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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Was Alice wusste

T.A. Cotterell , Karin Dufner
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442205578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension: 2/5
Danke an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

Inhalt

Die erfolgreiche Malerin Alice Sheahan lebt mit ihrem Mann Ed, einem angesehenen Arzt, in Bristol. Sie ist stolz auf das nahezu perfekte Leben, das sie führen, bis ihre Welt auseinanderbricht: Ed gerät nach einer durchzechten Nacht in den Verdacht, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch obwohl Alice ein blaues Seidenhalsband in seiner Jacketttasche entdeckt, beteuert Ed seine Unschuld. Dann taucht plötzlich Marianne auf, eine ehemalige Freundin von Alice, zu der sie keinen Kontakt mehr hatte. Sie zeigt Alice ein Foto, das Eds Version der Mordnacht als Unwahrheit entlarvt. Und Alice wird zerrissen in einem gefährlichen psychologischen Spiel, das sie schließlich einen fatalen Fehler begehen lässt …

Meinung

Das Buch ist aus Alices Perspektive geschrieben, wodurch das Buch aus einer sehr künstlerischen Sichtweise erzählt wird. Tatsächlich nehmen die Analogien und Denkweisen oft überhand und man ertappt sich dabei eine Seite nur noch zu überfliegen weil zu viele unnötige Informationen mitschwingen. Das Buch ist unglaublich langatmig geschrieben, die Story kommt einfach nicht richtig in Gang. Es hat ca. 80 Seiten gedauert bis Alice ihren Mann überhaupt auf den Mord anspricht. Selbst als dieser sich dazu äußert und Alice sich entscheiden muss, ob sie ihrem Mann Glauben schenkt oder nicht, passiert nicht viel. Es wird nicht sonderlich viel ermittelt. Weder gegen Ed noch im allgemeinen. Zumindest nicht im Vordergrund. Man fragt sich recht schnell worum es eigentlich geht. Denn es scheint  nicht darum zu gehen, die Polizisten den Mörder finden zu lassen. Es geht nicht darum was Ed getan oder nicht getan hat. Es geht zunächst nicht einmal darum was Alice über dies alles denkt. Es geht nur darum Eds Weste rein zu waschen damit er nicht hinter Gitter kommt.

Dabei wird alles – bis auf Alices Gedankenwelt nur am Rande beschrieben. Die Kinder, die sowohl Ed als auch Alice – stark für ihre Argumente benutzen: Nebenrollen, die nicht allzu ausgearbeitet wirken und auch nicht oft auftauchen.
Alices / Eds Freunde: Das gleiche Spiel.
Selbst das Mordopfer ist beinahe nur eine Randfigur.

Alices Schwester wird erwähnt, bekommt aber „persönlich“ keinen Auftritt. Nicht einmal direkt in einer der Rückblenden.

Selbst Marianne, die praktisch der einzig interessante Charakter war, war unglaubwürdig in dem was sie tat. Warum sollte jemand mit so viel Hass Alice helfen? Obwohl sie vermutlich viel mehr genugtun daraus ziehen würde Ed ins Gefängnis zu bringen?

Und Ed? Zunächst erscheint er wie ein bodenständiger, netter Mensch. Doch je weiter die Geschichte kommt, desto mehr kommt das egozentrische Arschloch raus. So will er Alice sogar weiß machen, er würde der Polizei nicht erzählen, dass er die Tote kannte damit die ihn nicht ausversehen festnimmt. Denn er opfert sich ja lieber im Job und für die Familie auf als im Gefängnis. Selbstlos.

Fazit:
So gerne ich – gerade bei einem Debütthriller – netter wäre: Ich kann dieses Buch absolut nicht empfehlen. Die Charaktere wirkten absolut platt, man lernte mehr über Kunst als über die Geschichte selbst und weder  der Mord, dessen Aufklärung oder gar das Ende waren in irgendeiner Weise spannend oder Interessant. Das einzig Positive war der flüssige Schreibstil, der mich das Buch größtenteils heute durchlesen lies.

