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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, stephen aryan, matthia, dark fantasy, hexe

Battlemage - Tage des Krieges

Stephen Aryan , Andreas Decker
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492280198
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Auftakt zu einer neuen Reihe ist immer etwas Besonderes oder zumindest eine Chance für etwas Besonderes. Manchmal bedeutet es auch nur, dass man sich vom Optimismus des Marketings hat anstecken lassen und u.U. eine ganze Reihe lesen muss, nur weil man „zumindest wissen möchte, wie es weiter geht“ aber nicht, weil es so super spannend ist. Mal sehen, wie es sich bei „Battlemage“ verhält.
Ebenso wie die neu startende Romanreihe, ist auch der Autor Stephen Aryan für mich ein unbeschriebenes Blatt. Er ist – oh Wunder – begeisterter Fantasy-Leser und mag Comics und lebt in Yorkshire. Hauptberuflich arbeitet der Autor im Marketing einer Softwarefirma. Dann mal ran ans Erstlingswerk. 

Sie sind unter uns
Auch wenn die titelgebenden Magier ganz klar im Mittelpunkt des Geschehens stehen, so beginnt der Autor dennoch auch einige andere interessante Handlungsfäden zu entwickeln. Beispielsweise erleben wir als Leser eine Versammlung der Götter mit, die sich zum größten Teil nicht um die Schicksale der Menschen kümmern, sondern in Sorgen um die eigene Existenz durch den Glauben an sie gefangen sind. Dabei treten Personifikation des Winters und des Sommers, aber auch schwerer zu identifizierende Charaktere auf, die große Erwartungen schüren.

Magie und Kämpfe und Magierkämpfe
Tja, im Wesentlichen beschreibt das schon ganz gut worum es geht im Buch. Für den einen oder anderen mag das abschreckend wirken. Wer sich jedoch wie ich im Rollenspiel egal ob auf Papier oder am Computer immer als erstes die Magier ganz genau anschaut, der könnte bereits von diesem Gesamtkonzept begeistert sein.

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kadetten, mccoy, star trek reboot, kirk, starfleet academy

Star Trek - Starfleet Academy: Die Grenze

Rudy Josephs , Stefanie Pannen , Rudy Josephs
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.06.2012
ISBN 9783864250194
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Obwohl als zweiter Band dieser Reihe erschienen, macht die Geschichte doch den Eindruck klar vor den ersten Band ("Starfleet Academy 1 - Die Delta-Anomalie") zu spielen. Dies tut der Stimmung jedoch keinen Abbruch, da die bekannten Protagonisten rund um Kirk, Uhura & Co. sowieso frisch auf die Sternenflottenakademie gekommen sind und sich daher teils noch von den, aus den neuen Filmen bekannten, Charakteren unterscheiden.

Auch wenn sich die "Starfleet Academy"-Reihe klar an ein jüngeres Publikum wendet, spricht der vorliegende Band ein durchaus ernstes Thema an. Vor allem, weil es gerade unsere schnelllebige und auf Konkurrenz ausgerichtete Gesellschaft widerspiegelt.

Es ist bekannt, dass die Sternenflotte gerade im ersten Jahrgang sehr stark die Spreu vom Weizen trennt, um tatsächlich nur die besten Kandidaten weiter studieren zu lassen. Dieser immense psychische Druck ist in "Die Grenze" permanent spürbar. Egal ob Sunnyboy Kirk oder die zielstrebige Uhura, welche vom Partyleben am Campus nichts wissen will, alle versuchen ihr Bestes zu geben. Für den ein oder den anderen ist das jedoch zu viel.

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Getrickst

Kevin Hearne
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 20.02.2016
ISBN 9783608109382
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist erfreulich, das Kevin Hearnes "Die Chronik des Eisernen Druiden"-Reihe sich hierzulande durchgesetzt hat. Denn mit "Getrickst" liegt jetzt der vierte Band der Serie vor. Und mit "Erwischt" ist für Oktober der nächste Teil bereits vorangekündigt.

Das Ableben von Atticus O'Sullivan ist genauso, wie er es geplant hat. Öffentlich und mit mindestens einem Toten unter den Göttern, die ihn angreifen. Jetzt, wo er offiziell als tot gilt, kann er sich ganz auf die Ausbildung seines Lehrling Granualie konzentrieren. Wäre da nicht ein gewisser Wermutstropfen bei der Angelegenheit.

Denn sein Tod war nur möglich, weil COYOTE seine Rolle dabei übernommen hatte. Und der Trickstergott fordert nun den Gefallen ein, den ihm der letzte noch lebende Druide noch schuldig ist. Und schnell stellt sich heraus, dass dieser Gefallen mehr Ärger beinhaltet, als er es für ursprünglich möglich gehalten hat. Und gleichzeitig sorgt auch noch seine Vergangenheit für jede Menge Ärger. Nein, es ist nicht einfach, der letzte noch lebende Druide zu sein.

Es ist jede Menge los in "Getrickst". Und gleichzeitig bereitet Kevin Hearne auch noch den Boden für künftige Ausgaben vor, in dem er mit HEL eine Gottheit einführt, die nur einmal auftaucht. Doch bereits dieser eine Auftritt sorgt dafür, dass man es kaum erwarten kann, bis die nächste Ausgabe herauskommt.

Gleichzeitig hat man nicht das Gefühl, dass in "Getrickst" irgendwelche Handlungsaspekte untergehen. Im Gegenteil: Jeder Plot wird gleichberechtigt weiterentwickelt. Was übrigens auch für die Charaktere gilt, von denen es mehr als genug gibt.

Interessant ist dabei vor allem die Rolle von COYOTE. Der Trickstergott der amerikanischen Ureinwohner wird zunächst durchaus sympathisch dargestellt. Klar, es gibt kleinere Szenen, in denen er seiner Rolle gerecht wird. Etwa wenn er Atticus auf einer Restaurantrechnung sitzen lässt. Doch all das ist man als nette Komik zu akzeptieren.

