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33 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Die Dame in Gold

Valérie Trierweiler , Barbara Reitz , Eliane Hagedorn
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.09.2018
ISBN 9783746634494
Genre: Romane

Rezension:

„Die Frau in Gold“ ist der Titel des wohl bekanntesten Bildes von Gustav Klimt. Diese Frau war Adele Bloch, eine Grand Dame der Wiener Gesellsschaft vor dem ersten Weltkrieg. Dieses Buch von Valérie Trierweiler erzählt ihre Geschichte.
Adele hat gerade, nach bereits einer Fehlgeburt, ihren neugeborenen Sohn verloren und versinkt in tiefen Depressionen. Um sie ins Leben zurückzuholen, beauftragt ihr Mann Gustav Klimt damit, ein Porträt seiner Frau anzufertigen. Sie stimmt dem erst widerwillig zu, ist aber bald von Gustav Klimts unangepasster Art fasziniert. So entspinnt sich zwischen den beiden bald eine Beziehung, die bis zu Klimts Lebensende anhalten wird und der Welt mehr als ein bemerkenswertes Gemälde bescheren wird.

Ich kannte bereits den Film „Die Frau in Gold“ mit Helen Mirren, die dort Adeles Nichte spielt, die nach dem Krieg versucht das Bild für die Familie vom österreichischen Staat zurück zu bekommen. Daher war ich sehr neugierig, die Geschichte ihrer Tante kennen zu lernen.
Leider hatte ich etwas Probleme mit dem Schreibstil. Mir sind die Figuren nicht wirklich nah gekommen, ich hatte immer das Gefühl es wird ein statisches Bild beschrieben. Ich konnte mit Adele und den anderen nicht so richtig mitfühlen. Das war vielleicht tatsächlich so beabsichtigt, erreichte mich aber nicht.
Dabei war ihr Leben wohl nicht uninteressant. Neben dem mondänen Salon, in dem einige bekannte Persönlichkeiten Wiens aus dieser Zeit verkehrten, kümmerte sich Adele auch immer wieder um die Ärmsten der Armen.

Trotzdem muss ich leider sagen, habe ich das Buch nach einem Drittel nur noch überflogen um grob zu erfahren, was noch passiert. Irgendwie hat es mich überhaupt nicht überzeugen können.

Daher von mir diesmal leider keine Leseempfehlung.

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96 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 56 Rezensionen

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Deutsches Haus

Annette Hess
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 21.09.2018
ISBN 9783550050244
Genre: Romane

Rezension:

Das Deutsche Haus ist eine Gaststätte in Frankfurt, die von Evas Eltern betrieben wird. Hier leben die Bruhns zusammen und genießen das deutsche Wirtschaftswunder. Eva stellt ihren Verlobten zu Hause vor, als sie ein Anruf zur Arbeit ruft. Sie ist Übersetzerin für polnisch und soll eine Zeugenaussage übersetzen. Im ersten Moment versteht sie gar nicht um was es geht, doch nach und nach wird ihr klar, dass es hier um einen Überlebenden aus Auschwitz ging. Kurz darauf bekommt sie die Möglichkeit in den ersten Auschwitz-Prozessen zu übersetzen. Sowohl ihre Eltern als auch ihr Verlobter sind dagegen, dass sie die Arbeit annimmt. Aber Eva setzt ihren Willen durch und stellt fest, dass Schuld nicht etwas ist, was man nur bei anderen findet. Im Laufe des Prozesses wird klar, dass auch ihre Familie mit Auschwitz verbunden ist und Eva muss sich fragen, was ihr alles verschwiegen wurde.

Annette Hess gelingt es in ihrem ersten Buch, genau wie in ihren Fernsehserien Kudamm '56 und '59, deutsche Geschichte lebendig werden zu lassen. Die Auschwitz Prozesse waren Anfang der sechziger Jahre sehr umstritten, wollten die meisten Deutschen doch nicht mehr über die Zeit im dritten Reich sprechen. Auf der Anklagebank saßen 21 ehemalige SS-Mitglieder, die beschuldigt wurden an den Verbrechen in Auschwitz maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Im Laufe des Prozesse kamen viele Überlebende als Zeugen zu Wort, die das unaussprechliche Grauen in Auschwitz wiedergaben und die Angeklagten immer wieder belasteten. Hier kommt Eva ins Spiel, sie ist diejenige, die für die polnisch sprechenden Zeugen übersetzt und somit zu ihrer Stimme wird. Auch wenn es ihr schwerfällt die Geschichten zu wiederholen, ist es doch wichtig für sie, für die Zeugen zu sprechen.

In ihrer Familie trifft sie auf eine Wand des Schweigens, niemand will mit ihr über den Prozess sprechen.

Besonders berührt hat mich der Abschnitt, als Eva und das Gericht in Auschwitz selbst einen Ortstermin haben. Dort wird allen so richtig bewusst, welche Abscheulichkeiten sich dort wirklich abgespielt haben.

Über die Geschichte des Auschwitz-Prozesses hinaus erfahren wir viel über das Alltagsleben in den 60ern. Berufstätige Frauen waren nur akzeptiert, solange sie nicht verheiratet waren. Evas Verlobter schafft es sogar, dass sie beinahe ihre Stelle verliert, weil er nicht möchte, dass sie da arbeitet.

In der Umgebung des Deutschen Haus brennen immer wieder Kinderwägen, besonders in Häusern, in denen Gastarbeiter leben. Das Miteinander mit den ausländischen Nachbarn war damals wie heute nicht immer vorurteilsfrei.

Evas Entwicklung im Laufe des Buches hat mich sehr beeindruckt. Ist sie am Anfang noch sehr erpicht darauf, endlich den Heiratsantrag ihres Verlobten zu hören, wird sie im Laufe des Buches immer kritischer gegenüber dem, was andere von ihr als Frau erwarten.

In diesem Buch geht es vor allem um das Thema Schuld. Die Schuld der Täter, die Schuld derer, die zwar nichts getan haben, aber auch nichts gegen die Grausamkeiten unternommen haben und um die Schuld der Überlebenden. Derer, die das Lager als Insassen überlebt haben und die Schuld derer, die damals einfach zu klein waren um zu begreifen, was um sie herum geschah.

Das Buch gibt keine endgültige Antwort dazu, es wird ganz klar, dass jeder selbst eine Möglichkeit finden muss, mit seiner Schuld zu leben. Das gelingt den Protagonisten des Buche mal mehr und mal weniger gut. Die Angeklagten im Prozess sahen sich bis zum Schluss als nicht schuldig und zeigten keinerlei Reue.

Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt, hier wird ein schwieriges Thema lesenswert aufbereitet. Von daher eine unbedingte Leseempfehlung von mir!

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Die Fotografin - Am Anfang des Weges

Petra Durst-Benning
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 10.09.2018
ISBN 9783764506629
Genre: Romane

Rezension:

Mimi Reventlow hat großes Glück. Als sie sich entscheidet den Heiratsantrag ihres Verehrers nicht anzunehmen und lieber als Wanderfotografin durch Deutschland zu reisen, stehen ihre Eltern auch finanziell hinter ihr und unterstützen sie dabei, ihren größten Wunsch wahr werden zu lassen.
Einige Jahre zieht sie erfolgreich durch die Lande und baut sich einen guten Ruf auf. Doch dann erfährt sie, dass ihr Onkel Josef, der sie zur Fotografie gebracht hat, schwer krank ist, und reist zu ihm nach Laichingen auf die Schwäbische Alb.
Dort erwartet sie ein komplett fremdes Leben. Fortschritt ist dort verpönt, es soll doch bitte immer alles so weitergehen wie bisher. Vor allem Fabrikant Gehringer hält strikt am althergebrachten fest, sichert es ihm doch auch den Zugriff auf billige Arbeiter. Denn wer würde es schon wagen gegen ihn, den Herrn Fabrikanten, aufzumucken.

