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110 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596702428
Genre: Science-Fiction

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504 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 142 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

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665 Bibliotheken, 71 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

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437 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 126 Rezensionen

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The Promise - Der goldene Hof

Richelle Mead , Susann Friedrich
Fester Einband
Erschienen bei ONE, 29.09.2017
ISBN 9783846600504
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ganz spontan hatte ich mich einer Facebook-Leserunde angeschlossen. Das Buch stand sowieso auf meiner Wunschliste und ich fand, das war ein guter Grund es mir zu besorgen und auch gleich zu lesen. Allein das Cover sieht ja auch schon sehr vielversprechend aus, denn ich finde es wirklich hübsch. Und auch der Inhalt konnte mich überzeugen.

Protagonistin Elizabeth ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, als typische Adelige kommt sie doch recht verwöhnt und egoistisch rüber. Mich hat das allerdings überhaupt nicht gestört, denn ich fand ihren Charakter sehr authentisch. Außerdem bietet er auch viel Raum für Entwicklung und das hat die Autorin meiner Meinung nach auch gut ausgenutzt. Es fiel mir trotzdem leicht, mit Elizabeth mitzufiebern und habe ihren Weg an den Goldenen Hof und darüber hinaus sehr gerne begleitet. 
Auch alle anderen Charaktere, die unterschiedlichen Mädchen und unser männlicher Protagonist Cedric, haben mir gut gefallen. Wobei ich am Anfang mit Cedric ein bisschen Schwierigkeiten hatte und erst im Laufe der Zeit mit ihm warm wurde. Und natürlich sorgt Elizabeth als eigentlich Adelige unter den ganzen bürgerlichen Mädchen für einigen Wirbel und es ist nicht immer leicht für sie, so zu tun, als wäre sie eine von ihnen. Das bietet von Anfang an hohes Konfliktpotenzial. Allein die Tatsache, dass die Mädchen vom Goldenen Hof verkauft werden, was ja moralisch sehr fragwürdig ist, bietet ja auch schon einen großen Zwiespalt und Platz für Diskussionen.

Zudem fand ich die Geschichte wirklich spannend. Was vielleicht so typisch Prinzessinnen mäßig klingt und so startet, entwickelt sich dann ab der Mitte doch in eine ganze andere Richtung, mit der ich Anfangs gar nicht gerechnet hatte. Adoria, das Land in dem die Mädchen vom Goldenen Hof an neureiche Männer verheiratet werden sollen, erinnert sehr stark an den Wilden Westen. Es gibt Völker, die an Indianer erinnern, junge Kolonien und Goldschürfer. Das fand ich persönlich wirklich großartig und mir hat das Setting und das ganze Flair sehr gut gefallen. Es war interessant zu verfolgen, wie Religion, Kultur und Politik der damaligen Zeit in diese Fantasy Welt eingebunden wurden und dem ganzen einen fast historischen Touch verliehen haben. 

Und auch Elizabeth sorgt immer wieder für spannende Momente. Doch nicht nur sie hat ein Geheimnis, auch Cedric hat eines. Was die beiden füreinander empfinden kann man sich ja auch bereits denken und auch das bietet neuen Stoff für Ärger und Probleme. Mir war zu keinem Zeitpunkt wirklich langweilig, auch wenn es sicherlich die ein oder anderen ruhigen Momente gab. Plötzlich passiert dann doch wieder etwas überraschendes. Den Schreibstil der Autorin habe ich dabei als sehr angenehm und flüssig empfunden und er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass mir nicht langweilig wurde mit dem Buch. 

Auch wenn es am Ende sowas wie ein großes Finale gab, so blieben doch leider noch ein paar Fragen ungeklärt. Das finde ich etwas frustrierend, aber ich hoffe einfach mal, dass sich das im nächsten Band aufklären wird.


Fazit:
Alles in allem hat mich das Buch wirklich positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine so spannende und abwechslungsreiche Geschichte erwartet. Hoffentlich lässt der 2. Band nicht zu lange auf sich warten, denn ich will unbedingt mehr erfahren. 
4,5 Sterne von mir.

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253 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671316
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hatte vorab so viele positiven Stimmen über dieses Buch gehört und irgendwie fand es jeder toll, den ich über dieses Buch habe reden hören oder schreiben sehen. Vielleicht waren meine Erwartungen auch dementsprechend etwas unrealistisch.

Es ging auch gleich sehr vielversprechend los, der  Einstieg war spannend und ich war sehr gespannt darauf, Emelinas Rachefeldzug zu verfolgen. Die erste Hälfte blieb es auch durchaus interessant, aber in der zweiten Hälfte hat die Autorin mich irgendwie auf dem Weg verloren. Ich kann es nicht so richtig in Worte fassen, aber ich hatte wahrscheinlich wirklich mehr von der Story erwartet.

Die  Charaktere waren mir hingegen recht sympathisch. Jeder hatte so seine Beweggründe und seine Päckchen zu tragen. Die Autorin zeigt an ihnen sehr schön, dass man nicht vorschnell Urteilen sollte und sich vor allem immer selbst ein Bild von einem Menschen machen sollte, bevor man seine Schlüsse zieht. Das fand ich sehr schön, so eine Botschaft funktioniert halt immer.  Emelina war schon eine Protagonistin mit Biss und vor allen Dingen schien sie jemand zu sein, der Familie und Zusammenhalt sehr wichtig ist. Aber für meinen Geschmack hätte sie auch gerne noch mehr Biss haben können. Prinz  Casimir fand ich auf den ersten Blick toll. Die Zwangsheirat mit der fremden Prinzessin schmeckt ihm natürlich überhaupt nicht und das lässt er auch schön durchblicken. Ich fand ihn einfach herrlich authentisch. Und natürlich ist er auch ein feiner Kerl, der nicht alles glaubt, was sein mächtiger Vater ihm für Märchen auftischt. Selbstverständlich entwickelt sich zwischen ihm und Em eine  Liebesgeschichte, das kann sich ja wohl jeder denken. Ich mochte die Romanze zwischen den beiden, auch wenn sie letztendlich nicht aus der Masse an Jugendbuch-Romanzen herausstechen konnte.

Wie bereits erwähnt, hat mich die  Story nicht die ganze Zeit tragen können. Ich habe nichts gegen Klischees, wenn sie gut verarbeitet sind und mir spannend verkauft werden. Das hat hier nicht immer funktioniert. Manchmal kann ich auch gar nicht so präzise sagen, warum mich ein Buch nicht länger fesseln konnte. Aber letztendlich hat  irgendwas  gefehlt. Auch wenn mir nicht direkt langweilig war beim lesen, so konnte mich das Geschehen nicht vom Hocker reißen, obwohl es natürlich dramatische Wendungen gab. Der  Schreibstil war gut und das Buch ließ sich flüssig lesen. Aber es war mir letztendlich auch nicht spannend und innovativ genug. Ich hätte außerdem gerne mehr über die Hintergründe und die Magie in dieser Welt erfahren, das blieb alles ein bisschen  schwammig. Zum Ende hin kamen auch noch neue Charaktere hinzu, die ich leider nicht so gut leiden konnte.

Und auch wenn das  Ende gemein war und man eigentlich wissen will wie es weiter geht, werde ich wahrscheinlich den 2. Band nicht mehr lesen. Dafür warten hier dann doch noch zu viele Geschichten auf mich, die mich vielleicht mehr mitreißen können.

