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Das große Jahreszeiten-Backbuch

Lena Fuchs
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 28.03.2018
ISBN 9783706626262
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Das große Jahreszeiten-Backbuch“ von Lena Fuchs besticht bereits auf den ersten Blick durch sein schönes Layout, welches ein bisschen was von einem älteren Backbuch hat, was man so auch in Mamas Küche finden könnte. Auch innen ist es sehr liebevoll und mit wunderschönen Bildern gestaltet.

Wichtiger als das Layout ist aber natürlich der Inhalt, und auch der überzeugt. Neben süßen Rezepten sind auch herzhafte Gebäcke enthalten. Das besondere Augenmerk dieses Buches liegt – wie der Titel schon vermuten lässt – auf der Saisonalität der Zutaten. Das ist auch mir ein Anliegen. Ich finde es wichtig saisonal und regional zu kochen und zu backen, sodass die verwendeten Zutaten nicht vorher um die halbe Welt geflogen oder verschifft werden müssen.

Bei der Auswahl der Zutaten merkt man schon, dass die Autorin Ernährungspädagogik studiert und deshalb z. B. statt herkömmlichen Weizen- lieber Dinkelmehl und generell etwas weniger Zucker verwendet. Dadurch wird auf überflüssige Kalorien, jedoch nicht auf Geschmack verzichtet, denn die Ergebnisse sind wirklich alle super lecker.
Für weniger bekannte Zutaten gibt es ein Glossar und auch ein paar allgemeine Backtipps z. B. insbesondere zum Hefeteig sind enthalten.

Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich dann aber doch auch noch. So finde ich es sehr schade, dass in einem saisonalen Backbuch keine Saisontabelle enthalten ist. Das Buch ist zwar in die Kapitel Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingeteilt, ich hätte aber gern genauer dargestellt gehabt, wann welches Obst und Gemüse geerntet wird.
Außerdem sind leider keine Schritt-für-Schritt-Bilder der Zubereitung enthalten. Das kann ich aber sogar verstehen, da dadurch vermutlich weniger Rezepte ihren Platz im Buch gefunden hätten. :-)

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Tags: backbuch, bloggerin   (2)
 

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autobiografie, autobiographie, biografie, biographie, fernsehen, hörbuch, nachkriegszeit, sendung mit der maus

Aufbau vor laufender Kamera: Geschichten aus meinem Leben

Armin Maiwald
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 08.01.2015
ISBN B00R4S4R1O
Genre: Sonstiges

Rezension:

Seine unverwechselbare Stimme kennt wahrscheinlich auch heute noch jedes Kind im deutschsprachigen Raum – Armin Maiwald, Fernsehproduzent und Miterfinder der berühmten „Sendung mit der Maus“.
Herr Maiwald ist ein Geschichtenerzähler durch und durch und in diesem Hörbuch, welches er selbst eingesprochen hat, erzählt er uns seine eigene Geschichte. Angefangen bei seiner Kindheit im und nach dem Krieg, geht er auch auf weitere private Ereignisse wie den Tod der Mutter, Heirat, Kinder, Hauskauf und Firmengründung(en) ein.

Mit den technischen Erläuterungen über das Fernsehen hatte ich manchmal Schwierigkeiten, wobei das bestimmt an meinem mangelnden, technischen Verständnis lag und nicht an den Erklärungen an sich, wer kann so etwas schon besser als Armin Maiwald. Nichtsdestotrotz habe ich mir auch diese Kapitel sehr gerne angehört.

Natürlich wird auch über „Die Sendung mit der Maus“ berichtet, wie alles angefangen hat und auch über die Produktion einzelner Sachgeschichten erzählt Armin uns etwas. Man möchte gar nicht glauben, welch ein Aufwand oft betrieben wird, um diese kurzen Filme zu produzieren. Das zu hören ist mindestens genauso interessant, wie eine Sachgeschichte selbst!

Schade, dass das Hörbuch gekürzt wurde, ich hätte Herrn Maiwald noch viel länger zuhören können, was sicher auch seiner einzigartigen und fesselnden Erzählweise zuzuschreiben ist. Deshalb spiele ich jetzt auch mit dem Gedanken mir das Buch noch zuzulegen, um auch das noch zu erfahren, was ich in der Hörbuchversion verpasst habe.

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Tags: autobiografie, autobiographie, biografie, biographie, fernsehen, hörbuch, nachkriegszeit, sendung mit der maus   (8)
 

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die kleine meerjungfrau, geschenkausgabe, hans christian andersen, hass, illustrationen, illustriert, kinderbuch, kindermärchen, könig, kummer, leid, liebe, märchen, meerjungfrau, tod

Die kleine Meerjungfrau

Hans Christian Andersen , Anton Lomaev
Fester Einband: 44 Seiten
Erschienen bei Wunderhaus Verlag, 24.02.2017
ISBN 9783946693017
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Worum geht es?:
Eine jede Meerjungfrau darf ab ihrem 15. Geburtstag zur Meeresoberfläche auftauchen, um sich in der Welt der Menschen umzusehen. Die jüngste der sechs Töchter des Meereskönigs ist ganz besonders fasziniert von der Menschenwelt, die sie bislang nur aus Erzählungen kennt.
Bei ihrem Aufstieg zur Meeresoberfläche verliebt sie sich in den Prinzen, den sie auf seinem Schiff sieht und vor dem Ertrinken rettet. Fortan wünscht sie sich nichts sehnlicher als mit ihm zusammen sein zu können und als Mensch eine unsterbliche Seele zu erhalten. Die Meereshexe ermöglicht es der kleinen Meerjungfrau ein Mensch zu werden, jedoch muss sie einiges riskieren und opfern, um ihren Traum wahr werden zu lassen.

Meine Meinung:
Wer liebt nicht Arielle – Disneys Version der kleinen Meerjungfrau. Hans Christian Andersen hatte ihr aber ursprünglich gar keinen Namen gegeben und auch kein solch romantisches Happy End für sie vorgesehen, wie es ihr beliebtes Zeichentrickpendant bekommen hat. Das berühmte Märchen ist in seiner Originalfassung viel tragischer.

Als ich das Cover dieser Ausgabe von „Die kleine Meerjungfrau“ aus dem Wunderhaus Verlag zum ersten Mal gesehen habe, war ich direkt schockverliebt.
Die Illustrationen sind natürlich das, was dieses Buch so außergewöhnlich machen, das berühmte Märchen (hier in einer gekürzten Fassung) von Hans Christian Andersen gibt es ja bereits seit weit über hundert Jahren und dürfte den meisten bekannt sein.

Die wunderschönen Illustrationen des russischen Künstlers Anton Lomaev sind unglaublich detailliert, prachtvoll und schlichtweg märchenhaft, wie man sie auch in einem älteren Märchenbuch finden könnte. Mitunter sind auch ein paar düstere Zeichnungen dabei, aber so soll dieses Märchen ja auch sein. Vor allem bestechen die tollen Farben, insbesondere die strahlend leuchtenden Blautöne auf dem wunderschönen Cover.
Allerdings konnte ich nicht immer herausfinden welche der abgebildeten Meerjungfrauen die Protagonistin darstellt, das ist – zumindest für mich – leider nicht immer eindeutig gewesen. Da die Illustrationen aber so schön sind hat mich das weniger gestört.

Das Buch hat ein sehr großes Format (31 x 25 cm), was den Illustrationen natürlich zugutekommt, da sie dadurch noch besser wirken können.
Der Text ist immer in schwarzer Schrift auf weißem Grund und die Bilder darum herum angeordnet, sodass eine gute Lesbarkeit gewährleistet ist.

Fazit:
Eine bezaubernd schöne Ausgabe von „Die kleine Meerjungfrau“, die auch ein super Geschenk für Märchenfans abgibt!

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Tags: die kleine meerjungfrau, geschenkausgabe, hans christian andersen, illustrationen, meerjungfrau, schmuckausgabe   (6)
 

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Das Disney Buch


Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Dorling Kindersley, 25.01.2016
ISBN 9783831030255
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Würdest du nicht auch gerne mal Mäuschen im großen Maushaus spielen, um den großartigen Disney-Künstlern über die Schulter zu schauen und zu erfahren wie die allseits beliebten Filme entstehen? Oder wolltest du z. B. schon immer wissen wie lang Rapunzels Haar eigentlich ist oder woher Pluto seinen Namen hat?
Der DK Verlag hat es mit „Das Disney Buch: Die magische Welt von Disney“ möglich gemacht, dass wir alle einen Blick hinter die Kulissen unserer Lieblingsfilme werfen können. Aus den sehr umfangreichen Archiven von Disney (in der sehr schön geschriebenen Einleitung erfahren wir etwas über deren beeindruckende Ausmaße) haben sie so manchen Schatz gehoben und teilen diese mit uns in diesem Buch.

Zu Beginn des Buches wird auf Walt Disney selbst sowie die Unternehmensgeschichte von Disney eingegangen und da alles mit einer Maus begann, sind auch Mickey Mouse einige Seiten gewidmet.
Im Anschluss zeigt eine, sich über mehrere Seiten erstreckende und bebilderte Timeline die Erscheinungsjahre aller Disneyfilme (inklusive Realfilmen und Dokumentationen) sowie weitere Meilensteine der Walt Disney Company wie z. B. Parkeröffnungen oder den Start des Disney Channels – eine tolle Übersicht.

Die englische Originalversion des Buches wurde im Oktober 2015 veröffentlicht, somit werden nur die bis dahin erschienen Filme behandelt.
Fans von Star Wars und Marvel sei gesagt, dass die Übernahmen von Lucasfilm und Marvel durch Disney zwar aufgeführt sind, zu deren Filmen aber keine weiteren Informationen enthalten sind.

Empfohlen wird das Buch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, für diese Zielgruppe halte ich es auch sehr geeignet, interessant und gut gestaltet. Mir als erwachsenem Disney-Fan hat das Buch ebenfalls richtig gut gefallen, auch wenn es für mich ruhig noch mehr (Hintergrund-)Infos hätte enthalten können. Selbstverständlich ist mir aber auch klar, dass man auf durchschnittlich einer Seite pro Film nicht alles unterbringen kann, was es darüber zu wissen gibt – die Disney Archive sind schließlich nicht ohne Grund so umfangreich :-)

Besonders schön ist aber natürlich, dass hier alle Disneyfilme in einem Buch vereint sind und es zugleich sowohl ein Nachschlagewerk als auch ein wahres Schmuckstück fürs Bücherregal ist.
Wie sowohl vom DK Verlag, als auch natürlich von Disney nicht anders gewohnt, finden sich hier wieder unglaublich schöne Bilder, allein die Konzeptzeichnung von „Arielle, die kleine Meerjungfrau“ auf der Rückseite des Buches ist einfach ein Traum. Bei der Auswahl der Bilder wurde auf eine bunte Mischung aus wunderschönen Konzeptzeichnungen, Storyboards, Fotos und Filmbildern gesetzt.

Für mich persönlich waren die Seiten über altes Merchandise und Poster weniger interessant. Solche Dinge wären z. B. in einer Ausstellung sicherlich schön anzusehen, im Buch hätte ich sie allerdings nicht zwingend gebraucht – hier ging es mir vor allem um Hintergrundinfos zu den Filmen.

