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38 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

horror, monster, schwarzer humor, vampire, vampir

The Monster Man of Horror House

Danny King
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 03.10.2016
ISBN 9783958351844
Genre: Fantasy

Rezension:

Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.

Der Autor:

British writer Danny King was born in 1969 in Slough, a town made famous throughout the white collar world as the much-lampooned location for the original series of The Office. He never worked in an office while there but he did work as a bricklayer's laborer, a supermarket shelf stacker, a painter & decorator, a postman and a magazine editor and today uses these rich experiences to dodge all of the aforementioned. Besides books he has also written for the both big and small screens and the stage: his credits include the BBC sitcom Thieves Like Us, the forthcoming 2012 movie Wild Bill and the stage show The Pornographer Diaries, which played throughout the 2007 Edinburgh Fringe Festival. He lives in Chichester, West Sussex with wife, Jeannie and two children and divides his time between writing and wondering what to write about. For further details go to dannykingbooks.com.

Meine Meinung:

Oh wie ich dieses Buch geliebt habe. Die Idee ist so grandios und super umgesetzt. Es hat so Spaß gemacht den Charakteren zu folgen, zu lauschen und diese unglaublich Spannenden Geschichten zu erfahren. Schon der Anfang des Buches hatte mich. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und angenehm. Wir steigen sofort in die Geschichte ein. Ich mochte unseren Hauptcharakter sehr. Etwas eigenwillig aber sehr liebenswert. Da das Buch ja nicht sonderlich dick ist kommt man schnell durch die Geschichte durch. Es ist aber am Ende schade, das es dann so schnell vorbei war.

Die Grundidee war einzigartig und ich habe sowas in der Art noch nie gelesen. Was der Autor sich ausgedacht hat konnte mich voll und ganz überzeugen. Durch den Aufbau der Geschichte bleibt die Spannung auch bis zum Schluss erhalten und man möchte ständig wissen wie es weitergeht.

Ein Buch was ich absolut empfehlen kann. Es hat mir riesen Spaß gemacht. Für alle Leser des Besonderen Horror sehr gut geeignet und Leser die noch nie Horror gelesen haben, können sich auch hier rantrauen. Es macht Spaß und unterhält sehr gut. Klare Empfehlung

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

krimödie, humor, krimi, blumensprache, mord

Mausetot im Mausoleum

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 11.09.2017
ISBN 9783770015610
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Muss man abergläubisch sein, um sich ein Horoskop stellen zu lassen? Wird man automatisch wunderlich, wenn man nachts arbeitet?

Und was bedeutet es, wenn einem Farnwedel statt Rosen geschenkt werden? Diese Fragen stellen sich Loretta Luchs in Mausetot im Mausoleum, der neuen Ruhrpott-Krimödie aus der Feder von Lotte Minck. Die schlagfertige Loretta Luchs, die an einer Hotline arbeitet, und ihre ebenso liebenswerten wie schrägen Freunde stolpern wieder in einen Kriminalfall, der Loretta dieses Mal ganz besonders nahe geht. Denn Loretta bläst Trübsal. Seit Pascal weg ist, leidet sie unter akutem Liebeskummer. Damit sie nachts nicht allein ist, übernimmt sie die Spätschichten im Callcenter. Was die Lage auch nicht besser macht. Immerhin teilt sie ihr neues Hobby, die Fotografie, mit dem netten und obendrein gut aussehenden Stefan. Ob er derjenige ist, der ihr die mysteriösen Blumengrüße schickt?

Loretta verabredet sich mit ihm zur Motivjagd auf einem alten Friedhof und findet ihn im Kerzenschein liegend im Mausoleum, leider mausetot. Schon wieder eine Leiche in Lorettas Umfeld – auch Kommissarin Küpper ist nicht begeistert. Aber wenigstens haben die sympathische Astrologin Stella Albrecht und ihre verdrehte wahrsagende Tante mit ihren Vorhersagen irgendwie doch recht gehabt. Loretta hält sich diesmal aus den Ermittlungen raus – bis Pascals Auto von der Straße gedrängt wird und sie erkennen muss, dass ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist, der auch über Leichen geht, um seine Angebetete ganz für sich zu haben …

Die Autorin:

Lotte Minck ist von Geburt halb Ruhrpottgöre, halb Nordseekrabbe. Nach 50 Jahren im Ruhrgebiet entschied sie sich, an die Nordseeküste zu ziehen. Ihre Heldin Loretta Luchs und alle Personen in Lorettas Universum sind eine liebevolle Huldigung an Lotte Mincks alte Heimat, die sie immer gern besucht.

Meine Meinung:

Ach was soll ich sagen, wieder ein super Teil der Reihe. Ich liebe Loretta einfach. Ihre ulkige Art, ihren Humor und wie sie immer wieder in solche Situationen gerät. Die Autorin hat hier einen Charakter geschaffen der einfach sympathisch ist und den man super gerne verfolgt. Die Geschichte ist wieder super zu lesen und auch der Fall ist sehr interessant. Ich möchte zu Handlung ncht viel sagen, da es ein Teil einer Reihe ist und die Charaktere sich natürlich weiterentwickelt haben. Es lohnt sich so diese Reihe zu lesen und ich freue mich immer, wenn dann endlich ein weiterer Teil erscheint.

Der Schreibstil ist super flüssig und angenehm. Wie schon erwähnt mag ich die Charaktere sehr und auch diese Handlung war wieder super spannend und interessant. Ich wiederhole mich. Kann einfach nur schwärmen. Wenn ihr mit der Reihe beginnen möchtet dann würde ich wirklich empfehlen mit dem ersten Buch zu starten. Ich füge die Reihenfolge mal mit ein. Wieder eine echte Emfehlung und es hat so Spaß gemacht.

Reihenfolge:

Radieschen von unten
Einer gibt den Löffel ab
An der Mordseeküste
Wenn der Postmann nicht mal klingelt
Tote Hippe an der Strippe
Cool im Pool
Die Jutta saugt nicht mehr
Voll von der Rolle
Mausetot im Mausoleum

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172 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 76 Rezensionen

thriller, john katzenbach, cold cases, usa, mord

Die Grausamen

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 03.04.2017
ISBN 9783426306031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der erste Ermittler-Krimi von US-Bestsellerautor John Katzenbach: genial geschrieben, abgründig, packend!

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Weg sein. Wie immer. Unzählige Male schon ist die dreizehnjährige Tessa Gibson in dem noblen Vorort, in dem sie lebt, von ihrer besten Freundin nach Hause gelaufen.
Doch in dieser Herbstnacht kommt sie dort nicht an, verschwindet spurlos, wie vom Erdboden verschluckt. Die Stadt ist schockiert, Angst breitet sich aus, Tessas Familie zerbricht – der Fall wird nie aufgeklärt.
Zwanzig Jahre später werden zwei abgehalfterte Ermittler auf den Fall angesetzt. Gabriel („Gabe") ist Alkoholiker, traumatisiert von einer Familientragödie. Marta, eine ehemalige Drogenfahnderin, hat bei der Verfolgung eines Dealers versehentlich ihren Partner erschossen.
Die beiden stoßen auf eine bislang unentdeckte Spur: Kurz nach Tessas Verschwinden ereigneten sich vier brutale Morde an jungen Männern, und offenbar besteht eine Verbindung zwischen diesen Verbrechen. Bei ihren Nachforschungen wird schnell klar, dass die Polizeiführung keinerlei Interesse an der Wahrheit hat. Wer nachbohrt, spielt mit seinem Leben. Und das gilt nicht zuletzt für Gabe and Marta ...

Der Autor:

John Katzenbach wurde 1950 in Princeton, New Jersey, als Sohn einer Psychoanalytikerin geboren. Bereits von ihr lernte er eine Menge über die menschliche Psyche, deren Untiefen er später in seinen Thrillern ergründen sollte. Weitere Erkenntnisse gewann er in seiner jahrelangen Tätigkeit als Gerichtsreporter des "Miami Herald" und der "Miami News". Seine Artikel wurden zudem in mehreren Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Später machte er sich als Autor selbstständig. Zu seinen bekanntesten Werken, die zum Teil bereits verfilmt wurden, zählen "Der Patient" und "Die Rache". Nur eines ist Katzenbach noch wichtiger als das Schreiben: seine Familie. Mit seiner Frau, der Pulitzerpreisträgerin Madeleine Blais, und seinen Kindern lebt er in Amherst, Massachusetts. Foto: © Juliana Orihuela

Meine Meinung:

Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch gegangen. Die Bücher des Autors sind ja unterschiedlich bewertet und so war ich sehr überrascht als ich feststellte wie gut er schreibt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ansprechend. Die Personen sind super dargestellt und mir waren die beiden Ermittler super sympathisch. Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut und auch bis zum Schluss lässt die Spannung nicht nach.

Da es das erste Buch des Autors für mich war, werde ich mal schauen was er noch so geschrieben hat und was mich davon anspricht. Mich konnte das Buch absolut überzeugen. Durch den ganzen Aufbau, die einzelnen Verzwickungen und auch die Handlung war es ein echtes Lesevergnügen was ich in zwei Tagen verschlungen hatte. Die Kabitel sind angenehm lang und machen Lust auf das nächste Kapitel. Ein Buch was für jeden Thriller Fan geeigent ist und auch für alle Leser die den Autor mal kennenlernen möchten. Was genau hinter der Geschichte steckt war für mich überraschend und hat mich beim lesen nicht losgelassen. Tolle Geschichte die mit Spannung und rätselhaften Wendungen den Leser in den Bann zieht. Absolute Empfehlung

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

geschichte, tudors, biographie, historische roman, elizabeth

Die Rivalin der Königin

Elizabeth Fremantle , Sabine Herting
Fester Einband
Erschienen bei C. Bertelsmann, 09.05.2017
ISBN 9783570102879
Genre: Historische Romane

Rezension:

m Mittelpunkt des neuen großen Romans von Elizabeth Fremantle steht Penelope Devereux, eine für ihre Zeit ungewöhnlich selbstbestimmte und mutige Frau. Sie ist nicht nur schön, sondern auch gewitzt. Als Hofdame lebt sie im Machtzentrum der alternden Elizabeth I., verfolgt Ränkespiele bei Hofe und ist dabei selbst nicht ganz unbeteiligt. Trotz ihrer Proteste muss sie den unsympathischen Robert Rich heiraten, handelt aber mit ihm aus, dass er sie gehen lässt, wenn sie ihm zwei Söhne geboren hat, denn ihre ganze Liebe gilt Philip Sidney, der für sie hinreißende Sonette schreibt.

Mitreißend und farbig erzählt Elizabeth Fremantle die wahre Geschichte einer faszinierenden Frau am englischen Hof.

Die Autorin:

Elizabeth Fremantle hat als Journalistin für Magazine wie Elle, Vogue und Vanity Fair gearbeitet. Die Rivalin der Königin ist der dritte Roman, in dem sie die Welt der Tudors zum Leben erweckt. Elizabeth Fremantle lebt in London.

Meine Meinung:

Ich habe lange keinen historischen Roman mehr gelesen und hatte einfach mal wieder Lust in eine längst vergangene Zeit zu reisen. Die Geschichte rund um die Tudor Zeit interessiert mich sehr und da ich die Autorin bereits von einem anderen Buch kenne nahm nun dieses zu Hand. Ich wurde wieder nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt schon etwas anspruchsvoller und man muss sich auf die Geschichte einlassen. Die Seiten fliegen nicht so wie bei einem lockeren Frauenroman aber hier erfahren wir ausführlich etwas von der Geschichte, den Hintergründen und das macht es so anschaulich. Ich war in der Geschichte gefangen und konnte mir alles ganz genau vorstellen. Die Geschichte ist mitreizend und spannend und hat Höhen und Tiefen. Ein Buch was man als Leser der historischen Bücher unbedingt gelesen haben sollte. Eine tolle Autorin in diesem Gengre. Und für mich sehr zu empfehlen. Es ist anschaulich beschrieben, flüssig zu lesen und sehr informativ. Immer wieder bin ich erstaunt, wie viel man doch noch aus Büchern lernen kann. Ich kann einfach nicht genug von dieser Zeit bekommen und diese Autorin schafft es die Zeit so bildhaft darzustellen das man als Leser total in die Geschichte versinkt. Ein tolles Buch und ich freue mich schon auf ihr nächstes.

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99 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

horror, richard laymon, sex, sekte, unsichtbar

Der Killer

Richard Laymon , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.03.2015
ISBN 9783453676459
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Genieße deinen letzten Atemzug

Als die Journalistin Lacey eines Abends in einem kleinen Supermarkt einkaufen will, findet sie sich in einem Albtraum wieder. Schwer verletzt kann sie einem unheimlichen Killer entkommen. Doch dies ist erst der Anfang. Auf ihrer verzweifelten Flucht kommt Lacey einer Kultgemeinschaft auf die Spur, die verbotene Riten abhält. Um die Entfesselung unvorstellbaren Grauens zu verhindern, muss die junge Frau alle Grenzen hinter sich lassen.

Der Autor:

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:

Ein typischer Laymon. Total abgedreht und fern der Realität. Mir gefällt das sehr, obwohl ich dazu schreiben muss, diese Bücher sind nicht für jeden Leser geeignet. Man muss die Art des Autors mögen, man muss die sexuellen und gewalttätigen Anspielungen mögen.. Wer damit kein Problem hat ist hier genau richtig. Auch dieses Buch hat mir wieder großen Spaß gemacht. Laymon kann einfach spannend schreiben und man bleibt immer am Ball. Die Seiten fliegen nur so dahin, da der Autor rasant und flüssig schreibt. Auch hier handeln die Charaktere mal wieder total unlogisch, aber das macht Laymon aus.

Die Story geht sofort los. Viel Zeit zum Luft holen bleibt einem als Leser nicht. Ein Buch was man nur so verschlinkt und was mir super gefallen hat. Ich bin ein großer Fan des Autors und habe einige seiner Bücher gelesen. Dieses gehört für mich wieder zu den besseren. Eine klare Empfehlung für alle die einen starken Magen haben und es abgedreht mögen. Die kein Problem mit Sex haben und die Laymon vielleicht schon kennen. Tolles Buch und ich kann es kaum erwarten schon das nächste zu lesen.

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

jack ketchum, thriller, scar, lucky mckee, familie

SCAR

Jack Ketchum , Lucky McKee , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453677173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …

Der Autor:

In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

Meine Meinung:

Ich habe schon ein paar Bücher des Autors gelesen und kenne ihn daher eher blutig und brutal. In diesem Buch ist das jedoch anders. Die Geschichte baut sich langsam auf und es ist mehr die Psyche mit der der Autor spielt. Der Leser erlebt eine Geschichte die nachdenklich macht und die einen auch trotz ohne Grausamkeit gefangen nimmt. Jack Ketchum hat sich hier mal an etwas neues gewagt und ich finde es ist ihm durchaus gelungen. Die Entwicklung der Geschichte und der einzelnen Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Der Aufbau macht Lust auf mehr und man möchte wissen was als nächstes passiert. Sicher werden viele Fans des Autors enttäuscht sein das es in diesem Buch mal nicht so brutal zugeht, aber mich konnte es dennoch packen.

Eine Geschichte die Kritisch mit der Gesellschaft umgeht und die mich wirklich nachdenklich gemacht hat. Eine zwischenmenschliche Entwicklung und die Liebe zu einem Tier stehen hier sehr im Vordergrund. Man darf keine blutigen Szenen erwarten und wenn man wie ich ganz neutral an die Geschichte geht, macht sie Spaß und ist spannend.

Von mir eine Empfehlung für alle die den Autor einmal ausprobieren möchten. Ich finde er hat hier wieder sein Können bewiesen, wenn auch diesmal viel ruhiger und ganz ohne viel Blut und Grausamkeiten. Für mich auf jeden Fall gelungen.

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

entführung, thriller, brasilien, psychothriller, pageturner

Sag kein Wort

Raphael Montes , Kirsten Brandt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Limes, 26.06.2017
ISBN 9783809026785
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Téo Avelar ist Einzelgänger. Er hat nur wenige Freunde, und am wohlsten fühlt er sich im Seziersaal. Echte menschliche Gefühle bringt er nur für sein dortiges Studienobjekt auf – bis er Clarice begegnet. Téo ist davon überzeugt: Sie ist die Frau seines Lebens. Er beginnt, sie zu verfolgen, macht ihr Geschenke, ist geradezu besessen von ihr. Als Clarice ihn abblitzen lässt, greift Téo zu extremen Mitteln, um ihre Zuneigung zu gewinnen: Er entführt sie, hält sie gefangen. Nichts und niemand soll seinem glücklichen Leben mit Clarice in die Quere kommen ...

Der Autor:

Raphael Montes, geboren 1990 in Rio de Janeiro, ist Jurist und Autor. Er schrieb Short Storys für verschiedene Krimianthologien und Magazine. Sein Debütroman wurde u.a. für den São Paulo Literaturpreis nominiert, und in seiner Heimat wird Raphael Montes als »Stephen King Brasiliens« gefeiert. Mit seinem zweiten Spannungsroman sorgt Montes auch international für Furore. »Sag kein Wort« erscheint in siebzehn Ländern.

Meine Meinung:

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Die Story hörte sich einfach so spannend an und nach etwas, was mich total packen könnte. Der Autor wird ja sehr gelobt und so hatte ich eine Vorstellung was mich erwartet. Nun was soll ich sagen, ich hatte so meine Probleme mit der Geschichte. Die ersten Seiten haben sich für mich sehr gezogen. Ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte. Die Charaktere waren mir beide sehr unsympathisch so das ich keine Sympathie aufbauen konnte. Weder für die eine noch für die andere Seite. Dies hat es mir sehr schwer gemacht eine gewisse Spannung zu empfinden. Der Schreibstil ist speziell und für mich leider nicht so geeignet.

Ab der Mitte des Buches wurde es dann aber doch noch spannend. Wendungen die man so nicht vermutet und eine Entwicklung die gelungen ist. Jedoch im Großen und Ganzen kein Buch was mich total begeistern konnte. Man muss diese Art von Geschichte mögen und auch die Art wie der Autor sie erzählt. Eine Empfehlung kann ich daher für das Buch nicht aussprechen, da es mich nicht vollends befriedigen konnte und ich mir etwas anderes gewünscht hätte.

Aber wenn man offen ist für solche Geschichten, wenn man mit dem Schreibstil klar kommt ist es sicher spannend. Für mich leider nur 3 Sterne

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Rezension:

Ein Zeugnis von unglaublichem Mut

Was vermag ein einzelner Mensch gegen die Grauen einer ganzen Epoche auszurichten? Eine Menge, wie die wahre Geschichte Irena Sendlers zeigt: Warschau, 1942. Als Sozialarbeiterin hat die junge Polin Zugang zum hermetisch abgeriegelten Ghetto. Was niemand weiß: Sie geht von Tür zu Tür, um verzweifelten Eltern ihre Hilfe anzubieten und ihre Kinder vor der Deportation und dem sicheren Tod zu retten.

Unter abenteuerlichsten Umständen schmuggelt Irena nach und nach über 2500 Kinder aus dem Ghetto – in Säcken, Kisten und Särgen, mit Schlafmitteln betäubt, durch Keller und Abwasserkanäle. Mit gefälschten Papieren gibt sie den Kindern eine neue Identität und verschafft ihnen in polnischen Familien, bei Freunden, in Waisenhäusern und Klöstern ein neues Zuhause. Die Namen der geretteten Kinder notiert sie und vergräbt die Liste unter einem Apfelbaum. Selbst als die Gestapo sie fasst und foltert, gibt sie ihr Geheimnis nicht preis und überlebt wie durch ein Wunder. Die Geschichte einer fast vergessenen Heldin – neu erzählt auf der Gundlange jahrelanger Recherchen und Interviews mit Überlebenden. Zutiefst berührend, spannend wie ein Roman und zugleich unglaublich inspirierend.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tilar J. Mazzeo ist Kulturhistorikerin und Biografin, sie hat bereits zahlreiche New York Times -Bestseller veröffentlicht. Für Irena's Liste hat sie in Polen und Deutschland recherchiert und hat dabei auch Interviews mit Überlebenden geführt. Außerdem konnte sie bisher unveröffentlichtes Quellenmaterial sichten. Sie lebt an der kanadischen Westküste, in New York und in Maine, wo sie als Anglistik-Dozentin am Colby College arbeitet.

Meine Meinung:

Für mich war dieses Buch sehr informativ. Ich kannte diese Geschichte noch nicht und wusste überhaupt nicht worauf ich mich einlasse. Es ist sehr beeindruckend und mitreizend dieses Buch zu lesen. Ich musste an der ein oder anderen Stelle schlucken. Das eine Frau so viel Mut aufbringt, sich gegen diese Grausamkeiten zu stellen hat mich sehr beeindruckt. Eine Frau die Mut macht auch schwere Wege zu gehen, denn nichts zu tun ist viel schlimmer. Ihr haben so viele Menschen ihr Leben zu verdanken. Was sie alles auf sich genommen hat, ist einfach nur wahnsinnig mutig und zeugt von enormer Willenskraft und Mut.

Diese Geschichte hat mich sehr bewegt. Hat mich aber auch nachdenklich gemacht. Was hätte man selbst in dieser Situation getan? Wäre man auch mutig genug gewesen, sein eigenes Leben hinter all die anderen zu stellen? Ein Buch was nicht so schnell loslässt. Diese Geschichte werde ich nicht so schnell vergessen und ich bin froh das ich das Buch gelesen habe und Irenas Geschichte erfahren durfte. Ein Buch was gelesen haben sollte und von mir volle Empfehlung.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

geschichte, auschwitz, fotograf, krieg

Wilhelm Brasse - der Fotograf von Auschwitz

Luca Crippa , Maurizio Onnis , Bruno Genzler
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Blessing, 27.10.2014
ISBN 9783896675316
Genre: Sachbücher

Rezension:

Fast alle bekannten Auschwitz-Fotos stammen von Wilhelm Brasse. Wer ist dieser Mann, der für die Lagerleitung das Grauen fotografieren musste?

1940 wird Wilhelm Brasse, Sohn eines Österreichers und einer Polin, nach Auschwitz deportiert. In drei Monaten wird er tot sein, sagt man ihm. Als die Lagerleitung hört, dass er eine Ausbildung als Fotograf absolviert hat, lässt sie ihn im sogenannten Erkennungsdienst in Block 26 arbeiten. Angebote, sich der Wehrmacht anzuschließen, weist er zurück. In den nächsten Jahren muss er etwa 50.000 Fotos von Häftlingen machen. Entgegen den Anordnungen der Lagerleitung versucht Wilhelm Brasse ihnen Respekt und Mitgefühl zu zeigen und retuschiert oft aufwendig die Porträts. Zugleich versucht er sich mit seiner Arbeit, die ihm gewisse Privilegien verschafft, von dem Grauen ringsum abzuschotten. Vergeblich, denn bald muss er auch die barbarischen Versuche der Lagerärzte an Zwillingen und Frauen dokumentieren. Er schmuggelt Fotos hinaus und hat am Ende nur noch ein Ziel: die Vernichtung dieser Aufnahmen durch die fluchtbereiten SS-Männer zu verhindern.

Dieses Buch erzählt erstmals ausführlich Wilhelm Brasses Geschichte – die Geschichte eines Mannes, der überleben wollte, ohne sich gänzlich dem Terror anzupassen

Die Autoren:

Luca Crippa ist Journalist, studierte Philosophie und Theologie und veröffentlichte unter anderem ein Buch über die Darstellung von Hölle und Paradies in den schönen Künsten, außerdem zahlreiche historische Abhandlungen, Romane und Dokumentationen. Er lebt in der Nähe von Mailand.

Maurizio Onnis, ist Journalist, studierte Anthropologie und Geschichte, schrieb zahlreiche historische Untersuchungen, Romane und Theaterstücke und arbeitet als Lektor. Er lebt auf Sardinien.

Die Autoren arbeiten gegenwärtig an einer Biographie über Hedy Epstein, die mit einem Kindertransport 1938 nach England fliehen kann und als Archivarin nach Deutschland zurückkehrt

Meine Meinung:

Ich interessiere mich sehr für diese Zeit, die in diesem Buch wirklich gut dargestellt wird. Es ist kein Roman den man in einem Rutsch lesen kann, jedenfalls ging es mir so. Ich habe mir Zeit für das Buch genommen. Jede Seite mit Bedacht gelesen. Eine Geschichte die mich sehr bewegt hat. Ich finde die Autoren haben das Thema sehr anschaulich und somit sehr grausam transportieren können. Eine Geschichte über die ich nachdenken musste. Die mich bewegt und sprachlos gemacht hat. Die Vorstellung das dies alles genau so passiert ist und zu damaligen Zeit wahrscheinlich noch grausamer war als ein Buch es jemals aufzeigen könnte, hat mich sehr erschüttert. Für Leser die sich für das Thema interessieren auf jeden Fall ein Buch was man gelesen haben sollte. Es ist sehr eindruckvoll und Bildhaft, also nichts für schwache Nerven. Ich kann empfehlen. Mir hat es etwas gegeben und ich werde es sicher nicht so schnell vergessen.

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259 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

thriller, haus, the girl before, psychothriller, london

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Der Autor:

J. P. Delaney ist das Pseudonym des britischen Werbefachmanns Tony Strong. Um frei von jeglicher Erwartungshaltung seiner Leser zu sein und den Leser im Dunklen darüber zu halten, ob es sich beim Autor um Mann oder Frau handelt, hat er den Namen J. P. Delaney für seinen Psychothriller The girl before gewählt.
Der 54-jährige Brite Tony Strong lebt und arbeitet abwechselnd in London und in der englischen Grafschaft Oxfordshire.
The girl before ist der erste Psychothriller des Autors. Zuvor veröffentlichte J. P. Delaney unter seinem wirklichen Namen Tony Strong mehrere Romane, die die Bestsellerlisten eroberten. The girl before erschien im Januar 2017 in den USA und in England. Die Veröffentlichung in 35 weiteren Ländern folgt. In Deutschland können wir den Psychothriller The girl before ab April 2017 lesen. Der Stoff soll außerdem verfilmt werden. Hollywood-Regisseur Ron Howard hat sich die Rechte an The girl before gesichert.

Meine Meinung:

Ich hatte mich so auf diese Geschichte gefreut Ich versprach mit spannende Lesestunden doch leider wurde ich nicht ganz glücklich gestimmt. Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut und flüssig und die Geschichte lässt sich super lesen. Die Handlung allerdings hat sich für mich gezogen. Irgendwie hat sich keine Spannung aufgebaut und ich kann den Hype um das Buch nicht verstehen. Ich hatte mir doch etwas anderes erwartet. Ich kann nicht genauer auf die Geschichte eingehen, sonst würde ich hier zu viel verraten, aber ich kann sagen es ist kein reiner Thriller. Ich mocht die Entwicklung der Geschichte nicht und habe mich so durch die Seiten geqäult. Man muss die Art der Handlung mögen um das Buch auch spannend zu finden. Für mich war es leider nicht das was ich erwartet hatte.

Man kann es lesen aber meiner Meinung nach verpasst man auch nicht sonderlich viel, wenn man es lässt. Keine wirkliche Empfehlung

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(12)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

glaubensgemeinschaft, shaker, historischer roman, rachel urquhart, schicksal

Das zweite Gesicht

Rachel Urquhart , Almuth Carstens
Flexibler Einband
Erschienen bei btb, 10.04.2017
ISBN 9783442714827
Genre: Romane

Rezension:

Massachusetts 1842: Die 15-jährige Polly zündet die heimische Farm an, ihr brutaler Vater kommt in den Flammen um. Polly und ihr Bruder müssen fliehen und finden Zuflucht in einer Shaker Gruppe. In dieser religiösen Gemeinschaft mit strengen Regeln wähnt sich Polly sicher vor den Nachstellungen des Privatdetektivs Simon Pryor, der den Fall aufklären soll. In der jungen Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin und Verbündete. Doch als Polly sich in den Augen der Gemeinschaft als „Seherin“ erweist, als eine Auserwählte mit mystischen Visionen, beobachtet man sie auch hier mehr als genau. Wird Polly unter diesen Umständen weiter ihre wahre Geschichte verheimlichen können?

Die Autorin:

Rachel Urquhart ist Journalistin und Autorin, sie schreibt u.a. für The New Yorker, Elle, New York Times und Vogue. "Das zweite Gesicht" ist ihr Romandebüt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Brooklyn.

Almuth Carstens, 1948 in Kiel geboren, hat u. a. Soziologie studiert und lebte längere Zeit in Amerika. Sie ist Übersetzerin von u. a. Kathy Acker, Jane Rogers, Alice Sebold und Jeff Talarigo. Sie lebt heute in Berlin.

Meine Meinung:

Tja was soll ich zu dieser Geschichte sagen. Ich war so neugierig auf die Handlung und am Ende konnte es mich doch nicht begeistern.

Die Story an sich finde ich wirklich spannend und man hätte so viel mehr aus der Geschichte machen können. Zudem hatte ich Probleme in die Geschichte zu kommen. Mir war der Schreibstil teilweise zu holprig und irgendwie überhaupt nicht bildhaft.

Die Personen konnten mir nicht ans Herz wachsen. Ich finde, die Autorin hat ihnen keine Tiefe gegeben und so konnte sie mich auch nicht berühren. Wue schon erwähnt, war die Handlung der Geschichte spannend aber leider wurde sie nicht gut umgesetzt. Kein Buch was mich total fesseln konnte oder wo ich regelrecht gefangen war. Ich habe es gelesen aber die Geschichte wird wohl auch schnell wieder verblassen.

Schade, die Grundidee war toll. Leider keine Empfehlung von mir

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

trilogie, thriller, band 3, jeff menapace, rezension

Das Spiel - Tod

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453677098
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vorsicht Spoiler der beiden ersten Teile:

Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor. Sie haben überlebt ― aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss. Für den Meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens … für die Lamberts die pure Hölle!

Der Autor:

Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

Meine Meinung:

Dies ist der krönende Abschluss einer tollen Reihe. Ich habe alle Teile sehr gerne gelesen und war nun gespannt wie es ausgehen wird. Der Autor hat mich auch hier wieder gefangen genommen. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte gefangen. Toll das man nicht ewig auf die Fortsetzung warten musste, denn so konnte ich ohne Probleme wieder in die Geschichte eintauchen. Zum Inhalt möchte ich nicht schreiben, denn nur ein Satz könnte schon zu viel sein und etwas verraten. Mir hat das Buch aber wieder richtig gut gefallen. Es hat mich super unterhalten und ich habe mit den Figuren gelitten und gehofft.

Der Schreibstil des Autors ist einfach flüssig und macht es so leicht durch die Geschichte zu fliegen. Da der letzte Band etwas dünner als seine Vorgänger ist, war relativ schnell durch. Schade, denn ich hätte gerne noch viel mehr gelesen. Die Figuren sind auch hier wieder super ausgearbeitet und die Handlung konnte mich fesseln. Ein Abschluss der mir gefallen hat und keine Fragen offen lässt.

Ich finde es super das so ein Gengre auch mal als Reihe rauskam. Man konnte so viel tiefer in die Geschichte abtauchen und die Handlung hatte Zeit sich zu entfalten. Ich kann diese Reihe wirklich jedem empfehlen der es spannend und blutig mag. Die Handlung fesselt und jedes Buch für sich ist einfach lesenswert. Eine tolle Reihe und ich werde den Autor im Auge behalten. Klare Empfehlung

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(17)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

experiment, hörbuch, mission control, neid, glashaus

Die Terranauten

T.C. Boyle , Dirk van Gunsteren , August Diehl , Ulrike C. Tscharre
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 09.01.2017
ISBN 9783844523843
Genre: Romane

Rezension:

In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit.

Der Autor:

Tom Coraghessan Boyle wurde 1948 in Peekskill/New York geboren. Er promovierte 1977 an der University of Iowa mit einer Kurzgeschichtensammlung und lehrt heute Creative Writing an der University of Southern California. Boyle lebt in Santa Barbara.

Meine Meinung:

Oh wie ich auf dieses Hörbuch gewartet habe. Die Geschichte hat mich zu hundertprozent angesprochen und ich wollte sie unbedingt entdecken. Die Idee ist einfach vielversprechend und lässt Spannung vermuten. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Hörbuch ist sehr angenehm gesprochen und man kann der Geschichte wunderbar folgen. Es ist erst mein drittes Hörbuch, aber ich werde immer mehr zum Fan davon.

Die Geschichte ist super spannend. Ich konnte es immer kaum erwarten einfach weiter zu hören. Sie ist spannend und mitreizend. Ich mag ja solche Geschichten sehr, wo Menschen sich in eine extreme Situation begeben. Wie sie damit umgehen, was sie denken und fühlen. Was es für Auseinandersetzungen gibt. Es war so packend. Ich denke als Buch hätte es noch ein bisschen mehr gewirkt, weil ich beim lesen einfach besser in die Geschichte finde. Aber hier kann ich einfach nichts schlechtes finden.

Eine Geschichte die unglaublich tief geht und den Leser mit auf eine spannende Reise nimmt. Ich kann dieses Hörbuch absolut empfehlen. Es ist zwar etwas teurer und auch das Buch, aber es lohnt sich. Für mich eines der besten Bücher die ich dieses Jahr bis jetzt gelesen und gehört habe.

Tolle Geschichte. Regt zum nachdenken an!

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, entführung, betrug, mordversuch, sanfte rache

Sanfte Rache

Sandra Brown , Christoph Göhler
Fester Einband
Erschienen bei Blanvalet, 12.12.2016
ISBN 9783764505622
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine junge Frau, die spurlos verschwindet, ein geheimisvoller Fremder und ein Schneesturm, vor dem es kein Entkommen gibt …


An einem eisigen Wintermorgen verschwindet die Kinderärztin Emory Charbonneau bei einer Joggingrunde auf einer einsamen Bergstraße spurlos. Ihr Mann Jeff meldet sie als vermisst, doch als die Ermittlungen endlich beginnen, ist die Spur bereits kalt. Während die Polizei Jeff selbst verdächtigt, erwacht Emory in Gefangenschaft eines geheimnisvollen Mannes. Sie versucht alles, um ihm zu entkommen, muss aber schnell feststellen, dass die wahre Bedrohung für ihr Leben nicht von ihrem Entführer ausgeht. Und obwohl sie weiterhin Angst vor ihm hat, sprühen zwischen den beiden bald auch die Funken der Leidenschaft …

Die Autorin:

Sandra Brown stammt aus Waco in Texas, USA. Bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte, hatte sie beruflich schon einiges hinter sich gebracht. So hatte sie schon im Fernsehen das Wetter präsentiert sowie als Model, Schauspielerin und Journalistin gearbeitet. Richtig ernst wurde es mit der Schriftstellerei nach ihrem ersten Bestseller „Trügerischer Spiegel“. In der Folge schuf sie sich gewissermaßen ihr eigenes Genre, indem sie in ihren Büchern auf besondere Weise Liebes- und brutale Kriminalgeschichten miteinander verbindet. So gewann sie nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland eine große Fangemeinde. Heute kann Sandra Brown kann ganz gut von ihren Büchern leben. Sie pendelt mit ihrer Familie zwischen den beiden Wohnsitzen in Texas bzw. South Carolina.

Meine Meinung

Ich war sehr skeptisch was dieses Buch betrifft. Ob es wirklich was für mich sein könnte, aber die Thematik hat mich dann doch so angesprochen das ich es lesen wollte.
Ich muss sagen, das die Autorin einen super angenehmen Schreibstil hat in dem man schnell vorran kommt. Es lässt sich leicht lesen und man ist auch sofort in der Geschichte. Mir gefallen auch die Cover immer sehr gut. Nun aber zu Geschichte. Es war besser als erwartet aber auch nicht zu hundertprozent meins. Ich mag Thriller und lese auch Horror, bin daher wirklich viel Spannung gewöhnt und genau diese hat mir hier etwas gefehlt. Es ist alles etwas verwirrend, was nicht schlecht ist und mich auch bei Laune gehalten hat, aber es ist eben kein Spannungsgeladener Thriller. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich aber wieder super. Also wie man merkt schwanke ich hier ein wenig.

Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen. Spannung pur darf man aber nicht erwarten. Es ist ein soluter Thriller der gut unterhält. Ich werde mir auch die anderen Bücher der Autorin noch mal genauer ansehen und vielleicht noch mal eins probieren. Ich gebe ihr auf jeden Fall noch mal eine Chance, denn schreiben kann sie.

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313 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

thriller, psychothriller, saving grace, spannung, erpressung

Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734102639
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …

Die Autorin:

B.A. Paris wuchs in England auf, hat jedoch den Großteil ihres Erwachsenenlebens in Frankreich verbracht. Sie arbeitete in der Finanzbranche und als Lehrerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren fünf Töchtern lebt sie auch heute noch in Frankreich. »Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet« ist ihr erster Roman.

Meine Meinung:

Was für ein Thriller, ich habe immer noch Gänsehaut.
Die Thematik in diesem Buch ist bedrückend und angsteinflößend. Die Geschichte ist so real, denn genau so kann es auch anderen Frauen im realen Leben gehen, das ich beim lesen wirklich den Atem angehalten habe. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und unterschwellig sehr ergreifend. Ich kann das gar nicht wirklich beschreiben was das Buch mit mir gemacht hat. Ich habe natürlich andere Meinungen gehört aber dachte eben es ist ein Thriller, nun weit gefehlt es ist nicht nur ein Thriller, denn dieses Buch saugt dich auf und spuckt dich am Ende wieder aus. Die Gefühle die man beim lesen hat erzeugen nur wenige Bücher bei mir, aber dieses hat mich wirklich mitgenommen.

Ich habe mit der Protagonistin gelitten und mich immer wieder gefragt „Was würde ich tun“. Einfach nur schrecklich. Teilweise hat mich das Buch mit in den Schlaf verfolgt. Es ist hier so gut beschrieben und auch die Gefühlslage wird hier sehr real dargestellt. Man hofft einfach nur das alles irgendwie wieder gut wird.

Diesen Thriller sollte man unbedingt lesen. Ein Buch was nachhalt und einen gefangen nimmt. Ein Thriller der berührt und ein Thema behandelt wie es jedem von uns passieren könnte. Er hat mich sehr beschäftigt und ich behalte die Autorin im Auge. Klare Empfehlung

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

krimi, kiosk, krimödie, humor, skater

Voll von der Rolle

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 23.02.2017
ISBN 9783770015603
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Loretta Luchs begibt sich zum 8. Mal auf Mördersuche

Wie viele Arten, den Namen Keanu falsch auszusprechen, gibt es? Was machen Freddy Krüger und das Phantom der Oper im Ruhrgebiet? Und wieso war die Schraube locker? Viele wichtige Fragen stellen sich der unkonventionellen Sexhotline-Mitarbeiterin Loretta Luchs auch wieder in ihrem neuen, mittlerweile achten Fall.

Alles fängt so schön an: Lorettas Freund Frank hat seinen Lebenstraum verwirklicht und einen Kiosk übernommen. Mit Feuereifer stürzen sich Loretta und ihre Freunde auf die Verschönerung von „Kropkas Klümpchenbude“. Doch schon bald tauchen die ersten Schmierereien am Büdchen auf. Keiner hat gesehen, wer es war – auch nicht die drei Oppas JuppZwo, Locke und Steiger, die ihre Freizeit auf einer Bank direkt neben der Bude verbringen und gerne alles kommentieren. Lorettas Verdacht richtet sich gegen eine dreiste Jugendbande, die auch an anderen Orten für Ärger sorgt.

Während sie noch diese Spur verfolgt, stolpert sie eines Morgens über eine Leiche – und damit im wahrsten Sinne des Wortes in den nächsten Mordfall. Die Polizei geht von einem Unfall aus, denn der Tote liegt neben seinem Skateboard an einer Treppe. Aber Loretta glaubt nicht an solche Zufälle, handelt es sich doch hier um den Anführer der Jugendbande. Sie nimmt die Ermittlungen zwischen Kiosk-Tratsch, Verfolgungsjagden mit dem Hollandrad und konspirativen Treffen auf. Und findet schnell heraus, dass es einige Leute gibt, denen der Tod des jungen Skaters nicht ungelegen käme ...

Die Autorin:

Lotte Minck ist von Geburt halb Ruhrpottgöre, halb Nordseekrabbe. Nach 50 Jahren im Ruhrgebiet entschied sie sich, an die Nordseeküste zu ziehen. Ihre Heldin Loretta Luchs und alle Personen in Lorettas Universum sind eine liebevolle Huldigung an Lotte Mincks alte Heimat, die sie immer gern besucht.

Meine Meinung:

Ja was soll ich viel über dieses Buch sagen, als wunderbar. Es ist ja bereits der 8 Fall und ich liebe diese Reihe einfach. Ich finde Loretta und ihren Humor und Witz einfach so sympathisch. Ich mag ihre Art zu ermitteln und muss öfter schmunzeln über ihre lockere und doch direkte Art. Ein Charakter der wirklich gelungen ist. Die Autorin hat einen flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil. Die Fälle sind spannend obwohl es hier nicht immer ganz so ernst ist. Ich mag die Aufmachung der Bücher sehr. Die Cover laden zum lesen ein und ich muss sagen, ich bin so froh diese Reihe entdeckt zu haben. Loretta ist mir schon richtig ans Herz gewachsen. Eine tolle Reihe.

Wer damit beginnen möchte dem empfehle ich es natürlich der Reihe nach zu lesen. Aber man könnte zu not auch jedes Buch einzeln lesen, es wäre nur schade da man die Entwicklung dann ja nicht so nachvollziehen kann und jeder Band ist ein Genuss. Ich empfehle diese Reihe weiter und freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil. Mal sehen was Loretta als nächstes wieder anstellt. Ganz tolles Buch was mir riesen Spaß gemacht hat.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

frankreich, nora berger, liebesgeschichten, paris, berger

Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars

Nora Berger
Buch: 544 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 23.02.2017
ISBN 9783956690778
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein heißer Sommer in Venedig, 1640: Julien de Rochebonne, ein Pariser Adeliger mit einer hohen Meinung von sich und noch höheren Spielschulden, hält um die Hand von Gabriella di Montadori an. Denn mit dem Vermögen der schwerreichen Familie, aus der die junge Frau stammt, lockt ein Ausweg aus seiner Misere. Doch Gabriella wehrt sich mit Kräften gegen die Heirat, denn sie hat ihr Herz bereits verschenkt – an Angelo, einen Hirtenjungen … Da belauscht sie ein Gespräch zwischen Julien und dem Marquis de Cinq-Mars, seinem besten Freund und einem ehrgeizigen Günstling König Ludwigs XIII. Gabriella ist schockiert: Kardinal Richelieu soll aus dem Weg geräumt werden! Als sie Nachforschungen anstellt, stößt die junge Frau auf ein streng gehütetes Geheimnis des Kardinals – und gerät in Lebensgefahr. Denn Mademoiselle Praslin, die dem Kardinal bedingungslos ergebene Gouvernante, setzt alles daran, Gabriella zum Schweigen zu bringen …

Die Autorin:

Nora Berger lebt seit vielen Jahren in Bayern. Sie studierte in Paris und hat seitdem eine Vorliebe für französische Literatur und Geschichte. Dies spiegelt sich vor allem in ihren historischen Romanen mit Schwerpunkt Frankreich wider.
Die Erinnerungen ihrer Eltern und diverse Zeitzeugenberichte veranlassten sie dann zu ihren beiden Romanen über die schwere Zeit des Zweiten Weltkriegs. "Bratkartoffeln und Rote Beete" und "Königsberger Klopse mit Champagner".
In "Der Fluch der Zuckerinsel" entführt sie den Leser auf die Insel Martinique und in das Paris des 19. Jahrhunderts.
Die unvergleichliche Pariser Atmosphäre wird in "Ein verhängnisvoller Abend in Paris" lebendig und ihr neuester Roman "Sturmwind über Auprèsmont" ist eine Familiensaga, die am Vorabend des Zweiten Weltkriegs beginnt.
Umfangreiche Recherchen erforderte der gerade erschienene Roman "Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq Mars". Geschichtlicher Hintergrund ist Venedig und Frankreich um 1640 unter Ludwig XIII und Kardinal Richelieu.

Meine Meinung

Ich habe bereits das Buch „Der Fluch der Zuckerinseln“ von der Autorin gelesen und war begeistert. Nun war ich natürlich sehr auf ihr neues Buch gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen super flüssigen und angenehmen Schreibstil und auch ihre Charaktere sind super ausgearbeitet. Im Vordergrund ihrer Geschichten ist immer eine starke Frau und auch hier wieder super sympathisch. Man leidet mit ihr, man hofft mit ihr und man freut sich mit ihr.

Die Geschichte ist voller Spannung und die Autorin hat es geschafft mich von der ersten Seite an gefangen zu nehmen. Tolle Umschreibungen die alles super anschaulich machen. Ein tolles Buch, für alle die gerne historische Romane lesen aber auch für Neueinsteiger. Diese Autorin macht es dem Leser leicht der Geschichte zu folgen. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und freue mich jetzt schon auf ein weiteres.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, krieg, schiffsjunge, kriegsschiff, historischer roman

Der Korsar und das Mädchen

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957341884
Genre: Historische Romane

Rezension:

South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine ist ein Wildfang, der Reiten, Fechten und auf Bäume klettern mehr schätzt als hübsche Kleider und Teekränzchen. Kein Wunder, hat sie doch in Ermangelung eines männlichen Erben von Kindesbeinen an die Erziehung eines solchen erhalten. Als sie und ihre Schwester Emily in den Wirren des 2. Britisch-Amerikanischen Krieges unfreiwillig auf einer Kriegskorvette landen, gibt sie sich erfolgreich als Schiffsjunge aus.

Lennart Montiniere, der attraktive Lieutenant Commander der "Silver Eagle", findet den ungewöhnlichen jungen "Cato" gleichermaßen interessant wie verdächtig - und für Catherine wird es immer schwieriger, ihre wahre Identität und ihre Gefühle für Lennart zu verbergen. Als sie schließlich ihr Ziel in England erreicht, wo sie den Sohn eines Lords heiraten soll, überschlagen sich die Ereignisse ...

Die Autorin

1969 in Trossingen geboren, dort als kleiner Wildfang und übermütige Abenteurerin aufgewachsen und mit einer ungeheuer großen Fantasie ausgestattet, schrieb ELISABETH BÜCHLE bereits als Kind unzählig viele kleine Geschichten.

Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau im Groß- und Außenhandel und wurde anschließend noch examinierte Altenpflegerin.

Inzwischen verheiratet und mit fünf Kindern eindeutig noch immer eine Abenteurerin, wagte sie es im Jahr 2006 ein Manuskript an einen Verlag zu schicken.
Daraus wurde ihr Debütroman: Im Herzen die Freiheit

Ihr Markenzeichen sind gut recherchierte, romantische und äußerst spannende Romane, die, so begeisterte Leser, Suchtcharakter besitzen.

Mehr über die Autorin auf ihrer Autorenhomepage unter www.elisabeth-buechle.de

Veröffentlichte Romane:

Im Herzen die Freiheit
Die Magd des Gutsherrn/Winterstürme
Wohin der Wind uns trägt
Sehnsucht nach der fernen Heimat
Das Mädchen aus Herrnhut
Goldsommer (Ausgezeichnet mit dem 2. Platz des DeLiA-Literaturpreises 2012)
Der Klang des Pianos (Ausgezeichnet mit dem Histo-König 2012 v. histocouch)

Die Meindorff-Saga / Trilogie
Himmel über fremdem Land / Bd1
Sturmwolken am Horizont / Bd2 (Lovelybooks Leserpreis 2013: Platz 3 Kategorie Historische Romane)
Hoffnung eines neuen Tages / Bd3 (Shortlist Lovelybooks Leserpreis 2014 Kategorie HIstorische Romane)

Skarabäus und Schmetterling (Shortlist Lovelybooks Leserpreis 2015 Kategorie Historische Romane)
Unter dem Polarlicht (Shortlist Lovelybooks Leserpreis 2015 Kategorie Romane)
Sturm im Paradies
Unter dem Sternenhimmel

Meine Meinung:

Ich liebe diese Autorin und ihre Bücher. Sie kann einfach schreiben. Ich habe schon mehrere Bücher von ihr gelesen und war jedes mal begeistert. Auch hier war ich wieder in der Geschichte gefangen. Die Beschreibungen und Umschreibungen, die Charaktere und die Story haben mich einfach gefangen genommen. Ein toller Roman.

Ich mag den flüssigen und anschaulichen Schreibstil sehr. Ich mochte auch die Charaktere und habe mit ihnen gelitten, mich grefreut oder war voller Hoffnung für sie. Ein Buch was mich total gefesselt hat. Wir erleben Abenteuer und es ist auf jeder Seite was los. Es entstehen keine Längen und die Autorin schafft es von der ersten bis zu letzten Seiten die Spannung zu erhalten. Man fliegt nur so durch das Buch.

Ein historischer Roman, so wie er für mich sein muss. Auch für Einsteiger sehr gut geeignet. Es hat mir großen Spass bereitet, dieses Buch zu lesen. Ich kann es wirklich jedem ans Herz legen. Eine tolle Geschichte. Und man sollte sich auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher von ihr anschauen. Ich kann jedes uneingeschränkt empfehlen.

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(22)

50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

richard laymon, laymon, richard

Die Tür

Richard Laymon , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.03.2017
ISBN 9783453676732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet …

Der Autor:

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:

Als ich dieses Buch ausgepackt habe, war ich erstmal erschrocken. Mit seinen knapp 250 Seiten ist es doch viel dünner als erwartet. Gut dachte ich, dass lässt sich schnell lesen, und so war es dann auch. Es ist ja der Nachfolger von dem Buch „Der Keller“ und ich muss gestehen das den Schinken noch nicht gelesen hatte. Ich empfand es aber auch nicht als Problem. Man kann dieses Büchlein auch allein lesen.

Die Geschichte ist kurzweilig und rasant. Wer Laymon mag, weiss wie er schreibt und ich liebe diese Art von Geschichten sehr. Mich konnte das Buch begeistern. Er nimmt wieder kein Blatt vor den Mund und hier passiert auf den paar Seiten wirklich einiges.

Ich mochte die Charaktere und die Story. Es ist ein kuzres Vergnügen und vielleicht deshalb auch für Leser geeignet die noch nichts von ihm gelesen haben. Ich freue mich nun auf „Der Keller“. Da das Buch bereits bei mir Zuhause aufs lesen wartet, werde ich es wohl ganz bald zu Hand nehmen um zu erfahren wie alles begonnen hat.

Eine klare Empfehlung für Laymon Liebhaber und Leser die es vielleicht noch werden möchten.

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134 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

holocaust, auschwitz, konzentrationslager, polen, 2. weltkrieg

Der letzte Überlebende

Sam Pivnik , Ulrike Strerath-Bolz
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.03.2017
ISBN 9783806234787
Genre: Biografien

Rezension:

Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte - auch das Grauen von Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Todesmarsch, den Schiffbruch der Cap Arcona. Unzählige Male entging er dem Tod. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Der Krieg ließ keine Möglichkeit, an ein Morgen zu denken. Und wen interessierte nach dem Krieg das Gestern? Am Ende seines unglaublichen Lebens gelingt es Sam Pivnik, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, darüber zu sprechen.

Der Autor:

1926 geboren, wächst Sam im schönen oberschlesischen Städtchen Bedzin auf. Am 1. September 1939, Sams 13. Geburtstag, überfallen die Deutschen Polen. Über das, was dann geschah, hat Sam Pivnik lange geschwiegen. Er lebt heute in einem Seniorenheim in London.

"Manchmal werde ich gefragt: 'Warum haben Sie so lange gebraucht, um Ihre Geschichte zu erzählen, Sam?' Das ist eine einfache Frage mit einer komplizierten Antwort." Sam Pivnik
"Die wahre Geschichte eines Mannes, dessen Familie von den Nazis ausgelöscht wurde und der die Schrecken der Konzentrationslager selbst erlebt hat." La Repubblica
"Er vermittelt meisterhaft die grauenhafte Absurdität der nationalsozialistischen Mentalität und die absolute Verzweiflung der KZ-Häftlinge." Kirkus Review
"Ein lebendiges, greifbares Zeugnis der Schrecken von Auschwitz." Sunday Times

Meine Meinung:

Nun, wie soll man dieses Buch bewerten.
Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Der Autor schafft es mit einfachen Formulierungen den Leser koplett in die Geschichte zu ziehen. Schon im Prolog bekommen wir einen Einblick in das Erlebte. Natürlich ist auch mir als Leser schon klar gewesen was mich mit diesem Buch erwartet, aber es dann zu lesen mit dem Gedanken das alles genau so vorgefallen ist, ist sehr bedrückend. Es war eine schreckliche Zeit und es ist kaum in Worte zu fassen was Menschen anderen Menschen angetan haben. Der Autor hatte mehr als einmal Glück, wenn man dies in seiner Situation so ausdrücken kann.

Ein Buch was ich nicht in einem lesen konnte. Immer wieder habe ich es zu Seite gelegt und durchgeartmet. Der Autor schreibt über seine Kindheit und über Verfolgung und Inhaftierung. Ich habe oft über das gelesene nachdenken müssen. Was kann ein Mensch alles ertragen? Ganz schrecklich. Es fällt mir schwer zusammen zu fassen was in diesem Buch steht. Welche Worte könnte ich wählen? So viel sei von meiner Seite aber angebracht, es ist ein Zeugnis über Grausamkeiten des Krieges. Es ist lesenswert für alle Leser die sich für diese Zeit interessieren. Der Autor schreibt offen und direkt über das Erlebte, darüber muss man sich im Klaren sein.

Ein Buch was definitiv noch nachhallen wird. Diese Geschichte werde ich nicht so schnell vergessen. Eine Empfehlung

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(140)

249 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

thriller, entführung, amy gentry, spannung, familie

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt

Meine Meinung:

Ich hatte mich so auf das Buch gefreut. Die Story hörte sich einfach packend an und ich wollte es unbedingt ganz schnell lesen. Doch auf den ersten Seiten zeichnete sich schon ab das es einfach nicht mein Schreibstil ist. Ich kam einfach nicht in die Geschichte. Von Spannung keine Spur. Ich habe das Buch beendet aber muss leider sagen, das ich mir von der Geschichte wesendlich mehr versprochen hatte.

Die Charaktere waren auch nicht meins. Ich konnte mich überhaupt nicht mit ihnen identifizieren. Sie waren mich ganz deutlich gesagt, einfach unsympathisch. Man hätte so viel aus der Geschichte machen können. Ich bin nun nach dem zuschlagen des Buches wirkich enttäuscht. Ich komm mit der Autorin einfach nicht so klar. Sehr schade.

Ich denke bei diesem Buch ist es so, entweder man mag die Art oder man mag sie eben nicht und ich gehöre leider zu zweiten Seite.

Zu Geschichte möchte ich gar nichts sagen, da ich nichts verraten möchte.
Mir hat das Buch leider nicht gefallen.

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(253)

602 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

liebe, jessica koch, dem horizont so nah, aids, missbrauch

Dem Horizont so nah

Jessica Koch , any.way
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.07.2016
ISBN 9783499290862
Genre: Romane

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(113)

202 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

thriller, mord, peter swanson, rache, liebe

Die Gerechte

Peter Swanson , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734103599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?


Der Autor:

Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Er lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts, wo er an seinem nächsten Buch schreibt


Meine Meinung:

O mein Gott was für ein Buch. Als ich es begonnen habe, dachte ich es wird ein normaler Thriller so wie viele die ich schon gelesen habe, aber weit gefehlt. Dieses Buch hat mich aus den Socken gehauen. Das Cover ist so unscheinbar und genauso kommt der Thriller daher bis die Bombe platzt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr bildreich. Die Figuren sind super ausgearbeitet und bleiben dennoch geheimnisvoll. Ich habe das Buch also gelesen und dachte mir, was soll da jetzt noch großartiges kommen. Und dann sind da Wendungen drin wo ich mir denke, was denn jetzt passiert.


Es hat mich immer wieder überraschen können und das liebe ich an Büchern. Wenn ich niemals weiss wohin die Reise geht. Es ist einfach unglaublich gut und kaum in Worte zu fassen. Ich möchte zu Story eigentlich auch nichts sagen, da man sich einfach auf die Geschichte einlassen muss. Einfach mit dem lesen beginnen und überraschen lassen.


Eine klare Empfehlung für alle Thriller Fans und solche die es noch werden wollen. Ein tolles Buch für Einsteiger in dem Gengre und auch für erprobte Thriller Leser. Tolles Buch, was so spannend war das ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Autor hat hier wirklich was tolles erschaffen. Kein normaler Thriller, nichts was ich so schon mal gelesen hätte....


Kaufen und lesen. Es lohnt sich sehr.

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(35)

65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

thriller, horror, jenny milewski, ring, angstmädchen

Angstmädchen

Jenny Milewski , Maximilian Stadler
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453438804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Die Autorin:

Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Meine Meinung:

Ich habe die letzte Seite zugeschlagen und bin immer noch atemlos. All die negativen Stimmen zu diesem Buch kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand den Schreibstil der Autorin klasse und sehr anschaulich. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gefangen genommen. Eine Story die mich fesseln konnte. Ich mochte auch die Charaktere sehr gerne. Die Seiten sind nur so geflogen und ich habe auch keinen Vergleich zu einem Film gezogen.. Es ist hier kein harter Gruselfaktor aber dennoch schaurig und wenn man sich wirklich richtig auf die Geschichte einlässt, dann ist Gänsehaut vorprogramiert.

Ein Buch was ich wirklich jedem empfehlen kann. Es hat Spaß gemacht und war spannend. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Erzählstil und auch die Ausdrucksweise mochte ich sehr. Ich kann an dem Buch nichts schlechtes finden. Natürlich darf man hier nicht den ultimativen Gruselroman erwarten, aber gelungen ist das Buch auf jeden Fall.

Von mir gibt es die volle Empfehlung und Sterneanzahl. Ein Schätzchen in meinem Bücherregal und ich werde die Autorin im Auge behalten. Ihren ersten Roman möchte ich nun auch unbedingt lesen. Tolles Buch und lesenswert.

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schockierend, keller, entführung, vergewaltigung, wahre begebenheit

Die Unzerbrechliche

Michelle Burford , Michelle Knight , Isabelle Lorenz , Bernhard Schmid
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783404608560
Genre: Biografien

Rezension:

Michelle Knight ist 21 Jahre alt, als sie entführt wird; ihr Martyrium wird elf Jahre dauern. Der Schulbusfahrer Ariel Castro hält sie und später zwei weitere Frauen in seinem Haus in Cleveland gefangen, wo er sie psychisch und physisch unvorstellbar misshandelt. Was sie in dieser Zeit an körperlichen und seelischen Qualen durchlitt, beschreibt sie in ihrem Buch. Und was ihr half, diese Zeit zu überleben und nie die Hoffnung aufzugeben, dass sie eines Tages wieder ein normales Leben führen würde. Für die Taschenbuchausgabe des Spiegel-Bestsellers hat Michelle Knight neues Nachwort verfasst.

Meine Meinung:

Wie soll man so ein Buch bewerten? Es steht mir nicht zu Sterne zu verteilen oder den Inhalt zu benoten. Das Buch bekommt 5 Sterne, jedoch nicht für seine Qualität und Spannung, sondern weil ich darauf aufmerksam machen möchte und noch viele Leser diese Geschichte erfahren sollen.

Es ist so grausam das ich es nicht in Worte fassen kann. Jeder Thriller oder Horrorroman den ich schon gelesen habe hat mir nicht so eine Gänsehaut verschafft. Ich bin nicht der Leser, der bei Geschichten weinen muss aber hier liefen sie mir pausenlos. Das was diese junge Frau erleiden musste kann man kaum in Worte fassen.
Sie beschreibt auch ihr Leben vor der Entführung und da ging es schon los mit ihren Qualen. Was kann ein Mensch alles ertragen. Ich bin sprachlos, wenn ich daran denke das es alles genau so passiert ist. Das diese Frau noch lacht und Spaß am Leben hat ist einfach bemerkenswert. Man muss sie einfach bewundern für ihre Stärke und der Titel des Buch trifft 100 prozentig zu.

Mich hat das Buch sehr mitgenommen und bewegt. Ich habe geweint und war fassungslos. Teilweise musste ich es aus der Hand legen. Ich lese wirklich viele blutige Thriller oder auch gerne Horrorbücher aber das ist was ganz anderes. Nichts kann mich wirklich schocken oder mir eine Gänsehaut verpassen aber dieses Buch hat mich total schockiert.

Wer jetzt denkt, ach ich lese mal einen spannenden Erfahrungsbericht der irrt. Man sollte sich darüber im klaren sein, dass hier alle Qualen genau beschrieben werden und alle die ein leichteres Gemüt haben sollten das Buch nicht lesen.

Es gab Szenen da blieb mir der Atem stocken. Unfassbar und kaum zu glauben das dies alles einem einzigen Menschen passiert ist Die Autorin verdient Respekt für ihre Stärke und ich wünsche ihr für die Zukunft alles liebe, denn wenn es einer verdient hat, dann sie.
gnet.
Empfehlung aber nur mit Vorsicht, nicht für jeden geeignet.

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