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41 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Scharfstellung

Heike Melzer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Tropen, 30.08.2018
ISBN 9783608503562
Genre: Sachbücher

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(112)

214 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 111 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Alles über meine Schwangerschaft Tag für Tag

Maggie Dr. Blott
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Dorling Kindersley, 25.01.2016
ISBN 9783831030156
Genre: Sachbücher

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22 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Das große Buch zur Schwangerschaft

Franz Kainer , Annette Nolden
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 07.09.2009
ISBN 9783833815775
Genre: Sachbücher

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Meine Schwangerschaft

Silvia Höfer , Alenka Scholz
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 09.03.2014
ISBN 9783833836176
Genre: Sachbücher

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127 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Escape Room

Chris McGeorge , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426226773
Genre: Krimi und Thriller

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(32)

104 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.08.2018
ISBN 9783734102646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld. von B.A. Paris (Psychothriller, 2018; blanvalet)

Auf diesen Thriller der englischen, mir bis dato unbekannten  Autorin wurde ich hier auf LB aufmerksam. Da ich jedoch bei der Verlosung kein Glück hatte, besorgte ich mir das Buch kurzerhand noch direkt am gleichen Tag, da ich so neugierig drauf war. Von der Autorin erschien im Jahr 2016 ihr erster Thriller "Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet".

Direkt beim Einstieg in die Story war mir klar, dass mir das Buch wohl zumindest gut gefallen könnte, einfach da ich so neugierig darauf war, was es mit Cass und dieser Sache um den Mord auf sich hatte.

Zwar hatte ich, wie eigentlich immer Bedenken, ob dieser Thriller wirklich ein Psychothriller werden könnte, da die wenigsten als solche betitelten Thriller wirklich welche sind, aber ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn ich die ersten Anzeichen, die sich langsam herauskristallisierten nicht unbedingt gleich dem Genre zugeordnet hätte, sondern einfach dem Verlauf der Story zugeschuldet hätte. Im Nachhinein, also jetzt nach Beenden der Geschichte bin ich immer noch leicht zwiegespalten, komme aber zu dem Entschluss, dass es sich schon um einen Psychothriller handelt, wenn auch vielleicht nicht ganz so ausgereift, wie ich es von anderen Autoren her kenne. Daher ist es für mich ein Psychothriller "light", da es schon die elementaren Anzeichen dafür gab, die sich nach und nach im Laufe des Lesens zeigten, ich mir das Ganze, wie fast immer aber gerne noch stärker, herausstechender gewünscht hätte. Letzten Endes ist es aber schon ganz ok so, denn das Ende zeigt erst die ganze Perfidität auf, die sich etwa 100 Seiten vor Ende nach und nach dem Leser offenbaren.

Bis dahin erleben wir Cass, die nach ihrer folgenschweren Entscheidung nach und nach glaubt nicht mehr sie selbst zu sein. Sie hatte einer scheinbar in Not geratenen Fahrerin in einer Unwetternacht nicht geholfen und musste dann feststellen, dass diese am nächsten Tag ermordet aufgefunden wurde. Hierzu muss ich sagen, dass ich zwischendurch leicht verwirrt war, dass es zu dem erwähnten Mordfall so wenige für den Leser ersichtliche Ermittlungen gab, im Nachhinein ergab es für mich allerdings Sinn, worauf ich allerdings nicht näher eingehen kann.

Der Fokus liegt eindeutig auf Cass und ihren Gefühlen bezüglich dieses Falles und man erlebt ihren Zusammenbruch nach und nach, der sich im Laufe der Zeit immer mehr zuspitzt und Dinge passieren, die einen als Leser vielleicht nicht ganz so zweifeln lassen, Cass Zustand allerdings so gut beschreiben, dass hier die psychologische Schiene ins Spiel kommt und somit das Katz- und Mausspiel beginnt, wenn vielleicht auch anders, als man es vielleicht sonst in Psychothrillern gewohnt ist.

Das Ganze ist so spannend geschrieben, dass ich das Buch am liebsten in einem Zug gelesen hätte. Gerade als auch das Finale, etwa 100 Seiten vor Ende wendet sich nämlich das Blatt und der Leser bekommt offenbart, wie das Ganze wirklich gelegen ist. Ich habe zwischendurch immer mal gedanklich mehrere Optionen durchdacht, was dahinterstecken könnte. Habe über die möglichen Personen nachgedacht und hatte die Entscheidene wohl auch im Blick, allerdings auf eine andere Art, als die, die sich dann herausstellte. Die letzten 100 Seiten und somit die Hintergründe wurden auf so eine spezielle Art dargestellt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und gar nicht auf dem Schirm hatte, dass das Buch seinem Ende entgegenging. So fasziniert war ich von der Auflösung, die vielleicht nichts Neues, aber schon sehr geschickt und vor Allem perfide dargelegt wurde. Plötzlich ergab alles einen Sinn und man konnte förmlich alles mitverfolgen, wie es von statten gegangen war.

Fazit:

Für mich ein Thriller, der mich superspannend unterhalten konnte, auch wenn ich mir vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch mehr psychologische Elemente gewünscht hätte, so dass es als Psychothriller noch mehr greifbarer gewesen wäre. Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, da mich dieses Buch ansonsten absolut für sich gewinnen konnte.
So neugierig geworden möchte ich unbedingt noch Saving Grace lesen und werde die kommenden Bücher sicher im Auge behalten.
Note: 1



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21 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Bullshit Jobs

David Graeber , Sebastian Vogel
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 09.09.2018
ISBN 9783608981087
Genre: Sachbücher

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87 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Das andere Haus

Rebecca Fleet , Eva Kemper
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442205592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das andere Haus von Rebecca Fleet (Psychothriller, 2018; Goldmann)

Bei diesem Buch handelt es sich um das Thrillerdebüt der Londoner Autorin.

Dieses Buch reizte mich absolut, denn ich liebe Psychothriller und der Klappentext machte mich absolut neugierig. Zudem ist das Cover ein absoluter Hingucker, sowohl von seiner Erscheinung, als auch von der Haptik her. Das Cover ist in diesem Fall für mich allerdings auch das Beste vom Buch.

Die Geschichte gliedert sich in Gegenwart aus der Sicht im Jahr 2015, als auch aus der Sicht der Vergangenheit im Jahr 2013. Zudem spielt es aus der Sicht von Caroline, gelegentlichen Einblicken aus der Sicht ihres Mannes Francis, sowie gelegentliche kursiv eingeschobene Einblicke aus der Sicht einer weiteren, zunächst unbekannten Person.

Was mich mitunter wohl einfach mit am Meisten störte, ist wohl einfach die Tatsache, dass der Titel einfach total unpassend gewählt ist, denn der im Klappentext besagte Haustausch und dessen Wirkungen spielen so eine untergeordnete Rolle, dass man sich dieses auch gleich hätte schenken können. Der vermeintlich unvergessliche Aufenthalt, der im Klappentext groß versprochen wird, ist einfach ein absoluter Witz.

Stattdessen wird der Leser einerseits mit absolut nichtssagenden Passagen aus der Gegenwart gelangweilt, wo so gut wie nichts passiert, jedenfalls nichts von dem, was im Klappentext vorausgesagt wird, da dort weder Spannung, noch Emotionen aufkommen, was die düstere Atmosphäre angeht, die dieses Haus angeblich ausstrahlen soll.
Desweiteren wird man wieder und wieder mit Passagen über ihren süchtigen und arbeitsunfähigen Ehemann, der Psychotherapeut ist, gelangweilt, sowie einer weiteren Sache, die sie betrifft und was wohl Teil seiner Sucht ist.

