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39 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fortsetzun, seri, krimi, reihe, deutschland

Nachts in meinem Haus

Sabine Thiesler
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453269699
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachts in meinem Haus von Sabine Thiesler (Thriller, 2017, Heyne Verlag)

- endlich mal wieder ein absoluter Volltreffer -

Was war ich auf dieses Buch gespannt und so erfreute es mich umso mehr, dass es bereits 6 Tage vor der eigentlichen Erscheinung erhältlich war.

Was soll ich sagen, die Autorin hat es nach längerer Zeit mal endlich wieder geschafft, mich zu flashen. Zwar habe ich ihre letzten Bücher auch allesamt sehr gerne gelesen, aber mir fehlte immer etwas. Das war hier endlich mal wieder nicht der Fall. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich es innerhalb von 3 Tagen durch hatte und es am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte.

Zwar hat der Verlag es dieses Mal nicht explizit als Thriller, sondern als Roman herausgebracht, aber es ist definitiv in das Crimethrillgenre einzuordnen.

Der Thriller läuft, wie man es von den Thieslerbüchern gewohnt ist so ab, dass man bereits weiß, wer der Täter ist und man somit halt mehr über ihn, die Tat und die Zusammenhänge erfährt, als über die Ermittlungsarbeiten der Polizei. Genau das macht die Bücher aber auch zu dem was sie sind, nämlich immer ziemlich interessante Geschichten, die zeigen, was den Täter zu dem werden ließ, was er dort ist.

Im vorliegenden Buch liest man sich über 3 Teilabschnitte durch Tom´s Leben und seine gegenwärtige Situation. Sehr interessant war dabei der kurze Abstecher in seine Vergangenheit. Der ganze Fall las sich so spannend und interessant, dass die Seiten nur so verflogen.

Immer wieder konnte man mit Tom mitfiebern, wie sich seine Situation wohl entwickeln würde und wie es wohl letztendlich enden würde.

Eins kann ich so schon vorwegsagen, es endete anders, als ich es erwartet hätte. Dafür hatte ich ein durchgäniges Spannungsgefühl, dass auch zum Ende hin nicht nachließ.

Fazit:

Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein Thieslerthriller, der mich nicht enttäuschte, sondern im Gegenteil wie ein Sog mitriss. Hätte ich nicht arbeiten oder zwischendurch andere Dinge erledigen müssen, so wäre dies ein Kandidat der Bücher gewesen, die ich ein einem Rutsch durchlesen wollen würde. Absolut spannend, fesselnd und total interessant. So liebe ich die Thieslerbücher. Nun heißt es gefühlt wieder ewig warten...

Note: 1


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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

An jenem dunklen Tag

Lucy Atkins
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174348
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An jenem dunklen Tag von Lucy Atkins (Psychothriller, 2016, Bastei Lübbe)

- weder Psycho, noch Thriller, sondern eher Famliendrama mit eher unspektakulärem Ende -

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, nachdem ich vorgestern in meiner Stammbuchhandlung bei einer Veranstaltung war und was ich dort noch beim Stöbern entdeckt hatte. Ich muss gestehen, dass ich so meine Zweifel hatte, was die Zuordnung des Genres angeht, da ich da so meine Erfahrungen mit habe und schon öfter daneben gegriffen habe, wenn auf dem Cover ein Psychothriller angepriesen wurde. Sei es drum, ich las den Klappentext und war sofort hin und weg davon, denn der versprach Einiges, vor allem eine tolle Story mit ganz viel Spannungspotenzial.

Was soll ich sagen? Was sich über viele hunderte Seiten wirklich rein leserisch gut las, entpuppte sich am Ende dann doch wieder zu einem Fehlgriff, denn mein Gefühl hat mich leider nicht getrogen. Hier erwartet den Leser definitiv kein Thriller, von einem Psychothriller ganz zu schweigen.

Bis etwa 100 Seiten vorm Ende begleitet man die schwangere Tess bei ihren Recherchen über ihren Ehemann. Die vermeintlichen Psychoelemente stellen sich als keine heraus, denn sie sind für den Leser überhaupt nicht greifbar, sprich feststellbar, da sie wenn überhaupt nur für Tess ersichtlich sind und das kommt beim Lesen halt überhaupt nicht so rüber. Heißt es gibt null charakteristische spannungsgeladene Psychoelemente, in Form von Irrungen und Wirrungen. Diese spielen sich wie erwähnt allenfalls in Tess Kopf ab und haben für die Auflösung überhaupt keine Bedeutung, da das gesamte Buch auch sonst so ziemlich keine Thrillerelemente vorweist, vom Grund des Ganzen vielleicht mal abgesehen. Das reicht aber überhaupt nicht aus, um dieses Buch einen (Psycho)-Thriller nennen zu können.

Insgesamt habe ich das Buch schon sehr gerne gelesen, da es sehr interessant ist und ich unbedingt wissen wollte, was dahintersteckt, ob sich meine im Laufe des Lesens angesammelten Vermutungen damit decken würden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich es innerhalb von zwei Abenden durch hatte, da der Schreibstil zudem flüssig gehalten ist und man es schnell lesen kann. Trotzdem überwiegt zum Ende hin doch die Enttäuschung über die eher unspektakuläre Auflösung. Es war einfach irgendwie ernüchternd, kein Feuerwerk im Sinne eines Ahaeffektes und eines spannungsgeladenes Finale. Die erste vermeintliche Auflösung kam etwa 100 Seiten vor Schluss, doch es war klar, dass es dieses noch nicht gewesen sein konnte, die letztendliche Auflösung war dann plötzlich da und dann war das Buch auch quasi am Ende. Zuvor wurde es mit dem Finale noch sehr verwirrend, statt aufklarend, denn des Rätsels Lösung hatte es, was die Komplexität angeht schon ein wenig in sich, was allerdings an den Personen lag, die damit in Verbindung standen. Für meinen Geschmack wurde die Auflösung nicht klar genug definiert, da hätte ich mir, wenn es schon so enden musste, doch mehr Erklärung gewünscht.

Fazit:

Wer glaubt hier einen spannungsgeladenen Psychothriller vorfinden zu können, könnte auf dem Holzweg landen. Dieses Buch ist eher Familiendrama, als Thriller, denn den sucht man hier ziemlich vergebens. Ursprünglicih wollte ich immerhin 3 Sterne vergeben, da es mir rein leserisch total gut gefallen hat und ich nur so verschlungen habe. Aufgrund der Tatsache, dass es nicht das ist, was es vorgibt zu sein, ein Thriller und aufgrund der eher enttäuschenden, unspektakulären Auflösung, kann ich nur 2 Sterne vergeben. Schade, dieses Buch hätte so viel Potenzial gehabt!

Note: 4


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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

krimi, lüneburg, profiler, hippies, btb verlag

Blumenkinder

Meike Dannenberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei btb, 14.11.2016
ISBN 9783442714490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blumenkinder von Maike Dannenberg (Krimi, 2016; btb Verlag)

- nicht ganz so meine Thematik und streckenweise ziemlich langatmig -

Bei diesem Krimi handelt es sich um das Debüt der in Bremen lebenden Autorin.

Auf "Blumenkinder" aufmerksam wurde ich durch meine Stammbuchhandlung, wo es als Leserundenbuch der monatlichen Leserunde auserkoren wurde. Vom Klappentext her muss ich gestehen, wäre es so sonst eher nicht auf meiner To do-Leseliste gewandert, aber da ich bei den vorherigen Büchern schon öfter ausgesetzt hatte, wollte ich dann doch mal wieder mitlesen.

Aufgrund von Zeitmangel in den letzten Wochen, kam ich nicht wirklich viel zum Lesen und so war es kein Wunder, dass ich das Buch wenige Seiten anlas und dann erst wieder weglegte und so erst Wochen später wieder mal mehr, mal weniger zur Hand nahm, bis ich es diese Woche dann letztendlich richtig zur Hand nahm, da ich sogesehen nur noch bis nächsten Dienstag Zeit dafür hatte.