Fazit:
Grundsätzlich ein gutes Fantasy-Buch mit sympathischen Protagonisten, das man gut und gerne mal für Zwischendurch lesen kann. Aber leider auch nichts herausragendes. Mich hat es leider irgendwann nicht mehr so richtig packen können, was schade war, aber nicht zu ändern ist. Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft, aber letztendlich konnte es mich nicht ganz vom Hocker reißen.

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462 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

fantasy, palace of glass, london, magdalenen, ce bernard

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

rhodes, götter, fantasy, goldmann, königreich

Falling Kingdoms - Brennende Schwerter

Morgan Rhodes , ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442483402
Genre: Fantasy

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200 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423640329
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich vor ein paar Jahren "Fangirl" von der Autorin gelesen habe, wollte ich natürlich auch unbedingt dieses Buch lesen. Denn Simon Snow spielt dort eine große Rolle. Es ist das Fandom zu dem die Protagonistin aus "Fangirl" eine Fanfiction schreibt. Und nun hat Rainbow Rowell dieser Fanfiction ein ganzes Buch gewidmet.

An wen dieses Fandom rund um Simon Snow erinnern soll, wird relativ schnell klar. Zauberer, Internat, da klingelt es doch recht schnell und man kann in der Tat viele Parallelen zu Harry Potter entdecken. Trotzdem ist Simon Snow auch eine ganz eigene Geschichte, denn es kommen noch einige andere Aspekte hinzu.

Ich hatte mich sehr darauf gefreut in ein Harry Potter ähnliches Universum abzutauchen und vielleicht ein paar nostalgische Momente erleben zu können. Das hat zum Teil auch wirklich gut funktioniert. Auf der anderen Seite war diese Geschichte aber auch sehr seltsam.

Die meiste Zeit hatte ich leider das Gefühl, dass nicht wirklich etwas passiert oder dass das, was dann mal passiert, nichts für die Geschichte tut. Der Fokus liegt nicht nur auf den Charakteren und ihrem Miteinander, sondern es gibt auch eine Story drumherum mit einem Bösewicht, den es zu schlagen und einen Jahre alten Mord den es aufzuklären gilt. Und natürlich ist da Simon als Retter der Magierwelt, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Aber ich hatte teilweise einfach den Eindruck, dass mir Vorwissen fehlen würde und oft habe ich nach einem roten Faden gesucht und ihn nicht gefunden. Keine Ahnung, ob ich das alles so verstanden habe was da passiert.

Die Konflikte zwischen den Charakteren und gerade auch die Spannungen zwischen Simon Snow und seinem Zimmergenossen Baz waren interessant und es hat mich gut unterhalten. Man hat schon ein wenig diesen Fanfiction-Charakter gespürt und das hat mir persönlich gut gefallen, weil ich das eben auch so erwartet und erhofft hatte. Simon und Baz und all die anderen haben mir als Figuren ebenfalls zugesagt und ich konnte mich relativ schnell mit ihnen anfreunden. Die Autorin wechselt auch in der Perspektive regelmäßig zwischen den Charakteren, mal erzählt Simon, dann Baz, dann Simons beste Freundin Penelope usw. Eigentlich sollte dadurch eine gewisse Dynamik entstehen und das hat zum Teil auch gut funktioniert, aber manchmal hätte ich mir dann doch lieber nur die Sicht von Simon und Baz gewünscht, weil das einfach der spannendste Handlungsstrang war. Dadurch, dass mehrere Personen zu Wort kommen, zieht sich alles etwas in die Länge, was ich einfach auch unnötig fand. Komprimierter hätte es vielleicht einen konstanten Spannungsbogen gegeben und nicht diese Durststrecken zwischendurch. 

Die Lovestory, die sich hier entwickelt und die ein Hauptbestandteil des Buches ist, fand ich ganz süß. Aber die Auflösung war leider genauso komisch wie die übrige Story. Der Mord rund um Baz' Mutter war noch ganz spannend zu verfolgen, aber was den großen Feind der Magierwelt betrifft, bin ich etwas zwiegespalten. Ich saß am Ende nur da und dachte: "Das war es jetzt?" Sicherlich ein Abschluss der etwas anderen Art und für den ein oder anderen möglicherweise auch ganz erfrischend, aber ich persönlich war etwas enttäuscht und unzufrieden.

Fazit:
Leider nicht so gut wie ich erhofft hatte, aber trotzdem ganz unterhaltsam auf eine skurrile Art. Es wirkte alles etwas unausgegoren, aber es hatte auch seine guten Momente. Man muss es nicht unbedingt lesen, es sei denn, man war wie ich von dieser Fanfiction-Idee aus "Fangirl" so angetan. Natürlich kann man das Buch auch vollkommen unabhängig davon lesen. Letztendlich muss man sich aber bewusst sein, dass die Story speziell ist und daher bestimmt nicht jeden Geschmack trifft.

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479 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

drachen, fantasy, iskari, kristen ciccarelli, liebe

Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Von vielen Leuten hatte ich über dieses Buch nur Positives gehört und gelesen, so dass meine Neugier sofort geweckt war und ich es auch unbedingt lesen wollte. All die Leute, die dieses Buch empfohlen haben, haben vollkommen Recht behalten. Es war von vorne bis hinten ein wirklich spannender Pageturner, der mich sehr gefesselt und beeindruckt hat.

Asha ist eine sehr ungewöhnliche, düstere und starke Protagonistin, die alles andere als der Norm entspricht. Hässliche Brandnarben verunstalten ihr Gesicht und ihren Körper, ihre Vergangenheit überschattet alles und sie wird vom Volk gehasst und gefürchtet. Sie ist eine Todbringerin, eine Iskari, und die beste Drachentöterin von Firgaard. Aber sie möchte auch ihrem Vater, dem amtierenden König des Landes gefallen, und sehnt sich mehr als alles andere nach seiner Liebe und Aufmerksamkeit. Dass sie den brutalen Kommandanten Jarek heiraten soll ist da nur ein lästiges Übel, aus dem ihr Vater ihr aber schon einen Ausweg zeigt. Wenn sie den ältesten und gefährlichsten Drachen Kozu bis zu ihrer Hochzeit tötet, würde sie ihn nicht heiraten müssen. Doch gelingt Asha das? Das müssen wir selbst herausfinden, denn es passiert noch so einiges mehr, was die Gesichte überraschende Wendungen annehmen lässt und Ashas Vergangenheit noch einmal einer genauen Prüfung unterzieht.

"Wenn ich mein Leben lang an Lügen geglaubt hätte, würde ich mich nicht darauf verlassen, die Wahrheit zu kennen." (S. 305)

Sicherlich sind die Charaktere nicht jedermanns Geschmack, da sie schon recht speziell und oft nicht sonderlich liebenswert sind. Aber für die Geschichte waren sie sehr zuträglich und es passte einfach unglaublich gut in diese rohe und auch nicht ganz gewaltfreie Welt. Kleiner Lichtblick zwischen all den grimmigen Mienen war vor allem auch der Sklave Torwin, der von Anfang an ein sehr sympathischer junger Mann war, über den ich mich immer gefreut habe, wenn er aufgetaucht ist. Außerdem werden immer wieder Sequenzen eingestreut, die aus der Vergangenheit von Firgaard und der Drachen erzählt. Denn die Legenden und Sagen dieser Fantasy-Welt spielen eine große Rolle innerhalb der Geschichte, was ich sehr schön gemacht fand. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und rasant, man wird sofort mitgerissen und es lässt einen auch nicht mehr wirklich los. Ständig passiert etwas, womit man nicht gerechnet hat und was die Spannung noch weiter erhöht. Dieses Buch strotzt nur so vor Action, vergisst dabei aber auch nicht die zwischenmenschlichen Aspekte und natürlich gibt es auch ruhigere Stellen. Allerdings hat der konstante Spannungsbogen dazu geführt, dass man immer ganz schnell weiter lesen wollte. 

