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    Leserunden: - Ein Schreibtisch voller Träume | Rachel Hauck - Das Erbe der Rosenthals | Armando Lucas Correa - Die Kopfgeldjäger: Blut und Stein | Marlen May - Der Anfang von alledem | Marcus Wächtler - Vakkerville Mysteries: Dämmergrau | Anton Serkalow - Die Schwester des Tänzers | Eva Stachniak Rezensionsexemplare: - Die Farbe von Winterkirschen | Jackie Copleton - Neanderthal: Die Jagd ist eröffnet | Jens Lubbadeh - Die Blutkönigin | Sarah Beth Durst - Der Zorn des Adlers | Simon Scarrow - Die Brüder des Adlers | Simon Scarrow - Im Auftrag des Adlers | Simon Scarrow
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    Leserunden: - Das Geheimnis des Glasbläsers | Ralf H. Dorweiler Rezensionsexemplare: - Das Mädchen im blauen Mantel | Monica Hesse - Sarantium: Die Zwillinge | Lara Morgan Private Bücher: - Scythe: Die Hüter des Todes | Neal Shusterman - Red Rising | Pierce Brown - Die steinernen Götter | Jeanette Winterson - Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen | Susan Juby - Das Hexenbuch von Salem | Katherine Howe
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    Leserunden: - Endlich bin ich ich | Inken Ibsen - Der Fluch der sechs Prinzessinnen: Schwanenfeuer | Regina Meißner - Vakkerville Mysteries: Dämmergrau | Anton Serkalow - Vakkerville Mysteries: Nebelgrenze | Anton Serkalow Rezensionsexemplare: - Die Vergessenen | Ellen Sandberg - Game of Hearts | Geneva Lee - Hotel | Arthur Hailey - Scan: Im Visier des Feindes | Walter Jury & S.E. Fine - Burn: Der Anfang vom Ende | Walter Jury & S.E. Fine Private Bücher: - Das Blubbern von Glück | Barry Jonsberg - Bailey: Ein Freund fürs Leben | W. Bruce Cameron
  • TBR | Nov 2017 (5) TBR | Nov 2017 (5)
    Leserunden: - Zehn Wünsche bis zum Horizont | Emma Heatherington - Der Klang der verborgenen Räume | Felicity Whitmore - Die Schöpfer der Wolken | Marie Graßhoff Rezensionsexemplare: - Die neunte Stadt | J. Patrick Black - Das saphirblaue Zimmer | White, Williams & Willig
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    Rezensionsexemplare: - Kleine große Schritte | Jodi Picoult - Im Zeichen des Adlers | Simon Scarrow - Memory Game: Erinnern ist tödlich | Felicia Yap - Schloss aus Glas | Jeannette Walls - Das Feuerzeichen | Francesca Haig Leserunden: - Savers: Und es gibt sie doch | Rabea Blue
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Spiegelarbeit

Louise Hay , Thomas Görden
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453703155
Genre: Sachbücher

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(40)

75 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

konklave, papstwahl, italien, papst, roman

Konklave

Robert Harris , Wolfgang Müller
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453439030
Genre: Krimi und Thriller

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(42)

97 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

berlin, zweiter weltkrieg, 1949, nachkriegszeit, entnazifizierung

Die geliehene Schuld

Claire Winter
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 05.03.2018
ISBN 9783453291942
Genre: Romane

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(19)

72 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

Die Legende der vier Königreiche - Vereint

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959672085
Genre: Jugendbuch

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(53)

78 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 49 Rezensionen

liebe, roman, 60er jahre, enttäuschung, tod

Eine Liebe, in Gedanken

Kristine Bilkau
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 12.03.2018
ISBN 9783630875187
Genre: Romane

Rezension:

Eine Liebe, in Gedanken erzählt von einer so leisen Liebe, die doch so unendlich laut in die Welt hinaus geschriehen wird.

Inhalt

Eine Liebe, in Gedanken“ erzählt von Liebe und Lebenslügen, von den Hoffnungen und Träumen der im Krieg geborenen Generation, vom Gefühl des Aufbruchs und Umbruchs der Sechziger Jahre. Kristine Bilkau hält uns einen Spiegel vor: Wie viel Intensität, Risiko und Schmerz lassen wir zu, wenn es um unsere Gefühle und Beziehungen geht? 

Hamburg, 1964. Antonia und Edgar scheinen wie füreinander gemacht. Sie teilen den Traum von einer Zukunft fern von ihrer Herkunft. Im Krieg geboren und mit Härte und Verdrängung aufgewachsen, wollen die Welt kennenlernen, anders leben und lieben als ihre Eltern. Edgar ergreift die Chance, für eine Außenhandelsfirma ein Büro in Hongkong aufzubauen. Toni soll folgen, sobald er Fuß gefasst hat. Nach einem Jahr der Vertröstungen löst Toni die Verlobung. Sie will nicht mehr warten und hoffen, sondern endlich weiterleben. 

Tonis und Edgars Leben entwickeln sich auseinander, doch der Trennungsschmerz zieht sich wie ein roter Faden durch beide Biographien. Toni lebt in dem Konflikt zwischen ihren Idealen von Freiheit und Unabhängigkeit und dem Wunsch, sich zu binden, um Edgar zu vergessen. Fünfzig Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter fragt sich Tonis Tochter: War ihre Mutter gescheitert oder lebte sie, wie sie es sich gewünscht hat: selbstbestimmt und frei? Wer war dieser Mann, den sie nie vergessen konnte? Die Tochter will ihm begegnen, ein einziges Mal.

Thoughts

Ich mag keine reinen Liebesgeschichten. Um ehrlich zu sein, hasse ich sie sogar. Sie machen mich krank. Kitsch macht mich krank, rumgeturtel macht mich krank. Einfach das ganze Genre. Klassiker sind okay, da wird wenigstens noch auf die Realität eingegangen sowie auf die Konventionen der jeweiligen Epoche. Aber Contemporary Romance? Zehn Meter Abstand. Am besten noch die Straßenseite wechseln. Es ist echt nicht meins.

Ich weiß, dass es sich bei Eine Liebe, in Gedanken auch um eine Liebesgeschichte dreht. Ja, sie ist sogar sehr zentral. Eigentlich der Themenschwerpunkt. ABER – ja, jetzt kommt das dicke Aber – aber: Das ist nicht Contemporary. Im Gegenteil. Es ist eher der Literatur zu zuordnen. Wenn ich von Literatur spreche, meine ich nicht Bücher im Allgemeinen, sondern ich rede von richtiger Literatur. Werke, die eine Aussage haben, die man vielleicht in ein paar Jahrzehnten in irgendeinem Klassenzimmer irgendwo in der Großstadt ein paar verlorenen Teenagern zum Analysieren aufdrückt, um sie so noch mehr zu quälen und zu demütigen. (Das ist wirklich eine maßlose Übertreibung. Ich habe das Analysieren von schriftlichen Werken geliebt. Vor allem Gedichte waren mein Ding.)