Zum Schluss wird im Kapitel „Disney erleben“ noch auf die Orte eingegangen, wo die Disney-Magie zum Leben erwacht: die Disney Parks. Hier kann man auch einiges über deren Entstehung sowie einige sehr beliebte Attraktionen erfahren. Aber ACHTUNG: beim Lesen dieses Kapitels besteht akute Fernweh-Gefahr! :-)

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Tags: disney, film, mickey mouse, micky maus, walt disney, zeichentrick, zeichentrickfilm   (7)
 

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Taste of Love - Mit Sehnsucht verfeinert

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404176601
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Hailey kommt drei Jahre nach der Trennung von Scott zurück nach Boston, um als Souschefin im neu eröffneten Restaurant Bonfire zu arbeiten. Scott – einst ihre große Liebe und der Mann, den sie heiraten wollte – möchte sie trotzdem nicht wieder sehen, zu tief sitzt immer noch der Schmerz über die Ereignisse von damals.
Im Gegensatz zu ihr gesteht Scott sich ein, dass er Hailey immer noch liebt und sie zurück haben möchte. Er hat inzwischen Karriere gemacht, leitet ein großes Unternehmen und ist in Haileys Augen ein ganz anderer Mensch als früher und nicht mehr der Mann, in den sie sich verliebt hat. Werden die beiden nochmal zu einander finden?

Meinung:
Ich bin wieder einmal restlos begeistert von Poppys neuestem Werk! „Mit Sehnsucht verfeinert“ – Band 4 der Taste of Love Reihe präsentiert sie uns in ihrem gewohnt humorvollen Schreibstil wieder einen lustigen, romantischen, aber auch bewegenden Liebesroman mit Tiefe, der sich unglaublich schnell lesen lässt.
Ich fand es großartig wie Poppy in diesem Band die Ereignisse mit denen aus den vorherigen Geschichten verknüpft! Eine entscheidende Sache hatte ich, obwohl ich die Bücher alle relativ kurz nacheinander gelesen habe, schon wieder vergessen – umso größer war natürlich der Aha-Effekt, als es mir wieder einfiel :-)
Nichtsdestotrotz können die einzelnen Teile der Reihe natürlich dennoch unabhängig voneinander gelesen werden – Poppy hat diesen Balanceakt hervorragend gemeistert.

Ohne Übertreibung, ich fand gleich die allererste Seite des Buches super! Nick O’Reilly, Protagonist aus Band 2 „Küsse zum Nachtisch“ – ich liebe diesen Typen einfach! Es ist immer schön die Protagonisten der vorherigen Bände wieder zu treffen, wobei man als Leser der Reihe merkt, dass die Autorin sich bemüht nicht zu viel aus den Vorgängergeschichten zu verraten. Auch hierfür ein Kompliment!

Hailey ist eigentlich eine sehr liebenswerte Person – bis sie wieder auf Scott trifft. Da wirkte sie auf mich anfangs noch sehr aufbrausend und steigerte sich während Gesprächen mit Scott immer enorm in ihre Wut rein. Das steigerte aber auch meine Neugier darauf, was wohl zwischen den beiden vorgefallen ist, dass Hailey dermaßen wütend und verletzt ist.
Sie kann aber auch anders, wie man z. B. bereits im letzten Band, als wir Hailey bereits kurz kennengelernt haben, sah. Und sie ist ja kein boshafter Mensch oder dergleichen, sondern nur verletzt. Ich mochte die nette Hailey dennoch viel lieber als die wütende :-D

Scott mochte ich eigentlich von Anfang wirklich gerne und fand es süß, dass er um Hailey kämpfen und sie zurück haben wollte, allerdings hat er dafür zu lange die falsche Strategie verfolgt…
Scheinbar hat er sich seit der Trennung von Hailey sehr verändert und ist nun ein harter Geschäftsmann, der rund um die Uhr arbeitet. Aber der Schein trügt nun mal manchmal und wir Menschen neigen dazu, nur das zu sehen, was wir sehen wollen.

Der Grund für ihre Trennung bleibt, um das Ganze spannend zu halten, relativ lange ein Geheimnis. In der Zwischenzeit erhalten wir aber, neben den aktuellen Geschehnissen, immer wieder Einblicke in ihre gemeinsame Vergangenheit – und da sind wirklich zuckersüße Szenen dabei :-).

Auch sehr bemerkenswert war für mich, wie nachvollziehbar Poppy die Beweggründe und Emotionen beider Seiten dargestellt hat. Ich konnte schlussendlich sowohl Scott als auch Hailey absolut verstehen und nichts davon wirkte an den Haaren herbeigezogen oder erzwungen. Wirklich spitze!

Das Cover ist wieder, wie auch die anderen dieser Reihe, wunderschön gestaltet. Nur leider sind die Rezepte, die in der Taschenbuchausgabe enthalten sind, in der E-Book Version nicht vorhanden.

Taste of Love Reihe:
Band 1: Geheimzutat Liebe
Band 2: Küsse zum Nachtisch
Band 3: Zart verführt
Band 4: Mit Sehnsucht verfeinert

Fazit:
Mit dem vierten Band der Taste of Love Reihe hat Poppy J. Anderson wieder mal ein grandioses Buch abgeliefert, das alles beinhaltet was man sich von einem Liebesroman erhofft und einem schöne Lesestunden beschert.

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Tags: boston, essen, kochen, köchin, poppy j. anderson, restaurant, taste of love, trennung, zweite chance   (9)
 

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hexe lilli, hexengeschichten, hörbuch, hörspiel, kaufhaus, kinderbuch, lilli, serie, weihnachten, weihnachtsgedicht, weihnachtsmann

Hexe Lilli - und der Weihnachtszauber


Audio CD
Erschienen bei SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT (GERMANY), 01.09.2005
ISBN 9783866292260
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Was ist wohl dieser Weihnachtszauber, von dem Lillis Mutter ihr und Leon erzählt und für den man Zeit braucht, um ihn fühlen zu können? Im örtlichen Kaufhaus gibt es den in der Vorweihnachtszeit auf jeden Fall nicht. Es ist für Lilli und ihre Familie erschreckend wie gestresst, hektisch, unfreundlich und unhöflich die Menschen vor Weihnachten im Geschenkerausch sind. Selbst die Weihnachtsmänner! Kann das Hexenbuch mit einem Weihnachtszauber vielleicht helfen, um im Kaufhaus für Weihnachtsstimmung zu sorgen? Gibt es sowas wie einen Weihnachtszauber überhaupt?

„Hexe Lilli und der Weihnachtszauber“ ist wirklich ein wunderschönes Weihnachtshörspiel für Groß und Klein, in dem es darum geht, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt. Dass nicht nur Geschenke diese besondere Zeit im Jahr verschönern, sondern vor allem Gemütlichkeit und Beisammensein, die den Zauber von Weihnachten ausmachen.
Ganz besonders haben uns die „verquatschten“ – also lustig veränderten – Gedichte von Lilli und ihrer Mutter gefallen. Und natürlich wurde das Hörspiel von ganz tollen Sprechern umgesetzt.
Frohe Weihnachten!

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Tags: hexe lilli, hörspiel, weihnachten   (3)
 

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frauenärztin, hörbuch, klinik, schwangerschaft

Bis die Ärztin kommt

Josephine Chaos , Cathlen Gawlich
Audio CD
Erschienen bei Argon, 21.08.2014
ISBN 9783839813447
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:
Dr. Josephine Chaos ist wieder da – mit ihrem zweiten Buch und nach der Babypause auch wieder im Dienst auf der gynäkologischen Abteilung im Krankenhaus. Hier erwartet sie neben dem üblichen verrückten Klinikalltag und der Schwangerschaftsbetreuung einer ungeliebten Kollegin, auch die neue Ärztin der Klinik, welche sie während ihrer Abwesenheit vertreten und bereits das gesamte Krankenhaus – außer Josephine – um den Finger gewickelt hat. Und als ob das noch nicht reichen würde stehen für Josephine auch noch die Facharztprüfung und diverse andere Herausforderungen an. Es geht also wieder rund im Leben von Frau Dr. Chaos.

Meinung:
Nach „Dann press doch selber, Frau Dokta! – Aus dem Klinik-Alltag einer furchtlosen Frauenärztin“ von Dr. Josephine Chaos, habe ich nun auch ihr zweites Werk „Bis die Ärztin kommt – Liebe, Leidenschaft und andere Notfälle“ als Hörbuch gehört. Leider hat Annette Frier, die den Vorgänger als Hörbuch eingesprochen und mich mit ihrer Darbietung total begeistert hat, diese Geschichte nicht mehr gelesen. Cathlen Gawlich meistert diese Aufgabe aber mindestens genauso gut, auch wenn ich mich anfangs erstmal daran gewöhnen musste, dass Frau Dr. Chaos nun eine neue Stimme hat. Frau Gawlich liest aber auch sehr abwechslungsreich und humorvoll, sodass ich auch an diesem Hörbuch meine Freude hatte. Somit auch hier wieder die Empfehlung für die Hörbuch-Version des Titels.

Der Inhalt ist meistens natürlich sehr lustig, mitunter aber auch traurig und berührend, wie es sich im Alltag einer Ärztin nun mal leider nicht vermeiden lässt. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass hier leider weniger Patientengeschichten zu hören sind als im ersten Teil. Wie der Untertitel bereits vermuten lässt geht es in diesem Buch mehr um Frau Dr. Chaos‘ Klinikkollegen und deren liebestechnische Verwicklungen und Problemen. Das ist zwar auch sehr lustig anzuhören, aber mir persönlich gefallen Frau Dr. Chaos‘ turbulente Erzählungen über ihre Patienten etwas besser.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Erstlingswerk der Autorin dann doch etwas besser gefallen, ich hoffe aber trotzdem, dass wir noch mehr von ihr zu lesen bzw. hören bekommen.

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Tags: frauenärztin, hörbuch, klinik, schwangerschaft   (4)
 

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789 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 154 Rezensionen

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Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Im Alter von fünf Jahren muss Lark mit ansehen wie ihre Mutter aufgrund ihrer magischen Gabe von König Zoltev hingerichtet wird, ein gängiges Vorgehen im Königreich Jeru, wo die Magischen nicht willkommen sind. Um sie zu schützen, nimmt ihre sterbende Mutter Lark deshalb auch die Fähigkeit zu sprechen und damit auch ihre Magie.
Fünfzehn Jahre später herrscht Krieg in Jeru und der junge König Tiras will sich die Treue von Lord Corvyn, Larks Vater, in den bevorstehenden Kämpfen sichern, indem er Lark, die im Haus ihres Vaters wie eine Gefangene behandelt wurde, als Geisel mit auf sein Schloss nimmt. Aufgrund des Verhaltens seines Vaters, traut Lark Tiras zunächst nicht, erkennt jedoch bald, dass er anders ist als der alte König und ebenfalls unter einer großen Bürde leidet. Ihre Liebe zueinander ist womöglich der einzige Weg sie beide von ihrer Last zu befreien.

