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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

wien, krankheit, flucht, historischer roman, österreich

Morbus Dei: Inferno

Matthias Bauer , Bastian Zach
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 04.06.2012
ISBN 9783852188799
Genre: Historische Romane

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56 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

china, mord, forensik, obduktion, gerichtsmedizin

Der Totenleser

Antonio Garrido , Julika Brandestini , Enno Petermann
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 09.11.2012
ISBN 9783352008412
Genre: Historische Romane

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 17 Gruppen, 19 Rezensionen

magie, fantasy, altraterra, liebe, yvonne pioch

Die Prophezeiung

Yvonne Pioch
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei lulu.com, 20.01.2011
ISBN 9781446702666
Genre: Fantasy

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

schauspieler, liebe, familie, alzheimer, kinder

Wie im richtigen Film

Oliver K. Wnuk , Oliver Wnuk
Fester Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Krüger Verlag, 08.03.2011
ISBN 9783810523815
Genre: Romane

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 10 Rezensionen

junge erwachsene, nicht weit vom stamm, oliver uschmann, script5, freundschaft

Nicht weit vom Stamm

Oliver Uschmann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei script5, 01.02.2011
ISBN 9783839001202
Genre: Jugendbuch

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186 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 49 Rezensionen

bayern, neuschwanstein, verschwörung, märchenkönig, ludwig ii

Die Ludwig-Verschwörung

Oliver Pötzsch
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.02.2011
ISBN 9783548282909
Genre: Krimi und Thriller

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(408)

843 Bibliotheken, 9 Leser, 9 Gruppen, 121 Rezensionen

david hunter, thriller, moor, england, mord

Verwesung

Simon Beckett , Andree Hesse ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 24.02.2011
ISBN 9783805208673
Genre: Krimi und Thriller

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284 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, e-mail, internet, briefroman, email

Gut gegen Nordwind / Alle sieben Wellen

Daniel Glattauer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 08.03.2010
ISBN 9783552061293
Genre: Liebesromane

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

entführung, vergewaltigung, internet, demenz, john katzenbach

Der Professor

John Katzenbach , Simon Jäger ,
Audio CD
Erschienen bei Argon, 01.12.2010
ISBN 9783839810408
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der pensionierte und demenzkranke Psychologieprofessor Adrian Thomas wird Zeuge einer Entführung. Nicht ganz sicher, ob das Beobachtete wirklich geschehen oder nur seiner Phantasie entsprungen ist, stellt er selbst einige Nachforschungen an. Dabei wird klar, dass das entführte Mädchen – von den Entführern lediglich Nummer 4 genannt – auf ungeheuerliche Weise zur Unterhaltung einer gut bezahlenden Internetgemeinde dienen soll.
Natürlich tut einem das Mädchen unglaublich Leid, bei dem was dieses alles durchleben muss. Aber bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Entführer entscheiden, dass sie „Nummer 4“ loswerden müssen, kam nicht wirklich viel Spannung auf und die Geschichte konnte mich nur bedingt fesseln. Die Handlung plätscherte teilweise nur so vor sich hin und einige Charaktere – darunter auch die mit dem Fall betrauten Polizisten – wirkten inaktiv und nur wenig kreativ. Schnell kam das Gefühl auf, die Handlung drehte sich mehr um den demenzkranken Adrian als um die Entführte. Zwar hat mir sehr gut gefallen, dass Katzenbachs neuestes Werk deutlich werden lässt, dass man auch Demenzkranke nicht abschreiben sollte und dass diese noch Dinge bewegen können, doch sollte „Der Professor“ ja letztendlich ein Psychothriller werden. „Psycho“ war wirklich genug enthalten, da sich Adrian mit schon längst Verstorbenen unterhielt und der Leser manchmal nicht zwischen Realität und Wirklichkeit unterscheiden konnte. Doch der „Thriller“ kam eindeutig zu kurz!
Für die Handlung vergebe ich somit lediglich 3 von 5 Sternen. Das Hörbuch an sich aber hätte die volle Punktzahl verdient. Gesprochen von Simon Jäger war es mal wieder ein wahrer Genuss für die Ohren. Kein anderer Sprecher vermag ein Buch so zu lesen wie er, man muss ihm einfach zuhören. Durch unterschiedliche Tonlagen und Geschwindigkeiten kann er den Personen sowie Situationen einen ganz besonderen Glanz und Bedeutung verleihen. Hätte ich das Buch selbst gelesen, wäre ich wahrscheinlich immer noch damit beschäftigt. So hat es aber trotz der etwas mageren Handlung Spaß gemacht, am Ball zu bleiben. Daher bin ich wirklich froh, das Hörbuch gehabt zu haben.

