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Finstere Abgründe

Roland Blümel , Rosario Chriss , Stella Delaney , Helga Jahnel
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Fehnland-Verlag, 14.09.2017
ISBN 9783947220113
Genre: Krimi und Thriller

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319 Bibliotheken, 35 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

fantasy, leigh bardugo, das lied der krähen, kaz brekker, nina

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

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42 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

zukunft, weibliche protagonistin, science-fiction, dystopie, gaming

Arena

Holly Jennings , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520215
Genre: Science-Fiction

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361 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

dystopie, liebe, sophie jordan, infernale, mördergen

Infernale – Rhapsodie in Schwarz

Sophie Jordan , Ulrike Brauns
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.03.2017
ISBN 9783785583692
Genre: Jugendbuch

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Stadt der Finsternis - Kalte Magie (Kate-Daniels-Reihe)

Ilona Andrews
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 05.10.2017
ISBN 9783736306691
Genre: Fantasy

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

freundschaft, liebe, trauer, erotik, lust

Crashed (Unfolding 3)

Penny L. Chapman
E-Buch Text: 256 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 08.09.2017
ISBN B075CF45LW
Genre: Liebesromane

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

liebesgeschichten, wg, uni, nachbar

Barfuß im Regen

Hannah Siebern
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.10.2014
ISBN 9781502462534
Genre: Sonstiges

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132 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

jugendbuch, oetinger, shadow dragon, fantasy, oetinger verlag

Shadow Dragon. Die falsche Prinzessin

Kristin Briana Otts , Tanja Ohlsen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.09.2017
ISBN 9783789108440
Genre: Jugendbuch

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435 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

zukunft, geheimnisse, liebe, lügen, freundschaft

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

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fae, rhysand, feyre, fantasy, das reich der sieben höfe

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

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240 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, gene, zukunft, perfektion

Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: „Die Perfekten“ war eine meiner heiß erwartetsten Neuerscheinungen 2017! Ich verfolge den schriftstellerischen Weg der lieben Caroline Brinkmann nämlich schon seeeeeeehr lange und habe sie in der Zeit sowohl als Autorin, als auch als Mensch zu schätzen gelernt. Ihr „Einhorn für alle Fälle“ zählt zu den witzigsten Büchern, die ich je gelesen habe und bekam eine begeisterte Rezension von mir spendiert. <3

Klar, dass ich Caros neue Dystopie unbedingt haben musste! Ich fing, kurz nachdem es bei mir einflatterte, euphorisch mit dem Lesen an. Vielleicht zu euphorisch? o.O Denn ich muss zugeben: Anfangs tat ich mich doch einigermaßen schwer mit der Geschichte und saß dann ziemlich lange an diesem 600 Seiten Wälzer. ABER (und das ist ein wirklich dickes ABER): Es hat sich SOWAS VON gelohnt!!! *_* Lasst uns doch mal schauen, was ich alles beim Lesen durchgemacht habe …

Rain, unsere Protagonistin, die als „Ghost“ immer auf der Flucht ist und quasi vom Underdog zur Heldin wird, mochte ich wirklich gern. Ich streifte mit ihr durch die staubigen Straßen von Grey, ließ mich von der Liebe ihrer Mutter umhüllen und mir von ihrer Fuchsmanguste Pi in den Finger beißen. Und natürlich versteckte ich mich mit ihr gemeinsam vor den Wächterdrohnen und schließlich … ach nein, das müsst ihr schon selbst lesen. ;)

Unser zweiter Protagonist ist Lark, der ebenfalls im versmockten Industriezirkel Grey lebt. Seine Familie und vor allem seine kleine, kranke Schwester Rose (die ich sehr ins Herz geschlossen habe) sind ihm das allerwichtigste im Leben. Als er die Chance erhält, eine Ausbildung zum Wächter zu beginnen, ergreift er sie beim Schopf, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen …

Obwohl Lark viele falsche Entscheidungen trifft, konnte ich seine Beweggründe zu jeder Zeit nachvollziehen. Für den Schutz seiner Familie tut er alles, was nötig ist und dafür hatte er meine volle Sympathie – auch wenn einige seiner Taten schlimme Konsequenzen nach sich zogen … Gerade das machte ihn aber zu einem interessanten Charakter. Ich liebe es, wenn ein Autor es schafft, solch zerrissene, zwiespältige Figuren glaubhaft rüberzubringen. Chapeau dafür!

Ansonsten gibt es ein wirklich buntes Figurenkarussell, darunter einige schräge Vögel und mehr oder weniger vertrauenswürdige Personen, die die Handlung lebendig machten. Einer meiner Favoriten war definitv der Frauenversteher und Lebemann Morpheus und ich hoffe sehr, dass er im Folgeband nochmal eine größere Rolle spielt. *mehr von ihm lesen möchte* Oh und Rains Mom Storm definitiv auch – was für eine warmherzige und starke Frau, die sich jeder als Mutter nur wünschen kann!

Einen Nachteil hatten die unzähligen Charaktere allerdings: Ich wusste beim Lesen oft nicht, wer jetzt eigentlich wer ist und kam mit den Namen durcheinander. o.O Das hemmte meinen Lesefluss und brachte mich so manches Mal raus. Auch hätte ich mir bei einigen Leuten mehr „Screentime“ und Charaktervertiefung gewünscht, damit sie mir im Gedächtnis bleiben.

Beim Schreibstil stecke ich ebenfalls in einem kleinen Zwiespalt: Einerseits war er wunderbar bildlich und atmosphärisch, sodass ich die aschegetränkte Luft in Grey förmlich schmecken konnte, auf der anderen Seite war er mir aber zu detailreich und es gab einige Beschreibungen, die sich oft wiederholten. Es kamen einfach zu viele Infos zur neuen Welt, da wäre weniger mehr gewesen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich bei so etwas immer sehr pingelig bin, wahrscheinlich sehen es Leser, die einen detaillierten Schreibstil mögen, anders.