Über das Ende bin ich im großen und ganzen sehr zufrieden und frage mich nun natürlich was da noch kommen mag, da es auf mich ziemlich abgeschlossen wirkte. Ich hoffe, der 2. Band erscheint recht bald, damit ich das herausfinden kann.

Fazit:
Wie ihr seht bin ich durchweg begeistert von diesem Buch und mir bleibt nichts anderes zu tun, als euch allen zu raten es selbst zu lesen. Von mir eine ganz klare Empfehlung, denn ich war vollkommen mitgerissen und kann nichts kritisieren. 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

die mitte der welt, jugendbuch, jugendliche, junger erwachsener, andreas steinhöffel

Die Mitte der Welt

Andreas Steinhöfel
Fester Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.01.2018
ISBN 9783551583956
Genre: Jugendbuch

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609 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, worte, amy harmon

Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei diesem Buch hat mich vor allem die Tatsache gereizt, dass die Protagonistin nicht sprechen kann. Das fand ich einfach unglaublich interessant und wollte unbedingt wissen, wie das umgesetzt wurde. Außerdem hatte ich vor ein paar Jahren schon eines der zeitgenössischen Jugendbücher der Autorin gelesen, welches ich sehr gut fand und deshalb nun herausfinden wollte, wie sie Fantasy schreibt.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht. Amy Harmon schreibt sehr angenehm, bildhaft und ein wenig blumig. Es passte aber auf jeden Fall sehr gut zusammen und ich hatte während des Lesens keinerlei Probleme oder fühlte mich gar im Lesefluss gestört. Allerdings legt sie den Fokus eindeutig auf die Liebesgeschichte zwischen Lark und dem König und weniger auf spannende Abenteuer und die mittelalterliche Fantasy-Welt. Das habe ich jetzt nicht als übermäßig störend empfunden, auch wenn dadurch natürlich eine eher ruhige Atmosphäre geschaffen wurde. Kleines Manko war, dass es stellenweise doch etwas zu ruhig wurde und die Geschichte ein wenig vor sich hinplätscherte

An sich hat mir aber das Setting und die Ideen, die die Autorin verarbeitet hat, sehr gut gefallen. Auch wenn sie schnell einen Weg für Lark geebnet hat, in dem sie sich doch verständigen konnte und somit einem sehr interessanten Aspekt der Story ein wenig die Würze genommen hat. Ich hätte es spannender gefunden, wenn der Konflikt, den das verursacht, noch ein wenig mehr ausgereizt worden wäre. Dafür kam dann ein neues Problem hinzu, das wiederum die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat. König Tiras hat ebenfalls mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen und auch das fand ich wunderbar verarbeitet und hat dann doch immer mal wieder etwas Spannung reingebracht. 

Wie bereits erwähnt steht die Romanze zwischen ihm und Lark im Vordergrund und ich muss sagen, dass ich die Liebesgeschichte wirklich sehr schön fand, auch wenn ich Lark nicht immer verstehen konnte. Die Beiden befinden sich in einer Spirale der Abhängigkeit voneinander, aber trotzdem lernen sie den jeweils anderen auch immer mehr zu lieben. Dank des schönen Schreibstils wurden die Gefühle der Charaktere auch immer gut rüber gebracht. Lark und Tiras im einzelnen zu charakterisieren fällt mir allerdings ziemlich schwer. Sie haben so viele unterschiedliche Facetten. Lark ist auf der einen Seite sehr schüchtern und zurückgezogen, auf der anderen Seite zeigt sie aber auch in vielen Situationen große Stärke. Tiras ist eher grimmig und oft ebenso distanziert wie Lark und trotzdem kann er auch ganz fürsorglich sein. Beide verbindet, dass sie es einfach besser machen wollen als ihre Eltern. Und dafür müssen sie manchmal schwierige Wege gehen. 

Das Ende war gut gemacht und lässt mich als Leserin zufrieden zurück. Man könnte das Buch sogar als abgeschlossen betrachten, denn im 2. Band geht es mit einem der Nebencharaktere in der Hauptrolle weiter. Allerdings freue ich mich bereits auf diesen Charakter, denn er kam mir in diesem Band bereits sehr interessant und mysteriös vor.

Fazit:
Die Autorin hat mir bewiesen, dass sie auch in diesem Genre durchaus tolle Bücher schreiben kann und hat mich mit ihrer ersten Fantasy Geschichte größtenteils überzeugen können. Kleine Schwächen gab es was die Spannung betrifft, aber die Handlung und die Charaktere haben mir gut gefallen. Band 2 werde ich, wie bereits angedeutet, auf jeden Fall noch lesen.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy, krimi, liebesroman, phantastisch, skurril

BRÏN

Sameena Jehanzeb
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Butze Verlag, 15.08.2017
ISBN 9783940611574
Genre: Fantasy

Rezension:




Durch Zufall bin ich letztes Jahr auf den Blog der Autorin gestoßen und beim Stöbern über ihren Debüt-Roman gestolpert. Es hörte sich so außergewöhnlich und besonders an, dass sofort meine Neugier geweckt wurde. Jetzt habe ich es auch endlich gelesen und bin wirklich begeistert, was für eine Welt die Autorin geschaffen hat.

Der Einstieg fiel mir noch etwas schwer, weil es ein paar Zeit- und Ortssprünge gibt, die im ersten Moment verwirrend sind und weil man nicht weiß, inwiefern das Geschehen für die Geschichte wichtig ist. Aber nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten habe ich mich immer besser in der Geschichte zurecht gefunden und mich schon bald aufs Weiterlesen gefreut.

Denn wie bereits erwähnt, hat die Autorin mit Brïn eine spannende Welt erschaffen, in der Magie, Reisen durch die Zeit und zu anderen Planeten, eine große Rolle spielen. Das bietet natürlich viel Raum für eine wunderbare Geschichte, die die Chance hat sich in alle Richtungen zu entwickeln. Und auch die bekommt man als Leser geliefert. Es werden Elemente unserer Welt genommen und in die magische Welt Brïns eingeflochten, was ich wirklich wunderbar gelungen fand. Zu sehr ins Detail möchte ich an dieser Stelle nicht gehen, denn dann würde ich euch etwas vorweg nehmen. Sowieso kann man dieses Buch schlecht in eine Schublade stecken, da es so viele unterschiedliche Genre vereint und hier so viele unterschiedliche Aspekte zusammen fließen. Am besten, man lässt sich komplett von der Story überraschen. 

Und Überraschungen gab es einige. Ein paar davon konnte ich vorhersehen, ein paar jedoch haben mich wirklich vom Hocker reißen können. Gerade das Ende hat sich sehr spannend gestaltet.  Zwischendrin gab es natürlich auch ruhigere Phasen, in denen der Fokus auf der Welt an sich und natürlich auch auf den Charakteren lag.

