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207 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie

Joanne K. Rowling , British Library , Karlheinz Dürr , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551556998
Genre: Jugendbuch

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22 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Harte Zeiten für echte Kerle

Safia Monney
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499291647
Genre: Humor

Rezension:

Eigene Meinung:
Auf das Buch war ich riesig gespannt, denn Bücher aus Männersicht lese ich verhältnismäßig wenig, vor allem wenn sie sich auch noch mit "Männerthemen" beschäftigen.

In dem Buch werden diverse Stereotypen von Männern vorgestellt - vom altbekannten Neandertaler bis hin zum veganen Hippie der Gegenwart ist (fast) alles dabei. Der Roman setzt sich auf lustige Art und Weise mit dem Verwaschen der Geschlechterrollen und dem Thema toxic masculinity auseinander und fragt dabei ständig "Wann ist ein Mann ein Mann? und "Was ist so falsch daran ein männlicher Mann zu sein?".

Clemens ist ein Arsch. Sagen wir es so wie es ist. Er ist der Typ Mann, den wir wahrscheinlich alle kennen und hassen. Und man macht das Spaß. Er ist das überzogene Beispiel eines Machos und sein Weg um zu beweisen, dass daran nichts verwerflich ist, ist unfassbar unterhaltsam.

Wayra fühlt sich von genau dieser Art sehr angezogen, denn sie selbst ist alles andere als auf den Mund gefallen, was wiederrum Clemens unheimlich anmacht. Ihre Konversationen waren süß, mehr konnte ich den beiden jedoch nicht abgewinnen.

Trotz des Wissens, dass hier mit Klischees en masse gespielt wird, war mir die Handlung zu seicht. Die männlichen Stereotypen waren mir too much, die Handlung oftmals zu abstrus und so richtig Tiefe konnte das Buch auch nie aufbauen, und das obwohl der Leser doch einige sehr wichtige Grundaussagen im Roman finden kann - man muss nur tief graben und dabei mitdenken.

Trotzdem war das Buch wirklich lustig und es war auf keiner Seite langatmig. Die Geschichte lebt vom Humor und der Tatsache, dass sie sich selbst nicht zu ernst nimmt. Manchmal wäre etwas Realität aber vielleicht gar nicht schlecht gewesen.

Fazit:
Das Buch ist eher leichte Lektüre und unterhält mit gutem Humor besonders im Sommer. Leider war mir die Handlung jedoch auch für Unterhaltungsliteratur zu seicht und so ganz ist der Funke nicht übergesprungen.

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Der erste Teil Bevor Wir Fallen brachte mit den gehandicapten Figuren etwas frischen Wind in das New Adult Genre und das unterliegende Eishockey-Thema wird auch wieder hier aufgegriffen, spielt jedoch ein untergeordnetere Rolle.

Im ersten Teil konnten die Leser Bridger bereits kennenlernen - als typischen Playboy. Im zweiten Band hat er jedoch eine 180 Grad Wende hingelegt, was daran liegt, dass er seine kleine Schwester in seinem Zimmer versteckt, da die Mutter ihren Halt verloren hat. Neben der Uni, unzähligen Nebenjobs und dem Versorgen seiner Schwester, bleibt da keine Zeit mehr für seinen Sport, Partys, flüchtige Mädelsgeschichten oder seinen guten Kumpel Adam aus dem ersten Teil, der hin und wieder mit seiner Freundin Corey vorkommt.

Scarlet ist neu an der Uni und trägt ihr eigenes schweres Geheimnis mit sich herum. Ich werde nicht verraten welches das ist, denn das wird aus dem Klappentext - im Gegensatz zu Bridgers - nicht ersichtlich. Nur so viel dazu: damit habe ich nicht gerechnet und ich denke es wird nicht oft in Romanen, geschweige denn im New Adult, angesprochen.

Was wir verbergen liest sich genauso flüssig und unterhaltend wie Bevor Wir Fallen und beinhaltet dabei schwierigere und tiefgründigere Themen. Die Abhandlung dieser war manchmal jedoch recht fix abgeschlossen - ganz in New Adult Manier. Das fand ich hin und wieder etwas schade, aber dadurch wurde es wenigstens nie langweilig.

Mein größtes Kontra dürfte die Chemie zwischen Bridger und Scarlet sein, die kam bei mir leider nicht ganz an. Separat gefielen mir beide sehr gut und hatten Charakterentwicklung (wenn auch mit einigen fragwürdigen Entscheidungen), gemeinsam konnte ich sie mir jedoch gerade am Anfang nicht ganz vorstellen. Umso offener sie jedoch werden, umso mehr mochte ich sie zusammen.

Die Nebencharaktere fand ich bis auf den Zimmernachbarn (und halt Adam und Corey) unerträglich und im Gegensatz zum ersten Band fehlten mir außer den beiden Protagonisten einige Sympathieträger.


Fazit:
Was wir verbergen ist anders als Band 1 und das ist gut so, denn so wird es nicht langweilig. Das Thema ist mal ein anderes, nur leider gefallen mir Bridger und Scarlet nicht so gut wie Adam und Corey und auch die meisten Nebencharaktere können nicht herausstechen.

Alles in allem ist es ein guter zweite Band, aber der große Wow-Effekt fehlte mir noch. Vielleicht schafft das das Male-Male-Pairing im dritten Band?

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Der Schein

Ella Blix
Fester Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Arena, 19.01.2018
ISBN 9783401604138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Der Schein wurde von zwei bekannten Autorinnen unter einem gemeinsamen Pseudonym geschrieben. Von einer der beiden Autorinnen, Antje Wagner, habe ich vor einigen Jahren Unland gelesen und sehr gemocht.

Gemeinsam haben die beiden einen spannenden Jugendthriller geschaffen, der mit dem Internat, in dem unheimliche Dinge vorgehen, das Rad bestimmt nicht neu erfindet, ihm aber neuen Schwung gibt.
Doch Momentan mal ... dachte ich nicht gerade noch, dass die Romanidee nicht ganz originell ist? Das ändert sich zur Mitte des Romans gen Ende, denn die beiden Schreiberlinge können mit einem Ende aufwarten, dass ich so nicht erwartet hätte.

