Tine_1980

Tine_1980s Bibliothek

265 Bücher, 213 Rezensionen

Zu Tine_1980s Profil
Filtern nach
265 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(55)

92 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

freundschaft, jugendbuch, roboter, cyberworld, familie

CyberWorld 1.0 - Mind Ripper

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.05.2016
ISBN 9783958342033
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

18 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

kinderbuch, arm und reich, modernes märchen, ab 8 jahre, moral

MacMotz und die rotzgrüne Zuckerwatte

Rüdiger Bertram , Heribert Schulmeyer
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473369379
Genre: Kinderbuch

Rezension:

An seinem 70. Geburtstag bekommt der griesgrämige MacMotz einen Brief und gleichzeitig kommt er auf die Idee, er könnte ja endlich nett werden. Doch leichter gesagt als getan. Denn er weiß ja gar nicht wie dies geht, da er schon seit ewigen Zeiten nicht nett ist. Auch mit dem Spielen und Spaß haben, hat er so seine Probleme. Denn er durfte als Kind nie spielen und musste immer rechnen. So kommt er auf die Idee, er könnte Hilfe von Danny einem Nachbarsjungen bekommen. Ob das alles so funktioniert?

 

Wunderbar flüssig geschrieben könnte man die Geschichte in einem Rutsch durch lesen, doch möchte man dies ja gar nicht. Denn dann bräuchte man ja ganz schnell Nachschub von Rüdiger Bertram. Wir haben nun bestimmt schon fast 10 Bücher des Autors gelesen und was soll man sagen? Er hat einen tollen Stil, tolle Ideen und die perfekten Geschichten für Kinder ab 8 Jahren. Mir graut es schon davor, wenn meine Kinder mal zu alt sind. (Vielleicht greife ich dann trotzdem noch zu den Büchern.)

Auch hier erlebt man das Abenteuer von Danny und MacMotz, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich doch gegenseitig einfach toll unterstützen und ergänzen.

Danny, der mit seinen Geschwistern und seinem Vater in einer Bruchbude wohnt, den ganzen Tag nur Zuckerwatte essen kann, die der Vater aus der Fabrik von MacMotz mit nach Hause schmuggelt und der trotz des Hungers sein Leben eigentlich gar nicht so schlecht findet. Man merkt ihm seine Liebe zu den Geschwistern und seinen Vater an.

MacMotz, der eine schlimme Kindheit mit Rechnen statt Spielen ertragen musste und durch seine Erziehung einfach so geworden ist, wie er ist. Griesgrämig, nur auf Gewinn aus, der keinen Gedanken an seine Angestellten verschwendet und so überhaupt nicht nett daher kommt.

Beide merken, wie schwer bzw. schön das Leben des jeweils anderen ist. Danny, der auf einmal alles in der Firma regeln soll und MacMotz, der endlich spielen kann.

Es ist ein wahrlich tolles Buch, das viel Diskussionsstoff bietet. Darüber, warum der Vater ihn nicht zu MacMotz gehen lassen sollte, warum Danny sich doch dafür entscheidet, wie wichtig der Familienzusammenhalt gerade bei einer schwierigen Ausgangslage ist und das man manchmal auch mal die andere Seite der Medaille anschauen sollte.

Ob MacMotz es schafft, nett zu werden und Danny wieder mit seiner Familie zusammen kommt, solltet ihr selbst lesen und so kann ich euch das Buch nur ans Herz legen.

Ich weiß nicht, woher der Autor die Ideen nimmt, aber dieses Buch war trotz trauriger Situationen doch wunderschön. Einfach weil es so viel mehr aussagt, als es am Anfang den Anschein macht. Geld macht nicht zwangsläufig glücklich, es bietet eine gewisse Sicherheit, aber nein es kann nicht ersetzen, dass man eine tolle Familie hat, die für einen da ist.

 

Ich spreche hier eine volle Leseempfehlung aus, denn das Buch hat einen tollen Schreibstil, eine Geschichte, die viel mehr als nur eine Geschichte ist und sich flugs durchlesen lässt. Vielen Dank für dieses tolle Buch!

 

  (18)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(37)

63 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

hexe, apfelhexe, zirkus, petronella apfelmus, freundschaft

Petronella Apfelmus - Zauberschlaf und Knallfroschchaos

Sabine Städing , Sabine Büchner
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Boje, 12.03.2015
ISBN 9783414824158
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Zirkus ist in der Stadt und Lea und Luis sind total aus dem Häuschen. Doch irgendwie ist dieser Zirkus anders und als dann 5 der Zirkuskinder in die Schule kommen, machen sich die Beiden Gedanken, ob es nicht vielleicht Vampire sind. Sie sehen einfach sonderbar aus. Petronella steht ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite.

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn der eigentliche Direktor schläft nur noch und der neue selbsternannte Direktor will lauter neue gefährliche Sachen ins Programm aufnehmen. Noch dazu verschwinden immer wieder Fische aus dem Teich. Ob Petronella, Lea und Luis dem Geheimnis auf die Spur kommen?

 

Dies ist der zweite Band der Petronella Apfelmus Reihe und für uns auch das zweite Abenteuer, dass wir gemeinsam mit der Apfelhexe erleben dürfen. Wir hatten Band 3 letztes Jahr gelesen und machen nun rückwärts weiter. Es ist aber auch kein Problem, da die Geschichten schon in sich abgeschlossen sind. Dennoch kann ich nur empfehlen alle Bände zu lesen, da die Erzählungen einfach zu schön sind. (Werden wir auch noch nachholen.)

 

Band 1: Petronella Apfelmus – Verhext und festgeklebt

Band 2: Petronella Apfelmus – Zauberschlaf und Knallfroschchaos

Band 3: Petronella Apfelmus – Schneeballschlacht und Wichtelstreiche

Band 4: Petronella Apfelmus – Zauberhut und Bienenstich

 

Auch in dieser Geschichte geht es spannend zu. Sind die Zirkuskinder Vampire? Wer stiehlt die Fische aus dem Teich und warum schläft der Zirkusdirektor die ganze Zeit? So viele offene Fragen, denen Petronella, Lea und Luis auf den Grund gehen. So wird dieses Buch auf jeden Fall nicht langweilig.
Petronella lernen wir auch hier wieder als herzensgute Apfelhexe kennen und lieben, denn sie gibt einfach alles für ihre Freunde. Sei es für den Karpfen, die Zirkuskinder, Susann oder um Lea und Luis zu helfen. So holt sie die beiden Geschwister immer wieder aus prekären Notlagen und gibt ihr Bestes die Rätsel zu lösen.

Auch die Zwillinge sind immer hilfsbereit und wissbegierig. So versuchen herauszufinden, ob es wirklich Vampire sind und ihre Neugierde hilft ihnen doch auch zusammen mit Petronella die Geheimnisse aufzudecken.

Ganz toll finden wir auch die Apfelmännchen. Schon allein ihre Namen sind einfach genial und unsere Tochter und mein Mann haben sich immer wieder gekringelt vor Lachen. Auch Lucius der Hirschkäfer ist ein total netter Kerl.

Ich mag die Familie Kuchenbrand sehr gerne und fühle mich bei ihnen auch in diesem Abenteuer einfach wohl. Hier herrscht ganz viel Herzlichkeit und Wärme.

 

Sabine Städing hat hier ein tolles Buch geschaffen, das durch eine witzige, spannende und warmherzige Geschichte besticht und neben tollen Ideen auch einen super Schreibstil für Kinder ab 8 Jahren hat.

Das Cover hat Wiedererkennungswert und im Inneren besticht es durch die wunderschönen Illustrationen.

 

Großes Lob an die Autorin, die uns hier wieder in die Welt von Petronella Apfelmus entführt hat. Ein zauberhaftes Buch, das uns begeistern konnte! Volle Leseempfehlung!

