Thrillerladys Bibliothek

947 Bücher, 469 Rezensionen

Zu Thrillerladys Profil
Filtern nach
947 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

thriller, eifel, soziopath, internetbekanntschaft, entführung

Engelsschmerz

Anna Martens
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Midnight, 28.04.2016
ISBN 9783958199040
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

11 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das geflügelte Nilpferd

Victoria Bindrum
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 26.10.2017
ISBN 9783431039986
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Einfach backen

Conny Zimmermann-Längle
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 27.09.2017
ISBN 9783706626019
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(0)

16 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Spoonfood

Bianca-Rafaéla Baswald , Michael Baswald
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 15.09.2017
ISBN 9783706626309
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

16 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

kochbuch, rohkost, verlag: löwenzahn, superfoods, superfood

Raw Superfoods

Petra Denk
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 12.09.2017
ISBN 9783706626293
Genre: Sachbücher

Rezension:

Raw super Foods - Mein einfacher Start in die gesunde Rohkost von Petra Denk (Kochbuch, 2017; Löwenzahn Verlag)

- superschönes Buch, aber eher für wirkliche Veganer interessant -

Ich liebe es einfach in Koch- und Backbüchern zu stöbern und mich inspirieren zu lassen, um zu sehen, wie ich meinen bisher noch nicht ganz so weitgefächerten Kochhorizont noch erweitern kann. Da dieses Buch quasi Gemüse pur versprach und wir noch mehr Gemüsiges auf den Tellern haben wollen, als wir es so schon haben, dachte ich mir, dass ich hier wohl richtig wäre. Ich muss dazu sagen, dass mein Freund und ich weder Vegetarier, noch Veganer sind. Wir essen Vollkost, aber mit vielen Tagen, wo es auch mal rein vegetarische Gerichte gibt, da ich nicht so der Fleischfan bin und auch nicht die Mengen an Fleisch brauche und mag.

Rein optisch gesehen ist das Buch eine Augenweide, super Aufmachung, tolle Gestaltung und natürlich tolle Fotos, gute und übersichtliche Rezeptgliederung und farblich super abgestimmt.

Das Buch gliedert sich in einem theoretischen Teil, wo man als erstes eine Einleitung bekommt, was Rohkost überhaupt ist und bedeutet, sowie eine Top 25 der heimischen Superfoods. Dieser Teil ist besonders interessant, da erklärt wird, welches Gemüse uns was an Vitaminen liefert und gleichzeitig ist aufgelistet in welchen Rezepten des Buches diese Zutaten vorkommen, so dass man sich einfach für die beliebigen Zutaten entscheiden kann und gleich die passenden Rezepte dafür vorfindet. Desweiteren gibt es 10 Tipps, wie der Einstieg in die Rohkost gelingt, die wichtigsten Techniken, sowie Wichtiges zu Ölen, Würz- und Süßungsmitteln.
Ab Seite 42 beginnt dann der Rezeptteil, der sich in folgende Kategorien gliedert:

- Mein rohes Frische-Kick-Frühstück
- Knackige Salate, rohköstliche Vorspeisen und Power- Snacks
- Superfood-Suppen für Superkräfte
- Gesund, raffiniert & bunt: energiegeladene Hauptgerichte
- Cremige Desserts, saftige Kuchen & zauberhaft Süßes
- Rohköstliche Getränke

Was ich an diesem Buch einfach unterschätzt, bzw. auch gar nicht so auf dem Schirm hatte ist, dass es sich gänzlich mit veganen Produkten befasst. Für mich war auf der einen Seite klar, dass ich was ausprobieren wollte, als mir dann allerdings beim Durchblättern des Buches klar wurde, was Rohkost wirklich bedeutet, war mir auch klar, dass ich mich nur auf die einfacheren Gerichte beschränken würde, die erstens keine besonderen Zutaten, wie zum Beispiel Chiasamen, Mandelmilch,Hanfsamen oder Flohsamen beinhalten und zweitens mein Budget nicht sprengen würden, einfach weil diese Produkte, weil eben vegan und somit besonders auch besonders teuer sind und bei mir anschließend keine weitere Verwendung gefunden hätten, weil sie in meiner alltäglichen Küche nun mal nicht vorkommen.

Ein weiteres Problemchen war, dass man für so manches Gericht auch besondere Gerätschaften braucht, da man ja weitestgehend auf den Herd verzichten kann. Dafür braucht man dann eher sowas, wie einen Entsafter oder wenn man diese Schiene dauerhaft fahren will, wohl auch ein Dörrgerät. Da ich diese Geräte nicht besitze und auch in Zukunft nicht besitzen werde, fielen einige Rezepte somit ebenfalls raus.

Ich habe mich dann für folgende 3 Rezepte zum Ausprobieren entschieden:

- den Raw Yoghurt aus feinem Kokos aus dem Frühstücksteil
-  die gefüllten Tomaten aus dem Hauptspeisenteil
- Schokofrüchte am Spieß aus dem Dessertteil

Alle 3 Rezepte beinhalten wenige besondere Zutaten, die ich zum Teil, wie beispielsweise das Kokosöl, bereits zu Hause hatte, somit konnte ich das Risiko, etwas anschließend wegschmeißen zu müssen ziemlich gering halten.

Was soll ich sagen? Mich konnten zwei der drei Rezepte nicht ganz so überzeugen. Sowohl der Yoghurt, als auch die Schokospieße waren mir viel zu kokoslastig und konnten mich somit nicht begeistern. Das Frühstück machte mich leider auch nicht besonders satt und bei den Schokospießen habe ich statt Schoko leider nur den Kokosgeschmack des Kokosöls herausgeschmeckt. Das Hauptspeisenrezept war geschmacklich ok. Ich gehe davon aus, dass ich wohl noch das ein oder andere Rezept testen werde, allerdings werde ich die besonderen Zutaten dann durch herkömmliche Produkte austauschen, da es uns so einfach besser schmeckt.

Fazit:

Ich denke einfach, dass ich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Ich habe mir unter Rohkost halt sowas, wie Salate in verschiedensten Variationen vorgestellt. Was es weiterhin bedeutet und was man noch alles daraus machen kann, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Ich wollte einfach meinen Gemüseanteil in unseren Mahlzeiten erhöhen, was unter diesen Umständen allerdings oft mit mehr Aufwand, als von mir angenommen und oft auch mit wesentlich höheren Kosten verbunden ist, da es sich hier halt um vegane Produkte handelt. Somit sehe ich mich als nicht die richtige Zielgruppe an, sondern hier werden Vollblutveganer wohl eher auf ihre Kosten kommen. Würde ich das nur das Buch an sich bewerten würde es bei mir wohl annähernd die volle Punktzahl bekommen, da aber auch der Rezeptanteil die Bewertung ausmacht komme ich zu folgender Bewertung:
Note: 3

  (93)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

hochsensibilität, glücklich leben, positiv leben, umgang, gefühle,d

Meine Hochsensibilität positiv gelebt

Silvia Christine Strauch
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei dielus edition, 01.04.2016
ISBN 9783981797503
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Hochsensibilität positiv gelebt von Silvia Christine Strauch (Sachbuch, 2016; dielus edition)

- interessante Thematik in persönlicher Form verpackt -

Als ich dieses Buch entdeckte, dachte ich mir, dass es für mich vielleicht interessant sein könnte, einfach aus dem Grund, dass ich zwar der Meinung war, dass ich in bestimmten Lebensbereichen schon ziemlich sensibel bin, mir aber nie wirklich Gedanken dazu machte, ob es vielleicht auch schon mehr sein könnte. Nach Beendigung des Buches weiß sich nun: ich bin auf  keinen Fall hochsensibel, sondern wirklich nur in manchen Dingen etwas sensibler, so dass ich manchmal mit gewissen Dingen so meine Schwierigkeiten habe, was aber an anderen Dingen liegen könnte und nichts mit Hochsensibilität zu tun hat.

Vorher hatte ich mich mit dieser Thematik überhaupt nicht auseinandergesetzt und somit war dies nun die Gelegenheit mal in diese Thematik eintauchen zu können.

Das Buch gliedert sich in folgende Bereiche:

- Vorwort
- Persönliche Lebenserfahrungen
- die eigene Entwicklung voranbringen
- im Alltag Ruhe finden
- persönliches Schlusswort

Im ersten Teil findet man beispielsweise Kapitel, die sich mit der Kindheit, Tiere, Beruf oder Urlaub auseinandersetzen. Im zweiten Teil positives Denken, Ernährung, Sport oder Atemtechniken, um ein paar zu nennen. Und im Dritten dann sowas, wie Natur, Stadt oder Freunde und Bekannte, wo näher drauf eingegangen wird.

Ich persönlich kann nun sagen, da ich festgestellt habe, dass ich nicht zu den Betroffenen gehöre, dass mir das Buch nicht ganz so viel geben konnte. Mit am interessantesten waren da noch die Themenbereiche, wie das positive Denken, wo ich noch am ehesten was von mitnehmen konnte. Kapitel, wo es um Atemtechniken oder Meditation ging, habe ich übersprungen, da ich damit so gar nichts am Hut habe und es auch weiterhin nicht vorhabe.

