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808 Bibliotheken, 14 Leser, 3 Gruppen, 119 Rezensionen

liebe, freundschaft, uni, manchester, liebesroman

Wir in drei Worten

Mhairi McFarlane , Karin Dufner , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783426514535
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Zu Uni-Zeiten waren Rachel und Ben die besten Freunde. Doch in der Nacht vor der Abschlussfeier ist etwas zwischen den beiden vorgefallen, das ihre Wege trennte. Zehn Jahre hatten sie seither keinen Kontakt mehr. Keine Telefonate, keine Mails, noch nicht einmal Facebook-Freunde.

Doch als sie eines Tages ineinanderlaufen, sind die vergangenen Jahre wie weggespült, und die alte Freundschaft ist sofort wieder spürbar. Und doch ist nichts mehr wie früher ...

Der erste Satz:

          "Verdammter Mist, so ein Pech ..."

Das sagt Lucy:

Dieses Buch hat mich auf der Frankfurter Buchmesse gefunden. Sobald ich den Rückseitentext gelesen hatte, wusste ich, dass Wir in drei Worten genau meins ist.

Es geht um Rachel und Ben, die zu Unizeiten die besten Freunde (oder war es insgeheim doch mehr?) gewesen sind, sich danach aber aus den Augen verloren haben. Zehn Jahre später treffen sie sich zufällig (oder vielleicht hilft Rachel doch etwas nach!) wieder. Man erfährt, wie es den beiden in all der Zeit ergangen ist, die sie sich nicht gesehen haben, und nach und nach lüftet sich - für den Leser in Flashbacks dargestellt - auch das Geheimnis ihrer gemeinsamen Studentenjahre. 

Rachel ist frisch getrennt von ihrem Langzeit-Freund, Ben nicht ganz so glücklich verheiratet. Wohin das Ganze am Ende führen wird, ist also ziemlich vorhersehbar, trotzdem macht das Lesen Spaß. Weil Mhairi McFarlane Schreibe unterhaltsam und frisch ist und weil die Charaktere sehr authentisch dargestellt sind und es schnell schaffen, einen mit in ihre Welt, ihren Alltag und ihre Vergangenheit zu nehmen. Vor allem Ben, der Inbegriff der britischen Höflichkeit, ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen.

Ben ist mein persönlicher Held der Geschichte und wohl das, was jede Frau sich wünscht: Ein gutaussehender, charmanter, aber trotzdem ehrlicher, netter, humorvoller, einfach ein in jeder Hinsicht toller Kerl.

Mit Rachel, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird, hatte ich hier und da allerdings meine Probleme, was hauptsächlich daran lag, dass sie sich selbst das Leben so schwer macht - aus Gewohnheit, Bequemlichkeit und aus Feigheit hauptsächlich. Und weil sie nicht auf ihr Herz hört, alles dramatisiert und es deshalb permanent versäumt, die wichtigsten Dinge auszusprechen, wenn sie ausgesprochen gehören. Dennoch habe ich mit ihr mitgelitten, gehofft und gebangt, gelacht und mich so manches Mal mit ihr geärgert - über verpasste Chancen, eifersüchtige Ehefrauen, nervige und skrupellose Kollegen.

Die Nebencharaktere sind nett gestaltet und haben für einige Lacher und wahre Worte gesorgt

In drei Worten ist dieses Buch witzig, echt und ehrlich. Und manchmal ein bisschen kitschig, aber das gehört zu einer solchen Geschichte ja auch irgendwie dazu. Auf jeden Fall ein Liebesroman, der einem den Herbst/Winter versüßen kann. Und der einen an manchen Stellen über sich und sein Leben reflektieren lässt - egal, ob man studiert, gerade aus der Uni kommt oder schon Ü30/40 ist.

Fazit:

Für eine vorhersehbare Handlung, die gut unterhält; für einen ehrlichen, witzigen Schreibstil und Charaktere, die es einem zwar nicht immer leicht machen, sie zu mögen, mit denen man sich aber schnell vertraut fühlt; für ab und an zu viel Dramatik und zu viel Kitsch; und für die britische Höflichkeit gibt es von mir 4 Sterne.

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Tags: belletristik, liebe, lucy, mhairi mcfarlane, romanze   (5)
 

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

london, warmherzig, roman, torquay, sophie duff

Rote Kirschen, schwarze Kirschen

Sophie Duffy , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.09.2013
ISBN 9783426226261
Genre: Romane

Rezension:  
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68 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, fee, jugendbuch, liebe, nimmernie

The Iron King

Julie Kagawa
Flexibler Einband: 363 Seiten
Erschienen bei Harlequin Books, 01.02.2010
ISBN 9780373210084
Genre: Sonstiges

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(701)

1.236 Bibliotheken, 5 Leser, 9 Gruppen, 179 Rezensionen

liebe, drachen, draki, fantasy, jäger

Firelight - Brennender Kuss

Sophie Jordan , Julia Sroka
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.08.2011
ISBN 9783785570456
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(365)

776 Bibliotheken, 12 Leser, 5 Gruppen, 85 Rezensionen

engel, fantasy, krieg, chimären, liebe

Zwischen den Welten - Days of Blood and Starlight

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.09.2013
ISBN 9783841421371
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

märchen, schneekönigi, hexe, freundschaft, jugendroman

Herz aus Eis

Anne Ursu , Maja von Vogel , Felicitas Horstschäfer , Maja von Vogel
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Aladin Verlag, 25.10.2013
ISBN 9783848920051
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(423)

817 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 39 Rezensionen

fantasy, drachen, abenteuer, kinderbuch, cornelia funke

Drachenreiter

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.02.1997
ISBN 9783791504544
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Eine abenteuerliche Reise liegt vor Lung, dem silbernen Drachen, und seinen Begleitern, dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben. Sie sind auf der Suche nach einem sicheren Ort für Lungs Artgenossen, für die es in der Menschenwelt keinen Platz mehr zu geben scheint. Lung setzt seine ganze Hoffnung auf den sagenumwobenen "Saum des Himmels". Dort, irgendwo zwischen den Gipfeln des Himalaya versteckt, soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Noch ahnen die drei jedoch nicht, dass es etwas viel Bedrohlicheres als die Menschen gibt - Nesselbrand den Goldenen, das gefährlichste Drachen jagende Ungeheuer, das die Welt je gesehen hat. Und er ist ihnen auch schon auf der Spur ...

Der erste Satz:

Nichts rührte sich im Tal der Drachen.

