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127 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Höllenkönig

James Abbott , Ole Johan Christiansen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.04.2018
ISBN 9783764531997
Genre: Fantasy

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Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

Vic James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.08.2018
ISBN 9783841440105
Genre: Jugendbuch

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 21.03.2018
ISBN 9783103973518
Genre: Romane

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158 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

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Bernsteinstaub

Mechthild Gläser
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2018
ISBN 9783785588604
Genre: Jugendbuch

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The Crown´s Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

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(165)

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war sehr gespannt, wie die Autorin das Thema umgesetzt hat. Da ich selbst ein Dickerchen bin, hatte ich mich sehr gefreut mal über eine Protagonistin zu lesen, die sich mit ganz ähnlichen Problemen herumschlagen muss und die mal kein schlankes Püppchen ist, das nur nicht weiß wie hübsch sie eigentlich ist, so wie es in anderen Büchern oft der Fall ist. Und da ich gleichzeitig auch nach einer locker, leichten Unterhaltung gesucht hatte, war das Buch wirklich ein guter Griff.

Was ich als positiv empfand:
Zuerst einmal mochte ich  Protagonistin Will wirklich sehr gerne. Nicht nur, weil ich mich gut mit ihr identifizieren konnte und ein ums andere Mal gedacht habe "I feel you, girl!" sondern auch, weil sie ganz sympathisch, authentisch und bodenständig rüber kommt. Sie hat die typischen Sorgen einer ganz normalen Teenagerin, die nicht der gängigen Norm entspricht, aber auch ganz allgemeine kleine  Nöte und Probleme wie Streit mit der besten Freundin, die nervige Mutter oder eben auch die erste große Liebe, die ich nebenbei bemerkt wirklich süß fand. Ich fand es schön Will ein Stück zu begleiten und zu sehen wie sie ihr Leben meistert. Der  Schreibstil war leicht und flüssig, ich fühlte mich nicht nur von der Story bestens unterhalten, sondern hatte zudem noch einen angenehmen Lesefluss. 
Die  Botschaft, die in diesem Buch verpackt wurde fand ich auch ganz toll und wichtig. Man muss nicht perfekt sein, um glücklich zu sein. Man muss nicht dünn sein, um hübsch zu sein. Man ist nicht weniger liebenswert, wenn man nicht dem gesellschaftlichen Standard entspricht. Und vor allem muss man lernen sich selbst zu mögen. 
Dadurch, dass sich die Autorin sehr auf Will konzentriert und eben  alltägliche und nachdenkliche Themen behandelt werden, kann natürlich auch nicht viel Spannung aufkommen, was ich hier jetzt aber nicht unbedingt als schlecht empfunden habe. Das Buch hat mich trotzdem super unterhalten, auch wenn es eher ruhig war und mehr so diesen "Slice of life"-Charakter hatte. Es gab dafür ein paar lustige und herzliche Szenen, die das allemal wieder wett machen konnten.

Was ich als eher negativ empfunden habe:
Die oben angesprochene  Botschaft hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr von der Autorin herausgearbeitet werden können. Sie ging dann an manchen Stellen doch etwas unter. 
Will ist eine Person, die sehr stark  an sich zweifelt, was ich total nachempfinden kann, weil auch ich das sehr oft tue. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass gerade das die Botschaft dann etwas zu sehr in den Hintergrund geraten lässt und bei einigen Lesern negativ auffallen könnte. 

Fazit:
Insgesamt ein wirklich tolles Jugendbuch. Authentisch, ein bisschen verrückt aber herzerwärmend und mit einer tollen Protagonistin, die trotz vieler Zweifel und Probleme strahlt. Eine total niedliche Lovestory gibt es noch obendrauf. Ich habe mich super unterhalten gefühlt, auch wenn die Kernaussage manchmal in den Hintergrund trat. Trotzdem eine Empfehlung.

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308 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich war sehr neugierig darauf, wie es mit Protagonistin Rea und ihren Freunden in Paris weiter geht. Die Magdalenen sind hier nicht so verpönt und Hautkontakt ist nicht verboten. Für Rea eröffnet sich dadurch eine völlig neue Welt, aber trotzdem lauern auch hier Gefahren und Probleme an jeder Ecke. Auch vor dem Kronprinzen von England kann die Gute nicht davonlaufen, das kann man sich ja schon denken. Trotzdem wollte ich natürlich wissen, wie die Autorin das ganze umsetzt und ich kann sagen, dass ich noch begeisterter war als vom ersten Teil. 


Was ich positiv fand:
Auf jeden Fall hat mich der  Schreibstil der Autorin von der ersten Seite an wieder total gepackt und in die Geschichte hinein gezogen. Sie lässt sich super flüssig lesen und Spannung ist eigentlich immer vorhanden, ob nun unterschwellig oder auch mal ganz deutlich spürbar, sie war immer irgendwie da und ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Die Autorin hat wirklich nochmal einiges aus ihrer Story herausgeholt,  Twists und Wendungen eingebaut und dabei nicht vergessen auch ein paar  Fragen aufzuklären, die sich im ersten Teil bereits ergeben hatten und bis Dato unbeantwortet waren. 

