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125 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

krieg, freundschaft, fuchs, traurig, kinderbuch

Mein Freund Pax

Sara Pennypacker , Birgitt Kollmann , Jonathan Klassen
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 16.03.2017
ISBN 9783737352307
Genre: Kinderbuch

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11 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Chroniken der Seelenwächter - Band 22: Cassandras Fluch

Nicole Böhm
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 11.04.2017
ISBN 9783958342606
Genre: Sonstiges

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebe, bürgermeister, filmset, schauspieler, strand

Kein Sommer ohne Liebe

Mary Kay Andrews , Andrea Fischer , Rike Schmid
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 24.05.2016
ISBN 9783837133707
Genre: Romane

Rezension:

Greer ist Location-Scout und auf der Suche nach dem perfekten Drehort. Weißer Sand, blaues Meer und ein verschlafenes Städtchen sind ihr Auftrag. Nach schier endloser Suche stößt sie auf Cypress Key, ein uriges Fischerdorf an Floridas Golfküste. Doch der attraktive Bürgermeister Eben ist alles andere als begeistert von dieser Idee. Während sie noch streiten, merkt Greer, dass sie gerade ihr Herz verliert ... (Klappentext)

Auf dieses Hörbuch war ich doch sehr gespannt, denn ich wollte eigentlich mal wieder was Schönes fürs Herz hören. Nun ja, leider wurde ich so ziemlich enttäuscht. Denn dieser Sommer in Mary Kay Andrews Buch ist leider so ziemlich ohne Liebe, gerade mal ein bisschen Geflunker am Ende, aber dafür lohnt es nicht.
Die Charaktere fand ich leider auch alle ziemlich nervtötend, überzogen oder überflüssig, manchmal auch alles gleichzeitig. Mir Greer kam ich so gar nicht klar. Sie bleibt mir zu farblos, vor allem da sie vermutlich als Sympathieträgerin dienen soll. Viele Geschichten der Charaktere werden auch nur angerissen, es fehlt ein ziemlich ganzes.
Die Handlung an sich fand ich ziemlich langweilig, und manches auch einfach überflüssig. Greer sucht eine ganze Weile nach den geeigneten Locations für diesen Film. Sowas mag, wenn man es denn als Film sehen würde, sicher gut aussehen, wäre auch schnell genug abgehandelt, aber im Buch bzw. Hörbuch führt es einfach nur zu einer gähnenden Langweile und man fragt sich, wann denn nun eigentlich so richtig was passiert. Dass allerdings so richtig was passiert, die Post abgeht, das Gefühl hatte ich eigentlich nicht. Auch die Ereignisse am Ende fand ich doch arg konstruiert, weniger glaubwürdig und einfach nur überflüssig und irrelevant. Das einzige zu was „Kein Sommer ohne Liebe“ tatsächlich nützt, ist um das Wort „Langweile“ neu zu definieren.
Leider konnte auch die Vorleserin Rike Schmid nicht zu meiner Unterhaltung beitragen.

Für mich was das leider ein ziemlicher Griff daneben. Selten habe ich mich so gelangweilt und kann das (Hör-)Buch leider nicht weiterempfehlen.

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36 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

the secrets of yonderwood, jemma, jamie, zack, cyberworld 4.0

CyberWorld 4.0: The Secrets Of Yonderwood

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.04.2017
ISBN 9783958342583
Genre: Jugendbuch

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das zerbrochene Schwert

Wolf Awert
Flexibler Einband: 374 Seiten
Erschienen bei Zaptos Media, 29.09.2016
ISBN 9783981702644
Genre: Fantasy

Rezension:

Als der letzte Titan den letzten der Drachen erschlug, schien der Kampf zwischen den beiden Mächten endlich beendet zu sein. Das Schwert der Titanen war zerbrochen und die Drachen vernichtet. Das Zeitalter der Menschen begann und Titanen wie Drachen verschwanden aus Paranaea. Doch ihre Magie blieb bestehen. Nun, Äonen später, werden die Bruchstücke des Titanenschwerts neu geschmiedet. Jedes Bruchstück wird zu einem machtvollen magischen Schwert mit einem eigenen Willen. Das Schwert der Gerechtigkeit, die Zwillingsklingen, der Hass verbreitende Bihänder und der Säbel der grenzenlosen Freiheit. Sie alle suchen nach Trägern, die zu ihnen passen, und ihnen eine neue Aufgabe geben. Aber auch die Magie der Drachen blieb bestehen, und ausgerechnet der Dummkopf Djott baut schließlich aus den Knochen des letzten Drachen eine Klinge, die die mächtigste von allen ist. Erfüllt vom Zorn der Drachen und einer nie dagewesenen Stärke, kennt Djott nun nur noch ein Ziel: Die Titanenschwerter und ihre Träger ein für alle Mal zu vernichten… (Klappentext)

