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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

depression, freunde, mallorca, ziele

Hummeln fliegen auch bei Regen

Andrea Kraft
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442222186
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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344 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 112 Rezensionen

sarina bowen, liebe, the ivy years, rollstuhl, college

The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Hin und wieder lese ich New Adult mal ganz gerne und gerade jetzt wo die Sonne rauskommt, kann ich mich nicht stundenlang in Thrillern und Co. verkriechen.

Und damit mir ein New Adult Roman wirklich gut gefällt, braucht es meistens aber auch mehr als das typische Good Girl - Bad Boy Szenario oder den heißen, reichen Millionär.

Sarina Bowens Hauptfiguren Corey und Adam sind beide definitiv hübsch anzusehen, aber sie sind auch beide gehandicapt: Corey sitzt im Rollstuhl, Adam hat ein gebrochenes Bein. Aus diesem Grund werden die Beiden in einem anderen Haus untergebracht und sind von den restlichen Studenten ziemlich abgeschnitten.

Ich fand es wahnsinnig spannend zu lesen wie die Protagonisten endlich mal etwas andere Herausforderungen meistern müssen und eine Verbindung entsteht, die anfangs nicht nur auf Äußerlichkeiten besteht. Beide sind sportlich begabt und teilen ihre Liebe zum Hockey. Dass Adam am Anfang eine absolut furchtbare und eklige Freundin hat, entschleunigt die ganze Sache auch noch einmal.

Ich muss sagen für ein New Adult Buch hat die Geschichte auch einige tiefgründige Passagen und die Sexszenen sind nicht überbordend eingebaut wurden. Ich persönlich fand die Szenen, in der Adam Corey etwas zum Geburtstag schenkt etwas zum Fremdschämen. Adam sagt zwar selber, dass er kein Schamgefühl hat, aber ich fand es unpassend.

 Mal abgesehen von der tussigen Freundin, fand ich die Freunde und Familie der Hauptcharaktere ziemlich toll. Coreys neue Mitbewohnerin ist ein heimlicher Nerd und lässt ihre neue Freundin im Rollstuhl sofort in ihr Herz. Adams Familie unterstützt sich wo sie kann und sogar die Uni Jocks haben überraschenderweise Tiefgang.

Der Schreibstil ist locker flockig leicht und der Schlagabtausch zwischen Corey und Adam ist einfach herzerwärmend. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Beiden erzählt und der Leser erfährt genau was in ihren Köpfen vorgeht.

Sarina Bowen begeht mit diesem Buch neue Wege im New Adult Genre und ich bin ihr so dankbar dafür. Zwischendurch greift sie zwar auch fleißig in die New Adult Rührschüssel, heraus kam dabei aber immer noch ein tolles Buch, dem zwar noch etwas das gewisse Etwas fehlt, das mich aber für kurze Zeit sehr gut unterhalten hat.


Fazit:
Endlich, endlich mal ein New Adult Thema, das nicht schon hunderttausendmal aufgewärmt wurden ist. Sarina Bowen traut sich mit dem Thema Behinderung und Verletzung an eine neue Geschichte und die Rechnung ging auf!
Ich bin gespannt auf die Folgebände der Reihe, denn auch diese werden "ungewöhnliche" Liebesgeschichte beinhalten. 
Corey und Adams Geschichte hat die Reihe gut vorbereitet und ich freue mich darauf herauszufinden, welches der Pairings mein liebstes werden wird.

Ich bedanke mich bei dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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175 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 119 Rezensionen

zoo, thriller, nachtwild, amoklauf, mutter

NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigene Meinung:
Beinahe wöchentlich sprudeln die Medien über mit Berichterstattungen zu Amokläufen. Eigentlich will man das ja alles gar nicht mehr sehen, aber die Menschen können einfach nicht anders als bei Tragödien ganz genau hinschauen zu wollen.

Dieses Buch hätte nicht nur die Sensationsgeilheit der Menschen etwas stillen können, es hätte sie auch zum Nachdenken bringen können, denn das Thema Waffengewalt ist mit der "March for Our Lives" Bewegung besonders in Amerika, wo das Buch spielt, so präsent wie nie zuvor.

Das Buch fängt gut an. Der Leser wiegt sich an einem schönen Tag im Zoo in Sicherheit und Geborgenheit und sitzt auf heißen Kohlen und erwartet den Verlust des Urvertrauens in die Menschheit und den Kampf um Leben von Mutter und Sohn.

Und sofort stellte ich den ersten großen Knackpunkt für mich fest: die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin erzählt und diese schweift mit ihren Gedanken einfach unheimlich viel ab. Unter diesen Gedanken sind dabei relativ wenig Ängste um ihren Sohn und sich selbst zu finden, sie findet sich eher in Metaphern und Vergangenheitserinnerungen wieder. Dadurch wurde ich regelmäßig aus der Spannung genommen.

Da der Roman nur an einem einzigen Abend spielt, kann ich verstehen, dass Seiten gefüllt werden wollen, aber mir wäre ein kürzerer Roman lieber gewesen, wenn Ängste besser hervorgekommen wären. Joan und ihr Sohn verstecken sich einen Großteil des Romans über, was Sinn macht, aber leider nicht sonderlich spannend ist. In diesen ausharrenden Momenten hätte ich lieber eine stärkere Bindung zwischen Mutter und Kind miterlebt, als nur Joans Gedanken zu anderen Dingen.

Der Sohn ist für sein Alter von 4/5 Jahren schon sehr reif und er verhält sich fast mustergültig. Bis auf die Tatsache, dass er einmal sehr hungrig war, hat er sich fast nie beschwert, nie gemurrt und immer lieb gemacht was die Mama von ihm wollte.
Und die Mama, die macht Dinge, die nicht ganz nachvollziehbar sind und einen den Kopf schütteln lassen.

Dadurch, dass die beiden den Großteil der Geschichte alleine sind, gibt es auch nur wenig Konversation. Im Laufe der Geschichte finden sie zwei weitere Überlebende und der Austausch mit diesen gehört zu meinem Lieblingsteil im Buch. Endlich kam etwas Spannung für mich auf und durch den Teenager und die Rentnerin verspürte ich endlich etwas Panik.

