Leserpreis 2018

SylviaRietschels Bibliothek

304 Bücher, 245 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Diese Erfahrung hat vermutich jeder schon mal in irgendeiner Art und Weise gemacht: Man lernt jemanden kennen, denkt, dass die Chemie wirklich gut passt, dass man den Richtigen oder die Richtige gefunden hat und dann... hört man nie wieder etwas von dem anderen. Wir machen uns Gedanken, denken uns alle möglichen Gründe aus. Und genau damit beschäftigt sich dieses Buch - dachte ich. Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil insgesamt gut gefallen hat. Er ist flüssig und beschreibend, was zu der malerischen Kulisse Englands passt, doch im Großen und Ganzen hat sich die Story für mich viel zu sehr mit unwichtigeren Dingen aufgehalten, anstatt endlich Licht ins Dunkel zu bringen, weshalb sich das Buch insgesamt doch sehr gezogen hat. Anstatt in der Gegenwart zu bleiben und die Handlung voranzutreiben, springt die Handlung immer wieder in die Vergangenheit. Das mag hin und wieder gut funktionieren und auch interessant sein (besonders was Gefühle angeht), doch hier hat es mich irgendwann leider nur noch genervt und ich war wirklich versucht, die Kapitel einfach querzulesen.

Die Figuren haben mir gut gefallen. Sie waren liebevoll gezeichnet und handelten authentisch und auch die Atmosphäre fand ich gut beschrieben. Das Buch ist allem in allem sehr emotional, bleibt für mich aber zu wenig am Ball. Das kann auch der gute Schreibstil nicht wirklich ausgleichen. Ein paar Seiten weniger hätten es hier vermutlich getan, aber ich kann mir vorstellen, dass viele Romantiker hier auch voll und ganz auf ihre Kosten kommen und gar nicht genug kriegen können. Für mich war es leider einfach zu viel.

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Mister Q

Zara Cox , Karin Dufner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2018
ISBN 9783442487585
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Wie viele erotische Geschichten hält auch diese zwei Protagonisten bereit, die ihre Päckchen zu tragen haben. Allerdings kommt diese Story ohne ein blasses Mauerblümchen aus und lässt uns die Handlung an der Seite einer charakterstarken Frau erleben, die sich durch ihre sympathische Art schnell in das Herz des Lesers schleicht. Auch der Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann. Wunderbar flüssig beschreibt die Autorin die vielen sinnlichen Szenen, verpasst ihren Charakteren die nötige Tiefe und gibt jeder Figur genug Facetten, um sie interessant wirken zu lassen.

Auch die Handlung weiß zu fesseln. So werden im Laufe der Handlung immer mehr Fragen aufgezeigt, die nach und nach aber auch beantwortet werden. Ich mochte die Art, wie das Buch doch recht langsam beginnt, den Protagonisten Zeit gibt und ihnen so die Möglichkeit einräumt, sich aufeinander einzulassen. Das hier ist kein Buch, in dem es auf der zweiten Seite schon richtig zur Sache geht - und genau das hat mir gefallen. Die vielen Geheimnisse machen das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und verpassen ihm das gewisse Etwas, damit man es nicht so schnell aus der Hand legt. Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin und vergebe die volle Punktzahl.

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143 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

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Magic Academy - Die Prüfung

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570311714
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach dem wirklich fesselnden und überzeugenden ersten Band musste ich natürlich auch unbedingt den zweiten Teil lesen. Dank des wunderbar fantastischen Schreibstils war ich auch recht schnell wieder in der Geschichte gefangen und ließ die Seiten nur so dahin fliegen. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte gefallen mir die Figuren nach wie vor sehr gut. Ich mag, dass sie sich alle treu bleiben und auch hier wieder neue Facetten ans Licht kommen. Nach so einem großen Zeitsprung haben sie sich alle weiter entwickelt - was mir besonders gut gefallen hat. Die Autorin hat ihren Charakteren auch im Folgeband wieder viel Leben eingehaucht und lässt sie stets authentisch handeln, was es mir leicht gemacht hat, mich auch weiterhin in sie hineinversetzen zu können. Das Drama um Ry und den Prinzen fand ich passend. Das Gefühlswirrwar hat dem Ganzen noch ein wenig mehr Fahrt gegeben und lässt sich auch den ein oder anderen Gefühlsliebhaber auf seine Kosten kommen.

Die Story war wieder von Anfang an spannend. Magische Kämpfe, überraschende Wendungen, eine wunderbar ausgebarbeitete Atmosphäre, tolle Schauplätze und die toll beschriebene Magie haben den zweiten Band zu einem wahren Abenteuer gemacht und auf mich keine Sekunde lang langatmig gewirkt, sodass ich mich rundum wohl gefühlt habe und ständig wissen wollte, wie es weitergeht.

Ich bin gespannt auf den dritten Teil!

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335 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Magic Academy - Das erste Jahr

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311707
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Akademie, Magie, Freundschaft, Spannung und Drama - was will man mehr von einem Fantasybuch? Das war seit langem mal wieder ein Auftakt. der mich richtig fesseln konnte und den ich in einem Rutsch gelesen habe, was nicht nur an dem fantastischen Schreibstil lag, sondern vielmehr auch an der wirklich guten Story. Obwohl die nichts total Neues war. Ich mochte jede Figur von Anfang an, denn jede von ihnen ist mit Ecken und Kanten versehen, liebevoll gezeichnet und hat die nötige Tiefe, um authentisch zu wirken. Allen voran hat sich Ryiah natürlich am schnellsten in mein Herz geschlichen und ich finde sie als Protagonistin wirklich angenehm, interessant und stark. Ich habe diesen ersten Teil gern an ihrer Seite erlebt.

Den Plot mochte ich ebenfalls sehr gern. Das Buch beginnt spannend und endet auch so. Durch die vielen Kämpfe und das Drama wird immer wieder dafür gesorgt, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Man weiß nie genau, woran Ryiah bei den anderen ist, und obwohl das Buch insgesamt keine riesigen Überraschungen bereithält, sorgen kleine Wendungen dennoch immer wieder dafür, dass es spannend bleibt. Toll fand ich auch, dass die Liebe hier nicht allzu sehr im Vordergrund steht. Das hat gut zur der Geschichte und der Atmosphäre gepasst. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt, wohin die Reise für Ry und ihre Freunde noch geht.

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670 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 180 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Bevor wir fallen“ hat mich schon mit dem alten Cover neugierig gemacht, doch durch die Blumen und den dunklen Hintergrund fällt es nun noch mehr auf – auch ohne den Klappentext zu kennen. Ich habe eine New Adult Geschichte erwartet, die durch die doch etwas schwierigere Thematik aber auch in die Tiefe geht. Und genau das habe ich auch bekommen.

Ich muss aber zugeben, dass mir der Start nicht allzu leichtfiel. Er war wie einer von vielen anderen Büchern, in denen sich die Protagonisten das erste Mal im Wohnheim ihrer Uni kennenlernen und sich gleich sympathisch sind. Deshalb hat sich der Anfang für mich auch etwas in die Länge gezogen. Doch hatte ich mich erst mal an Corey und Adam gewöhnt, flogen die Seiten dahin. Corey hat mich mit ihrer Stärke unheimlich beeindruckt. Sie ist eine taffe junge Frau, die nach außen nicht zeigt, wie sehr sie ihre Behinderung auch nach einem Jahr noch beschäftigt. Sie kämpft sich durchs Leben – und genau davon lebt dieses Buch irgendwie. Es zeigt, dass man auch mit einer solchen Beeinträchtigung wundervolle Momente haben kann, ganz gleich wie dunkel die Zeiten auch manchmal wirken. Adam hingegen hat eine Weile gebraucht, um sich in mein Herz zu schleichen. Dennoch fand ich diese ganze Freundschaftsgeschichte toll, durch die sich die Beziehung der beiden entwickelt.