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80 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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In deinem Namen

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2018
ISBN 9783442205448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension: 5/5
Danke an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

Inhalt

Fünfzehn Jahre ist es her, dass Detective Nap Dumas seinen Zwillingsbruder Leo verlor. Damals wurden Leo und dessen Freundin Diana unter mysteriösen Umständen tot auf den Eisenbahngleisen ihrer Heimatstadt in New Jersey gefunden. Damals verschwand auch Maura, Naps große Liebe, ohne ein Wort des Abschieds. Als jetzt im Wagen eines Mordverdächtigen Mauras Fingerabdrücke auftauchen, hofft Nap, endlich Antworten zu bekommen. Doch stattdessen stößt er nur auf immer neue Fragen: über die Frau, die er einst liebte, über eine verlassene Militärbasis und vor allem über Leo und Diana. Denn die Gründe, warum sie sterben mussten, sind dunkel und gefährlich ...

Meinung

In deinem Namen ist ein Thriller der auch ohne rasantes Tempo Spannung aufkommen lassen kann. Nap ist ein Cop der sich privat (wenn auch für gute Zwecke) ab und an jenseits des Gesetzes befindet. Er ist nicht der sympathischster Kerl, dafür aber einer der aufrichtigsten. Man lernt schnell sich in ihn hinein zu versetzen und möchte auch unbedingt wissen wie Maura und Leo in diesen Mord passen. Trotz der ernsten Lage mangelt es nicht an gut platziertem Sarkasmus/Humor wodurch einem Nap und seine Bekannten/Freunde nur umso vertrauter werden, während sich langsam das Mysterium um die Vergangenheit der Jugendlichen lüftet. Dafür, dass die Geschichte damit anfängt, dass Nap von zwei Polizisten abgeholt wird um zu dem Fall befragt zu werden, haben diese zu wenig Handlung in der Geschichte. Schließlich wurde der Fall um Maura ja weder eingestellt noch beiseitegelegt.  Dies ist allerdings mein einziger Kritikpunkt.

Ich hatte eine grobe Ahnung wer der Mörder ist, allerdings wusste ich bis zum Schluss nicht wieso. Diese Erklärung wurde plausibel erläutert und alles hat am Ende wunderbar zusammen gepasst und war so für mich nicht hervorsehbar.

Fazit

Mein zweiter Coben und dieses Mal wurde ich voll und ganz überzeugt. Eine tolle Geschichte mit realen Elementen. Spannung pur, wenn auch eher subtil. Dafür mit schönen Wendungen die man so nicht unbedingt hervorsehen kann. Einer der besten Thriller die ich in letzter Zeit lesen durfte. Definitiv eine Empfehlung!

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910 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

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Nur noch ein einziges Mal

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.11.2017
ISBN 9783423740302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …

Meinung

Das  Buch ist vermutlich nicht für jeden etwas, da häusliche Gewalt vielleicht etwas ist mit dem nicht jeder umgehen kann. Wenn man es kann ist dieses Buch auf jeden Fall ein „must read“.

Die Geschichte ist auch Lilys Perspektive. Man weiß von Anfang an, dass sie Probleme von zuhause hat und es wird auch schnell klar, dass sie aus einem Haus mit häuslicher Gewalt kommt – und dass sie so etwas verabscheut und so einen Partner sofort in die Wüste schicken würde. Schnell lernt sie Ryle kennen und führt mit ihm etwas ein, das auch ich gerne in mein Leben einbauen würde: Naked Truth  (ich hab das Buch auf eng. Gelesen, deshalb weiß ich nicht wie es in der dt. Version heißt). Sobald Lily oder Ryle dieses Codewort benutzen müssen beide sich eine absolute, egal wie brutale Wahrheit sagen/beichten. Dies führt zu einem schnellen Vertrauensaufbau zwischen den beiden.  Dennoch wird Lily hinterher bitter enttäuscht als Ryle wegen Atlas eifersüchtig wird und sie – trotz ihrer  Versuche es nicht zu bemerken – Parallelen zwischen ihrem Vater und Ryle sieht und sich am Ende die Frage stellen muss ob sie, so wie ihre Mutter, über ihre Grenzen geht für den Mann den sie liebt, oder ob sie die Notbremse zieht, auch wenn es schmerzhaft ist.

Trotz der ernsten Situation schafft Hoover es, Lily ihren Traum leben zu lassen und den Leser an allem Teil haben zu lassen. Das Tempo im ganzen Roman ist schnell, aber nicht so, dass man sich überrumpelt fühlt. Man fühlt sehr schnell mit Lily, direkt von Anfang an. Verliebt sich mit ihr in Ryle – und auch in Atlas (in meinem Fall). Man leidet mit ihr beim ersten Mal als etwas passiert. An dieser Stelle kann jeder sagen: Trenn dich von ihm. Aber wollen wir dem Mann den wir lieben nicht vertrauen? Es war ein Unfall….Oder zumindest wäre es einfach das zu glauben und ihm zu verzeihen. Was ist ein Unfall? Wo fängt Gewalt an? Es ist nicht alles schwarz und weiß und „Nur noch ein einziges Mal“ zeigt uns dies eindrucksvoll. Nicht nur, dass diese Linie nicht klar definiert ist sondern auch, dass man seine Gefühle nicht einfach abschalten kann, auch in so einer Situation nicht.

