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102 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 33 Rezensionen

schweden, krimi, stockholm, a-team, banküberfall

Totenmesse

Arne Dahl , Wolfgang Butt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2009
ISBN 9783492050180
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was haben eine Geiselnahme, der Kalte Krieg, ein Ferienhaus im Mittelmeerraum und fossile Brennstoffe miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Arne Dahl belehrt seine Leser jedoch eines Besseren. Er konstruiert eine Handlung, deren einzelne Handlungsstränge anfangs keinen Bezug zueinander zu haben scheinen, die sich aber mit dem Fortschreiten des Buches immer weiter annähern, bis am Ende schließlich ein kompliziertes Geflecht aus Überschneidungen und Zusammenhängen entsteht, was dem Leser aktuelle Probleme der Welt vor Augen führt.

Obwohl ich zugegebenermaßen anfangs Probleme hatte, in die Handlung hineinzufinden, konnte Dahl mich absolut überzeugen. Er schreibt ein sehr anspruchsvolles Buch, was überraschend komplex ist und in meinen Augen nicht zu der Kategorie „für zwischendurch“ gehört. Besonders gut gefallen hat mir die recht große Ermittlergruppe. Es gibt in Form von Kerstin Holm zwar eine Leiterin, dennoch sind die einzelnen Mitglieder der Gruppe gleichermaßen an der Lösung des Falls beteiligt. Es wird nicht, wie so oft üblich, ein Ermittler in den Mittelpunkt gestellt, was der Handlung in meinen Augen viel Authentizität verleiht.

Als besonders positiv ist mir außerdem der Stil Dahls aufgefallen. Er versteht es, die Gefühle und Gedanken der einzelnen Personen immer in die entsprechende Situation einfließen zu lassen. Dabei macht er keinen Unterschied zwischen ihren Positionen und verleiht ihnen eine Tiefe, die in dieser Form selten in Thrillern zu finden ist. Ermittler und Verdächtige werden gleichermaßen greifbar für den Leser und ermöglichen es ihm, sich ein eigenes Bild zu machen. Gekoppelt mit einer sehr angenehmen und den einzelnen Handlungsabschnitten angepassten Sprache entsteht ein rundes Gesamtbild, wodurch das Buch flüssig zu lesen ist.

Alles in allem bietet „Totenmesse“ großartige Unterhaltung auf hohem Niveau mit einem spannenden Ende, das ebenso überzeugend ist, wie das ganze Buch. Dabei kommen weder zwischenmenschliche Beziehungen noch Witz zu kurz. Ich möchte dieses Buch sehr empfehlen.

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412 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 70 Rezensionen

thriller, berlin, mord, entschuldigung, schuld

Sorry

Zoran Drvenkar
Fester Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 12.02.2009
ISBN 9783550087721
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schuld ist ein Thema, mit dem jeder Mensch früher oder später in Berührung kommt. Nicht wenige Menschen brechen unter der Last der Schuld zusammen und einige von ihnen sehen schließlich nur noch Auswege, die sich nur schwer bis gar nicht mit den Interessen anderer Menschen vereinen lassen.

Ein solcher Fall wird dem Leser in „Sorry“ von Zoran Drvenkar präsentiert. In einem ersten Kapitel, was auch dem thrillererprobten Leser den Angstschweiß auf die Stirn treibt, wird ein brutaler Mord an einer Frau in allen Einzelheiten und sehr bildlich beschrieben.
Im weiteren Verlauf des Buches baut der Autor dann eine Geschichte um vier Freunde auf, die mit einer besonderen Geschäftsidee erfolgreich in die Selbständigkeit starten – einer Agentur, die sich stellvertretend für den Auftraggeber bei gewünschten Personen entschuldigt. Alles läuft reibungslos, bis sie den Auftrag erhalten, sich bei einer Toten zu entschuldigen. Von diesem Moment an befinden sie sich in einem Strudel aus Gewalt, Angst, Drohungen und Pflichtbewusstsein.

Dies allein wäre schon spannend genug, wenn nicht die ständig stattfindenden Wechsel der Erzählperspektive verdeutlichen würden, dass die Identität des Mörders mehr als fragwürdig ist und er eigentlich gar nicht mehr existieren dürfte.
Drvenkar erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Freunde, aus der Sicht des Mörders und aus der Sicht einer dritten Person, deren Identität erst ziemlich weit am Ende deutlich wird. Durch die Perspektiv- und damit verbunden auch die Zeitwechsel (und Rückblicke), erlebt der Leser die gleiche Szene unter Umständen mehrmals aus verschiedenen Blickwinkeln. Dies ermöglicht es gerade am Ende zum Teil, Schlüsse zu ziehen, dennoch bleibt die Spannung bis zur letzten Seite erhalten.