  (28)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(73)

132 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 62 Rezensionen

alchemie, london, code, jugendbuch, rätsel

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten

Kevin Sands , Alexandra Ernst
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423761482
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Das inoffizielle Harry-Potter-Kochbuch

Dinah Bucholz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei riva, 06.10.2016
ISBN 9783742300294
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem inoffiziellen Harry Potter Kochbuch sind über 150 magische Rezepte aus den sieben Harry-Potter-Romanen versammelt. Von Butterbier über Braten bis hin zu Kürbispastete. So kann man mit irdischen Zutaten magische Meisterwerke schaffen und in die Harry Potter Küche eintauchen.
Mich haben alle 7 Harry Potter Romane begleitet und so fand ich dieses Buch einfach perfekt als Zugabe. Die Aufteilung fand ich gut gewählt, so gab es zum Beispiel die Kategorien:
Gutes Essen mit bösen Verwandten Zwischenmahlzeiten im Zug Frühstück vor dem Unterricht Mittag- und Abendessen in der großen Halle
um nur ein paar zu nennen.
In den jeweiligen Kategorien sind dann passende Gerichte mit ganz normalen Zutaten aufgeführt. Im Großen und Ganzen sind es viele britische Rezepte, aber auch spezielle HP-Rezepte, wie Butterbier  oder Kürbissaft. Die Rezeptseiten sind zwar leider ohne Bild, aber dennoch toll gestaltet. Zu allererst gibt es eine kleine Erklärung, wo man das Rezept in den Büchern findet. An der einen Seite ist dann auch eine kurze Erklärung, wann bzw. woher das Rezept kommt oder eine kurze Geschichte, wie sich das jeweilige Essen mit der Zeit entwickelt hat. Auf der anderen Seite findet man die Zutatenliste und die Erklärung, wie man vorgehen soll. Gut finde ich auch die Erwähnung, wie viel das jeweilige Rezept ergibt und kleine Änderungen oder Tipps. Zum Beispiel beim Butterbier, dass es sehr sättigend ist und auch nur mit zwei Eigelben zubereitet werden kann und somit dünnflüssiger wird und es für Erwachsene natürlich auch mit Bier hergestellt werden kann.
Ich habe ein paar Rezepte ausprobiert und bin gut zurecht gekommen. Bei manchen Rezepten im Buch scheiterte es an den Zutaten, die ich gerade nicht da hatte. Ich werde bestimmt noch das ein oder andere ausprobieren und wie bei jedem Kochbuch wird es Rezepte geben, die nicht in Angriff genommen werden, da sie einfach nicht unserem Geschmack entsprechen.
Natürlich ganz wichtig das Butterbier von Seite 229:

Mir war es schlichtweg zu süß, vielleicht wenn man den zusätzlichen Zucker weg lassen würde, aber nein, dies wird ein Getränk sein, das ich nicht nochmals nachkoche. Dennoch fand ich die Zubereitung ohne Probleme machbar und die Erklärung, wie es zum Rezept kam sehr interessant.
Traditioneller Schoko-Buttermilch-Kuchen von Seite 19:

Einfach lecker, einfach zu machen, supersaftig und wenn man ihn in der angegebenen Form (20x30cm) macht, bestimmt auch noch höher. Auch ein paar Tage danach noch klasse und super für Kindergeburtstage geeignet.
Zu guter Letzt Englische Muffins von Seite 212:

 Ich hätte nie gedacht, dass man Hefeteig in der Pfanne machen kann. Auch hier war die Erklärung zu den englischen Muffins super, denn mit Muffins im gewöhnlichen Sinn haben sie nichts gemeinsam. Lecker sind sie trotzdem, aber doch zeitaufwendiger.
Alles in allem ist es ein tolles Buch für Potter Fans. Klar erhofft man sich vielleicht etwas mehr magisches, dann wäre es aber auch mit dem Herbeizaubern der Zutaten nicht so einfach. So lädt das Buch zum Nachkochen und zum in Erinnerungen schwelgen ein und ist eine tolle Zugabe zu den Harry Potter Romanen. Mit Bildern wäre es noch einen Ticken besser.

  (42)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

teenieroman, familie, liebesbriefe, jugendliche, chaotisches liebesleben

To all the boys I’ve loved before

Jenny Han , Birgitt Kollmann , Leonie Landa
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 29.08.2016
ISBN 9783837136357
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kinder sind die Pest!

Bunmi Laditan , Regina Schneider
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2016
ISBN 9783442176212
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wenn der Kleinkindwahnsinn Einzug hält, wird es im Alltag nicht unbedingt einfacher. Man erwischt sich immer wieder bei Fluchtgedanken und Racheplänen. Hier werden absurde und ungewöhnliche Erziehungstipps für viele Situationen mit dem Kleinkind gegeben.

 

Rein vom Cover würde ich beim Stöbern in der Buchhandlung auf jeden Fall zugreifen. Der Titel ist witzig und durch die Sterne und die Kritzeleien wird man schon angezogen. Auch der Klappentext verspricht ein witziges Buch mit Tipps zur Erziehung. Auch die Themengebiete wie zum Beispiel Körperpflege, Essenszeit oder Töpfchentraining bieten für Eltern interessante Themen, doch wenn man dann mal ein paar Seiten liest, ist die Sachlage eine andere.

Ich weiß überhaupt nicht, wem ich dieses Buch empfehlen könnte. Wir sind ein Haushalt, in dem keine Kleinkinder mehr wohnen und ja man findet sich immer mal wieder, kann auch mal schmunzeln. Doch zum größten Teil sind die Situationen völlig überspitzt dargestellt beziehungsweise völlig ins Lächerliche gezogen.

Als Beispiel die Zahnpflege, die mir als Zahnarzthelferin sehr wichtig ist. Auch hier findet sich wohl jeder bei der witzig dargestellten Situation „Zähne putzen“  wieder, denn jeder hat schon mal gesagt, dass das Kind den Mund weiter als einen Millimeter öffnen soll. Jedes Kind hat schon mal gejammert, das die Zahnpasta zu scharf ist und jedes Kind hat schön auf den Waschbeckenrand gespuckt, statt ins Waschbecken. Doch die vorherige Aussage, dass das Zähneputzen völlig überbewertet wird, da es ja nur die Milchzähne sind und die „Erwachsenenzähne“ ja eh noch nachkommen, gehen mir einfach vom Niveau zu weit runter. Und solche Aussagen gibt es immer mal wieder, auch bei anderen Themen. Oftmals wird auch zum Genuss von Alkohol geraten, was ich auch nicht unbedingt unterstützen kann.

Es gab aber auch sehr witzige Stellen, wie zum Beispiel die Beschreibung der unterschiedlichen Elterntypen wie die Klugscheißer-Eltern, die Glitzer-Eltern, die Konkurrenzkampf-Eltern, die Heile-Welt-Eltern oder die Eltern mit Göttergleichen-Wunderkindern. Hier hat man tatsächlich von fast allen Gruppierungen im Bekanntenkreis Beispiele gefunden und konnte echt schmunzeln.

 

Doch wer sollte dieses Buch lesen?

 

Gute Frage, als Erziehungsratgeber kann man es nicht gebrauchen, durchgehend witzig finde ich es auch nicht, so das für mich auch Eltern rausfallen, die man während der Kleinkindphase aufheitern möchte. Wer bleibt? Vielleicht Eltern die einfach ein kompaktes Buch lesen möchten, in dem Situationen des Kleinkindalltags dargestellt werden und dieses Buch nicht zu ernst nehmen. Denn dann ist dieses Buch überhaupt nichts für Einen. Man sollte über die „Hilfen“ hinweg schauen können, denn sie kommen nicht immer ernstgemeint daher. Um kurz zu flüchten und zu merken, dass es auch anderen Eltern ähnlich geht, wäre das Buch ok.

 

Sehr überspitzt dargestelltes Buch aus dem Kleinkindalltag, das mit nicht völlig ernstgemeinten Ratschlägen daherkommt. Wer sich darauf einlassen kann, auch mal über die ein oder andere blöde Aussage hinweg zu lesen, ist hier eingeladen ein ab und zu witziges Buch zu lesen.

  (22)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

hörbuch, j.m.barrie, ab 8 jahre, kinderbuchklassiker, cbj audio verlag

Peter Pan

J. M. Barrie , Adelheid Dormagen , Rufus Beck
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 14.11.2016
ISBN 9783837137705
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen der nicht erwachsen werden will  und fliegen kann, ist wohl vielen Generationen bekannt. Peter Pan nimmt die Geschwister Wendy, John und Michael mit ins fantastische Nimmerland. Dort erleben sie eine spannende Zeit mit vielen Abenteuern.

