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23 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

humor, leichenfund, fußspuren, dachboden, brücke

Durch Nacht und Wind

Stefan Lehnberg
Fester Einband: 237 Seiten
Erschienen bei Tropen, 11.03.2017
ISBN 9783608503760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Großherzog von N. ist ein sehr abergläubischer Mensch. Als ihm ein Brief von einem Professor Kranigk zugestellt wird, der ihn vor dem Fluch eines Ringes warnt, bittet er Goethe und Schiller zu Hilfe. Denn der verfluchte Ring befindet sich in seinem Besitz.

Goethe und Schiller glauben nicht an einen Fluch, bestärken den Großherzog aber in seiner Angst, da er ihnen beiden unsympathisch ist. Tags drauf ist der Großherzig tot, jedoch war es keine natürliche Todesursache. Mord oder Selbstmord scheinen aber irgendwie auszuscheiden. Hat der Fluch zugeschlagen? Goethe und Schuller gehen der Sache auf den Grund …

Goethe und Schiller, zwei Freunde, wie sie auch im realen Leben einst zu finden waren. Der Autor lässt in seinem Buch Schiller zu Wort kommen, ihn die Geschichte niederschreiben, die sich da einst zugetragen hat. Dabei passt der Autor bewusst die Sprache ein wenig den damaligen Gegebenheiten an, was man zum einen an den Schreibweisen mancher Worte erkennt, aber auch in der Wortwahl und dem Satzbau.

Nichtsdestotrotz hat man schnell eingelesen, taucht in die Geschichte ein, begibt sich mit Schiller und Goethe auf Mörderjagd und Rätselraten. Dabei wird man noch unterhalten, zum einen von den Überlegungen der beiden, zum anderen von der Situationskomik und dem Wortwitz.

Der Autor zeichnet die Charakter der beiden großen Dichter etwas nach, lässt sie lebendig werden vor dem inneren Auge und zieht den Leser förmlich in einen Sog aus genießerischem Lesen und Spannung bis zum Schluss.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur ungern habe ich Goethe und Schiller wieder verlassen und hoffe, obwohl dieser verzwickte Fall zwar gelöst ist, dass es weitere Folgen mit dem Ermittlerduo Goethe und Schiller geben wird.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

newsletter marketing, sachbuch computer & internet, erfolgreiche websites, online marketing, suchmaschinenoptimierung

Erfolgreiche Websites

Esther Düweke , Stefan Rabsch
Fester Einband: 900 Seiten
Erschienen bei Galileo Computing, 01.08.2012
ISBN 9783836218719
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wenn man im Internet eine Website erstellt und aufbaut, tut man das in der Regel nicht nur, um etwas zu tun zu haben, sondern man möchte mit dieser Seite auch jemanden erreichen, gesehen werden, auf sich aufmerksam machen und je nach Art der Seite, auch etwas verkaufen.

Genau dieser Aufgabe widmet sich das Buch von Esther Keßler, Stefan Rabsch und Mirko Mandic. Alle drei Autoren haben diese Aufgabe zu ihrem Steckenpferd gemacht, was man deutlich an dem Text spürt. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sie wissen, dass sie keine Spezialisten vor sich haben, so dass sie für den Leser und Interessierten verständlich schreiben.

An wen richtet sich das Buch?

Auf fast 1.000 Seiten findet man eine Menge Informationen, Hinweise und Tipps hinsichtlich CRM, SEA, SEO. Marketing usw. Da ich selbst einen Blog betreibe, waren zwar nicht alle Kapitel für mich interessant, dennoch konnte ich vieles herausziehen und werde mich dann nach und nach an die Umsetzung machen. Bei der Vielzahl der Themen ist es natürlich nicht möglich zu tief in ein bestimmtes Thema einzusteigen. Aber das ist auch nicht der Sinn dieses Buches. Hier geht es um eine Grobübersicht, ein erster Impuls. Für tiefgreifendere Informationen empfiehlt es sich, sich ein spezielles Fachbuch zuzulegen, das sich nur dem Thema (z.B. SEO) widmet.

Welche Inhalte bietet das Buch?

Im Einzelnen findet man folgende Themenbereiche:
1. Der Weg zur erfolgreichen Website
2. Content – zielgruppengerechte Inhalte
3. Online-PR – Public Relations & Pressearbeit im Internet
4. Suchmaschinen – finden und gefunden werden
5. Suchmaschinenoptimierung (SEO)
6. Suchmaschinenwerbung (SEA)
7. Usability - benutzerfreundliche Websites
8. Conversionsrate-Optimierung – aus Besuchern Käufer machen
9. Testverfahren
10. Web-Analytics – Websites unter die Lupe nehmen
11. Kundenbindung (CRM)
12. Display – Marketing – Bannerwerbung im Internet
13. Affiliate-Marketing – eine Hand wäscht die andere
14. E-Mail- und Newsletter-Marketing – wirksame direkte Ansprache
15. Social Media Marketing
16. Video - Marketing
17. Mobile Marketing
18. Crossmedia – Marketing
19. Monetarisierung – Einnahmen mit der Website erzielen
20. Aktuelle Situation und Ausblick

Wie kann man mit dem Buch arbeiten?

Man kann das Buch – wie ein Bekannter derzeit macht – strukturiert durchlesen und –arbeiten oder man kann es, wie ich es mache, als Nachschlagewerk nutzen, um immer wieder mal darin zu blättern und das nachzulesen, was einen gerade beschäftigt und interessiert. Es empfiehlt in beiden Fällen Klebeetiketten zur Hand zu haben, mit denen man bestimmte Stellen markieren kann, damit man sie im Nachgang wieder findet.

Fazit:
Zwar erschlägt einen das Buch erstmal von der Dicke und der reichhaltigen Fülle, jedoch wird man schnell feststellen, dass die Inhalte einem bald schon weiterhelfen. Man muss sich mit dem Buch beschäftigen, Dinge markieren und anschließend umsetzen. Mir selbst gefällt das Buch sehr gut, es hat mir schon sehr gut weitergeholfen und ich habe nun eine entsprechend große To-Do-Liste, die es abzuarbeiten gilt.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

serie, band 14, krim, reihe, fortsetzung

Parkverbot

Harald Schneider
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.02.2017
ISBN 9783839220498
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schifferstädter Kriminalhauptkommissar Reiner Palzki wird von seinem Chef Klaus P. Diefenbach zur Fitnessausstellung im Mannheimer Luisenpark geschleppt. Irgendwie scheint bei seinem Chef der Fitness(wahn)sinn ausgebrochen zu sein und Palzki hat darunter zu leiden. Dennoch geht es ihm dabei verhältnismäßig gut im Vergleich zu Klaus Braun, dem Hausmeister, der erstochen im Hof der Fitnesshalle gefunden wird.

Und während Palzki noch rätselt, ob er seine Leihgabe an die Mannheimer Dienststelle, seinen erzwungenen Kollegen, den Dauerstudenten und Krimiautor Dietmar Becker als positive Entwicklung werten soll, wird auch schon die nächste Person umgebracht.

Palzki gerät ins Schwitzen und das liegt garantiert nicht an dem Crosstrainer, den sein Chef bei ihm geparkt hat…

 Gerade erst wurde das Buch auf der Eröffnung des 4. Krimifestivals Kurpfalz vom Autor vorgestellt, befand es sich auch schon in meinen Händen. Nach einem kurzen Blick hinein, musste ich überrascht feststellen, dass das Buch schon halb gelesen war. Auch die restlichen Seiten ließen nicht auf sich warten.

 Das Buch ist kein Krimi im klassischen Sinne, denn dafür ist er deutlich zu unterhaltsam. Spannung und Wortwitz, Situationskomik und harte Ermittlungsarbeit gehen hier Hand in Hand. Das Besondere an diesem Buch ist außerdem, dass der Autor 13 s/w – Fotos von im Buch vorkommenden Handlungsorten an die Hand gibt. Für Ortsfremde ist das gewiss eine gute Hilfe zur Vorstellung der verschiedenen Orte. Alle, die den Luisenpark in Mannheim kennen, werden die Orte gewiss wieder erkennen und sich über diesen Lokalkolorit im Buch freuen.

 Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht mit Palzki durch den Luisenpark zu spazieren, die ganzen (Tat-)Orte zu entdecken und dabei zum einen den Fall auf der anderen Rheinseite zu lösen und zum anderen den Wortwitz zu genießen.