Ich möchte zu der Wende nicht allzu viel sagen, das würde allen zukünftigen Lesern die Überraschung nehmen. Ich möchte nur so viel dazu sagen: ich mag die kreative Idee dahinter sehr. Die Autorinnen haben lose Fäden sehr kreativ miteinander verknüpft. Leider war mir persönlich die Auflösung etwas zu kreativ und abwegig und der Weg dahin mit einigen unnötigen Passagen gespickt.

Der Schreibstil ist dem Genre entsprechend sehr jugendlich gehalten und konnte mich gut unterhalten. Der Roman besteht aus Abschnitte, die in Alinas Gegenwart angesiedelt sind, sowie aus Ausschnitten aus ihrem Tagebuch - Gegenwart und Vergangenheit.

Der Hauptcharakter Alina schleppt einigen Ballast mit sich rum und tut sich erst mal schwer mit ihrem neuen Zuhause. Langsam erwärmt sie sich jedoch für die Insel und mit ihr der Leser zu ihr.
Ihre neuen Freunden scheinen ein bunt zusammengewürfelter Haufen zu sein, in dem jeder irgendwie total anders ist. Im Laufe der Handlung wachsen sie jedoch alle immer mehr zusammen und es gibt ein paar schöne Momente, in denen sie gemeinsam gegen den Rest der Welt sein müssen.


Fazit:
 Dieser Roman weiß es seine Leser mit einer spannenden Wende zu überraschen und enthält kleine Botschaften zum Thema Anderssein und Freundschaft.
Für mich war das Buch jedoch nicht perfekt, denn die Handlung war mir hin und wieder etwas zu sperrig, aber im Großen und Ganzen war es ein Buch, dass mich für ein paar Stunden gut unterhalten konnte.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Nordland. Hamburg 2059 - Freiheit

Gabriele Albers
Flexibler Einband: 668 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 27.02.2018
ISBN 9783862825493
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Eigene Meinung:
Deutschlands Autoren haben schon einige gute Dystopien hervorgebracht und ich war ganz gespannt auf Nordland, das nicht nur in der wunderschönen Stadt Hamburg spielt, sondern auch das von mir geliebte gesellschaftskritische Thema rund um die Frauenrechte enthält.

 Nordland vereint technologischen Fortschritt mit sozialem Rückschritt und mittendrin ist die junge Lillith, die anfängt die gegenwärtige Situation zu hinterfragen indem sie zufällig mit dem Widerstand und der schlechten Situation der normalen und armen Bürger konfrontiert wird.

Lillith ist eine badass Lady, die alles hinterfragt sobald sie feststellt, dass ihr Leben auf jeder Menger Lügen aufgebaut ist.

Der Widerstand rund um Bo ist supersympathisch und der Leser fiebert sehr mit ihnen mit und hofft auf einen friedlichen Umbruch.

Mein grötßes Problem mit dem Buch war seine Langatmigkeit. Die Handlung ist sehr spannend, viele Beschreibungen waren mir jedoch zu ausufernd und haben meinen Lesefluss gehemmt.

Auch der Umfang an Personen war am Anfang erst einmal erschlagend, das hat sich mit der Zeit jedoch etwas gelegt.

Ohne zu viel verraten, möchte ich auch noch eine überraschende Wendung am Ende des Buches erwähnen, die mir kurz den Atem raubte.


Fazit:
Nordland hat eine superspannende Grundidee mit interessanten Figuren, der Handlungsfortschritt war mir jedoch zwischenzeitig zu langsam und langatmig und die Buchmagie konnte mich dennoch nicht vollständig erreichen.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Das Fehlen des Flüsterns im Wind … und andere phantastische Kurzgeschichten aus dem Halbdunkel

Miriam Schäfer
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 27.02.2018
ISBN 9783862825639
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Meinung:
Kurzgeschichten sind so eine Sache - es braucht wirklich wirklich viel, damit sie mich endlos begeistern können, denn wie manche vielleicht wissen, stehe ich auf Charakterentwicklungen.
Aber die Geschichten von Miriam Schäfer haben genau das geschafft. Ich habe jede einzelne Geschichte aufgesogen, egal ob sie drei Seiten lang war oder 13.
Manche Geschichten sind aus dem High Fantasy Genre, andere haben Horror als Grundlage. Aber sie haben alle eines gemeinsam - sie sind spannend bis zum letzten Satz.
Die Geschichten sind gut konstruiert, manche warten mit überraschenden Wendungen am Ende. Und obwohl die Geschichten mit der Kürze perfekt für Zwischendurch sind, so laden doch (fast) alle zum intensiven Nachdenken und Interpretieren ein.
Wie für Kurzgeschichten üblich sind Miriams Geschichten voller Stilmitteln wie Metaphern und gerade das macht sie so wunderbar poetisch. Die Geschichten laden zum Träumen, Wundern, Gruseln und Mitfühlen ein.
Meine persönlichen Lieblingsgeschichten waren die melancholischen und die gruseligen, die kurzen, die ohne viel wörtliche Rede daherkommen, dafür aber etwas ganz ganz tief drin in mir bewegt haben.
Es fällt schwer meine liebsten Geschichten mit Euch zu teilen, denn dann würde ich unausweislich spoilern. Solltet ihr das Buch aber lesen, dann hoffe ich, dass Euch mein Liebling "Zwillinge", in der eine junge Frau das Gefühl hat beobachtet zu werden, einen genau so schönen Schauer über den Rücken jagt wie mir.

Fazit:
Ich lade jeden dazu ein sich von den 21 Geschichten verzaubern und faszinieren zu lassen und ich gehe davon aus, dass jeder etwas verändert aus dem Halbdunkel zurückkehren wird.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Hummeln fliegen auch bei Regen

Andrea Kraft
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442222186
Genre: Sachbücher

Rezension:

Eigene Meinung:
Da man als Leser erstmal sehr in die Geschichte geworfen wurde, musste ich mich erstmal zurechtfinden. Des Weiteren sind die Sätze manchmal recht beschreibungslastig und schwer geschrieben und die Absätze sind recht sprunghaft. Ich empfand das Buch daher am Anfang als etwas sperrig.

