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159 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

m. leighton, m.leighton, liebe, heyne, all the pretty lies

All The Pretty Lies - Erkenne mich

M. Leighton , Ursula C. Sturm , Julia Flynn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453419254
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kritik:

M. Leighton konnte mich mit ihrer „The wild ones“-Reihe begeistern. Daher freute mich auf ihre neue Serie -die sogar interessanter klang. Bei diesem Buch passt der Titel genau zum Inhalt, denn beide Charaktere versuchen Geheimnisse voreinander zu verbergen, um vor dem anderen nicht alles über seine wahre Identität preiszugeben.

 

Sloane und Hemi könnten nicht unterschiedlicher sein. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Sloane in einem Haus voller Polizisten. Ihre Brüder und ihr Vater beobachten sie mit Adlersaugen. Sobald sie jemanden kennenlernt, tun sie alles, um ihn zu verschrecken. Nun möchte sie rebellieren, indem sie sich tätowieren will. In dem Studio angekommen, ist es für sie wie Liebe auf dem ersten Blick. Nach und nach merkt sie, dass an dem gepiercten Typen etwas nicht stimmt.

Hemi, ihr Tätowierer fällt das schüchterne Mädchen gleich auf. Doch er, als Draufgänger, möchte sich nicht auf sie einlassen, da er weiß, dass eine Frau wie Sloane nicht für eine kleine Nummer gut ist. In ihren Augen sieht er, dass sie sich in ihn verliebt hat. Hemi hat ein Geheimnis, welches niemand erfahren darf, und da passt es ihm, dass Sloane zu ihm gekommen ist, denn sie könnte ihm behilflich sein. Blind vor Liebe weiß sie nichts von seinen Plänen.  

 

Sloane wiederspiegelte genau das typische schüchterne Mädchen -und das zu Recht. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass es nachvollziehbar war, warum eine Protagonistin einem einem new-adult-Roman zurückhaltend ist. Es wirkte nicht klischeehaft, sondern verständlich. Schließlich kennt Sloane nur ihre Freundin und so fällt ihr der Kontakt zu jemand anderem schwer.

Hemi war ein genialer Protagonist, dem dieses Mädchen nicht gut tat. Er war nicht eingebildet, sondern verfolgte nur sein Ziel. Ihm fiel es schwer, sich auf eine Beziehung einzulassen, da er keinem Vertrauen konnte.

 

Leider muss ich zugeben, dass es lange gedauert hat, bis etwas Interessantes geschah. Der Anfang wurde zu sehr in die Länge gezogen, so dass ich darauf warten musste, um herauszufinden, worauf die Autorin mit dem ganzen Hin-und Her zwischen den Charakteren hinauswollte. Man hätte es auch verkürzen können, denn was dann geschah, weckte meine Interesse aufs Neuste.

 

Der Schreibstil war lockerleicht, so dass man gleich in die Geschichte reinkam und es in einem Rutsch durch hatte. Ich fand es schön, welches Geheimnis sich die Autorin ausgedacht hatte. Die Handlung wir abwechselnd aus Sloanes und Hemis Perspektive erzählt, so lernen wir beide Charaktere und ihre Sichtweisen besser kennen.

 

Fazit:

Abgesehen von dem langatmigen Anfang hat mir die Geschichte sehr gefallen. Mit sympathischen Charakteren erschuf die Autorin eine wundervolle Handlung. Ich freue mich auf die Fortsetzungen.

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334 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 146 Rezensionen

pferde, polo, liebe, nacho figueras, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik: Ich lese oft new-adult-Bücher, da ich mich mit den Protagonisten identifizieren kann. Doch dieses Mal wollte ich eine Saga wagen, in der Romance, Reichtum und Intrigen im Mittelpunkt stehen.
Jah, dank diesem Buch weiß ich nun alles über Pferde und Polospiele, da ich so viel wie in diesem Buch erfahren habe. Und ab und zu hatte ich das Gefühl es wäre ein Pferdeführer. Es ist offensichtlich, dass der Autor selbst Polospieler ist.
Zu Georgia, unserer Hauptprotagonistin, muss gesagt sein, dass sie mich stark an Anastasia Steele erinnerte: schüchtern, naiv und bodenständig. Ich hätte mir da eine starke Persönlichkeit gewünscht, die genau weiß was sie will, denn das würde sie interessanter machen. Auf diese Weise war sie nämlich leicht zu kriegen. Als Tierärztin habe ich sie mir viel reifer und selbstständiger vorgestellt. 
Dann kommt noch unser reicher und gutaussehender Darsteller. Alejandro leitet das Familienunternehmen und –wer hätte gedacht- hat eine Tochter. Neben der großen Verantwortung, die auf ihn haftet, hat er auch einen Schicksalsschlag, das Verarbeiten muss. Als er Georgia das erste Mal begegnet, ist er schon von ihrer Erscheinung angetan und sie verdreht ihm gleich den Kopf. Alejandro hat mir als Charakter sehr gefallen, denn er handelte nicht blindlinks, sondern wusste genau was er tat.
Der Schreibstil war flüssig, dennoch war vieles vorhersehbar. Die Geschichte ist definitiv was für Shades of Grey-Fans, denn nach dem Lesen sind mir viele Ähnlichkeiten aufgefallen. Ich rede hier nicht von Erotik, sondern die Art wie die Protagonisten miteinander harmonieren und der Verlauf der Handlung.
Fazit: Auch wenn mich dieses Buch nicht begeistern konnte, werde ich anderen Büchern in diesem Stil eine Chance geben, denn die Mischung aus Erotik, Reichtum und Intrigen war etwas ganz anderes. Die Handlung ist in sich abgeschlossen. Aus dem Grund bin ich gespannt, ob die anderen Bände überzeugender sind.

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(195)

429 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 126 Rezensionen

liebe, new adult, freundschaft, bianca iosivoni, college

Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als ich den Klappentext zu diesem Buch las, habe ich mir eine lockerleichte Lektüre gewünscht, die nicht viel Drama beinhaltet. Und genau das hat mir diese Geschichte gegeben, denn sowohl die Protagonisten als auch die Handlung sind unkompliziert gewesen.

 

Es geht um Emery, die mit ihrem Umzug und ihres Studiums in West Virginia ihr altes Leben hinter sich lassen möchte. Sie weiß genau, dass alles nur noch bergauf gehen kann. Das gelingt ihr auch, bis sie auf gutaussehenden Freund ihres WG-Mitbewohners trifft. Dylan stellt all ihre Vorsätze für ihr neues Leben auf den Kopf. Doch sie möchte nicht wieder von Menschen verletzt werden, daher versucht sie sich von ihm zu distanzieren. Jedoch ist das nicht möglich, denn ihre Gefühle für den attraktiven Dylan sind stärker als sie sich vorgestellt hatte.

 

Emery war eine starke Protagonistin, die aus ihrer Vergangenheit gelernt hatte. Dazu machte sie den Einstig in das Buch sehr amüsant. Von außen hin versucht sie die starke junge Frau darzustellen, doch im Innern ist Emery sehr verletzend und könnte eine starke Schulter gebrauchen.

Die Tatsache, dass Dylan wie jeder Student für sein Geld arbeiten ging und nicht von seinen Eltern lebt, machte ihn umso sympathischer. Er war lustig und liebevoll. Also gar kein Macho, um den sich alle Mädels gerissen haben. Es gab viele lustige Momente zwischen ihm Emery, in denen man nur lachen konnte.

 

Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und locker. Wie in jedem new-adult-Buch waren auch hier viele erotische Szenen, die die Autorin nicht obszön oder ins Detail beschrieben hat. Sie hat sich stets zurückgehalten. Da die Handlung abwechselnd aus Dylans und Emerys Perspektive erzählt wird, erfährt man mehr über ihre Gedankengänge und ihre Gefühle bezüglichen den anderen. Doch ich hätte mir eine tiefgründigere Hintergrundgeschichte für Emerys Umzug gewünscht, denn die konnte mich leider nicht bewegen. Dennoch passte das Gesamtpaket.

 

Fazit:

 Das Buch packt den Leser von der ersten Seite und überhäuft ihn mit vielen emotionalen und amüsanten Momenten. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band!

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173 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

driven, driven - tiefe leidenschaft, k. bromberg, erotik, badboy

Driven - Tiefe Leidenschaft

K. Bromberg , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453420267
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kritik:

Die „Driven“-Reihe ist mir unbekannt, daher kann ich keine Vergleiche mit den anderen Bänden schließen. Aus dem Grund gehe ich ganz neutral an diese new-adult-Geschichte ran. Wie viele Bücher aus dem Genre kann man auch dieses Buch unabhängig von den anderen lesen, daher habe ich nicht viel verpasst.