 Am Ende des Buches findet man noch drei Boni des Autors zu seinem Protagonisten Palzki.

 

Fazit:

Ein witziger und dabei spannender Roman mit Reiner Palzki, der auch nach seinem 14. Fall nichts von seinem Können eingebüßt hat und immer noch zu begeistern weiß. Auch sehr interessant ist das Personenverzeichnis, bei dem immer mehr Echtpersonen gelistet werden, die in dem Roman eine Rolle auf den Leib geschrieben bekommen haben.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasy, barcelona, zauberei, teil1, kinderbuch

Das verschwundene Buch

Edward Berry , Anja Rüdiger
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Sanssouci, 17.02.2017
ISBN 9783990560273
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschwister Alba und Diego leben wie ihre Tante Bea in Barcelona. Eines ihrer Lieblingsspiele ist, die Drachen in der Stadt zu suchen. Überall sind diese versteckt und es sollen etwa 1.000 Stück sein.

Ihre Tante Bea führt die Buchhandlung Abracadabra, doch diese Buchhandlung scheint irgendwelche Geheimnisse zu bergen. Als ein ganz besonderes Buch auf den Markt kommt, das die Schönste Geschichte aller Zeit beinhalten soll, ist die ganze Stadt in Aufregung. Doch am Erscheinungstag ist das Buch leer. Alle Buchstaben, ja selbst der Titel des Buches ist verschwunden. Keiner, der das Buch vorher lesen konnte, erinnert sich mehr an den Inhalt. Wie kann das sein?

Und warum trägt Käpt´n Hook in Peter Pan plötzlich eine Laserpistole? Alba und Diego begeben sich gemeinsam mit ihrer Tante Bea auf ein großes Abenteuer, um den beliebten Klassiker zu retten. Doch das ist gar nicht so einfach …

Selten lacht mich ein Buch von der Aufmachung her so an, wie es bei diesem der Fall war. Alleine die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend und lockt einen regelrecht zum Lesen. Die ersten Seiten fliegen auch nur so dahin. Der Leser begleitet Alba und Diego bei ihrem Kampf um den beliebten Klassiker Peter Pan. An ihrer Seite wird gekämpft, gehofft und gebangt.

Die Sprache ist einfach, flüssig und ansprechend. Die Spannung wird hoch gehalten, jedoch das Ende ist nicht ganz überzeugend. Es bleiben zu viele Fragen offen und Dinge ungeklärt. Da es der erste Teil einer Serie sein soll, ist es auf der einen Seite zwar verständlich, dennoch möchte man so schnell wie möglich wissen, wie es weiter geht mit Alba, Diego und der schönsten Geschichte aller Zeiten, die keiner mehr kennt.

Das Buch ist ein Hingucker, nicht nur die äußerliche Gestaltung, sondern auch das Innere sorgt dafür, dass man sich näher mit dem Buch beschäftigt. Immerhin findet man immer wieder Zeichnungen passend zu Geschichte. Auch findet man am unteren Rand einen Tintenklecks, der zu einem Daumenkino wird.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Idee dahinter, die Reise zu Peter Pan und den verlorenen Jungen, Tante Beas Buchhandlung regten meine Fantasie an und ich überlegte, was mit dem Buch, das die schönste Geschichte aller Zeiten beinhaltet, geschehen sein könnte. Doch werde ich wohl noch ein wenig auf die Auflösung warten müssen.

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99 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

jugendbuch, fantasy, faun, mechthild gläser, fabelwesen

Emma, der Faun und das vergessene Buch

Mechthild Gläser
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785585122
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Um ihren Mitschülerinnen etwas zu entgehen, sucht Emma einen Raum in ihrem Internat, an dem sie zusammen mit ihren Freundinnen einen Ort zum Rückzug hat. Dabei stößt sie im verlassenen Trakt des Gebäudes auf eine alte Bibliothek.

 

Zusammen richten die Freundinnen den Raum wieder her. Dabei entdeckt Emma ein altes Buch. Zunächst hält sie das Buch für eine Art Chronik der Schule, bis sie schließlich feststellt, dass alles was man in das Buch hineinschreibt im wahren Leben auch geschehen wird.


Doch statt die Finger von dem Buch zu lassen, beginnt Emma mit dem Buch den Alltag ein wenig zu verändern … mit weitreichenden Folgen.

 

Passend zum 200. Todesjahr von Jane Austen hat die Autorin ein zauberhaftes Jugendbuch geschrieben. Ich liebe Bücher, in denen von anderen Büchern die Rede ist und daher war dieses Buch für mich sehr interessant.

 

Ich wurde auch nicht enttäuscht. War der Einstieg zunächst etwas schwierig für mich, konnte ich es schon bald nicht mehr aus der Hand legen. Durch die Geschichte des Buches gab die Autorin dem Leser sehr viel Raum für eigene Ideen, Fantasien und Mutmaßungen. Das Buch forderte den Leser, was mir sehr gut gefiel.

 

Natürlich erkennt man als Freund von Jane Austen Büchern die eine oder andere Figur wieder. Gerade der unvergessliche Darcy weckte Erinnerungen an die alten Romane von Jane Austen. Das Ende wirkte etwas zu kurz geraten. War die Geschichte bis dahin im Fluss, spannend und ausgefeilt, so war das Ende überhastet und nicht wirklich befriedigend. Irgendwas fehlte mir.

 

Fazit:

Ein toller Jugendroman, der einige Erinnerungen an Jane Austen liefert, dabei den Leser in einer ganz besonderen Fantasiewelt gefangen nimmt und ihm viele Möglichkeiten für eigene Spekulationen bietet.

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

krieg, liebe, schiffsjunge, korsar, historischer roman

Der Korsar und das Mädchen

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957341884
Genre: Historische Romane

Rezension:


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15 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

hamburg, südafrika, juden, baites, holocaust

Die silberne Spieldose

Mina Baites
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477820520
Genre: Sonstiges

Rezension:

Altona bei Hamburg, 1914. Der jüdische Silberschmied Johann Blumenthal will sich freiwillig zum Kriegsdienst melden. Doch bevor er losziehen kann, muss er eine letzte Sache erledigen. Eine Silberdose, verziert und sowohl als Spieldose, wie auch zur Aufbewahrung kleiner Geheimnisse geeignet fertigt er für seinen geliebten vierjährigen Sohn Paul als Abschiedsgeschenk an.

Diese Dose soll für immer eine Verbindung zwischen Vater und Sohn darstellen.

Als Johann nicht mehr zurückkehrt, wird für Paul die Spieldose schnell zu seinem Symbol für Hoffnung, Zuversicht und Zusammenhalt. Treu hütet er sie und bewahrt sie stets in seiner Nähe auf. Als der Judenhass immer mehr zunimmt und sich die Schlinge immer enger um Paul und seine Familie zieht, muss sich Paul zu einem schweren Entschluss durchringen, der noch weitreichende Folgen haben wird …

 Die Autorin Mina Baites erzählt in diesem eine berührende Familiengeschichte, die über mehrere Generationen und die beiden Weltkriege hinausgeht. Beginnend bei Johann, dem Silberschmied, der wunderschöne Schmuckstücke anfertigen kann, aber dennoch dem Ruf des Vaterlandes Folge zu leisten und in den Krieg ziehen will. Seine Liebe zu seinem Paul versucht er mit der Spieldose auszudrücken, dem Jungen damit ein Andenken an sich selbst zu geben, sollte er wider Erwarten doch nicht zurückkehren. Man spürt zwischen den Zeilen, wie zerrieben Johann ist, auf der einen Seite zu dienen, auf der anderen Seite aber auch die geliebte Familie nicht alleine lassen zu wollen.

15 Jahre später nimmt Paul den Platz seines Vaters ein. Die Welt hat sich geändert, jedoch bei weitem nicht zum Guten. Spürt man als Leser auf der einen Seite die Begeisterung von Paul zu seinem Beruf, bemerkt man auf der anderen Seite aber auch die dunklen Wolken, die nach und nach über die Familie ziehen, bis schließlich das Unwetter in Form von Judenhass ausbricht.

Hilflos muss man als Leser zusehen, wie die Familie immer wieder ums Überleben kämpft, dabei die Spieldose als Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts im Mittelpunkt steht. Man hofft und bangt mit den Blumenthals, so dass man atemlos die Geschichte immer weiter verfolgt, immer in der Hoffnung auf ein gutes Ende.