Was mir an solchen Büchern oft eher sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass die Autoren generell schonmal in einer ganz anderen Ausgangssituation sind, als der Ottonormalverbraucher und somit aufgrund von oft wesentlich mehr vorhandenem Geld in einer ganz anderen Liga spielen, als man selbst. Klar ist es für diese Menschen schon von vorneherein einfacher gewisse Dinge für sie angenehmer gestalten zu können und so gewisse Dinge einfacher wahrwerden zu lassen, als für Menschen, wo das so einfach nicht gegeben ist. Klar kann man so dann auch eher einen Urlaub vorziehen, der dann irgendwo in der Natur Kanadas stattifindet und nicht beispielsweise auf einem lauten, überfüllten Campingplatz oder einem überfüllten Touristrand. Ich finde es einfach immer schwierig, wenn gesagt wird, man muss nur das und das ändern und schon kommt man beispielsweise viel eher zur Ruhe und kann seinem Leben viel mehr Lebensqualität geben. Für die Meisten von uns ist das nämlich nicht mal eben so der Fall, weil Vieles einfach mit viel zu hohen Kosten verbunden ist, die man sich oft so gar nicht mal eben so leisten kann. Dieses Phänomenen finde ich immer häufiger in solchen Sachbüchern vor und es entspricht halt einfach nicht dem Standart bei dem Gro der Menschen.

Ebenfalls schwierig ist es bei dieser Form der Bücher, dass sie aus dem Leben genau von dieser Person geschrieben sind und halt nicht auf das Leben vieler Menschen übertragbar sind, so dass sich wohl die Wenigsten hier wirklich etwas draus mitnehmen könnten. Denn es ist nun mal der Fall, dass hier ein Lebensweg beschrieben wurde, wie er wohl kaum auf einen Zweiten passen wird. Einerseits zwar oft interessant zu lesen, aber für den Wert des Buches halt schwierig, da nicht übertragbar.

Fazit:

Eine Thematik, die mich interessierte, schlussendlich konnte ich mir leider nicht ganz so viel aus dem Buch mitnehmen, wie vielleicht gewünscht. Würde es somit eher Leuten empfehlen, die wissen, dass sie hochsensibel sind.
Note: 3

  (126)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

41 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

band 7, serie, ludwi, reihe, kommissar

Zorn - Lodernder Hass

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.10.2017
ISBN 9783596297757
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(34)

70 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, köln, lorenz stassen, anwalt, mord

Angstmörder

Lorenz Stassen
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453438798
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Angstmörder von Lorenz Stassen (Thriller, 2017; Heyne)

- super Thrillerdebut und mal was total Anderes, da aus Anwaltssicht -

Dieser Thriller ist der Debutroman des in Köln lebenden Auoren, der zuvor als freischaffender Drehbuchautor unter Anderem für Alarm für Cobra 11 und Soko Köln/Stuttgart tätig war.

Dieses Buch machte mich total neugierig, da ich immer mal gerne neue Thriller lese, um so meinen Thrillerhorizont zu erweitern. Gesagt - getan und was soll ich sagen? Habe mich innerhalb von wenigen Tagen durch diesen absolut tollen Thriller durchgelesen und bin total begeistert.

Was dieses Buch so besonders macht und sich von anderen aus diesem Genre deutlich abhebt? Ganz einfach, es dreht sich mal nicht um ein Ermittlerteam, sondern in diesem Fall "ermittelt" ein Anwalt mit seiner neuen Referendarin.
Im Klartext bedeutet das hier, dass ein bisher eher nicht ganz so erfolgreicher Anwalt namens Nicholas Meller und seine körperbeeinträchtigte Referendarin Nina einen Fall auf den Tisch bekommen, den sie zusammen recherchieren und plötzlich inmitten von Ermittlungen zu dem  Angstmörder stecken.

Der Schreibstil liest sich total angenehm und flüssig, so dass man direkt in der Geschichte ankommt und sie so in einem Rutsch durchlesen könnte, wenn die Zeit es denn zulässt.

Hinzu kommt, dass es nicht nur Einblicke in die "Ermittlungen" gibt, sondern dass es auch Einblicke zum Täter gibt, die das Ganze abwechslungsreich gestalten und die Story dadurch noch an Pep und Spannung gewinnt.

Gerade zum Ende hin nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf, so dass es mir einen Moment lang schon fast zu überdreht vorkam, was sich dann aber wieder legte, als das gesamte Ausmaß des Tatmotivs und der Lösung rund um den Täter offensichtlich wurde. Das hatte es nämlich schon ziemlich in sich und gab dem Ganzen nochmal das gewisse Etwas.

Fazit:
Ein super Thrillerdebut, was mich total begeistern konnte, da es einfach mal was ganz Anderes war, als der fast schon ewige Einheitsbrei und mit einer guten, ausgefeilten Story zu begeistern wusste. Ich will mehr davon :-)
Note: 1

  (36)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

thriller, nordsee, schmetterlingseffekt, butterfly effekt, tod

30 Sekunden zu spät

Kaja Bergmann
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 30.11.2016
ISBN 9783956690754
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

30 Sekunden zu spät von Kaja Bergmann (Thriller, 2016; Edition 211)

- tolles Cover, aber der Sinn der Story hat sich für mich nicht erschlossen -

Dieses Buch der noch sehr jungen Autorin Kaja Bergmann, die Jahrgang 1992 ist, entdeckte ich im Rahmen einer Leserunde. Eigentlich, jedenfalls im Sinne der Beschreibung ist diese Art von Büchern, es soll sich um einen sogenannten All-Age-Thriller handeln, nicht ganz so mein Ding, aber der beschriebene Schmetterlingseffekt machte mich sehr neugierig und somit bekam ich die Chance es zu lesen.
Nach Beendigung des Buches bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher, was das Buch darstellen sollen, denn alleine am und im Buch selbst ist von 3 verschiedenen Genres die Rede, nämlich, laut Cover ein Thriller, im Innenteil ein Roman und auf dem Buchrücken besagter All-Age-Thriller. Doch was genau ist es jetzt? Fest steht laut Amazon und Buchrücken ist dieses Buch ab einem Alter von 14 Jahren geeigent und nachdem ich es nun beendet habe würde ich auch sagen, dass es eher für Jugendliche gedacht ist, ob seines sehr jugendlichen Schreibstils und der Tatsache, dass die Protagonisten Anfang 20 sind.

Was soll ich sagen? Ich fange mal mit den positiven Dingen an, nämlich dem sehr schönen Cover, was mit seinen leuchtenden, hervortretenden Farben und dem Schmetterling ein absoluter Eyecatcher ist. Ein weiterer Pluspunkt sind die doch sehr kurz gehaltenen Kapitel, die zudem, dass das Buch keine 200 Seiten hat, das Buch sehr schnell weglesen lassen.

Das war es von meiner Seite her aber auch schon an positiven Dingen, denn die Story und ich wurden einfach keine Freunde.
Wo soll ich anfangen?
Für mich waren schon die Kapitelüberschriften ziemlich gewöhnungsbedürftig, denn die waren ein weiteres Indiz dafür, dass es sich eher um einen Jugendroman, statt um einen Roman sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene handelt.  Eben halt sehr jugendlich gehalten und für mich sehr speziell.

Für mich hatte die Geschichte leider weder Hand noch Fuß. Nepomuk besucht seinen Großvater im Pflegeheim und da er mit der Situation einfach nicht klar kommt, beschließt er mit seiner Freundin Miranda spontan Richtung Nordsee zu fahren. So weit, so gut. Da hört es dann aber auch schon auf, denn ich habe die ganze Geschichte über einfach nur Bahnhof verstanden, was dem Leser die Geschichte sagen will.

Sie wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus Nepomuks Sicht, einmal aus Mirandas. Nach der Hälfte hört die eine auf und die andere beginnt. Dabei ähneln sie sich nur ansatzweise, was zusätzlich noch mehr verwirrt, da es am Ende des Tunnels nicht wirklich Licht geben wird.

Hatte ich bis zur Hälfte noch Hoffnung auf den Schmetterlingseffekt, so wurde die Hoffnung immer weniger, da er zumindest für mich nicht ersichtlich wurde. Ganz einfach aus dem Grund, weil die Hauptstory, sprich der Grund, warum sich alles um diese 30 Sekunden zu spät dreht, einfach nicht wirklich zum Tragen kommt. Die Story lebt von Nebensächlichkeiten, die alles andere zunichte gemacht haben, wie etwa, dass es scheinbar denkende Schafe und Larven gibt, die es einfach absolut absurd machen, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Mir hat sich der Sinn dieser besagten 30 Sekunden zu spät jedenfalls bis zur Auflösung nicht erschlossen und somit halt auch nicht das Geschehen an sich, da es nicht genug Platz einnahm, dass man damit wirklich viel anfangen konnte.
Zumal die Geschichte in der zweiten Hälfte dann ja wiederum noch mal anders erzählt wird und man am Ende auch keine Auflösung bekommt, welche denn nun wirklich so geschehen ist. Diese Tatsache ist einfach schade, denn dieses hätte das Buch einfach noch gebraucht, um vielleicht noch einen Hauch stimmig werden zu können. Stattdessen klappt man das Buch zu und denkt sich, wie das war jetzt alles? Was ist wirklich passiert, wo ist der Sinn und wo hat sich der angekündigte Schmetterlingseffekt versteckt? Für mich einfach mehr als enttäuschend. Immerhin wird dem Leser im zweiten Teil ein Lösungsansatz geboten, den es im ersten Teil nicht gab, wo das Geschehene einfach passiert ist, ohne dass der Leser irgendeine Kenntnis hatte. Alles einfach viel zu schammig und offen gehalten, so dass man sich scheinbar am Ende selbst aussuchen kann, was man denn nun als wirklich geschehen betrachten möchte.
Für mich definitiv kein Thriller, wenn es denn auf irgendeiner Ebene eine hätte sein sollen.