 

So weit so gut. Haddie Montgomery lässt sich von niemandem unterkriegen, denn sie weiß, wie sie mit ihrer spitzen Zunge jeden zum Schweigen bringt. Beckett Daniels dagegen ist eher charmant und weiß, wann er sein gutes Aussehen einsetzen kann, um das zu bekommen was er will. Doch eines verbindet beide: ihre dunkle emotionale Vergangenheit, die sie soweit es geht verdrängen wollen.

Haddie möchte nach dem Tod ihrer Schwester ein neues Leben beginnen. Aus dem Grund würde sie sich niemals auf eine schnelle Nummer einlassen. Genau das weiß auch Beckett und versucht ihr Vertrauen zu gewinnen, denn wenn ihr bewusst ist, dass er auf einen One-Night-Stand aus ist, dann kann es gefährlich für ihn werden. Schließlich ist Haddie nicht wie jede andere Frau.

 

Da die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde, konnte ich die Gedanken der beiden Hauptprotagonisten gut verfolgen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Der Schreibstil war flüssig und an einigen Momenten nachdenklich. Die Autorin kam stets zum Punkt, ohne auszuschweifen.

 

Doch ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, so dass ich dieses Buch zur Seite lege und es für mich unvergesslich bleibt. Die Geschichte ist schön für zwischendurch, aber nicht so emotionsgeladen wie ich es erwartet hatte. Dennoch ist es lesenswert.

 

Fazit:

Eine schöne lockerleichte Lektüre mit wunderbaren Protagonisten und emotionalen Handlung.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

psychothriller, alsheimer, mörder, thrillerautor, thriller

Zerschnitten

Paul Cleave , Frank Dabrock
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453438552
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Paul Cleave gehört zu meinen liebsten Thriller-Autoren, denn ich habe fast alle Bücher von ihm verschlungen und kann sie nur weiterempfehlen. Daher erhoffte ich mir bei dieser Geschichte gar nichts, da ich wusste, dass es mich wieder begeistern wird.

 

Doch dem war leider nicht so. Mehrmals habe ich mich gefragt, ob es wirklich von Paul Cleave, dem Autor von „Der siebte Tod“, geschrieben wurde, da dieses Buch meine Nummer 1 ist.

 

Die Geschichte fing sehr ruhig an, sodass ich auf die Spannung lange warten musste. Selbst nach 100 Seiten passierte einfach nichts. Erst ab Seite 180 gewann das Buch an Pfad, was dann aber wieder nachließ. Ich würde sagen, dass es ein auf und ab war.

Ein Thriller sollte den Leser von der ersten Seite an packen und erst am Ende loslassen. Doch diese Geschichte kam mir eher wie eine Lektüre über Alzheimer vor und nicht wie ein Thriller. Ich persönlich fand es anfangs sehr interessant, wie ein Mensch mit Alzheimer lebt, aber dass nichts weiter passierte, empfand ich als enttäuschend.

 

Die Grundidee hat mich ebenso dazu angefixt, dieses Buch zu lesen, denn heutzutage man liest in Büchern nicht oft über einen Protagonisten mit Alzheimer. Daher war ich gespannt, wie Paul Cleave diese Thematik in einem Thriller verpacken möchte. Doch das gelang ihm nicht.

Ebenso fehlte mir der flüssige und spannende Schreibstil von dem Autor. Diesmal war es eher lahm und alles wurde in die Länge gezogen. Und die Atmosphäre war einfach erdrückend.

 

Dennoch hat er immer wieder versucht, die zähen Momente mit etwas Spannung zu überspielen. Dies gelang ihm auch nur für etwa 40 Seiten. Dann ließ es auch wieder nach.

 

Fazit:

Als großer Paul-Cleave-Fan enttäuschte mich dieses Buch sehr, da ich weiß, wie grandios seine Geschichten sonst sind. Dennoch verfolge ich weiterhin seine Thriller, denn er sprach eine interessante Thematik an, die leider nicht in einem spannenden Thriller so umgesetzt wurde, wie er sonst kann.

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144 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

vergangenheit, liebe, schweden, journalistin, ein einziges geheimnis

Alles oder nichts

Simona Ahrnstedt , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.03.2017
ISBN 9783802599477
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kritik:

Von „Die Erbin“ und „Ein einziges Geheimnis“ habe ich so viele positive Rezensionen gelesen, dass ich unbedingt den neuen Band lesen wollte, da mich dieser inhaltlich ansprach. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass mir diese Geschichte so unter die Haut gehen würde.

 

Ambra und Tom litten unterschiedliche Schicksalsschläge, was sie umso mehr verbindet.

Ambra wurde von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gezerrt, so dass sie kein Vertrauen zu Menschen hat und nie wahre Liebe empfand. Doch das ist nicht alles, denn sie war ein misshandeltes Opfer.

Tom dagegen leidet noch immer an den psychischen Folgen seiner Geiselnahme. Beide lernen sich bei einem Interview von Ambra kennen, bei dem sie über verängstigte und hilflose Menschen berichtet. Doch dieses Interview wird ein Verhängnis, denn Tom möchte nicht über seine Angstzustände und seine Erfahrungen im Tschad sprechen, aber Ambra möchte den Bericht um jeden Preis veröffentlichen. Die Frage ist nun: Kann der Elitesoldat Ambra verzeihen, dass sie seine Gefühle missbraucht oder stellt er sich seiner Ängste und entscheidet sich für Ambra und ihrem Bericht, um mit ihr an seiner Seite seine Vergangenheit abzuschließen?

 

Der Schreibstil war sehr beruhigend und zugleich fließend. Es passierte einfach so viel, dass man gar nicht merkte, wie schnell sich das Buch dem Ende neigte. Obwohl man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, tauchen trotzdem Charaktere aus den vorherigen Bänden auf, die aber eine kleine Nebenrolle spielen.

 

Dieses Buch ist kein gewöhnlicher new-adult-Roman, in dem nur die Protagonisten und ihre Gefühle im Mittelpunkt stehen, sondern viel tiefgründiger. Denn es greift Themen wie Krieg und Journalismus auf. Ebenso erfahren wie mehr über das Leben in Pflegeheimen, die sich nicht an die Richtlinien halten.

 

Zum Cover muss ich sagen: Sowohl das deutsche als auch das originale Cover sind atemberaubend schön.

 

Fazit:

Zwei verletzte Seelen treffen aufeinander und können nicht ohne einander. Eine dramatisch tiefgründige Geschichte, um den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen und endlich einen Neuanfang zu starten. Die Autorin sprach viele interessante Themen an und verbindet es mit einer gefühlvollen Handlung.

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136 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

jamie mcguire, alkoholiker, beautifu, alkohol, familie

Beautiful Burn

Jamie McGuire , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492310116
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik:
"Beautiful Disaster" konnte mich damals ganz und gar nicht überzeugen, denn es war zu klischeehaft und unrealistisch. Doch ich wollte der Autorin eine zweite Chance geben und mir das neue Werk von ihr vornehmen, um zu schauen, ob sie eine bessere Story liefern kann.

Die unglückliche Ellie Edson hat es satt, dass andere über ihr Leben bestimmen, anstatt sich um sie zu sorgen. So gibt sich den nächtlichen Partys und Rauschmitteln hin. Eines Abends lernt sie den attraktiven Tyler Maddox kennen, doch dieser steht eher auf One-Night-Stands und nicht auf verletzte Frauen. Nach und nach entwickelt er Gefühle für Ellie, die eine arrogante Facette aufzusetzen scheint.

Ellies Leben ist in tausend Stücke zerbrochen: sie hat niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. So verkriecht sie sich immer mehr in ihr Schneckenhaus und glaubt, dass Alkohol sie von all ihren Sorgen befreien kann. Trotz ihrer leeren Seele findet sie bei Tyler Halt. Da die Handlung aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich sehr gut in ihre Lage versetzen. Als Hauptprotagonistin wurde sie mir immer sympathischer, denn sie erinnerte mich an Violet aus "Violet & Luke". Ich finde es interessant, wie kaputte Charaktere durch die Liebe eines Menschen anfangen zu blühen. Und so kehrt auch Ellie mit Tylers Zuneigung und Leidenschaft ins Leben zurück.

Tyler ist sich seiner Attraktivität bewusst und nutzt sie aus, um Frauen ins Bett zu bekommen. Doch in Ellie sieht er kein Objekt der Begierde, sondern eine junge Frau, die eine schwere Last mit sich zu tragen hat. Im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder trägt er den Beschützerinstinkt und weiß gleich, dass er Ellie vor ihren bösen Geistern zu beschützen hat. Obwohl er sich vorgenommen hat, sich auf keine Frau einzulassen, sondern nur seiner Arbeit als Feuerwehrmann nachzugehen, kann er nur an die wunderschöne Ellie, mit dem großen Mundwerk und den leeren Augen, denken.

