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(80)

96 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

mexiko, hollywood, b. traven, abenteuer, geheimnis

Wer ist B. Traven?

Torsten Seifert
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Tropen, 14.10.2017
ISBN 9783608503470
Genre: Romane

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(104)

215 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

essex, liebe, aberglaube, england, london

Die Schlange von Essex

Sarah Perry , Eva Bonné
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 29.09.2017
ISBN 9783847900306
Genre: Romane

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(66)

135 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

istanbul, russland, türkei, migration, identität

Außer sich

Sasha Marianna Salzmann
Fester Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2017
ISBN 9783518427620
Genre: Romane

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(105)

178 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

ukraine, prostitution, gewalt, lana lux, kukolka

Kukolka

Lana Lux
Fester Einband: 375 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 18.08.2017
ISBN 9783351036935
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht’s:

Samira wächst in einem Waisenhaus in der Ukraine auf, dort hat sie nur eine Freundin: Marina. Doch diese wird bald von einem deutschen Paar adoptiert. Darauf beschließt sie auf eigene Faust nach Deutschland zu fahren, Marina zu suchen und dann bei ihr einzuziehen. Doch ohne Geld ist das ganze natürlich nicht so einfach und sie landet schließlich quasi auf der Straße. Dort wird sie von einem zwielichtigen Kerl aufgelesen und lebt vorerst mit ihm und einigen anderen Kindern und Jugendlichen in einem verwahrlosten Haus und schlägt sich mit Betteln und Stehlen durch. Und grausam zieht sie das Schicksal immer tiefer nach unten. Doch der Traum von Deutschland lebt immer noch weiter in der kleinen Kukolka, wie sie wegen ihres puppenhaften Aussehens genannt wird.

Meine Meinung:

Dazu brauche ich eigentlich nicht viele Worte: Fantastisch, brutal, erschreckend, mitreißend, schonungslos ehrlich. Selten habe ich bei einem Buch so viel gefühlt. Die Geschichte von der kleinen, hübschen Kukolka hat mich sehr berührt. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht mehr weggelegt, da ich unbedingt wissen musste ob die Geschichte nun doch noch gut ausgeht für Samira. Und so leicht und locker wie Lana Lux schreibt, ist das Lesen wirklich ein Genuss. Deshalb von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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(185)

344 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 142 Rezensionen

sklaverei, flucht, amerika, underground railroad, usa

Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht’s:

Cora ist eine Sklavenarbeiterin auf einer Baumwollplantage in Georgia. Ihre Mutter hat sie schon früh auf der Farm zurückgelassen um in die Freiheit zu fliehen. Von da an muss sich Cora allein durchschlagen bis sie sich selbst dazu entschließt mit einem anderen Sklavenarbeiter die Flucht zu ergreifen. Damit beginnt eine gefährliche Reise durch die Staaten Amerikas, auf welcher die junge Cora Hilfe von der Underground Railroad bekommt.

Meine Meinung:

Betrachtet man den Roman gelöst vom historischen Hintergrund ist es eine spannende Geschichte über die Flucht einer jungen Frau und dem Wunsch nach Freiheit. Auf dem gefährlichen Weg dorthin gerät sie jedoch in immer noch ausweglosere Situationen und man zweifelt bald daran ob Cora je frei sein wird oder ob es sowas wie Freiheit unter den herrschenden Umständen überhaupt geben kann. Dabei begegnet der Leser mit Cora den verschiedensten Gestalten; Helfern, Mitleidenden, Verfolgern und sonstigen Feinden. Jedoch lassen sich (anders als bei manch anderen Geschichten über die Sklaverei) nicht alle Personen so einfach in gut und schlecht einteilen. Nicht alle Fluchthelfer werden als Heilige dargestellt und auch ehemalige Sklaven können aalglatt auf ihre eigenen Vorteile bedacht sein. Und so steckt auch hinter den Sklavenfängern eine eigene Geschichte. Das machte für mich das Lesen umso spannender, da nicht alles nur Schwarz oder Weiß war und auch einige interessante Wendungen vorkamen.

Ich hatte das Buch wirklich schnell durchgelesen, da der Text sehr flüssig geschrieben ist und weil ich wissen wollte wo es Cora als nächstes hin verschlägt. Es war wirklich Interessant zu erfahren, in welchen Facetten die Sklaverei und die Verfolgung der Afroamerikanischen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten stattgefunden hat.  Umso enttäuschter war ich als ich erfuhr, dass der Roman keineswegs nur auf historischen Tatsachen beruht. So nimmt Colson Whitehead die Underground Railroad allzu wörtlich und macht aus ihr eine tatsächliche unterirdische Eisenbahn. In Wirklichkeit war die Underground Railroad ein Netzwerk aus Sklavengegnern, das Anfang bis Mitte des 19ten Jahrhunderts Sklaven half in den Norden zu fliehen, jedoch keineswegs ein echtes Eisenbahnnetzwerk gebaut hat.

Fazit:

Alles in allem erzählt Colson Whitehead eine spannende aber auch brutale Geschichte über die Verfolgung der afroamerikanischen Bevölkerung, die durchaus den Zahn der Zeit trifft. Die Sklaverei gehört zwar der Geschichte der Vergangenheit an, doch unter dem Motto ‘black lives matter‘ ist das Thema auch heute noch aktuell. Gerade deshalb ist es schade, dass es Colson mit der historischen Genauigkeit nicht so genau nimmt. Ich hätte mir am Ende eine Erläuterung des Autors gewünscht welche Teile auf realen Gegebenheiten basieren und welche reine Fiktion sind. Trotzdem hat mich das Buch sehr beeindruckt und auch trotz der historischen Ungenauigkeit hat es meiner Meinung nach Potential für einen (Schulbuch-) Klassiker.