Der Autor versteht es, die Situationen der Handlung und die Stimmungen der Personen sehr detailliert und greifbar zu beschreiben, wodurch man als Leser von Beginn an immer weiter lesen muss. Der bereits erwähnte fulminante Einstieg macht das Buch bereits zu einem Lesehighlight – auch wenn teilweise brutale, erschreckende und furchtbare Szenen beschrieben werden (Stichwort: Kindesmissbrauch) und sich mir beim Lesen des Öfteren der Magen umdrehen wollte. Dieses Buch ein absoluter Buchtipp und somit absolut empfehlenswert.

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

wissenschaft, thriller, hirnforschung, berlin, philosophie

Kritik der mörderischen Vernunft

Jens Johler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.01.2009
ISBN 9783548269542
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Der freie Wille ist eine Illusion.“ Dieser Meinung sind einige namhafte Neurowissenschaftler und Neuroethiker und planen die absolute Kontrolle des Menschen. Genau diese sind es auch, die in den Fokus des Mörders, der sich selbst den Namen Kant verleiht, rücken. Kant hinterlässt an den Tatorten Zitate aus einem Buch Richard Trollers, welcher als Wissenschaftsjournalist und Mitglied eines Philosophiezirkels mit den wissenschaftlichen und philosophischen Themen gleichermaßen vertraut ist. Außerdem scheint der Mörder unerklärlicherweise eine besondere Bindung zu Troller zu haben, da er sich ausschließlich mit ihm über E-Mails in Verbindung setzt und seine Taten zum Teil ankündigt.

Zusammen mit seiner Lebensgefährtin und Kollegin Jane Anderson geht Troller den Nachrichten ‚Kants’ auf den Grund und deckt nach und nach ein weit reichendes Netz von Korruption und Verschwörungstheorien auf. Dabei geraten sowohl Jane als auch Troller zunehmend in Gefahr...

Am Anfang des Buches stellte sich mir die Frage, ob philosophische Probleme und spannende Wissenschaftserkenntnisse eine gelungene Mischung und schließlich einen glaubhaften Thriller ergeben könnten. Nach dem Lesen bin ich nun davon überzeugt. Jens Johler schafft einen sehr gelungenen Spagat zwischen beidem und es gelingt im zusätzlich auch noch, die Spannung über das gesamte Buch hinweg aufrecht zu erhalten. Dies bewirken neben der interessanten und in meinen Augen sehr gut recherchierten Handlung vor allem die Kapiteleinteilungen. Johler wechselt immer wieder zwischen den Erlebnissen Janes und Trollers hin und her und „zwingt“ den Leser dadurch regelrecht zum Weiterlesen. Er nutzt die Spannung also optimal aus, um das Buch bestmöglich wirken zu lassen.

Das Verstehen der Sachverhalte ist nicht immer einfach, allerdings liefert Johler durch die einzelnen Charaktere des Buches immer Erklärungen zu genannten Begriffen oder Sachverhalten. Dies ist wichtig, da der philosophische Anteil des Buches, wie der Titel bereits vermuten lässt, natürlich recht hoch ist.

Bedingt durch die anspruchsvolle Thematik ist das Buch teilweise nicht ganz so flüssig zu lesen, wie es bei manch anderen Thrillern der Fall ist – aber man wird als Leser auf jeden Fall belohnt, denn man bekommt einen Einblick in die Welt der Wissenschaften, der einerseits zwar beängstigend, andererseits aber auch absolut faszinierend ist. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Möglichkeiten schier grenzenlos sind – inwieweit man diese Möglichkeiten als Chance oder als Fluch ansieht, wird jeder Leser für sich selbst beantworten können und müssen. Tatsache ist aber, dass die Darstellungen Johlers, auch wenn das Buch an sich natürlich fiktiv ist, wissenschaftlich fundiert sind und auf verschiedenen wissenschaftlichen Vorträgen, Aufsätzen und Büchern basieren, wie er im Nachwort deutlich macht.

Negativ anzumerken ist an dem Buch für meine Begriffe nicht viel. Einzig die Beziehung Trollers zu Kant wirkte etwas unrealistisch auf mich – aber auch dies war nur im ersten Moment der Fall.

