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1.101 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 181 Rezensionen

hexen, magie, liebe, hexe, fantasy

Everflame - Feuerprobe

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.09.2014
ISBN 9783791526300
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension von: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

"Hast du schlafen können?"
"Nein. Aber mein Hintern schon. Der hat die ganze Nacht geschlafen wie ein Stein."
"Nun, anscheinend hat dein Hintern mehr Verstand als du, Rowan Wie-immer-du-mit-Nachnamen-heißt."
"Fall."
"Nein, danke, lieber nicht."
Meine Meinung zur Story

Als ich begonnen habe, den ersten Band von "Everflame" zu lesen, war ich erst einmal positiv überrascht. Ich hatte keine sonderlich großen Erwartungen an das Buch, auch wenn ich nicht genau weiß, warum eigentlich.
Lily Proctor wirkt anfangs nicht wie die perfekte Hauptfigur, was ich wirklich mochte. Sie ist gegen alles mögliche allergisch, bekommt ständig Ausschlag und Anfälle. Auch ihren besten Freund Tristan fand ich anfangs süß - bis er zum Arschloch wurde. Und nach dieser kleinen Begegnung ändert sich leider auch die Geschichte von "supi" zu "Oh nee oder?"
Lily sitzt gerade an der Küste, als plötzlich jemand ihren Namen ruft - und kurz darauf befindet sie sich zwar immer noch in ihrer Heimatstadt Salem, aber doch irgendwie in einer anderen Welt. Eine Welt die von der Hexe Lilian, einer anderen Version von Lily, regiert wird. Dort trifft sie auch auf Rowan, einen jungen Hexen-Helfer, der sie auf ihre Aufgabe vorbereiten soll - denn irgendwie scheint Lily der Hexe Lilian ebenbürtig und ihr deshalb der perfekte Gegner zu sein.
Meine Begeisterung für die Geschichte schwand leider mit jeder weiteren Seite. Zum einen bin ich kein besonderer Fan von Mittelalter-Settings. Und auch wenn es in der anderen Welt viele moderne Elemente gibt, kam es einfach nicht so für mich rüber. Vor meinem inneren Auge ist Lily die ganze Zeit in lächerlich altmodischen Klamotten durch ein eigenartiges Mittelalter gelaufen.
Zudem fand ich einige Aspekte an der anderen Welt etwas schwer zu verstehen, zum Beispiel die Sache mit den Wunschsteinen. Zwar wurde es mit jeder Erklärung ein bisschen besser, aber so ganz ist mir die Beziehung der Menschen mit den Steinen nicht so ganz klar geworden. Auch die Umwandlung von Wärme in Energie, sowie Elektrolyte und Salze und blablabla - ich fand das alles wirklich schwer verständlich und bin deshalb auch nur mühsam voran gekommen.
Dazu war es nicht gerade förderlich, dass sich viele Szenen ganz schön in die Länge gezogen haben. Endlose Wanderungen durch den Wald, endlose Ritualszenen, alles wirkte unheimlich langatmig. Ich habe immer wieder geschaut, wie weit ich schon bin, und ob das Buch so langsam dem Ende zuging. In den letzten Kapiteln habe ich dann immer wieder Seiten übersprungen.
Eine letzte, für mich wichtige Sache noch: Die "Liebesgeschichte". Sowas von eigenartig! Ersst ging es gar nicht voran, dann kommt auf einmal ein unerwarteter und vollkommen unspektakulärer Kuss. Absolut nicht das, was ich mir vorgestellt habe!

Charaktere

Zumindest die Charaktere waren mir nicht gänzlich unsympathisch. Allerdings kann ich auch nicht sagen, dass ich ganz dramatisch einem von ihnen verfallen bin und mich unsterblich verliebt habe - und das ist eigentlich das, was ich am liebsten mag ;-)
Gut fand ich, dass die Figuren nicht so leicht einzuschätzen waren. Vor allem bei Lilian wusste ich manchmal nicht, ob sie wirklich so böse ist, wie sie tut. Sicher, ihre Wege sind schrecklich - aber ab und zu habe ich darüber nachgedacht, was sie wohl so Schreckliches erlebt hat.
Meine Lieblinge in diesem Buch waren Rowans Freunde Tristan und vor allem Caleb, weil sie auch für Lily zu guten Freunden wurden.

Fazit

Obwohl es recht stark angefangen hat, hat Everflame mich im Endeffekt einfach bitter enttäuscht. Ich bin mir sicher, dass ich mich in ein paar Tagen an kaum etwas davon noch erinnern werde, und die Folgebände werde ich sicher auch nicht lesen. Leider nur 2 von 5 Federn!

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Tags: everflame, josephine angelini   (2)
 

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(5.330)

7.632 Bibliotheken, 85 Leser, 14 Gruppen, 586 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lieblingszitat

"Keine Sorge! In Livs Alter hatte ich viel schlimmere Ringe unter den Augen!"
"Ja, weil du gekifft hast, Mum."
"Unsinn! Gekifft habe ich erst im College."
Meinung zur Story

Bevor ich mit der Rezension anfange: Ich war kein großer Fan von "Rubinrot", weder von den Büchern, noch von dem Film. Da ich aber jemand bin, der an gehypten Büchern nicht ganz vorbeikommt, habe ich mich nach einer Weile doch an Silber gewagt. Und bereits nach ein paar Seiten war ich vollkommen von der Geschichte gefangen.
Gerade im ersten Teil der Story kamen überhaupt keine langweiligen Stellen auf, ich bin nur so über die Kapitel geflogen und wollte gar nicht mehr damit aufhören. Das lag sicher zum einen an der unglaublich leichten, flüssigen Schreibweise von Autorin Kerstin Gier, man liest ihre massige Erfahrung wirklich raus. Aber auch der Humor ist nicht zu knapp gekommen, es gab mehrere Stellen, an denen ich laut lachen musste (was nicht so gut ist, wenn man heimlich im Unterricht liest...)
Die Traumwelt war meiner Meinung nach sehr liebevoll gestaltet, immer wenn Hauptfigur Liv in dieser unterwegs war, habe ich jedes Detail direkt vor meinem inneren Auge gesehen. Es war spannend, langsam die vier Jungen kennen zu lernen, ein Urteil über sie zu bilden (das bei mir immer wieder umgeworfen wurde) und langsam oder sicher hinter ihr Geheimnis zu kommen. Die Idee, in Träumen der anderen herumwandern zu können ist vielleicht nichts komplett Neues, aber ich fand sie sehr aufregend. Auch wenn ich sagen muss, dass ich die Lösung, warum sie das können, irgendwie nicht mehr so cool fand. Ich will nicht spoilern, deswegen sage ich nur: so etwas ist nicht gerade mein Ding ;)
Leider hat dann auch die Geschichte ein bisschen darunter gelitten, im letzten Drittel des Romans haben Spannung und Amüsement leider ganz schön abgenommen. Es war immer noch gut zu lesen, und wirklich gelangweilt habe ich mich auch nicht. Aber es wäre natürlich schön gewesen, wenn die Qualität der Geschichte gleichgeblieben wäre ;)
Zu den Charakteren komme ich wie immer im nächsten Punkt, aber eine Sache muss ich auf jeden Fall noch hervorheben: Der Tittle-Tattle-Blog! Das ist ein Blog über die neue Schule von Liv und ihrer Schwester Mia, ein richtiger Klatschblog. Am Anfang habe ich mir nur gedacht: Himmel, was ist das denn für ein schrecklicher Mist?! Aber nach einer Weile habe ich mich immer wieder gefreut, die Einträge zu lesen, wenn sie kamen - ist das etwa die mädchenhafte Klatschtante in mir!? Und schon jetzt freue ich mich darauf zu erfahren, wer die Betreiberin (oder der Betreiber?!) Secrecy ist ;)

Charaktere

An den Figuren in "Silber" fand ich angenehm, dass sie alle sehr bunt gezeichnet waren und jeder seine charakteristischen Seiten und Eigenarten hatte, die ihn liebevoll gemacht haben - oder eben nicht ;)
Besonders interessant fand ich in diesem Buch die vier männlichen Charaktere: Grayson, Jasper, Henry und Arthur. Meine Meinung zu jedem von ihnen wurde immer wieder durcheinander gewürfelt. Erst fand ich Arthur blöd, dann mochte ich ihn, dann  fand ich ihn wieder blöd. Ich fand Henry unglaublich süß, dann habe ich auf einmal angefangen, ihm zu misstrauen - und was ist eigentlich mit Grayson und seiner schlechten Laune? Und seiner plötzlich aufkeimenden Brüderlichkeit?
Hier war es definitiv nicht nur die Story, auch die Charaktere waren unheimlich spannend!

