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30 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Deutsches Haus

Annette Hess
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 21.09.2018
ISBN 9783550050244
Genre: Romane

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(57)

70 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Tiergeister AG - Achtung, gruselig!

Barbara Iland-Olschewski , Stefanie Jeschke
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845820422
Genre: Kinderbuch

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(752)

1.367 Bibliotheken, 22 Leser, 12 Gruppen, 138 Rezensionen

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Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.09.2010
ISBN 9783442376247
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

buch

Alexis Sorbas

Nikos Kazantzakis , Alexander Steinmetz
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.10.2008
ISBN 9783866472976
Genre: Romane

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Das Weiße Schloss

Christian Dittloff
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783827013859
Genre: Romane

Rezension:

Ada und Yves sind ein Liebespaar. Sie sind erfolgreich im Job, sie haben ein schönes Haus. Sie trinken gerne, genießen die schönen Dinge im Leben, haben ein sehr reges Sexleben. Als sich die Frage nach Kindern stellt, entscheiden Sie sich für „Das weiße Schloss“. Dort wird nicht nur eine Leihmutter ihr Kind austragen, sondern es auch dort großziehen.

Das Buch scheint in einer Art dystopischen Zukunft zu spielen, einerseits gibt es das weiße Schloss, andererseits werden noch andere Veränderungen in der Welt angedeutet. Allerdings erfährt der Leser davon eher am Rande.

Für mich trifft dieser Roman total den Nerv der Zeit, denn hier ist der heute übliche Egoismus auf die Spitze getrieben. Ada und Yves möchten ein Kind, aber sie möchten nicht ihren hedonistischen Lebensstil dafür aufgeben oder einschränken. Doch warum möchten Sie ein Kind, mit dem sie gar nicht den Alltag verbringen? Ist das nicht der ultimative Egoismus?

Obwohl Ada und Yves anscheinend schon älter sind, kommen Sie mir vor, als wären sie gerade erst dem Teenager Alter entwachsen. Sie halten sich zwar an ihre Pflichten, aber leben ansonsten einfach nur nach dem Lustprinzip.

Es fällt mir diesmal sehr schwer, über das Buch zu schreiben, ohne zu spoilern, weil es so unglaublich viel zu diskutieren gäbe. Es werden viele Themen erwähnt, die mit Elternschaft zusammenhängen. Sollte man eine Frau, die im gebärfähigen Alter ist überhaupt einstellen? Was ist der richtige Weg, um seine Kinder groß zu ziehen? Fremdbetreuung? Und muss man sich für Kinder ein Stück weit selbst aufgeben?

Ein Roman mit sehr interessanten Gedanken und viel Diskussionspotential. Er passt so gut in unsere Zeit. Und doch war ich manchmal angewidert, wollte nichts mehr hören von Ada und Yves Ausschweifungen. Denn die werden doch recht ausführlich geschildert. Deswegen gebe ich 4 Sterne und eine Empfehlung an alle, die sich für solche Gedankenexperimente begeistern können (wie ich!). 

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48 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Ich war Diener im Hause Hobbs

Verena Rossbacher
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.08.2018
ISBN 9783462048261
Genre: Romane

Rezension:

Christian Kauffmann, aufgewachsen im kleinen österreichischen Feldkirch, macht nach dem Abitur eine Ausbildung zum Butler auf eine Elite-Schule in den Niederlanden. Seine erste Anstellung führt ihn zu Familie Hobbs nach Zürich, gar nicht weit weg von seiner Heimat. Er mag an diesem Job, dass es kaum Unvorhergesehenes gibt. Seine Aufgabe ist es, alles in Ordnung zu halten. Doch eines Tages wird die ganze Ordnung durcheinandergebracht.

Der Butler erzählt uns sie die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Und er hört sich dabei ein bisschen an wie ein Butler in den 1920er Jahren auf einem englischen Herrenhaus, was das Ganze zu einem großen Vergnügen macht. Denn ganz leise, vor allem wenn er ungehalten ist, schleichen sich Witze in seine Erzählung. Ich habe tatsächlich mehrmals laut lachen müssen.