Ich muss zugeben: dieses Buch hat mich mitgenommen. Nach "B.D." wusste ich nicht, ob ich je ein Buch von Jamie McGuire lesen werde, doch nun hat sie mich begeistern können. Ihr Schreibstil war flüssig und passte sich stets der gegebenen Situation an.

Fazit:
Wer von "Beautiful Disaster" enttäuscht war, sollte diesem Buch eine Chance geben, denn sowohl die Charaktere als auch die Handlung sind vorher gut durchdacht und wunderbar gewählt. Man taucht in eine Geschichte voller Gefühle und Leidenschaft ein.

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

musik, jugendprobleme, rockstar, liebe, new adult

Rock my World - Ein Typ zum Anbeißen

Christine Thomas
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2016
ISBN 9783570310854
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik:

Der erste Teil schaffte bei mir leider nicht die 5 Herzchen, da es einige Kritikpunkte gab. Doch diesmal gibt es fast nichts auszusetzen. Die Handlung und die Protagonisten stimmten überein. Da man die Bücher nicht getrennt voneinander lesen sollte, war es hilfreich, dass die Autorin zum Anfang wichtige Ereignisse aus Band 1 noch kurz wiederholte und so alles beim Leser auffrischte.

 

Jasmin hat sich als unsere Hauptprotagonistin weit entwickelt, denn im ersten Band wirkte sie sehr jung und naiv, doch nun ist sie viel reifer und entschlossener geworden. Obwohl sie übertrieben stur ist, hinterließ sie bei mir weiterhin einen sympathischen Eindruck. Nach dem Streit mit Raoul empfindet die 17-jährige mehr für Drake, als sie es sich dachte. Die Frage ist nun, ob er auch etwas für sie empfindet, denn er ist kein Aufreißer. Ein halbes Herz abzug: warum ist Raoul so schnell in Vergessenheit geraten und von der Bildfläche verschwunden? Ich hätte gewusst, was nun mit ihm passiert ist. Viel erfährt man nicht.  Doch das ist Jasmin geringstes Problem, denn sie plagen Albträume, die für sie in der Realität eine Gefahr sind.

 

Drake war mein Lieblingscharakter, denn er war alles andere als ein Bad-Boy. Obwohl er attraktiv war, blieb er bodenständig und drängte sich nicht in den Vordergrund. Normalerweise kennt man aus den new-adult-Büchern diese Angeber, die eine Frau nach der anderen abschleppen. Drake dagegen trägt eher den Beschützerinstinkt in sich.

 

Während die Handlung im ersten Band eher oberflächlich beschrieben wurde, erzählt die Autorin die Beziehungen im zweiten Band tiefgründiger und leidenschaftlicher. Dennoch ist ihr lockerer und flüssiger Schreibstil (mit einem Hauch von Humor) weiterhin geblieben. Die Autorin schaffte es, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten.

 

Fazit:

Die Reihe wird wohl von Band zu Band besser. Ich bin gespannt, was mich im dritten Band so erwarten wird. Christine Thomas hat einwandfreie Arbeit geleistet.

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

thriller, mord, peter swanson, rache, liebe

Die Gerechte

Peter Swanson , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734103599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Ich weiß gar nicht wann mich ein Thriller das letzte Mal so vom Hocker gerissen hat. Als Leser kann man das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen, denn sobald es einen einmal gepackt hat, ist man im Geschehnis und man überfliegt einfach so die Seiten. Die Handlung war von der ersten bis zur letzten Seite spannungsgeladen. Ich habe Kapitel für Kapitel verschlungen, denn diese endeten stets mit einem Cliffhänger.

 

Ted tat mir einfach nur Leid, denn er hat nie einem anderen Menschen etwas angetan und wird mit einer Frau wie Miranda bestraft. Er ist ein reicher IT-Spezialist, der seiner Frau jeden Wunsch von den Lippen abliest. Genau einer dieser Wünsche ist ein neues Haus weit entfernt von seinem Wohnort, Boston. Als er mit eigenen Augen sieht, wie seine Frau ihn mit dem Bauunternehmer, Brad, betrügt, empfindet er nur noch Hass. Da kommt es ihm gelegen, als eine schöne rothaarige Frau, Lily, sich an der Flughafen-Bar von London zu ihm gesellt und ein offenes Ohr für seine Sorgen hat. Doch dann stellt sie ihm die Frage aller Fragen: Würdest du deine Frau für den Betrug töten?

Nach mehreren Treffen empfindet Ted mehr für Lily als er es sich vorstellen könnte.

 

Lily war eine grandiose Protagonistin. Durch den Wechsel zwischen ihrer Vergangenheit und der Gegenwart lernte man sie immer besser kennen. Als Leser erfährt man natürlich auch, wie es überhaupt dazu kam, dass sie gegenüber dem Tod so abgehärtet ist. Natürlich stellt man sich auch die Frage, ob das Zusammentreffen von ihr und Ted wirklich ein Zufall war.

 

Miranda habe ich zutiefst gehasst, denn wie kann ein Mensch so egoistisch und von sich selbst überzeugt sein? Sie hat Teds hart erarbeitetes Geld genommen und dazu sein Herz herausgerissen, als würde ihr die Ehe nichts bedeuten. Dazu hat sie ihn zum Gespött gemacht. Weil ihr das nicht alles reicht, hat sie weitaus andere Pläne.

 

Der Schreibstil von Peter Swanson war einzigartig. So als würde das Szenario gerade vor meinem Auge im selben Moment abspielen. Die Charaktere, das Setting und die Handlung wurden detailliert beschrieben. Wir tauchen in unterschiedliche Menschen ein, die charakterlich nicht unterschiedlicher sein könnten.

 

Fazit:

Dies ist ein Buch, welches den Leser von der ersten Seite an packt und ihn erst am Ende loslässt. Die Problematik und die vielen Wendungen erschufen einen spannenden Thriller,  den man nicht aus der Hand legen wollte. Wer sonst keine Thriller liest, sollte sich dieses Meisterwerk vornehmen, denn es überschlägt bekannte Bücher wie „Gone Girl“ oder „Girl on the Train“!  

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148 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

sci-fi, red risin, dystopie, red rising, spannen

Red Rising - Tag der Entscheidung

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453534438
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Nun kommen wir zum dritten und abschließenden Teil der Serie. Ohne Worte: es war der krönende Abschluss!

 

Charakteristisch ist wieder alles beim Alten geblieben: wir haben wieder die Helden Darrow, Sevro "Kobold" (au Barca), Ragnar und Virginia "Mustang" au Augustus. Wir haben leider einen Tod unter ihnen zu beklagen, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Auch die Feinde kennen wir noch aus dem zweiten Teil. Angefangen bei dem Schakal bis zum Oberhaupt und ihren Verbündeten haben Darrow und seine Freunde sich unzählige Feinde gemacht. Wie schon erwähnt mussten sie auch einige Verluste hinnehmen, das ist wohl der Preis der Freiheit gewesen.

 

An diesem Teil habe ich ehrlich gesagt weniger auszusetzen als an den ersten beiden Teilen, was wahrscheinlich daran liegt, dass dies der letzte Teil ist. Was ich noch immer nicht ganz wahrhaben möchte. Wobei eine komplett neue Serie in diesem Jahr erscheinen wird. Dazu aber später mehr. Es sind nur Kleinigkeiten, die mich stören. Wie zum Beispiel: manchmal treffen die Charaktere verwirrende Entscheidungen, bei denen man glaubt, sie haben eine Bedeutung und sich am Ende dann rausstellt, dass der Autor nur versuchte, die Handlung in die Länge zu ziehen.

 

Der Schreibstil ist wie im ersten Teil ziemlich einfach und vor allem angenehm zu lesen -worauf ich großen Wert lege. Wie in den ersten beiden Teilen lernt man wieder ein bisschen Latein. Auch werden Fremdwörter -ob nun lateinisch oder eine andere Sprache- sofort erklärt. Je nachdem in welcher Situation wir uns im Buch befinden, es ist immer passend geschrieben. Mein Lob an den Autor auch hierfür, dass jede Situation, egal ob ein Krieg oder ein einfaches Gesprächs, detaillierter und besser umgesetzt worden sind.