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(66)

123 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

angola, revolution, afrika, isolation, portugal

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

José Eduardo Agualusa , Michael Kegler
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 21.07.2017
ISBN 9783406713408
Genre: Romane

Rezension:

Ludovica lebt mit ihrer Schwester und deren Mann in Angola. Sie leidet unter der panischen Angst rauszugehen. Als die Revolution naht beschließen sie zu fliehen. Doch die Schwester und ihr Mann verschwinden. Als Ludovica von Einbrechern überrascht wird erschießt sie einen davon in Notwehr und mauert sich für 30 Jahre in ihrer Wohnung ein. Währenddessen nimmt die angolanische Revolution vor Ludovicas Tür ihren Lauf und die verschiedensten Personen werden darin verstrickt.

Die Geschichte klingt eigentlich sehr vielversprechend. Eigentlich. Es hätte eine interessante Erzählung über eine Frau werden können, die alleine in einer zugemauerten Wohnung eine ganze Revolution überlebt. Doch leider wurde es zu einer verworrenen Verwicklung von grotesken Begebenheiten.

Der Leser erfährt in kurzen Passagen wie Ludovica in ihrer Wohnung zurechtkommt. Zwischendurch können wir auch Auszüge von ihren Texten und Gedanken lesen, die sie an die Wände kritzelt. Über die Entwicklungen der Revolution erfährt man nur Bruchstücke über Radiomeldungen. Daneben werden auch Geschichten über andere Personen im Umfeld der Revolution. Über Gute, über Böse, über Reiche, über Arme. Und alle Beteiligten treffen sich am Ende vor der Wohnungstür von Ludovica.

 

Fazit:

Vielversprechend aber leider enttäuschend. Zu viele kurze einzelne Geschichten, zu viele ähnliche Namen, bei denen ich schnell durcheinander gekommen bin. Die grotesken Erzählungen und Verwicklungen erinnern an die Bücher von Jóhann Jóhannsson. In der Kürze des Buches wirkt das Ganze aber sehr gezwungen, besonders am Ende wo alle zusammentreffen und die Geschichte von Ludovica kommt eindeutig zu kurz. Von meiner Seite gibt es deshalb leider keine Empfehlung.

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(66)

114 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

provence, frankreich, roger blanc, krimi, mord

Mörderischer Mistral

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 21.03.2017
ISBN 9783832163167
Genre: Krimi und Thriller

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(25)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

frankreich, krimi, provence, isabelle bonnet, fee empfiehlt

Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

Pierre Martin
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2014
ISBN 9783426513842
Genre: Krimi und Thriller

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(64)

120 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

england, flut, flucht, geburt, london

Vom Ende an

Megan Hunter , Karen Nölle
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 18.05.2017
ISBN 9783406705076
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht’s:

Eine Naturkatastrophe sucht England heim und die Menschen versuchen vor der Flut zu flüchten. Auf der Flucht bekommt eine Frau ihr erstes Kind und baut eine innige Beziehung zu ihrem Sohn auf.

Charaktere:

Der Name der Hauptperson wird nie genannt und die anderen Charaktere werden nur mit dem ersten Buchstaben des Vornamens benannt. Es fiel mir allgemein schwer zu den Personen eine Verbindung aufzubauen.

Stil:

Die Geschichte ist nicht in einer üblichen Erzählform geschrieben, es erinnert eher an ein Protokoll, das aus Sicht der Hauptperson geschrieben wurde. Dabei werden die Ereignisse nicht in der zeitlichen Abfolge aufgezählt, sondern es gibt immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit. Zudem werden zwischendurch immer wieder Bibelstellen (oder sonstige mythologische Texte) zitiert. Durch den speziellen Stil fiel es mir schwer die Szenerie richtig vorzustellen. Ich konnte dadurch keine richtige Verbindung zu der Geschichte finden.

Fazit:

Eine interessante Leseerfahrung aber absolut nicht mein Fall. Durch die Erzählweise wirkte die Geschichte auf mich distanziert und farblos, irgendwie unwirklich.

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148 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

new york, drogen, restaurant, alkohol, essen

Sweetbitter

Stephanie Danler , Sabine Kray
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783351036720
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht’s:

Tess flüchtet vor ihrem Kleinstadtleben nach New York und landet als Kellnerin in einem edlen Restaurant. Dort taucht sie in eine ganz neue Welt ein: neue Geschmäcker, neue Gerüche, neue Leute.

Titel und Cover:

Ich finde den Titel und das Cover gut getroffen. Die Gestaltung des Covers ist sehr modern gehalten und die Neon-Pfirsichfarbenen Akzente stechen sofort ins Auge. Die George Washington Bridge und der Hummer deuten schon auf den Inhalt und die Szenerie. Der Titel Sweetbitter weist ebenfalls schon auf die Kochszene hin und erinnert auch an das Zusammenspiel der süßen und bitteren Seiten des Lebens, die die Protagonistin erlebt.

Charaktere und Story:

Zu Anfang war mir die Protagonistin Tess noch sehr sympathisch; eine junge Frau, die das Abenteuer in der Großstadt sucht. Doch mit der Zeit gerät sie immer mehr in eine Sucht nach außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen, Alkohol und Drogen. Es geht von einem Exzess zum nächsten und die Geschichte dreht sich irgendwie im Kreis bis sie eine Beziehung (wenn man das so nennen kann) mit dem Barmann Jake beginnt. Ehrlich gesagt verstehe ich wirklich nicht wieso Tess ihn überhaupt so anziehend findet, da er als recht schmuddelig und unhöflich beschrieben wird. Jake bringt sie wenigstens vom Alkohol und den Drogen weg. Dafür entsteht eine verworrene Dreiecksbeziehung zwischen Tess, Jake und der Chefkellnerin Simone, die schon seit der Kindheit eine enge und verdrehte Verbindung zu Jake hat. Am Schluss geht sowohl der Job als auch die Beziehung zu Jake in die Brüche (obwohl ich immer noch nicht verstehe warum). Es gibt natürlich noch viel mehr Mitarbeiter des Restaurants, die konnte ich aber bis zum Ende nicht wirklich auseinanderhalten.

