TigorA

TigorAs Bibliothek

782 Bücher, 258 Rezensionen

Zu TigorAs Profil
Filtern nach
782 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

96 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

becky chambers, galaxie, science-fiction, der lange weg zu einem kleinen zornigen planeten, scifi

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Becky Chambers , Karin Will
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.10.2016
ISBN 9783596035687
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(955)

1.578 Bibliotheken, 6 Leser, 13 Gruppen, 210 Rezensionen

thriller, psychothriller, schizophrenie, therapie, psychiater

Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(205)

514 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:



 
Die 20-jährige Alana McClary und ihr gleichaltriger Mitbewohner Clay - beide sind sie Waisenkinder und kennen sich seit der Kindheit - kommen mehr schlecht als recht über die Runden. Während Clay unverschämtes Glück beim Online-Poker hat und so seinen Beitrag zum Haushalt beisteuert, versucht Alana sich als Privatdetektivin. Das klappt mal mehr, mal weniger gut, denn während Clay ein Glückspilz ist, stapft sie in jedes erdenkliches Fettnäpfchen und bringt sich immer wieder in die komischsten Situationen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass Alana eine Fähigkeit hat. Sie sieht nämlich über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die die verbleibende Lebenszeit der jeweiligen Person anzeigt. Sobald neigt sich diese Lebenszeit dem Ende zu, entfährt Alana ein markerschütternder Schrei. Clay vermutet, dass Alana eine Banshee ist, eine Todesfee. Doch Alana glaubt nicht an diesen Quatsch. Bis sie eines Tages einem Jungen das Leben rettet und damit eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, die nicht nur das Mysterium über ihre Herkunft beeinhaltet, sondern auch eine Reihe von schaurigen Mordfällen und einen attraktiven Detective.

 
Ich hatte mich sehr auf diese lockere, witzige Geschichte gefreut. Locker und witzig ist sie auch auf jeden Fall und es hat mich auch gut unterhalten können, dennoch blieb es ein bisschen hinter den Erwartungen zurück.

Der Einstieg in das Buch hat mir noch richtig gut gefallen. Wir befinden uns direkt im Geschehen, während einer von Alanas waghalsigen Aktionen um einen Menschen zu retten, dessen Todesuhr abläuft. Das hat es mir als Leserin leicht gemacht, mich sofort in die Geschichte fallen zu lassen. Die ersten Seiten waren auch wirklich toll und sind nur so dahin geflogen, was auch dem humorvollen, spritzigen und flüssigen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. 

Allerdings fing es dann etwa ab der Hälfte an, ermüdend zu werden. War Alana zu Beginn noch lustig und ihre Tolpatschigkeit oft zum Schmunzeln komisch, so fing sie dann leider doch so langsam an mich zu nerven. Als Todesfee ist sie zwar nun wirklich kein Glücksbringer, auch nicht für sich selbst und das wird auch gut erklärt, warum sie dauernd unbeholfen durch die Gegend stolpert und kein Fettnäpfchen auslässt. Aber irgendwann wird es einfach anstrengend, weil wirklich dauernd irgendwas peinliches mit ihr passiert. Und dabei kommt sie dann manchmal auch noch ziemlich zickig rüber, wenn sie versucht, sich den heißen Detective Dylan Shane vom Hals zu halten. Bzw. Detective Sockenschuss, wie sie niemals müde wird zu wiederholen. Auch ihrem Mitbewohner Clay gegenüber verhält sie sich nicht immer so toll. Dabei hatte Clay eigentlich sofort meine Sympathiepunkte inne, wie so einige andere Nebencharaktere auch, die ich wesentlich angenehmer fand als unsere Heldin Alana. 

Die Story an sich ist zu Beginn ebenfalls noch ganz interessant und man fragt sich, wohin die Reise gehen wird. Doch als die ersten Erklärungen geliefert wurden, war die Sache für mich recht schnell offensichtlich und konnte dann auch keine großartigen Überraschungen mehr parat halten. Mit dem Ende bin ich auch nicht so richtig glücklich. 


 Es versprüht eine Menge Witz und ist für Zwischendurch eine ganz unterhaltsame Lektüre. Meine Begeisterung hat es leider ab der Mitte etwas lahmgelegt, da Protagonistin Alana irgendwann nicht mehr so leicht zu ertragen war und die Story auch nicht viel Neues zu bieten hat. Für meinen Geschmack etwas zu gewollt das Ganze, aber für Leute die humorvolle Fantasy mit Crime-Aspekten mögen, sollten sich durchaus mal daran versuchen.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

40 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

wikinger, jen, gin, lyx verlag, larissa brown

Feuer und Wind

Larissa Brown , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 750 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783736302310
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(275)

460 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 84 Rezensionen

geister, london, jonathan stroud, lockwood, geisterjäger

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.10.2014
ISBN 9783570157107
Genre: Jugendbuch

Rezension:


 
Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen, seit den Geschehnissen aus Band 1. Lucy hat sich bei ihrem neuen Arbeitgeber Anthony Lockwood und ihrem Kollegen George eingelebt. Die kleine Agentur Lockwood & Co. hat zwar einen Aufschwung erlebt, doch so ganz etabliert sind die drei Geisterjäger noch immer nicht und es herrscht große Konkurrenz in der Branche. Allen voran macht Fittes, die größte Agentur Londons, ihnen immer wieder einen Strich durch die Rechnung und sahnt die guten Aufträge ab. Doch unsere drei Helden lassen sich davon nicht unterkriegen und haben schon bald eine Wette mit der ungeliebten Konkurrenz am Laufen, als bei Grabungen auf einem Friedhof die Gebeine eines berüchtigten, ehemaligen Psychiatrie-Leiters geborgen werden, um den sich grausige Geschichten ranken. Nicht umsonst wurde der Mann in einem eisernen Sarg begraben, denn er ist nicht allein da drin gewesen. Dumm nur, dass das was mit ihm im Sarg war nicht nur gefährlich ist, sondern auch noch gestohlen wird...


