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39 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

drachen, funkenmagie, liane mars, tiamad

Funkenmagie

Liane Mars
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783959910842
Genre: Fantasy

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130 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

bücher, muse, krimi, musen, london

Malou - Diebin von Geschichten

Lisa Rosenbecker
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.08.2016
ISBN 9783646602630
Genre: Jugendbuch

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104 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, baby, mary kubica, pretty baby, psychose

Pretty Baby - Das unbekannte Mädchen

Mary Kubica , Nele Junghanns
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 18.07.2016
ISBN 9783959670333
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ich groß – du klein

Lilli L Arronge , Lilli L’Arronge
Buch: 56 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH, 01.08.2016
ISBN 9783942787208
Genre: Kinderbuch

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kinderbuch, phantasievoll, sprachjonglieren, bilderbuch, leseanfänger

Leseratte Otilie. Von Affenzahn bis Zuckerwatte, das ABC der Leseratte.

Susanne Lütje , Wiebke Rauers
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789107733
Genre: Kinderbuch

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

dystopie, kreaturen, missbrauch, verstörend, psychische probleme

Without Worlds

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 31.03.2017
ISBN 9783646300215
Genre: Sonstiges

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78 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

dystopie, japan, vollkommenheit, amaterasu, kim kestner

Sakura: Die Vollkommenen

Kim Kestner
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 23.03.2017
ISBN 9783401840017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Ihr Lieben, habt ihr, wie ich, die weichgespülten Dystopien satt? Könnt auch ihr Prinzessinnen in wunderschönen Kleidern, hübsche Prinzen, Bälle, Zickereien am Hof, eine Auswahl à la Bachelor usw. usf. nicht mehr sehen? Dann hergehört: Ich habe DAS BUCH für euch! :D

An „Sakura – Die Vollkommenen“ kam man in den letzten Wochen kaum vorbei – inklusive riesigem Pappaufsteller auf der Leipziger Buchmesse. Dank genialer Zitate, die von Verlag und Autorin veröffentlicht wurden, war es irgendwann um mich geschehen (ich wurde also erfolgreich „weichgekocht“ ^^) und so habe ich ganz schnell den Reader zur Hand genommen und bin in die Story abgetaucht …

Zunächst einmal: Wow! Einfach nur wow für den Mut der Autorin, alles so zu schreiben, wie sie es getan hat, vor allem in einem Jugendbuch. Juri, unsere Protagonistin musste nämlich in ihrem Leben schon viel durchmachen und ihre Backgroundstory ist nicht ohne! Sie hat in jungen Jahren ihren Vater verloren und wurde dann von ihrer Mutter für vermeintliche Medikamente (aka Drogen) verkauft. Fortan musste sie als „Rohrkind“ in den Abwasserrohren der Stadt arbeiten, und als sie zu groß dafür wurde, landete sie einfach auf der Straße ohne Geld, Nahrung und Perspektive.

Auf der untersten Ebene, auf der sie lebt, hat sie noch nie die Sonne gesehen, kennt stattdessen nur Hunger, Armut, Krankheit, Dreck und Tod. Und wisst ihr, wo die Arme zu Beginn des Buches arbeitet? In einer Leichenverbrennungsanlage. Ja, ihr habt richtig gelesen: In einer Leichen-Verbrennungs-Anlage! Als ich die Stelle gelesen hatte, dachte ich nur: „Wtf?“ Übrigens trifft der Klappentext, auch wenn er sich im ersten Moment recht typisch jugenddystopisch anhört, die Story nicht ganz. Ich finde er weckt evtl. sogar falsche Erwartungen, also lasst euch davon nicht verwirren. ;)

Ihr seht, schon der Einstieg in die Story begeisterte mich, und ich bin so unsagbar froh, dass die Autorin uns Lesern und auch ihrer Protagonistin einiges zutraut. Dieser düstere und brutale Ton zieht sich durch die ganze Geschichte. Ich würde sagen, das Buch ist nichts für sehr Zartbesaitete. Blut und viele Tote pflastern Juris harten Weg an die Sonne. Allerdings ist das Lesen trotzdem nicht deprimierend, sondern macht süchtig, weil die Handlung flott voranschreitet und von Anfang an spannend ist.

Juris selbst ist auch kein Jammerlappen, sondern eine starke, junge Frau, die vom harten Leben verständlicherweise abgestumpft, desillusioniert und auch einsam ist. Sie möchte nur für sich selbst verantwortlich sein und nie wieder um jemanden trauern. Ich hatte Mitleid mit ihr (auch wenn sie dieses wahrscheinlich nicht hätte haben wollen) und habe mitgefiebert, in allen Höhen und Tiefen, die sie durchlebte.

Dabei wird Juri im Laufe der Story auch nicht zu einem Übermenschen, dem auf einmal alles gelingt (und nein sie entwickelt auch keine versteckten magischen Fähigkeiten). Wie erfrischend und vor allem lebensecht! Ich habe ihr von Herzen alles gegönnt, was sie erreicht hat, gerade wegen der andauernden Rückschläge, die sie zu verkraften hat …

Juri ist eine so starke Persönlichkeit, dass neben ihr einige Charaktere etwas verblassen. Dafür habe ich aber zwei besonders ins Herz geschlossen: Ihre beste Freundin Rebecca (ja, später gesteht sie sich ein paar echte Freundschaften zu), die nicht auf den Mund gefallen ist und Dom, ein Probanden-Kollege, den sie bei der „Blüten-Auswahl“ kennenlernt. Leider blieb der Prinz für meinen Geschmack ein bisschen zu blass und irgendwie zu nett, dadurch konnte ich die zarte Liebesgeschichte nicht richtig nachvollziehen.

Dank des ausgereiften und klaren Schreibstils der Autorin rauschte ich förmlich durch das Buch und hätte meinen Reader am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt. Dabei wird nichts beschönigt, aber auch nicht zu detailliert mit Leichenteilen um sich geworfen – es passt einfach perfekt und hat mich die ganze Zeit an Juris Seite gefesselt.

Kommen wir zur Story, die wirklich besonders und eigenständig ist. Wenn man sie mit einer anderen Dystopie vergleichen will, dann bitte nicht mit Selection o. ä. weichgespültem Kram, sondern am ehesten mit den Tributen von Panem wegen der Brutalität, des Auswahlverfahrens und der starken Heldin – was absolut als Lob gemeint ist!