 Mich hat die Geschichte sehr berührt. Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war ich auch schon Teil der Familie Blumenthal, litt, hoffte und bangte mit ihnen. Wollte ihnen helfen, war in Gedanken bei ihnen, kaum hatte ich das Buch zur Seite gelegt. Die zweite Hälfte musste ich schließlich an einem Stück lesen, unmöglich das Buch noch einmal zur Seite zu legen. Definitiv ist das eins der Bücher, die mich sehr fesselten und berührten und denen ich gewiss noch eine ganze Zeit lang nachhängen werde.

 

Fazit:

Berührend, erschreckend, nervenaufreibend und gleichzeitig geprägt von der Liebe und dem Zusammenhalt einer Familie zeigt die Geschichte auf, wozu Menschen alles fähig sind.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ski, mord

Abfahrt in den Tod

Marc Girardelli , Michaela Grünig
E-Buch Text: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783960411741
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der bekannte Ski-Abfahrtsläufer Marc Grassmann fährt nach einem Unfall sein erstes gutes Rennen und ist kurz davor zu gewinnen, als plötzlich eine Drohne über ihm explodiert und ihn trifft. Ist es zuerst noch unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen Anschlag handelt, wendet sich das Blatt, als Sprengstoff in den Überresten gefunden werden. Von dem Zeitpunkt an wird Marc unter Personenschutz gestellt. Andrea Brunner bekommt diesen Auftrag zugewiesen, doch kann sie ihn wirklich annehmen? Immerhin handelt es sich bei Marc um ihren Ex-Freund. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht, denn es folgt ein weiterer Anschlag auf Marcs Leben und Andrea fängt an zu ermitteln …

 

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Neben einem persönlichen Grußwort Hansi Hinterseer, steigt der Leser gleich mit Marc direkt in die Geschichte ein. Man erlebt, wie Marc seine Abfahrt erlebt. Hautnah erzählen die beiden Autoren jedes Detail, was der Skifahrer hört, spürt, denkt und erlebt. Wie er quasi mit einem Tunnelblick in voller Konzentration seinen Lauf abholviert. Der Leser ist selbst angespannt, fühlt Marc nach und wird wie er aus dieser Konzentration brutal herausgerissen, als die Drohne ihn trifft.

 

Ich bin selbst kein Fan dieses Sports. Schaue mir zwar bei Durchzappen mal den einen oder anderen Lauf an, aber das war es dann auch schon. Von daher war ich überrascht, wie sehr mich die Schilderungen zu dem Sport gefesselt haben. Natürlich stehen die Ermittlungen im Vordergrund, jedoch ist der Sport nicht wegzudenken, immerhin ist es Marcs Leben und Leidenschaft.

 

Aber nicht nur Marc wird vom Leser begleitet, auch Andrea lernt man näher kennen. Ihre Sorgen, Nöte, ihre Zweifel an ihrer Ehe und ihre Ängste, die aus der Vergangenheit rühren. Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben, jedoch wird sie immer wieder unterbrochen. Eine mysteriöse Stimme meldet sich zu Wort, zeigt an, dass sie mit dem, was da auf der Piste geschieht, nicht einverstanden ist. Aber um wen handelt es sich dabei und was hat er vor?

 

Der Leser wird eingebunden in die Geschichte, man fiebert mit, fragt sich, wer könnte ein Motiv für die Anschläge haben und was ist überhaupt das Motiv. Mit vielen Wendungen bietet das Buch eine spannende Unterhaltung, die leider viel zu schnell gelesen ist.

 

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn ich mit dem Skisport nur wenig anfangen konnte, war ich doch von der ersten Seite an gefesselt und hoffe nun, dass es bald ein weiteres Buch von dem Autorenduo geben wird.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Fotoschule in Bildern. Makrofotografie

Eileen Hafke , Manfred Huszar , Sandra Malz
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Rheinwerk, 27.12.2016
ISBN 9783836242844
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kleine Dinge ganz groß. Schon seit jeher haben mich eher die kleinen, unscheinbaren Dinge interessiert. Als man noch analog fotografierte, tobte ich mich hierbei an unserem Gartenteich aus. Nach diversen Umzügen ging mein Fokus hieraus eher verloren und ich beschränkte mich mehr auf die Schnappschüsse und letztlich auch Kinderbilder.

 Nun aber soll sich das wieder ändern. Damit das auch dieses Mal richtig klappt, habe ich mir das Buch „Die Fotoschule in Bildern. Makrofotografie“ angeschaut. Das Buch wurde von drei Autoren geschrieben. Alle drei fotografieren schon seit Jahren und können daher auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

 Dies merkt man deutlich in der Art, wie sie schreiben, beschreiben und ihre Tipps geben. Das Buch ist strukturiert und thematisch wie folgt sortiert:

·         Im eigenen Garten

·         Auf der Wiese

·         Im Wald

·         Am und im Wasser

·         Im Schmetterlingshaus

·         In den Morgenstunden

·         In der Abenddämmerung

·         Makromotive im Winter

·         Im Heimstudio

·         Exkurse

 

In jedem Kapitel finden sich dann noch einmal Unterthemen, die auf einer Seite näher beschrieben und mit einem oder zwei großformatigen Bildern untermalt werden. Natürlich erfährt man in einer Randnotiz auch, welches Equipment für das Bild verwendet wurde, ob und wie es bearbeitet wurde und wer der Fotograf war.

 Natürlich haben mich die Motive sehr inspiriert, aber noch mehr hat mich in erster Linie die dahinterstehende Technik interessiert. Diese bekommt man ein wenig in den Exkursen gezeigt und erläutert. Die Exkurse sind nicht gesammelt am Ende des Buches zu finden, sondern verteilen sich im Buch. Hier wird vor allem eingegangen auf:

-          Bildkomposition

-          Verhaltensregeln in der Natur

-          Helferlein

-          Fotografische Grundlagen

-          Motivbestimmung

-          Focus-Stacking

-          „Altglas“

-          Bildbearbeitung

-          Ausrüstung

 

Jeder der Autoren kommt bei diesem Buch zu Wort, man sieht die unterschiedlichen Meinungen und kann für sich selbst einen eigenen Weg ausloten.

 Das Buch eignet sich aus meiner Sicht für leicht Fortgeschrittene als guter Einstieg. Anfänger dürfte es vielleicht eher überfordern. Fortgeschrittene können sich noch Anregungen oder den letzten Schliff aus dem Buch holen.

 Fazit:

Mir selbst gefällt es sehr gut. Ich habe bereits viele neue Ideen, muss aber mein eigenes Equipment umrüsten und aufstocken. Allerdings werde ich mir die Technik an sich noch etwas genauer ansehen müssen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kreuzworträtsel Deluxe - Band 5


Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei garant Verlag, 01.05.2014
ISBN 9783867665742
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich löse immer wieder mal gerne Kreuzworträtsel, meist in kleinen Heftchen, wie man sie sich an Kiosken kaufen kann. Heute beim Einkaufen jedoch fiel mein Blick auf ein ganz besonders hübsches Büchlein.

Wie ein etwa DinA 5 großes Notizbuch gestaltet, weich gebunden, aber nicht wie ein Heft, mit einer Schlafe für den mitgelieferten Bleistift und einem Verschlussgummiband. In dem Buch finden sich 203 Kreuzworträtsel, je Seite eins, mit den Lösungen im Anhang.

Das Buch ist perfekt für unterwegs, denn durch seine Größe passt es optimal in die Handtasche. Dank der Stiftschlaufe hat man auch immer gleich einen Stift zur Hand und ein Bleistift wird auch gleich mitgeliefert. Der Bleistift verfügt über einen Radierer und eine Schutzkappe, so dass auch die Handtasche nicht aus Versehen bemalt wird, außer die Kappe geht ab. Dank des Gummibands bleibt das Buch auch schon kompakt und die Seiten knicken nicht um.

Den Schwierigkeitsgrad würde ich als normal einstufen. Eine schöne Mischung, die man unterwegs gut lösen kann.

Fazit:
Mir gefällt das Kreuzworträtselbuch sehr gut, optisch wie auch vom Inhalt. Ein schönes Geschenk für einen lieben Menschen oder für einen selbst.