Der Autor beginnt eine Erzählung in einer mittelalterlich geprägten Welt. Bruchstücke alter Mächte (das zerbrochene Schwert des letzten Titanen und die Knochen des letzten Drachen) finden ihren Weg zurück in die Welt und nehmen wieder Einfluss auf die Geschicke der Menschen, insbesondere auf die Entwicklung und das Leben der "Helden", Liff, die Tochter eines Teebauern, o'Wa, ein junger Fischer, Ochtnin-Tan, der Sohn eines Wanderrichters, Djott, ein geistig beschränkter Lastenträger aus dem Sumpf. Die Helden entwickeln sich erstmal unabhängig voneinander und gehen ihre eigenen Wege, bis die Mächte der Titanen und Drachen ihre Wege kreuzen lassen.
Entsprechend spinnt der Autor jede Geschichte erstmal für sich und langsam entwickeln sich die Wechselwirkungen der Geschichten miteinander bis es zur Begegnung kommt, manchmal getrieben, manchmal eher zufällig oder einfach, weil die Welt so klein ist. So verflechten sich die einzelnen Stränge immer mehr zu einer geschlossenen Geschichte. Der Autor nimmt sich anfangs viel Zeit um wichtige Entwicklungen und prägende Momente ausführlich zu beschreiben. Dies macht den ersten Teil des Buches manchmal etwas zäh oder langatmig, weil die Geschichte bzw. die Haupthandlung nicht voranschreitet. Bedenkt man aber, dass dieses Buch der Auftakt einer Saga sein soll und sich primär der Entwicklung der Charaktere widmet und sich erst später der eigentlichen Herausforderung zuwendet, ist die detailreiche Einführung der Charaktere doch sehr aufschlussreich.

Mir haben einige der zugrundeliegenden Ideen sehr gefallen und entsprechend warte ich auf mehr. Die Grundidee der Gleichgewichtsschöpfung aus Ordnung und Chaos, Licht und Dunkelheit und letztlich deren Selbstvernichtung durch ihren eigenen blinden Zorn, der sich fortträgt und letztlich viele schöne bunte und graue Facetten erzeugt, anstelle des ursprünglichen klaren Schwarz und Weiß. 

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein Zaubergarten

Hermann Hesse , Erwin Strittmatter , Johannes Roth , Elizabeth Arnim
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 13.03.2017
ISBN 9783844525496
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mal heitere, mal besinnliche, mal märchenhafte Geschichten rund um das Thema Garten laden zu einer kreativen Auszeit vom Alltag ein, und die passenden Malvorlagen regen zum kreativen Gestalten an. Bekannte Autorenerzählen von den Freuden und Mühen des Gärtnerns im Kreislauf der Jahreszeiten, von reifen Früchten, der Magie der Bäume und dem Zauber der Rosen: Zuhören, die Zeit vergessen, zur Ruhe kommen – und schon weicht der graue Alltag bunten Blüten und frischem Grün. (Klappentext)

Dieses Hörbuch ist eigentlich ein schönes Rundumpaket, denn Hören und nebenbei Malen mache ich sehr gerne. Die ausgewählten Geschichten rund um das Thema Garten sind sehr gut und passend ausgewählt und lassen den Hörer insgesamt ca. 150 Minuten in andere Welten abtauchen. Sehr schön fand ich auch, dass manche Geschichten mal lustig waren, andere wieder nachdenklich machten. Positiv fand ich auch, dass die Geschichten von verschiedenen Sprechern vorgelesen werden. Insgesamt haben hier alle eine sehr gute Leistung abgelegt, aber wie es immer so ist, mag man die eine Stimme sicher mehr als die andere. Gelesen werden die Geschichten von Stefan Wilkening, Sabine Kastius, Cécilia Wortmann, Juliane Köhler, Dr. Franziska Augstein, Eva Gosciejewicz, Nico Holonics, Laura Maire und Katharina Thalbach.

Folgende 16 Geschichten sind auf den beiden Audio CDs vorhanden:
Hermann Hesse: Im Garten
Elisabeth von Arnim: Aus dem Tagebuch
Hugo von Hofmannsthal: Lob des Gartens
Giovanni Boccaccio: Das Dekameron (Ausschnitt)
Doris Lessing: Der Granatapfel
Theodor Fontane: Der Eibenbaum im Parkgarten des Herrenhauses; Ein Sommer in London. Richmond
Karel Čapek: Wie man einen Garten anlegt
Plinius der Jüngere: Römische Gärten
Hans Christian Andersen: Wer war die Glücklichste?
Manfred Kyber: Maimärchen
Erwin Strittmatter: Lob auf den Juni
Alphonse Daudet: Die Apfelsinen
Jacob und Wilhelm Grimm: Schneeweißchen und Rosenrot; Von dem Sommer- und Wintergarten
Johannes Roth: Was macht der Gärtner im Winter

Weiterhin gibt es 10 Malvorlagen mit verschiedenen floralen Motiven, manche mit Vögeln oder Schmetterlingen. Die Vorlagen befinden sind als Inlay in der CD-Hülle und jeweils auf einzelnen einseitig bedruckten Karten der Größe 12,5 x 17,8 cm, was ich sehr praktisch finde. So kann man sich das Motiv, dass man gerade Malen will herausnehmen und auch bei der Wahl der Malwerkzeuge sind einem dadurch so gut wie keine Grenzen gesetzt. Das einzige, was mir nicht gefallen hat, dass manche Motive sehr filigran sind, sodass man leicht Probleme beim Ausmalen bekommen kann und als Grobmotoriker würde ich mich auch nicht gerade bezeichnen.

