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Dirty White Boys

Stephen Hunter
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 27.09.2018
ISBN 9783865526793
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Bösland: Thriller

Bernhard Aichner
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 01.10.2018
ISBN 9783641172053
Genre: Sonstiges

Rezension:

Autor: Bernhard Aichner | Titel: Bösland
Verlag: Bösland | Seiten: 448
Preis: eBook 15,99 € | print 20,00 €

Bösland ist das 12. Buch von Bernhard Aichner. Er legt hier einen Thriller in Reinform vor. Aichner hat schon einige Bücher veröffentlicht, dazu auch 2 Serien. Eine Verfilmung seiner Totenfrau-Trilogie ist in Vorbereitung. Eine interessante Leseprobe auf vorablesen.de hat mich dazu bewogen mich für das Buch zu bewerben, ich hatte das Glück das ich ausgewählt wurde und so durfte ich an der Leserunde teilnehmen.

Klappentext
Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder …

Inhalt
Ben, im Alter von 13 des Mordes an einer Freundin auf dem Dachboden verurteilt, und danach in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen, wird Jahre später von einer Therapeutin behandelt die ihm damals bereits geholfen hat. Ein Bild das er sieht, bringt die alten, verloren geglaubten Erinnerungen zurück, er begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit und es wird alles noch einmal aufgerollt was er damals erlebt hat.

Cover
Das Cover ist sehr schlicht gehalten und wartet nur mit dem Titel in einer leicht aggressiven und kindlich wirkenden Schriftart mit dem Titel auf. Im Laden fällt dies bestimmt auf, da es doch sehr markant ist und bestimmt den ein oder anderem zum Lesen des Klappentextes bringen wird.

Bewertung
„Bösland“ – ein böses Land? Was will man mit dem Titel des Buches sagen? Die Story um den erhängten Vater der von seinem Sohn gefunden, eine brutal ermordete Schülerin zeigt uns dies auf. Aichner lässt direkt am Anfang „die Katze aus dem Sack“ und erklärt, warum das Buch diesen Titel trägt und was damals passiert ist in kurzen Worten. Die Grundlage der gesamten Story liegen 30 Jahre zurück, tragen aber das gesamte Buch komplett und sind auch immer wieder mal Thema in der Story.
Aichner hat in einer Mischung aus Kapiteln geschrieben, wir bekommen abwechselnd Einträge, die fast schon mal einem Tagebuch ähneln, und dann Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren der Story. Alle Kapitel sind sehr kurz gehalten, doch es entwickelt sich regelrecht ein Sog, so das man immer weiter lesen will, wissen will wie es weitergeht und was nun als nächstes geschieht. Da ich spoilerfrei rezensieren möchte, lasse ich all zu viele Hinweise oder Antworten hier im Text komplett weg, das würde die Spannung was denn nun überhaupt los war und ist dem Leser komplett nehmen. Die Kapitel und die Schreibweise passen sehr gut zu so einer Story, man lernt die Hauptfiguren und ihr Seelenleben dabei sehr gut kennen und kann so mit ihnen leiden oder lernt sie zu hassen.

Wer mich kennt, weiß das ich viel extreme und sehr harte Literatur lese. Aber auch einen guten Thriller, der hier vorliegt, bin ich niemals abgeneigt. Die Spannung bleibt über den gesamten Roman erhalten, nur leider ist mir das Ende und die Auflösung der Story dann etwas zu kurz geraten. Für mich bleiben auch noch ganz wenige Fragen offen, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, wenn ihr gerne Spannungsliteratur lest, die nicht ins extreme und brutale geht.

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Tags: bernhard aichner, thriller   (2)
 

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MORT - Zombies & Engel

Joseph Duncan
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 19.03.2015
ISBN 9783865523693
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Joseph Duncan hat hier, auch schon am Klappentext ersichtlich, einen Roman auf der Zombiewelle geschrieben. Das er etwas anderes als die Standard-Sachen ist, lässt sich schon am Klappentext erkennen. Alleine die Beschreibung des Buches lässt auf einen verrückten Roman hoffen der nicht im Einheitsbrei der Zombie-Endzeit-Geschichten spielt.

Klappentext
Ausgerechnet das genetisch manipulierte Konservierungsmittel eines profitgeilen Nahrungsmittelkonzerns löst eine weltweite Zombieplage aus. Milliarden Menschen werden infiziert …
Der übergewichtige Comicshop-Besitzer Mort Lesser stellt sich den Gehirnfressern entgegen. Zu allem Überfluss droht auch noch das Atomkraftwerk seiner Heimatstadt von den völlig verblödeten Untoten in die Luft gejagt zu werden.
Ein wortkarger, unterbelichteter Kumpel und eine durchgeknallte Stuntfrau sind seine einzigen Helfer, um das Ende der Menschheit zu verhindern.
Als plötzlich merkwürdige schwarze Engel als Retter in Erscheinung treten, erkennt Mort, dass noch deutlich mehr hinter der Geschichte steckt.

Ein herrlich schräger Mix aus brutalem Survival-Horror, abartigem Humor und postapokalyptischer Lovestory.

Mit vielen Illustrationen.

Inhalt
Mort, seines Zeichens Besitzer eines kleinen Comic-Ladens, und natürlich absoluter Nerd, lebt in DuChamps. Er lebt sind Leben irgendwie vor sich hin und schlägt sich so gerade durch. Doch wie es das Schicksal so will, kommt bei ihm eine Zombieseuche hervor die die Welt mal eben um 99,9% der Bevölkerung reduziert. Als er realisiert das ja noch ein Atomkraftwerk in der Stadt ist, macht er sich auf den Weg um die mit Sicherheit folgende Explosion dessen zu Überleben und findet neue Gefährten…

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, auch da es um einen Comicladenbesitzer geht kann man sich direkt vorstellen wie er denn so aussieht und er entspricht auch jeglichem Klischee das man so anwenden mag.

Bewertung
„Mort“ ist der dritte Roman von Jospeh Duncan den er unter seinem eigenen Namen veröffentlicht hat. Er wirft uns in einem Welt, die vor Klischees die man mit dem Zombie-Genre in Verbindung bringt, nur so strotzt. Die Hauptfiguren sind herrlich schräg, vom übergewichtigen Comic-Shop-Besitzer der sich zum größten Teil von Fast-Food und Süßkram ernährt, über den gutaussehenden Muskelprotz, der nicht der hellste ist sowie die bildschöne Frau, die sich in den Nerd verliebt.
Die Story ist teilweise allerdings vorhersehbar, man kann sich schon denken was als nächstes kommt. Zum Beispiel als Mort in das erste mal so richtig mit den „Deadheads“ in Kontakt kommt, oder als sie auf die Frau treffen. Man hat sich halt an den Humor und die Art von Duncan, die Story zu spinnen gewöhnt und weiß so in etwa was er vorhat. Trotzdem macht es absolut Spaß den Roman zu lesen und ist gespannt was als nächstes passieren wird. Die Gewalt in dem Titel ist nicht so extrem wie man es von anderen Zombie-Stories gewöhnt ist, sie ist eher wohl dosiert mit kleinen Spitzen die detailliert dargestellt werden. Die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den 3 Hauptfiguren nehmen einen guten Teil der Geschichte ein, was einen auch mit ihnen leiden oder feiern lässt. Oftmals muß man auch lachen wenn sich Mort und Pete (der Muskelprotz) mal wieder über irgendwelche Dinge unterhalten oder Nebenfiguren auf den Plan treten die alles andere als normale Überlebende sind. Dann wird eine komische Szene wieder durch die Zombies unterbrochen und es geht zur Sache. Der Mix aus diesen Sachen macht das Buch lesenswert, auch wenn ich einen Stern abziehen muß für das leider sehr vorher zu sehende Ende das Duncan für uns vorsieht.
Ich hätte mir persönlich ein Ende gewünscht, das weniger klar gewesen wäre, und vielleicht einen zweiten Teil des Buches zulassen würde. Die Story ist so leider in sich geschlossen und die Hoffnung zu erfahren wie er weitergeht wird sich leider nicht erfüllen.

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Tags: engel, festa, joseph duncan, zombies   (4)
 

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Blutiger Segen

Shaun Hutson
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2013
ISBN 9783865522580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Mix aus Horror, Gothic- und Thriller ist auf der Rückseite mit als „Packender Mix aus Krimi und Horror“ angekündigt. Der 1. Sean Doyle Thriller wird auch noch erwähnt. Das lässt an sich auf eine Reihe mit dem Hauptcharakter schließen, aber bisher ist nur dieser eine Band auf deutsch erschienen.

Klappentext
Unsterblichkeit – das ultimative Mysterium. Die Multimillionäre David und Laura Callahan lassen sich durch nichts aufhalten, um dieses Geheimnis zu lösen. Aber für David scheint die Aussicht auf ewiges Leben sehr unwahrscheinlich: Er wird nämlich von mehreren Profikillern gejagt. Und niemand weiß, wer ihnen den Mordauftrag gab, noch warum …
Eine Spur der Gewalt führt das Paar von einer entweihten Kirche in Frankreich nach London und in das politisch zerrissene Irland. Dort lauern nicht nur eiskalte Terroristen, sondern auch uralte, übernatürliche Mächte – und schon bald werden die Toten über die Lebenden lachen.

Shaun Hutson: »Einige meiner Figuren kann man eindeutig auf mich zurückführen, und das will ich auch gar nicht verbergen. Der Charakter von Sean Doyle (der auch in Blutiger Segen, White Ghost, Knife Edge und Hybrid auftritt) ähnelt mir sehr in seinem düsteren Ansichten, aber ansonsten ist er ganz anders. Doyle ist knallhart, sehr erfolgreich bei Frauen und kümmert sich einen Scheiß um die Meinung anderer. Ich dagegen bin klein, schüchtern und leicht zu erschrecken. Ein Interviewer hat sich mal an einer Psychoanalyse versucht und meinte, ich würde meine eigenen Wunschfantasien durch Doyle ausleben. Das ist natürlich Schwachsinn, weil ich, im Gegensatz zu Doyle, ein absoluter Feigling bin und so ein Leben voller Gefahren niemals führen möchte. Er ist eine erfundene Figur, schlicht und einfach, er tauchte einfach so auf, und ich mag ihn.«

Inhalt
Sean Doyle, Mitarbeiter der CTU (Counter-Terrorist-Unit) ist nicht bei allen beliebt, da er seine eigenen Methoden zum ermitteln hat. Er gerät in eine Geschichte um die IRA und Waffenlieferungen, sowie der Suche nach der Unsterblichkeit die mit einem Fenster, versteckt in einer alten Kirche in Frankreich, erlangt werden soll.

Cover
Auf dem Cover sieht man ein Stück eine blutigen Dornenkrone und einen Ausschnitt aus einer Kirche mit gekreuzigten Männern. Da ein Teil der Handlung in einer Kirche spielt, es es recht passend gewählt, ebenso zum Gothic-Thema das auftaucht passt die düstere Gestaltung.

