jugendbuch

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(19)

27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

blutig, horror, jagd, m.h. steinmetz, gruselig

The Wild Hunt: Horror

M.H. Steinmetz
E-Buch Text: 222 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 28.04.2016
ISBN 9783959623193
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Eigene Meinung:
Horror- und Thrillerromane lese ich nur, wenn mich die Grundidee anspricht, denn ansonsten langweiligt mich so etwas schnell. Die Kombination aus Wesen, bei denen man vor allem anfangs einfach nicht weiß, womit man es zu tun hat, und mörderischen Psychopathen in den abgeschiedenen Sümpfen in Louisiana, klang herrlich verlockend. Böse und blutig und so spannend, dass die Fingernägel drunter gelitten haben.

Von Anfang an ist die Geschichte rund um eine französische Familie, einen Reporter, eine Jägergruppe, ein Mädchen und zwei Kollegen sehr verwinkelt und verzwickt und erst später im Geschichtsverlauf wird deutlich, was all diese Personen gemeinsam haben.
Dadurch wird diese wilde Jagd durch unlebsame Gegenden spannend, denn der Leser weiß sehr lange nicht, was er zu erwarten hat und wem zu trauen ist.

Der Schreibstil von Mario Steinmetz ist sehr bildhaft und belebt. Egal ob er nun die suppigen, dichten Flussgebiete beschreibt oder jemanden gerade das Gesicht abgebissen wird, immer war das Geschriebene gut durchdat und Kopfkino-würdig.

Ich habe diesen spannenden Ritt wahnsinnig genossen, habe für mich am Ende dennoch ein Problem herausfiltern können. Das Buch ist einfach zu kurz um allen Charakteren die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Besonders am Anfang habe ich mich etwas verloren gefühlt zwischen den unzähligen Menschen. Wo gehörte jetzt er hin? Was war nochmal ihre Geschichte?
Mit Fortlauf der Geschichte setzten sich zwar immer mehr Puzzlesteine in Bezug auf den Zeitstrahl zusammen, aber viele Personen blieben leider bis zum Ende etwas schwammig.
Andere Bücher wären bei mir deswegen wahrscheinlich durchgefallen, aber auch wenn ich mich am Ende an so gut wie keinen Namen erinnern kann, in "The Wild Hunt" war das gar nicht schlimm. Der Horror-Thriller lebt einfach nicht von Charakterentwicklung, sondern von Spannung und Nervenkitzel. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert. Aber nicht aus dem Grund, dass ich wollte, dass alles gut für sie ausgeht, sondern weil ich alle Hintergründe herausfinden wollte und wissen wollte, wie es denn endet. So im Allgemeinen. Das Schicksal der Einzelnen war eher Zweitrangig.


Fazit:
Blutrünstig, grausam und spannend bis zur letzten Seite. Wer einfach mal ein bisschen (viel) Gänsehaut haben möchte, ist mit diesem Roman mehr als gut bedient. Obwohl die Verknüpfungen sehr gut waren, haben die vielen Charaktere mir jedoch besonders am Anfang Probleme bereitet.
4,5/5

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(36)

76 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

wales, besondere fähigkeiten, familie, fantasie, isle

Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (Miss Peregrine's Peculiar Children)

Ransom Riggs
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Quirk Books, 04.06.2013
ISBN 9781594746031
Genre: Sonstiges

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(8)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

jugendbuch, zombies, maddy, fantasy, eifersucht

Zombies weinen nicht

Rusty Fischer
E-Buch Text: 207 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 19.11.2015
ISBN 9783959620055
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Eigene Meinung:
Zombies sind momentan ja wirklich allgegenwärtig und auch ich komme nicht an Ihnen vorbei. Egal ob nun im klassischen Sinne wie in "The Walking Dead" oder in Komödien wie "iZombie", einer guten Zombiegeschichte kann ich einfach nicht aus dem Weg gehen.

Ich muss gestehen, dass "Zombies weinen nicht" nicht unbedingt auf meiner Leseliste stand, die Prämisse klang einfach zu abgedreht. Und Teenager und Zombies? Das endet meist in einer Katastrophe. Für mich waren Zombies einfach immer irgendwie das Material für Erwachsenengeschichten, viel zu komplex und brutal für Jugendgeschichten. 
Zum Glück wurde ich recht schnell eines Besseren belehrt.
Die Protagonistin wird in Bezug auf ihr neues Zombie-Dasein ins kalte Wasser geworden und versucht diesem mit viel Humor und Sarkasmus zu trotzen.
Die Geschichte schreitet weiter fort und Maddy lernt, dass sie nicht alles mit Worten lösen kann. 
An einigen Punkten ist mir Ursprungsgeschichte der Zombies jedoch zu kompliziert und stellenweise etwas löchrig.

Der Schreibstil ist für ein Jugendbuch angemessen, wobei mir sehr selten solche auschoriografierten Kampfszenen untergekommen sind.

Maddys ist der einzige Charakter, der mir wirklich aufgrund der gut ausgearbeiteten Charakterzüge im Gedächtnis bleibt. Sie ist eine nerdige und sehr sarkastische Ausenseiterin, die glaubhaft zu einer mutigen Zombie"kämpferin" werden muss. Negativ finde ich jedoch die Beziehung zu ihrer besten Freundin, die sehr unausgeglichen ist. Die anderen (vielen) Nebencharaktere können auf den wenigen Seitenzahlen zwar unterhalten, aber nicht ins Langzeitgedächtnis überwandern.


Fazit:
Eine kurzweilige Zombiegeschichte, mit einer unterhaltsamen Protagonistin und einem spannenden Endkampf.

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(34)

48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

hexen, dämon, fantasy, mittelalter, hexenverbrennung

Chronik der Hagzissa

Sandra Baumgärtner , Patrick Deza ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.03.2015
ISBN 9783944544694
Genre: Fantasy

Rezension:


Eigene Meinung:
Seit meiner Kindheit faszinieren mich Hexen und auch heute noch sind sie meine liebsten "Kreaturen". Doch nicht nur die fiktiven Hexen in phantastischen Welten haben mein Herz im Sturm erobert, nein, schon immer hatte ich auch großes Interesse an den Hintergründen der Hexenjagden im Mittelalter. Denn irgendwie gehen "die realen" Hexen ja auch mit den erfundenen Hand in Hand. Ohne eiserne Jungfrauen, Teufelsanbeter und die endgültige Feuerprobe, hätten es wohl weder die Charmed-Schwestern, noch Hanna aus "Chronik der Hagzissa", noch sonstiges anderes Hexenvolk in die Medien der Neuzeit geschafft.

