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1.290 Bibliotheken, 73 Leser, 4 Gruppen, 193 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...


Der Autor:

Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.


Meine Meinung:

Ich habe das Buch gerade beendet und möchte meine Meinung sofort zu Papier bringen, so lange die Geschichte noch so präsent in meinem Kopf ist.

Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch und muss nun nach Beendigung gestehen, ich hatte eine etwas andere Geschichte erwartet. Das was hinten auf dem Klappentext steht lässt doch eine andere Handlung vermuten. Nun gut, dadurch war das Buch aber jetzt nicht schlechter. Es konnte mich dennoch fesseln und begeistern. Ich hatte beim lesen immer mal wieder eine Ahnung, doch muss gestehen das ich immer auf dem falschen Weg war. Der Autor schafft es aber auch immer wieder einen in die Irre zu führen und das machen seine Bücher für mich zu etwas Besonderem.

Die Figuren waren wieder toll ausgearbeitet. Auch der ganze Erzählstil ist wieder so anschaulich gewesen das ich wirklich in der Geschichte gefangen war und alles um mich herum vergessen habe.


Eine Empfehlung ist das Buch auf jeden Fall und nicht nur für Fans des Autors. Wer eine Thriller lesen möchte wo nicht viel Blut fliesst, aber die Handlung einen seelisch so mitnimmt, der ist hier genau richtig. Tolle Geschichte, mit vielen Wendungen und einem Ende was mich wirklich begeistern konnte. Einen Stern ziehe ich jedoch ab, da ich finde er hätte noch etwas mehr zum Schluss rausholen können. Die Aufklärung war kurz und knapp und da hätte ich mir noch bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Aber wie erwähnt, tolles Buch und absolut zu empfehlen.

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29 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

silvia stolzenburg

Das Ende des Teufelsfürsten

Silvia Stolzenburg
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 30.11.2016
ISBN 9783956690655
Genre: Historische Romane

Rezension:

BITTE ERST DIE VORGÄNGER LESEN, SPOILERGEFAHR !!!

Als die vierzehnjährige Bojarentochter Floarea bei einem Bankett am Hof des ungarischen Königs plötzlich dem Mörder ihres Vaters gegenübersteht, werden alte Alpträume lebendig. Vlad Draculea, der entmachtete Woiwode der Walachei, ist zwar des Hochverrats beschuldigt worden. Doch seine Hinrichtung lässt auf sich warten. Anstatt ihn wie einen gemeinen Verbrecher zu behandeln, hat ihn der König unter Hausarrest gestellt und präsentiert ihn immer wieder als barbarische Attraktion an seinem Hof. Die Wut, der Hass und die Angst vor dem Ungeheuer, das über hunderttausend Menschen auf dem Gewissen hat, lassen Floarea den Entschluss fassen, den Woiwoden zu töten. Auch wenn sie dadurch ihr eigenes Todesurteil unterschreibt.

Zur gleichen Zeit beschließt der fünfzehnjährige Carol, der Sohn von Vlad Draculea, endlich den Plan in die Tat umzusetzen, den er nach dem Fall seines Vaters geschmiedet hat: Er will herausfinden, ob seine ehemalige Spielgefährtin Floarea noch am Leben ist. Erbost über die Zustände am Hof seines Onkels Radu flieht er, als Sultan Mehmed ihn zum Befehlshaber seiner Armee von Panzerreitern ernennen will. Der Sultan setzt ein Kopfgeld auf ihn aus. Mit den Verfolgern auf den Fersen macht sich Carol auf zu einer Suche, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht ...

Die Autorin:

Warum eigentlich nicht selbst Romane schreiben? Eine Frage, die sich sicherlich jeder schon das eine oder andere Mal gestellt hat. Genauso ging es mir im Jahr 2006, als ich meine Dissertation über Bestseller und Buchmarkt an der Universität Tübingen eingereicht hatte, wo ich Anglistik und Germanistik studiert habe. Folglich ging es los, Ideen wurden gesucht, wieder verworfen, neu zusammengestellt, bis schließlich - ein Jahr später - das erste Manuskript aus dem Drucker kam.
Und dann wurde es spannend. Agentur, Verlag, alles nicht so einfach, aber im Oktober 2010 war es dann endlich soweit und das lang ersehnte Paket mit den Vorabexemplaren meines ersten historischen Romans, "Die Launen des Teufels", stand vor der Tür. Band zwei, "Das Erbe der Gräfin", ist im Frühjahr 2011 erschienen, Band drei, "Die Heilerin des Sultans" folgte im Januar 2012. Alle drei Bände spielen in oder um Ulm (Ulm-Trilogie), es dreht sich um Bürger, Barfüßer und Beginen, das Münster, Liebe, Macht, Intrigen und vieles mehr. Die Fortsetzung der Ulm-Trilogie, die beiden Romane "Der Teufelsfürst" und "Das Reich des Teufelsfürsten", sind 2013 und 2014 erschienen.
Außerdem gibt es einen Zweiteiler um Richard Löwenherz ("Schwerter und Rosen" und "Im Reich der Löwin") und einen Roman, der im Venedig des 15. Jahrhunderts spielt ("Töchter der Lagune").
Im August 2015 macht "Die Salbenmacherin" den Auftakt zu einer neuen Reihe um die junge Heilerin Olivera, die es aus dem fernen Konstantinopel ins deutsche Reich verschlagen hat.
Und weil es mich seit Jahren in den Fingern gejuckt hat, endlich auch mal einen Krimi zu schreiben, gebe ich im September 2015 die Bühne frei für die Oberkommissarin Anna Benz von der Kripo Stuttgart und ihren Partner Markus Hauer. Der erste Teil der Reihe um das Ermittlerduo heißt "Tödliche Jagd", Teil zwei, "Die Fliege", erscheint gleich Anfang 2016

Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher über alles, habe sie verschlungen, und viele der alten Wegbegleiter sind immer noch in meinem Besitz - sich davon zu trennen wäre, wie einen Freund zu verlieren. Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, Bücher zu schreiben, arbeite ich als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin, fahre Rennrad, grabe in Museen und Archiven oder kraxele auf steilen Burgfelsen herum - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.

