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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, dystopie, überfall, gefahr, bookshouse

Verbunden

Greta Ley
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 09.01.2015
ISBN 9789963527212
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Wenn ich mich nicht völlig irre, dann ist dies meine erste Rezension zu einer Dystopie. Ich weiß überhaupt nicht, warum ich mich so selten an diese Bücher wage, meist sind sie wirklich sehr gut.

'Verbunden – Helen und Ben' ist mir schon letztes Jahr aufgefallen, als es in der Programmvorschau bei Bookshouse auftauchte. Erst war ich ein wenig skeptisch, doch nachdem ich von einer Leserunde zu dem Buch hörte, wollte ich mich doch endlich ans Lesen wagen.Ich war bereits vom Anfang positiv überrascht. Der Prolog ist wirklich wunderschön geschrieben. Die Autorin findet genau die richtigen Worte um die Gefühle von Helen zu beschreiben. Der Schreibstil von Greta Ley ist im Allgemeinen wirklich toll. Ich kam rasend schnell durch die Handlung und hätte am liebsten keine einzige Pause gemacht. Immer wenn ich aufhören musste, konnte ich es kaum erwarten das Buch wieder in den Händen zu halten.Das Buch ist zwar eine Dystopie, aber es handelt zu einem Großteil von den Gefühlen der beiden Protagonisten Helen und Ben – wie der Titel ja bereits verrät. Außerdem ist dieses Buch der beste Beweis dafür, dass man für eine schöne und romantische Liebesbeziehung in einem Buch, nicht unbedingt detaillierte Sexszenen braucht.Die neue Welt, in die Greta Ley uns führt, ist äußerlich betrachtet perfekt … zumindest für Menschen. Sieht man aber genauer hin, dann trügt der Schein ganz gewaltig. Für mich ist es undenkbar in einer Welt zu leben, in der man bei allem was man tut kontrolliert wird. Das Gefühl wäre furchtbar und genau so fühlte es sich beim Lesen auch an. Es war regelrecht bedrückend sich dieses System vorzustellen. Doch nicht nur die ständige Kontrolle fand ich schlimm, sondern auch die Brutalität, die in dieser Gesellschaft herrscht und die einfach so hingenommen wird, weil die Menschen es nicht anders kennen.Man merkte beim Lesen deutlich, dass Hauptprotagonistin Helen eigentlich nicht so wirklich in ihre zugedachte Rolle dieser Gesellschaft passt. Sie wurde mir allein deshalb sofort sympathisch. Im Gegensatz zu anderen, zeigte sie Mitgefühl und ihr gesamtes Denken ist nicht so benebelt von den Vorstellungen der alles überwachenden Regierung. Ihre Gefühle wurden sehr gut erklärt und das sorgte dafür, dass man ihre Entscheidungen sehr gut nachvollziehen konnte. Ben ist ein Unsterblicher. Im Gegensatz zu den Menschen, dürfen die Unsterblichen nicht frei sein. Als er den Kontrolleuren in die Hände fällt, ist sein Schicksal eigentlich besiegelt. Doch seine Begegnung mit Helen ändert alles und auch wenn er plötzlich nicht mehr frei ist, sondern als Sklave dient, sind seine Gefühle für sie das Wichtigste für ihn. Ben gibt einen perfekten Gegenpart zu Helen ab. Er ist geheimnisvoll, weiß Dinge, die sonst kaum einer weiß und würde lieber sterben, als Helen in Gefahr zu bringen. Für mich als Romantikerin ist er einfach perfekt.Die Idee zu dieser dystopischen Welt ist sehr gut und im Zusammenspiel mit mystischen Wesen, in diesem Fall die Unsterblichen, auch für mich vollkommen neu. Greta Ley führte den Leser zielsicher und ohne Stolperstellen durch die Handlung. Ihre Erklärungen waren nachvollziehbar und logisch erklärt. Ihre Hauptcharaktere waren sehr sympathisch und man fühle sich wohl mit ihnen.Für mich persönlich könnte die Geschichte auch schon abgeschlossen sein, denn die Autorin hat es geschafft ein Ende ohne fiesen Cliffhanger zu kreieren, das man auch problemlos so belassen könnte. Trotzdem freue ich mich natürlich sehr auf Band 2, denn ich bin schon sehr gespannt, wie sie die Geschichte weiterlaufen lässt und was die Protagonisten noch alles erleben werden.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sternchen.


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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Hot Chocolate - Jill & George

Charlotte Taylor
E-Buch Text: 51 Seiten
Erschienen bei null, 13.03.2015
ISBN B00TXW2G2G
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem mich 'Hot Chocolate: Ava & Jack' ja bereits mehr als nur begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten die zweite Episode 'Jill & George' zu lesen.Es ist ja in jedem Buch so, dass man Protagonisten hat, die man sehr gut leiden kann und welche, die man vielleicht nicht so sehr mag. Jill ist leider eine Person, die mir in der ersten Episode nicht sehr sympathisch war. Ich fand sie sehr oberflächlich und arrogant. Genau deshalb war ich auch so gespannt auf diese neue Episode, denn ich wollte wissen, ob sich an meiner Meinung etwas ändert.Wie schon erwähnt, ist Jill eine Person, mit der ich mich nicht wirklich identifizieren kann, weil sie komplett anders ist als ich. Jetzt eine Geschichte aus ihrer Perspektive zu lesen, nimmt ihr zwar ein wenig ihrer Oberflächlichkeit, aber dennoch hat man noch immer das Gefühl, dass sie sehr verwöhnt ist. Allerdings muss ich sagen, dass ihre Art mich fasziniert. Sie ist unabsichtlich humorvoll, was wirklich sehr erfrischend zu lesen war. Immer wenn bei ihr etwas schief ging, dann hatte man als Leser etwas zu lachen. Auch ihre Gespräche bekommen durch ihre direkte Art etwas extrem Lustiges. Die Wortgefechte mit Sam, den man schon aus der ersten Episode kennt, könnte man schon fast als 'epische Schlacht' bezeichnen.Ich fand es unglaublich toll, dass man auch ein wenig erfährt wie es mit Ava und Jack nun läuft, denn das hat mir nach der ersten Episode einfach keine Ruhe gelassen.Den guten George kennt man ja noch nicht. Er wird kurz erwähnt, bevor er dann in all seiner Herrlichkeit in Erscheinung tritt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ihn nicht so wirklich einschätzen kann. Ich bin wirklich mächtig gespannt darauf, wie es mit Jill und ihm weitergeht und ob man ihn dann vielleicht doch ein wenig näher kennenlernt oder ob sich Jill vielleicht doch einem anderen Mann zuwendet.Das absolute Highlight in dieser Episode ist allerdings wieder Charlotte Taylors Schreibstil. Es gibt nicht viele Autoren, bei denen ich so ins Schwärmen gerate, aber Frau Taylor gehört definitiv dazu. Ihre Art zu Schreiben ist unglaublich wortgewaltig. Ihre Sexszenen sorgen für Hitzewallungen und Atemnot. Es ist jedes Mal ein Erlebnis sich in eine Geschichte von ihr fallen zu lassen und ich hoffe wirklich noch sehr viel mehr von ihr lesen zu dürfen.Leider habe ich nur ein 5-Sternchen Bewertungssystem, aber hätte ich mehr, die würde ich ohne zu Zögern auch vergeben. Es gibt auch diesmal wieder eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

4 sterne

Hot Chocolate - Ava & Jack

Charlotte Taylor
E-Buch Text: 43 Seiten
Erschienen bei null, 30.01.2015
ISBN B00RWB28JG
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

'Hot Chocolate: Ava & Jack' ist definitiv eine Kurzgeschichte, die man gelesen haben muss wenn man das Erotik-Genre liebt. Mich hat bereits der Titel neugierig gemacht, denn Hot Chocolate, also heiße Schokolade, klingt sehr sinnlich.
Dass der Titel nichts mit heißer Schokolade zu tun hat war mir schon vor dem Lesen klar, denn 'Hot Chocolate' ist kein Getränk, sondern eine Bar und genau die spielt in dieser erotischen Kurzgeschichte eine wichtige Rolle.
Charlotte Tylor hat einen unglaublich schönen und flüssigen Schreibstil. Wenn man öfter erotische Kurzgeschichten liest, dann weiß man, dass man nicht nur gute Geschichten zu lesen bekommt, sondern durchaus auch Dinge, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Davor braucht man hier jedoch keine Angst zu haben, denn außer einem grandiosen Schreibstil beweist Charlotte Taylor auch absolute Klasse und entzückt den Leser mit charismatischen Charakteren, humorvollen Dialogen und vor allem stilvoller Erotik.
Wenn Ava und Jack aufeinandertreffen, dann knistert es enorm und als Leser kann man diese Spannung fast greifen. Ich liebe es, wenn ich beim Lesen Herzklopfen bekomme und atemlos vor einem Buch sitze und das war hier definitiv der Fall.
Richtig toll finde ich auch, dass die Autorin, obwohl es wirklich eine sehr kurze Geschichte ist, sich sehr viel Mühe damit gegeben hat den Charakteren etwas authentisches zu geben, sie nicht nur zusammen ins Bett zu bekommen, sondern auch ein wenig ihre Vergangenheit zu beleuchten, so dass man als Leser eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann.
Ava war mir gleich von Anfang an richtig sympathisch, sie hat so eine herrliche ironische Art und Jack ist ein wahrer Traum von einem Mann. Die Art, mit der er auf Ava zugeht, beschert selbst mir als Leserin weiche Knie und Herzrasen.
Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen und übe mich bis dahin in Geduld, was mir sehr schwer fallen wird.
Für diese wundervolle Kurzgeschichte gebe ich gerne 5 vollkommen überzeugte Sternchen und eine ganz klare Leseempfehlung.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

geheimnisse, loge, vatikan, kirche, liebe

Das Ikarus-Evangelium

Tanya Carpenter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 02.01.2015
ISBN 9789963526819
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schreibstil  

Grandios, ist wohl das erste Wort, das mir zum Schreibstil von Tanya Carpenter einfällt. Er ist detailliert, vermittelt perfekt die Gefühle, die im Buch gerade vorherrschen. Sei es Spannung, Liebe und Trauer, der Autorin gelingt es das gesamte Spektrum an Gefühlen dem Leser zu übermitteln.Die Umgebung und gerade die mystischen Stätten beschreibt sie so genau, dass sie damit den Eindruck erweckt man stünde mittendrin und könnte ebenfalls alles genau betrachten.
Das Geschehen wird zu einem Großteil aus der Sicht von Cat geschrieben, aber auch aus Cyrils Perspektive bekommt man einige Passagen geschildert.

Charaktere
Catherine Navole ist Polizistin und eigentlich eine gerechtigkeitsorientierte und starke Frau. Der Tod ihrer Mutter reißt sie in einen Abgrund und als sie dann auch noch am Tag der Beerdigung eine versiegelte Mappe bekommt und sich danach die Ereignisse überschlagen, gerät ihre Welt komplett aus den Fugen.Sie ist plötzlich auf der Flucht, muss Dinge tun, die sie eigentlich verabscheut und ihr Leben gerät immer mehr in eine Richtung, die sie zu zerstören droht. An ihrer Seite hat sie Cyril, doch kann sie ihm wirklich vertrauen und wird er bis zum Ende für sie da sein?
Cyril Bergin ist geheimnisvoll und seine Vergangenheit liegt im Dunkel. Er ist ein Waise, wurde als Kind gefunden und dann vom Vatikan großgezogen. Man bildete ihn dort aus und nun gehört er zu den besten Mitgliedern einer geheimen Organisation, die sich 'Saints' nennen.Als er Cat trifft ist er vollkommen verwirrt, denn sie löst Gefühle in ihm aus, die er in dieser Form nicht kennt.Doch wird er seine jahrelange Ausbildung und sein Leben wirklich hinter sich lassen, oder überwiegt sein Pflichtbewusstsein seinem Auftraggeber gegenüber?