Meinung:
Obwohl ich sonst eigentlich nicht sehr viel Fantasy lese hat mich dieses Buch, durch das Cover, die Kurzbeschreibung und Leseprobe sowie der Bewerbung des Titels mit „so spannend wie Game of Thrones“, angesprochen. Ich würde zwar nicht sagen, dass es tatsächlich so spannend wie Game of Thrones ist, es ist aber auch alles andere als langweilig und lässt sich wirklich gut lesen.

„Bird & Sword“ war mein erstes Buch von Amy Harmon, ihren Schreibstil empfand ich als sehr außergewöhnlich und bildhaft, wirklich schön zu lesen.
Gleich zu Beginn war ich bereits völlig fasziniert und gefangen von dieser Geschichte, die Geschehnisse fesselten mich und insgesamt hat es etwas märchenhaftes. Leider muss ich sagen, dass die Spannung im Verlauf des Buches für mich stetig abgenommen hat, da für mich persönlich viele Ereignisse, durch offensichtliche Hinweise, oft wenig überraschend waren, was aber nicht für jeden gelten muss. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch gut, denn es liest sich durchweg super und ich habe es anderen Büchern, die ich parallel gelesen habe, immer vorgezogen, es hätte meiner Meinung nach aber einfach noch mehr Potential gehabt. Ich denke man hätte der Geschichte einen Gefallen getan, wenn man ihr mehr Seiten gegönnt hätte. Vor allem das Ende hätte noch ausgeschmückter sein können. Ich muss zwar nicht unbedingt jedes kleinste Detail erklärt haben, sondern kann mir auch einiges denken, aber an manchen Stellen hätte ich mir schon noch mehr Antworten gewünscht. Ansonsten war es aber ein Highlight für mich, ich konnte mir wirklich alles bildlich vorstellen und wurde total mitgerissen.

Lark ist unglaublich mitfühlend, wissbegierig und hat auch ihren eigenen Kopf, weshalb sie es leid ist immer nur eine Gefangene zu sein. Ich mochte sie wirklich sehr gerne. Es ist schrecklich was sie bereits als Kind mit ansehen musste. Von Larks Vater will eigentlich gar nicht erst anfangen, er ist einfach nur ein rückgratloser und egoistischer Feigling.

Tiras konnte mich ziemlich schnell um den kleinen Finger wickeln, für mich kam er aber auch nie wirklich wie ein unbarmherziger Herrscher rüber. Ich hielt ihn sogar für einen sehr guten König, auch wenn er von Zeit zu Zeit arrogant rüber kommen kann, so handelt er doch stets besonnen und strategisch. Und leicht hat er es wahrlich nicht, ein Land zu schützen und regieren ist eigentlich schon ein Fulltime-Job, aber Tiras hat es auch noch mit diversen anderen Erschwernissen zu tun.

Die Liebesgeschichte von Lark und Tiras hat mir durchweg super gefallen. Die Geschichte wird aus Larks Perspektive erzählt, dadurch erfahren wir sehr viel über ihre Gefühle, die zudem noch so gut beschrieben sind, dass man regelrecht mit ihr mitleidet.

Besonders liebenswert fand ich auch Larks Gefährten und Beschützer, den Troll Boojohni. Er ist ihr ein sehr guter Freund, höchst loyal, weise und steht Lark zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Ich bin auch schon auf Teil 2 gespannt, in dem der Hauptmann Kjell als Protagonist auftreten wird, und hoffe, dass dann vielleicht auch nochmal einiges erklärt wird, was in diesem Band offen gelassen wurde.

Fazit:
„Bird & Sword“ fängt auf jeden Fall sehr spannend an und ist durchweg super geschrieben, allerdings waren einige Hinweise auf den Fortgang der Geschichte für mich zu offensichtlich, sodass ich dann nicht mehr wirklich überrascht war als gewisse Ereignisse eingetreten sind. Man hätte aus dieser tollen Geschichte also einfach noch mehr machen können. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf Band 2.

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Tags: fantasy, gabe, gestaltwandler, heiler, könig, macht der worte, magie, romantasy, stumm, weissager, worte, wörter   (12)
 

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bruder, halloween, hass, highschool, krebs, layken, leben, lehrer, liebe, lyrik, schule, tod, umzug, verbotene liebe, will

Weil ich Layken liebe: Roman

Colleen Hoover
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Deutscher Taschenbuch Verlag, 24.10.2013
ISBN 9783423421348
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die 18-jährige Layken und ihre Familie ziehen nach dem Tod ihres Vaters von Houston nach Ypsilanti, Michigan, wovon Layken überhaupt nicht begeistert ist. Sie beginnt sich jedoch für ihre neue Heimat zu erwärmen als sie ihren neuen Nachbarn Will kennen lernt und die beiden sich Hals über Kopf ineinander verlieben. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer, denn ihre Liebe darf nicht sein…

Meinung:
„Weil ich Layken lieben“ wartete schon lange auf meinem Kindle darauf gelesen zu werden. Trotz des Hypes um dieses Buch, habe ich es damals nur heruntergeladen, da es zu dem Zeitpunkt kostenlos angeboten wurde. Ich war nämlich trotz des Hypes skeptisch, ob mir die Geschichte gefallen könnte, da ich gehört hatte, dass sie eine Lehrer-Schüler-Liebe beinhaltet, womit ich nichts anfangen kann.
Nun habe ich es doch endlich gelesen und muss a) sagen, dass man „Lehrer-Schüler-Liebe“ hier in Anführungszeichen setzen muss, denn tatsächlich ist Will erst ein 21-jähriger Referendar, Layken eine 18-jährige Schülerin der Abschlussklasse und die beiden lernen sich nicht in der Schule kennen und b) ja dieses Buch ist wirklich so großartig wie alle sagen.

Wäre der Altersunterschied zwischen den beiden größer und sie hätten sich im Unterricht in einander verliebt, wäre das nicht mein Fall gewesen. Selbst so wie es jetzt ist hatte ich das eine oder andere Mal Probleme damit, das in meinem Kopf klar zu bekommen, dass Will erst 21 ist, so junge Lehrer trifft man ja selbst als Referendare nur selten an, zudem wirkt Will auch noch älter bzw. reifer, was gewiss seiner Vergangenheit und der Verantwortung, die er trägt, zuzuschreiben ist.
Im Gegensatz dazu wirkte Layken immer mal wieder (wirklich nicht ganze Zeit über) etwas jünger als sie ist, dabei hat auch sie schon einiges erlebt, aber da die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, bekommt man nun mal ihren Herzschmerz und Liebeskummer viel deutlicher mit als den von Will.

Ich konnte sehr gut nachvollziehen warum Layken sich in Will verliebt hat, denn er ist einfach nur süß. Man merkt beiden an wie sehr sie leiden, sich lieben und die Angespanntheit, weil ihre Liebe nicht sein darf. Colleen Hoover bringt das alles sehr gut rüber.

Ganz besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Buch das Thema Poetry-Slams eine wichtige Rolle spielt, auch wenn ich mich bisher nur mäßig dafür interessiert habe fand ich das einen sehr schönen Aspekt in der Geschichte.

Fazit:
Mein erstes Buch von Colleen Hoover, aber ganz sicher nicht mein letztes!

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benjamin blümchen, hörspiel

Otto ist krank (Benjamin Blümchen 61)

Elfie Donnelly
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Kiddinx Media GmbH, 01.11.2010
ISBN B004A9K1D8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Benjamin macht sich Sorgen um Otto, der ist nämlich schon viel zu spät für ihre Verabredung zum Schwimmen dran. Deshalb ruft er von Herrn Tierliebs Büro aus bei Otto zu Hause an und erfährt von seiner Mutter, dass sein kleiner Freund krank im Bett liegt. Sofort macht er sich auf den Weg, um Otto zu pflegen und aufzuheitern.

Dieses Abenteuer von unserem liebsten, sprechenden Elefanten ist super für Kinder, die selber krank im Bett liegen. Benjamin erklärt was in einem Körper vorgeht, wenn man krank ist und was man tun kann, um wieder gesund bzw. gar nicht erst krank zu werden. Otto ist, obwohl er nur eine Mandelentzündung hat, der Meinung sterben zu müssen. Benjamin überzeugt ihn davon, dass das nicht der Fall ist, jedoch unterhalten sich die beiden dennoch über das Thema Sterben nachdem Otto Benjamin fragt, warum Menschen sterben müssen.
Ansonsten heitert Benjamin durch Geschichten und Lieder Otto auf und kümmert sich als Krankenelefant rührend um ihn.
Wirklich eine sehr liebevolle Geschichte.

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Taste of Love - Küsse zum Nachtisch

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783404174690
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Nick O’Reilly ist Küchenchef des Bostoner Trend-Restaurants Knight’s und in der Branche als Küchenrebell bekannt. Ehrgeizig und von sich selbst und seinem Können überzeugt ist sein nächstes Ziel sich einen Michelin Stern zu erkochen. Eine negative Kritik über sein Essen, die ein gewisser CPW in einer Bostoner Tageszeitung veröffentlicht hat, ist da natürlich nicht hilfreich und kratzt gewaltig an Nicks Ego.
Claire Parker-Wickham ist erst vor kurzem von England nach Boston gezogen, um ihren Eltern und ihrem Ex-Freund zu entfliehen und als Gastrokritikerin beim Boston Daily zu arbeiten.
Da Nick ihre Kritik natürlich nicht so stehen lassen kann und will, fordert er Claire, die er auch noch überaus attraktiv findet, zu einer kulinarischen Wette heraus, mit der er Claire dazu bringen will eine zweite, positive Kritik über das Knight’s zu schreiben. Doch die Kritik ist nicht das einzige, was Nick damit für sich gewinnen will….

Meinung:
Auf diesen zweiten Teil der „Taste of Love“-Reihe von Poppy J. Anderson habe ich mich schon sehr gefreut und er hat mir auch um einiges besser gefallen als Band 1 „Geheimzutat Liebe“.
Die Handlung fand ich in diesem Teil interessanter als im Vorgängerband und sie enthielt auch eine Enthüllung, die ich lange nicht habe kommen sehen.
Außerdem hatte ich zu den Charakteren eine bessere Verbindung als zu Brooke und Drew aus „Geheimzutat Liebe“ und mochte sie somit auch etwas lieber.

Protagonist Nick O’Reilly war mir mit seiner frechen und gleichzeitig charmanten Art sowie seiner kreativen Energie beim Kochen bereits im ersten Teil der Reihe sehr sympathisch und auch der Grund warum ich auf Band 2 gespannt war, obwohl mich „Geheimzutat Liebe“ nicht zu 100% überzeugt hatte. In Nick steckt mehr als man auf den ersten Blick vermutet und ich mochte den smarten, irischen Küchenchef sehr gerne.

Claire hat eine gute Erziehung in einem vornehmen, aber kaltem Haus genossen. Dadurch wurde sie zu einer eleganten Frau, die im Gegensatz zu ihren Eltern jedoch nicht überheblich ist oder sich für etwas Besseres hält. Sie brilliert in ihrem Job und argumentiert so gut, dass ich, obwohl ich Nicks Essen natürlich nicht selbst probiert habe, ihr alles glaubte, was sie darüber gesagt und geschrieben hat. Ihre Eltern sind wirklich furchtbar, wozu diese beiden Menschen überhaupt Ohren haben ist mir ein Rätsel – ganz offensichtlich nicht dafür ihrer Tochter zuzuhören. Ihr Ex-Freund Edward ist sogar noch überzeugter von sich als Nick, aber im Gegensatz zu diesem ein richtiges Ekel, der sich eigentlich überhaupt nicht für Claire als Person interessiert und viel zu sachlich und emotionslos ist. Solche Menschen hat die liebenswerte Claire wirklich nicht in ihrem Leben verdient und ich konnte es gut nachvollziehen, dass sie von diesen weg nach Boston gezogen ist.