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155 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

hamburg, sturmflut, usa, liebe, flut

Sturmherz

Corina Bomann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288390
Genre: Romane

Rezension:

Alexa Petri reist völlig aufgewühlt von Berlin nach Hamburg. Ihre Mutter Cornelia hatte einen Schlaganfall und liegt im Koma. Lange Zeit hat sich Alexa nicht wirklich um ihre Mutter gekümmert, seit diese erst verschwand, dann nach etwa 3 Monaten wiederkam und die damals 11jährige Alexa nicht mehr lieben konnte.

 

Nun hat sich aber alles verändert. Conny liegt im Koma und irgendjemand muss die Betreuung für sie übernehmen, wichtige Entscheidungen treffen. Aber kann Alexa das wirklich leisten? Wie gut kennt sie ihre Mutter überhaupt?

 

Als plötzlich ein bekannter amerikanischer Schriftsteller vor dem Buchladen ihrer Mutter steht, begreift Alexa, wie wenig sie doch über ihre Mutter weiß. Gemeinsam mit dem Schriftsteller und seinem Sohn Ethan begibt sich Alexa auf eine Reise in die Vergangenheit, bei der sie nicht nur ihre Mutter immer besser kennen und verstehen lernt.

 

 

Corina Bomann hat ein sehr einfühlsames, ruhiges, aber dennoch emotional aufwühlendes Buch geschrieben. Man begleitet als Leser Alexa auf ihrem Weg, lernt ihre Vergangenheit kennen und spürt ihre Zweifel und die vergeblichen Liebesbekundungen hinsichtlich ihrer Mutter. Aber auch die anderen Protagonisten gehen nicht spurlos vorüber. Der Schriftsteller, der nach seiner alten Jugendliebe sucht, aber nur die Tochter zunächst vorfindet. Sein Sohn, der selbst eine schwierige Vergangenheit hinter sich hat, nun aber nach vorne blicken will. All diese Schicksale berühren den Leser und ziehen ihn in ihren Bann.

 

Die Geschichte ist recht ruhig, aber dennoch spannend. Nach und nach erhält man ein Puzzleteil nach dem anderen, setzt diese zu einem Gesamtbild zusammen. Zwischendrin überlegt man natürlich, was für ein Bild am Ende herauskommen wird, aber das ist nicht so einfach, wie man zunächst glaubt.

 

Corina Bomann hat nicht nur einen flüssigen Schreibstil, sondern vor allem einen sehr bildhaften und einfühlsamen. Der Leser fühlt sich wohl, möchte das Buch nicht wieder aus der Hand legen und dabei das noch so kleine Geheimnis dieser Geschichte erkunden und aufdecken.

 

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ein wenig Lokalkolorit war gegeben, leider nicht so viel, denn die verschiedenen Geschichten und Geheimnisse standen hierbei deutlich im Vordergrund. Ein sehr schönes Buch, zum Wohlfühlen und Abtauchen, zum Glück nur in einem Meer aus Buchstaben, Worten und Sätzen.

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71 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

krimi, münchen, brauerei, mord, dialekt

Zapfig

Felicitas Gruber
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.02.2017
ISBN 9783453358515
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier steht ein großes Ereignis an. Der Juniorchef will heiraten. Doch drei Tage vor der geplanten Hochzeit stirbt plötzlich seine Braut. Was ist geschehen? War es ein Unfall oder gar Mord?

Dr. Sofie Rosenhuth wird mit der Obduktion betraut. Ihr zur Seite seht ihr Ex-Mann und Wieder-Freund Kommissar Joe. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche und müssen feststellen, dass hinter der Fassade alles ganz anders ist als es zunächst erscheint.

Als dann die Chefin der Brauerei Uschi Roßhaupter tot im Braukessel treibt, rennt dem sympathischen Ermittlerduo regelrecht die Zeit davon. Denn wer hätte etwas vom Tod der alten Dame?

Bereits zum vierten Mal hat es mich ins Bayrische verschlagen. Hier in Giesing bei München ermittelt Kommissar Joe zusammen mit der Rechtsmedizinerin Sofie. Beide kennen sich schon aus Kindertagen, waren sogar einmal verheiratet, wurden geschieden und versuchen nun erneut wieder zueinander zu finden. Von daher erwartet den Leser nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch noch ein paar persönliche Momente, wenn das Paar seine Probleme miteinander hat.

Im Beruf top, im Privatleben eine Katastrophe, wie die Tante von Sofie sagen würde. Aber gerade das macht die beiden so sympathisch. Zwar begleitet der Leser nur Sofie auf ihren Wegen, jedoch kann man sich in beide Protagonisten gut einfühlen. Ihre Probleme miteinander und auch ihr soziales Umfeld machen die beiden zu greifbaren und plastischen Figuren.

Der Fall entwickelt sich, auch wenn man zunächst meint, man trampelt auf der Stelle, kommt ab der zweiten Leiche deutlich Schwung in die Geschichte. Ein Meer aus Lügen, geballt mit Zickenkrieg, Fusionen und auch das Flüchtlingsthema kommen bei diesem Buch nicht zu kurz.

Da es sich um einen Lokalkrimi handelt, sprechen die Protagonisten auch gerne mal ihren urtypischen Dialekt. Nach vier Romanen habe ich mich schon sehr an diesen – für mich ungewöhnlichen – Dialekt gewöhnt. Nur manchen Begrifflichkeiten stehe ich noch fragend gegenüber und hätte mir am Ende des Buches einen kleinen Glossar für Nicht-Bayer gewünscht.

Fazit:

Ein spannender Lokalkrimi, der mich bereits zum vierten Mal nach Giesing entführt hat, mir die landestypischen Gebräuche, Gerichte und nicht zuletzt die Sprache näher gebracht hat, während ich zusammen mit Sofie und Joe nach dem oder der Täter/in gefahndet habe.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

urhegerrecht, webdesign, open source, community, recover

WordPress 4

Alexander Hetzel
Fester Einband: 900 Seiten
Erschienen bei Galileo Press, 24.11.2014
ISBN 9783836230421
Genre: Sachbücher

Rezension:

Seit etwa einem halben Jahr beschäftige ich mich, dank meines Blogs, mit WordPress. Ein Handbuch hatte ich mir bislang noch keins zugelegt gehabt, sondern vor allem mit Hilfe einer Freundin und learning-by-doing die Seite nach und nach aufgebaut.

Dennoch war immer der Wunsch nach einem Handbuch da, um kleinere Fragen, Idee, Anregungen etc. einfach und schnell mal nachschlagen zu können. Nun habe ich mir das Buch WordPress 4 von Alexander Hetzel aus dem Rheinwerk Computing Verlag angeschaut.

Das Buch ist, wie man es von solchen Sachbüchern kennt, sehr dick und umfasst über 900 Seiten Wissen. Interessant finde ich, dass man das Buch auch noch als Ebook parallel erwerben kann. Hat man das Buch schon in gedruckter Form, werden noch 5 EUR mit einem im hinteren Cover abgedruckten Code fällig. Dennoch setze ich mehr auf die gedruckte Form was Sachbücher angeht. Ich kann damit deutlich besser arbeiten, nachschlagen und mir individuelle farbige Markierungen setzen.

Derzeit läuft auf meiner Seite WordPress 4.7.2. Die mir vorliegende 6. Auflage passt da sehr gut dazu. Denn Grundlegendes ändert sich glücklicherweise nicht und das, was ich bislang wissen wollte, habe ich dank der Angaben im Buch immer problemlos gefunden.
Folgende Kapitel sind enthalten:

WordPress verstehen
WordPress installieren
Die Administrationsoberfläche
Schnell und einfach: fertige Themes
HTML und CSS für WordPress
Ein eigenes Theme programmieren
Responsive Webdesign mit WordPress
Seitentypen
Plugins
Plugins & Widgets selbst programmieren
Internationalisierung von Plugins und Themes
Mehrsprachige Websites
WordPress optimieren
WordPress-Wartung
30 WordPress-Probleme und ihre Lösungen
Suchmaschinenoptimierung
20 WordPress-Tipps für alle Fälle
Marketing und Tracking
WordPress für Blogger
Autor sein: 30 Tipps für bessere Blogartikel
Netzwerken mit WordPress Multisite
Praxisbeispiele

An wen richtet sich das Buch?

Ich selbst verfüge nun zwar schon über ein wenig Erfahrung im Umgang mit WordPress, würde mich aber dennoch eher zu den Anfängern zählen, wenn auch nicht mehr zu den „Blutigen Anfängern“. Für mich das Buch top. Ich erkenne vieles, was ich schon kenne wieder, schließe Verständnislücken, habe ein tolles Nachschlagewerk, wenn bei mir eine Frage aufkommt und arbeite mich sukzessive immer interessensbedingt durch die einzelnen Kapitel durch.

Ein fortgeschrittener Anwender mag – je nach Wissensstand – eher weniger Neues in dem Buch finden, das er noch nicht kennt und aus dem er einen Nutzen ziehen kann. Von daher würde ich selbst sagen, das Buch ist definitiv für Anfänger geeignet bis etwa leicht Fortgeschrittene.

Wie arbeite ich mit dem Buch?

Ich gehe dabei verschiedene Wege. Zum einen interessiert mich die Thematik im Ganzen, so dass ich so viel wie möglich lesen und anwenden bzw. umsetzen möchte. Dabei bewerte ich die Kapitel nach meinem persönlichen Interesse und fange mit denen an, die mich am meisten interessieren. Zwischendurch kommen im Alltag natürlich immer wieder Fragen auf. Da hilft mir das umfangreiche Stichwortverzeichnis am Ende des Buches sehr gut weiter. Manchmal stolpere ich auch über etwas, das sich interessant anhört, ich aber gerade zu diesem Zeitpunkt keinen Nerv dafür habe. Hier kommen meine farbigen Markierungen zum Einsatz, mit denen ich dann diese Stellen markiere, um sie mir später in Ruhe anzusehen.

Wie ist das Buch geschrieben?

Der Autor hat sich so kurz wie möglich gefasst. Keine langen, ausschweifenden und ermüdenden Sätze oder Passagen, sondern er bringt das „Problem“ bzw. das Thema auf den Punkt. Dabei kann er es sich manchmal nicht verkneifen, mit einem Augenzwinkern zu schreiben (z.B. S. 212 „ (…) Samuel Aguilera (nicht zu verwechseln mit Christina) (…)“.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Neben dem Text, der in sinnvolle Absätze gegliedert ist, gibt es auch noch jede Menge Abbildungen, Codes und Tabellen. Die Abbildungen sind leider nur in schwarz-weiß. Hier hätte ich gerne farbige Abbildungen gesehen, damit man auch die Effekte besser erkennen kann. Das Buch verfügt über ein seitliches Register, mit dem die einzelnen Kapitel gekennzeichnet sind. Dabei erkennt man, dass das letzte Kapitel auch das umfangreichste ist. Ein besonderes Goodie ist das rote Lesebändchen.

Fazit:

Hat man, so wie ich, schon ein wenig Erfahrung mit WordPress, findet man sich schnell in dem Buch zurecht und es wird schnell ein wertvoller und nützlicher Wegbegleiter beim Aufbau, Weiterentwicklung und der Pflege des eigenen Blogs.

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

frankfurt, offenbach, krimi, serie, wand aus schweige

Der Fänger

Andreas Franz , Daniel Holbe
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 22.08.2016
ISBN 9783426516492
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem abgelegenen Waldstück nahe bei Frankfurt wird eine männliche Leiche gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Oskar Hammer, einem Mann, der als Pädophiler angeklagt, aber nie verurteilt wurde.

Die Verletzungen gleichen einer Hinrichtung und auch sonst macht Hammer kein gutes Bild. Was ist geschehen? Wo steckte er die letzten Jahre?  

Peter Brandt versucht an der Seite von Julia Durant zu ermitteln. Aber dauernd werden die Ermittlungen von oben behindert. Steine werden ihnen in den Weg gelegt.

Und dann taucht noch ein geheimnisvoller Phönix auf. Julia und Peter erkennen, dass mehr dahinter steckt als „nur“ ein einfacher Mord.

Ich habe das Buch wie auch das Hörbuch parallel gelesen bzw. gehört. Das Hörbuch ist eine gekürzte Lesung mit 6 CDs (471 min.).

Da ich mit dem Hörbuch begonnen hatte, war ich zunächst sehr verwirrt. Viele lose Handlungsstränge, Schauplätze, Personen, die alle irgendwie nicht zusammen zu passen schienen. 

Daher las ich parallel immer noch im Buch die gehörten Passagen erneut, ergänzte noch das, was herausgekürzt wurde, aber die Verwirrung verschwand erst nach und nach. Mit Fortschreiten der Ermittlungen wurde auch die Geschichte immer klarer, das Ausmaß und auch die ganzen Schauplätze. Es ist kein einfacher Krimi, der sich nur um eine Leiche dreht mit einem Motiv.

 Dieses Buch bietet sehr viel mehr, ist komplexer, man muss mitdenken, die Hintergründe durchschauen und sich auf die Geschichte einlassen.

Peter Brandt und Julia Durant kannte ich noch, als Andreas Franz die Krimis selbst geschrieben hat. Nun verleiht Daniel Holbe den beiden eine neue Stimme. Man kann, ja, mag die beiden Autoren nicht miteinander vergleichen. Daniel Holbe versucht zwar dem Charakter der beiden Ermittler treu zu bleiben, aber der Geschichte haucht er seinen eigenen Stil ein. Dieser ist von der Struktur her zwar dem von Andreas Franz angelehnt, aber dennoch eigen. Man muss sich gedanklich lösen und erkennt, dass auch Daniel Holbe eine sehr spannende und vor allem verzwickte Art hat, einen Krimi zu schreiben.

 Aber genau dies macht den Reiz aus. Zu Beginn möchte man gleich aufgeben, weil man so verwirrt ist. Beißt man sich aber durch die ersten Seiten durch, ist man schon sehr bald mitten im Geschehen drin. Man versucht, die Ermittler zu unterstützen, möchte mitermitteln und selbst den ganzen Verbindungen auf die Spur kommen.

Fazit:

Hat mich der Krimi zu Beginn noch verwirrt, entwickelte er sich schon bald zu einem spannenden Geflecht, das man gedanklich nach und nach entwirren konnte und so das Ausmaß einer sehr  komplexen Geschichte offenbarte. Mir hat das Buch bzw. das Hörbuch sehr gut gefallen, auch wenn ich mir bei der Sprecherin Julia Fischer an manchen Stellen ein wenig mehr Akzentuierung gewünscht hätte.

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

film, kino, fakte, youtuber, filme

Fakt ab!

David Hain
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Plötz & Betzholz , 10.02.2017
ISBN 9783960170020
Genre: Humor

Rezension:

David Hain entdeckte in seiner Kindheit seine Liebe zum bewegten Bild. Mit der unendlichen Geschichte begann sein Weg in die Welt des Films, jedoch nicht als Schauspieler, sondern als kritischer Beobachter.

Bereits mit 14 Jahren fing David Hain an, die Inhalte der Filme, die er gesehen hatte, niederzuschreiben.

In diesem Buch nun gibt der Autor Einblick in eine Auswahl der bekanntesten Filme, beschreibt deren Entstehung, ihre Bedeutung und übt auch Kritik. Unter dem Punkt „Fakten“ erfährt man viel Wissenswertes zum Film, den Darstellern und auch was nach dem Dreh geschah.

Meine Lieblingskategorie ist „Wusstet ihr, …“. Hier finden sich oft Kuriositäten und Fakten, die mich immer wieder überraschten und zum Schmunzeln brachten, aber auch das eine oder andere Kopfschütteln hervorriefen.

David Hain widmet sich allerdings nicht nur Kinofilmen, er fasst gerne auch mal thematisch zusammen wie bei „Fernsehserien“ oder „Disney“. Im Einzelnen sind folgende Filme bzw. Themen vertreten:

-          E.T. – Der Außerirdische

-          Alien

-          Twilight

-          Fernsehserien

-          Titanic

-          Avengers

-          Disney

-          Batman

-          Pixar

-          Terminator

-          Arnie Klassiker

-          The Fast and the Furious

-          Star Trek

-          Rambo

-          Harry Potter

-          Avatar

-          Stirb langsam

-          Soldat James Ryan

-          Braveheart

-          Gladiator

-          Zurück in die Zukunft

-          Das Schweigen der Lämmer

-          Sieben

-          Superman

-          Indiana Jones

-          Der Herr der Ringe

-          Forrest Gump

-          Horrorfilme

-          Pulp Fiction

-          Fluch der Karibik

-          Animationsfilme

-          Videospielverfilmungen

-          Spider-Man

-          Oscar-Klassiker

 

Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist ein toller Einblick in die Welt der Filme mit vielen für mich neuen Fakten, manche ebenso kurios wie interessant.

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119 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

ostpreußen, familiensaga, mitgift, familie, mamsell

Das Lied der Störche

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.01.2017
ISBN 9783746632469
Genre: Historische Romane

Rezension:

1920 zieht Frederike von Weidenfels mit ihrer Mutter und ihren beiden Stiefgeschwistern zu ihrem Onkel Erik, den die Mutter jüngst geheiratet hat. Hat Frederike bislang in der Stadt gelebt, muss sie sich nun in Ostpreußen auf einem Landgut zurecht finden.

 

Mit ihren 11 Jahren hat Frederike schon einiges erlebt, der Vater früh verstorben, die zweite Heirat der Mutter, die Geburt ihrer beiden Geschwister, der Tod des Stiefvaters und die erneute Verheiratung der Mutter. Da diese aber dieses Mal innerhalb der Familie geheiratet hat, blieb der Familienname der beiden Geschwister und der Mutter der gleiche. Somit ist es nur Frederike, die einen anderen Namen trägt und sich deswegen Sorgen macht.

 

Wie sieht ihre Zukunft aus? Wo wird sie künftig leben? Was wird passieren, wenn sie keiner heiraten möchte? Erbansprüche hat sie leider kaum welche, was also wartet auf sie?

 

 

Die Geschichte ist ein warmer Ausflug ins ferne Ostpreußen zu einer doch eher rauen Zeit. Umso mehr war ich erstaunt, wie schnell ich mit Frederike, ihren beiden Geschwistern und den Leuten, wie die einfachen Bediensteten im Haus genannt wurden, warm geworden bin. Die Köchin Schneider ist die gute Seele des Hauses und das spüren die Kinder immer wieder. Aber auch die Mamsell ist trotz ihrer distanzierten und strengen Art nicht zu verachten.

 

Nicht nur die Kinder leben sich auf dem Gut ein, arbeiten mit, spielen Streiche und erleben viele Abenteuer, auch der Leser wird regelrecht in das Geschehen mit reingezogen. Kichert, Lacht, leidet, freut und hofft mit den drei Kindern.

 

Die Autorin Ulrike Renk hat genau den richtigen Ton gefunden, dass sich der Leser in der Geschichte wohlfühlt, sich hin die Zeit hineinversetzen kann, aber auch die Emotionen der Protagonisten nachempfinden kann. So wird aus einer einfachen Geschichte ein emotionales Erlebnis, auf das ich mich jetzt jeden Abend nach der Arbeit gefreut habe. Viel zu schnell musste ich Frederike und die ihren wieder ziehen lassen und hoffe doch auf ein Wiedersehen.

 

Fazit:

Ein sehr schön, einfühlsamer, abenteuerlich wie unterhaltsamer Roman über ein Jahrhundert im Wandel.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

strand, zuhause, florida, her, glück

Mann mit Meerblick

Sandra Grauer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 24.01.2017
ISBN 9781503943629
Genre: Sonstiges

Rezension:

Charlotte arbeitet als selbstständige Maklerin im schönen Florida. Ihre Methoden ist etwas … eigen. Da kann schon mal ein Geisterbeschwörer zu Hilfe gerufen werden oder sie pendelt eine Wohnung aus. Auch schaut sie sich die Aura der Kunden an, führt einen Rorschachtest mit ihnen durch.

Trotzdem kann man vermerken, dass bisher alle ihre Kunden ihr Traumhaus gefunden haben und im Endeffekt sehr zufrieden mit Charlotte waren. Von daher hat ihr Vater auch wenig Bedenken, ihr seinen neuen Mitarbeiter aus England anzuvertrauen.

Der etwas zugeknöpfte Brite hat einen Monat Zeit, um eine Bleibe zu finden, sich einzurichten und einzuleben, ehe er seinen Dienst in der Firma antreten soll.

Charlotte stößt bei dem Briten Henry auf einen schwierigen Fall. Nichts scheint sie bei ihm richtig machen zu können, dabei weiß sie doch am besten, was er braucht  … und das ist garantiert keine Freundin … oder etwa doch?

Sandra Grauer hat mit diesem Roman eine locker-lustige Geschichte gezaubert. Charlotte ist zwar ein wenig chaotisch und … speziell, aber genauso liebenswert und sympathisch, so dass man sie als Leser schnell ins Herz schließt.

Aber auch Henry Fox, der missmutige Brite, nimmt einen bald für sich ein. Die Geschichte trotzt vor Situationskomik und aberwitzigen Geschehnissen.

Das Buch bietet die perfekte Geschichte, um einfach mal abschalten und sich treiben lassen zu können. Man muss nicht großartig nachdenken, sondern kann einfach nur genießen und dabei auch noch herzhaft lachen. Die Beschreibungen sind farbenfroh und bildhaft, so dass man sich zum einen gut vorstellen kann, wie Charlotte Henry durch die Gegend jagt, aber auch die Umgebung wird nach und nach plastischer und die Häuser besichtigt man einfach mal mit den beiden mit.

Einiges war für mich ein wenig vorhersehbar, aber das ist nicht weiter tragisch, denn in Summe war das Buch eine tolle Unterhaltung nach einem stressigen Tag, um einfach mal abschalten zu können.


Fazit:

Sommer, Sonne, Meer und ganz viel Witz warten bei diesem Buch auf einen Leser, der einfach mal abschalten und eintauchen möchte in die verrückte Welt von Charlotte Fraser.

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

hexe, entführung, flucht

Die Flucht der Magd

Doris Röckle
Flexibler Einband: 606 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426215869
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Leibeigene Hanna wird als Magd auf die Burg Montfort gebracht. Dort soll sie für den Grafen als Waschmagd arbeiten. Als kurz nach Hanna die neue Gemahlin auf der Burg eintrifft, soll sie mit ihrer Freundin Lena eine geheimnisvolle Kammer neben den Gemächern der Gräfin sauber machen und einrichten.

Bald bemerkt Hanna, dass dort ein kleiner Junge gefangen gehalten wird. Als es ihm immer schlechter geht, fasst Hanna einen folgeschweren Entschluss. Trotz winterlicher Temperaturen flieht Hanna mit dem Jungen von der Burg. Jedoch hat sie nicht mit den Häschern des Grafen gerechnet, die sich ihr schon bald an die Fersen heften …

Ich muss zugeben, dass ich von dem Druck und der Bindung des Buches überrascht war. Als es hier ankam, war ich zunächst verwundert, wie dick das Buch doch ist und wie klein im Verhältnis dazu. Das Format erleichterte das Lesen nicht unbedingt.

Die Geschichte dagegen war sehr schön geschrieben. Hanna ist zwar eine Leibeigene, aber auf der einen Seite möchte sie dagegen aufbegehren, auf der anderen hat sie auch wieder Angst vor den möglichen Folgen. Als eine einfache Magd steht sie ziemlich weit unten, weiß aber zeitgleich sich durchzukämpfen, wo sie Hilfe oder Rat findet und schätzt diesen. Die Gedankengänge, ihre Handlungen waren für mich nachvollziehbar, auch wenn ich selbst manches Mal anders reagiert hätte.

Der Schreibstil ist flüssig, spannend, aber auch plastisch. Nicht nur Hanna, auch die anderen Protagonisten bekommen ein eigenes „Gesicht“ verliehen. Die Autorin beschreibt schwierige Handlungen nachvollziehbar und für das Kopfkino gut vorstellbar, ohne sich dabei zu sehr ins Detail zu verlieren.

Hanna ist mit ihrem Hinkefuß und ihrem Pockennarbengesicht wahrlich keine Heldin, aber das muss sie auch nicht sein. Sie ist ein einfaches Mädchen aus dem Volk, dem das Wohl eines ihr unbekannten Jungen am Herzen liegt. Ihr Bestreben ist es, ihn gesund in Sicherheit zu wissen und dafür nimmt sie einige Gefahren auf sich. Als Leser darf man sie begleiten und hoffen, dass es bald zu einem guten Ende kommen wird.

Fazit:
Für ein Erstlingswerk eine solide Geschichte mit einer sympathischen Protagonistin, die dem Leser nicht nur das Leben als einfache Magd präsentiert, sondern ihn auch in das Leben der einfachen Leute in und um eine Burg blicken lässt.

