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Meine wundersame Heilung

Stefanie Gleising
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 13.09.2016
ISBN 9783451600166
Genre: Sachbücher

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Melitta Gräfin Stauffenberg

Gerhard Bracke
Fester Einband: 265 Seiten
Erschienen bei Komet, 01.01.2005
ISBN 9783898364492
Genre: Biografien

Rezension:

Ich wollte diese Frau mal näher kennen lernen und keine Auflistung ihrer Flüge und Tagebucheintragungen lesen.

Inhalt:
Es geht um die im Titel genannte Person. Sie dürfte nicht unbekannt sein.
Aber dieses Buch ist nicht direkt eine Biographie. Denn die Kindheit ist nur knapp umrissen. Große Aufmerksamkeit wird allerdings ihrer Fliegerkarriere geschenkt. Auch nicht unerheblich wenig wird über ihr Verhalten gegenüber der Familie erzählt, die sich nach dem missglückten Attentat in Sippenhaft befindet.
Der Tod der Gräfin von Stauffenberg ist hinlänglich bekannt. Aber die Ursache konnte auch hier nicht eindeutig geklärt werden.

Der erste Satz:
"Im damals preußischen Städtchen Krotoschin, Provinz Posen, wurde Melitta Schiller am 9. Januar 1903 geboren. Väterlicherseits stammte sie aus einer jüdischen Pelzgroßhandelsfamilie, die ihren Sitz in der Gegend von Odessa hatte."

Der letzte Satz:
"Wie so vieler Menschen Daseinsspuren verlor sich auch die ihre im Schicksalsjahr 1945."

Fazit:

Und irgendwie war ich leicht enttäuscht am Ende. Eine Biographie kann man durchaus interessanter gestalten und der Person trotzdem gerecht werden...
Auf die Kindheit der Melitta wird nur kurz eingegangen. Es wird nur kurz erwähnt, dass sie geboren wurde, unter welchen Umständen sie aufwuchs und gut. Eine Schulfreundin von ihr kommt hier zu Wort. Das hat die Sache schon sehr interessant gemacht.
Als es dann um ihre Ausbildung und Fliegerkarriere ging, war es sehr technisch. Flugzeugtypen und technische Daten wurden in einem Fort runter gerasselt. Das hätte mich fast den Faden verlieren lassen. Aber ich wollte es ja so und nur deswegen habe ich mich auch da durch gekämpft.
Allerdings hat sich der Kampf nicht wirklich gelohnt. Denn wenn es keine technischen Daten waren, dann waren es eine Art Tagebucheinträge von ihr, die erst Wort getreu wieder gegeben wurden, um sie dann auseinander zu glamüsern. Das war dann ein sehr trockener Stoff, den ich oftmals nur überflogen habe. Die Tagebucheinträge hab ich gleich gar nicht mehr gelesen, sondern nur noch die Erklärungen.
Dass sich diese Frau um die Fliegerei sehr verdient gemacht hat, steht außer Frage. Aber als Mensch, als Ehefrau und Tante wird hier kaum mal etwas erwähnt. Das Attentat, welches ihr Mann auf Hitler verübt hat, wird nur kurz angerissen. Kaum, dass mal mal deutlich wird, ob sie nun mitgewirkt hat, oder nicht.
Und dann ihr Tod. Seitenlanges Gelaber von den verschiedensten Zeugen, was teilweise auch so gedruckt ist, wie die wirklich geredet haben und am Ende erfährt man doch nicht, was nun wirklich Sache war.

Ich war war einfach nur enttäuscht von diesem Buch. Das Lesen hat absolut kein Vergnügen bereitet und anfängliches Interesse war sehr schnell wieder verflogen.
Nein, eine Leseempfehlung kann ich so gar nicht aussprechen. Da muss es durchaus bessere Werke über diese Frau geben.

(Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

deserteur, familiengeschichte, paris, zweiter weltkrieg, krieg

Mein Vater, der Deserteur

René Freund
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 29.09.2014
ISBN 9783552062566
Genre: Historische Romane

Rezension:

Eine Story im und nach dem 2. Weltkrieg. Ein Schicksal, bei dessen Entdeckung der Leser Life dabei ist.

Inhalt:
Der Vater von René Freund starb früh und hinterließ keine Reichtümer. Statt dessen aber ein Tagebuch, welches er selber geschrieben hat. Über die Tatsachen, wie er den Krieg gesehen und erlebt hat.
So erfährt René, dass sein Vater desertiert ist. Ein sehr lebensgefährliches Unterfangen, denn wurde man erwischt, gab das die Todesstrafe. - René ist mit seiner Familie in Paris und wandelt auf den Spuren seines Vaters. Immer in der Hoffnung, ihn besser verstehen und kennen lernen zu können.
In dem Buch setzt sich der Autor mit der Vergangenheit des Vaters und seinen eigenen Ansichten sehr bildhaft auseinander.

Der erste Satz:
"Vater, dich stell ich in die Mitte."

Der letzte Satz:
"Die Liebe verbindet uns."

Fazit:
Zunächst einmal ist das Buch nicht unbedingt nach Kapiteln aufgeteilt. Der Autor, der gleichzeitig Familienvater ist, hat hier sehr geschickt die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander verwoben. Er berichtet auf der einen Seite über die Pannen und Ärgernisse auf seiner Reise, lässt den Leser aber an Passagen aus dem Tagebuch des Vaters teil haben. Das macht die Sache sehr interessant. Zum Beispiel dann, wenn der Sohn an Orten weilt, die der Vater so ganz anders erlebt hat.
Später wurde das Buch für mich uninteressanter. Der Autor hat sich selber und seine Gedankengängen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als es gut gewesen wäre. Das macht für mich schon einmal einen Punkt Abzug.
Aufgelockert werden Stoff und Gegebenheiten durch ein paar Fotos, aus der Zeit, von der die Rede ist. Es wird erklärt, welches die Person ist, im die es geht. - Ziemlich interessant, wenn man bedenkt, dass einige der Bilder entstanden sind, als die Männer in Gefangenschaft waren.
Der Text ist einfach gehalten. Schachtelsätze und Fachbegriffe werden sparsam bis gar nicht eingesetzt. Allerdings hat es eine Weile gebraucht, bis ich mit der Kapitelauteilung zurecht gekommen bin. Das war stellenweise ein ziemliches Durcheinander. Und dann hat der Autor im Buch auch über die Entstehung des Buches geschrieben. Das hat die Verwirrung dann stellenweise komplett gemacht. Eine wirklich mehr als seltsame Art zu schreiben.
Kopfkino hatte ich bei der Lektüre nicht. Hier waren es ab und an mal ein paar einzelne Fotos von Menschen und Örtlichkeiten, die ich vor mir gesehen habe. - Dem Lesevergnügen hat das aber keinen Abbruch getan. Denn die Story an sich ist jetzt absolut nicht schlecht.
Auch von der Seitenzahl her, war das Buch ein recht kurzes Vergnügen. Der Autor hat den Stoff, den er hatte, eben nicht gekünstelt in die Länge gezogen. In der Kürze lag in dem Fall die Würze...

