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15 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sachbuch lebensführung & lebenshilfe

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Wie sich mein Leben von Grund auf verändert hat, als ich mich endlich locker gemacht habe

Alexandra Reinwarth
E-Buch Text: 194 Seiten
Erschienen bei mvg Verlag, 09.05.2016
ISBN 9783864159275
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

psychothriller, autorin, stalker, mein wille geschehe, lektorin

Mein Wille geschehe

Jennifer Benkau
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 16.03.2017
ISBN 9783732539598
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mein Wille geschehe: Du siehst mich nicht. Aber ich weiß, was du tust... von Jennifer Benkau (Psychothriller, 2017; Lübbe)

- supertolles Cover, aber nur mittelmäßige Story, die jedoch Potential gehabt hätte -

Kurzfakten zum Buch:

Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Genre:                          Psychothriller
Buchformat:                Klappbroschur
Verlag:                          Lübbe
Preis:                            15,00€

Auf dieses Buch, der mir bis dato unbekannten Autorin wurde ich Freitag bei einem spontanen Buchhandlungsbesuch aufmerksam, wo ich auf den letzten Drücker noch kurz stöbern wollte. Was soll ich sagen, ich wurde auf dieses Buch durch sein schönes, auffälliges Cover aufmerksam. So musste ich es zur Hand nehmen und nachdem mich der Klappentext ansprach und das Ganze noch unter Psychothriller, meinem absoluten Lieblingsgenre läuft, musste ich es einfach kaufen. Das Cover ist aufgrund der Farbgegebenheiten ein absoluter mitreißender Blickfang, was mich total angezogen hat.

Die im Rheinland lebende Autorin ist Jahrgang 1980 und wohl erfolgreiche Fantasy- und Jugendbuchautorin. "Mein Wille geschehe" ist nach "Mit Rosen bedacht" ihr zweiter psychologischer Spannungsroman. Wie bereits erwähnt, ist sie mir bis dato weder im Thrillergenre, noch im Fantasygenre bekannt gewesen und somit völliges Neuland für mich.

Die Story selbst hat mir zwar relativ gut gefallen, allerdings blieb sie absolut hinter meinen Erwartungen zurück. Für einen Psychothriller gab es viel zu wenige der ausschlaggebenden Elemente davon und es dauerte auch etwas, bis sich die Geschichte so weit entwickelt hatte, dass sie im Fluss war.
Vieles ist nur für die Hauptprotagonistin Derya greifbar, nicht aber für den Leser an sich, bei dem dieses beklemmende Gefühl, von dem im Klappentext die Rede ist, einfach nicht ankommt.

Die Geschichte liest sich soweit gut und flüssig und ich habe sie auch sehr gerne gelesen, da ich so gespannt war, was mich am Ende wohl erwarten würde.
Innerhalb des Buches geht es stellenweise auch über einen Buchinhalt, so dass der Leser quasi eine "Buch im Buch-Situation" hat. Gerade, was diesen Aspekt angeht blieben bei mir am Ende einge Fragen offen, die einfach ungeklärt blieben. Das Wieso, weshalb, warum blieb mir insgesamt zu offen.

Spannungsmäßig habe ich mir einiges mehr erwartet, aber ich hatte immer die Hoffnung, dass die Auflösung da noch einiges bringen würde, gerade, was auch die Irrungen und Wirrungen des Psychothrills angeht.
Dieser kam nämlich für mein Empfinden wirklich erst mit der Auflösung des Ganzen und zeigte sich dort erst in allen Ausmaßen. Aber auch leider hier mit zu vielen offenen Fragen. Für mich blieb so Vieles einfach ungeklärt, zu wenig offensichtlich. Klar fügt sich einiges zusammen, aber der Leser muss, um wirklich alles begreifen zu können, sich die Puzzleteile förmlich selbst zusammensetzen, bis sie an die richtige Stelle fallen. Klar, funktioniert so Psychothrill, aber in anderen Büchern fügt sich dann oft alles so zusammen, dass man beim Zuschlagen des Buches im Idealfall keine offenen Fragen mehr hat, ob man es sich selbst richtig zusammengereimt hat oder ob man es nun auch absolut so richtig verstanden hat. Das war in diesem Fall leider nicht der Fall und so bleibe ich etwas unzufrieden zurück, da ich es doch sehr ausführlich mag, so dass so mancher Teil nochmal aufgegriffen wird und man auch hinterher weiß, was mit der einen oder anderen Person wirklich passiert ist.

So hätte ich gerade hier noch mehr Infos zu der ein oder anderen Person gehabt, bzw. auch zu der ein oder anderen Situation, die für den Leser rein leserisch gar nicht zur Debatte stand, da die Story zu einem späteren Zeitpunkt ansetzte. Trotzdem wäre der ein oder andere intensivere Einblick da schon interessant gewesen, so hätte man vielleicht noch einen besseren Einblick in Deryas Situation bekommen.

Fazit:

Ein Psychothriller mit einer interessanten, lesenswerten Thematik, wo für mich allerdings leider nicht das Potential vollends ausgeschöpft wurde. Aufgrund von zu vielen offenen Fragen und einem Psychothrill, der sich wirklich erst ganz am Ende offenbarte, machte es für mich leider nur mittelprächtig. Nichts desto trotz bin ich jetzt total neugierig auf den Vorgänger "Mit Rosen bedacht".

Note: 3


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206 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

liebe, werft, hamburg, krebs, familie

Das Leben fällt, wohin es will

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783404175222
Genre: Romane

Rezension:

Das Leben fällt, wohin es will von Petra Hülsmann (Roman, 2017; Bastei Lübbe)

- absolut toll, nicht nur als Urlaubslektüre -

Da mich bisher alle Bücher der Autorin absolut begeistern konnten, stellte sich mir die Frage gar nicht, ob ich das Neue lesen würde, es war ein unbedingtes Muss :-)

Das Cover ist auch wieder total toll, auch wenn mir die ersten beiden Cover schon noch ein bisschen besser gefielen, da sie einfach so süss sind. Aber die Umstellung zu den gestreiften Covern finde ich im Nachhinein nicht so schlecht, denn auch sie haben ihren Reiz. Und im vorliegenen Fall kommt passend zur Buchthematik mit den Ankern, Blumen und Hüten richtig Urlaubsstimmung auf, die sich in der Story noch vertieft.

In der Geschichte geht es um Marie, deren bisheriges Leben vorwiegend aus Party, Spaß und ihrer Freiheit besteht. Als ihre Schwester Christine schwer krank wird, soll sich das allerdings ändern...

Die Story dreht sich hauptsächlich um Marie, ihre Schwester Christine und Daniel, ihren neuen "Chef". Nach und nach lernt mal alle Personen kennen wandelt somit zwischen Freude und Kummer im Verlauf der fortschreitenden Geschichte. Somit erfährt man auch, wie es um Christine gestellt ist und was Marie so im Laufe dafür alles in Kauf nehmen muss. So muss sie ihr bisher recht sorgenfreies Leben zwischen ihrer Schwester, deren Kinder und ihrem neuen Job in der Werft ihres Vaters aufteilen. Dass das nicht ohne Chaos ausbleibt ist wohl klar ;-)

Auch wenn man immer wieder Szenen der kranken Christine zu lesen bekommt, möchte ich darauf hinweisen, dass dies immer noch ein lustiger Roman und kein tieftrauriger Roman ist. Petra Hülsmann versteht es gekonnt, den Leser zwar in diese Szenen zu schicken, ihn aber dann mit Hilfe von Maries Schusseligkeit wieder lustig werden zu lassen.
Aufgrund der Thematik um Werft für Segelboote nicht nur ein Roman für die Urlaubszeit, auch wenn damit natürlich Urlaubswünsche geweckt werden könnten.

Für mich war es wieder ein pures Lesevergnügen, aus dem man für sich selbst noch etwas fürs Leben mitnehmen kann. Desweiteren gibt es am Ende des Buches, wie schon bei dem ein oder anderen Buch davor ein Rezept zum Nachbacken. Das Naschwerk, was dort beschrieben wird, spielt in der Story selbst eine nicht ganz unerhebliche Rolle ;-)

Fazit:

Für mich wieder ein Träumchen von einem Buch, was ich nur so verschlungen habe. Petra Hülsmann versteht es sich in diesem Genre, wo oft sehr viel sehr ähnlich ist deutlich abzuheben und den Leser von ihrer Geschichte zu überzeugen. Absolute Leseempfehlung :-)
Note: 1

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Kinderspiel: Hardcore - Thriller

Simone Trojahn
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.04.2016
ISBN 9781532718694
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Kinderspiel von Simone Trojahn (Hardcore Thriller, 2016)

- ein einziges Blutbad - nur was für ganz hartgesottene Thrillerleser!

Diesen Thriller, der mir bis dato unbekannten Autorin, die wohl insbesondere mit ihrem ebenfalls Hardcore Thriller "Kellerspiele" für Furore gesorgt hat und schon zahlreiche weitere Thriller herausgebracht hat, wie ich soeben festgestellt habe, legte mir eine Freundin ans Herz. Sie sagte, sie wüsste mal gerne meine Meinung dazu und wie ich ihn bewerten würde.
Die Autorin selbst weist auf dem Buchrücken darauf hin, dass das Buch weder was für Minderjährige, als auch für sehr sensible Personen geeignet ist. Wie Recht sie damit haben sollte....

Ich war schon neugierig und somit begann ich kurzerhand gestern Abend an zu lesen und konnte kaum damit aufhören.
Anfangs dachte ich mir noch, dass der Schreibstil aufgrund der kurzen, sehr abgehackten Sätze recht einfach gehalten ist, aber das änderte sich im Lauf des Lesens dann.

Am Anfang lernt man Nick, eine der zentralen Hauptfiguren kennen, der ein absoluter Loser vor dem Herren ist und man verfolgen kann, wie er sein sowieso schon verkorkstes Leben absolut in den Abgrund fährt. Denn das Ganze sollte ja ein Kinderspiel werden...

Wie bereits erwähnt konnte ich mich, nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, kaum von dem Buch lösen, ich las und las und die Seiten rannen nur so durch meine Hände. Ja, es ist mega krass und mit wohl so ziemlich das Krasseste, was ich in diesem Genre bisher gelesen habe. Dazu muss ich sagen, dass ich mit dem Hardcore-Thriller-Genre an sich so sonst nichts zu tun habe. Von ein bis zwei Ausflüge in die Bücher von Jack Ketchum, wenn man den dazuzählen will, mal abgesehen. Hardcore ist es in dem Sinne, da dem Leser wirklich rein gar nichts erspart bleibt und er alles miterlebt, was hier passiert und das Ganze auf solch schonungslose Weise, dass es schon ziemlich an die Substanz geht.
Es dauerte ein wenig, bis die eigentliche Story, um das es gehen soll beginnt, dann aber ging es Schlag auf Schlag und das Schicksal nahm seinen schrecklichen Lauf...
Auch wenn es wirklich absolut krass ist, was man dort zu lesen bekommt, hat mich der Thriller doch absolut in seinen Bann ziehen können, so dass ich absolut gefesselt aus einer Mischung aus Neugier und Entsetzen immer weiter gelesen habe. Innerhalb der ersten ca 150-200 Seiten geht es schon nicht zimperlich zu, was sich allerdings im Rest abspielt, setzte dem Ganzen nochmal eine Krone auf. Dieses Buch ist ein absolutes Blutbad, was den Leser von einer Schreckensszene in die Nächste treibt. Schonungslos ist man den Qualen ausgesetzt und dennoch hofft man immer noch auf einen "einigermaßen" glimpfiichen Ausgang, auf das ich nicht weiter eingehen kann, ohne was zu verraten.
Das Ende ist anders, als erwartet, soviel kann ich sagen und auf den letzten Seiten hatte ich eine Gänsehaut, so sehr nahm mich das Gelesene mit.

Fazit:

Ein Thriller, auf den ich so wohl nicht gestoßen wäre. Für mich war es eine Achterbahnfahrt der Gefühle, dich ich während des Lesens durchgemacht habe. Auf jeden Fall ist dieser Thriller absolut NICHTS für Leser mit schwachen Nerven, Lesern, die mal eben zwischendurch einen Thriller lesen wollen, obwohl sie dieses Genre sonst eher meiden oder Lesern, die aufgrund von Gelesenem zu Alpträumen neigen. Also wirklich nur was für hartgesottene Thrillerleser, die so schnell nichts erschüttern kann.
Note: 2

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108 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

thriller, mannheim, julia corbin, mord, freundschaft

Die Bestimmung des Bösen

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.05.2017
ISBN 9783453359345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die Bestimmung des Bösen von Julia Corbin (Thriller, 2017; Diana Verlag)- Biologie und Thrill, ein spannendes Duett -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den Erstlingsthriller der Autorin, die einigen Lesern aus dem Fantasygenre bekannt sein dürfte, das sie mit ihrem echten Namen Kerstin Pflieger bedient. Für das Crimethrillgenre hat sie sich das Pseudonym Julia Corbin zugelegt, um eine Abgrenzung zwischen den beiden Genres sichtbar werden zu lassen.

Gleich mit ihrem ersten Fall landet sie in meinen Augen einen gelungenen Treffer, denn hier erwartet den Leser nicht nur Thrill, sondern noch eine gute Portion Biologie, indem neben der Kommissarin Alexis Hall auch noch die Kriminalbiologin Karen Hellstern am Werk sind und somit beide versuchen Licht ins Dunkel des Falls zu bringen. Somit bekommt man als Leser interessante Einblicke in die Kriminalbiologie, wo der Tathergang mithilfe von Maden und Käfern rekonstruiert wird.
Die Mischung aus Thrill und Biologie empfand ich als gelungen, da das Eine nicht von dem Anderen überdeckt wird und man nicht das Gefühl hatte, ein Sachbuch zu lesen, sondern immer noch einen Thriller, was gerade zum Finale hin ja schon eine wichtige Rolle spielt, dass der Thrill nicht untergraben wird.

Mir hat das Buch gut gefallen, da es mich sehr gut unterhalten hat und man einiges Interessantes von der Thematik her mitnimmt. Zudem geht es in diesem Thriller auch gleich gut zur Sache, denn es ist ein sehr persönlicher Fall für die Kommissarin Alexis Hall, in dem man schon sehr viel über sie und ihre Lebensgeschichte erfährt.
Allerdings werde ich diesbezüglich nicht weiter ausholen, da es zu viel vorwegnehmen würde, was diese Geschichte ausmacht.

Ich möchte nur soviel sagen, dass meine Erwartungen an einen guten Thriller erfüllt wurden, nämlich gute Unterhaltung, eine solide Spannung und interessante Thematik, sowie ein überraschendes Ende.

Somit werde ich die folgenden Bücher aus der daraus resultierenden Reihe weiterverfolgen und fiebere mit Spannung dem nächsten Jahr entgegen, wo der nächste Teil erscheinen soll.

Fazit:

Ein gelungener Debütthriller, der neben dem Thrill auch noch mit etwas Biologie aufwartet und mich sehr gut zu unterhalten vermochte.
Note: 2+



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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

psychothriller, thriller, wahn, sabine trinkaus, stalking

Seelenfeindin

Sabine Trinkaus
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 23.03.2017
ISBN 9783740800833
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Seelenfeindin von Sabine Trinkaus (Thriller, 2017; Emons Verlag)

- super Unterhaltung, aber nicht gänzlich perfekt -

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Thriller der Autorin, die bisher Kurzgeschichten und Krimis geschrieben hat.

Mich faszinierte an dem Thriller die Idee, dass er in einer Psychoklinik spielt und ich mir damit ganz viel Psycho versprach. Gerade auch in dem Hinblick, dass man es mit einer Therapeutin und ihrer Patientin zu tun hat und so stellte ich mir vor, ganz viele Einblicke in die Seele der Patientin bekommen würde.

Das Buch ist von der Aufteilung so gestaltet, dass man an den Sitzungen mit der Patientin teilnimmt, indem sie in den jeweiligen Abschnitten aus ihrer Sicht der Dinge erzählt. In den Abschnitten, die direkt aus der Sicht von Nadja, der Therapeutin handeln, nimmt sie allerdings nicht ganz so viel Raum ein, was für mich wohl einer meiner größten Kritikpunkte ist, da ich mir viel mehr davon erhofft hatte. Desweiteren gibt es noch Abschnitte aus einer weiteren Perspektive, die dem Leser allerdings erstmal nicht so viel verraten, was er davon halten soll.

Ich muss sagen, dass mir der Thriller im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen hat. Er hat mich super unterhalten und alleine die Thematik war für mich, wie ein Traum, da ich solche Thriller total mag. Leider war während des Lesens nicht immer alles so klar, was das Verständnis angeht, was aber dem geschuldet sein kann, dass es einfach so sein sollte, damit die Story verwirrender rüberkommt. Eine Grundspannung ist vorhanden und dadurch, dass man einfach neugierig ist, was einen letztendlich erwartet bleibt es auch spannend, allerdings für mich ohne totale Hochspannung.

Leider konnte man auch bis zum Schluss nicht alles gänzlich nachvollziehen, was mich somit nicht gänzlich zufrieden zurücklässt. Es hat sich nicht alles nahtlos erschlossen und bei so mancher Person habe ich mich gefragt, warum sie überhaupt in die Geschichte eingeflossen ist, da sie nicht so viel Raum eingenommen hat, bzw. am Ende überhaupt nichts mehr dazu kam. Auch das Ende selbst ist für mich kein Wow-Effekt. Ja, es gab noch eine Überraschung, aber an die kann man denken, zumindest, was die Person betrifft. Allerdings ist dieses Ende nicht so, dass ich mir denke, "Wow, das haut mich jetzt aber total von den Socken". Irgendwie hatte ich da andere Vorstellungen, was mich da alles hätte erwarten können, zumal mir das Ergebnis dann auch zu schnell abgehandelt wurde und man die genauen Gründe nur vage abgehandelt bekommt und sie sich aus der vorangegangenen Story zurechtsuchen muss. War ich anfangs der Story gegenüber schon ein wenig skeptisch gegenüber, so wandelte es sich im Laufe des Lesens dem Positiven entgegen, was leider zum Ende hin aber wieder etwas abflaute.

Fazit:

Ein Thriller, der sich, wenn man erst mal drin ist, super liest und mich super unterhalten hat. Zum Ende hin wurde mir das gute Gefühl allerdings etwas genommen, einfach da das Ende für mich nicht rund genug und kein absoluter Wow-Effekt auftrat. Für mich blieb Einiges offen.

Note: 3+

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177 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

thriller, mord, peter swanson, rache, liebe

Die Gerechte

Peter Swanson , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734103599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Gerechte von Peter Swanson (Thriller, 2017; Blanvalet)

- ein Rache-Thriller, der mich begeistern konnte -

Auf diesen Thriller wurde ich beim Störbern in der Buchhandlung aufmerksam und der Klappentext machte mich ziemlich neugierig.

Der Thriller wurde in England als der beste Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet. 2014 erschien von Peter Swanson "Die Unbekannte".

Der Thriller ist in 3 Teile aufgeteilt, die wiederum abwechselnd Kapitel der 4 Hauptprotagonisten beinhalten. Es kommen jedoch nicht alle Sichten der Hauptprotagonisten in jedem Teil vor.

Der Einstieg in die Story fiel mir recht leicht und aufgrund des Buchformats ließ es sich zügig weglesen. Die interessante Story, sowie eine solide Grundspannung machten dies zusätzlich einfach.

Nach dem ersten Abschnitt tat sich eine überraschende Wendung auf, die alles verändern sollte und so ging es weiter. Das warf Fragen zur Täter-Opfer-Frage auf, die diesen Thriller so absolut interessant, aber auch brillant werden ließen. Man bekam ganz andere Eindrücke, als man anfangs noch vermutete und es erschien alles in einem anderen Blickwinkel.
Ich war so fasziniert, dass ich das Buch recht zügig verschlang, da ich total neugierig war, wie wohl das Ende aussehen würde.

Einzig das Ende bekommt von mir noch einen kleinen Minuspunkt, da es recht offen gestaltet ist und Raum für Interpretation bietet. Der Leser kann sich also förmlich die Story weiterspinnen, ohne dass alles vollends geklärt wird. Da ich ein Fan von absoluter Klärung bin, fand ich das nun nicht ganz so gelungen, aber das ist ja Geschmackssache.
Dieser Thriller kommt weitestgehend ohne Polizeiermittlungen aus, die sich konkret im letzten Teil abspielen und das auch nicht sehr ausgiebig. Es ist eher ein Thriller, der sich innerhalb der betreffenden Personen abspielt. Dieses hat ihn für mich allerdings auch so besonders gemacht, da er so nicht so abgelutscht daherkam.


Fazit:

Ein toller Thriller, der mich total, vom Ende ein klein wenig abgesehen, in seinen Bann ziehen konnte. Ich mag es einfach total, wenn es überraschende Wendungen gibt, die das Blatt nochmal komplett wenden. Auf weitere Bücher bin ich gespannt.
Note: 1-

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389 Bibliotheken, 24 Leser, 2 Gruppen, 188 Rezensionen

thriller, london, ragdoll, serienmörder, mord

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ragdoll - Dein letzter Tag von Daniel Cole (Thriller, 2017; Ullstein)

- Cover top, der Rest war für mich vom Anfang bis zum Ende ein einziges Rätsel -

Bei diesem Thriller handelt es sich um das Debüt des aus dem gleichen Jahrgang, wie ich stammenden Autor aus England. Es stellt ersten Teil eines Reihenauftakts dar.

Bei diesem Buch muss ich ganz klar sagen, dass ich schlichtweg neugierig war, wie es mir gefallen würde, nachdem es überall absolut gehypt wurde und man gar nicht daran vorbeikam. Ich wollte wissen, ob es mich auch so vom Hocker zu reißen vermag, wie die meisten Leser.

Was soll ich sagen: Ich wurde mehr als enttäuscht, hier war lediglich das Cover absoult top, was wirklich mega ist. Der Rest war ein absoluter Reinfall, aber der Reihe nach.

Ich hatte schon von Anfang an etwas Probleme, um in die Story reinzukommen und noch mehr mit den agierenden Personen, wo ich teilweise bis zum Schluss noch nicht wusste, wer wer ist und mit wem er zusammenhängt. Dieses Buch war für mich eine einzige Qual und so ist es nicht verwunderlich, dass ich 3 Wochen daran rumgekaut habe und überhaupt keine Lust hatte noch weiter zu lesen.
In Deutschland wäre es wohl undenkbar, dass ein suspendierter Polizist, nachdem er sich sowas geleistet hätte, einfach so in den Dienst zurückkehrt. In England scheint sowas ganz normal zu sein... Gut, in diesem Fall ist es fiktiv, aber halt schon ziemlich weit hergeholt.
Als Nächstes habe ich gefühlt von der ersten bis zur letzten Seite nur Bahnhof verstanden, ich habe zwar gelesen, aber diese Story ist so voller Nebensächlichkeiten gepackt, dass das Eigentliche absolut auf der Strecke bleibt und ich nie wusste, was ich da gerade eigentlich kurz vorher gelesen habe.
Wo war die Spannung, als es um die aufgefundene Radoll ging? Statt dass man mal vermehrt was über die daranhängenden Opfer erfährt oder auch mal so was von den laufenden Ermittlungen, wurde die Story mit absolut unwichtigen, weil auch schon wieder von mir vergessenen Nebensächlichkeiten aufgepusht.
Insgesamt habe ich zu absolut keinem einzigen Zeitpunkt nur den Hauch von Spannung verspürt, was wohl aber auch keine Kunst ist, wenn man beim Lesen ausschließlich Fragezeichen im Kopf hatte. Und das obwohl ich routinierte Thrillerleserin bin, was ja nicht gerade von Qualität des Inhalts zeugen kann.

Immerhin das Ende, so hoffte ich, sollte da doch mal sowas, wie eine Wendung bringen, aber weit gefehlt. Auch hier nur wieder Fragezeichen über Fragezeichen über das Gelesene. Absolut unspannend bekam man auf den letzten Seiten den Täter präsentiert, wo ich mich fragte, wo kommt der jetzt her? Schlimmer noch, das Motiv blieb für mich ein noch  größerers Rätsel, als der Rest sowieso schon. Ich habe das Buch zugeschlagen und weiß eigentlich gar nichts, außer Bahnhof. Wieso, weshalb, warum hier was passiert ist, keine Ahnung. Anfangs dachte ich, dass es vielleicht einfach an der Übersetzung liegen könnte. Aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Ich kann gar nicht ganz in Worte packen, was mir hierzu beim Lesen durch den Kopf ging.

Fazit: Für mich leider absolut nicht "Der Thriller des Jahres". Ich kann mir nicht erklären, was Andere hieran so begeistert hat, während ich nur Bahnhof verstanden habe, da der wesentliche Kern einfach total untergeht. Vielleicht haben andere Leser aber auch einfach ein anderes Empfinden beim Lesen, vor allem, was die Spannung angeht. Für mich leider mit das bisher enttäuschendste Buch 2017. Lediglich das Cover ist gelungen.

Note: 5

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206 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

thriller, psychothriller, schweden, stockholm, krimi

Glücksmädchen

Mikaela Bley , Katrin Frey
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288444
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Glücksmädchen von Mikaela Bley (Psychothriller, 2017; Ullstein)

- enttäuschend, da nicht das, was erwartet & angegeben und von Psychothrill nicht den Hauch einer Spur -

Bei Glücksmädchen handelt es sich um den Debütroman der schwedischen Autorin.

Normalerweise umgehe ich skandinavische Romane, insbesondere Thriller, da mich die Versuche, die ich bisher gestartet habe immer enttäuscht haben. Hauptsächlich deshalb, da das Spannungselement in den nordischen Romanen einfach ein anderes ist, als beispielsweise bei deutschen Thrillern. Jedenfalls empfinde ich das so.

In diesem Fall wollte ich allerdings noch mal eine Ausnahme machen und einen weiteren Versuch starten, da mich der Klappentext sehr ansprach und mich neugierig gemacht hat.

Was soll ich sagen? Ich wurde wieder einmal ziemlich enttäuscht. Das einzig Positive, was ich diesem Roman entnehmen konnte ist, dass ich den Schreibstil als relativ angenehm empfand, so dass ich es doch recht gerne gelesen und innerhalb eines Tages gelesen und beendet habe.

Ansonsten konnte ich diesem Buch leider nicht mehr so ganz viel Gutes abgewinnen, da es mich ziemlich enttäuscht zurückgelassen hat. Ich fange mal bei der Genrebezeichnung an. Das Buch wurde vom Verlag als Psychothriller ausgelegt. Schön und gut, aber den konnte ich von vorne bis hinten nirgends finden, dieses Buch besitzt nicht die Spur von Psychoelementen. Ich berufe mich hier mal auf die Definition eines Psychothrillers, wie Wikipedia es beschreibt:

*Zitat:

Psychothriller

Im Psychothriller ist der Konflikt, der sich zwischen den Hauptfiguren entfaltet, eher geistig oder emotional als physisch. In vielen Psychothrillern ist das zentrale Thema des Films die Wahrnehmung der Hauptfigur, die z. B. zu entdecken versucht, was Wahrheit und was Täuschung ist.

Genau dieses erwarte ich, wenn auf einem Buchcover von einem Psychothriller die Rede ist. Streckenweise konnte ich mit Mühe und Not einen herkömmlichen Thriller in diesem Buch entdecken, da Lyckes Verschwinden doch oft ziemlich in den Hintergrund gerät und man als Leser von den Polizeiarbeiten überhaupt nichts mitbekommt, da sich diese Dinge nur aus der Sicht der Kriminalreporterin Ellen abspielen. Somit spielt das Buch hauptsächlich aus ihrer Sicht, mal mehr mal weniger abwechselnd aus der Sicht von Lyckes Mutter, ihrer Stiefmutter und ihrem Kindermädchen. Gerade was die Emotionen, die das Verschwinden eines Kindes zwangsläufig hervorruft, kam bei diesen Abschnitten so rein gar nichts dabeiraus, was zu dieser Thematik gepasst hätte.

Spannungsmäßig entwickelte sich der Roman auch nicht so, wie gewünscht, somit würde ich persönlich ihn eher als Familiendrama mit einem Hauch Thrillelementen bezeichnen, der sich auf Lyckes Verschwinden beruft.
Gerade was das Verschwinden des Kindes angeht, bin ich doch mega enttäuscht, denn sollte doch gerade das im Vordergrund stehen. Um Seite 200 ca, also 113 Seiten vor Ende erfährt man dann mal endlich, was es mit Lyckes Verschwinden auf sich hat. Das ist für einen sogenannten Thriller einfach viel zu schwach. Von dem armseligen, fast lächerlichen Motiv, was man ca 5 Seiten vor Ende dann mal endlich aufgetischt bekommt, mal ganz zu schweigen.

Fazit:

Ein sogenannter Thriller, auf den ich sehr gespannt war und von dem ich sehr enttäuscht wurde. Hier passt nichts so, was dieser Thriller vorgibt zu sein. Wer einen spannenden Psychothriller oder überhaupt einen Thriller erwartet wird wohl mehr als enttäuscht werden. Lediglich den Schreibstil empfand ich als relativ passabel.
Note: 4-

* Zitat entstammt von Wikipedia und ist in diesem Fall natürlich auf ein Buch und nicht einen Film gemünzt.

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263 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 30 Rezensionen

misshandlung, kindesmisshandlung, gewalt, mutter, kind

Sie Nannten Mich Es

Dave Pelzer , , Ulrike Ziegra-Gorissen
Flexibler Einband: 158 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.05.2000
ISBN 9783442150557
Genre: Biografien

Rezension:

Sie nannten mich "Es"  Der Mut eines Kindes zu überleben von Dave Pelzer (2000)

- sehr harter Tobak -

Dieses Buch bekam ich, zusammen mit einem weiteren Erfahrungsbuch von einer Freundin zum Geburtstag geschenkt. In meiner Jugend, bzw. meinen frühen 20ern habe ich sonst auch schon mal das ein oder andere Erfahrungsbuch gelesen, da ich die zu dieser Zeit immer mal ganz interessant fand. Aus dieser Phase war ich aber eigentlich raus. Meine Freundin meinte jedoch, sie wolle sie mir schenken, damit ich sie bei Gelegenheit mal lesen solle, da sie wirklich heftig krass sind und man sich damit mal auseinandersetzen solle. Da beide Bücher nur knapp 160 Seiten haben, dachte ich mir, dass ich sie mal zwischen einschieben könnte.

Ich kann nur sagen, dieses Buch zu lesen war harter Tobak. Es kam so ziemlich alles an Gefühlen hoch, die man sich vorstellen kann, von Unglauben, über Interesse zu wissen, wie es dazu kommen konnte, über Ekel, Wut und Übelkeit. Was dieser Mann in seiner Kindheit und frühen Jugend erleiden und über sich ergehen lassen musste, ist fast schon nicht mehr zu beschreiben. Was seine Mutter sich für ihn an Gräueltaten ausdachte geht über das Menschliche fast hinaus. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, einerseits, um künftigen Lesern nichts vorweg zu nehmen, andererseits, weil es an die Grenze des Erträglichen beim Lesen ging. Das Ganze ging von Schlägen über Essensentzug  bis zum Beinahtod des Jungen. Manche Szenen waren so widerlich, dass ich das Buch erst weglegen musste, weil mir richtig schlecht geworden war.

Leider hat das Buch auch eine Schwachstelle, nämlich die, dass man auf eines vergeblich wartet, nämlich auf Antworten, die den Leser zum Warum des Ganzen führen. Wie ich herausgefunden habe, gibt es noch zwei weitere Teile, indem Dave Pelzer wohl von seinem Leben danach als Jugendlicher und als Erwachsener erzählt.

Fazit:

Ein interessantes, aber sehr schlimmes Buch über einen Jungen und seinen jahrelangen Überlebenskampf. Da mir Antworten zum Warum fehlten und seine Befreiung auch zu schnell abgehandelt wurden, empfand ich es schlussendlich nur als mittelprächtig.

Note: 3

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familie, sexueler missbrauch, verbrechen, verlust, missbrauch

Mit Papa war's nur Blümchensex

Nele Hoffmann , Manuela Ausserhofer
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei U-Line UG, 24.11.2014
ISBN 9783944154268
Genre: Biografien

Rezension:

 Mit Papa wars nur Blümchensex von Nele Hoffmann/Manuela Ausserhofer (Erfahrungsbuch, 2014)

- tiefer Einblick in einen geschundenen Menschen -

Dieses ist das zweite Erfahrungsbuch, was mir von einer Freundin empfohlen wurde, es mal zu lesen.

Ich bin zwiegespalten, ob ich froh sein soll, es gelesen zu haben. Einerseits ist es vielleicht mal ganz gut, sich zwischendurch auch mal mit Lektüre zu befassen, von der man weiß, dass sie einem Menschen so wirklich widerfahren ist und man dann anschließend wieder mehr zu schätzen weiß, wie gut es einem doch im Leben geht, andererseits war die Geschichte dahinter so krass krank, dass ich hoffe, dass sie mich nicht noch tagelang verfolgt. Aufgrund der geringen Seitenzahl von nicht ganz 160 Seiten konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Bei der Hauptprotagonistin handelt es sich um Nele, die, wie ich einfach mal vermute, so zwischen Ende 20, Anfang 30 sein müsste, die erst von ihrem Vater und später dann von ihrem Freund im wahrsten Sinne des Wortes kaputtgemacht wurde. Bei Manuela Ausserhofer handelt es sich um eine Journalistin/Autorin, die die Geschichte von Nele aufgeschrieben hat.

Nele wurde bereits, als sie noch sehr klein ist, von ihrem Vater missbraucht und empfand es immer als normal, weil sie es nicht anders kannte. Erst später in der Schule wurde ihr klar, dass das, was ihr Vater da mit ihr macht, wohl doch nicht so normal sein kann. Alleine der erste Teil, wo es um die Sache mit ihrem Vater ging, war schon unbegreiflich zu verstehen, dass sie das als normal betrachtete und es ihr sogar Freude machte. Als "normaldenkender" Mensch einfach unfassbar.

Aber das Unfassbare passiert erst noch. Als sie sich als Jugendliche endlich dazu durchringt etwas dagegen zu unternehmen, findet sie keinen Schutz, sondern gerät sogleich wieder an den nächsten Kerl, der es noch so viel schlechter mit ihr meint, wie ein Mensch wohl nur dazu fähig sein könnte. Ihr erster und wohl bis dato einziger Freund führt sie in die Hölle auf Erden hinein.

Fand ich den ersten Teil schon unglaublich, so wurde man hier nochmal mehr eines Besseren belehrt. Denn wie Nele selbst für sich festgestellt hat: Es kann immer noch viel schlimmer kommen und genauso ist es ihr ergangen. Dass, was man dort zu lesen bekommt, ist so schrecklich, pervers, grauenhaft, erniedrigend und unfassbar, dass man es gar nicht in Worte fassen kann. So manches Mal harderte ich mit meinen Gefühlen zwischen Ekel, Übelkeit, aber auch Unglauben Nele gegenüber, so dass ich sie zwischendurch einfach nur schütteln wollte, dass sie doch nicht so dumm sein könnte, wie sie zwischendurch handelte. Mir ist bewusst, dass man das als normaldenkender Mensch wohl einfach so sagen kann, wenn man diese Hölle, wie sie es musste, nicht durchgemacht hat, aber man denkt trotzdem so, auch wenn man weiß, dass sie selbst dafür wohl am allerwenigsten für kann. Wieviel Leid kann ein einzelner Mensch ertragen und erst vom eigenen Vater und dann noch vom sogenannten Freund so fertig gemacht zu werden. Unfassbar ist ebenfalls, falls sie es bis heute noch so machen sollte, wie sie heute scheinbar lebt, denn sowas können mit Sicherheit nur Menschen, die genau sowas erlebt haben, da sie einfach nicht mehr anders können, da sie nichts Anderes kennen.

Ich hoffe, dass ihr sogenannter damaliger Freund, den ich ebenfalls auf höchstens Mitte 30 schätze inzwischen für seine Taten büßen musste und seine gerechte Strafe für seine absolut kranke und gestörten Taten bekommen hat. Es ist einfach unglaublich, was für kranke, gestörte Menschen mitten unter uns leben und was sie anderen Menschen damit antun können.

Fazit:

Ein Buch, was ich eingeschränkt weiterempfehlen würde, denn so ohne Weiteres hätte ich es wohl nicht gelesen. Man sollte sich gut überlegen, ob man es sich antun will, was hier geschildert wird. Für Zartbesaitete ist es jedenfalls nichts.

Note: 3

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144 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 67 Rezensionen

thriller, rainer löffler, martin abel, brutal, gummersbach

Der Näher

Rainer Löffler
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2017
ISBN 9783404174546
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Näher von Rainer Löffler (Thriller, 2017, Lübbe Verlag)

- absolut genial und sehr krasse Thematik -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den dritten Teil der Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel.

Die beiden vorherigen Thriller "Blutsommer" und "Blutdämmerung" hatten mir auch schon gut gefallen, aber bei diesem Fall gab es nochmal eine deutliche Steigerung für mich, einfach da die Thematik so krass und dabei aber auch super interessant war und sich somit von all dem vorher Gelesenen deutlich abhebt. Es ist halt einfach keine alltägliche Thrillerthematik, wie Menschenhandel oder Prostitution, die ja mittlerweile schon ziemlich abgelutscht sind.

Allerdings kann ich nicht allzu sehr auf die Thematik eingehen, da es zukünftigen Lesern einfach schon viel vorwegnehmen würde.

Ich möchte soviel sagen, dass man als Leser ziemlich tief in die kranke Seele des Täters vordringen wird und dass, was sich bei dem Täter herausstellen wird, zumindest in Teilen auf wahren Begebenheiten zurückgeht. Dass, was man im Laufe der Geschichte erfährt ist einfach krank und unglaublich zugleich, so dass ich einfach nur wissen wollte, wie es weitergeht und was noch alles zutage kommen würde. Dies Alles war auch absoluter Spannungsträger. Besonders zum Ende hin wurde es nochmal spannend, da es nochmal eine Wendung gab, mit der zumindest ich absolut nicht gerechnet hätte, auch wenn ich bis dato schon gedacht hatte, dass es noch nicht zu Ende sein kann, was den Täter anging. Diesbezüglich hat mich noch eine unerwartete Überraschung erwartet.


Fazit:

Ein absolut spannender, interessanter und hochgradig krasser Thriller, was auf dessen Thematik zurückzuführen ist. Für mich bleibt da nur eins zu zu sagen: Genau so geht Thriller :-) Somit absolut lese- und empfehlenswert.

Note:1

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125 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 106 Rezensionen

thriller, blog, verschwinden, darcey bell, ehemann

Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor

Darcey Bell , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959671019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nur ein kleiner Gefallen - A simple Favor von Darcey Bell (Thriller, 2017; Harper Collins)

- erst das Ende offenbarte den Thrill -

Dieser Thriller, der für die junge Autorin ihr Debütroman ist, fiel mir vor einiger Zeit in einer Buchhandlung auf. Nun hatte ich die Gelegenheit ihn zu lesen.

Was soll ich sagen? Ich hatte, wie ich es so oft bei amerikanischen Thrillern habe, die Befürchtung, dass es sich wieder mal nicht wirklich um einen Thriller handeln würde und wieder mal bestätigte es sich. Es handelt sich eher um einen Roman, wo viel Familiendramatik verarbeitet wurde mit zum Ende hin dann doch noch dem erhofften Thrill. Denn erst das Ende offenbarte den bis dato vermissten Thrill, der aber eben leider nur in der Auflösung, bzw. dem Grund des Ganzen obliegt.

Die ersten ca 40 Seiten sind ausschließlich im Stil eines Blogs verfasst, der von Stephanie verfasst wird und wo sie sich mit allerlei Fragen bezüglich des Mutterdaseins beschäftigt. Da sie direkt das Verschwinden ihrer besten Freundin Emilily hierdrin einwebt, ist man sofort mitten im Geschehen, ohne, dass es langes Vorgeplänkel gibt.

Danach folgen herkömmliche Kapitel, wie man sie so kennt aus Stephanies Sicht, zwischendurch gespickt mit weiteren einzelnen Blogeinträgen. Nach einer gewissen Lesezeit kommen Kapitel aus der Sicht von weiteren Protagonisten, wo ich allerdings nicht weiter draufeingehen werde.

Der Schreibstil war ok, ich war neugierig, was am Ende herauskommen würde und somit konnte ich das Buch locker und zügig lesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass von den erwachsenen Personen keine so wirklich sympathisch rüberkam, da jede Person ihr Päckchen zu tragen hat und alles schon sehr krass ist und alle Personen irgendwie auch ziemlich einen an der Klatsche haben. Das Ganze hätte zu dem noch um Längen spannender sein können.

Wie bereits erwähnt liegt der eigentliche Thrill in dem Grund des Ganzen und kommt somit erst relativ zum Schluss so wirklich durch. Da wurde es dann auch ziemlich perfide und die Autorin hat wirklich alles gegeben in der Beziehung, leider nur etwas überspitzt und leserisch nicht immer gut umgesetzt. Teilweise blieb einiges unklar, wie es wirklich gemeint war und am Ende blieben mir zu viele offene Fragen, was verschiedene Personen angeht, die im Laufe des Romans eine Rolle spielten. Vieles hätte einfach intensiver und somit für den Thriller maßgeblicher umgesetzt werden können. Somit bleibe ich doch recht enttäuscht zurück, denn ich hatte mir Erstens etwas Anderes unter diesem gutklingenden Klappentext vorgestellt und Zweitens wurde somit das vorhandene Potenzial nicht vollkommen ausgeschöpft.


Fazit:

Die Gegebenheiten für einen tollen Thriller waren gegeben, leider fehlte dafür der Thrill und es blieb zuviel offen für meinen Geschmack. Wer auf einen wirklichen Thriller hofft könnte enttäuscht werden - so wie ich. Allen Anderen, denen es nicht so sehr darauf ankommt, würde ich eine eingeschränkte Leseempfehlung geben.

Note: 4

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

thriller, england, nachtängste, psychologischer thriller, dreiecksbeziehung

Sie weiß von dir

Sarah Pinborough , Ulrike Thiesmeyer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.01.2017
ISBN 9783499272653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sie weiß von dir von Sarah Pinborough (Thriller, 2017; Rowohlt)

- zwiegespalten, was ich von des Rätsels Lösung halten soll -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den Ersten der Autorin, allerdings nicht um ihr erstes Buch, denn bisher hat sie sich in ihrer Heimat einen Namen mit Jugendromanen gemacht.

Um diesen Thriller schlich ich schon seit einer ganzen Weile herum, war mir aber unschlüssig, ob er mir aufgrund verschiedener nicht so guter Kritiken, gefallen würde. Letztendlich siegte allerdings meine Neugier und so musste ich ihn einfach lesen.

Was soll ich sagen? Rein leserisch hat er mir super gefallen, ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und mich nie gelangweilt, auch wenn ich bei diesem Beziehungsthriller, was es wohl am ehesten darstellt, lange vergeblich nach dem Thrill Ausschau gehalten habe. Dieser liegt nämlich leider ausschließlich in des Rätsels Lösung. Sprich auf den letzten 30 Seiten hatte ich dann doch mal annähernd das Gefühl, sowas, wie einen Thriller zu lesen. Bis dato ist es mehr ein Roman über eine Beziehungskiste. Dies ist allerdings nichts so Neues für mich, denn wie ich immer wieder feststelle, sind gerade die Thriller aus dem englischen/amerikanischen Raum selten wirkliche Thriller, sondern oft einfach Romane mit oftmals leichten Spannungselementen.

Der Buchaufbau ist so gestaltet, dass sich die Kapitel abwechselnd um Adele und Louise drehen, den beiden Hauptpersonen. Zwischendurch gibt es dann noch eingewobene Kapitel, die von "Damals" handeln, die sich allerdings auch um Adele drehen.

Gerade Adele bekam ich nicht ganz so zu fassen, da hätte ich mir schon Einiges mehr von versprochen, zumal man als Leser schon weiß, dass sie etwas Geplantes im Schilde führt. Gerade diese Dinge hätte ich mir ausführlicher gewünscht, aber da kannte ich das Ende noch nicht und was es damit auf sich haben würde...

Spannungsmäßig war für mich immer eine Grundspannung vorhanden, da ich einfach nur wissen wollte, wo denn der Punkt ist, den viele Leser bemängelt hatten und wo es anfangen würde lächerlich und absurd werden würde und was letztendlich dabei herauskommen würde.

Und genau beim Ende liegt dann auch der Hase im Pfeffer: Ich habe immer drauf gelauert, wann denn genau dieser Punkt kommen würde. Ca 50 Seiten vor Ende zeichnete es sich dann auch allmählich ab und ich dachte mir, ok: Das ist jetzt schon anders, als ich mir vorgestellt hätte, allerdings nun auch nicht so spektakulär, dass viele Leser es als lächerlich hätten abtun müssen. Das aber war noch nicht das absolute Ende, denn es kam dann doch nochmal ganz anders, als vorerst angenommen. Und dieses Ende hatte es dann doch nochmal so richtig in sich. Zum Einen, da hier endlich der bereits bisher fehlende Thrill endlich zum Vorschein kam und dann noch etwas, wo ich natürlich nicht zuviel verraten möchte, denn das Ende darf ja laut Buchrücken absolut Niemandem verraten werden. Ich kann nur soviel sagen, es ist ganz anders, als erwartet und hat mich so zwiegespalten zurückgelassen, so dass ich  nicht wirklich weiß, ob es mir nun gefällt oder eher nicht. Für mich war das Ende absurd und faszinierend zugleich. Leider kann ich nicht weiter ausholen, da ich anderen ja nicht das Buch vermiesen möchte, die es gerade lesen oder noch lesen wollen. Somit vermag ich nicht wirklich in Worte fassen zu können, was mir hierzu beim Zuklappen des Buches durch den Kopf ging. Es war wohl eine Mischung aus ungläubigem Kopfschütteln und einem Ahaeffekt, da nun so Einiges klar wurde. Dennoch hätte ich bei dem Ende noch ein wenig mehr Intensität, was die Erklärung angeht. Da hätte noch mehr Potenzial drin gesteckt.

Fazit:

Ein (Thriller), der mich zwiegespalten zurücklässt. Rein leserisch super, das Ende ist Geschmackssache und nicht jedermanns Sache und wird den ein oder Anderen kopfschüttelnd zurücklassen. Einen wirklichen Thriller, wie man ihn sich vorstellt, wird man hier nicht vorfinden.

Note: 3-

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101 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

thriller, london, psychothriller, stalking, verfolgung

Alleine bist du nie

Clare Mackintosh , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(25)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

vegetarisch, kochbuch, kochen, lecker, julian kutos

Simply Veggie

Julian Kutos
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 29.03.2017
ISBN 9783706626194
Genre: Sachbücher

Rezension:

Simply Veggie von Julian Kutos (Kochbuch, 2017; Löwenzahn Verlag)

- mehr was für Leute, die öfters was für Gäste zaubern wollen -

Aufgrund dessen, dass ich nicht so die Fleischliebhaberin bin, bin ich immer mal auf der Suche nach Rezepten, die auch mal fleischlos daherkommen. So stieß ich auf dieses Kochbuch, was dementsprechend Hoffnungen in mir weckte.

Da ich es einfach liebe in Kochbüchern zu stöbern und mich mit ihnen auseinander zu setzen, war ich hier voll in meinem Element.

Die Rezeptauswahl, auch wenn sie fleischlos ist, war mir dann oft dann doch etwas zu außergewöhnlich. Klar gibt es Rezepte, die mich ansprachen und die ich zum Teil auch ausprobiert habe, wie beispielsweise die Kartoffelschnitzel, aber so ganz entsprachen sie nicht immer voll meinem Geschmack. Für mal eben so, also die Rezepte im Alltag nachzukochen, gerade wenn man keine ganze Familie zu versorgen hat, sondern nur einen ´momentan noch "Teilzeittzweierhaushalt" hat, wo man nur am Wochenende und im gemeinsamen Urlaub wirklich richtig kocht, war es für mich einfach nicht das Richtige. Dafür sind die Rezepte entweder zu außergewöhnlich, sprich die Zutatenkombinationen oder bei manchen Rezepten sind die Zutatenlisten etwas länger. Da wir, wenn wir kochen eher auf schnelle, einfache Rezepte, natürlich mit Ausnahmen, zurückgreifen, war der Aufwand dafür einfach teilweise zu hoch. Bei manchen Rezepten waren manche Zutaten auch einfach nur Verschwendung, wie beispielsweise, bei dem Blumenkohl, wo man den mit 5 l Mineralwasser kochen soll. Das geht in meinen Augen gar nicht, denn dabei geht mal eben so eine halbe Kiste Wasser drauf, die man eigentlich zum Trinken gekauft hat.

Meines Erachtens ist dieses Buch besser für Leute geeignet, die schon eine über dementsprechende Kocherfahrung verfügen, die mir halt noch fehlt und die oft Besuch bekommen, wo sie mal was Neues servieren möchten, was nicht so alltäglich ist. Da das in unserem Fall einfach so nicht gegeben ist, passt es für mich nicht perfekt. Gerade der Dessertbereich ist ja schon eher was für angekündigten Besuch und nichts, was man zu Zweit mal eben so machen würde, auch wenn der Dessertabschnitt oft der interessanteste Teil ist.

Ich sehe dieses Buch somit eher als schöne Ergänzung zu meinen bisherigen Kochbüchern, was ich weiterhin gelegentlich mal aufschlagen werde und unter Abwandlung mancher Rezepte weiterhin benutzen würde. Denn für mich waren eigentlich nur die Hauptrezepte interessant, da bei uns weder Brot und Aufstriche, noch Vorspeisen gegessen werden. Diese Kapitel werden wohl noch eine Zeitlang warten müssen, bis die Gegebenheiten sich angepasst haben.

Fazit:

Ein Kochbuch, was seine Berechtigung hat, für mich und meine bisherigen Gegebenheiten leider noch nicht so das Passende ist, da es eher auf Leute ausgelegt ist, die viel Besuch bekommen und mal etwas Anderes kredenzen möchten. Die Rezept- und Zutatenkombinationen sind oft etwas eigenwillig, wenn man nicht so über die Kocherfahrung verfügt.

Note: 3




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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Smoothies

König Berg
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 01.08.2015
ISBN 9783833850950
Genre: Sachbücher

Rezension:

Smoothies - Die 80 besten Rezepte (Kochbuch, 2015; König/Berg)

 Diese Woche habe ich mir einen Standmixer gekauft habe, da ich noch nichts in der Art in der Küche hatte und so ein Teil ja immer mal gebraucht wird. Besonders wenn es dann in Richtung Sommer geht und ich da gerne Fruchtmixmilch trinke.
Mein Freund meinte dann noch so, dass es ja praktisch wäre, wenn ich da noch ein passendes Buch zu finden würde.
Also ging ich gestern zu meinem Lieblingsladen, wo ich schon so manches Schnäppchenkochbuch erstanden habe und was für ein Glück, gab es da gerade dieses Buch, wo ich ja schon 3 andere Bücher aus dieser Reihe habe.
Also haben wir dieses Wochenende schon fröhlich vor uns hergemixt und ich habe schon zwei Rezepte, wenn auch etwas abgewandelt aus diesem Buch nachgemixt.

Die Aufteilung ist wie folgt:

- fruchtige Smoothies
- cremige Smoothies
- Smoothies mit Kräutern & Gemüse

Ich würde sagen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist, sei es für die ganz gesundheitsbewussten, als auf für diejenigen, die ihren Drink als eine Art Dessert sehen und mit diversen süssen Sachen mixen möchten.

Fazit:
Wieder mal ein tolles Buch aus dieser Reihe, wo ich sicher das ein oder andere Rezept von ausprobieren werde.
Note: 2


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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

andreas, winkelmann, der, schlot

Der Schlot

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei epubli, 31.10.2016
ISBN 9783741861475
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schlot von Andreas Winkelmann (Thriller, 2016; epubli)

- hält einige Überraschungen vor -


Diesen Thriller entdeckte ich für meine Verhältnisse erst ziemlich spät, obwohl ich alle sonstigen Bücher des Autors habe, die ich auch ziemlich gerne gelesen habe. Dieser hatte sich dann doch ganz gut versteckt und somit entdeckte ich ihn erst, als er schon so ca 2 Monate erhältlich war. Aufgrund dessen, dass er im Selbstverlag erschienen ist, warum auch immer Herr Winkelmann sich zu diesem Schritt entschlossen hat und er somit nicht im normalen Buchhandel erhältlich ist und ich ihn mir selbst nicht über Amazon kaufen wollte, sollte es nochmal einige Monate dauern, bis ich ihn dann hatte und lesen konnte.
Nach 2 Tagen hatte ich ihn dann auch schon schnell beendet und bleibe mit etwas gemischten Gefühlen zurück.

Rein vom Lesen her hat er mir nämlich gut gefallen und hat mich gut unterhalten, ist es doch neben "Wassermanns Zorn" und "Die Zucht" der dritte Fall mit der jungen Kommissarin Manuela Sperling. Allerdings beinhaltet er eine Thematik, die soweit ich mich erinnere auch zumindest in "Die Zucht" schon vertreten war und die allgemein in Thrillern schon ziemlich ausgelutscht ist, nämlich die gute alte Prostitutionsthematik.

Somit konnte er mich damit nicht ganz so vom Hocker reißen, zumal der Spannungsbogen auch noch etwas mehr gespannt sein hätte können. Für meinen Geschmack gab es einfach schon wesentlich bessere Bücher von dem Autor, auch wenn es für mich wieder um einiges besser war, als das letzte Buch "Killgame".

Trotz dieser Vorbehalten muss ich schon sagen, dass man als Leser ganz schön an der Nase herumgeführt wurde und am Ende das Gefühl von "Puh, hab ich mir doch fast gedacht, dass da sowas bei rumkommt" herauskam. Heißt, es gab einen ziemlichen Überraschungsmoment, der das Ganze nochmal in einem anderen Licht erscheinen ließ. Andererseits bin hier an diesem Punkt aber auch zwiegespalten, da mir dieser Teil der Story nicht gut genug, sprich ausführlich genug ausgearbeitet war und ich damit nicht ganz so zufrieden aus dem Ende des Buches herausging. Mir blieben ein paar Fragen offen, die sich, so wie es sich aus dem Ende der Story ergab, wohl auch nicht mehr klären werden, wenn sich meine Vermutung bestätigen sollte.

Fazit:

Wieder deutlich besser, als "Killgame", aber für meinen Geschmack ist da doch noch mehr Luft nach oben. Hat mich trotzdem gut unterhalten und habe ihn gerne gelesen. Ab dem 3.7. können sich Winkelmann-Fans aber schon wieder auf Nachschub freuen, denn dann veröffentlicht der Autor unter dem Pseudonym Frank Kodiak den Thriller "Nummer 25". Ich bin gespannt, was mich da erwarten wird...
Note: 2-

  (136)
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95 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

thriller, fiona cummins, der knochensammler, die ernte, knochenkrankheiten

Der Knochensammler - Die Ernte

Fiona Cummins , Birgit Schmitz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 23.03.2017
ISBN 9783651024991
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Knochensammler - Die Ernte von Fiona Cummins (Thriller, 2017; Fischer/Scherz)

Dieser Thriller machte mich aufgrund seiner doch recht ungewöhnlichen Thematik aufmerksam, als ich es in einer Buchhandlung beim Stöbern in die Hand nahm.

Es handelt von einem Knochensammler, der es auf Menschen mit deformierten Knochen abgesehen hat. So wird er auf den kleinen Jakey aufmerksam, der an der seltenen Krankheit dem sogenannten "Münchmeyer-Syndrom" leidet, infolge dessen sein Körper langsam verknöchert...

Alleine dieses machte mich schon besonders neugierig, da es nicht die sonstigen, alltäglichen Thrillerhandlungen, wie Prostitution, Menschenhandel, oder was auch sonst für Themen, die inzwischen ziemlich abgelutscht sind, beinhaltet.

So muss ich sagen, dass ich schon mit gesteigerten Erwartungen an diesen Thriller heranging.
Was soll ich sagen - Ich habe ihn gerne gelesen und fand ich auch nicht schlecht, allerdings hat er meine Erwartungen nicht gänzlich erfüllt.

Ich empfand ihn als interessant und gleichzeitig streckenweise etwas langatmig, da die Story nicht so an Fahrt aufnahm, wie gedacht.
Es dauerte so schon etwas über die Hälfte des Buches, bis Jakey verschwand und somit der Kern der Story mal zum Tragen kam und das passierte, womit man schon viel eher gerechnet hätte.
Zwar verschwindet vorher auch schon ein Kind, allerdings bringt das alles noch nicht so in Wallung.
Bis dato erfährt der Leser die Unzulänglichkeiten zwischen Jakeys Eltern und der anderen Eltern und somit entwickelt sich der Thriller zwischenzeitlich mehr zu einer Beziehungskiste, wie ich es jetzt einfach mal bezeichnen würde. Klar gibt es Ermittlungsarbeiten der Polizei, sie tut und macht, aber irgendwie passierte einfach nicht das, was ich mir von einem Thriller mit so einem Potenzial erwartet hätte.
Mir war einfach zuviel Drumrum und der Fokus lag für mein Empfinden nicht wirklich auf dem Thrillerteil, zumindest streckenweise nicht.

Bis dahin hatte ich allerdings noch Hoffnung, dass das Ende noch ziemlich viel rausreißen könnte. Leider weit gefehlt, denn auch das Ende - es wurde zwar etwas besser, aber konnte mich dennoch nicht von meinem bisherigen Empfinden aufrütteln. Vor allem die Spannung hat doch etwas gelitten.
Das dann noch auftretende dümmliche Verhalten so mancher Person setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf.
Naja, diesem dümmlichen Verhalten hat die Story wohl zu verdanken, dass sie noch nicht abgeschlossen ist und man sich auf eine Reihe freuen kann.

Was die Personen angeht, wurde, ich bis auf Jakey, mit so ziemlich keiner Person wirklich warm, vor allem nicht, mit der Hauptermittlerin, von der es dann demnächst sicher noch mehr zu erfahren gibt.  So Manches bleibt offen und man darf gespannt sein, wie es denn weitergehen wird.

Fazit:

Ein Thriller, der vor Allem von seiner ungewöhnlichen Thematik lebt, die wirklich super ist, da total interessant und nicht total abgelutscht. Damit hat der Thriller absolutes Potential, was leider nicht gänzlich ausgeschöpft wurde und es für mich deutlich an Spannung mangelt. Dennoch habe ich ihn gerne gelesen, denn unterhalten hat er mich schon ziemlich gut.
Note: 3

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(124)

180 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

entführung, thriller, baby, kindesentführung, lügen

The Couple Next Door

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785725856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

The Couple next Door von Shari Lapena (Thriller, 2017; Lübbe)

Bei diesem Thriller handelt es sich um den Debütroman der Autorin, die bereits an ihrem zweiten Thriller schreibt.

Der Thriller wird als der Thriller beworben, über den in diesem Jahr am meisten gesprochen wird. Ziemlich gewagte These, wie ich finde, denn für mich war es definitiv nicht so.
Klar, schlecht fand ich ihn nicht und ist er auch nicht, ich habe ihn alleine aufgrund der Thematik schon total gerne gelesen, denn die birgt einfach total viel Potenzial für super Thrillerstoff, aber die Umsetzung war dann doch anders, als ich es mir versprochen und vorgestellt hatte.

Es fehlt jedoch an Einigem, um dieses Versprechen auf dem Klappentext einhalten zu können. Vor Allem unter Anderem an extremer Hochspannung, denn ich empfand den Thriller, als eher ruhig. Die Personen und Situationen sind nicht so, dass man absolut mitfiebern könnte und das Ganze nervenzerfetzend ist.

Nach ca der Hälfte des Buches zeichnet sich ab, was wirklich vorgefallen ist, wobei das natürlich noch nicht das Ende ist, denn ansonsten wäre das Buch ja schon beendet gewesen. Gerade bei dem, was dort ersichtlich wurde fehlte mir vor Allem eins: Der Aha-Effekt, so war es eher bei mir so, dass ich mir dachte, ok, das soll es jetzt gewesen sein? Ist ja gar nicht mal so spannend und außergewöhnlich. Natürlich gab es dann noch einige Überraschungen und Wendungen in dem Fall und einige Geheimnisse kamen ans Licht, aber das änderte nichts an meiner Empfindung beim Lesen, es wurde dadurch einfach nicht spannender oder löste sonst was bei mir aus, was das Buch noch supergut hätte werden lassen.

Desweiteren fehlten mir gerade bei dieser speziellen Thematik vor allem die hochkochenden Empfindungen der handelnden Personen, die einfach nicht so zum Tragen kamen, wie man es sich bei einem verschwundenen Baby erwarten würde. Ich habe mir wohl einfach innerhalb der Story etwas ganz anderes zusammengeschustert, wie die Story um diese Thematik ablaufen könnte, mit viel mehr Dramatik und allem, was man sich da nur vorstellen kann.

Postiv muss ich jedoch sagen, dass ich dieses Buch als thrilliger empfand, als so manch anderen nichtdeutschen Möchtegernthriller, die ich dann doch hin und wieder mal lese und die definitiv nicht in dieses Genre fallen, auch wenn sie immer als Solche ausgezeichnet sind.

Auch das letztendliche Finale konnte mir dann nicht das bieten, was ich erwartet hätte. Vielleicht lag es daran, dass ich an diese Möglichkeit im Laufe des Lesens schon gedacht hatte, auf jeden Fall gab es auch hier kein Oh oder Ahaerlebnis, was nochmal ordentlich was rausgerissen hätte.
Gerade die letzten Seiten ließen dann noch mehr offen, als geklärt wurde.

Fazit:
Ein Thriller, dessen Thematik soviel Potenzial bietet, die jedoch nicht gänzlich ausgeschöpft wurde. Habe ihn gerne gelesen, konnte mich jedoch nicht gänzlich überzeugen. Für mich somit definitiv nicht der Thriller, über den in diesem Jahr am meisten gesprochen wird. Meine Erwartungen waren einfach Andere.
Note: 3

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(50)

110 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

thriller, interpol, band 3, post mortem, profikiller

Post Mortem - Tage des Zorns

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 16.03.2017
ISBN 9783596297078
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Post Mortem - Tage des Zorns von Mark Roderick (Thriller, 2017; Fischer Verlag)

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Teil der Reihe um den Profikiller Avram Kuyper und Interpol-Agentin Emilia Ness.

Teil 2 habe ich nicht gelesen, aber ich denke, dass mir damit nicht so viel fehlen wird.

Nachdem mir Teil 1 mittelprächtig gefallen hat, weil mir einfach eine gute Portion Spannung fehlte, konnte mich dieser Teil schon mehr überzeugen.
Im Laufe des Buches geht es ziemlich actiongeladen zur Sache und erinnert zeitweise ein wenig an die Horrorfilmreihe "Saw". Der Grusel-Ekel-Faktor ist somit garantiert und wird sicher den ein oder anderen zartbesaiteten Leser an seine Grenze bringen.

Der Autor setzt auch in diesem Band wieder auf Altbewährtes, worauf ich allerdings nicht weiter drauf eingehen werde, um künftigen Lesern nichts vorweg zu nehmen.

Auch das Finale geht actiongeladen zur Sache und endet mit einem wohl ziemlich überraschenden Ende, wo man gespannt sein darf, wie es da wohl im 4. Band weitergehen mag, der in Form einer Leseprobe für April 2018 angekündigt wird.

Fazit:

Für mich definitiv der bessere Teil, der beiden Teile, die ich bisher gelesen habe. Den Leser erwartet ein actiongeladener 3. Teil, der es ziemlich in sich hat.
Note: 2

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Italienisch

König Berg
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 07.02.2017
ISBN 9783833860003
Genre: Sachbücher

Rezension:

Italienisch - Die 80 besten Rezepte (Kochbuch; König/Berg)

- für Italienfans -

Auch dieses Buch ist wieder aus der König/Berg-Reihe, die mir durch ihren Aufbau einfach gut gefallen. Somit war es kein Wunder, dass ich es Freitag einfach so mal eben noch mal für den schmalen Preis von 4,99 € mitgenommen habe.

Mir gefällt einfach, dass man bei den meisten Rezepten einfach keine ellenlange Zutatenliste vorfindet, so dass man Vieles davon einfach so mal spontan nachkochen könnte. Ganz ums vorher einkaufen wird man aber wohl dennoch nicht drumrum kommen, zumindest in meinem Fall nicht. Wer allerdings immer einen gut gefüllten Vorratsschrank hat, hat zumindest schon mal oft die halbe Miete für die Rezepte erfüllt.

Wer geübt im Kochen ist, wird hier jetzt nicht unbedingt die neuesten Kreationen finden, sondern in den meisten Fällen wohl eher Altbewährtes und Bekanntes und trotzdem finde ich das Buch trotzdem ganz nett, weil man so gerade diese Rezepte dann gebündelt in einem Buch vorfindet.

Die Aufteilung des Buches ist folgendermaßen:

-  Antipasti & Salate

-  Primo - Suppen, Pizza & Pasta

-  Secondo - Fleisch & Fisch

-  Dolci - Nachspeisen

 

Wie in meinen bisherigen Kochbuchrezensionen werde ich einfach mal einige meiner Favoriten nennen, die es wohl mal schaffen könnten, nachgekocht zu werden.

-  Bruschetta  della casa

-  Spaghetti aglio olio (Dieses Rezept habe ich in abgewandelter Form mal aus dem Netz nachgekocht)

-  Polpettine - Hackbällchen mit Tomatensauce (Dieses Rezept leicht abgewandelt findet sich auch in dem Pastabuch aus dieser Reihe)

-  Schokokuchen mit Olivenöl und Portwein-Pflaumen

-  Mandelkuchen mit Mandarinensirup

 

Fazit:

Wer sowieso schon viel aus der italienischen Küche kocht, wird hier wohl nicht so viel Neues finden. Dennoch bin ich der Meinung, dass es einige tolle Rezepte beinhaltet. 

Note: 2

 

 

 

 

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Liebe ist...Kochbuch


Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Komet, 13.08.2010
ISBN 9783869410388
Genre: Sachbücher

Rezension:

Liebe ist... Das Kochbuch - Knackig, heiß & saftig (Kochbuch; Komet Verlag)

In dieses Kochbuch konnte man leider vorher nicht reingucken, um zu erfahren, ob ansprechende Rezepte vorhanden sind. Aber die Tatsache, dass es gerade mal 3 € kostete und ich die Idee dahinter total süss fand, ließen es mich kaufen.

Das Buch ist mit den bekannten "Liebe ist..." Karikaturen ausgestattet und somit gibt es auf jeder Rezeptseite eine Karikatur davon, was es einfach total süss macht. Somit wird man vielleicht nochmal mehr dazu inspiriert seinem Partner mal ein ganzes Menü zu zaubern und ihn somit mal zu überraschen.

Folgende Kategorien sind vorhanden:

- ganz schön knackig - frische Salate zum Anmachen
- ganz schön heiß - leckere Suppen als Vorspiel
- ganz schön saftig - herzhafte Fleischgerichte zum Anbeißen
- ganz schön zart - raffinierte Fischgerichte für den großen Fang
- ganz schön süss - köstliche Desserts als Snack danach

Die Zutatenlisten sind in den meisten Fällen zum Glück nicht übermäßig lang, allerdings empfinde ich die meisten Rezepte schon als etwas außergewöhnlicher, aufgrund so mancher Zutat, also für mich eher nichts so zum mal eben Nachkochen, sondern schon eher für besondere Gelegenheiten, wo man sich Zeit zum Kochen nimmt.

Hier werde ich mich wenn, wohl eher hauptsächlich mal an dem ein oder anderen Dessert versuchen, sofern sich mal die Gelegenheit dazu ergibt.

Hier mal ein paar Beispiele aus den jeweiligen Kategorien:

Salate:
- Fenchel-Möhren-Salat
- Rindfleischsalat
- Garnelensalat mit frischer Mango

Suppen:
- Kokos-Suppe mit Seelachs
- Französische Kräutersuppe
- Italienische Kartoffelsuppe

Fleischgerichte:
- Reis mit Hähnchenbrust
- Rumpsteak mit Mojo Verde
- Thailändisches Hühnercurry

Fischgerichte:
- Dorade mit Limettenschnee
- Sushi mit Thunfisch und Kaviar
- Shrimpsnudeln

Desserts:
- Melonen-Sorbet
- Himberrquark
- Schokoladen-Soufflee

Fazit:

Die meisten herzhaften Rezepte konnten mich auf den ersten Blick aufgrund ihrer oft besonderen Zutaten nicht ganz so überzeugen. Ich werde mich hauptsächlich wohl an den Desserts erproben.
Note: 2

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Schnelle Küche

König Berg
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 01.08.2015
ISBN 9783833850967
Genre: Sachbücher

Rezension:

Schnelle Küche - Die 80 besten Rezepte (Kochbuch; König & Berg)

Dieses Buch ist aus der gleichen Reihe, wie auch das von mir zuvor vorgestellte Pastakochbuch. Auch hier ist die Aufmachung wieder gleich, die mich sehr anspricht, da es zu jedem Rezept ein Foto gibt, was für mich Kochbücher einfach viel ansprechender erscheinen lässt.

Aus diesem Buch habe ich schon das ein oder andere Gericht ausprobiert.

Folgende Kategorien sind vorhanden:

- Vorspeisen & Snacks
- Hauptgerichte
- Desserts & Käse

Hier wieder meine Favoriten aus den jeweiligen Kategorien, dabei werde ich mich auf einige beschränken.

Aus Vorspeisen & Snacks
- Mini-Pizzen

Aus Hauptgerichte:
- Zucchini-Hackfleisch-Pfanne (Dieses Gericht haben wir schon mehrmals gekocht und konnte uns absolut begeistern. Die Würzung haben wir dabei an unseren Geschmack angepasst)
- Hühnerfrikassee mit Spargel (Auch dieses Gericht haben wir schon gekocht, allerdings ohne den Spargel, da einfach keine Spargelzeit war, wobei die Würzung, wenn man sich ans Rezept hält etwas fad ist)
- Tagiatelle mit Garnelen
- Farfalle mit mit Erbsen und Räucherlachs (auch wieder ein erprobtes Rezept, wobei auch hier die Würzung, sofern man sich total aufs Rezept verlässt etwas würziger hätte ausfallen können)

Aus Desserts & Käse:
- Schokocreme mit Orangensauce
- Schokofondants mit rosa Pfeffer
- Apfel-Haselnuss-Crumble

Fazit:

Ein tolles Kochbuch, was gerade für den Alltag geeignet ist. Als Nächstes möchte ich mal den ein oder anderen Nachtisch hieraus testen.
Note: 2+



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thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Achtnacht von Sebastian Fitzek (Thriller, 2017; Knaur Verlag)

- beängstigende Thematik und somit super Thrillerfutter

Nachdem im Oktober erst mit "Das Paket" quasi gerade erst ein Fitzekbuch erschienen war, liegt nun mit Achtnacht direkt schon der Nächste am Start.

Somit war ich anfangs leicht skeptisch, ob es sich bei diesem Buch nicht nur um ein sogenanntes Füllbuch handeln könnte, was quasi als Überbrückung bis zum nächsten großen Streich dienen könnte. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Denn kaum hatte ich angefangen zu lesen, schon war ich wieder im gewohnten Fitzeksog drin.

Der Klappentext an sich gab nicht so viele Informationen her, so dass man nicht so genau weiß, worum es gehen könnte. Liest man jedoch die Klappbroschur, so kommt man dem Ganzen schon näher und man wird zumindest anfangs leicht an "Anonym" von Poznanski/Strobel erinnert, die auch schon die Thematik der Todeslotterie in ihrem Buch aufnahmen. Aber keine Sorge: Achtnacht ist kein Abklatsch davon.

Achtnacht beschäftigt sich vielmehr mit dem im Klappentext genannten massenpsychologischen Experiment, was in der Tat ziemlich aus dem Ruder lief.

Ohne zu viel vom Inhalt verraten zu wollen begleitet man in der Story die Hauptfigur Ben, der eben in dieses Experiment gerät und mit ihm den Verlauf der sogenannten Achtnacht durchläuft.

Die Story las sich von Anfang an super und ich habe sie nur so verschlungen. Denn Spannung und die Interessantheit der Thematik machten dieses Buch wieder mal äußerst gut lesbar. Dabei ist die Thematik so beängstigend, weil sie wieder mal zeigt, was die Nutzung des Internets so anrichten kann, wenn wir zu viel von unserem Leben in die Nutzung des Netzes stecken. Achtnacht könnte somit, wenn wir nicht aufpassen, vielleicht irgendwann mal real werden .

Gerade bei diesem Buch empfinde ich es schwierig viel schreiben zu wollen, ohne zu viel zu verraten. Daher rate ich einfach mal, es einfach zu lesen und sich selbst ein Bild zu machen.

Das Finale hatte es nochmal besonders in sich, da es dort nochmal sehr interessant und speziell wurde und ich zumindest mit einem Teil meiner Vermutung, was im Prolog passierte, doch nicht ganz so falsch lag. Dennoch gab es trotzdem noch genug Überraschungsmomente.

Fazit:

Auch dieser Fitzek vermochte mich wieder zu überzeugen, aufgrund seiner speziellen, sehr interessanten Thematik,  wieder mal sehr zum Nachdenken anregt. Vielleicht sollten wir Alle uns noch mal Gedanken machen, ob unser Umgang mit dem Internet immer so sinnvoll ist.

Note: 2+

 

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