TillyJonesbloggts Bibliothek

140 Bücher, 69 Rezensionen

Zu TillyJonesbloggts Profil
Filtern nach
145 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(142)

260 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 121 Rezensionen

"redwood love":w=6,"redwood":w=5,"liebe":w=4,"redwoodlove":w=4,"kelly moran":w=4,"#kellymoran":w=3,"autismus":w=2,"tierarzt":w=2,"rowohlt":w=2,"oregon":w=2,"kyss":w=2,"es beginnt mit einem blick":w=2,"roman":w=1,"reihe":w=1,"liebesroman":w=1

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(516)

1.109 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 188 Rezensionen

"liebe":w=21,"trauer":w=14,"verlust":w=13,"brittainy c. cherry":w=12,"tod":w=11,"wie die luft zum atmen":w=11,"schicksal":w=8,"tristan":w=7,"familie":w=6,"sex":w=6,"erotik":w=6,"liebesroman":w=6,"unfall":w=6,"lyx":w=6,"roman":w=5

Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(0)

0 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der letzte Winter der ersten Stadt

Rafaela Creydt
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei In Farbe und Bunt Verlags- UG, 15.12.2018
ISBN 9783959361149
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

"zombies":w=2,"horror":w=1,"mädchen":w=1,"apokalypsel":w=1,"fussballmanschaft":w=1

Girls vs Zombies

Anja Hansen
E-Buch Text: 132 Seiten
Erschienen bei null, 09.07.2018
ISBN B07FDDBH3J
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Verführung des Ranchers (Meier Ranch Brüder 1)

Leslie North
E-Buch Text
Erschienen bei null, 26.08.2018
ISBN B07GVP8TSD
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

"abenteuer":w=1,"5":w=1,"indie":w=1

Kenna (Schmachten & Schlachten, Band 2)

Tanja Rast
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Independently published, 04.05.2018
ISBN 9781980807162
Genre: Sonstiges

Rezension:

 Inhalt/Meinung
An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich den „Schmachten und Schlachten“-Romanen von Tanja Rast sehr verfallen bin. Ich kann diese nur am Wochenende lesen, weil ich, wenn ich einmal angefangen habe, erst wieder aufhöre zu lesen, wenn das Ende erreicht ist. Jedenfalls bis jetzt. Und da „Kenna“ das 2 Buch dieser „Schmachten und Schlachten“-Reihe ist (wobei wirklich alle Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können), liegt die Messlatte noch nicht ganz so hoch.
Haben Kenna und Rilan mich wieder um meinen Schlaf gebracht oder konnte ich diesmal sogar besser einschlafen?

Die Geschichte beginnt mit Rilan. Rilan ist zu Anfang sehr eigensinnig, blind und meiner Meinung nach eine verwöhnte Göre, der ein klarer Blick auf die Welt mal gut tun würde. Okay, sie ist die Königstochter, keine Thronanwärterin und dadurch wird sie auch nicht wirklich in Entscheidungen mit eingebunden. Nach dem Tod des Königs ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie wird von ihrem ärgsten Feind entführt, muss sich mit einer Welt auseinandersetzen, die sie nie kennengelernt hat und trifft auf Monster, wobei diese nicht immer als solche zu erkennen sind.

Ich fand Rilan am Anfang wirklich etwas abschreckend. Sie wirkte kalt und arrogant und es dauerte einige Seiten, bis wir warm wurden. Aber einmal ins Herz geschlossen, merkte ich, dass Rilan einfach nur kämpfte. Für sich, für ihr Leben und dafür anerkannt zu werden, als das, was sie war: eine, junge starke Frau mit eigenem Willen. Leider sehen das die Männer in ihrer direkten Umgebung nicht und Rilan versucht, anderweitig Einfluss auszuüben. Sie lernt durch ihre Entführung und durch die Reise, die damit einhergeht, was Leben wirklich heißt und wie gut es tun kann, wenn es jemanden gibt, der einen so sieht, wie man ist. Wie man wirklich ist. Der Weg, den Rilan nicht bildlich zurücklegt, sondern metaphorisch, war hart und trieb sie über ihre eigenen Grenzen hinaus. Wenn niemand weiß, dass man eine Königstochter ist, dann wird man auch nicht als solche behandelt. Dann ist man genau wie alle anderen und dann muss man genau das machen, was alle anderen auch machen: sich selbst einbringen, mit dem, was man kann. Rilan lernt, dass einem nichts geschenkt wird, wenn man nicht bereit ist, wirklich etwas dafür zu tun.

Kenna ist ein junger Krieger, denn nichts so schnell schocken kann, auch eine Gefangennahme nicht, von der ich annehme, dass sie sogar Absicht war. Er spricht von Anfang an nur mit Rilan, die ihm schreckliche Dinge androht und antut, aber dennoch ist er bei seiner Flucht relativ nett zu ihr. Als es wirklich draufankommt, das beide zusammenarbeiten, merkt Kenna schnell, dass mehr in Rilan steckt und dass da etwas tief in ihr lauert, dass nur gefördert werden will. Sie ist keine Frau, die sich versteckt und er will niemanden an seiner Seite haben, auf den er sich nicht verlassen kann.

Es sind die Umstände, die beide dazu zwingen, zusammen zu arbeiten und auch wenn sie es kaum für möglich halten, machen sie genau das. Sie verlassen sich aufeinander, jeder bringt das ein, was er wirklich gut kann und Rilan geht sogar weit über ihre Grenzen. Kenna bringt große Opfer und beiden ist nicht immer ganz klar, was das zwischen ihnen eigentlich ist. Ist es nur der Situation geschuldet, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen? Oder ist das alles echt? In Zeiten größter Angst klammert man sich gerne an die einzige Person, die in der Nähe ist, aber ist das auch wirklich Liebe? Es ist ein langer Weg, den Rilan und Kenna gehen, um genau das herauszufinden. Aber ich habe mit ihnen gefiebert, hatte Angst und litt, als sie getrennt waren. Ich bin den Weg mit beiden sehr gerne gegangen, denn hier treffen zwei Helden aufeinander, die sich ebenbürtig sind und zweitgleich ergänzen.

Die Welt, die Tanja Rast hier wieder einmal erschaffen hat, ist der Wahnsinn! Die Seemonster sind richtig genial. Über deren eigene Welt würde ich gerne mehr lesen, denn ihr erscheinen und was damit zusammenhängt, klingt richtig interessant! Die Autorin versteht es einfach, ihre Leser in den Bann der Worte zu ziehen und auch diesmal brachte mich die Geschichte um meinen Schlaf. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass das der Autorin keine Schuldgefühle bereitet! ^^

Fazit
„Kenna“ reiht sich in die „Schlachten und Schlachten“-Romane mit einem Heldenpaar ein, dass ebenbürtig ist, sich gegenseitig unterstützt und ergänzt. Sie kämpfen für ihr zu Hause, für die Liebe und für sich selbst, gegen Monster, die einen vor Angst erstarren lassen. Für mich war „Kenna“ wieder einmal ein wundervolles Unterhaltungsprogramm, bei dem ich so viel Lust auf mehr bekommen habe. Mehr von Kenna, mehr von Rilan und mehr vor der Welt unter dem Wasser. Klare Leseempfehlung an dieser Stelle!

Und naja… es gibt da ja auch noch den Zwilling …. ^^

  (2)
Tags: 5, abenteuer, indie   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(255)

408 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 168 Rezensionen

"pferde":w=21,"polo":w=16,"liebe":w=13,"nacho figueras":w=11,"florida":w=9,"wellington":w=9,"tierärztin":w=7,"liebesroman":w=6,"blanvalet":w=6,"romantik":w=5,"sport":w=5,"pferd":w=5,"reiten":w=5,"die wellington-saga":w=5,"polosport":w=4

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

"liebe":w=1,"rezension":w=1,"dotbooks":w=1

Der Geschmack von Liebe: Roman

Pippa Arden
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783961482832
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt/Meinung
Ich hab schon einige Geschichten von Carola Wolff gelesen, auch die, die unter Pseudonym erschien und die Kurzgeschichtensammlung. Und was soll ich sagen? Bis jetzt hatte ich nichts zu meckern. Brauchte ich am Ende einen wee drum zum Verdauen oder eher zum Anstoßen?

Vorab sei gesagt: Ich steh total auf Carola Wolffs Schreibstil. Er ist klar, flüssig und einfach echt. Sie schreibt genau das, was sie sagen will und dadurch wirken ihre Geschichten wie aus dem Leben gegriffen. Die Figuren sind wie Du und Ich, wie meine Nachbarn oder nette Zeitungsverkäufer an der Ecke. Die Orte, an denen die Geschichte spielt, könnten genauso auch aus meiner Stadt sein.
Lese ich eine Geschichte von der Autorin, habe ich immer das Gefühl, als würde ich einen Film sehen, den sie nur für mich gedreht hat. Ich fühle mich in ihren Worten zu Hause und komme deswegen immer wieder gerne dahin zurück.

Unsere Hauptprotagonistin ist ein Engel. Jedenfalls mehr oder weniger und meistens nur für andere, niemals für sich selbst. Franziska Engel, so heißt die Gute, hat ein großes Herz für alle Streuner und armen Seelen, die in der Welt so herumkriechen. Deswegen hat sie auch schon einige Mal ein gebrochenes Herz reparieren müssen, nur leider war das immer nur ihr eigenes. Nichtsdestotrotz hat sie sich ihre eigene Gutmütigkeit bewahrt und glaubt auch in das Gute in anderen Menschen.
Manchmal vielleicht sogar ein bisschen zu sehr…

„Der Geschmack von Liebe“ ist keine reine Liebesgeschichte. Es geht nicht nur darum, dass vielleicht zwei Menschen zueinander finden, sondern es geht mehr darum, zu lernen sich selbst zu lieben. Sich selbst anzunehmen, so wie man ist. Akzeptanz sich gegenüber, gegenüber anderen und das Vertrauen darin, dass es Menschen gibt, die es wirklich gut mit einem meinen.

Franzis Reise zu sich selbst und zu einem klaren Bild von sich selbst ist lang, holprig und mit ganz vielen Umwegen gespickt. Ich verfolgte, wie Franzi etwas in einem Fremden sah, was ich nicht erkennen konnte, denn wie sollte ich sonst erklären können, dass sie einen wildfremden Mann mit zu sich nach Hause nimmt? Ich meine, dass könnte ein verrückter „Serienaxtkettensägenmessermörderichbringalleumkiller“ sein? Ich übertreibe vielleicht minimal^^, aber würdet ihr einen Fremden mit zu euch nehmen? Einen Fremden, der nicht mal Schuhe anhat? Einen Fremden, der nicht redet? Seht ihr, ich auch nicht!

Und da fangen die eigentlichen Probleme nämlich erst an! Franzi wird nach und nach gezwungen, ihre beengtes und stellenweise viel zu positives Weltbild abzulegen und die Dinge so zu sehen, wie sie sind: Nicht alle meinen es gut. Nicht alle meinen es ernst. Nicht alle sind ehrlich! Und das wichtigste: Nicht alle meinen es ehrlich mit ihr! Das ist hart und hätte Franzi nicht ein paar wirklich sehr gute Freunde, würde sie wahrscheinlich daran zerbrechen. Aber so wächst sie an ihren Problemen, überwindet die Hindernisse und am Ende könnte tatsächlich alles gut werden. Mit einem wee drum zwischendurch sieht halt alles schon viel besser aus. ^^

Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten, es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich selbst zu mögen und das genauso wie man eben ist. Es ist egal, ob man groß ist oder klein. Dick oder dünn. Ne große Nase hat oder kleine Ohren. Ob man viel lacht oder wenig redet. Es wird immer jemanden da draußen geben, der einen genauso mag, wie man ist. Bei dem man sich nicht verstellen muss. Bei dem man einfach man selbst sein kann. Das ist das, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe. Auch wenn der Weg zu dieser Erkenntnis lang ist und man selbst manchmal eine falsche Vorstellung von sich hat, so kommt es auf die richtigen Freunde an und darauf, dass man es am Ende doch lernt: Mag dich so wie du bist, denn du bist genauso perfekt!

Fazit
„Der Geschmack von Liebe“ ist kein Buch für zwischendurch. Es ist eine Reise zu sich selbst, eine Reise zu anderen Denkweisen und zusätzlich ist dieses Buch doch tatsächlich eine wunderbare Liebesgeschichte, die mir die Tränen in die Augen trieb und mich zum Seufzen brachte. Herrlich ehrlich, herrlich erfrischend und herrlich in der Wortwahl.
„Der Geschmack von Liebe“ bekommt für alles, was dieses Buch aussagt, für alles, was es zwischen den Worten übermittelt eine ganz klare Leseempfehlung! Zusätzlich gebe ich einen wee drum aus. Für alle, die noch lernen müssen, dass sie perfekt sind, genauso wie sie sind!

  (1)
Tags: dotbooks, liebe, rezension   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

38 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

"fantasy":w=1,"dystopie":w=1

Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe)

James Dashner , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.08.2015
ISBN 9783551314901
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

"zombies":w=2,"zukunft":w=1,"dystopie":w=1,"endzeit":w=1,"untote":w=1,"tough":w=1,"kickass prota":w=1

Infiziert

Elenor Avelle
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.07.2018
ISBN 9783744835510
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

"fantasy":w=2,"vampire":w=2,"werwölfe":w=2,"action":w=1,"blutig":w=1,"steampunk":w=1,"animelike":w=1

Blut gegen Blut

Benjamin Spang , Simon Kramhöller
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei tredition, 21.01.2016
ISBN 9783734500749
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

67 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

"vampire":w=5,"strigoi":w=5,"fantasy":w=4,"mittelalter":w=3,"wien":w=3,"werwölfe":w=2,"dark fantasy":w=2,"1365":w=2,"liebe":w=1,"mord":w=1,"horror":w=1,"intrigen":w=1,"blut":w=1,"österreich":w=1,"düster":w=1

Maleficus

Melanie Vogltanz
E-Buch Text: 449 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 14.11.2014
ISBN 9783944544892
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

"phillip tomasso":w=2,"tod":w=1,"usa":w=1,"horror":w=1,"rezension":w=1,"dschungel":w=1,"fluss":w=1,"4":w=1,"kannibalismus":w=1,"indonesien":w=1,"angler":w=1,"papua":w=1,"fluß des grauens":w=1,"rick stone":w=1,"blood river":w=1

Blood River - Fluss des Grauens: Roman

Phillip Tomasso
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Luzifer Verlag, 24.07.2015
ISBN 9783958350748
Genre: Sonstiges

Rezension:

 Inhalt/Meinung
Ich hab echt lange überlegt, ob ich zu diesem Buch eine Rezension schreiben soll. Nachdem ich nun aber immer wieder über die Geschichte nachdenken musste, denke ich, es schadet nicht, wenn ich kurz meine Gedanken dazu aufschreibe.

Ganz ehrlich, ich hab von dieser Geschichte etwas ganz anderes erwartet und bin mir noch immer nicht schlüssig, ob sie mir nun gefällt oder nicht. Das ist immer so eine Sache mit den Erwartungen, denn wenn die Vorstellung in eine andere Richtung geht, als die Realität, dann kann das auch schon mal zu Enttäuschungen führen. Was nicht heißt, dass ich jetzt enttäuscht wäre oder das Buch blöd fand. Es endete nur anders, als ich gedacht hätte.
Aber fangen wir am Anfang an. Die Geschichte handelt von Rick Stone und seiner Karriere als Angelprofi. So weit, so (scheinbar) langweilig. Rick steckt in einer Ehe, die schon länger den Bach runtergeht, hat eine Angelserie, deren Einschaltquoten einbrechen und irgendwie tröpfelt sein Leben nur so dahin. Der einzige Lichtblick ist sein Sohn, für den er wirklich alles tun würde.
Um Schwung in sein Leben zu bringen und mit der Serie nicht unter zu gehen, lässt Rick sich auf eine Reise nach Indonesien ein um dort einem Horrorfisch auf die Spur zu kommen. Auch wenn er weiß, dass damit seine Ehe wahrscheinlich komplett vor die Hunde geht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, nicht wahr?

Rick und sein Team kommen in Indonesien bei einem Eingeborenenstamm unter und fangen auch direkt mit ihrer Arbeit an. Sein Team filmt ihn, wie er auf dem Fluss angelt. An diesem Fluss sind Menschen von einem Monster in den Fluss gezogen worden und natürlich will Rick der erste sein, der eine Aufnahme von diesem Horrorfisch hat. Mal ehrlich, ein Fisch der Menschen frisst? Der Wahnsinn oder?
Ab diesem Punkt war ich mir sicher, dass es um was anderes ging. Horror, Grusel, irgendwas. Ich dachte, Rick und sein Team werden von einem Monster aus dem Fluss gefressen oder was weiß ich. Sowas eben. Der Fluss und der Fisch standen im Mittelpunkt. So glaubte ich jedenfalls.

Ich will hier jetzt nicht zu viel verraten, denn das Spoilerpotenzial ist hoch, aber ab diesem Punkt geschahen in der Geschichte ganz andere Dinge, als ich erwartete. Die Handlung war so spannend, dass ich an den Seiten klebte und das Buch fast in einem Stück durchgelesen hatte. Die Spannung war kontinuierlich hoch und auch Rick hatte dauernd mit eigenen Dämonen zu kämpfen, schließlich schien seine Ehe ruiniert. Diese innerliche Zerrissenheit, die Rick immer wieder befällt, feuerte die Spannung noch an. Alle Figuren waren auf ihre Weise wirklich gut dargestellt und rundeten die Geschichte ab. Es war ein Zusammenspiel, dass während des Lesens wirklich Spaß gemacht hat. Die Dialoge von Rick und seiner Frau zeigen ganz deutlich, zum Beispiel, dass diese Ehe kaputt ist, ohne dass sie es wirklich aussprechen.

Rick war eine Figur, die nicht gleich sympathisch war, aber dennoch genug Echtheit besaß, um mit ihm mit zu fiebern und zu überlegen, wie das alles ausgehen könnte. Er gibt wirklich alles, um es allen recht zu machen und steht in Notfällen auch für sein Team ein. Selbst wenn es ihm das Leben kosten könnte. Schnell überschlagen sich die Ereignisse und nicht nur Rick musste sich an neue Situationen anpassen. Er musste über sich hinauswachsen und Dinge tun, die ihn für immer verändern würden. Es gab viel Blut, Horror und unterschwellige Gefahr, die vom Dschungel ausging. Denn im Dschungel gibt es mehr als Wasser und Fische. Und daran hab ich nicht gedacht!

Über die Entwicklung der Geschichte war ich sowas von erstaunt, dass ich einfach nicht drüber hinwegkomme, dass die Auflösung einerseits so einfach ist, andererseits so erschreckend ekelhaft. Der Autor versteht es ganz wunderbar den Leser in eine andere Richtung zu lenken, nur um dann plötzlich was ganz anderes zu präsentieren. Und genau da war eben mein Problem. Ich wollte, dass die Geschichte anderes endet. Ich hatte mich auf das eingestellt, was von Anfang an vorbereitet wurde und kam nur schwer mit der Änderung der Handlung klar. Die Spannung war bis zum Ende ganz hoch, aber ich war danach doch etwas … verstimmt.

Fazit
„Blood River“ ist ein Buch, bei dem man mit allem rechnen muss. Die Handlung ist nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheint und man sollte offen für alle Entwicklungen sein, die eine Reise nach Indonesien mit sich bringen könnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, auch wenn mich das Ende noch immer mitnimmt.

  (0)
Tags: 4, horror, rezension   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

"liebe":w=9,"glück":w=9,"freundschaft":w=5,"freunde":w=4,"roman":w=3,"familie":w=3,"honigmilch":w=3,"honigmilchtage":w=3,"schicksal":w=2,"ratgeber":w=2,"krankheit":w=2,"job":w=2,"sylt":w=2,"zufälle":w=2,"glücksroman":w=2

Honigmilchtage

Julia Rogasch
E-Buch Text: 391 Seiten
Erschienen bei Forever, 12.08.2016
ISBN 9783958181250
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(63)

155 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

"never loved before":w=3,"liebesroman":w=2,"heyne-verlag":w=2,"monica murphy":w=2,"love":w=1,"teil 1":w=1,"new-adult":w=1,"ethan":w=1,"contemporary romance":w=1,"katie":w=1,"netgalleyde":w=1,"heyne <":w=1,"juni 2018":w=1,"never":w=1,"ausbaufähig":w=1

Never Loved Before

Monica Murphy , Barbara Ostrop
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453580657
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt/Meinung
Dieses Buch habe ich für eine Leserunde bei „Was liest du?“ bekommen und neben dem Klappentext, hat mich zu allererst das Cover verdammt angesprochen. In echt glänzt es vor dem dunklen Hintergrund und das sieht echt super aus. Ob das jetzt so zur Story passt sei mal dahingestellt, mir gefällt es einfach, so wie es ist.

Die eine Seite der Geschichte dreht sich um Katherine. Als Kind Katie genannt, freut sie sich auf einen tollen Tag in einem Erlebnispark mit ihrer besten Freundin. Sie überreden ihre Eltern, dass die Mädels alleine losziehen dürfen, schließlich sind sie schon fast dreizehn. Alles läuft gut, bis ein fremder Mann Katie anspricht und sie mit ihm mitgeht…

Die Tortur, die Katie durchmachen muss ist grausam und ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, dass eine fast dreizehnjährige das so gut wegsteckt, wie es den Anschein hat. Ich kann darüber nicht urteilen, denn damit habe ich keinerlei Erfahrungen, aber Katie wirkt während ihrer Befreiung eher darum besorgt, was mit ihrem Retter ist. Im Krankenhaus ist sie schon fast bockig, weil sie ihn nicht sehen darf und auch daheim dreht sich vieles nur um ihn. Dass ihr Vater sie nicht mehr anfassen, geschweige denn ansehen kann, findet nur am Rand Erwähnung. Wie gesagt, ich kenne mich damit (Gott sei Dank will ich meinen!) nicht aus, aber ich weiß nicht, ob da noch ein wenig Recherche gut getan hätte, oder aber ob ein junges Mädchen drei Tage Vergewaltigung wirklich so wegstecken kann. Ich hätte mir manchmal gewünscht, dass Katherine sich mehr durchsetzt, sowohl bei ihrer Familie als auch bei Ethan.

Die Kapitel wechseln immer von Katie als Kind. Man erfährt, was genau passiert ist und wie das abgelaufen ist. Außerdem gibt es Katherine-Kapitel, denn nach der Entführung will sie nicht mehr Katie genannt werden. Man bekommt mit, wie es ihr 8 Jahre später geht, wie sie lebt und was ihre Ängste sind. Katherine als junge Frau möchte gerne eine Beziehung zu einem Mann, hat aber Angst vor Fremden, vor Berührungen und generell meidet sie eigentlich Männer. Ich fand die Kapitelwechsel wirklich gut, denn so bekommt man wirklich alles mit und versteht auch, was in ihr vorgeht und was sie macht.

Die anderen Kapitel handeln von Will und  Ethan. Ethan ist in Katies Tortur involviert, aber er ist einer der Guten. Ich will hier nicht spoilern, denn selbst der Klappentext sagt ja nichts darüber aus. Jedenfalls ist der Kapitelwechsel bei den beiden auch so gehalten, dass man wirklich alles erfährt. Was war damals, wie geht es ihm jetzt und was geht in seinem Kopf vor. Er wirkt am Anfang dezent wie ein Stalker und ist fast schon fanatisch besessen von Katherine, was ich hin und wieder wirklich seltsam fand. Ja, er will natürlich wissen, wie es ihr geht, ob sie alles verarbeitet hat und ein gutes Leben führen kann, aber ihr auf der Straße deswegen zu folgen ist schon etwas zu viel des Guten. Er weiß, dass er sich ihr nicht nähern sollte und wenn doch, dann hat sie wenigstens das Recht, sofort die Wahrheit zu erfahren. Leider hat Ethan ein paar selbstzerstörerische Gedankengänge. Er denkt nach allem, was passiert ist, nicht wirklich gut über sich selbst und steht sich somit oftmals selbst im Weg. Meiner Meinung nach war er, was Katie betraf, sehr aufdringlich und auch wenn er alles nur getan hat, damit es ihr gut geht, war sein Verhalten oftmals einfach nur mies. Er meldet sich tagelang nicht und dann will er sich plötzlich treffen, ohne eine Erklärung für sein Fernbleiben zu geben. Es muss ihm klar sein, dass Katherine nach ihrem Trauma sowas gerade nicht braucht. Aber da geht es ihm in erster Linie einzig um sich selbst und dem Verlangen, ihr nahe zu sein.

Es kommt, wie es kommen muss. Die beiden kommen sich näher. Katherine lernt langsam, ihre Ängste abzulegen, denn trotz ihres schlimmen Traumas hat sie Vertrauen zu Ethan. Sie gehen aus, sie lernen sich kennen und Katherine spürt, wie auch ihr Körper wieder zu Leben erwacht, denn sie war sich sicher, dass das niemals wieder möglich sein würde. Die Protagonisten wirken beide sehr erwachsen und nicht wie Anfang zwanzig, was sicherlich auch auf ihr Erlebtes zurückzuführen ist. Ich mochte beide auf unterschiedliche Art, denn obwohl Ethan stalkerische Dendenzen hat, meinte er es im Grunde immer nur gut. Und obwohl Katherine innerlich total zerrissen ist und von Mutter und Schwester total überbehütet wird, will sie doch ausbrechen und leben, gerade weil ich sowas verdammt Schlimmes passiert ist.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ich flog nur so durch die Seiten und ehe ich mich versah, war das Buch schon am Ende angekommen. Die Spannung steigert sich, ich wollte wissen, wann es zum großen Knall kommt, denn Ethan verschweigt Katherine ein sehr wichtiges Detail um seine Vergangenheit. Ich als Mutter fand natürlich die Entführungsszene und die Tortur danach besonders schrecklich. Das hat mich schon mehrmals schlucken lassen.
Dieses hin und her zwischen den Kapiteln und den Gedankengängen von Ethan und Katherine haben mich trotz der oftmals komischen Verhaltensweisen an die Seiten gefesselt.

Das Ende kommt mit einem großen Knall, was nicht verwunderlich ist, schließlich ist es Band 1 von 2.

Fazit
Ich bin innerlich sehr geteilt, was meine Meinung über die Geschichte angeht. Ich weiß nicht, wie sich Menschen nach einer Vergewaltigung verhalten (deswegen werde ich über Katies Verhalten nichts weiter sagen, denn das wären nur Vermutungen), finde aber Ethans Benehmen falsch. Er benimmt sich wie ein Stalker und das tut Katherine alles andere als gut. Die Geschichte an sich hat viel Potenzial, ich weiß nicht, wie viel Recherche hineingesteckt wurde, aber vielleicht wäre da mehr besser gewesen. Vielleicht wäre auch Ethans Verhalten anders besser gewesen, wobei natürlich dann der Konflikt abhandengekommen wäre.
Einerseits hat mir die Annährung aus Katies Sicht gefallen, andererseits war es seltsam. Die Spannung war natürlich da, denn wenn man immer wieder beide Sichtweisen liest, erwartet man ja den großen Knall, wie das ist bei Romanen aus diesem Genre.
Ich würde hier nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen, denn das Grundthema ist für mich nicht gut umgesetzt. Wenn man darüber hinwegsehen kann, ist es eigentlich eine fesselnde Geschichte.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Kein Abgrund ist tief genug (Fallen 1)

Jane S. Wonda
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Miss Motte Audio, 24.01.2018
ISBN B0795139T5
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

"rezension":w=1,"romance":w=1,"dystopie":w=1,"rezensionsexemplar":w=1,"gedankenreichverlag;":w=1,"verlaggedankenreich":w=1,"joandarque":w=1,"romantischedystopie":w=1,"urbanshadows":w=1,"diefarbenderschatten":w=1

Urban Shadows

Joan Darque
Flexibler Einband: 456 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 11.05.2018
ISBN 9783961114863
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

"steampunk":w=10,"london":w=4,"pinkerton":w=4,"frost & payne":w=3,"krimi":w=2,"spannung":w=2,"jagd":w=2,"team":w=2,"greenlight press":w=2,"detektei":w=2,"luzia pfyl":w=2,"fantasy":w=1,"mord":w=1,"thriller":w=1,"england":w=1

Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

Luzia Pfyl
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 22.05.2017
ISBN 9783958342415
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(293)

560 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

"seelenwächter":w=39,"dämonen":w=22,"fantasy":w=18,"magie":w=17,"nicole böhm":w=17,"die chroniken der seelenwächter":w=11,"elemente":w=10,"schattendämonen":w=10,"jaydee":w=10,"urban fantasy":w=8,"jess":w=8,"schattendämon":w=8,"die suche beginnt":w=8,"violet":w=6,"chroniken der seelenwächter":w=6

Die Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt

Nicole Böhm
E-Buch Text: 141 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.08.2014
ISBN 9783958340008
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

"mara lang":w=1,"im licht der nacht":w=1

Im Licht der Nacht

Mara Lang
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 15.06.2018
ISBN 9783961115891
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 4 Gruppen, 1 Rezension

"abenteuer":w=1,"rezension":w=1,"vier":w=1

Die Reise der Weisen

Monika Grasl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Schwarzer Drachen , 01.07.2018
ISBN 9783964080271
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt/Meinung
Okay, ich gebe es gleich mal zu Anfang der Rezension zu: hier hat mich zuerst das Cover angesprochen. Jedes Mal, wenn ich es mir ansehe, entdecke ich etwas, das mir vorher noch nicht aufgefallen war. Auch die Farbkombination ist wirklich toll. Also kurz: das Cover find ich echt klasse!

So, nun aber zur Geschichte!
Wer kennt sie nicht? Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland. Wir alle wissen mehr oder weniger was sie getan haben, was sie dabei hatten und zu wem sie auf dem Weg waren. Aber… da hört es auch schon wieder auf, oder?
Monika Grasl hat sich mit der Frage beschäftigt, wer Melchior, Caspar und Balthasar hätten sein können. Wer sie auf ihrer Reise hätte begleiten können und wie das Leben damals vielleicht aussah. Und warum sie sich auf den Weg gemacht haben. Natürlich ist das hier kein historisch belegter Roman oder gar eine sachkundliche Abhandlung. Vielmehr ist es ein kurzer Einblick in drei verschiedene Leben, die vielleicht so hätten ablaufen können. Oder sie waren ganz anders, wer weiß das schon?

Zu allererst möchte ich sagen, dass mich der bildhafte und einprägsame Schreibstil schnell gefangen nahm. Ich sah, hörte, roch und spürte, was die Figuren erlebten. Es wirkte alles sehr echt und real, das Kopfkino lief ratzfatz auf Hochtouren und dementsprechend schnell flog ich auch durch die Seiten. Der Wechsel der Perspektiven hat dabei auch gar nicht gestört, denn so hatte ich das Gefühl, wirklich alles mitzubekommen und nichts zu verpassen. Der Wechsel war immer klar verständlich und die Spannung stieg dadurch natürlich kontinuierlich. Das Leben der einzelnen Personen war unterschiedlich, aber immer greifbar und verständlich. Ich denke, hier zeigt sich ganz klar sehr gute Recherche im Vorfeld über das Leben zu dieser Zeit und in den verschiedenen Orten. Es wirkt alles sehr einfach und verständlich, aber ich denke, es so zu schreiben, war gar nicht so einfach. Ich mochte das bunte und unterschiedliche zwischen den Figuren sehr und das orientalische Gefühl, dass immer wieder rüberkam.

Ich mochte alle Protagonisten, wobei auch einzelne Nebencharaktere hier eine große, stellenweise tragende Rolle spielten, auch wenn sie nur kurz in der Geschichte vorkamen. Jede einzelne Handlung spielt ineinander über und sorgt so dafür, dass die Seher am Ende da ankommen, wo sie hinsollen.
Ja, Seher. Melchior, Balthasar und Caspar sind in der Geschichte von Monika Grasl Seher, die mehr oder weniger mit ihrer Gabe umgehen können und wissen, was für Visionen sie plagen. Durch diese immer wiederkehrenden und immer schlimmer werdenden Visionen zieht es die drei Männer letztendlich nach Nazareth. Jeder hat Geschenke dabei und jeder von ihnen erlebt die Reise zum Ziel anders.
Wobei ich sagen muss, von der Reise selbst habe ich als Leserin nicht so viel mitbekommen. Das Hauptaugenmerk lag eher auf dem Leben vor dem Reisestart und wie es überhaupt dazu kam, dass so unterschiedliche Männer von verschiedenen Orten zu ein und demselben Ziel (den Messias treffen) aufbrechen. Gerne hätte ich mehr von der Reise als solcher gesehen.

Außerdem muss ich sagen, dass das Ziel am Ende auch sehr kurz gekommen ist. Es hatte keine Relevanz mehr und wurde meiner Meinung nach nur am Rande erwähnt. Obwohl das ja der Punkt war, auf den ich mit den drei Männern hingefiebert habe, darum ging es: den Messias in Nazareth zu suchen und zu finden. Ab dem Punkt, wo die Männer dann aufeinandertreffen, flachte deswegen die Spannung ab. Ich durfte Melchior, Balthasar und Caspar nicht ganz bis zum Ende begleiten und das finde ich sehr schade.

Fazit
„Die Reise der Weisen“ ist alleine schon vom Cover her ein echter Hingucker. Die Geschichte ist spannend, vielseitig und sehr interessant, wobei, meiner Meinung nach, das Ziel, auf welches die Geschichte hinarbeitet im Laufe der Reise verloren geht und beim Leser nicht mehr so ankommt. Mich hätte interessiert, wie die drei verschiedenen Männer möglichweise auf den Messias reagiert hätten. Ich wäre gerne dabei gewesen. Ansonsten ist das Buch sehr klasse geschrieben und verdient schon dafür eine Leseempfehlung.

  (1)
Tags: abenteuer, rezension, vier   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

"liebe":w=3,"familie":w=2,"schule":w=2,"erste liebe":w=2,"roadtrip":w=2,"obdachlos":w=2,"jugendbuch":w=1,"vergangenheit":w=1,"frankreich":w=1,"liebesroman":w=1,"drogen":w=1,"meer":w=1,"sommer":w=1,"ferien":w=1,"sonne":w=1

Strike - oder die Unwahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden und die große Liebe zu finden

Katharina Wolf
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 08.08.2016
ISBN 9783958691971
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(29)

44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

"liebesroman":w=3,"vicious love":w=2,"lyx verlag":w=1,"reihenauftakt":w=1,"erotische liebesgeschichte":w=1,"l. j. shen":w=1

Vicious Love (Sinners of Saint 1)

L. J. Shen
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 27.04.2018
ISBN 9783736307698
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

"rezension":w=1,"dystopie":w=1,"young adult":w=1,"5":w=1,"amrun verlag":w=1

Colours of Life 1: Schneerot

Anna Lane
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Calad, 15.06.2018
ISBN 9783958693654
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt/Meinung
Ganz ehrlich, könntet ihr bei diesem Cover nein sagen? Ich konnte es nicht und ließ mich auf die Frage ein, welche Farbe die Freiheit hat.

Crystal, genannt Crys, ist die Protagonistin, die mich als Leserin mit sich nimmt und der ich mich am verbundensten gefühlt habe. Crys kam vor einigen Jahren in die Anstalt, an ihr wurden Drogen getestet und nur weil sie extrem gut auf eine bestimmte Droge reagiert hat, beschließt sie nun die weitere Laufbahn anderer Kinder und Jugendlicher, die ebenfalls in dieser Anstalt landen.
Die Drogen haben nicht nur aus Crys einen Menschen mit besonderen Fähigkeiten gemacht. Neben ihr gibt es noch drei andere, die ebenfalls aus der Masse hervorstechen. Diese 4 werden gesondert behandelt, haben einen extra Bereich in der Anstalt und müssen auch nicht mit den anderen essen oder Zeit verbringen. Durch diese Sonderbehandlung haben sie natürlich keinen guten Ruf innerhalb des Gebäudes. Crys kann nicht nur sehen, was in einem Menschen vor sich geht (und auf welche Droge er besonders gut reagieren würde), sondern hat von Zeit zu Zeit auch Zukunftsvisionen. Im Grunde ist ihr Dasein in der Anstalt als Gefangene trist und öde. Sie ist ein Werkzeug des Militärs und sie benutzten Crys, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.
Als Crys auf den charismatischen Cameron trifft, ändert sich alles. Von jetzt auf gleich muss Crys entscheiden, wem sie vertraut und vor allem, wer sie sein will. Denn es könnte tödlich sein, wenn Crys durch und durch sie selbst ist.

Crys mochte ich sehr gern. Sie ist taff, auch wenn sie sich hin und wieder jemanden wünscht, der sie einfach mal auffängt. Jemand, bei dem sie vollkommen sie selbst sein kann, ohne verurteilt zu werden. Sie möchte gerne zurück zu ihrer Familie, weiß aber, dass das nicht möglich ist. Crys würde alles tun, um aus der Anstalt fliehen zu können. Sie ist keine typische Heldin, die alle retten möchte, denn sie weiß, dass das nicht geht. Auch will sie nicht von anderen gerettet werden, es reicht ihr, wenn sie Unterstützung bekommt, um sich selbst zu helfen. Crys hat es nicht leicht und in einer Zeit, in der sie jeden Moment damit rechnen muss, getötet zu werden, ist Liebe das letzte, was sie erwartet hat. Aber meistens passieren bestimmte Dinge immer dann, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Liebe ist etwas das man nicht planen kann und Crys ist überfordert. Aber die Gefühle tun ihr gut, es ist mehr als sie jemals in der Anstalt gefühlt hat. Und sie ist nicht bereit, das aufzugeben.

Cameron ist neu in der Anstalt und scheint von Crys gehört zu haben. Er ist einnehmend und plant etwas, das Crys´ Leben komplett auf den Kopf stellen wird. Cameron ist nicht der, der er vorgibt zu sein und dennoch ist er jemand, dem man einfach vertrauen muss. Auch ich hatte keine bedenken, denn Cameron schien Ahnung von dem zu haben, was er sagte. Auch wenn er Geheimnisse hat und einen Plan verfolgt, der sich erst nach und nach zeigt, ist er jemand, dem Crys vertraut, einfach weil sie es will. Cameron hat es nicht leicht, er tut nichts, weil er es will und es fällt ihm zuerst nicht ganz so leicht, in Crys keine Gefahr zu sehen. Schließlich ist sie die Henkerin. Kann man so jemandem vertrauen?

Die Geschichte als solche ist wirklich klasse. Ich begann zu lesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Einmal in der Gedankenwelt von Crys drin, fiel es mir schwer, wieder einen Weg daraus zu finden. Die Anstalt und ihre Machenschaften sind erschreckend. Das, was die Insassen durchmachen müssen ist grauenvoll und durch die Ich-Perspektive bekommt man als Leser alles haargenau mit. Neben Crys gibt es noch zwei weitere Perspektivträger, sodass mir wirklich nichts entging. Die Drogen, die an den Kindern und Jugendlichen getestet werden, nur damit sie Fähigkeiten entwickeln, die das Militär sich Nutzbar machen kann, sind schrecklich, weil niemand vorhersagen kann, wie die Menschen darauf reagieren. Deswegen heißt Crys auch die Henkerin. Sie weiß nur, das eine bestimmte Droge gut für jemanden passt. Wie dieser jemand darauf reagiert, dass weiß sie nicht. Zwischen all den Sorgen, Ängsten und Problemen blüht die Liebe auf und es war fesselnd mitanzusehen, wie zwei so unterschiedliche Personen aufeinander reagieren und vor allem zusammen agieren, wenn es drauf ankommt.

„Schneerot“ ist Band 1 und das Ende ist wirklich verdammt gemein. Crys, die Anstalt, die Personen mit besonderen Fähigkeiten. All das hat jede Menge Potenzial, richtig gut zu werden, wenn es der Autorin gelingt, den Spannungsbogen hoch zu halten und die Stimmung, die recht drückend, aber doch hoffnungsvoll war, zu erhalten. Es ist ein starker erster Band und ich bin echt gespannt auf die Fortsetzung!

Fazit
Endzeitstimmung trifft auf Züge einer Dystopie trifft auf Menschen, die einen eigenen Willen haben. „Schneerot“ packte mich mit einer Mischung aus alldem, zusammen mit einer neuartigen Idee, die mich faszinierte und einer Liebesgeschichte, die tragisch begann und starke Gefühle hervorrief. Das Ende ist offen, aber schließt den ersten Band recht gut ab. Durch die vielen Figuren, an deren Gedanken man teilhaben kann, kommt eine Vielschichtigkeit zu tragen, die bei der Ich-Form sonst nicht vorhanden ist. Klare Lesemempfehlung!

  (3)
Tags: 5, amrun verlag, rezension   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(175)

353 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 24 Rezensionen

"vampire":w=20,"new york":w=10,"horror":w=8,"virus":w=6,"thriller":w=5,"seuche":w=4,"tod":w=3,"vampir":w=3,"flugzeug":w=3,"guillermo del toro":w=3,"fantasy":w=2,"usa":w=2,"trilogie":w=2,"endzeit":w=2,"zombies":w=2

Die Saat

Guillermo Del Toro , Chuck Hogan , Jürgen Bürger , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2010
ISBN 9783453435186
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 
145 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.