Insgesamt ist „Kritik der mörderischen Vernunft“ für mich ein sehr spannender Thriller mit einer hochinteressanten Thematik und einer absolut gelungenen Umsetzung. Es handelt sich definitiv nicht um ein Buch „für zwischendurch“, sondern ist anspruchsvoll und wird nach dem Lesen noch eine Weile in den Gedanken des Lesers verbleiben. Ich möchte das Buch ausdrücklich empfehlen.

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Tags: hirnforschung, neuroethik, wissenschaft   (3)
 

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81 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

tobago, tauchen, karibik, reisebericht, surfen

Die Bucht am Ende der Welt

Sergio Bambaren , Gaby Wurster
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2008
ISBN 9783492262866
Genre: Romane

Rezension:

Sergio Bambaren lässt den Leser an der offenbar wunderbarsten Reise seines Lebens teilhaben. Er reist zum Surfen nach Tobago, aber das Wetter spielt nicht mit, so dass er sich als Notlösung schließlich für das Tauchen entscheidet – eine gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellt.

Die Beschreibungen der Tauchgänge sind unglaublich beeindruckend. Bambaren versteht es sehr gut, seine Gefühle und Gedanken in der jeweiligen Situation zum Ausdruck zu bringen und ermöglicht es dem Leser beinahe, mit ihm zusammen in die farbenprächtige Unterwasserwelt abzutauchen.

Auch die Begegnungen mit verschiedenen Menschen auf der Insel beschreibt er sehr detailliert und vermittelt dadurch die Mentalität der Einwohner. Der Leser bekommt mit dem Buch ein Stück Lebensgefühl von Tobago „geliefert“, was ich natürlich als sehr positiv werte.

Dennoch zerstört Bambaren in meinen Augen einen Teil der von ihm aufgezeigten Traumwelt, indem er das Buch immer wieder mit Weisheiten spickt, die auf die Dauer doch ziemlich übertrieben wirken. Prinzipiell habe ich wirklich nichts gegen diese Dinge einzuwenden, wenn jedoch nach jeder Beschreibung der Insel oder der Erlebnisse eine Weisheit folgt, finde ich das doch etwas übertrieben.
Bambaren beschreibt beispielsweise seine Eindrücke eines Tauchgangs, berichtet von seiner Ergriffenheit usw. und bringt direkt danach eine Weisheit. Warum kann er die Eindrücke nicht einfach auf den Leser wirken lassen, wie er es in der Situation vermutlich selbst auch getan hat? Ich persönlich hätte das wesentlich besser gefunden.

Abgesehen von den Weisheiten hat auch das Ende und dabei besonders die Begegnung mit dem Manta Vieles von der Traumwelt zerstört. Bambaren „spricht“ mit dem Manta. Das war für mich absolut zu viel des Guten. Auch hier wäre die ausschließliche Beschreibung des Tauchgangs in meinen Augen die bessere Wahl gewesen.

Glücklicherweise konnte mich der Rückblick Bambarens auf die verlebten zwei Wochen auf Tobago ganz am Ende des Buches dann doch noch relativ versöhnlich stimmen. Er erklärt, was er für sich aus den Erfahrungen für Erkenntnisse gewonnen hat und inwieweit er in seinem zukünftigen Leben von eben jenen Erfahrungen beeinflusst werden wird.

„Die Bucht am Ende der Welt“ ist ein wunderbarer, sehr persönlicher Reisebericht, der leider durch eine Überdosis an Weisheiten einen Teil seines Zaubers einbüßt, aber dennoch empfehlenswert ist.

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373 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 64 Rezensionen

krimi, norwegen, harry hole, serienmörder, schneemann

Schneemann

Jo Nesbø , Günther Frauenlob (Übers.)
Fester Einband: 488 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 01.09.2008
ISBN 9783550087578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vom Feinsten. Unbedingt lesen!

Es werden Frauen ermordet. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zu geben, aber Mordermittler Harry Hole erkennt ziemlich schnell ein Muster. Viele glauben ihm anfangs nicht, da sie ihn für besessen von Serienmördern halten. Es stellt sich jedoch heraus, dass er mit seiner Vermutung richtig liegt. Bei den Ermittlungen entpuppen sich verschiedene Verdächtige immer wieder als unschuldig, während sich die symbolische Schlinge um Holes Hals immer weiter zusammen zieht – auch er ist im Visier des Mörders.

Jo Nesbøs Thriller besticht nach einem sehr verwirrenden ersten Kapitel sowohl durch die Handlung als auch durch die Zeichnung der Personen.