Lange ist es her, seit ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Das müsste irgendwann Ende 2013 gewesen sein. Dennoch konnte ich mich noch gut an die Geschichte erinnern und hatte spontan so richtig Lust mich endlich mal dem nächsten Teil zu widmen. Ich mag Jonathan Stroud als Autor unheimlich gerne, er schreibt humorvoll und flüssig, so dass das Lesen einfach Spaß macht. Und auch hier erging es mir nicht anders, ich bekam genau das, was ich erwartet habe.

Seit den Geschehnissen aus Band 1 ist ein wenig Zeit verstrichen, so dass die Bücher nicht nahtlos aneinander anknüpfen. Es werden Aufträge erwähnt, bei denen wir als Leser nicht dabei waren, was aber nicht schlimm ist, schließlich ist die Geisterjagd für die Charaktere Alltag. Jetzt steigen wir in den nächsten größeren Fall ein, bei dem sich Lockwood & Co. ordentlich mit der Konkurrenz aus der Agentur Fittes messen. Diese kleinen Streitigkeiten fand ich sehr amüsant und die eigentlich schon spannende Story wurde noch ein wenig mehr aufgepeppt. Wobei es auch immer wieder ruhigere Augenblicke gab, in denen die Recherche eine wichtige Rolle spielt. Der Spannungsbogen wird also nicht die ganze Zeit aufrecht erhalten und ich muss leider auch sagen, dass es wie im ersten Band, ziemlich vorhersehbar war. Was aber der Unterhaltsamkeit überhaupt keinen Abbruch getan hat, denn trotzdem macht das Lesen großen Spaß und man kann mit den Charakteren lachen und sich gruseln.
 
Im Vergleich zu Band 1 haben sich auch die Charaktere nicht viel verändert. Ich weiß noch, dass ich damals mit Protagonistin Lucy nicht so gut klar gekommen bin, hier hatte ich aber keine Probleme mit ihr. Ansonsten sind sie genauso liebenswert und originell ausgearbeitet wie immer. Lockwood mimt noch immer den mysteriösen Gentleman und George ist noch immer witzig und nerdig. Da fällt es leicht, sie als Leser ins Herz zu schließen. Auch die Nebencharaktere und geisterhaften Erscheinungen, die uns neu begegnen, tragen zur Unterhaltung bei, denn alle sind sie auf ihre Art skurrile Unikate. 

Im Laufe der Geschichte wird auch das ein oder andere Geheimnis gelüftet und ich bin nach dem Ende wirklich extrem neugierig auf Band 3 geworden.

 
Ideenreichtum und Fantasie des Autors gefielen mir auch hier wieder unheimlich gut, gerade im Hinblick auf Charakter- und Geisterdesign und Aufbau seines schaurigen London. Die Story an sich war ziemlich vorhersehbar, aber hat mich trotzdem gut unterhalten. Die Mischung aus Grusel und Humor war mal wieder sehr gelungen. Ich werde mit Sicherheit auch den 3. Band noch lesen, gerade auch nach diesem interessanten Ende.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(101)

319 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

märchen, winter, fantasy, katharina seck, schnee

Die silberne Königin

Katharina Seck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404208623
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(394)

778 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 36 Rezensionen

liebe, england, krieg, 2. weltkrieg, familie

Abbitte

Ian McEwan , Bernhard Robben
Flexibler Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.03.2004
ISBN 9783257233803
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(69)

326 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

dystopie, cecelia ahern, jugendbuch, liebe, perfect

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 17.11.2016
ISBN 9783841422361
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(25)

77 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

hokuspoku, hokuspokus, liebe mich, jugendbuch, amy alward

Hokuspokus, liebe mich

Amy Alward , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.07.2016
ISBN 9783570403419
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 
Prinzessin Evelyn von Nova ist verzweifelt. Ihre Eltern wollen unbedingt, dass sie heiratet und Evelyn sieht sich in die Ecke gedrängt, denn wenn, dann soll ihr Auserwählter Zain Aster sein und nicht irgendjemand. Mit Zain, dem Sohn des größten Pharma-Unternehmers von Nova, ist sie schon sehr lange befreundet, doch der entscheidende Funke scheint noch nicht so richtig übergesprungen zu sein. Deshalb schmiedete Evelyn heimlich einen Plan und braute einen Liebestrank zusammen, mit dem sie endlich zum Ziel kommen möchte. Pech nur, dass sie im alles entscheidenden Moment die Getränke verwechselt, den Trank selbst zu sich nimmt und dabei in einen Spiegel schaut. Prompt verliebt sie sich in sich selbst und ihre magischen Kräfte drohen aus dem Gleichgewicht zu geraten. 

In aller Eile werden sämtliche Alchemisten und Zaubertrank-Kundigen von ganz Nova zusammengetrommelt, um sich auf die Jagd nach dem Gegengift zu machen. Unter ihnen nicht nur Zain Aster und sein Vater, sondern auch die 17-jährige Samantha Kemi, die um jeden Preis versuchen möchte, dem Zaubertrank-Laden ihres Großvaters zu neuem Ruhm zu verhelfen und die hochnäsigen Pharma-Unternehmen und deren synthetische Mittel auszustechen. 

 
Oh was für eine tolle Geschichte. Ich starte schon gleich mit Begeisterung in die Rezension, denn es war wirklich ein zauberhaftes Lesevergnügen, das mir unheimlich viel Spaß bereitet hat. Vom super kitschigen Cover sollte man sich wirklich nicht abschrecken lassen, denn die Geschichte ist zwar ganz lustig und süß, aber auch ziemlich mit Action gespickt und hat noch einiges mehr zu bieten. Und allein die Tatsache mit der "in sich selbst verliebten Prinzessin" fand ich schonmal super witzig, da war die Neugier geweckt.