Leicht enttäuscht war ich am Ende schon. Ich habe mir eindeutig mehr von der Lektüre versprochen. Die war eben am Ende anders, als ursprünglich gedacht.

(Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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merlin, fantasy, zauberei, fincayra, familie

Merlin und die Flügel der Freiheit

Thomas A. Barron , ,
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2002
ISBN 9783423707343
Genre: Fantasy

Rezension:

Und wieder einmal ein Wettlauf gegen die Zeit. Aber Merlin wäre nicht Merlin, wenn das nicht klappen würde.

Inhalt:
Merlin könnte sich an das ruhige Leben auf Fincayra gewöhnen. Er genießt die Zeit und die Liebe mit Hallia und ahnt nichts Böses, als Dagda mit ihm Kontakt aufnimmt. Es hätte so eine schöne Nacht werden können, doch Merlin bekommt den Auftrag Fincayra zu retten. Nicht nur er wird erneut durch Rhia Gawr bedroht, sondern mit ihm ganz Fincayra.
Merlin kann diesen Kampf nicht allein durchstehen. Er braucht die Hilfe so vieler Fincayrer, wie nur irgend möglich. Die ersten Verbündeten, seine Schwester und Hallia, schickt er direkt los, um um Hilfe zu bitten.
Er selber macht sich auf den Weg zu Urnalda. Die Zwergenkönigin wäre mit ihrem Volk eine große Hilfe. - Doch die lässt ihn eiskalt abblitzen.
Statt dessen ist Merlin gezwungen, einen ganzen Haufen Kinder zu retten. Der Töten hat es auf sie abgesehen. Aber der Töter entpuppt sich am Ende als ein alter Bekannter.
Merlin Gerät einmal mehr in ein gewaltiges Abenteuer. Er lernt dazu, wächst über sich hinaus, verliert Freunde und hat am Ende doch ein großartiges Werk vollbracht.

Der erste Satz:
"Vor fast einem Jahrzehnt hatte ich einen Traum – verblüffend lebhaft, zutiefst geheimnisvoll."

Der letzte Satz:
"Und so flog ich in diesem Moment in eine andere Welt – und zu meiner angekündigten Bestimmung."

Fazit:
Es war wieder so typisch geschrieben, dass ich gleich mit dem ersten Satz wieder komplett in der Handlung drin war. Ich habe mich an die Ich-Erzählung gewöhnt und finde es inzwischen auch ganz gut so. Es macht alles so glaubhaft und hat mich mitunter vergessen lassen, dass es sich hier wirklich nur um Fiktion handelt.
Die ganzen Geschöpfe und Personen, die vorkommen, kannte ich bereits aus den voran gegangenen Bänden. So bin ich auch kaum mal über Namen gestolpert.
Aber über die Sprechweise verschiedener Geschöpfe. Herr Barron schreibt in dem Moment genau so, wie diese Geschöpfe reden. Und in dem Moment bekommt man es mit den kreativsten Wortschöpfungn ever zu tun. Die sind stellenweise so verquer, dass es mir den einen oder anderen Lacher entlockt hat, wenn ich denn dann mal hinter den Sinn der Worte gestiegen war.
Ich hatte bei der Lektüre einen sehr farbenprächtigen Film vor meinem geistigen Auge. Diese Landschaft, ganz ehrlich, wenn es ginge, würde ich da direkt mal Urlaub machen wollen.
Und weil alles so farbenprächtig und bunt war, dazu die Handlung noch unheimlich spannend, hatte ich das Buch in relativ kurzer Zeit ausgelesen. - Wobei mich das Ende schon ein wenig enttäuscht hat. Merlin, dieser unstete Geselle ist einfach nicht in der Lage, mal an einem Ort zu bleiben. Es scheint fast so, als ginge er immer da hin, wo es Ärger für ihn gibt.

Ja, ich kann euch durchaus eine Leseempfehlung geben. Ihr solltet die Bücher allerdings unbedingt der chronologischen Reihenfolge nach lesen. Ansonsten fehlen euch die Infos aus den voran gegangenen Bänden. Das würde das Verständnis schon ziemlich arg erschweren. Außerdem wären das gerade in dem Band hier, zu viele neue bzw. alte Charaktere auf einmal. Und wir wollen doch nicht, dass Lesen in Stress ausartet... Oder?!

(Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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144 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

merlin, fantasy, zauberei, fincayra, t.a. barron

Merlin und der Zauberspiegel

Thomas A. Barron , ,
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2001
ISBN 9783423706735
Genre: Fantasy

Rezension:

Von einem sterbenden Wald, alten Bekannten und der Zukunft...