Obwohl Christian seine Herkunft ein Stück verleugnen will, drängt sie doch in sein neues Leben. Und so erfährt der Leser viel über seine Jugend in Feldkirch und seine drei besten Freunde, die schon im Jugendalter aus der Zeit gefallen zu sein schienen, sie tragen Anzüge und lesen sich durch die Weltliteratur.  Und über andere Bewohner von Feldkirch, zum Beispiel die Fotografin Rosl Traxler, die selbsternannte Chronistin des Dorfes.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, ich mag den Erzählstil, den Humor, die Charaktere. Die superreiche Familie Hobbs hat mir ebenso gefallen wie das ländliche Feldkirch und seine Bewohner. Allerdings gibt es an einer Stelle einen Bruch im Buch, einen Einschnitt, und danach ist Christian nicht mehr der gleiche. Es läuft alles auf eine Art Auflösung heraus und diese fand ich etwas verworren.

„Ich war Diener im Hause Hobbs“ ist aber ein Buch, bei dem der Schluss, die Auflösung, gar nicht so wichtig ist. Denn das Lesen ist einfach ein solches Vergnügen. Einzelne Szenen sind so wunderbar, dass es sich alleine dafür lohnt, das Buch zu lesen (ich sage nur: die Mathe-Arbeit!).

Ich gebe vier Sterne und empfehle das Buch gerne weiter.

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Lempi, das heißt Liebe

Minna Rytisalo , Elina Kritzokat , Elina Kritzokat
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260047
Genre: Romane

Rezension:

Lempi ist eine junge Frau, eher noch ein Mädchen, das als Tochter des Kaufmanns in einem kleinen finnischen Ort aufwächst, zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Sisko. Sie heiratet einen Bauern und zieht mit ihm auf seinen abgelegenen Bauernhof.  Es sind die letzten Jahre des zweiten Weltkriegs.  Doch so geradlinig wird die Geschichte im Buch nicht erzählt. Drei Personen kommen zu Wort, die Lempi gekannt haben: Ihr Mann, ihre Magd und die Schwester. Und jeder der drei zeichnet ein ganz anderes Bild von ihr.

Die Zeit, zu der das Buch spielt, ist sehr interessant. Ehrlich gesagt wusste ich vorher nichts über die Rolle Finnlands im zweiten Weltkrieg. Für deutsche Leser gibt es am Ende vom Buch extra noch einige Erläuterungen, ich scheine also nicht die einzige zu sein.

Zu diesem Buch habe ich nur durch Empfehlungen gegriffen. „Lempi – das heißt Liebe“ – ganz ehrlich, ein Roman mit einem solchen Titel hätte ich der Buchhandlung sonst nie im Leben in die Hand genommen. Auf den ersten Seiten habe ich dann auch noch ein bisschen gehadert,  aber spätestens nach dem ersten Perspektivwechsel hatte mich die Story. Sie ist sehr spannend aufgebaut und durch die drei subjektiven Erzähler muss sich der Leser sein ganz eigenes Bild machen. Die Geschichte wird nicht auf dem Silbertablett serviert, sondern setzt sich erst im Kopf des Lesers vollständig zusammen. Toll konstruiert! Es gibt einige Überraschungen.

Eine Liebesgeschichte würde ich es eher nicht nennen. Eher eine Familiengeschichte vor dem Hintergrund des zweiten Weltkrieges. Wobei der Krieg nur den Rahmen vorgibt, die Geschehnisse konzentrieren sich eher auf den kleinen Bauernhof.

Nachdem ich das Buch nur durch Empfehlungen entdeckt habe, möchte ich diese Empfehlung hier weitergeben, in der Hoffnung, dass Lempi noch viele Leser findet. Oder besser: das noch viele Leser Lempi finden.