Meine Meinung
Normalerweise vermeide ich Vergleiche mit anderen Büchern, aber wenn ich ein Buch lese und es so offensichtliche um ähnliche Themen geht, dann lässt sich das in meinem Kopf nicht vermeiden. Bei diesem Thema sind es sogar gleich zwei Bücher, die mir spontan dazu einfallen.Wer also 'Illuminati' und 'Sakrileg' von Dan Brown mochte, wem da aber das Übernatürliche und eine schöne Romanze gefehlt hat, der wird 'Das Ikarus-Evangelium' lieben.Ich war von der ersten Seite an in diesem Buch gefangen, es hat mich einfach mitgerissen. Man taucht gleich am Anfang in die Handlung und es geschieht etwas, das man vielleicht noch nicht versteht, das aber gleich den Eindruck von etwas Großem vermittelt. Es beginnt also mit einem Knaller, dann flacht die Spannung wieder ein wenig ab, um dann aber umso effektvoller wiederzukommen. Man hat ab einem bestimmten Zeitpunkt fast das Gefühl keine Atempause mehr zu bekommen, denn es passiert so viel, so schnell und man erfährt immer mehr das ganze Ausmaß der Verschwörung und die Zusammenhänge.Ich als Leser hatte unglaublichen Spaß dabei mitzurätseln, mir zu überlegen wer der Gegenspieler von Cat und Cyril ist und ihr könnt mir glauben, als es zum Showdown ging und man endlich die wahre Identität entlarvte, da war ich extrem überrascht.
Es ist Tanya Carpenter unglaublich gut gelungen alles Unvorhersehbar zu gestalten, diese Tatsache macht das Buch für mich gleich noch einen Tick besser, auch wenn das kaum noch möglich ist.Die beiden Hauptprotagonisten waren mir vom ersten Moment an sympathisch. Während Cat gleich das Gefühl in mir hervorrief eine nette, hilfsbereite Person zu sein, war Cyril anfangs ein einziges Mysterium. Man weiß zwar wer und was er ist, aber das ändert nichts an dem Hauch des Geheimnisvollen, der ihn umgibt.Die Ausarbeitung der Charaktere, die Handlung, die Spannung und die Unvorhersehbarkeit geben dem Buch also eine perfekte Mischung, die mich einfach komplett einnehmen und überzeugen konnte.Man wird beim Lesen nicht an gewissen Stellen und Orten vorbei kommen, die einem bekannt sind, wenn man die beiden obengenannten Bücher ebenfalls gelesen hat, aber das ist vollkommen okay und das ganze Geheimnis hat auch nur in einem ganz kleinen Teil eine Übereinstimmung zu diesen Werken.Ich hatte jedenfalls eine wunderbare Lesezeit, die ich vollkommen genossen habe und ich bin wirklich dankbar für dieses Buch. Aus diesem Grund vergebe ich gerne und mit absoluter Überzeugung 5 Sternchen.

Fazit

Wer Spannung und Mystik gepaart mit tollen Charakteren und einem unvergleichlichen Schreibstil lesen möchte, der ist bei diesem Buch an genau der richtigen Stelle. Von mir gibt es eine ganz klare und vollkommen uneingeschränkte Leseempfehlung.  

Bewertung

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marie-christin rap, liebesgeschichte, liebe, briefe, brieffreundschaft

Belina: Liebe auf den zweiten Brief


E-Buch Text
Erschienen bei null, 01.11.2014
ISBN B00P52AI9G
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Mich hat 'Belina – Liebe auf den zweiten Brief' neugierig gemacht und das vor allem deshalb, weil es in der heutigen Zeit einfach viel zu selten ist, das man sich Briefe schreibt. Im Zeitalter von Mails, Facebook und WhatsApp, da geht das Romantische und Schöne des ganz normalen Briefeschreibens leider völlig unter. Das Cover des Buches spiegelt auch genau das wieder, was ich mit Briefen verbinde, vor allem mit Liebesbriefen. Es ist romantisch, verspielt und wirklich sehr schön anzusehen. Die Farben harmonieren herrlich miteinander.
Der Buchtitel ist toll gewählt und vollkommen passend. Es gibt ja auch genug Bücher, deren Titel so überhaupt nicht zum Inhalt des Buches passen will.
Beim Inhalt habe ich definitiv etwas anderes bekommen, als ich erwartet hatte. Jetzt im Nachhinein muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Idee, ein Buch nur aus Briefen zu schreiben, wirklich interessant ist. Aber leider ging das Konzept nicht so ganz auf. Es war zwar wirklich schön zu lesen und es hat auch Spaß gemacht, aber leider gingen die Gefühle, die in einem Buch über Liebe so wichtig sind, total unter. Zumindest für mich. Ich hätte mir wirklich gewünscht die Handlung auch aus der Sicht eines der beiden Charaktere zu lesen und nicht nur aus Briefen. Klar hätten die Briefe letztendlich mit in das Buch gehört, aber die Gedanken, die Handlungen und die Gefühle der einzelnen Charaktere hätte ich mir so gerne bildlicher beschrieben gewünscht. Nur im Prolog und im Epilog hat man Melina als Erzählerin und das war wirklich gut. Die Autorin hat einen sehr schönen Stil doch auch der geht leider auf Grund des Briefstils unter.
Zu den Charakteren konnte ich persönlich kaum eine Bindung aufbauen und vor meinem geistigen Auge hatte ich auch kein wirkliches Bild von ihnen. Sie scheinen ganz nett zu sein und eigentlich auch sehr interessante Persönlichkeiten, aber ich kann mich nur wiederholen, das kommt beim Leser nicht so richtig an.
Die Geschichte ist gut und die Idee gefällt mir sehr. Wenn man alles noch weiter ausgebaut hätte, dann wäre das mit Sicherheit ein unglaublich gutes Buch geworden. Da mir persönlich aber wirklich einiges gefehlt hat, was für mich in ein wirklich sehr gutes Buch gehört, ist es insgesamt betrachtet 'nur' Durchschnitt.
Trotzdem kann man es als leichte Lektüre für Zwischendurch lesen, aber man darf dann keine sehr romantische und emotionale Geschichte erwarten.
Ich hoffe aber auf alle Fälle, dass Marie-Christin Rapp ein weiteres Buch veröffentlicht und dann vielleicht mit einer wunderschönen Geschichte drumherum, die mich als Romantikerin zu Schmelzen bringt.
Von mir gibt es aber trotzdem, für die Idee und die Unterhaltung von 'Belina', gute 3 Sternchen.


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liebe, magie, bookshouse, schottland, astrid freese

Magische Flammen

Astrid Freese
Flexibler Einband: 390 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 06.01.2015
ISBN 9789963526871
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil
Wie soll ich den Schreibstil von Astrid Freese beschreiben ohne dabei ins überschwängliche Schwärmen zu geraten? Ich liebe ihren Stil. Sie schreibt sehr anschaulich, sehr detailliert und vor allem sehr gefühlvoll. Sie vermittelt mit ihren Büchern so viele Gefühle und vor allem Freude beim Lesen. Liebesszenen aus ihrer Feder sind immer etwas ganz besonderes, aber auch Action und Spannung liegen ihr, für mich ist ihr Stil perfekt.

Die Handlung von 'Magische Flammen' wird aus den beiden Sichten der Hauptprotagonisten beschrieben.


Charaktere
Aliana Koon ist Leibwächterin, allerdings bis jetzt ohne je einen Außeneinsatz absolviert zu haben. Sie führt die Security-Firma ihres Vaters, nachdem dieser krank wurde und nicht mehr arbeiten konnte. Es läuft aber alles andere als gut für sie, denn die Firma droht pleite zu gehen, ihr Vater baut immer mehr ab und die Liebe spielt in ihrem Leben auch keine große Rolle, denn die Männer scheinen Angst vor ihr zu haben. Sie hat nur einen Lichtblick und das ist der Mann, von dem sie seit Jahren träumt und den sie mittlerweile schmerzlich in ihrem realen Leben vermisst.
Sie ahnt nicht, dass sie ein ganz besonderes Schicksal hat und dass der Mann ihrer Träume gar nicht so weit weg ist.

Damian Summers ist Songwriter und lebt zurückgezogen auf der Isle of Wight. Er macht ein großes Geheimnis um seine Person, dabei sind seine Lieder in der Musikwelt sehr begehrt. Als Baby wurde er von Lindsay und David Holland in einem Park gefunden und in das Waisenhaus gebracht, in dem die beiden arbeiteten. Sie sind seine Ersatzeltern und kümmern sich auch jetzt noch um ihn. Seit einiger Zeit geschehen unerklärliche Dinge in seinem Haus, aus diesem Grund engagiert er Aliana ohne zu ahnen, dass sie bald weit mehr sein wird als seine Leibwächterin und dass ihrer beider Leben schon seit ihrer Geburt miteinander verbunden sind.



Meine Meinung
Auf 'Magische Flammen' habe ich mich schon eine ganze Weile gefreut, weil ich die Bücher von Astrid Freese unglaublich mag und ich sehr genau weiß, dass ich einige wunderbare Lesestunden verbringen werde sobald ich ein Buch von ihr in den Händen halte.
Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht und durfte eine wahnsinnig gute Geschichte erleben, die mich praktisch umgehauen hat.
Wenn man sich das Cover von 'Magische Flammen' betrachtet, dann erwartet man zwar einiges, aber mit Sicherheit nicht das, was man letztendlich bekommt. Wie ich oben schon erwähnt habe, gefällt mir das Cover nicht ganz so gut und ich weiß auch nicht mit Sicherheit, ob ich das Buch gelesen hätte, wenn es nicht von Astrid Freese wäre. Als bekennende Coverkäuferin bin ich da einfach extrem anspruchsvoll.
Aber man darf sich durch das Cover nicht täuschen lassen, denn wenn man das tut, dann entgeht einem ein wunderschönes Buch mit umwerfenden Charakteren, einer Menge Spannung und überraschenden Wendungen.
Müsste ich dieses Buch in ein bestimmtes Genre einordnen, dann würde mir das wirklich schwer fallen. Es ist Urban Fantasy mit Elementen der High Fantasy, es ist Romantik mit wunderbarer Erotik und es ist noch so viel mehr. Ich liebe es, wenn die Genre gemixt werden, denn dann entsteht einfach eine ganz besondere Vielfalt und in diesem Fall auch eine unglaublich lesenswerte Mischung.
Besonders angetan bin ich diesmal von den Charakteren, denn man kann an ihnen deutlich erkennen, wie sie an ihren Aufgaben wachsen und noch stärker werden. Wie sie ihre Ängste hinter sich lassen um dem was von ihnen erwartet wird, was sie auch selbst von sich erwarten, gerecht zu werden.
Den Weg von Damian und Aliana mitzuerleben, die Menschen kennenzulernen, denen sie begegneten, all das war unglaublich faszinierend. Das Lesen war eine ständige Gratwanderung zwischen Hoffen und Bangen, es war nicht eine Sekunde langweilig, sondern durchgehend spannend und überraschend.
Zum Ende hin habe ich sogar ein paar Tränchen vergossen, weil es sehr emotional wurde und doch ist das Ende perfekt. Da bleibt keine Frage offen, da ist alles so wie es sein sollte und man schließt das Buch mit einem positiven Gefühl und dem Wissen, etwas ganz Großes miterlebt zu haben.
Wie nicht anders zu erwarten vergebe ich gerne und absolut dankbare 5 Sternchen für dieses tolle neue Werk von Astrid Freese.

 Fazit
'Magische Flammen' ist ein rundum gelungenes Buch, das eine außergewöhnliche Handlung und liebenswerte Charaktere verbindet. Ein Buch, das mit viel Liebe zum Detail geschrieben wurde und den Leser verzaubert.

