TheBloggingBooks

TheBloggingBookss Bibliothek

40 Bücher, 34 Rezensionen

Zu TheBloggingBookss Profil
Filtern nach
40 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(8.464)

9.572 Bibliotheken, 76 Leser, 9 Gruppen, 318 Rezensionen

krebs, liebe, tod, krankheit, john green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423625838
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover: Das Cover des Buches ist sehr simpel gehalten. Das Erste, was dem Betrachter ins Auge fällt, ist der Name des Autors und der Titel der Buches, da diese mit ihren großen Buchstaben und den hellen Farben einen Kontrast zu dem eher dunklerem Hintergrund bilden. Mit vielen Sternen wird dieser Hintergrund noch abgrundet. Außerdem ist in der unteren Hälfte ist noch eine Skyline zu erkennen. Schlicht, aber aussagekräftig! Denn wer das Buch gelesen hat weiß, was die vielen Sterne für eine Bedeutung haben und in welcher Beziehung sie zu den Hauptcharakteren stehen. Auch der Titel passt wie angegossen zu dem Buch, da es mit seinen wenigen Worten die ganze Geschichte widerspigelt und dem Leser schon einen kleinen Einblick auf die Handlung geben kann.
Charaktere: Protagonistin Hazel hat es nicht einfach in ihrem Leben. Sie ist eine Krebspatientin und weißt, dass sie irgendwann sterben wird. Dennoch ist sie so selbstbewusst, dass sie das Mitleid der anderen nicht will und somit ihr Leben so schön wie möglich weiterführen möchte. Dennoch muss sie eine Selbsthilfegruppe besuchen, bei der sie eines Tages Augustus, oder auch kurz Gus genannt, trifft. Gleich von der ersten Minute an, ist sie von ihm beeindruckt. Und trifft ihr Leben doch auf eine unerwartete Wendung. John Green hat Charaktere geschaffen, die so realistisch sind, dass sie mich von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen haben. Sich mit ihnen zu identifizieren, fiel einem nicht schwer. So fühlte man in ihren schlechten, als auch guten Momenten mit ihnen.
Schreibstil: Der Schreibstil von John Green ist schwer zu beschreiben, da er eigentlich alles hat, was ein Leserherz begehrt. Er schreibt berührend, faszinierend, aufwühlend und emotionsvoll. Er verleiht dem Buch einen eigenen Charme, indem er selbst an kritischen Stellen mit seinem Sarkasmus dem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Doch im gleichen Moment schafft er es, den Leser mit einer geschickten Wendung Tränen in die Augen zu jagen und wieder auf eine emotionale Tiefphase zu verfrachten.
Meine Meinung: "WOW! Ich weiß nicht wie ich meine Gefühle beschreiben soll. Aufgefühlt, fertig mit den Nerven, berührt, geschockt? Ich weiß es einfach nicht.“, so habe ich das Buch wenige Minuten nach dem Beenden beschrieben. Jetzt, einige Tage später, habe ich noch immer nicht die Geschichte ganz verarbeiten können und bin weiterhin mit meinen Gedanken bei Hazel und Gus. Wie kann ein Autor so emotional schreiben, dass der Leser geradezu keine andere Wahl hat, als zu weinen? Wie können Charaktere einen so mitnehmen, dass sie nicht mehr aus dem Gedächtnis gehen? Wie kann eine Geschichte den Leser selbst Tage danach nicht mehr loslassen? Wie zuvor kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht. Das Einzige was ich genau sagen kann, ist, dass John Green ein wahres Genie ist und es geschafft hat, mich emotional so sehr aufzuwühlen wie kein anderer Autor es schaffen konnte.
Fazit: John Green hat eine Geschichte erschaffen, die sowohl mit dem Schreibstil und den Charakteren, als auch mit der Handlung mehr als nur überzeugen kann. Er nimmt die Leser mit auf eine Reise, in der sich Jugendliche finden, sich lieben zu lernen und der Menschheit beweisen, dass sie trotz ihrer Krankheit kein Mitleid brauchen. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist geradezu ein Meisterwerk, welches seinen Leser mit auf eine Achterbahnfahrt tausender Emotionen nimmt.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(242)

543 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 121 Rezensionen

dystopie, königin, liebe, fantasy, sprachen

Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz

Kimberly Derting , Tanja Ohlsen , Ugla Huld Hauksdóttir
Fester Einband: 362 Seiten
Erschienen bei INK, 08.03.2012
ISBN 9783863960179
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Zuerst fällt dem Betrachter des Covers die düstere Stimmung auf. Das Cover ist in einem schwarzen Ton gehalten, sodass das Mädchen im Vordergrund einen Kontrast dazu bildet, da sie mit ihrer helleren Farbe eher hervorsticht. Daraufhin fällt die in einer großen und verschnörkelten Schrift gehaltenen Buchstaben auf, welche ein „Queen“ darstellen.
Ich muss sagen, dass das Cover echt schön ist und im Regal ein wahrer Eye-Catcher ist. Leider passt es meiner Meinung nach, nicht allzu sehr zu dem Buch, da ich mit dem Mädchen nur Charlaina verbinden könnte. Zudem ist der Untertitel „Schwarze Seele, schneeweißes Herz“ unpassend ausgewählt, weil es auch hier nicht ganz zu der Geschichte passt und nur einen kleinen Teil des Buches widerspiegelt.
Sehr schön gestaltet, leider aber nicht wirklich dem Buch angepasst.

Handlung:
Ein Königreich, welche seine Klassen durch Sprachen unterteilt. Dies ist das Königreich Ludania, in der auch Charlaina lebt. Durch die Aufstände der Rebellen, wird die friedliche Idylle zerstört. Die Königin versucht mit ihrer ganzen Kraft eine neue Nachfolgerin zu finden, was sich nicht als sehr einfach erweist. Währenddessen lebt Charlaina mit ihrer besonderen Gabe immer wieder in Not, da sie mit nur harmlosen Ereignissen vielen ändern könnte. Nachdem sie sich eines Tages mit ihrer Freundin in einen der illegalen Clubs trifft, verändert sich ihr Leben von Grund auf.

Charaktere:
Die Protagonistin dieses Buches ist Charlaina, welche aufgrund ihrer besonderen Gabe in großer Gefahr steht. Sie kann nämlich alle Sprachen sprechen, die im Königreich Ludania gesprochen werden können. Immer wieder muss sie aufpassen, dass sie sich nicht mit einer falschen Geste dem Tod ausliefert. Der einzige Ort, an dem sie nur sie selbst sein kann ist in ihrer Familie und in den geheimen Lokalen. Dort trifft sie auch auf Max, der sie von der ersten Minute aus begeistert.

Eine sympathische Protagonistin. Was will man mehr?
Nachvollziehbare Handlungen der Charaktere? Auf jeden Fall!
Eine Identifikation mit dem Hauptcharakter? Ebenfalls.

All diese Punkte wurden in diesem Buch erfüllt. Die Charaktere waren alle sehr toll. Man konnte ihre Handlungsweisen nachvollziehen, sich in ihre Lage versetzen und mit ihnen fühlen.
Die Emotionen wirken so echt, dass der Leser sich so gefühlt hat, als ob er sich selbst im Buch befinden würde und mit Charlaina Seite an Seite in dieser Welt lebt.
Die einzige Person, die mich zu Beginn leicht gestört hat war Max. Er war mir zu geheimnisvoll und seine Art etwas nervig. Doch nach und nach konnte man ihn (zum Glück) besser verstehen.

Schreibstil:
Spannungsgeladen, actionreich, humorvoll und emotionsvoll. So kennt man den Schreibstil von Kimberly Derting aus ihren anderen Büchern. Aber war er auch in diesem Buch so? Hätte ich nur vom Beginn ausgehen können, hätte ich gesagt: Nein! Aber wie wir Frau Derting kennen, hat sie es geschafft, mit vielen Höhe- und Wendepunkten, zu zeigen, dass ihr Schreibstil so toll ist, wie wir ihn zu lieben gelernt haben. Er war fesselnd und berührend, spannend und faszinierend und angepasst und frisch. Ein durch und durch wundervoller Schreibstil, der dem Leser wunderbare Stunden beschert.

Meine Meinung:
Nach dem Buch „Bodyfinder“ von Derting, stand für mich gleich fest, dass auch „Dark Queen“ von mir gelesen werden musste. Vom Themengebiet ist das Buch ein völlig anderes als die anderen Bücher von ihr, was mich sehr interessiert hat und mich dazu bewegt hat, das Buch zu lesen. Zu Beginn war ich aber ehrlich gesagt sehr enttäuscht. Der Schreibstil war anders, die vielen Sprachen zu viel, sodass ich schon befürchtet habe, dass das Buch mir gar nicht mehr gefallen wird. Doch schon einige Seiten später, lösten sich all diese Probleme. Es wurde immer spannender und verständlicher, sodass ich mich am Ende in das Buch verliebt habe und der Fortsetzung entgegen fiebere.

Fazit:
Nach einem schwierigen Start, aufgrund der vielen Sprachen, verbesserte sich das Buch von Grund auf. Es kam Spannung hinzu, die Idee hinter den Sprachen wurden verständlicher und so kam es auch dazu, dass ich mich von dem Buch nicht mehr lösen konnte. Es ließ sich in einem Rutsch lesen und entpuppte sich als ein wahrer Page-Turner. Jedoch muss wegen der anfänglichen Schwierigkeiten ein Punkt abgezogen werden.

Bewertung:
Das Buch kriegt 4 Punkte

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(166)

450 Bibliotheken, 10 Leser, 9 Gruppen, 67 Rezensionen

dystopie, sicherheitszone, zukunft, flucht, liberty 9

Liberty 9 - Sicherheitszone

Rainer M. Schröder
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.08.2012
ISBN 9783570154649
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufmachung:
Ein selbstbewusst schauendes Mädchen blickt dem Leser entgegen. Sie strahlt den Leser mit ihren blauen Augen an, welche auf dem Cover sehr auffallen. Ihre hellen Haare sehen zerwühlt aus und im Hintergrund ist ein Wald zu erkennen, welcher sich mit seiner Farbe der Augenfarbe des Mädchens anpasst. Daraufhin sieht man den in großen Buchstaben geschriebenen Titel des Buches.
Man kann aus dem Inhalt schließen, dass hier Kendira, die Protagonistin des Buches dargestellt werden soll.
Das Cover sieht an sich zwar sehr schön aus, ist aber nicht wirklich individuell, da man zurzeit auf fast allen Covern das Gesicht von einem Mädchen sehen kann. Durch die kühlen Farben wirkt es dennoch einprägsam und verschwindet nicht unter der Masse der anderen Bücher. Zudem gefällt mir der Titel des Buches besser als das Cover. Hier wird nämlich genau das beschrieben, was die Geschichte widerspiegelt. Das Leben der Menschen im Liberty9.

Handlung:
Im Jahre Phönix 59 ist nach einem Weltenbrand nichts mehr so wie wir es kennen. Ausgewählte Jugendliche müssen an Orten, an dem sie für ein Leben in der Lichtburg ausgebildet werden. Dieser Ort wird auch Liberty9 genannt. Immer wieder gibt es dort Angriffe von Nightraiders, die Menschen sind, die sich der Anschauung nicht anschließen und so gegen die „Erhabene Macht“ kämpfen. Sie versuchen den Menschen in Liberty9 dies zu verdeutlichen, indem sie Flugblätter abschießen. Doch auch unter den Bürgern von Liberty9 gibt es einige, die schon länger Zweifel an dem Ganzen haben.

Charaktere:
Kendira, die Protagonistin dieses Buches, lebt in Liberty9. Es ist ein Ort, wo sie von jeglichen Angriffen geschützt werden kann und auch so ihre Sicherheit mit 199 weiteren Jugendlichen genießt. Diese Jugendliche sind Auserwählte, die für ihr Leben in privilegierten Verhältnissen ausgebildet werden. Auch diese Anschauung glaubt an Kendira, bis sie immer wieder zu neuen Vorkommnissen folgen und der Sklave Dante versucht Kendira die Augen zu öffnen und zu zeigen, dass ihr Leben gar nicht so perfekt ist wie sie denkt.

Die Charaktere an sich haben mir gut gefallen. Dadurch, dass der Autor aus der 3. Person geschrieben hat, war es in dem Fall auch möglich, sich in die vielen verschiedenen Charaktere zu versetzen und so auch ihre Handlungsweisen zu verstehen. Besonders interessant fand ich Dantes Charakter. Es war toll mitzulesen wie er versucht, den anderen durch viele Beispiele zu zeigen, dass sie in Gefangenschaft leben.

Schreibstil:
Da dies mein erstes Buch ist, was ich von Rainer M. Schröder lese, kann ich nicht sagen,wie sein Schreibstil in seinen anderen Büchern gewesen ist. Doch gleich zu Beginn wurde der Leser mit vielen Fremdwörtern, die sich im Laufe des Buches aufklären, begrüßt. Dies ist dennoch nicht allzu gut durchdacht, da sich gleich Verwirrung beim Leser entfaltete. Nachdem sich aber im Laufe des Buches diese Probleme auflösten, konnte man sich genauer auf den Schreibstil des Autors spezialisieren. Dieser war nämlich sehr flüssig, gut lesbar und angenehm zu lesen. Leider aber ging er in manchen Szenen viel zu sehr ins Detail, wofür eher wichtigere Passagen davon ausblieben. Dennoch war am Ende sichtbar, dass der Schreibstil des Autors wirklich gut sein kann, weil man dort sehen konnte, mit wie viel Spannung und guten Ideen Herr Schröder schreiben kann. So wurde das Detaillierte sogar sehr nützlich, denn die vielen Orte, die die letzten Seiten begleiteten, können sich bildlich vorgestellt werden und hinterließen so beim Leser Eindruck.

Meine Meinung:
Tja. Was soll ich sagen. Der Klappentext verrät wieder so gut wie alles von der Geschichte. Es wurde sogar geschafft, dass die letzten Seiten und somit auch die spannendsten, schon dadurch fast gänzlich verraten wurden. Aber gehen wir mal zurück zum Anfang.
Zu Beginn war ich sehr enttäuscht von dem Buch. Ich habe etwas actionreiches und wirklich interessantes erwartet. Doch was ich gelesen habe, war eher langweilig und öfter habe ich das Buch aus der Hand gelegt. Als sich nach 250 Seiten nicht allzu viel verändert hatte, dachte ich schon, dass es sich auch danach nicht mehr bessern wird. Und dann kam der Wendepunkt und damit auch meine Erleichterung. Das Buch besserte sich wirklich von Grund auf, die Geschichte wurde besser und so ließen sich die letzten Seiten in einem Rutsch durchlesen. Das Ende des Buches war echt gut und wäre es schon von Anfang an in dem Stil gewesen, wäre meine Bewertung deutlich positiver ausgefallen.

Fazit:
Liberty9 ist Buch, das sehr viel Potential hat, welches nicht ganz ausgeschöpft wurde, sodass das Buch für mich nur durchschnittlich war. Jedoch lässt das Ende vermuten, dass die nächsten Bände besser sein werden als „Sicherheitszone“. Daher lass ich mich überraschen und hoffe, dass sich auch meine Vermutung bestätigt.

Bewertung:
Dieses Buch kriegt 3 Punkte

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Prinzessin Lillifee und der Bergkristall

Monika Finsterbusch , Monika Finsterbusch
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.07.2012
ISBN 9783649608868
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Cover:
Mit seiner hellen rosanen Farbe, ist das Cover des Buches ein Augenschmaus für alle Rosa-Liebhaber. Durch die rote Überschrift wirkt das Rosa nicht zu überladen und ist sehr angenehm anzusehen. Besonders sind aber an dem Cover sind die Verzierungen, die Blumen darstellen sollen, da diese darauf „gestickt“ sind und es in live toll aussieht. Doch auch der Bezug zu der Geschichte ist noch vorhanden, da Prinzessin Lillifee mit ihren vielen Freunden dargestellt wird. Aber auch der Bergkristall ist zu sehen und spiegelt so die Geschichte wieder.