Der Name Harry Hole wirkte anfangs schlicht lächerlich auf mich. Die Persönlichkeit des Ermittlers überzeugte mich jedoch sofort von der Figur. Er ist nicht der typische Ermittler. Im Gegenteil – er ist Alkoholiker, der mal mehr und mal weniger von seiner Sucht beeinflusst wird. Die Polizei kann und will jedoch nicht auf ihn verzichten, da er einfach genial ist.
Hole zeigt sich oft als Einzelgänger. Er offenbart seine Gedanken meist erst dann, wenn er sich ihrer Richtigkeit sicher ist und stößt bei Kollegen und Vorgesetzten des Öfteren auf Widerstand und Unglaube. Dies stört ihn jedoch nicht ansatzweise und macht ihn für mich sehr authentisch und sympathisch.

Privat zeigt sich Hole von einer ganz anderen Seite. Zwischen seiner Ex-Frau Rakel und ihm existiert immer noch eine Verbindung, die dem Leser auch die „weiche“ Seite des Kommissars offenbart.

Die Handlung an sich ist weder langatmig noch wirkt sie konstruiert, sondern ist absolut spannend. Es werden viele Mordopfer in den verschiedensten Zuständen und an den unterschiedlichsten Orten gefunden. Die Ermittlungen laufen mehrmals ins Leere, aber Hole findet jedes Mal einen neuen Ansatz, der ihn letztlich auch zum Mörder führt.

Das Ende übertrifft die Spannung des gesamten Buches und meine Erwartungen nochmals um Einiges. Die „Lösung“, sprich die Identität des Mörders, wird dem Leser nicht erst auf den allerletzten Seiten offenbart, trotzdem verliert das Buch dadurch nicht an Spannung. Die Beschreibungen der Szenerie sind wunderbar gelungen und kurbeln die Adrenalinausschüttung beim Leser erheblich an. Das ist wirklich ein Showdown vom allerfeinsten.

Jo Nesbø hat mich mit „Schneemann“ absolut überzeugt. Dieses Buch übertrifft viele andere Bücher des Genres. Meine absolute Empfehlung.

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(284)

548 Bibliotheken, 4 Leser, 9 Gruppen, 106 Rezensionen

thriller, mord, familie, vergangenheit, kleinstadt

Dem Tode nah

Linwood Barclay ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2008
ISBN 9783548267449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Spannend bis zur letzten Seite

Derek Cutter ist hautnah dabei, als die Nachbarfamilie Langley, unter ihnen sein bester Freund Adam, kaltblütig erschossen wird. Er wollte die Abwesenheit der Familie nutzen, um das Haus eine Woche lange für sich und seine Freundin zu haben. Als die Langleys unerwartet zurück kommen, versteckt sich Derek im Keller und wird somit einziger Zeuge der grausigen Bluttat.
Die Ermittlungen laufen zunächst ins Leere, bis schließlich Derek verdächtigt wird. Er berichtet nun zwar endlich von den Geschehnissen, aber zunächst glaubt ihm niemand. Sein Vater Jim bemüht sich redlich, seinen Sohn zu entlasten und stößt dabei auf immer neue Hinweise – doch ob diese letztlich zum Mörder führen, bleibt bis zum Schluss fraglich.

Barclay baut zwei Handlungsstränge auf, an deren Ende der mögliche Täter stehen könnte. Dennoch bleibt das Ende wahnsinnig spannend und überraschend. Ab ungefähr der Mitte kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Der Schreibstil ist absolut flüssig und leicht zu lesen. Der Ich-Erzähler in Form von Jim Cutter erkennt den Ernst der Lage, aber seine Gedanken sind trotzdem nicht schwarzmalerisch. Im Gegenteil – oft musste ich beim Lesen wirklich lachen. Er hat einen trockenen Humor, was das Lesen wirklich zu einem Vergnügen werden lässt. Andererseits zeigt er aber auch oft seine Gefühle, so dass man als Leser im wahrsten Sinne des Wortes mit ihm weinen kann.
Ich wage zu behaupten, dass noch kein Thriller mich gleichermaßen zum Lachen wie zum Weinen gebracht hat. Das schaffen überhaupt nur sehr wenige Bücher.

Die einzelnen Figuren bleiben zwar – abgesehen von Jim Cutter – ziemlich an der Oberfläche, zum Teil ist dies aber auch einfach für den Verlauf der Handlung notwendig, so dass ich darin keinen Kritikpunkt sehe. Der Erzähler offenbart sich natürlich wesentlich stärker und Barclay versteht es sehr gut, dem Leser seine Gefühle und Gedanken zu vermitteln.