Die Essensbeschreibungen sind hier etwas ausführlicher als in Band 1, aber schließlich ist es auch Claires Beruf Essen zu beschreiben. Ich empfand das aber keineswegs als störend, sondern ganz im Gegenteil sehr interessant.
Anscheinend sind in der Print-Version des Buches Rezepte abgedruckt, im E-Book habe ich diese leider nicht gefunden.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings doch noch: die vielen sexuellen Anspielungen, die in zu vielen Dialogen auftauchen, und das auch in Gegenwart von Nicks Granny. Nick wird ständig als Sexgott bezeichnet und auch die Phrase „Orgasmus auf der Zunge“ wurde für mein Empfinden überstrapaziert. Eine Zeit lang sind diese Dialoge natürlich witzig und passen auch zu Nicks Charakter, aber irgendwann ist es mir dann doch zu viel geworden. Auch wenn ich diesen Punkt erwähnenswert fand, ist er jedoch nicht so schwerwiegend, dass ich dafür einen Stern abziehen würde.

Das Cover finde ich, wie auch die aller anderen Bände dieser Reihe, ausgesprochen schön und passend gestaltet.

Taste of Love Reihe:
Band 1: Geheimzutat Liebe
Band 2: Küsse zum Nachtisch
Band 3: Zart verführt (erscheint am 26.10.17)
Band 4: Mit Sehnsucht verfeinert (erscheint am 21.12.17)

Fazit:
Ein schöner Liebesroman mit einer interessanten Handlung und liebenswerten Charakteren. Insgesamt hat mir „Küsse zum Nachtisch“ besser als sein Vorgänger gefallen.

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Tags: boston, essen, familie, gastrokritikerin, journalistin, koch, kochen, poppy j.anderson, restaurant   (9)
 

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Man muss das Kind im Dorf lassen

Monika Gruber
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.03.2014
ISBN 9783492056359
Genre: Biografien

Rezension:

Monika Gruber ist die unangefochtene Queen des bayerischen Kabaretts, die in diesem Buch nicht nur über ihre Kindheit und Jugend auf dem Land, sondern auch über ihre „späten“ Anfänge in der Schauspielerei und schließlich im Kabarett schreibt.

Besonders gefallen hat es mir über das Leben wie es früher war zu lesen, vor allem auf dem Land bzw. auf einem Bauernhof, wo vieles simpler und weniger gehetzt war als es heute ist. Bei so viel Freiheit als Kind und so entspannten Eltern kann man richtig neidisch werden.
Die Beschreibungen von Mama Grubers Back- und Kochkünsten, die immer mal wieder erwähnt werden, lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen, wohingegen die kindlichen Kochversuche der „Gruber-Brut“ eher weniger appetitlich, dafür aber umso unterhaltsamer sind (hauptsach‘ mit Ketchup) :-).
Und auch das Kapitel über Hochzeiten auf dem Land hat mir besonders gut gefallen.

Eingefleischten Fans der „Gruaberin“ wird der eine oder andere Schwank aus ihrer Jugend bereits aus ihren Bühnenprogrammen bekannt vorkommen. Eines ebendieser sollte man sich ansehen, wenn man sich vorab einen Eindruck von dem Schreibstil des Buches machen will (bzw. das sollte man sowieso tun, wenn man Monika Gruber noch nicht kennt – zünftige Unterhaltung und Lachtränen garantiert), denn es ist sehr oft so verfasst wie etwas, das sie auf der Bühne vortragen würde. Auch hier zieht sie die für sie typischen Vergleiche und überzeugt mit dem ihr eigenen Wortwitz und ein wenig Sarkasmus.
Allerdings enthält es nicht nur lustige und fröhliche Erzählungen, sondern beinhaltet auch schmerzhafte und traurige Momente ihres Lebens, die nun mal niemanden erspart bleiben.

Bayerische Begriffe und Redewendungen übersetzt sie, zumindest hin und wieder, für ihre „preißisch‘n“ (=preußischen bzw. jenseits des Weißwurst-Äquators lebenden) Leser. Schön anzuschauen sind auch die in der Buchmitte enthaltenen Farbfotos.

Durch dieses Buch habe ich auch das Genre der Biographien für mich entdeckt, welches bisher für mich eher weniger interessant war.

Tipp: Das zugehörige Hörbuch wird von der Meisterin persönlich gesprochen.

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Tags: bauernhof, bayerisch, bayern, biografie, biographie, kabarettistin, kindheit, landleben, monika gruber   (9)
 

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Petra Hülsmann , Nana Spier
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio, 10.06.2016
ISBN 9783785752302
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Floristin Isabelle ist ihre wöchentliche Routine heilig, deshalb ist sie auch entsetzt als diese durch die Schließung des vietnamesischen Restaurants gegenüber, in welchem sie bisher täglich ihre Mittagspause verbracht und eine vietnamesische Nudelsuppe verspeist hat, gestört wird. Zudem wird das Lokal auch noch von dem ambitionierten Koch Jens, der sich standhaft weigert Isabelle Suppe zu kochen, in ein neues, hippes Restaurant verwandelt.
Und das bleibt nicht die einzige Veränderung, die auf die Überraschungen hassende Isabelle einprasselt und ihr sonst so geordnetes Leben gehörig auf den Kopf stellt. Aber ob das wirklich so katastrophal ist wie Isabelle annimmt?

Meinung:
„Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ war mein erstes Zusammentreffen mit Petra Hülsmann, wovon es aber bestimmt eine Wiederholung geben wird. Die Story hält was sie verspricht, eine humorvolle und romantische Geschichte, die perfekt für den Sommer ist.

Isabelles leicht überspannte Art und das Geplänkel zwischen ihr und Jens hat mich des Öfteren laut auflachen lassen. Auch Nana Spiers Leseweise hat hierzu beigetragen, denn sie liest wirklich super und total passend zu diesem Genre. Sie hat für jeden Charakter eine eigene Stimme, welche sie auch stringent einsetzt.
Dass es sich bei dem Hörbuch um eine gekürzte Version der Geschichte handelt fällt meiner Meinung nach nicht auf, ich finde die Handlung entwickelt sich trotzdem im richtigen Tempo. Es wurde also anscheinend nichts Gravierendes weggelassen.
Die genretypische Vorhersehbarkeit lässt sich auch hier nicht abstreiten, was mich aber nicht gestört hat, da die Geschichte sowohl von Petra Hülsmann als auch von Nana Spier super unterhaltsam erzählt wurde.

Isabelle ist ein kleiner Kontrollfreak und hat ihr Leben komplett durchorganisiert, ich empfand sie deshalb aber nicht als nervig sondern mochte sie wirklich gerne. Genauso Jens, der einem erstmal als ziemlicher Brummbär erscheinen kann, im Grunde aber ein gutes Herz hat. Insbesondere Nebencharaktere wie Jens‘ Teenie-Schwester Merle und Taxifahrer Knut, den Nana Spier wie von Petra Hülsmann vorgesehen mit norddeutschem Dialekt sprechen lässt, tragen enorm zum Vergnügen des Lesers bei.

Fazit:

„Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ ist eine witzige Lovestory, die in der gekürzten Hörbuchversion grandios von Nana Spier gelesen wurde und garantiert nicht mein letztes Buch von Petra Hülsmann bleiben wird.

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Tags: floristin, hamburg, hörbuch, koch   (4)
 

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astrid lindgren, erzählungen, geschichten, kinder, kinder aus bullerbü, kinderbuch, kurzgeschichten, lotta, lotta aus der krachmacherstraße, madita, michel, schweden, viele schöne geschichten gesammelt in einem band

Erzählungen

Astrid Lindgren , Thyra Dohrenburg , Silke von Hacht , Anna L Kornitzky
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.02.1990
ISBN 9783789129483
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Diese Sammlung an Erzählungen von der großartigen Astrid Lindgren habe ich als Kind von meiner Oma zum Geburtstag geschenkt bekommen und liebe es auch heute als Erwachsene noch darin zu lesen.
Die Geschichten sind mal länger und mal kürzer, einige traurig und nachdenklich, andere fröhlich und lustig, aber alle in Astrid Lindgrens wunderschönem Erzählstil verfasst.
Neben altbekannten und viel geliebten Lindgren-Figuren wie Lotta aus der Krachmacherstraße, den Kindern aus Bullerbü und Madita, trifft man auch auf viele neue Freunde. Die Protagonisten in diesem Buch sind alle ganz normale Kinder mit meist ganz normalen Kinderproblemen und –sorgen.
Man fühlt sich beim Lesen dieser Geschichten einfach warm und wohlig und wie in eine andere, eine einfachere Zeit zurück versetzt. Wenn ich mich für eine Lieblingsgeschichte entscheiden müsste, denn eigentlich liebe ich sie alle, dann wäre das „Polly hilft der Großmutter“. Dabei handelt es sich um eine der diversen Erzählungen in diesem Buch, die zur Weihnachtszeit spielen.
Zudem wurden die Geschichten von Ilon Wikland sehr schön illustriert.
Dieses Buchjuwel ist für Groß und Klein absolut empfehlenswert!

Folgende Erzählungen beinhaltet dieses Buch:
Na klar, Lotta kann Rad fahren
Sammelaugust
Große Schwester, kleiner Bruder
Lustiges Bullerbü
Weihnachten in Bullerbü
Unterm Kirschbaum
Ein småländischer Stierkämpfer
Etwas Lebendiges für den lahmen Peter
Polly hilft der Großmutter
Ich will auch in die Schule gehen
Kindertag in Bullerbü
Goldkind
Wer springt am höchsten?
Ich will auch Geschwister haben
Märit
Pelle zieht aus
Gute Nacht, Herr Landstreicher!
Lotta kann fast alles
Guck mal, Madita, es schneit!

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Tags: astrid lindgren, erzählungen, kinder aus bullerbü, kinderbuch, lotta aus der krachmacherstraße, madita   (6)
 

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Die Braut des Herzogs

Sophia Farago
E-Buch Text: 264 Seiten
Erschienen bei Edel:eBooks, 11.02.2013
ISBN 9783955301033
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Lord Julian Romsey, der Herzog von Wellbrooks, ist der umschwärmteste Junggeselle Englands, bloß kann er sich leider für keine der blutjungen und oft einfältigen Debütantinnen, die ihm von ihren Müttern reihenweise an den Hals geworfen werden, begeistern. Um dennoch endlich seine Ruhe vor ebendiesen zu haben, geht er auf den Vorschlag seiner Großmutter, Miss Olivia Redbridge zu heiraten, ein und das obwohl er Olivia gar nicht kennt und sie aufgrund der Schilderungen seiner Großmutter für ein Landei hält. Allerdings möchte er sich mit der Ehe ja sowieso nur seine Freiheit erkaufen und plant seine Gattin auf seinem Landsitz einzuquartieren, während er sein gewohntes Leben in London fortsetzt.
Olivia war seit ihrem missglückten Debüt vor einigen Jahren nicht mehr in London und kümmerte sich stattdessen seit dem Tod ihrer Mutter um den Haushalt und ihre Geschwister. Bei ihrer neuen Stiefmutter weiß Olivia ihre Familie aber in guten Händen und möchte nun auch selbst heiraten, der Antrag des Herzogs kommt trotzdem mehr als überraschend für sie. Deshalb beschließt sie nach London zu reisen und Wellbrooks erstmal kennen zu lernen bevor sie eine Entscheidung trifft. In London angekommen laufen die Dinge aber nicht so wie der Herzog oder Olivia es sich vorgestellt haben.