Das System mit den verschiedenen unterirdischen Ebenen fand ich sehr gut durchdacht. Jede Ebene hat ihre eigene Aufgabe, nach der die Menschen dort leben, und man erfährt im Laufe der Story mehr darüber. Die schockierenden Hintergründe, die nach und nach freigelegt werden, ließen mir den Atem stocken und ich musste oft ordentlich schlucken. Zur besonderen Atmosphäre trugen auch die Anlehnungen an die japanische Kultur bei: Kirschblüten, Schreine, der Kaiser und vor allem die Legende um Susanoo (Gott des Windes und des Meeres) und Amaterasu (Sonnengöttin), die die Autorin hier neu interpretiert hat.

Die Geschichte verliert nie an Spannung und es gibt für Juri und den Leser kaum Verschnaufpausen. Zum Ende hin legte sie nochmal an Tempo zu, hat mich in Atem gehalten und mich zufrieden zurückgelassen. Allerdings, und das fand ich sehr schade, ging alles ein bisschen ZU schnell für meinen Geschmack. Überraschende Enthüllungen und rasante Wendungen türmen sich aufeinander und ich kam beim Lesen kaum hinterher. Ich hätte mir manches noch ausführlicher gewünscht: Das Finale, die ganzen rasanten Enthüllungen und das Schicksal einiger Charaktere. Das zeigt aber auch, wie gut mir „Sakura“ gefallen hat, denn ein wenig schwer fiel mir der Abschied von den lieb gewonnenen Charakteren schon.

Fazit: Ich ziehe meinen Hut vor der Autorin für die knallharte und realistische Story, in der sie es weder der Protagonistin noch dem Leser leicht macht! Das System mit den Ebenen ist wirklich gut durchdacht und birgt so manche Überraschung … Ich fieberte jederzeit mit der mutigen Juri mit, die sich in allen Lebenslagen selbst treu bleibt, und bin ihr gern durch das Abenteuer ihres Lebens gefolgt.

Wer übrigens anhand des Klappentextes und des Covers eine seichtere Story à la Selection erwartet, mit Palastintrigen, schönen Kleidern, einem Kampf um den Prinzen etc., der könnte nicht weiter daneben liegen … ;) „Sakura“ ist düster, dreckig, authentisch und unvorhersehbar – eine Jugenddystopie, wie man sich wünscht, dass sie im Buche steht!

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

04/2017

Mitternachtstango

Katrin Koppold
E-Buch Text
Erschienen bei Aureolus Verlag; Inhaber: Katrin Hohme, 27.03.2017
ISBN B06XX1S8PJ
Genre: Sonstiges

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25 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

marion hübinger, drachenmond verlag, wenn drachen fliegen

Wenn Drachen fliegen

Marion Hübinger , Alexandra Fischer , Marlena Anders , Sarah Adler
E-Buch Text: 787 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 29.03.2017
ISBN 9783961891504
Genre: Sonstiges

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160 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

entführung, familie, thriller, spannung, amy gentry

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Ich bin nicht verrückt sagt mein Einhorn

Teresa Kuba
Flexibler Einband: 124 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.03.2017
ISBN 9783743140783
Genre: Comics

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31 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

humor, computerexperte, rabbit, freundschaft, buch

Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

Caroline Brinkmann
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 06.03.2017
ISBN 9783958181687
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung: Gott sei Dank gibt es sie manchmal noch. Die Bücher, die einen aus den Latschen hauen. Die Bücher, die mit nichts vergleichbar sind, was man je gelesen hat. Die einem ein Dauergrinsen bescheren und aus denen man sogar etwas für sein eigenes Leben mitnehmen kann. „Ein Einhorn für alle Fälle“ ist so ein Buch.

Wie bin ich eigentlich auf dieses quietschbunte Büchlein aufmerksam geworden? Tja, eigentlich gar nicht so 100 % mein Beuteschema, ABER ich kannte die Autorin schon und liebe ihre genialen Dirks-Diary-Anekdoten, die sie regelmäßig in einer Facebook-Gruppe zum Besten gibt. Nerdig, ironisch und einfach verdammt witzig! Da war klar, dass ich ihren Roman, basierend auf den Anekdoten, unbedingt haben musste! Und kaum war er runtergeladen, habe ich mich kopfüber ins Lesevergnügen gestürzt …

Ich hatte auch schon ein älteres Buch von Caroline gelesen und muss sagen, dass sich ihr ohnehin schon toller Schreibstil nochmal weiterentwickelt hat! Locker-leicht, lebensnah, voller flotter Dialoge und auf den Punkt bringt sie einem die Gedanken von Rabbit nahe. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive und ich hatte dank ihres genialen Humors sofort eine Verbindung zu ihr. Mein Grinsen war mir während der gesamten Lesedauer im Gesicht „festgetackert“. :D Und wisst ihr was? Das hat NOCH NIE ein Buch geschafft! Ich finde, Humor ist immer verdammt schwierig an den Leser zu bringen. Wenn es gut läuft, gibt es ein paar coole Sprüche und Gags, über die ich schmunzele und das war´s. Aber die Autorin fackelt hier ein wahres Gag-Feuerwerk ab!

Ob es um Rabbits „hochmotiviertes Fitnessprogramm“ ging, ihre selbstverliebten Freunde, allen voran eine komplett verstrahlte Erotikautorin mit Geltungsdrang oder um ihre Liebe zu hässlichen Kaninchen, Zombiespielen und ihrem Basilikum Helga, ich hab mich gekringelt und mich in der ein oder anderen Situation selbst wiedererkannt. Die Geschichte enthält so viele liebevolle Details, dass man einfach nur überwältigt sein kann. Es macht das Buch zu etwas Besonderem, einem kleinen Schatz. <3

Rabbits häufige Ausflüge in die sozialen Medien habe ich sehr genossen. Wenn man von Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, YouTube & Co. noch nicht so viel Ahnung hat, wird man hier bestens aufgeklärt (einen Hang zu Sarkasmus allerdings vorausgesetzt). Es gibt zu Beginn eines Kapitels immer wieder Ausschnitte aus dem „Survival Guide Online“ und diese sind ein echtes Highlight – ich hab mich jedes Mal gefreut, wenn ein neues Kapitel angefangen hat und wieder ein Auszug daraus auf mich wartete. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Geschichte eher was für jüngere und jung gebliebene Leser ist, die mit der skurrilen Welt der sozialen Medien schon etwas vertraut sind, sonst versteht man wahrscheinlich nur Bahnhof.