Bewertung

 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mystery novel, liebesroman, rezension, keine zeit für die liebe, katja piel

Keine Zeit für die Liebe (Mystery Liebesroman)

Katja Piel
E-Buch Text
Erschienen bei null, 02.12.2014
ISBN B00QI8C790
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Nachdem ich schon so viel Gutes über Katja Piel gehört habe und ich auch selber einige Bücher von ihr auf dem Reader habe, da lag es Nahe ihren Winter-Kurzroman zu lesen.
Wie so oft bin ich durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es strahlt die Atmosphäre eines Wintermärchens aus und ich fand es einfach wunderschön.
Die Autorin hat hier eine wirklich schöne, kleine Liebesgeschichte geschaffen, mit einem Hauch Mystik und Drama.
Katjas Schreibstil ist sehr gut. Sie braucht keine hochgestochenen Formulierungen um eine wunderbare Umgebung für ihre Handlung und die tollen Charaktere zu schaffen. Gerade durch die Einfachheit versprüht ihr Stil seinen ganz eigenen Charme. Ich musste mich anfangs daran gewöhnen, nach relativ langer Zeit mal wieder ein Buch zu lesen, das in der Ich-Form eines Protagonisten geschrieben wurde. Es hat allerdings nur kurz gedauert und ich war vollkommen in der Handlung.
Cary und Jeremy sind zwei liebenswerte und sympathische Charaktere. Während Jeremy geheimnisvoll und attraktiv ist, scheint Cary eine recht normale Frau, mit ganz normalen Problemen zu sein, die mir zuweilen aber auch ein kleinwenig naiv schien. Ihr Hang in gefährliche Situationen zu kommen scheint das Resultat aus ihrer gelegentlichen Naivität zu sein, denn sie denkt in bestimmten Momenten einfach nicht nach bevor sie handelt und ist sehr impulsiv.
Ich war nicht wirklich überrascht als Cary das Geheimnis um Jeremy auflöst, denn für mich war von Anfang an klar, dass es so etwas sein musste. Das macht aber nichts, denn die Thematik ist wirklich schön und vor allem sehr süß dargestellt.
Mich hat 'Keine Zeit für die Liebe' sehr gut unterhalten. Das Buch ist eine wunderbare Liebesgeschichte, mit netten Charakteren und einem leicht mystischen Touch. Für Zwischendurch also genau das Richtige.
Ich vergebe gerne sehr gute 4 Sternchen und freue mich auf das nächste Buch, das ich von Katja Piel lesen werde.

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, auftragskiller, waffenhändler, thriller, killer

Wie weit du auch gehst ...

Alexandra Stefanie Höll
Buch: 480 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 15.04.2013
ISBN B00CBKSI4M
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schreibstil

Locker-flockig, gefühlvoll und mit ganz viel Humor, würde ich den Schreibstil von Alexandra Stefanie Höll beschreiben. Sie bring Spannung, Action und Gefühle absolut lebensecht rüber und lässt dadurch den Leser alle Emotionen hautnah miterleben. Ihre Beschreibungen lassen die Umgebung und die Charaktere vor dem inneren Auge lebendig und farbenfroh werden.

Die Handlung wird aus der Sicht von Constanze und 'Daniel' erzählt.



Charaktere
Constanze von Richtstetten durchlebt in ihrer Ehe die Hölle. Nur ihr Sohn gibt ihr noch Halt in diesem Martyrium. Als Constanzes Mann dann aber auch den Kleinen bedroht sieht sie keinen Ausweg mehr als zu gehen.
In der Zeit nach der Trennung ist sie gezeichnet von den durchlebten Qualen und lässt niemanden mehr an sich ran. Sie hat Angst vor zu viel Nähe und kann sich auch nur ganz schwer in Konfrontationen durchsetzen.
Erst als ihr Daniel begegnet fängt sie an Vertrauen zu fassen, doch leider ist nicht alles so, wie es scheint und als sie eine Entdeckung macht, bricht ihre kleine Welt wieder in sich zusammen.

Daniel Lander heißt eigentlich gar nicht Daniel (wird aber in meiner Rezension immer so genannt, weil dieser Name in der Kurzbeschreibung steht). Er hat eine sehr bewegte Vergangenheit und ebenfalls schon schlimme Dinge erlebt. Anfangs ist es schwer ihn einzuschätzen, aber je öfter er in der Handlung auftaucht und man auch seine Sicht der Dinge erlebt, beginn man zu begreifen, dass er eigentlich ein sehr liebevoller Mensch ist, der wegen seiner Einsamkeit leidet.
Seine andere Seite ist zwar unbarmherzig und mag so überhaupt nicht zu seiner weichen Seite passen, aber genau diese Gegensätze machen ihn zu einem sehr interessanten Charakter.
Bei seiner Begegnung mit Constanze ist im sofort klar, dass diese Frau Empfindungen in ihm auslöst, die bei ihm völlig in Vergessenheit geraten waren. Er weiß aber auch, dass er mit seinem Geheimnis alles zerstören kann, was er mit ihr aufbaut.


Meine Meinung
Nachdem ich ja hin und weg von 'Wie Flammen auf Eis' war und die beiden anderen Bücher der Autorin unbedingt haben musste, konnte ich nun endlich 'Wie weit du auch gehst …' lesen. Alexandra Stefanie Höll hat mich mit diesem Buch wieder völlig sprachlos gemacht.
Durch ihren unglaublich tollen Schreibstil zog sie mich von der erste Seite an in den Bann dieses Buches und ich liebte jede Leseminute.
Gleich das erste Kapitel brachte mich kurz vor einen Nervenzusammenbruch. Es war spannend, brutal und niederschmetternd. Ich litt mit Constanze in ihrer Pein und ich war so erleichtert, als sie sich ihren Sohn schnappte und verschwand.
Wenn ein Buch so spannend beginnt, dann flaut die Spannung danach meist ein wenig ab. Das war hier auch so, aber dafür trat dann etwas anderes in den Vordergrund, nämlich das Treffen von Daniel und Constanze und die Beziehung der beiden zueinander, die sich nach und nach ganz wunderbar entwickelte.
Jedes Mal wenn die beiden aufeinandertrafen knisterte es und bescherte mir als Leser Herzklopfen der Extraklasse.
Während Constanze sich anfangs sehr schwer damit tat die Nähe zu Daniel zuzulassen, was aufgrund ihrer brutalen Vergangenheit auch kein Wunder war, spürte man Daniels Gefühle für sie in allem was er tat.
Mit Constanze und Daniel hat die Autorin zwei wunderbare und sympathische Charaktere geschaffen, die man als Leser sofort ins Herz schließt und die auch nach dem Lesen diesen Platz nicht so schnell wieder hergeben.
Das Leid von Constanze und die Vorsicht mit der sie anderen Menschen begegnet haben mich wirklich sehr getroffen und ich war froh, dass ihr Sohn noch zu klein war um zu begreifen was sein Vater da alles angestellt hat.
In Daniel hat Constanze einen sehr empathischen Mann getroffen, denn er weiß wie vorsichtig er sein muss um sie nicht zu verschrecken. Mit allem was er tut schleicht er sich ein Stück weiter in Constanzes Herz und auch in das des Lesers.
Die Handlung nimmt im weiteren Verlauf auch wieder sehr an Spannung zu und geizt kein bisschen mit Überraschungen und auch nicht mit erschreckenden Entwicklungen.
Als Leser wird man buchstäblich vom höchsten Gipfel in die tiefste Hölle katapultiert und wieder zurück. Das stetige auf und ab hält die Handlung lebendig und den Leser in Atem.
Nachdem das Geschehen kurz vor dem Ende des Buches seinen Höhepunkt erreicht und das mit einem wirklich lauten Knall, lässt Alexandra Stefanie Höll die Geschichte dann gemächlich ausklingen und auch keine Frage offen.
'Wie weit du auch gehst …' ist für mich ein absolut gelungenes Buch, das mich von Anfang bis Ende überzeugt hat. Ich vergebe gerne 5 Sternchen und empfehle es an Leser, die Romantic Thrill lieben auch uneingeschränkt weiter.


Fazit
Wer ein Buch mit viel Spannung, tiefen Gefühlen und tollen Charakteren sucht, der wird 'Wie weit du auch gehst …' lieben und wunderbare Lesestunden mit diesem Buch verbringen.


Bewertung

 

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

dämonen, sara hill, hölle, teufelsblut, paranormal romance

Teufelsblut

Sara Hill
Flexibler Einband: 331 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 01.12.2014
ISBN 9789963526277
Genre: Sonstiges

Rezension:

Schreibstil
Sara Hills Schreibstil hat eine unglaubliche Bildgewalt. Sobald man in die Handlung eintaucht steht man mitten im Geschehen und erlebt alles hautnah mit. Sie beschreibt Actionszenen rasant und detailliert, was dafür sorgt, dass man als Leser kaum eine Pause zum Durchatmen hat. Die Szenen in denen es um Gefühle geht und auch die erotischen Szenen sind ebenfalls herrlich zu lesen und hinterlassen ein angenehmes Kribbeln im Körper und Herzklopfen.
Die Handlung wird aus verschiedenen Sichten erzählt und verleiht dem Buch dadurch gleich noch mehr Lebendigkeit, auch wenn das kaum Möglich ist.


Charaktere

Amanda Moore ist ein ganz normales Mädchen, das es in den letzten Monaten sehr schwer hatte und eigentlich nur deshalb in die ganzen Geschehnisse stolpert, weil sie den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen möchte. Sie ist schüchtern und eigentlich unglaublich wütend auf ihren Vater, der sie und ihre Mutter vor Jahren einfach verlassen hat.
Als sie Raven das erste Mal begegnet spürt sie, dass er etwas Besonderes ist, auch wenn sie da noch nicht einmal ahnt wie sehr das wirklich zutrifft. Ihre Welt steht nach dieser Begegnung Kopf und auch wenn sie Raven anfangs sehr misstraut, kann sie sich nicht dagegen wehren, als sie plötzlich Gefühle für ihn entwickelt.
Im Laufe der Handlung wird sie selbstbewusster und sie meistert dadurch die Situationen in die sie gerät immer besser.

Raven ist ein Halbdämon, der die Kreaturen der Nacht jagt und tötet. Er hält nichts von Gefühlen und hat eigentlich nur zwei Menschen, die er als Familie sieht.
Auch wenn er äußerlich wie ein Mensch aussieht, hat er trotzdem eine dämonische Seite in sich, die immer öfter versucht in den Vordergrund zu gelangen und es fällt ihm von Mal zu Mal schwerer diese Seite zu unterdrücken.
Nachdem er Amanda begegnet ist, gerät auch sein Leben durcheinander, denn plötzlich ist da noch jemand, den er um alles in der Welt schützen will.
Im Laufe der Handlung erfährt er Dinge über seine Herkunft, die nicht nur Auswirkungen auf ihn, sondern auch auf Amanda und die gesamte Menschheit haben. Er steht jetzt vor der großen Aufgabe die Menschen zu schützen die ihm etwas bedeuten und dabei nicht selber die Kontrolle über sich und seinen inneren Dämon zu verlieren.


Meine Meinung

Der Klappentext des Buches verspricht eine actionreiche, spannende Geschichte mit tollen Charakteren und düsteren Geheimnissen. Wenn man das Buch liest, dann bekommt man auch genau das und zwar ohne Atempause. In die Handlung einzusteigen fiel mir anfangs nicht so leicht, aber das legte sich nach ein paar Seiten völlig und dann kam ich auch nicht mehr los. 'Teufelsblut – Demon Chaser' konnte mich sogar so sehr für sich einnehmen, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen hatte. Das passiert mir nicht allzu oft und wenn doch, dann hat es wirklich etwas zu bedeuten.
Sara Hills bildgewaltiger Schreibstil sorgt für den reinsten Actionfilm im Kopf. Die Spannung zieht sich durch das komplette Buch und mehr als einmal wird man als Leser geradezu überrascht davon.
Die Charaktere sind wunderbar und authentisch ausgearbeitet und vor allem Amanda und Raven, um die es ja hauptsächlich geht, waren mir sehr sympathisch. Aber auch Debbie, Ravens Partnerin, schließt man sofort ins Herz. Mir fiel es am Ende unglaublich schwer mich von den ganzen liebgewonnen Protagonisten zu trennen und ich freue mich auch schon darauf sie im nächsten Band wiederzutreffen.
Ein weiterer Pluspunkt sind die herrlich humorvollen Dialoge, die vor allem dann zu lesen sind, wenn Raven darin involviert ist. Ich weiß nicht wie oft ich laut auflachen musste, weil Ravens Sprüche einfach einmalig ironisch sind und nur so vor trockenem Humor strotzen.
Die Handlung birgt wirklich alles was man sich wünschen kann und vor allem wartet sie mit unvorhersehbaren Wendungen auf. Mir ist wirklich mehr als einmal der Mund vor Überraschung offen gestanden und ich muss gestehen, gerade das hat mir wirklich unglaublich gut gefallen.
Für mich als Romantikerin kommen aber auch die Gefühle nicht zu kurz. Sara Hill hat die perfekte Mischung aus Spannung und Romantik geschaffen, so dass wirklich jeder etwas von diesem Buch hat.
Das absolute Highlight des Buches war dann auch das Ereignis, auf das die ganze Handlung hingearbeitet hat und auch da wird man überrascht, denn der Showdown nimmt eine Wendung und ein Ende, mit dem ich absolut nicht gerechnet hätte.
Mich konnte Sara Hill mit ihrem Buch vollkommen überzeugen und deshalb gibt es auch 5 actionbeladene Sternchen von mir.