Dieser Roman beginnt in der scheinbar normalen Welt von Hanna, die sich jedoch recht bald eingestehen muss, dass ihr Leben nicht das zu sein scheint, was sie davon dachte. Schon bald lernt sie mehr über ihre familiären Hintergründen und muss feststellen, dass sie eine Hagzissa -eine Hexe- ist. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Leif entschlüsselt sie ihre Familienchronik und durch einige Einschübe aus Sicht der kleinen Joanna im Mittelalter, wird der Roman nie langweilig.
Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben, wobei meine persönlichen Highlights Hanna Erlebnisse in der Gegenwart waren. Mir ihr konnte ich mich einfach am besten identifizieren.
Die Geschichte der Hagzissas aus Trier hat mich den ganzen Fortlauf der Geschichte gefesselt und ich habe recht bald Vermutungen angestellt, was denn da nun genau nach Hannas Leben trachtet. Anfangs noch Vermutungen, wurden diese Überlegungen recht bald Gewissheit. Dies war jedoch so fesselnd verpackt, dass es eigentlich nie hervorsehbar und absehbar war.

Sandra Baumgärtners Erzählstil ist nie überladen, aber immer spannend. Leicht veständlich habe ich die Seiten nur so dahinfliegen sehen. 

Hanna war eine Protagonistin nach meinem Geschmack. Bis auf wenige Konstanten in ihren Leben eine Einzelgängerin, hat sie doch die gewissen Portion Humor und Forschungsdrang, der sie nicht langweilig und einsam machte.
Ihre besten Freundin Juls mochte ich am Anfang mit ihrer aufgedrehten Art auch wirklich gerne. Das übersprudelnde Ying zu Hannas ruhigem Yang. Doch was ist nur neuerdings mit der Freundin los?
Den neuen Nachbarn Leif mochte ich irgendwie nicht so richtig. Er war für mich einfach viel zu blass. 

Zwischen Hanna und Leif entwickelt sich schon recht bald eine innige Liebesbeziehung. Auch wenn zwischen dieser Anziehung im Endeffekt mehr steckt, als Anfangs vermutet, so mochte ich die Beiden zusammen nicht wirklich. Das ist für mich auch das größte Manko am Buch. es erschien mir einfach nicht natürlich, obwohl gerade das so dem Leser so eingebläut werden sollte. Es ging mir zu schnell zwischen Hanna und Leif und die sofortige Ko-Abhängigkeit, wenn wohl auch von der Autorin gewollt, ging mir einfach immer mehr gegen den Strich. Eine unabhängige Hanna hätte, wenn von der Autorin so geplottet, auch ohne Leif agieren können.

Und dann dieses Ende. Das Ende an sich war zwar recht fulminant und nicht ohne genug Action, aber dass die Autorin nun diese "dritte Person" einbinden musste, ist wohl einfach nicht nach meinem Geschmack.


Fazit:
Eine gut recherchierte Geschichte, die sich gekonnt mit den Hexenprozessen in Trier auseinandersetzt. Diese Vergangenheit wird erfolgreich mit der Gegenwart von Hanna verknüpft. Allein die Beziehung zu Leif und einige Elemente des Endes konnten mich nicht ganz überzeugen.

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21 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

western, zombies, indianer, steampunk, dämonen

Deadlands - Ghostwalkers: Horrorthriller von New York Times Bestseller Autor Jonathan Maberry

Jonathan Maberry
E-Buch Text: 466 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 25.08.2016
ISBN 9783959620017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Eigene Meinung:
Dieses Buch entspricht eigentlich so gar nicht meinem Leseverhalten, aber irgendwie hat mich der Klappentext doch gereizt, denn die Kombination aus Fantasy, Western, historischer Roman, Steampunk und Horror klang doch ziemlich verlockend.

Der Einstieg verlief sehr schleppend. Es wir viel erklärt. Der Leser erfährt viel zu den geschichtlichen Hintergründen und der amerikanischen Geschichte. Das ist zwar sehr gut, denn ich bezweifle, dass sich da viele Menschen wirklich auskennen werden, aber es zögert die eigentliche Handlung doch sehr heraus. Außerdem erfährt man einiges zu den Hintergründen der Charaktere und die Geistersteine werden näher beleuchtet. So richtig Saft kommt in die Geschichte erst nach circa 150 Seiten, doch dann wird es richtig richtig spannend. Intensiv werden diverse Kampfszenarios beschrieben und wer für solche überhaupt kein Faible hat, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Diese Kämpfe sind neben dem Erforschen der Geisterstein-Gegenstände, das Herzstück des Buches. Sie sind sehr präzise durchdacht und machen Sinn. Ich hatte oftmals das Gefühl, als wäre ich wirklich dabei, wenn prähistorische Wesen plötzlich zum Leben erwachten.

Der Schreibstil ist geprägt von ausufernden Beschreibungen und tiefgehenden Begründungen. Das ist einerseits sehr gut, denn sonst wäre man als Leser anhand der komplexen Geschichte wahrscheinlich aufgeschmissen. Andererseits ist es manchmal doch sehr viel. Maberrys Erläuterungen lassen sich allesamt sehr flüssig lesen, aber ich habe mich doch das ein oder andere Mal dabei erwischt, wie ich einige Zeilen mit einmal überflogen habe. Besonders wenn es um die zahlreichen Kampfszenen geht. 

Die Charaktere haben das Talent sich bereits nach kurzer Zeit in das Herz des Lesers zu schleichen. Egal ob der grobe und direkte Grey Torrance, der gebildete und clevere Schaut-Weg oder die anderen Menschen, die sie im Laufe ihres Wegs aufgabeln, sie alle sind von den Charakterzügen sehr unterschiedlich und gerade das macht sie zu einem unverbesserlichem und eingeschweißtem Team.

Das Ende ist spannungsgeladen und voller Action und besonders das Einflechten von Prolog 1 und 2, um den Leser von seinem Adrenalinschub wieder runterzuholen, fand ich mehr als gelungen.


Fazit:
Gemeinsam mit Grey und Schaut-Weg, begibt sich der Leser auf eine spannende Reise voller merkwürdiger Kreaturen, übersinnlichen Erlebnissen und charakterstarken Figuren. Wenn man erst einmal den zähen Anfang hinter sich gebracht hat, stürzt von einem spannenden Erlebnis ins nächste.

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

dämonen, 5 sterne, wächter

Dark Elements - Sehnsuchtsvolle Berührung

Jennifer L. Armentrout
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei HarperCollins ya!, 15.08.2016
ISBN 9783959679619
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigene Meinung:
Endlich (oder auch leider) beginnt der letzte Ausflug in Laylas Welt.
Mit den Dark Elements Büchern hat Jennifer L Armentrout eine meiner liebsten Buchreihen geschaffen. Kaum eine wie sie schafft es mich so gut zu unterhalten und gleichzeitig mit den Charakteren mitfiebern zu lassen.