Fazit:
Ein Buch, auf das sich sehr gespannt war und von dem ich sehr enttäuscht wurde, da es weder story- noch Stilmitteltechnisch hält,was es verspricht. Alles viel zu vage, zu offen und unzufriedenstellend. Nur für Leser geeignet, die auf offene Enden stehen, wo man sich selbst aussuchen kann, wie etwas abgelaufen sein könnte. Meins war es leider nicht, schade.
Note: 5-

  (163)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(181)

446 Bibliotheken, 47 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

sebastian fitzek, thriller, flugangst, flugangst 7a, psychothriller

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Flugangst 7a von Sebastian Fitzek (Psychothriller, 2017; Droemer)

- einfach super -

Was habe ich auf diesen Fitzek wieder mal hingefiebert, auch wenn der Preis dieses Mal utopisch war, musste ich ihn einfach sofort haben, um ihn sofort verschlingen zu können.

Und genau das habe ich getan, innerhalb von nicht mal 2 Tagen war die Story wieder ausgelesen und nun heißt es wieder warten und hoffen, dass es schon bald wieder Nachschub von ihm geben wird.
Das Cover, bzw. der Buchumschlag ist dieses Mal etwas ganz Besonderes. Denn nicht wie sonst findet man einen normalen Papierumschlag vor, sondern einen aus Plastik mit einem besonderen Clou. Die Vorderseite des Bucheinbands beinhaltet nämlich ein Bild, das durch ein Fenster im Umschlag einen 3D-Effekt erzeugt.

Wie bei Fitzek gewohnt spielen sich die allesamt sehr kurz gehaltenen Kapitel aus den verschiedenen Perspektiven ab. So wird die Spannung gesteigert, was ihm auch hier wieder grandios gelungen ist.

Schon bald gab es erste Ansätze, um welche Thematik es sich dieses Mal drehen könnte, allerdings war für mich lange nicht ersichtlich, was es mit der Flugzeuggeschichte auf sich hatte und in wiefern sie damit in Verbindung stand.

Auch der Psychothrill war, wie allerdings schon öfters in den neueren Fitzekbüchern auf den ersten Blick nicht ganz so ersichtlich, wie noch bei seinen Erstlingswerken, wie Die Therapie oder dem Seelenbrecher. Erst im Nachhinein wurde es quasi häppchenweise ersichtlich und der Aha-Effekt setzte ein, wo die Puzzleteilchen an ihre Plätze fielen.

Es war einfach spannend und vor allem sehr interessant zu lesen, was es mit den einzelnen Figuren auf sich hatte und mit jeder von ihr mitfiebern zu können, ohne jetzt großartig ins Detail gehen zu wollen, da davon nichts auf dem Buchrücken ersichtlich ist. Auf jeden Fall geht es an vielen Stellen recht emotional zu, so dass man quasi alle Gefühlslagen durchlebt, von Spannung, Wut, bis hin zur Traurigkeit.
Mich jedenfalls konnte die Geschichte jedenfalls total überzeugen, denn sie hat mir wunderbare Lesestunden beschert, in denen ich das Buch nur so verschlungen habe und nur ungern aus der Hand legte.

Wie immer gibt es in der Danksagung eine genauere Behandlung der Thematik, die sich auch wieder sehr interessant las und der Geschichte so noch mehr Glaubwürdigkeit brachte, denn in den neueren Büchern ist ja immer etwas Gesellschaftskritik in den Geschihten eingebunden.

Fazit:

Zusammen mit dem Paket und AchtNacht nun endlich wieder ein weiterer Fitzek, der mich wieder sehr begeistern konnte. Das Minus gibt es für die Psychoelemente, die ich mir noch intensiver gewünscht hätte. Ansonsten ein absoluter Lesetraum, der mir super Lesestunden beschert hat.
Note: 1-

  (182)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

42 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

winter, mord, parko, thrille, spannung ohne end

Der Engel des Bösen

Martin Krüger
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 17.10.2017
ISBN 9781542099769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Engel des Bösen von Martin Krüger (Thriller, 2017; Edition M)

- guter Nachfolger des ersten Bandes -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den zweiten Teil der Winter/Parkov-Reihe.

Da mir der erste Teil schon ziemlich gut gefallen hatte, war für mich klar, dass ich auch den zweiten Teil gerne lesen würde. Gesagt, getan.

Auch hier gelang mir der Einstieg in die Story wieder gut, der Schreibstil ist flüssig und macht Lust, am Ball zu bleiben. Leider bin ich momentan zeitlich etwas eingeengt, so dass ich das Buch nicht so schnell lesen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte, aber man soll ja immer auch die guten Seiten von etwas sehen, so hatte ich dann letztendlich länger und somit mehr davon ;-)

Der Fall ist interessant und gestaltet sich, je mehr man davon liest auch ziemlich spannend, bis sich am Ende die Ereignisse förmlich überschlagen, was wiederum auch bedeutete, dass ich zeitweise nicht mehr ganz mitkam, was aber auch daran liegen kann, dass ich vielleicht etwas überlesen habe, bzw. nicht lange genug am Stück gelesen habe, so dass ich mit der Auflösung etwas ins Straucheln kam. Ansonsten fand ich es aber schlüssig und muss sich bei mir vielleicht nur noch alles etwas setzen. Der Lesefreude machte das bei mir allerdings keinen Abbruch, denn gelesen habe ich das Buch total gerne und ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

Fazit:
Wieder ein gelungener Thriller, der sich flüssig und gut las und mir viele gute Lesestunden beschert hat.
Note: 2

  (93)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

entführung, lösegeld, kommissarin, demo, linksradikal ;

Lauernde Schatten

Katrin Rodeit
E-Buch Text: 271 Seiten
Erschienen bei Edition M, 12.09.2017
ISBN 9781542097345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lauernde Schatten von Katrin Rodeit (Thriller, 2017; Edition M)

- gute Story, überraschendes Ende -

Für mich war es mein erstes Buch dieser Autorin, was bereits 2016 im Selbstverlag erschien.

Da ich noch nichts von Katrin Rodeit gelesen hatte, freute ich mich umso mehr, dass ich mal die Gelegenheit dazu bekam und wurde nicht enttäuscht.

Bereits beim Einstieg in die Story ist man schon mitten im Geschehen, ohne langes Vorgeplänkel. Es geht also direkt hoch her. Die Geschichte las sich interessant, flüssig und gut geschrieben, so dass ich mit Freude las.

Neben der eigentlichen Story, der Entführung der Tochter eines Fleischfabrikanken, erfährt man auch Einiges, allerdings noch nicht die ganze Geschichte über Jessica Wolf, ermittelnde Kriminalhauptkommissarin in diesem Fall. So bleibt das Interesse daran erhalten, auch die nachfolgenden Fälle mit ihr lesen zu wollen.

Wie bereits erwähnt konnte mich die Geschichte überzeugen, dennoch habe ich einen kleinen Kritikpunkt: Mir fehlte es an Hochspannung, eine solide Grundspannung war das Buch über jedoch gegeben, weil man gerne erfahren wollte, wer wohl dahinter stecken mag.
Und für meinen Geschmack wurde das Ende zu abrupt beendet, sprich mir fehlte etwas, so dass es für mich gänzlich rund war. Mit der Auflösung so hatte ich überhaupt nicht gerechnet und das war auch noch ein dicker Pluspunkt, trotzdem hätte ich mir vielleicht noch ein bisschen mehr zur Erklärung des Falles gewünscht, sprich vertiefte Motiveinblicke und vielleicht noch etwas mehr zum absoluten Schluss, auf das ich hier jetzt natürlich nicht eingehen kann, da ja sonst alles verraten würde, was ja erlesen werden soll ;-)

Fazit:

Ein gelungener Thriller, der Lesefreude bereitet hat und somit sicher nicht das letzte Buch der Autorin für mich war.
Note: 2


  (119)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

107 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

thriller, blind, berlin, jenny aaron, behinderung

Niemals

Andreas Pflüger
Fester Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.10.2017
ISBN 9783518427569
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wunderbare Adventszeit

Kein Autor
Fester Einband
Erschienen bei KOMET, 04.09.2015
ISBN 9783869414553
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wunderbare Adventszeit - Die schönsten Deko- und Bastelideen zum Selbermachen (Sachbuch, 2014, Komet Verlag)

- schön aufgemachtes Buch mit kreativen Ideen -

Dieses Buch fand ich gestern beim Stöbern, als ich etwas von der Post abholte. Da es nur 2,99 € kostete, nahm ich es mit, in der Hoffnung darin fündig zu werden. Da für mich die baldige bevorstehende Adventszeit immer etwas Besonderes ist und seitdem ich diese Zeit auch nicht mehr alleine verbringen muss, noch viel mehr, bin ich jetzt noch mehr auf dem Trip, dann alles schön und gemütlich haben zu wollen und so bin ich immer mal auf der Suche nach schönen Dekoideen.