Entgegen des ersten Eindrucks ist unsere Protagonistin nicht Prinzessin Evelyn, sondern wir begleiten Samantha Kemi durch die Geschichte. Sam ist Lehrling im eigenen Familienbetrieb und ist mit der Kunst der Alchemie aufgewachsen. Denn einst war der Laden ihres Großvaters der Hauptlieferant von Arzneien und Zaubertränken an das Königshaus. Bevor Labors wie ZoroAster aus dem Boden schossen, die nicht auf natürliche Zutaten zurückgreifen, sondern ihre Mittel synthetisch herstellen. Die viel günstigeren und schneller zu beschaffenden Tränke haben natürlich der alten Tradition des Mischens und Brauens längst den Rang abgelaufen und so kämpft Sams Familie mehr schlecht als recht mit ihrer Existenz

Als dann die "Wilde Jagd" auf das Gegenmittel für den Liebestrank der Prinzessin ausgerufen wird, sieht Sam eine Chance für ihr Geschäft und möchte natürlich daran teilnehmen. Dafür muss sie aber erst an ihrem sturen Großvater vorbei, der nichts davon hält. Sie schafft es dennoch in den Palast und zur Anmeldung für die Jagd, denn aufgeben kommt für Sam nicht in Frage. Und schon gar nicht, dass ein Syntec-Labor wie das von Zain Asters Vater die Lorbeeren erntet. Selbst wenn das bedeutet, dass sie gegen den gutaussehenden Zain antreten muss und ihre Chancen eher schlecht stehen.  Ich mochte Sam wirklich gerne. Sie ist ein normales Mädchen, die aber weiß was sie kann und loyal gegenüber ihrer Familie ist.

Die Jagd nach dem Gegenmittel war wirklich spannend und unterhaltsam gestaltet. Es war so interessant, wie die Kandidaten Stück für Stück die Zutaten für den Liebestrank der Prinzessin herausfinden und sie sich erkämpfen. Dafür reisen sie auch außerhalb von Nova herum und erleben allerhand Abenteuer. Man fiebert als Leser gespannt mit, ob Sam es trotz Rückschläge und Hürden, die es zu nehemen gilt, die Nase vorn behalten kann. Denn in dem Rennen um das Gegenmittel gibt es auch einen Bösewicht, der es den Kandidaten nicht leicht macht und die Suche zusätzliche erschwert. Natürlich darf auch die Liebesgeschichte nicht fehlen. Die tritt aber nicht allzu sehr in der Fordergrund, ich fand sie aber ganz niedlich gemacht, wenn auch vielleicht nicht immer zu 100% nachvollziehbar.

Die Gestaltung der Welt, in der die Geschichte spielt, fand ich ebenfalls sehr gut gemacht. Sie ist unserer Welt nicht unähnlich (es gibt Autos, Computer, Handys etc.), allerdings gibt es eben die Alchemisten, Magier und fantastische Geschöpfe und Pflanzen, die allem noch einen Hauch Übernatürliches verleihen und die in dieser Welt etwas völlig alltägliches sind. 

Der Schreibstil ist, wie man es erwarten kann, sehr locker und flüssig, das Buch ließ sich schnell weglesen. Es war humorvoll und rasant, aber hatte auch ernstere Passagen. Den Hauptanteil nimmt natürlich Samantha ein, es gibt aber auch immer wieder Einblicke in die Entwicklung von Prinzessing Evelyn in Form von kurzen Kapitel aus ihrer Sicht, was ich sehr gut fand. Alles in Allem war es einfach eine tolle Mischung, wo jeder junge und auch junggebliebene Leser seinen Spaß dran hat. Das Ende könnte eigentlich so für sich stehen bleiben, denn der Band wirkt erstmal in sich stimmig und abgeschlossen. Es wird aber meines Wissens nächstes Jahr einen 2. Band geben.


 Ein humorvolles, spaßiges Buch mit einer tollen Idee rund um die Thematik Zaubertränke, Alchemie und Magie. Hat mehr zu bieten, als das kitschige Cover vermuten lässt. Die Protagonistin ist nicht zu abgehoben und war mir jedenfalls gleich zu Beginn sympathisch. Ich finde einfach nichts, was ich an diesem Buch großartig auszusetzen hätte, bis auf einen letzten Funken vielleicht, der nicht so ganz zum "Highlight-Gefühl" gereicht hat. Aber definitiv ein tolles, lesenswertes Buch.
4,5 Sterne von mir

  (10)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

144 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, phönix, drachenmond, ein himmel aus lavende, drachenmond, absolut lesenswert

Ein Himmel aus Lavendel

Marlena Anders
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919159
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(235)

582 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, das juwel, magie, liebe

Das Juwel - Die weiße Rose

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es geht nahtlos weiter mit den Geschehnissen rund um Surrogat Violet Lasting und ihren Freunden. Gut fand ich hier, dass zu Beginn des Buches noch ein bisschen erklärt wird, was bisher geschehen ist. Wenn zwischen Band 1 und 2 viel Zeit vergangen ist, ist sowas sicherlich ganz hilfreich um gut wieder reinzukommen. Bei mir wäre das nun eigentlich nicht notwendig gewesen, aber ich hoffe, dass das beim 3. Band auch wieder so gehandhabt wird, denn auf den müssen wir ja nun noch eine ganze Weile warten.

Dabei war es von vorne bis hinten total spannend und nach diesem gemeinen Ende, will ich eigentlich sofort wissen, wie es weiter geht. Meines Erachtens war die Spannung diesmal sogar noch größer als im 1. Band, weil sie nicht länger unterschwellig lauert, sondern es wirklich actionreich und rasant weiter geht. Immer passiert irgendwas und ich war so gefesselt an das Buch, dass ich es kaum zur Seite legen konnte. Sicher gibt es auch ruhigere Passagen, aber die waren genauso interessant wie alles andere.

