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24 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

berührend

Wer wir waren

Roger Willemsen , Insa Wilke
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.11.2016
ISBN 9783103972856
Genre: Sachbücher

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166 Bibliotheken, 68 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

barcelona, zafón, carlos ruiz zafón, friedhof der vergessenen bücher, spanien

Das Labyrinth der Lichter

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 944 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 16.03.2017
ISBN 9783100022837
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

rätsel;, kämpfe, seelenwaechter, enthüllungen, dämonen

Die Chroniken der Seelenwächter - Band 21: Hinter der Maske (Urban Fantasy)

Nicole Böhm
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 07.03.2017
ISBN 9783958342552
Genre: Sonstiges

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70 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

empathie, sommer, verlust, kindheit, debüt

Ein fauler Gott

Stephan Lohse
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.03.2017
ISBN 9783518425879
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

musik, geschichte, eisenbahn, zeit, uhren

Zeitfieber

Simon Garfield , Jörg Fündling
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.03.2017
ISBN 9783806234435
Genre: Sachbücher

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65 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

nasa, rassentrennung, emanzipation, usa, gleichberechtigung

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Margot Lee Shetterly , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.01.2017
ISBN 9783959670845
Genre: Biografien

Rezension:

Bevor John Glenn die Erde umkreisen konnte oder Neill Armstrong einen Fuß auf den Mond setzte, gab es eine Gruppe von Mathematikerinnen bekannt als „menschliche Computer“, die die benötigten Berechnungen anstellten. Unter ihnen befanden sich überaus talentierte afroamerikanische Frauen, die vermutlich zu den cleversten ihrer Generation gehörten. 1943 stellte das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA, die später zur NASA wird, vermehrt Frauen, erstmalig auch afroamerikanische Frauen, ein. Die höchste Aufstiegschance gebildeter Afroamerikanerinnen lag bis dahin im Beruf des Lehers, doch sollten der zweite Weltkrieg, der Kalte Krieg sowie der Wettlauf ins All dies für einige überaus talentierte Frauen ändern. Unter ihnen befanden sich Dorothy Vaughan, Mary Jackson und Katherine Johnson, die in Zeiten der Diskriminierung, Vorurteilen und Rassentrennung Kariere machten und maßgeblich an dem Fortschreiten der Forschungen der NASA beteiligt waren. Darüber hinaus sollte man Katherine Johnsons Beiträge zur Berechnung der Flugbahnen für das Mercury-Programm und den ersten bemannten Flug zum Mond im Rahmen der Apollo-11-Mission nicht vergessen.

Dass Frauen in der Vergangenheit immer wieder Beiträge zu Forschungen, vor allem in der Raumfahrt bzw. der Erforschung des Weltalls geliefert haben, war mir nicht neu, aber dennoch bin ich mir im Klaren darüber gewesen, dass sie die Anerkennung oft nicht bekommen haben und im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen. Margot Lee Shetterlys Buch gibt aber einigen der (afroamerikanischen) Frauen ein Gesicht und zeigt, was für maßgebliche Leistungen viele Frauen, die ausgebildete Mathematikerinnen waren, erbracht haben und was für bedeutende Rollen sie in der Geschichte der NASA (bzw. ehemals NACA) und auch deren Weltraumprogramm gespielt haben. Ich war mir dessen nicht bewusst, dass so viele Frauen der Behörde in Langley als menschliche Computer (Rechenexperten) dienten. Und gerade in Hinblick auf ihr außerordentliches Talent sollte und muss man dieser Anerkennung zollen. Nicht zu vergessen, dass es auch heute noch Frauen Mut macht, in die Wissenschaft zu gehen, und weder Mathematik, Physik oder Ingenieurswissenschaften reine Männersache ist, denn auch wir Frauen können das.
Sehr begrüßt habe ich auch den sehr angenehmen Schreibstil, durch den uns die Autorin durch die Geschichte führt und die wahre Geschichte dieser Frauen zum Leben erweckt. Neben vielen Fakten gibt uns Shetterly auch immer wieder zwischenmenschliches der vielen Frauen, der „menschlichen Computer“, an die Hand und ich habe bei der Erzählung der Erdumkreisung von John Glenn doch ein wenig mitgefiebert, auch wenn die Geschichte dazu bereits geschrieben ist. Shetterly versteht es, ihre gesammelten Fakten gekonnt zu verkaufen, sodass das Lesen wirklich ein Genuss ist. Wieviel Arbeit in ihrer Recherche steckt, davon zeugen die umfangreichen Anmerkungen und die umfangreiche Bibliografie.

Ein sehr spannendes Buch über (afroamerikanische) Frauen bei der NASA und ihre Verdienste, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Im Besonderen sehr interessant für wissenschaftlich begeisterte Mädchen und Frauen, egal welcher Hautfarbe.

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katzen, einfache lesbarkeit, manga, leseschwäche, erstleser

Kater Bommel ganz groß

Susanne Baumgaertel
Flexibler Einband: 28 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 27.08.2016
ISBN 9781537313399
Genre: Sonstiges

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

hot chocolate - promise: wie alles begann, charlotte taylor, erotik, hot chocolate, hawaii

Hot Chocolate - Promise: Wie alles begann (L.A. Roommates)

Charlotte Taylor
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 17.01.2017
ISBN 9783732537495
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dem Bar Besitzer des Hot Chocolate, Freddy, geht das ausschweifende Liebesleben seiner Ziehtochter Lisa doch langsam auf die Nerven. Da das Penthouse über seiner Bar wieder frei wird, soll Lisa hier einziehen und eine WG gründen. Nur hat Lisa keine Freundinnen, die mit ihr einziehen könnte, und so sucht kurzerhand Freddy die zukünftigen WG-Mitbewohnerinnen aus und Lisa bekommt Gesellschaft von der Medizinstudentin Ava, dem Surfergirl Jill und der zurückhaltenden Jurastudentin Kate. Doch kann das gut gehen mit vier völlig unterschiedlichen Frauen in einer WG?