Die Aufmachung des Buches ist wirklich schön gemacht, hier mal ein Einblick in die verschiedenen Kapitel:

- stimmungsvolle Adventsdeko
- leuchtende Weihnachtszeit
- glanzvolle Tischdekorationen
- festlicher Baumschmuck
- schöner schenken
- Vorlagen

In diesem Buch kommen vor Allem Diejenigen in den Genuss, die auf natürliche Materialien und auf Selbstgemachtes Wert legen. So kann man sich beispielsweise einen Türkranz ganz aus Äpfeln zaubern, einen Strauß aus Tannenzapfen, selbstgebastelter Baumschmuck oder selbstgefertigte Geschenkttäschchen oder Tütchen, die man dann beliebig befüllen kann. Die Ideen sind vielfältig und lassen Bastlerherzen höher schlagen. Am Ende befinden sich dann die Schablonen für einige der Bastelideen. Das Buch besticht durch stimmungsvolle Fotos, die Lust aufs Dekorieren und rumexperimentieren machen.

Da ich nun eher nicht so die Bastelfee bin, hatte ich mir vermehrt Ideen für Dekozwecke oder für Adventskalenderideen gewünscht/vorgestellt. Auch dafür sind einige Ideen vorhanden, wenn auch vielleicht in der ein oder anderen Vorlage, wie ich es mir wohl vorgestellt habe. Auf den ersten Blick konnte ich für mich persönlich jetzt noch nicht so viel aus dem Buch entnehmen, aber die ein oder andere Idee ist schon entstanden, wie ich das ein oder andere umsetzen könnte, wenn es dann soweit ist. Zumindest die Ansätze sind gegeben, was man daraus letztendlich macht ist ja der Kreativität geschuldet. Vieles wird man sowieso nicht 1 zu 1 übernehmen können, da man die Dekoartikel aus dem Buch ja nicht zu kaufen bekommt, aber man kann es ja beliebig abwandeln und seinen Gegebenheiten und Geschmack anpassen. Somit werde ich sicher noch das ein oder andere in abgewandelter Form übernehmen können und zum Einsatz bringen können.

Fazit:

Ein stimmungsvolles Buch, dass vor allem Bastelfreunden gefallen wird. Die Lust auf die baldige Adventszeit ist bei mir auf jeden Fall geweckt worden, wenn auch Vieles für mich so nicht umsetzbar sein wird, trotzdem wird es seinen Zweck für mich erfüllen können.
Note: 2

  (116)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(21)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

gemütlichkeit, wohlfühlen, rezepte, dänemark, basteln

Hygge

Jonny Jackson , Elias Larsen
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.09.2017
ISBN 9783845823829
Genre: Sachbücher

Rezension:

Hygge - Wie dänische Gemütlichkeit dein Leben glücklicher macht von Jonny Jackson & Elias Larsen (Sachbuch, 2017; ars Edition)

- nichts wirklich Neues, aber tolle Buchaufmachung -

Mir war Hygge und somit der scheinbar derzeit herrschende Hype um diesen Trend bis dato kein Begriff und somit wurde ich erst durch eine Buchverlosung auf dieses Buch aufmerksam. Da ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, was dieses Buch beinhalten könnte, machte ich neugierig geworden einfach mit und gewann es. Hygge ist das Lebensgefühl der Dänen, eines der scheinbar glücklichsten Völkchens unseres Planeten. Es stellt die Magie der kleinen Dinge des Lebens dar, an denen man sich erfreuen kann.

Als es dann ankam war ich erst mal erstaunt, wie klein und dennoch handlich das Buch ist. Ich hatte es mir allerdings deutlich größer und auch dicker vorgestellt. Ich muss gestehen, wäre mir das Buch im Laden aufgefallen, wäre ich zwar neugierig gewesen, aber ich hätte keine 13 € für gerade mal ca 140 Seiten ausgegeben, für ein Buch, dass hauptsächlich einen Bildband darstellt.
Hier eine Übersicht der Kapitel:
- So holst du dir Hygge in dein Haus
- Handarbeiten sorgen für Gemütlichkeit
- Wohnungsdekoration
- Wohlfühlrezepte für gemütliche Abende daheim
- Spaß im Freien zu jeder Jahreszeit
- Einfache Freuden

Wie bereits erwähnt ist die Aufmachung des Buches ein kleiner Traum, schöne Bilder regen die Fantasie an, sein Leben und seinen Wohnbereich hyggeliger gestalten zu wollen. Dennoch muss ich sagen war für mich persönlich nicht soviel Neues, bzw. Brauchbares dabei.

Das Handarbeitskapitel zum Beispiel ist für mich einfach nicht von Belang, da es mir weder liegt, noch habe ich das Bedürfnis etwas in dieser Richtung zu machen. Dafür hätte ich mir einen ausführlicheren Teil bei dem Kapitel um die Rezepte gewünscht. Denn auch hier war doch eher Altbewährtes dabei, wie beispielsweise  heiße Schokolade, Popcorn, Glühwein oder Kürbiscremesuppe. Was ich dennoch wohl mal davon testen werde sind die heißen Maronen und die Vanilleplätzchen mit Zuckerguss, wenn es dann demnächst auf Weihnachten zugeht.
Auch von der Wohnungsdekoration hätte ich mir etwas mehr von versprochen, denn hier wird wieder gebastelt, was für mich persönlich nicht so zu meinem Wohnungsstil passt, so dass ich hier nicht wirklich was für mich mitnehmen konnte.

Auch alle anderen Dinge, die gezeigt werden sind doch eher altbekannter Version, wie beispielsweise, dass man es sich mit Kerzen gemütlich macht, was ich egal zu welcher Jahreszeit so oder so schon mache. Dafür brauche ich als erwachsener Mensch allerdings keine Anleitung, worauf ich im Umgang mit Kerzen und offenem Feuer umzugehen habe. Den Text hätte man sich sparen können und lieber die Seiten für etwas Anderes genutzt. Auch die Möglichkeit, es sich im Winter mit kuschligen Socken auf dem Sofa gemütlich zu machen ist nicht wirklich neu, gerade wo es dieses Jahr besonders kuschlige Exemplare zu kaufen gibt, war es etwas, was ich so oder so umsetzen würde. Ebenso sind Spaziergänge draußen oder Fahrrad fahren nichts Neues, sondern etwas, was man immer mal macht, wenn man zu den naturverbundenen Menschen gehört. Es ist also einfach nur eine Aneinanderreihung an Dingen und Tipps, die die Meisten von uns so oder so, egal ob im Alltag oder an den Wochenenden schon umsetzen. Meiner Meinung nach, hätte es dafür keinem Buch bedurft, trotzdem muss ich andererseits sagen, dass es gerade dieses ausmacht, einfach das Buch in die Hand zu nehmen und sich davon berieseln zu lassen und in die Welt des Hygge ein zu tauchen.

Fazit:
Dieses Buch gehört sprichwörtlich zu den Büchern, die man eigentlich nicht braucht, die man aber trotzdem haben will, da sie gerade den Reiz ausmachen, sich einfach von Bildern, Fotos und Emotionen, die es in einem auslöst, leiten zu lassen. Etwas wirklich Neues, werden die Meisten hier wohl nicht finden, aber die Aufmachung des Buches ist einfach so charmant, dass man es am liebsten immer und immer wieder in die Hand nehmen möchte.
Note: 2


  (130)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(72)

145 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

psychothriller, thriller, mord, selbstmord, vergewaltigung

Ich soll nicht lügen

Sarah J. Naughton , Marie Rahn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.09.2017
ISBN 9783548289182
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich soll nicht lügen von Sarah J. Naughton (Psychothriller, 2017; Ullstein)

- enttäuschend, da anders als erwartet und weder Thriller, geschweige denn Psychothriller -

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich durch eine andere Buchcommunity. Als ich es dann vor wenigen Tagen in der Buchhandlung entdeckte und mir nochmals den Klappentext durchlas - der einfach super klang, ganz so, wie ich es mag, war mir klar, dass ich dieses Buch haben und lesen muss.

Gesagt - getan.
Neugierig, wie ich war, fing ich an zu lesen. Der Schreibstil las sich soweit gut und machte Lust auf mehr, so dass ich zügig voran kam. Die Kapitel erscheinen im Wechsel sowohl aus Mags´, als auch aus Jody´s Sicht. Zum Schluss hin kommt noch die ein oder andere weitere Sicht hinzu.
Trotz, dass es sich gut lesen ließ, merkte ich bald, dass es wohl anders werden würde, als ich mir in meinen Gedanken zusammengesponnen und gewünscht hätte. Zuallererst: Den Thriller habe ich bis zum Schluss nicht wirklich aus machen können, denn eine Tat, die in Romanform erzählt wird, wie auch eine anschließende, wie aus dem Nichtskommende Gerichtsverhandlung machen halt noch keinen Thriller aus einem Buch. Den Psychothrill habe ich gänzlich vermisst, denn zumindest für den Leser selbst wird er einfach nicht greifbar, da er sich ihm nicht offenkundig zeigt. Offenkundige Elemente eines Psychothrillers, wie Irrungen & Wirrungen, ein Katz- und Mausspiel auf psychologischer Ebene gibt es hier einfach nicht, aber wie auch, es ist ja nicht mal Thrill vorhanden. Ebenso bleiben die im Klappentext angekündigten Lügen seitens Jody mehr als blass, denn auch sie bleiben dem Leser vorenthalten, da sie nicht offenkundig greifbar sind. Stattdessen erwartet den Leser Alkohol, der literweise fließt, so wie wenig, was im Klappentext versprochen wird. Meine Erwartungen waren einfach wohl ganz anders, als dass, was mich letztendlich erwartete. Ich hätte mir wesentlich mehr aus der Situation heraus gewünscht, dass Mags´ Bruder im Koma liegt. Zumindest hätte man soviel aus dieser Situation machen können. Stattdessen bekommt der Leser von dieser Situation tatsächlich kaum etwas mit, da die Personen einfach merkwürdig handeln.

