Talitha

Talithas Bibliothek

645 Bücher, 512 Rezensionen

Zu Talithas Profil
Filtern nach
645 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

27 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

paris, 2. weltkrieg, restaurantführer, kulinarischer krimi, geheimdienst

Gefährliche Empfehlungen

Tom Hillenbrand
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 12.01.2017
ISBN 9783462049220
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

79 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

tagebuch, alter, altenheim, humor, roman

Eierlikörtage

Hendrik Groen , Wibke Kuhn
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2016
ISBN 9783492058087
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: 2017, altenheim, alter, niederlande, roman, schicksal   (6)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

15 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

band , fortsetzung

Fastenopfer

Anton Leiss-Huber
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288314
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(0)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

2017, krimi, regionalkrimi

Zapotek und die schlafenden Hunde

Claudia Rusch
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426515051
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: 2017, krimi, regionalkrimi   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein bunter Schatten

Pari Roehi
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Neues Leben , 12.09.2016
ISBN 9783355018517
Genre: Biografien

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

aachen, historischer roman, 2017, mittelalter

Die Tage der Sintflut

Günter Krieger
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei GEV - Grenz-Echo-Verlag, 07.12.2016
ISBN 9783867121125
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: 2017, aachen, historischer roman, mittelalter   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, fürchtet, freude, lösung, jugendkrimi

Die drei ??? und der Eisenmann

Ben Nevis ,
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 02.08.2013
ISBN 9783440139257
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: 2017, die drei fragezeichen, jugendkrimi, krimi   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jugendkrimi, 2017, krimi, die drei fragezeichen

Die drei ??? und der letzte Song

Ben Nevis , Silvia Christoph
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 07.07.2015
ISBN 9783440142271
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: 2017, die drei fragezeichen, jugendkrimi, krimi   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

klassiker, 2017

Der scharlachrote Buchstabe

Nathaniel Hawthorne , Jürgen Brôcan
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423144896
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags: 2017, klassiker   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(50)

87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

musik, irland, nirvana, chicago, kurt cobain

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm

Jessie Ann Foley , Susanne Klein
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.07.2016
ISBN 9783846600375
Genre: Jugendbuch

Rezension:


1993: Die sechzehnjährige Maggie zieht mit ihrer frisch mit einem Iren vermählte Mutter und der jüngeren Schwester Ronnie in einen Ort in der Nähe von Dublin. Vorher wohnte sie in Chicago, wo noch ihre Oma und deren jüngster Sohn und schwarzes Schaf der Familie, der sechsundzwanzigjährige Kevin leben. Zu Weihnachten kommt die ganze Familie in Irland zusammen und das Familiendrama nimmt seinen Lauf...

Die Geschichte an sich fand ich gut geschrieben und leicht und unterhaltsam zu lesen. Man folgt als Leser der Hauptfigur Maggie, die mitten in der Pubertät steckt und erste Erfahrungen mit der Liebe, der Musik (nicht nur Grunge, wie der Titel vermuten ließe) und dem Erwachsenenwerden macht.

Der Geist der 1990er, der in der Werbung und auf dem Rückencover des Buches beschworen wurde, hat mich leider als Kind der 1990er nicht wirklich gepackt bei dieser Geschichte. Sie hätte meiner Meinung nach zu jeder anderen Zeit auch spielen können, da die Themen doch recht zeitlos sind: Erwachsenwerden, Familienprobleme, Liebe, Drogen, Musik und die Besonderheit des Jahrzehnts nicht wirklich herausgestellt wurden. Oder es gab keine Besonderheiten? Keine Ahnung jedenfalls hatte ich mir von der Geschichte einfach mehr erhofft. 

Die Charaktere blieben bis auf Maggie sehr oberflächlich, was ich schade fand. Auch die Motivationen einiger Figuren konnte ich nicht nachvollziehen. 

Das Erzählstempo ist eher gemächlich, was erstaunlich ist, weil nicht wirklich viele Beschreibungen zur Umgebung, zu den Personen und ihren Taten gibt. Alles bleibt einfach oberflächlich.

So bleibt für mich nur das Fazit, dass es sich um ein typisches, unterhaltsames, aber recht nichtssagendes Teenie-Buch handelt, dass mich als jenseits der Zielgruppe einfach nicht vom Hocker hauen konnte. Für 12-14-Jährige ist das Buch vermutlich besser geeignet. 

