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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Nie mehr schüchtern!

Nina Deißler
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Humboldt, 31.08.2018
ISBN 9783869106748
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nie mehr schüchtern! von Nina Deißler (Sachbuch, 2018; Humboldt)

- informatives Sachbuch -

Diese Thematik reizte mich total, da ich selbst zu den Menschen gehöre, die eher introvertiert und schüchtern sind, auch wenn ich in den letzten Jahren gut dagegenanwirken konnte und sich sehr viel getan hat. Ich war neugierig, was dieses Buch zum Thema zu sagen hat und ob ich was für mich draus mitnehmen könnte.

Die Gestaltung des 190-seitigen Sachbuchs ist gut gelungen, das Cover wirkt nicht zu überladen.
Die Gliederung des Inhalts gefällt mir ebenfalls. Es gibt 4 Hauptthemen, die wie folgt gegliedert sind:

- Welcher Typ sind Sie?
- Innenarbeit
- Aufbautraining
- Schüchternheit ade

Jedes Hauptthema ist in viele einzelne Unterthemen unterteilt. Somit gibt es keinen langen Fließtext, sondern so kann man das Buch auch im Nachhinein immer nochmal gut zur Hand nehmen und einzelne Bereiche nochmal durchlesen oder abarbeiten. Auch gibt es einige Übungen zu einigen Themen, die das Gelesene nochmal verdeutlichen und festigen sollen, so dass man das Gelesene auch in die Tat umsetzen und für sich üben kann.

Rein leserisch lässt sich das Buch gut und zügig lesen, sofern man es erstmal nur lesen und später anwenden möchte. Es ist verständlich geschrieben, so dass man es gut verstehen kann.

Nun zum Wesentlichen, ob es einem helfen kann. Ich finde es immer schwierig, wenn es darum geht, dass man von einem Buch die Antworten sucht und erwartet, die einem das Leben so erleichtern sollen, dass man quasi alles vor die Nase gesetzt bekommt, wie man am besten lebt und das so und so macht, damit man so und so wird. Das findet man hier nicht, weil es das schlichtweg in einem Buch einfach nicht geben kann. Jeder Mensch ist einfach anders, hat andere Schwachpunkte, als ein Anderer, da müsste das Buch ja auf jeden indiviuell zugeschnitten sein, was logischerweise nicht geht. Es kann somit nur unterstützend helfen und eine Art Wegweiser darstellen, die Hauptarbeit, an einem zu arbeiten kann es einem natürlich nicht abnehmen. Das muss man immer noch selbst, wenn man sich auf die Materie einlassen und etwas an sich ändern möchte.

Ich persönlich nehme aus dem Buch einige Tipps mit, bezüglich, dass ich verstärkt auf meine Wortwahl insbesondere auf "man", "müssen", "eigentlich" achten werde. Relativierungen weglasse und mehr die positiven Gedanken in Erinnerung zu rufen und weniger den Fokus auf negative Formulierungen legen werde. Einfach, dass die positiven Energien besser fließen können.

Fazit:

Für mich war es ein informatives Buch, was Vieles nochmal in Erinnerung rufen kann, wovon man vielleicht schon mal gehört hat oder wo man sich von denken kann, dass es besser wäre, wenn man einfach mehr den Fokus auf das Positive legen sollte. Was dieses Buch auf keinen Fall darstellt ist ein Allheilmittel aller Probleme, die Schüchternheit in all ihren Facetten so mit sich bringt. Wer hier ein absolutes Antwortbuch auf seine Probleme und Fragen sucht, wird nicht fündig werden. Es ist und bleibt nun mal ein unterstützender Wegweiser, der einem die Richtung geben kann. Selber tätig zu werden und  an sich zu arbeiten mit Allem, was dazu gehört, wird das Buch einem nicht abnehmen.
Note: 2

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Das falsche Kind

Susi Fox
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404178025
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das falsche Kind von Susi Fox (Thriller, 2018; Lübbe)

- las sich gut, auch wenn absolut kein Thriller -

Auf dieses Buch, der australischen Autorin, wurde ich durch LB aufmerksam, nachdem es mir per Mail vorgeschlagen wurde. Bei diesem Buch handelt es sich um den Debütroman der Autorin. Aufgrund dessen, dass mich die Thematik absolut interessierte, war sich so neugierig drauf, dass ich mich umso mehr freute, dass ich durch eine andere Buchcommunity die Möglichkeit bekam, dieses Buch lesen zu können.

Nach Beenden des Buches muss ich sagen, dass ich bei meiner Meinung zwiegespalten bin. Thematik und Lesefluss des Buches waren absolut top. Ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen und es auch total gerne gelesen. Somit ließ es sich zügig und problemlos lesen.
Das Problem, was dieses Buch hat liegt an anderer Stelle.
Nämlich, das als Thriller ausgezeichnete Buch ist absolut keiner. Leser, die sich dieses Buch nur aufgrund der Genrezuteilung zulegen, werden absolut enttäuscht werden. Ich persönlich würde das Buch eher als Drama oder Famlientragödie bezeichnen. Dieses Buch beinhaltet wirklich kein einziges Element, was die Bezeichnung Thriller rechtfertigen würde. Es gibt in dem Sinne keinen Fall, wie man es von einem gewöhnlichen Thriller kennt, wenn man es darauf auslegen möchte, keinen Thrill und erst recht keine dementsprechende Spannung, die man damit in Verbindung bringen würde.

Zudem gab es so einige Stellen, die mich im Verlauf des Lesens absolut verwirrt haben, da viele Ereignisse angesprochen wurden, wo ich dachte, ok, da wird ja sicher im Laufe der Story noch dementsprechend drauf eingegangen werden, so dass am Ende Licht ins Dunkel kommen wird. Aber weit gefehlt, leider war das bei einigen Sachen nicht ganz so der Fall, zumindest nicht in dem Maße, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Geschichte spielt aus zwei Perspektiven, einmal aus der Sicht von Sasha, die gerade im Krankenhaus eine Frühgeburt hatte und der Meinung ist, dass es sich bei dem Kind, was ihr vorgesetzt wird, nicht um ihr Kind handle. Die zweite Perspektive handelt von ihrem Mann Mark, meistens aus der Vergangenheit. Ansonsten spielt sich der gesamte Roman ausschließlich im Krankenhaus innerhalb von wenigen Tagen ab, wenn man vom Ende absieht.
Gerade bei der Perspektive aus Mark´s Sicht hätte ich mir wesentlich mehr Aufklärung gewünscht. Ich hatte immer das Gefühl, dass da doch noch was zu kommen müsste, damit es sich richtig und komplett aufgeklärt anfühlt. Dieses Gefühl stellte sich noch zu zwei weiteren Vorkommnissen ein. Auf den einen möchte ich nicht weiter drauf eingehen, da es zuviel Inhalt aus der Geschichte preisgeben würde. Das andere hat mit der Auflösung zu tun, wo der Leser erfährt, was denn nun des Rätsels Lösung ist. Da gab es auch einige Stellen, wo ich zweimal lesen musste, weil ich dachte, dass ich was überlesen hätte, weil es sich einfach nicht richtig anfühlte, so als ob da aufklärungstechnisch etwas fehlen würde, da nicht wirklich klar ausgefeilt und oft nicht so klar ausgedrückt.
Die  Auflösung an sich war, naja... Man hatte während des Lesens so seine Vermutungen, trotzdem hätte ich gedacht, dass da noch ein Wow-Erlebnis kommen würde, etwas, womit man absolut nicht gerechnet hätte. Dieses war leider nicht der Fall, so dass die Auflösung schon fast enttäuschend war, einfach weil ich mir da wer weiß was gewünscht hätte, was dem Roman nochmal eine völlig andere Wendung geben würde. Ja, das, was dem Leser als Auflösung geboten wurde, sprich der Grund quasi war vielleicht nicht ohne, aber aufgrund des Storyverlaufs hätte ich mir da halt einfach noch da I-Tüpfelchen gewünscht. Zudem muss ich sagen, haben die handelnden Personen, allen voran Sasha und Mark nicht immer so gehandelt haben, wie man es sich gedacht hätte. Klar muss man die Situation berücksichtigen, die sich im Laufe der Geschichte darstellt, aber für meinen Geschmack haben sie schon eher merkwürdig gedacht und gehandelt. Dies hängt allerdings auch damit zusammen, dass, wie bereits erwähnt, Vieles nur angerissen wurde und nicht genügend ausgearbeitet und geklärt wurde.

Ansonsten muss ich aber schon sagen, dass mir das Buch so, wenn man von der Tatsache absieht, dass es kein Thriller ist und das Buch gewisse Schwächen vorweist, absolut gefallen hat. Eine gewisse Grundspannung ist absolut gegeben, da ich absolut wissen wollte,w as dahintersteckt und das Buch somit zügig lesen konnte. Rein leserisch wäre es für mich 4 Sterne wert, aber ich muss halt die Schwächen mit bewerten, so kommt meine Wertung zustande.

Fazit:

Rein leserisch hat es mir super gefallen. Wer aber wirklich auf einen Thriller pocht und das Buch nur aufgrund dessen lesen möchte, wird hier absolut enttäuscht werden, da das Buch diesen Anspruch einfach nicht erfüllt. Wer auf absolute Hochspannung und Thrill aus ist, dürfte nicht auf seine Kosten kommen. Dieses Buch ist mehr auf Drama und Familientragödie ausgelegt.
Note: 3-

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27 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Blutacker

Lorenz Stassen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453439443
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blutacker von Lorenz Stassen (Thriller, 2018; Heyne)

- Konnte mich im Gegensatz zum Vorgänger nicht gänzlich überzeugen -

Nachdem mich letztes Jahr "Der Angstmörder", das Debüt des Autors absolut überzeugen konnte, stand für mich fest, dass ich auch den neuen Thriller lesen muss. Am Erscheinungstag stand ich also in der Buchhandlung parat, um das Buch zu erstehen.

Was soll ich sagen? Gänzlich enttäuscht bin ich nicht, aber wirklich vom Hocker gehauen, hat mich Blutacker nicht wirklich.