„Hot Chocolate – Promise“ ist die Vorgeschichte zur eBook-Serie von Charlotte Taylor, die allerdings auch ohne Kenntnisse der Reihe gelesen werden kann. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und der Roman lässt sich sehr gut lesen. Mir hat gefallen, dass es auch gescheite Dialoge und humorvolle Szenen gibt. Aber auch die Sexszenen wirken nicht billig oder vulgär, sondern lesen sich sehr prickelnd und sind gut beschrieben. Somit ist es ein Genuß, wenn die Mädels mal wieder verführen oder verführt werden. Denn eines ist klar, zumindest Lisa und Jill keine Unschuldsengel.
Die Charaktere könnten auch unterschiedlicher nicht sein und jede hat so mit ihren eigenen Problemchen zu kämpfen, und damit meine ich nicht nur die Lust auf Sex, die eine der Protagonisten immer wieder mal ereilt. Die heißen Liebesnächte der Ladies unterscheiden sich zudem, man liest also nicht immer wieder das gleich nur im neuen Gewand. Aber auch die Kerle, die sich die Mädels angeln, sind vermutlich mit das schärfste und heißeste, was L.A. bzw. Hawaii zu bieten hat.

Ein sehr gelungener Ausflug in die Horzontaliteratur, die ich nur weiterempfehlen kann. Der Roman konnte meine Erwartungen erfüllen: Heiße und sexy Liebesszenen, die weder billig noch langweilig wirken.

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Der Mann, der zu träumen wagte

Graeme Simsion , Annette Hahn
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.02.2017
ISBN 9783810530318
Genre: Romane

Rezension:

Was wäre, wenn deine große Liebe nach langen Jahren wieder auftaucht? Darfst du alles riskieren für einen Traum? Für das ganz große Glück? Adam Sharp gefällt sein Leben: Er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen? Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten? Der große Roman über die Mitte des Lebens und das Gefühl, noch jung zu sein, übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen. (Klappentext)

Um ehrlich zu sein, hätte ich mir von diesem Buch mehr erwartet, da ich von den beiden Rosie-Bänden bisher eigentlich nur gutes gehört hatte, auch wenn ich sie leider noch nicht selbst gelesen habe. Von diesem Buch hier war ich allerdings ein wenig enttäuscht. „Der Mann, der zu träumen wagte“ ist nicht grundsätzlich schlecht, der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und die Ereignisse sind in sich schlüssig. Aber so wirklich packen konnte es mich leider nicht.
Das mag vielleicht an den Protagonisten liegen, also an Adam Sharp. Adam geht es eigentlich gut, er hat durchaus viel erreicht, aber er trauert noch immer seiner verflossenen Liebe nach, nämlich der Schauspielerin Angelina Brown, die er mit Mitte zwanzig in Australien kennen gelernt hat. Die schreibt ihn nach 22 Jahren mit dem simplen Wort „Hi“ an und schon dreht der arme Kerl gefühlsmäßig durch, denn ist Angelina wirklich seine wahre Liebe?
So macht sich Adam eben auf die Suche danach, was er wirklich will und aus seiner scheinbaren Unzufriedenheit und seinem Wunsch mehr zu haben als seine Frau Claire, entwickelt sich ein Drama, dass gezeichnet ist von Untreue, Lust und Leidenschaft.
Ungewöhnlich war die Erzählung mit vielen Liedern aus den vergangen 50 Jahren, damit konnte ich leider nicht immer viel anfangen und vieles ging hier an mir vorbei. Ich liebe es zwar Musik zu hören, aber Adam Sharps Gefühlswelt, seine ganzen Emotionen, spielen sich in Musik ab. Dadurch blieben mir seine Gefühle sowie seine Handlungen fremd, obwohl ich die Idee dazu recht originell finde, wenn sie wohl auch nicht ganz ist.

Leider landet dieses Buch nicht unbedingt auf meiner Hitlist des Jahres, da mir der Protagonist einfach fremd blieb und die Geschichte leider auch zu keinen Punkt besonders überraschen kann. Den Schreibstil fand ich allerdings ok, sodass es sich insgesamt noch gut lesen lässt.

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73 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

entführung, krimi, dorf, kriminalroman, das dorf der verschwundenen mädchen

Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

Agustín Martínez , Lisa Grüneisen
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.02.2017
ISBN 9783596036585
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Frau Fröhlich sucht die Liebe ... und bleibt nicht lang allein

Susanne Fröhlich , Constanze Kleis
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.03.2017
ISBN 9783596168149
Genre: Sachbücher

Rezension:

»Mit über 40 geschieden oder getrennt und wieder auf Partnersuche? Das kann doch nicht so schwer sein, habe ich mir gedacht. Na, herzlichen Glückwunsch! Was voller Optimismus, Neugier und auch ein wenig Naivität begann, entpuppt sich schnell als ein Dauerbesuch im Kuriositätenkabinett!«

Susanne Fröhlich und Constanze Kleis berichten hier - ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen - von ihrem Selbstversuch, die Liebe zu finden. Denn heutzutage scheint die Partnersuche nicht immer so einfach zu sein. Dating-Portale, Single-Event-Manager, aber auch Flirt-Ratgeber sollen bei der Suche nach der Liebe ja angeblich helfen, doch wie hilfreich sie wirklich sind, erfahren die Autorinnen hautnah.