Diese Pausen zwischen den ersten angelesenen Seiten kamen dann dem Ergebnis wohl nicht so zu Gute. Denn ich kam nicht wirklich gut in die Story hinein, konnte mit einigen Personen so gar nichts anfangen und wusste bis zuletzt bei Einigen halt auch nicht, um wen es sich wirklich handelte.

Ich muss sagen, dass das Buch keinesfalls schlecht ist, es ist für ein Debüt mehr als gut geschrieben, heißt man merkt ihm nicht an, dass es ein Erstlingswerk ist, allerdings war es trotzdem nicht gänzlich meins. Zum Einen liegt es daran, dass es nicht ganz so meine Thematik war, was größtenteils an den Hippieaktivisten lag, die besonders zum Ende des Buches doch einen gewissen Teil der Story ausmachten. Das war wohl auch der Punkt, warum dieses Buch von alleine auch nicht auf meiner Leseliste erschienen wäre. Zum Anderen muss ich sagen, dass mir schlichtweg die Spannung fehlte, gut ich muss gestehen, dass ich wirkliche Spannung in den wenigsten Krimis empfinde, da ich Thriller bevorzuge und die oft von vorneherien aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht benennen kann, als wesentlich spannender empfinde. Desweiteren hatte das Buch für mein Empfinden ziemliche Längen, was aber für mich wohl mit der fehlenden Spannung zu erklären ist, es kam mitunter wirklich schon fast Langeweile in dem Sinne auf. Denn ich las und las, aber die Ermittlungen kamen einfach nicht wirklich vorwärts in dem Sinne, dass ich gefesselt gewesen wäre und aus purer Leselust hätte weiterlesen wollen. Zwar war das Finale dann doch so etwas wie spannend, allerdings empfand ich keine Hochspannung, die mir einfach total wichtig ist, wenn für mich ein Buch gut sein soll. Denn Crimethrill ohne Spannung geht einfach nicht.

Auch die Charaktere konnten für mich nicht so viel retten, denn wie schon erwähnt, wusste ich bis zuletzt bei so Manchem nicht so wirklich, mit wem ich es da eigentlich zu tun hatte.

Das ist allerdings wie immer nur meine persönliche Meinung, denn wie ich bereits gesehen habe, gefiel es bisher allen anderen Lesern wirklich richtig gut. Ich bin halt wohl einfach an manchen Stellen kritscher, als Andere.

Fazit:

Ein Debütkrimi, der sicherlich nicht schlecht ist, allerdings nicht gänzlich meins war. Längen, fehlende Spannung nicht ganz so meine Thematik waren dafür die Gründe. Trotzdem denke ich , dass er den meisten Lesern dennoch gefallen wird. Für mich allerdingd nur mittelprächtig.

Note: 3

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68 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

zorn und schröder, www.die-rezensentin.de, band 6, krimi, serie

Zorn - Wie du mir

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596036080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zorn - Wie du mir von Stephan Ludwig (Thriller, 2016; Fischer Verlag)

- ein grandioser 6. Fall -

Mit Zorn - Wie du mir liegt nun der mittlerweile 6. Teil der Zorn-Reihe vor. Für mich ist es der wohl bisher beste Teil der Reihe, nachdem mir der letzte Teil, den ich mittelprächtig fand, von der Story her nicht ganz so zusagte.

Daher war ich sehr gespannt, was mich nun bei diesem Fall erwarten würde und wie mir das Buch wohl gefallen würde.

Was soll ich sagen? Es war einfach grandios!

Hier liegt wohl Zorns persönlichster Fall zugrunde, denn nicht nur, dass der Fall an sich aufgrund verschiedener Gründe sehr persönlich für ihn wird, hat sich auch in seinem Privatleben viel getan. Zorn ist nämlich seit 2 Jahren Vater eines Jungen namens Edgar und alleine diese Szenen waren total super, da man sich Zorn in dieser Rolle so gar nicht vorstellen konnte. Manche Szene war fast sowas wie rührend.

Zum Fall selbst kann ich nur sagen, dass er sehr interessant und mega spannend war. Die Spannung stieg sogar immer noch immens, so dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte.

Die Spannung war zum Teil auf die Thematik an sich zurückzuführen, aber auch, weil es viele Geheimnisse gab, die es galt aufzudecken und ich total gespannt war, was es denn mit den verschiedenen Sachen auf sich hat, die da so nach und nach zu Tage kamen.

Was dabei zum Ende hin ans Licht kam, war eine Mischung aus Spannung, Entsetzen und ungeheurem Nervenkitzel.

Da Zorn aus diesem Fall mehr mitnimmt, als ihm lieb ist, bin ich gespannt, wie sich das in den nächsten Fällen niederschlagen wird...

Fazit:

Nach dem für mich mittelmäßigem letzten Teil, nun ein grandioser Teil, den ich am liebsten an einem Stück verschlungen hätte. Auf euch wartet wohl Zorns persönlichster Fall, der ihm immer nachhängen wird. Warum genau müsst ihr allerdings selbst erlesen ;-) Wer auf der Suche nach Spannung und Nervenkitzel ist, ist hier genau richtig.

Absolute Leseempfehlung!

Note: 1

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1.268 Bibliotheken, 77 Leser, 4 Gruppen, 186 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Paket von Sebastian Fitzek (Psychothriler, 2016; Droemer Verlag)

- nach Splitter endlich mal wieder ein Fitzek, wie ich ihn mag -

Mit "Das Paket" liegt gleichzeitig auch das 10-jährige Jubliläum des deutschen Thrillerkönigs vor. Somit wurde sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn das Buch kommt auch tatsächlich als Paket daher, in Form, dass es in einer Umverpackung verkauft wird.

Mir war klar, dass ich als Fitzekfan nicht um Das Paket herumkommen würde, allerdings war ich mir um den Zeitpunkt des Lesens nicht ganz sicher, da mich die letzten Fitzeks nicht ganz so umgehauen hatten, zumindest nicht so, dass ich hellauf begeistert war. Doch dann war ich Samstag bezüglich einer anderen Sache in einer Buchhandlung und war schon im Begriff diese zu verlassen, als ich mich auf die Suche nach dem neuen Fitzek machte. Als ich dann sah, wie das Buch so daherkam, konnte ich nicht anders und musste es doch sofort kaufen. Neugierig, auf den Inhalt, mit dem ich mich vorher mal so gar nicht auseinander gesetzt hatte, fing ich dann am nächsten Tag an zu lesen, obwohl ich eigentlich erst den neuen Neuhaus hätte beenden müssen.

Und was soll ich sagen, wie jeden Fitzek habe ich auch diesen wieder mal in kurzer Zeit verschlungen, mit dem Unterschied, dass mich Das Paket nach Splitter, was ja schon einige Jahre zurückliegt, endlich mal wieder flashen konnte und es sich endlich mit den älteren Fitzeks messen kann. Hatte mir bei den Büchern danach oft das Psychologische und das gewisse Etwas gefehlt, so wurde ich hier damit endlich wieder belohnt.

Wie für das Genre üblich, wurde ich hier meisterhaft von Irrungen und Wirrungen durch das Buch geleitet, um am Ende von allen möglichen mir durch den Kopf schießenden Möglichkeiten eines Besseren belehrt zu werden und etwas ganz Anderes dabei heraus kam.

Immer war ich im Zwiespalt, ob Emmas Geschichte glaubwürdig war oder ob sie sich alles nur zusammengesponnen hat. Wem konnte man noch trauen und wem nicht? Am Ende war es wieder so, worauf man im Leben nicht gekommen wäre...

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass für mich die Sache mit dem Paket, also die Sache schlechthin in der Story nicht ganz so spektakulär war, wie erwartet. Ich hatte einfach andere Erwartungen, ohne sie benennen zu können, was ich erwartet hätte.

Fazit:

Endlich, endlich mal wieder ein Fitzek, der mich in seinen Bann ziehen und begeistern konnte, so wie ich es mir von einem Psychothriller erwarte. Psychologisch, spannend und fesselnd vom Anfang bis zum Schluss. Da hat sich das Jubläum ja gelohnt. Davon möchte ich in Zukunft gerne wieder mehr lesen. Absolute Leseempfehlung!

