Leserpreis 2018

TigorAs Bibliothek

857 Bücher, 327 Rezensionen

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Rückkehr der Engel

Marah Woolf
E-Buch Text: 356 Seiten
Erschienen bei null, 01.10.2018
ISBN B07HCLL4F6
Genre: Fantasy

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(3)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Elfenkrone

Holly Black
E-Buch Text
Erschienen bei cbj, 19.11.2018
ISBN 9783641227302
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich hatte das schon ewig nicht mehr, dass ich wegen eines Buches nicht schlafen gehen wollte. Es hat mich so gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen und habe es regelrecht durchgesuchtet.

Das Buch ist schon eher düster und stellenweise echt brutal. Die Elfen in diesem Werk sind keine sonderlich netten Gesellen, keine freundlichen, schillernden Wesen sondern rätselhaft und gefährlich. Die menschliche Protagonistin Jude wuchs gezwungenermaßen unter ihnen auf und das hat Spuren bei ihr hinterlassen.

Das merkt man auch deutlich an ihrem Charakter. Sie ist niemand, den man ins Herz schließt. Ehrgeiz und der unbedingte Wille die Elfen zu übertrumpfen und sich selbst ein Stück Macht zu sichern, treiben sie um. Sie ist zerrissen zwischen dem Wunsch dazu zu gehören und sich irgendwie für das zu rächen, was in der Vergangenheit passiert ist. Und dabei ist sie ebenso wenig zimperlich wie das Elfenvolk, das sie ja eigentlich hasst bzw. hassen sollte...

Von der ersten bis zur letzten Seite fand ich die Geschichte total spannend und ich habe echt mitgefiebert. Es gibt einige Überraschungen und Twists. Und auch, wenn die Autorin sich nicht zu sehr mit Be- und Umschreibungen der Welt der Elfen aufhält (die hier irgendwie verborgen neben unserer normalen Welt existiert) konzentriert sie sich im positiven Sinne sehr auf die Handlung. Der Schreibstil ist mitreißend. Ich wollte einfach nicht, dass das Buch endet und war dann echt nervös, als ich fertig war und hoffe einfach mal inständig, dass Band 2 nicht zu lange auf sich warten lässt...

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244 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Feuer geküsst

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 19.09.2018
ISBN 9783473401659
Genre: Jugendbuch

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162 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Renegades - Gefährlicher Freund

Marissa Meyer , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453271784
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war so neugierig auf das Buch und habe mich so gefreut, wieder etwas von der Autorin lesen zu können, da mir ihre Luna-Chroniken so unsagbar gut gefallen hatten.
Und auch mit Renegades hat sie mich nicht enttäuscht, auch wenn es natürlich was komplett anderes war von der Story her.

Auch wenn mir das Buch letztendlich gut gefallen hat und viel unterhaltsamen Lesespaß geboten hat, so kann ich doch auch die eher kritischen stimmen gut nachvollziehen, die Logik an der ein oder anderen Stelle vermissen. Ich muss zugeben, dass es einige Szenen gab, wo man sich nur fragend am Kopf kratzen konnte. Und ja, es ist auch teilweise vorhersehbar und bedient das ein oder andere Klischee, gerade auch was die Charaktere betrifft (die mir aber alle sympathisch waren).

An der ein oder anderen Stelle war es etwas lahm und hatte so ein oder zwei Längen. Trotzdem hat mich das komischerweise kaum gestört. Der Schreibstil der Autorin ist eben auch einfach unverkennbar flüssig und reißt einen automatisch mit. Zum Ende hin gab es nochmal einen sehr spannenden Twist, der mich jetzt ganz gespannt auf Band 2 warten lässt 😊.

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135 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Warrior & Peace

Stella Tack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 22.02.2018
ISBN 9783959914611
Genre: Fantasy

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410 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Ash Princess

Laura Sebastian , Dagmar Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.09.2018
ISBN 9783570165225
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war mir nicht ganz sicher ob es sich lohnen würde das Buch zu lesen, aber meine Neugier hat mal wieder gesiegt. Und auch, wenn es ein sehr typisches Buch für dieses Genre ist, das viele Klischees erfüllt, so habe ich es dennoch sehr gerne gelesen.

Die Idee ist nicht neu, die Charaktere weisen ganz typische Merkmale auf, die Story hatte einige eher langatmige Passagen, eine Dreiecksbeziehung gab es inklusive und dennoch war ich irgendwie gefesselt von der Geschichte. Das lag wohl zum Einen am flüssigen Schreibstil und der einnehmenden Erzählweise der Autorin und zum anderen an der schonungslosen Brutalität mit der sie Theos Geschichte erzählt bzw. Theo selbst in der Ich-Perspektive ihre Geschichte erzählen lässt. Sie spart wirklich nicht mit Szenen, wo man als Leser einfach nur fürchterlich mitleidet und einfach wissen möchte, wie das ganze ausgeht. Auch wenn man natürlich erahnen kann, wohin die Reise geht, trotzdem hatte es einen gewissen Sog dem man nicht entkommen kann. Es ist schwer zu erklären, aber mich hat es einfach trotz kleiner Schwächen und Kritikpunkten irgendwie abholen können, so dass ich über viele der genannten negativen Aspekte hinwegsehen konnte. 

Auch wenn die Charaktere so ziemlich jedes Klischee erfüllten, so waren sie mir dennoch nicht unsympathisch. Ich mochte sowohl Theo als auch den Prinzen sehr gerne, auch wenn beide keine Unschuldslämmer sind. Aber gerade das macht sie natürlich auch authentisch, als wenn sie nur typische Helden wären. Die Autorin spielt hier auch sehr viel mit Gewissenskonflikten und den Fragen nach Moral und Ethik, was mir sehr gut gefallen hat. 

Das Ende hat einen kleinen Cliffhanger und ich möchte natürlich sehr gerne wissen, wie es weitergeht. Leider ist zum Erscheinungsdatum des 2. Bandes noch nichts bekannt. 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Halkarna (Salkurning Band 3)

Loons Gerringer
E-Buch Text: 1.042 Seiten
Erschienen bei null, 19.06.2018
ISBN B07DWKV555
Genre: Fantasy

Rezension:

Was für ein Finale!
Ich hatte zwar hier das gleiche Problem wie mit den beiden Vorgängern, nämlich dass es sich im Mittelteil ziemlich zog, aber trotzdem kann ich diese Reihe wirklich nur allen empfehlen, die mal etwas besonderes und außergewöhnliches im Bereich Fantasy lesen wollen.