Fazit

Mit 'Teufelsblut' ist Sara Hill ein perfekter Einstieg in ihre 'Demon Chaser'-Reihe gelungen. Der erste Band überzeugt mit tollen Charakteren, einer interessanten Handlung, jeder Menge Spannung und dem lockeren Schreibstil der Autorin.

Bewertung

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 34 Rezensionen

nina melchior, vampire, vampir, heilung, bookshouse

Himmelsgnade

Nina Melchior
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 20.01.2015
ISBN 9789963527021
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Nina Melchior's Schreibstil lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Sie erschafft mit ihren Worten eine wunderbare Welt vor dem inneren Auge des Lesers und lässt die Charaktere und ihre Gefühle lebendig werden. Das gesamte Buch durchzieht eine unterschwellige Spannung, die auch öfter mal ihren Höhepunkt erreicht und dem Leser Gänsehaut beschert.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, so dass der Leser immer weiß was gerade vor sich geht.
 
Charaktere

Elise Brennan lebt in der Einsamkeit eines alten Schlosses in Irland. Sie ist hübsch, intelligent und sehr schüchtern. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie die Universität verlassen um auf dem alten Familienanwesen zu wohnen. Sie trauert auch ein Jahr nach dem tragischen 'Unfall' ihres Vaters noch, doch nach einem sehr aufwühlenden Traum beschließt sie etwas zu ändern und das Erbe ihres Vaters anzunehmen.
Ab diesem Zeitpunkt gerät ihr Leben auf eine andere Bahn und auch in Gefahr.

Michael ist ein Freund von Elise und studiert mit ihr gemeinsam in Dublin. Nachdem sie die Uni verlassen hat ist er der einzige, der sie in ihrem neuen Heim besucht. Er weiß welche Gefühle Elise für ihn hegt, aber er kann sie nicht erwidern. Stattdessen bricht er ihr jedes mal wieder das Herz und stößt sie von sich.
Michael will um jeden Preis verhindern dass Elise die Forschungen ihres Vaters weiterführt, doch warum dies so ist bleibt vorerst ein Geheimnis.

Magnus Ryan ist ein Vampir. Er ist ein ausgestoßener seiner Art und hat nur die Möglichkeit wieder in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden, wenn er Elise tötet. Er ist ein sehr geheimnisvoller Charakter, bei dem man nicht genau erkennen kann was er wirklich möchte.

 Meine Meinung

Durch die Kurzbeschreibung und das Cover neugierig geworden, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich hatte mir etwas ganz Neues und Aufregendes erhofft und zum Glück auch genau das bekommen, was ich mir gewünscht hatte.Die Idee zum Buch ist wirklich einmalig. Ich habe noch nie von der Heilung eines Vampirs gelesen und muss sagen, dass ich das unglaublich toll fand. Die Autorin hat sich da wirklich ganz einmalige Sachen ausgedacht und auch die Legende der Vampire und wer der erste ihrer Art war, fand ich absolut genial.Ich war durch den sehr lebendigen Schreibstil der Autorin gleich von Anfang an in der Handlung gefangen und habe zeitweise vor lauter Spannung sogar nur bei Licht lesen können (vor allem wenn es ganz plötzlich auch noch anfing im Flur oder Wohnzimmer zu knacken!)Nina Melchior hat vor allem mit Elise und Magnus zwei unglaublich charismatische Protagonisten erschaffen. Leider war mir Michael, der Mann in den Elise verliebt ist, so überhaupt nicht sympathisch.Anfangs war noch alles sehr geheimnisvoll und ich habe auch darauf gehofft, dass Michael bald einlenkt, die Gefühle von Elise erwidert und sie unterstützt. Aber je weiter die Handlung voranschritt desto mehr hoffte ich, dass Elise für einen anderen Mann, nämlich Magnus, Gefühle entwickelt und dass sie und er vielleicht ein Happy End haben werden.So ganz weiß ich noch nicht was ich von den Vampiren halten soll. Denn die beiden, die man kennenlernt sind eine Mischung aus gnadenlos, geheimnisvoll, verführerisch und 'liebenswert', also ein weites Spektrum an Eigenschaften. Ich bin unheimlich gespannt darauf was noch passiert, wie es mit Elise weitergeht und ob Magnus eine Chance hat seiner Einsamkeit zu entkommen.Bei diesem Buch bekommt man wirklich alles geboten, was man sich in diesem Genre wünschen kann und vor allem weckt es eine unstillbare Neugier auf die Folgebände.Ich bin begeistert und kann nicht anders als diesem Buch wunderbare 5 Sternchen zu geben.

Fazit

'Himmelsgnade – Die Vampirheilerin' ist der gelungene Anfang einer neuen Trilogie. Das Buch begeistert durch wundervolle Charaktere, eine erfrischend neue Idee und viel Spannung.  

Bewertung

 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

lily konrad, lebe, fand ich super, sterne, liebesroman

Staub von den Sternen

Lily Konrad
Buch: 494 Seiten
Erschienen bei Titus Verlag, 21.02.2013
ISBN 9783942277341
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung

Als ich vom Buch 'Staub von den Sternen' gehört habe, da musste ich es einfach lesen. Es gibt wohl wirklich keinen Buchnamen, der so perfekt zu meinem Blog passt. Außerdem ist es ein Roman, in dem es um die Liebe in vielen Variationen geht, also wieder ein absoluter Pluspunkt für das Buch.Das Cover ist sehr ansprechend, allerdings konnte ich mir zu Anfang keinen Reim daraus machen, wie das Cover zum Inhalt des Buches passen soll. Jetzt ist es mir völlig klar und das macht das Cover für mich sogar noch besser.Das Buch beginnt damit, dass man eine Menge Leute kennenlernt. Das ist wichtig für die Handlung, denn es geht nicht nur um eine Person, sondern gleich um fünf. Für mich war das ehrlich gesagt sehr verwirrend und ich habe eine ganze Weile gebraucht bis ich durchblickte wer wer ist und wie die Charaktere zueinander passen. Ich hatte in den ersten 100 Seiten ein wenig Probleme in die Handlung einzusteigen und konnte mich nicht wirklich auf die Geschehnisse einlassen. Aber als ich dann endlich die Zusammenhänge verstand und auch mit den Protagonisten klarkam, da flog ich regelrecht über die Seiten.Lily Konrad schafft es mit einem leicht zu lesenden Schreibstil und detaillierten Beschreibungen, ihre Handlung und die Charaktere vor dem inneren Augen des Lesers lebendig zu machen. Besonders gut fand ich die Charaktere gelungen, die kein bisschen perfekt waren und viele typisch menschliche Schwächen zeigten. Dadurch wurden sie mir mehr oder weniger sympathisch. Einzig mit Robin und Jenny wurde ich kein bisschen warm. Das liegt aber mit Sicherheit daran, dass sie vollkommen anders handeln und denken, als ich es je tun würde. Die beiden legen Charakterzüge an den Tag, die ich im wahren Leben regelrecht verachte. Kein Wunder also, dass ich bis zum Schluss keinerlei Sympathien für sie aufbringen konnte.Das Buch beschreibt, wie im wahren Leben, ganz wunderbar die Situationen, die wichtig sind und uns zum Lachen oder Verzweifeln bringen. Einige Leser werden sich vielleicht in manchen Momenten selbst wiedererkennen, so ging es zumindest mir, und es ist toll zu lesen, wie die Charaktere im Buch damit umgehen. Jeder von ihnen machte durch besondere Umstände eine Charakterwandlung durch, na ja, sagen wir FAST jeder, aber alle gingen gestärkt dabei hervor und das gibt dem Leser ein positives Gefühl.Wie die Geschichten der einzelnen Protagonisten ausgehen, und ob sie ein Happy End haben, das müsst ihr selber herausfinden. Ich kann dazu nur sagen, dass das Ende für mich völlig zufriedenstellend war und der letzte Satz im Buch hat mir sogar ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.Insgesamt betrachtet ist 'Staub von den Sternen' ein schöner Roman, der mit viel Gefühl das Leben der Protagonisten mit alle seinen Widrigkeiten und besonderen Momenten beschreibt.Die Bewertung fällt, trotz meinen anfänglichen Schwierigkeiten, sehr gut aus, denn nachdem ich in die Handlung gefunden hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Deshalb gibt es von mir 4 Sternchen und eine Leseempfehlung für diejenigen, die Geschichten mit viel Gefühl mögen.


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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Verlieb dich mal wieder

Monika Baitsch
Flexibler Einband: 164 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 13.06.2014
ISBN 9783848216581
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung


Ich bin noch immer ganz eingenommen von der Geschichte, deshalb hoffe ich, eine einigermaßen verständliche Rezension schreiben zu können.'Verlieb dich mal wieder … oder: Sex ist auch eine Lösung', allein der Titel ist ein Hingucker. Zum einen, weil er so lang ist, zum anderen, weil schon im Titel so viel Wahrheit versteckt ist.Monika Baitsch hat einen wirklich sehr schönen Schreibstil. Ich mochte vor allem ihre detaillierten Beschreibungen der Umgebung, denn sie verleiteten dazu, sich in die Geschichte hineinzuträumen. Die Handlung zog an mir vorüber und schwubs, war das Buch auch schon zuende. Es wurde mir unglaublich leicht gemacht, mich in das Geschehen fallen zu lassen und ich genoss das Lesen sehr.Die Thematik war perfekt für mich. Ich konnte mich so gut mit der Hauptprotagonistin Marit identifizieren. In vielen Dingen war sie mir so ähnlich, dass es schon fast erschreckend war. Das Gefühl es allen Recht machen zu wollen, gar nicht mehr man selbst zu sein, weil alles und jeder wichtiger ist als man selbst. Die Autorin hat das unglaublich toll beschrieben.Dieses Buch spricht mir und vielen anderen bestimmt aus der Seele. Festgefahrene Situationen gibt es mit Sicherheit bei jedem mal und in dieser Geschichte bekommt man eine Möglichkeit aufgezeigt, wie man sich daraus befreien kann. Das müssen nicht zwangsläufig Eheprobleme sein, wie hier beschrieben, sondern ganz kleine Situationen, die einem den Alltag erschweren.Ich liebe die Aussage, die hinter allem steckt sehr. Lerne wieder du selbst zu sein und vor allem mehr auf dich zu achten, dann kommst du besser und stressfreier durch dein Leben.Am liebsten hätte ich noch weitergelesen, aber die Geschichte um Marit war erzählt und hat definitiv ein würdiges Ende gefunden.Wie man an meinen Worten erkennen kann, hat mich dieses Buch vollkommen überzeugt und ich empfehle es gerne und vorbehaltlos weiter. Jeder, der Liebesgeschichten, gepaart mit ein wenig Drama und Erotik mag, der ist hier genau richtig.Ich vergebe gerne und ohne groß darüber nachdenken zu müssen, vollkommen verdiente 5 Sternchen.