Bis Kevin Hearne diese Darstellung quasi auf den Kopf stellt. Und auf einmal wird klar, das COYOTE nicht uneigennützig, sondern eigennützig handelt. Und dass ihn das Leben einiger Personen im Prinzip egal ist, so lange er nur das erreicht, was er erreichen möchte. Komme was wolle!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Star Trek - The Next Generation 11: Das Licht der Fantasie

Jeffrey Lang , Ulmer René
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 18.04.2016
ISBN 9783864257889
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Dieser Roman schließt thematisch direkt an David Macks Trilogie "Kalte Berechnung" an, indem nicht nur der Androide Data zurückkehrte, sondern auch seine Tochter Lal. Genau von diesen beiden Personen handelt auch der Großteil des vorliegenden Buches. Bis auf den Chefingenieur der Enterprise, Geordie LaForge vermisst man die übliche Crew. Dies tut jedoch der Qualität der Geschichte keinen Abbruch.

Generell liegt der Fokus nach den doch actionreichen Vorgänger-Bänden dieses Mal sehr stark auf die weitere Entwicklung der Charaktere. Genau hier liegt auch großes Potenzial. Schließlich sind sowohl Data als auch dessen Tochter erst kürzlich wieder zurück auf der Roman-Bildfläche erschienen. Gerade der Umstand, dass Data quasi im Körper seinen Vaters weiterlebt und er sich im Band "Kalte Berechnung: Deus ex machina" zwischen zwei Leben, seins und eben jenes seiner Tochter, entscheiden musste, bringt den Androiden vor das eine oder andere moralische Dilemma.

Auf Orion wird es der pubertierenden (wenn man das so schreiben darf) Tochter schnell langweilig. Hier ist es ganz witzig zu lesen, wie Data einerseits versucht ein fürsorglicher Vater zu sein, aber andererseits seiner Tochter gewisse Freiheiten zu lassen. Warum sollte es einem Androiden hierbei anders ergehen als uns Humanoiden?

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Accel World - Novel 03

Reki Kawahara , HIMA , Biipii
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 14.09.2015
ISBN 9783842011564
Genre: Comics

Rezension:

Inzwischen hat sich die "Accel World"-Lightnovel-Reihe hier in Deutschland etabliert. Sechs Bände sind inzwischen von der von Reki Kawahara geschriebenen und HIMA illustrierten Serie erschienen. "Räuber der Dämmerung" ist dabei der dritte Teil.

Eigentlich ist das Leben von Haruyuki gut. Er ist ein Teil der Accel World und als Silver Crow Mitglied der Schwarzen Legion. Auch seine Sandkastenfreundin Chiyuri wird in diese virtuelle Realität eingeführt. Wobei noch nicht ganz klar ist, was ihre besonderen Fähigkeiten sind.

Doch dann vereist Kuroyukihime mit ihrer Klasse und kann so lange ihren Pflichten als Schwarzer König nicht nachgehen. Für den in sie verliebten Haruyuki ist ihre Abwesenheit nur schwer zu ertragen. Doch es kommt noch schlimmer. Seiji Noumi ist ein neuer Mitschüler. Und einer, der die Acclelereted World auch in der realen Welt zu seinem eigenen Vorteil einsetzt. Und jemand, der in der Beschleunigten Realität skrupellos vorgeht. Und Haruyukis Avatar die Fähigkeit zu Fliegen stiehlt. Was nun?

Normalität? Was ist das? Auf jeden Fall nichts, was man in den Light Novels von Reki Kawahare erwarten darf.

Stets schafft der Autor es, den Leser zu überraschen. Ihn dazu zu bringen, wie gebannt weiterzulesen. Und immer lässt er sich eine Wendung einfallen, mit der man nicht gerechnet hat.

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nypd, kinder, 1845, polizist, feuer

Der Teufel von New York

Lyndsay Faye ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423216111
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem in der Rezension von dem dritten Buch der Trilogie bereits angemerkt wurde, dass es besser verständlich würde wenn man die ersten beiden kennt, folgen diese jetzt nach.

In dem ersten Teil wird beschrieben wie Timothy Wilde nachdem Brand 1845 sein Leben ändern muss, da alles was er hatte verloren ging. Und da er einen Job braucht wird er halt Polizist. Einen Abend rennt ihn ein blutüberströmtes Mädchen auf der Straße um und zeigt ihm einen grausigen Friedhof für Kinderleichen.

Lyndsay Faye ist seit 2005 Wahl-New Yorkerin und arbeitete dort zunächst als Schauspielerin. Aus Liebe zu New York begann sie über seine Geschichte zu recherchieren und entdeckte, dass die Gründung der ersten Polizei 1845 genau mit der großen Hungersnot in Irland zusammentraf. Da sie sich seit ihrer Kindheit für die Kriminalromane von Sir Arthur Conan Doyle interessiert, war es nicht verwunderlich, dass das Thema dieses Buches ebenfalls ein Kriminalroman werden sollte über einen Ermittler, der mörderische Rätsel löst.

Auch wenn die Geschichte zunächst etwas träge in den Gang kommt, schafft die Autorin ein enges Geflecht, mit nicht allzu vielen Personen, indem am Ende niemand mehr weiß, wer eigentlich mit offenen Karten spielt. Es ist spannend, Timothy Wilde dabei zu beobachten, wie er ohne eine einzige moderne Polizeimethode, sondern nur durch Nachdenken und Leute befragen einen Fall löst, in den sein nächstes Umfeld verstrickt ist.

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fantasy, der hexer, magie, gerald von riva, gwynbleidd

Das Erbe der Elfen

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.11.2012
ISBN 9783423214087
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit "Das Erbe der Elfen" fängt Andrzej Sapkowski zum ersten Mal innerhalb seiner "Hexer"-Reihe eine Geschichte an, die über mehrere Bände hinweg stattfindet. Und Fans der Computerspiele, die auf den Romanen basieren, wissen, worum es geht. Denn diese Story ist sozusagen eine Art Prolog für die Games.

Das Leben von Cirilla verändert sich eines Tages Schlag auf Schlag, als fast ihre gesamte Familie auf einen Schlag ausgelöscht wird. Nur sie überlebt und schlägt sich lange Zeit alleine durch. Bis Geralt von Riva sie findet. Und feststellt, dass sie sein Überraschungskind ist.

Er bringt sie nach Kaer Morhen, seiner Heimat. Und dort wird sie von den Hexern aufgezogen. Doch ehe diese nicht wieder gutzumachenden Schaden bei ihr anrichten, kommt die Zauberin Triss Merigold vorbei und nimmt sich dem Mädchen an. Schon bald stellt sich heraus, das Ciri eine Quelle unglaublich starker Magie ist. Und die gilt es zu formen, ehe böse Mächte sie in ihre Finger kriegen.

