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68 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

thriller, band 3, entführung, post mortem, serie

Post Mortem - Tage des Zorns

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 16.03.2017
ISBN 9783596297078
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Post Mortem - Tage des Zorns von Mark Roderick (Thriller, 2017; Fischer Verlag)

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Teil der Reihe um den Profikiller Avram Kuyper und Interpol-Agentin Emilia Ness.

Teil 2 habe ich nicht gelesen, aber ich denke, dass mir damit nicht so viel fehlen wird.

Nachdem mir Teil 1 mittelprächtig gefallen hat, weil mir einfach eine gute Portion Spannung fehlte, konnte mich dieser Teil schon mehr überzeugen.
Im Laufe des Buches geht es ziemlich actiongeladen zur Sache und erinnert zeitweise ein wenig an die Horrorfilmreihe "Saw". Der Grusel-Ekel-Faktor ist somit garantiert und wird sicher den ein oder anderen zartbesaiteten Leser an seine Grenze bringen.

Der Autor setzt auch in diesem Band wieder auf Altbewährtes, worauf ich allerdings nicht weiter drauf eingehen werde, um künftigen Lesern nichts vorweg zu nehmen.

Auch das Finale geht actiongeladen zur Sache und endet mit einem wohl ziemlich überraschenden Ende, wo man gespannt sein darf, wie es da wohl im 4. Band weitergehen mag, der in Form einer Leseprobe für April 2018 angekündigt wird.

Fazit:

Für mich definitiv der bessere Teil, der beiden Teile, die ich bisher gelesen habe. Den Leser erwartet ein actiongeladener 3. Teil, der es ziemlich in sich hat.
Note: 2

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Italienisch

König Berg
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 02.02.2017
ISBN 9783833860003
Genre: Sachbücher

Rezension:

Italienisch - Die 80 besten Rezepte (Kochbuch; König/Berg)

- für Italienfans -

Auch dieses Buch ist wieder aus der König/Berg-Reihe, die mir durch ihren Aufbau einfach gut gefallen. Somit war es kein Wunder, dass ich es Freitag einfach so mal eben noch mal für den schmalen Preis von 4,99 € mitgenommen habe.

Mir gefällt einfach, dass man bei den meisten Rezepten einfach keine ellenlange Zutatenliste vorfindet, so dass man Vieles davon einfach so mal spontan nachkochen könnte. Ganz ums vorher einkaufen wird man aber wohl dennoch nicht drumrum kommen, zumindest in meinem Fall nicht. Wer allerdings immer einen gut gefüllten Vorratsschrank hat, hat zumindest schon mal oft die halbe Miete für die Rezepte erfüllt.

Wer geübt im Kochen ist, wird hier jetzt nicht unbedingt die neuesten Kreationen finden, sondern in den meisten Fällen wohl eher Altbewährtes und Bekanntes und trotzdem finde ich das Buch trotzdem ganz nett, weil man so gerade diese Rezepte dann gebündelt in einem Buch vorfindet.

Die Aufteilung des Buches ist folgendermaßen:

-  Antipasti & Salate

-  Primo - Suppen, Pizza & Pasta

-  Secondo - Fleisch & Fisch

-  Dolci - Nachspeisen

 

Wie in meinen bisherigen Kochbuchrezensionen werde ich einfach mal einige meiner Favoriten nennen, die es wohl mal schaffen könnten, nachgekocht zu werden.

-  Bruschetta  della casa

-  Spaghetti aglio olio (Dieses Rezept habe ich in abgewandelter Form mal aus dem Netz nachgekocht)

-  Polpettine - Hackbällchen mit Tomatensauce (Dieses Rezept leicht abgewandelt findet sich auch in dem Pastabuch aus dieser Reihe)

-  Schokokuchen mit Olivenöl und Portwein-Pflaumen

-  Mandelkuchen mit Mandarinensirup

 

Fazit:

Wer sowieso schon viel aus der italienischen Küche kocht, wird hier wohl nicht so viel Neues finden. Dennoch bin ich der Meinung, dass es einige tolle Rezepte beinhaltet. 

Note: 2

 

 

 

 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Liebe ist...Kochbuch


Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Komet, 13.08.2010
ISBN 9783869410388
Genre: Sachbücher

Rezension:

Liebe ist... Das Kochbuch - Knackig, heiß & saftig (Kochbuch; Komet Verlag)

In dieses Kochbuch konnte man leider vorher nicht reingucken, um zu erfahren, ob ansprechende Rezepte vorhanden sind. Aber die Tatsache, dass es gerade mal 3 € kostete und ich die Idee dahinter total süss fand, ließen es mich kaufen.

Das Buch ist mit den bekannten "Liebe ist..." Karikaturen ausgestattet und somit gibt es auf jeder Rezeptseite eine Karikatur davon, was es einfach total süss macht. Somit wird man vielleicht nochmal mehr dazu inspiriert seinem Partner mal ein ganzes Menü zu zaubern und ihn somit mal zu überraschen.

Folgende Kategorien sind vorhanden:

- ganz schön knackig - frische Salate zum Anmachen
- ganz schön heiß - leckere Suppen als Vorspiel
- ganz schön saftig - herzhafte Fleischgerichte zum Anbeißen
- ganz schön zart - raffinierte Fischgerichte für den großen Fang
- ganz schön süss - köstliche Desserts als Snack danach

Die Zutatenlisten sind in den meisten Fällen zum Glück nicht übermäßig lang, allerdings empfinde ich die meisten Rezepte schon als etwas außergewöhnlicher, aufgrund so mancher Zutat, also für mich eher nichts so zum mal eben Nachkochen, sondern schon eher für besondere Gelegenheiten, wo man sich Zeit zum Kochen nimmt.

Hier werde ich mich wenn, wohl eher hauptsächlich mal an dem ein oder anderen Dessert versuchen, sofern sich mal die Gelegenheit dazu ergibt.

Hier mal ein paar Beispiele aus den jeweiligen Kategorien:

Salate:
- Fenchel-Möhren-Salat
- Rindfleischsalat
- Garnelensalat mit frischer Mango

Suppen:
- Kokos-Suppe mit Seelachs
- Französische Kräutersuppe
- Italienische Kartoffelsuppe

Fleischgerichte:
- Reis mit Hähnchenbrust
- Rumpsteak mit Mojo Verde
- Thailändisches Hühnercurry

Fischgerichte:
- Dorade mit Limettenschnee
- Sushi mit Thunfisch und Kaviar
- Shrimpsnudeln

Desserts:
- Melonen-Sorbet
- Himberrquark
- Schokoladen-Soufflee

Fazit:

Die meisten herzhaften Rezepte konnten mich auf den ersten Blick aufgrund ihrer oft besonderen Zutaten nicht ganz so überzeugen. Ich werde mich hauptsächlich wohl an den Desserts erproben.
Note: 2

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schnelle Küche


Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 27.07.2015
ISBN 9783833850967
Genre: Sachbücher

Rezension:

Schnelle Küche - Die 80 besten Rezepte (Kochbuch; König & Berg)

Dieses Buch ist aus der gleichen Reihe, wie auch das von mir zuvor vorgestellte Pastakochbuch. Auch hier ist die Aufmachung wieder gleich, die mich sehr anspricht, da es zu jedem Rezept ein Foto gibt, was für mich Kochbücher einfach viel ansprechender erscheinen lässt.

Aus diesem Buch habe ich schon das ein oder andere Gericht ausprobiert.

Folgende Kategorien sind vorhanden:

- Vorspeisen & Snacks
- Hauptgerichte
- Desserts & Käse

Hier wieder meine Favoriten aus den jeweiligen Kategorien, dabei werde ich mich auf einige beschränken.

Aus Vorspeisen & Snacks
- Mini-Pizzen

Aus Hauptgerichte:
- Zucchini-Hackfleisch-Pfanne (Dieses Gericht haben wir schon mehrmals gekocht und konnte uns absolut begeistern. Die Würzung haben wir dabei an unseren Geschmack angepasst)
- Hühnerfrikassee mit Spargel (Auch dieses Gericht haben wir schon gekocht, allerdings ohne den Spargel, da einfach keine Spargelzeit war, wobei die Würzung, wenn man sich ans Rezept hält etwas fad ist)
- Tagiatelle mit Garnelen
- Farfalle mit mit Erbsen und Räucherlachs (auch wieder ein erprobtes Rezept, wobei auch hier die Würzung, sofern man sich total aufs Rezept verlässt etwas würziger hätte ausfallen können)

Aus Desserts & Käse:
- Schokocreme mit Orangensauce
- Schokofondants mit rosa Pfeffer
- Apfel-Haselnuss-Crumble

Fazit:

Ein tolles Kochbuch, was gerade für den Alltag geeignet ist. Als Nächstes möchte ich mal den ein oder anderen Nachtisch hieraus testen.
Note: 2+



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460 Bibliotheken, 78 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, fitzek, achtnacht, the purge

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Achtnacht von Sebastian Fitzek (Thriller, 2017; Knaur Verlag)

- beängstigende Thematik und somit super Thrillerfutter

Nachdem im Oktober erst mit "Das Paket" quasi gerade erst ein Fitzekbuch erschienen war, liegt nun mit Achtnacht direkt schon der Nächste am Start.