Fazit

"Silber - Das erste Buch der Träume" ist ein wunderbares, fantastisches Jugendbuch, das mit einer netten Idee, einer spannenden Story und wirklich vielfältigen Charakteren aufwarten kann! Mich hat es unglaublich gut unterhalten und ich denke auch darüber nach, mir den zweiten Band zu kaufen. Verdiente 4 von 5 Federn!

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Tags: das erste buch der träume, kerstin gier, silbe   (3)
 

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1.337 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 193 Rezensionen

aliens, dystopie, außerirdische, rick yancey, jugendbuch

Die fünfte Welle

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.04.2014
ISBN 9783442313341
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Rezension von: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

Wir sind hier, und dann sind wir wieder weg, und es geht nicht darum, wie viel Zeit wir hier haben, sondern darum, wie wir diese Zeit nutzen.
Meinung zur Story

Sobald man die erste Seite von "Die fünfte Welle" aufklappt, wird man ins Chaos gesogen. Zusammen mit Hauptfigur Cassie Sullivan wird man in eine postapokalyptische Welt geworfen, die von einer Alienrasse vollkommen zerstört wurde. Wie der Klappentext schon sagt, gab es vier Wellen: Dunkelheit, Zerstörung, Virus und eine Weile, über die man erst später etwas erfährt.
Cassie ist vollkommen allein und nach und nach erfährt man ihre Geschichte und wie sie an den Ort im Wald gekommen ist, mit dem Teddybären ihres jüngeren Bruders Sammy im Arm. Sie ist schon seit Wochen dort und irgendwann beschließt sie, sich endlich ihren Ängsten zu stellen und nach ihrem Bruder zu suchen. Teddy und Gewehr im Arm macht sie sich auf in eine gefährliche Reise, auf der sie auch dem netten Farmersohn Evan Walker begegnet...
Nur ein paar Meilen weiter erwacht der vorige Footballstar Ben Parish in einem Lager. In einer speziellen Einrichtung soll er zum Soldaten ausgebildet werden, zur Killermaschine, die die Aliens vernichten soll. Doch nach einer Weile wird klar - irgendwas stimmt hier nicht.
Die Geschichte ist aus mehreren Sichten geschrieben, unter anderem sieht man die Welt mit den Augen von Cassie, Ben und Sammy. Gerade beim ersten Teil von Cassie und dem Anfang von Ben fiel es mir wirklich schwer, am Ball zu bleiben. Da Cassie am Anfang allein unterwegs ist und keinerlei soziale Interaktionen hat (bis auf ein paar langatmige Rückblicke), ist es schwer, mit ihr zu gehen - bis sie auf Evan Walker trifft.
Desto weiter die Story voranschritt, desto spannender wurde sie. Immer, wenn man unbedingt wissen wollte, wie es weiterging, kam ein Cut und ein Perspektivenwechsel. Das hat mich manchmal ein bisschen zur Weißglut getrieben, aber das war schon okay, denn die anderen Perspektiven waren ja auch spannend ;) Vor allem weil man fast bis zur letzten Seite nicht weiß, wem man eigentlich trauen kann. Wer sind die Aliens? Sind sie unter den Menschen? Sind die Menschen Marionetten? Oder was geht da eigentlich ab!?
Außerdem ist mir positiv aufgefallen, dass in diesem Roman (abgesehen vom Anfang) unheimlich viel Inhalt vorhanden ist! Als ich bei der Hälfte war, konnte ich gar nicht glauben, dass ich erst 50% gelesen habe - weil schon so unglaublich viel passiert war! Einfach toll!
Die letzten Kapitel waren dann nochmal eine Spur spannender und wahnsinnig rasant! Ich bin fast selbst atemlos geworden, weil ich so mitgefiebert habe! Einfach toll, toll, toll!

Charaktere

Mein absoluter Liebling war Evan. Von Anfang an fand ich ihn unglaublich niedlich, aber auch die andere Seite von ihm hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Und die Rolle, die er bei Sammy Rettung spielt - göttlich. SCHMACHT ;)
Aber ich mochte auch Ben aka Zombie sehr gern, der vom arroganten Footballstar zum taffen Soldaten wurde. Und ich liebe Sammy, einfach weil er so süß ist!

Fazit

"Die fünfte Welle" hat eine Weile gebraucht, um richtig anzulaufen - im Nachhinein habe ich aber nur positive Erinnerungen an das Buch! Spannung, eine atemberaubende Endzeit-Welt und eine (vor allem für einen männlichen Autor ;) überraschend süße Liebesgeschichte haben mich vollends überzeugt! 5 von 5 Federn!

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1.112 Bibliotheken, 18 Leser, 6 Gruppen, 83 Rezensionen

liebe, tod, musik, koma, autounfall

Wenn ich bleibe

Gayle Forman , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.08.2014
ISBN 9783442384044
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension von: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat


"Aber seht doch selbst: Es ist tatsächlich ein Schneesturm!", sagte mein Vater und deutete auf eine einzelne Schneeflocke, die vor dem Fenster zu Boden trudelt.

Meine Meinung


Ich hatte einen Trailer zum Film von "Wenn ich bleibe" gesehen und wollte mir danach unbedingt das Buch kaufen - es schien wirklich emotional und romantisch zu sein!
Der Anfang ist auch vielversprechend. Man lernt Mias Familie kennen und es passiert bereits nach ein paar Seiten der wichtigste Part der Geschichte: Die Familie macht einen Ausflug zusammen, alles scheint wunderbar - und dann geraten sie auf einmal in einen Autounfall. Mia "erwacht" - neben ihrem Körper, umgeben von den Leichen ihrer Familie. Sie muss mit ansehen, wie ihr komatöser Körper ins Krankenhaus befördert wird.
Während Mia dort liegt, bekommt sie Besuch von ihren Verwandten, ihrer besten Freundin Kim und ihrem Freund Adam. Sie erlebt Episoden aus ihrer Vergangenheit - über ihre Familie, wie sie Adam kennen und lieben lernte - und muss am Ende der Nacht die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen ... soll sie ihrer Familie ins Jenseits folgen oder bei Adam bleiben und weiterleben?
Leider war ich bereits nach den ersten Seiten wirklich enttäuscht von dem Buch. Es war unheimlich kurz, die Hauptstory geht nur über eine einzige Nacht. Trotz der Flashbacks fand ich es schwer, Beziehungen zu den Figuren aufzubauen. Nur ein einer einzigen Stelle war ich etwas berührt, als Mias Großvater an ihrem Bett sitzt und mit ihr spricht. Ansonsten haben mich vermeintlich "emotionale" Stellen größtenteils vollkommen kalt gelassen.
Auch die Beziehung mit Adam fand ich absolut nicht außergewöhnlich. Die beiden waren eben ein normales Paar, bei denen es sogar etwas kriselte. Definitiv nicht die wunderschöne, emotionale Liebesgeschichte, die ich mir gewünscht habe.
Das Ende war dann vollkommen unspektakulär und aufgrund seiner Offenheit absolut nicht zufriedenstellend. Alles in allem fand ich das Buch nicht so toll.

Charaktere


Wie bereits erwähnt, konnte ich (vor allem auch durch die Kürze der Geschichte) keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Ich mochte Mias Eltern, wie sie in den Rückblicken dargestellt waren, und fand ihren kleinen Bruder niedlich. Aber wirklich geliebt habe ich niemanden. Schade!

Fazit


"Wenn ich bleibe" ist ein Buch, das eben gerade nicht in meinem Kopf bleiben wird. Es war kurz, unspektakulär und meiner Meinung nach vollkommen unemotional. Das Lesen des Buches ist erst ein paar Tage her, aber ich kann mich jetzt schon kaum noch an etwas daraus erinnern. 2 von 5 Federn!