Unsere Protagonistin Juno, die zufällig von unserer Erde nach Brïn gelangt, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie kommt authentisch und bodenständig rüber, ist auf der anderen Seite aber auch ehrgeizig und hat ihren eigenen Kopf. Ich mochte sie sehr. Auch alle anderen Charaktere waren tolle entwickelt und haben mir allesamt echt gut gefallen. Als Juno die Windmagierin Kamika - Shi nennen sich die Herrscher über die Elemente in Brïn - kennen lernt, entwickelt sich auch so langsam eine schöne Liebesgeschichte, die ich ebenfalls sehr mochte und sehr romantisch fand. 

Der Schreibstil der Autorin tut sein Übriges, denn er lässt sich flüssig lesen. An den richtigen Stellen wird es emotional und die Atmosphäre ist durchaus stimmungsvoll und passend für die Geschichte. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Ich kam, nach den genannten anfänglichen Schwierigkeiten, in einen sehr angenehmen Lesefluss. Das es ihr Erstlingswerk ist, merkt man nur minimal. 



Fazit:
Ein sehr gelungenes Debüt, das Lust auf mehr macht. Mich hat es absolut überzeugt und ich habe mich auf Brïn sehr wohl gefühlt. Vor allem die Charaktere habe ich wirklich ins Herz geschlossen und auch die ganzen Ideen, die in dem Buch verarbeitet wurden, waren toll umgesetzt. Gerne mehr davon.
4,5 Sterne von mir.

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178 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

wintersong, fantasy, erlkönig, ivi, booksbuddy

Wintersong

S. Jae-Jones , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2017
ISBN 9783492704588
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Über dieses Buch bin ich eher ganz spontan gestolpert, als es erschien. Es hörte sich jedoch gleich sehr faszinierend an und ich war neugierig, wie die Sage vom Erlkönig von einer Amerikanerin in eine Romanform gebracht wurde. Diesen Spontankauf bereue ich auch in keinster Weise, denn ich wurde augenblicklich in den Bann dieser Geschichte gezogen. 

Die Autorin schafft es durch Bildhaftigkeit und Detailgetreue eine ganz besondere, düstere und gleichzeitig märchenhaft geheimnisvolle Atmosphäre zu erschaffen, die mich als Leserin nicht mehr losgelassen hat. Der Schreibstil ist einfach wunderschön. Auch der Schauplatz, nämlich Bayern, war gut gewählt und man hat nicht gemerkt, dass die Autorin selbst keine Deutsche ist. 

Liesl und ihre Familie, die Betreiber eines Gasthauses sind, versprühen einen ganz eigenen Charme. Liesl selbst ist das älteste von drei Geschwistern, eher unscheinbar und agiert im Hintergrund, während ihre wunderschöne Schwester Käthe und ihr talentierter kleiner Bruder Joseph gelobt und beachtet werden. Natürlich wünscht auch Liesl sich gesehen zu werden, denn auch sie hat ein Talent. Die ganze Familie, bis auf die schöne Käthe, ist sehr musikalisch: die Mutter ehemalige Sängerin, der Vater ein begabter Geiger, der kleine Josef noch viel viel begabter und Liesl selbst eine Komponistin. So spielt das ganze Buch über die Musik eine zentrale Rolle und das hat nochmal mehr zu dieser bezaubernden Atmosphäre beigetragen. 

Liesl, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, tut alles um ihren kleinen Bruder zu unterstützen und die beiden musizieren sehr viel zusammen. Beide sind sehr sensibel und glauben an die Geschichte vom Erlkönig, die ihre Großmutter ihnen immer erzählt hat. Hinter dem Gasthaus ihrer Eltern befindet sich ein "Koboldhain" in den sie sich als Kinder immer geflüchtet und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen haben. Dort hat Liesl auch zum ersten Mal den geheimnisvollen Fremden gesehen, der ihr seither immer mal wieder begegnet ist. Als Kind war er ihr bester Freund. Doch mit der Zeit verblasste die Erinnerung an ihn, bis sie ihn eines Tages auf dem Marktplatz wiedersieht, als sie mit ihrer Schwester Käthe Besorgungen macht. Irgendwas passiert dabei mit Käthe und Liesl bekommt ein mehr als ungutes Gefühl, dass die Geschichten um die Kobolde und den Erlkönig keineswegs erfunden sind...

Als Protagonistin hat mir Liesl sehr gut gefallen. Sie ist nicht das typische Mädchen, das uns in jedem Jugendbuch über den Weg läuft, sondern hat einen ganz besonderen Charakter: Empfindsam und zurückhaltend aber im Inneren irgendwie wild und leidenschaftlich. Eine gute Mischung, die mir gefallen und für Spannung gesorgt hat. Auch der Erlkönig selbst war sehr faszinierend. Er kommt als Spieler und Meister der Täuschung daher, undurchschaubar aber sehr anziehend. Gerade die Tatsache, dass beide Charaktere so überhaupt gar nicht perfekt und stereotyp sind, macht es interessant. 

Die Story selbst hat zwar für Spannungsmomente gesorgt, aber insgesamt kommt sie eher ruhig daher und lebt von der erzeugten Stimmung und der Sprache. Und das hat auch schon völlig ausgereicht um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Denn es geht vor allem darum, dass Liesl zu sich selbst findet und dabei hilft ihr der Erlkönig auf seine ganz eigene grausame Art. Allein Liesls Weg zu beobachten war schon recht spannend.


Das Ende war gemein und ich bin froh, dass es einen zweiten Band geben wird, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Fazit:
Was soll ich sagen? Ein mehr als märchenhaftes Werk, mit viel Poesie und Musik zwischen den Seiten, mit einer grandiosen, dichten Atmosphäre und außergewöhnlichen Charaktere. Ich bin begeistert und kann euch allen da draußen nur eine Empfehlung aussprechen. Überzeugt euch am besten selbst.

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130 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

diabolic, dystopie, genmodifikation, planten, science fiction

Diabolic - Durch Wut entflammt

S.J. Kincaid , Ulrich Thiele
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.03.2018
ISBN 9783401602721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem mir der erste Band dieser Reihe so unglaublich gut gefallen hatte und ein kleines Highlight für mich war, musste ich natürlich unbedingt wissen wie es weiter geht. Manchmal verfluche ich mich allerdings auch für meine Neugier...

Dieses Buch hat mich in eine Achterbahn geschickt, denn es war ein permanentes Rauf und Runter, Hin und Her... Sinn, Verstand und einen roten Faden sucht man spätestens ab der Hälfte des Buches  vergebens. Hier passierte so viel unlogischer und unnötiger Quatsch, dass es fast schon wieder lustig war.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es war ein riesengroßes Gemetzel, innerhalb der Geschichte, aber auch ein Plot-Gemetzel der Autorin selbst. Sie ist sich und ihren Charakteren überhaupt nicht treu geblieben. Die starke, kämpferische  Nemesis wurde dann doch plötzlich zum naiven Blödchen degradiert und  Tyrus, der eigentlich von den ganzen reichen Heinis in diesem Sternensystem der Vernünftigste war, ist plötzlich auf den Dekadenz-Zug mit aufgesprungen. Auch ihre  Liebesgeschichte driftete ab in den typischen Jugenbuch-Kitsch, obwohl es überhaupt nicht zu ihnen passte uns sie vorher ganz anders dargestellt worden sind. Tyrus wird außerdem zum  Drogenjunkie und ab da weiß man wirklich gar nicht mehr was los ist (lustiger Weise gibt es auch überhaupt keine Wechselwirkungen mit den ganzen anderen Rauschmitteln, die konsumiert werden...). In jedem Kapitel ändern die Protagonisten ihre Meinung oder ihre Richtung oder beides und das war einfach viel zu viel. Noch nie hat jemand es geschafft mir seine Charaktere innerhalb eines Buches so sehr zu vermiesen wie hier. Das war keine gute Entwicklung bei beiden, sondern ein herber Rückschritt. Auch die  Nebencharaktere wie Nemesis Freundin Neveni waren unsinnig und grauenvoll dargestellt. Jeder war plötzlich gegen jeden und dann doch wieder nicht, nur um dann festzustellen, dass er doch gegen die Person ist... Manchmal hat mich das Verhalten der Figuren sogar regelrecht angewidert.