 Nachdem Band 2 mit einem fiesen Game-Changer geendet hat, wurde hier umgehend da weitergemacht, wo aufgehört wurden ist.
Einige der Wendungen fand ich doch etwas verwirrend und einige Szenen (z.B. die Tattooszene) fand ich schlichtweg überflüssig und in die Länge gezogen.

Ich bin einfach ein großer Fan von Frau Armentrouts Sarkasmus und ich musste mehr als einmal deftig grinsen. Ich finde die "Dark Elements" schafft es sehr gut zwischen Jugendbuch und Erwachsenenroman zu wandeln.

Layla wirkt gefestigter in diesem Band und ihre Reise hat sie sehr weit gebracht.
Roth hatte für mich leider etwas an Stärke eingebüßt. Hier und da kommt er doch etwas verweichlichter rüber. Ich fand ihn weniger aufregend als in den Teilen davor.
Zayne war schon immer irgendwie nur ein Nebenspieler, aber irgendwie wurde er immer mehr in den Hintergrund gedrängt.
Wenn ich mit den Hauptcharakteren nicht ganz glücklich war, dann war da doch immer Cayman, der mich belustigt und aufgeheitert hat.

Ich bin sehr froh, dass die Dreiecksgeschichte hier nicht endlos in die Länge gezogen wurden ist, sondern Layla sich recht bald entschieden hat und das ohne großes Trara. Mit ihrer Entscheidung kann ich sehr gut leben. So sehr ich mich freute, dass die Beiden nun endgültig ein Paar waren, die Szenen zwischen Ihnen sind manchmal arg kitschig gewesen. Romantik hin oder her, mir fehlt das sexy, sarkastische, schmalzlose Geplänkel der vergangenen Teile.

Das Ende war genial. Damit meine ich weniger den kleinen Ausblick auf die Zukunft, sondern viel mehr das kleine Intermezzo mit "dem Boss".


Fazit:
Ein guter Finalband, der die Reihe um Layla abschließt. Leider muss ich jedoch sagen, dass ich diesen Band am schwächsten fand. Das liegt zum einen an der doch recht kitschigen Liebesgeschichte, also auch am etwas weicheren Roth, sowie dem Ende das zwar spannend war, aber auch nicht hundertprozentig mitreisend.

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507 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

dämonen, dark elements, layla, liebe, jennifer l. armentrout

Dark Elements - Sehnsuchtsvolle Berührung

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander , Isa-Corinna Scholz
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670203
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Endlich (oder auch leider) beginnt der letzte Ausflug in Laylas Welt.
Mit den Dark Elements Büchern hat Jennifer L Armentrout eine meiner liebsten Buchreihen geschaffen. Kaum eine wie sie schafft es mich so gut zu unterhalten und gleichzeitig mit den Charakteren mitfiebern zu lassen.

 Nachdem Band 2 mit einem fiesen Game-Changer geendet hat, wurde hier umgehend da weitergemacht, wo aufgehört wurden ist.
Einige der Wendungen fand ich doch etwas verwirrend und einige Szenen (z.B. die Tattooszene) fand ich schlichtweg überflüssig und in die Länge gezogen.

Ich bin einfach ein großer Fan von Frau Armentrouts Sarkasmus und ich musste mehr als einmal deftig grinsen. Ich finde die "Dark Elements" schafft es sehr gut zwischen Jugendbuch und Erwachsenenroman zu wandeln.

Layla wirkt gefestigter in diesem Band und ihre Reise hat sie sehr weit gebracht.
Roth hatte für mich leider etwas an Stärke eingebüßt. Hier und da kommt er doch etwas verweichlichter rüber. Ich fand ihn weniger aufregend als in den Teilen davor.
Zayne war schon immer irgendwie nur ein Nebenspieler, aber irgendwie wurde er immer mehr in den Hintergrund gedrängt.
Wenn ich mit den Hauptcharakteren nicht ganz glücklich war, dann war da doch immer Cayman, der mich belustigt und aufgeheitert hat.

Ich bin sehr froh, dass die Dreiecksgeschichte hier nicht endlos in die Länge gezogen wurden ist, sondern Layla sich recht bald entschieden hat und das ohne großes Trara. Mit ihrer Entscheidung kann ich sehr gut leben. So sehr ich mich freute, dass die Beiden nun endgültig ein Paar waren, die Szenen zwischen Ihnen sind manchmal arg kitschig gewesen. Romantik hin oder her, mir fehlt das sexy, sarkastische, schmalzlose Geplänkel der vergangenen Teile.

Das Ende war genial. Damit meine ich weniger den kleinen Ausblick auf die Zukunft, sondern viel mehr das kleine Intermezzo mit "dem Boss".


Fazit:
Ein guter Finalband, der die Reihe um Layla abschließt. Leider muss ich jedoch sagen, dass ich diesen Band am schwächsten fand. Das liegt zum einen an der doch recht kitschigen Liebesgeschichte, also auch am etwas weicheren Roth, sowie dem Ende das zwar spannend war, aber auch nicht hundertprozentig mitreisend.

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610 Bibliotheken, 41 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

harry potter, magie, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(169)

306 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 134 Rezensionen

familie, liebe, bettelarmband, viola shipman, generationen

Für immer in deinem Herzen

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 25.05.2016
ISBN 9783810524256
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:
Während meiner Kindheit waren sie ein Trend: Bettelarmbänder. Ich fand sie auch ganz schön, aber ich mag Armbänder gar nicht und so habe ich sie immer nur an anderen bewundert.
Diese Armbänder samt Charms sind die heimlichen Helden des Buches. Jeder Charm steht für eine bestimmte Situation, ein bestimmtes Erlebnis.

Und genau auf Grundlage dieser Anhänger bewegt sich auch die Geschichte voran. Alle drei Lindsey Frauen besitzen solche Armbänder mit ganz unterschiedlichen Anhängern. Und hier liegt einerseits die Krux als auch das Schöne: je nach Charm springt die Autorin in der Geschichte der drei Frauen herum. Man erfährt wie jede einzelne bestimmte Anhänger erhalten hat. Zwischen diesen Flashbacks schreitet auch immer die Haupthandlung voran. Dieses Herumspringen hat dem Buch Vielfalt gegeben, mir jedoch auch die Verbindung zu Enkelin, Tochter und Großmutter genommen. Ihre Entwicklung kam mir einfach zu kurz und ich konnte keine wirkliche emotionale Bindung zu ihnen aufbauen.
Sehr schade fand ich auch, dass auf Lollys Erkrankung so wenig eingegangen wurden ist, denn dadurch hätte das Buch ein paar mehr Hürden und etwas mehr Tiefgang erhalten.

Der Schreibstil ist nicht kompliziert, hier und da fand ich ihn jedoch etwas zu ausschweifend. Dennoch ließ sich das Buch sehr flüssig lesen.