Somit war ich anfangs leicht skeptisch, ob es sich bei diesem Buch nicht nur um ein sogenanntes Füllbuch handeln könnte, was quasi als Überbrückung bis zum nächsten großen Streich dienen könnte. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Denn kaum hatte ich angefangen zu lesen, schon war ich wieder im gewohnten Fitzeksog drin.

Der Klappentext an sich gab nicht so viele Informationen her, so dass man nicht so genau weiß, worum es gehen könnte. Liest man jedoch die Klappbroschur, so kommt man dem Ganzen schon näher und man wird zumindest anfangs leicht an "Anonym" von Poznanski/Strobel erinnert, die auch schon die Thematik der Todeslotterie in ihrem Buch aufnahmen. Aber keine Sorge: Achtnacht ist kein Abklatsch davon.

Achtnacht beschäftigt sich vielmehr mit dem im Klappentext genannten massenpsychologischen Experiment, was in der Tat ziemlich aus dem Ruder lief.

Ohne zu viel vom Inhalt verraten zu wollen begleitet man in der Story die Hauptfigur Ben, der eben in dieses Experiment gerät und mit ihm den Verlauf der sogenannten Achtnacht durchläuft.

Die Story las sich von Anfang an super und ich habe sie nur so verschlungen. Denn Spannung und die Interessantheit der Thematik machten dieses Buch wieder mal äußerst gut lesbar. Dabei ist die Thematik so beängstigend, weil sie wieder mal zeigt, was die Nutzung des Internets so anrichten kann, wenn wir zu viel von unserem Leben in die Nutzung des Netzes stecken. Achtnacht könnte somit, wenn wir nicht aufpassen, vielleicht irgendwann mal real werden .

Gerade bei diesem Buch empfinde ich es schwierig viel schreiben zu wollen, ohne zu viel zu verraten. Daher rate ich einfach mal, es einfach zu lesen und sich selbst ein Bild zu machen.

Das Finale hatte es nochmal besonders in sich, da es dort nochmal sehr interessant und speziell wurde und ich zumindest mit einem Teil meiner Vermutung, was im Prolog passierte, doch nicht ganz so falsch lag. Dennoch gab es trotzdem noch genug Überraschungsmomente.

Fazit:

Auch dieser Fitzek vermochte mich wieder zu überzeugen, aufgrund seiner speziellen, sehr interessanten Thematik,  wieder mal sehr zum Nachdenken anregt. Vielleicht sollten wir Alle uns noch mal Gedanken machen, ob unser Umgang mit dem Internet immer so sinnvoll ist.

Note: 2+

 

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73 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

thriller, salzburg, ursula poznanski, beatrice kaspary, serie

Schatten

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 10.03.2017
ISBN 9783805250634
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Pasta


Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 05.09.2016
ISBN 9783833857812
Genre: Sachbücher

Rezension:

Pasta - Die 80 besten Rezepte (Kochbuch; König & Berg)

Dieses Kochbuch besorgte ich mir Freitag, als ich mir den neuen Poznanskistreich kaufen wollte.

Kochbücher kaufe ich mir meistens auf den Aktionstischen größere Buchhandlungen oder anderen Läden, die Bücher und solche Aktionen haben. Somit landen fast immer Bücher für unter 6 € in meinem Einkaufskorb.

Da ich in der kurzen Zeit noch nichts daraus getestet habe, werde ich lediglich meine Favoriten benennen. Vielleicht bekommt ja so der Ein oder Andere ebenfalls Lust auf dieses Buch, sofern es ihm über den Weg läuft.

Die Rezepte sind in verschiedenen Kategorien aufgeteilt:
- Nudelklassiker
- Schnell & Lecker
- Vegetarische Gerichte
- Herzhaftes

Bei den meisten Rezepten sind die Zutaten, die man jeweils braucht sehr übersichtlich, was ich sehr gut finde, da man so nicht ganz so viel an neuen Zutaten kaufen muss, die man dann womöglich nie wieder braucht und das Ganze dann finanziell nicht so aus dem Ruder läuft. Denn nicht selten hatte ich es schon, dass man für ein Gericht mal eben so an die 20 € ausgeben muss, damit man es nachkochen kann. Denn kochtechnisch etwas Neues auszuprobieren kann schnell mal so richtig ins Geld gehen...

Hier nun meine Favoriten, die mich am meisten ansprechen:

Aus Nudelklassiker:
- Farfalle mit Pilzen in Rahm
- Knoblauchgarnelen mit Tomaten
- Nudelomelett mit Pilzen

Aus Schnell & Lecker
-Tortellini mit Spinat-Käse-Sauce

Aus Vegetarische Gerichte:
- Tortellini-Gratin mit Gemüse
- Nudelauflauf  mit Zucchini
- Scharfe Brokkoli-Spaghetti

Aus Herzhaftes:
- Hackbällchen in Tomatensauce
-Makkaroni-Tomatenauflauf

Fazit:

Mal wieder eine schöne Inspiration für noch mehr Pastagerichte. Mal sehen, was ich davon letztendlich ausprobieren kann...

Note: 2+

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

dr. oetker, keksrezepte, plätzchen, backbuch, schichtplätzchen

Dr. Oetker Schichtplätzchen

Dr. Oetker
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Dr. Oetker, 01.09.2012
ISBN 9783767007970
Genre: Sachbücher

Rezension:

Schichtplätzchen (Backbuch; Dr. Oetker Verlag)

Aufgrund dessen, dass ich es liebe in Koch- und Backbüchern zu stöbern, werde ich in nächster Zeit mal meine seit Längerem vorhandenen Bücher rezensieren.

Dieses Backbuch ist eins aus einer ganzen Reihe von Dr. Oetker Backbüchern, von denen ich auch noch einige habe.

Hier fällt besonders positiv ins Auge, dass jedes Rezept schön bebildert ist und die Rezepte sehr übersichtlich ausfallen. Sprich erst die Zutatenliste und dann der Rezepttext.

Es gibt Rezepte für jede Jahreszeit, somit auch einige für die Adventszeit.

Ausprobiert habe ich noch nichts, aber hier mal meine Favoriten, die mich am meisten ansprechen:

- Gefüllte Mandelzungen
- Sesamecken
- Schokobärentatzen
- Mini-Schoko-Würfel
- Nougat-Marzipan-Plätzchen

Einige Rezepte sind von der Vorbereitung her etwas aufwendiger, andere weniger, es variiert also.

Fazit:

Ein Keksbackbuch, was ansprechend aufgemacht ist und sicher so manchen Keksfreund begeistern kann. Ich werde in Zukunft sicher nun da ein oder andere Rezept mal ausprobieren.

Note: 1


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48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

pasta, nudeln, kochen, vegetarisch, tortellini

Mia liebt Pasta

Mirja Hoechst
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei Thorbecke, 13.02.2017
ISBN 9783799510776
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mia liebt Pasta von Mirja Hoechst (Kochbuch, 2017; Thorbecke Verlag)

- schönes Pastakochbuch -

Da ich es liebe in Kochbüchern zu stöbern, um mich so inspieren lassen zu können und auch mal das ein oder andere daraus auszuprobieren, war für mich klar, dass das ein Buch für mich sein könnte, gerade da es sich um Pasta dreht.

Die Aufmachung des Buches ist schön und übersichtlich gestaltet.
Die Einleitung zeigt auf, wie man Pasta selbst machen kann, dazu werden 3 Grundteige aufgezeigt, sowie 4 Grundsaucen.  Die Rezepte bauen allerdings nicht ausschließlich auf selbstgemachter Pasta auf, sondern können auch mit gekaufter Pasta hergestellt werden.

Die Hauptkapitel bestehen aus Rezepten zu "Gekocht", "Gefüllt", "Gebacken", "Gekühlt" und "Gesüßt".
Im "Gekocht-Teil" gibt es zudem ein paar Rezepte zu Nudeln aus Gemüse. Jedes Rezept ist bebildert, was das Ganze immer enorm erleichtert, so dass man sich leichter vorstellen kann, wie das Ergebnis am Ende aussehen soll.

Natürlich ist es bei Kochbüchern so, dass einem nicht alle Rezepte zusagen. Beim ersten Durchblättern sind es oft erst einige und je mehr man sich mit dem Buch beschäftigt, um so mehr werden es oftmals noch. Besonders der "Gesüßtteil" ist auf den ersten Blick erstmal sehr befremdlich. Ob ich daraus wirklich mal etwas testen werde, ist eher fraglich, da man ja auch nicht alles alleine essen kann und mein Freund was solche Experimente angeht, nicht ganz so zugetan ist. Hier gibt es unter Anderem Schokoravioli, Milchnudeln oder Spaghetti mit Orangensauce.
Überhaupt werde ich, die meisten für mich in fragekommenden Rezepte wohl eher mal in Zukunft mit einer Freundin ausprobieren, da viele Rezepte mit Käse sind, den meine bessere Hälfte, im Gegensatz zu mir nicht mal in überbackener Form mag.