Einziger Wermutstropfen bleibt für mich, dass Jim, der eigentlich kein Polizist ist, in meinen Augen mehr Ermittlungsarbeit geleistet hat als die Polizei selbst. Dies mag der Erzählperspektive geschuldet sein, erschien aber teilweise leicht unrealistisch. Dennoch hat es das Lesevergnügen für mich im Endeffekt nicht geschmälert.

Das überraschende und in meinen Augen auch nicht – wie sonst so oft – überzogene Ende ist wirklich sehr gelungen. Die Spannung bleibt erhalten, wird durch einzelne Dialoge aber aufgelockert und bietet somit einen rundum zufrieden stellenden Abschluss des Buches.

„Dem Tode nah“ war zwar mein erster, wird aber definitiv nicht mein letzter Barclay bleiben. „Ohne ein Wort“ liegt schon bereit.

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113 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

norwegen, krimi, zugunglück, mord, schneesturm

Der norwegische Gast

Anne Holt , Gabriele Haefs
Fester Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Piper
ISBN 9783492046930
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Toller klassischer Krimi

Nach einem Zugunglück sitzen knapp 200 Menschen eingeschneit in einem Hotel fest – unter ihnen Hanne Wilhelmsen, ehemalige Polizistin, die seit einer Schussverletzung querschnittsgelähmt an den Rollstuhl gefesselt ist.
Noch in der ersten Nacht geschieht ein Mord. Ein mitgereister Pastor wird erschossen. Er soll nicht der letzte Tote bleiben und Hanne Wilhelmsen ist es schließlich, die geschickt kombiniert und ohne die Möglichkeiten der modernen Kriminaltechnik den Mörder ermittelt.

Anne Holt liefert mit „Der norwegische Gast“ einen Krimi, der bedingt durch die räumliche Enge nur eine begrenzte Anzahl an möglichen Tätern bietet. Der Leser kann sich mit Hanne Wilhelmsen zusammen auf die Suche begeben und bis kurz vor Schluss bleibt offen, wer es letztlich war.

Dies hat man dem Erzählstil Anne Holts zu verdanken. Sie lässt den Leser nur begrenzt an den Gedanken Hanne Wilhelmsens teilhaben. Man erfährt zwar, dass sie den ein oder anderen Verdacht hat und der Lösung immer näher kommt, aber konkrete Äußerungen tätigt sie nicht.

Etwas störend beim Lesen war für mich der ständige Wechsel zwischen der Anrede „Du“ und „Sie“. Anfangs dachte ich noch, dass es sich um vereinzelte Fehler handelt, aber sie zogen sich dann doch durch das ganze Buch.

Inhaltlich hat mir „Der norwegische Gast“ hingegen sehr gut gefallen. Die Handlung war glaubwürdig, unvorhersehbar und spannend. Ausgesprochen gut hat mir auch die Zeichnung der Figuren.

Obwohl sich Hanne Wilhelmsen von Beginn an verschlossen, unfreundlich und unnahbar gibt, zeigt sie mit fortschreitender Handlung zunehmend andere Facetten ihrer Persönlichkeit. Es machte großen Spaß, ihre Gedankengänge mit ihr zusammen zu beschreiten und ich war des Öfteren beeindruckt von ihrer Willensstärke und der Ruhe, die sie ausstrahlte.

Bei Magnus Streng, dem kleinwüchsigen Arzt, war ich mir lange Zeit nicht ganz sicher, was ich von ihm zu halten habe. Seine freundliche, teilweise aufdringliche Art empfand ich zeitweise als ziemlich nervig und hatte ihn kurzzeitig sogar auf meiner persönlichen Täterliste. Im Endeffekt bin ich froh, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt hat. Vermutlich muss man ihn einfach als lebenslustigen, positiven, überfreundlichen Menschen akzeptieren.

Es gibt noch einige andere Personen, die mir außerordentlich gut gefallen haben – dazu gehören unter anderem Berit Tverre und Geir Rugholmen – aber ich möchte nicht zuviel von der Handlung verraten.

Die Nebenhandlung, in der es um den ominösen zusätzlichen Waggon am verunglückten Zug ging, hätte ich nicht unbedingt benötigt. Die Spekulationen um die Insassen des Waggons (waren es nun Mitglieder des Königshauses oder nicht) habe ich als unnötig empfunden, zumal es am Ende auch keine Aufklärung gab, was mich doch etwas geärgert hat.