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Tags: gayle forma, wenn ich bleibe   (2)
 

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(2.809)

4.156 Bibliotheken, 44 Leser, 10 Gruppen, 395 Rezensionen

selection, liebe, dystopie, prinz, kiera cass

Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783737361880
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension von: tintenseele.blogspot.de

Meine Meinung

Ich liebe es, gehypte Bücher zu lesen. Nein, echt. Zum einen, weil ich immer auf Verfilmungen hoffe (ich LIEBE Buchverfilmungen), zum anderen weil ich so gern sage: "Gehypte Bücher sind meistens nicht mal halb so gut wie ihr Ruf". Oh ja, ich bin ein kleiner Anti.
Bei Selection hatte ich (aufgrund des Covers vielleicht?) irgendwie auf Fantasy getippt. Oder eine typische Dystopie. Das war es dann aber gar nicht.
In der Mitte steht die Liebesgeschichte. Erst die zwischen America (sorry, aber was für ein blöder Name) und ihrem Jugendfreund Aspen - die dann aber zerbricht - und später kommt noch Prinz Maxon dazu, der nach und nach anfängt, Americas Herz zu erobern. Im Nebenplot erfährt man dann aber, dass es noch um etwas anderes geht: Die Königsfamilie und die Rebellion, gegen die sie sich zur Wehr setzen muss. Kriegerische Zustände herrschen außerhalb der Schlossmauern.
Der Start war meiner Meinung nach sehr abrupt, es gab viel sinnloses Durcheinandergequatsche und auch der holprige Schreibstil wollte mich erst einmal abschrecken. Es folgen ein paar lückenhafte Erklärungen zum Kastensystem, durch die man erst im Verlauf der Story etwas durchsteigt. (Ich zumindest).
Ich muss den meisten Rezensenten zustimmen: was danach kommt, ist eine Casting-Show im Stil von "Der Bachelor", ganz unverkennbar. Im Gegensatz zu einigen sehr kritischen Stimmen fand ich es aber eine echt lustige Idee - definitiv mal etwas anderes, als der ganze schnöde Dystopie-Einheitsmatsch. Definitiv eine unterhaltsame Masche, die mich trotz einiger "Oh Gott, was für ein Mist"-Ausrufe während des Lesens, erstaunlicherweise bis zum Ende am Ball gehalten haben.
Die wenigen Auftritte der Rebellen empfand ich als nicht so bedrohlich, wie sie vielleicht hätten sein sollen. Und zu der Hauptfigur America konnte ich auch keine Bindung aufbauen. (Und ich schwöre, das lag nicht nur an ihrem schrecklichen Namen!) Sie war anfangs so unhöflich zu Maxon, das habe ich an vielen Stellen einfach nicht verstanden. Und was sie an diesem eigenartigen Aspen findet sowieso nicht.
Von der Story her muss ich sagen, dass eigentlich gar nicht so viel passiert, es war eben wie eine TV-Show mit ein bisschen Zickenkrieg, Herzschmerz und einer Prise Krieg. Das Ende kam mir ein bisschen unvermittelt, und auch wenn der erste Band recht lustig war, reizt es mich nicht sonderlich, mir auch den zweiten zuzulegen.

Charaktere

TEAM MAXON! Aber sowas von. Der Prinz ist einfach so höflich, sympathisch und niedlich, dass er mir gleich das Herz geraubt hat. Außerdem wirkt er so überaus ehrlich - im Gegensatz zu Aspen. America, nimm den Prinzen und lass den Deppen ziehen!!!!

Fazit

Alles in allem habe ich an "Selection" ein paar unterhaltsame Stunden verbracht. Für mehr hat es allerdings nicht gereicht, die Reihe hat nach dem ersten Buch ihren Reiz für mich verloren. Aber ich werde mir sicher von irgendwem erzählen lassen, für wen sie sich entscheidet ;) 3 von 5 Federn!

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454 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

house of night, fantasy, vampire, jugendbuch, vampyre

House of Night - Erlöst

P.C. Cast , Kristin Cast ,
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.10.2014
ISBN 9783841422224
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat
"Aufhören, aber schnell. Wenn ich einen Kater habe, ertrage ich keinerlei öffentliche Zurschaustellung von Gefühlen. Gleiches gilt übrigens auch, wenn ich keinen Kater habe."Fazit

Das ist er also, der letzte Band der Vampyr-Reihe. Heute fasse ich mich kurz, weil es um das Finale einer zwölfteiligen Reihe geht, die ich hier nicht rezensiert habe.
Die Bücher vor Nummer 12 haben mich gelangweilt, muss ich leider sagen. House of Night fing verdammt stark an, nahm aber immer wieder ab, mit jedem Buch. Wahrscheinlich kann man die Spannung über 12 Bände einfach nicht so halten, wie bei einer Trilogie, zum Beispiel.
Dazu muss ich aber sagen, dass "Erlöst" meiner Meinung nach schon von Anfang an recht spannend war, und mich mitgerissen hat. Manche Sichtwechsel fand ich etwas sinnlos, und es war natürlich bei Weitem nicht so gut, wie die ersten Bände - aber ich mochte Buch 12 viel lieber als die vorhergehend. Das lag wahrscheinlich vor allem daran, dass es einige Szenen gab, die mich wirklich berührt haben - zum Beispiel eine sehr prägende mit dem Unsterblichen Kalona.
Alles in allem kann ich sagen, dass die Reise, die ich mit den "House of Night"-Büchern hatte, eine schöne war. Ich habe viel geweint, ich habe viel gelacht, und mit den Charaktern mitgefühlt.Ich liebte die Liebesgeschichte zwischen Stevie Rae und Rephaim, die Charakterentwicklung von Aphrodite, James Stark und sein Machogehabe, die jugendliche Sprache und die Tatsache, dass es mehr als eine, wirklich niedliche, homosexuelle Beziehung gab ;-)
Mit der Hauptfigur Zoey bin ich nie wirklich warm geworden - trotz dass sie an manchen Stellen so menschlich war, wirkte sie an den meisten anderen Stellen viel zu perfekt. Und mein Gott, haben ihre Männergeschichten mich genervt!!! Zu perfekt war auch das Ende der Serie irgendwie, aber in gewisser Weise hat es mich zufrieden gestellt.
So verabschiede ich mich abschließend von ein paar sehr liebgewonnenen Charakteren und einer spannenden Story, die manchmal vielleicht ein bisschen zu sehr in die Länge gezogen wurde - und vergebe für die gesamte House of Night-Reihe vier Lesefedern. Danke für die schöne Zeit!

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558 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 77 Rezensionen

dystopie, wüste, jugendbuch, tod, virus

Die Auserwählten - In der Brandwüste

James Dashner , Anke Caroline Burger
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.06.2012
ISBN 9783551520357
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat
Thomas hechelte ein Ja und Newt sagte: "Ich würde sagen, wir sind in der Hölle gelandet. Dass du da hinkommen würdest, war mir klar, Minho, aber Thomas und ich doch nicht." Meinung zum Buch

Krank. Düster. Blutig. Verstörend. Über alle Maßen verwirrend.
Das sind nur ein paar Wörter, mit denen man den zweiten Teil der "Auserwählten"-Trilogie von James Dashner beschreiben kann. Das Buch schmeißt einen bereits zu Beginn in einen Strudel aus Emotionen und Gehirnakrobatik, und auch die Spannung ist ein Grund dafür, dass man es einfach nicht zur Seite legen kann.
Gleich zu Anfang sei gesagt: "Die Auserwählten - In der Brandwüste" ist keinesfalls eine Erklärung für die Geschehnisse im ersten Teil. Im Gegenteil. Wo man eigentlich Antworten erwartet, wirft dieser Band nur noch mehr Fragen auf. Die ganze Zeit über ist man nicht sicher, wen von den Charakteren man überhaupt vertrauen kann, wer wirklich auf Thomas' Seite steht. Man spürt seine Frustration, Verzweiflung und Unsicherheit am eigenen Leib - und ich finde, wenn der Autor das bei einem Leser erzeugen kann, ist das auf jeden Fall ein hervorhebenswerter Punkt.
Leider war der mittlere Band der Trilogie nicht so gut wie der erste. Das mag sicher daran liegen, dass viele Stellen etwas langgezogen waren (mir kamen besonders die Stellen so vor, in denen meine Lieblinge nicht dabei waren *g*) und manchmal die Fragen im Kopf so viele wurden, dass sie sich zu einem dicken Knäuel von "HÄ???" vereinigten. Außerdem kam es mir an manchen Stellen so vor, als würde Thomas im ganzen Buch entweder schlafen oder bewusstlos sein - dafür ist er an anderen Parts der Geschichte wieder aufgetaut und hat Mut bewiesen, den ich ihm gar nicht mehr zugetraut hätte.
Das ist wohl der wichtigste Punkt der Geschichte: Die Überraschung, die einen manchmal wirklich packt. Ich weiß noch, dass ich an einer Stelle vor Schreck zusammengezuckt bin, weil ich mir alles so bildlich vorgestellt habe, wie eine Filmszene. Und dann war da plötzlich - nein, keine Spoiler. Aber ich war ernsthaft erschrocken, wie man es bei einem Horrorfilm ist, wenn der Mörder auf einmal hinter einer Ecke hervorspringt.
Auch die Vorstellungskraft ist eine wichtige Eigenschaft, die ein Leser dieses Buches mitbringen muss. Denn wer sich bei der Beschreibung einer Maschine oder eines Monsters nicht wirklich ein klares Bild machen kann, wird sich wahrscheinlich schnell langweilen. Ich persönlich musste mir manche Absätze doppelt durchlesen, um wirklich einen Film vor meinen Augen ablaufen zu lassen - aber dann hat es wirklich Spaß gemacht.