Note: 1-

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500 Bibliotheken, 34 Leser, 1 Gruppe, 184 Rezensionen

krimi, nele neuhaus, mord, taunus, wald

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Wald von Nele Neuhaus (Krimi, 2016; Ullstein)

- dieses Buch zu lesen grenzte schon fast an Arbeit -

2 Jahre hat es gedauert, bis man endlich wieder etwas von Nele Neuhaus  aus der inzwischen Sander/Bodenstein-Reihe zu lesen gab. Im Wald ist somit der 8. Teil. Für mich gehört er leider zu den schwächeren Teilen, aber 3 Sterne sind ja nicht wirklich schlecht, sondern immer noch mittelprächtig. Die restlichen Teile waren bei mir auch schon immer ein Auf und Ab, was das Gefallen angeht. Steht und fällt halt auch immer mit der Thematik.

Ich hatte anfangs schon so meine Startschwierigkeiten, denn die Story vermochte mich einfach nicht gänzlich gefangen zu nehmen. Es dauerte viel zu lange, bis ich für mich sagen konnte, dass ich damit wirklich etwas anfangen konnte. Dies resultierte wohl nicht zuletzt daraus, dass in diesem Teil unverhältnismäßig viele Personen mit von der Partie sind. Zwar gibt es eingangs ein Personenregister, aber wer guckt schon während des Lesens ständig dort wieder rein? So hangelte ich mich die meiste Zeit über mehr schlecht als recht durch die Story, um zu verstehen, wer wer ist und wie die Zusammengehörigkeiten waren. Wirkliche Spannung wollte sich somit nicht bei mir einstellen und auf die erhoffte Hochspannung musste ich auch vergebens warten.

Immerhin stellte sich irgendwann nach etlichen hunderten gelesenen Seiten dann doch sowas, wie richtige Lesefreude ein. Damit möchte ich nicht sagen, dass mir das Buch bis dato keine Freude bereitet hat, ich habe es schon gerne gelesen, aber ich hatte mir halt mehr erhofft.

Leider muss ich aber auch sagen, dass gerade die letzten 60-80 Seiten doch sehr mühsam waren, denn irgendwie war bei mir die Luft raus, die Ermittlungen liefen so vor sich hin und ich wollte einfach irgendwann  nur noch zum Ende kommen. Es war am Ende dann einfach Seitenanzahltechnisch gesehen zuviel des Guten und es zog sich schon ziemlich.

Natürlich, wie sollte es bei einem Buch aus dem Crimethrillgenre schon anders sein, kam es am Ende dann doch anders, als man bis kurz vor Ende gedacht hatte und es kam ein Täter zum Vorschein, den man wahrlich nicht auf dem Schirm hatte.

Wenn ich sehr kleinlich wäre, könnte ich jetzt noch bemängeln, warum das Ganze gerade nach über 40 Jahren wieder ans Licht gekommen ist und nicht schon wesentlich eher.

Aufgrund, dass wir es hier wohl mit Bodensteins persönlichstem Fall zu tun haben, erfährt man über ihn eine Menge und auch, was sich aktuell so bei ihm verändert, während man über Pia´s Privatleben in diesem Teil mal so gar nichts erfährt.

Fazit:

Dieses Buch zu lesen grenzte für mich schon fast an Arbeit, da es stellenweise doch etwas too much war. Weniger Personen und eine nicht ewig langgezogene Story wären mehr gewesen. Streckenweise war der Fall doch etwas sehr langatimig. Aber nächstes Mal wird es wieder besser, denn so erging es mir schon öfters mit den Neuhausbüchern.

Note: 3

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

berlin, ddr, krimi, mord, friedhof

Wintertod

Thomas Nommensen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271984
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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547 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 160 Rezensionen

liebe, hamburg, essen, blumen, restaurant

Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.06.2016
ISBN 9783404173648
Genre: Liebesromane

Rezension:

Glück ist, wenn man trotzdem liebt von Petra Hülsmann (Roman 2016; Bastei Lübbe)

- wieder mal total toll -

Nachdem mir die beiden Vorgängerromane "Hummeln im Herzen" und "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" schon so super gefallen hatten, war klar, dass ich dieses Buch auch lesen muss, auch wenn ich es erst ca ein halbes Jahr nach Erscheinung tat.

Auch dieses Buch hat mir also wieder super gefallen, in dem es um Isabelle geht, die auf der Suche nach der großen Liebe ist, wo es einfach nur Bämm macht. Erschwert wird ihr Leben zusätzlich dadurch, dass das Restaurant gegenüber von dem Blumenladen, in dem sie arbeitet schließt, wo sie jeden Mittag Nudelsuppe aß und an dessen Stelle ein anderes Restaurant eröffnet. Zudem gibt es Probleme mit dem Blumenladen und wie kann es anders sein, versinkt Isabelles Leben bald völlig im Chaos...

Gerade dieses Chaos hat dieses Buch für mich so liebenswert gemacht, denn zeigt es doch wieder mal, was das Leben so heißt, nämlich, dass nicht immer alles nach Plan verläuft und man sich auf viele Neuheiten einstellen muss, die es einem nicht immer leicht machen. Also nimmt man wieder mal, neben dem fluffigen Lesevergnügen auch mal wieder etwas fürs wahre Leben mit, denn in jedem Roman steckt ja bekanntlich ein wahrer Kern.

Neben dem alltäglichen Chaos begleitet man Isa auch durch ihr persönliches Liebeschaos, wo sie ihre vermeintlich große Liebe gefunden hat, bis sie erkennen muss, dass zur Liebe mehr gehört, als das große Bämm. Am Ende erkennt sie , wie soll es sein, was und wen sie wirklich will...

Leider ist da die Geschichte allerdings auch zu Ende und da  kommt mein Minikritikpunkt zu tragen: Ich hätte mir einfach gerne noch ein wenig mehr gewünscht, wie es mit ihr und ihrem letztendlichen Schwarm weitergeht, aber so ist es ja immer in den Romanen. Es endet dort, wo es am schönsten wird.

Fazit:

Wieder mal ein toller Roman über die Liebe, das Leben und welches Chaos beides bereiten kann. Die beiden vorherigen Romane haben mir zwar vielleicht ein ganz kleines bisschen besser gefallen, weil das Ende vielleicht etwas runder war, aber das wird in der Sternvergabe nicht ersichtlich sein. Absolut lesens- und empfehlenswert!

Note: 1-

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344 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, anonym, ursula poznanski

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anonym von Arno Strobel/Ursula Poznanski (Thriller, 2016; Wunderlich Verlag)

- wieder ein gelungener Thriller -

Nach "Fremd" liegt nun mit "Anonym" der zweite Thriller des bekannten Autorenduos Arno Strobel/Ursula Poznanski vor.

Nachdem mir Fremd schon sehr gut gefallen hatte, stand für mich fest, dass ich auch ihren zweiten Streich lesen muss, auch wenn ich anfangs wegen der Thematik schon ein wenig skeptisch war, ob das wirklich was für mich ist. Denn ich ging irgendwie davon aus, dass es sich von der Thematik her um etwas Ähnliches handeln könnte, wie in Erebos, sprich, dass es sich um ein Computerspiel handeln könnte, was mir nicht ganz so zugesagt hatte. Diese Bedenken waren allerdings unbegründet.

Alleine das Cover ist schon ein Hingucker, da es mir von der Haptik und der Farbgestaltung her sehr gefiel.

Die Charaktere, sprich die beiden Kommissare Daniel Buchholz und Nina Salomon könnten nicht widersprüchlicher sein. Daniel Buchholz ist überkorrekt und scheint einem Modemagazin entsprungen zu sein, während Nina das komplette Gegenteil zu sein scheint, vorlaut und nicht immer auf ihr Äußeres erpicht.

Die Geschichte ist so aufgebaut, dass sich die Kapitel jeweils aus der Sicht von Daniel und Nina abwechseln und man somit genau weiß, was beide über den jeweils anderen denken und wie beide die Ermittlungen erleben. Zwischendrin kommen gelegentlich Kapitel aus der Sicht des Täters.