Bei den Charakteren gefiel mir Dirk, der menschenscheue Nerd mit Herz, wirklich gut. Da sieht man mal wieder, dass vor allem die inneren Werte zählen und welchen Wert wahre Freundschaft und echter zwischenmenschlicher Kontakt haben; im Gegensatz zur oberflächlichen Onlinewelt. Besonders toll fand ich, mit welchen Kleinigkeiten er Rabbit immer aufgeheitert hat. So einen Mitbewohner wünscht sich jeder! Wobei … Das mit dem Desinfektions-Tick, daran arbeiten wir noch … ;)

Rabbit gefiel mir wirklich gut und ich hab sie gern auf ihrem kuriosen Weg begleitet. Viele ihrer Probleme kamen mir bekannt vor und so war ich mittendrin, statt nur dabei! Nur ihre Naivität und extreme Unsicherheit haben mich manchmal ein bisschen gestört. Zu Anfang war es vollkommen okay, aber im Laufe des Buches dachte ich, dass sie eine Entwicklung durchmachen würde. Ein bisschen mehr Offenheit und Selbstbewusstsein hätten gut gestanden. Aber ich muss auch sagen, dass es zur Geschichte passte und dafür wohl genau so notwendig war.

Zu den anderen Charakteren kann ich nur sagen: Oh Mann! Sie wären echte Traumkandidaten für jede Reality-Soap – Dschungelcamp lässt grüßen! Die Autorin hat es so auf die Spitze getrieben mit deren Selbstverliebtheit und Aufmerksamkeitsdrang, dass sie schon etwas von einer Karikatur hatten. Vor allem die Self Publisher-Möchtegern-Erotikautorin Ave Green hat es mir angetan, aber auch „der wahre Mr. Grey“ und unsere „Hulk-Fitnessfreaks“.

Wohingegen ich es schon traurig fand, dass Rabbit offenbar keine richtigen Freunde hat, vor allem Sarah, ihre angeblich beste Freundin, war total daneben. Eigentlich hatte ich gehofft, dass Rabbit ihr (und einigen anderen) mal ordentlich die Meinung geigt, aber dazu kam es dann gar nicht mehr. Ich habe mir oft gedacht: „Mensch Rabbit, jetzt mach doch mal den Mund auf und knall ihnen die ganze unschöne Wahrheit direkt ins Gesicht!“ Das hätten sie alle sowas von verdient. Auch war das Ende für meinen Geschmack ein wenig zu offen, aber wer weiß? Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung? Ich würde es mir wirklich wünschen, da ich sie alle (sogar Kanibal Lektor, das hässlichste Kaninchen der Welt) ins Herz geschlossen habe und sie noch nicht für immer verabschieden möchte …

Und ehe ich´s vergesse: Was meine Erwartungen übertroffen hat, war der gesellschaftskritische Ton, der hier ab und zu durchschimmerte. Hater, Shitstorms, Mobbing und Co. wurden hier nebenbei angesprochen und bringen den ein oder anderen vielleicht zum Nachdenken. Auch ich fühlte mich manchmal „ertappt“, wenn es um bestimmte Themen ging (nicht dass ich jemanden mobben würde, aber bei vielen anderen Sachen) und habe mein Handeln schon kritisch überdacht. Wenn das mal keine Leistung für ein Buch ist, dann weiß ich auch nicht!

Fazit: Eine Geschichte wie eine Silvesterfontäne: Sprühend vor skurrilem Humor, liebevoller Details und Einfallsreichtum. Mit Heulern, Knistersternchen und allem, was dazu gehört! ;) Meine Mundwinkel tun mir immer noch weh vom Dauergrinsen. Damit ist es das wahrscheinlich witzigste Buch, das ich je gelesen habe. Und das soll was heißen.

Aber Achtung: Dies ist KEIN Liebesroman, sondern eine sarkasmusgetränkte Story direkt aus dem Leben (und dabei nur ein gaaaaaaaanz kleines bisschen überzeichnet). Eine Story, die uns zeigt, wie soziale Netzwerke heutzutage funktionieren und was wirklich dahinter steckt. Und, sind wir nicht alle ein bisschen Rabbit? :D

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

beste freundinnen, young adult, verlust, coming of age, beste freunde

Eden Summer

Liz Flanagan , Sabine Schulte
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Aladin Verlag, 03.03.2017
ISBN 9783848920938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: „Eden Summer“ wurde mir vom Verlag persönlich auf der Pressebörse in Berlin vorgestellt und auch ziemlich schmackhaft gemacht. Ich konnte nicht widerstehen, denn es war von einem hoch spannenden und emotionalen Thriller in besonderem Schreibstil die Rede, den man rasend schnell verschlingt. Und konnte dieses Versprechen gehalten werden? Nun, sehen wir es uns an … *Vorhang auf*

Hier muss ich sogleich ein Wort zur Gestaltung verlieren, da ich diese einfach schick finde. Spotlack und ein Zitat auf dem Cover, Regenwölkchen zu Kapitelbeginn und schwarze Seiten, die die Geschichte in „Prolog“, „Vormittag“, „Mittag“, „Nachmittag“, „Abend“ und „Epilog“ teilen. Da hat sich der Verlag wirklich Gedanken gemacht und ich finde auch das Cover mit der in Kreide gezeichneten Regenwolke superschön, weil es mal was ganz anderes ist.

Aber jetzt geht´s ans Eingemachte, den Inhalt. Der Schreibstil sticht hervor und macht das Buch besonders. Ich empfand ihn als relativ einfach gehalten und damit flüssig zu lesen, aber dennoch mit einer gewissen Tiefe, die einen in die Geschichte zieht. Die Autorin schafft es mühelos, Bilder herauf zu beschwören und treffende Worte für Stimmungen und Zwischenmenschliches zu finden. Kaum zu glauben, dass dies ihr Debüt ist, so ausgereift ist ihre Erzählkunst.

