TheBelladonnaEyess Bibliothek

150 Bücher, 97 Rezensionen

Zu TheBelladonnaEyess Profil
Filtern nach
150 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(33)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

roman, alleine, 2017, angst, neues leben

Babydoll

Hollie Overton , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442205202
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Dieses Buch war eine reine Cover- und Titelentscheidung, denn beides verbirgt etwas Düsteres und Erschreckendes. Welches genau nach meinem Geschmack ist. Ohne den Klappentext gelesen zu haben, habe ich mich in die Geschichte gestürzt.

 

Lily Riser wurde mit 16 Jahren entführt und konnte nach 8 Jahren ihrem Entführer entkommen. Doch sie ist nicht alleine, denn sie hat eine 6 Jährige Tochter, Sky. Lily ist bewusst, dass nichts mehr so sein wird wie früher, aber dass ihr neues Leben so zum Verhängnis wird, hätte sie sich niemals vorgestellt. Anstatt in Frieden einen Neustart zu beginnen, macht Lily die Hölle durch. Dazu hat sie noch die Angst, ihr Entführer könnte kommen und sie und ihre Tochter holen.

 

Auf der anderen Seite lernen wir die Sicht von Abby und Eva kennen. Abby ist die Zwillingsschwester von Lily. Beide sind nicht nur Schwestern, sondern auch beste Freundinnen, die alles für einander tun würden. Eva ist Lilys Mutter und kann es kaum glauben, dass ihre Tochter nach 8 Jahren zurückgekehrt ist. Beide Frauen haben die Hoffnung an Lilys Rückkehr nie verloren, dennoch haben Mutter und Tochter viele Opfer bringen müssen und sind bis an ihre Grenzen gegangen.

 

Und zu guter Letzt erfahren wir was in dem Kopf von unserem Entführer abgeht.

 

Die Handlung war grandios! Aus dem Grund konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Durch die kurzen Kapitel und die Perspektivenwechsel wollte ich immer wissen, was der nächste Protagonist denkt und wie es weiter geht.

Es war grausam was Lily und ihre Familie durchmachen musste. Lily ist in dem Haus und ihre Familie sind „im Freien“ durch die Hölle gegangen. Ich als Leser habe zum ersten Mal so richtig erlebt, was eine Entführung für Folgen mit sich bringt: Es zerstört sowohl das Opfer als auch die Angehörigen psychisch und physisch.

 

Von dem Schreibstil der Autorin brauche ich nicht zu sprechen, denn Hollie Overton gehört zu den besten Autoren überhaupt. Sie verzichtet auf jegliches drum herum und kommt gleich zum Punkt. Das Setting hat sie kurz beschrieben, so dass ich mir ein Bild von allem machen konnte. Doch umso mehr Wert legte sie auf die Emotionen und den Schmerz der Protagonisten. Sie wusste immer aufs Neuste, wie sie dem Leser die innerliche Qual der einzelnen Charaktere vermitteln kann.

 

So sehr ich das Buch auch mochte, muss ich einige Kritikpunkte nennen, die mich störten. Als Lily zu Hause war erfuhr man was sie durchmachen musste, wie sie ihr Leben auf die Reihe bekommen wollte und welche Fortschritte sie machte. Leider erfuhr man kaum was über ihr Leben in dem Keller. Sie erwähnte alles kurz gegenüber der Polizei, doch auf genaue Details wurde nicht eingegangen. Ebenso erfuhr ich mehr über die Mutter und Abby als über den Entführer. Seine Sicht hätte mich da sehr interessiert. Was hat er empfunden, als er gesehen hat, dass Lily und Sky nicht mehr in der Hütte waren. Ein Satz von ihm hatte bei mir Gänsehaut ausgelöst und ich war bis zum Schluss gespannt, wann diese eine Sache passiert. Als das Buch zu Ende war, fragte ich mich, wo es geblieben ist.

 

Fazit:

Das Buch fing als spannungsgeladener Psychothriller an und endete als trauriges Familiendrama. Mit vielen Schicksalsschlägen und einem grandiosen Schreibstil schaffte die Autorin den Leser in ihren Bann zu ziehen. Doch dieser Bann löste sich zum Ende hin, als dieses sehr unerwartet und unspektakulär wurde. Eine Geschichte mit einem sehr starken Anfang und einem eher ruhigen Abschluss.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(29)

53 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

england, autismus, englische autorin, asperger-syndrom, thriller

Lass mich los

Jane Corry , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.11.2017
ISBN 9783453359383
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Jahr 2018 mit einem spannenden Thriller zu beginnen ist genau das Richtige. Vor allem, wenn es sich um eine junge Anwältin handelt, die einen sadistischen Mörder vertritt, der in ihr mehr als seine Anwältin sieht.


 Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Lily Mcdonald und zum anderen von Carla Cavoletti.


Lily ist noch jung, als sie den Fall von Joe Thomas erteilt bekommt, bei dem es darum geht, dass er seine Freundin in der Badewanne verbrüht haben soll. Joe plädiert auf unschuldig. Lily glaubt dem Mann vom ersten Moment an, denn mit seiner Art erinnert er sie stark an ihren verstorbenen Bruder. Aber diese Ähnlichkeit ist nicht das Einzige, was sie so sehr an ihm fasziniert, sondern die kurzen Momente, in denen er sie mit seinen schwarzen Augen ansieht. Als ob er in ihre Seele hineinsehen könnte und von ihrer dunklen Vergangenheit wüsste. Daher steigert sich Lily mit Hilfe ihres Kollegen so sehr in den Fall hinein, dass sie ihr Privatleben außer Acht lässt. Denn ihre Ehe mit dem Ed, dem das Malen sehr am Herzen liegt, leidet gewaltig an ihrem Ehrgeiz.


Carla ist die kleine Nachbarin von Lily und Ed. Sie und ihre Mutter sind von Italien nach London ausgewandert. Aufgrund ihres Akzents und ihres Aussehen wird sie von ihren Klassenkameraden gemobbt. Zwar hält sich die kleine Familie mit dem kleinen Job der Mütter über Wasser, doch dank des Freundes der Mutter können sie sich den Unterhalt leisten. Larry beschenkt Carla und ihre Mutter, doch nach und nach erfährt man, dass auch er etwas zu verbergen hat. Carla ist kein gewöhnliches 11 jähriges Mädchen, denn sie ist schlauer als viele denken. Zu ihrem Glück darf sie jeden Sonntag zu Lily und Ed, damit die Mutter diesen Tag für sich und Larry hat. Ed sieht in Carla sein Modell und fängt an, sie zu malen.

 

Jahre später treffen  Carla und Lily aufeinander. Beide sind reifer geworden und eine von ihnen hegt einen mörderischen Plan. Dazu bleibt die Sache mit Joe Thomas nicht aus.

 

Bei dem Buch habe ich gemischte Meinung. Selbst einen Tag nachdem ich es gelesen habe, weiß ich nicht genau, wie ich es einschätzen soll. Die Geschichte hatte Höhen und Tiefen. Als ich den Klappentext las, hat es mich gleich in seinen Bann gerissen und ich musste es lesen. Die Autorin hatte sich eine interessante Geschichte ausgedacht: Zwei Protagonistinnen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Jede von ihnen behauptet, dass ihr Handeln richtig sei. Doch im Grunde sind sie gleich: Egoistisch.

Dazu lernen wir noch die Nebencharaktere und Lilys dunkles Geheimnis kennen, welches den Leser  mitnahm.

 

Kurze Kapitel fördern immer den Lesefluss, aus dem Grund lässt sich dieses Buch auch in einem Rutsch lesen. Dennoch hätte die Autorin das Buch um rund 200 Seiten verkürzen können, denn man las und las und es passierte zwischenzeitlich überhaupt nichts Interessantes.

 

Da es unter Psychothriller deklariert wurde, hatte ich mir erhofft, dass die Autorin mit der Psyche der Protagonisten spielen würde. Kurz bevor es dazu kam, wurde ein Cut gemacht, so als ob sie keinen Schritt weiter gehen wollte. Anstatt das Genre in den Vordergrund zu setzen, griff die Autorin immer mehr zu Thriller oder Drama.

Zudem habe ich mich gewundert, warum Carla nicht im Klappentext erwähnt wurde, denn laut dem Klappentext hätte sich die Handlung rund um Lily und Joe Thomas drehen müssen. Aus dem Grund wartete ich ständig darauf, wann Joe wieder erwähnt wird.

 

Fazit:

Grundidee und die Auswahl der unterschiedlichen Charakterzüge der Protagonisten waren grandios. Nur zog sich die Handlung zu sehr in die Länge und das Genre wurde nicht eingehalten. Gerade bei der Idee hätte so viel bei rausspringen können. Trotzdem war es eine interessante Geschichte. 


http://bessis-louisiana.blogspot.de/


  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(57)

110 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

liebe, jugendbuch, rezension, ray, romance

Don't Kiss Ray

Susanne Mischke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423740265
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik:

Mobbing ist ein sehr heikles Thema in unserer heutigen Gesellschaft. Es passiert überall: ob nun in der Schule oder am Arbeitsplatz. Viele schließen die Augen oder sehen weg, um nicht selbst gemobbt zu werden. Susanne Mischke erzählt in ihrem Buch die Geschichte eines jungen Mädchens, das von anderen gemobbt wird und am Ende ihr Liebesglück findet, welches ihr jedoch nicht gegönnt wird.