Unabhängig von Inhalt und Stil möchte ich noch zwei Aspekte positiv hervorheben.
Zum einen finde ich es klasse, dass das Buch ein Lesebändchen hat – und dann auch noch so ein hübsches. Vielleicht kann nicht jeder meine Begeisterung darüber nachvollziehen, aber ich habe es bis jetzt nur in sehr wenigen gebundenen Büchern erlebt, dass ein Lesebändchen vorhanden war. Zugegeben, ich lese mehr Taschenbücher als Hardcover-Ausgaben und habe deshalb keinen sehr großen Überblick über die Nutzung von ihnen, aber dennoch möchte ich diesen Punkt nicht unerwähnt lassen.
Zum anderen fand ich die Beschreibungen der Beaufort-Skala am Anfang jedes Kapitels unglaublich toll. Dass sie sehr passend war, muss man wohl nicht betonen, aber sie haben sich als sehr treffende Beschreibung für den Inhalt erwiesen. Einerseits werden die Wetterbedingungen immer schlechter und andererseits wird auch die Handlung immer explosiver.

Das Buch lässt nur wenige kleine Wünsche offen und macht Lust auf mehr Bücher von Anne Holt, um Hanne Wilhelmsen noch besser kennen zu lernen.

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106 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

liebe, ideen, sinn des lebens, roman, geschichten

Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

Jakob Hein
Fester Einband: 173 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.09.2008
ISBN 9783492052078
Genre: Romane

Rezension:

Einfach nur klasse

Boris ist Inhaber einer Agentur für verworfene Ideen. Er trifft auf Rebecca. Beide kennen sich nicht, aber es entsteht ein interessanten Gespräch zwischen beiden, was die Grundlage für den weiteren Verlauf des Buches bildet. Ihre Gesprächsthemen sind unterschiedlichster Art, die Themenwechsel kann man vielleicht nicht immer nachvollziehen, aber dennoch lässt sich dem Gespräch ohne große Mühe folgen. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in Boris’ Gedankenwelt und hat somit die Möglichkeit, ihn einerseits ziemlich gut kennen zu lernen und andererseits seine Denkweise zu verstehen.

Das Besondere am Buch Jakob Heins ist der Aufbau. Innerhalb der eigentlichen Handlung werden zwei weitere Geschichten erzählt – es gibt eine Handlung in der Handlung in der Handlung. Das hört sich im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich an und es stellt sich sicher die Frage, ob das funktionieren kann – die Antwort ist ganz einfach: Ja!

Boris liest Rebecca einen von ihm verfassten Romananfang vor, welcher wiederum den Anfang eines Buches beinhaltet. Durch dieses Aufmachen von neuen Geschichten erzeugt Hein immer wieder Spannung. Glücklicherweise sind wirklich alle Teilgeschichten sehr gelungen und haben mich wirklich in ihren Bann gezogen. Alle sind sehr tiefgründig, zum Teil bewegend und ziemlich philosophisch angehaucht (die Frage nach dem Sinn des Lebens wird gestellt).

Man bekommt als Leser nicht das Gefühl, dass die Verknüpfung der einzelnen Geschichten aufgesetzt ist. Im Gegenteil – der Lesefluss wird positiv beeinflusst und der Überraschungsmoment erhöht den Spaß an dem Buch.

Auch die Rückkehr zur Ausgangsgeschichte und damit zu Boris und Rebecca ist sehr gelungen. Nach und nach schließen sich die anderen Handlungsstränge und man erfährt endlich, wie es mit Boris und Rebecca weiter geht. Natürlich war dies von Anfang an die Hauptfrage, aber der Einschub der anderen Geschichten war trotzdem in keiner Weise störend.

„Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht“ ist ein sehr tiefgründiges, ruhiges Buch, was trotzdem sehr unterhaltsam ist und mit Sicherheit zum Nachdenken anregt.