Ich kannte Peter Pan aus verschiedenen Filmen, doch das Originalbuch war mir bisher nicht bekannt. So konnte ich in die gekürzte Lesung, die über knapp 5 Stunden auf 4 CDs verteilt sind, eintauchen. Das Hörbuch ist für Kinder ab 8 Jahren empfohlen, obwohl ich denke, dass die Kinder in diesem Alter die Botschaft noch nicht ganz erfassen, doch werden sie sich trotz allem in dieser fantastischen Geschichte verlieren. Peter Pan, der nicht erwachsen werden will und so auch gerne im Nimmerland bleibt, ist mir nicht zu jeder Zeit sympathisch gewesen, aber man sieht oft darüber hinweg, da er eben ein Kind ist und die Tragweite seiner Aktionen nicht immer begreift. Ist er einerseits  auf der Suche nach einer Mutter, die er für einige Zeit in Wendy findet,  versteht er andererseits nicht, wie man einer Mutter so eine wichtige Rolle zukommen lassen kann. So verliert er sich in seinen Abenteuern und vergisst die schlimmen Dinge, aber auch Personen, die er verloren hat. Wendy versucht die gesamte Zeit ihr Zuhause nicht zu vergessen und auch ihren Brüdern immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, wo sie eigentlich her kommen. Man merkt, dass sie hin- und hergerissen ist, zum Einen findet sie Nimmerland mit seinen Abenteuern und den verlorenen Jungen, einfach toll,  aber zum Anderen schlägt doch auch immer wieder das Heimweh zu, das sie belastet.
So taucht man in die Welt Nimmerland ein, das Nimmerland, das jedes Kind in sich hat und nur bei jedem etwas anders ausschaut. Man konnte es sich gut vorstellen, die Örtlichkeiten, die Abenteuer, Hook, die Mannschaft und sein Schiff und auch das Zuhause von Wendy, John und Michael mit Mr. und Mrs. Darling und dem Kindermädchen in Form einer  Neufundländer-Hündin Nana. Das Hörbuch macht Lust zum Buch zu greifen. Die Sprache ist etwas altbackener, aber das Buch hat auch schon einige Generationen begeistern dürfen. Man sollte sich nicht zu sehr an die Disney-Fassung anlehnen, denn hier ist Peter Pan eben nicht nur der liebenswerte Junge, nein er ist teilweise schon egoistisch und gibt sich eindeutig als „Chef“ der Truppe. Doch eigentlich möchte er die verlorenen Jungen nur vor dem Erwachsenwerden bewahren bzw. ein Stück begleiten und teilt sich mit Wendy die Elternrolle. Hook und das tickende Krokodil stehen hier wohl für die dahin rasende Zeit. Wo die Erwachsenden oft das Problem haben, nicht genug Zeit und Ruhe zu haben, ist dies bei den Kinder noch nicht problematisch, denn diese haben alle Zeit der Welt. Wer damit kein Problem hat, sollte hier unbedingt zugreifen. Rufus Beck schafft es mühelos hier eine ganz eigene Atmosphäre zu kreieren. Die unterschiedlichen Charaktere erhalten jeder eine für sich passende Stimme. Die unterschiedlichen Stimmungen werden von ihm wunderbar eingefangen.
Für alle Peter Pan Fans ein Muss, tolle Umsetzung, aber nicht ganz mit der Disney-Fassung zu vergleichen.

  (69)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nicks Sammelsurium

Jan Weiler , Jan Weiler
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 31.10.2016
ISBN 9783844525069
Genre: Romane

Rezension:

Hier werden die Geschichten vom neunjährigen Nick wiedergegeben, von der Umsetzung von Strafen, dem plötzlichen Willen katholisch zu sein bis hin zu „grinden“!

 

Jan Weiler stellt sein Buch mit einer tollen Interpretation als Hörbuch vor und versteht es super, dem Ganzen Leben einzuhauchen. Durch seine Erfahrung mit seinem Sohn und dem teilweisen Wahrheitsanteil der Geschichten, kann er eine gewisse Situationskomik an den Tag legen und man hört einfach gerne zu. Er hat eine angenehme Stimme und durch die Betonung der jeweiligen Szenen sitzt man oft mit einem Schmunzeln im Gesicht da und ja ich war auch häufiger in Gedanken bei meinem Sohn, der mit seinen jetzt gerade 10 Jahren ähnlich gehandelt hätte.

Die Gedankengänge der 9 bis 10 jährigen sind hier toll zusammengefasst und ich hätte gerne mehr als 54 Minuten gehört. Das Hörbuch kommt zwar nicht ganz an das Pubertier ran, aber es erzählt auch die Geschichten von den schönen Jahren, der inzwischen ausgefuchsten Jungs, die aber eben noch nicht in der Pubertät angekommen sind. So meistern sie ihr Leben, in dem sie Dinge tun, die man so nicht gedacht hätte und einem so manches Mal Dinge an den Kopf hauen, völlig trocken, aber eben auch sehr lustig und man da steht und sich das Lachen verkneifen muss. Die Logik ist nicht mehr ganz kindlich, aber eben auch noch nicht erwachsen.

Diese Geschichten gepaart mit witzigen Wortgefechten vermittelt Jan Weiler einfach klasse.

Das einzige was mir manches Mal gefehlt hat, war das Ende der Geschichte, wer hatte den längeren Atem bei der Glaubensfrage? Wie waren die Konsequenzen mancher Situationen. Da gefiel es mir beim Pubertier etwas besser, da es mehr den Anschein machte, das man eine Geschichte hört. Hier sind es viele Kurzgeschichten, die aber nicht so sehr miteinander zusammenhängen.

Für 12,99 Euro würde ich mir eine etwas längere Laufzeit wünschen und es gibt bestimmt noch viele lustige Geschehnisse über Nick in seiner vorpubertären Art und Weise.

 

Kurzweiliger Hörspaß, der einem gerade, wenn man Kinder in dem Alter hat öfters schmunzeln lässt. Witzige Geschichten über vorpubertäre Eigenschaften und Ereignisse und für eine nicht allzu lange Autofahrt sehr unterhaltsam vorgetragen.

  (52)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(142)

346 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

black blade, monster, jennifer estep, fantasy, magie

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lila Merriweather möchte ihr letztes Ziel, Victor Draconi das Handwerk zu legen, erreichen. Denn es ist klar, dass die Draconis etwas vorhaben. Sie möchte den grausamen Plan verhindern und zusammen mit Devon Sinclair Cloudburst Falls schützen.

 

Dies ist der 3. Band der Black Blade Reihe:

Black Blade: Das eisige Feuer der Magie

Black Blade: Das dunkle Herz der Magie

Black Blade: Die helle Flamme der Magie

 

Dies ist der Abschluss der Trilogie und er konnte mich genauso begeistern, wie die Vorgängerbände.

Ganz in Jennifer Estep Manier ist der Schreibstil total flüssig zu lesen und man wird eingeladen, in die magische und fantastische Geschichte rund um Lila und Devon einzutauchen.

Kaum hat man das Buch in die Hand genommen, startet man genau da, wo das letzte aufgehört hat und es fühlt sich wie nach Hause kommen an.

Die Spannung war in diesem Band noch etwas mehr vorhanden als in den Vorgängerbänden und es zog sich durch das gesamte Buch. Schon zu Beginn konnte man sich in den ersten Kampf der Geschichte stürzen.  Es war von Anfang bis zum Ende ein actionreiches Buch, bei dem man kaum zum Verschnaufen kommt und es zudem noch ein fulminantes Ende gibt.

Man erfährt in diesem Band noch einiges aus dem Leben von Lila und ihren Eltern, aber auch Victor Draconi wird in seiner ganzen Macht und Kaltherzigkeit dargestellt. Der Liebe zwischen Lila und Devon wird ein bisschen mehr Raum geschenkt und man merkt die Entwicklung der Beiden über die drei Bände hinweg. Es war schön die Geschichte der Zwei zu verfolgen und dennoch ist es nicht zu vordergründig, sondern es geht immer noch viel mehr um die Familienfehde.

 

Es war mir ein Freude diese Trilogie im Ganzen zu lesen, wobei dieser Teil die anderen um Längen überholt hat. Jennifer Estep hat es, wie auch bei ihren anderen Serien geschafft, eine magische Welt zu erschaffen, die man sich super vorstellen kann. Die Charaktere sind sympathisch und ausgereift und es lässt sich durch den flüssigen Schreibstil super lesen. Vollste Leseempfehlung!

  (38)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(39)

71 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

geister, friedhof, grusel, edinburgh, janine wilk

Seelenlos - Fluch der Rauhnächte

Janine Wilk
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 20.09.2016
ISBN 9783522504676
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es wird immer mysteriöser auf dem Friedhof von Greyfriars Graveyard, denn als sogar Besucher attackiert werden, wird es selbst Lucy mulmig zumute. Dabei ist sie es gewohnt, dass sie immer wieder Geistererscheinungen hat und das Leben auf dem Friedhof nicht immer einfach ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Amelia folgt sie den unheimlichen Spuren und was sie dabei herausfindet, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren.

 

Das Buch ist ab 11 Jahren und meiner Meinung nach ist dieses Alter auch sehr gut gewählt. Die Gruselszenen sind vorhanden, aber trotz allem auch für dieses Alter gut zu verkraften.

Schon allein das Cover macht Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Es ist mystisch, magisch und auch farblich toll gewählt. Der Klappentext trägt noch dazu bei, mich auf das Buch zu stürzen.

