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18 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Wut kommt selten allein

Ralph Neubauer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 16.03.2018
ISBN 9788868392949
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Dambay: Thriller

Marlen Gardner
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei null, 30.08.2018
ISBN B07GPLR6Q9
Genre: Krimi und Thriller

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363 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 133 Rezensionen

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 21.03.2018
ISBN 9783103973518
Genre: Romane

Rezension:

Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Smita, Sarah und Giulia. Sie leben nicht nur auf drei unterschiedlichen Kontinenten, auch ihre Lebensumstände sind das komplette Gegenteil voneinander. Smita lebt in Indien und setzt alles daran, dass ihre Tochter Bildung erhält. Die Italienerin Giulia findet nach einem schweren Unfall ihres Vaters heraus, dass das Familienunternehmen kurz vor dem Ruin steht. Sarh arbeitet als erfolgreiche Anwältin in Montreal. Kurz nach ihrer Beförderung erfährt sie von einer schweren Krankheit.


Besonders gelungen finde ich den Aufbau des Buches in drei unterschiedlichen Handlungssträngen, die wie in einem Zopf, nach und nach verflochten werden.

Laetitia Colombanis Schreibstil ist zwar flüssig, allerdings konnten mir weder Gefühle noch Emotionen glaubwürdig transportiert werden. Obwohl sich immer wieder die Geschichten rund um die Frauen abwechseln zog sich die Handlung meiner Meinung nach immer wieder in die Länge und hat mich eher gelangweilt. Allerdings kann die Autorin unnötige Wiederholungen gänzlich vermeiden. Auch die Verflechtung der drei Geschichten wirkte auf mich etwas konstruiert und konnte mich daher nicht wirklich überzeugen.

Die Protagonistinnen waren mir alle drei zu blass und erschienen für mich nicht wirklich authentisch. Ganz im Gegenteil fand ich sie zum Teil ziemlich klischeehaft, weshalb ich mich leider mit keiner einzigen der Frauen identifizieren oder Sympathie entwickeln konnte. Aus diesem Grund musste ich mich circa ab der Hälfte eher durch das Buch quälen, als dass ich Freude beim Lesen gehabt hätte.

„Der Zopf“ hat eine wirklich tolle Grundidee, die meiner Ansicht nach allerdings nicht wirklich gelungen umgesetzt wurde. Ich vermute allerdings, dass ich nicht die Zielgruppe des Buches bin, da ich selten zu diesem Genre greife. Vielleicht liegt meine Unzufriedenheit mit dem Buch aber auch an meinen sehr hohen Erwartungen (aufgrund vieler anderer Rezensionen), die leider nicht erfüllt wurden.

FAZIT:
„Der Zopf“ konnte mich leider weder mit dem Schreibstil oder mit den Protagonistinnen noch mit der Handlung überzeugen. Ich bin ziemlich enttäuscht und kann den Hype um das Buch nicht nachvollziehen. Ich denke allerdings, dass ich nicht die richtige Zielgruppe bin. Daher kann ich leider nur 2 Sterne vergeben!

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47 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Rachgier

Val McDermid , Doris Styron
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783426521816
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kathryn McCormicks Leiche wird aus einem komplett ausgebrannten Auto geborgen. Zunächst gehen alle Ermittler von einem tragischen Unfall aus, doch die Obduktion ergibt, dass die junge Frau bereits vor dem Brand ermordet wurde. Es scheint, als hätte der Täter seine Spuren verwischen wollen. Die Ermittler rund um das Remit-Team tappen bezüglich eines Täters und Motivs komplett im Dunkeln, als eine zweite Leiche in einem ausgebrannten Auto gefunden wird. Die Befragungen im nahen Umfeld ergeben, dass beide Frauen kurz vor ihrem Tod ohne Begleitung auf einer Hochzeit waren und dort einen jungen Mann kennen gelernt haben, der sich allerdings nicht unter den offiziellen Gästen befand.  Für die Ermittler steht schnell fest, dass sie diesen Mann finden müssen bevor weitere Frauen sterben.

 

Val McDermids Schreibstil ist äußerst fesselnd und mitreißend. Die Autorin schafft es mit der ersten Seite Spannung aufzubauen und diese zunehmend zu steigern, bis sie beinahe nervenzerreißend wird. Im Buch finden sich mehrere unerwartete Wendungen, wodurch die Handlung besonders fesselnd wird. Obwohl ich den Vorgängerband schon vor einiger Zeit gelesen habe, konnte ich dennoch problemlos in die Handlung einsteigen und ihr sofort bis zum Ende folgen. Aufgrund der großen Spannung erschient das Buch äußerst kurzweilig und es lässt sich nur schwer zur Seite legen.

 

Die einzelnen Protagonisten sind äußerst facettenreich beschrieben. Als Leser kann man schnell Sympathie und Antipathie entwickeln und man muss mit den einzelnen Ermittlern von Anfang bis Ende mit fiebern. Besonders gelungen finde ich, dass man auch zu dem Privatleben der einzelnen Mitglieder des Remit-Teams etwas erfährt. Da ausnahmslos alle Charaktere auch Probleme und Schwächen haben wirken sie besonders authentisch und menschlich.

 

„Rachgier“ ist bereits der zehnte Fall rund um die Ermittler Tony und Carol. Ich kenne beinahe alle Vorgänger und hatte daher keine Probleme in die Handlung einzusteigen oder ihr zu folgen. Lesern, die die ersten Fälle nicht kennen, würde ich allerdings raten diese zunächst zu lesen, da viel auf das Privatleben und die privaten Probleme einzelner Charaktere eingegangen wird. Ich war einmal wieder restlos begeistert und Val McDermit hat erneut bewiesen, dass sie eine der besten Autorinnen dieses Genres ist. Ich hoffe auf eine Fortsetzung!

 

FAZIT:
„Rachgier“ ist eine unglaublich gelungene und mitreißende Fortsetzung, die mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann ziehen konnte. Ich vergebe daher 5 Sterne!

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19 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Der letzte Sterz

Günther Pfeifer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 20.09.2018
ISBN 9783740804282
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die steirische Idylle wird unterbrochen, als eine Statue durch eine eingegipste Leiche ersetzt wird. Zu ihrem Leidwesen müssen die beiden Wiener Ermittler Hawelka und Schierhuber in die Steiermark reisen um den Fall zu klären. Die Ermittlungen gestalten sich zunächst schwierig, da die Einheimischen den Wiener nicht gerne Rede und Antwort stehen. Doch nach und nach finden sich immer neue Ansatzpunkte und Motive bezüglich des Täters.

 

Günther Pfeifers Schreibstil ist äußerst flüssig, wodurch ich sofort in die Handlung einsteigen und ihr folgen konnte. Der Autor schafft es gleich zu Beginn der Handlung humorvolle Szenen zu beschreiben, die große Lust aufs weiterlesen machen. Leider gerät der eigentliche Kriminalfall aufgrund der lustigen Szenen immer wieder in den Hintergrund, wodurch die Spannung hin und wieder abfällt. Der Autor schafft es allerdings schnell wieder Spannung aufzubauen. Normalerweise bin ich ein großer Fan von Dialekt in Büchern. In diesem Fall waren mir persönlich allerdings zu viele Dialoge im Dialekt geschrieben, weshalb mein Lesefluss immer wieder unterbrochen wurde.

 

Die einzelnen Protagonisten sind zum Teil etwas überspitzt dargestellt. Dadurch entstehen viele lustige und humorvolle Szenen. Zudem waren mir allen voran die Ermittler Hawelka und Schierhuber wirklich sympathisch. Die Charaktere wirken äußerst authentisch, da sie häufig Dialekt sprechen. Besonders gelungen fand ich die Thailänderin, die nur gebrochenes Deutsch konnte. Diese und die Gespräche mit ihr konnte ich mir bildlich vorstellen.