  (7)
Tags: 2016, coming of age, schicksal   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(92)

128 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 86 Rezensionen

mata hari, spionin, roman, spionage, 1. weltkrieg

Die Spionin

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.11.2016
ISBN 9783257069778
Genre: Romane

Rezension:

Vor der Lektüre des neuen Buches von Paulo Coelho hatte ich schon eine Anzeige vom Diogenes-Verlag in einer Bücher-Werbe-Zeitschrift gelesen, in der stand:

"Ihr einziges Verbrechen war, eine unabhängige Frau zu sein. Mata Hari - die sinnliche Verführerin, die mutig ihren Weg ging und furchtlos den Preis dafür zahlte. Das intime Porträt einer klugen, verführerischen Frau, die den männlichen Moralvorstellungen zum Trotz ihr selbstbestimmtes Leben führte - bis zuletzt. Und eine typische Paulo Coelho-Heldin: unkonventionell, mutig und frei." (Lesezeichen, Winter 2016/2017 S. 31).

Was dann allerdings im Buch zu lesen war, enttäuschte meine Erwartungen doch sehr. 

Mata Hari, die als Doppelspionin von französischen Behörden verhaftet wurde, sitzt im Gefängnis und erwartet ihre Hinrichtung respektive Freilassung, da sie glaubt, ihre Freunde und ihr Anwalt würden sie noch retten können. Sie schreibt einen langen Brief an eben diesen Anwalt, in dem sie ihm ihr Leben schildert. Aufgrund dieser Erzählsituation - Schreiben an einen eher Fremden - ist diese Lebensbeichte eher sachlich, knapp und unemotional ausgefallen. Mata Hari gibt von sich nichts preis was nicht eh schon alle Welt weiß (und das ist nicht viel). Sie bleibt eine Unbekannte hinter einer Fassade aus Arroganz, Unnahbarkeit und Stärke. Auch für den Leser wird sie nicht greifbarer.

Das, was sie erzählt, ist leider nur sehr episodenhaft und sprunghaft. Da werden z. B. die 12 interessanten Jahre in Frankreich, in der sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als skandalumwitterte Tänzerin und Mätresse reicher und berühmter Männer agierte, einfach ausgelassen und nur in wenigen Sätzen nacherzählt. Schade, denn wenn man z. B. oben den Werbetext durchliest, bekommt man den Eindruck, genau dies hätte sie ja als so starke und unabhängige Frau gebildet und ausgemacht. Da hätte ich mehr erwartet.

Wenn man dann vom Buchtitel ausgeht, "Die Spionin", ebenso wie vom Anhang, der Dokumente der Behörden zum Spionageverdacht abdruckt, dann könnte man annehmen, dass genau diese angebliche (?) Spionagetätigkeit das Hauptthema sei und das daher dann die Einzelheiten kämen, aber auch hierin wurde ich wiederum getäuscht. Es wurde wirklich sehr wenig erzählt, manches nur angedeutet, aber alles nur sehr oberflächlich und nicht wirklich ausführlicher als man es in einer Viertelstunde auch in einem entsprechenden Wikipedia-Eintrag lesen könnte. 

Ich weiß, dass viele Informationen noch unbekannt sind zu Mata Hari, aber da erwarte ich bei einem Roman ein gewisses Maß an künstlerischer Freiheit, diese mit Phantasie aufzufüllen, wie es leider hier nur sehr selten geschah, z. b. bei einem Säckchen Samen, um die eine kleine Anekdote gewoben wurde. 

Was bleibt für die 3 Sterne, tja, einige Szenen, richtige lebendige Szenen, in denen Mata Hari für einige Leseminuten wirklich vor dem geistigen Auge auferstand, z. B. ihre Hinrichtung am Anfang des Buches, ihre Erfindung des Schleiertanzes und ihre Flucht aus Berlin. 


Daneben gibt es natürlich den typischen Coelho-Stil, der einfach angenehm zu lesen ist, selbst wenn er dabei nicht viel erzählt oder oberflächlich bleibt. Coelho-Fans, diesen Erzähstil lieben, dürfte das Buch daher aufgrund dessen schon gut finden.

Mata Hari bleibt weiterhin die große Unbekannte. Wenn sie so war wie von Coelho kreiert, dann war sie meiner Meinung nach entgegen des Werbetextes leider eine sehr negative Persönlichkeit, weit entfernt von der starken, unabhängigen, modernen Frau, sondern eher naiv, arrogant, sich selbst überschätzend, weltfremd mit einer gewissen Bauernschläue, was irgendwie so gar nicht zu meinen Erwartungen passte.