Also auch wenn einiges meiner Meinung nach gekürzt hätte werden können, merkt man, dass hier eine junge, frische Autorin schreibt, die viel Potential hat und sich mit Sicherheit noch weiterentwickeln wird. Man spürt das Herzblut und die Leidenschaft, die Caroline Brinkmann für ihr Werk hegt und die Botschaften, die ihr wichtig sind, kamen direkt bei mir an. Wirklich beeindruckend!

Kommen wir zum letzten Punkt, der Story. Zunächst mal: Eine verdammt interessante Thematik, das mit den Perfekten und der Einteilung der Menschen in verschiedene Kategorien. Ich musste so manches Mal schlucken, wenn Charaktere wegen eines (angeblichen) Handicaps eine Stufe herabgesetzt wurden. Es war wirklich realistisch und nachvollziehbar und damit umso erschreckender! O_O Zugegeben: Man kann das Rad nicht neu erfinden und es erinnerten mich einige Elemente an die „Tribute von Panem“, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm, denn die Geschichte schlug einen ganz eigenen Weg ein.

Leider zog sich der Anfang ein wenig und ich kam nicht so gut voran, wie ich gerne wollte. Damit blieb auch die Spannung zeitweise auf der Strecke und ich las zwar interessiert, aber nicht unter Starkstrom weiter. Auch nahm die Story eine Wendung (ich darf hier leider nicht spoilern), die mich nicht restlos überzeugte und erstmal die Handbremse anzog. An der Stelle hätte ich mir weniger Beschreibungen von Rains Alltag, sondern mehr Action und „Mord und Totschlag“ gewünscht …

Das zog sich eine Weile hin bis ab ca. der Hälfte Fahrt in die Sache kam und Rains Alltag gehörig aufgemischt wurde! Menschliche Verluste gaben sich die Klinke in die Hand – um nicht zu sagen sie starben weg wie die Fliegen! o.O Es gab mehr Opfer als ich erwartet  hatte und ich saß mit offenem Mund und feuchten Augen da. *böse zu Frau Autorin schiel* Aber auch wenn mein Herz blutete – das war vollkommen richtig so!

Jedenfalls steigt ab da die Spannung, Tiefgründigkeit und Düsternis kometenhaft an und es wurde von Seite zu Seite mehr zu der Dystopie, die ich mir von Anfang an gewünscht hatte! Das wahre Emotionsfeuerwerk wird dann auf den letzten 50-100 Seiten abgefackelt und es hat sich damit SOWAS VON gelohnt, dranzubleiben! *erleichtert und froh bin*

Das Ende war recht offen, wirkliche „Lösungen“ werden einem nicht auf dem Silbertablett präsentiert und es sind auch nicht alle Handlungsstränge zuende geführt worden (ein zweiter und letzter Teil ist übrigens für 2018 geplant). Dennoch hat es mich mit seiner Botschaft schwer beeindruckt und gerade die letzten Seiten haben ihre Spuren in mir hinterlassen. Sie wirken nach. Noch immer … *erstmal schwer durchatmen und mir ein Tränchen aus dem Augenwinkel wischen muss*

Fazit: Müsste ich die ganzen 600 Seiten in einem Satz zusammenfassen, wäre es wohl: Schwacher Anfang, saustarkes Ende! Aber ein paar mehr Fazitworte kriegt ihr doch: Ich muss leider einige kleine Abstriche machen, aber dafür gab es auch viele eindrucksvolle Szenen und eine wichtige Botschaft. Auf der Pro-Seite steht, dass keine Liebesgeschichte vorkam (war mal eine tolle Abwechslung), dass die Story keinen typischen Verlauf nahm, es keine Schwarz-Weiß-Malerei gab und alle Seiten kritisch betrachtet wurden.

Die Geschichte brauchte zwar eine Weile, um mich in den Bann zu schlagen, dafür hallt sie noch immer in mir nach … DAS schaffen nicht viele Bücher und die Autorin hat definitiv etwas zu sagen, das sich anzuhören lohnt! Am Ende gab es unglaublich viele Verluste, es wurde dramatisch, düster und blutig, ich konnte nur fix und fertig vor den Seiten sitzen. Entgegen dem Titel sind die „Perfekten“ nicht zu 100 % perfekt (ja, das Wortspiel muss an der Stelle sein, sorry), aber von der jungen Autorin können wir noch viel erwarten – merkt euch ihren Namen! ;)

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die schönsten Märchen der Brüder Grimm, mit MP3-CD

Jacob und Wilhelm Grimm , Larisa Lauber , Rusalka Reh
Fester Einband
Erschienen bei Magellan, 13.07.2017
ISBN 9783734828089
Genre: Kinderbuch

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290 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

liebe, these broken stars, galaxie, sofia, gideon

These Broken Stars - Sofia und Gideon

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2017
ISBN 9783551583710
Genre: Jugendbuch

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1.325 Bibliotheken, 46 Leser, 3 Gruppen, 217 Rezensionen

fantasy, fae, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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56 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

jufendbuch, s.j. kincaid, arena verlag, diabolic, gebundenes buch, hardcover, liebe, neuerscheinung, rezension, s. j. kincaid, science fiction, vom zorn geküsst, jugendbuc, science fiction, arena verlag

Diabolic: Vom Zorn geküsst:

S.J. Kincaid
E-Buch Text: 488 Seiten
Erschienen bei Arena Verlag, 05.01.2017
ISBN 9783401806587
Genre: Sonstiges

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fantasy, gaben, chosen, erinnerung, liebe

Chosen - Das Erwachen

Rena Fischer
Fester Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 20.06.2017
ISBN 9783522505567
Genre: Jugendbuch

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25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

geige, musiker, taub

Wovon du träumst

Kira Gembri
E-Buch Text
Erschienen bei Independently Published, 07.08.2017
ISBN B074NCGQJZ
Genre: Jugendbuch

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

brian freeman, erinnerung, unterbewusstsein, selbstmord, psychothriller

Der Mörder in deinem Kopf

Brian Freeman
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 08.08.2017
ISBN 9781542096478
Genre: Sonstiges

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230 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 132 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, aditi khorana, märchen, amrita am ende beginnt der anfang

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Aditi Khorana , Peter Klöss
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 21.08.2017
ISBN 9783791500560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Amrita macht auf den ersten Blick einen wirklich epischen Eindruck: Episches Cover, epischer Klappentext und eine Erwartungen schürende Ankündigung auf der Rückseite. Das Cover glitzert, und wenn man den Umschlag abnimmt, sieht das Buch immer noch ziemlich schick aus, denn es ist auch darunter bedruckt! Rein äußerlich stimmt also alles und ich war richtig hibbelig, mit dem Lesen anzufangen. Erwartet habe ich ein opulentes Märchen aus Tausendundeiner Nacht mit zauberhaften Fantasyelementen. Aber habe ich das auch bekommen?