Es las sich gut, aber mir fehlte es irgendwie an Allem, was mir im Vorgänger so gefallen hatte. Allem voran an Spannung und einer ebenso tollen Story.

Was mir direkt negativ auffiel, war die Tatsache, dass Nicholas Meller innerhalb eines Falls vom Loseranwalt zum megaerfolgreichen Anwalt aufgestiegen sein sollte? Für mich eher unwahrscheinlich. Es mag vielleicht solche Fälle geben, aber hier war es mir einfach zu dick aufgetragen. Sowas, wie schicke Innenstadtwohnung, neue Kanzlei, sowie einen fetten Aston Martin vor der Tür scheint mir für einen Anwalt mit einem erfolgreichen Fall doch eher abgehoben und unrealistisch zu sein...

Als Nächstes fand ich es schade, dass die Beziehung von Nicholas und Nina bei diesem Fall sehr wenig Platz fand, da hätte ich mir ein wenig mehr erwartet.

Und zuletzt fand ich den Fall an sich auch nicht so übermäßig interessant und spannend. Beim Vorgänger hatte ich, soweit ich mich erinnere wesentlich mehr Spannng in Erinnerung. Dieser Fall wollte bei mir nicht so richtig zünden und konnte mich nicht so gefangen nehmen. Spannung empfand ich eigentlich gar nicht, wenn man davon absieht, dass ich doch recht gerne weitergelesen habe, um rauszufinden, was des Rätsels Lösung ist.

Die Lösung war für mich eher unspektakulär. Habe das Buch nicht am Stück gelesen, sondern die letzten Seiten mit Tagen dazwischen, so dass ich die eigentliche Lösung bis dahin schon wieder vergessen hatte. Zudem fehlte mir absolut der Ahaeffekt, der in meinen Augen bei einem Thriller absolut wichtig ist, da es nochmal das gewisse Etwas ausmachen kann.

Fazit:

So kein schlechter Thriller, aber habe mir definitiv mehr erwartet nach dem so guten Debüt. An manchen Stellen zu dick aufgetragen, dafür fehlte es mir an Spannung und einer Story, die mich zu fesseln vermochte. Da dies aber absolut Geschmackssache ist, gehe ich davon aus, dass mich der nächste Fall wieder mehr fesseln kann.
Note: 3

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16 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Das Ritual der Toten

Martin Krüger
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Edition M, 30.10.2018
ISBN 9782919803033
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Insasse: Psychothriller

Sebastian Fitzek
E-Buch Text
Erschienen bei Droemer eBook, 24.10.2018
ISBN 9783426439814
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Insasse von Sebastian Fitzek (Psychothriller, 2018; Droemer)

Sehnsüchtig habe ich dem heutigen Datum entgegengefiebert, um direkt morgens in die nächste Buchhandlung zu steuern, um das Buch der Bücher sofort in den Händen halten zu können. Mit 22,99 € ist dieses Werk nochmal teurer, als man es sonst von den Fitzekbüchern kennt. Dafür erhalten schnelle Leser eine limitierte Ausgabe des Buches, das von seiner Habtik her etwas Besonderes darstellt. Laut der Buchhändlerin soll es das Gefühl einer Zwangsjacke imitieren, meiner Auffassung nach trifft es aufgrund des Musters her die Imitation einer Zelle doch eher.

Wieder zu Hause angekommen fing ich direkt an zu lesen, um es bereits wenige Stunden später ausgelesen in den Händen zu halten. Zugegeben wieder ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, zumal ich dazu sagen muss, dass sich die Fitzekbücher, zumindest für mein Empfinden nochmal wesentlich schneller weglesen lassen, als so manch anderes Buch. Einmal angefangen, fliegen die Seiten bei mir nur so dahin, was nicht zuletzt auch an den immer sehr kurzgehaltenen Kapiteln liegt, die das schnelle Lesen noch unterstützen.

Was soll ich sagen? Der Psychothrillkönig hat es wieder einmal geschafft, dass ich ziemlich geflasht das Buch zugeschlagen habe.

Zugegeben, der Psychothrill ließ etwas auf sich warten und kommt für den Leser erst ziemlich spät kurz vor Schluss so wirklich zum Tragen, dafür wird man dann allerdings mit Psychothrill vom Feinsten belohnt, so dass man sich fragt, was von dem Gelesenen bisher real war und was nicht.

Doch um was geht es überhaupt?
Till Berkhoff, Vater vom vor einem Jahr verschwundenen Max beschließt selbst Insasse einer Psychiatrie zu werden, in dem der mutmaßliche Entführer und Kindermörder sitzt, der Max entführt haben soll. Hier möchte er von dem Täter erfahren, was mit seinem Sohn geschehen ist.

Der Leser verfolgt also gespannt, wie Till sein Vorhaben in die Tat umsetzt und gebannt hetzt man leserisch durch die Psychartrie in dem das Ganze spielt. Hier macht der Psychothrill also seinem Namen alle Ehre, denn wo könnte es in diesem Metier spannender zugehen als in einer Anstalt selbst? Nirgendswo sonst ist der "Wahnsinn" wohl so zu Hause, wie dort.

Je mehr man dem Ganzen folgte, desto mehr baute sich der Lesesog und somit auch der Spannungsbogen auf, es entstand also ein Sog, der mich förmlich durch das Buch peitschte und ich einfach nur wissen wollte, was des Rätsels Lösung ist.

Und wie bereits erwähnt, wird der Leser auch absolut belohnt.
Die Auflösung war so psychologisch, wie sie nur sein konnte und wendete meine bisherigen Vermutungen nochmal komplett. Alle Möglichkeiten, die ich in Betracht gezogen hatten wurden nochmal über den Haufen geworfen, um etwas preis zu geben, womit ich absolut nicht gerechnet hatte. Natürlich kann und will ich hier nicht weiter darauf eingehen, es sei soviel gesagt, dass ich die Auflösung einfach nur genial fand und somit feststand, dass dieses Buch mich wieder einmal völlig fazinierte.

Fazit:

Der Meister des Psychothrills hat es wieder mal geschafft mich absolut zu begeistern. Dieses Buch hat bei mir für so einen Sog gesorgt, dass ich es innerhalb weniger Stunden nur so inhaliert habe. Wer auf Psychothrill und Spannung pur aus ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Nun heißt es wohl wieder ein Jahr warten, bis ich das nächste Fitzekbuch nur so verschlingen kann.
Note: 1+

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14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Zorn – Blut und Strafe

Stephan Ludwig
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER E-Books, 22.08.2018
ISBN 9783104905921
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zorn - Blut und Strafe von Stephan Ludwig (Thriller, 2018; Fischer)

- wieder mal toll, auch wenn es mich dieses Mal nicht restlos begeistern konnte -

Was hatte ich auf diesen 8. Zorn-Fall gefreut, schließlich liebe ich die Reihe um den mürrischen Kommissar Zorn und seinen Chef Schröder. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn ich dieses Mal ein paar Tage länger für den neuen Fall gebraucht habe.

Das Buch liest sich wieder toll, keine Frage, allerdings fehlte mir dieses Mal irgendwie ein wenig der richtige Pep an der Story und auch die Spannung kam nicht ganz so in Fahrt, wie bei so manch anderem Fall davor.
Woran genau das lag, kann ich gar nicht mal sagen, es war einfach so das Gefühl während des Lesens. Die letzten Fälle davor hatten es mir einfach mehr von der Geschichte an sich angetan. Und auch spannungsmäßig war da wohl noch ein Quentchen mehr los, was ich im aktuellen Fall ein wenig vermisst habe.

Damit will ich nicht sagen, dass der Fall unspannend war, das war auf keinen Fall der Fall, aber so ist das ja manchmal so mit Büchern, nicht jedes begeistert einen restlos.

Dafür wird es für Zorn ein ganz spezieller Fall, der ihn am Ende ganz schön fordert und ihm einiges abverlangt. Dieses hat auch bei mir nochmal für mehr Bewegung innerhalb der Geschichte gesorgt, so dass ich es am Ende dann doch noch aufgesogen habe.
Insgesamt gesehen habe ich dieses Mal allerdings schon ein paar Tage mehr gebraucht, wobei ich sagen muss, dass ich gestern den größten Teil dann doch so weggelesen habe.

Fazit:

Ein neuer Zorn-Fall, der natürlich wieder toll ist, auch wenn er mich dieses Mal nicht ganz so restlos begeistern konnte, wie die letzten Fälle. Daher dieses Mal "nur" 4 Sterne, was aber natürlich immer noch absolut toll ist.
Note: 2

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Dinge, die mir gehören

Walter Christian Kärger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.07.2018
ISBN 9783328100935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dinge, die mir gehören von Christian Kärger (Thriller, 2018; Penguin Verlag)

Auf diesen Thriller, dessen Autor mir bis dato nichts sagte, wurde ich beim Stöbern in der Buchhandlung aufmerksam. Da ich nichts Aktuelles mehr zum Lesen hatte und mir der Klappentext gefiel, fiel die Wahl darauf nicht schwer. Von dem Memminger Autor gibt es eine Bodensee-Krimireihe, die mit diesem Buch allerdings nichts zu tun hat.

Der Einstieg in die Geschichte war flüssig, so dass ich es gut weglesen konnte. Dachte ich nach dem ersten Abschnitt noch, dass es mir zwar recht gut gefiel, mir jedoch noch das gewisse Etwas etwas fehle, so änderte ich meine Meinung rasch danach, als ich weiterlas.

Die Geschichte um Kommissar Paul Simon entwickelte sich nämlich so gut, dass ich es am liebsten gar nicht mehr zur Seite legen wollte.
Die Spannung nahm immer weiter zu, so dass ich einfach immer weiter lesen wollte, um zu wissen, wie es endet.

Was die Wahl des Titels angeht hätte ich mir allerdings noch mehr Verbindung dazu in der Story gewünscht. Ja, der Titel passt und es ist auch definitiv Teil der Geschichte, allerdings hätte ich mir da vielleicht noch mehr gewünscht, wenn dies schon der Titel ist.

