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167 Bücher, 39 Rezensionen

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Wenn Liebe Cowboystiefel trägt

Emily Bold
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 28.03.2017
ISBN 9781477824634
Genre: Liebesromane

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335 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 126 Rezensionen

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 21.03.2018
ISBN 9783103973518
Genre: Romane

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Splitter

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2010
ISBN 9783426503720
Genre: Krimi und Thriller

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97 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps
Fester Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442314997
Genre: Romane

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58 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Hortensiensommer

Ulrike Sosnitza
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453422148
Genre: Liebesromane

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(1.705)

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Hope Forever

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2014
ISBN 9783423716062
Genre: Jugendbuch

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Für immer und einen Tag: Roman von Amanda Brooke (17. Februar 2014) Taschenbuch


Flexibler Einband
Erschienen bei null, 01.01.1600
ISBN B010IOGWLS
Genre: Sonstiges

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482 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 61 Rezensionen

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Ich bin dann mal weg

Hape Kerkeling ,
Audio CD
Erschienen bei tacheles!, 23.06.2006
ISBN 9783938781371
Genre: Sachbücher

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275 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

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P.S. Ich liebe Dich

Cecelia Ahern , Jeanette Hain (Sprecher) ,
Audio CD: 263 Seiten
Erschienen bei Der Hörverlag, 16.05.2006
ISBN 9783899408669
Genre: Romane

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163 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

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Das Geheimnis der Muse

Jessie Burton , Peter Knecht
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.03.2018
ISBN 9783458363293
Genre: Romane

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78 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Shark Club – Eine Liebe so ewig wie das Meer

Ann Kidd Taylor , Ivana Marinovic
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penguin, 10.04.2018
ISBN 9783328102373
Genre: Liebesromane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

A Kepler's Dozen: Thirteen Stories about Distant Worlds That Really Exist by Steve B. Howell (April 30,2013)


Flexibler Einband
Erschienen bei null, 01.01.1657
ISBN B01B9A7WTQ
Genre: Sonstiges

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

afrika, reisebericht, rucksacktourismus

ONCE AROUND THE WORLD: Alone as a young woman through Africa

Michaela Gruber
E-Buch Text: 219 Seiten
Erschienen bei Selfpublishing, 13.01.2018
ISBN B078ZYV2G2
Genre: Biografien

Rezension:

Allgemeine Infos:
Titel: "ONCE AROUND THE WORLD: Alone as a young woman through Africa"
Autor: Michaela Gruber
Verlag: Selfpublishing
Seitenzahl: 219

Klappentext:
Dissolving your apartment, terminating your job, leaving everything behind you and simply traveling the world – how does this sound? I dared to do it! In September of 2015, I packed my backpack and began a journey into the unknown. I started only with a one-way ticket to Uganda and with a proper portion of optimism. I had not the slightest idea what would await me in Africa, how my route would look like, or how long it would take me. It was my first real backpacking trip, my first time in the depths of Africa, and my first journey on which I was completely on my own. These were the best prerequisites for the adventure of my life.

Buch:
Bei dem Buch handelt es sich um den Bericht von Michaela Grubers Afrika-Reise. Deshalb passt das Cover auch wunderbar zum Inhalt. Bei der vor Freude strahlenden Autorin in der afrikanischen Wildniss, bekommt man direkt Lust das Buch zu lesen! Besonders gefallen haben mir die Reise-Fotos, die in das Buch integriert wurden, hiervon hätte es gerne ein paar mehr geben dürfen! Wenn man schon selbst nicht da sein kann, helfen einem die Bilder doch, ein Gefühl für Afrika zu bekommen. Auch die Kapitellänge fand ich sehr angenehm. Das Buch war gut gegliedert und aufgrund vieler Kapitel/Abschnitte, kann man gut Pausen beim Lesen einlegen. Auch die vielen Zwischenüberschriften fand ich sehr angenehm, da man gerade bei einem Reisebuch auch abhängig von Planungsstatus und persönlichen Interessen ausgewählt und durcheinander die Abschnitte lesen kann.

Schreibstil:
Michaelas Schreibstil fand ich sehr angenehm, da ich die einzelnen Abschnitte flüssig durchlesen konnte. Auch die englische Übersetzung hat mir gefallen, sie war gut verständlich. Teilweise haben mich die Wiederholungen im Buch etwas gestört, allerdings lässt sich dies bei einem Buch über das Reisen wohl nur sehr schwer vermeiden. Die Beschreibungen der Menschen und dortigen Kultur habe ich als sehr anschaulich empfunden. Auch die großen Probleme Afrikas (Armut/Hygiene/...) konnte man sich gut vorstellen. Die Umgebung (afrikanische Natur/Wildniss, Städte, Dörfer) ist hierbei leider etwas untergegangen, hier hätte ich mir ein paar ausführlichere Beschreibungen gewünscht.