Ja, Eine Liebe, in Gedanken ist schon etwas anspruchsvoller als die leichte Urlaubslektüre. Jedenfalls wage ich mich, das mal offen auszusprechen.

Kristine Bilkau hat wirklich eine großartige Art und Weise, die Dinge so zu banalisieren und dennoch etwas schönes, episches zu schaffen. Ihre nahtlosen, ombreartigen Übergänge von Gegenwart in die Vergangenheit und umgekehrt waren wirklich toll und gaben mir beim Lesen eine Art Cinema-Effekt. Ich konnte mir wirklich vorstellen, wie Antonias Tochter an einer Bushaltestelle steht, zu einem Dachfenster hinaufsieht und plötzlich ihre Mutter dort auftaucht, wieder zarte 20, und schwups – sind wir in der Vergangenheit und es dreht sich wieder alles um Antonia, wie sie ihre große Liebe lieben und verlieren lernte. Herzzerreißend und doch so schön, dass es mich wirklich mitgerissen hat. Ich ziehe an der Stelle mein All-Time-Favorite Drama als Maßstab zur Rate und muss schon sagen, dass Eine Liebe, in Gedanken wirklich genauso gut ist, wie Die Geister Schweigen von Care Santos. (Übrigens sehr zu empfehlen!)

Deswegen vergebe ich an diesem Roman überzeugte 5 Sterne. Ich werde mir definitiv auch Kristine Bilkaus Debüt zu Gemüte führen. Ich erwarte, genauso überzeugt zu werden, wie von ihrem Werk Eine Liebe, in Gedanken.


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(153)

456 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

fantasy, palace of glass, london, magdalenen, ce bernard

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Palace of Glass ist dieses Buch mit dem großartigen Cover, das dir quasi "IT'S A TRAPP!" ins Gesicht schreit. (5 Gummipunkte für alle jene, die diese Reference verstanden habe. Wo sind meine Anime-Freunde?)

Nice. Bei diesem tollen, schillernden Cover habe ich mich auf eine Fantasy-Story a la "Die Blutkönigin" gefreut und war daher sehr, sehr, [...], sehr irritiert gewesen, als ich angefangen habe zu lesen. Die Story entpuppte sich als Steampunk - Science Fiction mit viktorianischen und fantastischen Elementen. Eigentlich richtig nice, ABER absolut überhaupt nicht das, was ich erwartet habe. Und dieser Fakt hat mich wirklich bis zum Ende KONSTANT verwirrt. Am Ende war ich einfach nur ein vollkommen verwirrtes Häufchen Elend. (Jah, ich weiß, dass ich das eigentlich immer bin! Das braucht ihr mir gar nicht so frech vorhalten!) Aber, wow: Trotz der starken Einstiegsschwierigkeiten ('cause: Hell, waren die ersten 100 Seiten langweilig!), entpuppte sich die Geschichte als doch ganz passabel.



Wellp. Ich weiß nicht, was ich zu dem ganzen Thema sagen soll. Ich bin ehrlich: Die ersten 100 Seiten waren der absolute Horror. Die ganze Welt wurde erklärt und Sprache + Grammatik waren manchmal wirklich gruselig und absolut verwirrend. Das hätte man wirklich besser regeln können, denn ich bin eine Liebhaberin der "Show, don't tell"-Praktik.

Die ganze Kiste hat mich auch sehr stark an Throne of Glass erinnert. Gläserner Palast, kämpferische Protagonistin aus der Grotte + krimineller Hintergrund... Natürlich bahnt sich dann noch eine Liebesgeschichte mit dem Prinzling an... Es fühlt sich einfach so schrecklich bekannt an, dass ich es nicht mehr gut finden kann. Also, doch. Ich finde die Geschichte gut, aber ich finde den Bekanntheitsgrad-Aspekt nicht gut. So.

Was ich auch nicht so toll finde, ist die Bezeichnung "Die Heiligen Höfe". So gut wie alles andere hat eine ENGLISCHE Bezeichnung, nur das ist auf deutsch. Dabei klingt es auf Englisch viel besser: Die Holy Courts. Aber wahrscheinlich hat man das nicht genommen, weil das zu sehr nach A Court of... klingt. Wobei Heilige Höfe ja auch sehr an Das Reich der sieben Höfe erinnert...

Was in Ordnung ist, ist, dass im Buch Bezug auf historische Ereignisse wie Hexenverfolgung etc. genommen wird, um so die Existenz der Magdalenen "logisch" zu erklären. Wie gesagt: Okay, aber nichts Neues. Jeder Roman mit Fantasy-Elementen macht das.

Wie auch immer. Insgesamt erhält der Roman von mir 4 von 5 Sternen. Es gibt noch sehr viel Luft nach oben und ich hoffe, dass dieser negative Space im Laufe der Trilogie noch geschlossen wird.

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(22)

62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

paris, provence, frankreich, bruch mit der familie, familiengeschichte

Das geheime Lächeln

Bettina Storks
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.03.2018
ISBN 9783453359741
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

SS-GB

Len Deighton , Kurt Wagenseil , Ursula Pommer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453439313
Genre: Krimi und Thriller

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(9)

23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

familie, familiengeheimnis, liebe, vergangenheit, vertrauen

Die Blütenmädchen

Valentina Cebeni , Ingrid Ickler
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.03.2018
ISBN 9783328101734
Genre: Liebesromane

Rezension:

Likes

Ein leicht übernatürlicher Touch. | Was ich in dieser Geschichte wohl am wenigsten erwartet hätte, wäre eine Tendenz zum Übernatürlichen. Wahrsagen und seherische Träume und so etwas alles. Das fand ich zuerst schon seltsam, aber dennoch nicht schlecht. Es hat der ganzen Sache etwas tolles, mystisches gegeben, was mich sehr unterhalten hat. Die italienische Art und Weise. | Die italienische Art zu Schreiben hat mir wirklich sehr gefallen. Die Toskana wurde durch Cebenis Worte zum Leben erweckt und der Leser kann einfach die Wärme spüren, die sie aussendet. Toll, einfach toll.

Dislikes

Übertreibungen. | An einigen Stellen fand ich die ganze Sache dann doch etwas übertrieben, vor allem die Beziehung zwischen Dafne und Milan. Das sich zwei so erwachsene Menschen manchmal wirklich kindisch verhalten haben, fand ich jetzt nicht so berauschend. Aber na gut, ein anderer mag es vielleicht nicht so schlimm finden, wie ich.