Die Charaktere

Lieblinge: Bleiben die gleichen wie beim ersten Teil. Newt ist die Stimme der Vernunft, der auch gern mal ein paar sarkastische Sprüche loslässt, aber immer einen kühlen Kopf bewahrt. An Minho liebe ich, dass er so ein Hitzkopf ist, aber irgendwie auch immer der Retter in der Not, den alle bejubeln. Außerdem lässt er in diesem Band manchmal ein paar wirklich witzige Bemerkungen vom Stapel, bei denen ich mich - trotz der düsteren Stimmung - richtiggehend kringeln musste.
Auf-die-hätte-ich-verzichten-können: Brenda. Himmel, ging das Mädchen mir auf den Keks. Ihre ständigen Schmuseattacken und ihre Launigkeit empfand ich wirklich als nervtötend. Außerdem mag ich Teresa nicht, auch wenn ich nicht genau sagen kann, wieso. Ich denke, am Ende habe ich genau so empfunden, wie Thomas.

Fazit

"Die Auserwählten - In der Brandwüste" hat mich leider nicht so überzeugt, wie sein Vorgänger. Dennoch war es ein Feuerwerk an Spannung, Verwirrung und Emotionen. Meine Lieblingscharaktere Newt und Minho haben ihr Übriges dazu getan. Am liebsten würde ich 4,5 Federn geben. Da ich aber keine halben Punkte vergebe, werden es bei diesem Teil leider nur vier.

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421 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

dystopie, virus, freundschaft, trilogie, james dashner

Die Auserwählten - In der Todeszone

James Dashner , Anke Caroline Burger , Katharina Hinderer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.05.2013
ISBN 9783551520364
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

Minho gab einen Schuss auf eins der kleinen Metallwesen ab, verfehlte es aber jämmerlich und hätte beinahe Newt getroffen, der aufjaulte und, seinem Gesicht nach zu urteilen, am liebsten zurückgeschossen hätte.
Meinung

Vorbei. Es kommt nicht oft vor, dass ich eine Trilogie oder überhaupt eine Buchreihe zu Ende lese. Bei "Die Auserwählten" habe ich es getan, weil mir nach einer Weile die Figuren sehr ans Herz gewachsen sind und ich wissen wollte, wie es ausging. Nun habe ich den letzten Band zu Ende gelesen und fühle mich ganz eigenartig.
Das letzte Buch der Reihe war gewohnt spannend, aber auch gewohnt verwirrend. Allerdings gibt es auch endlich ein paar Antworten auf die Fragen, die man sich seit Band 1 stellt. Man blickt hinter die Kulissen von ANGST, erfährt, wie es zur Verbreitung des Brandes kam und noch einiges mehr. Bei vielen Charakteren hatte ich das Gefühl, dass sie sich weiter entwickelt haben. Nur ein einziger Charakter, Newt, hat eine schreckliche Wandlung vollzogen. Da er vorher einer meiner Lieblinge war, war ich sehr traurig über alles, was in diesem Band aus ihm geworden ist.
Allgemein fand ich, dass sich viele Stellen des Buches sehr gezogen haben. Die Geschichte war weiterhin sehr undurchsichtig und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie es wohl am Ende ausgehen wird. Aber einige Kapitel waren mir dann doch zu langatmig.
Als es langsam an die letzten Kapitel geht, steigt die Spannung wieder sehr. Allerdings muss ich zugeben, dass der Weg für Thomas und seine Freunde zu leicht schien. Auch wenn immer noch Leute gestorben sind und auch wenn der Autor weiterhin schreckliche Ereignisse und Fallen eingebaut hat - ich bin den Gedanken nicht losgeworden, dass einfach alles zu glatt geht. Zu den Toden muss ich außerdem sagen, dass sie mir sehr gestellt wirkten, sehr gezwungen. Bis auf einen hat mich keiner von ihnen berührt, was ich sehr schade fand.
Das Ende war nicht vorhersehbar, aber ich kann auch nicht sagen, dass ich es super gut fand. Irgendwie hat es mich ein bisschen verwirrt und - ich kann nicht sagen warum - mit einem unzufriedenem Gefühl zurückgelassen.

Charaktere

Obwohl ich im letzten Band noch Hass- und Lieblingscharaktere hatte, habe ich mich emotional mittlerweile etwas von ihnen entfernt. Ich liebe Newt, wirklich sehr. Und ich liebe Minho. Aber nicht aufgrund des letzten Bandes, sondern weil ich sie über die gesamte Reihe mochte.
Einen Hasscharakter habe ich mittlerweile nicht mehr. Die, die es vorher waren, haben sich im dritten Band neutralisiert.

Fazit

Die "Die Auserwählten"-Trilogie war spannend und konnte mit einem Ende aufwarten, mit dem ich irgendwie nicht gerechnet habe. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich auf der letzten Seite froh war, dass ich sie durchhatte. Leider war der letzte Band kein würdiger Abschluss, deshalb vergebe ich 3 von 5 Federn.
Außerdem ein Farewell an meine liebsten Charaktere - es war schön mit euch :)

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173 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

jugendbuch, blog, contemporary, high school, liebe

Emily lives loudly

Tanja Voosen
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.08.2014
ISBN 9783646600728
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

Das Problem der Leute ist, dass sie immer nach Perfektion suchen. In dem, was sie denken, tun und sagen versuchen sie, Perfektion zu erlangen. Dabei versucht man, ein Ideal zu erreichen oder zu finden, das es nicht gibt, weil es Perfektion nicht gibt. Besonders in der Liebe. Niemand wird glücklich, wenn er nach dem perfekten Partner sucht.
Meine Meinung

Klischees, Klischees, Klischees. "Emily lives loudly" ist eine Teen Romance, die vor Klischees nur so sprüht.
Der Anfang klingt innovativ. Für Emily geht es um eine große Chance: Sie will an ihrer Wunschacademy angenommen werden und muss dafür einen Film drehen. Da ihre erste Einreichung mit "Zu wenig Herz und Realismus" abgelehnt wurde, plant sie jetzt etwas ganz besonderes: Für den Dreh des Films will sie sich ganz klischeehaft in den besten Freund ihres Bruders Parker verlieben.
Dieser beste Freund ist James Brick. Aber um ihn für sich zu gewinnen, braucht Emily erst einmal die Hilfe von Schul-Bad-Boy Austin. Und natürlich wird am Ende alles anders, als gedacht.
Denkste. Denn eigentlich fand ich die Geschichte von "Emily lives loudly" schon von Anfang an ziemlich durchschaubar. Und nicht nur das - von Spionier-Momenten über Schulbälle bis hin zu "mutigen" Lautsprecherdurchsagen - alles wirkt so unglaublich gestelzt und erzwungen. Selbst die Dialoge zwischen den Figuren wirkten an manchen Stellen einfach lächerlich übertrieben. Manchmal kam ich gar nicht dagegen an, mir die Charaktere wie zweitklassige Schauspieler vorzustellen, die sich gegenseitig Klischeesätze an den Kopf werfen. Und die Glaubhaftigkeit der Story konnte man ebenfalls nach einigen Seiten in die Tonne treten. Teenager, die sich hochprofessionell auf Verbrecherjagd begeben oder tiefgründige Dialoge über Sinn des Lebens und Perfektion in der Liebe führen - sorry, aber das kauft ihnen wohl niemand ab. Und dann diese ganzen ZUFÄLLE - oh Mann.
Versteht mich nicht falsch - ich fand das Buch nicht absolut schrecklich. Der Schreibstil war toll und die Geschichte ist trotz ihrer Länge nicht langweilig geworden, ich musste sehr viel schmunzeln und lachen. Und auch die Liebesgeschichte war unglaublich süß, auch wenn sie etwas weniger "Ich-will-das-aber-eigentlich-gar-nicht"-Getue von Emily sicher gut vertragen hätte. Aber das Gestelze war mir einfach too much an den meisten Stellen.
Am Ende kommt dann noch eine Sache ans Licht, die mich vollkommen verwirrt hat und die die Autorin meiner Meinung nach auch hätte weglassen können. Irgendwie hat mir das nicht ganz in diese leichte Teen Romance gepasst.