Ich las und las und hatte nach den ersten 100 Seiten immerhin noch eine leichte Hoffnung, dass das psychologische Verwirrspiel doch noch zum Vorschein kommt, aber leider weit gefehlt. Es ging weiter wie bisher ohne jegliche Spannung, jedoch noch mit der Hoffnung noch ein hinnehmbares Ende zu bekommen.

Dieses wollte sich leider nicht einstellen. Empfand ich das Buch bis kurz vor dem Ende als normalen Roman, so wechselte dieses Empfinden ca 100 Seiten vor Schluss zu einem Drama. Diese Tatsache konnte für mein Empfinden aber nicht wirklich mehr herausreißen, da das Ganze relativ unspektakulär daherkam. Wenn man auf einen Psychothriller oder halt auch allgemein auf einen Thriller eingestellt ist, der sich in keiner Weise als solcher entpuppt, macht man sich schon so während des Lesens seine Gedanken, was wohl des Rätsels Lösung sein könnte. Für mich war diese Auflösung einfach nur enttäuschend, da ich mich fragte, warum ausgerechnet jetzt und warum wird das Ganze so unspektakulär dargestellt, wenn der Klappentext soviel mehr verspricht?

Fazit:

Für mich ein Buch, was weder psychologisch, noch überhaupt einen Thriller darstellt. Dementsprechend gibt es nicht den Hauch von psychologischen Verwirrspielen oder sonstigen Elementen, die man auch nur ansatzweise diesem Genre zuordnen könnte. Dafür oft langweiliges Geplänkel, sowie einen sehr kurzen Dramamoment, gefolgt von einem sehr unspektakulären Auflösungsfinale. Gekrönt wird das Ganze noch von absoluter Spannungslosigkeit, sowie handelnden Personen, von denen man nicht mal weiß, warum sie in der Geschichte vorkamen, da sie für sie nichts taten. Als Zeitverschwendung würde ich es trotztdem nicht gänzlich sehen, denn ich wollte schon sehr gerne wissen, was sich dahinter verbarg. Trotzdem absolut am Thema und Genre vorbei, denn man bekommt einfach nichts, was einem bei diesem Buch versprochen wird, somit enttäuschend.
Note: 4


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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Kuchen backen mit Christina

Christina Bauer
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 16.08.2018
ISBN 9783706626392
Genre: Sachbücher

Rezension:

 Kuchen backen mit Christina von Christina Bauer (Backbuch, 2018; Löwenzahn Verlag)

Bei diesem Backbuch handelt es sich bereits um das Zweite der österreicherischen Bäuerin und Backbloggerin. Neben "Kuchen backen mit Christina" gibt es noch "Backen mit Christina", was sich hauptsächlich ums Brot backen dreht, wo man allerdings auch noch einige Rezepte für süsse und pikante Kleinigkeiten findet.

Dieses Buch nun handelt von Kuchen und Torten. Nach einem recht kurzen Einstieg, in dem man das kleine Back-ABC für Kuchen vorfindet, wo man unter Anderem Erklärungen zu den verschiedenen Zutaten, die Zubereitung der verschiedenen Teige, sowie mögliche Ursachen, wenn mal was nicht gelingt und unverzichtbare Hilfsmittel vorfindet. Im Anschluss findet man noch ein österreichisch/deutsches Glossar, was die vielleicht unklaren Begriffe erklärt.

Danach geht es auch schon direkt mit den Rezepten los, was ich gut finde, da so das Hauptaugenmerk auch wirklich auf den Rezepten liegt und man somit eine gute Ansammlung derer vorfindet.

Die Backwerke unterliegen folgender Aufteilung:

- vielseitige Blechkuchen ( u.A. einfache Schokowürfel, schneller Apfelkuchen, Bananenkuchen)

- geliebter Guglhupf (u.A. Marmorguglhupf, Zitronenguglhupf, Schoko-Nuss-Guglhupf)

- meine besten Torten (u.A. gebackene Topfentorte, Pfirsichtraum, Kokostorte)

- Roulade & Co. (u.A. Erdbeerroulade, Zebrakuchen, Ameisenkuchen)
In diesem Punkt findet man auch drei Tiramisuvarianten für einen schnellen Nachtisch.

Ich habe mich für´s Nachbacken für 3 verschiedene Guglhupfs entschieden, einfach aus dem Grund, da ich für Sahnetorten keinen Platz im Kühlschrank habe, ich nicht so der Sahnetortenfan bin und ich für einen Zweipersonenhaushalt somit keine Sahnetorte backen würde.
Ausprobiert habe ich den Mohnguglhupf, den Ruck-Zuck-Guglhupf, sowie den Apfelguglhupf.
Alle 3 Rezepte ließen sich problemlos und soweit ziemlich schnell zubereiten und erwiesen sich sowohl geschmacklich, als auch von ihrem Erscheinen her als absoluter Volltreffer, da absolut locker und fluffig und absolut null trocken und dröge, wie man es vielleicht von trockenen Kuchen eher erwarten würde. Somit wurden meine Erwartungen an das Backbuch absolut erfüllt, was die Schnelligkeit, sowie das Geschmackserlebnis anging.

Allerdings habe ich auch ein paar Kritikpunkte, wenn man sie so benennen möchte. Als Erstes fällt auf, was aber bei den aktuellen Koch-und Backbüchern gang und gäbe zu sein scheint, dass es keine Nährwertangaben zu den einzelnen Rezepten gibt. Die Backzeiten stehen zwar am Ende der Zutatenliste, jedoch gibt es aber bei manchen Rezepten auch Ruhezeiten zu beachten, die man erst mit Lesen des Rezeptes erfährt, somit ist das ein oder andere Rezept nicht immer ganz so schnell mal eben zuzubereiten.

Desweiteren gibt es das ein oder andere Rezept in abgewandelter Form zweimal, wie zum Beispiel den Ruck-Zuck-Guglhupf und den Schokoladenkuchen, die sich von der Glasur und der Backform abgesehen gar nicht unterscheiden. Dann gibt es 2 Rezepte für Marmorkuchen, sowie einige Varianten von Apfel- und Quarkkuchen. Das ist einerseits zwar ganz schön, da man so in Varianten backen kann, andererseits wäre es bei 49 Kuchenrezepten vielleicht noch schöner gewesen, noch mehr Abwechslung vorzufinden. Das ist jedoch eher Jammern auf hohem Niveau.

Und zu guter Letzt hätte ich mir statt der 3 Tiramisuvarianten vielleicht noch eher eine Rubrik für Kleingebäck gewünscht. Das hätte ich passender gefunden und das hat mir auch ein wenig gefehlt, denn irgendwie hatte ich darauf gehofft.

Insgesamt gesehen hat mir das Buch also sehr gut gefallen, Vielbäcker/innen wird es zwar nicht soviel Neues bieten, aber es ist einfach ein guter Grundstock, auf den man in seiner Küche nicht verzichten möchte, wenn man mal eben schnell einen Kuchen zaubern möchte. Die Rezepte und Fotos sprechen einfach für sich, so dass man richtig Lust hat, einfach mal eben schnell einen Kuchen zu backen und das aufgrund der wenigen Grundzutaten auch mal eben so handhaben kann.