Die Blütenmädchen von Valentina Cebeni ist wirklich ein toller Roman für Zwischendurch und besonders für den Sommer zu empfehlen, damit einfach dieses Toskana-Feeling richtig durchkommt. Ihr sucht noch eine tolle Lektüre für eure Reise nach Italien? Dann ist dieser Roman genau das Richtige für euch! 4 Sterne für ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

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(98)

252 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, fantasy, königreich, krieg, die legende der vier königreiche

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671316
Genre: Jugendbuch

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(49)

97 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

adoption, geschwister, familie, kinderheim, lisa wingate

Libellenschwestern

Lisa Wingate , Andrea Brandl
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Limes, 05.03.2018
ISBN 9783809026907
Genre: Romane

Rezension:

Likes

Inspiriert von einer wahren Geschichte. | Allein das ließ mich das Buch schon lieben. Wenn man von Anfang an weiß, dass die Geschichte so in etwa passiert ist, geht man an die ganze Sache mit einem ganz anderen Mindset dran, als an einem gänzlich fiktionalen Roman. Jedenfalls tue ich das. Und diese Bücher gehen mir dann besonders nahe. Die Darstellung von Geschwisterliebe. | Dieser Punkt hat wirklich sehr mitgenommen. Man merkte einfach, wie sehr Rill darum bemüht ist, ihre Geschwister zu hüten, nachdem der ganze Trubel los geht. Das Band zwischen den Kindern wird auf eine tolle Art und Weise beschrieben, die mich manchmal hat schaudern lassen. Libellenschwestern. | Ausnahmsweise finde ich den Titel einer deutschen Übersetzung einmal nicht doof und das kommt äußerst selten vor. Wenn man das Buch gelesen hat, versteht man den Titel und wird ihn sicher genauso passen finden, wie ich es gerade tue. Berührende Sprache. | Dieser Roman ist wirklich toll geschrieben. Beziehungsweise Übersetzt. Eine wirklich gute Arbeit!

Dislikes

Es war VIEL ZU KURZ! Ich hätte gern noch viel mehr gelesen!

Die Libellenschwestern ist wirklich ein herausragendes Buch voller Emotionen und aufgrund der Tatsache, dass es durch wahre Geschehnisse inspiriert wurde, bleibt ein gewisser bittersüßer Nachklang zurück, der einen noch lange zu Denken gibt. Mit hat der Roman wirklich sehr gut gefallen, weshalb ich ihm auch volle 5 Sterne gebe.

Der Roman ist auf jeden Fall mein Frühlingshighlight und den Platz kann ihm bisher keiner streitig machen. Aber die Saison ist ja noch nicht zu Ende und Bücher tummeln sich noch genug auf meiner Leseliste. Von daher bleibt noch alles offen.

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93 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

roman, 2.weltkrieg, deutschland, nazis, nationalsozialismus

Die Wohlgesinnten

Jonathan Littell , Hainer Kober
Flexibler Einband: 1.392 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 26.09.2009
ISBN 9783833306280
Genre: Romane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Pius XII

John Cornwell , Klaus Kochmann
Flexibler Einband: 559 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN 9783548600871
Genre: Biografien

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

papst, pius xii.

Gottes mächtige Dienerin

Martha Schad
Fester Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Herbig, F A, 01.09.2007
ISBN 9783776625318
Genre: Sachbücher

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

judenverfolgung, niederlande, deutsche besetzung, holocaust, amsterdam

Das Mädchen im blauen Mantel

Monica Hesse , Cornelia Stoll
Fester Einband: 286 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.01.2018
ISBN 9783570172834
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Habe ich eigentlich einmal erwähnt, wie sehr mich Literatur interessiert, die Inhalte aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg auffasst? Nein? Dann sage ich es jetzt: Ich liebe solche Geschichten! Heute habe ich wieder eine für euch: Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse. Worum es darin geht? Das erfahrt ihr jetzt!

Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke verbringt ihre Tage damit, Schwarzmarktgüter zu beschaffen, ihre Abende damit, ihren besorgten Eltern genau das zu verheimlichen, und jede wache Minute damit, um ihren Freund zu trauern, der an der Front gefallen ist. Ihre illegalen Geschäfte betrachtet sie als kleinen Akt der Rebellion. Aber eines Tages erhält sie einen sehr ungewöhnlichen Auftrag. Eine ihrer Kundinnen bittet sie, ein Mädchen zu finden. Ein jüdisches Mädchen, das aus dem Geheimversteck in ihrem Haus verschwunden ist. Auf der Suche nach diesem Mädchen gerät Hanneke in ein Netz aus Lügen, Rätseln und Geheimnissen.

Likes Die Geschichte. | Eine tolle Geschichte, die mal andere Seiten aufzieht. Wir sind hier nicht in Deutschland, sondern in den Niederlanden, einem von den Nazi’s besetzen Gebiet. Wir haben hier also eine interessante „ausländische“ Sicht der Dinge, die einfach neuen Wind in das sehr heikle, aber auch sehr „ausgedehnte“ Thema bringt. Die Protagonistin. | Hanneke hat mich irgendwie an Katniss Everdeen (Die Tribute von Panem) erinnert und gerade das hat sie so sympathisch gemacht. @Monika Hesse: Kann ich sie haben? Die Message. | »Ich wollte den Sekundenbruchteil darstellen, in dem wir Entscheidungen von moralischer Aufrichtigkeit oder von Feigheit treffen und zu Helden oder Verbrechern werden.« Das ist das Statement der Autorin zu ihrem eigenen Werk und diese Message hat sie eigentlich sehr gut rüber gebracht. Die Entscheidungen, die wir aus dem Bauch heraus treffen, definieren uns als Menschen und nicht unsere gut durchdachten Worte, die wir nach mehrfachem Abwägen herausbringen. Schreibstil. | Toller Schreibstil, einfach zu lesen und hineinzufinden. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, in diese Geschichte einzutauchen.

Dislikes Historische Abweichungen. | Dezente historische Abweichungen zugunsten der Story. Aber das ist nicht so schlimm und dürfte dem Ottonormalleser auch gar nicht auffallen.

Ein wunderschönes Buch, das ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte wieder aufleben lässt und das auf eine Art und Weise, die eher ungewöhnlich ist. Aber dieser Roman zeigt uns, dass es eigentlich nur Sekunden braucht, um zu Helden oder Schuldigen zu werden.

Ich vergebe verdiente 5 Sterne.

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(58)

125 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

fantasy, magie, die schwarze zauberin, drachen, völker

Die schwarze Zauberin

Laurie Forest , Freya Gehrke
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.03.2018
ISBN 9783959671699
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wenn dein eigenes Volk zum Feind wird…

Die 17-jährige Gardnerierin Elloren ist die Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe ihres Volkes. Obwohl sie ihr sehr ähnlich sieht, spürt sie keine magischen Kräfte in sich. Ein Traum wird wahr, als sie dennoch auf die berühmte magische Universität gehen und das Handwerk der Apothekerin erlernen darf. Doch dort lernen auch Elben, gestaltwandelnde Lykaner und geflügelte Icarale – die Erzfeinde der Gardnerier. Und als das Böse aufzieht, bleibt Elloren keine andere Wahl, als ausgerechnet denjenigen zu vertrauen, die sie für die schlimmsten Verräter gehalten hat.