Was Izzy dazu sagt:

Die gemeinsame Suche des Drachen Lung, dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben nach dem sagenumwobenen „Saum des Himmels“ ist eine wundervolle Geschichte für Kinder und Erwachsene, die sich ihre Fantasie erhalten haben.

Cornelia Funke legt viel Liebe zum Detail in ihre Welt und deren Figuren. So bekommen die Drachen eine eigene Hintergrundgeschichte, deren Mittelpunkt der „Saum des Himmels“ bildet, ein Tal, das unter ihnen schon fast zur Legende geworden ist. Seit hunderten von Jahren war keiner der Drachen um Lung mehr dort, doch als die Menschen drohen, ihr Tal in Schottland unter Wasser zu setzen, macht sich der junge Drache mit seiner Freundin Schwefelfell auf die Suche.

Alle Charaktere sind wirklich wunderbar dargestellt. Sei es Schwefelfell mit ihrer großen Klappe, die oft die seltsamsten aber auch witzigsten Ausrufe auf Lager hat. Oder der kleine Ben, den ich vom ersten Augenblick an ins Herz geschlossen habe. Man folgt ihnen einfach gerne durch die Handlung. Man lacht, hofft und bangt mit ihnen, während die Suche nach dem „Saum des Himmels“ sie zu richtigen Freunden zusammenwachsen lässt.

Doch auch der Antagonist, der böse Drache Nesselbrand, soll hier erwähnt werden, denn auch er ist glaubwürdig, wenn auch kindgerecht dargestellt. Grautöne lassen sich bei ihm kaum finden, aber das tut der tollen Geschichte keinen Abbruch. Nesselbrand erfüllt seinen Zweck voll und ganz und sorgt für die ein oder anderen Gruselmomente.

Mein persönliches Highlight des Buches ist und bleibt jedoch der wankelmütige Homunkulus Fliegenbein, den Cornelia Funke so herzallerliebst darstellt, dass ich jede Szene mit ihm richtig genossen habe.

Zum Inhalt möchte ich nicht mehr viel verraten. Lung und die anderen treffen auf ihren Abenteuern auf einige Fabelwesen, von denen ihnen nicht alle wohlgesonnen sind. Die Story weiß bis zum Schluss zu fesseln und ist in Cornelia Funkes schönem und altersgerechten Stil verfasst. Gerade dadurch liest sich Drachenreiter sehr schnell und flüssig.

Fazit: 

Ein Buch, das ich später meinen eigenen Kindern, Nichten oder Neffen vorlesen werde. Schöne, altersgerechte Sprache, eine überzeugend ausgearbeitete Idee und niedliche Charaktere zum Liebhaben, machen Drachenreiter zu einem wahren Lesevergnügen. Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl.

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Tags: cornelia funke, drache, izzy, kinderbuch   (4)
 

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668 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, freundschaft, fantasie, michael ende

Die unendliche Geschichte

Michael Ende
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.05.2010
ISBN 9783551359353
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: Die unendliche Geschichte. Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der "Kindlichen Kaiserin", die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben.

Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atréju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein?

Der erste Satz:

        TAIRAUQITNA 

rednaeroK darnoK rlaK :rebahnI 

Diese Inschrift stand auf der Glastür eines kleinen  Ladens, aber so sah sie natürlich nur aus, wenn man vom Inneren des dämmerigen Raumes durch die Scheibe auf die Straße hinausblickte.

Das sagt Lucy:

Die unendliche Geschichte gehört für mich in jede Schulklasse; ganz egal ob man nun in der Unterstufe oder im Abiturjahrgang sitzt, aus diesem Buch kann man immer sehr viel mitnehmen.

Die Geschichte beginnt in einem Antiquariat, in das der zehnjährige Balthasar Bux sich geflüchtet hat, als er von seinen Mitschülern einmal wieder gejagt wurde. Dort findet er ein altes Buch, von dem er sich sofort angezogen fühlt - schon allein wegen des Titels: Die unendliche Geschichte. Denn das bedeutet für ihn eindeutig, dass das Leseerlebnis mit diesem Buch nie enden würde.

Er kann nicht wiederstehen und nimmt das Buch heimlich mit. Im Schulspeicher beginnt er darin zu lesen und schnell ist er so gebannt von der Geschichte um das sterbende Reich Phantásien, dass er sich regelrecht zum Aufhören zwingen muss. Atréjus Abenteuer, das Leiden der Kindlichen Kaiserin, das Nichts, das sich immer weiter ausbreitet - all das fühlt sich für Bastian viel zu real an. Und dann wird ihm bewusst, dass das so ist, weil er selbst zur Hauptfigur der Unendlichen Geschichte geworden ist. Dass nur er es ist, der Phantásien und die Kindliche Kaiserin retten kann, indem er zu ihr, in ihre Welt kommt und ihr einen neuen Namen gibt.

Als Dank bekommt er das Zauberamulett Auryn, das ihm die Macht verleiht, alles tun und alles so verändern zu können, wie er es möchte. Aber wie viel Macht ist gesund und was passiert mit seinem Leben in der Realität, wenn er in Phantásien bleibt und sich dort verliert?

Ein großes Thema in diesem Roman ist also das Zusammenspiel von Realität und Fantasie, bei dem das richtige Maß gefunden werden muss. Phantásien kann ohne die Realität nicht sein, aber umgedreht ist es genauso. Ohne einen Ticken Fantasie ist unser Leben ebenso verloren und trostlos.

Außerdem schafft es die Geschichte rund um den unsicheren, gehänselten Halbwaisen Bastian Mut zu machen. Sie lehrt uns, dass man seine Ängste manchmal einfach überwinden muss, dass man in das Nichts hineinspringen muss, um voranzukommen. Wie wahr, wie wahr.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen: Michael Ende ist mein Held. Er erzählt Geschichten auf eine Art und Weise, die ihm keiner nachmachen kann. Seine Formulierungen möchte ich am liebsten ein- aber nie mehr ausatmen und dann in meinem Kopf und meinem Herzen aufbewahren und sie ab und an wieder herauskramen können - weil sie so wahr und ehrlich und auf den Punkt gebracht sind. 

Fazit:

Für Michael Endes unvergleichliche Art Geschichten zu erzählen und Sätze formulieren zu können, die man sich am liebsten herausschreiben und imposant im ganzen Haus aufhängen möchte; für ganz viel Fantasie und Ehrlichkeit und authentische, unperfekte, aber tolle Charaktere; für den Ideenreichtum des Autors; für all das bekommt dieses Buch von mir auf jeden Fall 5 von 5 Sternen - auf dass Die unendliche Geschichte auch in Zukunft noch so viel gelesen wird und im wahrsten Sinne des Wortes unendlich bleibt!