Bewertung
Shaun Hutson empfängt uns in seinem Buch direkt in der Zeit der IRA, dem Konflikt zwischen England und Irland, von dem jeder bestimmt schon einmal gehört hat. Es wird über den Frieden verhandelt, und auf die Politiker dort ein wird ein Anschlag verübt. Soviel zum Einstieg in den Roman.
Shaun Hutson beschreibt die Szenerie, was sich abspielt, die Wirkung von Waffen auf den menschlichen Körper und alles weiter sehr genau und plastisch, teilweise allerdings in meinen Augen auch ein kleines wenig zu langatmig, was diesem aber keinen Abbruch tut. Der Schreibstil von him gefällt mir gut, sehr detailreich und man kann sich sofort in die Personen hineinversetzen deswegen, ebenso kann man sich sehr gut vorstellen was genau gerade passiert.
Der Roman gliedert sich in 2 Handlungsstränge, die am Ende in einem furiosen Finale mit einem großen Shoot-Out enden, das auch Verlagstypisch wieder recht blutig wird, jedoch nicht zu extrem und in keiner Weise übertrieben. Die Storyline ist doch recht anspruchsvoll, es kommen sehr viele Personen darin vor die in kurzer Zeit auftauchen und die man erst einmal auseinander halten können muß. Dazu sind es zu viele Namen die zur selben Zeit auftauchen. Die Story um die IRA hätte meiner Meinung nach ein wenig kürzer ausfallen können da dort doch in meinen Augen recht viel Füllwerk bei ist. Die zweite Storyline um das Fenster kommt mir ein wenig zu kurz, aber ich bin auch eher im Bereich Horror zu Hause. Es gibt am Anfang des Buches theoretisch noch eine dritte Storyline, die sich mit dem Ehepaar Callahan beschäftigt, man kann aber die in Frankreich und diese als eine ansehen.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen das dieser Roman interessant ist, leicht verworren und es etwas dauert bis man einmal durchgeblickt hat und alle Charaktere kennt und zuordnen kann. Wenn die weiteren Sean-Doyle-Romane noch erscheinen wird man bestimmt einfach in die Bücher kommen.

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Tags: festa, gothic, horror, shaun hutson, thriller   (5)
 

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Eine Nacht in der Hölle + Sein Schmerz

Nate + White, Wrath James Southard
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Festa-Verlag, 01.01.2013
ISBN 6057179272640
Genre: Sonstiges

Rezension:

Autor: Nate Southard + Wrath James White | Titel: Eine Nacht in der Hölle + Sein Schmerz
Verlag: Festa | Seiten: 96+128
Preis: 12,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

In dieser bereits älteren Ausgabe aus der Festa-Extrem-Reihe findet man 2 Novellen von unterschiedlichen Autoren. Quasi extrem-Snacks für zwischendurch.

Klappentext
Eine Nacht in der Hölle – Nate Southards moderner Hardcore-Horror-Klassiker.

Dillon ist ein beliebter Footballspieler auf der High School. Zumindest war er es bis zu dieser Nacht … Denn nun sitzt er geknebelt und an einen Stuhl gefesselt in der Dunkelheit.
Seine Kollegen haben ihn sich geschnappt. Sie können es nicht fassen, dass sie eine »Schwuchtel« im Team haben. Diese Schande wollen sie tilgen. Deshalb haben sie auch Randy entführt, Dillons Geliebten.
Was mit Demütigungen beginnt, endet in einer blutigen Nacht in der Hölle …

Sein Schmerz  – Wrath James White schrieb eine Novelle voller Sadismus, Lust und transzendentalem Splatter.

Das Leben ist ein einziger Schmerz … zumindest für Jason.

Jason wurde mit einer seltenen Erkrankung des zentralen Nervensystems geboren. Jede Empfindung bringt Schmerz. Jede Berührung, jedes Geräusch, jeder Geruch – sogar jeder Atemzug verursacht qualvolles Leiden. Vollgepumpt mit Betäubungsmitteln vegetiert Jason viele Jahre in einem Raum mit gepolsterten Wänden vor sich hin. Schmerz ist alles, was er von der Welt kennt.

Bis der Yogi Arjunda eintrifft. Er behauptet, Jason helfen zu können. Und tatsächlich verändert sich Jason durch die Behandlung – denn nun will er seinen Schmerz teilen …

Inhalt
Dillon ist Runnig Back, ein Top-Sportler, er hat alles was er als Schüler nur haben kann, doch er hat ein schwerwiegendes Geheimnis. Er ist nicht die Norm was seine Sexualität angeht. Er steht auf sein eigenes Geschlecht, und das kommt in seinem Team nicht gut an….
Jason ist 17, er kennt sein ganzes Leben nichts anderes als Schmerz durch jegliche Berührung, jegliches Wort, Licht, eigentlich alles was wir kennen bereitet ihm unerträgliche Schmerzen. Doch dann lernt seine Mutter Yogi Arjunda durch das TV kennen und sie erkennt die Möglichkeit ihrem Sohn endlich zu einem normalen Leben zu verhelfen…

Cover
Man hat ein Wendecover. Auf beiden Covern sieht man relativ passende Motive, die nachdem man die Storys gelesen hat auch auch sehr gut sein. Das Cover zu eine Nacht in der Hölle ist okay, könnte aber besser gewählt sein. Das Cover zu Sein Schmerz passt sehr gut, die Person scheint sich vor allem zu fürchten was auf dem Bild zu sehen ist außer ihr. Zu einem Klappentext passen können sie nicht, da dieser Doppelband keinen Klappentext besitzt.

Bewertung
Die Storys kann man nicht zusammenhängend bewerten, da sie komplett unterschiedlich sind.

Eine Nacht in der Hölle: Nate Southard hat hier eine Rape’n’Revenge Story auf das allernötigste reduziert. Es gibt keine große Einleitung und keine Einführung der Charaktere oder ähnliches. Er greift direkt in die Vollen, auch was die Gewalt in der Novelle angeht. Für mich solide Kost, aber keine große Überraschung. Kann man recht gut als Einsteiger in die Welt des Extrem-Horrors nutzen.

Sein Schmerz: Wrath James White hat hier eine kurze, aber dennoch wieder böse Geschichte zu Papier gebracht. Der Hauptcharakter tut einem von Anfang an leid, da er nur Schmerzen empfindet durch die angeborene Nervenkrankheit. Seine Eltern werden als ambivalentes Pärchen dargestellt, seine Mutter will alles zur Heilung tun, versucht alles was nur möglich ist. Sein Vater ist das komplette Gegenteil, er würde seinen Sohn am liebsten erlösen aber kommt gegen seine Frau nicht an.
So kommt es dazu das die Mutter im TV eine Sendun3g mit einem Yogi verfolgt der angeblich alle Schmerzen heilen kann. (Ja, man kann alles glauben was in Talk-Shows passiert…) Der Yogi kommt dann auch, weil er in Jason eine Herausforderung sieht. Nach und nach vertraut Jason ihm, sein Schmerz wird besser, doch dann fängt der Sturm der Gewalt an. Jason will seinen Schmerz teilen und lässt andere leiden. Hier kommt dann doch das böse an der Story zu Tage und man sieht die Klasse von White.
Er weiß es wie immer eine gute Story, mit glaubhaften Charakteren und die für die Extrem-Reihe übliche Gewalt zu einer interessanten Story zu formen.

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Tags: festa, festa extrem, horror, nate southard, thriller, wrath james white   (6)
 

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Der Satyr

Brian Keene
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 20.08.2018
ISBN 9783865526274
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der neueste Keene aus dem Festa-Verlag ist bereits 2006 in den USA erschienen und nun endlich auch für die deutschen Leser zu haben. Nachdem ich Leichenfresser gelesen hatte, habe ich mich auf das Buch gefreut, vor allem durch das Cover!

Klappentext
Die Ehe des Schriftstellers Adam Senft kriselt. Seine einzige Freude ist die Verbundenheit mit seinem Hund Big Steve. Als die beiden durch die heimischen Wälder von York County streifen, bietet sich ihnen ein seltsamer Anblick: eine Frau, die Fellatio an der Statue eines Satyrs vollführt …
Adam hatte die Gerüchte gehört, dass der Wald von etwas Unheimlichem heimgesucht wird. Nur geglaubt hatte er das nie. Doch jetzt sieht er mit eigenen Augen, wie die Statue zum Leben erwacht.
Und bald lockt der Satyr mit seinem hypnotischen Flötenspiel weitere Frauen zu sich in den Wald …

Horrormeister Brian Keene verbindet in diesem Thriller klassische Mythologie mit den modernen Schrecken Amerikas.

The Horror Review: »Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Inhalt
Adam Senft, der ortsansässige Krimi-Autor geht eines morgens mit seinem Hund spazieren, nichts ahnend geht es wie immer durch den Wald in der Nähe von seinem Haus. Er kann seinen Augen kaum trauen als er die attraktive Nachbarin beim Fellatio mit einer pelzigen Gestalt mit Ziegenfüßen sieht. Zudem hört er Musik einer Panflöte. Er kann es sich nicht erklären und sein Hund spielt außerdem verrückt und hat Panik vor dieser Gestalt. Zuerst will ihm niemand glauben…

Cover
Auf dem Cover sieht man eine Ziegenähnliche Gestalt die in einem Fluss aus Blut hockt, umgeben von einem dunklen Wald. Nach Lesen der Story ist dieses Motiv gut gewählt. Im Laden würde mich das Motiv neugierig machen.

Bewertung
Hier die Beschreibung was ein Satyr ist von Wikipedia: Ein Satyr (altgriechisch Σάτυρος Sátyros, Plural Σάτυροι Sátyroi, lateinisch Satur, Saturus) oder Silen (Σιληνός, Σειληνός Silēnós, Seilēnós, Plural Σιληνοί, Σειληνοί Silēnói, Seilēnói, dorisch Σιλανός Silanós, lateinisch Silenus, Silanus) ist in der griechischen Mythologie ein Dämon im Gefolge des Dionysos. Satyrn gehören zu den Mischwesen der griechischen Mythologie. Sie treten relativ spät erst am Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. auf; als Einzelfigur hebt sich vor allem Silenos ab. Man unterscheidet die Silene (Silenoi, ältere Satyrn mit dicken Bäuchen und Glatze) und Satyrisken (Satyriskoi, jugendliche und kindliche Satyrn), wobei in der bildlichen Darstellung häufig nicht eindeutig unterschieden werden kann. Von römischen Dichtern werden sie mit den Faunen identifiziert.

Soweit dazu was ein Satyr ist. Brian Keene liefert hier wieder einen Horror-Roman der alten Schule wie ich sie damals von King etc. gewohnt bin ab. Er eröffnet mit einer seltsamen Szene die auf die Story einstimmen soll, und baut dann nach und nach die Spannung auf, führt die Charaktere ein und lässt uns in die Welt eintauchen dier er dort webt. Alles spielt sich im selben Ort, in derselben Straße quasi ab, so was man die Charaktere gut kennenlernt, wer sie sind, ihre Ängste und Geheimnisse. Stellenweise habe ich mich fast an Stephen King’s „IT“ erinnert gefühlt.

Die Story braucht in meinen Augen einen Ticken zu lange um Fahrt aufzunehmen, da am Anfang einfach nicht all zu viel passiert und es nur um die Charaktere geht. Wenn man sich aber einmal auf die Story eingelassen hat, und den Stil von Keene mag, bekommt man eine ausgefeilte Story zu lesen, die am Ende mit einem Knall endet und hier auch wieder Parallelen zu „IT“ aufkommen lässt. Die Gruppe bestehend aus Freunden gegen ein mythisches Monster. Dann haben wir noch, wie soll es auch anders sein, alte bzw. volkstümliche Zauberei im Buch was anhand der Story und der Monsters aber klar sein sollte.

Alles in allem war es ein gutes Buch, wobei es leider mit dem Reinkommen etwas gedauert hat durch den sehr langen Aufbau der Story sowie die Einführung der Freundesgruppe. Das Ende habe ich dann doch sehr schnell verschlungen und viel zu lange gelesen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch für Einsteige in diese Art der Literatur das es zu den „zahmen“ Büchern aus dem Verlag gehört.

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Tags: brian keene, festa, horror, satyr   (4)
 

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Clear by Fire - Suchen & vernichten

Joshua Hood
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 21.09.2017
ISBN 9783865525543
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Joshua Hood | Titel: Clear by Fire
Verlag: Festa | Seiten: 448
Preis: 13,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

„Clear by Fire“ von Joshua Hood ist in der Reihe Festa Action erschienen und ist der Auftakt zu einer Military-Action Reihe von dem ehemaligen Soldaten der Luftwaffe in den USA. Teil 2 ist 2017 unter dem Namen „Warning Order“ erschienen, aber noch nicht auf Deutsch veröffentlicht worden.

Klappentext
Die Gerechtigkeit muss siegen

Mason Kane kämpft als Soldat viele Jahre im Anvil-Geheimprogramm der US-Armee unbemerkt von der Öffentlichkeit gegen den Terror. Bis sich sein Kommandant auf einen perversen Deal mit dem Feind einlässt. Als der die Tötung einer unschuldigen afghanischen Familie anordnet, verweigert Kane den Befehl und desertiert …
Als Terrorist und Verräter von seinen früheren Kameraden gejagt, deckt er mit Unterstützung seiner Special-Ops-Kollegin Renee Hart eine gewaltige Verschwörung auf, die bis zum amerikanischen Präsidenten führt.

Clear by Fire ist der Auftakt zu einer furiosen Military-Action-Serie.

Dalton Fury: »Sehr stark und mit enormem Insider-Wissen geschrieben. Joshua Hood drückt dem Genre des Military-Thriller seinen Stempel auf.«

Publishers Weekly: »Ein packender Thriller. Man kann sich unmöglich von Mason losreißen, der vor nichts zurückschreckt, um sein Ziel zu erreichen.«

Inhalt
Mason Kane ist ein Ex-Elite-Soldat einer geheimen Einsatztruppe, der sich nach einem Vorfall den er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte von dieser abgekehrt hat. Nun wird er von seinen ehemaligen Kollegen gejagt…

Cover
Auf dem Cover sehen wir einen Soldaten, der in einer Gefechtssituation ist. Zu einem Thriller in der Military-Szene definitiv passend und nicht zu sehr mit Pathos angereichert, da keine Flaggen oder Abzeichen zu sehen sind.

Bewertung
Joshua Hood hat hier seinen Erstling vorgelegt, der zu einem großen Teil im Nahen Osten spielt. Wir werden an Schauplätze dort versetzt, bekommen viele Fachbegriffe und Erklärungen zu Waffen und Funktionsweisen derer vorgesetzte die zeigen das er auf jeden Fall Ahnung von der Materie hat. Mit seinem beruflichen Hintergrund kann man das auch als gegeben voraussetzen. Die Beschreibungen sind gut, man weiß immer was der Autor und erklären möchte.

Die Story ist für mich persönlich etwas lang gezogen. Es fängt mit sehr vielen Gesprächen an, die Schauplätze und Charaktere wechseln dauernd. Es wird gesprungen zwischen Washington, Mason Kane, und seinen Gegnern. Etwas viele Personen werden sehr schnell nacheinander eingeführt, so das ich einige Zeit gebraucht habe bis ich die Personen alle auseinander halten konnte und wusste wer wer ist und wer zu wem gehört. Die Story ist nichts, was einen vom Hocker haut, einfach nur eine solide Thriller-Story. Hier erhoffe ich mir vom Nachfolger-Band, das es besser wird, da man die Charaktere die eine Rolle spielen bereits kennt und weiß wer was will.

Trotz allem ist es kein schlechtes Buch, aber auch kein absolut herausstechendes. Eine Leseempfehlung kann ich trotzdem aussprechen wenn man Thriller vor einem militärischen Hintergrund mag. Man könnte sich vorstellen, das es so wirklich passiert, es fühlt sich nicht aus der Luft gegriffen an.

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Tags: festa action, joshua hood, military, thriller   (4)
 

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Das Blut des Messias

John Heubusch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 26.06.2018
ISBN 9783865526557
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: John Heubusch | Titel: Das Blut des Messias
Verlag: Festa | Seiten: 480
Preis: 13,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

„Das Blut des Messias“ wird als Thriller für Fans von Dan Brown beworben. Dieses Zitat und der Klappentext haben mich bewogen mich für die Leserunde bei Festa Action zu bewerben. Ich hatte das Glück und habe ein Exemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank noch einmal für die schicke Bloggerbox! Was ich von dem Roman halte, lest ihr weiter unten.

Klappentext
Der Vatikan lädt Dr. Jon Bondurant und andere internationale Wissenschaftler ein, das Grabtuch von Turin mit neuesten Methoden zu untersuchen. Zeigt es wirklich das Antlitz Jesu Christi?
Bondurant ist Atheist und davon überzeugt, dass die Reliquie eine Fälschung ist. Aber dann verschwindet eine Probe des aus dem Grabtuch entnommenen Blutes. In den falschen Händen könnte es zur Gefahr für die gesamte Menschheit werden …

Verschwörungen, Wissenschaft und viel Action – ein Thriller für Fans von Dan Brown.

Inhalt
John Bondurant, seines Zeichens absoluter Atheist, der nur an die Wissenschaft glaubt und an das, was diese beweisen kann, bekommt vom Vatikan eine Einladung das Turiner Grabtuch auf Echtheit zu untersuchen. Er geht mit dem Gedanken das es eine Fälschung aus dem Mittelalter ist, an diese Aufgabe heran und scharrt ein Team aus Spezialisten und Nobelpreisträgern um sich um seine Vermutung zu bestätigen. Doch in seinem Team kommt es zu Unstimmigkeiten über die Untersuchungen, wer was benötigt und so ist die Frage, was am Ende für eine Meinung stehen wird und ob das Tuch echt ist oder nicht…

Cover
Das Cover zeigt den Petersdom, dahinter sieht man einen Kopf, der eine Dornenkrone trägt. Der Roman beginnt im Petersdom respektive im Vatikan, so wird direkt gezeigt wo die Handlung angesiedelt ist und in welche Richtung der Roman wohl gehen wird wenn man sich das Cover anschaut.

Bewertung
John Heubusch war mir bis zu der vom Festa-Verlag ausgeschrieben Bloggerrunde kein Begriff. Mich hat der Satz „ein Thriller für Fans von Dan Brown“ angesprochen, da ich die Bücher rund um Professor Langdon verschlungen habe, und ebenso die Filme klasse finde!

„Das Blut des Messias“ fängt für mich sehr ruhig an, es entfaltet nach und nach eine Welt der Wissenschaft in der man sich erst einmal zurechtfinden muß. Die Methoden, mit denen das Team um Jon Bondurant das Tuch untersuchen will, werden aber gut und plastisch geschildert, so das man es gut versteht was angedacht ist. Man kann sich gut vorstellen, das es diese Techniken in der Realität so gibt und das diese auch so angewendet werden.

Die Handlung des Thrillers ist von Anfang an interessant und man liest sich nur so durch die einzelnen Kapitel. Die Figuren sind sympathisch gezeichnet, man kann sich gut in sie hineinversetzen. Trotz der ganzen wissenschaftlichen Ausdrücke und Methoden versteht man sehr gut, was hier vorgeht und wie sich alles entwickelt. Spannung entwickelt sich in meinen Augen erst, nach der ersten Hälfte, wenn es langsam in die Richtung geht was denn nun das Grabtuch an sich ist und ob es echt ist. Wie man es erwartet, gibt es auch eine Gegenseite, die an ganz anderen Dingen interessiert ist, als die Echtheit zu beweisen und so die katholische Kirche wieder voran zu bringen. Eine kleine Lovestory ist ebenso enthalten, die sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, aber trotzdem gut in das ganze Geschehen hineinpasst. Das letzte Drittel des Buches wird dann richtig spannend, es entwickelt sich eine Verfolgungsjagd, die das eine, oder das andere beweisen will und die Story endet mit einem Cliffhanger, der auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Für mich bleiben einige Fragen offen, die ich gerne beantwortet hätte…

Für Fans von Dan Brown definitiv lesenswert, es lässt sich oft eine Parallele erkennen zu der Erfolgsserie um Professor Langdon. Nur bei weitem noch nicht so bekannt wie er durch „Illuminati“ wurde. Wer an einem Thriller, der in diese Richtung geht, und sich durch viele wissenschaftliche Themen nicht abschrecken lässt, sollte das Buch lesen. Einen Stern Abzug gibt es für die sehr lange Einführung, wo sich noch nicht so richtig Spannung aufbauen will.

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Tags: festa action, john heubusch, thriller   (3)
 

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Sag Onkel

Greg F. Gifune , Tom Piccirilli
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.11.2011
ISBN 9783865521248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Greg F. Gifune | Titel: Sag Onkel
Verlag: Festa | Seiten: 196
Preis: 4,99 € als eBook

Dieses Buch wird als gedruckte Variante für recht hohe Preise gehandelt. Schon lange „Out of Print“ und nicht mehr verfügbar zum Kauf bekommt man es nur noch gebraucht ab und an auf ebay oder in den entsprechenden Foren und Facebook-Gruppen. Es wird überall als Top-Buch gehandelt und beschrieben, was ich von dem ganzen Hype um „Sag Onkel“ halte lest ihr hier.

Klappentext
Andy und Angela wurden von ihrem Onkel immer vor allem Übel dieser Welt beschützt. Onkel war ein guter Mensch. Onkel half den Kindern. Onkel wusste immer, was zu tun war.
Doch als sie älter werden, ist es für die beiden sehr schmerzhaft, zu verstehen, dass Onkel selbst böse sein muss, um das Böse zu bekämpfen …

Inhalt
Andy und Angela wohnen mit ihrer Mutter und ihrem gewalttätigen Vater in einem kleinen Haus in einer typischen, amerikanischen Kleinstadt. Ihr Onkel ist für die zwei Kids eine weiter männliche Vorbild-Figur und Quelle jeglicher Hilfe die sie brauchen. Als ihr Vater mal wieder ihre Mutter verprügelt fasst sich Andy ein Herz und ruft Onkel zur Hilfe…

Cover
Das Cover zeigt für mich eine alte Puppe, genauer gesagt einen Ausschnitt aus dem Gesicht einer alten Puppe. So richtig passt es für mich nicht zur Story, doch auffällig im Regal ist es doch.

Bewertung
Greg F. Gifune schreibt seit 2001 Psychothriller und „Sag Onkel“ ist eines seiner ersten Bücher. In Deutschland wurde es recht spät veröffentlicht. Im Festa-Verlag sowie im Luzifer Verlag und bei Voodoo Press sind einige seiner Werke in der deutschen Übersetzung erschienen.

„Sag Onkel“, ich weiß nicht so recht was ich von diesem Buch halten soll. Es ist in vielen Belangen anders als die anderen Bücher die ich bisher gelesen habe. Gifune springt hier munter zwischen Gegenwart, Vergangenheit, Träumereien und Tagebuch-Einträgen hin und her. Demnach ist es nicht so ganz einfach zu lesen und man kann nicht immer alles direkt zuordnen was man hier liest. Die Story an sich ist interessant, man darf am Seelenleben von Andy teilhaben, was er sich über Onkel denkt, wie unsicher er ist was sein Onkel wirklich ist und was er tut wenn er nicht bei den Kindern ist. Er bekommt ein Gespräch mit, in dem seine Mutter etwas fordert auf Geheiß des Onkels, und wird durch dieses verstört. Was er daraus macht und welche Schlüsse er aus diesem zieht ist für mich Hauptthema des Buches.

Später ziehen beide Kinder weg, und leben ihr Leben. Als Onkel ermordet wird, kommt Andy zurück in seine Heimat und seine Vergangenheit holt ihn ein. Was er erlebt, wie sich alles verändert hat, was ihm Onkel wirklich bedeutet hat, wird ihm langsam klar. Allerdings ebenso was Onkel wirklich dargestellt hat.

Ich habe recht lang für dieses Buch gebraucht da ich es recht schwer zum lesen finde und man es nicht einfach nur „verschlingen“ kann durch die ganzen Zeitsprünge und verschiedenen Handlungsstränge in verschiedenen Zeiten. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch, sondern macht es irgendwo interessant. Das Ende war für mich allerdings recht unbefriedigend da es doch noch Fragen offen lässt, aber lest selbst und bildet euch eure Meinung.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Sinnbild

Alexander Wolf
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.06.2018
ISBN 9783752804287
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alexander Wolf fragte mich, ob ich sein Buch gerne rezensieren würde. Sinnbild ist seine erste Veröffentlichung und im Self-Publishing-Verlag „Books on Demand“ erschienen. Vielen Dank für die Bereitstellung des Taschenbuches, welche meine persönliche Meinung in keinster Weise beeinflusst hat.

Klappentext
Michael ist Anfang 40 und steckt mitten in der Midlife-Crisis. Obwohl er eine gesicherte Existenz hat, voll im Berufsleben steht und mehr besitzt als er zum Leben braucht, verirrt er sich immer mehr in einem Gedankenchaos. Getrieben von Langeweile, Unzufriedenheit und der Monotonie des Alltags, flüchtet er in die Arme einer Prostituierten. Geplagt von Albträumen und dem schlechten Gewissen gegenüber seiner Frau, stürzt er in eine tiefe Sinnkrise. Nicht ahnend, dass seine Frau ebenfalls das Neue sucht. Bis zu dem Tag, als seine Ehefrau spurlos verschwindet und er von einem unbekannten Telefonanrufer terrorisiert wird.

Ein Buch über den Wahnsinn des Lebens und den Sinn der Endlichkeit. Das Erkennen des Glücks, das Finden der Zufriedenheit und der Wertschätzung der Langeweile.
Und sind wir uns dessen bewusst, dass nur die Vergangenheit bestand hat, wenn einem alles genommen wurde?

Inhalt
Michael, ein attraktiver Mit-Vierziger mit dem perfekten Leben, sprich einer attraktiven Frau die ihn liebt, einem tollen Sohn, einem guten Job und allem was man einem perfekten Leben noch so zuschreibt. Von außen ist es perfekt, aber was steckt hinter Fassade wenn man zum Beispiel jeden Morgen auf dem örtlichen Parkplatz mit den Herzchen-Wohnwagen und schummriger, roter Beleuchtung, vorbei fährt und irgendwann diesen Service ausprobiert…

Cover
Auf dem Cover sehen wir ein Portrait eines Mannes. Das Portrait ist nur schemenhaft in schwarz-weiss und von der Seite dargestellt. Ein Schwarm Vögel fliegen aus dem Kopf des Mannes und machen deutlich das irgendetwas mit ihm nicht stimmt, ebenso scheint der Blick total abwesend und in sich gekehrt zu sein.

Bewertung
Alexander Wolf zeigt uns in „Sinnbild“ absolut nachvollziehbare Charaktere die innerhalb der Geschichte erst einmal klar umrissen werden. Es gibt 2 Hauptpersonen, von denen wir zuerst Michael und seine Gedankenwelt kennenlernen, und dann Ophelia, seine Frau. Beide sind glaubwürdig dargestellt und man kann das Denken beider Personen sehr gut nachvollziehen. Wie es Michael in die Depression zieht ist für mich glaubwürdig und auch nachvollziehbar, aber ich kann selbst nicht sagen ob es so richtig ist, oder nicht. Für mich ist es vorstellbar das es so anfangen kann.

Die Story wechselt zwischen der Perspektiven von Michael und Ophelia hin und her, man lernt beide gut kennen und die verschiedenen Perspektiven ergänzen sich sehr gut und verdeutlichen die Ängste und Sorgen beider Parteien. Dann gibt es noch die Perspektive des „Erzählers“ in einigen Kapiteln die Dinge einführt oder von einem Ort zum anderen führt wo die Handlung weiter geht. Mir gefällt auch, das die Handlung überall in jeglicher Kleinstadt, Stadt oder Großstadt spielen könnte. Es werden mit Absicht keine Ortsnamen oder Straßennamen genannt, da diese die Story in keinster Weise voranbringen würden.

Der Erstling macht Lust auf einen zweiten Teil, um offene Fragen aus diesem Roman zu klären und ich möchte wissen wie es mit Michael und Ophelia weiter geht. Was macht die Depression mit Michael? Was passiert mit Ophelia? Wie entwickelt sich die Beziehung der beiden weiter? Ich stelle hier mit Absicht keine Spoiler hinein da es das Lesevergnügen für euch doch sehr reduzieren würde zu wissen was mich noch interessiert und welche Vermutungen ich noch habe.

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Verseucht

Tim Curran
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 06.08.2012
ISBN 9783865520999
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Tim Curran war mit ein Einstieg in die Horror und Thriller-Reihe aus dem Festa-Verlag für mich. Ich habe damals zuerst „Zerfleischt“ von ihm gelesen. Von daher habe ich einen Roman erwartet, der sehr gewalttätig ist, diese Szenen auch ausufernd beschreibt und den man sich gut vorstellen kann was passiert. Hier haben wir ein Buch von Tim Curran, das im bzw. nach dem nuklearen Fallout der Welt spielt.

Klappentext
Du willst weiterleben? Dann vergiss, was sie einst »Menschlichkeit« nannten.

Atomarer Regen … Mutationen … tödliche Pandemien … Städte voller Leichen … Die Menschheit steht vor ihrem Ende.

Rick Nash ist einer der letzten Überlebenden. Aber dafür muss er einen unglaublichen Preis zahlen: ein Bündnis mit dem gefräßigen Bösen, das im radioaktiven Feuer Gestalt angenommen hat.

Damit zu leben, bedeutet für Rick den lebendigen Tod. Es zu bekämpfen, die Hölle auf Erden …

Inhalt
Nash, heimisch in Youngstown, Ohio, ist die Hauptperson in der Story. Er verliert durch den Fallout seine Frau Shelly die erkrankt. Er pflegt sie bis zu ihrem Tode. Ein Nachbar legt ihm nah, das er die Stadt verlassen soll um sein Glück in den zerstörten USA zu finden. So macht Nash sich auf, immer begleitet von einem Schattenwesen und nach und nach findet sich eine kleine Gruppe um ihn zusammen die durch die nach Westen reist, immer in Begleitung des Schattenwesens…

Cover
Verseucht hat auf dem Cover einen Toten (?) liegen, der eine alte Gasmaske trägt. Eine Seuche passt sehr gut dazu. Das Cover macht für mich deutlich, das es um sich um einen Roman der Kategorie Horror & Endzeit handelt. Durch die Maske wird dies absolut deutlich, der zerstörte Körper unter der Maske lässt mich das ebenso annehmen. Das Artwork ist absolut passend gewählt.

Bewertung
Verseucht ist als Nummer 45 im August 2012 in der Reihe Horror & Thriller im Festa Verlag erschienen. Tim Curran ist ein Stamm-Autor aus dem Verlag, er hat davor und auch danach noch einige Veröffentlichungen über Festa erfahren.
Dies ist mein zweites Buch von Tim Curran. Die Sprache und Schreibe des Autors ist wie auch im ersten Buch direkt und anschaulich. Man weiß immer genau, wie Curran sich die aktuelle Szene vorstellt und es bilden sich Bilder im Kopf was gerade passiert. Die Wunden, die Mutationen und Krankheiten sind bildhaft in Szene gesetzt und lassen den Leser immer mit einem leichten Ekelgefühl zurück. Man möchte so etwas nicht erleben. Die Frage danach, ob es innerhalb von einem halben Jahr soweit kommen kann, lasse ich einmal außen vor. Ich lese hier immerhin keinen Tatsachenroman sondern Fiktion. Da möchte ich mich unterhalten lassen und nicht über die Realität und wissenschaftliche Fundierung nachdenken.

Die Geschichte beginnt, wie in der Inhaltsangabe beschrieben, in Youngstown Ohio. Nur langsam nimmt die Story an Fahrt auf, was allerdings dazu passt das Nash mit sich nicht im Reinen ist und seine Frau durch den Fallout verliert. Als er sich dann dazu entschließt die zerstörte Stadt zu verlassen schließen sich ihm langsam Gefährten an und somit beginnt die Odyssee gen Westen der Gruppe. Curran schildert die Ereignisse leicht an ein Tagebuch angelehnt, das Buch ist in viele einzelne Kapitel gegliedert, und er schreibt immer aus der Sicht von Nash, oft auch in der „Ich-Perspektive“ was diesen Eindruck noch verstärkt.

Die Story insgesamt ist in Ordnung, nicht so extrem spannend wie ich es erwartet hätte bei diesem Thema, und das Ende der Geschichte hätte ich so nicht erwartet. Für mich kam das Ende etwas zu abrupt und schnell, obwohl es so nicht vorhersehbar war. Mir sagt es trotzdem nicht zu. Es hat den Beigeschmack von nicht zu wissen was man wollte am Ende.

Empfehlen kann ich das Buch nicht zu 100%, doch als recht spannende Lektüre für zwischendurch wird es euch bestimmt auch Spaß machen.

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Dahmer ist nicht tot

Edward Lee , Elizabeth Steffen
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 10.08.2017
ISBN 9783865525666
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jeffrey Dahmer war ein realer Serienkiller in den USA, der nach seiner Gefangennahme im Gefängnis von einem Mithäftling erschlagen wurde. Er gestand 16 von 17 im vorgeworfenen Morden und starb im Alter von 34 Jahren am 28.11.1994 in Portage, Wisconsin. (https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Dahmer)
Die Story in diesem Roman setzt quasi zu dem Zeitpunkt ein, an dem Dahmer im Gefängnis erschlagen wurde und spinnt die Handlung alternativ fort.

Klappentext
Hat Dahmer seinen eigenen Tod nur vorgetäuscht?

Im Juli 1991 fasste die amerikanische Polizei einen der teuflischsten Serienmörder der Geschichte – den Kannibalen Jeffrey Dahmer. Drei Jahre später wurde er im Gefängnis von einem anderen Insassen erschlagen …
Doch kurz nach dem Begräbnis beginnt eine weitere kannibalistische Mordserie. Fingerabdrücke, DNA und modus operandi – alle Spuren führen zu Dahmer.
Die Ermittlerin Helen Closs ist sich sicher, dass es sich um einen perversen Nachahmer handelt … bis in der Nacht ihr Handy klingelt und Jeffrey Dahmer selbst mit ihr redet.

Eine fein geschliffene Geschichte. Edward Lee und die Serienkillerexpertin Elizabeth Steffen sind auf Augenhöhe mit den besten Kriminalschriftstellern. Gruselig und intelligent … so wie Jeffrey Dahmer selbst.


Inhalt
Helen Closs ist der beste Detective ihres Departements und durch ihre Aufklärungsrate eine Koriphäe in ihrer Stadt. Ihr wird an einem Morgen mitgeteilt, das Dahmer im Gefängnis erschlagen wurde. Doch dann wird sie zu einem Mord gerufen, der die Handschrift des verurteilten Dahmers trägt und sie gerät ins Zweifeln. Ist Dahmer wirklich tot, oder ist er mit Hilfe von anderen aus dem Knast geflohen und mordet weiter?

Cover
Das Cover ist passend zu einem Thriller gewählt, nicht zu brutal, aber doch auffallend so das man das Buch in die Hand nimmt und sich den Klappentext anschaut. Im Gegensatz zu meinen anderen Festas ist es mal ein weißes Cover, das sich allerdings auch sehr gut im Regal macht. Der Bohrer im Schädel zeigt eine von Jeffrey Dahmer Foltermethoden die er damals bei seinen Opfern angewandt hat.

Bewertung
Mein erste Lee mit einer Co-Autorin zusammen. Was man von Lee normalerweise erwartet, sprich Ekel-Horror, viel Sex und noch mehr Gewalt findet man in diesem Roman nicht wieder. Statt dessen erwartet den Leder eine Crime-/Thriller-Story um den nicht fiktiven Serienkiller Jeffrey Dahmer der zwischen 1978 und 1991 in den USA sein Unwesen trieb und 17 kannibalistische Morde verübte. Der Hintergrund der Story ist gut recherchiert, man merkt das sich das Autorenduo mit dem Stoff beschäftigt hat und weiß wovon es schreibt.
Der Hauptcharakter, Helen Closs, ist eine Polizistin die innerlich kaputt ist. Sie kann keine Beziehung aufrecht erhalten, weil sie immer irgendwelche Dinge vermutet die so nicht sind. Sie ist psychotisch und besessen und sucht, natürlich, auch einen Psychiater auf der ihr weiterhelfen soll bei ihren Problemen. Sie ist mit dem Chef der Pathologie liiert, der ihr weiterhilft, steht aber auf Kriegsfuß mit einer weitern Mitarbeiterin derselben. Man kann viel in ihr Seelenleben schauen und liest was in ihr vorgeht und wie sie sich fühlt, was sie über die aktuellen Entwicklungen denkt. Teilweise nervt sie mich aber auch gewaltig wenn Sie sich mal wieder in Selbstmitleid verliert oder sich selbst analysiert und ihre wiederkehrenden Fehler eingesteht.
Die Story an sich gefällt mir sehr gut, detailliert schildern Lee & Steffen was während der Jagd auf Dahmer, oder seinen Nachfolger, passiert und wie dort alles zugeht. Der Gewaltgrad der Morde ist hoch, aber es wird immer nur kurz beschrieben was dort zu sehen ist. Closs wendet sich angewidert immer wieder ab, so dass das meiste im Kopf des Lesers passiert und zu sehen ist. Das ist man so von Lee nicht gewohnt. Die Aufklärung der ganzen Story ist gelungen, sehr detailreich in ihrer Beschreibung und löst quasi alle Fragen des Lesers auf wie es denn sein konnte was dort passiert.
Wenn ihr auf einen guten Thriller steht, und euch auf eine andere Art von Lee einlassen möchtet, kann ich euch den Roman nur empfehlen. Es ist halt nicht das, was man von Lee erwartet wenn man einen Lee in Händen hat.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Der Große Zoo von China

Matthew Reilly
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 18.08.2017
ISBN 9783865525628
Genre: Fantasy

Rezension:

Dies ist mein Erstling von Matthew Reilly gewesen. Als Autor hatte ich noch nie von ihm gehört, aber das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Das es um Drachen geht, war ein Bonus da ich Filme wie zum Beispiel „Die Herrschaft des Feuers“ auch immer wieder gerne gucke.

Klappentext
Nach 40 Jahren enthüllt die chinesische Regierung ihre unglaubliche Entdeckung.

Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende Drachen. Es gibt diese Fabelwesen wirklich.
Die Gastgeber versichern, dass sie vollkommen sicher ist und nichts schiefgehen kann …

Spannung und Action ohne Ende, Reilly in Hochform!

Matthew Reilly: »Mein absolutes Lieblingsbuch ist Jurassic Park, und das hat mich inspiriert.«

Inhalt
Eine Forscherin mit ihrem Bruder sowie ein Botschafter und sein Bodyguard werden nach China eingeladen dort einen neuen Zoo vor der Eröffnung zu besuchen. CJ Cameron soll für den National Geographic über diesen Zoo schreiben. Es sieht alles nach einem langweiligen Standard-Job aus, doch dann betritt die Gruppe das erste mal den „Großen Zoo von China“ und sieht sich leibhaftigen Drachen gegenüber stehen…

Cover
Auf dem Cover sieht man einfach nur das Auge einer Echse. Das es ein Drachen ist, sieht man nicht direkt da Drachen ja normalerweise die geschlitzte Pupille besitzen in der Literatur. Das Cover macht auf jeden Fall direkt Lust zu lesen, man kann sich in etwa denken um was es gehen wird im großen Zoo.

Bewertung
Ich wusste von Anfang an nicht was mich erwartet, aber die Aussage vom Autor das „Jurassic Park“ ihn inspiriert hat hatte schon einiges an Aussagekraft für mich. Alleine deshalb hatte ich eine bestimmte Erwartung an das Buch. Große Monster, Action und ein Wettlauf gegen die Zeit und ums Überleben.
Was ich bekommen habe? Genau das! Und meiner Meinung nach wesentlich besser und actionreicher als es Michael Crichton in seiner Inspiration geliefert hat. Reilly führt uns zuerst ein, stellt die Personen um die es geht kurz vor, und brennt dann ein ca. 400 Seiten anhaltendes Actionfeuerwerk ab, das man kaum mehr aus der Hand legen kann weil man wissen will, wie es weiter geht. Die erzählte Zeit ist nur ein Tag in fast dem gesamten Roman, aber es wird nie langweilig, es ist immer was los und es passiert immer irgendetwas. Der gesamte Roman wird (wie bei Reilly wohl üblich) durch kleine Skizzen und Zeichnungen aufgepeppt die deutlich machen mit was man es zu tun hat und wo es genau spielt. Das bringt mich als Leser dahin, das ich gut verstehe was wo passiert und kann mir ein Bild von dem gesamten Schauplatz machen.
Die Umgebungen, der Handlungsort, die Waffen, die Personen etc. sind alle gut und detailreich beschrieben, so das man einfach nur die Schauspieler casten müsste die die passende Optik besitzen, einen Drehort der passt finden, und dann sofort losdrehen. Dieses Buch eignet sich für mich hervorragend 3um auf der großen Leinwand umgesetzt zu werden. Man darf natürlich kein tiefgreifendes, hoch intellektuelles Buch (oder einen Film) erwarten, aber gute, kurzweilige Unterhaltung die sich sehr gut liest. Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von M. Reilly sein!

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Brink of Insanity

Elena Bork
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.04.2018
ISBN 9783752834482
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Elena Borke hat bisher wissenschaftliche Bücher veröffentlicht. Mit „Brink of Insanity (1 von 4) hat sie sich einen Traum erfüllt und den ersten von vier Teilen einer dystopischen Serie die in Deutschland spielt heraus gegeben. Der Auftakt der Serie findet in Mannheim statt, sie wirft den Leser direkt in eine schlimme Zukunft die das Überleben der Menschheit in Frage stellt. Über die Serie könnt ihr euch auf der passenden Website informieren.
Klappentext
Deutschland in einer fiktiven und düsteren Zukunft:

Wenn eine Epidemie ausbricht und seltsame Kreaturen über das Land hereinbrechen, sehen sich junge Studenten gezwungen, um ihr Überleben zu kämpfen. Doch es ist nicht nur das eigene Land, das geradezu in die Apokalypse stürzt, sondern auch andere Länder Europas und bald schon die ganze Welt. Wie kann man in einer Welt überleben, in der die Gesellschaft zertrümmert, das Überleben schier unmöglich gemacht wird und sich eine Verschwörung offenbart, die die Welt in Chaos und Verzweiflung stürzen wird.

Inhalt
An der Uni in Mannheim werden Studenten während einer Vorlesung von höllischen Kreaturen angegriffen die den Großteil der Studenten zerfleischt. Einige Studenten können sich jedoch irgendwie zusammen in eine Wohnung retten und sitzen dort fest und schauen dem grauenvollen Geschehen auf den Straßen zu.
Die Armee ist auf den Straßen und scheint jegliches Leben auslöschen zu wollen, die Menschen auf den Straßen werden immer weniger, alles spitzt sich immer weiter zu bis die Gruppe beschließt es zu wagen zu fliehen um dem Grauen zu entkommen…

Cover
Das Cover des Buches ist komplett in schwarz-weiß gehalten und zeigt eine einsame Kämpferin zwischen zerstörten Häusern. Dies drückt die Stimmung in dem Roman gut aus und zeigt, auf was man sich einlässt wenn man die Story liest.

Bewertung
Ich habe das Buch von Elena als Rezi-Exemplar erhalten was aber natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung und Meinung hat.
Brink of Insanity ist der Auftakt zu einer vierteiligen Dystopie die in Deutschland, genauer gesagt in Mannheim, ihren Anfang nimmt. Elena nimmt uns mit auf eine Reise in die nicht allzu ferne Zukunft. Ich denke, wenn man die Gegenden kennt wo die Ereignisse ihren Anfang nehmen, kann man es bestimmt noch besser beurteilen wie genau dort alles beschrieben ist, als ich es kann. Für mich hört es sich so an, als ob Sie sich dort auskennt und man alles dort wiedererkennen kann.
Sie schildert die Ereignisse aus der Sicht von 2 Gruppen junger Leute irgendwo Anfang 20, die in Mannheim zu Hause sind, und die es dort trifft. Die Gedankenwelt der Protagonisten führt sie uns sehr gut vor Augen, was in den Leuten vorgeht, das sie mit der Situation einfach nur hoffnungslos überfordert sind. Die Angst was kommt, kann man ihnen deutlich anmerken, ebenso die Frage nach dem „Was passiert hier?“. Die Situationen in welche die Gruppe kommt, werden auch genau beschrieben, was ist dort los, was passiert dort, wie geht es ihnen und wie versuchen sie das Beste daraus zu machen. Doch das gelingt nicht immer. Es gibt auch immer wieder Szenen wo man denkt „Klar was hier folgt“, doch dann kommt es ganz anders.
Gewalt kommt in einem Zombie-Szenario natürlich auch vor, allerdings nicht so extrem wie in anderen Büchern die ich bereits gelesen habe. Trotzdem sollte man das Buch ab ca. 16 Jahren empfehlen durch die teilweise doch explizite Darstellung.
Mir gefällt der Auftakt zur Serie gut, ich bin gespannt auf die nächsten Teile die folgen werden nicht zuletzt durch einen gemeinen Cliffhanger am Ende des Buches der einen zurück lässt mit der Frage „Was passiert jetzt und warum kann ich jetzt nicht weiterlesen?“

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Frostitute: A Twisted Tale of Extreme Horror

Glen Frost
E-Buch Text: 135 Seiten
Erschienen bei null, 06.10.2016
ISBN B01M1P1Z70
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hier haben wir es mit einem neuen Autor beim Festa-Verlag zu tun. Die erste Veröffentlichung von ihm ist direkt ein extrem-Band und gleichzeitig hoffentlich der Auftakt zu der Serie von Glen Frost.
Klappentext
Anya ist in die Hände von Menschenhändlern geraten. In einer eiskalten Winternacht wird sie brutal umgebracht.
Doch sie schließt einen Pakt mit den Mächten der Finsternis. Getrieben von unmenschlichem Hass erwacht Anya als Untote – und beginnt mit ihrem blutigen Rachefeldzug …

Dieses Buch ist nichts für sanfte Gemüter. Du bist gewarnt.

Inhalt
Anya ist eine bildschöne, sehr attraktive junge Frau, die von einem skrupellosen Menschenhändler in die USA geholt wird unter Vorspiegelung von natürlich falschen Tatsachen. Dort angekommen wird sie in die Prostitution gezwungen und gerät an ihren schlimmsten Freier. Sie wird erniedrigt und stirbt fast bei diesem Akt. Ihr Zuhälter kommt ihr zur Hilfe, und die Situation eskaliert so das dieser eine Leiche zu beseitigen hat.
Doch er hat nicht damit gerechnet, das es Zombies wirklich gibt…

Cover
Das Cover dieses Bandes ist richtig schön düster, zeigt nur einen Ausschnitt vom Gesicht von Anya. Das Symbol in den Augen kann ich leider nicht zuordnen, aber es passt zur Handlung und macht das ganze irgendwie mystisch.

Bewertung
Wie es üblich ist bei einem Autor den man noch nie gelesen hat, geht man ohne Erwartungen an das Buch heran. Man erwartet nur, aufgrund der Tatsache das es ein extrem-Band ist, eine Welle an Gewalt und Sex sowie Obszönitäten. Teilweise kann der Roman diesen Anspruch erfüllen. Die Szenen, in denen es zur Sache geht, sind gut beschrieben, man weiß bis auf die kleinen Details was vor sich geht und wie Anya zur Sache geht. Teilweise ist das Buch aber auch langatmig geschrieben, was allerdings der Entwicklung der Charaktere gut tut. Nachdem ich wusste, das es nur ein Teil von mehreren ist, kann ich das auch nicht als Negativpunkt werten, sondern als gute Einführung in diese „Anya-Reihe“ und hoffe, das diese nach und nach bei Festa veröffentlicht werden.
Im großen und ganzen lesenswert, auch wenn es nicht ganz den Grad von anderen extrem-Bänden erreicht was Gewalt und Sex angeht, aber das muß ja auch nicht immer sein. Ich freue mich schon wenn ich den nächsten Band in den Händen halte.

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Tags: festa extrem, glen frost, untote, zombies   (4)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

3 sterne, extremhorror, festa extrem, festa verlag, horror, splatter, wrath james white, zombies

Auf die Toten: Festa Extrem

Wrath James White
E-Buch Text: 181 Seiten
Erschienen bei Festa, 19.03.2016
ISBN B01B8G90T6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Und wieder ein White aus der extrem-Reihe. Dieses Mal bekommen wir es mit Zombies zu tun, die White laut eigener Aussage etwas neues tun lassen wollte, so kamen dann die Cagefigths zustande von denen auf dem Klappentext zu lesen ist. Aber erst einmal dazu!

Klappentext
Die Polizei in San Francisco findet in einem Müllcontainer die Leiche der Martial-Arts-Legende Hollister McCoy. Der Tote ist stark verfallen und von einem unbekannten lila Pilz überwuchert. Das Genick ist gebrochen, der Körper von Prellungen übersät, und ihm wurde in die Schläfe geschossen. Diese Wunden wurden dem Kampfsportler postmortal zugefügt – doch offenbar war McCoys Gehirn noch aktiv, als sein Körper längst begonnen hatte, sich zu zersetzen.
Die Spur führt nach Uganda. Dort wurde eine gewaltige Armee von Toten zum Leben erweckt – Zehntausende unersättliche hungrige Leichen, mit denen Revolutionäre das Land übernehmen wollen.

Wrath James White: »Als ich an To the Death arbeitete, war für mich das Wichtigste, nichts zu wiederholen, was andere bereits über Zombies geschrieben haben. Es sollte etwas Neues sein, etwas, das nur von mir kommen kann. Also hab ich die Monster in Kampfkäfige gesetzt und gegen Menschen antreten lassen, denn im Kampfsport kenne ich mich sehr gut aus …«

Inhalt
In Uganda treiben Zombies ihr Unwesen. Die Armee der Vereinigten Staaten wird in einem eigentlich ausgestorbenen Dorf fast von ihnen aufgerieben und kann nur mit Glück noch entkommen.
Ein Kriegsherr will sich eine Armee aus Zombies züchten um das Land zu beherrschen.
In San Francisco findet das SF-PD eine seltsam entstellte Leiche, die von einem schwarz-lilanen Schimmelpilz überdeckt ist und Spuren aufweist, die MMA-artig sind. Sprich Verwundungen und Blutergüsse, die aber erst postmortem zugefügt wurden. Ebenso Schusswunden, die nach dem eigentlichen Tod der Person der Leiche entstanden sind. Detective Elgin fängt an zu ermitteln…

Cover
Das Cover ist schön gestaltet, ein Zombie der sich gerade erhebt, und schon leicht von dem Schimmelpilz bedeckt ist. Die 3 Totenköpfe sind für mich aber nicht notwendig, das Titelbild an sich alleine wäre absolut ausreichend gewesen.

Bewertung
White geht immer. Bisher habe ich noch nichts schlechtes von ihm gelesen. Auch hier liefert er eine grundsolide Arbeit ab, die vor Gewalt im speziellen nicht zurückschreckt und vieles schildert das diesen Band zu einem extrem-Roman macht. Es wird gefressen, zerrissen, getötet wie man es in einem Zombie-Roman erwartet.
Der Roman teilt sich in 2 verschiedene Handlungsstränge auf. Man hat zum einen die Story in Uganda, mit edem Kriegsherren und seiner Zombiearmee, zum anderen hat man die Story um die toten Zombies die in San Francisco auftauchen und die Ermittlungen rund um diese „Leichen“.
Man braucht beide Stories um die Entwicklungen in der Geschichte zu verstehen, wie was zusammenhängt, um nicht nur eine sinnfreie Schlachtplatte an Zombie-Grausamkeiten zu haben die absolut keinen Sinn hat. Die Charaktere sind gut, sympathisch, und man leidet quasi schon fast mit ihnen und ihrem Leben. Die Charaktere halten sie Story am Leben und treiben sie voran. Detective Elgin will in jedem Fall diesen Fall knacken, stößt aber fast nur auf Widerstand. Die Ex-MMA-Fighter sind hin und hergerissen, zwischen dem was sie machen und warum sie es machen und der General ist einfach nur „Over-the-top“ und wie üblich für einen Warlord leicht irre.
Das Ende der Story ist dann eigentlich klar, oder auch nicht? Ich will hier nicht spoilern, da müsst ihr schon selbst rausfinden was da so los ist.

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Tags: festa extrem, horror, wrath james white, zombies   (4)
 

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Bruder

Ania Ahlborn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783865526038
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ania Ahlborn ist eine neue Autorin im Festa Verlag. In den USA feierte sie schon einige Erfolge mit ihren veröffentlichten Thrillern. Ich denke, das sie das mit ihren Büchern in Deutschland nachholen wird. Es gibt bisher nur 2 Romane von ihr, die auf Deutsch übersetzt wurden. Ohne Festa hätte ich sie wohl nicht entdeckt.

Klappentext
Das alte Farmhaus der Familie Morrow steht fernab von jeder Straße. Und das aus gutem Grund – denn wenn in der Umgebung eine Frau verschwindet, klopft niemand an ihre Tür und stellt neugierige Fragen. Und niemand schaut nach, was sie schon wieder im Hinterhof begraben haben.
Aber der 19-jährige Michael ist nicht wie der Rest seiner Familie. Er wünscht sich ein Leben weit fort von all dem Grauen.
Als Michael in der nahe gelegenen Stadt die hübsche Alice trifft, vergisst er für einen Moment fast das Ungeheuer, zu dem er selbst geworden ist. Doch sein Bruder Rebel erinnert Michael daran, wohin er gehört …

Inhalt
Michael wohnt bei der Familie Morros mit seinem Bruder Ray, seiner Schwester Misty Dawn sowie den Eltern in der größten Einsamkeit auf dem Land abgeschieden von allem. Irgendwie fühlt sich Michael aber nicht wohl auf der alten Farm, wo das Grauen herrscht. Als ob er nicht richtig zur Familie gehört. Er ist anders als der Rest seiner Familie. Sein Bruder nimmt ihn eines Tages mit in die Stadt in einen Plattenladen wo er Alice kennen lernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Doch wie soll er mit einer Frau umgehen die ihn mag?
Es wird zwischen den beiden immer ernster, es entwickelt sich etwas zwischen den beiden…

Cover
Das Cover von Bruder zeigt das Haus in dem die Familie Morrow wohnt, davor eine Frauenleiche die im Gras liegt. Das Cover ist sehr passend zur dunklen Grundstimmung des Romans gewählt und verdeutlicht das „Hinterwäldlertum“ der Morrows. Mit gefällt es sehr gut und ich würde in der Buchhandlung auch den Klappentext lesen.

Bewertung
Ania Ahlborn’s Erstling im Festa-Verlag ist eine richtig spannende Story, die sich mehr oder weniger als Kammerspiel zwischen 2 Brüdern abspielt. Die Rivalitäten zwischen den beiden ungleichen Charakteren stellt sie sehr gut dar, vor allem blickt man viel in die Gedankenwelt von Michael, wie er sich fühlt, was er über seinen Bruder denkt und wie es ihm bei den Gräueltaten seiner Familie geht.
Die Story entwickelt sich langsam, fängt eher ruhig an, man wird in die Familie eingeführt und erfährt was dort hinter verschlossenen Türen alles passiert und welches Grauen dort lauert in Form der Mutter. Nach und nach wird sich dies jedoch zuspitzen, wie man es von einem Thriller erwartet. Die Spannung wird immer höher und man kann das Buch immer weniger aus der Hand legen. Man will einfach wissen wie es weiter geht und was es mit dem ganzen auf sich hat.
Die Story hat ein Ende, das mich schockiert zurück gelassen hat, aber absolut zu der Stimmung im Roman passt. Ich will hier aber nichts verraten, das müsst ihr schon selbst lesen um raus zu finden was dort am Ende so los ist.
Ich kann die Story absolut empfehlen, sie stellt sich als echter Pageturner raus, den man kaum aus der Hand legen mag. Gewalt ist natürlich enthalten, aber insgesamt ist der Roman recht zahm was dies angeht. Also ein super Einstieg in die härtere Welt der Thriller.

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Tags: ania ahlborn, festa, thriller   (3)
 

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erniedrigung, liebe, rassismus, sm, sub

400 Tage der Erniedrigung

Wrath James White
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 25.10.2016
ISBN 9783865525185
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wrath James White ist einer der Standard-Autoren im Festa Verlag. Hier haben wir einen SM-Thriller der harten Gangart von ihm wies es bei Festa zu erwarten ist. Meine Meinung lest ihr hier.

Klappentext
Natasha hat den Mann ihrer Träume gefunden.
Kenyatta führt Natasha in völlig neue Welten der sexuellen Lust und er gibt ihr ein Gefühl der Sicherheit, das sie nie zuvor erlebt hat. Natasha würde alles tun, um ihm zu gefallen.
Aber Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft mit einer Weißen. Dennoch fordert er Natasha zu einem Wagnis heraus: Damit sie ihn und sein schwarzes Erbe wirklich versteht, soll Natasha sich ihm ausliefern. Bedingungslos. Sie muss für 400 Tage seine Sklavin sein!
Natasha ahnt nicht, zu was Kenyatta fähig ist …

Der umstrittenste Roman von Wrath James White – ein extremer Hardcore-Thriller, sozialkritisch und schockierend.

Inhalt
Natascha ist ist eine junge Frau, die es in ihrem Leben bisher nicht einfach hatte. Sie entspricht weder dem aktuellen Schönheitsideal noch hatte sie eine schöne und behütete Kindheit. Sie wurde vergewaltigt, hat bereits vieles mitgemacht, in Armut aufgewachsen und somit ist es ihr selten gut ergangen.
Doch dann begegnet Sie mit einer Freundin in einem Club Kenyatta. Und statt ihrer an ihrer aufreizenden Freundin mit der Top-Figur, kommt der Mann ihrer Träume auf sie zu und interessiert sich für Sie und tritt somit in ihr Leben. Sie wähnt sich angekommen und ihr endlich glücklich. Kenyatte führt sie in die SM-Szene ein, er als Dom und sie als Sub. Die Spiele werden nach und nach immer härter und Kenyatta stellt sie vor die Wahl 400 Tage als seine Sklavin zu leben, so zu erfahren was seine farbigen Vorfahren in 400 Jahren erlebt haben, danach will er Natascha heiraten, oder sie direkt zu verlassen…

Cover
Das Cover passt für mich sehr gut zur SM-Thematik. Die gefesselten Hände passen absolut zum Inhalt da Natascha. Die verschnürten Hände stehen für die Ausrichtung des Sub in der SM-Szene und zeigen Natascha als das, was sie ist.

Bewertung
White liefert uns hier eine mehr als grundsolide Arbeit im SM-Kosmos ab. Dom und Sub ist die Kurzform für Dominance und Submission, dies ist eine Spielart der SM-Szene die von Dominanz und Unterwerfung handelt. Fesselspiele, Schmerzen als Lustgewinn und natürlich Sex in vielen Variationen sind ebenso ein Teil des SM. Diese Szenen werden gut dargestellt und machen einen großen Teil des Buches aus, das gehört natürlich zu einem SM-Thriller dazu.
Natascha kauft man sofort ab, das sie sich in den extrem gutaussehenden Schwarzen Kenyatta verliebt und ihm quasi hörig wird. Sie fragt sich, wieso er ausgerechnet sie nimmt, mit ihrem nicht perfekten Körper und ihrer Vorgeschichte. Sie lässt sich so auf ein Spiel ein, das sie so nicht erwartet kann. Kenyatta versucht ihr das Leben seiner Vorfahren, den Rassismus den diese erlebt haben, anhand von einer Tortur in den verschiedensten Varianten, näher zu bringen und ein Buch über diese Zeit gibt ihm dazu die Anweisungen was Natascha zu erdulden hat. Durch ein Safeword (mit diesem Wort können die Spieler das Spiel in der SM-Szene jederzeit unterbrechen) kann sie ihre 400 Tage sofort beenden, würde aber ebenso Kenyatta sofort verlieren.
Die SM-Szenen sind sehr bildhaft dargestellt und lassen den Leser mir Natascha zusammen leiden. Vieles wird direkt aus Ihrer Sicht geschildert inklusive ihrer Gedanken die sie dazu hat. Das alles zusammen ergibt eine teilweise bedrückende Story die schon eine Sogwirkung auslöst, so das man immer weiter lesen möchte um zu wissen wie es ausgeht.
Zusätzlich zum SM-Anteil kann man auch einiges über die Geschichte der Schwarzen in den USA lernen, und bekommt so einen Hintergrund zu den 400 Tagen geliefert, der irgendwo Sinn macht in Kenyatta’s Augen.
Wenn ihr vor viel (SM-)Sex und einigen Gewaltspitzen nicht zurückscheut, kann ich euch dieses Buch nur ans Herz legen!

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boston, marathon, nsa, sport, sportwelt, thriller

Boston Run - Der Marathon-Thriller

Frank Lauenroth , Johannes Steck
Audio CD
Erschienen bei Sportwelt Verlag, 01.09.2011
ISBN 9783941297098
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hier haben wir es auch mit einem Thriller zu tun, der allerdings in einem ganz anderen Bereich spielt als meine normale Lektüre. Es handelt sich um einen Sport-Thriller, erschienen im Sportwelt-Verlag

Klappentext
Der Boston-Marathon ist erst der zweite Start Brian Hardings über die 42-Kilometer-Distanz, doch er soll heute gewinnen. Ein neues Dopingmittel baut sich während des Laufs ab und wird im Ziel nicht mehr nachweisbar sein. Ein scheinbar perfekter Plan.

Allerdings ist die Formel der Substanz äußerst wertvoll, und so will der Geheimdienst NSA an Brians Blut gelangen, bevor er auf die Zielgerade einbiegt. Die Jagd ist eröffnet.


Inhalt
Brian Harding ist ein Mensch wie du und ich. Er hat eine Freundin, einen besten Freund, und lebt ein schönes, sorgenfreies Leben. Doch sein bester Freund ist von der NSA auf eine Weise behandelt worden, und will sich an eben dieser rächen. Er hat in deren Auftrag ein Doping-Mittel entwickelt das nicht nachweisbar ist, aber die Ausdauer und Stärke steigern soll bis die Wirkung vorbei ist.
Nach seiner Kündigung wegen des Todes seiner Frau, nimmt er alle Entwicklungen mit und vernichtet bei der NSA seine gespeicherten Daten. Er will Rache, Rache an der NSA dafür das sie seine Frau haben sterben lassen. Diese Rache soll in Form eines Sieges beim „Boston Run“ erfolgen durch einen unbekannten Läufer der mit seinem Mittel gedopt ist. So startet Brian beim Marathon…

Cover
Das Cover von Boston Run lässt von vornherein darauf schließen das die Startnummer 368 das Ziel der NSA ist. Das Cover ist hochwertig veredelt und sticht durch die schlichte Gestaltung auch hervor zwischen den normalen „Standard-Covern“ von Thriller wie man sie so kennt.

Bewertung
Frank Lauenroth? Den Namen hatte ich noch nie gehört bis ich auf Facebook ein Posting zu einem Gewinnspiel zu diesem Thriller sah. Die Inhaltsangabe war schon recht interessant und hat Lust auf mehr gemacht. Hier wir eine Geschichte gesponnen, die ich so noch nicht gelesen habe, welche aber meiner Meinung nach durchaus im Bereich des möglichen liegen könnte mit der heutigen Technik und der Gier nach Wissen, Macht und Erfolg von vielen Menschen oder auch Organisationen.
Der Story liest sich sehr flüssig, ohne große Löcher oder Füllerseiten wo nichts passiert. Die Jagd nach Brian ist spannend gestaltet, und immer wieder gibt es einen neuen Versuch an sein Blut zu gelangen damit man die Formel bekommt und die NSA gut da steht. Die Arbeit der NSA wird gut geschildert, welche Pläne sie aushecken um zu ihrem Ziel zu gelangen, wie sie es genau anstellen und welche Regeln es zu befolgen gibt. Der Kampf um die Spitze im Marathon wird, für mich auch sehr passend, zu einem großen Teil von Radiomoderatoren anschaulich dargestellt.
Große Kritikpunkte habe ich nicht, das Buch könnte etwas länger sein, vielleicht ein wenig actionreicher. Die Story an sich ist gut, für mich als Lauf-Laien gut dargestellt und gut recherchiert.
Ich kann euch den Thriller bedenkenlos weiterempfehlen wenn ihr einmal Unterhaltung im Bereich des Sportes sucht.

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Angst war hier

Brett McBean
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 09.04.2018
ISBN 9783865526458
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

So, Brett McBean also dieses mal. Von ihm habe ich bisher noch nichts gelesen. Der Klappentext lässt auf einen guten Home-Invasion-Thriller schließen. Mal schauen was mich da erwartet.

Klappentext
Die bekannte Schriftstellerin Debra Hillsboro lädt Freunde und Familie zu einer Weihnachtsfeier in ihre Villa ein. Doch der Tag endet im puren Grauen, als eine Bande Sadisten in das Anwesen eindringt. Sie wollen quälen und töten.
Ohne Kontakt zur Außenwelt müssen die Bewohner ums Überleben kämpfen – während die Mörder ihre Taten mit Smartphones filmen und im Internet verbreiten. Denn nicht nur sie sind süchtig nach Blut und Gewalt …

Inhalt
Eine Weihnachtsfeier unter Freunden. Es wird gelacht, getrunken, und natürlich ist es ein schönes Gefühl mit den liebsten zusammen zu sein. So wird der Abend gemeinsam feucht-fröhlich verbracht und man begibt sich ins Bett. In der Nacht stehen auf einmal Fremde um Haus, man weiß nicht wer sie sind, doch das wird sich bald herausstellen…

Cover
Das Cover lässt vom anschauen her eher auf einen Thriller schließen, der sich in Richtung Selbstmord oder zumindest ansatzweise etwas damit bewegt. Das Seil um den Kopf und die Hämatome auf dem Körper könnten aber auch von Gewalteinwirkung auf diesen stammen.
Mir gefällt das Cover, nach dem Lesen der Story passt es dann doch recht gut zum Buch, auch wenn ich eher ein anderes Motiv gewählt hätte.

Bewertung
Brett McBean kann man zumindest gut lesen, er schreibt flüssig und ohne allzu große Schnörkel.
Trotzdem kann ich diesem Buch nicht allzu viel abgewinnen. Die Charaktere sind zwar teils der detailliert geschildert, die Truppe die einbricht ist ein wenig „over the top“ mit ihren Namen und ihren Handlungen. Für mich ist da nichts dran, was dem Leser Angst macht oder Spannung verursacht. Die Story an sich hat Potential, das wird aber durch die sehr detaillierte Schilderung der Gedankenwelt von den Opfern zunichte gemacht. Es wird sich immer gefragt „Mache ich es so, oder so, oder lieber doch ganz anders“, man erfährt jede Menge über die Vergangenheit der Opfer und fragt sich was das für eine Rolle spielt.
Was die Invasoren angeht, so ist es an sich lächerlich was diese tun, wie sie sich geben, und wer sie sind generell.
Also mich hat das Buch nicht gepackt, ich kann es leider nur eingeschränkt empfehlen. Für Einsteiger in den Festa-Verlag aber denke ich ist es ganz gut geeignet das es doch sehr harmlos ist.

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Tags: brett mcbean, festa, thriller   (3)
 

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Das Ende

Richard Laymon , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453677142
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Richard Laymon ist nicht nur bei Festa zu finden, einige seiner Werke sind auch bei großen Verlagen wir in diesem Beispiel „Heyne Hardcore“ zu finden. Heyne Hardcore veröffentlicht ebenfalls Thriller der härteren Gangart die nicht in das normale Verlagsprogramm von Heyne passen. Jeder, der sich ein Buch von Heyne Hardcore gönnt weiß so auf was man sich einlässt.
Klappentext
Er wartet auf euch … in schattigen Schluchten … in dunklen Wäldern … er lauert … um euch alles zu nehmen … euer Glück … eure Liebe … euer Leben … Er kommt immer näher … jagt euch … bis zum Ende!

Inhalt
Ein Pärchen macht an einem sonnigen Samstag-Morgen einen Ausflug zur „Schleife“. Die Schleife ist ein kleiner Strand an einem Fluß der gerne von Pärchen genutzt wird. Die beiden möchten eine Kanu-Tour machen und finden dort eine eng umschlungenes, scheinbar schlafendes Paar. Sie wollen die beiden wecken, doch das Paar ist ein Killer sowie sein kopfloses Opfer. Der Killer flieht mit dem Kopf der Frau und er sinnt auf die Auslöschung der beiden da sie ihn gesehen haben und identifizieren können…

Cover
Das Cover des Buches lässt von vornherein auf einen Thriller schließen. Man sieht ein scheinbares Mordwerkzeug, in diesem Fall eine mit Blut verschmierte Laubsäge auf einem Waldboden. Passend zur Story macht es Lust das Buch zu lesen um zu erfahren was es mit dem Werkzeug auf sich hat.
Die Haptik vom Cover ist klasse, der Titel, der Verlag sowie die Säge sind geprägt und mit eine Spotlackierung versehene. Das macht schon was her und sieht man auch nicht immer.

Bewertung
Richard Laymon liefert einen handwerklich soliden, spannenden Thriller ab, dessen Ende ich so nicht erwartet hätte. Das Ende des Buches hat sich für mich in keinster Weise abgezeichnet in irgendwelchen Geschehnissen. Die Charaktere bleiben leider recht austauschbar, nur von zweien erfährt man ein wenig mehr als quasi nur die Namen. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch und fällt nicht so schwer ins Gewicht. Ich denke man kann es auch der geringen Seitenzahl von 320 Seiten zuschreiben, das diese nicht so weit ausgearbeitet sind. Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch sehr gut lesen und man kommt schnell weiter, will wissen wie es weiter geht und wer nun hinter allem steckt.
Alles in allem wird ein recht guter, wenn auch nicht herausragender Thriller von Laymon abgeliefert, den man als Laymon-Fan lesen sollte, aber auch unabhängig davon ob man den Autor kennt sehr gut lesen kann.

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The best of SNAFU

Jeremy Robinson , Jonathan Maberry , Geoff Brown , Amanda J. Spedding
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 30.01.2018
ISBN 9783865526137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Titel ist in der Horror & Thriller-Reihe als Nummer 125 beim Festa-Verlag erschienen. Es handelt sich um eine Kurzgeschichten-Sammlung zum Military-Horror, die von verschiedenen amerikanischen Autoren verfasst wurden.
Klappentext
The Best of SNAFU
Herausgegeben von Geoff Brown & Amanda J. Spedding

Situation Normal, All Fucked Up!

Höllische Mutationen drehen durch. Soldaten reisen durch die Zeit und kämpfen mit futuristischen Waffen gegen Außerirdische. Ein Sondereinsatz gegen Riesenwürmer. Der Horror der Zombie-Apokalypse …
Du hast keine Chance. Also kämpfe!

Eine Auswahl der besten Storys aus der SNAFU-Reihe. U. a. erzählen die Bestsellerautoren Jonathan Maberry und Jeremy Robinson über Joe Ledger und das Chess Team mit Jack Sigler.

Tim Miller (Regisseur von DEADPOOL): »Diese Autoren haben es echt drauf!«

Inhalt
Das Fossil: Gimps gegen Zwerge. Eine Story in der sich nicht sofort erschließt wer hier der Böse ist.
Back to Black: Erinnert mich an eine Hommage an The Walking Dead
Begraben im Gewölbe: The Cave, aber nicht ganz so überlebensfreundlich.
Jagd auf den Mann an der Spitze: Ein Gestaltwandler dreht auf.
Von Sturm und Feuer: Eine Geschichte von Wikingern und Dämonen.
Machtdemonstration: Tremors im Sandsturm.
Ungeziefer: Von Kreuzrittern und Ungeziefer.
Gift: Vom Affen gebissen.

Cover
Das Cover von Best auf SNAFU lässt darauf schließen, das es actionreich zur Sache gehen soll. Eher im Bereich Action & Horror angesiedelt werden hier Mutationen und Aliens eine Rolle spielen. Für mich macht das Cover auf jede Fall einiges her und es fällt auch im Buchhandel auf wenn man es sieht. Das Artwork ist sehr gelungen und macht Lust es zu lesen.

Bewertung
So ganz überzeugen kann mich das Buch nicht. Mir fehlte der Lesefluss, das man einfach dranbleibt weil es richtig Spaß macht und man wissen will wie es weitergeht. Das Cover hat mehr versprochen als das Buch letztendlich liefern konnte. Dennoch kann man die Kurzgeschichten, wenn man sie einzeln betrachtet gut lesen, auch wenn es quasi mehr oder weniger immer gleich abläuft mit „Soldaten gegen Bedrohung“.
Am besten gefallen hat mir die Story „Begraben im Gewölbe“, hier wurde die klaustrophobische Stimmung gut eingefangen und es ging auch nicht direkt nur um „Soldaten gegen Bedrohung“, sondern erst nach und nach wurde es brenzlig für die Truppe.

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Tags: action, festa, horror, military   (4)
 

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KRANK: Festa Extrem

Wrath James White , Jesus F. Gonzalez
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei Festa, 25.11.2015
ISBN B018KGKRXA
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hier haben wir ein weiteres Werk aus der Festa extrem Reihe. Eine Zusammenarbeit von 2 Autoren die eine Geschichte über eine kranke Frau und ihre Pflegerin geschrieben haben.

Klappentext
Ihr ganzes Leben lang hat Adelle Smith anderen Menschen geholfen und sich für die Bürgerrechte eingesetzt. Dafür wird sie öffentlich geehrt. Kurz darauf erleidet Adelle einen Schlaganfall. Nahezu gelähmt und nicht mehr fähig zu sprechen, benötigt sie nun selbst Hilfe. So gerät die alte Frau in die Obhut einer rabiaten Krankenpflegerin. Weil die in einer armen Familie eine traurige Kindheit erlebte, soll die Kranke dafür büßen …
Ja, Adelle braucht Hilfe. Schnell!
Doch sie kann es ja niemandem sagen!

Jeder kann eine Foltergeschichte schreiben. Aber nur zwei Meister des extreme-Horror wie White und Gonzalez können echte Monster erschaffen.

Inhalt
Adelle, ihres Zeichens ehemalige Bürgerrechtlerin für die schwarze Bevölkerung in den USA, bekommt eine Auszeichnung der NAACP verliehen für ihr Lebenswerk als Kämpferin für die Rechte der Schwarzen. Die genießt die Auszeichnung und die anschließende Feier, auch wenn sie immer wieder starke Kopfschmerzen plagen. Danach kommt Sie nach Hause zurück in ihre Wohnung in einem der schlechteren Viertel von Philadelphia. Dort bricht sie zusammen mit einem Hirnschlag.
Nach einigen Stunden kommt sie in ein Krankenhaus und muß feststellen, das sie linksseitig gelähmt ist und ihre Sprachfähigkeit verloren hat. Sie will nicht in ein Pflegeheim, sondern in ihrer Wohnung gepflegt werden, doch dort gerät sie in die Hände von Natsinet, einer sadistischen Pflegerin…

Cover
Das Cover von Krank lässt einen direkt erahnen, um was es hier in etwa  gehen wird. Die Krankenschwester mit einem irren Blick, einer dicken Spritze in der Hand und herumhängende Krankenhaus-Utensilien lassen auf eine Handlung in dieser Richtung schliessen. Es passt gut zu dem Roman und der Serie im allgemeinen.

Bewertung
Krank liest sich gut, durchdacht und ebenso schnell wie man es von White gewohnt ist. Die Kapitel fliegen nur so weg wenn man einmal angefangen hat. Ich habe gerade mal 2 Tage gebraucht für die 208 Seiten.
Wenn man, wie es in den bisher gelesenen Bänden war, nur reine Gewalt und viel Blut etc. erwartet wird man hier auf jeden Fall enttäuscht werden. Dafür sprechen hier andere Qualitäten! White und Gonzales haben hier ein Kammerspiel gestrickt, das mich an Filme wie zum Beispiel „Hard Candy“ erinnert. Ein wehrloses Opfer alleine wird sadistischen Folterungen ausgesetzt. Hier spielt allerdings das Thema „Rassenhass“ in den USA eine große Rolle. Die Pflegerin hasst aufs Tiefste die schwarze Bevölkerung, in ihren Augen sind es minderwertige Menschen die nur Drogen nehmen, sich gegenseitig beklauen, töten und zu nichts nutze sind.
Dieser Handlungsstrang rettet in meinen Augen die Geschichte, und verleiht ihr einen Anstrich das man sich nicht aufgrund einer Hautfarbe, eines Wohnortes, einer Heimat und weiterem hassen soll. Man sollte jeden Menschen so akzeptieren wie er ist und nicht alle einer Volkes über eine Kamm scheren.
So richtig passt der Roman für mich nicht in die extrem-Reihe aus dem Festa-Verlag, aber dennoch lesenswert.

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Tags: festa, james wrath white, jesus f. gonzalez, thriller   (4)
 

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In Ewigkeit

Ian Cushing
Flexibler Einband: 196 Seiten
Erschienen bei epubli, 11.03.2018
ISBN 9783746706955
Genre: Romane

Rezension:

Ian Cushing ist ein neuer, deutscher Thriller-Autor der mir seinen Roman „In Ewigkeit“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Zuerst einmal habe ich den Klappentext für euch:
Klappentext
Nach einem Neuanfang in seinem Leben verliert er plötzlich alles, was für ihn noch Bedeutung hat. Inmitten dieses emotionalen Chaos hat er ein phantastisches Erlebnis, aber besitzt er tatsächlich als einziger Mensch das Wissen um das letzte große Geheimnis oder ist es nur ein Traum?
„Falls Sie mir Glauben schenken, vermag ich nicht weniger zu erreichen, als dass Ihre Seelen in Ewigkeit gerettet werden.“

Inhalt
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Ian Cushing hat zuvor mit „Fünf Minuten“ ein Tagebuch veröffentlicht, das als zweiter Teil in diesem Buch enthalten ist und quasi als Prequel mit veröffentlicht ist.

Im ersten Teil wird führt die Geschichte einen einsamen Wolf zurück zu seinem besten Freund und dessen Frau. Die beiden wollen auf ein Konzert fahren und sich einfach einen schönen Abend machen zusammen. Es kommt ein Arbeitskollege von Mike mit, der ebenfalls auf diese Musikrichtung steht und so kann es losgehen. Die drei fahren also los in Richtung des Konzertes und es ereignet sich ein Unfall…

Im zweiten Teil wird der Erstling, das Tagebuch des Protagonisten, als Prequel für die gesamte Geschichte dargestellt. Hier wurde aufgeschrieben was der Protagonist denkt, fühlt, wie er sich entwickelt hat und was ihn angetrieben hat sein Leben so zu leben wie er es für richtig hält.

Cover
Das Cover ist das Unendlichkeits-Zeichen, die liegende Acht. Die Illustration wurde von Karmazid gestaltet, einem Künstler, der sonst Metal-Cover entwirft. Mir gefällt diese sehr, sie macht sich gut auf dem Cover und fällt auf. Der Buchtitel „In Ewigkeit“ spiegelt sich darin doch sehr wider.

Bewertung
Ian Cushing gibt hier einen sehr tiefen Einblick in die Seele des Protagonisten aus dessen Sicht das gesamte Buch geschrieben ist. Das Seelenleben von ihm lässt mich kaum erahnen wie es ihm gehen mag, und was er alles durchlebt hat um dort zu stehen, wo er steht. Es dreht sich viel im philosophische Fragen in der Richtung „Was erwartet uns nach dem Tod?“, „Stehen wir am Ende des Lebens vor Gericht?“ oder „Gibt es einen Gott?“. Jedes Kapitel im ersten Teil wird durch Zitate von mehr oder minder bekannten Bands aus dem Metal-Bereich eröffnet die thematisch immer sehr gut passen (damit hatte er mich schon gewonnen).

Im zweiten Teil des Buches kommen noch andere Themen zur Sprache die man ebenso aus sehr verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann und sollte. Das Tagebuch zeigt deutlich die innere Zerrissenheit des Charakters und wie er damit umgeht.

Der Schreibstil ist teilweise durch sehr lange und verschachtelte Sätze recht schwer zu lesen und ich musste manches zweimal lesen um es komplett zu verstehen, was aber zu der Thematik des Buches absolut passt und nur Kritik auf hohem Niveau ist. Man muß sich auf dieses Buch ebenso wie die Thematik einlassen, und findet eventuell selbst seine Ansichten zu Gott und Religion wieder.

Hätte ich das Tagebuch alleine gelesen, wäre ich wohl nicht angetan gewesen von dem Buch, aber insgesamt gesehen passt es gut zusammen mit den beiden Teilen. Der erste Teil des Buches deutet bereits an das im Tagebuch wichtige Dinge stehen, die für die Geschehnisse verantwortlich sind, und so liest man es natürlich auch durch um alles zu verstehen.

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festa, gewalt, hass, horror, james wrath white, kanibalismus, kille, mord, psychopat, rache, serienkiller, serienmord, serientäter, sex, thriller

Purer Hass

Wrath James White
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 23.08.2016
ISBN 9783865524539
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Purer Hass von James Wrath White ist ein noch recht aktuelle Thriller aus dem Hause Festa. Erschienen ist der Band als Nummer 105 in der Reihe Horror und Thriller. James Wrath White war mir bisher nur aus einem Extrem-Band zusammen mit Edward Lee bekannt, und ich war gespannt was er alleine kann.
Die Story des Buches handelt von einem Serienmörder namens „Pine Street Slasher“ der in den 90er Jahren ein Dutzend junge homosexuelle Männer brutal ermordet hat. Viele Jahre später taucht ein neuer Serienkiller namens „Chaperon“ auf, der junge Paare brutal ermordet und vergewaltigt,

dann ist erst einmal wieder Ruhe. Doch dann kommt der „Family Man“ ins Spiel, und wie der Name vermuten lässt sind dieses mal junge Familien sein Ziel die komplett getötet werden.

Es wurde nie ein Zusammenhang zwischen diesen Fällen festgestellt, doch zwei Ermittler decken auf, das hinter den grundverschiedenen Killern ein und dieselbe Person steckt. Durch seinen letzten Mord wissen sie, wer es ist, wo er wohnt, wie er aussieht, einfach alles bis auf die Kleinigkeit „Wie können wir dieses Monster zur Strecke bringen?“. Die Frage ist auch, wer jagt hier wen.

White liest sich sehr flüssig und man kommt schnell in das Buch rein, es macht Spaß dem Handlungsverlauf zu folgen und mit den Detectives auf die Suche nach dem Killer zu gehen. Man kann in das Seelenleben sowohl der Polizei als auch des Gesuchten schauen und wird überrascht, wozu dieser Mann fähig ist, und warum er diese Morde begeht. Man hat schon fast das Gefühl das man die Protagonisten am Ende der Story kennt und fühlt mit ihnen.

Natürlich ist die Story, wie bei Festa üblich, nicht für jüngere Leser geeignet. Es geht teilweise doch sehr hart zur Sache wenn die Morde geschildert werden und was mit den Opfern angestellt wird. Es sind recht harte Gewaltspitzen im gesamten Buch enthalten, aber die Spannung und was als nächstes passiert, ob man den Killer schnappt und wo er steckt überwiegt.

Mit hat das Buch super gefallen, ich kann es nur jedem ans Herz legen es zu lesen wenn man auf harte Cop-Thriller steht und nicht vor etwas mehr Blut zurückschreckt.

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