Fazit:

Nach diesem Buch habe ich wirklich keine Lust mehr nach New York zu reisen und die Lust dort in einem Restaurant etwas zu essen ist mir gründlich vergangen. Nach den Schilderungen von Fruchtfliegen-Plagen, verstopften Abflüssen und so weiter kann ich die Kritik der New York Times (“Sweetbitter wird eine Menge Leute hungrig machen“) wirklich nicht verstehen. Zusammengefasst geht es in dem Buch eigentlich nur um Drogen, Alkohol, Arbeit, Essen und Sex und diese Themen drehen sich immer wieder im Kreis, weshalb die Geschichte auch einige Längen hat. Dennoch ist der Schreibstil von Stephanie Danler sehr angenehm und der Text lässt sich sehr flüssig lesen. Deshalb gibt es noch zwei Sterne von mir, trotz der wirklich schlechten Geschichte.

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(59)

96 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

liebe, selbstmord, freundschaft, deutschland, island

Das Licht und die Geräusche

Jan Schomburg
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281089
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht’s:

Jan Schomburg erzählt in seinem Roman von der jungen Johanna, einer Jugendlichen in der wohl aufwühlendsten und verwirrendsten Zeit des Lebens. Eines Tages bekommt sie einen Abschiedsbrief von ihrem besten Freund Boris aus Island. Kurzentschlossen fliegt sie mit den Eltern von Boris und seiner Freundin nach Island um ihn zu finden und ihn hoffentlich vom angekündigten Selbstmord abzuhalten. Es geht um Liebe, Freundschaft, Gewalt, Gruppenzwang und noch vieles mehr; kurzum um das Leben selbst.  

Titel und Cover:

Das Licht und die Geräusche. Ein Titel der zuerst nichts über den Inhalt des Buches verrät. Und auch das Cover gibt keine weiteren Hinweise. Ehrlich gesagt hat mich das Buch auf den ersten Blick nicht wirklich angesprochen und ich hätte es wohl nie gelesen, wenn man es nicht im Lovelybooks‘ Literatursalon vorgestellt hätte. Jetzt nach dem Lesen jedoch finde ich Titel und Cover wirklich gut gewählt. Für mich ist nun der Bezug zum Hauptthema des Buches, das Leben, klar hergestellt. Warum leben wir? Welche Gründe gibt es weiterzumachen auch wenn einen alles zum Verzweifeln ringt? Es sind eben das Licht und die Geräusche; das Spüren, Fühlen, Wahrnehmen. Die zusammengebundenen Haare auf dem Cover sind für mich ein sehr starkes Bild dafür, als Erweiterung des Nervensystems.

Stil und Genre:

Der Text ist aus der Sicht von Johanna geschrieben und der Leser kann dabei genau ihren Gedanken und Gefühlen folgen. Dabei werden auch Geschichten erzählt, die nicht direkt im Zusammenhang mit Boris und seinem Verschwinden zu tun haben. Anfangs wirkte das auf mich etwas verwirrend und der Handlung wirkte etwas sprunghaft und unzusammenhängend. Doch genau so ist ja im echten Leben auch. Jedes Leben steckt voller einzelner Geschichten, die vordergründig nicht unbedingt zusammengehören. Am Ende jedoch gehört alles irgendwie zusammen und jede Erfahrung beeinflusst unsre zukünftigen Handlungen.

Fazit:

Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen. Jung, anders, verrückt und sicherlich viel Stoff zum Nachdenken.

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142 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

tod, trauer, roman, verlust, hamburg

Ein fauler Gott

Stephan Lohse
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.03.2017
ISBN 9783518425879
Genre: Romane

Rezension:

Hm… was soll ich zu diesem Buch sagen? Das wird für mich bis jetzt die schwierigste Rezension, weil ich das Buch nicht wirklich verstanden habe und nicht weiß, was mir der Autor damit sagen will.

 

Worum geht’s:

Im Sommer 1972 bekommt der achtjährige Jonas einen Krampfanfall im Schwimmbad und stirbt wenige Tage später im Krankenhaus. Das Buch erzählt nun vom Leben des älteren Bruders Benjamin und der Mutter nach dem Tod von Jonas und beschreibt wie sie mit der Trauer umgehen. (So hatte ich's zumindest vom Klappentext verstanden)

 

Titel und Cover:

Zu Beginn konnte ich mit dem Titel und dem Cover nicht so viel anfangen. Zumindest die Hintergrundfarbe ist schön. Aber was hat eine Rakete mit dem Tod eines Jungen und mit Gott zu tun? Mit dem Lesen wird das alles erklärt. Ansonsten hätten mich das Cover und der Titel nicht gerade zum Kauf angeregt, wenn es nicht ein Beitrag im Literatursalon bei Lovelybooks gewesen wäre.

 

Stil und Story:

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ben und seiner Mutter erzählt. Die Sätze sind kurz und die Satzkonstruktion sehr einfach gehalten. Mir gefiel der Schreibstil weniger, da die Sätze doch sehr abgehackt wirkten und so kein schöner Lesefluss entstand.

