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distophie, verarbeitung, rezension, krimi, monika grasl

Die Chronik der Dämonenfürsten

Monika Grasl
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 19.12.2016
ISBN 9783946381143
Genre: Fantasy

Rezension:

 Inhalt/Meinung
Ich gebe zu, hier hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Ich lese gerne Geschichten über Engel und finde alles, was dazu gehört, echt interessant. Und dann noch ein Engel des Todes? Na, da konnte ich ja kaum widerstehen! Also setzte ich mich hin und ließ mich von den Engeln gefangen nehmen…

In der Geschichte geht es um Evy Munro. Sie erfährt, dass sie an Lungenkrebs erkrankt ist und bald sterben wird. Als wäre das nicht schon genug, stellt sich ihr verhasster, arroganter Nachbar als ihr persönlicher Engel des Todes heraus, der sie auf ihrem letzten Weg begleiten soll. Und um dem noch die Krone aufzusetzen, offenbart sich ihr, dass ihre Seele wichtig für den Erhalt der Welt ist.
Auch wenn Evy gerade am Anfang sehr trotzig und missmutig ist, schafft sie es dennoch irgendwie mit alldem klar zu kommen. Natürlich nimmt sie alles erst einmal nicht an. Sie will weiterleben, schließlich hat sie Pläne! Große Pläne! Und so schnell ist sie nicht bereit, diese aufzugeben. Allerdings gibt es da einfach keinen Ausweg, denn der Krebs ist nun mal da und auch ohne Engel des Todes ist das ein Los, das nicht leicht zu tragen ist. Das ihr Engel dieses Los zwar leichter machen will, sie damit aber in den Wahnsinn treibt, hilft ihr nicht im Geringsten.
Evy war eine starke Protagonistin, die einen Moment brauchte, um in ihr aufgedrängtes Schicksal zu finden. Auch wenn sie es zuerst nicht annehmen wollte, so fand sie sich im Laufe der Geschichte damit ab und war gegen Ende sogar bereit, es ganz und gar anzunehmen.

Vincent, oder auch Engel des Todes, ist gar nicht begeistert, dass Evy sein neuer Schützling ist. Aber er nimmt seine Berufung sehr ernst und tut alles, um Evy auf ihrem Weg zu begleiten. Ich muss zugeben, dass ich ihn sogar etwas mehr mochte als Evy. Er wirkte auf mich immer ehrlich, aber nicht verletzend. Er meinte, was er sagte und wollte trotzdem immer nur das Beste. Für Evy, allen voran für sie. Egal, ob die Welt gerettet werden musste oder nicht.
Am besten fand ich, dass er auch auf emotionaler Ebene mit Evy verbunden war. Es machte ihr Leiden, das man ihr nicht immer ansah, für mich authentischer. Denn auch wenn sie es verbirgt, ist es ja trotzdem da. Je mehr Evy innerlich litt, desto mehr sah man es an Vincents Äußeren.

Die ganze Hintergrundgeschichte hat mich am meisten interessiert. Die Dämonen, der Papst, die Tore, die für die bösen Dämonen geöffnet wurden. All das war so interessant, dass ich Evy  zeitweise vergaß, auch wenn sie natürlich als Protagonistin immer wieder kam. Da „Der Engel des Todes“ der 1. Teil einer Reihe ist, erfahre ich natürlich noch längst nicht alles, aber genug, um neugierig zu sein, was noch passiert.

Das Ende war etwas, das mir dann aber dennoch irgendwie aufgestoßen ist. Es ging dann einfach zu schnell. Evys Seele soll geschützt und zeitgleich geopfert werden. Die Welt geht ihrem Ende entgegen. Ein Dämonenfürst steht kurz vor der Befreiung. Das sind alle Handlungsstränge die aufeinander zulaufen und zusammenfinden. Die auf eine gewaltige Explosion hindeuten, nur um dann irgendwie zu verpuffen. Ich weiß nicht, ob das Absicht war, da es ja irgendwie noch weitergeht, aber in diesem Augenblick war es leicht enttäuschend.

Fazit
„Die Chronik der Dämonenfürsten: Der Engel des Todes“ – Band 1 ist ein Einstieg in die Fantasyreihe von Monika Grasl, der neugierig macht. Ihr Schreibstil zieht den Leser sofort in die Geschichte und lässt ihn auch nur schwer wieder raus. Das ganze Drumherum lässt die Geschichte um Evy zwar etwas in den Hintergrund rutschen, sorgt aber so für sehr viel Spannung, die den Leser kontinuierlich im Buch hält.