Um gleich mal die Spannung zu lösen: Leider nein. Dabei fing es eigentlich gut an. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Autorin findet passende Worte, sodass ich das orientalische Flair direkt vor Augen hatte. Amrita ist ein nachvollziehbarer, sympathischer Charakter und ich fühlte mit ihr mit. Auch die Ausgangssituation im Palast mit Sikander fand ich interessant und der Konflikt verschärfte sich zusehends, als er Amritas Vater mit Krieg drohte, wenn er ihm nicht seine Tochter zur Braut gibt. Daraus hätte man etwas Gutes machen können.

Doch leider, leider geht es ab Amritas Flucht aus dem Palast nur noch bergab. Die Lovestory mit ihrem Jugendfreund kam null bei mir an, weil die Gefühle fehlten und auch die weitere Handlung konnte mich nicht fesseln, denn alle Charaktere wurden nur schablonenartig ausgearbeitet. Sie sind blass, stereotyp und erheben sich zu keiner Zeit vom Papier, bleiben nur Marionetten an Fäden, an denen die Autorin hin und wieder zieht, wie es ihr gerade passt.

Ich finde, dass generell ALLES in „Amrita“ viel zu kurz abgehandelt wird. Die Szenen, die alle abgehackt zu Ende gehen und im nächsten Kapitel einen kleinen Zeitsprung hinter sich hatten, gaben mir das Gefühl, förmlich durch die Story zu hetzen. Mit Affenzahn. In Lichtgeschwindigkeit. Dazu kamen kitschige Liebesszenen und klischeehafte Dialoge. Andauernd werden Platitüden gedroschen, à la: „Alles wird gut“, „Wir finden einen Weg“, „Das ist dein Schicksal“ und so weiter. Auf so etwas reagiere ich als Vielleserin mittlerweile allergisch und daher konnte ich das Buch einfach nicht ernst nehmen.

Ich war eigentlich schon ab Amritas Flucht am Anfang aus der Geschichte raus. Ich habe trotzdem weiter gelesen und auf Besserung gehofft, doch leider kam ich auch nicht wieder rein. Bis zum Schluss durchgehalten habe ich ehrlich gesagt nur, weil es ein Rezensionsexemplar war, sonst hätte ich es abgebrochen. Zum Storyverlauf kann ich nur sagen, dass sich alles viel zu einfach fügt, Amrita muss gar nichts tun. Alles läuft glatt und die Gefahren sind viel zu unspektakulär geschildert, sodass ein Mitfiebern gar nicht möglich war.

Für meinen Geschmack waren auch zu wenig Fantasyelemente vorhanden. Und die, die vorhanden waren, wurden so unspektakulär geschildert, dass sie mich kalt ließen. Im Grunde ist „Amrita“ nur eine gewöhnliche Zeitreisegeschichte – „Zurück in die Zukunft meets Orient“. Das passte für mich einfach nicht zusammen.

Ich hatte mich, aufgrund des Klappentextes und einiger Bewertungen, auf eine starke weibliche Heldin gefreut und war dann umso enttäuschter von Amrita. Sie ist keineswegs stark und heldenhaft, sondern eher wankelmütig, naiv und schafft nichts allein. Andauernd rast ihr Herz, ist sie im Schock erstarrt und ihr wird irgendwas bewusst. Sie lässt sich ständig herumschubsen und beeinflussen.

Zum Ende hin zeigt sie zwar deutlich mehr Reife und Opferbereitschaft, aber auch das konnte das Ruder für mich nicht mehr rumreißen – auch wenn ich den Gedanken dahinter nicht schlecht fand und die Botschaft der Geschichte in Ordnung war. Apropos Botschaft: Die wird hier leider mit dem Holzhammer vermittelt. So etwas mag ich gar nicht, zumal die Autorin in einem Nachwort nochmal extra ihre Intentionen erläutert. Auch war mir das Ende zu abgehoben und esoterisch und vom ganzen Storyverlauf hatte ich mir einfach etwas anderes erwartet (ich kann hier nicht spoilern). Schade.

Fazit: Tolle Aufmachung, interessante Ausgangssituation, angenehmer Schreibstil, schöne Kulisse, gute Idee. Das war es aber leider auch schon. Denn hier wurde alles zu hastig und oberflächlich ausgearbeitet: Story, Charaktere, Weltenbau. Die Liebesgeschichte kam nicht bei mir an, Spannung stellte sich keine ein, alles wirkte klischeehaft, oberflächlich und vorhersehbar.

Die Charaktere wurden vor meinen Augen nicht lebendig und blieben bloße Schablonen, die die Autorin nach Belieben ausfüllte. Das wirkte aufgesetzt und wenig glaubhaft. Die Botschaft an sich war dabei gar nicht schlecht, aber es scheiterte an der Umsetzung. So bleibe ich schlussendlich enttäuscht zurück. Not my cup of tea.