 

Dank des flüssigen Schreibstils der Autorin, ließ sich dieses Buch in einem Rutsch lesen. Die Charaktere waren sympathisch und sie handelten nicht wie zwei unreife Teenager.

 

Jill hat es sowieso nicht leicht in ihrem Leben, denn sie wird von anderen gemobbt und traut sich nicht mehr vor die Haustür zu treten. So verliert sie immer mehr an Selbstwertgefühl. Da sie nicht das Leben einer gewöhnlichen Teenagerin führt, die mit wahren Freundinnen Nägel lackiert oder sich in der Promiwelt auskennt, weiß sie nicht, wen sie bei einem Musikfestival trifft. Zu ihrer Überraschung gehen sie und der süße Typ sogar Waffeln essen. Erst als sie im Nachhinein merkt, wer er ist, ist es schon zu spät.

 

Ray scheint nicht der typische Musikstar zu sein. Er fühlt sich gleich von der ahnungslosen Jill angezogen, da er merkt, dass sie anders als anderen Mädchen in ihrem Alter ist. Nach und nach lernt er ihr wahres Leben und ihre Probleme kennen. Dann fällt ihrem auch sein Vertrag ein, bei dem er keine Freundin haben darf.

 

Am Ende muss ich sagen, dass man gemerkt hat, dass es sich bei dem Buch um eine lockerleichte Jugendlektüre handelt, denn die Charaktere wurden nicht intensiv ausgebaut und die Handlungsstränge waren sehr kurz. Themen wie Mobbing wurden angesprochen, doch ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin dem Leser zeigt, wie er sich selbst zu verhalten hat, wenn er jemanden sieht, der von anderen gehänselt wird. Klar, man kann nicht viel von einem Jugendbuch erwarten, dennoch sollten gerade Jugendbücher die Augen öffnen und Folgen von Mobbing zeigen. Alles wurde kurz gehalten. Zudem ging mir die Liebesgeschichte einfach zu schnell. Sie hätte da genau auf das Zwischenmenschliche eingehen sollen.

 

 

Fazit:

Eine traurige Geschichte über eine junge Teenagerin, die von anderen gemobbt wird und trotzdem ihr Liebesglück findet. Zudem lernen wir auch was wahre Freundschaft bedeutet. Leider gab es einige Punkte, die mich gestört haben.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

pferde, ranche, ranch

Mustang Creek - Liebe ist mein Gefühl für dich

Linda Lael Miller , Christian Trautmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.09.2017
ISBN 9783956497063
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik:

Frauenschmöker sind so gar nicht meins, doch als ich den Untertitel und den Klappentext las, weckte das Buch in mir Interesse.

 

Unsere Hauptprotagonistin, Lucinda Hale, hätte sich nichts schöner gewünscht als den Sommer mit den prachtvollen Pferden auf der Ranch zu genießen. Doch der wird in einem Schlag von dem Rancher, Drake Carson, zerstört. Dieser verlangt, dass die Herde verschwindet. Trotz ihrer Wut dem Aufreißer gegenüber, fühlt sie sich in seiner Nähe stets zu ihm hingezogen und zu ihrem Entsetzen gefällt ihr seine Nähe. Anschließend bringt der überraschende Kuss ihre Gefühle zu ihm noch mehr aus der Bahn.

 

Die Autorin ist mir unbekannt, aus dem Grund kann ich diese Geschichte nicht mit ihren anderen Werken vergleichen. Genauso ist dies der zweite Band, dennoch kann man die getrennt voneinander lesen. Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm. Die Protagonisten authentisch und sympathisch.

 

Man merkt, dass dieses Buch zu den Schmökern gehört, denn viele Ereignisse sind nicht ganz logisch und nachvollziehbar gewesen. Denn Lucinda traf  ab und zu Entscheidungen, die ich als Leser nicht ganz nachvollziehen konnte. Zudem hätte ich mir mehr Wendungen und kürzere Kapitel gewünscht.

 

Das Cover ist ein Hingucker. Man kann es sich stundenlang angesehen. Außerdem passt es genau zur Handlung.

 

Fazit:

Wer Lust auf eine amüsante und zugleich schöne Liebesgeschichte hat, ist bei dem Buch an der richtigen Adresse. Mit einer klugen Protagonistin und einem charmanten Rancher schenkt die Autorin dem Leser eine unterhaltsamte Sommergeschichte. Trotz kleiner Logikfehler und weniger Wendungen  kann ich das Buch weiterempfehlen.  

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(326)

664 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 121 Rezensionen

abbi glines, liebe, until friday night, field party, until friday night – maggie und west

Until Friday Night – Maggie und West

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2016
ISBN 9783492309196
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik:

Abbi Glines gehört zu den new-adult-Autorinnen, deren Bücher ich stets in einem Rutsch verschlinge. Die sind meist frisch und jederzeit lesbar. Mit jungen Charakteren und kleinen Geheimnissen entführt sie den Leser in einer kleine Welt voller Dramen und Sommerfeeling. Doch „Until Friday night“ ist viel emotionaler als ihre Bücher zuvor.

 

Wir lernen den jungen West kennen, der auf andere wie ein Aufreißer wirkt, aber ein trauriges Geheimnis verbirgt. Bei allen beliebt und dennoch verletzlich. Als er merkt, dass er es niemandem anvertrauen kann und er sein Geheimnis endlich jemandem erzählen muss, weil es ihn innerlich auffrisst, geht er auf eine Party und trifft auf die Cousine seines besten Freundes, Brady. Von ihm weiß er, dass sie mit niemandem redet. Genau das braucht West: jemanden, dem er sein Geheimnis anvertrauen kann und der es niemandem erzählen wird. Und so geht er zu ihr und schüttet ihr gegenüber sein Herz aus. Dabei merkt er, wie unglaublich das ruhige Mädchen ist. Sie zeigt viel Verständnis und verurteilt ihn keineswegs. Auch wenn er sie nicht kennt, bekommt er sie nach dem Gespräch nicht aus dem Kopf.

 

Maggie ist nach einem schweren Schicksalsschlag zu ihrem Onkel gezogen. Als sie West gegenüber sitzt und seinen Worten folgt, merkt sie, wie viel sie gemeinsam haben. Er ist eine genauso verletzte Seele wie sie. Die Tatsache, dass er ihr sein Geheimnis anvertraut, verwundert sie. Maggie fühlt sich ihm nach und nach hingezogen.

 

Die Handlung verlief sehr ruhig und nicht nach dem gewohnten Muster der Autorin. Ich empfand es als passend zur Thematik. Die Geschichte wird abwechselnd aus Maggies und Wests Sicht erzählt. Auf diese Weise kann sich der Leser in ihre Situation versetzen und ihre Gefühle besser nachvollziehen. Leider habe ich einen Kritikpunkt, der wäre, dass sich die Geschichte zu sehr in die Länge zog, ohne das ab und zu etwas Neues geschah. Ich hätte mir mehr überraschende Momente gewünscht.

 

Fazit:

Das Buch ist eine andere Art von Geschichten aus Abbi Glines Federn. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(100)

152 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, paula hawkins, selbstmord, mord, wasser

Into the Water

Paula Hawkins
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 02.05.2017
ISBN 9780857524430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Wenn man Paula Hawkins Namen hört denkt man gleich an „Girl on the Train“. Da ich das Buch nicht gelesen hatte, wollte ich mir mit diesem Werk ein Bild von der Autorin und ihrem Stil machen.

 

Leider muss ich zugeben, dass dieses Buch eine Enttäuschung war, denn es war viel zu langatmig und einiges eindeutig vorhersehbar. Dem Leser wurden häppchenweise Puzzleteile geboten, die keinen Sinn ergaben. Es dauert lange, bis ich in die Geschichte hineinkam. Nach einer gefühlten Ewigkeit verlor ich sogar das Interesse. Als es dann einigermaßen bergauf ging, schaffte es die Autorin, dass es wieder bergab ging.

 

Ein weiterer negativer Kritikpunkt ist der Perspektivenwechsel zwischen 11(!) Protagonisten. So verlor ich den Überblick und wusste nicht mehr, wer die Person genau war und welche Funktion die hatte. Da es so viele Charaktere waren, ist die Autorin nicht genau auf jeden einzeln eingegangen. Aus dem Grund wurden sie grob oberflächlich dargestellt, so dass ich mir kein genaues Bild von ihnen machen konnte.

 

Dennoch war die Grundidee für die Geschichte sehr interessant und trotz der merkwürdigen Puzzleteile führte die Autorin den Leser ständig in die Irre.

