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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

echt fantasievoll, fantasy, magie, merli, merlin, überraschende wendung, wales, zauberer, zauberkräfte, zaubern

Merlin. Wie alles begann

Thomas A Barron , Irmela Brender , Ian Schoenherr
Flexibler Einband: 387 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.10.2007
ISBN 9783423210232
Genre: Fantasy

Rezension:

Merlins Vergangenheit, die am Ende dafür sorgt, dass er zu der Person werden kann, als die wir ihn heute kennen. Eine gefahrvolle Reise, die am Ende Freude und und Freunde bringt.

Inhalt:
Ein Junge wird an einem Strand angespült. Ein Stück entfernt liegt auch eine Frau. Der Junge rettet sie und sich vor einem Keiler und beide lassen sich in einem Dorf, in einer ärmlichen Hütte nieder. Die Frau, die Emrys, dem Jungen, immer wieder versichert, seine Mutter zu sein, heilt die Menschen von manchem Leiden. Kümmert sich liebevoll um Emrys und weigert sich doch strikt, von der Vergangenheit zu erzählen.
Emrys hat es nicht leicht in dem Dorf. Er wird gehänselt, ausgegrenzt und hat darunter zu leiden, dass seine Mutter als Hexe gild. - Eines Tages weckt er ein Feuer, er kann nicht sagen wie er es gemacht hat. Doch ein Junge des Dorfes droht darin umzukommen. Emrys rettet ihn aus den Flammen, wird dabei aber selber so schwer verletzt, dass er erblindet.
Normalerweise wäre Emrys sein Leben nun besiegelt. Doch in einem Kloster entdeckt er sein zweites Gesicht. Das ersetzt ihm die fehlende Sehkraft und der Junge macht sich auf eine gefahrvolle Suche nach seiner Vergangenheit.
Emrys landet in einem Land, was einst sehr prächtig war. Er findet Freunde, verliert sie wieder und will doch nicht aufgeben. Am Ende kann er dann etwas über seine Vergangenheit erfahren und auch dem Land helfen. Doch bis da hin, ist es ein sehr gefährlicher und mühevoller Weg.

Der erste Satz:
¨Wenn ich die Augen schließe und zum brausenden Rhythmus des Meeres atme, kann ich mich immer noch an diesen längst vergangenen Tag erinnern.¨

Der letzte Satz:
¨Aber nur eine Zeit lang.¨

Fazit:
Ich bin irgendwie über die Ich-Erzählweise gestolpert. Ist doch für eine Fantasy-Story sehr unüblich. So unter gekommen ist sie mir jedenfalls noch nicht. Und schon haben wir auch den einen Stern Abzug, den ich gegeben habe. Ja, es war spannend, ja es war einfallsreich... aber am Ende hat mir dann doch das gewisse Etwas gefehlt. Man kann sagen, das Tüpfelchen auf dem i, dass dieses Buch zu einem perfekten Buch gemacht hätte.
Ich war von der Lektüre auf eine gewisse Art und Weise fasziniert. Aber eben auch nicht komplett gefesselt. - Was irgendwie schade ist.
Lesepausen waren einfach noch viel zu willkommen. Immer wieder bin ich beim Lesen abgeschweift, habe mir andere Beschäftigungen gesucht und ähnliche Späßchen. Aber trotz allem bin ich auch immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Dazu hätte es die einzelnen Kapitel nicht gebraucht. Das wäre auch so gegangen.

Meine Angst hat sich zumindest mal nicht bestätigt. Ich dachte nämlich zunächst, dass man doch die fiktive Person Merlin jetzt nicht so in ¨Stein¨ hauen kann. Das macht sie doch für weitere Bücher, für andere Bücher komplett unbrauchbar. - Aber das ist auch nicht geschehen. Der Leser weiß jetzt, wie Merlin zu seinem Namen kam. Wer seine Eltern waren und wie es zu seinen magischen Fähigkeiten kam. Aber ansonsten ist noch immer alles offen. Und das ist gut so. 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

gehirn, gehirnoperation, implantate, medizin, michael crichton, neurochirurgie, neurologie, op, wissenschaftsthriller

Endstation

Michael Crichton , Alfred Hans
Flexibler Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 08.02.2008
ISBN 9783453432499
Genre: Romane

Rezension:

Wenn menschliches Schicksal für medizinische Zwecke missbraucht wird. Man sollte das Gehirn des Menschen wirklich mal machen lassen.

Inhalt:
Mr. Benson ist ein geeigneter Patient für Stufe 3. Ihm sollen Elektronen ins Gehirn gepflanzt werden. Ein Computer, der unter der Haut seiner Schulter sitzt, soll die Steuerung übernehmen.
Harry Benson leidet an einer Form der Epilepsie. Die Anfälle machen ihn aggressiv. Das hat ihm schon Anklagen eingebracht. - Die Elektroden im Gehirn sollen das Anfallszentrum stimulieren und so einen Anfall verhindern.
Die Op verläuft zunächst glatt. Die Elektroden können schon am Folgetag programmiert werde. Die Überwachung zeigt an, dass die Stimulierungen immer öfter erfolgen. Für Harry sind sie wie eine Droge. Aber das treibt ihn auch unweigerlich auf den nächsten Anfall zu. - Die Ärzte wollen eingreifen, aber Harry ist da schon längst über alle Berge.
Eine Verfolgungsjagd beginnt. Harry irrt als tickende Zeitbombe durch eine dicht bevölkerte Stadt. Und die Ärzte wollen ihn finden. Aber wollen sie das, um ihm zu helfen, oder soll das Experiment gerettet werden?

Der erste Satz:
"Sie kamen mittags herunter in die Notaufnahme und setzten sich auf die Bank gleich hinter der Pendeltür, die von der Parkbucht der Ambulanz hereinführte."

Der letzte Satz:
"Da begann sie zu weinen."

Fazit:
Ein großartiges Buch über die ersten Schritte eines Hirnschrittmachers. Wie alle Neuerungen, war auch das erst einmal nur eine Idee, ein Experiment. Und auch hier hat es einen ersten Patienten gegeben. Ob das nun wirklich genau so passiert ist, wie es hier dargestellt wird, wird nicht erwähnt. Fakt ist aber, dass es so gewesen sein könnte!
Ich habe als Leser den Zwiespalt der Ärzte gemerkt. Auf der einen Seite ging es um die Fördergelder. Hierfür müsste die Ob aber ein Erfolg werden. Auf der anderen Seite war da aber das menschliche Schicksal... Was war nun wichtiger? - Am Ende dann wohl das Wohl der Allgemeinheit. Man musste abwägen. Ein Leben gegen viele...
Die ganze Handlung ist wie ein Film vor meinem geistigen Auge abgelaufen. Ich habe die Verzweiflung des Patienten gespürt, ich habe die Angst der Ärzte spüren können und ich habe die Verwirrung bemerkt, die in den Köpfen immer mehr die Vorhand gewonnen hat.
Fakt ist mal, hier wurde eine großartige Rechercheleistung vollbracht. Chrichton schreibt ja sonst immer irgendwie im juristischen Bereich. Für diese Buch musste er sich dann in die Medizin einarbeiten. Und dann hat er das so gründlich gemacht, dass er sogar medizinisches Fachwissen so günstig eingebaut hat, dass dem Leser die Sache zwar erklärt wurde, die Handlung aber trotzdem weiter lief. Es kam keine lange Weile auf und ich hatte nicht das Gefühl, in einer Vorlesung zu sitzen. - Richtig klasse.
Hier handelt es sich wirklich um ein sehr empfehlenswertes Buch. Dabei stört es meiner Meinung nach überhaupt nicht, dass es schon älteren Datums ist und die beschriebene Technologie nicht die Neueste. Aber es lässt durchaus mal einen Blick in de Welt der Leute zu, die sich für Neuerrungen einsetzen und dabei auch nicht unerhebliche Riesiken eingehen. - Echt klasse Buch. 

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

3 sterne, dystopie, endzeit, rezension, thriller, wasserknappheit, water - der kampf beginnt

Water - Der Kampf beginnt

Paolo Bacigalupi , Wolfgang Müller
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Blessing, 21.03.2016
ISBN 9783896675309
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Korruption und Verbrechen. Und alles dreht sich um den Wassermarkt. U d am Ende, gewinnen doch nur die Reichen.

Inhalt:
Marie will fliehen. Sie will über den Fluss. Ans andere Ufer, da wo Wasser noch ausreichend vorhanden ist und man als Mensch noch leben und arbeiten kann. Doch Marie fehlt das Geld dazu. Deshalb zieht sie ein kleines Wassergeschäft auf. Sie bezieht es günstig an einer Pumpe des roten Kreuzes und verkauft es teuer an die Bauarbeiter, die die neue Arkologie hoch ziehen.
Doch man kommt ihr in die Quere. Das große Geld verwandelt sich in Verlust und Maria schuldet ihrer Freundin nun Geld.
Um es ihr zurück zahlen zu können, geht sie mit zu dem Kunden ihrer Freundin und verkauft ihren Körper. Doch auch hier bleibt das große Geld aus. Statt dessen kommt sie an einen Schatz, von dem sie nicht mal etwas weiß.

Angel, ein Waterknife, weiß aber inzwischen von diesen mehr als wertvollen Papieren. Es sind uralte Wasserrechte der Indianer. Und jeder will sie haben.
Angel gerät zwischendrin aber in Ungnade bei seinem Boss, für die er diese Rechte beschaffen soll. Für sie würde es mehr Geld bedeuten U d für ihn ein bequemes Leben. Aber er hat die Rechte nicht. Statt dessen hat er Lucy. Die beiden verbindet eine Art Hassliebe. Und als Lucy die Tragweite dieser Rechte bewusst wird, will auch sie die Papier finden. Allerdings aus einem anderen Grund als Angel.
Es kommt zu einem gewaltigen Showdown. Und am Ende siegt doch die Bequemlichkeit und der Egoismus.