Likes Plot. | Die Handlung wurde – ähnlich wie bei Kandare Blakes Der schwarze Thron – besser, de mehr man drüber nachdachte. Welt. | Laurie Forest hat dem Leser eine wirklich interessante Welt geboten, bei einigen Ausdrücken wie bspw. ‚verwunden werden‘ musste ich dann noch etwas schlucken. Keine Ahnung, aber ich mochte die Bezeichnungen einfach nicht. Für mich klingen sie einfach nicht so schön wohlklingend. Aber das mag sich im Englischen garantiert anders anhören. Bei Übersetzungen gehen ja bekanntlich meistens die tollen Teile verloren. (siehe: ACOTAR vs. Das Reich der sieben Höfe)

Dislikes Protagonistin. | Ich konnte Elloren von der ersten Seite an nicht leiden. Sie war mir einfach durchweg zu naiv und einfältig und in meinen Augen hat sie auch kaum eine Entwicklung hingelegt. Sie war einfach nur nervig. Schreibstil. | Was ich auch sehr anstrengend fand, war der einfache und simple Schreibstil der Übersetzung. Es war mir oftmals einfach viel zu simpel und hat mich wirklich an ein Kinderbuch anstelle eines Jugendbuches erinnert. Dadurch wurden einige Passagen einfach viel zu langweilig…

Die Schwarze Zauberin von Laurie Forest ist ein nettes Buch für Zwischendurch für Leute, die eine anspruchsvolle Sprache gern vermeiden oder gerade keine Lust darauf haben. In meinen Augen verdient das Buch gut gemeinte drei Sterne. Ich hoffe, dass sich das ganze im Folgeband noch etwas weiter entwickelnd wird und nicht so stumpf bleibt, wie es an einigen Stellen nun einmal der Fall war.

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(44)

66 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

magdeburg, kathedrale, bau, dom, 13. jahrhundert

Die Kathedrale des Lichts

Ruben Laurin
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176366
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich hatte auf Lovelybooks wieder einmal Glück und gewann bei einer Leserunde eines deutschen Historik-Autors. Diesmal geht es daher um den Roman „Die Kathedrale des Lichts“ von Ruben Laurin.

Wenn man einmal davon absieht, dass sich die Lektüre als sehr anspruchsvoll und zeit-intensiv erweist, war es ein sehr toller Roman für zwischendurch.

Eine Kathedrale, die zum Himmel wächst. Ein Steinmetz, der seiner Bestimmung folgt. Und eine Liebe, die nicht sein darf. 

Anno 1215. Dem Waisenjungen Moritz widerfährt großes Leid. Nur, wenn er Skulpturen aus dem Stein haut, vergisst er alle Schmerzen. Jahre später erkennt ein reisender Baumeister Moritz‘ Talent und nimmt ihn mit nach Magdeburg, wo eine Kathedrale gebaut wird. Rasch macht sich Moritz einen Namen unter den Steinmetzen. Doch nicht jeder auf der riesigen Baustelle bewundert den jungen Künstler. Vor allem Gotthart, ein bekannter Bildhauer, neidet Moritz den Erfolg. Als Moritz sich ausgerechnet in die Frau verliebt, um die auch Gotthart wirbt, verfolgt dieser nur noch ein Ziel: die Vernichtung seines Rivalen, um jeden Preis.

Likes

Anspruchsvolle Lektüre Historischer Hintergrund sehr gut mit der Geschichte verwoben Angenehmer Schreibstil Passt perfekt zu Tee und Keksen Interessante Charaktere und eine schicke, ausreichende Vielfalt (Deutscher Autor) Sehr gute Repräsentation der damaligen Verhältnisse

dislikes

An einigen Stellen leicht a-historisch An einigen Stellen dezent kitschig (Aber ich bin auch eher der nüchterne Mensch in solchen Dingen)

Die Kathedrale des Lichts von Ruben Laurin bewerte ich im Allgemeinen mit 4 Sternen. Leichte A-Historik und dezenter Kitsch haben dem Roman leider die 5 Sterne verwehrt.

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(13)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

john darnielle, vhs, schmerz, iowa, videothek

Rekorder

John Darnielle , Tobias Schnettler
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 21.12.2017
ISBN 9783847900290
Genre: Romane

Rezension:

Kennt ihr diese Witze

DIE SO SCHLECHT SIND, DASS SIE WIEDER GUT SIND?

So etwas in der Art hatte ich nämlich bei diesem Buch. Es ist so verwirrend, dass es wieder richtig gut gemacht ist. Fragt mich nicht wie ich dieses Buch zu Ende lesen konnte, ich habe mir an einigen Stellen wirklich hart an den Kopf gefasst, weil ich mal wieder den Faden verloren hatte, aber genau das fand ich so toll. Das Buch verwirrt einen erst, kommt dann mit einer Überraschung, dann kommt die verwirrende Wendung, dann ein klein wenig Klarheit, wieder Verwirrung, dramatischer Wendepunkt, dann wieder ein Haufen Verwirrung und zum Schluss endlich der verwirrende Plottwist mit einem seltsamen Ende.

In einer Kleinstadtvideothek inmitten Iowas tauchen seltsame und unheimliche Filmschnipsel auf den Leihkassetten auf. Dunkle und grobkörnige Szenen, die eine Scheune zeigen, darin ein leerer Stuhl, Atemgeräusche sind zu hören. In späteren Clips taucht eine Frau auf, erst gefesselt und mit einer Kapuze über dem Kopf, dann durch ein Maisfeld laufend – auf der Flucht vor dem Kameramann. 
Der Videotheksmitarbeiter Jeremy will nichts mit der Sache zu tun haben, doch als seine Freundin Stephanie die Scheune in den Filmszenen wiedererkennt, muss er handeln.
Die Suche nach der Wahrheit hinter den Videos führt Jeremy und Stephanie in die Vergangenheit.