Ich konnte mich auch perfekt in Jess, unsere Protagonistin einfühlen und hatte sofort eine Verbindung zu ihr. Sie war ein realer Mensch mit realen Problemen und keine flache Papierfigur. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive in Ich-Form erzählt und so kam ich Jess noch näher. Ich konnte all ihre Sorgen und Ängste nachempfinden, denn sie hat schon einiges durchgemacht, was sich in ihrem Denken und Handeln widerspiegelt und sie die ganze Zeit beeinflusst.

Sie ist kein zickiger Teenager, sondern eine starke junge Frau, die ihr Bestes gibt, um ihrer besten Freundin zu helfen. Ihre Aufopferungsbereitschaft hat mich am meisten beeindruckt. Sie tut alles, um die verschwundene Eden wiederzufinden, nimmt immer auf deren Gefühle Rücksicht und stellt sich selbst dafür hinten an.

Die Geschichte spielt an nur einem einzigen Tag, was ich sehr interessant fand und das Konzept ging auf, denn es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Zwischendurch gab es zur passenden Situation immer wieder Rückblenden in die Zeit vor Edens Verschwinden. Das erhöhte die Spannung und brachte nach und nach Licht ins Dunkel …

Die Story um Eden, die von zu Hause abgehauen ist, war durchweg kurzweilig und ich wollte immer wissen, was als nächstes passiert. So richtige Spannungsspitzen gab es  eher selten, die Geschichte treibt die meiste Zeit recht gleichmäßig vor sich hin. Das ist aber gar nicht schlimm, denn „Eden Summer“ möchte gar kein rasanter Thriller sein, sondern eher ein dramatisches Jugendbuch mit einer dezenten Lovestory und Spannungselementen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der emotionalen Ebene von Jess und Eden und ihrer besonderen Freundschaft mit allen Höhen und Tiefen.

Ich konnte ein wenig miträtseln, was mit Eden passiert ist und auch was die Ereignisse in der Vergangenheit betrifft. Das hat Spaß gemacht, allerdings muss ich auch sagen, dass ich in allen Punkten richtig lag und mir ein wenig die Überraschung gefehlt hat. Ich vermisste einfach die Wendungen am Ende, den „Aha-Effekt“ oder „Oh-mein-Gott-Moment“. Das war etwas schade. Auch das Ende war nicht zu 100 % mein Geschmack und mir fast ein wenig zu „süß“ und „happy“ für die ganzen vorausgegangenen Probleme. Aber das ist sicher Geschmackssache und ich muss sagen, es hat zur Geschichte gepasst.

Fazit: Am meisten beeindruckt hat mich der Schreibstil: Leicht und melancholisch wie eine Sommernacht und doch knisternd wie die Luft vor einem Gewitter. Die Autorin hat wirklich ein Händchen für die richtigen Worte zur richtigen Zeit. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt und dreht sich um eine besondere Mädchenfreundschaft voller todtrauriger, aber auch wunderschöner Momente. Ein sehr solides Debüt mit wenig thrillertypischen Wendungen, dafür aber viel Lesevergnügen. Die Protagonistin ging mir mit ihren explosiven Gefühlen unter die Haut und am Ende habe ich sogar ein Tränchen verdrückt.

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44 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

berlin, hamburg, lost boy, johannes groschupf, musik

Lost Boy

Johannes Groschupf , Hauptmann & Kompanie
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 13.01.2017
ISBN 9783841504470
Genre: Jugendbuch

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(115)

204 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

liebe, abschiebung, schicksal, usa, new york

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: „The sun is also a star“ dürfte vermutlich vielen von euch ein Begriff sein, denn es tauchte in letzter Zeit immer wieder auf und wurde von der Autorin von „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ geschrieben, was ein ziemlicher Erfolg war (und sogar bald ins Kino kommt). Ich war auf das Buch tierisch gespannt, hat der Verlag mich doch mit den Worten „poetischer Schreibstil“, „besondere Liebesgeschichte“ und „wissenschaftliches Experiment“ geködert. Die Geschichte spielt auch, wie der Untertitel verrät, an nur einem einzigen Tag. Deshalb war ich zu Anfang etwas skeptisch, denn: Kann sich Liebe überhaupt so schnell entwickeln? Und kann die Autorin das auch glaubwürdig an den Leser bringen? Schauen wir es uns an …

Als allererstes fiel mir die liebevolle Gestaltung ins Auge. Es ist wirklich ein schickes Harcover, mit kleinen Symbolen zu Beginn eines jeden Kapitels und insgesamt einer sehr hochwertigen Aufmachung. Als zweites fielen mir die kurzen Kapitel auf. Sie wechseln zwischen unseren Protagonisten Natasha und Daniel hin und her, aber zwischendurch gibt es immer mal wieder auch andere Sichtweisen zu lesen – sogar das Schicksal selbst kommt zu Wort.  Mehr möchte ich euch dazu nicht verraten, lasst euch einfach überraschen! ;)

Dass die Abschnitte oft nur ein oder zwei Seiten oder auch mal nur wenige Sätze lang sind, macht das Lesen absolut kurzweilig und hat mich motiviert, immer noch ein wenig weiter zu blättern. :) Auch stören sie den Lesefluss nicht, was ich zuerst befürchtet hatte. Stattdessen lockern sie das Ganze ungemein auf und geben der Geschichte mehr Bedeutung, als sie sonst wohl hätte. Diese Schnipsel bringen auch oft wissenschaftliche, geschichtliche und interessante Hintergrundinfos an den Leser, manches davon hat mich ein bisschen an „The Big Bang Theory“ erinnert.

„Big Bang Theory“ ist ein gutes Stichwort. Natasha erinnert mich nämlich auch ein bisschen an Sheldon. Sie denkt sehr pragmatisch und logisch, was manchmal etwas anstrengend war, aber auch ihren besonderen Charme ausmacht. Sie hebt sich von den 08/15 Protagonisten ab und hat mich mit ihrer direkten und ehrlichen Art beeindruckt. Definitiv kein graues Mäuschen, aber auch kein Übermensch – eben genau passend für die Geschichte.