Violet entwickelt sich weiter, lernt viel Neues dazu und wird immer stärker. Man erfährt auch einiges mehr über ihre Begleiter. Die Geschichte vom Gefährten Ash wird erzählt und auch über die männliche Zofe Lucien erfährt man mehr. Das fand ich richtig gut, dass die männlichen Charaktere ein wenig mehr beleuchtet wurden. Mein heimlicher Held ist aber eindeutig Garnet. Schade, dass er nur eine Nebenrolle spielt und nicht so oft dabei ist.  Die Liebesgeschichte, die im 1. Band so einen komischen Beigeschmack für mich hatte, ist dadurch, dass sie ja nun besteht und eigentlich auch keine zentrale Rolle spielt, gut zu erdulden und fühlte sich auch schon viel besser an beim Lesen.

Mir hat aber nicht nur Violets Entwicklung und die ihrer Freunde gefallen, sondern auch das Fortschreiten der Geschichte im Allgemeinen. Was alles aufgedeckt und augeklärt wird, war sehr interessant und hat für mich Sinn ergeben, soweit man bei Fiktion von Sinn sprechen kann. Es kommt sogar immer mehr Magie mit ins Spiel, aber ich will nicht zu viel verraten. Ich bin einfach nur total begeistert und überrascht, dass es mir so gut gefallen hat.

 
Eine mehr als gelungene Fortsetzung wie ich finde. Band 1 war schon grandios, heftig und spannend, aber ich finde, dieser Band legt sogar noch eine kleine Schippe drauf. Wer fesselnde Dystopien mag, wo man nur so durch die Seiten fliegt, der wird hier an der richtigen Adresse sein. Ich kann die Trilogie bisher nur wärmstens empfehlen. 

  (13)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(42)

162 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

dystopie, aliens, endzeit, rick yancey, cassie

Der letzte Stern

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 03.10.2016
ISBN 9783442313365
Genre: Science-Fiction

Rezension:

 
Ich hatte wirklich gehofft, dass mich Band 3 - nach dem doch recht schwachen, verwirrenden 2. Band - wieder ein wenig versöhnen könnte. Das hat allerdings so gar nicht geklappt und ich bin wirklich enttäuscht, wie die Geschichte endet.

Es geht genauso verwirrend weiter im letzten Band und ich war teilweise echt verzweifelt, weil ich einerseits das Gefühl hatte, dass es nicht voran geht und zum Anderen, dass ich irgendwas nicht verstehe oder verpasst habe. Alles, was ich am 1. Band noch einigermaßen toll fand, hat sich in den Folgebänden dann so ziemlich zerlegt. 

Der Schreibstil ging mir immer mehr auf die Nerven. Der Autor kam in meinen Augen einfach nicht auf den Punkt und das hat mich echt frustriert. Die ständigen Perspektivwechsel, die ich Anfangs noch ganz interessant und abwechslungsreich fand, haben mich aufgeregt und immer mehr verwirrt. Auch die ständigen Sprünge zwischen hochtrabenden Gedanken zur Existenz der Menschen und dem Überlebenskampf und der doch recht plumpen und harten Art, mit denen Rick Yancey seine Charaktere sprechen (oder denken) lässt, haben mich mehr und mehr gestört. Ich hatte einfach das Gefühl, es passt nicht richtig zusammen und war mehr gewollt als gekonnt.
Außerdem fand ich es unheimlich schade, dass Cassie immer weiter in den Hintergrund gerückt ist, obwohl sie ja eigentlich der wichtigste Charakter des Buches sein sollte. Und vor allem auch, weil ich sie und ihren Sarkasmus mochte und sie eigentlich mein Lieblingscharakter war. Das war mir echt zu wenig diesmal. Dafür kamen all die anderen Charaktere, vor allem auch Marika und Ben, sehr oft vor. Und zumindest mit Marika konnte ich von Anfang an nichts anfangen. Ich habe sie noch nie gemocht und sie war mir deshalb auch relativ egal. Auch in welche Richtung der kleine Sam, Cassies Bruder, sich entwickelt, hat mir überhaupt nicht zugesagt. Sicherlich ist es ein finsteres Szenario und nur das Überleben zählt und dass es den Charakteren eine gewisse Härte abverlangt, aber dann war das halt einfach nichts für mich. Ich konnte einfach nicht mit ihnen mitfühlen und mich von ihrem Schicksal mitreißen lassen, weil ich es einfach so absurd fand, wie sie sich teilweise verhalten haben. Ich nehme mal an, dass da auch der ruppige Schreibstil, der irgendwie philosophisch sein möchte, aber eigentlich nur nervt, da einen großen Teil der Mitschuld trägt.Obwohl ich die Idee an sich ja immernoch ganz gut fand, war die Umsetzung einfach unbefriedigend und total verworren.

Leider konnte es mich dann auch im weiteren Verlauf einfach nicht packen. Von einem Finale hätte ich mir dann wirklich mehr versprochen. Selbst die eigentlich spannenden und actionreichen Szenen, die es durchaus zur Genüge gab, haben nichts in mir ausgelöst außer Langeweile. Das Ende war dann auch nur noch ein Witz und genauso unbefriedigend wie das Geplänkel davor. 

 
Kein fulminanter Abschluss der Trilogie, jedenfalls nicht für mich. Ich bin einfach nur gefrustet, denn die Idee an sich war toll und es gab auch durchaus gute Gedanken in der Geschichte, aber letztendlich war es ein kleiner Reinfall. Das Ende hat mich auch nicht glücklich machen können. Insgesamt leider ziemlich unbefriedigend und keine Empfehlung.

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(49)

166 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

die macht des schmetterlings, matt dickinson, chaostheorie, matt dickinso, macht des schmetterlings

Die Macht des Schmetterlings

Matt Dickinson , Alan C. Lyne
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 21.06.2013
ISBN 9783833901690
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(125)

314 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

märchen, fee, liebe, magie, lilith

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

Rezension:

Ach, immer dieser Zwiespalt: Auf der einen Seite freut man sich auf das Finale, auf der anderen Seite ist man so traurig, dass es nun vorbei ist...