Mein Fazit daher: Eher enttäuschend. Ich hatte einfach mehr und vermutlich auch etwas anderes erwartet. Ob ich das Buch nun empfehlen soll oder nicht, keine Ahnung, am besten macht sich jeder selbst ein Bild vom Text (dabei am besten vom Mittelteil, weil wie gesagt, der Anfang sehr gelungen ist, es danach aber eher enttäuschend wird).

  (20)
Tags: 2016, lebensgeschichte, schicksal   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

paris, liebe, malerei, liebesgeschicht, künstlerszene

Rendezvous im Café de Flore

Caroline Bernard
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.11.2016
ISBN 9783746632711
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Ich-Erzählerin Marlène bekommt von ihren Ehemann Jean-Louis eine Reise nach Paris geschenkt. Da es zwischen den beiden sehr kriselt, gehen sie an einem Tag getrennte Wege, und Marlène entdeckt in einem Museum ein Gemälde von einer Frau, die ihr aufs Haar gleicht...

In der Vergangenheit, in der Zwischenkriegszeit, versucht die junge Vianne in Paris Fuß zu fassen und verliebt sich schließlich in einen Künstler...

Zwei interessante Erzählstränge, einmal in der Gegenwart von der Ich-Erzählerin Marlène erzählt und einmal in der Vergangenheit in der 3. Person Singular verweben sich zu einer gemeinsamen Geschichte. Der Erzählstil war jeweils angemessen für den Erzähltypus, die Sprache gut und angenehm zu lesen.

Die Figuren waren gut gezeichnet und in ihren Motivationen überwiegend sehr realistisch. Besonders die beiden Hauptfiguren, die jungen Frauen, die so verschieden sind, die ihren Weg zu gehen versuchen, fand ich sehr faszinierend! 

Besonders bei Vianne habe ich die ganze Zeit über mitgefiebert, da ich sehr sympathisch fand und ihre Geschichte wirklich sehr dramatisch und spannend ist. 

Bei Marlène nervte mich leider mit der Zeit der Aspekt der kaputten Ehe mit einem wirklich ätzenden Ehemann, welche aber weder dieser noch Marlène wirklich beenden können. Die Passagen, in denen dies thematisiert wurde, mit den ewigen Streitereien, Lamenti, Selbstzweifeln, Selbstzerknirschung und Schönreden, das war mir einfach irgendwann zuviel und ich habe quergelesen. Dafür gibt es auch den einen Stern Abzug.

Insgesamt ist das Buch ein unterhaltsamer Roman um zwei interessante Frauenfiguren in unterschiedlichen Zeiten in Frankreich, die sich durchbeißen müssen. Ein Thema, was ich immer sehr spannend finde und von mir daher eine klare Leseempfehlung!

  (21)
Tags: 2016   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(112)

194 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

südkorea, vegetarismus, korea, familie, pflanzen

Die Vegetarierin

Han Kang , Ki-Hyang Lee
Fester Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 15.08.2016
ISBN 9783351036539
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: 2016   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(40)

71 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

kiel, krimi, 2016, suizid, hypnose

Todschreiber

Maren Graf
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.02.2016
ISBN 9783839218235
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kann Hypnose tödlich sein? Jedenfalls erscheint den Ermittlern Lena Baumann und Mark Andersen der Selbstmord von Jakob Richter seltsam, denn der Mann schien außer einem eigenartigen Brief kein Motiv für seine Tat gehabt zu haben. Zudem widersprechen sich seine Angehörigen, ob er nun psychische Probleme hatte oder nicht. Seine Psychotherapeutin Dr. Martens rückt bald ins Visier der Ermittler, als sich eine weitere Patientin von ihr vom Rathausturm Kiel stürzt. Lena plagen zudem Alpträume und auch bei Mark läuft es nicht rund, eine heimliche Affäre behindert die Ermittlungen...
Ich habe einige Jahre in Kiel gewohnt und finde daher die Örtlichkeiten sehr gut beschrieben. Ich konnte mir alles wieder vor das geistige Auge rufen.

Die Hauptfiguren fand ich interessant, vor allem Lena war mir bald sympathisch. Das Thema hatte ich in dieser Form noch nie in einem Krimi, daher fand ich es sehr spannend und faszinierend. 