Likes

Das Setting. | Ich mochte das Setting wirklich sehr gut leiden. Wir haben hier die 90er, einen alten VHS-Verleih und eine etwas ländlichere Gegend. Für einen Thriller einfach eine optimale Basiseinstellung! Die Atmosphäre. | Dadurch, dass man eigentlich nie wusste, woran man gerade war und eigentlich immer mehr solcher verstörenden Tape-Szenen auftauchten, bekam man als Leser diese düstere und ängstliche Atmosphäre vorgesetzt, die super mit allem funktioniert hat. Die Tapes. | Die Szenen mit den Tapes waren wirklich das Beste an dem ganzen Roman. Hier hat sich eigentlich erst das komplette narrative Talent von Darnielle offenbaren können: Eigentlich hatte er nur eine Tape-Szene beschrieben, welche sich aufgrund seiner Wortwahl aber so gut angehört hatte, dass man glaubte, sie selbst gerade auf dem Schirm betrachten zu können. Eine Meisterleistung! Die Charaktere. | Die Charaktere waren super, auch wenn mich einer ein wenig gestört hat. Das ist einfach eine prinzipielle Abneigung solcher Typen, aber gut, der Roman, bestand ja nicht komplett aus dieser Art Charakter. Nein, wir hatten hier tatsächliche Menschen, die an einigen Stellen logisch handelten und an anderen wieder nicht – wie eben im realen Leben auch. Manchmal weiß man einfach nicht, weshalb man etwas tut, manchmal weiß man es doch, usw. usw. Und genau das hat Darnielle wirklich toll erzählt. Der Erzähler. | Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wer oder was der Erzähler ist. Nein, im Ernst. Manchmal glaubte ich, es sei einfach eine random Person (aka der „Allwissende Erzähler“), manchmal hatte ich jedoch den Eindruck, der Typ, der die Filmchen gedreht hatte, wäre der Erzähler und dann passte wieder ein völlig anderer. Einfach genial, so verwirrend es sich auch anhören mag.

Dislikes

Jeremy. | Ja, Jeremy ist genau der Charakter, den ich nicht mag. Seine komplette Einstellung und Wesensart hat mich einfach von Anfang an nicht umgehauen. Ich mochte nicht, dass er sich raushalten wollte, mochte seine fast apathische Gelassenheit auch nicht leiden… Der Charakter war einfach nicht meins. Er hat zwar sehr gut zur Story gepasst und vielleicht war es sogar intendiert, dass er sich so gab wie er sich eben gab, aber ich empfand ihn nur als äußerst nervig. Das hat der Geschichte – zum Glück – aber keinen Abbruch getan.

Rekorder in a nutshell: „“Manchmal will man einfach nur herausfinden, wie man in die Welt hineinpasst, die man bereits kennt.“ – Auch wenn man sich am Anfang vehement dagegen wehrt.

Für mich war dieses Buch ein wirkliches Erlebnis. Wer mir auf Instagram folgt und mal einen Blick in meine Stories geworfen hat, wird bemerkt haben, wie sehr mir das Buch gefiel. Wer mich noch nicht auf Instagram hat, darf mich gern einmal besuchen. (@thebookandtheowl)

Ich kann euch Rekorder empfehlen, wenn ihr auf düstere Stories steht, die an einigen Stellen so wirken, als seien sie gar aus einem Werk von Kafka entsprungen. Ein sehr spannender Erzählstil trifft auf düstere Atmosphäre – I like! Deshalb erhält der Roman auch verdiente 5 Sterne von mir.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Mädchen im blauen Mantel

Monica Hesse , Cornelia Stoll
Fester Einband
Erschienen bei cbj, 22.01.2018
ISBN 9783570165324
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

mittelalter, venedig, glasbläser, historischer roman, glas

Das Geheimnis des Glasbläsers

Ralf H. Dorweiler
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176274
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe 
Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach – so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden – und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel. 

Likes Anspruchsvolle Lektüre Historischer Hintergrund sehr gut mit der Geschichte verwoben Angenehmer Schreibstil Passt perfekt zu Tee und Keksen Interessante Charaktere und eine schicke, ausreichende Vielfalt (Deutscher Autor) Sehr gute Repräsentation der damaligen Verhältnisse

 

Dislikes

Nichts. Yay!

 

Weil das Buch mir so gut gefallen hat, vergebe ich wundervolle 5 Sterne. Ich hoffe, ich werde in Zukunft noch mehr Gelegenheit haben, von Ralf H. Dorweiler zu lesen. Eine wirklich tolle Lektüre die ich eingefleischten History-Liebhabern nur ans Herz legen kann.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

blanvalet, drachen, fantasy, geschwister, lara morga

Sarantium - Die Zwillinge

Lara Morgan , Marianne Schmidt
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734161339
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich weiß, mit meiner Rezension zu dem ersten Band der Sarantium-Trilogie bin ich recht spät, ich wollte aber erst den zweiten Band abwarten, bevor ich meine Gedanken zum ersten Teile. Der erste Band hat mich, in der Tat, etwas verunsichert zurückgelassen, weshalb auch das Rating auf Goodreads + Lovelybooks eher mäßig ausfiel. Wer mir dort folgt, der dürfte dies sicherlich mitbekommen haben. 

Wenn der Herr der Drachen erwacht, müssen die Drachenreiter sich zum Kampf rüsten ...
Es ist Shaans größter Traum, eine Drachenreiterin zu werden und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht – und von einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen – denn auch er hat Macht über die Drachen …

Likes Das Cover. | Das Cover ist wirklich top notch. Ich bin ja generell ein richtiger Fan von solchen Illustrierten Covern. Dafür kann ich (meist) die grafischen nicht leiden. Aber das ist ja Geschmacksache. Die Geschichte. | Ich empfand die Geschichte eigentlich als sehr angenehm. Gut, sie ging mir nicht so nah, wie es andere tun, aber dennoch fand ich sie nicht schlecht. Intrigen. | Ich wollte diesen Punkt eigentlich der Geschichte unterordnen, fand dann aber, er hat eine eigene Erwähnung verdient. Ich bin wirklich überrascht, wie sich das alles im Endeffekt entwickelt hat und das war auch mitunter eines der wenigen Dinge, die die ganze Sache so spannend gemacht hat. 

Dislikes Der Schreibstil. | Ich brauchte wirklich sehr lange, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Obwohl ich ein stolzer Tolkien-Anhänger bin und seine Art und Weise zu Erzählen schon sehr viele abschreckt, fand ich doch, dass Die Zwillinge besonders heikel zu lesen waren, sogar für mich. Es ist nicht, dass der Stil an sich schlecht wäre, im Gegenteil. Er ist sogar sprachlich dezent anspruchsvoll, aber leider so schrecklich langweilig. Er hat mir einfach keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren ermöglicht, was für mich wirklich wichtig ist.  Der Anfang. | Aller Anfang ist schwer... das sollte aber nicht beim Lesen sein! Für mich muss der Anfang von ersten Satz an sitzen, sonst mag ich am liebsten gar nicht weiterlesen. Natürlich muss man hier zwischen wirklichem Anfang und der bereits voranschreitenden Geschichte stark differenzieren. Aber durch den wirklich lahmen und schleppenden, ja, ermüdenden Anfang habe ich mich wirklich 80% durch das Buch gezwungen, bis es dann endlich spannend wurde. Wir haben hier eine Neuauflage des Kandare-Blake-Syndroms: Der Wille war da, aber die Umsetzung doof. Der schwarze Thron ist nämlich von Schreibstil ebenso mittelmäßig spannend, wie Die Zwillinge, aber die Idee hinter der Story ist eigentlich gut und wäre - richtig umgesetzt - wirklich episch. Aber leider ist es das im realen Leben leider nicht - nur in meinem Kopf. 

