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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

zukunft, mittelalterlich, science-fictio, fantasy, macht

Das Geheimnis der Sternentränen

Anke Höhl-Kayser
Buch: 350 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 03.01.2017
ISBN 9783956690730
Genre: Science-Fiction

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122 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

freundschaft, ein wenig leben, hanya yanagihara, düsternis, missbrauch

Ein wenig Leben

Hanya Yanagihara , Stephan Kleiner
Fester Einband: 958 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin, 30.01.2017
ISBN 9783446254718
Genre: Romane

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215 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fantasy, winter, stefanie lasthaus, das frostmädchen, heyne

Das Frostmädchen

Stefanie Lasthaus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453317291
Genre: Fantasy

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Neve macht mit ihrem Freund Gideon Winterurlaub in Longtree, doch anstatt ein paar harmonische Tage in der märchenhaft verschneiten Gegend zu verbringen, kracht es zwischen den Beiden gewaltig. Als Gideon eines Abends handgreiflich wird, flieht Neve Hals über Kopf bei Eiseskälte in den Wald. Dort wird sie von Lauri gefunden, der in einer Hütte von Freunden den Winter im Wald verbringt um zu malen. Er nimmt Neve mit zu sich in die Hütte, päppelt sie auf und schnell bahnt sich etwas zwischen ihnen an. Doch was Lauri nicht weiß: da draußen im Schnee ist etwas mit Neve passiert...

 
Mir war bewusst, dass dieses Buch unheimlich viel negative Kritik gesammelt hat. Doch nachdem ich auch die ein oder andere begeisterte Stimme gehört hatte, wollte ich dem ganzen eine Chance geben und mir eine eigene Meinung bilden. Leider muss ich sagen, dass ich zu der Mehrheit gehöre, die das Buch nicht mitreißen konnte. 
 
  Die Idee an sich fand ich wirklich gut, allerdings war die Umsetzung nicht mein Geschmack. Das winterliche Setting passte zwar wunderschön zur Jahreszeit und ich verstehe durchaus, was für eine Atmosphäre die Autorin dem Leser vermitteln wollte, aber mich konnte es trotzdem nicht bei der Stange halten und letztendlich war ich leider mehr gelangweilt als angetan. Es plätscherte die ganze Zeit mehr oder weniger vor sich hin, Spannung war nur sehr wenig vorhanden und die Autorin hat sich förmlich in Beschreibungen (sei es von Gefühlen, der Umgebung, was auch immer) verloren. Selbst wenn der Schreibstil an sich nicht einmal schlecht war, war es für mich einfach zu viel des guten. Zu viele blumige, ausschweifende Sätze, zu wenig Handlung.
 
  Auch die Protagonisten waren einfach nicht mein Fall. Ich konnte mich weder mit Neve, noch mit Lauri in irgendeiner Form identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen. Viele kritisieren, dass die Liebesgeschichte zwischen den Beiden zu schnell geht und unglaubwürdig sei, aber das hat mich jetzt gar nicht mal gestört. Die Liebesgeschichte ist in Ordnung, bei mir war es eine reine Antipathie den Charakteren gegenüber. Ich konnte einfach nichts mit ihnen anfangen und deswegen haben mich auch ihr Schicksal und ihre Gefühle völlig kalt gelassen. Dass die Perspektive zwischen den beiden wechselt, konnte dann leider auch keinen Schwung mehr in die Geschichte bringen. 
 
  Was mich wohl am meisten gestört hat war, dass sich die Story gefühlt permanent im Kreis gedreht hat. Es war ein ständiges hin und her zwischen dem Wald und Lauris Hütte, immer das gleiche. Neve wird von etwas angelockt oder abgelenkt, sie haut ab, wandert durch den Wald, Lauri hinterher, dann finden sie sich doch wieder, ab zurück zur Hütte und argh... Das war zum Haare raufen. Und nichts gegen Sexszenen, aber hier fand ich sie irgendwie unangebracht... 
Zum Ende hin wurde es dann nochmal kurz interessant, aber da war das Kind leider schon in den Brunnen gefallen. 

 
Nein, das war einfach nicht mein Buch. Ich hätte es aufgrund der Thematik und des Settings gerne mögen wollen, aber die Protagonisten und die Umsetzung haben es mir wirklich nicht leicht gemacht. Ich muss mich an dieser Stelle wohl den negativen Stimmen anschließen und kann diese Buch nicht guten Gewissens weiter empfehlen.