Dennoch gibt es das ein oder andere Rezept, was ich in Zukunft schon gerne mal ausprobieren möchte, sofern es meine Zeit dann auch wieder mehr zulässt, etwas Neues in der Küche zu ertesten.

Ansprechend finde ich da unter Anderem das Tomaten-Pasta-Risotto, die offene Lasagne oder auch die Spaghettimuffins mit Ei.

Gut gefällt mir, dass bei den meisten Rezepten nicht gefühlte Hunderte von Zutaten benötigt werden, die man danach nie wieder braucht, schließlich ist Kochen auch immer irgendwie eine Geldsache, vor Allem, wenn man mal etwas Neues probieren möchte. Vor Allem bekommt man die Zutaten in herkömmlichen Supermärkten, was das Ganze unheimlich erleichtert.

Fazit:

Ein Pastakochbuch, was so denke ich für Jeden etwas bereithält. Egal, ob man sich mal selbst ans Pastamachen ranwagen möchte, neue Kreationen testen möchte oder Pasta mal als Nachtisch erleben möchte. Das ein oder andere interessante Gericht ist sicher garantiert dabei.
Note: 2

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88 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

thriller, berlin, eismann, hospital, mord

Das Hospital

Oliver Ménard
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426519721
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Hospital von Oliver Ménard (Thriller, 2017; Knaur)

- für mich um einiges besser, als der erste Teil -


Nachdem mir "Federspiel" nicht ganz so zusagte, einfach weil es für mich so ziemlich an allem fehlte, letztendlich mit mittelprächtig dann doch nicht so schlecht abgeschnitten hatte, war ich nun gespannt, wie mir der zweite Teil der Reihe gefallen würde.

Was soll ich sagen, mir hat er um einiges besser gefallen und zwar so, dass ich am Ende vor Spannung nur so durch die Seiten geflogen bin.
Zwar brauchte die Story schon etwas an Zeit, bis sie sich bis dato entwickelte, aber nach so ca 140 Seiten wurde sie zumindest interessanter.
Zwar wird auch in diesem Teil die Journalistin Christine nicht unbedingt sympathischer, was ihre Art angeht, aber ich habe mich damit arrangiert und im Grunde genommen hat doch so jeder Mensch seine Macken.

Besonders gut hat mir hier gefallen, dass es immer mal wieder Täter-Opfer-Szenen gab, die für mich einfach in einem Thriller das Nonplusultra sind. Polizeiermittlungen, wie man sie kennt, fehlen hier eigentlich gänzlich, trotz, dass Kommissar Dom doch eine eher untergeordnete Rolle spielt. Hier wird halt ganz klar deutlich, dass es sich um einen Thriller und nicht um einen Krimi handelt, da Polizeiermittlungen charakeristisch für einen Krimi sind. Dies aber nur am Rande.
Stück für Stück wird mehr vom Täter preisgegeben, was sich zum Ende hin zu einem Ganzen fügt und klar werden lässt, was ihn dazu gemacht hat.

Der titelgebende Bestandteil, also das Hostpial findet auch eher erst im letzten Drittel des Buches so richtig seinen Platz in der Geschichte. Dort wird es allerdings dann auch besonders spannend und die Hochspannung nahm dort für mich ihren Lauf. Auch beim Finale wurde es nochmal richtig spannend, so dass ich sagen kann, dass es die beiden letzten Abschnitte so richtig in sich hatten und es recht actiongeladen hoch her ging.

Am Ende wartet noch eine Überraschung auf Christine, mal sehen, was sie daraus macht...

Fazit:
Ein sehr gelungener zweiter Teil, der nach Einlaufphase ziemlich an Fahrt aufnahm und somit für mich wesentlich stärker und spannender, als der erste Teil war.
Note: 2+

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151 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

thriller, düsseldorf, mord, psychopath, strobel

Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe von Arno Strobel (Thriller, 2017; Fischer Verlag)

- Ein Strobel, wie er sein sollte -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie um Oberkommissar Max Bischoff. Im Gegensatz zu allen anderen Bücher von Arno Strobel ist dieses Buch mal nicht als Psychothriller, sondern nur als Thriller ausgezeichnet, was so auch richtig ist.

Der Titel setzt sich, wenn man so will einmal aus der Seite des Mörders, als auch aus Seite von Kommissar Max zusammen. Dies kommt daher zustande, dass es innerhalb der Story immer wieder Einblicke in die Gedanken des Täters gibt und man sich somit in seinem Kopf befindet. Der zweite Teil ergibt sich daraus, dass Max dem Täter gefährlich nahe kommt...

Mit Oberkommissar Max hat Strobel eine sympathische Figur erschaffen, von dem man im Laufe des Lesens recht viel erfährt und was zusätzlich für gute Unterhaltung gesorgt hat. Da wird in den nächsten beiden Teilen sicher noch mehr kommen, so dass da vielleicht noch das ein oder andere interessante Detail vertieft wird. Ihm zur Seite steht sein Ermittlungspartner Horst Böhmer, von dem man in den nächsten Teilen vielleicht auch noch mehr erfahren wird.

Die Story beginnt schon direkt am Anfang sehr spannend, denn sie beginnt im Prolog sofort mit ersten Einblicken in die Gedanken des Täters.

So dauerte es nicht lange, bis die beiden Ermittler auf den Plan gerufen wurden.

Der Fall an sich gestaltete ich durchweg vom an Anfang bis zum Ende als spannungsgeladen und total interessant. So war es nicht verwunderlich, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin und das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.

Die Tätergedanken sind immer mal und relativ häufig in die Story eingestreut und sorgen für eine Extraportion Spannung, da man so ins Rätseln kommt, wer denn wohl dahinterstecken könnte. Denjenigen, der mir zum Ende hin präsentiert wurde, hatte ich nicht auf meiner Liste, auch wenn ich den ein oder anderen immer mal im Verdacht hatte.

Der Thriller hat es an einigen Stellen schon in sich, wo jemand mit nicht ganz so starken Nerven wohl schon schlucken muss, allerdings empfand ich ihn insgesamt diesbezüglich nicht ganz so schlimm. Die Suche nach dem Täter gestaltete sich sehr interessant und wie bereits erwähnt kommt auch Max auf eine bestimmte Art und Weise mit ihm in Berührung. Hier kann man nochmal mehr mitfiebern und die Spannung förmlich spüren.

Fazit:

Ein Strobel, der mich von vorne bis hinten restlos begeistert hat, aufgrund der interessanten und spannungsgeladenen Story. Ich bin sehr gespannt, wie es mit der Trilogie weitergeht. Das wird man ab Februar 2018 dann erfahren, wie man im Anschluss an die Story im abgedruckten Klappentext erfährt. Für mich war dieser Teil absolut lese- und empfehlenswert.

Note: 1

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88 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

toskana, thriller, hamburg, sabine thiesler, kunstmaler

Nachts in meinem Haus

Sabine Thiesler
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453269699
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachts in meinem Haus von Sabine Thiesler (Thriller, 2017, Heyne Verlag)

- endlich mal wieder ein absoluter Volltreffer -

Was war ich auf dieses Buch gespannt und so erfreute es mich umso mehr, dass es bereits 6 Tage vor der eigentlichen Erscheinung erhältlich war.

Was soll ich sagen, die Autorin hat es nach längerer Zeit mal endlich wieder geschafft, mich zu flashen. Zwar habe ich ihre letzten Bücher auch allesamt sehr gerne gelesen, aber mir fehlte immer etwas. Das war hier endlich mal wieder nicht der Fall. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich es innerhalb von 3 Tagen durch hatte und es am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte.

Zwar hat der Verlag es dieses Mal nicht explizit als Thriller, sondern als Roman herausgebracht, aber es ist definitiv in das Crimethrillgenre einzuordnen.

Der Thriller läuft, wie man es von den Thieslerbüchern gewohnt ist so ab, dass man bereits weiß, wer der Täter ist und man somit halt mehr über ihn, die Tat und die Zusammenhänge erfährt, als über die Ermittlungsarbeiten der Polizei. Genau das macht die Bücher aber auch zu dem was sie sind, nämlich immer ziemlich interessante Geschichten, die zeigen, was den Täter zu dem werden ließ, was er dort ist.

Im vorliegenden Buch liest man sich über 3 Teilabschnitte durch Tom´s Leben und seine gegenwärtige Situation. Sehr interessant war dabei der kurze Abstecher in seine Vergangenheit. Der ganze Fall las sich so spannend und interessant, dass die Seiten nur so verflogen.

Immer wieder konnte man mit Tom mitfiebern, wie sich seine Situation wohl entwickeln würde und wie es wohl letztendlich enden würde.

Eins kann ich so schon vorwegsagen, es endete anders, als ich es erwartet hätte. Dafür hatte ich ein durchgäniges Spannungsgefühl, dass auch zum Ende hin nicht nachließ.

Fazit:

Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein Thieslerthriller, der mich nicht enttäuschte, sondern im Gegenteil wie ein Sog mitriss. Hätte ich nicht arbeiten oder zwischendurch andere Dinge erledigen müssen, so wäre dies ein Kandidat der Bücher gewesen, die ich ein einem Rutsch durchlesen wollen würde. Absolut spannend, fesselnd und total interessant. So liebe ich die Thieslerbücher. Nun heißt es gefühlt wieder ewig warten...

