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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

depression, freunde, mallorca, ziele

Hummeln fliegen auch bei Regen

Andrea Kraft
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442222186
Genre: Sachbücher

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

www.die-rezensentin.de

Keine Tränen für Allah

Kholoud Bariedah , Günther Orth
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.02.2018
ISBN 9783426214343
Genre: Biografien

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107 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

berlin, thriller, true crime, andreas gößling, blutig

Wolfswut

Andreas Gößling
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 12.01.2018
ISBN 9783426521328
Genre: Krimi und Thriller

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66 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

angststörung, angst, leben, panikattacken, angststörungen

Rattatatam, mein Herz

Franziska Seyboldt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 11.01.2018
ISBN 9783462050479
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Rattatatam, mein Herz: Vom Leben mit der Angst“ von Franziska Seyboldt erreichte mich unerwartet, und ich muss sagen: Zum Glück, denn sonst wäre diese Neuerscheinung vermutlich unbemerkt an mir vorübergezogen.

Normalerweise dauert es eine gewisse Zeit … meist Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis ich dazu komme, einen Neuzugang zu lesen – aber dieses Buch begann ich noch am Tag der Ankunft zu lesen, was auch daran liegt, dass ich die Angst seit mehr als zehn Jahren persönlich kenne. Ich weiß, wie es ist, sie aus Angst vor Stigmatisierung vor Menschen, die über den Freundeskreis hinaus gehen, zu verstecken … und ich weiß auch, dass das eigentlich falsch ist. Dass Franziska Seyboldt unter ihrem richtigen Namen geschrieben hat, bestärkt mich, offen mit dem Krankheitsbild umzugehen – einen Knochenbruch würde man ja auch nicht verstecken ;-).

Direkt zu Beginn erzählt die Autorin, wo ihre persönliche Angst ihren Ursprung fand – in einer Arztpraxis, als sie zwölf Jahre alt war. Seitdem ist ihre größte Angst, unvermittelt ohnmächtig zu werden, denn egal wo einen die Ohnmacht und damit der Kontrollverlust ereilt – es ist immer gerade sehr unpassend.

Durch die kurzen Kapitel und fesselnde Sprachgewalt mit genialen Metaphern hat sich das Buch quasi von selbst gelesen. Im Prinzip musste ich nur stoppen, um mir besonders gute Stellen als Zitate herauszuschreiben, wie z. B. auf Seite 140: „Kurz: Ich bin an einem Punkt, an dem mir das Leben nicht mehr passt. Und weil es so eng ist wie ein eingelaufenes T-Shirt, habe ich keine Ahnung, wie ich es je wieder ausziehen soll.“

Was mir aber am besten gefallen hat, war die Personifizierung der Angst. Einerseits macht dies aus der Angst etwas Greifbares, andererseits nutzt die Autorin dies, um darzustellen, dass die Angst eben wie eine eigene Person ist. Sie ist trotzig, fies, mal länger nicht da – Zeiten, in denen man hofft, sie bleibt, wo auch immer sie ist -, und dann kommt sie doch wieder, natürlich im unpassendsten Augenblick.

Im Prinzip kann ich „Rattatatam, mein Herz“ jeder einzelnen Person ans Herz legen. Die Zeit, in der psychische Krankheiten ein Tabuthema sind, ist dann vorbei, wenn offen damit umgegangen wird. Aber Leser, die auf Wortspiele und Metaphern stehen, werden natürlich ganz besonders auf ihre Kosten kommen. Das Einzige, was das Buch von einer „Lieblingsbuch“-Bewertung trennt, ist: Ich hätte mir das Buch noch ein wenig länger gewünscht, um die Autorin und ihre Angst noch besser kennenzulernen..

Fazit:

Franziska Seyboldt setzt mit Wortgewalt und Offenheit ein Zeichen gegen die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen – ein richtig tolles Buch.

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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

atlas, reisen, kontinente, sachbuch, welt

Atlas Obscura

Joshua Foer , Ella Morton , Dylan Thuras , Kristin Lohmann
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 16.10.2017
ISBN 9783442393183
Genre: Sachbücher

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

107 jahre, anja fritzsche, betreuung von angehörigen, erlebnisse, alter

Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!

Anja Flieda Fritzsche
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.12.2017
ISBN 9783548377759
Genre: Humor

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

paranormal, sachbuch, freiburg, geister, spuk

Die Geister, die mich riefen

Peter Wagner , Walter von Lucadou
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.05.2012
ISBN 9783785760734
Genre: Biografien

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jugendsachbuch, mythologie, riesen, volkskund

Geheimnisvolle Welt der Riesen

Ute Löwenberg , Ari Berk
Fester Einband: 28 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 13.03.2009
ISBN 9783760741345
Genre: Kinderbuch

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

judentum, klischees, religion, deutschland, israel

Lieber Mischa

Lena Gorelik
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2012
ISBN 9783548611051
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schattenarbeit

Debbie Ford , Gabriele Kuby
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2011
ISBN 9783442219834
Genre: Sachbücher

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171 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

geister, london, agenten, lockwood & co, geisterjäger

Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.11.2017
ISBN 9783570174623
Genre: Jugendbuch

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

2050, dystopie, michael e. vieten

Handbuch zur Rettung der Welt

Michael E. Vieten
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 13.11.2017
ISBN 9783740737740
Genre: Sonstiges

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

john sinclair, john sinclai, geisterjäger, horror, mark benecke

Brandmal

Mark Benecke , Florian Hilleberg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404175864
Genre: Science-Fiction

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95 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

tagebuch, schweden, astrid lindgren, 2. weltkrieg, krieg

Die Menschheit hat den Verstand verloren

Astrid Lindgren , Angelika Kutsch , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548288697
Genre: Biografien

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108 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

beatrix gurian, damaris liest, horror, stigmata

Stigmata

Beatrix Gurian , Erol Gurian
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arena, 10.06.2016
ISBN 9783401508306
Genre: Jugendbuch

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

physik, asteroid, jugendbuch, der asteroid ist noch das kleinste problem, coming of age

Der Asteroid ist noch das kleinste Problem

Katie Kennedy , Julia Gehring
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 21.03.2017
ISBN 9783522505505
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei Katie Kennedys „Der Asteroid ist noch das kleinste Problem“ fand ich bereits den Titel charmant, und als ich den Klappentext gelesen hatte, stand fest: Will ich unbedingt lesen! Die gute Nachricht: Ich hatte mir nicht zu viel versprochen.

Die Story ist aus Sicht der dritten Person erzählt, wobei aber die ganze Zeit der 17-jährige Protagonist der Story begleitet wird. Yuri ist ein absolutes Physikgenie aus Russland und soll mit anderen Superhirnen der Welt diese vor einem riesigen Asteroiden retten. Ganz schön viel Druck für einen Teenie, sollte man meinen, zumal ihn keiner seiner älteren Kollegen wirklich ernst nimmt, obwohl Yuri doch ganz nah dran ist, des Rätsels Lösung zu finden. Doch die wirkliche Herausforderung ist für ihn ein Hippie-Mädchen namens Luna, das er durch Zufall in einer kleinen Pause außerhalb des Gebäudes kennenlernt.

Ich mochte dieses Buch sehr. Es ist locker und flüssig geschrieben – typisch Jugendbuch eben -, die Dialoge sind witzig plus teilweise dazu noch richtig tiefgründig und ich weiß jetzt endlich, warum Menschen mit russischer Muttersprache in anderen Sprachen oft die Artikel weglassen: weil es im Russischen keine gibt. Ich bin immer noch ganz hin und weg von diesem Aha-Erlebnis :-D. Dementsprechend authentisch sind auch Yuris wörtliche Reden – man merkt, dass er nicht in seiner Muttersprache spricht, und das fand ich einfach nur liebenswert.

Doch während sich zwischen Luna und Yuri eine lockerleichte Liebesgeschichte entwickelt, bringt der auf die Erde zurasende Asteroid einen bedrohlichen Aspekt mit in die Story, und ich habe am Ende mit Yuri den Atem angehalten. Zwar gibt es am Ende noch ein anderes Problem zu lösen, aber happyendverwöhnte Leser kommen trotzdem auf ihre Kosten.

„Der Asteroid ist noch das kleinste Problem“ ist für Jugendliche ab 13 ebenso geeignet wie für Erwachsene, die Jugendbücher mit Situationskomik und einer Prise Ernst des Lebens mögen.

Fazit:

Eine tolle Geschichte, in der sich ein etwas weltfremdes russisches Physikgenie mit zwei Naturgewalten konfrontiert sieht: einem Asteroiden, der auf die Erde zurast, und der ersten Liebe.

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432 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

freundschaft, roman, gail honeyman, ich eleanor oliphant, einsamkeit

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Leseeindruck:

Schon auf Seite 40 stand für mich fest, dass ich dem Buch erst mal bis Seite 100 eine Chance geben würde. Leider hat sich die Story bis dahin nicht wirklich weiterentwickelt und meine Unsympathie gegenüber der Protagonistin, Eleanor Oliphant, eher noch verstärkt. So habe ich den Rest nur noch quer gelesen und konnte nirgendwo eine Stelle finden, an der ich noch einmal ansetzen wollte.

Fest steht: Eleanor Oliphant ist eine sehr genau ausgearbeitete Protagonistin. Sie arbeitet in einem Büro, hat keine sozialen Kontakte, ein Mal pro Woche ein Telefondate mit ihrer Mutter, die im Gefängnis sitzt, und ist beinahe etwas zwangsgestört. Ihre Woche verläuft genauso durchgeplant und monoton wie ihre Wochenenden, und das findet sie eigentlich gut so.

Zudem ist Eleanor sozial völlig inkompetent. Zu Anfang erfährt man, dass sie als Jugendliche durch die Hände verschiedener Pflegeeltern ging und auch heute noch kontrolliert wird, ob sie in ihrer eigenen Wohnung gut zurecht kommt – sie ist Ende 20.

Geschrieben ist das Buch aus Eleanors Perspektive und man nimmt ihr auch ab, dass sie die Story gerade selbst erzählt … allerdings ist sie eine notorische Nörglerin. Egal, was passiert – Eleanor hat an allem etwas auszusetzen und sucht den Fehler stets im Außen, statt bei sich selbst, wo dieser aber aufgrund ihrer Unbeholfenheit hauptsächlich liegt.

Abgebrochen habe ich das Buch also letztendlich, weil mich die Protagonistin wirklich genervt hat – von einer solchen Person würde ich auch im echten Leben Abstand nehmen.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

christine bernard, cyberkrimi, cyberkriminalität, der unsichtbare feind, michael e. vieten

Christine Bernard. Der unsichtbare Feind

Michael E. Vieten
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 24.02.2017
ISBN 9783862824533
Genre: Krimi und Thriller

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

pferde, dark horses, cecily von ziegesar, jugendbuch, horse

Dark Horses

Cecily von Ziegesar , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Cornelia Niere
Fester Einband: 418 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 06.03.2017
ISBN 9783407747952
Genre: Jugendbuch

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137 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

markus heitz, fantasy, kartenspiel, des teufels gebetbuch, thriller

Des Teufels Gebetbuch

Markus Heitz
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2017
ISBN 9783426654194
Genre: Fantasy

Rezension:

Markus Heitz ist ein Phänomen – niemand schreibt so besessen ein Buch nach dem anderen wie er (okay, Hohlbein vielleicht noch, aber dann wirds schon sehr übersichtlich in diesen Reihen). So gut „Mahet“ schreibt, jedes seiner Bücher zu lesen, ist nahezu unmöglich. Doch dann gab es da dieses Buch, das sogar einen eigenen Soundtrack bekommen hat, nämlich „Des Teufels Gebetbuch“. Und ich kann sagen: Zum Glück hab ich mir das nicht entgehen lassen.

Nach dem Prolog im Heute beginnt die Story mit einer Szenerie zu Zeiten, in denen Goethe in Leipzig studierte, genauer gesagt im Jahr 1768. Wir lernen den Protagonisten dieses Handlungsstrangs kennen, den Kupferstecher und genialen Kartenmacher Bastian Kirchner, der in seinem Fach so gut ist, dass ein mysteriöser Fremder bei ihm ein aufwendiges Kartendeck in Auftrag gibt. Seltsam an der Sache ist, dass Kirchner mit niemandem darüber sprechen darf – auch nicht mit seinem Arbeitgeber oder seiner Frau.

Der zweite Protagonist der Story steht im Handlungsstrang der heutigen Zeit im Mittelpunkt: Tadeus Boch. Tadeus war früher spielsüchtig und arbeitet als Sicherheitsmann in einem Casino – ironischerweise, um den Karten nicht erneut zu verfallen. Durch eine Zufallsbegegnung mit einem alten Bekannten zieht er nach Feierabend noch weiter und findet sich in einer zwielichtigen Spielgesellschaft wieder. Gespielt wird Supérior, ein lebensgefährliches Spiel. Und obwohl Boch nicht teilnimmt, gerät er in den Besitz einer sehr alten Spielkarte, die so begehrt ist, dass er bald in großer Gefahr schwebt. Zusammen mit Hyan Poe, deren Verlobter bei einem Supériorspiel ums Leben kam, versucht er der Gefahr um die alte Karte auf die Spur zu kommen. Was Boch an dieser Stelle noch nicht weiß: Die Karte ist Teil einer unheilbringenden Sammlung. (Und damit habe ich nicht zu viel verraten – keine Sorge ;-).)

Obwohl ich vor dicken Büchern immer etwas Respekt habe – es fällt mir schwer, die Zeit für solche Wälzer aufzubringen -, hatte ich das Buch relativ schnell gelesen. Wie die meisten von Heitz’ Büchern ist auch „Das Gebetbuch des Teufels“ so flüssig geschrieben, dass man nur so durchrauscht. Trotz der verschiedenen Handlungsstränge konnte ich immer den Überblick behalten, und im Hinterkopf versuchte ich ständig, das Ganze vor der Auflösung zu durchschauen (vergeblich). Man kann auf jeden Fall von einer großen Portion Lesespaß sprechen.

Geeignet ist das Buch für diejenigen, die Lust auf eine Mischung aus Historie und Thriller mit übernatürlichen Elementen haben, und außerdem für alle, die Spaß daran hatten, Heitz’ „Totenblick“ zu lesen.

Fazit:

Ein actiongeladener, spannender Thriller mit historischen Parts und einer unheilvollen Prise des Übernatürlichen.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

yoga, chakra, energiearbeit, körperbewusstsein, heilwissen

Chakra Praxisbuch

Kalashatra Govinda
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2006
ISBN 9783442217588
Genre: Sachbücher

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61 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

drogen, essstörung, freundschaft, jugenbuch, borderline

Vergessene Kinder

Luna Darko
Flexibler Einband
Erschienen bei Community Editions, 16.03.2017
ISBN 9783960960027
Genre: Romane

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Taintless: Blindes Vertrauen

Annie Mae Gold
E-Buch Text: 488 Seiten
Erschienen bei Stand-Up Publishing S.à r.l., 10.02.2017
ISBN 9789995999612
Genre: Sonstiges

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kreide fressen

Anna Silvia
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 17.02.2017
ISBN 9783499631702
Genre: Biografien

Rezension:

Bei Anna Silvias „Kreide fressen: Mein zerfetztes Leben“ handelt es sich um einen autobiografischen Roman, in dem die Autorin sich mit ihrer Essstörung, Bulimie, auseinandersetzt.

Dass dieses Buch alles andere als leichte Kost ist, dürfte ebenso klar sein wie meine Anmerkung, dass sich Betroffene gut überlegen sollten, ob sie stabil genug für Silvias Geschichte sind. Ihre Erlebnisse haben selbst mich getriggert, obwohl ich von keinem ihrer Erlebnisse selbst betroffen bin.

Wie so viele psychische Erkrankungen beginnt auch Silvias Leidensweg mit dem regelmäßigen Missbrauch im Kindesalter – und als wäre das nicht schon schlimm genug, handelt es sich bei den Tätern auch noch um Freunde der Familie, die genau wissen, an welchen Fäden sie ziehen müssen, um das Mädchen vom Schweigen zu überzeugen. Unter diesen Umständen ist der Weg in die Bulimie und die Prostitution weder weit noch überraschend.

Die Autorin beschreibt die Erlebnisse bis ins kleinste Detail, ist schonungslos ehrlich und untermalt den grausamen Inhalt mit teils nahezu poetischen Vergleichen. Gepaart mit der persönlichen Erzählperspektive gehen ihre Worte unter die Haut, stechen ins Herz und verpassen dem Leser stetig Schläge in die Magengrube.

Neben dem Schmerz und dem Mitgefühl hat sich allerdings auch ohnmächtige Wut in mir ausgebreitet, da Silvia es einfach nicht schafft(e), aus dem Teufelskreis von Prostitution und Bulimie auszubrechen. Das Buch ist nicht sonderlich dick und ich wollte es dennoch zweimal abbrechen, da ich nicht damit rechnete, dass die Geschichte positiv endet.

[Achtung, ab hier Spoiler, wie Annas Story ausgeht!!!]

Doch zum Glück irrte ich mich da. Nach rund 20 Jahren zwischen Kotzen und bezahltem Sex schaffte es Silvia schließlich, sich in einer Klinik Hilfe zu suchen und gegen die Bulimie in den Kampf zu ziehen. Falls du das liest, liebe Autorin – du kannst so stolz auf dich sein!

Die letzten 40 Seiten geben Einblicke in den Ablauf der Therapie. Besonders interessant fand ich, dass sehr viel schriftlich gearbeitet wurde und Silvia verschiedene Listen und Briefe schrieb, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Davon hätte ich gerne mehr gelesen.

Empfehlenswert ist das Buch für psychisch gesunde Interessierte und Betroffene, die stabil sind oder zumindest schnell auf therapeutische Unterstützung zurückgreifen können. Zwar hat „Kreide fressen“ einen echt hohen Triggerfaktor, aber auf den letzten 40 Seiten bieten sich für Betroffene durchaus hilfreiche Impulse.

Fazit:

Eine Biografie, die sehr berührt, aber dadurch vor allem von psychisch erkrankten Lesern mit äußerster Vorsicht zu genießen ist.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

spiritualität, bewusstsein, glück, wahrnehmung, realitätssteuerung

TransSurfing

Vadim Zeland
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Silberschnur, 15.09.2006
ISBN 9783898451543
Genre: Sachbücher

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