Nun zum schwierigen Teil: die Geschichte. Das Buch besteht eigentlich aus kurzen, eher unzusammenhängenden Erzählungen aus dem Leben der beiden Hinterbliebenen, die sich etwa 1 bis 2 Jahre nach dem Tod von Jonas ereignet haben. Dabei dreht es sich immer weniger um den Tod von Jonas, sondern einfach um ganz normale Alltagsgeschichten. Oft habe ich dabei nicht verstanden, warum der Autor gewisse Begebenheiten und auch Rückblicke eingefügt hat und was diese zur ganzen Geschichte beitragen sollen. Auch den Gedanken der beiden Protagonisten konnte ich nicht immer folgen und die erschaffenen Fantasiewelten von Ben habe ich auch nicht wirklich verstanden.

 

Fazit:

Zwischendurch waren die Passagen zwar ganz nett zu lesen aber das Gesamtkonzept des Buches blieb mir hier verborgen. Am Schluss blieben bei mir nicht viel mehr als ein Haufen Fragezeichen übrig und ich war von der Geschichte eher verwirrt. Somit gibt’s von mir nur 2 von 5 Sternen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Other Boleyn Girl

Philippa Gregory
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.11.2011
ISBN B005Z4SMFG
Genre: Sonstiges

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(381)

602 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 64 Rezensionen

barcelona, spanien, liebe, krankheit, carlos ruiz zafón

Marina

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 07.03.2013
ISBN 9783596512768
Genre: Romane

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(17)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

thronerben, liebesdrama, thronfolger, adlige familie, liebe

Royal Me - The Birthday

Tina Köpke
E-Buch Text: 121 Seiten
Erschienen bei neobooks, 28.02.2017
ISBN 9783742795670
Genre: Liebesromane

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(112)

239 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 94 Rezensionen

glühbirne, stromkrieg, edison, erfinder, new york

Die letzten Tage der Nacht

Graham Moore , Kirsten Riesselmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 16.02.2017
ISBN 9783847906247
Genre: Historische Romane

Rezension:

Worum geht’s:

Graham Moore erzählt in seinem Buch über eines der bedeutendsten Ereignisse in der amerikanischen Geschichte: den Krieg um den Strom. Zwei große Erfinder streiten sich vor Gericht darum, wer die Glühbirne wirklich erfunden hat und wer das Land zukünftig mit Strom versorgen wird. Edison vs. Westinghouse. Gleichstrom vs. Wechselstrom. Hinter dem Team von Westinghouse steht der junge Anwalt Paul Cravath, der mit allen Mitteln versucht die Angriffe von Edisons Team abzuwehren und eine von vielen Seiten prophezeite Niederlage in einen Sieg zu verwandeln.

Charaktere und Story:

Der Leser folgt der Geschichte und den Handlungen von Paul Cravath, dem Anwalt von George Westinghouse. Der strebsame Anwalt ist mit 28 Jahren schon Partner in der Kanzlei Carter, Hughes & Cravath und wurde von seinem aller ersten Mandanten beauftragt in einem der größten Rechtsstreite der Geschichte gegen den berühmten Erfinder Thomas Edison anzutreten. Im Labor von George Westinghouse in Pittsburgh entwickelte er mit seinen Mitarbeitern eine bessere Version der Glühfadenlampe von Edison und ist nun mit einer Klage wegen Patentrechtsverletzungen konfrontiert. Während George Westinghouses Produkte erst langsam verbreitet werden, beherrschen Edison und sein Geldgeber J.P. Morgan quasi ganz New York. Auch der serbische Wissenschaftler Nikola Tesla wird in den Stromkrieg hineingezogen. Und auch die zweite Mandantin von Paul Cravath, die aufstrebende Sängerin Agnes Huntington spielt eine wesentliche Rolle. Dazu kommen noch eine Anzahl an Mitarbeiter und Unterstützer auf beiden Seiten. Zeitweise kam bei mir dabei Verwirrung auf, da Personen nach kurzer Erwähnung in späteren Kapiteln wieder auftauchen. Um mich an ihre Rolle zu erinnern musste ich teilweise wieder zurückblättern und nochmals nachlesen. Das tat der Geschichte insgesamt aber keinen Abbruch.

Stil und Genre:

Die Kapitel sind kurz gehalten und der Schreibstil ist leicht und locker. Die auktoriale Erzählperspektive finde ich sehr gut gewählt. Dadurch behält man leicht den Überblich über die vielen verstrickten Geschehnisse. Dadurch, dass man der Geschichte von Paul Cravath, dem Anwalt, der selbst keine Ahnung von Wissenschaft, Technik und Elektrizität  hat, folgt bekommt man auch alle Erfindungen und Begriffe sehr gut erklärt. Somit ist das Buch auch für Laien in diesem Gebiet (wie mich ;) ) gut geeignet.

Wie in der Nachbemerkung des Autors erwähnt wird, ist das Buch ein Werk historischer Fiktion. Dennoch hat der Großteil der Ereignisse wirklich stattgefunden. Somit wird das Lesen zusätzlich noch zur interessanten Geschichtsstunde. Sehr gut finde ich auch, dass der Autor am Ende genau erklärt was wirklich passiert ist und was er abgeändert.


Fazit:

Graham Moore versetzt den Leser in eine Welt wo Erfinder noch wie Zauberer wirkten und Elektrizität noch als Wunder betrachtet wurde. Obwohl ich mich davor noch nie genauer mit dem Thema und speziell mit der Geschichte der Glühbirne beschäftigt habe, hat es der Autor geschafft mein Interesse zu wecken. Mit Hochspannung habe ich die Winkelzüge der Anwälte und Erfinder verfolgt und konnte das Buch zeitweise gar nicht mehr aus der Hand legen. Kurzum: Eine faszinierende Geschichte über große Erfinder, gerissene Anwälte und geldhungrige Geschäftsmänner, die einen in die wundersame Welt New Yorks um 1890 versetzt. Das Buch hat mich wirklich begeistert; deshalb vergebe ich auch 5 Sterne.