Die Tagebucheinträge kamen mir tatsächlich zu kurz, von der Inhaltsangabe her hätte ich gedacht, dass diese öfters vorkommen.

Hannah ist ein schwieriger Charakter. Das ist an sich auch okay, eine Depression ist nicht leicht und jeder händelt so etwas anders. Depressive Menschen sind leider auch nicht immer leicht für ihre Umwelt. Hannah war mit leider jedoch zu oft zu weinerlich.  Ich kann verstehen, dass es schwer ist wieder zurück in eine gewisse Normalität zu finden, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie sich nicht ganz so sperren würde. Sie weiß doch, dass sie Probleme hat und packt sie ja auch an. Hin und wieder hätte ihr etwas Positivität gutgetan.

Ohne zu viel zu verraten zu wollen, aber auch in diesem Buch gibt es einen potienziellen Love Interest. Ich finde es sehr schön, dass Hannah etwas Liebe in ihrem Leben zu bekommen scheint. Der Voranschritt dieses Austauschs ging mir jedoch viel zu schnell. Ich fand den Kontakt sehr schmalzig und bin der Meinung, dass sich jemand mit den Problemen von Hannah erstmal anfangen sollte sich selbst zu lieben und nicht jemand anderen.

Den Nebencharakter Beate finde ich hingegen gut. Die alte Dame hat echt Pfiff und könnte Hannah guttun und ihr helfen endlich mal etwas aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen.

Auch ihre drei besten Freundinnen konnten mich gut unterhalten, denn sie brachten etwas Licht in Hannas dunkles Leben.

Je weiter die Geschichte fortschritt umso besser gefiel mir Hannahs positive Entwicklung, auch wenn sie erst sehr spät im Buch wirklich begann.

Besonders gut fand ich auch das Ende. Der Leser bekommt in Form eines kurzen Epiloges erzählt was einige Monate nach Ende der Geschichte aus Hannah geworden ist.


Fazit:
Ein Buch, das keinesfalls schlecht ist und eine Person vorstellt wie sie wieder zurück ins Leben findet. Mit Hannah und ihrem Selbstmitleid und ihrer Weinerlichkeit habe ich mich am Anfang sehr schwergetan, habe ihren Weg zurück zu sich selbst jedoch gerne verfolgt. Besonders die Szenen mit ihren Freundinnen gefielen mir gut.

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569 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 172 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Hin und wieder lese ich New Adult mal ganz gerne und gerade jetzt wo die Sonne rauskommt, kann ich mich nicht stundenlang in Thrillern und Co. verkriechen.

Und damit mir ein New Adult Roman wirklich gut gefällt, braucht es meistens aber auch mehr als das typische Good Girl - Bad Boy Szenario oder den heißen, reichen Millionär.

Sarina Bowens Hauptfiguren Corey und Adam sind beide definitiv hübsch anzusehen, aber sie sind auch beide gehandicapt: Corey sitzt im Rollstuhl, Adam hat ein gebrochenes Bein. Aus diesem Grund werden die Beiden in einem anderen Haus untergebracht und sind von den restlichen Studenten ziemlich abgeschnitten.

Ich fand es wahnsinnig spannend zu lesen wie die Protagonisten endlich mal etwas andere Herausforderungen meistern müssen und eine Verbindung entsteht, die anfangs nicht nur auf Äußerlichkeiten besteht. Beide sind sportlich begabt und teilen ihre Liebe zum Hockey. Dass Adam am Anfang eine absolut furchtbare und eklige Freundin hat, entschleunigt die ganze Sache auch noch einmal.

Ich muss sagen für ein New Adult Buch hat die Geschichte auch einige tiefgründige Passagen und die Sexszenen sind nicht überbordend eingebaut wurden. Ich persönlich fand die Szenen, in der Adam Corey etwas zum Geburtstag schenkt etwas zum Fremdschämen. Adam sagt zwar selber, dass er kein Schamgefühl hat, aber ich fand es unpassend.

 Mal abgesehen von der tussigen Freundin, fand ich die Freunde und Familie der Hauptcharaktere ziemlich toll. Coreys neue Mitbewohnerin ist ein heimlicher Nerd und lässt ihre neue Freundin im Rollstuhl sofort in ihr Herz. Adams Familie unterstützt sich wo sie kann und sogar die Uni Jocks haben überraschenderweise Tiefgang.

Der Schreibstil ist locker flockig leicht und der Schlagabtausch zwischen Corey und Adam ist einfach herzerwärmend. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Beiden erzählt und der Leser erfährt genau was in ihren Köpfen vorgeht.

Sarina Bowen begeht mit diesem Buch neue Wege im New Adult Genre und ich bin ihr so dankbar dafür. Zwischendurch greift sie zwar auch fleißig in die New Adult Rührschüssel, heraus kam dabei aber immer noch ein tolles Buch, dem zwar noch etwas das gewisse Etwas fehlt, das mich aber für kurze Zeit sehr gut unterhalten hat.


Fazit:
Endlich, endlich mal ein New Adult Thema, das nicht schon hunderttausendmal aufgewärmt wurden ist. Sarina Bowen traut sich mit dem Thema Behinderung und Verletzung an eine neue Geschichte und die Rechnung ging auf!
Ich bin gespannt auf die Folgebände der Reihe, denn auch diese werden "ungewöhnliche" Liebesgeschichte beinhalten. 
Corey und Adams Geschichte hat die Reihe gut vorbereitet und ich freue mich darauf herauszufinden, welches der Pairings mein liebstes werden wird.

Ich bedanke mich bei dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 142 Rezensionen

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NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Meinung:
Beinahe wöchentlich sprudeln die Medien über mit Berichterstattungen zu Amokläufen. Eigentlich will man das ja alles gar nicht mehr sehen, aber die Menschen können einfach nicht anders als bei Tragödien ganz genau hinschauen zu wollen.

Dieses Buch hätte nicht nur die Sensationsgeilheit der Menschen etwas stillen können, es hätte sie auch zum Nachdenken bringen können, denn das Thema Waffengewalt ist mit der "March for Our Lives" Bewegung besonders in Amerika, wo das Buch spielt, so präsent wie nie zuvor.