Inhalt:
Merlin will gerade seinen Schatten unter Kontrolle bringen, als ein Ballymag verletzt am Ufer des Flusses auftaucht. Merlin kann ihn heilen. Der Ballymag kann aber kein Vertrauen in das Menschenmonster fassen. Und als Merlin ihn an einen sicheren Ort schicken will, landen er und Hallia in einem sterbenden Wald.
Merlin kann zwar einen einzelnen Baum retten, jedoch nicht den ganzen Wald. Dazu muss er heraus finden, was genau los ist. - Klar ist, dass sich der Sumpf, das Heim des Ballymags ausgebreitet hat. Und dass die Moorghule im Sumpf ihr Unwesen treiben und alles töten und fressen, was da greucht und fleucht.
Merlin wird einmal mehr angegriffen. Dieses Mal sind es seltsame Käfer, die ihn zwar nicht stechen, ihm aber eine seltsame Schlinge auf die Haut legen, die dann in ihn hinein gekrochen ist und sein Leben bedroht. Merlin muss nun neben dem Wald, auch sich selber retten.
Ein Junge kann ihm helfen. Ein Junge, dem er später in seinem Leben noch einmal wiedersehen wird.
Die Reise durch den Spiegel gibt dem noch jungen Zauberer einige Anregungen, was sein Denken und Handeln betrifft. Denn seine Zukunft scheint eine lange zu sein.

Der erste Satz:
"Viele Spiegel habe ich geprüft; viele Gesichter habe ich gesehen."

Der letzte Satz:
"»Das«, antwortete sie, »wäre kuschelschön.«"

Fazit:
Gleich zu Anfang landet der Leser in der Welt von Merlin. Diesem ehrgeizigen jungen Zauberer. Und gleich am Anfang habe ich gemerkt, dass man die Reihe von und um Merlin unbedingt der chronologischen Reihenfolge nach lesen sollte. Zwar sind die Bände jeweils abgeschlossen, aber sie bauen aufeinander auf. Figuren tauchen wieder auf oder werden erwähnt. Die dann nicht zu kennen ist eine Schande.
Auch den Schreibstil von Herrn Barron lerne ich total zu lieben. Die Ich Form in der die Merlinbände geschrieben sind, verwirrt mich zwar immer wieder, aber wenn dann die verschiedensten Geschöpfe von Fincayra auftauchen, mit ihren niedlichen Wortschöpfungen, lockt es mir wieder und wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht.
Die Handlung war so beschrieben, dass ich die wirklich seltsamen Geschöpfe, die Umgebung und die Handlung gut vor meinem geistigen Auge sehen konnte. Der Film in meinem Kopfkino war farbenprächtig und spannend. Die vielen seltsamen Gestalten waren eigentümlich und zeugten von einer Menge Fantasie des Autors. - Ich habe am Buch geklebt. Ich war gefesselt, habe extra langsam und aufmerksam gelesen, um nur ja jede noch so kleine Kleinigkeit mitzubekommen. Und da dass Buch nicht mal 300Seiten stark war, hatte ich es dann auch leider innerhalb kürzester Zeit durch.
Ich kann diese Buchreihe für Fantasyfans einfach nur empfehlen. Es lohnt sich, auch wenn sie schon was älter ist.

(Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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159 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

merlin, fantasy, magie, drachen, fincayra

Merlin und die Feuerproben

Thomas A. Barron , ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2000
ISBN 9783423706346
Genre: Fantasy

Rezension:

Merlin muss eine Schuld einlösen. Trotz der Prophezeiung, dass er sein Leben aufs Spiel setzt, macht er sich auf den Weg um Fincayra zu retten. - Doch alles kommt anders.

Inhalt:
Merlin hat ein magisches Instrument gebaut. Bringt er es zum klingen, hat er bewiesen, dass er das Zeug zu einem wahren Magier hat.
Doch so weit kommt es nicht. Noch bevor der erste Ton erklingen kann, geht das Instrument in Flammen auf. Urnalda , die Zwergenkönigin, will die Schuld eingelöst haben, in der Merlin bei ihr steht.
Der Drache Valdearg ist erwacht. Er sinnt auf Rache, da jemand seine Brut getötet hat. Und diese Rache bedroht nicht nur die Zwerge, sondern ganz Fincayra.
Trotz der traurigen Prophezeiung, die besagt, dass sowohl der Drachen, als auch sein Angreifer sterben werden, macht sich Merlin auf den Weg.
Merlin lernt Freunde kennen, verliert sie wieder. Er glaubt, seine magischen Kräfte verloren zu haben und macht trotzdem weiter. Und er tritt trotzdem dem Drachen gegenüber. Und die Prophezeiung erfüllt sich. Wenn auch anders als erwartet.

Der erste Satz:
„Die Nebel der Erinnerung sammeln sich, mit jedem Jahr werden es mehr.“

Der letzte Satz:
„Sie schaute mich nachdenklich an. »Oder fliegen … wie ein junger Falke.«“

Fazit:
T.A. Barron hat von Anfang an eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Er schreibt ziemlich ausschweifend, kaut seinem Leser alles vor. Weit bis in kleine Details hinein und ist am Ende doch irgendwie spannend und faszinierend. Ich bin dran geblieben. Und wenn da nicht die Verpflichtungen eines realen Lebens gewesen wären, hätte ich das Buch auch in einem Sitz durchlesen können. Vielleicht in einer Nacht oder so. Denn so lang war es nicht. Möglich wäre es auf jeden Fall gewesen. Und die Tatsache, dass alles leicht verständlich geschrieben ist, macht das Lesen noch leichter und das Lesevergnügen noch größer.
Ja, irgendwie scheint einem in den Büchern alles auf einem Silbertablett serviert zu werden. Es wird aus Merlin seiner Sicht geschrieben. Also in der Ich-Form. Dem entsprechend ausschweifend kann der Autor auch Eindrücke und Gefühle schildern. Er schreibt teilweise recht schwülstig, um dann wieder in eine normale Alltagssprache zu wechseln, aber das alles macht ihn so unverwechselbar. So etwas wie bei ihm habe ich noch nicht erlebt. Er schreibt so ausschweifend und ist doch in keinster Weise langweilig. Ich frage mich echt, wie er das macht.

Ein kleiner Nachteil dieser Reihe ist, dass man die Bücher der chronologischen Reihenfolge nach lesen sollte. Das macht sich echt besser, weil man vieles nur so versteht. Ein Buch baut auf das andere auf und wenn man das Wissen aus dem voran gegangenen Band nicht hat, versteht man leider nur die Hälfte von dem, was im aktuellen beschrieben ist.
Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt diebisch, dass ich damals alle Bände dieser Reihe auf einen Schlag bekommen habe und nun schön gemütlich einen nach dem anderen lesen kann.