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high fantasy, jugendbuch, urban fantasy

Die Diamantkrieger-Saga - Tashiras Bestimmung

Bettina Belitz
Fester Einband
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164266
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Hach ja, die Saga hat mich schon so lange begleitet und endlich konnte ich das Finale um Sara und die Diamantkrieger-Loge aufschlagen. Die ganze Reihe ist recht speziell, entweder man liebt sie oder man kommt nicht wirklich dran. Ich für meinen Teil LIEBE diese besondere Atmosphäre irgendwo zwischen Realität und Fantasy, den tiefgründigen Schreibstil, der seinesgleichen sucht, die Charaktere, die so lebensecht, sind und die Botschaften zwischen den Zeilen. Aber vielleicht sollte ich erstmal vorn anfangen … :)

Ich schlüpfte sofort auf den ersten Seiten wieder in Sara hinein, war voll drin in ihren Gedanken und habe mich komplett mit ihr identifiziert. Eine tolle Protagonistin, unglaublich stark und lernwillig, aber eben nicht perfekt. Nichts ist einfach für sie, sie erleidet eine Menge Verluste und muss sich jeden einzelnen Schritt nach vorn hart erarbeiten. Genau deshalb habe ich ihr von Herzen alles Glück der Welt gewünscht! Ich kämpfte an ihrer Seite und litt und hoffte mit ihr auf eine bessere Zukunft …

In diesem letzten Teil ist Sara noch ein Stückchen reifer geworden und stellt sich ihrer Vergangenheit und ihren Dämonen. Konkret heißt das, dass sie sowohl ihre Beziehung zu Damir, als auch zu Kratos aufarbeitet und somit werden die roten Fäden aus den Vorgängerbänden zufriedenstellend zuende geführt. Sara beeindruckte mich ein ums andere Mal mit ihrer Charakterstärke und trotzdem ist sie keine Superwoman, sondern ein echter Mensch mit allen menschlichen Zweifeln und Fehlern.

Ihr merkt es schon: Ich komme ins Schwärmen. :) Selten hat mich eine Protagonistin so sehr beeindruckt und in ihre tiefgründige Gedankenwelt mitgenommen. Es gibt dann auch in der Story nicht so viel „äußere Action“, es wird sich, wie in Band 1 und 2, eher auf Saras Innenleben konzentriert. Einzig das Ende geht ein wenig mehr in die Fantasyrichtung, wobei auch da den Lesern überlassen ist, wie viel man dort hinein interpretiert.

La Loba ist einmal mehr eine wertvolle Wegweiserin, Lehrmeisterin und Freundin für Sara. Sie spricht teilweise in Rätseln, hat aber auch wertvolle Ratschläge auf Lager. Sie strahlt eine beinahe mütterliche Wärme aus, die Sara bitter nötig hat. Mein heimlicher Favorit aber ist Pax. Für ihn wurde der Ausspruch „ein Fels in der Brandung“ quasi erfunden. Er ist kein Mann der vielen Worte, aber absolut verlässlich, treu und einfach da, wenn Sara ihn braucht. Und das alles ohne Fragen zu stellen oder misstrauisch zu werden, er vertraut ihr und lässt Sara den Freiraum, den sie braucht.

Pax erdet sowohl Sara als auch die Story und war ein angenehmer Kontrast zur Diamantkrieger-Thematik und der stellenweise recht spirituellen und esoterischen Handlung. Stichwort Handlung: Ich will nicht zu viel verraten, deshalb bleibe ich sehr vage: Sie steckt voller Emotionen, erschreckt, verzaubert, berührt und schenkt Frieden. Zwischen den Zeilen gibt es viele wichtige Botschaften, die man für sein eigenes Leben mitnehmen kann.

Es bleibt viel Interpretationsspielraum, was die Diamantkrieger und den Fantasyanteil betrifft, das war wirklich interessant und ich schätze, die Autorin hat das bewusst offen gelassen, damit man seine eigene Wahrheit finden kann … Die Story ist dennoch in sich rund und abgeschlossen. Alle offenen Fragen aus den ersten Bänden werden wieder aufgenommen und beantwortet, was ich seeeeeeeeehr zu schätzen weiß und mich zufrieden zurück ließ. :)

Noch einmal kurz zur Liebesgeschichte (Vorsicht, könnte leichte Spoiler enthalten!). Sie hat mich schwer beeindruckt und mitgenommen, denn die Autorin geht hier einen anderen, nicht klischeehaften Weg. Es muss nicht immer der „vorherbestimmte Seelenpartner“ sein, der der Richtige für einen ist, wenn die Umstände dagegen sprechen. Genauso kann das Glück ganz nah sein, weniger selbstzerstörerisch und nervenaufreibend, dafür heimlig und einfach, aber genauso schön. Das war mal erfrischend anders, Chapeau und vielen Dank dafür!

Zum Ende muss ich noch ein gaaaaaaaaanz kleines bisschen Kritik üben (ja, es geht leider nicht ganz ohne). So sehr mich das Buch beeindruckt hat, es zog sich im Mittelteil ein wenig und die Story schritt eher langsam voran. Trotzdem wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht und irgendwie passt diese langsame Entwicklung, denn so kann man die Worte wirklich ganz in Ruhe aufnehmen und verarbeiten. Mut zur Langsamkeit und Besinnlichkeit in unserer hektischen Welt – das habe ich als eine der vielen Botschaften für mich mitgenommen …

Zum Ende hin zieht die Spannungsschraube dann wieder ordentlich an, die Anspannung war förmlich zu schmecken und das drohende Unheil hing wie ein Damoklesschwert über den Figuren. Die Stimmung übertrug sich so sehr auf mich, dass die Seiten förmlich an meinen Fingern klebten und ich das Buch einfach nicht zur Seite legen konnte!

Und ich wurde nicht enttäuscht. Zurück in den Katakomben wird es dreckig, düster und dramatisch – aber sowas von! Mir rieselten eiskalte Schauer über den Rücken und teilweise erinnerten mich die Beschreibungen an einen waschechten Horrorfilm! O_O Es gab so viele coole Ideen: Die Spinnen *schauder*, das „lebendige Etwas“ (ich will nicht spoilern), die Visionen, einfach alles. Der helle Wahnsinn, wirklich!

Nur das, was hinter der Hydra steckt, traf nicht ganz meinen persönlichen Geschmack. Es war etwas zu viel des Guten und ging in eine andere Richtung als erwartet. Auch war mir alles ein wenig zu kurz abgehandelt und auf einmal war da schon das Ende und ich hätte noch ein paar Seiten gebraucht, um „auf Wiedersehen“ zu sagen, gerade weil sich für die vorherige Entwicklung so viel Zeit genommen wurde. Ich fühlte mich abrupt mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen und hätte mir noch einen längeren Epilog gewünscht, in dem unsere Hauptcharaktere alle noch einmal aufgetaucht wären … *schnief*

Fazit: Eine spezielle Geschichte irgendwo zwischen Realität und Fantasy, die jeder für sich selbst erfahren und interpretieren sollte. Man muss sich darauf einlassen, dann bekommt man hier die ganze Bandbreite der Gefühle geboten! Erwartet keine typische Jugendfantasy, sondern stellt euch auf etwas komplett Neues und Andersartiges ein.