 

Fazit:

Ich hätte doch das Meisterwerk „Girl on the Train“ lesen sollen, so dass ich mich mit der Autorin anfreunden könnte. Diese Geschichte muss man nicht unbedingt gelesen haben, denn es war schlichtweg langatmig und die Charaktere wurden oberflächlich beschrieben.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

42 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

stalker, hass, london, tiefgehende charaktere, spannend, f

Stalker

Louise Voss , Mark Edwards , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei btb, 14.08.2017
ISBN 9783442745715
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Kritik:
Das Thema Stalking ist ein sehr heikles Thema, welches in unserer Gesellschaft in den Hintergrund gedrängt wird. Als ich den Titel las, musste ich -ohne den Klappentext gelesen zu haben- das Buch lesen, denn ich wollte erhoffte mir ein Psychoterror auf dem hohem Niveau. Und genau das wurde mir von dem Autorenduo geboten, denn das Buch steckte voller überraschender unerwarteter Momente und Wendungen, die mir jeden Atem raubten.

Wir lernen Alex kennen, der eher durchschnittlich und weniger auffällig ist. Dieser verliebt sich in seine Dozentin, aber diese Liebe geht schon ins krankhafte über, denn fängt an sie zu stalken und verliert jede Kontrolle über sich.
Neben Alex haben wir die Dozentin Siobhan, die ins Visier eines krankhaften Verehrers geraten ist. Doch als sie von seiner Existenz und seinem Verlangen erfährt, dreht sie den Spieß um.

Genau diese Idee hinter der Geschichte war der Suchtfaktor. Ich habe nie mit den vielen Wendungen und Veränderungen der Charaktere gerechnet. Am Ende wusste man nicht mehr, wer ist hier der Psychopath. Er oder sie? Er fängt mit dem Stalken an, doch bei Siobhan gerät alles in Obsession, denn ihr verhalten geht weit über das von ihrem heimlichen Verehrer.

Die Autoren haben grandiose Arbeit geleistet, denn sie haben uns zwei Perspektiven geschildert. Zum einen: was geht in dem Kopf einen Stalkers ab und zum anderen: was passiert, wenn das Opfer plötzlich ihren Stalker kennenlernt.
Mit ihrem fesselnden Schreibstil haben sie ihr Werk den Suchtfaktor verliehen, so dass man die Geschichte in einem Rutsch verschlingt. Sie kommen stets zum Punkt und mit den vielen Wendungen kann man das Buch nicht aus der Hand legen.

Fazit:
Für dieses Buch ist der Begriff „Psychopathen“ gemacht, denn die Handlung und die Protagonisten rauben einem den Verstand. Die Geschichte bleibt bei mir lange im Kopf erhalten und bringt mich bis heute zum Nachdenken.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(83)

166 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

m. leighton, m.leighton, liebe, heyne, all the pretty lies

All The Pretty Lies - Erkenne mich

M. Leighton , Ursula C. Sturm , Julia Flynn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453419254
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kritik:

M. Leighton konnte mich mit ihrer „The wild ones“-Reihe begeistern. Daher freute mich auf ihre neue Serie -die sogar interessanter klang. Bei diesem Buch passt der Titel genau zum Inhalt, denn beide Charaktere versuchen Geheimnisse voreinander zu verbergen, um vor dem anderen nicht alles über seine wahre Identität preiszugeben.

 

Sloane und Hemi könnten nicht unterschiedlicher sein. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Sloane in einem Haus voller Polizisten. Ihre Brüder und ihr Vater beobachten sie mit Adlersaugen. Sobald sie jemanden kennenlernt, tun sie alles, um ihn zu verschrecken. Nun möchte sie rebellieren, indem sie sich tätowieren will. In dem Studio angekommen, ist es für sie wie Liebe auf dem ersten Blick. Nach und nach merkt sie, dass an dem gepiercten Typen etwas nicht stimmt.

Hemi, ihr Tätowierer fällt das schüchterne Mädchen gleich auf. Doch er, als Draufgänger, möchte sich nicht auf sie einlassen, da er weiß, dass eine Frau wie Sloane nicht für eine kleine Nummer gut ist. In ihren Augen sieht er, dass sie sich in ihn verliebt hat. Hemi hat ein Geheimnis, welches niemand erfahren darf, und da passt es ihm, dass Sloane zu ihm gekommen ist, denn sie könnte ihm behilflich sein. Blind vor Liebe weiß sie nichts von seinen Plänen.  

 

Sloane wiederspiegelte genau das typische schüchterne Mädchen -und das zu Recht. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass es nachvollziehbar war, warum eine Protagonistin einem einem new-adult-Roman zurückhaltend ist. Es wirkte nicht klischeehaft, sondern verständlich. Schließlich kennt Sloane nur ihre Freundin und so fällt ihr der Kontakt zu jemand anderem schwer.

Hemi war ein genialer Protagonist, dem dieses Mädchen nicht gut tat. Er war nicht eingebildet, sondern verfolgte nur sein Ziel. Ihm fiel es schwer, sich auf eine Beziehung einzulassen, da er keinem Vertrauen konnte.

 

Leider muss ich zugeben, dass es lange gedauert hat, bis etwas Interessantes geschah. Der Anfang wurde zu sehr in die Länge gezogen, so dass ich darauf warten musste, um herauszufinden, worauf die Autorin mit dem ganzen Hin-und Her zwischen den Charakteren hinauswollte. Man hätte es auch verkürzen können, denn was dann geschah, weckte meine Interesse aufs Neuste.

 

Der Schreibstil war lockerleicht, so dass man gleich in die Geschichte reinkam und es in einem Rutsch durch hatte. Ich fand es schön, welches Geheimnis sich die Autorin ausgedacht hatte. Die Handlung wir abwechselnd aus Sloanes und Hemis Perspektive erzählt, so lernen wir beide Charaktere und ihre Sichtweisen besser kennen.

 

Fazit:

Abgesehen von dem langatmigen Anfang hat mir die Geschichte sehr gefallen. Mit sympathischen Charakteren erschuf die Autorin eine wundervolle Handlung. Ich freue mich auf die Fortsetzungen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(232)

370 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 160 Rezensionen

pferde, polo, liebe, nacho figueras, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik: Ich lese oft new-adult-Bücher, da ich mich mit den Protagonisten identifizieren kann. Doch dieses Mal wollte ich eine Saga wagen, in der Romance, Reichtum und Intrigen im Mittelpunkt stehen.
Jah, dank diesem Buch weiß ich nun alles über Pferde und Polospiele, da ich so viel wie in diesem Buch erfahren habe. Und ab und zu hatte ich das Gefühl es wäre ein Pferdeführer. Es ist offensichtlich, dass der Autor selbst Polospieler ist.
Zu Georgia, unserer Hauptprotagonistin, muss gesagt sein, dass sie mich stark an Anastasia Steele erinnerte: schüchtern, naiv und bodenständig. Ich hätte mir da eine starke Persönlichkeit gewünscht, die genau weiß was sie will, denn das würde sie interessanter machen. Auf diese Weise war sie nämlich leicht zu kriegen. Als Tierärztin habe ich sie mir viel reifer und selbstständiger vorgestellt. 
Dann kommt noch unser reicher und gutaussehender Darsteller. Alejandro leitet das Familienunternehmen und –wer hätte gedacht- hat eine Tochter. Neben der großen Verantwortung, die auf ihn haftet, hat er auch einen Schicksalsschlag, das Verarbeiten muss. Als er Georgia das erste Mal begegnet, ist er schon von ihrer Erscheinung angetan und sie verdreht ihm gleich den Kopf. Alejandro hat mir als Charakter sehr gefallen, denn er handelte nicht blindlinks, sondern wusste genau was er tat.
Der Schreibstil war flüssig, dennoch war vieles vorhersehbar. Die Geschichte ist definitiv was für Shades of Grey-Fans, denn nach dem Lesen sind mir viele Ähnlichkeiten aufgefallen. Ich rede hier nicht von Erotik, sondern die Art wie die Protagonisten miteinander harmonieren und der Verlauf der Handlung.
Fazit: Auch wenn mich dieses Buch nicht begeistern konnte, werde ich anderen Büchern in diesem Stil eine Chance geben, denn die Mischung aus Erotik, Reichtum und Intrigen war etwas ganz anderes. Die Handlung ist in sich abgeschlossen. Aus dem Grund bin ich gespannt, ob die anderen Bände überzeugender sind.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(289)

701 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 156 Rezensionen

liebe, new adult, freundschaft, college, bianca iosivoni

Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als ich den Klappentext zu diesem Buch las, habe ich mir eine lockerleichte Lektüre gewünscht, die nicht viel Drama beinhaltet. Und genau das hat mir diese Geschichte gegeben, denn sowohl die Protagonisten als auch die Handlung sind unkompliziert gewesen.

 

Es geht um Emery, die mit ihrem Umzug und ihres Studiums in West Virginia ihr altes Leben hinter sich lassen möchte. Sie weiß genau, dass alles nur noch bergauf gehen kann. Das gelingt ihr auch, bis sie auf gutaussehenden Freund ihres WG-Mitbewohners trifft. Dylan stellt all ihre Vorsätze für ihr neues Leben auf den Kopf. Doch sie möchte nicht wieder von Menschen verletzt werden, daher versucht sie sich von ihm zu distanzieren. Jedoch ist das nicht möglich, denn ihre Gefühle für den attraktiven Dylan sind stärker als sie sich vorgestellt hatte.