Die Auflösung war gut durchdacht und gut und spannend gelöst, so dass der Leser spannungsmäßig gut auf seine Kosten kommt.

Für das letze I-Tüpfelchen, damit sich dieser Thriller für mich in der ersten Thriler-Liga messen kann, fehlte mir an so mancher Stelle dann doch noch hier und da etwas, aber das tut der guten Thrillerunterhaltung keinen Abbruch.
Dieses Buch weiß gut zu unterhalten und lässt Thrillerfans auf seine Kosten kommen.

Fazit:

Für mich ein Autor, dessen Bücher man sich merken sollte, schließlich ist der Autor Drehbuchautor und scheint sein Metier zu beherrschen.
Mich konnte dieser Thriller überzeugen und sehr gut unterhalten.
Note: 2

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Fingerfood – bayerisch gut

Birgit Fazis
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 13.09.2018
ISBN 9783818605063
Genre: Sachbücher

Rezension:

Fingerfood - bayrisch gut - Tapas von Dahoam von Birgit Fazis (Kochbuch, 2018; Ulmer)

Dieses kleine Kochbuch besticht durch seinen bayrischen Flair. Auf 128 Seiten finden sich 64 Rezepte, die sich für einen netten Abend mit Freunden, ein Picknick, sowie für den nächsten Kindergeburtstag eignen.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich in ihren Zutatenlisten und der Zubereitung gestaltet, Fotos, Zeitangaben, sowie die jeweilige Backzeit über jedem Rezept komplettieren dies.

Die Rezepte sind in 4 Unterthemen unterteilt:

- Auf´s Brot
- Im Glas
- Am Spieß
- Am Stück

Die Autorin hat das Hauptaugenmerk wohl auf den Zeitfaktor gelegt, denn die meisten Rezepte, sofern es keiner Gehzeiten bedarf, sind wirklich schnell gemacht. Grund dafür ist unter Anderem, dass sie sich in einigen Rezepten Hilfen, wie etwa Fertigteige bedient, wie etwa für den Zwiebelkuchen den Pizzateig oder einem Rezept, wo man eigentlich gar nichts selbst machen muss, wie etwa bei den Knabbergebäckbrezeln, die einfach nur noch mit flüssiger Schokolade beträufelt werden.
Das ist einerseits wirklich ganz schön, andererseits hat es an so mancher Stelle nicht wirklich was mit mit Selbermachen zu tun. Kann also jeder für sich selbst entscheiden, wie er dazu steht. Wer gar nichts damit anfangen kann, macht bei den entsprechenden Rezepten einfach die Teige selbst und schon ist der Selbstmachfaktor wieder vorhanden.

Was ich an wirklichen Kritikpunkten zu bemängeln habe ist zum Einen der für die Küche nicht wirklich praktische Einband. Ich habe da gerne festere Einbände, wenn man in der Küche am werkeln ist, die man nicht so sehr fixieren muss, um das Buch in Stellung zu halten, wie es hier der Fall ist. Es ist schon sehr nervig, wenn man etwas ausprobieren will und man erstmal minutenlang gucken muss, wie man das Rezept aufgeschlagen behält, ohne das jedes Mal das Buch zuschlägt.

Zum Anderen finde ich den Titel des Buches nicht immer ganz passend. Es sind viele Rezepte drin, die Fingerfood sind, es gibt allerdings auch einige, die wohl aufgrund ihrer Servierart ins Buch gewandert sind und wo der Titel nicht ganz zutreffend ist. Cremes, sowie Salate lassen sich nun mal schlecht ohne Besteck essen.

Zum Schluss möchte ich noch auf die Rezepte eingehen, die ich getestet habe, so dass ich etwas zur Gelinggarantie sagen kann, was in einem Kochbuch ja nicht ganz unerheblich ist. Folgende Rezepte habe ich ausprobiert:

- Apfel-Zimt-Waffeln am Stiel
- Mini- Fleischpflanzerl
- Mini- Schnitzel
- Nürnberger Rostbratwurst-Salat
- Zwetschgendatschi-Tartlettes

Alle Rezepte waren schnell und einfach gemacht und sind gelungen. Am besten haben mir bisher die Waffeln und die Tartlettes gefallen, die ich so sicher noch öfters so backen werde.
Das ein oder andere weitere Rezept werde ich in den nächsten Wochen wohl noch ausprobieren.

Fazit:

Wer auf der Suche nach Kleinigkeiten für einen bayrisch angehauchten Abend/Festivität ist, ist mit diesem Buch gut beraten. Hier liegt das Hauptaugenmerk nicht immer direkt auf dem Selbermachen, sondern eher darauf aus Kleinigkeiten in kurzer  Zeit viel zu zaubern.
Note: 2

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236 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 109 Rezensionen

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Rachewinter

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442486557
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rachewinter von Andreas Gruber (Thriller, 2018; Goldmann)

Der neue Fall für Kommissar Walter Pulaski und Rechtsanwältin Evelyn Meyers hat es dieses Mal absolut in sich, so dass spannende Unterhaltung garantiert ist. Die sehr aktuelle und sehr interessante Thematik unterstützen dieses absolut.

Dieses Buch hat es absolut in sich, je mehr ich las und je weiter ich kam, desto spannender wurde es. Es dauerte ein wenig, bis es gänzlich in Fahrt kam, dann allerdings gewaltig.

Abwechselnd erfährt man von den Ermittlungen jeweils von Walter Pulaski in Leipzig, als auch bei Evelyn Meyers in Wien, so dass ich mich fragte, wann denn endlich die Fäden zusammenlaufen würden und sie aufeinandertreffen würden. Dieses war in diesem Fall erst sehr spät der Fall, bis dahin passierte so mancher Mord, die es aber alle absolut in sich hatten, da sie aufgrund der speziellen Thematik sehr perfide waren und die Ermittler ordentlich auf die Probe stellten. Und nicht nur die Ermittler allgemein, sondern vor allem Pulaski und Meyers selbst verlangte er einiges ab.

Mit jedem Mord tauchte man mehr in die Perfidität des Täters und seine Beweggründe ein, die einen, je mehr man las und je mehr man erfuhr mit gemischten Gefühlen einnahmen.

Fazit:

Für mich machte neben der absolut tollen, interessanten Story, vor allem das Täterprofil das Buch zu einem absoluten Lesegenuss und somit zu einem spannenden Leseabenteuer. Die Entwicklung der Täterstory hatte es einfach so in sich, dass ich einfach nur wissen wollte, was es damit auf sich hatte.
Note: 1

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(50)

53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Scharfstellung

Heike Melzer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Tropen, 30.08.2018
ISBN 9783608503562
Genre: Sachbücher

Rezension:

Scharfstellung - Die neue sexuelle Revolution von Dr. med Heike Melzer (Sachbuch, 2018; Tropen Verlag)

Vorweg: Ich kann gar nicht mal genau sagen, warum ich dieses Buch überhaupt lesen wollte, sprich was ich mir davon versprach. Ich fand die Thematik recht interessant und da ich meinen Horizont gerade im Bereich der Sachbücher noch erweitern möchte, machte es mich neugierig.

Was soll ich nach Beendigung nun sagen? Nun, alleine schon der Einstieg erwies sich schon als nicht so einfach, auch wenn es recht locker mit einem Fallbeispiel aus der Praxis der Psychotherapeutin losging. Das konnte mich leider jedoch nicht so sehr fesseln, dass ich direkt weiterlas, sondern erstmal etliche Tage ins Land gingen, bevor ich das Buch heute nun wieder zur Hand nahm.

Mein Problem mit dem Buch waren einfach diese ellenlangen Kapitel, in denen es um Fakten, Fakten,Fakten ging und die sich einfach für mich absolut ermüdend lasen. Statt interessanter Einblicke in die Thematik gab es hauptsächlich nur recht langweilige Fakten, die sich bei mir auch nicht in die Gehirnwindungen eingruben.

Natürlich gab es hin und wieder auch mal interessantere Einblicke, die waren mir allerdings zu selten und manche Sachen waren mit mit meinen immerhin 35 Jahren nun auch nicht gänzlich unbekannt, auch wenn Vieles einfach nur abartig und widerwärtig war, was man teilweise zu lesen bekam. Nun gut, das bringt diese Materie nun mal leider mit sich, dass es da halt auch Annormalien mit sich bringt, die sich in so einem Buch natürlich gut verarzten lassen. Dies soll auch keinen Kritikpunkt an sich darstellen.

Ich hätte mir einfach mehr Kernfakten auf den Punkt gebracht gewünscht, anstatt seitenweise Abschweifungen, die mich leider zum Schluss dazu fast zwangen, das Buch zumindest geringfügig passagenweise zu überspringen, um überhaupt noch vorwärts zu kommen.

Ich denke, dass ich das Buch trotzdem irgendwann noch einmal zur Hand nehmen werde, nämlich, um dann nochmal das Kapitel der Kinder- und Jugendaufklärung genauer zu inspizieren. Bis dahin werden aber wohl noch gute 10 Jahre ins Land gehen...

Fazit:

Ein Sachbuch, dass auf den ersten Blick erstmal ganz interessant klang, sich dann allerdings als so langatmig entpuppte, dass das Lesen doch ziemlich erschwerte. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Note: 4

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(149)

251 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 145 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vier, Zwei, Eins - Vier Menschen, Zwei Wahrheiten, Eine Lüge von Erin Kelly (Roman, 2018; Fischer Scherz)

Auf dieses Buch war ich ganz besonders gespannt, vor Allem, nachdem ich die Leseprobe dazu gelesen hatte, wollte ich einfach wissen, was mich hier erwarten würde.

Vorab muss ich hierzu sagen, dass es sich bei diesem Buch um einen Roman handelt, der allerdings als Thriller vermarktet wird, sprich er ist in den Buchhandlungen in der Krimi/Thrillerabteilung zu finden. Letztendlich würde ich ihn als Spannungsroman betrachten.