Mein Fazit: Ein gelungener Regionalkrimi aus Kiel, gut geschrieben und spannend und unterhaltsam zu lesen. Von mir eine klare Weiterempfehlung!

  (26)
Tags: 2016, kiel, krimi, regionalkrimi   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

krimi, stalking, 2016, notwehr, filmsternchen

Ein Schlag ins Gesicht

Franz Dobler
Fester Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Tropen, 09.12.2016
ISBN 9783608502169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Normalerweise fange ich beim Inhalt an, aber bei diesem Krimi ist der Inhalt meiner Meinung nach eher zweitrangig. Was mir vor allem sehr gut gefallen hat und auch wirklich beeindruckt hat, war der Erzählstil, die Sprache des Krimis, die weit über jegliche Norm hinausging, was ich sonst so in Unterhaltungsliteratur lese, besonders in Krimis.

Der Inhalt ist schnell erzählt, ohne zu spoilern: Robert Fallner, Ex-Polizist nach einem tödlichen Schuss, wird von seinem Bruder in dessen Security-Firma eingestellt. Erster Auftrag: Ein Ex-Pornostar aus den 1970ern wird von einem Stalker belästigt. Besagte Dame, Simone Thomas, erzählt nebenher noch ihre wirklich interessante Lebensgeschichte, die als Erzählstrang zwischen die Haupthandlung geschoben wird (ein guter Kunstgriff, da man nach und nach erfährt, warum sie überhaupt die aktuellen Probleme hat und wer hinter allem stecken könnte).

Die Figuren sind etwas überzeichnet, aber dabei schön schrullig, vor allem die Hauptfigur Fallner, den ich sehr sympathisch fand. Eben die typische verschrobene, etwas depressive, runtergekommene Bullen-Figur, wie man sie öfters mal in Filmen hat. 

Wie schon angedeutet, ist der Erzählstil hier das, was den Krimi so außergewöhnlich macht und von Pulp Fiction abhebt. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich versuche es dennoch: Der Autor spielt mit Witz und Worten, erfindet kreative, aber treffende Neuschöpfungen, wo es keine passenden Worte gibt, lässt skurile Typen auftreten, mit denen teilweise krasse und absurde Dialoge geführt werden, spielt gleichzeitig auf andere Medien an (besonders auch die Geschichte des deutschen Pornofilms und all seiner Peinlichkeiten gg) und persifliert gleichzeitig die Groschenromane und Krimilesegewohnheiten der Leser. Einfach genial!

Von mir für Neues im Krimi aufgeschlossene Leser eine klare Leseempfehlung! Mir hat das Buch sehr gefallen. Den ersten Band werde ich mir auch noch vornehmen. :-) 

  (22)
Tags: 2016, krimi   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

krimi, 2016, regionalkrimi, fortsetzung, humor

Kräuterrosi und ihr Bumshüttensepp

Doris Fürk-Hochradl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.10.2016
ISBN 9783954519866
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Kräuterrosi geht ins Kloster Maria Schmolln, während ihr Freund Sepp bei einer Show im Fernsehen mitmacht, "Pimp my Puff", was somit das genaue Kontrastprogramm zu Kräutergarten und Nonnen darstellt, denkt sich Rosi. Doch so beschaulich und ruhig wie gedacht ist es im Kloster nicht, denn bereits am Tag ihrer Ankunft wird eine Frau ermordet vorgefunden, mit nackter Brust und Babypuppe vor dem Pilgerbrunnen. Rosi kann nicht anders als ermitteln. Bald tun sich dramatische und heftige Abgründe auf...

Der Krimi ist super geschrieben, bin sofort in die Geschichte hineingekommen, obwohl ich den Vorgängerband nicht kenne. 

Die Handlung war sehr spannend und zum Ende hin auch sehr dramatisch. Das Thema, was ich hier wegen Spoilergefahr nicht nennen möchte, ist auf jeden Fall krass und tragisch.

Man kann zudem gut miträtseln, wie die Zusammenhänge sind und wer ein Motiv hätte, wird aber oftmals auf Irrwege geführt, und zumindest ich bin nicht auf die Lösung gekommen. 

Mein Fazit: Gelungen! Ein interessanter, unterhaltsamer Krimi mit ungewöhnlichem Thema und sympathischer Hauptfigur, hat mir sehr gefallen. Daher von mir eine Weiterempfehlung für Krimifans!