Außerdem hatte ich mit der Zeit wohl doch ein Band zu  Rea geknüpft und auch zu einigen Nebencharakteren, was mir erst gar nicht so bewusst war. Aber diesen Band zu lesen, fühlte sich ein bisschen an wie gute Freunde zu besuchen. Es hat mir Spaß gemacht sie zu begleiten und die  Nebencharaktere, wie z.B. die drei Musketiere an Reas Seite, waren wirklich Gold wert. Mit ihnen hat sich die Autorin ein sehr eigenwilliges Beziehungskonstrukt überlegt, was ich so auch noch in keiner Geschichte gelesen habe. Aber irgendwie hat es funktioniert, auch wenn ich es im ersten Moment seltsam fand. Sowieso fand ich nicht immer alles toll, was sie sich für ihre Charaktere überlegt hat, aber es hatte trotzdem eine  Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Der Unterhaltungsfaktor war jedenfalls sehr hoch und ließ mich dann auch über solche Kleinigkeiten leicht hinweg sehen.

Mit  Überraschungen wurde auch nicht gespart und eine  Antoganistin eingeführt, die ganz schön gruselig ist und Rea das Leben noch schwerer macht. Was es mit ihr auf sich hat, war erschreckend, aber jetzt wo ich es weiß auch völlig logisch. Hätte man drauf kommen können. Und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass ich es unbewusst schon gemerkt habe, was da Sache ist, denn so schockiert war ich dann tatsächlich nicht von der großen Enthüllung. Aber trotzdem gut gemacht von der Autorin und für einige bestimmt ein echter Knüller.

Das  Ende macht auf der einen Seite neugierig auf Band 3, auf der anderen Seite habe ich aber auch ein bisschen Angst davor zu erfahren, wie es weiter geht. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die ganze Entwicklung gut finden soll. Aber der  politische Zwist und die  ethischen Fragen sind weiterhin sehr interessant und ich bin gespannt, wohin die Autorin uns da führen wird.

Was ich eher negativ fand:
Die  "Beziehung" zwischen Rea und dem Kronprinzen, von der ich in Band 1 schon kein Fan war, geht auch hier in die zweite Runde und bleibt mir weiterhin ein kleiner Dorn im Auge. Ich schaffe es einfach nicht nachzuvollziehen, was Rea an ihm findet.  Robin ist so ein Unsympath für mich. Noch immer kann ich ihn nicht sonderlich leiden. 

Und ich fand es ein bisschen schade, dass die  Duchesse Ninon, die ich eigentlich sehr mochte, in diesem Band ein wenig passiv blieb und nicht so stark hervortrat, wie ich gehofft hatte. 

Fazit:
Ein sehr gelungener zweiter Band, der für mich kein Lückenfüller war, sondern durchaus noch eine Schippe drauflegen konnte. Allen Fans von Dystopien und starken Charakteren, die auch mit anstrengenden Liebesgeschichten gut klar kommen, kann ich die Reihe bisher wirklich empfehlen. Ich habe richtig viel Lesespaß an den Büchern. 4,5 Sterne von mir

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119 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

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387 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten (Buch 2)

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.10.2016
ISBN 9783551315960
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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132 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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The Shape of Water

Guillermo del Toro , Daniel Kraus , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426523070
Genre: Fantasy

Rezension:

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch, als der Film raus kam und plötzlich in aller Munde war. Nachdem ich mich dann genauer informiert hatte worum es geht, wurde ich neugierig auf diese ganz spezielle Liebesgeschichte und wollte das Buch unbedingt lesen. Leider muss ich sagen, dass es mehr verspricht, als es letztendlich halten konnte.

Was ich als positiv empfunden habe:
Auf jeden Fall hat mir der Handlungsstrang von  Protagonistin Elisa gut gefallen und auch sie als Person mochte ich sehr gerne. Sie ist eine freundliche und verträumte junge Frau mit einem Handicap, die ihr Leben aber trotz aller Widrigkeiten meistert und sich nicht unterkriegen lässt. Ihre Brötchen verdient sich die stumme Putzfrau in einem US-Militärlabor wo sie auch erstmals auf den " Fischmann" trifft, der aus dem Amazon dorthin verbracht wird. Ich fand es schön zu lesen, wie die scheue Elisa zu dem ebenso scheuen Wesen eine  Verbindung aufbaut und ein immer engeres Band knüpft. Durch die Gebärdensprache können sie sogar irgendwann miteinander kommunizieren und Elisa hat zum ersten Mal im Leben jemanden, der sie wirklich zu verstehen scheint. Sie verliebt sich hoffnungslos in das Geschöpf und kann es natürlich nicht ertragen, wie er von den Wissenschaftlern und von dem Offizier, der es gefangen hatte, gequält und festgehalten wird. Mir hat diese  ungewöhnliche Liebesgeschichte wirklich gut gefallen und ich habe sie auch mit Interesse verfolgt. Irgendwie konnte ich Elisa sehr gut verstehen und nachvollziehen, warum sie den Fischmann so mag.  Zu Beginn war ich auch noch ganz hoffnungsvoll, dass mir das Buch super gefallen könnte, was sich dann aber leider immer mehr zerschlagen hat.

Was ich als negativ empfunden habe:
So sehr ich Elisas Handlungsstrang mochte, so sehr gingen mir alle anderen tierisch auf die Nerven. Wir erleben die Geschichte auch aus der Sicht des fiesen Offiziers Strickland, aus der Sicht von dessen Frau und auch von Elisas bestem Freund und einem Wissenschaftler im Labor. Wobei die oftmals gar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Die  Perspektivwechsel kamen mir völlig  unnötig vor und haben meiner Meinung nach so gut wie nichts für die Story getan. Gerade Stricklands Frau fand ich so unglaublich  langweilig und vollkommen überflüssig, das hat mich echt total aufgeregt. Ich muss gestehen, dass ich irgendwann diese Perspektiven nur noch quer gelesen habe.  Strickland selbst ist als Antagonist der Geschichte natürlich ein richtig mieser Zeitgenosse und immer wenn er zu Wort kam, hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand geklatscht, weil er mich so angeekelt hat. 
Und da wären wir schon bei dem nächsten Problem:  Der Schreibstil. Der Autor verliert sich nicht nur in unnützen Handlungssträngen, sondern auch in  widerlichen, mitunter wirklich  abstoßenden Details. Ich habe mich von Beschreibungen und Wortwahl noch nie so abgeschreckt gefühlt wie hier. Da stellte ich mir mehr als ein Mal die Fragen: "Muss das echt sein?" Vielleicht wollte der Autor eine  besondere Atmosphäre kreieren um irgendwas zu verdeutlichen oder vielleicht die unschuldige Liebesgeschichte zwischen Elisa und dem Wesen hervorheben, was weiß ich. Was immer er erreichen wollte, bei mir ist es leider nach hinten losgegangen

Fazit:
Das Buch ist wohl echt Geschmackssache, aber meinen konnte es nicht ganz treffen. Ich mochte Elisa und ihren "Fischmann" und ihre Geschichte, aber alles andere hat mich entweder aufgeregt oder angewidert. Kann man lesen, muss man aber nicht. Mittlerweile habe ich auch den Film geschaut und muss sagen, dass dieser mir viel viel besser gefallen hat. Die unnötigen Handlungsstränge wurden weggelassen und es war auch nicht ganz so eklig. Hier war echt mal der Film besser als das Buch, deshalb geht meine Empfehlung auch dahin, dass man lieber den Film gucken sollte, als das Buch zu lesen, gerade auch, wenn man nicht ganz so viel an brutalen und abartigen Beschreibungen verträgt. Von mir 2,5 Sterne

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871 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch hatte ich bereits seit über einem Jahr ungelesen auf meinem Kindle und diesen Juni dann ganz spontan Lust es endlich zu lesen. Was eine gute Entscheidung war, denn es hat mich bestens unterhalten und war eine wirklich süße Liebesgeschichte mit dem gewissen Extra. 

Was ich als positiv empfunden habe:
Neben dem Fakt, dass mir die  Liebesgeschichte gut gefallen hat - die auch diverse dramatische Momente mit sich brachte - hat mir vor allem auch die  Idee gefallen. Die Jahreszeiten als vier männliche Halbgötter darzustellen mag jetzt erstmal nicht super einfallsreich klingen, aber es hat wirklich gut funktioniert und eignet sich super dafür, eine Geschichte daraus zu stricken. Jedenfalls finde ich, dass die Autorin das Potential voll ausgeschöpft hat. 
Es gibt auch einen geheimnisvollen  dystopischen Aspekt, denn wir erleben eine Erde nach einer gewaltigen Katastrophe. Es handelt sich also nicht um reine Fantasy, was mich sehr überrascht hat, da ich den Klappentext gar nicht mehr in Erinnerung hatte. Da bin ich auch sehr gespannt, ob man in den weiteren Bänden noch mehr darüber erfährt. Hier bekommt man bisher nur so Brocken hin geschmissen, so dass man sich schon mal ein grobes Bild machen konnte. 
Im Fokus steht aber natürlich  Protagonistin Maya und die vier Männer. Maya hat mir als Hauptfigur wirklich gut gefallen, auch wenn sie hin und wieder schwache Momente hatte, so hatte sie aber auch ihre starken Phasen. Insgesamt war sie mir sympathisch und die meiste Zeit konnte ich ihre Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen. Auch wenn es einen Moment gab, wo sie trotzig reagiert hat und ich sie am liebsten geschüttelt hätte. Letztendlich zeigte es aber auch nur wie menschlich sie ist und Menschen machen nun mal Fehler. 
Die  vier Jahreszeiten haben alle ihre ganz eigenen Charaktere, die man sehr gut auch mit der jeweiligen Zeit in Verbindung bringen konnte. So ist der Frühling eher fröhlich und jungenhaft, der Sommer hitzig und charmant, der Herbst genießerisch und liebenswert und der Winter distanziert und kalt. Ob und in wen sich Maya verliebt, war mir von Anfang an klar und ich denke auch, dass es jedem sofort klar sein wird, der dieses Buch liest. Die Autorin hat es wahrscheinlich auch so gewollt. Dadurch wurde es aber zum Glück nicht weniger spannend, denn Maya muss einigen  Widrigkeiten trotzen und man könnte wohl schlecht eine Geschichte darüber schreiben, wenn alles reibungslos verlaufen würde. So gab es durchaus auch  fesselnde Momente, jedenfalls wurde mir nicht langweilig.
Die  geringe Seitenzahl fand ich hier auch absolut ausreichend. Es wurde nicht zu wenig und nicht zu viel gesagt, jede Seite mehr, hätte die Story nur unnötig in die Länge gezogen. 

Was ich als eher negativ empfunden habe:
So viel gibt es da nicht, was ich kritisieren könnte. Die Geschichte ist jetzt nicht super anspruchsvoll und nur ganz  leichte Lektüre, was ich aber nicht wirklich kritisieren möchte. Denn letztendlich habe ich nur bekommen, was ich erwartet hatte und das war gut so. Zur Perfektion fehlte es für mich so an dem  allerletzten Funken, der nicht ganz überspringen wollte, ohne das ich genau festmachen könnte, woran es liegt. Oft ist das ja einfach nur so ein Bauchgefühl. 


Fazit:
Natürlich ist es kitschig aber auf eine spannend verpackte Art, denn Kitsch kann durchaus auch mal schön sein und Spaß machen. Jedenfalls hat das Buch mir die Zeit versüßt und ich werde die Reihe auf jeden Fall noch weiter verfolgen. Irgendwie habe ich ja die Jahreszeiten ins Herz geschlossen und möchte auch noch hinter ein paar Geheimnisse dieser Welt kommen. Ich kann jedenfalls gut verstehen, warum das Buch so viele Fans hat. 4,5 Sterne

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164 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:

Der Titel und das Cover des Buches haben mich sofort neugierig gemacht. Allein das war eigentlich schon ein Kaufgrund, aber auch der Inhalt klang so interessant, dass ich das Buch einfach haben musste. Einzig der Preis bei diesem schmalen Büchlein, lässt einen zurückschrecken. Aber die Geschichte, die dem Leser erzählt wird, birgt viel Schönes.

Unser  namenloser Protagonist erkrankt sehr schwer und es ist klar, dass er wird sterben müssen. Und das wahrscheinlich binnen der nächsten Tage, was uns auch gleich zu Beginn des Buches klar gemacht wird. Doch dann erscheint ihm der Teufel als sein Ebenbild, im kunterbunten Hawaiihemd und eröffnet ihm, dass er jeweils einen Tag länger leben darf, wenn er dafür eine Sache für immer von der Welt verschwinden lässt. Natürlich lässt sich unser Briefträger auf den Deal ein, denn er ist noch nicht bereit zu gehen. 

Und schon geht es los und man stellt sich als Leser unweigerlich  die Fragen: Worauf würde ich verzichten, wenn ich dafür nur weiter leben könnte? Und wie viel wäre mein Leben dann wert, wenn es diese oder jene Sache nicht mehr gibt?
Spannende Fragen, die jeder nur für sich selbst beantworten kann. Auch der Protagonist stellt sich diesen Fragen und findet seine ganz eigenen Antworten, was auf eine ganz eigene, ruhige und  nachdenkliche Art spannend ist.

Ich kann nicht behaupten, dass ich immer voll und ganz bei ihm und auf seiner Seite war, aber das machte letztendlich nichts. Als Charakter ist er sehr speziell und ich möchte behaupten  typisch japanisch, denn die japanischen Autoren scheinen eine Vorliebe für solche Hauptcharaktere zu haben. Eher blass, langweilig, sozial isoliert und nichtssagend. Aber je weiter man liest, desto mehr kommt auch über  seine Vergangenheit ans Licht und warum ihm gewisse Dinge sehr viel bedeuten und es ihm schwer fällt sie loszulassen. Irgendwann hatte ich so das Gefühl des stillen Verständnisses ihm gegenüber, auch wenn er ein durch und durch seltsamer Mensch für mich blieb. 

Erst hatte ich auch Bedenken, ob diese Geschichte sich auf so  wenigen Buchseiten eindringlich genug erzählen lässt. Natürlich schreitet sie schnell voran, aber das zügige Tempo fand ich letztendlich nicht störend, sondern sogar ganz angenehm so. Es hatte meiner Meinung nach trotzdem die  nötige Intensität, das Ziel einmal über die oben angesprochenen Fragen nachzudenken wurde für mein Dafürhalten erreicht und ich hatte wirklich Momente, in denen ich innegehalten und über das Gelesene gegrübelt habe. Gerade zum Ende hin gab es nochmal ein paar sehr  emotionale Stellen und einen sehr berührenden Brief der Mutter des Protagonisten, bei dem ich tatsächlich mal kurz feuchte Augen hatte. 


Fazit:
Wer die Fragen, die dieses Buch aufwirft, genauso interessant findet wie ich, der sollte ruhig mal zu diesem Buch greifen. Es ist schon ein wenig eigensinnig erzählt und auch der Protagonist ist jetzt nicht jemand, den man sofort ins Herz schließt, aber trotzdem hat es seinen ganz eigenen tiefgründigen Unterton, der immer wieder zum Vorschein kommt und der mich irgendwie doch berühren konnte. Jedenfalls habe ich es nicht bereut es gelesen zu haben und auch nach dem Lesen hat es mich noch eine Weile beschäftigt. 

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Talon - Drachenblut

Julie Kagawa
E-Buch Text: 513 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 25.09.2017
ISBN 9783641171834
Genre: Jugendbuch

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(210)

429 Bibliotheken, 34 Leser, 2 Gruppen, 157 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

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368 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 149 Rezensionen

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Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281676
Genre: Romane

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(7)

23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Foxcraft – Die Magie der Füchse

Inbali Iserles , Katharina Orgaß , Inbali Iserles
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.04.2018
ISBN 9783733500979
Genre: Kinderbuch

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189 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

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Magisterium - Die silberne Maske

Cassandra Clare , Holly Black
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.01.2018
ISBN 9783846600597
Genre: Jugendbuch

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(37)

138 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Irgendwas von dir

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.04.2018
ISBN 9783841422385
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch hatte ich ganz spontan im Buchladen mitgenommen, als ich es da so liegen sah. Ich wollte schon lange einmal etwas von der Autorin lesen und auch mal wieder ein bisschen raus aus meiner Fantasy-Zone. Dieser kleine Ausflug hat mir auf jeden Fall gut getan und ich habe das Buch gerne gelesen.

Das  Cover ist leider etwas irreführend, da es doch eher nach locker leichter Sommerlektüre aussieht. Was es aber überhaupt nicht ist. Das Buch behandelt ein sehr  ernstes Thema und da finde ich die Aufmachung tatsächlich ein wenig unpassend, da auch der Ton in der Geschichte ein recht ernsthafter ist, auch wenn die Autorin das ganz wunderbar einfühlsam verpackt. Hier erwartet euch also keine oberflächliche Story, sondern schon etwas  tieferes. Aus diesem Grund konnte ich das Buch auch nicht in einem Stück lesen, sondern musste immer wieder etwas längere Pausen einlegen, weil es mich doch irgendwie runter gezogen hat. 

Dementsprechend sind die Stimmung und die  Atmosphäre auch ziemlich bedrückt. Protagonistin  Cody ist natürlich sehr mitgenommen vom Tod ihrer besten Freundin und sucht nach Antworten. Warum hat sie nie auch nur ein Anzeichen bemerkt, dass es Meg nicht gut ging? 
Ich fand es wunderbar, wie die Autorin aufzeigt, dass man eben nie in einen Menschen hineingucken kann und dass man sich dafür aber auch nicht die Schuld geben darf, wenn manche Geheimnisse unentdeckt bleiben.  Kennt man einen Menschen jemals vollkommen in und auswendig? 
Mit Cody mitzufühlen war einfach, auch wenn sie selbst sicherlich kein einfacher Mensch ist und ihre Päckchen zu tragen hat. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter ist auch nicht gerade der einfühlsamste und mütterlichste Typ, den man sich als Kind wünsche kann.  Meg und deren Familie waren daher wie ihre eigene. Vollkommen klar, dass nun für sie eine komplette Welt zusammen gebrochen ist. Sie wirkte auf mich ganz oft als würde sie automatisch und wie in Trance agieren. Ihre Emotionen rauszulassen schien ihr sehr schwer zu fallen und so war sie zwar eher  ruhig und reserviert, aber gerade das fand ich authentisch. Nicht jeder Mensch flippt komplett aus, viele machen die Dinge auch mit sich selber und im Stillen aus.

Cody macht sich auf Wunsch von Megs Eltern natürlich auf den Weg in Megs Studenten-WG nach Seattle um dort das Zimmer auszuräumen und die Sachen zu Megs Eltern zu schaffen. Dort stößt sie nicht nur auf deren Mitbewohner, sondern auch auf  Geheimnisse und Ungereimtheiten in Megs Leben, die sie letztendlich dazu antreiben Nachforschungen anzustellen, was Meg dazu gebracht hat, diese drastische Entscheidung zu treffen und ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Bei ihren Recherchen trifft sie auf  Ben, dem Leadsänger einer Rockband, ein verwegener und charmanter Kerl, in den Meg scheinbar verliebt gewesen ist. Da muss mehr dahinter stecken und Cody und Ben kommen sich näher.

Grundsätzlich mochte ich die Geschichte gerne. Sie war ruhig und traurig, hatte aber auch ihre  spannenden Momente. Mir gefiel die Art wie die Autorin sie erzählt, ebenfalls ruhig aber mit einem leichten, flüssigen Schreibstil, dem man gut und schnell folgen kann. Die Dinge, auf die Cody stößt sind schon erschreckend, vor allem, weil man sich gut vorstellen kann, dass es  ganz  genau so passiert. Einzig die  Liebesgeschichte in dem Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber das scheint nur wieder mein eigener Geschmack zu sein. Mir kam das alles einfach ein bisschen seltsam vor, ohne das ich nun genau benennen könnte, woran das liegt. Die Auflösung und das  Ende hingegen haben mir gut gefallen und lassen keine Fragen offen. 


Fazit:
Auf einfühlsame Art geht die Autorin auf dieses doch sehr heikle und ernste Thema heran und hat eine lesenswerte Geschichte geschaffen, die den Leser fesselt, obwohl es ruhig vonstatten geht. Nicht alles daran hat mir komplett gefallen, aber insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Wer sich für so tiefe, ernste Themen interessiert, sollte vielleicht mal einen Blick darauf werfen. 

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166 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Asche, Schnee und Blut

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.03.2018
ISBN 9783906829715
Genre: Sonstiges

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435 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 104 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 146 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.02.2018
ISBN 9783906829708
Genre: Fantasy

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294 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Codex Alera 1 - Die Elementare von Calderon

Jim Butcher , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.09.2013
ISBN 9783442269372
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch war eigentlich schon von mir aussortiert und in den Keller zu den "Vielleicht irgendwann mal" Büchern verfrachtet worden. Ich hatte es mal angelesen und bin damals nicht in die Geschichte reingekommen. Eine Leserunde auf Facebook hat es mich dann vor kurzem wieder hervorkramen lassen. Wenn man gemeinsam liest, ist das ja oft noch etwas anderes und man ist automatisch viel motivierter bei der Sache. Diese Tatsache hat mir auch durchaus geholfen und diesmal klappte es dann mit Codex Alera und mir. 