Um noch etwas Positives zu erwähnen: der Schreibstil war wirklich gut. Die Sätze waren kurz und sehr flüssig zu lesen und nur ausufernde Gedankengänge habe ich etwas überfliegend gelesen.

Das Ende kam total übereilt und lässt den Leser mit viel zu vielen Fragen zurück. Was waren die wirklichen Beweggründe für den Amoklauf? Was wurde aus Person A,B, C?  Ich schlug das Buch zu und fragte mich nur: "Das war's?"

Fazit:
Ich sage es mal ganz hart: den Großteil der Geschichte war es mir relativ egal ob Mutter und Sohn aus dem Zoo entkommen, denn die Emotionen, die Spannung und die Urangst sein Kind zu verlieren, kommen einfach viel zu kurz.
Das Buch hat so ein aktuelles Thema als Grundlage und hätte so bewegend und spannend sein können, das war es aber leider gar nicht.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

#blogspot, #dahmer, #dahmeristnichttot, #edwardlee, #bloggerin

Dahmer ist nicht tot

Edward Lee , Elizabeth Steffen
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 10.08.2017
ISBN 9783865525666
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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109 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, krankheit, krebs, leukämie, mut

Liebe wird aus Mut gemacht

Catharina Junk
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.05.2017
ISBN 9783499271212
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:
Nachdem mich Bis zum Himmel und zurück so begeistert hat, habe ich auch Catharina Junks Erstlingswerk begierig gelesen. (Achtung! Liebe wird aus Mut gemacht ist die Taschenbuchausgabe von Auf Null!)

Catharina schreibt Szenen, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Ihre Krankengeschichte wird nicht beschönigt und romantisiert.
In zwei Zeitebenen erlebt der Leser ihren Kampf gegen den Krebs und ihren Wiedereintritt in das "normale Leben". Nina scheint mir ein recht typisches Beispiel für das Umgehen mit einer Erkrankung zu sein: man nimmt sich selbst nicht zu ernst, ist sarkastisch und stört sich daran, dass die Menschen nur um einen herumtippseln und in Watte packen. Ich fand das sehr angenehm zu lesen, weil es Ninas Leben eben nicht nur trist und voller Selbstmitleid zeigt. Nina muss man einfach mögen.

Wer beide Bücher von Catharina gelesen hat, wird ein paar Parallelen merken. Nicht in der Handlung, sondern im Geschichtenaufbau. Da wären zum einen die beiden zeitlich versetzen Handlungsstränge, die beste Freundin, die nicht auf den Mund gefallen ist (und wie sehr ich Bahar geliebt habe mit ihrer wilden Entschlossenheit für ihre beste Freundin da zu sein) und dann ist da natürlich noch die Liebesgeschichte.
Erik ist einfach irgendwann da. Er schleicht sich in ihr Herz, ohne dass sie es wirklich merkt. Er übernimmt jedoch nie ihr Gehirn wie das oft in anderen Büchern so ist, in denen der Kerl plötzlich das Einzige ist was zählt. Ich konnte richtig mitfühlen als Nina sich Erik nicht öffnen wollte, denn der Krebs könnte sie ja morgen schon umhauen.
Generell ist das so ein Schutzmechanismus von ihr: bloß niemanden an sich heranlassen. Und langsam, ganz langsam muss eben auch eine so scheinbar toughe Nina lernen, dass man seine Liebsten (und auch sich selbst) nicht vor allem beschützen kann.
Die Geschichte geht auf und ab, sie ist keine rosarote Wolke. Man erfährt mehr über die Kämpfe von Nina und die der Figuren aus ihrem Umfeld. Am stärksten bewegt haben mich die Geschichte von Ninas kleinem Bruder, der aufgrund der Vernachlässigung der Eltern (die zu sehr auf Ninas Erkrankung fixiert waren) in sich zurückgezogen lebt und in eine nicht ganz koschere Religion abgerutscht ist. Und dann gibt es da noch eine andere Krebspatientin und ihre Geschichte und ihre Beziehung zu ihrem kleinen Sohn haben mich zutiefst bewegt.


Fazit:
Ninas Geschichte ist kein typisches Beispiel aus dem Sick-Lit Genre und ich kann sie nur Jedem ans Herz legen. Die Geschichte bewegt und bedrückt. Sie beschreibt aber eben nicht den Prozess des Sterbens, sondern des Lebens und wie man wieder in dieses und zu seinem alten Ich zurückfindet.

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126 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

familie, liebe, leben, hamburg, schuld

Bis zum Himmel und zurück

Catharina Junk
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 13.03.2018
ISBN 9783463406947
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:
Dieses Buch ...
Dieses Buch hat mich umgehauen und mir den Atem geraubt.
Und ich habe Angst ihm mit meinen Worten nicht gerecht werden zu können.

Catharina Junk schreibt mir einfach aus der Seele. Sie schafft es, dass ich bei Katjas total zerrüttetem Leben heule wie ein Schlosshund, nur um dann auf der nächsten Seite wieder kräftig zu schmunzeln.

Katja hat tiefe psychische Probleme und bekämpft diese mit einer großen Portion Humor und Sarkasmus. Die Schuld, die auf ihr lastet müsste sie eigentlich erdrücken und der Weg zur Selbstakzeptanz ist lang und steinig. Zum Glück hat sie auf diesem Weg Menschen an ihrer Seite, die sie auf die eine oder anderen Weise unterstützen.
Da sind zum Beispiel die neue kleine Schwester, die man einfach liebhaben muss, die beste Freundin, die keine Probleme hat ihr auch mal in den Hintern zu treten und Ratko, der nicht zwingend sympathisch ist, aber Katja viel über sich selbst beibringt.

Catherina sagt selbst, dass sie schwache Charaktere viel interessanter findet als starke Heldinnen. Und ich finde gerade diese Menschen sind die stärksten. Katja findet im Laufe des Buches zu einer inneren Stärke, die uns alle nur inspirieren kann.