Das Buch war keine leichte Kost, das war schon die komplette Reihe nicht. Die Welt, die Geschichte, der Hintergrund, alles ist wahnsinnig komplex und mit sehr viel Liebe zum Detail erzählt. Es kommen viele fremdartige Begriffe und Bezeichnungen vor, da muss man schon ganz konzentriert bei der Sache sein. Mal eben schnell weglesen war da zumindest für mich nicht möglich. Hinzu kam, dass dieser Band auch noch eine gewisse Schwere mitbrachte und mitunter echt düster und bedrückend war.

Alles in Allem hat es aber ganz wunderbar gepasst und zum Schluss ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Dadurch, dass Loons Gerringer ein großes Augenmerk auf ihre Charaktere legt, sind sie mir allesamt total ans Herz gewachsen und ich werde sie jetzt unglaublich vermissen. Es fühlte sich fast an, als würde es sie wirklich geben und ich würde sie persönlich kennen. Diese große Portion Echtheit und Nähe am wirklichen Leben fand ich sehr erfrischend. Das bekommt man (leider) nicht in jeder Geschichte geboten, was ich mir aber manchmal echt wünschen würde. Allein deshalb haben diese Bücher ein Alleinstellungsmerkmal und der Schreibstil einen unheimlichen Wiedererkennungswert.

Zum Ende hin wurde es dann auch nochmal richtig spannend und ich kam nicht umhin mir tatsächlich das ein oder andere Tränchen wegzublinzeln. Ich habe das Buch aufgewühlt, aber auch sehr zufrieden beendet. Es hätte nicht besser oder anders enden können.

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(143)

222 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.11.2017
ISBN 9783570174623
Genre: Jugendbuch

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247 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Spiel der Macht

Marie Rutkoski , Barbara Imgrund
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.09.2018
ISBN 9783551583888
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mal wieder ein Buch, das in aller Munde ist und das man gefühlt überall sieht. Und wie ich feststellen musste auch ganz zu recht, denn auch mich konnte es überzeugen und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert.


Es ist eine Geschichte, wie es sie in diesem Genre und auch in letzter Zeit zu Hauf gibt. Trotzdem hatte es etwas ganz eigenes, was mich gefesselt hat. Bereits auf den ersten Seiten war ich in den Bann gezogen, von dem einnehmenden Schreibstil und auch von Kestrels einnehmender Persönlichkeit. Sie ist keine Person, die man sofort ins Herz schließt und die einem auf Anhieb sympathisch ist. Aber das muss auch überhaupt nicht sein. Ich fand sie sehr authentisch gezeichnet, denn sie handelt und gibt sich ihres Standes und ihrer Erziehung angemessen. Trotzdem ist auch sie ein eigenständig denkendes Wesen und natürlich macht sie auch eine Entwicklung durch. Ich mochte es, dass sie keine typische Heldin ist, die sofort alles beherrscht und in allem richtig gut ist. Sie ist zum Beispiel für die Tochter eines Generals eine ziemlich enttäuschende Kämpferin, das Militär liegt ihr überhaupt nicht. Heiraten kommt für sie allerdings auch nicht wirklich in Frage. Natürlich rebelliert sie, wie es fast jeder Teenager in ihrer Situation tun würde. Nur ihre Rebellion ist eine ganz besondere, denn sie widmet sich voll und ganz der Musik.

So kommt es auch, dass sie Arin auf dem Sklavenmarkt ersteigert, als der Auktionator verkündet, der junge Mann könne singen. Glücklicherweise ist er aber auch ein ganz passabler Schmied, so dass er ihrem Hause auch anderweitig von Nutzen sein kann und Kestrels unüberlegter Schnellschuss bald in Vergessenheit gerät. Doch natürlich laufen sich die beiden immer wieder über den Weg. Was für Intentionen Arin dabei hat, müsst ihr natürlich selber lesen, aber mir wurde es recht schnell klar, was es mit ihm auf sich hat und welches Geheimnis er verbirgt. Das tat allerdings der Spannung und meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Nach der Hälfte entwickelt sich die Geschichte recht schnell in eine ganz andere, bedrohliche Richtung, die mich nochmal mehr an das Buch gefesselt hat. Auch die sich anbahnende Romanze zwischen Kestrel und Arin bleibt eher subtil und tritt angesichts der Ereignisse eher in den Hintergrund. Mir gefiel es, dass die Autorin es nicht so offensichtlich und aufdringlich gestaltet hat.

Ich mochte außerdem die Weltgestaltung und die Strukturen sehr gerne, auch wenn das Prinzip eines herrschenden und eines beherrschten Volkes nichts Neues darstellt. Interessant war hier jedoch, dass die Übernahme Valorias durch Kestrels Volk und die Versklavung des vorher herrschenden Volkes noch keine hunderte von Jahren her ist, sondern erst vor ca. 10 Jahren stattfand. Das hatte ich so bisher noch nicht in einem Buch und hat mir gut gefallen.

Das Ende war ziemlich fies und lässt einen ganz schön in der Luft hängen. Ich bin sehr gespannt zu erfahren wie es weiter geht und werde auf jeden Fall den 2. Band auch lesen, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.
4,5 Sterne

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40 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Taurus - Die Erben der Macht

Michael Templar , Nadine Mannchen , Alexander Kopainski
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 24.09.2018
ISBN 9783789109492
Genre: Kinderbuch

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 31 Rezensionen

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Wicker King

Kayla Ancrum , Uwe-Michael Gutzschhahn
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423762335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war wirklich wahnsinnig neugierig auf das Buch. Ein Junge der unter Halluzinationen leidet? Interessant und beängstigend zugleich. Leider konnte mich die Umsetzung nicht zu 100% überzeugen.

Aufgemacht ist das Buch wirklich toll. Je weiter Jack in seine Fantasiewelt abdriftet, desto dunkler werden die Seiten des Buches, bis sie am Ende komplett schwarz sind. Schöne Idee, die auf jeden Fall was hermacht. Die Kapitel sind kurz und umfassen nur ein bis zwei Seiten. Und da fängt für mich auch schon das Problem an. 