Inhalt:
In Michaelas Buch werden alle wichtigen Aspekte, wie Gründe für Reise/Reiseziel, Vorbereitungen, Geschichten der Reise und was die Reise aus einem selbst macht, behandelt. Auch findet man einige Infos zum Backpacking oder eine ausführliche Auflistung möglicher Unterkünfte etc.. Besonders die Art, wie sie über ihre Reise berichtet, hat mir sehr gut gefallen, da sie dies nicht einfach frei beschrieben hat. Stattdessen hat Michaela Gruber von ihren schönsten Momenten in Afrika erzählt, durch diese kurzen Geschichte/Erzählungen konnte ich einen wirklich guten Eindruck über das Land und die Leute gewinnen.

Meinung:
Michaela ist eine sehr sympathische und starke Frau. Durch ihren Bericht schildert sie ausdrucksvoll mit welchen Problemen man konfrontiert ist, aber auch welchen Gewinn eine solche Reise für die eigene Persönlichkeit bedeutet. Ich habe besonders ihren Mut bewundert, dass sie sich alleine als Frau auf solch eine Reise wagt. Leider haben mir in dem Buch ein bisschen ihre persönlichen Eindrücke gefehlt. Diese waren in den Erzählungen ihrer liebsten Momente schön zu erkennen, außerhalb dieses Kapitels hätte ich mir noch mehr davon gewünscht. Die Infos über das Reisen an sich und das Backpacking im besonderen, hätten auch einen größeren Reiz gehabt, wenn die Autorin sich mehr auf ihre Reise statt allgemeine Beschreibungen konzentriert hätte. Ebenso hätte ich mir mehr Infos über die afrikanische Natur etc. gewünscht. Aus diesen Gründen gebe ich "Once around the World" 3 von 5 Sterne. Ich möchte dieses Buch auf jeden Fall allen Reisebegeisterten ans Herz legen, durch die sympathische Autorin wird die Reiselust auf ein Kontinent wie Afrika auf jeden Fall geweckt! Auch werde ich bestimmt das nächste Buch der Autorin mal lesen, da sie schon angekündigt hat, dass dieses mehr auf die Reise und persönliche Erfahrungen fokusiert sein soll als auf allgemeine Infos.

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Artemis

Andy Weir , Jürgen Langowski , Gabrielle Pietermann , Marius Clarén
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 05.03.2018
ISBN 9783837141658
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Allgemeine Infos:
Titel: "Artemis"
Autor: Andy Weir
Genre: Roman
Verlag: Random House Audio
Gesamtspielzeit: 9 Std. 10 Min.

Klappentext:
Willkommen in Artemis! Der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond. Einwohnerzahl: Zweitausend. Viele Millionäre, Wissenschaftler und Touristen. Eine Kriminelle.

Hörbuch:
Das Cover von Artemis gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und dadurch sehr edel und modern. Die Schriftart von Titel/Autor passt gut zum Cover, da sie auffällig, aber dennoch einfach ist. Im Hintergrund befindet sich ein schwarzer Sternenhimmel, im Zentrum befindet sich der Mond. Dieser wird akzentuiert durch eine Lichtsichel auf der einen und einen Lichtfleck auf der anderen Seite, bei dem Lichtfleck soll es sich wohl um Artemis handeln. Bei Mond und Titel handelt es sich um einen glänzenden Aufdruck, was mir sehr gut gefallen hat. Die gekürzte Lesung von Artemis befindet sich auf 2 CDs. Auch die beiden CDs wurden mit dem Mond vom Cover bedruckt, solche Verbindungen mag ich sehr gerne. Gelesen wird das Hörbuch hauptsächlich von Gabrielle Pietermann, sie ist unter anderem die deutsche Synchronstimme von Emma Watson. Dieser Zusammenhang ist mir allerdings erst nach einer Weile aufgefallen. Insgesamt fand ich ihren Lesefluss und die Betonung recht angenehm. Ihre Stimme hat auch gut zur Protagonistin Jazz gepasst. Lediglich die Briefe von Kelvin wurden von einem anderen Sprecher, nämlich Marius Clarèn, eingesprochen. Hier habe ich nicht ganz verstanden, warum von ihm nur die Passagen von Kelvin eingelesen wurden und nicht die aller männlicher Charaktere.