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181 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

merlin, fantasy, fincayra, magie, insel

Merlin und die sieben Schritte zur Weisheit

Thomas A. Barron , ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2000
ISBN 9783423705974
Genre: Fantasy

Rezension:

Merlin wird arrogant, macht Fehler, will sie ausbügeln und wird am Ende auch noch belohnt. - Fantasy eben!

Inhalt:
Merlin hat die Harfe bekommen und soll das Land wieder zum Leben erwecken. Die Bäume und Pflanzen sollen wieder grünen und blühen. Doch er ist eben doch noch zu sehr Kind, als dass er dieser Aufgabe ohne Probleme gewachsen wäre. Er will Leuten helfen, die das in der Form gar nicht wollen und sucht nach Anerkennung. Als das nicht funktioniert, rennt er weg.
Allein auf seiner Reise erinnert er sich seiner Mutter, die er auch wieder so gern Fincayra hätte. Also wendet er sich an die weise Musche und holt seine Mutter auf die Insel, wo ihr gleich ein Unglück passiert. Sie riecht an einer Blume, die sie vergiftet. Nun hat die Frau noch genau eine Mondphase Zeit, in der sie qualvoll dem Tod immer näher rückt.
Merlin macht sich auf die Suche nach den Seelen der Strophen des Liedes. Er muss die sieben Siegel der Weisheit, also die sieben Seelen, finden. Erst dann kann er Dagda gegenüber treten. Erst dann überlebt er diese Begegnung und erst dann kann er das Elixier bekommen, was seiner Mutter das Leben rettet.
Merlin lernt eine Menge, er arbeitet unter großem Zeitdruck, er lernt was Freundschaft wirklich bedeutet und dass seine Familie größer ist, als bisher angenommen.

Der erste Satz:
„Wie schnell die Jahrhunderte verflogen sind . . . Bei weitem schneller als der tapfere Falke, der mich einst auf dem Rücken trug“

Der letzte Satz:
„»Ich muss jemanden führen. Ich habe einen Bruder, weißt du, der sich leicht verirrt.«“

Fazit:
Auch hier wieder eine irgendwie flache Handlung. Man liest es weg, wird geistig dabei aber nicht so sehr gefordert. Im Prinzip die ideale Lektüre für den Feierabend, wenn man abgespannt und müde ist. - Allerdings hatte ich in dem Fall das Problem, dass ich dann nie lang am Ball bleiben konnte. Ich bin quasi eingeschlafen, über der Lektüre. - Nicht wirklich normal für mich.
Die komplette Handlung ist aus der Sich von Merlin in der Ich-Perspektive geschrieben. Somit wird einem alles vorgekaut. Von seinen Gedanken und Gefühlen, seinen Erlebnissen und dem was er wie sieht. So ist nicht viel Platz für eigene Fantasy. Der Film im Kopfkino ist dem entsprechend leider farblos und öde.
Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. Schon aus dem Grund, dass man endlich mal erfährt, wie Merlin, die große Figur aus vielen Stories, mal angefangen hat. Da hat der Autor einen wirklich genialen Schachzug gelandet, das einfach mal nieder zu schreiben. - Aber leider finde ich den Stil jetzt nicht so wirklich gelungen. Aus den oben genannten Gründen. Aus dem Grund ziehe ich in der Bewertung auch einen Stern ab.
Was ich noch als kleinen Nachteil empfinde, ist die Tatsache, dass man die Bücher der chronologischen Reihenfolge nach lesen sollte. Man versteht am Ende nur die Hälfte, verliert den Spaß am Lesen und klatscht es vielleicht noch in die Ecke. Und das hat das Werk dann auch nicht verdient.
Ansonsten bleibt mir zu zu sagen, dass man die Serie ruhig mal gelesen haben sollte. Es wird auch viel Bezug zu bereits länger bestehenden Klassikern genommen. Und das macht die Sache recht spannend.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

merlin, fantasy, magie, zauberkräfte, überraschende wendung

Merlin. Wie alles begann

Thomas A Barron , Irmela Brender , Ian Schoenherr
Flexibler Einband: 387 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.10.2007
ISBN 9783423210232
Genre: Fantasy

Rezension:

Merlins Vergangenheit, die am Ende dafür sorgt, dass er zu der Person werden kann, als die wir ihn heute kennen. Eine gefahrvolle Reise, die am Ende Freude und und Freunde bringt.

Inhalt:
Ein Junge wird an einem Strand angespült. Ein Stück entfernt liegt auch eine Frau. Der Junge rettet sie und sich vor einem Keiler und beide lassen sich in einem Dorf, in einer ärmlichen Hütte nieder. Die Frau, die Emrys, dem Jungen, immer wieder versichert, seine Mutter zu sein, heilt die Menschen von manchem Leiden. Kümmert sich liebevoll um Emrys und weigert sich doch strikt, von der Vergangenheit zu erzählen.
Emrys hat es nicht leicht in dem Dorf. Er wird gehänselt, ausgegrenzt und hat darunter zu leiden, dass seine Mutter als Hexe gild. - Eines Tages weckt er ein Feuer, er kann nicht sagen wie er es gemacht hat. Doch ein Junge des Dorfes droht darin umzukommen. Emrys rettet ihn aus den Flammen, wird dabei aber selber so schwer verletzt, dass er erblindet.
Normalerweise wäre Emrys sein Leben nun besiegelt. Doch in einem Kloster entdeckt er sein zweites Gesicht. Das ersetzt ihm die fehlende Sehkraft und der Junge macht sich auf eine gefahrvolle Suche nach seiner Vergangenheit.
Emrys landet in einem Land, was einst sehr prächtig war. Er findet Freunde, verliert sie wieder und will doch nicht aufgeben. Am Ende kann er dann etwas über seine Vergangenheit erfahren und auch dem Land helfen. Doch bis da hin, ist es ein sehr gefährlicher und mühevoller Weg.