 

„Der letzte Sterz“ ist mein erstes Buch von Günther Pfeifer. Ich fühlte mich gut unterhalten und musste immer wieder schmunzeln. Aus diesem Grund hoffe ich auf weitere Bücher des Autors und werde auch in Zukunft gerne Kriminalromane von Günther Pfeifer lesen.

 

FAZIT:
„Der letzte Sterz“ ist ein gelungener Kriminalroman, der sowohl einen spannenden Kriminalfall und Humor als auch liebenswerte Protagonisten hat. Da mir persönlich hin und wieder die Ermittlungen etwas in den Hintergrund gerückt sind und ich Probleme mit dem Dialekt hatte, vergebe ich 4 Sterne!

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18 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Blau Türkis Grün

Mareike Guhr
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 17.09.2018
ISBN 9783667114242
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mareike Guhr hat 4 ½ Jahre auf einem Katamaran die Welt umsegelt. In dieser Zeit hat sie 45000 Seemeilen zurückgelegt und 37 Länder sowie 143 Inseln besucht. Im vorliegenden Buch schildert sie ihre faszinierenden und zum Teil abenteuerlichen Erlebnisse und macht mithilfe wunderschöner Bilder dem Leser große Lust auf Urlaub.

 

Zu jedem ihrer Reiseziele hat die Autorin einen wirklich lesenswerten Text verfasst und mehrere Fotos  abgebildet. In den Texten geht s um ihre Motivation, die Reiseroute und deren Verlauf sowie ihre Erlebnisse. Die Erfahrungen der Autorin erstrecken sich über faszinierende Landschaften, interessante Menschen und Kulturen bis hin zur Tierwelt. Mareike beschreibt ihre Erlebnisse sehr anschaulich und man hat beim Lesen den Eindruck sie auf ihrer Reise zu begleiten. Ich fühlte mich häufig in andere Länder und Kulturen versetzt und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Besonders gut gefällt mir, dass sich im Buch viele Bilder zu den unterschiedlichen Reisezielen finden und dadurch großes Kopfkino entsteht. Ein paar ihrer Reiseziele habe ich ebenfalls bereist und fühlte mich sofort wieder dorthin versetzt.

 

Zusätzlich zu den Berichten und Bildern findet sich zu Beginn des Buches eine Karte, anhand derer der Leser die Reiseroute einfach verfolgen kann. Außerdem finden sich zum Ende noch wissenswerte Fakten über die Reise und das Schiff sowie ein interessantes Interview mit Mareike Guhr.

 

FAZIT:

„Blau Türkis Grün“ ist ein unglaublich tolles und lesenswertes Reisebuch. Als Leser merkt man sofort, dass die Autorin sehr viel Herzblut in ihr Buch gesteckt hat und sie gibt dem Leser ihre Lebensfreude und Reiselust gerne weiter. Mich hat das Buch in andere Welten und Kulturen entführt und ich kann es daher nur weiterempfehlen. Ich vergeb 5 Sterne!

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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Braut

Anita Terpstra , Simone Schroth
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734105760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Matt sitzt in der Todeszelle. Er soll mehrere Frauen entführt, jahrelang festgehalten und missbraucht haben. Einer Frau gelang die Flucht und sie hat Matt als Täter identifiziert. Kurz darauf verschwindet diese Frau allerdings spurlos. Matt beteuert auch Jahre später seine Unschuld und es gibt keine Spur von den vermissten Frauen. Mackenzie arbeitet in einem Hundeprojekt, bei welchem Strafgefangene Hunde erziehen. Im Zuge dieses Projekts trifft sie auf Matt und sie beginnen sich regelmäßig Briefe zu schreiben. Die beiden heiraten und Mackenzie setzt gemeinsam mit Matts Anwalt alles daran dessen Unschuld zu beweisen. Da dies schwerer ist als gedacht und der Hinrichtungstermin immer näher rückt beschließt Mackenzie ihrem Mann zur Flucht zu verhelfen. Doch was keiner weiß: Mackenzie hat mehr Beweggründe als nur die Liebe zu Matt.

 

Anita Terpstra konnte mich mit ihrem Thriller mehr als begeistern. Mich nahm das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Die Autorin baut sehr schnell Spannung auf und schafft es diese immer wieder zu steigern. Dies hat zur Folge, dass man das Buch nur schwer zur Seite legen kann. Im Buch finden sich viele überraschende Wendungen, die das bisher gelesene komplett auf den Kopf stellen. Als Leser weiß man daher nie, was für schockierende Offenbarungen noch folgen. Dies macht meiner Meinung nach den besonderen Reiz des Buches aus. Besinders gelungen finde ich, dass sich im Buch neben der Handlung rund um Mackenzie auch immer wieder Kapitel aus der Sicht von zwei Opfern findet. Diese machen die Handlung besonders fesselnd und mitreißend. Ihr Leiden ist unglaublich authentisch beschrieben. Zudem finden sich im Buch auch Briefe und Zeitungsartikel, wodurch dieses äußerst kurzweilig erscheint.

 

Die einzelnen Protagonisten sind unglaublich facettenreich  und gerade deswegen undurchschaubar. Jeder Charakter hat sowohl gute als auch schlechte Seiten und die Autorin schafft es sehr gelungen Protagonisten zu schaffe, welche die Leser komplett in die Irre führen. Bei Matt war ich bis zur Auflösung hin und hergerissen, ob er wirklich hinter den ihm vorgeworfenen Taten steckt. Mackenzie hingegen fand ich zu Beginn sehr naiv und gutgläubig. Erst im Laufe der Handlung haben sich ihre Beweggründe offenbart und ich war mehr als einmal total überrascht.

 

„Die Braut“ ist mein erstes Buch von Anita Terpstra und ich war restlos begeistert. Ich hoffe auf weitere Thriller der Autorin und werde diese gerne lesen.

 

FAZIT:
„Die Braut“ ist ein wirklich gelungener Thriller, der seine Leser komplett in die Irre führt. Die Auflösung kam für mich komplett unerwartet und ich war wirklich überrascht. Dennoch war sie glaubwürdig und sehr gelungen. Ich vergebe 5 Sterne und denke, dass Thrilerfans ihre Freude mit dem Buch haben!

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19 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Enkeltrick

Astrid Plötner
Flexibler Einband: 474 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.08.2018
ISBN 9783839223307
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hauptkommissar Max Teubner wird von einer alten Bekannten in eine Wohnung gerufen. Kurz darauf entdeckt die Polizei in eben jener Wohnung einen Toten, erschossen aus Max Dienstwaffe. Sowohl Max als auch seine Bekannte sind spurlos verschwunden. Die Ermittlungen ergeben, dass der Tote ein Mitglied der Enkeltrickmafia ist, deren Mitglieder Max vor Jahren ins Gefängnis gebracht hat. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass Max von den Mitgliedern der Enkeltrickmafia entführt wurde. Für seine Kollegin Maike beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Schafft sie es Max zu finden und zu retten?

 

Astrid Plötners Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Die Autorin schafft es sehr schnell Spannung aufzubauen, diese durchgehend zu halten und sie immer wieder zu steigern. Besonders gut gefiel mir der actionreiche Showdown. Die Auflösung ist glaubwürdig und wirklich gelungen. Spätestens zum Ende des Buches werden alle offenen Fragen geklärt. Da Wiederholungen und Längen komplett vermieden werden erscheint das Buch äußerst kurzweilig und lässt sich schnell lesen. Ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen.

 

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und sehr facettenreich. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Da man im Laufe des Buches immer wieder etwas über das Leben, die Vergangenheit und die Beweggründe der Charaktere erfährt erscheinen sie äußerst authentisch und menschlich. Allen voran Maike und Paula konnten mich wirklich überzeugen und ich musste mit ihnen die gesamte Handlung über mitfiebern.