 

Emery war eine starke Protagonistin, die aus ihrer Vergangenheit gelernt hatte. Dazu machte sie den Einstig in das Buch sehr amüsant. Von außen hin versucht sie die starke junge Frau darzustellen, doch im Innern ist Emery sehr verletzend und könnte eine starke Schulter gebrauchen.

Die Tatsache, dass Dylan wie jeder Student für sein Geld arbeiten ging und nicht von seinen Eltern lebt, machte ihn umso sympathischer. Er war lustig und liebevoll. Also gar kein Macho, um den sich alle Mädels gerissen haben. Es gab viele lustige Momente zwischen ihm Emery, in denen man nur lachen konnte.

 

Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und locker. Wie in jedem new-adult-Buch waren auch hier viele erotische Szenen, die die Autorin nicht obszön oder ins Detail beschrieben hat. Sie hat sich stets zurückgehalten. Da die Handlung abwechselnd aus Dylans und Emerys Perspektive erzählt wird, erfährt man mehr über ihre Gedankengänge und ihre Gefühle bezüglichen den anderen. Doch ich hätte mir eine tiefgründigere Hintergrundgeschichte für Emerys Umzug gewünscht, denn die konnte mich leider nicht bewegen. Dennoch passte das Gesamtpaket.

 

Fazit:

 Das Buch packt den Leser von der ersten Seite und überhäuft ihn mit vielen emotionalen und amüsanten Momenten. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(73)

182 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

driven, driven - tiefe leidenschaft, k. bromberg, erotik, badboy

Driven - Tiefe Leidenschaft

K. Bromberg , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453420267
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kritik:

Die „Driven“-Reihe ist mir unbekannt, daher kann ich keine Vergleiche mit den anderen Bänden schließen. Aus dem Grund gehe ich ganz neutral an diese new-adult-Geschichte ran. Wie viele Bücher aus dem Genre kann man auch dieses Buch unabhängig von den anderen lesen, daher habe ich nicht viel verpasst.

 

So weit so gut. Haddie Montgomery lässt sich von niemandem unterkriegen, denn sie weiß, wie sie mit ihrer spitzen Zunge jeden zum Schweigen bringt. Beckett Daniels dagegen ist eher charmant und weiß, wann er sein gutes Aussehen einsetzen kann, um das zu bekommen was er will. Doch eines verbindet beide: ihre dunkle emotionale Vergangenheit, die sie soweit es geht verdrängen wollen.

Haddie möchte nach dem Tod ihrer Schwester ein neues Leben beginnen. Aus dem Grund würde sie sich niemals auf eine schnelle Nummer einlassen. Genau das weiß auch Beckett und versucht ihr Vertrauen zu gewinnen, denn wenn ihr bewusst ist, dass er auf einen One-Night-Stand aus ist, dann kann es gefährlich für ihn werden. Schließlich ist Haddie nicht wie jede andere Frau.

 

Da die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde, konnte ich die Gedanken der beiden Hauptprotagonisten gut verfolgen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Der Schreibstil war flüssig und an einigen Momenten nachdenklich. Die Autorin kam stets zum Punkt, ohne auszuschweifen.

 

Doch ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, so dass ich dieses Buch zur Seite lege und es für mich unvergesslich bleibt. Die Geschichte ist schön für zwischendurch, aber nicht so emotionsgeladen wie ich es erwartet hatte. Dennoch ist es lesenswert.

 

Fazit:

Eine schöne lockerleichte Lektüre mit wunderbaren Protagonisten und emotionalen Handlung.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

psychothriller, alsheimer, mörder, thrillerautor, thriller

Zerschnitten

Paul Cleave , Frank Dabrock
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453438552
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Paul Cleave gehört zu meinen liebsten Thriller-Autoren, denn ich habe fast alle Bücher von ihm verschlungen und kann sie nur weiterempfehlen. Daher erhoffte ich mir bei dieser Geschichte gar nichts, da ich wusste, dass es mich wieder begeistern wird.

 

Doch dem war leider nicht so. Mehrmals habe ich mich gefragt, ob es wirklich von Paul Cleave, dem Autor von „Der siebte Tod“, geschrieben wurde, da dieses Buch meine Nummer 1 ist.

 

Die Geschichte fing sehr ruhig an, sodass ich auf die Spannung lange warten musste. Selbst nach 100 Seiten passierte einfach nichts. Erst ab Seite 180 gewann das Buch an Pfad, was dann aber wieder nachließ. Ich würde sagen, dass es ein auf und ab war.

Ein Thriller sollte den Leser von der ersten Seite an packen und erst am Ende loslassen. Doch diese Geschichte kam mir eher wie eine Lektüre über Alzheimer vor und nicht wie ein Thriller. Ich persönlich fand es anfangs sehr interessant, wie ein Mensch mit Alzheimer lebt, aber dass nichts weiter passierte, empfand ich als enttäuschend.

 

Die Grundidee hat mich ebenso dazu angefixt, dieses Buch zu lesen, denn heutzutage man liest in Büchern nicht oft über einen Protagonisten mit Alzheimer. Daher war ich gespannt, wie Paul Cleave diese Thematik in einem Thriller verpacken möchte. Doch das gelang ihm nicht.

Ebenso fehlte mir der flüssige und spannende Schreibstil von dem Autor. Diesmal war es eher lahm und alles wurde in die Länge gezogen. Und die Atmosphäre war einfach erdrückend.

 

Dennoch hat er immer wieder versucht, die zähen Momente mit etwas Spannung zu überspielen. Dies gelang ihm auch nur für etwa 40 Seiten. Dann ließ es auch wieder nach.

 

Fazit:

Als großer Paul-Cleave-Fan enttäuschte mich dieses Buch sehr, da ich weiß, wie grandios seine Geschichten sonst sind. Dennoch verfolge ich weiterhin seine Thriller, denn er sprach eine interessante Thematik an, die leider nicht in einem spannenden Thriller so umgesetzt wurde, wie er sonst kann.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(51)

179 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

schweden, liebe, vergangenheit, journalistin, ein einziges geheimnis

Alles oder nichts

Simona Ahrnstedt , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei LYX, 16.03.2017
ISBN 9783802599477
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik:

Von „Die Erbin“ und „Ein einziges Geheimnis“ habe ich so viele positive Rezensionen gelesen, dass ich unbedingt den neuen Band lesen wollte, da mich dieser inhaltlich ansprach. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass mir diese Geschichte so unter die Haut gehen würde.

 

Ambra und Tom litten unterschiedliche Schicksalsschläge, was sie umso mehr verbindet.

Ambra wurde von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gezerrt, so dass sie kein Vertrauen zu Menschen hat und nie wahre Liebe empfand. Doch das ist nicht alles, denn sie war ein misshandeltes Opfer.

Tom dagegen leidet noch immer an den psychischen Folgen seiner Geiselnahme. Beide lernen sich bei einem Interview von Ambra kennen, bei dem sie über verängstigte und hilflose Menschen berichtet. Doch dieses Interview wird ein Verhängnis, denn Tom möchte nicht über seine Angstzustände und seine Erfahrungen im Tschad sprechen, aber Ambra möchte den Bericht um jeden Preis veröffentlichen. Die Frage ist nun: Kann der Elitesoldat Ambra verzeihen, dass sie seine Gefühle missbraucht oder stellt er sich seiner Ängste und entscheidet sich für Ambra und ihrem Bericht, um mit ihr an seiner Seite seine Vergangenheit abzuschließen?

 

Der Schreibstil war sehr beruhigend und zugleich fließend. Es passierte einfach so viel, dass man gar nicht merkte, wie schnell sich das Buch dem Ende neigte. Obwohl man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, tauchen trotzdem Charaktere aus den vorherigen Bänden auf, die aber eine kleine Nebenrolle spielen.

 

Dieses Buch ist kein gewöhnlicher new-adult-Roman, in dem nur die Protagonisten und ihre Gefühle im Mittelpunkt stehen, sondern viel tiefgründiger. Denn es greift Themen wie Krieg und Journalismus auf. Ebenso erfahren wie mehr über das Leben in Pflegeheimen, die sich nicht an die Richtlinien halten.

 

Zum Cover muss ich sagen: Sowohl das deutsche als auch das originale Cover sind atemberaubend schön.

 

Fazit:

Zwei verletzte Seelen treffen aufeinander und können nicht ohne einander. Eine dramatisch tiefgründige Geschichte, um den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen und endlich einen Neuanfang zu starten. Die Autorin sprach viele interessante Themen an und verbindet es mit einer gefühlvollen Handlung.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

155 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

familie, alkoholiker, beautifu, alkohol, tyler

Beautiful Burn

Jamie McGuire , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492310116
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kritik:
"Beautiful Disaster" konnte mich damals ganz und gar nicht überzeugen, denn es war zu klischeehaft und unrealistisch. Doch ich wollte der Autorin eine zweite Chance geben und mir das neue Werk von ihr vornehmen, um zu schauen, ob sie eine bessere Story liefern kann.

