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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

An jenem dunklen Tag

Lucy Atkins
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174348
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An jenem dunklen Tag von Lucy Atkins (Psychothriller, 2016, Bastei Lübbe)

- weder Psycho, noch Thriller, sondern eher Famliendrama mit eher unspektakulärem Ende -

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, nachdem ich vorgestern in meiner Stammbuchhandlung bei einer Veranstaltung war und was ich dort noch beim Stöbern entdeckt hatte. Ich muss gestehen, dass ich so meine Zweifel hatte, was die Zuordnung des Genres angeht, da ich da so meine Erfahrungen mit habe und schon öfter daneben gegriffen habe, wenn auf dem Cover ein Psychothriller angepriesen wurde. Sei es drum, ich las den Klappentext und war sofort hin und weg davon, denn der versprach Einiges, vor allem eine tolle Story mit ganz viel Spannungspotenzial.

Was soll ich sagen? Was sich über viele hunderte Seiten wirklich rein leserisch gut las, entpuppte sich am Ende dann doch wieder zu einem Fehlgriff, denn mein Gefühl hat mich leider nicht getrogen. Hier erwartet den Leser definitiv kein Thriller, von einem Psychothriller ganz zu schweigen.

Bis etwa 100 Seiten vorm Ende begleitet man die schwangere Tess bei ihren Recherchen über ihren Ehemann. Die vermeintlichen Psychoelemente stellen sich als keine heraus, denn sie sind für den Leser überhaupt nicht greifbar, sprich feststellbar, da sie wenn überhaupt nur für Tess ersichtlich sind und das kommt beim Lesen halt überhaupt nicht so rüber. Heißt es gibt null charakteristische spannungsgeladene Psychoelemente, in Form von Irrungen und Wirrungen. Diese spielen sich wie erwähnt allenfalls in Tess Kopf ab und haben für die Auflösung überhaupt keine Bedeutung, da das gesamte Buch auch sonst so ziemlich keine Thrillerelemente vorweist, vom Grund des Ganzen vielleicht mal abgesehen. Das reicht aber überhaupt nicht aus, um dieses Buch einen (Psycho)-Thriller nennen zu können.

Insgesamt habe ich das Buch schon sehr gerne gelesen, da es sehr interessant ist und ich unbedingt wissen wollte, was dahintersteckt, ob sich meine im Laufe des Lesens angesammelten Vermutungen damit decken würden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich es innerhalb von zwei Abenden durch hatte, da der Schreibstil zudem flüssig gehalten ist und man es schnell lesen kann. Trotzdem überwiegt zum Ende hin doch die Enttäuschung über die eher unspektakuläre Auflösung. Es war einfach irgendwie ernüchternd, kein Feuerwerk im Sinne eines Ahaeffektes und eines spannungsgeladenes Finale. Die erste vermeintliche Auflösung kam etwa 100 Seiten vor Schluss, doch es war klar, dass es dieses noch nicht gewesen sein konnte, die letztendliche Auflösung war dann plötzlich da und dann war das Buch auch quasi am Ende. Zuvor wurde es mit dem Finale noch sehr verwirrend, statt aufklarend, denn des Rätsels Lösung hatte es, was die Komplexität angeht schon ein wenig in sich, was allerdings an den Personen lag, die damit in Verbindung standen. Für meinen Geschmack wurde die Auflösung nicht klar genug definiert, da hätte ich mir, wenn es schon so enden musste, doch mehr Erklärung gewünscht.

Fazit:

Wer glaubt hier einen spannungsgeladenen Psychothriller vorfinden zu können, könnte auf dem Holzweg landen. Dieses Buch ist eher Familiendrama, als Thriller, denn den sucht man hier ziemlich vergebens. Ursprünglicih wollte ich immerhin 3 Sterne vergeben, da es mir rein leserisch total gut gefallen hat und ich nur so verschlungen habe. Aufgrund der Tatsache, dass es nicht das ist, was es vorgibt zu sein, ein Thriller und aufgrund der eher enttäuschenden, unspektakulären Auflösung, kann ich nur 2 Sterne vergeben. Schade, dieses Buch hätte so viel Potenzial gehabt!

Note: 4


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24 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

lüneburg, hippies, free farms, alkaloide, profiler

Blumenkinder

Meike Dannenberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei btb, 14.11.2016
ISBN 9783442714490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

zorn und schröder, band 6, krimi, unfall, serie

Zorn - Wie du mir

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596036080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zorn - Wie du mir von Stephan Ludwig (Thriller, 2016; Fischer Verlag)

- ein grandioser 6. Fall -

Mit Zorn - Wie du mir liegt nun der mittlerweile 6. Teil der Zorn-Reihe vor. Für mich ist es der wohl bisher beste Teil der Reihe, nachdem mir der letzte Teil, den ich mittelprächtig fand, von der Story her nicht ganz so zusagte.

Daher war ich sehr gespannt, was mich nun bei diesem Fall erwarten würde und wie mir das Buch wohl gefallen würde.

Was soll ich sagen? Es war einfach grandios!

Hier liegt wohl Zorns persönlichster Fall zugrunde, denn nicht nur, dass der Fall an sich aufgrund verschiedener Gründe sehr persönlich für ihn wird, hat sich auch in seinem Privatleben viel getan. Zorn ist nämlich seit 2 Jahren Vater eines Jungen namens Edgar und alleine diese Szenen waren total super, da man sich Zorn in dieser Rolle so gar nicht vorstellen konnte. Manche Szene war fast sowas wie rührend.

Zum Fall selbst kann ich nur sagen, dass er sehr interessant und mega spannend war. Die Spannung stieg sogar immer noch immens, so dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte.

Die Spannung war zum Teil auf die Thematik an sich zurückzuführen, aber auch, weil es viele Geheimnisse gab, die es galt aufzudecken und ich total gespannt war, was es denn mit den verschiedenen Sachen auf sich hat, die da so nach und nach zu Tage kamen.

Was dabei zum Ende hin ans Licht kam, war eine Mischung aus Spannung, Entsetzen und ungeheurem Nervenkitzel.

Da Zorn aus diesem Fall mehr mitnimmt, als ihm lieb ist, bin ich gespannt, wie sich das in den nächsten Fällen niederschlagen wird...

Fazit:

Nach dem für mich mittelmäßigem letzten Teil, nun ein grandioser Teil, den ich am liebsten an einem Stück verschlungen hätte. Auf euch wartet wohl Zorns persönlichster Fall, der ihm immer nachhängen wird. Warum genau müsst ihr allerdings selbst erlesen ;-) Wer auf der Suche nach Spannung und Nervenkitzel ist, ist hier genau richtig.

Absolute Leseempfehlung!

Note: 1

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930 Bibliotheken, 56 Leser, 3 Gruppen, 124 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Paket von Sebastian Fitzek (Psychothriler, 2016; Droemer Verlag)

- nach Splitter endlich mal wieder ein Fitzek, wie ich ihn mag -

Mit "Das Paket" liegt gleichzeitig auch das 10-jährige Jubliläum des deutschen Thrillerkönigs vor. Somit wurde sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn das Buch kommt auch tatsächlich als Paket daher, in Form, dass es in einer Umverpackung verkauft wird.