Der  Einstieg war für mich allerdings noch genauso  holprig wie damals. Es fiel mir zu Beginn einfach sehr schwer irgendeine Verbindung zu der Geschichte und zu den Charakteren aufzubauen. Vieles blieb mir zu  distanziert und ich konnte nicht so richtig mitgehen. Da ich aber diesmal nicht einfach aufgegeben und durchgehalten habe, konnte ich mit der Zeit eine Verbesserung feststellen und ca. ab der  Hälfte des Buches war ich dann auch ich richtig in Alera angekommen.

Die  Story an sich ist durchaus spannend, voller Wendungen und es passiert einiges. Nicht nur der im Klappentext genannte Junge Tavi spielte hier eine entscheidende Rolle, sondern auch die junge Kursorin Amara, Wehrhöfer Bernard und seine Schwester Isana kamen zu Wort, sowie auch Bösewicht Fidelias. Jeder Handlungsstrang  bekam seine Aufmerksamkeit, einige mehr, andere weniger. Dadurch entstand aber eine gute  Dynamik, auch wenn es natürlich gemein war, wenn ein Kapitel aus Tavis Sicht in einem Cliffhanger endete und es stattdessen z.B. mit Isana weiter ging. Wobei jeder  Handlungsstrang seine spannenden Aspekte hatte und sich die Charaktere natürlich auch immer wieder begegnet sind, ob nun auf romantische, feindliche oder abenteuerliche Weise. Und natürlichen liefen die Stränge zum Schluss alle aufeinander zu und es gab ein großes Finale. Ich bin kein großer Freund von ellenlangen  Kampfszenen und Schlachtengetümmel, mich langweilt sowas leider schnell. Der Autor hat aber ein ganz gutes Mittelmaß gefunden denke ich, so dass ich doch noch ganz gut damit zurecht kam.

Tavis Geschichte hat mich dabei tatsächlich am meisten gefesselt. Obwohl er nur ein Junge von 15 Jahren ist, erlebt er schon so einiges und wird da in eine Sache verstrickt, die eigentlich viel zu groß für ihn ist. Außerdem sticht er in dieser Welt besonders heraus, denn er kann nicht wie die anderen Aleraner die Elemente beherrschen. Ihm steht kein sogenannter Elementar zur Seite und dadurch hat er es natürlich doppelt schwer.

Elementarmagie ist ein großer Bestandteil dieser von Jim Butcher kreierten Welt. So gut wie jeder beherrscht dort diese Art von Magie. Tavis Tante Isana gebietet beispielsweise über das Wasser und sie kann ihren Elementar Bächlein zu Hilfe rufen. Die  Elementare selbst handeln dann fast wie eigenständige Wesen. Ich habe das im Kopf immer ein bisschen mit Pokemon verglichen, nur auf einem viel weniger kindlichen Niveau. Die Idee fand ich aber schön und mir hat es gefallen, dass jeder Mensch dort so einen "Begleiter" hat.


Fazit:
Insgesamt ein guter und vielversprechender Auftakt einer High-Fantasy-Reihe. Ab der Mitte fühlte ich mich dann auch endlich so richtig abgeholt und habe Tavi und seine Freunde gerne begleitet. Das Ende war zufriedenstellend und gerade Tavis Handlungsstrang macht mich neugierig auf den 2. Band. Aber ich habe mir den Klappentext von diesem durchgelesen und der sagt mir dann leider doch eher weniger zu. Mein Bedarf an dieser Story ist erstmal gedeckt und ich bin sehr unsicher, ob ich weiter lesen soll. Für alle Fans des Genres, die auf epische, magische Geschichten voller Spannung stehen, würde ich es aber dringend empfehlen, diese Reihe mal auszuprobieren.

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573 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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One of Us Is Lying

Karen M. McManus , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570165126
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie viele andere auch war ich total neugierig auf dieses Buch. Schon lange hatte ich keinen Jugendthriller mehr in der Hand und wollte das mit diesem Titel unbedingt ändern. Es war auch wirklich gut und hat mir grundsätzlich gefallen, aber irgendwie hatte ich auch ein bisschen was anderes erwartet...

Es geht gleich los mit dem verhängnisvollen Tag, wo die 5 Schüler Bronwyn, Addy, Nate, Cooper und Simon nachsitzen müssen. Da passiert es:  Simon trinkt ein Glas Wasser und bricht daraufhin zusammen. Im Krankenhaus stirbt er an den Folgen einer heftigen allergischen Reaktion, denn das Glas aus dem er getrunken hat, weist Rückstände von Erdnussöl auf. Simon ist extrem allergisch gegen Erdnüsse, was auch allgemein an der Schule bekannt ist. Deshalb geraten die anderen 4 Schüler, die mit ihm im Raum waren, prompt unter  Mordverdacht. Das Motiv? Simon hostet eine App auf der er  Skandale über seine Mitschüler postet und am nächsten Tag wäre ein Enthüllungsbeitrag über eben diese 4 Schüler geplant gewesen. Denn jeder von ihnen hat ein wohl gehütetes Geheimnis, das er mit sich herum trägt und was nicht an die Außenwelt dringen darf.

Die  Charaktere an sich waren klischeebehaftet und sehr stereotyp.  Bronwyn ist die schlaue, aber hübsche Streberin,  Nate der Badboy der mit Drogen dealt,  Cooper der Baseball Star der Schule und  Addy die beliebte Beauty-Queen. Ein typisches Bild also. Vollkommen unterschiedliche Menschen, die aber alle plötzlich auf tragische Weise etwas gemeinsam haben. Und ja, das Konzept funktioniert halt immer noch. Denn so typisch sie auch waren, so haben sie doch Spannung in die Geschichte gebracht. Vor allem wegen ihrer  Geheimnisse. Und im Laufe der Zeit  entwickeln sie sich auch weiter und bekommen etwas mehr Tiefe, was mir gut gefallen hat. Einige wachsen einem mehr ans Herz als andere und gegenseitig lernen sie sich auch immer besser kennen durch den Vorfall, was natürlich wieder neue Situationen ergibt. Das  Zwischenmenschliche der Charaktere hat in dieser Story auf jeden Fall einen sehr hohen Stellenwert und es geht bei weitem nicht allein um die Aufklärung des Mordes an Simon.

Die  Story kam aber lange Zeit nicht so richtig in Fahrt. Man wollte zwar trotzdem immer wissen wie es weiter geht und wissen was nun letztendlich hinter all dem steckt, aber das ganze ging dann eher in  gemächlichem Tempo vonstatten. Man konnte aber trotzdem ganz wunderbar  miträtseln und ich kam bis kurz vor Schluss nicht hinter die Auflösung. Trotz des langsamen Tempos hat sich das Buch als  Pageturner erwiesen, der sich super gut und flüssig weglesen ließ.

Die  Auflösung an sich lässt mich allerdings etwas zwiegespalten zurück. Ich ging mit einer gewissen  Erwartung an das Buch gegangen bzw. das Buch hat mir etwas bestimmtes suggeriert, das ich dann erwartet hatte. Es kam dann allerdings nicht so wie ich persönlich davon ausgegangen war. Was letztendlich okay, aber eben auch nur geschickt von der Autorin aus der Affäre gewunden war. Ein wenig  mehr Konsequenz hätte ich mir da schon gewünscht, gerade in Anbetracht dessen, was das Buch mir als Leser eingangs vermittelt hat. Zu sehr ins Detail möchte ich an dieser Stelle nicht gehen, sonst würde ich übertrieben spoilern.

Fazit:
Nicht ganz das, was ich erwartet habe, aber durchaus mitreißend und ein spannender Happen für zwischendurch. Die stereotypen Charaktere entwickeln sich zum Glück weiter und trotz des etwas ruhigeren Tempos bleibt man gefesselt und möchte wissen wie es weiter geht. Nicht herausragend, aber durchaus ganz nett. 3,5 Sterne von mir.

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182 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596702428
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Da es ja zu diesem Buch seit Kurzem einen Film gibt und es mir dadurch wieder überall begegnet ist, habe ich meiner Neugier nachgegeben und wollte mich selbst von der Geschichte überzeugen. Die Überlegung ist nämlich auch, den Film anzusehen und da kann es ja nicht schaden sich vorher mal die Buchvorlage zu Gemüte zu führen.

Bestens unterhalten hat es mich auf jeden Fall. Wir begleiten den jungen Wade auf einer  virtuellen Schnitzeljagd durch die Online-Welt OASIS auf der Suche nach dem legendären Easter Egg, das der Erfinder der OASIS in seinem Spiel versteckt hat. Wer es findet, erbt sein Vermögen. Wade kann das Geld natürlich sehr gut gebrauchen, denn er lebt in Armut bei seiner Tante in einem Trailer Park. Die OASIS bietet ihm Zuflucht vor seinem tristen Alltag und deswegen verbringt er dort auch so viel Zeit wie möglich, immer auf der Jagd nach Hinweisen. Dadurch bekommt man von der OASIS mit der Zeit ein ganz gutes Bild. Die  reale Welt außerhalb des Spieles bleibt allerdings recht blass und man erfährt nur Bruchteile.

Wade war mir als Protagonist durchaus sympathisch. Ein eher in sich gekehrter Nerd, der aber auch den ein oder anderen coolen Spruch auf Lager hat. Mir fiel es leicht ihn ins Herz zu schließen. Natürlich trifft er auf seiner Suche nach dem Easter Egg auch auf andere Leute, die sich mal als Freunde, mal als Feinde entpuppen. Was die Charaktere betrifft habe ich wirklich nichts an der Geschichte auszusetzen.

Die  Story an sich war auch durchaus spannend. Es gab genug Szenen, die mich fesseln konnten und wo ich immer weiter lesen wollte. Da der Erfinder der OASIS ein großer Fan der  1980er Jahre war, ist natürlich auch die Wades Suche sehr geprägt von Serien, Filmen und Spielen aus dieser Zeit. Das muss man mögen und wenn man mit diesem Jahrzehnt nichts anfangen kann, hat man es vielleicht nicht so einfach mit dem Buch. Ich persönlich fand es ganz nett, aber ich kannte natürlich auch nicht alles und konnte somit auch oft nichts mit dem Film oder Serie anfangen von der gesprochen wird, geschweige denn mit den Computerspielen. Zwischendurch schlief das  Tempo leider etwas ein und die Spannung konnte nicht konstant gehalten werden. So wechselte auch meine Stimmung permanent zwischen "gefesselt sein" und "es ganz nett finden". Dabei hätte die  Idee durchaus das Potenzial gehabt den Leser wirklich von der 1. Seite an total zu packen, weil diese Schnitzeljagd Gedanke einfach super dazu geeignet ist Spannung zu erzeugen. Was bei einigen Lesern bestimmt auch bestens funktioniert, aber bei mir halt leider nicht geklappt hat. 