Lolly ist die extravagante und kuriose Großmutter, die man mit ihrer bunten und lebenslustigen Art einfach gern haben muss.
Arden fand ich immer etwas dünn. Sie wirkte farblos und ich konnte mich mit ihrer Art einfach nicht anfreunden.
Enkelin Lauren ist still und lieb. Im Laufe der Zeit versucht sie sich ein Scheibchen von ihrer Oma abzuschneiden und etwas freier zu werden. Das war  erfrischend.

Das Ende hat gepasst und den Anhängern ein rundes Ende gegeben. Die Zukunft der Lindsey Mädels scheint interessant zu werden, schade, dass ich davon nicht etwas mehr während der Haupthandlung erleben durfte.


Fazit:     
Ein schönes Buch für Zwischendurch. Durch das Herumspringen in der Lindsey Vergangenheit und der Kaum-Aufarbeitung von Lollys Erkrankung, hat mir jedoch etwas an Tiefgründigkeit gefehlt.
Andere Leser wird das Buch mit den drei Generationen jedoch bestimmt sehr berühren können.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

geister, superheldin, caroline g brinkmann, papierverzierer verlag, fantasy

Ghost (1.1) - Verflucht (Aurora 4)

Caroline G. Brinkmann
E-Buch Text: 120 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 25.07.2016
ISBN 9783959624114
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Meinung:
Mit Ghost begibt sich der Leser wohl in die bisher düsterste Welt der Aurora Heldinnen. Und ich als Liebhaber von düsteren und gruseligen Geschichten habe sofort Gefallen daran gefunden.
"Verflucht" beginnt in der Unterwelt. Diese ist quasi der Schwarzmarkt von Elenoras Heimatstadt. Hier werden weniger illegale Dinge vertickt, als vielmehr Sachen verkauft, die in der normalen Welt keinen Platz haben: von Tieren abseits der Norm, Tattoos die im Dunklen leuchten oder Artefakten, die übernatürlich angehaucht sind. Hier findet jedes schwarze Herz was es begehrt.
Gerade diese Location fand ich grandios gewählt: Gänsehaut inklusive. Es war einfach spannend all die verschiedenen Dinge zu sehen und sich immer tiefer in die Dunkelheit zu begeben. Mit fließendem Fortlauf und ohne viel Tra-ra gerät das Mädchen aus gutem Haus in eine psychiatrische Klinik und spannend versucht Eli herauszufinden, was es mit ihrer toten (leicht verrückten) Tante auf sich hat.
Auf Geschichten die mit psychischen Krankheiten zu tun haben, freue ich mich immer sehr, bin aufgrund meiner eigenen Erfahrungen aber auch immer sehr kritisch. Die Autorin steigt nicht zu tief in die Materie ein, was dem kurzen Buch gut tut. Trotzdem gibt sie einen guten Überblick, schreibt nie herablassend und schafft es auch hier und da mal eine amüsante Zeile in die gruseligen Erlebnisse einzustreuen.

Caroline schreibt insgesamt sehr wunderbar realistisch. Ich konnte den Zeilen leicht folgen und mit einfachen Mitteln wurden die verschiedenen Situationen von ulkig bis gruselig angepasst.

Elenora ist genau mein Fall Protagonistin. Sarkastisch, zynisch und mit einer Liebe zum Absurden. Sie hat ein gutes Herz und versucht aus jeder Situation das Beste zu machen.

Wie habe ich das Ende verflucht, ich hätte so so gern sofort weitergelesen. Es endet an der spannendsten Stelle.


Fazit:
Ghost sieht, wie ihr Name schon andeutet, Geister.

Besonders die spannungsreiche Stimmung und die Gruselelemente haben den ersten Teil von Elenoras Geschichte zu meinem vorläufigen Highlight der Aurora Reihe gemacht.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

aurora, 3 sterne, superheldin, traumhaft geil, fabian

Lexi Littera (1.1) - Macht der Tinte (Aurora 3)

Lucia S. Wiemer
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 18.07.2016
ISBN 9783959624107
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Meinung
Die Novelle beginnt recht ruhig, mal davon abgesehen, dass Clara plötzlich Bücher leer"trinkt" und dann mit Tinte um sich spritzt. Der Leser erfährt zu Clara erstmal einiges an Hintergrundwissen beziehungsweise etwas mehr zu ihrem Ort.

Der Schreibstil ist bis jetzt der einfachste der Bücher, das ist jedoch überhaupt nicht schlecht, denn an Witz und Spannung mangelt es keineswegs. Ich glaube es hätte auch gar nicht ausführlicher sein dürfen, denn sonst hätte ich wohl bei der Erklärung rund um Claras Kräfte nicht gewusst worum es eigentlich geht.

Clara ist Heldin Nummer Drei und mit ihr kann ich mich wohl am Meisten identifizieren. Sie ist ein Bücherwurm, sieht nicht wie ein Supermodel aus und fliegt eigentlich unter dem Radar, wenn da nicht die ständigen Mobbingattacken wären, unter der sie leidet.
Im Gegensatz zu den anderen Novellen, erfährt man hier fast ein bisschen mehr von den Nebencharakteren. Die Model-Truppe kommt zwar noch etwas stereotypisch daher, aber besonders ihre schlagfertige und unterstützende beste Freundin Odette und ihr schlauer Kater Sir-Maunzelot, den sie plötzlich verstehen kann, haben sich sofort in mein Herz geschlichen.

Das was mich am Meisten gestört hat war das unrunde Ende. Während die beiden Vorgängernovellen zumindest halbwegs das Gefühl vermittelten, dass Etappe 1 angeschlossen wurden ist, so finde ich hier die Auflösung über den Gegner noch etwas zu dürftig. Aber da ich ja weiß, dass alle Novellen zusammengehören und eigentlich auch nicht voneinander gelesen werden sollten (also nicht nur einige der Novellen einer jeden Heldin), kann ich damit leben und meine Erwartung wurde nur umso mehr angekurbelt.
   

Fazit:
Lexi Littera besitzt die Macht der Tinte.

Durch diese sehr komplexe Fähigkeit, die ihr volles Ausmaß erst noch unter Beweis stellen muss, kann ich mich (wie wohl jeder Blogger) sehr gut mit ihr identifizieren und in sie hineinversetzen.
Sie ist anders als andere Romanheldinnen und ich freue mich auf viele weitere Abenteuer mit ihr (und natürlich Unterhaltungen mit ihrem Kater).

4,5/5

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

aurora, 4 sterne, melanie vogltanz, superheldinnen, gregor

Aurora - Dämmerung

Melanie Vogltanz
E-Buch Text: 119 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 04.07.2016
ISBN 9783959624084
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Meinung:
Mit Ronna aka Nox brechen wir zum ersten Mal in die 24-teilige Aurora Welt auf und diese erste Heldin ist ein echter Knaller.