Mir war klar, dass ich als Fitzekfan nicht um Das Paket herumkommen würde, allerdings war ich mir um den Zeitpunkt des Lesens nicht ganz sicher, da mich die letzten Fitzeks nicht ganz so umgehauen hatten, zumindest nicht so, dass ich hellauf begeistert war. Doch dann war ich Samstag bezüglich einer anderen Sache in einer Buchhandlung und war schon im Begriff diese zu verlassen, als ich mich auf die Suche nach dem neuen Fitzek machte. Als ich dann sah, wie das Buch so daherkam, konnte ich nicht anders und musste es doch sofort kaufen. Neugierig, auf den Inhalt, mit dem ich mich vorher mal so gar nicht auseinander gesetzt hatte, fing ich dann am nächsten Tag an zu lesen, obwohl ich eigentlich erst den neuen Neuhaus hätte beenden müssen.

Und was soll ich sagen, wie jeden Fitzek habe ich auch diesen wieder mal in kurzer Zeit verschlungen, mit dem Unterschied, dass mich Das Paket nach Splitter, was ja schon einige Jahre zurückliegt, endlich mal wieder flashen konnte und es sich endlich mit den älteren Fitzeks messen kann. Hatte mir bei den Büchern danach oft das Psychologische und das gewisse Etwas gefehlt, so wurde ich hier damit endlich wieder belohnt.

Wie für das Genre üblich, wurde ich hier meisterhaft von Irrungen und Wirrungen durch das Buch geleitet, um am Ende von allen möglichen mir durch den Kopf schießenden Möglichkeiten eines Besseren belehrt zu werden und etwas ganz Anderes dabei heraus kam.

Immer war ich im Zwiespalt, ob Emmas Geschichte glaubwürdig war oder ob sie sich alles nur zusammengesponnen hat. Wem konnte man noch trauen und wem nicht? Am Ende war es wieder so, worauf man im Leben nicht gekommen wäre...

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass für mich die Sache mit dem Paket, also die Sache schlechthin in der Story nicht ganz so spektakulär war, wie erwartet. Ich hatte einfach andere Erwartungen, ohne sie benennen zu können, was ich erwartet hätte.

Fazit:

Endlich, endlich mal wieder ein Fitzek, der mich in seinen Bann ziehen und begeistern konnte, so wie ich es mir von einem Psychothriller erwarte. Psychologisch, spannend und fesselnd vom Anfang bis zum Schluss. Da hat sich das Jubläum ja gelohnt. Davon möchte ich in Zukunft gerne wieder mehr lesen. Absolute Leseempfehlung!

Note: 1-

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(199)

405 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 157 Rezensionen

krimi, taunus, mord, nele neuhaus, fuchs

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Wald von Nele Neuhaus (Krimi, 2016; Ullstein)

- dieses Buch zu lesen grenzte schon fast an Arbeit -

2 Jahre hat es gedauert, bis man endlich wieder etwas von Nele Neuhaus  aus der inzwischen Sander/Bodenstein-Reihe zu lesen gab. Im Wald ist somit der 8. Teil. Für mich gehört er leider zu den schwächeren Teilen, aber 3 Sterne sind ja nicht wirklich schlecht, sondern immer noch mittelprächtig. Die restlichen Teile waren bei mir auch schon immer ein Auf und Ab, was das Gefallen angeht. Steht und fällt halt auch immer mit der Thematik.

Ich hatte anfangs schon so meine Startschwierigkeiten, denn die Story vermochte mich einfach nicht gänzlich gefangen zu nehmen. Es dauerte viel zu lange, bis ich für mich sagen konnte, dass ich damit wirklich etwas anfangen konnte. Dies resultierte wohl nicht zuletzt daraus, dass in diesem Teil unverhältnismäßig viele Personen mit von der Partie sind. Zwar gibt es eingangs ein Personenregister, aber wer guckt schon während des Lesens ständig dort wieder rein? So hangelte ich mich die meiste Zeit über mehr schlecht als recht durch die Story, um zu verstehen, wer wer ist und wie die Zusammengehörigkeiten waren. Wirkliche Spannung wollte sich somit nicht bei mir einstellen und auf die erhoffte Hochspannung musste ich auch vergebens warten.

Immerhin stellte sich irgendwann nach etlichen hunderten gelesenen Seiten dann doch sowas, wie richtige Lesefreude ein. Damit möchte ich nicht sagen, dass mir das Buch bis dato keine Freude bereitet hat, ich habe es schon gerne gelesen, aber ich hatte mir halt mehr erhofft.

Leider muss ich aber auch sagen, dass gerade die letzten 60-80 Seiten doch sehr mühsam waren, denn irgendwie war bei mir die Luft raus, die Ermittlungen liefen so vor sich hin und ich wollte einfach irgendwann  nur noch zum Ende kommen. Es war am Ende dann einfach Seitenanzahltechnisch gesehen zuviel des Guten und es zog sich schon ziemlich.

Natürlich, wie sollte es bei einem Buch aus dem Crimethrillgenre schon anders sein, kam es am Ende dann doch anders, als man bis kurz vor Ende gedacht hatte und es kam ein Täter zum Vorschein, den man wahrlich nicht auf dem Schirm hatte.

Wenn ich sehr kleinlich wäre, könnte ich jetzt noch bemängeln, warum das Ganze gerade nach über 40 Jahren wieder ans Licht gekommen ist und nicht schon wesentlich eher.

Aufgrund, dass wir es hier wohl mit Bodensteins persönlichstem Fall zu tun haben, erfährt man über ihn eine Menge und auch, was sich aktuell so bei ihm verändert, während man über Pia´s Privatleben in diesem Teil mal so gar nichts erfährt.

Fazit:

Dieses Buch zu lesen grenzte für mich schon fast an Arbeit, da es stellenweise doch etwas too much war. Weniger Personen und eine nicht ewig langgezogene Story wären mehr gewesen. Streckenweise war der Fall doch etwas sehr langatimig. Aber nächstes Mal wird es wieder besser, denn so erging es mir schon öfters mit den Neuhausbüchern.

Note: 3

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

berlin, ddr, krimi, mord, schule

Wintertod

Thomas Nommensen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271984
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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490 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 153 Rezensionen

liebe, hamburg, essen, blumen, restaurant

Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.06.2016
ISBN 9783404173648
Genre: Liebesromane

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297 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, anonym, internet

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anonym von Arno Strobel/Ursula Poznanski (Thriller, 2016; Wunderlich Verlag)

- wieder ein gelungener Thriller -

Nach "Fremd" liegt nun mit "Anonym" der zweite Thriller des bekannten Autorenduos Arno Strobel/Ursula Poznanski vor.