Das Buch fängt gut an. Der Leser wiegt sich an einem schönen Tag im Zoo in Sicherheit und Geborgenheit und sitzt auf heißen Kohlen und erwartet den Verlust des Urvertrauens in die Menschheit und den Kampf um Leben von Mutter und Sohn.

Und sofort stellte ich den ersten großen Knackpunkt für mich fest: die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin erzählt und diese schweift mit ihren Gedanken einfach unheimlich viel ab. Unter diesen Gedanken sind dabei relativ wenig Ängste um ihren Sohn und sich selbst zu finden, sie findet sich eher in Metaphern und Vergangenheitserinnerungen wieder. Dadurch wurde ich regelmäßig aus der Spannung genommen.

Da der Roman nur an einem einzigen Abend spielt, kann ich verstehen, dass Seiten gefüllt werden wollen, aber mir wäre ein kürzerer Roman lieber gewesen, wenn Ängste besser hervorgekommen wären. Joan und ihr Sohn verstecken sich einen Großteil des Romans über, was Sinn macht, aber leider nicht sonderlich spannend ist. In diesen ausharrenden Momenten hätte ich lieber eine stärkere Bindung zwischen Mutter und Kind miterlebt, als nur Joans Gedanken zu anderen Dingen.

Der Sohn ist für sein Alter von 4/5 Jahren schon sehr reif und er verhält sich fast mustergültig. Bis auf die Tatsache, dass er einmal sehr hungrig war, hat er sich fast nie beschwert, nie gemurrt und immer lieb gemacht was die Mama von ihm wollte.
Und die Mama, die macht Dinge, die nicht ganz nachvollziehbar sind und einen den Kopf schütteln lassen.

Dadurch, dass die beiden den Großteil der Geschichte alleine sind, gibt es auch nur wenig Konversation. Im Laufe der Geschichte finden sie zwei weitere Überlebende und der Austausch mit diesen gehört zu meinem Lieblingsteil im Buch. Endlich kam etwas Spannung für mich auf und durch den Teenager und die Rentnerin verspürte ich endlich etwas Panik.

Um noch etwas Positives zu erwähnen: der Schreibstil war wirklich gut. Die Sätze waren kurz und sehr flüssig zu lesen und nur ausufernde Gedankengänge habe ich etwas überfliegend gelesen.

Das Ende kam total übereilt und lässt den Leser mit viel zu vielen Fragen zurück. Was waren die wirklichen Beweggründe für den Amoklauf? Was wurde aus Person A,B, C?  Ich schlug das Buch zu und fragte mich nur: "Das war's?"

Fazit:
Ich sage es mal ganz hart: den Großteil der Geschichte war es mir relativ egal ob Mutter und Sohn aus dem Zoo entkommen, denn die Emotionen, die Spannung und die Urangst sein Kind zu verlieren, kommen einfach viel zu kurz.
Das Buch hat so ein aktuelles Thema als Grundlage und hätte so bewegend und spannend sein können, das war es aber leider gar nicht.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Dahmer ist nicht tot

Edward Lee , Elizabeth Steffen
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 10.08.2017
ISBN 9783865525666
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Meinung:
Jeffrey Dahmer dürfte jedem True Crime Fan ein Begriff sein und auch Menschen, die sich normalerweise nicht damit beschäftigen, dürften von ihm gehört haben. Dahmer hat in den späten 70er bis frühen 90er Jahren beinahe 20 Jungen und junge Männer betäubt, missbraucht, erwürgt, zerstückelt und gekocht.

In dem Buch geht es nicht darum, dass ebendiese Verbrechen vorgestellt werden, es setzt vielmehr danach an. Dahmer ist im Gefängnis und wird von seinem Mithäftling umgebracht. Soweit entspricht das der Realität. (Ich gehe davon aus, dass der Name von Dahmers Mörder aus rechtlichen Gründen geändert wurde, denn der Mann lebt noch. Seine Motivation und Hintergründe wurden jedoch in den Roman mit eingebaut.) Was danach geschieht ist reine Fiktion. Die Morde, denen Ermittlerin Helen Closs jetzt ausgesetzt ist, erinnern so an den verstorbenen Dahmer und auch die gefundenen Beweise deuten immer mehr daraufhin, dass der gefürchtete Mann doch noch lebt, aber das kann ja eigentlich gar nicht sein, oder? Sein Körper wurde doch identifiziert! Das Buch beschäftigt sich mit der Frage „Was wäre, wenn?“ und nimmt den Leser mit auf eine Reise, in der er nie sicher sein kann ob der Serienkiller noch lebt oder ob es ein Nachahmungstäter ist oder wer das nächste Opfern sein wird weiß man auch nicht.

Die Geschichte und die Grundidee finde ich sehr spannend. Die Autoren springen zwischen den Perspektiven von Ellen und dem Killer hin- und her. Und obwohl Helen am Anfang noch sehr sicher ist, dass es ein Nachahmungstäter ist, so wird sie immer unsicherer und verdächtigt am Ende alles und jeden. Und mir als Leser ging es nicht anders. Das Buch spielt wunderbar mit den Ängsten des Lesers.

Helen Closs ist eine toughe Alpha-Frau und durch sie erfährt der Leser mehr zu den polizeilichen Ermittlungen Anfang der 90er Jahre. Das ist wirklich interessant, hin und wieder war das Buch deswegen jedoch auch sehr langatmig, da sich die beiden Autoren auf zu viel anderes als Dahmer konzentriert haben. Das ist wahrscheinlich auch mein größtes Manko an dem Buch: es war teilweise wirklich langweilig, die Autoren verstricken sich passagenweise zu sehr in Erklärungen und Erläuterungen. Das könnte daran liegen, dass Autor Edward Lee und Co-Autorin Elizabeth Steffen, die im Polizeidienst arbeitet und sich mit Serienkillern auskennt, polizeilich- und historisch-akkurat arbeiten wollten und das leider zu Lasten der Spannung gingen.