Das vorhin erwähnte  Gemetzel war auch tatsächlich Programm hier. Ein Massenmord jagt den Nächsten, Raumschiffe explodieren, Städte und ganze Planeten werden ausgelöscht und das gefühlt in jedem Kapitel des Buches. Die Autorin scheint versucht zu haben auf Teufel komm raus zu schockieren und Spannung aufzubauen und hat dabei leider nur bewirkt, dass es  lächerlich wurde. Politische Fehden und Strategien wurden aus dem Nichts heraufbeschworen und waren gar nicht richtig greifbar. Sie verstrickt sich in unlogischen Details, alles wirkt unausgegoren und konstruiert. Hauptsache man bringt alle paar Seiten einen  Plottwist rein.  Aber das muss dann eben auch gekonnt sein und im Gesamtzusammenhang Sinn ergeben, aber hier rauschte die ganze Story ungebremst ins nächste schwarze Loch. Ist doch egal, ob das alles Sinn macht... 

Was positiv war, war wieder mal der  Schreibstil selbst, der war genau wie in Band 1 sehr flüssig und das Buch ließ sich immerhin super gut lesen. Auf der einen Seite war es ja auch ganz unterhaltsam, gerade weil einfach so viel schief gelaufen ist und hin und wieder blitzte auch ein guter Ansatz durch. Aber auf der anderen Seite war es eben leider auch eine  herbe Enttäuschung. Ich glaube nicht, dass ich Band 3 noch lesen werde. Und wenn, dann höchstens aus Spaß und nicht aus Ernsthaftigkeit, weil ernst nehmen kann ich die Geschichte nach diesem Band einfach nicht mehr.

Fazit:
Nach diesem Griff in die Toilette, den sich die Autorin da geleistet hat, kann ich diese Reihe leider nicht mehr weiter empfehlen. Was mit Band 1 so toll anfing und sich positiv aus dem Genre-Dschungel hervor hob, driftete ins dermaßen surreale und nicht ernst zu nehmende ab, dass ich einfach nur maßlos enttäuscht bin. Das hatte ich auch schon lange nicht mehr, dass es innerhalb einer Reihe einen so krassen Abstieg der Qualität gab. 

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556 Bibliotheken, 30 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

illuminae, amie kaufman, liebe, künstliche intelligenz, jay kristoff

Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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234 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 56 Rezensionen

fantasy, shadow dragon, drachen, oetinger, dragon

Shadow Dragon. Die falsche Prinzessin

Kristin Briana Otts , Tanja Ohlsen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.09.2017
ISBN 9783789108440
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ich Fantasy Geschichten, in denen Drachen eine Rolle spielen, sehr gerne mag, wollte ich es auch unbedingt mit diesem Buch probieren. Auch dass das Cover bereits vermuten lässt, dass die Geschichte einen asiatischen Touch hat, hat mich sehr gereizt, denn auch diese Kultur finde ich sehr faszinierend. Und beides in Kombination? Da konnte ich nicht Nein sagen.

Der asiatische Flair dieser Fantasy-Welt kommt einem auch schon auf den ersten Seiten entgegen und wie ich es erwartet hatte, hat mir die Atmosphäre sehr gut gefallen, auch wenn die Autorin für meinen Geschmack gerne noch etwas mehr ins Detail hätte gehen dürfen. Die Gestaltung der Welt mit ihren 4 Königreichen, aus denen dann gemeinschaftlich ein Kaiser gewählt wird, ist recht simpel und nichts neues, aber das ist nicht weiter tragisch. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch lässt sich flüssig lesen. Der Einstieg war leicht und hat mir gut gefallen, da man auch erstmal ein bisschen die Welt und vor allem unsere Protagonistin und deren Vergangenheit kennen lernt.

Unsere Protagonistin Kai ist eine Onna-Bugeisha, eine Kriegerin, deren Aufgabe es ist, die Prinzessin ihres Königreiches zu beschützen. Doch bei einem öffentlichen Auftritt wird diese attackiert und schwer verletzt und Kai, die der Prinzessin erstaunlich ähnlich sieht, muss deren Platz einnehmen um den Schein zu wahren. Kai kann natürlich mit der Welt der Adligen, den ganzen Intrigen und Machtspielchen herzlich wenig anfangen und tut sich schwer mit ihrer neuen Aufgabe. Doch sie hat keine andere Wahl als dort hineinzuwachsen, denn Prinzessin Noriko ist noch etwas länger außer Gefecht gesetzt. Klingt natürlich erstmal alles sehr klischeehaft, ist es auch, aber trotzdem mag ich solche Art Verstrickungen immer wieder gerne lesen. Kai hat mir als Charakter auch gut gefallen, da sie eine starke und gerechte Person ist, aber manchmal hat sie mich mit ihren Gedankengängen auch genervt, je weiter die Geschichte fort schritt. Sie hatte so Momente, in denen ich sie am liebsten geschüttelt hätte. 

Die Nebencharaktere haben mir auch allesamt gut gefallen. Den Prinzen, den Kai in ihrer Rolle kennen lernt, mochte ich sehr gerne und auch Kai's Onna-Bugeisha Schwestern fand ich toll. Aber auch der Drachenhüter Jao hat etwas interessantes an sich, obwohl er freundlich und bodenständig daher kommt, und den geheimnisvollen Shadow Dragon fand ich sowieso großartig und fast schon ein bisschen unheimlich. 

Eine lange Zeit passierte nicht wirklich viel und es gab Stellen die schon recht langatmig waren und in denen ruhig mehr hätte passieren können. Gerade der Mittelteil, in dem Kai den Pflichten einer Prinzessin nachgehen muss, ging ziemlich schleppend voran. Gegen Ende nahm die Story dann nochmal richtig an Fahrt auf und da überschlugen sich auch die Ereignisse. Mit einer Wendunghatte ich nicht wirklich gerechnet und jetzt bin ich doch neugierig, wie die Geschichte wohl im 2. Band weiter gehen wird.

Fazit: 
Ein solides Jugendfantasy-Buch mit dem man nicht viel falsch machen kann, wenn man auf die typischen Klischees steht. Ich für meinen Teil hätte mir noch ein bisschen mehr gewünscht aber das Ende war richtig gemein, so dass ich jetzt doch gerne wüsste wie es weiter geht. 
3,5 Sterne von mir

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408 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

märchen, aschenkindel, liebe, halo summer, prinz

Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959671248
Genre: Fantasy

Rezension:

Gerade zur dunklen Jahreszeit - und vor allem um Weihnachten herum - lese ich wahnsinnig gerne Märchenadaptionen. Sie passen einfach so gut, weil sie einem das Herz wärmen und ein paar schöne, unbeschwerte Lesestunden bescheren. Und genau das, was ich mir erhofft und erwartet habe, habe ich mit Aschenkindel bekommen. 