Nachdem mir Fremd schon sehr gut gefallen hatte, stand für mich fest, dass ich auch ihren zweiten Streich lesen muss, auch wenn ich anfangs wegen der Thematik schon ein wenig skeptisch war, ob das wirklich was für mich ist. Denn ich ging irgendwie davon aus, dass es sich von der Thematik her um etwas Ähnliches handeln könnte, wie in Erebos, sprich, dass es sich um ein Computerspiel handeln könnte, was mir nicht ganz so zugesagt hatte. Diese Bedenken waren allerdings unbegründet.

Alleine das Cover ist schon ein Hingucker, da es mir von der Haptik und der Farbgestaltung her sehr gefiel.

Die Charaktere, sprich die beiden Kommissare Daniel Buchholz und Nina Salomon könnten nicht widersprüchlicher sein. Daniel Buchholz ist überkorrekt und scheint einem Modemagazin entsprungen zu sein, während Nina das komplette Gegenteil zu sein scheint, vorlaut und nicht immer auf ihr Äußeres erpicht.

Die Geschichte ist so aufgebaut, dass sich die Kapitel jeweils aus der Sicht von Daniel und Nina abwechseln und man somit genau weiß, was beide über den jeweils anderen denken und wie beide die Ermittlungen erleben. Zwischendrin kommen gelegentlich Kapitel aus der Sicht des Täters.

Die Thematik ist schon düster, da sie vom sogenannten Dark Net handelt, wo die User jeweils einen ihnen unbeliebten Menschen nomieren können, dem sie den Tod wünschen würden...

Lesetechnisch war dieses Buch wieder total interessant und eine wahre Freude, denn die abwechselnden Sichtweisen beider Kommissare machen die Story lebendig und spannend. Eine Grundspannung ist auch immer vorhanden, so dass ich immer weiterlesen wollte, um zu erfahren, wie es ausgeht und wer dahinterstecken mag.

Allerdings liegt hier dann auch mein Kritikpunkt, denn an die Hochspannung von Fremd konnte Anonym nicht gänzlich herankommen. Allerdings ist dieses auch Geschmackssache und wird, wie immer jeder Leser anders empfinden.

Das Finale bot dann noch mal Einiges an Nervenkitzel, da es die Auflösung schon in sich hatte und ich am mitfiebern war, wie es wohl ausgehen würde...

Fazit:

Wieder mal ein sehr gelungener Thriller, der mir viel Lesefreude bereitet hat und den ich ser gerne gelesen habe! Einzig die fehlende Hochspannung, die ich bei Fremd empfunden habe, machte es für mich nicht ganz perfekt, was aber Empfindungssache ist. Also trotzdem eine absolute Leseempfehlung!

Note: 2+

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303 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 155 Rezensionen

thriller, psychothriller, hamburg, melanie raabe, entführung

Die Wahrheit

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 29.08.2016
ISBN 9783442754922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Wahrheit von Melanie Raabe (Thriller, 2016; btb)

- Ein Thriller? Eher weniger. Viel Lärm um nichts -

Nachdem ich auch schon den Vorgänger "Die Falle" gelesen hatte und die mich nicht so begeistern konnte, wie gehofft, war ich umso gespannter, wie es nun mit dem aktuellen Thriller werden wird, da ich auf den auch mega gespannt war, da er einfach so gut klang und ich sehr neugierig gemacht wurde. Zumal der Klappentext wirklich neugierig macht und es nahezu nach einem guten Thriller schreit.
Aufgrund desssen, dass ich so neugierig war konnte ich auch nicht anders und so hatte ich das Buch kurz nach seinem Erscheinen auch schon.
Leider muss ich nach dem Beenden sagen, dass ich ein weiteres Mal sehr enttäuscht wurde und das, obwohl das Buch so vielversprechend startete. Es liest sich gut an und lässt sich zügig weglesen, was beim Lesen immer sehr angenehm ist, da man sich so nicht quälen muss.

Aber der Reihe nach:
Erstmal zu der Frage, ob dieses Buch ein Thriller ist. Meiner Meinung nach eher weniger, da es kaum Elemente davon aufweist. Die Teile, die davon vorhanden sind, reichen nicht aus, um das Buch als Thriller benennen zu können. In meinen Augen ist es eher gewöhnlicher Roman mit ein paar Spannungselementen. Für einen echten Thriller ist es einfach zu leise und der Thrilleranteil liegt definitiv nicht im Mittelpunkt, sondern geht irgendwie unter.

Zu den Charakteren:

Im Mittelpunkt steht Sarah, die nach dem mysteriösen Verschwinden ihres Mannes vor 7 Jahren ihren Sohn alleine großzieht und versucht ihr Leben zu meistern, so gut man das eben in so einer Situation kann. Hierzu muss ich sagen, dass ich gerade auf Sarah bezogen wesentlich mehr Hintergrundinfos erwartet hätte, wie sie die letzten Jahre erlebt hat, etc.

Der Fremde:

Nach fast jedem Kapitel kommt ein Extrakapitel aus der Sicht des Freimden. Wo man vermuten würde, dass man hier Spannung und exklusive Infos über seine Person bekommt, wird man leider enttäuscht, denn so wirklich viel kommt aus den sehr kurzen Kapiteln nicht zutage.

Leo:
Leo ist der Sohn von Sarah. Gerade hier wäre es interessant gewesen, wie Leo die ganze Situation empfindet, denn man erfährt so gut wie nichts über ihn, er ist einfach nur Beiwerk.

Der Schreibstil ist soweit gut, wenn man von den Dingen absieht, die ich bisher negativ bemerkt habe. Komme ich nun zu dem Punkt, der das Ganze dann auf die Spitze treibt; der Auflösung. Denn man liest und liest so vor sich hin in der Hoffnung, dass die Story ja mal irgendwann richtig anfangen muss und ja irgendwas an den teils sehr guten Bewertungen dran sein muss. Leider nimmt die Story nicht soviel an Fahrt auf und auch das Spannungslevel bleibt eigentlich immer gleich. Auf den ca 100 letzten Seiten denkt man sich, ja wann kommt denn mal was, was hat es mit dem Fremen denn nun auf sich? Und plötzlich ist die Auflösung da und ich dachte mir, wie jetzt? Kein puh oder Aha-Effekt, man könnte schon fast dran vorbeilesen so unsagbar unspektakulär ist die Auflösung, dass, worauf ich so irre gespannt war, da ich in anderen Kriitken schon gelesen hatte, dass sie wohl sehr speziell sein muss und für viele das Aus des Buches war. Und so dachte auch ich mir, wie das soll Alles gewesen sein? Wo ist denn hier der Thrill, das Besondere, das, was das Buch einfach ausmacht? Es kam heimlich, still und leise enttäuschte somit mehr, als alles Andere.
Die Wahrheit konnte somit auch nichts rausreißen, denn wie schon die Sache mit dem Fremden war sie einfach uspektakulär und hatte mit Thrill und Spannung nicht viel zu tun.
Am Ende blieben bei mir Unzufriedenheit, Enttäuschung und einige offene Fragen zurück. Denn nichts wird ausreichend geklärt, um das Buch zufrieden aus den Händen legen zu können.
Für viele Leser stellte dieser (Thriller) einen Psychothriller dar, was ich überhaupt nicht bestätigen kann. Wie auch, wenn es nicht mal wirklich ein Thriller ist? Für mein Empfinden gab es nicht mal ansatzweise falsche Fährten, dafür merkwürdige Handlungen von Sarah und dem Fremden, wo man sich bei der Auflösung einfach an den Kopf packt und sich fragt, warum das Ganze? Diese ganze Auflösung war einfach an den Haaren herbeigezogen so hätte es nach wenigen Seiten schon beendet sein können.