Natürlich kennt man die Ursprünge von Ciri. Selbst in "Witcher 3" kriegt man einen kurzen Einblick in die Herkunft und die besonderen Fähigkeiten dieses Mädchens. Doch mit "Das Erbe der Elfen" kriegt man einen wesentlich detaillierten Einblick, in ihren Ursprung.

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heliosphere 2265, janis tauser, meridian, raumstation, heliosphere

Heliosphere 2265 - Hetzjagd

Andreas Suchanek
E-Buch Text: 120 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.06.2014
ISBN 9783944652931
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Hetzjagd" lautet 19. Roman von Andreas Suchaneks "Heliosphere 2265". Womit man sich jetzt in der zweiten Zyklus-Hälfte befindet. Und man darf sicher gespannt darauf sein, was sich der Autor noch einfallen lassen wird.

Sjöbergs Anhänger haben die Dunkle Welle auf das PEARL-System losgelassen. Das ganze Sonnensystem verändert sich. Und alle Raumschiffe und Raumstationen sind davon betroffen. Was das Überleben für die neugewählte Präsidentin der solaren Republik Jessica Shaw erschwert.

Hinzu kommt auch, dass der Mörder von Santana Pendergast sich an Bord der TORCH II befindet. Er will fliehen und die gestohlenen Daten dem Oberen Assassinen übergeben. Die einzige Chance, dies zu verhindern ist Kristen - Kirby - Belfair, die mit einer Gruppe von Frischligen sich an Bord des neuen Raumschiffs JAYDEN CROSS befindet.

Wer nach den aufregenden Ereignissen der letzten Ausgabe erwartet hat, dass Andreas Suchanek es mit "Hetzjagd" ruhiger angehen lässt, der muss umdenken. Denn der Autor dreht auch dieses Mal munter weiter an der Spannungsschraube. Das Ergebnis ist eine Ausgabe, die einen erneut fesseln wird.

Hauptsächlich dreht sich der Roman um die titelgebende "Hetzjagd". Wobei Andreas Suchanek die nicht einfach so stattfinden lässt. Stattdessen baut er sie langsam auf und garniert sie dabei mit einigen Schockern, Momenten, mit denen man so nicht gerechnet hat. Denn, so viel sei jetzt schon verraten, nicht jeder Protagonist wird das Ende der Geschichte lebendig miterleben. Wobei der Autor diesbezüglich auch etwas mit den Erwartungen des Lesers spielt, wenn man sich das Ende vor Augen führt. Doch das passt und ist quasi das Markenzeichen von Herrn Suchanek geworden.

Auf der einen Seite hat man Kirby Belfair, die ironischerweise, ausgerechnet das Raumschiff kommandieren muss, dass nach ihrem toten Freund benannt worden ist. Doch sie hat sich berappelt. Sie trauert zwar immer noch um ihn. Doch die Trauer beeinflusst nicht mehr ihre Arbeitsweise, was eine gute Nachricht ist.

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naher osten, verschwörung, tv-buch, thriller, usa

Homeland: Sauls Plan

Andrew Kaplan
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 16.04.2015
ISBN 9783864254277
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Homeland" ist eine der erfolgreichsten Serien der jüngsten Zeit. Anders als bei "24", welches die fiktive Anti-Terroreinheit "CTU" begleitet, konzentriert man sich hier um die Arbeit der CIA.

Während sich die erste Staffel der TV-Serie hauptsächlich um den Kriegsveteranen Nicholas Brody und dem Terroristen Abu Nazir handelt, spielt der zweite Roman "Sauls Plan" rund drei Jahre davor.

Hier steht die CIA-Agentin Carrie Mathison im Mittelpunkt. Unverblümt wird auch auf die bipolare Erkrankung der Karriere-Frau eingegangen und welche Probleme diese ihr bereitet. Gerade in entscheidenden Situationen fehlt der Agentin oftmals die Konzentration oder der Entscheidungswille. Dadurch ergeben sich durchaus spannende Konstellationen. Auch weil die Protagonistin als Frau und Mensch dargestellt wird, mit allen Ängsten, Bedürfnissen und Problemen.

Generell wird im zweiten Prequel-Band zur Serie (Band 1 "Carries Jagd" erschien bei Heyne) viel auf die Vergangenheit der bekannten Charaktere eingegangen. So erfahren wir vom alkoholkranken Vater von Nicholas Brody, welcher seine Frau und ihn schlug. Durch diesen Handlungsstrang, wird auch nachvollziehbar, warum sich der Marine im späteren Verlauf mit dem Islam und Abu Nazir's Sohn beschäftigt.

Interessant ist auch die Geschichte rund um den titelgebenden Saul Berenson, welcher als Jude in einer erzkatholischen Gemeinde im Bundesstaat Indiana aufgewachsen ist. Diverse Probleme und Ausgrenzungen standen dadurch an der Tagesordnung, doch dank Ehrgeiz und Klugheit kletterte Berenson in der Karriereleiter des Geheimdienstes weit hinauf.

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der verkrüppelte gott, skrupellos, fakt, loyalität, ganoes paran

Das Spiel der Götter - Die Feuer der Rebellion

Steven Erikson ,
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.10.2015
ISBN 9783734160486
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Saga "Das Spiel der Götter" geht weiter. Und jetzt liegt der zehnte Band der Saga vor. Und dieser Roman von Steven Erikson trägt den Titel "Die Feuer der Rebellion".

Der Widerstand in der Wüste ist niedergeschlagen. Die Göttin des Wirbelwinds Sha'ik ist tot und ihre Anhänger besiegt. Ihre letzte Armee befindet sich auf der Flucht. Ihr Ziel ist Y'Ghatan, der Ort der für das malazanische Imperium schlechte Erinnerungen birgt. Doch sie müssen die Stadt erobern, wenn sie schlimmeres verhindern wollen.

Derweil geschehen in der restlichen Welt zahlreiche Ereignisse, die für verschiedene Mächte bedeutungsvoll sind. Apsalar, einer Gehilfin von Cotillion, begegnet zwei ruhelosen Geistern. Derweil entdeckt ihr Herr und Meister im Gewirr des Schattenthrons Zusammenhänge zwischen verschiedenen Geschehnissen, die zuvor passiert sind. Und Icarium ist weiterhin auf der Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Begleitet von seinem hadernden Freund Mappo, der im Prinzip verhindern möchte, dass sein Kompagnon mehr über sein vergangenes Leben herausfindet.