  (16)
Tags: 2016, krimi, regionalkrimi   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(57)

104 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

krimi, allgäu, kluftinger, kommissar kluftinger, regionalkrimi

Himmelhorn

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer, 29.09.2016
ISBN 9783426199398
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: 2016, krimi, regionalkrimi   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(42)

67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

weihnachten, familie, liebesroman, berlin, roman

Hasen feiern kein Weihnachten

Anne Blum
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783833310850
Genre: Romane

Rezension:

Weihnachtsfan Tessa lebt in Berlin am Prenzlauer Berg mit Ole, bekennendem Weihnachtshasser, zusammen. Kurz vor den Festtagen wird es da natürlich kritisch und wieder einmal verzichtet Tessa auf ihr Weihnachtsfest, indem sie mit Ole nach Thailand fliegen will. Doch es kommt ganz anders: Als Tessa von ihrer Firmen-Weihnachtsfeier früh nach Hause kommt, findet sie Ole mit der Nachbarin bei skurilem Sex-Rollenspiel und schmeißt beide hochkant raus. Zum Glück gibt es noch ihre Familie, zu der Tessa sich an Weihnachten verkriechen kann. Im kleinen schleswig-holsteinischen Ort Kappeln und in der Familie Gutzeit ist jedoch auch nicht heile Welt...

Den Erzählstil fand ich für die leichte Unterhaltung angemessen. Man konnte die Geschichte ohne Probleme lesen. Es werden eher einfache Worte und Begriffe verwendet, dazu viele Dialoge, die man gut nachvollziehen kann. 

Das Erzähltempo ist sehr gemächlich, teilweise stockt es, wenn für die Handlung unwichtige Dinge, Figuren und Orte zu detailliert beschrieben werden, wie z. B. gleich am Anfang die Kollegen, der Chef und die Weihnachtsfeier in Tessas Firma. Für den Rest der Handlung hat diese ganze lange Szene keinerlei Bedeutung und man hätte sie wesentlich kürzer gestalten können. Die Figuren tauchen nicht mehr im Rest des Buches auf. Leider gibt es da noch weitere Beispiele...

Neben den Haupthandlungen Tessa und ihre Beziehungen und Tessa und ihre Familie an Weihnachten (immerhin ist es ja ein Weihnachtsroman!) gab es noch weitere Nebenhandlungen, die dazwischen "gestopft" wurden und dadurch zwar Seiten füllten, aber das Ganze doch sehr in die Länge zogen und mich immer wieder aus der eigentlichen Geschichte brachten, ob es nun die schon seit x Jahren tote Tante ist oder die Lebensgeschichten von Bewohnern Kappelns. Das ist vermutlich Geschmacksache, für mich war es einfach zuviel Info (z. B. Wann und wo Tessa als Teeni ihre erste Pille in Kappeln erworben hat...). 

Manche Szenen kamen auch sehr plötzlich, z. B. kann Tessa plötzlich Aquarell malen und haut gleich ein supertolles Bild vom Tannenbaum heraus oder die Sache mit Sven, mit dem Tessa gleich ins Bett steigt, dann der Zusammenbruch des Vaters einschließlich Koma, das war mir einfach insgesamt für ein eher dünnes, oberflächliches Weihnachts-Liebesgeschichten-Familien-Buch viel zuviel Drama und Wendungen, die ich hier nicht alle aufzähle, weil es echt sehr viele sind. Da war ich selbst erstaunt, als ich meine Notizen durchgesehen hab, wieviel in dieses doch eher dünne Buch gestopft wurde. 

Bei mir kam trotz Weihnachtsthema keine Weihnachtsstimmung auf. Dazu war das Buch zu "realistisch", zu abgedreht, zu wenig "magisch". Das lag vermutlich auch daran, dass mir keine der Figuren sympathisch wurde, sie waren mir einfach zu oberflächlich (z. B. ihre Bewertung von Menschen nach Aussehen und Körpermaßen) oder stereotyp (z. B. Ole, dessen Motivation für seinen Weihnachtshass erst sehr sehr spät erzählt wird, zu spät für mich). 

Mein Fazit: Der Roman ist unterhaltsam, keine Frage, aber irgendwie hatte ich mehr und was anderes erwartet. Bei einem Weihnachtsroman erwarte ich eine nette kleine Geschichte, die nicht zu dramatisch ist und die auch beim Thema Weihnachten bleibt und nicht ständig in andere Nebenschauplätze abschweift und die einen auf die Festtage einstimmt. Das war hier leider nicht der Fall. Für einen guten Durchschnitt unter den Unterhaltungsromanen reicht es, aber leider nicht mehr, daher 3 Sterne und nur eine eingeschränkte Leseempfehlung. 