 

Fazit:

Nun dieses Buch hat den zweiten Teil um Längen geschlagen, denn dieser hatte mich von der ersten Seite an gepackt. Es gab nichts zu bemängeln. Jeder, der die ersten Bände gelesen hat, sollte sich diesen Teil nicht entgehen lassen. Ich empfehle alle Bücher zu lesen, denn noch nie hat mich eine Buchreihe so in den Bann gerissen. Ich kann es kaum abwarten, die nächste Reihe, "Iron Gold" die im August erscheinen soll, zu lesen. Solange muss ich mir die Zeit mit anderen Material vertreiben.


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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

thriller, horror, jenny milewski, ring, angstmädchen

Angstmädchen

Jenny Milewski , Maximilian Stadler
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453438804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

 

Als ich das Buch bis zur Hälfte durch hatte, erinnerte es mich stark an Stephen King´s Romane, denn die beginnen meistens auch interessant und mysteriös, bis sie vom Realistischen ins Fantasy rübergehen. Ich wusste genau, was mich in etwa erwartet, doch es ging zu sehr in Richtung Paranormal.

 

 

Die junge Studentin, Malin, ahnt nichts, als sie ein Zimmer im Studentenheim mietet. Anstatt sich voll und ganz ihrem Studium zu widmen, merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Genau dann fängt der Albtraum für sie an. Obwohl die Autorin die Handlung aus Malins Sicht erzählt hat, konnte ich ihre Angst und Emotionen nicht nachempfinden. Ich habe viele Horrorfilme gesehen, in denen mysteriöse Ereignisse passieren. Und die konnten mich mehr überzeugen, als dieses Buch, obwohl man bei Büchern in die Gedankenwelt der Protagonisten eintauchen kann. Die junge Asiatin wirkte auf mich lieb und nett, aber mehr erfuhr ich nicht über sie als Person. Da wünschte ich mir mehr Hintergrundwissen über die Hauptprotagonistin.

 

 

Der Schreibstil war relativ flüssig und die Autorin kam gleich zum Punkt. Die 5 Mitbewohner im Heim wurden authentisch beschrieben. Das Setting war vorstellbar und realistisch.

 

Leider hat es mir an Spannung gefehlt, denn das macht einen guten Thriller oder in diesem Fall Horror aus. Auch wenn vieles zu Anfang vorhersehbar war, schaffte es die Autorin leider nicht, mich noch am Ende zu packen und von ihrem Werk zu überzeugen

 

 

Fazit:

 

"Angstmädchen" ist ein Buch, welches man lesen kann, aber nicht unbedingt tun muss. Mich konnte die Handlung leider nicht fesseln, denn es beinhaltete keine Spannung. Dennoch mochte ich die Grundidee und die Protagonisten.

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

koma, mord, unfall, vergangenheit, familie

Fremdes Leben

Petra Hammesfahr
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.03.2016
ISBN 9783453358935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik: Allein der erste Satz im Klappentext ist ein Grund dafür, warum man dieses Buch gelesen haben muss. Petra Hammesfahr konnte mich mit „Roberts Schwester“ und „Die Schuldlosen“ sehr überzeugen. Daher interessierte ich mich weiterhin für ihre Werke. Vom Inhalt erinnert mich dieses Buch stark an die von Joy Fielding, denn bei der amerikanischen Autorin verlieren ihre Protagonisten oft erst ihr Gedächtnis und wissen nicht, wem sie trauen sollten.

 

Das Buch fing gleich spannend an, denn ich als Leserin tappte genauso wie die Frau, die hier Claudia zu heißen scheint, im Dunkeln. Sie wacht nach fast zwei Jahren aus Koma auf und erfährt, dass sie einen erwachsenen Sohn und einen Ehemann hat. Beide helfen ihr dabei, wieder ins Leben zurück zu finden. Doch nach und nach merkt sie, dass etwas nicht stimmt und man ihr etwas vorenthält. Ist sie nun in Gefahr?

 

Der Anfang packte mich so sehr, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, denn ich wollte wissen, ob ihr Ehemann und ihr Sohn ihr etwas vormachten und was es mit dem Unfall zu tun hat. Doch mittendrin legte sich die Spannung und es kam zu vielen Wiederholungen, die nicht notwendig waren. So zog sich die Handlung in die Länge. Die Autorin beschrieb die Protagonisten realitätsnah. Als Leserin stellte ich mir die Fragen: Wer ist diese Frau? Ist der Mann wirklich ihr Ehemann? Stimmt es, was er ihr erzählt? Verbergen er und sein Sohn etwas? War es ein Unfall? All die Fragen werden nach und nach beantwortet. Jedoch schafft sie das auch mit Hilfe ihrer Nachbarin, die ihr ihre wahre Identität nicht vorenthält.

 

Der Anfang und die Idee für das Buch waren grandios, doch das Ende war wie ein Schlag ins Gesicht. Und das im negativen Sinn. Warum? Es fing interessant an und endete so, als hätte die Autorin keine Lust mehr auf den Schluss gehabt.

 

Fazit:

Alle Petra Hammesfahr Fans sollten sich ein Bild von diesem Buch machen, denn die Geschmäcker sind hier unterschiedlich. Mich packte das Buch in den ersten 150 Seiten, doch dann ließ die Spannung nach. Jedoch erschuf die Autorin grandiose Protagonisten mit faszinierenden Charakterzügen und ein interessantes Setting.

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(90)

174 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

will trent, undercover, drogen, mord, thriller

Schwarze Wut

Karin Slaughter , Klaus Berr
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2016
ISBN 9783764505189
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Die Grant County-Reihe war und ist bis heute meine liebste Reihe von der Autorin, denn Karin Slaughter sprach in jedes ihrer Bücher ein heikles Thema an. Meist waren es Themen, die unsere Gesellschaft prägen und schaden.

So ist es auch hier in ihrem neuen Buch der Fall. Will Trent ermittelt undercover, um den korrupten Drogenboss, Big Withey, in Macon zu fassen. Nur fällt es ihm schwer seine Tarnung aufrechtzuhalten, denn Detective Lena Adams wird von einer Razzia überfallen und nun braucht er Hilfe von Sara Linton. 

Doch wie bekommt er alles unter einen Hut, ohne dabei seine wahre Identität zu entlarven?


Dieses Buch packte mich von der ersten Seite an, denn es passierte einfach so viel. Ich hatte das Gefühl, das gesamte Szenario live mitzuerleben. So gut konnte es die Autorin erzählen. Karin Slaughter zeigte sich mit diesem Buch von ihrer professionellen Seite, die man besonders liebt. Ohne irgendwelches Drum-Herum-Gerede kam sie gleich zum Punkt und lieferte dem Leser viel Stoff, um ihn zum Weiterlesen zu verleiten. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, denn es war durchaus mitreißend.


Viele mögen Lena gar nicht, doch als meine Lieblingsprotagonistin tat sie mir in diesem Band sehr Leid, denn sie hatte es gar nicht so leicht. Vor allem die Vorwürfe machten ihr zu schaffen.

Will Trent befand sich in einer Zwickmühle: auf der einen Seite Lena, die einen verletzten Freund Jared hat, nachdem sie überfallen wurde und auf der anderen Seite Sara, die Lena verachtet.


Fazit:

Für mich gehört dieses Buch zu den spannendsten Karin-Slaughter-Thrillern, denn es ist von der ersten Seite an mitreißend.

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(92)

180 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

mars, scifi, dystopie, pierce brown, science fiction

Red Rising - Im Haus der Feinde

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453534421
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kritik:

Charaktertechnisch ist alles beim Alten geblieben, Wir haben einmal Darrow, jetzt mit dem Nachnamen "au Andromedus", der nun offiziel Mitglied der Herrscherfamilie des Mars ist. Er muss Augustus,dem Oberhaupt,beweisen das er seines Namen würdig ist denn nur so kann er sein eigentliches Ziel erfüllen.
Dann haben wir noch Virginia "Mustang" au Bellona, ehemals Teil der Familie Andromedus und Tochter des Nero au Augustus. Sie befindet sich in einer Liebesbeziehung mit Darrows Erzfeind, Cassius au Bellona, der auf nichts als Rache gesinnt ist. Denn Darrow ist der Mörder seines Bruders und er will um jeden Preis dafür bluten lassen, koste es was es wolle. Wie immer an Darrows Seite ist Sevro alias "Kobold" und seine Heuler. Er steht Darrow immer zu Seite sei es im Krieg oder in einer hitzigen Diskussion mit den Goldenen. Noch immer ist die Beziehung zwischen Sevro und seinem Vater und Darrows erster Lehrer und Unterstützer. Was zuletzt daran lag das ein Geheimnis um Dancer gelüftet wird, von dem Sevro schon länger wusste.

Ich ging mit hoher Erwartung an den zweiten Teil ran, denn der erste Teil war für mich schon wirklich fesselnd und ein absolutes Must Have. Ich habe zufriedenstellend festgestellt, dass auch der zweite Teil perfekt an den Ersten anknüpft und meine Erwartungen sogar übertraf. Was mir persönlich sehr gut gefiel war, dass es diesmal nicht im Institut von statten ging, sondern in der echten Welt, die sehr unbamherzig ist. Das gesamte Kriegsszenario wurde perfekt umgesetzt und ich hatte das Gefühl das hier über ein real stattgefundenen Kampf erzählt wird.

Leider habe ich auch einiges ausszusetzen. Ich weiß das Zwischenmenliche, vor allem die Liebesgeschichte zwischen Darrow und Mustang, sind für die Geschichte sehr wichtig, aber manchmal wurde hier übertrieben und ich kam mir vor, wie in einem kitschigem Teenie Roman. Es passt zum Beispiel überhaupt nicht, dass während eines Kampfes ganze Seiten nur um ihre innige Gespräche handeln. Die Stimmung mitten im Krieg leidet sehr darunter.
Mein zweiter Kritikpunkt sind die kleineren Nebencharaktere. Sie tauchen plötzlich auf und haben wichtige Funktionen. Sie retten Darrow machmal sogar das Leben, aber kaum Hintergrundwissen. Manchmal wird nicht mal ein Familienname, der in ihrer Welt sehr von Bedeutung ist, preisgegeben. Ich würde mir wünschen, dass dies im nächsten Teil anders gehandhabt wird.

Der Schreibstil ist, wie im ersten Teil, ziemlich einfach  und vor allem angenehm zu lesen, worauf ich viel Wert lege. Man lernt sogar ein bisschen lateinisch.
Um wieder auf das Latein zurückzugreifen: es werden Fremdwörter ob nun lateinisch oder eine andere Sprache sofort erklärt. Was nicht immer selbstverstänlich ist, wie ich an anderen Büchern gemerkt habe. Je nachdem, in welcher Situation wir uns im Buch befinden, es ist immer passend geschrieben. Fesselnd und immer mitreißeind.

Fazit:
Dieses Buch empfehle ich sehr: es hat es in meine Top 10 geschafft, man sollte dieses Wunderwerk nur lesen, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Es ist spannungsgeladen und voller Abenteuer. Also ein MUSS!

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(71)

114 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

paige toon, johnny jefferson, rockstar, erste liebe, teenager

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt , Vera Baschlakow
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.06.2016
ISBN 9783959670234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik:

Sonne, Strand
und kühle Getränke. Was fehlt einem da noch? Ah, genau. Eine schöne
Sommerlektüre wie „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“, in der wir die 15-jährige
Jessie nach L.A. begleiten. Natürlich ist Jessie nicht aus Spaß dort, denn sie
lernt ihren leiblichen Vater kennen. Und es ist der weltberühmte Rockstar
Johnny Jefferson. Doch was alles im Land der unbegrenzten Möglichkeiten
passiert, ist aufregend, romantisch und humorvoll.

 

Durch den
lockeren Schreibstil hatte ich einen leichten Einstieg in die Geschichte. Durch
die kurzen Kapitel fliegen die Seiten einfach dahin. Ebenso hat mir die
Erzählperspektive gefallen. Denn die Handlung wird aus Jessies Sicht und in der
Gegenwart erzählt. So ist man mit im Geschehen dabei.

Negativer
Kritikpunkt ist Jessie selbst. Ich habe noch nie so eine schreckliche
Hauptprotagonistin erlebt. Als ich auf den ersten 30 Seiten war, dachte ich
mir, dass ich mich irgendwann mit ihr anfreunden werde, doch sie wurde mir
immer unsympathischer. Selbst bei ihrem leiblichen Vater fing sie ständig an zu
nörgeln, obwohl sie den Luxus hatte, von dem sie träumt. Für eine 15jährige
benahm sie sich wie eine verwöhnte Göre und machte das Leben ihres Stiefvaters,
Stuart, zur Hölle. Klar, ihre Mutter ist verstorben, aber ich hatte den
Eindruck, dass Jessie Stuart die Schuld an dem Tod gibt. Außerdem beleidigt sie
nicht nur ihn, sondern ihre Lebensverhältnisse. Da habe ich mich gefragt, ob
man in England als Lehrer so wenig verdient, dass sie gleich in einem schäbigen
Haus wohnen. Auf den Tod der Mutter wurde kurz eingegangen, aber mehr hat man
nicht erfahren. Doch die Trauer und die Einsamkeit, die Jessie umhüllte, wurden
von der Autorin sehr gut rüber gebracht.

Hoffe, dass
Jessie im zweiten Band viel reifer ist. Schließlich hat sie viel in L.A. erlebt
und an ihrer Einstellung arbeiten können.

 

Johnny mochte
ich sehr gerne, denn er versuchte sowohl Jessie vor der Öffentlichkeit zu
schützen als auch gab er ihr Freiraum wie es nur ging. Es war schön zu
erfahren, wie er und Jessies Mutter sich kennengelernt haben. Von Johnnys Frau
Meg erfahren wir, dass er viele Fehler gemacht hat und auf dem Weg der
Besserung ist. Nicht nur ihr zu Liebe, sondern auch für seine beiden Söhne
Phoenix und Barney.

In diesem
Buch lernen wir viele Schattenseiten des Lebens als Promi kennen. Denn sie
können keine ruhigen Familienausflüge oder jegliches machen, ohne von
Papparazzi abgelichtet zu werden.

Das Cover ist
ein Hingucker, denn mit den Palmen und dem Sonnenuntergang sorgt das Cover für Lust
auf  Sonne, Strand und Spaß.

Fazit:

Eine
Contemporary-Geschichte, über ein junges Mädchen und die Liebe zu ihrem
leiblichen Vater. Leider zerstörte der Charakter der Hauptprotagonistin die gesamte
Handlung. Doch das kann sich im zweiten Band ändern. Die lockerleichte Lektüre
ist perfekt für den Sommer.

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(18)

30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Kellerspiele: Hardcore - Psychothriller

Simone Trojahn
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei null, 29.08.2015
ISBN B014OC3FHO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kritik:

Bevor ich mit
meiner Rezension starte, möchte ich noch einmal darauf hinweisen:

Dieses Buch
enthält explizite Szenen physischer, psychischer und sexueller Gewalt, die für
Personen unter 18 und sensible Menschen nicht geeignet sind! Alle anderen
erwartet perfider, nervenaufreibender Thrill, der lange nachwirkt sowie ein
schonungsloser Einblick in menschliche Abgründe, der schamloser und perverser
nicht sein könnte. [Quelle:
amazon.de/kellerspiele]

 

Nachdem
„Fida“ von Stefanie Maucher 2013 mein Jahres-Highlight war, sehnte ich mich
nach einem Buch, welches sich mit derselben Thematik beschäftigte. Als ich dann
„Kellerspiele“ sah und die Autorin, Simone Trojahn, mir das Buch netterweise zum
Rezensieren zur Verfügung stellte, musste ich es gleich lesen. Der Klappentext
versprach einfach so viel.

 

Natürlich
werde ich in der Rezension nicht auf jedes Detail eingehen, aber das muss vorab
gesagt werden. Ebenso fällt es mir sehr schwer, den Inhalt vom Buch zu
kritisieren, da die Handlung bzw. die Taten nun einmal in der Realität
passieren. So hat die Autorin nun einmal alles detailliert beschrieben. Ob sich
der ein oder andere ekelt, ist dahin gestellt.

 

Die Handlung
fängt zwar ruhig an, aber der Leser bekommt gleichen einen Einblick in das
deprimierende Leben des 29jährigen Karl und seinem älteren Bruder Toni. Beide
sind von Grund auf verschieden: Während Toni ein Sadist ist, lebt Karl
zurückgezogen und lässt alles über sich ergehen. Karl hat keine Ahnung von der
Welt außerhalb des Hauses. Ohne je richtig gearbeitet zu haben, bezieht er
Arbeitslosengeld und kümmert sich nebenbei um seine pflegebedürftige Mutter. Er
machte den Eindruck einer misshandelten Ehefrau, die von ihrem Mann (hier Toni)
misshandelt wird und nichts dazu sagt, da sie sonst niemanden hat. Karl sieht
in Toni die einzige Bezugsperson, die er je haben wird. Und genau das nutzt
sein älterer Bruder aus. Als das junge Mädchen in das Haus verschleppt wird,
wird Karl nach und nach bewusst, dass er in der Entführung und den
Misshandlungen Mittäter ist. Auch wenn er Tonis Taten nicht für gut heißen
mochte, benahm er sich stets wie ein Feigling. Toni dagegen liebt es, Menschen
zu quälen und sie bis an ihre Grenzen zu bringen. Vom Aussehen könnten sie
nicht unterschiedlicher sein: Karl ist kräftig und unattraktiv, während Toni
mit seiner Glatze, den stechend blauen Augen und der starken Statue
angsteinflößend wirkte.