Wer sich für meine Rezension von Die Zwillinge interessiert hat, der hat sich sicherlich auch über die recht gespaltenen Meinungen auf Lovelybooks & Goodreads gewundert. Wenn ihr aber das Buch in die Hand nehmen solltet, dann versteht ihr schnell, weshalb die verschiedenen Seiten Zustande kamen. Den Fantasy-Roman würde ich persönlich sehr stark in die Richtung High Fantasy einordnen. Nicht auf die Seite von G.R.R. Martin, da dieser eher moderner schreibt, sondern in die Richtung Tolkien, da der Schreibstil doch etwas gewöhnungsbedürftig ist, ebenso wie der Plot. Es ist halt starke Klassik, damit deshalb etwas komisch für den modernen Leser, aber dennoch nicht schlecht. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine. 

Der Roman erhielt von mir insgesamt 3 Sterne, die sich für mich auf richtig anfühlen. Die Rezension zum zweiten Band folgt direkt im Anschluss, sobald ich sie korrigiert habe. Der dritte Band lässt etwas auf sich warten, weil ich diesen Tatsächlich noch lesen muss. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht allzu übel. 

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200 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

euthanasie, inge löhnig, zweiter weltkrieg, 2. weltkrieg, mord

Die Vergessenen

Ellen Sandberg
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 27.12.2017
ISBN 9783328100898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ehrlich gesagt,

es gab hier eher trockene Spannung.

Ein seltsamer Ausdruck, ich weiß, aber so ist es nun einmal. Das Buch ist spannend, keine Frage, aber an einigen Stellen ist es krampfhaft spannend. Szenen wurden teilweise der Spannung wegen so in die Länge gezogen, dass ich manchmal dachte, ich werde verrückt.

1944. Kathrin Mändler tritt eine Stelle als Krankenschwester an und meint, endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Als die junge Frau kurz darauf dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. Zu spät merkt sie, dass Landmanns Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht – auch ihr eigenes.

2013. In München lebt ein Mann für besondere Aufträge, Manolis Lefteris. Als er geheimnisvolle Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er das für reine Routine. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das Generationen überdauert hat ...

Likes Tolle Thematik, greift Tatsachen auf, die leicht in Vergessenheit geraten. Denn sein wir mal ehrlich: Die meisten Romane oder Artikel heutzutage beschäftigen sich nur mit dem Offensichtlichen: Dem Holocaust. Aber die Dinge wie Heilborne oder Euthanasie finden kaum eine Erwähnung und wenn dann nur im Klassenzimmer. Ich  kann mich noch an meine Unterrichtsstunde erinnern. Wie haben kaum zwei Stunden über das Thema gesprochen und auch keine Fotos oder Listen angesehen. Als es um den Holocaust ging, haben wir uns mehrere Wochen genommen, sind in die Synagoge gegangen, haben uns Fotos angesehen, uns mit Zeitzeugenberichten auseinander gesetzt etc. pp. Natürlich ist und bleibt der Völkermord an den Juden schrecklich, dennoch dürfen wir nicht die anderen Schrecken vergessen, die es gegeben hat.  Deckungsgleich mit Geschichte. Spielt mit historischen Fakten und Fiktion.

Dislikes Trocken angegangen. Spannung wird sehr platt erzeugt.

Das Fazit ist, dass es sich hierbei um ein tolles Buch handelt, aber an einigen Stellen während des Lesens wirklich angeeckt hat. Die Geschichte an sich war sehr interessant und mal eine etwas andere Thematik als Judenverfolgung. Nicht das die Judenverfolgung nicht wichtig ist, sie ist aber ein sehr gebräuchliches Thema in der Literatur. Deswegen bildet "Die Vergessenen" quasi eine 'nette' Abwechslung. 

Der Roman erhält von mir 3 von 5 Sternen.

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dänemark, neuanfang, burn-out, fernweh, ich

Endlich bin ich ich

Inken Ibsen
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.11.2017
ISBN 9783744889247
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman an sich ließ sich wirklich sehr flüssig lesen und die fast poetische Ausdrucksweise ließ einem die Gänsehaut an manchen Stellen teilweise wirklich einfrieren. Melancholie mit einer Prise Schwermut – so würde ich den Roman beschreiben wollen. Der Selbstfindungsprozess, der hier vollzogen wird, ist eine wirkliche Inspiration.

Inken ist am Ende ihrer Kräfte und fühlt sich von den Menschen in ihrer Umgebung im Stich gelassen. Selbst ihr Lebensgefährte Lars und das ländlich gelegene Haus mit dem großen Garten können nicht davon ablenken, dass sie zutiefst unglücklich ist. Da führt sie ein Zufall und die vergessene Schulfreundin Simone nach Jütland an die dänische Nordsee, wo ihr neben dem rauen Meer insbesondere der alte Fischer Leif Mut macht, endlich sie selbst zu sein. 

Likes Der Schreibstil. | Wie bereits erwähnt, finde ich den Schreibstil von Ibsen wirklich gut. Er war zugleich schon ruhig, konnte aber in den richtigen Momenten schön aufbegehrend werden. Die fast schon poetische Ausdrucksweise hat wirklich viel zum Aufbau der tollen Atmosphäre beigetragen, zu der ich gleich auch noch ein paar Worte sagen werde. Die Charaktere. | Die Charaktere waren hier wirklich schön greifbar und real. An einigen Stellen waren sie zu freundlich, teils zu verständnisvoll oder positiv, aber das ist jetzt auch nicht weltbewegend. Mir ist es beim Lesen tatsächlich ein, zwei Mal aufgefallen, aber es war jetzt nicht so schlimm wie in meinem All-Time-Dislike „Zehn Wünsche bis zum Horizont“ (Emma Heatherinton). Die Story. | Die Story hatte eine wirklich tolle Entwicklung und war auch nicht langweilig. Es hat sich hier nichts gezogen und war auch verständlich. Plottwists haben die Sache an den richtigen Stellen noch einmal schön spannend gemacht. Das Ende. | Das Ende war schön. Ich bin ja selten mit den Enden von Büchern zufrieden, aber das hier war wirklich toll, hat die Geschichte schön abgerundet und ließ sogar noch Spielraum für eine mögliche Fortsetzung. Die Atmosphäre. | Die Atmosphäre hat mir sehr gefallen. Ich konnte mir das Meeresrauschen beim Lesen wirklich vorstellen und die Gefühle, die die geschriebenen Worte erweckten, waren wirklich toll. Melancholie, Schwermut, Selbstzweifel… All die negativen Dinge lassen sich hier finden. Im Laufe der Geschichte entwickeln sie sich aber zu etwas Tollem: Einem neuen Anfang. Das Cover. | Das Cover ist aufgrund seiner Einfachheit ein guter Vermittler der Geschichte. Es passt toll. Der Sand, das Meer, der Schatten, die einfache Schrift… Die visuellen Faktoren unterstützen einfach gut die Narrative und die Atmosphäre des Buches.