Note: 1


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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

An jenem dunklen Tag

Lucy Atkins
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174348
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An jenem dunklen Tag von Lucy Atkins (Psychothriller, 2016, Bastei Lübbe)

- weder Psycho, noch Thriller, sondern eher Famliendrama mit eher unspektakulärem Ende -

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, nachdem ich vorgestern in meiner Stammbuchhandlung bei einer Veranstaltung war und was ich dort noch beim Stöbern entdeckt hatte. Ich muss gestehen, dass ich so meine Zweifel hatte, was die Zuordnung des Genres angeht, da ich da so meine Erfahrungen mit habe und schon öfter daneben gegriffen habe, wenn auf dem Cover ein Psychothriller angepriesen wurde. Sei es drum, ich las den Klappentext und war sofort hin und weg davon, denn der versprach Einiges, vor allem eine tolle Story mit ganz viel Spannungspotenzial.

Was soll ich sagen? Was sich über viele hunderte Seiten wirklich rein leserisch gut las, entpuppte sich am Ende dann doch wieder zu einem Fehlgriff, denn mein Gefühl hat mich leider nicht getrogen. Hier erwartet den Leser definitiv kein Thriller, von einem Psychothriller ganz zu schweigen.

Bis etwa 100 Seiten vorm Ende begleitet man die schwangere Tess bei ihren Recherchen über ihren Ehemann. Die vermeintlichen Psychoelemente stellen sich als keine heraus, denn sie sind für den Leser überhaupt nicht greifbar, sprich feststellbar, da sie wenn überhaupt nur für Tess ersichtlich sind und das kommt beim Lesen halt überhaupt nicht so rüber. Heißt es gibt null charakteristische spannungsgeladene Psychoelemente, in Form von Irrungen und Wirrungen. Diese spielen sich wie erwähnt allenfalls in Tess Kopf ab und haben für die Auflösung überhaupt keine Bedeutung, da das gesamte Buch auch sonst so ziemlich keine Thrillerelemente vorweist, vom Grund des Ganzen vielleicht mal abgesehen. Das reicht aber überhaupt nicht aus, um dieses Buch einen (Psycho)-Thriller nennen zu können.

Insgesamt habe ich das Buch schon sehr gerne gelesen, da es sehr interessant ist und ich unbedingt wissen wollte, was dahintersteckt, ob sich meine im Laufe des Lesens angesammelten Vermutungen damit decken würden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich es innerhalb von zwei Abenden durch hatte, da der Schreibstil zudem flüssig gehalten ist und man es schnell lesen kann. Trotzdem überwiegt zum Ende hin doch die Enttäuschung über die eher unspektakuläre Auflösung. Es war einfach irgendwie ernüchternd, kein Feuerwerk im Sinne eines Ahaeffektes und eines spannungsgeladenes Finale. Die erste vermeintliche Auflösung kam etwa 100 Seiten vor Schluss, doch es war klar, dass es dieses noch nicht gewesen sein konnte, die letztendliche Auflösung war dann plötzlich da und dann war das Buch auch quasi am Ende. Zuvor wurde es mit dem Finale noch sehr verwirrend, statt aufklarend, denn des Rätsels Lösung hatte es, was die Komplexität angeht schon ein wenig in sich, was allerdings an den Personen lag, die damit in Verbindung standen. Für meinen Geschmack wurde die Auflösung nicht klar genug definiert, da hätte ich mir, wenn es schon so enden musste, doch mehr Erklärung gewünscht.

Fazit:

Wer glaubt hier einen spannungsgeladenen Psychothriller vorfinden zu können, könnte auf dem Holzweg landen. Dieses Buch ist eher Familiendrama, als Thriller, denn den sucht man hier ziemlich vergebens. Ursprünglicih wollte ich immerhin 3 Sterne vergeben, da es mir rein leserisch total gut gefallen hat und ich nur so verschlungen habe. Aufgrund der Tatsache, dass es nicht das ist, was es vorgibt zu sein, ein Thriller und aufgrund der eher enttäuschenden, unspektakulären Auflösung, kann ich nur 2 Sterne vergeben. Schade, dieses Buch hätte so viel Potenzial gehabt!

Note: 4


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(17)

33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

krimi, lüneburg, profiler, hippies, btb verlag

Blumenkinder

Meike Dannenberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei btb, 14.11.2016
ISBN 9783442714490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blumenkinder von Maike Dannenberg (Krimi, 2016; btb Verlag)

- nicht ganz so meine Thematik und streckenweise ziemlich langatmig -

Bei diesem Krimi handelt es sich um das Debüt der in Bremen lebenden Autorin.

Auf "Blumenkinder" aufmerksam wurde ich durch meine Stammbuchhandlung, wo es als Leserundenbuch der monatlichen Leserunde auserkoren wurde. Vom Klappentext her muss ich gestehen, wäre es so sonst eher nicht auf meiner To do-Leseliste gewandert, aber da ich bei den vorherigen Büchern schon öfter ausgesetzt hatte, wollte ich dann doch mal wieder mitlesen.

Aufgrund von Zeitmangel in den letzten Wochen, kam ich nicht wirklich viel zum Lesen und so war es kein Wunder, dass ich das Buch wenige Seiten anlas und dann erst wieder weglegte und so erst Wochen später wieder mal mehr, mal weniger zur Hand nahm, bis ich es diese Woche dann letztendlich richtig zur Hand nahm, da ich sogesehen nur noch bis nächsten Dienstag Zeit dafür hatte.

Diese Pausen zwischen den ersten angelesenen Seiten kamen dann dem Ergebnis wohl nicht so zu Gute. Denn ich kam nicht wirklich gut in die Story hinein, konnte mit einigen Personen so gar nichts anfangen und wusste bis zuletzt bei Einigen halt auch nicht, um wen es sich wirklich handelte.

Ich muss sagen, dass das Buch keinesfalls schlecht ist, es ist für ein Debüt mehr als gut geschrieben, heißt man merkt ihm nicht an, dass es ein Erstlingswerk ist, allerdings war es trotzdem nicht gänzlich meins. Zum Einen liegt es daran, dass es nicht ganz so meine Thematik war, was größtenteils an den Hippieaktivisten lag, die besonders zum Ende des Buches doch einen gewissen Teil der Story ausmachten. Das war wohl auch der Punkt, warum dieses Buch von alleine auch nicht auf meiner Leseliste erschienen wäre. Zum Anderen muss ich sagen, dass mir schlichtweg die Spannung fehlte, gut ich muss gestehen, dass ich wirkliche Spannung in den wenigsten Krimis empfinde, da ich Thriller bevorzuge und die oft von vorneherien aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht benennen kann, als wesentlich spannender empfinde. Desweiteren hatte das Buch für mein Empfinden ziemliche Längen, was aber für mich wohl mit der fehlenden Spannung zu erklären ist, es kam mitunter wirklich schon fast Langeweile in dem Sinne auf. Denn ich las und las, aber die Ermittlungen kamen einfach nicht wirklich vorwärts in dem Sinne, dass ich gefesselt gewesen wäre und aus purer Leselust hätte weiterlesen wollen. Zwar war das Finale dann doch so etwas wie spannend, allerdings empfand ich keine Hochspannung, die mir einfach total wichtig ist, wenn für mich ein Buch gut sein soll. Denn Crimethrill ohne Spannung geht einfach nicht.

Auch die Charaktere konnten für mich nicht so viel retten, denn wie schon erwähnt, wusste ich bis zuletzt bei so Manchem nicht so wirklich, mit wem ich es da eigentlich zu tun hatte.

Das ist allerdings wie immer nur meine persönliche Meinung, denn wie ich bereits gesehen habe, gefiel es bisher allen anderen Lesern wirklich richtig gut. Ich bin halt wohl einfach an manchen Stellen kritscher, als Andere.

Fazit:

Ein Debütkrimi, der sicherlich nicht schlecht ist, allerdings nicht gänzlich meins war. Längen, fehlende Spannung nicht ganz so meine Thematik waren dafür die Gründe. Trotzdem denke ich , dass er den meisten Lesern dennoch gefallen wird. Für mich allerdingd nur mittelprächtig.

Note: 3

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

zorn und schröder, www.die-rezensentin.de, reihe: zorn-schröder, zeitraum: heute, eigenschaft: humorvoll

Zorn - Wie du mir

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596036080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zorn - Wie du mir von Stephan Ludwig (Thriller, 2016; Fischer Verlag)

- ein grandioser 6. Fall -

Mit Zorn - Wie du mir liegt nun der mittlerweile 6. Teil der Zorn-Reihe vor. Für mich ist es der wohl bisher beste Teil der Reihe, nachdem mir der letzte Teil, den ich mittelprächtig fand, von der Story her nicht ganz so zusagte.

Daher war ich sehr gespannt, was mich nun bei diesem Fall erwarten würde und wie mir das Buch wohl gefallen würde.

Was soll ich sagen? Es war einfach grandios!