Charaktere

Mein Lieblingscharakter war bereits von seinem ersten Auftreten her Austin, der kleine Bad Boy, der eigentlich ganz anders ist. Leider muss man sagen, dass seine Charakterentwicklung im Buch ein bisschen nach hinten losging, er hat sich etwas an seinen eigenen Klischees erhängt.
Was ich allerdings gut fand war die Tatsache, dass alle Charakter sehr gut ausgearbeitet waren und dadurch zu sehr lebendigen, bunten Figuren geworden sind. Super!

Fazit

Im Buch "Emily lives loudly" kämpft eine süße Liebesgeschichte zwischen Teenagern gegen die immer wieder aufkeimende Unglaubwürdigkeit der Story. Da ich die meiste Zeit über aber sehr gut unterhalten wurde, vergebe ich 3 von 5 Federn und eine Leseempfehlung an alle die, denen Klischeespielereien nichts ausmachen.

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273 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

spiel, jackson, aliens, freundschaft, liebe

JUMP - Das Spiel

Eve Silver , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.08.2014
ISBN 9783841421586
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

Ich respawne so graziös und elegant wie ein abstürzendes Flugzeug
Meine Meinung

Bevor ich diese Rezension beginne, muss ich sagen: Für ein Buch ist es schwer, meinen Ansprüchen gerecht zu werden. Um perfekt zu sein, braucht es Spannung, die bis zur letzten Seite anhält. Epische Kämpfe, bei denen ich die Luft anhalte. Feinde, die mir eine Gänsehaut der Angst über die Arme jagen. Eine Story, die innovativ und weitestgehend frei von Klischees ist. Und wenn es dann noch eine süße, aber nicht übertriebene Liebesgeschichte gibt, setzt das allem noch die Krone auf. Es gibt kaum Bücher, die dem gerecht werden. "Jump - Das Spiel" jedoch ist eines davon.
Wenn ich daran denke, dass die Rezensionen auf Amazon und die ersten Seiten des Buches mich fast davon abgehalten hätten, bekomme ich im Nachhinein ein bisschen Bauchschmerzen. Zum Glück habe ich es doch gelesen.
Denn wie bereits gesagt: Der erste Band der "Das Spiel"-Reihe hat einfach alles, was ein perfektes Buch für mich braucht.
Die Spannung hat mein Herz ständig zum Rasen gebracht und vor allem ist etwas passiert, das ich schon lange nicht mehr hatte: 1. Ich habe keinen einzigen Satz überflogen, ich habe jeden einzelnen aufgesaugt wie den letzten Tropfen Wasser in einer Wüste. 2. Nach der letzten Seite wollte ich so unbedingt wissen, wie es weitergeht, ich wollte so unbedingt den zweiten Band haben, dass ich ganz aufgeregt sofort Amazon aufgemacht habe. (Erscheinungsdatum: 15. Februar. Meine Nerven bedanken sich mit sarkastischem Unterton.)
Die Jugendlichen, also Hauptfigur Miki, Jackson, Luka und die anderen, haben sich epische Kämpfe mit den Feinden geliefert. Die Autorin hat sich für eine sehr interessante Idee entschieden: Die Kämpfe laufen ab wie in einem Videospiel. Ständig fliegen dem Leser Begriffe der Zockerwelt um die Ohren - Respawnen, Lebensleiste, Mehrfachtrefferpunkte. Ich glaube, dass es mehr Spaß macht, das Geschehen zu verfolgen, wenn man die meisten der Begriffe kennt (sie werden aber auch idiotensicher erklärt). Das macht die Story innovativ. Neu. Aufregend.
Und dann der letzte Punkt: Eine süße, nicht übertriebene Liebesgeschichte. Mein Gott, bin ich manchmal ins Schwärmen gekommen. Es. War. So. Toll. Eigentlich will ich gar nicht mehr sagen, als: tiefe, zufriedene Seufzer sind vorprogrammiert.
Ich muss dazu sagen: Die Story verwirrt. Sie verwirrt unglaublich. Und ich kann verstehen, wenn das manche Leser nervt. Mir wurden an den richtigen Momenten meine Fragen beantwortet und ich fand die Unwissenheit zeitweilig richtig unterhaltsam.

Charaktere

Mein Lieblingscharakter ist Jackson, ganz ohne Zweifel. Er ist cool, aber an den richtigen Stellen lässt er die Fassade bröckeln und ist einfach nur ein normaler, süßer Typ.
Außerdem finde ich noch wirklich wichtig zu erwähnen: Keine Hasscharakter. Keine leblosen, leeren Puppen. Jede Figur hatte ihre Geschichte, ihre eigene Persönlichkeit, ihren Beitrag zur Geschichte. Jeder ist mir nach wenigen Seiten ans Herz gewachsen.

Fazit

Der kritische Leser findet sicher einige Fehler und Macken in "Jump - Das Spiel", aber da Rezensionen ja glücklicherweise etwas sehr Subjektives sind, kann ich getrost sagen: Für mich gab es keine. Der erste Band der Reihe hat mich vollends überzeugt und in seinen Bann gezogen. Deshalb vergebe ich auch ohne Zögern fünf Federn UND das von mir selten verwendete, kleine Herz. "Jump - Das Spiel" ist mein neues Herzstück, und ich kann es nicht erwarten, bis "Run!" bei uns erscheint!

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865 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 114 Rezensionen

liebe, jugendbuch, familie, boston, freundschaft

Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

Jessica Park , Bea Reiter
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.07.2014
ISBN 9783785578674
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: Tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

"Sind wir bald da? Ich habe Hunger!", beschwerte sich Matt. "Ich muss mal. Mir ist langweilig. Wie lange dauert es noch? Kommt, wir spielen Ich sehe was, was du nicht siehst ... Oh Moment mal. Ich kann ja gar nicht. Man hat mir die Augen verbunden. Das ist mit Abstand der schlimmste Ausflug, den ich je gemacht habe!" 
Meinung

Cover, Titel und Klappentext sind Aushängeschilder für ein Buch und deuten normalerweise in die Richtung, in die eine Geschichte sich bewegt. Manchmal sind sie aber auch eine Illusion - und das, was kommt, ist vollkommen anders. Diese Überraschung kann positiv sein. Sie kann negativ sein. Und manchmal hinterlässt sie den Leser mit einem merkwürdigen Gefühl, so wie es bei mir und "Im Freien Fall" so war.
Als ich das Buch das erste mal auf Amazon sah, dachte ich an eine süße Teen-Romance, die mir zwischen den ganzen Fantasy-SciFi-Büchern eine willkommene Abwechslung sein sollte.
Der Anfang beginnt schleppend. Man lernt Julie kennen und die Familie, bei der sie die nächsten Wochen verbringen soll. Gerade ihre erste Zeit auf dem College fand ich eher etwas langweilig und schleppend. Richtig in Fahrt kommt die Story erst, als Julie und Fynn anfangen, sich ein paar sehr süße Nachrichten zu schreiben - und sich schließlich ineinander verlieben. Seufz
Die ganze Zeit saß ich also vor dem Buch und habe mich darauf gefreut, dass Fynn endlich von seiner Weltreise zurückkommt und sie ihre Liebelei aufs richtige Leben verlagern können. Doch dann kommt eine sehr unangenehme Sache ans Licht, die dem abrupt ein Ende setzt.
Ich will euch nicht spoilern, auch wenn das hier echt schwer ist. Also ganz grob: Es tritt ein Drama ein, eine kleine Geschichte aus der Vergangenheit. Auch wenn es mir schon ein paar Seiten vor der Enthüllung langsam klar wurde, hat es mich doch ganz schön getroffen. Ja, seit langem saß ich mal wieder vor einem Buch und habe geheult wie ein Schlosshund.
An sich finde ich es gut, wenn ein Buch solche Gefühle in mir erzeugen kann. Aber mit so einem schrecklichen Gefühl will ich nicht aus der Geschichte entlassen werden. Ich will nicht ein Buch zuklappen und ein drückendes, trauriges Gefühl auf der Brust sitzen haben. Aber auch das Ende, so süß es auch war, konnte leider nichts daran ändern. Ich konnte mich nur in das nächste Buch stürzen, um dieses hier so schnell wie möglich zu vergessen.