Was mir mir allerdings noch aufgefallen ist, ist, dass man die Bücher zumindest in Deutschland wohl nicht ohne, sie vorher zu bestellen, mal eben in der Buchhandlung vorfinden wird. Wer sich spontan mal eben auf die Rezepte stürzen will, kann sich in der Zwischenzeit, ja auf dem gutsortierten Backblog von Christina umsehen und sich da schonmal Appetit auf das Buch holen. Von da habe ich mir die Tage das Rezept für die Mini-Croissants geholt, die ich mal eben nachgebacken habe und die ebenfalls ein Träumchen waren. Backfans werden in diesem gutgefüllten Backblog ihre wahre Freude haben und voll auf ihre Kosten kommen. (www.backenmitChristina.at) Ich jedenfalls werde mir wohl noch das vorherige Buch bestellen und hoffen, dass es die ganzen weiteren  Rezepte in Zukunft ebenfalls in Buchform geben wird.
Note: 2+

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(156)

249 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schatten von Melanie Raabe (Thriller, Juli 2018; btb)

Nach "Die Falle" und "Die Wahrheit" liegt mit " Der Schatten" nun der dritte Raabe vor. Wie sagt man im Volksmund so schön? "Alle guten Dinge sind drei". Denn mich vermochte der dritte Thriller der Autorin endlich zu flashen. Das worauf ich so gewartet und gehofft hatte ist hiermit nun endlich eingetreten. Zwar habe ich die beiden Vorgänger auch absolut gerne gelesen, aber so richtig vom Hocker hauen, vermochten sie mich bis dato nicht.

Bei diesem Thriller wusste ich eigentlich sofort, nachdem ich mit dem Lesen gegonnen hatte, dass er nur gut werden konnte. Das hatte ich einfach im Gefühl und genauso war es auch.
Der Einstieg in die Story fing schon sehr gut an, der Schreibstil flüssig und so übte die Geschichte bald einen Sog auf mich aus, dass ich sie am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte, wenn ich denn die Zeit dafür gehabt hätte.

Die Chraktere sind sehr gut gezeichnet und es lag die ganze Zeit über eine Spannung über der Geschichte, die mich einfach mit sich mitriß und sich, je länger ich las, immer noch steigerte. Besonders gut haben mir die kurzen Kapitel gefallen. Einerseits, da man so immer mal noch schnell das ein oder andere Kapitel lesen konnte, andererseits, da dies nochmal die Spannung anzog und man einfach nur noch wissen wollte, wie es weiterging.
Es war einfach spannend und interessant, Norah, die gerade erst nach Wien gezogen war und dort einen neuen Job angenommen hatte, dabei zu begleiten, rauszufinden, was es mit dieser ominösen Aussage auf sich hatte, dass sie am 11. Februar einen Mann töten würde, auf sich hatte.

Um diese Aussage herum baut sich das Ganze aus, was am Ende in einem ziemlich grandiosen Finale gipfelte, als das Maß des Geschehens, was es damit auf sich hatte, ersichtlich wurde. Die Auflösung und vor allem die Art, wie die Leser das Ganze leserisch vorgesetzt wurde, fand ich ziemlich gut, da man vorher gut Stoff zum mitgrübeln hatte, ich jedoch so nie auf des Rätsels Lösung gekommen wäre. Die Auflösung hatte es schon in sich und im Nachhinen fragte ich mich, ob ich das beim Lesen hätte rausfiltern und schon eher einen Verdacht hätte schöpfen können. Das zeigt, wie gut das Ganze geworden ist, da ich keinen blassen Schimmer hatte und ich sowas an Thrillern einfach liebe.

Fazit:

Mit ihrem 3. Thriller hat mich die Autorin endlich geflasht. Absolut grandiose und super Thrillerunterhaltung. Davon wünsche ich mir mehr!
Note: 1

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(54)

113 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Der Schmetterlingsjunge

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442205424
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schmetterlingsjunge von Max Bentow (Psychothriller, Juli 2018; Goldmann)

Bei diesem Thriller handelt es sich um den bereits 7. Teil der Nils Trojan-Reihe.

Wie immer hatte ich mich tierisch auf das Erscheinen des Buches gefreut und fieberte dessen Erscheinungsdatum förmlich entgegen. Was soll ich sagen? Das Warten hat sich wieder einmal gelohnt, da ich nur so durch die Seiten geflogen bin und das Buch mit einer kurzen Unterbrechung von ein paar Tagen soeben beendet habe.
Ich muss allerdings dazusagen, dass es sich abermals, wie die meisten Bücher der Reihe um keinen Psychothriller handelt, wie das Cover verspricht, sondern um einen ganz gewöhnlichen Thriller. Für das Prädikat Psychothriller fehlen ihm einfach die charakteristischen Elemente. Dazu aber gleich mehr.

Dieser Fall entführt den Leser und auch Nils Trojan in die magische Welt der Falter und Schmetterlinge, die der Täter für ein perfides Verwirrspiel einsetzte.

Der Schreibstil war, wie man es von seinen Büchern kennt, gewohnt flüssig und die ersten Geschehnisse ließen nicht lange auf sich warten. Dabei wechselten sich derzeitige Tätergeschehnisse, aktuelle Ermittlungen, sowie gelegentliche Einblicke in die Lebensumstände des Täters ab. Hier möchte ich nochmal etwas zu dem Begriff des Psychothrillers zu schreiben, denn das wird oftmals einfach verwechselt. Wie erwähnt, gibt es Einblicke zum Leben des Täters, dies hat jedoch absolut nichts mit einem Psychothriller zu tun, denn dafür müsste es vielmehr in die Tiefe seiner menschlichen Abgründe gehen. Tut es in diesem Fall aber nicht. Denn ein Mordmotiv hat logischerweise immer einen psychologischen Hintergrund, macht aber andererseits nicht automatisch aus einem Thriller einen Psychothriller. Zudem müsste es für diesen Fall auch viel mehr offenkundige Verwirrspiele geben, die sowohl für die Protagonisten, als auch für den Leser selbst greifbar wären. Diese typischen Elemente sind hier nicht so in dem Maße gegeben, dass man von einem Psychothriller sprechen könnte. Es ist mir einfach immer mal wieder ein Anliegen, hier ein wenig aufzuklären, da viele Leser sich scheinbar nicht über den kleinen, aber feinen Unterschied im Klaren sind ;-)

Spannungsmäßig hat dieser doch recht "actiongeladene" Thriller auch so Einiges zu bieten, denn je näher ich dem Ende entgegenlas, desto spannender wurde es und um so drängender wollte ich wissen, was sich dahinter verbarg. Die Seiten flogen nur so dahin und ich las wie in einem Rausch.

Was das Reihenelement angeht, so tat sich im Laufe der Story auch bei Trojan privat etwas eher Unerwartetes. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich das Ende des 6.Teils nicht mehr so auf dem Schirm hatte, wie es da mit seinem Privatleben verblieben war, da das Ganze bereits 2 Jahre her ist, da "Das Porzellanmädchen" letztes Jahr ja ein Buch außerhalb der Reihe war. Somit staunte ich nicht schlecht, über das, was ich da las.

Was ich ein wenig schade fand, war, dass im Epilog kein weiteres Wort über den Fall fiel. Auch wenn sich bereits im Lesen selbst alles von selbst erklärt hatte, hätte ich mir vielleicht noch das ein oder andere zusätzliche Detail gewünscht, vor Allem jedoch, wie es mit bestimmten Personen danach weiterging. Hierzu kann ich jedoch nicht weiter ausholen, da das von Jedem selbst erlesen werden muss, was damit gemeint sein könnte ;-)

Fazit:

Für mich abermals wieder ein absoluter Pageturner, wenn auch, wie bereits gewohnt, kein wirklicher Psychothriller. Dafür erwartet den Leser eine spannungsgeladene kurzweilige Lesezeit. Für mich eins der Spannungshighlights aus 2018, somit absolute Leseempfehlung.
Note: 1-

  (176)
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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Braut

Anita Terpstra , Simone Schroth
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734105760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Braut von Anita Terpstra (Thriller, Juli 2018; Blanvalet)

Bei diesem Buch handelt es sich nach "Anders", den ich im Übrigen (noch) nicht gelesen habe, um den zweiten Thriller der niederländischen Autorin.