Dislikes Überaus positiv. | Wie bereits erwähnt, fand ich das Buch an einigen Stellen zu positiv. Es war jetzt nicht besonders schlimm, aber es ist mir aufgefallen.

„Endlich bin ich ich“ von Inken Ibsen ist eine tolle Lektüre und eignet sich am besten für lange Sommertage. Von mir erhält der Roman 4 von 5 Sternen. Von der Autorin lässt sich sicherlich auch in Zukunft Großes erwarten.

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159 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

märchen, sternensand verlag, regina meißner, schwanenfeuer, reginameissner;

Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Schwanenfeuer

Regina Meißner
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 01.10.2017
ISBN 9783906829456
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich hatte wieder einmal die tolle Möglichkeit durch eine Leserunde einen neuen Verlag und eine neue Autorin kennenzulernen. Es geht um den Sternensand Verlag und die dort publizierende Autorin Regina Meißner zusammen mit ihrem Roman „Schwanenfeuer – Der Fluch der sechs Prinzessinnen“.

Bei dem Roman handelt es sich um ein Schwanensee-Retelling und ich war eigentlich der Meinung, dass man da eigentlich nichts falsch machen konnte. Leider musste ich eine bittere Enttäuschung erfahren… Aber mehr dazu jetzt.

Dieses Buch war wirklich eine Herausforderung.

Ein wahres Trigger-Fest.

Ich weiß nicht, was mich mehr gestört hat. a) Die Logikfehler; b) die klischeehafte „Beziehung“ oder c) die Erzählweise. Die circa 300 Seiten haben sich aufgrund dieser Aspekte so unendlich in die Länge gezogen, dass ich manchmal das Gefühlt hatte, auf ein besonders zähes Stück Fleisch zu kauen. Kein Witz. Es war anstrengend.

Likes Das Cover ist einfach nur der Hammer. Seht es euch an. Lasst es einfach auf euch wirken. Epicness pur, nicht wahr? Die Thematik ist wirklich cool. Die reine Idee des Retellings ist immer cool. A Court of Thorns and Roses, Alice im Zombieland, Hunted… Das sind alles Retellings von bekannten Märchen. Auch Schwanenfeuer.

Dislikes Keine Erklärungen. | In dem Buch gibt es wirklich keine einzige Erklärung in Bezug auf die Welt, Charaktere usw. usw. Erschreckende Oberflächlichkeit. | Wie in Punkt 1 bereits erwähnt, wird nichts wirklich eingehend erklärt. Der Leser hat mit einer erschreckenden Oberflächlichkeit zu kämpfen und bekommt keinen tieferen Einblick in die Charaktere oder die Handlung. Lack of Logic. | Houston, Wir haben hier definitiv ein Logik-Problem. Es gibt hier einfach viel zu viele Stellen, die einfach keinen Sinn machen. In meinem Post  Gedanken zwischen den Seiten… habe ich einige Logikfehler aufgelistet, die mir bereits auf den ersten 50 Seiten aufgefallen sind. Auf den restlichen 250 sind dann noch mal einige dazugekommen. Und die Zeit rennt… | Es geht einfach alles viel zu schnell! Die Ereignisse überschlagen sich unkontrolliert und als Leser wundert man sich einfach nur noch bis zum Ende hin, wieso das alles so fix ging. Ein großer Wald wird innerhalb einer Nacht durchquert, in der man sich erst mal richtig kennengelernt hat, den Plan bespricht und anschließend noch vor einer schwarzen Fee davonläuft. Am Morgen danach ist man bereits in einem Dorf und am Abend schon wieder an einer ganz neuen Location. Um hier wieder das Lack of Logic aufzuzeigen: Estelle sagte selbst, sie sei als Schwan oft große Bögen geflogen und habe so die Umgebung etwas erkundet, und dann sind ihr im Flug die ganzen Sache, die angeblich zu Fuß nur zwei Tage entfernt liegen, nicht aufgefallen? Also entweder ist der Charakter Estelle ziemlich dumm oder sehr unaufmerksam. Oder die Autorin hat hier den Zeit- und Wegfaktor etwas misslich kalkuliert. Die Charaktere. | Ugh, die Charaktere waren für mich wirklich nicht gut. Ayden funktionierte ja noch halbwegs, auch wenn der hin und wieder seine Macken hatte. Aber Estelle hat für mich überhaupt nicht gepasst, ebenso wenig ihre Schwestern. Sie waren schrecklich nervig und wiederspüchig, dass sie mir nach kurzer Zeit direkt auf die Nerven gingen. Die Beziehung. | Natürlich muss es in diesem Retelling auch ein Pairing geben. Dagegen habe ich grundlegend nichts, da hier (zum Glück) keine Dreiecksbeziehung vorkam. Aber dennoch war die geplottete Beziehung nicht gut. Sie hat für mich auch gar nicht funktioniert. Die Autorin arbeitete hier mit dem, nennen wir es, „Stolz und Vorurteil“-Prinzip. Estelle ist zu stolz und hat Vorurteile gegenüber Ayden, wobei der ihr nur helfen will und wird dafür die ganze Zeit angepöbelt. Plötzlich denken beide voneinander sehr sexuell (sie hat „sinnliche Lippen“ und er ist wirklich sehr „muskulös“). Die beiden haben keine wirkliche Entwicklung durchgemacht, keine Abenteuer bestanden oder sich in irgendeiner Form weiterentwickelt. Das angesprochene passierte bereits auf den ersten 50 Seiten, auf welchen sie gerade erst vom Schwanensee aufgebrochen sind. Ich find das nicht nur unauthentisch, sondern auch unglaubwürdig. Aber vielleicht habe ich auch seltsame Beziehungsvorstellungen. Die Illustrationen. | No offense gegen die Künstlerin der Illustrationen, aber für ein Werk das von einem Verlag verlegt wird waren sie einfach nicht gut genug. Das einmal vorweg. Es mag sein, dass ich hier etwas zu kritisch drangehe, weil ich Kunst studiere, aber das ist halt meine Meinung. Künstler wie Nasmith (Tolkien) oder Charlie Bowater (S. J. Maas) gehören in Büchern, aber nicht die Dame, die hier ihre Illustrationen in dem Buch hat. Mal abgesehen von dem geringen und eher einfachen Skill hat sie unter den Bildern ihr Kürzel gesetzt, was nicht nur unangebracht, sondern auch sehr unprofessionell ist. Weder Charlie Bowater, noch Nasmith, noch Cornelia Funke haben jemals ihre Kürzel unter ihren Illustrationen in Büchern gesetzt. Der Name des Künstlers gehört zusammen mit dem Autor entweder auf das Cover oder die Impressumsseite. Ganz einfach. Ein Kürzel lenkt von der Bildsprache und -aussage ab. Ende. Außerdem passt der Stil überhaupt nicht zu der Aufmachung des Buches (Cover) und auch nicht zur Story. Eine Märchenadaption gehört zu einem natürlichen Stil, realistisch und an einigen Stellen auch hübsch stilistisch. Je nachdem wie gut es vom Künstler umgesetzt wird. Aber definitiv kein Manga-Stil. Das passt nicht. Manga und Cartoons gehören zu Popkultur und das lässt sich einfach nicht gut mit einer Märchenadaption vereinen, wenn die Bilder storyunterstnützend wirkend sollen. Dazu sollte auch noch gesagt werden, dass ich es auch nicht gerade sehr förderlich finde, gerade die Protagonisten ins Buch zu hauen. Lieber eine Szenerie oder einzelne Objekte. Denn jeder Leser hat seine eigene Vorstellung des Charakters und wenn ein Künstler noch nicht erfahren oder skilled genug ist, dann schafft er es einfach nicht, den jeweiligen Charakter genau so einzufangen, wie er eingefangen werden muss. Dafür braucht man einfach Erfahrung und die kommt nicht von heut auf morgen. An der Stelle wäre wirklich ein erfahrener Künstler die bessere Wahl gewesen, anstelle einer Manga-Künstlerin, die noch am Anfang ihrer Karriere steht. Gut, erfahrene Künstler kosten mehr, sind es aber wert. Wenn ein Verlag/Autor nicht bereit ist, einen qualitativ hochwertigen Künstler zu engagieren, dann sollte man lieber keine Illustrationen in Bücher packen. Das ist meine Meinung und niemand soll sich hier davon angegriffen fühlen, weder Verlag/Autor/Künstler.
                                    