Die Story an sich ist nichts Außergewöhnliches – eben ein typisches College-Buch. Dennoch hat sie durch Coreys Behinderung natürlich etwas, das es in den anderen New Adult Büchern nicht gibt. Trotzdem hätte ich mir hin und wieder etwas mehr Gefühl erhofft – vor allem am Anfang. Nach und nach schleichen sich dann aber die Emotionen ein und das Buch weiß mitzureißen. Es gibt zwar keine großartigen Überraschungen, aber das Buch hat auch so seinen ganz eigenen Charme und verbirgt eine Botschaft, die ich wirklich schön finde: Dass das Leben auch mit einer Behinderung lebenswert ist.

Fazit:

„Bevor wir fallen“ ist ein schönes College-Buch für zwischendurch, das mit toll ausgearbeiteten Charakteren und einer wundervollen Botschaft glänzen kann. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle ein bisschen mehr Gefühl gewünscht, aber im Großen und Ganzen konnte mich die Story gut unterhalten. Ich vergebe 3,5/5 Leseeulen.

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2.378 Bibliotheken, 95 Leser, 0 Gruppen, 431 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

ntgegen gefiebert und nun ist es schon wieder ausgelesen. Was soll ich sagen? Mona steigert sich in meinen Augen mit jedem Buch und jede ihrer Geschichten hat von Mal zu Mal eine noch größere Sogwirkung auf mich. So war es auch bei „Save me“.

Kaum hatte ich die Geschichte begonnen, schon konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Story mag ja einige Klischees bereithalten, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Ruby ist eine wundervolle Protagonistin. Sie ist stark, weiß, was sie will, sie geht ihren eigenen Weg und ist dabei nicht gerade auf den Mund gefallen. Der Schlagabtausch zwischen ihr und James war jedes Mal einfach nur ein Genuss! Ich habe jedes Wort, das die beiden gewechselt haben, genossen und einem nächsten Aufeinandertreffen entgegen gefiebert. Aber auch James ist ein wirklich toller Protagonist, auch wenn man das auf den ersten Blick vielleicht gar nicht denken mag. Auch er ist stark – auf seine ganze eigene Weise. Er hält als Figur einfach so viel bereit und bietet so viel Potenzial, dass ich unglaublich neugierig bin, welche Entwicklung er noch machen wird. Manchmal erschienen mir die beiden viel älter, als sie sind, was aber keine Kritik sein soll – ganz im Gegenteil. Dadurch hat für mich die ganze Story irgendwie glaubwürdiger gewirkt. Ich habe die beiden auf ihrem Weg begleitet, habe mich zusammen mit ihnen verliebt, mich gefreut und am Ende geweint. Mein Herz ist gebrochen – das schaffen wirklich nur wenige Autoren. Dieses Herzklopfen, das Hochgefühl, aber auch der Schmerz, die Wut und die Trauer ... Das sind Emotionen, die ich nur selten so sehr fühle wie bei Monas Geschichten. Das Ende war hart und ich kann Band 2 kaum erwarten!

Auch wenn die Handlung vielleicht vorhersehbar ist, weiß die Autorin dennoch immer wieder zu überraschen, denn die Figuren entwickeln einfach eine ganz eigene Dynamik. Die Chemie hat nicht nur unglaublich gut gestimmt, sondern auch das authentische Handeln. Keine der Figuren erschien mir irgendwie blass oder starr. Sie alle entwickeln sich im Laufe der Handlung und über jede von ihnen möchte ich noch mehr wissen (auch wenn Ruby und James da natürlich im Vordergrund stehen). Die Story weiß auf jeden Fall zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen – ich jedenfalls bin dieser Liebesgeschichte restlos verfallen und weiß, dass ich sie immer und immer wieder lesen werde, ohne mich zu langweilen.

Fazit:

„Save me“ ist eine grandiose Achterbahnfahrt der Gefühle, die vom ersten Satz an zu überzeugen weiß. Starke Protagonisten, ein wundervoller Schreibstil, der die Nacht zum Tag macht, eine spannende Handlung und emotionale Szenen machen dieses Buch zu einem Meisterwerk. Ich vergebe die goldene Leseeule (6/5 Leseeulen) und eine absolute Kaufempfehlung.

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180 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

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Close to you

Isabell May
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ONE, 23.02.2018
ISBN 9783846600573
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Close to you“ hatte ich zuerst gar nicht auf den Schirm und bin erst durch das zarte Cover und den wirklich neugierig machenden Klappentext darauf gestoßen – zum Glück, denn die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig und fesselnd, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Immer mehr wird man in die Geschichte gesogen und will mit jeder Zeile mehr erfahren. Die Autorin weiß, wie sie ihre Leser an sie Seiten bindet, lässt immer wieder kleine Geheimnisse frei und löst sie erst nach und nach auf. Ich muss sagen, dass ich furchtbar gern auch aus Aidens Sicht gelesen hätte, aber ich kann nachvollziehen, warum Isabell May nur Violet zu Wort kommen lassen hat – so bauscht sich die Spannung lange auf und man kann sich super in die Protagonistin hineinversetzen, da man Aiden genauso wenig versteht wie sie.

Violet ist eine tolle Figur, auch wenn sie am Anfang eher schüchtern und zurückhaltend ist, taut sie im Laufe der Handlung auf und durchlebt eine dynmaische Entwicklung, die ihr die nötige Tiefe gibt. Auch Aiden mochte ich, obwohl er so unglaublich abweisend ist. Je mehr er sich zurückzog, desto mehr wollte ich wissen, was mit ihm nicht stimmt. Gefallen haben mir auch die Nebenfiguren, die mit genauso viel Liebe zum Detail gezeichnet wurden und sich so ganz wunderbar in das Gesamtbild fügen, während man immer mehr in die Vergangenheit von Violet und Aiden eintaucht.

Die Story war spannend, wenn auch vorhersehbar. Es gab hin und wieder ein paar kleinere überraschende Wendungen und besonders die Vergangenheit der beiden Protagonisten konnte mich fesseln. Insgesamt hätte es für mich ein bisschen weniger Drama sein können (und dafür ein paar Seiten weniger), doch das Buch konnte mich im Großen und Ganzen wirklich packen und emotional berühren.

Fazit:

„Close to you“ ist eine Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, gut ausgearbeiteten Charakteren und einer tollen Dynamik. Obwohl die Auf und Ab’s für mich an manchen Stellen etwas zu viel waren, habe ich das Buch sehr genossen. Ich vergebe 4,25/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die auf dramatische Liebesgeschichten stehen.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Versprechen der Sehnsucht

Nalini Singh
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.01.2018
ISBN 9783956497575
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich muss zugeben, dass ich an dieses Buch ziemlich hohe Erwartungen hatte, was erstens an dem wundervollen Cover lag und zweitens an der Autorin, über die ich schon viel gehört habe. Der Klappentext war genau nach meinem Geschmack und obwohl ich eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, wollte ich mich hier einfach mal darauf einlassen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und weiß zu fesseln – wenn sich die Geschichten insgesamt nicht so sehr geähnelt hätten. Die ersten beiden Storys haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn sie sicher nichts Neues waren. Dennoch konnte ich mich in die Figuren recht gut hineinversetzen und bin auch schnell mit ihnen warm geworden. Auch der Plot an sich konnte mich packen, dennoch hätte ich mir hin und wieder etwas Abwechslung gewünscht. Und hier kommen wir auch schon zu meiner Kritik.

Den Figuren fehlt es insgesamt doch sehr an Tiefe. Vielleicht lag es an der Länge der Geschichten (und da sehe ich doch wieder, dass Kurzgeschichten eventuell nichts für mich sind), dass sie sich nicht richtig entfalten und entwickeln konnten. In meinen Augen jedenfalls blieben sie alle ziemlich blass und waren sich unglaublich ähnlich. Die vier Storys laufen einfach immer nach dem gleichen Schema ab. Es gibt Probleme zu überwinden, eine liebe Frau von nebenan und einen dominanten Kerl. Versteht mich nicht falsch, ich mag solche Geschichten wirklich gern, sonst würde ich sie ja auch nicht immer wieder lesen, aber hier gleich viermal hintereinander ohne wirkliche Unterschiede war mir das doch zu viel, sodass ich irgendwann die Augen verdreht habe und leicht genervt war. Im Grunde ist dieses Buch nicht schlecht – absolut nicht. Ich denke, dass jede Story einzeln und für sich sicher packen kann, doch als Gesamtwerk war es mir einfach zu konstant.