 

„Enkeltrick“ ist bereits der zweite Teil rund um die Ermittler Maike und Max. Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne konnte ich sofort in die Handlung einsteigen und ihr problemlos folgen. Ich hatte nie das Gefühl, dass mir für das Verständnis wichtiges Vorwissen fehlt. Da mich „Enkeltrick“ komplett überzeugen und begeistern konnte werde ich den ersten Teil auch noch lesen und ich hoffe auf eine Fortsetzung!

 

FAZIT:
„Enkeltrick“ ist ein fesselnder und lesenswerter Kriminalroman, der eine spannende Handlung mit interessanten Protagonisten gelungen verbindet. Zudem konnten mich der actionreiche Showdown und die durchgehende Spannung wirklich überzeugen. Daher vergebe ich 5 Sterne! 

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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Die Fotografin - Am Anfang des Weges (2 MP3-CDs)

Petra Durst-Benning , Svenja Pages
Schallplatte
Erschienen bei Audiobuch, 18.09.2018
ISBN 9783958620810
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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79 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Manhattan Beach

Jennifer Egan , Henning Ahrens
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 29.08.2018
ISBN 9783103973587
Genre: Romane

Rezension:

Anna lebt zu Beginn der vierziger Jahre in New York und während alle Männer im Krieg sind, arbeitet Anna gemeinsam mit anderen Frauen in der Werft ab Kriegsschiffen. Doch Anna hat einen großen Traum: Sie möchte Taucherin im New Yorker Hafen werden und dort die Kriegsschiffe reparieren. Leider scheint dieser Traum sehr unrealistisch, da dies ein Beruf für Männer ist. Anna kümmerst sich aufopfernd um ihre behinderte Schwester und macht sich zudem auf die Suche nach ihrem verschollenen Vater, dessen Spur sich in der kriminellen Unterwelt New Yorks verliert. 



Jennifer Egans Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Zu Beginn fand ich das Buch etwas langatmig, was sich allerdings bald änderte. Von da an konnte ich es kaum zur Seite legen und war von der Handlung wirklich mitgerissen. Leider kommt es immer wieder im Laufe der Handlung zu kurzen Längen, welche allerdings nie lange dauern. Das Buch ist meiner Meinung nach anspruchsvoll und lässt sich daher nicht schnell nebenbei lesen, aber „Manhattan Beach“ ist es absolut Wert sich die Zeit zum Lesen zu nehmen. 



Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und unglaublich vielschichtig. Alle Protagonisten haben sowohl gute und liebenswürdige als auch schlechte Seiten. Sogar die kriminellen Charaktere aus der New Yorker Unterwelt hatten immer wieder sympathische Züge. Selten, dass ich ein Buch gelesen habe, in welchem die Charaktere so gelungen und glaubwürdig beschrieben waren. Allen voran Anna wuchs mir sofort ans Herz, da sie eine wirklich starke Persönlichkeit ist, die sich durch nichts aus der Bahn werfen lässt und für ihre Träume und Ansichten kämpft. 



„Manhattan Beach“ ist anders als von mir erwartet, aber dennoch unglaublich mitreißend und lesenswert. Ich hätte nicht erwartet, dass die Suche nach dem Vater so viel Platz einnimmt, aber gerade diese Suche hat mir besonders gut gefallen. Wer gerne Bücher über starke Frauen lesen möchte, der wird große Freude mit dem Buch haben. Ich werde auch in Zukunft gerne zu Büchern der Autorin greifen. 



FAZIT: 
„Manhattan Beach“ ist ein fesselnder und berührender Roman über eine unglaublich starke Frau. Ich hatte große Freude mit dem Buch, obwohl es hin und wieder ein paar Längen gab. Daher vergebe ich 4 Sterne!

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31 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Das Ludwig Thoma Komplott

Sabine Vöhringer
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.09.2018
ISBN 9783839222942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Julia findet im Erbe ihres Opas ein Manuskript von Ludwig Thoma, welches Hinweise auf Morde in den frühen siebziger Jahren enthält. Als Julia bedroht wird vertraut sie sich ihrem früheren Freund Tom Perlinger an und bittet ihn um dessen Hilfe. Als kurze Zeit später erneut mehrere Morde geschehen wird klar, dass sich das Komplott bis in die Münchner Politik zieht.

 

Sabine Vöhringers Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Mich konnte die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen und begeistern. Ich habe das gesamte Buch über gerätselt, wer hinter den Taten stecken könnte, aber mit dieser wirklich gelungenen und glaubwürdigen Auflösung hätte ich nicht gerechnet. Die Autorin kann sehr schnell Spannung aufbauen und diese im Laufe des Buches immer weiter steigern, wodurch es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. Da es weder unnötige Wiederholungen noch Längen gibt erscheint der Kriminalroman sehr kurzweilig.

 

Die einzelnen Protagonisten sind  authentisch und vielschichtig. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Besonders gut gefällt mir, dass sich immer wieder Dialekt im Buch findet. Dies hat meinen Lesefluss allerdings in keinster Weise beeinträchtigt. Ganz im Gegenteil wirkten dadurch sowohl die Protagonisten als auch die Handlung noch authentischer. Ebenfalls äußerst gelungen finde ich, dass sich im Buch einiges zum Leben von Ludwig Thoma findet. Diese Fakten wurden sehr gelungen mit der restlichen Handlung verbunden, wodurch die Spannung nicht abfiel.

 

„Das Ludwig Thoma Komplott“ ist bereits der zweite Teil rund um Tom Perlinger. Ich kenne den ersten Band noch nicht und konnte dennoch sofort in die Handlung einsteigen und ihr problemlos folgen. Meiner Meinung nach ist es für das Verständnis nicht nötig den ersten Band zu kennen. Da mich „das Ludwig Thoma Komplott“ allerdings wirklich überzeugen konnte, werde ich auf jeden Fall den ersten Band noch lesen. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin, zu welchen ich in Zukunft gezielt greifen werde.

 

FAZIT:
„Das Ludwig Thoma Komplott“ ist ein wirklich gelungener und lesenswerter Kriminalroman, der einen fesselnden Schreibstil mit liebenswerten Charakteren und einer mitreißenden Handlung perfekt kombiniert. Ich bin restlos begeistert, da ich das Buch aufgrund der Spannung kaum zur Seite legen konnte. Ich vergebe daher 5 Sterne!

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(20)

30 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die Tote und der Polizist

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.08.2018
ISBN 9783352009167
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Emma ist Polizistin und überlebt einen Anschlag, den ihre Kollegen auf sie verübt haben, nur knapp. Sie lässt beinahe jedem in dem Glauben Tod zu sein und versucht gemeinsam mit ihrem Vater aus dem Untergrund ihrem ehemaligen Kollegen Gunnar das Handwerk zu legen. Gunnar tötet Obdachlose, da er Schweden von diesen säubern will. Emma begibt sich auf die Suche nach Beweisen und stößt dabei auf die Bettlerin Soraya, welche ihre wichtigste Verbündete wird.

 

Sofie Sarenbrants Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Da die Kapitel im Buch sehr kurz sind und sich viele Perspektivenwechsel finden, hatte ich anfangs Probleme in die Handlung einzusteigen und durchgehend immer wieder Schwierigkeiten ihr zu folgen. Dies war sehr Schade, da dadurch die Spannung immer wieder abflachte. Zudem geht die Autorin immer wieder sehr ausführlich auf belanglose Nebenhandlungen ein. Dies hat ebenfalls zur Folge, dass die Spannung nicht durchgehend gehalten werden kann. Dennoch erschien mir das Buch eher kurzweilig und ließ sich schnell lesen.

 

Die einzelnen Protagonisten sind sehr authentisch und vielschichtig. Jeder Charakter hat sehr menschliche Züge und ich konnte mir ausnahmslos jeden bildlich vorstellen. Meiner Meinung nach sind die glaubwürdigen Protagonisten das Gelungenste am Buch. Ich konnte beinahe alle Motive und Beweggründe der Charaktere nachvollziehen und empfand vor allem für Soraya und Emma große Sympathie, was ermöglichte, dass ich mit den beiden Frauen mit fiebern musste.