Fazit

Mit wie viel Ernst oder Humor man das Thema Gewalt angehen sollte ist mit Sicherheit einer der Schwierigsten Entscheidungen und Gradwanderungen in der Literatur. Dennoch ist es Hoover perfekt gelungen den Leser lachen und weinen zu lassen. Ich bin sicher, dass dies ein Standalone bleibt, aber man wünscht sich so sehr mehr zu erfahren, dass es fast weh tut. Der beste Hoover-Auftakt den ich mir hätte wünschen können. Ich habe sehr lange überlegt etwas von ihr zu lesen und bin überglücklich dass ich dieses Werk als erstes hatte. Es werden definitiv weitere folgen! 

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299 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 180 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...

 

Meinung:

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde hier auf LovelyBooks lesen (Danke an der Stelle an LovelyBooks und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexpemplar). Das Cover des Buches ist absolut spitze. Ich finde das Design nicht übermäßig voll noch zu schlicht und es setzt sich gut von anderen Thrillern ab. Trotz einer Leseflaute habe ich dieses Buch in 4 Tagen gelesen, da der Schreibstil so flüssig und leicht zu lesen war. Die ersten drei Kapitel habe ich mich schwer damit getan zwischen den Zeitsprüngen nicht den Überblick zu verlieren und musste ab und an hin und her blättern. Die Zeitsprünge sind immer die gleichen – Einmal im Jahre 1986, als Eddie und seine Freunde noch Kinder sind und im Jahre 2016, 30 Jahre später. Man sieht, wie sie als Gruppe funktionieren, wie sie auseinanderbrechen und später in der Gegenwart wie sie damit umgehen. Da das Buch aus Eddie’s Perspektive ist, lernt man alle Charaktere nur sehr subjektiv kennen, entwickelt schnell einen Draht zu Eddie, mag die Personen die er mag und rümpft über die selben Leute die Nase.
Es werden einige Themen angesprochen wie Demenz, Gewalt gegen Kinder, Abtreibung, Kleptomanie (auch wenn es im Buch als Sammeln abgestempelt wird) und natürlich nicht zuletzt auch Mord. Für mich wurden die Themen zu oberflächlich behandelt, Kleptomanie – besonders wie in diesem Fall – viel zu sehr verharmlost. Denn wer lässt bitte den Kopf einer Leiche mitgehen und findet das am Ende des Tages nicht all zu verkehrt?

Das Prinzip der Geschichte hat sehr viel Potential aber dieses wird meines Erachtens nicht ansatzweise genug ausgeschöpft. Ein Kind (Eddie), das auf dem Jahrmarkt einen schrecklichen Unfall miterlebt. Eine Gruppe von Freunden die mit Kreide einen Geheimcode entwickeln und die letztendlich dadruch eine Leiche finden. Dreißig Jahre später bekommen die inzwischen Erwachsenen Briefe mit Kreidemännchen. Der Fall könnte endlich aufgeklärt werden.

Klingt unglaublich gut. Leider hab ich dieses Buch absolut nicht so empfunden.

Ein Punkt der mir persönlich sehr sauer aufgestoßen hat war, dass während allen Kapitel praktisch keine Spannung war und immer nur zum Kapitel Ende plötzlich auf Teufel komm raus etwas spannendes geschehen sollte.
Mir war zwar bis zum Schluss nicht 100% klar, wer der Täter war (auch wenn ich eine Vermutung hatte), aber es war mir egal ob ich es herausfinde. Selbst als am Ende der Klimax kam hat mir der Wow – Effekt gänzlich gefehlt. Die spannensten Elemente waren für mich Eddie’s Träume. Während ich es toll finde, dass die Träume gut gemacht sind, finde ich es falsch, dass ausschließlich die Träume mich zum Gruseln bringen.