Handlung:
Pupsi, der Freund von Prinzession Lillifee ist krank. Sofort steht für sie fest, dass sie alles in die Wege leiten muss, um ihm zu helfen. Jegliche Art von Medizin bringt keine Ergebnisse, sodass Prinzessin Lillifee auf ihre Zauberkugel guckt. Diese sagt ihr, dass die einzige Möglichkeit Pupsi zu retten, der Bergkristall ist, welcher vom Troll Liebgold behütet wird. So machen sich alle auf den Weg und kriegen auf dem Weg Hilfe von Ursi und Ramos, die sie zur Höhle bringen. Aber dort stehen sie vor der nächsten Enttäuschung, denn der Bergtroll will ihnen den Kristall nicht geben.

Schreibstil:
Monika Finsterbusch hat auch mit diesem Buch wieder ihr Talent bewiesen, indem sie eine neue Geschichte rund um Prinzessin Lillifee geschrieben hat, die viele Kinder fesselt und fasziniert. Dadurch, dass sie einen angenehmen Schreibstil hat, sich der Sprache der Kinder anpasst und verständlich schreibt, bleibt den Lesern keine andere Wahl, als das Buch zu mögen und immer wieder lesen zu wollen.

Aufmachung:
Mit seiner Aufmachung verzaubert das Buch die Lillifee-Fans. Denn hier wurde das Buch mit schönen Illustrationen ausgestattet, welche das Verstehen deutlich vereinfachen und auch den Kindern ein genaues Bild der Handlung darbietet. Doch auch die Illustrationen haben noch einen Ass im Ärmel, da diese noch mit Glitzerstaub unterlegt und die Seiten mit Verzierungen wie auf dem Cover umgeben sind. Außerdem ist das Buch auch noch gepolstert, was den Griff vereinfacht und sich beim Halten gut anfühlt.

Zum Hörbuch:
Passend zu dem Buch, habe ich auch das Hörbuch des Buches bekommen und kann sagen, dass auch hier wieder alles super ist. Es wird sowohl das Buch vorgelesen, als auch das ganze mit schöner Musik unterlegt, was einem oft ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Die Stimme ist sehr gut mit anzuhören. Zudem spricht Sissi Perlinger flüssig und gestaltet das Zuhören als sehr angenehm und interessant. Ein sowohl optisch, als auch inhaltlich zum Buch passendes Hörbuch.

Meine Meinung:
Noch immer ist meine Nichte von dem Buch und dem passenden Hörbuch schwer begeistert. Obwohl sie das Buch schon mehrere Male durchgelesen hat, will sie immer wieder die Geschichte lesen/hören, welche durch das Hörbuch mit schöner Musik unterlegt wird. Auch ich persönlich finde, dass die Umsetzung des Buches wirklich gut gelungen ist, da die Geschichte eine Message hat, welche für Kinder in dieser Geschichte gut dargestellt wurde. Gerade durch den kindgerechten Schreibstil der Autorin, konnte sich meine Nichte immer wieder gut mit den Charakteren identifizieren und mit ihnen in die Welt der Prinzessin Lillifee eintauchen. Das Highlight ist in dem Buch aber auf jeden Fall der Bergkristall, welcher am Ende des Buches zu finden ist und als Kette getragen werden kann und bei Kindern auf große Begeisterung stößt.

Fazit:
Ein durch und durch gelungenes Kinderbuch! Ein angenehmer Schreibstil, tolle Charaktere und eine wundervolle Aufmachung, machen das Lesen und alleine das Ansehen des Buches zu einem Vergnügen. Mit vielen interessanten und passenden Liedern wird noch ein frischer Wind in das Buch geweht, welches dann mit einem Geschenk am Ende gebührend endet.

Bewertung:
Nach diesem Buch leuchten verdiente 5 Lampions

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(96)

233 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

lost girl, indien, echo, dystopie, liebe

Lost Girl. Im Schatten der Anderen

Sangu Mandanna , Wolfram Ströle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.07.2012
ISBN 9783473400805
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Mit seinem hellen Lilaton sticht das Cover des Buches gleich in das Auge des Betrachters. Weiterhin sind zwei Mädchengesichter zu erkennen, die miteinander verbunden sind. Dies stellt in diesem Fall Amarra und ihre Doppelgängerin dar. Unter den Gesichtern ist der Titel abgebildet.
Das Cover ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, da es die Geschichte zu 100 % widerspiegelt. Es zeigt die Verbundenheit der Charaktere und zudem auch gleichzeitig wie verschieden sie sind, indem die beiden Gesichter auf jeweils eine andere Seite blicken. Auch der Titel des Buches ist gut gelungen, wobei ich sagen muss, dass der Verlag mit seinem Untertitel einen Volltreffer gelandet hat. Es passt perfekt zu der Geschichte.

Handlung:
Wir leben in einer Welt, in der Menschen als Doppelgänger erschaffen werden können. Sie leben so lange von der Außenwelt abgeschottet, bis die echte Person stirbt und dafür die Doppelgänger sie ersetzen können. Zu den Doppelgängern gehört auch Amarra. Die Eltern der wahren Amarra haben aus Liebe eine Doppelgängerin erschaffen lassen, damit sie noch einen Halt haben können, sollte Amarra sterben. Damit sie Amarra aber perfekt ersetzen kann, muss sie alles tun, was Amarra tut. Sie muss das gleiche lesen, das gleiche essen und auch die gleiche Person lieben wie sie. Doch so was kann nicht in jedem Fall positiv enden.

Charaktere:
Mit der Protagonistin Amarra, hat Sangu Mandanna einen Charakter erschaffen, der den Leser auf vielerlei Hinsicht ergreift. Zu einem die Geschichte hinter der Doppelgängerin, die so schockierend und zugleich faszinierend ist. In vielen solcher Passagen fühlt der Leser mit ihr und erhofft sich ein Leben für Amarra, das nicht mehr für sie bestimmt wird. Doch auch die Art von Amarra ist sehr gut durchdacht. Zwar soll sie eine Doppelgängerin zu der wahren Amarra bilden, aber dennoch ist sie eine Person für sich selbst, die sich nicht in allen Situationen, in das Leben einer anderen Person versetzen wird. Ihre Art ist humorvoll, ernst und sehr emotional. Besonders ergreifend fand ich ihr Durchsetzungsvermögen. Es war begeisternd wie sie versucht hat, ein eigenes Leben zu führen und somit auch ihren Lebenspartner selbst auszuwählen.

Zusammenfassend sind all die Charaktere im Buch sehr gelungen. Sowohl der Hauptcharakter, als auch die Nebencharaktere haben den Leser mit ihrem Charme und ihren verschiedenen Eigenschaften auf eine Reise mitgenommen, in der Loyalität und auch Freundschaft eine große Rolle spielen.

Schreibstil:
Dafür, dass das Buch Sangu Mandannas Erstlingswerk ist, kann man sagen, dass ihr Schreibstil sehr ausgereift ist und die Autorin es schafft, mit vielen spannenden oder auch emotionalen Bereichen den Leser in seinen Bann zu ziehen und ihn erst dann loszulassen, wenn das Buch beendet wurde. Auch das erweist sich als nicht allzu einfach, da der Leser auch nach der Geschichte nicht ganz loslässt und er noch immer über die Geschichte nachdenkt. Der Schreibstil ist zudem auch noch sehr flüssig, sodass er sich einfach und schnell lesen lässt. Aber auch faszinierend, weil es schwer ist, in knapp 450 Seiten eine so komplexe und ergreifende Geschichte darzustellen.

Meine Meinung:
Nachdem das Buch schon von einigen gut bewertet wurde, wurde auch ich aufmerksam auf „Lost Girl“. So habe ich mich auch sehr gefreut, dass ich das Buch über BloggdeinBuch erhalten habe. Gleich nach dem Erhalt habe ich mit dem Lesen begonnen und war positiv überrascht. Zwar waren die Bewertungen echt gut, aber niemals hätte ich mit so etwas gerechnet. Sofort war ich von der Geschichte gefangen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich konnte mich wahrhaftig von dem Buch nicht mehr trennen, sodass ich es nicht ertragen konnte, das Buch zu beenden. Als das Ende kam, war ich dennoch sehr zufrieden, weil das Ende gepasst hat. Zwar ist es offen und hinterlässt noch viel Potential für einen 2. Teil, dennoch ist das Ende gut genug, damit der Leser nicht nach dem Zuklappen des Buches sich selbst verrückt macht.

Fazit:
„Lost Girl“ ist ein durchaus überraschendes Buch, welches mit vielen Wende- und Höhepunkten den Leser fesselt. Es hat sehr viel Suchtpotential und ist so gut, dass ich es jedem wärmstens empfehlen kann. Ein gelungenes Debüt, das einen auch nach dem Beenden des Buches nicht mehr loslässt.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(63)

114 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

mafia, liebe, tod, kunst, tod oder liebe

Tod oder Liebe

Manuela Salvi , Brigitte Lindecke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 05.04.2012
ISBN 9783841421432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Mafia und Liebe,
Verbrechen und Leidenschaft

Irgendetwas an diesem coolen und gut aussehenden Typen zieht Bianca unwiderstehlich an. Aber er ist der Sohn eines Mafiabosses und sie die Tochter eines Anti-Mafia-Richters. Ihre Liebe darf nicht sein. Doch die Leidenschaft und die Lust auf ein anderes Leben treiben sie immer näher zueinander, bis Bianca Manuel vor die schwierige Entscheidung stellt: Soll er seine Familie verraten oder das Mädchen, das er liebt?

Zur Autorin:
Manuela Salvi wurde 1975 geboren und studierte Graphik und Kommunikation in Urbino. Mit zwölf Jahren schickte sie ihren ersten, 21 Seiten langen Jugendroman an ein großes Verlagshaus: Noch heute bewahrt sie die ermutigende Antwort auf. Ihre Karriere als Schriftstellerin begann jedoch erst viele Jahre und viele Berufe später, nachdem sie einige Zeit als Lehrerin am Gymnasium gearbeitet hatte.

Cover:
Das Cover wurde in sehr hellen und frischen Farben gehalten. Zuerst fallen die beiden Personen im Vordergrund auf, die sich an den Händen halten. Dann erst sieht man die Stadt, die man leicht im Hintergrund erkennen kann. Das Cover wirkt zu Anfang warm und ansprechend und man kann sofort bemerken, dass die Personen ein Paar sind. Doch dann kommt die Pistole, was sehr Abstrakt zu dem Rest ist. Es lässt sich etwas gefährliches vermuten.
Aus den Personen kann man schließen, dass hier Bianca und Manuel abgebildet sein sollen. Wobei Manuel die Person noch passt, ist es bei Bianca weniger gelungen, weil sie im Buch total anders beschreiben wird als abgebildet. Auch der Titel des Buches ist nicht so ganz gelungen, da die Frage zu komisch ausgewählt worden ist. Zwar passt es zum Buch, aber es nimmt die Ernsthaftigkeit des Buches weg.

Handlung:
Nach einem Umzug steht Bianca vor einem Neuanfang. Eine neue Stadt, ein neues Leben. Doch der Beginn erweist sich als gar nicht so einfach, wie Anfangs gedacht, denn Bianca muss sich in der neuen Schule einleben, klingt simpel, wenn sie nicht eine eher zurückhaltende Person wäre.. In der Schule trifft sie dann noch auf den „Bad-Boy“ Manuel. Schon vom ersten Moment an ist sie von ihm genervt und versucht ihm aus dem Weg zu gehen. Dies soll ihr aber nicht ermöglicht werden. Immer wieder kommt es dazu, dass sie mit ihm zusammenarbeiten muss und so entwickelt sich aus dem Hass etwas ganz anderes.

Charaktere:
Die Protagonistin Bianca ist eines dieser Charaktere, die sich schüchtern verhalten, sich von dem Rest der Welt abschotten und sozusagen alles hassen. Man könnte behaupten, dass sich die Autorin hier an den alt berüchtigten Klischees bedient hat. Aber dem ist gar nicht so. Die Art von Bianca ist auf einer Hinsicht anders: Sie ist individuell. Bianca hat nämlich ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen, die sie versucht zu bessern. All dies zeugt davon, dass nicht ein hübsches Mädchen hinter einem schwachen Charakter steckt. Es wird versucht, das Beste aus dem Charakter rauszuholen und dafür muss die Protagonistin nicht dem idealen Bild entsprechen. Ich muss sagen, dass ich von dem Charakter wirklich überrascht wurde und solch etwas nicht erwartet hätte.

Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil von Manuela Salvi. Er ist zugleich flüssig, interessant, angenehm und spannend. Sie hat sich gleich dem Jugendlichen Stil angepasst und so war es ein Leichtes für die Leser, das Buch schnell durchzulesen und sich in das alles zu verlieben. Salvi weiß, was die Leser wollen und setzt dies auch besonders gut um. Sie hat es geschafft, die Spannung bis zu den letzten Seiten durchgehend aufrecht zu erhalten und den Leser durch eine Fahrt der Emotionen zu führen.
Die Autorin wird mit in Erinnerung bleiben und ich kann es gar nicht erwarten, irgendwann einmal andere Bücher von ihr zu lesen.
Italienische Liebesgeschichten?
Ich will mehr!

Fazit:
Unscheinbares-Mädchen-verliebt-sich-in-den-Bad-Boy meets italienischen Mafiaflair. So könnte man das Buch ganz kurz beschreiben. Doch es verbirgt sich viel mehr, als man es am Anfang vermutet. Hier wird nämlich eine alt bekannte Idee mit neuen Elementen aufgepeppt, sodass auch die nicht neuste Idee toll und fesselnd ist. Das ganze italienische hat mir richtig gut gefallen, weil das mal bei den jetzigen Jugendbüchern eine kleine Abwechslung ist. Endlich bin in den Genuss gekommen, eine Liebesgeschichte, verbunden mit einem Mafia-Clan zu lesen. Auch der frische Schreibstil und die ganze Atmosphäre waren sehr ausschlaggebend für diese Bewertung. Denn diese waren wunderbar und verzaubernd. Eine herzergreifende Liebesgeschichte wurde erschaffen, die nichts mit den 0/8/15 Geschichten zu tun hat.

Bewertung:
Ich gebe dem Buch 4 Punkte

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(39)

62 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

spaß, keinbuch, kreativ, nahrung, seiten

KeinBuch

Sebastian Zembol
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 01.01.2009
ISBN 9783939435181
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:
Keine Eselsohren, bloß keine Fettflecken, nicht verknicken und bitte auf keinen Fall mit Wasser in Berührung bringen! So ein Quatsch. Für das KeinBuch gelten keine Verbote. Es will benutzt werden und soll hinterher auch so aussehen. Mehr dazu auch unter: keinewebsite.com. Von der erfolgreichen KeinBuch-Reihe wurden bereits über 100.000 Exemplare verkauft! Für alle KeinBuch-Fans gibt es jetzt die einmalige Sonderausgabe in limitierter Auflage! Ein absolutes Muss!

Cover:
Mit seinem knallgrünen Titel, fällt das Buch ins Auge des Betrachters und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Es hebt sich von dem Hintergrund des Buches, welcher in schwarz-weiß gehalten ab und lässt den Leser schon vermuten, dass dieses Exemplar etwas außergewöhnliches ist und sich von den anderen Büchern auf dem Markt abgrenzt. Durch den Untertitel „Nicht lesen. Machen!“ wird dies auch gleich bestätigt. Mit den Worten „platzen“ und „kratzen“ die ebenfalls zu sehen sind, entwickelte sich bei mit der Eindruck, dass es ein in sich stimmiges und zu dem Buch passendes Cover ist.