Bücher zu lesen, die Themen behandeln, die einem selbst sehr nahe gehen ist immer heikel. Krebspatienten meiden Krebsbücher, ich spitze die Ohren sobald ich mitkriege, dass psychische Krankheiten vorkommen. Und dennoch hoffe ich immer auf ein Buch, in der ich das Gefühl bekomme, verstanden zu sein. Katjas Dunkelheit ist anders als meine, aber ähnlich genug, dass ich mich in ihr wiedergefunden habe. Catherina behandelt das Thema Schuld und zerrüttete Familie sehr sensibel. Nicht auf einer Seite hatte ich das Gefühl, dass sie urteilt oder ausschlachtet.

Damit der Leser sich nicht in Katjas Dämonen verliert, hat Catherina den Beruf der Drehbuchautorin eingebaut, der immer für aufmunternde und helle Szenen herhält. Da die Autorin selbst Drehbuchautorin ist, haben diese eine Authentizität und Ehrlichkeit, die ihresgleichen sucht.
Auch wer gerne über das All und Weltraumfahrten liest, wird hier glücklich werden und die Autorin hat viele kleine Pop Culture Referenzen im Buch versteckt.

 Die Liebesgeschichte, die in der Inhaltsangabe angeteasert wird, verläuft sehr organisch und ist nie der Hauptfokus der Geschichte. Joost ist nicht da, um sie zu retten und das finde ich super. Das muss Katja am Ende nämlich selbst tun.


Fazit:
Ich hatte das große Glück Catherina Junk auf der Buchmesse zu treffen und ich musste mich in der Unterhaltung arg zusammenreißen, um nicht mit Weinen anzufangen. Diese Frau hat genauso viel Tiefgang wie ihre Charaktere und ich kann dieses Buch wirklich nur allen empfehlen, denn es fühlt sich von vorne bis hinten echt an. Die Personen sind nicht perfekt, die Probleme echt und der Humor entwaffnend und ich gehe fest davon aus, dass mich Catherina Junk noch mit vielen weiteren Büchern begeistern wird.

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394 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 157 Rezensionen

fantasy, emily bold, jugendbuch, liebe, silberschwingen

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Der Einstieg fiel mir sehr leicht, denn der Schreibstil ist jugendlich frisch. Man wird gemeinsam mit der Protagonistin Thorn direkt ins Geschehen hineingeworfen und sie erfährt umgehend von ihrem Erbe des Lichts.
Und hier kam sofort mein erstes Problem zum Vorschein: obwohl Thorn für ihre 15 Jahre sehr reif zu sein scheint, als sie plötzlich erfährt, dass sie anders ist, nimmt sie das einfach so hin. Mir fehlte das Unglauben und das Ringen mit sich selbst.

Ich mag Thorn ja echt gern. Sie ist ein echt süßes Mädchen, das recht selbstbewusst und geerdet ist. Ihre Denk- und Handlungsweisen konnten mir hin und wieder aber nur ein müdes Kopfschütteln abverlangen. Als sie scheinbar "gefangen" genommen und "eingesperrt" wird, hat sie nichts Besseres zu tun als sich in Lucien zu verlieben. Für mich hatte das weniger mit Verlangen zu tun als mit Stockholm Syndrom.
Die romantischen Szenen sind alle ganz wunderbar geschrieben, keine Frage; Emily Bold hat ja Erfahrungen mit Liebesromanen. Beim Lesen musste ich aber immer etwas sauer aufstoßen. Da können sie beide noch so oft betonen, dass sich gegen ihren Willen zueinander hingezogen fühlen. Ich kann ihre Gefühle und Beweggründe einfach nicht so richtig verstehen.

Lucien ist ein schwieriger Charakter. Er trifft einige Entscheidungen, die ihn hart und kalt dastehen lassen. Dabei hat er eigentlich ein gutes Herz und seine Gründe für das was er tut. Dies wird dem Leser leider jedoch erst relativ spät klar und bis dahin hat man ihn vielleicht schon aufgegeben.

Neben Thorn und Lucien gibt es noch Riley. Riley gibt Thorn am Anfang Halt und wird ihr ein echter Freund. Ein Liebesdreieck kann man hineininterpretieren, muss man aber nicht. Und da schmerzt mir mein Herz ein bisschen. Ich hätte Thon viel lieber mit Riley gesehen, aber es wird recht früh deutlich, dass er wahrscheinlich doch nur ein guter Freund ist. (Er wird ja nicht mal im Klappentext erwähnt.)

Die Welt der Silberschwingen ist sehr spannend. Aufkommende Fragen beantwortet die Autorin beinahe umgehend und Hintergrundinfos habe ich aufgesogen wie ein Schwamm.
Am Ende des Buches wurden viele meiner Problempunkte aufgelöst und ich bin gespannt ob ich mich mit dem zweiten Band etwas mehr anfreunden kann.


Fazit: 3,5/5
Ich habe das Buch sehr genossen, auch wenn ich manchmal echt Probleme mit einigen Handlungen und Denkweisen hatte.
Das Buch hatte dank des süffigen Schreibstils von Emily Bold einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte und ich bin gespannt ob mir der zweite Teil besser gefallen wird.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

radio, roman, liebe, fröhlich, herz

Zoe und die Liebe

Janna Solinger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499291524
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Nachdem mein Laptop für über zwei Monate außer Gefecht war, kann ich nun endlich mal wieder eine Rezension schreiben, und dann gleich zu so einem Knaller!

Gute-Laune-Lektüre von einer meiner Lieblingsautorinnen, Jennifer Benkau, denn genau sie verbirgt sich hinter dem Pseudonym. Und ich habe das Gefühl sie kann alles schreiben.

Ich muss gestehen: so richtig auf dem Schirm hatte ich das Buch erst, als ich mitbekam wer hinter dem Pseudonym steckt, denn leider klingen Teile des Klappentextes doch recht austauschbar mit anderen Büchern aus dem Genre.

Die Geschichte an sich ist auch nicht sonderlich weltbewegend: Frau, die nicht an die Liebe glaubt und sich selbst immer wieder sagt, dass sie glücklich ist, wird plötzlich doch vom Zug namens "Liebe" überrollt. Hach ja. Klingt kitschig? Ist es aber nicht!