Als es auch nach über 200 Seiten weder wirklich spannend, noch thrillig wurde, war klar, dass diesbezüglich wohl nichts mehr kommen werden würde. Sicher, ist man als Leser neugierig und gespannt, was wohl dabei herauskommt, aber wirkliche Spannung geht anders.
Als das Ende dann schließlich nahte wurde es gänzlich enttäuschend. Denn das, worauf man die ganze Zeit hinfieberte, was sich wohl als spannende Auflösung entpuppen würde, war so unspannend und unspektkulär und trotzdem wohl gleichzeitig mit das einzige Thrillerelement.

Aber die Geschichte endet hier noch nicht, denn ab da wurde es für mich total undurchsichtig, denn nun kam doch noch ein weiteres,ich nenne es mal Thrillerelement, denn irgendwie muss dieser Roman ja zu dieser Auszeichnung gekommen sein. Undurchsichtig in dem Sinne, weil ich mir nicht erklären konnte, wie es aus heiterem Himmel zu dem Prozess kam, der sich dem Leser bot, in dem alles, was man vorher und mittendrin sowohl über Jody´s als auch Mags´Vergangenheit gelesen hatte zusammengeschmissen wurde und ich einfach nur noch Bahnhof verstand. Für mich passte das alles irgendwie nicht so richtig zusammen, dass ich dem Ganzen nicht vernünftig folgen konnte.

Fazit:
In meinen Augen weder Thriller, geschweige denn Psychothriller, sondern ein Roman über das Schicksal der Protagonisten. Der Klappentext verspricht viel und hat in meinen Augen nichts gehalten, da ich davon eine komplett andere Vorstellung hatte. Dass, was er einem verspricht ist für den Leser letztendlich nicht greifbar. Für mich einfach total enttäuschend.
Note: 4-

  (216)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, sander, england, deutschland, klewe

Bald stirbst auch du

Karen Sander
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.09.2017
ISBN 9783499272554
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bald stirbst auch du von Karen Sander (Thriller, 2017; Rowohlt)

- ziemlich ortkomplex, trotzdem gut -

Nachdem vor Kurzem schon ein neuer Thriller von Sabine Klewe erschien, liegt hiermit nun ihr 4. Teil der Reihe um Profilerin Liz Montario und Hauptkommissar Georg Stadler vor, die sie ja unter diesem Pseudonym schreibt.

Wie auch schon die vorherigen Teile hat mir auch dieser wieder ziemlich gut gefallen, wenn auch mit ein paar Schwierigkeiten. Ich kann mich zumindest nicht dran erinnern, dass die anderen Teile so komplex waren, was die Örtlichkeiten angeht. In diesem Teil geht es zumindest zügig voran, indem die Kapitel nur wenige Seiten zählen und es dann jeweils an einen anderen Ort springt. Innerhalb Englands an verschiedenen Orten bis hin nach Düsseldorf in Stadlers Revier. Das war auf die Dauer schon nicht ohne und ich kann mich nicht erinnern, dass es in den anderen Teilen ähnlich intensiv war.
Dafür zog der Fall an sich auch recht bald an und wurde interessanter und interessanter. Zwar stellte sich bei mir keine Hochspannung ein, aber eine solide Grundspannung war schon gegeben, so dass ich den Fall gerne verfolgt habe und das Buch sehr gerne gelesen habe. Gerade zum Ende hin wurde es sehr interessant, da es auch für Liz nicht ohne wird, was es nochmal spannender werden lässt.

Gespannt verfolgte ich, wie sich zum Ende hin die Puzzleteile an ihre Stellen setzen und die Zusammenhänge ersichtlich wurden. Der Fall wurde für mein Empfinden auch so klar gelöst, dass sich alle Fragen klärten.

Fazit:
Wieder mal ein toller Fall, wenn auch ziemlich komplex, was die Örtlichkeiten angeht. Man muss schon ziemlich konzentriert lesen, um am Ball zu bleiben. Ansonsten aber wieder gut gelungen und ein tolles Lesevergnügen.
Note: 2+

  (162)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(63)

126 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, narzissmus, lügen, mord, thriller-roman

Kalte Seele, dunkles Herz

Wendy Walker , Maria Poets
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 07.09.2017
ISBN 9783651025578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kalte Seele, dunkles Herz von Wendy Walker (Roman, 2017; Fischer Scherz)

- supertolles Cover, aber recht enttäuschende Story -

Auf dieses Buch wurde ich durch eine Leserunde aufmerksam, ansonsten wäre es mir vielleicht nicht ganz so schnell über den Weg gelaufen. Doch spätenstens beim nächsten Buchhandlungsbesuch wäre mir sicher dieses sagenhaft schöne Cover ins Auge gesprungen, was ein absoluter Eyecatcher ist. Es besticht nämlich durch lichtreflektierende Farbspiegelungen in den Farben des Regenbogens.
Bis zum Zeitpunkt, als ich dann in einer Buchhandlung das Buch erstmals in den Händen hielt, war mir gar nicht bewusst gewesen, dass es sich um einen Roman und nicht um einen Thriller handelt, wovon ich vorher automatisch ausging. Aufgrund des Klappentextes, der mir vorher bekannt war, war ich einfach davon ausgegangen.
Absolut neugierig fing ich an zu lesen. Dadurch, dass ich vorab einige Rezensionen gelesen hatte, wusste ich, dass das Hauptthema dieses Romans "Narzissmus" ist. Umso gespannter war ich, wie diese Thematik wohl im Buch auftreten würde. Was soll ich sagen? War ich anfangs noch recht positiv gestimmt, ließ meine Begeisterung irgendwann nach, denn ich las und las und es passierte einfach nichts Spektakuläres. Cass taucht nach 3 Jahren wieder zu Hause bei ihren Eltern auf und erzählt nach und nach ihre Geschichte. Dieses zog sich bis ca 100 Seiten zum Ende, bis dann mal die vermeintlich große Wendung kam, auf die ich sehnlichst draufhin gelesen hatte. Bis dahin erwarten den Leser nach und nach aufgedeckt die vermeintlichen Puzzleteile aus der Cass Geschichte besteht. Darin enthalten waren aber auch einige Längen, denn wirkliche Spannung breitete sich bei mir so wirklich nicht aus. Aus vielen Dingen der Erzählung wurde ich auch nicht wirklich schlau, denn ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung lag oder es einfach wieder dem Zustand geschuldet ist, dass es einfach kein Buch einer Autorin ist, dessen Muttersprache Deutsch ist, denn da habe ich öfters so meine Problemchen mit, da sie einfach anders zu denken scheinen, was Gedankengänge angeht. Das eigentliche Thema Narzissmus kam bei mir so gar nicht rüber, wie ich erwartet hatte, zumindest konnte die Autorin bei mir nicht damit zünden, da sie es im Roman nicht so umgesetzt hatte, dass es innerhalb der Story für den Leser wirklich greifbar war. Zumindest für meinen Geschmack nicht! Ich hatte mir dazu wohl einfach etwas völlig Anderes zu vorgestellt, wie man diese Thematik in so eine Story einbinden könnte. Letztendlich war die gesamte Geschichte für mich so in diesem Umfang ziemlich unspektakulär. Daran änderte auch die Wendung am Ende nichts, denn auch die empfand ich als relativ unspektakulär. Für mich blieb viel zu viel im Dunkel verborgen, auf das ich gerne eindeutigere Antworten gehabt hätte.
Auch der Umstand, dass viele andere Leser die Famlile an sich als gestört ansah, konnte nichts daran ändern, dass ich die Umstände als nicht besonders dramatisch empfand. Ja, ich empfand Cass Familie als ziemlich komisch und nicht ganz normal, aber auch das kam für mein Empfinden einfach viel zu lasch dargestellt rüber. Einfach viel zu lasch dafür, damit es soweit kam, wie es gekommen ist. Das Ausmaß des Ganzen war einfach innerhalb der Story nicht für den Leser greifbar, da es oft nur angedeutet wurde und sich dem Leser eher wie in einem Nebel darstellte. Man wusste, dass da was passierte, aber das volle Ausmaß eröffnete sich einem nicht, von der Auflösung am Ende mal abgesehen. Das Wie, warum und wie es genau dazu kam wurde mir auch einfach viel zu bedeutungslos geschildert. Ich kann gar nicht genauer beschreiben, was mir beim Lesen dazu alles durch den Kopf ging.
Die Interaktionen der verschiedenen handelnden Personen blieben mir meistens verborgen, was genau die Autorin damit bezwecken wollte, denn der Thematik wurden sie einfach nicht genug gerecht, da es einfach für den Leser nicht greifbar wurde.

Fazit:
Ein Roman, der für mich so vielversprechend war, aber an meinen zu hohen Erwartungen zerbrochen ist. Das Thema Narzissmus, kam mir nicht gut genug geschildert und in der Geschichte verarbeitet  vor, zumindest hatte ich mir etwas vollkommen Anderes darunter vorgestellt. Tolles Cover, aber recht enttäuschender Inhalt.
Note: 3-

  (209)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

kochbuch, kochen, schnell, pasta, brot

Simply Quick

Julian Kutos
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 31.08.2017
ISBN 9783706626200
Genre: Sachbücher

Rezension:

Simply Quick von Julian Kutos (Kochbuch, 2017; Löwenzahn Verlag)

- für mich schon interessanter, als die Veggieausgabe, da interessantere Rezepte -

Aufgrund dessen, dass ich aus der Simply-Reihe schon das Veggie-Kochbuch hatte, war ich sehr auf die aktuelle Quick-Ausgabe gespannt. Denn für mich als Neupendlerin und nun auch als regelmäßige Köchin ist es schon wichtig, nach 13 h außer Hausseins, nicht noch stundenlang am Herd zu stehen und somit gar nichts mehr vom Feierabend zu haben, der bei mir mit letztendlich 4-5 h effektiver Zeit eh schon recht schmal aussieht. Somit kam mir diese Quick-Ausgabe wie gerufen und ich war sehr gespannt, wie denn die Rezepte hier aussehen könnten.

Erstmal Grundsätzliches zum Aufbau des Buches:

Die ersten 29 Seiten sind von minimalen Abweichungen abgesehen identisch mit dem Veggiebuch. Das kann informativ gesehen ein Vorteil sein, wenn man jedoch beide Bücher besitzt, so wie ich, hätte man sich dieses vielleicht auch sparen können, da es ein nicht so unbeträchtlicher Teil des Buches ist, der davon in Anspruch genommen wird. Hier erfährt man unter Anderem wieder, was Julian in seiner Vorratskammer vorhält, Schneidetechniken, was man zum Kochen benötigt und die 5 Geschmacksrichtungen.


In der Einführung werden dann weiterhin noch  so Themen behandelt, wie Steak richtig braten oder Fleisch bzw. Fisch richtig zubereiten. Desweiteren Getränketipps zum Essen und Hinweise zu den Rezepten.

Auch bei den Grundrezepten taucht ein bereits bekanntes Rezept auf, nämlich die Mayonnaise.


Dann geht es mit den jeweiligen Rezeptkategorien weiter, die folgendermaßen aufgeteilt sind:

- Schnelle Salate & Vorspeisen
- Schnelles mit Brot
- Schnelle Pasta & Reis
- Schnelles Gemüse
- Schnell gebrutzelt
- Schnelle Braten
- Schnelle Desserts

Wie auch schon in dem anderen Buch sind auch hier wieder nicht alle Kategorien für mich interessant. Schnelle Braten zum Beispiel lohnen sich aufwandsmäßig gesehen einfach meiner Meinung nach nicht unbedingt für einen Zweipersonenhaushalt. Auch aus den Vorspeisen und Salaten konnte ich so nichts für mich entdecken, da mich nichts so wirklich ansprach.

Zum Ausprobieren habe ich mir ein Pastagericht, nämlich die Penne alla Wodka herausgesucht, in dem Fall habe ich allerdings den Wodka weggelassen, da wir selten Alkohol trinken und somit auch nie sowas, wie Wodka oder Ähnliches zu Hause haben.
Aus der Kategorie schnelle Braten habe ich mir das Kartoffelpüree herausgepickt, dass ich allerdings mit anderen Beilagen serviert habe, die nicht aus dem Buch stammten. Zu guter Letzt habe ich mir heute aus den schnellen Desserts die Crepes au Caramel herausgesucht und zum Nachmittagskaffee serviert.

Bei allen 3 Rezepten kann ich bestätigen, dass sie leicht umzusetzen waren, bis auf hier und da relativ zügig vonstatten gingen und geschmacklich auch ganz ok bis gut waren. Bei den Crepes war es so, dass der Aufwand der Sauce für die Menge des Endergebnisses vielleicht ein bisschen hoch war, wenn man am Ende nur 7 Crepes zum Verzehren hatte. Da werde ich nächstes Mal wohl doch wieder auf die herkömmlichen Crepes mit Nutella oder Marmelade zurückgreifen. Tatsächlich war dieses aber das Rezept was mich geschmacklich gesehen wohl am meisten angesprochen hat, obwohl die Pasta im Nachhinein auch wirklich gut geschmeckt hat.

Bei zwei der von mir nachgekochten drei Rezepten musste ich allerdings von den Zutaten welche weglassen, da sie nicht unbedingt unserem Geschmack entsprachen.

Überhaupt ist das mit den Zutaten immer so eine Sache. So fallen bei mir von vorneherein schon etliche Rezepte raus, da entweder Zutaten enthalten sind, die entweder mein Freund oder ich nicht mögen, die mich nicht genügend ansprechen oder weil zum Beispiel viel zu viele Zutaten drin enthalten sind, die wir so nicht vorrätig haben und für teuer Geld für dieses eine Rezept angeschafft werden müssten und dann rumstehen würden. Dieses Problem habe ich allerdings immer und bei jedem Kochbuch, daher versuche ich möglichst Rezepte nachzukochen, wo sich zum Beispiel die Kräuterzutaten oder die Zutaten allgemein möglichst in Grenzen halten. Das Resultat daraus ist dann halt, dass  nicht ganz so viele Rezepte zum Nachkochen übrig bleiben und wenn es ganz gut läuft, noch eine Handvoll davon ausprobiert werden kann. Auch diesen Fall habe ich grundsätzlich bei allen Kochbüchern, die ich mir anschaffe, dass es dann nur ganz wenige Gerichte bei uns auf den Herd schaffen.

Was ich in der nächsten Zeit vielleicht nochmal testen werde sind die Dinkelbrötchen aus der Kategorie Schnelles mit Brot.

Zum Ende hin gibt es im Anhang dann noch Erklärungen zu wichtigen Kochbegriffen, das Glossar, Menüvorschläge, sowie Infos zu Julian und seiner Kochschule.

Fazit:

Von der Aufmachung her wieder ein schönes Kochbuch, was sich natürlich perfekt beim Veggiebuch einreiht. Die Einführung hätte für mein Empfinden allerdings gekürzt werden können, da sie mit Ausnahmen indentisch zu dem des Veggiekochbuchs ist. Stattdessen hätte ich mir auf den knapp 190 Seiten vielleicht noch das ein oder andere Rezept mehr gewünscht. Denn mit 57 Stück ist da bei der Seitenanzahl vielleicht noch etwas Luft nach oben, was das angeht. Nichtsdestotrotz denke ich, dass ich das ein oder andere Rezept nochmal wiederholen werde oder noch das ein oder andere testen werde.
Note: 2

  (193)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(55)

98 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

thriller, wulf dorn, horror, mystery, die kinder

Die Kinder

Wulf Dorn
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 04.09.2017
ISBN 9783453270947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Kinder von Wulf Dorn (Thriller, 2017; Heyne)

- fast schon enttäuschend für die lange Wartezeit, nicht so wie erhofft -

3 Jahre musste man auf einen neuen Erwachsenen-Thriller von Wulf Dorn warten. Umso mehr freute ich mich, als ich vor einigen Monaten entdeckte, dass es wieder etwas Neues von ihm geben würde. Da mir seine vorherigen Thriller allesamt super gefallen hatten, war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt sofort bei Erscheinen haben müsste. Umso erfreute war ich, als ich das Buch 2 Tage vor seiner Erscheinung bereits entdeckte.

Was soll ich sagen? Ich habe nach dem Klappentext wahrlich etwas Anderes erwartet, als das, was mich da während des Lesens und vor Allem mit Beendigung des Thrillers wirklich erwartete.

Ich habe das Buch gerne gelesen, keine Frage und es hat mir auch einige interessante, tolle Lesestunden geliefert, was sich da allerdings am Ende auftat war irgendwie befremdlich und vor allem gewöhnungsbedürftig.

Der Thriller an sich ging mir zeitweise doch ziemlich unter und letztendlich besteht er eigentlich nur aus dem Motiv, was sich am Ende hin offenbarte. Ansonsten konnte ich nicht so viel Thrilliges entdecken, obwohl es sogar einige psychologische Elemente gab, da Laura Schrader, die Hauptprotagonistin von einem Psychologen betreut wird und sie ihm quasi das Erlebte erzählt und der Leser dieses auch als Erzählung wahrnimmt, immer mal unterbrochen von der Einbringung der Perspektive anderer Personen. Eine großartige handelnde Funktion hat der Psychologe aber sonst leider nicht, er dient somit nur als Zuhörer.

Einige andere Leser beschrieben den Thriller als eine Mischung aus Thrill und Mystery. Für mich persönlich war es nicht so mystisch, da ich darunter etwas Anderes verstehe, allerdings ist das, was sich am Ende als des Rätsels Lösung auftut nicht unbedingt ganz so von dieser Welt und mit Logik und Verständnis greifbar. Man muss diese Richtung schon mögen, wenn man dieses Buch für richtig gut befinden möchte, denke ich. Wie bereits erwähnt mochte ich das Buch einerseits, andererseits hat es für mich doch deutliche Schwächen. Wahrscheinlich bin ich diesbezüglich einfach zu verwöhnt, wenn man von dem Autoren einfach etwas Anderes zuvor gewöhnt war. Der Autor schreibt in seiner Dankrede, dass er mal seine gewohnten Pfade verlassen hat, um mal ein neues düsteres Terrain zu erkunden. Für mich persönlich hätte das nicht unbedingt sein müssen, ich hätte mich viel mehr über einen Thriller gefreut, der mehr in seine gewohnte Richtung ging, gerade nach der langen Wartezeit.