Der erste Satz:
"Es gab Geschichten, die der Schweiß erzählte."

Der letzte Satz:
"Das real wurde."

Fazit:
Erschreckend real, war das Szenario, was der Autor hier entworfen hat. Irgendwie hat sich die ganze Zeit alles nur noch um Geld und Wasser gedreht. Etwas anderes hat die Menschen gar nicht mehr interessiert. Und der Autor hat das alles genau so beschrieben, als hätte er es selber erlebt. Ich dachte wirklich, dass er das genau so erlebt hat. Und genau diese Art zu Schreiben hat mich total gefesselt. Erst malt er erschreckende Bilder von Gewalt und d im nächsten Moment lieben sich zwei Menschen. Sind glücklich mit dem Augenblick und das Morgen ist vergesse. Geld regiert die Welt unter d der Rest der Menschheit scheint vergessen. Und in diesem Durcheinander kämpfen die Protagonisten im eine Zukunft, ums Überleben.
Ich war gefesselt. Von allen Anfang bis Ende war ich nicht in der Lage von dem Buch zu lassen. Ich wollte wissen wie es aus geht. - Aber leider hat mir das reale Leben auch Lesepausen beschehrt. Sie waren nicht willkommen, aber vielen leider an. Nach diesen Pausen bin ich aber immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Der Film im Kolfkino lief genau da weiter, wo er aufgehört hatte.
Auf den Schreibstil des Autors musste ich mich allerdings erst einlassen. Das hat eine Weile gedauert. Aber dann war ich einfach nur noch schwer begeistert.

Ein Buch von und um Wasser. - Einfach erschreckend reales Buch. Aber genau deswegen ist es um so lesenswerter.

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289 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 11 Rezensionen

anthropologie, chicago, forensik, forensische anthropologie, kanada, krimi, montreal, mord, morde, reihe, sabotage, tempe brennan, temperance brennan, thriller, usa

Das Grab ist erst der Anfang

Kathy Reichs , Klaus Berr
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2011
ISBN 9783453435506
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Krieg auf mehreren Fronten, genau so, wie ich es von Temperance gewohnt bin und liebe!

Inhalt:
Temperance muss einmal mehr auf mehreren Fronten kämpfen. Nicht nur, dass sie mehrere Sätze Knochen zu bearbeiten hat und jeder Fall total eilig ist, irgendwie scheint sie unkonzentriert zu werden. Knochen verschwinden. Sie scheint Fakten zu übersehen und eine kleine Pseudoforenzikerin scheint sie vorzuführen. Temperance muss bei ihrem Chef antanzen und wird in einem Fernsehinterview quasi als nicht mehr so gut verkauft
Eine Lebensmittelvergiftung haut Tempe für drei Tage um, gibt ihr aber auch Zeit, über die Dinge nachzudenken. 
Und dann ist da noch Ryan. Auf beruflicher Ebene müssen die beiden funktionieren. Was sie auch recht gut hin bekommen. Aber auf privater Ebene fahren Tempes Gefühle Achterbahn. Es geht nicht mit diesem Mann, aber auch nicht ohne.

Der erste Satz:
Kalt.
Taub
Verwirrt.
Ich öffnete die Augen.¨

Der letzte Satz:
¨ »Sehr gut sogar.«¨

Fazit:
Ein klasse Buch! Kurzweilig, spannend, super geeigent zur Flucht aus der Realität und mit einem Lerneffekt. Ich würde mal sagen, dass auch dieses Buch durchaus eines der Reihe ist, was besser gelungen ist, als andere.
Vorteil hier: Kein überdimensioniertes Liebesgequengel von oder wegen diesem Ryan. Gehört einfach nicht in diese Genre Buch. Zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es vorangegangene Bände
hatten.
Nachteil hier: Viel unwichtiges Zeug, was mit dem Fall nichts zu tun hatte und doch jede Menge Raum eingenommen hat. - Ja, ich habe mich von diesen Familiengeschichten gut unterhalten gefühlt. Und irgendwie hatte diese Familiengeschichte ja auch einen kleinenFall zur Folge, aber was Temperance hier auszustehen hatte, hätte das Buch auch so gefüllt. - Aber das muss die Autorin wissen. Da hänge ich mich nicht rein.
Französische Begriffe kamen vor, haben mich aber jetzt nicht wirklich gestört. Entweder gewöhne ich mich dran, oder sie waren für das Verstehen der Handlung jetzt nicht so übermäßig wichtig. Aus der Handlung haben sie mich jedenfalls nicht raus geschmissen.
Wenn ich dann wirklich mal aus der Handlung raus musste... Sei es wegen einer durch das reale Leben erzwungenen Lesepause, oder aber, weil man mich während dem Lesen angesprochen hat, bin ich immer wieder prima und ohne Probleme in kürzester Zeit in die Handlung hinein gekommen. - Einfach nur Topp!!!
Ein Rundum gelungenes Buch, was zwar unwichtige Elemente enthält, aber die man auch getrost einfach mal übersehen kann. Flucht aus der Realität war möglich, ich bin super unterhalten worden und habe sogar noch etwas dazu gelernt. Was will man mehr?

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

die chroniken des raben, fantasy, söldner, sword and socery, trilogie

Kind der Dunkelheit

James Barclay , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 735 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 11.04.2011
ISBN 9783453533806
Genre: Fantasy

Rezension:

Das großartige Finale einer Reihe, die ich um ein Haar nicht zu Ende gelesen hätte. 

Der erste Satz:
"Jarrin fischte schon sein ganzes Leben lang in den Gewässern nördlich von Sunatas Zähnen."

Der letzte Satz:
"Sie hoben die alte Elfenfrau auf ihre verschränkten Hände und trugen sie den Weg hinauf."

Inhalt:
Das Kind der Dunkelheit ist die Tochter von Eriene und Denser. Die Kleine vereint eine riesige magische Energie in sich, mit der sie nicht klar kommt. Doch das wird zur Gefahr für sie. Zum einen droht diese mächtige Macht das Kind zu töten und zu im anderen können die Kollegien diese Kind nicht ausbilden. Sie ist zu mächtig.
Eriene flieht mit ihrer Tochter auf die Insel, auf die letzten Magier der Macht des Einen leben. Nur diese Frauen sind in der Lage Lyanas Energien zu bändigen.
Die Kollegien sind mit der Entwicklung nicht einverstanden. Die Macht des Einen darf ihrer Meinung nach keinen Einfluss mehr haben. Wenn das Kind nicht in einem Kolleg ausgebildet werden kann, muss es eben sterben.
Eine Verfolgungsjagd beginnt, deswegen findet der Rabe wieder zusammen. Die gealterten Männer tun alles in ihrer Macht stehende, um Lyana zu retten. Doch können Sie das auch?

Fazit:
Band 3 ist geschafft und entgegen aller dem, was ich bisher so erlebt habe, ist Band 3 auch der Beste von allen. Der Autor hat es doch wirklich geschafft, die Spannung über das komplette Buch zu halten. Er hat Orte und Handlungen zwar immernoch übergenau beschrieben, aber er scheint doch gerallt zu haben, dass der Leser schon noch ein Stück Platz für seine eigene Fantasie braucht.
Klar ergeht sich der Autor auch hier noch in zeilenlangen Schachtelsätzen. Und ab und an hat mich das auch aus der Handlung raus geschmissen. Allerdings habe ich auch immer wieder gut in die Handlung hinein gefunden. So war das auch nach Lesepausen.
Ich hatte einen Film vor Augen. Das trotzige Kind habe ich gesehen, wie es Stürme auslöst, ohne davon zu wissen. Die besorgte Mutter hatte ich vor Augen. Und natürlich auch das ganze Blut, was in den zahlreichen Kämpfen vergossen wurde. - Richtig gut ist das gewesen.
Alles in Allem würde ich saß dritte Buch der Rabe-Trilogie schon empfehlen. Haken an der Sache ist aber, dass man dazu schon auch an Band 1 und 2 vorbei muss. Meiner Meinung nach, sollte man die drei Bände schon der chronologischen Reihenfolge nach gelesen haben. Ansonsten versteht man vieles nicht. Und das würde den Lesespaß leider nur wieder noch mehr trüben. Aber ich sage euch, versucht es! Aufgeben kann man jederzeit.

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43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

avalon, fantasy, high fantasy, leihbuch, magie, merlin, merlins enkel, thomas a. barron, trilogie, zauberei, zauberer

Der Zauber von Avalon III - Die ewige Flamme

Thomas A. Barron
Flexibler Einband: 458 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.11.2007
ISBN 9783423712668
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Avalon erlebt den Kampf seiner Geschichte und ich weiß endlich, was aus dem sagenumwobenen Reich wurde.

Der erste Satz:
„Kulwychs unterdrücktes Kichern machte nicht mehr Geräusch als das dünne Wasserrinnsal, das über die Höhlenwand rieselte, doch es war unverkennbar heiter. Er rieb sich die bleichen weißen Hände.“

Der letzte Satz:
„Kulwychs unterdrücktes Kichern machte nicht mehr Geräusch als das dünne Wasserrinnsal, das über die Höhlenwand rieselte, doch es war unverkennbar heiter. Er rieb sich die bleichen weißen Hände..“

Inhalt :
Avalon steht ein großer Kampf bevor. Ellie irrt durch Lehmwurzel und sucht verzweifelt nach einem Tor, um ihren Gefährten helfen zu können.
Scree sucht in ganz Avalon Helfer zusammen, um sich gegen Rita Gwhar wehren zu können. Und Tamwynn versucht noch immer auf den Spuren von Merlin zu wandeln, um das Rätsel um die Rettung Avalons zu lösen. Er findet den Hoolah wieder und auch Flederwish, sein kleiner Freund, taucht wieder auf. Doch Flederwish ist ein andere, als es bisher den Anschein hatte und zeigt genau im richtigen Moment seine wahre Gestalt.