Aufgaben:
Das Buch besticht den „Leser“ mit vielen individuellen Aufgaben, die sowohl lustig, als auch verrückt sind. Gleich die erste Aufgabe, welche „Male ein Daumenkino in die Ecken“ lautet, gibt einen Eindruck davon, was einem noch in den Folgenden 176 Seiten bevorsteht. Doch wer denkt, dass die Aufgaben ähnlich oder auch nach einer Zeit langweilig werden, irrt sich in dem Fall gewaltig. Denn mit abwechslungsreichen und mal übertriebenen, mal harmloseren Aufgaben, hat man sehr viel Spaß daran, das Buch zu zerstören und in die Gesichter der Zuschauer zu blicken, die sich wundern, was mit dem Buch geschieht.

Aufmachung:
Mit seiner stabilen und flexiblen Art, kann „KeinBuch“ vielen Belastungen stand halten. Auch wenn einige Dellen zu sehen sind und die Ecken nach dem Fenstersturz angestoßen sind, ist das Buch noch in einem guten Zustand und man müsste etwas mehr Arbeit reinstecken, damit es vollkommen demoliert ist. Jedoch muss auch kritisiert werden, dass die Doppelseiten des Buches nicht sehr gut durchdacht wurden, denn es werden durch die vorherigen Aufgaben, auch die nächsten betroffen, was mich etwas gestört hat.

Meine Meinung:
Welcher Buchliebhaber hat denn nicht mal Lust dazu, ein Buch zu nehmen und es vollkommen zu zerstören und zu demolieren? Ich denke, dass es nicht wenige sind. Da ich selbst zu dieser Sorte gehöre, die doch schon so etwas gerne machen würden, habe ich mich nach Büchern umgeschaut, an denen man seine Wut auslassen oder einfach nur spaßige Aktionen damit unternehmen kann.
So bin ich auch auf das Buch „KeinBuch“ vom mixtvision Verlag gestoßen und ich war ziemlich begeistert davon, was man alles mit dem Buch machen kann.
Gleich nach dem Aufklappen, beginnt das Buch mit seinen lustigen und verrückten Aufgaben und zieht den Leser in seinen Bann. Man hat sehr viel Spaß damit, mal etwas anderes zu tun, als die Bücher zu lesen und ich würde wenn ich die Möglichkeit hätte, sofort das nächste Buch zerstören.

Fazit:
Nachdem ich einige Aufgaben aus dem Buch abgearbeitet habe, kann ich sagen, dass dem Leser einige unterhaltsame und spaßige Stunden versprochen werden. Viele Aufgaben machen das Buch zu einem Vergnügen, wo nicht nur eine Person etwas zu tun hat, sondern auch viele andere miteinbezogen werden können. Der einzige Kritikpunkt wäre bei mir, dass wegen den Doppelseiten auch öfter die nächsten Seiten daran „leiden“. Ansonsten ist es sehr empfehlenswert.

Bewertung:
Nach diesem Buch leuchten 4 Lampions

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(854)

1.525 Bibliotheken, 10 Leser, 13 Gruppen, 128 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, gefallene engel, nephilim

Engel der Nacht

Becca Fitzpatrick , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 03.08.2010
ISBN 9783442203734
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Der Himmel muss warten!

Als Nora ihm zum ersten Mal begegnet, weiß sie gleich, dass seine tiefschwarzen Augen mehr verbergen als offenbaren: Patch wirkt geheimnisvoll, fast unheimlich auf sie, und Nora ist zutiefst fasziniert von seiner rätselhaften Ausstrahlung. Doch zugleich macht Patch ihr auch Angst. Denn immer öfter hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden, und sie wird den Verdacht nicht los, dass Patch etwas damit zu tun haben könnte. Irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Wo kommt er her, warum fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen und diese Narbe auf seinem Rücken, was hat sie zu bedeuten? Immer tiefer wird Nora verstrickt in Ereignisse, in denen Himmel und Hölle ganz nah beieinander liegen...

Zur Autorin:

Becca Fitzpatrick ist eine junge amerikanische Autorin, deren Debütroman gleich nach Erscheinen den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste geschafft hat. Die Übersetzungsrechte wurden bisher in 31 Ländern verkauft. Sie lebt in Colorado, USA.

Cover:

Das Cover von „Engel der Nacht“ ist eines der Gründe, warum ich das Buch überhaupt lesen wollte, weil es einen ansprechenden und interessanten Eindruck vermittelt. Dadurch, dass alles in blau gehalten wurde und im Hintergrund ein dunkler Himmel dargestellt wird, kriegt das Buch auch einen düsteren Touch. Besonders der Engel in der Mitte wirkt so, als ob er an etwas leidet, was noch mit den roten Flügelfetzen über ihm unterstrichen wird. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass es wirklich gelungen ist und zu dem Buch passt. Eine Zwiegespaltenheit wird gezeigt und dies spiegelt die Geschichte gut wieder.

Handlung:

Nora macht nichts lieber, als viel Zeit mit ihrer besten Freundin Vee zu verbringen. Doch als sie eines Tages auf den rätselhaften Patch trifft, weiß sie sofort, dass sie ihn nicht ausstehen kann, obwohl sie ihn durchaus attraktiv findet und von seiner Ausstrahlung begeistert ist. Aber nach einer Weile kommt es zu immer mehr Unfällen und Nora gerät öfter in Schwierigkeiten. Langsam hat sie den Verdacht, dass Patch etwas damit zu tun haben könnte. Aber was kann das sein und warum sollte er das tun?

Charaktere:

Nora Grey, die Protagonistin dieses Buches, ist eine typische High-School Schülerin. Sie macht bei der Schülerzeitung mit und beschäftigt sich gerne damit, dafür recherchiert sie auch viel. Als dann ein neuer Schüler auf die Schule kommt, wird ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt. Öfter kommt es dazu, dass sie das Gefühl hat, als ob sie jemand beobachtet oder auch in ihrer Nähe ist. Dieses Gefühl wird sie auch nicht mehr so leicht los und als ihre beste Freundin Vee in Gefahr gerät, macht sich Nora sehr viele Sorgen. Denn sie denkt, dass sie eigentlich Opfer dieser Attacke werden sollte. Aber wie soll sie das beweisen?

Die Charaktere haben mir auf einer Art und Weise nicht so ganz gefallen. Anfangs konnte ich mich in ihre Lage versetzen und mich mit ihnen identifizieren, was sich aber änderte, je weiter das Ganze weiter schritt. Trotzdem hat mir die Tiefe bei ihnen gefehlt, was ich als sehr traurig empfand, weil ich gegen Ende mit ihnen sympathisiert habe und gerne mehr Gefühle gehabt hätte.

Schreibstil:

Für mich persönlich war der Schreibstil zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig. Ich wurde einfach nicht warm damit, obwohl er gar nicht schlecht ist. Man konnte alles sehr flüssig lesen, die Sprache war dem Buch absolut angepasst und alles wurde mit Sarkasmus und Ironie unterlegt, was den Leser auch einige Male schmunzeln ließ. Das waren auch die eher positiven Eigenschaften, denn es gibt ebenfalls negative. In diesem Fall wären es die fehlenden Emotionen, da ich nicht wirklich mit den Figuren fühlen oder auch ihre Handlungsweisen nachvollziehen konnte. Sonst war der Schreibstil ganz okay und wenn einem wenige Emotionen nicht fehlen, könnte es dem Leser sogar gefallen.

Meine Meinung:

Nach dem Beenden des Buches, wusste ich nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll. Der Anfang war ja wirklich nichts für mich und einige Male wollte ich das Buch nur noch aus der Hand legen und mich mit etwas anderem beschäftigen. Aber ganz aufgeben wollte ich nicht und habe mich weiter damit beschäftigt. Langsam keimte sich bei mir die Hoffnung auf, als es sich zur Mitte hin verbesserte. Begeisterung verbreitete sich aber noch nicht ganz aus, was auch daran liegen kann, dass ich nicht ganz mit dem Schreibstil zufrieden wurde. Gegen Ende wurde ich dann des Besseren belehrt, weil dieser echt toll war und ich hiernach auch sofort den 2. Teil hätte lesen können.

Fazit:

Nach einem holprigen Start, einem soliden Mittelteil, hat mich das Buch zum Schluss mit seinem relativ guten Ende umgestimmt. Zwar gab es einiges, was hätte besser sein können, wie zum Beispiel die Ausarbeitung der Charaktere, sodass ihnen mehr Tiefe verliehen wird. Doch schlecht finde ich das Buch auf gar keinen Fall, denn der Schreibstil ist ganz in Ordnung und der Plot sehr ansprechend. Aus diesen Gründen kam ich auch zu meiner Bewertung.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(75)

165 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 43 Rezensionen

frankenstein, alchemie, zwillinge, kenneth oppel, liebe

Düsteres Verlangen

Kenneth Oppel , Gerold Anrich , Martina Instinsky-Anrich
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 10.09.2012
ISBN 9783407811219
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Victor und Konrad Frankenstein lieben einander so innig, wie es nur Zwillinge vermögen. Allein die schöne Elizabeth steht zwischen ihnen. Dann erkrankt Konrad plötzlich an einem lebensgefährlichen Fieber. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Victor, rasend vor Verzweiflung, ist bereit, alles für seinen Bruder zu tun. Im Chateau Frankenstein stößt er auf eine geheime Bibliothek, in der ein Buch das »Elixier des Lebens« verspricht. Dessen Zutaten scheinen der Phantasiewelt eines kranken Geistes zu entstammen. Oder doch nicht? Zusammen mit Elizabeth macht sich Victor auf die Suche. Unvorstellbare Prüfungen erwarten die beiden – aber auch unerwartete Versuchungen. Was wird stärker sein: Bruderliebe oder Leidenschaft? Das größte Opfer seines bisherigen Lebens steht Victor bevor

Zum Autor:
Kenneth Oppel, geboren 1967, veröffentlichte, von Roald Dahl ermutigt, sein erstes Kinderbuch mit 14 Jahren. Inzwischen hat er zahlreiche Romane und Drehbücher verfasst. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Toronto, Kanada.

Cover:
Düster und geheimnisvoll. So könnte man das Cover zuerst beschreiben, denn es ist den Machern sehr gut gelungen, zu dem Titel, ein passendes Cover zu erstellen, das auch gleichzeitig die Geschichte des Buches widerspiegelt. Besonders die dunkleren Farben, mit denen Personen dargestellt werden sollen, verstärken den düsteren Eindruck des Buches. Am besten gefällt mir aber die Darstellung von Victor, da diese die Hin- und Hergerissenheit von ihm noch einmal bestens verdeutlicht wird. Ein durch und durch gelungenes Cover.

Inhalt:
Wir werden zurückversetzt in die Zeit um 1800. Die Söhne der reichen Frankstein Familie Victor und Konrad genießen ihr Leben mit ihrer Cousine Elizabeth und dem guten Freund Henry in vollen Zügen. Eines Tages stoßen sie auf die geheime Bibliothek, die sie gleich mit seinen alchemistischen Büchern verzaubert und wo sie auch die Mixtur des Elixier des Lebens finden. Doch der Zugang wird von ihrem Vater verwehrt, der nichts von Alchemie hält. Bald aber leidet Konrad an einer schlimmen Krankheit. Die Ärzte sind am verzweifeln und wissen nicht, wie diese Krankheit besiegt werden kann. Gleich fällt dem wissbegierigen Victor die geheime Bibliothek ein und er macht sie mit Elizabeth und Henry auf die Suche nach den Zutaten. Dort erwarten sie viele Gefahren und sie müssen sich vielen Ängsten stellen.

Charaktere:
Für den Protagonisten des Buches Victor Frankenstein steht Geschwisterliebe immer an erster Stelle. So auch, als sein Bruder Konrad an einer tödlichen Krankheit leidet. Sofort nimmt er die Arbeit auf sich, das Elixier des Lebens herzustellen, damit sein Bruder gerettet werden kann. Währenddessen lernt er neue Seiten seiner Cousine Elizabeth kennen und verliebt sich in sie. Doch die Liebe ist unmöglich, weil Elizabeth zu dem Zeitpunkt schon jemand anderes liebt. So versucht er mit allen Mitteln ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, während er die Zutaten für das Elixier des Lebens sammelt.

Victors Charakter hat mir mal gefallen und mal hat er mich sehr genervt. Er hat ein Durchhaltevermögen und wenn er etwas will, versucht er bis zur letzten Sekunde es auch durchzusetzen. Zudem ist er fürsorglich und liebt seinen Bruder sehr. All dies lässt ihn für den Leser sympathisch erscheinen. Aber dann kommen auch schon gleich die negativen Aspekte. In dem Fall auch, dass er naiv ist und in jeder Situation die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Diese Art hat mich persönlich sehr gestört und mit die Lust am lesen weggenommen.

Schreibstil:
Der Schreibstil lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits ist er echt gut und verspricht dem Leser tolle und spannungsreiche Passagen, in denen er das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Andererseits ist er wieder sooo langweilig, dass der Leser das Buch aus der Hand legen will, weil keine Spannung mehr auftaucht und der Autor in nicht endenden Beschreibungen versinkt.
Wobei man sagen muss, dass er die Charaktere sehr gut erklärt wurden. Ihre engen Beziehungen zueinander konnte der Leser nur allzu gut spüren und auch verstehen. Hier ist besonders die Geschwisterliebe zwischen Konrad und Victor gelungen. Es hat mich berührt, was Geschwister füreinander tun würden und selbst über Leichen gehen, nur um das Wohlergehen des anderen zu sichern. Wirklich fantastisch!

Meine Meinung:
Pure Langweile oder spannungsreiche Stunden ?
Diese Frage habe ich mir oft während des Lesens gestellt. Soll ich das Buch kurz zur Seite legen oder erwartet mich gleich wieder ein Abschnitt voller Action?
Gleich der Einstieg in die Geschichte verlief sehr einfach, denn der Leser wurde sofort mit ins Geschehen mit einbezogen. Doch gestaltete sich der Anfang zunächst nicht sehr spannend und es wirkte als ob der Autor uns die Figuren etwas näher bringen will. Dann, nach Konrads Krankheit kam endlich die Spannung auf, auf die ich eine Zeit gewartet habe. Das Buch aus der Hand legen? NO GO! Aber gleich darauf folgte wieder eine lange Phase der Langeweile.
So verlief es immer wieder abwechselnd, bis wir zum letzten Viertel des Buches angelangt sind. Ab dem Zeitpunkt wurde das Buch überraschend besser, weil die Phasen der Langeweile blieben aus. Bis zum Schluss blieb es konsequent spannend und dann wurde ich vom Ende ziemlich verwundert. Dieses Ende war nämlich so anders, als ich es erwartet habe. Nämlich individuell und absolut unvorhersehbar.

Fazit:
Wer eine neue Geschichte lesen will, welche spannend ist und sich mit seiner Art von den anderen Büchern abhebt, sollte in dem Fall „Düsteres Verlangen“ lesen. Allerdings sollte er sich darauf gefasst machen, dass er sich während des Lesens einige Male sehr langweilen kann.

Bewertung:
Obwohl ich zu Beginn wirklich nur 3,5 Punkte vergeben wollte, habe ich es wegen dem guten Ende und der einzigartigen Idee noch einmal auf 4 Punkte aufgerundet.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

mittelalter, sage, wald, geheimnis, rollenspiel

Saeculum

Ursula Poznanski , Aleksander Radenkovic
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 27.10.2011
ISBN 9783833728488
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(105)

288 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 58 Rezensionen

tiger, indien, fluch, liebe, fantasy

Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

Colleen Houck , Beate Brammertz
Fester Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.01.2012
ISBN 9783453267732
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Ich bin verliebt! Das Cover ist so wunderschön, dass das Buch schon einen Ehrenplatz in meinem Regal hat. Zu aller erst sieht man einen Tiger mit strahlend blauen Augen, der so wirkt, als ob er den Leser direkt anschauen würde. Den Tiger umgeben silberne Ornamente, die einen orientalischen Eindruck vermitteln. In einem Kontraststreichen rosa Ton ist der Titel des Buches zu erkennen. Was man auf dem Cover an sich nicht sehen kann, ist dieser Metallic-Effekt des Covers. Es sieht aus wie eine, in verschiedenen Farben glänzende, Muschel, was an dem Buch absolut wundervoll aussieht. Zudem passt es auch noch zu 100 % zu der Geschichte, da man gleich weiß, dass in dem Fall Ren abgebildet sein soll.