Als Erstes muss ich sagen, dass ich mich doch sehr gewundert habe, dass die Geschichte in den USA spielt, obwohl man es hier nicht mit einer Autorin von dort zu tun hat. Die Autorin kommt aus den Niederlanden, ich konnte jedoch nichts darüber finden, wo sie derzeit lebt. Von daher ist nicht auszuschließen dass sie in den USA lebt/gelebt hat, was den Spielort USA erklären könnte/würde.

Dieses Buch hat mich bereits von Anfang an in seinen Bann gezogen, so war es kein Wunder, dass ich es quasi nur so verschlungen habe. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, so dass dies nochmal mehr dafür sorgte, dass ich nur so durch die Seiten fliegen konnte.
Die Geschichte besteht aus quasi 3 Perspektiven, aus der von Mackenzie, der Hauptprotagonistin, sowie aus 2 Weiteren, deren Zusammenhang sich im Verlauf der Story erklärt.

Spannungsmäßig hatte dieses Buch bedingt durch seine interessante Thematik, die wirklich mal etwas ganz Anderes im Thrillergenre ist, zumindest habe ich noch nicht viele ähnliche Thriller gelesen, sehr viel zu bieten. Die größtenteils ziemlich kuren Kapitel mit dem ein oder anderen Cliffhanger sorgten desweiteren für nochmal mehr Spannung. Somit wollte ich einfach nur lesen, lesen, lesen, um zu wissen, was es mit dem Ganzen auf sich hatte.

Etwa 100 Seiten vor dem Ende gab es dann eine entscheidene Wendung, die nochmal alles, was man sich vorher erlesen und überlegt hatte, über Bord warf, die gleichzeitig aber auch dafür sorgte, dass mir das Buch nun geringfügig weniger gefiel. Es ließ in meinen Augen einfach ein weniger nach, es flachte ein wenig ab. Ich kann gar nicht mal genau erklären, was es genau war, es war halt einfach so ein Gefühl, dass mir etwas fehlte, was diesen Thriller für mich perfekt weiterlaufen ließ. Die Wendung sollte wohl etwas ganz Besonderes darstellen, in meinen Augen, war sie zwar gut, jedoch nicht so spektakulär, dass ich absolut geflasht war.

Es hatte etwas mit den zwei weiteren Geschichtssträngen zu tun, soviel kann ich verraten, ohne zuviel zu verraten. Sie versiegten einfach irgendwann, bzw. liefen sie nicht so weiter, wie ich es mir gewünscht hätte und wie es für eine zufriendenstellendere Auflösung in meinen Augen nötig gewesen wäre. Es wurde alles aufgeschlüsselt und geklärt, aber für mein Gefühl fehlte irgendwas. Auch was die ich nenne es jetzt einfach mal "Täterdarstellung" anging, fehlte mir etwas. Ich kann hier nicht weiter ins Detail gehen, ohne zu viel zu verraten, aber es gab da einfach etwas, was den Täter anging, was mich nicht ganz so zufriedenstellend zurückließ. Das Ende war mir einfach wohl nicht so spektakulär genug, wie ich es mir bei dem Rest des Thrillers vorgestellt hatte. Es war fast ein wenig so, als ob auf einmal ein wenig die Luft rausgewesen wäre.

Fazit:

Bis zur allesentscheidenen Wendung empfand ich diesen Thriller als absolut top, absolut spannend, interessant und eine Thematik, die noch nicht so ausgelutscht ist. Ab der Wendung war er mir leider nicht mehr ganz so spekakulär genug, die Luft war ein wenig raus. Somit leider nicht ganz so perfekt, wie ich es mir gewünscht hätte, dennoch aufgrund des ansonsten sehr starken Rests mehr als empfehlenswert.
Note: 2

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(47)

80 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Muss es denn gleich für immer sein?

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442487769
Genre: Liebesromane

Rezension:

Muss es denn gleich für immer sein? von Sophie Kinsella (Roman, 2018; Goldmann)

Als ich diesen Roman beim Büchershoppen entdeckte, freute ich mich abermals auf einen locker-fluffigen Kinsella-Roman. Doch dieses Mal lag der Fall etwas anders...

Das Cover, sowie das pinke Innenleben des Romans zogen mich absolut an, da es förmlich nach einem unbeschwerten, schönen Roman schrie. Doch im Laufe des Lesens merkte ich, dass dieser Roman nicht nur unbeschwert sein würde.

Erstmal war jedoch alles, wie gewohnt, der lockere Schreibstil, sowie die doch ziemlich aufgesetzte Art vor Allem bei der Hauptperson Sylvie kannte ich ja schon von den vorherigen Kinsella-Romanen. Das ist auch so ziemlich das Typische an ihren Romanen, ihre Figuren sind halt oft einfach von ihrem Verhalten her etwas "drüber", sprich sie kommen schon ziemlich amerikanisch daher, was scheinbar auch in England gang und gäbe zu sein scheint.

Anfangs lag der Fokus daher auch sehr auf den im Klappentext angesprochenen Überraschungen, die sich Sylvie und Dan immer wieder machen, um ihrer Ehe wieder mehr Pep zu verleihen.  Bis zu einem gewissen Grad fand ich die auch recht witzig, aber irgendwann wurde es mir ein wenig zu viel. Vor Allem halt auch einfach, weil ich mir dachte, dass kann doch jetzt nicht alles sein, wovon dieser Roman handelt.

War es halt auch nicht, wie ich ca 100-120 Seiten vor Ende feststellte. Nur entpuppte sich diese Wendung dann als ich nenne es mal etwas Kinsellauntypisch, denn das Ganze wandelte sich zu einer Art "Familiendrama", was an sich ja nicht schlecht sein musste, da ja nicht alle Romane immer nur Friede, Freude, Eierkuchen sein müssen, sondern ruhig auch mal realitätsnähere Themen aufgreifen dürfen.
Was dann allerdings dabei rumkam konnte mich allerdings nicht vom Hocker reißen, sprich gefiel mir von der Thematik her nicht so wirklich. Natürlich habe ich mir rein vom Lesen des Klappentextes und vom Prolog her schon meine Gedannken gemacht, was da vielleicht kommen könnte. Was dann allerdings kam, fand ich auf Deutsch gesagt einfach nur doof und schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Das passte einfach so gar nicht zu dem Rest des Buches und machte es somit auch nicht besser, einfach weil mir andere Romane von ihr so oder so schon besser gefielen.

Fazit:

Rein vom Lesen her kein so schlechter Roman, schließlich bescherte er mir doch recht nette Lesestunden, auch wenn mir der ein oder andere Roman doch besser gefiel. Betrachtet man dagegen die letzendliche Thematik für sich und auch das Detail, dass mir hier so Manches noch aufgesetzter als sonst vorkam, so ist es für mich definitiv einer der "schlechteren" Romane von ihr.
Note: 3

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Psyche? Hat doch jeder!

Lena Kuhlmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 03.08.2018
ISBN 9783959101509
Genre: Sachbücher

Rezension:

Psyche? Hat doch jeder! von Lena Kuhlmann (Sachbuch, 2018, Eden Books)

Aufgrund dessen, dass ich gerne querbeet Sachbücher lese,, um meinen Lesehorizont zu erweitern, interessierte mich dieses Buch besonders. Die Thematik ist einfach absolut interessant, gerade, wenn man, so wie ich gerne Psychothriller liest und so einfach mal einen realen Einblick in die Arbeit einer Psychotherapeutin haben möchte, um das Ganze vielleicht mal etwas besser zu verstehen. Diese Materie ist halt schon ziemlich breit gefächert und somit absolut komplex.