 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

todesreiter, familie, bookshouse, seelengefährtin, lynn carver

Die Feuerklinge - Goryydon 3

Lynn Carver
Buch: 293 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 05.12.2014
ISBN 9789963525713
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

 

Zuerst muss ich mal sagen, dass ich die beiden anderen Teile der Goryydon-Saga noch nicht gelesen habe. Da dies allerdings als Vorgeschichte gilt, ist es super zu verstehen, auch ohne Vorwissen. Lynn Carver versteht es geschickt, den Leser in ihre Welt zu entführen. Ich habe mich beim Lesen richtig heimisch gefühlt und konnte mir die Gegenden von Goryydon sehr gut vorstellen. Vor allem das Morvannental und der Bauernhof bei den Blauen Bergen, haben einen besonderen Platz in meinen Gedanken bekommen.Die Autorin beschreibt die Handlung in einem sehr schönen Schreibstil, der sich zudem auch noch flüssig lesen lässt.Aran hat es mir wirklich angetan, denn trotz seinem Hass und seiner Wut, kann man als Leser seine Gefühle sehr gut nachvollziehen und wünscht ihm eigentlich immer, dass endlich alles gut wird.Er traf richtige und falsche Entscheidungen und das machte ihn so real, denn er ist weit davon entfernt perfekt zu sein. Im Gegenteil, er ist launisch, egoistisch, naiv und noch so vieles mehr und doch hat er ein gutes Herz, das er zwar zu unterdrücken versucht, aber es ist da und das spürt man als Leser.Aber nicht nur Aran ist ein wundervoller Charakter, auch Scoros und Arans Eltern und Schwester, sind super gelungen und haben es sofort in mein Herz geschafft.Arans Weg durch die Jahre und die verschiedenen Orte zu begleiten, hat sehr viel Spaß gemacht und es war faszinierend zu sehen, was er alles erlebt hat und wie er damit umgeht.Bei einigen Begebenheiten war ich selber so traurig, dass ich mit Tränen in den Augen vor dem Buch saß und mir nur gewünscht habe für Aran da sein zu können.Sein innerer Kampf war ein ständiges auf und ab, sowohl bei ihm, als auch bei mir. Manchmal hätte ich ihn am liebsten geschüttelt, weil er das Offensichtliche einfach nicht sehen wollte … und manchmal konnte ich so gut nachvollziehen, warum er sich wieder zurückzog.Insgesamt habe ich kaum etwas an dem Buch auszusetzen. Mein einzigen Kritikpunkt, und eigentlich kann man ihn nicht mal als solchen bezeichnen, ist, dass es stellenweise sehr blutig war. Als ich die kurze Beschreibung las, dachte ich mir zwar schon, dass es nicht ganz harmlos ist, aber oft war es für mich einfach ein bisschen zu viel. Das ist aber etwas, das mit Sicherheit nicht jeden stört und nur meine subjektive Meinung.Insgesamt betrachtet, ist 'Die Feuerklinge' ein sehr gelungenes Buch und macht, zumindest mich, sehr neugierig auf die restlichen Teile. Ich werde mir also bei Gelegenheit auch noch 'Der Zauberspiegel' und 'Die Zauberschatten' holen, weil ich ganz genau wissen will, wie es mit Aran, seiner Rache, seinem Leben und vor allem seiner Seelengefährtin weitergeht. Allerdings sind diese wohl aus Sicht von Arans Seelengefährtin Juliane geschrieben, was mich aber keinesfalls stört.
Ich vergebe gerne und vollkommen begeisterte 4,5 Sternchen und würde ich mit Blut besser klarkommen, dann wären es volle 5 gewesen.

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1.032 Bibliotheken, 19 Leser, 5 Gruppen, 177 Rezensionen

endgame, james frey, rätsel, dystopie, kampf

Endgame - Die Auserwählten

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 07.10.2014
ISBN 9783789135224
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schreibstil

James Freys Schreibstil ist leicht zu beschreiben mit den Worten kurz und knackig. Er verwendet nicht zu viele Worte und meist nur kurze Sätze. Trotzdem schafft er es locker seine Vorstellungen für den Leser lebendig zu machen. Für mich waren es gerade diese kurzen, nicht zu detaillierten Sätze, die dafür sorgten, dass ich das Buch in einer enormen Geschwindigkeit habe lesen können.

Charaktere

Bei 'Endgame' auf jeden einzelnen wichtigen Charakter einzugehen, würde bedeuten 12 verschiedene Personen zu beschreiben. Ich habe also beschlossen nicht so auf die Charaktere einzugehen, wie ich es für gewöhnlich mache.
Wichtig in diesem Buch ist, dass jeder der Protagonisten etwas Besonderes ist. Jeder einzelne Charakter unterscheidet sich von dem anderen. Wir haben in dem Buch eine Abschlussballkönigin, einen durch Stottern und Ticks geprägten Außenseiter, einen sanftmütigen Prediger und eine stumme Ninja. Es ist wirklich von allem etwas dabei und doch ist jeder der Charaktere viel mehr. Die Abschlussballkönigin ist z.B. nicht nur schön, sondern auch intelligent, sportlich und absolut tödlich. Hinter jeder Person steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht und nicht jeder hat eine gute Seite. Es gibt die durch und durch Bösen, die sich nichts mehr gewünscht haben, als an Endgame teilzunehmen und es gibt die 'Guten' die zwar alles dafür tun werden um zu gewinnen, aber eigentlich gehofft hatten ihrem Schicksal zu entfliehen.Es ist also wirklich von allem etwas vertreten.

Meine Meinung

Man konnte ja schon vor der Veröffentlichung des Buches kaum in Bücherforen und -gruppen gehen, ohne mit 'Endgame' konfrontiert zu werden. Als ich das erste Mal von dem Buch hörte, da war ich felsenfest davon überzeugt es nicht lesen zu wollen. Doch dann bekam ich den Klappentext zu sehen und um mich war es geschehen. Ich hatte Gänsehaut und schon allein von der kleinen Beschreibung wurde ich ganz aufgeregt. Es war eine erstaunliche Wirkung, die ich so noch nie erlebt hatte.Das Buch wanderte also pünktlich zum Erscheinungstag auf meinen SuB und weil ich noch ein wenig warten musste, bis ich es lesen konnte, bekam ich natürlich unweigerlich die ersten Meinungen zu dem Buch mit. Viele waren mehr als kritisch und ich zweifelte schon, ob ich es wirklich lesen soll. Ich entschied mich dann doch dafür, denn man soll sich ja immer eine eigene Meinung bilden und das tat ich. Beginnen wir bei der Idee zum Buch. Ich finde es wahnsinnig aufregend, eine Jagd durch die ganze Welt, zu mystischen Stätten und den unterschiedlichsten Orten. Mein Mann meinte scherzhaft: „Also eine Schnitzeljagd im großen Stil.“ Er hat recht. Ich würde das Buch beschreiben mit: Schnitzeljagd trifft 'Die Tribute von Panem'. Zwar gibt es keine Arena mit 'nur' 24 Spielern, sondern Milliarden anderer Menschen, auf die die Auserwählten treffen, aber im Großen und Ganzen geht es darum, dass nur einer gewinnen kann … auch wenn ich nicht genau weiß, ob das vielleicht nur ein Trugschluss ist.Die Idee ist also schon mal ganz nach meinem Geschmack und die Umsetzung fand ich ebenfalls sehr gut. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich mit mehr Tempo und Action gerechnet hatte. Eben einfach das, was man sich unter einer Jagd vorstellt. Ganz so extrem wie ich dachte war es dann aber nicht. Trotzdem kommt die Spannung und die Action nicht zu kurz. Es gibt unglaubliche Kampfszenen, aufregende Beschattungen und viele andere Begebenheiten, die die Spannung in die Höhe treiben. Also bin ich nicht wirklich enttäuscht, dass ich es mir anders vorgestellt habe.Viele Leser kritisierten die Tatsache, dass die Kapitel zu kurz waren und sie sich nicht wirklich auf die Charaktere einlassen konnten. Ganz ehrlich, ich hatte damit nicht die geringsten Probleme. Gerade die Kürze der Kapitel und die vielen unterschiedlichen Sichtweisen sind es, die dem Ganzen eine wunderbare Lebendigkeit geben. Bei jedem neuen Kapitel kommt wieder die Sicht eines anderen Charakters. Manchmal überschneiden sich ihre Wege, dann sind die Kapitel aus mehreren Perspektiven geschrieben, aber genau das gibt diesen gewissen 'Kick' beim Lesen. Ich fand es auch absolut nicht schwer mich auf die Charaktere einzulassen. Über jedem Kapitel steht noch mal genau um wen es geht und wo genau er sich befindet. Für mich waren diese Sprünge nicht schwer und ich konnte mich sofort wieder auf den neuen Protagonisten einstellen. Es passiert ja auch so viel und an so verschiedenen Orten, dass man oftmals darauf hingefiebert hat endlich bei einer bestimmten Person weiterlesen zu können.Der Autor schafft es ganz wunderbar für Überraschungen zu sorgen. Viele Wendungen kann man absolut nicht vorhersehen und das war einfach toll. Vorhersehbarkeit ist das Schlimmste, was einem spannenden und actionreichen Buch passieren kann.Das Ende hat mich eiskalt erwischt. Ich war wirklich erschüttert und ich bin jetzt schon so gespannt wie es weitergeht, dass ich nicht weiß, wie ich die Zeit bis zum nächsten Band überbrücken soll.Wie ihr also sehen könnt, bin ich wirklich begeistert von dem Buch. Ich finde es toll mal wieder zu sehen, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind, das ist jedes Mal interessant.Von mir gibt es jedenfalls eine ganz klare Leseempfehlung und ohne 'wenn' und 'aber' 5 absolut überzeugte Sternchen.

Fazit

'Endgame – Die Auserwählten' ist der spannungsgeladene erste Band einer Trilogie. Das Buch lässt den Leser nicht mehr los und besticht durch unerwartete Wendungen und nervenaufreibende Action.

Bewertung

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

liebe, mord, zweisamkeit, cops, sehnsucht

Romanze Undercover

Doris Winter , Julia Martin
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 28.11.2014
ISBN 9789963525003
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung


Das Buch war für mich ein echtes Überraschungspaket und das in vielerlei Hinsicht.Zum einen wusste ich natürlich nicht was auf mich zukommt, als ich mich entschieden habe das Buch zu lesen. Zum anderen war es dann tatsächlich auch etwas anders, als ich es aufgrund der Kurzbeschreibung vermutet habe.
Fangen wir von vorne an und zwar mit den Charakteren. Mac war anfangs ganz schwer einzuschätzen. Mein erster Eindruck von ihm war kein besonders guter. Er wirkte oberflächlich und absolut arrogant. Nach und nach musste ich aber einsehen, dass ich mit meiner Einschätzung nicht ganz richtig liege. Er ist lieb, zuvorkommend und absolut charmant, wenn er will (das muss man dazu sagen!!) Außerdem ist er sehr stur, wenn er etwas will, dann setzt er alles daran, das auch zu bekommen.
Bei Sam war es recht einfach. Sie ist nett, keine Frage, aber ich konnte ihr nicht sehr viel abgewinnen. Für eine so intelligente Frau, ist Sam einfach viel zu naiv. Sie scheint überhaupt nicht zu verstehen, in welchen Schwierigkeiten sie durch ihre Beobachtung des Mordes steckt. Erst etwas später in der Handlung wird sie mir etwas sympathischer. Da versucht sie ihre Fähigkeiten nämlich endlich für etwas Sinnvolles einzusetzen. Leider konnte ich sie bis zu Ende des Buches nicht so wirklich ins Herz schließen.
Die Handlung ist wirklich gut. Sie ist stellenweise sehr spannend. Die romantisch und erotischen Szenen sind wirklich wunderbar gelungen. Insgesamt ist der Schreibstil toll zu lesen und vermittelt die richtigen Gefühle, an den richtigen Stellen. Man gleitet flüssig durch die Handlung und fiebert in jeder Situation mit.
Schade fand ich, dass einige Wendungen für mich zu vorhersehbar waren. Da es aber auch ein paar Überraschungen gab, gleicht es die Vorhersehbarkeit an anderen Stellen wieder aus und ich bin zufrieden.
Alles in allem ist 'Romanze Undercover' ein wirklich gelungenes Buch, das ich gerne gelesen habe und auch gerne weiterempfehle. Ich hatte schöne Lesestunden und konnte mich in die Handlung fallen lassen, deshalb gibt es von mir verdiente 4 Sternchen.