 

„Die Tote und der Polizist“ ist bereits der dritte Teil rund um Emma Sköld. Ich selbst kenne die beiden Vorgängerbände bisher nicht und hatte dennoch nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen. Für das Verständnis der Handlung ist es absolut nicht wichtig die ersten teile zu kennen.  Obwohl mir persönlich die Nebenhandlungen etwas zu viel Platz eingenommen haben werde ich auch in Zukunft Bücher von Sofie Sarenbant lesen, da ich ihren Schreibstil sehr gelungen finde.

 

FAZIT:
„Die Tote und der Polizist“ konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Ich hatte aufgrund der vielen Perspektivenwechsel und kurzen Kapitel immer wieder Probleme zu folgen und kam nur schwer in die Handlung. Zudem nahmen mir persönlich die Nebenhandlungen zu viel Platz ein, wodurch die Spannung immer wieder abflachte. Dennoch fand ich sowohl die Protagonisten als auch den Schreibstil sehr gelungen. Aus diesen Gründen vergebe ich 3 Sterne!

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Das Finkenmädchen

Nicole Trope , Carola Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176823
Genre: Romane

Rezension:

Felicity und Rose waren Nachbarskinder. Fünfundzwanzig Jahre nachdem sie sich das letzte Mal gesehen haben treffen sie erneut aufeinander. Felicity hat allerdings jeden Tag an Rose gedacht und mit jedem Tag ist ihre Wut gewachsen, da Rose sie damals beschützen hätte müssen, doch das hat sie nicht. Jetzt scheint es sogar so, als würde Rose ihre ehemalige Nachbarin nicht einmal mehr erkennen. Felicity schwört Rache. Sie wird schon dafür sorgen, dass sich Rose an sie erinnert und für ihr damaliges Verhalten büßt.

 

Nicole Tropes Roman konnte mich persönlich leider nicht überzeugen. Die Grundidee finde ich sehr interessant, allerdings war die Umsetzung meiner Meinung nach viel zu langatmig. Für mich kam weder Spannung auf noch konnte mich die Handlung mitreißen oder fesseln. Ganz im Gegenteil war ich von Anfang bis Ende gelangweilt und musste mich richtig überwinden weiterzulesen.  Ich stand mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen. Der Ausgang der Geschichte gefiel mir zwar, allerdings konnte das die vorherigen Längen nicht entschädigen.

 

Die einzelnen Protagonisten werden erst im Laufe des Buches klarer. Zunächst erfährt man häppchenweise etwas über ihr Leben und nach und nach werden die Vergangenheit und Lebensumstände offenbart. Anfangs haben mir diese kleinen Geheimnisse noch gut gefallen, allerdings war ich im Laufe des Buches zunehmend genervt. Zudem waren mir ausnahmslos alle Protagonisten unsympathisch und vor allem Felicity wirkte auf mich konstruiert.

 

„Das Finkenmädchen“ war mein erstes Buch von Nicole Trope und konnte mich leider in keinster Weise überzeugen. Aus diesem Grund werde ich in Zukunft keine Bücher der Autorin mehr lesen. Da vielen anderen Lesern das Buch allerdings sehr gut gefallen hat, gehe ich davon aus, dass ich einfach nicht die Zielgruppe für diesen Roman bin.

 

FAZIT:
„Das Finkenmädchen“ hat eine faszinierende Grundidee, deren Umsetzung mich persönlich allerdings nicht anspricht. Da es mich große Überwindung gekostet hat weiterzulesen, aber das Ende gelungen war, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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(7)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Tidetod

Gerd Kramer
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 23.08.2018
ISBN 9783740804060
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mehrere Erwachsene werden niedergeschlagen und wachen in beinahe ausweglosen Situationen wieder auf. Wie durch ein Wunder schaffen es mehrere dennoch zu überleben. Dann wird auch noch ein Kind entführt. Die Polizei steht vor einem großen Rätsel, da es zwischen den Opfern scheinbar keinen Zusammenhang gibt. Was ist das Motiv des Täters und wie wählt er seine Opfer aus? Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit um weitere Entführungen und Todesfälle zu verhindern.

 

Gerd Kramer kann bereits im ersten Kapitel große Spannung aufbauen und diese problemlos die gesamte Handlung über halten. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, wer hinter den Taten steckt und war bis zum Ende auf dem Holzweg. Die Auflösung und das Motiv waren sehr überraschend aber auch wirklich logisch und glaubwürdig.  Es gab im gesamten Buch weder Längen noch unnötige Wiederholungen, wodurch sich der Kriminalroman äußerst flüssig lesen ließ und wirklich kurzweilig erscheint. Besonders gelungen finde ich, dass der Autor immer wieder humorvolle Szenen einbaut, welche die Spannung allerdings in keinster Weise abbrechen lassen. Gerd Kramer schafft es die perfekte Balance zwischen den fesselnden Fällen und Humor zu finden.

 

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Besonders gut gefallen mir die zum Teil sehr bildlichen Beschreibungen. Diese machen die Handlung besonders authentisch und als Leser kann man ich die Szenen bildlich vorstellen. Dennoch geraten dadurch weder die Ermittlungen in den Hintergrund noch flacht die Spannung ab. Der Autor hat es geschafft die perfekte Mischung zwischen Spannung und Beschreibungen zu finden.

 

„Tidetod“ war mein erstes Buch von Gerd Kramer und ich bin wirklich begeistert.  Ich hoffe auf weitere Küsten Krimis des Autors und werde auch in Zukunft gerne und gezielt zu Büchern von Gerd Kramer greifen.

 

FAZIT:
„Tidetod“ ist ein kurzweiliger und lesenswerter Küsten Krimi. Die Protagonisten und die Handlung wirken sehr authentisch. Das Buch war spannend und der Schreibstil fesselnd. Ich vergebe 5 Sterne!

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(39)

49 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Kettenreaktion

Alesia Fridman
Flexibler Einband: 406 Seiten
Erschienen bei M. Schmidt, 02.07.2018
ISBN 9783947651139
Genre: Sonstiges

Rezension:

Matteo betreibt Geldwäsche für die Mafia und wird daraufhin zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Im Gefängnis wird er schnell von Sergej unter dessen Fittiche genommen. Sergej schützt Matteo vor den anderen Insassen und missbraucht diesen regelmäßig. Matteo wird schnell von Sergej abhängig. Auch nach seiner Gefängniszeit ist diese Abhängigkeit deutlich spürbar.

 

Alesia Fridmans Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Die Handlung ist einerseits fesselnd aber andererseits auch sehr bedrückend. Mir persönlich haben der Anfang und das Ende des Buches sehr gut gefallen und es wurde Matteos Abhängigkeit und der Gefängnisalltag sehr gelungen beschrieben. Allerdings gab es für mich im Mittelteil zu viele Längen, wodurch sich die Handlung etwas zog.

 

Die einzelnen Protagonisten sind unglaublich authentisch und glaubwürdig. Sie haben alle sowohl Stärken als auch Schwächen und Ängste, wodurch sie sehr menschlich wirken. Vor allem Matteo wirkte aufgrund seiner liebenswerten und verletzlichen Art, seiner Abhängigkeit, den psychischen Problemen und seinen Wünschen äußerst authentisch. Die Autorin konnte die Gefühle der einzelnen Charaktere sehr gelungen transportieren.

 

Die Autorin hat ein breitgefächertes und fundiertes Wissen rund um Medizin. Diese Kenntnisse lässt sie geschickt in die Handlung einfließen wodurch sie sehr authentisch erscheint. Allerdings gewinnen diese medizinischen Beschreibungen leider immer wieder etwas an Überhand, wodurch die eigentliche Geschichte rund um Matteo und Sergej etwas in den Hintergrund gerät und Längen entstehen. Die Autorin scheint sehr gut zum Thema Stockholmsyndrom recherchiert zu haben, da alles Geschriebene Hand und Fuß hat.