Inhalt:
Kelsey, eine junge Schülerin, beschließt einen Nebenjob in den Ferien anzunehmen, damit sie sich ihr zukünftiges College leisten kann. Schon gleich findet sie den passenden Job und meldet sich beim Zirkus Maurizio. Dort soll sie die Kunden betreuen und sich um den Tiger Dhiren kümmern. Von ihm ist sie von Anfang begeistert, sodass sie auch nach kurzer Zeit eine besondere Bindung zu ihm hat. Plötzlich kriegt sie das Angebot, mit ihm nach Indien zu fliegen. Ihre Entscheidung fällt ihr nicht schwer und sie sagt sofort zu. Doch dort trifft sie auf viele Gefahren und lernt die Geschichte eines verwunschenen Prinzen kennen.

Charaktere:
Die 17 jährige Protagonistin, Kelsey Hayes, ist ein gewöhnliches Mädchen, das während ihrer Ferien arbeiten will, um sich ihr College leisten zu können. Das könnte man denken. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein Mädchen, dessen Eltern gestorben sind. Mit dem Tod hat sie sich abgefunden und so lebt sie in einer Pflegefamilie, die sie liebt und immer unterstützt.
Nachdem sie sich nach einem Job umgesehen hat, fällt ihre Wahl auf den Zirkus Maurizio. Dort wird sie über die Ferien arbeiten und sich mit den Tiger Dhiren beschäftigen. Dann kommt aber alles ganz anders, als erwartet. Kelsey wird nämlich mit dem Tiger nach Indien reisen, um ihn dort wieder freizulassen. Aber was hat es denn genau mit dem Tiger auf sich?
Kelseys Charakter ist für diese Geschichte perfekt ausgewählt worden. Durch die alltägliche Situation, dass sie eine Schülerin ist und nebenbei jobbt, war eine Identifikation mit ihr sofort möglich. Man konnte ihre Handlungsweisen verstehen und sich in ihre Situation versetzen. Ihre schon zu Beginn sympathische Art, ist ein riesen Pluspunkt für die Geschichte, weil man sich nicht mit nervenden Protagonisten durchschlagen muss. Zudem ist auch ihr Durchhaltevermögen einfach nur bewundernswert, denn wer geht in den Dschungel mit einem Tiger, während keine einzigen Bekannten dabei sind? Kelsey kann es. Mit viel Humor hat sie mich verzaubert und oft zum lachen gebracht. Doch nicht nur Kelsey konnte mich überzeugen. All die anderen Nebencharaktere zogen mich mit viel Gefühl in den Bann, sodass ich sie alle in mein Herz geschlossen habe. Sie wurden nicht nur oberflächlich behandelt, sondern genau durchdacht und mit vielen positiven Eigenschaften versehen.

Schreibstil:
Viele einzelne Faktoren haben das Lesen des Buches zu einem Genuss gemacht und der Schreibstil kam auf keinen Fall zu kurz. Schon von den ersten Seiten an war ich von dem Schreibstil der Autorin begeistert, denn sie hat es geschafft Humor, Ernsthaftigkeit, Beziehungen, Ironie und Sarkasmus zu einem zu verbinden, indem sie mit irrwitzigen Dialogen zwischen den Beteiligten die Geschichte versüßt und wieder die ganze Ernsthaftigkeit aufgelockert hat, sodass aber gleichzeitig das Ernste nicht ganz verschwand. Die Beziehung zwischen Tier und Mensch hat sie perfekt beschrieben und es war einfach nur zum dahin schmelzen. Dadurch, dass der Schreibstil aber auch noch flüssig war und viele Emotionen vorhanden waren, flogen die Seiten nur dahin und das Buch war rasch durchgelesen.
Collen Houck - ich will mehr von ihnen lesen!

Fazit:
Nachdem mich „Kuss des Tigers“ mit einer einzigartigen Grundidee, wundervollen Charakteren, einem spannenden, humorvollen, und zugleich ernsten und berührenden Schreibstil und einer durch und durch gelungenen Umsetzung überzeugt hat, kann ich es gar nicht abwarten, das Buch „Pfad des Tigers“ zu lesen. Ein Must-Read für alle Romantasy Fans.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(77)

138 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 42 Rezensionen

dystopie, 80er, computerspiel, oasis, computerspiele

Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.03.2012
ISBN 9783764530907
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Wer online stirbt, ist wirklich tot!

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er - wie die meisten Menschen - in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos - in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!

Autor:

Ernest Cline ist der Drehbuchautor des erfolgreichen Independent-Films „Fanboys“. „Ready Player One“ ist sein Debütroman. Wie seine Romanfigur James Halliday ist auch Ernest Cline ein großer Fan der 1980er Jahre und ihrer einzigartigen Popkultur. Er lebt mit seiner Familie im texanischen Austin und ist stolzer Eigentümer eines De Lorean, des berühmten Autos aus dem Film „Zurück in die Zukunft“.

Cover:

Es gibt wirklich selten Cover, die perfekt zur Geschichte passen. Ein Beispiel dafür ist auch das Cover zu „Ready Player One“. Gleich zu Beginn fallen dem Betrachter die vielen verschieden Farben auf, die einen Weg bilden sollen. Dies wird mit einer kontrastreichen schwarzen Hintergrundfarbe noch einmal hinterlegt. Außerdem ist eine Figur vor dem Weg abgebildet. Durch das „Pixelmäßige“ an dem Cover könnte man schließen, dass ein Computerspiel oder ähnliches dargestellt werden soll. Besonders durch die Pac-Man Figur in der oberen Hälfte, wird dieser Eindruck bestätigt. Auch der Titel ist recht gut ausgewählt. Den genaueren Sinn erkennt man zwar erst in den letzten Seiten, doch der Name gibt einen guten Überblick zu dem, was den Leser später noch erwarten wird.

Handlung:

Wir schreiben die Welt im Jahre 2044. Nach vielen von Menschen verursachten Katastrophen auf der Erde, ist das Überleben nicht sehr einfach. Die meisten leben in ärmlicheren Verhältnissen und kämpfen Tag für Tag ums Überleben. Doch einen Ausblick haben sie noch immer: Die OASIS

Eine virtuelle Welt, in der die Menschen ein besseres Leben besitzen und auch den Alttag beiseite schieben können. Hier haben sie die Chance, alles zu tun, was auch auf der Erde möglich ist: Freunde treffen, arbeiten oder auch in die Schule zu gehen. Einer dieser Spieler ist auch Wade Watts. Für ihn ist die OASIS schon der Alltag und verbringt dort mehrere Stunden am Tag. Für all dies hat er auch ein Ziel: Hallidays Easter Egg zu finden.

Die Idee des Buches hat es in sich. Es ist absolut anderes, als die Themen, die man es von den vielen anderen Dystopien kennt. Es wird hierbei eine Welt erschaffen, der auf dem ersten Blick wie der einzige Ausweg für die Menschheit aussieht. Alles ist hier positiv und es scheint auch so, als ob die Menschen damit zufrieden wären. Aber auch diese Welt hat einige Tücken und negative Kehrseiten, die noch im Laufe des Buches erklärt werden.

Charaktere:

Wade Watts ist ein Jugendlicher, der in der Welt der OASIS aufgewachsen ist. Seine Eltern haben ihn damit aufgezogen und somit ist es für ihn ganz normal, seinen ganzen Tag in der OASIS zu verbringen. Nachdem seine Eltern gestorben sind, musste er zu seiner Tante ziehen, die ihn nur aufgenommen hat, damit sie sich selbst ernähren kann. Mit dem ganzen kann er noch leben, denn er ist ein Jäger und hat auch nach 5 Jahren, noch immer nicht die Hoffnung aufgegeben, Hallidays Vermögen erben zu können. Das kann ihm aber nur gelingen, wenn er den gut versteckten Easter Egg von Halliday auffinden kann. Bei dieser Aufgabe sind viele an ihre Grenzen gelangt und haben die Suche aufgegeben. Aber Wade gehört nicht zu ihnen. Er glaubt daran, dass er es schaffen kann und hat plötzlich den ersten Hinweis gefunden. Eine Jagd beginnt, bei der es viele Opfer gibt.

Die Charaktere in dem Buch sind... anders. Es gibt nicht andauernd Liebesprobleme oder Protagonisten, die an Depressionen leiden. Sie sind eher angenehm und es macht Spaß etwas über ihr Leben zu erfahren. Zwar ist es etwas schwer, sich in den Protagonisten zu versetzen, wenn man nicht ein allzu großer Fan der 80er Jahre ist, aber man kann sein Handeln verstehen und hofft mit ihm bis zu letzten Sekunde, dass sein Traum in Erfüllung geht.

Schreibstil:

Und noch immer bin ich Fan des Schreibstils von Ernest Cline. Er hat die wunderbare Gabe, das Aussehen eines Ortes so zu beschreiben, das bei dem Leser vor dem geistigen Auge ein Bild entstehen kann. Zugleich sind die Beschreibungen aber auf gar keinen Fall nervend oder langweilig. Wohl eher interessant und mit viel Fantasie erschaffen. Auch die Dialoge zwischen den Personen waren recht amüsant und verständlich. Das einzige was mich gestört hat, waren die vielen Fachbegriffe, die nach einer Weile sehr verwirrend wurden mich einige Male durcheinander gebracht haben. Zwar wurden die Begriffe immer beschrieben, aber später vergaß oder verwechselte man diese. Aber sonst ist sein Schreibstil sehr, sehr toll!

Fazit:

Die Grundidee des Buches fasziniert mich noch immer, die einfach nur genial und sehr individuell ist. Zu Beginn war ich sehr kritisch, da das Thema den Eindruck verleiht, als ob es nur den Fans der 80er Jahre gefallen würde. Doch dem ist nicht so. Schon das erste Kapitel hat mich gefangen und ich konnte mich nicht mehr losreißen. Es war spannend, interessant und sehr gelungen. Dies war vom Autor strategisch gut durchdacht, weil das Niveau des ersten Kapitels im Nachfolgenden nicht mehr gehalten werden konnte. Zwar waren die nächsten Kapitel immer noch gut, aber nicht so gut wie das erste. Zudem zogen sich manchmal diese Kapitel, sodass es mir persönlich etwas langweilig wurde. Aber der Rest war echt super, weil der Autor einen mit vielen detaillierten Beschreibungen unterhält und einen durchaus angenehmen Schreibstil besitzt. Auch die Charaktere waren gut ausgewählt, da ihre Handlungen nachvollziehbar waren.

Für Fans der 80er ein Muss, aber auch für nicht Erfahrene ein Genuss!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(211)

456 Bibliotheken, 5 Leser, 7 Gruppen, 98 Rezensionen

hexen, zirkel, magie, jugendbuch, dämonen

Zirkel

Sara B. Elfgren , Mats Strandberg , Friederike Buchinger
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.01.2012
ISBN 9783791528540
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Die sechs Mädchen könnten nicht verschiedener sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie. Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen. Reinster Nervenkitzel aus Schweden, dem Land der Krimi-Meister. "Zirkel" ist der grandiose Auftakt der Engelsfors-Trilogie

Zu den Autoren:

Sara B. Elfgren arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin und feiert mit ihren Film- und Fernsehproduktionen in Schweden große Erfolge. Mats Strandberg hat bereits drei Bücher für Erwachsene geschrieben. Sein neuester Roman wurde auch ins Deutsche übersetzt. Er arbeitet außerdem als Journalist und Kolumnist beim Aftonbladet, Schwedens größter Abendzeitung. Als sich die beiden zum ersten Mal trafen, entdeckten sie ihre gemeinsame Leidenschaft für Bücher mit übersinnlichen Elementen. Die Idee, zusammen an einem Buch für junge Leser zu arbeiten, war schnell geboren. Zirkel ist der Debütroman des Autorenteams und der grandiose Auftakt einer Trilogie.

Buchgestaltung:

Tanja:

Trotz den Mädchengesichtern auf dem Buch, hat das ganze etwas Kunstvolles. Das ganze wirkte eher wie ein Gemälde, anstatt wie ein liebloses Motiv und das gefällt mir. Im Zentrum befindet sich dann der „Zirkel“ um welches es im Buch geht. Hier hat man sich echt Gedanken um das Thema gemacht und das gibt Pluspunkte!

Ich:

Das Cover war eines der Gründe, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es hat etwas geheimnisvolles an sich und auch mysteriöses.

Besonders die Ausarbeitung der Mädchen und die ganzen "Blutspritzer" um sie herum, haben mich angesprochen. Man hatte den Eindruck, als ob den Leser etwas erwartet, was er nicht so leicht vergessen kann. Ich habe etwas thrillermäßiges oder ähnliches erwartet, was ja nicht so ganz der Fall war. Auch der Zirkel in der Mitte ist eine gut Idee, da es den Inhalt des Buches wiederspiegelt. Hier haben sich die Gestalter viel Mühe gegeben.

Unsere Meinung:

Die ersten 100 Seiten machen es dem Leser nicht gerade leicht, einen raschen und guten Einstieg in das Buch zu finden. Zwar schlägt die ganze Geschichte einen gemächlichen Takt an und man hat sehr viel Zeit, um sich in die Handlung einzuleben, aber der Beginn des Romans wirkte oft etwas langatmig, was gleichbedeutend mit Langweile kam. Dem Leser wurden zu viele Namen an den Kopf geworfen. Es gab zu viele Charaktere, die man auf einen Schlag kennen lernte und es wurde zunächst nicht ersichtlich, wer nun eine größere Rolle spielt und wer eben nicht. Dazu kommt, dass der ständige Sichtwechsel, das alles erschwerte. Gerade wurde man mit einem der Mädchen warm – SCHWUPPS – gings zum nächsten Charakter. Die zart aufgebauten Verbindungen zu einzelnen Charakteren wurde dadurch sofort wieder abgerissen und so liest man eine ganze Weile, bis auch nur das Gefühl aufkommen kann, das irgendwer einem eventuell sympathisch werden kann.

Auch die nächsten Abschnitte des Buches verstärkte sich der gewonnene „Chaos-Eindruck“ immer mehr. Gemächlich plätschert die Handlung vor sich her, die Charaktere erscheinen noch immer etwas oberflächlich und nicht greifbar.

Zu Gute halten kann man dem Buch aber auf alle Fälle, das man merkt, wie viel Liebe fürs Detail beide Autoren in ihr Werk gesteckt haben. Sie geben ihren Charakteren sehr viel Spielraum für Entwicklungen und dafür, sich selber kennen zu lernen. Wie viele Jugendliche in dem Alter der Charaktere wissen diese nicht so genau, wer sie sind und wo sie einmal hinwollen und als dann der magische Aspekt der Geschichte anfängt sich zu zeigen, wird das ganze ein einziges Drama. Und wer liebt sie nicht, GUTE Dramen? Jedermann findet doch Gefallen an Konflikten – sie machen ein Buch spannend. Aber auch hier wieder dasselbe Problem des Anfangs: zu viel auf einmal.

Man erfährt viel über die Hintergründe der Charaktere, aus welchem Umfeld diese stammen und mit welchen Alltagsschwierigkeiten diese zu kämpfen haben, aber die Mädchen wirkten dadurch nicht tiefgründiger, es war viel mehr so, das der Fokus auf die Probleme die Identifizierung mit ihnen schwerer gemacht hat. Es wird sicherlich viele Leser geben, die ein ähnliches Problem haben und mit keinem der Mädchen sympathisieren können. Anstatt vieler starker Eigenschaften, benehmen sich die meisten von ihnen egoistisch und handeln nur im eigenen Interesse, was wiederum an einigen Stellen der Handlung wirklich erschreckend war. Paradebeispiel dafür ist Anna Karin, bei der man das Wort „Missbrauch“ wirklich wörtlich nehmen kann! Es gibt da nämlich so eine Szene, von der man behaupten könne, sie wollte jemanden mit Hilfe ihrer Magie vergewaltigen. Und so was soll einen sympathisch werden?!