Die unglückliche Ellie Edson hat es satt, dass andere über ihr Leben bestimmen, anstatt sich um sie zu sorgen. So gibt sich den nächtlichen Partys und Rauschmitteln hin. Eines Abends lernt sie den attraktiven Tyler Maddox kennen, doch dieser steht eher auf One-Night-Stands und nicht auf verletzte Frauen. Nach und nach entwickelt er Gefühle für Ellie, die eine arrogante Facette aufzusetzen scheint.

Ellies Leben ist in tausend Stücke zerbrochen: sie hat niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. So verkriecht sie sich immer mehr in ihr Schneckenhaus und glaubt, dass Alkohol sie von all ihren Sorgen befreien kann. Trotz ihrer leeren Seele findet sie bei Tyler Halt. Da die Handlung aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich sehr gut in ihre Lage versetzen. Als Hauptprotagonistin wurde sie mir immer sympathischer, denn sie erinnerte mich an Violet aus "Violet & Luke". Ich finde es interessant, wie kaputte Charaktere durch die Liebe eines Menschen anfangen zu blühen. Und so kehrt auch Ellie mit Tylers Zuneigung und Leidenschaft ins Leben zurück.

Tyler ist sich seiner Attraktivität bewusst und nutzt sie aus, um Frauen ins Bett zu bekommen. Doch in Ellie sieht er kein Objekt der Begierde, sondern eine junge Frau, die eine schwere Last mit sich zu tragen hat. Im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder trägt er den Beschützerinstinkt und weiß gleich, dass er Ellie vor ihren bösen Geistern zu beschützen hat. Obwohl er sich vorgenommen hat, sich auf keine Frau einzulassen, sondern nur seiner Arbeit als Feuerwehrmann nachzugehen, kann er nur an die wunderschöne Ellie, mit dem großen Mundwerk und den leeren Augen, denken.

Ich muss zugeben: dieses Buch hat mich mitgenommen. Nach "B.D." wusste ich nicht, ob ich je ein Buch von Jamie McGuire lesen werde, doch nun hat sie mich begeistern können. Ihr Schreibstil war flüssig und passte sich stets der gegebenen Situation an.

Fazit:
Wer von "Beautiful Disaster" enttäuscht war, sollte diesem Buch eine Chance geben, denn sowohl die Charaktere als auch die Handlung sind vorher gut durchdacht und wunderbar gewählt. Man taucht in eine Geschichte voller Gefühle und Leidenschaft ein.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(29)

65 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

musik, jugendprobleme, rockstar, liebe, new adult

Rock my World - Ein Typ zum Anbeißen

Christine Thomas
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2016
ISBN 9783570310854
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik:

Der erste Teil schaffte bei mir leider nicht die 5 Herzchen, da es einige Kritikpunkte gab. Doch diesmal gibt es fast nichts auszusetzen. Die Handlung und die Protagonisten stimmten überein. Da man die Bücher nicht getrennt voneinander lesen sollte, war es hilfreich, dass die Autorin zum Anfang wichtige Ereignisse aus Band 1 noch kurz wiederholte und so alles beim Leser auffrischte.

 

Jasmin hat sich als unsere Hauptprotagonistin weit entwickelt, denn im ersten Band wirkte sie sehr jung und naiv, doch nun ist sie viel reifer und entschlossener geworden. Obwohl sie übertrieben stur ist, hinterließ sie bei mir weiterhin einen sympathischen Eindruck. Nach dem Streit mit Raoul empfindet die 17-jährige mehr für Drake, als sie es sich dachte. Die Frage ist nun, ob er auch etwas für sie empfindet, denn er ist kein Aufreißer. Ein halbes Herz abzug: warum ist Raoul so schnell in Vergessenheit geraten und von der Bildfläche verschwunden? Ich hätte gewusst, was nun mit ihm passiert ist. Viel erfährt man nicht.  Doch das ist Jasmin geringstes Problem, denn sie plagen Albträume, die für sie in der Realität eine Gefahr sind.

 

Drake war mein Lieblingscharakter, denn er war alles andere als ein Bad-Boy. Obwohl er attraktiv war, blieb er bodenständig und drängte sich nicht in den Vordergrund. Normalerweise kennt man aus den new-adult-Büchern diese Angeber, die eine Frau nach der anderen abschleppen. Drake dagegen trägt eher den Beschützerinstinkt in sich.

 

Während die Handlung im ersten Band eher oberflächlich beschrieben wurde, erzählt die Autorin die Beziehungen im zweiten Band tiefgründiger und leidenschaftlicher. Dennoch ist ihr lockerer und flüssiger Schreibstil (mit einem Hauch von Humor) weiterhin geblieben. Die Autorin schaffte es, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten.

 

Fazit:

Die Reihe wird wohl von Band zu Band besser. Ich bin gespannt, was mich im dritten Band so erwarten wird. Christine Thomas hat einwandfreie Arbeit geleistet.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(129)

228 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

thriller, mord, peter swanson, rache, liebe

Die Gerechte

Peter Swanson , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734103599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Ich weiß gar nicht wann mich ein Thriller das letzte Mal so vom Hocker gerissen hat. Als Leser kann man das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen, denn sobald es einen einmal gepackt hat, ist man im Geschehnis und man überfliegt einfach so die Seiten. Die Handlung war von der ersten bis zur letzten Seite spannungsgeladen. Ich habe Kapitel für Kapitel verschlungen, denn diese endeten stets mit einem Cliffhänger.

 

Ted tat mir einfach nur Leid, denn er hat nie einem anderen Menschen etwas angetan und wird mit einer Frau wie Miranda bestraft. Er ist ein reicher IT-Spezialist, der seiner Frau jeden Wunsch von den Lippen abliest. Genau einer dieser Wünsche ist ein neues Haus weit entfernt von seinem Wohnort, Boston. Als er mit eigenen Augen sieht, wie seine Frau ihn mit dem Bauunternehmer, Brad, betrügt, empfindet er nur noch Hass. Da kommt es ihm gelegen, als eine schöne rothaarige Frau, Lily, sich an der Flughafen-Bar von London zu ihm gesellt und ein offenes Ohr für seine Sorgen hat. Doch dann stellt sie ihm die Frage aller Fragen: Würdest du deine Frau für den Betrug töten?

Nach mehreren Treffen empfindet Ted mehr für Lily als er es sich vorstellen könnte.

 

Lily war eine grandiose Protagonistin. Durch den Wechsel zwischen ihrer Vergangenheit und der Gegenwart lernte man sie immer besser kennen. Als Leser erfährt man natürlich auch, wie es überhaupt dazu kam, dass sie gegenüber dem Tod so abgehärtet ist. Natürlich stellt man sich auch die Frage, ob das Zusammentreffen von ihr und Ted wirklich ein Zufall war.

 

Miranda habe ich zutiefst gehasst, denn wie kann ein Mensch so egoistisch und von sich selbst überzeugt sein? Sie hat Teds hart erarbeitetes Geld genommen und dazu sein Herz herausgerissen, als würde ihr die Ehe nichts bedeuten. Dazu hat sie ihn zum Gespött gemacht. Weil ihr das nicht alles reicht, hat sie weitaus andere Pläne.

 

Der Schreibstil von Peter Swanson war einzigartig. So als würde das Szenario gerade vor meinem Auge im selben Moment abspielen. Die Charaktere, das Setting und die Handlung wurden detailliert beschrieben. Wir tauchen in unterschiedliche Menschen ein, die charakterlich nicht unterschiedlicher sein könnten.

 

Fazit:

Dies ist ein Buch, welches den Leser von der ersten Seite an packt und ihn erst am Ende loslässt. Die Problematik und die vielen Wendungen erschufen einen spannenden Thriller,  den man nicht aus der Hand legen wollte. Wer sonst keine Thriller liest, sollte sich dieses Meisterwerk vornehmen, denn es überschlägt bekannte Bücher wie „Gone Girl“ oder „Girl on the Train“!  

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(79)

167 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

sci-fi, red risin, dystopie, red rising, spannen

Red Rising - Tag der Entscheidung

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453534438
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Nun kommen wir zum dritten und abschließenden Teil der Serie. Ohne Worte: es war der krönende Abschluss!

 

Charakteristisch ist wieder alles beim Alten geblieben: wir haben wieder die Helden Darrow, Sevro "Kobold" (au Barca), Ragnar und Virginia "Mustang" au Augustus. Wir haben leider einen Tod unter ihnen zu beklagen, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Auch die Feinde kennen wir noch aus dem zweiten Teil. Angefangen bei dem Schakal bis zum Oberhaupt und ihren Verbündeten haben Darrow und seine Freunde sich unzählige Feinde gemacht. Wie schon erwähnt mussten sie auch einige Verluste hinnehmen, das ist wohl der Preis der Freiheit gewesen.