Dieses Buch stellt kein Buch im Sinne eines medizinischen Fachbuchs dar, sondern ist quasi ein kleiner Wegweiser und somit ein Einblick in den Alltag, bzw. die Berufsgrundlage dieser Berufsgruppe. Somit ist es nicht nur für Menschen interessant, die vielleicht mittelbar mit dieser Materie zu tun haben, vielleicht, weil sie Angehörige von Menschen mit psychischen Problemen sind oder vielleicht selbst betroffen sind, sondern auch für Menschen, die sich einfach mal mit der Thematik befassen wollen, weil sie sie interessant finden. Medizinsche Hintergründe, die zur Selbstheilung- bzw. Diagnose helfen könnten, wird man hier kaum finden und das soll es wie gesagt auch gar nicht darstellen.

Was man hier vielmehr unter Anderem  findet sind erstmal so grundlegende Dinge, wie denn überhaupt die verschiedenen Berufsgruppen rund um die psychischen Aspekte heißen und wie man sie unterscheidet, wie der Arbeitsalltag einer Psychotherapeutin aussieht und wie man überhaupt dahin kommt, diverse Fakten und Infos zur Krankheitslehre, Anzeichen und wann es zum Arzt gehen sollte, sowie der Feststellung, dass Therapeuten eben auch nur Menschen sind und keine Zauberer.

Der Schreibst ist flüssig und einfach gehalten, so dass man das Buch gut weglesen kann. Natürlich gibt es auch sehr viele fachbezogene Begriffe, was bei so einer Thematik einfach nicht ausbleibt. Allerdings wurde hier so für Abhilfe geschaffen, dass es im Anschluss Hinweise für Bücher zum Weiterlesen gibt, wo man sein neu erworbenes Wissen noch vertiefen kann. Dieses Buch ist somit als Einstieg in die Materie zu sehen und kann einfach nicht alles aufgreifen, da diese Thematik so weit verzweigt und komplex ist. Somit ist es eins der Bücher, was man so wahrscheinlich erstmal weglesen wird, um es bei passender Gelegenheit wieder hervorzuholen, um sich die ein oder andere Passage noch mal genauer zu Gemüte zu führen.

Fazit:

Ein gelungenes Buch über die Arbeit einer Psychotherapeutin, sowie vieler Fakten und Infos über die Psyche an sich. Mir hat es gut gefallen und kann es allen Lesern empfehlen, die sich an sich schon für die Thematik interessieren oder einfach mal ihren Lesehorizont darum erweitern wollen. Wer ein medizinschens Fachbuch erwartet, wird hiermit allerdings nicht weit kommen, da es das einfach auch nicht sein will.
Note: 2

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88 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Das Gift der Wahrheit

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.07.2018
ISBN 9783453359772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Gift der Wahrheit von Julia Corbin (Thriller, 2018; Diana Verlag)

Bei diesem Thriller handelt es sich um den 2. Teil der Hall & Hellstern-Reihe.

Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen. Schreibstil und die Geschichte sind so gehalten, dass man das Buch einfach gerne zur Hand nimmt und sich auf´s Lesen freut.

Wie bei allen Thriller-Reihen wechseln sich Geschichtsstränge aus Fall und Privatem der Ermittler ab. So erfährt man wieder Einiges zu Alexis Hall, was im nächsten Fall noch sicher weiter ausgebaut sein wird. Auch Karen Hellstern kommt hier nicht zu kurz und ist in diesem Fall aus bestimmten Gründen sehr aktiv und somit involviert. Ihr Biologendasein wird in diesem Fall besonders gefordert und man erfährt neben dem Fall wieder einiges Wissenswertes, in diesem Fall, wie der Klappentext bereits verrät, über Spinnen.

Der Fall ist so gehalten, dass es sowohl Passagen aus der Gegenwart, als auch  welche aus der Vergangenheit von vor 20 Jahren gibt, die gelegentlich eingestreut sind.

Meine einzigen Kritikpunkte sind, wenn man so will, dass ich mir noch ein höheres Spannungslevel gewünscht hätte, was allerdings zum Ende hin schon noch anstieg. Für mich kann es jedoch nie spannend genug sein, von daher wäre da für meinen Geschmack wohl noch ein wenig mehr möglich gewesen. Und zum Anderen hätte ich mir bei der Auflösung noch ein wenig mehr tiefergehende Aufklärung des Motivs gewünscht. Man erfährt natürlich, was es damit auf sich hat, aber das hätte ich mir persönlich noch ein wenig mehr aufgeschlüsselter gewünscht. Ich muss allerdings auch sagen, dass das Ende schon sehr geschickt gemacht ist und es schon Überraschungen gab, die der Leser während des Lesens so wohl nicht erwartet hätte. Also sind meine Kritikpunkte eher der Kategorie "Jammern auf hohem Niveau" zuzuordnen und somit einfach eine Sache meines persönlichen Geschmacks.

Fazit:

Ein gelungener 2. Teil, der mich wieder überzeugen konnte und mir einige tolle Lesestunden beschert hat. Somit freue ich mich bereits jetzt auf Teil 3.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Stunde des Opfers

Anna Carls
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492311342
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Stunde des Opfers von Anna Carls (Barbara Wendelken) (Krimi, 2018; Piper)

Bei Anna Carls handelt es sich um das Pseudonym der recht bekannten Autorin Barbara Wendelken, die einfach mal einen neuen Weg in Form eines Einzelkrimis gehen wollte, der mit Die Stunde des Opfers somit vorliegt.

In diesem Krimi gibt es mehrere Handlungsstränge, zum einen den um Rebekka, der in der Ich-Perspektive verfasst ist, als noch einige andere, die aus der Beobachterperspektive geschrieben sind. Der Strang um Rebekka war in meinen Augen der zentralste Punkt und gleichzeitig für mich auch der spannendste Erzählstrang.

Auch der Erzählstrang um den ermittelnden Hauptkommissar fand ich recht interessant.

Allerdings muss ich auch sagen, dass viele der handelnden Personen nicht immer schlüssig handelten, was sich im Laufe der Geschichte immer wieder zeigte.

Insgesamt gesehen hat mir der Krimi aber schon ziemlich gut gefallen, auch wenn ich mir zum Ende hin, nachdem die schon ziemlich überraschende Täterdarstellung erfolgte, das ein oder andere weitere Detail gefehlt hat, damit alles etwas runder rüberkam. Ich mag es einfach, wenn man zum Ende hin nochmal sowas, wie eine Zusammenfassung der Tatumstände bekommt, woraus dann im Idealfall der Ahaeffekt draus resultiert.

Doch trotz der kleinen Schwächen konnte mich der Krimi schon sehr überzeugen, einfach weil der Schreibstil passt, die Geschichte interessant und so geschrieben ist, dass man gerne am Ball blieb, sie mich sehr gut unterhalten hat und eine solide Spannung, wenn auch keine Hochspannung gegeben waren.

Rezension

Fazit:

Wer einen soliden Krimi ohne viel Chi Chi  sucht und einfach auf gute Krimiunterhaltung aus ist, dem könnte Die Stunde des Opfers durchaus gefallen. Das ein oder andere Detail hätte noch besser überarbeitet gewesen sein können, aber im Großen und Ganzen ist der Fall gelungen. Mal sehen, ob es einen zweiten Fall geben wird.
Note: 2












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33 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423217279
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im dunklen, dunklen Wald von Ruth Ware (Thriller, TB-Ausgabe 2018; dtv)

Nachdem ich vor einem halben Jahr den aktuellen Thriller der Autorin gelesen hatte, wollte ich auch ihren vorherigen Thriller lesen und freute mich umso mehr, als ich diesen dann vor Kurzem auf einem Flohmarkt erstand.

Was soll ich sagen? Ich habe das Buch irgendwann mittags/nachmittags begonnen und nun zu Mitternacht beendet. Das sagt wohl schon Alles.
Dieses Buch besticht nicht unbedingt damit, dass es der beste Thriller an sich ist, den ich je mit gelesen habe, sondern in diesem Fall ist es eher die sehr gute Unterhaltung und die stetig steigende Sapnnung, die mich am Ball bleiben ließ und mich das Buch nur so verschlingen ließ.