Ich fühlte mich immer wieder aus meinem Lesefluss gerissen. Zudem ist der Schreibstil der Autorin recht abgehackt und nüchtern. Das schuf auf der einen Seite Distanz, auf der anderen Seite intensivierte es aber auch das ungute Gefühl, das man als Leser hat. Es passte also schon irgendwie zu der doch sehr düsteren, bedrückenden Geschichte und der sowieso schon unheimlichen Atmosphäre, die über dem ganzen liegt. Traf aber letztendlich einfach nicht meinen persönlichen Geschmack, da ich mich wie bereits erwähnt, auch immer wieder unterbrochen fühlte. Zeitweise wusste ich selbst nicht mehr was nun real war und was nicht und wohin die Autorin mich führen will. Es passieren auch noch so viele seltsame Dinge nebenher wo ich mich gefragt habe, ob das nun relevant ist oder nicht. 

Die Geschichte an sich ist schon irgendwie fesselnd. Jacks Psychose und Augusts Versuch seinem Freund zu helfen, indem er so tut, als wäre alles echt was Jack sieht, hatte etwas erschreckendes. Vor allem auch, weil die beiden mit ihren Problemen vollkommen alleine dastehen und anscheinend niemand so richtig helfen kann oder will. Also machen sie alles mit sich selbst aus. Man spürt deutlich die Verbindung zwischen den beiden Jungs, die einen aber zurück zu diesem unguten Gefühl lenkt, denn das zwischen den beiden ist nicht nur Freundschaft sondern auch eine Art Abhängigkeit, die nicht wirklich gesund ist. Auf dieses Problem aufmerksam zu machen und über Co-Abhängigkeit aufzuklären, ist der Autorin hingegen gut gelungen und ich fand es auf jeden Fall positiv, dass sie die Geschichte von August und Jack bis zu Ende erzählt und dem ganzen auch eine Auflösung gegeben hat. 

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(226)

533 Bibliotheken, 35 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Thalamus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.08.2018
ISBN 9783785586143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon lange wollte ich mal wieder etwas von Poznanski lesen und nun wurde ich netterweise mehr oder weniger dazu "gezwungen" meinen Worten Taten folgen zu lassen, wofür ich sehr dankbar bin. 

Ich kam auch wirklich sofort wieder super mit dem Schreibstil zurecht, er ist sehr einfach, flüssig und klar und man fliegt nur so durch die Seiten. 

Die Geschichte konnte mich leider nicht komplett vom Hocker reißen, obwohl sie natürlich ein spannendes Thema behandelt, das vielleicht wirklich irgendwann in der Zukunft einmal Realität werden könnte. Es ist kein komplett abwegiges Szenario, wirkte für mich persönlich aber stellenweise doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen und überspitzt dargestellt. Das war sicherlich auch so beabsichtigt, denn schließlich soll es ja spannend bleiben, aber ich hatte teilweise einfach Probleme mich darauf einzulassen. Auch die Charaktere blieben mir leider fern und ich konnte keinen so richtig ins Herz schließen. Außerdem bin ich einfach kein großer Fan des Settings, wie ich irgendwann feststellen musste. Diese Rehaklinik fand ich mehr als gruselig. 

Alles andere wurde in diesem Buch aber voll erfüllt. Man möchte immer wissen wie es weiter geht und man wird durch die paar Bröckchen, die die Autorin einem hinwirft, schön bei der Stange gehalten. 

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(189)

336 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

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Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.11.2016
ISBN 9783570159644
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Animant Crumbs Staubchronik

Lin Rina
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 20.11.2017
ISBN 9783959913911
Genre: Fantasy

Rezension:

Allein wenn ich dieses Cover betrachte, gerate ich schon wieder ins Schwärmen. Aber nicht nur das äußere Erscheinungsbild ist wunderschön sondern auch der Inhalt des Buches.

Animant Crumb ist eine ganz besondere junge Frau. 19 Jahre alt, wissensdurstig und scharfsinnig und so ganz anders als die anderen Mädchen ihres Standes. Am liebsten verkriecht sie sich zwischen den Seiten ihrer Bücher und meidet Gesellschaft. Das sieht  ihre Mutter natürlich gar nicht gerne, die zwar eigentlich nur das Beste für ihre Tochter möchte, sie allerdings immer wieder dazu zwingt sich auf Bällen und Soireen blicken zu lassen und sich vor allem endlich einen passenden Ehemann auszusuchen. Doch Ani hat daran überhaupt kein Interesse.  Liebe kennt sie sowieso nur aus Büchern und alle Männer aus ihrem kleinen Provinznest sagen ihr überhaupt nicht zu. Da kommt es ihr gerade Recht, als ihr Onkel aus London zu Besuch kommt und sie als neue  Bibliotheksassistentinder Universitätsbibliothek in London vorschlägt. Die perfekte Gelegenheit ihren Eltern eins auszuwischen und dem langweiligen Landleben zu entkommen, denkt sich Animant und nimmt den Job natürlich an. Die Tatsache bei ihrer neuen Aufgabe ständig von  ihren geliebten Büchern umgeben zu sein, bestärkt sie da nur in ihrer Entscheidung, auch wenn sich um den Bibliothekar und somit Anis Vorgesetzten einige Schauergeschichten ranken.  Ein Monat wird schließlich abgemacht, in dem sie als arbeitende Frau bei ihrem Onkel in London verbringen wird. 

Animant lernt den Bibliothekar Thomas Reed kennen und bekommt auch schon gleich einen perfekten Eindruck davon, warum so viele Assistenten vor ihr nach kurzer Zeit das Handtuch geworfen haben.  Mr. Reed ist unhöflich, unnahbar, mürrisch und hinterlässt ein unsagbares Chaos, dem Ani verzweifelt versucht Herrin zu werden. Doch nicht nur Mr. Reed ist stur wie ein Esel, sondern auch Ani selbst und so geraten die Beiden nicht nur mehrmals aneinander, sondern schaffen es auch irgendwie miteinander zu arbeiten. Und dann ist da auch noch der aufstrebende Anwalt  Mr. Boyle, der Anis Herz zum ersten Mal zum stolpern bringt.

Ach, ich mochte  Animant als Protagonistin einfach nur unheimlich gerne. Ihre Sturheit und ihren Sarkasmus fand ich mehr als liebenswert und einfach total authentisch. Die Autorin hat es perfekt geschafft alles was Ani fühlt und tut, dem Leser nah zu bringen und vor allem verständlich zu machen, so dass ich super mit ihr mitfühlen konnte. Ihre kleinen Scharmützel mit Mr. Reed waren zudem wirklich witzig und auch er hat mich als Charakter enorm fasziniert. Trotz ihres Gefühlschaos, in das sie nach einer Weile stürzt, blieb sich Ani immer treu und behielt sowohl ihre eigenen Ziele als auch ihre Familie und Freunde immer im Blick. Eine starke junge Frau, die sich versucht in einer noch sehr von  Männern beherrschten Zeit das Richtige zu tun und sich zu behaupten. Das Buch wirft einen intensiven Blick auf die damalige Gesellschaft und die  Rolle der Frau darin, was der Autorin wirklich sehr gut gelungen ist. 

Die Geschichte ist  recht ruhig und lebt nicht von Action oder Spannung, sondern allein von der  Atmosphäre, dem Setting und den  Charakteren. Aber das hat für mich persönlich auch vollkommen ausgereicht und mich trotzdem komplett mitgerissen. Es war einfach die Art wie die Autorin Animants Geschichte erzählt und was sie daraus gemacht hat. Der  Schreibstil ist wunderbar, flüssig und locker und nimmt einen dennoch mit auf eine verträumte Reise. Alles kommt ein wenig unterschwellig und sehr subtil daher, aber es führte trotzdem dazu, dass ich wie gebannt war, mit Ani Herzklopfen hatte und es kaum abwarten konnte wann sich endlich alles fügt. Die Autorin lässt einen da auch wirklich  bis zum Ende zappeln und ich hatte schon das Schlimmste befürchtet. Letztendlich habe ich das Buch aber sehr zufrieden und mit einem breiten Grinsen im Gesicht zugeschlagen und mich gleichzeitig wünsche lassen, ich könnte sofort zurück zu Ani und nach London gehen. 


Fazit:
Ein rundum gelungenes, wundervolles Wohlfühlbuch mit einer grandiosen Atmosphäre und Charakteren, die man liebend gerne begleitet. Ani habe ich sofort ins Herz geschlossen, obwohl sie auch ein bisschen stachlig ist und auch die Liebesgeschichte hat mir selbst Herzklopfen beschert, weil ich sie einfach nur schön fand. Wenn die Autorin noch einmal ein Buch in diese Richtung schreiben würde, wäre ich sofort wieder mit dabei. 

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140 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Höllenkönig

James Abbott , Ole Johan Christiansen
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.04.2018
ISBN 9783764531997
Genre: Fantasy

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343 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

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Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

Vic James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.08.2018
ISBN 9783841440105
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe wirklich lange hin und her überlegt wie ich zu diesem Buch eine Rezension schreiben soll. Es gibt so viel zu erzählen, aber jedes Wort wäre vielleicht auch eines zu viel. Ich habe mich sehr bemühen meine Begeisterung für diesen Reihenstart in Worte zu kleiden, die jeder versteht ohne dabei zu viel zu verraten, aber ich denke, das ist mir letztendlich auch gelungen.

Das Buch  startet mit einem Prolog, der einen bereits mit einem mulmigen Gefühl zurück lässt, nur um dann recht idyllisch bei der Familie von Luke und Abi Hadley, die den 10-jährigen Geburtstag ihrer jüngsten Schwester Daisy feiern, weiter zu machen. Über der Familie hängt allerdings bereits ein Damoklesschwert, denn in dieser Zukunftsvision von Großbritannien wurde eine  10 Jährige Sklavenzeit installiert, die jeder normale Bürger, der nicht zum Hochadel gehört, ableisten muss. Der Familie Hadley steht genau diese Zeit bevor und die wollen sie am liebsten gemeinsam verbringen. Die intelligente  Abi hat es auch irgendwie hinbekommen, dass sie nicht wie so viele andere in eine Fabrikstadt müssen, sondern hat beantragt, dass sie als Haussklaven zu der reichsten und einflussreichsten Adelsfamilie Britanniens, den Jardines, zu kommen. Dem wurde auch stattgegeben, allerdings ging bei  Luke etwas schief und so wird die Familie doch auseinander gerissen und der 16-jährige Junge in die  Fabrik nach Millmoor gebracht, wo er schwere und gefährliche körperliche Arbeit verrichten muss. Doch der Rest der Familie ist ganz anderen Schwierigkeiten ausgesetzt, denn der Adel besitzt sogenanntes "Geschick",  magische Fähigkeiten, mit denen sie ihre Umgebung und Mitmenschen beeinflussen können, was sie zu furchterregend mächtigen und schwer einschätzbaren Leuten macht. 

Und schon befinden wir uns als Leser mittendrin in einem Sumpf aus  Machtspielchen, Intrigen, Ungerechtigkeiten und brutaler Politik. Normalerweise ist es für mich meistens ein Kritikpunkt wenn Bücher in diesem Genre zu Politik-lastig werden, hier hat es mich jedoch so schockiert und gefesselt, dass es mich absolut begeistert und mich hat fragen lassen, aus welchen dunklen Ecken ihrer Fantasie die Autorin  solche Ideen gekramt hat. Ich war komplett in den Bann dieser Geschichte gezogen, das Buch hat mich gefressen und am Ende total überrumpelt wieder ausgespuckt. Fragen der  Moral und Ethik werden in ein ganz neues Licht gerückt.

Die  Charaktere sind sehr vielschichtig, keiner ist nur schwarz oder weiß und man kann gerade die  Adligen so gut wie gar nicht einschätzen. Allesamt sind sie Unsympathen und trotzdem war ich von ihnen eingenommen. Die  Familie Hadley war das erschreckend normale Kontrastprogramm, aber auch hier hat jeder so seine Päckchen zu tragen, was sie authentisch macht und unter der Fuchtel der Familie Jardine zerfällt die Harmonie nach und nach. Der arme  Luke hat natürlich auch ein übles Los gezogen und versucht irgendwie zu überleben und gleichzeitig für ein Ideal zu kämpfen. Der unscheinbare Junge von Nebenan macht eine rasante Entwicklung durch. Was vielleicht ein bisschen schwierig war, sind die  Namen der Adligen, die mitunter sehr ausgefallen sind und bei denen ich teilweise Probleme hatte sie auszusprechen. Letztendlich ist das aber nur ein winziger Kritikpunkt, der für mich nicht ins Gewicht fällt.

