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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Freunde finden im 21. Jahrhundert

Alexander Wahler
Fester Einband: 244 Seiten
Erschienen bei epubli, 01.03.2018
ISBN 9783746704289
Genre: Sachbücher

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Galway Girl: Ring of Love

Nadine Gerber
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492501538
Genre: Liebesromane

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49 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

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(213)

362 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Wendy Walker , Verena Kilchling
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 23.06.2016
ISBN 9783651025424
Genre: Krimi und Thriller

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270 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

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Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

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34 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

band 1

Fiona: Den Toten verpflichtet

Harry Bingham , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499291357
Genre: Krimi und Thriller

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

So kocht Südtirol – Fingerfood

Gerhard Wieser , Helmut Bachmann , Heinrich Gasteiger
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 12.06.2018
ISBN 9788868392215
Genre: Sachbücher

Rezension:

So kocht Südtirol - Fingerfood von Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser & Helmut Bachmann (Kochbuch, 2017; Athesia Verlag)

Aufgrund dessen, dass wir seit Kurzem eine Wohnung haben, zu der ein fast 11 m langer Balkon gehört, dachte ich mir, dass dieses Buch genau das Richtige sein könnte, wenn es an Balkonsessions mit der Family oder mit Freunden geht.

Vom Optischen und der Aufmachung her ist dieses Buch auch richtig toll. Das Grün des Covers wirkt einfach erfrischend und es ist minimalistisch gehalten.

Als Erstes gibt es dann eine kleine Einführung, sowie das Inhaltsverzeichnis, bevor es mit einigen Seiten Wissenswertem rund um das beliebte Fingerfood weitergeht. Hier erfährt man unter Anderem, was Fingerfood überhaupt ist, wie man es stressfrei zu welchem Anlass vorbeitet, und einige Tipps & Tricks zum Anrichten und allem, was damit zu tun hat, bis zur Getränkeauswahl.

Direkt im Anschluss kommt auch schon der Hauptteil, nämlich der Rezepteteil, der dieses Buch natürlich ausmacht.

Hier komme ich auch zu meinen Kritikpunkten an dem Buch, wobei Kritikpunkte möchte ich es eigentlich auch gar nicht nennen, denn das ist ja immer eine Geschmackssache, ob einem die Rezepte zusagen oder nicht. In diesem Fall ist das eher weniger der Fall, denn ich persönlich empfinde die meisten Rezepte eher für einen Businessanlass passender, als für eine Balkon oder Gartenparty mit Freunden und Familie. Die Auswahl ist größtenteils schon sehr speziell und oft auch höherpreisig veranlagt, so dass ich diesbezüglich schon bei vielen Rezepten gar nicht auf die Idee käme, sie für mehrere Personen vorbereiten zu wollen. Es wird nämlich realtiv viel mit Lachs, Kaviar oder anderem Fisch gearbeitet, der für eine entsprechende Anzahl von Personen eher für einen größeren, als für einen normalen Geldbeutel gedacht ist. Ähnlich sieht es auch bei den fleischigen Zutaten aus, die es bei uns noch nicht mal so gibt, obwohl wir nur zu Zweit sind und auch nicht geldmäßig knausern müssten. Trotzdem empfinde ich Vieles schon mehr als dekadent. Für mich wohl einfach nicht die Art der Zutaten, die ich mir vorgestellt habe, um mal eben ein paar tolle Häppchen für einen tollen Abend vorzubereiten.

Ich muss schon dazu sagen, dass mir die Art der Anrichtung mit dem Firlefanz, wie Schieferplatten oder diese tollen Anrichtelöffel total zusagt und absolut gefällt, aber für einen Zweipersonenhaushalt mache ich nicht so einen Aufriss darum.

Einerseits ist es toll, sich vielleicht auch mal Ideen holen zu können, die vielleicht mal etwas ausgefallener sind, andererseits hat man es als Normalo wohl eher selten mit Anlässen zu tun, wo dieses Ideen wohl besser aufgehoben wären. Ich hätte mir einfach vielleicht noch ein paar mehr Rezepte in Richtung bodenständig gewünscht.

Die Aufteilung der Rezepte ist wie folgt in folgende Kategorien eingeordnet:

- Knuspriges und Gebackenes
- Brötchen und Schnitten
- Suppen und Drinks
- Gemüse, Früchte und Pilze
- Fisch und Meeresfrüchte
- Fleisch und Geflügel
- Regional und bodenständig

Anschließend folgt das Glossar und etwas über die Autoren.

Ich muss einfach gucken, ob ich die 2-3 Rezepte, die uns eventuell von den Zutaten her zusagen mal nachmache und ausprobiere. Die meisten Rezepte fallen entweder aufgrund der Zutaten aus, weil wir sie nicht mögen oder weil sie sehr kostenintensiv sind.

Fazit:

Ein Kochbuch, dass für mich mehr durch seine Aufmachung, als durch die Rezeptauswahl besticht. Die meisten Rezepte sprechen mich nicht ganz so an, obwohl sie, wie natürlich üblich, absolut toll präsentiert sind.
Note: 2-

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68 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

abc, alphabet, ermittlungen, fallanalytiker, geheimnisse, grausam, heimat, lokalthriller, montabauer, mörder, rache, serienmörder, spannend, thriller, westerwald

Der Alphabetmörder

Lars-Erik Schütz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289304
Genre: Krimi und Thriller

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195 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

brennpunkt, ergeiz, flüchtlinge, grenzdebile grinsekatze, hamburg, häusliche gewalt, hülsmann, klischees, lehrerin, leseempfehlung, liebe, liebesroman, musical, schule, zwangsversetzung

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen von Petra Hülsmann (Roman, 2018; Bastei Lübbe)

Auf dieses Buch in 2018 habe ich mich mega gefreut und es sehnlichst herbeigesehnt. Umso größer war die Freude, als es dann endlich im Briefkasten lag.

Das Cover ist wie immer ein echter Hingucker und erinnert diesmal aufgrund der pastelligen Farben sehr an Bonbons, Süssigkeiten und strahlt somit etwas sehr Fröhliches aus. Es schreit somit förmlich danach, dass es gelesen werden will.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Geschichte dieses Mal nicht ganz so gut gefallen hat, wie die Vorherigen. Sie hat mir so gesehen schon sehr gefallen, aber wenn ich es mit den Anderen vergleiche, gibt es da schon Unterschiede.

Ich glaube dieses Mal lag es einfach daran, dass die Geschichte und der Hauptmittelpunkt dieser auf der Musicalgeschichte lag. Die hat mir soweit zwar auch gefallen, war mir an mancher Stelle aber wohl auch ein bisschen too much. Ich fand, dass die Liebesgeschichte, dieses Mal ein wenig unter ging und es erst zum Ende der Geschichte damit so richtig losging, als Annika endlich klar wurde, was sie denn eigentlich will.

Mit den Figuren hatte ich keine Probleme, vielen anderen Lesern war Annika als Figur halt ziemlich unsympathisch, was ich nicht so empfand, auch wenn sie teilweise für eine Lehrerin vielleicht etwas teenilike an mancher Stelle wirkte, aber man muss halt auch bedenken, dass sie unter 30 ist und in diesem Alter sind auch längst nicht alle Menschen schon absolut erwachsen und handeln immer absolut bewusst.

Was diesen Roman aber wohl zu dem machte, was er ist ist, ist die Tatsache, dass er doch sehr an die Filme Fack ju Göthe erinnert und sich somit auch die Hauptcharaktere halt auch dementsprechend benehmen, zumal das Ganze an einer Problemschule in einem Problembezirk spielt. Dieses machte sich allen voran an der Sprache und dem Slang der Schüler bemerkbar. Dieses empfand ich einerseits als situationsbedingt passend, andererseits war es an so mancher Stelle schon fast ein wenig nervig, auch wenn ich sagen muss, dass es schon sehr aus dem Leben gegriffen ist und der Realität doch sehr nahe kommt, wie zumindest ich es mitbekomme, wenn ich pendelnd in Bus & Bahn unterwegs bin und mitbekomme, dass sich sehr viele Jugendliche wirklich so benehmen und artikulieren.