Fazit:
Geschafft! Ich sehne das Ende von Bücher selten herbei. Aber in diesem Fall war es dann so. So zwiespältig war das noch nie gewesen. Auf der einen Seite war ich total gefesselt. Von der Idee hinter der Story und von dem Land, was der Autor da da entworfen hat. Aber auf der anderen Seite hat er das Thema komplett zerschrieben. Die Kampfszenen waren bis ins kleinste Detail beschrieben. Die Personen waren zu viele an zu vielen Orten. Das hat mich alles zu sehr abschalten lasse, begriffen habe ich nur die Hälfte und doch habe ich immer wieder gut in die Handlung hinein gefunden. Echt jetzt, total komisch das Buch.

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

enthüllung, fall, familie, firmenfusion, frauen und männer, gegenwart, gesellschaft, high-tech-unternehmen, karriere, katz-und maus-spiel, katz-und-mausspiel, macht, sex, sexuelle belästigung, thriller

Enthüllung

Michael Crichton , Michaela Grabinger
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 17.10.2008
ISBN 9783442468126
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn man Ungerechtigkeiten nicht auf sich sitzen lässt und kämpft, geht man keinen leichten Weg, aber einen der Erkenntnis.

Der erste Satz:
„IN ANBETRACHT DER FUSION HALTE ICH ES FÜR BESSER, DIR DIES NACH HAUSE STATT INS BÜRO ZU FAXEN.“

Der letzte Satz:
„»Nein. Nie gesehen.«“

Fazit:
Michael Chrichton hat sich ja auf so gerichtliche Geschichten spezialisiert. Genau das merkt man auch an seinen Büchern. Auch diese Story hatte einfach Hand und Fuß und hat von vorne bis hinten Sinn gemacht.
Leider war es so, dass die ganzen Diskussionen etwas ausführlich geschrieben waren. Dadurch hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt und nicht wirklich voran macht. Aber die Neugier über den Ausgang hat mich bei der Stange bleiben lassen. Ich musste einfach wissen, ob nun das Geld oder die Ehrlichkeit siegt.
Was ich etwas lustig fand, war die Tatsache, dass hier technische Errungenschaften gefeiert worden sind, die heutzutage schon so ziemlich uralt sind. Aber das liegt wohl an der Tatsache, dass dass Buch schon etwas älter ist. Trotzdem musste ich schmunzeln.
Wo ich auch schon bei meiner Warnung wäre. Denn ohne jeden Fachbegriff kommt die Handlung nicht aus. Ein absoluter Computerleie hat meiner Meinung nach nicht den Hauch einer Chance, da gut mit zu kommen. So ein paar Begriffe sollte der Leser dann wirklich kennen.
Trotzdem habe ich das Buch absolut gern gelesen und kann es nur empfehlen. Nach Lesepausen bin ich immer wieder sehr gut in die Handlung hinein gekommen. Einen Film hatte ich leider nicht vor meinem geistigen Auge, aber dafür hat das Buch auf andere Weise fasziniert.

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

freundschaft, freundschaft & familie, kinderbuch, pferd, traurig

Ostwind - Aufbruch nach Ora

Lea Schmidbauer , Kristina Magdalena Henn
Fester Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Alias Entertainment, 09.11.2015
ISBN 9783940919113
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein wunderbar kurzweiliges Buch. Allerdings hat mich das Ende etwas ratlos zurück gelassen.

Der erste Satz:
„Endlose Weite. Blauer Himmel bis zum Horizont.“

Der letzte Satz:
„Endlose Weite. Blauer Himmel bis zum Horizont.“

Inhalt:
Mika scheint am Ziel angekommen. Sie hat das Gestüt ihrer Oma gerettet, muss nicht mehr zur Schule und kann mit Pferden arbeiten. Aber so richtig glücklich ist sie nicht. Irgendetwas lässt sie mit ihren Kunden verzweifeln. Sie kann nicht verstehen, dass die Besitzer ihre Pferde nicht so verstehen, wie sie es kann.
Ein Wintergewitter verändert alles. Mika und Ostwind kommen von einem Ausritt wieder und 34 hat ihr Fohlen zur Welt gebracht, bekommt es aber selber nicht mehr mit...
Alle geben Mika die Schuld. Und Mika muss erst einmal verreisen. Sie geht mit Ostwind auf eine Reise in seine Heimat. Dort findet sie vieles über sich selber und auch ihr Pferd heraus.

Fazit:
Spannend, kurzweilig und gut einfach mal eben weg zu lesen. Das Buch hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht.
Zunächst einmal hat es sich mal eben so zwischendurch weg lesen lassen. Nicht mal ein kompletter Nachmittag und das Ding war gelesen. Dabei habe ich meine Umwelt komplett vergessen und war komplett in der Handlung abgetaucht. Dabei lief ein Film vor meinen Augen ab, der zwar die Bilder aus den bereits erschienen Filmen hatte, aber das hat mich nicht weiter gestört. Ich kannte es ja nun mal so. Also hatte das alles seine Richtigkeit.
Die Spannung hat mich bald platzen lassen. Ich bin schon schräg von der Seite angesehen worden, als ich beim Lesen total nervös mit den Beinen gewackelt habe. Anders hätte ich die Spannung aber beim besten Willen nicht ausgehalten.
Lacher gab es auch. Ein Wort, mal wie nebenbei in die Handlung eingestreut, und ich habe schallend los gelacht.

Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen. Es ist zwar der dritte Band einer Reihe, aber man muss die nicht zwingend der Reihe nach lesen. Man versteht die Handlung auch so.
Gespannt bin ich nur, ob da wirklich irgendwann noch ein Band davon erscheint. Schön wäre es schön!

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

die chroniken des raben, fantasy, söldner, sword and socery, trilogie

Jäger des Feuers

James Barclay ,
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 08.12.2010
ISBN 9783453527546
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein starker Anfang, allerdings ließ er auch stark wieder nach.

Der erste Satz:
„Es sollte ein ruhmreicher Sieg werden.“

Der letzte Satz:
„Thraun kam noch etwas näher, leckte Hirad übers Gesicht, drehte sich um und trabte davon.“

Inhalt:
Es herrscht noch immer Krieg. Besonders das durch ein Dämonenschild geschützte Kollege wird bedroht. Doch das ist nicht das einzige Problem des Raben. Denn der Dawntief-Zauber, aus dem ersten Band, hat seine Wirkung nicht verfehlt. Die Wytchlords sind besiegt. Sie stellen keine Gefahr mehr dar. Allerdings ist durch den mächtigsten aller Zauber ein Riss am Himmel entstanden. Dieser Riss verbindet nun die Dimensionen der Menschen und der Drachen miteinander. Doch nicht jede Drachenbrut ist wie die Kahn, die den Menschen wohl gesonnen ist...
Der Riss wächst und die Khan können nicht mehr lang gegen feindliche Bruten bestehen. - Der Rabe muss nun heraus finden, wie schnell der Riss wächst, wie man ihn wieder verschließen kann und dann müssen sie sich auch noch um die Kampfhandlungen kümmern. - Viel zu tun für die tapferen Recken.

Fazit:
Das Buch hat total stark angefangen. Die Handlung ging voran, hat ein Bild in meinem Kopf erzeugt und ich hatte so richtig Spa am Lesen. Das hat allerdings dann stark nachgelassen. So ab dem fünften oder sechsten Kapitel erging sich der Autor wieder seitenlang in fast inhaltsleeren Dialogen. Ich habe abgeschaltet, beim Lesen, und am Ende nur noch ein ziemliches Durcheinander aus Namen und Kampfhandlungen. Das Buch habe ich nur fertig gelesen, weil ich es einmal angefangen hatte.
Bewertet habe ich das Buch mit 4 Sternen. Und damit hat es eine bessere Bewertung als band 1. Denn hier hatte zumindest mal der Anfang so etwas wie eine Spannung. Aber zu einem perfekten Buch braucht es eben durchgängige Spannung, oder einen durchgängigen Film. - Dem war hier aber nicht so.
Nach Lesepausen und Abschnitten, die ich nur so überflogen habe, bin ich immer wieder leicht in die Handlung hinein gekommen. - Klar, wenn nichts passiert, kann man auch keinen Faden verlieren.
Aber alles in allem war das Lesen nur teilweise ein Vergnügen. Der Anfang war stark, hat dann aber auch stark nachgelassen. Ich war gelangweilt, beim Lesen und kurz davor, aufzugeben.
Das Buch habe ich nur beendet, weil ich es einmal angefangen hatte. Band 3 jedenfalls, wird noch einmal eine große Überwindung werden.

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185 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 17 Rezensionen

apokalypse, ewige stadt, geheimbünde, journalist, kirche, konklave, opus dei, orden, papst, peter adam, rom, schweizer garde, thriller, vatikan, verschwörung

Apocalypsis

Mario Giordano
Flexibler Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2012
ISBN 9783404166534
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Abenteuer eines Journalisten, der unverhofft zwischen die Fronten eines geheimen Krieges gerät.