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362 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

fantasy, kuss des feuers, london, kristen callihan, the darkest london

The Darkest London - Kuss des Feuers

Kristen Callihan , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.09.2013
ISBN 9783802589836
Genre: Fantasy

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292 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

weltall, liebe, diabolic, intrigen, brutal

Diabolic

S.J. Kincaid , Ulrich Thiele
Fester Einband: 488 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2017
ISBN 9783401602592
Genre: Jugendbuch

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311 Bibliotheken, 27 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

magie, fantasy, wald, zauberer, hexe

Das dunkle Herz des Waldes

Naomi Novik , Marianne Schmidt , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei cbj, 21.11.2016
ISBN 9783570172681
Genre: Jugendbuch

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103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

matt haig, echo boy, dystopie, jugendbuch, zukunft

Echo Boy

Matt Haig , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717120
Genre: Jugendbuch

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533 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

fantasy, marie lu, young elites, jugendbuch, verrat

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

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146 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

becky chambers, der lange weg zu einem kleinen zornigen planeten, galaxie, tor, science-fiction

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Becky Chambers , Karin Will
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.10.2016
ISBN 9783596035687
Genre: Science-Fiction

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Die Aufgabe des schäbigen Raumschiffes "Wayfarer" ist schnell umrissen: Es ist ein sogenanntes Tunnelerschiff, das Wurmlöcher ins Weltall bohrt und somit Transportwege von einer Galaxie zur anderen schafft. So eintönig diese Aufgabe klingen mag und so ramponiert wie das Raumschiff aussieht, so bunt und vielfältig ist ihre Besatzung. Neuzugang auf der Wayfarer ist die junge Marsianerin Rosemary Harper, die die Crew als Verwaltungsassistentin unterstützen soll.  Als der Captain des Schiffs beschließt, einen sehr lukrativen und schwierigen Job anzunehmen der sie quer durch die Galaxis zu einem Planeten mit aggressiven Bewohnern führt, erlebt Rosemary zusammen mit der Crew ihr langwierigstes und zugleich aufgregendstes Abenteuer.  

 
Habt ihr schon mal gleich zu Beginn eines Jahres euer Jahreshighlight gelesen? Nun, ich bin mir nicht sicher, was da jetzt noch kommen soll, nachdem ich dieses grandiose Buch gelesen habe. 

Erwartet hier bitte keine fetzige Weltraumaction, denn dieses Buch ist vom Tempo her eher ruhig und konzentriert sich stark auf die Charaktere und deren persönliche Geschichten. Schließlich gilt es einen "langen weg zu einem kleinen zornigen Planeten" zu überbrücken. Der Titel ist also Programm und das ist in keinster Weise von Nachteil. Denn die Charaktere sind so unglaublich liebenswürdig, vielfältig und detailiert ausgearbeitet, dass es ein Genuss ist, alles über sie zu erfahren.

Uns begleiten auch nicht nur Menschen auf der Reise, sondern die Crew der Wayfarer beherbergt die unterschiedlichsten Spezies. Die Pilotin ist ein mitfühlendes, echsenähnliches Wesen, der Navigator mit einem Virus infiziertes, schwächlichs Alien, der Koch und gleichzeitig Arzt des Schiffes gehört einer beinahe ausgestorbenen Spezies an usw. Und alle sind ein eingespieltes Team und die besten Freunde, die man sich vorstellen kann. Mittendrin Neuling Rosemary, eine junge Menschenfrau, die fortan die Verwaltungsarbeit übernehmen soll und noch keinerlei Weltraumerfahrung hat und mit der wir gemeinsam als Leser an den Herausforderungen wachsen, die das All und die vielen verschiedenen Welten beherbergen. 

Ich habe wirklich jedes einzelne Mitglied der verrückten Wayfarer Crew augenblicklich ins Herz geschlossen. Alle sind auf ihre Art besonders und haben das gesamte Buch für mich zu etwas besonderem gemacht. Ihre Freundschaft und wie sie sich gegenseitig aufbauen und füreinander da sind, hat mich beinahe wünschen lassen, ich könnte bei ihnen am Tisch sitzen.

"Wenn du einen Knochenbruch hast und ich mir jeden einzelnen Knochen meines Körpers gebrochen habe, lässt das deinen Bruch verschwinden? Tut es weniger weh, wenn du weißt, dass ich stärkere Schmerzen habe?" (S. 285)

Passend dazu, hat die Autorin einen wundervollen Schreibstil: flüssig, mitreißend und sie bedient sich sowohl eines feinen Humors, als auch einer nachdenklichen Tiefe. Ich mochte ihren feinen Sinn dafür, gewisse Stimmungen zu kreieren, die auf jede Situation perfekt abgestimmt waren. Sie hat es geschafft, das ich mich einfach rundum wohlgefühlt habe in der Geschichte. 