Nachdem ich dann mit dem Lesen begonnen hatte folgte dann doch recht schnell die Ernüchterung. Die Leseprobe deckte sich nicht mit dem, was ich da dann las. Dass, was ich in der Leseprobe recht schnell zu lesen bekam, sprich innerhalb der ersten 40 Seiten kam in Wirklichkeit erst nach ca 80 Seiten zu Tage. Sprich das Interessante, was dieses Buch für mich hätte ausmachen können, kam erst viel später zum Vorschein, als gedacht.

Somit war meine Leseerwartung schon etwas getrübt und somit auch mein Lesevergnügen. Somit vergingen einige Tage, bis ich das Buch wieder zur Hand nahm, um es dann doch innerhalb von wenigen Tagen endlich zu beenden.

Was soll ich sagen? Wie bereits erwähnt hat es mir letztendlich dann doch besser gefallen, als gedacht, jedoch erst, nachdem ich dem Buchende immer näher kam. Dieses lag einfach an der Wendung, die dich vielleicht so 150 Seiten vor Schluss dann abzeichnete. Diese war jedoch nicht so einschlagend und spektakulär, wie erhofft. Zwar schon nicht schlecht und durchaus gut durchdacht, aber mir fehlte eindeutig das Spektakuläre, was ich doch gerade bei diesem Buch so erwartet hatte. Schließlich war ich so supergespannt auf dieses Buch.

Was mir jedoch absolut fehlte, war die Spannung. Die habe ich eigentlich durchgehend vermisst. Klar, gab es sowas, wie eine Grundspannung, halt die, die einen das Buch weiterlesen lässt, aber das hat für mich nichts mit der Spannung zu tun, die ich bei so einem Buch erwarte. Natürlich war ich gespannt darauf zu erfahren, warum Laura und Kit 15 Jahre nach diesem Vorfall unter falschem Namen woanders leben und welches Geheimnis besser im Dunklen geblieben wäre, aber das was mir an Grundspannung geboten wurde, reichte mir einfach nicht.

Was mich das Buch letztendlich dann doch noch besser bewerten lässt, als anfangs gedacht ist zum Einen die bereits angedeutete Wendung, sowie einen geschickt geführte Interaktion ganz zum Ende des Buches. Das lässt den Leser ganz zum Ende nochmal innehalten und die Luft anhalten, denn mit sowas hätte ich nicht gerechnet.

Fazit:

Ein Buch, was alleine durch sein Cover und seine Erscheinung absolut neugierig machte, letztendlich für mich jedoch nicht ganz das halten konnte, was es versprach, auch wenn es zum Ende hin doch noch besser wurde. Habe mir wesentlich mehr von der Story erhofft, somit ist es für mich mittelprächtig.
Note: 3

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197 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

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Escape Room

Chris McGeorge , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426226773
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(55)

140 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.08.2018
ISBN 9783734102646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld. von B.A. Paris (Psychothriller, 2018; blanvalet)

Auf diesen Thriller der englischen, mir bis dato unbekannten  Autorin wurde ich hier auf LB aufmerksam. Da ich jedoch bei der Verlosung kein Glück hatte, besorgte ich mir das Buch kurzerhand noch direkt am gleichen Tag, da ich so neugierig drauf war. Von der Autorin erschien im Jahr 2016 ihr erster Thriller "Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet".

Direkt beim Einstieg in die Story war mir klar, dass mir das Buch wohl zumindest gut gefallen könnte, einfach da ich so neugierig darauf war, was es mit Cass und dieser Sache um den Mord auf sich hatte.

Zwar hatte ich, wie eigentlich immer Bedenken, ob dieser Thriller wirklich ein Psychothriller werden könnte, da die wenigsten als solche betitelten Thriller wirklich welche sind, aber ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn ich die ersten Anzeichen, die sich langsam herauskristallisierten nicht unbedingt gleich dem Genre zugeordnet hätte, sondern einfach dem Verlauf der Story zugeschuldet hätte. Im Nachhinein, also jetzt nach Beenden der Geschichte bin ich immer noch leicht zwiegespalten, komme aber zu dem Entschluss, dass es sich schon um einen Psychothriller handelt, wenn auch vielleicht nicht ganz so ausgereift, wie ich es von anderen Autoren her kenne. Daher ist es für mich ein Psychothriller "light", da es schon die elementaren Anzeichen dafür gab, die sich nach und nach im Laufe des Lesens zeigten, ich mir das Ganze, wie fast immer aber gerne noch stärker, herausstechender gewünscht hätte. Letzten Endes ist es aber schon ganz ok so, denn das Ende zeigt erst die ganze Perfidität auf, die sich etwa 100 Seiten vor Ende nach und nach dem Leser offenbaren.

Bis dahin erleben wir Cass, die nach ihrer folgenschweren Entscheidung nach und nach glaubt nicht mehr sie selbst zu sein. Sie hatte einer scheinbar in Not geratenen Fahrerin in einer Unwetternacht nicht geholfen und musste dann feststellen, dass diese am nächsten Tag ermordet aufgefunden wurde. Hierzu muss ich sagen, dass ich zwischendurch leicht verwirrt war, dass es zu dem erwähnten Mordfall so wenige für den Leser ersichtliche Ermittlungen gab, im Nachhinein ergab es für mich allerdings Sinn, worauf ich allerdings nicht näher eingehen kann.

Der Fokus liegt eindeutig auf Cass und ihren Gefühlen bezüglich dieses Falles und man erlebt ihren Zusammenbruch nach und nach, der sich im Laufe der Zeit immer mehr zuspitzt und Dinge passieren, die einen als Leser vielleicht nicht ganz so zweifeln lassen, Cass Zustand allerdings so gut beschreiben, dass hier die psychologische Schiene ins Spiel kommt und somit das Katz- und Mausspiel beginnt, wenn vielleicht auch anders, als man es vielleicht sonst in Psychothrillern gewohnt ist.

Das Ganze ist so spannend geschrieben, dass ich das Buch am liebsten in einem Zug gelesen hätte. Gerade als auch das Finale, etwa 100 Seiten vor Ende wendet sich nämlich das Blatt und der Leser bekommt offenbart, wie das Ganze wirklich gelegen ist. Ich habe zwischendurch immer mal gedanklich mehrere Optionen durchdacht, was dahinterstecken könnte. Habe über die möglichen Personen nachgedacht und hatte die Entscheidene wohl auch im Blick, allerdings auf eine andere Art, als die, die sich dann herausstellte. Die letzten 100 Seiten und somit die Hintergründe wurden auf so eine spezielle Art dargestellt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und gar nicht auf dem Schirm hatte, dass das Buch seinem Ende entgegenging. So fasziniert war ich von der Auflösung, die vielleicht nichts Neues, aber schon sehr geschickt und vor Allem perfide dargelegt wurde. Plötzlich ergab alles einen Sinn und man konnte förmlich alles mitverfolgen, wie es von statten gegangen war.

Fazit:

Für mich ein Thriller, der mich superspannend unterhalten konnte, auch wenn ich mir vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch mehr psychologische Elemente gewünscht hätte, so dass es als Psychothriller noch mehr greifbarer gewesen wäre. Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, da mich dieses Buch ansonsten absolut für sich gewinnen konnte.
So neugierig geworden möchte ich unbedingt noch Saving Grace lesen und werde die kommenden Bücher sicher im Auge behalten.
Note: 1



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39 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Bullshit Jobs

David Graeber , Sebastian Vogel
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 14.10.2018
ISBN 9783608981087
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bullshit-Jobs von David Graeber (Sachbuch, 2018, Klett-Cotta)

- leider abgebrochen, da ich nicht mit warm wurde -

Es kommt selten vor, dass ich Bücher abbreche, in diesem Fall leider nun eine traurige Gewissheit, gerade weil dies auch im Rahmen einer Leserunde geschieht. Aber was soll ich machen? Nach wochenlangem vor mir herschieben des Buches und absoluter dadurch bedingter Leseunlust, die einzige logische Kosequenz daraus. So traurig und unangenehm das Ganze auch ist, normalerweise versuche ich solche Bücher in so einem Rahmen noch durchzuziehen, aber hier keine Chance.

Eigentlich klang die Thematik recht interessant, so dass ich Lust bekam, mich mit diesem Buch zu beschäftigen. Doch nachdem das Buch dann ankam und ich den ersten Blick hineingeworfen hatte, merkte ich schon, dass dies wohl kein so einfacher Fall werden könnte.

Spätestens nachdem ich die bereits ellenlange Einleitung gelesen hatte, war klar, das Buch und ich werden keine Freunde. Für ein Sachbuch ist es nicht klug gegliedert. Statt übersichtlicher, gut einprägsamer kleineren Absätze gibt es Fließtexte zu ellenlangen Kapiteln im Übermaß. Schon nach der Einleitung war mir der Spaß an der Freude vergangen, weil ich da schon nicht mehr wusste, was ich eigentlich gelesen hatte. Die Texte, die einfach auch nicht, jedenfalls für meinen Geschmack nicht so interessant verfasst waren, um am Ball zu bleiben, lasen sich einfach nur ermüdend. Ja, es gibt jede Menge Beispiele im Buch, die das Ganze auflockern und realitätsnah beschreiben sollen, aber soweit bin ich einfach nicht mehr gekommen. Mich hat das Buch quasi ausgehöhlt, so dass ich wochenlang überhaupt keine Lust aufs Lesen verspürte, da ich immer nur im Hinterkopf hatte, dass ich es irgendwie schaffen muss, dieses Buch weiterhin zur Hand zu nehmen und irgendwie durchziehen muss.

Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass es ein schlechtes Buch ist, aber es passte für mich einfach nicht. Ich bin mit anderen Erwartungen daran gegangen, die für mich nicht erfüllt wurden und ich mir nun eingestehen muss, dass es für mich einfach nicht das passende war. Andere Leser werden sicher daran ihre Freude haben, für mich war die Thematik wahrscheinlich letztendlich dann doch nicht interessant genug.

Nach immerhin knapp 100 gelesenenen Seiten und bis ca Mitte des Kapitels Nummer 2 bin ich gekommen, zu mehr reichte meine Leselust, was für Typen von Bullshit-Jobs es gibt leider nicht.

Ich habe dann fairerweise noch ein paar Seiten quergelesen, um noch das ein oder andere Beispiel mitzunehmen und um zu erfahren, welche Bespiele mich erwartet hätten. Für mich jedoch nicht interessant genug, da die Faktenlage scheinbar überwiegt und sich das Ganze für mich einfach nicht flüssig genug las und einfach viel zu wirtschaftlich dargelegt wurde. Von dem ca 50-seitigen Anmerkungsregister mal ganz zu schweigen.

Fazit:

Eine Situation, die ich bisher immer vermieden habe, ist eingetreten, dass ich ein Buch innerhalb einer Leserunde nicht beenden konnte. Für mich aufgrund dieser immensen, langatmigen Fließtexte einfach nicht lesbar, da mir die Thematik dafür dann doch nicht interessant genug war. Vielleicht werde ich im Laufe der Zeit nochmal in das ein oder andere Beispiel reinlesen, um mich doch nochmal damit zu beschäftigen und mich vom Gegenteil zu überzeugen. Dies wird jedoch höchstwahrscheinlich nicht in absehbarer Zeit der Fall sein. Schade.


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122 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

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Das andere Haus

Rebecca Fleet , Eva Kemper
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442205592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das andere Haus von Rebecca Fleet (Psychothriller, 2018; Goldmann)

Bei diesem Buch handelt es sich um das Thrillerdebüt der Londoner Autorin.

Dieses Buch reizte mich absolut, denn ich liebe Psychothriller und der Klappentext machte mich absolut neugierig. Zudem ist das Cover ein absoluter Hingucker, sowohl von seiner Erscheinung, als auch von der Haptik her. Das Cover ist in diesem Fall für mich allerdings auch das Beste vom Buch.

Die Geschichte gliedert sich in Gegenwart aus der Sicht im Jahr 2015, als auch aus der Sicht der Vergangenheit im Jahr 2013. Zudem spielt es aus der Sicht von Caroline, gelegentlichen Einblicken aus der Sicht ihres Mannes Francis, sowie gelegentliche kursiv eingeschobene Einblicke aus der Sicht einer weiteren, zunächst unbekannten Person.

Was mich mitunter wohl einfach mit am Meisten störte, ist wohl einfach die Tatsache, dass der Titel einfach total unpassend gewählt ist, denn der im Klappentext besagte Haustausch und dessen Wirkungen spielen so eine untergeordnete Rolle, dass man sich dieses auch gleich hätte schenken können. Der vermeintlich unvergessliche Aufenthalt, der im Klappentext groß versprochen wird, ist einfach ein absoluter Witz.

Stattdessen wird der Leser einerseits mit absolut nichtssagenden Passagen aus der Gegenwart gelangweilt, wo so gut wie nichts passiert, jedenfalls nichts von dem, was im Klappentext vorausgesagt wird, da dort weder Spannung, noch Emotionen aufkommen, was die düstere Atmosphäre angeht, die dieses Haus angeblich ausstrahlen soll.
Desweiteren wird man wieder und wieder mit Passagen über ihren süchtigen und arbeitsunfähigen Ehemann, der Psychotherapeut ist, gelangweilt, sowie einer weiteren Sache, die sie betrifft und was wohl Teil seiner Sucht ist.

Ich las und las und hatte nach den ersten 100 Seiten immerhin noch eine leichte Hoffnung, dass das psychologische Verwirrspiel doch noch zum Vorschein kommt, aber leider weit gefehlt. Es ging weiter wie bisher ohne jegliche Spannung, jedoch noch mit der Hoffnung noch ein hinnehmbares Ende zu bekommen.

Dieses wollte sich leider nicht einstellen. Empfand ich das Buch bis kurz vor dem Ende als normalen Roman, so wechselte dieses Empfinden ca 100 Seiten vor Schluss zu einem Drama. Diese Tatsache konnte für mein Empfinden aber nicht wirklich mehr herausreißen, da das Ganze relativ unspektakulär daherkam. Wenn man auf einen Psychothriller oder halt auch allgemein auf einen Thriller eingestellt ist, der sich in keiner Weise als solcher entpuppt, macht man sich schon so während des Lesens seine Gedanken, was wohl des Rätsels Lösung sein könnte. Für mich war diese Auflösung einfach nur enttäuschend, da ich mich fragte, warum ausgerechnet jetzt und warum wird das Ganze so unspektakulär dargestellt, wenn der Klappentext soviel mehr verspricht?

Fazit:

Für mich ein Buch, was weder psychologisch, noch überhaupt einen Thriller darstellt. Dementsprechend gibt es nicht den Hauch von psychologischen Verwirrspielen oder sonstigen Elementen, die man auch nur ansatzweise diesem Genre zuordnen könnte. Dafür oft langweiliges Geplänkel, sowie einen sehr kurzen Dramamoment, gefolgt von einem sehr unspektakulären Auflösungsfinale. Gekrönt wird das Ganze noch von absoluter Spannungslosigkeit, sowie handelnden Personen, von denen man nicht mal weiß, warum sie in der Geschichte vorkamen, da sie für sie nichts taten. Als Zeitverschwendung würde ich es trotztdem nicht gänzlich sehen, denn ich wollte schon sehr gerne wissen, was sich dahinter verbarg. Trotzdem absolut am Thema und Genre vorbei, denn man bekommt einfach nichts, was einem bei diesem Buch versprochen wird, somit enttäuschend.
Note: 4


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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Kuchen backen mit Christina

Christina Bauer
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 18.10.2018
ISBN 9783706626392
Genre: Sachbücher

Rezension:

 Kuchen backen mit Christina von Christina Bauer (Backbuch, 2018; Löwenzahn Verlag)

Bei diesem Backbuch handelt es sich bereits um das Zweite der österreicherischen Bäuerin und Backbloggerin. Neben "Kuchen backen mit Christina" gibt es noch "Backen mit Christina", was sich hauptsächlich ums Brot backen dreht, wo man allerdings auch noch einige Rezepte für süsse und pikante Kleinigkeiten findet.

Dieses Buch nun handelt von Kuchen und Torten. Nach einem recht kurzen Einstieg, in dem man das kleine Back-ABC für Kuchen vorfindet, wo man unter Anderem Erklärungen zu den verschiedenen Zutaten, die Zubereitung der verschiedenen Teige, sowie mögliche Ursachen, wenn mal was nicht gelingt und unverzichtbare Hilfsmittel vorfindet. Im Anschluss findet man noch ein österreichisch/deutsches Glossar, was die vielleicht unklaren Begriffe erklärt.

Danach geht es auch schon direkt mit den Rezepten los, was ich gut finde, da so das Hauptaugenmerk auch wirklich auf den Rezepten liegt und man somit eine gute Ansammlung derer vorfindet.

Die Backwerke unterliegen folgender Aufteilung:

- vielseitige Blechkuchen ( u.A. einfache Schokowürfel, schneller Apfelkuchen, Bananenkuchen)

- geliebter Guglhupf (u.A. Marmorguglhupf, Zitronenguglhupf, Schoko-Nuss-Guglhupf)

- meine besten Torten (u.A. gebackene Topfentorte, Pfirsichtraum, Kokostorte)

- Roulade & Co. (u.A. Erdbeerroulade, Zebrakuchen, Ameisenkuchen)
In diesem Punkt findet man auch drei Tiramisuvarianten für einen schnellen Nachtisch.

Ich habe mich für´s Nachbacken für 3 verschiedene Guglhupfs entschieden, einfach aus dem Grund, da ich für Sahnetorten keinen Platz im Kühlschrank habe, ich nicht so der Sahnetortenfan bin und ich für einen Zweipersonenhaushalt somit keine Sahnetorte backen würde.
Ausprobiert habe ich den Mohnguglhupf, den Ruck-Zuck-Guglhupf, sowie den Apfelguglhupf.
Alle 3 Rezepte ließen sich problemlos und soweit ziemlich schnell zubereiten und erwiesen sich sowohl geschmacklich, als auch von ihrem Erscheinen her als absoluter Volltreffer, da absolut locker und fluffig und absolut null trocken und dröge, wie man es vielleicht von trockenen Kuchen eher erwarten würde. Somit wurden meine Erwartungen an das Backbuch absolut erfüllt, was die Schnelligkeit, sowie das Geschmackserlebnis anging.

Allerdings habe ich auch ein paar Kritikpunkte, wenn man sie so benennen möchte. Als Erstes fällt auf, was aber bei den aktuellen Koch-und Backbüchern gang und gäbe zu sein scheint, dass es keine Nährwertangaben zu den einzelnen Rezepten gibt. Die Backzeiten stehen zwar am Ende der Zutatenliste, jedoch gibt es aber bei manchen Rezepten auch Ruhezeiten zu beachten, die man erst mit Lesen des Rezeptes erfährt, somit ist das ein oder andere Rezept nicht immer ganz so schnell mal eben zuzubereiten.

Desweiteren gibt es das ein oder andere Rezept in abgewandelter Form zweimal, wie zum Beispiel den Ruck-Zuck-Guglhupf und den Schokoladenkuchen, die sich von der Glasur und der Backform abgesehen gar nicht unterscheiden. Dann gibt es 2 Rezepte für Marmorkuchen, sowie einige Varianten von Apfel- und Quarkkuchen. Das ist einerseits zwar ganz schön, da man so in Varianten backen kann, andererseits wäre es bei 49 Kuchenrezepten vielleicht noch schöner gewesen, noch mehr Abwechslung vorzufinden. Das ist jedoch eher Jammern auf hohem Niveau.

Und zu guter Letzt hätte ich mir statt der 3 Tiramisuvarianten vielleicht noch eher eine Rubrik für Kleingebäck gewünscht. Das hätte ich passender gefunden und das hat mir auch ein wenig gefehlt, denn irgendwie hatte ich darauf gehofft.