Fazit:

Ein Buch, auf das ich mich so sehr gefreut hatte, da ich so neugierig war und in das ich soviel Hoffnung gesetzt hatte, dass es mich nach Der Falle so richtig begeistern könnte. Stattdessen Thrillerflaute und Enttäuschung pur. Ein Buch mit sehr viel Potenzial, was nicht genutzt wurde und den Leser fragend zurücklässt. Gekrönt von einer fragwürdigen Auflösung, die viel Lärm um nichts bedeutet. Meine Benotung bezieht sich auf den Hintergrund, dass ich mich so sehr auf das Buch gefreut hatte und es sich aber trotzdem gut weglesen ließ. Ansonsten bin ich schon sehr enttäuscht, es war einfach total anders, als das, was ich erwartet hatte. So schade!
Note: 4-

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126 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

thriller, bentow, trauma, psychothriller, trojan

Der Traummacher

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.08.2016
ISBN 9783442205103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Traummacher von Max Bentow (Psychothriller, 2016; Goldmann)

- starker Anfang, schwächerwerdendes Ende -


Inhalt lt. Amazon:
Simona ist eine lebenslustige junge Frau und im Begriff, gemeinsam mit ihrer Freundin Alina eine Werbeagentur in Berlin aufzubauen – bis sie eines Nachts auf tragische Weise ihrem Herzleiden erliegt. Ihre Mutter ist fortan eine gebrochene Frau, die das Trauma nicht überwinden kann: Sie hört Simonas Stimme und wird von schrecklichen Fantasien verfolgt. Doch dann ereignet sich etwas Unfassbares – sie wird im Keller ihres Hauses auf bestialische Weise ermordet, ihr Körper ist mit Biss-Spuren übersät. Nils Trojan und sein Team, die sofort am Tatort eintreffen, sind noch nie mit einem solch schockierenden Anblick konfrontiert worden. Doch dies ist erst der Anfang, denn wenig später wird auch Alina in einer verlassenen Turnhalle am Rande Berlins tot aufgefunden, ihr Hals entstellt von denselben grausamen Malen. Nils Trojan ermittelt fieberhaft, und was er enthüllt, führt ihn an den schwärzesten Abgrund, in den er je geblickt hat ...

Eigene Meinung:

Dieses Buch zählt zu Jenen, auf das ich mich sehr freute, einfach, weil ich weiß, dass ich damit gut unterhalten werde, auch wenn die Story selten perfekt ist. Dafür wird man hier mit einem sehr guten Lesefluss und viel Lesefreude belohnt, alleine schon, da man das Buch sehr gut und schnell weglesen kann. Im Nu waren 100 Seiten nur so verflogen.

Zu der Frage, ob Teil 6 denn nun endlich mal ein richtiger Psychothriller ist, wie einem das Cover weismachen will. Darauf folgt ein ganz klaren Nein, denn auch, wenn es in diesem Teil scheinbar ein wenig mystisch wird, ist es doch definitiv wieder kein Psychothriller, denn dafür fehlen einfach die typischen Irrungen und Wirrungen, Verschachtelungen und falschen Fährten, wo man beim Verhalten der Hauptfigur merken kann, dass sie nicht weiß, wie ihr geschieht. In gewisser Weise ist das in diesem Fall auch gleich bei mehreren Personen der Fall, was allerdings an der Endthematik liegt, wenn man das Buch beendet und weiß, was Sache ist.

Der Traummacher fing sehr stark an und konnte mich sofort leserisch mitreißen, ich hatte einfach nur noch Lust zu lesen, allerdings kurz vor Ende kippte es dann doch kurzzeitig, als ersichtlich wurde, worauf es hinauslaufen würde, was demnach die Thematik ist, denn die ist im Grunde ziemlich ausgelutscht, wenn auch neu aufgelegt, da aktueller, da sich in diesem Metier wohl immer sehr viel tut. Somit war das Ende für mich diesbezüglich ein wenig enttäuschend, denn ich habe mir schlichtweg etwas Anderes, Aufgregenderes vorgestellt und das Ende hatte es für meinen Geschmack einfach nicht so in sich, bei der bisher so starken Story.

Spannungsmäßig war es für mich bis dato auch recht gut, einfach, weil es mich so gut unterhalten konnte und ich einfach nur wissen wollte, was dabei ans Licht kommen würde.

Auch im 6. Teil erfährt man ein wenig über das Privatleben von Nils Trojan, allerdings nicht allzu viel.

Fazit:
Ein Thriller, der mich so wieder bestens unterhalten hat, dessen Thematik, zwar aktueller ausgelegt, im Grunde aber nichts Neues ist, da man davon viele Thriller zu lesen bekommt. Ein starker Anfang und ein schwächerwerdendes Ende, was mich schon ein wenig enttäuscht hat. Alles in Allem aber natürlich absolut lesenswert!
Note: 2-

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(17)

34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

würgemale, krimi, unfall, vergangenheit, düsseldorf

Wer nicht das Dunkel kennt

Sabine Klewe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442482399
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer nicht das Dunkel kennt von Sabine Klewe (Thriller, 2016; Goldmann)

- enttäuschend unspannend und unspektakulär -

Inhalt lt. Amazon:

Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis steht unter Schock: Das Unfallopfer, das sie befragen soll, ist der Rechtsanwalt Gregor Kepler – ein Mann, den sie aus der Vergangenheit kennt und dessen Gesicht sie in ihren schlimmsten Albträumen heimsucht ... Unauffällig gibt Lydia den Fall an einen jungen Kollegen ab. Kurz darauf werden sie und ihr Partner Chris Salomon an einen Tatort gerufen: In einem Teich wurde die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Ihre Handtasche samt Handy liegt am Ufer. Ihr Name: Silvia Kastinzky. Ihr letzter Anrufer: Gregor Kepler. Diesmal muss Lydia den Fall übernehmen – und riskiert damit nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Leben ...

Eigene Meinung:

3 Jahre ist es her, dass die Autorin einen Thriller unter ihrem wirklichen Namen und somit aus der Lydia Louis-Reihe veröffentlicht hat. In den anderen Jahren veröffentlichte sie jeweils einen Thriller aus der Liz Montario-Reihe, die sie unter ihrem Psyeudonym Karen Sander schreibt.