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(16)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

simone olmesdahl, fantasy, talent, urban fantasy, liebe

Tödlich entfesselt

Simone Olmesdahl
Buch: 362 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 04.07.2014
ISBN 9789963524310
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit 'Tödlich entfesselt' hat Simone Olmesdahl die Reihe um Anna und Sebastian würdig weitergeführt.Der zweite Band kam an den ersten nicht ran, doch der dritte Band steht dem Auftakt wieder in nichts nach. Er ist sogar noch spannender und gnadenloser.
Wie zu erwarten war, ist Simone Olmesdahls Schreibstil wunderbar zu lesen. Sie geleitet den Leser flüssig und rasant durch die gesamte Handlung und es machte mal wieder sehr viel Spaß das Buch zu lesen.
Auch diesmal hatte ich ein paar kleine Probleme mit den Charakteren, aber zum Ende hin legte sich das zum Glück und der alte Biss kam wieder zum Vorschein.
Sebastian war mit seiner Einstellung anfangs genauso nervig wie am Schluss von 'Teuflisch erwacht'. Zwischendurch habe ich ihn fast nicht wieder erkannt und ich hatte Angst, dass er sich selbst verliert, das wäre schlimm gewesen. Er fängt sich dann aber wieder ein wenig und das lässt natürlich darauf hoffen, dass er im vierten Band wieder der 'Alte' ist.
Auch Anna wirkt gefasster, wenn man das so nennen kann. Sie hat wieder ein Ziel vor Augen und ist mutig genug das zu tun, was getan werden muss. Sie ist eine wirklich starke Protagonistin und das bleibt sie hoffentlich auch.
Wie schon im zweiten Band, steht die Spannung vor der Romanze. Es wurde sehr viel wert darauf gelegt, dass die Handlung voranschreitet und dass bestimmte Ziele endlich erreicht werden. Es ist schon schade, dass die Beziehung zwischen Anna und Sebastian so untergeht und von Problemen gezeichnet ist. Andererseits würde es vielleicht auch nicht in die Handlung passen, wenn bei den Beiden alles perfekt wäre. Ich bin zumindest gespannt wie das am Ende des vierten Bandes zum Abschluss kommt.
Es gab auch in diesem Band wieder einige Wendungen, die für mich völlig überraschend kamen. Ich kann aber leider nicht sagen, dass ich über diese Wendungen sehr glücklich wäre.
Zum Ende kann ich nur sagen, es war gemein. Ganz ehrlich, ich habe schon oft Cliffhanger in Büchern einer Reihe lesen dürfen, aber das hier, das grenzt wirklich an Quälerei. Die Neugier auf den vierten und somit letzten Band ist also geweckt und ich freue mich schon riesig auf den Tag, an dem er erscheint.
Insgesamt betrachtet ist 'Tödlich entfesselt' ein unglaublich starker Folgeband, der die Handlung voranschreiten lässt und neue Fragen aufwirft. Einfach perfekt und absolut lesenswert! Von mir gibt es die volle Sternchenzahl.


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24 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

magier, familie, anna, talent, sebastian

Talent - Teuflisch erwacht

Simone Olmesdahl
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 01.11.2013
ISBN 9789963520428
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Teil der Talent-Reihe, baut zeitnah auf den ersten Teil auf. Ich hatte keinerlei Probleme wieder in die Handlung zu kommen und das hat es mir natürlich unglaublich leicht gemacht mich auf das Buch einzulassen.Simone Olmesdahl bleibt ihrem Stil treu und führt die Handlung flüssig und spannend weiter. Das Buch erreicht nicht ganz die Spannung von seinem Vorgänger, sackt aber auch nicht sehr viel ab. Diesmal steht nicht so sehr die Romanze im Vordergrund, sondern viel mehr die Aufklärung, wie die Magier, der Beirat und natürlich Sebastian und Anna nun weiter vorgehen wollen. Man lernt ein paar der Charaktere besser kennen und ich persönlich habe eine ganz seltsame Sympathie für Josh, Sebastians Bruder, entwickelt. Irgendwie weiß ich ihn nicht so richtig einzuschätzen, aber nach diesem Band ist er mir auch nicht mehr gänzlich unsympathisch. Ich bin gespannt was der Leser noch alles bei ihm erwarten darf.Leider kommen die anderen Charaktere nicht so gut bei meiner Einschätzung weg. Anna büßt anfangs einiges von ihrer gewonnen Stärke ein, fängt sich aber zum Glück wieder. Doch dann kommt ein Ereignis, da reagiert sie so extrem naiv, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte. Sebastian versinkt im Selbstmitleid und scheint nicht so wirklich zu wissen, wie er eigentlich vorgehen soll. Ich hoffe wirklich er fängt sich wieder, denn auf mich wirkt der Charakter im Moment ziemlich nervig.Die Ereignisse im Buch sind anders, als ich sie nach dem ersten Band erwartet hatte. Es gab Wendungen, die ich so sicher nicht vorhersehen konnte. Einige lösten traurige Ereignisse aus, andere brachten die Handlung wieder ein Stück weiter. Ich bin positiv überrascht, dass es so unvorhersehbar war.Das Ende war vor allem informativ und trotzdem an einer fiesen Stelle. Es macht also neugierig auf Band 3, den ich jetzt auch sofort anfangen werde.Alles in allem ist das Buch eine gelungene Fortsetzung, die zwar nicht ganz an den ersten Band heranreicht aber trotzdem eine klare Leseempfehlung von mir erhält. Ich vergebe 4,5 vollkommen verdiente Sternchen.


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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

tierheim, tiere, hunde, nerzdame, nerz

Hundstage

Carin Müller
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 30.09.2014
ISBN 9781501069437
Genre: Romane

Rezension:

An sich ist das Genre ja doch ein komplett unbekanntes Terrain für mich und ich habe mich auch nur ganz vorsichtig heran gewagt. Man weiß ja nie, was da auf einen zukommt …
Im Nachhinein muss ich sagen, bin ich wirklich überrascht. Der Anfang war schon wirklich ein wenig ungewohnt … ich meine, ein Buch aus Sicht eines Hundes ist schon wirklich ungewöhnlich.
Aber Carin Müller schafft es locker, mit ihrer humorvollen Art, den Leser zu verzaubern. Das Buch ließ sich leicht lesen und schaffte es oftmals mir ein heiteres Lachen zu entlocken.
Der liebe Airedale-Terrier-Rüde Tobi ist aber auch eine Marke für sich. Mein erster Gedanke zu ihm war, was für ein kleiner Macho-Hund! Er ist stur, glaubt er wäre der Nabel der Welt und denkt eigentlich nur an Sex. Auf sein Herrchen/Frauchen hören? Pustekuchen! Denn Hunde, speziell Rüden, sind die überlegene Spezies und hören nur dann auf ihre Menschen, wenn sie es selbst für sinnvoll erachten (Das sind die Regeln 1,2 und 4 von Tobis bestem Freund Rocky).
Richtig genial wird es aber, wenn Tobi auf Cleo trifft, sie ist ein Goldfisch und blubbert ununterbrochen vor sich hin. Manchmal tat mir der arme Tobi wirklich leid. Außerdem ist da noch Anastasia, ein Nerz aus Russland, die Tobi mit Rat und Tat zur Seite steht, auch wenn sie ihre Beziehungstipps aus schnulzigen Seifenopern hat.
'Hundstage' beschreibt das Leben und die Abenteuer eines Hundes, der eigentlich nur das eine will, nämlich endlich tun zu können was er will … in erster Linie bedeutet das Sex mit einer heißen Hündin zu haben.
Wer etwas lustiges und locker-leichtes sucht, der ist bei diesem Buch vollkommen richtig und wird mit einer interessanten Geschichte belohnt.
Ich ziehe einen halben Stern ab, weil es für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig war das gesamte Geschehen aus Sicht eines Hundes erzählt zu bekommen. Dem Lesespaß steht das aber keineswegs im Wege, also komme ich auf völlig verdiente 4,5 Sternchen und eine klare Leseempfehlung.


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91 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

magier, liebe, fantasy, talent, london

Talent - Gefährlich begabt

Simone Olmesdahl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 01.02.2013
ISBN 9789963724031
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Die vorherrschende Farbe des
Covers ist rot/pink. Allein durch diese Farbe fällt das Cover sofort
auf. Außerdem sieht man ein Mädchen, das mit dem Rücken gegen
einen Jungen gelehnt steht. Weiße Verzierungen mit Blättern und
zwei blaue Schmetterlinge lockern das Gesamtbild ein wenig auf. Für
mich persönlich ist es ein wenig zu viel pink, aber ein Hingucker
ist das Cover definitiv.


Schreibstil

Simone Olmesdahl beschreibt die Handlung in einem unglaublich tollen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Ihr gelingen die gefühlvollen Szenen genauso gut wie die spannenden und das sorgt für ein wirklich tolles Lesevergnügen. Sie schafft es problemlos das Geschehen spannend zu halten und das Geschehen dadurch sehr temporeich.
Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus Annas Sicht, aber gelegentlich wird dem Leser auch gezeigt was bei anderen Charakteren gerade passiert.


Charaktere

Erwähnenswert sind hier vor allem Anna und Sebastian, die beiden Hauptprotagonisten.
 
Anna ist schon von Anfang an eine recht starke Persönlichkeit. Nachdem ihre Tante gestorben ist, verliert sie sich kurzzeitig in ihrer Trauer. Aber auch da merkt man, wie stark sie eigentlich ist, da sie es trotzdem schafft wieder aufzustehen und nach vorne zu blicken.
Sie lässt sich nicht unterkriegen, egal wie hoch die Hindernisse sind und wie schwer die Rückschläge. Für ihre 17 Jahre ist sie wirklich schon sehr erwachsen und das macht sie gerade in den schwierigen Situationen sehr sympathisch.
Ein wenig von ihrer Schlagfertigkeit und Intelligenz scheint sie immer dann einzubüßen, wenn Sebastian in ihrer Nähe ist. Aber wen wundert das, wenn sie in seiner Nähe nicht klar denken kann und ihr Herz so schnell klopft, als würde es ein Wettrennen gewinnen wollen.

Sebastian ist mysteriös und unglaublich attraktiv. Er ist verdammt schwer einzuschätzen, denn eigentlich ist er eiskalt und dann auch wieder nicht. Zu einem Großteil verdankt er seine gefühlvolle Seite dem Talent der Empathie. Ihn verwirren diese ganzen Gefühle, die er in seinem Leben nie kennengelernt hat und trotzdem scheint er diesen Empfindungen nicht abgeneigt zu sein.
Vor allem wenn Anna in der Nähe ist, steht seine Gefühlswelt Kopf.

Eigentlich müsste ich noch so viel mehr Charaktere vorstellen, da die meisten sehr wichtig für die Handlung sind, aber ich beschränke mich nur auf Anna und Sebastian, sonst verrate ich womöglich noch zu viel.