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Tags: american history, anwalt, erfinder, george westinghouse, glühbirne, nicola tesla, patentstreit, paul cravath, thomas alva edison   (9)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Weisheit der Vielen

James Surowiecki , Gerhard Beckmann
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 11.06.2007
ISBN 9783442154463
Genre: Sachbücher

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(78)

201 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, cecelia ahern, liebesroman, unfall, glück

Ich hab dich im Gefühl

Cecelia Ahern
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 29.09.2016
ISBN 9783596297191
Genre: Liebesromane

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(247)

415 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 186 Rezensionen

magie, aurafeuer, das erbe der macht, fantasy, urban fantasy

Das Erbe der Macht - Aurafeuer

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 30.09.2016
ISBN 9783958342170
Genre: Fantasy

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(218)

427 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 131 Rezensionen

experiment, wissenschaft, terranauten, roman, die terranauten

Die Terranauten

T. C. Boyle , Dirk van Gunsteren
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 09.01.2017
ISBN 9783446253865
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht’s:

In den 90er Jahren wird der Versuch unternommen in einem geschlossenen Ökosystem – genannt ‘Ecosphere 2‘ – das Leben nachzubilden. E2 ist ein Gebäudekomplex in Arizona, USA, in dem unter einer riesigen Glaskuppel verschiedene Biome nachgebildet wurden: Savanne, Ozean, tropischer Regenwald, Mangrovensumpf, Wüste, Anbaufläche und Wohnräume. Das von der Außenwelt abgeschlossene ökologische System soll sich selbst erhalten können und damit beweisen das Leben in einem geschlossenen Ökosystem langfristig möglich ist.  Zu diesem Zweck werden 4 Frauen und 4 Männer – die Terranauten – zwei Jahre lang in E2 eingeschlossen. Nachdem das Experiment im ersten Versuch gescheitert ist versuchen nun 8 neue Terranauten die zweite Mission unter ihrem Leitspruch „Nichts rein, nichts raus“ erfolgreich abzuschließen. Dabei werden sie ständig von den Medien, Touristen und der Leitung der Mission beobachtet.

Das Buch von Boyle rund um Ecosphere 2 beruht auf einem realen Experiment das von 1991 bis 1994 in der ‘Biosphere 2‘ durchgeführt wurde. Nach zwei erfolglosen Versuchen gilt das Experiment als gescheitert und der Komplex wird heute von der University of Arizona zu Forschungszwecken genutzt.

 

Die Charaktere:

Boyle erzählt die Geschichte aus 3 verschiedenen Perspektiven. Dawn und Ramsay berichten als Terranauten vom Leben in E2. Dawn ist die Nutztierwärterin und Ramsay ist der Kommunikationsoffizier und Leiter des Bereichs Wassermanagement von Mission 2. Linda, war eine der 16 Anwärter für Mission 2, aber im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Dawn wurde sie nicht ausgewählt. Sie betreut die Mission nun von außen und ist Anwärterin für die nächste Mission. Somit hat man die Wahl welcher der 3 Charaktere einem am besten gefällt und mit wem man am meisten mitfiebert. Linda war mir von Anfang an unsympathisch. Sie kann nicht damit umgehen, dass sie nicht für die zweite Mission ausgewählt wurde und ist von Neid und Missgunst zerfressen. Während sie Dawn weiterhin die gute Freundin vorspielt, nutz Linda jede Gelegenheit um sie zu hintergehen und versucht Dawn und die Mission zu ihren Gunsten zu manipulieren. Ramsay ist dabei nicht viel besser. Er ist ein Frauenheld und nutzt seinen Charme und sein Aussehen um sein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu befriedigen und sich im Rampenlicht zu sonnen. Doch er ist vor allem eines: ein Egoist. Da bleibt nur noch Wahl Nr. 3: Dawn. Sie steht zu 100% hinter der Mission und ist bereit dafür alles zu geben bis die Mission gegen Ende für sie fast zur Obsession wird.

Neben den 3 Hauptcharakteren gibt es natürlich noch die 6 anderen Terranauten von Mission 2, die wie Dawn und Ramsay ihren eigenen Aufgabenbereich in der Mission haben. Dazu kommen noch die anderen Mitarbeiter, die die Mission unter der Leitung von Mission Control betreuen. Geleitet wird die Mission hauptsächlich von 3 Personen die unter den Spitznamen Gott Vater, Judas und Jesulein bekannt sind. Hinzu kommt noch eine vierte Person, genannt Gott Mammon, die eher im Hintergrund agiert.

Die ganze Organisation hinter E2 erinnert sehr an eine Sekte und wird auch im Buch mehrmals als solche bezeichnet. Über allem steht die Leitfigur, Gott Vater. Sein Wort ist Gesetz und niemand wendet sich gegen ihn. Es wird alles getan um das höhere Ziel - den erfolgreichen Abschluss von Mission 2 - zu erreichen. Einige der Terranauten scheinen dieses Ziel und den Leitspruch ‘Nichts rein, nichts raus‘ ernster zu nehmen als andere. Schwierige Situationen bringen das wahre Gesicht der eingeschlossenen Männer und Frauen zutage und zeigen wer wirklich bereit ist bis an seine äußersten Grenzen zu gehen. Dabei zeigen sich auch alle negativen Eigenschaften des Menschen: Hass, Neid, Missgunst, Verrat.

 

Genre und Stil:

Geschrieben ist das Buch als eine Art Bericht, den jeder der 3 Hauptcharaktere nach der Mission geschrieben hat wo aber auch Dialoge eingebaut wurden. Damit erzählt jeder die Geschichte aus seiner eigenen Perspektive und kann seine Handlungen auch rechtfertigen.