Hier liegt wohl Zorns persönlichster Fall zugrunde, denn nicht nur, dass der Fall an sich aufgrund verschiedener Gründe sehr persönlich für ihn wird, hat sich auch in seinem Privatleben viel getan. Zorn ist nämlich seit 2 Jahren Vater eines Jungen namens Edgar und alleine diese Szenen waren total super, da man sich Zorn in dieser Rolle so gar nicht vorstellen konnte. Manche Szene war fast sowas wie rührend.

Zum Fall selbst kann ich nur sagen, dass er sehr interessant und mega spannend war. Die Spannung stieg sogar immer noch immens, so dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte.

Die Spannung war zum Teil auf die Thematik an sich zurückzuführen, aber auch, weil es viele Geheimnisse gab, die es galt aufzudecken und ich total gespannt war, was es denn mit den verschiedenen Sachen auf sich hat, die da so nach und nach zu Tage kamen.

Was dabei zum Ende hin ans Licht kam, war eine Mischung aus Spannung, Entsetzen und ungeheurem Nervenkitzel.

Da Zorn aus diesem Fall mehr mitnimmt, als ihm lieb ist, bin ich gespannt, wie sich das in den nächsten Fällen niederschlagen wird...

Fazit:

Nach dem für mich mittelmäßigem letzten Teil, nun ein grandioser Teil, den ich am liebsten an einem Stück verschlungen hätte. Auf euch wartet wohl Zorns persönlichster Fall, der ihm immer nachhängen wird. Warum genau müsst ihr allerdings selbst erlesen ;-) Wer auf der Suche nach Spannung und Nervenkitzel ist, ist hier genau richtig.

Absolute Leseempfehlung!

Note: 1

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1.567 Bibliotheken, 65 Leser, 4 Gruppen, 256 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Paket von Sebastian Fitzek (Psychothriler, 2016; Droemer Verlag)

- nach Splitter endlich mal wieder ein Fitzek, wie ich ihn mag -

Mit "Das Paket" liegt gleichzeitig auch das 10-jährige Jubliläum des deutschen Thrillerkönigs vor. Somit wurde sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn das Buch kommt auch tatsächlich als Paket daher, in Form, dass es in einer Umverpackung verkauft wird.

Mir war klar, dass ich als Fitzekfan nicht um Das Paket herumkommen würde, allerdings war ich mir um den Zeitpunkt des Lesens nicht ganz sicher, da mich die letzten Fitzeks nicht ganz so umgehauen hatten, zumindest nicht so, dass ich hellauf begeistert war. Doch dann war ich Samstag bezüglich einer anderen Sache in einer Buchhandlung und war schon im Begriff diese zu verlassen, als ich mich auf die Suche nach dem neuen Fitzek machte. Als ich dann sah, wie das Buch so daherkam, konnte ich nicht anders und musste es doch sofort kaufen. Neugierig, auf den Inhalt, mit dem ich mich vorher mal so gar nicht auseinander gesetzt hatte, fing ich dann am nächsten Tag an zu lesen, obwohl ich eigentlich erst den neuen Neuhaus hätte beenden müssen.

Und was soll ich sagen, wie jeden Fitzek habe ich auch diesen wieder mal in kurzer Zeit verschlungen, mit dem Unterschied, dass mich Das Paket nach Splitter, was ja schon einige Jahre zurückliegt, endlich mal wieder flashen konnte und es sich endlich mit den älteren Fitzeks messen kann. Hatte mir bei den Büchern danach oft das Psychologische und das gewisse Etwas gefehlt, so wurde ich hier damit endlich wieder belohnt.

Wie für das Genre üblich, wurde ich hier meisterhaft von Irrungen und Wirrungen durch das Buch geleitet, um am Ende von allen möglichen mir durch den Kopf schießenden Möglichkeiten eines Besseren belehrt zu werden und etwas ganz Anderes dabei heraus kam.

Immer war ich im Zwiespalt, ob Emmas Geschichte glaubwürdig war oder ob sie sich alles nur zusammengesponnen hat. Wem konnte man noch trauen und wem nicht? Am Ende war es wieder so, worauf man im Leben nicht gekommen wäre...

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass für mich die Sache mit dem Paket, also die Sache schlechthin in der Story nicht ganz so spektakulär war, wie erwartet. Ich hatte einfach andere Erwartungen, ohne sie benennen zu können, was ich erwartet hätte.

Fazit:

Endlich, endlich mal wieder ein Fitzek, der mich in seinen Bann ziehen und begeistern konnte, so wie ich es mir von einem Psychothriller erwarte. Psychologisch, spannend und fesselnd vom Anfang bis zum Schluss. Da hat sich das Jubläum ja gelohnt. Davon möchte ich in Zukunft gerne wieder mehr lesen. Absolute Leseempfehlung!

Note: 1-

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560 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 201 Rezensionen

krimi, mord, nele neuhaus, taunus, wald

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Wald von Nele Neuhaus (Krimi, 2016; Ullstein)

- dieses Buch zu lesen grenzte schon fast an Arbeit -

2 Jahre hat es gedauert, bis man endlich wieder etwas von Nele Neuhaus  aus der inzwischen Sander/Bodenstein-Reihe zu lesen gab. Im Wald ist somit der 8. Teil. Für mich gehört er leider zu den schwächeren Teilen, aber 3 Sterne sind ja nicht wirklich schlecht, sondern immer noch mittelprächtig. Die restlichen Teile waren bei mir auch schon immer ein Auf und Ab, was das Gefallen angeht. Steht und fällt halt auch immer mit der Thematik.

Ich hatte anfangs schon so meine Startschwierigkeiten, denn die Story vermochte mich einfach nicht gänzlich gefangen zu nehmen. Es dauerte viel zu lange, bis ich für mich sagen konnte, dass ich damit wirklich etwas anfangen konnte. Dies resultierte wohl nicht zuletzt daraus, dass in diesem Teil unverhältnismäßig viele Personen mit von der Partie sind. Zwar gibt es eingangs ein Personenregister, aber wer guckt schon während des Lesens ständig dort wieder rein? So hangelte ich mich die meiste Zeit über mehr schlecht als recht durch die Story, um zu verstehen, wer wer ist und wie die Zusammengehörigkeiten waren. Wirkliche Spannung wollte sich somit nicht bei mir einstellen und auf die erhoffte Hochspannung musste ich auch vergebens warten.

Immerhin stellte sich irgendwann nach etlichen hunderten gelesenen Seiten dann doch sowas, wie richtige Lesefreude ein. Damit möchte ich nicht sagen, dass mir das Buch bis dato keine Freude bereitet hat, ich habe es schon gerne gelesen, aber ich hatte mir halt mehr erhofft.

Leider muss ich aber auch sagen, dass gerade die letzten 60-80 Seiten doch sehr mühsam waren, denn irgendwie war bei mir die Luft raus, die Ermittlungen liefen so vor sich hin und ich wollte einfach irgendwann  nur noch zum Ende kommen. Es war am Ende dann einfach Seitenanzahltechnisch gesehen zuviel des Guten und es zog sich schon ziemlich.

Natürlich, wie sollte es bei einem Buch aus dem Crimethrillgenre schon anders sein, kam es am Ende dann doch anders, als man bis kurz vor Ende gedacht hatte und es kam ein Täter zum Vorschein, den man wahrlich nicht auf dem Schirm hatte.

Wenn ich sehr kleinlich wäre, könnte ich jetzt noch bemängeln, warum das Ganze gerade nach über 40 Jahren wieder ans Licht gekommen ist und nicht schon wesentlich eher.

Aufgrund, dass wir es hier wohl mit Bodensteins persönlichstem Fall zu tun haben, erfährt man über ihn eine Menge und auch, was sich aktuell so bei ihm verändert, während man über Pia´s Privatleben in diesem Teil mal so gar nichts erfährt.

Fazit:

Dieses Buch zu lesen grenzte für mich schon fast an Arbeit, da es stellenweise doch etwas too much war. Weniger Personen und eine nicht ewig langgezogene Story wären mehr gewesen. Streckenweise war der Fall doch etwas sehr langatimig. Aber nächstes Mal wird es wieder besser, denn so erging es mir schon öfters mit den Neuhausbüchern.

Note: 3

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

berlin, ddr, mord, krimi, friedhof

Wintertod

Thomas Nommensen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271984
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wintertod von Thomas Nommensen (Krimi, 2016; Rowohlt Verlag)

- liest sich gut, zum Ende hin aber sehr komplex, so dass nicht alles geklärt wurde -

Nachdem ich den Vorgänger "Ein dunkler Sommer" gelesen und für sehr gut befunden hatte, war klar, dass ich auch dieses Buch wieder lesen würde, auch wenn ich anfangs aufgrund des Klappentextes schon etwas skeptisch war, ob es mir gefallen könnte.

Insgesamt gesehen hat es mir auch wieder gut gefallen, wenn auch hier dieses Mal für mich die Spannung etwas fehlte.
Arne Larsen hat es nun nach Berlin verschlagen, wo sein erster Einsatz auch nicht lange auf sich warten lässt.