Fazit:
 Dahmer ist nicht tot fühlt sich sehr real an, was an der realen Grundlage liegen dürfte. Lee hat sich mit Steffen eine Co-Autorin mit fundiertem Wissen dazu geholt. Sie haben zusammen ein glaubhaftes und spannendes Werk geschaffen, dass aufgrund vieler Erläuterungen jedoch sehr an Spannung eingebüßt hat.

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125 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Liebe wird aus Mut gemacht

Catharina Junk
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.05.2017
ISBN 9783499271212
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:
Nachdem mich Bis zum Himmel und zurück so begeistert hat, habe ich auch Catharina Junks Erstlingswerk begierig gelesen. (Achtung! Liebe wird aus Mut gemacht ist die Taschenbuchausgabe von Auf Null!)

Catharina schreibt Szenen, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Ihre Krankengeschichte wird nicht beschönigt und romantisiert.
In zwei Zeitebenen erlebt der Leser ihren Kampf gegen den Krebs und ihren Wiedereintritt in das "normale Leben". Nina scheint mir ein recht typisches Beispiel für das Umgehen mit einer Erkrankung zu sein: man nimmt sich selbst nicht zu ernst, ist sarkastisch und stört sich daran, dass die Menschen nur um einen herumtippseln und in Watte packen. Ich fand das sehr angenehm zu lesen, weil es Ninas Leben eben nicht nur trist und voller Selbstmitleid zeigt. Nina muss man einfach mögen.

Wer beide Bücher von Catharina gelesen hat, wird ein paar Parallelen merken. Nicht in der Handlung, sondern im Geschichtenaufbau. Da wären zum einen die beiden zeitlich versetzen Handlungsstränge, die beste Freundin, die nicht auf den Mund gefallen ist (und wie sehr ich Bahar geliebt habe mit ihrer wilden Entschlossenheit für ihre beste Freundin da zu sein) und dann ist da natürlich noch die Liebesgeschichte.
Erik ist einfach irgendwann da. Er schleicht sich in ihr Herz, ohne dass sie es wirklich merkt. Er übernimmt jedoch nie ihr Gehirn wie das oft in anderen Büchern so ist, in denen der Kerl plötzlich das Einzige ist was zählt. Ich konnte richtig mitfühlen als Nina sich Erik nicht öffnen wollte, denn der Krebs könnte sie ja morgen schon umhauen.
Generell ist das so ein Schutzmechanismus von ihr: bloß niemanden an sich heranlassen. Und langsam, ganz langsam muss eben auch eine so scheinbar toughe Nina lernen, dass man seine Liebsten (und auch sich selbst) nicht vor allem beschützen kann.
Die Geschichte geht auf und ab, sie ist keine rosarote Wolke. Man erfährt mehr über die Kämpfe von Nina und die der Figuren aus ihrem Umfeld. Am stärksten bewegt haben mich die Geschichte von Ninas kleinem Bruder, der aufgrund der Vernachlässigung der Eltern (die zu sehr auf Ninas Erkrankung fixiert waren) in sich zurückgezogen lebt und in eine nicht ganz koschere Religion abgerutscht ist. Und dann gibt es da noch eine andere Krebspatientin und ihre Geschichte und ihre Beziehung zu ihrem kleinen Sohn haben mich zutiefst bewegt.


Fazit:
Ninas Geschichte ist kein typisches Beispiel aus dem Sick-Lit Genre und ich kann sie nur Jedem ans Herz legen. Die Geschichte bewegt und bedrückt. Sie beschreibt aber eben nicht den Prozess des Sterbens, sondern des Lebens und wie man wieder in dieses und zu seinem alten Ich zurückfindet.

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140 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

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Bis zum Himmel und zurück

Catharina Junk
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 13.03.2018
ISBN 9783463406947
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:
Dieses Buch ...
Dieses Buch hat mich umgehauen und mir den Atem geraubt.
Und ich habe Angst ihm mit meinen Worten nicht gerecht werden zu können.

Catharina Junk schreibt mir einfach aus der Seele. Sie schafft es, dass ich bei Katjas total zerrüttetem Leben heule wie ein Schlosshund, nur um dann auf der nächsten Seite wieder kräftig zu schmunzeln.

Katja hat tiefe psychische Probleme und bekämpft diese mit einer großen Portion Humor und Sarkasmus. Die Schuld, die auf ihr lastet müsste sie eigentlich erdrücken und der Weg zur Selbstakzeptanz ist lang und steinig. Zum Glück hat sie auf diesem Weg Menschen an ihrer Seite, die sie auf die eine oder anderen Weise unterstützen.
Da sind zum Beispiel die neue kleine Schwester, die man einfach liebhaben muss, die beste Freundin, die keine Probleme hat ihr auch mal in den Hintern zu treten und Ratko, der nicht zwingend sympathisch ist, aber Katja viel über sich selbst beibringt.

Catherina sagt selbst, dass sie schwache Charaktere viel interessanter findet als starke Heldinnen. Und ich finde gerade diese Menschen sind die stärksten. Katja findet im Laufe des Buches zu einer inneren Stärke, die uns alle nur inspirieren kann.

Bücher zu lesen, die Themen behandeln, die einem selbst sehr nahe gehen ist immer heikel. Krebspatienten meiden Krebsbücher, ich spitze die Ohren sobald ich mitkriege, dass psychische Krankheiten vorkommen. Und dennoch hoffe ich immer auf ein Buch, in der ich das Gefühl bekomme, verstanden zu sein. Katjas Dunkelheit ist anders als meine, aber ähnlich genug, dass ich mich in ihr wiedergefunden habe. Catherina behandelt das Thema Schuld und zerrüttete Familie sehr sensibel. Nicht auf einer Seite hatte ich das Gefühl, dass sie urteilt oder ausschlachtet.

Damit der Leser sich nicht in Katjas Dämonen verliert, hat Catherina den Beruf der Drehbuchautorin eingebaut, der immer für aufmunternde und helle Szenen herhält. Da die Autorin selbst Drehbuchautorin ist, haben diese eine Authentizität und Ehrlichkeit, die ihresgleichen sucht.
Auch wer gerne über das All und Weltraumfahrten liest, wird hier glücklich werden und die Autorin hat viele kleine Pop Culture Referenzen im Buch versteckt.