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

erziehung, kinder, humorvoll, eltern, zw

Eltern haften an ihren Kindern

Martin Zingsheim
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783548376585
Genre: Humor

Rezension:

Der Autor und Kabarettist Martin Zingsheim nutzt seine Erfahrungen, die er mit seinen drei Kindern sammeln konnte, um in diesem witzigen Buch ein wenig über das Zusammenleben mit ihnen zu berichten.

 

Hat man nun selbst Kinder, wie das bei mir der Fall ist, ist das Buch nicht nur witzig, man erkennt sich in der einen oder anderen Situation durchaus wieder. Martin Zingsheim weiß aber nicht nur unterhaltsames zu berichten. Er übt auch Kritik an unserer heutigen Zeit, manchmal direkt, manchmal eher etwas versteckt.

 

Nicht immer war das Buch gut bzw. flüssig zu lesen. Manche Sätze waren arg verschachtelt, so dass man sich konzentrieren musste und gerade abends, wo ich hauptsächlich Zeit habe zum Lesen, musste ich dann doch immer noch mal den einen oder anderen Satz von vorne anfangen.

 

Fazit:

Ein unterhaltsames Buch, für Eltern von Kindern, aber auch für jene, die noch Eltern werden wollen und schon einmal einen kleinen Einblick in die Welt bekommen wollen, die sie erwarten könnte.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

glück, weihnachten, london, kinder, irland

Das Weihnachtswunder von Old Nichol

Raymond A. Scofield
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008894
Genre: Romane

Rezension:

Um die beiden Kinder Anna und Benjamin nach dem Tod ihrer Eltern vor dem Hungertod zu bewahren, holt ihre Tante sie von Irland nach London. Alles scheint gut zu sein, bis die Tante überraschend stirbt.

Plötzlich stehen Anna und Benjamin ganz alleine auf der Welt. Der zwielichtige Apotheker Fox, in dessen Keller sie hausen dürfen, verlangt schon bald eine Gegenleistung für die schäbige Unterkunft. Als Anna von jetzt auf nachher, alleine nur wegen ihrer Herkunft, ihre Arbeit verliert und auch Benjamin als Schuhputzer nicht den erwarteten Erfolg hat, scheint alles verloren …

Der Autor erzählt hier eine düster beginnende Weihnachtsgeschichte, wie sie im alten London durchaus stattgefunden haben kann. Dabei passt er seinen Schreibstil des einen Kindes an, denn immerhin wird die Geschichte von zwei Kindern erlebt und bringt den Leser damit den beiden Protagonisten sehr nahe. Schon nach wenigen Seiten möchte man die beiden in die Arme schließen und ihnen sagen, alles wird gut. Doch man muss, wie die beiden ausharren und das Beste hoffen.

Passend zur Weihnachtszeit, liest sich dieser Roman wie ein Film. Man träumt sich zurück ins alte London und erlebt den Zauber der Weihnacht, als ein kleiner Helfer erscheint, der versucht, Anna und Benjamin zu retten.

Fazit:
Ein kleiner großer Roman, der die Herzen mit Weihnachtszauber erfüllt und ein wenig Hoffnung gibt.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy, kurzgeschichten, anthologie, kurzgeschichtenanthologie, seltsame wesen

Schattenfeuer

Wilfried Abels , Ulrich Borchers , Jens-Philipp Gründler , Anke Höhl-Kayser
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 11.05.2016
ISBN 9783956690617
Genre: Fantasy

Rezension:

In dieser Anthologie finden sich alle Kurzgeschichten, die es im Bereich Fantasy auf die Shortliste 2015 des DrachenStern-Verlags geschafft haben. 18 verschiedene Autoren haben in dieser Anthologie einen Platz für ihre Geschichte bekommen. Im Einzelnen enthalten sind folgende Geschichten:

Wenn der Mond im Blut erwacht – Wilfried Abels
Auf die Größe kommt es an – Ulrich Borchers
Die Auslöschung des Ghouls – Jens-Pilipp Gründler
Schwarzfeuer – Anke Höhl-Kayser
Die Geburt des neuen Zeitalters – Jasper John
Die Smooths – Simon Käßheimer
Hoppla, die Seele – Dana Lione
Ignis – Valerie Loe
Der Tempel auf der Teufelsley – Lyakon
Böser Zwilling – Dörte Müller
Nebelflammen – Patricia Rieger
Das ewige Bernsteinfeuer – Barbara A. Ropertz
Bauernopfer – Markus Sapel
Warum Magier keine Familie haben – Boris Schneider
Das Weibsstück – Angela Stoll
Magie der alten Zeit – Claudia Timpen
Merlin – Markus Veith
Planet der Schmetterlinge – Alexander Weiz

Die Geschichten sind sehr unterschiedlich lang, die kürzeste (Bauernopfer) geht gerade mal über zwei Seiten. Jede Geschichte verfügt über eine Art Deckblatt auf dem man auf der einen Seite Titel und Autor, sowie den Drachen findet, auf der Rückseite eine Kurzbiografie zum Autor. Erst dann beginnt die eigentliche Geschichte.

Wie das bei Anthologien so üblich ist, haben mir nicht alle Geschichten gleich gut gefallen. Die eine war besser, die andere schlechter. In Summe war es aber eine gute Durchmischung, die man sich als Fantasy-Leser einmal ansehen sollte. Am besten haben mir persönlich übrigens die Geschichten von Patricia Rieger und Barbara A. Ropertz gefallen.

Fazit:
Eine tolle Anthologie, gute Durchmischung, so dass ich genug Geschichten gefunden habe, die mir gut, wenn nicht sogar sehr gut gefallen haben.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

dinner for one, mord, die zwei, rätslen, lordschaft

Ihr Mord, Mylord

Ralf Kramp
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei KBV, 17.11.2016
ISBN 9783954413195
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als der Rechtsanwalt Nigel Bates von der Kanzlei Harringfield, Harringfield und Partner, London zu einem Mandanten gerufen wird, ahnt er noch nicht, wie weitreichend dieser Termin sein Leben verändern wird.

 Nicht nur, dass er in einen Mordfall rund um das Theaterstück „Dinner for one“ verstrickt wird, auch lernt er den snobistischen, liebenswert wie genialen Reginald Lord Merridew kennen.

 An seiner Seite erlebt er fortan die aberwitzigsten Kriminalfälle, bei denen nicht zuletzt die Leser verwundert, erstaunt, aber auch belustigt die Köpfe schütteln.

Folgende Geschichten sind in dem Buch enthalten:

-          Das Geheimnis des fünfköpfigen Hundes

-          Das Rätsel des verschwundenen Pies

-          Das Geheimnis der zwölften Nacht

-          Das Rätsel der Donaufürstin

-          Das Geheimnis der fliegenden Juwelen

-          Das Geheimnis des verschwundenen Oscars

-          Das Rätsel des grünen Kreises

-          Das Geheimnis der keuchenden Walküre

 Die erste Geschichte in dem Buch spielt 1951, von da an springen die Geschichten immer ein paar Jahre weiter, so dass man zwischendurch nicht wirklich weiß, in welchem Jahr man sich gerade befindet.

Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, haben aber alle irgendwie einen literarischen Bezug, den man als Leseratte natürlich herausfinden möchte. Soviel sei verraten, es kommen neben „Dinner for one“, welches den Auftakt bildet, auch „Mord im Orientexpress“, Shakespeare und einige andere vor.

Immer dabei sind Reginald Lord Merridew und der Anwalt Nigel Bates, die ein wenig an Sherlock Holmes und Watson erinnern.

Es hat großen Spaß gemacht, die Kurzgeschichten zu lesen, gespickt mit Situationskomik, da man Nigel Bates als Leser verfolgt, sind die Geschichten sowohl witzig, unterhaltsam wie auch sehr raffiniert konstruiert. Die Auflösungen sind logisch, auch wenn man selbst auf den ersten Blick nicht in diese Richtung gedacht haben mag. Man kann sich also überraschen lassen.

Da immer wieder kleine Hinweise und Anekdoten zu angeblich anderen Fällen des Duos in den Geschichten vorkommen, frage ich mich, ob es noch ein weiteres Buch mit Geschichten der Beiden gibt bzw. geben wird. Ich würde gerne mehr von ihnen lesen und bin schon auf der Suche nach Nachschub.