Geschrieben ist das Buch aus  unterschiedlichen Perspektiven, wobei nicht nur Luke und Abi zu Wort kommen, sondern auch Mitglieder der Familie Jardine und Bouda, ein berechnendes, kaltes Biest aus der Adelsschicht, die mit dem ältesten Sohn der Familie Jardine verheiratet werden soll. Diese ganzen unterschiedlichen Sichten bringen eine  große Dynamik mit sich und beleuchten die Geschehnisse von jeder Seite. Manche mögen das vielleicht zäh und nervig finden und lieber bei den armen Hadleys bleiben, aber ich hatte meine dunkle Freude mit diesen Abschnitten.

Die  Atmosphäre bleibt durchweg düster, bedrohlich und hinterlässt beim Leser ein  ungutes Gefühl. Für mich war das aber in keinster Weise negativ, sondern ließ mich immer wieder neugierig zum Buch greifen und schaudernd erwarten, was die Autorin wohl noch so in petto hat. Und sie wartet nicht nur mit allerhand Grausamkeiten auf, sondern auch mit einigen  überraschenden Twists, die für Spannung sorgen. 


Fazit:
Da denkt man, man hat in einem Genre schon alles gelesen und dann wird man wieder mal eines Besseren belehrt. Ich liebe solche Überraschungsmomente, vor allem, weil ich eine solche Story und eine solch zermürbende Intensität dahinter nicht erwartet hatte. Aber das Buch hat mich wirklich umgehauen, es ist irgendwie krank und gleichzeitig genial und jetzt fiebere ich dem 2. Band entgegen, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt und bin gespannt, wie die Autorin ihre Charaktere im nächsten Teil leiden lässt. 

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412 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 140 Rezensionen

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 21.03.2018
ISBN 9783103973518
Genre: Romane

Rezension:  
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190 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Bernsteinstaub

Mechthild Gläser
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2018
ISBN 9783785588604
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich mag Zeitreise-Geschichten und alles was damit zu tun hat und fand, es war mal wieder an der Zeit für etwas in diese Richtung. Außerdem wollte ich gerne mal etwas von Mechthild Gläser lesen, deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch und darauf, ob ich eine neue Autorin für mich entdecken würde. Zwar wurde ich wirklich gut unterhalten, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich nochmal etwas von ihr lesen würde.

Was mir gut gefallen hat:
Auf jeden Fall gefiel mir  die Idee für diese Geschichte. Die Zeitströme, die von bestimmten Menschen wahrgenommen und manipuliert werden können, waren eine tolle Idee, die viel Potential mitbringt. Hinzu kommt, dass sich die Story wirklich super leicht und flüssig lesen ließ. Ich mochte den  Humor der Autorin, die kleinen witzigen Details, die immer wieder eingestreut wurden und ab der Hälfte, als ich so richtig drin war, wurde es auch spannend. Unterhalten wurde ich also wirklich sehr gut, denn  Spaß hatte ich beim Lesen auf jeden Fall. Die Charaktere waren auch nicht unsympathisch, besonders  Leander fand ich sehr interessant. Ophelias schrullige Verwandtschaft war zudem auch für den ein oder anderen Lacher gut.

Was mir eher negativ aufgefallen ist:
Die Protagonistin  Ophelia wirkte auf mich viel jünger als angegeben war. Sie soll so um die 16 sein, wirkte aber oft wie 13 oder 14 Jahre. Mich persönlich hat das schon ein bisschen gestört, weil ich einfach etwas anderes erwartet hatte. Sie war zwar nicht direkt naiv, aber schon irgendwie kindlich und machte zwischendurch ziemlich bescheuerte Sachen, die durchblicken ließen, wie unreif sie noch ist. Das wurde dann in der zweiten Hälfte zum Glück etwas besser.

Allgemein war es zu Beginn recht  konfus. Man wurde wie Ophelia ohne Vorwarnung ins Geschehen geschmissen und musste dann sehen, wie man zurecht kam, was mir zu Beginn etwas Mühe gemacht hat, da mir einfach so viele  Fragen im Kopf herum schwirrten. Sowieso kamen manche Dinge sehr plötzlich und entwickelten sich aus heiterem Himmel. Zumindest hatte ich diesen Eindruck.

Das wurde zwar besser, da auch die Fragen sich nach und nach aufklärten, aber so hundertprozentig zufriedenstellend war das alles nicht. Der Eindruck eines  Durcheinanders blieb irgendwie. Man hätte viel mehr aus der Idee machen können. Zum Beispiel gab es ein Turnier, das ich super spannend fand, was aber letztendlich für meinen Geschmack zu kurz kam und viel mehr hätte ausgebaut werden können.

Fazit:
Für junge Leser bestimmt ein super klasse Buch. Auch ich als Erwachsene hatte meinen Spaß damit. Es gab allerdings an der ein oder anderen Stelle kleine Schwächen, wo ich einfach etwas anderes erwartet hatte oder wo die Autorin einfach noch viel mehr hätte herausholen und strukturierter hätte sein können. So war es zwar ein unterhaltsames Lesevergnügen für Zwischendurch, aber leider weit weg von einem Highlight.

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158 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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The Crown's Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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320 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war sehr gespannt, wie die Autorin das Thema umgesetzt hat. Da ich selbst ein Dickerchen bin, hatte ich mich sehr gefreut mal über eine Protagonistin zu lesen, die sich mit ganz ähnlichen Problemen herumschlagen muss und die mal kein schlankes Püppchen ist, das nur nicht weiß wie hübsch sie eigentlich ist, so wie es in anderen Büchern oft der Fall ist. Und da ich gleichzeitig auch nach einer locker, leichten Unterhaltung gesucht hatte, war das Buch wirklich ein guter Griff.