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70 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

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Der Platz an der Sonne

Christian Torkler
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.09.2018
ISBN 9783608962901
Genre: Romane

Rezension:

„Der Platz an der Sonne“ von Christian Torkler habe ich wie im Rausch gelesen. Es hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Aber erst einmal zum Inhalt: Josua Brenner wird 1978 in Berlin geboren, aber es ist nicht das Berlin, das wir kennen. Es gibt noch viele Trümmer, die nach dem dritten Weltkrieg nicht beseitigt wurden. Eine Bundesrepublik Deutschland oder eine Deutsche Demokratische Republik gibt es auch nicht, Brenner lebt in der Neuen Preußischen Republik. Und schielt neidisch nach Afrika, denn in der Afrikanischen Union geht es den Leuten gut, sie haben Geld und Wohlstand. Schon am Anfang erfährt der Leser, dass Brenner im Laufe seines Lebens zum Flüchtling wird. Er flieht vor den Lebensumständen in seinem Land und macht sich auf dem Weg nach Afrika.

 

Das Buch wird aus Brenners Sicht erzählt, er schreibt seine Lebensgeschichte nieder. Er hat einen sehr schnodderigen Tonfall, typisch Berlin, und daran musste ich mich erst gewöhnen. Im weiteren Verlauf der Geschichte finde ich diesen Tonfall und Brenners Gedanken aber geradezu genial! Wenn er innerlich vor sich hin schimpft aber nach außen höflich bleibt, diese Szenen mochte ich besonders. Vielleicht ist diese Schreibweise nicht jedermanns Fall. Ich finde, sie passt sehr gut und trägt dazu bei, dass man emotional mitgenommen wird.

 

Ich denke, der Autor hat dieses Setting, das unsere heutige Welt auf den Kopf stellt, gewählt, um uns klar zu machen, was es heißt in einer Diktatur zu leben und warum Menschen die Strapazen einer Flucht auf sich nehmen. Wie absurd einige Asylgesetze sind. Was Menschlichkeit ist. Und dass nur der Zufall bestimmt, in welchem Land wir geboren wurden und was die Machthaber vor unserer Geburt daraus gemacht haben.

 

Ein Buch, wie es kaum aktueller sein könnte! Und noch dazu so spannend. Ein Buch, das die Augen und das Herz ein Stück weiter öffnet für diejenigen, die in Not sind. Herr Torkler, bitte weiter schreiben! Ein Debüt, das mich so umgehauen hat, lässt mich neugierig auf weitere Werke warten.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Von Vögeln und Menschen

Margriet de Moor , Helga Beuningen
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 19.02.2018
ISBN 9783446258198
Genre: Romane

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15 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Hysteria

Eckhart Nickel
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492059244
Genre: Romane

Rezension:

„Hysteria“ spielt in einer seltsamen, nicht näher benannten Zukunft. Bergheim, der Protagonist, sieht auf dem Markt Himbeeren, die irgendwie anders sind als normale Himbeeren und macht sich auf die Suche nach Ihrer Herkunft. Doch bei der Kooperative „Sommerfrische“ trifft er nicht nur auf viele Geheimnisse, sondern auch auf alte Bekannte. In Rückblenden erfährt der Leser mehr über Bergheims Studienzeit und seine Freunde Charlotte und Ansgar.

Der Roman hat für mich eine alptraumhafte Erzählweise. Bergheim stolpert hinein in die Geschehnisse, es ist gar nicht klar, warum manche Dinge geschehen. Einige rätselhafte Ereignisse werden ausführlich erzählt, werden dann aber nicht aufgelöst oder weiter geführt. Wer Erklärungen sucht, ist bei „Hysteria“ generell falsch.

Für mich ist das Buch ganz schwer zu bewerten. Die einzelnen Episoden habe ich sehr gerne gelesen. Da gibt es zum Beispiel einen Buchhändler, der sein Geschäft mit einer außergewöhnlichen Hingabe führt und dann aber doch von einem Tag auf den anderen seinen Laden schließt. Und es gibt Duftreisen, die dem Mensch in eine völlig andere Umgebung vorgaukeln und in eine Art Trance versetzen.

Aber insgesamt hat mich dieser Roman sehr frustriert zurückgelassen. Ich habe die Zusammenhänge nicht verstanden, ich habe nicht verstanden, warum manche Dinge geschehen. Es kam mir wirklich wie ein Traum vor, da ist die Handlung ähnlich unlogisch und sprunghaft.

Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich Bücher mit derart unkonkreter Handlung generell wenig mag. Ich glaube, ein häufig gebrauchter Begriff dafür ist „kafkaesk“. Und nein, Kafka mag ich auch nicht.

Meine Rezension soll keine Warnung sein, die sagt: „lest das nicht“, sondern eher eine Einordnung. Denn es gibt ja durchaus Leser, die gerne solche Romane lesen, ich gehöre nur leider nicht dazu. 

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156 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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180 Grad Meer

Sarah Kuttner
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 31.12.2015
ISBN 9783100024947
Genre: Romane

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Deutscher Buchpreis 2018

LovelyBooks
Buch
Erschienen bei LovelyBooks, 01.08.2018
ISBN 9783777777777
Genre: Romane

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(87)

133 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Der Abgrund in dir

Dennis Lehane , Steffen Jacobs , Peter Torberg
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070392
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rachel Childs wächst bei Ihrer Mutter auf, ihr Vater ist gegangen, als sie drei war. Natürlich fragt Rachel nach ihrem Vater, doch ihre Mutter will ihr seinen Namen  nicht sagen und schiebt den Termin dafür immer weiter nach hinten. Irgendwann macht sich Rachel selbst auf die Suche.

Ich versuche, in meinen Rezensionen Spoiler zu vermeiden, deswegen bleibe ich bei dieser kurzen Inhaltsangabe, obwohl sie das Buch eigentlich nur unzureichend beschreibt. Denn es beginnt mit dieser „harmlosen“ Familiengeschichte. Es geht um die schwierige Beziehung von Rachel zu ihrer Mutter und um das Geheimnis um den Vater. Doch als ich das Buch durchgelesen hatte, kam mir dieser Teil der Geschichte schon ganz weit weg vor. Denn Dennis Lehane ist ein Meister der unerwarteten Wendungen und mit der Zeit entwickelt sich das Buch fast schon zum Thriller und die Handlung vom Anfang rückt in den Hintergrund. (Warnung: es wird auch blutig!)

Der Autor ist sehr geschickt darin, den Leser hinters Licht zu führen. Viele der Plottwists habe ich nicht mal ansatzweise erahnt, obwohl ich doch schon so einige Krimis gelesen habe in meinem Leben. Die Stärke des Romans ist allerdings auch zugleich seine Schwäche. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Autor nun unbedingt noch einen draufsetzen wollte und es wurde mir fast schon zu abstrus. Man sollte sich hier wahrscheinlich einfach gut unterhalten lassen und nicht alles auf die Goldwaage legen. Dann ist eine spannende Lektüre garantiert.

Was mich auch gewundert hat ist, dass einige Handlungsstränge irgendwie ins Leere laufen. Doch wie gesagt, ich will jetzt nicht zu viel verraten.

Doch diese Kritikpunkte sollen nur erklären, warum ich keine 5 Sterne gebe. 4 gibt es auf jeden Fall. Lehane hat es einfach drauf, spannend zu schreiben und den Leser zu fesseln (und zu täuschen). Wer sich gerne von einem Buch überraschen lassen will und auch Thrillern nicht abgeneigt ist, der findet hier die perfekte Lektüre. 

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(51)

79 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Manhattan Beach

Jennifer Egan , Henning Ahrens
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 29.08.2018
ISBN 9783103973587
Genre: Romane

Rezension:

Manhattan Beach spielt im New York der 30er und 40er Jahre. Anna, in den 30ern noch ein Kind, ergreift in den 40ern ihre Chance: Da viele Männer im Krieg sind, arbeiten erstmals Frauen in den Werften. Doch sie ist ehrgeizig, es reicht ihr nicht, den ganzen Tag Bauteile zu prüfen, sie will mehr vom Leben. Sie möchte als Taucherin arbeiten, was jedoch zur damaligen Zeit völlig undenkbar ist. Denn auf Grund der früher sehr schweren Ausrüstung ist es richtig schwere körperliche Arbeit.

Außerdem erfährt der Leser auch einiges über Annas Leben als Kind in den 30er Jahren. Die Eltern haben früher gut verdient, hatten gute Jobs, doch dann kommt die Weltwirtschaftskrise und Vater Eddie muss die Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten.