Mich haben die Berichte über die Partnersuche ehrlich gesagt sehr amüsiert, aber leider sind sie auch sehr realitätsnah. Vielleicht gerade der Abstand und das Ganze nicht selbst erleiden zu müssen, machen diese Lektüre doch zu etwas Besonderem. Leider treffen die Erfahrungen, die die Autorinnen gemacht haben, aber nicht nur für auf 50+ zu, sondern sind wohl in allen anderen Altersklassen genauso zu finden. Die spitzen Kommentare zu manch einem ungeeigneten Partner oder die ein oder andere Kampfansage haben mir doch sehr gefallen. Aber nicht nur Dating-Portale werden im Selbstversuch getestet, auch Speed-Dating wird getestet. Die Erfahrungen der beiden Autorinnen haben mir allerdings nur gezeigt, dass – wäre ich noch auf dem Singlemarkt und ich bin froh, dass es nicht so ist – das alles nichts für mich wäre oder ich meine Erwartungen mächtig herunterschrauben würde. Denn das, was Frau Fröhlich (und Frau Kleis) berichten, warum manche Leute sich in solchen Portalen anmelden, entspricht ja leider auch der Wahrheit und ist nicht unbedingt an den Haaren herbeigezogen, auch wenn manche Begegnungen noch so skurril erscheinen.

Nach der Lektüre kann man allerdings sagen, vor allem durch die realitätsnahen Berichte, was einem auf der Suche nach der Liebe alles begegnen kann. Man mag es als Hilfe für die moderne Partnersuche sehen, was einen alles erwarten kann, oder es dient als abschreckendes Beispiel.

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225 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

alexander der große, fantasy, magie, makedonien, jugendbuch

Schattenkrone - Royal Blood

Eleanor Herman , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841422309
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der junge Prinz Alex steht im Schatten seines mächtigen Vaters. Er muss sich an einem Hof voller Verrat und Intrigen beweisen. Nur durch die kluge Wahl von Verbündeten kann es ihm gelingen, die von den Göttern verlassene Welt vor dem Untergang zu bewahren. Alex wählt die schöne Blutmagierin Kat. Ihre Fähigkeiten könnten am Ende zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Doch Kat ist gefährlicher als er glaubt. Und sie hat einen Plan. (Klappentext)

„Schattenkrone“ ist der erste Band des Fantasy-Epos „Royal Blood“. Fantasy-Romane sind eh mein Ding, das Cover ist toll und der Inhalt hört sich ja auch erst mal vielversprechend an. Was mir zu dem Zeitpunkt noch nicht klar war, dass das Geschehen 340 v. Chr. stattfindet und einen tatsächlichen Hintergrund hat, was sich aber als sehr spannend herausgestellt hat. Die Autorin Eleanor Herman hat es tatsächlich geschafft, die Geschichte Alexanders aus Makedonien mit Fantasy-Elementen zu verbinden und eine interessante Erzählung zu verfassen. Der Teil ist ihr auch sehr gut gelungen, denn ich hatte wirklich immer wieder das Gefühl, dass ich mich in der Antike bewege.
Die Geschichte wird im Präsens erzählt, was zum einen für eine in der Vergangenheit spielende Geschichte irgendwie nicht so ganz glücklich ist, außerdem wirken durch die Wahl der Erzählzeit viele ergänzende Beschreibungen leicht fehl am Platz. Allerdings weiß ich nicht, inwieweit das den Übersetzerinnen in die Schuhe zu schieben ist. Dennoch fand ich es manchmal leicht befremdlich.
Was mir auch nicht so gefallen hat, aber das ist sicherlich Geschmackssache, ist die Tatsache, dass Namen der Protagonisten häufig abgekürzt werden. So wird Katerina zu Kat, Alexander zu Alex, Zofia zu Zo etc. Vielleicht kann man sich so die Namen leichter merken, aber mich hat es häufig ein wenig gestört, da es für mich nicht in diese antike Umgebung passt.
Das Buch ist insgesamt in fünf Akte aufgeteilt, die sich gefühlt auch an dem griechischen Drama orientieren. Der erste Akt dient zur Einführung der handelnden Personen, außerdem kündigt sich der dramatische Konflikt an. Ich muss hier gestehen, dass ich tatsächlich etwas gebraucht hatte, bis ich im Geschehen drin war, denn jedes Kapitel dient zur Vorstellungen eines Charakters. Weiterhin wechseln sich immer wieder die Erzählperspektiven ab. Im zweiten Akt verschärft sich die Situation und es kommt hier zu ersten Kämpfen, die wirklich sehr spannend beschrieben werden. Der dritte Akt stellt schließlich einen Höhepunkt in der Handlung dar, in dem wir eine ganze Menge erfahren. Der vierte Akt arbeitet auf die bevorstehende Katastrophe im fünften Akt hin. Das ist der Autorin tatsächlich gut gelungen. Dafür bleiben die Charaktere in mancher Hinsicht oberflächlich, manchmal sind ihre Beweggründe nicht ganz klar. Das Potential ist durchaus vorhanden, vielleicht wird es im nächsten Band besser. Dafür sind die Beschreibungen, um die Charaktere ins richtige Ambiente zu setzen, umso schöner geworden. Das Ende wirkt etwas offen, es gibt noch einige Fragen. Vor allem bleibt offen, was mit Zofia passiert, von der ich gerne noch mehr gelesen hätte, aber ich lege meine Hoffnung hier einfach in den zweiten Band.

An und für sich ist „Schattenkrone“ ein interessanter und spannender historischer Fantasy-Roman, der trotz kleiner Schwächen gut unterhält. Den zweiten Band werde ich sicher auch noch lesen.  

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

heliosphere 2265, noriko ishida, commander noriko ishida, commodore jayden cross, alpha 365

Heliosphere 2265 - In das Licht

Andreas Suchanek
E-Buch Text: 113 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 11.09.2015
ISBN 9783958341234
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„… In das Licht“ ist der 31. Band zur Reihe „Heliosphere 2265“ von Andreas Suchanek. In meiner Rezension können daher Inhalte aus den vorherigen Bänden aufgegriffen werden.

