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20 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

geheimnisse, roman, liebe, familiengeschichte, kate riordan

Die Sanduhr unserer Liebe

Kate Riordan , Heike Holtsch , Angelika Lieke
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453419841
Genre: Liebesromane

Rezension:

Harriet Jenner beginnt im Jahr 1878 als 21jährige Frau eine Tätigkeit als  Gouvernante in Fenix House. 50 Jahre später tritt ihre Enkelin, Grace Fairford im gleichen Hause ebenfalls die stelle der Cpuvernante an. Laut ihrer Großmutter ist Fenix house ein traumhafter Ort. Allerdings muss Grace bald feststellen, dass das Haus wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter gemeinsam haben, allerdings ein Geheimnis hüten...

Ich tauche gerne literarisch in längst vergangene Zeiten ein und gerade solche Häuser wie Fenix House haben es mir angetan.

Kate Riordan beschreibt bildhaft das Haus, die unterschiedlichen Charaktere, die von liebevoll über interessant bis hin zu unsympathisch reichen und auch die Zeiten, in denen der Roman handelt.
 Sehr gerne habe ich mich ins Jahr 1887 entführen lassen und erfahren, was sich in dieser Zeit geschickt hat und was eher nicht. Zeitweise habe ich mir sogar gewünscht selber mal, mit Hilfe einer Zeitmaschine, in dieses Zeitalter zu reisen, da ich es sehr spannend finde und mich oft frage, wie die Menschen damals gelebt haben, ohne all den technischen Schnickschnack, der uns heute eben so umgibt.

Jede Familie hat so seine Geheimnisse, so auch die Familie Pembridge, bei denen Harriet, sowie Grace einige Jahre später angestellt sind. Harriet erzäht ihrer Enkelin von einem wunderschönen Haus und einem wundervollen Garten, liebevollen Angestelten  und schmückt das Ganze noch dermaßen aus, dass Grace einfach denken muss, dass dieses Haus und auch das Umfeld, wie ein Märchen sein muss.

Dort angekommen muss Grace allerdings feststellen, dass das alles wenig mit den Erzählungen ihrer Großmutter zu tun haben und würde am liebsten wieder auf dem Absatz kehrt machen und nach Hause reisen. Warum ist ihrer Großmutter ganz wild darauf, dass Grace in ihre Fußstapfen tritt? Schritt für Schritt und ganz langsam kommt Grace einem Geheimnis auf die Spur, mit dem sie niemals gerechnet hätte.

"Die Sanduhr unserer Liebe" ist spannend erzählt, allerdings wies der Roman, für meinen Geschmack, auch einige Längen auf. Allerdings wurde mir am Ende bewusst, dass diese Erläuterungen so absolut notwendig waren. Trotzdem habe ich mir ab und an gewünscht, dass die Story jetzt doch noch mal anziehen müsste und so muss ich gestehen, dass ich den Roman schon ab und an mal zur Seite gelegt habe und manchmal musste ich mich auch zum Weiterlesen zwingen, bin aber letztendlich froh, den Roman bis zum Ende gelesen zu haben.

Für Fans leichter Frauenlektüre gibt es von mir deshalb eine Leseempfehlung!



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Tags: kate riordan, roman   (2)
 

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

serie, thriller, band 3, fortsetzung, trilogie

Das Spiel - Tod

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453677098
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Enthält Spoiler zu Band 1 & 2
Ihr erinnert euch gewiss an die Fannelli-Sippe. Eine entzückende Familie....  In Band eins sind uns die beiden Brüder Arty und Jim begegnet. Die Beiden haben sich für ihre perfiden Folter-Spiele die Lambert Familie mit dem Familienvater Patrick,Mutter Amy und die beiden Kinder Caleb und Carrie ausgesucht. Das hat keinen besonderen Grund. Die Familie war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Allerdings haben die beiden Brüder nicht mit so viel Widerstand gerechnet, was dazu geführt hat, dass Jim tot und Arty nun seine Zeit im Gefängnis verbringt. Alles gut, oder?
In Band zwei begegnet uns nun allerdings der Rest der Sippschaft, nämlich Papa Fannelli und Monica, das herzallerliebste Schwesterlein, die sich nun an den Lamberts rächen wollen. Weil die Lamberts nun ganz schön verängstigt sind, holen sie sich den befreundeten Domino, ein Schrank von einem Mann, an die Seite um im Fall der Fälle gerüstet zu sein. Wie es kommen muss, spüren die Fannellis die Lamberts auf. Ende vom Lied, Papa Fannelli segnet das Zeitliche und leider auch Patrick, der liebe Familienvater. Monica weilt auch nicht mehr unter den Lebenden und so kann ein neuer Lebensaufbau für die verbliebende Lambert-Familie beginnen....
Nun zum finalen Band der Trilogie. Monica tot? Denkste! Die hat es nun auf Domino abgesehen, weil der ihren Vater umgebracht hat. Die durchgeknallte Massenmörderin ist von ihren Rachegefühlen zerfressen und holt sich mit Kelly, ein entzückendes 16jähriges Mädchen, die nicht nur Mordfantasien hat, sondern diese auch längst umgesetzt hat, ein "Auszubildende" ins Boot. Es kommt zum Showdown...
Schade, nun ist die Trilogie vorbei! Es hat mir einen Heidenspaß gemacht, die Geschichte um die Fannellis und Lamberts zu lesen! Wie schon in den vorigen beiden Bänden, geht es in diesem Thriller zur Sache, allerdings nicht ganz so blutig wie gewohnt. Nicht ganz so blutig heißt nicht, dass hier nicht auch literweise Blut fließt - das nur zum Verständnis.
Jeff Menapace gelingt, meiner Meinung nach, ein perfekter Abschluß der Trilogie und ich muss sagen, dass ich nun irgendwie die Figuren, ob gut oder böse, ein bisschen vermisse. Der Thriller beginnt recht gediegen, bevor der Autor dann gnadenlos zuschlägt. Wo hat der Mann nur diese Fantasien her? Eigentlich ist es mir egal, ich bin nur ziemlich froh, dass er diese Fantasien mit Thrillerfans teilt.
Allerdings beschleicht mich so ein bisschen das Gefühl, dass Jeff Menapace doch noch was zu der Trilogie zu erzählen hat. Bleiben am Ende Fragen offen? Ja und Nein. Entweder spinnt der Autor die Geschichte noch ein bisschen weiter oder überläßt dies ganz den Fantasien seiner Leser. So oder so ist das Ende befriedigend.
Ihr merkt schon, dass ich meine Rezension mit einem Augenzwinkern geschrieben habe und damit sollte man die Trilogie auch lesen! Splatter, Spannung, Übertreibungen machen diese Trilogie aus, die, meiner Meinung nach, zum Kult werden könnte! Ich für meinen Teil liebe die Fannellis, rein literarisch natürlich! Für mich waren alle drei Bände ein ganz besonderes Lesevergnügen!
Trotzdem eine Warnung an zartbesaitete Leser. Die Trilogie ist wirklich nur was für hartgesottene Thrillerfans! Deshalb gibt es von mir nun für die komplette Trilogie eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: hardcore, thriller, trilogie   (3)
 

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

krieg, herzklopfen, juden, emotional, leidenschaftliche liebe

Die verbotene Zeit

Claire Winter
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.02.2017
ISBN 9783453359215
Genre: Romane

Rezension:

1975: Carla hat einen Autounfall bei dem sie einen Teil ihrer Erinnerungen verliert. Sier lernt den Journalisten David Grant kennen, der behauptet, dass sie auf der Suche nach ihrer totgeglaubten Schwester gewesen sei, die sechzehn Jahre zuvor an der Küste von Cornwall verschwunden ist. Carla weiß nicht, ob und warum ihre Eltern sie anlügen, auch ihr Ehemann benimmt sich höchst seltsam und scheint kein großes Interesse daran zu haben, dass Carla ihre Erinnerungen wiederbekommt. Carla forscht nach bis in die Dreißigerjahre in Berlin und stößt auf einer sehr ungewöhnliche Freundschaft...

1922: Edith und Dora sind allerbeste Freundinnen. Doras Mutter arbeitet im Haus der reichen Eltern von Edith als Hausmädchen. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, was Doras Mutter weniger begeistert, denn die Freundschaft gilt in dieser Zeit als unschicklich. Trotz aller Widrigkeiten bleiben die beiden Mädchen ihr ganzes Leben lang befreundet. Beide Frauen heiraten.Dora ist mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer glücklich und Edith bemerkt schnell, dass sie mit der Heirat des unsymphatischen Adligen Maximilian von Stettenheim einen großen Fehler begangen hat. Ihre wahre Liebe Jules Cohn scheint aber unerfüllt zu bleiben, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Eines Tages bittet Edith ihre Freundin um einen schier unmöglichen Gefallen,der das Leben aller für immer verändern wird...

Claire Winter hat hier einen Roman geschaffen, der den Leser in die Anfänge der Nazizeit katapultiert. Unglaublich spannend und interessant schildert sie die Geschichte der beiden Freundinnen Dora und Edith. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, deren Freundschaft allerdings ein ganzes Leben lang anhält. Ich habe gerade mit Edith mitgefiebert und mitgelitten, denn ihr Tun in der Nazizeit ist unheimlich gefährlich und ich hatte große Angst um sie und um Jules. Ediths Mann Maximilian von Stettenheim ist nicht der Mann zu, den er vorgibt zu sein. Unglaublich arrogant, hochnäsig und unsymphatisch schwebt er mehr oder weniger durchs Leben, als könnte ihm niemals irgendetwas passieren. Ich konnte Edith nicht verstehen, so einen Unsympath geehelicht zu haben. Allerdings bewegt sich Maximilian eben in der Gesellschaftsschicht, in der auch Edith heimisch ist. So scheint es dann doch nicht allzu verwunderlich.

Dora ist ein unheimlich starke Frau. Was ihr in ihrem Leben widerfährt, wünscht man niemanden. Paul und Doras Liebe ist so groß, dass man das Gefühl hat, dass es nichts gibt, was die beiden je trennen könnte. Schon alleine das Kennenlernen der beiden findet auf ungewöhnliche und gleichzeitig gefährliche Weise statt. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten.

Ich mache nun mal einen Zeitsprung ins Jahr 1975 zu Carla: nach ihrem Autounfall setzt sie alles daran, die Monate, die ihr Gedächtnis gelöscht hat zu rekonstruieren. Carlas Mann ist nicht unbedingt die größte Hilfe, denn man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass der irgendwas verbirgt. Auch ihre Eltern schweigen sich aus, sodass Claire keine andere Möglichkeit hat, als auf eigene Faust zu recherchieren. An ihrer Seite hat sie den Journalisten David Grant, der ihr bei ihrer Suche hilft. Was die beiden Stück für Stück rausbekommen ist erschütternd, herzergreifend und unglaublich.

Die Autorin verwebt hier geschickt die beiden Geschichten zu einer Logischen Story, deren Spannung man sich nicht entziehen kann. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl mittendrin zu sein. Spazierte sowohl durch das Berlin der Dreißigerjahre, wie auch an der Küste Cornwalls. Der bildhafte Schreibstil der Autorin hat es mir möglich gemacht, mir sämtliche Örtlichkeiten gut vorzutellen. Auch die Zeichnung der Charaktere ist authentisch, ihr Tun nachvollziehbar und logisch.

Mir hat es großen Spaß gemacht, das Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen. Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr weggelegt, allerdings musste ich das dann doch, um die Geschichte erstmal etwas sacken zu lassen. Gerne, sehr, sehr gerne mehr davon!

Absolute Lessempfehlung!

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Tags: historisch, roman   (2)
 

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38 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

psychothriller, thriller, wahn, sabine trinkaus, stalking

Seelenfeindin

Sabine Trinkaus
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 23.03.2017
ISBN 9783740800833
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Konstanze Friedrichs wird in eine Privatklinik eingeliefert, da sie unter Verfolgungswahn zu leiden scheint. Die bekannte TV-Moderatorin verlangt, ausschließlich von der Psychiaterin Nadja Schönberg behandelt zu werden. Bald befindet sich Nadja in einem rätselhaften Spiel. Was ist Wahn, was ist die Wahrheit und irgendwie scheint Nadja irgendwie in die Sache verwickelt zu sein...

Als ich den Klappentext gelesen hatte, war es um mich geschehen! Es dürfte ja nun mittlerweie bekannt sein, dass der Psychothriller mein absolutes Lieblingsgenre ist und ich es liebe mitzurätseln und gerade verzwickten Fällen auf die Spur zu kommen!

Konstanze Friedrichs schwört gesehen zu haben, wie ihr Ex-Mann ihrem Hund vor ihren eigenen Augen die Kehle durchgeschnitten hat, in ihrem eigenen Garten. Allerdings befindet sich kein Kadaver an der Stelle und auch sonst keinerlei Spuren. Nadja Schönberg führt viele Gespräche mit Konstanze, allerdings auch mit ihrem Ex-Mann, dessen Version volkommen anders aussieht.

"Seelenfeindin" von Sabine Trinkaus führte mich dermaßen in die Irre, dass mit Hören und Sehen verging! Ich habe festgestellt, dass ich sehr oft meine zu wissen, wie das alles zusammenhängt, dies war mir allerdings bei "Seelenfeindin" absolut nicht möglich!

War mir Konstanze Friedrichs im ersten Moment total symphatisch, hatte sich das im nächsten Kapitel schon wieder geändert und plötzlich tat mir ihr Ex-Mann, der mittlerweile wieder verheiratet ist, unendlich leid. Im übernächsten Kapitel dachte ich schon wieder, dass dieser Mann ein sehr guter Schauspieler zu sein scheint! Oder doch Konstanze? Verflixt, wer lügt hier und vor allem warum?

Genauso muss sich wohl die Protagonistin Nadja gefühlt haben, denn auch sie hat so ihre liebe Not die Wahrheit herauszufinden und dann kommt noch hinzu, dass ihre Patientin prominent ist, was die ganze Sache nicht einfacher macht, denn der Agent von Konstanze, möchte seinen Schützling schnellstmöglich wieder arbeiten sehen.

Wer hier beim Lesen denkt, dass das doch alles auf der Hand liegt, wird höchstwahrscheinlich falsch liegen, denn Sabine Trinkaus hält für den Leser ein sehr überraschendes Ende bereit, dass mir zumindest, den Mund offen stehen lies!

"Seelenfeindin" ist für Fans des wirklich verzwickten Psychothrillers ein absolutes Must-Read!

Ein hochspannendert Pageturner, der - und so soll es bei einem Psychothriller sein - mit wenig Blut auskommt und sich in meinem Kopf wahrhaft festgesetzt hat! Bitte und sehr, sehr gerne mehr davon!
Absolute Leseempfehlung!

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Tags: emon, psychothriller, sabine trinkaus   (3)
 

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33 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

muse, rabe, fantasy, jugendbuch, apollonia

Ausgerechnet Muse

Carola Wolff
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 17.02.2017
ISBN 9783944788432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Apollonia ist, wie ihre Mutter, eine Muse, was sie aber gar nicht sein will. Lieber möchte sie frei sein und mit dem Motorrad durch Schottland fahren. Als sie den Musiker Nick kennenlernt und dieser ihr einen Song widmet, verliebt sich Apollonia, was Viktor Tyrell, einem Konzernchef, nicht passt. Dieser möchte die verbindung zwischen Apollonia und Nick trennen und hetzt Nick die schwarze Muse Velika auf den Hals...

"Ausgerechnet Muse" hat mich schon alleine wegen des wunderschönen Covers neugierig gemacht. Der Klappentext hat sein Übriges dazugetan und so wollte ich diese Story natürlich gerne lesen.

Die Geschichte um Apollonia ist gut durchdacht, mit  Fantasyelementen, ist mystisch und  ungewöhnlich. Ich liebe Jugendbücher, gerne auch mal Fantasy, allerdings war mir persönlich die Geschichte teilweise ein bisschen zu schräg, was nicht gleichbedeutend mit schlecht sein soll, das ist sie nämlich mit Sicherheit nicht.In dem Buch begegnen dem Leser sprechende Tiere, Walküren und natürlich Musen. Sehr gut gefallen hat mir die Ausdrucksweise des Raben Lyngx, was mich oft schmunzeln lies und mir wirklich Spaß gemacht hat!

Die Story ist spannend, dennoch hat sie mich nicht zu 100% erreicht. Ich konnte mich irgendwie weder mit Apollonia, noch mit den anderen Charakteren identifizieren, fühlte mich außen vor, obwohl die Protagonisten wirklich gut und liebevoll ausgearbeitet sind.
Mir hat da ein bisschen die Vorstellungskraft gefehlt. Allerdings gilt auch zu beachten, dass es sich bei dem Roman um ein Jugendbuch handelt!

"Ausgerechnet Muse" empfehle ich gerne für jugendlichen Fantasyfans ab 12 Jahren, denn diese werden sich gewiss auf die Story stürzen. Mir persönlich hat die Geschichte, schon alleine weil sie sehr ungewöhnlich ist, wirklich gut gefallen und ich hatte Spaß beim Lesen.

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Tags: jugendbuch   (1)
 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, rache, marina heib, jagd, buchflüsterer

Drei Meter unter Null

Marina Heib
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453271111
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Heute gibt es mal eine etwas andere Rezension von mir. Der Klappentext reicht zur Story vollkommen aus und auch sonst werde ich zur Story nur wenig verraten.

Ich vermeide immer andere Rezensionen und Meinungen zu einem Buch zu lesen, das ich selbst noch nicht gelesen habe und rezensieren möchte. So auch bei "Drei Meter unter Null". Eine sehr gute Entscheidung. Ich hatte nur den Klappentext gelesen. Hatte eine ähnliche Story wie bei der "Spiel-Trilogie" von Jeff Menapace erwartet, vielleicht auch ähnlich zur Totenfrau-Trilogie von Bernhard Aichner. Was ich dann zu lesen bekam war allerdings unvergleichlich zu irgendeinem anderen Thriller.

Wir haben es hier mit einem Thriller zu tun, der anders ist, was schon auf den ersten Seiten vollkommen klar wird. Ich weiß nicht, mit welchem Buch ich den Schreibstil vergleichen könnte, denn mir fällt da kein Thriller ein. Den Schreibstil extra in einer Rezension zu erwähnen halte ich eigentlich für unnötig und ich mache das auch nicht gerne aber bei diesem Buch muss das unbedingt gesagt werden, denn die Autorin ist wortgewandt, wie ich es selten in Thrillern erlebt habe. Phänomenal!

"Drei Meter unter Null" behandelt ein Thema, das für mich sehr schwer zu ertragen war. Natürlich kommen Morde in der Story wahrlich nicht zu kurz, allerdings ist das nicht das Erschreckende, denn das gehört einfach zu einem Thriller. Das grausame ist das Warum. Gibt es einen "guten Grund" zu töten? Nein, eigentlich niemals. Eigentlich.... In "Drei Meter unter Null" ist Vieles "eigentlich"  aber eigentlich habe ich die Hauptperson sehr gut verstehen können.

Die Hauptperson war schon immer anders. Es fällt ihr schwer "normal" zu sein. Als Kind wollte sie Pipi Langstrumpf werden oder Winnetou. Sie wächst behütet auf, mit liebevollen und verständnisvollen Eltern. Vor allem ihr Vater unterstützt seine Tochter immer, steht immer hinter ihr und die Liebe, die er für seine Tochter empfindet ist in dem Buch allgegenwärtig. Trotzdem hat sie Anpassungsschwierigkeiten. Sie nimmt sich zusammen, ist sehr gut in der Schule, hat demzufolge später einen guten Job, ist erfolgreich. Dann nimmt sie ein Sabbatjahr. Nicht zur Selbstfindung oder doch? Sie will töten. Rache.Sie ist die Wölfin.

Man erfährt viel von der Kindheit der namenlosen Protagonistin, bis Marina heib gnadenlos zuschlägt und plötzlich hatte ich eine Gänsehaut, die ich gar nicht mehr wegbekommen habe. Selbst jetzt, beim Schreiben meiner Rezi, überzieht eine Gänsehaut meinen Rücken und meine Arme.

Es kommt so gut wie nie vor, dass ich Taschentücher beim Lesen eines Thrillers brauche, ich gebe aber zu, dass ich das Buch immer wieder für ein paar Minuten weglegen musste um das Gelesene zu verarbeiten, wobei einige Tränen geflossen sind.

"Drei Meter unter Null" ist für mich ein Highlight, einer der grausamsten Thriller, die ich jemals gelesen habe und die Story werde ich wahrscheinlich niemals mehr vergessen.

Hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen? Nein. Ich habe mich gequält, was allerdings überhaupt nicht an dem Buch selbst lag. Ich hatte einfach Angst, wieviel ich von der Protagonistin noch erfahren muss, ob es noch schrecklicher kommen wird und es kam schlimmer, viel schlimmer.

Ich gebe eine absolute Leseempfehlung mit Einschränkungen. Ich denke, man sollte einigermaßen gefestigt und nicht zu sensibel sein um "Drei Meter unter Null" zu lesen. Dann ist der Thriller allerdings ein Must-Read. Unbedingt! Ein echtes Highlight!

Großes Kompliment, Marina Heib! Brilliant!

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Tags: marina heib, thrille   (2)
 

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

psychothriller, berlin, susanne kliem, stade, psycho-thriller

Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei carl's books, 20.03.2017
ISBN 9783570585665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Carla wird von einem Stalker verfolgt, der ihr verstörende Fotos schickt. Da kommt es wie gerufen, dass Carla von ihrer Halbschwester Ellen nach Berlin gebeten wird. Ellen ist Architekitin und hat das "Safe Haven", einen luxuriösen und hypermodernen Wohnkomplex mit bester Sicherheitsausstattung, entworfen. Kurz nach Carlas Ankunft verschwindet ellen und wird kurze Zeit später tot aus der spree geborgen. Carla glaubt nicht an einen Unfall. Da sie von Ellen das Safe Haven geerbt hat, bleibt sie in Berlin um die wahrheit herauszufinden. Bald muss Carla allerdings feststellen, dass die Bewohner des Safe Haven allesamt ziemlich seltsam sind...

Das war das zweite Buch, das ich von Susanne Kliem gelesen habe und wieder wurde ich nicht enttäuscht!

Carla Brendel hat große Angst. Sie bekommt verstörende Fotos von einem Unbekannten geschickt und die Polizei kann ihr nicht wirklich weiterhelfen. Carla hat eigentlich keinen regen Kontakt mit ihrer Halbschwester, umso erstaunter ist sie, dass Ellen sie nach Berlin bittet und ihr dort sagt, dass, falls ihr was geschehen sollte, sie nicht an einen Unfall glauben soll. Außerdem sagt sie ihr noch, dass sie mit den Bewohner des Hauses sprechen soll. Als Ellens Handy klingelt und sie sich kurz nach draußen verabschiedet um ungestört telefonieren zu können, verschwindet Ellen spurlos.

Zuerst muss ich sagen, dass mir das Safe Haven sehr unheimlich war. Alles sehr modern, mit den neuesten Sicherheitsausstattungen versehen und doch hat es mich gegruselt. Ich würde niemals in so einem Haus leben wollen. Die Bewohner des Hauses scheinen untereinander wie eine Familie zu sein, die, so schien es mir, von einem einzigen, älteren Bewohner zusammengehalten wird. Alles sehr seltsam...
Ich habe zwar geahnt, wem es zuzuschreiben ist, dass Ellen verschwunden ist, einzig das Warum war mir völlig schleierhaft. Die Autorin legt geschickt falsche Fährten, sodass ich mir plötzlich dann doch nicht mehr so sicher war.

Der Psychothriller hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Von Anfang bis Ende ist "Das Scherbenhaus"  unglaublich spannend, subtil und es schwingt immer die Angst Carlas mit, die fast körperlich spürbar war. Erhöhter Pulsschlag ist also vorprogrammiert!

Die Handlungen der symphatischn Protagonisten waren immer nachvollziehbar, sodass man sich auch sehr gut in Carla hineinversetzen konnte.

Das Finale des Psychothrillers habe ich so nicht erwartet. Eines fügt sich wie ein Puzzle zum anderen und so war ich dann doch einigermaßen überrascht!

Für Fans des subtilen Psychothrills und die, die es werden wollen, gibt es von mir eine Leseempfehlung! Mir hat es großen Spaß gemacht "Das Scherbenhaus" zu lesen!

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Tags: psychothriller, susanne kliem   (2)
 

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306 Bibliotheken, 34 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

thriller, serienmörder, london, ragdoll, daniel cole

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, wurde suspendiert, nachdem er einem freigesprochenen Beschuldigtem bei der Gerichtsverhandlung fast umgebracht hätte. Zurück im Dienst wird eine Leiche, die aus sechs Opfern zusammengenäht wurde in einer Wohnung aufgefunden. Wolfs Ex-Frau Andrea, eine Reporterin, erhält eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit Todeszeitpunkt angekündigt werden. Der letzte Name auf der Liste lautet Detective William Fawkes...

Wie lange im Vorfeld wurde "Ragdoll" schon angepriesen und beworben. Oft ist es ja leider so, dass so hochgehypte Thriller sich als ein laues Lüftchen entpuppen, dem ist allerdings beim Debüt von Daniel Cole absolut nicht so!

Der Charakter Wolf war für mich schwer zu greifen. Ich wusste nicht so genau, ob ich ihn nun symphatisch finden sollte oder nicht. Seine unkonventionellen Methoden, die er bei seiner Arbeit anwendet, machen ihn nicht gerade beliebt, sind aber wirkungsvoll. Wolf scheint auf den ersten Blick ein verdammt harter Hund, wie er einem oft in Thrillern begegnet, zu sein. Dem ist aber nicht wirklich so, denn im Laufe der Story lernt man Wolf besser und besser kennen und wirft einen Blick hinter dessen Fassade. Allerings habe ich mich gefragt, ob das eine Fassade ist oder ob er einfach so ist. Das herauszufinden war neben dem eigentlichen Fall schon sehr spannend für mich.

Neben Wolf spielt Detective Emily Baxter eine große Rolle. Diese Ermittlerin war mir von Beginn an symphatisch.Sehr gewissenhaft macht sie ihren Job und sie nimmt vor allem kein Blatt vor den Mund. Das hat mir sehr gefallen und mir ab und an sogar ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert.

Zur Story selbst möchte ich gar nicht so viel schreiben, außer, dass es absolut nichts bringt, sich in irgendeiner Weise selbst auf die Suche nach dem Täter zu begeben-aussichtslos!

Ich habe mitgefiebert, hätte nie gedacht, dass es einem Autoren gelingt mich mit dessen literarischen Mordmethoden noch zu überraschen - Daniel Cole ist es definitiv gelungen!

Als Leser begibt man sich auf eine atemlose Hetzjagd, denn man weiß, dass der Täter nicht lange fackeln wird und die geplanten Morde durchziehen wird, irgendwie und dass es ihm gelingen wird! So tickt die Zeit für Wolf gnadenlos herunter...

"Ragdoll-Dein letzter Tag" ist weiß Gott nichts für allzu zarte Gemüter, gnadenlos spannend und hat mich mit einem Ende überrascht, das ich nicht wirklich fassen konnte! Ein unglaublich gut durchdachter Thriller, der mir atemlose Spannung beschert und mich einige Fingernägel gekostet hat!

Für Thrillerfans ein absolutes Must-Read! Daniel Cole könnte der brische Chris Carter werden und ich freue mich hoffentlich bald viel, viel mehr von dem Autoren lesen zu dürfen!

Absolute, dringende und unbedingte Leseempfehlung! Ich bin begeistert!

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Tags: daniel col, ragdoll, thriller   (3)
 

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171 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

liebe, janet clark, indianer, deathline, geheimnisse

Deathline - Ewig dein

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.03.2017
ISBN 9783570173664
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 16jährige Josie und ihre Freunde Dana und Gabriel freuen sich auf die Sommerferien. Josie lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder auf einer Farm in Angels Keep, die sie gemeinsam bewirtschaften.

Josie möchte ihr Image, als unscheinbares Mädchen loswerden. Als in diesem Sommer auf der Farm der Greenie Ray als Saisonarbeiter zu arbeiten beginnt, scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen. Allerdings ahnt sie nicht, was sie mit ihrem Wunsch heraufbeschworen hat...

Ich muss zuerst etwas zu den Charakteren der Story loswerden: Josie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie liebt die Ranch und packt bei allem was auf so einer Ranch anfällt mit an, ohne zu murren. Ihre Freundin Dana ist Mangafan und kleidet sich auch dementsprechend und Gabe ist ein bisschen nerdig! Er liebt Computerspiele und alles was mit Computern zu tun hat! Was für eine Mischung!

Der Greenie Ray, ein Indianer der Yowama, war anfangs nicht ganz greifbar für mich, allerdings war mir im Laufe der Story bald klar, warum er sich so verhält und dann war es, wie schon bei Josie, auch um mich geschehen! Josie verliebt sich in den jungen Mann und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Plötzlich geschehen Vorkommnisse auf der Ranch und in Angels Keep, die nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheinen. Josie und ihre Freunde möchten die heile Welt in Angels Keep wieder geraderücken, was alles andere als einfach ist.

Genug zur Story!

Von Beginn an war ich von der Story gefesselt! Ich liebe Mystery und Janet Clark ist mit dem ersten Band zu "Deathline" ein Jugendbuch gelungen, dass mich wahrhaft begeistert hat und ich hätte am liebsten, sofort nach beenden, den zweiten und letzten Band gelesen!

Ich lese zwar gerne aber nicht so oft Jugendbücher, was ich wohl dringendst nachholen sollte! Mich hat die Story ein bisschen an Twilight erinnert, jedoch kann ich allen Vampirgenervten versichern, dass in der Story weder Vampire noch Werwölfe auftauchen. Vielmehr geht es um eine alte Legende, die tatsächlich wahr zu sein scheint.

Die Geschichte um Josie und Ray war spannend und herzeerwärmend, die der Yowama Indianer interessant ( ich hätte gerne etwas mehr darüber gelesen!) und die Spannung kommt wahrhaft auch nicht zu kurz. Gerne gebe ich auch zu, dass ich ein paar Taschentücher beim Lesen benutzen musste, was nicht so sehr an meinem Schnupfen lag.

Am Ende blieben für mich ein paar Fragen offen aber ich war schnell wieder versöhnt, als ich mich bei der Autorin nach einem eventuellen Folgeband erkundigte, und Janet Clark mir versicherte, dass dieser gerade in der Mache sei! Wunderbar und ich freue mich sehr drauf!

Mir sind die Figuren so sehr ans Herz gewachsen, dass ich diese nach dem Zuklappen des Buches richtig vermisst habe!

"Deathline-Ewig Dein" ist ein Buch, nicht nur für Jugendliche, welches Liebe, Mystery und Spannung vereint! An die Leser, die mit Mystery nicht so viel am Hut haben - lasst euch einfach auf diese wundervolle Geschichte ein, ansonsten könntet ihr vielleicht etwas verpassen...

Von mir gibt es natürlich eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: jugendbuch, mystery   (2)
 

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160 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

entführung, familie, thriller, spannung, amy gentry

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die 13-jährige Julie wird eines nachts aus dem Hause raus entführt. Da die Polizei keine verwertbaren Spuren hat, wird der Fall zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht vor dem Haus der Familie eine junge Frau auf, die behauptet Julie zu sein. Tom und Anna - die Eltern - sind überglücklich. Bald kommen Anna allerdings Zweifel und sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die 21jährige Frau...

Ich habe mich sehr auf "Good as Gone" gefreut und war gespannt, was mich erwartet! Dass "Good as Gone"  kein Thriller ist, kann man schon dem Cover entnehmen. Das Buch wird als Roman deklariert, was es auch ist. Trotzdem hatte ich auf einen Spannungsroman gehofft...

Der Anfang des Romans ist vielversprechend und auch spannend, allerdings hat bei mir die Spannung bald nachgelassen. Die Geschichte wird aus der Sicht Annas erzählt, allerdings habe ich einfach keinen Zugriff auf die Mutter und auch nicht auf die anderen Charaktere bekommen. Im zweiten Erzählstrang wird aus der Sicht unterschiedlicher Frauen berichtet, was mich zugegebenermaßen verwirrt hat. Ich konnte diesem Erzählstrang einfach nicht folgen, kann aber gar nicht so genau sagen, warum eigentlich, denn der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich bei Anna oder den Frauen, von denen erzählt wird bin, sondern eher außen vor. Mich konnten die Figuren einfach nicht berühren und ich war froh, wenn es wieder zu einem Kapitel, das Anna betrifft zuging, denn dieser hat mich weitaus mehr interessiert.

Bald wird dem Leser klar, was es mit den Frauen auf sich hat und langsam aber sicher geht der Roman einem Ende zu, das mir wiederum ganz gut gefallen hat. Die fehlende Spannung, die mich persönlich über das Buch begleitet hat, wurde mit Hochspannung zum Finale wieder wettgemacht. Trotzdem kam mir das Ende dann doch zu schnell und hat mich nicht zu 100% zufriedengestellt, denn es blieben doch einige Fragen, die mich umtrieben, offen.

Für mich waren einige Handlungen und auch Gefühle der Familie einfach nicht nachvollziehbar. Ich habe die ganze Zeit überlegt, ob ich mein Kind, wenn es mit 13 verschwinden würde, mit 21 nicht mehr oder nur schwer erkennen würde. Ich weiß es nicht und hoffe inständig, dass ich so etwas niemals erleben muss, deshalb erlaube ich mir da auch gar kein Urteil, sondern nehme es einfach so hin, dass Anna sich diesen Fragen und noch viel mehr stellen muss. Trotzdem hat es mich nachdenklich gemacht, was ich wiederum an Büchern, die das bei mir schaffen, sehr mag!

Alles in allem ist "Good as Gone"  ein solider Roman, der interessant ist und bei dem man unbedingt wissen muss wie er ausgeht, allerdings hat mir die Spannung etwas gefehlt. Manchmal ist der Zeitpunkt, zu dem man ein Buch liest, allerdings auch nicht der Richtige. Vielleicht habe ich so einen Zeitpunkt ja auch erwischt...

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, myster, übersinnlich, stevan mena, seelenwanderung

Fürchte den Schlaf

Stevan Mena , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.12.2016
ISBN 9783442484898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Detective Jack Ridge ist todkrank. Er hat nicht mehr lange zu leben und hat sich zum Ziel gesetzt einen Fall, der ihn schon lange verfolgt, endlich abzuschließen. Drei Frauen wurden ermordet, die 18jährige Angelina wird vermisst. Eines Tages bekommt Jack einen Anruf von einem Freund, der Psychologe ist. Dieser bringt Jack auf eine ganz neue Spur: Die neunjährige Rebecca wird von Alpträumen gequält, jede Nacht. Außerdem kennt sie Details zu den Fällen der ermordeten Frauen, die sie unmöglich wissen kann...
 
Jack Ridge hat Krebs und erfährt von seinem Arzt, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Jack sagt niemandem etwas von seiner Krankheit und versucht, mehr oder weniger erfolgreich, die starken Schmerzen, die ihn quälen zu verstecken. Außerdem quält den Detective der Verlust seiner Frau, über den er einfach nicht hinwegkommt. Jack Ridge zieht sich zurück, auch von seinem Bruder, aus einem, für ihn selbst, guten Grund, der für mich nachvollziehbar war. Als er die neunjährige Rebecca kennenlernt, ist er fasziniert von dem Mädchen und auch von der Mutter...

Der Charakter Jack Ridge ist mir bald ans Herz gewachsen und Rebecca, das kleine Mädchen, hat mich unheimlich fasziniert. Rebeccas Eltern haben sich getrennt und Mutter und Tochter sind dabei sich ohne Ehemann und Vater ein neues Leben aufzubauen. Mit dem Umzug begannen allerdings Rebeccas schrecklichen Albträume, die Rebecca und vor allem die Mutter an die Grenzen bringen. Rebecca hat es nicht einfach, denn sie wird auch von ihrem Mitschülern gemobbt und zieht sich immer weiter in sich selbst zurück.

Was für ein Thriller!

Eine Bloggerkollegin hat mir dieses Buch empfohlen und so kam ich nicht umhin, diesen Thriller zu lesen, hat mich doch schon der Klappentext neugierig gemacht. 

Wer hier Mysteryelemente in Form von Geistern, Hellsehern oder dergleichen erwarte, liegt falsch. Ich möchte gar nicht sagen, um was es sich im Einzelnen handelt nur so viel, es geht um Dinge, von denen ich persönlich überzeugt bin. Eine Glaubens-und Einstellungsfrage. Fragen, die sich wahrscheinlich so ziemlich jeder mal gestellt hat. Ob man daran glaubt oder nicht, sei dahingestellt. Fakt ist, dass genau diese Mysteryelemente den Thriller so faszinierend machen.

Ich wurde in einen Sog gezogen, aus dem ich mich nicht befreien konnte, bin sogar morgens früher aufgestanden, um endlich weiterlesen zu können. Zu neugierig war ich, wie die Story weitergeht und vor allem, wie sie enden wird. Der Thriller war für mich von Beginn an spannend. Diese Spannung hat sich über das gesamte Buch gehalten und noch gesteigert, denn Stevan Mena versteht es  vorzüglich falsche Fährten zu legen.

Mit dieser Auflösung hatte ich allerdings nicht gerechnet und so war dieser Thriller für mich rundum perfekt, mit einem perfekten Ende!  Endlich mal wieder ein echter Pageturner und Fingernagelkiller, der ganz weit oben auf meiner Highlightliste einziehen wird!

Leseempfehlung? Aber ja! Unbedingt und ganz dringend!

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thriller, psychothriller, schweden, stockholm, krimi

Glücksmädchen

Mikaela Bley , Katrin Frey
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288444
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ellen Tamm ist Kriminalreporterin beim Fernsehen und wird von ihrem Chef, Jimmy, auf den Fall des Verschwindens der 8jährigen Lycke angesetzt. Ellen fällt es nicht leicht, den Auftrag auszuführen, denn ihre Zwillingsschwester ist mit  8 Jahren verschwunden. Seitdem ist Ellen besessen vom Tod, sammelt alles über brutale Mordfälle und ihr Interesse geht qweit über das normale Maß hinaus. Ellen ist der meinung, dass die Polizei nicht genug unternit um Lycke zu finden und so ermittelt sie selbst...

"Glücksmädchen" ist das Debüt der schwedischen Autorin Mikaela Bley und stellt den Auftakt zu einer Reihe um die Kriminalreporterin Ellen Tamm, die bei dem schwedischen Fernsehsender TV4 in Stockholm tätig ist, dar. Mit Jimmy, ihrem neuen Chef, hatte sie mal eine Beziehung und so fällt es ihr nicht leicht, mit ihm als Vorgesetzten zu arbeiten, denn über die Beziehung ist sie noch nicht hinweg.

Jimmy weiß, dass Ellens 8jährige Schwester Elsa damals verschwunden ist und so wundert sie sich, dass Jimmy sie überhaupt auf den Fall ansetzt, denn es scheint, als gehe es ihm nur um die Quoten, nicht um das Kind.

Lycke wächst bei ihren geschiedenen Eltern, die das gemeinsame Sorgerecht haben, auf. Jede Woche zieht sie zwischen Vater und Mutter hin-und her. Lyckes Vater ist erneut verheiratet und hat mit seiner jetzigen Frau, Chloe, einen kleinen Sohn. Der Charakter Chloe ist sehr liebevoll mit ihrem eigenen Kind, Lycke jedoch sieht sie lieber von hinten als von vorne und auch Lyckes Vater Harald, scheint sich nicht sonderlich für seine Tochter zu interessieren. Auch ihre leibliche Mutter macht nicht gerade den Eindruck einer liebevollen Mutter. In der Schule wird Lycke gemobbt und irgendwie interessiert sich nicht wirklich jemand dafür. Nur von ihrer, schon ältere Nanny Mona, erfährt das kleine Mädchen Zuneigung, ansonsten ist das Mädchen ziemlich alleine mit sich und ihren Problemen. Als Lycke verschwindet, sind allerdings Mutter, Vater und auch Stiefmutter in heller Aufruhr, scheinen sich aber mehr Sorgen darum zu machen, dass man sie selbst verdächtigen könnte...

So viel zur Story. "Glücksmädchen" ist ein sehr ruhiger, unblutiger Psychothriller,. Wer hier Action und Metzeleien erwartet liegt mit dem Buch vollkommen falsch. Vielmehr nimmt die Beziehung Lyckes zu ihren Eltern und der Stiefmutter viel Raum ein, was Mikaela Bley in einer bedrückenden Stimmung erzählt. Die Figur Lycke bleibt über die Geschichte sehr schemenhaft. Man erfährt von dem Kind nur, dass es eher ruhig und introvertiert ist und die tiefe Traurigkeit, die das Mädchen verspüren muss, ist fast greifbar.

Ellen Tamm ist eine sehr symphatische Person, die das Verschwinden ihrer Zwillingsschwester nicht wirklich verarbeitet hat und deswegen auch zu ihrer Mutter ein sehr distanziertes Verhältnis hat. Ellen setzt alles daran die kleine Lycke zu finden und macht sich die Aufklärung fast zum Lebensinhalt. Sie ist sehr panisch wegen Lycke. Über einen Informanten, den sie bei der Polizei hat, erfährt sie so einiges über den Fall, wird aber nicht ganz schlau daraus.

Mikaela Bley legt falsche Fährten und so hat man viele unerschiedliche Personen in Verdacht etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich recht schnell hinter die Identität des Täters gekommen bin, nur das Warum war mir bis zum Schluß nicht ganz klar. So hält der Psychothriller dann doch ein recht überraschendes aber doch logisches Ende parat.

"Glücksmädchen" zu lesen, hat mir spannende, bedrückende und interessante Stunden beschert. Ich mag Psychothriller, in denen es vordergründig um Zwischenmenschliches geht und so kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung geben, für Leser, die den ruhigen Thrill bevorzugen!

Ich bin gespannt, wie es mit Ellen Tamm weitergeht und freue mich schon auf den nächsten Band um die Kriminalreporterin!

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Tags: auftakt, mikaela bley, psychothriller, reihe   (4)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

kinderheim, waisenkind, roman, schicksal

Mein Leben als Zucchini

Gilles Paris , Melanie Walz
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaus, 23.01.2017
ISBN 9783813507706
Genre: Romane

Rezension:

Icare ist neun Jahre alt und möchte am Liebsten nur Zucchini genannt werdn. Eines Tages findet Zucchini eine Pistole und erschießt versehentlich seine Mutter, dabei wollte er doch nur den Himmel umbringen. Da sein Vater auch nicht da ist, kommt Zucchini in ein Waisenhaus, lernt viele andere Kinder kennen und zum ersten Mal erfährt Zucchini, was Familie bedeutet...

Berührend, lustig, tragisch, traurig und so herrlich rein! Das ist die Geschichte um Icare, einen neunjährigen Jungen.

Wer hier erwartet ein Waisenhaus kennenzulernen, mit bösen Mitarbeitern liegt komplett falsch. Im Waisenhaus gibt es Regeln, die eingehalten werden müssen und überhaupt nicht unsinnig erscheinen. Icare lernt das ziemlich schnell und fühlt sich im Waisenhaus wohl besonders als die kleinen Camille ins Waisenhaus kommt.

Zucchinis Vater ist, laut seiner Mutter "mit einer Pute auf Weltreise gegangen" und nach Aussage seiner Mutter ist der Himmel an allem Schuld. Als Zucchini eine Pistole findet, erscheint es ihm logisch, den Himmel einfach zu erschießen, was gründlich danebengeht.

"Mein Leben als Zucchini" ist aus der Sicht eines neunjährigen Kindes, das es in seinem bisherigen Leben nicht leicht hatte, geschrieben, mit herrlichen Dialogen und Wortverdrehungen, die dem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Icare nimmt die Dinge, die ihm seine - dem Alkohol verfallene Mutter - erzählt, wörtlich. Raymond ist der Polizist, der Icare ins Waisenhaus gebracht hat und zwischen den Beiden entsteht eine Freundschaft. Raymond besucht Zucchini regelmäßig im Waisenhaus und so hat der freundliche und herzensgute Polizist von Anfang an mein Herz erobert.

Die anderen Kinder im Waisenhaus, haben alle eine berührende Geschichte hinter sich und so treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander, die lernen müssen, miteinander auszukommen.

Ich habe beim lesen Rührung empfunden, Mitgefühl und natürlich musste ich auch schmunzeln, gerade wegen der herrlichen Dialoge und den Lebensweisheiten, die Icare so von sich gibt. Zitate möchte ich gar nicht in meiner Rezension schreiben, denn sonst müsste ich fast das ganze Buch abschreiben. Deshalb - unbedingt selber lesen und sich eine eigene Meinung bilden!

Das Ende hat mir unwahrscheinlich gut gefallen und so bekommt "Mein Leben als Zucchini" bei mir einen Platz im Schätzeregal und natürlich gebe ich eine unbedingte und dringende Leseempfehlung für diese berührende Geschichte!


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thriller, toskana, sabine thiesler, heyne, hamburg

Nachts in meinem Haus

Sabine Thiesler
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453269699
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tom führt ein glückliches Leben. Er ist Kunstmaler, reich und führt eine glückliche Ehe. Eine Nachts geschieht in seinem Haus Schreckliches und Tom verkriecht sich in einem Dorf in der Toskana. Tom kommt mit der Einsamkeit nicht zurecht und denkt, verfolgt zu werden. Irgendwann merkt tom dass er mehr oder weniger in der Falle sitzt, denn er weiß nicht mehr, wem er noch vertrauen kann...

Ich möchte gar nicht schreiben, was Nachts in Tom Haus geschieht, denn ich möchte ungern spoilern. Der Kunstmaler Tom erscheint mir zu Anfangs als ein unsicherer und sehr sensibler Mann, den die Geschehnisse, die in seinem Haus passiert sind nun -verständlicherweise- komplett aus der Bahn werfen. Wie ngut, dass sein bester Freuns und Anwalt René ihm hilft und fast alleine beschließt, dass Tom nun fliehen muss. René hat ein Häuschen in der Toskana geerbt, gibt Tom Schlüssel und Adresse und verspricht sich um alles Weitere zu kümmern nd mit ihm in Kontakt zu bleiben.
Das sollte zur Story erst mal reichen.

Tom und sein Freundeskreis, zu dem nicht nur René und seine Frau, sondern noch ein weiteres Ehepaar gehören, treffen sich regelmäßig. Eigentlich sollte man meinen, dass die Freundschaft der Clique recht gut ist, allerdings hatte ich sio das Gefühl, dass der eine dem anderen nichts gönnt.

"Nachts in meinem Haus" startet sehr spannend und ich war gespannt, wie es Tom wohl in der Toskana ergehen mag. Leider hielt sich die Spannung für mich persönlich nicht durchgehend. Sabine Thiesler beschreibt wer wen wann und wie kennengelernt hat, was für meinen Geschmack etwas zu viel Raum eingenommen hat. Ich dachte eigentlich, dass die Story um Toms erste Ehe noch sehr wichtig werden wird, was es allerdings nicht wirklich war. Ich denke, dass diese Geschichte in der Geschichte nicht ganz so lang hätte ausgeführt werden müssen.

Tom erschien mir sehr naiv. Er ist sehr sensibel und anfangs in meinen Augen eine regelrechte Memme. Klar, ist er verzweifelt und wen kann man trauen, wenn nicht seinen Freunden? So ist Tom  sehr dankbar für die Hilfe, die ihm entgegengebracht wird und merkt gar nicht, dass sein persönlicher Albtraum nur noch schlimmer zu werden scheint. Er vertraut fast blind und merkt als Letzter, dass ihm ziemlich übel mitgespielt wird. In vielen Dingen handelt Tom auch sehr unlogisch, wo der Leser sich schon an den Kopf greift...

Das Ende musste eigentlich so kommen, trotzdem war es für mich fast zu abrupt. "Nachts in meinem Haus" hat mich ganz gut unterhalten, war für mich allerdings nicht unbedingt ein Highlight.

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233 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

thriller, psychothriller, spannung, saving grace, erpressung

Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734102639
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Grace lernt Jack in einem Park kennen und verliebt sich sehr schnell in den gutaussehenden Anwalt. Jack Angekl ist charmant, gutaussehend, erfolgreich und zuvorkommend. Die Beiden heiraten recht schnell, verspricht er Grace sogar, dass ihre Schwester, die an dem Down Syndrom leidet, bei ihnen wohnen kann. Schon kurz nach der Hochzeit, lässt Jack sein wahres Gesicht erkennen und Grace weiß nicht mehr wo oben und unten ist und vor allem hat sie keine Ahnung, wie sie diesem Menschen entkommen und ihre Schwester vor ihm schützen kann...

Der Thriller beginnt spannend und vielversprechend, allerdings habe ich mich schon zu Anfang gefragt, wie naiv man (Frau) eigentlich sein kann. Jack vespricht Grace den Himmel auf Erden und sie merkt gar nicht, dass er von Anfang an darauf abzielt, Grace von ihm abhängig zu machen. Sie kündigt ihren Job, soziale Kontakte darf sie nur halten, wenn er es ihr erlaubt und ansonsten hat sie sich zu fügen und wenn er mit ihr in der Öffentlichkeit auftritt oder die Angel`s  Gäaste haben, hat sie das glückliche Ehefrauchen zu mimen und die perfekte Ehe vorzugaukeln.

Jack und Grace reisen auch des öfteren nach Thailand, wo er sie im Zimmer einsperrt und er stundenlang verschwunden ist. Jedes mal wenn Grace ein Fluchtversuch unternimmt, nimmt Jack ihr mehr Annehmlichkeiten weg und so haust sie bald nur noch in einem Hotelzimmer oder ihrem Zimmer zu Hause, das dann nur noch aus einem Bett besteht. Außerdem hat Jack für Graces Schwester ganz besondere Pläne, wovor Grace sich fürchtet und fieberhaft überlegt, wie sie das verhindern kann.

Die Idee hinter dem Buch finde ich sehr gut, vielleicht hätte man aber mehr aus der Story rausholen können. Irgendwie hatte ich bald das Gefühl, dass die Geschichte sich nur noch im Kreis dreht und so ist "Savin Grace"  für mich immer mehr abgeflacht. Natürlich wollte ich schon wissen, welches Ende Graces Geschichte nimmt, muss aber sagen, dass das Ende -meiner Meinung nach- dann doch sehr weit hergeholt war.

Alles in allem ein Psychothriller, der in meinen Augen ganz okay war, mich aber nicht vom Hocker gerissen hat. Schade eigentlich...

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thriller, trauma, mord, psychothriller; spannung, andré kussmaul

Blut will Blut

André Kussmaul
E-Buch Text
Erschienen bei Fahrenheitbooks, 01.12.2016
ISBN 9783492982733
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hannah entdeckt bei einem Spaziergang mit dem Hund eine Leiche im Tiergarten in Berlin. Sie meint den Toten aus ihrer schrecklichen Vergangenheit, die sie mit drei ihrer Freundinnen durchstehen musste, zu kennen. Hannah stürzt, schlägt sich den Kopf an und als sie im Krankenhaus aufwacht und man ihr mitteilt, dass da keine Leiche ist, kann sie das kaum glauben. Auch ihre Mutter und ihre Freundin glauben ihr nicht wirklich. Hannah rückt nicht davon ab, dass sie ihren toten Peiniger im Tiergarten gesehen hat. Fortan versucht Hannah mehr über Kuon, so heißt der perverse Verbrecher, zu erfahren. Außerdem ist da noch die Schuld, die seit damals schwer auf ihren Schultern lastet, denn sie alleine hätte das damalige Verbrechen verhindern können....

Ich musste nicht lange überlegen, als ich die Rezensionsanfrage zu "Blut will Blut" bekommen habe und so habe ich ohne mit der Wimper zu zucken angenommen und ich bin sehr froh über meine Entscheidung!

"Blut will Blut" ist für mich ein Psychothriller, den ich sehr, sehr gerne gelesen habe. Der Thriller beginnt schon äußerst spannend und ich habe mir die wildesten Theorien über den vermeintlichen Toten, denn die Psychologin Hannah gesehen haben will gemacht. André  Kussmaul hat mich in kurzen, rasanten Kapiteln durch die Story geführt und die Sache wurde immer verzwickter.

Hannah selbst und drei ihrer Freundinnen wurden im Teenageralter von einem perversen Täter, der fürchterliche Dinge mit ihnen anstellte, in einem Keller gefangengehalten. Natürlich habe ich gerätselt, warum ausgerechnet Hannah an dem, was damals geschehen ist, Schuld haben sollte. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich allerdings immer mehr raus, dass Hannahs Schuldgefühle nicht ganz unbegründet sein können.

André Kussmaul erzählt dem Leser nicht nur die Geschichte von Hannah, sondern auch die Versuche eines normalen Lebens ihrer drei Freundinnen, die mehr schlecht als recht gelingen. Hannah hat von damals nur noch zu Inga Kontakt, ihrer einzig verbliebenen Freundin. Außerdem scheint Hannah auch noch einen Stalker am Hals zu haben! Ist es Kuon, der mittlerweile aus der Haft entlassen wurde oer doch ein ganz anderer und wenn ja, wer? Das gilt es für den Leser und für Hannah herauszufinden und ich kann versprechen, dass das nicht ganz so einfach ist. Der Autor legt geschickt falsche Fährten, sodass man sich nie so ganz sicher ist, was denn nun Sache ist. Sowas liebe ich einfach und noch mehr gefällt mir, wenn ich erst spät auf den Täter komme! Das alles ist André  Kussmaul gelungen und so war "Blut will Blut"  für mich ein perfekter Psychothriller, mit einer logischen Aufklärung, die mir sehr, sehr gut gefallen hat!

Wer einen Psychothriller, der durchweg spannend ist, absolut keine Längen aufweist und immer rätselhafter wird, lesen will, ist mit "Blut will Blut" bestens beraten! Absolute Leseempfehlung!

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

rache, jeff menapace, familie, thriller, spiele

Das Spiel - Rache

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453677081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Enthält Spoiler zu Band 1, "Das Spiel - Opfer" 


Die Lambert Familie, die im Herbst 2008 Opfer der Fannelli Brüder wurden, haben überlebt. Einer der Brüder ist tot und der andere sitzt hinter Gittern und wartet auf seinen Prozess. Die Lamberts versuchen mit dem Erlebten klar zu kommen, haben sich und ihre Kinder in Therapie begeben, allerdings erinnern sie ihre körperlichen  Wunden täglich immer wieder an die schrecklichen Ereignisse, die sich damals in der Hütte zugetragen haben. Eigentlich bräuchten sie keine Angst mehr zu haben, eigentlich, wären da nicht, Monica und John, die Arty bei seiner Rache an der Familie unterstützen wollen....
Die Spiel-Trilogie geht weiter und hat in Band zwei, "Rache", eine spannende Fortsetzung gefunden. Band  eins ist wahrlich nichts für schwache Gemüter, wobei die Fortsetzung genauso spannend ist, allerdings nicht ganz so blutdurchtränkt wie der erste Teil. 
In Band zwei lernt der Leser zwei neue, ebenso durchgeknallte Charaktere, wie die Fannelli-Brüder kennen. Beide sind wahrlich brutal, allerdings zielt "Rache" noch mehr auf Psychospielchen ab, die sich die Familie Lambert ausgesetzt sieht. Perfide Spiele, böse Spiele, die drohen, die Familie endgültig zu vernichten.Patrick Lambert hat geschworen, dass seiner Frau und seinen beiden Kindern nie wieder so etwas, wie damals in der Hütte, zustoßen wird und merkt als Erster, dass es noch nicht vorbei ist, als sich schlimme Vorkomnisse häufen und einfach nicht mehr dem Zufall geschuldet sein können.
Das Spiel, das die Fannelli Brüder begonnen haben geht weiter und die Familie holt sich im Laufe der Story Hilfe, die den Fannellis ebenbürtig zu sein scheint und der Familie Lambert endlich den wohlverdienten Frieden bringen will.
Arty Fannelli sitzt im Gefängnis und kommt einfach nicht damit zurecht, dass er und sein Bruder adoptiert wurden, noch weniger passt ihm, dass es in der Öffentlichkeit scheinen könnte, dass er ein ganz "gewöhnlicher" Mörder ist und eben nicht einzigartig! Er sieht seine Felle davonschwimmen, muss damit klarkommen, dass sein Gehirn eher nicht erforscht wird, wie ihm immer wieder von den allzu bösen Gefängniswärtern eindrucksvoll eingebleut wird, was Arty natürlich so richtig auf die Palme bringt! Er kann es einfach nicht abwarten, das begonnene Spiel würdig zu beenden, gerade die Rache an Patrick Lambert ist ihm das Wichtigste. So kommt ihm die Hilfe seiner, na ja... "Freunde" gerade recht!
Zur Story selbst ist genug erzählt! Ich war sehr spannend auf den zweiten Teil und eigentlich dachte ich, dass es böser schon gar nicht mehr geht aber was die Lambert`s  nun durchmachen müssen ist mindestens genauso schrecklich wie die Folter, die sie im Herbst 2008 durchstehen mussten. Vor allem wissen sie erst mal nicht, wer dieses mal ihr Gegener ist, was das ganze noch schwieriger macht.
Jeff Menapace legt einen hochspannenden zweiten Band der "Spiel-Trilogie" vor, die mich sehr neugierig auf den finalen Teil macht. Vor allem zerbreche ich mir nach dem Ende von "Rache" wirklich den Kopf, wie das wohl im dritten Band weitergehen könnte und das Warten fällt schwer!
"Das Spiel - Tod" erscheint am 10. April 2017 ebenfalls im Heyne Hardcore Verlag und so ist die Wartezeit dann doch nicht mehr so lange!
"Die Spiel-Trilogie" ist genau das Richtige für Thrillerfans, die es gerne noch mehr hardboiled mögen! Leser, die etwas zartbesaiteter sind, rate ich allerdings von der Trilogie ab! Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich diese Trilogie sehr gerne lese und dass ich mich sehr auf "Das Spiel - Tod" und noch viel mehr von Jeff Menapace freue! Deshalb gibt´s von mir eine absolute Leseempfehlung!





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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, horror, jenny milewski, ring, angstmädchen

Angstmädchen

Jenny Milewski , Maximilian Stadler
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453438804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die 19jährige Malin zieht in ein Studentenwohnheim. Ein Zimmer zu bekommen ist recht schwierig, darum freut sie sich umso mehr, dass es für sie geklappt hat. Auch wenn das Zimmer erst richtig wohnlich gestaltet werden muss, freut sie sich, denn ihr Zimmer ist das Einzige, das über eine Badewanne verfügt. Ihre Mitbewohner reagieren anfangs recht reserviert auf Malin aber die Studentin gibt sich große Mühe um "dazuzugehören". Später erfährt sie, dass kurz vor ihr eine Studentin namens Yuko in ihrem Zimmer gewohnt hat und sich in der Badewanne die Pulsadern aufgeschnitten hat und gestorben ist. Rätselhafte Dinge geschwehen. Malin sieht eine schemenhafte Gestalt im Spiegel, Schuhe, die sauber aufgeräumt waren liegen verstreut im Flur und Malin findet lange schwarze Haare in ihrer Badewanne. Das ist allerdings erst der Anfang....

So, anschnallen, es wird gruselig, sehr gruselig! Gerade jetzt, wo ich meine Rezension tippe, habe ich schon wieder eine Gänsehaut...

Bei "Angstmädchen" handelt es sich nicht um einen klassischen "Wer-ist-der-Täter-Thriller", sondern vielmehr um eine Gruselstory, die es in sich hat.

Der Thriller beginnt recht ruhig. Klar, habe ich auch gerätselt, wer und vor allem warum, der Geist Schuhe im Flur verteilt und was hat Malin damit zu tun? Jenny Milewski führt den Leser in kurzen Kapiteln durch die Story. Zuerst lernen wir die Mitbewohner von Malin kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt einen Nerd, einen Besserwisser, einen Charmanten, eine - in meinen Augen fast nymphomanische - Studentin und eine Studentin, deren der Blick anderer auf ihr Erscheinungsbild das Wichtigste zu sein scheint. Irgendwie passt die ganz normale und sehr schüchterne Malin da gar nicht richtig rein. Allerdings gibt sie sich große Mühe um mit ihren Mitbewohnern gut auszukommen.

Malin fällt es schwer, ihren Mitbewohnern von ihren rätselhaften Erlebnissen zu erzählen und keiner mag ihr so richtig glauben. Als die Vorkommnisse immer heftiger werden kommen die Studenten allerdings auch zu dem Schluß, dass irgendetwas unheimliches geschieht.

Die Story liest sich sehr gut weg. Auf den ersten 100 - 150 Seiten begleitet den Leser Malins Angst, allerdings habe ich das mehr von außen betrachtet, fühlte mich nicht so mittendrin wie das sonst oft der Fall ist. Von einer Seite zur Anderen zieht der Thriller aber dermaßen an, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Story wird immer unheimlicher, gruseliger und ich gebe zu, dass mir das Buch echte Angst gemacht hat.

Ich lese ja bekanntlich viele Thriller. Axtmörder und dergleichen machen mir eigentlich keine große Angst, wenn es aber mit Übersinnlichen anfängt, schnellt mein Puls und mein Herzschlag in die Höhe.Tatsächlich war es so, dass ich das Buch nicht abends alleine mit meiner Leselampe lesen konnte, denn ich habe mich um meinen wohlverdienten Nachtschlaf gesorgt.

Ich habe zur Story eigentlich schon genug gesagt, man muss es einfach selber gelesen haben!

Das Buch ist unheimlich, stellenweise echt eklig und wenn man zartbesaitet ist - so wie ich, was paranormale Phänomene betrifft - ist "Angstmädchen" wirklich heftig! Deshalb eine Warnung vorweg!

Wer den Film "Ring" gesehen hat, wird "Angstmädchen" lieben, obwohl sich die beiden Storys nicht wirklich gleichen aber ich musste immer wieder an den Film während des Lesens denken. Ich für meinen Teil, kann diesen Film nicht sehen, ohne danach in Therapie gehen zu müssen :D

Lesen, im ersten Drittel durchhalten und dann warm anziehen. Die Gänsehaut, die mir "Angstmädchen" beschert hat, war echt erstklassig! Deshalb gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung! Viel Spaß beim Gruseln!

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116 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

thriller, mord, hamburg, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blum ist die Flucht aus Österreich geglückt. Nach einiger Zeit, die sie mit ihren beiden Kindern auf den Lofoten verbringt, nimmt sie ein LKW-Fahrer mit nach Hamburg. Dieser gibt ihr auch eine Adresse, wohin sie sich in Hamburg nach der Ankunft wenden kann. Die Adresse führt sie zu einem Zuhälter, von dem sie neue Pässe für sich und ihrer Kinder erbittet. Versteht sich von selbst, dass der Zuhälter das nicht ganz umsonst macht und so bietet Blum ihm im Gegenzug an, jemanden für ihn zu töten, was dieser auch nach einiger Zeit von Blum einfordert. Allerdings soll sie jemanden töten, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist...
Der finale Band der Totenfau-Trilogie. Eigentlich sehr schade, denn es fällt mir nicht ganz leicht mich von Blum zu trennen.
"Totenrausch" ist ein sehr rasanter Abschlußband, der mich begeistert hat.  Bernhard Aichner erzählt im Abschlußband der Trilogie Blums Versuche sich mit ihren beiden Kindern ein einigermaßen normales Leben, nach dem, was alles schreckliches geschehen ist, aufzubauen. Ich habe es Blum sehr gewünscht, denn nach wie vor ist mir die Bestatterin sehr symphatisch, auch nach den vielen Morden, die sie begangen hat. In kurzen Kapiteln hat mich der Autor durch die Geschichte gejagt und tatsächlich habe ich "Totenrausch" in einem Rutsch gelesen.
Die Charaktere um Blum, allen voran der schmierige Zuhälter Egon Schiele sind sehr authentisch gezeichnet und so habe ich mich schon dabei erwischt, dass ich gehofft habe, dass Blum diesen um die Ecke bringt - wie es geht, hat sie ja in "Totenfrau" und "Totenhaus" bewiesen....
Schiele besorgt Blum tatsächlich neue Pässe, eine schöne Wohnung in einer schönen Gegend von Hamburg. Blum findet einen Job in einem Bestattungsunternehmen und ihre Kinder gehen zur Schule. Es könnte alles so schön sein, bis Schiele seinen "Lohn" für ihr Leben in Hamburg einfordert.
Blum ist es zuwieder ( schon wieder )  töten zu müssen und sie möchte es eigentlich nicht tun aber welche Alternativen bleiben ihr? Blum hat in Schiele einen Gegner gefunden, der sie fast bis an den Rand der Verzweiflung bringt und ich hatte große Angst um Blum, denn sie muss Dinge erleiden, die sie, trotz der Taten, die sie begangen hat, einfach nicht verdient hat.
"Totenrausch" ist ein sehr rasanter Thriller, der dem Leser kaum eine Verschnaufpause zugesteht und so fliegt Kapitel um Kapitel nur so dahin. Das Ende hat mich verblüfft und mir ein ziemlich erstauntes "Ach!" entlockt. "Totenrausch" ist ganz gewiss nicht lustig, trotzdem habe ich mich dabei erwischt, wie ich das ein oder andere Mal grinsen musste. Ich glaube, es war ein ungläubiges und teils hämisches Grinsen, Asche auf mein Haupt!
Abschließend bleibt zu sagen, dass mich die "Totenfrau-Trilogie" begeistert hat und der finale Band für mich ein würdiger und perfekter Abschluß der Trilogie ist. Ich gebe zu, dass es mir sehr schwer gefallen ist, mich von den Figuren zu verabschieden und ich mir schon ein Tränchen verkneifen musste.
Ich kann "Totenrausch" sowie sie gesamte "Totenfrau-Trilogie" nur dringend weiterempfehlen und bin schon ein bisschen traurig, dass es nun mit Blum vorbei ist. In welcher Art und Weise es mit ihr vorbei ist, sölltet ihr schon selbst herausfinden und ich wünsche ganz viel Spaß und vor allem Spannung bei der Lektüre! Absolute leseempfehlung für die gesamte Trilogie!

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222 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 120 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, mord

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im schwedischen Helsingborg stürzt ein Mann nach mit seinem Auto ins Wasser. Als der Tote geborgen wird, stellt der Gerichtsmediziner fest, dass der Mann schon seit mindestens zwei Monaten tot ist. Kommissar Risk steht vor einem Rätsel denn der Mann wurde offensichtlich erst noch in der vorigen Woche quicklebendig gesehen...

Endlich bescherst und Stefan Ahnhem Band 3 um den symphatischen Ermittler Fabian Risk. Der Fall, mit dem es Risk zu tun bekommt, könnte rätslhafter nicht sein. Zu Anfang glaubt es die Ermittler, dass sich der Gerichtsmediziner geirrt haben muss, wurde der Tote doch lebend gesehen. Nach und nach stellt sich allerdings heraus, dass der Mörder die Identitäten seiner Opfer übernimmt und der Killer ist noch lange nicht fertig.

Nachdem ich schon "Und morgen du" und auch "Herzsammler" verschlungen habe, habe ich mich sehr auf "Minus 18°" gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Stefan Ahnhem gelingt es auch in Band 3 den Leser an den den hochspannenden Kriminalroman zu fesseln und erst wieder loszulassen, wenn das Buch beendet ist. Der Autor lässt zu Ende des Buches ein paar Fragen offen, sodass es ziemlich klar ist, dass die Reihe um Fabian Risk weitergehen wird .

Wie schon von dem Autoren gewöhnt, spielt auch der neueste Band sowohl in Schweden als auch in Dänemark.In Dänemark beschäftigen Dunja Hourgaard erschreckende Fälle des sogenannhten "Happy Slapping". Unschuldige Menschen werden zu Tode gequält, die Taten auf Video aufgenommen und ins Netzt geladen. Auf den ersten Blick haben die Fälle von Risk und Hourgaard nichts miteinander zu tun und doch gibt es Berührungspunkte.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von den Privatleben der Ermittler, was jedoch bei Stefan Ahnhems Protagonisten ganz anders ist. Die Privatleben der Ermittler finde ich in dieser Reihe recht spannend. Fabian hat sowohl  Eheprobleme mit seiner Frau Sonja und auch seine Kinder, allen voran sein Sohn Theo, bereiten ihm Kopfzerbrechen.

"Minus 18°" ist ein mal mehr ein gelungener, hochspannender und rätselhafter Kriminalroman, den ich sehr gerne gelesen habe und für den es von mir eine absolute Leseempfehlung gibt!

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Tags: dänemar, krim, schweden, stefan ahnhe   (4)
 

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thriller, janet clark, london, gedächtnisverlust, entführung

Black Memory

Janet Clark
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453418332
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Clare wird in einem Boot vor der indonesischen Küste aufgefunden und verhaftet. Sie wird beschuldigt ein Mädchen entführt zu haben. Clare kann sich weder an ihren Namen noch an sonst irgendetwas erinnern. Kurz darauf wird sie von zwei Männern aus dem Gefängnis geholt und kehrt mit ihnen nach London zurück. Dort erkennt sie, dass das Geheimnis um ihr Vergessen nur mit der Hilfe des immer noch vermissten Mädchens aufzuklären ist...

Wow, was für ein Ritt! Ich liebe ja Thriller, die mich gerade mit ihren Wendungen fesseln  aber das neue Werk von Janet Clark  hat mich fast in den Wahnsinn getrieben..

Wir kennen ja Thriller, in denen die Protagonist(innin) ihr Gedächtnis verlieren und sie später alles wunderbar aufklärt. Oft ahnt der Leser auch, wie das alles ausgehen wird und liegt damit oft richtig. Bei diesem Thriller hier kann ich fast garantieren, dass dem nicht so ist! Immer wenn ich dachte, dass ich das nun alles aufgedröselt habe, nahm das Buch eine Wendung und ich habe mich fast dafür geschämt den oder die Falsche(n) verdächtigt zu haben, bis es am Ende des Kapitels wieder ganz anders aussieht. So konnte ich mich mit der Zeit auch immer besser in Clare hineinversetzen, denn sie selber weiß irgendwann auch nicht mehr wem sie nun trauen kann.

Die Charaktere in dem Thriller sind gut ausgearbeitet und haben ihre Ecken und Kanten, sind mehr oder weniger symphatisch und scheinen alle irgendwie ihre Geheimnisse zu haben, die es gilt aufzuklären aber wie denn, wenn dann sowieso wieder alles ganz anders ist? So habe ich mit Clare mitgelitten aber ich muss auch sagen, dass ich irgendwann gedacht habe, dass die Protagonistin einen an der Klatsche hat. Unglaublich...

Die ganze Story steht und fällt mit dem vermissten Mädchen, das eine einzigartige Begabung hat und diese Begabung wohl für einige Menschen sehr wichtig zu sein scheint. Warum erfährt man im Laufe der Story und ich fand es ungeheuerlich, weil ich, wie eben schon geschrieben, Clare dann auch nicht mehr getraut habe. Sie weiß, dass sie Ärztin ist, kann sich an all das, was sie geklernt hat peu a peu erinnern aber nicht an eben dieses Mädchen?  Wenn das wirklich alles so stimmt, was war dann so schrecklich, dass sie das alles verdrängt zu haben scheint?  Rätselhaft...

Ich mag nicht mehr zur Story schreiben und kann nur empfehlen, sich einfach auf diese wahnsinnige Story einzulassen und dieses tolle Leseerlebnis zu genießen!

Absolute Leseempfehlung für Fans des (Psycho)Thrillers und die, die es werden wollen! "Black Memory" macht süchtig!



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psychothriller, thriller, dastoteherz, frauenmörde, rainerwürth

Das tote Herz

Rainer Würth
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442484508
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nicolas Kober bekommt ein Spenderherz, das von einem Serienmörder stammt. Natürlich weiß er das nicht, verändert sich aber zusehends. Das letzte Opfer des "Fotografen", Solveig Jacobson, hat überlebt. Nicolas lernt die Frau kennen und fühlt sich sehr stark zu ihr hingezogen...


Brrrr.... was für ein gruseliger, unglaublich guter Psychothriller! Man liest ja immer mal, gerade in der Boulevard-Presse, von Talenten und Eigenschaften, die manche Menschen nach einer Organtransplantation entwickeln oder die plötzlich einfach da sind. Man liest es, belächelt es vielleicht und geht zur Tagesordnung über. Was wäre aber wenn das teilweise wirklich so ist? Klavier spielen, Bilder malen und dergleichen sind ja sehr schöne Talente aber das Herz eines Frauenmörders verursacht schon Gänsehaut...

"Das tote Herz" steigert sich von Kapitel zu Kapitel, die von wechselnden Personen handeln. So taucht man immer tiefer ein, bis man das Buch gar nicht mehr weglegen kann. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was noch mehr zur Spannung beiträgt! Das "Nur-noch-ein-Kapitel-Gefühl" war bei mir über das gesamte Buch präsent und so war ich auch in windeseile, bis zum wirklich verstörenden Ende, durch!

Ich bin keine Medizinerin und ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich so schnell nach einer Herztransplantation wieder so gut fühlt aber Hand aufs Herz - das war mir beim Lesen vollkommen egal! Wenn ich wissen will, wie schnell es wieder bergauf geht, lese ich ein medizinisches Sachbuch und bin danach schlauer oder auch nicht aber wenn ich eine fiktive Geschichte lese, einen Psychothriller, will ich Spannung und Nervenkitzel. Das ist dem Autoren bei mir sehr gut gelungen!

Meine Rezension hat so lange auf sich warten lasen, weil ich etwas getan habe, das ich noch nie gemacht habe. Ich habe das Buch einfach noch mal gelesen, weil ich das Gefühl hatte, dass der erste Durchgang einfach zu schnell war und mir so das ein oder andere entgangen ist, was tatsächlich so war! Ich sollte mich wirklich etwas zurückhalten beim Lesen, allerdings machen mir das manche Autoren, wie jetzt Rainer Würth, nicht wirklich leicht!

Ich bin unglaublich froh darüber, "Das tote Herz" entdeckt zu haben und gebe somit, gerade Psychothrillerfans, eine absolute und unbedingt Leseempfehlung!




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thriller, schweden, psychothriller, spannung, caroline eriksson

Die Vermissten

Caroline Eriksson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.08.2016
ISBN 9783328100386
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Greta rudert mit ihrere kleinen Tochter Smilla und ihrem Mann Alex auf einem See in Schweden. Vater und Tochter verlassen das Boot um auf Entdeckungstour zu gehen, während Greta im Boot bleibt. Viel Zeit vergeht, bis Greta realisiert, dass Mann und Kind nicht mehr zurückkommen. So macht sie sich ans Ufer und auf die Suche nach ihrer Familie, von der allerdings jede Spur fehlt. Greta wendet sich an die Polizei, die ihr allerdings nicht wirklich weiterhelfen kann, Greta dafür aber eine Enthüllung macht, die sie nur sehr schwer versteht....

"Die Vermissten" ist ein Psychothriller genau nach meinem Geschmack. Die Autorin lässt den Leser an Gretas Gedankenwelt teilhaben, die nicht immer leicht zu verstehen und manchmal auch schwer nachzuvollziehen ist.

Geschickt legt Caroline Eriksson falsche Fährten die mich mehr als ein Mal ins Bockshorn gejagt und mich verwirrt und völlig überrascht haben. Man taucht immer tiefer in die Psyche der Protagonistin ab, bis ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Zu groß war meine Neugier auf die Auflösung.Hat Greta selbst vieleicht etwas mit dem verschwinden ihrer Familie zu tun?

Es ist sehr schwer mehr über das Buch zu erzählen ohne zu spoilern, denn ich bin der Meinung, dass ein falsches Wort von mir dazuführen könnte, dass ich zukünftigen Lesern die Spannung verderbe und das liegt mir fern.

Alles in allem ist "Die Vermissten" ein spannender, teils verwirrender, sehr interessanter und ruhiger Psychothriller, der mir allerdings von Zeit zu Zeit schon unheimlich war. Wer Action erwartet, liegt mit diesem Buch allerdings definitiv falsch! Genau so muss ein Psychothriller für mich sein. Allerdings empfehle ich, an der Geschichte dran zu bleiben und das Buch nicht allzu lange zur Seite legen, denn dann besteht die Gefahr, so war es zumindest bei mir, dass man den Faden verliert, denn die Verwirrung war teilweise wirklich groß.

Es gibt nicht sehr viele Charaktere in dem Psychothriller, die Wenigen allerdings, haben mich schon vor Rätsel gestellt und mich Fragen lassen, was das Eine nun mit dem Anderen zu tun hat. Dieses Rätsel wird aber gekonnt im Laufe der Story aufgelöst und hat mich zum größten Teil auch zufriedengestellt.

"Die Vermissten" ist der perfekte Psychothriller für ein spannendes Wochenende auf der Couch, wobei ich denke, dass das Buch polarisieren wird. Man mag es oder eben nicht. Ich glaube, dazwischen gibt es nicht sehr viel. Mir hat der Psychothriller sehr gut gefallen und so gebe ich gerne eine Leseempfehlung für Fans des psychologischen Genres!

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neid, hass, gewalt in der ehe, thriller, liebe

ZEILENGÖTTER: Bis dass der Tod uns scheidet

Astrid Korten
E-Buch Text
Erschienen bei AK Astrid Korten, 30.11.2016
ISBN B01NCAQL36
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Malin, eine junge Literaturstudentin, heiratet den viel älteren Autoren Adrian Bartósz. Die junge Frau muss so einiges erdulden, bis sie sich von ihrem Mann trennt.
Viele Jahre später, Malin Remy ist nun eine erfolgreiche Autorin, liest sie in Paris aus ihrem autobiografischen Roman "Ehe". Adrian Bartósz sitzt im Pubikum und Malin ahnt, dass das, was sie in ihrer Ehe erleiden musste von ihrem Exmann noch gesteigert werden kann...

Wer mich kennt weiß, dass ich im psychologischen Thriller zu Hause bin. Ich liebe Geschichten, in denen es um die Abgründe der menschlichen Seele und deren Beweggründe geht. So habe ich nicht lange gezögert und "Zeilengötter" fand den Weg auf meinen Reader.

Adrian musste in seiner Kindheit schon einiges erdulden. Er fühlte sich wenig geliebt und Abweisungen standen auf der Tagesordnung. Auch seine schriftstellerischen Ambitionen finden zu Anfang wenig Begeisterung. Erst als sein Vater, Adrian war zu dem Zeitpunkt 17 Jahre alt, ein kleines Mädchen adoptiert, fühlt er sich wirklich gebraucht. Malin beobachtet er schon sehr lange und da sie sehr viel jünger ist als er selbst, wartet Adrian so lange, bis Malin alt genug ist, um sich eventuell auf ihn einzulassen.

Malin fühlt sich geschmeichelt. Der große Adrian Bartósz interessiert sich für sie und so zögert sie nicht lange und heiratet ihn.  Malin ist Literaturstudentin und findet mit ihren Geschichten bei Adrian wenig Anklang und so schreibt sie heimlich an ihrem erotischen Roman "Rouge" den, wie es nicht anders sein kann, Adrian eines Tages auf dem Computer entdeckt und nun erst Recht fuchsteufelswild wird, da er meint, sich in einer der Romanfiguren wiederzuerkennen. Fortan geht Malin durch die Hölle, bis sie sich endlich von Adrian befreien und trennen kann.

Der Psychothriller wird in der Ich-Perspektive von Malin erzählt, und wechselt sich mit Kapiteln, in denen es um Adrians Geschichte geht, ab. Mir hat der poetische Schreibstil der Autorin, gerade in  den Adrian-Kapiteln unheimlich gut gefallen.

Allerdings ist nichts ganz so wie es scheint und stellt man sich anfangs auf die Seite von Malin, muss man bald erkennen, dass auch Malin nicht ganz koscher zu sein scheint.

Der Thriller handelt von Zurückweisung, Liebe, Neid, Gewalt in der Ehe und Abgründe, die man so nicht erwartet hätte.

Der Showdown und das Finale selbst hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und mich teilweise überrascht und so muss ich sagen, dass von allen bisher erschienenen Thrillern von Astrid Korten, mir "Zeilengötter" am besten gefallen hat!

Deshalb gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für den gerade erschienenen Psychothriller!

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Tags: astrid korten, psychothriller   (2)
 

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thriller, familiengeheimnis, michael theißen, psychothriller, unfall

Leons Erbe

Michael Theißen
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.05.2016
ISBN 9783732525102
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Katjas Sohn Leon kommt bei einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ums Leben. Sechs Monate zuvor ist schon ihre Schwester Nicci spurlos verschwunden und so brichrt für Katja die Welt komplett zusammen. Kurz nach der Trauerfeier bekommt Katja einen Anruf von einem Notar. Leon hat für sie dort ein Kistchen hinterlassen. In dieser Kiste findet Katja das Armband ihrer verschwundenen Schwester. Nun stellen sich für Katja natürlich einige Fragen. Wie kommt Leon an das Armband und wieso hat er es für sie beim Notar hinterlegt?
 
Michael Theissen ist mit seinem Erstlingswerk  - "Leons Erbe" - ein solider und spannender Thriller gelungen.


Ich konnte mich teilweise gut in die Hauptprotagonistin Katja hineinversetzen, wenngleich ich nicht alles nachvollziehen konnte, da mir einige ihrer Handlungen doch recht merkwürdig und teils auch unglaubwürdig erschienen. Wie viel kann ein Mensch ertragen und wie weit würde man gehen um die Wahrheit über den Tod des eigenen Sohnes und das Verschwinden der Schwester aufzuklären? Dass dabei Familiengeheimnisse, die sie lieber nicht gewusst hätte, ans Licht kommen, macht das ganze für sie fast unerträglich.
 
Wenn ich einen (Psycho) Thriller lese, stehen bei mit erst mal alle unter Generalverdacht. Gut gefallen hat mir, dass Michael Theissen dies mit seinen Charakteren, die mir allesamt sehr merkwürdig erschienen, untertstützt hat. So habe ich gerne Kapitel um Kapitel gelesen um der Lösung auf die Spur zu kommen und ich war gespannt, wie der Autor die Story um Leon und Nicci verknüpft, was ihm meiner Meinung nach recht gut gelungen ist. Auch das Legen von falschen Fährten gehört für mich zu einem guten Thriller und auch das versteht der Autor sehr gut! Die Auflösung hat mir wirklich gut gefallen und so konnte ich das Buch zufrieden schließen.


Michael Theissens Debüt hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen und ich werde den Autor gerne weiterbeobachten und auch gerne mehr von ihm lesen!
 
Von mir gibt es für "Leons Erbe" eine Leseempfehlung für Freunde des spannenden und kurzweiligen Thrills -  gerne auch für Jugendliche!

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