Schreibstil:
Andy Weirs Schreibstil hat mir gut gefallen. Besonders seine Beschreibungen über die Stadt auf dem Mond haben mich begeistert, diese waren wirklich anschaulich und gut durchdacht. So konnte ich mir ein sehr gutes Bild von der Umgebung mit ihren Vor- und Nachteilen machen. Bei Andy Weir dürfen natürlich auch die vielen Technischen Beschreibungen zu Maschinen und ähnlichem, die auf dem Mond nötig sind, nicht fehlen. Diese mochte ich sehr gerne, sie sind auch eher auf einem einfachen Niveau gehalten und wenn man sich nicht dafür interessiert, kann man wohl ganz gut darüber hinweg hören. Leider hat mir an vielen Stellen etwas die Spannung gefehlt, einige Abschnitte haben sich doch sehr gezogen. Dafür musste ich das ein oder andere Mal schmunzeln wegen dem flapsigen Schreibstil. Gespaltener Meinung bin ich von den Charakteren: Die meisten Nebencharaktere mochte ich wirklich gerne, vor allem Swoboda, er ist einfach ein sehr lustiger und nerdiger Typ, der in manchen Lebensbereichen sehr unbeholfen ist. Die Protagonistin Jazz konnte mich hingegen leider nicht so überzeugen. Schade fande ich es auch, dass die Geschichte aus Sicht eines Erzählers geschrieben ist, hierbei gehen wohl einige Emotionen verloren, die die Protagonistin vielleicht sympathischer hätten werden lassen.

Handlung:
Jazz Bashara lebt seit ihrer Kindheit in Artemis. Sie ist sehr intelligent, aber mindestbend genauso faul, weshalb sie sich nie groß um ihre Ausbildung gekümmert hat. Da in Artemis alles teuer ist, kann Jazz sich nur eine winzige Wohnung leisten. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als reich zu sein und im Luxus zu leben. Um dieses Ziel zu erreichen schmuggelt sie verbotene Luxusgüter, wie Zigarren, für ihre wohlhabende Kundschaft nach Artemis. So nähert sie sich ihrem Ziel allerdings nur sehr langsam, weshalb Jazz nicht nein sagt, als ihr ein mehr als gutbezahlter, aber auch hochgradig illegaler Auftrag angeboten wird. Doch alles entwickelt sich anders als Jazz geplant hat: sie scheitert mit dem Auftrag und hat sich mit der Ausführung dessen große Feinde gemacht. Außerdem erkennt sie, dass mit dem Auftrag viel auf dem Spiel steht, die Zukunft Artemis ist von ihr abhängig. Sie ist auf Unterstützung in dieser tödlichen Verschwörung angewiesen, da sie es alleine nicht schaffen kann. Kann Jazz ihren Auftrag ausführen und Artemis Zukunft sichern?

Meinung:
Leider konnte mich Artemis nicht überzeugen. Es war an einigen Stellen etwas langatmig, da die Spannung gefehlt hat. Die Idee von der Stadt auf dem Mond fand ich klasse, allerdings habe ich mir mehr von der Ausführung erhofft. Ich konnte mit Jazz' Charakter einfach nicht warm werden. Sie ist unfreundlich, egoistisch und schottet sich immer von allem ab, um ihr Ding alleine durchzuführen. Dabei hätte sie ein so großes Potential, sie ist wirklich intelligent! Gegen Ende des Buches gefällt sie mir deutlich besser, da sie merkt, dass sie die Aufgabe alleine nicht bewältigen kann und mit Bekannten zusammenarbeiten muss. Im Gegensatz dazu, muss ich Andy Weirs Beschreibungen zu der Stadt auf dem Mond und Charakteren wie Swoboda positiv hervorheben, diese haben mir wirklich gut gefallen. Die Briefwechsel zwischen Kelvin und Jazz fand ich prinzipiell gut, man hat durch diese sehr viel über Jazz' Vergangenheit erfahren. Allerdings haben sie auch nicht so wirklich zur Geschichte beigetragen. Das Ende fand ich etwas enttäuschend, mir haben hier noch einige Infos gefehlt. Aus diesen Gründen gebe ich Artemis 3 von 5 Sternen. Allerdings hat die Idee des Buches über eine Stadt auf dem Mond wirklich großes Potential, wer sich dafür interessiert, sollte das Buch auf jeden Fall lesen!