Alexis Cross hat zum großen Schlag ausgeholt, der bereits zwei Menschenleben kostete. Die Körpertauschmaschine ist aktiv, und nichts scheint mehr zwischen der gnadenlosen Frau und der Verwirklichung ihrer Pläne zu stehen. Gelingt es ihr tatsächlich, die Republik zu übernehmen? Gleichzeitig hat Commodore Cross das Unfassbare getan, um dem Imperium nicht in die Hände zu fallen. Wie wird die gegnerische Admiralin auf die Tat reagieren? (Klappentext)

Eine Weile musste ich doch überlegen, wie ich hier am besten anfange, denn dieses Mal fällt es mir wirklich nicht leicht. Dieser Band hat nämlich einiges an heftigen Enthüllungen parat und ist dennoch stellenweise so geheimnisvoll und voller Schrecken, da braucht man wirklich starke Nerven. Nicht, dass man nicht zu Ende lesen will, man muss es einfach. Denn man liest all die Ereignisse quasi wie benebelt und denkt sich die ganze Zeit „Das kann nicht sein!“ „Merkt das denn keiner?“. Eins vorweg, wie man bereits im Klappentext gelesen hat, Alexis Cross ist dabei ihre Pläne zu verwirklichen und diese Frau ist einfach nur heftig. Heftig im Sinne von „Sjöberg ist nichts im Vergleich zu ihr“. Denn wenn man das Gefühl hat, dass man bei unserem lieben Imperator noch so in etwa weiß, woran man bei ihm ist, kann Alexis das viel besser. Dennoch hoffe ich, dass Mutter Cross dennoch mächtig auf die Schnauze fällt.
Aber auch an anderen Fronten gab es so einige „Was zum Sjöberg…“-Momente. Es wird so einiges ins Rollen gebracht und da gibt es kein Halten mehr. Was die unglaubliche Tat von Commodore Cross angeht, hier merken wir doch, welche Auswirkungen und welches Loch er bei seiner Crew hinterlässt. Das fand ich übrigens sehr schön beschrieben. Ach ja, im Übrigen glaube ich, dass CABAL der guten Alexis in Zukunft vielleicht noch Probleme machen könnte. Ich hoffe es jedenfalls, denn verdient hätte sie es definitiv.

Drama, Intrigen und nervenaufregende Momente formen diesen genialen, aber fiesen Band. Cliffhanger? Wie immer vorhanden. Erholungspause? Kann man machen, oder man stürzt sich in direkt in den nächsten Band.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, schottland, familie, hochzeit, liebesroman

Glückssterne

Claudia Winter , Jessica Schwarz
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.12.2016
ISBN 9783844524406
Genre: Liebesromane

Rezension:

Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen... (Klappentext)

Der Klappentext klang so vielversprechend und machte mich einfach nur neugierig. Schließlich wird die Geschichte in Schottland spielen, was ja schon allein ein Grund dafür ist, „Glückssterne“ hören zu wollen. Doch der Anfang fiel mir dann leider schwer.
Gelesen wird das Hörbuch von Schauspielerin Jessica Schwarz, die das Vorlesen im Grunde ganz gut herüberbringt, allerdings braucht ich eine Weile, um mit ihrer Stimme warm zu werden. Aber nicht nur das erschwerte mir den Start, sondern die Geschichte braucht eine Weile bis sie richtig in Fahrt kommt und plätschert am Anfang nur so vor sich hin. Interessant wird es leider wirklich erst, als sie beschließt nach Schottland zu fliegen, um ihre Cousine zu suchen, und auf dem Flug dahin dem Schotten Aiden zu begegnen. Ab dem Moment läuft einfach nichts mehr so, wie Josefine es geplant hat und bringt Spannung für den Leser bzw. Hörer.
Sehr gut sind auch die Beschreibungen der schottischen Umgebung gelungen, sodass ich während dem Hören manchmal doch vor meinem geistigen Auge mich in Schottland befand. Hach, schön war es, wenn auch sehr regnerisch dort.
Ansonsten ist die Handlung streckenweise doch sehr vorhersehbar, aber meiner Meinung muss das in einem Liebesroman einfach so ablaufen. Das Ende konnte mich auch mit dem holprigen Start versöhnen.

„Glückssterne“ ist eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die einfach das Herz erfreut und bei der man einfach mal vom Alltag abschalten kann.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Theo will schlafen

Steffi Wöhner , Steffi Wöhner
Pappbuch: 14 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.02.2017
ISBN 9783737354547
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Theo kann nichts aus der Ruhe bringen. Nur Fritzi, wenn dieser nicht schlafen will…
Theo will schlafen. Und sein Freund Fritzi will lieber spielen. Was nun? Fritzi ist munter. Fritzi turnt. Fritzi trällert. Fritzi hat Spaß. Theo ist müde. Theo schaut. Theo wartet. Und wartet. Solang bis endlich ein Schlaflied erklingt. (Klappentext)


„Theo will schlafen“ ist ein hübsches Kinderbuch. Die Illustrationen sind sehr angenehm, nicht überladen und passen immer zum Text. Dabei nehmen sie dreiviertel einer Doppelseite ein, ein Viertel bleibt dabei dem Text überlassen, welcher auf „schwarz auf weiß“ ist. Sehr angenehm für das vorlesende Auge. Die kurzen Texte sind einfach gehalten, leicht verständlich und bringen die Situation passend zum Bild auf den Punkt. Bei jeder Seite kann man auch schauen, was Fritzi und Theo machen. Empfohlen ist „Theo will schlafen“ ab 2 Jahren (Angabe vom Verlag).