 Die Liebesgeschichte, die in der Inhaltsangabe angeteasert wird, verläuft sehr organisch und ist nie der Hauptfokus der Geschichte. Joost ist nicht da, um sie zu retten und das finde ich super. Das muss Katja am Ende nämlich selbst tun.


Fazit:
Ich hatte das große Glück Catherina Junk auf der Buchmesse zu treffen und ich musste mich in der Unterhaltung arg zusammenreißen, um nicht mit Weinen anzufangen. Diese Frau hat genauso viel Tiefgang wie ihre Charaktere und ich kann dieses Buch wirklich nur allen empfehlen, denn es fühlt sich von vorne bis hinten echt an. Die Personen sind nicht perfekt, die Probleme echt und der Humor entwaffnend und ich gehe fest davon aus, dass mich Catherina Junk noch mit vielen weiteren Büchern begeistern wird.

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555 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 190 Rezensionen

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Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Der Einstieg fiel mir sehr leicht, denn der Schreibstil ist jugendlich frisch. Man wird gemeinsam mit der Protagonistin Thorn direkt ins Geschehen hineingeworfen und sie erfährt umgehend von ihrem Erbe des Lichts.
Und hier kam sofort mein erstes Problem zum Vorschein: obwohl Thorn für ihre 15 Jahre sehr reif zu sein scheint, als sie plötzlich erfährt, dass sie anders ist, nimmt sie das einfach so hin. Mir fehlte das Unglauben und das Ringen mit sich selbst.

Ich mag Thorn ja echt gern. Sie ist ein echt süßes Mädchen, das recht selbstbewusst und geerdet ist. Ihre Denk- und Handlungsweisen konnten mir hin und wieder aber nur ein müdes Kopfschütteln abverlangen. Als sie scheinbar "gefangen" genommen und "eingesperrt" wird, hat sie nichts Besseres zu tun als sich in Lucien zu verlieben. Für mich hatte das weniger mit Verlangen zu tun als mit Stockholm Syndrom.
Die romantischen Szenen sind alle ganz wunderbar geschrieben, keine Frage; Emily Bold hat ja Erfahrungen mit Liebesromanen. Beim Lesen musste ich aber immer etwas sauer aufstoßen. Da können sie beide noch so oft betonen, dass sich gegen ihren Willen zueinander hingezogen fühlen. Ich kann ihre Gefühle und Beweggründe einfach nicht so richtig verstehen.

Lucien ist ein schwieriger Charakter. Er trifft einige Entscheidungen, die ihn hart und kalt dastehen lassen. Dabei hat er eigentlich ein gutes Herz und seine Gründe für das was er tut. Dies wird dem Leser leider jedoch erst relativ spät klar und bis dahin hat man ihn vielleicht schon aufgegeben.

Neben Thorn und Lucien gibt es noch Riley. Riley gibt Thorn am Anfang Halt und wird ihr ein echter Freund. Ein Liebesdreieck kann man hineininterpretieren, muss man aber nicht. Und da schmerzt mir mein Herz ein bisschen. Ich hätte Thon viel lieber mit Riley gesehen, aber es wird recht früh deutlich, dass er wahrscheinlich doch nur ein guter Freund ist. (Er wird ja nicht mal im Klappentext erwähnt.)

Die Welt der Silberschwingen ist sehr spannend. Aufkommende Fragen beantwortet die Autorin beinahe umgehend und Hintergrundinfos habe ich aufgesogen wie ein Schwamm.
Am Ende des Buches wurden viele meiner Problempunkte aufgelöst und ich bin gespannt ob ich mich mit dem zweiten Band etwas mehr anfreunden kann.


Fazit: 3,5/5
Ich habe das Buch sehr genossen, auch wenn ich manchmal echt Probleme mit einigen Handlungen und Denkweisen hatte.
Das Buch hatte dank des süffigen Schreibstils von Emily Bold einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte und ich bin gespannt ob mir der zweite Teil besser gefallen wird.

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Zoe und die Liebe

Janna Solinger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499291524
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Nachdem mein Laptop für über zwei Monate außer Gefecht war, kann ich nun endlich mal wieder eine Rezension schreiben, und dann gleich zu so einem Knaller!

Gute-Laune-Lektüre von einer meiner Lieblingsautorinnen, Jennifer Benkau, denn genau sie verbirgt sich hinter dem Pseudonym. Und ich habe das Gefühl sie kann alles schreiben.

Ich muss gestehen: so richtig auf dem Schirm hatte ich das Buch erst, als ich mitbekam wer hinter dem Pseudonym steckt, denn leider klingen Teile des Klappentextes doch recht austauschbar mit anderen Büchern aus dem Genre.

Die Geschichte an sich ist auch nicht sonderlich weltbewegend: Frau, die nicht an die Liebe glaubt und sich selbst immer wieder sagt, dass sie glücklich ist, wird plötzlich doch vom Zug namens "Liebe" überrollt. Hach ja. Klingt kitschig? Ist es aber nicht!

Das Buch strotzt nur so vor kleinen Lebensweisheiten und brachte mich immer wieder mit süßen Situationen zum Schmunzeln. Egal ob es nun Zoes Liebe für die Torten sind oder der kleine Vogel im Café, der ja eigentlich eine Metapher für etwas ist.

Jennifer Benkaus Schreibstil passt sich irgendwie auch immer ihren Charakteren an und Zoe und die Liebe ist daher spritzig und lebhaft geschrieben.


Zoe ist ein sehr sympathischer Mensch, der positiv durchs Leben geht und ihre verletzte Seite zu verstecken versucht. Sie weiß was sie will - eigentlich. Denn als es dann mal nicht so läuft wie sie es gerne hätte (in ihrer emotionalen Welt) - da kriegt sie erstmal fett Muffensausen.
Begleitet wird sie von einer Reihe toller Freunde, die alle sehr unterschiedlich sind und die Geschichte kurzweilig machen.