Man merkt, dass die beiden Kommissare erst noch richtig zusammenwachsen müssen, was aber im nächsten Buch schon besser sein könnte.

Spannungsmäßig hätte ich mir mehr erwartet, zumal im Vorgängerbuch eine solide Grundspannung vorhanden war, die ich in diesem Fall nicht so wahrgenommen habe und so entwickelte sich auch bis zum Ende keine Hochspannung. Dennoch entwickelte sich der Fall für meinen Geschmack doch noch, indem er irgendwann immer interessanter wurde und ich das Buch immer lieber las.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich besonders zum Ende hin doch etwas zwiegespalten bin, denn das Ende erwies sich, wie auch schon der Vorgänger als sehr komplex.
Es wurde für meinen Geschmack so komplex, dass sich mir das wirkliche Ende nicht wirklich erschließen wollte und ich die wirklichen Tatgründe bis jetzt nicht wirklich weiß. Der Autor scheint dann auf einmal so viel auf einmal zu wollen, dass es einfach zu viel des Guten ist. So blieben für mich einfach viele Fragen offen, die für mein Empfinden einfach nicht gründlich genug geklärt wurden, bezüglich des wie und vor allem warum. Die ganzen Zusammenhänge, was den Täter angeht sind halt einfach an sich schon ziemlich komplex. Das Alles machte es für mich dann doch ein wenig unzufriedenstellend und gibt einen kleinen Abzug. Die Gründe des Täters und was genau dazu führte wurden einfach nicht gut genug geklärt.

Fazit:
Ein guter Krimi, der sich gut lesen ließ und sich mit der Zeit immer besser entwickelte. Leider wurde er am Ende so komplex, dass sich mir nicht alles erschloss und viele Fragen ungeklärt blieben. Da ich trotzdem eine gute Lesezeit hatte komme ich zu folgender Bewertung:
Note: 2-

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601 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 166 Rezensionen

liebe, hamburg, essen, blumen, restaurant

Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.06.2016
ISBN 9783404173648
Genre: Liebesromane

Rezension:

Glück ist, wenn man trotzdem liebt von Petra Hülsmann (Roman 2016; Bastei Lübbe)

- wieder mal total toll -

Nachdem mir die beiden Vorgängerromane "Hummeln im Herzen" und "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" schon so super gefallen hatten, war klar, dass ich dieses Buch auch lesen muss, auch wenn ich es erst ca ein halbes Jahr nach Erscheinung tat.

Auch dieses Buch hat mir also wieder super gefallen, in dem es um Isabelle geht, die auf der Suche nach der großen Liebe ist, wo es einfach nur Bämm macht. Erschwert wird ihr Leben zusätzlich dadurch, dass das Restaurant gegenüber von dem Blumenladen, in dem sie arbeitet schließt, wo sie jeden Mittag Nudelsuppe aß und an dessen Stelle ein anderes Restaurant eröffnet. Zudem gibt es Probleme mit dem Blumenladen und wie kann es anders sein, versinkt Isabelles Leben bald völlig im Chaos...

Gerade dieses Chaos hat dieses Buch für mich so liebenswert gemacht, denn zeigt es doch wieder mal, was das Leben so heißt, nämlich, dass nicht immer alles nach Plan verläuft und man sich auf viele Neuheiten einstellen muss, die es einem nicht immer leicht machen. Also nimmt man wieder mal, neben dem fluffigen Lesevergnügen auch mal wieder etwas fürs wahre Leben mit, denn in jedem Roman steckt ja bekanntlich ein wahrer Kern.

Neben dem alltäglichen Chaos begleitet man Isa auch durch ihr persönliches Liebeschaos, wo sie ihre vermeintlich große Liebe gefunden hat, bis sie erkennen muss, dass zur Liebe mehr gehört, als das große Bämm. Am Ende erkennt sie , wie soll es sein, was und wen sie wirklich will...

Leider ist da die Geschichte allerdings auch zu Ende und da  kommt mein Minikritikpunkt zu tragen: Ich hätte mir einfach gerne noch ein wenig mehr gewünscht, wie es mit ihr und ihrem letztendlichen Schwarm weitergeht, aber so ist es ja immer in den Romanen. Es endet dort, wo es am schönsten wird.

Fazit:

Wieder mal ein toller Roman über die Liebe, das Leben und welches Chaos beides bereiten kann. Die beiden vorherigen Romane haben mir zwar vielleicht ein ganz kleines bisschen besser gefallen, weil das Ende vielleicht etwas runder war, aber das wird in der Sternvergabe nicht ersichtlich sein. Absolut lesens- und empfehlenswert!

Note: 1-

  (196)
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401 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, anonym, internet

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anonym von Arno Strobel/Ursula Poznanski (Thriller, 2016; Wunderlich Verlag)

- wieder ein gelungener Thriller -

Nach "Fremd" liegt nun mit "Anonym" der zweite Thriller des bekannten Autorenduos Arno Strobel/Ursula Poznanski vor.

Nachdem mir Fremd schon sehr gut gefallen hatte, stand für mich fest, dass ich auch ihren zweiten Streich lesen muss, auch wenn ich anfangs wegen der Thematik schon ein wenig skeptisch war, ob das wirklich was für mich ist. Denn ich ging irgendwie davon aus, dass es sich von der Thematik her um etwas Ähnliches handeln könnte, wie in Erebos, sprich, dass es sich um ein Computerspiel handeln könnte, was mir nicht ganz so zugesagt hatte. Diese Bedenken waren allerdings unbegründet.

Alleine das Cover ist schon ein Hingucker, da es mir von der Haptik und der Farbgestaltung her sehr gefiel.

Die Charaktere, sprich die beiden Kommissare Daniel Buchholz und Nina Salomon könnten nicht widersprüchlicher sein. Daniel Buchholz ist überkorrekt und scheint einem Modemagazin entsprungen zu sein, während Nina das komplette Gegenteil zu sein scheint, vorlaut und nicht immer auf ihr Äußeres erpicht.

Die Geschichte ist so aufgebaut, dass sich die Kapitel jeweils aus der Sicht von Daniel und Nina abwechseln und man somit genau weiß, was beide über den jeweils anderen denken und wie beide die Ermittlungen erleben. Zwischendrin kommen gelegentlich Kapitel aus der Sicht des Täters.

Die Thematik ist schon düster, da sie vom sogenannten Dark Net handelt, wo die User jeweils einen ihnen unbeliebten Menschen nomieren können, dem sie den Tod wünschen würden...

Lesetechnisch war dieses Buch wieder total interessant und eine wahre Freude, denn die abwechselnden Sichtweisen beider Kommissare machen die Story lebendig und spannend. Eine Grundspannung ist auch immer vorhanden, so dass ich immer weiterlesen wollte, um zu erfahren, wie es ausgeht und wer dahinterstecken mag.

Allerdings liegt hier dann auch mein Kritikpunkt, denn an die Hochspannung von Fremd konnte Anonym nicht gänzlich herankommen. Allerdings ist dieses auch Geschmackssache und wird, wie immer jeder Leser anders empfinden.

Das Finale bot dann noch mal Einiges an Nervenkitzel, da es die Auflösung schon in sich hatte und ich am mitfiebern war, wie es wohl ausgehen würde...

Fazit:

Wieder mal ein sehr gelungener Thriller, der mir viel Lesefreude bereitet hat und den ich ser gerne gelesen habe! Einzig die fehlende Hochspannung, die ich bei Fremd empfunden habe, machte es für mich nicht ganz perfekt, was aber Empfindungssache ist. Also trotzdem eine absolute Leseempfehlung!

Note: 2+

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364 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 176 Rezensionen

thriller, psychothriller, hamburg, entführung, spannung

Die Wahrheit

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 29.08.2016
ISBN 9783442754922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Wahrheit von Melanie Raabe (Thriller, 2016; btb)

- Ein Thriller? Eher weniger. Viel Lärm um nichts -

Nachdem ich auch schon den Vorgänger "Die Falle" gelesen hatte und die mich nicht so begeistern konnte, wie gehofft, war ich umso gespannter, wie es nun mit dem aktuellen Thriller werden wird, da ich auf den auch mega gespannt war, da er einfach so gut klang und ich sehr neugierig gemacht wurde. Zumal der Klappentext wirklich neugierig macht und es nahezu nach einem guten Thriller schreit.
Aufgrund desssen, dass ich so neugierig war konnte ich auch nicht anders und so hatte ich das Buch kurz nach seinem Erscheinen auch schon.
Leider muss ich nach dem Beenden sagen, dass ich ein weiteres Mal sehr enttäuscht wurde und das, obwohl das Buch so vielversprechend startete. Es liest sich gut an und lässt sich zügig weglesen, was beim Lesen immer sehr angenehm ist, da man sich so nicht quälen muss.

Aber der Reihe nach:
Erstmal zu der Frage, ob dieses Buch ein Thriller ist. Meiner Meinung nach eher weniger, da es kaum Elemente davon aufweist. Die Teile, die davon vorhanden sind, reichen nicht aus, um das Buch als Thriller benennen zu können. In meinen Augen ist es eher gewöhnlicher Roman mit ein paar Spannungselementen. Für einen echten Thriller ist es einfach zu leise und der Thrilleranteil liegt definitiv nicht im Mittelpunkt, sondern geht irgendwie unter.

Zu den Charakteren:

Im Mittelpunkt steht Sarah, die nach dem mysteriösen Verschwinden ihres Mannes vor 7 Jahren ihren Sohn alleine großzieht und versucht ihr Leben zu meistern, so gut man das eben in so einer Situation kann. Hierzu muss ich sagen, dass ich gerade auf Sarah bezogen wesentlich mehr Hintergrundinfos erwartet hätte, wie sie die letzten Jahre erlebt hat, etc.

Der Fremde:

Nach fast jedem Kapitel kommt ein Extrakapitel aus der Sicht des Freimden. Wo man vermuten würde, dass man hier Spannung und exklusive Infos über seine Person bekommt, wird man leider enttäuscht, denn so wirklich viel kommt aus den sehr kurzen Kapiteln nicht zutage.

Leo:
Leo ist der Sohn von Sarah. Gerade hier wäre es interessant gewesen, wie Leo die ganze Situation empfindet, denn man erfährt so gut wie nichts über ihn, er ist einfach nur Beiwerk.

Der Schreibstil ist soweit gut, wenn man von den Dingen absieht, die ich bisher negativ bemerkt habe. Komme ich nun zu dem Punkt, der das Ganze dann auf die Spitze treibt; der Auflösung. Denn man liest und liest so vor sich hin in der Hoffnung, dass die Story ja mal irgendwann richtig anfangen muss und ja irgendwas an den teils sehr guten Bewertungen dran sein muss. Leider nimmt die Story nicht soviel an Fahrt auf und auch das Spannungslevel bleibt eigentlich immer gleich. Auf den ca 100 letzten Seiten denkt man sich, ja wann kommt denn mal was, was hat es mit dem Fremen denn nun auf sich? Und plötzlich ist die Auflösung da und ich dachte mir, wie jetzt? Kein puh oder Aha-Effekt, man könnte schon fast dran vorbeilesen so unsagbar unspektakulär ist die Auflösung, dass, worauf ich so irre gespannt war, da ich in anderen Kriitken schon gelesen hatte, dass sie wohl sehr speziell sein muss und für viele das Aus des Buches war. Und so dachte auch ich mir, wie das soll Alles gewesen sein? Wo ist denn hier der Thrill, das Besondere, das, was das Buch einfach ausmacht? Es kam heimlich, still und leise enttäuschte somit mehr, als alles Andere.
Die Wahrheit konnte somit auch nichts rausreißen, denn wie schon die Sache mit dem Fremden war sie einfach uspektakulär und hatte mit Thrill und Spannung nicht viel zu tun.
Am Ende blieben bei mir Unzufriedenheit, Enttäuschung und einige offene Fragen zurück. Denn nichts wird ausreichend geklärt, um das Buch zufrieden aus den Händen legen zu können.
Für viele Leser stellte dieser (Thriller) einen Psychothriller dar, was ich überhaupt nicht bestätigen kann. Wie auch, wenn es nicht mal wirklich ein Thriller ist? Für mein Empfinden gab es nicht mal ansatzweise falsche Fährten, dafür merkwürdige Handlungen von Sarah und dem Fremden, wo man sich bei der Auflösung einfach an den Kopf packt und sich fragt, warum das Ganze? Diese ganze Auflösung war einfach an den Haaren herbeigezogen so hätte es nach wenigen Seiten schon beendet sein können.

Fazit:

Ein Buch, auf das ich mich so sehr gefreut hatte, da ich so neugierig war und in das ich soviel Hoffnung gesetzt hatte, dass es mich nach Der Falle so richtig begeistern könnte. Stattdessen Thrillerflaute und Enttäuschung pur. Ein Buch mit sehr viel Potenzial, was nicht genutzt wurde und den Leser fragend zurücklässt. Gekrönt von einer fragwürdigen Auflösung, die viel Lärm um nichts bedeutet. Meine Benotung bezieht sich auf den Hintergrund, dass ich mich so sehr auf das Buch gefreut hatte und es sich aber trotzdem gut weglesen ließ. Ansonsten bin ich schon sehr enttäuscht, es war einfach total anders, als das, was ich erwartet hatte. So schade!
Note: 4-

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149 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

thriller, psychothriller, berlin, nils trojan, droge

Der Traummacher

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.08.2016
ISBN 9783442205103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Traummacher von Max Bentow (Psychothriller, 2016; Goldmann)

- starker Anfang, schwächerwerdendes Ende -


Inhalt lt. Amazon:
Simona ist eine lebenslustige junge Frau und im Begriff, gemeinsam mit ihrer Freundin Alina eine Werbeagentur in Berlin aufzubauen – bis sie eines Nachts auf tragische Weise ihrem Herzleiden erliegt. Ihre Mutter ist fortan eine gebrochene Frau, die das Trauma nicht überwinden kann: Sie hört Simonas Stimme und wird von schrecklichen Fantasien verfolgt. Doch dann ereignet sich etwas Unfassbares – sie wird im Keller ihres Hauses auf bestialische Weise ermordet, ihr Körper ist mit Biss-Spuren übersät. Nils Trojan und sein Team, die sofort am Tatort eintreffen, sind noch nie mit einem solch schockierenden Anblick konfrontiert worden. Doch dies ist erst der Anfang, denn wenig später wird auch Alina in einer verlassenen Turnhalle am Rande Berlins tot aufgefunden, ihr Hals entstellt von denselben grausamen Malen. Nils Trojan ermittelt fieberhaft, und was er enthüllt, führt ihn an den schwärzesten Abgrund, in den er je geblickt hat ...

Eigene Meinung:

Dieses Buch zählt zu Jenen, auf das ich mich sehr freute, einfach, weil ich weiß, dass ich damit gut unterhalten werde, auch wenn die Story selten perfekt ist. Dafür wird man hier mit einem sehr guten Lesefluss und viel Lesefreude belohnt, alleine schon, da man das Buch sehr gut und schnell weglesen kann. Im Nu waren 100 Seiten nur so verflogen.

Zu der Frage, ob Teil 6 denn nun endlich mal ein richtiger Psychothriller ist, wie einem das Cover weismachen will. Darauf folgt ein ganz klaren Nein, denn auch, wenn es in diesem Teil scheinbar ein wenig mystisch wird, ist es doch definitiv wieder kein Psychothriller, denn dafür fehlen einfach die typischen Irrungen und Wirrungen, Verschachtelungen und falschen Fährten, wo man beim Verhalten der Hauptfigur merken kann, dass sie nicht weiß, wie ihr geschieht. In gewisser Weise ist das in diesem Fall auch gleich bei mehreren Personen der Fall, was allerdings an der Endthematik liegt, wenn man das Buch beendet und weiß, was Sache ist.

Der Traummacher fing sehr stark an und konnte mich sofort leserisch mitreißen, ich hatte einfach nur noch Lust zu lesen, allerdings kurz vor Ende kippte es dann doch kurzzeitig, als ersichtlich wurde, worauf es hinauslaufen würde, was demnach die Thematik ist, denn die ist im Grunde ziemlich ausgelutscht, wenn auch neu aufgelegt, da aktueller, da sich in diesem Metier wohl immer sehr viel tut. Somit war das Ende für mich diesbezüglich ein wenig enttäuschend, denn ich habe mir schlichtweg etwas Anderes, Aufgregenderes vorgestellt und das Ende hatte es für meinen Geschmack einfach nicht so in sich, bei der bisher so starken Story.

Spannungsmäßig war es für mich bis dato auch recht gut, einfach, weil es mich so gut unterhalten konnte und ich einfach nur wissen wollte, was dabei ans Licht kommen würde.

Auch im 6. Teil erfährt man ein wenig über das Privatleben von Nils Trojan, allerdings nicht allzu viel.

Fazit:
Ein Thriller, der mich so wieder bestens unterhalten hat, dessen Thematik, zwar aktueller ausgelegt, im Grunde aber nichts Neues ist, da man davon viele Thriller zu lesen bekommt. Ein starker Anfang und ein schwächerwerdendes Ende, was mich schon ein wenig enttäuscht hat. Alles in Allem aber natürlich absolut lesenswert!
Note: 2-

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(19)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

krimi, thriller, düsseldorf, würgemale, unfall

Wer nicht das Dunkel kennt

Sabine Klewe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442482399
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer nicht das Dunkel kennt von Sabine Klewe (Thriller, 2016; Goldmann)

- enttäuschend unspannend und unspektakulär -

Inhalt lt. Amazon:

Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis steht unter Schock: Das Unfallopfer, das sie befragen soll, ist der Rechtsanwalt Gregor Kepler – ein Mann, den sie aus der Vergangenheit kennt und dessen Gesicht sie in ihren schlimmsten Albträumen heimsucht ... Unauffällig gibt Lydia den Fall an einen jungen Kollegen ab. Kurz darauf werden sie und ihr Partner Chris Salomon an einen Tatort gerufen: In einem Teich wurde die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Ihre Handtasche samt Handy liegt am Ufer. Ihr Name: Silvia Kastinzky. Ihr letzter Anrufer: Gregor Kepler. Diesmal muss Lydia den Fall übernehmen – und riskiert damit nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Leben ...

Eigene Meinung:

3 Jahre ist es her, dass die Autorin einen Thriller unter ihrem wirklichen Namen und somit aus der Lydia Louis-Reihe veröffentlicht hat. In den anderen Jahren veröffentlichte sie jeweils einen Thriller aus der Liz Montario-Reihe, die sie unter ihrem Psyeudonym Karen Sander schreibt.

Da mir zuletzt "Die weißen Schatten der Nacht", also der letzte Thriller aus der Lydia Louis-Reihe so super gut gefallen hatte und ich vor ca 2 Wochen durch meine Buchhändlerin darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es etwas Neues gibt, war klar, dass ich diesen Thriller lesen muss. Gesagt - getan.

Was soll ich nach dem Beenden sagen, ich bin schlichtweg enttäuscht. Der Thriller, der eigentlich ein Krimi ist, wie allerdings die vorherigen Teile auch schon, wirkt auf mich, wie der klägliche Versuch, einen Lückenbüßer herzaubern zu müssen, da dieses Jahr wohl kein neuer Teil aus der Liz Montario-Reihe erscheint.

Er vermochte mich zu keinem Zeitpunkt überzeugen zu können, da er leider absolut unspannend, sprich total langweilig und unspektakulär ist. Es gibt einfach keine Steigerung in der Story. Alles, was mir an den vorherigen beiden Bänden so gefiel, ist hier einfach nicht vorhanden.

Auch das Finale konnte leider überhaupt nichts rausreißen, so dass dieser 3. Fall absolut nichtssagend endet. Dass, was man auf dem Buchrücken liest, erscheint ca 20 Seiten vor Ende und kam so unspektakulär daher, dass es einfach nur traurig ist. Ich las und las und fragte mich, wann es denn endlich mal richtig losgehen mag, sprich Fahrt in den Fall kommt. Darauf habe ich bis zum Ende vergebens gewartet, denn auch das Ende war so trostos, wie der Rest. So traurig es für mich ist, dies hier schreiben zu müssen, ich hatte einfach etwas Anderes erwartet und erhofft.

Fazit:

Ein Thriller, wo sich das lange Warten leider überhaupt nicht gelohnt hat. Kommt in keinster Weise an die beiden Vorgänger heran und bleibt somit um Längen hinter meinen Erwartungen zurück. Aufgrund des dann auch unspektakulären Endes, was gar nichts herausreißen konnte, komme ich leider zu folgender Bewertung. Sehr schade!

Note: 4-

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390 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 68 Rezensionen

thriller, märchen, maarten s. sneijder, bka, profiler

Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Todesmärchen von Andreas Gruber (Thriller, 2016; Goldmann Verlag)

- für mich der beste Gruber, da absolut spannend und genial -

Inhalt lt. Amazon:

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Eigene Meinung:

Bei diesem Teil der Sneijder/Nemez-Reihe handelt es sich um den letzten Teil der ersten Trilogie. Laut Danksagung im vorliegenden Buch geht die Geschichte allerdings weiter und weitere Bände werden folgen...

Für mich ist Todesmärchen auch ein gelungener Abschluss, da es für mich der bis dato beste Gruber ist, aufgrund dessen, dass dieser Thriller absolut spannend, super interessant geschrieben und von der Story her absolut genial ist.

Lediglich mit den Zeitsprüngen hatte ich doch immer mal meine Problemchen, da ich immer mal zu viel drüber nachgedacht hatte und so gelegentlich kurz ins Schleudern kam.

Anfangs waren für mich besonders die Abschnitte um die Psychologin Hanna am interessantesten, da sie einen guten Einblick das Denken der geistig abnormen Rechtsbrecher, wie sie im Klappentext genannt werden versprachen. Später jedoch wurden auch die aktuellen Ermittlungen immer interessanter, da sich sehr krasse Erkenntnisse ergaben, so dass ich einfach nur noch lesen, lesen und lesen wollte, um zu erfahren, was mich noch so erwartete. Und es erwartet den Leser so Einiges, womit er wahrscheinlich im Traum nicht gerechnet hätte. Mehr Details werde ich allerdings nicht verraten, da es sonst ja nicht mehr spannend wäre.

Insbesondere das Ende behielt auch noch mal eine Überraschung bereit, womit ich nicht gerechnet hätte.

Es gab einige geniale Szenen, die dieses Buch so gut für mich machten, dass ich so begeistert davon bin. Ich kann leider nicht alles so wiedergeben, wie ich gerne würde, da ich meine Gedanken gar nicht so in Worte fassen kann.

Fazit:

Ein grandioser Thriller, der alles vorweist, was man sich als Leser wünscht: Eine interessante, spannende Story, geniale Situationen und einige Überraschungen. Für mich der Gruber-Thriller schlechthin. Ich bin gespannt, wie die weiteren Bücher nach diesem Ausgang weitergehen werden...

Note: 1

 

 

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berlin, psychothriller, schuld, thriller, unfall

Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426518519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schuld bist du von Jutta Maria Herrmann (Psychothriller, 2016; Knaur Verlag)

- hat weder Hand noch Fuß -

Inhalt lt. Amazon:

„Schuld bist du!" - Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

Eigene Meinung:

Diesen (Psycho-)Thriller las ich aufgrund der monatlichen Leserunde meiner Stammbuchhandlung, allerdings hätte er mich auch so interessiert. Also begann ich es, musste allerdings von damaligem Zeitmangel erst mal aufhören, als dann auch schon die Besprechung zum Buch kam, wo fast alle Leser dieses Buch abgebrochen hatten, da es ihnen überhaupt nicht gefallen wollte und sie nichts damit anfangen konnten...

Leider muss ich sagen, dass ich von dem Buch mehr als enttäuscht wurde. Hatte mir der Vorgänger "Hotline" zumindest zum Ende hin noch gut gefallen, konnte mich dieses Buch überhaupt nicht vom Hocker reißen.

Es fehlt leider einfach an Allem, angefangen von einer schlüssigen, sich steigender Story, an Spannung und von einem aufschlussreichen Ende mal ganz zu schweigen.

Die Story wirkt irgendwie unausgereift, hat weder Hand noch Fuß und den Psychothrill sucht man hier leider auch vergebens, denn er ist schlichtweg einfach nicht vorhanden, wenn man davon absehen möchte, dass zumindest die Beweggründe für eine Tat eigentlich immer psychologischen Ursprungs sind. Dieses sagt allerdings nichts darüber aus, dass es sich bei einem Thriller deshalb auch um einen Psychothriller handelt.

Hier gibt es zwar auch massenhaft Irrungen und Wirrungen, die bezeichnend für einen Psychothriller sind, also die Merkmale schlechthin, allerdings sind sie hier einfach nicht positiv, da man einfach irgendwann nicht mehr weiß, was man dort eigentlich liest, weil es so abstrus ist. Es wirkt irgendwie zusammengezimmert und nichts mag so wirklich zusammenpassen. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich mich fragte, was ich die Seiten davor eigentlich gelesen habe.

Die Story ist aus drei Perspektiven geschrieben, wovon nur die aus der Sicht von Jakob für mich wirklich ersichtlich war. Die anderen Beiden lichten sich zwar zum Ende hin, allerdings nur ungenügend, weil man schlichtweg fast nichts über die anderen Personen erfährt, jedenfalls nicht in dem Maße, dass man sagen könnte, dass sich alles klärt und alle offenen Fragen geklärt werden. Also tappe ich auch nach Beenden des Buches weiterhin im Dunkeln, was die Autorin mit dieser Geschichte eigentlich sagen wollte.

Somit konnte selbst das Finale, nach einer Story, die so gar keine Fahrt und somit auch keine Steigerung aufnahm nichts für mich rausreißen. Es wird lediglich geklärt, warum es zu Jakobs Situation kam, was für mich allerdings auch so unspektakulär war, dass es für einen Thrillerliebhaber schon fast ein ein wenig armseliges Ende ist. Was aus den einzelnen Personen, die eigentlich eine größere Rolle spielten wird, bleibt offen, ebenso, dass einige Personen in der Story vorkamen, wozu mal allerdings bis zum Ende hin nicht wirklich einen Bezug zu bekam, da sie nur schemenhaft erläutert wurden. Somit gelangt man wieder zu dem Punkt, wo man sich fragt, was man dort streckenweise, seitenlang überhaupt gelesen hat.

Fazit:

Eine Story, die wirklich Potenzial gehabt hätte, wäre sie ausgereifter gewesen! Stattdessen erwartet den Leser eine leider etwas formlose, teilweise an den Haaren herbeigezogene, unspannende  Story, die null Entwicklung durchmacht und von einem mehr als unzufriedenstellenden Ende gekrönt wird, da es so abstrus ist und mehr offene Fragen blieben, als geklärt wurden. Ich hatte mich auf etwas Anderes gefreut und wurde leider enttäuscht. Somit komme ich leider zu folgender Bewertung, was an sich schade ist:

Note: 5

 

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