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Tags: fantasie, kinderbuch, michael ende, mut   (4)
 

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438 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

zeit, momo, michael ende, kinderbuch, freundschaft

Momo

Michael Ende
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Thienemann Verlag, 19.08.2013
ISBN 9783522201889
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Inhalt:

Eine gespenstische Gesellschaft "grauer Herren" ist am Werk und veranlasst immer mehr Menschen, Zeit zu sparen. Aber in Wirklichkeit betrügen sie die Menschen um diese ersparte Zeit. Als die Not am größten ist und die Welt ihnen schon endgültig zu gehören scheint, entschließt sich Meister Hora, der geheimnisvolle "Verwalter der Zeit", zum Eingreifen. Doch dazu braucht er die Hilfe eines Menschenkindes. Die Welt steht still und Momo, die struppige kleine Heldin der Geschichte, kämpft ganz allein, mit nichts als einer Blume in der Hand und einer Schildkröte unter dem Arm, gegen das riesige Heer der "grauen Herren" - und siegt auf wunderbare Weise.

Der erste Satz:

In alten, alten Zeiten, als die Menschen noch in ganz anderen Sprachen redeten, gab es in den warmen Ländern schon große und prächtige Städte.

Was Izzy dazu sagt:

Ihr kennt sie bestimmt auch, diese Bücher, die es schaffen, dem Leser eine ganz eigene Welt aufzuzeigen. Die euch mit jedem Wort, jedem Satz und jeder weiteren Seite vergessen lassen, wo ihr euch gerade befindet. Die es vollbringen, dass die Realität zurückweicht und euch gar nicht mehr in den Sinn kommt, dass ihr nur ein Buch lest und es irgendwann wieder vorbei sein wird. Michael Endes Momo ist genau so ein Buch!

Das Waisenmädchen Momo lebt allein in einem alten Amphitheater. Als die Leute der Umgebung von dem Kind erfahren, sind sie zunächst skeptisch, doch Momo besitzt die einzigartige Eigenschaft, Menschen schnell für sich zu gewinnen. Es braucht also nicht lange, bis sie nicht nur akzeptiert wird, sondern jedem einzelnen ans Herz wächst. Nicht nur das, mit der Zeit wird das Kind durch ihre unnachahmliche Gabe zu zuhören zum Stadtgespräch und Menschenmagnet. Wann immer Momo in der Nähe ist und ihnen ihre Aufmerksamkeit schenkt, schaffen es die Leute über sich hinauszuwachsen. Und das gelingt dem kleinen Mädchen nur dadurch, dass es aufmerksam zuhört. 

Momo ist ein liebenswerter Charakter, dem nichts wichtiger ist als ihre Freunde. Sie hat eine schöne Sicht auf die Welt, die gerade durch ihre Simplizität beeindruckt. Dass sie nicht viele weltliche Besitztümer hat, ist ihr klar. Doch etwas besitzt sie im Überfluss und teilt es gern, um anderen zu helfen, sie aufzumuntern oder ihnen schlichtweg nur Gesellschaft zu leisten. Momo ist reich an Zeit!


"Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit." ~ S.57


Ihr Gegenüber stehen die geheimnisvollen Grauen Männer, die umhergehen und die Leute dazu bringen, Zeit einzusparen. Man könnte sich nun fragen, wie das aussieht? Nach den Grauen Männern vertun die meisten Menschen ihre Zeit mit unnützen Tätigkeiten oder Nettigkeiten, die rigoros gestrichen werden können. Dadurch werden herzliche Menschen, die ihren Beruf und ihr Leben lieben, vom einen auf den anderen Tag zu griesgrämigen Hektikern, die nur nach einem Motto zu leben scheinen:


"Gesparte Zeit ist doppelte Zeit!" ~ S.69

 

Dieses Verhalten ist es, dass die Welt kälter macht. Jeden von seinen Mitmenschen entfernt, statt sie ihnen näherzubringen. Und den Zeitsparer am Ende mit einem großen Loch im Inneren zurücklässt, das er so vehement versucht hat, mit dem Zeitsparen zu stopfen. 

Als immer mehr Menschen keine Zeit mehr für die wirklich wichtigen Dinge im Leben haben, bittet der geheimnisvolle Meister Hora die kleine Momo um Hilfe. 

Momo, ein einfaches Kind, mit einem starken Herzen, lässt sich auf das Abenteuer ein, ihre Freunde und den Rest der Welt von den Zeit-Dieben zu befreien. Anrührend wird erzählt, warum sie es schafft, ihre Angst hinter sich zu lassen und für die Zeit der Menschen einzustehen.

Das Buch erschien 1973 und es ist für mich während des Lesens immer wieder beeindruckend gewesen, wie viele Parallelen es trotzdem zur heutigen Zeit aufweist, ja, wie klarer diese meiner Meinung nach sogar geworden sind. Wer ist nicht schon einmal durch die Stadt gegangen, hat sich in der U-Bahn umgesehen und erkannt, wie müde, lust- und freudlos die meisten Menschen durch ihr Leben gehen? Genau diese Thematik greift der Autor in Momo auf und gibt ihr mit den Grauen Männern ein Gesicht.

Mich hat es nachdenklich zurückgelassen und etliche der wundervollen, tiefsinnigen Sätze und Anmerkungen dieses Buches, haben mich auch lange nach dem Lesen noch beschäftigt. Denn viel geht einem manchmal verloren, weil man denkt, nicht die Zeit dazu zu haben, oder man sich kindisch oder lächerlich dabei vorkommt, in den Tag hinein zu träumen.

Doch gerade Kinder verfügen über diesen angeboren Instinkt, aus jedem Moment etwas Großartiges und Wundervolles zu schaffen.


 "Wenn wir ganz und gar aufgehört haben Kinder zu sein, dann sind wir schon tot."  ~ Michael Ende


Kind sein ist Momos größte Stärke, denn es bedeutet für sie, offen für die Welt und ihre kleinen, großen und unzähligen Wunder zu sein. Michael Ende war ein leidenschaftlicher Verfechter des Kindes im Erwachsenen, das gepflegt und beachtet, anstatt unterdrückt und zum Schweigen gebracht werden muss.