Zum Glück muss ich schon fast sagen ist das Ende noch sowas, wie realitätsnah, zumindest was das Hauptthema der Geschichte ausmacht.

Fazit:

Auch wieder ein sehr unterhaltsamer Roman, der mir viele tolle Lesestunden beschert hat, der mich von seiner Thematik her allerdings geringfügig weniger begeisterte, als die Vorgängerbücher.
Note: 2+

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132 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

astronaut, demenz, familie, freundschaft, hoffnung, major tom, marsmission, menschen, misanthropismus, raumfahrt, reise zum mars, buecherseele79, gefühlvoll, dement, zum weinen, zum lachen, zum nachdenken, alter, verantwortung, hoffnung, all, allein sei,

Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Miss Gladys und ihr Astronaut von David M. Barnett (Roman, 2018; Ullstein)

Dieses Buch hat mich aufgrund seines absolut toll aufgemachten Covers absolut in seinen Bann gezogen, so dass ich es lesen wollte, obwohl ich mir schon denken konnte, dass die Story dahinter schon mal etwas ganz Anderes für mich werden könnte.
Mich sprach einfach dieser schwarze Sternenhimmel mit der lilanen Absetzung und dem Astronauten in der Teetasse absolut an, so dass es für mich eines der bisher schönsten Cover aus 2018 ist. Ein echter Eyecatcher!

Bei der Geschichte allerdings muss ich leider ein paar Abstriche machen, denn die konnte mich nicht ganz so überzeugen, wie es bei vielen anderen Lesern der Fall war. Für mich kam dieses Wundervolle, was andere Leser empfanden gar nicht so rüber und auch das Witzige, was viele empfanden, suchte ich leider vergebens.
Diese unglaubliche Freundschaft zwischen Gladys und ihrem Astronauten, wovon im Klappentext die Rede ist, kam bei mir gefühlsmäßig gar nicht so rüber, da sie für mein Empfinden gar nicht so viel telefonierten, wie ich mir vorgestellt hatte und somit auch gar nicht diese tiefschürfenden Gespräche führten, wie ich dachte. Auch Gladys angesprochene Demenz kam mir wesentlich unspektakulärer vor, als angenommen. Ich ging einfach davon aus, dass man hiervon wesentlich mehr als Leser mitbekommen würde, aber die Ausmaße dessen wurden dem Leser gar nicht wirklich bewusst zuteil. Ich hatte mir wohl alles wesentlich intensiver vorgestellt, was diese Punkte angeht, als es letztendlich war.

Allerdings hatte dieses Buch nicht nur "schlechte" Seiten, denn schlecht ist es auf keinen Fall. So empfand ich den Schreibstil als recht angenehm, denn auch wenn mir die Story nicht ganz so zusagte, konnte ich das Buch doch recht schnell und zugig weglesen und fühlte mich immerhin doch recht gut unterhalten. Auch die Kapitellänge und vor allem die Kapitelüberschriften fand ich ganz angenehm, denn so konnte man immer nochmal schnell ein Kapitel lesen, ohne dass man gleich 20-30 Seiten vor sich hatte.

Am besten hat mir wohl die Vergangenheit von Thomas gefallen, denn das war für mich der Teil des Buches, der es für mich ausmachte und mich am meisten interessierte. Der Teil, der ihn zu dem werden ließ, was er war.

Das Schicksal von Gladys, ihren Enkeln Ellie und James hatte es zwar schon in sich, hat mich jetzt aber auch nicht ganz so emotional mitgenommen, wie ich es vermutet hätte. Mir fehlte da einfach ein bisschen das Besondere, der Kick an der Story.
Den fand ich auch leider zum Ende des Buches nicht wirklich, so dass dies nichts mehr an dem Rest ändern konnte.

Fazit:

Ein Buch, was für mich fast mehr durch sein wunderschönes Cover,als durch seine Geschichte besticht. Hier konnte ich für mich leider nicht ganz so das Wundervolle finden, was andere Leser für sich entdeckten. Vieles empfand ich einfach anders, als vom Klappentext vorgegeben. Somit für mich ein mittelprächtiges Buch.
Note: 3

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

gedanken, glück, leben, momente, prioritäten, vergebung

Das Leben ist zu kurz für später

Alexandra Reinwarth
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei mvg, 14.05.2018
ISBN 9783868829167
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Leben ist zu kurz für später von Alexandra Reinwarth (Sachbuch, 2018; mvg Verlag)

Aufgrund dessen, dass ich bereits das Vorgängerbuch der Autorin gelesen hatte, war ich nun auch auf ihr Neues gespannt. In diesem Fall hat sie ein Selbstexperiment gestartet, in dem sie sich ein fiktives Sterbedatum gesetzt hat, in dem sie sich vorstellt, sie hätte nur noch ein Jahr zu leben. Der Sinn dahinter war, dass sie herausfinden wollte, was sie in dieser Zeit anders machen würde und wie sie ihr Leben verbessern könnte.

Meine Erwartungen an das Buch waren jetzt eher nicht, dass es eine Liste a la du sollst in diesem Jahr jetzt noch das und das machen, damit du noch das und das gemacht hast. Ich kann gar nicht genau sagen, was ich erwartet habe, ich war wohl einfach nur neugierig auf dieses Experiment.

Also fing ich an zu lesen und stellte quasi sofort fest, dass es sich um quasi das gleiche Buch, wie "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg" handelt, nur eben zu einem anderen Thema, aber ansonsten so ziemlich identisch. Zumindest kam es mir sehr danach vor.

Es gab wieder eine Unterteilung in verschiedene Themenbereiche, in denen sie in ihrem Selbstversuch abtauchte. Auch die Kernaussage des Buches ist so ziemlich identisch mit dem Vorgängerbuch, nämlich:

Mach einfach nur noch das, was du willst und den Rest lässt du sein. Du bist mit deinem derzeitigen Job nicht zufrieden? Egal, kündige und mach einfach nur noch das, was du willst. Du bist mit deiner Wohnsituation unzufrieden? Egal, kauf ein Haus, egal, ob du es dir leisten kannst oder nicht.

Genau so kam die Hauptaussage des Buches jedenfalls bei mir an. Und somit genau so, wie im Vorgängerbuch. Du hast auf irgendwas, sei es putzen, bestimmte Menschen keine Lust, egal, dann umgibst du dich halt nur noch mit Menschen und Tätigkeiten, auf die du Lust hast, schließlich ist es dein letztes Jahr und du hast sowieso nichts mehr zu verlieren.

Dass das für den Normalomenschen natürlich nicht ganz so einfach umzusetzen ist dürfte klar sein. Selbst wenn man in der Situation wäre, dass man nur noch ein Jahr zu leben hätte. Für mich ist es einfach viel zu realitätsfern, denn im Grunde geht es ja darum, dass man genauso leben sollte, wenn man nicht nur noch ein Jahr zu leben hätte, sondern generell. Man einfach vom Prinzip her so leben sollte, damit man die Momente des Lebens genießen kann und da kommt der Normalo halt schnell an seine Grenzen. Um so leben zu können, wie die Autorin es in ihrem Versuch getan hat, braucht man nämlich doch eben Geld, um diese Momente wahrwerden zu lassen oder auch ein gutes Netzwerk an Familie, Freunde und Bekannten, damit man dieses einfach auch so leben könnte. Es ist eben nicht realistisch, seinen Job zu kündigen, um mal eben etwas ganz Anderes zu machen, was man sich schon immer gewünscht hat. Da würde man sofort an seine Grenzen stoßen und schon würde dieses Prinzip nicht aufgehen.