Ich sage danke, Bettina Belitz! Danke für eine Gefühlsachterbahn par excellence, für Denkanstöße, Aha-Effekte und interessante neue Sichtweisen. Danke für das friedvolle Gefühl, das sich während des Lesens in mir ausbreitete und danke für ein wenig mehr Magie in meinem Alltag!

Die gesamte Diamantkrieger-Saga ist eine Geschichte, die sich in mein Herz gebrannt hat. Die besonders ist und fernab vom Mainstream. Eine Geschichte voller Dreck, Düsternis, Drama, Schönheit, Mut, Hoffnung, Licht und Liebe. Eine Geschichte, die einem unheimlich viel geben kann, wenn man es nur zulässt … <3

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

samenspende, familie, suche, spermaspender, gefühlschaos

No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam

Natasha Friend , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband
Erschienen bei Magellan, 13.07.2017
ISBN 9783734850295
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Keine lange Vorrede, ich falle gleich mit der Tür ins Haus: Was für ein tolles Überraschungsei! Was für ein witziges und gleichzeitig berührendes Buch, das mein Herz erwärmt und mir Lachfältchen ins Gesicht gezaubert hat! <3 Der Magellan Verlag hat es mal wieder geschafft und mir ein echtes Highlight beschert …

Allein das Thema ist schon etwas Besonderes, das mir buchtechnisch bisher nicht über den Weg gelaufen ist: Probleme in Samenspenderfamilien und die damit verbundenen Gefühle bei den Kindern und Eltern. Das wird nämlich nicht nur als Storyaufhänger benutzt, nein, es ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und wird sehr intensiv beleuchtet.

Im Mittelpunkt stehen dabei zwei verschiedene Familien und deren Kinder: Hollis und Milo. Zwei Protagonisten, zwei Sichtweisen, die mich beide gefesselt und an ihre Seite mitgenommen haben. Milo hat zwei Moms, die ihn beide sehr lieben und er ist eigentlich ganz glücklich mit seinem Leben. Er ist kein Bad Boy, sondern eher der Typ „Schüchterner Buchnerd“.

Hollis (den Namen hatte ich vorher noch nie gehört, aber er hat was) ist dagegen ziemlich selbstbewusst und direkt und kommt gut allein zurecht. Ihre Ziehmutter Pam ist vor einigen Jahren gestorben und seitdem hat sie einen Panzer um sich herum aufgebaut, den selbst ihre Mom nicht durchbrechen kann, so sehr sie sich auch bemüht.

Ich fand beide Sichtweisen sehr unterhaltsam zu lesen. Milo ist mein heimlicher Favorit, denn er ist klug, sensibel, unsicher, nerdig, sympathisch und einfach süß. :D Hollis ist dagegen etwas sperriger und es fiel mir vor allem am Anfang schwer, sie zu mögen. Sie läuft die meiste Zeit nur mies gelaunt durch die Gegend, schläft mit einem vergebenen Typen, für den sie nichts empfindet und zickt ihre Mom an, die sich sichtlich Mühe gibt und immer Verständnis für Hollis zeigt. Sie tat mir deshalb oft leid.

Hollis ist eine sehr starke Person, die kein Mitleid möchte und z. B. mit den Mobbingattacken ihrer Klassenkameradinnen sehr entspannt umgeht. Definitiv kein Opfertyp, hat sie mich mit ihrem Mut beeindruckt und wuchs mir schlussendlich doch ans Herz, denn sie öffnet sich ein wenig (ohne dass es kitschig wird oder sie ihren Charakter verändert), sieht ihre Fehler ein und kommt ins Reine mit sich selbst. Nebenbei sei noch bemerkt, dass auch sie ein kleiner Buchnerd ist und das zu Anfang das Eis zwischen uns gebrochen hat. ^^

Alle Charaktere sind unglaublich lebensecht und erhoben sich über die Seiten hinaus direkt vor meine Augen, als würde es sie wirklich geben. :) Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, machen Fehler, reagieren über, sind enttäuscht, unsicher, werden wütend … Aber genau das macht sie so echt und deshalb habe ich sie alle in mein Herz geschlossen. So sehr, dass ich gern noch mehr von ihnen lesen möchte. Für einen zweiten Teil öffne ich gern meine Tür und mein Herz – auch wenn wohl leider nichts Derartiges in Planung ist … *schnief*

Einen muss ich hier nochmal auf ein extra Podest stellen, weil er es wirklich verdient hat: JJ, Kumpel, Kiffer und Komödiant. Das allein klingt etwas merkwürdig, aber hinter ihm steckt mehr als man denkt. Übrigens wird mit dem Drogenthema durchaus kritisch umgegangen und es wird auch unter Milo, JJ und Hollis diskutiert, wobei sich die beiden klar davon distanzieren. Also keineswegs eine geschönte Darstellung und ich fand es passend für ein Jugendbuch, das ab 13 Jahren empfohlen wird.

Aber zurück zu JJ: Er ist Milos bester Freund und versucht stets, ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken. Er sagt immer, was er denkt, und behandelt jeden gleich – ohne Vorurteile, wofür er sich meinen Respekt verdient hat. Man muss ihn einfach mögen, denn er sorgt mit seinem schlagfertigen, losen Mundwerk für Lacher und ist immer zur Stelle, wenn Milo ihn braucht. Hach ja, ihr merkt es schon: Ich komme ins Schwärmen! <3

Natasha Friends Schreibstil ist rasant, humorvoll, locker und (im Falle von Hollis) sarkastisch. Er kreiert eine ganz eigene Atmosphäre, in der ich mich trotz der Probleme und teilweise ernsten Themen heimelig gefühlt habe. Die Erzählweise ist geprägt von vielen Dialogen und E-Mails (zwischen den verschiedenen Samenspenderkindern) und liest sich dadurch quasi wie von selbst. Ich hatte das Buch in Windeseile inhaltiert und wäre bereit für weiteres aus der Feder von Frau Friend! :D

Lasst mich zum Schluss noch kurz etwas zur Story sagen, ohne zu viel zu verraten: Die Liebe spielt hier ebenfalls eine Rolle, wenn auch eine vergleichsweise kleine, da die Familie im Vordergrund steht. Das fand ich perfekt, denn es muss nicht immer das Hauptthema sein. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die zwei Familien, deren Beziehungen zueinander und darum, seinen Platz im Leben zu finden.