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788 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 37 Rezensionen

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Wie ein Licht in der Nacht

Nicholas Sparks , Adelheid Zöfel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.02.2013
ISBN 9783453410534
Genre: Romane

Rezension:

Allgemeine Infos:
Titel: "Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht"
Autor: Nicholas Sparks
Genre: Roman
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 464

Klappentext:
Niemand im Küstenort Southport weiß, wer die neue Einwohnerin Katie ist und woher sie kommt. Sie lebt komplett zurückgezogen und vermeidet jeden Kontakt mit anderen. Erst dem jungen Witwer Alex, der zwei kleine Kinder hat, gelingt es langsam und behutsam, ihr näherzukommen. Doch Katie hütet ein dunkles Geheimnis. Wird sie für die Liebe alles aufs Spiel setzen?

Buch:
Das Cover des Buches ist ein Bild aus der Verfilmung der von Nicholas Sparks geschriebenen Geschichte. Dieses sieht wirklich schön aus und man merkt wirklich wie sehr die beiden (Katie und Alex) sich mögen. Auch wenn die Darsteller nicht zu hundert Prozent mit den beschriebenen Charakteren im Buch übereinstimmen (andere Haarfarbe von Katie, Alex ist vermutlich etwas zu jung), sind sie dennoch meiner Meinung nach sehr passend für den jeweiligen Charakter gewählt. Safe Haven zählt auf jeden Fall zu den Bücher, bei denen ich aufgrund des Covers zugreifen würde ;) Die Länge der einzelnen Kapitel empfand ich als sehr angenehm zum Lesen, diese waren weder zu lang noch zu kurz.

Schreibstil:
Nicholas Sparks' Schreibstil hat mir wie auch in seinen anderen Büchern wieder wunderbar gefallen. Die Geschichte lässt sich wirklich flüssig durchlesen. Da er mit nur wenigen relevanten Charakteren auskommt, werden Verwirrungen vermieden. Zudem sind die Charaktere wirklich gut beschrieben und (die meisten) haben tolle Persönlichkeiten, die man einfach gern haben muss! Besonders hat mir die Protagonistin Katie gefallen, sie hat in der Vergangenheit schlimmes durchlebt, wodurch sie gebrochen wurde und niemandem mehr vertrauen kann. Sie ist eine wirklich bewundernswerte Person, da sie sich nicht aufgibt sondern für ein lebenswertes Leben kämpft und zudem noch eine wirklich sympathische Person ist. Klasse fand ich auch Kristen und Josh, die Kinder von Alex. Während Kristen mit ihrer kindlichen Naivität und ihrer Glücklichkeit überzeugt, ist Josh's Entwicklung toll. Zunächst ist er noch sehr ruhig und aufgrund seiner Trauer in sich gekehrt, nach und nach öffnet er sich aber immer mehr und man erkennt schnell wie er lernt Katie zu vertrauen.
Durch Sparks' ausführlichen Beschreibungen hat man ein gutes Bild von den einzelnen Charakteren im Kopf. Zudem vermittelt er die starken Emotionen der Charaktere wirklich gut, die ein oder andere Träne ist dabei natürlich auch geflossen. Die Tatsache, dass zusätzlich zur Haupthandlung noch ein zweiter Handlungsstrag eingeführt wurde, hat das Buch auch wirklich spannend gemacht und ich konnte gut mit Katie mitfiebern. Der zweite Strang war auch gut von dem ersten getrennt, sodass ich davon nicht verwirrt wurde.

Handlung:
Katie hat schreckliches erlebt, worauf sie ihr leben komplett von vorne beginnt. Ein neuer Wohnort. Ein neues Aussehen. Keine Verbindungen zur Vergangenheit. Katie möchte sich komplett in Southport abkapseln und alles hinter sich lassen. In einem kleinen Küstenort ist dies allerdings schwerer als gedacht, die Einwohner sind neugierig, wer die neue Einwohnerin ist, die so abgeschieden lebt. Besonders der Ladenbesitzer Alex und seine Kinder erkennen gleich, dass Katie eine besondere Frau ist. Der kleinen Kristen gelingt es als erste zu Katie vorzudringen. Langsam entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden und Katie öffnet sich auch Alex und Josh gegenüber. Doch Katie ist von einer ständigen Angst geplagt, die sie nicht loslassen kann. Schafft es Alex sie von ihrer Angst zu befreien? Und ist Katies Furcht überhaupt berechtigt?