 

FAZIT:
„Kettenreaktion“ ist ein lesenswerter Roman, der die Themen Missbrauch und Stockholmsyndrom gelungen aufgreift. Die Thematik ist zum Teil etwas bedrückend aber sehr glaubwürdig. Für mich persönlich hat sich die Handlung im Mittelteil etwas in die Länge gezogen, weshalb ich 4 Sterne vergebe!  

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(8)

11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die toten Katzen von London

Mark Billingham
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 31.08.2018
ISBN 9783833738999
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Ermittler Tom Thorne bekommt einen neuen Auftrag: In London werden vermehrt tote Katzen aufgefunden, die auf bestialische Weise getötet wurden. Führen diese zu einem sadistischen Mörder, der auch vor Menschen nicht zurückschreckt? Thorne soll den Fall lösen, bevor Menschen zu Schaden kommen. Aber wer steckt hinter dem Töten und was ist das Motiv des Täters?

 

Mark Billinghams Kriminalroman ist kurzweilig und fesselnd, allerdings plätschert die Handlung Großteils nur dahin. Der Autor kann leider kaum Spannung aufbauen und diese auch nicht durchgehend halten. Trotzdem erschient das Hörbuch kurzweilig und ich hatte Spaß beim hören.

 

Die einzelnen Protagonisten und Schauplätze werden nur gestreift und angeschnitten, wodurch ich mir diese nicht bildlich vorstellen konnte. Ich kannte zwar aus anderen Teilen bereits einige Protagonisten und habe mich allen voran gefreut wieder auf Thorne zu treffen, aber die neuen Charaktere blieben blass und wirkten zum Teil nicht besonders authentisch. Als Ausnahme muss ich allerdings die Duchesse aufführen, welche im Laufe des Hörbuchs sehr glaubwürdig und menschlich erschien, was vor allem daran lag, dass näher auf ihr Leben und ihre Vergangenheit eingegangen wird..

 

Ich kenne bereits mehrere Hörbücher in denen Uve Teschner die Sprecherrolle übernimmt. Auch in „die toten Katzen von London“ kann er wirklich überzeugen. Die einzelnen Szenen und Protagonisten wirken äußerst lebendig und authentisch. Zudem schafft es Uve Teschner ausnahmslos jedem Protagonisten seinen eigenen unverwechselbaren Charakter zu verleihen.

 

„Die toten Katzen von London“ ist bereits mein zweites Hörbuch rund um den sympathischen Ermittler Thorne. Allerdings konnte mich das aktuelle Hörbuch nicht durchgehend fesseln und bei der zweiten CD habe ich durchgehend die Spannung vermisst. Meiner Meinung nahc ist dieses Hörbuch nicht so stark wie „love like blood“. Ich werde allerdings auch in Zukunft gerne Hörbücher von Mark Billingham hören, da mich Uve Teschner einmal mehr überzeugen konnte.

 

FAZIT:
„Die toten Katzen von London“  ist ein kurzweiliger Kriminalroman, dessen Handlung ohne große Spannung dahinplätschert. Da das Hörbuch meiner Meinung nach schwächer als andere des Autors ist, kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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(9)

45 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Macbeth

Jo Nesbø , André Mumot
Fester Einband
Erschienen bei Penguin, 27.08.2018
ISBN 9783328600176
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Macbeth ist Polizist in einer schottischen Stadt, in welcher Drogenhandel, Bandenkriminalität, Korruption und Gewaltverbrechen an der Tagesordnung stehen. Auch Macbeth ist drogenabhängig und schafft es dennoch die höchste Position im Polizeiapparat zu erhalten. Doch dieser Aufstieg reichen dem Polizisten und seiner Geliebten nicht. Sie streben immer nach mehr Macht und schrecken dabei vor nichts zurück. Macbeth entwickelt sich zu einem Tyrannen, dem jedes Mittel recht ist um sein Ziel zu erreichen.

 

Jo Nesbos Schreibstil ist extrem fesselnd und mitreißend. Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen. Ich muss aber sagen, dass sich der Schreibstil in „Macbeth“ etwas von den Büchern der Harry Hole Reihe unterscheidet, was allerdings der Spannung keinen Abbruch tut. Im Buch finden sich immer wieder ausführlichere Beschreibungen, die großes Kopfkino auslösen. Jo Nesbo kann mit der ersten Seite Spannung aufbauen und diese zunehmend steigern. Obwohl ich den Ausgang ahnte, konnte ich das Buch dennoch nicht weglegen und musste mir ganze Nächte um die Ohren schlagen (dies war bisher ausschließlich bei Jo Nesbo Büchern der Fall). Im Showdown wird die Spannung nochmals gesteigert, wodurch sie am Ende nervenzerreißend wird.

 

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und vielschichtig. Besonders gelungen finde ich, dass alle Charaktere sehr facettenreich beschrieben sind. Dadurch weist ausnahmslos jeder Protagonist gute und schlechte Seiten auf. Dies hat zur Folge, dass der Leser sein Bild zu den Charakteren immer wieder überdenken und ändern muss. Bei mir hat sich auch immer wieder die Sympathie in Antipathie und andersherum geändert, aber dennoch (oder gerade deswegen) zog mich das Buch so in seinen Bann und ich musste die gesamte Handlung über mit fiebern, obwohl der Ausgang schon vorhersehbar war (da ich die Vorlage von Shakespeare kenne).

 

„Macbeth“ erscheint im Rahmen einer Buchreihe, in welcher verschiedenste Autoren Werke von William Shakespeare  neu verfassen. Wie der Titel bereits verrät hat sich Jo Nesbo an das Werk Macbeth gehalten und in seinem Thriller den Aufstieg und Fall deines Polizisten beschrieben. Ich bin ein riesengroßer Jo Nesbo Fan, allen voran seiner Harry Hole Reihe. Obwohl „Macbeth“ sich von dieser Reihe zum Teil deutlich unterscheidet, konnte es mich dennoch komplett mitreißen, fesseln und begeistern. Ich denke, dass Jo Nesbo Fans und Thrillerfans eine große Freude mit dem Buch haben. Ich hoffe auf weitere Bücher meines Lieblingsautors, da er mich erneut mehr als überzeugen konnte!

 

FAZIT:

Mit „Macbeth“ ist Jo Nesbo eine äußerst lesenswerte Adaption  des Shakespeare Klassikers gelungen. Mich konnte der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen, da es für mich ein absolutes Lesehighlight war (wie bisher jedes Buch von Jo Nesbo). Meiner Meinung nach ist Jo Nesbo der beste Thrillerautor unserer Zeit, was er mit diesem Buch erneut beweisen konnte. Ich vergebe 5 Sterne!

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(156)

249 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Norah ist Journalistin und nach Wien gezogen und wird sofort von einer Bettlerin angesprochen. Laut dieser wird Norah einen Mann namens Arthur an einem bestimmten Datum töten. Norah ist zunächst irritiert, glaubt der Frau allerdings nicht. Plötzlich tritt besagter Arthur in ihr Leben und bei Norah schürt sich der Verdacht, dass sie tatsächlich allen Grund hat ihn zu ermorden.

 

Melanie Raabes Schreibstil ist flüssig, fesselnd und mitreißend. Ich konnte sofort in die Handlung eisteigen und ihr ohne Probleme bis zum Ende folgen. Die Autorin kann schnell Spannung aufbauen,  diese allerdings leider nicht bis zum Schluss aufrechterhalten. Dies war sehr schade, da mich die Handlung dadurch nicht komplett in ihren Bann ziehen konnte. Es finden sich allerdings zahlreiche unerwartete Wendungen im Buch, wodurch die Autorin immer wieder neue Spannung aufbauen kann. Mir persönlich war das Ende etwas zu abwegig, wodurch es konstruiert, langatmig und unglaubwürdig wirkte.

 

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und vielschichtig. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen. Allen voran die Hauptprotagonistin Norah konnte mich mit ihrer Lebenseinstellung und ihren Ansichten überzeugen: Sie war mir von Anfang an äußerst sympathisch und ich konnte das gesamte Buch über mit ihr mit fiebern. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch in Wien spielt und viele Schauplätze äußerst bildlich und atmosphärisch beschrieben wurden.

 

Melanie Raabes Art zu Schreiben ist besonders und unterscheidet sich von vielen anderen Schriftstellern dieses Genres. Ich habe bereits drei Bücher der Autorin gelesen und mich daher an den Schreibstil gewohnt. Allerdings denke ich, dass er einigen Lesern nicht zusagt. Aus diesem Grund wäre es für neue Leser empfehlenswert zunächst eine Leseprobe zu lesen. Ich persönlich finde, dass das aktuelle Buch leider nicht ganz so gelungen wie andere ihrer Bücher ist.

 

FAZIT:
„Der Schatten ist ein lesenswerter Thriller, der vor allem durch eine starke Hauptprotagonistin und bildliche Landschaftsbeschreibungen überzeugen kann. Mir persönlich wirkte das Ende allerdings zu unglaubwürdig und konstruiert, weswegen ich 4 Sterne vergebe!

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(102)

183 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 90 Rezensionen

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Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 607 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404175192
Genre: Historische Romane

Rezension:

In Coblenz wird Anfang des neunzehnten Jahrhunderts die preußische Festung Ehrenbreitenstein erbaut. Eines Tages fällt auf, dass Baupläne mit geheimen Informationen verschwunden sind und Franziskas Bruder wird beschuldigt diese gestohlen und an den Feind verkauft zu haben. Da ihm die Todesstrafe droht setzt Franziska alles daran die Unschuld ihres Bruders zu beweisen, doch dies ist schwerer als zunächst erwartet. Aus diesem Grund verbündet sich Franziska mit dem Leutnant Rudolph, der ebenfalls auf der Suche nach dem wahren Verräter ist. Die beiden kommen sich bei ihren Ermittlungen näher als sie gesellschaftlich dürfen.

 

Maria W. Peter  ist es mit ihrem mitreißenden und bildgewaltigen Schreibstil gelungen erneut ein absolutes Lesehighlight zu verfassen. Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen, wodurch es sehr kurzweilig erscheint und die Handlung nur so dahinfliegt. Im Buch wechseln sich immer wieder Kapitel rund um Franziska und Rudolph ab, wodurch Längen und Wiederholungen gänzlich vermieden werden und zusätzliche Spannung aufgebaut wird. Zu Beginn der Kapitel finden sich der Ort und die Jahreszahl, wodurch man die geschichtlichen Ereignisse besser einordnen und der Handlung problemlos folgen kann. Maria W. Peter hat es einmal mehr geschafft bei mir aufgrund ihrer bildlichen Beschreibungen großes Kopfkino auszulösen.

 

Die einzelnen Protagonisten sind unglaublich authentisch und vielschichtig. Beim Lesen hat man den Eindruck die Charaktere schon lange zu kennen und man muss mit ihnen von Anfang bis Ende mit fiebern und mit leiden. Besonders glaubwürdig erscheinen sie, da sie sowohl Ecken und Kanten haben und zum Teil sogar Dialekt sprechen. Dieser schränkt den Lesefluss allerdings in keinster Weise ein. Ganz im Gegenteil macht er die Handlung besonders authentisch. Besonders Franziska und McBairds wuchsen mir sofort ans Herz und ich hätte gerne noch viel mehr zu ihrem Leben erfahren. Zusätzlich schafft es die Autorin auch die Landschaften und die damalige Atmosphäre unglaublich gelungen festzuhalten.

 

Maria W. Peter hat erneut alle geschichtlichen Fakten sehr gut und aufwendig recherchiert. Als Leser merkt man sofort, dass alles Geschriebene Hand und Fuß hat und nicht zu Gunsten der Handlung großartig verändert wurde. Das umfangreiche Glossar, die beiliegenden Karten und das Nachwort belegen diesen Eindruck und führen den Leser in die Geschichte der damaligen Zeit ein.

 

„Die Festung am Rhein“ ist bereits mein drittes Buch der Autorin und sie konnte mich wieder einmal mehr als begeistern! Besonders gelungen finde ich die die Verbindung der spannenden und mitreißenden Handlung mit den bildgewaltigen Landschaftsbeschreibungen und den äußerst interessanten und gut recherchierten historischen Fakten. Maria W. Peter hat erneut bewiesen, dass sie absolut zu Recht meine Lieblingsautorin für dieses Genre ist. Das vorliegende Buch ist ein absolutes Lesehighlight und sollte in keinem Bücherregal fehlen. Ich hoffe auf viele weitere Bücher!

 

FAZIT:
„Die Festung am Rhein“ ist ein absolutes Lesehighlight, welches mich mehr als überzeugen konnte. Maria W. Peter schafft es Spannung mit liebenswerten Protagonisten und bildgewaltigen Beschreibungen gelungen zu verbinden. Zudem fließen die geschichtlichen Fakten unglaublich gelungen in die Handlung ein, wodurch diese besonders authentisch wird. Ich hatte großes Kopfkino und kann dieses Lesehighlight jedem Empfehlen. Daher vergebe ich 5 Sterne!

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(678)

1.194 Bibliotheken, 25 Leser, 3 Gruppen, 193 Rezensionen

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Girl on the Train

Paula Hawkins , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.06.2015
ISBN 9783764505226
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Seit ihrer Trennung von Tom scheint Rachel ihr Leben nicht mehr auf die Reihe zu kriegen. Dennoch fährt sie täglich mit dem Zug in die nächste Stadt und beginnt die Menschen, die neben der Zugstrecke wohnen, zu beobachten und sich Geschichten zu diesen auszudenken. Doch eines Tages beobachtet sie dabei etwas Schreckliches, das ihr Leben auf den Kopf stellt, doch niemand scheint ihr zu glauben.

 

Paula Hawkins Schreibstil ist fesselnd. Mich konnte das Buch sofort in seinen Bann ziehen, obwohl erst relativ spät Spannung aufkommt. Allerdings steigert sich diese zunehmend, was nicht zuletzt an einigen unerwarteten und schockierenden Wendungen liegt. Ich dachte mehrmals zu wissen, was im weiteren Verlauf geschieht, lag allerdings immer falsch. Vor allem der actionreiche Showdown und die Auflösung konnten mich wirklich überzeugen. Es wechseln sich immer Kapitel rund um drei unterschiedliche Protagonistinnen ab. Dadurch erschient das Buch sehr kurzweilig und liest sich flüssig. Zudem sind die Kapitel in unterschiedliche Datums unterteilt. Anfangs hatte ich dadurch leichte Probleme alles richtig einzuordnen, kam allerdings schnell hinein.

 

Beim Lesen hat man schnell ein Bild zu den Protagonisten vor Augen, welches sich allerdings immer wieder grundlegend ändert, da im Laufe der Handlung regelmäßig neue und schockierende Geheimnisse offenbart werden. Vor allem Rachel hielt ich am Anfang für eine bemitleidenswerte und einsame Frau, die ein Alkoholproblem hat. Im Laufe des Buches wurde sie mir aber immer sympathischer und ich musste zum Schluss richtig mit ihr mit fiebern.

 

„Girl on the train“ ist mein erstes Buch von Paula Hawkins, aber gewiss nicht mein letztes. Dieser Thriller wird absolut zu Recht von vielen Seiten gelobt. Dennoch finde ich, dass die ähnlichen Bücher „Gone girl“ und „Woman in the window“ lesenswerter sind, da bei diesen bereits mit der ersten Seite Spannung aufgebaut wird, was bei „Girl on the train“ leider nicht der Fall ist.

 

FAZIT:
„Girl on the train“ ist ein fesselnder Thriller, der vor allem durch unerwartete Wendungen und einen actionreichen Showdown überzeugen kann. Da die Spannung erst im Laufe des Buches aufgebaut wird und ähnliche Bücher diese von der ersten Seite an haben, vergebe ich 4 Sterne!

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(28)

38 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

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Schatten über dem Odenwald

Susanne Roßbach
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Midnight, 12.10.2018
ISBN 9783958199439
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alexandra und Tom sind ein Paar und entscheiden sich für den nächsten gemeinsamen Schritt: das Zusammenziehen. Das gemeinsame Leben erweist sich allerdings hin und wieder komplizierter als erwartet. Zudem hat Tom einen neuen Fall bekommen:  Es gab einen Unfall mit vermeintlicher Todesfolge, allerdings ergibt die Obduktion, dass die Verletzungen des Todesopfers bereits vor dem Unfall entstanden sind. Alexandra beginnt gemeinsam mit Freunden auf eigene Faust zu ermitteln und gerät dabei in große Gefahr.

 

Susanne Roßbachs Schreibstil ist sowohl unterhaltsam als auch flüssig. Daher liest sich das Buch sehr schnell und erscheint äußerst kurzweilig.  Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin versucht einen  Kriminalfall mit unterhaltsamen Dialogen zu verbindet. Meiner Meinung nach ist das vorliegende Buch unterhaltsam und kurzweilig, allerdings nicht allzu spannend. Im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres kommt es nie zu einer nervenzerreißenden Spannung oder unerwarteten Wendungen, was allerdings nicht schlimm ist, da das Buch dennoch eine nette und lesenswerte Sommerlektüre ist.

 

Die einzelnen Protagonisten sind unglaublich sympathisch und liebenswürdig. Meiner Meinung nach machen die einzelnen Charaktere den besonderen Reiz des Buches aus. Allen voran Alexandra war mir von der ersten Seite an wirklich sympathisch und ich konnte sie mir bei ihren Ermittlungen bildlich vorstellen. Besoonders gelungen finde ich, dass bei ihren Ermittlungen nicht alles ganz rund läuft und auch das ein oder andere Missgeschick passiert. Dies macht sie besonders authentisch.

 

„Schatten über dem Odenwald“ ist bereits der zweite Teil rund um die Ermittlerin Alexandra König. Ich kenne den Vorgängerband bisher nicht und hatte dennoch keinerlei Probleme in die Handlung einzusteigen oder ihr zu folgen. Das aktuelle Buch kann daher ohne den ersten Teil gelesen werden. Mir hat der Kriminalroman gut gefallen und ich hoffe auf weitere Bände rund um die sympathische Hauptprotagonistin.

 

FAZIT:
„Schatten über dem Odenwald“ ist ein gelungener Kriminalroman, der sympathische Protagonisten und unterhaltsame Dialoge gelungen verbindet. Obwohl es keine nervenzerreißende Spannung gibt hat mir das Buch dennoch gut gefallen, da ich wirklich Spaß beim Lesen hatte. Ich vergebe für diese leichte Sommerlektüre aus diesem Grund 4 Sterne!

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Das Morpheus-Gen

Tibor Rode
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.07.2018
ISBN 9783431040869
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

David arbeitet in New York als Anwalt. Als ihn seine Verlobte verlässt und ein wichtiger Auftrag ansteht nimmt er eine Aufputschtablette, die auf dem freien Markt noch nicht zugelassen ist. David kann daraufhin tage- und nächtelang nicht mehr schlafen und hat schon bald erste Erinnerungslücken. Als sowohl seine Verlobte als auch sein bester Freund ermordet aufgefunden werden fällt der Verdacht auf David. David begibt sich auf die Flucht und wird dabei von einer bis dahin ihm unbekannten Frau namens Nina unterstützt. David stößt auf immer mehr Geheimnisse, deren Ausmaß er niemals so eingeschätzt hätte, denn der Grund für seine Schlaflosigkeit lässt sich bis in die frühe Menschheitsgeschichte zurück verfolgen und David gerät in immer größere Gefahr.

 

Tibor Rodes Schreibstil ist unheimlich fesselnd und mitreißend. Der Autor kann bereits mit dem Prolog Spannung aufbauen und diese schnell ins Unermessliche steigern. Ich konnte das Buch nur sehr schwer zur Seite legen und musste es beinahe in einem Rutsch durchlesen. Im Buch wechseln sich immer wieder Kapitel rund um unterschiedliche Protagonisten, Orte und Zeiten ab. Da immer zu Beginn des jeweiligen Kapitels die Wechsel deutlich markiert sind, hatte ich trotz der Wechsel keine Probleme der Handlung zu folgen. Ganz im Gegenteil haben gerade diese Wechsel die Handlung besonders fesselnd und spannend gemacht. Ich war bis circa drei Viertel des Buches richtig begeistert von der Handlung, allerdings wurde mir die Handlung im letzten Viertel zu konstruiert und immer unglaubwürdiger. Mich konnten die Auflösung, der Showdown und der Epilog leider im Gegensatz zur restlichen Handlung nicht komplett überzeugen.

 

Die einzelnen Protagonisten sind äußerst authentisch und vielschichtig. Dennoch blieben für mich beinahe alle Protagonisten rätselhaft und ich konnte daher das gesamte Buch durch mit fiebern. Bei den Charakteren gibt es so manche unerwartete Wendung und mein Eindruck zu diesen hat sich im Laufe des Buches immer wieder grundlegend geändert. Dies hat die Spannung immer wieder zusätzlich gesteigert und den besonderen Reiz des Thrillers ausgemacht.

 

„Das Morpheus-Gen“ ist mein erstes Buch von Tibor Rode und ich bin wirklich begeistert. Ich habe schon viel Gutes über den Autor gehört und kann diesem nur zustimmen. Ich werde auch in Zukunft gerne zu Büchern des Autors greifen.

 

FAZIT:
„Das Morpheus-Gen“ ist ein mitreißender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Auch wenn mich die Auflösung und das Ende nicht ganz überzeugen konnten, kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Ich vergeb 4 Sterne!

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Regrow your veggies

Melissa Raupach , Felix Lill
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 16.08.2018
ISBN 9783818605346
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer kennt es nicht? Nach dem Kochen mit frischem Obst und Gemüse gibt es immer einige Küchenabfälle, die in der Biotonne landen. Zudem muss man wöchentlich in den Supermarkt um neues Obst und Gemüse zu kaufen. Wäre es da nicht ideal, wenn man wüsste wie man aus den Küchenabfällen neues Obst und Gemüse züchtet? „Regrow your veggies“ hat genau diese Grundidee und vermittelt nicht nur Ideen, was man nachzüchten kann, sondern auch genaue Anleitungen, Pannenhilfe und Pflegehinweise.

 

Zunächst startet das Buch mit Kapiteln rund um die Themen Recycling und Nachhaltigkeit. Diese waren interessant zu lesen und haben auf die kommenden Kapitel eingestimmt, allerdings war für mich nicht wirklich viel Neu. Anschließend folgen Kapitel zur Pflege. Diese Kapitel sind kurz und sehr knapp gehalten, allerdings enthalten sie meiner Meinung nach alles Wichtige sehr gelungen zusammengefasst. Ich konnte einige hilfreiche Tipps entnehmen, welche ich bei meinen Züchtungen zum Teil bereits anwenden konnte. Diese Tipps reichen unter anderem vom idealen Stellplatz und Wärme über das Bewässern bis hin zum Umtopfen und Überwintern.

 

Anschließend folgen die Anleitungen für einzelnes Obst und Gemüse. Es gibt beispielsweise Anleitungen für Koriander, Kurkuma, Meerrettich, Süßkartoffeln, Avocado oder Mango. Insgesamt enthält das Buch 21 Anleitungen. Die Anleitungen sind sehr übersichtlich und schrittweise beschrieben. Ich konnte den Anleitungen sofort folgen und fand diese gut verständlich. Besonders gut gefällt mir, dass sich bei jeder Anleitung zusätzlich Fotos finden, die das Geschrieben nochmals bildlich darstellen. Zudem gibt es noch einen Regrow-Check, der sowohl den Schwierigkeitsgrad als auch den perfekten Standort und Wasser auf einen Blick verdeutlichen. Alles in Allem finde ich die Anleitungen sehr gelungen.

 

Zu guter Letzt gibt es noch eine Pannenhilfe rund um Schimmel, Ungeziefer oder Probleme bei der Anzucht. Dies ist meiner Meinung nach der gelungenste Teil des Buches. Auch hier ist der Text eher kurz und alles Wichtige wurde sehr gelungen und kompakt zusammengefasst.  Mithilfe der Bilder zu den einzelnen Problemen kann man sie schnell mit den eigenen Pflanzen vergleichen und feststellen, wovon diese betroffen ist. Ich konnte aus diesen Kapiteln viele nützliche Hinweise entnehmen.

 

FAZIT:
„Regrow your veggies“ ist ein interessantes Buch für alle, die Küchenabfälle weiterverwerten wollen. Besonders die hilfreichen Kapitel rund um die Pflege und die Pannenhilfe konnten mich überzeugen. Bei den Anleitungen bin ich allerdings etwas zwiegespalten. Meiner Meinung sind einige der Pflanzen in einer typischen Küche schwer zu finden (beispielsweise Kurkuma, Galgant oder Topinambur). Ich hätte mir stattdessen lieber gängigeres Gemüse, zum Beispiel Tomaten oder Zitronen, gewünscht. Ich vergeb daher 4 Sterne!

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(34)

36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Tel Aviv by Neni

Haya Molcho , NENI , Nuriel Molcho
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 03.09.2018
ISBN 9783710600913
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die in Tel Aviv geborene Haya Molcho ist jahrelang durch die Welt gereist und hat anschließend gemeinsam mit ihren Söhnen das Restaurant Neni in Wien gegründet. Ihr Kochstil ist geprägt von israelischen Einflüssen und sie schafft es sowohl traditionellen als auch neueren Gerichten ihre eigene Note zu verleihen. Diese neue Art zu kochen und die mediterranen Einflüsse kommen so gut an, dass man das Restaurant Neni mittlerweile in vielen größeren Städten in Europa findet.

 

Ich selbst war schon sowohl in Amsterdam als auch in Wien in einem Neni Restaurant und restlos begeistert von den Gerichten. Als ich gehört habe, dass es hierzu jetzt ein Kochbuch gibt war ich wirklich gespannt auf dieses und ich wurde nicht enttäuscht! Ebenso wie die Restaurants und die Gerichte ist auch das Kochbuch etwas ganz besonderes und hebt sich von anderen Kochbüchern deutlich ab.

 

„Tel Aviv“ enthält einige Geschichten über Einheimische, das Lebensgefühl und die Stadt. Diese Geschichten sind unglaublich lesenswert und es hat mir Spaß gemacht sie zu lesen. Man hat das Gefühl die Leute wirklich zu kennen und nach Tel Aviv zu reisen.

 

Die Rezepte reichen von Fisch- und Fleischgerichten über Gemüse bis hin zu Süßem. Beispiele sind Lamm mit Feigen und Trauben, Fisch-Auberginen-Köfte oder karamellisierte Pekannüsse. Aber auch Rezepte für Brot oder Getränke finden sich im Buch. Hin und Wieder enthalten die Rezepte etwas ausgefallenere und für Israel typische Zutaten, welche man in einem gut aufgestellten Supermarkt allerdings trotzdem bekommen kann. Die Erklärungen zur Zubereitung sind gut verständlich und leicht nachzukochen. Ich habe bereits einige Rezepte getestet und war vom Geschmack mehr als überzeugt und wirklich begeistert.

 

In dem Kochbuch finden sich zudem viele bunte Fotos, die sowohl Lust auf das Nachkochen der Gerichte als auch das Bereisen von Tel Aviv machen. Die Fotos vermitteln dem Leser das Lebensgefühl der Einheimischen und die Atmosphäre in Israel.  Ich habe beim Lesen wirklich Lust auf eine Reise nach Tel Aviv und das Kennenlernen von Einheimischen bekommen. Auch die appetitanregenden Fotos der Gerichte sind wirklich ansprechend und lassen einem sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen.

 

FAZIT:
„Tel Aviv“ ist ein besonderes Kochbuch, das tolle Gerichte mit authentischen Berichten über die Stadt, die Bevölkerung und die Lebenseinstellung der Einheimischen gelungen verbindet. Beim Lesen hat man den Eindruck eine Kurzreise nach Israel zu machen. Auch die Rezepte sind wirklich gelungen, schmecken sehr gut und sind einfach nachzukochen. Ein meiner Meinung nach rundum gelungenes aber etwas anderes Kochbuch, das ich jedem empfehlen kann. Ich vergebe 5 Sterne!

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Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Krysten Ritter , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.08.2018
ISBN 9783453292130
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Abby ist eine Anwältin für Umweltschutz und kehrt in ihre alte Heimat zurück um einen Umweltskandal aufzudecken. Bald begegnet sie ehemaligen Schulkollegen, welche Abbys Schulzeit zu einem Albtraum gemacht haben. Die junge Frau muss bald feststellen, dass „das Spiel“, mit welchem nicht nur sie tyrannisiert wurde, weiter existiert.  Schafft Abby es sich ihrer Angst zu stellen und das Spiel zu stoppen?

 

Krysten Ritters Schreibstil konnte mich leider weder fesseln oder mitreißen, noch konnte er in meinem Kopf Bilder erzeugen. Für einen Thriller kam kaum Spannung auf und diese konnte auch nicht durchgehend gehalten werden. Dies lag vor allem an der vorhersehbaren Handlung. Es gab so gut wie keine überraschende Wendung  und das Buch begann sich daher etwas in die Länge zu ziehen. Zudem behandelte der Thriller meiner Meinung nach zu viele unterschiedliche Themen, die nur schwer zusammengeführt werden (Umweltschutz, Familiendrama, Kindheitstraumatas, Mobbing). Ich bleibe leider etwas enttäuscht zurück.

 

Die einzelnen Protagonisten sind leider sehr blass und austauschbar. Das gesamte Buch hindurch konnte ich mir weder die Charaktere bildlich vorstellen noch wurde mir jemand sympathisch. Dies hatte zur Folge, dass ich leider nicht mit fiebern konnte und auch kein Kopfkino beim Lesen hatte.

 

Ich kannte Krysten Ritter bisher als Schauspielerin in Filmen und Serien wie „27 Dresses“ oder „Breaking bad“ und bin ein großer Fan von ihr. Aus diesem Grund war ich besonders gespannt auf ihr schriftstellerisches Debüt und habe ihrem ersten Thriller sehr entgegengefiebert. Leider wurden meine hohen Erwartungen nicht erfüllt. Meiner Meinung nach ist das Buch ein 08/15 Thriller mit wenig Spannung und austauschbaren Protagonisten. Sehr schade! Ich denke nicht, dass ich noch weitere Bücher der Autorin lesen werde.

 

FAZIT:
„Bonfire-Sie gehörte nie dazu“ wurde meinen Erwartungen leider nicht gerecht. Sowohl die Handlung  und Orte als auch die Protagonisten sind blass und austauschbar. Meiner Meinung nach waren die Geschehnisse sehr vorhersehbar und konnten mich daher nicht überraschen. Für einen Thriller gibt es zudem für meinen Geschmack zu wenig Spannung und keine unerwarteten Wendungen. Ich kann daher leider nur 2 Sterne vergeben!

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