Die Suche nach Samenspender No. 9677 wird immer wieder zwischendurch vorangetrieben und fügt sich organisch in die Geschichte ein. Es ist kein Roadtrip (wie ich zuerst vermutet hatte), sondern läuft hauptsächlich über Datenbanken und E-Mails – wir leben eben in modernen Zeiten. :D Ich musste übrigens zwischendurch ein paar Tränchen verdrücken, was bei mir nicht viele Bücher schaffen. Einzig das Ende erfüllte nicht all meine Wünsche, denn es kam ziemlich abrupt und ließ einige Fragen offen. Andererseits passt es gut zur Geschichte und man kann sich selbst ausmalen, was unseren Freunden wohl noch alles widerfahren wird …

Fazit: Mittlerweile steht der Magellan Verlag für mich für besondere Bücher: Locker-flockig zu lesen und dennoch mit Tiefgang und Bezug zu aktuellen Themen. Er hat zurecht schon einige Literaturpreise abgesahnt, denn die Qualität überzeugt einfach (und nein, dies ist keine dreiste Werbung, sondern nur meine höchst bescheidene Meinung ^^)!

„No. 9677“ ist eine humorvolle Familiengeschichte um das Tabuthema „Samenspenderkinder“, das auf unverkrampfte Weise angesprochen und ausführlich behandelt wird. Lachen und weinen liegen hier nah beieinander. Die Geschichte lebt besonders von ihren außergewöhnlichen Charakteren, beinhaltet eine Prise dramatisch-gefühlvolle Szenen und als Topping gibt es Witz und Herzenswärme obendrauf! Für mich ein echtes „Feel-Good-Buch“ um einen verrückten Haufen, der sich als Familie zusammenrauft! :D

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gabe, dystopie, superio, liebe, superior

Superior

Anne-Marie Jungwirth
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959912112
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung: Von der lieben Anne-Marie Jungwirth habe ich schon „Engelsstaub“ gelesen und mochte es sehr. Jetzt musste „Superior“ natürlich unbedingt her. :) Der Klappentext klingt schon extrem verlockend, denn ich LIEBE übernatürliche Gaben (X-Men – hallo!) und das in eine Dystopie eingebettet mit einem Hauch Selection/Royal/Bachelor garniert – immer her damit! Aber haben mich die Superior und ihre Superkräfte am Ende auch super beeindruckt?

Was mich sofort fasziniert hat, ist das Thema Genforschung, das hier die Grundlage der Superiorgesellschaft bildet. Es gibt ein regelrechtes Zuchtprogramm (auch wenn das natürlich offiziell nicht so bezeichnet wird) und die Gesellschaft schreibt den Menschen vor, mit wem sie sich paaren sollen. Alles im prunkvollen Rahmen einer Art „Bachelorette“-Veranstaltung, dem sogenannten Maturity Feast, bei dem der Frau drei potenzielle Heiratskandidaten vorgestellt werden. Damit sollen die genetisch am besten ausgeprägten Frauen und Männer zusammengebracht werden, um die perfekten Gaben hervorzubringen.

Das Thema Genforschung wurde von der Autorin gut umgesetzt – übrigens auch so, dass es für den Leihen – also mich – verständlich war. :) Es hat mich total in den Bann gezogen, da es einige Parallelen zu unserer aktuellen Gesellschaft gibt (ich sage nur „klonen“). Das lag mir beim Lesen schwer im Magen und gab mir einiges zum Nachgrübeln mit auf den Weg …

Trotzdem fand ich die Geschichte gar nicht so düster wie erwartet, sie liest sich eher locker-flockig, auch aufgrund des angenehmen Schreibstils der Autorin. Er ist absolut flüssig und vereinnahmend und die Protagonistin Amelia hat ihre ganz eigene Erzählstimme: sarkastisch, vorlaut, rebellisch und auch ein bisschen egoistisch und selbstzerstörerisch. Das macht Amelia zu einer echten Antiheldin. Wirklich erfrischend und unterhaltsam zu lesen. Allerdings hat sie an einigen Stellen auch meine Geduld strapaziert. Sie ist nämlich vor allem in Liebesdingen sehr impulsiv und launisch. Da tat mir der arme Nathan schon manchmal leid …

Stichwort: Nathan. Er ist Arzt am Superior Medical Center und untersucht regelmäßig die Ausprägung der Gaben. Amelia ist eine seiner Patientinnen. Keine leichte Situation für beide, da die gegenseitige Anziehung von Anfang an da ist und Nathan in eine schwierige Lage bringen kann … Er ist auf jeden Fall ein interessanter Charakter und ich danke Anne-Marie dafür, dass sie die Geschichte auch aus seiner Sicht erzählt hat. Das hat mir viele spannende Einblicke in die Superior-Denkweise und -welt gegeben und ich konnte ihm näher kommen. Nathan ist ein zwiespältiger Charakter, anfangs unnahbar und arrogant, kann er später auch seine sanfte Art zeigen und beschützt Amelia, so gut er kann. Ach ja: Habe ich schon erwähnt, dass er ziemlich heiß ist (und direkt und sarkastisch)? :D

Ich fand es toll, dass er, obwohl er sich in Amelia verliebt, nicht sofort seine Prinzipien und sein Leben über Bord wirft und ihr auch nicht alles recht machen will. Es knallt häufiger zwischen den beiden und das ist mir viel lieber als diese sabbernden, hechelnden Schoßhündchen, zu denen manche Buchboys mutieren, wenn sie ihrer Traumfrau begegnen. *Augen verdreh* So sehr mich die Lovestory anfangs auch gefesselt hat, später fand ich einige Streits unnötig, einiges Hin und Her ermüdend und das „Zusammenraufen“ danach zu überhastet. Ein bisschen weniger wäre mehr gewesen. Zumal die Probleme eher von Amelia hausgemacht sind und sie ein paar mal zu oft rumzickt, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.