Mimi hat mir sehr gut gefallen. Sie weiß was sie will und setzt das auch mit einem Gottvertrauen um, das durchaus zu beneiden ist. Die Entscheidung Wanderfotografin zu werden hätte auch ziemlich in die Hose gehen können. Auch die Entscheidung in Laichingen zu bleiben und ihren kranken Onkel zu pflegen ist nicht ohne. Schließlich hat sie es nie gelernt einen Haushalt zu führen.
Petra Durst-Benning gelingt es in diesem Buch die Welt der Weber auf der Schwäbischen Alb lebendig werden zu lassen. In den Teilen die in Laichingen spielen konnte ich die Kälte und Trostlosigkeit förmlich spüren. Wohingegen ich bei den Teilen, die in Ulm oder am Bodensee spielen durchaus die Wärme und die Lebendigkeit der Gegend gespürt habe.
Für treue Leser gibt es in diesem Buch auch ein Wiedersehen mit Clara Berg, die wir in Bella Clara begleiten durften. Und auch Anspielungen auf die Glasbläser- und Samenhändler-Trilogien sind im Buch zu finden.
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es ließ sich gut lesen und bot einen guten Einstieg in die Geschichte, die mit weiteren 4 Bänden fortgesetzt werden wird. Daher ist das Ende auch recht offen und man ist gespannt, wie es mit Mimi und den Laichingern wohl weitergehen wird und ob Mimi es schafft ein wenig frischen Wind auf die Alb zu bringen.
Von mir daher eine Leseempfehlung für dieses atmosphärische Buch!

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59 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Die Hungrigen und die Satten

Timur Vermes
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 27.08.2018
ISBN 9783847906605
Genre: Romane

Rezension:

Deutschland zu heutigen Zeiten, Frau Merkel ist abgewählt, hat aber einen solchen Eindruck hinterlassen, dass es nicht mehr der Bundeskanzler, sondern der Merkel heißt, egal, wie der Name nun wirklich lautet.
Im Fernsehen hat sich eine Show als Renner etabliert, in der Nadeche Hackenbusch in Flüchtlingsunterkünften mit Hilfe von Sponsoren das Elend lindert. Sie ist der Engel im Elend.
Um die Quoten zu steigern wir dein Special in einem von Afrikas größten Flüchtlingscamps geplant, die sich gebildet haben, als Europa die Grenzen immer weiter dicht gemacht hat.

Und doch hat keiner der Produzenten damit gerechnet, dass sie die Kontrolle über das Unternehmen verlieren könnten. Nadeche merkt, dass sie gerne bleiben möchte um weiter zu helfen und Lionel, der einst Namenlose Flüchtling, der es in einem Casting zu ihrem persönlichen Assistenten gebracht hat, nutzt die Gelegenheit um doch noch nach Europa zu kommen.
Und so bricht ein Flüchtlingszug von 150.000 Flüchtlingen zu Fuß nach Europa auf. In der deutschen Regierung ist man erst einmal nur wenig beunruhigt, bis klar wird, dass das Unternehmen wohl nicht an der Logistik oder den zu durchquerenden Ländern scheitern wird.
Daraufhin bricht in Deutschland Hektik aus und es wird alles getan um das Unternehmen scheitern zu lassen.

Ich fand das Thema an sich interessant. Was passiert, wenn sich Flüchtlinge selbst organisieren und nicht einzeln versuchen nach Europa zu kommen. Das Szenario, das Timur Vermes skizziert ist in sich schlüssig und kann überzeugen. Man fragt sich dann schon, warum in Afrika tatsächlich noch niemand auf Lionels geniale Idee gekommen ist.
Das Personal des Buches ist teilweise nur schwer ertragbar. Nadeche Hackenbusch ist einfach unsagbar dumm. Der Aufenthalt in Afrika verändert sie sicherlich, aber trotzdem ist ihr ganzes Verhalten einfach unglaublich naiv und ferngesteuert. Und wenn man ihr Englisch mit dem von Lothar Matthäus vergleicht, spricht Lothar reinstes Oxford Englisch 🙂
Aber auch ihre Begleitung, die Autorin Astrid von Roell, ist auf Dauer nur schwer erträglich. Besonders als klar wird, dass ihr Chef von ihr erwartet tatsächlich jeden Tag ihrer journalistischen Tätigkeit nachzugehen.
Auch der Sender in Deutschland ist eigentlich nur von Ich-bezogenen Menschen besetzt, denen die Quote über alles geht.

Lustigerweise ist der einzige Lichtblick unter den Protagonisten der Innenminister der CSU Leubl. Als altgedienter Politiker erkennt er schnell die Zeichen und steht dann auch hinter unbequemen Entscheidungen. Sein Staatssekretär bemüht sich da sichtlich nicht nachzustehen, kann aber die Erwartungen nicht wirklich erfüllen. Trotzdem bleibt auch er al seine der positiveren Figuren in Erinnerung.

Lionel hingegen ist noch der Vernünftigste unter den Protagonisten. Oder vielleicht auch der pragmatischste. Eigentlich organisiert er sich und später seinen Zug von Tag zu Tag. Leider erliegt auch er dem Irrglauben zu meinen, dass er genau weiß was die Gegenseite tun wird.

An sich hat mir das Buch gut gefallen. Zwischenzeitlich fiel es mir auf Grund der Dummheit doch nicht weniger Protagonisten schwer, weiter zu lesen. Glücklicherweise gab es immer wieder Abschnitte wo man das Gefühl hatte nicht von grassierender Blödheit gefressen zu werden.
Ab der Mitte etwa entspann sich dann auch ein Sog einfach weiter zu lesen um herauszufinden, wie es denn nun enden wird. Denn mir ist tatsächlich kein Szenario eingefallen, dass zu einem Happy End oder auch nur einer halbwegs sinnvollen Lösung hätte führen können.
Und so klappt man das Buch am Ende auch mit dem Gefühl zu, dass es wirklich keine vernünftige Lösung des Themas geben kann, bei dem am Ende alle glücklich sind.

Ich tue mir etwas schwer das Buch in ein Genre einzusortieren. Als Gesellschaftssatire wird es beworben, allerdings ist mir das Lachen eher in Halse stecken geblieben. Die Darstellung der Medien mag sehr überspitzt dargestellt sein, aber ich habe die Befürchtung, dass da mehr Wahrheit dahintersteckt, als man sich wünschen mag. Und auch das politische Geschehen entspricht wohl eher der Realität.

Insgesamt hat mich das Buch nachdenklich zurück gelassen. Was würden wir tun, wenn das, was hier beschrieben wird tatsächlich wahr würde? Würden wir andere Lösungen finden?
Von mir daher durchaus eine Leseempfehlung, auch wenn mich das Ganze nicht total begeistert hat.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Eine Tüte buntes Glück

Kim Henry
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783956498053
Genre: Liebesromane

Rezension:

Frederike hat in ihrer Jugend die Sommer bei ihrem Opa in Dänemark verbracht. das war die einzige Zeit, in der sie sie selbst sein konnte, weitab von der Mutter und deren Plänen, aus ihr eine berühmte Konzertpianistin zu machen.