Charaktere

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und sehr präsent. Trotzdem wollte mir keiner von ihnen wirklich ans Herz wachsen, keiner war mir total sympathisch.
Während der süßen E-Mails mochte ich Fynn wirklich gern. Und ich glaube, ich mag ihn auch jetzt, nach dem schrecklichen Ende, immer noch. Aber das ist schwer zu sagen. Wenn ihr wissen wollt, was ich meine, müsst ihr wohl das Buch lesen, denn jede weitere Information würde euch zu sehr spoilern.

Fazit

"Im freien Fall" beginnt als Teen-Story, entpuppt sich aber als ein kleines Familiendrama. Wem sowas gefällt, der sollte dringend zuschlagen. Ich wurde von dem Ende irgendwie überrumpelt und hätte mir für die Geschichte zwischen Julie und Fynn ein anderes Ende gewünscht. Schade, das Buch ist wirklich nicht schlecht, aber aufgrund meiner Erwartungen und dem schlechten Gefühl, mit dem ich hier sitze, kann ich ihm nur zwei Federn geben.

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388 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

fantasy, kuss des feuers, london, kristen callihan, the darkest london

The Darkest London - Kuss des Feuers

Kristen Callihan , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.09.2013
ISBN 9783802589836
Genre: Fantasy

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Meine Meinung

Bevor ich mit der Rezension beginne: Ich lese NIEMALS historische Romane. Niemals. Und genau so wenig lese ich Erotik. Wie ihr sicher richtig aus diesen beiden Aussagen schließt, kommen historisch-erotische Romane mir erst recht nicht in die Tüte. Romane wie "Kuss des Feuers".
Meiner Verzauberung für das Cover und meine recht selektive Art, Klappentexte zu lesen (ja, anscheinend habe ich das "London, 1881" vollkommen überlesen), führte also zu meinem lustigsten "WAS ZUR HÖLLE HABE ICH MIR DA FÜR EIN BUCH GEKAUFT"-Moment diesen Jahres.
Erst dachte ich, das erste Kapitel ist eine Rückblende in ein vorhergehendes Jahrhundert. Und die Tatsache, dass Archer auf einmal von seinem Gemächt redet, sei irgendwie ein Versehen.
Ähm, nein. Kein Versehen. Erotisch, historisches Buch. Verdammt.
Da ich nicht sehr viele Bücher mit in den Urlaub genommen hatte, nahm ich mir vor, zumindest noch ein, zwei Kapitel zu lesen, bevor ich das Buch zu den Akten lege. Irgendwann war ich aber dann doch so in der Geschichte gefangen, dass ich es zu Ende lesen musste.
Natürlich, mich haben die gleichen Aspekte gestört, die mich auch an anderen, historischen Romanen stören. Die Sprache ist unheimlich geschwollen, das Verhalten der Menschen ist so eigenartig und - naja, altertümlich eben. Alles Dinge, die ich eigentlich nicht mag.
Aber die Geschichte um Ben Archer und Miri hat mich überraschenderweise zu keiner Zeit gelangweilt und mich schnell durch das Buch voran getragen. Vor allem die Fragen nach dem wahren Mörder und dem, was sich unter Archers Maske verbirgt, haben mich auf Trapp gehalten. Gut - und auch die Frage, wann die beiden es endlich mal zusammen ins Bettchen schaffen. Himmelherrgott, die beiden sind verheiratet, aber müssen in einer dunklen Gasse fummeln!?
Okay, lassen wir das.
Es war nicht perfekt, bei weitem nicht. Schon gar nicht für jemanden wie mich. Ich bin auch ziemlich sicher, dass ich die anderen Bücher der Reihe nicht lesen werde, weil sie einfach nicht in mein Genre passen. Aber Spaß hatte ich beim Lesen allemal.

Charaktere

Die meisten der Charaktere haben mich wirklich genervt, weil sie sich so lächerlich verhalten haben und so eigenartig gesprochen haben. Aber das Hauptpaar, Ben und Miri, waren einfach herrlich, vor allem wenn sie sich mal wieder gestritten und wüst beschimpft haben.
Außerdem mochte ich Bens Freund Leland, weil er trotz rüstigem Alter doch ein guter Freund für Archer war ;)

Fazit

"Darkest London 1 - Kuss des Feuers" war definitiv nicht das, was ich von dem Buch erwartet habe. Im Endeffekt hat sich die böse Überraschung allerdings in eine positive Überraschung verwandelt und mir ein paar amüsante Lesestunden eingebracht. Dafür gibt es verdiente 4 von 5 Federn!

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

jugendbuch, sabrina qunaj, romantik, liebe, sommer

Sternensommer

Sabrina Qunaj
E-Buch Text: 347 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.06.2014
ISBN 9783646600605
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Meine Meinung

Seit ich "Jump" gelesen habe, stehe ich Science Fiction definitiv etwas offener gegenüber. Das kam auch gleich "Sternensommer" zugute, in dem ich ein wirklich süßes, tolles Buch gefunden habe.
Anfangs konnte ich Dilia nicht leiden, denn sie war genau so, wie auch der Klappentext beschreibt: Ein Modepüppchen ohne Hirn, das zu viel Make up trägt. Zum Glück kommt ihre Wandlung wirklich schnell, als ihr Vater sie statt des versprochenen Bahamas-Ausflug in ein Sommercamp schickt und sie dort die liebevolle, verschrobene Familie Lork kennen lernt, die absolut nicht von dieser Welt sind - jap, sie kommen von einem Planeten.
Die gesamte Familie war mir von Anfang an wirklich sehr sympathisch und ich konnte gut verstehen, warum Dilia nach und nach ihre Fassade bröckeln ließ. Es hat mir Spaß gemacht, ihre Wandlung zu verfolgen, vor allem weil diese keineswegs irgendwie gehetzt oder gekünstelt wirkte.
Auch die Liebesgeschichte, wie sie langsam entsteht, ist unheimlich süß und ich mag beide Seiten des Paares unglaublich gern. Zum Glück ist die Romanze aber nicht alles, denn natürlich kommt Dilia irgendwann hinter Emrys Herkunftsgeheimnis und ab da wird es ganz schön turbulent. Denn eigentlich sind die Lorks ganz schön in Gefahr...
Der Schreibstil von Sabrina Qunai liest sich ausgesprochen flüssig und schnell. Ist man erst einmal in der Geschichte drin, kann man schwerlich aufhören - ich habe das Buch an einem Tag mit nur kurzen Pinkelpausen gelesen. Am Stück. Ab und zu hat sich mein Kopf mit dummen Kommentaren wie "Das ging jetzt aber ganz schön einfach für die Protagonisten" oder "Das ist jetzt aber nicht ganz logisch bzw. nicht sehr verständlich erklärt". Aber diese leise Stimme habe ich immer wieder einfach beiseite geschoben.
Warum? Nun ja, weil ich diese Geschichte einfach wirklich genossen habe. Die Idee war innovativ (ich zumindest habe so etwas noch nie gelesen) und spannend. Die Charaktere super. Die Seitenanzahl meiner Meinung nach viel zu gering - ich hätte unheimlich gern noch mehr von Emrys und Dilia gelesen :)

Charaktere

Wie bereits oben erwähnt, fand ich die Familie Lork wirklich klasse. Allen voran Freddy, Emrys kleiner Bruder, der trotz der krassesten Situationen immer noch ein "Alter" rausbringt ;) Die beiden Brüder waren definitiv meine Lieblinge.
Gehasst habe ich Dilias Vater und seine eigenartige Freundin, Shelly oder wie der Schrumpfkopf hieß. Sie waren die Klischees in Person, aber das war schon in Ordnung.