Durch die Einführung in die Welt der Heldinnen aus dem Papierverzierer Verlag werden die Leser hier erstmal zu dem Konzert der Band Hell's Abyss, die übrigens ein wichtiger Teil in einem anderen Buch aus dem Papieverzierer Verlag ist (666) geführt, das die Grundlage für alle folgenden Geschehnisse ist. "Traumhaft geil", kann ich zu dieser Eröffnung nur sagen.
Danach geht alles ruckzuck und eine spannender Wettbewerb gegen die Zeit beginnt, immer aus Ronnas sarkastischer Perspektive geschildert.
 Viele Grundlagen werden hier gelegt, aber viele Dinge bleiben dennoch offen und der Leser bleibt hin und wieder im Dunkeln. Da diese Novelle so angelegt ist, dass noch mehrere weitere von Nox (und den anderen natürlich auch) folgen werden, gehe ich davon aus, dass alle Lücken nach und nach gefüllt werden.  

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und sämtliche komplexe Handlungen werden einfach und präzise beschrieben.

Ronna ist der typische Eigenbrötler, die oftmals recht ruppig und grimmig rüberkommt. Unter der harten Schale brodelt es jedoch gewaltig und hin und wieder kommen ihre Emotionen, wie z.B. die Liebe zu ihrem kleinen Bruder, durch. Trotz der Kürze des Buches wurden ihre Charakterzüge gut ausgearbeitet, sie taut nach und nach etwas mehr auf. Ein weiter Grund, der sie mir sofort sympathisch gemacht hat, war ihr Krimi-Buchladen, genannt Medium Rare.
 Die Nebencharaktere bleiben allesamt im Hintergrund, denn der Fokus liegt auf Ronna und ihrer Einführung. Dennoch war mir ihr kleiner Bruder von Anfang mit seiner herzlichen Art sympathisch und auch sein Hund hat einige lustige Stellen fabriziert.

Die Enthüllung des "Villains" fand ich sehr gelungen und wirklich gut durchdacht. Innerhalb kurzer Zeit wurden viele verzwickte und tiefgründige Geheimnisse logisch beschrieben.
Das Ende ist rasant und fesselnd und man kann nur erahnen, welcher Weg Nox nun erwarten wird.


Fazit:
Nox Fähigkeit ist das Hören der Gedanken von anderen Menschen.

Diese für Superhelden recht gebräuchliche Fähigkeit entwickelt sich mit der Zeit jedoch weiter und bringt Ronna in brenzlige Situationen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit ihr und kann es nicht erwarten zu erfahren, wohin ihr Weg sie führt.

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(22)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

sandra florean, spannung, aurora, tarkan, tomkyle

Morlock - Unbekannte Gewässer

Sandra Florean
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 11.07.2016
ISBN 9783959624091
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Meinung:
Alex ist die zweite Heldin im Bunde und sie und Ronna könnten kaum unterschiedlicher sein.

Hier erlebt man zwar nicht direkt mit, wie Alex zu ihren Fähigkeiten als Morlock gekommen ist, aber es gibt genug Hinweise hier und da. Auch der Einstieg in diesen Roman gelang mir sehr gut und ich konnte mich anfangs gut zurechtfinden. Sobald sie jedoch anfängt wie wild in der Geschichte herumzuhüpfen, war ich das ein oder andere Mal sehr verwirrt und musste meinen Zeitstrahl erst wieder zusammensetzen. Bis auf die letzte Reise, die sehr interessant ausgearbeitete wurde, fielen alle Zeitsprünge sehr kurz und knapp aus, das hat meinen Lesefluss arg gestört, aber Alex war ja genauso verwirrt wie ich, also hoffe ich, dass ihr zweiter Band etwas einfacher verständlich werden wird.

Auch hier ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen, wobei ich den sarkastischen Erzählstil von Nox Erschafferin, Melanie Vogltanz, ein Ticken besser fand.

Alex ist taff, ehrgeizig und stark und flößt definitiv den ein oder anderen Herren gewaltig Angst ein. Sie ist eine echte badass lady und gerade deswegen habe ich die kleinen schwachen Momenten von ihr sehr genossen.
Die Nebencharaktere kamen hier noch kürzer, was vollkommen okay ist. Jedoch konnte ich hier keine Namen und Gesichter zuordnen, mal abgesehen von Alex.

"Unbekannte Gewässer" ist offen und macht gleichzeitig Lust auf den Fortgang der Geschichte und verstärkt in mir den Wunsch die Gemeinsamkeiten zwischen Nox, Morlock und den folgenden Heldinnen herauszufinden.


Fazit:
Morlocks kann durch die Zeit reisen.

Dadurch erlebt sie einige brenzlige Situationen. Diese konnte ich jedoch nicht immer ganz auskosten, da mir das Springen in der Zeit manchmal etwas zu spontan und abrupt geschehen ist.
Mit ihrer taffen Art verspricht Alex Geschichte jedoch viele spannende Momente.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Im Rhythmus unserer Herzen

Lauren Dane , Barbara Alberter
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.04.2016
ISBN 9783956492969
Genre: Erotische Literatur

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(44)

65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

drogen, liebe, familie, trauer, tod

Lass uns fliegen

Katrin Bongard , Zero Werbeagentur
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 27.05.2016
ISBN 9783841504166
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Auf den ersten Blick scheinen sich Katrins Bücher kaum von anderen Jugendbüchern abzuheben, zu ähnlich klingen die Klappentexte. So auch hier: gutes Mädchen, böser Junge? Alles schon dagewesen. Und doch schafft Katrin jedes Mal etwas, an dem andere Autoren grandios scheitern: ihre Bücher SIND anders, sie SIND speziell. Sie sind einfach wunderbar.

Die Geschichte war sehr kurzweilig und man hat einen guten Einblick in Paulinas und Vincent Leben bekommen. Themen wie Drogen, Alkoholismus und auch Posttraumatische Belastungsstörung werden gekonnt angeschnitten. Ich sage angeschnitten, den hier und da hätte ich mir doch etwas mehr Aufarbeitung und mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Hintergrundgeschichte zu Bea hätte von mir aus etwas ausführlicher sein können.

Katrin hat einfach einen ganz tollen Schreibstil. Es gibt nur wenige Schreiberlinge, die mich innerhalb der ersten Seiten so in ihren Bann ziehen, wie Katrin Bongard.
Der Schreibstil ist zwar jugendlich und locker leicht, aber er erwischt auch immer eine tiefe Seite in mir.
Ich kann es einfach nicht erklären: Katrin schafft es einfach die einfachsten Szenen wundervoll und groß erscheinen zu lassen.
Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Paulina, als auch aus der von Vincent.
Zwischendurch wird der Roman immer mal wieder von kleinen Lyrik/Poesie/Rap Texten durchflochten.