Hier hatte sie ihre Freunde und hier war ihre große Liebe Rasmus. Doch dann kam es zum Bruch und Frederike kam nicht wieder.

Doch jetzt soll sie für ihre Mutter das Haus ihres Opas soweit herrichten, dass es verkauft werden kann. Da sie im Moment eh mit ihrem Leben zu kämpfen hat, fährt sie nach Dänemark und trifft dort nicht nur auf ihre Freunde und Oma Henni, sondern auch auf Rasmus.

Nun scheint es an der Zeit zu sein, über alte Missverständnisse zu sprechen und noch einmal neu anzufangen. Auch ihre Leidenschaft für das Bonbonkochen entdeckt Frederike nun neu.

Jedem Kapitel der Gegenwart ist ein Bonbon Rezept vorangestellt, ergänzt mit Frederikes Tagebucheinträgen. So erfährt man nach und nach, was 18 Jahre zuvor zwischen ihr, Rasmus und seinem besten Freund Søren vorgefallen ist.

In der Gegenwart lässt sich alles ganz gut an, auch wenn Rikke immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hat, ist das Buch recht harmonisch. Man fühlt sich wohl dort an Fünens Küste.

Rasmus und Rikke haben erst einmal Probleme damit über ihre Vergangenheit zu sprechen, aber irgendwann schaffen sie es dann doch sich auszuspreche. Nicht zuletzt auch dank Rasmus Oma Henni, die immer wieder mit beiden spricht und Rikke wieder zum Bonbonkochen bringt.

Mir hat das Buch gut gefallen, es war ein hübsches Wohlfühlbuch. Man kann sich das Leben in Rendstrup Strand gut vorstellen und das Zusammengehörigkeitsgefühl ist groß. Mir hat gut gefallen, dass Rikke so schnell wieder Anschluss an ihre alte Clique gefunden hat und trotz vieler Missverständnisse in der Vergangenheit freundlich aufgenommen wird.

Alles in allem war es ein gut zu lesendes Buch, das einem ein paar Stunden eine Auszeit an Dänemarks Küste beschert.

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112 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

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Der Welten-Express 1

Anca Sturm , Bente Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551654113
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Flinn hat es nicht einfach im Leben. In der Schule gemobbt und zu Hause eine Mutter, die nach dem Verschwinden des großen Bruders zu nichts mehr fähig ist.


So sitzt sie Nacht für Nacht am stillgelegten Bahnhof von Weidingborstel, bis eines Tages dort ein Zug hält. Ohne groß nachzudenken steigt sie ein und begibt sich damit auf die größte Reise ihres Lebens.


Schnell stellt sich heraus, dass Flinns Bruder wohl auch in diesem Zug war, bis er spurlos verschwunden ist. Flinn und ihre neuen Freunde machen sich daran das Geheimnis der Verschwundenen zu lüften und geraten dabei in Gefahr.

Die Idee hinter dem Buch ist eine Schule, in der Kinder mehr lernen als nur Mathematik, Englisch und Deutsch. Hier werden Kinder ausgebildet, die das Potenzial haben die Welt zu verändern. Magie spielt dabei auch eine Rolle und so kommt es nicht von ungefähr, dass das Buch mit der Harry-Potter-Reihe verglichen wird.

Mir hat sowohl die Idee, als auch die Umsetzung des Ganzen sehr gut gefallen. Die Schule ist ein wahrhaft magischer Ort, der Flinn auch eine Geborgenheit liefert, die sie in ihrer Familie schon lange nicht mehr erfahren durfte.

Zwischendrin hat mich das etwas sehr teenagerhafte Verhalten von Flinn etwas genervt, aber als es dann aufs Ende zugeht, wird das Buch noch einmal richtig spannend.

Das Buch ist der Auftakt einer mehrteiligen Serie, aber in sich geschlossen. Es klären sich aber noch nicht alle Geheimnisse rund um den Welten-Express auf, auch wenn es am Ende noch einige Überraschungen gibt.

Der nächste Band wird wohl nächstes Jahr im Herbst erscheinen und als kleines Schmankerl findet man am Ende des Buches schon einmal eine Leseprobe dazu.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich sicher nicht in die Zielgruppe gehöre. Ich habe es auch schon meinen Mädels, beide 12 Jahre alt empfohlen und bin schon gespannt, was die dazu sagen werden.


Von daher eine Leseempfehlung von mir!

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116 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Nichts als Liebe

Christina Lauren , Marie Rahn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746634784
Genre: Liebesromane

Rezension:

Macy hat es sich eingerichtet in ihrem Leben, viel Arbeit und eine ziemlich reibungslose Beziehung.

Doch da trifft sie eines Tages auf Elliot, ihr ehemals bester Freund und ihre erste große Liebe und damit muss Macy sich fragen, ob ihr Leben wirklich so ist, wie sie es sich wünscht.

Das Buch spielt abwechselnd im Heute und in der Vergangenheit von Macy und Elliot.

Wir erfahren, wie die beiden sich kennenlernten, erst Freunde und dann ein Paar wurden. Und auch was passierte, als sie sich elf Jahre zuvor trennten.

Macy geht allen Gefühlen soweit wie möglich aus dem Weg, seit sie Elliot und ihren Vater verloren hat. Sie hat sich in ihre Arbeit gestürzt und die Beziehung zu ihrem Verlobten Sean ist auch eher lauwarm als leidenschaftlich.

Elliot hat sein Leben wohl auch eher mit angezogener Handbremse geführt, hat er doch nie aufgehört Macy zu lieben. Als er sie endlich wiedergefunden hat, setzt er alles daran, wieder Teil ihres Lebens zu sein.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn Macy wirklich gelegentlich mal in den Hintern getreten gehört. Allerdings wird erst ganz zum Schluss klar, warum Macy so ist, wie sie ist. Auch Elliot muss sehr lange warten, bis er eine Erklärung bekommt.

Durch den ständigen Wechsel der Zeit enthüllt sich nach und nach die Geschichte der beiden und es bleibt die Spannung, was wohl passiert ist um dieses so ungewöhnliche Paar zu trennen.

Alle beiden lesen gerne und viel und zwischen ihnen entspannt sich ein Ritual, bei dem jeder sein aktuelles Lieblingswort nennt. Meist ist dies eines, das auch die eigene Gefühlswelt knapp beschreibt.

Für Bücherliebhaber und Leser, die gerne Liebesgeschichten lesen ist dieses Buch genau das richtige.

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Hygge, Lykke und Lagom


Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 12.09.2018
ISBN 9783845828046
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hygge, Lykke und Lagom sind die skandinavischen Worte für das, was bei uns schlicht als Gemütlichkeit interpretiert wird. Und doch bezeichnet es mehr ein Lebensgefühl, für das es im Deutschen eigentlich gar kein Wort gibt.
Mit diesen Worten verbinden die meisten wohl Tee, eine warme Decke, ein Buch und Entspannung.
Das Buch dreht sich genau darum. Aufgeteilt ist es in drei Abschnitte, die sich jeweils mit Dänemark, Norwegen und Schweden beschäftigen. In jedem Abschnitt geht es um landestypische Eigenheiten, Rezepte und BAstelideen. Aufgepeppt wird das Ganze durch sehr schöne, stimmungsvolle Fotos.
Der Abschluss des Kapitels ist immer dem Thema Weihnachten gewidmet.