In diversen Rückblenden aus Zoes Leben, erfährt man warum sie so ist wie sie ist und warum sie sich nicht auf die Liebe einlassen kann. Als selbst gebranntes Kind wenn es um das Thema Liebe geht, konnte ich mich sehr gut in Zoes kindliche Denkweise hineinversetzen und kann ihre Verhaltensweisen sehr gut nachvollziehen. Ihre Handlungen bekommen so Tiefe und machen deutlich, dass eben nicht immer alles Gold ist was glänzt und das jeder sein Päckchen zu tragen hat.


Fazit:
"Liebe wird aus Mut gemacht."
Besser kann man das Buch nicht zusammenfassen und ich habe den Weg, den Zoe gehen musste um mutig zu werden, sehr genossen. Ein charmantes Buch, das mit vielen kleinen Lebensweisheiten daherkommt.
Ein neues Lieblingsbuch!

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

erste liebe, freundschaft, graffiti, jugendbuch, jugendkultur, jugendroman, kunst, liebe, panikattacken, selbstmordversuch, sprayer, sprayerszene, streetart, unfall, wien

17 Erkenntnisse über Leander Blum

Irmgard Kramer
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 12.02.2018
ISBN 9783785589113
Genre: Jugendbuch

Rezension:

3,5/5

Eigene Meinung:
Ich mochte Irmgards Schreibstil schon bei Am Ende der Welt traf ich Noah so gerne und ihre verbildlichte Schreibweise konnte mich sofort wieder gefangen genommen.

Das "große Ganze" wirkt an sich wie ein ganz normaler Jugendroman, aber es sind die kleinen abgedrehten und skurrilen Momente (wie die dicke, nackte Frau, die gemalt wird) und die liebenswerten Beschreibungen, die das Buch schon wieder von der Masse abheben. Wegen eben dieser Szenen würde ich wahrscheinlich fast alles von Irmgard Kramer lesen.  

In diesem Buch befasst sich Frau Kramer intensiv mit der Sprayer-Kultur und man merkt, dass sie viel Zeit und Herzblut in die Recherche gepackt hat.

Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und sie sind einmal aus Leanders Sicht (Vergangenheit) und einmal aus Lilas Sicht (Gegenwart) erzählt w. Manchmal wäre es aber vielleicht doch besser gewesen sind nicht so extrem zu splitten, denn sie enden manchmal doch "mitten drin", was mir einen Wiedereinstieg nach einer Lesepause etwas schwierig machte. Des Weiteren gibt es hin und wieder noch Sprünge in der Handlung wodurch ich mich zusätzlich erst mal neu orientieren musste. Besonders am Anfang konnte ich nicht herausfinden, dass diese zwei Erzählebenen eben nicht parallel zueinander laufen und ich fragte mich die ganze Zeit wie Leander und Lila zusammengehören.
 Die Kapitel aus Lilas Sicht gefielen mir sehr gut. Der rote Faden wirkte hier konstanter als in der sprunghaften Story von Leander.

An die Charaktere bin ich lange Zeit nicht herangekommen. Sie wirken etwas farblos und bis gen Ende der Handlung änderte sich das auch nur langsam.
Auch wenn mich Jonas und Leander solo nicht wirklich von sich überzeugen konnten, ihre Freundschaft ging mir dennoch unter die Haut und man hat ihre brüderliche Verbundenheit gespürt.

Am Ende läuft alles irgendwie zusammen und der große Aha-Moment stellt sich ein. Aber egal wie gut mir das Ende auch gefallen hat, es konnte die verwirrende, flache Handlung am Anfang und im Mittelteil nicht glattbügeln.


Fazit:
Das Buch war am Ende doch sehr tiefgründig und hätte es diesen ersten verwirrenden, zerhackten 150-200 Seiten (minus Lilas-Kapitel in der Gegenwart) nicht gegeben, wäre es ein volles Punktzahl-Buch geworden. So muss ich leider ein paar Abzüge machen. 

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Zoe und die Liebe

Janna Solinger , Yara Blümel
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783956392979
Genre: Romane

Rezension:  
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400 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Ich muss ja gestehen: so ein bisschen schwer getan habe ich mich schon von Zeit zu Zeit mit dem Buch.
Was aber weniger an dem Inhalt lag, als an dem Umfang.
Das Buch ist ein ziemlicher Schinken mit knapp 600 Seiten und daher sehr detailliert und mit vielen tiefgründigen Beschreibungen.

Der Schreibstil ist sehr spannend und das Kopfkino immer am rasen. Es gibt hin und wieder auch etwas lockere Szenen und ich konnte mir jede einzelne Szene immer sehr bildlich vorstellen. Caroline schreckt nicht davor zurück Charaktere über die Planke zu schicken oder dem Leser überraschende Wendungen aufzutischen.

Wenn ich einmal im Lesefluss drin war, konnte ich auch ruckzuck einige Seiten lesen, denn ich wurde von der von Caroline Brinkmann geschaffenen Welt förmlich eingesogen. Diese erinnerte mich mit ihrer Aufteilung in diverse Zirkel und dem Schema Mädchen-das-plötzlich-in-die-Machenschaften-der-Regierung-reingezogen-wird-und-einen-rebellischen-"besten"-Freund-hat-und-dann-gibt-es-noch-eine-kleine-Schwester (wenn auch nicht Rains kleine Schwester) zwar doch sehr an die "Die Tribute von Panem" Reihe, mit ihrer Vorstellung von perfekten Genen und Fehlerhaftigkeit hat die Autorin ihrer Dystopie jedoch einen eigenen Stempel aufgedrückt.

Es gibt zwei verschiedene Handlungsstränge (eine befasst sich mit Rain, die andere mit Lark) und die Übergänge zwischen diesen sind manchmal doch arg abrupt. Desweiteren gibt es in beiden Handlungsebenen sehr viele Nebencharaktere und irgendwann konnte ich Namen und Gesicher nur noch bei den wenigsten trennen.
Ein schönes Gimmick sind auf alle Falle die genveränderten Tier und besonders Rains Fuchsmanguste Pi ist einfach Zucker.

Daraus folgte, dass ich nach Pausen beim Lesen immer Probleme beim Wiedereinstieg aufgrund der Komplexität hatte.