„Mein Zaubergarten“ bildet ein sehr schönes Paket, das die Flucht aus dem Alltag erlaubt. Hören und Malen sind für mich eine tolle Kombination, die ausgewählten Geschichten und Motiven passen sehr gut zum hier vorgegeben Thema.  

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12 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

hörspiel, hyperion, torch, nova-station, captian

Heliosphere 2265 - Folge 8: Getrennte Wege

Andreas Suchanek
Audio CD
Erschienen bei Greenlight Press, 24.03.2017
ISBN 3958340296
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die HYPERION gleicht eher einem Wrack als einem Schiff, doch Admiral Pendergast und ihre Rebellen sorgen dafür, dass das Schiff wieder einsatzfähig wird. In der Zwischenzeit aber begeben sich Jayden Cross und Alpha 365 auf eine Mission in das Cassiopeia-System um einen Weg zu finden, den gefährlichen „Killchip“ zu entfernen. Und auch Lukas Akoskin und Tess Kensington erhalten einen Auftrag, der sie ins Alzir-System auf die NOVA-Station bringt. Werden alle ihre Missionen wie geplant durchführen können?

Sie haben es wieder einmal getan! Denn auch die 8. Folge der Hörspiel-Adaption konnte mich wieder begeistern. Allerdings merkt man immer mehr, dass das Hörspiel in einigen Punkten von der Romanvorlage abweicht. Das ist aber keinesfalls ein negativer Aspekt, denn so hat man auch als Leser der eBooks immer wieder ein paar Überraschungen und mir persönlich haben die Änderungen auch gefallen. Dadurch wirkte das Hörspiel aus meiner Sicht nämlich einfach rund. Schließlich stehen die Macher der Hörspielreihe vor der Herausforderung, zum einen den vorliegenden Band auf etwa eine Stunde zu kürzen und weiter muss man beachten, dass es keinen Erzähler gibt, sondern die Handlung nur durch die Sprecher, die die Rolle ihrer Charaktere einnehmen, vorangetrieben wird. Diese Herausforderung haben die Macher als auch die Sprecher gemeistert und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen gefehlt haben.
Zur eigentlichen Handlung möchte ich gar nicht viel verlieren, denn bei den knapp ca. 65 Minuten Laufzeit, könnte man schon zu viel verraten. Nur so viel: Der Plot wird vorangebracht, die Geschichte ist wieder sehr spannend und kaum ist es zu Ende, will man eigentlich schon wieder mehr. Nun heißt es aber warten bis zur nächsten Hörspielfolge, oder man vertreibt sich die Wartezeit mit den eBooks.
Auf der CD befindet sich wie gewohnt auch wieder Zusatzmaterial: Neben dem E-Book gibt es auch hier wieder die MP3-Version des Hörspiels. Im CD-Booklet befindet sich diesmal ein Datenblatt zu Alpha 365 und zur NOVA-Station sowie ein Informationen zu Maria Koschny.

„Getrennte Wege“ konnte mich trotz einiger Änderungen zum Roman dennoch überzeugen. Die Geschichte wirkt auf den Hörer so sehr rund, ist spannend und man will am Ende dennoch mehr.

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

wechselbalg, fantasy, das erbe der macht, erbe der macht, urban fantasy

Wechselbalg

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 01.12.2016
ISBN 9783958342286
Genre: Fantasy

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47 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

erziehung, ratgeber, kinder, schreien, rhino

Erziehen ohne auszurasten

Sheila McCraith
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei TRIAS, 22.02.2017
ISBN 9783432101699
Genre: Sachbücher

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

philosophie, wissenschaft, buddhismus, physik, hubbard

Wissenschaft und Spiritualität

Lars Jaeger
Flexibler Einband
Erschienen bei Springer Berlin, 23.09.2016
ISBN 9783662502839
Genre: Sachbücher

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41 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sachbuch, geschichte, kultur

Homo Deus

Yuval Noah Harari , Andreas Wirthensohn
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 19.04.2017
ISBN 9783406704017
Genre: Sachbücher

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

rom, mittelalte, papst, wartburg, mittelalter

1517

Heinz Schilling
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 16.03.2017
ISBN 9783406700699
Genre: Sachbücher