 

An diesem Teil habe ich ehrlich gesagt weniger auszusetzen als an den ersten beiden Teilen, was wahrscheinlich daran liegt, dass dies der letzte Teil ist. Was ich noch immer nicht ganz wahrhaben möchte. Wobei eine komplett neue Serie in diesem Jahr erscheinen wird. Dazu aber später mehr. Es sind nur Kleinigkeiten, die mich stören. Wie zum Beispiel: manchmal treffen die Charaktere verwirrende Entscheidungen, bei denen man glaubt, sie haben eine Bedeutung und sich am Ende dann rausstellt, dass der Autor nur versuchte, die Handlung in die Länge zu ziehen.

 

Der Schreibstil ist wie im ersten Teil ziemlich einfach und vor allem angenehm zu lesen -worauf ich großen Wert lege. Wie in den ersten beiden Teilen lernt man wieder ein bisschen Latein. Auch werden Fremdwörter -ob nun lateinisch oder eine andere Sprache- sofort erklärt. Je nachdem in welcher Situation wir uns im Buch befinden, es ist immer passend geschrieben. Mein Lob an den Autor auch hierfür, dass jede Situation, egal ob ein Krieg oder ein einfaches Gesprächs, detaillierter und besser umgesetzt worden sind.

 

Fazit:

Nun dieses Buch hat den zweiten Teil um Längen geschlagen, denn dieser hatte mich von der ersten Seite an gepackt. Es gab nichts zu bemängeln. Jeder, der die ersten Bände gelesen hat, sollte sich diesen Teil nicht entgehen lassen. Ich empfehle alle Bücher zu lesen, denn noch nie hat mich eine Buchreihe so in den Bann gerissen. Ich kann es kaum abwarten, die nächste Reihe, "Iron Gold" die im August erscheinen soll, zu lesen. Solange muss ich mir die Zeit mit anderen Material vertreiben.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

thriller, horror, jenny milewski, ring, angstmädchen

Angstmädchen

Jenny Milewski , Maximilian Stadler
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453438804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

 

Als ich das Buch bis zur Hälfte durch hatte, erinnerte es mich stark an Stephen King´s Romane, denn die beginnen meistens auch interessant und mysteriös, bis sie vom Realistischen ins Fantasy rübergehen. Ich wusste genau, was mich in etwa erwartet, doch es ging zu sehr in Richtung Paranormal.

 

 

Die junge Studentin, Malin, ahnt nichts, als sie ein Zimmer im Studentenheim mietet. Anstatt sich voll und ganz ihrem Studium zu widmen, merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Genau dann fängt der Albtraum für sie an. Obwohl die Autorin die Handlung aus Malins Sicht erzählt hat, konnte ich ihre Angst und Emotionen nicht nachempfinden. Ich habe viele Horrorfilme gesehen, in denen mysteriöse Ereignisse passieren. Und die konnten mich mehr überzeugen, als dieses Buch, obwohl man bei Büchern in die Gedankenwelt der Protagonisten eintauchen kann. Die junge Asiatin wirkte auf mich lieb und nett, aber mehr erfuhr ich nicht über sie als Person. Da wünschte ich mir mehr Hintergrundwissen über die Hauptprotagonistin.

 

 

Der Schreibstil war relativ flüssig und die Autorin kam gleich zum Punkt. Die 5 Mitbewohner im Heim wurden authentisch beschrieben. Das Setting war vorstellbar und realistisch.

 

Leider hat es mir an Spannung gefehlt, denn das macht einen guten Thriller oder in diesem Fall Horror aus. Auch wenn vieles zu Anfang vorhersehbar war, schaffte es die Autorin leider nicht, mich noch am Ende zu packen und von ihrem Werk zu überzeugen

 

 

Fazit:

 

"Angstmädchen" ist ein Buch, welches man lesen kann, aber nicht unbedingt tun muss. Mich konnte die Handlung leider nicht fesseln, denn es beinhaltete keine Spannung. Dennoch mochte ich die Grundidee und die Protagonisten.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(38)

58 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

koma, mord, unfall, vergangenheit, familie

Fremdes Leben

Petra Hammesfahr
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.03.2016
ISBN 9783453358935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik: Allein der erste Satz im Klappentext ist ein Grund dafür, warum man dieses Buch gelesen haben muss. Petra Hammesfahr konnte mich mit „Roberts Schwester“ und „Die Schuldlosen“ sehr überzeugen. Daher interessierte ich mich weiterhin für ihre Werke. Vom Inhalt erinnert mich dieses Buch stark an die von Joy Fielding, denn bei der amerikanischen Autorin verlieren ihre Protagonisten oft erst ihr Gedächtnis und wissen nicht, wem sie trauen sollten.

 

Das Buch fing gleich spannend an, denn ich als Leserin tappte genauso wie die Frau, die hier Claudia zu heißen scheint, im Dunkeln. Sie wacht nach fast zwei Jahren aus Koma auf und erfährt, dass sie einen erwachsenen Sohn und einen Ehemann hat. Beide helfen ihr dabei, wieder ins Leben zurück zu finden. Doch nach und nach merkt sie, dass etwas nicht stimmt und man ihr etwas vorenthält. Ist sie nun in Gefahr?

 

Der Anfang packte mich so sehr, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, denn ich wollte wissen, ob ihr Ehemann und ihr Sohn ihr etwas vormachten und was es mit dem Unfall zu tun hat. Doch mittendrin legte sich die Spannung und es kam zu vielen Wiederholungen, die nicht notwendig waren. So zog sich die Handlung in die Länge. Die Autorin beschrieb die Protagonisten realitätsnah. Als Leserin stellte ich mir die Fragen: Wer ist diese Frau? Ist der Mann wirklich ihr Ehemann? Stimmt es, was er ihr erzählt? Verbergen er und sein Sohn etwas? War es ein Unfall? All die Fragen werden nach und nach beantwortet. Jedoch schafft sie das auch mit Hilfe ihrer Nachbarin, die ihr ihre wahre Identität nicht vorenthält.

 

Der Anfang und die Idee für das Buch waren grandios, doch das Ende war wie ein Schlag ins Gesicht. Und das im negativen Sinn. Warum? Es fing interessant an und endete so, als hätte die Autorin keine Lust mehr auf den Schluss gehabt.

 

Fazit:

Alle Petra Hammesfahr Fans sollten sich ein Bild von diesem Buch machen, denn die Geschmäcker sind hier unterschiedlich. Mich packte das Buch in den ersten 150 Seiten, doch dann ließ die Spannung nach. Jedoch erschuf die Autorin grandiose Protagonisten mit faszinierenden Charakterzügen und ein interessantes Setting.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(96)

185 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

will trent, drogen, undercover, lena adams, karin slaughter

Schwarze Wut

Karin Slaughter , Klaus Berr
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2016
ISBN 9783764505189
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Die Grant County-Reihe war und ist bis heute meine liebste Reihe von der Autorin, denn Karin Slaughter sprach in jedes ihrer Bücher ein heikles Thema an. Meist waren es Themen, die unsere Gesellschaft prägen und schaden.

So ist es auch hier in ihrem neuen Buch der Fall. Will Trent ermittelt undercover, um den korrupten Drogenboss, Big Withey, in Macon zu fassen. Nur fällt es ihm schwer seine Tarnung aufrechtzuhalten, denn Detective Lena Adams wird von einer Razzia überfallen und nun braucht er Hilfe von Sara Linton. 

Doch wie bekommt er alles unter einen Hut, ohne dabei seine wahre Identität zu entlarven?


Dieses Buch packte mich von der ersten Seite an, denn es passierte einfach so viel. Ich hatte das Gefühl, das gesamte Szenario live mitzuerleben. So gut konnte es die Autorin erzählen. Karin Slaughter zeigte sich mit diesem Buch von ihrer professionellen Seite, die man besonders liebt. Ohne irgendwelches Drum-Herum-Gerede kam sie gleich zum Punkt und lieferte dem Leser viel Stoff, um ihn zum Weiterlesen zu verleiten. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, denn es war durchaus mitreißend.


Viele mögen Lena gar nicht, doch als meine Lieblingsprotagonistin tat sie mir in diesem Band sehr Leid, denn sie hatte es gar nicht so leicht. Vor allem die Vorwürfe machten ihr zu schaffen.

Will Trent befand sich in einer Zwickmühle: auf der einen Seite Lena, die einen verletzten Freund Jared hat, nachdem sie überfallen wurde und auf der anderen Seite Sara, die Lena verachtet.


Fazit:

Für mich gehört dieses Buch zu den spannendsten Karin-Slaughter-Thrillern, denn es ist von der ersten Seite an mitreißend.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(105)

199 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

mars, science fiction, scifi, weltall, dystopie

Red Rising - Im Haus der Feinde

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453534421
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kritik:

Charaktertechnisch ist alles beim Alten geblieben, Wir haben einmal Darrow, jetzt mit dem Nachnamen "au Andromedus", der nun offiziel Mitglied der Herrscherfamilie des Mars ist. Er muss Augustus,dem Oberhaupt,beweisen das er seines Namen würdig ist denn nur so kann er sein eigentliches Ziel erfüllen.
Dann haben wir noch Virginia "Mustang" au Bellona, ehemals Teil der Familie Andromedus und Tochter des Nero au Augustus. Sie befindet sich in einer Liebesbeziehung mit Darrows Erzfeind, Cassius au Bellona, der auf nichts als Rache gesinnt ist. Denn Darrow ist der Mörder seines Bruders und er will um jeden Preis dafür bluten lassen, koste es was es wolle. Wie immer an Darrows Seite ist Sevro alias "Kobold" und seine Heuler. Er steht Darrow immer zu Seite sei es im Krieg oder in einer hitzigen Diskussion mit den Goldenen. Noch immer ist die Beziehung zwischen Sevro und seinem Vater und Darrows erster Lehrer und Unterstützer. Was zuletzt daran lag das ein Geheimnis um Dancer gelüftet wird, von dem Sevro schon länger wusste.