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Tags: angst, demenzkranke, entführung, gegenwart, internet, missbrauch, psychologieprofessor, psychothriller, verwirrung   (9)
 

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

ranch, pferde, colorado, gewalt, erziehungsanstalt

Wir sind die Könige von Colorado

David E. Hilton ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Arche, 28.02.2011
ISBN 9783716026472
Genre: Romane

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

andrea schacht, historischer roman, freundschaft, liebe, geheimbund

Die Ungehorsame

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.10.2010
ISBN 9783442371570
Genre: Historische Romane

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

joseph zoderer, erinnerung, sehnsucht, obsession, karrieresprung

Die Farben der Grausamkeit

Joseph Zoderer
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 12.05.2011
ISBN 9783852186849
Genre: Romane

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290 Bibliotheken, 5 Leser, 7 Gruppen, 69 Rezensionen

liebe, frankreich, paris, krieg, weltkrieg

Léon und Louise

Alex Capus
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 07.02.2011
ISBN 9783446236301
Genre: Romane

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85 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 23 Rezensionen

new york, kiffen, chronic city, astronautin, manhattan

Chronic City

Jonathan Lethem , Johann Ch Maass , Michael Zöllner , Johann Ch Maass
Fester Einband: 490 Seiten
Erschienen bei Tropen, 21.02.2011
ISBN 9783608501070
Genre: Romane

Rezension:

Wo ist das Thema?
Von Medienmanipulation und politischen Betrügereien ist im Klappentext des Romans die Rede, ob dessen Verfasser den Roman überhaupt gelesen haben, ist mehr als fraglich. Mit etwas gutem Willen kann man diese Themen zwar in einzelne Abschnitte hinein interpretieren, doch sind sie bestenfalls ein Nebenprodukt. Aber auch ein anderes Thema auszumachen ist mir leider nicht gelungen. „Chronic City“ zeichnet sich meiner Meinung nach lediglich durch pure Handlungsarmut aus, dabei bot die Beschreibung der Geschichte doch so viel Potenzial.
Der ehemalige Kinderstar Chase ist mit der Astronautin Janice verlobt, die sich allerdings gefangen im Weltraum befindet. Von dort schreibt sie ihrem Verlobten Liebesbriefe, die selbst für die Öffentlichkeit über die Medien zugänglich gemacht werden.
Zwar ist Janice und ihr Zwangsaufenthalt im Weltall immer wieder ein beliebtes Thema der New Yorker High Society, eine wirkliche Geschichte entwickelt sich aber kaum. Vielmehr wird Seite um Seite immer nur erzählt, wie Chase zusammen mit seinen neuen „Freunden“ seinen Alltag verbringt. Da dieser zumeist nur aus Kiffen und der beinahe zwanghaften Jagd nach einem ominösen „Kaldron“ - welches eine Art Vase darstellen soll – bietet sich auf knapp 500 Seiten nur wenig Abwechslung. Nicht nur, dass die mangelnde Handlung einfach Langeweile aufkommen lässt, die Charaktere und die gesamte Gesellschaft werden dadurch auch übertrieben negativ dargestellt. Außerdem lässt der Autor seine Figuren sehr flach erscheinen, der Leser bekommt keinen richtigen Einblick in deren Gedanken und Gefühlswelt. So sagt Chase über sich selbst, er sei nur ein Statist in seinem eigenen Leben. Da frage ich mich doch, warum er denn sein Leben nicht einfach in die Hand nimmt und seiner Statistenrolle entflieht oder es zumindest versucht.
Auch der Stil des Autors sagte mir nur bedingt zu. Er vermag ganze Seiten zu füllen, in denen eigentlich nichts drin steht und die man somit problemlos überblättern könnte. Die New York Times findet „herrlich betrunkene Sätze, die es dennoch schaffen, gerade zu gehen“. Betrunken sind die Sätze allemal, aber mehr auch nicht. Gerade der Einstieg in den Roman ist recht schwierig für den Leser, da Lethem - zumindest gefühlt – einfach sinnlos mit Namen, Filmtiteln, etc. um sich schmeißt. Der Sinn dahinter blieb mir zumindest verschlossen. Die schon erwähnte magere Handlung hätte man daher wahrscheinlich auf 100 bis 200 Seiten kürzen können, hätte man diese „herrlich betrunkenen“ und nichtssagenden Sätze ausgelassen.
All jene, die gerne Bücher mit einer richtigen Handlung und einem roten Faden lesen, ist dieses Buch also eher weniger zu empfehlen. Allerdings könnten Interpretationsfans ihren Gefallen an diesem Roman finden, denn Interpretationsmöglichkeiten gibt es hier genug. So muss man doch schon recht kreativ sein, um einer Erklärung dafür zu finden, dass im Wetterbericht verkündet wird, eine „Schokoladenwolke“ ziehe über New York hinweg. Zwar interpretiere ich auch ganz gerne, aber wenn man den ganzen Roman über zwanghaft versucht, in alles und jedes etwas hinein zu interpretieren, damit die „Handlung“ überhaupt einen Sinn bekommt, dann ist es doch ein wenig zu viel des Guten.
Hätte ich den Roman nicht im Rahmen einer Testleserunde gelesen, ich hätte ihn wahrscheinlich nie beendet. Trotzdem bin ich mir sicher, dass sich an diesem Roman die Geister scheiden und wer sich gerne an herrlich betrunkenen Sätzen versuchen möchte, der sollte es auf jeden Fall auch tun. Ein anderer Blickwinkel soll manchmal ja wahre Wunder bewirken.

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Tags: astronautin, interpretationsliebhaber, kiffer, leben ohne sinn, new york, science-fiction, suche nach dem sinn des lebens   (7)
 

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(17)

37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

nepal, indien, hippies, abenteuer, kriminalität

Im Tal des Schneeleoparden

Steffanie Burow
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.09.2010
ISBN 9783426506592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschichte um Anna, die auf den Spuren ihrer Mutter nach Indien reist, begann nur wenig vielversprechend, da ich mit der Protagonistin einfach nicht warm wurde. So wirkte sie auf mich in einigen Szenen einfach nur unfreundlich, hysterisch und unselbstständig. Daher zogen sich die Kapitel, in denen Annas Geschichte erzählt wurde, zu Beginn sehr in die Länge. Hätte es nicht verschiedene Handlungsstränge mit wirklich interessanten Charakteren gegeben, so hätte ich das Buch wahrscheinlich relativ frühzeitig abgebrochen. Aber welch ein Glück, dass ich am Ball blieb!
Die schon erwähnten Handlungsstränge machen das Buch zu einem wahren Genuss. Mit nahezu jedem Kapitel befand man sich an einem anderen Ort oder gar in einer anderen Zeit. Die Übergänge sind wirklich klasse gemacht und das Verständnis leidet keineswegs unter diesen Handlungssprüngen. Vielmehr bauen diese eine unglaubliche Spannung auf. Man fragt sich permanent, was das eine mit dem anderen zu tun hat und wie sich die unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenfinden.
Sehr schön waren auch die Beschreibungen Indiens und Nepals. Man spürt förmlich, dass die Autorin sich lange Zeit in diesem Teil Asiens aufgehalten hat und wie sehr sie diese Länder liebt. Egal ob es sich um die Darstellung eines Basars oder der weitläufigen Landschaft handelt, als Leser fühlte man sich an diese Orte versetzt. So dauerte es nicht lange, bis auch bei mir das Fernweh aufkam. Allerdings wurden nicht nur die schönen Seiten dieser Länder geschildert. Die dort herrschende Armut bildete einen extremen Kontrast und wurde ebenso deutlich wie die Schönheit der Landschaft.
Und ganz nebenbei wuchs auch Anna zu einer reifen, wagemutigen und selbstbewussten Frau heran. Neben dieser Entwicklung sorgte natürlich auch Annas Schicksal dafür, dass sie einem einfach ans Herz wachsen musste. Dies ging sogar soweit, dass ich letzten Endes komplett unerwartet ein paar Tränchen vergießen musste. Somit kann man aus diesem Roman auch noch lernen, dass man jedem Menschen erst einmal eine Chance geben sollte und dass man mit seinen Herausforderungen wachsen kann. Steffanie Burow hat es geschafft, mich in eine fremde Welt hinein zu ziehen und dabei gleichzeitig meine Gefühle auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Unglaublich wie man seine Meinung im Laufe der Zeit ändern kann! Daher empfehle ich dieses Buch wirklich jedem, der sich auf eine Reise in die Ferne begeben will, wenn auch nur in Gedanken!