Meinung:
Nicholas Sparks konnte mich mit seiner Geschichte mal wieder zu Tränen rühren. Sie hat mir wirklich gut gefallen, die Emotionen und Spannung waren richtig zu spüren. Katies Vergangenheit ist erschreckend, umso bewundernswerter ist der Mut der sympathischen Protagonistin. Auch die Geschichte um die schlagfertige Nachbarin Jo fand ich schön und auch etwas überraschend. Zusammen mit Alex schafft sie es die Schale zu Katie langsam zu durchdringen, so dass diese wieder Glück verspürt. Ein Buch, das man wirklich gelesen haben sollte! Hierfür gebe ich gerne 5 von 5 Sterne.

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1.234 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 107 Rezensionen

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Die Stadt der verschwundenen Kinder

Caragh O'Brien , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453534223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemeine Infos:
Titel: "Die Stadt der verschwundenen Kinder"
Autor: Caragh O'Brien
Genre: Roman
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 464

Klappentext:
Sag mir, wo die Kinder sind

Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen in ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat es jemand gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder...

Buch:
Bei "Die Stadt der verschwundenen Kinder" handelt es sich um den ersten von drei Bänden einer Reihe der Autorin Caragh O'Brien. Die Cover der einzelnen Bände sind einheitlich gestaltet, lediglich die Hintergrundfarbe unterscheidet die einzelnen Bücher, dies mochte ich sehr gerne. Auch das Design an sich hat mir gut gefallen, da es einen großen Wiedererkennungswert hat. Im Fokus stehen die beiden Gesichter eines Mädchens, vielleicht die Protagonistin Gaia? Außen herum ist das Cover recht verspielt, Punkte und Schlieren sorgen für einen sehr fantasievollen Eindruck. Dieses verspielte durch die Punkte spiegelt sich auch bei den einzelnen Kapiteln wieder, da die jeweils erste Seite auch mit Verzierungen geschmückt ist. Dies hat mir wirklich gut gefallen! Außerdem muss ich auch die Kapitellänge positiv hervorheben, die Länge der einzelnen Kapitel (knapp 15 Minuten) fand ich sehr angenehm zum Lesen.

Schreibstil:
Den Schreibstil von Caragh O'Brien mochte ich sehr gerne. Durch ihre ausführlichen Beschreibungen der Umgebung und des Geschehens hat sie es geschafft ein Bild von einer komplett anderen Weltordnung zu erzeugen. Trotz relativ vieler Charaktere, hat sie es dennoch geschafft die Geschichte ordentlich zu strukturieren, sodass ich zu keiner Zeit verwirrt war. Hierzu war es auch gar nicht nötig die einzelnen Charaktere alle genau zu erläutern, meist hat eine Beschreibung deren Funktion in der Gesellschaft ausgereicht. Zusätzlich dazu hat natürlich die Meinung der einzelnen Charaktere zu der ihnen vorgeschriebenen Ordnung eine wichtige Rolle gespielt. Caragh O'Brien hat es geschafft, durch die Handlung einen Spannungsaufbau zu ziehen, der sich bis zum Ende des Buches aufgebaut hat. Aus diesem Grund und weil die Handlung angenehm zu lesen war (ohne komplizierte Zeitsprünge oder ähnliches) habe ich das Buch auch sehr schnell durchgelesen und musste natürlich direkt mit dem zweiten Teil anschließen ;)

Handlung:
Die Protagonistin Gaia lebt in Wharfton, dem Dorf vor der verbotenen, abgegrenzten Stadt, der Enklave. Die Bewohner Wharftons sind komplett abhängig von der Enklave, sogar ihr Trinkwasser bekommen sie von dort. Während es in der Enklave sehr glanzvoll ist und es an nichts mangelt, werden die Ressourcen für die Bewohner Wharftons stark rationiert, sodass diese in Armut leben. Außerdem gibt es viele von der Enklave vorgeschriebene Regeln, so zum Beispiel dass in jedem Monat die ersten drei Neugeborenen jeder Hebamme am Tor der Enklave vorgebracht werden müssen. Die entsprechenden Babys werden so ihren Familien entrissen und wachsen behütet und sorgenfrei in der Enklave auf. Da die Bewohner Wharftons im Gegenzug von der Enklave versorgt werden, hat sich bisher niemand getraut gegen die strengen Regeln aufzubegehren, selbst wenn diese den Bewohnern Wharftons nicht gefallen. Doch plötzlich ändert sich alles als Gaias Eltern verhaftet werden. Die Ursache liegt angeblich irgendwo in der Tätigkeit Gaias Mutter als Hebamme. Da Gaia von ihrer Mutter auch zur Hebamme ausgebildet wurde, spielt sie plötzlich eine wichtige Rolle, doch sie ist in die Geheimnisse ihrer Eltern nicht eingeweiht. Um ihre Eltern zu retten und deren Geheimnis auf die Spur zu kommen, dringt Gaia in die Enklave ein. Doch nach was soll sie eigentlich suchen? Und findet Gaia Unterstützer, die mit ihr für das Recht ihrer Eltern eintreten?