Fazit:

„Versprechen der Sehnsucht“ ist an sich ein gutes Buch, konnte mich aber durch zu wenig Abwechslung nicht wirklich umhauen. Dennoch weiß der flüssige Schreibstil zu packen und bildet insgesamt vier Geschichten, die eine gute Unterhaltung für zwischendurch darstellen. Ich vergebe 2/5 Leseeulen.

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels

Kristen Orlando , Gisela Schmitt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.01.2018
ISBN 9783959671675
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei diesem Buch war es eher Liebe auf den zweiten Blick, denn das Cover konnte mich zuerst überhaupt nicht fesseln, doch als ich den Klappentext inhaliert hatte, wusste ich, dass ich diese Geschichte lieben würde. Und genau so war es dann auch.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach wundervoll! Er schafft Spannung binnen eines Wimpernschlags, weiß an den richtigen Stellen ein bisschen Wind aus den Segeln zu nehmen, ist gefühlvoll und humorvoll – einfach eine perfekte Mischung! Deshalb fiel es mir auch nicht schwer, in die Geschichte zu finden. Die Seiten flogen dahin, die Story nahm ihren Lauf und irgendwann mittendrin wollte ich gar nicht mehr, dass sie endet. Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, haben Tiefe und agieren dynamisch. Sie entwickeln sich weiter, haben Ecken und Kanten und wirken einfach wie ganz reale Menschen, sodass man sich schnell als Teil der Handlung fühlt. Besonders mit Reagan konnte ich mich gut identifizieren. Ich mochte ihre starke und mutige Art, fand aber auch gut, dass sie trotz der harten Ausbildung in ihrem Inneren eine ganz normale Jugendliche mit Träumen und Ängsten ist. Das hat sie mir von Anfang an sympathisch gemacht.

Auch die Handlung konnte mich vom ersten Augenblick an begeistern. Es wurde zu keiner Zeit langweilig und obwohl ich mir einige Dinge schon denken konnte, hat es die Autorin geschafft, mich doch hin und wieder zu überraschen und Wendungen einzubauen, die ich so nicht habe kommen sehen. Auch die Liebesgeschichte hat für mich gestimmt und war perfekt dosiert. Ich habe mich einfach unglaublich wohl mit diesem Buch gefühlt und hoffe, dass ein zweiter Band ganz schnell folgt, denn ich will doch unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Fazit:

„Im Zeichen des schwarzen Engels“ ist ein wunderbar fesselnder, spannender, gefühlvoller und teilweise witziger Auftakt. Der fantastische Schreibstil, starke Charaktere und eine packende Handlung machen dieses Buch zu einem wahren Pageturner, den ich gern verschlungen habe. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die es spannend, aber auch gefühlvoll mögen.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Mein Geheimnis bist du

Claire Contreras , Sophie Wölbling
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.01.2018
ISBN 9783956497490
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem ich „Mit jedem Wort von dir“ schon gelesen und geliebt habe, war ich natürlich neugierig auf dieses Buch – nicht nur wegen des wunderschönen Covers, das mir innerhalb der Reihe sogar am besten gefällt, obwohl alle sehr schön sind. Und ich wurde nicht enttäuscht!

Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen, fesselnden und gefühlvollen Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, in die Geschichte zu finden, und die Seiten dahin fliegen ließ. Auch wenn die Story an sich vielleicht nichts Neues und hin und wieder vorhersehbar ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil macht es einem leicht, sich in beide Charaktere hinein zu versetzen und ich fand es ganz wunderbar, dass man hier auch Aspekte aus der Vergangenheit erfahren hat. So konnte man die Reaktionen und Gedanken der beiden noch besser nachvollziehen. Die Figuren wurden mit viel Liebe gezeichnet, sind authentisch und so lebendig, dass ich mich als Teil des Buches gefühlt habe. Ich fand es toll, dass beide ihre Ecken und Kanten haben, was sie einfach realistischer macht. Sie entwickeln sich im Laufe der Handlung und wirken wie echte Menschen. Das hat mir besonders gut gefallen.

Auch wenn mich das Hin und Her und das Nicht-Miteinander-Reden manchmal gestört hat, fand ich die ganze Handlung im Großen und Ganzen gut durchdacht und spannend gestaltet. Der Schreibstil packt den Leser und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los – genau so muss ein Buch für mich sein!

Fazit:

„Mein Geheimnis bist du“ ist eine gefühlvolle, fesselnde und leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mit starken Charakteren, einem tollen Schreibstil und einer gut durchdachten Handlung zu glänzen weiß. Meine klitzekleinen Kritikpunkte fallen da nicht weiter ins Gewicht. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und eine klare Kaufempfehlung.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Wie wir waren

Sinead Moriarty , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2018
ISBN 9783492310963
Genre: Romane

Rezension:

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Thematik immer wieder gern lese und mich dann oft frage, was ich in einer solchen Situation tun würde. Auf der einen Seite sind die Gefühle für den Verstorbenen immer noch präsent – wie können sie das nicht sein, wenn derjenige aus dem Leben gerissen wurde und man sich nie wirklich verabschieden konnte. Und auf der anderen Seite möchte man sein Leben natürlich irgendwann fortsetzen, damit abschließen, neu anfangen.

Genau damit beschäftigt sich dieses Buch. Der gefühlvolle und sensible Schreibstil der Autorin macht es dem Leser leicht, trotz der schwierigen Thematik, immer wissen zu wollen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Die Emotionen nehmen in diesem Roman viel Raum ein, was sich auf den Leser projiziert und ihn ganz automatisch mitfühlen lässt. Man erfährt unglaublich viel über die Familie und die einzelnen Charaktere, kann sich in jede Figur durch die Erzählperspektiven hineinversetzen und fühlt einfach mit. Dennoch hat mir hin und wieder etwas die Tiefe und Dynamik gefehlt, die bei einer Länge dieses Buches durchaus wünschenswert wären. Sie alle wirkten auf mich manchmal wie Statisten ohne wirkliche Entwicklung.

Der Plot an sich ist interessant und fesselnd. Dennoch waren einige Szenen für mich (besonders am Anfang) etwas zu langatmig und ich habe das Buch an der ein oder anderen Stelle aus der Hand gelegt, obwohl ich die ganze Zeit über wissen wollte, wie es weitergeht. Die Geschichte ist nicht etwa langweilig, sondern hin und wieder einfach zu ausführlich beschrieben, auch wenn gerade die Trauerphase zu Beginn natürlich viel Zeit einnehmen muss. Dennoch hätte ich mir ein paar Seiten weniger gewünscht, um die Spannung etwas kontinuierlicher voranzutreiben, denn das letzte Drittel war wirklich fesselnd und trieb mich immer weiter auf die Frage hin, für wen sich Alice am Ende nun entscheiden wird.

Fazit:

„Wie wir waren“ ist ein sehr emotionaler Roman, der sich mit Verlust, Trauer und dem Leben danach beschäftigt. Die Charaktere waren gut beschrieben, hin und wieder aber zu starr, der Schreibstil war wunderbar flüssig und gefühlvoll. An der ein oder anderen Stelle hätte es für mich etwas schneller gehen können, insgesamt ist dieses Buch aber wirklich lesenswert. Ich vergebe 4/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die auf dramatische, gefühlvolle Geschichten stehen.

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118 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Diamonds For Love – Verlockende Nähe

Layla Hagen , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492311625
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem ich Band 1 der Diamonds for Love Reihe verschlungen habe, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Sebastians Bruder Logan weitergeht, denn schon im ersten Teil hat er mich neugierig gemacht und ich wollte mehr über ihn erfahren.