 Paulina und Vincent sind mir ans Herz gewachsen, auf den ersten Blick scheinen sie nicht viel gemein zu haben, doch recht schnell wird klar, dass beide ihre Geheimnisse haben und ein nicht ganz einfaches Schicksal. Beide werden mit so viel Tiefgang gezeichnet, dass ich mich in beide hineinversetzen konnte.

Die Liebesgeschichte, die der Geschichte mehr einen Rahmen gibt als diese einzunehmen, war irgendwie auch so schön unaufgeregt. Hatten beiden zwar viele private Probleme, so war ihr Beziehung und vor allem der Anfang dieser doch sehr ruhig und überhaupt nicht aufdringlich. Sie war echt und real.

Das Ende war so schön und hat dem Buch einen wunderbaren runden Schluss gegeben und mit ihm die Hoffnung, dass beide Charaktere etwas von ihrem Übergepäck losgeworden sind.


Fazit:
Trotz kleiner Mankos fand ich den Roman sehr gelungen und ich hatte am Ende ein wohlig warmes Gefühl. Katrins Bücher werden immer zu meinen liebsten zählen und ihr Weg verspricht spannend zu werden. Ich kann es kaum erwarten ihre nächsten Romanfiguren in meinen Händen zu halten.

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(13)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

chicago, längen, lauren dane, natalie, patrick

Das Beste, was passieren kann

Lauren Dane , Barbara Alberter
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.12.2015
ISBN 9783956492600
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzrezension:
Der Einstieg viel mir nicht leicht, was leider mit den beiden Protagonisten zu tun hat. Beide haben gute Charakteristiken und die richtigen Voraussetzungen, dabei blieb es jedoch. Der Tiefgang hat mir bei beiden gefehlt, obwohl der aufgrund von z.B. Alkoholismus in der Familie sehr gut möglich gewesen wäre.
Paddy ist flach wie eine Pfütze und ist mir zu aufdringlich. Nat ist unterkühlt und ihre Probleme sind oftmals künstlich aufgebauscht wurden.
Einzig die Hurley Familie (außer Paddy) konnte bei mir mit ihrer Herzlichkeit punkten. Auch die lebhafte Tuesday, Natalies beste Freundin, hat mir gut gefallen. Sie und ein Hurley sind die Protagonisten im nächsten Band. Mal sehen, was das wird.
Zudem macht die Autorin wahnsinnig große Handlungssprünge und es fiel mir sehr schwer eine Verbindung herzustellen.

Die Handlung plätschert nur so vor sich hin, es gibt kaum spannende Momente beziehungsweise Höhepunkte. Um das zu kaschieren, streut die Autorin immer mal unnötige Streitereien oder Probleme in den Handlungstopf.

Der Schreibstil an sich ist gut lesbar, wobei mir manche Beschreibungen etwas fehl am Platz waren (zu lang) und dadurch meinen Lesefluss zerrissen. Des Weiteren waren mir persönlich die Sexszenen zu monoton und irgendwie wirkten sie dadurch unsexy. Sie schienen mir zu sehr Lückenfüller zu sein und waren einfach nicht ansprechend.

Auch das Entstehen der Beziehung zwischen Paddy und Natalie ging mir viel zu schnell. Die Anziehung zwischen den Beiden machte für mich keinen Sinn.

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(66)

115 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

hollywoo, prominent, unrivaled, inrigen, verschwinden

Unrivaled - Gewinnen ist alles

Alyson Noël , Ariane Böckler
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.05.2016
ISBN 9783959670296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Ich wollte dieses Buch so sehr mögen. Vom Inhalt her hätte es ein frischer Wind sein können und damit ein neues Lieblingsbuch.
Leider war es jedoch genauso flach, wie man sich das Leben in Hollywood eben vorstellt.

Die Handlung, so schön der erste Schein auch ist, hat nicht viel zu bieten außer Chaos und Verwirrung. Durch die verschiedenen Perspektiven und die vielen Handlungsorte, kommt nie eine Stetigkeit rein. Dadurch konnte ich es mir nicht wirklich zwischen den Seiten bequem machen. Zudem wurden weder die interessanten Orte, wie die Clubs, noch die Personen ausreichend beleuchtet.

Die Sätze fand ich großteils träge und konzipiert. Ein rechter Lesefluss kam nie wirklich auf.

Sämtliche Charaktere sind absolut blutleer und schwach.
Aster ist von Kopf bis Fuß unausstehlich. Die kurzen positiven Einblicke, die sie dem Leser in ihr Leben gewährt, in dem sie von ihren Eltern an der kurzen Leine gehalten wird und ihren kleinen Bruder vergöttert, macht sie sofort wieder zu nichte, wenn sie abermals naiv handelt und über die Maße arrogant erscheint.
Tommy hätte etwas Abwechslung in die Sache bringen können. Anfangs wirkte er zielstrebig und alternativ. Leider verschwimmt er mit der Zeit immer mit der breiten Masse und kann nicht mehr herausstechen.
Und auch die ambitionierte Layla wird immer mehr in LAs Sog eingezogen und wird einfach nur zu einer schrecklichen Person.
Auch der Star Madison hatte so viel Potenzial. Wirklich gemocht habe ich sie am Ende dann aber doch nicht.  

Das Ende hingegen fand ich eigentlich ganz gut. Die Wendung am Ende war spannend, aber leider kann dies das Buch auch nicht mehr groß retten. So gespannt ich auch bin, wie sich alles wohl aufklären mag, Band 2 nehme ich sicher wohl nicht mehr in die Hände.


Fazit:
Wenn mich wenigstens die Charaktere gepackt hätten, dann wäre das Buch halbwegs akzeptabel gewesen. So blieb aber nicht viel übrig außer dem faden Beigeschmack einer scheinbar so glamorösen Welt.

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(29)

52 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

dystopie, liebe, saymon, new horizon, tod

Saymon's Silence - New Horizon

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text: 600 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.03.2016
ISBN 9783959621113
Genre: Science-Fiction

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(6)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

gay romance, rockstar, psychische erkrankun, kameramann, schwul

Vielleicht für immer

Susann Julieva
Flexibler Einband
Erschienen bei Cursed Verlag, 22.03.2016
ISBN 9783958230477
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Letztes Jahr habe ich die bösen Jungs von Susann Julieva quasi verschlungen und ich mochte sie sehr gerne. Und natürlich stand ihr neues Buch auch auf meiner Leseliste und es gefiel mir sogar noch besser. Als kleines Schmankerl haben sogar altbekannte und liebgewonnene Personen aus Susann Julievas anderem Roman einen Auftritt.

Der Roman ist relativ ruhig und besticht durch eine konstante gefühlsbetonte Atmosphäre. Es mag zwar keine wilde Achterbahn sein, aber man lernt die Charaktere alle sehr gut kennen und fiebert mit jedem mit. "Vielleicht für immer" ist einfach so ein Buch, in dem man von Anfang an für die Protagonisten in die Bresche springen würde und sie einfach nur glücklich sehen möchte.
Zudem werden einige wichtige Themen wie z.B. Schwulenfeindlichkeit und familiäre Probleme angesprochen. Besonders das Thema der psychischen Krankheiten hat mich bewegt und ich war positiv erfreut wie realitätsnah diese beschrieben wurden und vor allem nie abwertend.