Fazit: Für Thrilleranfänger ist das Buch vllt. Ganz interessant, da es nicht übermäßig viel Blut gibt oder Gewalt (von den oben genannten Dingen abgesehen, aber immer noch wesentlich harmloser als so manch anderer Thriller). Für mich fehlt jedoch ein Spannungsbogen. In meinen Augen ist das Buch kein Thriller, sondern ein Roman mit ein paar spannenden Momenten. Hätte ich das Buch als Roman gelesen, hätte es mit vermutlich wesentlich besser gefallen. So sind meine Erwartungen leider absolut enttäuscht worden. Als Thriller ist es von mir also leider keine Empfehlung, zumal es auch recht teuer ist.

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487 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 104 Rezensionen

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Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

James Carol ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2014
ISBN 9783423215503
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Eine Tat, grausamer als jeder Mord.
Die Opfer, verdammt zu einem Leben ohne Seelen.
Ein Profiler für die brutalsten Verbreichen der Welt:
Der erste Fall für Jefferson Winter.

Vier Frauen sind dem perfiden Täter schon in de Hände gefallen. Er hat ihr Leben grausam vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden, und der Profiler Jefferson Winter – eigenwillig, hochintelligent, von deinen eigenen Dämonen verfolgt – wird alles daransetzen, dass sie nicht zum fünften Opfer wird.


Meinung

Der Prolog in des Buches hat mich zunächst absolut nicht überzeugen können. Eine Rückblende in Winters Leben. Der FBI Agent dessen Vater ein mehrfacher Mörder ist und hingerichtet wird. Der seinem Sohn die Weisheit mit auf den Weg gibt, dass auch in diesem Fall der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen sei. Worauf Winter natürlich sofort seinen Job hinwirft um als Berater bei Fällen auf der ganzen Welt mitzuwirken. Nur um sich zu beweisen, dass er anders ist. Das waren ein paar zu viele flache Klischees auf einmal für mich als Auftakt.

Winter kommt einem als selbstverliebter Gockel entgegen, der sich einiges auf seine Intelligenz einzubilden scheint. Er ordert Hatcher herum als wäre dieser nicht sein Auftraggeber, sondern sein Praktikant. Winter weiht jeden nur so weit ein wie absolut nötig und reitet auf einer absoluten einsamen Wolf Welle, die einem schnell zu wider wird.  Jedoch scheint er wenigstens eine gute Eigenschaft zu haben: große Empathie für die Opfer. Im Laufe der Geschichte stumpft man etwas gegen Winters recht eigensinnigen Methoden, Gedanken und Eigenschaften ab und lernt zu akzeptieren, dass eben nicht jeder ins eigene Idealbild passt.

Das Buch ist aufgeteilt in Ermittlungskapitel, welche aus Winters Perspektive erzählt werden und Kapiteln, die aus der dritten Person über Rachels Situation berichten. Die Kapitel sind sehr kurz, was mir sehr gefällt. Der Schreibstil ist flüssig, leicht lesbar, aber teilweise zu simpel gehalten. Ob es an der Übersetzung liegt oder nicht kann ich natürlich nicht beurteilen – Im Zweifel für den Angeklagten unterstelle ich jedoch, dass es daran liegt.

Man erlebt hautnah mit, welche Emotionen Rachel durchstehen muss, als sie entführt wird und in absoluter Isolation ihre Gefangenschaft ertragen muss, selbst bevor Adam sie misshandelt, da sie zu ihrem eigenen Leid bereits von ihm, bzw. von seinen Opfern gehört hat und somit genau weiß was auf sie zukommt. Man fiebert mit ihr mit, während sie versucht ihrem Alptraum in Form von Drogen, Hieben, Schnitten und anderem zu entfliehen.  Die Szenen um Rachel sind alle sehr Emotional und nachempfindbar geschrieben. Auch habe ich mich dazu hinreißen lassen, genau wie Rachel auf Eve hereinzufallen und beinahe Mitleid mit ihr zu haben.

Was mich unglaublich stört ist, dass Winter nie – aber auch wirklich nie – daneben liegt. Keine falsche Spur. Keine falsche Schlussfolgerung. Stellenweise zieht er – völlig ohne zureichende Beweise – die richtigen Schlüsse.  Der einzige „Fehler“ den er begeht ist eventuell seine Kollegin zu einer Pressemitteilung zu zwingen, aufgrund dessen sie dann entführt wird – aber natürlich wird sie gerettet. Ihren Tod hätte schließlich niemand verantworten können.