Der Schreibstil der Autorin war wie im ersten Buch unglaublich flüssig, locker und leicht und hier und da mit der richtigen Prise Humor versehen. Ich mochte die prickelnden Szenen und auch die Chemie zwischen den Charakteren war gut beschrieben. Die Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Logan war genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich mochte seine zielstrebige Art. Und auch Nadine konnte mich von sich überzeugen. Ich denke, dass sich viele Leserinnen mit ihr identifizieren können. So ging es mir auch. Aber leider hören da die Pluspunkte schon auf.

Wenn die Geschichte für sich gestanden hätte und kein zweiter Band gewesen wäre, hätte ich sie vermutlich mehr gemocht. Aber so war es leider nicht. Für mich gibt es zwischen Band 1 und 2 einfach zu viele Parallelen. Da sind Gründe, weshalb Pippa und Logan nicht zusammen sein können, doch beide verfallen einander trotzdem – wie auch bei Sebastian und Ava. Auch die Wesenszüge haben denen der Protagonisten aus dem ersten Band sehr geähnelt, manchmal habe ich kaum einen Unterschied gemerkt. Beide verlieben sich unglaublich schnell ineinander, für mich fast schon zu schnell. Ich hätte mir da irgendwie ein paar Ecken und Kanten gewünscht, besonders bei Logan, der durch seine unglaublich gute Art irgendwie schon zu gut war. Hinzu kommt dann auch noch, dass sich die Geschichte insgesamt beinahe mit der aus dem ersten Teil gleicht. Es gab keine überraschenden Wendungen, war insgesamt einfach sehr voraussehbar und konnte mich stellenweise dadurch nur schwer packen. Normalerweise stört es mich nicht sehr, wenn ein Buch dem anderen ähnelt, aber bei einer Reihe und direkt hintereinander fand ich es einfach langweilig. Auch der Humor und der gefühlvolle Schreibstil konnten mich darüber leider nicht hinwegtrösten.

Fazit:

„Verlockende Nähe“ ist ein Buch, das sicherlich fesseln kann, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Mich haben die Parallelen leider gestört und dadurch konnte sich keine Spannung aufbauen. Dennoch fand ich die Geschichte gefühlvoll und mochte auch die Charaktere. Insgesamt war mir Band 2 aber nicht eigenständig genug. Dennoch werde ich die Reihe weiterverfolgen und hoffe, dass mich Pippa im nächsten Buch mehr überraschen kann. Ich vergebe 3/5 Leseeulen

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255 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

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Game of Passion

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734104824
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem der erste Band mit einem fiesen Cliffhanger endete, wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht, und habe mir dabei noch mehr Spannung erhofft als im ersten Teil, denn ich wollte endlich ein paar Details über den Mord und dessen Aufklärung haben.

Die Handlung knüpft direkt an die des ersten Teils an, was es mir leicht gemacht hat, zurück in die Geschichte zu finden. Die ersten Kapitel haben sich für mich dennoch etwas in die Länge gezogen und leider blieb das auch so, obwohl der Umfang des zweiten Teils recht gering ist. Emma war mir auch in diesem Teil sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren, doch meine Sympathie zu ihr haben mich nicht über meine Neugier hinweg getröstet. Jameson wurde mir in diesem Teil immer sympathischer und ich mochte seinen Humor und seine beschützerische Art Emma gegenüber sehr. Auch die anderen Charaktere lernt man hier besser kennen, sodass man natürlich immer neue Schlüsse zieht und miträtselt. Diese Mischung aus Thrill und Romantik mag ich sehr. Die Las Vegas Atmosphäre hat mir auch in diesem Teil wieder sehr gut gefallen.

Dennoch passiert hinsichtlich des Mordes in diesem Band eigentlich nicht viel. Es werden zwar neue Aspekte bekannt, aber nichts davon konnte mir irgendwelche Gründe oder neuen Erkenntnisse liefern, weshalb ich noch nicht so ganz weiß, wie ich das alles einordnen soll. Ich bin gespannt auf den letzten Band und fiebere der Auflösung der ganzen Sache entgegen, denn langsam will ich schon wissen, wer hier ein falsches Spiel spielt.

Fazit:

„Game of Passion“ ist ein Folgeband, der trotz kleiner Schwächen zu fesseln weiß. Authentische Charaktere, ein Rätsel, das nicht so recht gelöst werden will, und starke Protagonisten trösten über die fehlende Spannung zumindest zeitweise hinweg. Ich vergebe 3,5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die Geschichten mit einer Mischung aus Thrill und Romantik mögen.

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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SCAN - Im Visier des Feindes

Walter Jury , S.E. Fine , Coralie Brandt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.12.2017
ISBN 9783570311806
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Über dieses Buch bin ich eher zufällig gestolpert und erst war ich mir nicht sicher, ob es mir gefallen würde, doch letztlich bin ich froh, es gelesen zu haben, denn es war spannender und actionreicher, als ich erwartet hatte.

Der Autor hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, in die Geschichte zu finden. Durch die beschreibenden Szenen konnte ich mir alles gut vorstellen und fühlte mich nach ein paar Seiten als Teil der Geschichte. Ich fand es schön, zur Abwechslung mal aus der Sicht des Protagonisten zu lesen, denn das ist bei Jugendbüchern ja doch recht selten. Beide Figuren konnte ich mir gut vorstellen und beide haben mir auf Anhieb gefallen. Es sind starke, mutige Protagonisten, deren Welt sich völlig verändert, die aber dennoch bei der Sache bleiben und für das kämpfen, was sie lieben. Dennoch hat mir bei Tate hin und wieder die Tiefe gefehlt und manchmal konnte ich seine Gedankengänge nicht recht nachvollziehen. Ansonsten waren die Figuren gut ausgearbeitet und auch die Nebencharaktere haben mir gefallen.

Die Story besticht durch actionreiche Szenen und spitzt sich oft sehr zu, weshalb es für mich doch ein paar Längen gab, die wohl als Zwischensequenzen dienten. Doch das fällt nicht allzu schwer ins Gewicht, denn der Autor konnte mich oft überraschen und hat Wendungen eingebaut, die man als Leser so nicht vorhersieht. Die Spannung steigerte sich von Szene zu Szene, bis sie letztlich in einem großen Knall gipfelte und mich atemlos zurückließ. Das Ende ist fies, aber das war mir bewusst – immerhin geht es ja noch weiter.

Fazit:

„SCAN“ ist ein wirklich spannender und actionreicher Auftakt, der zu fesseln weiß. Gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und Wendungen, die man nicht kommen sieht, machen dieses Buch besonders. Ich vergebe 4/5 Leseeulen.

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152 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Verliebt bis über alle Sterne

Susan Elizabeth Phillips , Claudia Geng
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734103421
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dies war mein erstes Buch der Autorin, obwohl ich schon sehr oft über ihren Namen gestolpert bin. Bisher hat es einfach noch nie geklappt. Nun bin ich aber froh, dass ich endlich mal eins ihrer Werke gelesen habe, denn es hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin hat einen tollen, flüssigen, leichten und humorvollen Schreibstil, der die Seiten dahin fliegen lässt und durch den man gar nicht bemerkt, wie lange man schon in der Geschichte versunken ist. Das Ende kam viel zu schnell, auch wenn es super stimmig war.

Piper hat mir als Protagonistin unheimlich gut gefallen. Sie ist stark, selbstbewusst, hat ihren eigenen Willen und vertritt ihre Meinung. Der Schlagabtausch zwischen ihr und Cooper hat mir besonders gut gefallen und ich habe jedem Aufeinandertreffen der beiden entgegen gefiebert. Die Chemie hat hier einfach gestimmt und beide waren so schlagfertig, dass jedes Gespräch für kleine Lacher und Seufzer meinerseits gesorgt hat (hach). Ich mochte die Entwicklung, die Cooper im Laufe der Handlung durchgemacht hat, und auch die Nebencharaktere, die so ganz ohne großes Aufsehen für Abwechslung gesorgt haben. Jede einzelne Figur habe ich in mein herz geschlossen.