Was ich als positiv empfand:
Zuerst einmal mochte ich  Protagonistin Will wirklich sehr gerne. Nicht nur, weil ich mich gut mit ihr identifizieren konnte und ein ums andere Mal gedacht habe "I feel you, girl!" sondern auch, weil sie ganz sympathisch, authentisch und bodenständig rüber kommt. Sie hat die typischen Sorgen einer ganz normalen Teenagerin, die nicht der gängigen Norm entspricht, aber auch ganz allgemeine kleine  Nöte und Probleme wie Streit mit der besten Freundin, die nervige Mutter oder eben auch die erste große Liebe, die ich nebenbei bemerkt wirklich süß fand. Ich fand es schön Will ein Stück zu begleiten und zu sehen wie sie ihr Leben meistert. Der  Schreibstil war leicht und flüssig, ich fühlte mich nicht nur von der Story bestens unterhalten, sondern hatte zudem noch einen angenehmen Lesefluss. 
Die  Botschaft, die in diesem Buch verpackt wurde fand ich auch ganz toll und wichtig. Man muss nicht perfekt sein, um glücklich zu sein. Man muss nicht dünn sein, um hübsch zu sein. Man ist nicht weniger liebenswert, wenn man nicht dem gesellschaftlichen Standard entspricht. Und vor allem muss man lernen sich selbst zu mögen. 
Dadurch, dass sich die Autorin sehr auf Will konzentriert und eben  alltägliche und nachdenkliche Themen behandelt werden, kann natürlich auch nicht viel Spannung aufkommen, was ich hier jetzt aber nicht unbedingt als schlecht empfunden habe. Das Buch hat mich trotzdem super unterhalten, auch wenn es eher ruhig war und mehr so diesen "Slice of life"-Charakter hatte. Es gab dafür ein paar lustige und herzliche Szenen, die das allemal wieder wett machen konnten.

Was ich als eher negativ empfunden habe:
Die oben angesprochene  Botschaft hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr von der Autorin herausgearbeitet werden können. Sie ging dann an manchen Stellen doch etwas unter. 
Will ist eine Person, die sehr stark  an sich zweifelt, was ich total nachempfinden kann, weil auch ich das sehr oft tue. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass gerade das die Botschaft dann etwas zu sehr in den Hintergrund geraten lässt und bei einigen Lesern negativ auffallen könnte. 

Fazit:
Insgesamt ein wirklich tolles Jugendbuch. Authentisch, ein bisschen verrückt aber herzerwärmend und mit einer tollen Protagonistin, die trotz vieler Zweifel und Probleme strahlt. Eine total niedliche Lovestory gibt es noch obendrauf. Ich habe mich super unterhalten gefühlt, auch wenn die Kernaussage manchmal in den Hintergrund trat. Trotzdem eine Empfehlung.

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374 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 107 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich war sehr neugierig darauf, wie es mit Protagonistin Rea und ihren Freunden in Paris weiter geht. Die Magdalenen sind hier nicht so verpönt und Hautkontakt ist nicht verboten. Für Rea eröffnet sich dadurch eine völlig neue Welt, aber trotzdem lauern auch hier Gefahren und Probleme an jeder Ecke. Auch vor dem Kronprinzen von England kann die Gute nicht davonlaufen, das kann man sich ja schon denken. Trotzdem wollte ich natürlich wissen, wie die Autorin das ganze umsetzt und ich kann sagen, dass ich noch begeisterter war als vom ersten Teil. 


Was ich positiv fand:
Auf jeden Fall hat mich der  Schreibstil der Autorin von der ersten Seite an wieder total gepackt und in die Geschichte hinein gezogen. Sie lässt sich super flüssig lesen und Spannung ist eigentlich immer vorhanden, ob nun unterschwellig oder auch mal ganz deutlich spürbar, sie war immer irgendwie da und ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Die Autorin hat wirklich nochmal einiges aus ihrer Story herausgeholt,  Twists und Wendungen eingebaut und dabei nicht vergessen auch ein paar  Fragen aufzuklären, die sich im ersten Teil bereits ergeben hatten und bis Dato unbeantwortet waren. 

Außerdem hatte ich mit der Zeit wohl doch ein Band zu  Rea geknüpft und auch zu einigen Nebencharakteren, was mir erst gar nicht so bewusst war. Aber diesen Band zu lesen, fühlte sich ein bisschen an wie gute Freunde zu besuchen. Es hat mir Spaß gemacht sie zu begleiten und die  Nebencharaktere, wie z.B. die drei Musketiere an Reas Seite, waren wirklich Gold wert. Mit ihnen hat sich die Autorin ein sehr eigenwilliges Beziehungskonstrukt überlegt, was ich so auch noch in keiner Geschichte gelesen habe. Aber irgendwie hat es funktioniert, auch wenn ich es im ersten Moment seltsam fand. Sowieso fand ich nicht immer alles toll, was sie sich für ihre Charaktere überlegt hat, aber es hatte trotzdem eine  Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Der Unterhaltungsfaktor war jedenfalls sehr hoch und ließ mich dann auch über solche Kleinigkeiten leicht hinweg sehen.

Mit  Überraschungen wurde auch nicht gespart und eine  Antoganistin eingeführt, die ganz schön gruselig ist und Rea das Leben noch schwerer macht. Was es mit ihr auf sich hat, war erschreckend, aber jetzt wo ich es weiß auch völlig logisch. Hätte man drauf kommen können. Und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass ich es unbewusst schon gemerkt habe, was da Sache ist, denn so schockiert war ich dann tatsächlich nicht von der großen Enthüllung. Aber trotzdem gut gemacht von der Autorin und für einige bestimmt ein echter Knüller.

Das  Ende macht auf der einen Seite neugierig auf Band 3, auf der anderen Seite habe ich aber auch ein bisschen Angst davor zu erfahren, wie es weiter geht. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die ganze Entwicklung gut finden soll. Aber der  politische Zwist und die  ethischen Fragen sind weiterhin sehr interessant und ich bin gespannt, wohin die Autorin uns da führen wird.

Was ich eher negativ fand:
Die  "Beziehung" zwischen Rea und dem Kronprinzen, von der ich in Band 1 schon kein Fan war, geht auch hier in die zweite Runde und bleibt mir weiterhin ein kleiner Dorn im Auge. Ich schaffe es einfach nicht nachzuvollziehen, was Rea an ihm findet.  Robin ist so ein Unsympath für mich. Noch immer kann ich ihn nicht sonderlich leiden. 

Und ich fand es ein bisschen schade, dass die  Duchesse Ninon, die ich eigentlich sehr mochte, in diesem Band ein wenig passiv blieb und nicht so stark hervortrat, wie ich gehofft hatte. 

Fazit:
Ein sehr gelungener zweiter Band, der für mich kein Lückenfüller war, sondern durchaus noch eine Schippe drauflegen konnte. Allen Fans von Dystopien und starken Charakteren, die auch mit anstrengenden Liebesgeschichten gut klar kommen, kann ich die Reihe bisher wirklich empfehlen. Ich habe richtig viel Lesespaß an den Büchern. 4,5 Sterne von mir

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124 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Was ich positiv fand:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht. Der Anfang war noch recht spannend und man wollte wissen, was es mit Alyce auf sich hat. Ich mochte den Fakt, dass wir Alyce in einer Psychiatrie kennen lernen, von der aus sie ihren Weg startet. Und ich mochte die Atmosphäre in dem Buch sehr gerne. Das düstere, neblige London passte zwar nicht zu den heißen Sommertemperaturen draußen, hat aber zur Geschichte sehr gut gepasst.

Was ich als negativ empfand:
Wo soll ich da anfangen? Was so spannend und interessant begann löste sich schnell in Wohlgefallen auf und die Geschichte  plätscherte nur so vor sich hin, ohne jemals wieder so richtig an Fahrt aufzunehmen. Vieles war  vorhersehbar und nach hinten raus wirkte die Handlung auch sehr erzwungen und künstlich. Die Protagonistin  Alyce ist noch sehr jung, was man anhand ihrer Naivität auch merkt. Ihr zur Seite steht der junge Solomon, der sie auf der Flucht vor den Jägern und auf der Suche nach Antworten begleitet.

Natürlich gibt es auch eine  kleine Lovestory zwischen den Beiden, die aufgrund ihres jungen Alters irgendwie süß hätte sein können, aber eigentlich nur deplatziert und vom Autor in die Story hineingequetscht wirkte. Es war einfach mehr oder weniger unnötig.
Sowieso konnte ich auch  keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, sie blieben mir absolut fremd.

Der  Konflikt zwischen Elisabeth und Maria Stuart, der im Klappentext angesprochen wird, kommt so gut wie gar nicht zum Tragen. Ich hätte mir da viel mehr Interaktion gewünscht, denn ich war einfach davon ausgegangen, dass diese Zwei der absolute Dreh- und Angelpunkt der Story sind. War aber nicht so, denn letztendlich hatten sie nur kleine Auftritte am Rande. Ebenso verhielt es sich mit der  Hexerei. Auch das war ein Thema, das der Autor nur so nebenbei angehandelt hat, ohne da tiefer ins Detail zu gehen und dem Leser wenigstens ein bisschen Magie zu bieten. Alle Aspekte, aus denen man etwas hätte machen können, wurden viel zu schnell und mehr als unbefriedigend abgehandelt und dann nicht weiter beachtet.

Aber am aller schlimmsten war einfach  das Ende. Da eiert der Autor über 300 Seiten herum, nur um in wenigen Augenblicken sein Finale abzuhandeln, das mehr als dürftig ausfiel und den Leser dann mit Tonnenweise  ungeklärten Fragen sitzen zu lassen. Ist da doch noch ein zweiter Band geplant, von dem ich nichts weiß? Aber selbst wenn: Selten hat ein Buch mich so unzufrieden zurück gelassen. Vielleicht habe ich es auch nicht verstanden, keine Ahnung... Aber es ist ein Kinder- bzw. Jugendbuch, da sollte man doch etwas mehr Klarheit und Spannung erwarten können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein junger Mensch an dieser Story Freude hat, so wie sie aufgebaut wurde. 

Fazit:
Was für ein chaotisches Buch. Die Grundidee klang super, aber der Autor hat etwas vollkommen anderes fabriziert, als da angepriesen wurde und das dann auch nicht einmal sonderlich gut. Das war wirklich einmal verschwendete Zeit, die ich besser für ein anderes Buch hätte nutzen können. Einzig eine Leserunde dazu hat verhindert, dass ich es abbreche. Leider keine Empfehlung von mir.

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412 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten (Buch 2)

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.10.2016
ISBN 9783551315960
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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136 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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The Shape of Water

Guillermo del Toro , Daniel Kraus , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426523070
Genre: Fantasy

Rezension:

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch, als der Film raus kam und plötzlich in aller Munde war. Nachdem ich mich dann genauer informiert hatte worum es geht, wurde ich neugierig auf diese ganz spezielle Liebesgeschichte und wollte das Buch unbedingt lesen. Leider muss ich sagen, dass es mehr verspricht, als es letztendlich halten konnte.

Was ich als positiv empfunden habe:
Auf jeden Fall hat mir der Handlungsstrang von  Protagonistin Elisa gut gefallen und auch sie als Person mochte ich sehr gerne. Sie ist eine freundliche und verträumte junge Frau mit einem Handicap, die ihr Leben aber trotz aller Widrigkeiten meistert und sich nicht unterkriegen lässt. Ihre Brötchen verdient sich die stumme Putzfrau in einem US-Militärlabor wo sie auch erstmals auf den " Fischmann" trifft, der aus dem Amazon dorthin verbracht wird. Ich fand es schön zu lesen, wie die scheue Elisa zu dem ebenso scheuen Wesen eine  Verbindung aufbaut und ein immer engeres Band knüpft. Durch die Gebärdensprache können sie sogar irgendwann miteinander kommunizieren und Elisa hat zum ersten Mal im Leben jemanden, der sie wirklich zu verstehen scheint. Sie verliebt sich hoffnungslos in das Geschöpf und kann es natürlich nicht ertragen, wie er von den Wissenschaftlern und von dem Offizier, der es gefangen hatte, gequält und festgehalten wird. Mir hat diese  ungewöhnliche Liebesgeschichte wirklich gut gefallen und ich habe sie auch mit Interesse verfolgt. Irgendwie konnte ich Elisa sehr gut verstehen und nachvollziehen, warum sie den Fischmann so mag.  Zu Beginn war ich auch noch ganz hoffnungsvoll, dass mir das Buch super gefallen könnte, was sich dann aber leider immer mehr zerschlagen hat.

Was ich als negativ empfunden habe:
So sehr ich Elisas Handlungsstrang mochte, so sehr gingen mir alle anderen tierisch auf die Nerven. Wir erleben die Geschichte auch aus der Sicht des fiesen Offiziers Strickland, aus der Sicht von dessen Frau und auch von Elisas bestem Freund und einem Wissenschaftler im Labor. Wobei die oftmals gar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Die  Perspektivwechsel kamen mir völlig  unnötig vor und haben meiner Meinung nach so gut wie nichts für die Story getan. Gerade Stricklands Frau fand ich so unglaublich  langweilig und vollkommen überflüssig, das hat mich echt total aufgeregt. Ich muss gestehen, dass ich irgendwann diese Perspektiven nur noch quer gelesen habe.  Strickland selbst ist als Antagonist der Geschichte natürlich ein richtig mieser Zeitgenosse und immer wenn er zu Wort kam, hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand geklatscht, weil er mich so angeekelt hat. 
Und da wären wir schon bei dem nächsten Problem:  Der Schreibstil. Der Autor verliert sich nicht nur in unnützen Handlungssträngen, sondern auch in  widerlichen, mitunter wirklich  abstoßenden Details. Ich habe mich von Beschreibungen und Wortwahl noch nie so abgeschreckt gefühlt wie hier. Da stellte ich mir mehr als ein Mal die Fragen: "Muss das echt sein?" Vielleicht wollte der Autor eine  besondere Atmosphäre kreieren um irgendwas zu verdeutlichen oder vielleicht die unschuldige Liebesgeschichte zwischen Elisa und dem Wesen hervorheben, was weiß ich. Was immer er erreichen wollte, bei mir ist es leider nach hinten losgegangen

Fazit:
Das Buch ist wohl echt Geschmackssache, aber meinen konnte es nicht ganz treffen. Ich mochte Elisa und ihren "Fischmann" und ihre Geschichte, aber alles andere hat mich entweder aufgeregt oder angewidert. Kann man lesen, muss man aber nicht. Mittlerweile habe ich auch den Film geschaut und muss sagen, dass dieser mir viel viel besser gefallen hat. Die unnötigen Handlungsstränge wurden weggelassen und es war auch nicht ganz so eklig. Hier war echt mal der Film besser als das Buch, deshalb geht meine Empfehlung auch dahin, dass man lieber den Film gucken sollte, als das Buch zu lesen, gerade auch, wenn man nicht ganz so viel an brutalen und abartigen Beschreibungen verträgt. Von mir 2,5 Sterne

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905 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

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Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch hatte ich bereits seit über einem Jahr ungelesen auf meinem Kindle und diesen Juni dann ganz spontan Lust es endlich zu lesen. Was eine gute Entscheidung war, denn es hat mich bestens unterhalten und war eine wirklich süße Liebesgeschichte mit dem gewissen Extra. 

Was ich als positiv empfunden habe:
Neben dem Fakt, dass mir die  Liebesgeschichte gut gefallen hat - die auch diverse dramatische Momente mit sich brachte - hat mir vor allem auch die  Idee gefallen. Die Jahreszeiten als vier männliche Halbgötter darzustellen mag jetzt erstmal nicht super einfallsreich klingen, aber es hat wirklich gut funktioniert und eignet sich super dafür, eine Geschichte daraus zu stricken. Jedenfalls finde ich, dass die Autorin das Potential voll ausgeschöpft hat. 
Es gibt auch einen geheimnisvollen  dystopischen Aspekt, denn wir erleben eine Erde nach einer gewaltigen Katastrophe. Es handelt sich also nicht um reine Fantasy, was mich sehr überrascht hat, da ich den Klappentext gar nicht mehr in Erinnerung hatte. Da bin ich auch sehr gespannt, ob man in den weiteren Bänden noch mehr darüber erfährt. Hier bekommt man bisher nur so Brocken hin geschmissen, so dass man sich schon mal ein grobes Bild machen konnte. 
Im Fokus steht aber natürlich  Protagonistin Maya und die vier Männer. Maya hat mir als Hauptfigur wirklich gut gefallen, auch wenn sie hin und wieder schwache Momente hatte, so hatte sie aber auch ihre starken Phasen. Insgesamt war sie mir sympathisch und die meiste Zeit konnte ich ihre Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen. Auch wenn es einen Moment gab, wo sie trotzig reagiert hat und ich sie am liebsten geschüttelt hätte. Letztendlich zeigte es aber auch nur wie menschlich sie ist und Menschen machen nun mal Fehler. 
Die  vier Jahreszeiten haben alle ihre ganz eigenen Charaktere, die man sehr gut auch mit der jeweiligen Zeit in Verbindung bringen konnte. So ist der Frühling eher fröhlich und jungenhaft, der Sommer hitzig und charmant, der Herbst genießerisch und liebenswert und der Winter distanziert und kalt. Ob und in wen sich Maya verliebt, war mir von Anfang an klar und ich denke auch, dass es jedem sofort klar sein wird, der dieses Buch liest. Die Autorin hat es wahrscheinlich auch so gewollt. Dadurch wurde es aber zum Glück nicht weniger spannend, denn Maya muss einigen  Widrigkeiten trotzen und man könnte wohl schlecht eine Geschichte darüber schreiben, wenn alles reibungslos verlaufen würde. So gab es durchaus auch  fesselnde Momente, jedenfalls wurde mir nicht langweilig.
Die  geringe Seitenzahl fand ich hier auch absolut ausreichend. Es wurde nicht zu wenig und nicht zu viel gesagt, jede Seite mehr, hätte die Story nur unnötig in die Länge gezogen. 

Was ich als eher negativ empfunden habe:
So viel gibt es da nicht, was ich kritisieren könnte. Die Geschichte ist jetzt nicht super anspruchsvoll und nur ganz  leichte Lektüre, was ich aber nicht wirklich kritisieren möchte. Denn letztendlich habe ich nur bekommen, was ich erwartet hatte und das war gut so. Zur Perfektion fehlte es für mich so an dem  allerletzten Funken, der nicht ganz überspringen wollte, ohne das ich genau festmachen könnte, woran es liegt. Oft ist das ja einfach nur so ein Bauchgefühl. 


Fazit:
Natürlich ist es kitschig aber auf eine spannend verpackte Art, denn Kitsch kann durchaus auch mal schön sein und Spaß machen. Jedenfalls hat das Buch mir die Zeit versüßt und ich werde die Reihe auf jeden Fall noch weiter verfolgen. Irgendwie habe ich ja die Jahreszeiten ins Herz geschlossen und möchte auch noch hinter ein paar Geheimnisse dieser Welt kommen. Ich kann jedenfalls gut verstehen, warum das Buch so viele Fans hat. 4,5 Sterne

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