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schattengalaxis - XDV3Z1-7

Daniel Isberner
E-Buch Text: 26 Seiten
Erschienen bei BookRix, 05.04.2017
ISBN 9783743804920
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im Jahr 2096 startete die Menschheit ein Kolonieschiff in die Weiten des Alls, doch der Kontakt ging verloren. Gestrandet in einem Teil der Galaxis, der von Aliens beherrscht wird und in dem Menschen als minderwertige Außenseiter behandelt werden, nutzt die Crew der Erowans Rache die hochentwickelte kybernetische Technologie der Menschen dazu, um fremde Welten und Technologie längst vergessener und ausgestorbener Aliens zu entdecken. Die Erkundung eines uralten Bauwerks auf XDV3Z1-7 stellt sich dabei als schwieriger und lebensgefährlicher heraus, als Brian Malcah und sein Team je gedacht hätten ... (Klappentext)

Daniel Isberner liefert mit „Schattengalaxis - XDV3Z1-7“ eine interessante ca. 26 Seiten lange Kurzgeschichte aus dem Bereich Science-Fiction ab. Der Sprachstil war dabei wieder sehr angenehm lesbar. Besonders angetan war ich diesmal von der Idee, für mich fand ich mich jedoch ziemlich hineingeworfen in die Handlung, fand mich aber schnell ein. Was mir hier gefehlt hat, was aufgrund der Kürze der Geschichte aber nicht so recht gelingen kann, eine Beziehung zu dem Protagonisten aufzubauen. Man erfährt zwar einiges über ihn, aber vielleicht bin ich auch einfach kein Typ für Kurzgeschichten. Dennoch fand ich die Geschichte spannend und war dann irgendwie ziemlich entsetzt, dass die Handlung an einer recht gemeinen Stelle aufhörte.

„Schattengalaxis - XDV3Z1-7“ ist eine gute und unterhaltsame Kurzgeschichte, die sich schnell lesen lässt.

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9 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 4 Rezensionen

abenteuer, parallelwelt, fabelwesen, urban fantas, luftschiff

Die Savanten: Heimkehr

Uwe Eckardt
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 12.02.2017
ISBN B06X18NSWK
Genre: Fantasy

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Waking Gods

Sylvain Neuvel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Michael Joseph, 06.04.2017
ISBN 9780718181703
Genre: Science-Fiction

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

atome, kosmologie, sterne, astrophysik, sonne

Sternstunden des Universums

Harald Lesch , Jörn Müller
Fester Einband: 267 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, C, 07.11.2011
ISBN 9783570100752
Genre: Sachbücher

Rezension:

Harald Lesch und Jörn Müller berichten in „Sternstunden des Universums“ von unglaublichen Vorgängen in unserem Universum, darunter merkwürdige Objekte und seltsamen Vorgängen der Astronomie, wie veränderliche Sterne, aber solchen, die viel größer und leuchtkräftiger sind als die Erde. Eta Carinae wird sogar mal richtig unter die Lupe genommen. Außerdem erfährt man, dass es allein in unserem Sonnensystem sehr viel mehr Monde als nur unsere Trabanten gibt, man auf dem Merkur einen doppelten Sonnenaufgang bzw. -untergang erleben kann, und vieles, vieles mehr.

Das Autorenduo Harald Lesch/Jörn Müller schafft es, in 14 verschiedenen Kapitel allgemeinverständlich verschiedene Themen aus dem großen Bereich der Astronomie zu erörtern. Der Sprachstil ist dabei nicht nüchtern trocken, sondern wieder sehr lebendig. Man muss es sicher mögen, denn Lesch schreibt ähnlich wie er spricht. Dafür versteht man es aber dennoch gut.
Die Erklärungen sind alle gut und stimmig, auch für den Laien nachvollziehbar, auch wenn manch ein Thema sicher anstrengender zu verstehen ist als ein anderes. Als Laie liest man es sicher nicht so schnell weg, da man über manches Nachdenken muss, aber es ist alles sehr informativ. Hilfreich sind hier sicher die vielen Abbildungen (oft farbig), aber auch Graphen etc. Dadurch sind manche Erklärungen besser zu verstehen, wie zum Beispiel Keplers zweites Gesetz („Ein von der Sonne zum Planeten gezogener Fahrstrahl überstreicht in gleichen Zeiten gleich große Flächen.“). Aber es gibt auch viele (farbige) Abbildungen von Himmelskörpern, was ja sowieso ganz hervorragend zum Titel passt.
Ansonsten eine gute, nicht zu schwer verständliche, Einführung in die Astronomie bzw. in die Vorgänge unseres Universums. Sehr gelungen finde ich auch den Anhang, wo nicht nur über die exponentielle Zahlenschreibweise sehr großer bzw. sehr kleiner Zahlen informiert wird, sondern es gibt auch ein umfangreiches Glossar zu finden, das von A wie AGN bis X wie X-Bosonen reicht. Daneben gibt es, wie ich es von einem guten Sachbuch erwarte, auch für jedes Kapitel Literaturangaben und natürlich einen Abbildungsnachweis.

„Sternstunden des Universums“ nimmt uns mit auf eine tolle Reise mit vielen Informationen, die allgemeinverständlich erklärt werden, dennoch ist es nicht für zwischendurch, da das Thema durchaus seine Aufnahmebereitschaft erfordert.