Susann Julievas Schreibstil ist prägnant und die Beschreibungen detailliert. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Besonders interessant fand ich auch die Wahl der zwei Zeitebenen. Der Leser erfährt einmal etwas über die Jugend und das Kennenlernen von Sam und Gabe. Des Weiteren findet ein Handlungsstrang zehn Jahre später statt, als sich die beiden wiederbegegnen.

Die Charaktere sind herrlich normal. Sam ist ein stinknormaler Mann, der unter dem Radar fliegt, seine Probleme mit Menschen hat, tief drin aber ein riesengroßes Herz besitzt und absolut loyal ist. Ein Fels in der Brandung eben.
Und auch Gabriel ist fest auf dem Boden geblieben und das obwohl er ein Rockstar ist. Gabe ist zwar ein kleiner Rebell, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Er schaut hinter die Fassade, schert sich nicht um Schubladendenken und ist ein Typ zum Pferdestehlen.
Beide Charaktere haben ihr Päckchen zu tragen und gerade diese Probleme, kleiner oder größer, machen sie so greifbar und real.
Auch die Nebencharaktere wurden mit Tiefe ausgestattet und besonders die lebensfrohe und schlagfertige Freundin Leni hat es mir angetan.

Sam und Gabriel sind so süß zusammen. Ich mochte die langsam entstehende Beziehung. Das fühlte sich einfach natürlich an und nie durchgeplottet. Sämtliche Beschreibungen sind so gefühlvoll, dass ich manchmal laut geseufzt habe.

"Was, schon vorbei?" Das dachte ich mir nur, als ich das Buch zufrieden zuklappte.


Fazit:
Ein Wohlfühlroman mit Tiefgang, der sowohl bewegt, als auch prickelt. Das Paar in diesem Liebesroman konnte mich die ganze Zeit über packen und begeistern.

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(740)

1.248 Bibliotheken, 35 Leser, 0 Gruppen, 248 Rezensionen

erotik, geneva lee, liebe, royal passion, royal

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Eigene Meinung:
Wer mag sie nicht, die Geschichten über Prinzen. Und natürlich wollte auch ich die Geschichte lesen, die endlich mal in der realen Welt spielt und nicht von einer Königsfamilie in einer erdachten Welt handelt. Dass Royal Passion dann doch eher im Erotikgenre angesiedelt ist, hat mich nicht abgeschreckt. Ich lese ja wirklich gerne mal ein Erotikbuch, wenn es gut geschrieben ist. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber hier konnte mich weder die Prinzengeschichte, noch der Erotikteil wirklich faszinieren.
Die Handlung wird einfach nur so abgearbeitet. Interessante Nebenplots wie beispielsweise verschiedene Familientreffen oder Claras neuer Job bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Sie werden vielmehr als Einleitungen oder Ausreden benutzt, damit Clara und Alexander das tun können, was sie eigentlich immer tun: vögeln.

Die Sprache ist simpel und vulgär. Mit Beidem hatte ich keine Probleme und fand sogar, dass ich das Alles sehr gut lesen ließ. Mit der Zeit ermüdeten mich aber die Sexszenen, denn diese liefen immer irgendwie gleich ab. Ich fand sie anfangs zwar erotisch, doch auch immer irgendwie primitiv und anspruchslos.

Ein Erotikroman steht und fällt mit den beiden Personen, die da anbändeln. Da mir weder Clara, noch Alexander besonders gut gefallen haben, fällt diese Buch eher in die "fällt" Kategorie.
Clara hatte so viel Potenzial. Sie ist eine ehrgeizige, junge Frau, die nicht viel auf ihr Vermögen gibt. Besonders ihre Arbeit als Soziologin hätte mich sehr gereizt. Sobald sie aber mit Alexander zusammen ist, dann wird sie eine lüsterne, abhängige und naive Frau, die scheinbar nur noch für Alexander und seinen Penis zu leben scheint.
Alexander ist wie jeder typische Kerl in Erotikromanen: sexy, dunkel, mit schwieriger Vergangenheit und absolut unwiderstehlich.
Positiv sind aber die Nebencharaktere, wie Claras beste Belle, Claras Chef und Alexanders Bruder Edward aufgefallen. Schade, dass sie nicht mehr Raum bekommen haben.

Claras und Alexanders Beziehung empfand ich einfach als absolut unglaubwürdig. Sie hat einfach keinerlei Substanz. Es dreht sich alles nur ums miteinander schlafen, vögeln, ficken und so weiter. Jegliche Konversation passieren auch nur in diesem Rahmen und die tiefe Verbindung der Beiden beruht auf nicht viel mehr.

"Juhuuu, endlich zu Ende", dachte ich nur. Leider geht es ja noch in ein paar weiteren Bänden weiter, die ich mir aber nicht geben werde. Es gibt genug gute Reihen oder Erotikbücher, die ich lesen kann. Und ich stelle mir einfach vor, dass die Clara/Alexander Geschichte hiermit abgeschlossen ist.


Fazit:
Ich hatte mir so viel von dieser modernen Cinderella Story versprochen, doch was ich bekommen habe, war ein flacher Roman, der sich wirklich nur um Sex dreht.

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(71)

130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

zirkus, frankreich, zigeuner, familie, roman

Der Zirkus der Stille

Peter Goldammer
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 16.04.2016
ISBN 9783455600438
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:
Ich persönlich bin ja gar kein Fan von Zirkussen, aufgrund der Tierhaltung. Aber das Leben und das Umherziehen im Zirkus fand ich hingegen immer sehr faszinierend.
Da ist noch ein anderer Punkt, der dieses Buch für mich besonders macht: ich lese nie Bücher, die in Frankreich spielen. Ich mag Frankreich einfach nicht. Aber irgendwas hat mich von Anfang an zu diesem Buch gezogen, egal ob nun Klappentext, Cover oder was auch immer. Ich bin sehr froh, dass mich dieses Gefühl nicht getäuscht hat.
Mir gefällt die Handlung wirklich sehr gut.
Das ist alles so unaufgeregt.
Gleichzeitig ist das Buch aber wahnsinnig poetisch geschrieben und die Wahl der diversen Stilmittel empfinde ich als sehr gelungen. Sie tragen nochmal sehr zu der wunderschönen Atmosphäre bei.
 
Der Schreibstil ist irgendwie sehr bodenständig. Das gefällt mir. Gleichzeitig strahlt er aber auch eine gewisse Poesie aus und porträtiert manche zynischen Szenen ganz wunderschön. Trotz allem wird nie der Humor vergessen.