Uns hat das Büchlein sehr gefallen und es wird garantiert noch oft vorgelesen.

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

klassiker, shakespeare, schullektüre, tod, liebe

Hamlet

William Shakespeare
Flexibler Einband
Erschienen bei Hamburger Lesehefte
ISBN 9783872911308
Genre: Klassiker

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

hyperion, heliosphere 2265, hörspiel, noriko ishida, weltraum

Heliosphere 2265 - Die Opfer der Entscheidung

Andreas Suchanek
Audio CD
Erschienen bei null
ISBN 3958340288
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Nachdem die HYPERION den Heimatplaneten der Parliden angegriffen haben, machen diese Jagd auf das beschädigte Schiff. Doch auch an Bord der HYPERION spitzt es sich zu. Sjöbergs Anhänger bekämpfen Captain Cross‘ Leute, der nun für seine Entscheidungen geradestehen muss. Welche Opfer wird diese Entscheidung bringen?

Auch die siebte Folge der Hörspiel-Adaption zu Heliosphere 2265 konnte mich wieder begeistert. Die Qualität der Umsetzung ist wieder hervorragend. Die Sprecher sind alle sehr gut und bringen ihre Rollen wieder sehr genial rüber. Emotionen, Anspannung, das verstehen sie gekonnt einzusetzen. Besondern gefällt mir aber auch, wie schön Anke Reitzenstein, die Adm. Santana Pendergast spricht, verdeutlichen kann, dass die gute Santana manchmal doch ein wenig genervt ist.
Der Handlung kann man gut folgen, durch die Sprecher wird alles wichtige vermittelt. Es gibt etwas weniger Action als in Folge 6, dafür ist es aber nicht weniger spannend. Man erhält hier sogar einige Details zu den Charakteren, erfährt immer mehr über sie. Es macht einfach Spaß zu merken, wie sich die Charaktere entwickeln, immer mehr Tiefgang bekommen. So auch Lt. Cmdr. Lukas Akoskin: Ist er mir bisher eigentlich nicht besonders aufgefallen, so tritt er hier etwas mehr in den Vordergrund. Meiner Meinung nach bringt er nämlich nicht nur eine interessante Geschichte mit, sondern auch eine gewisse Coolness. Auch Alpha 365 konnte nun vollends meine Aufmerksamkeit gewinnen. Sein Charakter gefiel mir eigentlich immer ganz gut, erinnerte er mich doch stets ein wenig an Data aus TNG. Doch in dieser Folge konnte Alpha den Stempel des Datas ablegen. Alpha gefällt mir sogar mit dem Hintergrundwissen aus diesem Band umso mehr.
Auch alte Bekannte werden wieder mit ins Spiel gebracht und so die Geschichte wieder in eine andere Richtung gelenkt. Wer sich vielleicht fragte, was mit Admiral Pendergast passierte, der erhält in diesem Band eine Antwort. Weiterhin erhalten wir immer mehr Puzzleteile, die sich in das Gesamtbild einfügen und mehr und mehr Fragen beantworten. Doch wer glaubt, er hat fast gegen Ende alle Fragen beantworten können, der bekommt ganz zum Schluss neue Rätsel auf. Es bleibt spannend im Universum!
Auf der Hörspiel-CD befinden sich die MP3-Version sowie das E-Book in den Formaten epub und mobi. Wer also Informationen über das Hörspiel hinaus erhalten möchte, kann dies im E-Book nachlesen.
Auch das Booklet ist einen Blick wert, denn hier wird Lieutenant Peter Task vorgestellt, es gibt Informationen zu den verschiedenen Schiffklassen und zu den Parliden und ihrem Heimatsystem.

„Die Opfer der Entscheidung“ beschert mir wieder einen sehr genialen Hörgenuss und die Umsetzung ist wieder sehr toll. Die Geschichte ist spannend und neugierig auf die Fortsetzung.

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

drachen, fantasy, kai meye, kai mayer, drachenreigen

Drachenreigen: E-Only

Kai Meyer
E-Buch Text
Erschienen bei FISCHER digiBook, 26.01.2017
ISBN 9783104904191
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Kurzgeschichte „Drachenreigen“ von Kai Meyer erzählt die Geschichte zweier junger Liebenden, die sich in der Nacht des Drachenreigen treffen, der Nacht, in der sich die Drachen zu ihrem feurigen Paarungstanz am Himmel treffen. Im Schein des Drachenfeuers machen die beiden ihre ersten Erfahrungen mit der Liebe…

Die Kurzgeschichte von Kai Meyer ist nicht neu, denn sie erschien bereits2007 unter dem Titel „Komm, schweb mit mir, mein Amethyst“ in der von Wolfgang Hohlbein herausgegebenen Anthologie „Flammenflügel – Fantastische Drachengeschichten“. Die hier vorliegende Kurzgeschichte wurde vom Autor allerdings überarbeitet.
Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, sehr bildhaft auch in der Kürze der Geschichte. Man kann sich bildlich vorstellen, wie sich die beiden jungen Menschen im Feuer des Drachenreigens näherkommen. Viel erfährt man nicht über sie oder ihn, dafür reicht die Länge nicht aus, dennoch kommt der Zauber vom Verliebtseins und der magische Moment dieser besonderen Nacht sehr gut herüber.

Eine durchaus fantastische und sanft erotische Kurzgeschichte, die doch verzaubern kann.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

frost & payne, steampunk, gefahr, freiheit, geiseln

Frost & Payne - Band 6: Chop Suey (Steampunk)

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 14.02.2017
ISBN 9783958342545
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Chop Suey“ ist der 6. Band zur Reihe „Frost & Payne“ von Luzia Pfyl. In meiner Rezension können daher Inhalte aus den vorherigen Bänden aufgegriffen werden.