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71 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

sachbuch, natur, klimazone wald, verband des baumes und seine pilze, das geheime leben der bäume

Das geheime Leben der Bäume

Peter Wohlleben
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ludwig, 25.05.2015
ISBN 9783453280670
Genre: Sachbücher

Rezension:

Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, ein Gedächtnis. Unglaublich? Aber wahr! – Der Förster Peter Wohlleben erzählt faszinierende Geschichten über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran wie seine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald und schafft so eine aufregend neue Begegnung für die Leser: Wir schließen Bekanntschaft mit einem Lebewesen, das uns vertraut schien, uns aber hier erstmals in seiner ganzen Lebendigkeit vor Augen tritt. Und wir betreten eine völlig neue Welt ... (Klappentext)

Peter Wohlleben schafft es, den Leser sehr gekonnt auf eine Erlebnisreise in „Das geheime Leben der Bäume“ mitzunehmen. So richtig konnte ich mir bis zum Lesen dieses Buches nicht ausmalen, was denn Bäume nun für ein geheimes Leben führen sollen, Bäume sollen miteinander kommunizieren? Konnte ich mir nicht vorstellen, aber Förster Peter Wohlleben zeigt genau das auf und erzählt dabei ganz wunderbar, wie die Natur, in dem Fall die Bäume zusammenleben, sich unterstützen, ja quasi ihren Nachwuchs aufziehen, er nannte es „stillen“. Ich war sehr fasziniert und wollte das Buch gar nicht weglegen, denn was der Autor hier berichtete, war einfach zu spannend.
Aber nicht nur durch seine Erfahrungen leben die Erzählungen und Berichte in diesem Buch, auch neuste Erkenntnisse aus Wissenschaft werden hier verbaut. So ist es nicht nur informativ, sondern auch immer wieder amüsant und unterhaltsam. Wussten Sie zum Beispiel, dass manche Bäume ein Abwehrsystem haben? Und sie Signale an andere Artgenossen in unmittelbarer Reichweite senden können, damit diese auch ihr Abwehrsystem aktivieren? Oder warum Eichen Weicheier sind? Dies und viele andere erstaunliche Erkenntnisse bereichern nun mein Wissen und ich bin froh, diesen Schatz unter den Natursachbüchern gelesen zu haben.

„Das geheime Leben der Bäume“ ist wahrlich eine Bereicherung meines Wissens und ich werde Bäume nun aus einem völlig anderem Blickwinkel betrachten. Ich kann es nur empfehlen.

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82 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

jojo moyes, liebe, trauer, gruppentherapie, nathan

Ein ganz neues Leben

Jojo Moyes , Karolina Fell , Luise Helm
Audio CD
Erschienen bei Argon, 24.09.2015
ISBN 9783839814307
Genre: Romane

Rezension:

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben. (Klappentext)

Auch mit „Ein ganz neues Leben“ gelingt Jojo Moyes wieder eine wunderbare Geschichte. Ihr hervorragender Schreibstil lässt einen nur so durch die Geschichte fliegen. Louisa Clarke versucht wieder in ein Leben zurückzufinden, denn der Verlust von Will nimmt sie heftig mit. Sie hat allerdings ihre eigenen Wege, man meint fast, sie lässt sich treiben, bis eben zu dem Tag, an dem sie eine Verbindung zu Will aufnehmen kann, von der sie nie geahnt hätte. Erst dann fängt Lou wieder an zu leben. Dabei schafft es die Autorin wunderbar herauszuarbeiten, dass es nach dem Verlust eines geliebten Menschen nicht immer leicht ist, wieder Teil eines, gar seines eigenen, Lebens zu sein, zu werden und zu bleiben. Denn irgendwie geht immer ein Teil von einem selbst, wenn man jemanden verliert.
Was mir allerdings im ersten Teil so sehr gefallen hat, war das Louisa die Hoffnung bis zum Schluss nicht verliert, hier fehlt sie allerdings am Anfang und muss erst wiederaufgebaut werden. Auch aus der Tatsache heraus, dass „Ein ganzes halbes Jahr“ so überragend war, macht es für „Ein ganz neues Leben“ schwer, diese hohe Messlatte wieder zu erreichen. Denn auch wenn die Geschichte ganz wunderbar ist, so steht sie doch im Schatten vom ersten Teil und kann damit nicht recht mithalten. Vielleicht wäre die Geschichte als ein eigenständiges Werk besser aufgehoben gewesen statt als Fortsetzung. Vermutlich würde das Buch sich nämlich auch recht gut ohne Vorkenntnisse lesen lassen.
Das Hörbuch wird hier auch wieder von Luise Helm gelesen, die auch bereits Lous Geschichte in „Ein ganzes halbes Jahr“ ihre Stimme geliehen hat. Sehr einfühlsam und gefühlsbetont schafft es die Vorleserin wieder, den Hörer Teil der Geschichte werden lassen.

„Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes ist ein tolles (Hör-)Buch, dass mich gut unterhalten hat, aber leider nicht mit dem Vorgänger mithalten kann.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

vogel, rollstuhl, freundschaft, querschnittslähmung, bildband

Penguin Bloom

Cameron Bloom , Bradley Trevor Greive , Ralf Pannowitsch
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaus, 13.02.2017
ISBN 9783813507614
Genre: Biografien

Rezension:

Wie ein kleiner Vogel einer Familie die Lebensfreude zurückschenkte
Penguin Bloom ist schon jetzt ein absoluter Publikumsliebling. Die lustigen, einfach zauberhaften Fotos der frechen Elster und ihrer australischen Adoptivfamilie gingen über die sozialen Medien durch die ganze Welt. Was die Fans nicht kennen, ist die bewegende Geschichte hinter den großartigen Bildern. Es ist die wahre Geschichte der Familie Bloom, die nach einem tragischen Unfall beinahe zerbricht und durch den witzigen kleinen Vogel namens Penguin gerettet wird. (Klappentext)


»Nicht weil es ihr an Mut gefehlt hätte, der eigenen Auslöschung ins Auge zu blicken, sondern weil sie den viel größeren Mut hatte, weiterzuleben. Aufrichtige Selbstlosigkeit und Liebe ist das genaue Gegenteil von Schwäche.«

Bei dem Coverbild und dem Klappentext hatte ich eine schöne Geschichte erwartet und viele Bilder von Penguin, aber was ich hier bekam, war ganz weit entfernt von dem, was ich mir erdacht hatte. Und doch hat mich die Geschichte von Sam, ihrer Familie und von der australischen Elster Penguin zutiefst berührt. Meine vielen erwarteten Bilder von Elster Penguin habe ich aber auch bekommen.
Die Geschichte der Familie Bloom ist zunächst eine schöne, fast wie sie im Buche steht, denn alles verläuft bis auf ein paar Kleinigkeiten doch ganz gut. Bis zu einem verheerenden Urlaub in Thailand, bei dem Mutter Sam an einem morschen Geländer hinabstürzt. Sie überlebt schwer verletzt, doch was ist das Leben, wenn man sein altes Ich verloren hat? Von nun durch eine schwerwiegende Rückenmarkverletzung an einen Rollstuhl gefesselt, hat sie alle Hoffnung verloren, sie fühlt sich nutzlos und will ihrem Leben am Liebsten ein Ende bereitet. Doch ihr Mann Cameron gibt sie so schnell nicht auf, wird es nicht müde, ihr zu sagen, wie sehr er und ihre drei Kinder Sam lieben. Und dann fällt quasi Penguin vom Himmel, denn sie ist aus dem Nest gefallen und verletzt. Sam kann nicht anders und Penguin wird mit nach Hause genommen, wo Sam sich um die kleine Elster kümmert. Sam hat endlich wieder eine Aufgabe und findet den Mut, die Stärke, wieder weiterleben zu wollen.
Das Buch ist nicht nur gefüllt mit der traurigen Familiengeschichte, aber auch der Stärke, der Hoffnung, dem Mut, wieder ein neues Leben beginnen zu wollen. Sam schafft es und es steckt voll mit vielen kleinen Ratschlägen, die aber vom Herzen kommen.
Tief beeindruckt hat mich auch der persönliche Brief von Sam. Sie beschönigt nichts, gibt aber Betroffenen selbst Ratschläge, aber auch Angehörigen. Sie berichtet, wie sie es selbst erlebt hat, was wichtig ist, und dass es dennoch nicht einfach ist. Denn mit ihrem Unfall hat sie ein Teil von sich selbst verloren, und wie sie das berichtet, lässt einen doch nachdenken, über das Leben und was es bedeutet.

»Sie war unsere furchtlose Liebesbotschafterin und leitende Motivationsbeauftragte.«

Auch wenn dieses Buch so anders war, als ich erwartet hatte, kann ich es nur empfehlen. Ja, es ist eine traurige Geschichte, aber eine Geschichte mit Hoffnung, die darum so lesenswert ist.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

kenia, afrika, reisebericht, care international, humor

Mein Afrika-Tagebuch

Bill Bryson , Sigrid Ruschmeier
Fester Einband: 73 Seiten
Erschienen bei Bombus-Verlag, 16.02.2004
ISBN 9783936261196
Genre: Sachbücher

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Physik für die Westentasche

Harald Lesch , Das Quot-Team,
Audio CD
Erschienen bei Lagato, 01.03.2006
ISBN 9783938956069
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Riesengebiet der modernen Physik in gut 50 kurzen Kapiteln "für die Westentasche" verständlich dargestellt. Ob Atome oder Quanten, gekrümmter Raum oder verbogene Zeit, Bosonen oder Hawkings Branenwelten, Energie oder Entropie, Schrödingers Katze oder Zeitreisen, Druck oder Drehimpuls, Gewitter, Gravitation oder Quarks: Harald Lesch und das Quot-Team schaffen es, die Begriffe kurz und bündig zu erklären und uns neugierig auf die heutige Physik zu machen. (Klappentext)