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441 Bibliotheken, 6 Leser, 6 Gruppen, 102 Rezensionen

ratte, bücher, boston, buchhandlung, leseratte

Firmin - Ein Rattenleben

Sam Savage , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 01.08.2008
ISBN 9783550087424
Genre: Fantasy

Rezension:

Volltreffer

Dieses Buch ist für mich in jeglicher Hinsicht etwas besonderes.
Zum einen gefällt mir die Aufmachung außerordentlich gut. Der Rough Cut, den ich hier zum ersten Mal überhaupt gesehen habe, passt perfekt zum Inhalt des Buches und hat mein Lesevergnügen durchaus positiv beeinflusst.
Außerdem finde ich das Titelbild sehr bezeichnend für die Handlung. Es hat es mir sehr erleichtert, eine bildhafte Vorstellung von Firmin zu erlangen und meine Sympathie für ihn eigentlich bereits vor dem Lesen geweckt.
Auch der Inhalt hat mich überzeugt. Da wäre zunächst der ungewöhnliche aber grandiose Einstieg. Diese ganzen Zitate sind eine tolle Einführung, auch wenn Firmin das nicht so sieht und dann lieber noch einmal von vorne anfängt, was ich sehr niedlich finde.
Ja und dann die Geschichte selbst...immer wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer, ging es garantiert noch eine Stufe weiter runter für Firmin.
Er wird geboren als kleinstes und schwächstes Kind unter 13 Geschwistern. Die Mutter ist dem Alkohol nicht abgeneigt und kümmert sich nur sehr sporadisch um ihre Kinder. Firmin kann sich gegen seine Geschwister kräftemäßig nicht behaupten und befindet sich somit von klein auf im Kampf ums überleben.
Durch eben diesen Kampf entdeckt er schließlich seine Liebe zu Büchern, die in dem Keller, in dem er lebt, reichlich vorhanden sind und wird noch mehr zum Außenseiter der Familie. Als diese sich zerstreut, bleibt er als einziger in dem Haus zurück und lebt fortan zwischen den Büchern der Buchhandlung, die sich über dem Keller befindet.
Er identifiziert sich immer weiter mit dem Betreiber des Ladens und verliert nach und nach den Bezug zu seinen Artgenossen.
Vom Pech verfolgt stirbt Firmin mehrmals fast, weil er in den Menschen seine „Freunde“ sieht. Er geht einfach fälschlicherweise davon aus, dass sie ihn genauso mögen würden, wie er sie mag, aber der Durchschnittsmensch ist wohl eher weniger gut auf Ratten zu sprechen.
Seine Wünsche und Träume werden des Öfteren enttäuscht, aber Firmin lernt auch nicht wirklich daraus.
Aus dieser Naivität resultiert wohl auch das traurige Ende der Geschichte, wobei das letzte Kapitel für mich doch ziemlich verwirrend war.
Obwohl der Inhalt an sich nicht wirklich spektakulär ist, schafft es Sam Savage doch, mich als Leser zu fesseln. Zum einen möchte ich natürlich wissen, wie sich Firmin aus der ein oder anderen schwierigen Situation herausmanövriert, andererseits verliert er sich immer wieder in Tagträumen, die die Handlung spannender und interessanter machen.
Hinzu kommt, dass mir Firmin bereits ziemlich schnell sehr sympathisch war, so dass ich doch sehr häufig Mitleid mit dem kleinen Kerl hatte. Teilweise habe ich beim Lesen regelrecht vermenschlicht, da er durch seine Äußerungen schon auch zeigt, dass er sehr gescheit ist.
Damit bin ich dann auch schon bei der Sprache. Hier bekommt man als Leser eine gute Mischung aus gehobenem Ausdruck und umgangssprachlichen Formulierungen geboten, was das Geschehen in meinen Augen auflockert. Es zeigt sich, dass Firmin einerseits gebildet ist, eben weil er so viel liest, andererseits aber auch geprägt ist von dem Geschehen auf der Straße. Denn obwohl er das Leben "draußen" nicht mag, ist er gezwungen, gelegentlich daran teilzunehmen, weil er sich Nahrung suchen muss.
Alles in allem ist „Firmin – Ein Rattenleben“ für mich ein sehr schönes, sehr gut gelungenes Buch, was es durchaus auch wert ist, irgendwann noch einmal gelesen zu werden. Ich bin auf der ganzen Linie begeistert

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573 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 30 Rezensionen

japan, liebe, sehnsucht, jazz, musik

Gefährliche Geliebte

Haruki Murakami , ,
Flexibler Einband: 217 Seiten
Erschienen bei btb, 01.07.2002
ISBN 9783442727957
Genre: Liebesromane

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Tags: freundschaft, japan, liebe, musik, sehnsucht   (5)
 

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552 Bibliotheken, 16 Leser, 6 Gruppen, 29 Rezensionen

japan, liebe, katzen, selbstfindung, roman

Kafka am Strand

Haruki Murakami ,
Flexibler Einband: 636 Seiten
Erschienen bei btb, 06.03.2006
ISBN 9783442733231
Genre: Fantasy

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(45)