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5, 19. jahrhundert, rezension, krimi, indie

Stadt der Tiefe (Der Hüter)

Jasmin Jülicher
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.06.2017
ISBN 9783744840941
Genre: Sonstiges

Rezension:

 Inhalt/Meinung
„Die Stadt der Tiefe – Der Hüter“ war für mich der Einstieg in die Welt von Jasmin Jülicher. Ich steh total auf Steampunk und stelle immer wieder fest, dass ich viel zu wenig aus diesem Genre lese. Deswegen hab ich mich echt auf diese Geschichte gefreut!

Am Anfang gibt es einige Kapitel, die den Leser mit auf die Reise nehmen, um die Vorgeschichte zu ergründen. Die Stadt in der Tiefe ist nämlich genau das, was sie vorgibt zu sein. Eine Stadt unter vielen Kuppeln in der Tiefe des Meeres. Als Leser „sehe“ ich also, wie es überhaupt dazu kam, dass diese Stadt entstand und ich gebe zu, dass ich darüber gerne noch mehr gelesen hätte. Ich gehe sogar soweit, dass ich behaupte, eine eigenständige Vorgeschichte wäre vielleicht eine Möglichkeit gewesen. Andererseits, hätte man diese auch in die eigentliche Story einbauen können. Ich weiß nicht, wie wichtig die Vorgeschichte noch wird, deswegen fällt es mir echt schwer, mich da auf eine Meinung festzulegen. Soviel sei aber gesagt; die Vorgeschichte ist mega interessant und ich hätte gerne noch mehr darüber gelesen. Über die Golems, deren Erschaffung und Ausbreitung auf der Welt. Über den Konflikt, der sich dadurch unter den Wissenschaftlern ergibt… all das beinhaltet so viel Wissen und macht echt neugierig.

Erst, nachdem der Leser „aufgeklärt“ ist und über die Vorgeschichte Bescheid weiß, startet die eigentliche Erzählung. Es geht um Alexander. Er ist Hüter in Biota, der Stadt in der Tiefe. Biota wirkt im ersten Augenblick perfekt. Jeder hat seine Stellung und weiß, was er tun muss, tun darf und was er unterlassen sollte. Der Hüter passt auf, dass das alles eingehalten wird und hat eigentlich auch kaum etwas zu tun, denn es gibt kaum Streit, kaum Dreck und Gewalt. Es ist schön. Für jedes Bedürfnis wird gesorgt und jeder scheint mit seinem Leben rundum zufrieden.

Dass dem nicht so ist, findet Alexander heraus, als eine Leiche auftaucht und er im Grunde nicht weiß, was er machen soll, denn so etwas hat es bis jetzt noch nie gegeben. Die „Regierung“ will das vor den Menschen geheim halten und daran muss sich auch der Hüter halten. Diese Auflage arbeitet allerdings gegen den Drang von Alexander, den Mord aufzuklären. Er ist viel zu neugierig, um wirklich die Finger davon zu lassen. Außerdem scheint er nicht ganz hinter den Regeln von Biota zu stehen, was ihn nur noch interessanter gemacht hat. Er hasst es, dass die Oberen sich Freiheiten nehmen, die den anderen Menschen nicht zugestanden werden und er hasst es, dass sie einen Mörder nicht bestrafen wollen.

Zum Glück gibt es noch Nic. Sie ist Biologin und hat durch ihre Stellung zeitgleich einen höheren Rang als Alexander. Er darf sie nur besonders ansprechen, am besten eigentlich gar nicht. Und was sie sagt, muss getan werden. Aber auch Nic nimmt die Regeln nicht so genau und hasst die Zwänge, die in Biota herrschen. Das Auftauchen der Leiche nimmt sie als willkommene Abwechslung auf und genießt fast schon die Aufregung, die damit einhergeht. Natürlich weiß sie Dinge, von denen Alexander niemals wissen dürfte und so begeben sich die beiden auf eine sehr gefahrvolle Reise, bei der das Ende ungewiss ist.
                  
Die Geschichte um Alexander und Nic hatte mich sehr schnell in ihren Bann gezogen und entließ mich tatsächlich erst, als das Buch vorbei war. Es war spannend, zusammen mit Alexander und Nic die Stadt und deren verschiedene Bewohner kennen zu lernen und zu entdecken. Die vielen Ebenen, Biosphären und Andersartigkeiten waren interessant und ich bekam davon kaum genug.