Insgesamt gesehen hat mir das Buch also sehr gut gefallen, Vielbäcker/innen wird es zwar nicht soviel Neues bieten, aber es ist einfach ein guter Grundstock, auf den man in seiner Küche nicht verzichten möchte, wenn man mal eben schnell einen Kuchen zaubern möchte. Die Rezepte und Fotos sprechen einfach für sich, so dass man richtig Lust hat, einfach mal eben schnell einen Kuchen zu backen und das aufgrund der wenigen Grundzutaten auch mal eben so handhaben kann.

Was mir mir allerdings noch aufgefallen ist, ist, dass man die Bücher zumindest in Deutschland wohl nicht ohne, sie vorher zu bestellen, mal eben in der Buchhandlung vorfinden wird. Wer sich spontan mal eben auf die Rezepte stürzen will, kann sich in der Zwischenzeit, ja auf dem gutsortierten Backblog von Christina umsehen und sich da schonmal Appetit auf das Buch holen. Von da habe ich mir die Tage das Rezept für die Mini-Croissants geholt, die ich mal eben nachgebacken habe und die ebenfalls ein Träumchen waren. Backfans werden in diesem gutgefüllten Backblog ihre wahre Freude haben und voll auf ihre Kosten kommen. (www.backenmitChristina.at) Ich jedenfalls werde mir wohl noch das vorherige Buch bestellen und hoffen, dass es die ganzen weiteren  Rezepte in Zukunft ebenfalls in Buchform geben wird.
Note: 2+

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309 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 149 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schatten von Melanie Raabe (Thriller, Juli 2018; btb)

Nach "Die Falle" und "Die Wahrheit" liegt mit " Der Schatten" nun der dritte Raabe vor. Wie sagt man im Volksmund so schön? "Alle guten Dinge sind drei". Denn mich vermochte der dritte Thriller der Autorin endlich zu flashen. Das worauf ich so gewartet und gehofft hatte ist hiermit nun endlich eingetreten. Zwar habe ich die beiden Vorgänger auch absolut gerne gelesen, aber so richtig vom Hocker hauen, vermochten sie mich bis dato nicht.

Bei diesem Thriller wusste ich eigentlich sofort, nachdem ich mit dem Lesen gegonnen hatte, dass er nur gut werden konnte. Das hatte ich einfach im Gefühl und genauso war es auch.
Der Einstieg in die Story fing schon sehr gut an, der Schreibstil flüssig und so übte die Geschichte bald einen Sog auf mich aus, dass ich sie am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte, wenn ich denn die Zeit dafür gehabt hätte.

Die Chraktere sind sehr gut gezeichnet und es lag die ganze Zeit über eine Spannung über der Geschichte, die mich einfach mit sich mitriß und sich, je länger ich las, immer noch steigerte. Besonders gut haben mir die kurzen Kapitel gefallen. Einerseits, da man so immer mal noch schnell das ein oder andere Kapitel lesen konnte, andererseits, da dies nochmal die Spannung anzog und man einfach nur noch wissen wollte, wie es weiterging.
Es war einfach spannend und interessant, Norah, die gerade erst nach Wien gezogen war und dort einen neuen Job angenommen hatte, dabei zu begleiten, rauszufinden, was es mit dieser ominösen Aussage auf sich hatte, dass sie am 11. Februar einen Mann töten würde, auf sich hatte.

Um diese Aussage herum baut sich das Ganze aus, was am Ende in einem ziemlich grandiosen Finale gipfelte, als das Maß des Geschehens, was es damit auf sich hatte, ersichtlich wurde. Die Auflösung und vor allem die Art, wie die Leser das Ganze leserisch vorgesetzt wurde, fand ich ziemlich gut, da man vorher gut Stoff zum mitgrübeln hatte, ich jedoch so nie auf des Rätsels Lösung gekommen wäre. Die Auflösung hatte es schon in sich und im Nachhinen fragte ich mich, ob ich das beim Lesen hätte rausfiltern und schon eher einen Verdacht hätte schöpfen können. Das zeigt, wie gut das Ganze geworden ist, da ich keinen blassen Schimmer hatte und ich sowas an Thrillern einfach liebe.

Fazit:

Mit ihrem 3. Thriller hat mich die Autorin endlich geflasht. Absolut grandiose und super Thrillerunterhaltung. Davon wünsche ich mir mehr!
Note: 1

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141 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Der Schmetterlingsjunge

Max Bentow
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442205424
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schmetterlingsjunge von Max Bentow (Psychothriller, Juli 2018; Goldmann)

Bei diesem Thriller handelt es sich um den bereits 7. Teil der Nils Trojan-Reihe.

Wie immer hatte ich mich tierisch auf das Erscheinen des Buches gefreut und fieberte dessen Erscheinungsdatum förmlich entgegen. Was soll ich sagen? Das Warten hat sich wieder einmal gelohnt, da ich nur so durch die Seiten geflogen bin und das Buch mit einer kurzen Unterbrechung von ein paar Tagen soeben beendet habe.
Ich muss allerdings dazusagen, dass es sich abermals, wie die meisten Bücher der Reihe um keinen Psychothriller handelt, wie das Cover verspricht, sondern um einen ganz gewöhnlichen Thriller. Für das Prädikat Psychothriller fehlen ihm einfach die charakteristischen Elemente. Dazu aber gleich mehr.

Dieser Fall entführt den Leser und auch Nils Trojan in die magische Welt der Falter und Schmetterlinge, die der Täter für ein perfides Verwirrspiel einsetzte.

Der Schreibstil war, wie man es von seinen Büchern kennt, gewohnt flüssig und die ersten Geschehnisse ließen nicht lange auf sich warten. Dabei wechselten sich derzeitige Tätergeschehnisse, aktuelle Ermittlungen, sowie gelegentliche Einblicke in die Lebensumstände des Täters ab. Hier möchte ich nochmal etwas zu dem Begriff des Psychothrillers zu schreiben, denn das wird oftmals einfach verwechselt. Wie erwähnt, gibt es Einblicke zum Leben des Täters, dies hat jedoch absolut nichts mit einem Psychothriller zu tun, denn dafür müsste es vielmehr in die Tiefe seiner menschlichen Abgründe gehen. Tut es in diesem Fall aber nicht. Denn ein Mordmotiv hat logischerweise immer einen psychologischen Hintergrund, macht aber andererseits nicht automatisch aus einem Thriller einen Psychothriller. Zudem müsste es für diesen Fall auch viel mehr offenkundige Verwirrspiele geben, die sowohl für die Protagonisten, als auch für den Leser selbst greifbar wären. Diese typischen Elemente sind hier nicht so in dem Maße gegeben, dass man von einem Psychothriller sprechen könnte. Es ist mir einfach immer mal wieder ein Anliegen, hier ein wenig aufzuklären, da viele Leser sich scheinbar nicht über den kleinen, aber feinen Unterschied im Klaren sind ;-)

Spannungsmäßig hat dieser doch recht "actiongeladene" Thriller auch so Einiges zu bieten, denn je näher ich dem Ende entgegenlas, desto spannender wurde es und um so drängender wollte ich wissen, was sich dahinter verbarg. Die Seiten flogen nur so dahin und ich las wie in einem Rausch.

Was das Reihenelement angeht, so tat sich im Laufe der Story auch bei Trojan privat etwas eher Unerwartetes. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich das Ende des 6.Teils nicht mehr so auf dem Schirm hatte, wie es da mit seinem Privatleben verblieben war, da das Ganze bereits 2 Jahre her ist, da "Das Porzellanmädchen" letztes Jahr ja ein Buch außerhalb der Reihe war. Somit staunte ich nicht schlecht, über das, was ich da las.

Was ich ein wenig schade fand, war, dass im Epilog kein weiteres Wort über den Fall fiel. Auch wenn sich bereits im Lesen selbst alles von selbst erklärt hatte, hätte ich mir vielleicht noch das ein oder andere zusätzliche Detail gewünscht, vor Allem jedoch, wie es mit bestimmten Personen danach weiterging. Hierzu kann ich jedoch nicht weiter ausholen, da das von Jedem selbst erlesen werden muss, was damit gemeint sein könnte ;-)

Fazit:

Für mich abermals wieder ein absoluter Pageturner, wenn auch, wie bereits gewohnt, kein wirklicher Psychothriller. Dafür erwartet den Leser eine spannungsgeladene kurzweilige Lesezeit. Für mich eins der Spannungshighlights aus 2018, somit absolute Leseempfehlung.
Note: 1-

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Die Braut

Anita Terpstra , Simone Schroth
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734105760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Braut von Anita Terpstra (Thriller, Juli 2018; Blanvalet)

Bei diesem Buch handelt es sich nach "Anders", den ich im Übrigen (noch) nicht gelesen habe, um den zweiten Thriller der niederländischen Autorin.

Als Erstes muss ich sagen, dass ich mich doch sehr gewundert habe, dass die Geschichte in den USA spielt, obwohl man es hier nicht mit einer Autorin von dort zu tun hat. Die Autorin kommt aus den Niederlanden, ich konnte jedoch nichts darüber finden, wo sie derzeit lebt. Von daher ist nicht auszuschließen dass sie in den USA lebt/gelebt hat, was den Spielort USA erklären könnte/würde.

Dieses Buch hat mich bereits von Anfang an in seinen Bann gezogen, so war es kein Wunder, dass ich es quasi nur so verschlungen habe. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, so dass dies nochmal mehr dafür sorgte, dass ich nur so durch die Seiten fliegen konnte.
Die Geschichte besteht aus quasi 3 Perspektiven, aus der von Mackenzie, der Hauptprotagonistin, sowie aus 2 Weiteren, deren Zusammenhang sich im Verlauf der Story erklärt.

Spannungsmäßig hatte dieses Buch bedingt durch seine interessante Thematik, die wirklich mal etwas ganz Anderes im Thrillergenre ist, zumindest habe ich noch nicht viele ähnliche Thriller gelesen, sehr viel zu bieten. Die größtenteils ziemlich kuren Kapitel mit dem ein oder anderen Cliffhanger sorgten desweiteren für nochmal mehr Spannung. Somit wollte ich einfach nur lesen, lesen, lesen, um zu wissen, was es mit dem Ganzen auf sich hatte.