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Tags: abenteuer, beeindruckend, ergreifend, gegenwart und vergangenheit, indien, kathmandu, nepal, reisefreunde, suche nach der wahrheit   (9)
 

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(77)

132 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 56 Rezensionen

krimi, mord, regen, liebe, autobahn

Das Regenmädchen

Gabi Kreslehner
Fester Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 16.12.2010
ISBN 9783550088605
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Ein beeindruckendes Krimidebüt, das lange nachklingt.“ So wird Nele Neuhaus auf dem Cover des Kriminalromans zitiert. Und damit hat sie auch definitiv Recht. Ob dieses Debüt allerdings im positiven oder negativen Sinne nachklingt, ist schwer zu beurteilen. Wie bei jedem anderen Buch auch gibt es lobenswerte, aber ebenso zu kritisierende Aspekte. Auffällig hierbei sind jedoch die Extreme. Ein „ist so ganz in Ordnung“ gibt es nicht.
Überaus positiv aufgefallen ist mir dabei der von der Autorin verwendete Sprachstil. Für einen Kriminalroman ist dieser sehr poetisch angehaucht und macht diesen zu etwas besonderem. Obwohl dieser Stil zu Beginn etwas befremdlich anmutet, so gewöhnt man sich doch recht schnell daran und die Geschichte ist wirklich flüssig zu lesen. Im absoluten Kontrast zu diesem poetischen Stil steht die Verwendung teilweise sehr vulgärer Begriffe, und das nicht zu knapp. Wenn es zu der Person und deren sozialen Hintergrund passt, dann würde mich dies auch überhaupt nicht stören, schließlich gewinnen die Personen so an Authentizität. Aber leider verwenden in diesem Roman wirklich alle Personen diese nicht wirklich liebenswürdige Ausdrucksweise, selbst die Polizisten, Lehrer und Sozialarbeiter, die ja eigentlich mit gutem Beispiel voran gehen sollten. Dies macht einen Großteil der Personen leider nicht nur sehr unsympathisch, sondern hier wird auch ein extrem negatives Bild unserer Gesellschaft gezeichnet. Es ist zwar relativ offensichtlich, dass es in dieser einige Abgründe gibt, ganz so schlimm ist es um uns doch noch nicht bestellt.
Die Verknüpfung des aktuellen Geschehens mit der Vergangenheit ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen und dadurch wurde man beim Lesen doch hin und wieder ein wenig überrascht. Zu Beginn war ich mir ziemlich sicher, den Täter schon identifiziert zu haben und plötzlich sah die Sachlage ganz anders aus. Trotz dieser unerwarteten Wendungen ist es aber nicht unbedingt geglückt, Spannung zu erzeugen. Wäre der Umfang dieses Buches nicht vergleichsweise gering gewesen, so hätte ich es wahrscheinlich nach einiger Zeit in die Ecke gelegt, da die Handlung an manchen Stellen nur so vor sich hin „plätscherte“ und die Charaktere auch nicht gerade zum Verweilen einluden, ganz besonders nicht die Protagonistin Franza Oberwieser. Eine relativ unsympathische Protagonistin stellt immer wieder eine extrem große Herausforderung dar, überhaupt weiterzulesen.
Mein Fazit daher: Der Roman ist schnell zu lesen, die Idee dahinter auch wirklich interessant, die Charaktere sowie die Darstellung der Gesellschaft eher zwiespältig. Daher ein kleiner Bissen für Zwischendurch, mehr aber auch nicht. In Erinnerung bleiben wird mir „Das Regenmädchen“ aber auf alle Fälle.

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Tags: demotivierend, eifersucht, gegenwart, krimi, nähe berlin, unfall   (6)
 

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205 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 47 Rezensionen

banshee, fantasy, mythen, janika nowak, aileen

Das Lied der Banshee

Janika Nowak
Fester Einband: 479 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 07.01.2011
ISBN 9783426283394
Genre: Fantasy

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(327)

636 Bibliotheken, 7 Leser, 18 Gruppen, 113 Rezensionen

liebe, flucht, tod, london, zahlen

Numbers - Den Tod im Blick

Rachel Ward
Flexibler Einband: 362 Seiten
Erschienen bei Chicken House, 17.03.2010
ISBN 9783551520074
Genre: Jugendbuch

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

familie, drama, kinder, freunde, usa

Die Freundin meines Sohnes

Lauren Grodstein , Silvia Morawetz
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 21.02.2011
ISBN 9783608938968
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

Bataillon d' Amour

André Pilz
Fester Einband: 323 Seiten
Erschienen bei Archiv der Jugendkulturen, 01.03.2007
ISBN 9783865460462
Genre: Romane

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789 Bibliotheken, 22 Leser, 11 Gruppen, 100 Rezensionen

liebe, hamburg, colin, nachtmahr, fantasy

Scherbenmond

Bettina Belitz
Fester Einband: 686 Seiten
Erschienen bei script5, 01.01.2011
ISBN 9783839001226
Genre: Fantasy

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(23)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

araber, vorurteile, juden, krieg, wahnsinn

Das Haus der Rajanis

Alon Hilu , Markus Lemke
Fester Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 18.02.2011
ISBN 9783406612879
Genre: Romane

Rezension:

Der jüdische Agrarwissenschaftler Issac begibt sich mit seiner Frau auf den Weg nach Jaffa um dort ein neues Leben zu beginnen. Deren Start in ihrer neuen Heimat verläuft jedoch nicht reibungslos, da schon bei ihrer Ankunft die Spannungen zwischen den palästinensischen Arabern und den neu ankommenden Juden deutlich werden.
Wer allerdings hofft, mit Alon Hilus Roman „Das Haus der Rajanis“ einen Roman gefunden zu haben, der den schon lange schwelenden Konflikt zwischen Palästinensern und Arabern näher beleuchtet, der wird enttäuscht werden. Über die Geschichte und die Kulturen dieser Bevölkerungsgruppen wird nur wenig berichtet. Schließlich tritt schon frühzeitig der junge Araber Salach in Issacs Leben, der von Selbstmordgedanken gequält und geistig mehr als verwirrt erscheint. Salachs Mutter bittet Isaac, sich ein wenig um den Jungen zu kümmern, da er sich in seiner Anwesenheit wohl ein wenig besser fühle. Als sich Salchas Mutter und Isaac näher kommen, wandelt sich Salachs Liebe zu Hass und Eifersucht gegenüber Isaac. Der Autor bricht somit den Konflikt der unterschiedlichen Kulturen auf ein Einzelschicksal herunter, welches wohl nur bedingt repräsentativ ist.
Nichtsdestotrotz empfang ich diesen Roman als einen –im positiven Sinne – sehr außergewöhnlichen. Verfasst ist er in Form von Tagebucheinträgen von Isaac, wie auch von Salach. So bekommt man einen sehr guten Einblick in Isaacs Empfindungen sowie in die Psyche des Jungen. Auch wenn es bei Salachs Einträgen immer schwierig ist zwischen Realität und Wahnsinn zu unterscheiden, so macht vielleicht genau dies den Reiz aus, weiterzulesen. Schließlich möchte man wissen, was wirklich passiert ist und ob der Hass auf Isaac noch dramatischere Wendungen nach sich zieht.
Die Sprache ist zu Beginn vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, da der hier verwendete Stil wohl schon recht alt sein dürfte und durch aus unserer Perspektive „verdrehte“ Satzstellungen und teilweise unglaublich lange Schachtelsätze befremdlich wirkt. Aber genau dies gefällt mir an dem Roman so gut. Schließlich gewöhnt man sich nach ein paar Seiten an diesen Stil und außerdem ist es eine willkommene Abwechslung zu all den Romanen, die sprachlich gesehen ebenso von Schülern der Mittelstufe hätten verfasst werden können. Hinzu kommt, dass der Roman Ende des 19. Jahrhunderts spielt und dieser so eben viel authentischer wirkt.
Auch wenn mich Isaacs Geschichte und die Sprache des Romans schnell in ihren Bann gezogen haben, so hätte der Autor noch viel mehr aus seinem Roman machen können. Ziemlich schnell vertieft er sich nämlich nur auf die Beziehung zwischen dem Jungen und Isaac. Was um die beiden herum geschieht, kommt um einiges zu kurz und der Leser hat das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht vollständig erzählt wurde. So fragt man sich, welche Probleme Esther eigentlich mit ihrem Mann hat, dass sie so lange auf Abstand zu ihm geht. Und was erzählt Isaac ihr eigentlich, warum er sich die ganze Zeit auf dem Gut der Rajanis aufhält? Solche und ähnliche Fragen bleiben leider unbeantwortet.
Nichtsdestotrotz kann ich den Roman all jenen empfehlen, die sich gerne mal eine etwas anspruchsvollere Lektüre zu Gemüte führen möchten und auch vor den wahnsinnigen Gedanken eines Jungen nicht zurückschrecken.

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Tags: araber, hass, historische literatur, jaffa, juden, konflikte, spätes 19. jahrhundert, wahnsinn, zuneigung   (9)
 

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

andalusien, spanien, islam, vertreibung, 16. jahrhundert

Die Pfeiler des Glaubens

Ildefonso Falcones , Stefanie Karg
Fester Einband: 926 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, C, 21.09.2010
ISBN 9783570100455
Genre: Historische Romane

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(13)

26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

schweiz, tunnel, länder europa schweiz, aufstieg und fall eines bauunternehmers, rechtsanwalt

Massimo Marini

Rolf Dobelli
Fester Einband: 375 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.09.2010
ISBN 9783257067545
Genre: Romane

Rezension:

Schon eine kurze Leseprobe, in welcher der kleine Massimo auf abenteuerliche Weise über die Grenze ins Land geschmuggelt wird, hatte mich in ihren Bann gezogen. Der Roman als Ganzes konnte dies noch steigern. So wird nicht nur Massimos unglaubliche Lebensgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen erzählt, sondern auch die seiner Eltern. Obwohl der Roman eine unglaubliche Zeitspanne abdeckt, enthält er keine Seite zu viel.
Die „Entführung“ und der Mord an Massimos Sohn stellen auf den ersten Blick den Kern der Geschichte dar. Doch schnell wird dem Leser klar, hier geht es noch um viel mehr. Rolf Dobelli hat mit diesem Werk eine umfassende Gesellschaftskritik verfasst und gezeigt, wie tief menschliche Abgründe sein können. Was allein hätte alles verhindert werden können, wenn man offen und ehrlich miteinander umgehen gegangen wäre?
Erzählt aus der Sicht von Massimos depressivem Anwalt, und eigentlich auch einzigem Vertrauten, wird die Geschichte erzählt. Dieser schreibt nämlich all sein Wissen über die Familie Marini im Rahmen einer Therapie nieder – offensichtlich hat er sein ganzes Leben dem Dienste für die Marinis aufgeopfert. Dadurch wird deutlich, dass die eigene ganz persönliche Geschichte auch noch andere Menschen betrifft und mit in den Abgrund ziehen kann. Zahlreiche Lehren können durch die Lektüre dieses Romans gezogen werden, wenn diese auch für jeden unterschiedlich ausfallen mögen. Auf jeden Fall regt dieser Roman zum Nachdenken an, ob über das eigene Leben oder die Gesellschaft im Allgemeinen. Lesenswert ist er auf alle Fälle!

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Tags: abhängigkeit, achterbahn der gefühle, aufstieg und fall eines bauunternehmers, bauunternehmer und seine familie, einsamkeit, gegenwartsliteratur, italien, mitte 20. jahrhundert bis gegenwart, rechtsanwalt, schweiz   (10)
 

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(140)

294 Bibliotheken, 1 Leser, 12 Gruppen, 75 Rezensionen

wechselbalg, fantasy, jugendbuch, eisen, friedhof

Schweigt still die Nacht

Brenna Yovanoff , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei script5, 01.01.2011
ISBN 9783839001271
Genre: Fantasy

Rezension:

Von dem Trailer zu „Schweigt still die Nacht“ war ich überaus angetan, was auch einer der Gründe war, weshalb ich dieses Buch gerne lesen wollte. Ich erwartete einen spannenden und düsteren Roman. Bekommen habe ich allerdings einige Stunden buchstäblicher Langeweile. Auch wenn die Geschichte durchaus Potenzial gehabt hätte – eine Stadt, in der kleine Kinder entführt werden und in deren Untergrund seltsame Wesen leben, ist schließlich ein gelungener Schauplatz für eine kleine Horrorgeschichte –, doch ist die Umsetzung mehr als mangelhaft.
Die größte Schwachstelle des Romans sind dessen Charaktere. Sie sind nur oberflächlich gezeichnet und deren Handlungen sind nicht unbedingt nachvollziehbar. So nimmt Mackie, der Protagonist der Geschichte, alles einfach so hin, ohne zu hinterfragen, was dort geschieht oder gar dagegen zu rebellieren, selbst wenn etwas Unrechtes geschieht. An manchen Stellen wird es sogar richtig lächerlich. So wird in einer Szene Mackies „Schwester“ angegriffen und Mackies einzige Sorge ist, ihr die Gartenhandschuhe zurückzubringen, die ihr gestohlen wurden.
Durch diese schwache Darstellung der Charaktere wird es dem Leser ziemlich schwer gemacht, in die Geschichte einzusteigen und somit Sympathie für die Charaktere wie auch ein Interesse an deren Wohlergehen zu entwickeln. Zusätzlich wird die Geschichte an manchen Stellen unnötig stark in die Länge gezogen. Teilweise gibt es Kapitel, in denen nichts Relevantes geschieht, sodass man diese einfach hätte streichen können. Spannung kommt also keine auf und auch der erwartete Grusel blieb auf der Strecke. So manche Szenen und Beschreibungen waren einfach nur eklig, was meiner Meinung nach aber noch lange nicht zu dem erhofften Spannungsaufbau oder gar zu gruseligen Momenten führt.
Zu guter Letzt blieben auch noch einige Fragen offen, die während der Lektüre entstanden sind. Die Handlung hätte an der einen oder anderen Stelle einfach ein wenig besser durchdacht werden müssen. Zwar ist „Schweigt still die Nacht“ ein Debütroman, sodass sich die ein oder andere Schwäche verzeihen lässt, doch werde ich mich mit Sicherheit nicht auf das Experiment einlassen, einen weiteren Roman der Autorin zu lesen.

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Tags: fantasy, gegenwart, jugendbuch, kindesentführung, ohne, untergrund   (6)
 
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