Zur Spannungsfrage kann ich soviel sagen, dass dadurch, dass ich etwas völlig Anderes erwartet hatte, der Spannungsverlauf ein Anderer war. Ja, war interessant und auf gewisse Weise wohl auch spannend, aber Hochspannung kam bei mir nicht auf.

Das Ende empfand ich schon sowas, wie weltfremd und auch etwas befremdlich. Für mich persönlich blieben viel zu viele Dinge offen und Fragen somit ungeklärt. Klar kann man sie sich denken, wenn man erfährt, was dahintersteckt, aber dann hätte die ein oder andere Person auch weggelassen werden können, da sie nicht mehr erwähnt wurde. Ebenso wurde das Warum des Ganzen und warum es gerade zu dem Zeitpunkt dazu kam nicht ausreichend geklärt. Ebenso wenig, wie, was es mit den Kapiteln aus den Ländern der dritten Welt genau auf sich hatte. Auch das wird irgendwie im Zusammenhang geklärt und daraus erschließt sich auch der Sinn des Thriller, also seine Message. Und genau diese Message ist wohl auch der Knackpunkt des Ganzen. Der Autor wollte damit wohl auf ein Problem unserer Zeit aufmerksam machen, wobei ihm allerdings leider ein wenig der Thriller an sich abhanden gekommen ist und das Ganze in etwas abgedriftet ist, was einem Thrillerliebhaber irgendwie ein wenig befremdlich vorkommt. Somit tue ich mich mit der Bewertung etwas schwer. So vom Lesen her komme ich auf 3-4 Sterne, wenn ich allerdings nur rein das Ergebnis bewerten müsste wären es nur noch 2-3 Sterne, da mir zu Vieles ungeklärt, bzw. zu lose geklärt wurde, so dass man sich Vieles selbst zusammenreimen musste.

Fazit:

Bei diesem Thriller bleibe ich zwiespältig zurück: Einerseits las er sich gut, andererseits bin ich nach der langen Wartezeit fast sowas über das Ergebnis enttäuscht, da ich einfach etwas Anderes erwartet hatte. Wer einen richtigen Thriller, wie seine Vorgänger erwartet, könnte wohl enttäuscht werden.
Note: 3-

  (177)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

54 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

kochbuch, vegetarisch, gemüse, vegan, rezepte

Green Bonanza

Mia Frogner , Ricarda Essrich
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783799512275
Genre: Sachbücher

Rezension:

Green Bonanza von Mia Frogner (Kochbuch, 2017; Thorbecke Verlag)

- toll aufgemachtes Kochbuch, aber mir fehlte das ein oder andere interessantere Rezept -

Da ich es liebe in Kochbüchern zu stöbern und mich inspierieren zu lassen und dieses Buch zudem damit wirbt, dass mit ihm mehr Grün auf den Tisch kommt, dachte ich mir, dass dieses wirklich eine Goldgrube sein könnte. Immerhin heißt Green Bonanza "Goldgrube".
Aufgrund dessen, dass mein Freund und ich gerne mit möglichst viel Gemüse kochen wollen, genau mein Fall, wie ich dachte.

Rein optisch und von der Aufmachtung ist das Buch auch wirklich toll gemacht. In vielen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Fotos so toll wären und dass das Buch dadurch so besticht. Dazu kann ich nur sagen: Das ist doch der Sinn und Zweck von Kochbüchern, denn wenn es keine tollen Fotos geben würde, würde das Buch nicht wirken und es würde kaum jemand kaufen, da wir uns besonders bei Koch- und Backbüchern von Fotos leiten lassen, um sehen zu können, wie das Werk mal aussehen soll. Da ist allerdings auch gleichzeitig der Haken, denn diese Fotos werden durch Food-Stylisten überarbeitet, denn seien wir doch mal ehrlich: Bei wem sieht das Ergebnis schon so aus, wie auf diesen Hochglanzfotos? Bei mir jedenfalls nicht und auch bei vielen Anderen nicht, wenn ich mal in Kochcommunitys unterwegs bin und mir dort die hochgeladenen Kochergebnisse von Hobbyköchen so angucke... Das zeigt mir, dass Kochbücher halt nunmal nur funktionieren. Denn würde man ein solches Buch für teuer Geld kaufen, wenn man solche Fotos vorfinden würde?

Gefallen haben mir zudem die Infos drumrum, die es zusätzlich zu den eigentlichen Rezepten gibt, wie etwa zu 13 Zutaten, die eventuell erklärungsbedürftig sind oder 10 Dinge, die in der Küche der Autorin nicht fehlen dürfen. Zudem gibt es anfangs Wissenswertes zu den Zutaten, um die sich die Kapitel drehen, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Grünes. Zudem gibt es einige Fotos, die die Autorin und vielleicht ihr Umfeld zeigen.

Nun zum eigentlichen Teil des Buches, die Rezepte und deren Aufteilung:

Es gibt einige Hauptzutaten und dazu findet man jeweils einige Rezepte zu, wie halt beispielsweise Kartoffeln, Tofu oder auch Nüsse.
Was mir nicht ganz so zugesagt hat ist, dass sich die Rezepte teilweise über zwei Seiten ziehen, was beim Kochvorgang selbst nicht ganz so praktisch ist, wenn man währenddessen umblättern muss.

Für meinen Geschmack gab es leider nicht ganz so viele interessante Rezepte, wie erhofft. Das Kapitel Tofu zum Beispiel wird bei uns gar keine Verwendung finden und auch einige andere Gerichte werde ich wohl nicht ausprobieren, da die Hauptzutaten, wie Quinoa beispielswesie ebenfalls bei uns keine Verwendung finden. Andere Rezepte fallen raus, da der Energieaufwand einfach viel zu hoch ist, wie beispielsweise für die gebackenenen Tomaten, die 4-5 Stunden im Ofen bei 100° Grad stehen sollen. Für mich einfach Energieverschwendung und halt auch gar nichts für uns, da es zumindest in der Woche schnell mit dem Essen machen gehen muss.
Andere Rezepte, die ich nicht ausschließen möchte, mal zu testen, muss ich von den Zutaten her abändern, da es für mich, trotz, dass ich in einer recht großen Stadt wohne, nicht möglich ist an bestimmte Zutaten zu kommen, was ich vielleicht aber auch nicht zwingend möchte, da diese wahrscheinlich mit wesentlich höheren Zutatenkosten verbunden wären.

Was mir zudem ein wenig komisch vorkam, waren so Wortnennungen, wie "gutes Salz" oder "gute Butter". Gibt es etwa auch schlechte Arten dieser Zutaten? Sind diese Zutaten etwa nur gut, wenn sie mehr Geld gekostet haben, als die, die man normal in jedem Supermarkt bekommt?

Jetzt noch zu meinem Kocherlebnis- und erfolg, denn ich habe auch schon etwas nachgekocht und damit getestet. Nämlich den italienischen Eintopf mit Pasta und Zucchini von Seite 168. Auch hier habe ich bei den Zutaten etwas geändert. So habe ich den Sellerie weggelassen, Kidney, statt Butterbohnen genommen und mehr Nudeln, statt den 100 Gramm. Der Topf sollte für 4 Portionen reichen, was ich so bezweifeln würde, denn das haben mein Freund und ich alleine gegessen. Überhaupt denke ich mir bei allen möglichen Rezepten, die mir wo auch immer über den Weg laufen, wie davon eine ganze Familie von satt werden soll, wenn mal mal von 4 Personen ausgeht... Scheinbar essen in Deutschland Familien somit nur Miniportionen, wie mir scheint. Das ist etwas, was mir schon des Öfteren aufgefallen ist.
Auf jeden Fall kam das Endergebnis ziemlich gut an und mein Freund schwärmte ziemlich von diesem Eintopf. Diesen wird es in der vor der Tür stehenden Jahreszeit sicher noch das ein oder andere Mal geben.
Als Nächstes möchte ich mich dann mal an eine der Pizzen versuchen, allerdings nicht mit dem italienischen Pizzamehl, denn das gibt es in den hiesigen Supermärkten nicht, aber ich denke, dass es auch mit herkömmlichem Mehl klappen dürfte.

Ein weiterer und letzter Kritikpunkt ist, dass mir das Thema Nachtisch etwas fehlte. Es gibt zwar das Thema Nüsse, was man ansatzweise als Nachtischkapitel bezeichnen könnte, allerdings sprach mich davon keins der Rezepte an. Somit fehlt mir in der Kategorie das ein oder andere bodenständige, gut umsetzbare Nachtischrezept. Das habe ich schon vermisst, da ich es einfach erwartet hätte.

Fazit:

Ein Kochbuch, was mich fast mehr von seiner Aufmachung her überzeugen konnte. Für mich gibt es zu wenige für mich persönlich umsetzbare Rezepte, auf die ich wirklich Lust habe. Das ein oder andere werde ich aber bestimmt noch mal testen. Nichtsdestotrotz fehlt mir einfach ein richtiger Nachtischteil.