 

Fazit:

Auch wenn die beiden ein wenig an Sherlock Holmes und Watson erinnern, haben sie dennoch ihren eigenen Charakter. Für mich ein Ermittlerteam, von dem ich sehr gerne mehr lesen würde, zumal sie ohne technischen Schnick-schnack auskommen müssen in den 50er, 60er und 70er Jahren.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

wittenberg, philipp melanchthon, bibel, martin luther, zwingli

Die Feuerschreiber

Claudia Schmid
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Fontis – Brunnen Basel, 14.09.2016
ISBN 9783038480907
Genre: Historische Romane

Rezension:

Als es den kleinen und schmächtigen Philipp Melanchthon 1518 nach Wittenberg an die Leucorea verschlägt, ahnt noch keiner, dass er schon bald mit einem aufrührigen Reformator eine tiefe Freundschaft schließen würde.

Was mit einem Thesenanschlag 1517 begann, sollte schon bald zu einem Umbruch in der Kirche führen und Melanchthon und Luther sind vorne mit dabei.

Das Lutherjahr hat gerade erst begonnen, da fallen mir auch schon die ersten Bücher zu dieser Thematik in die Hände. Claudia Schmid hat, im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, die ich schon gelesen habe, nicht Luther in den Fokus gerückt, sondern Philipp Melanchthon.

Ein Mann, der gerne vergessen geht, dabei doch Luthers „rechte Hand“ war und in der Geschichte eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. Das Buch wirft den Leser auch gleich in die Geschichte hinein. Ganz so, wie ich es von der Autorin kenne und gewohnt bin. Ungewohnt waren dagegen der Druck und das Schriftbild. Dieses hat mich doch sehr überrascht – positiv überrascht. Schriftgröße, Satz, aber auch die Kapitelwahl machen es dem Leser schwer, sich wieder von dem Buch zu lösen. Die spannende Geschichte untermauerte das Gefühl, dass man das Buch nicht so schnell wieder aus der Hand legen möchte, noch zusätzlich.

Claudia Schmid hat intensiv recherchiert, das merkt man zum einen an der Geschichte, aber auch an der Autorin, wenn man ihr auf einer Lesung Fragen zur Thematik stellt, kann sie diese problemlos und verständlich beantworten. Viele der recherchierten Details fließen in das Buch mit ein und es wunderte mich am Ende, dass das Buch nicht um einiges dicker ist.

Wie ich es nicht anders gewohnt bin, schreibt Claudia Schmid sehr lebendig, mitreißend und vor allem plastisch. Die Figuren erwachen zum Leben und man kann sich nicht nur Philipp Melanchthon sehr gut vorstellen auch ein Martin Luther gewinnt an Gewicht.

Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und konnte das Buch schon einigen Leuten weiterempfehlen, die zwar mit Martin Luther nicht aber mit Philipp Melanchthon etwas anfangen konnten.

Fazit:
Ein gelungener Ausflug zum 500jährigen Thesenanschlag in Wittenberg ins 16. Jahrhundert, bei dem Philipp Melanchthon im Fokus steht und durch den man die Geschichte in einem ganz anderen, besonderen Blickwinkel neu erleben und kennen lernen kann.

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Alles wandelt sich - Echos auf Ovid

Gabrielle Alioth , Hans-Christian Oeser
Buch: 208 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 11.10.2016
ISBN 9783956690839
Genre: Romane

Rezension:

2017 jährt sich nicht nur der Martin Luthers Thesenanschlag in Wittenberg zum 500. Mal, auch der Todestag des antiken römischen Dichters Ovid findet zum 2000. Mal statt. Als Publius Ovidius Naso 17 n. Chr. in Tomis stirbt, ahnt niemand, dass er 2000 Jahre später immer noch bekannt ist und dass sich sogar das „PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland§ zu einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit Ovids Metamorphosen einlädt.  

 

Die besten Beiträge findet man in dieser Anthologie vereint. Insgesamt haben sich 16 Frauen, 24 Männer in diesem Buch mit der Thematik auf ihre ganz persönliche und besondere Weise mit Ovid auseinandergesetzt und hierzu Texte, Geschichten oder Gedichte geschrieben.

 

Wie die Menschen, die die Beiträge geschrieben sind, auch die Ergebnisse sehr unterschiedlich. Mal kritisch, politisch, poetisch, alltäglich oder schlicht. Man kann als Leser das Buch nicht einfach herunterlesen, dazu fordert es von dem Leser zu viel. Man muss sich selbst mit den einzelnen Beiträgen mal mehr oder weniger auseinandersetzen, sich damit beschäftigen und für sich selbst bewerten.  So kommt es auch, dass mir persönlich nicht jeder dieser Beiträge zugesagt hat, auch habe ich mich bei manchem gefragt, was dieser mit Ovid zu tun hat. Andere dagegen haben den Punkt, direkt auf den ersten Blick erkennbar, getroffen. Natürlich ist auch wieder ein – wenn auch recht kurzes – Gedicht von Burkhard P. Bierschenck dabei, der mich schon mit seinem eigenen Gedichtband begeistern konnte.

 

Im Einzelnen findet man folgende Beiträge:

-          Nichts vergeht (Gabrielle Alioth, Hans-Christian Oeser)

-          Tempora mutantur (Jürg Acklin)

-          Durst (Renate Ahrens)

-          Dr. Lawless und der Werwolf (Peter Arnds)

-          Ovids Tränen (Burkhard P. Bierschenck)

-          Ausflüge (Vera Botterbusch)

-          Cap de Creus (Irène Bourquin)

-          Der Maulbeerbaum (Rudolf Bussmann)

-          Augenlust und Sehverbot (Iso Camartin)

-          Capriccio für Narziss und Echo (Martin R. Dean)

-          Hämoglobin (Tanja Dückers)

-          Beständig unbeständig (Susanne Fritz)

-          Als ich mich noch verwandeln konnte (Stefanie Golisch)

-          Im Schnee (Sibylle Hoffmann)

-          Dädalus und Ikarus (Franz Hohler)

-          Exil (Gisela Holfter)

-          Rumänisches Halali (Gabriela Jaskulla)

-          Heil Sotter! (Andreas F. Kelletat

-          Meine zwei Besuche bei Publius Ovidius Naso (Fred Kurer)

-          Hoch hinaus (Gino Leineweber)

-          Vom Traum der Schaumgeborenen (Frederick A. Lubich)

-          Ein Lachen unter Tränen, den Göttern entwendet (Marko Martin)

-          Terrain vage. Feuerlauf (Klaus Merz)

-          Onkel Alexander und Ovid (Susanna Piontek)

-          Das Schweigen – Jesus trifft seine Mutter (Ute Rachowski)

-          Verwandlungsgeschichten (Lutz Rathenow)

-          Die Bibel (Axel Reitel)

-          Szenenwechsel (Dorothea Renckhoff)

-          Die Möwe J. (Dominik Riedo)

-          Intensiv (Peter Rosenthal)

-          Metamorphose einer Frau (Teresa Ruiz Rosas)

-          Entfremdete Landschaft (Heinrich G. F. Schneeweiss)

-          keinem bleibt seine gestalt, sagt ovid (Michael Starcke)

-          Einmal ein Gott sein (Verena Stössinger)

-          Grossmutter, warum hab ich einen so großen Mund? (Claudia Storz)

-          Das Fleisch meines Bruders (Leander Sukov)

-          Eine Ovid-Peripetie; X = NAME IO (Elisabeth Wandeler-Deck)

-          spare oh Knabe den Stachel (Rainer Wedler)

-          Herr Mosins Versprechen (Sebastian Weirauch)

 

Im Anhang findet man die Kurzbiografien aller Autorinnen und Autoren. In der hinteren Klappbroschur kann ein passendes Lesezeichen herausgetrennt werden.

 

Fazit:

Die Anthologie ist ein Buch, das zum Stöbern, finden und schmökern einlädt. Die Beiträge dagegen regen die Emotionen an, laden zum Nachdenken ein und beschäftigen den Leser u.U. auch noch eine Weile. Von daher ist das Buch ein ganz besonderes Werk, dem man einige Zeit widmen sollte, man wird darin entdecken können.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

italien, politiker, polize, komplott, palio

Der Palio des toten Politikers

Kerstin Groeper , Guiseppe Bruno
Flexibler Einband: 265 Seiten
Erschienen bei TraumFänger Verlag GmbH & Co. Buchhandels KG, 10.11.2016
ISBN 9783941485518
Genre: Romane

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