Mir hat das Buch recht gut gefallen, es ist ein wenig Alltagsflucht. Das passt natürlich gut zum Thema. Ein paar der Rezepte und Bastelideen werde ich wohl auch ausprobieren. Besonders die Bilder fangen das skandinavische Flair super ein und wecken die Lust, doch einmal eine Reise dorthin zu wagen.
Von mir daher eine Leseempfehlung!

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Für immer und einen Herzschlag

Tamsyn Murray , Julia Gehring
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505703
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nia und Jonny machen beide gerade eine schwere Zeit in ihrem Leben durch.

Nia hat ihren Zwillingsbruder Leo bei einem Unfall verloren, Jonny hat nach langer Krankheit endlich ein neues Herz bekommen.

Jonny macht sich auf die Suche nach seinem Spender, da er noch große Probleme hat, mit seinem neuen, geschenkten Leben zurecht zu kommen. Dabei trifft er auf Nia, und was erst dazu dienen sollte mehr über Leo herauszufinden, wird bald mehr.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht Jonnys und Nias in der Ich-Form erzählt. So kommt man beiden Teenagern mit ihren Sorgen und Nöten sehr nahe.
Nia schafft es lange nicht den Tod ihres Bruders zu verarbeiten, da sie sich die Schuld daran gibt und kapselt sich immer mehr von ihrer Umwelt ab. Jonny bietet ihr da eine willkommene Abwechslung, da er Leo nicht kannte und an ihr interessiert ist.
Jonny wiederum ist es ganz klar bewusst, dass er Nia bezüglich ihres Bruders täuscht, hat aber bald zu viel Angst Nia wieder zu verlieren.

Mich hat das Buch sehr berührt, es sind auch mehrfach Tränen geflossen. Gerade an der Stelle, als Leo stirbt und Jonny sein Herz bekommt, wird es einem wieder einmal klar, wie nahe Leid und Freude doch manchmal liegen.

Trotz des schwierigen Themas gelingt es der Autorin jedoch auch die Normalität eines Teenagerlebens darzustellen. Obwohl beide ein ziemliches Päckchen zu tragen haben, machen sie sich Gedanken um Liebe und um ihr Aussehen bei einem Date. Hier wurde definitiv die richtige Mischung aus Tragik und Normalität gefunden.

Ich kann hier nur einen Leseempfehlung aussprechen für ein wirklich berührendes Buch zu einem schweren Thema.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!

Lena Greiner , Carola Padtberg
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548377940
Genre: Humor

Rezension:

Lena Greiner erzählt in diesem Buch aus den Erfahrungen von Hebammen, Erzieherinnen Lehrern und Ärzten, die es in ihrem Alltag mit Helikopter-Eltern zu tun bekommen.

Es geht um Klobrillen, die fürs Kind vorgewärmt werden sollen, um Kinder, die in der Notaufnahme nicht behandelt werden können, weil die Eltern Traumata befürchten. Sprich es geht um den ganz normalen Wahnsinn von Eltern, die eigentlich nur das Beste für ihr Kind wollen.

Die Anekdoten sind manchmal wirklich witzig, aber meistens bleibt einem das Lachen doch im Hals stecken. Ich bin froh, dass ich bis jetzt meistens von dieser Sorte Eltern weitgehend verschont geblieben bin.

Es ist schon unglaublich, was Eltern alles einfällt, wenn es um ihr Kind geht.

Wem der erste Band „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!“ gefallen hat, dem wird der Nachfolgeband sicher auch zusagen.

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166 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Romane

Rezension:

Louisa lebt in London und wird von ihrem Onkel immer wieder in Schwierigkeiten gebracht. Über eine Freundin erfährt sie, daß die Familie Mitford ein Kindermädchen sucht und bewirbt sich dort. Nach abenteuerlichen Umständen schafft sie es die Stellung zu bekommen und freundet sich in Mitford Manor angekommen mit der ältesten Tochter Nancy an.

Parallel dazu wird Florence Nightingale Shore auf dem Weg zu einer Freundin im Zug ermordet. In die Ermittlungen wird auch der Bahnpolizist Guy verwickelt, der sich mit dem offiziellen Ausgang der Ermittlungen nicht zufrieden gibt. Zusammen mit Louisa und Nancy beginnt er weiter zu ermitteln.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war so richtig schön britisch, ein bisschen wie Downton Abbey. Kein Wunder, ist die Autorin ja wohl auch die Nichte des Autors von Downton Abbey. Die Ermittlungen stehen nicht unbedingt im Vordergrund, wir erfahren auch viel, was im Hause Mitford vor sich geht.

Nancy fand ich manchmal ein wenig anstrengend in ihrer absoluten Selbstüberzeugtheit. Louisa hingegen war mir sehr sympathisch. Sie versucht etwas aus ihrem Leben zu machen und aus den Fängen ihres Onkels zu entkommen. Und auch Guy versucht alles um aus seinem Leben etwas zu machen. Gemeinsam schaffen sie es tatsächlich herauszufinden, was denn nun hinter dem mysteriösen Mord an Florence Nightingale Shore steckt.

Zwischendrin hat es sich ein wenig gezogen, da ging es mehr um das Leben von Louise und Guy im allgemeinen und weniger um den Fall. Hier hätte das Ganze durchaus gestrafft werden können. Das Ende war hingegen noch einmal sehr spannend und auch ein wenig überraschend.

Das Buch scheint das erste einer Reihe um die Mitford Schwestern zu sein, die in den dreißiger Jahren als Hitler -Fans zu Berühmtheit gelangten. In diesem Buch sind sie allerdings alle noch Kinder.

Von mir gibt es durchaus eine Leseempfehlung für ein nettes, sehr britisches Buch, dass mich gut unterhalten hat und sich flüssig lesen lies.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Binti Sammelband

Nnedi Okorafor
E-Buch Text: 96 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 03.09.2018
ISBN 9783959816571
Genre: Sonstiges

Rezension:

Binti ist ein Mädchen aus dem Stamme der Himba. Sie ist die erste Himba, die an der Oomza Universität angenommen wurde, aber Himba verlassen ihr Heimatdorf nicht. Und doch ist Binti sich sicher, dass der Weg zur Uni für sie der Richtige ist und schleicht sich heimlich davon.
Damit beginnt für sie das Abenteuer ihres Lebens, das nicht nur ihr Leben, sondern das vieler verändern wird.Ich muss sagen, ich war skeptisch, ob das Buch wirklich etwas für mich ist. Ich habe es weder mit afrikanischen Autoren, noch mit Preisträgern. Aber nachdem mir Children of Blood and Bone schon so gut gefallen hatte, dachte ich mir, dass das hier auch etwas für mich sein könnte.
Das Buch besteht aus drei Kurzgeschichten die im Abstand von jeweils einem Jahr entstanden sind und nun erstmals als ein Buch erscheinen. Alle drei Kurzgeschichten waren vorher schon einzeln erschienen. An manchen Stellen der Geschichten merkt man, dass es eigentlich einzeln stehende Geschichten sind, da hier auf das Geschehen der Vorgänger ausführlicher Bezug genommen wird und Dinge erklärt werden, die einem klar sind, wenn man die drei Geschichten am Stück liest. Das war aber nur ganz selten der Fall und hat nicht wirklich gestört.
Ich bin sehr froh, dass ich Bintis Geschichte vom Anfang bis zum jetzigen Ende am Stück verfolgen konnte. Bintis Entwicklung ist unglaublich spannend, sowie eigentlich das gesamte Setting. Der Handlungsort ist zu großen Teilen Bintis Heimat am Rande der Namib Wüste, irgendwann in unserer Zukunft. Die Oomza Universität liegt auf einem eigenen Planeten und dorthin reist Binti auf einem lebenden Raumschiff. Dort angekommen lernt sie viele weitere Spezies kennen und akzeptieren.Auch die Medusen, die auf der Erde gegen die Khoush, einem Nachbarstamm, Krieg geführt haben, lernt sie dort besser kennen und verstehen.
Zurück auf der Erde kommt es dann aber wieder zu Feindseligkeiten zwischen Khoush und Medusen und Binti versucht hier zu klären. Dafür nutzt sie die ihr eigene Magie.Das Buch bietet immer wieder erstaunliche Wendungen und bleibt damit bis zu Schluss unglaublich spannend. Der Schreibstil war so bildhaft, dass ich mir die fremden Kulturen bildhaft vorstellen konnte. Ich war sozusagen sofort in meinem eigenen Film gefangen.
Für mich war dieses Buch auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights, ich werde die Autorin sicher im Auge behalten und ihre weiteren Bücher auch noch lesen. Vielleicht gibt es ja auch noch einmal etwas über Binti und ihre Freunde. Darüber würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen.