Mein Favorit war Sky, der „Drecksempath“, um es mit Nathans Worten zu sagen. :D Ihn mochte ich als Gesamtpaket, auch mit seiner Gabe, die ihn sehr belastet und mit der er wohl immer noch nicht so gut umgehen kann. Ich habe das Gefühl, dass hinter ihm noch mehr steckt und würde in einem zweiten Band gern in seine Vergangenheit und Gedanken eintauchen. Ich hätte rein gar nichts dagegen, ein paar Kapitel aus seiner Sicht zu lesen, Frau Autorin! ;)

Sehr unterhaltsam fand ich die Anlehnungen an unsere Popkultur und aktuelle Ereignisse, zum Beispiel: Trump, Sherlock Holmes, Bachelor, Trash-TV … Auf sowas stehe ich total, weil es die Geschichte für mich realer macht. Bravo! Jetzt muss ich leider noch ein bisschen Kritik üben, denn die Story geht ab einem gewissen Punkt sehr schnell vonstatten. Dadurch ist das Lesetempo die ganze Zeit enorm hoch, aber es war mir stellenweise einfach zu sprunghaft.

Auch hätte ich mir gewünscht, dass mehr Fokus auf die Fähigkeiten der Superior gelegt wird, schließlich hatte ich mich darauf besonders gefreut, weil ich ein Fan solcher Gaben bin. Es wird zwar darauf eingegangen, aber zu wenig und ich hätte mir noch mehr Fantasy-Elemente gewünscht. Auch etwas mehr Action, Blut und Mord und Totschlag und überhaupt, wäre nach meinem Geschmack gewesen. ^^ Es dreht sich doch sehr viel um Amelia und Nathan und ihre Gefühle. Gerne hätte ich mehr über den Alltag der Superior und normalen Menschen erfahren. Wie leben sie, worin besteht der Unterschied und wie hat sich die Gesellschaft noch abseits des Auswahlverfahrens weiterentwickelt? … Aber hey, was nicht ist, kann ja noch werden …

Am Ende ging mir alles zu einfach vonstatten, es lief alles zu glatt und Gegenspieler lassen sich zu leicht ausspielen. Es hätte mehr Hindernisse geben müssen, denn alles fügt sich irgendwie zur Zufriedenheit aller. Der Schluss war für einen ersten Band trotzdem zufriedenstellend, aber die großen Fragen sind noch offen, Band 2 kann also kommen! Und dafür sehe ich seeeeeeeeeeeeehr viel Potenzial, denn im Grunde geht´s jetzt erst richtig los … :D

Fazit: „Superior“ zeichnet eine erschreckende Zukunftsvision, die ich überzeugend und durchaus im Bereich des Möglichen fand. Es gibt einige interessante Denkanstöße und moralische Fragen, die angesprochen werden, allein deshalb ist es schon lesenwert! Der lebendige Schreibstil, der Humor und die interessanten Charaktere fesselten mich zusätzlich an die Seiten.

Persönlich hätte ich mir aufgrund des Themas etwas mehr Fantasy und Action erhofft und etwas weniger Gefühlschaos. Ich möchte einfach noch mehr über die gesellschaftlichen Hintergründe und übernatürlichen Fähigkeiten erfahren, denn das war wirklich faszinierend. Ich bin sowas von bereit für die Folgebände und bin sicher, die Autorin hat da noch einige Überraschungen für uns in petto!

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freundschaft, spreewald, sommer, erste liebe, liebe

Kieselsommer

Anika Beer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.07.2017
ISBN 9783570157732
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: So ein schönes Cover, das absolutes Sommer- und Urlaubsfeeling verströhmt – da musste ich es direkt auf meiner Balkon-Liege lesen. :) Ich kenne schon viele Bücher von Anika Beer und mag vor allem ihren genialen Schreibstil, die lebensnahen Figuren und kreativen Einfälle. Bisher waren es aber immer Fantasygeschichten und ich war gespannt, wie die Autorin eine Story komplett ohne übersinnliche Elemente umsetzt.

Um das Fazit schon mal vorweg zu nehmen: Es ist ihr gelungen. Besonders beeindruckt hat mich der gewohnt wundervolle Schreibstil der Autorin. Auch wenn die Geschichte eher ruhig verläuft, hat er mich an die Seiten gefesselt. Es las sich fließend und hintereinander weg und versetzte mich in träumerische Stimmung.

Dabei wurde vor allem die „Sommerurlaub-im-Spreewald-Stimmung“ perfekt eingefangen. Ich habe selbst schon ein paar Mal im Spreewald Urlaub gemacht und fühlte mich wieder direkt an diesen zauberhaften Ort zurückversetzt. <3 Ich spürte die heile Natur in jedem Atemzug, atmete die Frische des Wassers und die klare Luft, sah die ruhigen Fließe, die Kähne und malerischen Fachwerkhäuschen direkt vor mir.

Ich konnte mich gut in unsere jugendlichen Charaktere hineinversetzen. Tilda machte es mir mit ihrer direkten und burschikosen Art leicht, in ihre Gedanken einzutauchen – ich hatte sofort einen Draht zu ihr. Bei Ella allerdings tat ich mich etwas schwer. Sie ist schüchtern, ziemlich naiv und zerdenkt immer alles. Noch dazu macht sie ihr Denken und Handeln vom Schicksal abhängig und interpretiert viel in irgendwelche Zeichen hinein, das war ein wenig anstrengend zu lesen.

Aber trotzdem – und das muss ich nochmal betonen – konnte ich ihre Gedanken nachvollziehen, weil sie eine schwierige Vergangenheit hat, die ihre Spuren hinterließ … Manchmal wollte ich sie trotzdem gern schütteln und anbrüllen: Mensch Mädel, jetzt mach dich doch mal locker und genieß den Augenblick! :D Für die Story war es aber passend, denn ohne schwierige und widersprüchliche Charaktere gibt es nun mal keine Konflikte.

Dann wäre da noch Mats: Irgendwie war er mir zu nett und zu toll, um wahr zu sein (da ging es mir ausnahmsweise mal doch wie Ella ^^). Ich konnte ihn schwer einschätzen und traute ihm nicht zu 100 % über den Weg. Wer würde das schon, wenn dieser fremde Typ einfach so auf deiner Veranda steht und offensichtlich tagelang in deinem Ferienhaus übernachtet hat? Man kommt ihm aber im Laufe der Handlung ein wenig näher, dazu tragen die kurzen Abschnitte aus seiner Sicht bei. Gut fand ich, dass er – genau wie die Mädels – Fehler macht und eben nicht perfekt ist. Das ist realistisch und mir sehr viel lieber als die typischen „Traumtypen“ in anderen Jugendbüchern.

Dramaturgisch war das Buch gut aufgebaut. Von Anfang an gibt es eine gewisse Spannung zwischen Tilda und Ella, weil sie so unterschiedlich und doch beste Freundinnen sind. Es ist nicht alles rosarot und es gibt viele widersprüchliche Gefühle. Unterschwellig ist eine dauernde Anspannung vorhanden, weil es einige offene Fragen und ungeklärte Dinge gibt, die im Raum stehen.

Zum Ende hin verdichtet sich das Drama und es gibt ein Gefühlswirrwarr par excellence. Alle Charaktere machen Fehler und das war absolut authentisch. Einige Dinge, die nur im Hintergrund mitschwingen, bleiben ungesagt, das fand ich etwas schade. Aber das ist auch nicht schlecht, weil es mir etwas zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben hat. Der Schluss war passend und hat mich zufrieden gestellt. Es war auch nicht kitschig (was ich sehr zu schätzen weiß) und hört genau an der richtigen Stelle auf, um die Leser mit eigenen Gedanken zurückzulassen …

Fazit: Man braucht keinen Spreewald-Urlaub mehr, wenn man dieses Buch gelesen hat! So echt und entspannend ist das malerische Örtchen geschildert. Der Schreibstil ist absolut ausgereift und flüssig und hat mich zu jeder Zeit mitgenommen. Die Charaktere sorgen mit ihren widersprüchlichen Gefühlen für Spannung, die mich fesselte. Eine Empfehlung für alle jungen und jung gebliebenen Leser und das perfekte Sommerbuch für Urlaub, Liegestuhl, Strand oder wo immer es euch hin verschlägt … ;)

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

love, gestaltwandler, magie, fantasy, atlanta

Stadt der Finsternis - Unheiliger Bund

Ilona Andrews , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 28.06.2017
ISBN 9783736304512
Genre: Fantasy

Rezension:  
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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mut, frischling, bilderbuch, meer, wald

Borst vom Forst

Yvonne Hergane , Wiebke Rauers
Fester Einband
Erschienen bei Magellan, 13.07.2017
ISBN 9783734820359
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung: Hach ja, mittlerweile bin ich ein echter Fan von der talentierten Wiebke Rauers, die beispielsweise auch die knuffige Leseratte Otilie von Oetinger gezeichnet hat. Ihre Zeichnungen sind supersüß, detailliert, fantasievoll und bezaubernd. :) In „Borst vom Forst“ (genialer Titel übrigens) habe ich mich gleich auf den ersten Blick verliebt und es musste einfach bei mir und meiner Maus einziehen …

Die Titelillustration ist schon ein echter Hingucker: Diese Farben, die zarten Striche und das absolut goldige Wildschwein Borst, das ich direkt in mein Herz geschlossen habe. Es ist ein Hardcover mit dünnen Seiten, deshalb lese ich es noch alleine ohne meine Maus. Sie dürfte dann mit ca. 4 Jahren (wie vom Verlag angegeben) soweit sein, um es mit mir gemeinsam anzuschauen. :)

Das Bilderbuch erzählt von dem kleinen Borst, der eine Muschel findet und sie wieder zurück zum Meer bringen will. Was er dabei auf seiner Reise erlebt, wer ihn begleitet und was er am Ende lernt, müsst ihr selbst herausfinden. Und das lohnt sich – auch für Erwachsene, denn der Schreibstil ist keineswegs einfach. Teilweise lautmalerisch, teilweise gereimt und teilweise schon poetisch.

Ich hatte zugegebenermaßen etwas anderes erwartet und musste mich erstmal darauf einlassen. Ein richtiges Reimschema gibt es zum Beispiel nicht und man muss einige Stellen mehrmals lesen, um sie zu verstehen. Aber das macht das Buch auch zu etwas Besonderem.

Die Zeichnungen haben mich verzaubert und Wald und Meer samt seiner Bewohner lebendig werden lassen. Zwar stehen die Wildschweine im Mittelpunkt, aber es kommen zwischendurch auch andere Tiere wie Reh, Eule, Maus, Möwe und Robbe vor. Sie alle sind so verdammt niedlich dargestellt, dass ich hier noch ewig weiterschwärmen könnte. Hatte ich schon erwähnt, dass die Zeichnungen mich vollkommen verzaubert haben? :D

Ich mag auch die Botschaften, die zwischen den Zeilen vermittelt werden: Neugier, Mut und Hilfsbereitschaft sind etwas Gutes, Unterstützenswertes, und gemeinsam kann man alles schaffen! Das Ende bietet einen tollen Rahmen zum Weiterdenken und Weitererzählen und ließ mich mit einem Lächeln im Gesicht die Buchdeckel schließen …

Fazit: Die atemberaubenden, liebevollen Zeichnungen werden durch eine besondere Erzählweise abgerundet, in der es vor Wortneubildungen, Wortwitz und Lautmalerei nur so wimmelt. Borsts Geschichte ist gefühlvoll und sensibel erzählt und lädt zum immer wieder Lesen ein. Deshalb möchte ich euch dieses ganz besondere Bilderbuch besonders ans Herz legen. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene werden es lieben und sich von der Geschichte verzaubern lassen! <3

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