Also ich brauche nach diesem Roman keine Fortsetzung mehr. Soweit ich es verstanden habe, soll jede Prinzessin ihr eigenes Buch bekommen, aber mir hat schon das eine gereicht. Natürlich soll man einem Autor immer mehrere Chancen geben, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mir noch einmal ein Buch von Meißner zu Gemüte führen werde. Vielleicht irgendwann in Zukunft, in ein paar Jahren, wenn sie sich etwas mehr als Autorin entwickelt und gefunden hat, dann ja. Aber im Moment noch nicht. Ich wünsche ihr jedoch von ganzem Herzen auf ihrem weiteren Wege alles Gute und Liebe!

Von mir erhält der Roman leider nur einen Stern, da er für mich wirklich gar nicht funktioniert hat. Leider sehr schade, da die Grundidee wirklich gut hätte werden können.

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Tags: märchen, retelling, schwanensee   (3)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

horror, reihe, eigenverlag, mystery, thriller

Spiegelgrund

Anton Serkalow
E-Buch Text: 485 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.10.2017
ISBN B075DCM26J
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Vakkerville Mysteries-Trilogie ist nun zu Ende – jedenfalls für mich. Für euch dürfte das Ende ja quasi erst anfangen, weshalb ihr euch auch für diese Rezension interessiert. Nun denn, liebe Buchfreunde, dann lasst uns erst einmal mit dem Klappentext beginnen!

Eine Stadt, in der nichts mehr so ist, wie es mal war. Was wird bleiben, wenn der unheimliche Nebel verschwindet, der die Stadt in ein Abbild der Hölle verwandelt hat? Werden der Scheuch und seine Gefährten die toten Kinder in der Welt hinter den Spiegeln retten können? Oder werden die erwachten Dämonen endgültig die Herrschaft über Vakkerville erlangen? Noch einmal, müssen sich alle, deren Wege sich auf so fatale Weise kreuzten, ihren Ängsten und Schuldgefühlen stellen. Mit dem dritten Teil der Vakkerville-Trilogie »Spiegelgrund« endet der irrsinnige Mix aus Thriller, Krimi, Horror, Mystery und Großstadtkomödie in einem Finale, bei dem eines von vornherein klar ist: Nicht alle werden überleben!

Likes Was bisher geschah… | Ja, dieses Mal habe ich den Fehler nicht gemacht! EINE RÜCKBLENDE IST TATSÄCHLICH DA! Hah! Das hättet ihr nicht gedacht, oder? Ihr habt wahrscheinlich schmunzelnd auf diese Rezension geklickt, nur um zu sehen, ob ich es diesmal wieder vergessen habe. HAB ICH ABER NICHT! Und wisst ihr warum? Weil ich cool bin. Tja. DEAL WITH IT! *muhahaha* Charaktere. | Wie immer, waren die Charaktere on point. Sehr toll beschrieben und die Entwicklung der Protagonisten hat ein stimmiges Ende gefunden. Toll, einfach toll. Story. | Die Story hat in Band 3 ein tolles und verdientes Ende gefunden. Ich hatte wieder einmal das Gefühl, als würde mir ein Stück meiner Seele gestohlen, als ich das Buch beendete. (Und dieses Gefühl habe ich nur bei Büchern, die mir auch wirklich gefallen.) Ende. | Was soll ich dazu noch sagen, ohne irgendetwas zu verraten? Es war… Ja, was war es eigentlich? Toll? Beeindruckend? Verdient? Oder gleich alles zusammen? Es war auf jeden Fall eine Mischung aus „Das habe ich erwartet!“ und „Das kam jetzt aber doch etwas unerwartet.“ Es war auf jeden Fall einzigartig! Schreibstil. | Ich bin ja ein totaler Fan des Schreibstils von Anton Serkalow. Er ist toll, visuell auch sehr gut umsetzbar (also in meinem kranken Kopf) und passt einfach zu dem Genre. Ach ja, und der erste Satz sitzt immer perfekt. Ich habe mich schon oft gefragt, wie so jemand nicht bei einem Verlag Unterschlupf fand. Einfach unbegreiflich. Aber naja, manche Leute wissen einfach nicht, was gut für sie ist.

Dislikes Nichts. | HALLELUJA.

Ich muss gestehen, dass ich mich irgendwie in diese Serie verliebt habe. Sie ist so schön anders und der dritte Band ist wirklich der Beste in dieser Trilogie. Anton Serkalow hat es in herausragender Weise geschafft, so viele unterschiedliche Charaktere und Schicksale in einer phänomenalen Geschichte zu bündeln, die vom ersten Satz an begeistert hat.

Eine Trilogie ist nun zu Ende, aber ich bin mir sicher, dass wir noch so einiges von Anton Serkalow in Zukunft lesen dürfen.

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