Der Maskenball des Dukes wird zum Schauplatz einer brutalen Geiselnahme. Die Terroristen verbreiten Angst und Schrecken unter den Gästen. Sie haben nur ein Ziel: Duke Alfred soll zwei Männer aus dem Gefängnis holen und ebenso begnadigen, wie er kurz zuvor Frost und Payne begnadigt hat. David, grün und blau geprügelt nach einem Fluchtversuch, will nicht aufgeben. Entweder schafft er es, den Keller seines Peinigers zu verlassen, oder er nimmt sich das Leben. Doch er findet etwas, womit ihm die Flucht diesmal endlich gelingen könnte. Während Frost und Payne gegen eine tickende Zeitbombe und Terroristen kämpfen, breiten sich überall in den von den Dragons kontrollierten Vierteln Unruhen aus. Alles läuft auf einen einzigen Punkt zu: überleben oder sterben. (Klappentext)


Mit dem sechsten Band von Frost & Payne kommen Action-Liebhaber richtig auf ihre Kosten, denn es geht hier ziemlich rasant zu, Stunts und Explosionen inbegriffen.
Die Haupthandlungsstränge mit Frost & Payne natürlich, den Dragons und den Ermittlungen im Fall der mechanischen Kinder werden hier weiterverfolgt und mit neuen Hinweisen gefüttert, eindeutige Antworten bleiben allerdings vorerst aus. Aber auch Nebenhandlungen werden weiterverfolgt wie zum Beispiel die Geschichte mit David sowie Dr. Baxter, manches findet aber in diesem Band keinen Platz, wie der Geschichte mit dem mysteriösen Doktor der mechanischen Kinder. Andererseits passiert auch schon genug in diesem Band, dass nicht alles Nebensächliche hier auch noch Platz finden kann, denn meiner Meinung nach würde es den Rahmen sprengen. (Auch wenn ich am liebsten gleich alle Informationen hätte, aber dann wäre wir sicher schon am Ende des Zyklus‘.)
Nichtsdestotrotz ist die Spannung in diesem Band wieder einmal ziemlich hoch, es gibt viele neue Fragen und ein paar wirkliches interessante Ereignisse, die mich doch so ziemlich überrascht haben. Gerade weil in diesem Band so viele Fragen aufkommen, lässt hoffen, dass dies zur Vorbereitung der zweiten Zyklushälfte dient.

Mit viel Spannung und Action erleben wir die Zyklushalbzeit, es gibt viele neue Fragen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung von Frost & Payne.

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für kinder und erwachsen, nirac rellum, spannend, carin müller, [w]hole-kids

Ferien auf Tarkanus X: [W]HOLE-Kids

Carin Müller , Nirac Rellum
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks, 15.02.2017
ISBN 9783738099935
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Tim Lawrence und sein Hund Rufus sollen für drei Wochen in ein Feriencamp auf Tarkanus X, wovon Tim weniger begeistert ist, denn er befürchtet, vor Langeweile umkommen zu müssen. Glücklicherweise trifft er dort aber auf seine neuen Freunde Kallah, Nero und Jack, die es dort genauso langweilig finden. Zu allem Überfluss haben die vier Freunde den Verdacht, dass die Campleiterin Miss Saunders etwas zu verbergen hat. Als dann auch noch der schmierige Gouverneur Raxinios mit einem fiesen Gobox an der Leine aufkreuzt, müssen die Freunde eine Rettungsaktion starten, denn die seltenen Jacobus-Hörner im angrenzenden Wildreservat sind in Gefahr.

„Kein Buch ist es wert, von Kindern gelesen zu werden, wenn es nicht auch von Erwachsenen gelesen werden kann.“ (C.S. Lewis)

Nirac Rellum, ein Pseudonym der Autorin Carin Müller für Science-Fiction Geschichten, schafft es kleine als auch große Leser auf ein spannendes Abenteuer mitzunehmen. Die Geschichte ist für Kinder geschrieben, der Sprachstil auch dementsprechend gewählt und auch für junge Leser gut verständlich. (Und wenn mal was nicht verstanden wird, dafür kann man ja auch bei Mama und/oder Papa nachfragen.) Schön finde ich, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Tim erzählt wird. Somit fällt es leichter, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Eine vorsichtige Altersempfehlung würde ich für Kinder ab 8 Jahren aussprechen.
Ganz wunderbar fand ich auch, dass es ein Wiedersehen mit Kallah und Nero gibt, die wir bereits in der Weihnachtsgeschichte „Außenmission auf Kaipas V. Die Suche nach dem Weihnachtsbaum“ kennenlernen durften. Aber keine Sorge, auch ohne die Weihnachtsgeschichte gelesen zu haben, kann man „Ferien auf Tarkanus X“ problemlos lesen und verstehen. Neu kennenlernen durften wir Jack.
Die Charaktere finde ich ganz toll. Tim ist für mich eher der Draufgänger und Anführer der vier Freunde und zusammen mit seinem Hund Rufus bildet er ja schon allein ein ziemliches cooles Gespann. Auch die Devianer-Zwillinge Kallah und Nero passen sehr gut ins Bild, Kallah wirkt zwar manchmal etwas schnell aufbrausend, aber ich mag sie trotzdem. Ihr Bruder ist da im Vergleich schon ruhiger und bildet zu ihr den Ausgleich. Natürlich darf am Ende eine Art Nerd und Bücherwurm nicht fehlen, denn das ist Jack. Damit haben wir ein rundum passendes Team für allerlei Abenteuer und Rettungsaktionen.
Ansonsten ist die Geschichte spannend, es gibt auch Action und an manchen Stellen brachte sie mich doch ziemlich zum Schmunzeln. Besonders gefallen haben mir die von der Autorin erdachten Tiere und Pflanzen auf dem Planeten Tarkanus X. Das beflügelt die Fantasie und macht die Geschichte doch besonders.