98 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

forensik, mark benecke, wissenschaft, kriminalbiologie, biologie

Mordmethoden

Mark Benecke
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.11.2011
ISBN 9783404605453
Genre: Sachbücher

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(42)

93 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

forensik, mark benecke, kriminalbiologie, kriminologie, mord

Dem Täter auf der Spur

Mark Benecke
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 17.01.2006
ISBN 9783404605620
Genre: Sachbücher

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(12)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

alltag, familie, schreiben, wunderbar und sehr beruhigend, kamin

Eine Schachtel Streichhölzer

Nicholson Baker , Eike Schönfeld , ,
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2005
ISBN 9783499239755
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: alltag, familie, kamin   (3)
 

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(143)

264 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 12 Rezensionen

tempe brennan, krimi, thriller, forensik, knochen

Hals über Kopf

Kathy Reichs , Klaus Berr
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blessing, Karl, 27.09.2006
ISBN 9783896672896
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

ich kenne die bisherigen bücher der reihe und halte auch "hals über kopf" für gewohnt gut geschrieben. die handlung lässt diesmal jedoch zu wünschen übrig. trotz einiger leichen will keine rechte spannung aufkommen. ich habe immer auf den punkt gewartet, an dem mir (wie sonst immer) der atem stockt...als der moment dann endlich da war, dauerte es ganze zwei seiten und die gefahr für tempe war gebannt...etwas mager für meine begriffe.
die detaillierten beschreibungen der leichen waren interessant wie immer und für meine begriffe auch nicht langatmig o.ä. außerdem war das aufeinandertreffen von ryan und pete über einen so langen zeitraum sehr interessant und amüsant.
alles in allem habe ich das buch genauso verschlungen wie die anderen der reihe...was wahrscheinlich einfach an reichs unverkennbarem stil lag. dieser war es für mich auch, der das buch lesenswert machte, weil das die handlung nun wirklich nicht allein geschafft hätte.

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(381)

722 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 33 Rezensionen

new york, jugend, klassiker, usa, erwachsenwerden

Der Fänger im Roggen

J. D. Salinger , Eike Schönfeld , ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.01.2004
ISBN 9783499235399
Genre: Klassiker

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1.764 Bibliotheken, 4 Leser, 7 Gruppen, 79 Rezensionen

komödie, klassiker, irrenanstalt, wissenschaft, drama

Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 30.09.1998
ISBN 9783257230475
Genre: Klassiker

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(304)

570 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

abtreibung, waisenhaus, liebe, usa, roman

Gottes Werk Und Teufels Beitrag

John Irving , Thomas Lindquist (Übers.)
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Distribooks Inc
ISBN 3257218370
Genre: Liebesromane

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wissenschaft, klassiker, kirche, italien, inquisition

Leben des Galilei

Bertolt Brecht
Flexibler Einband: 161 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.05.1963
ISBN 9783518100011
Genre: Klassiker

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Illuminating Angels & Demons

Simon Cox
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Sterling Pub Co Inc, 05.01.2005
ISBN 140272456X
Genre: Sachbücher

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selbstmord, freundschaft, england, suizid, london

A Long Way Down

Nick Hornby , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Fester Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 25.05.2005
ISBN 9783462034554
Genre: Romane

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semiotik, sprachwissenschaft, semiologie, fachbuch, linguistik

Zeichen

Umberto Eco , Günter Memmert
Flexibler Einband: 202 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 12.07.2011
ISBN 9783518108956
Genre: Sachbücher

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Vor Sonnenuntergang

Gerhart Hauptmann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.10.2002
ISBN 9783548235653
Genre: Gedichte und Drama

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drama, naturalismus, alkoholismus, inzest, alkohol

Vor Sonnenaufgang

Gerhart Hauptmann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.02.1999
ISBN 9783548235646
Genre: Gedichte und Drama

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lesereise, popliteratur, humor, lesung, benjamin von stuckrad-barre

Livealbum

Benjamin Stuckrad-Barre
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 25.05.2005
ISBN 9783462034974
Genre: Romane

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teilweise hatte ich das gefühl, dass der gute benjamin von stuckrad-barre ein bisschen überheblich ist. er erweckt teilweise den eindruck, dass er sich für den absoluten weltversteher hält.
andererseits ist dieses buch einfach nur unglaublich lustig und wahnsinnig toll geschrieben, wozu unter anderem auch die überheblichkeit beiträgt. ja, ich weiß, dass ich mir grad widerspreche, aber anders kann ich es nicht erklären. schwer zu glauben, dass das alles wirklich so passiert ist... ^^

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