Selbst im zehnten Band zeigt Steven Erikson keine Ermüdungserscheinungen. Die Geschichte liest sich so spritzig und unterhaltsam wie eh und je. Und ist daher vor allem für Fans der Reihe ein pures Vergnügen.

Die Handlung kehrt in die Wüste zurück, einem Ort, der in der Serie schon sehr viel Gewalt und tragische Schicksale gesehen hat. Schon allein, wenn man sich das traurige Schicksal von Sha'ik in Erinnerung ruft, die ja in Wahrheit die Schwester von Tavore war, der Mandatin des Imperiums. Interessanterweise macht der Autor klar, dass mit ihrem Ableben die Rebellion nicht tot ist.

Ihre Anhänger sind zwar nur noch wenige. Doch einige von ihnen sind geradezu fanatisch. Und sind zu allem bereit, um das Imperium doch noch zu schlagen.

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Doctor Who - Zeitreisen 7: Die Einsamkeit des Langstreckenreisenden

Joanne Harris
E-Buch Text: 61 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 25.04.2016
ISBN 9783864257681
Genre: Sonstiges

Rezension:

Roman #7 der "Doctor Who: Zeitreisen"-Romanreihe trägt einen ungewöhnlichen Titel. "Die Einsamkeit des Langstreckenzeitreisenden" heißt die Geschichte. Und sie wurde von Joanne Harris geschrieben.

Die Autorin ist unter anderem für "Chocolat" bekannt, der 2000 mit Johnny Depp und Juliette Binoche verfilmt worden ist. Sie wurde 1961 in Barnsley, Yorkshire geboren und ist das Kind einer französischen Mutter und eines englischen Vaters. Sie studierte moderne und mittelalterliche Sprachen am St. Catherine's College in Cambridge und arbeitete danach zwölf Jahre lang als Französischlehrerin an einem Gymnasium in Leeds. Nach dem Erfolg ihrer ersten Werke ging sie in Rente und wurde Vollzeitautorin.

Der dritte Doktor liegt im Sterben. Er hat auf Metebelis III eine große Menge an Strahlung von der Spinnenkönigin absorbiert und möchte, bevor er sich regeneriert, ein letzte Mal noch Sarah Jane Smith sehen. Doch setzt ihn die TARDIS vollkommen woanders aus.

Es ist ein Ort, der in einem Zeitparadoxon feststeckt. Eine Wohlfühlparade macht die Runde und jeder, der sich den festen Regeln widersetzt, verschwindet. Für den Doktoren ist es ein Wettlauf mit der Zeit. Denn er muss dieses Rätsel lösen, ehe es für ihn zu Ende geht.

"Die Einsamkeit des Langstreckenzeitreisenden" hat nicht nur einen ungewöhnlichen Titel. Es ist auch eine außergewöhnliche Story. Eine, in der es am Ende eine Enthüllung gibt, die einen traurig stimmt. Und die trotzdem optimistisch ist.

Was Joanne Harris von Beginn an deutlich macht ist, dass der Doktor im Sterben liegt. Die Zeit läuft ihm davon. Und das sogar im Zeitparadoxon. Zwar geht es ihm dort minimal besser. Doch ist es für ihn keine wirkliche Erholung.

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Doctor Who - Zeitreisen 6: Der Moorkrieger

Jake Arnott
E-Buch Text: 48 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 28.03.2016
ISBN 9783864257674
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das sechste "Doctor Who Zeitabenteuer" wurde von Cecilia Ahern geschrieben. Der Titel ihres Buches ist "Der Moorkrieger".

Die Autorin wurde 1981 in Dublin geboren. Nachdem sie Journalismus und Medien Kommunikation am Griffith College Dublin studiert hat, zog sie sich von dem Master Studiengang zurück, um sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Gleich ihr Debütroman "P.S. Ich liebe dich" war ihr Durchbruch und wurde verfilmt. Seitdem hat sie viele weitere Bücher und Kurzgeschichten geschrieben, hat aber genauso die ABC Comedy-Serie "Samantha Who?" erdacht und produziert.

Eines Tages landet der zehnte Doktor auf dem Planeten Cashel. Eine wunderbare Welt, auf der es sich aushalten lässt. Bis er auf die Anwohner stößt, die alle seltsame Namen haben, die teilweise auf chemischen Elemente basieren.

Schnell stellt sich heraus, dass hier gewisse Dinge anders sind, als sie es scheinen. Denn die Toten ruhen hier nicht, sondern werden als sogenannte Moormänner wieder belebt. Ebenso soll auch mit einer Hochzeit Frieden zwischen zwei verfeindeten Völkern geschlossen werden. Doch es gibt Bemühungen, dies zu unterbinden.

Was Cecilia Ahern hier niederschreibt, erinnert an ein Märchen. Eine fabelhafte Geschichte mit klar definiertem Gut und Böse. Und einer Heldin, die ihre wahre Identität verbergen muss, um zunächst an ihr Glück zu kommen.

All dies liest sich fantastisch, im wahrsten Sinne des Wortes. Frau Ahern findet die richtigen Worte, um eine Geschichte zu präsentieren, bei der man sich unter anderem an die Grimmschen Märchen erinnert fühlt. Und gleichzeitig betont sie auch die wichtigsten Details im Aussehen ihrer Figuren, wie zum Beispiel das fast alle Bewohner Masken tragen.

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James Bond 23: Flottenmanöver

John Gardner , Stephanie Pannen , Anika Klüver
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 25.04.2016
ISBN 9783864258404
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schlechte Nachrichten für Fans des besten Geheimagenten Großbritanniens. Auf Grund der immer schlechter werdenden Verkaufszahlen der Romane muss der Cross Cult-Verlag sich überlegen, ob und wie es mit der Reihe weitergeht. Das ist schade, da "Flottenmanöver" von John Gardner wieder eindrucksvoll beweist, wie erstklassig die Bücher sein können.

Ein streng geheimes Gipfeltreffen soll auf einem Flugzeugträger der britischen, königlichen Marine stattfinden. Doch M erhält davon Wind. Und so beschließt er, seinen besten Agenten auf die Mission zu schicken. James Bond wird wieder in den aktiven Marinedienst versetzt und zum Captain befördert.