Vom Cover und dem Klappentext hatte ich mir eine Art Abenteuergeschichte erwartet wo die Terranauten unter der Glaskuppel gegen die Probleme im Ökosystem und auch untereinander ankämpfen müssen. Diese Erwartung hat sich leider nicht ganz erfüllt. Das Buch gleicht eher einer Charakterstudie und das Hauptthema ist Sex. Dabei bleibt die erhoffte Spannung leider auf der Strecke. Nur bei zwei Szenen hatte ich das Gefühl, dass ich unbedingt wissen will wie es weiter geht. Das finde ich auf 600 sehr schwach. Auch als irre komisches Buch – wie es im Klappentext beschrieben wird – würde ich es nicht bezeichnen. Die Szenen haben mich maximal zum Schmunzeln gebracht und das nicht sehr oft. Aber vielleicht hat der Autor dabei ja nur nicht meinen Geschmack getroffen.

 

Die Story:

Man wird von Boyle direkt in die Geschichte reingeworfen und erlebt die Auswahl der Terranauten für die zweite Mission mit. Erklärungen über das Ökosystem und die Mission kommen erst später. Deshalb kann der Anfang etwas verwirren. Danach wird das Leben in E2 geschildert. Die Aufgaben der Terranauten, das Leben miteinander und die kleinen Schwierigkeiten mit denen die Terranauten zu kämpfen haben werden beschrieben. Das erste spannende Ereignis ist ein Stromausfall wodurch die Temperaturregelung in E2 ausfällt und die Terranauten kurz vor Öffnung der Luftschleuse stehen. Ansonsten passiert in der ersten Hälfte nichts wirklich Aufregendes. Es ist zwar interessant über die Mission und das Ökosystem zu lesen, jedoch ist das Ganze nicht gerade spannend und so wird die Geschichte mit der Zeit recht langatmig und anstrengend.

 

Fazit:

Irgendwo zwischen Dschungelcamp und Big Brother erlebt man (sehr ausführlich) wie 8 Menschen 2 Jahre eingeschlossenen in einer Glaskugel miteinander klarkommen (oder eben nicht). Die Charaktere sind dabei allesamt unsympathisch und vollkommen auf sich selbst bezogen. Die Geschichte selbst ist weder spannend noch witzig und teilweise recht langatmig. Für mich ein komplett überschätztes Buch.

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(43)

70 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

romance, thronfolger, monarchie, royals, tina köpke

Royal Me - The Masquerade

Tina Köpke
E-Buch Text
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 04.12.2016
ISBN B01MRJWS0B
Genre: Liebesromane

Rezension:


Worum geht's:
Die russische Prinzessin wird vor laufender Kamera geköpft. Nun werden auch die anderen Königreiche von einer terroristischen Rebellengruppe bedroht, die das Ziel hat die Monarchie weltweit zu zerstören. Zu ihrem Schutz werden die Thronerben aus aller Welt inkognito auf ein altes Schloss auf einer schottischen Insel geschafft. Dabei entwickeln sich zwischen den royalen jungen Damen und Herren neue Freundschaften und Romanzen und auch die Bedrohung durch die Rebellen bleibt allgegenwärtig.


Die Charaktere:
Hier bekommt man eine breite Vielfalt präsentiert. Wie schon angedeutet stammen die Thronfolger aus den unterschiedlichsten Ländern und haben nicht nur verschiedene kulturelle Hintergründe sondern sind auch sonst einzigartige Persönlichkeiten mit vielfältigen Charaktereigenschaften. Die Autorin hat sich dabei entschieden die Geschichte aus gleich acht verschiedenen Sichtweisen zu erzählen. Sechs davon gehören zu den Prinzen und Prinzessinnen und dazu kommen noch Callum, der junge Stallwart des Schlosses und Maya, die Securityangestellte, die zum speziellen Schutz des italinischen Thronfolgers abgestellt wurde. Die sechs royalen Hauptcharaktere sind:
Valentino - der muskulöse Bad Boy aus Italien, der gerne mal ausreißt und lieber Party macht
Lina - die brave, kunstbegeisterte Französin
Priya - die schüchterne und streng erzogene Inderin
Oliver - der gesprächige Maler aus England
Alicia - die heißblütige Spanierin, die kein Blatt vor den Mund nimmt
Anouk - die kühle, scharfsinnige Isländerin


Der Mix an unterschiedlichen Charakteren macht die Geschichte ungeheuer spannend. Da ist für jeden was dabei. Ich habe mich am besten mit der zurückhaltenden Französin identifiziert. Aber auch alle andern Charaktere fand ich super sympathisch und sehr schön ausgestaltet. Durch die lebhafte Darstellung konnte ich mir die verschiedenen Personen sehr gut vorstellen und richtig in die Charaktere eintauchen.


Genre und Stil:
'Royal Me: The Masquerade' ist der erste Teil der Romance-Serial von Tina Köpke. Die Geschichte erinnert an die Dystopie-Reihe 'The Selection' spielt aber in der Gegenwart und bildet eine alternative Welt nach. Da es sich um ein Serial handelt sind die einzelnen Episoden (leider) kurz gehalten. Daher entwickelt sich die Story sehr schnell und es bleibt nicht viel Zeit für breite Ausschweifungen. Dennoch hat die Autorin die Geschichte sehr gut umgesetzt, sodass keine verwirrende Zeit Sprünge entstehen aber auch keine Fragen offen bleiben. Schade fand ich nur, dass es nicht viel Platz gab um mitzuerleben wie die unterschiedlichen Charaktere sich kennen lernen und wie ihr Leben im Schloss so abläuft. Ich hätte gern miterlebt wie sie mit der neuen Situation zurechtkommen, ob alle miteinander Spaß haben oder ob es auch zu Spannungen kommt. Neben den acht Hauptcharakteren werden auch leider nur wenig andere Personen erwähnt, aber bei der Kürze muss man sich natürlich irgendwo einschränken.
Die Entscheidung die Geschichte aus gleich acht verschiedenen Sichtweisen zu erzählen finde ich sehr mutig! Da kann es leicht unübersichtlich werden oder es können abrupte Szenensprünge entstehen. Doch auch das hat die Autorin hervorragend gemacht. Die Charaktere sind so verschieden und so gut beschrieben, dass bei mir da keine Verwirrungen entstanden sind. Dass man die Geschichte aus so vielen Blickwinkeln miterleben kann, macht das ganze unglaublich interessant und spannend. Der Schreibstil ist zudem leicht und locker. Es macht viel Spaß in die Geschichte einzutauchen und mitzufiebern wie es mit den einzelnen Pärchenkonstellationen weiter geht. Durch die allgegenwärtige Bedrohung durch die Rebellen bleibt es auch immer durchgehend spannend. Es gibt auch viele Szenen zum schmunzeln und zum lachen.  