 

In der
Geschichte tat mir Laura am meisten Leid. Denn sie befand sich einfach zur
falschen Zeit am falschen Ort. Jedoch wurde ihr von Anfang an bewusst, dass an
diesem Haus und den beiden Männern etwas nicht stimmte. Trotzdem –so wie jeder
Mensch ist- bildete sie sich nichts bei und joggte weiterhin an diesem Haus
vorbei. Was man hier dazu gelernt haben sollte ist, wenn mein Verstand mich
warnt, sollte ich kein Risiko eingehen und einfach darauf hören. Laura tat mir
so leid, dass ich manchmal Tränen in den Augen bekam. Jede Szene wurde
detailliert beschrieben (darum auch FSK 18), so dass man all den Ekel und die
Erniedrigung nachempfinden konnte.

 

Der
Schreibstil wurde modern, frisch und direkt gehalten. So hat die Autorin auf
jegliches drum-herum-Gerede verzichtet und kam gleich zum Punkt. Aus dem Grund
ließ sich das Buch in einem Rutsch lesen. Obwohl die Handlung keine Spannung
beinhaltete, interessierte mich einfach, ob Laura sich vielleicht irgendwann
aus den Klauen des Teufels befreien konnte. Ebenso wie die Hoffnung auf Karls
Vernunft Laura zur Flucht zu helfen.

 

Ein großer
Pluspunkt geht an die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels, die dafür sorgten,
dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte!

 

Bestes Zitat:

 

[S. 95] „Niemand von uns kann in die Zukunft sehen
und niemand weiß, was das Schicksal vielleicht schon hinter der nächsten
Wegbiegung für ihn bereithält“

 

Leider gibt
es bei dem Buch einige Punkte, die mich beschäftigten. Als erstes war es das
Ende: Die gesamten Szenen wurden so ins Detail beschrieben, dass man alles vor
Augen hatte, doch zum Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin die Lust
verlor. Während der Zeit im Keller wüsste ich gern, wie die Eltern auf ihr
Verschwinden und später auf ihr Auftauchen reagierten. Wir bekamen einen kurzen
Einblick in die Situation außerhalb der grausamen Geschehnisse und mehr nicht.
Für einen packenden Psychothriller fehlten mir die Momente, in denen die
Autorin mit der Psyche des Lesers und der Leidtragenden spielte.

 

Da gibt es
eine Sache, die ich zwar nicht am eigenen Leib zu spüren bekommen habe, aber
mir nicht ganz vorstellen kann. Laura lag monatelang nackt in dem eiskalten
Keller. Auch wenn sie für einen kurzen Moment eine Decke bekam, müsste sie da
unten erfrieren. Im Winter hätte sie es niemals ausgehalten und wäre bei den
Prügeleien gestorben.

 

Die 4 Herzen
kommen so zustande:

1.     
Die Figurenkonstellation

2.     
Schreibstil + Cliffhanger nach jedem Kapitel

3.     
Setting und Atmosphäre

4.     
Umsetzung der Thematik

 

Fazit:

Die Autorin
spricht ein heikles Thema an, welches in der heutigen Gesellschaft und von der
Polizei auf die leichte Schulter genommen wird. In diesem Psychothriller
bekommen wir einen Einblick in die tiefsten und abartigsten Abgründe der
Begierde solcher Psychopathen. Obwohl dieses Buch einige Stärken und Schwächen aufweist,
bin ich „dankbar“ mich wieder mit diesem Thema beschäftigen zu können.

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(20)

50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

totengräber, krimi, schöne, wien, modelwelt

Die Schöne und der Tod

Bernhard Aichner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442713660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Von Bernhard Eichner habe ich bisher kein Werk gelesen, so dass ich „Die Schöne und der Tod“ mit keinem anderen Buch vergleichen konnte.

Der Klappentext sprach mich gleich an und so verliefen auch die ersten 50 Seiten. Doch dann ließ die Spannung etwas nach und ich freute mich, als die Handlung wieder bergauf ging.

 

Der Hauptprotagonist Max Broll, Totengräber, machte anfangs einen eigenartigen Eindruck auf mich, denn er betrank und bemitleidete sich ständig. Da mir nicht viel über ihn verraten wurde, wurde ich nicht schlau aus diesem Mann. Doch dann fand ich ihn sehr sympathisch, denn als eine Leiche gestohlen wurde und eine Frau ermordet wurde, spielte er Detektiv und interessierte sich mehr und mehr für diese beiden eigenartigen „Zufälle“. Ich würde dieses Buch ebenfalls in die Kategorie Krimi schieben, da weder mit der Psyche des Lesers gespielte wurde noch Polizeiarbeit ins Spiel kam. Vielmehr möchte man wissen, wer zu solchen Taten fähig ist und warum eine Leiche gestohlen wird.

 

Der Schreibstil war sehr kurz und knapp. Aichner redete nicht Drumherum, sondern kam gleich zum Punkt. Aber mich störten die Dialoge. Ich hatte damit bis zum Ende große Schwierigkeiten, denn der Autor verzichtete auf Anführungszeichnen und verwendete stattdessen Bindestriche. Das brachte mich durcheinander. Ich fragte mich immer wieder, was der Autor damit bezwecken wollte und ob es vielleicht zu etwas hinführen soll. Aber es stellte sich dann heraus, dass es wohl sein Schreibstil war, womit man klarkommen musste.

Obwohl es sich hier um einen Krimi handelt, konnte man sich in vielen Momenten das Lachen nicht verkneifen.

 

Fazit:

Ein Krimi, der mehr spannende Momente und reguläre Dialoge vertragen könnte. Im Großen und Ganzen war es sehr interessant und vor allem amüsant.

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(76)

168 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

m. leighton, the wild ones - verlangen, pfarrerstochter, sex, the wild ones

The Wild Ones - Verlangen

M. Leighton , Ursula Pesch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453418813
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Es ist Sommer und da kommt dieses Buch gerade zur richtigen Zeit. Der erste Teil „The wild ones –Verführung“ hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mich auf dieses Buch gefreut habe. Da die beiden Teile nichts miteinander zu tun haben, ist es nicht schlimm, wenn man sich nicht genau erinnert.

 

"Wild ones - Verlangen" stellt so die typische new-adult-Geschichte dar, die nicht nur vorhersehbar ist, sondern auch nichts Spektakuläres beinhaltet. Es gibt viele Bücher aus diesem Genre, die sehr tiefgreifend sind und viele unerwartete Momente beinhalten.

 

Der erste Band bekam 4 Sterne von mir, weil die Charaktere anders waren und somit die Handlung interessant verlief, doch diesmal trifft das nette-Mädchen-von-nebenan auf den Bad-Boy. Während Patrick, aus Band 1, seine Attraktivität nicht ausnutze, sondern sein Augenmerk auf seine Familie legte, ist mir Jake von Anfang an unsympathisch gewesen. Sein Umgang mit Frauen hat nur abgeschreckt, denn er sieht sie nur als Objekt der Begierde und nutzt sie Reihenweise aus. Auch seine Vergangenheit machte ihn nicht sympathischer. Vielmehr hätte es ihn verändern sollen.

 

Der einzige Grund, warum dieses Buch mehr Sterne bekommt, ist die Hauptprotagonistin Laney, denn sie sehnt sich nach einem Mann, der sie zu schätzen weiß und den sie nicht wieder verlassen muss. Doch sie verliebt sich ausgerechnet in den Womanizer Jake, der nur auf Affären aus ist. Man empfand mit ihr viel Mitgefühl. Anfangs sieht er in ihr eine Affäre, doch dann merkt er, dass er mehr für sie empfindet als nur eine Frau für eine Nacht.

 

Der Schreibstil ist locker, so dass es dieses Sommerfeeling verstärkt. Man kam auch gleich in die Story rein. M. Leightons Prolog fing vielversprechend an und die Handlung zog sich nicht in die Länge. Die erotischen Szenen beschrieb sie wieder nicht detailliert und aufdringlich. Durch den Perspektivenwechsel verstand man beide Protagonisten aus ihrer Sicht.

 

Fazit:

Ein Buch, welches einen unterhält und man einmal lesen sollte. Es greift keine tiefgründige Probleme an, sondern ist geeignet für zwischendurch. Sehr toller Schreibstil und die Autorin kam gleich zum Punkt. An dem männlichen Hauptprotagonisten hätte sie noch arbeiten können. Darum hat mir der erste Band einen Ticken besser gefallen, denn da stimmte alles.

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(70)

123 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

rache, psychothriller, sklaverei, minette walters, sklavin

Der Keller

Minette Walters , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442484324
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Nach dem Lesen musste ich so aufatmen, denn dieses Buch steckte voller schockierender Ereignisse.

Aber fangen wir erst einmal mit dem wesentlichen Punkten an. Die 14-jährige Muna wird als kleines Kind von der Familie Songolie aus einem Waisenhaus entführt und als ihre Sklavin misshandelt und missbraucht. Nachdem der jüngste Abiola verschwunden ist, geriet das Leben der Songolies aus dem Ruder. Diesen Schicksalsschlag nutzt die kleine Muna aus, um ihre Rachepläne in die Tat umzusetzen. Muna wächst in dem Glauben auf, sie sei auf der einen Gehirnhälfte behindert und könne daher nicht reden.

Bei der Vernehmung wird ihr von Yetunde (die Frau im Haus) jedes Gespräch mit der Polizei verweigert, sonst würde sie mit körperlichen Bestrafungen rechnen müssen.

Alle halten Muna für dumm und ungebildet, doch sie wissen nicht, wozu Muna in der Lage ist.

 

Dieses Buch ist das erste welches ich von Minette Walters gelesen habe, doch es wird nicht das letzte bleiben. Denn die Autorin hat die Geschehnisse ohne Umschweife beschrieben und sich stets kurz gehalten. Nichts wurde zu detailreich beschrieben, was mir auch sehr gefallen hat.

 

Das Buch fängt sehr mysteriös an und das Ende vom ersten Kapitel löste eine Gänsehaut in mir aus. Es fällt mir schwer, dieses Buch zu rezensieren, da ich aufpassen muss, dass ich nicht zu viel verrate. Genauso werde ich nicht auf jeden Charakter eingehen, denn die Eigenschaften der Protagonisten führten zu ihrer Rache.

Die Handlung erinnert mich stark eine Autobiographie einer Sklavin im Haus einer reichen Familie. Wenn mir jemand sagen würde, dass es nach einer wahren Begebenheit basiert, würde ich es glauben. Aus dem Grund hätte ich mir die Ich-Perspektive gewünscht, um mich besser in Munas Lage zu versetzten. Anfangs haben mich die Gespräche unter den Songolies irritiert, denn es wurde die Anführungszeichen verzichtet. Doch mit der Zeit störte es mich nicht mehr.

 

Der Schreibstil war sehr düster und die Atmosphäre erdrückend. Jedes Kapitel endete mit einem Cliffhanger, so dass man einfach nur weiterlesen musste. Die 218 Seiten schaffte man in einem Rutsch, da sich dieses Buch leicht lesen lässt. Das Ende vom Buch löste wieder eine Gänsehaut in mir aus und ich wünschte mir, dass die Geschichte nicht so schnell vorbei war.

 

Fazit:

Minette Walters hat ein heikles Thema angesprochen und grandiose Arbeit geleistet. Für Leute, die sich für das Thema Sklaverei interessieren, ist dieses Buch ein Muss. Die Geschichte geht einem unter die Haut, daher sollte man sich auf viele grausame Momente gefasst machen.

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(38)

77 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

krimi, thriller, rezension, verlust, geheimnis

Mördermädchen

Elizabeth Little ,
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442483471
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Als ich das Cover sah, hat mich gleich in seinen Bann gezogen, denn es versprach eine interessante Geschichte. Der Klappentext war dann der Grund, warum ich es endgültig lesen musste.

 

Die Erzählperspektive war das erste, was mir gleich aufgefallen ist. Man hatte das Gefühl, Janie Jenkins würde einem ihre Geschichte erzählen. Alles wurde locker in der Ich-Perspektive erzählt und man fühlte sich auch mit ihr verbunden. Ich weiß nicht, ob ich sie mag oder nicht, denn sie benahm ab und zu wie die typische prominente Göre, die gerne auf andere herabsah. Manchmal war diese Eigenschaft einfach nicht angebracht. Ich dachte, dass sie sich nach ihrer Haft etwas verändert hätte, denn in den 10 Jahren Haft denkt man viel über sein Leben nach.

Aber der Sarkasmus und die frechen Kommentare der 26jährigen brachten mich immer zum Lachen und das ist ein großer Pluspunkt.

 

Da die Autorin dem Leser häppchenweise Dinge aus Janies Vergangenheit erzählt und wie es zu dem Mord kam, will man unbedingt wissen, was an jenem Tag passiert ist.

Leider hat mir einfach die Spannung gefehlt. Es fing ganz gut an und dann wurde alles schleppend. Da Janie sich ständig unauffällig verhalten musste, weil es ganz Amerika auf sie abgesehen hatte, denn sie habe angeblich ihre Mutter ermordet, wurde die Handlung zwischendurch interessant. In der Stadt Adeline passierte weniger als ich es mir erhofft hatte. Zudem war das Glück ständig an ihrer Seite und so viel kann man als Person, die auf der Hut ist, nicht haben.

Jedoch überraschte mich das Ende, denn es war nicht so, wie ich es geahnt hatte. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:

Wunderbarer Schreibstil und eine interessante Story, die jedoch schleppend verlief. Ich wünschte mir einfach mehr Spannung. Ich denke, dass man über dieses Buch streiten kann.

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(133)

276 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

together forever, new adult, young adult, rezension, monica murphy

Together Forever - Unendliche Liebe

Monica Murphy , Stefanie Lemke
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.12.2015
ISBN 9783453418523
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik:

Dieses Buch habe ich lange vor mich hergezogen, weil ich mit der Reihe nicht aufhören wollte. Neben der „Violet & Luke“-Reihe gehört es zu meinen liebsten, denn ich finde die Handlung interessant und die Umsetzung mit den sympathischen Charakteren einfach passend.

 

Obwohl –abgesehen vom ersten und zweiten Band- immer neue Hauptprotagonisten auftauchen, gibt es keinen in der Serie, der mich nervt oder gar eine Beziehung die unrealistisch und klischeehaft ist.

 

Owen kennt man schon als Nebenprotagonisten im ersten Band -als sich noch alles um Fable und Draw drehte. Als er da vorkam, hatte ich mir eine Story um ihn gewünscht. Umso interessanter fand ich dann sein Leben, denn dieses besteht (wie in vielen new-adult-Büchern) nur aus Problemen. Zum einen sind es die schlechten Verhältnisse, in denen er lebt und zum anderen ist es seine Drogensucht. Als er Chelsea kennenlernt, möchte er sich nicht als den drogenabhängigen Owen vorstellen. Mit der Zeit versucht er sich von den Drogen fernzuhalten, doch man fragt sich ständig, wie lange er es aushält und ob die Gefühle Chelsea gegenüber so stark sind.

 

Während man Fable zum Beispiel als die temperamentvolle starke Persönlichkeit kennenlernte, treffen wir hier auf Chelsea, die schüchtern ist und keine Aufmerksamkeit auf sich erregen möchte. Als junge Studentin soll sie dann den attraktiven Owen Nachhilfe geben, in den sie sich dann verliebt.

Es knisterte oft zwischen den beiden und natürlich verlor die ruhige Chelsea ihre Unschuld.

 

Der Schreibstil ist so locker und flüssig, dass man gar nicht merkt, wie weit man schon ist. Wieder gibt es den Perspektivenwechsel, welcher mir sehr gefallen hat, denn so konnte ich sowohl Chelseas als auch Owens Sichtweise verstehen.

 

Natürlich treffen wir auch auf Fable und Drew!

 

Fazit:

Ich weiß gar nicht wann ich das letzte Mal so traurig war, als ich eine Reihe beendet habe. Alle Protagonisten in Monica Murphys Büchern sind mir an Herz gewachsen. Ich kann diese new-adult-Serie nur wärmstens weiter empfehlen!

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(187)

542 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

vampire, vampir, unsterblich, dystopie, julie kagawa

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Julie Kagawa ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.12.2015
ISBN 9783453317116
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik: „Talon“ hatte mir sehr gut gefallen, so dass ich eine andere Reihe der Autorin anfangen wollte. „Unsterblich“ ist etwas ganz anderes als „Talon“, doch es war genauso spannend.

Ich liebe es, wie die Autorin mal die Vampire als die Mehrheit darstellt, denn in diesem Buch herrschen sie über die Menschen und müssen sich nicht  –wie in vielen Büchern- vor ihnen verstecken. Mit ein paar Elementen ist dieses Werk eine Mischung aus Dystopie und Fantasy.