Ja es ist natürlich Aschenputtel, nochmal aufgewärmt und anders erzählt, aber trotzdem funktioniert es halt immer wieder. Die Autorin hat unserem Aschenkindel Claerie einen tollen Charakter verpasst, denn sie hat Humor, ist mitunter sogar ein bisschen sarkastisch und sie hat definitiv ihren eigenen Kopf, das mochte ich sehr. Sie ist mehr so die frechere Version von Aschenputtel und das hat sehr viel Frische und Dynamik in die Geschichte gebracht. Auf der anderen Seite wirkt sie aber auch sehr schicksalsergebenwenn es um ihre häusliche Situation geht. Dafür, dass sie von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern herumgeschubst wird, nimmt sie ihr Schicksal erstaunlich locker und fügt sich einfach. Natürlich mag sie ihre Situation nicht aber trotz der unfairen Behandlung bringt sie ein großes Maß an Freundlichkeit und Zugewandtheit gegenüber ihrer "Familie" auf. Ich weiß nicht, ob ich finden soll, dass es ein Zeichen von Charakterstärke ist, oder doch eher ein unlogischer Faktor in der Geschichte... Irgendwie komisch war das schon. Insgesamt kamen Stiefmutter und Stiefschwestern auch nicht ganz so fies rüber wie im Original, aber Claerie wird in ihrem eigenen Haus als Dienstmagd ausgenutzt und erpresst, damit sie das tut. Ein bisschen mehr Wiederstand und Überlegungen aus der Situation zu fliehen, hätte ich mir da schon gewünscht. 

Die Geschichte an sich ist wie gesagt nichts Neues, aber ich hatte wirklich Spaß daran und ich mochte vor allem wie sie erzählt wurde. Der Schreibstil von Halo Summer ist locker, leicht und lässt sich flüssig lesen. Es gab auch einige Aspekte, die nicht altbekannt waren und vor allem gab es auch einige lustige Szenen, gerade zwischen Claerie und ihrer Guten Fee. Und auch die Romantik kommt natürlich nicht zu kurz. An dieser Stelle will ich aber lieber nicht zu viel verraten.

Auch wenn man bei der Geschichte jetzt nicht unbedingt von Spannung reden kann, so wollte ich doch trotzdem immer wissen was mich erwartet und ob die Autorin mich nicht doch noch überraschen kann. Mit ein paar Szenen konnte sie das auch, aber im Großen und Ganzen war die Geschichte eher wie die flauschige Lieblingskuscheldecke, in die man sich immer wieder gerne einrollt. Bekannt und vertraut, aber dennoch zum wohlfühlen und genießen. 


Fazit:
Für alle Fans von Aschenputtel und generell Märchen-Adaptionen kann ich dieses Buch nur  empfehlen. Es ist herzerwärmend, witzig und einfach nur schön. Bis auf die genannten kleinen Schwächen kann ich nichts negatives über dieses Buch sagen. Es hat mich bestens unterhalten, ich habe genau das bekommen, was ich erwartet hatte und das Buch hat mich zufrieden und mit einem guten Gefühl zurück gelassen. Was will man mehr?
4,5 Sterne von mir.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Mañana-Kompetenz

Gunter Frank , Maja Storch
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2011
ISBN 9783492272636
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(43)

103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

science fiction, ki, roboter, künstliche intelligenz, sci-fi

Zwischen zwei Sternen

Becky Chambers , Karin Will
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.01.2018
ISBN 9783596035694
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wie ich es bereits vermutet hatte, war auch der 2. Band dieser Sci-Fi Reihe ein absolutes Highlight für mich. Ich hatte mich tierisch darauf gefreut in das Wayfarer-Universum zurück zu kehren und ich habe es wirklich keine Sekunde bereut. Schon der 1. Band konnte mit so vielen interessanten Details und schönen Botschaften aufwarten und auch dieser Teil stand dem in nichts nach.

Er ist so ganz anders aufgebaut als sein Vorgänger, das sollte man auf jeden Fall wissen. Und wir begegnen auch nicht allen Charakteren aus Band 1 wieder, sondern nur wenigen. Band 1 war ein Sammelsurium an Kreaturen, während sich die Autorin im 2. Band nur auf wenige Charaktere beschränkt, sich ihnen dafür aber umso intensiver widmet.

Hauptsächlich begleiten wir hier unsere Protagonistinnen Sidra und Pepper, deren Geschichten immer im Wechsel erzählt werden. Sidra hat ganz aktuell mit ihrem Schicksal zu hadern, denn sie ist eine künstliche Intelligenz, die in einen menschlich aussehenden Körper transferiert wurde. Was das mit ihr macht und vor welche Problematiken es sie und ihre Mitmenschen (und Mit-Aliens ;)) stellt, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Aber ich fand die Denkanstöße und philosophischen Ansätze der Autorin wirklich wunderbar umgesetzt und hervorragend in die Geschichte eingeflochten. Es war schön zu sehen, wie Sidra ihre Umgebung immer mehr versteht, neues kennenlernt und beginnt Freundschaften zu schließen.

Pepper ist die Mechanikern, die Sidras Transformation eingeleitet hat und die ihr ein Zuhause bietet. Über sie erfahren wir auch sehr viel, vor allem erfahren wir Dinge aus ihrer Vergangenheit, die erschreckend sind und die sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie heute ist. Es war sehr spannend mitzuverfolgen, woher sie kommt und was sie alles erlebt hat. Auch sie ist mir zusammen mit Sidra total schnell ans Herz gewachsen. 

Wie schon Band 1, ist auch diese Geschichte nicht von Action durchtränkt, sondern wird eher ruhig erzählt. Wer große Spannung erwartet ist einfach fehl am Platz. Mir hat aber gerade diese ruhige Art des Erzählens, und der Fokus auf den Charakteren und ihr Miteinander, wieder besonders gut gefallen. Manche Geschichte brauchen keine riesigen Spannungsbögen um spannend zu sein, wenn ihr versteht was ich meine. Hier sind es einfach die leisen Töne, die sich langsam aber beharrlich ins Leserherz schleichen.

Ich kam wahnsinnig schnell durch die Story, denn der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm und hat mich leicht und flüssig durch das Buch getragen. Eigentlich hätte ich noch ewig weiter lesen können, ohne dass es mir je langweilig geworden wäre. Wirklich ein wundervolles Buch, das ich jedem ans Herz legen kann. Auch wenn man theoretisch dieses Buch unabhängig vom 1. Band lesen könnte, würde ich euch raten den 1. Band auch zu lesen. Dort wird schon viel erklärt und man lernt ja wie gesagt auch schon den ein oder anderen Charakter kennen. Dieses Wissen würde einem hier dann fehlen. Und außerdem ist Band 1 ein ebenso grandioses Buch, das ihr nicht verpassen solltet.