Meinung:
Besonders interessant fand ich die außergewöhnliche Weltordnung. Diese wurde für meinen Geschmack auch ausreichend beschrieben. Am Anfang habe ich einige Vorgänge nicht verstanden, diese haben sich jedoch alle im Laufe des Buches aufgelöst. Auch die Protagonistin Gaia mochte ich sehr gerne. Sie ist ausgesprochen mutig und sehr auf das Wohl der sie umgebenden Menschen bedacht, auch wenn sie diese gar nicht kennt und ein Risiko eingehen muss, um ihnen zu helfen. Hier hat mir auch gefallen, dass bei diesen Eigenschaften auch Beziehungen zu Gaias Eltern und deren Erziehung hergestellt wurden. Gaia lässt sich nicht unterkriegen und steht für ihr Recht ein, auch wenn dies eine große Gefahr für sie mitbringt hat sie keine Angst vor den ihr Vorgesetzen. Gaias Narbe wurde mir etwas zu überbewertet, dennoch war es interessant zu lesen welche Wirkung diese mit sich bringt. Sie macht Gaia zu einer bekannten Ikone, was natürlich sowohl gute, als auch schlechte Seiten mit sich bringt. Am besten gefallen hat mir glaube ich der Zusammenhalt der Minderheit, die füreinander einstehen und Risiken eingehen. Und im Gegensatz dazu steht die Grausamkeit der Gegenseite, die keinerlei Mitgefühl zu haben scheint. Insgesamt hat mir das Buch damit wirklich gut gefallen und ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sterne. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten beiden Teile!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Zwischen Kaviar und Himbeertörtchen: Liebesroman

Isabelle Johansson
E-Buch Text: 394 Seiten
Erschienen bei null, 06.05.2017
ISBN B071L56MY4
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemeine Infos:
Titel: "Zwischen Kaviar und Himbeertörtchen"
Autor: Isabelle Johansson
Genre: Roman
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl: 394

Klappentext:
Muss sie ihre Liebe opfern, oder kann sie dem Mann vertrauen, der ihr Herz berührt? Anina Elliot hat alles, was sich Frauen wünschen: Sie ist der Blickfang auf jedem Gala-Dinner, hat die Ausstrahlung einer erfolgreichen Schauspielerin, verkehrt in den besten Nobelrestaurants Südenglands. Doch hinter der Fassade sieht Aninas Welt anders aus: Sie haust in einer winzigen Kellerwohnung, und ihr Job bei einer Begleitagentur reicht kaum, um für sich und ihre kleine Schwester zu sorgen. Die zerrütteten Familienverhältnisse geben ihr das Gefühl, auf ganzer Linie zu versagen – von der Angst vor dem Jugendamt ganz zu schweigen. Täglich kämpft Anina gegen die unerwünschten Avancen ihrer Kunden – doch bei dem unerhört attraktiven Anwalt Mark Corwin ist alles anders. Charmant und selbstsicher platzt er in ihr Leben und macht keinen Hehl aus seinem Interesse. Von der ersten Minute an prickelt es zwischen den beiden, erwachen längst vergessene Gefühle zum Leben. Doch kann sie ihm trauen? Die verbotene Versuchung ist riskant – und könnte sie ihren Job kosten. Plötzlich stellt ein unerwartetes Angebot Anina vor eine grausame Wahl: Muss sie ihre Chance auf die große Liebe opfern, um ihrer Schwester eine sichere Zukunft zu bieten? Oder kann sie dem Mann vertrauen, der ihr Herz berührt? „Zwischen Kaviar und Himbeertörtchen“ entführt in die herrliche Landschaft Südenglands und ist der perfekte Liebesschmöker für laue Frühlings- und Sommerabende.