Die ganze Sache mit der Magie war ebenfalls die meiste Zeit ein Rätsel. Aus unersichtlichen Gründen haben die Charaktere plötzlich magische Kräfte – die Magie ist also auf einmal da und schlägt ein wie ein Feuerwerk. Anstatt dadurch verunsichert zu sein oder Fragen zu stellen, wird dies einfach so akzeptiert. Die Kräfte der Charaktere werden erst sehr spät, vielleicht zu spät etwas genauer erklärt. Die Direktorin der Schule, die bis dahin wirklich kaum etwas beigetragen hat, wird nun der Mentor der Mädchen und das ganze wirkte etwas aufgesetzt.

Der magische Unterricht hingegen war die erste Idee des Buches, die wirklich interessant dargestellt wurde. Dadurch, dass man wissen wollte, was es mit der Magie und den Geheimnissen auf sich hat, wurde die Geschichte spannender. Einige Ereignisse, auf die nicht näher eingegangen wird, weil es riesige Spoiler sind, stehen im Bezug zu den Entwicklungen der Handlung und allmählich wird der rote Faden ersichtlich und man hat endlich eine Vorstellung davon, wo die Geschichte hinführen mag. Der Zirkel ist es dann, der die Mädchen zusammen bringt, denn gemeinsam sind sie stark. Gelungen war die Beschreibung der Konstellation dieses Zirkels, wo die Charaktere doch alle so unterschiedlich sind und zusammen arbeiten müssen. Zunächst hatte man das Gefühl, das die Freundschaft nur rein oberflächlich ist, aber in den letzten Kapitel und dem Showdown wird man eines besseren belehrt.

Die letzten 200 Seiten waren wirklich sehr gut! Die Mädchen hatten sehr viele, Tiefschürfende Dialoge, die toll in Szene gesetzt wurden und gezeigt hat, dass mehr hinter der Freundschaft einiger steckt, als nur der Zirkel. Richtig toll war auch, dass man als Leser die Reue einiger spürt, weil diese unverzeihliche Fehler gemacht haben. Dadurch, das diese eingesehen wurden, zeigten sich neue Seiten an den Mädchen. Sie wurden selbstbewusster und das Gefühl kam auf, das sie endlich für das kämpfen werden, was sie wollen und es nicht nur geschehen lassen bzw. in ihren Problemen versinken werden.

Das Ende des Buches wird sicher die Geister scheiden. Zum einen ist es spannend erzählt und hält einige Wendungen bereit, zum anderen ist die Auflösung der Geschichte einfach nur so banal, dass es fast lächerlich ist. Zudem wirkte die Auflösung sehr glatt und es gelang den Charakteren viel zu schnell.

Etwas, das immer noch ein Rätsel nach all den Seiten bleibt ist das magische Buch. Ist es unlogisch oder ist eine Tatsache entgangen? Das Buch besteht aus den Symbolen für die Elemente und nur aus diesen Symbolen. Im Buch wird das erklärt. Wie also kann aus sechs Wörtern ein ganzer Text werden? Das Buch müsste sich doch wie die nicht stimmige aneinander Reihung von ein und denselben Worten lesen?!

Ein Kommentar von jemanden, der das Buch schon kennt, wäre nett ;)

Fazit:

Hat man viel Geduld und mag weit ausgeführte zwischenmenschliche Beziehungen, sowie eine Prise Fantasy und Spannung wird Zirkel sicher gefallen. Mag man aber eher Actionreiche Romane mit vielen Wendungen und einem schnellen Erzählstil, sollte man besser die Finger von Zirkel lassen.

Schlussworte:

Ich kann es einfach nicht verstehen. Wie können so viele Leute das Buch mögen und es dann auch noch so sehr "hypen"?. Ich habe bei dem Buch etwas echt besonderes und neues erwartet, was mir richtig gut gefallen kann. Und ja, es gab etwas neues. Doch bei der Umsetzung ist so gut wie alles schief gegangen, was schief gehen kann. Es erwarten den Leser naive Charaktere, die ihr eigenes Wohl in den Vordergrund stellen, während ihre "Freunde" alle sterben. Besonders Anna-Karin hat mich in dem Fall am meisten aufgeregt. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie sie ihre Macht so missbrauchen konnte. Auch wenn es sich gerade negativ anhört, gab es auch positive Aspekte, die oben genannt wurden, wie z.B. die letzten 200 Seiten des Buches, in dem die Charaktere sich weiterentwickelt und ihre Fehler eingesehen haben. Wäre das ganze Buch in dem Niveau gewesen, hätte es bestimmt eine bessere Bewertung gegeben.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(111)

190 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

freundschaft, tod, alkohol, verlust, jugendbuch

Love you, hate you, miss you

Elizabeth Scott , Ilse Rothfuss
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.08.2011
ISBN 9783423714525
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Julia war ihre beste Freundin, ihre Anlaufstation bei Kummer, ihr großes Vorbild. Und jetzt ist Julia tot – und Amy hat schreckliche Schuldgefühle. Schließlich hat sie den Autounfall überlebt und Julia nicht. Doch nach und nach muss sich Amy damit auseinandersetzen, dass Julia vielleicht doch nicht so perfekt war, wie sie Amy immer erschien. Und plötzlich steht die Frage im Raum, was in der Unglücksnacht tatsächlich passiert ist.

Zur Autorin:
Elizabeth Scott wuchs auf dem Land in Süd-Virginia auf, wo es nicht einmal ein Postamt, aber dafür jede Menge Kühe gab. Nach einem Hochschulstudium und kurzen Gastspielen in der IT-Branche, als Sekretärin und Dessous-Verkäuferin, wusste sie, dass ihre wahre Berufung woanders liegt.
Sie lebt heute als erfolgreiche Autorin von Jugendbüchern mit ihrem Mann außerhalb von Washington DC.
Cover:
Auf dem Cover sind 2 Mädchen abgebildet. Zu einem ist oberhalb des Buches, die obere Gesichtshälfte eines Mädchens dargestellt und zu einem ein nach oben blickendes Mädchen.
Im Mittelpunkt steht in einer großen und herausragenden Schrift „Love you, Hate you, Miss you“.
Diese sind in eher sanften Tönen gehalten, wie das ganze Cover an sich. Es hat einen beruhigenden und fröhlichen Effekt, was man nicht wirklich mit dem Inhalt verbinden kann, da dies eher melancholisch und sehr emotional ist. Trotzdem sieht es wunderschön aus und ist auf jeden Fall ein Eyecatcher.

Handlung:
Nachdem Tod von ihrer besten Freundin Julia, fühlt sich Amy für diese Tat schuldig. Ihre beste Freundin, die mit ihr durch dick und dünn gegangen ist, ihr bei ihren Problemen geholfen hat und ihr bei ihren schlimmsten Tagen beistand, ist weg. Und all dies ist nur Amys Schuld. Hätte sie Julia an dem Tag nicht fahren lassen, wäre all dies nie geschehen und Julia wäre bei ihr. Auf dem Weg, in dem sich Amy wieder den normalen Verhältnissen fügt und sich wieder neu findet, fällt ihr auf, dass nicht alles an Julias Dasein perfekt war. Kann es sein, dass sie doch nicht schuldig ist?

Charaktere:
Amy ist die Protagonistin in dieser Geschichte. Ihre beste Freundin ist bei einem Autounfall gestorben. Dieses Geschehen versucht sie mit meiner Therapie zu überbrücken. Langsam muss sie die Normalität akzeptieren und besucht wieder die Schule. Dies erweist sich für sie nicht sehr einfach, da alles anders ist. Julia ist nicht mehr da. Mit wem soll sie ihre Zeit verbringen? Und warum haben die anderen Mitschüler so viel Mitleid?

Amys Charakter ist schön durchdacht worden. Auf der einen Seite ist ihr Verhalten für eine Jugendliche sehr erwachsen. Auf der anderen hat sie doch noch etwas jugendliches an sich. Ihre Verzweiflung, ihr Selbsthass, ihre Traurigkeit... All dies war für den Leser nur all zu gut spürbar.
Die Autorin hat jedem Charakter seine eigene, für sich passende Art, erstellt. Sehr sehr schön!

Schreibstil:
Elizabeth Scott hat einen sehr angenehm zu lesenden und schönen Schreibstil. In diesem baut sie viele Emotionen ein und schafft es, dem Leser die Situation von Amy realitätsnah und einfühlsam zu übermitteln. Besonders die Briefe an Julia, hat sie überzeugend dargestellt. All die Gefühle und Gedanken sind in diese Briefe einflossen, sodass ich mich oft aufhalten musste, nicht loszuweinen.
Am besten konnte sie dieses Feeling in den letzten Seiten des Buches zeigen. Denn es wurde wieder in der Briefform geschrieben und die Autorin hat hier ihren emotionalen Höhepunkt erreicht. Meiner Meinung nach der beste Teil des Buches.

Fazit:
Das Buch ist geprägt von Selbstzweifel und Hass gegen sich selbst. Die Autorin hat es geschafft zu beschreiben, wie eine Person nach einem schweren Unfall es zustande bringt, sich selbst wieder zu finden. Zudem ist es faszinierend, wie sehr die Autorin die Emotionen so real verfassen konnte, dass diese den Leser so mitnehmen konnten. Oft war ich den Tränen nah und meine Emotionen haben verrückt gespielt. Und besonders das Ende war so aufwühlend, mitnehmend, rührend, poetisch und traurig schön. Es war sozusagen noch das Sahnehäubchen auf der Torte. Sehr sehr toll!

  (9)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(199)

418 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 59 Rezensionen

liebe, außerirdische, kampf, lorien, aliens

Ich bin Nummer Vier

Pittacus Lore , Irmela Brender
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 28.02.2011
ISBN 9783351041281
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Wir sehen aus wir ihr.

Wir reden wie ihr.

Aber wir sind nicht wie ihr.

Wir haben Kräfte jenseits eurer Vorstellungskraft. Wir sind stärker und schneller als alles, was ihr je gesehen habt. Wir wollten eins werden und den Feind bekämpfen. Aber sie haben und gefunden. Nun sind wir auf der Flucht. Wir leben unter euch, ohne dass ihr es bemerkt. Aber sie wissen es.

Neun von uns sind entkommen.

Nummer Eins wurde ich Malaysia getötet.

Nummer Zwei in England.

Nummer Drei haben sie in Kenia erwischt.

Bevor sie die anderen erlegen, bin ich dran.

Ich bin Nummer Vier.

Zu den Autoren:

Pittacus Lore ist das Pseudonym der beiden Autoren James Frey und Jobie Hughes, die gemeinsam das Buch »I Am Number Four« schrieben, welches 2010 in den USA veröffentlicht wurde.

James Frey wurde am 12. September 1969 in Clebeland, Ohio, USA geboren. Mit seinen beiden autobiographisch geprägten Romane »A Million Little Pieces« und »My Friend Leonard« gelang ihm gleich zweimal ein Bestseller.

Jobie Hughes wurde am 9. Juli 1980 in Renton, Washington, USA geboren, wuchs in Spencer, Ohio auf und lebt mittlerweile in New York. Er studierte Kreatives Schreiben an der Ohio University und an der Columbia University.

Cover:

Das Cover des Buches ist mit einem schwarzen Hintergrund versehen, welcher düster aussieht. Außerdem ist im Mittelpunkt etwas abgebildet, das wie ein Feuerball aussieht. Es ist grell und bildet den Mittelpunkt des Covers. Man kann annehmen, dass es sich um einen Planeten handelt. Besonders die vielen Sterne um den Planeten lassen erschließen, dass dies im All ist und der Planet Lorien dargestellt werden soll. In einer etwas großen und herausragenden Schrift steht der Titel des Buches in den gleichen Farbtönen und macht einen eindringlichen Eindruck.

Der Titel, wie auch das Cover passen gut zu dem Buch, weil sie die Geschichte widerspiegeln und es schaffen eine gewissen Intention zu übermitteln. Dadurch, dass auf einem dunklen Hintergrund, helle Farben eingesetzt wurden, wird es zu einem Eyecatcher.

Handlung:

Nach einer Invasion auf den Planeten Lorien, auf dem John und Henry gelebt haben, müssen sie mit den Erben der Lorien auf die Erde ziehen. Dort haben sie die Aufgabe, ihr Überleben zu sichern und um dies zu erleichtern, wurden sie mit einem Zauber belegt. Alle 9 Erben dürfen nur in chronologischer Reihenfolge sterben. Die ersten 3 sind gestorben und John ist Nummer 4. Um seinen Feinden zu entkommen, zieht er mit Henry nach Paradise. Doch auch hier darf er seine Aufgabe nicht vernachlässigen und sollte Beziehungen zu anderen Menschen vermeiden. Dies erweist sich schwerer als gedacht, als Sarah in Johns Leben tritt.

Charaktere:

Der Hauptcharakter aus diesem Buch ist Nummer Vier. Immer wieder muss er wegen der Gefahr, die von seinen Feinden ausgeht, umziehen. Immer muss er wissen, dass es ihn jeden Moment erwischen kann. Sollte nur eine kleinste Bedrohung ausgehen, zieht er mit Henry in die nächste Stadt um. Um seine Identität unkenntlich zu machen, hat er auch in jeder neuen Stadt, einen anderen Namen. Hier in Paradise, hat er sich für den Namen John Smith entschieden. Gleich findet er gefallen an der Stadt und besucht die Schule, wo er auch Sarah kennenlernt. Sofort ist eine Anziehungskraft zwischen ihnen, die sie auch nach einiger Zeit zusammenführt. Aber nicht mit jedem versteht sich John zu Anfang. So kommt es, dass er die Aufmerksamkeit auf sich zieht, was ihn im schlimmsten Fall schaden kann.

Johns Charakter hat seinen eigenen und unverwechselbaren Charme. Seine Art und Weise, wie er handelt und spricht, haben mich einige Male zum lachen gebracht. Aber auch seine sanfte Handlungsweise und wie er versucht, alle zu beschützen, haben mich manchmal ziemlich berührt.

In diesem Buch hat mir nicht nur Johns Charakter hat mir gut gefallen. Auch Henry hat mich überzeugt. Er war in dem Buch mein Lieblingscharakter und hat mich öfter an den Rand meiner Verzweiflung gebracht. Deshalb musste ich auch in den letzten Seiten weinen. Denn Henry stirbt.. Das Buch war einfach vorbei und ich werde alle Charaktere vermissen, weil diese mir eine Geschichte übermittelt haben, die ich niemals vergessen werde.

Schreibstil:

Der Schreibstil von den beiden Autoren hat mir gut gefallen. Die Schwierigkeit, die entsteht, wenn zwei Autoren zusammen schreiben, haben sie sehr gut bewältigt. So fiel es mir sogar gar nicht auf, dass an dem Buch nicht nur ein Autor schreibt. Beide haben einen flüssigen aber auch spannenden Schreibstil. Die vielen actionreichen Passagen waren sehr gut umgesetzt und haben mich in vielen Momenten zu Herzrasen gebracht. Aber auch die emotionalen Abschnitte haben mir gut gefallen. In diesem Fall besonders die Bindung zwischen Henry und John. Diese war so rührend wie eine Vater-Sohn Beziehung. Unglaublich schön. Dafür hat mich die Liebesgeschichte zwischen John und Sarah sehr wenig berührt. Sie war mir langweilig und nicht wahr genug. Irgendwie... zu platt. Aber sonst, war der Schreibstil sehr schön.