Von mir daher eine volle und dringende Leseempfehlung!

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Was wir zu hoffen wagten

Michaela Saalfeld
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177073
Genre: Historische Romane

Rezension:

In diesem Buch begleiten wir Felice, Willi und Ille für kurze Zeit durch ihr Leben.
Das Buch beginnt 1918 mit dem Ende des Krieges, als Felice auf der Suche nach Informationen über das Verbleiben ihres Bruders auf dessen Schwarm Recha und auf ihre Schwester Ille trifft. Nach dem kurzen Prolog springt das Buch ins Jahr 1912 zurück, als Felice gerade 21 wird.
Ihr größter Traum ist es, nicht nur Jura zu studieren, was ihr gelungen ist, sondern auch als Juristin zu praktizieren. Dies wird ihr auf Grund der geltenden Rechtslage nicht möglich sein, da sie ihre Praxiszeit nicht antreten darf und damit nicht zum zweiten Staatsexamen zugelassen werden wird.
Willi hingegen soll das Bankhaus des Vaters übernehmen, schwärmt aber für die Welt des Films und lernt bald in Babelsberg Leute vom Film kennen, die ihn ernst nehmen und mitarbeiten lassen.
Die kleine Schwester Ille möchte hingegen nichts als eine Familie und vor allem von ihrer großen Schwester Felice geliebt werden. Für sie geht sie eine arrangierte Ehe ein, um das Bankhaus der Familie zu retten und Felice zu beweisen, dass sie sie liebt.
Doch dann bricht der erste Weltkrieg aus und für alle drei und ihre Freunde ändert sich das Leben, sie alle müssen zwangsläufig erwachsen werden.

Ich habe mich am Anfang mit dem Buch aufgrund des etwas sperrigen Schreibstils und der anfangs recht nervigen Protagonisten recht schwer getan und hatte sogar schon überlegt, das Buch abzubrechen. Doch nachdem ich mich etwas eingelesen hatte, konnte ich die Eigenheiten der Hauptpersonen besser verstehen und tolerieren. Außer Ille sind mir wirklich alles ziemlich ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mitgebangt und für sie gehofft, dass es eine Lösung für ihre Probleme und Wünsche geben möchte.
Michaela Saalfeld schreibt recht schonungslos. Felice wird ein wenig wie ein kalter Fisch dargestellt, hochintelligent aber gefühlsarm. Willi ist ein Träumer und am Anfang noch sehr kindisch unterwegs und Ille ist eigentlich ein kleines Dummchen, die alles tut um von Felice geliebt zu werden.
Auch die Schilderungen der Schlachten im Krieg waren schnörkellos und teilweise sehr grausam. Aber niemals übertrieben. Dass der Ersteinsatz von Giftgas in einem Brief an Felice geschildert wurde, fand ich einen gelungenen Kunstgriff. So wurde der Einsatz dieser unmenschliche Kriegswaffe durch das Grauen der dort Beteiligten nachdringlich geschildert.
Der Einsatz von Filmen und Fotos zu Propagandazwecken durch die Heeresleitung ist an dieser Stelle auch ein großes Thema.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist ein Plädoyer nicht nur für die Frauenrechte, sondern auch für die Menschenrechte und ein gültiges Gesetz, das immer und für alle gilt. Außerdem ist es ein Aufruf gegen Gewalt und Krieg.
Ich würde mich freuen, wenn es ein weiteres Buch um Felice, ihre Geschwister und Freunde geben würde, so wie es im Nachwort von der Autorin angedeutet wird.

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Ein Keim kommt selten allein

Markus Egert , Frank Thadeusz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 10.08.2018
ISBN 9783864930683
Genre: Sachbücher

Rezension:

Keime gehören zu unserem Leben, sie können ohne uns gut überleben, wir aber nicht ohne sie. Markus Egert gelingt es mit diesem Buch das negative Image von Keimen ein wenig zu reduzieren.
Er klärt auf, dass unser Mikrobiom so individuell ist wie jeder von uns und wir ohne diese nicht leben können. Gleichzeitig gibt er aber auch Tipps wie man schädlichen Keimen im Haushalt beikommt, was nötig ist (öfter mal den Küchenschwamm wechseln) und was nicht (Desinfektionsmittel).
Zusätzlich erfährt man, wie es passieren kann, dass Bakterien Resistenzen entwickeln und wie es in Krankenhäusern zu den heute gültigen Hygienevorschriften kam.

Vieles, was in diesem Buch erklärt wird, war mir durchaus bekannt, z.B. Dass Antibiotika nicht bei einem Virusinfekt helfen. Aber manches war auch neu für mich und bestimmte Dinge werde ich wohl auch in meinem Alltag umsetzen, auch wenn wir bis jetzt keine Probleme hatten.

Mir hat dieses Buch Spaß gemacht, es vermittelt Wissen in einem gut lesbaren Stil und gibt Anregungen für den Alltag. Endlich versteht man auch warum man seinen Küchenschwamm viel öfter wechseln sollte, als man es jetzt tut und warum das Klo sauberer ist, als die Küche.

Von daher von mir eine Leseempfehlung für dieses wirklich interessante, informative Buch.

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204 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Queen and Blood

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736307056
Genre: Fantasy

Rezension:

Queen and Blood ist der zweite Teil der Bird and Sword Reihe. Diesmal dreht sich alles um Kjell, den Bruder von Tiras, den wir im ersten Band schon kennengelernt haben. Für ihn war immer klar, dass er Soldat ist und seinem Bruder zur Seite stehen würde.

Doch nun hat sich gezeigt, dass auch er eine Gabe besitzt, die Gabe des Heilens.

Als er auf Patrouille ist findet er eines Tages die schwerverletzte Sasha am Fuße eines Abgrunds, in den sie von den Bewohnern ihres Dorfes gejagt wurde. Es gelingt ihm ihr Leben zu retten und sie folgt ihm daraufhin nach Hause. In Jeru erfahren Sasha und Kjell dann, dass Sasha eine Adelige ist, die auf ihrer Flucht vor den Vogelmenschen ihr Gedächtnis verloren hat. Als sie dieses zurückerlangt ändert sich für Sasha und Kjell alles.