Ich ging mit hoher Erwartung an den zweiten Teil ran, denn der erste Teil war für mich schon wirklich fesselnd und ein absolutes Must Have. Ich habe zufriedenstellend festgestellt, dass auch der zweite Teil perfekt an den Ersten anknüpft und meine Erwartungen sogar übertraf. Was mir persönlich sehr gut gefiel war, dass es diesmal nicht im Institut von statten ging, sondern in der echten Welt, die sehr unbamherzig ist. Das gesamte Kriegsszenario wurde perfekt umgesetzt und ich hatte das Gefühl das hier über ein real stattgefundenen Kampf erzählt wird.

Leider habe ich auch einiges ausszusetzen. Ich weiß das Zwischenmenliche, vor allem die Liebesgeschichte zwischen Darrow und Mustang, sind für die Geschichte sehr wichtig, aber manchmal wurde hier übertrieben und ich kam mir vor, wie in einem kitschigem Teenie Roman. Es passt zum Beispiel überhaupt nicht, dass während eines Kampfes ganze Seiten nur um ihre innige Gespräche handeln. Die Stimmung mitten im Krieg leidet sehr darunter.
Mein zweiter Kritikpunkt sind die kleineren Nebencharaktere. Sie tauchen plötzlich auf und haben wichtige Funktionen. Sie retten Darrow machmal sogar das Leben, aber kaum Hintergrundwissen. Manchmal wird nicht mal ein Familienname, der in ihrer Welt sehr von Bedeutung ist, preisgegeben. Ich würde mir wünschen, dass dies im nächsten Teil anders gehandhabt wird.

Der Schreibstil ist, wie im ersten Teil, ziemlich einfach  und vor allem angenehm zu lesen, worauf ich viel Wert lege. Man lernt sogar ein bisschen lateinisch.
Um wieder auf das Latein zurückzugreifen: es werden Fremdwörter ob nun lateinisch oder eine andere Sprache sofort erklärt. Was nicht immer selbstverstänlich ist, wie ich an anderen Büchern gemerkt habe. Je nachdem, in welcher Situation wir uns im Buch befinden, es ist immer passend geschrieben. Fesselnd und immer mitreißeind.

Fazit:
Dieses Buch empfehle ich sehr: es hat es in meine Top 10 geschafft, man sollte dieses Wunderwerk nur lesen, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Es ist spannungsgeladen und voller Abenteuer. Also ein MUSS!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(72)

117 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

paige toon, johnny jefferson, rockstar, erste liebe, teenager

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt , Vera Baschlakow
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.06.2016
ISBN 9783959670234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik:

Sonne, Strand
und kühle Getränke. Was fehlt einem da noch? Ah, genau. Eine schöne
Sommerlektüre wie „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“, in der wir die 15-jährige
Jessie nach L.A. begleiten. Natürlich ist Jessie nicht aus Spaß dort, denn sie
lernt ihren leiblichen Vater kennen. Und es ist der weltberühmte Rockstar
Johnny Jefferson. Doch was alles im Land der unbegrenzten Möglichkeiten
passiert, ist aufregend, romantisch und humorvoll.

 

Durch den
lockeren Schreibstil hatte ich einen leichten Einstieg in die Geschichte. Durch
die kurzen Kapitel fliegen die Seiten einfach dahin. Ebenso hat mir die
Erzählperspektive gefallen. Denn die Handlung wird aus Jessies Sicht und in der
Gegenwart erzählt. So ist man mit im Geschehen dabei.

Negativer
Kritikpunkt ist Jessie selbst. Ich habe noch nie so eine schreckliche
Hauptprotagonistin erlebt. Als ich auf den ersten 30 Seiten war, dachte ich
mir, dass ich mich irgendwann mit ihr anfreunden werde, doch sie wurde mir
immer unsympathischer. Selbst bei ihrem leiblichen Vater fing sie ständig an zu
nörgeln, obwohl sie den Luxus hatte, von dem sie träumt. Für eine 15jährige
benahm sie sich wie eine verwöhnte Göre und machte das Leben ihres Stiefvaters,
Stuart, zur Hölle. Klar, ihre Mutter ist verstorben, aber ich hatte den
Eindruck, dass Jessie Stuart die Schuld an dem Tod gibt. Außerdem beleidigt sie
nicht nur ihn, sondern ihre Lebensverhältnisse. Da habe ich mich gefragt, ob
man in England als Lehrer so wenig verdient, dass sie gleich in einem schäbigen
Haus wohnen. Auf den Tod der Mutter wurde kurz eingegangen, aber mehr hat man
nicht erfahren. Doch die Trauer und die Einsamkeit, die Jessie umhüllte, wurden
von der Autorin sehr gut rüber gebracht.

Hoffe, dass
Jessie im zweiten Band viel reifer ist. Schließlich hat sie viel in L.A. erlebt
und an ihrer Einstellung arbeiten können.

 

Johnny mochte
ich sehr gerne, denn er versuchte sowohl Jessie vor der Öffentlichkeit zu
schützen als auch gab er ihr Freiraum wie es nur ging. Es war schön zu
erfahren, wie er und Jessies Mutter sich kennengelernt haben. Von Johnnys Frau
Meg erfahren wir, dass er viele Fehler gemacht hat und auf dem Weg der
Besserung ist. Nicht nur ihr zu Liebe, sondern auch für seine beiden Söhne
Phoenix und Barney.

In diesem
Buch lernen wir viele Schattenseiten des Lebens als Promi kennen. Denn sie
können keine ruhigen Familienausflüge oder jegliches machen, ohne von
Papparazzi abgelichtet zu werden.

Das Cover ist
ein Hingucker, denn mit den Palmen und dem Sonnenuntergang sorgt das Cover für Lust
auf  Sonne, Strand und Spaß.

Fazit:

Eine
Contemporary-Geschichte, über ein junges Mädchen und die Liebe zu ihrem
leiblichen Vater. Leider zerstörte der Charakter der Hauptprotagonistin die gesamte
Handlung. Doch das kann sich im zweiten Band ändern. Die lockerleichte Lektüre
ist perfekt für den Sommer.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Kellerspiele

Simone Trojahn
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei null, 29.08.2015
ISBN B014OC3FHO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kritik:

Bevor ich mit
meiner Rezension starte, möchte ich noch einmal darauf hinweisen:

Dieses Buch
enthält explizite Szenen physischer, psychischer und sexueller Gewalt, die für
Personen unter 18 und sensible Menschen nicht geeignet sind! Alle anderen
erwartet perfider, nervenaufreibender Thrill, der lange nachwirkt sowie ein
schonungsloser Einblick in menschliche Abgründe, der schamloser und perverser
nicht sein könnte. [Quelle:
amazon.de/kellerspiele]

 

Nachdem
„Fida“ von Stefanie Maucher 2013 mein Jahres-Highlight war, sehnte ich mich
nach einem Buch, welches sich mit derselben Thematik beschäftigte. Als ich dann
„Kellerspiele“ sah und die Autorin, Simone Trojahn, mir das Buch netterweise zum
Rezensieren zur Verfügung stellte, musste ich es gleich lesen. Der Klappentext
versprach einfach so viel.

 

Natürlich
werde ich in der Rezension nicht auf jedes Detail eingehen, aber das muss vorab
gesagt werden. Ebenso fällt es mir sehr schwer, den Inhalt vom Buch zu
kritisieren, da die Handlung bzw. die Taten nun einmal in der Realität
passieren. So hat die Autorin nun einmal alles detailliert beschrieben. Ob sich
der ein oder andere ekelt, ist dahin gestellt.

 

Die Handlung
fängt zwar ruhig an, aber der Leser bekommt gleichen einen Einblick in das
deprimierende Leben des 29jährigen Karl und seinem älteren Bruder Toni. Beide
sind von Grund auf verschieden: Während Toni ein Sadist ist, lebt Karl
zurückgezogen und lässt alles über sich ergehen. Karl hat keine Ahnung von der
Welt außerhalb des Hauses. Ohne je richtig gearbeitet zu haben, bezieht er
Arbeitslosengeld und kümmert sich nebenbei um seine pflegebedürftige Mutter. Er
machte den Eindruck einer misshandelten Ehefrau, die von ihrem Mann (hier Toni)
misshandelt wird und nichts dazu sagt, da sie sonst niemanden hat. Karl sieht
in Toni die einzige Bezugsperson, die er je haben wird. Und genau das nutzt
sein älterer Bruder aus. Als das junge Mädchen in das Haus verschleppt wird,
wird Karl nach und nach bewusst, dass er in der Entführung und den
Misshandlungen Mittäter ist. Auch wenn er Tonis Taten nicht für gut heißen
mochte, benahm er sich stets wie ein Feigling. Toni dagegen liebt es, Menschen
zu quälen und sie bis an ihre Grenzen zu bringen. Vom Aussehen könnten sie
nicht unterschiedlicher sein: Karl ist kräftig und unattraktiv, während Toni
mit seiner Glatze, den stechend blauen Augen und der starken Statue
angsteinflößend wirkte.