So ist auch Momo eine Hommage an die Kindlichkeit in jedem Menschen. Ein Weckruf sich mehr auf seine Umgebung, Mitmenschen und die Welt an sich einzulassen. Michael Ende plädiert mit starker Sprache, liebenswerten Charakteren und einer einzigartigen Geschichte dafür, die Schönheit auch in einfachen Dingen zu erkennen und schätzen zu lernen. Und das bringt er so gekonnt in der Geschichte unter, dass man sich nie vorgeführt oder belehrt fühlt.

Fazit:

Momo ist ein wunderschönes Buch voller Fantasie, Weisheit und Lebensfreude. Ein Muss für jeden Leser und ein grandioses Werk, das Michael Ende uns hinterlassen hat und hoffentlich noch von Generationen gelesen und geliebt werden wird.

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Tags: kindheit, michael ende, momo   (3)
 

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(33)

46 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, maggie stiefvater, the dream thieves, ley-linien

The Dream Thieves

Maggie Stiefvater
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Scholastic, 19.09.2013
ISBN 9781407136622
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Inhalt:

Now that the ley lines around Cabeswater have been woken, nothing for Ronan, Gansey, Blue, and Adam will be the same. Ronan, for one, is falling more and more deeply into his dreams, and his dreams are intruding more and more into waking life. Meanwhile, some very sinister people are looking for some of the same pieces of the Cabeswater puzzle that Gansey is after...

Der erste Satz:

A secret is a strange thing.

Was Izzy dazu sagt:

Nachdem ich Wen der Rabe ruft vor kurzem zugeklappt hatte, kribbelte es mir in den Fingern weiterzulesen. Schließlich gibt es den zweiten Teil The Dream Thieves im englischen Original schon im Handel. Trotzdem war ich mir sicher, dass ich das Buch nicht kaufen würde.

Am nächsten Tag las ich den Prolog. Es ging um meinen allerliebsten (ja, das schreibe ich hier wirklich;)) Charakter Ronan – ich kaufte das E-Book.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass die Kombination aus Ronan, Geheimnissen und Maggie Stiefvaters grandiosem Schreibsstil daran Schuld war.

Wen der Rabe ruft hat mich wirklich begeistert. Dennoch gab ich dem Buch nicht die volle Punktzahl, da immerhin noch drei Bände folgen werden. Ich bin froh über diese Entscheidung, denn The Dream Thieves hat mir noch besser gefallen, als sein Vorgänger.

Im zweiten Teil der Raven Boys-Reihe lernen wir Ronan (yeahhhh!) und Noah besser kennen.

Ronan ist ein Charakter voller Geheimnisse, was ihn schon im ersten Band mehr als interessant machte. Was geht in ihm vor? Wieso musste sein Vater auf solch grausame Art sterben? Das sind nur einige der Fragen, die man sich des Öfteren stellt. Ronan, ist ebenso gut und bemüht darin, in den richtigen Momenten zu schweigen, wie darin schohnungslos die Wahrheit zu sagen. Diese beiden Eigenschaften machen ihn zum einen sehr mysteriös, zum anderen aber auch anstrengend für seine Mitmenschen. Er ist wirklich keine einfache Person. Er hat so viele Ecken und Kanten, dass Maggie Stiefvater ihn oft mit einer scharfen Klinge oder einem Messer vergleicht, was durchaus passend ist. Aber unter all diesem abwehrenden Verhalten steckt ein junger Mann, dem seine Familie so wichtig ist wie kaum etwas; der von dem Mord seines Vaters traumatisiert wurde und nicht so recht, weiß, was die Veränderungen, die mit ihm und Henrietta vorgehen, wirklich zu bedeuten haben. Maggie Stiefvater hat großes Talent darin, diese Seiten von Ronan immer dann zu zeigen, wenn man langsam an ihm zu verzweifeln droht.

In Wen der Rabe ruft, war Ronan für mich etwas Kurioses, das es zu erforschen galt. Wenn man ihn in The Dream Thieves wirklich kennenlernt, von seinen kleinen und großen Geheimnissen erfährt, wird er zu einer Person, die trotz seiner rauhen Schale liebenswert ist.

Am Ende des Epilogs, wenn man nach all den Geschehnissen weiß, welche drei Geheimnisse Ronan prägen, war er mir dann vollends ans Herz gewachsen. Endlich versteht man sein Verhalten und fiebert mit ihm mit. Sein zweites Geheimnis war für mich eine traurige Überraschung, die ich allerdings sehr gut dargestellt und eingebunden finde.

Noah hingegen spielt nicht eine ganz so große Rolle, aber die Szenen, die er hat, schaffen es immer zu berühren. Sei es, wenn es um seine Vergangenheit geht, oder wenn er Blue tröstet. Man versteht, warum er den drei anderen Jungen und Blue so wichtig geworden ist, dass für sie sofort etwas fehlt, wenn er nicht dabei ist.

Auch Adam entwickelt sich weiter und das in eine Richtung, die ich als Leserin nicht erwartet hätte. Sein Handlungsstrang knüpft an die Ereignisse des letzten Bandes an, in dem Adam eine folgenschwere Entscheidung treffen musste, die ihn nun beeinflusst.

Gansey und Blue rücken in diesem Band ein wenig in den Hintergrund. Dennoch können sie ihre wesentlichen Charakterzüge noch einmal untermauern. Blues Stärke und Neugier darauf, etwas Großes zu entdecken. Ganseys alte Seele und loyales Herz, das am richtigen Fleck sitzt. Beide bekommen die Möglichkeit, dies wieder unter Beweis zu stellen.

Es ist schön zu sehen, wie diese fünf Personen immer mehr zu einer Gruppe zusammenwachsen. Und Blue bringt das im Verlauf des Buches in wenigen Sätzen auf den Punkt, die ich in ihrer Einfachheit, aber gleichzeitig auch Exaktheit wunderschön finde:

~ In this moment, Blue was a little in love with all of them. Their magic. Their quest. Their awfulness and strangeness. Her raven boys. ~

Liebe ist in vielerei Hinsicht ein großes Thema in diesem Band. Die Liebe zu Freunden, zur Familie, potenziellen Partnern, aber auch zu sich selbst. Dies alles ist wieder in Maggie Stiefvaters wunderschöner, poetischer Sprache niedergeschrieben, die mich manchmal wirklich hat innehalten lassen, weil sie es schaffte, mir diese Charaktere unglaublich nahezubringen.

Auch die Nebencharaktere sind klasse ausgearbeitet. Waren Calla, Persephone und auch Blues Mutter Maura im ersten Band noch nettes Beiwerk, bekommen sie nun eigene Geschichten, die sich nahtlos in den Rest einfügen und die Story weiter vorantreiben.