 Einerseits hat mir das Buch richtig gut gefallen: es lässt sich locker und leicht lesen, die Geschichte ist spannend, die Charaktere sind interessant und man erfährt viel über die Zeit, in der es spielt. Allerdings ist die Story ein bisschen zu vollgestopft. Ich hatte ein Buch über eine starke Frau erwartet. Doch ein großer Teil der Handlung spielt auch im Gangstermilieu. Anna Schwester Lydia ist schwer behindert, was großen Einfluss auf den Rest der Familie hat. Und gegen Ende findet sich der Leser auch noch auf einem Schiff der Handelsmarine wieder, das Angst vor deutschen U-Booten haben muss. Das alles ist zu viel für einen Roman, ein wenig mehr Konzentration auf einzelne Themen wäre vielleicht besser gewesen.

Auch gibt es insgesamt gibt es zu viele knappe Rettungen und klischeehafte Wendungen, was zu Lasten der Glaubwürdigkeit geht.

Wahrscheinlich ist bei diesem Roman die Herangehensweise entscheidend für die Bewertung. Wenn man als Leser gute Unterhaltung sucht, einen Schmöker, dann wird man zufrieden sein mit „Manhattan Beach“. Wenn man anspruchsvolle Literatur sucht und hohe Maßstäbe anlegt, dann wird man eher enttäuscht werden.

Wie bewerte ich nun so ein Buch? Trotz all meiner Kritikpunkte habe ich es sehr gerne gelesen. Es hat mich gefesselt und ich habe mich immer sehr auf das Weiterlesen gefreut. Und das ist ja doch ein sehr wichtiger Punkt! Deswegen gebe ich auf jeden Fall 4 Sterne.

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Tags: 30er jahre, 40er jahre, new york, tauchen   (4)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Early Riser

Jasper Fforde
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hodder And Stoughton Ltd., 02.08.2018
ISBN 9781444763591
Genre: Romane

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245 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

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Rebecca

Daphne Du Maurier
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.06.2010
ISBN 9783596902750
Genre: Klassiker

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(64)

91 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

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Weit weg von Verona

Jane Gardam , Isabel Bogdan
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, 23.07.2018
ISBN 9783446260405
Genre: Romane

Rezension:

Jessica Vye ist neun Jahre alt, als sie die Bestätigung erhält für etwas, dass sie schon lange vermutet hat. Sie ist nicht wie die anderen Kinder. In ihrer Schule tritt ein Autor auf und in letzter Sekunde, kurz bevor sein Zug fährt, gibt sie ihm ihre bisher verfassten Geschichten zum Lesen mit. Einige Monate später erhält sie von ihm einen Brief, dass sie „ohne jeden Zweifel eine echte Schriftstellerin“ sei.

Jessica ist nun 12 Jahre alt und durch ihre unangepasste und ehrliche Art hat sie Schwierigkeiten mit anderen Kindern und vor allem mit den Lehrern. Außerdem tobt gerade der zweite Weltkrieg und auch in Jessicas Wohnort fallen Bomben.

Beim Lesen des Buches musste ich oft an „Anne of Green Gables“ denken. Denn auch Jessica hat überschäumende Emotionen und ist nicht so still und brav, wie es von Kindern früher erwartet wurde, sondern sagt ihre Meinung. Ich frage mich, ob ein Stück weit die Autorin über sich selbst schreibt, das Geburtsjahr von Jane Gardam und Jessica Vye stimmt jedenfalls überein.

Zur Handlung muss ich sagen, dass es davon gar nicht so viel gibt. Es werden eher Episoden aus Jessicas Leben erzählt, wobei es trotzdem einen roten Faden gibt und einen Bogen, der vom Anfang bis zum Ende gespannt ist. Aber hat mich die dahin plätschernde Handlung gestört? Nein! Es ist ein großes Vergnügen, dem Geplauder, den Ängsten und Träumen von Jessica zu lauschen.