 

In der
Geschichte tat mir Laura am meisten Leid. Denn sie befand sich einfach zur
falschen Zeit am falschen Ort. Jedoch wurde ihr von Anfang an bewusst, dass an
diesem Haus und den beiden Männern etwas nicht stimmte. Trotzdem –so wie jeder
Mensch ist- bildete sie sich nichts bei und joggte weiterhin an diesem Haus
vorbei. Was man hier dazu gelernt haben sollte ist, wenn mein Verstand mich
warnt, sollte ich kein Risiko eingehen und einfach darauf hören. Laura tat mir
so leid, dass ich manchmal Tränen in den Augen bekam. Jede Szene wurde
detailliert beschrieben (darum auch FSK 18), so dass man all den Ekel und die
Erniedrigung nachempfinden konnte.

 

Der
Schreibstil wurde modern, frisch und direkt gehalten. So hat die Autorin auf
jegliches drum-herum-Gerede verzichtet und kam gleich zum Punkt. Aus dem Grund
ließ sich das Buch in einem Rutsch lesen. Obwohl die Handlung keine Spannung
beinhaltete, interessierte mich einfach, ob Laura sich vielleicht irgendwann
aus den Klauen des Teufels befreien konnte. Ebenso wie die Hoffnung auf Karls
Vernunft Laura zur Flucht zu helfen.

 

Ein großer
Pluspunkt geht an die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels, die dafür sorgten,
dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte!

 

Bestes Zitat:

 

[S. 95] „Niemand von uns kann in die Zukunft sehen
und niemand weiß, was das Schicksal vielleicht schon hinter der nächsten
Wegbiegung für ihn bereithält“

 

Leider gibt
es bei dem Buch einige Punkte, die mich beschäftigten. Als erstes war es das
Ende: Die gesamten Szenen wurden so ins Detail beschrieben, dass man alles vor
Augen hatte, doch zum Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin die Lust
verlor. Während der Zeit im Keller wüsste ich gern, wie die Eltern auf ihr
Verschwinden und später auf ihr Auftauchen reagierten. Wir bekamen einen kurzen
Einblick in die Situation außerhalb der grausamen Geschehnisse und mehr nicht.
Für einen packenden Psychothriller fehlten mir die Momente, in denen die
Autorin mit der Psyche des Lesers und der Leidtragenden spielte.

 

Da gibt es
eine Sache, die ich zwar nicht am eigenen Leib zu spüren bekommen habe, aber
mir nicht ganz vorstellen kann. Laura lag monatelang nackt in dem eiskalten
Keller. Auch wenn sie für einen kurzen Moment eine Decke bekam, müsste sie da
unten erfrieren. Im Winter hätte sie es niemals ausgehalten und wäre bei den
Prügeleien gestorben.

 

Die 4 Herzen
kommen so zustande:

1.     
Die Figurenkonstellation

2.     
Schreibstil + Cliffhanger nach jedem Kapitel

3.     
Setting und Atmosphäre

4.     
Umsetzung der Thematik

 

Fazit:

Die Autorin
spricht ein heikles Thema an, welches in der heutigen Gesellschaft und von der
Polizei auf die leichte Schulter genommen wird. In diesem Psychothriller
bekommen wir einen Einblick in die tiefsten und abartigsten Abgründe der
Begierde solcher Psychopathen. Obwohl dieses Buch einige Stärken und Schwächen aufweist,
bin ich „dankbar“ mich wieder mit diesem Thema beschäftigen zu können.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(23)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

totengräber, krimi, dorf, leichenschändung, modelwelt

Die Schöne und der Tod

Bernhard Aichner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442713660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kritik:

Von Bernhard Eichner habe ich bisher kein Werk gelesen, so dass ich „Die Schöne und der Tod“ mit keinem anderen Buch vergleichen konnte.

Der Klappentext sprach mich gleich an und so verliefen auch die ersten 50 Seiten. Doch dann ließ die Spannung etwas nach und ich freute mich, als die Handlung wieder bergauf ging.

 

Der Hauptprotagonist Max Broll, Totengräber, machte anfangs einen eigenartigen Eindruck auf mich, denn er betrank und bemitleidete sich ständig. Da mir nicht viel über ihn verraten wurde, wurde ich nicht schlau aus diesem Mann. Doch dann fand ich ihn sehr sympathisch, denn als eine Leiche gestohlen wurde und eine Frau ermordet wurde, spielte er Detektiv und interessierte sich mehr und mehr für diese beiden eigenartigen „Zufälle“. Ich würde dieses Buch ebenfalls in die Kategorie Krimi schieben, da weder mit der Psyche des Lesers gespielte wurde noch Polizeiarbeit ins Spiel kam. Vielmehr möchte man wissen, wer zu solchen Taten fähig ist und warum eine Leiche gestohlen wird.

 

Der Schreibstil war sehr kurz und knapp. Aichner redete nicht Drumherum, sondern kam gleich zum Punkt. Aber mich störten die Dialoge. Ich hatte damit bis zum Ende große Schwierigkeiten, denn der Autor verzichtete auf Anführungszeichnen und verwendete stattdessen Bindestriche. Das brachte mich durcheinander. Ich fragte mich immer wieder, was der Autor damit bezwecken wollte und ob es vielleicht zu etwas hinführen soll. Aber es stellte sich dann heraus, dass es wohl sein Schreibstil war, womit man klarkommen musste.

Obwohl es sich hier um einen Krimi handelt, konnte man sich in vielen Momenten das Lachen nicht verkneifen.

 

Fazit:

Ein Krimi, der mehr spannende Momente und reguläre Dialoge vertragen könnte. Im Großen und Ganzen war es sehr interessant und vor allem amüsant.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(79)

174 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

m. leighton, the wild ones - verlangen, pfarrerstochter, sex, leidenschaft

The Wild Ones - Verlangen

M. Leighton , Ursula Pesch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453418813
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Es ist Sommer und da kommt dieses Buch gerade zur richtigen Zeit. Der erste Teil „The wild ones –Verführung“ hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mich auf dieses Buch gefreut habe. Da die beiden Teile nichts miteinander zu tun haben, ist es nicht schlimm, wenn man sich nicht genau erinnert.

 

"Wild ones - Verlangen" stellt so die typische new-adult-Geschichte dar, die nicht nur vorhersehbar ist, sondern auch nichts Spektakuläres beinhaltet. Es gibt viele Bücher aus diesem Genre, die sehr tiefgreifend sind und viele unerwartete Momente beinhalten.

 

Der erste Band bekam 4 Sterne von mir, weil die Charaktere anders waren und somit die Handlung interessant verlief, doch diesmal trifft das nette-Mädchen-von-nebenan auf den Bad-Boy. Während Patrick, aus Band 1, seine Attraktivität nicht ausnutze, sondern sein Augenmerk auf seine Familie legte, ist mir Jake von Anfang an unsympathisch gewesen. Sein Umgang mit Frauen hat nur abgeschreckt, denn er sieht sie nur als Objekt der Begierde und nutzt sie Reihenweise aus. Auch seine Vergangenheit machte ihn nicht sympathischer. Vielmehr hätte es ihn verändern sollen.

 

Der einzige Grund, warum dieses Buch mehr Sterne bekommt, ist die Hauptprotagonistin Laney, denn sie sehnt sich nach einem Mann, der sie zu schätzen weiß und den sie nicht wieder verlassen muss. Doch sie verliebt sich ausgerechnet in den Womanizer Jake, der nur auf Affären aus ist. Man empfand mit ihr viel Mitgefühl. Anfangs sieht er in ihr eine Affäre, doch dann merkt er, dass er mehr für sie empfindet als nur eine Frau für eine Nacht.

 

Der Schreibstil ist locker, so dass es dieses Sommerfeeling verstärkt. Man kam auch gleich in die Story rein. M. Leightons Prolog fing vielversprechend an und die Handlung zog sich nicht in die Länge. Die erotischen Szenen beschrieb sie wieder nicht detailliert und aufdringlich. Durch den Perspektivenwechsel verstand man beide Protagonisten aus ihrer Sicht.

 

Fazit:

Ein Buch, welches einen unterhält und man einmal lesen sollte. Es greift keine tiefgründige Probleme an, sondern ist geeignet für zwischendurch. Sehr toller Schreibstil und die Autorin kam gleich zum Punkt. An dem männlichen Hauptprotagonisten hätte sie noch arbeiten können. Darum hat mir der erste Band einen Ticken besser gefallen, denn da stimmte alles.

  (0)
Tags:  
 
150 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks