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42 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

2017, radio, köln, moderatorin

Zoe und die Liebe

Janna Solinger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499291524
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Autorin war mir bisher noch nicht bekannt, aber das hat sich durch dieses tolle, unterhaltsame Buch auf jeden Fall geändert und ich werde mir den Namen merken. Ich wurde von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Ich habe gleich sehr gut in die Geschichte hinein gefunden. Das lag auch an dem wirklich locker-leichten, flüssigen Schreibstil, der mir total zusagt und die Seiten nur so dahinfliegen ließ. Auch die humorvollen Passagen haben mir immer mal wieder ein Schmunzeln entlockt 😊

Die Story dreht sich um Zoe London, die glücklich mit ihrer Radiosendung „London Calling“ ist und in ihrer Freizeit gerne kreative Torten zaubert. Mit ihrer fröhlichen Art und ihrer stets positiven Sicht auf die Dinge begeistert Zoe die Fans. Eines Tages jedoch wirft eine Zuhörerin ihr vor, alle Probleme mit Harmonie zu verdecken, das wahre Leben auszuschließen – und erschüttert Zoes Selbstverständnis in seinen Grundfesten. Noch dazu ist Zoe zum ersten Mal schwer verliebt. Ausgerechnet sie, die an alles glaubt, nur nicht an die große Liebe ...

Die Hauptfigur Zoe war mir von Anfang an absolut sympathisch. Ich konnte mich mit ihrem Tun und Handeln gut identifizieren. Sie ist lebensfroh, positiv eingestellt und geht selbstbewusst durchs Leben. Da würde ich mich gern ein Stück abschneiden. Doch man merkt auch, dass sie Angst davor hat, sich zu binden. Nach und nach bekommt der Leser mit, woran das liegt. Und man kann ihr sehr gut dabei zusehen, wie sie sich immer weiter in die richtige Richtung entwickelt… Zoes Chef Tobias dagegen fand ich anfangs total unsympathisch von seiner Art Zoe gegenüber. Doch das hat sich sehr schnell gelegt und er hat sich in meinen Augen zu einem echten Traumtyp gemausert. Die Nebenfiguren finde ich bisher auch sehr gut ausgearbeitet und sie sind alle auf ihre Art und Weise liebenswürdig.

Ich habe das Buch in nur ein paar Tagen durchgelesen. Das spricht dafür, dass mich die Story absolut gefesselt hat. Immer wieder gab es auch überraschende Wendungen, die mich mitfiebern gelassen haben. Ein wirklich tolles Buch über die Liebe und die Wirrungen, die damit einhergehen.

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(10)

27 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Lass mich los

Jane Corry , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.11.2017
ISBN 9783453359383
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch „Lass mich los“ wird als Psychothriller angepriesen, was mich gleich neugierig gemacht hat – vor allem, nach dem Lesen des Klappentextes war ich recht gespannt darauf. Doch nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich etwas ernüchtert, denn irgendwie kam mir die Story nicht wirklich wie ein Thriller rüber, sondern eher wie ein Drama.

Die Story spielt zuerst in der Vergangenheit und dreht sich um die Anwältin Lily, die einem neuen Mandanten zugeordnet wird, der für einen Mord verantwortlich gemacht wird. Zugleich fühlt sich sie zu ihm hingezogen, da er wie ihr verstorbener Bruder an dem Asperger-Syndrom leidet. Mit Herz und Seele verteidigt sie ihn, um ihre Fehler aus der Vergangenheit wieder gut zu machen. Ihr frisch angetrauter Mann Ed jedoch fühlt sich vernachlässigt. Das ändert sich als sie das italienische Nachbarskind Carla kennenlernen, denn mit ihrer Hilfe kann er endlich seiner Leidenschaft, der Malerei, nachgehen.

15 Jahre später sieht das Leben von Lily und Ed ganz anders aus, denn die Beiden haben sich entzweit. Und genau in dieser schweren Zeit kommt Carla wieder in ihr Leben zurück. Und plötzlich wird Ed ermordet aufgefunden – und Lily kennt den Mörder sehr gut…

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lily und Carla. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ist auf jeden Fall ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Doch ich muss sagen, dass es manchmal auch sehr dahingeplätschert ist. Vor allem ab der Hälfte des Buches hat es sich etwas gezogen und es wurde doch sehr vorhersehbar. Ein wirklich großer Spannungsbogen war für mich leider nicht zu erkennen. Deshalb kann ich jetzt nicht wirklich sagen, dass es sich um einen Thriller gehandelt hat. Für mich war das Buch eher ein Familiendrama, das einen Mord beinhaltet. Deshalb bin ich im Großen und Ganzen etwas zwiegespalten und es reicht deshalb nur für 3 von 5 Sternen.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

arzt, fehldiagnosen, patient, gesundheitswesen, behandlung

AUTSCH! Geschichten aus der Praxis

Katharina Dölling
Flexibler Einband
Erschienen bei Burg Verlag, 20.04.2017
ISBN 9783944370590
Genre: Romane

Rezension:

Auf das Buch „AUTSCH, das tut weh! – Geschichten aus der Praxis“ war ich sehr gespannt, denn ich lese gerne Erfahrungen von Mitmenschen mit bestimmten Themengebieten, die dann auch noch humorvoll aufgearbeitet wurden. In dem Buch zeigt die Autorin Katharina Dölling in siebzehn Geschichten aus der Praxis, welche skurrilen bis menschenverachtenden Kuriositäten einem Patienten widerfahren können. Man kann die Erzählungen als nette, witzige Kurzgeschichten oder als Zeitkritik am Gesundheitswesen lesen, das sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert hat.

Ich habe sehr gut in das Buch und den Humor hinein gefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und schön ironisch. Genau das hat mir den ein oder einen Schmunzler entlockt Doch ich muss sagen, dass ich mich einerseits köstlich amüsiert habe, aber auch teilweise ungläubig mit dem Kopf schütteln musste. Manche der Kurzgeschichten sind meiner Meinung nach schon recht tragisch, so dass einem das Lachen auch im Halse stecken bleiben könnte.

Nach dem Lesen des Buches sieht man seinen nächsten Gang zum Arzt etwas anders. Vor allem die ganzen Fehldiagnosen, die die Autorin mitgemacht hat, sind erschreckend. Da muss man teilweise sogar Angst haben, dass man nach einem Arztbesuch nicht noch kränker ist als davor. Auf jeden Fall habe ich mich bei dem Buch nicht nur gut unterhalten gefühlt, sondern auch ein paar Dinge dazu gelernt. Sehr schön

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30 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

Lauf, wenn der Moorwolf heult

Gabriele Popma
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.10.2017
ISBN 9783744869683
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe bereits einige Bücher der Autorin in der Vergangenheit gelesen und war immer sehr begeistert davon. Deshalb musste ich auch „Lauf, wenn der Moorwolf heult“ unbedingt lesen, auch wenn die Story diesmal in eine ganz andere Richtung ging.

Die Geschichte dreht sich um die schüchterne, 16-jährige Nela, die die Ferien bei ihrer Tante auf dem Land verbringt und befürchtet, dass sie vor Langeweile sterben wird. Die Aussichten bessern sich, als sie auf den attraktiven Patrick trifft. Der aber hat mit ganz eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen, mit denen Nela zu Beginn nicht ganz klar kommt. Doch dann jagt eine geisterhafte Erscheinung ihr eine Heidenangst ein. Kann sie ergründen, was es mit dem unheimlichen Phänomen, von dem sie unerbittlich verfolgt wird, auf sich hat?

Ich habe direkt sehr gut in das Buch hinein gefunden. Ich finde, dass die Story vor allem auf die jüngere Zielgruppe sehr gut von Stil und Sprache zugeschnitten ist. Der Schreibstil ist locker-leicht und die Seiten fliegen nur so dahin.

Die Hauptfigur Nela ist mir sehr sympathisch. Sie hat die typischen Teenager-Probleme und Gedanken, als sie auf dem Land ankommt. Doch nach und nach lernt sie an Erfahrung hinzu und man merkt richtig, wie gut ihr die Erlebnisse tun und dass sie die ersten Schritte zum Erwachsenwerden macht. Auch Patrick finde ich absolut sympathisch. Er hat schon sehr viel mitgemacht und dadurch kommt auch seine Unsicherheit. Doch auch er verändert sich absolut zum Positiven und mausert sich im Laufe der Geschichte zu einem echten Traummann.

Neben der jugendlichen, zarten Liebesgeschichte kommt mit dem Moorwolf auch noch eine Portion Fantasy hinzu, was ich sehr schön fand. Deshalb war eine schöne Abwechslung gegeben. Auch die Auflösung am Ende fand ich sehr gelungen und versöhnlich geschrieben.
Ich konnte auch diesmal nette Lesestunden genießen, obwohl das Buch diesmal in eine ganz andere Richtung ging. Doch ich bin von der Autorin gute Geschichten bereits gewohnt. Jugendlichen und jung gebliebenen Leseratten ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen!

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58 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, new-adult, trauer, gefahr, unfall

Fighting to Be Free - Nie so begehrt

Kirsty Moseley , Christiane Meyer
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 13.11.2017
ISBN 9783956497346
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich kannte ja bereits das erste Band der Reihe und war deshalb sehr auf die Fortsetzung gespannt. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe muss ich auch sagen, dass es mir sogar noch besser als sein Vorgänger gefallen hat. Ich bin auf jeden Fall absolut zufrieden und hatte einige schöne Lesestunden.

Der zweite Band dreht sich um Jamie Cole, der zu einem anderen Mann geworden ist, nachdem er seine Liebe des Lebens von sich gestoßen hat. Ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft verstrickt er sich tiefer in die Bandenkriege der New Yorker Unterwelt. Doch plötzlich ist Ellie zurück. Obwohl es Jamie zu zerreißen droht, versucht er sich, von ihr fernzuhalten, um sie zu schützen. Jamie würde alles für sie tun. Aber seine Feinde haben nur darauf gewartet, dass er endlich eine Schwachstelle offenbart…

Der Schreibstil hat sich zum ersten Buch hin nicht verändert. Er ist weiterhin locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. Ich konnte somit das Buch nicht mehr zur Seite legen, da ich direkt wieder in der Geschichte drin war und sie mich wieder mal mitgerissen hat.

Zuerst war ich etwas überrascht, dass zwischen den beiden Bänden eine Zeitspanne von drei Jahren liegt, aber das hat den Figuren und deren Entwicklung sehr gut getan. Vor allem Ellie ist mir positiv aufgefallen. Sie ist nicht mehr so naiv wie früher und im Laufe der Story ist sie mir absolut ans Herz gewachsen. Aber auch Jamie ist mir sympathischer als im ersten Band, denn er weiß nun endlich, was er wirklich will und kämpft darum.

Auch die Geschichten neben der Liebesgeschichte haben mich diesmal sehr berührt. Vor allem der Unfall von Ellies Eltern hat mir die ein oder andere Träne beschert. Gegen Ende des Buches wird die Spannungsschraube dann auch richtig nach oben gedreht und ich konnte mit Ellie und Jamie richtig mitfiebern – werden sie es am Ende schaffen oder nicht?

Das Ende selbst und der Abschluss der Story hat mir sehr gut gefallen und mich mit einem lachenden und weinenden Auge zurück gelassen. Eine Fortsetzung scheint eher unwahrscheinlich – aber man kann es ja nie wissen. Ich würde es mir wünschen mehr von den Beiden zu lesen!

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

traum, debütroman, jeannette kauric, liebesroman, roman

Ein Traum wie ein Leben

Jeannette Kauric
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 10.02.2017
ISBN 9783740727437
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich das Buch „Ein Traum wie ein Leben“ nun zu Ende gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite hat mich die Story wirklich mitgerissen, aber auf der anderen Seite war ich gerade in der Mitte des Buches etwas verwirrt.

Die Geschichte dreht sich um Michael, der sein Leben in vollen Zügen genießt - mit seinem schicken Mercedes, teurer Designerkleidung und in der Gesellschaft wechselnder Frauen. Doch dann wird ihm eine Wette mit seinem Kumpel zum Verhängnis. Die Herausforderung ist, dass er die bodenständige Lisa, Tochter eines Düsseldorfer Modeunternehmers, kennen lernen muss. Leider passt Lisa so gar nicht in sein Beuteschema. Doch dann reißt ein plötzlicher Unfall Michael heraus aus seiner Großstadtwelt in eine gänzlich andere, in der Geld und Einfluss nichts wert sind. Hier wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Doch wo endet die Realität und wo beginnen Träume?

Ich habe recht schnell in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und gefällt mir recht gut. Er passt gut zu dem Genre und lässt die Seiten regelrecht dahin fliegen.
Jedoch musste ich feststellen, dass mir vor allem die Hauptfigur Michael anfangs sehr unsympathisch rüber kam, was es schwer machte, richtig mit der Story mit zu fiebern. Vor allem tat es mir leid, wie er innerlich über Lisa dachte, die ja wirklich Gefühle für ihn übrig hatte. Doch nachdem Michael den Unfall hat, wird er in eine ganz andere Welt hinein gezogen und verändert sich zusehends. Anfangs kam ich aber mit dieser Wendung nicht so richtig klar. Ich hatte zwar so meine Vermutungen, was Sache ist, aber teilweise war ich auch etwas verwirrt. Die Vorstellung, dass es aber so eine Zwischenwelt gibt, finde ich aber nicht schlecht. Aber ich habe eine Zeit gebraucht, bis ich mich mit dieser Wendung richtig anfreunden konnte.

In der Mitte des Buches gab es aber auch die ein oder andere Länge und ich habe gehofft, dass es bald aufgelöst wird, was wirklich los ist. Zum Ende hin hat mir das Buch wieder etwas besser gefallen. Insgeheim habe ich zwar auf ein anderes Ende gehofft, aber das Ende, das die Autorin gewählt hat, war trotzdem wunderschön und gefühlvoll..

Fazit:
Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Geschichte, die mich bestens unterhalten hat. 

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

seelenrisse, jim devcon-reihe, kult-kommissar jim devcon, thriller, jim devcon

Seelenrisse

Eva Lirot
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Independently published, 27.10.2017
ISBN 9781973155560
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich kenne bereits alle Vorbände der Reihe und natürlich war ich auf den neuesten Band mit dem Titel „Seelenrisse“ mehr als gespannt. Endlich geht es mit Jim Devcon weiter – und ich wurde nicht enttäuscht.

Im neuen Band wird im verschneiten Stadtwald eine seltsam gezeichnete Frauenleiche gefunden. Jim Devcon und sein Team stehen vor einem Rätsel. Die Botschaft des Täters kann nicht entschlüsselt werden. Kurz darauf wird der Leichnam eines Mannes entdeckt, in dessen Haut dasselbe Symbol geritzt wurde. Allerdings wurde dieses Opfer auf eine andere und grausamere Art getötet. Spuren zum Täter gibt es nicht. Nur Tatjana Kartan meint, einen Hinweis zu erkennen. Es ist ein Zeichen, das sie auch in ihren Alpträumen sieht. Jim Devcons Sorge um die schwer traumatisierte Kollegin und Lebensgefährtin wächst mit jedem Tag. Doch Tatjana will nicht mehr Patientin sein, sie kämpft um ihre Rehabilitierung. Ein dritter Mord geschieht. Werden sie den Mörder dingfest machen?

Ich habe gleich wieder in die Story hinein gefunden und war direkt gefesselt. Der Schreibstil ist dabei wie gewohnt kurz und knackig und auf den Punkt Die Bücher kann man wirklich in einem Rutsch lesen, weil man sie nicht mehr zur Seite legen kann, wenn man erst einmal begonnen hat. „Seelenrisse“ gehört für mich zu einen der besten Bücher der Reihe. Es bleibt von Anfang bis Ende spannend. Dabei gibt es Stellen, die nichts für zarte Gemüter sind, aber ich war absolut begeistert.

Auch Tatjana und Devcon im Zusammenspiel war wieder schön zu erleben. Sie hat ja einiges mitmachen müssen in den letzten Bänden, aber sie scheint wirklich gar nichts umhauen zu können. Damit kommt Devcon nicht ganz klar anfangs, aber er scheint es am Ende zu akzeptieren. Ich bin nun auf jeden Fall gespannt, wie es mit den Beiden weitergeht. Ich hoffe auf viele weitere Bänder und Fälle mit dem liebenswerten Team, das mir langsam richtig ans Herz gewachsen ist.

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47 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

krimi, drogen, witzig, humor, undercover

Mieze Undercover

Mina Teichert , Daniela Katzenberger
Geheftet: 320 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 03.11.2017
ISBN 9783959101394
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zuerst war ich etwas skeptisch – Daniele Katzenberg und ein spannender Krimi? Kann das gut gehen? Doch ich muss sagen, dass ich positiv überrascht wurde. Natürlich handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen Krimi im klassischen Sinne, aber schlecht ist die Story trotzdem nicht.

Die Geschichte dreht sich um Michaela „Mieze“ Moll, eine Hausfrau und Mutter, die ihren Alltag zwischen Bauklötzen und Mutti-Stammtisch bewältigt. Um wieder etwas Abwechslung in ihr Leben zu bringen, bewirbt sie sich kurzerhand um einen Bürojob im Polizeirevier – und wird prompt eingestellt. Wie es der Zufall so will, platzt die schlagfertige Blondine gleich an ihrem ersten Arbeitstag in einen Undercovereinsatz in einer Table-Dance-Bar. Den Balanceakt zwischen ihrem Alltag als Mama und ihrer Geheimexistenz als Undercover-Agentin meistert Mieze fortan mit jeder Menge Charme, einer beeindruckenden Beobachtungsgabe und viel Witz…

Der Schreibstil ist sehr modern und locker-leicht. So fliegen die Seiten nur so dahin und man muss sich ein Schmunzeln immer wieder verkneifen. Miezes Sprüche sind wirklich immer sehr schlagfertig und humorvoll – am Besten im Zusammenspiel mit ihrem Kollegen Lars, der mir ebenfalls einen sehr sympathischen Eindruck macht. Zwischen den Beiden knistert es in meinen Augen auch gewaltig, was mich sehr neugierig auf die Nachfolge-Bände macht. Meiner Meinung nach stimmt die Chemie zwischen ihnen nämlich besser, als zwischen Mieze und ihrem eigentlichen Ehemann…

Man darf nun natürlich nicht einen ernsten und allzu spannenden Krimi erwarten, denn wenn ein Buch mit Daniela Katzenberger auf dem Titel wirbt, ist dies natürlich auch eher unwahrscheinlich. Trotz allem muss ich aber sagen, dass es in meinen Augen nie Längen gab und ich mich auch in keinster Weise gelangweilt habe. Im Gegenteil: Bis zum Ende hin war die Story spannend und hatte immer wieder recht überraschende Wendungen zu bieten.

Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten und ich freue mich jetzt schon auf die Nachfolge-Bände. 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

Dunkelfall

Robert & Sarah Glas , Sarah Glas
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Buchheim Verlag, 25.09.2017
ISBN 9783946330028
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Klappentext zu dem mysteriösen Buch „Dunkelfall“ hat mich schon einmal sehr neugierig gemacht. Erwartet habe ich eine spannende Story mit einem Schuss Magie – doch leider wurde ich sehr enttäuscht. Vielleicht habe ich die Geschichte nicht wirklich verstanden, aber für mich war das Ganze einfach nur verwirrend anstatt fesselnd.

Die Story dreht ich um Liam Weston, der in einem Gewittersturm auf die völlig durchnässte und verängstigte Cara stößt und ihr Unterschlupf gewährt. Er kann er nicht ahnen, dass ihre Begegnung sein Leben für immer verändern wird. Verfolgt vom mysteriösen Mann in Blau, treten die beiden eine Flucht ins Ungewisse an, die sie nach Fallen Mountain führt, dem Ort, von dem Liams schlimmste Albträume handeln und an dem er als Kind beinahe sein Leben verlor. Bald muss er erkennen, dass Caras und seine eigene Vergangenheit eng verknüpft sind und sich ihre Wege nicht per Zufall gekreuzt haben. In einer Welt, in der Magie plötzlich zu Realität wird, sehen sich ein Mann ohne Zukunft und eine Frau ohne Vergangenheit gezwungen, um mehr als nur ihrer beiden Leben zu kämpfen…

Der Schreibstil war absolut ok und passt sehr gut zu dem Genre. Er ist sehr bildhaft und hat mir sehr gut gefallen. Doch ich hatte einige Probleme in die Story hinein zu finden. Es schwirrten mir ständig ganz viele Fragezeichen im Kopf herum. Durchgestiegen bin ich bis zum Ende eigentlich nicht wirklich. Zeitweise habe ich sogar überlegt, ob ich überhaupt weiterlesen soll. Letztendlich habe ich mich durchgekämpft und obwohl ein paar Fragen im Laufe der Story beantwortet wurden, wurden neue Fragen aufgeworfen. Deshalb ging die Spannung in meinen Augen etwas baden. Das Ende war zwar ok, aber für mich war es nicht befriedigend genug, denn es blieben einige lose Fäden übrig.

Durch den Klappentext habe ich irgendwie eine andere Story erwartet und bin etwas enttäuscht. Schade, denn ich finde die Story hätte auf jeden Fall Potenzial gehabt…

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228 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

fantasy, zirkus, scherben der dunkelheit, gesa schwartz, jugendbuch

Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164853
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Von der Autorin kannte ich bisher noch kein Buch, aber da ich Fantasygeschichten liebe, hat mich bereits der Klappentext total neugierig gemacht. Doch leider wurde meine Euphorie schnell gestoppt, denn ich hatte richtig Probleme, in die Geschichte hinein zu finden und nach einiger Zeit musste ich mich sogar dazu zwingen weiterzulesen.

Die Story dreht sich um Anouk, die ihre Ferien in einem Dorf in der Bretagne verbringt. Kurz nachdem sie dort ankommt, fährt ein geheimnisvoller Zirkus – der sogenannte Dark Circus – in das Dorf ein. Schnell merkt Anouk aber, dass mit diesem Zirkus irgendetwas nicht stimmt. Sie wird schnell in den Bann gezogen und lernt den Zauberer Rhasgar kennen, der sie jedoch selbst vor dem Zirkus warnt. Doch sie will nichts von dieser Warnung wissen – was sie bald in Lebensgefahr bringen wird…

Mit dem Schreibstil hatte ich wirklich Probleme, was ich sehr schade fand. Mir schreibt die Autorin viel zu bildhaft und detailliert. Das führt dazu, dass die eigentliche Geschichte durch das langgezogene Drumherum total in den Hintergrund gestellt wird. So war es für mich ein Kampf überhaupt richtig in die Story hinein zu finden und auch, überhaupt den Willen zu haben, weiterzulesen. Nach einiger Zeit wurde es nämlich sehr anstrengend überhaupt der Handlung noch zu folgen. Das war deshalb so schade, da die Story selbst genügend Potenzial gehabt hat, aber sie wurde durch die ganzen Beschreibungen viel zu langatmig.

Die Hauptfigur Anouk hat mir gut gefallen, aber richtig mitfiebern konnte ich mir ihr auch nicht, da sie mir etwas zu blass blieb. Mit Rhasgar jedoch konnte ich eher weniger anfangen – er war mir die ganze Zeit über etwas suspekt. Das ist ebenfalls schade, denn ich benötige immer eine Person, mit der ich richtig mitfiebern kann.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es sich um eine interessante, magische Geschichte mit sehr viel Potenzial handelt, das leider nicht genutzt wurde. Es war einfach zu langatmig und unspannend. Schade… Ich habe leider viel mehr erwartet…

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

korsika, frankreich, unfall, familie, autor: michel bussi

Fremde Tochter

Michel Bussi , Barbara Reitz , Eliane Hagedorn
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 15.09.2017
ISBN 9783352009013
Genre: Romane

Rezension:

Ich kannte noch kein Buch des Autors Michel Bussi, deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Fremde Tochter“, denn bisher habe ich nur positives über den Autor gehört. Der Klappentext hat mich schon einmal sehr angesprochen, doch ich wurde dann doch leider etwas enttäuscht.

Die Geschichte dreht sich um Clothilde, die im Sommer 1989 in einen schrecklichen Unfall verwickelt wird, bei dem sie nur haarscharf überlebt hat – ihre anderen Familienmitglieder jedoch sterben. 27 Jahre später kehrt sie nun nach Korsika zurück, wo der Unfall passiert ist. Und plötzlich passiert das Unfassbare: Sie erhält mysteriöse Briefe von einer Person. Sind die Briefe von ihrer Mutter? Was ist die Wahrheit? Wird sie sie herausfinden?

Der Schreibstil gefällt mir schon sehr gut. Er ist flüssig und der Autor schreibt sehr bildhaft, was für mich auf jeden Fall ein Pluspunkt ist, denn genau das mag ich. Doch ab und zu wurde es mir dann doch etwas zu detailliert und das hat mich etwas von der Geschichte selbst abgelenkt. Teilweise wurde es sogar etwas langweilig. Schön fand ich dagegen, dass die Story in zwei Zeitebenen erzählt wurde. Aus der Gegenwart sowie der Vergangenheit. So ist eine gewisse Spannung gegeben, die mich vor allem am Anfang sehr mitgerissen hat. Leider gab es dann ein paar Längen und erst zum Ende hin wurde es wieder spannender. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und sind mir allesamt auf ihre Art und Weise sympathisch. Vor allem Clothilde ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen.

Im Großen und Ganzen wurde ich von dem Roman gut unterhalten, doch ab und zu musste ich mich dann doch etwas dazu zwingen, weiterzulesen, denn gerade in der Mitte wurde einfach zu langatmig erzählt und die Spannung ging flöten. Deshalb kann ich leider nur 3 von 5 Sternen geben!

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, wundervoll, seelenverwandte, winter, lebenswert

Für immer auf den ersten Blick

Hanna Linzee
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492312325
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich liebe Liebesgeschichten und auch Fantasygeschichten und laut dem Klappentext vereint „Für immer auf den ersten Blick“ beide Genres miteinander. Deshalb war ich gleich Feuer und Flamme für das Buch. Ich muss auch sagen, dass ich gut unterhalten wurde – doch irgendwas hat mir gefehlt…

Die Story dreht sich um Anna, die die Gabe besitzt zu sehen, welche Menschen zusammengehören. Deshalb hat sie auch eine Agentur gegründet, um ihre Mitmenschen mit ihrer wahren Liebe zusammenzuführen. Jedoch funktioniert diese Gabe nicht bei ihr selbst. Doch plötzlich steht ihr ehemals bester Freund vor ihr – nach etlichen Jahren Funkstille. Ist er ihre wahre Liebe?

Der Schreibstil der Autorin hat mir auf jeden Fall schon einmal sehr zugesagt. Er ist locker-leicht, schön bildhaft und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Genau so mag ich es! So hatte ich das Buch auch nach nur zwei Tagen durchgelesen.

Die Hauptfigur Anna ist mir gleich ans Herz gewachsen. Mit ihrem Denken und Handeln konnte ich mich sehr gut identifizieren. Sie ist eher ruhig und zurückhaltend, da sie nicht verletzt werden will. Aber nachdem Benjo in ihr Leben tritt, ändert sich das zusehends. Ich habe die Entwicklung gerne verfolgt und richtig mitgefiebert, ob die Beiden nun füreinander bestimmt sind oder nicht…

Die Geschichte hat mich gut unterhalten – jedoch gab es ab und zu einige Längen, die den Lesefluss etwas gestört haben. Aber wirklich langweilig wurde es nie in meinen Augen. Das Ende ist etwas offen, aber es gibt ein schönes Happy-End. Im Großen und Ganzen eine schöne Liebesgeschichte mit eine Schuss Fantasy, die jedoch auch eine großen Überraschungen bereit hält. Trotzdem hatte ich ein paar nette Lesestunden.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, ich komm dich holen, captured, schwester

Ich komm dich holen, Schwester

Kelly Anne Blount , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 11.10.2017
ISBN 9783785584972
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf das Buch war ich sehr gespannt, da es ja als großer Wattpad-Erfolg gefeiert wurde. Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, muss ich sagen, dass ich auf der einen Seite wirklich gefesselt von der Story war, aber da es sich doch um ein sehr dünnes Buch handelt, ging mir dann doch alles etwas zu schnell. Aber für ein paar nette Lesestunden ist „Ich komm dich holen, Schwester“ auf jeden Fall geeignet.

Die Story handelt von Abriana, die im Internet einen Mann kennengelernt hat und sich nun das erste Mal mit ihm treffen will. Doch es geht einiges schief, denn ihr Blind-Date entpuppt sich als Entführer, der sie in einem abgelegenen Versteck gefangen hält. Doch er agiert nicht alleine, denn es gibt eine Person, die ihr nahesteht und die sie am Liebsten tot sehen möchte…

Ich habe direkt in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil passt zu dem Genre und der geringen Länge des Buches, denn es geht zackig zur Sache. Ich mag es etwas bildhafter und ich mag es auch, wenn ich mich mit den Figuren identifizieren kann. Das war hier nicht unbedingt gegeben, denn dazu war das Buch einfach zu kurz gehalten. So blieben mir die Charaktere einfach etwas zu blass und ihre Beweggründe waren nicht wirklich erkennbar, um richtig mitfiebern zu können.

Die Story selbst war aber spannend – auch, wenn das Ende fast schon zu vorhersehbar war. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten. Deshalb 4 von 5 Sternen!

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(79)

111 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 71 Rezensionen

thriller, australien, krokodil, krimi, verdacht

Crimson Lake

Candice Fox , Thomas Wörtche , Andrea O’Brien
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.10.2017
ISBN 9783518468104
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bisher kannte ich noch kein Buch von Candice Fox aber ich habe schon reichlich viel positives über die Autorin gelesen, deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch. Ich muss sagen, dass ich auch sehr gut unterhalten wurde – auch wenn ich finde, dass es sich nicht vorrangig um einen richtigen Thriller handelt.

Die Story dreht sich um Detective Ted Conkaffey, dessen Leben völlig aus den Bahnen gerät, als er verdächtig wird, dass er Claire entführt hat. Alle Welt ist dieser Meinung und er kann nichts dagegen tun. Um der gesellschaftlichen Ächtung zu entgehen, zieht sich der Ex-Cop nach Crimson Lake, eine Kleinstadt im Norden Australiens, zurück. Dort trifft er Amanda Pharrell, die ganz genau weiß, was es heißt, Staatsfeind Nr. 1 zu sein. Vor Jahren musste sie wegen angeblichen Mordes ins Gefängnis. Nun tun sich die beiden Außenseiter zusammen und arbeiten als Privatdetektive. Der erste Fall lässt auch nicht lange auf sich warten…

Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Geholfen hat mir dabei sicherlich der flüssige Schreibstil, der genau mein Ding war. Er hat die Seiten nur so dahinfliegen gelassen. Die beiden Hauptpersonen wurden beide bereits eines Verbrechens angeklagt. Somit haben sie einiges gemeinsam, aber sind auf den ersten Blick natürlich keine Sympathieträger. Trotzdem fand ich beide auf ihre Art und Weise sehr sympathisch, aber richtig warm wurde ich nicht mit ihnen.

Die Beiden lösen zusammen einen Fall, aber dieser gerät etwas in den Hintergrund, da es mehr um die Anklagepunkte gegen die beiden Hauptfiguren geht. Das fand ich auf der einen Seite zwar recht interessant, aber auf der anderen Seite ging dadurch die Spannung – wie es sonst bei einem Thriller ist – etwas flöten. Das hat mich schon zusehends gestört, da ich einen spannenden, mit Wendungen gespickten Thriller erwartet habe – was aber leider nicht der Fall war. Deshalb leider nur 3 von 5 Sternen!

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(45)

86 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebesgeschichte, film, jugendbuch, liebesgeschicht, filmset

Flying Moon

Katrin Bongard
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Red Bug Books, 10.01.2013
ISBN 9783943799217
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich jetzt das erste Band der „Film.Love.Story“-Reihe gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite dreht es sich um eine schöne Jugendstory mit viel Herzschmerz, aber auf der anderen Seite hat das gewisse Etwas irgendwie gefehlt, um mich vollkommen zu fesseln.

Die Story dreht sich um die 16-Jährige Moon, die auf einer Filmparty auf einen unbekannten Jungen trifft und sich auf den ersten Blick in ihn verliebt. Zu dieser Zeit weiß sie noch nicht, dass er ein Filmstar ist, der es mit Frauen nicht ganz so ernst nimmt. Ein Jahr später treffen sich beiden sich zufällig an einem Filmset wieder. Haben die Beiden diesmal eine Chance?

Ich habe recht gut in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil ist locker leicht und passt sehr gut zu der Zielgruppe. Ich mag es zwar bildhafter, aber das war zu verkraften, da es sich um eine moderne Jugendgeschichte handelt. Mein Problem ist, dass ich mit den Figuren nie so richtig warm geworden bin. Moon ist mir zwar sympathisch, aber die restlichen Figuren – auch Lasse – blieben mir immer sehr blass.
Die Story flog zwar nur so dahin, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt, um mich richtig zu fesseln, denn teilweise ist es auch nur dahingeplätschert. Die eigentliche Liebesgeschichte ist auch öfter in den Hintergrund getreten, da es sehr viele Infos zum Leben am Filmset gab, die zwar interessant waren, aber die eigentliche Story kam dadurch zu kurz.

Ein paar Dinge wurden auch nur angesprochen, aber nicht weiter verfolgt. Was ist zum Beispiel mit der Familie von Moon los? Kommen ihre Eltern wieder zusammen und wie ist es plötzlich so weit gekommen? Was ist mit ihrem Bruder genau los? Und was denkt Lasse über alles? Diese letzte Frage wird wohl im zweiten Band näher beleuchtet, das sich um Lasses Sicht der Dinge dreht. Trotzdem hätten mir ein paar Infos zu bestimmten Themen sehr gut auch im Anfangs-Band gefallen, damit nicht alles so blass bleibt.

Für ein paar nette Lesestunden ist das Buch auf jeden Fall geeignet und die Zielgruppe wird bestimmt zufrieden damit sein. Aber ich erhoffe mir in den Nachfolgebänden ein paar mehr Infos über bestimmte Hintergründe. 

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227 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

england, liebe, geheimnis, liebesbrief, london

Der verbotene Liebesbrief

Lucinda Riley , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 680 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442484065
Genre: Romane

Rezension:

Ich liebe Bücher, in der ein Geheimnis aus der Vergangenheit gelüftet wird, deshalb hat mich der Klappentext von „Der verlorene Liebesbrief“ auch total begeistert. Zuerst war ich etwas überrascht, wie dick der Schmöker wirklich ist, aber ich musste mir keine Gedanken machen, denn die Story war von Anfang bis Ende absolut fesselnd, so dass ich nach nur ein paar Tagen durch das Buch durch war.

Die Geschichte dreht sich um die Journalistin Joanna Haslam, die jobtechnisch endlich etwas erreichen will. Sie bekommt die Chance über die große Trauerfeier des berühmten Schauspielers Sir James Harrison zu berichten, doch eine seltsame ältere Dame kommt ihr dazwischen. Von ihr erhält sie etwas später auch geheimnisvolle Dokumente, die sie zuerst nicht deuten kann. Doch nach und nach erfährt sie mehr darüber – und findet sich bald in großer Gefahr wieder. Wem kann sie noch vertrauen? Und welches Geheimnis birgt der mysteriöse Liebesbrief?

Ich habe direkt sehr gut in die Geschichte hinein gefunden. Geholfen hat mir dabei auf jeden Fall der schöne bildhafte und auch flüssige Schreibstil der Autorin. Sie hat es geschafft, dass ich gleich in die Story hinein gerissen wurde und das Buch gar nicht mehr zur Seite legen wollte.

Vor allem die Hauptfigur Joanna war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihr Handeln und Denken habe ich absolut nachvollziehen können und ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Deshalb musste ich auch richtig mitfiebern, denn leicht hat sie es in der dem Buch wahrlich nicht. Aber auch die Nebenfiguren waren detailliert beschrieben und auf ihre Art und Weise alle sehr sympathisch.

Die Story war zu keiner Zeit langatmig, obwohl ich davor anfangs etwas Angst hatte, denn das Buch ist doch nicht gerade dünn. Aber die Angst war unbegründet, denn die Autorin hat es geschafft, mit überraschenden Wendungen die Story wirklich bis zum Ende hin spannend zu halten. Ich war auf jeden Fall total begeistert und kann das Buch absolut weiterempfehlen!

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(23)

35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

is, terror, thriller, attentäterin, geheimagent

Die Attentäterin

Daniel Silva , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671002
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach dem Lesen des Buches bin ich etwas zwiegespalten in meiner Meinung. Anfangs habe ich mich regelrecht durch das Buch gekämpft, aber zum Ende hin wurde es dann wirklich spannend und mitreißend.

Die Story dreht sich um einen verheerenden Bombenanschlag des IS im Pariser Marais-Viertel, der Geheimagent Gabriel Allon ein letztes Mal ins Feld zwingt: Anstatt seinen Posten als Chef des israelischen Geheimdienstes anzutreten, hilft der legendäre Agent den französischen Behörden, den Drahtzieher des blutigen Terroraktes zu suchen. Außer dessen Namen – Saladin – weiß man nichts über ihn. Allon sieht keinen anderen Weg ihm nahezukommen, als die Terrorgruppe durch einen Spion zu unterwandern. Und so schickt er die junge Ärztin Nathalie Mizrahi, als fanatische Attentäterin getarnt, mitten in das Reich der Finsternis …

Ich hatte es anfangs wirklich nicht leicht in das Buch zu finden. Der Schreibstil war zwar ok und auch flüssig, aber es wurde von Kapitel zu Kapitel neue Orte und Charaktere eingeführt, die einfach nur noch verwirrend waren. Ich musste mich erst einmal zurechtfinden. Toll finde ich zwar, dass der Autor wirklich gut recherchiert hat und es sehr viele detaillierte Hintergrundinfos gibt – aber genau diese Infos haben den Lesefluss teilweise gehemmt und waren nicht immer so ausführlich nötig.

Es war schwierig, richtig mit den Hauptfiguren warm zu werden, da es immer wieder Sprünge zu neuen Charakteren gab, doch Natalie alias Leila ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Ihr Handeln und Denken kann ich absolut nachvollziehen. Die Ausbildung von Natalie zu Leila war für mich erschreckend zu lesen – vor allem, da es mir alles etwas zu schnell ging. Sie passt sich sehr gut in die Rolle ein und diese Gehirnwäsche hat sie auf jeden Fall verändert – auch, wenn sie das wohl nie zugeben würde. Sie wird danach nicht mehr die Alte sein, das kann man schon einmal sagen.

Wirklich in Fahrt kam die Geschichte sowieso erst mit der Einführung von Natalie. Zum Ende hin wurde es dann sogar so spannend, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Schade, dass das nicht von Anfang an so war.

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(45)

73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, schicksal, ivy und abe, liebesgeschichte, bestimmung

Ivy und Abe

Elizabeth Enfield , Babette Schröder
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Diana, 18.09.2017
ISBN 9783453291898
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Klappentext von „Ivy & Abe“ hat mich sehr neugierig gemacht. Erwartet habe ich eine romantische, aber teilweise auch dramatische Liebesgeschichte. In gewisser Weise ist dem auch so – aber das Buch ist dann doch ganz anders, als ich es erwartet hätte.

Die Story dreht sich um Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Anfangs hatte ich ein paar Probleme richtig in die Story hinein zu finden, aber das hat sich bald gelegt. Ein Grund dafür war der schöne, flüssige Schreibstil, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Zusammengefasst handelt es sich nicht nur um eine Geschichte, sondern gleich um elf kleine Geschichten, die sich alle um Ivy und Abe drehen. Die einzelnen Kurzgeschichten wurden mit den Jahreszahlen am Anfang versehen, so dass ich sie besser zuordnen konnte.
Die Beiden treffen sich zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten und man beschäftigt sich mit der Frage, ob es wirklich nur den einen richtigen Moment im Leben gibt, um den Richten zu finden. Dabei wird es mal humorvoll, aber oft auch einfach nur dramatisch und traurig. Oft musste ich bei einigen Passagen und Ereignissen schlucken…

Die beiden Hauptfiguren sind mir sehr sympathisch und ich kann ihr Denken und Handeln stets nachvollziehen. Deshalb hat man in jeder der Geschichten richtig mitgefiebert, dass es endlich ein Happy-End geben wird. Doch immer wieder steht ihrem Glück etwas im Weg…

Mir hat die Idee des Buches sehr gut gefallen und es ist auf jeden Fall ganz anders als andere Liebesgeschichten, die immer dem Schema F folgen – doch manchmal gab es leider ein paar Längen, die das Lesevergnügen zeitweise etwas geschmälert haben. Aber für Fans romantischer Liebesgeschichten ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen! Hier bleibt bestimmt kein Auge trocken.

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(112)

181 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

liebe, isabelle ronin, du bist mein feuer, wattpad, feuer

Du bist mein Feuer

Isabelle Ronin , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783956497728
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zwischendurch mag ich auch mal leichtere Kost und ein Liebesroman ist da genau richtig. Der Klappentext von „Du bist mein Feuer“ hat mich schon einmal total neugierig gemacht – und ich wurde auch gut unterhalten. Der Roman ist jetzt nicht überraschend, aber für gute Unterhaltung zwischendurch auf jeden Fall zu empfehlen!

Die Story dreht sich um Cale, der total angetan von einer tanzenden Fremden im roten Kleid mit Namen Veronica ist. Ein Zufall führt dazu, dass er ihr Unterschlupf gewährt. Sie sieht in ihm nur den Sohn reicher Eltern, der nicht zu ihr, dem Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, passt. Aber der verwöhnte Bad Boy will mit ihr eine echte Beziehung. Schnell merkt er, dass Veronica nicht leicht zu erobern ist: Sie vertraut nichts und niemandem. Aber Caleb ist bereit, die Schatten ihrer Vergangenheit zu vertreiben und jedes Hindernis, das sie trennt, zu überwinden. Auch wenn alle sagen, dass Veronica sein Ruin sein wird …

Die Geschichte wird wechselnd aus der Sicht von Veronica und Caleb erzählt. So kann man die Beweggründe jedes Charakters besser nachvollziehen. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Zuerst war ich von dem eher dicken Wälzer von über 500 Seiten etwas überrascht, aber ich war dann doch recht schnell mit dem Buch durch. Das lag auch an dem schönen Lesefluss, der gegeben war.

Mit den Hauptfiguren konnte ich mich recht gut identifizieren und sie sind mir auf ihre Art und Weise sehr sympathisch. Ich konnte zwar nicht immer nachvollziehen, was ihre Beweggründe sind, aber das hat die Story auch irgendwie interessant gemacht. Hier gibt es auf jeden Fall viel Liebe, Herzschmerz, Dramen und Intrigen – langweilig wurde es mir kaum. Auf jeden Fall ein nettes Buch für Zwischendurch, das zwar das Genre nicht neu erfindet, aber auf jeden Fall sehr gut unterhält 😊

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(84)

157 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

dschinn, nalia, dtv verlag, heather demetrios, nalia tochter der elemente

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Fantasy

Rezension:

Bereits der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn das Buch „Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch“ ist eine gute Mischung zwischen Magie, Spannung und einem Schuss Romantik. Der Auftakt ist in meinen Augen auf jeden Fall geglückt und ich bin schon total gespannt auf die Fortsetzung.

Die Story dreht sich um Nalia, die scheinbar alles was hat, was man sich erträumen kann – Luxus und Glamour. Doch sie möchte aus diesem Leben fliehen so schnell es geht, denn sie ist eine Dschinn und die Sklavin des geheimnisvollen Malek. Er hält sie gefangen und sie ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch er denkt nicht dran, denn er will sie auf keinen Fall gehen lassen. Da taucht plötzlich Raif auf – und Nalia fühlt sich zu ihm hingezogen. Kann er sie von Malek lösen?

Ich habe sofort ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Geholfen hat dabei sicherlich der schöne, bildhafte Schreibstil, der mich gefangen hat. Die Seiten sind regelrecht dahin geflogen. Langweilig wurde es zudem nie, denn immer gab es neue Enthüllungen und Wendungen, die die Spannung hochgehalten haben. Nur ab und zu gab es auch ein paar Längen, aber über die kann ich hinweg sehen.

Mit der Hauptfigur Nalia konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ihr Denken und Handeln ist überlegt und sie hat das Herz am rechten Fleck! Auch Raif ist eine interessante Figur, die ich von Anfang an in mein Herz geschlossen habe – sowie seine Schwester.

Die Mischung zwischen orientalischer Magie und Romantik hat in meinen Augen gestimmt. Und die Reihe bringt frischen Wind in das Fantasy-Genre. Ich bin total gespannt auf die Fortsetzung, denn zum Ende hin bleiben noch einige Fragen offen, die hoffentlich im Nachfolgeband gelüftet werden. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch weiterempfehlen!

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(111)

288 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, die perfekten, gene, zukunft

Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin ein großer Fan von Dystopien und zu meinen absoluten Lieblings-Reihen gehört die Panem-Trilogie sowie „Die Bestimmung“. Lange gab es kein Buch oder eine Reihe, die ihren Vorgängern das Wasser reichen konnte. Doch mit „Die Perfekten“ ist es nun endlich passiert. Ich bin absolut begeistert von dem Auftakt-Buch und kann es kaum erwarten, dass die Fortsetzung veröffentlicht wird.

Die Story des ersten Bandes dreht sich um Rain, die ein sogenannter Ghost ist. Sie lebt außerhalb des Systems und ist seit ihrer Geburt auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem – und plötzlich steht ihr Leben auf dem Kopf…

Ich habe sofort in die Geschichte hinein gefunden. Das war auch sehr einfach wegen dem schönen, bildhaften und flüssigen Schreibstil, der die Seiten regelrecht hat dahinfliegen lassen. Sowieso konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, denn langweilig wurde es nie. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und die Spannung wird immer sehr weit oben gehalten. Das habe ich nicht oft bei einem Buch, denn bei anderen Büchern gibt es oft auf Längen, was ich hier nicht finden konnte.

Mein Lieblingscharakter ist ganz klar Rain, die ich absolut in mein Herz geschlossen habe. Sie weiß, was sie will, aber sie hat auf jeden Fall das Herz am rechten Fleck. Ich musste richtig mit ihr mitfiebern... Lark finde ich auch toll, aber er ist alles andere als fehlerfrei, denn er hat auch Dinge getan, die auf der einen Seite nicht richtig sind. Doch trotzdem kann ich sein Denken und Handeln nachvollziehen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Beiden erzählt.

Am Ende gab es Spannung pur – bis zum großen Showdown ab Ende. Ich kann es nun gar nicht mehr abwarten, wie es weiter geht, denn es bleiben viele offene Fragen zurück, die ich hoffe, im Nachfolgeband beantwortet zu bekommen. Ich bin absolut begeistert und kann das Buch voll und ganz weiterempfehlen! Wer die Tribute-Reihe mag, wird „Die Perfekten“ lieben.

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

zukunft, gaming, medien, weibliche protagonistin, unterdrückung

Arena

Holly Jennings , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520215
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich bin ein großer Fan von Dystopien und vor allem von der „Die Tribute von Panem“-Reihe. Als ich gelesen habe, dass „Arena“ in genau diese Fußstapfen steigt, musste ich das Buch einfach lesen. Der Klappentext hat mich schon einmal total neugierig gemacht. Doch nachdem ich das Buch nun fertig gelesen habe, ist meine Euphorie etwas gebrochen. Es handelt sich bei „Arena“ auch um eine taffe, weibliche Hauptfigur, die genau weiß, was sie will, aber ansonsten ist die Story doch ganz einfach – und auch brutaler – als die Panem-Serie und kaum miteinander zu vergleichen.

In „Arena“ verfolgen wir Kali Ling, die im Jahr 2054 lebt, in der das Sterben an der Tagesordnung steht. Als erfolgreiche, virtuelle Gladiatorin zieht sie sämtliche Zuschauer vor die Bildschirme. Zwar kann sie in diesem Spiel nicht wirklich sterben, aber die Schmerzen, die sie dabei spürt, sind brutal. Doch da sie damit ihr Geld verdient und berühmt geworden ist, nimmt sie das gern in Kauf. Alles ändert sich, als ihr Freund Nathan an einer Überdosis stirbt und plötzlich Teamkapitän ist. Als Kali dann anfängt, Nathans Tod zu hinterfragen, wird es richtig gefährlich für sie…

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr bildhaft und temporeich. Er passt auch sehr gut zu der Story und der Action darin. Teilweise ist der Stil aber auch sehr brutal, was mich teilweise etwas verwirrt hat. Die Mischung aus Game und Dystopie ist wirklich gut gelungen und langweilig wurde es hier auf keinen Fall.

Die Hauptfigur Kali hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine toughe Frau, die sagt, was sie denkt, und tut, was sie will. Mit ihrem Denken und Handeln konnte ich mich sehr gut identifizieren und genau deshalb hat es mich noch mehr in die Story gezogen. Ihre Entwicklung mit anzusehen war spannend. Doch am Meisten dominiert in der Story die Action. Dazu gibt es einige überraschenden Wendungen, die ich so nicht erwartet habe.

„Arena“ war somit ein sehr spannendes, temporeiches Buch, das mich wirklich gefangen hat. Doch mit der Panem-Reihe kommt sie dann doch nicht ran. Aber weit davon entfernt ist das Buch auf keinen Fall. Eine klare Leseempfehlung!

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(103)

432 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

bianca iosivoni, soul mates, seelen, licht, romantasy

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473585144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich lese sehr gerne Jugendromane mit einem Schuss Fantasy und deshalb war ich auf „Soul Mates - Band 1: Flüstern des Lichts“ sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich schon einmal überzeugt. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn die Story hat mich mitgerissen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Jetzt kann ich die Fortsetzung nicht mehr erwarten.

Die Story dreht sich um Rayne, einem scheinbar ganz normalen Teenager, die ein unscheinbares Leben führt, aber schon einiges mitgemacht hat in ihrer Vergangenheit. Doch plötzlich wird sie abends von einem mysteriösen Mann angegriffen und von einem geheimnisvollen Jungen gerettet. Dieser Junge, Colt, geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und bald erfährt sie, dass sie Seelenpartner sind und dass es Licht- sowie Schattenmenschen gibt. Ihr Leben steht plötzlich Kopf und sie versucht, das Richtige zu tun. Doch welche Seite ist letztendlich wirklich die Richtige?

Ich habe gleich in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil und die bildliche Schreibweise haben mir dabei sehr geholfen. Mit Rayne konnte ich mich sehr gut identifizieren, denn sie ist eine starke Persönlichkeit, aber durch ihre Erfahrungen in der Vergangenheit auch sehr verletzlich. Ihr Denken und Handeln konnte ich sehr gut nachvollziehen – und genau das hat mich die ganze Zeit über mitfiebern lassen. Colt war mir anfangs etwas unsympathisch, aber das hat sich schnell gelegt.

Langweilig wurde es eigentlich nie. Immer wieder gab es überraschende Wendungen und Infos, die es mir schwer gemacht haben, das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Zwar war die Story in einigen Punkten vorhersehbar, aber das hat meiner Begeisterung keinen Abbruch getan. Vor allem das Ende war sehr spannend und endet mit einem Cliffhanger. Genau das lässt mich auf den Nachfolgeband hoffen, den es aber wohl erst 2018 geben wird. Einen Vorgeschmack gibt es bereits am Ende des Buches – was mir das Warten noch schwieriger macht.

Fazit:
Ein starker Auftakt zu dem Zweiteiler von Bianca Iosivoni. Starke Figuren, ein schöner, flüssiger Schreibstil und Spannung pur. Ich kann die Fortsetzung nicht mehr erwarten.

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(55)

95 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, schwangerschaft, familie, schwanger, london

Und jetzt auch noch Liebe

Catherine Bennetto , Teja Schwaner , Iris Hansen
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.08.2017
ISBN 9783746633435
Genre: Romane

Rezension:

Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich eine humorvolle Story mit einem Schuss Romantik erwartet. Doch so, wie ich das erwartet habe, war es dann doch nicht, denn irgendwie hat mich die Geschichte nicht so gefesselt, wie ich es erhofft habe. Es war mir eine Spur zu chaotisch.

Die Story dreht sich um Emma, die plötzlich und unerwartet von ihrem Freund Ned schwanger wird. Die Beziehung ist schon lange nicht mehr wirklich berauschend, so dass sie sich am Ende entscheidet, dass sie zwar ihr Kind bekommen will, aber Ned verlässt. Doch gerade in dieser turbulenten Zeit läuft ihr der Mann fürs Leben über den Weg. Doch der neue Mann in ihrem Leben bringt auch so einige Dinge mit sich, die gerade alles andere als in Emmas Leben passen…

Der Schreibstil ist recht locker gewählt, deshalb hatte ich anfangs ein paar Probleme, richtig in die Story hinein zu finden. Aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran, doch trotzdem hat mich die Story weiterhin nicht richtig gefesselt. Emma ist mir einfach etwas zu chaotisch und hat ihr Leben alles andere als im Griff. Sie ist zwar nicht unsympathisch, aber ich komme mit ihrem Denken und Handeln nicht klar und kann es nicht wirklich nachvollziehen, was es mir schwer gemacht hat, der Geschichte weiterhin folgen zu wollen.

Anfangs war mir die Story etwas zu oberflächlich und auch wenn es eher humorvoll erzählt wurde, hat mich das Ganze nicht wirklich umgehauen. Das hat sich erst geändert, als Joe auf der Bildfläche erschienen ist – doch das passiert erst gegen Mitte des Buches. Erst zu diesem Zeitpunkt ist das gewisse Etwas dazu gekommen. Trotz allem gab es für mich einfach viel zu viel zu langgezogene Passagen, die es mir wirklich schwergemacht haben, dass Buch wirklich zu Ende zu lesen. Es war einfach viel zu chaotisch, durchgeknallt und auch die Figuren habe ich nie wirklich richtig greifen können.

Fazit:
Eine chaotische Geschichte, die mich aber nicht richtig fesseln konnte. Ich hatte einfach ein ganz anderes Buch erwartet und war am Ende etwas enttäuscht.

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(60)

100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, maskenball, schwestern, shanghai, erotik

Prescott Sisters - Der Maskenball

Karin Lindberg
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei BookRix, 11.05.2017
ISBN 9783743801042
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach dem Lesen des Klappentexts habe ich eine romantische Geschichte erwartet. Im Endeffekt war es nicht ganz so wie erwartet, aber enttäuscht wurde ich dennoch nicht.

Die Story dreht sich um Virginia Prescott, die jeder für ein reiches Töchterchen hält, das von Daddys Vermögen lebt. Auf einem Maskenball beschließt sie kurzerhand, ihr Leben zu ändern. Sie verschweigt dem charmanten Australier Liam, wer sie wirklich ist, und stürzt sich in ein Abenteuer mit ihm. Die Aktion mit der geliehenen Identität ist ein Spiel mit dem Feuer, denn im ungünstigsten Moment fliegt ihre Lüge auf …

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen ließ und mich das Buch in nur zwei Tagen regelrecht verschlingen ließ. Direkt am Anfang bekommt man eine Idee davon, wie wohl die Story enden wird. Die Zeit bis dahin wurde recht interessant verpackt – mit einem schönen Schuss Erotik. Jedoch war mir die Hauptfigur Virginia nicht gerade sympathisch. Ihre Art und Weise zeigt, dass sie doch eine sehr verwöhnte Person ist. Es ist mir deshalb sehr schwer gefallen, sie zu mögen. Jedoch hat sich das zum Ende hin zum Glück geändert. Richtig sympathisch war mir dagegen von Anfang an Liam. So einen Typ würde ich selbst gerne einmal kennenlernen 😊

Die Story birgt jetzt keine großen Überraschungen und Wendungen – und ist somit sehr vorhersehbar, aber für eine kurzweilige Unterhaltung hat das Buch auf jeden Fall gedient. Das Buch ist zudem das Auftaktbuch zu einer Reihe über die Prescott-Mädchen. Ich bin somit auf das Nachfolgebuch gespannt, was eine andere der Schwestern in den Mittelpunkt stellt.

Fazit:
Eine nette Liebesgeschichte mit einem Schuss Erotik, aber keinen großen Überraschungen. Trotzdem ist eine kurzweilige Unterhaltung auf jeden Fall geboten.

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