Es kann doch nicht einfach nur Sinn der Sache zu sein, nur noch die Dinge zu machen, auf die man wirklich Lust hat, da so das Leben einfach nicht funktioniert. Viel mehr konnte ich dem Buch leider nicht entnehmen, da sich mir mehr beim Lesen, als eben dieser Aussage nicht offenbarte. Dafür geht es zu wenig in die Tiefe der Thematik.

Fazit:
Rein vom Lesen her wieder gutunterhaltend, von der Thematik her aber wieder zu flach gehalten. Im Grunde ist es das gleiche Buch, wie der Vorgänger, nur eben halt in Gelb. Der Aha-Effekt blieb bei mir aus, so dass ich nur das mitnehmen kann, was ich dem anderen Buch auch schon entnommen habe: Werde glücklich, indem du alles aus deinem Leben schmeißt, worauf du keine Lust hast. Ob das der richtige Weg ist wage ich zu bezweifeln, denn dann bräuchte man auch einfach gar nichts mehr zu machen. Für den Ottonormalverbraucher nicht wirklich anwendbar.
Note: 3

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313 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

drama, england, familie, geheimnisse, liebe, liebesroman, ohne ein einziges wort, romantik, rosie walsh, schuld, sehnsucht, tod, unfall, vergangenheit, verschwinden

Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ohne ein einziges Wort von Rosie Walsh (Roman, 2018; Goldmann)

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich aufgrund seines wunderschönen Covers, dass einen sofort in seinen Bann zieht und mich somit absolut neugierig auf den Inhalt dahinter machte. Laut der Buchhandlung Thalia ist es der "Liebesroman 2018".
Das musste ich erkunden und fing an zu lesen...

Dieses Buch hat es in sich, denn es bedarf einer gewissen Entwicklung, wenn man so will, bis es zu dem wird, was es vorgibt zu sein, nämlich besagter Liebesroman 2018.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen das Buch von vorne bis hinten gut weglesen immer mit dem Hintergedanken im Kopf, was es mit Eddie auf sich haben könnte, dass er sich bei Sarah nicht mehr meldet.

Vielen Lesern war Sarah zu nervig, weil sich Vieles immer wiederholt, andererseits wird so auch ersichtlich, wie sie unter der Situation leidet.  Denn in so einer Situation gibt es dann nämlich immer nur dieses Thema, eben auch im wahren Leben und so kaut man alles immer wieder durch, um vielleicht doch den wahren Grund rauszufinden, warum sich jemand nicht meldet...

Was ich mir vielleicht detaillierter gewünscht hätte ist das Kennelernen von Sarah und Eddie. Erst dachte ich, dass es dem Leser gänzlich vorenthalten werden würde, was zum Glück allerdings nicht so war, aber ich hätte erwartet, dass es vielleicht doch mehr Raum einnehmen würde. Nichtsdestotrotz flog ich durch die Seiten und las und las.

Manche Buchstellen kamen mir zwischendurch mal spanisch vor, wo ich überlegte, was es hiermit auf sich haben könnte, ohne zuviel zu verraten zu wollen, um welche Seiten es sich handelt. Dieses Rätsel löste sich dann später auf und dort begann dann auch quasi die Entwicklung der Story, wo es so richtig interessant wurde und man serviert bekam, was es mit all diesen Rätseln auf sich hatte. Von da an wurde es auch absolut emotional und die Oh- und Ahamomente kamen auf, die diesen Roman so für sich besonders werden ließen. Denn der Hintergrund hatte es in sich und ließ alles vorher Gelesene in einem ganz anderen Licht erscheinen und man begann zu begreifen... Ab da wollte ich quasi nur noch lesen, lesen, lesen, um zu erfahren, wie es weitergehen würde. Denn das noch was passieren würde, lag auf der Hand.

Und es passierte was, etwas, womit ich nicht gerechnet hatte und was ich so empfinde, dass es von der Autorin geschickt und wissentlich so geschrieben wurde, dass man auf eine falsche Fährte geschickt wurde, damit sie am Ende noch mit einem Kracher aufwarten konnte.

Hier sind allerdings auch meine Kritikpunkte, wo ich mir am Ende bezüglich zwei Personen einfach noch ein bisschen mehr Interaktion zwischen besagten Personen gewünscht hätte, ohne sie nun zu benennen. Es wurde für meinen Geschmack auf eine bestimmte Sache zu wenig Bezug drauf genommen, wo ich der Meinung gewesen wäre, dass es nach dieser Situation einfach schön gewesen wäre, da noch mehr drüber zu erfahren. Es ist schwierig hierfür die richtigen Worte zu finden, da ich ja nichts verraten will.

Fazit:
Ein toller Roman, der es in sich hat und ab der zweiten Hälfte richtig emotional wird. Das Ende hätte mit ein bisschen mehr zwischenmenschlicher Interaktion zwischen bestimmen Personen noch runder werden können, damit man sich als Leser noch besser hätte hineinversetzen können.
Note: 2

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(26)

60 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

drohungen, ehemann, flugzeugabsturz, gut lesbar, klischees, krimis, krimis & thriller, lügen, oberflächlich, thriller, vorhersehbar

Solange du lügst

Kimberly Belle , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.02.2018
ISBN 9783746634142
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Solange du lügst von Kimberly Belle (Thriller, 2018; atb)

Dieser Thriller hatte es mir besonders aufgrund seines tollen Covers angetan, so dass ich ihn unbedingt lesen wollte. Das Cover gefällt mir einfach aufgrund seiner tollen Farbgebung mit dem schwarzen Hintergrund und den lilanen Blüten. Ein absoluter Eyecatcher.

Die Story selbst las sich einfach total super, der Einstieg gelang auch problemlos, so dass ich das Buch sehr schnell durchhatte.
Die immerwährende Frage, was mit Will ist begleitete mich das gesamte Buch über, was sich auch erst zum Schluss offenbarte.

Der Schreibstil, der mir bis dato unbekannten Autorin  ist flüssig und der Thriller ließ sich so total schnell lesen. Eine solide Grundspannung ist die gesamte Lesezeit übergegeben, so dass man gerne am Ball bleibt, um zu erfahren, was sich wohl dahinter verbergen mag. Ein wenig mehr Hochspannung an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir gerne noch gewünscht.

Die Charaktere waren gut gezeichnet und auch so, dass sie nicht zu übertrieben dargestellt wurden, halt realistisch, so dass man vor Allem mit Iris gut mitfühlen konnte, da auf ihr ja der Hauptfokos liegt.

Der einzige Miniknackpunkt, wenn man so will liegt für mich in der Auflösung des Ganzen, der mich bei der Punktevergabung zwiegespalten zurückließ. Ich habe das Buch absolut gerne gelesen und es nur so verschlungen, dennoch muss ich sagen, bin ich mit der Auflösung nicht gänzlich zufrieden. Ich denke, es liegt einfach daran, dass ich mir wer weiß was drunter vorgestellt habe und sich das Ganze dann als nicht ganz so spektakulär herausstellte, wie erhofft. Ich war die ganze Zeit über am mitfiebern und dann kam die nicht ganz so furiose Auflösung. Zudem halt der Punkt mit der nicht ganz so vorhandenen Hochspannung, die der Story diesbezüglich sicherlich noch gut getan hätte. Bei der Punktevergabe war ich zwischen 4 und 3 Sternen am schwanken.