Mir hat der zweite Teil noch besser gefallen als schon der erste. Kjells Zerrissenheit zwischen seinen Pflichten als Soldat und seiner Gabe als Heiler ist toll dargestellt. Nachdem die Magischen solange verfolgt wurden, ist es für ihn noch schwer seine Gabe zu akzeptieren. erstaunlicherweise hat er aber keinerlei Probleme mit anderen magisch Begabten. Sasha ist eine Seherin, deren Visionen oft genug größere Katastrophen verhindert. Und obwohl es oft unwahrscheinlich ist, dass das Vorhergesehene eintritt, reagiert Kjell immer drauf und kann damit schlimmeres verhindern.

Die Beziehung zwischen Kjell und Sasha muss viel aushalten, aber mir hat die Entwicklung zwischen den beiden richtig gut gefallen.

Alles in allem war es ein wirklich tolles Buch, Spannende Handlung, interessante Charaktere und eine Welt, über die ich durchaus noch mehr erfahren möchte.

Ich werde Amy Harmon auf jeden Fall im Auge behalten und freue mich schon auf weitere Bücher von ihr.

Von mir eine volle Leseempfehlung!


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Cottage mit Meerblick

Caroline Roberts , Carolin Zaniewicz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783956498015
Genre: Liebesromane

Rezension:

Claire hat gerade ihren Brustkrebs besiegt und wurde von ihrem Mann verlassen, daher möchte sie sich gerne eine dreiwöchige Auszeit gönnen. Dafür mietet sie sich in ein kleines Cottage am Meer ein. Hier will sie einfach mal tun, worauf sie Lust hat. Im Nachbar Cottage lebt ein sehr gut aussehender Mann, der aber erst einmal ein wenig griesgrämig rüberkommt, der aber nach und nach auftaut. Wer hier einen klassischen Liebesroman erwartet, wird eher enttäuscht sein. Es geht in diesem Buch vielmehr um Claires Leben, dass sie nach ihrer Krebserkrankung neu einrichten muss. Der Verrat ihres Mannes nagt an ihr und sie muss neben dem Neueinstieg auf der Arbeit auch noch einen Umzug nach dem Verkauf des gemeinsamen Hauses organisieren. Dabei wird ihr klar, dass die besten Dinge des Lebens meist nicht viel kosten und und viel länger anhalten als ein schnöder Lottogewinn. Mir hat das Buch an sich recht gut gefallen. Es war locker zu lesen und man hatte die Szenerie vor Augen. Was mich allerdings ein wenig gestört hat, waren häufige Wiederholungen z.B. der Sand zwischen den Zehen und der Hinweis darauf, dass Claire eine Überlebende ist und es andere nicht geschafft hätten. Viele dieser Dinge kamen etwas Gebetsmühlenartig und wären nicht unbedingt nötig gewesen. Trotz dieser Kritikpunkte war das Buch super zu lesen und am Ende wurde es sogar noch einmal richtig spannend. Von mir daher durchaus eine Leseempfehlung für ein kurzweiliges, leichtes Sommerbuch.

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88 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

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Die Prophezeiung des magischen Steins

Stephan M. Rother , Maximilian Meinzold
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522202442
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dafydd ist eigentlich nur ein Mitglied des Hofes, zusammen mit Prinzessin Livia aufgewachsen. Doch dann wird er mit dem Barden Palatin und Gnom Memphy auf eine Erkundungsreise nach Norden geschickt. Damit beginnt das Abenteuer seines Lebens. Stephan M. Rother hat hier einen klassischen High Fantasy Roman für Jugendliche abgeliefert. Eine Gruppe von unterschiedlichen Individuen geht auf eine Reise und muss die ihnen bekannte Welt retten. Mir hat das Setting ausgesprochen gut gefallen, das Buch lies sich ausgesprochen gut lesen und war zwischendrin immer wieder auch recht witzig. Das ganze erinnerte ein wenig an Herrn der Ringe, ohne aber ähnlich ausschweifend zu sein. Für Jugendlich ab 12 Jahren dürfte der Roman der richtige Einstieg in die Welt der Fantasy sein. Und auch für Erwachsene ist er richtig gut zu lesen, kein großes Epos, aber gut zu Unterhaltung zwischendurch. Von mir daher eine Leseempfehlung für diesen wirklich tollen Fantasy Roman.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Lord Westerhams Töchter

Rhys Bowen , Peter Groth
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 10.07.2018
ISBN 9782919801466
Genre: Historische Romane

Rezension:

England im Jahre 1941. Der Krieg tobt seit zwei Jahren und es ist kein Ende in Sicht. Im Gegenteil, es wird die Invasion der deutschen Truppen befürchtet. Ben Cressham wird bei seiner Arbeit vom MI5 rekrutiert, als in der Nähe seines Heimatdorfs ein deutscher Spion tot aufgefunden wird. Er soll herausfinden, ob jemand im Dorf oder den anliegenden Herrenhäusern etwas damit zu tun haben könnte. Hierbei trifft er auf seine Jugendliebe Pamela und seinen Freund aus Jugendtagen Jeremy wieder. Ich kannte Rhys Bowen schon von ihren zeitgenössischen Krimis, hatte aber schon lange nichts mehr von ihr gelesen. Mit diesem historischen Spionageroman hat sie mich aber total abgeholt. Die ganze Geschichte war höchst geheimnisvoll und auch wenn man den einzelnen Protagonisten meist einen Schritt voraus ist, wird doch erst ganz zum Schluss klar, um was es eigentlich geht. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass sowohl Pamela als auch Ben unabhängig voneinander für unterschiedliche Abteilungen der Geheimdienste arbeiten und die beiden mit niemanden über ihre Tätigkeit sprechen dürfen. Dadurch bekommt man als Leser einen deutlich besseren Überblick, als es die beiden einzeln haben. Ich habe bis zum Schluß mitgerätselt, um was es denn eigentlich ging und dann fast atemlos die letzten Seiten bis zum Showdown verschlungen. Die Schreibweise fand ich sehr angenehm, fast wie in einem guten Agatha Christie Roman, sehr britisch. Das hat hervorragend zu der Gesellschaftsschicht gepasst, in der der Roman spielt. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, es lässt sich toll lesen und ist bis zum Ende hin spannend.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Das kleine französische Landhaus

Helen Pollard , Anke Pregler
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2018
ISBN 9783947610044
Genre: Romane

Rezension:

Emmy und ihr Freund Nathan machen Urlaub in Frankreich. Emmy erhofft sich dadurch die Möglichkeit etwa für ihre eingeschlafene Beziehung zu tun. Doch es kommt komplett anders, sie erwischt Nathan in Flagranti mit der Frau von Rupert, des Besitzers des Urlaubsanwesens und kurz darauf verlassen die beiden das Hotel und lassen Emmy und Rupert zurück. Emmy erklärt sich bereit Rupert mit dem Hotel zu helfen, da sie ein schlechtes Gewissen wegen ihres (Ex-) Freundes hat. Doch bald stellt sich für Emmy heraus, dass das Ganze mehr Spaß macht, als sie zuerst gedacht hatte. Das Buch macht unglaublich Spaß, Emmy ist eine liebenswerte Frau, die ein wenig unter einem Mangel an Selbstvertrauen leidet. Als sie plötzlich alleine auf sich gestellt ist, stellt sie fest, dass sie sehr viel mehr kann, als sie sich zugetraut hätte. Dadurch dass das Buch aus der Sicht von Emmy geschrieben ist, kann man diese Entwicklung hautnah verfolgen. Ihre Begeisterung für das Anwesen und die französische Lebensart überträgt sich eins zu eins auf den Leser. Und durch die bildhaften Beschreibungen der Gegend ist man auch sofort mittendrin im Geschehen. Als Liebesroman würde ich das Buch nicht unbedingt bezeichnen, muss Emmy doch erst einmal wieder zu sich finden und herausfinden, was sie eigentlich will. Am ehesten noch ist es eine Liebeserklärung an die Gegend. Mir hat das sehr gut gefallen, ist ihre Entwicklung dadurch sehr realistisch gehalten. Und für’s Herz ist auch gesorgt, diese Geschichte wird dann wohl in einem Folgeband noch erzählt werden. Alles in allem kann ich für diese Buch nur eine Leseempfehlung aussprechen. Es ist herzerwärmend und entführt einen in eine der wohl schönsten Gegenden Frankreichs. Und die Protagonisten sind durch die Bank sehr liebenswert. Von mir daher den Daumen hoch!

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Die Zeit der Kraniche

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746633565
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Zeit der Kraniche ist der dritte, abschliessende Band der Ostpreußen Saga.
Er schliesst direkt an den zweiten Band "Das Lied der Störche" an. Gebhard und seine Mutter wurden verhaftet, Frederike steht plötzlich ganz alleine da. Es gelingt ihr zwar die Schwiegermutter aus dem Gestapo Gefängnis frei zu bekommen, aber bei Gebhard sind alle Mühen vorerst vergeblich.
Als dann das Ende des Krieges naht, stellt sich die Frage, bleiben oder gehen. Aber auch unter der sowjetischen Besatzung wird es nicht besser, auch hier herrschen Willkür und Gewalt. Gebhard wird erneut verhaftet, Frederike kann mit den Kindern fliehen. Im Westen angekommen muss Frederike sich einem komplett neuen Leben stellen.

Dieses Buch hat mich im wahrsten Sinne des Wortes sehr mitgenommen. Mitgenommen in eine Zeit, in der Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit eher die Ausnahme waren. Frederike und alle ihres Standes werden von ihren Gütern vertrieben und stehen vor einem Neuanfang. Das Leben wie es auf den großen Gütern ablief, gibt es als solches nicht mehr. Ich habe mit Freddy extrem mitgelitten, sorgt sie sich doch nicht nur um ihren Mann und dessen Familie, sondern auch um ihre Eltern und deren Gut in Ostpreußen. Ich fand es bewundernswert wie sie mit dieser wirklich schwierigen Situation umgegangen ist. An dieser Stelle ist man immer wieder dankbar dafür, in halbwegs friedlichen Zeiten zu leben und nicht tagtäglich um Leib und Leben fürchten zu müssen.

Das Buch ist sicher kein Wohlfühlbuch und doch ist es sehr spannend zu lesen, auch wenn zwischen drin bei mir immer wieder die Tränen geflossen sind. Ich habe Freddy und ihre Familie über die drei Bücher hinweg sehr liebgewonnen und muss sagen, dass ich sie sehr bewundere. Nicht jeder hätte sein Leben so gemeistert.
Auch wenn Ulrike Renk im Nachwort wieder betont, dass es "nur" ein Roman ist, der auf einer wahren Geschichte basiert, denke ich, es kommt vermutlich sehr nah an das hin, was tatsächlich passiert ist. Und es ist ihr gelungen dies anschaulich zu vermitteln.
Das Buch ist trotz des schweren Themas eines meiner Jahreshighlights.

Von mir daher eine unbedingte Leseempfehlung!

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79 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423216968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Angstmann beginnt im November 44 und endet im Mai 45 in Dresden. Damit umfasst er gleich zwei schwierige Zeitspannen, die die Menschen damals erleben musst.

Im ersten Teil begleiten wir Max Heller bei seiner täglichen Arbeit als Kriminalinspektor bei der Dresdner Polizei. Er wird zu einem Tatort gerufen, bei dem eine Frau schrecklich verstümmelt wurde. Bevor er auch nur richtig zu ermitteln beginnen kann, wird der Fall jedoch von seinem Vorgesetzten Obersturmbannführer Klepp auch schon geschlossen, hatte das Opfer doch einen jüdischen Ex-Mann, der sich angeblich rächen wollte. Doch bald taucht eine weitere Leiche auf, wieder zugerichtet und Heller ermittelt weiter. Allerdings nur, bis der Feuersturm über Dresden hereinbricht.

Im Zweiten Teil muss sich Heller dann mit den russischen Besatzern arrangieren, als er mitbekommt, dass wieder eine Frau auf bestialische Art und Weise zu Tode gekommen ist. Erst trifft er auf Misstrauen, aber es gelingt ihm weiter zu ermitteln bis es ihm gelingt den Fall doch noch zu lösen.

Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt. Es ist sehr lebendig und atmosphärisch geschrieben. Man sieht Dresden förmlich vor sich, die Menschen, die Hungern, die Flüchtlinge in der Stadt, die nichts mehr haben. Am meisten hat mich die Beschreibung des Feuersturms nach dem Bombenangriff vom Januar 45 beeindruckt. Gemeinsam mit Heller irren wir hier durch ein Inferno, in dem es keinerlei bekannte Anhaltspunkte gibt und in dem es ein Wunder ist, dass ein Mensch es überhaupt überleben kann.

Was auch sehr beeindruckend war, wie wenig sich das Alltagsleben in der Zeit der Nazis zu dem in der Zeit der russischen Besatzung verändert. Beides ist durch Hunger und Willkür der Herrschenden bestimmt. Beide Seiten haben vermeintlich gute Gründe für ihr Verhalten, aber am Ende des Tages vergreifen sie sich immer am einzelnen, der meist einfach nur sein Leben leben möchte. Heller ist wenig politisch und verlässt sich mehr auf sein Bauchgefühl und das Gefühl für Anstand und Menschlichkeit. Das bringt ihn des Öfteren auch in schwierige Situationen. Für mich war das eine Seite, die ihn sehr sympathisch macht, ist er doch ob der Gewalt und der Ungerechtigkeiten noch nicht vollständig abgestumpft.

Der Fall an sich, war recht verworren und hatte mehr als eine unerwartete Wendung. Spannend war es bis zum Schluss.

Ich freue mich nun auf weitere Bände mit Max Heller und seiner Familie.

Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Planst du noch oder liebst du schon?

Susan Mallery , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783956498183
Genre: Liebesromane

Rezension:

Susan Mallery startet mit diesem Buch eine neue Serie, die diesmal in Happily Inc spielt. In diesem Band dreht sich alles um Pallas, die dort eine Hochzeitsfirma geerbt hat und nun vor der Entscheidung steht, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Der Holzkünstler Nick Mitchell wiederum ist eigentlich nur vorrübergehend in Happily bei seinen Brüdern untergeschlüpft, um dort die Zeit bis zu einem großen Auftrag in Dubai zu überbrücken. Die drei Brüder stammen aus Fools Gold , haben sich aber dort mit ihrem Vater zerstritten und sind deshalb nach Happily gezogen.
Nick sucht Beschäftigung und bietet Pallas an, ihr Holzpaneele zu überarbeiten. Und wie es der gemeinsame Alltag so will, hilft Nick bald bei vielem mehr in der Firma mit und ermutigt Pallas ihr Geschäft neu aufzustellen.

Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Es war genau die richtige Mischung aus Liebe , Freundschaften, Familienschwierigkeiten und einer spannenden Firma. Das Thema ungewöhnliche Hochzeiten fand ich toll umgesetzt. Dabei lernt man auch gleich Pallas Freundinnen kennen, um die es sich vermutlich in den folgenden Bänden drehen wird. Die Beziehung zwischen Pallas und Nick wirkt auf mich sehr glaubwürdig, auch die Ängste und Sorgen, die beide deswegen haben. Gut fand ich, dass die Beziehung der beiden das Buch nicht dominiert hat, sondern es eher um ihre gemeinsame Arbeit  bei Weddings in the Box und die persönliche Weiterentwicklung der beiden geht. Alles in allem war es eine sehr stimmige Gesamtkomposition.

Ich kann diesen schönen Liebesroman nur weiterempfehlen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände, die in Kürze folgen werden.

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174 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

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Wo mein Herz dich findet

Kathryn Taylor
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176694
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch besteht eigentlich aus zwei Handlungssträngen. In dem einen ist Cara auf dem Weg nach Hause, als sie eine Autopanne hat. Auf der Suche nach Hilfe trifft sie auf Liam, der in einer einsamen Hütte am Berg wohnt und am liebsten von niemanden gestört werden möchte. Da Cara aber ein neugieriger Mensch ist, besucht sie ihn auch später immer wieder und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden.

Im anderen Handlungsstrang begleiten wir Patrick, der kurz vor seiner Hochzeit mit Jessica steht und sich nun der Herausforderung stellen muss, seine Jugendliebe Amy und ihren Sohn wiederzusehen

Überschattet wird beides von dem großen Verlust der Familie Conelly, dem Tod der Tochter Isabell bei einem Brand vor 6 Jahren.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Auch wenn es ein an vielen Stellen vorhersehbarer Liebesroman ist, ist es der Autorin doch gelungen die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
Alle Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und selbst die "Bösen" haben konsequent und nachvollziehbar gehandelt.

Die Auflösung der Schwierigkeiten waren für mich logisch und nicht übertrieben.

Von daher kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es bietet einige Stunden Lesevergnügen und Entspannung.

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

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Der englische Liebhaber

Federica de Cesco
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 29.06.2018
ISBN 9783958900806
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch ist sozusagen die Lebensgeschichte Anna Henkels. Sie erzählt darin, wie sie sich kurz nach dem Krieg in den Besatzungsoffizier Jeremy Fraser verliebt und von ihm schwanger wird. Kurz darauf verschwindet Jeremy spurlos und Anna ist gezwungen ihre Tochter Charlotte alleine aufzuziehen.
Der Großteil des Buches besteht aus Annas Lebenserinnerungen, die sie kurz vor ihrem Tod 1988 aufgeschrieben hat. Sie hinterlässt diese Erinnerungen plus vieler Briefe und Tonbandaufnahmen ihrer Tochter Charlotte. Diese und damit auch der Leser erfährt dadurch wie es zu der Liebesbeziehung kam und was es mit Jeremys Verschwinden auf sich hatte.
Die Perspektive vermittelt dem Leser den Eindruck mit Anna auf dem Sofa zu sitzen und sich von ihr ihre Lebensgeschichte erzählen zu lassen. Mir hat das anfangs sehr gut gefallen, kann man doch so sehr gut nachvollziehen, warum sie sich im dritten Reich und kurz danach gefühlt hat. Die Zeit nach dem Verschwinden Jeremys hingegen war mir fast zu nüchtern dargestellt, fast wie ein Schulaufsatz, in dem erzählt wird, was passiert, aber die Gefühle der handelnden Personen außen vor bleiben.
Auch Charlotte war mir nicht wirklich nahe, irgendwie wirkte sie auf mich sehr kühl und eher durchgehend wütend auf die Welt.
Irgendwie war die Geschichte für mich ein wenig zu sperrig. Jeremys Geheimdiensttätigkeit liefert die Begründung für vieles was in dem Buch geschieht, aber irgendwie wirkte das manchmal etwas aufgesetzt für mich.
Annas Vereinsamung und die dauernde Betonung, dass sie ja nie eine Freude im Leben hatte, waren auf Dauer sehr anstrengend. Sie hätte ja durchaus ihr Leben in die Hand nehmen können, zog es aber vor sich lieber ein Leben lang nach Jeremy zu verzehren.

Alles in allem war es ein interessantes Buch, dass mich aber nicht wirklich berührt hat. Ich konnte weder Annas noch Charlottes Verhalten ganz nachvollziehen und es hinterlässt bei mir eher widersprüchliche Gefühle.
Von mir daher eher eine begrenzte Leseempfehlung.

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Das Jahrhundertversprechen

Richard Dübell
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289663
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Jahrhundertversprechen ist der letzte Teil der Jahrhundert-Trilogie von Richard Dübell.
Diesmal begleiten wir Otto von Briest und seine Familie durch die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Der erste Weltkrieg ist zwar vorbei, aber Deutschland leidet unter den Forderungen der alliierten Siegermächte. Die Wirtschaft liegt am Boden, das Geld ist nichts mehr wert. Auch die Familie von Briest hat massiv mit Geldproblemen zu kämpfen. Die Detektivagentur von Hermine und Otto bekommt keine Aufträge mehr und das Gut bringt auch zu wenig Erträge.
Louisa, die Tochter von Otto und Hermine, kann zwar eine Schauspielausbildung bei Max Reinhardt machen und Ziehsohn Max Brandow ist ein hoffnungsvoller Mechaniker und Rennfahrer, aber trotzdem reicht das Geld hinten und vorne nicht.

Dazu kommt noch die Fehde mit der Familie von Cramm, die zwischen Max und Sigurd unerbittlich weitergeführt wird.

Richard Dübell gelingt es die Zeit der Weimarer Republik lebendig werden zu lassen. Er nimmt uns mit zum Eröffnungsrennen der AVUS in Berlin, den Dreharbeiten zu Fritz Langs legendären Filmen und zeigt uns das Erstarken der rechtsnationalen Bewegung.
Wir erleben die wechselnden Regierungen, den Tod Walther Rathenaus, die Inflation und den nachfolgenden wirtschaftlichen Aufschwung.
Ich war vollkommen gefangen von diesem Roman, auch wenn mir gerade die Abschnitte in der rechten Szene teilweise fast Übelkeit bereitet haben.
Von daher war es vielleicht gut, das Buch bereits 1928 enden zu lassen und mit einem Epilog kurz das weitere Schicksal der Briests und Brandows nur noch anzudeuten.

Die Figuren waren durchwegs glaubwürdig, auch wenn es schwerfallen mag, die Handlungen von Sigurd und Magda von Cramm nachzuvollziehen. Schön die Auftritte der historisch verbürgten Figuren wie Joseph Wirth, Walther Rathenau, Fritz Lang, Christian Riecken und ein wenig versteckt Ernst Gennat. Die Szenen auf der Avus oder den Filmpremieren waren so toll beschrieben, dass das Kopfkino sofort lief. Mir war gar nicht bewusst, dass ein Autorennen auch in geschriebener Form extrem spannend sein kann.

Von mir gibt es daher eine volle Leseempfehlung für dieses spannende, historisch interessante Buch.

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