Da mir zuletzt "Die weißen Schatten der Nacht", also der letzte Thriller aus der Lydia Louis-Reihe so super gut gefallen hatte und ich vor ca 2 Wochen durch meine Buchhändlerin darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es etwas Neues gibt, war klar, dass ich diesen Thriller lesen muss. Gesagt - getan.

Was soll ich nach dem Beenden sagen, ich bin schlichtweg enttäuscht. Der Thriller, der eigentlich ein Krimi ist, wie allerdings die vorherigen Teile auch schon, wirkt auf mich, wie der klägliche Versuch, einen Lückenbüßer herzaubern zu müssen, da dieses Jahr wohl kein neuer Teil aus der Liz Montario-Reihe erscheint.

Er vermochte mich zu keinem Zeitpunkt überzeugen zu können, da er leider absolut unspannend, sprich total langweilig und unspektakulär ist. Es gibt einfach keine Steigerung in der Story. Alles, was mir an den vorherigen beiden Bänden so gefiel, ist hier einfach nicht vorhanden.

Auch das Finale konnte leider überhaupt nichts rausreißen, so dass dieser 3. Fall absolut nichtssagend endet. Dass, was man auf dem Buchrücken liest, erscheint ca 20 Seiten vor Ende und kam so unspektakulär daher, dass es einfach nur traurig ist. Ich las und las und fragte mich, wann es denn endlich mal richtig losgehen mag, sprich Fahrt in den Fall kommt. Darauf habe ich bis zum Ende vergebens gewartet, denn auch das Ende war so trostos, wie der Rest. So traurig es für mich ist, dies hier schreiben zu müssen, ich hatte einfach etwas Anderes erwartet und erhofft.

Fazit:

Ein Thriller, wo sich das lange Warten leider überhaupt nicht gelohnt hat. Kommt in keinster Weise an die beiden Vorgänger heran und bleibt somit um Längen hinter meinen Erwartungen zurück. Aufgrund des dann auch unspektakulären Endes, was gar nichts herausreißen konnte, komme ich leider zu folgender Bewertung. Sehr schade!

Note: 4-

  (121)
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(140)

309 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

thriller, märchen, profiler, maarten s. sneijder, mord

Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Todesmärchen von Andreas Gruber (Thriller, 2016; Goldmann Verlag)

- für mich der beste Gruber, da absolut spannend und genial -

Inhalt lt. Amazon:

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Eigene Meinung:

Bei diesem Teil der Sneijder/Nemez-Reihe handelt es sich um den letzten Teil der ersten Trilogie. Laut Danksagung im vorliegenden Buch geht die Geschichte allerdings weiter und weitere Bände werden folgen...

Für mich ist Todesmärchen auch ein gelungener Abschluss, da es für mich der bis dato beste Gruber ist, aufgrund dessen, dass dieser Thriller absolut spannend, super interessant geschrieben und von der Story her absolut genial ist.

Lediglich mit den Zeitsprüngen hatte ich doch immer mal meine Problemchen, da ich immer mal zu viel drüber nachgedacht hatte und so gelegentlich kurz ins Schleudern kam.

Anfangs waren für mich besonders die Abschnitte um die Psychologin Hanna am interessantesten, da sie einen guten Einblick das Denken der geistig abnormen Rechtsbrecher, wie sie im Klappentext genannt werden versprachen. Später jedoch wurden auch die aktuellen Ermittlungen immer interessanter, da sich sehr krasse Erkenntnisse ergaben, so dass ich einfach nur noch lesen, lesen und lesen wollte, um zu erfahren, was mich noch so erwartete. Und es erwartet den Leser so Einiges, womit er wahrscheinlich im Traum nicht gerechnet hätte. Mehr Details werde ich allerdings nicht verraten, da es sonst ja nicht mehr spannend wäre.

Insbesondere das Ende behielt auch noch mal eine Überraschung bereit, womit ich nicht gerechnet hätte.

Es gab einige geniale Szenen, die dieses Buch so gut für mich machten, dass ich so begeistert davon bin. Ich kann leider nicht alles so wiedergeben, wie ich gerne würde, da ich meine Gedanken gar nicht so in Worte fassen kann.

Fazit:

Ein grandioser Thriller, der alles vorweist, was man sich als Leser wünscht: Eine interessante, spannende Story, geniale Situationen und einige Überraschungen. Für mich der Gruber-Thriller schlechthin. Ich bin gespannt, wie die weiteren Bücher nach diesem Ausgang weitergehen werden...

Note: 1

 

 

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129 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

berlin, psychothriller, schuld, thriller, unfall

Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426518519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schuld bist du von Jutta Maria Herrmann (Psychothriller, 2016; Knaur Verlag)

- hat weder Hand noch Fuß -

Inhalt lt. Amazon:

„Schuld bist du!" - Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

Eigene Meinung:

Diesen (Psycho-)Thriller las ich aufgrund der monatlichen Leserunde meiner Stammbuchhandlung, allerdings hätte er mich auch so interessiert. Also begann ich es, musste allerdings von damaligem Zeitmangel erst mal aufhören, als dann auch schon die Besprechung zum Buch kam, wo fast alle Leser dieses Buch abgebrochen hatten, da es ihnen überhaupt nicht gefallen wollte und sie nichts damit anfangen konnten...

Leider muss ich sagen, dass ich von dem Buch mehr als enttäuscht wurde. Hatte mir der Vorgänger "Hotline" zumindest zum Ende hin noch gut gefallen, konnte mich dieses Buch überhaupt nicht vom Hocker reißen.

Es fehlt leider einfach an Allem, angefangen von einer schlüssigen, sich steigender Story, an Spannung und von einem aufschlussreichen Ende mal ganz zu schweigen.

Die Story wirkt irgendwie unausgereift, hat weder Hand noch Fuß und den Psychothrill sucht man hier leider auch vergebens, denn er ist schlichtweg einfach nicht vorhanden, wenn man davon absehen möchte, dass zumindest die Beweggründe für eine Tat eigentlich immer psychologischen Ursprungs sind. Dieses sagt allerdings nichts darüber aus, dass es sich bei einem Thriller deshalb auch um einen Psychothriller handelt.

Hier gibt es zwar auch massenhaft Irrungen und Wirrungen, die bezeichnend für einen Psychothriller sind, also die Merkmale schlechthin, allerdings sind sie hier einfach nicht positiv, da man einfach irgendwann nicht mehr weiß, was man dort eigentlich liest, weil es so abstrus ist. Es wirkt irgendwie zusammengezimmert und nichts mag so wirklich zusammenpassen. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich mich fragte, was ich die Seiten davor eigentlich gelesen habe.

Die Story ist aus drei Perspektiven geschrieben, wovon nur die aus der Sicht von Jakob für mich wirklich ersichtlich war. Die anderen Beiden lichten sich zwar zum Ende hin, allerdings nur ungenügend, weil man schlichtweg fast nichts über die anderen Personen erfährt, jedenfalls nicht in dem Maße, dass man sagen könnte, dass sich alles klärt und alle offenen Fragen geklärt werden. Also tappe ich auch nach Beenden des Buches weiterhin im Dunkeln, was die Autorin mit dieser Geschichte eigentlich sagen wollte.