Fazit:

Ein Thriller, der mich rein leserisch absolut begeistern konnte, dem allerdings noch ein wenig mehr Hochspannung und ein spektakuläreres Ende noch besser getan hätte. Da ich ihn aber total gerne gelesen habe, komme ich zu folgender Bewertung:
Note: 2-

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Naschbalkon für Faule

Silvia Appel
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 07.03.2018
ISBN 9783833864506
Genre: Sachbücher

Rezension:

Naschbalkon für Faule von Silvia Appel (Ratgeber, 2018; GU Verlag)

Dieses Buch bekam ich von meiner Schwiegermutter in spe, aufgrund, weil wir seit kurzem einen fast 11 m großen Balkon haben, auf dem neben allerhand Blumen schon das ein oder andere Kraut und die ersten Tomatenpflanzen eingezogen sind. Also hat sie sich wohl gedacht, dass das für mich genau die richtige Lektüre dazu sein könnte.

Und so ist es: Naschbalkon für Faule, wobei sich das faul bei mir eher auf zu wenig Zeit bezieht, bietet Neu-Balkon-Gärtnern, wie mir, die richtigen Informationen, die ich brauche.
Hier kann ich mir genau die Infos so rausziehen, wann ich möchte und kann mich so Stück für Stück mit der Thematik befassen und sie dann auch so umsetzen.

Das Buch ist wie folgt unterteilt:

Den Balkon kennenlernen: Hier findet man beispielsweise Infos zu

- welche Pflanzen sich für welchen Balkon eignen
- die richtige Erde
- Gießen mit Köpfchen
- die passenden Pflanzgefäße

Die Basics für Balkon-Faultiere:

- Entspannt zur Ernte - so sichern Sie sich schnelles Ernteglück
- vom Samenkorn zur ersten Ernte
- nachhaltiger Kräutertraum
- Mini-Obst für Topf und Balkon

Ideen für faule Balkongärtner:

- Mix & Match: clever kombiniert
- Brotzeit aus dem Topf

Hieran schließen sich Beschreibungen zu den einzelnen Kräutern, Beeren und Obst an, wo man auf einen Blick sehen kann, was vom Anbau bis zur Ernte beachtet werden muss.

Hierzu folgen wiederum einige Rezepte, wie man die Ernte in schmackhafte Gerichte verwandeln kann.

Frisch und fit auf dem Balkon:

Hier geht es darum, wie man bereits beim Einkauf erkennt, ob eine Pflanze gesund ist, wie man bestehende Krankheiten in den Griff bekommen kann, sowie um den Winterschutz der Pflanzen.

Fazit:

Ein Ratgeber rund ums Balkongärtnern, der Neulinge inspirieren kann. Das Buch besticht durch seine Optik und durch seine auf den Punkt gebrachten Informationen. Tipps & Tricks, sowie eine kleine Auswahl an Rezepten für die selbstgezogene Ernte runden dieses Buch ab. Vielleicht bekommt nun noch mal mehr der ein oder andere Lust, seinen Balkon auf Vordermann zu bringen und aus ihm eine Nasch-Oase zu zaubern :-)
Note: 2+



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(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mörderherz

Simone Trojahn
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.09.2015
ISBN 9781503064928
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mörderherz von Simone Trojahn (Psychothriller, 2016)

Ziemlich genau 1 Jahr ist es her, dass ich "Das Kinderspiel" las. Nun gab mir die gleiche Freundin wieder ein Buch mit, was ich unbedingt lesen solle. Hierbei handelte es sich um besagtes "Mörderherz".

Gesagt - getan.
Wieder hatte ich innerhalb kürzester Zeit das Buch durchgelesen, nein besser gesagt aufgesogen, einfach weil ich so neugierig darauf war.

Und auch dieses Mal hat es mir gefallen, zwar konnte es mich nicht ganz so für sich einnehmen, wie Das Kinderspiel, aber ich habe es unglaublich gerne gelesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Thriller definitiv Schwachstellen vorweist. Vorweg sei gesagt, es handelt sich hierbei um keinen Psychothriller. Einzig, was hieran psychologisch ist, sind die kranken Gedanken und Machenschaften des Täters.

Aber der Reihe nach...

Spielte Das Kinderspiel in Deutschland, so spielt sich dieser Thriller, wer weiß warum, in den USA ab.
Es dauerte nicht lange, bis Ron auf Mia traf und das tödliche Schicksal seinen Lauf nahm.
Auch dieses Mal muss ich sagen, dass mir der Schreibstil, bzw. Lesefluss an einigen Stellen irgendwie abgehakt vorkam, man merkt halt, dass es bei diesem Buch kein Lektorat gab.
Dennoch schritt die Geschichte schnell voran und die Seiten flogen nur so dahin.
So ab ca der Hälfte dachte ich, was kann da nun noch kommen, es kam ja alles, wie im Klappentext beschrieben... Aber es sollte doch noch so einiges kommen.
Spannungsmäßig war es ok, ich hätte es mir allerdings ähnlich, wie bei vorherigem Buch vorgestellt.

Was mich dieses Mal aber wirklich störte waren so Dinge, wie in Klammern angehängte, unwichtige Nebensätze, was das Buch einfach unprofessionell erscheinen lässt und woran man auch sieht, dass es im Eigenverlag erschienen ist, was an sich ja nichts Schlechtes ist.

Desweiteren waren mir die Taten irgendwie zu nebenherlaufend. Nicht von der Brutalität her, sondern einfach, dass diese Dinge, die Thrill ausmachen, einfach präsenter gewesen wären und darauf der Hauptfokus gelegen hätte. Somit hätte man aus der guten Idee und der Thematik sicher noch mehr herausholen können.

Mit diesen Dingen konnte ich bis dato aber noch ganz gut leben und wäre es hier mit einem zufriedenstellen Ende beendet gewesen, so hätte es noch einen Stern mehr erhalten. Dem war aber nicht so...

Was mich so unzufrieden zurücklässt ist die Tatsache, dass es zum Ende hin immer realitätsferner und überzogener wurde. An manchen Stellen kam es mir ziemlich übertrieben vor, was wohl auch daran lag, dass es eben in den USA spielte und vielleicht auch deshalb einfach so sein sollte. Auch die Handlungen einzelner Personen konnte ich so  gar nicht nachvollziehen und ließen mich den Kopf schütteln, von dem in 3 Teile gesplitteten Epilog mal ganz zu schweigen.
Das hätte man wahrscheinlich formschöner und professioneller handhaben können.

Fazit:

Von der Geschichte her schon lesenswert, zwar nicht ganz so spannend und einnehmend, wie Das Kinderspiel, aber eben auch sehr interessant. Durch diverse Unstimmigkeiten allerdings nicht ganz so zufriedenstellend, wie erhofft. Ich hoffe einfach, dass mich die anderen Bücher, sofern ich mal wieder die Gelegenheit haben sollte, wieder mehr einnehmen können.
Note: 3-

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Man bekommt ja so viel zurück – Leitfaden für verwirrte Mütter

Marlene Hellene , Till Hafenbrak
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499633850
Genre: Humor

Rezension:

Man bekommt ja so viel zurück - Leitfaden für verwirrte Mütter von Marlene Hellene (Sachbuch, 2018; rororo)

-ein lustiges Sachbüchlein-

Aufgrund der Tatsache, dass mein Verlobter und ich seit einigen Monaten in der Familienplanungausübung sind, habe ich mir gedacht, dass dieses Buch vorab schon mal sehr interessant sein könnte, einfach, um sich schon vor dem Schwangersein noch mehr mit der Thematik zu befassen.

Als das Buch dann bei mir ankam, war ich sehr über das Format erstaunt. So handelt es sich nämlich um ein Minibüchlein, was somit auch problemlos in den Briefkasten passte.