Ein rundum toller SciFi-Kurzroman, der es wert ist, sowohl von Kindern als auch Erwachsenen gelesen zu werden.  

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biographie

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Fredrik Backman , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596197828
Genre: Biografien

Rezension:

„Ich werde immer dein Papa sein. Daran solltest du dich gewöhnen.Ich bitte dich um Entschuldigung. Für alles, was ich in den kommenden achtzehn Jahren tun werde. Für alles, was ich versäumen werde. Alles, was ich nicht verstehe. Für all die Situationen, in denen ich dir schrecklich peinlich bin. Alle Ferienlager, bei denen ich mich freiwillig als Helfer melde. Alle Freundinnen, die du niemals zum Essen mit nach Hause bringst. Dafür, dass ich meinen Mama-lag-falsch-Papa-hatte-Recht-Tanz vor anderen Leuten aufführe.Für das eine Mal, wenn deine Schule alle Eltern zu einem Brennball-Turnier einlädt und ich die Sache ein kleines bisschen zu ernst nehme. Und für mein T-Shirt mit der Aufschrift ‚Echte Männer wiegen über 90 Kilo‘.“ (Klappentext)

Mit „Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss“ schreibt Fredrik Backman einen Brief an seinen Sohn, in dem er ihm versucht die Welt zu erklären, sich für das entschuldigt, was er alles Peinliche in den kommenden Jahren anstellen wird, aber er erklärt auch, dass er ihn liebt und das auf eine hinreißende Art. Aber nicht nur erklärt er, wie sehr er seinen Sohn liebt, es ist auch gleichzeitig eine wundervolle Liebeserklärung an seine Frau.
Da ich selbst Mutter eines kleinen Jungen bin, fand ich viele der Anekdoten, die Herr Backman zum Besten gab, einfach nur wunderbar komisch und musste herzlich lachen. Viele Geschichten versteht man aber auch nur dann richtig, wenn man selbst eigene Kinder hat. Aber nicht nur das, er erklärt auch zum Beispiel IKEA oder den Aufbau von „einfach aufbaubaren“ Kindermöbeln, was einfach nur sehr amüsant zu lesen ist. Es klappt eben nicht immer alles so, wie es soll. Gerade das macht die Anekdoten von Fredrik Backman so schön, sie sind einfach ehrlich.

Das kleine Büchlein ist auf jeden Fall ein schönes und amüsantes Buch, nicht nur für Eltern, es ist witzig und ehrlich.

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weltgeschichte to go, alexander von schönburg, geschichte, weltgeschichte, wissen

Weltgeschichte to go

Alexander von Schönburg , Frank Ortmann
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 22.04.2016
ISBN 9783871348280
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kann man die ganze Weltgeschichte auf knapp 280 Seiten bannen? So wirklich nicht, denn viel passiert ist in der Welt und in ihrer Geschichte. Alexander von Schönburg versucht es zwar, erhebt aber nicht den Anspruch darauf, dass ihm das gelingt, denn auch seiner Einschätzung nach ist das eher ein schwieriges Unterfangen und man kann eben nur einzelne Ereignisse der Weltgeschichte bedienen.

Sehr eloquent führt Herr von Schönburg den Leser auf 288 Seiten durch verschiedene geschichtliche Ereignisse, dabei nutzt er Anekdoten und Humor, wird hier und da mal philosophisch. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass sich „Weltgeschichte to go“ dann doch eher an ein junges Publikum richtet aufgrund Vergleiche mit Facebook oder mit manch einem Film sowie der ungezwungen-leichten Sprache.
Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr Struktur gewünscht, denn trotz der zehn Kapitel wirkte die Erzählung manchmal ein wenig durcheinander. Dies lässt sich wohl dadurch begründen, dass der Autor dazu neigt, vom Wesentlichen abzuschweifen. Ein paar Mal hatte ich sogar das Gefühl, dass ich jetzt was überlesen habe müsse, so schnell kam der Gedankensprung. Nach den zehn Kapiteln gibt es noch einen „Nachschlag“, die die hartnäckigsten Irrtümer der Weltgeschichte bedienen, deren Aufklärung ich ganz unterhaltsam fand.
Nichtsdestotrotz sammelt von Schönburg in dem vorliegenden Werk einiges an Fakten, manchmal auch eher Anekdoten, grundlegend neue Erkenntnisse fehlen allerdings. So richtig „Weltgeschichte“ bietet die Lektüre zudem nur bedingt, denn es ist teilweise schon der Willkür des Autors überlassen, was er dem Leser vermittelt und was nicht. Wer wirklich etwas über Weltgeschichte lesen will, der sollte sich vermutlich eher anderer Werke bedienen. Literaturempfehlungen gibt der Autor zumindest am Ende des Buches.

Am Ende hat man zwar das Gefühl, dass man auch sein Wissen brauchbar aufgefrischt hat, aber irgendwie bleibt alles doch nur so für zwischendurch, mal eben auf die Schnelle, „to go“ eben, nichts Halbes und nichts Ganzes.