Doch für 007 ist dies nur der Auftakt zu einer Mission, die ihn fordert, wie keine andere zuvor. Denn er weiß nicht, wem er vertrauen kann. Seine Gegenspieler haben überall ihre Leute verteilt. Und warten nur darauf, Bond zu eliminieren und mit ihrem Plan weiter fortzufahren.

"Flottenmanöver" ist ein ungewöhnlicher Roman von John Gardner. Das liegt nicht nur an der Umgebung, in der James Bond agiert. Sondern auch an dem Gegenspieler, bzw. wie dieser agiert.

Denn zum ersten Mal seit einiger Zeit hat man keinen SMERSH oder SPECTRE-Anhänger als Antagonist. Sondern jemand, der eine eigenständige Organisation aufgebaut hat. Und diese auch zu nutzen weiß. Vor allem die Art an Anhängern, die er besitzt und einsetzt, macht diese so außergewöhnlich. Ohne zu viel zu verraten. Aber es ist das erste Mal, das James Bond es mit mehreren dieser Art zu tun hat.

Ebenso schreibt John Gardner einen 007, der durch die Mangel gedreht wird. Damit ist allerdings weniger der physische Aspekt genannt. Schließlich wurde James Bond im Laufe der Romane schon oft gefoltert. Nein, dieses Mal ist der Grund für seine Qualen psychischer Natur. Was für die Reihe ungewöhnlich ist. Doch das Ergebnis zählt. Und das ist, dass man einen britischen Superagenten hat, der verwundbar ist, wie noch nie zuvor.

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kosmo, weltraum, bsg, al

Dark Space - Die Menscheit ist verloren

Jasper T. Scott , Andreas Decker
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492704069
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wenn ein Roman als "Bestseller aus den USA!" angekündigt wird, herrscht eine gewisse Skepsis vor. Denn das klingt nach Lobhudelei für ein Roman, der dieses Lob vielleicht nicht verdient hat. Denn nicht alles, was sich woanders gut verkauft hat, kann auch hierzulande überzeugen. Daher darf man gespannt sein, wie sich Jasper T. Scotts "Dark Space: Die Menschheit ist verloren" schlagen wird.

Der Roman ist der Auftakt zu einer Trilogie. Der nächste Teil wird Anfang September ebenfalls im Piper-Verlag herauskommen.

Japser T. Scott ist das Kind südafrikanischer Eltern und wusch in Kanada auf. Lange Zeit war ein hungernder Künstler und hielt sich mit zahlreichen Jobs über Wasser. Bis er alles auf eine Karte setzte und mit "Dark Space" einen Erfolg landete.

Im Laufe der Jahre ist die Menschheit immer weiter ins Weltall vorgedrungen. Immer mehr Welten wurden kolonisiert und es schien so, als ob sie alleine wäre. Bis sie auf die insektenhaften Sythianer trafen. Die innerhalb kürzester Zeit die Menschen an den Rand des Untergangs brachten, so dass am Ende die Überlebenden in den Dark Space flohen, eine lebensfeindliche Umgebung irgendwo in der Galaxie.

Dort lebt auch der Pilot Ethan Ortane. Er hat während der Flucht in den Dark Space seine Familie verloren und lebt seitdem nur noch als Söldner. Eines Tages erhält von dem Gangsterchef "Big Brainy" Brondi einen ungewöhnlichen Auftrag. Er soll sich Undercover auf das Schlachtschiff Defiant schleichen, das der Sitz der letzten regulären Gesetzesvertreter in dem Gebiet ist. Doch ob er dies wirklich durchziehen wird, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Die Menschheit am Rande des Abgrunds. Feinde, die ihnen überlegen sind. Ein Mann, der das Zünglein an der Waage ist. Das sind die Erwartungen, mit denen man den Roman anfängt.

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emily, töten, geburtstag, mord, burg

Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix

Paul Sussman , Michaela Grabinger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426304396
Genre: Romane

Rezension:

Raphael Ignatius Phoenix ist fast 100 Jahre alt und der geborene Mörder. Schon seine Initialen (R.I.P) deuten darauf hin. In seinem fast einem Jahrhundert umfassenden Leben hat er 10 Morde begangen, begonnen in der Minute seiner Geburt. Diese Morde wird er nun, 10 Tage vor seinem selbst gewählten Ende, der Welt erzählen, in dem er seine Lebensgeschichte aufschreibt, beginnend mit dem letzten Mord.

Der britische Journalist Paul Sussman, welcher vor allem über Archäologie schrieb, wollte in diesem Roman etwas anderes ausprobieren. Er zeigte dieses Manuskript aber nur einem einzigen Agenten, welcher es ablehnte. Entmutigt legte er es zurück in die Schublade, für 15 weitere Jahre. Nach seinem überraschenden Tod 2012 (er war erst 45 Jahre) veröffentlichte seine Frau das Manuskript posthum. Zu seinen Lebzeiten schrieb er 33 Bücher und war als Journalist für verschiedene englischsprachige Zeitschriften tätig. Außerdem half er bei den Ausgrabungen im Tal der Könige.

Auch wenn dieses Buch schwer einzuordnen ist, ist es vor allem eins, anders. Zumindest zu dem Zeitpunkt als es eigentlich erscheinen sollte. Zur Jahrtausendwende. Heute gibt es einige Bücher, die die Sichtweise eines sehr alten, nicht immer unser moralischen Normen entsprechenden Menschen erzählen, zum Beispiel: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand oder Ein Diktator zum Dessert. Doch dieses Buch sticht unter ähnlichen heraus, durch seinen überaus schwarzen Humor. Das Buch ist zynisch, sarkastisch und vor allem böse.

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Die Zeitagentin - Ein Fall für Peri Reed

Kim Harrison , Frauke Meier
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453317307
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit den "Rachel Morgan"-Romanen war Kim Harrison bekannt und berühmt geworden. Die Reihe hat sie allerdings abgeschlossen. Und präsentiert jetzt den ersten Roman ihrer neuen Serie. Die auf den Namen "Die Zeitagentin" hört.

Das Jahr 2030: Unbemerkt von der Öffentlichkeit existiert die Geheimorganisation Opti. Viele ihrer Geheimagenten haben eine besondere Fähigkeit: Sie können durch die Zeit springen. Und zu diesen begabten Menschen gehört auch Peri Reed.

Doch eines Tages verändert sich ihr Leben von Grund auf. Sie erfährt, dass ihre Organisation korrupt ist. Sie muss fliehen und tötet dabei ihren Anker, die Person, die verhindert, dass sie beim Zeitreisen verrückt wird. Jetzt muss sie ihre Unschuld beweisen und weiß nicht, wem sie vertrauen kann.

Die gute Nachricht gleich vorab. Es gelingt Kim Harrison gleich mit ihrem ersten Roman fast sofort an das Niveau der letzten "Rachel Morgan"-Bände anzuschließen. "Die Zeitagentin" ist ein faszinierendes Buch, das einen trotz einiger Mängel, auf die später eingegangen wird, den Leser packt.

Da ist zunächst das Ausgangsszenario mit den Zeitreisen: Hier steckt ein äußerst komplexes Regelwerk dahinter, dass diese Gaben nicht zu einem Allzweckwerkzeug verkommen lässt. Im Gegenteil: Die Anwendung dieser Fähigkeit ist nur das allerletzte Mittel, falls zum Beispiel die Geheimagentin im Sterben liegt. Und wenn eine Reise erfolgt, hat dies enorme Konsequenzen auf das Gedächtnis des oder der Reisenden.

Geschickt setzt die Autorin diese Gesetzmäßigkeit für ihren Roman ein. Und gibt ihrer Heldin Amnesie. Sie weiß nicht, was geschehen ist, wieso sie gejagt wird und was mit ihrem Anker, passiert ist, in den sie verliebt war. Erst nach und nach erinnert sie sich an die Ereignisse, was die Autorin natürlich immer geschickt in die Handlung einbaut.

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geschichte, die 70er jahr, die 90er jahr, die 50er jahre, musik

Vinyl - Die Magie der schwarzen Scheibe

Mike Evans , Stefanie Kuballa
Fester Einband
Erschienen bei Edition Olms, 16.02.2017
ISBN 9783283012373
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Musikgeschäft ist schnelllebig. Und das gilt auch für die Art und Weise, wie die Stücke verkauft werden. Heutzutage ist alles überwiegend Digital. CDs sind im Rückzug begriffen. Und doch gibt es einen Tonträger, der sich konsequent dem Trend widersetzt. "Vinyl" heißt das Material, aus dem Schallplatten bestehen. Und "Vinyl" heißt auch das Buch, das über die "Magie der schwarzen Scheibe" schreibt. Mike Evans ist der Autor.

Er war für eine Zeitlang sogar Musiker und trat mit dem Dichter Adrian Henri und dem zukünftigen Pink Floyd-Gitarristen Andy Roberts 1969 als The Liverpool Scene auf. Danach ging er zum Radio und schrieb für Musikzeitschriften wie "Melody Maker". Seit den 80ern ist er auch als Autor aktiv und hat über 60 verschiedene Bücher rund um und über Musik geschrieben.

Was kann man also in "Vinyl" erwarten? Vieles! Denn der Autor deckt mit seinem Buch so einige interessante Bereiche ab.

Zum einen ist es ein Werk, das sich mit der Historie der Platten auseinandersetzt. Es wird ausführlich geschildert, wie die Vinyl-Platten entstanden sind, und wie sie zu ihrem Ruhm und Ruf gekommen sind. Daran merkt man, dass der Autor sich bestens mit der Materie auskennt. Denn er schafft es, diesen geschichtlichen Vorgang so kondensiert darzustellen, dass alles wichtige gut dargestellt wird. Fragen bleiben keine offen.

Und von da an widmet er sich dem Werdegang der Platten im Laufe der Jahrzehnte. Dabei streicht er immer wieder wichtige Ereignisse hervor, wie zum Beispiel dem Entstehen der Wurlitzer Jukeboxen. Und deren Bedeutung für die Musikindustrie.

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Star Trek - Corps of Engineers 20: Rätselhaftes Schiff

J.S. York , Christina F. York
E-Buch Text: 119 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 25.04.2016
ISBN 9783864257193
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Rätselhaftes Schiff" ist jetzt der 20. Roman der "Corps of Engineers"-Reihe. Geschrieben wurde er von J. Steven York und Christina F. York.

J. Steven York wurde 1957 in Alabama geboren. Er ist vor allem Science Fiction-Autor bekannt, der sich auf Tie-In Romane spezialisiert hat. So hat er unter anderem ein Buch zu der Marvel-Serie "Generation X" geschrieben. Doch ebenso hat er die Stories zu Computerspielen verfasst, wie zum Beispiel zu "Outpost 2: Divided Destiny". Er hat die vorliegende Erzählung gemeinsam mit seiner Frau Christina F. York geschrieben.

Nach den letzten Ereignissen herrscht Ruhe an Bord der U.S.S. DaVinci. Die Crew geht ihren jeweiligen Lieblingsbeschäftigungen nach, als sie ein ungewöhnlicher Auftrag erreicht. Sofort lassen sie alles stehen und liegen und machen sich auf den Weg.

Doch als sie angekommen sind, stehen sie vor einem Rätsel. Wie sollen sie ein Objekt auffinden, das auf allen Sensoren nicht auftaucht. Und das doch existent ist. Die Lösung bietet die Vergangenheit auf. Allerdings drängt die Zeit, da ein Teil der Crew der daVinci sich an Bord des fremden Schiffs befindet.

Nachdem in den letzten drei Ausgaben die Gründungsphase des Ingenieurkorps der Sternenflotte näher beleuchtet wurde, widmet sich dieses Mal wieder ein Roman ausschließlich der Gegenwart. Eine willkommene Abwechslung, da die Romanreihe sich ja schließlich auf die Crew der daVinci konzentriert. Ausführliche Erinnerungen an die Vergangenheit sind da auf Dauer merkwürdig.

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Heliosphere 2265 - Die Wahl

Andreas Suchanek
E-Buch Text: 121 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.05.2014
ISBN 9783944652825
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Mit "Heliosphere 2265: Die Wahl" liegt jetzt der 18. Band der Reihe vor. Und natürlich, da es sich hier um die Halbzeit des Zykluses handelt, wird diese Ausgabe auf einem Cliffhanger enden. Man darf gespannt sein.

Es ist Wahltag im PEARL-System. Es wird über die demokratische Zukunft der neuen Republik entschieden. Doch gleichzeitig ziehen gewisse Kräfte im Hintergrund die Fäden, die diesen Staat im Keim ersticken wollen. Und dazu ist jedes Mittel Recht.

Doch die Wächter der Demokratie versuchen alles, um diese Mächte aufzuhalten. Was gar nicht so einfach ist. Denn sowohl Assassinen als auch Sjöberg-Anhänger lassen nichts unprobiert, um an ihre Ziele zu kommen. Ohne Rücksicht auf Verluste!

Endlich ist es soweit. Nach vielen Ausgaben, wo die junge Demokratie in ihrer Entstehung dargestellt wurde, findet jetzt die Krönung der Ereignisse statt. Die Wahl des neuen politischen Oberhaupts. Und wer sich an die vorherigen Bände erinnert, der weiß, dass im Hintergrund Mächte am Werk sind, die diesen Versuch im Keim ersticken wollen.

Dabei gibt es einige überraschende Enthüllungen. Die erste gibt es gleich zu Beginn. Bislang konnte man davon ausgehen, dass die Assassinen irgendwie für Sjöberg arbeiten würden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sie arbeiten nicht für ihn, sie arbeiten für eine, bis dato, unbekannte Fraktion. Eine Enthüllung, mit der man nicht gerechnet hat. Sofort beginnen einem Fragen durch den Kopf zu schießen und man versucht diese Sequenz wiederholt zu lesen, um auch nur den kleinsten Hinweis auf den wahren Arbeitsgeber dieser Fanatiker zu finden. Spoiler: Man wird nichts finden, weil Andreas Suchanek sich darauf versteht, einen Text so zu schreiben, dass er nicht zuviel verrät.

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dolomiten, erster weltkrieg, frauen in uniform

Die Rote Wand

David Pfeifer
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.08.2015
ISBN 9783453269613
Genre: Romane

Rezension:

Das Gespräch mit einem befreundeten Historiker inspirierte David Pfeifer dazu, einen Roman über das Mädchen zu schreiben, welches sich im ersten Weltkrieg freiwillig meldete, um in den Krieg um Tirol zu ziehen. Der Autor wurde 1970 in München geboren und arbeitet als Journalist für verschiedene Zeitschriften unter anderem für den Stern, Neon, Geo und GQ. Mittlerweile ist er verantwortlicher Redakteur für die Wochenausgabe der Süddeutschen Zeitschrift.

Wie häufig bei Büchern, welche von Journalisten geschrieben wurden, sind die Faktengenauigkeit, die ausgeprägte Recherche und der gute Schreibstil auf jeder Seite des Buches spürbar. In einem Interview erzählt er, dass er nur deshalb einen Roman geschrieben hätte, weil die Informationen für ein Sachbuch nicht ausgereicht hätten.

Die Sprache Pfeiffrs stellt einen enormen Wert da. In unaufgeregten Sätzen mit einfacher, klarer Sprache schreibt er keinen Heldenepos über den 1. Weltkrieg, sondern lässt eine Handvoll Figuren ihr Schicksal erleben. Dabei achtet er darauf, keine Partei zu ergreifen, sondern eine sachliche und neutrale Darstellung zu wahren. Dadurch wird das Leid der Menschen realer und nachvollziehbarer für den Leser. Um den Irrsinn weiter zu verdeutlichen, streut der Autor an manchen Stellen Auszüge aus dem Leben in Wien ein, wo Diplomaten in Lackschuhe über das Schicksal von Menschen in über 2000m Höhe entscheiden.

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Star Trek - Voyager 8: Ewige Gezeiten

Kristen Beyer , René Ulmer
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 18.04.2016
ISBN 9783864257759
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kirsten Beyer nimmt auch im achten Abenteuer rund um die Voyager und ihren verschiedenen Protagonisten keinerlei Rücksicht auf etwaige Lieblingsfiguren. Sie zeigt, dass sie nicht umsonst das Zepter von Christie Golden übernommen hat. Ihre Ideen sind brillant und die flüssige Erzählweise, die sie benutzt, zieht Leser sofort in ihren Bann. Dadurch fühlt man sich einen alten Werbeslogan nutzend: ´Mittendrin statt nur dabei´.

Allerdings sollten Bücherwürmer gute Grundkenntnisse des "Star Trek"-Universums besitzen. Denn Kirsten will nicht kleckern, sondern klotzen. So lässt sie nicht nur die geheimnisvolle Herkunft von Afsarah Eden durchleuchten. Es gibt ein Wiedersehen mit dem Q-Universum. Doch wer nun Spiel, Spaß und Spannung vermutet, dürfte durch die Geschehnisse überrascht werden. Natürlich zeigt sich Q wieder in seiner ganzen überdimensionalen Herrlichkeit und reizt die Menschen sehr. Er weiß eben welche Knöpfe er drücken muss. Doch es gibt auch ungewohnt ernste Begebenheiten. So wurde der charmante Quälgeist zahlreicher Sternenflottenoffiziere noch nie präsentiert.

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fantasyroman, lederartige wesen, michael marcus thurner, fantasy, drogenabhängigkeit

König in Ketten

Michael Marcus Thurner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.12.2015
ISBN 9783734160554
Genre: Fantasy

Rezension:

Michael Marcus Thurner ist vor allem als Autor für "Perry Rhodan" bekannt. Doch gleichzeitig schreibt er auch eigene Romane. Wie zum Beispiel "König in Ketten".

Darne ist ein Bewohner von Lederland. Ein Land, in dem es einem überwiegenden Teil der Bewohner schlecht geht. Dem es allgemein miserabel geht. Was unter anderem auch an Regos liegt, ihrem König, der alles seinem Vergnügen unterordnet und der dafür mit eiserner Hand regiert.

Darne ist einer derjenigen, der unter der Herrschaft leidet. Ein ehemaliger Bauer, der von dem elterlichen Hof flieht. Eines Tages trinkt er einen über den Durst und behauptet, er sei ein besserer König, als der aktuelle. Dafür wird er festgenommen. Doch Darne will sich mit der Strafe nicht abfinden und plant seine Rache. Dabei soll ihm seine Ausbildung als Eliteagent Lederlands helfen.

Im Prinzip hat man es hier durchaus mit einem netten Roman zu tun. Michael Marcus Thurner versteht sich darauf, ein glaubwürdiges Lederland darzustellen, in dem alles und jeder unter der Herrschaft des Königs und dem Fädenzieher hinter dem Thron leidet. Man spürt die Verzweifelung, die die in diesem Land umhergeht.

Und trotzdem schafft es Michael Marcus Thurner nicht, das Interesse des Lesers zu erwecken und zu fesseln. Schon nach wenigen Seiten wird man sich durch "König in Ketten" gequält durcharbeiten. Woran liegt das?

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phantasievoll, pelbar-zyklus, pelbar, septologie, abenteuer

Pelbar-Zyklus (1 von 7): Die Zitadelle von Nordwall

Paul O. Williams , Holicki Irene
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 18.04.2016
ISBN 9783864258428
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Mit "Die Zitadelle von Nordwall" hat der Cross Cult-Verlag einen Klassiker der SciFi-Literatur neu herausgebracht. Band 1 hört auf den Titel "Die Zitadelle von Nordwall". Autor des Romans ist Paul O. Williams.

Der Autor war 1935 in den USA geboren und ist 2009 verschieden. Neben seiner Tätigkeit als SciFi-Schriftsteller hat er auch Haikus, eine spezielle japanische Gedichtsart, komponiert. Er war Professor Emeritus für Englisch am Principa College in Elsah, Illinois.

Es sind 1000 Jahre vergangen, seit dem eine nukleare Katastrophe die Welt heimgesucht hat. Eine Zeit, in der das Leben auf der Erde auf ein Niveau zurückgeworfen wurde, was ungefähr der späten Steinzeit entspricht. Viel Wissen ist verloren gegangen und die Menschen haben sich in verschiedene Stämme aufgesplittet.

Einer der fortschrittlichsten Stämme ist der der Pelbar. Und zu diesem gehört auch Jestak. Er ist ein aufgeweckter Mann, der einst ins Exil geschickt worden ist, wo er in die Sklaverei geriet. Doch er konnte sich befreien und kehrt in seine Heimat zurück. Sein Ziel ist es, dort alle Stämme wieder zu vereinen. Denn ein mächtiger Feind kommt näher. Und dieser hat das Schießpulver wiederentdeckt.

Eine postapokalyptische Zukunft? Das hat man beim Cross Cult-Verlag noch nie zuvor gelesen. Und wenn man den Anspruch der Verantwortlichen bedenkt, was ihr Programm angeht, ist das Interesse beim Leser geweckt. Das kann ja nicht so verkehrt sein, oder?

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Deins ist Meins

Tom Slee , Ursel Schäfer
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 16.03.2016
ISBN 9783956141041
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es dürfte wohl kaum jemanden geben, der nicht von den Konflikten mit Uber in der letzten Zeit gehört hat. Was genau dahintersteckt, das hat Tom Slee in seinem Buch "Deins ist Meins: Die unbequemen Wahrheiten der Sharing Economy" geschrieben.

Der Autor hat eine interessante Biografie. Er ist promovierter Chemiker und hat lange Zeit in der Softwarebranche gearbeitet. Seit 15 Jahren schreibt er über Politik, Wirtschaft und neue Technologien. Er lebt mit seiner Familie in Waterloo, Kanada.

Was ist "Sharing Economy"? Es handelt sich um das Anbieten von Dienstleistungen abseits der gewohnten Märkte. Bei Uber sind die Autos im Privatbesitzt, während bei Airbnb private Wohnungen an Gäste vermietet werden. Es ist ein netter Gedanke, dass man für diese Dienste etwas Geld erhält. Doch gefährlich wird es, wenn daraus große Geschäfte entstehen.

Und das ist bei diesen Diensten der Fall. Uber und AirBnb und diverse andere Sharing Economy-Firmen haben sich innerhalb weniger Jahren zu geldschweren Unternehmen entwickelt. Die außerdem enorm einflussreich geworden sind und sich anschicken, den Markt aufzurollen. Traditionelle Dienstleistungen wie Taxis oder Hotels sollen und werden so obsolet. Wie es durchaus im Sinne der führenden Köpfe hinter diesen Unternehmen ist.

Gnadenlos deckt Tom Slee auf, wie aus gut gemeinten Ansätzen etwas wird, was man nur als gefährlich bezeichnen kann. Denn das Problem an diesen Unternehmen ist, dass man als normaler "Angestellter" ständig unter Druck steht. Wenn man bei Uber zum Beispiel eine gewisse Prozentzahl unterschreitet, wird man quasi disqualifiziert. Nur dass diese Grenze absurd hoch gesetzt ist.

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nordland

Eisenwinter

Stephen Baxter , Claudia Kern
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 07.03.2016
ISBN 9783864254529
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Mit "Eisenwinter" wird jetzt die "Nordland-Trilogie" beendet. Wer mehr von Stephen Baxter lesen möchte, der wird fürs erste auf andere Verlage ausweichen müssen. Wobei der Cross Cult-Verlag sicher irgendwann wieder ein neues Werk dieses Schriftstellers herausbringen wird.

Seit vielen Tausenden Jahren existiert der Wall, der die Nordlande vor dem Meer beschützt. Der Wall hat für viele Veränderungen gesorgt, von denen manche nicht immer gut waren. Doch jetzt droht eine Gefahr, gegen die keiner etwas machen kann. Denn das Wetter schlägt um.

Eine riesige Kaltfront bricht über die Welt herein. Innerhalb weniger Tage kühlt sich der ganze Globus schlagartig ab. Eine neue Eiszeit bricht herein. Und schon jetzt ist klar, dass alle Bemühungen, die Welt zu retten für umsonst sind. Und trotzdem versuchen viele Menschen, exakt dies zu erreichen.

Es ist eine gewisse Melancholie, die diesen Band auszeichnet. Stephen Baxter war schon immer ein Meister da drinnen, seine Protagonisten durch die Hölle gehen zu lassen und die Menschheit in ihren dunkelsten Aspekten darzustellen. Das ist in diesem Band nicht anders. Denn die Eiszeit ruft viele negative Veränderungen hervor, da wirklich der gesamte Erdball sich abkühlt.

Interessant ist jedoch zunächst einmal den technologischen Entwicklungsstand, den der Autor hier darstellt. Mit einem kleinen Trick lässt er die Menschheit teilweise Technologien haben, die in der realen Welt zum Handlungszeitpunkt vielleicht gerade Mal angedacht waren. So sind der Mauer Dampfmaschinen eingelassen, die dafür sorgen, dass das Wasser immer abgepumpt wird. Und in einer ergreifenden Sequenz beschreibt der Autor, wie sie in der Kälte den Geist aufgeben.

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