Und wer hier mit einer Romanze rechnet, wird leider enttäuscht werden. Es gibt hier und da zwar kleine Hinweise auf eine potenzielle Liebelei, aber das war es auch schon. Ich finde das aber gar nicht schlimm, da ich jemand bin, der nicht automatisch eine Liebesbeziehung in ihren Büchern braucht (außer natürlich es wird explizit angeteasert). Da ich mich aber hin und wieder dabei erwischt habe, wie ich mir in Sachen Romantik mehr für Rain erhofft habe, bin ich doch sehr gespannt, ob da nicht vielleicht noch was in Band 2 geht.

Das Ende fand ich für meinen Geschmack etwas zu offen. Und ich rede hier nicht von einem Cliffhanger, der den ersten Band besiegelt, sondern von einem Schnitt, der einfach nicht ganz logisch erscheint.


Fazit:
Ein guter Einstig in diese Dystopie-Reihe, die noch etwas Luft nach oben lässt. Das Setting wirkt leider nicht mehr ganz so frisch, dafür kann die Handlung überzeugen.

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Paper Palace

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492060738
Genre: Erotische Literatur

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Alles über Heather

Matthew Weiner , Bernhard Robben
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 07.11.2017
ISBN 9783498094638
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:Eins vorne weg: das Buch ist anders, sehr anders. Das kann man mögen oder eben auch nicht. Das Buch wird polarisieren. Es gibt keine wirkliche Charakterentwicklung und wirkt mehr wie analytische Blick in zwei dysfunktionale Familien.Ich kann den Reiz hinter der Geschichte nachvollziehen, aber am Ende des Tages hat es halt leider doch nicht meinen Geschmack getroffen.
Im Roman erzählt ein allwissender Erzähler die Lebensgeschichte von zwei Menschen. Er beschreibt wie Heather und Bobby geboren wurden und geht dann dazu über ihren Lebensweg mit Zeitsprüngen zu beschreiben bis sie irgendwann aufeinandertreffen.
Der Schreibstil ist sehr sachlich und ohne viele Emotionen. Das und dass es im gesamten Buch nur ein- oder zweimal direkte Rede gibt, machten mir eine emotionale Bindung an die Handlung und die Personen unmöglich.Das bedeutet jedoch nicht, dass der Autor kein Talent hat. Die gesamte Geschichte analysiert die Figuren und ihre Handlungen so psychologisch, dass ich hin und wieder schlucken musste. Der Autor nimmt einfach kein Blatt vor den Mund.
Das Buch umfasst viele verschiedene Themen wie Gewalt, Helikoptereltern und das Integrieren in die Gesellschaft und Matthew Weiners Analysierung der beiden Familien reicht bis auf die Knochen und was dabei rauskommt ist alles andere als rosig.

Fazit:Wer kein Problem damit hat, dass das Buch eher einer einem langem Bericht mit psychologischen Analysierungen ähnelt, der könnte hier ein neues Lieblingsbuch gefunden haben. Weiners neutrale und ungeschönte Sicht auf die Dinge geht unter die Haut.Wer jedoch wie ich eher auf Romane mit wörtlicher Rede und Emotionen steht, der wird an diesem Buch wohl keine Freude finden. 

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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360 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 155 Rezensionen

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Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

niagara motel

Niagara Motel

Ashley Little , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.05.2017
ISBN 9783499290831
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Selten fiel mir das Rezensieren eines Buches so schwer wie bei diesem.

Gina war noch eine Jugendliche als sie Tucker auf die Welt brachte. Um sich über die Runden zu bringen strippt sie. Einen festen Wohnort haben sie nicht und reisen von Ort zu Ort. Seinen Vater kennt Tucker nicht, sondern nur die bunten Geschichten, die seine Mama ihm erzählt hat.
Als Gina nach einem Unfall aufgrund eines Narkolepsieanfalls im Krankenhaus landet, macht sich Tucker auf die Suche nach seinem Vater, denn im Jugendheim geht es ihm nicht gut. Begleitet wird er von Meredith, die ihre eigenen Dämonen mit sich herumträgt.

Gemeinsam mit Tucker begibt sich der Leser auf eine abenteuerlustige Suche, die von Kanada in den Süden der USA und dann nach Los Angeles führt. Auf dieser Reise treffen wir die abenteuerlustigsten Figuren: von Truckern über alleinerziehende Mütter bis hin zu den typischen Hippies. Diese Vielfalt an Menschen hat das Buch sehr bunt gemacht.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird kurz und knackig und dennoch mit allerlei Details erzählt. Da das Buch aus Sicht eines Kindes geschrieben ist, ist es sehr direkt und in großteils kurzen Sätzen verfasst.

Auf den ersten Blick wirkt das Buch recht oberflächlich, denn weder zu den beiden Hauptcharakteren Tucker und Meredith, noch zu den vielzähligen Roadtrip-Figuren konnte ich wirklich eine Verbindung aufbauen. Den Figuren fehlt es einfach an Tiefgang und auf die knappe Seitenzahl gemessen, trifft man einfach zu viele verschiedene Gesichter.

Gegen Ende des Buches fährt das Buch dann die großen Geschütze auf, denn die Wahrheiten der beiden Protas kommen ans Licht. Doch nicht nur diese gingen mir ganz nahe, auch die Tatsache, dass die Autorin noch eine reale Geschichte eingebaut hat. Welche werde ich nicht verraten, denn diese hat für mich einen bewegenden (und sehr aktuellen) Twist in die Geschichte gebracht.

Fazit: 3,5/5
Niagara Motel ist ein ganz besonderer Roman, der besonders am Ende zum Nachdenken anregt und ein beklemmendes Gefühl hinterlässt.
Aufgrund der fehlenden charakterlichen Tiefe bis fast ganz zum Ende muss ich jedoch etwas von der Gesamtbewertung abziehen.

Mein Dank geht an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

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(2.032)

3.489 Bibliotheken, 35 Leser, 6 Gruppen, 86 Rezensionen

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Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

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Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

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Phoenix - Tochter der Asche

Ann-Kathrin Karschnick
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.10.2013
ISBN 9783944544052
Genre: Fantasy

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