Der Erzählstil von Jasmin Jülicher war sehr bildgewaltig, sodass mein Kopfkino auch die Dinge bildete, die ich ja eigentlich gar nicht kannte. In Biota gab es Bekanntes und Unbekanntes, aber die Autorin verstand es wunderbar, beides zu verbinden und mir als Leser so den Zugang zur Stadt zu vereinfachen. Ich ging neben Alex und Nic durch die Gänge und verschwand in den Tiefen unter Biota. Ich roch den Dreck, den andere zu versteckten versuchten und spürte die Angst, als ich mich mit ihnen verbergen musste.

„Der Hüter“ ist in sich abgeschlossen, das Ende macht allerdings viel Lust auf mehr und ich bin wirklich gespannt, was die Autorin aus dieser Geschichte noch herausholt! Keinen Druck, liebe Jasmin, aber die Erwartungen liegen hoch!^^

Fazit
„Der Hüter“ ist der Auftakt zu mehreren Bänden, die alle im Steampunk-Genre angesiedelt sind. Der Schreibstil hatte mich sofort in der Geschichte gefangen. Auch wenn ich gerne noch mehr von der Vorgeschichte gelesen hätte, war die eigentliche Geschichte über Alexander, den Hüter, so interessant und spannend, dass die Vorgeschichte alsbald in den Hintergrund rückte. Es ist m.M.n. schwer, dem Steampunk-Genre gerecht zu werden, den Steampunk ist für mich ein Gefühl, eine Art zu Leben und nicht immer leicht in Worte zu fassen. Jasmin Jülicher wird dem aber vollkommen gerecht und schafft es, dass ich mich ganz in ihrem Biota verlieren konnte.
Klare Kaufempfehlung!

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Tags: 5, indie, rezension   (3)
 

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ein irland roman, das glück ist einen flügelschlag entfernt, stefanie lahme

Das Glück ist einen Flügelschlag entfernt: Ein Irland-Roman

Stefanie Lahme
E-Buch Text: 378 Seiten
Erschienen bei Forever, 07.08.2017
ISBN 9783958182059
Genre: Sonstiges

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Götterschlacht

Torsten Scheib , Constantin Dupien
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 19.04.2017
ISBN 9783958695627
Genre: Krimi und Thriller

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japan, liebe, clan

Mistress: Verrat

Julia Rana
E-Buch Text: 343 Seiten
Erschienen bei null, 12.07.2017
ISBN B073X9LZPJ
Genre: Sonstiges

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dystopie, drogen, krimi, roboter, heyne

Junktown

Matthias Oden
E-Buch Text: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783641197179
Genre: Science-Fiction

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vampire, melody, eden, sabine schulter, blutwächter

Melody of Eden - Blutwächter

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.02.2017
ISBN 9783646300086
Genre: Fantasy

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drogen, liebe, ink rebels, studium, julia dibbern

Wenn ich dich nicht erfunden hätte

Julia Dibbern
E-Buch Text: 168 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2017
ISBN B01M6B53T6
Genre: Jugendbuch

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das päckchen, liebesroman, j. vellguth, päckchen, lieblingsplätze

Das Päckchen

J. Vellguth
E-Buch Text
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 19.04.2017
ISBN B06ZYV6KKP
Genre: Liebesromane

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liebesgeschichten, vermieter, sommer, spanien, urlaub

Lucy in Love: Suche Wohnung <3 Biete Herz

Ava Lennart
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 02.03.2017
ISBN 9781543200485
Genre: Sonstiges

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Ain't Nobody 1: Halte mich: Liebesroman

Anastasia Donavan
E-Buch Text: 460 Seiten
Erschienen bei Amrûn Verlag, 22.03.2017
ISBN 9783958695863
Genre: Sonstiges

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liebe, mma, rose bloom, rage, freundschaft

Rage - Fight for Love

Rose Bloom
E-Buch Text: 197 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 10.07.2017
ISBN B073VXF3ZN
Genre: Liebesromane

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rose bloom, badboy, sex, unfall, amm

Rage - Fight for Desire

Rose Bloom
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Independently published, 09.06.2017
ISBN 9781521444443
Genre: Liebesromane

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

syndikat, beast, kriminalität, explosion, teufel

Saint Falls (Sammelband): Märchen aus der Welt des Verbrechens

David Michel Rohlmann , Maria Engels , Jenny Wood , Cat Lewis
E-Buch Text
Erschienen bei null, 24.04.2017
ISBN B0713QX361
Genre: Sonstiges

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zombie, endzeit, zone, untot, zombi

Zombie Zone Germany: Letzter Plan

Jenny Wood , Torsten Exter
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 01.11.2016
ISBN 9783958692664
Genre: Krimi und Thriller

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familie, wg, freundschaft, umzug, 5 sterne