Daniel, unser männlicher Protagonist, war mir ebenfalls sympathisch und ich habe ihn gerne näher kennen gelernt. Ich mag es sowieso, wenn aus der männlichen Perspektive erzählt wird, und fand es deshalb echt spannend, seine Gedanken zu verfolgen. Allerdings war er manchmal schon etwas ZU nett und toll und gut aussehend und höflich und einfühlsam, um wahr zu sein. Ich bin da aber auch etwas empfindlich, muss ich zugeben.

Die Familiengeschichten der beiden fand ich besonders interessant, weil man nach und nach mehr zu den Hintergründen erfährt. Sie gaben den Charakteren viel Tiefe und prägten stark deren Handeln. Oft wird so ein multikultureller Hintergrund ja lediglich als „Story-Aufhänger“ benutzt und dann nie wieder erwähnt. Das war hier ganz anders. Natasha ist eine (illegale) jamaikanische Einwanderin und Daniel ein (legaler) koreanischer Einwanderer. Daraus ergeben sich – ihr ahnt es bestimmt schon – einige Konflikte sowie auch der Dreh- und Angelpunkt der Story: Natashas drohende Abschiebung.

Ihr seht – es ist hier keineswegs alles rosarot und voller Herzchen und Pusteblumen. Im Gegenteil: Die Familiengeschichten sind ziemlich traurig und von Verlusten geprägt – seien es unerfüllte Träume, fehlende Wurzeln, das Auseinanderleben mit den eigenen Eltern und Geschwistern und, und, und … Das hat mich mehr berührt, als ich zu Anfang dachte, und mich zeitweise sehr mitgenommen. Aber es war genau richtig von der Autorin, es so und nicht anders zu erzählen, denn es ist nun mal die Realität. Und die muss selbst in einem romantischen Jugendroman ihren Platz finden.

Nicola Yoons Schreibstil ist übrigens der Wahnsinn! Ohne Witz, die Frau hat es drauf und definitiv das gewisse Etwas, das man als Autor braucht. Es las sich alles sehr jugendlich-frisch und dennoch tiefsinnig mit vielen Lebensweisheiten und Denkanstößen. Sowas liebe ich – also weiter so, Frau Autorin!

Der einzige Kritikpunkt, der leider den halben Stern in meiner Bewertung gekostet hat, ist die Lovestory, die sich ein wenig zu rasant entwickelt. Es war wirklich etwas übertrieben, dass auf einmal von der großen und einzigen Liebe die Rede war, denn dafür fehlte mir doch noch einiges. Die Gefühle kamen nicht zu 100 Prozent bei mir an und ich hätte gern mehr Herzklopfmomente gehabt (die es durchaus gab, aber eben zu wenige, die zu schnell wieder vorbei waren) …

Besonders gefallen hat mir die Idee mit dem wissenschaftlichen Experiment, wonach man sich in jemanden verlieben soll, wenn man 36 persönliche Fragen ehrlich beantwortet und sich danach vier Minuten lang ohne Unterbrechung in die Augen sieht. Vielleicht habt ihr davon schon mal etwas gehört? Penny und Sheldon probieren es z. B. auch in „The Big Bang Theory“. :D Das fand ich jedenfalls sehr spannend, hätte mir da aber auch noch einige neue Erkenntnisse erhofft oder, dass das noch etwas mehr im Mittelpunkt steht …

Auf den letzten 50 Seiten wird den Charakteren nochmal ordentlich DRAMA vor die Füße geworfen und das hat die Geschichte rasanter und spannender gemacht. Ich habe auf jeden Fall mit den beiden mitgefiebert, ob Natasha abgeschoben wird und ob sie sich am Ende doch noch wiedersehen … Besonders zu schätzen wusste ich auch, dass man nicht in der Luft hängen gelassen wird. Alle Beziehungen werden zuende erzählt und alle Konflikte nochmal beleuchtet, sodass man zufrieden mit dem Buch abschließen kann. Nicola Yoon hat es damit direkt auf meine „Beobachten-Liste“ geschafft und ihr Buch „Du neben mir …“ wartet schon brav auf meinem Reader auf mich. :)

Fazit: Ich liebe es einfach, wenn ein Autor all sein Herzblut in ein Buch steckt, und „The sun is also a star“ ist so ein Buch! Eine Geschichte für alle, die an das Schicksal glauben, dabei aber erfreulich unkitschig und mit wissenschaftlichen und geschichtlichen Fakten unterlegt. Der tiefgründig-poetische Schreibstil hat es mir besonders angetan. Ein zusätzliches „Bonbon“ waren die schicksalhaften Verknüpfungen der Charaktere, denn dank diverser Sichtweisenwechsel hatte ich oft einen Aha-Effekt. Zwischenzeitlich sind mir sogar fast die Tränen gekommen und ich musste tief durchatmen. Das Ende schließt die Geschichte zufriedenstellend ab und ich werde wohl Ausschau halten nach mehr von der talentierten Autorin.

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(647)

1.157 Bibliotheken, 28 Leser, 2 Gruppen, 188 Rezensionen

zug, thriller, alkohol, london, mord

Girl on the Train

Paula Hawkins , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.06.2015
ISBN 9783764505226
Genre: Krimi und Thriller

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(838)

1.444 Bibliotheken, 20 Leser, 16 Gruppen, 208 Rezensionen

thriller, hypnose, klinik, psychothriller, berlin

Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783426637920
Genre: Krimi und Thriller

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(594)

1.027 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 204 Rezensionen

liebe, krankheit, jugendbuch, nicola yoon, leben

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Paulinchen Mutkaninchen

Daniel Kratzke
Fester Einband: 16 Seiten
Erschienen bei Magellan, 18.01.2017
ISBN 9783734815294
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung: In „Paulinchen Mutkaninchen“ habe ich mich auf den ersten Blick verliebt, als ich durch die Verlagsvorschau geblättert habe, denn die supersüßen Zeichnungen stachen mir sofort ins Auge. Da musste ich es einfach haben! Als es ankam, hielt ich ein kleines, aber feines Pappbilderbuch in den Händen. Es wirkt sehr stabil und hat bereits den ersten „Attacken“ und Umblätterversuchen standgehalten. Es gibt altersgerecht nur wenige Seiten und kaum Text, dafür aber viele kleine Details zu entdecken. Im Kinderzimmer liegt einiges an Spielzeug verstreut und sogar eine Maus hat sich auf ein Bild geschlichen, sodass die kleinen Leser ihre wahre Freude haben werden. :)

Die Zeichnungen sind ein wahres Highlight, sowas von niedlich, liebevoll und detailliert, ich bin total hin und weg! <3 Meine Maus ist zwar erst 14 Monate alt und der Verlag empfiehlt das Buch ab zwei Jahren, aber auch jetzt hat sie schon ihre Freude beim Durchblättern (und Anknabbern), und ich bin gespannt, wann sie die ersten Bilder erkennt und mit meinen Erzählungen in Zusammenhang bringen kann.

Die Geschichte selbst hätte ich mir allerdings noch etwas „spektakulärer“ vorgestellt. Paulinchen wird lediglich wach und schaut mit ihrer kleinen Besitzerin zusammen aus dem Fenster, erschreckt sich vor den riesigen Augen des Uhus, winkt ihm und schläft wieder ein. Das ist zuckersüß dargestellt, aber für die Wandlung vom Angstkaninchen zum Mutkaninchen hätte ich noch etwas mehr Mut erwartet. Vielleicht, dass das Kuschelkaninchen aufsteht und draußen nachsehen geht oder ähnliches.

Noch ein kleiner Hinweis zu den Riesenaugen des Uhus: Sie nehmen eine komplette Doppelseite ein und haben mich im ersten Moment etwas schockiert. :D Meiner Kleinen war es relativ egal (ich weiß nicht, wie es ist, wenn sie etwas älter ist und alles richtig erkennt), aber ich kann mir vorstellen, dass sensiblere Kinder sich etwas erschrecken könnten. Allerdings folgt die Lösung der Spannung gleich auf der nächsten Seite, denn der Uhu winkt sehr freundlich und man schließt ihn ins Herz.

Mir gefällt die Idee, Kindern ein bisschen Angst vor der Dunkelheit und dem Unbekannten zu nehmen, wie beispielsweise Schatten vor den Fenstern. Daraus kann sich ein schönes Gespräch über nächtliche Ängste entwickeln. Besonders den „Huhu Uhu“-Teil und das Winken fand ich klasse, das hat mein Mäuschen sogar jetzt schon mitgemacht, sodass wir gemeinsam dem davonfliegenden Uhu hinterhergewinkt haben. :)

Fazit: Ich liebe die zuckersüßen und liebevollen Zeichnungen und sie sind voller Details für kleine Entdecker! Besonders angetan bin ich vom „Winke-Part“, den meine kleine Maus begeistert mitgemacht hat. Das Bilderbuch ist stabil, beinhaltet wenig Text und ist damit schon für die Kleinsten geeignet. Trotz klitzekleiner Abstriche möchte ich es euch ans Herz legen, denn ich habe mich darin verliebt! <3

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Mozart & Robinson und der Zauber des Käsemonds

Gundi Herget , Nikolai Renger
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Magellan, 25.07.2016
ISBN 9783734820243
Genre: Kinderbuch

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ALFONSO, DAS MACHT MAN NICHT!

Daisy Hirst , Sophie Birkenstädt , Daisy Hirst
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei Aladin Verlag, 01.02.2017
ISBN 9783848901197
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung: Natalie und ihr kleiner Bruder Alfonso haben sich sehr lieb und unternehmen viele tolle Dinge zusammen. Bis zu dem Tag, an dem Alfonso Natalies liebstes Lieblingsbuch anknabbert. Natalie ist sauer und malt wütend ein Bild, auf dem ihrem kleinen Bruder schlimme Dinge zustoßen. Dann hört sie ein Rumpeln aus dem Wohnzimmer, in dem Alfonso sein muss. Ihm wird doch hoffentlich nichts passiert sein? Natalie geht nachschauen ... und wie es ausgeht – das müsst ihr selbst lesen! ;)

Erst einmal: Willkommen zu einer Premiere - meiner allerersten Kinderbuchrezension im Tintenmeer! Ich freue mich sehr, das ich euch hier „Alfonso, das macht man nicht!“ vorstellen kann. Auf der Pressebörse in Berlin durfte ich reinblättern und habe mich auf den ersten Blick in die knuffigen Zeichnungen verliebt. Das Cover vermittelt einen perfekten Eindruck vom Zeichenstil und dieser setzt sich im Buch fort. Er ist eher simpel gehalten, gerade deshalb aber charmant und außergewöhnlich.

Natalie, die große Schwester, wirkt auf den meisten Bildern (der Story entsprechend) etwas missmutig und sieht dabei trotzdem niedlich aus. Ihr kleiner Bruder Alfonso ist einfach nur frech und liebenswert. Die Illustrationen sind schön kräftig, aber in nur wenigen Farben gehalten, sodass das junge Leserauge nicht überfordert wird.

Die Seiten bestehen aus vergleichsweise dünnem Papier, nicht aus Karton, deshalb muss ich das Buch noch vor meinem kleinen, einjährigen „Monster“ in Sicherheit bringen. :) Sie hat aber schon interessiert die Bilder angeschaut, gelächelt und begeistert nach dem Buch gegriffen. Ich freue mich auf die Zeit, wenn sie das Buch richtig versteht und ich es ihr vorlesen kann. Der Aladin Verlag empfiehlt es übrigens ab drei Jahren, ich schätze, dass es aber auch schon etwas jüngere Kinder verstehen können.

Die Texte ergänzen die Illustrationen, dominieren die Seiten aber nicht. Es wird nur das Nötigste auf einfache Weise erzählt (ohne Reime) und mehr ist auch nicht erforderlich, da die Bilder selbsterklärend sind. So bleibt beim Vorlesen noch etwas Raum für die eigene Fantasie und Gespräche mit den Kleinen.

Und das Schönste zum Schluss: Einen pädagogischen Wert hat die Geschichte auch – das ist mir bei Kinderbüchern besonders wichtig! Denn egal wie nervig kleine Geschwister sein können, sie haben keine bösen Absichten, und am Ende haben sich alle wieder lieb und spielen zusammen. Wie schön!

Fazit: Ein monsterstarkes Kinderbuch für die Jüngeren mit witzig-niedlichen Illustrationen und viel Herz. Die Botschaft lädt zum Wiedererkennen ein und ist besonders für große Schwestern und kleine Brüder wertvoll, aber auch für alle anderen „Monstergeschwisterkinder“!