Das Buch strotzt nur so vor kleinen Lebensweisheiten und brachte mich immer wieder mit süßen Situationen zum Schmunzeln. Egal ob es nun Zoes Liebe für die Torten sind oder der kleine Vogel im Café, der ja eigentlich eine Metapher für etwas ist.

Jennifer Benkaus Schreibstil passt sich irgendwie auch immer ihren Charakteren an und Zoe und die Liebe ist daher spritzig und lebhaft geschrieben.


Zoe ist ein sehr sympathischer Mensch, der positiv durchs Leben geht und ihre verletzte Seite zu verstecken versucht. Sie weiß was sie will - eigentlich. Denn als es dann mal nicht so läuft wie sie es gerne hätte (in ihrer emotionalen Welt) - da kriegt sie erstmal fett Muffensausen.
Begleitet wird sie von einer Reihe toller Freunde, die alle sehr unterschiedlich sind und die Geschichte kurzweilig machen.

In diversen Rückblenden aus Zoes Leben, erfährt man warum sie so ist wie sie ist und warum sie sich nicht auf die Liebe einlassen kann. Als selbst gebranntes Kind wenn es um das Thema Liebe geht, konnte ich mich sehr gut in Zoes kindliche Denkweise hineinversetzen und kann ihre Verhaltensweisen sehr gut nachvollziehen. Ihre Handlungen bekommen so Tiefe und machen deutlich, dass eben nicht immer alles Gold ist was glänzt und das jeder sein Päckchen zu tragen hat.


Fazit:
"Liebe wird aus Mut gemacht."
Besser kann man das Buch nicht zusammenfassen und ich habe den Weg, den Zoe gehen musste um mutig zu werden, sehr genossen. Ein charmantes Buch, das mit vielen kleinen Lebensweisheiten daherkommt.
Ein neues Lieblingsbuch!

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

streetart, kunst, freundschaft, graffiti, jugendkultur

17 Erkenntnisse über Leander Blum

Irmgard Kramer
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 12.02.2018
ISBN 9783785589113
Genre: Jugendbuch

Rezension:

3,5/5

Eigene Meinung:
Ich mochte Irmgards Schreibstil schon bei Am Ende der Welt traf ich Noah so gerne und ihre verbildlichte Schreibweise konnte mich sofort wieder gefangen genommen.

Das "große Ganze" wirkt an sich wie ein ganz normaler Jugendroman, aber es sind die kleinen abgedrehten und skurrilen Momente (wie die dicke, nackte Frau, die gemalt wird) und die liebenswerten Beschreibungen, die das Buch schon wieder von der Masse abheben. Wegen eben dieser Szenen würde ich wahrscheinlich fast alles von Irmgard Kramer lesen.  

In diesem Buch befasst sich Frau Kramer intensiv mit der Sprayer-Kultur und man merkt, dass sie viel Zeit und Herzblut in die Recherche gepackt hat.

Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und sie sind einmal aus Leanders Sicht (Vergangenheit) und einmal aus Lilas Sicht (Gegenwart) erzählt w. Manchmal wäre es aber vielleicht doch besser gewesen sind nicht so extrem zu splitten, denn sie enden manchmal doch "mitten drin", was mir einen Wiedereinstieg nach einer Lesepause etwas schwierig machte. Des Weiteren gibt es hin und wieder noch Sprünge in der Handlung wodurch ich mich zusätzlich erst mal neu orientieren musste. Besonders am Anfang konnte ich nicht herausfinden, dass diese zwei Erzählebenen eben nicht parallel zueinander laufen und ich fragte mich die ganze Zeit wie Leander und Lila zusammengehören.
 Die Kapitel aus Lilas Sicht gefielen mir sehr gut. Der rote Faden wirkte hier konstanter als in der sprunghaften Story von Leander.

An die Charaktere bin ich lange Zeit nicht herangekommen. Sie wirken etwas farblos und bis gen Ende der Handlung änderte sich das auch nur langsam.
Auch wenn mich Jonas und Leander solo nicht wirklich von sich überzeugen konnten, ihre Freundschaft ging mir dennoch unter die Haut und man hat ihre brüderliche Verbundenheit gespürt.

Am Ende läuft alles irgendwie zusammen und der große Aha-Moment stellt sich ein. Aber egal wie gut mir das Ende auch gefallen hat, es konnte die verwirrende, flache Handlung am Anfang und im Mittelteil nicht glattbügeln.


Fazit:
Das Buch war am Ende doch sehr tiefgründig und hätte es diesen ersten verwirrenden, zerhackten 150-200 Seiten (minus Lilas-Kapitel in der Gegenwart) nicht gegeben, wäre es ein volles Punktzahl-Buch geworden. So muss ich leider ein paar Abzüge machen. 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Zoe und die Liebe

Janna Solinger , Yara Blümel
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783956392979
Genre: Romane

Rezension:  
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(162)

372 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, gene, die perfekten, caroline brinkmann

Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Ich muss ja gestehen: so ein bisschen schwer getan habe ich mich schon von Zeit zu Zeit mit dem Buch.
Was aber weniger an dem Inhalt lag, als an dem Umfang.
Das Buch ist ein ziemlicher Schinken mit knapp 600 Seiten und daher sehr detailliert und mit vielen tiefgründigen Beschreibungen.

Der Schreibstil ist sehr spannend und das Kopfkino immer am rasen. Es gibt hin und wieder auch etwas lockere Szenen und ich konnte mir jede einzelne Szene immer sehr bildlich vorstellen. Caroline schreckt nicht davor zurück Charaktere über die Planke zu schicken oder dem Leser überraschende Wendungen aufzutischen.

Wenn ich einmal im Lesefluss drin war, konnte ich auch ruckzuck einige Seiten lesen, denn ich wurde von der von Caroline Brinkmann geschaffenen Welt förmlich eingesogen. Diese erinnerte mich mit ihrer Aufteilung in diverse Zirkel und dem Schema Mädchen-das-plötzlich-in-die-Machenschaften-der-Regierung-reingezogen-wird-und-einen-rebellischen-"besten"-Freund-hat-und-dann-gibt-es-noch-eine-kleine-Schwester (wenn auch nicht Rains kleine Schwester) zwar doch sehr an die "Die Tribute von Panem" Reihe, mit ihrer Vorstellung von perfekten Genen und Fehlerhaftigkeit hat die Autorin ihrer Dystopie jedoch einen eigenen Stempel aufgedrückt.

Es gibt zwei verschiedene Handlungsstränge (eine befasst sich mit Rain, die andere mit Lark) und die Übergänge zwischen diesen sind manchmal doch arg abrupt. Desweiteren gibt es in beiden Handlungsebenen sehr viele Nebencharaktere und irgendwann konnte ich Namen und Gesicher nur noch bei den wenigsten trennen.
Ein schönes Gimmick sind auf alle Falle die genveränderten Tier und besonders Rains Fuchsmanguste Pi ist einfach Zucker.

Daraus folgte, dass ich nach Pausen beim Lesen immer Probleme beim Wiedereinstieg aufgrund der Komplexität hatte.

Und wer hier mit einer Romanze rechnet, wird leider enttäuscht werden. Es gibt hier und da zwar kleine Hinweise auf eine potenzielle Liebelei, aber das war es auch schon. Ich finde das aber gar nicht schlimm, da ich jemand bin, der nicht automatisch eine Liebesbeziehung in ihren Büchern braucht (außer natürlich es wird explizit angeteasert). Da ich mich aber hin und wieder dabei erwischt habe, wie ich mir in Sachen Romantik mehr für Rain erhofft habe, bin ich doch sehr gespannt, ob da nicht vielleicht noch was in Band 2 geht.

Das Ende fand ich für meinen Geschmack etwas zu offen. Und ich rede hier nicht von einem Cliffhanger, der den ersten Band besiegelt, sondern von einem Schnitt, der einfach nicht ganz logisch erscheint.


Fazit:
Ein guter Einstig in diese Dystopie-Reihe, die noch etwas Luft nach oben lässt. Das Setting wirkt leider nicht mehr ganz so frisch, dafür kann die Handlung überzeugen.

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1.162 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 137 Rezensionen

liebe, mord, paper palace, erin watt, erin watt;

Paper Palace

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492060738
Genre: Erotische Literatur

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

matthew weiner, roman, alles über heather, gesellschaft, beobachtung

Alles über Heather

Matthew Weiner , Bernhard Robben
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 07.11.2017
ISBN 9783498094638
Genre: Romane

Rezension:

Eigene Meinung:Eins vorne weg: das Buch ist anders, sehr anders. Das kann man mögen oder eben auch nicht. Das Buch wird polarisieren. Es gibt keine wirkliche Charakterentwicklung und wirkt mehr wie analytische Blick in zwei dysfunktionale Familien.Ich kann den Reiz hinter der Geschichte nachvollziehen, aber am Ende des Tages hat es halt leider doch nicht meinen Geschmack getroffen.
Im Roman erzählt ein allwissender Erzähler die Lebensgeschichte von zwei Menschen. Er beschreibt wie Heather und Bobby geboren wurden und geht dann dazu über ihren Lebensweg mit Zeitsprüngen zu beschreiben bis sie irgendwann aufeinandertreffen.
Der Schreibstil ist sehr sachlich und ohne viele Emotionen. Das und dass es im gesamten Buch nur ein- oder zweimal direkte Rede gibt, machten mir eine emotionale Bindung an die Handlung und die Personen unmöglich.Das bedeutet jedoch nicht, dass der Autor kein Talent hat. Die gesamte Geschichte analysiert die Figuren und ihre Handlungen so psychologisch, dass ich hin und wieder schlucken musste. Der Autor nimmt einfach kein Blatt vor den Mund.
Das Buch umfasst viele verschiedene Themen wie Gewalt, Helikoptereltern und das Integrieren in die Gesellschaft und Matthew Weiners Analysierung der beiden Familien reicht bis auf die Knochen und was dabei rauskommt ist alles andere als rosig.

Fazit:Wer kein Problem damit hat, dass das Buch eher einer einem langem Bericht mit psychologischen Analysierungen ähnelt, der könnte hier ein neues Lieblingsbuch gefunden haben. Weiners neutrale und ungeschönte Sicht auf die Dinge geht unter die Haut.Wer jedoch wie ich eher auf Romane mit wörtlicher Rede und Emotionen steht, der wird an diesem Buch wohl keine Freude finden. 

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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(215)

340 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 152 Rezensionen

thriller, jonas winner, murder park, vergnügungspark, freizeitpark

Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(10)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

ashley little, niagara motel

Niagara Motel

Ashley Little , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.05.2017
ISBN 9783499290831
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Selten fiel mir das Rezensieren eines Buches so schwer wie bei diesem.

Gina war noch eine Jugendliche als sie Tucker auf die Welt brachte. Um sich über die Runden zu bringen strippt sie. Einen festen Wohnort haben sie nicht und reisen von Ort zu Ort. Seinen Vater kennt Tucker nicht, sondern nur die bunten Geschichten, die seine Mama ihm erzählt hat.
Als Gina nach einem Unfall aufgrund eines Narkolepsieanfalls im Krankenhaus landet, macht sich Tucker auf die Suche nach seinem Vater, denn im Jugendheim geht es ihm nicht gut. Begleitet wird er von Meredith, die ihre eigenen Dämonen mit sich herumträgt.

Gemeinsam mit Tucker begibt sich der Leser auf eine abenteuerlustige Suche, die von Kanada in den Süden der USA und dann nach Los Angeles führt. Auf dieser Reise treffen wir die abenteuerlustigsten Figuren: von Truckern über alleinerziehende Mütter bis hin zu den typischen Hippies. Diese Vielfalt an Menschen hat das Buch sehr bunt gemacht.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird kurz und knackig und dennoch mit allerlei Details erzählt. Da das Buch aus Sicht eines Kindes geschrieben ist, ist es sehr direkt und in großteils kurzen Sätzen verfasst.

Auf den ersten Blick wirkt das Buch recht oberflächlich, denn weder zu den beiden Hauptcharakteren Tucker und Meredith, noch zu den vielzähligen Roadtrip-Figuren konnte ich wirklich eine Verbindung aufbauen. Den Figuren fehlt es einfach an Tiefgang und auf die knappe Seitenzahl gemessen, trifft man einfach zu viele verschiedene Gesichter.

Gegen Ende des Buches fährt das Buch dann die großen Geschütze auf, denn die Wahrheiten der beiden Protas kommen ans Licht. Doch nicht nur diese gingen mir ganz nahe, auch die Tatsache, dass die Autorin noch eine reale Geschichte eingebaut hat. Welche werde ich nicht verraten, denn diese hat für mich einen bewegenden (und sehr aktuellen) Twist in die Geschichte gebracht.

Fazit: 3,5/5
Niagara Motel ist ein ganz besonderer Roman, der besonders am Ende zum Nachdenken anregt und ein beklemmendes Gefühl hinterlässt.
Aufgrund der fehlenden charakterlichen Tiefe bis fast ganz zum Ende muss ich jedoch etwas von der Gesamtbewertung abziehen.

Mein Dank geht an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

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(2.007)

3.441 Bibliotheken, 39 Leser, 6 Gruppen, 84 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

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(3.529)

6.239 Bibliotheken, 68 Leser, 12 Gruppen, 229 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

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(137)

221 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

phoenix, hamburg, fantasy, dystopie, phönix

Phoenix - Tochter der Asche

Ann-Kathrin Karschnick
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.10.2013
ISBN 9783944544052
Genre: Fantasy

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(22)

56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

hexen, magie, frauen, gerechtigkeit, alternative welt

Hexenherz - Eisiger Zorn

Monika Loerchner
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783862824564
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigene Meinung:
Der Roman kommt auf den ersten Blick wie ein Fantasy-Roman daher, auf den zweiten Blick erkennt der Leser jedoch, dass viele phantastische Bezüge einem historischen Roman entnommen worden sind und Monika Loerchner den Roman in einer alternativen Gegenwart angesiedelt hat. Dieses so geschaffene "Deutschland" ist sehr spannend und der Leser erfährt nach dem Motto "Was wäre, wenn", was passiert wäre, wenn die Hexen des Mittelalters real gewesen wäre und in welche Richtung es sich hätte entwickeln können.

Dies bedeutet, dass jede Frau magische Fähigkeiten besitzt und die Männer allesamt unterjocht wurden. Die Frauen erhalten eine Position in der Gesellschaft je nach ihrer Magiestärke und da das Erwachen der Macht and die weibliche Fortpflanzung gekoppelt sind, sind Mädchen und alte Frauen (Großmütter) fast genau so wenig wert wie Männer.

Eine der mächtigeren Hexen ist die Gardistin Helena, die sich dem System verschrieben hat, jedoch durcheinandergebracht wird, als sie erfährt, dass sich ihr eigener Bruder den Rebellen angeschlossen hat und sie angeklagt wird, weil sie ihn nicht gemeldet hat. Plötzlich findet sie sich auf der anderen Seite wieder und möchte eigentlich nur wieder zurück in ihr altes Leben - auch wenn das bedeutet vielleicht über Leichen gehen zu müssen und hinter dem Rücken der nun bekannten Rebellen agieren zu müssen. Sie sind ja immerhin böse, oder doch nicht?

Die Geschichte hat keinen typischen roten Faden und man kann sich nicht auf den typischen Spannungsaufbau verlassen. Das macht "Hexenherz" einerseits sehr spannend, weil der Leser nicht weiß wie es weitergeht und es immer wieder zu überraschenden Wendungen kommt, aber andererseits wirkt es dadurch stellenweise sehr langatmig und das Ende nicht ganz rund.

Mein größter Minuspunkt sind die Charaktere. Es gibt einfach viel zu viel. Sie alle haben Namen und Geschichten und ich war irgendwann heillos in einem Meer an Figuren verloren. Bis auf den Hauptcharakter Helena bekommen auch nur sehr wenige wirklich Tiefgang und es war mir oft nicht ersichtlich wer in wie weit wichtig ist oder wären könnte.

Und leider konnte ich mich auch mit Helena nicht identifizieren. Sie ist keine typische Heldin: sie ist arrogant, egoistisch, selbstbezogen und entspricht damit der typischen Frau im Roman. Die Frauen werden einfach so erzogen, dass sie sich für etwas Besseres halten. Natürlich passt sie deswegen sehr gut in die Geschichte herein und handelt ihres Charakters wegen auch sehr glaubhaft, dennoch war sie mir oft zu unsympathisch.
Im Laufe des Buches legt sie Gott sei Dank einige ihrer Charakterzüge etwas ab und entwickelt sich weiter. Besonders ihre Beziehung zu dem kleinen Jungen Kolja geht ans Herz.

Der Schreibstil ist in einer Umgangssprache gehalten. Da typische Schriftsprache fehlt, war der Einstig etwas holprig, doch als ich einmal drin war, konnte ich das Buch in einem Rutsch lesen.


 Fazit:
Eine sehr spannende Geschichte mit einer genialen Grundidee, die mich dennoch hin und wieder etwas irritiert zurückgelassen hat.
Ich weiß nicht ob "Hexenherz" ein Einteiler ist. Ich würde mir einen zweiten Teil wünschen, die geschaffene Welt ist so komplex, dass einfach nicht alles erklärt wurden konnte, ohne dass das Buch zu einem 1000-seitigen Schinken mutiert wäre.

  (1)
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(859)

1.367 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 204 Rezensionen

paper prince, liebe, erin watt, familie, royals

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

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(95)

159 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

liebe, garten, gegen liebe ist kein kraut gewachsen, gärtnern, neuanfang

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

Abbi Waxman , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.03.2017
ISBN 9783499272769
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Ich und Gartenarbeit. Haha. Einen größeren Scherz hat das Universum wohl schon lange nicht mehr gehört. Das Buch wurde mir auf der LBM jedoch so schmackhaft vom Verlag gemacht, dass ich dieses anscheinend humorvolle Buch einfach mitnehmen musste. Und wer mag den kein frisches Obst und Gemüse und schöne Blumen? Gartenarbeit hin oder her...
Im Buch finde ich das Wühlen im Dreck irgendwie schon wieder ganz ansprechend.