 

Fazit:
Eine Geschichte zum mitfiebern, zum schmachten, zum schmunzeln und zum Süchtig werden! Für mich ein sehr gelungenes Werk. Schade, dass Serial Episoden immer so kurz sind. Ich warte schon ganz gespannt auf Teil zwei.



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Tags: alternative welt, romance, royals   (3)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

spannung, erotik, hoffnung, liebe, vergangenheit

Resist Temptation - Gegen jede Vernunft

Lina Roberts
E-Buch Text
Erschienen bei Montlake Romance, 03.01.2017
ISBN 9781503997226
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Worum geht’s:

Matt hatte es geschafft in L.A. als Tänzer reich und berühmt zu werden. Doch dank seiner Exfrau und ihrem skrupellosen Scheidungsanwalt verliert er alles. In Chicago will Matt nun nochmal neu anfangen, schließlich hatte er es schon einmal vom obdachlosen Stricherjungen zum erfolgreichen Tänzer geschafft. In einer Bar trifft er auf Kate, die erfolgreiche und pflichtbewusste Anwältin. Sie macht Matt ein Angebot, das seine finanziellen Probleme auf einen Schlag lösen würden. Doch was genau steckt hinter dem Arrangement? Ein Geheimnis das Matt und auch die Leser erst später herausfinden.

Die Charaktere:

Die Sichtweise im Buch wechselt zwischen den beide Hauptcharakteren Matt und Kate, somit lernt man als Leser die Gefühlswelt der zwei genauer kennen. Matts Mutter war eine drogensüchtige Prostituierte. Als Matt als Kind plötzlich ganz allein dastand kam er zuerst in ein tristes Kinderheim bevor es ihn auf die Straße zog. Dort wurde er mit den schlimmen Seiten des Lebens konfrontiert. Prostitution, Misshandlung und ständiger Hunger gehörten zu seinem Alltag. Als erfolgreicher Tänzer glaubte er es nun endlich von der Straße weg geschafft zu haben doch nach seiner Scheidung steht er wieder mit nichts da. All diese schlechten Erfahrungen prägen ihn und seine Handlungen. Er sieht gut aus und ist es gewohnt, dass Frauen nur seinen Körper wollen. Um so überraschter ist er das Kate nicht nur an Sex interessiert ist und versteht nicht ganz was die erfolgreiche Anwältin von ihm will.

Kates Eltern sind vor einigen Jahren bei einem Flugzeugabsturz gestorben und haben sie und ihre Schwester Reese allein zurückgelassen. Die Anwaltskanzlei, die die Eltern gegründet haben geht somit auf Kate über. Verbunden damit sind eine Reihe an Verpflichtungen und Entbehrungen, die Kate stark belasten. Die pflichtbewusste Anwältin tut alles um die Zukunft der beiden Schwestern zu sichern und gönnt sich dabei keine Pausen. Mit dem Angebot, das sie Matt unterbreitet speilt Kate mit dem Feuer. Sie hat sich aus der Ferne schon vor einiger Zeit in ihn verliebt. Dennoch darf sie ihren Gefühlen nicht nachgeben, da Matt (dem Anschein nach) nicht der Vorstellung entspricht, die Kates Vater von einem angemessenen Mann für seine Tochter hatte.

Zwischen Matt und Kate entwickelt sich sofort eine intensive körperliche Anziehung. Auch tiefere Gefühle kommen bei beiden recht rasch auf (bei Kate waren die ja vorher schon da). Beim Lesen fehlte mir da etwas die Entwicklung hin zu diesen Gefühlen, das Vorspiel wenn man so will. Warum Kate sich überhaupt aus der Ferne in Matt verliebt hat und was sie an ihm so anziehend findet bleibt offen. Auch sonst waren einige Handlungen für mich nicht ganz nachvollziehbar und nicht ganz schlüssig mit der Beschreibung der Charaktere. Außer Kates Schwester gibt es auch sonst noch einige Figuren die öfter auftauchen. Allerdings fehlt bei vielen eine kurze Einführung wer die Personen eigentlich sind, was mich anfangs verwirrt hat.

Genre und Stil:

Bereits das erste Kapitel lässt keine Frage offen in welchem Genre das Buch spielt. Es geht gleich mit einer Sexszene los und auch im restlichen Buch fehlt es nicht an prickelnden Szenen. Man merkt das Lina Roberts in dem Genre zu Hause ist. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und locker, der Text lässt sich flüssig lesen. Einige Wortwiederholungen und nicht ganz gelungene Vergleiche haben mich beim Lesen allerdings etwas gestört. Einige Anspielungen (speziell auf Matts Vergangenheit und auf den Geschmack von Honig, mit dem Matt ein besonders gutes Gefühl verbinde) kommen für mich zu häufig vor. Außerdem haben sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen wie zum Beispiel die falsche Verwendung von Ms. Die Erzählung aus zwei Sichtweisen finde ich grundsätzlich eine tolle Idee, allerdings bleibt so auf den ca. 300 Seiten (wie oben schon erwähnt) weniger Zeit um die Sichtweise der beiden Charaktere ausführlich zu beschreiben und einige Handlungsmotive blieben für mich ungeklärt. Zudem haben mich häufige Szenen- und Gedankensprünge beim Lesen doch sehr gestört.