Fazit

Während ich zunächst absolut nicht angetan von diesem Thriller war und nur meine Lesepartnerin mich ermutigt hat, ist das Buch für mich doch noch spannend, interessant und ein absoluter page-turner geworden. Jedoch erst nach etwa 2/3, was mir doch etwas spät erscheint. Nichts desto trotz freue ich mich inzwischen auf mehr von Winter und werde die anderen beiden Teile bestimmt auch bald lesen!

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472 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 118 Rezensionen

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Pretty Girls

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.12.2015
ISBN 9783959670074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund ...

Meinung

Zunächst war ich ziemlich skeptisch. Denn schnell wird klar: Dieser Thriller hat absolut keine Intention die Polizei näher in die Protagonistenrolle zu schieben – sehr entgegen eines klassischen Thrillers. Kann sowas gut gehen? Besonders nachdem ich ihre anderen Reihen schon gelesen habe und weiß, dass Slaughter absolut brilliant ist, entschied ich mit dem ganzen eine Chance  zu geben.

Pretty Girls fängt mit einem Brief von Julia’s Vater Sam an Julia an. Diese Briefe / Briefausschnitte bekommen im Laufe der Geschichte immer wieder ein paar Kapitel. Man bekommt einen guten Einblick in die Psyche eines Vaters, der daran zugrunde geht, dass sein ältestes Kind nie wieder heimkommen wird. Trotz die Einblicke in den Vater, ist Sam kein aktiver Charakter in der Geschichte. Er lebt lediglich durch seine Briefe, denn er hat sich das Leben genommen – soll man zumindest denken.  An dieser Stelle muss ich gestehen, habe ich etwas gelangweilt aus der Wäsche geguckt und mich gefragt, ob das Buch so bleibt (hoffentlich nicht).

Als nächstes werden Claire und Paul vorgestellt. Ein Ehepaar. Claire, die nach einer Episode mit einer befreundeten Tennisspielerin auf Probezeit stand und jetzt endlich ihre Fußfessel los war trifft sich mit ihrem Mann in einer Bar. Schnell wird durch Claires Einblicke klar, dass das Ehepaar Scott sehr gut betucht ist. Leider nützt es den beiden nicht viel, denn nur wenige Minuten nachdem sie die Bar verlassen, wird Paul bei einem Raubüberfall umgebracht. Ein sinnloser Tod wie es scheint.

Doch bevor man seine Gefühle verarbeiten kann, wird  der dritte und letzte Handlungsstrang eingeläutet über Lydia mit Tochter und Freund.  Je mehr Charaktere ins Spiel kamen umso verwirrter war ich. Es gab zunächst keine offensichtliche Verbindung zwischen Sam/Julia, Paul/Claire und Lydia. Innerlich versuchte ich also eine Mindmap zu erstellen um nicht komplett den Überblick zu verlieren.

Schnell wird klar, dass Lydia offenbar eine weniger berauschende Vergangenheit mit Paul hat und dass sie und Claire – Julias jüngere Schwestern – wegen Paul miteinander gebrochen haben. Womit die Verwirrung ein gutes Stück nachgelassen und der Neugier Platz gemacht hat.
Auch muss Claire schmerzlich feststellen, dass sie ihren Mann überhaupt nicht kannte als plötzlich, wegen eines Einbruchs bei ihr, nicht nur Polizei, sondern auch FBI vor ihrer Tür stehen. Claire findet auf Pauls PC grausame Videos, in denen Mädchen misshandelt, missbraucht und zu guter Letzt getötet werden. Schnell kommt die Fragen auf ob Zufall oder nicht; und wenn nicht: hat Paul mitgewirkt?  Und ist eines der Mädchen die verschwundene Anna Kilpatrick? Zudem findet sie nicht nur Akten über ihre Schwester, sondern über zahlreiche andere Frauen.

Dem Leser stellt sich außerdem die Frage: Ist es wirklich möglich, dass man sich derart verblenden lässt und nicht den Hauch einer Vermutung hegt? Natürlich will und sollte keine Ehefrau ihrem Mann unterstellen ein Mörder zu sein, aber Entführungen und Morde nehmen Zeit in Anspruch. Wie viel lässt sich durch Arbeit wirklich vertuschen, dass Claire nicht einmal eine Affäre vermutet?

Auch Claire stellt sich diese Fragen und begibt sich somit auf die Suche nach der Wahrheit und wird immer weiter in den Abgrund gezogen, der Pauls Welt zu sein schien. Das einzige Licht am Horizont scheint zu sein, dass die beiden Schwestern sich zaghaft annähern. Claire sieht ein, dass Lydia vor vielen Jahren wohl nicht gelogen hat, als diese behauptete, Paul habe versucht sich an ihr zu vergreifen.