Somit konnte selbst das Finale, nach einer Story, die so gar keine Fahrt und somit auch keine Steigerung aufnahm nichts für mich rausreißen. Es wird lediglich geklärt, warum es zu Jakobs Situation kam, was für mich allerdings auch so unspektakulär war, dass es für einen Thrillerliebhaber schon fast ein ein wenig armseliges Ende ist. Was aus den einzelnen Personen, die eigentlich eine größere Rolle spielten wird, bleibt offen, ebenso, dass einige Personen in der Story vorkamen, wozu mal allerdings bis zum Ende hin nicht wirklich einen Bezug zu bekam, da sie nur schemenhaft erläutert wurden. Somit gelangt man wieder zu dem Punkt, wo man sich fragt, was man dort streckenweise, seitenlang überhaupt gelesen hat.

Fazit:

Eine Story, die wirklich Potenzial gehabt hätte, wäre sie ausgereifter gewesen! Stattdessen erwartet den Leser eine leider etwas formlose, teilweise an den Haaren herbeigezogene, unspannende  Story, die null Entwicklung durchmacht und von einem mehr als unzufriedenstellenden Ende gekrönt wird, da es so abstrus ist und mehr offene Fragen blieben, als geklärt wurden. Ich hatte mich auf etwas Anderes gefreut und wurde leider enttäuscht. Somit komme ich leider zu folgender Bewertung, was an sich schade ist:

Note: 5

 

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238 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 159 Rezensionen

thriller, familie, jenny milchman, night falls, mord

Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

Jenny Milchman , Marie Rahn
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.07.2016
ISBN 9783548287553
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken von Jenny Milchman (Thriller, 2016; Ullstein)

- garantiert nicht der aufregendste Thriller des Jahres -

Auf diesen Thriller wurde aufmerksam, da es zum Leserundenbuch meiner Stammbuchhandlung erwählt wurde. Ich war schon etwas skeptisch, da ich wesentlich lieber deutsche Thriller lese, da sie für meinen Geschmack erfahrungsgemäß spannender sind, so dass sie mir einfach mehr zusagen. Aber gelegentlich muss man sich auch mal einen Ruck geben und anderen Büchern auch eine Chance geben.

Leider hat sich dieses nicht im positiven Sinne bestätigt, denn dieser Thriller ist nicht, wie es das beiliegende Lesezeichen verspricht "Der aufregendste Thriller des Jahres".

Stattdessen erwartet den Leser erst mal über die Hälfte Langeweile pur, da man den Thriller darin vergeblich sucht und die Autorin sich darin ergeht seitenweise darüber auszuholen, wie die Charaktere sinnlos und zum Teil dumm agieren und einfach nichts passiert.

Allenfalls die Rückblicke, die Einblicke in die Vergangenheit des Täters gewähren fand ich gut und habe ich gerne gelesen, allerdings waren sie recht rar gesät und so musste man lange Strecken Langeweile auf sich nehmen, bis wieder so ein Rückblick anstand. Hier bekommt man einen interessanten Eindruck dessen, weshalb der Täter so geworden ist, wie er ist. Leider hätte ich mir da zum Ende hin noch einen Abschluss gewünscht, was eine bestimmt Person angeht, das hätte es noch etwas mehr abgerundet.

Die Story nimmt über weite Strecken überhaupt keine Steigerung auf und plätscherte vor sich hin. Als wirklich spannend würde ich es nicht bezeichnen, einfach, da sich nichts tat. Auch zum Ende hin erwartete mich kein Highlight, stattdessen tauchte plötzlich noch eine weitere Person auf, die in der gesamten Story keine Rolle spielte und am Ende für wenige Sätze anwesend war.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass manche Dinge, wie ich schon öfters in amerikanischen Büchern bemerkt habe, total absurd sind. In diesem Fall war das der Punkt, als ein Kapitel aus der Sicht des Hundes auftauchte. Die Autorin vermittelt unter Anderem anderen Autoren die Kunst des Thrillerschreibens. Vielleicht hätte sie vorher selbst an so einem Kurs teilnehmen sollen, damit sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge in einem Thriller hätte konzentrieren können. Sei es Spannung, das Weglassen von unwichtigen Dingen, etc.

Fazit:

Für mich garantiert nicht der besagte "Aufregendste Thriller des Jahres". Für mich war es eher ein Flop, lediglich zum Ende hin habe ich es zumindest ein wenig lieber gelesen, da es lesetechnisch ein wenig vorwärtsging. Dazu muss man allerdings vorher sehr viel Langeweile in Kauf nehmen. Wer sich das ersparen möchte, lässt es einfach, denn für mich fällt dieses Buch unter die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht, man verpasst nichts!

Note: 4-


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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

deutsch, vernau, berliner anwalt joachim vernau ermittelt, krimi, krim

Die siebte Stunde

Elisabeth Herrmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442484706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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118 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

münchen, krimi, mord, frauenleichen, ermittlungen

Verletzung

Manuela Obermeier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.02.2016
ISBN 9783548287478
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

mannheim, hass, böll, spiegelmord, tabu

Spiegelmord

Claus Probst
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.10.2015
ISBN 9783596030354
Genre: Krimi und Thriller

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144 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

wachkoma, thriller, alkohol, koma, alkoholismus

Locked in

Holly Seddon , Astrid Finke
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 14.03.2016
ISBN 9783453419223
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Locked in - Wach auf, wenn du kannst von Holly Seddon (Roman, 2016; Heyne)

- interessante Thematik, konnte mich allerdings nicht gänzlich überzeugen -

Inhalt lt. Amazon:

Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?

Eigene Meinung:

Bei diesem Roman, der laut Verlag eigentlich ein Spannungsroman sein soll handelt es sich um das Debüt der Autorin.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch schon gut gefallen, es ließ sich flüssig und wenn ich Zeit gehabt hätte auch schnell weglesen. Denn die Thematik hat es in sich, aufgrund dessen, dass sie nicht so ausgelutscht ist und mega interessant ist. Leider ist hier auch mein größter Kritikpunkt vorhanden, denn die Spannung ließ mich doch etwas im Stich.

Es handelt sich nicht wirklich um einen Thriller, sondern mehr um einen Roman, der Spannungselemente enthalten soll, wobei sich die Spannung um die Recherchen von Alex Dale, der Reporterin rankt, die einen Artikel über die im Wachkoma liegende Amy schreiben möchte.

Die Recherchen an sich sind auch nicht uninteressant, allerdings verstehe ich unter Spannung dann doch etwas Anderes, als es sich mir letztendlich bot. Ich habe immer darauf gewartet, wann es denn nun endlich richtig losgehen möge.