Der erste Satz:
¨Wenn ich die Augen schließe und zum brausenden Rhythmus des Meeres atme, kann ich mich immer noch an diesen längst vergangenen Tag erinnern.¨

Der letzte Satz:
¨Aber nur eine Zeit lang.¨

Fazit:
Ich bin irgendwie über die Ich-Erzählweise gestolpert. Ist doch für eine Fantasy-Story sehr unüblich. So unter gekommen ist sie mir jedenfalls noch nicht. Und schon haben wir auch den einen Stern Abzug, den ich gegeben habe. Ja, es war spannend, ja es war einfallsreich... aber am Ende hat mir dann doch das gewisse Etwas gefehlt. Man kann sagen, das Tüpfelchen auf dem i, dass dieses Buch zu einem perfekten Buch gemacht hätte.
Ich war von der Lektüre auf eine gewisse Art und Weise fasziniert. Aber eben auch nicht komplett gefesselt. - Was irgendwie schade ist.
Lesepausen waren einfach noch viel zu willkommen. Immer wieder bin ich beim Lesen abgeschweift, habe mir andere Beschäftigungen gesucht und ähnliche Späßchen. Aber trotz allem bin ich auch immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Dazu hätte es die einzelnen Kapitel nicht gebraucht. Das wäre auch so gegangen.

Meine Angst hat sich zumindest mal nicht bestätigt. Ich dachte nämlich zunächst, dass man doch die fiktive Person Merlin jetzt nicht so in ¨Stein¨ hauen kann. Das macht sie doch für weitere Bücher, für andere Bücher komplett unbrauchbar. - Aber das ist auch nicht geschehen. Der Leser weiß jetzt, wie Merlin zu seinem Namen kam. Wer seine Eltern waren und wie es zu seinen magischen Fähigkeiten kam. Aber ansonsten ist noch immer alles offen. Und das ist gut so. 

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100 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, mythologie, muspelheim, hohlbein, nordische götterwelt

Midgard

Wolfgang Hohlbein , Heike Hohlbein
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 12.09.2009
ISBN 9783866157309
Genre: Fantasy

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388 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

humor, wiedergeburt, karma, david safier, ameise

Mieses Karma hoch 2

David Safier , , ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 30.10.2015
ISBN 9783463406237
Genre: Humor

Rezension:

Satire über Leben und Tod, die mir nicht selten ein Schmunzeln auf die Lippen gelockt haben.

Inhalt:
Daysi Becker braucht Geld. Als Schauspielerin ist sie nicht besonders erfolgreich, allerdings kann sie sich nicht vorstellen, etwas anderes zu machen. Da kommt die kleine Rolle im neuen James Bond gerade recht. Sie hofft auf einen Karrierekick und macht sich auf den Weg.
Am Set trifft sie auf den hochgradig arroganten Hauptdarsteller, der ihre Rolle mal eben aus dem Buch raus geschrieben hat. Daisy tötet aus Versehen sein Hund, lässt sich in der WG von ihrem Mitbewohner Jannis trösten und macht sich dann sturzbesoffen auf den Weg zu diesem arroganten Pinsel, um ihm mal gehörig die Meinung zu sagen.
Sowohl der Typ, Marc, als auch Daisy sterben bei einem Autounfall. Sie werden als Ameisen wiedergeboren und müssen nun gutes Karma sammeln, wenn sie die Reinkarnationsleiter wieder nach oben wollen. Doch das gestaltet sich nicht gerade als einfach, denn die beiden können sich absolut nicht ausstehen und stehen sich dadurch immer wieder selber im Weg.
Es folgt ein langer, von Rückschlägen gespickter, Weg. Beide verändern sich, beide sehen die Fehler aus vergangenen Leben ein und beide klettern immer schön parallel die Leiter nach oben.

Der erste Satz:
„Der Tag, an dem wir beide starben, hat nicht wirklich Spaß gemacht.“

Der letzte Satz:
“Und für die ein wenig Mut.”

Fazit:
Was habe ich gelacht, die Vorstellungen von diesem Autor, was die Reinakarnation und Budda angeht, ist einfach nur genial. - Parallel zur Story hatte ich das bunteste Kopfkino aller Zeiten. Und schon das allein ist mir die 5-Sterne-Berwertung wert. Am Ende sollte ich vielleicht doch öfter mal Satire lesen...
Das Buch ist kurzweilig, mit 320 Seiten nicht besonders dick und auf diese Art und Weise auch schnell gelesen. Sehr hilfreich war da auch, dass man auch im abgespannten Zustand, also abends, alles sehr gut verstanden hat. So bin ich zu keinem Zeitpunkt aus der Handlung raus gepfeffert worden.
Waren Leseunterbrechungen nötig, vielen die nicht weiter ins Gewicht, da ich dann immer wieder in Rekordzeit in die Handlung hinein gefunden habe.
Es handelt sich hier um leichte Lektüre, mit der man nichts falsch machen kann. Also traut euch, mit diesem Buch macht ihr absolut nichts falsch!

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

bones, andrew ryan, krimi, forensische anthropologin, tierhandel

Mit Haut und Haar

Kathy Reichs , Klaus Berr
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.01.2014
ISBN 9783453436589
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Temperence Brennan steht vor Rätseln, als sie die gefundenen Knochen untersucht - aber es wäre nicht Tempe, wenn sie das Rätsel nicht lösen würde.

Inhalt:
Tempe Brennan ist mit ihrer Tochter auf einem Picknick. Alles ist wunderbar entspannt und sie freut sich auf ihren Urlaub am Strand. - Allerdings gräbt Boyd verwesendes Fleisch aus.
Zunächst ist nicht klar, ob die Knochen nun menschlich oder tierisch sind.
Erst einmal scheinen es nur tierische Knochen zu sein, doch dann tauchen winizige menschliche Knochen dazwischen auf. Tempe hat einen neuen Fall und mit dem Urlaub wird es erst einmal nichts.
Auf der Farm werden in einem Ausenklo weitere Knochen gefunden. Ach hier menschlich und tierisch. Allerdings im Farmhaus finden sie dann noch Drogen und den Ausweis einer vermissten Frau. Tempe muss nun heraus finden, in welchem Zusammenhang tote Bären, ein Drogenschmugglerflugzeug und ein verbranntes Baby stehen.
Tempe ermittelt, sie verpasst den Flug zu ihrem Urlaub, sie verliert den Kontakt zu ihrer Tochter und hat ziemliche Angst um sie, aber sie hat Ryan. Zumindest so lang, bis der zu seiner Familie muss.
Als Tempe so ziemlich auf der Zielgeraden ist, verliert sie ihren eigenen Verfolger aus den Augen, der dann die Gunst der Stunde nutzt. Doch Tempe weiß sich zu wehren.

Der erste Satz:
¨Als ich die Überreste des toten Babys einpackte, raste der Mann, den ich töten sollte, nordwärts nach Charlotte.¨

Der letzte Satz:
¨Wir gingen in der Brandung spazieren, liebten uns und schliefen dann mit dem Klang von Ryans ewigem Ozean in den Ohren ein.¨

Fazit:
Das war dann also der 6. Fall von Temperance Brennan. Und bei jedem Buch habe ich weniger Probleme, mit dieser Art zu schreiben klar zu kommen. Ich fange die Bücher inzwischen an und bin einfach sofort in der Handlung gefangen.
So auch hier. Alles war irgendwie von Anfang an spannend. Erst fragte ich mich, ob sie denn nun in den Urlaub fahren wird und dann habe ich mit ihr gerätselt, wie das alles zusammen hängen könnte.
Die Beschreibungen von Orten und Personen fügten sich wunderbar in die Handlung ein. Der Fluss des Textes wurde nicht unterbrochen. Außerdem bleib genügend Raum für eigene Gedanken und Fantasien. Auf diese Weise konnte auch ein ziemlich spannender Film im Kopfkino enststhen, was alles irgendwie noch spannender gemacht hat.
Die Kapitel waren ziemlich kurz. Theoretisch wären hier also auch Lesepausen ohne Probleme möglich gewesen. Allerdings auch nur theoretisch, da die Kapitel immer nur in Andeutungen auf das nächste endeteten. Wenn ich dann also wirklich das Buch zur Seite legen musste, weil die Arbeit gerufen hat, oder ähnliches, dann war das im höchsten Maße ärgerlich. Allerdings bin ich dann nach den Lespausen wieder wunderbar in die Handlung hinein gekommen.
Französiche Worter, bzw. Begriffe, kamen in dem Buch jetzt nicht sehr häufig vor. Das war wieder so ein positives Ding. Echt klasse geschrieben, inzwischen. - Ich ertappe mich auch selber dabei, wie ich die Vergleiche zur Fernsehserie ¨Bones¨ gar nicht mehr so mache.
Ein super klasse Buch!

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130 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

moonlit nights, paranormal romance, teenager liebe, moonlit nights - gefunden, urban fantasy

Moonlit Nights - Gefunden

Carina Mueller
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.07.2014
ISBN 9783551300379
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Teeniekram und Werwolf-Klische`s. Das wars dann auch schon.

Inhalt:
Emma ist eine Einzelgängerin. In der Klasse akzeptiert, aber nicht wirklich dabei. Nachmittags Aushilfe im Gemüseladen des Vaters... Bis zu dem Tag, als Liam im Laden steht und aushelfen will. Und dann geht dieser Liam auch noch in ihre Klasse. Und er sitzt neben ihr! - Entgegen aller Erwartungen kommen die beiden zusammen. - Doch Liam ist seltsam. Manche Situationen sind mit ihm wirklich seltsam.
Liam entpuppt sich als Werwolf. Doch Emma will ihren Traumtyp um nichts in der Welt wieder aufgeben.

Der erste Satz:
¨¨Dad? Brauchst du noch was von unten?¨¨

Der letzte Satz:
¨Zu diesem Zeitpunkt gab es absolut nichts, was diesen Moment hätte perfekter machen können, und ich hoffte, er würde bis in alle Eweigkeit andauern...¨

Fazit:
4 von 5 Sternen - die Erwartungen haben sich mal so gar nicht erfüllt. Klische`s dafür um so mehr. Ia ja logisch, dass sich der absolute Supermann ausgerechnet das hässliche Entliein als Freundin aussucht. Und genau so klar ist, dass die Schwester gegen diese Beziehung und die Mutter absolut böse ist.
Was allerdings positiv zu bewerten ist, ist der absolut goldige und lockere Schreibstil. Witz und Charme der Autorin flossen hier sehr eindeutig in den Text ein. Aber leider hat mir die Spannung gefehlt. - Die ganze Handlung war zu stark voraus zu sehen.
Ein kleines Buch, über das es so viel mehr auch nicht zu berichten gibt.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Muss ich denn schon wieder verreisen?

Evelyn Sanders
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.09.2003
ISBN 9783426621196
Genre: Romane

Rezension:

Stellenweise etwas langweilig, aber kein Weltuntergang wenn man sich damit mal die Zeit vertreibt.

Inhalt:
Evelyn Sanders ist fünffache Mutter Ehefrau und Autorin. Sie macht mit ihrer Freundin eine Rundreise durch Israel. Mit einer bunt gewürfelten Gruppe bereist sie verschiedene historische und bekannte Orte. Dabei erfährt man viele delikate Einzelheiten über die Mitreisenden. Sie reagieren in vielen Situationen so typisch deutsch dass es nur noch lustig ist.
Zu Hause erwartet Frau Sanders wieder das übliche Familienchaos. Doch nicht sehr lang, denn ihre Tochter will mit ihr schon bald auf die Malediven.
Nach einer nicht sehr glücklichen ersten Nacht scheinen sich beide Frauen dann doch gut zu amüsieren.
Eine kleine Schreibe über Familie und Reisen.

Der erste Satz:
"Angefangen hatte alles mit den Blumenzwiebeln oder, um es korrekt botanisch auszudrücken, mit den Rhizomen."

Der letzte Satz:
"Inzwischen hat sich ja vieles zum Positiven verändert, doch ob Jassir Arafat bei Erscheinen dieses Buches schon seine Villa in Jericho bezogen hat, weiß Allah allein."