Der Leitfaden ist praktisch ein Erfahrungsbericht und weniger Sachbuch in dem Sinne und schon gar kein Ratgeber der Autorin und Bloggerin.
Sehr lustig und unterhaltend erzählt sie ihren auch schon nicht so schnellen Weg zur gewünschten Schwangerschaft, der ersten Zeit nach der Geburt und dem Elternsein an sich. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und erwähnt, dass es nicht immer so rosawölkchenhaft war, wie sie es sich in ihrer Vorstellung ausgemalt hatte.
Gerade das fand ich als Nochnichtmama ziemlich interessant, da man es sich alles immer so toll und schön vorstellt, es in Wirklichkeit aber wohl eher selten der Fall sein dürfte, da die Realität ja eigentlich immer von irgendwelchen Vorstellungen abweicht.

Diese ganzen Themen werden oft nur in kurzen Kapiteln angeschnitten, bzw. ausgeführt, dies passiert allerdings auf so humorvolle Art und Weise, dass ich oft laut auflachen und schmunzeln musste. Sie zeigt, dass das Leben mit Kindern nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen ist und oft von dem abweicht, wie es oft dargestellt wird, gleichzeitig aber trotzdem mit das Schönste ist, was in einem Leben passieren kann, auch wenn dieses total auf den Kopf gestellt wird und nichts mehr ist, wie es mal war.

Fazit:

Ein Büchlein, dass auf unterhaltsame und lustige Art und Weise zeigt, wie das Elterndasein wirklich ist, was so Manchem vielleicht voher gar nicht so bewusst ist. Mehr Erfahrungsbericht und kein Ratgeber.
Note: 2

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Das große Jahreszeiten-Backbuch

Lena Fuchs
Fester Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 28.03.2018
ISBN 9783706626262
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das große Jahreszeiten-Backbuch von Lena Fuchs (Backbuch, 2018, Löwenzahn)

- ein Backbuchhighlight -

Dieses Backbuch gliedert sich in einen recht kurzen theoretischen Teil, in dem es Tipps & Tricks bezüglich Backzutaten und Backutensilien gibt, einen Teil über die richtige Zubereitung eines Hefeteiges, sowie einen kurzen Abstecher in die Zutatenwelt gibt.

Dann startet auch schon der Rezeptteil, der jeweils in die 4 Jahreszeiten unterteilt ist. Hier erwarten den Leser über 100 süsse und pikante Ideen für den saisonalen Genuss. Dabei spielen frische und regionale Zutaten eine ebenso große Rolle.

Die Aufmachung des Buches ist einfach nur toll, es gibt nicht nur toll bebilderte Rezepte, sondern bei jedem Rezept hat die Autorin und Bloggerin beschrieben, wie sie entweder zu diesem Rezept kam oder welche besondere Gegebenheit sie mit diesem Rezept und Backwerk vebindet. Desweiteren findet man bei jedem Rezept ein Vermerk, für was sich das Gebäck eigent. Sprich, ob es schnell & einfach ist, für Kinder, Weihnachten, für die ganze Familie, für besondere Anlässe, gesund, vegan, glutenfrei, für Gäste oder ganz einfach eines ihrer Lieblingsrezepte.

Für mich macht das Besonderes des Buches einfach aus, dass es eine Vielzahl an Rezepten gibt, die mich wirklich reizen, sie nach zu backen und nicht, wie in vielen anderen Koch- und Backbüchern, vielleicht 2-3 Rezepte. Obwohl ich schon sagen muss, dass es mir bei Backbüchern insgesamt da schon besser ergeht, da mich die Auswahl der Rezepte wohl oft einfach mehr reizt, als bei einem Kochbuch. Bei mir ist halt eher das Problem, dass wir nur zu Zweit sind, sehr selten Besuch haben und ich so nicht oft Gelegenheit habe, etwas backen und ausprobieren zu können. 

Hier mal ein kleiner Auszug aus der jeweiligen Jahreszeit:

Frühling:
- Bärlauchbrot
- Zucchinikuchen-Würfel mit Schokoglasur
- Zebra-Cheesecake mit Erdbeeren
- Pizzastrudel

Sommer:
- Cheesecake- Brownies mit frischen Beeren
- Feigentarte mit Marzipan
- Lieblings-Focaccia
- Zitronenbrot mit Camembert

Herbst:
- Buttermilch-Mandelhörnchen
- Knusprige Apfel-Zimt-Schnecken
- Schokoladenkuchen mit Esskastanienpüree
- Herbst-Quiche

Winter:
- Kuhflecken-Milchschnitten
- Vollkorn-Walnuss-Brot mit Rote Bete-Hummus
- Tiramisu-Torte
- Spekulatius-Kekse

Ich selbst habe bereits aus dem Frühling die Schoko-Brownie-Cookies, sowie die Schoko-Kirsch-Cups gebacken. Beide Rezepte ließen sich problemlos und schnell nachbacken und sind somit gelungen.

Bei sich bietender Gelegenheit möchte ich noch weitere Rezepte ausprobieren, da es noch einige gibt, die mich sehr reizen, wie beispielsweise aus dem Winter die Spekulatius-Waffeln oder die Apfel-Zimt-Schnecken aus dem Herbst.


Fazit

Ich denke, hier wird jeder was passendes für seinen Geschmack und die jeweilige Jahreszeit finden und vielleicht bekommt nun der ein oder andere mal Lust einen Blick in dieses toll aufgemachte Backbuch zu werfen. Mich konnte es jedenfalls total begeistern.
Note: 1

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62 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Immer wenn du tötest

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.05.2018
ISBN 9783328101635
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Immer wenn du tötest - Ein Fall für Targa Hendricks von B.C. Schiller (Thriller, 2018, Penguin)

Was war ich auf diesen zweiten Teil um Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks gespannt, nachdem mir der erste Teil schon ziemlich gut gefallen hatte. Umso erfreuter war ich, als ich erfuhr, dass ich ihn schon vor dem Erscheinen lesen durfte.

Insgesamt gesehen hat mir auch dieser Teil wieder gut gefallen, er hat mich ziemlich gut unterhalten und mir somit tolle Lesestunden beschert. Allerdings muss ich aber auch sagen, dass mir der Fall selbst und von der Spannung her gesehen, nicht ganz so zusagte, wie der erste Teil. Er hat mich einfach irgendwie nicht ganz so gepackt und mitgenommen, wie es bei dem anderen Fall der Fall war. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass der Fall noch nicht richtig begonnen hatte und irgendwie nicht richtig in Fahrt kam, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir fehlte vielleicht irgendwie einfach ein wenig der Pep und hauptsächlich halt auch Spannung.

Selbst das Ende wollte mir nicht ganz so das geben, was ich mir wünschte: eine große Portion Spannung und ein Ende, was noch mal alles rumgerissen hätte, so dass ich einen Aha-Moment erlebt hätte. Der ganze Fall spielte sich für mein Empfinden immer auf einem gleichbleibenen Level ab, ohne großartige Erlebnisänderungen, wie große Ahamomente oder Spannungskurven. Hätte sich zumindest gegen Ende noch etwas in der Richtung getan, so hätte es nochmal etwas an meiner Punktevergabe geändert, so aber konnte ich da leider nichts dran ändern, auch wenn ich es mir so sehr gewünscht hatte.

Pluspunkte gab es allerdings für die wieder sehr gelungene Darstellung von Targa selbst, die ja für eine Ermittlerin mehr als speziell ist und dieser Reihe so doch das gewisse Etwas verleiht, einfach weil dieser Thriller so von Targa selbst lebt.