Meinung:
Nachdem ich die beiden bereits erschienen Bände der Lancroft Abbey Reihe von Sophia Farago ja schon mehr als gerne gelesen und genossen habe, musste ich mir natürlich auch ihren viel gefeierten Bestseller „Die Braut des Herzogs“ zu Gemüte führen. Und ich muss sagen ich fand ihn sogar noch besser als die Geschichten um die Familie Barnett.

Oft überschlagen sich die Ereignisse und die vielen Irrungen und Wirrungen, Verwechslungen und Missverständnisse, tragen allesamt sehr zur Unterhaltung des Lesers bei. Und so entsteht eine wundervolle Geschichte, die Sophia Farago mit ihrem Schreibstil so anschaulich erzählt, dass man oft das Gefühl hat selbst dabei zu sein.

Olivia ist so ganz anders als die anderen jungen Damen der Londoner Gesellschaft. Sie ist keine klassische Schönheit, was zu dieser Zeit ja so ziemlich der einzige zählende Wert einer Frau war. Aber sie hat ihr großes Herz auf dem rechten Fleck, ist ganz bestimmt nicht auf den Kopf gefallen und höchst loyal, und diese Eigenschaften können auch einem Herzog von Wellbrooks nicht lange verborgen bleiben.

Julian kann sowohl ein richtiges Ekel, als auch unglaublich charmant sein (zugegeben, ich hab ihn mehr als einmal angeschmachtet :-) ). Mit Olivia hat er sich schon allerhand geleistet, aber zumindest eingesehen, dass er sich geirrt und falsch gehandelt hat und Einsicht ist schließlich der erste Schritt zur Besserung :-)

Das Ende kam mir dann aber, wie bei allen guten Büchern, zu schnell, ich hätte gerne noch etwas über die Hochzeit und ihr gemeinsames Leben danach erfahren.

Fazit:
Mein bisheriges Highlight der Regency-Queen Sophia Farago.

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Tags: 19. jahrhundert, adel, england, lady, lord, regency, verlobung   (7)
 

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Romeo und Romy

Andreas Izquierdo
Flexibler Einband: 487 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 08.05.2017
ISBN 9783458362753
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Romy hat den großen Durchbruch als Schauspielerin – trotz vorhandenem Talent – nicht geschafft, sie ist nur eine Souffleuse. Und selbst diesen Job verliert sie, als ihr während einer Vorstellung mitgeteilt wird, dass ihre geliebte Oma Lene verstorben ist. Geknickt kehrt sie zurück in ihren sächsischen Heimatort Großzerlitsch am Ende der Welt. Die jüngeren Bewohner haben das kleine Dörfchen verlassen, um Karriere zu machen oder nicht so weit ab vom Schuss zu leben, sodass es jetzt nur noch die Senioren des Ortes beheimatet. Und diese haben nur noch ein Ziel: auf dem örtlichen Friedhof die ewige Ruhe zu finden – das Problem: es gibt nach Lenes Tod nur noch zwei freie Plätze. Um die beiden verbleibenden Gräber bricht also ein Rennen unter den Dorfalten los, denn jeder von ihnen versucht sein Ableben zu beschleunigen. Um ihren Traum eine Schauspielerin zu sein doch noch zu verwirklichen, und vor allem um die Dorfbewohner gleichzeitig von ihrem Vorhaben abzulenken, beschließt Romy in ihrer Scheune ein elisabethanisches Theater zu bauen, um dort mit Dorfbewohnern „Romeo und Julia“ aufzuführen.

Meinung:
„Romeo & Romy“ war mein erstes Buch von Autor Andreas Izquierdo, auf das ich sehr gespannt war und das mich total begeistert hat mit seinem Schreibstil, seinen Charakteren, der Story insgesamt, einfach allem.
Es geht um Familie, dass diese nicht mit Blutsverwandtschaft gleichzusetzen ist, Heimat, Zugehörigkeit und schließlich auch um das Altern und Sterben.

Auch wenn es natürlich nicht lustig ist, dass die Senioren des Dorfes sich umbringen wollen, sind ihre Versuche dennoch humorvoll dargestellt und vor allem ihre Motivation zum Suizid – es gibt nur noch zwei freie Gräber im örtlichen Friedhof – wirkt geradezu skurril. Insbesondere am Anfang ist die Story vor allem witzig geschildert, die Ernsthaftigkeit kommt nach und nach immer mehr durch, bleibt aber immer noch mit Lachern gespickt – grandios gemacht wie ich finde.

Anders als man es vom Titel des Buches vielleicht erwarten würde, macht die Lovestory nur einen sehr geringen Teil der Geschichte aus, sie geht schon fast etwas zu sehr unter (über lange Strecken merkt man sogar gar nichts davon), vor allem, da man von Anfang an die Chemie und das Knistern zwischen Ben und Romy bemerkt. Allerdings liegt der Fokus hier nun mal einfach auf anderen Themen.
Dass Ben als Schürzenjäger dargestellt wird hat mir nicht ganz so gut gefallen, da das nicht meinem ersten Eindruck von ihm entsprach. Im Laufe des Buches fand er aber dahin zurück. Am amüsantesten war definitiv der betrunkene Ben, der ist zum Schießen lustig.

Die Charaktere, sowohl Romy und Ben als auch die liebenswerten und mitunter schrulligen Senioren von Großzerlitsch, habe ich allesamt ins Herz geschlossen. Und jeder von ihnen ist wichtig für die Story, aber vor allem für ihre Gemeinschaft – was wahrscheinlich auch die Botschaft dieses Buches sein soll.

Fazit:
Andreas Izquierdo hat mit „Romeo & Romy“ einfach ein rundherum großartiges Buch geschrieben. Ich würde auch nur zu gerne eine Aufführung im elisabethanischen Theater von Großzerlitsch sehen!

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Tags: dorf, romeo und julia, sachsen, schauspieler, theater   (5)
 

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Keine Hochzeit ist auch keine Lösung

Julie James , Stephanie Pannen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 07.05.2015
ISBN 9783802597510
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Nachdem die erfolgreiche Investmentbankerin Sidney Sinclair von ihrem Verlobten betrogen wurde, kehrt sie zurück in ihre Heimatstadt Chicago und beschließt auf der Suche nach dem Richtigen von nun an strategisch vorzugehen. Mithilfe ihrer 34 Punkte umfassenden Checkliste sucht sie nach einem Mann, der sich ebenfalls nach einer Beziehung sehnt und auch in der Lage ist eine solche zu führen.
Vaughn Roberts ist genau das nicht. Der FBI Special Agent ist ein gutaussehender Frauenheld, der sein Leben genießt und sich eine dauerhafte Beziehung ganz und gar nicht vorstellen kann. Scheinbar passen Sidney und Vaughn also so gar nicht zusammen, als ihre Geschwister ihnen aber mitteilen, dass sie heiraten wollen, sehen sich die beiden als Trauzeugen aber gezwungenermaßen des Öfteren…

Meinung:
Julie James gehört ja zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, deshalb wurde es mal wieder höchste Zeit, dass ich eines ihrer Bücher lese.
So richtig verfallen bin ich ihren Büchern ja damals durch ihre Kombination aus Romantik und Spannung, welche durch die FBI-Fälle entstand. Man muss aber sagen, dass der spannende Teil in jedem Buch etwas mehr abgenommen hat. Es gibt zwar immer einen Kriminalfall, in den nach dem zweiten Teil aber nicht mehr beide Protagonisten involviert waren und der meines Erachtens nach immer mehr in den Hintergrund rückt. Auch hier arbeitet Vaughn als FBI Special Agent zwar an einem Korruptionsfall, aber das ist eigentlich nur ein Nebenschauplatz, hauptsächlich geht es um die Hochzeitsplanung von Isabelle und Simon, während der sich Sidney und Vaughn näher kommen. Nichtsdestotrotz sind die Bücher von Julie James immer noch hervorragend geschrieben (ihr Schreibstil ist einfach unglaublich gut, man fliegt nur so durch die Seiten) und beinhalten eine ordentliche Portion Romantik, selbstbewusste Charaktere und die besten Dialoge überhaupt.

Sidney und Vaughn sind beide sehr interessante Charaktere, die ich von Anfang an sehr gerne mochte. Genauso sympathisch waren mir die Geschwister der beiden und Vaughns Eltern als Nebencharaktere. Julies Charaktere sind sowieso immer einfach genial.

In diesem Band der FBI/U.S. Staatsanwalt-Reihe treffen wir wieder ein paar der früheren Protagonisten wie Vaughns besten Freund den Staatsanwalt Cade Morgan, dessen bessere Hälfte Brooke Parker sowie die FBI Agenten Nick McCall und Jack Pallas, auch wenn nur Cade regelmäßig auftritt und die anderen nur am Rand in das Geschehen eingebunden sind. Trotzdem erfährt man das eine oder andere wie es bei den ehemaligen Hauptdarstellern aus Julies Büchern weiter gegangen ist, was ich immer sehr gerne lese :-)

FBI/U.S. Staatsanwalt-Reihe:
Band 1: Für alle Fälle Liebe
Band 2: Undercover ins Glück
Band 3: Wiedersehen macht Liebe
Band 4: Einspruch für die Liebe
Band 5: Keine Hochzeit ist auch keine Lösung

Fazit:
Wieder ein grandioses Buch von Julie James, auch wenn ich mir wünschen würde, dass sie mal wieder ein richtiges Romantic Suspense Buch schreibt, wie es die ersten beiden Teile dieser Reihe waren.

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Tags: chicago, fbi, fbi agent, fbi/u.s. attorney, geschwister, hochzeit, julie james, korruption, special agent   (9)
 

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86 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Yummy Books!

Cara Nicoletti , Tanja Handels , Susanne Kammerer
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.06.2017
ISBN 9783518467763
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt (Klappentext):
Kennen Sie das: Sie lesen einen Roman, in dem von einem cremigen Kuchen oder einem saftigen Braten die Rede ist, und schon läuft Ihnen das Wasser im Munde zusammen? Cara Nicoletti kennt diese Erfahrung nur zu gut. Inspiriert von ihren 50 Lieblingsbüchern kocht sich die charmante und belesene Metzgerin aus Brooklyn durch die Gerichte der Weltliteratur. Und lädt uns ein – zum Nachlesen, Nachkochen und Mitgenießen.