Meine Meinung:

Ich lese unglaublich gerne Bücher dieser Autorin. Sie schreibt sehr flüssig und anschaulich. Diese Reihe jedoch habe ich besonders gerne gelesen. Die Geschichte um den Fürsten war sehr interessant und informativ. Ich habe mit ihm gelitten und mit ihm gefiebert. Diese Reihe ist zwar ein historischer Roman aber dennoch nichts für schwache Nerven. Was der Fürst alles ertragen und erdulden muss ist grausam und unfassbar. Warum er so geworden ist, ist dadurch besser zu verstehen. Wir erfahren eine Menge über ihn und auch seine Liebsten, die Mischung hat mir super gefallen. Dieses Buch ist im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern eher dünn aber trotzdem hat es ausgereicht die Geschichte zu einem guten Abschluss zu bringen.

Mir hat das Ende sehr gefallen auch wenn ich nun traurig bin das es vorbei ist. Eine Reihe die sehr zu empfehlen ist und das nicht nur für Leser des Historischen. Tolle Bücher und sie haben mir wirklich großen Spaß gemacht. Klare Empfehlung von meiner Seite. Auch die anderen Bücher der Autorin sind sehr lesenswert und wer man einen historischen Roman lesen möchte, der sehr anschaulich und gut durchdacht ist, der sollte sich die Bücher von der Autorin mal genauer ansehen.

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

mainz, kardinal, brigitte riebe, schwarze blattern, pestmagd

Die Versuchung der Pestmagd

Brigitte Riebe
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.03.2015
ISBN 9783453291355
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mainz 1542: Nach der Flucht aus dem pestverseuchten Köln finden der unkonventionelle Arzt Vincent de Vries und seine Pestmagd Johanna in Mainz eine neue Heimat. Doch Johanna hat dunkle Vorahnungen. Und tatsächlich: Eines Tages ist ihre kleine Tochter spurlos verschwunden. Halb wahnsinnig vor Angst irren sie und Vincent durch die Stadt, in der erste Fälle von Schwarzen Blattern aufgetreten sind – die Pockenform, die innerhalb von 48 Stunden den Tod bringt …

Die Autorin:

Für promovierte Historikerinnen ist es nicht unbedingt typisch, dass sie historische Romane zu verfassen. Doch Brigitte Riebe, 1953 in München geboren, hat sich nach ihrer Tätigkeit als Lektorin genau dafür entschieden. Sie möchte, wie sie sagt, „Geschichte durch Geschichten erzählen.“ Ihr erster Roman, „Palast der blauen Delphine“, erschien 1994, zahlreiche weitere schriftstellerische Reisen in die Vergangenheit folgten. Unter dem Pseudonym Lara Stern veröffentlicht sie zudem eine erfolgreiche Krimireihe. Riebe lebt heute als freie Schriftstellerin in der bayerischen Landeshauptstadt.

Meine Meinung:

Ich lese im Herbst und Winter mit Begeisterung historische Romane und dieser hier war besonders interessant für mich, denn ich habe den Vorgänger schon geliebt. Die Autorin hat einen sehr eindringlichen und anschaulichen Schreibstil. Man liest die Geschichte nicht nur, sondern man erlebt alles mit. Die Figuren sind mir so ans Herz gewachsen das es schön war einige davon hier wieder zu sehen. Ich mag historische Romane wo auch was passiert, wo man mitfiebert und es Wendungen gibt die man nicht vorhersieht. All das bietet dieser Roman.

Man sollte aber unbedingt den Vorgänger gelesen haben. Es wäre nicht nur eine Lücke beim lesen sondern auch sehr schade, die Geschichte nicht voll und ganz genießen zu können. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich habe die Seitenanzahl auch überhaupt nicht bemerkt. Man fliegt nur so durch die Geschichte. Die Autorin kann gut schreiben und der Roman ist mir auch jetzt nach beenden immer noch im Kopf.

Ein tolles Buch und eine klare Empfehlung

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

endzeit, gruselig, thriller, survival, lesenswert

Der Fluss - Deine letzte Hoffnung

Josh Malerman , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.07.2016
ISBN 9783734103162
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen auf der Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von Hausmauern und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …

Der Autor:

Eine kurze Biografie von Josh Malerman:
Ich habe einen Abschluss der Michigan State University, wo ich mich bereits während meines letzten Jahres als Autor versucht habe. Irgendwann hatte ich dann tatsächlich die dreihundertseitige Rohfassung einer Geschichte fertig … die jedoch nirgendwo hinführte. Was für eine Tragödie! Direkt nach der Uni ging ich mit meinem Schlagzeuger-Kumpel Derek Berk nach New York City, um Alben aufzunehmen. Unsere Band hatte hier ihren Anfang. Die nächsten sechs Jahre waren wir nur auf Tour. Man kann sich vorstellen, wie verrückt die Zeit war. Verrückt genug, um damit eine komplette Biographie zu füllen. Das Schreiben war für mich nie nur ein Hobby. Dafür bedeutet es mir einfach zu viel, und zwar alles, was damit zu tun hat. Aber ich werfe gerne ein paar Körbe und spiele Billard. Übrigens habe ich erst gestern an einer 8-Ball-Billard-Meisterschaft teilgenommen. Leider habe ich verloren, und das nagt immer noch an mir.

Das ganze Interview unter:
https://www.randomhouse.de/InterviewmitJoshMalermanzuBirdBoxSchliessedeine_Augen/aid57882.rhd

Meine Meinung:

Ich war so gespannt auf dieses Buch und habe es mit Begeisterung angefangen zu lesen. Nun was soll ich sagen, es war ja ein riesen Hype um das Buch und den kann ich, ganz ehrlich gesagt, nicht wirklich nachvollziehen. Ja die Geschichte ist gut und auch spannend aber nicht so überragend wie es teilweise bezeichnet wurde. Die Idee zu dieser Geschichte finde ich wirklich interessant und gelungen. Auch der Schreibstil des Autors ist schön flüssig und leicht zu lesen und dennoch kann ich mich den ganzen Lobenreden nicht ganz anschließen. Es ist ein guter Thriller der auch Spannung bietet, jedoch hebt er sich in meinen Augen nicht so sehr von anderen guten Thrillern ab. Die Geschichte ist anders von der Thematik, ich meine man stelle sich mal vor, man dürfte die Augen nicht öffnen. Horror.

Ja ich kann dieses Buch Empfehlen doch sollte man nicht mit zu viel Erwartungen daran gehen. Es ist ein guter Thriller und er macht auch Spaß zu lesen aber wie schon erwähnt ist er nicht besser als andere. Und was man noch beachten sollte beim Kauf dieses Buches. Es ist bereits erschienen unter dem Titel Bird Box. Also nicht doppelt kaufen ;)
Warum der Verlag das gemacht hat ist mir auch schleierhaft. Also es ist eine Empehlung aber erwartet nichts besonderes.