How to be happy 1: Liliennächte

Kim Leopold
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 20.05.2017
ISBN 9783958695511
Genre: Romane

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White Demon: Pure Love - Liebesroman

Karola Löwenstein
E-Buch Text: 306 Seiten
Erschienen bei null, 23.04.2017
ISBN B07252ZLVC
Genre: Sonstiges

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5, rezension, tiere, hund, indie

Catching Ethan

Elke Aybar
E-Buch Text: 325 Seiten
Erschienen bei null, 27.05.2017
ISBN B0711YDTRV
Genre: Sonstiges

Rezension:

 Inhalt / Meinung

"Auf „Mango Delights“ habe ich mich lange gefreut, denn ich lese sehr gern die Geschichten von Elke Aybar. Auch wenn sie hier unter Pseudonym schreibt, ist es doch Elke, die dahinter steckt. Und allein deswegen, muss man die Geschichte lesen!"

Jetzt fragt ihr euch bestimmt "Was? Hat die Tilly zu viel in der Sonne gelegen?" Möglich, aber eigentlich nicht. "Catching Ethan" hieß früher "mango delights" und wurde nun überarbeitet und mit einem neuen, hübschen Cover versehen. Ich nutze das gleich mal, um euch eine neue "Alte" zu zeigen.

In „Cathing Ethan“ geht es um Amy und darum, wie sie ihr Leben leben möchte. Es ist als junge Frau nicht immer einfach, Entscheidungen zu treffen, oftmals ist man wankelmütig oder sich seiner Sache einfach nicht sicher. Was will man als junge Frau, der die Welt offen steht? Alles? Nichts? Arbeit? Einen Mann? Reisen? Mangos? Auch Amy steht vor dieser Frage, aber im Gegensatz zu anderen, wankelmütigen jungen Frauen weiß sie ganz genau, was sie in ihrem Leben will. Sie will Reisen, sie will etwas erleben und vor allem will sie Dr. Ethan Bancroft!

Ich mochte Amy von Anfang an. Sie stand zu dem was sie sagte. Sie sprach aus, was ihr durch den Kopf ging und das wichtigste für mich: sie war ehrlich! Immer und zu jedem. Keine Spielchen, kein hin und her. Wenn sie etwas tat, dann mit ganzem Herzen. Sie hat die Qual der Wahl, aber ihr Herz weiß immer ganz genau, wo es hingehört.

Die Autorin hat mit Amy eine Frau erschaffen, die vielleicht noch nicht viele Lebensjahre hinter sich hat, aber in dieser Zeit dennoch genug erlebte, um zu wissen, von was sie redet. Sie ist sympathisch, auf eine naiv-erwachsene Art. Jemanden wie Amy hätte ich gerne als Freundin und ich denke, dass ist das größte Kompliment, was man einer Autorin in Bezug auf ihre Figuren machen kann!

Dr. Ethan Bancroft ist da schon anders. Er ist wankelmütig, er weiß nicht was er will und ihm ist nicht im geringsten klar, dass seine Unentschlossenheit alles um ihn herum kaputt machen kann. Er sagt ja, meint aber nein. Er sagt nein, meint aber ja. Wie, um Himmelwillen soll Frau daraus schlau werden? Nichtsdestotrotz ist Ethan ein Mann, den Frau sicher nicht von der Bettkante schupsen würde. Ich auch nicht. ;-)

Ich wusste nicht sofort, woran ich bei Ethan war. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass seine Wankelmütigkeit eher von ihm aus ging, also ich meine, dass sie von ihm Beabsichtigt war. Nicht, weil er nicht wusste was er will, sondern um sich und alle um ihn herum zu schützen. Als hätte er Angst, dass etwas Schlimmes mit ihm passiert, sollte er sich endlich mal sicher sein, was er nun will. Als hätte er nicht Angst davor, eine Entscheidung zu treffen, sondern vor dem, was danach passieren könnte.

Ich fand es richtig klasse, dass in dieser Geschichte einmal der Mann derjenige war, der nicht wusste was er will. Sonst ist es immer die Frau, die wankelmütig hingestellt wird und hier ist es eindeutig mal der Mann, der mit dem Kopf in den Wolken steckt. Ich weiß nicht, ob es Absicht war, ihn so schwankend rüber zu bringen, aber mit hat es gefallen und es hat ihn realer wirken lassen. Warum sollten sich die Männer immer sicher sein, was sie wollen? Was geht ihnen durch den Kopf, wenn eine Frau vor ihnen steht und sagt: *SPOILER* ^^

Natürlich wäre es zu einfach, wenn Amy sich nur mit einem unsicheren Mann herumschlagen müsste. Neben Ethan gibt es den charismatischen und erfahrenen Dr. Jadoo Meshali, der offen und mit allen Waffen, die er hat um Amy wirbt. Jadoo war mir manchmal etwas zu wirsch, so forsch, es dauerte bis er begriff, dass Amy nicht so ist wie andere Frauen, das er langsam machen muss. Ich bin ehrlich, ich konnte ihn in der gesamten Geschichte nicht ganz einschätzen und hab ihn Bezug auf ihn noch einige Fragenzeichen auf meinem Kopf kleben. Ich hoffe, dass diese noch beseitigt werden und dass ich Jadoo, seine Lebensweise und seine Ziele besser verstehen kann.

Die Geschichte selbst erzählt sich von selbst. Eine Hundeklinik, die gut läuft und dadurch Neider auf den Plan ruft. Intrigen, die spät erkannt werden und eine Liebe, die auf wackligen Beinen steht. Das ist der Stoff, den ich an einem verregnet Sonntag lesen möchte, um darin einzutauchen, zu verschwinden und mit Herzklopfen wieder in der Realität anzukommen.

Das hat Elke Ayber geschafft. Mehr wollte ich nicht, und ich habe alles und noch mehr bekommen.

Fazit
„Catching Ethan“ ist eine … nein, die perfekte Geschichte für jeden Tag. Nicht nur für verregnete Tage, sondern für jeden anderen Tag auch. Eine Liebesgeschichte, die vor Ehrlichkeit und Unentschlossenheit dampft und die durch sinnliche Bilder und bunte Sinneseindrücke glänzt.

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Tags: 5, indie, rezension   (3)
 

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Welt der Toten: Thriller

Tom C. Winter
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 18.12.2014
ISBN 9783838759029
Genre: Krimi und Thriller

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05/2016, doktor, manage, liebe, new york saints

Angel in Armani

Melanie Scott , Uta Hege
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.06.2016
ISBN 9783548287577
Genre: Erotische Literatur

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amru, 5, jungesellenabschied, romance, affär

Affections 1: Barfuß durch die Nacht

Katie Kling
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 21.03.2017
ISBN 9783958695504
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt/Meinung
„Barfuß durch die Nacht“. Ein Buch, dass mich aufgrund seines Covers reizte, denn dass übte eine gewisse Anziehung auf mich aus. Kann ich gar nicht richtig erklären, war eher so ein Gefühl. Ich ließ mich drauf ein, ungewiss, wie die Konsequenzen sein würden und lief barfuß. Durch die Nacht, durch das Buch, durch eine Geschichte, die ich so nicht kommen sah.
Lief ich mir die Fußsohlen blutig?

Die Geschichte handelt von Rachel und ihrem Weg zu sich selbst. Sie ist über 20, wohnt aber noch bei ihren Eltern. Aufgrund genialer Manipulation seitens der Mutter und Bequemlichkeiten seitens Rachel ist diese Konstellation bis zu diesem einem Zeitpunkt ganz gut gelaufen. Die Mutter hatte jemanden zum bemuttern, Rachel brauchte sich um nichts kümmern. Damit fingen die Einschränkungen dann aber schon an, denn Bemuttern geht manchmal direkt in Bevormunden über und „Nichts-machen-müssen“ in Unselbstständigkeit.
Was aber nicht heißt, dass Rachel schwach war. Sie war eine starke, junge Frau, die immer ihre Meinung gesagt hat, aber auch starke Frauen brauchen manchmal einfach einen Schubs in die richtige Richtung.
Ich mochte Rachel, denn ich konnte ihre Unsicherheiten nachvollziehen. Sie quält sich mit den üblichen „Problemchen“, die einer Frau so durch den Kopf gehen, vor allem wenn man auf einen wirklich heißen Mann trifft. Sie weiß mit den ungesagten Dingen nicht immer umzugehen, die zwischen Mann und Frau stehen, wenn man eben nicht immer das sagt, was man denkt.
All das, was sie erlebt, war für mich so erschreckend normal, weil ich das so ähnlich auch schon erlebt hab. Die typischen Dinge, die zwischen Mann und Frau eben so passieren.

Die Geschichte handelt von Connor und seinem Weg, der über viele Umwege führt. Manchmal endet so ein Weg in einer Sackgasse. An einer Mauer. Schmerzhaft, weil die Bremse nicht funktioniert hat und man in voller Fahrt auf das Hindernis prallt. Connors Leben gleicht so einer Fahrt bei höchstmöglicher Geschwindigkeit. Er ist kein Bad Boy, er lebt einfach nur das Leben, von dem er denkt, dass er es verdient hat. Dass er nichts anderes kann. Aber Connor kann mehr als er weiß und wahrscheinlich spielt auch eine Menge Bequemlichkeit in seinen Lebensstil rein. Denn um etwas verändern zu können, muss man vielleicht auch auf etwas verzichten. Und Verzicht kann jeden guten Vorsatz im Keim ersticken. Connor weiß, dass sein Leben irgendwann an einer Mauer endet wird. Er weiß all die schlimmen Dinge, die in seinem Leben passieren, geschehen können und erfolgt sind. Und dennoch kann er einfach nicht anders.
Auch wenn der Roman aus Rachels Sicht geschrieben ist, bekommt man durch Connors Verhalten gezeigt, was in ihm vorgeht. Ich verstand ihn, so wie ich auch Rachel verstand. Wer kennt ihn nicht, diesen einen Kerl, von dem man weiß, dass er nicht gut für einen ist, und dennoch kehrt man immer wieder zu ihm zurück? Das ist Connor. Er ist gut, er ist schlecht und er ist alles, was Rachel will. Leider, versteht Connor das nicht. Er sorgt langsam aber sicher dafür, dass die gute und liebe Rachel sich zu sehr an ihn anpasst und seinen Lebensstil annimmt.
Bis beide vor die Mauer fahren.
Und es schmerzhaft wird.

Die Geschichte handelt vom Leben, seinen Höhen und Tiefen. Von Liebe, die langsam wächst, obwohl sie immer da war. Von Hass, Freundschaft, falschen Entscheidungen. Von Vertrauen, Misstrauen, Entfremdung. Sie handelt von guten Gewissen, unechten Freunden, großen Gefühlen, die nie eine Chance hatten.
Diese Geschichte handelt vom Leben selbst und davon, wie es eben manchmal so läuft.
Die Autorin erzählt nichts Neues, aber auch nichts Altes. Erfrischend normal, erschreckend echt und so realistisch, als würde mir eine Freundin erzählen, dass sie all das erlebt hat, während wir uns zeitweise nicht gesehen haben.
Rachel und Conner sind kein Traumpaar. Er ist kaputt, sie auf der Suche. Sie ist wie harmloses Vanilleeis, während er die sündige Schokosoße auf dem bunten Eisbecher für zwei ist.

Die Geschichte der beiden zusammen gleicht einer Achterbahnfahrt. Auf jedes Hoch folgt ein Tief, und dennoch oder gerade deswegen raufen sie sich immer wieder zusammen. Sie können nicht ohne den anderen, aber irgendwie auch nicht zusammen. Mit Rachel und Connor prallen zwei Welten aufeinander, die nebeneinander existieren könnten, wenn Kompromisse eingegangen werden. Wenn verzichtet wird. Wenn offen geredet wird. Wenn, wenn, wenn …
… und manchmal überwiegen diese „Wenns“ einfach, sodass auch eine gemeinsame Existenz unmöglich erscheint.
Die Gefühle in der Geschichte, die Emotionen griffen von Anfang an nach mir. Es war mir fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen, weil ich einfach wissen MUSSTE, wie es weitergeht. Ich schlug mir die Nacht um die Ohren und bereute rein gar nichts, denn Rachel und Connor waren so spannend, so echt und real, so emotional, dass ich mich geärgert hätte, wenn ich diese Zeit zum Lesen mit schlafen vergeudet hätte.

Das einzige, was mich etwas störte, war der Umstand, dass mir nicht ganz genau klar war, wo die Geschichte spielte. Manchmal hatte sie einen eindeutig deutschen Ausdruck, dann wieder war sie absolut amerikanisch. Diese Unklarheit zog sich bis zum Ende und hat mich immer wieder mal zum Nachdenken gebracht, was mich dann wiederrum etwas aus der Geschichte riss.

Fazit
Es sind die leisen, traurigen, schönen, lauten, kleinen, großen Töne, die diese Geschichte zu dem machen, was sie ist: Real. Echt. Emotional. Aufwühlend. Einfach nur verdammt genial! Große Romantik und übertriebene Liebesschwüre sucht man hier vergebens, denn das Leben ist kein Märchen und weder Rachel und Connor leben in einem. Jeder, der eine wirklich gute, realistische und vor allem harte Liebesgeschichte zu schätzen weiß, ist hier genau richtig. Hart? Ja, denn das Leben hat nicht nur schöne Seiten. Und Katie Kling zeigt sie uns allen!
Mein Monatshighlight! Ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde! Klare Leseempfehlung meinerseits.

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5, rezension, indie

In dunklen Zeiten (X 5)

A.L. Kahnau
E-Buch Text
Erschienen bei null, 09.03.2017
ISBN B06XHPVKW3
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt/Meinung
Die X-Reihe. Eine Zombie-Apokalypse-Reihe, der ich ja wirklich verfallen bin. Leider hab ich aber auch mit Reihen schon so meine Erfahrungen gemacht. Gute. Schlechte. Dazwischen gibt es nix. Man kann eine Geschichte endlos in die Länge ziehen, und sie wird nicht besser.
Und man kann A. L. Kahnau sein und die X-Reihe schreiben!

Ich bin ehrlich: Ich hätte nicht gedacht, dass auch Band 5 mich noch begeistern kann. Und ja! Genau das hat er gemacht. Ich hab mit allem gerechnet. Mit Wiederholungen, mit langatmigen Rückblicken. Mit Dingen, die ich eben aus 4 Bänden schon kannte. Aber nix da!
Die Autorin schafft es erneut, mich in ihre Welt zu ziehen und Charaktere auf die Leserschaft loszulassen, die am Ende irgendwie in das große Ganze passen. Die alle zusammen in das X-Universum gehören.
Aber ich greife vor…

Die Protagonisten, die ich durch die Apokalypse begleiten durfte sind Hülya und Raik. So unterschiedlich wie Tag und Nacht, und dennoch ist da irgendwie mehr, wofür aber beide keinen Namen finden. Dieses „mehr“ spielt sich aber nicht auf oder rückt in den Vordergrund, es sorgt eher dafür, dass die Geschichte weiterläuft und sich entwickelt.

Hülya hatte Glück im Unglück und ist in einer sicheren Unterkunft gelandet. Zwar musste sie beim Ausbruch der Seuche auch Verluste einstecken, aber im Vergleich zu manch Anderem hat sie es gut getroffen. Sie hat ein Dach über dem Kopf, Freunde, kann lachen, hat regelmäßig Essen und vor allem ist sie hinter Mauern und hat keinen Kontakt zu den Zombies. Dennoch kann sie sich verteidigen und weiß, was sie will. Ungerechtigkeit ist für sie wie ein rotes Tuch und Hülya setzt sich dementsprechend ein. Ich fand ihre Art gut und muss zugeben, dass ich wohl nicht anders gehandelt hätte.

Raik ist schwer einzuschätzen. Einerseits will er überleben, andererseits tut er Dinge, die ihn quasi sofort umbringen könnten. Er scheint zu einigen Menschen Vertrauen zu fassen, ist aber misstrauisch ohne Ende. Da die Geschichte auch in seiner Sichtweise geschrieben ist, versteht man sein Verhalten sehr gut und kann es nachvollziehen. Dieses hin und her im Inneren von Raik ist aufreibend und das merkt man ihm an. Er kämpft quasi gegen sich selbst und das macht ihn fertig.
Es war nicht immer leicht, Raik zu mögen. Ich bin mir auch noch nicht sicher, wie ich mich entscheiden soll. Allerdings ist ja Band 5 auch noch nicht das Ende. ^^

Man sollte kaum meinen, dass nach 4 Bänden noch immer sowas wie Spannung aufkommen kann. Aber die Spannung ist von Anfang an da, zieht sich durch die ganze Geschichte und sorgt dafür, dass es nie langweilig oder vorhersehbar wird.
Das Ende bereitet die Leser auf Band 6 vor und schlägt zeitgleich den Bogen zu den ersten 4 Büchern.

Fazit
„In dunklen Zeiten“ ist ein würdiger Nachfolger zu den ersten 4 Bänden. Auch wenn ich noch immer #TeamPaddy bin, haben mich Hülya und Raik doch sehr gut unterhalten. Wer die Vorgänger gelesen hat, muss dieses Buch auch lesen. Wer auf gute Zombiegeschichten steht, dem ist die X-Reihe wirklich zu empfehlen. Ich bin nur froh, dass ich Band 6 schon auf dem Reader hab. :-D

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Elfenstein: Der Magie verfallen II

Tanja Rast
E-Buch Text: 220 Seiten
Erschienen bei null, 08.04.2017
ISBN B06Y5CKF3D
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt/Meinung
„Elfenstein“ ist der zweite, in sich geschlossene Band der „Der Magie verfallen“-Reihe von Tanja Rast. Gay-Romance. Ich dachte immer, dass ich dieses Genre nie lesen würde, aber hey, man lernt nie aus. ^^
Konnte mich der zweite Band genauso überzeugen wie der erste? Begeben wir uns auf eine gefährliche Reise und schauen mal, ob wir die anstrengende Bergwanderung überleben…