Prof. Harald Lesch, wer sich für Astronomie und Physik interessiert, der kennt ihn sicher. Ich muss sagen, ich höre ihn sehr gerne und finde (meistens) auch sehr interessant, was er erzählt. Wer das Glück hatte, ihn einmal life zu sehen und zu erleben, der wird sicher auch noch mehr seine Freude an diesem Hörbuch haben, denn Harald Lesch liest hier selbst und das, wie ich finde, sehr gut.
Aber eigentlich soll es hier ja um das (Hör-)Buch gehen, „Physik für die Westentasche“. Wie ich finde, ein ganz passender Titel. Denn es stellt die Physik doch auf die Schnelle sehr kompakt dar und vermittelt einiges an Wissen, ohne dass man von zu vielen Informationen erschlagen wird. 50 kurze Kapitel (sowie ein Vorwort) können wir genießen, die jeweils ein Thema behandelt. Nach dem Hören, ist man vielleicht zunächst erschlagen vom breiten Wissen, aber es lohnt sich. Man muss ja auch nicht alles an einem Tag hören, sondern kann es Stück für Stück genießen. Vielleicht hat man aber auch irgendwann mal etwas über Entropie, Supraleiter, Perpetuum mobile gehört und denkt sich, was hat das eigentlich (physikalisch gesehen) damit auf sich? Einfach das entsprechende Kapitel auswählen, anhören und schon bekommt man alles verständlich erklärt.
Doch für welche Zielgruppe richtet sich nun „Physik für die Westentasche“? Sicher nicht für Physikstudenten oder Physiker, dafür ist es zu einfach gehalten, und ich gibt es eine Reihe anderer Fachliteratur, die ich eher empfehlen würde. Definitiv aber richtet sich das Buch an alle Physikinteressierten, die sich nicht mit Formeln herumschlagen wollen und ewig darüber nachgrübeln, was das denn nun zu bedeuten hat, sondern schnell in einfach Worten erfahren wollen, was es mit Atomen, Quarks, Bosonen auf sich hat oder sich schon immer fragten, was ist denn nun eigentlich der Welle-Teilchen-Dualismus.

Harald Lesch & das Quot-Team haben es hier tatsächlich geschafft, dass moderne Gebiet der Physik kompakt darzustellen, eben in Format „für die Westentasche“. Ich kann es Physikinteressierten nur empfehlen, aber wer sich über ein Thema genauer informieren will, der muss dann wohl doch in einem größeren Fachbuch nachschlagen.

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

zukunft, mensch, bewusstsein, berührend

Wer wir waren

Roger Willemsen , Insa Wilke
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.11.2016
ISBN 9783103972856
Genre: Sachbücher

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barcelona, spanien, carlos ruiz zafón, zafón, der friedhof der vergessenen bücher

Das Labyrinth der Lichter

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 944 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 16.03.2017
ISBN 9783100022837
Genre: Romane

Rezension:

Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt. (Klappentext)

»Die Welt ist nicht der unmoralische Ort, den du bisher gekannt hast, Alicia. Die Welt ist schlicht ein Spiegel von uns, die wir sie bilden, und sie ist nicht mehr und nicht weniger als das, was wir alle gemeinsam mit ihr anstellen.«

„Das Labyrinth der Lichter“ ist nicht nur der vierte Band der Reihe „Der Friedhof der vergessenen Bücher“, sondern auch mein erster Zafón. Ohne Vorwissen ging ich also ans Lesen, was erstaunlich gut gelang. Aber bereits am Anfang des Bandes steht schon geschrieben, dass es möglich ist, diesen Band ohne das Wissen aus den anderen Büchern zu lesen. Was mir natürlich als erstes auffiel, ist der fabelhafte Schreibstil, der so bildgewaltig ist, dass das Lesen nur so zum Spaß wird. Eigentlich findet man sehr gut in die Geschichte, ich habe allerdings doch ein wenig gebraucht, bis ich so richtig ankam. Danach war das Lesen aber nur so ein Genuss, da ich unbedingt wissen wollte, was weiter passiert. Und wenn die Geschichte erst einmal in Fahrt kommt, dann geht es so richtig los und es wird doch gut spannend. Trotz der Länge des Buches (944 Seiten), wurde es mir nie langweilig.
Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und authentisch. Ihr Handeln zu verfolgen, war mir nur so eine Freude. Meine Favoritin war jedoch die Protagonistin Alicia, sie war mir einfach nur sympathisch.

»Man glaubt, woran man kann, nicht, woran man will. Außer man ist ein Idiot, dann ist es genau umgekehrt.«

Vermutlich sollte man einmal im Leben zumindest einen Zafón gelesen haben. Diesen Band kann ich dafür nur empfehlen, denn es ist einfach eine Freude, die bildgewaltige Sprache voller Magie von Zafón kennenzulernen und zu erleben.