Meine Meinung

Gekauft habe ich mir dieses Buch vor allem aus einem Grund … die Kurzbeschreibung hat mich unglaublich neugierig gemacht. Dieses Buch versprach allein in diesem kurzen Text alles, was ich in einem Buch mag. Gleich zu Beginn riss mich das Geschehen mit und ich war begeistert, wie temporeich alles anfing.
Es war nicht schwer in die Geschichte einzusteigen, denn es ist alles verständlich und kein bisschen verworren.
Selbst die beiden Hauptprotagonisten schließt man sofort ins Herz und das, obwohl Sebastian anfangs doch ein wenig fies ist. Einzeln sind die Beiden ja schon wirklich toll, aber wenn sie aufeinander treffen, dann wird es erst richtig genial. Der Autorin ist es nämlich unglaublich gut gelungen die Anziehungskraft, die Anna und Sebastian zueinander spüren, in Worte zu fassen und sie dem Leser zu übermitteln. Gerade für mich, die ich auf solche Dinge sehr viel Wert lege, ist das ein absoluter Pluspunkt für dieses Buch.
Das Talent der Autorin, in der Handlung eine richtig gute Spannung aufzubauen, ist ein weiterer Pluspunkt. Ich saß an vielen Stellen fassungslos und mit angehaltenem Atem vor dem Buch. Einfach super!
Die Handlung ist wirklich interessant. Die Idee mit Menschen, die eine besondere Begabung haben ist zwar nicht neu, aber das, was die Autorin daraus gemacht hat, ist es. Das ganze Grundkonzept des Buches bietet soviel Potenzial, dass ich schon extrem gespannt auf die nächsten Teile bin.
An manchen Stellen war die Handlung schon wirklich ziemlich grausam, das muss ich gestehen. Ich denke da vor allem an eine gewissen Szene, bei der es um jemanden mit einer pyrokinetischen Gabe ging. Diese Szene hat mich wirklich mitgenommen.
Einige Wendungen zum Ende hin, waren dann wirklich überraschend für mich, auch wenn sie das im Nachhinein vielleicht nicht hätten sein sollen, denn die Anzeichen dafür waren da.
Das Buch endet an einer doch recht fiesen Stelle, aber da Band 2 und 3 bereits erschienen sind, ist das kein bisschen tragisch.
Von mir gibt es für den ersten Band zu dieser Tetralogie vollkommen verdiente 5 Sternchen.


Fazit

'Gefährlich begabt' ist ein wirklich gelungener Auftakt zur 'Talent-Reihe'. Das Buch überzeugt mit Spannung und sympathischen Charakteren. Es macht Lust und neugierig auf mehr. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


Bewertung

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erotik, liebe, serie, hernando, milia

El Niño - Bittersüße Lust

Lea Petersen
E-Buch Text: 251 Seiten
Erschienen bei epubli GmbH, 21.07.2014
ISBN 9783844295665
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung

Ich war ja schon vom ersten Teil der El Niño-Reihe begeistert und mochte Milia und Hernando einfach unglaublich gerne. Es gab damals einen kleinen Kritikpunkt im Schreibstil, aber das war nichts, das die Handlung abgewertet hätte. Der zweite Teil dieser Reihe hat es nun geschafft sich enorm zu steigern. Lea Petersens Stil ist wirklich richtig toll und unglaublich schön und flüssig zu lesen.
Diesmal fand ich keine einzige Stolperstelle und kam richtig gut durch die Handlung.
Die Charaktere sind wunderbar authentisch, haben auch einige Schwächen, das macht sie gleich noch sympathischer.
In 'Bittersüße Lust' kam zwar diese Spannung zwischen Milia und Hernando nicht mehr ganz so extrem rüber, aber trotz allem prickelte es an allen Ecken und Enden.
Glaubt mir, ich werde Limousinen und Lollies nie wieder mit den gleichen Augen sehen wie vor dem Buch.
Es war toll, dass auch in diesem Band nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen war, das wäre dann wirklich zu unrealistisch gewesen. Es ging also auch wirklich dramatisch zu und einem der Charaktere hätte ich deshalb am liebsten gehörig den Kopf gewaschen. Ich hoffe aber, dass das alles ein gutes und glückliches Ende nimmt.
Ein klitzekleiner Kritikpunkt betrifft dann ein Ereignis ziemlich am Ende des Buches. Ich hatte insgeheim schon während des ganzen Buches darauf gehofft, dass genau das passiert, aber als es dann soweit war, da ging die Szene irgendwie unter. Ich hatte mir eine richtig schöne, prickelnde Szene erhofft und war letztendlich doch ein wenig enttäuscht von dem, wie es dann zustande kam. Mir fehlte in diesem Moment diese prickelnd-erotische Spannung, aber vielleicht wird mir dieser Wunsch ja im dritten Band erfüllt.
Das Ende lässt dann wieder ganz viel Spielraum für die Fantasie des Lesers und auch die der Autorin. Es ist wieder ein recht offenes Ende, aber zum Glück nicht mit einem gemeinen Cliffhanger, wie man ihn beim ersten Teil bekam.
Insgesamt betrachtet ist ' El Niño – Bittersüße Lust' eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes, und meiner Meinung nach sogar ein wenig besser.
Wer also Liebe, Lust und Drama mag, der ist hier genau richtig und darf sich auf ein absolut tolles Lesevergnügen freuen.


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erotik, liebe, lea petersen, vertrauen, knisternd

El Niño

Lea Petersen
E-Buch Text: 325 Seiten
Erschienen bei epubli GmbH, 20.01.2014
ISBN 9783844281859
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung

Es ist wirklich erstaunlich. Wenn ich beim Stöbern auf das Cover von 'El Niño' gestoßen wäre, dann hätte ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mal die Kurzbeschreibung durchgelesen. Also bin ich wirklich glücklich, dass ich das Buch bei einem Gewinnspiel der Autorin gewonnen habe. Mir wäre wirklich etwas entgangen. (Das zeigt mir mal wieder, dass ich mich beim Kaufen meiner Bücher sehr vom Cover beeinflussen lasse.) Den ersten Punkt habe ich ja nun angesprochen. Das Cover finde ich leider etwas nichtssagend (manch anderer würde vielleicht eher denken, dass es gerade dieses 'Nichts' ist, dass den Reiz ausmacht um das Buch zu lesen), bei mir ist das aber leider nichts so. Aber jetzt zum Inhalt und den Charakteren, die sind ja auch viel wichtiger als das Cover. Die beiden Hauptprotagonisten Emilia und Hernando sind der Autorin recht gut gelungen. Ihre Charaktere sind sehr vielschichtig. Milia hat Angst verletzt zu werden, deshalb versucht sie ihre Gefühle und ihr Herz verschlossen zu halten. Sie kann sich einfach nicht vorstellen, dass ein Superstar wie Hernando wirklich etwas für sie empfindet und ist in dieser Hinsicht sehr unsicher. Dann ist da aber auch noch ihre leidenschaftliche Seite, die nach und nach mehr zu Tage tritt und mit der sie Hernando immer öfter überrascht. Hernando ist ein sehr charmanter Mann. Er weiß um seine Ausstrahlung und setzt das auch zu seinem eigenen Vorteil ein. Sein Privatleben hält er völlig geheim und auch über seine Vergangenheit redet er anfangs nicht. Erst als Milia in sein Leben tritt wird er offener. Er entdeckt Seiten an sich, die er noch nicht wirklich kannte und das verwirrt ihn anfangs. Andererseits ist er fasziniert davon, welche Wirkung Emilia auf ihn hat, deshalb lässt er sich letztendlich doch darauf ein. Die Handlung ist im Groben nicht neu. Aber Lea Petersen hat etwas Tolles daraus gemacht. Das Hin und Her am Anfang birgt einen ganz besonderen Reiz und auch danach wird es nicht langweilig. Man fiebert mit Milia mit und hofft die ganze Zeit, dass das alles gut ausgeht. Die Autorin hat einen tollen Stil beim Schreiben der erotischen Szenen. Sie wirken keineswegs billig, sondern stilvoll und prickelnd. Im Allgemeinen hat Lea Petersen einen sehr angenehmen Schreibstil. Einzig die ständigen Wiederholungen der beiden Namen 'Milia' und 'Hernando' stören mit der Zeit ein wenig. Emilia's Gedanken sind wirklich amüsant, sodass man beim Lesen nicht nur Herzklopfen hat, sondern auch Schmunzel-Momente. Das Ende ist dann allerdings wahre Folter (bitte nicht falsch verstehen!). Als Leser denkt man sich: 'Gott sei Dank, endlich wird alles gut' und dann passiert es. Ein kleiner Moment, eine abrupte Wendung des Geschehens und dann... Ende! Das ist mit Sicherheit der schlimmste Cliffhanger, den ich jemals in einem Buch lesen musste. Doch wenn man es aus Sicht der Autorin betrachtet, ist es durchaus ein geschickter Schachzug. Jeder Leser will nun wissen wie es weitergeht und das bedeutet, dass man ganz gespannt auf Band 2 wartet. Ich bilde da absolut keine Ausnahme, denn mit Sicherheit werde ich eine der Ersten sein, die sich das E-book von Band 2 kauft, sobald es da ist. Abschließend kann ich nur sagen: Das Debüt von Lea Petersen ist durchaus gelungen. Wenn auch mit kleinen Abstrichen, ist ihr Buch absolut lesenswert. 
 

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liebe, erste liebe, freundschaft, gefühle, young adult

Liebe im Sommerregen

Anna Loyelle
Buch: 446 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 01.08.2014
ISBN 9789963524730
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:

Das Cover spiegelt wirklich alles wider, was der Titel des Buches verspricht. Man sieht ein junges Pärchen im Regen stehen und in einen Kuss vertieft. Die Farben gelb und blau machen das Gesamtbild herrlich harmonisch. Die Blumen, Schmetterlinge und Verzierungen wirken wunderbar verspielt und jugendlich. Alles passt perfekt zur Handlung und zum Genre.


Schreibstil:

Anna Loyelle schreibt einfach wunderbar humorvoll, gefühlvoll und bildlich. Ihr Schreibstil führt den Leser flüssig in die Handlung und geleitet ihn rasant hindurch. Die Autorin schafft es ganz toll die Gefühle und Probleme einer 16-jährigen zu beschreiben. Außerdem ist ihre Art intime Szenen zu schreiben einfach schön und prickelnd zu lesen. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Samantha und Jayden, wobei Samanthas Sicht überwiegt.


Charaktere:

Samantha ist ein typischer Teenager. Ein wenig naiv vielleicht, aber ansonsten ein wirklich nettes, sympathisches Mädchen. Sie lebt allein mit ihrer Mutter und hilft ihr während den Ferien in ihrem Café. Sam hat ihren Vater nie kennengelernt und möchte verzweifelt wissen, wer er ist. Dass ihre Mutter dazu schweigt, macht Sam wütend und verleitet sie dazu eigene Nachforschungen anzustellen. Seit einem halben Jahr ist Sam in einer Beziehung. Von ihrem Freund fühlt sie sich zunehmend bedrängt, denn sie ist einfach noch nicht bereit für ihr erstes Mal, doch das scheint ihr Freund nicht registrieren zu wollen.

Jayden ist ein extrem attraktiver Typ. Er weiß um seine Ausstrahlung und nutzt das auch gnadenlos aus. Keine weibliche Person, die er haben will, entkommt ihm … anscheinend will ihm aber auch keine entkommen. Er ist Sänger in einer Band und arbeitet in einer KFZ-Werkstatt. Mit den Mitgliedern der Band hat er eine WG gegründet.
Um seine Vergangenheit macht er einen riesigen Bogen, er möchte sich nicht damit auseinandersetzen und ist völlig immun gegen gute Ratschläge.
Als er jedoch Sam trifft, gerät seine ganze Welt aus den Fugen und er muss erkennen, dass auch seine unnahbare Fassade zu bröckeln beginnt.