Die Story war gut durchdacht und hat für Spannung gesorgt, denn als Leser fiebert man ganz automatisch mit und macht sich so seine eigenen Gedanken. Ich habe immer mitgerätselt und wollte stets wissen, wie es denn nun weitergeht. Hin und wieder hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht und mehr Gefühl, aber insgesamt war dieses Buch wirklich ein Genuss und es wird nicht das letzte gewesen sein, das ich von der Autorin lese.

Fazit:

„Verliebt bis über alle Sterne“ ist eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch. Authentische Charaktere, eine spannende Handlung und zwei gute Portionen Schlagfertigkeit machen dieses Buch unterhaltsam. Ich vergebe 4,5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die leichte Romanzen mögen.

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248 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Neighbor Dearest

Penelope Ward , Julia Brennberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442486977
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem ich „Stepbrother Dearest“ verschlungen und geliebt habe, musste ich natürlich unbedingt auch dieses Buch der Autorin lesen, die in meinen Augen mit ihrem ersten Buch ein kleines Meisterwerk der Gefühle abgeliefert hat. So war ich sehr gespannt auf Band 2, meine Erwartungen dementsprechend hoch und leider wurden diese nicht erfüllt. Aber eins nach dem anderen ...

„Stepbrother Dearest“ konnte mich durch die Achterbahnfahrt der Gefühle vollkommen überzeugen und blieb auch Monate nach dem Lesen noch in meinem Gedächtnis haften. Oft habe ich andere Bücher, die diesem thematisch ähneln, damit verglichen und keins konnte dieser Geschichte das Wasser reichen. Vielleicht war das das Problem, denn je mehr das Lesen her war, desto toller hatte ich das Buch in Erinnerung. „Neighbor Dearest“ hatte es also wirklich nicht leicht. Dennoch habe ich mir einfach mehr erhofft. Schon zu Beginn habe ich gemerkt, dass ich mit der Protagonistin Chelsea nicht so recht warm werde. Ich kann ihre Gefühle verstehen, aber da ich weiß, wie großartig Greta und Elec zusammen sind, konnte ich sie auch nicht so richtig bemitleiden, habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich die Augen verdrehte, weil ich nach einer gewissen Zeit von ihrem ewigen Herzschmerz genervt war. Leider blieb das auch bis zum Ende so. Und auch Damien konnte mich irgendwie nicht so recht überzeugen. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran es liegt, vielleicht, weil ich die Problematik ihres Zusammenseins nicht so ganz begreifen konnte (immerhin gibt es da auch noch andere Möglichkeiten), oder auch, weil der Funke einfach nicht überspringen wollte. Die Chemie hat für mich einfach nicht gestimmt.

Auch der Plot war nicht so sagenhaft spannend, dass ich zumindest in der Hinsicht auf meine Kosten gekommen wäre. Schon früh war mir klar, wie das Hase laufen würde, weshalb die Story für mich nur so dahin plätscherte und mich nicht mitreißen konnte. Immer wieder habe ich das Buch aus der Hand gelegt, obwohl ich es doch so gern lieben wollte. Aber die Autorin hat es dieses Mal einfach nicht geschafft, mich emotional mitzureißen.

Fazit:

„Neighbor Dearest“ kann in meinen Augen mit seinem Vorgänger leider nicht mithalten. Mir fehlten die Emotionen, die Spannung und die Chemie zwischen den Charakteren. Ich vergebe 2,75/5 Leseeulen.

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Vorwärts küssen, rückwärts lieben

Sybille Hein
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 28.08.2017
ISBN 9783764505790
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieses Buch hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, bis ich in der Buchhandlung plötzlich davor stand und mich sofort unsterblich in das Cover verliebt habe (es sind Katzen drauf, wie soll man sich da nicht verlieben?). Also habe ich es dann doch schnell beim Verlag angefragt und auch tatsächlich zugeschickt bekommen (vielen Dank dafür!).

Was soll ich nun sagen? Dies ist eine Geschichte, die man aufgrund ihrer Andersartigkeit einfach lieben muss – zumindest ging es mir so. Ich mochte den humorvollen Schreibstil sehr, der zwar hin und wieder etwas chaotisch wirkt, aber einfach ganz wunderbar flüssig, fesselnd und witzig ist, sodass die Seiten dahin fliegen. Die Autorin schreibt wirklich toll – unterhaltsam, gefühlvoll und lustig und ich freue mich schon auf das nächste Buch aus ihrer Feder.

Die Geschichte ist wirklich anders, was vor allem an dem tollen Humor liegt, der an vielen Stellen selbstironisch ist und einen einfach lachen lässt. Ich mochte die vielen komischen Szenen sehr gern und hatte das Gefühl, hier wirklich gut unterhalten zu werden. Es war nie zu schwer, auch wenn es Herzschmerz gibt und Enttäuschungen gibt. Dennoch besticht der Roman durch eine gewisse Leichtigkeit. Das spiegelt sich auch in der Protagonistin Pia wider, die mir auf Anhieb sympathisch war. Sie ist stark, authentisch und schlagfertig, geht ihren Weg und lässt sich dabei nicht unterkriegen. Auch den Protagonisten Eddi mochte ich sehr gern und die Gespräche der beiden waren oft einfach göttlich. Hin und wieder hätte es für mich ein bisschen weniger Witz und dafür mehr Spannung sein können, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der nicht weiter ins Gewicht fällt, denn im Großen und Ganzen habe ich das Buch wirklich sehr genossen.

Fazit:

„Vorwärts küssen, rückwärts lieben“ ist eine humorvolle Liebesgeschichte, die durch viel Charme, Witz und Gefühl überzeugen kann. Ich mochte die authentischen Figuren und den flüssigen Schreibstil sehr gern und freue mich auf weitere Bücher der Autorin. Ich vergebe 4,75/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die humorvolle und andersartige Liebesgeschichten mögen.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Tall, Dark & Dangerous - Heiß genug

M. Leighton
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2018
ISBN 9783453580589
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Da ich ein Fan von der Autorin bin und den ersten Teil ihrer neuen, etwas düstereren Reihe schon gelesen hatte, musste ich natürlich auch dieses Buch unbedingt in die Finger bekommen – und was soll ich sagen? Für mich ist Band 2 ein unglaublich intensives Erlebnis gewesen (trotz kleiner Schwächen).

Zum einen liegt das an dem tollen Schreibstil, der locker, flüssig, an den richtigen Stellen leicht, an anderen sehr emotional und an wieder anderen unglaublich packend ist. Schon immer konnte M. Leighton in mir die nötigen Emotionen wecken, um mit ihren Figuren mitfühlen zu können. Aber bei diesem Buch war dieses Gefühl wirklich intensiv. Mein Bauch hat gekribbelt, ich habe die Schmerzen gespürt, die Katie durchleiden musste, habe gelacht und musste mir das ein oder andere Tränchen verdrücken. Und das passiert mir bei Büchern wirklich selten. Die Chemie zwischen Katie und Rogan ist etwas ganz Besonderes und hat mich vom ersten Kapitel an mitgerissen. Zwischen den beiden knistert es quasi vom ersten Augenblick an und man spürt diese unglaubliche Anziehungskraft, fiebert jedem Aufeinandertreffen entgegen und durchlebt einfach eine berauschende Achterbahnfahrt der Gefühle. Wow!

Auch die Handlung war in meinen Augen einfach genial – selbst wenn ich mir viele Dinge schon denken konnte. Aber das stört mich nicht, wenn der Rest stimmt. Und das tut es. Rogan und Katie sind wunderbare Protagonisten. Sie haben die nötige Tiefe, sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Sie sind stark, haben ihren eigenen Willen, kämpfen für das, was sie lieben, und sie haben beide Ecken und Kanten, was sie authentisch macht. Ich konnte mich zu jeder Zeit in beide hineinversetzen und fand vor allem vieles an Rogan sehr faszinierend (wie er mit seinem Bruder umgeht zum Beispiel und noch so vieles mehr). Er war ganz anders, als ich es erwartet hatte, und das hat mir wirklich gut gefallen. Die Story lässt sich am Anfang Zeit, um mit beiden Charakteren warm zu werden, was ich passend fand. Es gibt keine überstürzte Verliebtheit. Die beiden lernen sich erst einmal kennen und das fand ich wirklich schön. Doch natürlich nimmt die Geschichte langsam Fahrt auf, immer mehr Details aus dem Leben der beiden kommen ans Licht und letztlich endet sie in einem lauten Knall. Es gab viele fesselnde Momente, aber auch ruhigere. Von der ersten Zeile an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen – auch wenn ich mir im Laufe der Handlung schon etwas früher ein paar Details zu Rogans kämpferischer Seite gewünscht hätte (schließlich wird das im Klappentext angekündigt und ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere da einfach eine andere Handlung erwartet). Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der für mich nicht schwer wiegt, denn insgesamt ist dieses Buch für mich ein wahres Highlight und hielt keine einzige langwierige Stelle bereit (manchmal hätte ich mir sogar noch mehr Seiten gewünscht).

Fazit:

Der zweite Teil der „Tall, Dark& Dangerous“-Reihe ist für mich etwas ganz Besonderes. Alles, was ich im ersten Band vielleicht kritisiert habe, habe ich hier bekommen. Die Handlung war unglaublich spannend, sodass ich hin und wieder mal Luft holen und das Buch weglegen musste, um alles zu verarbeiten (obwohl es mir wirklich schwer fiel). Die Geschichte hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich. Ein fantastischer Schreibstil, authentische Charaktere und eine fesselnde Story haben die Seiten für mich (leider) dahinfliegen lassen. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die Romantic Thrill mögen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Bis ans Ende meiner Welt

Emilia Lint
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442486199
Genre: Romane

Rezension:

Ich lese wirklich sehr selten Bücher mit traurigem Inhalt, weil ich es eben eher locker und leicht mag (natürlich gern auch mit Drama, aber eben nichts Schweres). Deswegen war ich bei diesem Buch lange nicht sicher, ob ich es mir zutraue, doch schließlich siegte die Neugier. Ich liebe Pferde und gerade das hat mich wohl an dieser Geschichte besonders angezogen: diese innige Beziehung zwischen Mensch und Tier. Und ich bin froh, dass ich mich ran gewagt habe.

Schon anhand des Klappentextes ist klar, dass es sich hier um keine nette Geschichte für zwischendurch handelt. Es geht um eine krebskranke Frau und ihre letzte Reise. Da ist schon von vornherein klar, dass die Story tiefer geht und vielleicht auch noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich muss leider gestehen, dass mir die erste Hälfte des Buches nicht leicht fiel. Es gab leider einige Längen, weswegen ich das Buch etliche Male aus der Hand gelegt habe, dennoch schaffte es die Autorin, mich besonders in der zweiten Hälfte zu packen. Abgesehen von dieser Kritik merkt man einfach, dass sie mit viel Leidenschaft dabei war – das ganze Werk steckt voller Leben. Juliane ist eine tolle Protagonistin, in die ich mich gut hineinversetzen konnte, obwohl ich nicht jede ihrer Entscheidungen gut fand. Aber in so einem Fall gibt es wohl kein richtig oder falsch. Man muss seinen eigenen Weg gehen. Und das hat Juliane getan.

Die Handlung kann man sicher nicht als rasant oder besonders spannend bezeichnen, aber es geht auch nicht um Spannung, sondern eher darum, was man mit der Zeit anfängt, die einem noch bleibt. Auf ihrem Weg trifft die Protagonisten interessante Charaktere und nimmt den Leser auf eine Reise mit, die zum Nachdenken anregt. Doch im Vordergrund steht einfach die Beziehung zwischen Mensch und Tier, die beiden so unheimlich viel gibt und einfach etwas ganz Besonderes ist – etwas, das sich jeder Tier- und vor allem Pferdefreund wünscht.

Fazit:

„Bis ans Ende meiner Welt“ ist besonders für Pferdefreunde ein wirklich tolles Buch. Im Vordergrund steht die Beziehung zwischen Mensch und Tier, die hier etwas ganz Besonderes darstellt. Leider war die erste Hälfte des Buches recht langatmig, doch der zweite Teil konnte mich packen und mitreißen. Ich vergebe 3/5 Leseeulen.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Süß wie Cherry Cola

Ute Jäckle
Buch: 370 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 09.03.2018
ISBN 9783903130500
Genre: Romane

Rezension:


Als ich mitbekam, dass Ute ein neues Buch geschrieben hat, landete es sofort auf meiner Wunschliste, denn „Nicht auch noch der“ und „Ausgerechnet Du“ haben mir so gut gefallen, dass ich die Autorin einfach im Auge behalten musste. Genau deshalb konnte ich das Rezensionsexemplar, das mir die Autorin angeboten hat, auch nicht ablehnen, denn insgeheim wusste ich, dass auch diese Geschichte perfekt in mein Beuteschema passt (vielen Dank an dieser Stelle noch mal für dein Vertrauen, liebe Ute <3 ).


Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht, was zum einen am wundervollen Schreibstil lag, der locker, flüssig und humorvoll ist, wodurch die Seiten nur so dahin fliegen, und zum anderen an den wirklich packenden Szenen, die gleich zu Beginn auf den Leser warten. Man lernt Aida und auch Nick kennen, weiß sofort, warum die beiden nicht so gut miteinander können, spürt gleichzeitig aber auch dieses Knistern, das zwischen ihnen in der Luft liegt. Gerade die Chemie zwischen den beiden ist es, die dieses Buch für mich besonders und auch authentisch macht. Ich habe jedem Aufeinandertreffen der beiden entgegengefiebert und ihre hitzigen Wortwechsel genossen. Ich fand es toll, dass Aida nicht auf den Mund gefallen ist und Nick die Stirn bietet. Sie ist eine starke Protagonistin, die allerdings auch ihr Päckchen zu tragen hat, wie man im Laufe der Handlung mitbekommt. Dadurch ist es nicht unbedingt leicht für sie, sich auf neue Beziehungen einzulassen – verständlich bei dem, was sie durchmachen musste. Und auch Nick hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte seine charmante, aber auch verbissene Art. Er hat sein Ziel stets vor Augen und konzentriert sich darauf. Er gibt nicht so einfach auf und passt deshalb einfach perfekt zu Aida. Toll fand ich auch, dass er im Grunde ganz anders ist, als man auf den ersten Blick vielleicht annimmt.


Die Handlung war gut durchdacht und spannend. Es gab einige Wendungen, die ich nicht vorausgesehen habe, aber auch ein paar, die ich schon erahnen konnte, doch das stört mich eigentlich nicht, denn die Story ist ganz wundervoll geschrieben und macht einfach Spaß. Hin und wieder habe ich mich mit Aidas Entscheidungen ein wenig schwer getan, weil sie so sprunghaft war, und hätte mir das ein oder andere Kapitel aus Nicks Sicht gewünscht, um mich auch in ihn besser hineinversetzen zu können, doch die vielen sinnlichen Szenen konnten mich über diese kleinen Kritikpunkte hinweg trösten ;) Begeistern konnte mich auch das Wiedersehen mit anderen Figuren, die ich aus den Büchern der Autorin schon kannte. Insgesamt macht die Clique, der auch Aida angehört, unglaublich viel Spaß und bietet genug Stoff, für weitere Bücher (kleiner Wink an die Autorin). Ich freue mich jedenfalls auf alles, was ich von Ute noch lesen darf, und bedanke mich für diese wundervolle Geschichte!


Fazit:


„Süß wie Cherry Cola“ ist eine Liebesgeschichte, die durch einen fesselnden Schreibstil, starke Charaktere, sinnliche Szenen und eine gut durchdachte Handlung überzeugen und den Leser mitreißen kann. Ich vergebe 4,75/5 Leseeulen und eine klare Kaufempfehlung.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Everly 3: Kampf der Mächte

Vivien Sprenger
E-Buch Text: 258 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.01.2018
ISBN 9783646300598
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Nachdem ich Band 1 und 2 verschlungen und geliebt habe, war klar, dass ich mir das Finale nicht entgehen lassen kann. Dass ich ein Fan der Reihe bin und Vivien sehr, sehr mag, ist auch kein Geheimnis mehr, was weitere Gründe dafür waren, sofort zum Buch zu greifen. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich vor dem Finale ein wenig gefürchtet habe, denn ich wollte Everly einfach nicht gehen lassen. Im Laufe der drei Bücher ist sie für mich mehr wie eine Freundin, die ich fest in mein Herz geschlossen habe – wie auch Landon, Grayson und Florence (und all die anderen).


Der dritte Band schließt direkt an den Vorgänger an und so dauert es nicht lange, bis man wieder mitten in der Geschichte ist. Ich habe sehr mit Landon gelitten und konnte seinen Schmerz und seine Trauer nachvollziehen. Wie immer hat Vivien es geschafft, mich auf eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Ihre Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und agieren authentisch. Ihre Handlungen sind stets nachvollziehbar und durch den Perspektivwechsel kann man sich super in die jeweilige Figur hineinversetzen. Everly, Landon und Co. haben sich innerhalb der Story weiter entwickelt, was ich immer sehr wichtig finde, denn so wirkt die Geschichte lebendig. Auch die Beschreibungen sind der Autorin gut gelungen, sodass ich mich nicht als Zuschauer fühlte, sondern als wäre ich mittendrin.


Die Story ist unglaublich spannend, weswegen man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Man rast von einem Höhepunkt zum anderen und kommt kaum dazu, mal Luft zu holen. Eine Wendung jagt die nächste und dennoch kommen die Gefühle nie zu kurz – ganz im Gegenteil. Ich habe in vielerlei Hinsicht genau das bekommen, was ich mir erhofft habe, und dafür bin ich unglaublich dankbar, denn die Autorin hat mich damit sehr glücklich gemacht. Natürlich gibt es aber auch Verluste zu beklagen, was die Geschichte umso realistischer wirken lässt. An der ein oder anderen Stelle fand ich einige Probleme zu schnell gelöst, aber darüber kann ich getrost hinwegsehen, denn dieser Kritikpunkt wiegt bei all den Highlights wirklich nicht schwer.


Auch wenn ich nun traurig bin, sie alle gehen lassen zu müssen, war meine Angst unbegründet, denn die Autorin hat es geschafft, die Geschichte für mich mit einem unglaublich guten Gefühl zu beenden. Das Ende war für mich einfach perfekt und ich danke Vivien dafür, dass sie mir diese Reise überhaupt erst ermöglicht hat. Ich bin gespannt, was du als nächstes planst, und werde diese Reihe sicher nicht das letzte Mal gelesen haben!


Fazit:


„Kampf der Mächte“ ist ein überzeugender Abschluss, der den Leser mit einem tollen Gefühl zurücklässt. Authentische Charaktere, eine wahnsinnig spannende Handlung und ein wundervoller Schreibstil lassen die Seiten viel zu schnell dahinfliegen, sodass man den Reader schließlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge beiseite legt. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und freue mich auf alles, was die Autorin noch geplant hat.

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258 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Diamonds For Love – Voller Hingabe

Layla Hagen , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2018
ISBN 9783492311618
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Das Buch stand lange auf meiner Wunschliste. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich es schließlich aus dem Briefkasten fischen durfte. Das Cover finde ich richtig toll und es passt super zum Buch. Ich mag die glitzernde Schrift, die zu den Diamanten passt, und den dunklen Untergrund, durch den die Farben noch mal besonders betont werden. Der Klappentext tut dann den Rest und wenn man auf solche Geschichten steht, muss man diese einfach ebenfalls lesen. Ich jedenfalls habe es sehr genossen.


Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar locker und flüssig, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich mochte die Protagonisten auf Anhieb – beide sind sehr sympathisch. Ich konnte ihre Reaktionen immer gut nachvollziehen. Ava mochte ich sofort sehr gern. Sie ist eine starke Frau, die auf ihren eigenen Beinen steht, für das kämpft, was sie liebt. Die ist keine Dramaqueen und genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. Es gab keine überspitzten Dramen, die mich die Augen hätten verdrehen lassen. Stattdessen habe ich auch noch einen Protagonisten bekommen, der ganz anders war, als ich es erwartet habe. Sebastian ist wirklich ein toller Mann, der sich für seine Familie einsetzt, die ihm alles bedeutet. Überhaupt fand ich dieses ganze Familiending unglaublich schön. Jede einzelne Figur wirkte lebendig und wurde gut gezeichnet. Alle haben ihre Ecken und Kanten und ich weiß jetzt schon, dass ich mich auf ihre Geschichten freue.


Der Plot war sicher nicht unvorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört. Es gab keine krassen Wendungen, keine fiesen Intrigen und Dramen, doch genau das hat mir gefallen. Ich mochte die recht ruhigen Handlungsstränge, die kleinen Wendungen, die eingebaut wurden, und die Liebe, die jede Zeile versprüht – ganz gleich ob romantisch oder familiär. Die Story war gefühlvoll, es gab einige knisternde Momente und prickelnde Szenen, die auch so für Spannung gesorgt haben. Ich habe die Geschichte von Ava und Sebastian insgesamt wirklich sehr genossen.


Fazit:


„Diamonds For Love: Voller Hingabe“ ist ein wundervoller erster Band der Reihe. Authentische Charaktere, eine Familie zum Verlieben, ein wunderbar flüssiger Schreibstil und gefühlvolle Momente konnten mich von diesem Roman überzeugen. Ich freue mich auf die Folgebände und vergebe 5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die romantische Geschichten mögen.

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423 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Deadly Ever After

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311731
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Was gibt es zu diesem Buch groß zu sagen? Ich liebe Jennifers Geschichten – ganz egal, in welchem Genre sie angesiedelt sind. Sei es Fantasy oder New Adult, ich verschlinge jedes ihrer Bücher. Auch wenn es vielleicht nicht jedes auf die Liste meiner Highlights schafft (Bücher sind nun mal Geschmackssache), so sind Geschichten aus ihrer Feder doch immer wieder etwas Besonderes für mich. Natürlich war klar, dass ich „Deadly Ever After“ deshalb auf jeden Fall lesen muss. Ich liebe Romantic Thrill, Agentenromane mit Liebe, heiße Polizisten oder Bodyguards. Und genau deswegen habe ich dieses Buch GELIEBT.


Von der ersten Seite an hat Jennifer mich mal wieder in ihren Bann gezogen. Die Protagonistin Sasha war mir sofort sympathisch und ich konnte mich vom ersten Wort an in sie hineinversetzen. Ihre Vergangenheit ist wahrlich nicht leicht zu verarbeiten, dennoch ist sie eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ich mochte ihre Art sehr und konnte mich mit ihr gut identifizieren. Auch Cole habe ich sofort in mein Herz geschlossen und ich liebe diese Magie, die Jennifer jedes Mal zwischen ihren Protagonisten erschafft – diese Anziehungskraft, die selbst durch die Seiten des Buches zu spüren ist. Und genauso war es auch hier. Das erste Aufeinandertreffen von Sasha und Cole hat mich umgehauen. Ab da habe ich jeder Begegnung entgegengefiebert. Ich fand es großartig, dass sich die beiden nach all den Jahren nicht sofort aufeinander stürzen, sondern erst wieder annähern. Die Figuren haben auch in diesem Buch eine unglaubliche Tiefe, sind facettenreich und authentisch, sodass sie mir wie reale Personen vorkamen. Schön fand ich auch, dass beide Protagonisten einiges aufzuarbeiten hatten. Die Probleme, die zwischen ihnen standen, konnte ich gut nachvollziehen und sie wirkten auf mich ganz natürlich und nicht konstruiert, was mir bei so einer Handlung sehr wichtig ist.


Auch die Spannung kommt in diesem Buch nicht zu kurz. So hatte ich oft ein fieses Gänsehautgefühl oder bin zusammengezuckt, wenn mal wieder eine überraschende Wendung eingebaut wurde. Auch wenn ich mir vieles schon denken konnte, hat mich Jennifer trotzdem immer wieder von den Socken hauen können – sei es nun durch die Spannung oder einen knisternden Moment. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Hier hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht, die ich mit Sasha verbringen kann – aber da ich das Buch im Großen und Ganzen einfach genial fand, fällt das nicht sonderlich ins Gewicht.


Fazit:


„Deadly Ever After“ ist trotz meines kleinen Kritikpunkts eins meiner Highlights 2017. Ich liebe Romantic Thrill, weswegen mich dieses Buch von Anfang bis Ende begeistern konnte. Authentische, mit viel Liebe gezeichnete Charaktere, eine spannende Handlung und eine perfekt eingebaute Liebesgeschichte machen diese Story für mich zu etwas ganz Besonderem. Und deswegen vergebe ich die goldene Leseeule (mehr geht nicht) und eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die spannende Liebesgeschichten mit einer Prise Thrill mögen.

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Für immer auf den ersten Blick

Hanna Linzee
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492312325
Genre: Liebesromane

Rezension:


Dieses Buch hatte ich zuerst gar nicht auf dem Schirm und bin durch das tolle Cover darauf aufmerksam geworden. Da blau meine Lieblingsfarbe ist, musste es mir natürlich ins Auge springen. Der Klappentext hat mich dann vollkommen überzeugt und ich bin so froh, dass mir dieses Buch doch noch ins Auge gesprungen ist, denn es hat mich wirklich verzaubert.


Hanna Linzee hat einen tollen, flüssigen und leichten Schreibstil, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Kaum hat man begonnen, sind auch schon die ersten Kapitel beendet und man befindet sich mitten in der Geschichte. Die bildhaften Beschreibungen machen es einem einfach, in das Geschehen abzutauchen, und irgendwie steckt einfach Magie in den Zeilen.


Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, was zum einen an dem fantastischen Schreibstil, zum anderen aber auch an den authentischen und mit viel Liebe zum Detail gezeichneten Charakteren lag. Die Protagonisten konnten mich sofort für mich gewinnen und haben sich im Laufe der Handlung in mein Herz geschlichen. Besonders mit Anna konnte ich mich gut identifizieren. Ich konnte ihre Reaktionen immer nachvollziehen und fand sie zu keiner Zeit irgendwie nervig. Ich habe sie sehr gern auf ihrer Reise begleitet und auch die restlichen Charaktere haben es mir angetan.


Die Handlung verzichtet auf übertriebene Dramen und Intrigen, die in dem Genre nun mal häufig zu finden sind. Genau das hat mir so gut gefallen, denn der Fokus liegt hier viel mehr auf den Gefühlen. Die Geschichte ist emotional und irgendwie einfach besonders. Ich mochte, dass die Figuren immer einen Weg finden, um Streits schnell zu beenden. Zu keiner Zeit fand ich das unrealistisch. Dadurch wurden keine künstlichen Reibepunkte kreiert. Dennoch gab es einige Wendepunkte, die das Buch insgesamt spannend gemacht haben.


Fazit:


„Für immer auf den ersten Blick“ ist ein wirklich toller Liebesroman für zwischendurch, dem ein ganz besonderer Zauber innewohnt. Authentische Charaktere, ein fantastischer Schreibstil und kleine Wendepunkte machen dieses Buch zu einem Genuss. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die romantische Geschichten ohne große Dramen mögen.

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Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Vorab muss ich sagen, dass ich mich auf dieses Buch sehr gefreut habe, denn ich bin ein riesiger Wonder Woman Fan. Ich finde Diana klasse, liebe ihre Stärke, ihre Ansichten und ihren Mut. Und natürlich habe ich auch die Filme gesehen, weswegen ich nicht gerade unvoreingenommen an diese Geschichte herangegangen bin. Meine Erwartungen waren sehr hoch – und vielleicht war genau das das Problem, denn ich habe nicht das Highlight bekommen, das ich erwartet hatte. Aber nun zum Buch.


Der Einstieg hat mir noch recht gut gefallen, auch wenn ich mich an diese Version der Diana gewöhnen musste. Dennoch war es für mich nachvollziehbar, dass sie sich beweisen und ihren Platz finden wollte. Die Beschreibungen der Insel haben mir gut gefallen, auch wenn sich gerade der Anfang durch die ganzen Erklärungen und Namen, die im weiteren Geschehen eigentlich keine große Rolle mehr spielten, weshalb sie in meinen Augen auch weggelassen hätten werden können, etwas in die Länge zog. Aber gut. Als dann Alia ins Spiel kommt, wir die ganze Sache etwas angekurbelt. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden jungen Frauen wirklich sehr und finde, dass die Beziehung der beiden der größte Pluspunkt des Buches ist. Ihre Freundschaft entwickelt sich wirklich stark und das hat mir gut gefallen, auch wenn ich kleiner Romantikjunkie natürlich die ganze Zeit über auf meine Liebe gewartet habe. Doch als diese dann kam, hätte ich im Nachhinein auch darauf verzichten können, denn sie wirkte auf mich einfach zu konstruiert und erzwungen, so nach dem Motto „das ist ein Jugendbuch, dann müssen wir auch einen Loveinterest einbauen“. Nö, das hätte nicht sein müssen. Um nicht zu spoilern, erwähne ich hier mal keine Namen, aber besonders nach dem Finale war ich von der Romantik-Geschichte eher enttäuscht. Auch die restlichen Nebenfiguren hätten für mich nicht sein müssen, da sie in meinen Augen sehr blass wirkten und kaum zum Geschehen beitrugen. Allein Diana und Alia hätten mir gereicht – und ich glaube, dass hätte der Story auch gut getan, denn auf all das Teenie-Drama hätte ich ebenfalls verzichten können. Aber hier geht es nun mal um ein Jugendbuch, deswegen gehört das vielleicht einfach dazu.


Gut gefallen haben mir hingegen die Kampfszenen, in denen Diana wirklich glänzen konnte. Sie hat bewiesen, dass sie aussteilen kann und mutig genug ist, um sich den Konflikten zu stellen. Jedoch hätte ich mir im gesamten Buch etwas mehr Emotionen gewünscht. Es passiert so viel (auch Schreckliches) und irgendwie wird darauf nur sehr wenig eingegangen. Da hätte ich mir die gefühlvollen Momente vom Anfang gewünscht. Insgesamt erschien mir der Plot auch etwas zu langatmig. So richtig los geht es im Prinzip erst zum Ende hin – und dann aber richtig. Es passieren Dinge, die nur grob erklärt werden und die manchmal etwas zusammenhangslos wirken, sodass ich den Eindruck hatte, dass die Autorin nicht ganz bei der Sache ist, obwohl das Ende und die ganze Story wirklich Potenzial hat und dieses teilweise auch nutzt. Wahrscheinlich habe ich einfach eine andere Story erwartet.


Fazit:


Mit der Bewertung von „Wonder Woman“ tue ich mich wirklich schwer, weil ich mir von dem Buch viel erwartet habe. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Insel, die Dynamik zwischen den Protagonisten und Dianas Stärke. Allerdings gab es auch einige Schwächen, denn die Geschichte zog sich für mich leider ganz schön in die Länge und mir haben Erklärungen und Emotionen gefehlt – alles wirkte recht lieblos abgehandelt. Ich vergebe 3/5 Leseeulen und bin gespannt, wie Marie Lu Batman inszenieren wird.

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