Der erste Satz:
"Den Rosenkranz hatte sie auch schon längst verloren.“

Der letzte Satz:
„Das Ganze hatte keine zehn Minuten gedauert.“

Inhalt:
Peter Adam ist in Rom. Der Papst ist zurück getreten und ein neues Konklave steht an. Aber Peter hatte eine Vision, in der der Vatikan in einer riesigen Explosion erschüttert wird, es gibt viele Tote... Am Ende wird Peter verfolgt, weil man denkt, dass Peter die Explosion verursacht hat.
Peter muss fliehen, will gleichzeitig Ermittlungen anstellen und stellt am Ende fest, dass er einen Zwillingsbruder hat. Dieser Zwillingsbruder gehört einer Art Sekte an, die ein ergebener Feind der Kirche ist. Sie wollen diese um jeden Preis in ihrer jetzigen Form vernichten.
Peter deckt weiterhin die nicht ganz koscheren Machenschaften im Vatikan auf, er verliebt sich in eine Nonne, schläft mit ihr und muss feststellen, dass diese Nonne die Tochter des zurück getretenen Papstes ist...
Und am Ende ist er wirklich für die Explosion verantwortlich.

Fazit:
Pure Spannung und Verschwörungstheorien ala Dan Brown. Genau so bildhaft, genau so spannend und genau so "abgedreht". Genau so fundiert recherchiert und dem entsprechend sind Wahrheit und Fiktion auch miteinander verwoben. - Das Lesen hat Spaß gemacht und auch das teilweise sehr kirchenlastige Geschwafel war zwar zwischenzeitlich hart an der Grenze zum Langweiligen, hat aber immer wieder die Kurve gekriegt.
Einzig, wenn ich total abgespannt war, hatte ich Probleme, das Gelesene auch zu verstehen. Aber auch nach längeren Pausen bin ich immer wieder richtig schnell in die Handlung hinein gekommen.
Seitenaufteilung und Schriftbild waren so gut, dass ich ohne Probleme auch Dauerlesen konnte, ohne dass ich Probleme mit den Augen bekommen hätte.

Die Idee des Buches fand ich super umgesetzt. Ich habe förmlich an der Handlung geklebt. - Und am Ende ist auch die Kirche nichts weiter als eine machthungrige Firma, die korrupt, intrigant und total verbissen ihr Ziel von noch mehr Macht und Einfluss verfolgt.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Grenzgänger

Angelina Whalley , Franz J Wetz
Buch: 293 Seiten
Erschienen bei Arts & Sciences, 01.08.2010
ISBN 9783937256160
Genre: Biografien

Rezension:

Dieser Mann ist einfach nur der pure Wahnsinn!
Auch wenn seine Wegbegleiter nicht alle verständlich schreiben, sein Leben ist spannend!

Der erste Satz:
„Gunter von Hagens wird als Gunther Gerhard Lieblichen am 10. januar 1945 in Alt-Skladen bei Posen im heutigen Polen geboren.“

Der letzte Satz:
„Seine Heimatlosigkeit fängt er durch sein Wohnen in der Arbeit auf.“

Inhalt:
In dem Buch geht es um Gunther von Hagens und sein Leben. Zu Wort kommen Leute, die ihn ein Stück seines Lebens begleitet haben. Zum Beispiel ein Schulkamerad von Oder aber ein Leidensgenosse aus dem Strafvollzug. Die beiden haben wegen versuchter Republikflucht im Stasi-Knast gesessen.
Studenten und Schüler erzählen über die Arbeit mit und für ihn. Seine zweite Frau und auch ein Sohn aus erster Ehe kommen zu Wort.
So kristallisiert sich das Leben dieses Mannes mit vielen Höhen und Tiefen heraus.

Fazit:
Gunther von Hagens ist ein ganz normaler Mann. Er hat seine Ecken und Kanten wie jeder Mensch und hat sich durchs Leben beißen müssen. - Genau das wird in diesem Buch klar. Es ist auf jeden Fall besser als jede herkömmliche Biografie. Alles kommt wesentlich glaubhafter rüber.
Manche Leute, hier in diesem Buch, schreiben wirklich unterhaltsam und kurzweilig. Einige wenige aber leide auch gespickt mit Fachbegriffen. Diese Leute habe ich einfach überflogen. Für diese Möchtegerns war mir meine Zeit zu schade.
Allen in allem war es aber gut, dass die Schrift hier so angenehm groß war. Dauerlesen war ohne Probleme möglich.
Einzig das Buch selber war nicht so handlich. Glanzpapier und broschiert ist keine bequeme Kombi. Ich musste es beim Lesen immer wieder irgendwo abstützen. Ansonsten ist mir die Hand eingeschlafen und der Arm fing an und tat weh.
Aber auf jeden Fall ein lohnenswertes Buch. Ich glaube, das lese ich nicht nur einmal!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Knochen zu Asche: Roman

Kathy Reichs
E-Buch Text: 385 Seiten
Erschienen bei Karl Blessing Verlag, 29.06.2011
ISBN 9783641067908
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kinderpornografie, Leichen und viele ungeklärte Fakten. Und am Ende findet Tempe eine vermisste Freundin wieder. - Ich war gefesselt.

Der erste Satz :
"Babys sterben. Menschen verschwinden. Menschen sterben. Babys verschwinden."

Der letzte Satz:
"»Green Gables kann man nicht in echt besuchen«, sagte ich. "

Inhalt:
Ein weibliches Skellet landet bei der Anthropologin auf dem Tisch. Sie soll Identität und Todesursache heraus finden.
Temperance erinnert sich an eine Freundin aus Kinderwagen, die von heute auf morgen von der Bildfläche verschwunden war. Mit ihrer Schwester hat sie schon damals recht geschickte Ermittlungen angestellt, um etwas heraus zu finden. Doch sie ist auf eine Mauer des Schweigens gestoßen.
Nun ist ihr ihre Schwester wieder behilflich. Gemeinsam versuchen sie etwas über den Verbleib von Evangeline und über die inzwischen mehr gewordenen sterblichen Überreste heraus zu finden.

Fazit:
Dieser, der bereits 10. Fall der Tempe Brennan war so gar nicht langweilig. Bei der Reihe schwankt es unter den Büchern echt gewaltig.Es hat sogar ein Buch gegeben, da wollte ich das Lesen schon abbrechen, weil ich so gar nicht rein gekommen bin. - Aber hier war das ganz anders. Es geht bis in die Kindheit von Tempe zurück. Und das allein ist eine Tatsache, die mich total fasziniert hat.
Über die französischen Ortsnamen und Redewendungen bin ich öfter mal gestolpert. Aber ich habe in der Schule nie Französischunterricht gehabt. Wenn da wenigstens Grundkenntnisse da gewesen wären, würde das sicher anders aussehen.
Trotzdem braucht es für diese Lektüre nicht unbedingt ein Studium. Medizinische Fachbegriffe sind sehr selten. Und wenn sie vorkommen, dann sind siea auch erklärt. Und das dann auch noch so geschickt, dass die Handlung nicht ausgebremst oder angehalten wird.
Dieser zehnte Fall ist mal wirklich mehr als spannend. Hier kann ich mit ruhigem Gewissen eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Keine Langeweile und sehr interessante Einblicke in die Kindheit der Anthropologin.
Tut euch dieses Buch an!

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Lazarus Kind

Robert Mawsom
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, 01.01.1998
ISBN B005EJZURK
Genre: Sonstiges

Rezension:

Spannend, bahnbrechend und so typisch menschlich. Hauptsache Paragraphen werden eingehalten. Der Mensch ist erst einmal egal.

Inhalt:
Ben muss seine Schwester und deren Freundin zur Schule begleiten. Er findet das peinlich. Also will er nur mal eben über die Straße, um sich eine Rolle Pfefferminz zu holen. Er glaubt, die Mädchen bekommen das nicht mit. Doch dann muss er den schrecklichen Unfall mit ansehen.
Frankie, seine Schwester, leigt im Koma und Ben ist psychisch so angegriffen, dass er weißes Haar bekommt.
Die Eltern, die getrennt leben, raufen sich durch diesen Schicksalsschlag wieder einigermaßen zusammen. Die Hoffnung, dass Frankie wieder wach wird, hält sie hoch. - Doch man tut in der Klinik nichts weiter, als Frankie zu überwachen.
In den USA gibt es eine Klinik, die sich auf Patienten wie Frankie spezialisiert hat. Dort soll Frankie hin gebracht werden. Dich die Entscheidung fällt nicht leicht und ist auch eine finanzielle Frage. Auch Bein sein Zustand macht mehr und mehr Sorgen.
In der Klinik angekommen, beginnt man zwar mit der Behandlung, aber von Geld ist keine Rede mehr. Nur nach und nach stellt sich heraus, welche Probleme das Institut gerade hat.
Gerade als die Behandlung von Frankie auf einem guten Weg ist, wir der Chefärztin die Handhabe entzogen. Unter dem Deckmantel vom Kindeswohl bringt man Ben und Frankie in große Gefahr.
Die Eltern und das Team des Instituts müssen zu drastischen Mitteln greifen.

Fazit:
Zum größten Teil war die Story einfach nur spannend. Ständig habe ich mit den Protagonisten gehofft und gebangt. Mehrfach habe ich mich auch dabei ertappt, wie ich ihnen den einen oder anderen Ratschlag geben wollte.
Dann gab es allerdings auch einen Teil, in dem es um die Eheprobleme der Protagonisten ging. Denen hat der Autor für meinen Geschmack etwas viel Raum gegeben. Aber auf der anderen Seite hat wohl auch das irgendwie zur Handlung gehört...
Der ganze Text war in einer einfachen Sprache geschrieben. Die notwendigen medizinischen Fachbegriffe erklärten sich von selber oder wurden erklärt. Ansonsten blieb noch genügend Platz für die Fantasie und Vorstellungskraft des Lesers und die Handlung ging immer schön voran.
Lesepausen waren alles andere als toll. Ich habe es gehasst, wenn ich das Buch mal zur Seite legen musste. - Aber dann bin ich auch ohne Probleme wieder in die Handlung hinein gekommen.