Buch:
Das Cover ist zwar ganz niedlich mit den Cupcakes und den Pastelltönen, allerdings ist es in meinen Augen auch nichts besonderes. Die Himbeertörtchen stellen auch einen Bezug zur Geschichte her, da die Protagonistin Anina Fan von allem Süßen ist, besonders die Himbeertörtchen in ihrem Lieblingscafe haben es ihr angetan. Eine solche Verknüpfung zwischen Cover und Geschichte finde ich immer ganz schön. Das Buch ist in nur 14 Kapitel unterteilt, was die einzelnen Kapitel für meinen Geschmack zu lange macht. Man benötigt hier 25-30 Minuten bis man an einem Kapitelwechsel pausieren kann, dies finde ich persönlich sehr lange.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Buches war angenehm, so dass ich es relativ flüssig durchlesen konnte. Leider wurde die Geschichte nicht aus Sicht einer der Charaktere geschrieben sondern aus der Perspektive eines unbeteiligten Erzählers. So fiel es mir schwer mich in die Protagonistig hineinzufühlen. An Aninas Charakter mochte ich vor allem, dass sie alles für ihre kleine Schwester tut, was sie kann. Allerdings unterschätzt sie ihre kleine Schwester Emily sehr oft, da sie deutlich mehr von Aninas Lebenssituation mitbekommt als sie denkt. Emily ist super, ich mochte die Umschreibungen ihres Charakters sehr gerne! Von der Umgebung habe ich jedoch nur ein eher unklares Bild, hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht, gerade auch weil die Protagonistin so unzufrieden mit ihrem Wohnort zu sein scheint und ich die Gründe nicht ganz verstanden habe.

Meinung:
Für mich war die Handlung leider zu vorhersehbar. Relativ schnell wusste ich, was passieren würde. Und eine vorhersehbare Handlung auf fast 400 Seiten gestreckt war mir leider zu viel... Außerdem hat mir der Kämpfergeist der Protagonistin gefehlt, sie ist offensichtlich unzufrieden mit ihrer Lebenssituation und hätte in meinen Augen das Potential sie zu verbessern ohne dass dies negative Auswirkungen auf Emily haben würde. Aber sie hat sich so sehr damit abgefunden, dass sie noch nicht einmal versucht etwas zu ändern. In ihrer Verzweiflung klammert sie sich an Optionen, die alles andere als tragbar sind. Emily hat mir hingegen umso besser gefallen, sie ist ein unglaublich intelligentes Kind. Und trotz ihres jungen Alters merkt sie viel mehr als man denkt! Außerdem ist sie selbstbewusst genug, um die Probleme auch anzusprechen und auf ihrem Recht und dem ihrer Schwester zu beharren. Marks Charakter war ganz okay, ab und zu habe ich aber auch nicht verstanden, warum er nicht einfach das sagt, was er denkt. Vom Prinzip war die Geschichte gut, sie hätte durchaus Potential gehabt, das wurde in meinen Augen aber leider nicht richtig genutzt, schade! Da ich das Buch gegen Ende dann sehr anstrengend fand, kann ich leider nur 2 von 5 Sterne vergeben.

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Wie ein einziger Tag

Nicholas Sparks , Bettina Runge
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2011
ISBN 9783453408708
Genre: Liebesromane

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Das Schweigen des Glücks

Nicholas Sparks , Susanne Höbel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2011
ISBN 9783453408661
Genre: Liebesromane

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Kein Ort ohne dich

Nicholas Sparks , Astrid Finke
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.03.2015
ISBN 9783453418400
Genre: Romane

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das kleine gespenst, gespenster, otfried preußler, the little ghost

The Little Ghost

Otfried Preußler , ,
Flexibler Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.09.2001
ISBN 9783522174404
Genre: Kinderbuch

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Der Goldene Kompass

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Andrea Kann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.10.2015
ISBN 9783551583406
Genre: Jugendbuch

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Böses Herz

Sandra Brown , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.04.2015
ISBN 9783734101588
Genre: Krimi und Thriller

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Einen Klick entfernt von dir

Sara Kadefors , Maike Dörries
Flexibler Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.01.2008
ISBN 9783551356611
Genre: Kinderbuch

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Sie

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435834
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemeine Infos:
Titel: "Sie"
Autor: Stephen King
Genre: Roman
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 512

Klappentext:
Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie - Pauls "größter Fan" - den verletzten Autor gefangen und stellt ihn vor eine unbarmherzige Wahl: sein Leben gegen das ihrer Lieblingsheldin.

Buch:
Das Cover des Buches ist eben ein typisches Stephen King-Cover. Den Größten Platz nimmt der Name des Autors ein und der Rest ist sehr minimalistisch gehalten. So befindet sich darauf lediglich eine grüne Schreibmaschine auf schwarzem Grund. Dieses sehr schlichte passt auf jeden Fall zu einem Psychothriller und die Schreibmaschine stellt auch einen Bezug zur Handlung her, was mir gut gefällt. Allerdings ist das Cover doch etwas einfallslos und lieblos. Was mir hingegen sehr gut gefällt ist, dass die Kapitel angenehm kurz gehalten sind, sodass man ständig das Lesen unterbrechen kann.