Wie auch in den vorherigen Bänden war ich auch diesmal wieder augenblicklich mitgerissen und total drin in der Welt der Feen. Ich hatte ja erst ein bisschen Bedenken, ob ich gut reinkomme, weil Band 2 ja doch ein wenig verwirrend war und zudem schon etwas zurückliegt. Aber ich hatte zum Glück keinerlei Probleme und konnte die Geschichte voll und ganz genießen.

Und Genuss ist hier wirklich vorprogrammiert, denn wer die beiden Vorgänger schon gelesen hat weiß, wie Julia Adrian schreibt. Ich liebe ihren Schreibstil wirklich sehr, er ist so bildhaft und poetisch und trägt einen wie gewohnt auf einer Wattewolke durch die Story. Natürlich ist er nach wie vor Geschmackssache, aber ich finde ihn einfach nur wunderschön.

Unsere Protagonistin die Dreizehnte Fee ist nach wie vor ein nicht ganz greifbarer und auch nicht unbedingt sympathischer Charakter, der aber durch seine innerliche Zerissenheit und dem Kampf mich sich selbst und seiner Umwelt sehr mitzureißen weiß. Es geht wieder um Rache, aber auch um Schuld und Reue, die sich thematisch mehr und mehr in den Vordergrund drängeln. Und natürlich spielt Liebe weiterhin eine zentrale Rolle. Das ganze verpackt in schönen Sätzen und mit viel märchenhafter Fantasie, ist es wieder ein absolutes Lesevergnügen. Auch die Atmosphäre bleibt gewohnt düster und bedrückend, melancholisch und drückt ein wenig die Stimmung, darauf sollte man vor dem Lesen auf jeden Fall gefasst sein.

Die Entwicklungen haben mir so weit auch ganz gut gefallen, es gab dramatische Enthüllungen und Wendungen, die wirklich aufwühlend waren. Allerdings hatte ich in der Mitte auch kurz das Gefühl, dass sich die Geschichte ein bisschen im Kreis dreht oder ins Stocken gerät und nicht so richtig in Schwung kommt. Daher bin ich mit meiner Bewertung auch ein wenig am hadern gewesen, aber alles in allem kann ich einfach keinen großartigen Abzug dafür geben. Denn dafür war die Verwirrung aus Band 2 verschwunden und man sieht endlich klar, was die Geschichte möchte und wo sie hin soll, ohne gleich alles vorweg zu nehmen. Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, ich hätte irgendwas nicht verstanden. 

Mit dem Ende kann ich gut leben, auch wenn es nicht unbedingt ein Happy End im klassischen Sinne ist. Aber es hat mir gefallen, weil es gut gepasst hat.

 
Ein krönender Abschluss für die Trilogie und insgesamt eine sehr empfehlenswerte Reihe. Gerade für den wunderschönen Schreibstil und die Worte, die die Autorin hier findet, lohnt es sich schon absolut sie zu lesen. Aber man bekommt auch eine tolle Geschichte geliefert, die einen mitreißt und so schnell nicht mehr loslässt.

  (15)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(85)

198 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

wüste, alwyn hamilton, fantasy, amani, rebellin des sandes

AMANI - Rebellin des Sandes

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 22.08.2016
ISBN 9783570164365
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(222)

401 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 174 Rezensionen

fluch, fantasy, liebe, magie, jugendbuch

Secret Fire - Die Entflammten

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(47)

120 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

mafia, mode, girl in black, berlin, liebe

Girl in Black

Mara Lang
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 15.08.2016
ISBN 9783764170639
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

40 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

ebook, softcover, glück, zeit, schicksal

Knochenjob!

Sarah Adler
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 31.08.2016
ISBN 9783959911924
Genre: Romane

Rezension:


 
Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, wie es wohl wäre, wenn der Tod seine Memoiren aufschreiben würde? Sarah Adler liefert uns mit diesem Buch eine mögliche Antwort. Tods Job ist, wie wir alle wissen, nicht der Schönste und nach so vielen Millionen von Jahren hat er auch so langsam keine Lust mehr darauf. Was Neues muss her. Warum immer nur töten und Seelen abholen? Kann er nicht auch einmal etwas anderes machen? Zum Beispiel Menschenleben retten indem er Erste Hilfe lernt... Wenn da nicht seine Kollegen Leben, Schicksal, Zufall, Glück und Karma wären, die ihm regelmäßig einen Strich durch die Rechnung machen und mit denen er es nicht immer leicht hat. Ein Besuch bei Chefin Zeit ist da eigentlich längst überfällig...


Aufmerksam auf dieses Buch bin ich - wen wird es wundern? - durch das wunderschöne Cover geworden, als ich es beim Stöbern auf der Verlagsseite entdeckt habe. Und als ich mir dann durchgelesen habe, worum es geht, war klar, dass ich es auch werde lesen müssen.

Ich habe Geschichten mit dem Tod als Hauptakteur schon immer gemocht und auch dieses Buch hat mir unheimlich viel Spaß bereitet. Nicht nur, dass uns Tod alles erzählt, von der Erschaffung der ersten Einzeller bishin zur jetzigen Zeit., er nimmt uns mit auf eine Reise durch die Evolution und wir lernen dabei seine Kollegen kennen, mit denen sich eine Zusammenarbeit oft schwierig gestaltet. Gerade mit Leben liegt er dauernd im Clinch. Irgendwann hat Tod einfach keine Lust mehr auf seinen Job und versucht daraus auszubrechen. Das gestaltet sich allerdings als problematisch, wie man sich bestimmt denken kann. Er lässt aber nichts unversucht, was für einige komische Situationen sorgt. Fast kann einem der Sensenmann leid tun, wenn er sich nicht schon ausreichen selbst bemitleiden würde. Aber er jammert nicht nur, er ist auch ein Macher und ich habe mich gerne von ihm durch seine Memoiren tragen lassen.

Und diese werden uns in allen Einzelheiten geschildert, wobei die Autorin wirklich sehr viel Wortwitz einflicht und mit ihrem Schreibstil den Leser in jeder Zeile spüren lässt, wie sehr sie das geschriebene Wort liebt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen an dem Buch.

Kleines Manko war meiner Meinung nach, dass die Geschichte recht verworren und chaotisch rüber kam. Sie schweift oft vom Thema ab und lässt Tod wieder Anekdoten aus seinem seeehr langen Leben zum Besten geben, anstatt mit der eigentlichen Story weiter zu machen. Das hat mich manchmal ein wenig rausgebracht und den Lesefluss gestört. Aber trotzdem hatte ich richtig viel Spaß und musste sehr oft nicht nur schmunzeln, sondern auch richtig lachen, weil der schwarze Humor einfach immer und überall präsent ist. Natürlich hat das Buch nicht nur lustige, sondern ab und zu auch nachdenkliche Seiten. Die gesamte Metaphorik war sehr stimmig und die Erklärungen nachvollziehbar. 

 
Sehr vergnügliches Leseerlebnis, wenn man schwarzen Humor, Metaphern und Geschichten über und mit dem Tod mag. Ein paar kleine Schwächen gab es in Aufbau und Struktur der Story, aber der galante Wortwitz der Autorin tröstet über vieles hinweg. Mir hat es gefallen und ich würde gerne noch mehr Geschichten über "diesen" Tod lesen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(130)

264 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

julianna grohe, märchen, die vierte braut, brautschau, prinzen

Die vierte Braut

Julianna Grohe
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959911214
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(95)

251 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

cassandra clare, magisterium, magie, fantasy, chaos

Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze

Cassandra Clare , , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783846600283
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

154 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

weltall, these broken stars: jubilee und flynn, 2016, carlsen, träume

These Broken Stars. Jubilee und Flynn

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.11.2016
ISBN 9783551583611
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

221 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, witch hunter, band 2, spannend bis zum ende

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

Virginia Boecker , Alexandra Ernst
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423761512
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(65)

235 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

drachen, julie kagawa, talon, fantasy, drachennacht

Talon - Drachennacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 31.10.2016
ISBN 9783453269729
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 
Nachdem Band 2 eine kleine Enttäuschung war, wurde meine Vorfreude auf den 3. Teil ein wenig ausgebremst. Nichtsdestotrotz wollte ich dem Ganzen noch eine Chance geben und siehe da, Band 3 konnte wieder ein bisschen an Fahrt aufnehmen und hat mir schlussendlich ganz gut gefallen. 

Ich bin auch super wieder in die Geschichte reingekommen, obwohl Band 2 ja schon mehr als ein halbes Jahr zurück liegt. Zu Beginn wurde ein bisschen wiederholt, was bisher so passiert ist um den Einstieg zu erleichtern, was ich immer sehr hilfreich finde. Ansonsten ging es nahtlos weiter mit unseren Helden.

Die Geschichte wird nach wie vor aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Natürlich aus Sicht unserer Protagonistin Ember, dem quirligen Drachenmädchen, aber auch aus Sicht des coolen Einzelgängers Riley und dem Ordenskrieger Garret, sowie aus Sicht von Embers Zwilling Dante. So bekommt man wieder die komplette Bandbreite mit, was mir ja an den Büchern sehr gut gefällt. Die Entwicklung der Charaktere ist hier auch sehr schön zu beobachten, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Ember tritt im Vergleich zu Vorher etwas in den Hintergrund, was aber auch mit ihrem recht angeschlagenen Gemütszustand und dem immerwährenden Gefühlschaos zu tun hat. Sie ist längst nicht mehr so quirlig (und mitunter nervig) wie zu Beginn, sondern mehr nachdenklich und besorgt, denn mittlerweile hat ja auch sie einiges erlebt und wegstecken müssen. Auch an Riley bemerkt man eine leichte Veränderung, da Ember doch recht starke Gefühle in ihm weckt, die ihn irgendwie weicher rüber kommen lassen. Garret hat seine größte Veränderung ja bereits durchlebt, somit fällt bei ihm eine Entwicklung nicht so stark auf. Aber auch an ihm gehen die Ereignisse und die Gefühle für ein bestimmtes Drachenmädchen nicht spurlos vorbei. Dante entwickelt sich ebenfalls, allerdings in eine weniger wünschenswerte Richtung. Mehr will ich hier nicht verraten, denn sonst würde ich stark spoilern.

Natürlich ist nach wie vor auch das zeitweise anstrengende Liebes - hin und her zwischen Ember und den zwei Herren präsent. Allerdings geht es in diesem Band auch sehr vermehrt um den Kampf zwischen Talon und dem Georgsorden. So erfahren wir nicht nur einiges über die Charaktere und ihre Gefühle füreinander, sondern es kommen auch einige neue Aspekte ans Licht, was die beiden verfeindeten Organisationen betrifft. 

Auch wenn ein paar Dinge widermal vorhersehbar und auch teilweise immernoch unlogisch waren (z.B. Frau Kagawas immerwährendes Problem mit der Beschreibung ihrer Drachen - sind die nun riesig oder passen sie in einen Schrank?), gab es auch durchaus Wendungen, die mich überrascht haben. Gerade am Ende hat die Autorin für meinen Geschmack nochmal 2 Dinger rausgehauen, die mich echt fassungslos und nach dem 4. Band lechzend zurück gelassen haben.

 
Immernoch kein Meilenstein der Jugend-Fantasy-Literatur aber dafür immernoch unterhaltsam und eine tolle Lektüre zum abschalten und darin abtauchen. Das Ende war wirklich mies, da gab es einen, meiner Meinung nach, bösen Cliffhanger. Band 4 werde ich definitiv lesen, weil ich unbedingt wissen muss, wie es weiter geht. Alle die Band 1 und 2 bisher gemocht haben, werden auch mit diesem Teil wieder ihre Freude haben, da bin ich mir sicher
3,5 Sterne von mir.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(289)

829 Bibliotheken, 26 Leser, 2 Gruppen, 177 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, flawed, fehlerhaft, cecelia ahern

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Man braucht Mut, um etwas zu meistern, aber man braucht sehr viel Angst, um mutig zu sein."  (Ebook: Pos. 1574)
  
 
Celestine North ist perfekt. Sie hat super Noten, ist hübsch, mit dem Sohn des höchsten Richters der Gilde zusammen und hat eine tolle Familie um sich. Doch ihr perfektes Leben gerät ins Wanken, als eine Nachbarin und Freundin der Familie North festgenommen und als fehlerhaft gebrandmarkt wird. Celestine beginnt über die Fehlerhaften nachzudenken und über die Gesellschaft, die allen nichts als Perfektion abverlangt. Jeder kleinste Fehler im Charakter eines Menschen wird bestraft, indem dieser markiert und ausgestoßen wird. Doch Celestine ist ein sehr logisch denkender Mensch und diese Logik, zusammen mit ihrer Intuition, werden ihr eines Morgens auf dem Weg zur Schule zum Verhängnis. Plötzlich sieht sich Celestine selbst mit der Gilde und dem Richter konfrontiert und ihr perfektes Leben gerät aus den Fugen.

 
Mein Gott, war das spannend! Ich hätte der Autorin nicht zugetraut, dass sie sowas schreiben könnte. Bisher kannte ich sie nur als Schreiberin von Liebes- und Frauenromanen. Aber in diesem Genre hat sie mich zum ersten Mal so richtig überrascht und von der ersten bis zur letzten Seite packen können.

Erst geht es noch ganz gemächlich los, wir bekommen einen Eindruck von dieser, auf Perfektion getrimmten, Welt und lernen die Charaktere kennen. Allen voran Celestine, die zwar als intelligentes, aber verwöhntes Mädchen rüber kommt, die noch nicht oft über den Tellerrand geblickt hat und sich in ihrem perfekten Leben mit ihrem perfekten Freund, sehr wohl fühlt. Als ihre Nachbarin verhaftet und verurteil wird, bekommt ihr Denken jedoch einen kleinen Umschwung und Celestine beginnt über das System und die Gesellschaft zu grübeln. Als sie im Bus, auf dem Weg zur Schule, dann einen verhehrenden Fehler begeht (der für jeden von uns Leser wahrscheinlich als selbstverständlich und alles andere als falsch vorkommen wird), lernt sie zum ersten Mal kennen wie es ist, nicht das perfekte kleine Mädchen zu sein. Und dass sie sich nicht auf ihre Freunde und nicht einmal zu 100% auf ihre Familie verlassen kann. 
Ich mochte Celestine wirklich gerne und habe ihr Schicksal mit Interesse verfolgt. Auch die Entwicklung vom verwöhnten Mädchen zur kleinen Kämpferin hat mir gut gefallen. An manchen Stellen kommt ihre Naivität zwar noch sehr gut zum Vorschein, wo man als Leser nur davor sitzt und mit dem Kopf schüttelt und sie eigentlich anschreien möchte, weil die Falle so offensichtlich ist, in die sie hineintappt, aber dennoch fand ich es sehr spannend und mitreißend. Die schmerzlichen Erfahrungen die Celestine macht, sind notwendig um ihren Charakter zu formen und verdeutlichen dem Leser wie sie langsam erwachsener wird und zu verstehen beginnt. 

"Als Kind dachte ich immer, wenn man weglaufen will, müsste man aufstehen und losrennen, wie die Kids im Film. Ein hasserfüllter Schrei, Türenknallen - und los. Aber inzwischen habe ich gelernt, dass viele Menschen weglaufen, ohne sich von der Stelle zu rühren." (Ebook: Pos. 2893-95)

Die Darstellung der Welt und das System der Perfektion bzw. dem Verstoßen von charakterlich fehlerhaften Menschen, fand ich sehr ansprechend gestaltet und regt sehr zum Nachdenken an. Man kann wirklich viel aus diesem Buch mitnehmen, weil es auch auf unsere jetzige Gesellschaft übertragbar ist und es Dinge sind, über die wir nachdenken sollten. Und darüber hinaus, ist Celestines Geschichte auch noch unglaublich spannend erzählt. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht und es wurde wirklich nie langweilig. Eine richtige Liebesgeschichte gibt es hier übrigens nicht wirklich, das Augenmerk liegt eindeutig auf der Handlung.

Der flüssige Schreibstil von Cecelia Ahern fesselt einen an das Buch und die Seiten fliegen nur so dahin. Doch neben dem jugendlichen Stil, ist es auch oft sehr bedrückend und man leidet als Leser wirklich mit den Fehlerhaften mit. Der Autorin ist es gelungen, trotz der Einfachheit eine dichte Atmosphäre zu erschaffen und unterschiedlichste Gefühle im Leser auszulösen. Ich bin froh, dass bereits im November der 2. Band erscheint, damit ich lesen kann, wie es weiter geht.

 
Wirklich sehr mitreißend geschrieben, mit einer spannenden Story, krassen Geschehnissen und einer Protagonistin, die zwar manchmal naiv ist, mit der man aber als Leser trotzdem mitfiebert. Da ich das Buch regelrecht verschlungen habe und es ein sehr intensives Lesegefühl bei mir ausgelöst hat, kann ich nicht anders, als begeistert zu sein. Absolute Empfehlung von mir, wenn ihr auf Dystopien steht.

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(448)

616 Bibliotheken, 40 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

harry potter, magie, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

Rezension:


 
19 Jahre sind für unsere Helden vergangen seit dem Ende von Band 7 der Harry Potter Saga. Harry ist nun nicht nur ein wichtiger Mitarbeiter im Zaubereiministerium, sondern auch stolzer Vater von 3 Kindern: James, Albus und Lily. In der Geschichte geht es hauptsächlich um Harrys Sohn Albus, der sein erstes Schuljahr in Hogwarts antreten soll. Doch die Wahl des Sprechenden Hutes fällt nicht zu Albus Zufriedenheit aus, was ihn in eine tiefe Krise stürzt. Als würde es nicht reichen, dass er bereits mit dem Vermächtnis seines berühmten Vaters hadert. Einen Freund findet er ausgerechnet in Scorpius Malfoy, dem Sohn von Draco Malfoy.  Gemeinsam versuchen die beiden Freunde ein Abenteuer zu bestehen, das alles verändern kann. Doch nicht nur für die jungen Zauberer, auch für die Erwachsenen gibt es dabei eine Menge zu lernen.

 
Mir war von Anfang an klar, dass ich an diesem Buch nicht würde vorbeigehen können. Dafür ist meine angeborene Neugier einfach viel zu groß, auch wenn ich natürlich auch die vielen Stimmen verstehen kann, die das Buch nicht lesen möchten. Mir hat dieses Buch zwar nicht die Harry Potter Bücher kaputt gemacht und ich bereue es auch nicht, es gelesen zu haben, aber eine totale Bereicherung kann ich es leider auch nicht nennen. 

Was einem natürlich zuallererst ins Auge sticht, ist die Form in der das Buch geschrieben ist. Es handelt sich hier um ein Theater-Script, somit ist auch das Buch in Dialogform und mit Regieanweisungen zu Beginn eines Kapitels geschrieben. An sich ist das nicht schlimm, ich wusste das auch bereits vor dem Lesen und konnte mich also darauf einstellen.

Das Dilemma mit dieser Schreibweise ergibt sich dann aber recht schnell, sobald man beginnt zu lesen. Die Dialoge an sich sind zwar wirklich gut geschrieben und teilweise auch richtig lustig, sodass ich durchaus schmunzeln musste, allerdings konnte es die tieferen Gefühle überhaupt nicht transportieren. Es plätscherte also alles die ganze Zeit an der Oberfläche, ohne dass man so richtig die Emotionen der Charaktere mitbekommt, sondern sich das anhand des Gesagten zusammenreimen musste. Das hat mich persönlich dann doch irgendwie gestört, jedenfalls zu Beginn. Es war einfach echt ungewohnt für mich. Einen Vorteil hatte es allerdings: Das Buch ließ sich super schnell und leicht weglesen. Selbst mit dem Englisch hatte ich keine Schwierigkeiten.

Der nächste Punkt, der mir ein wenig sauer aufgestoßen ist, sind die Charaktere. Als Potter-Fan der ersten Stunde habe ich mich natürlich gefreut, all den alten und neuen Personen zu begegnen, doch diese Freude hat nach einer gewissen Zeit einen kleinen Dämpfer erhalten. Ich habe die Charaktere nicht mehr wieder erkannt. Gerade Harry und Draco waren so anders dargestellt und irgendwie bin ich darauf überhaupt nicht klar gekommen. Ich weiß nicht ob man diese drastische Veränderung mit dem Erwachsenenalter erklären kann... Aber so ein bisschen die grundlegenden Wesenszüge, sodass man sie leichter widererkennt, das hätte ich schon erwartet. Da hatte ich wirklich Schwierigkeiten, das so zu akzeptieren. 

Auch Albus als neuer Protagonist war mir nicht wirklich sympathisch. Er ist ziemlich wehleidig und versinkt in seinem Selbstmitleid, benimmt sich schrecklich pubertär und anstrengend. Manchmal hätte ich ihn am liebsten geschüttelt. Dafür mochte ich Scorpius umso mehr, den fand ich sogar richtig lustig und irgendwie cool. 
Die Geschichte an sich ist dann zum Glück doch ganz interessant gewesen, auch wenn alles vom Tempo her sehr schnell voranschritt. In dem kompletten Buch erleben wir 4 Schuljahre von Albus, das fand ich schon arg schnell, wenn man es sonst gewohnt war, für jedes Schuljahr ein Buch zu bekommen. Sowieso spielte es die meiste Zeit überhaupt nicht in Hogwarts, was ich ebenfalls sehr schade fand. Aber war wohl nicht anders zu handhaben. Dafür gab es ein anderes Element in der Geschichte, das ganz spannend war. Und vor allem wurde auch ein großer Fokus auf die Beziehung zwischen Vater und Sohn gelegt, das fand ich ganz schön. 

Das Ende war dann doch sehr schnell erreicht und bis auf eine Kleinigkeit fand ich es auch ganz okay gelöst. Ich frage mich natürlich, wie das auf der Bühne umgesetzt wurde mit den ganzen Effekten usw. Und ob ich es als tatsächliches Theaterstück wohl besser finden würde? 


Es war unterhaltsam und hat Spaß gemacht zu lesen, aber es gab auch ein paar herbe Enttäuschungen für mich persönlich. Ich war doch überrascht, wie sehr sich die Charaktere verändert haben und auch die Schreibform hat mir für diese Geschichte einfach nicht so zugesagt. Als richtigen Roman hätte ich es vielleicht lieber gemocht, weil die Idee an sich wirklich toll ist. So blieb mir einfach zu viel auf der Strecke und wirkte recht gehetzt auf mich. Der typische Potter-Charme konnte so natürlich auch nicht mehr zum Tragen kommen. Für alle Neugierigen und Offenen da draußen sicherlich ein netter Schmöker, aber kein Must Read. 

  (19)
Tags:  
 
782 Ergebnisse