Fazit:

Ein Thriller, der so schon gut ist, sich toll lesen lässt und auch gut unterhält, der mich aber leider nicht ganz so erreichen konnte, wie der Vorgänger und dem es für mein Empfinden eben sehr an Spannung mangelt. Dieses ist aber eben mein ganz spezielles Empfinden und sagt nichts über die sonstige Qualität des Buches aus. Ich bin weiterhin sehr auf die kommenden Teile gespannt. Somit komme ich zu folgender Benotung:
Note: 3

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94 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

alexander hartung, entzugsklinik, erbe, ermittler, fall, hacker, kommissar, korruption, krimi, mira, mord, münchen, nik pohl, thriller, verschwörung

Auf zerbrochenem Glas

Alexander Hartung
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Edition M, 24.04.2018
ISBN 9781503901155
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf zerbrochenem Glas - Ein Nik Pohl-Thriller von Alexander Hartung (Thriller, 2018; Edition M)

Aufgrund dessen, dass ich noch kein Buch des Autors gelesen habe, der hiemit eine neue Reihe auf den Markt bringt, dachte ich mir, dass ich es ja dann mal damit probieren könnte.
Ich liebe es einfach neue Thriller für mich zu entdecken und da auf dem Buchrücken von ihm als Bestsellerautor die Rede ist, dachte ich , dass es nicht so verkehrt sein könnte.

Doch ganz so war es leider für mein Empfinden dann doch nicht.
Eigentlich dachte ich, dass ich das dünne Büchlein mit knappen 300 Seiten nur so durchfliegen würde und es in kurzer Zeit durchhaben würde. Doch leider weit gefehlt.
Ich fing an zu lesen und bereits nach kurzer Zeit merkte ich, dass die Geschichte wohl doch nicht so meins werden würde, wie vom Klappentext ausgehend gedacht.

Ich kam nur schleppend in die Story hinein und konnte das Buch bereits nach kurzer Zeit sehr gut zur Seite legen, ohne großartig das Bedürfnisch zu haben weiter zu lesen. Zwar war ich natürlich einerseits neugierg, was sich dahinter verbergen würde, andererseits war mir die Story zu langatmig, Nik Pohl als Ermittler einfach ein Unding und insgesamt kam bei mir einfach null Spannung auf.

Es war mir einfach viel zu beliebig, viel zu 08/15 und unbedeutend. Dieser Thriller hob sich einfach überhaupt nicht von Anderen ab, so dass ich mich fragte, wie da denn die Verbindung zu bestselling Books gegeben sein konnte.

Der Fall konnte mich einfach überhaupt nicht erreichen und für sich einnehmen, da so ähnlich einfach schon zig mal gelesen.

Nik als Ermittler ist ebenfalls kein Traum von einer Buchfigur. Klar brauche ich keinen Übermwenschen als Ermittler, aber wie bitte kann es angehen, dass an ein angeblicher Polizist sich so verhält, wie er es macht? Als prügelnder, einfach unglaubwürdiger Polizist, der zu allem Übel auch noch gegen interne Sicherheitsrichtlinien verstößt. Für mich einfach zu viel des Guten und einfach viel zu unglaubwürdig.
Alle anderen Personen blieben für mich einfach viel zu blass, so dass ich so manches Mal gar nicht mehr wusste, in welcher Beziehung sie nun zu dem Fall standen.

Gegen Ende las ich es dann zwar etwas lieber, aber auch das Ende konnte mich leider so gar nicht überzeugen. Auch hier wieder einfach viel zu beliebig und unspektakulär und für mich einfach ohne Aha-Effekt und ohne jegliche Spannung. Für mich fehlte einfach von vorne bis hinten der Kick an dieser Story, das gewisse Etwas eben.

Fazit:

Ein Thriller der mich leider weder von der Story, von den Figuren, noch von der Spannung her erreichen und somit überzeugen konnte. Für mich leider kein Bestseller. Eventuell würde ich es eher nochmal mit einem Buch des Autors außerhalb dieser Reihe probieren, mal sehen.
Note: 4-

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Stirb zuerst

Frank Kodiak
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426520109
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stirb zuerst von Frank Kodiak (Andreas Winkelmann) (Thriller, 2018; Knaur)

Auch bei diesem Thriller war ich absolut gespannt und konnte es kaum erwarten, ihn endlich in den Händen halten zu können. Nach dem gelungenen Erstling als Pseudonym Frank Kodiak war ich gespannt, ob der Zweite da mithalten kann.

Was soll ich sagen? Er kann!
Schnell war ich nach dem Lesestart in der Geschichte gefangen und das, obwohl mich das Thema Kirche in Thrillern eigentlich nicht so mitreissen kann, aber in diesem Fall dient es eher dem Hintergrundgeschehen und ist somit nicht so im Fokus. Somit passte das Verhältnis zur Story.

Die Geschichte ist durchweg interessant, spannend, auch wenn sie noch einen Tick Hochspannung hätte vertragen können und macht einfach Spaß zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und somit hat man ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Auch das Verhältnis aus Fall und Privatsphäre der ermittelnden Kommissare, insbesondere von Nora Jacobi passt, so dass man nicht vom Fall selbst abgelenkt wird. Im Gegenteil hier scheint es, dass ihr Privatleben etwas mit dem Fall zu tun haben könnte...

Wie bereits erwähnt hatte ich meine wahre Freude beim Lesen und so sinnierte ich schon über die zu vergebende Note rum, als es Richtung Ende zuging. Ich schwante zwischen 4-5  Sternen, mit der Tendenz zu eher 5 Sternen. Doch dann kam die Auflösung und meine Vorstellung kam etwas ins Wanken. Das Problem war einfach, dass die Auflösung dann ruckizucki über die Bühne ging, die Seiten immer weniger wurden und ich mich fragte, wie das sich denn vernünftig ohne offene Fragen zuende gehen sollte. Und genau hier lag für mich der Knackpunkt. Für mein Empfinden wurde es zu abrupt beendet, so dass für mich nicht alle Fragen geklärt wurden und mich ein Anflug von ein klein wenig Unzufriedenheit durchfuhr. Was den "Täter" anging war es wirklich eine Überraschung, auch wenn ich kurzzeitig mal einen kleinen Gedanken dran verschwendet hatte, aber dann doch erst wieder verworfen hatte. Was andere Personen auf den letzten Seiten angeht ging alles so schnell, so dass, was vorher noch akut gewesen war, so schnell beendet war, so dass man gar kein Hintergrundwissen mehr dazu bekam, was ich ziemlich schade finde, da es den Ausgang der Geschichte für mich einfach nicht ganz rund erscheinen lässt. Der Thriller endet einfach an einer Stelle, wo man von diversen Personen nun  einfach nicht weiß, woran man ist, auch wenn man es sich natürlich denken kann, was man dann auch macht. Gerade was das Wissen um den Täter an sich angeht, hätte ich mir zum Schluss dann doch noch mehr Aufklärung gewünscht.

Fazit:

Eine super Story, die interessant und spannend ist, mich am Ende allerdings nicht ganz so zufrieden zurücklässt, wie es erst aussah. Die Auflösung kam auf den letzten wenigen Seiten so abrupt, dass für mich einfach nicht genug geklärt wurde.
Somit gibts statt der angedachten 1- und eine 2+, da es ansonsten doch total gut ist.
Note: 2+

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

debüt, england, kriegsreporterin, mysteriös, psychothriller, psychothriller,c, rezensionsexemplare, spannung, thriller, thriller-roman, trauma, vergangenheit, wahnvorstellungen

Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood , Elke Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442205486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was ihr nicht seht von Nuala Ellwood (Psychothrller, 2018, Goldmann)

Dieses Buch hätte alles, was ich mir als Thrillerliebhaberin wünschen würde: ein tolles Cover, ein tollklingender Klappentext und das Prädikat Psychothriller, womit es beworben wird. Dieses Buch hat ein tolles Cover und eine recht gute Geschichte, die mich wirklich gut unterhalten hat. Was es mir allerdings nicht bieten konnte waren Hochspannung und das Versprechen ein Psychothriller zu sein einlösen zu können. Davon ist es meines Erachtens nach nämlich meilenweit entfernt, wenn man sich in diesem Genre wirklich auskennt und sich mit dessen Elementen mal wirklich auseinander gesetzt hat.