Fazit:

Das Buch an sich hat mich größtenteils sehr verwundert. Das vorhandene Potenzial des Buches wurde ganz gut ausgeschöpft und durch interessante Charaktere und einen schönen Schreibstil, war das Lesen des Buches ein einziges Vergnügen. Zudem wurden die Bindungen der Charaktere sehr schön hervorgebracht. Hier ist aber mein oben genannter Kritikpunkt. Die Liebesgeschichte hat mich nicht gefangen. Außerdem gab es einige Male etwas längere Passagen, die sich nach einer Weile nur noch gezogen haben. Sonst war es echt toll und ich würde es nur weiterempfehlen!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(46)

87 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

humor, barney stinson, how i met your mother, witz, sex

Das Playbook - Spielend leicht Mädels klarmachen

Barney Stinson , Matt Kuhn
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei riva, 02.12.2010
ISBN 9783868831238
Genre: Humor

Rezension:

Wer schon dachte, dass der Bro Code gut ist, erreicht mit dem Buch viele aufregende und spaßige Stunden

Cover:
Wie schon zuvor bei dem Buch „Der Bro-Code“, sieht dieses Cover so aus, als besäße es einen Ledereinband. Es ist mit vielen goldfarbenen Ornamenten umgeben und hinterlässt einen altertümlichen und wichtigen Eindruck. Dadurch, dass man Neil Patrick Harris unten links in der Ecke sehen kann, wird dem Cover wieder was sehr lustiges verliehen. Wenn man zu Beginn denkt, dass das Cover nicht zum Buch passt, wird man spätestens bei dem Bild wieder sehr umgestimmt.

Handlung:
Ihr wollt eine Frau für euch gewinnen und wisst nicht wie ihr es machen sollt ?
Der Frauenschwarm aller und auch der Frauenkenner überhaupt, Barney Stinson, kann euch hierbei behilflich sein. In seinem Buch „Das Playbook“ zeigt er euch seine Tricks, die nicht unerhört bleiben. So könnt ihr sie alle an euch ziehen und eure Träume gehen in Erfüllung. Lernt hier viele neue Ideen kennen, die von euch mal viel und mal wenig Arbeit verlangen.

Schreibstil:
Matt Kuhns Schreibstil hat mich auch in diesem Buch auf keinster Weise enttäuscht. Er schafft es, in seinen kleinen Beispielen sehr viel amüsierendes und zudem auch interessantes einzubauen. Mit viel Humor und Witz bringt er seinen Leser oft zum Lachen.
Außerdem ist das Buch ist 4 unterschiedlichen Stufen aufgeteilt. Von Stufe zu Stufe steigt die Chance, eine Frau herumkriegen zu können. Diese Stufen bringen einen etwas frischen Wind in das Buch und auch ein kleines Special für uns Frauen ist vorhanden.

Fazit:
Nach dem Bro Code war ich schon sehr gespannt, wie es mit den Tipps und Tricks von Barney weitergeht, sodass ich es kaum noch erwarten konnte das Buch zu lesen. Sofort wurde es von mir gelesen und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Viele lustige und zudem auch interessante Ideen, mit denen man Frauen aufreißen soll, geben dem Leser ein paar amüsante Stunden. Im Vergleich zu dem Bro Code schneidet „Das Playbook“ etwas schlechter ab, denn nach einer Weile wurden die aufreißerischen Ideen ähnlich, sodass die Abwechslung gefehlt hat. Trotzdem ist es ein Vergnügen das Buch zu lesen und auf jeden Fall zu empfehlen.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(282)

576 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

mord, sara shepard, lying game, lügen, zwillinge

LYING GAME - Und raus bist du

Sara Shepard , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2012
ISBN 9783570308004
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

»Sutton ist tot. Sag es niemandem.

Spiel weiter mit...

Oder du bist als Nächste dran.«

Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag macht Emma auf Facebook eine überraschende Entdeckung: Sie hat eine Zwillingsschwester! Doch am geplanten Treffpunkt erhält Emma eine mörderische Botschaft: Sutton ist tot. Emma soll Suttons Platz einnehmen. Der Beginn eines gefährlichen Lügenspiels – Emma übernimmt Suttons Marken-Klamotten, die teuflischen Glamour-Freundinnen, Boyfriend Garret – und versucht herauszufinden, wer Sutton getötet hat. Jeder ist verdächtig. Und nur der Mörder weiß, dass Emma nicht Sutton ist.

Zur Autorin:

Sara Shepard hat an der New York University studiert und am Brooklyn College ihren Magisterabschluss im Fach Kreatives Schreiben gemacht. Sie wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf, wo sich auch noch heute lebt.

Cover:

Schlicht, aber doch trotzdem auffallend ist das Cover gehalten. Zuerst sind 2 Mädchen zu sehen, die jeweils die Buchkanten zieren. Man sieht dazu nur einen schwarzen Hintergrund, wobei hier aber noch in einer geschwungenen und zudem auch ausgeschmückten Schrift der Titel des Buches steht. Es lässt sich schließen, dass die Mädchen Sutton und Emma darstellen sollen und obwohl das Cover so simpel gehalten wurde, ist es sehr aussagekräftig. Es ist direkt und lässt schon ahnen, dass etwas hinter dem Buch stecken muss.

Handlung:

Nachdem Emma sehr oft ihre Pflegefamilie wechseln musste, hat sie gehofft, dass sie jetzige besser ausfällt. Doch auch hier wird sie bitter enttäuscht. An ihrem Geburtstag macht sie die Entdeckung, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die sehr wohlhabend lebt. Es steht sofort fest, dass Emma sie treffen will. Als sie dann an dem vereinbarten Punkt ist, kommt es zu vielen mysteriösen Zwischenfällen. Emma wird durch viele verschiedene Weisen klargemacht, dass Sutton gestorben ist und sie sich in ihre Rolle versetzen soll. Aber kann sie das ganze meistern oder läuft es eher schief ?

Charaktere:

Die Hauptperson dieses Buches ist Emma, ein Mädchen mit einer nicht sehr guten Kindheit. Ihre Mutter hatte Probleme, sodass sie den größten Teil ihrer Kindheit in Pflegefamilien verbracht hat. Nicht immer fällt ihr Leben in ihren Pflegefamilien gut aus, wie auch in ihrer letzten Familie. Ihr Gastbruder versucht ihr das Leben schwer zu machen, indem er ihr immer neue Sachen anhängt. Doch als er ihr wieder etwas anhängen wollte, indem er seiner Mutter ein Video zeigt, ist Emma selbst geschockt. In dem Video wird eine Person getötet. Gleich bemerkt sie, dass etwas aus dem Ruder läuft und sieht durch Zufall, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Gerade, als sie hört, dass diese gestorben ist, ist das Chaos vollendet.

Emmas Charakter hat mir sehr gut gefallen. Ihre Art und Weise ist sehr angenehm zu betrachten und ihre Geschichte kennenzulernen und auf eine Reise mit vielen Fragen reingeritten zu werden. Sie hat die ganze Zeit lang auf mich sehr real gewirkt, sodass ich mit ihr fieberte und hoffte, dass wir endlich auf Antworten kommen.

Aber auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz. Diese überzeugen mit Charme, Freundlichkeit und Sympathie. Alle waren auf ihrer eigenen Art besonders und überzeugten auf ganzer Länge.

Schreibstil:

Sara Shephards Schreibstil hat mich positiv verwundert. Es hat etwas an sich, was man nicht so gut beschreiben kann. Shephard schafft es, in ihrem Schreibstil sehr viel Spannung einzubauen, den Leser bis zum Ende in die Irre zu führen, um ihn zum Schluss wieder auf falsche Fährten zu bringen. Dadurch, dass sie das Buch aus der 3. Person geschrieben hat, hat sie es geschafft, den Leser sowohl Sutton, auch als Emma nahezubringen. Hier sollte angemerkt werden, dass Sutton eigentlich die ganze Zeit über tot ist. Jedoch konnte sie die Figuren so real überbringen, dass ich manchmal sehr verwundert war, wie solch etwas möglich ist.


Fazit:

Ich muss ehrlich sein: Anfangs kam ich nicht in die Geschichte rein. Die ersten 70 Seiten waren nicht die pure Freude für mich und ich konnte einfach nicht mitgenommen werden. Doch nachdem der Anfang überstanden wurde, ging das ganze bergauf. In kürzester Zeit habe ich die noch knapp 250 Seiten gelesen, weil ich wissen musste, was als nächstes passiert. Die Spannung die ich vermisst hatte, kam auf und ließ mich mitfiebern und in die Tiefen der Nacht lesen. Vor allem der Schreibstil der Autorin ist sehr impulsiv und abwechslungsreich, was dem Buch noch einmal seinen eigenen Touch gegeben hat, sodass ich zum Schluss das Buch jedem empfehlen kann, der mal etwas Abwechslung braucht und sich vor einer riesigen Portion Spannung nicht scheut und gerne bei einer Zitterpartie dabei ist.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

dustlands, wüste, endzeit, moira young, starke protagonistin

Dustlands - Die Entführung

Moira Young , Alice Jakubeit , Laura Maire , Edgar Weiß
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.12.2011
ISBN 9783867178297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
„Sie nennen mich den Teufelsengel. Weil ich noch nie einen Kampf verloren habe.“
Saba wächst am einsamen Silverlake aus, in einer Welt, in der nichts mehr so ist, wie es einmal war. Als bewaffnete Reiter ihren Vater töten und ihren Zwillingsbruder Lugh entführen, schwört sie, ihn zu finden. Sie macht sich auf den Weg durch die Wüste und Berge nach Hopetown, wo nackter Terror herrscht. Saba wird brutal gefangen genommen und muss in einer Arena kämpfen, denn von ihrem Überleben hängt alles ab.

Zur Autorin:
Moira Young hat als Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin gearbeitet, ihre Liebe gehörte aber immer schon den Büchern und dem Schreiben. Die gebürtige Kanadierin lebt heute zusammen mit ihrem Ehemann in Großbritannien. Dustlands ist ihr erster Roman.

Zur Sprecherin:
Laura Maire absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und wurde bekannt durch ihre Hauptrolle in der Fersehserie Verdammt verliebt. 2011 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

Cover:
Auf dem Cover ist eine Wüste abgebildet, wobei man im Hintergrund Hügel sehen kann. Es läuft ein Mädchen durch diese Wüste, woraus zu schließen ist, dass die Figur Saba darstellen soll. Besonders sticht aber der Titel hervor, weil hier dunklere Farben als im Hintergrund genutzt worden sind. Der Titel ist macht dazu einen rissigen Eindruck, wobei noch geschwungene Buchstaben vorhanden, sind. Dazu ist der Titel auch gut ausgewählt. Dust bedeutet übersetzt Staub, woraus man zu folgern ist, dass Dustlands Staubländer heißen soll. Genauso wird auch das Land beschrieben. Staubig, ruhig und abgeschnitten von allem. Auf jeden Fall ein gelungenes Cover.

Handlung:
Es ist ein ganz normaler Tag. Saba und ihr Bruder sind dabei etwas zu reparieren, ihre Schwester will ihnen helfen, doch dann kommt alles ganz anders. Zuerst streitet sich Sabas Bruder Lugh mit seinem Vater und dann wird auch noch Lugh entführt. Für Saba steht schnell fest: Sie muss ihn wieder finden und zurückbringen. Dies aber erweist sich als schwer, weil ihre Schwester dabei sein will. So machen sie sich auf den Weg zu einer alten Bekannten und wollten dort für eine kurze Zeit Unterschlupf suchen. Doch der Weg erweist sich schwieriger als Anfangs gedacht.

Charaktere:
Der Hauptcharakter dieses Buches ist Saba, die mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder und ihrer Schwester am Silverlake wohnt. Ihre Mutter ist bei der Geburt ihrer Schwester gestorben, was ihren Vater sehr mitgenommen hat. Mit ihrem Bruder kann sie sich gut verstehen, wobei man dies von ihrer Schwester nicht wirklich behaupten kann. Nachdem aber an einem Tag plötzlich ihr Bruder von mysteriösen Männern entführt wird, macht sie sich auf den Weg, ihren Bruder zu finden. Dort stößt sie manchmal an ihren Grenzen und kommt oft in Gefahr.

Moira Young hat es geschafft, mit simplen Charakteren vieles zu erreichen. Sie fangen den Leser ein, lassen sich mit ihm identifizieren und bringen sie mit auf eine harte und steinige Reise. Wer spannende Charaktere will, die alle Hürden zu meistern, ist hier genau richtig, denn dies ist auf jeden Fall gelungen.

Sprecherstimme:
Die Stimme von Laura Maire ist durchaus angenehm. Von Anfang an ist man an die Stimme gewöhnt und es gibt keinerlei Probleme. Spannende wie auch emotionale Passagen bringt sie mit ihrem Tonfall und den verschiedenen Nuancen sehr genau auf den Punkt. Besonders die Angst von Saba hat sie sehr bezaubert, weil diese so gut zu spüren war, dass ich manchmal dachte, ich wäre in ihrer Situation. Gefallen hat mir zudem auch, dass man eine deutliche Unterscheidung der Stimmen der Charaktere erkennen konnte. Jungen- wie auch Mädchenstimmen waren sehr authentisch.

Fazit:
Es gab von vielen Bloggern sehr gute Rezensionen zu dem Buch, sodass ich auch wissen wollte, was mich erwartet. Ich jedoch habe mich dann für die Hörbuchversion entschieden, welches sich auf keinen Fall als Fehlentscheidung erweisen sollte. Die Geschichte war eine völlig andere, als ich sie kenne: Eine Zukunftsdystopie, welche einen jedoch auch an die Vergangenheit erinnert. Wer denkt, dass ihn hier eine langweilige Dystopie erwartet, irrt sich gewaltig. Das Buch überzeugt auf ganzer Länge und fasziniert mich immer noch. Zwar kann ich zu dem Schreibstil nicht viel sagen, weil die Geschichte vorgelesen wurde. Ich wurde aber trotzdem in eine Welt mitgenommen, in der das Leben auf dem Spielt steht. Also ein Must-Have für alle Dystopiefans !

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(715)

1.307 Bibliotheken, 17 Leser, 7 Gruppen, 308 Rezensionen

dystopie, starters, enders, body bank, zukunft

Starters

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch , Birgit Ress-Bohusch
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2012
ISBN 9783492702638
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant...
Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss...

Zur Autorin:
Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman „Starters“ ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Momentan arbeitet Lissa Price am zweiten Band unter dem Titel „Enders“

Handlung:
Nachdem es zum Sporenkrieg kam, gibt es im alten Amerika nur noch junge und alte Menschen. Diese sind die „Starters“ und die „Enders“ und überlebten, weil sie die Lebenswichtigen Impfungen zuerst bekommen haben. Weil die Protagonistin Callie mit ihren Bruder auf der Straße lebt und ihr Bruder sehr krank ist, beschließt sie bei der Body Bank ihren Körper einer älteren Person zu verleihen. Während die ersten Buchungen problemlos verlaufen, kommt es bald zu Problemen, die Callie in Lebensgefahr bringen.

Cover:
Das erste was einem dazu auffällt: Schlicht aber schick ! Zu sehen ist auf dem Cover der Kopf einer weiblichen Person. Hier sieht man aber nur die Umrisse und keine Details. Auffällig ist, dass das ganze Cover in dunkleren Tönen gehalten wurde der Titel in einem hellen Blauton heraussticht. Ich kann nicht wirklich beschreiben warum, aber finde, dass es sehr gut zum Buch passt. Der Kopf lässt es so aussehen, als sei es Callies Körper und dadurch, dass keine Details angegeben werden, kann es sein, dass ihr Körper von einem Ender besetzt ist. Aber auf jeden Fall ist das Cover gelungen und gefällt mir ziemlich gut.