Die Thematik ist schon düster, da sie vom sogenannten Dark Net handelt, wo die User jeweils einen ihnen unbeliebten Menschen nomieren können, dem sie den Tod wünschen würden...

Lesetechnisch war dieses Buch wieder total interessant und eine wahre Freude, denn die abwechselnden Sichtweisen beider Kommissare machen die Story lebendig und spannend. Eine Grundspannung ist auch immer vorhanden, so dass ich immer weiterlesen wollte, um zu erfahren, wie es ausgeht und wer dahinterstecken mag.

Allerdings liegt hier dann auch mein Kritikpunkt, denn an die Hochspannung von Fremd konnte Anonym nicht gänzlich herankommen. Allerdings ist dieses auch Geschmackssache und wird, wie immer jeder Leser anders empfinden.

Das Finale bot dann noch mal Einiges an Nervenkitzel, da es die Auflösung schon in sich hatte und ich am mitfiebern war, wie es wohl ausgehen würde...

Fazit:

Wieder mal ein sehr gelungener Thriller, der mir viel Lesefreude bereitet hat und den ich ser gerne gelesen habe! Einzig die fehlende Hochspannung, die ich bei Fremd empfunden habe, machte es für mich nicht ganz perfekt, was aber Empfindungssache ist. Also trotzdem eine absolute Leseempfehlung!

Note: 2+

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333 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 167 Rezensionen

thriller, psychothriller, hamburg, entführung, melanie raabe

Die Wahrheit

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 29.08.2016
ISBN 9783442754922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Wahrheit von Melanie Raabe (Thriller, 2016; btb)

- Ein Thriller? Eher weniger. Viel Lärm um nichts -

Nachdem ich auch schon den Vorgänger "Die Falle" gelesen hatte und die mich nicht so begeistern konnte, wie gehofft, war ich umso gespannter, wie es nun mit dem aktuellen Thriller werden wird, da ich auf den auch mega gespannt war, da er einfach so gut klang und ich sehr neugierig gemacht wurde. Zumal der Klappentext wirklich neugierig macht und es nahezu nach einem guten Thriller schreit.
Aufgrund desssen, dass ich so neugierig war konnte ich auch nicht anders und so hatte ich das Buch kurz nach seinem Erscheinen auch schon.
Leider muss ich nach dem Beenden sagen, dass ich ein weiteres Mal sehr enttäuscht wurde und das, obwohl das Buch so vielversprechend startete. Es liest sich gut an und lässt sich zügig weglesen, was beim Lesen immer sehr angenehm ist, da man sich so nicht quälen muss.

Aber der Reihe nach:
Erstmal zu der Frage, ob dieses Buch ein Thriller ist. Meiner Meinung nach eher weniger, da es kaum Elemente davon aufweist. Die Teile, die davon vorhanden sind, reichen nicht aus, um das Buch als Thriller benennen zu können. In meinen Augen ist es eher gewöhnlicher Roman mit ein paar Spannungselementen. Für einen echten Thriller ist es einfach zu leise und der Thrilleranteil liegt definitiv nicht im Mittelpunkt, sondern geht irgendwie unter.

Zu den Charakteren:

Im Mittelpunkt steht Sarah, die nach dem mysteriösen Verschwinden ihres Mannes vor 7 Jahren ihren Sohn alleine großzieht und versucht ihr Leben zu meistern, so gut man das eben in so einer Situation kann. Hierzu muss ich sagen, dass ich gerade auf Sarah bezogen wesentlich mehr Hintergrundinfos erwartet hätte, wie sie die letzten Jahre erlebt hat, etc.

Der Fremde:

Nach fast jedem Kapitel kommt ein Extrakapitel aus der Sicht des Freimden. Wo man vermuten würde, dass man hier Spannung und exklusive Infos über seine Person bekommt, wird man leider enttäuscht, denn so wirklich viel kommt aus den sehr kurzen Kapiteln nicht zutage.

Leo:
Leo ist der Sohn von Sarah. Gerade hier wäre es interessant gewesen, wie Leo die ganze Situation empfindet, denn man erfährt so gut wie nichts über ihn, er ist einfach nur Beiwerk.

Der Schreibstil ist soweit gut, wenn man von den Dingen absieht, die ich bisher negativ bemerkt habe. Komme ich nun zu dem Punkt, der das Ganze dann auf die Spitze treibt; der Auflösung. Denn man liest und liest so vor sich hin in der Hoffnung, dass die Story ja mal irgendwann richtig anfangen muss und ja irgendwas an den teils sehr guten Bewertungen dran sein muss. Leider nimmt die Story nicht soviel an Fahrt auf und auch das Spannungslevel bleibt eigentlich immer gleich. Auf den ca 100 letzten Seiten denkt man sich, ja wann kommt denn mal was, was hat es mit dem Fremen denn nun auf sich? Und plötzlich ist die Auflösung da und ich dachte mir, wie jetzt? Kein puh oder Aha-Effekt, man könnte schon fast dran vorbeilesen so unsagbar unspektakulär ist die Auflösung, dass, worauf ich so irre gespannt war, da ich in anderen Kriitken schon gelesen hatte, dass sie wohl sehr speziell sein muss und für viele das Aus des Buches war. Und so dachte auch ich mir, wie das soll Alles gewesen sein? Wo ist denn hier der Thrill, das Besondere, das, was das Buch einfach ausmacht? Es kam heimlich, still und leise enttäuschte somit mehr, als alles Andere.
Die Wahrheit konnte somit auch nichts rausreißen, denn wie schon die Sache mit dem Fremden war sie einfach uspektakulär und hatte mit Thrill und Spannung nicht viel zu tun.
Am Ende blieben bei mir Unzufriedenheit, Enttäuschung und einige offene Fragen zurück. Denn nichts wird ausreichend geklärt, um das Buch zufrieden aus den Händen legen zu können.
Für viele Leser stellte dieser (Thriller) einen Psychothriller dar, was ich überhaupt nicht bestätigen kann. Wie auch, wenn es nicht mal wirklich ein Thriller ist? Für mein Empfinden gab es nicht mal ansatzweise falsche Fährten, dafür merkwürdige Handlungen von Sarah und dem Fremden, wo man sich bei der Auflösung einfach an den Kopf packt und sich fragt, warum das Ganze? Diese ganze Auflösung war einfach an den Haaren herbeigezogen so hätte es nach wenigen Seiten schon beendet sein können.

Fazit:

Ein Buch, auf das ich mich so sehr gefreut hatte, da ich so neugierig war und in das ich soviel Hoffnung gesetzt hatte, dass es mich nach Der Falle so richtig begeistern könnte. Stattdessen Thrillerflaute und Enttäuschung pur. Ein Buch mit sehr viel Potenzial, was nicht genutzt wurde und den Leser fragend zurücklässt. Gekrönt von einer fragwürdigen Auflösung, die viel Lärm um nichts bedeutet. Meine Benotung bezieht sich auf den Hintergrund, dass ich mich so sehr auf das Buch gefreut hatte und es sich aber trotzdem gut weglesen ließ. Ansonsten bin ich schon sehr enttäuscht, es war einfach total anders, als das, was ich erwartet hatte. So schade!
Note: 4-

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135 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

thriller, psychothriller, berlin, nils trojan, droge

Der Traummacher

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.08.2016
ISBN 9783442205103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Traummacher von Max Bentow (Psychothriller, 2016; Goldmann)

- starker Anfang, schwächerwerdendes Ende -


Inhalt lt. Amazon:
Simona ist eine lebenslustige junge Frau und im Begriff, gemeinsam mit ihrer Freundin Alina eine Werbeagentur in Berlin aufzubauen – bis sie eines Nachts auf tragische Weise ihrem Herzleiden erliegt. Ihre Mutter ist fortan eine gebrochene Frau, die das Trauma nicht überwinden kann: Sie hört Simonas Stimme und wird von schrecklichen Fantasien verfolgt. Doch dann ereignet sich etwas Unfassbares – sie wird im Keller ihres Hauses auf bestialische Weise ermordet, ihr Körper ist mit Biss-Spuren übersät. Nils Trojan und sein Team, die sofort am Tatort eintreffen, sind noch nie mit einem solch schockierenden Anblick konfrontiert worden. Doch dies ist erst der Anfang, denn wenig später wird auch Alina in einer verlassenen Turnhalle am Rande Berlins tot aufgefunden, ihr Hals entstellt von denselben grausamen Malen. Nils Trojan ermittelt fieberhaft, und was er enthüllt, führt ihn an den schwärzesten Abgrund, in den er je geblickt hat ...