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elenas rabe, raben, frau holle, fantasy, märchen

Elenas Rabe

A.L. Kahnau
E-Buch Text: 246 Seiten
Erschienen bei null, 10.12.2016
ISBN B01MRNVXP2
Genre: Sonstiges

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liebe, affäre, contemporary, freundschaft, amerika

Liebe ist wie Drachensteigen

Ashley Herring Blake , Birgit Salzmann
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Magellan, 18.01.2017
ISBN 9783734850240
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Der Magellan Verlag bringt verdammt schicke und besondere Bücher heraus, wie ich finde. Aus ihrem neuen Programm hat mich „Liebe ist wie Drachensteigen“ sofort angesprochen und ich habe mich riesig aufs Schmökern gefreut! Nicht nur die Story, auch das Cover lädt direkt zum Lesen ein. Es ist so durchdacht und süß und besonders und geprägt und … Kurzum: Es passt perfekt! <3

Gleich die ersten Sätze haben mich verzaubert und in das Buch hineingezogen. Der Schreibstil ist schnell und „süffig“ zu lesen und besitzt trotzdem viel Tiefe, wodurch ich komplett in der Geschichte aufgehen konnte. Vor allem die Kapitelanfänge und -enden sind wirklich gut durchdacht. Auch gibt es viele amüsante Dialoge und treffende Sätze zum Markieren für Zitatesammler (wie mich). Vor allem da es das Debüt der Autorin ist, recke ich beide Daumen nach oben und sage: Die Frau kann schreiben!

Die Story wird aus der Sicht der zwei Protagonisten Hadley und Sam erzählt – und das ist genial! Denn so konnte ich tief in beide Köpfe und Herzen eintauchen. Den Kontrast der Sichtweisen fand ich besonders interessant, da Sam einen Wissensvorsprung gegenüber Hadley hat. Dadurch weiß auch der Leser mehr und fiebert mit, wann Hadley auf das unheilvolle Geheimnis kommt, das Sam vor ihr hat. Ich möchte nichts Genaueres sagen, um euch nicht die Überraschung zu nehmen, also findet ihr es am besten selbst heraus …

Hadley ist kein einfacher Charakter, aber sehr echt und gerade ihre Fehler machen sie menschlich und sympathisch. Ihre Spleens fand ich besonders interessant, z. B. korrigiert sie die Rechtschreibfehler in den Aufgabenblättern der Lehrer und sortiert die Tischdeko nach Form und Farben. :) Ihr Verhalten konnte ich zu jeder Zeit nachvollziehen, auch wenn sie oft etwas schroff zu ihren Mitmenschen ist. Aber sie hat auch gute Gründe dafür. Hadley ist in ihrem Inneren sehr einsam, trifft falsche Entscheidungen und verschließt ihre Gefühle aufgrund ihres harten Familienschicksals vor der Welt. So hat sie sich nach und nach selbst verloren. Und nun, da Sam in ihr Leben tritt, fängt ihre harte Schale an zu bröckeln …

Es war so schön, zu beobachten, wie Sam und Hadley sich finden, sich verstehen, einander näher kommen und dabei ihre besten Seiten an sich selbst wieder entdecken: Die Unbeschwertheit, den Humor, die Leichtigkeit und Lust am Leben. *hach seufz* Ich habe mich richtig mit ihnen verliebt in den jeweils anderen und die schnelle Entwicklung der Lovestory hat mich (ausnahmsweise) nicht gestört. Normalerweise mag ich es nicht so gern, wenn sich das „Hauptpärchen“ zu schnell annähert, aber hier passte es, weil die zwei wie füreinander geschaffen sind! <3 Auch ist nicht sofort von Liebe die Rede und es gibt weit und breit keinen Kitsch – nur echte, schmerzhafte und komplizierte Gefühle.

Ashley Herring Blake hat sich einiges einfallen lassen, um die Geschichte denkwürdig zu machen. Es gibt viele tolle Details und Szenen: Shakespeare-Anspielungen wegen ihres Literaturprojekts, das Fotoprojekt von Sams Schwester Livie, Hadleys und Livies gemeinsames Hobby das Schwimmen, ein Synonym-Wörterspiel, die eindrucksvolle und bildliche „Notizzettel-Szene“, den Schaukelwettbewerb und und und …

Von den Nebencharakteren gefiel mir besonders Ajay, Sams bester Freund. Er ist echt eine Klasse für sich! :D Im Nachhinein bin ich etwas traurig, dass er nur so kurze Auftritte hatte. Ich LIEBE ihn einfach, so lebendig und witzig und direkt und klug, wie er ist. *schwärm* Auch Sams jüngere Schwester Livie spielt eine größere Rolle, sowie Hadleys beste Freundin Kat. Bei allen Beziehungen sind komplizierte Gefühle im Spiel und das macht alles so realistisch, denn auch im wahren Leben ist nichts einfach.

Die „Fünferclique“ gefiel mir zusammen verdammt gut und ich hatte viel Spaß mit ihnen. :) Leider gab es nur eine einzige gemeinsame Szene und ich hätte mir noch unendlich viele mehr gewünscht! Kommen wir damit auch gleich zu meinem einzigen Kritikpunkt. Denn gerade WEIL mir alle so ans Herz gewachsen sind, fand ich es schade, dass das Buch so schnell vorbei war und einige Nebencharaktere eindeutig zu wenige Auftritte hatten (Ajay!).

Manches hätte ich mir auch ausführlicher gewünscht und damit meine ich nicht das Tempo der Geschichte, denn das passt. Aber gewisse Szenen, die ich erwartet hatte, Freundschaften, die vertieft werden, das hat mir ein wenig gefehlt. Die Story konzentriert sich hauptsächlich auf Sam und Hadley und verliert dabei ein wenig ihre Freunde, Geschwister und Eltern aus den Augen.