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

familie, rache, band 2, tragische zufälle, familie lambert

Das Spiel - Rache

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453677081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Herbst 2008 wurde die Lambert-Familie im amerikanischen Hinterland Opfer der Fannelli-Brüder. Von den beiden Verbrechern überwältigt, mussten die Lamberts buchstäblich durch die Hölle gehen. Sie haben überlebt – und zurückgeschlagen. Doch es ist noch nicht vorbei, denn die Fannellis haben Freunde, sehr gute Freunde. Das Spiel geht weiter …

Der Autor

Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

Meine Meinung

Eine tolle Fortsetzung. Ich habe diese Geschichte geliebt und sie konnte mich genau so begeistern wie schon der Vorgänger. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und man fliegt nur so durch die Geschichte. Die Personen sind auch hier wieder toll ausgearbeitet. Ich mag die Art von diesen Büchern sehr gerne. Es ist spannend und fesselnd. Einfach lesenswert.

Der Autor hat eine Art zu schreiben die sehr an Richard Laymon erinnert und da ich diesen Autor liebe, war klar das mir auch diese Bücher gefallen müssen. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist Horror und nichts für schwache Nerven. Aber man muss den ersten Teil gelesen haben. Ich bin nun schon so neugierig auf den dritten Teil und voller Spannung was sich der Autor dafür wieder einfallen lässt. Hier geht es schon richtig zu Sache und das mag ich besonders.

Eine klare Empfelung für alle die den ersten Teil schon gelesen haben oder dies noch tun möchten. Und für alle die Bücher von Richard Laymon mögen sowieso ein muss. Ich fand es toll und freue mich sehr auf den Abschluss

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

wald, mord, vietnam, feue, fra

Jagdtrip

Jack Ketchum , Urban Hofstetter , Marcus Jensen
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453677067
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lee ist lebend aus dem Krieg zurückgekehrt, doch er ist ein anderer Mensch geworden. Die Erinnerung verfolgt ihn in seinen Träumen. Er lebt zurückgezogen tief in einem Wald und meidet den Kontakt zu Menschen. Aber heute ist er nicht allein. Eine Gruppe Camper ist in seine zerbrechliche Welt eingedrungen. Er hört ihre Stimmen, beobachtet ihr Lager. Mit einem Mal ist der Krieg zurück. Und Lees Besucher müssen um ihr Leben kämpfen ...

Der Autor:

In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

Meine Meinung:

Ich mag den Autor eigentlich sehr gerne, da er gut schreiben kann und seine Geschichten sehr mitreißend sind. Doch dieses Buch und ich wurden keine Freunde. Ich kam einfach nicht rein und kann nicht mal genau sagen warum. Der Schreibstil war hier für mich sehr schwerfällig und holprig. Die Geschichte an sich hat eine sehr interessante Thematik aber mich konnte sie leider nicht packen. Ich fande auch die Personen sehr blass und überhaupt nicht greifbar für mich. Ab der Hälfte des Buches wurde es dann etwas besser, jedoch nicht so fesselnd wie andere Bücher von ihm.

Eine Enttäuschund, weil ich weiss das der Autor sonst genau meinen Nerv trifft. Diese Geschichte gehört in meinen Augen nicht zu den besten von Ihm, was ich sehr schade finde. Ich werde aber weiter Bücher von dem Autor lesen. Jeder hat mal einen schlechten Tag und daher wird er auch weiter für mich interessant bleiben.

Keine Empfehlung aber schaut euch andere Bücher an, da gibt es einige die besser sind.

Ich vergebe 3 Sterne, da die Thematik hier wirklich super interessant ist. Es hätte mehr daraus gemacht werden können aber die Grundidee finde ich super

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

richard laymon, horror, heyne verlag, richardlaymo, dasufer

Das Ufer

Richard Laymon , Kristof Hahn
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453676473
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Der Autor:

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:

Ich liebe dieses Autor aber leider ist es ja mit ihm wie mit einer Wundertüte. Man mag seine Bücher und kann nicht mehr aufhören zu lesen oder es zieht sich wie Kaugummi. Bei diesem Buch war es leider der Kaugummi. Es ist sein gewohnter, lockerer und direkter Schreibstil aber ich kam einfach nicht in die Geschichte. Die Handlung hat sich nur gezogen oder es kam keine Spannung auf. Da ich schon einige Bücher des Autors gelesen habe kann es also nicht am Schreibstil liegen, denn den mag ich sehr. Und ich finde auch die Idee hinter der Geschichte spannend aber diesmal hat er leider meine Aufmerksamkeit nicht erreichen können

Die Charaktere waren blass und teilweise echt nervig. Das kann er echt besser. Natürlich darf man hier keine gehobene Literatur erwarten, und das tue ich ja auch nicht, weil ich ja seinen Schreibstil bereits aus anderen Büchern kenne, aber etwas Spannung hätte es ruhig sein können. Aber das ist es was ich mit Wundertüte meine. Er kann schreiben und er kann den Leser auch fesseln, aber bei manchen Büchern denke ich dann, was hat er denn hier gemacht ;)

Leider diesmal keine Empfehlung und das finde ich so schade, weil ich so auf ein neues Buch von ihm gewartet habe. Aber das war mal nichts.

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130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

thriller, horror, spiel, jeff menapace, spannung

Das Spiel - Opfer

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453677074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …

Der Autor:

Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

Meine Meinung:

Also wer Richard Laymon liebt sollte sich auch diesen Autor nicht entgehen lassen
Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen. Der Schreibstil ist einfach flüssig und wirklich schnell zu lesen. Keine langen Umschreibungen oder Einführungen, es geht sofort los mit dem Katz und Maus spiel. Das liebe ich ja so an Büchern, wenn man auf den ersten Seiten schon eine Vorstellung auf das Grauen bekommt.

Die Charaktere haben mich wirklich gut gefallen. Ich konnte sie mir super vorstellen und auch die Story war sehr spannend. Es ist nicht gleich reines Gemetzel sondern das Grauen schleicht sich langsam an und das fande ich einfach super zu lesen. Man möchte sich beim lesen schon mal umsehen ob man auch wirklich allein ist ;)

Viel kann ich eigentlich nicht über das Buch sagen ohne was zu verraten. Es ist locker geschrieben und die Handlung macht Lust auf das Buch und natürlich möchte man unbedingt wissen wie es weitergeht. Es sind schon wirklich kranke Sachen die sich Autoren manchmal ausdenken. Ich dachte am Anfang noch ich würde damit ein Problem haben das auch Kinder in dieser Geschichte eine Rolle spielen aber der Autor hat es gut gelöst, das auch ich Spaß an der Geschichte hatte. Man sollte hier keine zu anspruchsvolle Lektüre erwarten, denn wie schon erwähnt kann man es am besten mit den Büchern von Richard Laymon vergleichen und dieser hat ja auch seinen ganz eigenen, lockeren und direkten Schreibstil.

Mir hat dieser Auftakt wirklich gut gefallen und ich freue mich auf die beiden Folgebände. Klare Empfehlen für Leser die gerne Horror in einer leichten Lektüre lesen möchten. Spannung ist hier auf jeden Fall gegeben.

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27 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

horror, japan, wald, thriller, aokigahara jukai

Suicide Forest

Jeremy Bates
E-Buch Text
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 29.09.2016
ISBN 9783958351820
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen.
Lesen als Grenzerfahrung

Meine Meinung:

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da mich die Thematik sehr interessiert. Ich habe schon im Vorfeld eine Dokumentation gesehen, wo es um den basagtes Wald ging und war sehr angetan. Um so gespannter war ich, wie der Autor daraus eine Geschichte macht. Auch das Cover hat mich sehr angesprochen und so war schnell klar, dass Buch möchte ich lesen.
Mit Begeisterung find ich also an und schnell stellte sich raus das es leider nicht meine Geschichte ist. Der Schreibstil war nicht meins und ich kam sehr schlecht in die Geschichte rein.. Ich habe dann weiter gelesen, da es ja manchmal seine Zeit dauern kann bis man in der Geschichte ankommt, aber auch nach ungefährt der Hälfte war ich immer noch nicht gefangen. Die Charaktere waren mir leider zu blass und die Handlung konnte mich nicht fesseln. Aus meiner Sicht, hätte man so viel mehr aus der Geschichte machen können. Ich habe sie dann zwar in einem Rutsch gelesen aber Begeisterung hat mich nicht angetrieben.

Ich finde das sehr schade, weil die Thematik an sich wirklich sehr interessant ist. Leider kenn Buch was ich empfehlen könnte. Doch ich bin wirklich ein Horror Leser und vielleicht auch einfach schon zu abgestumpft. Ein anderer Leser mag die Geschichte vielleicht spannend finden. Es war einfach nicht mein Buch und konnte mich nicht fesseln. Daher denke ich auch, das ich mit der Reihe nicht weitermachen werde. Sehr schade, denn ich hatte mir eine spannende Geschichte erhofft.

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92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

horror, entführung, abtreibung, jack ketchum, angst

Lebendig

Jack Ketchum , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.05.2014
ISBN 9783453676589
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

»Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.«

Der Autor:

In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

Meine Meinung:

Mit dem Autor und mir ist das immer so ein Überraschungseffekt. Manche seiner Bücher finde ich klasse und andere finde ich nur mittelmäßig. Ähnlich geht es mir auch mit Richard Laymon. Nun dieses Buch jedoch ist wieder ein Glücksgriff gewesen. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen und fand den Schreibstil hier wieder sehr spannend und fesselnd. Was die arme Frau alles erleiden muss ist unvorstellbar Es ist grausam und beklemmend. Was der Autor sich hier wieder hat einfallen lassen grenzt wirklich am Sadismus. Nun ich mag es ja sehr horrormäßig, aber ich musste schon mal tief Luft holen.

Die Charaktere waren super ausgearbeitet auch wenn der Autor sich nicht mit langen Einführungen oder Beschreibungen aufhält, konnte ich sie mir doch super vorstellen. Das Buch ist ja nicht sonderlichh lang und dennoch konnte er mich auf den ganzen Seiten gefangen halten. Die Spannung ist für mich nicht abgefallen und das mag ich ja.

Ein Buch was ich von ihm empfehlen kann, nur man sollte sich darüber im klaren sein, das hier schon sehr viel Grausamkeit vorkommt und Schwangere sollten es lieber nicht lesen. Mir hat es super gefallenn und ich hoffe der nächste Griff zu einem Buch von ihm wird wieder ein Genuss so wie dieses Buch.

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112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

thriller, schweden, psychothriller, spannung, caroline eriksson

Die Vermissten

Caroline Eriksson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.08.2016
ISBN 9783328100386
Genre: Krimi und Thriller

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197 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 18 Rezensionen

horror, fluch, wald, hexe, richard laymon

Der Wald

Richard Laymon , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2011
ISBN 9783453435964
Genre: Krimi und Thriller

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503 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 186 Rezensionen

krimi, nele neuhaus, mord, taunus, oliver von bodenstein

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?

Die Autorin:

Schon als Fünfjährige schrieb die in Münster Geborene ihre erste Geschichte, mit 14 Jahren füllten die Storys schon mehrere Hefte. Und als Nele Neuhaus nach dem Studium von Jura, Geschichte und Germanistik das erste "richtige" Buch geschrieben hatte, ließ sie es "on demand" drucken und vertrieb es selbst. Es verkaufte sich bestens, der Berliner Ullstein-Verlag nahm Nele Neuhaus unter Vertrag, und ihre folgenden Krimis um das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff machten aus ihr eine Erfolgsautorin. Der Durchbruch gelang ihr 2010 mit dem vierten Band der Taunuskrimi-Reihe. "Schneewittchen muss sterben" stürmte seit Erscheinen im Juni 2010 die Bestsellerlisten, Lizenzen wurden in 31 Länder verkauft, ebenso die Filmrechte. Auch ihr erstes Buch "Unter Haien" eroberte nach der Wiederauflage im Mai 2012 die Top-Position der Bestsellerliste, genauso wie die Taunuskrimis "Wer Wind sät" und "Böser Wolf". Im ZDF wurden die Filme nach Motiven aus Neuhaus' Romanen 'Schneewittchen muss sterben' und "Eine unbeliebte Frau" Quotenhits.
Außerdem schreibt Nele Neuhaus Jugendbücher, in denen es um Pferde geht, denn die Autorin ist leidenschaftliche Pferdeliebhaberin, Reiterin und Züchterin. Ihre Bücher verkauften sich bis heute (Mai 2016) allein in Deutschland über 6 Millionen Mal.
Nele Neuhaus lebt mit ihrem Lebensgefährten im Vordertaunus.

Meine Meinung:

Ja ich muss gestehen das ich noch nie etwas von der Autorin gelesen hatte und daher natürlich besonders neugierig auf das Buch war. Schon die Leseprobe hat mir super gefallen und Lust auf das Buch gemacht. Auch jetzt wo es schon paar Tage beendet ist, ist es mir dennoch sehr im Gedächtnis. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und beschreibt alles sehr bildhaft. Am Anfang muss ich gestehen, hatte ich noch so meine Schwierigkeiten mit den ganzen Personen aber wenn man erstmal in der Geschichte angekommen ist, stellt es beim lesen kein Problem mehr da. Im Laufe des Buches fügen sich die einzelnen Handlungen zusammen und ich habe wirklich bis zum Schluss rätseln müssen wie es nun dazu kam und warum. Das gefällt mir super, denn es gibt nichts schlimmeres als wenn ein Buch schon vor dem Ende verrät wohin die Reise geht.

Ich finde auch die Aufmachung des Buches wirklich gelungen und das Cover passt für mich zu Geschichte. Da ich noch nichts von der Autorin kannte, war dieses Buch nun das erste für mich und dennoch lässt es sich super auch unabhängig von den vorherigen Bänden lesen. Natürlich ist es schöner die Entwicklung einzelner Personen mit zu erleben, aber es hat mich beim lesen überhaupt nicht gestört.

Ein Buch was ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann. Die ersten Seiten muss man durchstehen bevor man alle Personen kennt aber es lohnt sich. Klare Empfehlung und für Fans sowieso ein Muss.

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194 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

menschenhandel, frankreich, charlotte link, krimi, mord

Die Entscheidung

Charlotte Link
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 05.09.2016
ISBN 9783764504410
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich will Simon mit seinen beiden Kindern in Südfrankreich ein ruhiges Weihnachtsfest feiern. Doch dann kommt alles ganz anders: Die Kinder sagen ihm kurzfristig ab, seine Freundin gibt ihm den Laufpass, und auf einem Strandspaziergang begegnet er einer jungen, völlig verwahrlosten Frau: Nathalie, die weder Geld, Papiere noch eine Unterkunft hat, die fürchterlich abgemagert und hochgradig verängstigt ist. Sie tut ihm leid, und er bietet ihr seine Hilfe an. Nicht ahnend, dass er durch diese Entscheidung in eine mörderische Geschichte hineingezogen wird, deren Spuren bis nach Bulgarien führen. Und zu Selina, einem jungen Mädchen, das ein besseres Leben suchte und in die Hände skrupelloser Verbrecher geriet. Ihr gelingt die Flucht, doch damit löst sie eine Kette von Verwicklungen aus, die Simon und Nathalie, tausende Kilometer entfernt, in der Provence zum Verhängnis werden …

Die Autorin:

Charlotte Link wurde 1963 als Tochter der Autorin Almuth Link in Frankfurt am Main geboren. Ihr Abitur legte sie an der Christian-Wirth-Schule in Usingen ab. Weniger aus Familientradition – ihr Vater war Richter am Oberlandesgericht – vielmehr weil sie gegen Unrecht an Tieren vorgehen wollte, studierte sie sechs Semester lang Jura an der Universität Frankfurt. Sie wechselte aber 1986 nach München zu den Fächern Geschichte und Literaturwissenschaft, die ihre literarische Arbeit unterfütterten. An ihrem Erstlingswerk Die schöne Helena begann sie bereits mit 16 Jahren zu schreiben, sie konnte es dann mit 19 Jahren veröffentlichen.

Sie wurde sowohl mit Gesellschaftsromanen als auch mit psychologischen Spannungsromanen in englischer Erzähltradition bekannt. Die Titel Sturmzeit, Wilde Lupinen und Die Stunde der Erben sind eine Trilogie, die neben anderen Werken vom ZDF für das Fernsehen in dem Fünfteiler Sturmzeit verfilmt wurde. Der Roman Am Ende des Schweigens wurde 2004 in der Kategorie Belletristik für den Deutschen Bücherpreis nominiert, ihr 2000 erschienener Roman Die Rosenzüchterin führte mehrere Wochen die Spiegel-Bestsellerliste an. Die Gesamtauflage ihrer Romane liegt bei über 20 Millionen.
2014 erschien ihr Buch über die letzten Jahre ihrer an Krebs erkrankten Schwester Franziska, die sie während ihrer Krankheit begleitete. Charlotte Link lebt zurzeit mit ihrem Lebensgefährten in Wiesbaden

Meine Meinung:

Ich habe schon länger kein Buch mehr der Autorin gelesen und habe mich daher besonders auf diese Geschichte gefreut. Das die Autorin gut schreiben kann wusste ich schon und dennoch hat sie mich hier wieder überrascht. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte drin und habe sie förmlich inhaliert. Ganz toller und spannender Aufbau. Die Personen sind super ausgearbeitet und sympathisch. Bei dem Ein oder Anderen ist man sich aber bis zum Schluss nicht sicher, welche Rolle diese Figur wirklich spielt. Ich mag das sehr, nicht zu wissen woran ich bin. Das Thema was die Autorin hier gewählt hat ist sehr aktuell und hat mich als Leser nicht kalt gelassen. Die einzelnen Handlungsstrenge waren super spannend und gut ausgearbeitet. Man möchte immer wissen wie es weitergeht.

Ich kann die negativen Stimmen zu diesem Buch nicht verstehen. Mich hat es sehr gut unterhalten und ich war bis zum Ende gefangen. Das Ende hat nochmal an Fahrt aufgenommen und war für mich plausibel. Ich habe mitgefiebert und gehofft und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Tolle Geschichte und ich kann nur eine klare Empfehlung aussprechen.

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213 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, ruth ware, mord

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Meine Meinung

Mit Spannung habe ich begonnen dieses Buch zu lesen. Schon auf den ersten Seiten baut sich der Spannungsbogen auf und man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Die Charaktere werden vorgestellt und bekommen ein Gesicht und die Handlung nimmt von der ersten Seite an Fahrt auf.

Der Plot hier hat sich sehr spannend angehört und ich war neugierig wie die Autorin dies nun umsetzt, da ich von ihr noch nichts gelesen hatte. Ich war bis zu Hälfte des Buches auch wirklich begeistert, doch dann kam der Bruch. Das Buch hat mich von der Leine gelassen und die Handlung konnte mich nicht mehr so fesseln wie noch am Anfang. Schon recht früh war mir klar, was passiert sein könnte und das hat der Spannung natürlich keinen Gefallen getan.

Die Charaktere waren wirklich gut ausgearbeitet aber der Großteil war mir sehr unsympathisch. Man merkt recht schnell das irgendwas nicht stimmt. Leider hat das Buch die Spannung nicht halten können und zum Schluss hin wurde es sehr langartmig. Wenn es so geendet hätte wie es begonnen hat, hätte es 5 Sterne mehr als verdient. Leider hat es das aber nicht. Und sicher ist das alles Geschmackssache aber für mich leider nicht so gut wie erhofft. Schade

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, psychiatrie, haus, 50er jahre, medizin-thriller

Das Haus der bösen Träume

F.R. Tallis , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei btb, 08.03.2016
ISBN 9783442744671
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Suffolk, 1950er Jahre: Der junge Psychiater James Richardson tritt eine Stelle in Wyldehope Hall an, einer Privatanstalt unter der Leitung des renommierten Professor Maitland. Weitgehend allein bleibt ihm die Führung der Klinik überlassen; u.a. die Betreuung einer besonderen Station im Kellergewölbe des alten Hauses. Dort sind sechs Patientinnen in einen künstlichen Dauerschlaf versetzt – laut Maitland eine neuartige Behandlung ihrer psychischen Störung. Doch dann kommt eine junge Nachtschwester zu Tode, kurz nachdem sie in panischer Angst aus dem Keller floh. Richardson beschleichen Zweifel …

Der Autor:

F. R. Tallis, eigentlich Frank Tallis, ist Schriftsteller und praktizierender klinischer Psychologe. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er vor allem für seine Erfolgsserie um den Wiener Psychoanalytiker Max Liebermann bekannt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Tallis lebt in London.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich war auf der Suche nach einer Geschichte die mir Gänsehaut verschafft und hatte es schon fast aufgegeben, bis ich dieses Buch zu Hand nahm. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte gefangen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Ich konnte mir alles super vorstellen und es entstanden Bilder beim lesen in meinem Kopf. Die Atmosphäre im Buch kam super rüber und hat mir sehr gefallen.
Ja ich hatte bei der Geschichte Gänsehaut und das will schon was heißen, denn ich lese viele Bücher in dieser Richtung und wurde meistens enttäuscht. Doch hier nicht. Der Autor schafft es einfach mit seiner Stimmung im Buch den Leser zu packen und auch bis zum Schluss nicht mehr los zu lassen.

Es hat mir so gut gefallen, das ich schon ein zweites Buch des Autors geordert habe. Auch wieder eine Geistergeschichte und ich bin jetzt schon gespannt ob er mich wieder mitnimmt in eine tolle Welt voll Gänsehaut.

Das Buch kann ich sehr weiterempfehlen und es hat riesen Spaß gemacht. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt und richtig abtaucht, dann ist Gänsehaut garantiert. Ich bin immer auf der Suche nach tollen Geistergeschichten und freue mich einen neuen Autor für mich entdeckt zu haben. Und dieses Buch hat bis zum Schluss seine Spannung nicht verloren. Ich konnte nicht mehr aufhören, da ich unbedingt wissen musste was als nächstes passiert. Absolute Empfehlung von mir.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

rape, gay m/m

Love of my life

Alegra Cassano
E-Buch Text: 409 Seiten
Erschienen bei null, 22.08.2016
ISBN B01KVY0IVU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Oscar hat sich verliebt. Sein Personaltrainer Aaron geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Als Aaron den Fehler begeht, den reichen Oscar abzuweisen, lässt dieser ihn entführen. In einem Bootcamp soll der Geliebte nun lernen wie er sich seinem Gönner gegenüber zu verhalten hat. Dabei dient Aaron unwissentlich einem Mediziner als Versuchskaninchen. Mit Hilfe eines Medikamentencocktails wird der heterosexuelle Aaron darauf konditioniert nur noch auf eine ganz spezielle Art Lust zu empfinden.

Die Autorin:

Alegra Cassano wurde 1970 in der ehemals größten Bergbaustadt Europas geboren und lebt auch heute noch mit ihrem Mann und zwei Kindern dort. Das Schreiben war bereits früh ihre Leidenschaft. Schon in der Grundschule entstanden erste kleine Geschichten. In der weiterführenden Schule wurden ihre Krimis heimlich während des Unterrichts unter den Tischen gelesen. Durch die Ausbildung zur Krankenschwester und die Geburt ihrer beiden Kinder, trat das Schreiben aus Zeitmangel in den Hintergrund. Mit knapp 40 Jahren erfüllte sich die Autorin ihren großen Wunsch nach einem professionellen Schreibstudium, das sie erfolgreich abgeschlossen hat.

Meine Meinung:

Das zweite Buch der Autorin für mich und mal wieder ein echter Genuss. Diese Art von Geschichte habe ich noch nie gelesen und das soll schon was bedeuten, denn ich habe schon viele Thriller und Horror Bücher gelesen.
Der Schreibstil der Autorin ist hier wieder super und macht es einem leicht in die Geschichte einzutauschen. Ich war von der ersten Seite an gefangen und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Eigentlich hatte ich das Buch nur zu Hand genommen um das erste Kapitel probe zu lesen und blieb dann sofrot hängen. Ich mochte an dem Buch besonders das wir nur zwei Hauptcharaktere haben und man daher nicht so viel zwischen den Geschehnissen hin und her springt. Die Kapitel wechseln sich nur zwischen den beiden Charakteren ab und wir bekommen einen guten Einblick in ihre Gedanken. Der Aufbau war super spannend und die Handlung ist wirklich aussergewöhnlich.

Mir hat die Geschichte sehr gefallen und die Spannung hält sich auch bis zum Schluss. Der Ausgang war für mich bis zu letzten Seite nicht absehbar und das macht doch ein gutes Buch aus. Über die Handlung an sich kann man eigentlich nichts sagen, da man sonst zu viel verraten würde aber ich kann behaupten das es wirklich ein Buch ist was im Kopf bleibt und es hat mir noch ein wenig besser gefallen als das erste was ich von der Autorin gelesen habe.

Klare Empfehlung für alle Thriller-Fans und auch Leser die Horror mögen. Es ist zwar nicht gruselig oder schaurig aber dennoch erschreckend und einzigartig. Einen Blick ist es mehr als wert und ich freue mich noch weitere Bücher der Autorin lesen zu

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

krimi, loretta luchs, krimödie, humor, mord

Die Jutta saugt nicht mehr

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 15.08.2016
ISBN 9783770015597
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Freund Pascal kurzfristig auf Geschäftsreise muss, steht für Loretta fest: Ablenkung muss her. Leider laufen die Geschäfte in der frisch eröffneten Detektei von Loretta und Erwin bisher eher schleppend an. Ein Glück also, dass sich just an diesem Tag mit der biederen Frau Berger der erste vielversprechende Fall in die brandneuen Büroräume verirrt. Ihre Nachbarin, die Jutta, sei verschwunden, der vermeintlich sitzengelassene Ehemann mehr als verdächtig.

Eine vermisste Hausfrau? Womöglich ermordet? Auf jeden Fall besser als untreue Ehemänner, entführte Hunde oder Schlüpfer-von-der-Wäscheleine-Klauer, denkt sich das Ermittler-Duo und schleust Loretta undercover als Putzhilfe beim Verdächtigen ein. Wie gut, dass Erwins „Täubchen“ Doris sie zur Tarnung noch schnell in Sachen professioneller Grund- und Tiefenreinigung unterweist. Doch was haben ein verwaister Staubsauger, ein verstaubter Rockstar und eine neugierige Nachbarin mit Juttas Verschwinden zu tun? Die Revier-Ermittlerin muss ihr ganzes detektivisches Können und Wissen über Putzmittel einsetzen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Mit Die Jutta saugt nicht mehr gelingt Lotte Minck bereits zum siebten Mal eine Ruhrpott-Krimödie vom Feinsten: mörderisch komisch, schnodderig und wie gewohnt schlagfertig. Und auch diesmal lassen sich nicht nur im Buch, sondern auch auf dem von Ommo Wille gestalteten Cover viele komische Details entdecken.

Die Autorin:

Lotte Minck ist von Geburt halb Ruhrpottgöre, halb Nordseekrabbe. Nach 50 Jahren im Ruhrgebiet entschied sie sich, an die Nordseeküste zu ziehen. Ihre Heldin Loretta Luchs und alle Personen in Lorettas Universum sind eine liebevolle Huldigung an Lotte Mincks alte Heimat, die sie immer gern besucht.

Meine Meinung:

Ich liebe diese Reihe und freue mich immer wieder über ein neues Buch. Loretta ist einfach einzigartig und ihr Humor und die Art wie sie an die Fälle geht ist einfach zum schmunzeln. Es ist schon fast wie ein Wiedersehen mit einer alten Freundin.
Die Autorin hat einen unglaublich tollen Schreibstil und ihre Beschreibungen sind so bildhaft das man im Buch gefangen ist. Man möchte einfach immer weiter lesen und wissen was Loretta nun wieder anstellt. Alle Figuren sind bekannt und super schön weiterentwickelt. Es macht Spaß bei den Abenteuern dabei zu sein und mit Spannung zu erwarten was als nächstes passiert

Eine Reihe die man unbedingt mit dem ersten Buch beginnen sollte, denn die Figuren wachsen mit der Geschichte. Viele Figuren treffen wir hier wieder und es ist einfach so lustig. Die Reihe macht Spaß und es sind genau die richtigen Bücher für den Sommer. Es hat mich einfach wieder begeistert und ich freue mich so wenn es weitergeht. Loretta ist einmalig und ich möchte noch viele Abenteuer mit ihr erleben.

Klare Empfehlung

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189 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

thriller, entführung, thailand, jugendbuch, spiel

Wonderland

Christina Stein
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.08.2016
ISBN 9783733502898
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.

Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.
Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …
›Wonderland‹ ist ein atemlos span­nender und beängstigend realistischer Thriller über menschliche Abgründe und das Einzige, was uns davor retten kann: Liebe und Freundschaft.

Die Autorin

Die Autorin Christina Stein, geboren 1978 in Bonn, studierte Archäologie und Kunstgeschichte, arbeitet heute im Marketing und tat sich als Autorin vor allem mit Kurzgeschichten hervor. 2011 erhielt sie dafür den Mainzer Literaturförderpreis. „Stumme Angst“ ist ihr erster Thriller.

Meine Meinung

Ich hatte mich sehr auf die Geschichte gefreut und habe mit Spannung das lesen begonnen. Auf den ersten Seiten jedoch hatte ich kleine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin, dass legte sich aber schnell. Ab da war ich in der Geschichte gefangen. Ich hoffte auf einen spannenden Thriller und eine tolle Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Die Figuren waren toll beschrieben und ich konnte mir jeden bildhaft vorstellen. Der Ein oder Andere war sehr geheimnisvoll was mir super gefallen hat Ich wusste lange nicht in welche Richtung die Geschichte geht und das hat die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten.

Die Idee zu Geschichte ist super und macht das Buch zu einem Lesevergnügen. Der Aufbau und auch der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, aber gut und spannend, wenn man warm damit geworden ist.

Ein tollen Buch was mir großen Spaß bereitet hat

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105 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 21 Rezensionen

richard laymon, halloween, wird in die länge gezogen, ende ???, horror

Das Haus

Richard Laymon ,
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453676480
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt ...

Der Autor:

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:

Ich liebe Richard Laymon als Autor sehr und habe einige seiner Bücher im Schrank stehen. Doch es ist mit ihm eine Berg und Talfahrt. Mal ist ein Buch ausgesprochen gut und ein anderes erfüllt die Erwartungen nicht und dennoch mag ich seine Geschichten. Dieses Buch hat für mich mehr versprochen als es am Ende wirklich halten konnte. Ich hatte mir gewünscht das es hier um ein Geisterhaus geht und viel Spannung zu erwarten ist, doch leider ist das nicht ganz der Fall. Der Titel des Buches passt in meinen Augen nicht wirklich zu Geschichte. Natürlich wird es teilweise erewähnt aber leider sind die Momente im Haus sehr kurz und auch nicht sonderlich spannend. Es geht mehr um die Aufklärung eines Verbrechens. Ja dieser Handlungsstrang ist auch wirklich lesenswert und man möchte wissen wie es weitergeht, aber alle die hier auf Grund des Titels eine Gruselgeschichte erwarten werden sehr enttäuscht sein.

Ich mag die Beschreibung des Autors sehr, so wie er seine Figuren erschafft. Es wird nicht lange um den heißen Brei geredet sondern man kommt hier schnell auf den Punkt. Der Ein oder Andere wird vielleicht anmerken das seine Prodagonisten total unlogisch handeln, aber genau das mag ich so an seinen Büchern. Du weisst einfach nie wohin die Reise geht. Ja man muss diese Art Buch mögen aber für mich ist er einfach empfehlenswert für Leser die auch kein Problem mit Gewalt oder Sex haben. Denn davon kommt in seinen Büchern reichlich vor. Dieses Buch ist jedoch etwas ruhiger und auch gut für Leser geeignet die vielleicht nur Thriller lesen.

Ich habe mich unterhalten gefühlt und das Ende hat noch mal eine Menge wieder gut gemacht. Kann es absolut empfehlen auch wenn es für mich nicht sein bestes Buch war. Ich freue mich auf den nächsten Laymon und er wird immer einer meiner Lieblingsautoren bleiben.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Carnivore - Fleischeslust

A.C. Hurts
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei null, 24.06.2016
ISBN B01HKAB17I
Genre: Sonstiges

Rezension:

Victor von Holsten ist ein Gourmet, der mit allen Sinnen genießt. Nach dem Liebesakt ist er nicht abgeneigt Teile seiner Sexpartner zu verspeisen, wobei es ihm völlig egal ist, welchem Geschlecht seine Bettgefährten angehören. Er mag weibliche Rundungen ebenso, wie muskulöse, männliche Körper. Als Victor in einer Bar den arbeitslosen Jonas kennenlernt, wird sein Jagdtrieb geweckt. Er muss diesen jungen Mann unbedingt mit Haut und Haaren besitzen. Wird Jonas auf das Angebot, als Gärtner für Herrn von Holsten zu arbeiten, eingehen und in die gleiche Falle tappen, wie schon andere vor ihm?

Die Autorin:

A.C. Hurts wurde 1970 in der ehemals größten Bergbaustadt Europas geboren, wo sie heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester, bei der sie auch einen Einsatz in der Landesklinik für Psychiatrie hatte. Das weckte ihre Neugier auf dieses Fachgebiet. Privat hat sie dazu einiges an Recherche betrieben, um ihre Protagonisten wirklichkeitsgetreu agieren zu lassen.
Die Leidenschaft fürs Schreiben wurde früh geweckt. Auf alten Malblöcken, Kalendern oder Kladden verewigte sie im Grunschulalter ihre ersten Werke, die sie heute noch besitzt. Damals lag ihr Hauptaugenmerk auf Entführungen, die sie faszinierten.
Sobald sie ihr erstes Buch von Richard Bachmann in Händen hielt, wurde sie zum glühenden Fan und als sie dann noch herausfand, dass Bachmann ein Pseudonym von Steven King ist, wurde sie zur Sammlerin seiner Werke. Später kam Dean Koontz dazu, dann Richard Laymon, Edward Lee und James Wratt White, um nur einige zu nennen.

In anderen Genres schreibt die Autorin unter dem Pseudonym Alegra Cassano. Um den Horrorbereich deutlich abzugrenzen, hat sie dafür ein eigenes Pseudonym erstellt.

Meine Meinung

Dieses Buch hat mich wirklich erschreckt und das kommt eigentlich nie bei mir vor. Es ist aber nicht negativ gemeint sondern sehr positiv. Wir bekommen hier wirklich das was wir als Leser auch erwarten, eine gute und spannende Geschichte. Der Schreibstil der Autorin macht es leicht das Buch zu lesen und ihre anschauliche Art etwas zu beschreiben lässt uns mitten im Buch gefangen sein. Ja Viktor ist böse aber dennoch ist er mir irgendwie ans Herz gewachsen und ich kann sagen das ich seinen Charakter echt gerne mochte. Er war super ausgearbeitet und trotz seiner sehr brutalen Phantasien war er mir sympathisch. VERRÜCKT ODER!!! Ich habe sogar an ihn gedacht wenn ich eine Kochsendung geschaut habe und es soll was heißen wenn mich ein Hauptcharakter auch in meinen Alltag begleitet.

Die Kapitel sind schön kurz gehalten so das man zwischendurch immer mal wieder durchatmen kann und auch gut durchs Buch kommt. Ja hier wird einem schon viel geboten und für alle Leser mit einem starken Magen sehr zu empfehlen. Mal ein Buch wo der Klappentext echt passt. Ich lese sehr viel Horror und eigentlich kann es mir nicht eklig genug sein, hier musste ich aber ab und an echt mal Pause machen und drübeer nachdenken. Das schlimme ist, das es solche Menschen wahrscheinlich wirklich gibt. Ich war so in der Geschichte drin das ich manchmal echt Probleme hatte nach dem Lesen abzuschalten. Das ist von meiner Seite ein riesen Kompliment, denn das schaffen nur ganz wenige Bücher bei mir..

Ein Buch was ich absolut empfehlen kann. Doch man sollte bedenken das dieses Buch nur für Erwachsene ist und auch nur für Leser die das brutale wirklich mögen. Hier geht es richtig zu Sache und es ist mit einem normalen Thriller absolut nicht zu vergleichen. Also wer sich traut bekommt hier eine super Geschichte mit allem was beim Horror dazugehört. Ich werde die Autorin im Auge behalten, denn sie schreibt einfach super. Volle Sterne für eine schaurige Geschichte

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264 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

dystopie, silo, hugh howey, endzeit, zukunft

Silo

Hugh Howey , Gaby Wurster , Johanna Nickel
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.06.2014
ISBN 9783492305037
Genre: Science-Fiction

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261 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

ddr, flucht, liebe, sturmrose, schiff

Die Sturmrose

Corina Bomann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.03.2015
ISBN 9783548286686
Genre: Romane

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1.003 Bibliotheken, 61 Leser, 4 Gruppen, 76 Rezensionen

schottland, zeitreise, liebe, outlander, diana gabaldon

Outlander - Feuer und Stein

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Flexibler Einband: 1.136 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426518021
Genre: Historische Romane

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44 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

benecke, bdsm, psychologie, sadismus, evelyn nesbit

Sadisten

Lydia Benecke
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 12.02.2015
ISBN 9783431038996
Genre: Sachbücher

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