Fazit:
Es war wieder genauso wundervoll, herzerwärmend und philosophisch angehaucht wie Band 1. Mir geben diese Bücher einfach unglaublich viel und auch wenn es anders war vom Aufbau, so hat mir auch das 2. Buch der Reihe unglaublich gut gefallen. Ein absolutes Lese-Highlight, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

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56 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

geister, geisterjäger, degen, fantasy, band 3

Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.11.2017
ISBN 9783570403624
Genre: Jugendbuch

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336 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, auf immer gejagt, erin summerill, königreich der wälder

Auf immer gejagt

Erin Summerill , Nadine Püschel
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.04.2017
ISBN 9783551583536
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Immer wieder ist mir dieses Buch über den Weg gelaufen, begleitet von positiven Stimmen bis hin zu Schwärmerei. Da packte mich spontan die Lust das Buch endlich mal zu lesen, was ich dann auch prompt getan habe. Ich weiß nicht, ob meine Erwartungen etwas zu hoch geschraubt waren, denn so richtig begeistern konnte es mich leider nicht.

Natürlich lässt sich das Buch super flüssig lesen, man bekommt schöne Beschreibungen serviert und der Einstieg fällt nicht schwer, aber so richtig temporeich wird es nicht. Gekoppelt mit den typischen Jugendbuch-Klischees und der Vorhersehbarkeit, war die Mischung dann leider nicht so gelungen wie ich fand. Es blieb dann doch einiges an Spannung auf der Strecke, was dazu führte, dass ich mich zum größten Teil gelangweilt habe beim lesen.

Auch die Charaktere sind mir nicht sonderlich stark im Gedächtnis geblieben. Tessa, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, schwankte permanent zwischen taff und naiv, aber im großen und ganzen war sie mir nicht unangenehm als Protagonistin. Cohen hat mich ebenfalls nicht gestört, aber für größere Symtathie hat es dann auch nicht gereicht. Insgesamt waren sie mir einfach zu austauschbar und hatten wenig markante Charakterzüge. Einzig Tessas Gabe als menschlicher Lügendetektor stach vielleicht ein bisschen heraus. Die Liebesgeschichte zwischen Tessa und Cohen war zwar zeitweise ganz süß, aber irgendwie auch anstrengend. Ich bin hin- und hergerissen wie ich das finden soll und bin mir immer noch nicht einig geworden.

Das Setting hat mir hingegen ziemlich gut gefallen. Ich mochte die Atmosphäre der Wälder. Wohingegen leider die Welt an sich ähnlich wie die Charaktere doch recht austauschbar war. Zwei verfeindete Königreiche, das eine duldet Magie, das andere nicht. Der Konflikt ist vorprogrammiert und bietet nicht sonderlich viel Neues. Auch, dass Tessas Mutter magisch war und ihr Vater für den König arbeitete der keine Magie duldet, schafft sofort ein klares Bild der Situation und bot daher auch keine Spannung, weil man ja schon ungefähr wusste was passiert ist und wie es wohl mit Tessa weiter gehen wird. Schön fand ich allerdings, wie das Thema Familie in die Geschichte eingewoben wurde.

Insgesamt hat es sich aber leider ziemlich hingezogen. Der im Klappentext beschriebene Konflikt, dass Tessas geliebter Cohen der Mörder ihres Vaters ist, dreht sich für meinen Geschmack viel zu schnell in eine andere Richtung. Natürlich war die Wendung vorhersehbar, aber man hätte es vielleicht doch noch etwas mehr ausreizen können um für Spannung zu sorgen. Ich fand einfach, dass sich einiges viel zu schnell in Wohlgefallen aufgelöst hat, wo man vielleicht noch geschickter arbeiten und den Leser auf falsche Fährten hätte locken können.


Fazit:
Ein schönes Buch für zwischendurch und für einen Auftakt sicherlich gelungen. Vielleicht hatte ich wirklich zu hohe Erwartungen, aber mich hat es leider nicht ganz abholen können. Die Ideen waren zwar gut aber dafür nicht optimal umgesetzt. Man hätte mehr daraus machen können, weil das Setting und die Ausgangssituation Potenzial mitgebracht hätten. Das Ende macht zwar schon irgendwo neugierig auf Band 2, aber ich glaube nicht, dass ich den noch lesen werde.

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312 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 111 Rezensionen

dystopie, scythe, tod, neal shusterman, jugendbuch

Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gleich vorweg: Ich hatte ja schon so eine Ahnung, dass es fantastisch werden würde, aber Neal Shusterman hat sich mal wieder selbst übertroffen. Der Mann kann einfach schreiben.

Von der ersten Seite an war ich wieder komplett in der Geschichte drin und absolut gefesselt. Hatte der Autor im ersten Band vor die Kapitel noch Sequenzen von Tagebucheinträgen verschiedenster Scythe gesetzt, so wurden hier die Einleitungen allein vom  Thunderhead bestritten, dem künstlichen Computergedächtnis dieser Welt. Diese Gedanken waren für sich schon sehr spannend, philosophisch und haben tolle Einblicke in die Welt und die Funktion des Thunderhead gewährt.

Aber auch die Kapitel selbst wurden noch  dynamischer gestaltet, als bereits im 1. Teil. Nicht nur die Sicht unserer Protagonisten Citra und Rowan spielt eine Rolle, sondern es kommen auch einige neue (und alte) Figuren zu Wort, was mich überhaupt nicht gestört hat, sondern im Gegenteil noch sehr zur Spannung beigetragen hat. Und spannend war es wirklich, ein regelrechter  Pageturner, den man kaum aus der Hand legen wollte. Immer wieder gab es überraschende Wendungen und viel zum  Grübeln und nachdenken, wo man sich ab und zu auch mal die Zeit nehmen muss inne zu halten und das gelesene sacken zu lassen. Das ganze dann auf Neal Shustermans typisch  flüssige und rasante Art erzählt. Dabei weiß er durchaus zu  schockieren und ich hatte sehr oft heftiges Mitleid mit seinen Charakteren. Auch wenn er mit ihren Schicksalen ganz schön über die Stränge schlägt, so wirkte es doch zu keinem Zeitpunkt konstruiert oder unpassend. Was auch immer passiert ist, ich habe es ihm abgekauft.

Citra und Rowan haben beide einen Entwicklungssprung gemacht, denn die Ereignisse des 1. Bandes sind natürlich nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen.  Citra hat für sich eine sehr innovative Methode gefunden ihrer Aufgabe nachzugehen. Über die moralische und ethische Korrektheit ließe sich da bestimmt diskutieren, aber auch das fand ich wieder sehr spannend. Auch  Rowan hat so seinen eigenen Weg für sich gefunden, der ebenfalls fragwürdig ist. Mit  Greyson Tolliver kommt dann noch eine weitere, sehr interessante Figur ins Spiel, für den der Thunderhead eine ganz spezielle Aufgabe bereit hält. Denn auch ein scheinbar allwissendes System, kann tatsächlich nicht alles wissen. 

Mir hat es total gut gefallen, wie der Autor auf actionreiche und unterhaltsame Art den wichtigen Fragen nach  Gerechtigkeit und Moral nachgegangen ist. Die Ideen, die er hat, sind einfach unglaublich gut und auch grandios umgesetzt. Ich würde sogar fast sagen, dass dieser Band noch besser ist als der erste. Was man hier geboten bekommt, ist wirklich unglaublich. Nach diesem sehr dramatischen Ende, kann ich auch kaum den 3. Band abwarten.