Eigene Meinung:

Dieses Buch zählt zu Jenen, auf das ich mich sehr freute, einfach, weil ich weiß, dass ich damit gut unterhalten werde, auch wenn die Story selten perfekt ist. Dafür wird man hier mit einem sehr guten Lesefluss und viel Lesefreude belohnt, alleine schon, da man das Buch sehr gut und schnell weglesen kann. Im Nu waren 100 Seiten nur so verflogen.

Zu der Frage, ob Teil 6 denn nun endlich mal ein richtiger Psychothriller ist, wie einem das Cover weismachen will. Darauf folgt ein ganz klaren Nein, denn auch, wenn es in diesem Teil scheinbar ein wenig mystisch wird, ist es doch definitiv wieder kein Psychothriller, denn dafür fehlen einfach die typischen Irrungen und Wirrungen, Verschachtelungen und falschen Fährten, wo man beim Verhalten der Hauptfigur merken kann, dass sie nicht weiß, wie ihr geschieht. In gewisser Weise ist das in diesem Fall auch gleich bei mehreren Personen der Fall, was allerdings an der Endthematik liegt, wenn man das Buch beendet und weiß, was Sache ist.

Der Traummacher fing sehr stark an und konnte mich sofort leserisch mitreißen, ich hatte einfach nur noch Lust zu lesen, allerdings kurz vor Ende kippte es dann doch kurzzeitig, als ersichtlich wurde, worauf es hinauslaufen würde, was demnach die Thematik ist, denn die ist im Grunde ziemlich ausgelutscht, wenn auch neu aufgelegt, da aktueller, da sich in diesem Metier wohl immer sehr viel tut. Somit war das Ende für mich diesbezüglich ein wenig enttäuschend, denn ich habe mir schlichtweg etwas Anderes, Aufgregenderes vorgestellt und das Ende hatte es für meinen Geschmack einfach nicht so in sich, bei der bisher so starken Story.

Spannungsmäßig war es für mich bis dato auch recht gut, einfach, weil es mich so gut unterhalten konnte und ich einfach nur wissen wollte, was dabei ans Licht kommen würde.

Auch im 6. Teil erfährt man ein wenig über das Privatleben von Nils Trojan, allerdings nicht allzu viel.

Fazit:
Ein Thriller, der mich so wieder bestens unterhalten hat, dessen Thematik, zwar aktueller ausgelegt, im Grunde aber nichts Neues ist, da man davon viele Thriller zu lesen bekommt. Ein starker Anfang und ein schwächerwerdendes Ende, was mich schon ein wenig enttäuscht hat. Alles in Allem aber natürlich absolut lesenswert!
Note: 2-

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

würgemale, krimi, unfall, vergangenheit, thriller

Wer nicht das Dunkel kennt

Sabine Klewe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442482399
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer nicht das Dunkel kennt von Sabine Klewe (Thriller, 2016; Goldmann)

- enttäuschend unspannend und unspektakulär -

Inhalt lt. Amazon:

Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis steht unter Schock: Das Unfallopfer, das sie befragen soll, ist der Rechtsanwalt Gregor Kepler – ein Mann, den sie aus der Vergangenheit kennt und dessen Gesicht sie in ihren schlimmsten Albträumen heimsucht ... Unauffällig gibt Lydia den Fall an einen jungen Kollegen ab. Kurz darauf werden sie und ihr Partner Chris Salomon an einen Tatort gerufen: In einem Teich wurde die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Ihre Handtasche samt Handy liegt am Ufer. Ihr Name: Silvia Kastinzky. Ihr letzter Anrufer: Gregor Kepler. Diesmal muss Lydia den Fall übernehmen – und riskiert damit nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Leben ...

Eigene Meinung:

3 Jahre ist es her, dass die Autorin einen Thriller unter ihrem wirklichen Namen und somit aus der Lydia Louis-Reihe veröffentlicht hat. In den anderen Jahren veröffentlichte sie jeweils einen Thriller aus der Liz Montario-Reihe, die sie unter ihrem Psyeudonym Karen Sander schreibt.

Da mir zuletzt "Die weißen Schatten der Nacht", also der letzte Thriller aus der Lydia Louis-Reihe so super gut gefallen hatte und ich vor ca 2 Wochen durch meine Buchhändlerin darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es etwas Neues gibt, war klar, dass ich diesen Thriller lesen muss. Gesagt - getan.

Was soll ich nach dem Beenden sagen, ich bin schlichtweg enttäuscht. Der Thriller, der eigentlich ein Krimi ist, wie allerdings die vorherigen Teile auch schon, wirkt auf mich, wie der klägliche Versuch, einen Lückenbüßer herzaubern zu müssen, da dieses Jahr wohl kein neuer Teil aus der Liz Montario-Reihe erscheint.

Er vermochte mich zu keinem Zeitpunkt überzeugen zu können, da er leider absolut unspannend, sprich total langweilig und unspektakulär ist. Es gibt einfach keine Steigerung in der Story. Alles, was mir an den vorherigen beiden Bänden so gefiel, ist hier einfach nicht vorhanden.

Auch das Finale konnte leider überhaupt nichts rausreißen, so dass dieser 3. Fall absolut nichtssagend endet. Dass, was man auf dem Buchrücken liest, erscheint ca 20 Seiten vor Ende und kam so unspektakulär daher, dass es einfach nur traurig ist. Ich las und las und fragte mich, wann es denn endlich mal richtig losgehen mag, sprich Fahrt in den Fall kommt. Darauf habe ich bis zum Ende vergebens gewartet, denn auch das Ende war so trostos, wie der Rest. So traurig es für mich ist, dies hier schreiben zu müssen, ich hatte einfach etwas Anderes erwartet und erhofft.

Fazit:

Ein Thriller, wo sich das lange Warten leider überhaupt nicht gelohnt hat. Kommt in keinster Weise an die beiden Vorgänger heran und bleibt somit um Längen hinter meinen Erwartungen zurück. Aufgrund des dann auch unspektakulären Endes, was gar nichts herausreißen konnte, komme ich leider zu folgender Bewertung. Sehr schade!

Note: 4-

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348 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

thriller, märchen, bka, maarten s. sneijder, profiler

Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Todesmärchen von Andreas Gruber (Thriller, 2016; Goldmann Verlag)

- für mich der beste Gruber, da absolut spannend und genial -

Inhalt lt. Amazon:

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Eigene Meinung:

Bei diesem Teil der Sneijder/Nemez-Reihe handelt es sich um den letzten Teil der ersten Trilogie. Laut Danksagung im vorliegenden Buch geht die Geschichte allerdings weiter und weitere Bände werden folgen...

Für mich ist Todesmärchen auch ein gelungener Abschluss, da es für mich der bis dato beste Gruber ist, aufgrund dessen, dass dieser Thriller absolut spannend, super interessant geschrieben und von der Story her absolut genial ist.

Lediglich mit den Zeitsprüngen hatte ich doch immer mal meine Problemchen, da ich immer mal zu viel drüber nachgedacht hatte und so gelegentlich kurz ins Schleudern kam.

Anfangs waren für mich besonders die Abschnitte um die Psychologin Hanna am interessantesten, da sie einen guten Einblick das Denken der geistig abnormen Rechtsbrecher, wie sie im Klappentext genannt werden versprachen. Später jedoch wurden auch die aktuellen Ermittlungen immer interessanter, da sich sehr krasse Erkenntnisse ergaben, so dass ich einfach nur noch lesen, lesen und lesen wollte, um zu erfahren, was mich noch so erwartete. Und es erwartet den Leser so Einiges, womit er wahrscheinlich im Traum nicht gerechnet hätte. Mehr Details werde ich allerdings nicht verraten, da es sonst ja nicht mehr spannend wäre.

Insbesondere das Ende behielt auch noch mal eine Überraschung bereit, womit ich nicht gerechnet hätte.

Es gab einige geniale Szenen, die dieses Buch so gut für mich machten, dass ich so begeistert davon bin. Ich kann leider nicht alles so wiedergeben, wie ich gerne würde, da ich meine Gedanken gar nicht so in Worte fassen kann.

Fazit:

Ein grandioser Thriller, der alles vorweist, was man sich als Leser wünscht: Eine interessante, spannende Story, geniale Situationen und einige Überraschungen. Für mich der Gruber-Thriller schlechthin. Ich bin gespannt, wie die weiteren Bücher nach diesem Ausgang weitergehen werden...

Note: 1

 

 

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131 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

berlin, psychothriller, schuld, thriller, unfall

Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426518519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schuld bist du von Jutta Maria Herrmann (Psychothriller, 2016; Knaur Verlag)

- hat weder Hand noch Fuß -

Inhalt lt. Amazon:

„Schuld bist du!" - Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

Eigene Meinung:

Diesen (Psycho-)Thriller las ich aufgrund der monatlichen Leserunde meiner Stammbuchhandlung, allerdings hätte er mich auch so interessiert. Also begann ich es, musste allerdings von damaligem Zeitmangel erst mal aufhören, als dann auch schon die Besprechung zum Buch kam, wo fast alle Leser dieses Buch abgebrochen hatten, da es ihnen überhaupt nicht gefallen wollte und sie nichts damit anfangen konnten...

Leider muss ich sagen, dass ich von dem Buch mehr als enttäuscht wurde. Hatte mir der Vorgänger "Hotline" zumindest zum Ende hin noch gut gefallen, konnte mich dieses Buch überhaupt nicht vom Hocker reißen.

Es fehlt leider einfach an Allem, angefangen von einer schlüssigen, sich steigender Story, an Spannung und von einem aufschlussreichen Ende mal ganz zu schweigen.

Die Story wirkt irgendwie unausgereift, hat weder Hand noch Fuß und den Psychothrill sucht man hier leider auch vergebens, denn er ist schlichtweg einfach nicht vorhanden, wenn man davon absehen möchte, dass zumindest die Beweggründe für eine Tat eigentlich immer psychologischen Ursprungs sind. Dieses sagt allerdings nichts darüber aus, dass es sich bei einem Thriller deshalb auch um einen Psychothriller handelt.

Hier gibt es zwar auch massenhaft Irrungen und Wirrungen, die bezeichnend für einen Psychothriller sind, also die Merkmale schlechthin, allerdings sind sie hier einfach nicht positiv, da man einfach irgendwann nicht mehr weiß, was man dort eigentlich liest, weil es so abstrus ist. Es wirkt irgendwie zusammengezimmert und nichts mag so wirklich zusammenpassen. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich mich fragte, was ich die Seiten davor eigentlich gelesen habe.

Die Story ist aus drei Perspektiven geschrieben, wovon nur die aus der Sicht von Jakob für mich wirklich ersichtlich war. Die anderen Beiden lichten sich zwar zum Ende hin, allerdings nur ungenügend, weil man schlichtweg fast nichts über die anderen Personen erfährt, jedenfalls nicht in dem Maße, dass man sagen könnte, dass sich alles klärt und alle offenen Fragen geklärt werden. Also tappe ich auch nach Beenden des Buches weiterhin im Dunkeln, was die Autorin mit dieser Geschichte eigentlich sagen wollte.

Somit konnte selbst das Finale, nach einer Story, die so gar keine Fahrt und somit auch keine Steigerung aufnahm nichts für mich rausreißen. Es wird lediglich geklärt, warum es zu Jakobs Situation kam, was für mich allerdings auch so unspektakulär war, dass es für einen Thrillerliebhaber schon fast ein ein wenig armseliges Ende ist. Was aus den einzelnen Personen, die eigentlich eine größere Rolle spielten wird, bleibt offen, ebenso, dass einige Personen in der Story vorkamen, wozu mal allerdings bis zum Ende hin nicht wirklich einen Bezug zu bekam, da sie nur schemenhaft erläutert wurden. Somit gelangt man wieder zu dem Punkt, wo man sich fragt, was man dort streckenweise, seitenlang überhaupt gelesen hat.

Fazit:

Eine Story, die wirklich Potenzial gehabt hätte, wäre sie ausgereifter gewesen! Stattdessen erwartet den Leser eine leider etwas formlose, teilweise an den Haaren herbeigezogene, unspannende  Story, die null Entwicklung durchmacht und von einem mehr als unzufriedenstellenden Ende gekrönt wird, da es so abstrus ist und mehr offene Fragen blieben, als geklärt wurden. Ich hatte mich auf etwas Anderes gefreut und wurde leider enttäuscht. Somit komme ich leider zu folgender Bewertung, was an sich schade ist:

Note: 5

 

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241 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 160 Rezensionen

thriller, familie, jenny milchman, night falls, mord

Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

Jenny Milchman , Marie Rahn
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.07.2016
ISBN 9783548287553
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken von Jenny Milchman (Thriller, 2016; Ullstein)

- garantiert nicht der aufregendste Thriller des Jahres -

Auf diesen Thriller wurde aufmerksam, da es zum Leserundenbuch meiner Stammbuchhandlung erwählt wurde. Ich war schon etwas skeptisch, da ich wesentlich lieber deutsche Thriller lese, da sie für meinen Geschmack erfahrungsgemäß spannender sind, so dass sie mir einfach mehr zusagen. Aber gelegentlich muss man sich auch mal einen Ruck geben und anderen Büchern auch eine Chance geben.

Leider hat sich dieses nicht im positiven Sinne bestätigt, denn dieser Thriller ist nicht, wie es das beiliegende Lesezeichen verspricht "Der aufregendste Thriller des Jahres".

Stattdessen erwartet den Leser erst mal über die Hälfte Langeweile pur, da man den Thriller darin vergeblich sucht und die Autorin sich darin ergeht seitenweise darüber auszuholen, wie die Charaktere sinnlos und zum Teil dumm agieren und einfach nichts passiert.

Allenfalls die Rückblicke, die Einblicke in die Vergangenheit des Täters gewähren fand ich gut und habe ich gerne gelesen, allerdings waren sie recht rar gesät und so musste man lange Strecken Langeweile auf sich nehmen, bis wieder so ein Rückblick anstand. Hier bekommt man einen interessanten Eindruck dessen, weshalb der Täter so geworden ist, wie er ist. Leider hätte ich mir da zum Ende hin noch einen Abschluss gewünscht, was eine bestimmt Person angeht, das hätte es noch etwas mehr abgerundet.

Die Story nimmt über weite Strecken überhaupt keine Steigerung auf und plätscherte vor sich hin. Als wirklich spannend würde ich es nicht bezeichnen, einfach, da sich nichts tat. Auch zum Ende hin erwartete mich kein Highlight, stattdessen tauchte plötzlich noch eine weitere Person auf, die in der gesamten Story keine Rolle spielte und am Ende für wenige Sätze anwesend war.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass manche Dinge, wie ich schon öfters in amerikanischen Büchern bemerkt habe, total absurd sind. In diesem Fall war das der Punkt, als ein Kapitel aus der Sicht des Hundes auftauchte. Die Autorin vermittelt unter Anderem anderen Autoren die Kunst des Thrillerschreibens. Vielleicht hätte sie vorher selbst an so einem Kurs teilnehmen sollen, damit sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge in einem Thriller hätte konzentrieren können. Sei es Spannung, das Weglassen von unwichtigen Dingen, etc.

Fazit:

Für mich garantiert nicht der besagte "Aufregendste Thriller des Jahres". Für mich war es eher ein Flop, lediglich zum Ende hin habe ich es zumindest ein wenig lieber gelesen, da es lesetechnisch ein wenig vorwärtsging. Dazu muss man allerdings vorher sehr viel Langeweile in Kauf nehmen. Wer sich das ersparen möchte, lässt es einfach, denn für mich fällt dieses Buch unter die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht, man verpasst nichts!

Note: 4-


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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

deutsch, vernau, berliner anwalt joachim vernau ermittelt, krimi, krim

Die siebte Stunde

Elisabeth Herrmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442484706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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119 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

münchen, krimi, mord, frauenleichen, ermittlungen

Verletzung

Manuela Obermeier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.02.2016
ISBN 9783548287478
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

mannheim, hass, böll, spiegelmord, tabu

Spiegelmord

Claus Probst
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.10.2015
ISBN 9783596030354
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Spiegelmord von Claus Probst (Thriller, 2015; Fischer Verlag)

- leider kein Vergleich zu Nummer Zwei -

Auf diesen Thriller hatte ich mich eigentlich ziemlich gefreut, nachdem mir der Vorgänger "Nummer Zwei" schon ziemlich gut gefallen hatte. Daher stand für mich außer Frage, dass ich diesen Fall auch lesen würde.

Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Denn wie es manchemal so ist, muss das Nachfolgebuch nicht zwangsläufig auch wieder ein Hit sein. In diesem Fall lag es aber wohl eher an mir, dass mir einfach der Fall nicht ganz so gut zusagte.

Denn schon relativ am Anfang war mir klar, dass ich nicht so gut in die Story reinfinden würde, wie es bei besagtem Vorgänger der Fall war.

Dieser Fall gestaltete sich einfach als ziemlich dröge und der Fall an sich ging auch so ziemlich unter, so dass ich eigentlich zu fast keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass es explizit um den Fall an sich ging.

Er ging förmlich im Geschwarmel der Ermittlungen völligst unter und wurde so schnell auch nicht wieder gesehen. So war es kein Wunder, dass ich das Buch nach etwa gut der Hälfte weglegte, denn ich wusste schlichtweg nicht, was ich da genau las, so langweilig und langatmig, wie sich der Fall entwickelte. Und so kam es, dass ich das Buch erst jetzt wieder vorholte, weil ich mir dachte, dass ich jetzt so weit gekommen war, dass ich es schlichtweg nur noch beenden wollte.

Doch auch jetzt wollte es einfach nicht besser werden. Ich muss leider sagen, dass für mich dieses Buch von vorne bis hinten ein totaler Reinfall war, da einfach nur mega langweilig, total frei von jeglicher Spannung selbst auch das Ende null zu bieten hatte.

Ich weiß bis jetzt nicht, was ich da eigentlich gelesen habe, so unspektakulär waren die Ermittlungen, die eigentlich keine waren, da mir der eigentliche Fall total unterging. Es ging lediglich das ganze Buch um irgendwelche Schlägertypen, die irgendwelche Mädchen in ihren Fängen hatten und um einen gewissen ziemlich mysteriösen Herrn Gold, von dem ich bis jetzt nicht weiß, wer er eigentlich war.

Geschweige denn vom Täter selbst, denn der hat sich mir auch bis zum jetztigen Zeitpunkt nicht ganz erschlossen, da ich irgendwann überhaupt keine Lust mehr hatte das Buch zu lesen und somit sicher auch etwas überlesen habe.

An vielen Kapiteln hängten sich Befragungen der ermittelnden Hauptkommissare, die sich mir ebenfalls bis jetzt nicht wirklich erschlossen haben. Für mich ergab einfach nichts irgendeinen Sinn.

Fazit:

Ein Buch, was locker an seinen Vorgänger hätte herankommen können, wenn es eine vernünftige Handlung gehabt hätte, die sich auf den Fall an sich bezogen hätte, Spannung und einen Täter zutage geführt hätte, wo sich mit einem Ahaeffekt alles erschlossen hätte. Da dieses nicht der Fall gewesen war und ich das gesamte Buch nur Langeweile geschoben habe, komme ich zu folgendem Ergebnis.

Ich hoffe allerdings, dass dies nur ein Ausrutscher war und ich würde dem nächsten Fall ggf. eine Chance geben, sofern der Fall an sich mich vom Klappentext her überzeugt.

Note: 5



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147 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

wachkoma, thriller, alkohol, koma, alkoholismus

Locked in

Holly Seddon , Astrid Finke
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 14.03.2016
ISBN 9783453419223
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Locked in - Wach auf, wenn du kannst von Holly Seddon (Roman, 2016; Heyne)

- interessante Thematik, konnte mich allerdings nicht gänzlich überzeugen -

Inhalt lt. Amazon:

Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?

Eigene Meinung:

Bei diesem Roman, der laut Verlag eigentlich ein Spannungsroman sein soll handelt es sich um das Debüt der Autorin.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch schon gut gefallen, es ließ sich flüssig und wenn ich Zeit gehabt hätte auch schnell weglesen. Denn die Thematik hat es in sich, aufgrund dessen, dass sie nicht so ausgelutscht ist und mega interessant ist. Leider ist hier auch mein größter Kritikpunkt vorhanden, denn die Spannung ließ mich doch etwas im Stich.

Es handelt sich nicht wirklich um einen Thriller, sondern mehr um einen Roman, der Spannungselemente enthalten soll, wobei sich die Spannung um die Recherchen von Alex Dale, der Reporterin rankt, die einen Artikel über die im Wachkoma liegende Amy schreiben möchte.

Die Recherchen an sich sind auch nicht uninteressant, allerdings verstehe ich unter Spannung dann doch etwas Anderes, als es sich mir letztendlich bot. Ich habe immer darauf gewartet, wann es denn nun endlich richtig losgehen möge.

Im Grunde ist es geschickt eingefädelt worden, die Kapitel wechseln sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart ab und handeln im Wechsel von Alex, Amys Jugendliebe Jacob, sowie Amy selber. Letztere Kapitel sind allerdings immer sehr kurz gehalten und wären für mich eigentlich die Interessantesten gewesen, allerdings geben sie nicht soviel Aufschluss, wie ich es mir gewünscht hätte und wenn man das Buch beendet hat, ist die Enttäuschung, zumindest war es bei mir der Fall, groß, denn ich hätte etwas Anderes erwartet.

Auch, was die Reporterin Alex Dale angeht war der Roman für mich ebenfalls nicht gänzlich rund. Manche Dinge um ihre Person werden nur angeschnitten, aber nicht gänzlich aufgeklärt. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es in einem weiteren Teil noch kommen könnte, sofern hierzu noch was kommen sollte...

Das Ende konnte mich leider auch nicht vom Hocker reißen, denn die Auflösung kam für mich etwas lasch daher und nicht wirklich fulminant. Insofern frage ich mich, warum dieser Roman als Spannungslektüre gilt, wo er doch kaum etwas davon beinhaltet.

Fazit:

Eine interessante Thematik, wo die Umsetzung für mich allerdings nicht ganz stimmig war. Wer  allerdings alleine der Thematik wegen diesen Roman lesen möchte, sollte es trotzdem tun, denn man nimmt einiges davon mit. Für mich war zu wenig Spannung enthalten, dafür gibt es Probleme noch und nöcher. Aufgrund dessen, dass für mich zu viele Fragen offen blieben, ich den Roman allerdings dennoch recht gerne gelesen habe, komme ich auf folgende Bewertung:

Note: 3

 



 

 

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90 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, anke maiberg, mord, tante lisbeth, krimi

Ist das Liebe oder kann der weg?