Trotzdem ist es in meinen Augen kein schlechtes Buch, ich habe es gerne und somit auch sehr zügig durchlesen können, der Schreibstil ist flüssig geschrieben und die Entwicklung der Geschichte lässt den Leser gerne am Ball bleiben, da man unbedingt wissen möchte, was des Rätsels Lösung ist.

Allerdings, so muss ich auch sagen, war es über weite Strecken für mein Empfinden nicht wirklich thrillig, das kristallisierte sich dann erst nach über der Hälfte erst so wirklich heraus. Vorher würde ich es eher in das Genre des Familiendramas einordnen. Hier gab es dann aber auch einiges aufzudecken, was sich nach und nach dem Leser offenbarte.

Die Geschichte ist in 3 Teile gegliedert, die wiederrum in der Gegenwart spielen und gelegentlich nicht gekennzeichnte Rückblenden in die Vergangenheit darlegen. Dazwischen bekommt man noch Einiges von Kate´s Arbeitsleben eingeblendet, in Form ihrer Alpträume und zum Teil Rückblenden. Es wird Vieles nur angerissen, so dass man als Leser sehr viele Puzzleteile vorgesetzt bekommt, die man irgendwie versucht zusammen zu setzen, um daraus schlau zu werden.

Bei der Auflösung bleiben dann auch keine Fragen offen, allerdings war die Auflösung für mich nicht wirklich ein Aha-Effekt. Irgendwie hätte ich mir da etwas noch Spannenderes erwartet. Trotz fehlender Hochspannung, habe ich so darauf hingefiebert, was wohl dabei herauskommen würde, dass ich schon fast etwas enttäuscht war, als es endlich soweit war.

Fazit:
Dieses Buch betrachte ich auf keinen Fall als schlecht, es konnte lediglich nur nicht meine persönlichen Erwartungen, wie Hochspannung, ein fulminante Auflösung, sowie vor allem Psychothrill liefern. Blende ich diese Elemente aus komme ich zu dem Schluss, dass ich ein gutunterhaltendes Familiendrama mit Thrillelementen gelesen habe. Da es allerdings explizit als Psychothriller deklariert ist komme ich auf folgende Bewertung:
Note: 3

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58 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Zeckenbiss

Sabine Thiesler
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.04.2018
ISBN 9783453271470
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zeckenbiss von Sabine Thiesler (Thriller, 2018; Heyne)

- ein super Thriller, zu einem sehr aktuellen Thema-

Wie sehr hatte ich diesem Thriller entgegengefiebert und so freute es mich, dass ich ihn bereits Freitagabend in der Buchhandlung bekam und direkt starten konnte.

Wie gewohnt war ich sofort in der Story gefangen, was das Lesevergnügen enorm steigert.

Dabei spielt die Toscana, die sonst immer eine recht große Rolle spielt, dieses Mal eine verhältnismäßig untergeordnete Rolle. Der Anfang findet wie gewohnt dort statt und findet auch dort das Ende, allerdings spielt der Hauptteil dieses Mal in Berlin statt.

Nachdem die ersten Ereignisse stattgefunden hatten, fragte ich mich zwischendurch allerdings schon das ein oder andere Mal, ob es dieses Mal wirklich alles sein sollte, was mir da geboten wurde, da die Thematik schon recht speziell und aufgrund der politischen Lage hochaktuell ist.
Man erfuhr nämlich den Knastalltag des Intensiv- und Mehrfachtäters Faruk. Das fand ich so zwar recht interessant, allerdings hoffte ich auf mehr...

Dieses sollte sich allerdings schlagartig ändern, als es ans Eingemachte ging, was den Grund seines Gefängnisaufenthaltes ausmachte. Ab da war es endgültig um mich geschehen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Seiten flogen nur noch so dahin und ich wollte einfach nur lesen und lesen. So spannend und interessant wurde es ab da. Zugleich machte es auch sehr nachdenklich, denn ich kam ins Grübeln, ob das, was dort geschildert wurde in Deutschland wirklich so stattfindet und kam zu dem Schluss, dass es so oder zumindest so ähnlich tagtäglich hierzulande abspielen könnte und mit Sicherheit auch teilweise wird und man das Rechtssystem somit doch sehr in Frage stellt und sich fragt, wie so etwas nur sein kann in unserem doch so sehr bürokratischen Land...

Das Ende endete fast schon, wie gewohnt, nämlich in der Toscana, wo der Zufall Donato Neri, der dieses Mal eine noch kleinere Rolle einnimmt, dem Zufall ein Schnippchen schlägt...

Fazit:

Wie gewohnt super, rein leserisch sowieso top, wie immer und ab einer bestimmten Stelle nicht mehr aus der Hand zu legen. Nun heißt es leider wieder lange warten...
Note: 1

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Low Carb typgerecht express

Marina Lommel
Flexibler Einband
Erschienen bei Südwest, 26.02.2018
ISBN 9783517096858
Genre: Sachbücher

Rezension:

Low Carb typgerecht express von Marina Lommel (Ratgeber/Kochbuch, 2018; südwest)

- tolles Buch, auch wenn mich der Rezeptanteil nicht so sehr anspricht -

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich, weil ich mich momentan gerne mal ein wenig durch die Sachbücherwelt stöbere und lese. In diesem Fall ist es nicht nur ein Sachbuch, sondern zum größten Teil halt eben auch Kochbuch. Somit verbindet es den vorherigen Informationsfluss quasi der Theorie, den man dann anschließend in die Praxis (kochen) umsetzen kann. Noch mehr ausweiten kann man dieses mit dem Vorgängerbuch der noch sehr jungen Autorin und Ernährungswissenschaftlerin (Jahrgang 1987) "Low Carb typgerecht - Die 30- Tage-Fatburn-Challenge".

Ich habe dieses Buch weniger, weil ich mich Low Carb ernähren möchte, um damit abzunehmen, sondern eher, weil mich die Theamtik ansprach und ich mich einfach mal ein wenig auseinandersetzen und ein wenig in die Materie einlesen wollte.

Somit komme ich zu dem Schluss, dass mich der Aufbau, die Aufmachung des Buches an sich und der Informationsfluss ziemlich von dem Buch begeistern konnte, der Rezeptanteil allerdings aus diversen Gründen, wozu ich noch kommen werde, eher nicht ganz so anspricht und ich diese Chellenge für mich persönlich auch nicht anwenden werde. Ich sehe das Buch eher so an, dass ich bei Bedarf immer mal wieder reinblättern werde und vielleicht dann und wann eines der sehr wenigen Rezepte, die dann vielleicht doch für mich in Frage kommen werden, mal versuchen werde.

Nun aber erst mal zur Gliederung des Buches:

-Vorwort
- Theorie hier kommen Themen, wie beispielsweise "Die Tücken unserer stressigen Welt", "Die 3 Phasen in der Übersicht", Test: Welcher Typ bist du? oder "Dein typgerechter Ernährungs-Fahrplan" vor

- Rezepte Phase 1:
Boost your Brain - Frühstück, Mitaggessen to go, Abendessen

-Rezepte Phase 2:
Burn the Fat - Frühstück, Mittagessen to go, Abendessen

Rezepte Phase 3:
Eat clean - Frühstück, Mittagessen to go, Abendessen

Rezepte Desserts

Wie bereits erwähnt fand ich den theoretischen Teil sehr interessant und informativ, ich habe einiges Neues, aber auch einiges erfahren, was ich bereits aus einem anderen Buch zu einem anderen Thema auch schon erfahren hatte, so dass dieses nun wie eine Erweiterung für mich wirkte. Was mich nur wirklich immer sehr an diesen Büchern nervt ist, dass die Autoren scheinbar immer davon ausgehen, dass alle Menschen einem Bürojob nachgehen, wo die Anwandlung des Buches vielleicht noch gegeben ist. Die Realität sieht aber oft einfach anders aus. Ich bekomme zum Beispiel bedingt durch die Pendelei zu meinem Job generell zu wenig Schlaf, was sich so auch nicht einfach ändern lässt, wenn ich in meinem Leben noch etwas anderes machen möchte, als zu arbeiten und den Arbeitsweg zu bestreiten. Würde ich dem so nachgehen, würde mein Haushalt bald im Chaos versunken sein und etwas zu Essen bekäme ich nach einem ca 13-Stunden-Tag außer Haus dann auch nicht mehr, einfach weil die Zeit nicht für alles reicht und nur um vielleicht 1-2 Stunden mehr Schlaf am Tag zu bekommen.

Der Rezeptteil, der sich nach 43 Seiten Theorie anschließt, konnte mich nun beim ersten Durchblättern nicht ganz so begeistern, sei es, da mich die Gerichte an sich nicht so ansprechen oder durch diverse Zutaten, die man hierbei halt einfach ersetzt, damit es Low carb ist. Da ich mich vorher damit nicht wirklich auseinandergesetzt habe, habe ich nun wieder das Problem, dass mir dieses wieder mal nicht bewusst war und ich diese Dinge nun einfach nicht ausprobieren werde, da es sich wahrscheinlich wieder um teure Dinge handelt, wo ich es einfach nicht einsehe oder weil man sie nicht im Supermarkt um die Ecke bekommt, sondern man dafür erst kmweit in ein Reformhaus oder Ähnliches müsste, wofür ich schlichtweg keine Zeit habe. Somit wird es für mich weder Weinsteinbackpulver, Collagen-Proteinpulver oder auch Xylit (Birkenzucker als Kristallzuckerersatz) geben.

Der Rezeptanteil gliedert sich in die einzelnen Phasen, die ich anfangs aufgeführt hatte. Somit kann man für sich selbst entscheiden, welche Phase man durchläuft, was ja auch mit den Rezepten steht und fällt, ob sie einem zusagen oder nicht.
Ich muss für mich einfach mal gucken, ob es nicht doch das ein oder andere passende Rezept für mich gibt, wo ich besagte Zutaten nicht für brauche und wo die Zutatenliste nicht ellenlang ist, so dass man alleine 20 Euro für die Zutaten loswird. Das stünde bei diesen Miniportionen, die dabei herauskommen würden nämlich in gar keinem Verhältnis, zumal man ja auch nicht immer eine Einzelperson ist.

Fazit:

Ein Buch, was mich eher durch seine Aufmachung und seinen Aufbau begeistern konnte, weniger durch die Rezepte selbst. Mal sehen, ob ich vielleicht 1-2 Rezepte ausprobiere, sofern ich was Passendes finde. Das Ziel, was dieses Buch verfolgt wird es bei mir zumindest nicht bewerkstelligen können, nämlich, dass ich damit versuchen werde meine Ernährung ganzheitlich umzustellen und langfristig damit zu leben und vielleicht so das ein oder andere Kilo abzunehmen.
Note: 2-




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142 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Invisible

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 27.03.2018
ISBN 9783805200158
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Invisible von Ursula Poznanski/Arno Strobel (Thriller, 2018; Wunderlich)

- einfach top -

Was habe ich diesem Buch entgegen gefiebert und umso mehr freute ich mich, als es bereits ein paar Tage vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin erschienen war.

Ich fing an zu lesen und war sofort mitten in der Geschichte drin. Sie las sich einfach super und hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich es in einem Rutsch weglesen können.

Dieser Thriller hat einfach alles zu bieten, was man sich wünschen kann: Spannung, eine tolle, sich super lesende Story, falsche Fährten, die vernünftig gelegt wurden, eine super interessante Hintergrundstory, sowie einen Täter, mit dem man wohl nicht gerechenet hätte.

Besonders gut hat mir die Auflösung und somit die Geschichte, die zu dem Ganzen geführt hat gefallen, denn die hatte es in sich. Somit war der überführte Täter eine echte Überraschung.

Auch die Entwicklung von Daniel Buchholz und Nina Salomon war in diesem Fall sehr interessant, denn es gab einige Geschehnisse, die zwar nichts mit dem Fall an sich zu tun hatten, der Geschichte aber noch weiteren Pep gaben.

Fazit:

Für mich war es einfach ein Buch, was ich in die Hand genommen habe und es geliebt habe. So muss ein Thriller sein! Für mich ein echtes Thrillerhighlight, im noch recht jungen Jahr 2018. Freue mich bereits auf den nächsten Fall des Autorenduos.
Note: 1

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berlin, berliner dom, ddr, krimi, marc raabe, mord, reihe, schlüssel, schlüssel 17, spannung, stasi, thriller, tom babylon, ullstein verlag, vergangenheit

Schlüssel 17

Marc Raabe
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548289137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schlüssel 17 von Marc Raabe (Thriller, 2018; Ullstein)

- las sich super, aber das Ende hätte ich mir anders gewünscht -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den Auftakt zu der Reihe, um den LKA-Beamten Tom Babylon und der Psychologin Sita Johanns.

Relativ lange mussten wir Leser auf ein neues Buch des Autoren warten, der zuletzt seinen Thriller "Heimweh" am Start hatte.

Umso erfreuter war ich, als ich "Schlüssel 17", bereits einen Tag vor dem Erscheinen käuflich erwerben konnte.

Das Cover ist ein echter Eyecatcher mit seinem schwarzen Hintergrund, der silbernen erhabenen Schrift und der wunderschönen bläulich schimmernden Feder.

Der Einstieg in die Story gelang super und so tauchte ich schnell in die Geschichte um Tom Babylon ein.
Sie spielt abwechselnd in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit im Jahr 1998, wo man in Passagen aus Tom`s Jugend eintaucht. Einen weiteren Erzählstrang gibt es aus einer Psychoklinik. Diese Passagen empfand ich mit am spannendesten, obwohl der Rest auch ziemlich spannend war.

Die Spannung kam hier also gut zur Geltung, ebenso wie die interessante Story, so dass ich das Buch gut, flüssig und relativ zügig weglesen konnte.
Bis hierhin war ich von einer 5-Sterne-Bewertung ausgegangen, wenn nicht das Ende gewesen wäre, wie es war.

Denn dieses konnte die Story nicht so toll abschließen, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Ende hatte es aufgrund seiner vielfältigen Personenanzahl schon ein wenig in sich, so dass es etwas komplex wurde und für mich zeitweise ein wenig undurchsichtig wurde. Zwischendurch war ich mir nicht so sicher, ob ich alles so auf dem Schirm hatte, als es an die Auflösung und die Aufdeckung des Täters und der Tatumstände ging. Heißt, ich kam ein wenig ins Schleudern und das endete auch nicht mit Beenden des Buches. Im Gegenteil, da es sozusagen ein offenes Ende gab, machte es das nicht besser, so dass ich was das Ende anging schon ein wenig enttäuscht war, da ich es mir in sich abgeschlossen und wesentlich klarer aufgeklärt gewünscht hätte.

Fazit:

Ein super Thriller, der sich wirklich super las, bis es an die Auflösung ging. Die war mir zu komplex in sich und nicht klar genug geklärt, da hätte ich mir mehr gewünscht. Bin jedoch gespannt, ob der nächste Fall da wieder ansetzt und somit wird das nächste Buch mit Spannung erwartet.
Note: 2+

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