Fazit

"Sternensommer" war ein Buch, das mir beim Lesen definitiv riesigen Spaß gemacht hat. Die Wortgefechte, die goldigen Charaktere und ein spannender Handlungsverlauf lassen eigentlich nur eins zu: 5 von 5 Federn :)

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2.598 Bibliotheken, 19 Leser, 4 Gruppen, 346 Rezensionen

liebe, tod, layken, familie, krebs

Weil ich Layken liebe

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2013
ISBN 9783423715621
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

"Ich habe keine Ahnung, warum sich mein Satz wie eine Frage anhört. Ich weiß auch nicht, weshalb ich mir überhaupt Gedanken darüber mache, warum es sich wie eine Frage anhört. Oder weshalb ich mir Gedanken darüber mache, dass ich mir Gedanken darüber mache, warum es sich...Verdammt, ich bin total verwirrt."
Meine Meinung

"Weil ich Layken liebe" wurde mir von einer Freundin empfohlen, die das Buch sehr mochte. Das Cover kannte ich bereits, hatte mich vor ihrer Empfehlung aber noch nie damit beschäftigt. Allerdings muss ich auch sagen, dass es es für ein Fantasy-Buch gehalten habe (keine Ahnung wieso). Eine "Teen" Romance (ich weiß, bei 21 kann man nicht mehr von Teen sprechen, aber Layken ist immerhin erst 18!!!!) hatte ich dahinter nicht vermutet.
Das Buch beginnt erst einmal sehr gewöhnlich: Die Hauptfigur Layken, auch Lake genannt, verliert ihren Vater und zieht daraufhin mit ihrer Familie um, von Texas nach Michigan. Erstmal ist sie mit diesem Umzug gar nicht glücklich - bis sie ihrem neuen Nachbarn Will begegnet. Ihre kleinen Brüder sind im gleichen Alter und werden beste Freunde - und Will & Layken kommen sich näher. Alles scheint toll, bis sie ihm in der Schule begegnet und merkt, dass er dort kein Mitschüler von ihr ist....
Das Kennenlernen von den beiden und ihr erstes Date fand ich einfach unheimlich süß. Außerdem ist es meiner Meinung nach total sympathisch, dass Will ein Poetry Slammer ist - endlich mal ein Kerl, der nicht nur mit sarkastischen Sprüchen um sich wirft und den starken Macker markiert, sondern mit Worten umgehen kann. (Ich steh auf die Macker, aber Will ist trotzdem eine gelungene Abwechslung ;))
Da die Geschichte aus der Sicht von Layken geschrieben ist, bekommt man zumeist nur ihre Gefühle auf eine Situation bezogen mit, aber ich finde sie für ihr Alter vollkommen glaubwürdig. Ich kann mich an kaum eine Stelle erinnern, in der ich anders reagiert hätte, als sie es getan hat. Oder an der ich mich anders gefühlt hätte, als sie. Das fand ich wirklich klasse!
Die Figuren sind alle sehr sympathisch und durch die anfängliche Leichtigkeit und Niedlichkeit der Liebesstory gleitet man nur so durch die Geschichte. Klar, Wills Beruf steht den beiden im Weg. Aber irgendwie kann man Will nicht böse sein, und man verliert auch irgendwie nie die Hoffnung, dass die beiden doch noch zueinander finden.
Dann kommt aber noch ein Handlungsstrang dazu - Laykens Mutter. Ich will euch nicht spoilern, aber die Geschichte um sie ist wirklich traurig. Allerdings wird man nicht von einer erdrückenden Traurigkeit erfüllt, die über das Ende des Buches hinausgeht. Ich hatte stets das Gefühl, dass meine emotionale Stimmung durch lustige oder einfach weniger bedrückende Parts abgefangen wurde. Dadurch hat man das Gefühl, dass die Autorin den Leser nach jeder traurigen Story in den Arm nimmt, um ihn zu trösten. Das fand ich unheimlich angenehm.
Und so ist das Ende des Buches zwar kein Unerwartetes, aber eins, das wunderschöne Gefühle und ein süß-wehmütiges Gefühl in einem zurücklässt. Einfach toll!

Charaktere

Zuerst einmal hat mir die supersüße Freundschaft von Laykens Bruder Kel und Wills Bruder Caulder (was für ein Name!!!) unglaublich gut gefallen. Man hatte das Gefühl, dass das Schicksal die beiden zusammengeführt hat und wollte sie einfach die ganze Zeit knuddeln!
Meine absolute Lieblingsfigur ist allerdings Laykens beste Freundin Olivia King, von allen nur Eddie genannt. Sie ist eine wirklich, wirklich gute Freundin, die immer in der richtigen Zeit Lakes Hand hält. Außerdem ist Eddie ein wunderbar offener Mensch, trotz ihrer schlimmen Vergangenheit. Ich habe mich direkt in sie verliebt!

Fazit

"Weil ich Layken liebe" ist eine wundervolle Liebesgeschichte über zwei junge Menschen, die es nicht ganz so leicht haben, zusammenzufinden. Der bittersüße Unterton, liebevolle Charaktere und ein Happy End, das zum Quietschen ist, machen es zu einem Buch, dem ich einfach nur 5 Federn geben kann! :)

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246 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

dystopie, magie, fantasy, jugendbuch, lark

Skylark - Der eiserne Wald

Meagan Spooner , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.06.2014
ISBN 9783453268227
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Lieblingszitat

Dies könnte dein letzter Sonnenaufgang sein, sagte ich mir. Wenn du Glück hast.
Meine Meinung

"Skylark" hat mich vom Cover her eigentlich gar nicht angesprochen. Aber da ich gerade auf der Suche nach neuen Büchern war und der Klappentext nach einer interessanten Dystopie klang (nach denen ich in letzter Zeit fast sogar gezielt spüre....), habe ich es mir dann doch gekauft.
Ab der ersten Seite wird man in die Welt von Lark Ainsley geworfen. Nach Kriegen wurde eine magische Mauer um die Stadt errichtet, in der sie lebt. Die Magie, die die Menschen allgegenwärtig umgibt, fast wie Elektrizität, wohnt auch in ihnen. Aber um die Stadt weiter am Laufen zu halten und die Maschinen anzutreiben, werden die Kinder immer nach einer Weile "geerntet" - sprich, ihnen wird ihre Magie entzogen. Lark wartet sehnsüchtig auf diesen Tag, denn seit ihr Bruder Basil starb, will sie endlich ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen. Doch an ihrem Tag der Ernte, der Tag an dem sie das Institut betritt, ist auch der Tag, an dem sie etwas Schreckliches erfährt. Daraufhin flüchtet sie durch die Mauer nach draußen, weg von der Stadt und auf der Suche nach dem sagenumwobenen, eisernen Wald.
 Schon von Anfang an bekam ich das Gefühl, dass "Skylark" ganz anders ist als die Bücher, die ich bisher gelesen habe. Man erlebt kaum Erklärungen, ist vor allem anfangs unheimlich verwirrt und versucht sich mit den Bruchstücken an Wissen, die Lark von sich gibt, ein Bild von der Welt zu erschaffen, in der sie lebt. Den Gedanke, dass die Maschinen von Magie betrieben werden, fand ich sehr interessant, es war mal etwas Neues. Und auch dass manche Menschen die Magie benutzen konnten, fand ich schön.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Lark geschrieben und da sie fast die Hälfte des Buches über allein unterwegs und damit allein mit ihren Gedanken ist, beschäftigt man sich natürlich auch wahnsinnig viel mit ihr. Ihre Empfindungen, ihre Erinnerungen, ihre Wünsche - das hat sich für mich sehr intensiv angefühlt. Ihre Reaktionen auf die Welt fand ich verständlich und an manchen Stellen sogar etwas amüsant - zum Beispiel hat sie Angst, dass der Himmel sie "auffrisst".
Allerdings muss ich sagen, dass ich ihre Reise nach einer Weile auch ziemlich ermüdend fand. Irgendwann haben sich ihre Beschreibungen der Umgebung nach den vielen Seiten in die Länge gezogen und ich habe dann doch einige Absätze übersprungen. Da hat auch der kleine Kobold Nix, der sie begleitet, als kleiner Lichtblick nicht viel geholfen.
Und dann kommt Oren - und es verändert sich. Anfangs fand ich den "wilden Jungen" etwas befremdlich, aber er wird immer toller und irgendwann war ich richtig verliebt in ihn. Seine harte Fassade wird immer wieder durch seine weichen Blicke durchbrochen, seine Charakterentwicklung war unheimlich niedlich zu beobachten.
Zum Ende will ich nicht viel verraten, aber es kam irgendwie unerwartet. Ich denke sogar, dass ich mir bei Erscheinen den zweiten Band kaufen werde, denn das Ende hat mich neugierig auf die Folgebände gemacht. Ich will wissen, wie es mit Lark weitergeht. Mit Kris und Oren. Und natürlich, ob Basil doch noch lebt. Guter Schluss!