„Weit weg von Verona“ ist das erste Buch von Jane Gardam, aber mir persönlich hat es sogar besser gefallen als „Ein untadeliger Mann“, mit dem sie in Deutschland Bekanntheit erlangt hat. Und das liegt ganz sicher an der wunderbaren Heldin.

Es war mir eine große Freude Jessica Vye kennenzulernen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Geschichte von Zeb

Margaret Atwood , Monika Schmalz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492313421
Genre: Romane

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(37)

68 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Das Jahr der Flut

Margaret Atwood , Monika Schmalz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 10.03.2014
ISBN 9783833309700
Genre: Romane

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(45)

101 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Oryx und Crake

Margaret Atwood , Barbara Lüdemann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 10.03.2014
ISBN 9783833309632
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Ein Pferd namens Milchmann

Hilke Rosenboom
Fester Einband: 116 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.02.2005
ISBN 9783551552310
Genre: Kinderbuch

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(29)

64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Americanah

Chimamanda Ngozi Adichie , Anette Grube
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.04.2014
ISBN 9783100006264
Genre: Romane

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(7)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

gesellschaftskritisch, max scharnigg, social media, zeitgenössische belletristik

Der restliche Sommer

Max Scharnigg
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 14.03.2018
ISBN 9783455404944
Genre: Romane

Rezension:

Paul ist 45 und frisch getrennt von seiner Frau, mit der lange zusammen war. Nun ist er mit seiner neuen Freundin Sara auf einer mehrmonatigen Reise und lässt sich einfach treiben. Das fällt ihm manchmal gar nicht so leicht, schreibt er doch unter dem Namen August Sternberg eine Kolumne und gilt als „Benimm-Papst“. Zu Wort kommt auch seine Ex-Frau Sonja, die als Trennungstherapeutin arbeitet. Und Tin, Saras Verehrer seit der Schulzeit. So weit hört sich die Geschichte ganz normal an. Doch in Nebensätzen erfährt der Leser, dass die Geschichte wohl in der Zukunft spielt. Terroristische Anschläge sind an der Tagesordnung, so dass über einzelne kaum noch ausführlich berichtet wird. Die Leute wohnen am liebsten in „Retrovierteln“, was auch immer das auch sein mag. Doch das alles erfährt man nur in Nebensätzen und an der portugiesischen Küste scheint das Leben noch ganz wie heute zu sein.

Mir gefällt es, wie der Autor die normale Geschichte in einem futuristischen Setting ansiedelt. Auch den Schreibstil mag ich sehr, es gibt viele Sätze, die ich ganz wunderbar finde. Nur bei der Geschichte bin ich ein wenig kritisch. Mir hat ein wenig der rote Faden gefehlt, vor allem Tin blieb ein wenig außen vor, hatte wenig mit den anderen zu tun. Dabei hätte ich besonders über ihn gerne mehr erfahren. Sonja hat mich ziemlich genervt, aber vielleicht sollte sie das auch.

Max Scharnigg hat eine sehr eigenwillige Art zu schreiben. Vor einigen Jahren habe ich sein Buch „Unvollständige Chronik des Himmels über Pildau“ gelesen und ich grübele heute noch darüber nach. Es ist ein Roman mit einer ganz „gewöhnlichen“, realistischen Handlung, aber dann lässt der Autor Elemente einfließen, die allen Naturgesetzen trotzen, ohne jedoch großes Aufheben darum zu machen.  Auch wenn es kein Lieblingsbuch war, so hat der Autor es doch geschafft, mich nachhaltig zu beeindrucken. Ich bin auf weitere Bücher von ihm sehr gespannt.

Mir fällt es schwer, "Der restliche Sommer" zu bewerten. Ich mochte viele einzelne Teile davon, aber die Geschichte insgesamt ist für mich nicht rund. Ich gebe 3,5 Sterne und runde auf.

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427 Bibliotheken, 6 Leser, 6 Gruppen, 38 Rezensionen

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Vincent

Joey Goebel , ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 27.03.2007
ISBN 9783257236477
Genre: Romane

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Shutter Island

Dennis Lehane , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2010
ISBN 9783548281247
Genre: Krimi und Thriller

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