Meinung:
Ich war von der Idee zu diesem Buch sofort begeistert, als ich davon gehört habe, denn kochen und lesen sind auch zwei meiner großen Leidenschaften und werden hier von der Autorin kombiniert.

Man hat ja oft das Gefühl, dass Kochbücher irgendwie alle immer mehr oder weniger dasselbe enthalten, nichts Besonderes sind und oft unbenutzt im Regal versauern.
„Yummy Books“ von Cara Nicoletti ist da anders, denn es ist nicht nur einfach ein Kochbuch, es erzählt Caras Lebensgeschichte mit Rezepten aus Geschichten, die sie gelesen hat.
Tatsächlich würde ich es sogar nicht in erster Linie als Kochbuch betrachten, die Rezepte machen nämliche den kleineren Teil des Buches aus. Es geht eigentlich viel mehr um Caras Leben und was sie mit den Geschichten, auf denen ihre Rezepte basieren, verbindet. Die Rezepte selbst ergänzen ihre Anekdoten, klingen aber oft auch sehr lecker und ich werde bestimmt noch das eine oder andere ausprobieren.

Zu jedem Rezept erzählt sie immer erstmal auf im Schnitt ca. 2,5 Seiten was sie damit und mit der Geschichte, der es entsprungen ist verbindet. Dabei merkt man auch, dass Cara Literatur studiert hat, denn sie hat einen wirklich sehr schönen Schreibstil.
Man merkt den Texten auch sehr deutlich an, dass Cara bei allem was sie hier tut – Lesen, Schreiben, Kochen, Backen und Essen – mit absoluter Leidenschaft dabei ist, was zum einen das Buch natürlich sehr aufwertet und zum anderen Cara unglaublich sympathisch macht.

Für mich waren unter den vorgestellten Büchern auch sehr viele Buchtipps dabei, da ich viele Geschichten noch überhaupt nicht kannte oder noch nicht selbst gelesen habe.

Besonders gefreut habe ich mich über das Rezept für Rosinenbrötchen, das für Cara zwar auf „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett basiert, welche aber auch in deren anderem Klassiker „Sara, die kleine Prinzessin“, einem meiner absoluten Lieblingsbücher, vorkommen und die mich schon immer irgendwie fasziniert haben.

Ich habe mir auch gleich noch Caras Blog, der ebenfalls „Yummy Books“ heißt, angeschaut, und fand ihn ebenfalls super, allerdings ist Cara dort wohl nicht mehr aktiv, denn der letzte Post liegt schon sehr lange zurück.

Was ich jedoch bemängeln muss ist die Aufmachung des Buches. Zum einen hat es einen komischen Einband, es ist zwar ein gebundenes Buch, aber der Coverdruck geht an den Rändern nicht um den Einband herum, sodass es sich dort mit der Zeit wohl lösen wird. Zum anderen sind zu wenige Bilder enthalten, was bei einem Kochbuch – auch wenn dieses hier kein klassisches ist – ein Manko für mich darstellt, und die wenigen Bilder, die es gibt, zeigen meist nicht das fertige Endprodukt. Bei einem Preis von 16,95 € könnte man schon eine schönere Aufmachung erwarten.

Fazit:
Ein tolles Buch für alle, die Lesen und Kochen gleichermaßen lieben. Ich würde mir mehr Bücher dieser Art wünschen, aber bitte in einer schöneren Aufmachung.

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Tags: backen, bücher, kochbuch, kochen, literatur, rezepte   (6)
 

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84 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Seit du bei mir bist

Nicholas Sparks , Astrid Finke , Alexander Wussow
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 27.03.2017
ISBN 9783837137767
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt (Klappentext):
Mit 34 glaub Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes Haus und beruflichen Erfolg. Aber dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: Er verliert seinen Job und in seiner Ehe zeigen sich gefährliche Risse. Plötzlich steht er als alleinerziehender Vater da und fühlt sich vollkommen überfordert. Doch noch größere Herausforderungen warten auf ihn – und mit ihnen die Chance auf ein neues Glück.

Meinung:
Seit ich letztes Jahr eine Lesung mit Nicholas Sparks und Alexander Wussow besucht habe, wollte ich unbedingt mal ein Hörbuch "der beiden" anhören, da ich Nicholas' Bücher absolut liebe, aber auch Alexanders Stimme und Erzählweise einfach großartig fand. Mit „Seit du bei mir bist“ war es nun soweit und ich war leider aus mehreren Gründen enttäuscht davon.

Zum einen lag das an der Story selbst, die oft über längere Strecken einfach unglaublich langatmig ist.
Auch die für das Hörbuch vorgenommenen Kürzungen fielen immer wieder auf, man hatte hin und wieder das Gefühl etwas nicht mitbekommen zu haben.
Und zum anderen lag es, ich konnte es selbst kaum glauben, am Sprecher. Auf der Lesung fand ich Alexander Wussow großartig, auf CD konnte er mich nicht so ganz überzeugen. Auch wenn ich seine Stimme sehr gerne mag, so wurde für mich doch zu wenig variiert, sodass ich oft, vor allem bei längeren Dialogen, Probleme hatte zu erkennen wer da gerade was gesagt hat.

Mit zwei (Schlüssel-)Charakteren – Protagonist Russell und seiner (Ex-)Frau Vivian – konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Russell selbst ist ein ziemlicher Softie, von dem man sich oft mehr Rückgrat wünscht. Er lässt sich wirklich ständig von seiner (Ex-)Frau Vivian unterbuttern. Irgendwo ist es zwar realistisch, denn im wahren Leben sind wir ja auch nicht alle immer stark und holen uns das, was wir wollen, aber mit der Zeit ist er einfach anstrengend geworden, denn ewig will man so was halt auch nicht lesen bzw. hören. Und in meinen Augen hat Russ auch keine wirkliche Charakterentwicklung erlebt. Zumindest ist er ein guter Vater für seine Tochter, aber auch um diese hätte er mehr kämpfen können.
Vivian ist ein wirkliches Biest, und das ist noch nett ausgedrückt. Ich habe selten einen Buchcharakter so sehr verabscheut wie sie. Man regt sich wirklich ständig über sie, ihr Verhalten und ihre Aussagen auf. Russell bezeichnet sie als gute Mutter, das ist aber auch ihre einzige gute Eigenschaft, ansonsten ist sie egoistisch, habsüchtig, rücksichtslos, verschwenderisch und boshaft. Ihre wenigen guten Momente gehen im Gegensatz dazu leider wirklich unter.
Russells Familie hingegen fand ich sehr sympathisch, insbesondere seine Schwester Marge, eine sehr freundliche Person, zu der Russell eine sehr enge Beziehung hat und deren Rat er über alles schätzt. Aber auch die Eltern der beiden, Marges Frau Liz und Russells Tochter London mochte ich sehr.

Der Lovestory wird so wenig Beachtung geschenkt (liegt vielleicht aber auch an der Kürzung?), dass es meiner Meinung nach schon fast besser gewesen wäre ganz darauf zu verzichten, da der Fokus der Geschichte auf Russells Beziehung zu seiner Tochter und seinem „Neustart“, wenn man so möchte, liegt. Emily ist ihm sicher eine gute Freundin und eine große Stütze in dieser Zeit des Umbruchs, aber man hat nicht so wirklich gemerkt, dass es gefunkt hat und die Romantik, auf die man sich ja bei einem Sparks freut, hat mir hier schon enorm gefehlt.

Zum Ende hin kamen dann zumindest noch ein paar Emotionen (außer Frust und Wut) auf, allerdings zu wenige, um die bisherige Handlung wett zu machen und das typische Sparks-Feeling wird nur durch einen (Neben-)Handlungsstrang hervorgerufen. Das Ende selbst war dann schon etwas kitschig und irgendwie hat sich alles zu leicht aufgelöst.

Fazit:
Zusammenfassend bin ich der Meinung, dass das Nicholas Sparks‘ schwächstes Buch bisher ist, und das obwohl sich der Klappentext eigentlich so vielversprechend angehört hat.

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Tags: hörbuch, nicholas sparks, north carolina, scheidung, sorgerecht, trennung   (6)
 

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June

Miranda Beverly-Whittemore , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 08.05.2017
ISBN 9783458362739
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Cassandra „Cassie“ Danvers ist mehr oder weniger aus ihrer Wohnung und ihrem Leben in New York geflohen und lebt nach dem Tod ihrer Großmutter June in deren heruntergekommenen Villa Two Oaks in St. Jude, Ohio. Als sie erfährt, dass sie als Junes Enkelin das gesamte Vermögen des kürzlich verstorbenen Hollywood-Schauspielers Jack Montgomery erben soll, der behauptete der Vater ihres Vaters zu sein, befasst sich Cassie zusammen mit Jacks Nachkommen mit den Geschehnissen des Sommers 1955 und den Dreharbeiten zu „Erie Canal“ in St. Jude.
Es war jener Sommer als Hollywood mit seinem Glamour und seinen Skandalen das kleine Städtchen in Ohio in Aufregung versetzte. Es war jener Sommer in dem die 18-jährige June ihre Hochzeit mit Arthur Danvers plante. Und es war jener Sommer in dem sie den Schauspieler Jack Montgomery kennenlernte…

Meinung:
Ich weiß gar nicht so genau was es war, dass mein Interesse für „June“ geweckt hat, denn eigentlich passt es nicht so wirklich in mein übliches „Beuteschema“ bei Büchern. Aber irgendwie klang Junes Geschichte vielversprechend für mich. Diese spielt in den 50er Jahren in der Kleinstadt St. Jude, Ohio. Diese Zeit finde ich allgemein sehr faszinierend und in diesem Buch kommt auch noch Hollywood dazu, was das Ganze noch glamouröser aber auch skandalöser macht.

Gleich die Sache mit den träumenden Häusern am Anfang bzw.in der Leseprobe hat mich fasziniert und neugierig gemacht. Mir gefiel hier auch, dass auf zwei Zeitebenen erzählt wird und ich fand beide Handlungsstränge, sowohl Junes als auch Cassies Geschichte, klangen spannend. Rückblickend hat mir der Teil, der 1955 spielt oftmals besser gefallen, da der Handlungsstrang im Jahr 2015 überwiegend nur dazu dient die vergangenen Ereignisse aufzudecken und einfach nicht ganz so spannend war wie der andere Teil. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass diese Geschichte nicht funktioniert hätte, hätte sie ausschließlich die Ereignisse aus 1955 widergegeben.

Mirandas Schreibstil ist sehr fantasievoll, immer wieder bindet sie den Ort des Geschehens, die 120 Jahre alte Villa Two Oaks, fast wie einen eigenen Charakter in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Auch St. Jude als Handlungsort und seine Unterschiede von 1955 zu 2015 fand ich sehr schön beschrieben.

Die Charaktere fand ich allesamt sehr schön und interessant dargestellt, wobei June und Jack meine Lieblinge waren.
June hat ihre ganz eigene Art, so wird sie auch öfter im Buch beschrieben und besser kann man es wirklich nicht ausdrücken. Sie reagiert oft anders als die meisten von uns das wahrscheinlich tun würden, irgendwie rationaler und sehr loyal, weil sie nun mal so ist.
Jack Montgomery, allein sein (Künstler-)Name klingt schon absolut nach Hollywood, ist ein warmherziger Charmeur, der total in June vernarrt ist und ihr die Welt zu Füßen legen will, wenn sie ihn nur lässt. Ich mochte ihn wirklich sehr gern.