Wenn ich überhaupt so etwas wie Kritik an diesem Buch üben müsste, dann wäre es vielleicht, dass zu schnell von Konflikt zu Konflikt gesprungen wird und sich immer alles in Wohlgefallen auflöst. Allerdings hat mir persönlich das keineswegs die Freude an dem Buch genommen und ich konnte mich gut damit arrangieren. Denn die Konflikte an sich waren durchaus spannend, wichtige Themen wurden angesprochen, die man auch auf uns hier übertragen könnte und zum Nachdenken anregen. Zum Ende hin kam sogar Nervenkitzel auf und die Ereignisse überschlugen sich. Auch wenn das Ende an sich schon so stehen bleiben könnte, will ich unbedingt mehr über die Wayfarer und ihre Crew lesen.

 
Ich habe gelacht, mich wohl gefühlt, war erschrocken, traurig, hoffnungsvoll, habe mit den Cahrakteren gebangt und mich an ihrer Freundschaft erfreut. Ein ungewöhnlicher, aber herzerwärmender Science-Fiction Roman, voll schöner Gedanken und wichtigen Botschaften. Ich bin absolut begeistert und kann es nur jedem empfehlen, der sich darauf einlassen möchte.

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219 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

magie, hexen, norwegen, liebe, hexe

Witches of Norway - Nordlichtzauber

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text: 319 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.10.2016
ISBN 9783646300048
Genre: Fantasy

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127 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, dark diamonds, carlsen, unter den drei monden, liebe

Unter den drei Monden

Ewa A.
E-Buch Text: 515 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.10.2016
ISBN 9783646300031
Genre: Fantasy

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(1.021)

1.699 Bibliotheken, 8 Leser, 13 Gruppen, 219 Rezensionen

thriller, psychothriller, schizophrenie, therapie, psychiater

Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi und Thriller

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595 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 159 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:



 
Die 20-jährige Alana McClary und ihr gleichaltriger Mitbewohner Clay - beide sind sie Waisenkinder und kennen sich seit der Kindheit - kommen mehr schlecht als recht über die Runden. Während Clay unverschämtes Glück beim Online-Poker hat und so seinen Beitrag zum Haushalt beisteuert, versucht Alana sich als Privatdetektivin. Das klappt mal mehr, mal weniger gut, denn während Clay ein Glückspilz ist, stapft sie in jedes erdenkliches Fettnäpfchen und bringt sich immer wieder in die komischsten Situationen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass Alana eine Fähigkeit hat. Sie sieht nämlich über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die die verbleibende Lebenszeit der jeweiligen Person anzeigt. Sobald neigt sich diese Lebenszeit dem Ende zu, entfährt Alana ein markerschütternder Schrei. Clay vermutet, dass Alana eine Banshee ist, eine Todesfee. Doch Alana glaubt nicht an diesen Quatsch. Bis sie eines Tages einem Jungen das Leben rettet und damit eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, die nicht nur das Mysterium über ihre Herkunft beeinhaltet, sondern auch eine Reihe von schaurigen Mordfällen und einen attraktiven Detective.

 
Ich hatte mich sehr auf diese lockere, witzige Geschichte gefreut. Locker und witzig ist sie auch auf jeden Fall und es hat mich auch gut unterhalten können, dennoch blieb es ein bisschen hinter den Erwartungen zurück.

Der Einstieg in das Buch hat mir noch richtig gut gefallen. Wir befinden uns direkt im Geschehen, während einer von Alanas waghalsigen Aktionen um einen Menschen zu retten, dessen Todesuhr abläuft. Das hat es mir als Leserin leicht gemacht, mich sofort in die Geschichte fallen zu lassen. Die ersten Seiten waren auch wirklich toll und sind nur so dahin geflogen, was auch dem humorvollen, spritzigen und flüssigen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. 

Allerdings fing es dann etwa ab der Hälfte an, ermüdend zu werden. War Alana zu Beginn noch lustig und ihre Tolpatschigkeit oft zum Schmunzeln komisch, so fing sie dann leider doch so langsam an mich zu nerven. Als Todesfee ist sie zwar nun wirklich kein Glücksbringer, auch nicht für sich selbst und das wird auch gut erklärt, warum sie dauernd unbeholfen durch die Gegend stolpert und kein Fettnäpfchen auslässt. Aber irgendwann wird es einfach anstrengend, weil wirklich dauernd irgendwas peinliches mit ihr passiert. Und dabei kommt sie dann manchmal auch noch ziemlich zickig rüber, wenn sie versucht, sich den heißen Detective Dylan Shane vom Hals zu halten. Bzw. Detective Sockenschuss, wie sie niemals müde wird zu wiederholen. Auch ihrem Mitbewohner Clay gegenüber verhält sie sich nicht immer so toll. Dabei hatte Clay eigentlich sofort meine Sympathiepunkte inne, wie so einige andere Nebencharaktere auch, die ich wesentlich angenehmer fand als unsere Heldin Alana. 

Die Story an sich ist zu Beginn ebenfalls noch ganz interessant und man fragt sich, wohin die Reise gehen wird. Doch als die ersten Erklärungen geliefert wurden, war die Sache für mich recht schnell offensichtlich und konnte dann auch keine großartigen Überraschungen mehr parat halten. Mit dem Ende bin ich auch nicht so richtig glücklich. 


 Es versprüht eine Menge Witz und ist für Zwischendurch eine ganz unterhaltsame Lektüre. Meine Begeisterung hat es leider ab der Mitte etwas lahmgelegt, da Protagonistin Alana irgendwann nicht mehr so leicht zu ertragen war und die Story auch nicht viel Neues zu bieten hat. Für meinen Geschmack etwas zu gewollt das Ganze, aber für Leute die humorvolle Fantasy mit Crime-Aspekten mögen, sollten sich durchaus mal daran versuchen.

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

wikinger, zeitreise, gin, lyx verlag, 10. jahrhundert

Feuer und Wind

Larissa Brown , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 750 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783736302310
Genre: Romane

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496 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 85 Rezensionen

geister, london, jonathan stroud, lockwood, geisterjäger

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.10.2014
ISBN 9783570157107
Genre: Jugendbuch

Rezension:


 
Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen, seit den Geschehnissen aus Band 1. Lucy hat sich bei ihrem neuen Arbeitgeber Anthony Lockwood und ihrem Kollegen George eingelebt. Die kleine Agentur Lockwood & Co. hat zwar einen Aufschwung erlebt, doch so ganz etabliert sind die drei Geisterjäger noch immer nicht und es herrscht große Konkurrenz in der Branche. Allen voran macht Fittes, die größte Agentur Londons, ihnen immer wieder einen Strich durch die Rechnung und sahnt die guten Aufträge ab. Doch unsere drei Helden lassen sich davon nicht unterkriegen und haben schon bald eine Wette mit der ungeliebten Konkurrenz am Laufen, als bei Grabungen auf einem Friedhof die Gebeine eines berüchtigten, ehemaligen Psychiatrie-Leiters geborgen werden, um den sich grausige Geschichten ranken. Nicht umsonst wurde der Mann in einem eisernen Sarg begraben, denn er ist nicht allein da drin gewesen. Dumm nur, dass das was mit ihm im Sarg war nicht nur gefährlich ist, sondern auch noch gestohlen wird...


Lange ist es her, seit ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Das müsste irgendwann Ende 2013 gewesen sein. Dennoch konnte ich mich noch gut an die Geschichte erinnern und hatte spontan so richtig Lust mich endlich mal dem nächsten Teil zu widmen. Ich mag Jonathan Stroud als Autor unheimlich gerne, er schreibt humorvoll und flüssig, so dass das Lesen einfach Spaß macht. Und auch hier erging es mir nicht anders, ich bekam genau das, was ich erwartet habe.

Seit den Geschehnissen aus Band 1 ist ein wenig Zeit verstrichen, so dass die Bücher nicht nahtlos aneinander anknüpfen. Es werden Aufträge erwähnt, bei denen wir als Leser nicht dabei waren, was aber nicht schlimm ist, schließlich ist die Geisterjagd für die Charaktere Alltag. Jetzt steigen wir in den nächsten größeren Fall ein, bei dem sich Lockwood & Co. ordentlich mit der Konkurrenz aus der Agentur Fittes messen. Diese kleinen Streitigkeiten fand ich sehr amüsant und die eigentlich schon spannende Story wurde noch ein wenig mehr aufgepeppt. Wobei es auch immer wieder ruhigere Augenblicke gab, in denen die Recherche eine wichtige Rolle spielt. Der Spannungsbogen wird also nicht die ganze Zeit aufrecht erhalten und ich muss leider auch sagen, dass es wie im ersten Band, ziemlich vorhersehbar war. Was aber der Unterhaltsamkeit überhaupt keinen Abbruch getan hat, denn trotzdem macht das Lesen großen Spaß und man kann mit den Charakteren lachen und sich gruseln.
 
Im Vergleich zu Band 1 haben sich auch die Charaktere nicht viel verändert. Ich weiß noch, dass ich damals mit Protagonistin Lucy nicht so gut klar gekommen bin, hier hatte ich aber keine Probleme mit ihr. Ansonsten sind sie genauso liebenswert und originell ausgearbeitet wie immer. Lockwood mimt noch immer den mysteriösen Gentleman und George ist noch immer witzig und nerdig. Da fällt es leicht, sie als Leser ins Herz zu schließen. Auch die Nebencharaktere und geisterhaften Erscheinungen, die uns neu begegnen, tragen zur Unterhaltung bei, denn alle sind sie auf ihre Art skurrile Unikate. 

Im Laufe der Geschichte wird auch das ein oder andere Geheimnis gelüftet und ich bin nach dem Ende wirklich extrem neugierig auf Band 3 geworden.

 
Ideenreichtum und Fantasie des Autors gefielen mir auch hier wieder unheimlich gut, gerade im Hinblick auf Charakter- und Geisterdesign und Aufbau seines schaurigen London. Die Story an sich war ziemlich vorhersehbar, aber hat mich trotzdem gut unterhalten. Die Mischung aus Grusel und Humor war mal wieder sehr gelungen. Ich werde mit Sicherheit auch den 3. Band noch lesen, gerade auch nach diesem interessanten Ende.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

the song of ice and fire, game of thrones, das lied von eis und feuer, daniel bettridge, die sieben königslande von westeros

Die Sieben Königslande von Westeros

Daniel Bettridge , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492281133
Genre: Sachbücher

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(160)

448 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 106 Rezensionen

märchen, winter, schnee, fantasy, katharina seck

Die silberne Königin

Katharina Seck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404208623
Genre: Fantasy

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790 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, england, krieg, 2. weltkrieg, familie

Abbitte

Ian McEwan , Bernhard Robben
Flexibler Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.03.2004
ISBN 9783257233803
Genre: Romane

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548 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

dystopie, cecelia ahern, liebe, perfect, fehlerhaft

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 17.11.2016
ISBN 9783841422361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 
Nachdem Band 1 bei mir wie eine Bombe eingeschlagen ist, war klar, dass ich auch den finalen Band sehr schnell lesen musste. Und was soll ich sagen? Es ging genauso spannend und nervenaufreibend weiter. Diese Dilogie hat mich echt begeistert.

Der mitreißende, unkomplizierte Schreibstil von Cecelia Ahern hat mich wieder von der ersten Seite an gepackt und durch die Geschichte gezogen. Es war wieder unheimlich spannend, berührend und dramatisch den weiteren Weg von Protagonistin Celestine zu verfolgen und dabei zuzusehen, wie sie gegen die Ungerechtigkeit ankämpft, die den als "fehlerhaft" gebranntmarkten Menschen in ihrer Welt widerfährt. 

Nicht immer handelt Celestine dabei nachvollziehbar und es gab wieder die ein oder andere Situation, bei der ich mir echt die Hand vor den Kopf geschlagen habe, wie sie nur so dämlich sein kann... Aber dennoch konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen und musste wissen, was als nächstes passiert. Celestines Entwicklung schreitet trotz der kleinen Momente der Naivität, die sie noch immer hat, kontinuierlich fort und mir hat es gefallen, wie sie die Sachen angeht. 

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Autorin hier ein aufrüttelndes und wichtiges Jugendbuch geschrieben hat, das neben der ganzen Action, den liebenswerten Charakteren und der erschreckenden Dramatik sehr zum Nachdenken anregt. So wahnsinnig unwahrscheinlich wirkt nämlich das Szenario dieser Welt nicht und das ist mitunter echt beängstigend. Man kann nur hoffen, dass sowas niemals wahr wird. 

Auch mit dem Ende bin ich ziemlich zufrieden. Nachdem vorher so viele Wendungen passiert sind und man mit Celestine und ihren Freunden gebangt und gehofft hat, kann ich mit diesem Ausgang der Geschichte durchaus leben, auch wenn es für den ein oder anderen vielleicht ein wenig kitschig sein könnte.


Spitzenmäßiges Finale, das nahtlos an Band 1 anknüpft und von Tempo, Thematik und Spannung absolut mithalten kann. Ich bin froh, die Autorin hiermit neu für mich entdeckt zu haben und hoffe, sie wird irgendwann nochmal ein Jugendbuch veröffentlichen.

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91 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

amy alward, hokuspokus, gelesen 2017, hokuspoku, liebe mich

Hokuspokus, liebe mich

Amy Alward , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.07.2016
ISBN 9783570403419
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 
Prinzessin Evelyn von Nova ist verzweifelt. Ihre Eltern wollen unbedingt, dass sie heiratet und Evelyn sieht sich in die Ecke gedrängt, denn wenn, dann soll ihr Auserwählter Zain Aster sein und nicht irgendjemand. Mit Zain, dem Sohn des größten Pharma-Unternehmers von Nova, ist sie schon sehr lange befreundet, doch der entscheidende Funke scheint noch nicht so richtig übergesprungen zu sein. Deshalb schmiedete Evelyn heimlich einen Plan und braute einen Liebestrank zusammen, mit dem sie endlich zum Ziel kommen möchte. Pech nur, dass sie im alles entscheidenden Moment die Getränke verwechselt, den Trank selbst zu sich nimmt und dabei in einen Spiegel schaut. Prompt verliebt sie sich in sich selbst und ihre magischen Kräfte drohen aus dem Gleichgewicht zu geraten. 

In aller Eile werden sämtliche Alchemisten und Zaubertrank-Kundigen von ganz Nova zusammengetrommelt, um sich auf die Jagd nach dem Gegengift zu machen. Unter ihnen nicht nur Zain Aster und sein Vater, sondern auch die 17-jährige Samantha Kemi, die um jeden Preis versuchen möchte, dem Zaubertrank-Laden ihres Großvaters zu neuem Ruhm zu verhelfen und die hochnäsigen Pharma-Unternehmen und deren synthetische Mittel auszustechen. 

 
Oh was für eine tolle Geschichte. Ich starte schon gleich mit Begeisterung in die Rezension, denn es war wirklich ein zauberhaftes Lesevergnügen, das mir unheimlich viel Spaß bereitet hat. Vom super kitschigen Cover sollte man sich wirklich nicht abschrecken lassen, denn die Geschichte ist zwar ganz lustig und süß, aber auch ziemlich mit Action gespickt und hat noch einiges mehr zu bieten. Und allein die Tatsache mit der "in sich selbst verliebten Prinzessin" fand ich schonmal super witzig, da war die Neugier geweckt.

Entgegen des ersten Eindrucks ist unsere Protagonistin nicht Prinzessin Evelyn, sondern wir begleiten Samantha Kemi durch die Geschichte. Sam ist Lehrling im eigenen Familienbetrieb und ist mit der Kunst der Alchemie aufgewachsen. Denn einst war der Laden ihres Großvaters der Hauptlieferant von Arzneien und Zaubertränken an das Königshaus. Bevor Labors wie ZoroAster aus dem Boden schossen, die nicht auf natürliche Zutaten zurückgreifen, sondern ihre Mittel synthetisch herstellen. Die viel günstigeren und schneller zu beschaffenden Tränke haben natürlich der alten Tradition des Mischens und Brauens längst den Rang abgelaufen und so kämpft Sams Familie mehr schlecht als recht mit ihrer Existenz

Als dann die "Wilde Jagd" auf das Gegenmittel für den Liebestrank der Prinzessin ausgerufen wird, sieht Sam eine Chance für ihr Geschäft und möchte natürlich daran teilnehmen. Dafür muss sie aber erst an ihrem sturen Großvater vorbei, der nichts davon hält. Sie schafft es dennoch in den Palast und zur Anmeldung für die Jagd, denn aufgeben kommt für Sam nicht in Frage. Und schon gar nicht, dass ein Syntec-Labor wie das von Zain Asters Vater die Lorbeeren erntet. Selbst wenn das bedeutet, dass sie gegen den gutaussehenden Zain antreten muss und ihre Chancen eher schlecht stehen.  Ich mochte Sam wirklich gerne. Sie ist ein normales Mädchen, die aber weiß was sie kann und loyal gegenüber ihrer Familie ist.

Die Jagd nach dem Gegenmittel war wirklich spannend und unterhaltsam gestaltet. Es war so interessant, wie die Kandidaten Stück für Stück die Zutaten für den Liebestrank der Prinzessin herausfinden und sie sich erkämpfen. Dafür reisen sie auch außerhalb von Nova herum und erleben allerhand Abenteuer. Man fiebert als Leser gespannt mit, ob Sam es trotz Rückschläge und Hürden, die es zu nehemen gilt, die Nase vorn behalten kann. Denn in dem Rennen um das Gegenmittel gibt es auch einen Bösewicht, der es den Kandidaten nicht leicht macht und die Suche zusätzliche erschwert. Natürlich darf auch die Liebesgeschichte nicht fehlen. Die tritt aber nicht allzu sehr in der Fordergrund, ich fand sie aber ganz niedlich gemacht, wenn auch vielleicht nicht immer zu 100% nachvollziehbar.

Die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, fand ich ebenfalls sehr gut gemacht. Sie ist unserer Welt nicht unähnlich (es gibt Autos, Computer, Handys etc.), allerdings gibt es eben die Alchemisten, Magier und fantastische Geschöpfe und Pflanzen, die allem noch einen Hauch Übernatürliches verleihen und die in dieser Welt etwas völlig alltägliches sind. 

Der Schreibstil ist, wie man es erwarten kann, sehr locker und flüssig, das Buch ließ sich schnell weglesen. Es war humorvoll und rasant, aber hatte auch ernstere Passagen. Den Hauptanteil nimmt natürlich Samantha ein, es gibt aber auch immer wieder Einblicke in die Entwicklung von Prinzessing Evelyn in Form von kurzen Kapitel aus ihrer Sicht, was ich sehr gut fand. Alles in Allem war es einfach eine tolle Mischung, wo jeder junge und auch junggebliebene Leser seinen Spaß dran hat. Das Ende könnte eigentlich so für sich stehen bleiben, denn der Band wirkt erstmal in sich stimmig und abgeschlossen. Es wird aber meines Wissens nächstes Jahr einen 2. Band geben.


 Ein humorvolles, spaßiges Buch mit einer tollen Idee rund um die Thematik Zaubertränke, Alchemie und Magie. Hat mehr zu bieten, als das kitschige Cover vermuten lässt. Die Protagonistin ist nicht zu abgehoben und war mir jedenfalls gleich zu Beginn sympathisch. Ich finde einfach nichts, was ich an diesem Buch großartig auszusetzen hätte, bis auf einen letzten Funken vielleicht, der nicht so ganz zum "Highlight-Gefühl" gereicht hat. Aber definitiv ein tolles, lesenswertes Buch.
4,5 Sterne von mir

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198 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

fantasy, drachenmond, drachenmond verlag, phönix, masken

Ein Himmel aus Lavendel

Marlena Anders
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919159
Genre: Fantasy

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(230)

861 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

mondprinzessin, mond, ava reed, liebe, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

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dystopie, jugendbuch, fantasy, liebe, adel

Das Juwel - Die weiße Rose

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422439
Genre: Jugendbuch

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Es geht nahtlos weiter mit den Geschehnissen rund um Surrogat Violet Lasting und ihren Freunden. Gut fand ich hier, dass zu Beginn des Buches noch ein bisschen erklärt wird, was bisher geschehen ist. Wenn zwischen Band 1 und 2 viel Zeit vergangen ist, ist sowas sicherlich ganz hilfreich um gut wieder reinzukommen. Bei mir wäre das nun eigentlich nicht notwendig gewesen, aber ich hoffe, dass das beim 3. Band auch wieder so gehandhabt wird, denn auf den müssen wir ja nun noch eine ganze Weile warten.

Dabei war es von vorne bis hinten total spannend und nach diesem gemeinen Ende, will ich eigentlich sofort wissen, wie es weiter geht. Meines Erachtens war die Spannung diesmal sogar noch größer als im 1. Band, weil sie nicht länger unterschwellig lauert, sondern es wirklich actionreich und rasant weiter geht. Immer passiert irgendwas und ich war so gefesselt an das Buch, dass ich es kaum zur Seite legen konnte. Sicher gibt es auch ruhigere Passagen, aber die waren genauso interessant wie alles andere.

Violet entwickelt sich weiter, lernt viel Neues dazu und wird immer stärker. Man erfährt auch einiges mehr über ihre Begleiter. Die Geschichte vom Gefährten Ash wird erzählt und auch über die männliche Zofe Lucien erfährt man mehr. Das fand ich richtig gut, dass die männlichen Charaktere ein wenig mehr beleuchtet wurden. Mein heimlicher Held ist aber eindeutig Garnet. Schade, dass er nur eine Nebenrolle spielt und nicht so oft dabei ist.  Die Liebesgeschichte, die im 1. Band so einen komischen Beigeschmack für mich hatte, ist dadurch, dass sie ja nun besteht und eigentlich auch keine zentrale Rolle spielt, gut zu erdulden und fühlte sich auch schon viel besser an beim Lesen.

Mir hat aber nicht nur Violets Entwicklung und die ihrer Freunde gefallen, sondern auch das Fortschreiten der Geschichte im Allgemeinen. Was alles aufgedeckt und augeklärt wird, war sehr interessant und hat für mich Sinn ergeben, soweit man bei Fiktion von Sinn sprechen kann. Es kommt sogar immer mehr Magie mit ins Spiel, aber ich will nicht zu viel verraten. Ich bin einfach nur total begeistert und überrascht, dass es mir so gut gefallen hat.

 
Eine mehr als gelungene Fortsetzung wie ich finde. Band 1 war schon grandios, heftig und spannend, aber ich finde, dieser Band legt sogar noch eine kleine Schippe drauf. Wer fesselnde Dystopien mag, wo man nur so durch die Seiten fliegt, der wird hier an der richtigen Adresse sein. Ich kann die Trilogie bisher nur wärmstens empfehlen. 

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fantasy

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth
E-Buch Text
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783641207939
Genre: Science-Fiction

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aliens, endzeit, dystopie, science fiction, rick yancey

Der letzte Stern

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 03.10.2016
ISBN 9783442313365
Genre: Science-Fiction

Rezension:

 
Ich hatte wirklich gehofft, dass mich Band 3 - nach dem doch recht schwachen, verwirrenden 2. Band - wieder ein wenig versöhnen könnte. Das hat allerdings so gar nicht geklappt und ich bin wirklich enttäuscht, wie die Geschichte endet.

Es geht genauso verwirrend weiter im letzten Band und ich war teilweise echt verzweifelt, weil ich einerseits das Gefühl hatte, dass es nicht voran geht und zum Anderen, dass ich irgendwas nicht verstehe oder verpasst habe. Alles, was ich am 1. Band noch einigermaßen toll fand, hat sich in den Folgebänden dann so ziemlich zerlegt. 

Der Schreibstil ging mir immer mehr auf die Nerven. Der Autor kam in meinen Augen einfach nicht auf den Punkt und das hat mich echt frustriert. Die ständigen Perspektivwechsel, die ich Anfangs noch ganz interessant und abwechslungsreich fand, haben mich aufgeregt und immer mehr verwirrt. Auch die ständigen Sprünge zwischen hochtrabenden Gedanken zur Existenz der Menschen und dem Überlebenskampf und der doch recht plumpen und harten Art, mit denen Rick Yancey seine Charaktere sprechen (oder denken) lässt, haben mich mehr und mehr gestört. Ich hatte einfach das Gefühl, es passt nicht richtig zusammen und war mehr gewollt als gekonnt.
Außerdem fand ich es unheimlich schade, dass Cassie immer weiter in den Hintergrund gerückt ist, obwohl sie ja eigentlich der wichtigste Charakter des Buches sein sollte. Und vor allem auch, weil ich sie und ihren Sarkasmus mochte und sie eigentlich mein Lieblingscharakter war. Das war mir echt zu wenig diesmal. Dafür kamen all die anderen Charaktere, vor allem auch Marika und Ben, sehr oft vor. Und zumindest mit Marika konnte ich von Anfang an nichts anfangen. Ich habe sie noch nie gemocht und sie war mir deshalb auch relativ egal. Auch in welche Richtung der kleine Sam, Cassies Bruder, sich entwickelt, hat mir überhaupt nicht zugesagt. Sicherlich ist es ein finsteres Szenario und nur das Überleben zählt und dass es den Charakteren eine gewisse Härte abverlangt, aber dann war das halt einfach nichts für mich. Ich konnte einfach nicht mit ihnen mitfühlen und mich von ihrem Schicksal mitreißen lassen, weil ich es einfach so absurd fand, wie sie sich teilweise verhalten haben. Ich nehme mal an, dass da auch der ruppige Schreibstil, der irgendwie philosophisch sein möchte, aber eigentlich nur nervt, da einen großen Teil der Mitschuld trägt.Obwohl ich die Idee an sich ja immernoch ganz gut fand, war die Umsetzung einfach unbefriedigend und total verworren.

Leider konnte es mich dann auch im weiteren Verlauf einfach nicht packen. Von einem Finale hätte ich mir dann wirklich mehr versprochen. Selbst die eigentlich spannenden und actionreichen Szenen, die es durchaus zur Genüge gab, haben nichts in mir ausgelöst außer Langeweile. Das Ende war dann auch nur noch ein Witz und genauso unbefriedigend wie das Geplänkel davor. 

 
Kein fulminanter Abschluss der Trilogie, jedenfalls nicht für mich. Ich bin einfach nur gefrustet, denn die Idee an sich war toll und es gab auch durchaus gute Gedanken in der Geschichte, aber letztendlich war es ein kleiner Reinfall. Das Ende hat mich auch nicht glücklich machen können. Insgesamt leider ziemlich unbefriedigend und keine Empfehlung.

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