Etwa 100 Seiten vor dem Ende gab es dann eine entscheidene Wendung, die nochmal alles, was man sich vorher erlesen und überlegt hatte, über Bord warf, die gleichzeitig aber auch dafür sorgte, dass mir das Buch nun geringfügig weniger gefiel. Es ließ in meinen Augen einfach ein weniger nach, es flachte ein wenig ab. Ich kann gar nicht mal genau erklären, was es genau war, es war halt einfach so ein Gefühl, dass mir etwas fehlte, was diesen Thriller für mich perfekt weiterlaufen ließ. Die Wendung sollte wohl etwas ganz Besonderes darstellen, in meinen Augen, war sie zwar gut, jedoch nicht so spektakulär, dass ich absolut geflasht war.

Es hatte etwas mit den zwei weiteren Geschichtssträngen zu tun, soviel kann ich verraten, ohne zuviel zu verraten. Sie versiegten einfach irgendwann, bzw. liefen sie nicht so weiter, wie ich es mir gewünscht hätte und wie es für eine zufriendenstellendere Auflösung in meinen Augen nötig gewesen wäre. Es wurde alles aufgeschlüsselt und geklärt, aber für mein Gefühl fehlte irgendwas. Auch was die ich nenne es jetzt einfach mal "Täterdarstellung" anging, fehlte mir etwas. Ich kann hier nicht weiter ins Detail gehen, ohne zu viel zu verraten, aber es gab da einfach etwas, was den Täter anging, was mich nicht ganz so zufriedenstellend zurückließ. Das Ende war mir einfach wohl nicht so spektakulär genug, wie ich es mir bei dem Rest des Thrillers vorgestellt hatte. Es war fast ein wenig so, als ob auf einmal ein wenig die Luft rausgewesen wäre.

Fazit:

Bis zur allesentscheidenen Wendung empfand ich diesen Thriller als absolut top, absolut spannend, interessant und eine Thematik, die noch nicht so ausgelutscht ist. Ab der Wendung war er mir leider nicht mehr ganz so spekakulär genug, die Luft war ein wenig raus. Somit leider nicht ganz so perfekt, wie ich es mir gewünscht hätte, dennoch aufgrund des ansonsten sehr starken Rests mehr als empfehlenswert.
Note: 2

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97 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Muss es denn gleich für immer sein?

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442487769
Genre: Liebesromane

Rezension:

Muss es denn gleich für immer sein? von Sophie Kinsella (Roman, 2018; Goldmann)

Als ich diesen Roman beim Büchershoppen entdeckte, freute ich mich abermals auf einen locker-fluffigen Kinsella-Roman. Doch dieses Mal lag der Fall etwas anders...

Das Cover, sowie das pinke Innenleben des Romans zogen mich absolut an, da es förmlich nach einem unbeschwerten, schönen Roman schrie. Doch im Laufe des Lesens merkte ich, dass dieser Roman nicht nur unbeschwert sein würde.

Erstmal war jedoch alles, wie gewohnt, der lockere Schreibstil, sowie die doch ziemlich aufgesetzte Art vor Allem bei der Hauptperson Sylvie kannte ich ja schon von den vorherigen Kinsella-Romanen. Das ist auch so ziemlich das Typische an ihren Romanen, ihre Figuren sind halt oft einfach von ihrem Verhalten her etwas "drüber", sprich sie kommen schon ziemlich amerikanisch daher, was scheinbar auch in England gang und gäbe zu sein scheint.

Anfangs lag der Fokus daher auch sehr auf den im Klappentext angesprochenen Überraschungen, die sich Sylvie und Dan immer wieder machen, um ihrer Ehe wieder mehr Pep zu verleihen.  Bis zu einem gewissen Grad fand ich die auch recht witzig, aber irgendwann wurde es mir ein wenig zu viel. Vor Allem halt auch einfach, weil ich mir dachte, dass kann doch jetzt nicht alles sein, wovon dieser Roman handelt.

War es halt auch nicht, wie ich ca 100-120 Seiten vor Ende feststellte. Nur entpuppte sich diese Wendung dann als ich nenne es mal etwas Kinsellauntypisch, denn das Ganze wandelte sich zu einer Art "Familiendrama", was an sich ja nicht schlecht sein musste, da ja nicht alle Romane immer nur Friede, Freude, Eierkuchen sein müssen, sondern ruhig auch mal realitätsnähere Themen aufgreifen dürfen.
Was dann allerdings dabei rumkam konnte mich allerdings nicht vom Hocker reißen, sprich gefiel mir von der Thematik her nicht so wirklich. Natürlich habe ich mir rein vom Lesen des Klappentextes und vom Prolog her schon meine Gedannken gemacht, was da vielleicht kommen könnte. Was dann allerdings kam, fand ich auf Deutsch gesagt einfach nur doof und schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Das passte einfach so gar nicht zu dem Rest des Buches und machte es somit auch nicht besser, einfach weil mir andere Romane von ihr so oder so schon besser gefielen.

Fazit:

Rein vom Lesen her kein so schlechter Roman, schließlich bescherte er mir doch recht nette Lesestunden, auch wenn mir der ein oder andere Roman doch besser gefiel. Betrachtet man dagegen die letzendliche Thematik für sich und auch das Detail, dass mir hier so Manches noch aufgesetzter als sonst vorkam, so ist es für mich definitiv einer der "schlechteren" Romane von ihr.
Note: 3

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88 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Psyche? Hat doch jeder!

Lena Kuhlmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 03.08.2018
ISBN 9783959101509
Genre: Sachbücher

Rezension:

Psyche? Hat doch jeder! von Lena Kuhlmann (Sachbuch, 2018, Eden Books)

Aufgrund dessen, dass ich gerne querbeet Sachbücher lese,, um meinen Lesehorizont zu erweitern, interessierte mich dieses Buch besonders. Die Thematik ist einfach absolut interessant, gerade, wenn man, so wie ich gerne Psychothriller liest und so einfach mal einen realen Einblick in die Arbeit einer Psychotherapeutin haben möchte, um das Ganze vielleicht mal etwas besser zu verstehen. Diese Materie ist halt schon ziemlich breit gefächert und somit absolut komplex.

Dieses Buch stellt kein Buch im Sinne eines medizinischen Fachbuchs dar, sondern ist quasi ein kleiner Wegweiser und somit ein Einblick in den Alltag, bzw. die Berufsgrundlage dieser Berufsgruppe. Somit ist es nicht nur für Menschen interessant, die vielleicht mittelbar mit dieser Materie zu tun haben, vielleicht, weil sie Angehörige von Menschen mit psychischen Problemen sind oder vielleicht selbst betroffen sind, sondern auch für Menschen, die sich einfach mal mit der Thematik befassen wollen, weil sie sie interessant finden. Medizinsche Hintergründe, die zur Selbstheilung- bzw. Diagnose helfen könnten, wird man hier kaum finden und das soll es wie gesagt auch gar nicht darstellen.

Was man hier vielmehr unter Anderem  findet sind erstmal so grundlegende Dinge, wie denn überhaupt die verschiedenen Berufsgruppen rund um die psychischen Aspekte heißen und wie man sie unterscheidet, wie der Arbeitsalltag einer Psychotherapeutin aussieht und wie man überhaupt dahin kommt, diverse Fakten und Infos zur Krankheitslehre, Anzeichen und wann es zum Arzt gehen sollte, sowie der Feststellung, dass Therapeuten eben auch nur Menschen sind und keine Zauberer.

Der Schreibst ist flüssig und einfach gehalten, so dass man das Buch gut weglesen kann. Natürlich gibt es auch sehr viele fachbezogene Begriffe, was bei so einer Thematik einfach nicht ausbleibt. Allerdings wurde hier so für Abhilfe geschaffen, dass es im Anschluss Hinweise für Bücher zum Weiterlesen gibt, wo man sein neu erworbenes Wissen noch vertiefen kann. Dieses Buch ist somit als Einstieg in die Materie zu sehen und kann einfach nicht alles aufgreifen, da diese Thematik so weit verzweigt und komplex ist. Somit ist es eins der Bücher, was man so wahrscheinlich erstmal weglesen wird, um es bei passender Gelegenheit wieder hervorzuholen, um sich die ein oder andere Passage noch mal genauer zu Gemüte zu führen.

Fazit:

Ein gelungenes Buch über die Arbeit einer Psychotherapeutin, sowie vieler Fakten und Infos über die Psyche an sich. Mir hat es gut gefallen und kann es allen Lesern empfehlen, die sich an sich schon für die Thematik interessieren oder einfach mal ihren Lesehorizont darum erweitern wollen. Wer ein medizinschens Fachbuch erwartet, wird hiermit allerdings nicht weit kommen, da es das einfach auch nicht sein will.
Note: 2

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98 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

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Das Gift der Wahrheit

Julia Corbin
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.07.2018
ISBN 9783453359772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Gift der Wahrheit von Julia Corbin (Thriller, 2018; Diana Verlag)

Bei diesem Thriller handelt es sich um den 2. Teil der Hall & Hellstern-Reihe.

Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen. Schreibstil und die Geschichte sind so gehalten, dass man das Buch einfach gerne zur Hand nimmt und sich auf´s Lesen freut.

Wie bei allen Thriller-Reihen wechseln sich Geschichtsstränge aus Fall und Privatem der Ermittler ab. So erfährt man wieder Einiges zu Alexis Hall, was im nächsten Fall noch sicher weiter ausgebaut sein wird. Auch Karen Hellstern kommt hier nicht zu kurz und ist in diesem Fall aus bestimmten Gründen sehr aktiv und somit involviert. Ihr Biologendasein wird in diesem Fall besonders gefordert und man erfährt neben dem Fall wieder einiges Wissenswertes, in diesem Fall, wie der Klappentext bereits verrät, über Spinnen.

Der Fall ist so gehalten, dass es sowohl Passagen aus der Gegenwart, als auch  welche aus der Vergangenheit von vor 20 Jahren gibt, die gelegentlich eingestreut sind.

Meine einzigen Kritikpunkte sind, wenn man so will, dass ich mir noch ein höheres Spannungslevel gewünscht hätte, was allerdings zum Ende hin schon noch anstieg. Für mich kann es jedoch nie spannend genug sein, von daher wäre da für meinen Geschmack wohl noch ein wenig mehr möglich gewesen. Und zum Anderen hätte ich mir bei der Auflösung noch ein wenig mehr tiefergehende Aufklärung des Motivs gewünscht. Man erfährt natürlich, was es damit auf sich hat, aber das hätte ich mir persönlich noch ein wenig mehr aufgeschlüsselter gewünscht. Ich muss allerdings auch sagen, dass das Ende schon sehr geschickt gemacht ist und es schon Überraschungen gab, die der Leser während des Lesens so wohl nicht erwartet hätte. Also sind meine Kritikpunkte eher der Kategorie "Jammern auf hohem Niveau" zuzuordnen und somit einfach eine Sache meines persönlichen Geschmacks.

Fazit:

Ein gelungener 2. Teil, der mich wieder überzeugen konnte und mir einige tolle Lesestunden beschert hat. Somit freue ich mich bereits jetzt auf Teil 3.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Stunde des Opfers

Anna Carls
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492311342
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Stunde des Opfers von Anna Carls (Barbara Wendelken) (Krimi, 2018; Piper)

Bei Anna Carls handelt es sich um das Pseudonym der recht bekannten Autorin Barbara Wendelken, die einfach mal einen neuen Weg in Form eines Einzelkrimis gehen wollte, der mit Die Stunde des Opfers somit vorliegt.

In diesem Krimi gibt es mehrere Handlungsstränge, zum einen den um Rebekka, der in der Ich-Perspektive verfasst ist, als noch einige andere, die aus der Beobachterperspektive geschrieben sind. Der Strang um Rebekka war in meinen Augen der zentralste Punkt und gleichzeitig für mich auch der spannendste Erzählstrang.

Auch der Erzählstrang um den ermittelnden Hauptkommissar fand ich recht interessant.

Allerdings muss ich auch sagen, dass viele der handelnden Personen nicht immer schlüssig handelten, was sich im Laufe der Geschichte immer wieder zeigte.

Insgesamt gesehen hat mir der Krimi aber schon ziemlich gut gefallen, auch wenn ich mir zum Ende hin, nachdem die schon ziemlich überraschende Täterdarstellung erfolgte, das ein oder andere weitere Detail gefehlt hat, damit alles etwas runder rüberkam. Ich mag es einfach, wenn man zum Ende hin nochmal sowas, wie eine Zusammenfassung der Tatumstände bekommt, woraus dann im Idealfall der Ahaeffekt draus resultiert.

Doch trotz der kleinen Schwächen konnte mich der Krimi schon sehr überzeugen, einfach weil der Schreibstil passt, die Geschichte interessant und so geschrieben ist, dass man gerne am Ball blieb, sie mich sehr gut unterhalten hat und eine solide Spannung, wenn auch keine Hochspannung gegeben waren.

Rezension

Fazit:

Wer einen soliden Krimi ohne viel Chi Chi  sucht und einfach auf gute Krimiunterhaltung aus ist, dem könnte Die Stunde des Opfers durchaus gefallen. Das ein oder andere Detail hätte noch besser überarbeitet gewesen sein können, aber im Großen und Ganzen ist der Fall gelungen. Mal sehen, ob es einen zweiten Fall geben wird.
Note: 2












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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423217279
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im dunklen, dunklen Wald von Ruth Ware (Thriller, TB-Ausgabe 2018; dtv)

Nachdem ich vor einem halben Jahr den aktuellen Thriller der Autorin gelesen hatte, wollte ich auch ihren vorherigen Thriller lesen und freute mich umso mehr, als ich diesen dann vor Kurzem auf einem Flohmarkt erstand.

Was soll ich sagen? Ich habe das Buch irgendwann mittags/nachmittags begonnen und nun zu Mitternacht beendet. Das sagt wohl schon Alles.
Dieses Buch besticht nicht unbedingt damit, dass es der beste Thriller an sich ist, den ich je mit gelesen habe, sondern in diesem Fall ist es eher die sehr gute Unterhaltung und die stetig steigende Sapnnung, die mich am Ball bleiben ließ und mich das Buch nur so verschlingen ließ.

Der Schreibstil war flüssig und gut, so dass ich das Buch zügig weglesen konnte. Die Story ist aus der Perspektive von Nora geschrieben, die sich einmal um die Ereignisse des Junggesellinnenabschieds drehen und einmal, als sie im Krankenhaus lag und um ihre Erinnerungen rang. Letzeres waren immer mal recht kurze Kapitel, die zum Ende hin mit dem anderen Geschichtsstrang verschmolzen und quasi eins wurden, sprich es keine seperaten Kapitel mehr dazu gab.

Was den Thrillanteil angeht, war bis zu etwa 100 Seiten vor Schluss gar kein wirklicher Thrill erkennbar, dieser setzte erst so wirklich mit den Ermittlungen zu dem Fall ein, der lange keiner war, da es sich bis dato eher um einen Spannungsroman handelte.

Nichtsdestotrotz, habe ich mich, wie bereits erwähnt bestens unterhalten gefühlt. Meine Neugier wuchs ins Unermessliche, so dass ich das Buch unbedingt schnell beenden wollte, um zu erfahren, was des Rätsels Lösung war.

Ich muss dazu sagen, dass erst gar nicht soviel passierte und ich mich fragte, welches Drama sich hier denn nun abspielen sollte, aber die spannende Entwicklung des Romans entwickelten sich so spannend, dass ich darüber im Nachhinein total von absehen kann.

Auch dass das Ganze sich zum Ende hin als ziemlich vorhersehbar herausstellte und ich mit meiner Vermutung, die sich nach und nach einschlich zum Ende hin so ziemlich deckte, konnte meiner Begeisterung keinen Abbruch einbringen. In manchen Fällen braucht es wohl gar keine so mörderische Story, um ein Buch für gut zu befinden, wenn man sich so gut unterhalten fühlt und einfach nur wissen möchte, was dahintersteckt.

Die Auflösung hätte für meinen Geschmack vielleicht noch ein bisschen detailreicher geklärt werden können, da ich allerdings schon ahnte, was dabei herauskommen würde und was sich ja auch als dieses herausstellte, bedurfte es wohl keiner ellenlangen Klärung mehr.

Fazit:

Ein Thriller, der lange den Thrillanteil vermissen ließ und dem ein oder anderen Leser aufgrunddessen wohl auch nicht wirklich zusagen wird, aufgrund genannter Details, der mich aber trotzdem ziemlich begeistern konnte. Manchmal muss halt einfach nur der Unterhaltungswert stimmen, um ein Buch für gut zu befinden.
Note: 2+


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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Bei deinem Leben

Adele Parks , Birgit Salzmann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.07.2018
ISBN 9783959671972
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei deinem Leben von Adele Parks (Roman, 2018; Harper Collins)

Bei diesem Roman handelt es sich um den Zweiten der englischen Autorin, die mit "Bis du alles verlierst" 2017 ihren Debütroman vorlegte.

Bei diesem Buch handelt es sich nicht nur um einen gewöhnlichen Roman, sondern um einen absolut genialen, intelligenten Spannungsroman, der es ziemlich in sich hat.

Aber der Reihe nach:
Anna und Zoe sind Zwillinge, die äußerlich absolut identisch, in ihrer Persönlichkeit jedoch verschiedener nicht sein könnten. Sie sind sogenannte monochorial-monoamniotische Zwillinge, die seltenste Form des Zwillingsdaseind, das nur 1% der eineiigen Zwillinge ausmacht. Anders ausgedrückt Zwillininge, die sich ganz besonders nahestehen. Anna lernt beim Onlinedating Nick kennen und Zoe, die Nick nicht traut setzt alles daran ihn als Lügner zu enttarnen und die Story nimmt ihren Lauf...

Der Schreibstil war so fesselnd und einnehmend, so dass ich sogleich in der Story drin war und einfach nur lesen, lesen, lesen wollte, da direkt so spannend zuging, dass ich einfach nur wissen wollte, was da Sache war. Die Geschichte spielt aus verschiedenen Perspektiven, allen voran Anna, Nick und Zoe, die sich gelegentlich um weitere Personen ergänzend, abwechseln. Hierauf möchte ich allerdings nicht weiter eingehen, da man sonst schon zuviel von der Geschichte verraten würde, was in diesem Fall das Verfassen der Rezension besonders schwierig macht, da hier immer die Gefahr besteht, bereits zuviel zu verraten.

Für mein Spannungsempfinden war die Spannung allgegenwärtig, die sich jedoch, je mehr die Story fortschritt noch immer mehr verstärkte, so dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin, um zu erfahren, was sich dahinter verbarg. Nach und nach deckten sich die Puzzleteilchen auf, die zuvor in Irrungen und Wirrungen den Leser durch den Roman führten. Dieser Roman wartet mit so mancher Überraschung auf, der in einem spannungsgeladenen, intelligenten und absolut genialem Ende gipfelte. Wie bereits erwähnt ist es in diesem Fall fast unmöglich die Rezi noch genauer zu gestalten, ohne noch mehr oder gar zuviel zu verraten. Somit kann ich nur sagen, diesen Roman selbst zu lesen und sich somit ein eigenes Bild davon zu machen, um zu sehen, was ihn ausmacht.

Fazit:

Ein Spannungsroman, der es an Spannung und einer absolut tollen, intelligenten Story absolut in sich hat. Mir hat er ein ebenso spannungsgeladenes kurzweiliges Lesevergnügen beschert, was es zu einem absoluten Lesehighlight 2018 für mich macht. Absolute Leseempfehlung!
Note: 1

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