Fazit:
Mal wieder ein absolutes Lesehighlight. Ich kann euch allen da draußen diese Reihe nur wärmstens ans Herz legen. Sie bietet so viel Raum zum Nachdenken und gleichzeitig spannende Unterhaltung. Eine perfekte Mischung.

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386 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

liebe, these broken stars, science fiction, gideon, galaxie

These Broken Stars - Sofia und Gideon

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2017
ISBN 9783551583710
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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114 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

aliens, raumschiff, science fiction, jugendbuch, absturz

Guides - Die erste Stunde

Robison Wells
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959670937
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung

Dieses Buch hatte ich gewonnen bzw. ich durfte mir ein Buch aussuchen und meine Wahl fiel ganz spontan auf dieses hier, weil der Klappentext einfach total reizvoll klingt. Science-Fiction ist bei mir sowieso noch ein Dauerbrenner und ich kann gar nicht genug von solchen Geschichten bekommen. Ich habe auch keine schlechte Wahl getroffen, denn das Buch hat mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten.

Es ist mir total leicht gefallen in die Geschichte abzutauchen, denn der Schreibstil ist so locker und flüssig, dass man sehr leicht folgen kann und sofort mitgerissen wird. Unterschwellig schwingt ein feiner Humor mit, der zusätzlich den Spaßfaktor beim Lesen erhöht hat. Außerdem ist das UFO bereits gelandet, wenn man anfängt zu lesen und somit ist auch vom ersten Moment an Spannung da. Der Autor hält sich nicht groß mit Einleitungen und Erklärungen auf und man befindet sich zusammen mit Alice gleich im Geschehen wieder.

Alice war mir gleich sympathisch. Sie ist cool, macht ihr Ding und schaut dabei trotzdem auf ihre Mitmenschen. Natürlich gefällt es ihr nicht so richtig, dass ihr Vater sie auf ein Internat für Kinder reicher Eltern in Minnesota schickt, aber dafür ist sie ihm und somit auch der Absturzstelle des UFOs sehr nahe. Auf dem Internat selbst findet sie schnell Freunde in ihren beiden Mitbewohnerinnen und dem freundlichen Kurt. Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen.

Die Geschichte an sich entwickelt sich schnell sehr rasant und spannend. Wie bereits gesagt, kommt der Autor schnell auf den Punkt und deshalb bin ich auch nur so durch diese Story geflogen. Wir verfolgen zusammen mit den Schülern des Internats, was so mit dem Raumschiff passiert und sind ganz vorne mit dabei, als sich zum ersten Mal eine Tür öffnet und die Bewohner des Schiffes preisgibt.
Die Hintergründe rund um das UFO und die Aliens haben mich wirklich überrascht und fasziniert. Ich fand die Ideen toll, die der Autor hier eingebracht hat. Allerdings fand ich auch, dass an der ein oder anderen Stelle das Geschehen nicht ganz logisch war bzw. fand ich gewisse Entwicklungen seltsam. Vielleicht ist hier auch ein wenig die Schnelligkeit schuld, mit der das ganz voranschreitet.

Dennoch hatte ich wirklich Freude beim Lesen und auch wenn das Ende dann ziemlich schnell kam und auch genauso schnell abgehandelt wurde, hat es mir irgendwie gefallen. Vielleicht hätte ich es noch besser gefunden, wenn das Buch doppelt so dick gewesen wäre.

Fazit

Insgesamt eine rasante, actionreiche Story, die zu fesseln weiß und auf jeden Fall sehr viel Spaß macht. Ganz perfekt war es für mich nicht, dazu musste ich etwas zu oft die Stirn runzeln, aber dennoch einen genaueren Blick wert.

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(342)

811 Bibliotheken, 42 Leser, 2 Gruppen, 168 Rezensionen

dystopie, fantasy, tod, neal shusterman, scythe

Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

So viele begeisterte Stimmen sind im Vorfeld auf mich eingeprasselt, da konnte ich mich nicht mehr dagegen wehren und musste - neugierig wie ich bin - einfach zu diesem Buch greifen und es sofort lesen. Und ja, die Leute hatten sowas von Recht mit ihrer Schwärmerei.

Es ging los mit einem Tagebucheintrag eines Scythe - in dem Fall den Einträgen von Citras und Rowans Ausbilder - und da merkt man als Leser schon, dass diese Geschichte etwas besonderes ist. Die Tagebucheinträge ziehen sich auch wie ein roter Faden durch das Buch und sind vor jedem Kapitel zu finden. Im nächsten Schritt lernen wir auch schon die Protagonisten kennen, die mir beide von Anfang an sympathisch waren und die ich gerne durch das Buch begleitet habe.

Citra ist ehrgeizig, direkt und aufbrausend, ein kleiner Wirbelwind, die weiß was sie will und für das einsteht, woran sie glaubt. Rowan hingegen ist ein Außenseiter, der aber durch viel Fein- und Mitgefühl auffällt und auf seine Art versucht das Richtige zu tun. Beide werden als Scythe-Lehrlinge vom Ehrenwerten Scythe Faraday ausgewählt und beide haben natürlich überhaupt keine Lust Scythe zu werden (was allerdings Grundvoraussetzung ist um Scythe-Lehrling zu werden). Binnen eines Jahres sollen die beiden nun das Handwerk des Tötens erlernen und dann ihre Prüfung ablegen. Allerdings geht bei einem der Zusammenkünfte der Scythe etwas schief und einer der Scythe verlangt, als Anreiz für die beiden Lehrlinge, dass der der die Prüfung besteht, den anderen töten muss. Kein guter Start ins Lehrjahr für Citra und Rowan, denn eigentlich mögen die beiden sich bereits.

Nicht nur das war ein spannender Aspekt der Geschichte, sondern auch die Thematik an sich und wie der Autor seine Ideenumgesetzt hat, haben mich total gefesselt. Die Frage was passiert, wenn die Menschen unsterblich sind, ist nicht nur interessant sondern regt auch sehr zum Nachdenken an. Die Konflikte die damit einher gehen können, wenn die Menschheit den Tod nicht mehr in die Hände der Natur legt sondern selbst übernimmt, werden vom Autor gründlich und auf unterhaltsame Art und Weise beleuchtet. Es ist schon erschreckend, aber wer sagt uns, dass das nicht ein mögliches Zukunftsszenario ist?

Den Schreibstil des Autors kannte ich ja bereits von seiner "Vollendet"-Reihe und auch hier mochte ich seine Art zu schreiben wieder sehr gerne. Er fängt diese beklemmende Atmosphäre des überall lauernden Todes in Menschengestalt zwar gut ein, behält sich aber dennoch eine gewisse Leichtigkeit und ein Stück schwarzen Humor. Ich fand diese Mischung sehr ansprechend und sie hat dafür gesorgt, dass ich schnell und leicht durch das Buch kam. Außerdem wurden so einige Wendungen und Überraschungen eingebaut, die die Spannung nochmal erhöht haben. Nach dem Ende freue ich mich sehr auf den zweiten Band, denn da ist glaube ich noch viel Stoff für die Geschichte vorhanden.

Fazit: Ein mehr als gelungener Auftakt für eine neue Buchreihe mit einer faszinierenden Thematik und viel Raum für Spekulationen. Ich bin ziemlich begeistert und sehr gespannt, wie der Autor diese Geschichte weiter erzählt. Im März kommt der 2. Band raus und den habe ich mir bereits vorbestellt. Von mir eine ganz klare Empfehlung.

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