Claire und Lydia werden immer weiteren Herausforderungen entgegengestellt in denen sie beweisen müssen, dass sie sich nicht nur weiterentwickelt haben, sondern einander auch wieder vertrauen können – oder zumindest diesen Anfang wagen können. Besonders Claire muss über ihren Schatten springen. Ist sie bis dato eine verwöhnte Frau gewesen, die die Zügel immer jemand anderem gegeben hat, so muss sie sich spätestens nach Lydias Entführung überlegen welche Art von Mensch sie sein will. Sie entscheidet sich löblich für die starke Art von Mensch und gibt somit nicht nur sich selbst, sondern auch ihrer Mutter die Chance über sich hinauszuwachsen.

 

Fazit

Während sich die Geschichte entfaltet und man sieht wie die Handlungsstränge ineinander verlaufen, fiebert man unwillkürlich mit. Man rätselt mit, ist geschockt, angewidert und schlussendlich kann man am Ende wieder normal atmen. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Es ist schnell, brutal und die detailierten Beschreibungen stellenweise abgrundtief abartig.

Ein absolut geniales Buch!

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

blanvalet verlag, dämonen, liebe, liebesroman, magie, nachtflamme, nacht-trilogie, nachttriologie, nora roberts

Nachtflamme

Nora Roberts , Margarethe van Pée
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.07.2015
ISBN 9783734101649
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Ein alter Fluch, drei Freunde und die große Liebe ...
Seit dem schicksalhaften Tag am Pagan Stone, als Fox, Caleb und Gage Blutsbrüder geworden sind, wird die kleine Stadt Hawkins Hollow alle sieben Jahre sieben Tage lang von mysteriösen Ereignissen heimgesucht. Wieder naht die Zeit und die Freunde sammeln ihre Kräfte gegen die Dunkelheit. Denn seit damals kann Fox O’Dell die Gedanken anderer Menschen wahrnehmen. Seit Layla Darnell in der Stadt lebt spürt Fox, dass ihre Liebe dem Schrecken Einhalt gebieten kann. Doch Layla zögert, denn sie weiß: Wenn sie sich einmal öffnet, wird sie schutzlos einem Verlangen ausgeliefert sein, das die Liebenden zerstören kann …


Meinung

Nachtflamme knüpft direkt an den ersten Teil der Nacht Trilogie an. Diesmal liegt der Fokus auf dem zweiten Paar: Fox und Layla. Das Paar bekommt seine Chance aufzublühen, da Fox‘ Sekretärin den Dienst quittiert um mit ihrem Ehemann die Stadt zu verlassen bevor die nächsten 7 wieder losgehen. Kurzer Hand wird Layla als temporäre Kraft eingesetzt – mit leichtem Widerwillen ihrerseits. Im Gegensatz zu Quinn  gibt sich Layla ihren Gefühlen zu Fox nicht so leicht hin. Sie wird geplagt von ihrer Furcht vor dem was aktuell vor sich geht, vor dem was kommen wird und nicht zuletzt vor dem was sie gerade tut, immerhin hat sie praktisch ihrem alten Leben gekündigt. Fristlos. Sie will niemanden verletzen, sich aber auch nicht hinreißen lassen, während Fox um sie rum tänzelt und nicht weiß wie weit er gehen darf/sollte. Nach langem hin und her kommen die beiden dann doch mehr oder weniger zusammen. Jedoch plagen Fox Gewissensbisse, da er sich die Schuld an dem Tod seiner ehemaligen Freundin gibt. Als wäre das nicht genug, quält der Dämon ihn mit Visionen, wie Layla auf die gleiche Art umkommt.

Während sich diese zweite Liebesgeschichte langsam entfaltet finden die 6 Freunde mehr darüber heraus wie sie zusammen gehören. Letztendlich finden sie sogar alte Tagebücher Ann’s und diese, sowie die Visionen von Ann’s Leben helfen der Gruppe weiter – jedoch nicht weit genug. Die Antwort auf die Frage ob/wie der Dämon besiegt werden kann bleibt weiterhin aus.

Der Dämon versucht zuweilen die Gruppe und Paare auseinander zu bringen in dem er so viel Schaden anrichtet wie möglich; natürlich am liebsten wenn die Gruppe voneinander getrennt ist. Daraufhin entscheiden die sechs Freunde, dass sie ein System brauchen möglichst schnell zueinander zu finden.