Fazit:
Ich habe von Anfang an nicht wirklich viel von diesem Buch erwartet. Allein die Gestaltung des Covers lies jetzt nicht gerade großartiges erwarten. - Und es war jetzt auch nicht gerade Weltliteratur. Eher ziemlich seichte, nicht anspruchsvolle Unterhaltungslektüre. Ich hatte den einen oder anderen Lacher, habe mich stellenweise aber auch gelangweilt. Die Reisegesellschaft war einfach zu vorrausschaubar und zu typisch deutsch.
Einzig bei den Beschreibungen von der Landschaft und den Sehenswürdigkeiten in Israel hatte ich stellenweise Bilder vor meinen geistigen Auge. Die Stellen haben dann für die übrige Langeweile entschädigt.
Der Schreibstil war locker und lässig. Alles war leicht verständlich und als entspannende Feierabendlektüre sehr gut geeignet.

Keine Ahnung, ob ich das Buch weiter empfehlen soll. Diese Art Lektüre ist wohl nicht unbedingt etwas für jeden. Am Besten ihr versucht es einfach mal, wenn ihr neugierig geworden seit. Für wen allerdings ein total ehrlich beschriebenes Familienleben kein Problem ist, der kann sich das Buch ruhig mal antun.

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

wiedergeburt, reinkarnation, mieses karm, familie, spass

Mieses Karma

David Safier
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei Rowohlt E-Book, 21.12.2009
ISBN 9783644302617
Genre: Humor

Rezension:

Bei dieser Lektüre hat es sich um einen wirklich glücklichen Zufallsfund gehandelt. Ich kannte den Autor bis dahin noch nicht und auch aus dem sehr einfach gestaltetem Cover konnte ich mir so recht keinen Inhalt erahnen. Der allerdings, hat sich dann als sehr kurzweilig heraus gestellt.

Kim Lange ist zwar sehr erfolgreich im Beruf, aber für ihr Kind hat sie kaum Zeit. Und ausgerechnet am Geburtstag ihrer Tochter betrügt sie dann auch noch ihren Ehemann mit einem Kollegen.

Als Kim von einem Teil einer Raumstation erschlagen wird, wird sie als Ameise wiedergeboren. Wenn sie in der Reinkarnationskette wieder nach oben klettern will, muss sie gutes Karma sammeln.

Kimm kommt noch ein paar Mal auf die Welt. Als Meerschweinchen, als Kuh und Regenwurm, als Hund und schließlich auch wieder als Mensch – Nun kann sie sich ihre Familie zurück holen. Das allerdings ist gar nicht so einfach, denn ihr Mann hat inzwischen neu geheiratet. Ihre Tochter scheint damit aber gar nicht so glücklich zu sein...


Das Buch kann durchaus als leichte Feierabendlektüre durchgehen. Die Story war nicht besonders anspruchsvoll, dafür aber kurzweilig und sehr unterhaltsam. Der Autor hat im Prinzip den Glauben der Reinkarnation einfach mal ein bisschen weiter entwickelt. Und dabei ist diese sehr menschlich und stellenweise auch rührende Geschichte heraus gekommen. Oft hatte ich auch einfach mal eine Gänsehaut, weil die Stelle gerade sehr unter die Haut gegangen ist. Die meiste Zeit allerdings, habe ich mich einfach nur gut unterhalten gefühlt.

Das Buch ist jetzt ein unbedientes Muss. Eine Leseempfehlung bekommt es von mir trotzdem. Einfach eine nette Unterhaltung für Zwischendurch. Und nach dem Autor werde ich auf jeden Fall auch mal die Augen offen halten!

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Tags: david safie, mieses karm, reinkarnatio, roman   (4)
 

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139 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

schottland, katze, liebe, geist, andrea schacht

MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 10.03.2008
ISBN 9783442368105
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich  muss sagen, dass ich recht unbeleckt an dieses Buch heran gegangen bin. Andrea Schacht war mir vage in Erinnerung, schon einmal etwas von ihr gelesen zu haben, aber ich konnte es jetzt für mich nicht wirklich definieren. - Auf jeden Fall hat sich das Buch dann als leicht Lektüre, mit hohem Unterhaltungswert erwiesen.

Maggi ist mit ihrer Tante auf einer Bildungsreise. Mit ihr reisen lauter alternde Leute, die am Tisch nur das Thema Krankheit und Gebrechen kennen. Das bekommt Maggi ganz besonders zu spüren, als sie auf einem schottischen Schloss übernachten, sie allein an einem Tisch sitzt, neben ihr irgendwelche Jungmanager mit ihren Erfolgen prahlen und ihre Mitreisenden wieder einmal nur ihr Lieblingsthema kennen. Und als man sie dann auch noch nach dem Befinden ihrer Tante fragt, wird sie von diesen "Managern" auch noch aufs Korn genommen. - Kein sehr guter Anfang für einen längeren Aufenthalt in diesem Hotel. Der wird es aber, weil es der Tante am nächsten Tag nämlich nicht besser geht und Maggi die Zimmer für zwei Wochen mietet. Die Tante hat beschlossen, dass der Bus die beiden ja auf der Rückreise wieder auflesen kann.
Doch der Horror mit den Managern, den Maggi fürchtet, entpuppt sich gegenüber dem, was Maggi dann erlebt, als harmlos. - Maggi ist nämlich sehr feinfühlig und spürt von Anfang an, dass auf dem Schloss irgendetwas existiert, was nur sie sehen oder spüren kann. Dieses etwas entpuppt sich dann als Geisterkater, der in die blutige Geschichte des Schlosses ziemlich involviert ist.
Maggi beginnt Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie nicht nur auf die Geschichte der einstmaligen Schlossherren, sondern auch auf ihre eigene. - Auch der "Gärtner" ist in diesem Fall nicht nur ein Gärtner, sondern entpuppt sich als Ahn der Schlossherren, der mit Maggi in einem verwandschaftlichen Verhältnis steht.

Wie aus dem Inhalt schon ersichtlich ist, handelt es sich hier nicht nur um ein trockenes Familiendrama, sondern auch um pure Fantasie und schottische Geschichte. - Frau Schacht hat das hier zu einer wirklich glaubhaften Story vermengt, die gekonnt im jetzt und hier als auch in der Vergangenheit spielt.
Alles ist in einem flüssigen Stil beschrieben, der die Geschichte nicht langweilig macht, sondern die Handlung immer schön flüssig vorwärts treibt und während dem Lesen keine lange Weile aufkommen lässt. - Ein wirklich kurzweilige Lesevergnügen, dass ich wirklich jedem nur empfehlen kann. In meinem Fall hat sich sogar herausgestellt, dass ich diese Art von Roman durchaus genauso lieb gewinnen kann, wie pure Fantasy!
Alles ist in einem einfachen Deutsch beschrieben. Man muss sich kein Hirn verrenken, will man die Geschichte verstehen. So entstehen auch keine Leselücken  und Verständnisschwierigkeiten.