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urban fantasy, die chroniken der seelenwächter, nicole böhm, seelenwächter, jaydee

Die Chroniken der Seelenwächter - Band 21: Hinter der Maske (Urban Fantasy)

Nicole Böhm
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 07.03.2017
ISBN 9783958342552
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jess geht den nächsten Schritt und kappt die Verbindung zu ihrem menschlichen Zuhause. Ist der Jadestein diesen Preis wirklich wert, oder verkalkuliert sie sich? Während sie mit sich hadert, ist Jaydee weiterhin im Chugome gefangen und versucht, mit aller Macht daraus auszubrechen. Doch die Urahnen der Dowanhowee haben andere Pläne und entblättern einen Teil seiner Seele, den er bisher ignoriert hatte. Jaydee rutscht tiefer in seine Astralreise und erkennt, wie er Akil endlich helfen kann, das Armband loszuwerden. Doch um zu seinem Freund zu gelangen, muss er erst einmal den Weg zurück in die Realität finden. (Klappentext)

Wieder einmal sitze ich nach Beendigung des neusten Bandes von den Chroniken der Seelenwächter vor meiner Tastatur und überlege, was ich denn über diesen Band schreiben könnte. Klar, der Band hat mir wieder einmal sehr gut gefallen, aber die Schwierigkeit liegt darin, die Worte zu finden, um dem Band gerecht werden. Ich liebe die Geschichte rund um die Seelenwächter, Jess und Jaydee; und tauche sehr gerne darin ab. Dieses Mal hatte ich zum sogar zum ersten Mal das Gefühl, dass ich schreien wollte „Ich wusste es!“. Die Hinweise dafür waren allerdings gut versteckt, aber es ist auf keinen Fall offensichtlich gewesen, sondern ich habe viel mehr die vielen kleinen Hinweise wahrgenommen. Das macht die Geschichte nicht weniger spannend, ganz im Gegenteil. Denn trotzdem hatte ich meinen „Oh nein, das darf nicht wahr sein!“-Moment dennoch. Der 21. Band endet zudem mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, was es ziemlich spannend macht, denn in drei Bänden kommt schon das Staffelfinale.

„Hinter der Maske“ konnte mich wieder überzeugen und bringt den Plot voran. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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tod, trauer, verlust, roman, 70er jahre

Ein fauler Gott

Stephan Lohse
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.03.2017
ISBN 9783518425879
Genre: Romane

Rezension:

Wir haben das Jahr 1972, es ist Sommer. Benjamin ist 11 Jahre alt als sein kleiner Bruder Jonas plötzlich stirbt. Jonas war acht. Bens Mutter sitzt nachts auf ihrer Heizdecke und trauert um ihren verstorbenen Sohn, Ben bemüht sich, ein guter Sohn zu sein. Doch Bens Erinnerung an Jonas gerät schnell ins Vergessene, denn er ist damit beschäftigt zu leben.

»Wie sein Bruder jetzt heißt, weiß Ben nicht, die Seelen haben lateinische Namen.« (S. 7)

Stephan Lohse erzählt in seinem Debütroman „Ein fauler Gott“ eine rührselige Geschichte. Der Schreibstil ist dabei recht einfach, manchmal dachte ich, dass es eher an ein Kinderbuch erinnert, aber das Buch hat keine Thematik, die sich dafür eignet. Dennoch gibt es immer wieder Sätze, die mich begeistert haben. Im Grunde ist der Schreibstil auch sehr passend, denn es wir meistens aus der Sicht des 11-jährigen Bens geschrieben, was teilweise schon recht komisch ist, aber dennoch auch emotional. Gerade den Beginn der Geschichte fand ich sehr traurig, sehr emotional, wie Ben erzählt, was passiert. Aber nicht aus Bens Sicht bekommen wir die Geschichte erzählt, auch aus Ruths Sicht, der Mutter von Ben, gibt es immer mal wieder Einstreuungen, womit wir auch ein wenig von der Mutter und ihrer Gefühlswelt, in dem Falle rechter Hilflosigkeit erfahren. Wir erleben, wie Ben in den 1970ern sein Leben weiterlebt, wie er von seinen Freundschaften profitiert und Halt findet, und Hilfe bei anderen sucht, um sein Leid, sein Kummer zu verstehen. Und intuitiv schafft es Ben auch, seiner Mutter zu helfen, denn dass sie dringend Hilfe braucht, ist klar.
Sehr gut dargestellt fand ich auch die Gedankengänge von Ben, die wie eines Kindes manchmal ein wenig abdriften, oder uns als Erwachsenen vielleicht seltsam erscheinen, aber wenn man darüber nachdenkt, sicher nicht ganz fremd. Manche von seinen Gedankengängen haben mich doch sehr berührt, andere waren allerdings sehr ausschweifend, beinahe mühsam zu folgen. Weniger wäre hier wohl mehr gewesen.

»Den eigenen Tod sterben wir, den Tod unserer Kinder müssen wir leben.« (S. 102)

Alles in allem ein doch unterhaltsames Buch, dass ich gerne weiterempfehle. Aufgrund der Thematik vielleicht nicht für jeden geeignet, an manchen Stellen ist es doch traurig, andere sind dann doch wieder amüsant.

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