Fazit

Der zweite Teil der Nacht – Trilogie hat den selben wundervollen Schreibstil mit dem Roberts‘ mich auch schon im ersten Band völlig für sich begeistern konnte. Auch dieser Teil war sehr schnell gelesen.

Dennoch ist das Tempo rapide gesunken und durch die vielen Stunden, die in der Geschichte mit lesen und recherchieren verbracht worden sind, war die allgemeine Qualität dieses Teils nicht so hoch wie im ersten. Auch dem ewigen hin und her zwischen Fox und Layla konnte ich nicht viel abgewinnen. Während ich zwar Verständnis für die Situation, Ängste und Sorgen aufbringen kann, so war es mir einfach irgendwann zu viel des Guten.

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Abendstern

Nora Roberts , Margarethe van Pée
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.05.2015
ISBN 9783734101632
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Seit Caleb Hawkins zusammen mit seinen Freunden Fox O Dell und Gage Turner als damals Zehnjähriger eine Mutprobe am Pagan Stone, einem angeblich verfluchten Heidenstein, machte, geschehen in dem kleinen Städtchen Hawkins Hollow in Maryland alle sieben Jahre unerklärliche Dinge. Mit jedem Mal wird es schlimmer, und daher beschließt Caleb, dem Albtraum ein Ende zu bereiten. Doch dazu braucht er die Hilfe seiner beiden Freunde. Und die Kraft der Frau, die er liebt: die Journalistin Quinn Black.

Meinung

Ich hatte durch den Klapptext mit einem Fantasy-Roman gerechnet und wurde zunächst enttäuscht als das Buch ohne jegliche Fantasy Elemente in der Vergangenheit beginnt mit einer Szene die nach mittelalterlichen Hexenjagd startet. Aber ich wollte dem Buch eine Chance geben und sollte nicht enttäuscht werden. Was sicher für manche schwer sein mag als Einstieg ist, dass zwischen dem Prolog und der eigentlichen Geschichte einige Hundert Jahre liegen. Man beginnt im Jahr 1652, dann ein Zeitsprung an die frühen 2000er um die Geschichte mit der Mutprobe aus dem Klapptext zu erzählen und dann kommt man erst in die Gegenwart.

Abendstern war mein erstes Buch von Roberts und ich wusste nicht, was ich zu erwarten hatte. War ich nach dem Prolog noch enttäuscht, dass es kein Fantasybuch war, so wurde ich für das weiter lesen belohnt. Denn ich bekam so viel mehr.

Zunächst lernt man Caleb kennen, der nun das beliebte Bowl-a-Rama leitet und sich in den Jahren seit der Mutprobe sehr gemacht hat. Er hat seinen Platz in der Gesellschaft gefunden und scheint ein ordentlicher Mann geworden zu sein. Früh findet man heraus wie eng die Verbindung/Freundschaft/Liebe zwischen ihm, Fox und Gage ist, auch wenn Letzterer durch anfängliche Abwesenheit glänzt. 

Dem Leser wird schnell klar, dass sich die Sache aus der Kindheit noch lange nicht erledigt hat, denn sowohl Caleb als auch Fox sind sowohl untereinander, als auch mit der engeren Familie im Gespräch über ihre Sorgen für das aktuelle Jahr, da es wieder das siebte Jahr ist.

Caleb hat sich auf ein Interview mit Quinn Black eingelassen, die eine Vorliebe für Gruselgeschichten hat und dem Spuk in Hawkins Hollow auf den Grund gehen will. Schnell stellen sich jedoch zwei Dinge raus: Zum einen, dass Quinn und Caleb eher früher als später miteinander im Bett enden werden und zum anderen, dass die schöne Journalistin irgendwie in dieser Geschichte mit drin hängt. Während Caleb, Fox und Quinn versuchen herauszufinden welche Rolle sie in dieser Geschichte spielt, werden peu á peu auch die restlichen Schlüsselfiguren vorgestellt die da wären:  Gage Turner, der dritte im Bund der Jungs, sowie Layla und Cybil. Durch ihre Fähigkeiten werden schnell Teams gebildet.

Zusammen versuchen die sechs nun trotz ihrer neuen, unbekannten und sicherlich nicht einfachen Situation miteinander auszukommen. Im Laufe des Buches finden sie auch tatsächlich heraus, wie sie miteinander verbunden sind.

Da Abendstern der erste Teil einer Triologie ist, bleibt natürlich ein offenes Ende. Was dem Roman jedoch nicht schadet.