Thaïs ist ein bodenständiger Mensch, der ein scheinbar glückliches Leben führt. Mit dem Tod der Großmutter fängt sie jedoch an über sich und das Leben nachzudenken. Ihre Entwicklung fand ich dabei sehr reizvoll. Jedoch finde ich auch, dass ihr Sinneswandel und das komplette Umkrempeln ihres Lebens, zu plötzlich kommt.
Ich kann zwar verstehen, dass sich jemand in ein Abenteuer stürzen will, aber manche von Thaïs Handlungen konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Das Ende war mir etwas zu abgedreht, zu unwirklich.
Der ganze Roman war trotz der Poesie immer sehr real und bodenständig. Das Ende wirkte mir zu abstrakt und konfus. Zum ersten Mal im ganzen Buch hatte ich plötzlich große Probleme mir das Geschehen bildlich vorstellen zu können.


Fazit:
Ich fand das Buch wirklich schön, vor allem der poetische Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Die vielen Stilmittel und sprachlichen Bilder haben es wirklich besonders gemacht.
Das Ende hingegen fand ich nicht ganz befriedigend. 

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(25)

34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

maja loewe, debüt, geheimnis, debütroman, fantasievoll

Die Augen des Iriden

Maja Loewe , Timo Kümmel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.10.2015
ISBN 9783944544960
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Meinung:
Schon als ich mit lesen angefangen habe, ahnte ich, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes sein könnte. Komplex, gut durchdacht und mit einer Handlung, die, wie die Experimente im Roman, sämtliche Grenzen sprengt.

Alles fängt recht unspektakulär mit zwei Internetfreunden an. Hier und da werden einem von Frau Loewe noch diverse Einblicke in die Leben von anderen Charakteren gewährt. Als dann jedoch ein Schüler plötzlich tot auftaucht, beginnen die verschiedenen Stränge nach und nach zusammenlaufen. Dinge, von denen man vorher nie ahnen konnte, dass sie zusammengehören, passen wie ein Puzzle ineinander. Nach und nach setzt sich so ein riesengroßes Bild zusammen. Heterochromie, Bildwandeln, Jerusalem, Drogen, Auschwitz und Dr. Mengele sind nur einige der Themen, die plötzlich irgendwie miteinanderverbunden sind.
Die gesamte Handlung ist von Anfang an wahnsinnig spannend. Recht lange bleibt der Leser im Dunkeln wenn es um die wahren Hintergründe geht, doch irgendwann wir der Leser ans Licht geführt und ist einfach nur geflasht.

Der Schreibstil ist wahnsinnig düster und dennoch war ich die ganze Zeit über von der Romanwelt gefangen genommen. Alles in allem sind die Sätze recht kurz und für mich das Einzige, das mit Jugendbuch zu tun hat.
Ich finde es einfach erstaunlich, was für ein Netz an Geschichten Maja Loewe da gewebt hat; ich hätte während des Schreibens total den Überblick verloren.
Aber es spricht für sie, dass ich mich beim Lesen nicht einmal verloren gefühlt habe.

Henry ist ein ungewöhnlicher Protagonist. Recht still, schüchtern und eigentlich nicht zum Helden geboren.
Valeska ist das komplette Gegenteil. Ein Rebellin, wagemutig und nicht auf den Mund gefallen.
Und jeder, wirklich jeder, der Nebencharaktere hat seinen Daseinszweck. Alle sind miteinander verbunden und es wirkte nie erzwungen.

Das Ende ist rasant und nachdem man als Leser so lange im Dunkeln war, macht nun alles Sinn. Ich habe jedoch das Gefühl, dass man hier gut noch einen zweiten Teil hinterherschieben könnte. Denn auch wenn man Leser nun alles weiß und der erste Handlungsteil zu einem Schluss gekommen ist, so könnte jedoch noch mindestens ein großer Konflikt folgen.


Fazit:
Ein wahnsinnig komplexes und spannendes Buch, das gekonnt mit Realität und Fiktion, Gegenwart und Vergangenheit spielt und ich bin einfach absolut geschockt und sprachlos zurückgelassen hat - im besten Sinne natürlich. 

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(43)

80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

henker, 19. jahrhundert, london, jugendbuch, fantasy

Der Ruf des Henkers

Björn Springorum , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.02.2016
ISBN 9783522202169
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Ich bin ja eigentlich nicht so der Historienfreund, aber das alte England fasziniert mich einfach. Besonders die düsteren Seiten haben es mir angetan, da gehören die teilweise gruseligen Hinrichtungen natürlich mit dazu.

Ich war also sehr gespannt auf diese Geschichte mit Blick hinter die Kulissen eines Henkers, der tatsächlich existiert hat. Ich wusste zwar, das hier Realität und Fiktion vermischt werden würden, aber mein größtes Problem bei der Geschichte war der Fantasyanteil. Dieser war nicht von Anfang an ersichtlich und ich hätte in dieser Geschichte einfach keine Fantasywesen erwartet. Ich hatte einen reinen geschichtlichen Jugendroman erwartet.

Der Schreibstil passt sehr gut in die Geschichte und ist der Zeit angepasst. Ich hatte trotzdem erstmal ein paar Seiten lang Probleme, da es gar nicht so jugendlich geschrieben ist, wie man bei dem Verlag vielleicht erwartet hätte.
Aber auch die Erzählweise fand ich sehr bildhaft. Besonders die Beschreibung des Newgate Gefängnisses und der Hinrichtungen waren atmosphärisch und düster. Und es ist wirklich immer wieder erschreckend zu sehen, wie sich die Menschen von Unglücken und schlimmen Dingen anziehen lassen. Ich finde es immer wieder bedrückend, wenn ich Filme oder Serien sehe und Leute hingerichtet werden. Wie viele Zuschauer es immer gibt.
Aber heutzutage braucht es ja schon nur einen Autounfall geben und die Menschen verrenken sich die Nacken. Da kann man ja nur erahnen was früher bei so "geplanten Grausamkeiten" abging.

Ich fand besonders den Henker William Calcraft sehr gelungen dargestellt. Einserseits ist er sehr kauzig und mürrisch, andererseits sind es diese kleinen Blicke hinter seine Kulissen, die ihn menschlich machen und die zeigen, dass er eigentlich ein großes Herz hat.
Richard, sein Lehrling, fand ich hingegen zu naiv. Ich mochte seine Szenen zusammen mit seinem Meister, aber immer wenn Liz ins Spiel kam, hätte ich ihn gerne geohrfeigt.

Einige Wendungen am Ende habe ich vorhergesehen, andere haben mich überrascht.


Fazit:
Ein Roman, der besonders durch seine spezielle düstere Atmosphäre bestechen kann. Ich persönlich hatte meine Probleme mit dem Fantasyanteil und dem doch etwas leicht naivem Richard.

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