Ne ernsthaft, lest das Buch. Ein wirklich kurzweiliges Lesevernügen, welches einem den Feierabend nur versüßen kann!

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Tags: andrea schacht, blanvalet, familie, geschichte, katze, mctige, reise, schloss, schottland, spuk   (10)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

prominent, abnehmen, rat, training, jogging

Mein langer Lauf zu mir selbst

Joschka Fischer
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.08.2001
ISBN 9783426614785
Genre: Sachbücher

Rezension:

Schon lustig, wie Herr Fischer in Sporthose so locker und frech auf dem Cover sitzt. Er wirkt auf dem Bild wie ein kleiner Frechdachs, der von Weitem beobachtet, wie sich der Mensch ärgert, dem er gerade einen Streich gespielt hat...

Der Inhalt des Buches ist dann aber doch ein ganz anderer. Denn Herr Fischer, eines ein durchtrainierter junger Mann, ist durch ein bequemes Leben regelrecht fett geworden. Fast ständig kurzatmig und vollkommen lasch, ist mit ihm nichts mehr los. Das alles gipfelt in der Trennung von seiner Frau.
In der Trauerphase nimmt er etwas ab und aus dieser Not macht er eine Tugend. Der Anfang ist gemacht und nun will er das fortsetzen.
Herr Fischer erzählt, wie er zum Laufen kam, wie er mit den anfänglichen Schwierigkeiten fertig wurde und wie sich die ersten Erfolge einstellten. Auch die Reaktionen seiner Kollegen und die der Öffentlichkeit lässt er nicht außen vor. Er versucht zwar, alles so geheim wie möglich zu halten, das gelingt ihm aber mit der beginnenden körperlichen Veränderung nicht mehr. Und genau diese öffentliche Aufmerksamkeit schuppst ihn dann in das Abenteuer „Marathonlauf“.
Am Ende des Buches kippt die etwas lockere stimmung nur leider etwas um. Der Profi, der Herr Fischer bei den Vorbereitungen zum Marathon geholfen hat, kommt zu Wort. Er gibt, sicherlich gut gemeinte, Ratschläge zum Laufen und Abnehmen. Das hat aber so einen belehrenden Charakter. Auf mich wirkte das wie eine Peitsche, die mich vom Buch weg, auf die Laufstrecke treiben wollte. - Der Typ hat ja auch gut Reden, bei den Erfolgen, die er zu verzeichnen hat. Mich hat es jedenfalls lediglich abgeschreckt.

Alles in Allem ein Buch,w as man lesen kann, aber nicht muss. Ein typischer Fall von einmal lesen und nie wieder anfassen. Der Schluss ist mir einfach zu negativ in Erinnerung geblieben.
Ansonsten aber kurzweilig und verständlich geschrieben. Gut als Feierabendlektüre, zum Ausspannen und Abschalten geeignet, also nicht mit Schachtelsätzen und Fachbegriffen gespickt.
Ich würde sagen, man macht keinen Fehler mit diesem Buch. Es zeigt nur all zu duetlich, dass auch Politiker nur Menschen mit Problemen sind. Aber es ist jetzt nichts, was man unbedingt gelesen haben muss.

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Tags: abnehmen, jogging, joschka fischer, laufen, öffentlichkeit, politik, prominent, rat, training   (9)
 

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1.336 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, nasa, meteor, verschwörung, dan brown

Meteor

Dan Brown , Peter A. Schmidt (Übersetz.)
Fester Einband: 621 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 01.01.2005
ISBN 9783404770571
Genre: Fantasy

Rezension:

Ging es in diesem Roman nun um Politik, oder den Meteor? - So genau kann ich das gar nicht sagen. Ich weiß nur, dass es sich hier um einen wirklich spannenden Roman handelt, den ich allen Dan Brown Fans und denen die es werden wollen nur wärmstens emfpehlen kann. Eine wirklich gelungene Mischungs aus Korruption in der Politik, Naturwissenschaft, Mord und Toschlag und Romantik. Ein bisschen von jedem und keinem zu viel.

Der Senator will in der nächsten Legislaturperiode das Amt des Präsidenten begleiten und hat sich als Wahlkampfthema ausgerechnet die NASA vorgenommen. Das klappt ja auch ganz prima. Aber eben nur bis zu dem Tag, an dem die NASA dann plötzlich einen Meteor aus dem Eis eines Gletschers befördert hat, der auch noch fossiles außerirdisches Leben enthält. Dem Senator scheinen die Felle davon zu schwimmen. Doch die Aufmerksamkeit von ein paar unabhängigen Wissenschaftlern scheint ihm dann wieder Oberwasser zu geben. Der Meteor ist nämlich getürkt und wurde künstlich ins Eis eingebracht. Aber auch der Präsident und die NASA selber wussten davon nichts. Der Senator sieht nur seinen eigenen Vorteil, und fällt am Ende dann doch hinten runter, weil er nicht mit der Frau gerechnet hat, die er in den Abgrund schicken wollte, aus dem er sie nach seiner Aussage mal geholt hat.

Das Buch war spannend. Denn schon am Anfang habe ich mich gefragt, warum man einen wahrscheinlich wehrlosen Wissenschafter und seine Schlittenhunde so heimtückisch ermordet. Doch als der Meteor dann gefunden ist und das was er verbirgt, bin ich kaum noch von dem Buch los gekommen. Ich habe es förmlich verschlungen.
Ein wirklich empfehlenswertes Werk. Eine gute Mischung aus Wissenschaft, Politik, Korruption und Liebe.

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Tags: betrug, dan brown, fossilien, korruption, meer, meteor, nasa, naturwissenschaft, politik, stein, us präsident   (11)
 
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