Auf den 550 Seiten dieses Buches haben sich zwar ein paar Längen eingeschlichen und es war für mich keines dieser Bücher, die man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, aber das Ende hatte dann noch einige Überraschungen in petto und rundete die Geschichte perfekt ab.
Auch das Cover und den dazu passenden Buchrücken finde ich sehr schön gestaltet.

Fazit:
Miranda Beverly-Whittemore erzählt mit „June“ eine sehr schöne Geschichte über die Liebe und Hollywoods intrigierende Glamourwelt, die mich dennoch nicht zu 100% überzeugen konnte, da für mich so das gewisse Etwas gefehlt hat, das bewirkt, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte.

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Tags: 1950er, familie, geheimnisse, hollywood, intrigen, kleinstadt, skandal   (7)
 

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306 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Bea Weidemann arbeitet im Marketing der Romance Abteilung eines kleinen Braunschweiger Verlags, dem das Wasser bis zum Hals steht. Um den Ruin des Verlags doch noch abzuwenden, lässt Bea sich dazu überreden Tim Bergmann, den oft ausfallend werdenden und temperamentvollen, aber einzigen Bestseller-Autor des Verlags zu betreuen. Um sein Buch zu promoten und damit den Verlag zu retten, geht Bea mit Tim auf Lesereise, auch wenn der Autor mit dem Bad Boy Aussehen ihr eine Heidenangst einjagt. Auf den zweiten Blick haben die beiden dann aber mehr gemeinsam als sie zunächst vermutet hätten…

 

Meinung:

Ich habe bis jetzt, neben „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“, zwar nur ein weiteres Buch von Kristina Günak gelesen, aber ihr Schreibstil ist wirklich unverwechselbar und einmalig, den würde ich unter hunderten erkennen so einzigartig und unverkennbar ist er. Vor allem humorvoll, leicht sarkastisch und kreativ was Wortneuschöpfungen und Beschreibungen angeht. Dementsprechend liest sich dieses großartige Buch unglaublich schnell. Beim Lesen habe ich außerdem Kristinas Stimme in meinem Kopf gehört als würde sie mir das Buch vorlesen, da ich sie letztes Jahr bei einer Lesung erlebt habe und wirklich niemand ihre Bücher besser lesen könnte als sie selbst!

Ich mag übrigens auch das kleine schnuckelige Format des Buches sehr.

Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und ich finde es cool, dass sie auch Titel haben, das hat man ja nicht so oft :-)

 

Kristina spielt in dieser Geschichte mit vielen Klischees, so wie z. B. der Covergestaltung von Liebesromanen oder der typischen Liebesroman-Leserin. Ich fand das sehr unterhaltsam umgesetzt und keineswegs nervig.

Spannend fand ich auch die Aussicht ein Buch das in der Verlagsbranche spielt zu lesen. Allerdings braucht man sich in einem Roman natürlich keinen umfassenden Einblick erwarten, aber so ein paar Sachen erfährt man schon.

In der Geschichte wimmelt es nur so von rührenden und herzerwärmenden Momenten, sie war für mich voller Lieblingsszenen.

Die Lebensgeschichten von Tim und Bea geben der Geschichte eine gewisse Tiefgründigkeit, welche Kristina Günak aber immer wieder auf eine wundervolle Weise mit ihrem Humor verbindet. Es wird dem Leser nur nach und nach offenbart, was Bea und Tim bisher jeweils erlebt haben, was mir gut gefallen hat.

 

Bea mochte ich zwar sehr gerne, aber aufgrund ihres chronischen Schlafmangels ist sie manchmal schon etwas überspannt, was mir leid für sie tut, andererseits sind ihre Gedankengänge für den Leser oft schon sehr unterhaltsam :-) Sie ist nämlich ein totaler Familienmensch, der zu jeder Tages- und Nachtzeit alles liegen und stehen lässt, um für ihre Familie da zu sein. Allgemein kümmert sie sich gefühlt um jeden Menschen auf dieser Welt und bleibt dabei oft selbst auf der Strecke. Gut, dass es da einen gewissen Autor gibt ;-)

 

Tim ist ein sexy Bad-Boy der Bücher schreibt - wie cool ist das denn bitte?!?! Ich glaube das ist für mich einfach die perfekte Kombination für einen Protagonisten/Bookboyfriend ;-), die ich aber zum ersten Mal erlebt habe. Er war mir tatsächlich von Anfang an sympathisch, auch wenn er Bea mit seiner Art anfangs noch eingeschüchtert hat. Und sein Verhalten versteht man im Laufe des Buches auch immer besser.

 

Die in diesem Buch behandelte Thematik Pflegefamilie bringt gleichermaßen einen traurigen als auch süßen und liebenswerten Aspekt in die Geschichte. Dass dieses so wichtige Thema hier eine Rolle spielt finde ich allgemein super.

 

Die Beziehung zwischen Tim und Bea entwickelt sich genau im richtigen Tempo für die beiden. Es hätte nicht zu ihnen gepasst und unrealistisch gewirkt, wenn sie sofort übereinander hergefallen wären und sich ewige Liebe oder so geschworen hätten. Gleichzeitig hat man aber auch nicht das Gefühl, dass sich gar nichts tut, es ist also nicht langweilig. Die zwei passen sehr gut zusammen und tun einander gut.

 

Das Ende kam mir dann etwas zu schnell, vor allem da hinten noch eine Leseprobe drinnen ist und ich durch diese zusätzlichen Seiten noch nicht damit gerechnet hatte, war aber dennoch sehr schön.

 

Fazit:

Nachdem ich „Verliebt noch mal“ schon wirklich sehr gerne mochte, ist Kristina Günak nach „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ bei mir als Lieblingsautorin gesetzt!

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Tags: autor, familie, lesereise, pflegefamilie, pflegekind, pflegekinder, verlag   (7)
 

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2.501 Bibliotheken, 33 Leser, 2 Gruppen, 505 Rezensionen

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Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:
Ella hat schon mehr durchgemacht als sie das mit ihren 17 Jahren sollte. Seitdem ihre Mutter, die sie alleine groß gezogen hat, starb, gibt sie sich als älter aus und setzt alles daran nicht in ein Waisenhaus zu müssen und zur Schule gehen zu können, um einen Abschluss zu machen. Die ganze Sache fliegt jedoch auf als Callum Royal auftaucht und behauptet ihr Vormund zu sein. Obwohl Ella sich wehrt nimmt er sie mit in seine Villa, in der er mit seinen fünf Söhnen lebt. Diese lassen den Neuankömmling aber mehr als deutlich spüren, dass sie nicht willkommen ist und Ellas Leben wird noch komplizierter als es vorher schon war…

Meinung:
„Paper Princess“ wird ja sehr kontrovers diskutiert, die einen finden es grandios, die anderen eben nicht. Ich gehöre eher zweitem Lager an. Es liest sich zwar wirklich zügig und ich fand es auch nicht so schlecht, dass ich es abbrechen wollte, aber überzeugt hat es mich eben auch nicht.
Von den Charakteren fand ich eigentlich niemanden richtig sympathisch, da viele von ihnen des Öfteren ein moralisch verwerfliches Verhalten an den Tag legten.
Und auch die Handlung fand ich einfach zu übertrieben und stellenweise wirklich krass.
Young/New Adult ist wohl einfach nicht mein Genre.

Ella kann einem wirklich leid tun und es ist bewundernswert, dass sie sich mit ihren 17 Jahren alleine durchschlägt, aber so richtig warm bin ich mit ihr trotzdem nicht geworden, ich weiß auch nicht so genau woran das liegt.
Reed hat mich einfach nur genervt! Der Junge weiß einfach nicht was er will und ich habe mich mehr als einmal gefragt was denn nur sein Problem ist. Die Antwort auf diese Frage kennt wahrscheinlich nicht mal er selbst. Das kann man eigentlich schon nicht mehr allein auf die Pubertät schieben.
Von Reeds Brüdern zieht einer krassere Sachen ab als der andere, besonders eine Nummer der Zwillinge fand ich mehr als heftig! Das einzig Positive, das man den Brüdern zusprechen muss ist ihr Zusammenhalt.
Die erstaunlichste Entwicklung hat für mich Easton durchgemacht. Zu Beginn fand ich noch, dass er der schlimmste von allen ist, am Ende mochte ich ihn von allen Charakteren am liebsten.

Das Ende war auch nochmal krass, sollte aber wohl einfach einen Cliffhanger darstellen und, wie auch die vielen – zumindest bei mir – offen gebliebenen Fragen, auf den nächsten Teil neugierig machen. Ich muss zugeben, dass es sogar bei mir ein klein wenig geschafft, ich bin mir aber trotzdem noch nicht sicher ob es genug ist, um die Reihe weiter zu verfolgen.

Die Cover dieser Reihe (die Fortsetzungen „Paper Prince“ und „Paper Palace“ sind ja auch bereits verfügbar) sind aber alle drei sehr schön gestaltet.

Fazit:
„Paper Princess“ liest sich zwar flüssig, ich kann den Hype um dieses Buch mit seinen unsympathischen Charakteren und der übertriebenen Handlung aber dennoch nicht verstehen. Ob mich das Ende neugierig genug gemacht hat, um die Reihe weiterzuverfolgen, weiß ich momentan noch nicht, halte es aber für eher unwahrscheinlich.

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102 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Auszeit für die Liebe

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.05.2014
ISBN 9781499390070
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Quinn Atherton ist der neueste Zugang der New York Titans und hat als Profisportler eigentlich alles was sich ein Mann nur wünschen kann. Aber dennoch ist er nicht zufrieden. Die Frauen stehen zwar Schlange bei ihm, aber er will nur eine – seine Frau Bryce. Die hat ihn aber vor acht Monaten, vor seinem Umzug nach New York, verlassen und will nun die Scheidung. Diesen Wunsch will Quinn ihr aber wiederum nicht erfüllen und um sie kämpfen. Dafür bleibt ihm aber nicht viel Zeit, denn Bryce ist nur für zwei Wochen in New York und zudem weiß Quinn nicht mal was eigentlich das Problem ist…

Meinung:
Es war also mal wieder Zeit für eine New York Titans Geschichte, nachdem ich schon lange nichts mehr von meinem liebsten fiktiven, der Feder von Poppy J. Anderson entsprungenem Footballteam gelesen habe. Allerdings war ich dieses Mal nicht ganz so sehr begeistert, obwohl ich mich wirklich auf die Geschichte von Quinn und Bryce gefreut hatte.