So hatte ich das Glück vom Verlag ein Reziexemplar zu erhalten, vielen Dank hierfür.

 

Die Charaktere fand ich interessant und sympathisch. Lucy ist ihrem Alter entsprechend gut dargestellt und sehr authentisch. Sie hat sich im Buch eben wie ein typisches 13 jähriges Mädchen verhalten, hat sich nicht immer an ihre Versprechungen/Absprachen gehalten und war wunderbar schlagfertig. Auch Amelia ist mit viel Authentizität beschrieben, etwas ausgeflippt und zusammen sind sie ein tolles Team. Die normalen Zickereien sind altersabhängig gut geschildert und man fühlt sich in seine eigene Jugend zurück versetzt.

 

Die Erzählung und Sprache sind einfach gehalten, dennoch hat es die Autorin geschafft, eine tolle Atmosphäre zu gestalten, die einem immer wieder die Gänsehaut über den Körper laufen lassen. Den Friedhof und die Stimmung wurden von Janine Wilk gut eingefangen und konnten mich in die Geschichte eintauchen lassen und mitreißen.

 

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, ein bisschen mystisch, ein bisschen gruselig und neben Geistern eine schöne Familien- und Freundschaftsgeschichte.

  (53)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

rachel corenblit, einmal lieben geht noch, roman

Einmal lieben geht noch

Rachel Corenblit , Ina Kronenberger
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.09.2016
ISBN 9783328100089
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lucie ist Single und ihre Ausbeute bisher war eher mangelhaft. Sie versucht immer wieder den Mann fürs Leben aufzugabeln, was sich leider als nicht ganz so einfach herausstellt. Sie lässt keine Situation ungenutzt, seien es die Väter von Schülern, Flirten an der Tiefkühltheke oder auch im Schwimmbad. Ein Buch über vermasselte Dates in einer knapp 200 Seiten langen Lektüre.

Ich hatte mich anhand des Klappentextes und des Covers sehr auf das Buch gefreut und dachte mit den knapp 200 Seiten ist es ein super Buch für Zwischendurch, das mit etwas Witz und Leichtigkeit die Suche nach dem richtigen Mann beschreibt. Doch weit gefehlt.
Lucie war oberflächlich, pessimistisch und hat ein schreckliches Bild von Männern. Die Verzweiflung ist ihr voll und ganz anzumerken und zieht sich auch durch das Buch.
So erfährt man, was es alles für „schlechte“ Männer gibt und was sie alles falsch machen, warum sie es einfach nicht wert sind, der Mann fürs Leben zu sein.
Der Schreibstil war für mich platt, ohne Emotionen und wartet damit auf, warum man die Finger von den unterschiedlichen Typ Männern lassen sollte.
Ich fand Lucie hat in diesem Buch keine Entwicklung durchgemacht und ich war immer genervter von ihr. So viel Pessimismus finde ich echt schrecklich und wenn es in diesem Buch um Humor gegangen sein soll, dann hat sich mir dieser nicht erschlossen.
Für mich waren die Kapitel eher eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die Situationen an unterschiedlichen Orten beschreiben. Es kam für mich als Leser keine richtige Handlung auf und fesseln konnte mich das Buch mit seiner Schwermütigkeit überhaupt nicht, so dass ich es dann auch abgebrochen habe.

Für mich kein Lesehighlight, es ist eine ernüchternde Geschichte über Singles zwischen 30 und 40, die mich nicht begeistern konnte. 

  (38)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

schule, kinderbuch, einschulung, freundschaft, streiche

Hedvig! Das erste Schuljahr

Frida Nilsson , Friederike Buchinger , Anke Kuhl
Fester Einband: 140 Seiten
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 23.01.2012
ISBN 9783836953696
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Hedvig wohnt nicht am Ende der Welt, sie wohnt dahinter. Und endlich kommt sie in die erste Klasse und ist schon so aufgeregt. So begleitet man sie durch das erste Schuljahr über die unterschiedlichsten Feiertage und Abenteuer, die sie zusammen mit ihrer Familie und ihrer besten Freundin Linda erlebt.

 

Frida Nilsson ist in Schweden eine Erfolgsautorin. Mir war sie bisher noch kein Begriff und so war ich sehr gespannt, was uns erwartet.

Die Geschichten sind anders, vielleicht auch, weil die Erziehung in Schweden anders von statten geht, wie hier in Deutschland. Dies hat man ja schon bei Michel aus Lönneberga gemerkt und auch hier gibt es keine Übermutter, auch der Papa hat mal eine andere Meinung und Hedvig wird nicht immer verhätschelt.

Hedvig ist ein ganz normales Mädchen, das normale Ängste und immer mal Unsinn im Kopf hat. Sehr häufig fängt sie zu Weinen an, teils weil sie nach ihren „Aktionen“ doch ein schlechtes Gewissen bekommt oder auch weil sie Ärger bekommt. Hier kommt ihre Freundin Linda gerade recht. Genau wie Hedvig kommt sie authentisch rüber und ist eine gute Freundin für Hedvig. Auch ihre Eltern sind mir sympathisch, da sie mit Nachtschichten oder unterschiedlichen Meinungen wie eine ganz normale Familie daherkommen.

Man darf in diesem Jahr einiges mit Hedvig erleben, vom ersten Schultag, das Einsperren einer Schulkameradin, die man dann vergisst, Spülmittel in der Trinkflasche mit anschließender Magen-Darm-Erkrankung und den unterschiedlichsten Festen, wie Weihnachten, Geburtstag oder Ostern.
Nicht immer fand ich die Aktionen gut, denn wo man über das Schummeln eines 7 jährigen Mädchens noch schmunzelt oder eben auch, dass man mal Jemand nach der Pause im Schuppen vergessen kann, aber bei Wasser und Stromleitungen oder Pimmeln und hängenden Brüsten auf Bildern fand ich die Geschichte nicht mehr ganz so witzig.

So wechselt sich die Sympathie für Hedvig manchmal mit einer gewissen Antipathie ab, keine besonders Starke, aber lieber habe ich Hörbücher, bei denen ich es entweder vor Spannung nicht mehr aushalte oder mir vor Lachen den Bauch halte. Dies war hier nicht immer der Fall.

Das Hörbuch wird von Heike Makatsch gelesen und hier muss ich ein großes Lob aussprechen, sie versteht es, dem  Ganzen Leben einzuhauchen. Man konnte sich sehr gut in die Gefühlswelt von Hedvig einfühlen und die unterschiedlichen Charaktere waren gut zu unterscheiden.

 

Die Geschichte ist super für Kinder, die eine Erzählung mögen, die einen durch das Jahr begleitet, bei denen man ab und an schmunzelt, aber auch keine große Spannung erwartet. Da das Hörbuch für Kinder ab 4 Jahren geeignet ist, sollte dies bis zum 7 Geburtstag die ideale Altersgruppe sein. Ob die älteren Kinder hier nicht vielleicht eine Geschichte mit mehr Spannung vorziehen würden?

 

  (29)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(138)

306 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

thriller, märchen, profiler, maarten s. sneijder, mord

Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez müssen gezwungenermaßen an einer blutigen Schnitzeljagd zusammenarbeiten. Denn der Killer drapiert die Leichen immer auf ganz besondere Art und Weise. Auch die junge Psychologin Hannah beginnt ein Praktikum in einem Gefängnis  für ganz besondere Patienten und trifft dort auf Piet van Loon, der 5 Jahre zuvor von Sneijder hinter Gitter gebracht wurde.

                                       

Dies war mein erstes Buch von Andreas Gruber und ich war total gespannt, da mir schon der Klappentext total gut gefallen hat.

Die ersten 100 Seiten liefen für mich noch leicht schleppend, vielleicht lag dies aber auch daran, dass ich vorher noch kein Buch des Autors gelesen habe und ich mich zuerst mit den Charakteren anfreunden musste. Spätestens nach den ersten 200 Seiten war meine erste Skepsis weggeblasen, denn ich bin von Seite zu Seite geflogen. Also haltet durch, auch wenn der Start ein kleines bisschen langsamer voran geht.

Das Ermittlerteam war gerade wegen der unterschiedlichen Charaktere gut gewählt. Maarten S. Sneijder, der mit seiner pampigen Art, den Ecken und Kanten immer wieder aneckt und doch mit seiner außergewöhnlichen Sichtweise auf den Mörder Fälle löst, die unlösbar scheinen.

Sabine Nemez, ist eine taffe Person, die es schafft, mit Sneijder  zu Recht zu kommen und auch ein besonderes Gespür für die Ermittlertätigkeit zu besitzen scheint.

Hannah, ist geheimnisvoll und entwickelt mit ihren eigenen Ideen einen gewissen Zugang für Piet van Loon. Doch auch dieser Protagonist ist detailliert beschrieben und kann mit seiner eigenen Art überzeugen.

Der Schreibstil ist sprachlich super, detailverliebt, fesselnd und die unterschiedlichen Handlungsstränge schaffen es gut miteinander zu harmonieren und sich nach und nach miteinander zu verbinden. Wo ich hier am Anfang noch etwas Probleme hatte, war dies nach einer gewissen Zeit überhaupt kein Problem mehr.

Ich war als Leser voll dabei, habe mit gerätselt, überlegt, gebibbert und war total gespannt. Auch wenn man relativ schnell geahnt hat, wer der Täter ist, hat dies der Geschichte keinerlei Abbruch getan.  Es gab für mich Wendungen, die ich so nicht erwartet  und Situationen, die mich überrascht haben. Auch erfährt man hier einiges über Sneijders Vergangenheit und kann so super eintauchen.

Auch ohne Vorkenntnisse kann man dieses Buch problemlos lesen, doch werde ich die ersten beiden Bände gerne noch zur Hand nehmen, da mir das gesamte Buch sehr gut gefallen hat.

 

Wer einen Thriller über die Tiefen eines Psychopaten, brutal, aber auch in die Tiefe des Mörders gehend, ein geniales, aber auch besonderes Team und toller Ermittlungsarbeit lesen möchte und kein Problem mit verschiedenen Handlungssträngen hat, kann hier ohne Bedenken zugreifen. Für mich hat die Geschichte sehr viel Spannung geboten und ich bin froh, das Buch vom Blogger Portal zur Verfügung gestellt bekommen zu haben.

  (38)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(140)

254 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

drachen, fantasy, drache, cornelia funke, kinderbuch

Drachenreiter

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.01.2014
ISBN 9783841502643
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(96)

288 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, internet, arno strobel

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nina Salomon kommt frisch nach Hamburg und wird gleich an ihrem ersten Tag zu einem Fabrikgelände gerufen. Dort trifft sie auf ihren neuen Partner Daniel und die Leiche, die Teil eines perfiden Forums im Internet ist. Denn dort kann man Personen vorschlagen, die per Voting ausgewählt und dann ermordet werden. Doch die Internetseite kann nicht gelöscht werden, man findet nicht heraus, wer der Admin Trajan ist und schon bald ist die zweite Abstimmung im Gange.

 

Ich mag sowohl Bücher von Poznanski, wie auch von Strobel und war sehr gespannt, wie sie die Zusammenarbeit umgesetzt haben. Ich habe mich super unterhalten gefühlt und fand die Geschichte klasse gewählt.

Was würde man machen, wenn es sowas wirklich geben würde? Würde man sich verleiten lassen, jemand zu nominieren? Oder würde man das ganze zwar verfolgen, aber nicht mitvoten? Wäre diese Art von Voyeurismus nicht auch schon abscheulich? Man wird während des Lesens immer wieder zum Überlegen angeregt, wie man sich selbst verhalten würde und ich denke, es gibt genügend Personen, die sich zwar nicht aktiv daran beteiligen würden, aber eben trotzdem nicht aufhören könnten, zuzuschauen.

Mich hat das Thema fasziniert und erschreckt zugleich. Ich hoffe sehr, dass man nie in der Wirklichkeit so eine Seite finden wird, doch war es so gut beschrieben, dass man sich stets mittendrin gefühlt hat. Man ist regelrecht in die Ermittlungen hineingezogen worden und durch die Seiten geflogen. Der Spannungsbogen war zu jeder Zeit gegeben und ich habe als Leser immer wieder überlegt, wie alles zusammenhängt und wer der Täter sein könnte.

Der Schreibstil ist flüssig und man merkt keinen Unterschied vom Stil her, wer die einzelnen Kapitel geschrieben hat. Die beiden Autoren ergänzen sich super und es liest sich im Gesamten sehr harmonisch.

Auch die Charaktere sind sehr facettenreich, Nina, die ganz Direkte, die öfter mal über das Ziel hinausschießt und nicht immer alles nach den Regeln erledigt und Daniel, der Akkurate, der durch seine Kindheit sehr auf sein Aussehen und Hygiene achtet und am Anfang erst seine Probleme mit Ninas Art hat. Doch finde ich, ergänzen sie sich super als Team.

 

Ich war ab der ersten Zeile gefesselt, habe das ganze Buch über gerätselt und bin durch die spannende Geschichte regelrecht durch das Buch geflogen. Das Thema  ist gut recherchiert und hat hier  einen logisch durchdachten Thriller, der mit einigen Überraschungen aufwarten kann.

  (50)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(29)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

kinderbuch, tiere, gabe, zo, mädchenbuch

Liliane Susewind - Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße

Tanya Stewner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 13.10.2016
ISBN 9783737340007
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Liliane kann mit Tieren sprechen. Als sie in den Zoo gerufen wird, weil eine Geburt bei den Hängebauchschweinen ansteht, kommt der Anruf, dass die Mutter von Milky, dem Eisbärenjungen, gestorben ist. Liliane soll als tierische Ersatzmutter einspringen und so landet Milky bei ihr zuhause. Auf Dauer müssen sie eine andere Lösung finden. Doch zu all der Aufregung geraten die Zootiere in große Gefahr.

 

Wir kannten noch kein Buch der Reihe, die inzwischen schon 11 Bücher beinhaltet. Ich hatte das Glück, bei einer Leserunde von Lovelybooks in den Genuss zu kommen, dieses Buch lesen zu können.

So kamen meine Tochter, mein Mann und ich ohne Vorkenntnisse super in die Geschichte.

 

Kindermeinung:

 

Meine Tochter fand das Buch eisgezeichnet toll und würde auch gerne mit Tieren sprechen können. Auch die Geschichte selbst gefiel ihr sehr gut, sie fühlt mit Milky mit, denn es ist ja echt traurig, wenn man keine Mama mehr hat. Auch  die lustigen Wortschöpfungen der Namen waren für sie Grund zum Lachen.

 

Wir Erwachsenen haben uns in der Geschichte von Anfang an wohl gefühlt. Auch wenn man noch kein Buch der Reihe gelesen hat, ist dies weder für uns, noch für die Kinder ein Problem. Die Geschichte reißt einen mit, sie ist äußert liebevoll und witzig, aber auch spannend beschrieben und man erlebt wahnsinnig viel mit Liliane und Milky. Die Sprache ist für Kinder ab 8 Jahren gut zu erfassen und die Sätze gut zu verstehen.

Auch findet man immer wieder Illustrationen über eine Buchseite, die zum Anschauen animieren, sehr schön und gut zur Erzählung passend gezeichnet sind.

Liliane ist ein liebenswertes 11 jähriges Mädchen, die nachdenkt bevor sie handelt und so auch auf eine für ihr Alter verantwortungsvolle Art herüberkommt.  Ihre Gefühle, die Verzweiflung an manchen Stellen im Buch und die Freude, als sich alles wieder dem Guten zuwendet, sind greifbar.

Auch die Charaktere wie Jesahja oder die Tiere Frau von Schmidt, Bonsai, Milky, Thadeus sind jeder auf seine Art toll beschrieben und man kann über ihre Eigenarten schmunzeln oder lachen. Da würde ich mir auch manchmal wünschen, ich könnte mit meinen zwei Katzen sprechen. Ob die dann auch so wären, wie Frau von Schmidt?

 

Wir werden Liliane gerne auch noch bei anderen Abenteuern begleiten, denn dieses Buch hat uns sehr gefallen. Es ist ein warmherziges, schönes Buch mit einem leichten und spannenden Schreibstil.

 

Eisgezeichnet – wir wollen mehr!

  (20)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(42)

98 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

tschechien, thriller, clique, jugendbuch, rache

Die Mühle

Elisabeth Herrmann
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 29.08.2016
ISBN 9783570164235
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Johnny fällt Lana im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße. Als sie ihm im Krankenhaus seinen Schlüssel geben möchte, lädt er sie ein statt ihm auf einen Wochenendtrip mit seiner alten Clique ein, da doch eh schon alles bezahlt sei. Nichtsahnend nimmt sie das Angebot an. So beginnt ihre Reise mit den sechs Anderen der Clique, zu denen sie in der Schule aufgesehen hat. Als sie dann abgeschnitten und ohne Handyempfang an einer alten Mühle landen, beginnt der Horrortrip.

 

Dies war mein erstes Buch von Elisabeth Herrmann und ich war sehr gespannt, wie sich dieser Plot entwickelt.

Ich war positiv überrascht, denn das Buch liest sich sehr flüssig und die Spannung konnte sich von Anfang bis zum Ende sogar noch steigern. Die Geschichte war düster, überraschend, aber auch tiefgründig. Es ist mehr in der Erzählung verbaut, als man am Anfang annehmen sollte. Ein ums andere Mal war ich in diesem Buch gefangen und habe mit Lana mitgefühlt.

Lana war eine sympathische Jugendliche, deren Handeln man gut nachvollziehen kann. Ich finde es wahnsinnig mutig dieses Wochenende überhaupt als „Ersatz für Johnny“ anzutreten und sie schlägt sich hierfür sehr gut. Auch ihre Empfindungen, der Schmerz, die Wut, das Unverständnis fühlen sich authentisch an. Da die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich mit ihr und ihren Empfindungen am meisten identifizieren.

Aber auch die anderen Charaktere werden so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann.

Die Orte waren sehr bildhaft umschrieben, so konnte ich  mir die beeindruckende Kulisse sehr gut vorstellen. Die Mühle, aber auch die beschriebenen Wege waren für mich so real, das ich dachte ich begleite die Clique.

Das Buch war teils verwirrend, aber gerade richtig, so dass man zu jedem Zeitpunkt zum Miträtseln angehalten war. Die Spannungskurve und die Idee der Erzählung haben sich wie ein roter Faden durch die Geschehnisse gezogen.

Auch die ständig auftretenden Fragen, die man als Leser hat, werden nach und nach beantwortet. Doch immer nur in kleinen Häppchen.

Man fragt sich die ganze Zeit, wer die ganzen Einladungen verfasst hat, wie die Person so schnell auf Lana umswitchen konnte, den Jugendlichen immer einen Schritt voraus war. Die Neugierde lässt einen wunderbar durch das Buch fliegen und man kann sich bei vielen beschriebenen Szenen das Gruseln nicht verkneifen.

 

Für mich als Leser hat das Buch die Erwartungen voll erfüllt, ich konnte eintauchen, Überlegungen treffen, vor Neugierde nicht aufhören zu lesen und die Spannung hat nie aufgehört. Leseempfehlung für alle Liebhaber von Jugendthrillern.

  (73)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

stinktier, kinderbuch, mobbing, freundschaft & familie, tiere

Stinktier & Co - Gegen uns könnt ihr nicht anstinken

Rüdiger Bertram , Thorsten Saleina
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.09.2016
ISBN 9783570173381
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Zora hat wohl zu ihrem 10. Geburtstag kaum damit gerechnet einen Begleiter in Form von einem Tier zu bekommen und schon garnicht eines Stinktieres. Dieter ist aber jetzt da und sie wird ihn nicht mehr los. So muss sie sich erst mit dem neuen Abschnitt ihres Lebens abfinden und erlebt neue Abenteuer mit neuen Freunden.

 

Dieter ist klasse, rotzfrech, verfressen und einfach nur respektlos, benutzt er immer wieder seine Stinkbombe als Waffe und macht es Zora nicht unbedingt einfach mit ihm zurechtzukommen. Und doch merkt Zora mit der Zeit, dass so ein Begleiter, auch wenn es nur ein Stinktier ist, nicht verkehrt ist. Denn er ist kuschelig, setzt sich für ihn ein und man findet durch ihn sogar neue Freunde. Nicht alles was am Anfang schlecht scheint ist es letztendlich auch.

 

So steckt in diesem Buch neben einer witzigen Geschichte noch so viel mehr. Denn es geht um Freundschaft und vor allem richtige Freunde, Zusammenhalt, Mobbing und Familie. Dies ist wunderbar verpackt und als Kind kann man sich gut in die Probleme von Zora hinein versetzen. Denn es gibt bestimmt in jeder Klasse, die vermeintlich Coolen und die Außenseiter. Zusammen kann man alles schaffen und so findet sich bei den Uncoolen vielleicht auch die ein oder andere Person, mit der man so manches Abenteuer erleben kann.

 

Das Buch unterhält Kind und Eltern gleichermaßen, denn Dieter hat eine so von sich einnehmende Art, dass man ihm nicht lange böse sein kann und zudem bringt er einen auch sehr oft zum Lachen.

 

Die Schriftgröße, die Illustrationen und die Idee der Erzählung machen es leicht, das Buch zur Hand zu nehmen und sich darauf einzulassen und es sollte Mädchen wie Jungs ab 8 Jahren ansprechen.

 

Eine tolle Idee mit einer sympathischen Protagonistin und einem rotzfrechem Stinktier, das aufzeigt, wie wichtig richtige Freunde sind. Wer ein witziges, aber auch wertevermittelndes Buch sucht ist hier genau richtig.

Und im Frühjahr 2017 kommt ein Folgeband, auf den wir schon sehr gespannt sind.

  (73)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(130)

291 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

liebe, liebesbriefe, jenny han, familie, briefe

To all the boys I’ve loved before

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446250819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Für jeden Jungen in den sie verliebt war, schreibt sie einen Liebesbrief, um Abschied zu nehmen und die Sache für sich abzuhaken. Doch dann kommt es durch einen Zufall dazu, dass jemand die Briefe an die tatsächlichen  Empfänger schickt und auf einmal gerät alles völlig außer Kontrolle.

 

Jenny Han hat hier eine wunderschöne Geschichte im Young-Adult-Bereich geschaffen und hat mich völlig eintauchen lassen. Durch den flüssigen Schreibstil, die kurzen Kapitel und die Erzählung selbst war das Buch einfach toll zu lesen.

Lara Jean, die seit früher Kindheit ohne Mutter, dafür mit zwei Schwestern und ihrem Vater aufgewachsen ist, steht immer etwas im Schatten ihrer Schwester Margot. Einerseits blickt sie zu ihr auf und die Meinung von ihr ist ihr wahnsinnig wichtig, doch kommt sie dadurch auch nicht ganz so aus sich selbst raus.

Als Margot, dann nach Großbritannien zum Studieren geht, ändert sich alles. Plötzlich ist Lara Jean die Große und muss sich um ihre kleine Schwester Kitty kümmern und als dann noch die Sache mit den Briefen passiert, ist nichts mehr wie vorher.

Der Pakt, den sie mit Peter rein aus praktischen Gründen schließt, soll sie vor ihren eigenen Gefühlen schützen, vor Josh, dem Exfreund von Margot, in dem sie heimlich verliebt war und bringt für Peter noch den Pluspunkt, seine Ex eifersüchtig zu machen.

Peter, ja was soll ich zu ihm sagen? Er wäre mein Traumfreund, wo Josh mir fast etwas zu glatt ist, kann Peter mit seiner Art punkten. Er muss mit den Vorurteilen kämpfen, dass er oberflächlich sei, genau wie seine Teamkollegen vom Lacrosse Team nur auf das Eine aus wäre und es nicht ernst mit ihr meinen würde. Was ja generell kein Problem für die Beiden ist, denn sie haben ja nur einen Vertrag geschlossen, dass sie so tun als ob. Selbst Küsse sind verboten.

Im Laufe des Buches lernt man Peter auf seine ganz eigene Art kennen und lieben und ich fand ihn einfach spitze. Witzig, immer einen Spruch auf den Lippen und in einer ganz besonderen Art aufopferungsvoll und ein toller Freund.

 

Wo das ganze hinführt und was alles noch passiert, wird hier nicht verraten, denn ihr sollt das Buch ja noch selbst lesen. Ich kann nur so viel erzählen, ich bin durch die Seiten geflogen. Durch die kurzen Kapitel war es für mich als Leser wahnsinnig schwer, das Buch zur Seite zu legen. Denn man wollte zu jeder Zeit wissen, wie es am Ende ausgeht, für wen sich Lara Jean entscheidet, wie es ihre Familie vor allem Margot aufnimmt und wie der Weg dorthin sich noch gestaltet.

Es war eine wunderbare Erzählweise, die die Gefühle von Lara Jean so wunderschön darstellt, die Unsicherheiten und die Veränderung von ihr aufzeigt und Peter als ganz andere Person beschreibt, als alle anderen meinen.

Zu gern wäre ich noch länger in dieser Geschichte verweilt, wäre Teil der Familie geblieben und hätte die aufkeimende Liebe beobachtet. Es war schwer das Buch ohne ein Seufzen zuzuschlagen, denn die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen.

 

Eine Geschichte, die verzaubert, einen mitreißt und in die man vollends eintaucht. Ich will mehr! Volle Leseempfehlung.

  (68)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ostwind - Auf der Suche nach Morgen

Lea Schmidbauer , Anja Stadlober
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 24.10.2016
ISBN 9783844523829
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ora und Mika sind unzertrennlich. Halten sie doch jetzt noch mehr zusammen, da Ostwind tausende Kilometer weit weg ist. Als Mika mit ihrer Oma und Ora eine Fohlenschau besucht, passiert das Unglück. Ora ist spurlos verschwunden. Mika ist am Boden zerstört. Tausende Kilometer in der Wildnis Andalusiens verläßt Ostwind seine Herde und taucht auf Pedros Hacienda auf. So kommt es zum gefühlvollen Zusammentreffen von Ostwind und Mika. Doch Mika kann nicht aufgeben und beginnt mit Sam und Fanny nach Ora zu suchen.

 

Lea Schmidbauer hat hier eine wunderschöne Fortsetzung geschaffen und Anja Stadlober, die die Geschichte liest, wie alle vorherigen Hörbücher auch, hat es wieder geschafft, der Erzählung mit viel Liebe, unterschiedlichen Stimmfacetten und viel Gefühl Leben einzuhauchen.

 

Die Autorin schafft es selbst für mich mit meinen 36 Jahren eine spannende, gefühlvolle und ereignisreiche Geschichte zu erschaffen, die ich mir wahnsinnig gerne anhöre. Dabei bin ich nicht mal ein totaler Pferdenarr. Mit viel Geschick, wird hier die unendliche Liebe zwischen Mensch und Tier aufgezeigt und die Gefühle von Mika sind für mich völlig nachvollziehbar.

 

Natürlich schlägt man als Mutter die Hände über dem Kopf zusammen, wenn die eigene Tochter auf einmal so ein Abenteuer erleben würde, aber für die Geschichte ist es einfach toll. Auch die Verbindung zwischen Mika und ihrer Oma wird immer inniger dargestellt, ich denke auch, da sie sich doch sehr ähnlich sind, auch wenn Mika dies nicht zugeben würde.

Fanny und Sam sind auch in dieser Geschichte voll dabei und es dreht sich auch ein bisschen um ihre Liebelei, verschmähte Gefühle, Unsicherheiten und Zusammenhalt. Doch dies ist in einen Rahmen gepackt, so dass es nicht zu viel Raum einnimmt und auch 8 Jährige damit kein Problem haben.

 

Ich war voll dabei, habe mit gefiebert, gelacht, hatte Tränen in den Augen und fand das Hörbuch, wie auch die vorherigen, einfach klasse. Ja es ist wohl eher für Mädchen, aber psst mein Sohn mag die Hörbucher auch ab und zu mal hören.

 

Für mich ein Hörbuchschatz, der gerade bei meiner Tochter bestimmt nicht nur einmal laufen wird. Tolle Erzählerstimme, schöne Geschichte und für Pferdenärrinnen und die die es noch werden wollen auf jeden Fall super geeignet. Und die Bücher werden bei uns auch noch einziehen, bisher war meine Tochter noch zu jung!

  (33)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(289)

561 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

magie, black blade, jennifer estep, fantasy, liebe

Black Blade - Das dunkle Herz der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492703567
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lila ist nun seit einigen Wochen bei den Sinclairs, um Devon zu beschützen. Wie jedes Jahr steigt in Cloudburst Falls das Turnier der Klingen. Ein Wettkampf, bei dem alle magischen Familien Vertreter stellen, um dann für die jeweilige Familie zu gewinnen. Lila wird ausgewählt und hätte gerne darauf verzichtet. Beim Turnier passieren mysteriöse Unfälle und Lila findet immer wieder tote Monster. Wer ist für die Vorfälle verantwortlich, wer ist der Mörder und was hat Victor Draconi für einen finsteren Plan?

 

Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert, zum Einen zu dem Vorgängerband und zum Anderen  zur Autorin. Dieses Mal sind neben dem Gesicht rote Federn abgebildet, die sich auch in der Geschichte wiederfinden.

 

Jennifer Estep hat es auch mit diesem Folgeband geschafft, mich durch die Geschichte zu katapultieren. Die Story knüpft an den ersten Teil an und man ist sofort wieder in dieser Familienfehde involviert. Mir fiel der Einstieg noch ein bisschen leichter als beim ersten Band. Durch einige Wiederholungen sollte man auch nach einem Jahr Wartezeit kein Problem mit dem Wiedereinstieg in die Geschichte haben.

 

Die Charaktere der Sinclair Familie lernt man noch etwas besser kennen und die Protagonisten aus den anderen Familien werden näher aufgezeigt. So gab es die ein oder andere Überraschung und bessere Einsicht in das Verhalten der unterschiedlichen Personen.

Lila und Devon sind auch in diesem Band einfach toll. Kämpferisch, verunsichert und ja auch verliebt. Dies merkt man immer wieder und es ist toll in das Buch eingebunden. Trotz allem nimmt es nicht zu viel Platz ein.

Besonders Felix fand ich immer wieder total witzig und zudem bekam man von ihm noch eine andere Seite gezeigt. Die Liebelei zwischen ihm und Deah zeigt sich immer mehr und so langsam bekommen es auch andere Menschen mit.

Auch erfährt man hier einiges von den Familienverhältnissen von Lila, sowie die genaueren Umstände der Beziehung zwischen ihrer Mutter und ihrem Vater. Es geht in diesem Band sehr viel mehr in die Tiefe und in die Vergangenheit, als beim ersten Teil. So versteht man einige Situationen noch besser.

 

Der fesselnde Schreibstil ist großartig, ich bin regelrecht von einem zum nächsten Kapitel geflogen. Es liest sich sehr flüssig, bei jedem Kapitel dachte ich mir, ach komm, nur noch ein Kapitel, um dann doch noch ein paar zu lesen. Die Autorin schafft es eine magische, mit einer realen Welt zu verknüpfen und dies so ausführlich zu beschreiben, dass man sich die Orte super vorstellen kann.

Die Kampfszenen waren detailliert beschrieben, aber nicht zu brutal. Die Morde wurden da schon etwas intensiver wahrgenommen, waren aber auch noch völlig im Rahmen. Doch die Verzweiflung von Lila war spürbar und man konnte mitfühlen, was sie empfunden hat.

 

Mir hat diese Fortsetzung super gefallen, die Seiten flogen nur so dahin und ich bin gerne wieder mit Lila und Devon unterwegs gewesen. Es ist eine Story, die spannend, magisch, romantisch und für die eine oder andere Überraschung gut ist. Eindeutige Leseempfehlung.

 

  (38)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

22 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

jugendbuch, blog, kinderbuch, club, theoretiker

Der Theoretikerclub

Anja Janotta , Vera Schmidt
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei cbt, 29.08.2016
ISBN 9783570164358
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Linus, Albert und Roman haben den Theoretikerclub gegründet. Knut ist sozusagen in Ausbildung und mit seinen noch nicht ganz 9 Jahren auch der Jüngste. Die Jungs haben einen Blog und fachsimpeln dort sehr gerne herum. Doch wenn es um das Praktische  geht, stehen sie doch nicht mehr so gut da. Bei dem Kampf gegen ausgekochte Schwestern, streitlustige Nachbarjungs oder ihrem ultimativen Plan für Frieden zu sorgen, muss Knut oft praktisch zu Hilfe kommen. Werden sie ihre Schwächen ausbügeln können und wird am Ende Frieden herrschen?

 

Das Cover ist super gewählt, vorne Linus, Albert und Roman vor einem Computer mit lauter Kabelsalat und hinten Knut, der die praktische Lösung schon erkennt. Einfach klasse gewählt, da so viele Situationen im Buch auf Knuts praktisches/logisches Denken hinauslaufen.

 

Anja Janotta hat mit diesem Buch einen Lesespaß kreiert, der Jungs, aber auch Mädchen ansprechen sollte, die gerne technisch unterwegs sind. Auch die Mädels sind im Buch gut vertreten und eigentlich fast die Sympathischeren, da sie eben nicht so theoretisch sind.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, wird untermalt durch Blogeinträge und Chats und so wird die Geschichte nochmals aufgelockert. Der Kapitelanfang beginnt immer mit einer Illustration eines Handys mit Bild darauf.

Was ich ganz super finde ist zum Einen, dass vorne im Buch alle wichtigen Charaktere der Erzählung mit einer Zeichnung, Alter, Stellung in der jeweiligen Clique und Verbindung untereinander aufgezeigt wird. So können die Kinder (und auch ich) ab und zu mal zurückblättern und nachschauen. Zum Anderen fand ich auch die Idee mit dem Daumenkino in der Ecke des Buches super gewählt.

Mein Sohn mit seinen 9,89 Jahren hatte mit den Chats/Blogeinträgen ein kleines bisschen Probleme, aber einfach nur, weil er mit solchen Dingen noch keine Erfahrung hat. Im Laufe des Buches ist das dann aber kein Problem mehr.

 

Die Geschichte ist aus dem Leben der heutigen 10-13 Jährigen und zeigt, wie viel mehr Mediennutzung heutzutage läuft, im Gegensatz zu vor 25 Jahren, als ich so alt war. Klar ist es in diesem Buch etwas überspitzt dargestellt und ich hoffe, dass die Kinder in diesem Alter auch noch andere Sachen machen, doch ist das Buch auch mit wahnsinnig viel Witz, Wortverdrehern, Plänen und Aktionen gespickt. So kann man in diese Geschichte eintauchen, Freundschaft, Mut und Schwächen von theoretischen Plänen erleben und sich ein ums andere Mal schlapp lachen.

Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und jeder auf seine Art einzigartig. Die Theoretikerjungs sind Nerds par excellence, sie passen wie die Faust aufs Auge und wo es bei ihnen theoretisch funktioniert, sind sie praktisch manchmal aufgeschmissen.

Dafür gibt es den einfach genialen Knut, der mir total ans Herz gewachsen ist. Denn er bügelt die praktischen Ausfälle von Albert, Linus und Roman ein ums andere Mal aus. Er ist in meinen Augen derjenige, der mit seinen fast 9 Jahren besser im Leben zurechtkommt, als die drei Jungs. Schlau, praktisch gut ausgebildet und mit verhandlerischem Geschick, kann er super punkten. Noch dazu ist er einfach der Vernünftigste, der nicht jede Aktion freiwillig mitmacht.

 

Anja Janotta hat sich ihren Sohn geschnappt und dieses schöne Buch vom Titel her, aber auch vom Slang der Altersgruppe geschaffen. Mit altersgerechter Sprache, auflockernden Chatprotokollen, einer zur Geschichte passenden Charakterdarstellung und sprachlicher Vielfalt kommt dieses Buch für Jungs, wie auch Mädchen zustande. Es eignet sich wunderbar für die Altersgruppe, kann aber auch gut vorgelesen werden. Die etwas jüngeren Leser/Zuhörer brauchen vielleicht ab und an eine Erklärung, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch und die Lacher sind garantiert.

 

Witziges, aber auch tiefergehendes Buch über Freundschaft, Zusammengehörigkeit und theoretisches Wissen, das praktisch umgesetzt werden muss. Für Jungs, wie auch Mädchen geeignet! Volle Leseempfehlung!  

  (51)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

christmas, kinder, weihnachten, grusel, children

Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder

Frank M. Reifenberg , Monika Parciak
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 03.10.2016
ISBN 9783522184397
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Jeremias W. Pepperfield, kurz Pepper, hat es nicht leicht. Nachdem seine Schwester vor einigen Jahren an einem 1. Dezember verschwunden ist, lebt seine Mutter im Sanatorium. Als er das Antiquitätengeschäft von Mister Lugosi betritt und dort den größten Adventskalender aller Zeiten sieht, beginnt sein Abenteuer.

Denn um das Geheimnis des Kalenders zu lüften, muss er in den Kalender klettern. Doch was ihn dort erwartet und ob er seine Schwester retten kann wird sich noch herausstellen.

 

Ich war sehr gespannt, was mich erwartet, denn  das „in den Kalender gehen“ erinnert einen im ersten Moment an das Buch Hinter verzauberten Fenstern, das mich auch total begeistern konnte, doch das ist auch schon alles an Ähnlichkeit.

Die Geschichte ist mystisch, spannend, rätselhaft und wunderschön.

Die Charaktere des Buches waren alle gut ausgearbeitet.

Mister Lugosi scheint zu Beginn etwas unheimlich, doch merkt man mit der Zeit, was er sich so sehr wünscht und wie viel ihm daran liegt, dass Pepper seine Mission erfolgreich abschließt. Nicht nur für Pepper selbst, sondern auch für sich.

Pepper ist ein hilfsbereiter, mutiger Junge, der für seine Familie alles versuchen würde, um wieder zusammen am Weihnachtsbaum zu sitzen.

Wenn ich auch super fand, war Mrs. Cloud, die Haushälterin, die zwar teils etwas ruppig daher kommt, der aber auch wahnsinnig viel an Pepper liegt. Zusammen mit Mr. Lugosi schützt sie den Laden unter allen Umständen.

Die Sprache ist detailreich beschrieben, so kann man sich alles sehr gut vorstellen. Ich war auf der Reise in den Wald ebenso dabei, als auch auf den heimlichen Nachtwanderungen von Pepper im Speisenaufzug.

Das Buch war mit viel Fantasie gespickt und was ich super gefunden habe mit dem Christkind. Findet man doch sehr häufig Geschichten vom Weihnachtsmann. Hier ist das Christkind mit dabei, spielt aber nicht die ganze Zeit eine Rolle. Es geht um Wünsche, dass man nur fest genug daran glauben muss, um diese Wünsche wahr werden zu lassen. Es setzt den Wunsch von Pepper, endlich wieder mit seiner ganzen Familie am Christbaum zu sitzen, ganz oben auf die Prioritätenliste. Nicht die materiellen Wünsche stehen hier im Vordergrund.

So macht diese Geschichte wahnsinnig viel Spaß und da ich finde, dass man nicht nur in der Vorweihnachtszeit eine Weihnachtsgeschichte lesen kann, hat es mich sehr gefreut vom Verlag die Möglichkeit zu bekommen, hier einzutauchen.

 

Mit viel Magie, Fantasie, Mut, Freundschaft und Familie ist diese Erzählung vollgepackt und macht auch trotz einiger schauriger Stellen sehr viel Freude. Detailreiche Beschreibungen und eine gute Idee lassen einen durch das Buch fliegen.

  (49)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

witze, sommerferien, schatzsuche, vorlesebuch, die drei ???

Die Mondschatzjäger

Boris Koch
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453270466
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

 

Hagen, Axel und Robbie gehen auf Schatzsuche. Denn der reiche Ringler hat sein Testament in die Zeitung gesetzt und für eine Schnitzeljagd in einem kleinen bayerischen Ort gesorgt. So müssen sie sich gegen den reichen Lionel oder die Immer-Gewinnerin Eleanor durchsetzen. Denn auf einmal ist das ganze Dorf auf Schatzsuche.

 

Meine Meinung:

 

Die Mondschatzjäger ist ein Buch für Kinder ab 8 Jahren. Mit seinen 301 Seiten und der nicht ganz so großen Schrift und wenigen Bildern, ist es aber nicht zu unterschätzen. Es hat eine kindgerechte Sprache und liest sich flott weg, was zum Teil auch an der Geschichte und den liebenswerten Charakteren liegt.

 

Hagen, der ganz oft seinen Bruder vor größeren Schwierigkeiten mit den Eltern rettet und auf ihn aufpasst, ist mir total sympathisch. So einen Bruder wünscht man sich, denn irgendwie erscheint es einem so, als würde er seinen Bruder nie leid.

Axel ist der kleine Bruder, der ständig irgendwelchen Mist baut, fast ertrinkt, abrutscht und von Bienen gestochen wird, sich aber auch für Hagen in eine Schlägerei stürzt. Die Beiden sind ein schönes Geschwisterpaar.

Robbie hat es nicht leicht mit seinem Vater, der sein Geld oft verspielt und so flüchtet er doch sehr gerne zu Hagen und Axel. Eigentlich ist auch noch sein Bruder Oskar mit von der Partie, der war aber krank im Bett gelegen. Geteilt wird aber trotzdem durch vier.

 

Die Geschichte selbst ist oftmals witzig, gerade, was Axel immer so passiert. Auch die Mutter, die immer wieder auf dem Handy anruft, um zu fragen, ob sie eingecremt sind, oder die Bösewichte wie Lionel und seine Gang, werden gut in die Erzählung eingebracht. Es kommt einem wirklich vor wie eine Schnitzeljagd und man kann die Jungs bei ihren Abenteuern, genau auf der Linie zu bleiben, begleiten. Das man dadurch die Flucht vor dem nächsten Bauern und die Rettung eines Rehkitzes in die Hand nimmt, sind nur ein paar schöne Einfälle. Das Buch ist nicht ohne Ende spannend, aber man möchte wissen, ob sie denn am Ende wirklich einen Schatz finden. Und die Raffinesse, die sie dabei an den Tag legen, ist eine Freude. Gerade auch, um das Buch abends vorzulesen, ist es super geeignet, weil die Kinder eine witzige Geschichte haben, die sie gut in die Träume begleitet und sie nicht durch zu viel Spannung nicht einschlafen lässt.

 

Fazit:

 

Schönes Buch für Kinder ab 8 Jahren, dass Spaß auf eine Schnitzeljagd macht. Tolle Charaktere und nicht zu spannungsüberladen.

  (55)
Tags:  
 
265 Ergebnisse