Der Schreibstil war flüssig und gut, so dass ich das Buch zügig weglesen konnte. Die Story ist aus der Perspektive von Nora geschrieben, die sich einmal um die Ereignisse des Junggesellinnenabschieds drehen und einmal, als sie im Krankenhaus lag und um ihre Erinnerungen rang. Letzeres waren immer mal recht kurze Kapitel, die zum Ende hin mit dem anderen Geschichtsstrang verschmolzen und quasi eins wurden, sprich es keine seperaten Kapitel mehr dazu gab.

Was den Thrillanteil angeht, war bis zu etwa 100 Seiten vor Schluss gar kein wirklicher Thrill erkennbar, dieser setzte erst so wirklich mit den Ermittlungen zu dem Fall ein, der lange keiner war, da es sich bis dato eher um einen Spannungsroman handelte.

Nichtsdestotrotz, habe ich mich, wie bereits erwähnt bestens unterhalten gefühlt. Meine Neugier wuchs ins Unermessliche, so dass ich das Buch unbedingt schnell beenden wollte, um zu erfahren, was des Rätsels Lösung war.

Ich muss dazu sagen, dass erst gar nicht soviel passierte und ich mich fragte, welches Drama sich hier denn nun abspielen sollte, aber die spannende Entwicklung des Romans entwickelten sich so spannend, dass ich darüber im Nachhinein total von absehen kann.

Auch dass das Ganze sich zum Ende hin als ziemlich vorhersehbar herausstellte und ich mit meiner Vermutung, die sich nach und nach einschlich zum Ende hin so ziemlich deckte, konnte meiner Begeisterung keinen Abbruch einbringen. In manchen Fällen braucht es wohl gar keine so mörderische Story, um ein Buch für gut zu befinden, wenn man sich so gut unterhalten fühlt und einfach nur wissen möchte, was dahintersteckt.

Die Auflösung hätte für meinen Geschmack vielleicht noch ein bisschen detailreicher geklärt werden können, da ich allerdings schon ahnte, was dabei herauskommen würde und was sich ja auch als dieses herausstellte, bedurfte es wohl keiner ellenlangen Klärung mehr.

Fazit:

Ein Thriller, der lange den Thrillanteil vermissen ließ und dem ein oder anderen Leser aufgrunddessen wohl auch nicht wirklich zusagen wird, aufgrund genannter Details, der mich aber trotzdem ziemlich begeistern konnte. Manchmal muss halt einfach nur der Unterhaltungswert stimmen, um ein Buch für gut zu befinden.
Note: 2+


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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Bei deinem Leben

Adele Parks , Birgit Salzmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.07.2018
ISBN 9783959671972
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei deinem Leben von Adele Parks (Roman, 2018; Harper Collins)

Bei diesem Roman handelt es sich um den Zweiten der englischen Autorin, die mit "Bis du alles verlierst" 2017 ihren Debütroman vorlegte.

Bei diesem Buch handelt es sich nicht nur um einen gewöhnlichen Roman, sondern um einen absolut genialen, intelligenten Spannungsroman, der es ziemlich in sich hat.

Aber der Reihe nach:
Anna und Zoe sind Zwillinge, die äußerlich absolut identisch, in ihrer Persönlichkeit jedoch verschiedener nicht sein könnten. Sie sind sogenannte monochorial-monoamniotische Zwillinge, die seltenste Form des Zwillingsdaseind, das nur 1% der eineiigen Zwillinge ausmacht. Anders ausgedrückt Zwillininge, die sich ganz besonders nahestehen. Anna lernt beim Onlinedating Nick kennen und Zoe, die Nick nicht traut setzt alles daran ihn als Lügner zu enttarnen und die Story nimmt ihren Lauf...

Der Schreibstil war so fesselnd und einnehmend, so dass ich sogleich in der Story drin war und einfach nur lesen, lesen, lesen wollte, da direkt so spannend zuging, dass ich einfach nur wissen wollte, was da Sache war. Die Geschichte spielt aus verschiedenen Perspektiven, allen voran Anna, Nick und Zoe, die sich gelegentlich um weitere Personen ergänzend, abwechseln. Hierauf möchte ich allerdings nicht weiter eingehen, da man sonst schon zuviel von der Geschichte verraten würde, was in diesem Fall das Verfassen der Rezension besonders schwierig macht, da hier immer die Gefahr besteht, bereits zuviel zu verraten.

Für mein Spannungsempfinden war die Spannung allgegenwärtig, die sich jedoch, je mehr die Story fortschritt noch immer mehr verstärkte, so dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin, um zu erfahren, was sich dahinter verbarg. Nach und nach deckten sich die Puzzleteilchen auf, die zuvor in Irrungen und Wirrungen den Leser durch den Roman führten. Dieser Roman wartet mit so mancher Überraschung auf, der in einem spannungsgeladenen, intelligenten und absolut genialem Ende gipfelte. Wie bereits erwähnt ist es in diesem Fall fast unmöglich die Rezi noch genauer zu gestalten, ohne noch mehr oder gar zuviel zu verraten. Somit kann ich nur sagen, diesen Roman selbst zu lesen und sich somit ein eigenes Bild davon zu machen, um zu sehen, was ihn ausmacht.

Fazit:

Ein Spannungsroman, der es an Spannung und einer absolut tollen, intelligenten Story absolut in sich hat. Mir hat er ein ebenso spannungsgeladenes kurzweiliges Lesevergnügen beschert, was es zu einem absoluten Lesehighlight 2018 für mich macht. Absolute Leseempfehlung!
Note: 1

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Das Glück wohnt im Kopf

Christine Wunsch
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 16.03.2018
ISBN 9788868393366
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch (Sachbuch, 2018; Athesia)

Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, denn ich wollte wissen, ob es wirklich zu mehr Glück im Leben verhelfen kann. Dabei handelt es sich um das Trainingsbuch für mehr Glücksmomente im Alltag.

Alleine das Cover und die schön gestaltete Aufmachung lassen dieses Buch sehr wertig aussehen und es strahlt so schon sowas wie Glück aus.

Das Buch ist in verschiedene Themenkapitel unterteilt, die sich über 4-6 Seiten erstrecken. Die einzelnen Kapitel stehen jeweils für 2 Tage, da es sich um ein 30-Tage-Programm handelt. Nach jedem Kapitelende gibt es eine Kurz- und Knappzusammenfassung, sowie einige Übungen und Aufgaben, die man kapitelbegleitend erarbeiten kann. So kann man das Gelernte gleich umsetzen. Am Ende des Buches gibt es noch ein Dankbarkeitstagebuch, wo Platz für die eigenen Notizen dafür ist.

Und macht dieses Buch nun glücklicher?

Jein, es kann natürlich nicht dafür sorgen, dass man einen Wegweiser in die Hand gedrückt bekommt, wie man beispielsweise zu mehr Geld oder greifbarem Glück kommt. Es kann aber durchaus dafür sorgen, dass man sich wieder mehr darüber klar wird, dass das Glück im Kopf sitzt, jeder also selbst seines Glückes Schmied ist. Das gerät nur allzu leicht in Vergessenheit. Man liest sich durch die einzelnen Kapitel und stellt immer wieder fest, wieviel mehr man doch selbst in der Hand hat, um seinem Weg nicht ständig im Weg zu stehen. Sei es, dass man sich ständig schon im Voraus Sorgen macht, die sich allzu oft anschließend als total unnötig herausgestellt haben oder dass man alleine 70% nur an schlechten Gedanken in sich trägt. Das postive Denken also total in den Hintergrund gerät. Alleine wenn man es schafft, alleine diese beiden Dinge von negativ in positiv umzuswitschen könnte schon enorm viel ändern. Negatives Denken ist nämlich erlernt und kann mit Übung wieder abgelegt werden. Man muss es nur schaffen, seine sogenannte "Gehirnautobahn" umzulenken und sich auf´s positive Denken und positve Gedanken einzulassen. Das geht natürlich, wie immer im Leben nicht von heute auf morgen, aber man kann in kleinen Schritten jeden Tag etwas dafür tun.
So geht es mit jedem Kapitel so weiter, wo man Tricks und Kniffe bekommt, wie man positiver denken kann und seine Lebenseinstellung von grundauf posiver gestalten kann.