Charaktere:
Der Hauptcharakter in diesem Buch ist die 16-jährige Callie Woodland. Sie lebt mit ihren Bruder auf der Straße, nachdem ihre Eltern wegen fehlenden Impfungen gestorben ist. Zusammen mit ihren Bruder versucht sie alles zu überwältigen und Tag für Tag weiter zu leben. Doch da ist ein Problem: Ihr Bruder ist schwer krank und braucht wichtige Medikamente, die sich Callie nicht leisten kann. So beschließt sie sich bei der Body Bank anzumelden. Die ersten Buchungen verlaufen problemlos ab, was man aber von der letzten nicht meinen kann. Sie steht frühzeitig auf und kann wieder ihren Körper steuert. Was sie erwartet ist Reichtum, Komfort und Luxus. Schon nach einiger Zeit lernt sie Blake kennen. Bahnt sich da etwa etwas an ?
Stark, mutig, wachsam, sympathisch, liebevoll zu anderen. All dies beschreibt die Art von Callie. Sie kann liebevoll und nett sein, aber wenn es sein muss, kann sie auch hart durchgreifen. So eine starke Protagonistin wünscht man sich immer.

Schreibstil:
Lissa Price hat ein riesengroßes Talent. Ihr Schreibstil ist Spannung geladen, fesselnd und emotional. Wenn ich in einem Moment noch mit den Charakteren gezittert habe, war ich im nächsten Moment wieder total gepackt und habe ein auf und ab der Emotionen erlebt. Lissa Price verzaubert ihren Leser und lässt ihn bis zum Ende hin nicht mehr los. Dafür, dass das Buch auch noch ihr Debüt ist, kann man nichts sagen außer: Spitze

Fazit:
Ich liebe liebe liebe es. Schon von der ersten Seite an, war man im Geschehen und hat mitgefiebert. Das Buch zeigt sich von seiner besten Seite mit vielen Wendungen und einer spannungsreichen Geschichte. Der Schreibstil lässt sich toll lesen und nimmt den Leser in seinen Fang, die Charaktere haben ihren eigenen Charme und lassen den Leser mit ihnen fiebern. Was mich gestört hat war, dass nach einer Weile für Callie ihr Bruder gar nicht mehr so wichtig war und das obwohl er schon eine tragende Rolle für die Geschichte gewesen ist. Aber das sind kleine Punkte, über die man sich nicht aufregen soll. Den Titel Page-Turner hat es sich verdient und ist ein MUSS für alle Dystopie Fans !

Auf jeden Fall vollle Punktzahl.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(100)

274 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 68 Rezensionen

freundschaft, thriller, manipulation, liebe, shapeshifter

Du denkst, du weißt, wer ich bin

Em Bailey , Martina M. Oepping
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Egmont INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960230
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Wir wussten zwei Dinge über Miranda Vaile, bevor sie an unsere Schule kam.
Erstens: Ihr Eltern waren tot.
Und zweitens: Sie waren tot, weil Miranda sie umgebracht hatte.
Die Gerüchte um die Neue lassen Olive zuerst völlig kalt. Aber als Miranda und die beliebte Katie das unzertrennlichste Paar der Schule werden, weckt das Olives Aufmerksamkeit. Die sonst so selbstbewusste Katie verblasst regelrecht neben der neuen Schülerin, lässt sich total vereinnahmen und beeinflussen. Olive kommt das sehr unheimlich vor, fast so, als hätte Miranda übernatürliche Kräfte und würde von Katies Wesen Besitz ergreifen. Doch wer glaubt ihr schon? Jeder denkt doch, dass sie unter Wahnvorstellungen leidet. Entweder ist Olive jetzt tatsächlich übergeschnappt oder dieses ganze Gerede über Miranda ist wahr. Vielleicht ist sie doch eine Mörderin ?

Zur Autorin:
Die Australierin Em Bailey lebt in Deutschland, wo sie trotz ihres langjährigen Vegetarierdaseins mittlerweile zu Wurstliebhaberin geworden ist, Nach ihrer Tätigkeit als Mediengestalterin fürs Kinderfernsehen widmet sie sich ganz und gar dem Schreiben.

Handlung:
Die Außenseiterin der Schule Olive, hört von den Gerüchten, dass eine Neue an die Schule kommt. Sie soll angeblich ihre eigene Eltern umgebracht haben. Olive geht aber darauf nicht mehr ein. Als Miranda dann aber zur Schule kommt, ist sie verwirrt. So ein zerbrechliches und kleines Geschöpf kann doch nicht ihre Eltern umgebracht haben. Aber da ist noch etwas an ihr, was Olive Angst einjagen lässt. Sie recherchiert und kommt auf Ergebnisse, denen sie nicht wirklich glaubt. Doch als dann auch noch Miranda Katies bester Freundin wird, weiß Olive, dass mit Miranda etwas nicht stimmt. Waren die Rechercheergebnisse wirklich falsch?

Cover:
Ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon gesagt habe, aber die Cover von Egmont INK sind einfach wunderschön. Zu sehen ist zuerst ein Augenpaar mit blau/grünen Augen. Darunter steht der Name der Autorin und in einer großen Schrift der Titel. Das ganze ist in rosa bis lila Tönen gehalten und verleiht eine warme Atmosphäre. Der Titel wirkt aber dazu aufdringlich und ist auch sehr einprägsam. Dies ist auch bei den Augen der Fall. Sie wirken auffordernd und auch aufdringlich.
Was soll ich nur sagen? Es passt perfekt zum Buch, genauso wie der Titel: Es spiegelt die ganze Geschichte wieder.

Charaktere:
Die Protagonistin des Buches ist Olive. Mit ihrer besten Freundin Ami geht sich durch dick und dünn, da diese die einzige Person ist, die Olive verstehen kann. Sie weiß, wie Olive sich fühlt und versucht sie immer wieder aufzumuntern. Nach einem schweren Schicksalsschlag, hat sich nämlich Olive verändert. Sie ist nicht mehr die Person, die sie früher mal war. Sie hat sich von Grund auf verändert. Die Olive, die früher von jedem gemocht wurde und im Mittelpunkt stand, gibt es nicht mehr. Es ist nur noch eine Olive vorhanden, die eine einzige Freundin hat. Doch dann kommt Miranda auf die Schule und die Mitschüler verändern sich alle. Und dann findet sie auch noch eine Verbindung zum Schulschwarm Lachlan.
Olives Art wurde super ausgearbeitet. Ihr Leiden, ihr Mut, ihr Durchhaltevermögen. Alles wird sehr sehr gut dargestellt. Der Leser fühlt mir ihr und will, dass alles besser wird. Er will mehr über ihr Leben wissen und ist gespannt, was als nächstes an Tageslicht kommt.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Em Bailey ist jugendlich, frisch, angenehm, faszinierend, spannungsvoll, fesselnd, liebevoll... Und ich könnte immer weiter aufzählen. Was ich damit sagen will: Ihr Schreibstil ist toll! Von der ersten Seite an ist der Leser in der Geschichte und wird es immer weiter zum lesen angeregt. Die Spannung nimmt nie ab und bleibt immer vorhanden. Immer wieder kommt es zu neuen Vorfällen, die sie perfekt in die Geschichte verknüpft. Die Zwiegespaltenheit der Charaktere setzt sie so gut wie nur möglich um. Sie zeigt, die viel Einfluss eine Person auf alle haben kann und dadurch alles verändert.

Fazit:
Mein erster Thriller und ich bin endlos begeistert. Em Bailey hat hier ein wirklich besonderes Werk geschaffen, der den Leser in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Seiten über Seiten vergehen und man bemerkt nichts davon. Was am Anfang harmlos und nichts bedeutend wirkt, wird nach und nach immer wichtiger. Das Buch trotzt nur vor Spannung und macht es unmöglich, mit dem Lesen aufzuhören. Der Schreibstil ist fesselnd und hat einen jugendlichen Touch, was sehr gut zum Buch passt. Vor allem dadurch, dass Em Bailey immer wieder Sachen hervor deutet, diese aber zum Schluss wieder zerstört, weiß der Leser gar nicht was ihm geschieht. Immer wieder kommen neue Details hinzu, die das Buch zum Ende hin abschließen. Zudem sind das auch noch die Charaktere, die alle auf ihrer eigenen Art besonders sind und den Leser immer wieder mit ihnen spüren lassen.
Auf jeden Fall empfehlenswert. Wer das Buch nicht liest, verpasst einen Thriller, der einen noch nach dem Lesen zum Nachdenken anregt.

Auf jeden Fall 5 Sterne wert !

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(213)

450 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 99 Rezensionen

meer, liebe, guernsey, elodie, nixen

Meeresflüstern

Patricia Schröder
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.01.2012
ISBN 9783649603191
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer Großtante auf Guernsey zu leben. Als wenig später auf der Nachbarinsel ein Mädchen tot aufgefunden wird, glaubt sie, dass ihre Ankunft auf der Kanalinsel in irgendeinem Zusammenhang mit dem schrecklichen Vorfall steht. Aber wie ist das möglich? Und wer ist der wunderschöne Junge, dem Elodie in ihren Träumen begegnet? Dann, eines Tages, taucht dieser Junge plötzlich wie ein Geschöpf aus dem Meer vor ihr auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Elodie kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.

Zur Autorin:
Patricia Schröder, geb. 1960, wuchs in Düsseldorf auf. Sie studierte Textildesign und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie sich in den Norden auf eine kleine Warft zurück. Anfangs vermisste sie den Trubel der Stadt, und so fing sie an, sich Geschichten auszudenken. Mittlerweile gehört sie zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen in Deutschland und hat schon zahlreiche Romane veröffentlicht und engagiert sich für die Leseförderung.

Cover:
Auf dem Cover ist ein Mädchen gebildet, welches blaue Augen hat. Auf ihrem Gesicht sind Salz/Sandkörner abgebildet und im Vordergrund ist auch eine blaue Muschel zu sehen. Außerdem ist in einer geschwungenen Schrift, der Titel des Buches zu erkennen.
Das Cover passt aber gut zum Buch. Zwar kann ich das Mädchen nicht mit einer Person aus dem Buch verbinden., aber die Blautöne und die Sand/Salzkörner verleihen eine Atmosphäre vom Meer.
Auf jeden Fall ist das ein gelungenes Cover.

Charaktere:
Die Protagonistin dieses Buches ist Elodie. Nach dem Tod von ihrem Vater, zieht sie zu ihrer Tante nach Guernsey, da sie sich in Lübeck nicht mehr so gut fühlt. Es war ein Schnitt in ihr Leben, als ihr Vater gestorben ist. Sie muss dafür ihre beste Freundin Sina zurücklassen, die ihr bei allen Problemen hilft. In Guernsey angekommen, findet sie sofort Anschluss zu den anderen. Aber nach einiger Zeit ist ihr Schmerz vergessen. Denn dann hat sie nur noch Gordian im Kopf. Dies ging mir aber viel zu schnell, weil ich nicht denke, dass man den Tod einer Person einfach nur wegen einem Jungen vergessen kann. Es wirkt auch eher naiv. Aber an sich war Elodies Charakter schon ganz okay. Besonders am Anfang konnte man sehr gut mit ihr fühlen.

Die Nebencharaktere waren mir sehr sympathisch. Sie waren sehr gut ausgebaut und man konnte sie verstehen und mit ihnen fühlen. Ihre Art bekam man im Laufe des Buches immer besser mit, sodass es sehr interessant und man Spaß hatte, über sie zu lesen.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Frau Schröder war sehr flüssig und leicht lesbar. Sie hat aus der 1. Person geschrieben, was mir wie ihr schon alle wisst, total gut gefällt. Erst dann kann man meiner Meinung nach, die ganzen Gefühle richtig spüren und so einen Tiefgang einbauen. Was mir auch noch gefallen hat war, dass die Autorin auch Szenen geschrieben hat, indem ein paar Jugendliche thematisiert werden. Im Laufe der Handlung klärt es sich auch auf, wer diese Jugendliche sind.
Vorallem durch den jugendlichen Schreibstil wurde alles auch noch viel authentischer und fesselnder.

Fazit:
Nach vielen negativen Kritiken, wollte auch ich das Buch lesen und mir dadurch meine eigene Meinung bilden. Bekanntlich sind die Geschmäcker ja immer unterschiedlich. Schon nach den ersten Seiten hat mir das Buch relativ gut gefallen. Auch der Einstieg verlief sehr leicht, was man dem leichten Schreibstil zu verdanken hat. Gefallen hat mir, dass die Autorin einen jugendlichen Stil angenommen hat, um uns die Geschichte besser übermitteln zu können. Auch fast alle Charaktere waren mir sehr sympathisch, sodass ich mich nicht mit ihnen ärgern musste. Hier waren mir sogar die Nebencharaktere am sympathischsten. Störend war aber, dass die Handlung am Ende, in Relation zum Anfang, viel zu schnell und leicht unübersichtlich wurde. Die eingebaute Liebesgeschichte war mir ebenfalls etwas zu schnell und hätte etwas ausgearbeiteter sein können. Zusammengefasst hat mir das ganze trotzdem ganz gut gefallen. Jedoch hat mir irgendwas gefehlt, um sagen zu können, dass das Buch mehr als 4 Punkte kriegt.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(195)

449 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 104 Rezensionen

weltall, liebe, dystopie, waverly, raumschiff

Sternenfeuer - Gefährliche Lügen

Amy Kathleen Ryan , Momo Evers , Falk Behr
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei PAN , 01.03.2012
ISBN 9783426283615
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Das mächtige Sternenschiff Empyrean ist auf dem Weg zu einem weit entfernten Planeten. Zu den ersten Kindern, die auf der langen Reise geboren wurden, gehört die 15-jährige Waverly. Alle erwarten von ihr, dass sie bald ihren Freund Kieran heiratet, um selbst Kinder zu bekommen und so das Überleben der Menschheit zu sichern. Aber ist Waverly schon wirklich bereit, diesen entschiedenen Schritt zu gehen ?
Das friedliche Leben endet dramatisch, als wie aus dem Nichts das Schwesterschiff der Empyrean auftaucht und angreift. Alle Mädchen werden entführt und finden sich auf dem Schwesterschiff New Horizon wieder. Waverly versucht, von dem Schiff zu fliehen, während Kieran auf der Empyrean um sein Überleben kämpft.
Zur Autorin:
Amy Kathleen Ryan wuchs in Jackson im amerikanischen Bundesstaat Wyoming auf. Sie studierte Anthropologie und Englische Literatur in Wyoming und Vermont, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte.

Handlung:
Wir schreiben die Welt in der Zukunft. Nach vielen Naturkatastrophen auf der Erde, beschließen viele Menschen mit 2 Raumschiffen zu einem neuen Planeten zu fliegen. Diese sind die Empyrean und New Horizon. Alle haben ein Ziel: ein besseres Leben auf einem neuen Planeten. Um die Nachfolgen der Raumschiffe muss gekümmert werden und so müssen auch immer neue Kinder geboren werden. Waverly und Kieran sind eine der ersten Kinder auf dem Raumschiff Empyrean. Während schon erste Hochzeitsplanungen der beiden geplant werden, kommt es zu einem schrecklichen Aufruhr. Die New Horizon greift die Empyrean an und entführt alle Mädchen. Auch die Erwachsenen sind spurlos verschwunden. Jetzt sind die Jungs auf sich gestellt: Werden sie das alles meistern können?

Cover:
Auf dem Cover ist eine Kette abgebildet. Zu sehen ist in der Kette ein runder Kreis, welches aussieht wie ein Planet, wie auch viele geschwungene, silberne Streifen darum. Wahrscheinlich soll der Kreis den Planeten darstellen, auf den die Raumschiffe zusteuern wollen. Dennoch kann ich die Kette nicht in einen Zusammenhang mit dem Buch bringen, weil ich nicht wirklich weiß, was versucht wird darzustellen. Unter der Kette steht der Titel und ein Untertitel. Obwohl mich Untertitel öfter stören, da diese meistens einen falschen Eindruck übermitteln, passt er gut rein. „Gefährliche Lügen“ trifft es genau, was sich dort abspielt.