Die Story:

Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: es geht hauptsächlich um die geheimnisvollen Beweggründe, die hinter dem Angebot von Kate steht. Auch sonst sind Geheimnisse ein zentrale Thema und bald haben auch Matt und Kates Schwester Reese eines zu bewahren. Bei mir blieben bei der Aufdeckung der Geheimnisse allerdings mehr Fragen offen als geklärt wurden. Das macht die Geschichte für mich nicht ganz schlüssig. Außerdem kommen die Ereignisse am Anfang und besonders am Ende des Buches sehr schnell aufeinander. Ein paar Seiten mehr hätten dort nicht geschadet. Wo Geheimnisse sind gibt es natürlich auch die Gefahr, dass diese enthüllt und damit Menschen verletzt werden. Genau das passiert auch. Doch eine Aussprache gibt es danach zwischen den Protagonisten nicht wirklich. Die Verletzungen werden schnell vergessen und die Versöhnung verläuft für meinen Geschmack etwas zu einfach. Allgemein lösen sich am Schluss alle Schwierigkeiten problemlos auf und alles ist etwas zu sehr ‘Friede, Freude, Eierkuchen‘.

Fazit:

Insgesamt traf das Buch leider nicht meinen Geschmack. In die Geschichte reinzukommen fiel mir sehr schwer. Ich konnte keine wirkliche Verbindung mit den Charakteren aufbauen und ihre Handlungen und Gedanken waren für mich nicht ganz schlüssig. Bei mir kamen während dem Lesen sehr viele Fragen auf und die Geschichte war für mich nicht ganz rund.

Ich habe mit Resist Temptation an einer Leserunde mit der Autorin teilgenommen. Ohne die Möglichkeit mit der Autorin direkt zu schreiben wären bei mir wohl noch mehr Fragezeichen offengeblieben oder ich hätte das Buch schon vorzeitig abgebrochen. Lina Roberts selbst scheint mir eine sehr nette Frau zu sein und sie hat alle meine Fragen geduldig beantwortet. Darum tut es mir um so mehr leid, dass das Buch nicht meinen Geschmack getroffen hat. Dennoch geht es bei einer Rezension ja um einen ehrlichen Kommentar und es ist ja nur meine Meinung und die anderen Rezensionen waren bis jetzt sehr positiv. Ich kann das Buch hier leider nicht weiterempfehlen.

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selection, liebe, kiera cass, prinzessin, königin

Selection - Die Krone

Kiera Cass , Susann Friedrich , Marieke Heimburger
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.08.2016
ISBN 9783737354219
Genre: Jugendbuch

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selection, casting, liebe, kiera cass, prinzessin

Selection - Die Kronprinzessin

Kiera Cass , Susann Friedrich , Lisa-Marie Rust
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.07.2015
ISBN 9783737352246
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich liebe die ersten drei Bände der Selection Reihe und musste natürlich sofort weiterlesen. Im vierten Teil dreht sich alles um die Tochter von Maxon und America. Nun wird für Eadlyn, die Kronprinzessin, ein Casting mit 35 jungen Männern veranstaltet. Anfangs sieht Eadlyn nur einen Grund dabei mitzuspielen und dieser ist nicht ihren Traumprinzen zu finden, sondern das aufgebrachte Volk abzulenken. Eadlyn ist fest davon überzeugt, dass sie sich in keinen der 35 Männer verlieben wird und überhaupt keinen Prinzen an ihrer Seite braucht. Doch mit der Zeit kommt ihre Überzeugung ins Wanken und einige der Jungs wachsen ihr immer mehr ans Herz.

Ich finde die Geschichte selbst sehr fesselnd und es ist spannend zu verfolgen welcher der Jungs Eadlyn näher kommen kann. Die Veröffentlichung des fünften Teils konnte ich kaum erwarten, da ich unbedingt herausfinden wollte für welchen der Jungs Eadlyn sich am Schluss entscheidet. Anders als bei den ersten drei Bänden ist es dieses Mal wirklich spannend und es ist schwer einen Favoriten auszumachen. Der Text ist leicht und flüssig zu lesen und die Welt von Eadlyn ist sehr gut beschrieben. Das wäre mir eigentlich fünf Sterne Wert. Allerdings gibt es einen Stern Abzug für die Darstellung der Kronprinzessin. Sie ist meist zickig und arrogant. Ihre (gespielte) Unnahbarkeit kann einem manchmal wirklich auf die Nerven gehen und es ist nicht so leicht sie zu mögen wie America in den ersten drei Teilen. Dennoch muss man einfach weiterlesen und hoffen, dass sich der Character von Eadlyn weiterentwickelt und dass sie offener und netter rüberkommt.

Mein Fazit: Ein Muss für alle Fans der ersten drei Selection Bände. Dennoch muss man sich (wie so oft) darauf einstellen, dass die Fortsetzung nicht ganz an die Vorgänger herankommt.

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Tags: 4. teil, erbin, königliche bachelorette, prinzessin, tochter   (5)
 

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1.611 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 119 Rezensionen

selection, kiera cass, liebe, prinzessin, der erwählte

Selection – Der Erwählte

Kiera Cass , Susann Friedrich
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.05.2016
ISBN 9783733500962
Genre: Jugendbuch

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