Kurz gesagt geht es um eine junge Witwe, die hauptsächlich Schulbücher illustriert und nun jedoch ein Garten- und Pflanzenbuch gestalten soll. Dafür muss sie einen Gartenkurs absolvieren, der von der Familie organisiert wird, die das Buch in Auftrag gegeben hat. Dass der Gärtner ganz ansprechend aussieht, muss ich wohl nicht erwähnen, oder?

Der Inhalt klingt also nicht nur recht banal, er ist es auch. Es passiert nicht wirklich viel und Spannung kommt keine auf. Aber davon lebt das Buch auch nicht, denn es geht viel mehr um Emotionen und das Miteinander. "Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen" lädt mit einer Unaufgeregtheit zum Entspannen ein und zauber hin und wieder ein Lächeln auf die Lippen.

Abbi Waxman hat einen wahnsinnig tollen Schreibstil. Selbst die banalsten Dinge füllt sie mit Lachen und hilft der oftmals platten und uninspirierten Geschichte in die Gänge. Alltagsdinge, die in jedem anderen Roman nur ein Gähnen von mir bekommen würden, waren auf einmal spannend und fantasievoll.

Die Geschichte strotzt nur so vor starken und interessanten Charakteren. Jede der Haupt- und Nebencharakteren hat eine eigene Persönlichkeit und das Spielen mit Klischees gelingt Abbi Waxman auch hervorragend. Sie versucht wirklich viel um allen Personen Tiefe zu geben. Die Mutter, die in der Sozialbauwohnung lebt, ist offen und herzlich und versucht ihrem Kind eine bessere Zukunft zu geben. Der Surferboy hat doch was auf dem Kasten und die um einiges jüngere Ehefrau ist eben doch nicht nur auf das Geld aus. Aber knuffigsten sind aber wohl Lilians Kinder mit ihren kleine-Kinder-Macken und dem neunmalklugen Verhalten.

Die Liebegeschichte zwischen Lilian und Edward ist nur sehr sanft im Buch vorhanden und nicht so ausgeprägt wie anfangs gedacht. Ich bin unentschlossen, ob ich die Beiden gemeinsam wirklich mag, aber für Lilian ist diese kleine Romanze wichtig, um wieder richtig zurück ins Leben zu finden und mit ihrem Witwendasein Frieden zu schließen.

Dieses Buch wärmt das Herz und zeigt dem Leser, dass alles möglich ist, wenn man nur an sich glaubt. Abbi Waxman verbindet verschiedene Welten und macht deutlich, dass man eigentlich mit jedem befreundet sein kann und dass menschliche Unterstützung und Liebe essentiell zum Leben sind.


Fazit:
Dieses Buch passt in den Frühling und zu dem schönen Wetter wie die Faust auf's Auge. Setzt euch raus in den Sonnenschein und hört die Bienen um euch rumsummen, während sie auch im Buch rumschwirren.
Das Buch ist super zum Zurücklehnen und durch den angenehmen Schreibstil, können auch die stellenweisen langatmigen Szenen verziehen werden.
Im Endeffekt ist es kein Liebesroman, sondern ein Buch über Trauerbewältigung, das Finden zu einem Selbst und die Liebe zu Freunden und der Familie.

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(1.298)

2.200 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 468 Rezensionen

paper princess, erin watt, liebe, erotik, royal

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

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(85)

181 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, kochen, boston, gastrokritikerin, journalistin

Taste of Love - Küsse zum Nachtisch

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783404174690
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Band 2 von Poppys "Taste of Love" Reihe und ich habe mich schon wieder verliebt - und zwar in Nick, das draufgängerische Raubein mit irischen Wurzeln. Wer mich näher kennt, weiß, dass ich eine "kleine" Irlandobsession habe. Und da drehe ich übrigens schon vor Freude am Rad, wenn ein Irish Stew Rezept im Deckel abgedruckt ist. Das meiner Gastmutter war zwar anders, aber hey: Irish Stew!

Nachdem Drew sich dazu entschieden hat zu Brooke in die Kleinstadt zu ziehen, übernimmt Nick O'Reilly den Posten des Küchenchefs im Knights. Nach einer schlechten Gastrokritik des berühmt-berüchtigten CPW will er diesen doch noch von sich überzeugen. Dass der Kritiker dann überraschenderweise eine ist, stachelt ihn nur noch mehr an. Denn noch nie konnte ihm eine Frau widerstehen. Und Claire verfällt ihm doch sicher auch gleich, oder?
 
Andersons Bücher machen einfach süchtig, was zum Großteil an ihrem wunderbaren Schreibstil liegt. Ihre Bücher lassen sich einfach in einem Rutsch weglesen.

Ich hatte es bereits einmal in der Rezension zum ersten Teil Band erwähnt: in ihren Büchern läuft man den Personen immer mal wieder über den Weg. So auch Brooke und Drew aus Band 1, aber eben auch Nick, den der Leser als Souschef kennenlernte. Nun hat er also seinen eigenen Roman bekommen.
Nicht nur mit seinen irischen Wurzeln, sondern auch mit seinem jungenhaften Charme, hat er mich komplett für sich eingenommen. Hin und wieder ist er arg von sich überzeugt und arrogant, aber einen Mann, der seine Schwester und Oma so bedingungslos liebt, kann man einfach nicht böse sein.
Claire ist Engländerin und typisch britisch trocken. Sie ist sehr ehrgeizig und zielorientiert. Und Nicks ständige Versuche sie in sein Bett zu bekommen, prallen einfach an ihr ab.

Claire und Nick sind noch viel mehr Katz und Maus als Drew und Brooke. Sie machen sich gegenseitig die Hölle heiß und man kann als Leser gar nicht anders als mitfiebern.

Auch die Protagonistin des nächsten Bandes konnte man kurz kennenlernen. Sie ist die Schwester von Claires neuer bester Freundin und leitet eine schmucke, kleine Bäckerei.