Allison mochte ich als Hauptprotagonistin sehr, denn sie war eine starke Persönlichkeit die einen sympathischen Eindruck auf mich machte. Sie meidet die Vampire und ist strikt gegen ihre Existenz, doch dann passiert etwas, was sie sogar ihren Stolz kostet. Ebenso trifft sie keine einfachen Entscheidungen ohne vorher über die Folgen nachgedacht zu haben. Also machte sie einen erwachsenen Eindruck auf mich. Wichtig ist, dass der Leser alles aus Allisons Perspektive erfährt.

Leider fehlten mir einfach mehr Informationen über die Nebencharaktere, denn die Autorin ließ mich das Nötige wissen, aber da fehlten tiefgründigere Details. Der Anfang war sehr packend, doch dann  ließ die Spannung nach und zum Ende hin stieg die Kurve wieder zum Positiven an.

Durch den fesselnden Schreibstil versucht die Autorin den Leser ständig zum Weiterlesen anzuregen. Das hat sie bei mir auch geschafft, denn ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Dazu kommt noch, dass es kein kitschiges Vampir-Buch á la Bella & Edward ist. Liebe steht also überhaupt nicht im Vordergrund.

 

Das Cover ist traumhaft schön. Ich weiß, dass es eine gebundene Auflage gibt, doch ich bin dem Verlag dankbar, dass sie nun ein Exemplar mit diesem wunderschönen Cover herausgebracht haben. Es ist definitiv ein Hingucker!

 

Fazit:

Mit „Unsterblich -Tor der Dämmerung“ entführt uns die Autorin in ein spannendes Abenteuer, welches mich abgesehen von einem kleinen Makel begeistern konnte.



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(503)

1.181 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 180 Rezensionen

drachen, talon, fantasy, liebe, julie kagawa

Talon - Drachenzeit

Julie Kagawa ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2015
ISBN 9783453269705
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik:

Lange Zeit stand die "Plötzlich Fee"-Reihe von Julie Kagawa auf meiner Wunschliste, doch jedes Mal kam ein anderes Buch dazwischen und es rückte immer weiter nach hinten. Als ich die neue Reihe "Talon" rezensieren durfte, nutzte ich es aus, um endlich ein Werk von der Autorin lesen zu können, denn international ist sie in aller Munde und ich bin einer derjenigen, die noch nichts von ihr gelesen hat.

Obwohl mir der flüssige Schreibstil gefallen hat, fand ich keine Veränderungen bei den Charakteren. Sie blieben so wie am Anfang. Das soll jedoch nicht heißen, dass ich sie nicht sympathisch fand. Aber ich hätte mir da paar kleine Veränderungen gewünscht. Ember Hill zeigte aber von Zeit zu Zeit eine kleine Reife. Da ich ein großer Fan der Ich-Perspektive bin, fand ich es super, dass die Autorin dies gewählt hatte, um den Leser besser in die Gedankenwelt der Charaktere hineinzuführen. Dies war aber nicht nur aus Embers, sondern auch vom Krieger Garret und vom Drachen Riley.


Da dies mein zweiter Drachen-Jugendbuch ist, bin ich froh, dass diese Handlung mal in der heutigen Zeit verläuft. Mir machen keine Fantasywelten was aus, jedoch bevorzuge die reale Welt, um mich in die Handlung besser hinein zu versetzten.


Wie die "Plötzlich Fee"- Cover ist dieses Cover auch ein Hingucker. Man mag es einfach nicht zwischen die anderen Bücher zu stellen, denn es sieht einfach zu schön, als es zu verbergen!

 

Fazit:

Ein Jugendbuch, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen konnte. Abgesehen von einer Kleinigkeit, bin ich froh, ausgerechnet dieses Buch von Julie Kagawa in die Hand genommen zu haben. Dieses Buch muss man gelesen haben.

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(10)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Für immer verbunden. Violet & Luke: Callie und Kayden 5 - Roman (German Edition)

Jessica Sorensen
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 14.12.2015
ISBN 9783641180676
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kritik:

Mit diesem Band endet nun die Reihe um meine liebsten new-adult-Darsteller. Ich habe Violet und Luke in mein Herz geschlossen und es war schwer zu wissen, dass ich nichts mehr von ihnen erfahren werde. Mit diesem Buch habe ich mir sehr viele Zeit gelassen, denn jeden Tag las ich nur ein Kapitel. Da jedes Kapitel nicht sehr lang war und mit einem Cliffhanger enden musste, habe ich mich umso mehr auf den nächsten Tag gefreut.

Ich glaube, viel muss ich nicht zu dem Buch sagen, denn man konnte schon in meinem ersten Satz herauslesen, wie ich dieses Buch fand. Da es sich hier um den Abschlussband handelt, werde ich meine Rezension sehr kurz halten, um niemanden zu Spoilern. Eigentlich könnte ich „einen halben Roman“ schreiben, doch dann würde man 1. die Rezension nicht lesen und 2. ihr wüsstet schon alles.

Jessica Sorensens Schreibstil ist einfach grandios. Sie weiß, wie man dem Leser jeden emotionalen Moment vor Augen bringt und ihn berührt. Ich konnte einfach alles nachempfinden und die Situation nachvollziehen. Da ihr Schreibstil sehr flüssig war, ließ sich jedes Kapitel in einem Rutsch lesen.

Violet ist ihren Gefühlen Luke gegenüber noch nicht sicher, denn sie muss einfach an ihre Vergangenheit denken und das, was sie bis an ihr Lebensende geprägt hat. Also fragt sie sich immer und immer wieder, ob sie sich eine Zukunft mit dem Mann vorstellen kann, der teils Schuld an ihrer Situation ist.

Luke hat jedoch das Kapitel um seine Vergangenheit abgeschlossen und versucht geradeaus zu schauen. Im Vergleich zu Violet brachte Luke die größten Veränderungen mit. Violet hing noch weiter an ihrer Vergangenheit und Luke konzentrierte sich dagegen auf seine Gefühle zu ihr.

Das reinste Gefühlschaos störte mich gar nicht. Normalerweise mag ich dieses ganze hin und her überhaupt nicht, aber diesmal ergab alles einen Sinn. Violet und Luke benahmen sich nicht grundlos so. Beide wurden zutiefst verletzt. Violet hat ihre Eltern verloren und Luke musste ständig seiner Mutter bei ihrem täglichen Rausch beistehen.  

Zum Glück war das Ende dann nicht tragisch, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Cover ist wieder wunderschön. Alle drei Bücher haben einfach ein bezauberndes Cover mit einem tollen Buchrücken.

 

Fazit:

Ich kann nur eines sagen: Bitte lest die Reihe, um mein Lieblingspaar!



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liebe, fantasy, london, chicken house, lucy inglis

Zwischen Licht und Finsternis

Lucy Inglis ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2015
ISBN 9783551520807
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik:

Als ich das Cover sah, dachte ich sofort an eine Fantasy-Geschichte voller Elfen, Vampiren und Wölfen. Doch nach dem ich den Klappentext gelesen hatte, änderten sich meine Erwartungen.

Da ich selten Fantasy-Storys lese, wurde ich mit diesem Buch eines besseren belehrt. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere überraschten mich positiv. Hinzu kommt London als Kulisse, die ich besonders interessant fand. Die Autorin konnte mir einen guten Überblick über die Stadt geben.

Regan und Lily mochte ich als Hauptcharaktere sehr, denn beide hinterließen einen sympathischen Eindruck. Lily benahm sich nicht wie ein Mauernblümchen, sondern ließ sich von nichts und niemandem runterkriegen. Dadurch, dass ihre Mutter früh nach der Geburt verschwand, benahm Lily sich sehr reif und wusste stets genau, was sie wollte. Dennoch machte sie die ungewöhnliche Blutgruppe H zu einer besonderen Persönlichkeit. Als Lily eines Tages einen zweiköpfigen Hund sah, wusste sie, dass etwas nicht stimmte.

Regan benahm sich sehr mysteriös und wirkte anfangs sehr zurückhaltend. Denn er schloss mit niemandem Freundschaften und interessierte sich nicht für die heutige Technik. Doch er bewahrte ein Geheimnis, welches kein Mensch erfahren durfte.

Die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Gleich die erste Seite faszinierte mich und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Es gab keinen Moment, in dem ich mich langweilte. Die Liebe zwischen Lily und Regan stande eher im Hintergrund -was ich gut fand.

Ich liebe das Cover, denn es ist sowohl düster als auch geheimnisvoll. Der starre Blick des Mädchens verspricht mysteriöse und schleierhafte Momente.



Fazit:

Eine sehr spannende Geschichte mit wundervollen Charakteren. Dieses Buch empfehle ich besonders den Lesern, die kein Fantasy lesen, denn das Buch wird sie definitiv umstimmen.


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