Die Story war ein wenig vorhersehbar, aber das hat mich komischerweise überhaupt nicht gestört (schließlich haben wir es hier auch mit einem Liebesroman zu tun und nicht mit einem wendungsreichen Thriller ^^). Am Ende kommt es zum erwarteten Knall und es gibt sogar noch eine kleine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

In den letzten Kapiteln wird es nochmal seeeeeeeeeehr spannend und dramatisch – spätestens jetzt gab es kein Halten mehr und ich musste die Seiten in Windeseile umblättern! O_O Alle Probleme und Fragen werden zum Abschluss gebracht, sodass man das Buch mit einem zufriedenen Seufzen zuklappen kann. Trotzdem wird noch ein bisschen Spielraum gelassen für die eigene Fantasie. Die Autorin hat genau an der richtigen Stelle einen „Cut“ gemacht. Es wird mir für immer als Wohlfühl- und Lieblingsbuch im Gedächtnis bleiben, und wenn ich daran vorbeigehe, werde ich lächeln und sanft über den Umschlag streicheln – so ein Buch ist das! <3

Fazit: Ein dickes „Wow“ ist hier angebracht! o.O Denn was mich hier für eine besondere und schmerzhaft-realistische Familien-/Liebesgeschichte erwartet, hätte ich nie gedacht! Hier sind alle Gefühle echt, nie übertrieben, und haben mich deshalb ebenso mitgenommen wie die Protagonisten. Hadleys und Sams Geschichte hat mich berührt und mir sogar Tränchen in den Augenwinkeln beschert.

Die Familiengeschichte der Protagonisten ist aber, trotz allem, nie bedrückend, denn es gibt einen Lichtstrahl namens Liebe am Horizont! <3 Ich wollte nicht, dass das Buch je endet und bleibe nun gespannt zurück … Gespannt auf das nächste Buch der Autorin, das schon ganz groß und mit Herzchensymbol auf meiner Wunschliste steht!

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105 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

jason gurley, eleanor, jugendliche, novelle, zeit

Eleanor

Jason Gurley , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453317376
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung: Puh, das wird eine schwierige Rezension. Es war aber auch ein schwieriges Buch. Ich bin auf „Eleanor“ durch den interessanten Klappentext aufmerksam geworden, der genau nach meinem Geschmack klang. Dann waren die ersten Rezensionen so widersprüchlich und sprachen von einem besonderen Buch – und Besonderes nehme ich doch immer gern! :D

Der Schreibstil an sich ist gut und flüssig, nur traf die Erzählperspektive in der dritten Person im Präsens nicht meinen Geschmack. Es liest sich einfach nur merkwürdig, wenn aus Eleanors Sicht erzählt wird und da steht: „Eleanor tut dies, Eleanor tut das.“ Ihr Name wird oft erwähnt und vielleicht war das Absicht, denn dadurch bleiben einem die Charaktere fern und die Ereignisse bekommen einen Märchencharakter. Diese Distanziertheit zu den Figuren bleibt leider das ganze Buch lang erhalten.

Zur Geschichte selbst kann ich nicht viel sagen, die sollte jeder Leser für sich selbst entdecken. Und wenn ich ehrlich bin, würde ich mir daran auch die Zähne ausbeißen. Denn so richtig schlau wurde ich nicht aus der Sache. Ich dachte die ganze Zeit nur „Hä? Wie jetzt? Und wer soll das denn sein?“ und es türmte sich Fragezeichen über Fragezeichen in meinem Kopf. Bis kurz vor Schluss, wo dann einiges aufgeklärt wird, schwamm ich orientierungslos im dahinplätschernden Fahrwasser der Geschichte.

Es kann durchaus reizvoll sein, wenn man bei einem Buch miträtseln kann, und das ist normalerweise auch genau meins, nur war es hier zu viel des Guten. Zeitweise habe ich den Faden verloren und wusste nicht, worauf der Autor überhaupt hinauswill. Dadurch verlor ich jegliches Interesse an der Story und blieb verwirrt irgendwo zwischen den Seiten hängen … Die Story wird zu allem Überfluss sehr detailliert und ausschweifend geschildert – es gibt unnötige Details und überflüssige Szenen, die hätten gekürzt werden können. Auch wird zu viel zwischen den verschiedenen mysteriösen Charakteren und Zeiten hin und her gesprungen und dadurch fehlte der Fokus.

Aber das größte Problem hatte ich mit der „Ausstrahlung“ der Geschichte. Die Story ist durchweg deprimierend, melancholisch und schwere Kost. Es dreht sich viel um Alkoholismus, mysteriöse Krankheiten und Depressionen und es gibt keinen Hauch von Humor oder Leichtigkeit. Es hätte auch nicht zum Buch gepasst, wenn es fröhliche Momente gegeben hätte und manche Leser schätzen wohl gerade diese düstere Atmosphäre, aber so KOMPLETT ohne irgendeinen Lichtblick auf über 400 (!) Seiten, das war heftig! So entwickelte ich leider nach und nach einen Widerwillen gegen das Buch und habe es nicht gern zur Hand genommen. Ich war, ehrlich gesagt, froh, als ich endlich fertig war und wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es wohl abgebrochen …

Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch irgendetwas Besonderes an sich hat. Es ist mit nichts, aber auch GAR NICHTS vergleichbar, das ich je gelesen habe! Man spürt, wie viel Mühe und jahrelange Arbeit der Autor in sein Werk gesteckt hat, und dafür hat er meinen Respekt. Auch ist der Schreibstil an sich nicht schlecht und ausgereift und das Ende war gut umgesetzt. Es brachte Aufklärung, nur leider hat es mich dann schon nicht mehr interessiert, wie es mit den Charakteren zuende geht …

Fazit: Ein Buch, das schwer zu beschreiben und noch schwieriger zu lesen ist. Man muss Lust auf die düstere Geschichte haben und sich auf viel Trauer und Verwirrung einlassen können. Ich konnte es leider nicht. Die Story zog mich stimmungsmäßig sehr runter und stieß mich sogar zeitweise ab. Trotzdem hat Eleanors Lebensgeschichte eine ganz besondere Ausstrahlung und ist mit nichts vergleichbar, was ich je gelesen habe. Der Autor hat wirklich viel Mühe und Arbeit in sein Werk gesteckt. Ich würde ein gemeinsames Lesen empfehlen, sodass man sich austauschen kann und nicht wie ich allein im Wald der Merkwürdigkeiten stehen gelassen wird …

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Luzie & Leander - Verdächtig clever

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Loewe, 18.03.2013
ISBN 9783785573921
Genre: Jugendbuch

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