Quinn und Bryce sind bereits nach ihrem ersten kurzen Treffen aneinander interessiert und im Laufe der Zeit total verrückt nacheinander. In ihrer Beziehung haben sie schon wirklich viele süße Momente und Erlebnisse geteilt, besonders eines war sehr außergewöhnlich und hat mich zum Schmunzeln gebracht :-)

Der Grund warum mir diese Titans Geschichte nicht ganz so gut gefallen hat wie andere ist die Protagonistin. Bryce mochte ich in der ersten Hälfte, als es um den Anfang ihrer Beziehung zu Quinn ging, wesentlich lieber als nach der Trennung. War sie mir zu Beginn noch richtig sympathisch, konnte ich sie irgendwann gar nicht mehr ab. Stur ist schon keine passende Beschreibung mehr für sie, sie ist schon was fortgeschritteneres. Sie macht sich das Leben selbst unnötig schwer und hört nur was sie hören will und nicht was Quinn tatsächlich sagt. Und auch wenn ich selbst eine Frau bin, wenn es eine Sache gibt die ich nicht ausstehen kann, ist es wenn eine Frau zu ihrem Mann: „Wenn du nicht mal weißt was du falsch gemacht hast, kann ich dir auch nicht helfen.“ sagt! Und Bryce sagt das nicht nur es scheint ihre ganze Philosophie zu sein. Dadurch kommt es, dass die beiden sich immer im Kreis drehen und nicht weiter kommen, was ihre Diskussionen mit der Zeit einfach anstrengend macht.

Quinn wurde oft schlecht geredet und als chauvinistisch bezeichnet, dabei ist er ein wirklich sympathischer Kerl, den ich echt gerne mochte und der seine Frau geradezu abgöttisch liebt. Er sorgt sich um ihre Sicherheit, wozu er auch mehr als einen Grund hat, was in meinen Augen nichts mit Chauvinismus zu tun hat. Über eine Sache hätte er mit Bryce sprechen müssen, da stimme ich ihr zu, aber ansonsten tut sie ihm in meinen Augen oft unrecht.

Da ein großer Teil der Geschichte in der Vergangenheit bzw. in Pittsburgh und Ohio spielt haben die anderen Titans nicht so viele Auftritte wie das normalerweise der Fall ist, aber sie kommen dennoch vor und natürlich sorgt Blake mal wieder für den einen oder anderen Lacher. Ich freue mich wirklich schon auf die Geschichte dieses liebenswerten Schwachkopfs :-)
Auch Football wurde in diesem Band nicht gespielt oder trainiert, was ich zwar schade fand, aber die Saison ist halt nun mal irgendwann zu Ende und Pause angesagt.

New York Titans-Reihe:
Band 1: Verliebt in der Nachspielzeit
Band 2: Touchdown fürs Glück
Band 3: Make Love und spiel Football
Band 4: Verbotene Küsse in der Halbzeit
Band 5: Knallharte Schale – zuckersüßer Kerl
Band 6: Kein Mann für die Ersatzbank
Band 7: Unverhofft verliebt
Band 8: Auszeit für die Liebe
Band 9: Hände weg vom Quarterback
Band 10: Küss mich, du Vollidiot
Band 11: Cheerleader küsst man nicht
Band 12: Spiel ins Herz
Band 13: Gleich und gleich küsst sich gern
Band 14: Wer will schon einen Footballspieler?

Fazit:
Eigentlich ein schöner Titans-Roman, an dem mich aber die Haltung der Protagonistin sehr gestört hat, weshalb ich ihm leider nur 3,5 Sterne geben kann.

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Tags: football, footballspieler, new york, new york titans, poppy j. anderson, scheidung, springreiterin   (7)
 

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )


Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.1608
ISBN B015YN1ZII
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Am Abend ihres 16. Geburtstags sieht Alice eine Wolke in Form eines weißen Kaninchens am Himmel. Es ist der Abend an dem sie ihre gesamte Familie bei einem von Zombies verursachten Autounfall verliert. Zuvor wollte sie nie wahr haben, was ihr Vater ihr über die Monster erzählt hat, die er sieht und hielt ihn für verrückt. Nun weiß sie, dass er Recht hatte und will ihre Familie rächen. Auf ihrer neuen Schule, der Asher High, welche sie nach ihrem Umzug zu ihren Großeltern besucht, lernt sie den mysteriösen Cole und seine Clique kennen, welche ebenfalls die Zombies bekämpfen, deshalb schließt Alice sich ihnen an. Aber die Gefahr droht von mehr als nur einer Seite…

Meinung:
Eigentlich hatte ich bei „Alice im Zombieland“, wie wahrscheinlich viele andere aufgrund des Titels auch, eine mit Zombies angereicherte Neuerzählung des Kinderbuchklassikers „Alice im Wunderland“ erwartet. Tatsächlich weißt diese Geschichte aber nur sehr wenige Andeutungen auf die ursprüngliche Geschichte auf z. B. in den Kapitelüberschriften wie etwa gleich die erste „Hinunter in den Zombiebau“, „Kopf ab!“ oder „Eine teuflische Teegesellschaft“. Die weiße Kaninchenwolke ist die am häufigsten auftauchende Anlehnung an die Geschichte von Lewis Carroll. Wirkliche Gemeinsamkeiten mit der Storyline von „Alice im Wunderland“ konnte ich keine feststellen, was schon damit beginnt, dass es kein „Zombieland“ in dem Sinne gibt, sondern diese in unserer Welt auftauchen.

Der Einstieg in die Geschichte mit dem Unfall und dem Tod von Alice‘ Familie ist wirklich sehr ergreifend und fesselnd geschrieben. Irgendwann lässt das aber nach und erst ab etwa der Hälfte des Buches hat man wieder das Gefühl, dass jetzt auch wirklich was passiert.

Alice wirkt, vor allem Äußerlich, sehr zerbrechlich und gelangt auch hin und wieder an ihre Grenzen, was in Anbetracht ihrer Erlebnisse nicht weiter verwunderlich ist. Tatsächlich legt sie aber auch eine unglaubliche Stärke und Willenskraft an den Tag. Besonders schmerzhaft (nicht nur für sie, sondern auch für den Leser) ist der Verlust ihrer kleinen Schwester Emma, die Alice über alles liebt. Sie wird durchgehend von Schuldgefühlen geplagt, da sie ihre Familie dazu überredet hat abends noch das Haus zu verlassen und deshalb alle umgekommen sind. Diese Schuldgefühle treiben sie in ihrem Kampf gegen die Zombies aber auch an. Auch wenn ich Alice wirklich sehr gerne mochte, ging es mir irgendwann doch auf den Zeiger, dass sie die Zombies lange, obwohl sie sie mehrfach gesehen hat, für Trugbilder und sich selbst für verrückt und paranoid hält.

Cole ist der Anführer einer Gruppe die Zombies jagen, was in der Schule natürlich niemand weiß. Der Bad Boy mit den violetten Augen fasziniert Alice vom ersten Moment an, auch wenn sie mehrfach vor ihm gewarnt wird. Die Mitglieder seiner Gruppe gelten als Außenseiter, schwänzen oft den Unterricht und kommen dann oft schwer verletzt wieder zurück.
Er wirkt nicht nur taff, er ist es auch, hat aber trotz seiner vorschnellen Fäuste auch eine softe Seite und will seine Freunde und vor allem Alice beschützen, auch wenn er weiß, dass er sie nicht vor allem was da draußen lauert bewahren kann.

Von den Nebencharakteren mochte ich Frosty und ganz besonders Kat am liebsten. Ich wünschte ich könnte auch mit Kat befreundet sein, die zwar sehr von sich selbst überzeugt ist, aber in keinster Weise arrogant oder überheblich sondern einfach nur liebenswert. Ihrer On-Off-Liebe Frosty, der sie wirklich ehrlich liebt und mit allem was er tut eigentlich nur beschützen will, ist sie eigentlich total verfallen, aber auch oft enttäuscht von ihm, da er offensichtlich Geheimnisse vor ihr hat.

Den Schreibstil von Gena Showalter fand ich sehr schön und bildlich. Hier eine meiner Lieblingsstellen aus einem Monolog, den Alice an ihre tote Mutter an deren Grab richtet:
„Ich denke oft an den Tag, als du in diesem schwarzen Kleid zu mir in die Schule gekommen bist, um mit meinen Lehrern zu reden. […] Und ich hätte schwören können, dass die Welt sich auf einmal langsamer drehte und Gott ein bisschen Backgroundmusik spielen ließ, um deinen Auftritt zu untermalen. [...]“

Allerdings finde ich auch, dass manches Mal etwas an Wirkung durch die Übersetzung verloren gegangen ist. Es ist aber keineswegs schlecht übersetzt, nur ging es zumindest mir so, dass ich mir an der einen oder anderen Stelle gedacht habe: „Das klingt und wirkt auf Englisch ganz anders.“

Das Ende mag für manch einen sehr überraschend sein, ich hatte hingegen schon etwas in die Richtung vermutet, nichtsdestotrotz hat es auch für mich noch einen „ Oh Sh*t“-Moment bereit gehalten.

Ich habe noch die alte Hardcover-Ausgabe mit dem übernommenen Original-Cover gelesen, welches einfach um Welten schöner ist als das neue der Taschenbuchausgabe, deren Cover meiner Meinung nach irgendwie nichtssagend ist.

The White Rabbit Chronicles Reihe:
Band 1: Alice im Zombieland
Band 2: Rückkehr ins Zombieland
Band 3: Showdown im Zombieland
Band 4: Verrat im Zombieland

Fazit:
„Alice im Zombieland“ war definitiv anders als ich es erwartet hatte, keine zombiehafte Neuerzählung von „Alice im Wunderland“. Dennoch hat mir diese spannende und emotionale Geschichte gut gefallen, auch wenn sie nach einem guten Anfang etwas brauch, um wieder ins Rollen zu kommen.

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Tags: familie, kampf, verlust, zombies   (4)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

england, englisch, johnny jefferson, kurzgeschichte, los angeles, nutmeg, paige toon, tochter, vater

Johnny's Girl

Paige Toon
E-Buch Text: 100 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 07.11.2013
ISBN 9781471133510
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten, aber diese hier hat mir ganz gut gefallen. Das hat zweierlei Gründe: Zum einen freue ich mich natürlich immer darüber neues von Johnny und Meg zu lesen und zum anderen hatte ich hier nicht das Gefühl, dass versucht wurde auf 90 Seiten einen Plot unterzubringen, der eigentlich in einem normalen 300 Seiten Roman hätte erzählt werden müssen. Vielmehr schlägt „Johnny’s Girl“ (dt.: „Johnnys kleines Geheimnis“) die Brücke von der einen Geschichte zu einer anderen, in diesem Fall von „Baby Be Mine“ (dt.: „Diesmal für immer“) zu „The Accidental Life of Jessie Jefferson“ (dt.: „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“). Das Ende dieser Kurzgeschichte bildet somit den Anfang der neuen Buchreihe von Paige Toon um Johnnys Teenie-Tochter Jessie.

Ich fand es super von Meg und Johnnys Alltag als verheiratetes Pärchen und ihrem gemeinsamen Glück zu lesen. Dieses währt aber nicht sehr lange bevor die Vergangenheit sie einholt. Allerdings nicht so wie man es bei den beiden vielleicht vermuten könnte, in Form eines Rückfalls von Johnny, sondern indem sich herausstellt, dass er eine 15-jährige Tochter hat, von der er nichts wusste. Das stellt sie alle natürlich vor eine ziemliche Herausforderung und ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt darauf wie es mit der Familie Jefferson und ihrem neuesten Zuwachs weiter geht und wie Jessie wohl so drauf ist.

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