Vorneweg sei gesagt, dass ich den Schreibstil von Tanja Rast sehr gern mag und es ist eigentlich egal was ich von ihr lese, ich versinke immer sofort zwischen ihren Worten und lande in ihrer Welt. Die Beschreibungen, die Menschen / Wesen mit ihren Ecken und Kanten, es fühlt sich einfach immer wieder an, wie „nach Hause kommen“. Tanja hat ihren ganz eigenen Stil, ihren eigenen Witz und verleiht so jedem ihrer Figuren Charme, Humor und Leben. Wenn ich Tanjas Geschichten lese, fühle ich mich, als wäre ich zu Besuch bei alten Freunden, obwohl ich diese Personen ja noch gar nicht kenne. Wahrscheinlich würde es auch Spaß machen, eine Anleitung zum Traktor fahren zu lesen, wenn sie diese geschrieben hat. ^^

„Elfenstein“ erzählt die Geschichte von Noriv und Terez. Ein Bergführer und ein Elf, die verschiedener nicht sein könnten. Zwei unterschiedliche Welten, die aufeinanderprallen und auf den ersten Blick kaum vereinbar sind. Aber je länger ich die beiden begleitete, desto mehr nahm ich wahr, dass sie so verschieden gar nicht sind und sie sehr wohl miteinander auskommen können, wenn beide Seiten aufeinander zugehen und aufeinander aufpassen.

Noriv mit seiner rüden, groben Art wirkte auf mich wie der Fels in der Brandung. Er weiß was er will und sieht auch keine Probleme darin, seinen Willen durchzusetzen. Er lebt sein Leben nach seinen Vorstellungen und ist damit auch zufrieden. Noriv wirkte manchmal etwas unbeholfen, gerade in Verbindung mit Terez, was ihn in meinen Augen aber nur menschlicher und echter machte. Er war zwar breit, groß und massig – körperlich gesehen – hatte aber trotzdem eine weiche Seite. Es ist nicht immer alles nur schwarz und weiß und Noriv ist das beste Beispiel dafür.

Terez ist das Gegenteil von Noriv. Klein, zierlich und vollkommen weltfremd. Er hat Wünsche, Hoffnungen und Träume, aber keine Möglichkeit diese Umzusetzen, denn er ist an seinen Vormund gebunden. Terez ist ein Findelkind. Ein Elf, der nicht weiß, welche Möglichkeiten er eigentlich hat, wo er hingehört und am Wichtigsten, wo er herkommt. Als er auf Noriv trifft, merkt er, dass es doch mehr gibt als kleine Affären, die heimlich in der Nacht stattfinden.

Beide zusammen sind herrlich erfrischend, denn sie ergänzen sich, auch wenn es beide nicht wissen und es auf den ersten Blick vielleicht auch nicht so scheint. Es hat Spaß gemacht, sie ein Stück zu begleiten und in ihrer Welt erleben zu dürfen. Die Hintergrundgeschichte fand ich so interessant, dass ich gerne noch mehr darüber erfahren hätte, aber es ging vorrangig um Noriv und Terez.

Ich mochte die Geschichte, aber (ach Mensch, es gibt immer ein „Aber“, oder?) Terez und Noriv waren mir manchmal schon fast zu verschieden. Es wird immer wieder betont, wie „breit“ und „groß“ und „massig“ Noriv ist und andersrum wie „klein“ und „zierlich“ Terez. Meiner Meinung nach wurde das fast zu sehr betont. Ja klar, die beiden sollen Gegensätzlich sein, aber weniger ist manchmal mehr. Terez wirkte in manchen Situationen zu schwach und musste gerettet werden. Ich bin mir nicht sicher, ob das so gewollt war, aber es machte nicht immer einen guten Eindruck.

Fazit
„Elfenstein“ ist eine gelungene Weiterführung der „Der Magie verfallen“-Reihe. Eigenständig, mit neuen Figuren und einem wahnsinnig tollen Setting. Noriv und Terez kommen meiner Meinung nach nicht ganz an Jiras und Belac ran, sind aber trotzdem zwei liebenswerte Figuren, die Ecken und Kanten haben, die zusammen einfach wunderbar sind und von denen ich gerne mehr gelesen hätte.

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06/2016

Lawless in Leather

Melanie Scott , Nina Bader
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.07.2016
ISBN 9783548287584
Genre: Erotische Literatur

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unheimlich, jeff vandermeer, southern reach, science-fiction, nebula award

Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

Jeff VanderMeer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426518045
Genre: Science-Fiction

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