Das Thema der Handlung ist halt auch nicht so abwegig. Die alternative Medizin, zu der alles Neue und Andere zählt, hat noch immer keinen guten Ruf. Und genau darum ging es doch hier. Um eine innovative und neue Methode, Koma-Patienten zu behandeln. Und dann kommen die Paragrapenreiter und machen alles wieder kaputt...
In diesem Sinne kann ich nur sagen: Tut euch dieses Buch an! Es ist herzergreifend und spannend. Man ist fast gezwungen, es in einem Ritt durchzulesen.

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

alptraum, beruflich bedingt hat mich das thema bewegt und mich nachdenken lassen., biografie, erfahrung, gedichte, gelähmt, hirntod, koma, kommunikation, lebenswillen, leid, lok in, realität, schicksal, wachkoma

Bis auf den Grund des Ozeans

Julia Tavalaro , Richard Tayson , Michaela Link , Richard Tayson
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 17.05.2000
ISBN 9783451048630
Genre: Sachbücher

Rezension:

Spannung und Anspannung, Trauer und Hilflosigkeit und dann dieser Kampfgeist. - Diese Frau hat meine Bewunderung!

Inhalt:
Julia Tavalero lebt mit ihrem Mann und Tochter ein ganz normales Leben. Bis zu dem Tag, an dem sie zwei Schlaganfälle erleidet und ins Koma fällt. Als sie wieder aufwacht, ist sie nicht in der Lage sich bemerkbar zu machen. Sie bekommt alles mit, insbesondere die Gemeinheiten. So wird ihr beim Duschen absichtliche Wasser in den Luftröhrenschnitt gespritzt. Dadurch hatte sie das Gefühl zu ertrinken. Sie wurde als Gemüse oder halb totes Stück Fleisch beschimpft. Sie wurde im Bett nicht gedreht und hat sich dadurch wund gelegen. Die Schmerzen müssen fürchterlich gewesen sein...
Eines Tages bekommt Julia Besuch von einer Therapeutin. Erst die entdeckt, dass die Patientin alles mitbekommt. Nach endlosen zwei Jahren beginnt man endlich, Julia zu fördern.
Es beginnt ein langer Kampf für Julia. Doch sie will ein Stück ihres Lebens zurück. Neue technische Errungenschaften helfen ihr in den Rollstuhl und zu einem Schreibkurs. Julia wird Autorin.
Und dann schreibt sie, Buchstabe für Buchstabe, ihre Geschichte auf.

Fazit:
Diese Frau, völlig gelähmt, den oft mies gelaunten Pflegeschwestern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert – diese Frau hat einen Willen, den man so schnell kein zweites Mal findet. Und dabei ist sie nicht mal von Hass oder Racheglüsten getrieben. Und sie hätte die Weiber sowas von verklagen können...
Der Text hat mir des öfteren mal die Haare hoch stehen lassen. Entweder vor Rührung odr vor Fassungslosigkeit. Ich musste einfach weiter lesen. Konnte gar nicht anders. Mich hat einfach interessiert, wie es für diese tapfere Frau weiter geht.
Der Text ist keine leichte Kost, aber in einfachen Worten geschrieben. Medizinische Fachausdrücke wurden zwar verwendet, aber auch gleich erklärt. So konnte man den Faden gar nicht verlieren.
Das Buch selber war leicht, dünne und auch beim Dauerlesen ohne Krampf sehr gut in der Hand zu halten.
Die fünf Sterne hat sich die Schreibe auf jeden Fall verdient. Ich gehe sogar noch weiter und spreche ine absolute Leseempfehlung aus! Tut euch diese Zeilen an, unbedingt!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hoffnung, im himmel warten bäume auf dich, kind, kinder, krankenhaus, krankheit, krebs, lebensgeschichte, liebe, michael schophaus, mut, tod, trauer

Im Himmel warten Bäume auf dich

Michael Schophaus
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.12.2008
ISBN 9783426780787
Genre: Biografien

Rezension:

190 Seiten Hoffnung, Spannung, Liebe und Drama. Emotionen pur!

Inhalt:
Das Glück könnte für Familie Schophaus perfekt sein. Sie haben sich ein Leben aufgebaut, Kinder und an und für sich ein glückliches Leben. Zumindest so lang, bis der Mutter beim Füttern des kleinen Jakob eine geschwollene Wange entdeckt. Mit einem Aufschrei des Entsetzens leitet sie eine Zeit ein, die für die Familie alles andere als leicht ist.
Der kleine Jakob wird nun von einem Arzt zum anderen geschleppt. Er muss Untersuchungen noch und nächer über sich ergehen lassen und am Ende wird es ein Neuroplastom fest gestellt. Eine Art Krebs, die bei Kinder selten gut verläuft. - Aus 90% Chance werden 50%, dann 20% und zum Schluss nur noch 5%.
Michael Schophaus betreut seinen Sohn während der langen Zeit des Leidens. Eindrucksvoll beschreibt er die Hochnäsigkeit der Ärzte, dieses machtlose Gefühl der Eltern und im krassen Gegensatz dazu das sonnige Gemüt des kleinen Jakob.

Der erste Satz:
„Als Jakob starb, weinte der Himmel.“

Der letzte Satz:
„Sie haben ihn verdient.“

Fazit:
Anrührend war es. Ich habe geweint, bei der Lektüre. Ich habe dem lebensfrohen Zwerg die Heilung so gegönnt... und dann das.
Man merkt, dass das Buch vom Vater selber geschrieben wurde. Niemand sonst konnte das so authentisch rüber bringen. - Obwohl er sich am Anfang in seinem Berufsdeutsch verfangen hatte, ließ es dann nach und der Text war zwar leicht verständlich, aber nicht unbedingt leicht zu verdauen.
Das Buch ist klein und handlich. Es hätte gut in meine Handtasche gepasst, wenn es denn irgendwo mit hin gemusst hätte. Aber das tat nicht not, da ich es in einem Sitz durchgelesen hatte.
Was mir allerdings etwas gegen den Strich ging, es kamen so Leute wie seine Ärztin, eine Kindergartenerzieherin und ein Pfaffe zu Wort. Die haben alles an Emotionen wieder zerschrieben, was der Vater vorher so mühsam aufgebaut hatte. Schade eigentlich.

Ansonsten aber ein durchaus lesenswertes Buch. Eine kleine Lektüre für zwischendurch, für man sich aber Muse und Zeit nehmen sollte. Der Stoff ist alles andere als leicht zu verdauen.

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242 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

archiv, bibliothek, buch, bücher, familie, fantasy, hohlbein, hüterinnen, jugendbuch, leonie, mädchen, realität, urban fantasy, wolfgang hohlbein, zukunft

Das Buch

Wolfgang Hohlbein , Heike Hohlbein , Wolfgang und Heike Hohlbein
Flexibler Einband: 859 Seiten
Erschienen bei cbt, 04.03.2010
ISBN 9783570306420
Genre: Fantasy

Rezension:

Ausschweifend geschrieben – typisch Hohlbein. Aber trotzdem gekonnter Mix aus Fiktion und Wirklichkeit

Inhalt:
Leonida mag ihren Namen nicht. Sie sieht ihn als Strafe und nennt sich lieber Leonie.
Ihre Eltern sehen in ihr die nachfolgende Besitzerin des Buchladens, den schon ihre Großmutter geführt hat. Aus diesem Grund soll sie in der Bibliothek ein Praktikum machen. In der Bibliothek beginnen die seltsamen Ereignisse. Sie entdeckt die verborgene Tür in einen seltsamen Raum, in dem ihr eine noch seltsamere Maus begegnet.
Als kurz darauf die Großmutter unglücklich ums Leben kommt, verändert sich auch ihr Vater. Er hat plötzlich Geheimnisse vor ihr. Er betrügt sie quasi um ihr Erbe und beansprucht ein altes Buch, was vorher Großmutter gehört hatte, für sich.
Leonie forscht nach und entdeckt im Keller eine Tür, die da vorher noch nicht war. Sie führt in eine unheimliche Welt. In ein Archiv mit abermillionen Schicksalsbüchern. Wo Scriptoren das Leben eines jeden Menschen minutiös aufzeichnen und alles im „Leimtopf“ entsorgt wird, was nichtmehr benötigt wird.
Leonie entdeckt Stück für Stück ihre Gabe. Sie lernt schmerzhaft, dass es unrecht ist, was ihr Vater da gerade tut und begreift alles erst, als es fast zu spät ist.
Und dann begeht sie den Fehler ihres Lebens. - Am Ende muss sie nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Welt retten.

Der erste Satz:
„“Hier?“ Irgendwie hatte Leonie das Kunststück fertig gebracht, ihren Gesichtsausdruck auf ein bloßes missbilligendes Stirnrunzeln zu reduzieren. - das ihre Großmutter wahrscheinlich nicht einmal bemerkte, denn sie stand seit einer geschlagenen Minute da, starrte auf die Fassade des alt ehrwürdigen Gebäudes, und auf ihrem Gesicht hatte sich ein Ausdruck ausgebreitet, den Leonie nur noch als Verzückung bezeichnen konnte; auch wenn sie diese Begeisterung beim besten Willen nicht verstand.“

Der letzte Satz:
„Aber diesmal war es nicht das Scharren einer Schreibfeder auf Papier, sondern etwas, das sich wie das Zuschlagen eines sehr großen, sehr alten Buches anhörte.“

Fazit:
Immer wenn er seine Frau in den Büchern mit rummachen lässt, werden das übelst seitenintensive Schinken. Dazu noch der ausschweifende Schreibstil von Herrn Hohlbein, und mich wundern diese 859 Seiten so gar nicht mehr.
Aber davon abgesehen war die Story wieder ein sehr gekonnter Mix aus Realität und Fiktion. Kaum ein anderer hat das so gut drauf wie Hohlbein. Also ich möchte nun schon an das Archiv mit den Schicksalsbüchern glauben...
Klar war das Buch mächtig dick und unhandlich, aber das hat die Spannung wieder wett gemacht. Mein Rücken war, aufgrund meiner Haltung, weniger glücklich darüber. Aber ich weiß endlich, wie die Story endet. Nur das zählt im Moment, Lesepausen waren zwar nicht gerade willkommen, aber leider auch nicht zu vermieden. Anschließend bin ich immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen.
Der Film in meinem Kopfkino war allererste Sahne. Ich habe die seltsamsten Kreaturen vor meinem geistigen Auge gesehen. Denen wollte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen.
Wolfgang Hohlbein ist aus der deutschen Literaturszene wohl kaum wegzudenken. Und so ist es auch dieses Buch durchaus wert, dass man es liest!