Schreibstil:
Dies war mein erstes Buch von Stephen King und ich war sehr überrascht. Er konnte mich mit einem wirklich außergewöhnlichen Schreibstil überzeugen. Manche Arten der Formuliereung waren aus meinen Augen Kunst, ich habe noch nie ein Buch mit ähnlich ausgefeiltem Schreibstil gelesen. Besonders seine Art verzweifelte Gedanken darzustellen hat mir gut gefallen. Das Buch wurde aus der Sicht des Protagonisten Paul geschrieben. Von seiner Person habe ich daher nicht so viel erfahren, da er Großteils von Angst eingenommen war oder sich Gedanken um Annie gemacht hat. Hier hätte man vielleicht ein paar weitere Infos zu Paul streuen können. Annie konnte man hingegen umso detaillierter in ihren Facetten kennenlernen. Die Phasen ihre Psychose und vor allem ihre Unberechenbarkeit und Kälte wurden sehr ausführlich beschrieben.  

Handlung:
Das Buch beginnt damit, dass Paul die Fertigstellung seines neuen Buches feiern möchte. Aufgrund eines Unwetters erleidet er allerdings einen schlimmen Autounfall. Als er schließlich wieder aufwacht befindet er sich in einem abgeschotteten Gebäude, dem Zuhause von Annie. Paul ist Annies Lieblingsschriftsteller und sie bezeichnet sich als dessen "größten Fan". Besonders die Misery-Reihe hat es ihr sehr angetan. Obwohl Paul unter den Folgen schwerer Verletzungen leidet, hält die ehemalige Krankenschwester ihn in ihrem Haus gefangen. Schnell erkennt man, dass Annie unter einer Psychose leidet und daher unberechenbar und eiskalt ist. Als Annie herausfindet, dass der neue Roman der Misery-Reihe gleichzeitig auch der letzte sein wird, da ihre Lieblingsheldin Misery gestorben ist, stellt sie Paul vor die unbarmherzige Wahl zwischen seinem Leben und dem von Misery zu wählen. Paul, der eigentlich überglücklich war die ihm so verhasste Misery-Reihe endlich abgeschlossen zu haben, entschließt sich schließlich doch dazu einen weiteres Buch zu dieser Reihe zu schreiben, um sein Leben vor der kranken Annie zu schützen. Unter starken Schmerzen ist er der gnadenlosen Annie hoffnungslos ausgeliefert. Gibt es einen Ausweg für Paul aus Annies Gewalt zu entfliehen?  

Meinung:
Ich fand es überaus bewundernswert, wie der Autor es geschafft hat eine über 500 Seiten lange Geschichte zu schreiben, die sich auf eine minimalistische Umgebung beschränkt: die einzigen Charaktere der Handlung sind Annie und Paul, der Handlungsort beschränkt sich auf wenige Quadratmeter. Dennoch hatte man selten das Gefühl, dass sie die Geschichte zu sehr in die Länge zieht. Es war sehr interessant einen Einblick in Annies Abgründe zu erhalten. Kleinigkeiten können ihr Leben vollkommen aus dem Ruder laufen lassen und so eine unbändige Wut anreizen. Zudem ist sie im Gegensatz zu dem ersten Eindruck alles andere als dumm, sodass sie den geringsten Anschein, dass sie hintergangen wird, direkt erkennt. In manchen wenigen Momenten erkennt man auch Annies eigenes Ich, das durchaus auch Mitgefühl empfinden kann. Ich hätte mir jedoch noch etwas mehr Infos zu Annies Vorgeschichte gewünscht, welche schlechten Erlebnisse eine solche Psychose auslösen konnten. Auch Pauls Entwicklung als Annies Opfer fand ich sehr spannend. Nach und nach gewöhnt er sich an den Umgang ihr. Er erkennt Muster, was ihr gefällt und was sie wütend macht. Auch Annies Veränderung, wenn sie wütend oder teilnahmslos ist, wird sehr lebhaft aus der Sicht von Paul beschrieben. Außerdem leidet er unter ständigen Schmerzen und riesiger Angst. Die Medikamente, die er von Annie regelmäßig erhält, werden für ihn zur Droge und lassen ihn nicht mehr ohne sie leben. Auch sein Kampf mit sich selbst, ob es das Leben unter diesen Bedingungen noch Wert ist, ist wirklich interessant. Insgesamt kann ich diesen außergewöhnlichen Psychothriller also sehr empfehlen und vergebe daher 5 von 5 Sternen.

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