  (9)
Tags: 2016, familiengeschichte, liebesroman, weihnachten   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

graz, krimi, advent, 2016, silvesterüberraschung

Schöne Bescherung für Helene

Ilona Mayer-Zach
Flexibler Einband: 242 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.10.2016
ISBN 9783839219034
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Familie, die über Weihnachten nicht nach Hause kommen wird, ein sehr anhänglicher älterer Herr, der offenbar einsam ist, ein Loch in der Mauer, hinter dem ein Plastiksack mit einer Männerleiche zum Vorschein kommt... 

Helene Kaiser hatte sich die Vorweihnachtszeit im festlich geschmückten Graz mit seinen schönen Weihnachtsmärkten eigentlich idyllischer und ruhiger vorgestellt, doch daraus wird nichts. 

Stattdessen wartet ein interessanter Fall auf die "Kaiser und Koller Dienstleistungsagentur für alle Fälle", der tief in eine Familiengeschichte abtaucht...

Die Geschichte wird aus Sicht der Hauptfigur Helene Kaiser erzählt, die als Ich-Erzählerin den Leser/die Leserin an ihren Gedanken und Erlebnissen direkt teilnehmen lässt. Das ist auf jeden Fall gelungen. Es war sehr unterhaltsam und amüsant, Helene durch die Geschichte, ihren Alltag, ihre Begegnungen, besonders mit einem gewissen Kisch und ihre ständig umgestoßenen Weihnachtspläne zu folgen. gg

Auch die Krimigeschichte an sich ist sehr interessant und verzwickt. Wer hat da wen und wieso um die Ecke gebracht und wie verschweigt man das am besten vor der Polizei? Sehr außergewöhnlich und hat mir ebenfalls gefallen.

Graz und seine Besonderheiten werden dabei gut in die Geschichte integriert. Ich war noch nie dort, hab es aber nach der Lektüre auf die Liste der Orte, die ich mal besuchen will, gesetzt. gg 

Mein Fazit: Absolut gelungen. Ein witziger, sympathischer, unterhaltsamer Krimi für kurzweilige Lesestunden. So soll es sein. Daher eine Leseempfehlung von mir. :-)

  (10)
Tags: 2016, cosy crime, krimi   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

frauen, männer, geschlechterkampf, 2016, experteninterviews

Oh Boy, oh Girl!

Evelyn Holst , York Pijahn
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.07.2016
ISBN 9783442175840
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau wurden schon in vielen Büchern thematisiert, eigentlich ist es sogar DAS Thema überhaupt, auch in diesem Buch: Hier schreiben zwei Autoren, Mann und Frau, für ihr jeweiliges Geschlecht und schildern ihre Lebenserfahrungen. 

Ergänzt wird das Buch durch Interviews mit Experten zum Thema, wobei da das Feld weit gestreut ist, vom Hirnforscher, Ratgeberautor, Moderatorin einer Erotiksendung zur Sexkolumnistin und Sex-Therapeutin. 

An Themen werden die Entwicklung des Menschen, Kinderzeit, Pubertät, erste Liebe, erster Sex, aber auch Zusammenleben, Küssen, Schlussmachen, Einrichtungstil, Heiratsantrag, Putzen, Essen bis hin zum Altenheim angesprochen, unterschiedlich ausführlich, auf jeden Fall aber unterhaltsam, im Plauderton und kurzweilig zu Lesen.

Das ist auch der große Pluspunkt des Buches, dass er seine Leser, jedenfalls mich, an keinem Punkt gelangweilt hat. Der Erzählstil war wirklich amüsant, die Vergleiche, die Wortschöpfungen kreativ und witzig. Auch die Erfahrungen fand ich sehr interessant, auch wenn ich mir manchmal gedacht hab, was wohl die Kinder der Autoren dazu sagen, dass ihre Erlebnisse und die Meinungen der Eltern über sie so breitgetreten und veröffentlich werden. 

Wirklich bahnbrechend Neues darf man aber nicht erwarten, da es wirklich zu einem großen Teil aus Erfahrungsberichten besteht und die Experten, mit Ausnahme des Hirnforschers und des Psychologen für mich nicht sooo die Experten waren, um das wirklich wissenschaftlich zu erklären, wie Mann und Frau ticken, aber wie gesagt, unterhaltsam war es auf jeden Fall und von der Warte aus kann ich das Buch weiterempfehlen. Als wirklichen Ratgeber oder Sachbuch eher nicht, da fehlt mir dann doch ein wenig Gehalt / Informationen.