Im Grunde ist es geschickt eingefädelt worden, die Kapitel wechseln sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart ab und handeln im Wechsel von Alex, Amys Jugendliebe Jacob, sowie Amy selber. Letztere Kapitel sind allerdings immer sehr kurz gehalten und wären für mich eigentlich die Interessantesten gewesen, allerdings geben sie nicht soviel Aufschluss, wie ich es mir gewünscht hätte und wenn man das Buch beendet hat, ist die Enttäuschung, zumindest war es bei mir der Fall, groß, denn ich hätte etwas Anderes erwartet.

Auch, was die Reporterin Alex Dale angeht war der Roman für mich ebenfalls nicht gänzlich rund. Manche Dinge um ihre Person werden nur angeschnitten, aber nicht gänzlich aufgeklärt. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es in einem weiteren Teil noch kommen könnte, sofern hierzu noch was kommen sollte...

Das Ende konnte mich leider auch nicht vom Hocker reißen, denn die Auflösung kam für mich etwas lasch daher und nicht wirklich fulminant. Insofern frage ich mich, warum dieser Roman als Spannungslektüre gilt, wo er doch kaum etwas davon beinhaltet.

Fazit:

Eine interessante Thematik, wo die Umsetzung für mich allerdings nicht ganz stimmig war. Wer  allerdings alleine der Thematik wegen diesen Roman lesen möchte, sollte es trotzdem tun, denn man nimmt einiges davon mit. Für mich war zu wenig Spannung enthalten, dafür gibt es Probleme noch und nöcher. Aufgrund dessen, dass für mich zu viele Fragen offen blieben, ich den Roman allerdings dennoch recht gerne gelesen habe, komme ich auf folgende Bewertung:

Note: 3

 



 

 

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85 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, anke maiberg, mord, tante lisbeth, krimi

Ist das Liebe oder kann der weg?

Anke Maiberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.12.2015
ISBN 9783404172863
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

liebe, blog, google, julia k. stein, liebe kann man nicht googeln

Liebe kann man nicht googeln

Julia K. Stein
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.02.2014
ISBN 9783839214916
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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331 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

thriller, folter, mord, interpol, mark roderick

Post Mortem - Tränen aus Blut

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.02.2016
ISBN 9783596031429
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Post Mortem - Tränen aus Blut von Mark Roderick (Thriller, 2016; Fischer)

Eigene Meinung:
Bei Post Mortem - Tränen aus Blut handelt es sich um den ersten von zwei Teilen.
Ich muss zugeben, dass ich aufgrund des Klappentextes schon ein wenig skeptisch war, ob mir dieser Thriller wohl zusagen würde und was soll ich sagen, meine Bedenken haben sich leider bestätigt, es war nicht ganz so mein Ding. Auf dem beiliegenden Lesezeichen wird dieser Thriller als unglaublich spannend angepriesen, was sich bei mir leider so gar nicht einstellen wollte.
Die Story plätscherte für meinen Geschmack zu sehr dahin, ohne dass etwas Spektakuläres passierte. Der Thrillanteil geht ein wenig verloren, da man als Leser nicht gänzlich eingeweiht wird. Mir geht es nicht darum, dass man die Gewalt in allen Facetten beim Lesen zu spüren bekommt, aber Ermittlungsarbeiten alleine machen für mich keinen Thriller aus, sondern gleichen dann schon eher einem Krimi. Ich hätte mir da halt schon etwas mehr gewünscht, vor allem eine Prise mehr Pep, was den Thriller zu etwas Besonderem werden lassen könnte.
Also las und las ich vor mich hin, immer in der Hoffnung, dass noch das Highlight kommen möge, was sich allerdings bis zum Ende hin nicht einstellen wollte.
Auch das Finale an sich konnte mich dann nicht komplett überzeugen.
Statt dem gewünschten Thrillanteil bekommt der Leser dafür mehr über die privaten Einblicke der Ermittler geboten, sprich Emilias Gedankengänge bezüglich ihres Kollegen Mikka, mit dem sie gerne anbandeln würde.
Solche Stränge sind zwar ganz nett, weil sie als Beiwerk die Story auflockern, aber es soll darüber halt nicht die Spannung verloren gehen.

Fazit:
Ein Thriller, der zwar nicht schlecht ist, aber dem das gewisse Etwas und für mich vor Allem an Spannung fehlte, was gerade, wenn es so angepriesen wird schon ein Manko ist, auch wenn dies natürlich jeder anders auffasst. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, ist noch fraglich. Ganz ok, allerdings kein Highlight.
Note: 3-

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100 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

eifel, krimi, linus geschke, kriminalroman, mord

Und am Morgen waren sie tot

Linus Geschke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783548287034
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Und am Morgen waren sie tot von Linus Geschke (Krimi, 2016; Ullstein)

- guter 2. Teil -

Inhalt lt. Amazon:

Oktober 1997: Zwei junge Pärchen zelten im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Zwei Tage später wird eines der Paare tot im Wald gefunden, das andere bleibt verschwunden. Gegenwart: Der Kölner Reporter Jan Römer berichtet in der Rubrik »Ungelöste Kriminalfälle« über die Morde. Was geschah in jener Nacht in den Ardennen? Fiel das zweite Paar demselben Täter zum Opfer, oder brachten sie selbst ihre Freunde um und tauchten nach der Tat unter? Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze beginnt Jan Römer zu ermitteln ― und sticht in ein Wespennest ...

Eigene Meinung:

Nachdem mir ja Die Lichtung so super gefallen hatte, war für mich klar, dass ich auch den zweiten Teil unbedingt lesen muss.

Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen, auch wenn er für meinen Geschmack nicht ganz an den ersten Teil herankommt, was aber daran liegt, dass die Hintergrundthematik nicht gänzlich meins war. Lesen ließ sich der Krimi nämlich wieder super, vor allem der Einstieg, der Teil, der in der Vergangenheit spielt war für mich mega interessant. Die Ermittlungen, die der Reporter um den Fall so anstellt lasen sich auch spannend, wenn auch nicht so spannend, wie es im ersten Teil der Reihe zuging. Aber das ist ja einfach Geschmackssache. Die Thematik an sich habe ich einfach in ähnlicher Form schon zu häufig gelesen, als dass sie mich vom Hocker hauen würde, auch wenn es hier nicht schlecht gemacht wurde. Denn der Leser wird am Ende noch mit einigen Überraschungen belohnt, die man so nicht erwartet hätte.

Fazit:

Ein gelungener zweiter Teil, der mir lesetechnisch auf jeden Fall viel Freude bereitet hat, da sich der Krimi schnell, flüssig und gut weglesen ließ. Habe ihn gerne gelesen, aber kommt für mich halt nicht ganz an den ersten Teil heran.

Note: 2+

 

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

thriller, kanada, ausreißer, actio, bogenschieße

Killgame

Andreas Winkelmann , Hafen Werbeagentur
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 11.03.2016
ISBN 9783805250801
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Killgame von Anderas Winkelmann (Thriller, 2016; Wunderlich)

- leider absolut enttäuschend und nicht das, was erwartet -

Inhalt lt. Amazon:

Lauf um dein Leben

Das Mädchen hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen.
Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Sie klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald.
Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei...