Somit gehört dieses Buch zu denen, die man erstmal liest, um sich durchzulesen und die man in bestimmten Situationen immer wieder hervorholt, um die ein oder andere Stelle nochmal genauer zu durchleuchten und sich so für sich das Beste draus hervorzuholen und somit das Gelesene anzuwenden und sich so Schritt für Schritt seinem gesetzten Ziel anzunähern. Das Ziel das Glück in seinem Leben einziehen zu lassen, wenn man sich bewusst werden lässt, dass es in unseren Köpfen wohnt.

Fazit:

Ein gelungenes Sachbuch, dass, wenn man es zulässt und sich drauf einlässt sicherlich das Ein oder Andere bewirken kann. Und wenn man sich nur bewusster macht, dass man Vieles einfach selbst in der Hand hat, einfach nur, wenn man positver denkt und lebt. Wer vielleicht öfters mit einem Lächeln durchs Leben geht, dem kann das Glück so auch viel leichter zuwinken. Denn seien wir mal ehrlich, auch die, die scheinbar auf der Sonnenseite leben und vom Glück nur so geküsst sind, haben Tage, wo nicht alles so läuft, wie es soll, ärgern sich über bestimmte Dinge und haben genauso Schickssalsschläge zu verarbeiten, wie andere auch. Sie können vielleicht nur besser oder anders damit umgehen, so dass es für Andere mehr nach mehr Glück aussieht...
Note: 2

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Freunde finden im 21. Jahrhundert

Alexander Wahler
Fester Einband: 244 Seiten
Erschienen bei epubli, 01.03.2018
ISBN 9783746704289
Genre: Sachbücher

Rezension:

Freunde finden im 21. Jahrhundert von Alexander Wahler (Sachbuch, 2018)

Dieses Buch war für mich eines der Sachbücher, auf das ich ganz besonders gespannt war. Wahrscheinlich unter Anderem, weil ich mir schon eine Kleinigkeit davon versprochen habe. Da ich vor einem Jahr vom Land in eine 50 km entfernte größere Stadt gezogen bin, habe ich mir für die Zukunft vorgenommen, mal meinen Freundes- und Bekanntenkreis zu vergrößern, bzw. zu erweitern, eben um auch hier mal den ein oder anderen Menschen, neben meinem Partner zu haben. Für mich ist weniger das Problem des, wo jemanden kennen zu lernen, sondern ich wollte mich einfach mal schlau machen, was es für mögliche weitere Möglichkeiten dafür gibt.

Das Buch ist in 5 große Kapitel unterteilt, die wiederum in mehrere Unterthemen gegliedert sind. Die Aufteilung ist wie folgt:

- Die Grundlagen sozialer Dynamik
- Von Unsicherheit zu Selbstvertrauen
- Charisma und Sympathie
- Netzwerk aufbauen und pflegen
- Das Geschenk der Freundschaft

Der Autor, der im Übrigen erst junge 23 Jahre alt ist und Persönlichkeitscoach und  YouTuber ist hat in diesem Buch eine Mischung aus persönlichen Noten, sowie kurze auf den Punkt gebrachte Fakten zusammengefasst. Jedes Unterkapitel ist wirklich kurz gehalten, so dass man mal eben noch schnell eins lesen kann und wird am Ende mit einer auf den punktbringenden Zusammenfassung nochmal zentriert.

Etwas wirklich Neues, gerade zu den Themen, die mich am meisten interessierten habe ich nun nicht gefunden, eher etwas, was einem vielleicht schon bekannt war, aber so nochmal wieder ins Bewusstsein gebracht und somit aufgefrischt wurde, bzw. was einem vielleicht vorher auch nicht wirklich so bewusst war. Es las sich gut und zügig durch, ist allerdings nicht ganz fehlerfrei, da es wohl keinen Lektoren zur Durchsicht gesehen hat, da im Selbstverlag erschienen. Was ich jedoch gefunden habe ist, vielleicht eine weitere Möglichkeit noch neue Leute kennen zu lernen, die ich vielleicht schon in baldiger Zukunft mal testen werde, nämlich die App Meetup.
Es werden viele Themen angesprochen, auch welche, die einen direkt betreffen, so dass man an sich selbst arbeiten kann. Es ist ein Buch, was man liest, um es dann bei Bedarf immer wieder vorzuholen und sich den ein oder anderen Themenbereich nochmal genauer und für sich genommen nochmal nachzuarbeiten.

Es gibt allerdings auch Dinge, die mir nicht ganz so gut gefallen haben.
Ja, mit diesem Buch soll der ein oder andere Euro verdient werden, schließlich hatte man Arbeit damit, was mir aber schon ein wenig befremdlich vorkommt ist, anfangs eine Seite, wo die Crashkurse des Autoren beworben werden. Und zwar insofern, dass sie für Käufer des Buches kostenlos sind, die 47 €, die diese Seminare wohl kosten, sind durchgestrichen. Das wirkt auf mich in einem Buch nicht so professionell, schließlich soll es in erster Linie doch eher um die Thematik an sich gehen.
Desweiteren haben diverse Geschichten und Anekdoten der Autoren selbst in diesen Büchern für mich immer einen faden Nachgeschmack. In diesem Fall lässt der Autor massenweise Freunde von ihm im Buch einfließen. Die er  innerhalb von scheinbar wenigen Jahren kennengelernt hat. Ist ja so nichts gegen einzuwenden, was mich allerdings stört ist immer das Hervorheben, wie viele Freunde auf der ganzen Welt er doch hat. Das kann man jedoch nicht mit einem Otto-Normal-Mensch vergleichen, die meistens vom Urlaub mal abgesehen, weder die Zeit, noch oft das Geld dazu haben, sich sowas aufzubauen. Zwar soll Geld keine Rolle spielen, tut es für mein Empfinden in diesen Büchern aber trotzdem immer und zwar nicht zu wenig. Denn bisher waren alle Autoren solcher Bücher, die ich gelesen habe in einer besseren finanziellen und auch sonstigen Situation, wo sie Normalbürgern einfach haushoch überlegen sind. Das sind einfach so Punkte, die mich in diesen Büchern einfach immer nerven, dass das so hervorgehoben wird, auch wenn ich es überhaupt nicht anstrebe Freunde in der ganzen Welt haben zu wollen.

Fazit:

Ein Buch, was einen guten Einblick in divere Fakten in die Welt der Freundschaften ermöglicht. Zwar war auch vieles davon total interessant, das, was ich mir allerdings erhofft hatte war dann doch nicht so, wie gedacht, bzw. gab es nicht so viel Neues, bzw. Bahnbrechendes, was bei mir nun für diveres Veränderungen sorgen wird.
Note: 2-

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40 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Galway Girl: Ring of Love

Nadine Gerber
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492501538
Genre: Liebesromane

Rezension:

Galway Girl: Ring of Love von Nadine Gerber (Roman. 2018; Piper)

Zwischendurch mal einen schönen Roman oder wie in diesem Fall Liebesroman mag ich ja immer mal gerne, sofern es nicht zu kitschig ist.

