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970 Bibliotheken, 33 Leser, 3 Gruppen, 208 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Für mich eine Dystopie der anderen Art!

Eigentlich eine perfekte Welt, in der niemand jemals sterben muss! Das Gleichgewicht muss aufrecht erhalten werden und um der Überbevölkerung vorzubeugen, gibt es die Scythe, die dazu da sind, Menschen umzubringen.

Hört sich gruselig an aber je nachdem, wie diese Scythe ticken, gibt es humane "Nachlesen", so wir's das Töten in dieser Welt genannt, oder sehr Grausame.

Roman und Citra sind Scythe-Lehrlinge. Einer von den beiden, wird im Anschluß Scythe, der/die andere muss auf ewig sterben...

Das Buch ist von Beginn an spannend und birgt so einige Geheimnisse, die es zu ergründen gibt! Es hat Spaß  gemacht, die beiden Hauptprotagonisten kennenzulernen und ich könnte mich, rein symphatiemäßig,  für keinen der beiden entscheiden, denn Rowan und Citra sind mir beide ans Herz gewachsen und je näher ich dem Ende kam, umso mehr hat mein Herz geklopft!

Natürlich begegnet einem in dem Buch auch der ein oder andere Widerling,allerdings lernt man diese auch, auf Grund einiger Tagebucheinträge, näher kennen und vielleicht sogar zu verstehen.

Eine Dystopie, die alles bietet!Atemlose Spannung, eine interessante Welt, Liebe, Verzweiflung und vor allem einen zweiten Band, den zu Lesen ich kaum erwarten kann!

Ich bin begeistert!

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Gleis der Vergeltung

Astrid Korten
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.05.2018
ISBN 9781982949457
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lynn verlor am Tage ihr er Hochzeit ihre große Liebe Bendedikt. Sieben jahre später erfährt sie von einer Frau namens Tilda, dass diese an besagtem Tag zugegen war und dass es sich um Fahrerflucht gehandelt habe. Auch Tilda hat einen lieben Menschen verloren und so schmieden die beiden Frauen einen tödlichen Plan um die Schuldigen zu bestrafen...

Die Autorin greift in ihrem Thriller ein brisantes Thema auf und es ist mir nicht leichtgefallen, das Buch zu lesen.Die Hauptrotagonistin Lynn ist in tiefer Trauer um ihren Verlobten Benedikt. Dem einzigen Menschen, bei dem sie sich, nach ihrer schlimmen Kindheit, geborgen gefühlt hat. Lynns Mutter ist eine herrische Person, die Lynn als Kind unsagbar gequält hat und so hat Lynn weder zu ihr, noch zu ihren beiden Geschwistern, die Lynn kein Wort bzgl. der Misshandlungen durch ihrer Mutter glauben, näheren Kontakt.

Tilda blieb mir über die gesamte Story suspekt. Mit welcher Absicht zieht sie Lynn in ihre Rachepläne hinein? Auch Lynn, die Tilda zu Beginn jedes Wort geglaubt hat und ihr wie ein Hündchen treu ergeben war, beginnt mit der Zeit an Tida zu zweifeln....

Astrid Kortens Thriller hat mich verstört und geschockt und so manches mal musste ich das Buch beiseite legen, weil mir das Gelesene derart nahe gegangen ist, dass ich einfach etwas Abstand brauchte.

Der Thriller ist von Beginn an spannend, nimmt Wendungen und lässt zu keiner Zeit nach - im Gegenteil; das Finale war für mich unvorhersehbar, sodass ich wirklich überrascht war. Eine logische Auflösung, wie mir erst im Nachhinein klar wurde!

Für "Gleis der Vergeltung" sollte man sich etwas mehr Zeit einplanen, denn über diese Story am Ende einfach nur wegzugehen ist schlichtweg unmöglich und beschäftigt mich auch noch nach dem Lesen und macht mich nachdenklich, was auch gut so ist!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

psychothriller, thriller, valeska reon

Vererbte Lügen

Valeska Réon
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Verlag Wortreich, 01.05.2018
ISBN 9783903091450
Genre: Romane

Rezension:

"Vererbte Lügen"  beginnt mit der Vergewaltigung der damals 15jährigen Manu. Viele Jahre später ist Manu Lektorin und einer ihrer Kunden der Starautor Arno von Klanthen. In einer Skype Sitzung kommt ihr der sehr bekannt vor und es dauert nicht lange, bis Manu weiß, dass das Pseudonym Arno von Klanthen, ihr damaliger Vergewaltiger ist. So schmiedet die mit ihrer Freundin einen Plan, um den Starautor in einen Plagiatsskandal zu verwickeln.

Gleichzeitig jagen  die Bonner Kripo-Beamten Rita und Mats den, von der Presse getauften, "Reimekiller". Könnte der Autor der Killer sein?

"Vererbte Lügen" beginnt schon mit einem Paukenschlag und setzt sich über die ganze Geschichte spannend fort.

Valeska Réon gibt uns einen Einblick n die Arbeit einer Lektorin und auch über einige Machenschaften, die hinter den Kulissen geschehen, um einen Roman so erfolgreich wie möglich zu machen, dass einem Hören und Sehen vergeht und dann taucht auch noch eine Todesliste auf, auf der Manus Name geschrieben steht....

Die Charaktere sind authentisch und vor allem die Kripo-Beamtin Rita hat es mir sehr angetan. Rita ist eine Frau, die ich mir als beste Freundin sehr gut vorstellen könnte.
Die Bonner Kripo muss schnell handeln, bevor es weitere Frauenleichen gibt jedoch haben sie es mit ihrer wichtigsten Zeugin nicht gerade leicht....

Es ist schwierig zu rezensieren und nicht zu viel zu verraten, allerdings kann ich für "Verebte Lügen" sehr gerne eine absolute Leseempfehlung geben. Der Thriller ist spannend, die Autorin legt falsche Fährten und lädt so zum Miträtseln ein! Ich wünsche viel Spaß dabei - mir hat der Thriller sehr gut gefallen!

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Tags: psychothriller, thriller, valeska reon   (3)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

action, england, erpressung, korruption, mord

Was der Nebel verbirgt

Maximilian Seese
E-Buch Text: 418 Seiten
Erschienen bei Edition M, 13.12.2016
ISBN 9781503998056
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Seit  14 Jahren jagt Gordon Grand erflgsden Serienkiller Laxley Doherty. Nun soll, zum Missfallen Grands, die Akte geschlossen werden. Seltsamerweise wird tags darauf de Leiche des Serienkillers in der Villa eines Millionärs gefunden....

Ich mag es sehr, Werke neuer Autoren kennenzulernen und so habe ich mich gefreut, das Debüt von Maximilian Seese lesen zu dürfen.

Bei "Was der Nebel verbirgt" handelt es sich um einen Thriller, bei dem man nicht meinen sollte, dass dies ein Erstlingswerk ist. Der Autor arbeitet hier, insbesondere bei den Charakteren, mit viel Liebe zum Detail, sodass man jene sehr gut kennenlernt. Gordon Grand ist ein symphatischer Ermittler, der es sich fast zum Lebensziel gesetzt hat, den Serienkiller Laxley Doherty hinter Schloss und Riegel zu bringen. Logischerweise kommt er demzufolge mit der Schließung der Akte gar nicht zurecht. Als am nächsten Tag jedoch die Leiche Dohertys gefunden wird, nimmt Grand sich die Akte abermals vor.

Der Thriller ist von Beginn an spannend, weist zwar ab und an mal einige Längen auf, die allerdings durch die ein oder andere Wendung im Laufe der Story wieder wettgemacht werden. Als Sean Bradock, seines Zeichens Profiler, mit in die Story eingewoben wird, konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen bis zum doch ein wenig überraschenden Ende!

Insgesamt hat mir das Debüt von Maximilian Seese sehr gut gefallen und ich werde den Autoren ganz sicher noch weiterbegleiten. In den nächsten Tagen erscheint Band zwei um den symphatischen und authentischen Ermittler Gordon Grand! Sehr gut, denn ich würde und werde gerne mehr von Seese lesen! Von mir gibt es daher natürlich eine klare Leseempfehlung und einen Glückwunsch zum äußerst gut gelungenes Debüt!

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Als Luca verschwand

Petra Hammesfahr
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.03.2018
ISBN 9783453292093
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe noch nie einen Roman von Petra Hammesfahr gelesen, jedoch schon viel von der Autorin gehört, deswegen wurde es jetzt mal Zeit und als ich den Klappentext von ihrem neuesten Werk "Als Luca verschwand" gelesen habe, sowieso, denn das Buch schien direkt in meine Lesevorlieben zu passen!

Die junge Mutter Mel sucht im Drogeriemarkt Lippenstift aus. Ihren dreijährigen Sohn Max nimmt sie mit in den Laden, seinen neun Monate alten Bruder Luca lässt sie allerdings schlafend draußen im Kinderwagen zurück. Plötzlich ist Luca verschwunden...

So beginnt der Roman und der Leser wird direkt ins Geschehen geworfen. Durch die Befragung der Polizei fällt der Verdacht ziemlich schnell auf eine ältere Frau im Poncho, allerdings stellt sich auch die Frage, ob Mel Luca überhaupt dabei hatte, denn Zeugen haben zwar den Kinderwagen gesehen, das Kind jedoch nicht.

Im Laufe der Geschichte wird fast jeder verdächtig, den Jungen entführt zu haben, an das Schlimmste will man gar nicht denken. Es gilt erst mal herauszufinden, wer Luca aus welchem Grund genommen haben könnte und schon befindet sich der Leser in einer vertrakten Familiengeschichte und das Rätseln und die Tätersuche kann losgehen.

Petra Hammesfahr baut geschickte Wendungen ein und plötzlich ist alles gar nicht mehr so wie es scheint und genau das ist das interessante an dem Spannungsroman. Als Leser denkt man, dass man den/die Täter/in nun endlich auf die Spur gekommen ist und muss ein paar Seiten weiter seine Theorie schon wieder verwerfen, weil die Autorin den Leser meisterlich an der Nase herumführt!

Ich möchte nicht zu viel verraten, deswegen muss man schon sellbst auf die Täterjagd gehen und rausfinden, was wirklich geschah. Manches ist schockierend, vieles geht wirklich an die Nerven und so bin ich mir sicher, dass das zwar mein erster Roman von Petra Hammesfahr war aber sicher nicht der Letzte!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und so gebe ich gerne eine Leseempfehlung aus und wünsche viel Spaß bei der Lektüre!

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Tags: roman, petra hammesfahr   (1)
 

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

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So dunkel der Wald

Michaela Kastel
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783740802936
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich verzichte auf eine eigene Inhaltsangabe und möchte sofort mit meiner Rezension einsteigen.

Michaela Kastel ist hier, meiner Meinung nach, ein Thriller der Extraklasse gelungen!

"So dunkel der Wald" behandelt ein Thema, das mich beim Lesen wirklich gequält hat! Man muss sich mal versuchen vorzustellen, was wäre, wenn das eigene Kind jahrelang verschwunden ist, die Polizei keinerlei Spuren findet und man mit einer quälenden Ungewissheit leben muss. Der Thriller behandelt das Thema allerdings aus der Sicht der Kinder, was noch mal viel, viel schlimmer ist!

Wenn Kinder über so einen langen Zeitraum in der Gewalt eines Entführers sind, was macht das mit den Seelen? Dass die Kinder längst gebrochen sind, kann man sich ja noch vorstellen aber man muss auch bedenken, dass diese jungen Menschen eigentlich nichts anderes kennen als die Gefangenschaft und müssen demzufolge annehmen, dass  alles, was ihnen geschieht,  ganz normal ist. Entsetzliche Vorstellung!

Der Leser darf nicht allzu zart besaitet sein, denn was da im (eigenen)  Kopf geschieht, ist wirklich grausig und nur schwer zu ertragen. Die Autorin schafft es, schreckliche Dinge gerade so weit zu beschreiben, dass der Leser sich sehr gut hineinversetzen kann und dann kommt das Kopfkino in Gang... 

Über die gesamte Story bleibt eine bedrückende und düstere Stimmung, die Spannung ist von Anfang an hoch und wird immer höher geschraubt, sodass "So dunkel der Wald" eine regelrechte Sogwirkung auf mich hatte

Mich hat der Thriller tief in meinem Innersten berührt und eigentlich finde ich gar nicht viele Worte zu diesem, wie ich meine, Meisterwerk! Natürlich gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung, gleichzeitig zieht das Buch auf meiner ganz persönlichen Highlightliste ein! Brilliant!

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319 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

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Schlüssel 17

Marc Raabe
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548289137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Berliner Dom hängt die furchtbar zugerichtete Leiche der Pfarrerin Brigitte Riss. Um den Hals einen Schlüssel, auf der die Zahl 17 eingeritzt ist. Tom Babylon will den Fall unter allen Umständen bearbeiten, denn die Leiche und der Schlüssel scheinen in Verbindung zu stehen mit Babylons kleiner Schwester Viola, die vor vielen Jahren verschwand. Als Partnerin bekommt Tom die Psychologin Sita Johanns zur Seite gestellt, die bald herausfindet, dass Tom mehr mit dem Fall verbindet, als er vorgibt...

"Schlüssel 17" ist der Auftakt zu einer Reihe um den LKA-Ermittler Tom Babylon. Gleich in seinem ersten Fall, bekommt er es mit besonders grausamen Morden zu tun, die auch noch direkt mit ihm in Zusammenhang zu stehen scheinen.

Die Figur Tom Babylon kämpft mit dem Verschwinden seiner kleinen Schwester Viola. Eigentlich wurde sie für tot erklärt, daran mag Babylon aber nicht glauben. Vielmehr ist er sich sicher, dass Viola noch lebt. Über die ganze Story begleitet ihn seine kleine Schwester sogar. Er redet mit ihr, als säße sie tatsächlich neben ihm und schnell war auch ich mir nicht sicher, ob Viola tatsächlich tot ist.

Die Figuren, die Marc Raabe geschaffen hat, wirken authentisch, wenn sie auch, in meinen Augen, nicht immer logisch handeln und einige Fragen aufwerfen, auf denen ich hier aber nichtnäher eingehen will, wegen der Spoilergefahr.

"Schlüssel 17" ist ein hochspannender, komplexer Thriller, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Es werden einige einschneidende Erlebniss aus Tom Babylons Kindheit und Jugend aufgedeckt und ich wollte wissen, welche Geheimnisse sich noch hinter dem Ermittler verbergen.

Der Thriller wird am Ende schlüssig aufgeklärt, auch wenn ich mir eigentlich ein anderes Ende gewünscht hätte. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass Fragen, die im Thriller aufgeworfen werden, im Laufe der Reihe aufgeklärt werden.

"Schlüssel 17" ist ein starker, spannender Auftakt der Reihe und natürlich möchte ich wissen, wie es weitergeht. Deshalb werde ich sicherlich an der Reihe dranbleiben und freue mich schon auf den zweiten Fall für Tom Babylon!

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Tags: marc raabe, reihe, thriller   (3)
 

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94 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Sturm

Uwe Laub , Heiko Arntz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453419803
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach "Blow Out" kommt hier der zweite Wissenschaftsthriller von Uwe Laub! Und was für einer!

Weltweit häufen sich Wetterphänomene, scheinbar aus dem Nichts.

Berlin wird von einem Tornado verwüstet, Hannover wird von einem gewaltigen Schneesturm heimgesucht und die Protagonistin Laura Wagner ist mittendrin und entgeht nur knapp dem Tod.

Mehr und mehr kristallisiert sich heraus, dass das, was da gerade auf der Welt passier von Menschenhand gemacht sein muss. Wie kann so etwas möglich sein?

Vorab muss ich gleich mal sagen, dass ich meinen imaginären Hut ziehe, vor der Recherchearbeit des Autoren. Ich habe dann und wann mal etwas über die verschiedenen sozialen Netzwerke mitbekommen und gestaunt, wo Uwe Laub überall recherchiert hat.

Der Thriller ist von Beginn an spannend und beängstigend,. Ich selbst verstehe wahrlich nicht viel von Meteorologie, konnte aber durch die verständlichen Erklärungen und Erläuterungen in der Story leicht folgen.

Der Thriller ist sehr bildgewaltig, was es mir leicht gemacht hat, mich in die Story zu verbeißen. Da ich sowieso allergrößten Respekt vor dem Wetter habe und mich bei Stürmen am liebsten verkriechen würde, konnte ich mich sehr gut in die Menschen, die das alles in Uwe Laubs "Sturm" erleben,müssen hineinversetzen.

Ich war geschockt, als ich gelesen habe, dass es tatsächlich möglich ist, das Wetter zu manipulieren, allerdings war mir nicht klar, dass das tatsächlich dann und wann geschieht. Zwar nicht in dem Ausmaß, wie in "Sturm" beschrieben aber mir stellte sich die Frag, wann es denn tatsächlich soweit sein könnte. Gibt es denn eine effektivere Waffe als das Wetter? Wenn man darüber nachdenkt, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter.

Ich möchte zur Story selbst gar nicht so sehr viel schreiben, denn ich muss gestehen, dass mir etwas die Worte fehlen und mich der Thriller auch nach dem Lesen noch beschäftigt.

Mir hat "Sturm" außerordentlich gut gefallen und ich komme nicht umhin, eine absolute Leseempfehlung für diesen hochspannenden, wissenschaftlichen Thriller zu geben und ich freue mich auf mehr von Uwe Laub!

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Tags: thrller, uwe laub   (2)
 

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

astrid korte, bewältigung, einfluß, psychopathen, psychothriller, verfolgung, vergewaltigung

LILITH - EISKALTER ENGEL

Astrid Korten
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 04.01.2018
ISBN 9783746059440
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anna und Max Gavaldo führen eigentlich ein tolles Leben am Starnberger See. Ihre 16jährige Tochter Katharina, die das zweite Gesicht hat und scheint etwas über einen Mord, der den Ort erschüttert zu wissen...

Bei "Lilith - Eiskalter Engel" handelt es sich um die bitterböße Fortsetzung von "Eiskalte Urmarmung". Vorweg - man muss Band eins nicht zwingend gelesen haben, um den zweiten Band zu verstehen.

Anna Gavaldo hat ihr Leben, nachdem sie eine Entführung und ein unfassbares Martyrium überlebt hat, eigentlich wieder ganz gut im Griff. Irgendwie fühlt sie sich jedoch beobachtet und ist sich auch sicher, dass irgendwer im Haus war. Ihre 16jährige Tochter Katharina macht der schwangeren Anna das Lebn zusätzlich schwer. Sind ihre Eskapaden wirklich nur mit der Pubertät zu erlären oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Astrid Korten erzählt Kapitelweise von Anna, Katharina,Max und der Lehrerin von Katharina, Selma Wagenknecht, sodass man die unterschiedlichen Charaktere mit der Zeit ganz gut kennenlernt, oder doch nicht so gut, wie man meint?

Die Autorin versteht es meisterhaft den Leser zu verwirren und oft war ich mir wirklich selber nicht mehr sicher, was ich von dem ein oder anderen Charakter halten soll.

Wenn Astrid Korten aus  Katharinas Sicht aus erzählt hat, jagte mir ein ums andere Mal eine Gänsehaut über den Rücken! Was für ein Biest, dachte ich! Keine Tochter, wie ich sie mir wünschen würde. Sie macht nicht nur ihren Eltern teilweise das Leben schwert, sondern auch einer Lehrerin, die  Katharina nicht wohlgesonnen zu sein scheint. Allerdings muss ich sagen, dass die Lehrerin Selma Wagenknecht mir fast noch unheimlicher war....

Und dann ist da noch Baan. Katharina hat von dem jungen Mann geträumt und eines Tages steht der tatsächlich vor ihr und das Böse hält nun endgültig Einzug in das Leben der Gavaldos.

Mehr möchte ich zu der Story gar nicht erzählen, denn die Spoilergefahr wäre einfach zu groß!

Bei "Lilith - Eiskalter Engel" handel es sich um einen perfiden, komplexen und mystisch angehauchten Psychothriller. Dass die Story hochspannend ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen! Die Seiten fliegen nur so dahin und geschickte Wendungen zwingen zum Weiterlesen.

Bleibt nur noch zu sagen, dass ich für Astrid Kortens neuesten Psychothriller - ein mal mehr - ein absolute Leseempfehlung vergeben kann! Für nervenstarke Thrillerfans ein Leckerbissen!

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Tags: astrid korte, psychothriller   (2)
 

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

deutschland, dystopie, genetik, genmanipulation, gentechnik, jens lubbadeh, klone, klonen, neandertaler, neanderthal, roman, science fiction, thriller, utopie, zukunft

Neanderthal

Jens Lubbadeh
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453318250
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Im zukünftigen Deutschland ist das Wichtigste Schönheit und Gesundheit, am besten perfekt sein! Philipp Nix hat Probleme in dieser neuen Welt. Nix stößt auf eine seltsam aussehende Leiche, die ihn wiederum zu einem Massengrab im Neandertal in Düsseldorf führt. Darin enthalten jede  Menge Knochen, die anscheinend zu Neandertalern gehören. Nur... warum sind diese Knochen erst dreißig Jahre alt?

Was für eine abgefahrene Story! Ich war von Beginn an total begeistert, was bis zum Ende nicht nachgelassen hat!

Die Story ist in drei Teile gegliedert, wobei jeder Teil seine eigenen Hauptprotagonisten hat und sich über mehrere Jahre zieht. Am meisten begeistert haben mich hierbei Max Stiller und Sarah Weiss. Die Beiden sind im zukünftigen Deutschland alles andere als perfekt. Stiller ist taubstumm und auch Sarah hat so ihre "Schönheitsprobleme", die ihr schon in ihrer Kindheit jede Menge Anfeindungen und Hänseleien bescherten.

Es ist unwahrscheinlich schwer, zu viel von der Story zu verraten, denn den Sog und die Faszination, die "Neanderthal" auf den Leser ( definitiv auf mich persönlich) hat, sollte man am Besten genießen, ohne zu viel von der Story zu wissen. Genießen und vor allem staunen! Begleitet einfach die beiden Wissenschaftler ganz unvoreingenommen bei deren Recherchen, was unwahrscheinlich interessant und sehr, sehr spannend ist!

Der Roman beinhaltet jede Menge Action, Intrigen, Betrügereien und ganz, ganz viel - sehr gut recherchierte - Fakten zu unseren Vorfahren. Warum sind die Neandertaler so schnell verschwunden und mussten dem Homo Sapiens Platz machen? Wie haben sie gelebt und wie war ihr Wesen überhaupt? Wie viel Neandertaler steckt noch in uns und, waren sie die besseren Menschen?  Das alles kann man in Jens Lubbadehs Roman "Neandertal" in hochspannender Art und Weise nachlesen und sich dazu seine eigenen Gedanken machen!Fiktiv?Ganz sicher aber wieviel Wahrheit könnte darin stecken?

Jedenfalls danke ich dem Autoren für so viele Gedankenanstöße, die mich an den PC und zu Google getrieben haben um selbst ein bisschen zu recherchieren!

Diese Story wird mir lange, lange im Gedächtnis bleiben. So könnte es gewesen sein und wer weiß, vielleicht sieht ein Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft so oder so ähnlich aus, was zugegebenermaßen ziemlich gruselig wäre aber ihr kennt die Pferde vor der Apotheke, nicht?

Absolute Leseempfehlung -  nicht nur für Science Fiction Fans!

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Tags: jens lubbadeh, neandertaler, roman, science fiction   (4)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

auftragskiller, buchreihe, entführung, ermitteln, experimente, hörbuch, mord, sekte, thrille, thriller

Der Hirte

Ingar Johnsrud , Daniela Stilzebach , Dietmar Wunder
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 26.06.2017
ISBN 9783837138726
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die Tochter einer Politikerin wird vermisst. Hauptkomissar Beier, der den Fall bearbeiten soll, wird kurz darauf zu einem Hof in der Nähe von Oslo beordert. Dieser Hof ist der Sitz der Sekte "Gottes Licht", auf dem 5 Männer auf bestialische Art und Weise ermordet wurden. Die restlichen Mitglieder der Sekte gelten als vermisst und unter ihnen die Tochter der Politikerin - Annette Wetre...

Ich muss gestehen, dass ich mehrere Anläufe gebraucht habe, um das Buch zu lesen. Manchmal ist es ja einfach das falsche Buch zum falschen Zeitpunkt und so habe ich dem Thriller mehrere Chancen gegeben.

Der Klappentext ließ auf eine spannende Story hoffen,leider war die Story für mich aber oft, gerade zu Anfang, total verwirrend! Zu viele Personen, aprubte Ortswechsel und ich konnte dem Thriller nur schwer folgen. Für mich persönlich wurden viel zu viele Themen aufgegriffen, die den Thriller auf mich hoffnungslos überladen wirken ließen und mich am Ende irritiert zurückließen.

Gewiss wird im Laufe der Trilogie alles aufgeklärt werden, leider werde ich persönlich aber die Auflösung nicht erfahren, denn ich muss ehrlich sagen, dass ich die Trilogie nicht weiterlesen möchte.

Es hat mir keinen großen Spaß gemacht, das Buch fertigzulesen und so kann ich dieses Mal leider nur eine bedingte Leseempfehlung geben.

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Tags: thrille   (1)
 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Tannenglühen

Petra K. Gungl
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 11.10.2017
ISBN 9783839221228
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Siegfried Fürstenstein wird eines morgens tot in der Kanzlei aufgefunden. Der Anwalt wurde mit der Lichterkette des Weihnachtsbaums erdrosselt. Franziska Ferstl möchte eigentlich ihre Strafverteidigerkarriere dieses Weihnachten aufgeben. Da aber ihr bester Freund und Partner der Kanzlei schnell als Hauptverdächtiger feststeht, setzt sie alles daran Max aus dem Gefängnis zu holen und bringt sich selbst in Gefahr...

Mit Franziska Ferstl hat die Autorin Petra K. Gungl eine Hauptprotagonistin geschaffen, die mir auf anhieb symphatisch war. Sie fährt eine Harley Davidson namens "Rosinante" und ist auch sonst weit davon entfernt mit ihren 60 Jahren zum alten Eisen zu gehören. Nach schwerer Erkrankung entschließt sie sich dazu, sich zur ruhe zu setzen. Der Mord an ihrem Kanzleiskollegen Siegfried Fürstenstein macht ihr da allerdings einen Strich durch sie Rechnung. Sie kann einfach nicht glauben, dass ihr bester Freund Max in diese Mordsache involviert sein soll. Dieser wird jedoch von der Sekretärin, die mit ihm eine Affäre hatte, stark belastet.

Der Krimi nimmt von Beginn an gefangen, denn der Leser wird sofort mit dem Mord konfrontiert. Wer könnte Siegfried Fürstenstein nach dem leben getrachtet haben? Dies gilt es für Franziska herauszufinden.  Auch aus dem Privatleben von "Ziska" erfährt man so Einiges.

Der Kapitel sind sehr schlüssig aufgebaut und die Orte des Geschehens, der Krimi spielt in Wien,  wurden von der Autorin bildhaft beschrieben. Die Charaktere sind authentisch, sodass man sich gut hineinversetzen kann. Dass Petra K. Gungl weiß, wovon sie schreibt, liegt auf der Hand, ist sie doch selbst promovierte Juristin!
 
Die Autorin versteht es, den Spannungsbogen immer weiter zu spannen und animiert zum Miträtseln bis zu einem furiosen und in sich schlüssigen und logischen Ende!

Mir hat "Tannenglühen" sehr gut gefallen und deshalb gibt es für den Weihnachtskrimi von mir auch  eine absolute Leseempfehlung!

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Sonntags Tod

Carla Berling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453419933
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ira Wittekind, Lokalreporterin, kehrt in ihre westfälische Heimat zurück und wird gleich mit einer Hiobsbotschaft erwartet. Schulfreundin Verena wurde von ihrem Mann Richard ermordet und dieser hat sich im Anschluss das Leben genommen. Zu allem übel wird Ira kurz darauf noch Zeugin, als ein Toter in einer mehr als verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Ira stellt durch ein Detail fest, dass der Mord, Selbstmord und die gefundene Leiche in irgendeinem Zusammenhang stehen müssen und stößt bei ihrer Recherche auf Abgründe, die irgendwieso gar nicht in diese idyllische Provinz zu passen scheinen...

Der Klappentext des Kriminalromans hat sich so spannend angehört, dass ich nicht umhin kam den Krimi zu lesen und ich habe es nicht bereut!

Carla Berling legt hier einen Kriminalroman vor, in dem sich eine Familiengeschichte verbirgt, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Die Story ist durchweg spannend und beim Lesen wird man ein bisschen selber zum Ermittler und will, genau wie Ira, die Zusammenhänge, die bestehen müssen, entwirren und den Täter, der verwahrloste Tote wurde ermordet, entlarven. Dies gestaltet sich nicht ganz einfach, denn es gibt jede Menge Geheimnisse, die erst mal aufgedröselt werden müssen und die Ira fast sprachlos machen.

Ira und alles anderen Charaktere sind authentisch und liebevoll gezeichnet und ich konnte mich, gerade mit Ira, sehr gut identifizieren. Manches Mal habe ich kleine Probleme mit Krimis, die viel Lokalorit enthalten, bei "Sonntags Tod" allerdings überhaupt nicht!

Obwohl viele relevanten Charaktere in der Geschichte vorkommen, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, diese auseinanderzuhalten. Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, dass Polizeiarbeit und die Privatleben der Ermittler, die mich oft an Krimis stören, nur am Rande oder gar nicht vorkommen! So blieb "Sonntags Tod" für mich durchweg spannend und trotzdem ich mitgerätselt habe, hatte ich meist den falschen Täter in Verdacht! Carla Berling hat geschickte Wendungen eingebaut und mich an der Nase herumgeführt, was noch ein Pluspunkt für mich bedeutet!

So kann ich für "Sonntags Tod" nur eine absolute Leseempfehlung geben und freue mich auf weiter Krimis von Carla Berling, am liebsten mit der symphatischen Protagonistin Ira Wittekind!

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Tags: carla berling, krimi, lokalorit   (3)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Schattenbrandung: Thriller Neuerscheinungen 2017 (books2read)

Sascha Lemon
E-Buch Text: 282 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.10.2017
ISBN 9783733785987
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein schwerer Sturm tost über die schottische Küstenstadt Groom. Lenas Tochter Jenna verschwindet spurlos. Der Teenager war mit ihrem Vater zusammen, als sie urplötzlich einfach nicht mehr da war. Die Fotografin Lena, die Mutter des Mädchens, ist außer sich vor Sorge und setzt alles daran herauszufinden, was mit ihrer Tochter geschehen ist. Ihr Mann Jo zerbricht fast an dem Verschwinden seiner Tochter, während der gemeinsame Sohn und Bruder ein eigenes Geheimnis hütet und dann ist da noch dieser Schatten, der immer wieder an den Felsen der Dragonfalls-Bucht gesichtet wird....

Was für eine düstere Story! Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg nicht ganz leicht gefallen ist, denn ich musste erst mal die Personen, die in dem Thriller vorkommen, sortieren.

Lena steht vollkommen neben sich, als ihr Mann Jo ihr mitteilt, dass Jenna verschwunden ist. Jo fährt die ganze Gegend auf der Suche nach seiner Tochter ab und auch Lena findet keine Ruhe. Außerdem ist das nicht das einzige "Problem", das die Familie umgibt! Lena geht fremd, Jo möchte gerne fremdgehen und Sohn Eric verheimlicht Drogenprobleme. Da stellt sich doch die Frage, was ist mit Jenna? Hat sie auch Geheimnisse? Ist sie mit einem Freund abgehauen oder rebelliert sie einfach, wie die Polizei vermutet, und taucht bald wieder auf?

Der bildgewaltige Thriller ließ sich nach den oben genannten Schwierigkeiten, die ich hatte, flüssig lesen, ist spannend und hat alles, was einen Thriller so richtig schön düster macht! Mystery? Klar, auch das! Wobei ich mir über die ganze Story nicht sicher war, wie sich das auflösen wird. Das Mysteriöse in der Story gründet auf ein mittlerweile verlassenes Haus, in dem sich Dinge abgespielt haben die...., mehr schreibe ich nicht dazu, das solltet ihr schon selbst herausfinden!

Ich war mir lange nicht im Klaren, was mit Jenna geschehen sein konnte. Auch muss ich sagen, dass mich die Geheimnisse der Familie Kastor im Gegensatz zu dem vordergründig zur Schau gestellten Leben schockiert haben! Irgendwie kocht da jeder sein eigenes Süppchen und so kann man eine Familie auch systematisch zu Grunde richten.

Fazit: "Schattenbrandung" hat mir sehr gut gefallen! Wer mysteriöse Begebenheiten mag und eine düstere Familiengeschichte liegt mit dem Thriller genau richtig und so gebe ich sehr gerne eine Lesempfehlung, gerade jetzt in der düsteren Jahreszeit!

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Tags: mystery, sascha lemon, thriller   (3)
 

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200 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

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The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

J.D. Barker , Leena Flegler
Flexibler Einband: 539 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.12.2017
ISBN 9783764506247
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vorhang auf - hier kommt J.D.Barker!

Der Klappentext zu diesem hochspannenden Thriller reicht vollkommen aus, deshalb verzichte ich hier auf eine eigene Inhaltsbeschreibung!

Lange habe ich keinen Thriller mehr gelesen, der mich so dermaßen gefesselt hat, dass ich das Buch in einem Rutsch lesen musste!

Eigentlich haben wir hier zwei Thriller in einem! Da ist die Hauptstory, die und von einem gnadenlosen, grausamen Killer erzählt und die Story des Killers selbst, die dem Ermittler, Detective Sam Porter, in Form eines Tagebuchs, von 4MK, die Abkürzung des Four Monkey Killers, persönlich geschrieben, vorliegt.

4MK erzählt die Geschichte seines "Werdegangs", die so unglaublich wirkt, dass ich manchmal wirklich dachte, dass er diese erfunden haben musste! Sowas kann es einfach nicht geben und Sam Porter war mit mir einer Meinung! Wirklich? Hat 4MK das alles wirklich so erlebt? Wenn ja, kann man sogar fast nachvollziehen, was aus ihm geworden ist.

Mir kam das Tagebuch vor, wie ein Hilfeschrei, irgendwie... Ein ziemlich kranker Hilfeschrei aber wer weiß, was in diesem Kopf vorgeht?

"The Fourth Monkey Killer - Geboren, um zu töten" ist der Auftakt einer Reihe und deren zweiten Band ich fast nicht abwarten kann!

Dieser Thriller ist ein echter Leckerbissen und gehört unbedingt und dringend gelesen, gerade von hartgesottenen Thrillerfans! Ihr werdet eure helle Freude daran haben!

Von mir gibt es eine absolute und dringende Lessempfehlung! Euch wird was entgehen, wenn ihr dieses Debüt von J.D. Barker verpasst! Ich bin begeistert!

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Tags: auftakt, hochspannung, j.d.barker, reihe, thriller   (5)
 

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106 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

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Die Rückkehr der Wale

Isabel Morland
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426521809
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigentlich liebt Kayla ihren Mann Dalziel - eigentlich. Tatsächlich bleibt sie mehr aus Pflichtbewusstesein bei ihm. Die beiden haben sich nicht mehr so viel zu sagen und der letzte große Streit über ihren Sohn bzw. Stiefsohn hat einen großen Keil zwischen die Eheleute getrieben.

Als eines Tages ein Fremder auf die Insel kommt, fühlt sich Kayla sofort zu ihm hingezogen. Brannan, wie der Fremde heißt, geht es nicht anders. Die Dorfbewohner reden über den mysteriösen Fremden, später über Kayla und Brannan. Brannan hütet ein Geheimnis, das Kayla in einen Zwiespalt treibt und das Gerede der Inselbewohner tut sein übriges dazu...

Zuerst einmal möchte ich die bildhafte Schreibweise der Autorin loben! Isabel Morland beschreibt die Landschaft Schottlands eindringlich und malerisch, sodass beim Lesen fast Sehnsucht nach dieser Gegend aufkommt.

Kayla war mir sofort sympathisch, wenngleich sie mir trotzdem ein bisschen naiv vorkam. Für eine gestandene Frau fast zu naiv. Brannan ist ein attraktiver Mann, der sehr einfühlsam und mit einer großen Portion Empathie gesegnet ist und deswegen höchst mysteriös auf andere wirkt.

Kein Wunder, dass sich Kayla Hals über Kopf in den Fremden verliebt, allerdings nicht ihne schlechtes Gewissen ihrem Mann gegenüber.

Dalziel, Kaylas Ehemann wirkt sehr grobschlächtig. Er musste schon einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, weshalb ich seine Tun bis zu einem gewissen Teil doch verstehen konnte.

Der Liebesroman von Isabel Morland hat mir wirklich gut gefallen und wurde für mich zu keiner Zeit langweilig. Es war für mich spannend zu lesen, wie sich das alles mit Kayla, Dalziel und Brannan entwickelt. Stimmt es wirklich, dass Brannan ein so genannter Seljkie ist? Eine Art Fabelwesen?
Das müsst ihr schon selbst herausfinden!

Mit "Die Rückkehr der Wale" erzählt uns Isabel Morland eine wunderschöne Liebesgeschichte, die nicht ganz ohne Tragik auskommt und in einer wunderschönen Gegend in Schottland spielt!

Der Roman ist genau das Richtige für die immer länger werdenden Abende! Mir hat der Liebesroman gefallen - demzufolge gebe ich gerne eine Leseempfehlung!

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Tags: isabel morland, liebesroman, schottland   (3)
 

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66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Fever

Deon Meyer , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 702 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 09.10.2017
ISBN 9783352009020
Genre: Romane

Rezension:

Ich lese sehr gerne apokalyptische Geschichten, demzufolge war es für mich schnell klar, dass "Fever" so schnell wie möglich auf meiner Leseliste landet.


Ein Fieber, ausgelöst durch einen mutierten Virus hat 95% der Weltbevölkerung ausgelöscht.


Nico ist mit seinem Vater unterwegs nach Vanderkloff. Dort angekommen gründen sie eine Stadt, die den Namen Amanzi bekommt. Schon auf dem Weg dorthin, müssen sie sich einigen Gefahren stellen und bald wird klar, auch beim Aufbau der Stadt, dass Nico eigentlich seinen Vater mehr oder weniger beschützt und der stärkere von beiden ist.


Die Stadt wächst von der Bewohneranzahl sehr schnell und was sehr bemerkenswert ist und auch hochinteressant ist, dass die Bewohner in dem Buch auch zu Wort kommen. Was haben sie vor Amanzi erlebt, was erhoffen sie sich?


Eine Postapokalypse bringt auch die niedersten Sinne in Menschen zum Vorschein und so haben sich verschiedene Gruppen und Gangs gebildet, die in ihrem Kampf ums Überleben buchstäblich über Leichen gehen und so kommt es zum Krieg zwischen Amanzi und anderen Gruppierungen, in dem Nico eine große Rolle spielt.


Auch innerhalb von Amanzi sind sich nicht alle einig, sodas es auch dort zu Unstimmigkeiten kommt. Oft habe ich mich gefragt, wie es sein würde, wenn so etwas tatsächlich passieren würde und eine Pandemie die Menschheit dahinrafft. Statt die Chance zu etwas Neuem wahrzunehmen,scheint die Menschheit genau dieselben Fehler wie vor der Pandemie zu machen und nichts dazugelernt zu haben.


"Fever" ist ein sehr gut erzählter, unglaublich fesselnder Roman, der trotz seiner 700 Seiten niemals langweilig wird und nachdenklich macht!


Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: deon meyer, dystopie   (2)
 

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192 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 111 Rezensionen

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Und du kommst auch drin vor

Alina Bronsky
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423761819
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mit "Und du kommst auch drin vor" ist Alina Bronsky ein recht ungewöhnlicher Jugendroman gelungen.

So oft kommt es vor, dass ich meine mich in einem Buch wiederzuerkennen, allerdings lange nicht so, wie es Kim zu glauben scheint. Es gibt tatsächlich viele Paralellen zu ihr und ihrem eigenen Leben, dass es schon fast unheimlich ist.

Kim liest, wasfür sie sehr ungewöhnlich ist, das Buch und versucht sogar Kontakt zu der Autorin aufzunehmen, was mehr schlecht als recht gelingt. Ihr Wunsch wäre, dass die Autorin das Buch umschreibt, denn Kim ist sich sicher, dass diese ihr Leben mehr oder weniger "geklaut" hat.

"Und du kommst auch drin vor" ist ein kurzweiliger Jugendroman, der die Zielgruppe sicherlich begeistern wird. Ich selber habe das Buch in einem Rutsch an einem Vormittag gelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie und ob Kim es gelingt, mit dem Geschriebenen zurecht zu kommen.

Die Charaktere wurden liebevoll von Alina Bronsky gezeichnet, wobei mir Petrowna ein bisschen zu quirlig, sie erzählt Geschichten über ihre Familie, die offensichtlich frei erfunden sind. Kim bewundert ihre Freundin und ist mir ein bisschen zu naiv. Sie fühlt sich neben ihrer Freundin ziemlich klein aber jetzt hat eine Schriftstellerin tatsächlich ihr Leben beschrieben! Nur das Ende gefällt Kim überhaupt nicht und zusammen mit Petrowna versucht sie das zu verhindern.

Was hat das Buch für eine Aussage? Ich glaube - und das ist auch ganz gut so - "Bleib` immer du selbst und verstell`dich nicht - alles andere geht sowieso nach Hinten los!"

Mir hat das Buch ganz gut gefallen und wenn ich eine Tochter im Alter von 10 - 14 Jahren hätte, würde ich ihr sicherlich das Buch schenken!

Deshalb gibt es von mir auch eine Leseempfehlung! 

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Tags: alina bronsky, jugendroman   (2)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

ermittlungen, frauenhaus, gewal, gottesurtei, gottesurteil, lka, misshandlung, misshandlungen, mordseri, psychothrille, psychothriller, rache, rhena weiss, wien

Gottes rechte Hand

Rhena Weiss
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442485789
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Da ist er nun endlich! Nach "Das Böse in euch" der zweite Band der Michaela-Baltzer- Reihe, auf den ich mich unwahrscheinlich gefreut habe!

In Wien werden innerhalb kürzester Zeit zwei Männer auf höchst brutale Weise umgebracht! Die Ermittlungen drehen sich zuerst im Kreis, bis das ganze Ausmaß bewusst wird und es so scheint, als hätte der Mörder eine Art Gottesurteil vollzogen. es kommt noch schlimmer - denn alles scheint auf Bernd Dalisch, Michaelas Freund, Kollege und nachbar hinzudeuten und sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht...

"Gottes rechte Hand" steht dem Vorgänger, was die Spannung anbelangt in nichts nach! Rhena Weiss hat dem Mörder Taten auf den Leib geschrieben, die unwahrscheinlich brutal und gleichermaßen intelligent sind.

Natürlich ist Michaelas Nichte Valerie, ihre Kollegin Doris und Bernd Dalisch in Band zwei vertreten, die allesamt von der Autorin authentisch beschrieben werden und mir sehr ans Herz gewachsen sind! Außerdem begegnet uns in Band zwei auch der Mörder aus "Das Böse in euch wieder"...

Mir war von Beginn an eigentlich klar, wer der Mörder ist, wenn Rhena Weiss nicht eine kleine Stolperfalle eingebaut hätte und ich plötzlich gar nicht mehr so sicher war! So muss ein Psychothriller meiner Meinung nach sein!

Beide Bände sind in sich abgeschlossen, dennoch empfehle ich, die beiden Bände hintereinander zu lesen, denn in Michaelas Privatleben spielen auch zwei Männer eine große Rolle. Wie sich diese Geschichte entwickelt, macht Lust auf mehr! Natürlich bin ich auch neugierig, wie es nun letztendlich mit Valerie weitergeht und ob sie sich nun wirklich sicher ist, was sie später mal beruflich machen möchte!

Ich hoffe und freue mich sehr auf Band 3, den ich natürlich lesen werde, obwohl ich mir geschworen hatte, keine Reihe mehr zu beginnen! Aber diese Reihe ist genau nach meinem Geschmack und so, muss ich meinen Schwur brechen, was mir allerdings in keinster Weise leid tut!

Wie schon für Band eins gibt es für "Gottes rechte Hand" eine absolute Leseempfehlung von mir!

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Tags: psychothrille, rhena weiss   (2)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

dystopi, fantas, jasmin jülicher, krimi, science fiction, science-fiction, selbstverlag, steampunk

Der Hüter

Jasmin Jülicher , Jasmin Jülicher
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 15.09.2017
ISBN 9783961114856
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Biota heißt die Stadt auf dem Meeresboden, die nach dem Großen Krieg gebaut wurde. Die Menschen dort, haben eine sichere Zuflucht, denn die Oberen haben dafür gesorgt, dass gewalttätige Tendenzen und Erinnerungen ausgelöscht wurden.

Alexander ist der oberste Hüter der Stadt und ermittelt mit der Biologin Nic zusammen in einem Mordfall, der so eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Eine fürchterlich entstellte Leiche taucht auf und das scheint erst der Anfang zu sein...

Steampunk, Fantasy und Krimi in einer Geschichte vereint-und was für eine!

Das Debüt von Jasmin Jülicher hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Die hochspannende Story ist rasant und actiongeladen und weist zu keiner Zeit Längen auf!

Von Beginn an hat mich die Story gefesselt, was sicherlich auch daran liegt, dass ich eine Story in dieser Art noch nie gelesen habe! Mit Alexander und Nic sind Jasmin Jülicher zwei symphatische Protagonisten gelungen, die ich gerne durch die Story begleitet habe.

Bildgewaltig wird von der Autorin Biota und das ganze Drumherum beschrieben, sodass ich teilweise fast das Gefühl hatte, selber dort zu sein und tief versunken in der Story war!

"Der Hüter - Stadt der Tiefe" zeigt hier vorbildlich, dass Selfpublisher- Autoren viel mehr Beachtung geschenkt werden muss! Ich habe schon die ein oder andere Perle entdecken dürfen, wobei die Story um Biota zu einer der Besten gehört, was ich ganz klar und ohne zu übertreiben sagen kann!

Die Story ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch wird es eine Fortsetzung geben, denn so ganz zu Ende erzählt ist das alles dann doch nicht... Gut für Fans von Steampunk, Dystopien, Krimi und Fantasy!

 Hier wartet ein echter Leckerbissen und deshalb vergebe ich auch gerne ein ganz großes Lob an  Jasmin Jülicher und natürlich eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: dystopi, fantas, jasmin jülicher, krimi, steampunk   (5)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

2017, koblenz, mord, polizist, reih, serienmörder, thrille, traum, volker dützer, westerwald

Freier Fall

Volker Dützer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei KBV, 15.08.2017
ISBN 9783954413829
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Enthält Spoiler zu Band eins "Der Schacht"!

Der zweite Fall für Ben Funke und Helen Stein!

Ben Funke wacht eines morgens neben seiner erschossenen Geliebten auf.Die Tote wurde mit Funkes Dienstwache ermordet. Funke kann sich zwar nicht mehr erinnern, ist sich aber sicher niemals Carola Wesseling ermordet zu haben. Kurzerhand lässt er die Leiche verschwinden und begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder. Allerdings ist ihm sein Feind, Berthold Kain, der Kriminalrat ist und die Ermittlungen leitet, auf den Fersen und der kann es gar nicht abwarten Funke zu stellen und als Mörder zu präsentieren

Währenddeseen jagt Helen Stein einen Serienmörder auf dessen Konto mutmaßlich sechs verschwundene Frauen gehen und begibt sich, ein Mal mehr, in große Gefahr!

Mein lieber Mann - was für eine Hetzjagd durch die spannende Story! Voker Dützer versteht es auch im zweiten Band um Helen Stein und Ben Funke den Leser von Anfang an ans Buch zu fesseln.

Ben Funke scheint sein Leben, nachdem er seine lange verschwundene Tochter, mit der Hilfe von Profilerin Helen Stein befreien konnte,wieder im Griff zu haben. Er ist eine neue Beziehung mit der verheirateten Carola Wesseling eingegangen und der Alkohol scheint auch nicht mehr sein größtes Problem zu sein. Umso geschockter ist er, als seine Geliebte tot neben ihm liegt, was ihn verständlicherweise aus der Bahn wirft. Fieberhaft versucht er die vergangenen Stunden zu rekonstruieren, was ihm nur schwer gelingt, denn offensichtlich hat er, mal wieder, zu viel getrunken. Wie kann das sein?

Helen Stein scheint schon, wie in Band eins, eine sehr toughe Profilerin zu sein. Allerdings sucht sie immer noch der letzte Fall heim, was sie allerdings nicht davon abhält, sich selbst auf der Suche nach einem irren Serienmörder in Gefahr und um Kopf und Kragen zu bringen. Der Charakter der Profilerin ist äußerst interessant und ich hoffe, bald noch mehr von ihr lesen zu dürfen.

Beide Ermittler sind symphatisch und authentisch gezeichnet. Das Team, dass beide um sich haben, scheint wie Pech und Schwefel zusammenzuhalten, auch gegen den äußerst unbeliebten Kriminalrat Kain, dem für eine erfolgreiche Karriere kein Mittel zu abwegig erscheint. Der Autor versteht es wunderbar, den Leser neugierig zu machen, warum zwischen Funke und Kain dieser glühende Hass, gerade auf Seiten des letztgenannten, besteht. Ein Thriller wäre kein Thriller, wenn nicht noch Ungeheuerliches aufgedeckt werden würde...

Volker Dützer jagt den Leser, zusammen mit Ben Funke und Helen Stein, durch eine mörderische und sehr actiongeladene Story, bei der ich ein paar Mal mit meinen Vermutungen komplett danebenlag. Auf den ersten Blick scheint auch nicht klar, ob und was der Serienmörder mit Carola Wesseling oder gar Ben Funke zu tun hat. Geschickt verwebt der Autor  beide Handlungsstränge bis zu, fulminanten Finale miteinander.

Das Ende...tja, lieber Volker Dützer, das lässt mich doch sehr auf einen nächsten Band hoffen, den ich sicherlich wieder sehr gerne lesen werde! Funke, Stein, Nora und Joker, der Labrador, sind mir doch sehr ans Herz gewachsen und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass deren Geschichten noch lange nich zu Ende erzählt sind! Gut so!

Von mir gibt es für den hochspannenden Thriller eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: reih, thrille, volker dützer   (3)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

julia hubinger, multiple sklerose

Alles wie immer, nichts wie sonst

Julia Hubinger
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 07.09.2017
ISBN 9783959101240
Genre: Biografien

Rezension:

Als ich erfuhr, dass meine "Einblick"-Kollegin JuSu ein Buch schreibt, war mir klar, dass ich das unbedingt lesen musste, habe ich sie und ihre Familie doch schon kennenlernen dürfen.

Mich - und wahrscheinlich viele an MS-Erkrankte -  macht es immer ein bisschen traurig, manchmal auch ärgerlich, wenn über die Multiple Sklerose die wildsten Gerüchte kursieren. Nein, MS bedeutet nicht unbedingt und immer = Rollstuhl.

In "Alles wie immer, nichts wie sonst" erzählt uns Julia Hubinger über sich und ihre Familie und wie ihr Alltag mit der unheilbaren Krankheit aussieht.

Das Buch macht Mut, es ist authentisch, es klärt auf, es ist lustig, manchmal traurig und es ist rührend und bewundernswert wie sie und ihre Familie den Alltag zusammen meistern!

Ich habe schon einige Bücher über die multiple Sklerose gelesen und kann guten Gewissens sagen, dass "Alles wie immer, nichts wie sonst" eines der Besten, auf alle Fälle eines der Ehrlichsten ist!

Ich kann das Buch nur allen Erkrankten und auch nicht Erkrankten nur wärmstens ans Herz legen! Es gibt immer einen Weg, natürlich manchmal mit einigen Kurven, die trotzdem zum Ziel führen,  wie uns Julia Hubinger mit ihrer Geschichte zeigt!

Wer noch mehr von Julia Hubinger lesen möchte, sollte auch mal auf ihrem tollen Blog - Mama Schulze - vorbeischauen! Es lohnt sich!

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Tags: julia hubinger, multiple sklerose   (2)
 

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Der Totensucher

Chris Karlden
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.08.2017
ISBN 9783746633428
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit "Der Totensucher" habe ich mein erstes Buch von Chris Karlden gelesen und ich war sehr gespannt, ob mich der Autor mit dem Thriller, der mich nach Klappentext sehr neugierig gemacht hat, überzeugen kann.

Mit Adrian Speer betritt ein neuer, symphatischer und charismatischer Ermittler die Bühne. Zwei Jahre zuvor wurde seine Tochter Lucy, damals elf Jahre alt, entführt und Adrian suspendiert. Nun gib es eine neue Ermittlergruppe für besonders schreckliche Gewaltverbrechen, der Speer nun zugehörig ist. Mit seinem neuen Partner Bogner ermittelt er nun in einem Fall, bei dem eine schrecklich zugerichtete Leiche in einer alten Fabrikhalle gefunden wird. Tags drauf wird schon die nächste Leiche entdeckt, die nach dem selben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Opfers befindet sich ein neues Foto der damals entführten Lucy....

Mit "Der Totensucher" schickt Chris Karlden seine Leser auf ein Katz-und Maus-Spiel der besonders spannenden Art.

Adrian Speer macht sich Vorwürfe, weil er nicht verhindern konnte, dass seine Tochter, aus der Wohnung heraus, entführt wurde. Daran ist auch seine Ehe mit seiner Frau Franziska, die Profilerin beim BKA war, zerbrochen. Adrian gibt aber nicht auf und hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Tochter leben zu finden und zurückzubringen. Als er das Foto seiner Tochter entdeckt, schöpft Speer natürlich sogleich neue Hoffnung und macht sich fieberhaft und teilweise sogar mit Alleingängen auf die Suche seiner Tochter. Dabei muss er in tiefe Abgründe blicken, die nur schwer erträglich sind, malt sich die schlimmsten Dinge aus, die mit seiner Tochter geschen sein könnten Kann es wirklch sein, dass die aktuellen Morde irgendetwas mit Lucy und ihrer Entführung zu tun haben?Warum und wie häng das alles zusammen?

Der Autor versteht es den Leser an die Story zu fesseln. Immer mal wieder gibt es Rückblenden in Adrians Leben und ich konnte sein Handeln sehr gut nachvollziehen. Chris Karlden spart auch nicht mit Cliffhangern am Ende des Kapitels und der Leser muss außerdem mit zahlreichen Wendungen rechnen, die den Spannungsbogen durchweg aufrecht erhalten und, je näher man der Auflösung kommt, noch steigert!

Das Ende der Story.?Hmmm.. ich will es mal so beschreiben: man sieht einen spannenden Film und dann scheint es, als ob jetzt etwas bahnbrechendes geschieht....  Zack-Fortsetzung folgt!

Zwischen Cliffhangern und mir besteht so eine Art Hassliebe, allerdings hat es Chris Karlden geschafft, dass ich nun sehnlichst auf den zweiten Band um Speer und Bogner warte! Ich hätte gerne etwas mehr von Franziska gelesen und erfahren aber wie schon gesagt, da kommt noch was!

Fazit: "´Der Totensucher" hat mir hochspannende Lesestunden beschert und noch eine Reihe, die ich sehr gerne weiterverfolgen werde! Hoffentlich bald...

Absolute Leseempfehlung!

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141 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Die Kinder

Wulf Dorn
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 04.09.2017
ISBN 9783453270947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich verzichte hier auf eine eigene Inhaltsangabe,denn der Klappentext ist mehr als ausreichend.

Wer die Bücher von Wulf Dorn kennt, wird festgestellt haben, dass der Autor viele verschiedene Facetten hat. Wir haben Fahlenberg und die Waldklinik kennengelernt, "Mein böses Herz" - einen Jugendthriller und mit "Die Nacht gehört den Wölfen" konnten sich die Leser überzeugen, dass Dorn auch wunderbar das Genre Roman kann, jedoch nicht ohne Gänsehaut bei der Leserschaft zu erzeugen.

Dieses Buch würde ich persönlich dem Genre Horror-Thriller zuweisen.

In seinem neuesten Werk hält Dorn seinen Lesern schonungslos den Spiegel vor und macht bildgewaltig und schockierend klar, dass jede Generation mit ihrem Handeln und ihren Entscheidungen verantwortlich für die Nächste ist, die nächste Generation - unseren Kindern. Den Kindern, die keine Entscheidungsgewalt haben und darauf vertrauen müssen, dass ihre Eltern das Richtige tun und ihnen eine möglichst heile Welt zurücklassen.

Wenn man so die Schlagzeilen liest, wird einem schnell klar, dass es nicht nur fünf vor Zwölf für unsere Welt ist, sondern gefühlt nur wenige Sekunden bleiben, das Ruder herumzureißen, was allerdings nur im Kollektiv möglich wäre. Deshalb sind wir geschockt über einen weiteren Terroranschlag, einen weiteren Umweltskandel, gewaltige Natureskapaden und uns tun die Kinder leid, die mit Arbeit ausgebeutet werden, die Hunger leiden müssen während andersdwo auf der Welt über 200 Millionen für einen Fussballspieler gezahlt wird. Wir sind schockiert über eine weitere Kinderleiche, die einem Mord, Misshandlung und/oder einem Missbrauch zum Opfer gefallen ist. Danach gehen wir zum Tagesablauf über und sind froh, dass es nicht unser eigenes Kind war....

In "Die Kinder" muss die Karrierefrau Laura Schrader erleben, was passieren kann, wenn es einfach genug ist! Die verletzte Frau wird aus einem Unfallauto geborgen, im Kofferraum eine Leiche. In dem Dorf aus dem sie zu kommen scheint, sind sämtliche Bewohner verschwunden und so fragt man sich natürlich wohin. Der Psychologe Robert Winter bekommt eine unglaubliche Geschichte über den Hergang der Geschehnisse zu hören, die sich bis zur erschreckenden Auflösung durch den Roman ziehen und teils für mich nur schwer zu ertragen waren und mir eine dicke Gänsehaut beschert haben, erschrocken über die Dinge, die überall auf der Welt so oder so ähnlich tatsächlich geschehen und als würde ich zum ersten Mal davon hören.

Ich habe "Die Kinder" in einem Rutsch verschlungen. Nach der spannenden Lektüre blieb Nachdenklichkeit, tatsächlich ein schlechtes Gewissen und ein Dank an Wulf Dorn für den mahnenden Hinweis, dass das Wort "Emergenz" eine mögliche Lösung wäre, was eigentlich glasklar sein sollte und den Menschen leider trotzdem nicht gelingt.

Fazit: "Die Kinder" ist kein "Who-done-it-Thriller" wie er vielleicht von dem Autoren erwartet wird, sondern eine erschreckende und mahnende Story, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man es erträgt den Spiegel vorgehalten zu bekommen!

Hätte mir jemand "Die Kinder" zum Lesen gegeben und ich hätte nach der Lektüre den Autor erraten müssen, hätte ich wahrscheinlich ohne mit der Wimper zu zucken auf Stephen King getippt!

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Tags: horror, mystery, thriller, wulf dorn   (4)
 

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Death Call - Er bringt den Tod

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783548289526
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tanya Kaitlin bekommt einen Videoanruf ihrer besten Freundin., die gefesselt und geknelbelt auf einem Stuhl sitzt. Eine unheimliche Stimme erzählt Tanya, dass sie die Chance hat ihre Freundin zu retten, wenn sie ihm zwei einfache Fragen beantwortet, was von vorneherein schon zum Scheitern verurteilt ist. Die Frau wird bestialisch ermordet - somit werden Robert Hunter und Carlos Garcia mit dem Fall beauftragt...

Wieder ein hochspannender Pageturner aus der Feder des Thrillerkönigs Chris Carter!

Dieses Mal haben es Hunter und Garcia mit einem Serienmörder zu tun, der gerne Spiele spielt und seine Opfern in den sozialen Netzwerken aussucht. Anhand welcher Kriterien ist völlig offen, was es den beiden Detectives vom LAPD nicht gerade einfacher macht.

Einmal mehr gelang es Chris Carter mich von Beginn an an den Thriller zu fesseln. Wie von dem Autoren gewohnt, versteht er es wunderbar die Enden der Kapitel offen und spannend zu halten, sodass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Die Hunter und Garcia Thriller sind für mich das beste Beispiel von" Ich-will-das-Buch-ganz-schnell-beenden/Ich-will-nicht-dass-es-schon-vorbei-ist". Eine durchgelesene Nacht und ich hatte das Buch beendet!Hurra und schade eigentlich...

Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und bei noch keinem einzigen ist es mir gelungen, den Täter vorher zu entlarven! Deswegen liebe ich ja diese Thriller so sehr. Am Ende kommt dann dieser Aha-Effekt und ich muss mir dann auch nicht vorwerfen, dass ich eigentlich darauf hätte kommen müssen  - es ist mir schlichtweg unmöglich!

Eine einzige offene Frage treibt mich allerdings um.... Allerdings kann ich diese hier nicht formulieren ohne zu spoilern und deshalb werde ich eben weitergrübeln oder eben noch mal lesen.

Ich weiß nicht, was ich weiter zu diesem Thriller schreiben kann, ohne mich hier zu überschlagen, deshalb - lesen,lesen,lesen! Chris Carter spielt in einer ganz anderen Liga der Thrillerautoren und jetzt freue ich mich wieder auf den nächsten Fall von Hunter und Garcia! Nach Carter ist vor Carter!

Wie in bisher allen Bänden gibt es von mir eine Warnung an magenschwache und etwas zartbesaitetere Leser und eine absolute Leseempfehlung für alle Thrillerfans und die, die es werden wollen! Wer Carter nicht gelesen hat, hat was verpasst!

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Tags: chris carter, robert hunter und carlos carcia, thriller   (3)
 
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