Meine Meinung:

Es hat so unglaublich viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und jetzt möchte ich euch gerne erläutern warum das so war. Gleich zu Beginn tauchte man in die Geschichte ein, man lernte Samantha kennen und wird auch ziemlich schnell mit der Suche nach ihrem Vater konfrontiert.
Es hat nicht lange gedauert und ich fühlte mich in meine eigene Jugend zurückversetzt. Himmel was war das noch für eine Zeit, in der man eigentlich nur Probleme mit Schule, Freundinnen und Jungs hatte. Allein wegen diesem Gefühl und den Erinnerungen an meine eigene Teenagerzeit, ist das Buch einfach wunderbar.
Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet und authentisch. Zum Glück kamen sie mir trotz ihres Alters nicht allzu kindisch vor, denn das mag ich in Bücher leider so überhaupt nicht.
Ich konnte den Zwiespalt, in dem Sam steckte, so gut nachvollziehen. Man würde lieber etwas tun, das man eigentlich nicht mag, nur um jemand anderem zu gefallen … arme Samantha. Zum Glück ist sie aber nicht nur naiv, sondern auch stark und lässt sich nicht alles gefallen.
So richtig zum Niederknien wird die Handlung dann aber, als Jayden auftaucht. Er verdreht nicht nur Sam den Kopf, sondern schafft das auch problemlos bei den Leserinnen.
Wen Samantha und Jayden aufeinandertreffen, dann knistert und brodelt es. Diese Stimmung kam auch in Form von extremen Herzklopfen bei mir an. Der Autorin sind diese Szenen wahnsinnig gut gelungen.
Es geht aber nicht nur heiß her, sondern wird auch richtig emotional. Das Ende von Samanthas Suche nach ihrem Vater hat mich extrem mitgenommen und ich bin zu einem heulenden Etwas mutiert, so kam ich mir jedenfalls vor. Ich verrate nicht wie die Suche ausgeht, sondern sage euch nur, dass es auf der Gefühlsebene wirklich heftig wird.
Auch Jaydens Vergangenheit ging mir sehr nahe. Am liebsten wäre ich in das Buch gekrochen und hätte ihn in den Arm genommen um ihm zu sagen, dass alles wieder gut wird.
Am Schluss meiner Rezension möchte ich noch etwas zu den absolut tollen Gedichten von Christina Stöger sagen, die immer mal wieder auftauchen. Ich war begeistert, ehrlich. Sie passten so wunderbar zu Samanthas Gefühlen und waren herrlich jugendlich geschrieben. Wirklich toll.
Dieses Buch ist einfach rundum gelungen und ich finde keinerlei Kritikpunkte. Deshalb muss ich auch nicht lange überlegen und vergebe volle 5 Sternchen.


Fazit:

'Liebe im Sommerregen' ist ein wunderschönes Jugendbuch, das herrlich anschaulich den Weg eines Mädchens zum Erwachsenwerden erzählt und sie auf der Suche nach sich selbst begleitet. Geeignet ist dieses Buch vor allem für Jugendliche, aber auch für Leser, die im Herzen jung geblieben sind und sich gerne in diese aufregende Zeit entführen lassen.

Bewertung:

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lieb, wunschliste, trauer, krebs, liebe

Versprich mir einen Kuss


E-Buch Text: 212 Seiten
Erschienen bei null, 26.06.2014
ISBN B00LC5T7AQ
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

ägypten, pharao, zeitreise, bookshouse, eboo

Der Ruf des Pharaos

Sandra Rehschuh
Buch: 196 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 11.07.2014
ISBN 9789963524198
Genre: Sonstiges

Rezension:

Schreibstil

Sandra Rehschuh hat einen schönen, leicht verständlichen Stil. Die Autorin reißt den Leser mit ihrer Art zu Schreiben direkt in das Geschehen, sodass die Spannung schon fast greifbar scheint. Sie schafft es ohne viel Schnickschnack genau die Atmosphäre einzufangen, die das Buch gerade braucht um interessant zu bleiben. Der Schreibstil der Autorin führt den Leser flüssig und angenehm durch das Geschehen und sorgt für eine Menge Lesespaß. Erzählt wird die komplette Handlung aus Sicht der Hauptprotagonistin Anna.

Charaktere

Es ist nicht leicht hier einzelne Charaktere zu beschreiben, da es so viele gibt, die mehr oder weniger wichtig für die Handlung sind. Ich beschränke mich diesmal nur auf die Hauptprotagonistin.
Da hätte wir also Anna, eine 14-jährige Schülerin. Sie ist ein ganz normaler Teenager, zumindest auf den ersten Blick. Anna ist schüchtern, und leidet unter dem Verschwinden ihres Vaters. Sie lebt bei ihrer Mutter, mit der sie sich gut versteht. Schon seit einiger Zeit hat sie sich in Daniel, den Mädchenschwarm der Schule verguckt, traut sich aber nicht ihn anzusprechen. Was man ihr auf den ersten Blick allerdings nicht ansieht, ist die Tatsache, dass sie Nacht für Nacht erschreckend reale Albträume hat. Sie steht in ihren Träumen Todesängste aus und versteht nicht, warum sie das ständig erlebt, warum es immer genau dieser Traum ist. Gelegentlich ist sie zu naiv, sie vertraut Menschen, die sie kaum kennt, einfach blind. Anna entwickelt sich aber im Laufe der Handlung weiter, wirkt ein wenig erwachsener, auch wenn sie trotz allem noch ihre kindischen Phasen hat.

Meine Meinung

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich das Buch nun lesen soll, oder nicht. Der Buchtitel hat mich extrem neugierig gemacht, auch die Kurzbeschreibung war sehr interessant und doch hat es bei mir nicht sofort 'Klick' gemacht. Ich denke es lag am Cover. Es wirkte mir einfach zu … jugendlich, anders kann ich es nicht ausdrücken. Ich hatte Angst, dass ich vielleicht 'zu alt' (wer hätte gedacht, dass ich das mal sage …) für dieses Buch bin. Trotzdem entschloss ich mich dann doch dazu das Buch zu lesen und nein, ich habe es nicht bereut diese Entscheidung getroffen zu haben. Gleich zu Beginn wurde ich mitten in das Geschehen katapultiert. Das Buch hat einen wahnsinnig rasanten Start, das hat mir sehr gefallen. Es fiel mir nicht schwer in die Geschichte einzusteigen und auch wenn Anna als Hauptprotagonistin sehr jugendlich, ja fast ein bisschen kindisch wirkt, war sie mir von Anfang an sympathisch. Ihrer besten Freundin konnte ich dagegen absolut nichts abgewinnen und das blieb leider auch so bis zum Ende des Buches. Allerdings ist Claudia, also Annas Freundin, nicht die einzige, mit der ich ein Problem hatte. Auch Daniel, Annas Schwarm, war mir leider gänzlich unsympathisch. Ich habe nicht verstanden, weshalb Anna ihn so toll fand. Das muss wohl wirklich an seinem Aussehen gelegen haben, das ja als überaus ansprechend beschrieben wird. Die Handlung ist sehr interessant und ich mochte, was die Autorin aus ihrer Idee gemacht hat. Gerade die ägyptische Mythologie hat es mir eh angetan, deshalb waren mir einige Details nicht neu, aber trotzdem war es sehr schön, wie man das Ganze im Buch verpackt hat. An Spannung und Kreativität mangelt es diesem Werk jedenfalls nicht. Der einzige wirkliche Kritikpunkt war für mich, dass die Handlung kaum überraschende Wendungen bereit hielt. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach nicht zur Altersgruppe gehöre, für die dieses Buch gedacht ist, aber der Großteil der Ereignisse war zu vorhersehbar. Ich möchte keinesfalls behaupten, dass das jedem Leser so gehen wird. Ich bin da kein Maßstab, da ich ein recht gutes Gespür für Geheimnisse und Lösungen habe. Das Lesevergnügen wird dadurch kaum geschmälert, denn der Schreibstil der Autorin und ihre Art die Spannung immer wieder ansteigen zu lassen, gleichen das geschickt wieder aus. Das Ende war für mich dann allerdings auch überraschend, denn ehrlich, ich hatte mir zwar einige Szenarien vorgestellt, aber das tatsächliche Ende war SO nicht dabei. Damit ich jetzt nicht zu viel verrate, sage ich nur noch, dass selbst mein romantisch veranlagtes Herz sehr glücklich mit dem Abschluss des Buches ist, das ist für mich immer ein extrem wichtiger Punkt. Von mir gibt es absolut verdiente 4 Sternchen, für dieses wirklich gute Buch.

Fazit

'Der Ruf des Pharaos' ist ein schöner Roman für Jugendliche, der Abenteuer, Liebe und die Mystik des alten Ägypten verbindet. Es gibt von mir eine klare Leseempfehlung für junge Leser und solche, die im Herzen junggeblieben sind.

Bewertung

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freundschaft, liebe, abenteuer, fantasy, raukland

Rauklands Sohn

Jordis Lank
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 07.03.2013
ISBN 9783943596045
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

'Rauklands Sohn' ist der erste Band der Raukland-Trilogie. Ich spielte schon eine ganze Weile mit dem Gedanken mir Band 1 zuzulegen, irgendetwas hielt mich immer zurück. Als ich dann die Möglichkeit bekam das Buch zu rezensieren, da musste ich einfach 'ja' sagen. Wenn ich jetzt, nach dem Lesen darüber nachdenke, dann hätte mir nichts Besseres passieren können. Aber jetzt mal langsam und von vorne … Ich begann das Buch zu lesen und ganz ehrlich, der Schreibstil der Autorin machte es mir unglaublich einfach in die Handlung einzusteigen. Jordis Lank hat einen wunderbaren Stil. Überzeugt haben mich da vor allem die detaillierten Beschreibungen, die mich glauben ließen, ich stünde mitten im Geschehen und die fantastische Welt, die mich sofort in ihren Bann zog. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und entwickeln sich weiter, was ich in vielen Büchern leider vermisse. Nicht so hier, denn Ronan, der am Anfang eher ein Krieger ist und sehr aggressiv erscheint, lernt nach und nach kennen, was es bedeutet um seiner selbst willen gemocht und geachtet zu werden, einen Freund zu haben und sich zu verlieben. Ronan ist ein unglaublich sympathischer Hauptprotagonist und mir fiel es nicht schwer ihn ins Herz zu schließen. Ebenso Liam, Ronans Freund, der anfangs ein Feigling durch und durch ist, bekommt im Laufe der Handlung immer mehr Selbstvertrauen und wächst über sich hinaus. Die Handlung beginnt dramatisch, so dass ich bereits in den ersten beiden Kapiteln atemlos vor dem Buch saß und nicht wusste wohin mit meinen Gefühlen. Ich habe noch nie einen Charakter so sehr verabscheut wie Ronans Vater, ehrlich. In keinster Weise konnte ich sein Handeln irgendwie nachvollziehen und dass Ronan davon überzeugt war verdient zu haben, was da passierte, das konnte ich noch weniger verstehen. Ich war eigentlich ganz erleichtert, als man Ronan dann nach Lannoch schickte, da war er wenigstens in Sicherheit vor seinem Vater. Der Hauptteil des Buchs spielt dann auch auf dieser schönen Insel, auf der ich mich gedanklich sofort heimisch fühlte. Die Umgebung und die Menschen dort mochte ich auf Anhieb. Jordis Lank hat ein erstaunliches Talent dafür, Umgebungen und Charaktere sympathisch und real für den Leser erscheinen zu lassen. Einzig Merin, den König Lannochs, empfand ich als Störfaktor. Ich konnte nachvollziehen weshalb er Ronan anfangs so sehr misstraute, aber dass er selbst nach Monaten noch so skeptisch war, obwohl Ronan mehrfach bewiesen hatte, dass er außer dem dem Namen nichts mit seinem Vater gemein hat, das fand ich furchtbar und das ärgerte mich maßlos. Ronan aber ließ sich nicht unterkriegen und es war interessant zu lesen, wie er versuchte die Aufgaben zu lösen, die ihm gestellt wurden. Auf manche Lösungen wäre ich SO sicher nicht gekommen. Ronan ist ein ganz schön gerissener junger Mann. Die Art und Weise, wie die Beziehungen der einzelnen Charaktere sich veränderten, war für mich ein weiteres Highlight im Buch, da es so verständlich und kein bisschen gestellt wirkte. Das Ende kam dann für mich doch ein wenig überraschend. Ich hätte mir etwas anderes von Ronan gewünscht, aber so bleibt es spannender und ich freue mich schon riesig darauf zu lesen wie es weitergeht und welche Gefahren jetzt auf den jungen Helden warten. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass 'Rauklands Sohn' ein wahrlich meisterhafter Auftakt in die Trilogie ist und vor allem Lust auf mehr davon macht. Wer allerdings nach Übernatürlichem und Fabelwesen in diesem Buch sucht, der wird leider enttäuscht werden. Wer allerdings eine tolle mittelalterliche Welt, mit authentischen Charakteren, echter Freundschaft und wahrer Liebe sucht, der darf sich auf dieses absolut lesenswerte Buch freuen. Ich bin jedenfalls dankbar dafür, dass ich es lesen durfte und empfehle es vorbehaltlos weiter.

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