Charaktere:
Die Protagonisten des Buches sind Kieran und Waverly.
Waverly ist ein 15-jähriges Mädchen auf dem Bord der Empyrean. Gleichzeitig ist sie auch eines der ersten Kinder, die dort geboren sind. Wer Anfangs noch nicht ganz so wichtig ist, nimmt im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle ein. Sie wird zur Vertreterfigur der Mädchen, da diese nach der Entführung versuchen, von der New Horizon zu verschwinden. Waverly ist eine starke Persönlichkeit und lässt sich nicht schnell unterbringen. Sie übernimmt die Vorbildfunktion von allen. Ihre Art und Weise wie sie kämpft, wird sehr gut hervorgebracht.
Ihr Freund Kieran ist auch ein Passagier am Bord der Empyrean. Sie tragen die Last, für die nächsten Vorfahren zu sorgen. Doch nach der Entführung ist das nicht mehr möglich.
Weil Kieran eine der ältesten auf Bord ist, muss er die Führungsrolle übernehmen. Jedoch hat er auch Gegner, die ihn nicht ernst nehmen und sich gegen ihn wenden. Mit aller Kraft, versucht er die Vorbildfunktion einzunehmen.
Kierans Charakter ist sehr stark. Er hat Mut und versucht vieles richtig zu machen. Er lässt sich nichts sagen, weil er immer der bessere sein will, was sich ihm auch manchmal als verhängnisvoll erweist.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Amy Kathleen Ryan ist sehr angenehm zu lesen. Er ist etwas anders, was mir aber umso mehr gefallen hat. Ihr Schreibstil war frisch, neu und fesselnd. Dadurch, dass sie das Buch aus 2 Perspektiven geschrieben hat, konnte der Leser beide Sichtweisen besonders gut mitbekommen, mitfühlen und hoffen, dass es ein gutes Ende nimmt. Waverlys, als auch Kierans Verzweiflung, Angst und auch wieder Mut wurden perfekt hervorgebracht. Das Buch aus der Hand legen? Nicht möglich

Fazit:
Amy Kathleen Ryan hat hier eine wirklich sehr schöne Dystopie geschrieben. Ich war positiv überrascht, weil ich nicht damit gerechnet hätte, dass das Buch so gut wird. Besonders der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich war gefesselt von dem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Auch die Charaktere waren alle sehr gut durchdacht und auch gut ausgearbeitet. Jedoch haben mich die Abschnitte aus der Sicht von Kieran etwas gestört, weil sie sich manchmal ziemlich in die Länge zogen. Ebenfalls hat mich der Anfang etwas verwirrt, da sofort die Geschichte angefangen hat und ich noch gar nicht wusste, wer wer ist. Aber sonst habe ich an dem Buch nichts zu kritisieren. Ich kann nur sagen: eine ziemlich gute Umsetzung einer schönen Grundidee!

Bewertung:
Das Buch kriegt von Booky mit 4,5 Sterne

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(346)

760 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 152 Rezensionen

dystopie, liebe, kyria, reb, flucht

Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

Andrea Schacht
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Wie immer, hat sich INK besonders viel Mühe mit der Gestaltung gegeben.
Das Cover an sich ist relativ auffallend gehalten. Es wurden hellere Farbtöne verwendet, was das ganze viel offener wirken lässt. Auf dem Cover kann man eine Brücke erkennen, die zu einem Haus führt. Das Haus wie auch die Brücke liegen im Wald. Von oben rieseln rosa farbige Blütenblätter herab. Im Mittelpunkt steht der Titel des Buches und der Name der Autorin. Sobald man die Schutzhülle abmacht, sieht man genau das gleiche Bild des Covers.
Der Titel des Buches lässt schon darauf schließen, dass sich eine Bindung zwischen den Personen Kyria und Reb aufbauen wird, was sich auch im Laufe des Buches klären wird. Der Untertitel „Bis ans Ende der Welt“ ist gut ausgewählt worden, da dies darstellt, was Kyria fühlt, als sie ihre Heimat verlässt.

Handlung:
Kyria lebt in einer Welt, in der alles durch technische Geräte gesteuert wird. An ihrem Geburtstag kommt es zu einem Unfall, sodass sie ins Krankenhaus muss. Am nächsten Tag trifft sie auf Reb, einen Rebellen. Sofort ist sie von ihm fasziniert. Dort hört sie, dass sie nach kurzer Zeit sterben muss. Ihr ist sofort klar, dass sie von New Europe verschwinden muss, damit sie ihr Leben richtig leben kann und Reb ist die einzige Person, die ihr dabei helfen kann. Gemeinsam machen sie sich auf dem Weg in neue Kulturen, wo sie noch vieles erleben werden: ausbrechende Seuchen und Sabotageakte.

Die Handlung an sich hatte einen roten Faden und hierbei habe ich auch nichts auszusetzen. Jedoch kam mir die Idee etwas bekannt vor, da diese in letzter Zeit ziemlich oft benutzt wird: Ein Zukunftsideal – alles ist überwacht. Aber es gibt auch Rebellen und die Protagonistin schließt sich ihnen an. Jedoch war die Umsetzung anders als erwartet.

Charaktere:
Die Hauptperson des Buches ist wie erwartet Kyria. Sie ist die Tochter einer sehr angesehen Frau aus New Europe. Kyria führt das „perfekte“ Leben der Angesehenen. Muss sich den Gesetzten hingeben und weiß, dass ihre Mutter ihr die Wahrheit nicht sagt. Nach einem Unfall an ihrem Geburtstag muss sie ins Krankenhaus, wo sie auch schon mitbekommt, dass sie nach kurzer Zeit sterben wird. Außerdem lernt sie dort Reb kennen, mit dem sie einen Fluchtversuch startet. Doch die Flucht ist gar nicht so leicht, wie Kyria es erwartet hätte. Und sie hat noch ein Problem: Entwickeln sich da langsam Gefühle zu Reb ?

Kyrias Charakter hat mir nicht so gut gefallen. Sie wirkte anfangs viel zu unwissend und naiv. Diese Art wurde störend, da eine Naivität einfach nicht so stark ausgeprägt sein konnte. Schon nach einer Weile wurde ihr Charakter sehr angenehm. Sie war nicht mehr so nervend und hat sich einfach sehr gut entwickelt. Zum ersten Mal konnte man mit ihr relativ gut mitfühlen.

Rebs Charakter hat mir dafür aber besonders gut gefallen. Seine rebellische Art und die Weise wie er versucht weiterzuleben, haben mich stark fasziniert. Er ließ sich nicht so schnell unterkriegen und kämpft immer weiter.

Schreibstil:
Andrea Schachts Schreibstil ist anders, als man es normalerweise kennt. Anfangs ist er etwas schwer zu verstehen. Aber später, wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, war er sehr flüssig und leicht zu lesen. Mir gefällt es, dass sie hier die 1. Person beim schreiben verwendet hat. So kann ich mich besser in die Person hineinversetzen, weil ich genau weiß, wie sich die Figur in bestimmten Momenten fühlt.

Fazit:
Zu Beginn hat mich schon der Titel des Buches an ein anderes Buch erinnert und zwar an „Cassia & Ky“. Ich wollte wissen, ob das Buch auch dem Buch ähnlich ist oder ob die Idee anders umgesetzt worden ist. Deshalb war ich umso mehr erfreut, dass diese Geschichte einen anderen Weg nahm. Das Ganze hat mir auch relativ gut gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin war relativ angenehm zu lesen und die Charaktere nicht nur oberflächlich ausgearbeitet. Jedoch hat mir die Spannung gefehlt. Die Story ging einfach nur weiter und irgendeinen Spannungsbogen. Ich denke mal, dass dies dann in den nächsten Teilen nachgeholt wird, was ich mir auch sehr erhoffe, weil ich die Idee des Buches sehr gut finde. Außerdem war das Buch anfangs nicht so ganz fesselnd und ich musste es nicht unbedingt weiter lesen. Diese Punkte haben mich einen Punkt abziehen lassen. Das Buch jedoch ist lesenswert.

Ich gebe dem Buch 4 Punkte.

www.thebloggingbooks.blogspot.com

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(98)

150 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

how i met your mother, barney stinson, bro, barney, serie

Der Bro Code

Matt Kuhn , Barney Stinson
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei riva, 14.06.2010
ISBN 9783868830910
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:
Barney Stinson, Kultfigur der TV-Sitcom »How I Met Your Mother«, ist das neue Männervorbild unseres Jahrzehnts und der beste Bro (»Brother«) aller Zeiten. Ein Bro ist ein Kumpel, mit dem man durch dick und dünn geht, dem man alles anvertrauen kann und der immer zu einem hält. Für Barney sind seine Bros wichtiger als die große Liebe. Er macht für sie mit nervigen Freundinnen Schluss und klettert auch mal morgens um 4 Uhr verrostete Feuerleitern hinauf, wenn das Mädchen, mit dem sein Bro gerade nach Hause gegangen ist, keine Kondome da hat. Dies und vieles mehr wird im BroCode erklärt.

Zum Autor:
Matt Kuhn ist einer der Autoren der amerikanischen TV-Sitcom How I Met Your Mother. Vier von fünf Staffeln der Erfolgsserie sind bereits auf DVD erhältlich und wurden in Deutschland von Pro 7, in Österreich von ORF1 ausgestrahlt. Eine sechste Staffel ist in den USA in Planung. Kuhn lebt in Los Angeles.

Handlung:
Jeder Mensch hat irgendwo seinen eigenen Code, die er in bestimmten Zeiten benutzt.
Seine Gesetze, die er auch einhält und nie vernachlässigen würde.
In diesem Buch wird der Bro Code behandelt.
Der Code, der seit Jahren zwischen den „Bros“ existiert.
Es werden alltägliche Sachen aufgegriffen, aber auch wahre Bro Schwüre und Begrüßungen kommen nicht zu kurz.
Von Artikel zu Artikel, lernt man die Regeln der Bros kennen.

Cover:
Das Cover wirkt so, als sei es ein Buch mit einem Ledereinschlag.
Es zeigt etwas altes an sich, was zeigen soll, dass die ganzen Gesetze schon seit Jahrhunderten existieren.
In der Mitte steht in einer goldenen Farbe der Titel „Der Bro Code“, so wie es auch auf anderen älteren Büchern damals gewesen ist.
Durch gerade und ebenfalls goldenen Linien, wird der Titel umrahmt, was nochmal den Titel offensichtlicher darstellt.
Unten rechts in der Ecke kann man noch ein Bild von Neil Patrick Harris erkennen, der Barney Stinson in der dazu gehörigen Serie spielt und auch aus dessen Sicht das Buch geschrieben wurde.
Auf dem Bild ist Harris, der herausfordernd blickt und 2 Finger nach vorne streckt.
Diese Pose wirkt ernst, allerdings mit einer ironischen Absicht.
Meiner Meinung nach passt das Cover gut zum Buch, da es die amüsante Art des „Bro Codes“ hervorhebt.
Die angeblich ältere Art wird nochmal durch die Farben des Covers verstärkt.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Matt Kuhn ist in diesem Buch sehr amüsant.
Genauso wie in der Serie, kommt es kaum dazu, dass eine nicht lustige Szene vorhanden ist.
Die ganze Zeit über ist man amüsiert und kann das Buch nicht aus der Hand legen.
Dadurch, dass immer verschiedene Artikel genannt werden, die teilweise in andere Artikel übergreifen, kommt auch etwas Abwechslung in das Ganze rein.
Außerdem gibt es ein paar Seiten, die man selbst ausfüllen kann, sodass der Leser selbst etwas improvisieren kann und lernen kann, auf der „Bro“-Sprache zu sprechen.

ARTIKEL 5:
Egal, ob ein Bro sich für Sport interessiert oder nicht, er interessiert sich für Sport.
S.27

ARTIKEL 89:
Ein Bro sagt stets Ja, um einen anderen Bro zu unterstützen.
S.128

Fazit:
Das Buch ist eine tolle Abwechslung zu anderen Büchern.
Durch positive Feedbacks war ich sehr an dem Buch interessiert und wollte es auch deshalb lesen, was ich überhaupt nicht bereue.
Weil der Autor einen schönen Schreibstil hat, ließ sich das Buch schnell lesen.
Es war mir eine Freude das Buch weiterzulesen, da ich gespannt war, was für ein Artikel als nächstes kommt.
Den Bro Code würde ich jedem empfehlen, der was anderes lesen will und gerne was zu lachen hat.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(120)

243 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

wölfe, werwölfe, liebe, finn, mortal kiss

Mortal Kiss - Ist deine Liebe unsterblich?

Alice Moss , Anna Serafin
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei INK, 04.08.2011
ISBN 9783863960186
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Als ihre Blicke sich zum ersten Mal treffen, steht für Faye die Welt still. Ihr Herz erinnert sich an diesen Jungen, scheint ihn seit einer Ewigkeit zu kennen. Dabei sind sie sich nie begegnet Doch Finn gibt sich distanziert, geht ihr demonstrativ aus dem Weg. Ganz im Gegensatz zu Lucas, der mit Faye flirtet, als gäbe es kein Morgen. Faye weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Und das ausgerechnet jetzt, wo alles um sie herum aus den Fugen gerät: Unheimliche Wölfe streifen durch die Wälder, eine Motorradgang hält die Stadt in Atem und die Polizei findet die Leiche eines Fremden im Schnee. Der Tote trug ein Foto bei sich. Ein Foto von Faye.

Zur Autorin:
Alice Moss wuchs in New York auf und pendelt mittlerweile zwischen Main und London in England. Wenn sie nicht gerade einen ihrer neuen Romane verfasst , liebt sie es zu wandern, zu fotografieren oder nach den neuesten Vintage Styles zu stöbern.

Cover:
Auf den ersten Blick fallen die beiden Personen auf dem Einband auf. Ein Mädchen mit rot geschminkten Lippen und ein Junge, der ihr etwas in Ohr zu flüstern scheint.
Der Titel des Buches steht in verschnörkelter Schrift in der Mitte des Buches und wird durch einen Kussfleck getrennt.
Unterhalb dieses sieht man einen Wolf, der den Blick aufmerksam in Richtung Leser wendet.
Im Hintergrund ist ein Wald zu erkennen und für den Leser wird sichtbar, dass es ein Wald im Winter ist, da die Bäume schneebedeckt sind.
Nimmt man den Einband des Buches ab, ist nur noch der Winterwald sichtbar. Dieser Wald steht in Verbindung mit der Stadt in der sich die Handlung abspielt, ihr Name ist Winter Mill. Das Mädchen auf dem Cover könnte Faye, die Hauptprotagonistin des Buches und der Junge den Hauptprotagonist Finn, darstellen.

Charaktere:
Das Buch dreht sich hauptsächlich um Faye McCarron und wie sich ihr Leben verändert, als sie nachts von einem Wolf angefallen wird.
Alle Personen werden von der Autorin sehr gut beschrieben, was es dem Leser leichter macht, sich in sie hineinzuversetzen. Die Personen erfüllen das klassische Klischeé einer Highschool-Clique, die „normale“ Faye, die toughe Aufreißerin Liz, der coole Typ Lukas und der nette und zurückhaltende Finn. Mir gefallen die Figuren sehr gut.

Schreibstil:
Die Autorin endschied sich dazu, dass Buch in der dritten Person zu verfassen, was dem Leser einen Überblick über alle Figuren und die wichtigen Handlungen gewährt. Dies ermöglicht es ihm sich besser mit ihnen zu identifizieren, da man sie von einem neutralen Punkt aus betrachtet.
Durch den Schreibstil der Autorin ist das Buch leicht und flüssig zu lesen und die Spannungaufbauenden Elemente führen dazu, dass der Leser sich mitreißen lässt und sich völlig in die Geschichte hineinversetzen kann.

Fazit:
Mir gefällt dieses Buch sehr gut, da Alice Moss es geschafft hat, eine schöne Grundidee fantastisch umzusetzen.
Vor allem das Cover finde ich sehr schön und es regt dazu an, dieses Buch zu lesen. Ich kann dieses Buch weiter empfehlen an alle diejenigen, die Fantasy-Romanzen mögen. Ich freue mich schon sehr darauf den zweiten Teil der im Februar 2012 rauskommt.

Follow us : thebloggingbooks.blogspot.com

  (4)
Tags:  
 
40 Ergebnisse