Starry-sky

Starry-skys Bibliothek

69 Bücher, 46 Rezensionen

Zu Starry-skys Profil
Filtern nach
69 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

61 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

thriller, island, missbrauch, krimi, ermittlungen

SOG

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei btb, 18.09.2017
ISBN 9783442756643
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die echte kroatische Küche

Ino Kuvačić
Fester Einband
Erschienen bei Südwest, 28.08.2017
ISBN 9783517096322
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein wahnsinnig tolles Kochbuch, dass nicht nur mit leckeren Gerichten aus der kroatischen Küche, sondern auch mit der Kultur und Lebensart des Landes aufwartet.  Die Gestaltung des Covers und der Seiten ist modern und erinnert stellenweise an Reisemagazin, das Fernweh weckt. Die Fotos der zubereiteten Gerichte sind professionell und qualitativ angerichtet und gedruckt, was die Lust auf das Nachkochen bei mir weiter verstärkt hat. Hinzu kommen Bilder von Landschaften des Landes, aber auch von Menschen oder typischen Szenen, was mir sehr gefallen hat. Besonders, wer schon in Kroatien war wird hier an das schöne Flair und die Stimmung erinnert. Also quasi ein kulinarischer Urlaub für die Seele und für den Gaumen. 


Die Portionsgrößen sind passend gewählt und alle benötigten Gegenstände und Produkte sind ausführlich beschrieben, sodass beim Nachkochen keine Fragen offen geblieben sind - und das obwohl ich wirklich untalentiert bin, was das Kochen angeht. Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielfalt der Gerichte: Gemüse, Fischgerichte, süße Speisen - da wird jeder fündig. Mein Highlight waren ganz klar die Süßspeisen, und das obwohl ich generell lieber herzhaft esse. Die kroatische Küche hat wirklich viel zu bieten, was Nachspeisen und süße Snacks angeht. Verliebt habe ich mich in die kleinen Krapfen (Fritule), die mich bei jedem Bissen an meinen letzten Urlaub erinnert haben. Auch der Birnenstrudel war wirklich jede Sünde wert und wird bei der nächsten Gelegenheit noch einmal zubereitet, weil er auch in meinem Freundeskreis großen Anklang gefunden hat.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(25)

62 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, großmutter, vergangenheit, familie, geheimnisse

Heute fängt der Himmel an

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734102899
Genre: Liebesromane

Rezension:

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, auf das ich schon seit längerem sehnsüchtig gewartet habe, nachdem ich vor einer Weile zuerst den Klappentext und dann die Leseprobe las - beides hat mich direkt überzeugt und ich konnte nicht erwarten zu wissen, wie es weiter geht. 

Die Journalistin Emily Emerson steckt gerade in ziemlich schwierigen Lebensumständen. Sie hat ihren geliebten Teilzeitjob verloren, indem sie eine Kolumne über Familie und Beziehungen für eine landesweitbekannte Zeitung geschrieben hat. Ihre Verwirrung wird stärker, als sie plötzlich ein Päckchen aus Deutschland erreich. Darin enthalten ist ein wunderschönes Gemälde. Darauf zu sehen ist eine Junge Frau in einem roten Kleid - der Himmel hinter ihr ist violett. Bestaunt stellt Emily fest, dass diese Frau eine beachtliche Ähnlichkeit zu ihrer eigenen Großmutter aufweist, die kürzlich gestorben ist. Als Emily dann auch noch die Notiz "Sie war die Liebe seines Lebens" findet, steht sie vor einem großen Rätsel. Bezieht sich die Notiz auf ihren Großvater? Nie hat ihre Großmutter Margaret über ihn geredet, weil er sie verlassen hat, als sie schwanger war. Was hat es also mit dieser mysteriösen Notiz auf sich? Emily hat ein komisches Gefühl bei der Sache und beschließt sich auf die Suche nach ihrem verschollenen Großvater zu begeben, auch wenn die Chancen nicht gut stehen, dass sie ihren Großvater finden wird. 

Wie erwartet hat das Buch mich durch seine emotionale Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Stellenweise wurden nahezu poetische und philosophische Elemente, in Form von Briefen und Zitaten, eingearbeitet, was für mich einen großen Bonus darstellte. Der Schreibstil der Autorin hat perfekt zu dem Inhalt des Buches gepasst und sie hat geschafft, die Gefühle der Charaktere jeweils passend auszudrücken. Die Charaktere waren (absichtlich) nicht alle sympathisch, aber so hat alles perfekt zusammen gepasst und der Leser konnte auch anhand dieser Personen einige Lehren beziehungsweise Weisheiten für das eigene Leben mitnehmen. 

Die Autorin hat sich gut über die Zeit des 2. WK und die Zeit danach, sowie das Leben der Soldaten und Gefangenen informiert, was beim Lesen deutlich wird. Diese authentischen Einflüsse haben mir gut gefallen, weil sie die Handlung und Hintergründe der Geschichte unterstützt haben. Das einzige, was ich nicht ganz so toll fand, war das Ende. Obwohl es sehr emotional ist und an sich gut die Geschichte abrundet, wirkt es für mich zu konstruiert und zu dick aufgetragen. Da kommen einige Zufälle bzw. Umstände zusammen, die zwar durchaus so passiert sein könnten, aber für mich waren es zu viele Ereignisse, die zu plötzlich und überrumpelnd kamen. Trotzdem hat die komplette Geschichte mich, auch in der Zeit nach dem Lesen, sehr berührt und ich habe das Gefühl, einige Impulse für mein eigenes Leben mitgenommen zu haben. Das Buch ist somit nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, sondern sie ist sehr mit Weisheiten fundiert, bringt historische Geschehnisse authentisch mit ein und hält einige Wendungen und Überraschungen für den Leser bereit. Aus diesem Grund spreche ich eine hundertprozentige Leseempfehlung aus und kann sagen, dass das Buch meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat.

Wie erwähnt finden wir im Buch viele emotionale Zitate. Eines meiner liebsten möchte ich euch hier abbilden: "Ihr beide lehrt mich Tag für Tag, dass Liebe größer, stärker und schöner sein kann, als ich mir je hätte vorstellen können. Solange am Himmel Sterne stehen, werde ich euch lieben."

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

band 18 der reihe temperance brennan, serie, krimi, gerichtsmedizin, canada

Die Sprache der Knochen

Kathy Reichs , Klaus Berr
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.03.2017
ISBN 9783453438774
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als bekennender Fan von Kathy Reichs war klar, dass ich auch dieses Buch von ihr unbedingt lesen muss. Der vielversprechende Klappentext hat diese Leselust noch gesteigert, sodass ich es kaum abwarten konnte, mich auf das Buch zu stürzen. 

Eines der Merkmale, das mir an Reichs' Art zu schreiben besonders gefällt, ist, dass sie es schafft, die Fälle von Tempe perfekt mit ihrem Privatleben zu kombinieren. Somit schafft sie zwei spannende Ebenen, die mich beide sehr gefesselt haben. Ein weiteres Highlight war, dass der vorliegende Fall sehr außergewöhnlich gestaltet und perfekt durchdacht ist. Man merkt, dass die Autorin viel Erfahrung im Schreiben hat, weil wirklich alles stimmig ist, was in meinen Augen eine große Besonderheit ist. Mich hat das Buch regelrecht in seinen Bann gezogen, sodass ich nach dem Lesen gewissermaßen "geflasht" war und noch lange über die Hintergründe der beschriebenen Geschehnisse gegrübelt und nachgedacht habe. 

Obwohl es sich hier schon um den 18. Band um die Anthropologin Tempe handelt, hatte ich das Gefühl, dass Kathy Reichs immer weider spannende und reizvolle Themen findet, die ihr als Hintergründe für die Verbrechen dienen. Wie im Klappentext erwähnt wird, spielt in "Die Sprache der Knochen" eine Sekte eine zentrale Rolle, was für mich einer der Gründe war, warum dieses Buch ein absoluter Pageturner ist. 

Insgesamt hatte ich beim Lesen viel Spaß und Spannung, sodass ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen kann - auch an diejenigen, die bisher noch nichts von Kathy Reichs gelesen haben. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

prostitution, postkarten, ichbezogen, freizügig, varite

Postkarten an Dora

Clara Gabriel
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 30.06.2017
ISBN 9781547209880
Genre: Historische Romane

Rezension:

Was mich zuerst aufmerksam gemacht hat, ist das sehr schöne, altmodisch gestaltete Cover des Buches. Dort sehen wir eine junge, anmutige Dame mit hellem und aufmerksamen Blick. Man erkennt also sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt, dessen Hauptfigur eine junge Dame ist, worauf der Titel schon schließen lässt. 

Die Handlung beginnt damit, dass wir die Hauptfigur des Romans, namens Dora, kennenlernen. Sie wirkt sympathisch, authentisch und für die damalige Zeit außergewöhnlich selbstständig. Im Laufe der Geschichte lernt der Leser Dora immer besser kennen, begleitet ihren Weg und ihr Leben, leidet und hofft mit ihr. Ebenso stehen immer weitere Figuren im Fokus, die allesamt vielseitig gestaltet. Dadurch bringen die verschiedenen Charaktere viel Spannung und Spaß beim Lesen in die Geschichte, was der Autorin sehr gut gelungen ist.

Der Schreibstil ist ansprechend und flüssig, sodass man auch längere Passagen am Stück lesen kann. Die Seiten fliegen wie im Flug und ich wollte das Buch nicht mehr bei Seite legen, weil ich so tief in die Handlung eingetaucht bin. Man merkt, dass die Autorin viel Zeit in Recherche investiert hat. Sie beschreibt detailliert und anschaulich, sodass man ein gutes Bild der damaligen Zeit und der Geschehnisse der Geschichte bekommt. Das ist für mich ein großer Pluspunkt, weil dadurch ein besonderes Leseerlebnis geschaffen wurde. 

Besonders gut fand ich auch, dass es immer wieder Überraschungen gab, die ich vorher nicht erwatet oder erahnt hatte. Das ist unter anderem auf die vielseitigen Charaktereigenschaften der handelnden Personen zurückzuführen.  Obwohl ich ein etwas anderes Ende erwartet hatte, konnte mich dieses tolle Buch voll und ganz überzeigen, sodass ich es uneingeschränkt weiterempfehlen werde.



  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(104)

266 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

jane austen, stolz und vorurteil, klassiker, england, roman

Stolz und Vorurteil

Jane Austen , Andrea Ott , Elfi Bettinger
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328101666
Genre: Klassiker

Rezension:

Nachdem ich das Buch schon längere Zeit lesen wollte, habe ich nun die Chance genutzt, als es mir im Bloggerportal vorgeschlagen wurde. Die Geschochte, die ungefähr im 18./19. Jahrhundert spielt, hat mich neugierig gemacht, weil es um ein stets präsentes Thema geht: Liebe.

Ich habe bereits viele historische Romane gelesen (die in der aktuellen Zeit geschrieben wurden) und bei "Stolz und Vorurteil" hat man sprachlich noch einmal klar gemerkt, dass es sprachlich in einer anderen Zeit spielt. Das ist anfangs gewöhnungsbedürftig, war für mich aber keineswegs negativ. Der Umstand, dass vor 200 Jahren andere Sitten und Gegebenheiten herrschten erklärt auch, warum die Charaktere in manchen Situationen ganz anders handeln, als es heute bei uns üblich wäre. Diese gesellschaftlichen und historischen Einblocke in die damalige Zeit haben mir sehr gut gefallen.


Thematisch geht es um Familie Bennett, die aus den beiden Elternteilen und deren fünf Töchtern besteht. Vor allem die Mutter ist sehr bestrebt, ihre Töchter, die mittlerweile junge Frauen sind, möglichst standesgemäß bzw. aufwertend zu verheiraten. Damit möchte sie der Familie ein finanzielles Polster und auch ein gewisses soziales Ansehen schaffen - eine sehr interessante Thematik, wie ich finde. Der Fokus der Erzählung liegt auf Elizabeth und ihrer Schwester Jane. Da die Mutter der jungen Frauen auf der Suche nach passenden Schwiegersöhnen ist, tauchen direkt zu Beginn des Buches mehrere mögliche Kandidaten für Hochzeiten auf, die der Leser immer besser kennen lernt. Sie sind charakterlich sehr unterschiedlich, was viel Spannung und Abwechslung bietet. Mich haben die vielen Charaktere vor allem zu Anfang des Romans verwirrt, weil Personen teilweise abwechselnd mit Vor- und Nachnamen angesprochen wurden und es mehrere Nebencharaktere gibt, sodass ich oft nicht wusste, wer gerade wer ist. Das hat sich allerdings gegen Ende des Buches aufgelöst, weil ich dann zumindest die Hauptfiguren namentlich auseinander halten konnte.

Die Charaktere wurden sehr umfassend beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinfühlen konnte, auch wenn aufgrund der damaligen Zeit, einige Sachn anders gehandhabt wurden, als es heute der Fall wäre. Während des Lesens merkt man immer mehr, wie gut der Titel zu dem Roman passt und welche Einflüsse die gesellschaftlichen Gegebenheiten damals auf das Leben der Personen hatten. Trotzdem ist das Thema natürlich aktuell, sodass mich das Lesen des Buches sehr zum Nachdenken über mein eigenes Verhalten angeregt hat, was ich als positiven Effekt empfand. Ich finde die Bekanntheit und Beliebtheit des Buches daher definitiv gerechtfertigt und würde jedem die Lektüre dieses tiefgründigen Buches empfehlen, weil es nicht "nur" ein Liebesroman ist, sondern auch ein gesellschaftskritisches Werk, was gut zur Allgemeinbildung beiträgt.






  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

japan, erwachsen werden, musik, bibliothek, suche

Kafka am Strand

Haruki Murakami , Rufus Beck
Audio CD
Erschienen bei Deutsche Grammophon, 22.06.2004
ISBN 9783829114417
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(294)

557 Bibliotheken, 13 Leser, 3 Gruppen, 20 Rezensionen

japan, haruki murakami, kafka, liebe, katzen

Kafka am Strand

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 891 Seiten
Erschienen bei btb, 21.09.2009
ISBN 9783442740437
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(0)

1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Erleb mal was!

Doro Ottermann
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 14.08.2017
ISBN 9783442392766
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

30 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kochbuch, vegetarisch, gemüse, satt, lecker

Gemüseliebe

Tina Ganser
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 11.07.2017
ISBN 9783706626071
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mich hat dieses Buch gleich angelächelt, als ich es bei Lovelybooks gesehen habe. Das Cover wirkt sehr modern und ansprechend gestaltet, darüber hinaus handelt es sich um ein vollkommen vegetarisches Kochbuch, mit Gemüse im Fokus. Somit schien das Kochbuch zu 100% zu meinen Bedürfnissen zu passen, weswegen ich mich beworben habe.


Als ich das Buch dann per Post erhalten habe, wurde der positive Eindruck weiter bestärkt. Das Cover ist im real life noch ansprechender, weil es sehr hochwertig verarbeitet ist. Dies trifft auch auf die Gestaltung der Rezepte und die Qualität der Fotos zu. Mir persönlich ist das sehr wichtig, denn je ansprechender ein Kochbuch gestaltet ist, desto mehr Lust habe ich darauf, Rezepte aus diesem Buch zu kochen. 


In Vorbereitung auf diese Rezension habe ich, [gemeinsam mit meiner Mutter, die sehr begeistert von diesem Buch war] drei Gerichte nachgekocht. Dazu habe ich mit drei Gerichte aus verschiedenen Kapiteln ausgesucht, um möglichst viel Überblick zu erlangen. Alle Gerichte, die ich zubereitet habe, waren einfach umzusetzen, obwohl sie sehr kreativ und lecker waren. Somit ist das Buch auch für Personen geeignet, die nicht gerade begabt sind, was das Kochen angeht. Für mich ist das ein großer Pluspunkt, da auch bei mir das Kochen eher eine Schwäche darstellt. 

Mir ist aufgefallen, dass bei den Gerichten - für meine Verhältnisse - viel Sahne verwendet wird. Das habe ich abgewandelt, damit es zu meinen Essgewohnheiten passt und das stellte kein Problem dar. Außerdem möchte ich erwähnen, dass in dem Buch viele österreichische Wörter enthalten sind, was eine Besonderheit darstellt. Wer die österreichische Sprache mag, wird daran besonders Gefallen finden. Das Buch beinhaltet allerdings auch eine Liste, in der die deutsche Übersetzung zu den Wörtern steht, sodass man bei Zweifeln dort nachschauen kann. Mich hat es manchmal gestört, dass Wörter benutzt wurden, die im deutschen Sprachgebrauch nicht vorkommen. Andererseits entsteht somit natürlich ein gewisser regionaler Charme. Ob das bei einem vegetarischen Kochbuch passend ist, weiß ich nicht, mich hat es aber nicht besonders gestört, sondern es verleiht dem Buch einen gewissen Wiedererkennungswert. 

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, weil die Gerichte wirklich allesamt toll und gut umsetzbar sind. Die Zubereitung wird verständlich beschrieben und es gibt vielfältige Rezepte-Kategorien, wo sicherlich für jeden was dabei ist. Ich habe mir direkt einige Backrezepte markiert, die ich im Herbst, wenn es kühler wird, ausprobieren werde. Von mir gibt es also eine ganz klare Lese- und Kochempfehlung für "Gemüseliebe" von Tina Ganser!

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(39)

95 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

familiensaga, england, jeffrey archer, sibirien, london

Die Wege der Macht

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453419926
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(135)

242 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

thriller, entführung, amy gentry, spannung, familie

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Buch, dass leider trotz einer sehr guten Idee nicht hält, was es verspricht. Inhaltlich geht es um die Entführung der 13 Jährigen Julie. Nachdem ihre Eltern Tom und Anna alles versucht haben, um ihre entführte Tochter zu finden, haben sie fast wieder ein normales Leben aufgenommen, als eines Tages eine junge Frau vor ihrer Tür steht, die behauptet Julie zu sein. Nachdem zuerst alles perfekt scheint, bekommt Anna nach und nach immer mehr Zweifel, ob es sich bei der Frau wirklich um ihre Tochter handelt, weil sie kaum Ähnlichkeiten zu früher feststellt. Nun ist es Annas Aufgabe herauszufinden, wer die junge Frau wirklich ist. 

Was mir gut gefallen hat, ist das die Geschichte sowohl in der Vergangenheit, als auch durch Rückblicke erzählt wird. Leider ist auch hier die Umsetzung nicht wirklich gelungen, weil nicht (chrono-)logisch vorgegangen wird, was mich manchmal beim Lesen durcheinander gebracht hat. Hier wurde das Potential nicht ausgeschöpft, obwohl es prinzipiell sehr interessant ist, die Geschehnisse auch aus Annas Sicht zu erleben. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Schwestern Jane und Julie sehr ähnliche Namen haben, weswegen ich vor allem am Anfang oft nicht wusste, um wen es gerade ging. Das hätte man meiner Ansicht nach besser lösen können. Immerhin ist der Schreibstil recht zugänglich, sodass von dieser Seite keine Schwierigkeiten entstehen und man sich gut auf die Handlung konzentrieren kann. 

Insgesamt fand ich den Plot des Buches sehr gut, bei der Ausführung wurde das Potential aber nicht umgesetzt, was ich sehr schade finde. Obwohl die Geschichte prinzipiell sehr spannend ist, war der Lesefluss in manchen Abschnitten ziemlich zäh. Wer ein Buch für zwischendurch sucht und nicht zu viel Spannung und Nervenkitzel erwartet, wird sicherlich viel Freude an dem Buch haben. Ansonsten würde ich eher keine Leseempfehlung aussprechen.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Postkarten an Dora

Clara Gabriel
Flexibler Einband
Erschienen bei Griebel, Cornelia, 28.07.2017
ISBN 9783000572722
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

nonfiction, sachbuch, ratgeber

Das Runner's World Laufbuch für Einsteiger

Jennifer Van Allen , Bart Yasso , Amby Burfoot , Pamela Nisevich Bede
Flexibler Einband
Erschienen bei Südwest, 12.12.2016
ISBN 9783517095271
Genre: Sachbücher

Rezension:


Weil ich mich nach langer Zeit endlich mal mit dem Joggen anzufangen, kam ich auf die Idee mir dieses Buch als Begleiter für dieses Vorhaben zu bestellen. Die Wahl fiel auf dieses Buch, da es sich speziell an Einsteiger richtet, seriös wirkt und ansprechend gestaltet ist. Obwohl das Buch sich an Einsteiger richtet, sind auch Wiedereinsteiger eine passende Zielgruppe dafür.

Gegliedert ist das Buch in drei Teile, außerdem gibt es natürlich ein Vorwort und ein Fachwortverzeichnis, das mir sehr hilfreich erschien.
Der erste Teil bietet die Grundlagen und gibt dem Leser die nötige Motivation sowie wissenschaftliche Erkenntnisse mit auf den Weg. Besonders gut haben mir die Trainingspläne gefallen, denn das war ein Grund warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. Für mich als Anfänger bietet das eine gewisse Orientierung, was mir viel bedeutet. 

Anschließend beschäftigt sich der zweite Teil des Buches mit den Themen Gewichtsreduktion und richtige Ernährung. Dass man mit dem Laufen sein Gewicht vermindern kann dürfte bekannt sein, aber hier erhält man Tipps, wie man einen langfristigen Erfolg erreichen kann. Der dritte Teil ist der Gesundheit und Prävention gewidmet. Hier geht es darum, Verletzungen so gut es geht zu verhindern. Darüber hinaus wird der richtige Umgang mit Verletzungen angesprochen, was ein wichtiges Thema darstellt. 

 
Mir hat das Buch super gut gefallen. Es ist wirklich das, was ein Einsteiger braucht. Die richtige Mischung aus Trainingsplänen, Motivation, Erfahrungen und fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verschiedenen Themen. Die Sprache und Gestaltung ist sehr ansprechend, sodass ich wirklich Lust hatte, mit dem Buch zu arbeiten. Das hat meine Motivation gesteigert und ich habe schnell kleine Erfolge bemerkt. Daher empfehle ich das Buch an alle, die (wieder) mit dem Laufen anfangen möchten oder sich einfach für das Thema interessieren.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

92 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kate morton, familiengeheimnis, cornwall, das seehaus, liebe

Das Seehaus

Kate Morton , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453359468
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

91 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, paula hawkins, alkohol, krimi, frauen

Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Paula Hawkins , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2017
ISBN 9783734100512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei diesem Psychothriller, der mit tiefen, authentischen Charakteren statt mit viel Blut und brutalen Verbrechen kontert, kann man definitiv viel Spannung erwarten. Zu Anfang lernen wir Rachel kennen, sie ist Alkoholikerin, psychisch total am Ende und fährt jeden Tag mit der Bahn nach London. Unterwegs hält der Zug meist am selben Signal, von wo aus sie auf verschiedene Häuser und Gärten blickt. Eines Davon ist das Haus von Megan und Scott, die sie schnell in ihr Herz schließt. In Rachels Augen führen die beiden die perfekte Beziehung - ein Leben, nach dem sie sich selbst sehr sehnt. Als die hübsche Megan eines Nachts plötzlich verschwindet, ist nichts mehr wie es war. Dort stößt die Geschichte um Rachel mit einer anderen Geschichte zusammen und die Geschichte wird aus neuen Perspektiven erzählt. Plötzlich sind auch Rachel, ihr Exfreund Tom und dessen neue Freundin Anna in den Vorfall verstrickt und es beginnt ein undurchsichtiges treiben, indem die Spannung von Seite zu Seite immer mehr steigt, bevor es ein unerwartetes Ende gibt, das für mich ein klarer Höhepunkt war.

Ich war sehr zufrieden mit dem Buch. Zum einen waren die Charaktere authentisch und durch ihre labilen, verrückten Züge sehr interessant, auch wenn sie teilweise wirklich bemitleidenswert waren. Die Handlung ist gut durchdacht und hält immer wieder unvorhersehbare Überraschungen bereit, die wirklich viel Spannung mit sich bringen. Unterstützt wird das durch die tolle Schreibweise der Autorin, die mich sehr begeistert hat. Alles in Allem ist dieser außergewöhnliche Psychothriller definitiv lesenswert!

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(135)

214 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 127 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, aditi khorana, märchen, amrita am ende beginnt der anfang

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Aditi Khorana , Peter Klöss
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 21.08.2017
ISBN 9783791500560
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(99)

189 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

oxford, mystery, rezension, die schule der nacht, studium

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:


Das Cover dieses Buches hat mir so gut gefallen, dass ich auf den Inhalt neugierig wurde. Auch der Klappentext machte einen tollen, spannenden und außergewöhnlichen Eindruck, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wurde. Laut Beschreibung geht es um eine geheime Verbindung, die an der University of Oxford schon seit hunderten von Jahren existiert. Den Mitgliedern des Bundes wird nachgesagt, dass sie mysteriöse Dinge tun und weltweit ihre Finger im Spiel haben. 

Der Einstieg des Buches ist Cassies erster Tag an der Universität in Oxford. Im Gegensatz zu ihren Kommilitonen ist Cassie allerdings nicht mit Feuereifer auf das Studium gespannt. Sie ist extra von Amerika nach Oxford gereist, um einen mysteriösen Hinweis aus der Vergangenheit ihrer längst verstorbenen Mutter zur rufen. Der Absender des Hinweises bittet Cassies Mutter, zurück zu kommen und alles wieder in Ordnung zu bringen. Cassie ist verwundert, sie wusste nicht, dass ihre Mutter jemals in Oxford war, weswegen sie dem geheimnisvollen Hinweis unbedingt auf die Spur gehen möchte. In Oxford knüpft sie langsam Kontakte und begibt sich immer mehr auf die Suche nach Spuren ihrer Mutter und das Geheimnis, das sie mit ins Grab genommen hat. 


Der Anfang des Buches hat mir ziemlich gut gefallen. Auch wenn es nicht immer wirklich spannend war, bekam man einen interessanten Eindruck von dem vermeidlichen Leben in Oxford und lernt die Hauptfigur kennen.  Die Protagonistin ist sehr sympathisch, auch wenn sie etwas merkwürdig wirkt, was sicher aufgrund ihrer Vergangenheit nachvollziehbar ist. Auch Oxford als Schauplatz hat mir sehr gut gefallen, da eine wunderschöne, düstere und geheimnisvolle Atmosphäre erzeugt wurde.


Was mich sehr gestört hat, war dass die Handlung teilweise extrem zäh verläuft, sodass nur Geplänkel passiert, das weder spannend, noch wirklich bedeutsam für die Handlung ist. Erst ab etwa der Mitte des Buches steigt die Autorin wirklich in das Kernthema das Buches ein, was mich sehr gewundert hat, da ein großer thematischer Wechsel passiert ist. Spätestens ab diesen Punkt fand ich die Einordnung des Buches als "Roman" nicht mehr passend. Fantasy wäre in meinen Augen deutlich besser gewählt, da die zweite Hälfte des Buches stark in diese Richtung geht. Das hätte ich in diesem Umfang anhand der Beschreibung des Buches im Vorfeld nicht erwartet, was bei mir für Verwunderung sorgte. 


Obwohl mir die Idee hinter dem Buch wirklich sehr gut gefällt, finde ich die Umsetzung nicht gut gelungen. Erst die letzten 100 Seiten sind voller Spannung und haben wirklich mit dem Thema des Buches zu tun. Während die Geschichte am Anfang sehr langsam läuft, passiert am Ende alles sehr schnell und manchmal überstürzt. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass manche Sachen einfach in den Raum geworfen wurden, obwohl die Vorgeschichte oder der Zusammenhang fehlt, was ich sehr schade fand. Dadurch wirkte das Ende total abgehakt. Ich habe mich gefragt, warum die eher irrelevanten Sachen am Anfang so ausführlich beschrieben werden, aber das Wichtige am Ende wird total kurz gehalten. Das Konzept dahinter verstehe ich nicht und das hat mir sehr den Spaß beim Lesen zerstört.

Wer sich im Vorfeld über die Dinge klar ist, die ich als Nachteile empfinde, hat sicher trotzdem viel Spaß beim Lesen des Buches. Die Idee der Autorin ist wirklich sehr interessant und lesenswert. Da die Umsetzung meines Erachtens nicht gut gelungen ist, erfolgt eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(212)

352 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

bienen, roman, bienensterben, natur, hoffnung

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

Rezension:

Die vorliegende Geschichte spielt in drei verschiedenen Zeitebenen. Zum einen in der Vergangenheit, in der Gegenwart (2007) und in der Zukunft. Alle drei Zeiten beschäftigen sich mit dem zentralen Thema der Imkerei und deren Bedeutung für die Bevölkerung. Hier wird schon zu Beginn geschildert, wie tragisch das Leben in der Zukunft verläuft, ausgelöst durch das Sterben der Bienen und die dadurch entstehenden Belastungen für die Menschen, die versuchen, diesen Verlust auszugleichen. Die Protagonisten der drei Zeitebenen werden sehr authentisch beschrieben, sodass der Leser sich gut in ihr Leben und ihre Handlungen hineinversetzen kann. Sie alle sind geprägt von ähnlichen Ängsten, Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten. Durch diese Darstellung, die von das selbe Thema zu verschiedenen Zeiten betrachtet, entsteht ein abgerundetes Bild zu der Bedeutung, die die Bienen für unsere Gesellschaft haben. Maja Lunde ist es gelungen, einen spannenden und gleichzeitig mahnenden Roman zu einem Thema zu schreiben, das bisher wenig Beachtung fand, obwohl es für die Menschheit von großer Relevanz ist.


Mir hat sowohl der Schreibstil der Autorin, als auch die Gliederung in drei Zeitebenen sehr gut gefallen. So entsteht ein abgerundetes Bild und der Leser erhält gleichzeitig gute Unterhaltung und lehrreiche Informationen, die vielen Lesern sicherlich neu sind. Diese Mischung aus schönen und informativen Lesestunden hat mir sehr gut gefallen. Ich habe lange damit gewartet, dieses Buch zu lesen, weil ich Bienen bisher keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt habe. Obwohl ich nicht zu den Hobby-Imkern zähle hat mir dieses außergewöhnliche Buch aber so gut gefallen, dass ich eine klare Leseempfehlung dafür ausspreche!

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(59)

76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, scheintot, catherine shepherd, berlin, krimi

Engelsschlaf

Catherine Shepherd
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.07.2017
ISBN 9783944676081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller "Engelsschlaf" von Catherine Shepherd ist ein Teil der Reihe mit Ermittlerin Laura Kern als Hauptfigur. Um der Handlung folgen zu können ist es nicht nötig, den vorherigen Band gelesen zu haben, was in meinen Augen einen großen Vorteil darstellt. Wenn man den ersten Band kennt, hat man allerdings den Vorteil, dass Laura Kern schon bekannt ist und man somit weiß, wie sie tickt. 


Den Einstieg in die Handlung ist eine Frauenleiche, die in einem Krankenhauspark aufgefunden wird. Laura Kern und ihre Kollegen nehmen sich diesem Fall an. Als die Ermittler merken, dass die Leiche gar nicht tot, sondern lebendig ist, steigt die Spannung. Während die Ermittler versuchen herauszufinden, was hinter der Entführung dieser jungen Frau steckt, werden in dem Park weitere Frauen gefunden, die scheinbar tot sind. Letztendlich sind die Opfer, ebenso wie die erste junge Frau, nicht wirklich tot, was die Ermittler vor Rätsel stellt. 


Es beginnt eine spannende Suche nach dem Täter, der hinter diesen mysteriösen Machenschaften steckt. Obwohl einige Verdächtige im Visier der Ermittler stehen, scheint keine der Personen der wahre Täter zu sein. Die Ermittlungen sind sehr spannend beschrieben und es ist absolut nicht vorhersehbar, wer der Täter ist. Das hat mir ganz besonders gut gefallen, denn so bestand über das gesamte Buch hinweg eine unglaubliche Spannung. Die Spannung wird außerdem dadurch verstärkt, dass der Leser immer wieder Dinge aus der Vergangenheit erfährt, bei denen nicht offensichtlich ist, wie sie mit dem aktuellen Geschehen zusammen hängen. Mir hat sowohl die Idee hinter diesem Buch als auch die sprachliche Umsetzung sehr gut gefallen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. 

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ratgeber, sachbücher, kreativität, lebenshilfe, innovation

Die Mäuse-Strategie für Manager

Spencer Johnson
Fester Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Ariston, 08.08.2008
ISBN 9783720540568
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(51)

127 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

tuchvilla, modeatelier, augsburg, familiengeschichte, band 3

Das Erbe der Tuchvilla

Anne Jacobs
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734103261
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext:
Augsburg, 1920. In der Tuchvilla blickt man voller Optimismus in die Zukunft. Paul Melzer ist aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt die Leitung der Tuchfabrik, um der Firma wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Seine Schwester Elisabeth zieht mit einer neuen Liebe wieder im Herrenhaus der Familie ein. Und Pauls junge Frau Marie will sich einen lang gehegten Traum erfüllen: ihr eigenes Modeatelier. Ihre Modelle haben großen Erfolg, doch es kommt immer wieder zu Streitigkeiten mit Paul – bis Marie schließlich die Tuchvilla mit den Kindern verlässt …

Über die Autorin:
Anne Jacobs veröffentlichte unter anderem Namen bereits historische Romane und exotische Sagas. Mit Die Tuchvilla gestaltete sie ein Familienschicksal vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte und eroberte damit die Bestsellerliste. Nach der erfolgreichen Fortsetzung Die Töchter der Tuchvilla legt sie nun mit Das Erbe der Tuchvilla den Abschluss ihrer erfolgreichen Familiensaga vor.

Rezension:
Bei dem Buch „Das erbe der Tuchvilla“ handelt es sich um den dritten und letzen Teil der Tuchvilla-Saga von Anne Jacobs. Genau wie die beiden Vorgänger (Die Tuchvilla, Die Töchter der Tuchvilla) konnte mich auch dieses Buch vollkommen überzeugen.

Paul und Marie haben in ihrer Ehe einige Probleme, mit denen sie kämpfen. Beide sind mehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt als mit ihrer Ehe, weswegen sie sich nach und nach auseinander leben. Marie betreibt ein erfolgreiches Atelier, Paul hat eine eigene Firma, die seine ganze Energie fordert. Als später auch noch eine Hauslehrerin namens Serafina in das Haus kommt, wird die Beziehung der beiden noch mehr strapaziert und die Stimmung im Haus sinkt.

Die Autorin hat es auch in diesem Teil wieder geschafft, ein authentisches Bild der damaligen Zeit zu vermitteln. Man bekommt Einblicke in die Herausforderungen, vor denen die Menschen damals standen und wie sie damit umgegangen sind. Eine der zentralen Herausforderungen ist die Benachteiligung der Frauen gegenüber den Männern, die auf dem damaligen Rollenbild beruhte.  Ich fand es sehr angenehm, dass alles so ausführlich dargestellt wurde, sodass ich mich gut in die Handlung hineinversetzen konnte. Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin entstand zu keiner Zeit Langeweile, obwohl manche Diskussionen sehr detailliert beschrieben waren.

Das Ende kam für mich ziemlich unerwartet, was mich kurz verwirrt hat. Letztendlich hat dies aber noch mehr Spannung gebracht, weil es eine unerwartete Wendung gab, was ich letztendlich positiv empfinde. Insgesamt hat mir dieses Buch genau so gut gefallen wie die beiden Vorgänger der Saga und ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(49)

65 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

berlin, thriller, uwe wilhelm, brutal, thrille

Die sieben Farben des Blutes

Uwe Wilhelm
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103445
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch, mit der Kommissarin Helena Faber spielt in Berlin und beginnt direkt mit einem sehr spannenden Einstieg. Zum Anfang der Buches wird der Fund einer Leiche an einem öffentlichen Platz in Berlin geschrieben. Das Gesicht der Frau wurde verstümmelt und der Täter hat dafür gesorgt, dass sie während ihrer Periode verblutet. Es stellt sich raus, dass die tote Frau das dritte Opfer eines Mörders ist, der sich Dionysos nennt. Er handelt auf Vorlage eines Buches, in dem ein sehr abwertendes Frauenbild vermittelt wird. Der Autor des Buches nimmt verschiedene Weltansichten in Betracht,die alle gemeinsam haben, dass Frauen darin als die Wurzel des Übels dargestellt werden. Durch seine Morde versucht Dionysos, die Welt von diesen Frauen zu reinigen um ein gewisses Gleichgewicht wieder herzustellen. 
Helena, die bereits in den ersten beiden Mordfällen ermittelt hat, ist fest entschlossen, Dionysos zu schnappen. Ihre Arbeit wird unter anderen durch Robert erfährt, der ihr Kollege, aber gleichzeitig auch ihr Exmann ist, was die Zusammenarbeit der beiden manchmal strapaziert. Nachdem Dionysos es auch auf Helena abgesehen hat, leidet sie an einer Gedächtnisschwäche, die immer schlimmer wird und bald auch die Beziehung zu ihren beiden Töchtern belastet. 
Die Idee hinter dem Buch hat mir prinzipiell gut gefallen, allerdings war die Umsetzung nicht an allen Stellen perfekt. Einerseits hatte ich das Gefühl, dass die Spannung im Mittelteil abebbte. Mich hat auch gestört, dass Helenas Gedächtnisschwäche zeitweise einen sehr hohen Stellenwert in der Handlung einnimmt, was für mich zu viel war. Insgesamt hätte ich mir konstant mehr Spannung gewünscht. Ab ca. der Mitte des Buches war für mich ziemlich absehbar, wer der Täter ist, was sich auch bestätigt hat. Da hätte ich mir eine Wendung oder ähnliches gewünscht. Das Ende fand ich ziemlich "komisch", weil es neue Fragen aufwirft, aber in meinen Augen nicht so gut zu der vorherigen Handlung passt. Insgesamt war das Buch okay und stellenweise sehr spannend, aber es konnte mich aufgrund der genannten Schwachpunkte nicht komplett überzeugen.

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

dänemark, judenverfolgung, malerei, 2. weltkrieg, flucht

Die Fliederinsel

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103353
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann.

Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …

Über die Autorin:
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane »Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen«.

Rezension:
Gleich vorab möchte ich erwähnen, dass „Die Fliederinsel“ das beste Buch war, das ich seit langem gelesen habe. Den Grund dafür erfahrt ihr weiter unten.

Die Handlung beginnt damit, dass Celia, eine Deutsche mittleren Alters, in den Habseligkeiten ihrer Eltern ein altes Foto findet. Die Fotografie zeigt ein Ferienhaus und enthält die Info, dass es auf der Insel Fünen entstanden ist. Nach einiger Recherche findet Celia online dieses Ferienhaus und mietet es für ihren Urlaub auf der dänischen Insel. Dort angekommen lernt sie ihre Vermieterin, eine alte Dame namens Inger, kennen.

Durch ein Missgeschick enteckt Celia in einem kleinen Verschlag des Hauses durch Zufall ein wunderschönes Gemälde, das blühenden Flieder zeigt. Erfreut über diesen tollen Fund macht Celia sich gleich auf den Weg zu ihrer Vermieterin Inger, um ihr das Gemälde zu zeigen. Doch ihre Reaktion ist ganz anders als gedacht. Inger reagiert erst zutiefst schockiert und braucht eine Weile, um sich zu beruhigen, ist schließlich aber doch glücklich und tief berührt über Celias Fund. So beginnt die emotionale und packende Reise der beiden Frauen in die Vergangenheit, bei der vor allem Celia viel über ihre Herkunft erfährt. Nach und nach erzählt Inger die Geschichte aus einer längst vergangenen Zeit, die die Frauen immer mehr zu einander, aber auch zu sich selbst führt.

Die Autorin hat alle Charaktere einzigartig und authentisch beschrieben, sodass ich nicht nur Celia und Inger schnell ins Herz geschlossen habe, sondern auch die übrigen Haupfiguren: Ruth, Jakob, Erik und Svea. Jeder Charakter hat seine Besonderheiten und ist auf seine eigene Art liebenswert und fesselnd.

Besonders an diesem Buch ist, dass es in zwei Zeiten spielt. Einerseits lesen wir die Zeit, in der Inger und Celia miteinander agieren. Sobald Inger mit ihren Erzählungen beginnt, wird auf der zweiten Zeitebene erzählt, die in den 1930er Jahren beginnt. Besonders gut hat mir gefallen, dass die beiden Zeitebenen durch entsprechende Symbole am Anfang der jeweiligen Kapitel gekennzeichnet sind, sodass der Leser stets weiß, in welcher Zeit die Handlung aktuell spielt. Sylvia Lott hat einen angenehmen Schreibstil, den sie jeweils an die aktuelle Zeitebene anpasst, was für mich gut zum Inhalt des Buches gepasst hat. Auch die Idee mit der zweiten Zeitebene, die immer durch Ingers Erzählungen eingeleitet wird, hat mir sehr gut gefallen. Positiv möchte ich desweiteren erwähnen, dass das Buch ein absoluter page turner ist, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Erzählebene in der Vergangenheit wird sehr realistisch und emotional beschrieben, sodass ich mich gut in die Handlung hinein versetzen konnte. Man merkt, dass Sylvia Lott beim Schreiben des Buches eine umfangreiche Recherche betrieben hat, wofür ich ihr sehr dankbar bin, da wirklich alle von ihr genannten Umstände vollkommen stimmig sind.

Mich hat die Geschichte von Inger, Celia und deren Reise in die Vergangenheit sehr berührt und ich habe wirklich mit den Charakteren gelitten, gelacht und gelebt. Das hatte ich in dieser Intensität bisher selten bei einem Buch, weswegen „Die Fliederinsel“ ganz klar eines der besten Bücher ist, das ich je gelesen habe. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.



  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(44)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

wien, krimi, nachkriegszeit, mord, historischer krimi

Der zweite Reiter

Alex Beer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Limes, 27.03.2017
ISBN 9783809026754
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 
69 Ergebnisse