  (8)
Tags: 2016, geschlechterkampf, humor, lebensgeschichte, ratgeber   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

australien, waisenhaus, amerika, liebe, hass

Das Land der roten Sonne

Harmony Verna , Marie Rahn
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.10.2016
ISBN 9783352008887
Genre: Historische Romane

Rezension:

1889, im Westen Australiens wird ein kleines Mädchen von seinem Vater ausgesetzt und in letzter Minute von dem ehemaligen Minenarbeiter Ghan gerettet. Leonora wird die Kleine genannt. Sie wird schließlich in das Waisenhaus von Pater McIntyre gebracht, wo sie den Waisen James kennenlernt, der für den Pater wie ein Sohn ist. Leonora und James freunden sich an, müssen sich aber trennen, als Leonora von Amerikanern adoptiert wird und James zu Verwandten geschickt wird. Erst im Erwachsenenalter treffen sie sich wieder: Leonora als reiche, aber unglückliche Ehefrau eines amerikanischen Landbesitzers und Farmers, der in Australien sein Geld machen will, James als armer Landarbeiter, der für den Amerikaner arbeitet. Die Lage scheint aussichtlos, die Gesellschaft stärker als die schnell wieder aufflammende Sympathie und Liebe...

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und dann nicht mehr losgelassen bis die Geschichte leider viel zu früh zuende war (und das schreibe ich nicht häufig bei einem Wälzer mit über 500 Seiten). 

Neben der Liebesgeschichte werden noch weitere Geschichten erzählt, die alle durch das Leben in Australien im frühen 20. Jahrhundert verknüpft sind: die Minenarbeiter, die Leute in den kleinen Städten, die Kluft zwischen Reichen und Armen, die Rolle der Kirche, der Umgang mit den Aboriginies, die Rolle der Frau etc. etc. Das hat mich einfach fasziniert. Ich habe die Zeit und den Kontinent dadurch wirklich besser kennengelernt. 

Der Erzählstil ist dem Buch ebenfalls angemessen. Es ist eine verständliche, nicht schwierige Sprache, die dabei aber auch nicht zu platt ist. Der Sprache war gut lesbar, die Übersetzung meiner Meinung nach gelungen und angenehm zu lesen. 


Die Charaktere waren wirklich genau das: Charaktere, keine Stereotypen, sondern realistische Figuren mit nachvollziehbaren Träumen, Wünschen und Ängsten. 

Mein Fazit: Mir hat das Buch einfach sehr gefallen. Ich konnte richtig in die Geschichte eintauchen, fühlte mich wunderbar unterhalten und in die Zeit und den Ort versetzt und habe mit den Figuren mitgefiebert. Einfach perfekt für unterhaltsame Lesestunden und daher von mir eine volle Leseempfehlung! 

  (13)
Tags: 2016, australien, drama, familie, liebe, schicksal   (6)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

thriller, nebelschrei, sam baker, angst, missbrauch

Nebelschrei

Sam Baker , Evelin Sudakowa-Blasberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.09.2016
ISBN 9783453358881
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Dorf in West Yorkshire, in dem jeder jeden kennt, mietet eine alleinstehende junge Frau eine marode alte Hütte, in der es spuken soll. Ein Grund zur Aufregung für die Dorfbewohner, wie Gil Markham, frisch pensionierter Journalist, schnell feststellt. Doch auch seine Neugier ist geweckt, denn die Neue, Helen Graham, scheint ein Geheimnis zu hüten...

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und spannend. In anderen Rezensionen wird teilweise bemängelt, dass es kein richtiger Thriller sei, aber das finde ich eigentlich nicht. Es ist halt ein Buch der ruhigen Sorte, kein Pageturner, aber auch nicht langweilig. 

Der Stil ist poetisch-düster. Das Erzähltempo eher gemächlich. Es wird die Landschaft, das Dorf, die Dorfbewohner und Helen und ihre Erlebnisse sehr detailliert beschrieben, aber so, dass es für mich immer interessant blieb und ich somit im Geschehen blieb. 

Mein Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen, hab es immer abends vor dem Schlafengehen gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Ich mag vor allem die englische Umgebung und die düstere Atmosphäre sehr, ebenso wie die typische "Dorf"-Tratschkulisse, daher kann ich das Buch weiterempfehlen!