Fazit:
Ich persönlich mochte Band 2 noch etwas mehr als den ersten, was aber größtenteils einfach Nicks Wurzeln zu schulden ist. Claires und Nicks Foppereien haben einfach Spaß gemacht und ich musste so oft herzlich lachen.
Ein Buch perfekt zum Abschalten und für eine schöne Zeit.

  (1)
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(229)

397 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 116 Rezensionen

liebe, kochen, poppy j. anderson, taste of love, maine

Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174683
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigene Meinung:
Die "Taste of Love" Reihe reiht sich ganz wunderbar in die Liebesromanwelt der "abgeschlossenen" Bände ein. Das heißt: in jedem Buch wird ein anderes Liebespärchen in den Vordergrund gestellt und jeder Leser kann theoretisch in die Reihe einsteigen, wann er will. Das Schöne an dieser Art von romantischen Büchern ist das Fehlen von Cliffhangern und meistens kommen die Charaktere immer mal wieder in anderen Teilen vor und sind daher ein Schmankerl für alteingesessene Leser, die sich über ein Wiedersehen freuen.

Das beste am Buch sind natürlich die Rezepte und das Beschreiben der Kochvorgänge. Mehr als einmal hat mich "Taste of Love" ganz hungrig zurückgelassen. Die Kombination aus Meer, Feelgood Essen wie Sheperd's Pie, Seafood und einer prickelnden Romanze, haben mich einfach begeistert.

Poppys Schreibstil hat mich von der ersten Zeile überzeugt. Sie schreibt frech und frisch, immer mit Humor und niemals kitschig. Auch die erotischeren Szenen reihen sich gekonnt in die romantisch-witzige Handlung ein und nie fand ich sie aufgezwungen. Ich finde es richtig und wichtig, dass gezeigt wird, dass sie da sind, aber sie dabei nie billig wirken. Ein guter Liebesroman kann auch kleine Dosen Sex enthalten!

Fast wichtiger als die Geschichte sind mir immer die Charaktere. Und hier ist Poppy ein echter „Fang“ gelungen. Sie selbst sagt, dass sie nichts gegen hübsche Charaktere hat, so lange sie echt sind und das sehe ich auch so.
Natürlich stehe ich auf attraktive Männer in Romanzen, aber hohl dürfen sie nicht sein.
Zum Glück ist Andrew alles andere als flach. Er scheint auf den ersten Blick ziemlich perfekt zu sein, aber das ist er nicht. Er ist ausgebrannt und hat seine Liebe zum Kochen verloren. Gemeinsam mit Brooke entdeckt er diese auf kokette und charmante Art wieder.

Da wären wir auch gleich bei der Dame des Buches. Brooke hat eine spitze Zunge, ist nicht auf den Mund gefallen und wenn man ihre finanziellen Probleme und die Sorge um ihre Eltern nicht sehen würde, könnte man sie für arrogant halten.

Und natürlich geraten Andrew und Brooke erst mal fett aneinander und versuchen sich gegenseitig auszustechen. Aus der Sicht eines Lesers sind ihre Machtspielchen, das Zoffen und Keifen nämlich ganz amüsant zu beobachten. Vor allem dann, wenn sie sich mal wieder triezen und man einfach weiß, dass sie sich halt doch schon total verfallen sind. Es gibt nichts Schöneres als Hassliebe.

Ich fand das Ende als kleinen Ausblick auf ihre Zukunft sehr schön. Dieser Zusatz wäre zwar nicht wirklich nötig gewesen, hat mich aber seelig zurückgelassen und ich freue mich darauf die Beiden einmal wiederzusehen.


Fazit:
Mein erstes Poppy J. Anderson Buch und mit Sicherheit nicht mein letztes! Die Reihe stehe ab jetzt rot im Kalender und ich freue mich auf die folgenden Foppereien mit einer großen Prise Romantik.

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(34)

49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

natur, pflanzen, bäume, umwelt, biologie

Green net

Wilfried von Manstein , Sascha Morawetz
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Moritz Boerner Verlag, 01.12.2016
ISBN 9783942498203
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigene Meinung:
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der Roman ein Kinderbuch ist, ist doch der Protagonist noch sehr jung. Doch das Buch geht auch sehr in die phantastische Richtung – sprechende Bäume und anstehender Krieg und so. In Verbindung mit dem ökologischen Umweltroman, der immer mal zwischen den Zeilen lauert, könnte man meinen, dass das Versprechen „von 12 bis 112“ eingehalten wurde und der Roman ein echter All Ager ist.

Denn hier liegt meiner Meinung nach der Kern des Problems: der Autor wollte zu viel. Daraus entstand ein Roman mit großen Stilbrüchen in der Sprache und zu großen logischen Sprüngen. Für ein Kind oder jungen Jugendlichen könnte es schwer werden dem roten Faden zu folgen, denn auch eine Erwachsene wie ich, konnte nicht immer dem Erzählstil folgen. Der Roman wäre als eindeutiger Roman für Erwachsene besser angelegt gewesen. Das offenbart jedoch das zweite große Problem.

Der Schreibstil ist sehr ausführlich und ausschweifend. Wilfried von Manstein beschreibt besonders die Umwelt sehr gut, diese Beschreibungen scheinen jedoch eher einem seiner Sachbücher entsprungen zu sein und nicht der magischen Reise eines kleinen Jungen.
Und obwohl die Erzählweise sehr üppig ist, so ist das verwendete Vokabular jedoch eindeutig das von einem Kind: egal ob nun Mario redet oder ein Erwachsener.
So richtig harmonieren Sprache und Schreibstil daher nicht miteinander, denn es wirkt nicht einheitlich.
Auch die Personen, besonders Mario, bleiben blass und werden ihrer Wichtigkeit nicht gerecht.

Die Idee hingegen ist einmalig und hat viel Potenzial. In der Ausarbeitung hapert es jedoch noch etwas, denn „Green Net“ kann sich nicht so ganz entscheiden, in welche Altersrichtung es gehen will. Die Aussage ist jedoch sehr wichtig und sollte jeden Leser zum Nachdenken anregen.


Fazit:
Ein Roman mit einer wichtigen und spannenden Grundidee, dessen Ausarbeitung jedoch zu gesplittert und verwirrend ist als das ein runder Spannungsbogen entstehen konnte.

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