Mila, 32 Jahre alt lebt in der Schweiz und hat vor etwa 2,5 Jahren ihre große Liebe Alex, mit dem sie frisch verheiratet war auf tragische Weise verloren und mit ihm auch ihren Verlobungsring. Dieser verschwundene Ring führt sie nach Irland ins Örtchen Galway, wo sie sich quasi auf Spurensuche macht, da Alex dort schöne Tage verlebt hat. So lernt sie zufällig Ben kennen und das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Alleine der Einstieg hat mir schon sehr gut gefallen, ruck zuck war ich in der Geschichte drin und ich habe sie einfach nur inhaliert und aufgesogen. Die Seiten flogen nur so dahin, weil ich einfach wissen wollte, wie es zwischen Mila und Ben weitergeht und um welche Details es sich handelt, die Ben Mila verschweigt.

Ich muss dazu sagen, dass ich recht schnell eine Ahnung hatte, die sich dann auch bestätigte, um was es sich handeln könnte, da es einfach sehr offensichtlich war, aber das fand ich nicht schlimm.

Die Story selbst ist an sich nichts Neues, aber sie war einfach süss und somit mochte ich sie einfach total gerne. Die Geschichte ist romantisch, aber nicht kitschig, was ich wichtig finde. Sie könnte so auch im wahren Leben passiert sein, auch wenn es dafür natürlich sehr, sehr viel Glück bedürfte, aber es gibt ja Menschen, die einfach nur vom Glück geküsst sind, auch im wahren Leben.

So war das Ende auch keine Überraschung für mich, dass es so endete, wie es endete.

Die Chrakatere sind gut gezeichnet, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen konnte und mit ihnen mitfühlen konnte.

Fazit:

Eine sich lockerlesende, süsse Liebesstory, die mich absolut für sich gewinnen konnte und die ich supergerne und somit innerhalb eines Tages weggelesen habe. Das sagt schon alles und somit gibt es eine klare Leseempfehlung.
Note: 2+

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259 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 127 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann (Thriller, 2018; rororo)

Nachdem ja erst im Mai "Stirb zuerst" unter seinem Pseudonym Frank Kodiak erschien, freute ich mich total auf seinen neuesten Streich, der am 26. Juni 2018 offiziel erscheint.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit diesem Buch konnte er für meinen Geschmack endlich wieder an alte Zeiten anknüpfen und konnte mich damit absolut flashen.

Dieser Thriller ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, unter Anderem aus der Sicht von Leni, die für ein Praktikum nach Hamburg kommt und in einer Villa unterkommt, wo sie ein Zimmer angemietet hat. In Folge dessen wird sie unverhofft in einen Kriminalfall verwickelt, der es in sich hat...

Mühelos war ich sofort in der Story drin und tauchte förmlich darin ab. Cliffhanger und die wechselnden Passagen ließen diesen Thriller sehr lebendig werden und es baute sich mühelos eine konstante Spannung auf, die dadurch immer weiter anstieg. Atemlos sprang man von Szene zu Szene und verfolgte das Geschehen wie in einem Sog.

Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet und man konnte sich absolut in sie hineinversetzen.

Gekrönt wurde das ganze von einem tollen Finale, was es nochmal in sich hatte, gerade auch, was die Spannung und die Schlüssigkeit betraf. Somit blieben bei mir keine Fragen offen.

Fazit:

Ein absolut super Thriller, der mich absolut überzeugen konnte. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und ich hatte ein kurzweiliges, spannungsgeladenes Lesevergnügen. Absolute Leseempfehlung!
Note: 1

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364 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Wendy Walker , Verena Kilchling
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 23.06.2016
ISBN 9783651025424
Genre: Krimi und Thriller

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Fiona: Den Toten verpflichtet

Harry Bingham , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499291357
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fiona - Den Toten verpflichtet von Harry Bingham (Krimi, 2018; rororo)

Bei diesem Krimi handelt es sich um Teil 1 der Reihe um die Polizistin Fiona Griffiths. Hier erschließen sich mir schon nicht die Erscheinungsdaten der Bücher. Teil 1-3 erschienen scheinbar alle am 26. Juni 2018, wobei Teil 3 allerdings schon vorher vor einem knappen Jahr bereits erschienen sein muss. Teil 4 erscheint am 22. Januar 2019 und Teil 5 am 26. März 2019.

Dieses spiegelt sich auch im Buch selbst wieder, denn mir hat sich die Geschichte einfach nicht erschließen wollen. Von der dauerhaften Langeweile von Seite 1 bis 479 mal ganz zu schweigen.

Der Einstieg wollte mir schon nicht so ganz gut gelingen und das zog sich durch das gesamte Buch hindurch. Ich wurde weder mit der Story, mit Fiona oder einer sonstigen Person warm. Bei den meisten Personen war mir bis zum Schluss nicht gänzlich klar, welche Rolle sie überhaupt spielten, da alles total undurchsichtig war. Ich habe gelesen und gelesen und das Ganze direkt wieder vergessen, so belanglos zeigte sich mir die Geschichte.

Man erfährt bereits im Klappentext, dass Fiona anders als die meisten Menschen ist, so weit so gut. Das war dann aber auch schon alles, denn der Rest hat sich mir einfach nicht erschlossen. Man erfährt zum Schluss zwar, was es damit auf sich hat, aber auch das spiegelt sich einfach nicht so in der Story wider, dass ich damit etwas anfangen konnte. Das Krankheitsbild wurde einfach so schlecht in die Story eingebaut, dass es für mich zumindest nicht wirklich wahrnehmbar war und auch die Erklärung am Ende ließ mich auch dann noch weitestgehend im Dunkeln tappen. Diese Thematik wurde einfach nur sehr, sehr schlecht umgesetzt und somit nicht detailgenau in die Story eingearbeitet. Alleine hiermit hätte man viel mehr aus der Story herausholen können, damit das Ganze schon wesentlich interessanter und vor allem spannender geworden wäre.

An Spannung fehlte es diesem Krimi nämlich komplett, zumindest für mein Spannungsempfinden war da einfach überhaupt nichts von zu spüren. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, was das Ganze denn mal richtig anfängt und sich mal entwickelt. Die Geschichte erfuhr für meinen Geschmack nämlich überhaupt null Entwicklung, sie plätscherte gleichbleibend vor sich hin, so dass ich mich schon zwingen musste, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen.

Von Lesefreude war hier also für mich null die Rede.
Das konnte auch das Ende nicht ändern, von dem ich mir dann zumindest noch etwas Rettung erhoffte. Auch hier einfach nur gleichbleibende Langeweile. Innerhalb der letzten 50 Seiten etwa habe ich erst Zeilen, dann ganze Seiten übersprungen, da es für mich einfach kein Zustand mehr war. So war es auch nicht überraschend, dass mich die Auflösung mal so gar nicht vom Hocker reißen konnte. Sowas Ödes, Langweiliges und Unspektakuläres kommt ja zum Glück nicht so häufig vor, aber genau hier war es einfach der Fall. Einfach nur total enttäuschend, so dass es bei mir einfach keine Steigerung gab.

Fazit:

Für mich leider einer der Flops in 2018. Langeweile von der ersten bis zur letzten Seite, eine Story ohne jegliche Entwicklung, mit einem sehr unspektakulären Ende und einer Protagonistin, die die Krimiwelt noch nicht gesehen haben soll? Aufgrund der schlechten Umsetzung, was diesen Punkt angeht, kann ich dem leider gar nicht zustimmen. Für mich ist dieser Krimi leider viel Lärm um nichts, so schade es auch ist, sowas schreiben zu müssen. Konnte meine Erwartungen in keiner Weise erfüllen. Dass ich diese Reihe weiter verfolgen werde, wage ich erstmal zu bezweifeln.
Note: 5

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