Man muss jetzt nicht der  totale Nerd sein um dieses Buch lesen zu können. Es macht trotzdem Spaß, auch wenn man vielleicht nicht zu allem ein Bild vor Augen hat. Mir hat das Buch jedenfalls gut gefallen, es gab spannende, dramatische Passagen aber eben auch einige Längen. Ich bin gespannt, wie der  Film umgesetzt wurde. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Story als Film noch viel besser funktioniert. 

Fazit: 
Für alle Game-Fans, Nerds, Nostalgiker und Fans der 80er ist dieses Buch bestimmt ein richtig tolles Lesevergnügen. Aber auch für die die es nicht sind, bietet sich eine unterhaltsame Story. Kein absolutes Must Read, aber für zwischendurch auf jeden Fall ganz nett. 3,5 Sterne von mir.

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699 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 192 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf dieses Buch wurde ich durch so viele Rezensionen und Schwärmereien aufmerksam, so dass ich es auch sofort lesen wollte. Gesagt, getan. Und ich kann durchaus verstehen, warum so viele dieses Buch hypen.

Protagonistin  Ruby habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ihre temperamentvolle und aufbrausende Art war sehr unterhaltsam und irgendwie mochte ich sie einfach. Sie ist eine Fireblood und kann das Feuer beherrschen, was wohl ihre feurige Art auch bedingt. Allerdings hat sie auch ein hartes  Schicksal, denn ihr wird von den Kriegern des Frostblood-Königs alles genommen was ihr lieb und teuer ist. Firebloods wie sie werden nämlich gnadenlos von den Frostbloods gejagt. Gefangen und verschleppt lässt man sie in einer düsteren Gefängniszelle verrotten, bis sie von einem Mönch und einem geheimnisvollen Krieger namens Arcus  gerettet wird. Schnell muss unsere Ruby aber feststellen, dass sie von zwei Frostbloods gerettet wurde, die sie für ihre eigenen Zwecke benutzen wollen. Sie soll nämlich den Frostblood König vom Thron stürzen. Wieso, warum und weshalb müsst ihr natürlich selber herausfinden.

Rubys Feuer steht der Frost von  Arcus entgegen. Während Ruby emotional ist und ein übersprudelndes Temperament an den Tag legt, ist Arcus das genaue Gegenteil. Kühl und distanziert gibt er sich, was zu einigen Reibereien zwischen den beiden führt. Das fand ich allerdings mitunter sehr unterhaltsam, da die beiden wirklich  wie Feuer und Eis wirken, aber doch nicht ohne den jeweils anderen können. Dadurch haben sich einige spannende und auch heikle Situationen ergeben und man möchte gerne mit Ruby zusammen hinter Arcus eiskalte Fassade blicken. Denn natürlich verbirgt der Gute auch ein  Geheimnis.

Einzigen Kritikpunkt den ich anzubringen hätte ist, dass die erste Hälfte des Buches vielleicht etwas  zu ruhig wurde. Das Tempo ist kein schnelles, auch wenn der fesselnde  Schreibstil einen sehr gut und flüssig voran bringt. Man muss sich doch auf einige ruhigere Passagen einstellen, wo nicht so viel passiert. Aber das hat mich persönlich auch nicht allzu arg gestört. Trotzdem war es interessant Rubys und Arcus Geschichte zu verfolgen und hat einfach Spaß gemacht. Die Autorin hat bei mir einfach den richtigen Nerv getroffen. 

In der zweiten Hälfte nimmt es dann auch ordentlich an  Spannung zu und es passieren einige Dinge, die unvorhersehbar waren. Andere Dinge konnte man sich wiederum zwar denken, aber auch das habe ich jetzt nicht als schlimm empfunden. Trotzdem hatte ich jetzt nicht das Gefühl, ein typisches, klischeebeladenes Jugendfantasy-Buch zu lesen, auch wenn man natürlich mehr oder weniger genau das auch hier findet. Durch die gegensätzliche Feuer- und Eismagie die benutzt wird und dadurch, dass die Autorin einen mit ihrem Schreibstil zu packen weiß, hat sich doch eine sehr interessante Geschichte ergeben. Das  Ende hat auch keinen allzu großen Cliffhanger hinterlassen, dennoch bin ich natürlich gespannt wie es im September mit Band 2 weiter gehen wird.


Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, denn bis auf ein paar ruhigere Stellen hat es mich die ganze Zeit fesseln können und mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. Die Charaktere waren ebenfalls toll, besonders ihre Gegensätzlichkeit und mir hat auch die Atmosphäre in der Geschichte sehr gut gefallen. Ein wirklich gelungenes Buch dieses Genres und ich freue mich nun auf Band 2. 4,5 Sterne von mir.

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1.040 Bibliotheken, 65 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

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