  (7)
Tags: 2016, thriller   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jugendbuch, jugendkrimi, 2016, krimi, abenteuer, spannung & reise

Die drei ??? und der Mann ohne Augen

Christoph Dittert , Silvia Christoph
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 11.02.2016
ISBN 9783440146996
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: 2016, jugendkrimi, krimi   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(19)

29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

trauer, cornwall, verlust, kinder, familie

Der Duft von Nelken

Noa C. Walker
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 25.10.2016
ISBN 9781503942141
Genre: Romane

Rezension:

Die wohlhabende Unternehmenserbin Sandra Frost lebt mit Ehemann Oliver, der die Firma ihres Vaters übernommen hat, und den gemeinsamen Kindern Henry und Charlotte in einem Penthouse in Stralsund. Als Sandra völlig erschöpft von einem Flug von ihrer Freundin und deren Rosenkrieg heimkehrt, ist es ihr nur Recht, dass ihr Mann mit den Kindern zur Schwiegermutter nach England fliegen will. Als das Flugzeug abstürzt und ihre Familie auslöscht, ist Sandra von Schuldgefühlen und unverarbeiteter Trauer zerfressen. 7 Jahre später setzt die Handlung wieder ein: Die Firma droht, von der Konkurrenz übernommen zu werden, und so ist es wichtig, Aktienanteile wiederzuerlangen. Dabei stößt Sandra auf weitere Unstimmigkeiten und Geheimnisse ihres Ehemanns und sie fängt zu ermitteln an. Die Spur führt sie nach Cornwall, wo der Halbbruder Olivers mit seiner Frau wohnen. Dort geschehen bald unheimliche und seltsame Dinge, jemand scheint Sandra auf dem Kieker zu haben...

Der Roman ist sehr emotional geschrieben und vor allem der Anfang hat mich (als Mutter) fertig gemacht, wie sich Sandra quält. Ich konnte ihr sehr gut nachfühlen und habe mit ihr mitgelitten. 

Im Mittelteil in Cornwall fühlte man sich dann wie in einer Mischung aus Rosamunde Pilcher (die Landschaftsbeschreibungen) und Alfred Hitchcock (die unheimlichen Ereignisse, die unterschwellige Gefahr), was ich super fand. 

Das Buch ist wirklich sehr spannend und mysteriös mit einem für mich überraschenden und sehr krassem Ende! Es lohnt sich auf jeden Fall, bis zum Ende zu lesen, damit man den Roman auch wirklich versteht! 

Mein Fazit: Überaus gelungen und von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung! 

  (18)
Tags: 2016, familiengeschichte, roman   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

apfelwein, frankfurt, wiesen, becker, warenkunde

Todesrauscher

Uli Aechtner
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 17.03.2016
ISBN 9783954517893
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Arbeiter einer Kelterei ertrinkt in einem Bottich zur Apfelwein-Herstellung und sofort ist die Polizei in Form von Hauptkommissar Christian Bär und natürlich auch die Presse mit der engagierten Roberta Hennig zur Stelle. Die beiden geraten auch sogleich aneinander, denn Polizeiarbeit und Medienwirbel vertragen sich nicht sonderlich, wenn es gilt, einen Unfall aufzuklären. Oder war es doch Mord? Denn ein solcher folgt auf dem Fuße, während Roberta von jemandem verfolgt wird...

Der Krimi ist gut geschrieben und angenehm zu lesen. Man erfährt neben der spannenden und gut ziehenden Krimihandlung eine Menge über Apfelwein, wie es sich für mich in einem Apfelwein-Krimi gehört. Auch die Gegend um Frankfurt wird gut dargestellt, ebenso wie Sitten und Gebräuche und das Leben der Menschen dort, was den Regionalkrimi-Anteil ausmacht. 

Der Fall ist sehr verzwickt, man kann gut miträtseln. Ich bin aber nicht auf die Lösung gekommen. Mir waren die beiden Hauptfiguren Roberta und Christian sehr sympathisch, vor allem ihre Reibereien und Annäherungen, was sehr interessant war. 

Mein Fazit daher: Ein wunderbarer, gelungener, unterhaltsamer Krimi rund um den Apfelwein. Mir hat er sehr gefallen, daher kann ich ihn auf jeden Fall weiterempfehlen! 

  (17)
Tags: 2016, frankfurt, krimi, regionalkrimi   (4)
 
645 Ergebnisse