Eigene Meinung:

Was war ich wieder mal gespannt auf den neuen Streich des Autors, dessen Bücher ich immer sehr mochte, auch wenn die letzten Bücher schon irgendwie nachgelassen hatten, im Gegensatz zu den ersten Büchern, die ich absolut geliebt habe.

Bei diesem Buch war eben alles anders, als ich es bisher von seinen Büchern gewohnt war. Erstmal habe ich über einen Monat gebraucht, um das Buch zu beenden, was zwar auch andere Gründe hatte, aber es hat mich halt einfach auch nicht so gereizt, dass ich es in einem Rutsch hätte durchlesen wollen.

Der Klappentext las sich so gut und dann das: Die wirkliche Story kommt viel zu kurz und beginnt auch erst sehr spät, man muss quasi über die Hälfte des Buches lesen, damit mal etwas passiert und kaum hat es begonnen, ist es auch schon wieder vorbei, was die Hauptthematik angeht, die ja sehr speziell und auch grausam ist. Das allein ist schon mega enttäuschend, da die Grundidee wirklich soviel Potzential vorweist und man daraus wirklich einen super Thriller hätte machen können. Leider hat dieses Buch nicht soviel von einem Thriller, auch wenn es schon einige Leichen gibt, aber das typisch Thrillige vermag dieses Mal einfach nicht so durchzukommen, wie man es sich gewünscht hätte.

Im Laufe des Lesens habe ich mich immer mal wieder mit den Kritiken andrer Leser zum Buch befasst, einfach weil ich neugierig war, wie Andere es empfanden. Dort wurde vorwiegend bemängelt, dass dieses Buch etwas Übermenschliches aufweist und es quasi mystisch wird. Dieses stimmt soweit, allerdings empfand ich es nicht so schlimm, denn es nimmt nicht ganz so viel Raum ein, wie Andere es empfanden. Dafür hätte ich mir in dem Zusammenhang schon mehr Infos gewünscht, was Dries Torwellen und seine Schwester anbelangt, denn diesbezüglich wird der Leser auch zum Ende hin ziemlich im Dunkeln gelassen.

Auch das Ende konnte mich nicht vom Hocker reißen, denn wie schon der Rest passierte nicht so viel, dass ich hätte begeistert sein können. Alles in Allem ist die Story sehr flach gehalten und das macht es so enttäuschend.

Fazit:

Für mich dieses Mal, so leid es mir tut, sowas, wie ein Flop, da dieses Buch wirklich gar nichts halten konnte, was es verspricht und was ich mir drunter vorstellte. Ich erwartete bei dem Klappentext eine interessante, spannende Story, mit dem gewissen Etwas. Erwartet hat mich eine sehr flache Story, die erst gegen Ende so wirklich beginnt und dann auch schon wieder vorbei ist, ohne jegliche Spannung. Tolle Grundidee, schwache Umsetzung, schade. Ich hätte lieber etwas Anderes behauptet und tue mich auch mit meiner Benotung recht schwer. Für mich bisher der schwächste Winkemalnn, leider! So wurde aus "Killgame", eher "Killstory".

Note: 4


 

 

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

islamischer staat, terror, krimi, beck, kriegsfotografie

Schwarzblende

Zoë Beck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.03.2015
ISBN 9783453410435
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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283 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 128 Rezensionen

thriller, berlin, zelle, jonas winner, familie

Die Zelle

Jonas Winner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783426512760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Zelle von Jonas Winner (Thriller, 2016; Knaur)

- blieb leider hinter meinen Erwartungen, schade -

Inhalt lt. Amazon:

Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

Eigene Meinung:

Mit Die Zelle hatte ich nun das erste Buch des Autoren, was mich vom Klappentext her richtig ansprach, da ich es gewonnen hatte, konnte ich auch schnell in das Vergnügen kommen, es lesen zu können.

Nachdem mir die Leseprobe schon recht gut gefallen hatte, hoffte ich natürlich, dass auch der Rest des Buches mir zusagen würde. Da ich so neugierig war, was bei rauskommen würde und da es mit ca 328 Seiten nicht zu den seitenstärksten Büchern gehört, konnte ich es am heutigen Sonntag an einem Stück durchziehen.

So ziemlich nach dem die Leseprobe endete, begann die Stelle, wo Sam das besagte Mädchen aus dem Klappentext fand. Also dachte ich, dass es nun richtig losgehen würde. Aber leider weit gefehlt. Der erste Teil kam streckenweise sogar fast ein wenig mystisch rüber und es passierte, von Sams Gedanken mal abgesehen nicht wirklich viel.

Im zweiten Teil kam dann zumindest mal ein wenig Leben in die Story, da es dann ein wenig thrillig in Form von auftauchenden Polizisten wurde. Aber auch hier passierte dann nicht viel mehr und als wirklich spannend empfand ich es auch leider nicht. Klar, gab es sowas wie eine gewisse Grundneugierde, schließlich wollte ich unbedingt wissen, was dahinter steckte und das war auch der Antrieb dahinter, der mich das Buch so schnell lesen ließ. Aber wirklich tiefgehende Spannung ist dann doch etwas Anderes. Die paar Szenen, die es aus der Sicht des Täters vorkamen, waren zwar interessant, allerdings gab es anschließend keine weiteren Infos dazu, was mich sehr enttäuschte, denn es blieben auch nach Beenden des Buches mehr Fragen offen, als geklärt wurden.

Auch das Finale konnte es für mich leider nicht spannender machen. Zwar wurde der Verdacht dann zwischenzeitlich noch auf eine anderen möglichen Täter gewälzt, um eine andere Fährte zu legen, aber der Aha-Effekt wollte sich auch hier dann nicht bei mir einstellen, was sehr schade ist, denn die Story hätte soviel Potenzial dafür gehabt.

Der eigentliche allesentscheidene Wendepunkt kam erst nach Beenden der Story, also bitte nicht vorab einen Blick auf das Ende werfen! Das war zwar der Punkt, auf den ich gewartet hatte, aber auch das konnte es nicht mehr wirklich herausreißen, denn wie schon erwähnt, blieben mehr Fragen offen, als geklärt wurden. Auch die leichten Psychothrillelemente, die zum Ende auftraten konnten es für mich nicht rausreißen. Dafür fehlte mir einfach insgesamt zu viel von Allem.

Fazit:

Ein Buch, auf das ich sehr gespannt war, eben weil es für mich das Erste des Autors war, aber es konnte meine zugegeben hohen Erwartungen nicht wirklich erfüllen. Aufgrund von vorangegangenen Kritiken hatte ich einen superspannenden Thriller erwartet, der sich mir allerdings nicht bot. Schade, hätte gerne etwas anderes behauptet. Trotzdem ist es natürlich nicht gänzlich schlecht und für mich durchaus noch mittelprächtig.

Note: 3-

 

 

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