Anke Maiberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.12.2015
ISBN 9783404172863
Genre: Liebesromane

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

liebe, blog, google, julia k. stein, liebe kann man nicht googeln

Liebe kann man nicht googeln

Julia K. Stein
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.02.2014
ISBN 9783839214916
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(180)

340 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 121 Rezensionen

thriller, folter, mord, interpol, mark roderick

Post Mortem - Tränen aus Blut

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.02.2016
ISBN 9783596031429
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Post Mortem - Tränen aus Blut von Mark Roderick (Thriller, 2016; Fischer)

Eigene Meinung:
Bei Post Mortem - Tränen aus Blut handelt es sich um den ersten von zwei Teilen.
Ich muss zugeben, dass ich aufgrund des Klappentextes schon ein wenig skeptisch war, ob mir dieser Thriller wohl zusagen würde und was soll ich sagen, meine Bedenken haben sich leider bestätigt, es war nicht ganz so mein Ding. Auf dem beiliegenden Lesezeichen wird dieser Thriller als unglaublich spannend angepriesen, was sich bei mir leider so gar nicht einstellen wollte.
Die Story plätscherte für meinen Geschmack zu sehr dahin, ohne dass etwas Spektakuläres passierte. Der Thrillanteil geht ein wenig verloren, da man als Leser nicht gänzlich eingeweiht wird. Mir geht es nicht darum, dass man die Gewalt in allen Facetten beim Lesen zu spüren bekommt, aber Ermittlungsarbeiten alleine machen für mich keinen Thriller aus, sondern gleichen dann schon eher einem Krimi. Ich hätte mir da halt schon etwas mehr gewünscht, vor allem eine Prise mehr Pep, was den Thriller zu etwas Besonderem werden lassen könnte.
Also las und las ich vor mich hin, immer in der Hoffnung, dass noch das Highlight kommen möge, was sich allerdings bis zum Ende hin nicht einstellen wollte.
Auch das Finale an sich konnte mich dann nicht komplett überzeugen.
Statt dem gewünschten Thrillanteil bekommt der Leser dafür mehr über die privaten Einblicke der Ermittler geboten, sprich Emilias Gedankengänge bezüglich ihres Kollegen Mikka, mit dem sie gerne anbandeln würde.
Solche Stränge sind zwar ganz nett, weil sie als Beiwerk die Story auflockern, aber es soll darüber halt nicht die Spannung verloren gehen.

Fazit:
Ein Thriller, der zwar nicht schlecht ist, aber dem das gewisse Etwas und für mich vor Allem an Spannung fehlte, was gerade, wenn es so angepriesen wird schon ein Manko ist, auch wenn dies natürlich jeder anders auffasst. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, ist noch fraglich. Ganz ok, allerdings kein Highlight.
Note: 3-

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(54)

105 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

eifel, krimi, linus geschke, kriminalroman, mord

Und am Morgen waren sie tot

Linus Geschke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783548287034
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Und am Morgen waren sie tot von Linus Geschke (Krimi, 2016; Ullstein)

- guter 2. Teil -

Inhalt lt. Amazon:

Oktober 1997: Zwei junge Pärchen zelten im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Zwei Tage später wird eines der Paare tot im Wald gefunden, das andere bleibt verschwunden. Gegenwart: Der Kölner Reporter Jan Römer berichtet in der Rubrik »Ungelöste Kriminalfälle« über die Morde. Was geschah in jener Nacht in den Ardennen? Fiel das zweite Paar demselben Täter zum Opfer, oder brachten sie selbst ihre Freunde um und tauchten nach der Tat unter? Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze beginnt Jan Römer zu ermitteln ― und sticht in ein Wespennest ...

Eigene Meinung:

Nachdem mir ja Die Lichtung so super gefallen hatte, war für mich klar, dass ich auch den zweiten Teil unbedingt lesen muss.

Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen, auch wenn er für meinen Geschmack nicht ganz an den ersten Teil herankommt, was aber daran liegt, dass die Hintergrundthematik nicht gänzlich meins war. Lesen ließ sich der Krimi nämlich wieder super, vor allem der Einstieg, der Teil, der in der Vergangenheit spielt war für mich mega interessant. Die Ermittlungen, die der Reporter um den Fall so anstellt lasen sich auch spannend, wenn auch nicht so spannend, wie es im ersten Teil der Reihe zuging. Aber das ist ja einfach Geschmackssache. Die Thematik an sich habe ich einfach in ähnlicher Form schon zu häufig gelesen, als dass sie mich vom Hocker hauen würde, auch wenn es hier nicht schlecht gemacht wurde. Denn der Leser wird am Ende noch mit einigen Überraschungen belohnt, die man so nicht erwartet hätte.

Fazit:

Ein gelungener zweiter Teil, der mir lesetechnisch auf jeden Fall viel Freude bereitet hat, da sich der Krimi schnell, flüssig und gut weglesen ließ. Habe ihn gerne gelesen, aber kommt für mich halt nicht ganz an den ersten Teil heran.

Note: 2+

 

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(39)

73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

thriller, kanada, ausreißer, actio, bogenschieße

Killgame

Andreas Winkelmann , Hafen Werbeagentur
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 11.03.2016
ISBN 9783805250801
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Killgame von Anderas Winkelmann (Thriller, 2016; Wunderlich)

- leider absolut enttäuschend und nicht das, was erwartet -

Inhalt lt. Amazon:

Lauf um dein Leben

Das Mädchen hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen.
Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Sie klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald.
Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei...

Eigene Meinung:

Was war ich wieder mal gespannt auf den neuen Streich des Autors, dessen Bücher ich immer sehr mochte, auch wenn die letzten Bücher schon irgendwie nachgelassen hatten, im Gegensatz zu den ersten Büchern, die ich absolut geliebt habe.

Bei diesem Buch war eben alles anders, als ich es bisher von seinen Büchern gewohnt war. Erstmal habe ich über einen Monat gebraucht, um das Buch zu beenden, was zwar auch andere Gründe hatte, aber es hat mich halt einfach auch nicht so gereizt, dass ich es in einem Rutsch hätte durchlesen wollen.

Der Klappentext las sich so gut und dann das: Die wirkliche Story kommt viel zu kurz und beginnt auch erst sehr spät, man muss quasi über die Hälfte des Buches lesen, damit mal etwas passiert und kaum hat es begonnen, ist es auch schon wieder vorbei, was die Hauptthematik angeht, die ja sehr speziell und auch grausam ist. Das allein ist schon mega enttäuschend, da die Grundidee wirklich soviel Potzential vorweist und man daraus wirklich einen super Thriller hätte machen können. Leider hat dieses Buch nicht soviel von einem Thriller, auch wenn es schon einige Leichen gibt, aber das typisch Thrillige vermag dieses Mal einfach nicht so durchzukommen, wie man es sich gewünscht hätte.

Im Laufe des Lesens habe ich mich immer mal wieder mit den Kritiken andrer Leser zum Buch befasst, einfach weil ich neugierig war, wie Andere es empfanden. Dort wurde vorwiegend bemängelt, dass dieses Buch etwas Übermenschliches aufweist und es quasi mystisch wird. Dieses stimmt soweit, allerdings empfand ich es nicht so schlimm, denn es nimmt nicht ganz so viel Raum ein, wie Andere es empfanden. Dafür hätte ich mir in dem Zusammenhang schon mehr Infos gewünscht, was Dries Torwellen und seine Schwester anbelangt, denn diesbezüglich wird der Leser auch zum Ende hin ziemlich im Dunkeln gelassen.

Auch das Ende konnte mich nicht vom Hocker reißen, denn wie schon der Rest passierte nicht so viel, dass ich hätte begeistert sein können. Alles in Allem ist die Story sehr flach gehalten und das macht es so enttäuschend.

Fazit:

Für mich dieses Mal, so leid es mir tut, sowas, wie ein Flop, da dieses Buch wirklich gar nichts halten konnte, was es verspricht und was ich mir drunter vorstellte. Ich erwartete bei dem Klappentext eine interessante, spannende Story, mit dem gewissen Etwas. Erwartet hat mich eine sehr flache Story, die erst gegen Ende so wirklich beginnt und dann auch schon wieder vorbei ist, ohne jegliche Spannung. Tolle Grundidee, schwache Umsetzung, schade. Ich hätte lieber etwas Anderes behauptet und tue mich auch mit meiner Benotung recht schwer. Für mich bisher der schwächste Winkemalnn, leider! So wurde aus "Killgame", eher "Killstory".

Note: 4


 

 

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islamischer staat, terror, krimi, beck, kriegsfotografie

Schwarzblende

Zoë Beck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.03.2015
ISBN 9783453410435
Genre: Krimi und Thriller

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