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

frauen, judenverfolgung, konzentrationslager

Schicksalskinder - Die KZ-Babys von Mauthausen

Wendy Holden
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2015
ISBN 9783828929869
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gänsehaut, Respekt und Hochachtung. Das Schicksal dreier Frauen, die allen Umständen zum Trotz, gekämpft und durchgehalten haben.

Inhalt:
Es geht um drei jüdische Frauen. Teilweise noch junge Mädchen. Sie leben ihr Leben, haben Pläne, Wünsche und Ziele. Doch dann bricht der Krieg über sie herein. Mit all den Schrecken, denen Juden damals ausgesetzt waren.
Priska, Rachel und Anka, drei Jüdinnen, die zunächst nichts voneinander wissen und am Ende doch das selbe Schicksal teilen.
Während eine von ihnen zunächst in ein Familienlager kommt, wo sie ein Kind bekommt, es zwei Monate später aber wieder betrauert, landen die anderen zwei bereits schwanger in Auschwitz II Birkenau. Sie können dem gefürchteten Dr. Josef Mengele durch die Finger rinnen und haben am Ende nur ein Ziel. Alle drei wollen ihre ungeborenen Kinder retten.
Die drei Frauen arbeiten in einer Fabrik, sind alle drei im selben Außenlager untergebracht und wissen doch nichts voneinander. - Das eine Kind wird in einer Bombennacht, in der Fabrik geboren. Dann beginnen die Evakuierungen und die Todesmärsche. Hier wird das zweite Kind geboren. Kind Nr. 3 kommt im Schatten des bedrohlichen Eingangstores von Mauthausen zur Welt.
Eine wahre Begebenheit, menschliche Schicksale und ein fesselnder Stoff. - Ich habe am Ende geweint.

Der erste Satz:
„ „Sind Sie schwanger, fesche Frau?“ Die Frage richtete sich an Priska Löwenbeinova, und der SS-Mann, der sie stellte, lächelte. „

Der letzte Satz:
„An dem Ort, an dem sie noch in den letzten Tagen der Nazi-Tyrannei sterben sollten, werden sich die drei siebzig Jahre alten Waisenkinder an den Händen fassen und zusammen durch das Lager gehen, auf den Spurten von drei Frauen, die nicht nur unvorstellbare Schrecken überlebten, sondern auch dem Tod trotzten, damit ihre Kinder leben konnten.

Fazit:
Vom Schriftbild her absolut zum Dauerlesen geeignet, was vom Inhalt her auch absolut nowendig ist.
Die ganze Story ist bildhaft geschrieben. Ich hatte eine hochgradig beeindruckendes Kopfkino die ganze Zeit. Ich habe mit den Frauen gehofft und gebangt, obwohl es doch eigentlich ein Sachbuch war. Aber eben so beeindrucken geschrieben, dass ich dachte, ich wäre selbst dabei gewesen. Und dann gerade der Schluss, als ein „Baby“ seinen Retter noch einmal trifft, da sind mir dann die Tränen in die Augen geschossen, und ich habe geheult wie ein Schlosshund.
Das einzig negative an diesem Buch, war das Halten beim Lesen im Liegen. Dadurch, dass es ein Hardcover war, war das dann doch recht unhandlich.
Die einzelnen Kaptiel waren recht lang. Das war allerdings nicht schlimm. Zum einen konnte man auch gut mittendrin einmal unterbrechen, und zum anderen waren hier und da Fotografien aus dieser Zeit eingestreut.
Nach Lesepausen war ich immer wieder schnell in der Handlung drin.
Auf jeden Fall bin ich beeindruckt von diesem rießigen Durchhaltewillen der Frauen. Ich glaub, ich hätte schon viel früher aufgegeben...

Auf jeden Fall ein Lesens- und empfehlenswertes Buch. Tut es auch an, wenn ihr dran kommen könnt! Es lohnt sich auf jeden Fall!

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

balaia, chroniken des raben, fantasy, hausgeist, hirad, krieger, magie, serie, söldner, sword and sorcery, wytchlords

Dieb der Dämmerung

James Barclay ,
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.05.2010
ISBN 9783453527287
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein großes Thema, komplett zermürbend geschrieben. Spannung Fehlanzeige!

Inhalt:
"Der Rabe" ein Bund aus tapferen Kämpfern, teilweise mit Magie und teilweise mit purer Muskelkraft, hat einen Auftrag bekommen. Und das kurz nachdem sie einen ihrer Brüder verloren haben. er war nur ein Fremder, aber der Verlust wiegt doch schwer.
In einem Gasthaus, wo die Auflösung des Bundes besprochen werden soll, muss ein weiterer Kamerad qualvoll sterben.
Jetzt erst recht! Die übrigen Männer beschließen, die Talismane für den mächtigsten aller Zauber zu suchen. Sie wollen so das Böse wieder verdrängen.
Eine gefahrvolle und lange Reise beginnt für die Männer. Unterwegs treffen sie nicht zur Verbündete, müssen weitere Totenwachen abhalten, finden einen Kameraden wieder und haben dann den finalen Kampf zu bestehen.

Der erste Satz:
„Eine Hand wurde auf ihren Mund gedrückt und erstickte ihre Schreie, als sie erwachte.“

Der letzte Satz:
„“Der Rabe“, sagte er leise und krümmte den Finger. „Der Rabe zu mir.““

Fazit:
Eine absolute Enttäuschung! Ich glaube, ich habe noch nie einem Buch eine Bewertung mit nur einem Stern gegeben. Aber hier ging nun wirklich nicht eine Zacke mehr!
Ehrlich mal, da gehört schon was dazu, will man ein Thema so komplett zerschreiben. Ich meine, wenn Magie im Spiel ist, wenn es um einen überaus mächtigen, allumfassenden Zauber geht, da kann ich doch nicht gefühlte 90% des Buches mit platten Dialogen füllen. Da muss doch Action in die Handlung! Dann hätte es auch keine über 700 Seiten gebraucht, um die Welt vor dem Unheil zu bewahren.
Ungewöhnlich lang habe ich für dieses Machwerk gebraucht. Ich habe ja soar weitere Bücher parallel dazu gelesen. - Sehr untypisch für mich.
Ständig habe ich den Faden verloren. Die ewig langen Dialoge haben mich das Interesse verlieren lassen. Dann war ich raus aus der Handlung und hatte Mühe, da dann auch wieder rein zu kommen.
Das Teil ist eine Trilogie. Und ich werde Teil 2 eine Chance geben. Wenn die auch so ist, kommt der Autor komplett auf die rote Liste!

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133 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 24 Rezensionen

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Rain / Storm – Die Auserwählte

Virginia Bergin , Sabine Reinhardus
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 22.03.2016
ISBN 9783737351560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alle Menschen haben ein Problem und doch schwingen sich einige zu besseren Menschen auf. - Abgründe und ein Teenie mittendrin.

Inhalt:
Ruby, eine Jugendliche, hat als Einzige den Regen überlebt. Normalerweise sterben die Leute einen qualvollen Tod, wenn sie mit dem Regenwasser in Berührung kommen.
Ruby trifft eines Tages auf ihre Freundin. Die war bisher in einem der Army-Camps in Sicherheit. Doch mit dem, was dort geschieht, war sie nicht mehr einverstanden. - Auf einer Party kommt die Freundin mit Regenwasser in Berührung. Man hackt ihr den Fuß ab. Ruby bringt sie in das nächste Army-Camp, um ihr das Leben zu retten.
Ruby ist rebellisch, findet heraus was sie mit Kindern machen, gerät in den Regen und wartet nun auf den Tod. Der Tritt  aber nicht ein. Statt dessen wird nun sie selber zu einem gefragten Forschungsobjekt.
Ruby kann fliehen, kennt nun aber das Geheimnis eines Gegenmittels und wird verfolgt. sie rettet ein Mädchen, das sich auch als immun erweist, findet ihren Vater und seine neue Familie und gerät doch wieder in die Fänge vom Militär. - Doch hier bekommt sie Hilfe. Von jemandem, von dem sie es nicht erwartet hat.

Der erste Satz:
„Mit mir geht’s abwärts.“

Der letzte Satz:
„Und außerdem: Die British Army hat noch mein Handy.“

Fazit:
Der Stil war zu Beginn eigenartig. Die Autorin hat wirklich so geschrieben, wie das ein Teenie erzählen würde. Dazu noch in der ich-Form. Daran musste ich mich wirklich erst einmal gewöhnen.
Als ich mich dann aber an den Stil gewöhnt hatte, hat sich mir eine Story offenbart, vn der ich nicht wusste, ob ich jetzt fasziniert sein sollte, oder abgestoßen. Da haben sich menschliche Abrgünde aufgetan, wie sie schlimmer nicht sein konnten. Dieses Denken, dass ein Mensch besser ist, als der andere. Geht eigentlich gar nicht, ist aber traurige Realität.
Leider hatte es stellenweise das Problem, dass Orte und Handlungen zu gut beschrieben waren. Das wr dann ziemlich zäh zu lesen und ich hatte Probleme, bei der Sache zu bleiben. Allerdings habe ich es doch ganz gut geschafft. Wenn ich wirklich mal abgetriftet war, dann hat das nicht lang gedauert und ich bin immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen.
Auch nach Lesepausen war das kein Problem. Zwei oder drei Stäze und shcon lief der Film in meinem Kopfkino fröhlich weiter.

Wie gesagt, das Buch hat eine gewisse Faszination ausgeübt. Immer wieder habe ich gehofft, dass die Menschen nicht so sind, wie es hier beschrieben wird. - Doch leider...
Wich ich am Schluss das Buches erfahren habe, gibt es hier auch einen ersten Teil. Den muss man allerdings nicht zwingend gelesen haben. Das geht auch so. Ansonsten ist diese Lektüre einfach nur zu empfehlen.

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89 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

dämone, fantasy, fluch, freundschaft, hexe, hexen, leo aldan, liebe, magie, magier, mord, mystik, spannung, urban fantasy, urban fantasy thriller

Agarax - Der Hexenfluch

Leo Aldan
E-Buch Text
Erschienen bei BookRix, 02.02.2016
ISBN 9783739634883
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein uralter Hexenfluch, ein Fleck auf dem Marktplatz und ein seltsames Höhlensystem. Es gibt doch Magie!

Inhalt:
Es geht um einen Studenten namens Justinian. Er wird "Justy" genannt und kommt nach Pine Dale zurück, um etwas aufzuklären. Sein Großvater und sein Vater sind mit 28 Jahren verstorben. Nun wird auch er demnächst 28 und hat eigentlich nicht vor, so früh zu sterben.
In Pine Dale, seinem Geburtsort, hat sich einiges verändert. Die Freunde von damals sind sich nicht mehr wirklich gründ und dann gehen die seltsam grausamen Morde los...
Justy forscht über seine Familie und die Mordopfer in den Büchern des Pfarrers. Doch das macht ihn für die Bevölkerung des Ortes zum Tatverdächtigen Nr. 1.
Justy stößt indes auf einen uralten Hexenfluch, aus der Zeit der Hexenverfolgung. Alle Ahnen, der damals beteiligten, sterben in einem bestimmten Alter. Und alle dieses Ahnen sind die Opfer der aktuell laufenden Mordserie.
Justy versucht Jeff, einen Freund und auch Opfer des Fluchs, zu warnen. Doch Jeff lacht ihn nur aus und macht sich lediglich Sorgen wegen der finanziellen Einbußen durch die Morde.
Justy und Nicki dringen bei gemeinsamen Nachforschungen in eine mehr als seltsame Höhlenwelt vor. Eine Welt in der Hexen leben. Den Agarax-Fluch aufrecht erhalten und seinen Verlauf überwachen. - Justy und Nicole werden in einen Kampf verwickelt. Oder träumen sie alles nur?

Der erste Satz:
„Das kleine Auto holperte über die Schotterpiste.“

Der letzte Satz:
„Dabei war sie sich sicher, dass es funktionieren musste – so wie vor einigen Tagen in Birans Haus – wenn sie sich doch endlich erinnern könnte!“

Fazit:
Spannung vom Anfang bis zum Ende. Unverfälschte Worte des Autors, ohne ein so genanntes professionelles Lektorat und dann noch geballte Fantasie. - Urban Fantasy vom Feinsten!
Der Autor brauchte auf jeden Fall eine ganze Menge Fantasie, um diese „Parallelwelt“ zu erschaffen. Eine geschickte Erklärung eines uralten Geschehens.
Die Handlungsstränge scheinen zunächst nicht miteinander zu tun zu haben. Doch dann verweben sie sich zu einer wilden Geschichte, die mir ein fantastisches Kopfkino beschert hat. - Ich war von Anfang bis Ende komplett gefesselt.
Alles ist leicht verständlich ge- und beschrieben. Die Beschreibung bremsen die Handlung nicht aus. Die vorhandene Mystik ist nicht bis zur Wissenschaft ausgearbeitet und alles war eine sehr gute Feierabendlektüre.
Am liebsten hätte ich das Buch komplett am Stück durchgelesen. Aber da hatten andere Verpflichtungen leider den Vorrang. Trotzdem bin ich nach Lesepausen immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen.
Ein einfach nur geniales Buch!

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350 Bibliotheken, 2 Leser, 7 Gruppen, 16 Rezensionen

andrew ryan, forensik, forensische anthropologie, gerichtsmedizin, kathy reichs, knochen, krimi, leichen, mord, pathologie, south carolina, spannung, tempe brennan, thriller, usa

Hals über Kopf

Kathy Reichs , Klaus Berr
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 07.04.2008
ISBN 9783442369768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Morde, Organhandel und der Verlust einer guten Freundin. Nicht nur die Protagonistin, auch der Leser durchlebt ein Wechselbad der Gefühle.

Inhalt:
Eigentlich wollte Temperance Brennan nur eine Kollegin bei einer Ausgrabung vertreten. Doch was die Studenten da aus der Erde kratzen ist kein altes Skellet, sondern ein noch nicht wirklich altes Mordopfer.
Dieses Opfer und auch die weiteren, welche alle durh einen gewissen Zufall gefunden werden, weißen alle die gleichen Verletzungen am Sklellet auf. Und Temperance und ihre Kollegen tappen eine lange Zeit im Dunkeln, um was es sich handelt.
Außerdem hat Temperance mit der Eifersucht ihres Freundes Ryan zu tun. Dem passt es nämlich gar nicht, dass sie mit ihrem Noch-Mann in einem und dem dem selben Haus lebt.
Doch Ryan kann nach einer eher zufälligen Unterredung über seinen Schatten springen und ist Tempe eine große Hilfe, als ihr Noch-Mann angeschossen wird. Ein Schuss, der eigentlich ihr gallt.
Die Ursache der Verletzungen können gefudnen werden. Dabei deckt man einen großen Skandal auf und dann gibt es auch noch ein Durcheinander mit den Verhaftungen.

Der erste Satz:
¨Es ist immer so.¨

Der letzte Satz
¨Menschen, die mich lieben.¨

Fazit:
Temperance konnte mich gleich von Anfang an in die Handlung reisen. Schon als die erste Leiche, nur durch einen Zufall, gefunden wird, habe ich diese bildich vor mir gesehen. Auch die kranke Freundin von Temperance konnte ich in meinem Kopfkinos sehen und bin so sehr gut mit gekommen, als es ihr immer schlechter ging.
Die Handlung fliegt nur so dahin und am liebsten hätte ich alles in einem Rutsch gelesen. Da allerdings funkte mir das Leben mächtig gealtig rein. Aber auch Lesepausen waren zumindest nicht so tragisch, da ich immer wieder gut in die Handlung hinein gefunden habe. Der Film war immer wieder gleich da und alles ging packend und spannend weiter
Die Handlung war so beschrieben, dass es immer zügig voran ging. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die notwendigen Beschreibungen störend oder gar langweilig gewesen wären. Die haben sich ganz einfach in die Handlung eingefügt und liesen mir aber noch genügend Raum für meine eigene Fantasie.
Ich will nicht lang um den heißen Brei herum reden. Das Buch war einfach nur klasse. Und was noch besser ist, man muss die Reihe nicht chronologisch lesen. Man kommt auch so immer gut mit.

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452 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 88 Rezensionen

amrum, arno strobel, ertrinken, flut, insel, krimi, mord, mörder, nordsee, paare, psychopath, psychothriller, serienmörder, thriller, urlaub

Die Flut

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.01.2016
ISBN 9783596198351
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Psychopat, der bestialische Morde verübt und dann auch noch den Leser von seiner Harmlosigkeit überzeugt. - Ich war begeistert!

Inhalt:
Auf Amrum passieren grausame Morde. Der Mörder braucht dazu Pärchen. Die Frau vergräbt er im Sand und wartet dann auf die Flut. Während der Mann bei diesem Szenario gefesselt in ihrer Nähe ist. Er kann mit ihr reden, ihr jedoch nicht helfen.
Aus Kiel kommen Ermittler, um den Fall schnellstmöglich aufzuklären. Doch der Chefermittler bringt eine nicht so lupenreine Vergangenheit mit nach Amrum. Und er scheint genau den selben Fehler wie damals wieder zu begegnen.
Ein Tourist wird verdächtig, der sich mit drei weiteren Leuten in ein Ferienhaus eingemietet wird. Die Art des Kommissars entzweit die Gruppe. Es kommt zu Streitigkeiten, Unsicherheiten und Zweifeln.
Während ermittelt wird, passieren weitere Morde und ein Beinahe-Mord. Und der Täter ist am Ende ein ganz anderer, als ich es mir beim Lesen so gedacht habe.

Der erste Satz:
„Schon früh fiel seinen Eltern seine überdurchschnittliche Auffassungsgabe auf.”

Der letzte Satz:
“Spätestens aber dann, wenn ihr die Fingerabdrücke und genetischen Spuren von Andreas Wagener auf dem Ohrring findet.”

Fazit:
Mein erstes Buch von Arno Strobel. Und dann gleich so ein Volltreffer!!! - Von Anfang an war ich gefesselt und hatte ein mehr als spannendes Kopfkino vor Augen. Ich habe mal wieder Dauerlesen gemacht, habe mitgefiebert und geknobelt, wer denn nun der Täter ist und bin am Ende dann doch komplett auf der falschen Fährte gewesen. - Das Ende hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen und ich musste noch etwas länger darüber nachdenken, was ich denn nun davon halten sollte.
Die Handlung ist einfach und zweckmäßig beschrieben. Es bleibt noch genug Raum für die eigenen Vorstellungskraft und der Leser wird förmlich dazu animiert im Geiste mitzuermitteln. Allerdings ist das Rätsel nicht gerade einfach zu lösen und das Ende hat mich ganz schön vom Hocker gehauen.

Auf jeden Fall wird das nicht das letzte Buch von Arno Strobel gewesen sein, was ich gelesen habe. Der Mann ist einfach nur genial. Er bringt es fertig, Ermittlungsarbeit packend und spannend zu beschreiben. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mich bei der Lektüre gelangweilt!
Lesepausen waren gar nicht gern gesehen. Ich hätte die Lektüre am liebsten komplett am Stück gelesen. Das allerdings war aufgrund des „Lebens“ nicht möglich. Und nach Lesepausen bin ich immer wieder einfach und schnell in die Handlung hinein gekommen.
Die einzelnen Kapitel waren mir stellenweise fast schon wieder zu kurz. Ein neues Kapitel bedeutete in den meisten Fällen einen anderen Ort der Handlung, eine andere Person. Und schon wurde die Story wieder aus einer anderen Sicht beleuchtet. - Wie gesagt, das Buch war einfach nur GENIAL!!!

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Basar der bösen Träume

Stephen King , Ulrich Blumenbach , Bernhard Kleinschmidt , Karl-Heinz Ebnet
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.01.2016
ISBN 9783453270237
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Kurzgeschichtensammlung die es stellenweise mehr als in sich hat :-)

Inhalt:
In diesem Buch stellt Steven King einige seiner Kurzgeschichten vor, die er im Laufe der Zeit geschrieben hat. In diesen Geschichten ist es nicht immer megamäßig blutig, aber ein unterschwelliger Horror ist auf jeden Fall drin.
Besonders die letzte Gescchichte in diesem Buch, die in der es um die Situation nach dem Fall der Atombombe geht, ist mir hier sehr stark in Erinnerung geblieben. Meiner Meinung nach die heftigste Geschichte von allen.

Der erste Satz:
„»Du kannst nicht mit«, sagte sein älterer Bruder.”

Der letzte Satz:
“Er hatte gerade noch Zeit, den fünften Gang reinzuhauen.”

Fazit:
Einmal mehr habe ich fest stellen können, dass Kurzgeschichten nicht so wirklich mein Ding sind. Klar, sie waren von Steven King, aber so im Allgemeinen mag ich Kurzgeschichten nicht wirklich. Denn immer, wenn man sich in die Handlung rein gelesen hat, ist die Geschichte schon wieder zu Ende.
Was die Sache allerdings hier etwas leichter gemacht hat, war die Tatsache, dass Herr King vor jeder Geschichte etwas dazu geschrieben hat, wie sie entstanden ist oder wo er die Idee dazu her hat. Das hat mir geholfen, mich da schon einmal ein wenig seelisch und moralisch darauf vor zu bereiten.
Ansonsten muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich doch wirklich zwei Geschichten nur angelesen habe. In der einen ging es um ein Footballspiel. Der ganze Spielverlauf wurde beschrieben. Und da ich mit diesen ganzen dazugehörigen Begriffen nichts anfangen konnten, habe ich sie am Ende doch überblättert.
Und dann gab es eine Geschichte, die hat den Namen Horror nicht wirklich verdient. Da liefern sich zwei Familien jedes Jahr am Unabhängigkeitstag eine Böllerschlacht und am Ende sind beide Häuser bis auf die Grundmauern nieder gebrannt. - Nicht wirklich gruselig. Mehr so etwas wie Alltag.

Herr King hat allerdings noch immer seine ganze eigene und unverwechselbare Art zu schreiben. Und genau das mich bei diesem Buch durchhalten lassen.
Wie gesagt, ist jetzt nicht gerade eines seiner besten Werke. Aber es ist besser als gar nichts!

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Rosenrot Mausetot

James Patterson , Edda Petri
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.08.2004
ISBN 9783404151738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bankraub, Mord und Familiendrama. - Endlich mal Spannung in der Reihe!

Inhalt:
Alex Cross kämpft in diesem Band an drei verschiedenen Fronten. Zum Einen ist er noch immer ein Polizist mit Haut und Haaren und muss eine Serie von Banküberfällen aufklären. Es ist irgendwie immer die selbe Handschrift, es sind aber immer wieder verschiedene Täter. Da muss ein einziger genialer Kopf dahinter stecken. Und der entledigt sich seiner „Gehilfen“ auch noch auf nicht gerade elegante Weise. So kommt zum Bankraub auch noch Mord.
Die Probleme mit seiner Verlobten Christine werden auch immer größer, statt kleiner. Die Entführung aus dem voran gegangen Band steckt ihr noch immer im Leib und sie kann sich auf Alex einfach nicht mehr unvoreingenommen einlassen.
Und dann wird zu allem Überfluss die Tochter von Alex krank. Sie erleidet epileptische Anfälle, wird ins Krankenhaus eingeliefert und muss operiert werden.
Alex hat hart zu kämpfen, will er die Ermittlungen voran treiben und ans Ziel bringen, aber auch für seine Familie da sein.

Der erste Satz:
„Brianne Parker sah nicht wie eine Bankräuberin oder Mör-derin aus – ihr niedliches Babygesicht täuschte alle.”

Der letzte Satz:
“Er gab den Ton an. Er hatte die Kontrolle.”

Fazit:
Mein letzter Band dieser Reihe. Die anderen zwei, die ursprünglich noch in meiner Leseliste waren, habe ich gnadenlos aus der Liste verbannt. Es heißt doch immer, dass man aufhören soll, wenn es am Schönsten ist. In dem Fall habe ich dieses Buch als das Beste der bisher gelesenen empfunden und wollte die Reihe einfach mit einem guten Gefühl beenden.
Die Handlung ist abwechslungsreich. Es geht nicht stur um die Ermittlungen, es ist auch Familiendrama vorhanden und die verqueren Gedanken des “Täters”. Bis zum Schluss bleibt es spannend, da man auch als Leser wirklich erst im letzten Absatz erfährt, wer nun wirklich der Täter war. Also ist der langweilige Erzählkram am Ende nicht da.
Einen Film hatte ich beim Lesen allerdings nicht vor Augen. Deswegen gibt es auch einen Stern Abzug. Ansonsten war ich von dem Buch aber richtig begeistert, weil auch diese ganzen Liebesszenen nur sehr sparsam involviert waren.

Ich will nicht lang reden. Einfach klasse eines der besten Bücher dieser Reihe!

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Totgeglaubte leben länger

Kathy Reichs , Klaus Berr
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.08.2015
ISBN 9783453436602
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Mord im Hier und Jetzt führt Temperance Brennan in die Wirren der biblischen Geschichte und nach Jerusalem. - Spannung pur!

Inhalt:
Temperance muss eine übel zugerichtete Leiche untersuchen. Der arme Kerl wurde von Katzen angenagt und lag in einer Sauna.... Die Verwesung ist schon weit fort geschritten und auch die Verwandten drängen auf eine schnelle Arbeit, da der Leichnam innerhalb von 24 Stunden beerdigt werden muss.
Doch es ist nicht der Leichnam, der die Handlung bestimmt, sondern vielmehr ein Foto eines Skelettes, wie es wohl bei einer Ausgrabungsstätte gefunden wurde. Die Knochen befinden sich im Lagerhaus des Mordopfers und können auf die Zeit Christi zurück geführt werden.
Temperance Brennan fliegt nach Jerusalem, um Ermittlungen anzustellen, warum das Opfer wegen dieser Knochen hat sterben müssen. Dabei stößt sie nicht nur auf freundlich gesinnte Menschen. Sonder auch auf diejenigen, die eine Ausgrabung als Grabschändung ansehen und ihr wünschen, dass ihr doch eine Hand abfaulen möge.
Doch Temperance wäre nicht Temperance, wenn sie in diesen ganzen geschichtlichen Wirren nicht auch die Lösung ihres Mordfalles finden würde.

Der erste Satz:
¨Nach einem Osteressen aus Schinken, Erbsen und Kartoffelbrei klaute Charles »Le Cowboy« Bellemare seiner Schwester einen Zwanziger, fuhr zu einem Crack-Haus in Verdun und verschwand.¨

Der letzte Satz:
¨Ich wünsche dir Frieden¨

Fazit:
Der achte Fall von Temperance Brennan hat mich mehr als überrascht. So spannend und umfassend fan dich noch keinenn ihrer bisherigen Fälle. Da wird ein Mann umgebracht und am Ende findet die Antropologin die Lösung im alten Israel. Nachdem sie sich mit fanatischen religiösen herum geschlagen hat, auf einen abgehalterten Professor herein gefallen ist und ganz nebenbei mal ein unberührtes Grab gefunden hat.
Neben den ganzen forensischen Geschichten, liest man in diesem Buch auch sehr viel über die Geschichte des alten Jerusalem und die Zusammenhänge mit der Bibel. Entgegen meiner Erwartungen haben die mich sehr fasziniert. Und mit Genugtuung habe ich fest gestellt, dass sich die hießige Kirche auf ein rießiges Lügenkonstrukt stützt und dieses mit Macht zu erhalten versucht.
Der Text hat mich gefesselt. Ich habe die über 400 Seiten an nicht mal 2 Tagen durch gehabt. Und das war nicht nur dem Lesemarathon von und bei Lovelybooks geschuldet. Ich konnte von den Zeilen einfach nicht lassen, weil sie total spannend waren!
Die ganzen arabischen Namen und die geschichtlichen Zusammenhänge haben mich stellenweise verwirrt. Ich wurde aber nie komplett aus der Handlung hinaus geschleudert. Zu 90 % hatte ich auch einen Film ala ¨Das Jesusvideo¨ in meinem Kopf am Laufen.
Dieses Buch war nach den ganzen Büchern, die mich nicht so geflasht haben, mal wieder eine richtige Wohltat. 

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