Das Tempo des Romans ist, für mich, sehr langsam angesetzt und ich habe mich mehr als einmal gefragt, warum ich nicht gelangweilt bin, habe die Antwort aber wieder und wieder auf jeder Seite des Romans gefunden. Während das Tempo zwar seicht ist, fesseln der fließende, humorvolle Schreibstil Roberts‘ einen an das Buch. Sie hat eine perfekte Verbindung von Liebesroman, Fantasy-Elementen und leichter Erotik in einem Buch zusammen bringen können.

Der Szenenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sowie die Momente der Täuschung durch den Dämon und die Alpträume die unsere sechs Protagonisten haben verhindern auf spielerische Weise, dass Langeweile irgendeiner Art aufkommen kann.

Fazit

Ich habe das Buch in seinem Erscheinungsjahr das erste Mal gelesen und jetzt nur noch einmal um für den zweiten Band wieder in Stimmung zu kommen und mir noch einmal die Details in Erinnerung zu rufen. Dennoch ist Abendstern so genial geschrieben, dass ich es wieder in wenigen Tagen durchhatte, obwohl ich tief in einer Leseflaute stecke – was, wie jeder Leser der mal in einer Flaute steckte, weiß. Das Buch hat einen wundervollen Humor, zeigt herzzerreißende Liebe – sowohl innerhalb der Familie, zu einem Partner als auch unter Freunden und lässt einen mit jeder Seite mitfiebern, dass doch alles bitte gut ausgehen möge. Eine absolute Empfehlung von mir! (Falls sich jemand fragt warum ich den zweiten Band jetzt erst lese, wenn ich es doch so toll fand: Damals gab es den zweiten Band noch nicht auf Deutsch und dadurch ist das ganze leider in Vergessenheit geraten)

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Fünf

Ursula Poznanski , , ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.07.2013
ISBN 9783499257568
Genre: Krimi und Thriller

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Final Cut

Veit Etzold
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.05.2012
ISBN 9783404166879
Genre: Krimi und Thriller

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Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Meinung:
Wie ein typischer Fitzek fängt das Buch mit einem schnellen Rhythmus an, allerdings mit einem Teil des Romans „die Blutschule“. Ich war anfangs etwas skeptisch ob dieses hin und her zwischen den Autoren und den Büchern nicht etwas zu verwirrend ist (zumindest für mich), doch trotz der sehr flüssigen Übergänge wurde ich positiv überrascht und anstatt mich zu verwirren, war es aufregend. Ich habe die Blutschule nicht gelesen (werde es aber nachholen!) und auch wenn es vielleicht von Vorteil gewesen wäre, ist es absolut kein Muss. Alle für diesen Thriller notwendigen Informationen bekommt man auch so.

Man fiebert mit Max mit, will wissen was oder wer Joshua ist und warum er ausgewählt wurde. Die ganzen Ereignisse drum herum machen einen Wahnsinnig. Ich wollte Max vertrauen aber zeitweise war es schwierig.

Ich weiß nicht was ich davon halten soll, dass ich Max‘ Bruder Cosmo so nett fand (Grund wird hier nicht gespoilert). Aber das Nachwort zum Buch hat mir dann meine Verwirrung dies bezüglich erleichtert. Cosmo ist auch nur ein Mensch. Einer mit markanten Fehlern. Aber diese bereut er und damit hat er es verdient, dass man ihn mögen können sollte.

Jola, Max‘ Tochter hatte zwar wundervolle Sprüche und man wollte so stolz auf sie sein, aber irgendwo war sie mir zu taff, zu intelligent und zu auf Zack. Welches Kind hat so viel Sarkasmus parat?

Das gruseligste ist natürlich die unglaubliche Macht des Internet (ähnlich wie in AchtNacht). Es ist absolut widerlich sich vorzustellen/damit konfrontiert zu werden wie viele Daten über einen gespeichert werden (können) und was Mensch und Maschine damit machen können.

 

Fazit:
Ein absolut wahnsinnig gutes Buch, auch wenn es nicht mein Fitzek #1 wird. Es gibt Spannung, Hass, Liebe, Hoffnung, guten Humor und einfach einen brillianten Schreibstil. Ich würde das Buch jedem empfehlen, zumal es meiner Meinung auch für Einsteiger geeignet ist, da das Buch (wie viele Bücher von Fitzek) auch ohne unnötig viel Blut/Toten auskommt.

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