Die Hintergrundgeschichte beginnt sich auszubreiten. Man erfährt mehr über Glendower und die Suche nach ihm und erkennt langsam, welche Rollen Blue und die anderen in diesem Zusammenhang spielen könnten.

Fazit:

Auf den Punkt gebracht: ich liebe dieses Buch! Für packende Charaktere, eine faszinierende und innovative Geschichte. Dafür, dass die Liebe in kleinen, ruhigen und dennoch intensiven Momenten dargestellt wird, nie aufdringlich wirkt, sondern sich genau richtig in die Handlung einfügt. Für den poetischen Schreibstil, den ich euch am liebsten Seitenweise hier hinein kopieren würde, vergebe ich die volle Punktzahl.

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Tags: izzy, maggie stiefvater, raven boys, the dream thieves, ya   (5)
 

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(50)

128 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

vampire, liebe, vampir, jennifer benkau, kienshi

Stolen Mortality

Jennifer Benkau
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.06.2013
ISBN 9783864431111
Genre: Fantasy

Rezension:

Rückseitentext:

Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel.

Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins, sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag.

Der erste Satz:

       Flüsterworte in einem Wald, irgendwo in den Highlands.

Das sagt Lucy:

Obwohl Vampire eigentlich so gar nicht mein Ding sind, habe ich diesem Buch entgegen gefiebert. Seit Dark Canopy gehöre ich dem Jenny-Benkau-Fanclub an und als solcher wollte ich natürlich unbedingt das Werk lesen, mit dem für sie 2008 die Reise des Schreibens begonnen hat - ganz besonders, nachdem sie mir in einem persönlichen Interview auf der Leipziger Buchmesse davon erzählt hat.

Von den beiden Vampir-Jäger-Brüdern Jamian und Junias Bryonts, die mich beim Lesen ein bisschen an die Winchester-Jungs aus Supernatural erinnert haben: Jamian, der Ältere, der gutaussehende, oberlässige Typ mit dem Beschützerinstinkt. Junias, der Jüngere mit dem Geheimnis, der Sentimentalere, der in der Schule gemobbt wird. Und - beabsichtigt oder nicht - als großer Fan der TV-Serie fand ich das ziemlich cool.

Mit June bin ich eher warm geworden als mit Jamian. Für mich war er greifbarer, realistischer dargestellt, während Jamian mir zu sehr auf obercooler Macker gemacht hat. Ich hätte gerne ein bisschen mehr von dem verletzlichen, sich Sorgen machenden großen Bruder erfahren. Auch die Anziehung/Liebe zwischen Jamian und Laine kam mir zu plötzlich und grundlos. Ich hatte das Gefühl, Jamian vergisst aufgrund einer heißen Braut sofort alles, was er gelernt hat und was er über Vampire weiß. Völlig naiv, ohne Skepsis und ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen, stürzt er sich in diese Affäre. Und bis zum Ende habe ich nicht verstanden, warum, denn allzu viel von sich und ihrer Vergangenheit gibt Laine nicht von sich preis.

Das fand ich, ebenso wie die Darstellung der Vampire an sich, ziemlich klischeehaft, aber einen Vampir-Roman gibt es wohl nicht ohne gewisse Klischees. Die Idee jedoch, dass es für Vampire Wächter gibt, die ihnen Grenzen aufweisen, fand ich ziemlich gut. Vor allem, weil diese so genannten Kienshi auch nicht gerade Unschuldsengel sind. Sie holen sich ihre Kraft nämlich von menschlicher Energie - und so saugen sie den Menschen zwar kein Blut aus, sie beißen oder verletzten sie auch nicht körperlich, aber sie rauben ihnen einen Teil ihres Lebensgeistes. 

Die Handlung selber war ziemlich vorhersehbar, vor allem, als die Prophezeiung ins Spiel kam, dennoch versteht Jenny Benkau ihr Handwerk. Sie weiß definitiv, wie sie ihre Leser fesseln kann. Sie überzeugt mit ihrem düsteren, mystischem Schreibstil und schafft es, einen mit nur wenigen Sätzen in den Bann zu ziehen. Die drei verschiedenen Sichtweisen, aus denen die Geschichte erzählt wird, hat sie authentisch dargestellt. Und, was ich an Jennifer Benkaus Geschichten so liebe, sie sind brutal realistisch. Da ist nichts mit märchenhaften Happy-Ends, sie achtet immer darauf, dass ihre Charaktere sich selbst treu bleiben, auch wenn das bedeutet, dem ein oder anderen Fan das Herz zu brechen.

Ein paar Gedankengänge wurden mir zu oft wiederholt und manche Absätze hätte man gut und gerne in einem Satz zusammenfassen können. Man merkt eben, dass es das Erstlingswerk der Autorin ist. Und ich persönlich fand es sehr interessant zu sehen, wie sehr sie sich seither verbessert hat.

Was mich doch sehr gestört hat, und das ist eher eine Kritik an die Lektoren, waren die vielen Formatierungs- und Tippfehler. Die störten einfach den Lesefluss und sollten in einer solchen Häufigkeit nicht vorkommen. Und das Cover. Kann mir bitte jemand erklären, warum da dieses Mädchengesicht drauf  ist? Die beiden Protagonisten sind männlich und auch die aufmüpfige Partisan Laine kann das rein optisch nicht sein.

Fazit:

Man merkt, dass Stolen Mortality das Erstlingswerk der Autorin ist. Aber schon 2008 verstand Jennifer Benkau ihr Handwerk. Für ihren einmaligen, düsteren Schreibstil und ihren Sinn für die Realität; für Vampir-Jäger à la Sam und Dean aus Supernatural; für eine vorhersehbare, aber dennoch spannende Handlung; für ein paar zu viele Wiederholungen, Formatierungs- und Tippfehler; dafür gibt es von mir insgesamt 4 Sterne.

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Tags: jennifer benka, lucy, vampir   (3)
 

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(112)

238 Bibliotheken, 0 Leser, 8 Gruppen, 44 Rezensionen

werwolf, fantasy, chloe, simon, derek

Höllenglanz

Kelley Armstrong , Christine Gaspard
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 24.05.2011
ISBN 9783426283431
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Story in wenigen Sätzen:

Nach vier Tagen auf der Flucht, kann Chloe endlich zur Ruhe kommen. Sie und ihre Freunde Derek, Simon und Tori sind in Sicherheit und vor der Edison Group geschützt. Das glauben die vier Jugendlichen noch am Anfang ihres Aufenthalts bei den Widersachern der Edison Group. Aber stehen Andrew und die anderen wirklich auf ihrer Seite, oder fürchten sie die Fähigkeiten der Jugendlichen genau so, wie die Edison Group? Die Zweifel werden immer stärker und je mehr die Gruppe um Chloe nach Antworten sucht, desto stärker wird der Verdacht, dass sie wieder einmal nicht sicher sind.


Der erste Satz:

„Nach vier Nächten als Flüchtling war ich endlich wieder in Sicherheit, lag im Bett und genoss den tiefen, traumlosen Schlaf der Toten … bis die Toten beschlossen, dass ich ihnen wach lieber war.“


Was Izzy dazu sagt:

Knappe drei Wochen sind vergangen, seit Chloe Saunders herausgefunden hat, dass sie nicht etwa schizophren ist, sondern Opfer eines fehlgeschlagenen Experimentes an Paranormalen. Leider ist bei diesem Versuch einiges schiefgelaufen, weswegen Chloe sich zusammen mit anderen Jugendlichen in einer Wohngemeinschaft mit Namen Lyle House widerfinden musste. Von da an beginnt ein rasantes und für Chloe nicht immer angenehmes Abenteuer, hat sie selbst doch die Gabe der Nekromantie und kann Tote beschwören.

In den ersten beiden Teilen hat die Autorin Kelley Armstrong nicht an Handlung gespart und hat ihre Charaktere von einer Flucht in die nächste gejagt. Genau wie Chloe, Derek und Co. wusste man dabei nicht, wem man trauen kann und wem nicht. Und auch in Höllenglanz reißen die Zweifel, wer nun Freund oder Feind ist, nicht ab. Natürlich wähnen sich die Jugendlichen erst einmal in Sicherheit, schließlich konnten sie der Edison Group entkommen. Trotzdem lässt sie das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmt. Dass ihre Retter sie nicht als harmlose Teenager sehen, die beschützt werden müssen. Die Atmosphäre ist also angespannt. Hinzukommt, dass Chloes Kräfte immer stärker werden und sie Dinge tun kann, die mich manchmal gegruselt haben. Umso schöner ist es zu lesen, wie menschlich sie damit umgeht ist. Hier fällt auf, welch große Entwicklung sie in einer so kurzen Zeit gemacht hat. Chloe versucht stark zu sein und in den richtigen Momenten auf ihre Kräfte zu vertrauen. Das klappt zwar nicht immer, aber gerade das macht sie zu einer Protagonistin, der man extrem gerne durch das Buch folgt. Zu Anfang war sie obendrein – anders kann man es nicht sagen – eine harmoniebedürftige Ja-Sagerin. Chloe verhielt sich keinesfalls so, dass es sie weniger liebenswert machte, agierte manchnmal aber auf eine Weise, die mich beim Lesen dazu brachte zu denken: Komm schon, Chloe, lass dir das nicht gefallen! Das fällt Miss Saunders in diesem Band ebenfalls in einer bestimmten Szene ein und damit hat sie nicht nur mich verblüfft, sondern auch Derek. Eine von vielen wunderbaren Szenen, zwischen den Charakteren, die mich zum Lachen brachte.

Auch die anderen können noch einmal mehr von sich zeigen. Besonders überrascht hat mich hier Tori, die mit ihren sarkastischen und ehrlichen Äußerungen für guten Humor sorgt und mir gleichzeitig leidtut, da sie es wirklich nicht einfach hat. Doch obwohl alle vier so verschiedenen sind, wachsen sie in Höllenglanz als Gruppe zusammen und entwickeln ihre ganze eigene Dynamik, die auffallend gut funktioniert.

Das könnte sich vielleicht ändern, als Chloe ein Problem auffällt, das sie hat. Sie steht nämlich ein wenig zwischen den Stühlen, was ihre Gefühle anbelangt – ziemlich bekannter Handlungsstrang – wäre er nicht so gut und unaufdringlich in die Geschichte verwoben. Schon in den vorigen Bänden mochte ich den kitschlosen Umgang mit Romantik. Auch wenn sie im letzten Band mehr in den Fokus rückt, wird alles so auf den Punkt und passend beschrieben, dass ich gut und gerne noch mehr Szenen fürs Herz hätte lesen können. Ich bin richtig begeistert von Kelley Armstrongs Herangehensweise an dieses Thema und ihrem Mut, die Liebe als Teil eines Ganzen, aber nicht als Hauptaspekt zu sehen und umzusetzen.

Aufgefallen ist mir am Ende nur, dass es wirklich noch Fragen gibt, die ich gerne beantwortet hätte. Es ist zwar nicht so, dass das Ende aus der Luft gegriffen ist und den Leser ahnungslos zurücklässt. Aber trotzdem gibt es einige, eher kleine aber interessante Dinge, die nicht mehr angesprochen werden. Ob Kelley Armstrong sich irgendwann dazu entscheiden wird, das zum Fortsetzen der Reihe zu nutzen, wird sich zeigen. Ich spreche mich zwar sonst immer dagegen aus, aber ihr traue ich wirklich zu, auch einen vierten Band in der Dunklen Mächte-Reihe, so wunderbar zu schreiben wie die Vorgänger.


Fazit:

Höllenglanz ist ein spannendes Buch, das eine gruselige Atmosphäre aufbaut und den Leser kaum loslässt. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach so packend war und die Charaktere wunderbar gelungen sind. Die ganze Reihe hat mir derart gut gefallen, dass sie sich neben den Chroniken der Unterwelt und der Skinned-Trilogie zu einer meiner Lieblingsjugendbuchreihen entwickelt hat. Höllenglanz ist der wunderbare Abschluss, einer ebenso tollen Reihe, die ich nur empfehlen kann!


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geister, fantasy, chloe, flucht, derek

Seelennacht

Kelley Armstrong , Christine Gaspard
Fester Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 24.11.2010
ISBN 9783426283424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

"Ich hatte recht. In Lyle House gehen tatsächlich erschreckende Dinge vor sich. Ich bin keineswegs hier, weil ich verhaltensauffällig, sondern weil ich eine Nekromantin bin. Ich kann mit den Geistern von Toten reden. Ich kann Tote auferstehen lassen. Und ich kann noch viel mehr. Meine Kräfte sind unberechenbar. Denn ich bin das Ergebnis eines fehlgeschlagenen genetischen Experiments. Meine Schöpfer, die Edison Group, haben Angst vor mir – und vor den anderen Jugendlichen in Lyle House ebenso. Wir sind tickende Zeitbomben. Daher haben sie beschlossen, ihr Experiment endlich zu einem Ende zu bringen. Und uns bleibt nur noch eins: um unser Leben zu rennen."


Der erste Satz: 

„Als sich die Tür meiner Zelle klickend öffnete, schoss mir folgender Gedanke durch mein schlafmittelvernebeltes Hirn: Hatte Liz es sich doch nocht anders überlegt und war zurückgekommen?


Was Izzy dazu sagt:

Im ersten Band „Schattenstunde“ erfuhr Chloe Saunders, was es wirklich mit ihrer psychischen Krankheit auf sich hat. Sie ist nicht etwa schizophren, sondern eine Nekromantin, die ihre Kräfte noch nicht unter Kontrolle hat.

Die Handlung von Seelennacht setzt genau dort ein, wo Schattenstunde aufhörte und man erlebt, wie Chloe versucht mit ihrer neuen Situation zurecht zu kommen. Sie ist kein Mensch, der offen Widerstand leistet, oder mit der Faust auf den Tisch haut, wenn ihr etwas nicht passt, dafür nutzt Chloe jedoch ihr Köpfchen und bleibt nicht untätig. Gerade das, aber auch die menschliche Eigenschaft, dass nicht alle ihre Pläne so verlaufen, wie Chloe es zunächst annimmt, machen sie zu der wunderbaren Protagonistin, als die man sie schon im ersten Teil kennengelernt hat.

Es geschieht jedoch eher unfreiwillig, dass sie sich irgendwann zusammen mit Tori auf die Suche nach Derek und Simon macht. Aber gerade die unterschiedlichen Wesen der beiden Mädchen, Chloe, die fast schon zu sanftmütig und harmoniebedürftig ist und die sarkastische, egoistische Tori, machen diese Konstellation so interessant. Ob man Tori wirklich trauen kann sei da mal dahingestellt und allzu sehr ans Herz wachsen wird sie mir wahrscheinlich auch nicht, dafür hat sie aber einen hohen Unterhaltungswert und sorgt für die ein oder anderen Fragen. Gleiches gilt für Rae, die trotz weniger Szenen, zu überraschen weiß. Schön ist, dass man endlich herausfindet, welche Kräfte Tori hat. Auch Liz lässt sich wieder blicken und bekommt eine Rolle, die sich nahtlos in das Geschehen einfügt.

Zusammen mit den drei Mädchen bekommt man einige Antworten, die das Vorhaben der Edison Group hinterleuchten, aber noch immer Fragen offen lassen. Und spätestens, wenn auch Derek und Simon wieder mit von der Partie sind, kann das Buch kaum noch besser werden.

Besonders gefreut habe ich mich über die realistische Darstellung, die Kelley Armstrong für Die dunklen Mächte gewählt hat. Obwohl so vieles geschieht, schafft sie es alles ohne viel Drama zu beschreiben. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendbüchern mit Fantasyelementen wird in der Geschichte nicht nur einmal angesprochen, dass eine Flucht weder einfach noch spaßig ist und Hygiene und andere Dinge einfach auf der Strecke bleiben, was auch den stärksten Charakter irgendwann stören wird.

Noch mehr gefallen hat mir aber, wie eine mögliche Liebesgeschichte lediglich angedeutet wird. Es wird mal nicht seitenweise angeschmachtet und rumgejammert, dass man nicht gut genug für den anderen sei. Es ist eine angenehme Abwechslung zu all den Büchern da draußen, deren Protagonisten kaum etwas anderes zu tun haben, als an ihr Loveinterest zu denken. Hier steht als allererstes die Story im Vordergrund und das wird auf so unterhaltsame und spannende Weise dargestellt, dass das Buch sein eigenes Suchtpotenzial entwickelt. 

Ich finde es klasse, wie Kelley Armstrong all die Kitschelemente des Genres umschifft und ihr eigenes Ding durchzieht. Und das macht sie auch hier wieder auf sehr hohem Niveau und mit tollen Ideen.


Fazit:

Eine spannende, in sich schlüssige Handlung, realistische und liebenswerte Charaktere und ein fesselnder Schreibstil, machen Seelennacht zu einem richtigen Lesevergnügen, das Schattenstunde in nichts nachsteht. Es gibt noch einige offene Fragen, auf deren Antworten ich mich sehr freue. Die dunklen Mächte-Reihe ist dabei zu einer meiner liebsten Jugendbuchreihen zu werden und ich glaube nicht, dass der dritte Band, Höllenglanz, etwas daran ändern wird - eher im Gegenteil.

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geister, fantasy, werwolf, derek, lyle house

Schattenstunde

Kelley Armstrong , Christine Gaspard
Fester Einband: 411 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.10.2010
ISBN 9783426283417
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Story in wenigen Sätzen:

Chloe lebt sehr auf sich allein gestellt. Ihr Vater arbeitet ständig und hat kaum Zeit für sie. Insgeheim glaubt sie sogar, dass er seit dem Tod der Mutter überfordert mit der Erziehung ist und ihr deshalb aus dem Weg geht. Einziger Bezugspunkt ist ihre Tante Lauren, die sich stets um Chloe bemüht. Chloe selbst weiß von sich, dass sie ein eher unauffälliges Mädchen ist, nicht zu beliebt, aber auch nicht so gehasst, dass sie von anderen schikaniert wird. Bis zu dem Tag, an dem sie schon auf dem Weg zur Schule einen Jungen vor ihr Auto laufen sieht. Aber dieser Junge ist nicht der letzte Mensch, den nur sie zu sehen scheint. Plötzlich wird Chloe in der Schule von einem Hausmeiser verfolgt, den wieder nur sie sehen kann. Als er ihr sein verbranntes Gesicht zeigt, brennt bei Chloe eine Sicherung durch und sie versucht zu fliehen. Ihre Flucht endet jedoch anders als sie es erwartet hätte, denn sie landet nach diesem „Ausbruch“ in einer Klinik für psychisch kranke Jugendliche. Zumindest glaubt Chloe das zu Beginn ihres Aufenthalts in Lyle House.


Der erste Satz:

"Mommy hatte vergessen, die neue Babysitterin über den Keller aufzuklären."


Was Izzy dazu sagt:

Von der ersten Seite an hat mich diesen Buch gefesselt. Dabei beginnt es ganz normal mit Chloe, die ziemlich früh klarstellt, dass sie nicht besonders ist, sich sogar im Kreis ihrer Freundinnen als zurückgeblieben sieht. Aber als Leser weiß man durch den Prolog schnell, das Chloe ein Geheimnis hat, dem sie selbst im Verlauf des Buches auf die Spur kommt.

Als sie in Lyle House ankommt, will sie nichts anderes als so schnell wie möglich entlassen werden, weswegen sie auch leugnet Geister zu sehen. Aber die Stimmen lassen sie nicht los. Und nicht nur die Geister folgen Chloe, sondern auch der unhöfliche Derek, der alles andere als der von allen geliebte Schönling ist. Er und sein Bruder Simon sind aus Gründen, die Chloe immer mehr interessieren in Lyle House. Das mit Derek etwas nicht stimmen kann, ist für sie schnell klar, er ist unsozial und auffallend stark. Aber was verbirgt sich hinter Simon, der nett und offen ist? Als Chloe sich auf die Suche nach Antworten darauf macht, lernt sie auch immer mehr über sich selbst. Dabei mochte ich besonders, dass sie oft augenzwinkernd zugibt nicht der erfahrenste Mensch zu sein, da sie doch recht behütet aufwuchs. In den komischsten Situationen neigt sie überdies dazu, alles mit Filmen zu vergleichen, oder als eine Szene zu beschreiben. Chloe hat einen kleinen Film-Spleen, der sie für mich sehr sympathisch gemacht hat. Auch wenn sie manchmal Angst hat, oder nicht alles auf den ersten Blick versteht, kämpft sie sich durch und versucht nicht aufzugeben. Sie ist eine der wenigen weiblichen Charaktere, die ich rundum mochte und der ich extrem gerne durch die Geschichte gefolgt bin.

Neben Chloe gibt es noch oben erwähnten Derek, der ganz anders als das Klischee des Loveinterest ist. Derek steckt äußerlich mitten in der Pubertät: er ist zu groß, hat starke Akne und muss ständig duschen. Darüber hinaus ist er nicht selten ein Widerling. Trotzdem habe ich auch ihn sehr schnell ins Herz geschlossen, da Kelley Armstrong es schafft, die Gründe für sein Verhalten überzeugend herüber zu bringen. Ja, er ist oft abweisend und ein wenig zu ehrlich, aber wenn man Derek braucht, ist er da, und setzt die Sicherheit der anderen über seine eigene. Bei ihm sprachen die Taten Bände.

Dann gibt es noch seinen Bruder Simon, der auf den ersten Blick so anders als Derek ist. Simon ist höflich und offen. Warum er in Lyle House ist, bleibt lange unklar. Auch Simon mochte ich, auch wenn er nicht ganz so interessant wie Derek ist. Besonders schön finde ich aber die Bruderbeziehung, die eine zentrale Rolle für das Verhalten der beiden spielt.

Drei weitere Mädchen sind zusammen mit Chloe in Lyle House untergebracht. Liz, von der man aber leider nicht allzu viel sieht. Rae, bei der ich noch nicht ganz weiß, ob man ihr zu hundert Prozent trauen kann. Und Tori, die durch teilweise sehr verletzende Zickigkeit und Verbindungen in die Führungsebene von Lyle House glänzt. Ich bin sehr gespannt, was noch zu diesen drei Charakteren kommen wird, weil ihre Geschichten noch nicht ansatzweise erzählt zu sein scheinen.

Kelley Armstrong hat einen sehr flüssigen und spannenden Schreibstil. Ich fand die Story richtig spannend und jedes Gespräch, jedes Ereignis scheint in diesem Buch wichtig zu sein, was mich regelrecht an es gefesselt hat. Dafür hatte ich es auch dementsprechend schnell ausgelesen und blieb neugierig zurück. Das Ende regt zum Weiterlesen an, aber nicht auf eine penetrante Art, wie es manche erste Bände von Reihen zu tun pflegen. Es ist ein gelungenes Ende, das Antworten gibt, aber auch Fragen offen lässt, die man beantwortet wissen möchte.

Einziges Manko an dem Buch fällt nicht zu Lasten der Autorin selbst, sondern der Übersetzung. Mir ist es schon bei Drei Wünsche hast du frei von Jackson Pearce aufgefallen, denn aus irgendeinem Grund wird das amerikanische Yeah nie ins Deutsche übersetzt. Nach einer gewissen Zeit habe ich es richtig als störend empfunden, da es den Lesefluss ein wenig hemmt. Da es sich um eine deutsche Übersetzung handelt, sollte dies auch konsequent durchgezogen werden – was für mich bedeutet, anstatt Yeah auch Ja zu schreiben.


Fazit:

Schattenstunde ist der erste Teil in der Reihe „Die dunklen Mächte“.  Ich habe nichts an diesem Buch auszusetzen, bin aber neugierig, ob Kelley Armstrong vielleicht nicht noch einen draufsetzen kann, weswegen ich nicht die volle Punktzahl gebe.

Wer eine Geschichte mit paranormalem Hintergrund, tollen Charakteren und einer interessanten Story sucht, ist mit Schattenstunde gut beraten. Kelley Armstrong hat sich locker mit diesem Buch in den Kreis meiner Lieblingsjugendbuchautoren geschrieben und wird da wahrscheinlich noch sehr lange bleiben.

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science fiction, altenheim, belgien, komponist, mauna kea

Cloud Atlas

David Mitchell
Flexibler Einband: 529 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton General Division, 21.02.2005
ISBN 9780340822784
Genre: Sonstiges

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rassentrennung, liebe, rassismus, vorurteile, jugendbuch

Himmel und Hölle

Malorie Blackman , Christa Prummer-Lehmair , Sonja Schuhmacher
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 01.11.2010
ISBN 9783596809875
Genre: Jugendbuch

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lucy

Double Cross (Noughts & Crosses)

Malorie Blackman
E-Buch Text: 452 Seiten
Erschienen bei RHCB Digital, 29.12.2008
ISBN B0031RS3MQ
Genre: Sonstiges

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izzy, lucy

Schachmatt

Malorie Blackman , Christa Prummer-Lehmair , Katharina Förs
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.09.2012
ISBN 9783596811069
Genre: Jugendbuch

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rassismus, jugendbuch, liebesgeschichte, malorie blackman, izzy

Asche und Glut

Malorie Blackman , Christa Prummer-Lehmair , Katharina Förs
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 05.12.2011
ISBN 9783596810680
Genre: Jugendbuch

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fantasy, harry potter, magie, zauberei, zauberer

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.02.2009
ISBN 9783551354051
Genre: Jugendbuch

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fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

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harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

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harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

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fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.07.1998
ISBN 9783551551672
Genre: Jugendbuch

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fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.01.2000
ISBN 9780828818551
Genre: Jugendbuch

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