Note: 2-


  (145)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(117)

220 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

thriller, todesreigen, selbstmord, sabine nemez, bka

Todesreigen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442483136
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Todesreigen von Andreas Gruber (Thriller, 2017; Goldmann)

- tolles Cover, gute Thrillerunterhaltung -

Wie auch schon die Vorgänger hat mir auch dieser Teil der Reihe wieder mal gut gefallen und hat mir so einige unterhaltsame Lesestunden während meiner Zugpendelei beschert.

Vor Allem das Cover finde ich dieses Mal sehr gelungen, denn die gelben Vögel auf dem schwarzen Hintergrund sind ein echter Hingucker.

Die Story hatte es dieses Mal besonders in sich und ich musste mich zum Teil echt konzentrieren, um den eingebauten Zeitsprüngen so manches Mal folgen zu können. Die Story an sich ist nicht so komplex, aber wenn man das Buch nicht an wenigen Tagen liest, sondern über eine knappe Woche hinweg, kann ein Buch es schon in sich haben. Der Fall hat es so in sich, ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, da er von Sabine Nemez so Einiges abverlangt und sie etwas auf der Spur ist, was sie spüren lässt, was Macht bedeutet.

Die Geschichte spielt sowohl in der Gegenwart, als auch gelegentlich in der Vergangenheit. Beide Seiten sind total interessant und die Spannung kommt somit auch nicht zu kurz. Es war interessant zu verfolgen, was sich da nach und nach herauskristallisierte, wie dieser vertrakte Fall verwoben war.

Beim Finale hätte ich mir vielleicht noch einen Überraschungseffekt, bzw. Ahaeffekt gewünscht, der dem Ganzen noch etwas die Krone aufgesetzt hätte. Immerhin wurde es zum Ende hin noch recht actiongeladen.

Fazit:

Wieder mal gute Thrillerunterhaltung, die mir viele unterhaltsame Lesestunden beschert hat.

Note: 2

  (127)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(25)

65 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

housesitter, thriller, buchbesprechung, wunderlichverlag, housesitting

Housesitter

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 18.08.2017
ISBN 9783805251020
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Housesitter von Andreas Winkelmann (Thriller, 2017; Wunderlich)

- tolles Thrillervergnügen -

Was war ich wieder gespannt auf den neuen Winkelmann.

Was soll ich sagen, das Warten hat sich gelohnt.
Mich erwartete eine spannende, total interessante Story über den Housesitter, der sich in Häuser einquartiert, deren Besitzter im Urlaub sind, um darin zu wohnen und auf seine Besitzer zu warten...

In diesem Thriller passte einfach alles, nicht zu überzeichnete Figuren, eine wie bereits erwähnt total interessante, vielschichtige Story, die sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit spielt und somit das Ganze sehr lebendig erscheinen lässt.

Ich war sofort in der Story drin und und je weiter sie fortschritt, desto spannender wurde es. Das Finale gipftelte in purer Spannung, so dass ich die Geschichte am liebsten sofort gänzlich inhaliert hätte, hätte es meine Zeit erlaubt.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es bezüglich des Tatmotivs, das zwar natürlich geklärt wird, für mich alledings noch mehr hätte beleuchtet werden können in noch feineren Nuancen. Desweiteren hätte ich gerne gewusst, was genau mit einer bestimmten Person passiert ist. Das klärt sich zwar am Ende, allerdings konnte der Leser es rein leserisch nicht verfolgen und somit habe ich leicht das Gefühl, dass mir an dieser Stelle etwas fehlt. Das macht es ein wenig unkomplett, bzw. sind es eigentlich auch zwei Personen. Zweitere wird am Ende gar nicht mehr erwähnt, was etwas schade ist.

Fazit:

Ein super Thriller und ein super Lesevergnügen mit totalem Suchtfaktor und einem enormen Unterhaltungswert. Für mich ganz klar eine klare Leseempfehlung.
Note: 1-

  (135)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

spannung, thriller, die gaben des todes, mor, winter-und-parkov-thriller

Die Gaben des Todes

Martin Krüger
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 25.07.2017
ISBN 9781542096850
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Gaben des Todes von Martin Krüger (Thriller, 2017; Edition M)

- ein toller Thriller, der mich packen und begeistern konnte -

Bei diesem Thriller, der in der Erstausgabe 2016 im Selbstverlag  und nun im Juli 2017 bei Edition M erschien, handelt es sich um den ersten Teil der Winter und Parkov-Reihe.

Der Autor Martin Krüger, Jahrgang 1986 lebt und arbeitet in Süddeutschland und der Schweiz.

Da ich ja immer gerne mal neue Bücher im Thrillerbereich teste, um meinen Horizont zu erweitern, um so auch andere Leser auf das ein oder andere Buch aufmerksam zu machen und auch, weil es mir einfach Spaß macht, Neues für mich zu entdecken, freute ich mich umso mehr, dass ich diesen Thriller lesen konnte.

Was soll ich sagen? Ich las die ersten Seiten und stellte schnell fest, dass dieser Thriller etwas kann und und in der Lage war, mich begeistern zu können, was nicht immer so einfach ist, da ich schon eine sehr kritische Leserin bin.

Alleine das Cover macht schon was her, was für ein gutes Buch schon ein entscheidendes Merkmal ist, da es so einfach für zukünftige Leser so wesentlich interessanter ist. In diesem Fall ist es sehr stimmig, durch die rote Schrift, was einfach passend für einen Thriler ist.

Auf den Inhalt gehe ich, wie immer nicht ein, da man den schnell nachlesen kann. Die Charaktere empfand ich als stimmig, so dass dem Lesegenuss so nichts im Weg stand und ich das Buch so schnell und flüssig innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Der Fall an sich hat es schon ziemlich in sich und brachte mich ordentlich zum Mitgrübeln und miträtseln. Zeitweise fragte man sich, wem man noch trauen konnte und wem nicht.  Zum Ende hin wurde er durch zeitweise vermehrte Personenanzahl sogar ziemlich komplex und auch durch die Zusammenhänge an sich, so dass ich meine Gedanken ziemlich sortieren musste, um nicht zeitweilig den Faden zu verlieren. An der ein oder anderen Stelle hätte ich wohl schneller hintereinanderweglesen sollen, so dass weniger Zeit vergangen wäre, was für mich in der Stituation wohl einfacher gewesen wäre.

Das Ende gab nochmal eine Überraschung des Täters preis, womit ich nicht gerechnet hätte, da ich denjenigen nicht auf dem Schirm hatte. Überhaupt ging es beim Finale ziemlich hoch her, so dass es ziemlich actiongeladen war, die Ereignisse überschlugen sich förmlich.
Das Ende entwirrte dann die Komplexität und es kam Licht ins Dunkel und es klärte sich alles auf. Hier hätte ich mir vielleicht noch die ein oder andere Vertiefung ins Tatmotiv gewünscht, damit es noch runder hätte sein können.
Der Schluss macht jedoch auch schon ziemlich neugierig auf den nächsten Teil.
Dieser nennt sich "Der Engel des Bösen", der am 17. Oktober 2017 als Kindle Edition erscheinen wird.

Fazit:
Ein Thriller, eines noch recht unbekannten Autoren, der mich begeistern konnte. Bin schon auf den nächsten Fall gespannt, sofern er auch als Taschenbuch verfügbar sein wird.
Note: 2+


  (165)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

krimi

Die Tränen der Engel

Sabine Klewe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442485123
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Tränen der Engel von Sabine Klewe (Thriller, Juli 2017; Goldmann)

- wieder deutlich besser, als der Vorgänger -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den bereits 4. Teil der Reihe um die Kommissare Lydia Louis und Chris Salomon.
Und dieser Teil hat es besonders in sich, da er besonders für Salomon ziemlich persönlich wird.

Nachdem mir der Vorgänger "Wer nicht das Dunkel kennt" nicht so zugesagt hatte, war ich gespannt, wie mir der aktuelle Fall gefallen würde. Und was soll ich sagen, der hier sagte mir wieder wesentlich mehr zu. Ich war sehr schnell in der Story angekommen und las sie mit Begeisterung.
Der Fall ist sehr interessant und dadurch, dass er für Salomon ziemlich persönlich wird auch ziemlich mitreißend. Eine solide Grundspannung zieht sich somit aus diesen Gründen durch das gesamte Buch und ich wollte einfach wissen, ob sich Salomons Hoffnungen in diesem Buch bestätigen oder das Ganze für ihn in einer Finte endet. Die genaueren Umstände verrate ich natürlich nicht, denn dass muss jeder für sich selbst herausfinden, indem er den Thriller liest ;-)

Dieser Fall spielt zudem dieses Mal in Portugal, was das Ganze auch nochmal anders erscheinen lässt, als sonst und sich nochmal ein anderes Lesefeeling aufbaut.

Man fiebert auf jeden Fall ziemlich mit Salomon mit, der das gesamte Buch zwischen Hoffen und Bangen gefangengenommen ist. Dieses macht somit auch die Spannung aus, da man unbedingt wissen möchte, welches Ergebnis am Ende herauskommt...

Fazit:
Ein Thriller, wie man ihn sonst schon von der Autorin gewohnt war: Spannend, interessant und mitreißend. Ich bin gespannt, ob es speziell zu diesem Fall sozusagen eine Fortsetzung geben wird.
Note: 2+

  (208)
Tags:  
 
947 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks