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Haus des Blutes

Bryan Smith
E-Buch Text: 314 Seiten
Erschienen bei Festa, 16.02.2013
ISBN 9783865522528
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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[ Header ] By Lee, Edward (Author) [ Dec - 2012 ] [ Paperback ]

Edward Lee
Flexibler Einband
Erschienen bei Deadite Press, 01.12.2012
ISBN 8601418081005
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Edward Lee | Titel: Header
Verlag: Festa | Seiten: 146
Preis: Sammlerpreise

Header ist eine auf 666 Exemplare limitierte Sammlerausgabe aus dem Festa-Verlag. Diese Ausgaben sind immer sehr schnell ausverkauft und werden danach teilweise zu astronomischen Preisen gehandelt. Bei der hier vorliegenden von Edward Lee sind Preise ab 150-200€ schon bald normal. Zusammen mit dem Buch gibt es den Film zum Buch auf DVD. Die Ausgabe ist signiert von Jack Ketchum und Edward Lee.

Klappentext
Opa, was ist ein Header?

In West Virginias einsamen Wäldern gelten andere als unsere Gesetze, und dort vollzieht man eine sehr spezielle sexuelle Praxis. Sie ist so eklig, dass niemand darüber redet – und viele glauben, dass es so etwas gar nicht gibt …

Das Leben des Kleinstadt-Polizisten Stewart Cummings verwandelt sich in einen Albtraum. Um für seine kranke Frau die lebenswichtigen, aber enorm teuren Medikamente zu beschaffen, wird er selbst kriminell. Und dann findet man in dem verschlafenen Nest mehrere Leichen – Opfer eines Aktes, den man „Header“ nennt.

Inhalt
Travis ist gerade aus dem Knast raus und zieht zu seinem Opa, da seine Eltern verstorben sind. Schon vor dem Knast wollte er wissen was denn ein Header ist, er hatte es damals bei seinem Dad und Opa gehört…
Agent Cummings ist Bundesagent und damit betraut, illegale Schnapsbrennereien aus zu heben. Er pflegt liebevoll seine kranke Frau und durch die Zusammenarbeit mit Drogendealer finanziert er die teuren Medikamente die sie braucht.
Doch dann taucht die erste Leiche auf, und Agent Cummings beginnt zu ermitteln was es denn mit dem sogenannten Header auf sich hat und wer dafür verantwortlich ist.

Cover
Das Cover des Buches lässt schon erahnen was dieser Header sein könnte, aber lässt dennoch offen wie genau dieser funktioniert. Das Cover der DVD sieht genauso aus. Das Buch macht sich gut im Regal bei Horrorfans.

Bewertung
Der Hardcore-Klassiker von Edward Lee wurde 1995 in den USA veröffentlicht und 2016 bei Festa als Sammlerausgabe.

Typisch für Edward Lee ist der sehr sexuelle Inhalt des Buches und der recht hohe Anteil an Gewalt. Nicht umsonst sind viele Bücher von ihm in der extrem-Reise veröffentlicht da sie sehr krasse Gewalt und Gedankengänge enthalten. Edward Lee hat sich hier wieder etwas ausgedacht, wo man sich denkt „Wie zur Hölle kann dieser Mann noch ruhig schlafen?“, aber es passt einfach wieder. Die Story ist Hardcore-Horror, es macht Spaß sie zu lesen und in die Welt die Lee hier erschafft einzutauchen.

Die Story selber besteht aus 2 Erzählsträngen, einmal die Geschichte um Travis, der gerade aus dem Knast zurück ist und bei seinem Opa einzieht. Da kommt bei ihm die Vergangenheit hoch und er erinnert sich, das er damals zu klein war um zu wissen was ein „Header“ ist. Nun ist er jedoch alt genug um dies zu erfahren.
Dann gibt es die Story um Agent Cummings, seine Geschäfte mit den Drogendealern des Counties und wie er sich um seine kranke Frau kümmert. Er erfährt durch Zufall von einer Leiche, die Opfer eines Headers wurde und dies weckt seinen Ehrgeiz als Detective, er will den Fall lösen.

Die Novelle liest man sehr schnell durch, bei 146 incl. Vorwort und Nachwort ist das kein Wunder. Man sollte aber wissen das man sich wirklich auf einige extreme Stellen einlässt die schon sehr krass sind. Im Gegensatz zu manchen anderen Extrem-Horror-Geschichten die ich gelesen habe ist hier eine richtige Story vorhanden mit einem Ende das ich so nicht erwartet hätte.

Was ein Header aber nun ist, das könnt ihr googlen oder ihr lest den Roman selbst!

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Tags: edward lee, festa, horror   (3)
 

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Tagebuch aus der Hölle

Jeffrey Thomas
Sonstige Buchform: 256 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.07.2011
ISBN 9783865520968
Genre: Fantasy

Rezension:

Autor: Jeffrey Thomas | Titel: Tagebuch aus der Hölle
Verlag: Festa | Seiten: 272
Preis: eBook 4,99 €

Jeffrey Thomas ist für mich ein neues Autor, der aber bereits seit 1995 schreibt und von diesen Geschichten & Romanen sind bereits einige auf deutsch erschienen. Das Buch habe ich zwar schon etwas länger, aber der SuB will ja auch irgendwann einmal kleiner werden und der Klappentext reizte mich schon. Das Buch gibt es nur noch als eBook oder gebraucht auf den einschlägigen Bücherbörsen auf Facebook und im Web.

Klappentext
Die Warnung eines Toten an uns, die noch Lebenden.

Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen.

Eine Welt des Leidens und ewigen Sterbens.

Wie all die anderen armen Seelen muss der Mann endlose Qualen ertragen – denn in der Hölle stirbt man nicht. Und die vielen Dämonen haben nur eine Aufgabe: Ungläubige zu foltern und zu bestrafen. Als der Mann die schwerverletzte Dämonin Chara findet, die von einigen rebellischen Verdammten an einem Baum gekreuzigt wurde, überkommt ihn Mitleid. Er befreit Chara und damit löst er eine sich langsam vollziehende Kettenreaktion aus, die zur letzten Schlacht zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämonen führt…

Inhalt
Was tut man, wenn man nach seinem Selbstmord auf einmal in der Hölle aufwacht? Richtig, man schreibt ein Tagebuch da man bereits zu Lebzeiten Schriftsteller werden wollte und versucht irgendwie, dieses Tagebuch an den lebenden Mann zu bringen damit die Lebenden wissen wie es sich in der Hölle anfühlt und wie man ihr entgehen kann…

Cover
Das Cover des Romans ist sehr atmosphärisch in dunklen Farben gehalten. Schreiende Gestalten und ein fliegender Dämon erzeugen bereits einen Eindruck wo man den landet in der Hölle. Definitiv ein Eyecatcher im Regal wenn man das Cover komplett sieht.

Bewertung
Das Cover sowie der Klappentext haben mich bei diesem Buch gereizt meinen SuB mal etwas zu verkleinern und ein älteres Buch zu lesen. Somit habe ich das neue Jahr mit einem Tagebuch aus der Hölle begonnen.

Jeffrey Thomas zeichnet hier eine sehr detaillierte und „liebevolle“ Hölle. Er beschreibt die Hölle, anders als es wohl wir alle kennen, nicht als Fegefeuer sondern als ein großes Land mit Städten und und allem was dazu gehört. Die Schilderungen der Gebäude, der Städte und der Regionen die der Schreiber des Tagebuchs durchläuft und entdeckt sind eine Sache für sich. Man kann sich richtig gut vorstellen wie es laut Thomas dort aussieht. Zu wenig Fantasie und Vorstellungskraft kann man ihm definitiv nicht vorwerfen.

Thomas zeigt hier eine Klassengesellschaft auf, die mit unserem Bild der christlichen Religion absolut nicht übereinstimmt, so zum Beispiel wird jeder, der nicht an den „Sohn“ glaubt sofort in die Hölle verbannt wenn er stirbt. Egal, ob derjenige einer anderen Religion angehört oder es einfach nur damals noch nicht den Glauben an Gott gab. Das Alter der Personen etc. spielt ebensowenig eine Rolle wie die Herkunft derer. Die Klassen der Dämonen, der Engel oder auch die Menschen lassen mich an das Kasten-System in Indien denken. Jeder hat seine Aufgaben und wird in diese hineingeboren oder direkt dafür von Schöpfer direkt erschaffen. Das sich die Klassen untereinander bekriegen ist auch nicht so üblich, so denkt man doch das die Dämonen und Engel sich nicht grün sind, und gegenseitig den Aufstand proben.

Das Buch selbst gefällt mir sehr gut, auch wenn es etwas schwieriger war, in die Story hinein zu kommen. Nachdem man das geschafft hat, macht es doch richtig Spaß die Geschichte vom Schreiber des Tagebuches zu lesen und mit ihm zu fühlen. Man hat das Gefühl, das er nicht in die Hölle gehört, obwohl er sich selbst umgebracht hat. Das Lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt, und ich werde bestimmt noch weiter Bücher von Thomas lesen. Ich bin gespannt ob er sich steigert in den weiteren Veröffentlichungen. Dieser Roman ist der erste gewesen den Thomas geschrieben hat, einen Stern muß ich leider abziehen da es mir ein wenig zu schwer war direkt in den Roman zu finden, das gelingt aber wenn man dran bleibt und sich mit der Form des Tagebuches zurecht findet.

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Tags: festa, hölle, horror, jeffrey thomas   (4)
 

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Grauer Teufel

Graham Masterton
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 07.09.2015
ISBN 9783865524096
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Graham Masterton | Titel: Grauer Teufel
Verlag: Festa | Seiten: 416
Preis: eBook 4,99 € | Paperback: 13,95 €

Grauer Teufel ist mein erstes Buch von Masterton. Das Cover hat mich schon gereizt, ebenso der Klappentext der auf ein Buch mit alter Magie schließen lässt.

Es geht hier um die Santeria-Religion, hier eine kleine Definition aus Wikipedia: „Die Santería (spanisch, zumeist mit „Weg der Heiligen“ übersetzt) ist eine synkretistische, afroamerikanische Hauptreligion in Kuba, die ihre Orishas (Götter der Santería) mit katholischen Heiligen (spanisch santos) vermischt.„

Klappentext
Geköpft … ausgeweidet … bei lebendigem Leib verbrüht. Ein bestialischer Mörder sucht die Küstenstadt Richmond im Süden der USA heim.

Der Polizist Decker Martin hätte das Wochenende gern im Bett der Frau seines Chefs verbracht – doch nun hält ihn ein Gewalttäter auf Trab, den merkwürdigerweise niemand sehen kann. 
Die Spur des Unsichtbaren führt zurück in die historischen Wirren des Bürgerkriegs. Doch auch die afrikanische Santería-Religion mit ihren grausamen Ritualen scheint eine Rolle zu spielen …

Inhalt
Martin Decker, seines Zeichens Ermittler in Richmond, erwacht im Bett mit einer Frau, die nicht die seine ist. Dann wird er direkt wach als sein Handy geht und er zu einem sehr speziellen Fall gerufen. Ein Ehepaar ist grausam ermordet worden, doch vom Täter fehlt jegliche Spur. Weder ist jemand ins Haus eingedrungen noch ist irgendein Beweis zurück geblieben das jemand da war, man ganz zu schweigen von der Tatwaffe die nötig gewesen wäre. So kommt Decker das erste mal mit einer Reihe seltsamer Todesfälle in Berührung und findet nach und nach seinen Weg zu Santeriá-Religion der ehemaligen Sklaven der USA…

Cover
Das Cover des Buches ist ein skelettartiger Teufel mit einem roten Auge in einem grauen Nebel und Hacken an den Händen. Es macht einen schon beim Betrachten aufmerksam das es hier nicht mit rechten Dingen, sprich Übersinnlich, zugehen wird.

Bewertung
Von Graham Masterton habe ich zwar bereits einige Bücher hier stehen, unter anderem einige Ausgaben um Katie McGuire. Bisher bin ich aber noch nicht zum lesen dieser gekommen. Darum habe ich zuerst einmal mit einem abgeschlossenen Roman von ihm angefangen und lasse mich einmal in die Welt von Englands „Großmeister der Angst“ entführen.

Grauer Teufel beginnt direkt mit einem Paukenschlag, 2 Morde, die seltsamer nicht sein könnten, da weder ein Täter noch eine Mordwaffe zu erblicken sind. Die Polizei steht vor einem Rätsel, da ja die Mordwaffe nicht einfach in einem verschlossenen Haus ohne Einbruchsspuren verschwinden kann. Oder kann die das doch?

Polizist Martin Decker wird dieser Fall zugeteilt, und er beginnt zu ermitteln. Zuerst kann er sich den Tathergang nicht erklären, da er absolut übernatürlich wirkt und dann kommt auch noch eine junge, geistig behinderte Frau auf ihn zu und erzählt ihm, sie habe einen „total unheimlichen Mann“ gesehen der das Haus verlassen hat. Nur kann sonst niemand diesen Mann sehen. Das bringt ihn dann auf die Spur der in Richmond tief verwurzelten Santeriá-Gläubigen. So beginnt er seine Ermittlungen und trifft auf viele interessante Charaktere die allesamt sehr gut beschrieben sind, alle haben ihre Eigenarten und speziellen Antriebe für viele Dinge die sie tun.

Masterton liefer hier einen tollen, spannenden Thriller mit viele übernatürlichen Elementen die sich auf eine uns hier doch sehr unbekannte Religion aus dem afrikanischen Raum aufbauen. Er erklärt dem Lese aber was es damit so alles auf sich hat und wie man das alles verstehen sollte war dort passiert. Die Erklärungen sind in sich alle schlüssig, so das man nie das Gefühl hat man versteht nicht um was es gerade geht.

Ich kann das Buch nur empfehlen, wer es als Thriller oder auch Horror-Thriller liest. Festa-typisch sind ein paar kleinere Gewaltspitzen in dem Buch enthalten, die aber alle ihren Sinn ergeben und nie deplatziert wirken. Ihr solltet einfach mal reinlesen und euch in die Welt des Santeriá ziehen lassen. Tolle Charaktere die gegeneinander spielen oder auch miteinander machen das Buch lesenswert und auch zu einem guten Einstieg in die Festa-Welt. Für 5 Sterne reicht es leider nicht ganz, irgendwie fehlt mit das gewisse Etwas in dem Roman.

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Nightcrawlers - Kreaturen der Finsternis

Tim Curran
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 27.05.2016
ISBN 9783865524416
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Von Tim Curran habe ich bisher 2 älter Bücher gelesen die mir auch gut gefallen haben. Bei Interesse könnt ihr ja bei mir mal in den Rezis stöbern. Dieses hier soll wohl etwas anderes sein, auch vom Klappentext her lässt sich darauf schließen das es hier um andere Dinge geht als Gewalt und Endzeit.

Klappentext
Vor 200 Jahren brannte die Siedlung Clavitt Fields bis auf die Grundmauern nieder. Die Hoffnung der Einheimischen, dass mit dem Feuer auch das unaussprechlich Böse von diesem Ort vertrieben wurde, erwies sich als frommer Wunsch. Denn das Grauen verkroch sich unter die Erde – und lauert dort in der Dunkelheit bis zum heutigen Tag.

Nach der Entdeckung verwitterter Skelette auf einer verlassenen Farm stößt der Ermittler Kenney auf die unterirdischen Tunnelsysteme und entfesselt ein blutiges Inferno …

I Heart Reading: »Die Finsternis kriecht dem Leser schleichend ins Gehirn und versetzt ihn mitten hinein in den Wahnsinn.«

DarknessDwells.com: »Eine Monstergeschichte und eine Verbeugung vor H. P. Lovecraft.«

Char’s Horror Corner: »Ich ›sah‹ in diesem Buch Dinge, die ich noch nie gesehen hatte … mir nicht mal vorstellen konnte!«

Inhalt
Ein Ermittlerteam ist auf einer abgelegenen Wiese und fördert dort ein Skelett nach dem anderen zu Tage. Eine Aussicht auf ein Ende der Knochen ist nicht Sicht.
Eine Streife entdeckt etwas im Nebel am Straßenrand und schaut nach ob sie etwas entdecken oder ihnen der Nebel einen Streich spielt.
Ein Cop verschwindet, und wird von seinen Kollegen gesucht.

Cover
Eine neblige Umgebung, eine Hand die aus dem Boden nach etwas greift, Tentakel. Man sieht direkt was einen erwartet in dem Buch. Man kann von einer gruseligen, stimmungsvollen Athmosphäre ausgehen die nicht ausschließlich aus Gewalt besteht.

Bewertung
Von Tim Curran bin ich bisher doch recht harte Bücher gewohnt, die mich auch in die Welt von Festa mit eingeführt haben. Nun also mal eine Monster-/Gruselgeschichte von ihm. Sein Schreibstil gefällt mir eh, sonst hätte ich ja die anderen Bücher nicht gelesen. 

Bei Nightcrawlers fängt man förmlich an, die Atmosphäre zu fühlen so wie die ersten Kapitel beschrieben sind. Man fühlt den Nebel der aus dem Boden kommt, das Grauen, das die Cops bei den Ermittlungen überkommt als sie Skelett um Skelett mehr im Boden finden. Curran schildert die Situationen und Geschehnisse am Ort der Verbrechen sehr detailliert und plastisch. Ich konnte es mir immer richtig gut vorstellen was dort gerade passiert und wie es aussah. In der Richtung hat er es einfach drauf.

Die Charaktere sind vom Prinzip her mehr oder weniger austauschbar. Man lernt sie nicht richtig kennen, und kann sich auch nicht unbedingt mit ihnen identifizieren. Man hat die „üblichen Verdächtigen“ die man in so einem Roman erwartet. Aber für die Fortführung der Story reicht es allemal aus.

Die Story an sich ist bis zu dem Zeitpunkt wo das laut Klappentext „blutige Inferno“ losgehen soll gut, und ergibt Sinn und lässt sich flüssig lesen. Nachdem die Lage sich zuspitzt driftet meiner Meinung nach der gesamte Story immer mehr in ein Wirrwarr aus aneinander gereihten Szenen, mal diese Gruppe, mal jene Gruppe, zwischendurch Artikel und Gespräche aus der Vergangenheit. Für mich lies sich keine richtige Story mehr erkennen da es einfach nur wild durcheinander läuft alles. Die Monster der Story, die eigentlich die eine der Hauptrollen spielen, sind Curran-typisch natürlich wieder toll beschrieben und dargestellt. Leider entfalten sie nicht die volle Wirkung die ich mir erhofft habe.

Trotz allem ist die Geschichte, zumindest die erste Hälfte auf jeden Fall lesenswert. Die zweite Hälfte mag, wie man auf dem Klappentext lesen kann, eine Verbeugung an Lovecraft sein, dazu kann ich leider keine Aussage treffen da ich noch keine Bücher von ihm gelesen habe. Durch das wirre Ende der Story muß ich leider 2 Sterne abziehen.

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Tags: festa, horror, thriller, tim curran   (4)
 

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Pillowface

Kristopher Rufty
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 15.11.2018
ISBN 9783865526991
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Kristopher Rufty | Titel: Pillowface
Verlag: Festa | Seiten: 448
Preis: Print 14,99 | eBook 4,99 €

Pillowface ist die neuste Veröffentlichung von Festa in der Reihe Horror und Thriller, erschienen als Nummer 137. Dieses Buch ist das zweite, das bei Festa erscheint. Das erste Buch habe ich leider selbst noch nicht lesen können.

Klappentext
Ein Junge wird der Freund eines Serienkillers.

Der zwölfjährige Joel Olsen hat keine Freunde. Er lebt in seiner eigenen Welt und liebt besonders Horrorfilme.
Zu Beginn der Sommerferien findet Joel im Hinterhof einen schwer verletzten Mann, der sein Gesicht unter einem Kissenbezug verbirgt.
Als Joel ihm hilft, entsteht eine unerwartete Freundschaft. Der Maskierte ist der Inbegriff all dessen, was Joel so liebt: Ein Slasher-Killer aus Fleisch und Blut!

Völlig irre und brutal. Fans von Richard Laymon werden begeistert sein.

Inhalt
Haley und Joel haben ihre Eltern verloren vor ein paar Monaten. Die beiden Geschwister leben nun alleine unter einem Dach und versuchen irgendwie mit dem Geschehenen klar zu kommen. Haley arbeitet, und Joel hat Sommerferien und verbringt die Zeit zu Hause. Eines Tages findet er im Hof einen blutverschmierten Mann mit einer Maske auf. Er hilft ihm seine Verletzungen zu verarzten, und bietet ihm ein Bett im Keller an. Er freundet sich mit dem Mann an, und stellt fest, das er ein Killer ist, der genau wie seine Film-Lieblinge die Menschen „um die Ecke bringt“ und lässt sich in seinen Sog der Gewalt hinein ziehen…

Cover
Auf dem Cover sieht man nur zwei Hände, die ein großes Messer halten und bereit sind zum zustechen. Das Cover ist für mich sehr gelungen, es zeigt nicht zuviel, und nicht zuwenig. Thriller-Fans werden hier bestimmt bedenkenlos zugreifen.

Bewertung
Das Buch beginnt direkt mit der Vorstellung von Pillowface, was er so tut und wie er es tut. Ein wenig Gewalt am Anfang eines Thrillers der von einem Serienkilller/Slasher handelt sollte da dann doch wenig störend wirken. Man lernt auch recht schnell die anderen Protagonisten des Buches kennen, Joel und seine größere Schwester Hailey, die irgendwie versucht ein Mutterersatz für Joel zu sein. Die weiteren Charaktere die vorkommen sind ebenso gut mit kleineren Ausnahmen. Kanonenfutter braucht man halt nicht allzu groß vorstellen. Alles in allem sind die Charaktere in Pillowface klasse, jeder von ihnen ist in sich schlüssig und handelt meistens nachvollziehbar.

 Es werden 2 verschiedene Storylines erzählt. Einmal was Joel mit seinem neuen Freund so widerfährt und was Hailey erlebt wenn sie nicht zu Hause ist. Das beides irgendwann zusammen führt ist von vornherein klar. Das macht es aber auch spannend, da man absolut nicht abschätzen kann was man nun zu erwarten hat. 

Teilweise hätte die Story für mich etwas schneller voran schreiten können, aber da ist schon Kritik auf hohem Niveau. Mir persönlich fällt ansonsten nichts direkt ins Auge, das für mich nicht passt. Ich kann von daher fast eine uneingeschränkte Leseempfehlung abgeben.

Kristopher Rufty legt hier einen Psychothriller mit einigen Gewaltspitzen vor, die aber nicht zu extrem sind. Da sind Festa-Leser doch schon einige mehr gewohnt. Mir hat der Roman gut gefallen, mit dem Ende hätte ich auch so nicht gerechnet wie es passiert ist. Der Roman zeigt, wir kaputt die Psyche von manchen Menschen sein kann. Warum das so ist, will ich aber nicht vorweg nehmen, sonst würde ich spoilern.

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Tags: festa, slasher, thriller   (3)
 

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BabyDoll

Shane McKenzie
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 23.08.2016
ISBN 9783865524263
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Shane McKenzie | Titel: BabyDoll
Verlag: Festa | Seiten: 288
Preis: eBook 4,99 €

„BabyDoll“ ist eins der Bücher die wie eine Bombe eingeschlagen sind und recht schnell ausverkauft waren. Mit Glück habe ich noch eine Print-Ausgabe ergattern können und möchte nun mal schauen was das Buch kann. „Muerte Con Carne“ war ja schon nicht schlecht, mal sehen ob das neue Buch es ebenso kann.

Klappentext
Sie schämen sich für ihre Tochter. Darum haben sie Natasha seit ihrer Kindheit eingesperrt. 
Doch endlich gelingt ihr die Flucht. 
Natasha hat nur einen Wunsch: So wie jeder andere Mensch möchte auch sie geliebt werden. Aber wer verliebt sich schon in eine entstellte Monstrosität? 
Natasha sucht ihren Prinzen – egal, wie viel Blut das kosten wird …

Ein bizarres, brutales Horrordrama, wie man es von Shane McKenzie(Muerte con Carne) erwartet.

Bentley Little: »Unerbittlich, extrem, hart, talentiert. Shane McKenzie steht an der Spitze der jungen Horrorautoren.«

Jack Ketchum: »Shane, wie kannst du nachts bloß schlafen?«

Inhalt
Natascha, die Tochter einer ehemaligen Schauspielerin ist kein Kind wie jedes andere. Von der Öffentlichkeit ferngehalten, entstellt und missgebildet sucht sie nach ihrer großen Liebe wie in der Serie Ihrer Mutter. Sie kann irgendwann fliehen und kommt das erste mal in die Welt die ihr bisher nur aus Zeitschriften und der einzigen Fernsehserie die sie gucken darf bekannt ist…

Dann ist da noch Bruno, einen kleinen Studenten der sich mit Dealen sein Studium finanzieren möchte, und in dem Natascha ihren Traumprinzen erkennt…

Cover
Auf dem Cover sieht man eine entstellt, junge Frau die mit ihrem Teddy durch eine Straße zu laufen scheint. Das Cover passt gut zu dem Roman, es zeigt schon was man mit Natascha erwarten kann, wie sie aussieht.

Bewertung
Shane McKenzie hat Babydoll 2015 in den USA als „Monsters don’t cry“ veröffentlicht bevor es von Festa in der Reihe Horror und Thriller mit der Nummer 104 erschienen ist.

In der Geschichte um Natascha und ihr Leben abseits der Norm sind die Charaktere allesamt gut gezeichnet, man empfindet direkt Mitleid, oder hasst sie für das, was sie tun. Alle die auftauchen, teilt man sich selbst direkt in gewisse Klassen ein, und entscheidet ob man sie mag oder nicht. Der Sidekick Bruno, der kleine Dealer der sich damit sein Studium finanziert, ist fast schon genau so ein Hauptcharakter wie Natascha selbst. Die Story dreht sich quasi nur um die 2 Personen und was sie nach und nach erleben.

McKenzie wechselt immer zwischen den Schauplätzen, zeigt was sich so abspielt und beschreibt sehr detailversessen was so alles passiert, was Babydoll so anstellt, warum sie so ist. Ihre Gefühle über die Welt werden deutlich, warum sie so geworden ist. Man hat schon irgendwo Mitleid mit ihr, sie hätte auch normal werden können wäre da nicht ihre Mutter die sie hasst und ihr das auch immer wieder deutlich mitteilt. Sie sehnt sich ja auch nur danach von jemanden geliegt zu werden so wie sie ist.

Bruno hingegen ist einfach ein klasse Charakter, zielstrebig geht er zur Uni, finanziert sich sein Studentenleben allerdings mit illegalem Handel von Drogen. Dies läuft auch an sich ganz gut, bis er einem neuem Cop auf dem Campus über den Weg läuft…

Hier sei aber nicht weiteres zur Story gesagt, das würde die Spannung nehmen was denn nun am Ende passiert und wie es alles ausgeht. Mit hat das Buch richtig gut gefallen, man sollte allerdings einen starken Magen haben wenn man das Buch liest. Für die normale Horror und Thriller-Reihe ist es doch schon sehr heftig geraten, und könnte so auch fast als extrem durchgehen.

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Der Klang brechender Rippen

Edward Lorn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 20.09.2018
ISBN 9783865526755
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Edward Lorn | Titel: Der Klang brechender Rippen
Verlag: Festa | Seiten: 336
Preis: eBook 4,99 € | print 13,99 €

„Der Klang brechender Rippen“ ist der Erstling von Edward Lorn beim Festa-Verlag. Der Roman erschien in der Serie Horror und Thriller als Nummer 136. Das Cover verspricht schon etwas wenn man es so betrachtet, mal schauen ob es gehalten werden kann.

Klappentext
Lei Duncan hat alles: die perfekte Karriere, einen liebevollen Ehemann. Könnte sie glücklicher sein? 
Belinda Walsh hingegen hat alles verloren: ihr Haus, ihren Mann, ihre Gesundheit … Voller Hass fährt sie ziellos mit dem Auto umher und sucht nach etwas, das sie zerstören kann. 
Das Schicksal wird die beiden Frauen für immer miteinander verbinden – durch etwas Böses, das in der Dunkelheit lauert und das Geräusch brechender Rippen mit sich bringen wird.

Ein Thriller mit dem atemlosen Tempo eines Richard Laymon und Figuren, psychologisch so überzeugend, wie man sie von Stephen King kennt.

Inhalt
Lei, eine lokale Schriftstellerin joggt für ihr Leben gerne und hält sich so fit. Sie ist auf ihrer normalen täglichen Runde und läuft entlang der Straße.

Belinda, verlassene Ehefrau, per Räumungsbefehl aus dem Haus geworfen, sieht rot und will irgendetwas kaputt machen. Sie fährt durch die Gegend und fährt Lei an. Sie lässt die schwer verletzte Frau im Wald liegen und begeht Fahrerflucht.

So verbindet sich das Schicksal beider Frauen für den Rest ihres Lebens…

Cover
Das Cover des Romans zeigt uns Rippen, Rippen die gebrochen sind, aneinander reiben und so einen Klang erzeugen. Passendes Cover.

Bewertung
Mit Edward Lorn ist wieder ein neuer Autor in die Rige der Horror und Thriller-Autoren im Festa-Verlag. Sein Thriller wurde 2017 in den USA veröffentlicht und ist am 26.09.2018 bei Festa auf Deutsch erschienen.

Edward Lorn schreibt flüssig, sehr gut lesbar und gibt seinen Hauptcharakteren sowie den Nebenfiguren interessante Eigenschaften sowie Charakterzüge und man kann durch die ausführliche Beschreibung der Figuren mit ihnen leiden und fühlt komplett mit ihnen. Der Spannungsbogen wird über die gesamte Geschichte gehalten, man will immer wissen wie es weitergeht. 

Leider kann die Story mich nicht auf ganzer Linie überzeugen, ein klein wenig lernt man den „Dämon“ auf Lei’s Schulter bereits anfangs der Geschichte kennen, der ihr zuflüstert „Warum ich?“, das sie Rache möchte und das sie die Schmerzen nach dem Unfall überstehen wird. 

Das Ende der Geschichte ist für mich allerdings etwas „over the top“ und will nicht so recht zum Rest des guten Thrillers passen. Es kommt etwas zu schnell und ist auch viel zu schnell vorbei. Man wird mit ein paar offenen Fragen zurückgelassen. Leider ist es auf ein paar Seiten abgehandelt und man denkt sich nur „What the fuck?“ und bleibt ratlos zurück.

Da mir der Stil von Lorn gefällt, freue ich mich trotzdem auf ein weiteres Buch von ihm und hoffe, das er mich damit mehr überzeugen kann als mit dem vorliegenden.

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Tags: festa, horror, thriller   (3)
 

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Frauenzwinger - Festa Extrem

Brett Williams
E-Buch Text: 292 Seiten
Erschienen bei Festa, 10.08.2015
ISBN B013RAPIKG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Brett Williams ist bisher bei Festa nur einmal erschienen, und das auch direkt in der extremen Serie. Sein erfolgreichster Roman, „Family Business“ wurde hier veröffentlicht. Der Nachfolger ist in der Mache und wird vielleicht auch irgendwann erscheinen.

Klappentext
Erika wollte nur einen Hund kaufen.

Sie fuhr durch die Wälder von Missouri, zu der abgelegenen Farm von Onkel Levi und seiner verdorbenen Sippschaft.

Jetzt sitzt sie selbst im Zwinger …

Inhalt
Erika, knappe 30 Jahre alt, glücklich mit ihrem Mann verheiratet bis auf einen kleinen Reibungspunkt, will unbedingt einen Welpen haben. Da sie in den örtlichen Tierhandlungen nicht das bekommt, was sie möchte, antwortet sie auf eine Anzeige und fährt dort hin. Dort findet sie, neben einem süßen Welpen, aber auch Onkel Levi…

Cover
Kurz und knapp, das Cover passt zu 100% zu dem Roman.

Bewertung
So, da haben wir mal einen neuen Autor für mich. Brett Williams hat bereits einige Bücher veröffentlicht, sein erfolgreichstes liegt hier in der deutschen Übersetzung beim Festa-Verlag vor. Erschienen ist dieser Roman als Band 14 in der Reihe Festa extrem. Vom Cover her gesehen erwarte ich Frauen in Käfigen und der Reihe entsprechend eine harte Handlung und Geschichte.

Williams kann mit der Story um Onkel Levi und seine Sippe zwar überzeugen, er zeichnet die Charaktere ebenso wie die Frauen in den Zwingern sehr gut und man kann mit ihnen mitfühlen oder sie hassen. Leider schafft er das auch mit Charakteren die in der gesamten Story quasi keine Rolle spielen und nur als Füllmaterial dienen um das Buch zu verlängern. Generell gibt es für mich für einen extrem-Band zu viele Nebenschauplätze die man nicht hätte haben müssen und zu viele kleinere Handlungsstränge die auch nicht unbedingt sein müssten. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen und hätte dem Buch gut getan.

Die Gewalt, und der sexuelle Teil die im Buch vorkommen, sind zwar teils hart, aber nicht unbedingt extrem. Man könnte das Buch auch als normalen Titel auf dem Markt bringen. Für mich ist das Buch interessant, die Story ist ebenso gut, aber zu weit aufgeblasen und künstlich gestreckt.

Trotzdem ist es vielleicht für jemanden, der sich noch nicht an dieses Genre rangetraut hat, als ein seichter Einstieg zu empfehlen der nicht direkt so schockiert wie zum Beispiel „Quäl das Fleisch“.

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Tags: brett williams, festa extrem, thriller   (3)
 

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Dirty White Boys

Stephen Hunter
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 27.09.2018
ISBN 9783865526793
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Stephen Hunter | Titel: Dirty White Boys
Verlag: Festa | Seiten: 592
Preis: eBook 4,99 € | print 14,99 €

Klappentext
Drei bis an die Zähne bewaffnete Sträflinge bahnen sich ihren Weg in eine Welt, die auf etwas Derartiges nicht vorbereitet ist.

Lamar ist eine böse, tödliche Bestie … Odell ist sein schwachsinniger Cousin, ein Riese ohne jegliche Gefühle … Und Richard ist ein elendiger Feigling … 
Die drei ziehen eine Schneise des Terrors durch Amerika. Bis sich Sergeant Pewtie an ihre Fersen heftet. 
Pewtie wurde vor Jahren von Lamar fast getötet. Nun treffen die beiden erneut aufeinander. Aber dieses Mal wird nur einer überleben …

Für viele ist Stephen Hunter der beste lebende Thriller-Autor.

Stephen King: »Ich liebe die Romane von Stephen Hunter.«

Literary Guild: »Brillant, ergreifend und sehr brutal.«

Michael Drewniok, Krimi-Couch.de: »Ein Hochgeschwindigkeits-Pageturner, ein höllisch spannender, famos geschriebener Reißer ohne Kompromisse, ein Tiefschlag für den feinsinnigen (oder dünnblütigen) Leser, ein Stromstoß für den deutschen Krimifreund.«

Inhalt
Lamar, Odell und Richard sind ein Trio im Knast, wie es seltsamer nicht sein könnte. Lamar ist der absolute Anführer, gerissen und stahlharte Muskeln. Odell ist ein Riesenbaby, er kann nicht richtig sprechen, ist aber extrem stark und wird von Lamar „gesteuert“. Richard ist einfach nur ein Mitläufer, der Lamar als Vaterfigur sieht. Diese Drei wagen eine halsbrecherische Flucht aus dem Knast und versuchen den Cops zu entkommen…

Cover
Das Cover lässt auf einen schnellen, spannenden Roman auf der Straße schließen. Die Handschelle und das Auto passen zur Story und sehen schon schick aus. Mir gefällt es gut, vor allem da es nur stilisiert ist.

Bewertung
Stephen Hunter hat den Roman „Dirty White Boys“  1994 geschrieben, er wurde bereits einmal unter dem Titel „Die Gejagten“  im Jahr 2000 von Blanvalet veröffentlicht. 
Von Festa kam dieses Jahr eine Neu-Veröffentlichung unter dem Originaltitel „Dirty White Boys“ in den Handel. Mich hat an dem Buch bereits der Klappentext gereizt, der auf einen atemlosen Roman schließen lässt in dem es auch schon mal richtig zu Sache gehen kann wenn die Flüchtigen auf die Cops treffen.

Der Roman beginnt mit der Flucht des Trios und den ersten Toten. Soweit, sogut, der Ausbruch ist mehr oder weniger Standard. Ich hätte nach dem Ausbruch wesentlich mehr Action und „Speed“ in der Story erwartet, und nicht eine Geschichte, die in großen Teilen vor sich hinplätschert und zu einem großen Teil über die Psyche und das Seelenleben der Protagonisten erzählt. Hunter entwickelt hier klasse Figuren, die man allesamt im Buch sehr gut kennen lernt, und ebenso genau verstehen kann warum sie wie handeln. Die Story um Bud Pewtie und Holly nimmt für mich zum Beispiel einen viel zu großen Raum im ganzen Buch ein. Durch den Klappentext wo zum Beispiel von „einer Schneise des Terrors“ gesprochen wird, wird bei mir eine bestimmte Erwartungshaltung ausgelöst, die Hunter nicht erfüllen kann. Für mich ist der Roman solide, in den Actionszenen auch echt klasse zu lesen, aber er hat einfach zu viele Längen als das man ihn in einem Rutsch durchlesen kann.

In den Szenen zwischen Lamar und Bud zeigt Hunter sein Können, und wie die Story hätte sein können. Die Shoot-Outs sind klasse beschrieben, man kann sich richtig gut vorstellen was dort abgeht, wie sich die Figuren verhalten, und niemals übertrieben brutal oder „over the top“ sind die Begegnungen zwischen den beiden.

Im Großen und Ganzen ist der Roman gut, wenn man mit den sehr ausgedehnten Längen in denen quasi „nichts passiert“ kein Problem hat, aber man hätte den Roman auch stauchen können um einen besseren Lesefluss zu erzeugen.  Lesen sollten ihn alle, die gerne durchdachte Figuren mit gelegentlichen Gewaltspitzen in den Szenen möchten.

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Tags: festa, festa action, stephen hunter   (3)
 

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Bösland: Thriller

Bernhard Aichner
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 01.10.2018
ISBN 9783641172053
Genre: Sonstiges

Rezension:

Autor: Bernhard Aichner | Titel: Bösland
Verlag: Bösland | Seiten: 448
Preis: eBook 15,99 € | print 20,00 €

Bösland ist das 12. Buch von Bernhard Aichner. Er legt hier einen Thriller in Reinform vor. Aichner hat schon einige Bücher veröffentlicht, dazu auch 2 Serien. Eine Verfilmung seiner Totenfrau-Trilogie ist in Vorbereitung. Eine interessante Leseprobe auf vorablesen.de hat mich dazu bewogen mich für das Buch zu bewerben, ich hatte das Glück das ich ausgewählt wurde und so durfte ich an der Leserunde teilnehmen.

Klappentext
Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder …

Inhalt
Ben, im Alter von 13 des Mordes an einer Freundin auf dem Dachboden verurteilt, und danach in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen, wird Jahre später von einer Therapeutin behandelt die ihm damals bereits geholfen hat. Ein Bild das er sieht, bringt die alten, verloren geglaubten Erinnerungen zurück, er begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit und es wird alles noch einmal aufgerollt was er damals erlebt hat.

Cover
Das Cover ist sehr schlicht gehalten und wartet nur mit dem Titel in einer leicht aggressiven und kindlich wirkenden Schriftart mit dem Titel auf. Im Laden fällt dies bestimmt auf, da es doch sehr markant ist und bestimmt den ein oder anderem zum Lesen des Klappentextes bringen wird.

Bewertung
„Bösland“ – ein böses Land? Was will man mit dem Titel des Buches sagen? Die Story um den erhängten Vater der von seinem Sohn gefunden, eine brutal ermordete Schülerin zeigt uns dies auf. Aichner lässt direkt am Anfang „die Katze aus dem Sack“ und erklärt, warum das Buch diesen Titel trägt und was damals passiert ist in kurzen Worten. Die Grundlage der gesamten Story liegen 30 Jahre zurück, tragen aber das gesamte Buch komplett und sind auch immer wieder mal Thema in der Story.
Aichner hat in einer Mischung aus Kapiteln geschrieben, wir bekommen abwechselnd Einträge, die fast schon mal einem Tagebuch ähneln, und dann Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren der Story. Alle Kapitel sind sehr kurz gehalten, doch es entwickelt sich regelrecht ein Sog, so das man immer weiter lesen will, wissen will wie es weitergeht und was nun als nächstes geschieht. Da ich spoilerfrei rezensieren möchte, lasse ich all zu viele Hinweise oder Antworten hier im Text komplett weg, das würde die Spannung was denn nun überhaupt los war und ist dem Leser komplett nehmen. Die Kapitel und die Schreibweise passen sehr gut zu so einer Story, man lernt die Hauptfiguren und ihr Seelenleben dabei sehr gut kennen und kann so mit ihnen leiden oder lernt sie zu hassen.

Wer mich kennt, weiß das ich viel extreme und sehr harte Literatur lese. Aber auch einen guten Thriller, der hier vorliegt, bin ich niemals abgeneigt. Die Spannung bleibt über den gesamten Roman erhalten, nur leider ist mir das Ende und die Auflösung der Story dann etwas zu kurz geraten. Für mich bleiben auch noch ganz wenige Fragen offen, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, wenn ihr gerne Spannungsliteratur lest, die nicht ins extreme und brutale geht.

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MORT - Zombies & Engel

Joseph Duncan
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 19.03.2015
ISBN 9783865523693
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Joseph Duncan hat hier, auch schon am Klappentext ersichtlich, einen Roman auf der Zombiewelle geschrieben. Das er etwas anderes als die Standard-Sachen ist, lässt sich schon am Klappentext erkennen. Alleine die Beschreibung des Buches lässt auf einen verrückten Roman hoffen der nicht im Einheitsbrei der Zombie-Endzeit-Geschichten spielt.

Klappentext
Ausgerechnet das genetisch manipulierte Konservierungsmittel eines profitgeilen Nahrungsmittelkonzerns löst eine weltweite Zombieplage aus. Milliarden Menschen werden infiziert …
Der übergewichtige Comicshop-Besitzer Mort Lesser stellt sich den Gehirnfressern entgegen. Zu allem Überfluss droht auch noch das Atomkraftwerk seiner Heimatstadt von den völlig verblödeten Untoten in die Luft gejagt zu werden.
Ein wortkarger, unterbelichteter Kumpel und eine durchgeknallte Stuntfrau sind seine einzigen Helfer, um das Ende der Menschheit zu verhindern.
Als plötzlich merkwürdige schwarze Engel als Retter in Erscheinung treten, erkennt Mort, dass noch deutlich mehr hinter der Geschichte steckt.

Ein herrlich schräger Mix aus brutalem Survival-Horror, abartigem Humor und postapokalyptischer Lovestory.

Mit vielen Illustrationen.

Inhalt
Mort, seines Zeichens Besitzer eines kleinen Comic-Ladens, und natürlich absoluter Nerd, lebt in DuChamps. Er lebt sind Leben irgendwie vor sich hin und schlägt sich so gerade durch. Doch wie es das Schicksal so will, kommt bei ihm eine Zombieseuche hervor die die Welt mal eben um 99,9% der Bevölkerung reduziert. Als er realisiert das ja noch ein Atomkraftwerk in der Stadt ist, macht er sich auf den Weg um die mit Sicherheit folgende Explosion dessen zu Überleben und findet neue Gefährten…

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, auch da es um einen Comicladenbesitzer geht kann man sich direkt vorstellen wie er denn so aussieht und er entspricht auch jeglichem Klischee das man so anwenden mag.

Bewertung
„Mort“ ist der dritte Roman von Jospeh Duncan den er unter seinem eigenen Namen veröffentlicht hat. Er wirft uns in einem Welt, die vor Klischees die man mit dem Zombie-Genre in Verbindung bringt, nur so strotzt. Die Hauptfiguren sind herrlich schräg, vom übergewichtigen Comic-Shop-Besitzer der sich zum größten Teil von Fast-Food und Süßkram ernährt, über den gutaussehenden Muskelprotz, der nicht der hellste ist sowie die bildschöne Frau, die sich in den Nerd verliebt.
Die Story ist teilweise allerdings vorhersehbar, man kann sich schon denken was als nächstes kommt. Zum Beispiel als Mort in das erste mal so richtig mit den „Deadheads“ in Kontakt kommt, oder als sie auf die Frau treffen. Man hat sich halt an den Humor und die Art von Duncan, die Story zu spinnen gewöhnt und weiß so in etwa was er vorhat. Trotzdem macht es absolut Spaß den Roman zu lesen und ist gespannt was als nächstes passieren wird. Die Gewalt in dem Titel ist nicht so extrem wie man es von anderen Zombie-Stories gewöhnt ist, sie ist eher wohl dosiert mit kleinen Spitzen die detailliert dargestellt werden. Die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den 3 Hauptfiguren nehmen einen guten Teil der Geschichte ein, was einen auch mit ihnen leiden oder feiern lässt. Oftmals muß man auch lachen wenn sich Mort und Pete (der Muskelprotz) mal wieder über irgendwelche Dinge unterhalten oder Nebenfiguren auf den Plan treten die alles andere als normale Überlebende sind. Dann wird eine komische Szene wieder durch die Zombies unterbrochen und es geht zur Sache. Der Mix aus diesen Sachen macht das Buch lesenswert, auch wenn ich einen Stern abziehen muß für das leider sehr vorher zu sehende Ende das Duncan für uns vorsieht.
Ich hätte mir persönlich ein Ende gewünscht, das weniger klar gewesen wäre, und vielleicht einen zweiten Teil des Buches zulassen würde. Die Story ist so leider in sich geschlossen und die Hoffnung zu erfahren wie er weitergeht wird sich leider nicht erfüllen.

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Tags: engel, festa, joseph duncan, zombies   (4)
 

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Blutiger Segen

Shaun Hutson
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2013
ISBN 9783865522580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Mix aus Horror, Gothic- und Thriller ist auf der Rückseite mit als „Packender Mix aus Krimi und Horror“ angekündigt. Der 1. Sean Doyle Thriller wird auch noch erwähnt. Das lässt an sich auf eine Reihe mit dem Hauptcharakter schließen, aber bisher ist nur dieser eine Band auf deutsch erschienen.

Klappentext
Unsterblichkeit – das ultimative Mysterium. Die Multimillionäre David und Laura Callahan lassen sich durch nichts aufhalten, um dieses Geheimnis zu lösen. Aber für David scheint die Aussicht auf ewiges Leben sehr unwahrscheinlich: Er wird nämlich von mehreren Profikillern gejagt. Und niemand weiß, wer ihnen den Mordauftrag gab, noch warum …
Eine Spur der Gewalt führt das Paar von einer entweihten Kirche in Frankreich nach London und in das politisch zerrissene Irland. Dort lauern nicht nur eiskalte Terroristen, sondern auch uralte, übernatürliche Mächte – und schon bald werden die Toten über die Lebenden lachen.

Shaun Hutson: »Einige meiner Figuren kann man eindeutig auf mich zurückführen, und das will ich auch gar nicht verbergen. Der Charakter von Sean Doyle (der auch in Blutiger Segen, White Ghost, Knife Edge und Hybrid auftritt) ähnelt mir sehr in seinem düsteren Ansichten, aber ansonsten ist er ganz anders. Doyle ist knallhart, sehr erfolgreich bei Frauen und kümmert sich einen Scheiß um die Meinung anderer. Ich dagegen bin klein, schüchtern und leicht zu erschrecken. Ein Interviewer hat sich mal an einer Psychoanalyse versucht und meinte, ich würde meine eigenen Wunschfantasien durch Doyle ausleben. Das ist natürlich Schwachsinn, weil ich, im Gegensatz zu Doyle, ein absoluter Feigling bin und so ein Leben voller Gefahren niemals führen möchte. Er ist eine erfundene Figur, schlicht und einfach, er tauchte einfach so auf, und ich mag ihn.«

Inhalt
Sean Doyle, Mitarbeiter der CTU (Counter-Terrorist-Unit) ist nicht bei allen beliebt, da er seine eigenen Methoden zum ermitteln hat. Er gerät in eine Geschichte um die IRA und Waffenlieferungen, sowie der Suche nach der Unsterblichkeit die mit einem Fenster, versteckt in einer alten Kirche in Frankreich, erlangt werden soll.

Cover
Auf dem Cover sieht man ein Stück eine blutigen Dornenkrone und einen Ausschnitt aus einer Kirche mit gekreuzigten Männern. Da ein Teil der Handlung in einer Kirche spielt, es es recht passend gewählt, ebenso zum Gothic-Thema das auftaucht passt die düstere Gestaltung.

Bewertung
Shaun Hutson empfängt uns in seinem Buch direkt in der Zeit der IRA, dem Konflikt zwischen England und Irland, von dem jeder bestimmt schon einmal gehört hat. Es wird über den Frieden verhandelt, und auf die Politiker dort ein wird ein Anschlag verübt. Soviel zum Einstieg in den Roman.
Shaun Hutson beschreibt die Szenerie, was sich abspielt, die Wirkung von Waffen auf den menschlichen Körper und alles weiter sehr genau und plastisch, teilweise allerdings in meinen Augen auch ein kleines wenig zu langatmig, was diesem aber keinen Abbruch tut. Der Schreibstil von him gefällt mir gut, sehr detailreich und man kann sich sofort in die Personen hineinversetzen deswegen, ebenso kann man sich sehr gut vorstellen was genau gerade passiert.
Der Roman gliedert sich in 2 Handlungsstränge, die am Ende in einem furiosen Finale mit einem großen Shoot-Out enden, das auch Verlagstypisch wieder recht blutig wird, jedoch nicht zu extrem und in keiner Weise übertrieben. Die Storyline ist doch recht anspruchsvoll, es kommen sehr viele Personen darin vor die in kurzer Zeit auftauchen und die man erst einmal auseinander halten können muß. Dazu sind es zu viele Namen die zur selben Zeit auftauchen. Die Story um die IRA hätte meiner Meinung nach ein wenig kürzer ausfallen können da dort doch in meinen Augen recht viel Füllwerk bei ist. Die zweite Storyline um das Fenster kommt mir ein wenig zu kurz, aber ich bin auch eher im Bereich Horror zu Hause. Es gibt am Anfang des Buches theoretisch noch eine dritte Storyline, die sich mit dem Ehepaar Callahan beschäftigt, man kann aber die in Frankreich und diese als eine ansehen.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen das dieser Roman interessant ist, leicht verworren und es etwas dauert bis man einmal durchgeblickt hat und alle Charaktere kennt und zuordnen kann. Wenn die weiteren Sean-Doyle-Romane noch erscheinen wird man bestimmt einfach in die Bücher kommen.

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Eine Nacht in der Hölle + Sein Schmerz

Nate + White, Wrath James Southard
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Festa-Verlag, 01.01.2013
ISBN 6057179272640
Genre: Sonstiges

Rezension:

Autor: Nate Southard + Wrath James White | Titel: Eine Nacht in der Hölle + Sein Schmerz
Verlag: Festa | Seiten: 96+128
Preis: 12,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

In dieser bereits älteren Ausgabe aus der Festa-Extrem-Reihe findet man 2 Novellen von unterschiedlichen Autoren. Quasi extrem-Snacks für zwischendurch.

Klappentext
Eine Nacht in der Hölle – Nate Southards moderner Hardcore-Horror-Klassiker.

Dillon ist ein beliebter Footballspieler auf der High School. Zumindest war er es bis zu dieser Nacht … Denn nun sitzt er geknebelt und an einen Stuhl gefesselt in der Dunkelheit.
Seine Kollegen haben ihn sich geschnappt. Sie können es nicht fassen, dass sie eine »Schwuchtel« im Team haben. Diese Schande wollen sie tilgen. Deshalb haben sie auch Randy entführt, Dillons Geliebten.
Was mit Demütigungen beginnt, endet in einer blutigen Nacht in der Hölle …

Sein Schmerz  – Wrath James White schrieb eine Novelle voller Sadismus, Lust und transzendentalem Splatter.

Das Leben ist ein einziger Schmerz … zumindest für Jason.

Jason wurde mit einer seltenen Erkrankung des zentralen Nervensystems geboren. Jede Empfindung bringt Schmerz. Jede Berührung, jedes Geräusch, jeder Geruch – sogar jeder Atemzug verursacht qualvolles Leiden. Vollgepumpt mit Betäubungsmitteln vegetiert Jason viele Jahre in einem Raum mit gepolsterten Wänden vor sich hin. Schmerz ist alles, was er von der Welt kennt.

Bis der Yogi Arjunda eintrifft. Er behauptet, Jason helfen zu können. Und tatsächlich verändert sich Jason durch die Behandlung – denn nun will er seinen Schmerz teilen …

Inhalt
Dillon ist Runnig Back, ein Top-Sportler, er hat alles was er als Schüler nur haben kann, doch er hat ein schwerwiegendes Geheimnis. Er ist nicht die Norm was seine Sexualität angeht. Er steht auf sein eigenes Geschlecht, und das kommt in seinem Team nicht gut an….
Jason ist 17, er kennt sein ganzes Leben nichts anderes als Schmerz durch jegliche Berührung, jegliches Wort, Licht, eigentlich alles was wir kennen bereitet ihm unerträgliche Schmerzen. Doch dann lernt seine Mutter Yogi Arjunda durch das TV kennen und sie erkennt die Möglichkeit ihrem Sohn endlich zu einem normalen Leben zu verhelfen…

Cover
Man hat ein Wendecover. Auf beiden Covern sieht man relativ passende Motive, die nachdem man die Storys gelesen hat auch auch sehr gut sein. Das Cover zu eine Nacht in der Hölle ist okay, könnte aber besser gewählt sein. Das Cover zu Sein Schmerz passt sehr gut, die Person scheint sich vor allem zu fürchten was auf dem Bild zu sehen ist außer ihr. Zu einem Klappentext passen können sie nicht, da dieser Doppelband keinen Klappentext besitzt.

Bewertung
Die Storys kann man nicht zusammenhängend bewerten, da sie komplett unterschiedlich sind.

Eine Nacht in der Hölle: Nate Southard hat hier eine Rape’n’Revenge Story auf das allernötigste reduziert. Es gibt keine große Einleitung und keine Einführung der Charaktere oder ähnliches. Er greift direkt in die Vollen, auch was die Gewalt in der Novelle angeht. Für mich solide Kost, aber keine große Überraschung. Kann man recht gut als Einsteiger in die Welt des Extrem-Horrors nutzen.

Sein Schmerz: Wrath James White hat hier eine kurze, aber dennoch wieder böse Geschichte zu Papier gebracht. Der Hauptcharakter tut einem von Anfang an leid, da er nur Schmerzen empfindet durch die angeborene Nervenkrankheit. Seine Eltern werden als ambivalentes Pärchen dargestellt, seine Mutter will alles zur Heilung tun, versucht alles was nur möglich ist. Sein Vater ist das komplette Gegenteil, er würde seinen Sohn am liebsten erlösen aber kommt gegen seine Frau nicht an.
So kommt es dazu das die Mutter im TV eine Sendun3g mit einem Yogi verfolgt der angeblich alle Schmerzen heilen kann. (Ja, man kann alles glauben was in Talk-Shows passiert…) Der Yogi kommt dann auch, weil er in Jason eine Herausforderung sieht. Nach und nach vertraut Jason ihm, sein Schmerz wird besser, doch dann fängt der Sturm der Gewalt an. Jason will seinen Schmerz teilen und lässt andere leiden. Hier kommt dann doch das böse an der Story zu Tage und man sieht die Klasse von White.
Er weiß es wie immer eine gute Story, mit glaubhaften Charakteren und die für die Extrem-Reihe übliche Gewalt zu einer interessanten Story zu formen.

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Der Satyr

Brian Keene
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 20.08.2018
ISBN 9783865526274
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der neueste Keene aus dem Festa-Verlag ist bereits 2006 in den USA erschienen und nun endlich auch für die deutschen Leser zu haben. Nachdem ich Leichenfresser gelesen hatte, habe ich mich auf das Buch gefreut, vor allem durch das Cover!

Klappentext
Die Ehe des Schriftstellers Adam Senft kriselt. Seine einzige Freude ist die Verbundenheit mit seinem Hund Big Steve. Als die beiden durch die heimischen Wälder von York County streifen, bietet sich ihnen ein seltsamer Anblick: eine Frau, die Fellatio an der Statue eines Satyrs vollführt …
Adam hatte die Gerüchte gehört, dass der Wald von etwas Unheimlichem heimgesucht wird. Nur geglaubt hatte er das nie. Doch jetzt sieht er mit eigenen Augen, wie die Statue zum Leben erwacht.
Und bald lockt der Satyr mit seinem hypnotischen Flötenspiel weitere Frauen zu sich in den Wald …

Horrormeister Brian Keene verbindet in diesem Thriller klassische Mythologie mit den modernen Schrecken Amerikas.

The Horror Review: »Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Inhalt
Adam Senft, der ortsansässige Krimi-Autor geht eines morgens mit seinem Hund spazieren, nichts ahnend geht es wie immer durch den Wald in der Nähe von seinem Haus. Er kann seinen Augen kaum trauen als er die attraktive Nachbarin beim Fellatio mit einer pelzigen Gestalt mit Ziegenfüßen sieht. Zudem hört er Musik einer Panflöte. Er kann es sich nicht erklären und sein Hund spielt außerdem verrückt und hat Panik vor dieser Gestalt. Zuerst will ihm niemand glauben…

Cover
Auf dem Cover sieht man eine Ziegenähnliche Gestalt die in einem Fluss aus Blut hockt, umgeben von einem dunklen Wald. Nach Lesen der Story ist dieses Motiv gut gewählt. Im Laden würde mich das Motiv neugierig machen.

Bewertung
Hier die Beschreibung was ein Satyr ist von Wikipedia: Ein Satyr (altgriechisch Σάτυρος Sátyros, Plural Σάτυροι Sátyroi, lateinisch Satur, Saturus) oder Silen (Σιληνός, Σειληνός Silēnós, Seilēnós, Plural Σιληνοί, Σειληνοί Silēnói, Seilēnói, dorisch Σιλανός Silanós, lateinisch Silenus, Silanus) ist in der griechischen Mythologie ein Dämon im Gefolge des Dionysos. Satyrn gehören zu den Mischwesen der griechischen Mythologie. Sie treten relativ spät erst am Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. auf; als Einzelfigur hebt sich vor allem Silenos ab. Man unterscheidet die Silene (Silenoi, ältere Satyrn mit dicken Bäuchen und Glatze) und Satyrisken (Satyriskoi, jugendliche und kindliche Satyrn), wobei in der bildlichen Darstellung häufig nicht eindeutig unterschieden werden kann. Von römischen Dichtern werden sie mit den Faunen identifiziert.

Soweit dazu was ein Satyr ist. Brian Keene liefert hier wieder einen Horror-Roman der alten Schule wie ich sie damals von King etc. gewohnt bin ab. Er eröffnet mit einer seltsamen Szene die auf die Story einstimmen soll, und baut dann nach und nach die Spannung auf, führt die Charaktere ein und lässt uns in die Welt eintauchen dier er dort webt. Alles spielt sich im selben Ort, in derselben Straße quasi ab, so was man die Charaktere gut kennenlernt, wer sie sind, ihre Ängste und Geheimnisse. Stellenweise habe ich mich fast an Stephen King’s „IT“ erinnert gefühlt.

Die Story braucht in meinen Augen einen Ticken zu lange um Fahrt aufzunehmen, da am Anfang einfach nicht all zu viel passiert und es nur um die Charaktere geht. Wenn man sich aber einmal auf die Story eingelassen hat, und den Stil von Keene mag, bekommt man eine ausgefeilte Story zu lesen, die am Ende mit einem Knall endet und hier auch wieder Parallelen zu „IT“ aufkommen lässt. Die Gruppe bestehend aus Freunden gegen ein mythisches Monster. Dann haben wir noch, wie soll es auch anders sein, alte bzw. volkstümliche Zauberei im Buch was anhand der Story und der Monsters aber klar sein sollte.

Alles in allem war es ein gutes Buch, wobei es leider mit dem Reinkommen etwas gedauert hat durch den sehr langen Aufbau der Story sowie die Einführung der Freundesgruppe. Das Ende habe ich dann doch sehr schnell verschlungen und viel zu lange gelesen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch für Einsteige in diese Art der Literatur das es zu den „zahmen“ Büchern aus dem Verlag gehört.

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Tags: brian keene, festa, horror, satyr   (4)
 

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Clear by Fire - Suchen & vernichten

Joshua Hood
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 21.09.2017
ISBN 9783865525543
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Joshua Hood | Titel: Clear by Fire
Verlag: Festa | Seiten: 448
Preis: 13,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

„Clear by Fire“ von Joshua Hood ist in der Reihe Festa Action erschienen und ist der Auftakt zu einer Military-Action Reihe von dem ehemaligen Soldaten der Luftwaffe in den USA. Teil 2 ist 2017 unter dem Namen „Warning Order“ erschienen, aber noch nicht auf Deutsch veröffentlicht worden.

Klappentext
Die Gerechtigkeit muss siegen

Mason Kane kämpft als Soldat viele Jahre im Anvil-Geheimprogramm der US-Armee unbemerkt von der Öffentlichkeit gegen den Terror. Bis sich sein Kommandant auf einen perversen Deal mit dem Feind einlässt. Als der die Tötung einer unschuldigen afghanischen Familie anordnet, verweigert Kane den Befehl und desertiert …
Als Terrorist und Verräter von seinen früheren Kameraden gejagt, deckt er mit Unterstützung seiner Special-Ops-Kollegin Renee Hart eine gewaltige Verschwörung auf, die bis zum amerikanischen Präsidenten führt.

Clear by Fire ist der Auftakt zu einer furiosen Military-Action-Serie.

Dalton Fury: »Sehr stark und mit enormem Insider-Wissen geschrieben. Joshua Hood drückt dem Genre des Military-Thriller seinen Stempel auf.«

Publishers Weekly: »Ein packender Thriller. Man kann sich unmöglich von Mason losreißen, der vor nichts zurückschreckt, um sein Ziel zu erreichen.«

Inhalt
Mason Kane ist ein Ex-Elite-Soldat einer geheimen Einsatztruppe, der sich nach einem Vorfall den er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte von dieser abgekehrt hat. Nun wird er von seinen ehemaligen Kollegen gejagt…

Cover
Auf dem Cover sehen wir einen Soldaten, der in einer Gefechtssituation ist. Zu einem Thriller in der Military-Szene definitiv passend und nicht zu sehr mit Pathos angereichert, da keine Flaggen oder Abzeichen zu sehen sind.

Bewertung
Joshua Hood hat hier seinen Erstling vorgelegt, der zu einem großen Teil im Nahen Osten spielt. Wir werden an Schauplätze dort versetzt, bekommen viele Fachbegriffe und Erklärungen zu Waffen und Funktionsweisen derer vorgesetzte die zeigen das er auf jeden Fall Ahnung von der Materie hat. Mit seinem beruflichen Hintergrund kann man das auch als gegeben voraussetzen. Die Beschreibungen sind gut, man weiß immer was der Autor und erklären möchte.

Die Story ist für mich persönlich etwas lang gezogen. Es fängt mit sehr vielen Gesprächen an, die Schauplätze und Charaktere wechseln dauernd. Es wird gesprungen zwischen Washington, Mason Kane, und seinen Gegnern. Etwas viele Personen werden sehr schnell nacheinander eingeführt, so das ich einige Zeit gebraucht habe bis ich die Personen alle auseinander halten konnte und wusste wer wer ist und wer zu wem gehört. Die Story ist nichts, was einen vom Hocker haut, einfach nur eine solide Thriller-Story. Hier erhoffe ich mir vom Nachfolger-Band, das es besser wird, da man die Charaktere die eine Rolle spielen bereits kennt und weiß wer was will.

Trotz allem ist es kein schlechtes Buch, aber auch kein absolut herausstechendes. Eine Leseempfehlung kann ich trotzdem aussprechen wenn man Thriller vor einem militärischen Hintergrund mag. Man könnte sich vorstellen, das es so wirklich passiert, es fühlt sich nicht aus der Luft gegriffen an.

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Tags: festa action, joshua hood, military, thriller   (4)
 

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Das Blut des Messias

John Heubusch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 26.06.2018
ISBN 9783865526557
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: John Heubusch | Titel: Das Blut des Messias
Verlag: Festa | Seiten: 480
Preis: 13,99 als Paperback, 4,99 € als eBook

„Das Blut des Messias“ wird als Thriller für Fans von Dan Brown beworben. Dieses Zitat und der Klappentext haben mich bewogen mich für die Leserunde bei Festa Action zu bewerben. Ich hatte das Glück und habe ein Exemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank noch einmal für die schicke Bloggerbox! Was ich von dem Roman halte, lest ihr weiter unten.

Klappentext
Der Vatikan lädt Dr. Jon Bondurant und andere internationale Wissenschaftler ein, das Grabtuch von Turin mit neuesten Methoden zu untersuchen. Zeigt es wirklich das Antlitz Jesu Christi?
Bondurant ist Atheist und davon überzeugt, dass die Reliquie eine Fälschung ist. Aber dann verschwindet eine Probe des aus dem Grabtuch entnommenen Blutes. In den falschen Händen könnte es zur Gefahr für die gesamte Menschheit werden …

Verschwörungen, Wissenschaft und viel Action – ein Thriller für Fans von Dan Brown.

Inhalt
John Bondurant, seines Zeichens absoluter Atheist, der nur an die Wissenschaft glaubt und an das, was diese beweisen kann, bekommt vom Vatikan eine Einladung das Turiner Grabtuch auf Echtheit zu untersuchen. Er geht mit dem Gedanken das es eine Fälschung aus dem Mittelalter ist, an diese Aufgabe heran und scharrt ein Team aus Spezialisten und Nobelpreisträgern um sich um seine Vermutung zu bestätigen. Doch in seinem Team kommt es zu Unstimmigkeiten über die Untersuchungen, wer was benötigt und so ist die Frage, was am Ende für eine Meinung stehen wird und ob das Tuch echt ist oder nicht…

Cover
Das Cover zeigt den Petersdom, dahinter sieht man einen Kopf, der eine Dornenkrone trägt. Der Roman beginnt im Petersdom respektive im Vatikan, so wird direkt gezeigt wo die Handlung angesiedelt ist und in welche Richtung der Roman wohl gehen wird wenn man sich das Cover anschaut.

Bewertung
John Heubusch war mir bis zu der vom Festa-Verlag ausgeschrieben Bloggerrunde kein Begriff. Mich hat der Satz „ein Thriller für Fans von Dan Brown“ angesprochen, da ich die Bücher rund um Professor Langdon verschlungen habe, und ebenso die Filme klasse finde!

„Das Blut des Messias“ fängt für mich sehr ruhig an, es entfaltet nach und nach eine Welt der Wissenschaft in der man sich erst einmal zurechtfinden muß. Die Methoden, mit denen das Team um Jon Bondurant das Tuch untersuchen will, werden aber gut und plastisch geschildert, so das man es gut versteht was angedacht ist. Man kann sich gut vorstellen, das es diese Techniken in der Realität so gibt und das diese auch so angewendet werden.

Die Handlung des Thrillers ist von Anfang an interessant und man liest sich nur so durch die einzelnen Kapitel. Die Figuren sind sympathisch gezeichnet, man kann sich gut in sie hineinversetzen. Trotz der ganzen wissenschaftlichen Ausdrücke und Methoden versteht man sehr gut, was hier vorgeht und wie sich alles entwickelt. Spannung entwickelt sich in meinen Augen erst, nach der ersten Hälfte, wenn es langsam in die Richtung geht was denn nun das Grabtuch an sich ist und ob es echt ist. Wie man es erwartet, gibt es auch eine Gegenseite, die an ganz anderen Dingen interessiert ist, als die Echtheit zu beweisen und so die katholische Kirche wieder voran zu bringen. Eine kleine Lovestory ist ebenso enthalten, die sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, aber trotzdem gut in das ganze Geschehen hineinpasst. Das letzte Drittel des Buches wird dann richtig spannend, es entwickelt sich eine Verfolgungsjagd, die das eine, oder das andere beweisen will und die Story endet mit einem Cliffhanger, der auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Für mich bleiben einige Fragen offen, die ich gerne beantwortet hätte…

Für Fans von Dan Brown definitiv lesenswert, es lässt sich oft eine Parallele erkennen zu der Erfolgsserie um Professor Langdon. Nur bei weitem noch nicht so bekannt wie er durch „Illuminati“ wurde. Wer an einem Thriller, der in diese Richtung geht, und sich durch viele wissenschaftliche Themen nicht abschrecken lässt, sollte das Buch lesen. Einen Stern Abzug gibt es für die sehr lange Einführung, wo sich noch nicht so richtig Spannung aufbauen will.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Sag Onkel

Greg F. Gifune , Tom Piccirilli
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.11.2011
ISBN 9783865521248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Autor: Greg F. Gifune | Titel: Sag Onkel
Verlag: Festa | Seiten: 196
Preis: 4,99 € als eBook

Dieses Buch wird als gedruckte Variante für recht hohe Preise gehandelt. Schon lange „Out of Print“ und nicht mehr verfügbar zum Kauf bekommt man es nur noch gebraucht ab und an auf ebay oder in den entsprechenden Foren und Facebook-Gruppen. Es wird überall als Top-Buch gehandelt und beschrieben, was ich von dem ganzen Hype um „Sag Onkel“ halte lest ihr hier.

Klappentext
Andy und Angela wurden von ihrem Onkel immer vor allem Übel dieser Welt beschützt. Onkel war ein guter Mensch. Onkel half den Kindern. Onkel wusste immer, was zu tun war.
Doch als sie älter werden, ist es für die beiden sehr schmerzhaft, zu verstehen, dass Onkel selbst böse sein muss, um das Böse zu bekämpfen …

Inhalt
Andy und Angela wohnen mit ihrer Mutter und ihrem gewalttätigen Vater in einem kleinen Haus in einer typischen, amerikanischen Kleinstadt. Ihr Onkel ist für die zwei Kids eine weiter männliche Vorbild-Figur und Quelle jeglicher Hilfe die sie brauchen. Als ihr Vater mal wieder ihre Mutter verprügelt fasst sich Andy ein Herz und ruft Onkel zur Hilfe…

Cover
Das Cover zeigt für mich eine alte Puppe, genauer gesagt einen Ausschnitt aus dem Gesicht einer alten Puppe. So richtig passt es für mich nicht zur Story, doch auffällig im Regal ist es doch.

Bewertung
Greg F. Gifune schreibt seit 2001 Psychothriller und „Sag Onkel“ ist eines seiner ersten Bücher. In Deutschland wurde es recht spät veröffentlicht. Im Festa-Verlag sowie im Luzifer Verlag und bei Voodoo Press sind einige seiner Werke in der deutschen Übersetzung erschienen.

„Sag Onkel“, ich weiß nicht so recht was ich von diesem Buch halten soll. Es ist in vielen Belangen anders als die anderen Bücher die ich bisher gelesen habe. Gifune springt hier munter zwischen Gegenwart, Vergangenheit, Träumereien und Tagebuch-Einträgen hin und her. Demnach ist es nicht so ganz einfach zu lesen und man kann nicht immer alles direkt zuordnen was man hier liest. Die Story an sich ist interessant, man darf am Seelenleben von Andy teilhaben, was er sich über Onkel denkt, wie unsicher er ist was sein Onkel wirklich ist und was er tut wenn er nicht bei den Kindern ist. Er bekommt ein Gespräch mit, in dem seine Mutter etwas fordert auf Geheiß des Onkels, und wird durch dieses verstört. Was er daraus macht und welche Schlüsse er aus diesem zieht ist für mich Hauptthema des Buches.

Später ziehen beide Kinder weg, und leben ihr Leben. Als Onkel ermordet wird, kommt Andy zurück in seine Heimat und seine Vergangenheit holt ihn ein. Was er erlebt, wie sich alles verändert hat, was ihm Onkel wirklich bedeutet hat, wird ihm langsam klar. Allerdings ebenso was Onkel wirklich dargestellt hat.

Ich habe recht lang für dieses Buch gebraucht da ich es recht schwer zum lesen finde und man es nicht einfach nur „verschlingen“ kann durch die ganzen Zeitsprünge und verschiedenen Handlungsstränge in verschiedenen Zeiten. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch, sondern macht es irgendwo interessant. Das Ende war für mich allerdings recht unbefriedigend da es doch noch Fragen offen lässt, aber lest selbst und bildet euch eure Meinung.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Sinnbild

Alexander Wolf
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.06.2018
ISBN 9783752804287
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alexander Wolf fragte mich, ob ich sein Buch gerne rezensieren würde. Sinnbild ist seine erste Veröffentlichung und im Self-Publishing-Verlag „Books on Demand“ erschienen. Vielen Dank für die Bereitstellung des Taschenbuches, welche meine persönliche Meinung in keinster Weise beeinflusst hat.

Klappentext
Michael ist Anfang 40 und steckt mitten in der Midlife-Crisis. Obwohl er eine gesicherte Existenz hat, voll im Berufsleben steht und mehr besitzt als er zum Leben braucht, verirrt er sich immer mehr in einem Gedankenchaos. Getrieben von Langeweile, Unzufriedenheit und der Monotonie des Alltags, flüchtet er in die Arme einer Prostituierten. Geplagt von Albträumen und dem schlechten Gewissen gegenüber seiner Frau, stürzt er in eine tiefe Sinnkrise. Nicht ahnend, dass seine Frau ebenfalls das Neue sucht. Bis zu dem Tag, als seine Ehefrau spurlos verschwindet und er von einem unbekannten Telefonanrufer terrorisiert wird.

Ein Buch über den Wahnsinn des Lebens und den Sinn der Endlichkeit. Das Erkennen des Glücks, das Finden der Zufriedenheit und der Wertschätzung der Langeweile.
Und sind wir uns dessen bewusst, dass nur die Vergangenheit bestand hat, wenn einem alles genommen wurde?

Inhalt
Michael, ein attraktiver Mit-Vierziger mit dem perfekten Leben, sprich einer attraktiven Frau die ihn liebt, einem tollen Sohn, einem guten Job und allem was man einem perfekten Leben noch so zuschreibt. Von außen ist es perfekt, aber was steckt hinter Fassade wenn man zum Beispiel jeden Morgen auf dem örtlichen Parkplatz mit den Herzchen-Wohnwagen und schummriger, roter Beleuchtung, vorbei fährt und irgendwann diesen Service ausprobiert…

Cover
Auf dem Cover sehen wir ein Portrait eines Mannes. Das Portrait ist nur schemenhaft in schwarz-weiss und von der Seite dargestellt. Ein Schwarm Vögel fliegen aus dem Kopf des Mannes und machen deutlich das irgendetwas mit ihm nicht stimmt, ebenso scheint der Blick total abwesend und in sich gekehrt zu sein.

Bewertung
Alexander Wolf zeigt uns in „Sinnbild“ absolut nachvollziehbare Charaktere die innerhalb der Geschichte erst einmal klar umrissen werden. Es gibt 2 Hauptpersonen, von denen wir zuerst Michael und seine Gedankenwelt kennenlernen, und dann Ophelia, seine Frau. Beide sind glaubwürdig dargestellt und man kann das Denken beider Personen sehr gut nachvollziehen. Wie es Michael in die Depression zieht ist für mich glaubwürdig und auch nachvollziehbar, aber ich kann selbst nicht sagen ob es so richtig ist, oder nicht. Für mich ist es vorstellbar das es so anfangen kann.

Die Story wechselt zwischen der Perspektiven von Michael und Ophelia hin und her, man lernt beide gut kennen und die verschiedenen Perspektiven ergänzen sich sehr gut und verdeutlichen die Ängste und Sorgen beider Parteien. Dann gibt es noch die Perspektive des „Erzählers“ in einigen Kapiteln die Dinge einführt oder von einem Ort zum anderen führt wo die Handlung weiter geht. Mir gefällt auch, das die Handlung überall in jeglicher Kleinstadt, Stadt oder Großstadt spielen könnte. Es werden mit Absicht keine Ortsnamen oder Straßennamen genannt, da diese die Story in keinster Weise voranbringen würden.

Der Erstling macht Lust auf einen zweiten Teil, um offene Fragen aus diesem Roman zu klären und ich möchte wissen wie es mit Michael und Ophelia weiter geht. Was macht die Depression mit Michael? Was passiert mit Ophelia? Wie entwickelt sich die Beziehung der beiden weiter? Ich stelle hier mit Absicht keine Spoiler hinein da es das Lesevergnügen für euch doch sehr reduzieren würde zu wissen was mich noch interessiert und welche Vermutungen ich noch habe.

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Verseucht

Tim Curran
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 06.08.2012
ISBN 9783865520999
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Tim Curran war mit ein Einstieg in die Horror und Thriller-Reihe aus dem Festa-Verlag für mich. Ich habe damals zuerst „Zerfleischt“ von ihm gelesen. Von daher habe ich einen Roman erwartet, der sehr gewalttätig ist, diese Szenen auch ausufernd beschreibt und den man sich gut vorstellen kann was passiert. Hier haben wir ein Buch von Tim Curran, das im bzw. nach dem nuklearen Fallout der Welt spielt.

Klappentext
Du willst weiterleben? Dann vergiss, was sie einst »Menschlichkeit« nannten.

Atomarer Regen … Mutationen … tödliche Pandemien … Städte voller Leichen … Die Menschheit steht vor ihrem Ende.

Rick Nash ist einer der letzten Überlebenden. Aber dafür muss er einen unglaublichen Preis zahlen: ein Bündnis mit dem gefräßigen Bösen, das im radioaktiven Feuer Gestalt angenommen hat.

Damit zu leben, bedeutet für Rick den lebendigen Tod. Es zu bekämpfen, die Hölle auf Erden …

Inhalt
Nash, heimisch in Youngstown, Ohio, ist die Hauptperson in der Story. Er verliert durch den Fallout seine Frau Shelly die erkrankt. Er pflegt sie bis zu ihrem Tode. Ein Nachbar legt ihm nah, das er die Stadt verlassen soll um sein Glück in den zerstörten USA zu finden. So macht Nash sich auf, immer begleitet von einem Schattenwesen und nach und nach findet sich eine kleine Gruppe um ihn zusammen die durch die nach Westen reist, immer in Begleitung des Schattenwesens…

Cover
Verseucht hat auf dem Cover einen Toten (?) liegen, der eine alte Gasmaske trägt. Eine Seuche passt sehr gut dazu. Das Cover macht für mich deutlich, das es um sich um einen Roman der Kategorie Horror & Endzeit handelt. Durch die Maske wird dies absolut deutlich, der zerstörte Körper unter der Maske lässt mich das ebenso annehmen. Das Artwork ist absolut passend gewählt.

Bewertung
Verseucht ist als Nummer 45 im August 2012 in der Reihe Horror & Thriller im Festa Verlag erschienen. Tim Curran ist ein Stamm-Autor aus dem Verlag, er hat davor und auch danach noch einige Veröffentlichungen über Festa erfahren.
Dies ist mein zweites Buch von Tim Curran. Die Sprache und Schreibe des Autors ist wie auch im ersten Buch direkt und anschaulich. Man weiß immer genau, wie Curran sich die aktuelle Szene vorstellt und es bilden sich Bilder im Kopf was gerade passiert. Die Wunden, die Mutationen und Krankheiten sind bildhaft in Szene gesetzt und lassen den Leser immer mit einem leichten Ekelgefühl zurück. Man möchte so etwas nicht erleben. Die Frage danach, ob es innerhalb von einem halben Jahr soweit kommen kann, lasse ich einmal außen vor. Ich lese hier immerhin keinen Tatsachenroman sondern Fiktion. Da möchte ich mich unterhalten lassen und nicht über die Realität und wissenschaftliche Fundierung nachdenken.

Die Geschichte beginnt, wie in der Inhaltsangabe beschrieben, in Youngstown Ohio. Nur langsam nimmt die Story an Fahrt auf, was allerdings dazu passt das Nash mit sich nicht im Reinen ist und seine Frau durch den Fallout verliert. Als er sich dann dazu entschließt die zerstörte Stadt zu verlassen schließen sich ihm langsam Gefährten an und somit beginnt die Odyssee gen Westen der Gruppe. Curran schildert die Ereignisse leicht an ein Tagebuch angelehnt, das Buch ist in viele einzelne Kapitel gegliedert, und er schreibt immer aus der Sicht von Nash, oft auch in der „Ich-Perspektive“ was diesen Eindruck noch verstärkt.

Die Story insgesamt ist in Ordnung, nicht so extrem spannend wie ich es erwartet hätte bei diesem Thema, und das Ende der Geschichte hätte ich so nicht erwartet. Für mich kam das Ende etwas zu abrupt und schnell, obwohl es so nicht vorhersehbar war. Mir sagt es trotzdem nicht zu. Es hat den Beigeschmack von nicht zu wissen was man wollte am Ende.

Empfehlen kann ich das Buch nicht zu 100%, doch als recht spannende Lektüre für zwischendurch wird es euch bestimmt auch Spaß machen.

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Dahmer ist nicht tot

Edward Lee , Elizabeth Steffen
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 10.08.2017
ISBN 9783865525666
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jeffrey Dahmer war ein realer Serienkiller in den USA, der nach seiner Gefangennahme im Gefängnis von einem Mithäftling erschlagen wurde. Er gestand 16 von 17 im vorgeworfenen Morden und starb im Alter von 34 Jahren am 28.11.1994 in Portage, Wisconsin. (https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Dahmer)
Die Story in diesem Roman setzt quasi zu dem Zeitpunkt ein, an dem Dahmer im Gefängnis erschlagen wurde und spinnt die Handlung alternativ fort.

Klappentext
Hat Dahmer seinen eigenen Tod nur vorgetäuscht?

Im Juli 1991 fasste die amerikanische Polizei einen der teuflischsten Serienmörder der Geschichte – den Kannibalen Jeffrey Dahmer. Drei Jahre später wurde er im Gefängnis von einem anderen Insassen erschlagen …
Doch kurz nach dem Begräbnis beginnt eine weitere kannibalistische Mordserie. Fingerabdrücke, DNA und modus operandi – alle Spuren führen zu Dahmer.
Die Ermittlerin Helen Closs ist sich sicher, dass es sich um einen perversen Nachahmer handelt … bis in der Nacht ihr Handy klingelt und Jeffrey Dahmer selbst mit ihr redet.

Eine fein geschliffene Geschichte. Edward Lee und die Serienkillerexpertin Elizabeth Steffen sind auf Augenhöhe mit den besten Kriminalschriftstellern. Gruselig und intelligent … so wie Jeffrey Dahmer selbst.


Inhalt
Helen Closs ist der beste Detective ihres Departements und durch ihre Aufklärungsrate eine Koriphäe in ihrer Stadt. Ihr wird an einem Morgen mitgeteilt, das Dahmer im Gefängnis erschlagen wurde. Doch dann wird sie zu einem Mord gerufen, der die Handschrift des verurteilten Dahmers trägt und sie gerät ins Zweifeln. Ist Dahmer wirklich tot, oder ist er mit Hilfe von anderen aus dem Knast geflohen und mordet weiter?

Cover
Das Cover ist passend zu einem Thriller gewählt, nicht zu brutal, aber doch auffallend so das man das Buch in die Hand nimmt und sich den Klappentext anschaut. Im Gegensatz zu meinen anderen Festas ist es mal ein weißes Cover, das sich allerdings auch sehr gut im Regal macht. Der Bohrer im Schädel zeigt eine von Jeffrey Dahmer Foltermethoden die er damals bei seinen Opfern angewandt hat.

Bewertung
Mein erste Lee mit einer Co-Autorin zusammen. Was man von Lee normalerweise erwartet, sprich Ekel-Horror, viel Sex und noch mehr Gewalt findet man in diesem Roman nicht wieder. Statt dessen erwartet den Leder eine Crime-/Thriller-Story um den nicht fiktiven Serienkiller Jeffrey Dahmer der zwischen 1978 und 1991 in den USA sein Unwesen trieb und 17 kannibalistische Morde verübte. Der Hintergrund der Story ist gut recherchiert, man merkt das sich das Autorenduo mit dem Stoff beschäftigt hat und weiß wovon es schreibt.
Der Hauptcharakter, Helen Closs, ist eine Polizistin die innerlich kaputt ist. Sie kann keine Beziehung aufrecht erhalten, weil sie immer irgendwelche Dinge vermutet die so nicht sind. Sie ist psychotisch und besessen und sucht, natürlich, auch einen Psychiater auf der ihr weiterhelfen soll bei ihren Problemen. Sie ist mit dem Chef der Pathologie liiert, der ihr weiterhilft, steht aber auf Kriegsfuß mit einer weitern Mitarbeiterin derselben. Man kann viel in ihr Seelenleben schauen und liest was in ihr vorgeht und wie sie sich fühlt, was sie über die aktuellen Entwicklungen denkt. Teilweise nervt sie mich aber auch gewaltig wenn Sie sich mal wieder in Selbstmitleid verliert oder sich selbst analysiert und ihre wiederkehrenden Fehler eingesteht.
Die Story an sich gefällt mir sehr gut, detailliert schildern Lee & Steffen was während der Jagd auf Dahmer, oder seinen Nachfolger, passiert und wie dort alles zugeht. Der Gewaltgrad der Morde ist hoch, aber es wird immer nur kurz beschrieben was dort zu sehen ist. Closs wendet sich angewidert immer wieder ab, so dass das meiste im Kopf des Lesers passiert und zu sehen ist. Das ist man so von Lee nicht gewohnt. Die Aufklärung der ganzen Story ist gelungen, sehr detailreich in ihrer Beschreibung und löst quasi alle Fragen des Lesers auf wie es denn sein konnte was dort passiert.
Wenn ihr auf einen guten Thriller steht, und euch auf eine andere Art von Lee einlassen möchtet, kann ich euch den Roman nur empfehlen. Es ist halt nicht das, was man von Lee erwartet wenn man einen Lee in Händen hat.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Der Große Zoo von China

Matthew Reilly
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 18.08.2017
ISBN 9783865525628
Genre: Fantasy

Rezension:

Dies ist mein Erstling von Matthew Reilly gewesen. Als Autor hatte ich noch nie von ihm gehört, aber das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Das es um Drachen geht, war ein Bonus da ich Filme wie zum Beispiel „Die Herrschaft des Feuers“ auch immer wieder gerne gucke.

Klappentext
Nach 40 Jahren enthüllt die chinesische Regierung ihre unglaubliche Entdeckung.

Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende Drachen. Es gibt diese Fabelwesen wirklich.
Die Gastgeber versichern, dass sie vollkommen sicher ist und nichts schiefgehen kann …

Spannung und Action ohne Ende, Reilly in Hochform!

Matthew Reilly: »Mein absolutes Lieblingsbuch ist Jurassic Park, und das hat mich inspiriert.«

Inhalt
Eine Forscherin mit ihrem Bruder sowie ein Botschafter und sein Bodyguard werden nach China eingeladen dort einen neuen Zoo vor der Eröffnung zu besuchen. CJ Cameron soll für den National Geographic über diesen Zoo schreiben. Es sieht alles nach einem langweiligen Standard-Job aus, doch dann betritt die Gruppe das erste mal den „Großen Zoo von China“ und sieht sich leibhaftigen Drachen gegenüber stehen…

Cover
Auf dem Cover sieht man einfach nur das Auge einer Echse. Das es ein Drachen ist, sieht man nicht direkt da Drachen ja normalerweise die geschlitzte Pupille besitzen in der Literatur. Das Cover macht auf jeden Fall direkt Lust zu lesen, man kann sich in etwa denken um was es gehen wird im großen Zoo.

Bewertung
Ich wusste von Anfang an nicht was mich erwartet, aber die Aussage vom Autor das „Jurassic Park“ ihn inspiriert hat hatte schon einiges an Aussagekraft für mich. Alleine deshalb hatte ich eine bestimmte Erwartung an das Buch. Große Monster, Action und ein Wettlauf gegen die Zeit und ums Überleben.
Was ich bekommen habe? Genau das! Und meiner Meinung nach wesentlich besser und actionreicher als es Michael Crichton in seiner Inspiration geliefert hat. Reilly führt uns zuerst ein, stellt die Personen um die es geht kurz vor, und brennt dann ein ca. 400 Seiten anhaltendes Actionfeuerwerk ab, das man kaum mehr aus der Hand legen kann weil man wissen will, wie es weiter geht. Die erzählte Zeit ist nur ein Tag in fast dem gesamten Roman, aber es wird nie langweilig, es ist immer was los und es passiert immer irgendetwas. Der gesamte Roman wird (wie bei Reilly wohl üblich) durch kleine Skizzen und Zeichnungen aufgepeppt die deutlich machen mit was man es zu tun hat und wo es genau spielt. Das bringt mich als Leser dahin, das ich gut verstehe was wo passiert und kann mir ein Bild von dem gesamten Schauplatz machen.
Die Umgebungen, der Handlungsort, die Waffen, die Personen etc. sind alle gut und detailreich beschrieben, so das man einfach nur die Schauspieler casten müsste die die passende Optik besitzen, einen Drehort der passt finden, und dann sofort losdrehen. Dieses Buch eignet sich für mich hervorragend 3um auf der großen Leinwand umgesetzt zu werden. Man darf natürlich kein tiefgreifendes, hoch intellektuelles Buch (oder einen Film) erwarten, aber gute, kurzweilige Unterhaltung die sich sehr gut liest. Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von M. Reilly sein!

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Brink of Insanity

Elena Bork
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.04.2018
ISBN 9783752834482
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Elena Borke hat bisher wissenschaftliche Bücher veröffentlicht. Mit „Brink of Insanity (1 von 4) hat sie sich einen Traum erfüllt und den ersten von vier Teilen einer dystopischen Serie die in Deutschland spielt heraus gegeben. Der Auftakt der Serie findet in Mannheim statt, sie wirft den Leser direkt in eine schlimme Zukunft die das Überleben der Menschheit in Frage stellt. Über die Serie könnt ihr euch auf der passenden Website informieren.
Klappentext
Deutschland in einer fiktiven und düsteren Zukunft:

Wenn eine Epidemie ausbricht und seltsame Kreaturen über das Land hereinbrechen, sehen sich junge Studenten gezwungen, um ihr Überleben zu kämpfen. Doch es ist nicht nur das eigene Land, das geradezu in die Apokalypse stürzt, sondern auch andere Länder Europas und bald schon die ganze Welt. Wie kann man in einer Welt überleben, in der die Gesellschaft zertrümmert, das Überleben schier unmöglich gemacht wird und sich eine Verschwörung offenbart, die die Welt in Chaos und Verzweiflung stürzen wird.

Inhalt
An der Uni in Mannheim werden Studenten während einer Vorlesung von höllischen Kreaturen angegriffen die den Großteil der Studenten zerfleischt. Einige Studenten können sich jedoch irgendwie zusammen in eine Wohnung retten und sitzen dort fest und schauen dem grauenvollen Geschehen auf den Straßen zu.
Die Armee ist auf den Straßen und scheint jegliches Leben auslöschen zu wollen, die Menschen auf den Straßen werden immer weniger, alles spitzt sich immer weiter zu bis die Gruppe beschließt es zu wagen zu fliehen um dem Grauen zu entkommen…

Cover
Das Cover des Buches ist komplett in schwarz-weiß gehalten und zeigt eine einsame Kämpferin zwischen zerstörten Häusern. Dies drückt die Stimmung in dem Roman gut aus und zeigt, auf was man sich einlässt wenn man die Story liest.

Bewertung
Ich habe das Buch von Elena als Rezi-Exemplar erhalten was aber natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung und Meinung hat.
Brink of Insanity ist der Auftakt zu einer vierteiligen Dystopie die in Deutschland, genauer gesagt in Mannheim, ihren Anfang nimmt. Elena nimmt uns mit auf eine Reise in die nicht allzu ferne Zukunft. Ich denke, wenn man die Gegenden kennt wo die Ereignisse ihren Anfang nehmen, kann man es bestimmt noch besser beurteilen wie genau dort alles beschrieben ist, als ich es kann. Für mich hört es sich so an, als ob Sie sich dort auskennt und man alles dort wiedererkennen kann.
Sie schildert die Ereignisse aus der Sicht von 2 Gruppen junger Leute irgendwo Anfang 20, die in Mannheim zu Hause sind, und die es dort trifft. Die Gedankenwelt der Protagonisten führt sie uns sehr gut vor Augen, was in den Leuten vorgeht, das sie mit der Situation einfach nur hoffnungslos überfordert sind. Die Angst was kommt, kann man ihnen deutlich anmerken, ebenso die Frage nach dem „Was passiert hier?“. Die Situationen in welche die Gruppe kommt, werden auch genau beschrieben, was ist dort los, was passiert dort, wie geht es ihnen und wie versuchen sie das Beste daraus zu machen. Doch das gelingt nicht immer. Es gibt auch immer wieder Szenen wo man denkt „Klar was hier folgt“, doch dann kommt es ganz anders.
Gewalt kommt in einem Zombie-Szenario natürlich auch vor, allerdings nicht so extrem wie in anderen Büchern die ich bereits gelesen habe. Trotzdem sollte man das Buch ab ca. 16 Jahren empfehlen durch die teilweise doch explizite Darstellung.
Mir gefällt der Auftakt zur Serie gut, ich bin gespannt auf die nächsten Teile die folgen werden nicht zuletzt durch einen gemeinen Cliffhanger am Ende des Buches der einen zurück lässt mit der Frage „Was passiert jetzt und warum kann ich jetzt nicht weiterlesen?“

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Frostitute: A Twisted Tale of Extreme Horror

Glen Frost
E-Buch Text: 135 Seiten
Erschienen bei null, 06.10.2016
ISBN B01M1P1Z70
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hier haben wir es mit einem neuen Autor beim Festa-Verlag zu tun. Die erste Veröffentlichung von ihm ist direkt ein extrem-Band und gleichzeitig hoffentlich der Auftakt zu der Serie von Glen Frost.
Klappentext
Anya ist in die Hände von Menschenhändlern geraten. In einer eiskalten Winternacht wird sie brutal umgebracht.
Doch sie schließt einen Pakt mit den Mächten der Finsternis. Getrieben von unmenschlichem Hass erwacht Anya als Untote – und beginnt mit ihrem blutigen Rachefeldzug …

Dieses Buch ist nichts für sanfte Gemüter. Du bist gewarnt.

Inhalt
Anya ist eine bildschöne, sehr attraktive junge Frau, die von einem skrupellosen Menschenhändler in die USA geholt wird unter Vorspiegelung von natürlich falschen Tatsachen. Dort angekommen wird sie in die Prostitution gezwungen und gerät an ihren schlimmsten Freier. Sie wird erniedrigt und stirbt fast bei diesem Akt. Ihr Zuhälter kommt ihr zur Hilfe, und die Situation eskaliert so das dieser eine Leiche zu beseitigen hat.
Doch er hat nicht damit gerechnet, das es Zombies wirklich gibt…

Cover
Das Cover dieses Bandes ist richtig schön düster, zeigt nur einen Ausschnitt vom Gesicht von Anya. Das Symbol in den Augen kann ich leider nicht zuordnen, aber es passt zur Handlung und macht das ganze irgendwie mystisch.

Bewertung
Wie es üblich ist bei einem Autor den man noch nie gelesen hat, geht man ohne Erwartungen an das Buch heran. Man erwartet nur, aufgrund der Tatsache das es ein extrem-Band ist, eine Welle an Gewalt und Sex sowie Obszönitäten. Teilweise kann der Roman diesen Anspruch erfüllen. Die Szenen, in denen es zur Sache geht, sind gut beschrieben, man weiß bis auf die kleinen Details was vor sich geht und wie Anya zur Sache geht. Teilweise ist das Buch aber auch langatmig geschrieben, was allerdings der Entwicklung der Charaktere gut tut. Nachdem ich wusste, das es nur ein Teil von mehreren ist, kann ich das auch nicht als Negativpunkt werten, sondern als gute Einführung in diese „Anya-Reihe“ und hoffe, das diese nach und nach bei Festa veröffentlicht werden.
Im großen und ganzen lesenswert, auch wenn es nicht ganz den Grad von anderen extrem-Bänden erreicht was Gewalt und Sex angeht, aber das muß ja auch nicht immer sein. Ich freue mich schon wenn ich den nächsten Band in den Händen halte.

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Tags: festa extrem, glen frost, untote, zombies   (4)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

3 sterne, extremhorror, festa extrem, festa verlag, horror, splatter, wrath james white, zombies

Auf die Toten: Festa Extrem

Wrath James White
E-Buch Text: 181 Seiten
Erschienen bei Festa, 19.03.2016
ISBN B01B8G90T6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Und wieder ein White aus der extrem-Reihe. Dieses Mal bekommen wir es mit Zombies zu tun, die White laut eigener Aussage etwas neues tun lassen wollte, so kamen dann die Cagefigths zustande von denen auf dem Klappentext zu lesen ist. Aber erst einmal dazu!

Klappentext
Die Polizei in San Francisco findet in einem Müllcontainer die Leiche der Martial-Arts-Legende Hollister McCoy. Der Tote ist stark verfallen und von einem unbekannten lila Pilz überwuchert. Das Genick ist gebrochen, der Körper von Prellungen übersät, und ihm wurde in die Schläfe geschossen. Diese Wunden wurden dem Kampfsportler postmortal zugefügt – doch offenbar war McCoys Gehirn noch aktiv, als sein Körper längst begonnen hatte, sich zu zersetzen.
Die Spur führt nach Uganda. Dort wurde eine gewaltige Armee von Toten zum Leben erweckt – Zehntausende unersättliche hungrige Leichen, mit denen Revolutionäre das Land übernehmen wollen.

Wrath James White: »Als ich an To the Death arbeitete, war für mich das Wichtigste, nichts zu wiederholen, was andere bereits über Zombies geschrieben haben. Es sollte etwas Neues sein, etwas, das nur von mir kommen kann. Also hab ich die Monster in Kampfkäfige gesetzt und gegen Menschen antreten lassen, denn im Kampfsport kenne ich mich sehr gut aus …«

Inhalt
In Uganda treiben Zombies ihr Unwesen. Die Armee der Vereinigten Staaten wird in einem eigentlich ausgestorbenen Dorf fast von ihnen aufgerieben und kann nur mit Glück noch entkommen.
Ein Kriegsherr will sich eine Armee aus Zombies züchten um das Land zu beherrschen.
In San Francisco findet das SF-PD eine seltsam entstellte Leiche, die von einem schwarz-lilanen Schimmelpilz überdeckt ist und Spuren aufweist, die MMA-artig sind. Sprich Verwundungen und Blutergüsse, die aber erst postmortem zugefügt wurden. Ebenso Schusswunden, die nach dem eigentlichen Tod der Person der Leiche entstanden sind. Detective Elgin fängt an zu ermitteln…

Cover
Das Cover ist schön gestaltet, ein Zombie der sich gerade erhebt, und schon leicht von dem Schimmelpilz bedeckt ist. Die 3 Totenköpfe sind für mich aber nicht notwendig, das Titelbild an sich alleine wäre absolut ausreichend gewesen.

Bewertung
White geht immer. Bisher habe ich noch nichts schlechtes von ihm gelesen. Auch hier liefert er eine grundsolide Arbeit ab, die vor Gewalt im speziellen nicht zurückschreckt und vieles schildert das diesen Band zu einem extrem-Roman macht. Es wird gefressen, zerrissen, getötet wie man es in einem Zombie-Roman erwartet.
Der Roman teilt sich in 2 verschiedene Handlungsstränge auf. Man hat zum einen die Story in Uganda, mit edem Kriegsherren und seiner Zombiearmee, zum anderen hat man die Story um die toten Zombies die in San Francisco auftauchen und die Ermittlungen rund um diese „Leichen“.
Man braucht beide Stories um die Entwicklungen in der Geschichte zu verstehen, wie was zusammenhängt, um nicht nur eine sinnfreie Schlachtplatte an Zombie-Grausamkeiten zu haben die absolut keinen Sinn hat. Die Charaktere sind gut, sympathisch, und man leidet quasi schon fast mit ihnen und ihrem Leben. Die Charaktere halten sie Story am Leben und treiben sie voran. Detective Elgin will in jedem Fall diesen Fall knacken, stößt aber fast nur auf Widerstand. Die Ex-MMA-Fighter sind hin und hergerissen, zwischen dem was sie machen und warum sie es machen und der General ist einfach nur „Over-the-top“ und wie üblich für einen Warlord leicht irre.
Das Ende der Story ist dann eigentlich klar, oder auch nicht? Ich will hier nicht spoilern, da müsst ihr schon selbst rausfinden was da so los ist.

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Tags: festa extrem, horror, wrath james white, zombies   (4)
 
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