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Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag

Katrin Bauerfeind
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2017
ISBN 9783596521302
Genre: Biografien

Rezension:

Dies ist ein Buch für all die, die sich schon einmal entschlossen an ihren Computer gesetzt haben, um zum Beispiel ihre Diplomarbeit zu Ende zu schreiben, und dann vier Stunden lang bei YouTube-Videos von Haushaltsunfällen, Katzenkindern und romantischen Heiratsanträgen hängen geblieben sind. Für alle, die sich jedes Jahr drei Tage vor dem Urlaub erfolglos in ihre Bikinifigur hungern wollen, alle, die eigentlich große Pläne für ihr Leben hatten und jetzt plötzlich eine Einbauküche abbezahlen und alle, die das Gefühl haben, es fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag: ein Tag, an dem man endlich mal alles erledigen könnte … (Klappentext)

Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem Buch „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag“ Geschichten übers schöne Scheitern. Dies macht sie vor allem mit einen ordentlichen Portion Humor, auch wenn ihre Kritik durchaus ernst gemeint ist, sollte man die Kurzgeschichten in den meisten Fällen stets ironisch verstehen und manchmal sollte man sicherlich auch zwischen den Zeilen lesen. Katrin Bauerfeind nimmt auf jeden Fall keinen Blatt vor den Mund. Manche Geschichten fand ich doch einigermaßen amüsant, aber oft konnte ich gar keinen rechten Zugang finden. Vielleicht war es teilweise auch zu sehr übertrieben, dass ich es nicht mehr genießen konnte. Sarkasmus ist schön, aber man kann es eben auch übertreiben.
Die Kolumnen sind größtenteils humorvoll, aber es kann schnell auch etwas anstrengend werden, da der Humor der Autorin zwar durchaus vorhanden ist, aber zu viel davon einfach ermüdend ist. Leider sind sich die Geschichten trotz allem auch immer ein wenig ähnlich. Vielleicht hat Frau Bauerfeind auch noch zu wenig erlebt, um ein Buch mit genügend Geschichten zu füllen, und meiner Meinung nach wirkt es am Ende doch sehr bemüht, zudem auch sehr bemüht witzig, komisch zu wirken. Ich fand das meiste leider nur halb so witzig wie es vermutlich hätte sein sollen. Dennoch haben mich manche angesprochenen Themen zum Nachdenken angeregt.

Das Buch kann zwischendurch sicher unterhalten, aber wer es nicht liest, verpasst auch nichts. Scheitern im Laufe des Lebens gehört einfach dazu und aus Fehlern lernt man, diese Erkenntnis hat mir hier irgendwie gefehlt und es wirkte doch auch sehr bemüht ein Buch mit genügend Kolumnen zu füllen.

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gezeichnet, veronica roth, akos, rat der neun, dystopie

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link , Laura Maire
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 17.01.2017
ISBN 9783844524970
Genre: Science-Fiction

Rezension:

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …
Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Gabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.
Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören … (Klappentext)


Veronicas Roth neuestes Werk „Rat der Neun – Gezeichnet“ wollte ich natürlich schnell lesen bzw. in diesem Fall hören. Voller Vorfreude und mit hohen Erwartungen ging es also ans Lesen. Leider ebbte die Vorfreude schnell ab und die die hohen Erwartungen schoss ich auch schnell in den Wind.
Gut die erste Hälfte des Hörbuches fand ich ziemlich anstrengend, ich fand nicht wirklich hinein. Anfangs werden viele Charaktere, Völker und deren Eigenarten, viele Informationen und viele Beschreibungen ihrer Welt überrumpeln den Leser zunächst einmal. Ehrlich gesagt, konnte ich mir davon auch nicht alles merken und schnell plätscherte das Vorgelesene nur so vor sich hin. Zwischendurch überlegte ich auch, ob ich nicht abbrechen sollte, aber so leicht habe ich dann doch nicht aufgegeben und wurde belohnt. Etwa ab der Mitte, also in der zweiten Hälfte schafft es Veronica Roth den Bogen zu bekommen und es wird endlich Spannend. Ab diesem Zeitpunkt habe ich gerne gehört und endlich bin ich auch da angekommen, wo ich hinwollte. Nämlich in der Geschichte. Schließlich konnte dieser Teil mich dann doch noch begeistern und plötzlich war die Story so spannend, dass es gar nicht schnell genug von den beiden Vorlesern gelesen wurde.

Gelesen wird das Hörbuch übrigens von Laura Maire und Shenja Lacher. Laura Maire liest hier den Part von Cyra, deren Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Shenja Lacher liest Akos Teil aus der Erzähler-Perspektive. Die Sprecher lesen gut, betont und mit Variation in der Stimme. Allerdings hat mir persönlich Shenja Lachers Stimme nicht ganz so gut gefallen, sodass ich immer froh war, wenn die Geschichte wieder aus Sicht von Cyra erzählt wurde, da mir die Stimme von Laure Maire besser gefällt. Aber das ist Geschmackssache.

Ansonsten ist die Grundstimmung des (Hör-)Buches doch eher düster. Es dreht sich viel um Schmerz oder Kampf, letztendlich ist Cyras besondere Gabe Schmerz. Auch vor Folter macht die Autorin nicht halt, vielleicht also nichts für sanftere Gemüter. Die Figuren kämpfen auch alle mit ihren Lastern, sind also keineswegs perfekt, hinzu kommt noch eine sehr ausgeklügelte Welt, die Roth hier zum Leben erweckt. Spannung und Action kommt dann leider erst im zweiten Teil des (Hör-)Buches auf, wären da nicht die vielen Längen im ersten Teil, bei dem bei mir Langeweile aufkam, wäre „Gezeichnet“ ein sehr tolles (Hör-)Buch gewesen. Meiner Meinung nach wurde gerade am Anfang einiges an Potential verschenkt.

Nur der zweite Teil des (Hör-)Buches sowie die komplexe Welt, die Roth erschaffen hat, retten „Gezeichnet“. Der Beginn des (Hör-)Buches ist in meinen Augen leider langweilig und zäh.

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babyledweaning, led, sachbuch elternbibliothek, breifre, weanin

Das breifrei!-Kochbuch

Loretta Stern , Anja Constance Gaca , David Gansterer
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Kösel, 06.10.2014
ISBN 9783466346011
Genre: Sachbücher

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