Charaktere

Mein Lieblingscharakter ist natürlich Oren, wie sich in der Rezension ja schon andeutet. Dieses rohe, animalische, zu dem er besonders am Anfang neigt, wollte mich erst abschrecken - aber ich habe ihn immer mehr gemocht, genau so wie es auch Lark mit ihm erging. Er hat einen sehr weichen Kern und ich hoffe, dass sich nach der Enthüllung am Ende nichts daran ändern wird.
Aber es gab auch kleine Nebencharaktere, wie Tamren oder Nix, die mir ans Herz gewachsen sind. Gerade ersterer hat nur ein paar Sätze im Buch, aber ich fand ihn unheimlich niedlich :)
Und auch wenn er zu Anfang tot zu sein scheint - ich mochte Basil. Einfach nur aus Larks Erzählungen heraus, was er früher getan und gesagt hat, wusste ich, dass er eine tolle Figur ist. Ich bin gespannt, was sich daraus noch ergibt.

Fazit

"Skylark - Der eiserne Wald" war an vielen Stellen etwas langatmig und hat lange gebraucht, um sich richtig zu entfalten - dann aber war es wirklich spannend und die Charaktere haben einen Weg in mein Herz gefunden. Ich freue mich auf Band 2, der hoffentlich bald erscheint, und vergebe 4 von 5 Federn!

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(170)

346 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

liebe, jugendbuch, trauma, noah, familie

Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen

Katie McGarry , Cornelia Niere
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2014
ISBN 9783789142727
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de

Meinung zur Story

Nachdem ich "Skylark" zuende gelesen hatte, verspürte ich eigentlich nicht die geringste Lust, ein Teenie-Liebesbuch zu lesen. Ich wollte mich wieder in eine dystopische Welt stürzen, oder in eine fantastische Story - aber "Noah und Echo" stand nun einmal als nächstes auf dem SUB. Und da ich mir versprochen habe, zumindest in nächster Zeit die von mir festgelegte Reihenfolge einzuhalten, habe ich dann doch damit angefangen.
Gleich zu Beginn sei gesagt: Ich habe es absolut nicht bereut.
In letzter Zeit scheint es für Jugendbücher Mode zu werden, noch eine sehr sehr tragische Geschichte einzubauen. Auch in diesem Roman haben die Protagonisten es alles andere als leicht: Noah wurde von einer Pflegefamilie in die nächste geschickt, und er kämpft mit aller Macht um das Sorgerecht für seine beiden jüngeren Brüder. Und Echo ist seit einer Nacht, an die sie sich nicht erinnern kann, schrecklich entstellt. Tiefe Narben zieren ihre Arme und sie weiß, dass damals irgendetwas mit ihrer Mutter passiert ist - mehr aber nicht. Seitdem hat sich sich komplett aus dem sozialen Leben zurückgezogen. Nun treffen diese beiden Jugendlichen aufeinander und beschließen, sich zusammen zu schließen, um endlich in den Akten ihrer gemeinsamen Therapeutin die Wahrheit zu finden. Und ganz nebenbei verlieben die beiden sich natürlich unsterblich ineinander ;)
Die Geschichte ist aus zwei Sichten geschrieben, denen von Noah und Echo. Ich fand das super, denn so kriegt man nicht nur die Gefühle der weiblichen Hauptfigur vor die Nase gesetzt, sondern sieht auch mal den Gegenpart dazu.
Gleich zu Anfang bekommt man sehr viele Infos zu den Storys der beiden, die den Leser sehr leicht in die Geschichte hineingleiten lassen. Man erfährt ihre Vergangenheit und erlebt schließlich den ersten richtigen Kontakt der zwei. Ganz langsam lernen die beiden sich kennen und die ersten Annäherungsversuche sind einfach unheimlich niedlich!!! Vor allem wie Noah mit Echo umgeht und wie er ihre entstellenden Narben behandelt, hat mich verdammt oft dazu gebracht, glücklich aufzuseufzen! Die Beziehung der beiden entwickelt sich meiner Meinung nach in genau dem richtigen Tempo - und wird leider viel zu schnell wieder auseinander gerissen.
Denn sie haben natürlich nicht nur Liebesprobleme, sondern auch jede Menge anderes um die Ohren. Und irgendwann wird das wohl für jede Teenie-Beziehung zu viel.
Es folgen viele Momente, in denen ich die beiden Hauptfiguren am liebsten gepackt und einmal kräftig durchgeschüttelt hätte. Vor Frustration über ihre Sturheit sind mir mehr als einmal Dinge wie "Reißt euch doch mal zusammen!" oder "Ach jetzt kommt schon!!" wie Flüche über die Lippen gekommen ;)
Allerdings muss ich sagen, dass die Stränge der Geschichte, die nichts mit der Liebesbeziehung zu tun haben, überhaupt nicht nervig waren. Im Gegenteil: Sie wirkten abwechslungsreich, spannend und wichtig.
Alles in allem habe ich bei diesem Buch sehr viel gelacht, sehr viel geweint und am Ende hatte ich so Bauchkribbeln, dass ich nicht einschlafen konnte - und das ist etwas Gutes ;)

Die Charaktere

Die Figuren sind ein weiterer Punkt an dem Buch, den ich sehr positiv finde, denn ich hatte gleich eine ganze Hand voll Lieblingscharaktere.
Da war zum Beispiel Noahs Pflegebruder und bester Freund Isaiah, der alles getan hat, um seinem Freund beizustehen. Noahs kleiner Bruder Jacob, der in seiner Art einfach unheimlich goldig war, und Echos beste Freundin Lila, die in allen wichtigen Momenten an ihrer Seite war.
Gehasst habe ich Grace - ein unheimlich falsches, selbstbezogenes Miststück. Manchmal hätte ich sie am liebsten verprügelt. Und Echos Mutter, einfach für alles.
Wenn ich mich am Ende für eine Figur entscheiden müsste, die mein absoluter Liebling war, würde ich nach einigem Hin und Her wahrscheinlich Isaiah sagen.

Fazit

"Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen" ist ein goldiges Buch, das nur wenig leichte Kost enthält. Zwei Jugendliche kämpfen gegen das Schicksal und gleichzeitig aufeinander zu - eine starke Geschichte über die Liebe in jeder Form. 5 von 5 Federn!

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(358)

771 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 59 Rezensionen

jennifer l. armentrout, fantasy, dämonentochter, alex, liebe

Dämonentochter - Verbotener Kuss

Jennifer L. Armentrout , Barbara Röhl
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.03.2014
ISBN 9783570380437
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog tintenseele.blogspot.de

Meinung zum Buch

An den ersten Band von "Dämonentochter" bin ich mit gemischten Gefühlen heran gegangen. Wieder einmal war es das wunderschöne Cover, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Der Klappentext reizte mich eher mäßig, immerhin klang er etwas verwirrend. Da ich Dämonen aber immer gut finde, gab ich dem Buch eine Chance.
Kaum hat man die erste Seite des Buches aufgeklappt, wird man auch schon direkt ins Geschehen geworfen, mitten in einen Kampf zwischen Alex und einem Daimonen. Genau so verwirrend, wie dieser Satz klingt, war der Anfang auch. Allerdings auf keine gute Art und Weise, wie es bei "Die Auserwählten im Labyrinth" der Fall war. Eher hat mich schon zu Beginn genervt, dass ich wirklich gar nicht durchgeblickt habe. Dämonen, Reinblüter, Halbblüter, Wächter, Apollyon (oder wie man das auch immer nochmal schreibt)...es werden einen so viele Begriffe um die Ohren geworfen, dass ich gar nicht mehr wusste wo hinten und vorne ist. Nach einer Weile lichtet sich der Nebel etwas - ich weiß aber, dass ich manche Sachen bis zum Ende nicht ganz nachvollziehen konnte.
Alex als Hauptcharakter fand ich ok. Sie war mit ihren Reaktionen sehr lebensnah, auch wenn mich gerade das an manchen Stellen ziemlich genervt hat. Ab und zu habe ich doch mit den Zähnen geknirscht, wollte sie am liebsten packen und schütteln. Mädel, reiß dich doch mal zusammen jetzt!
Aiden fand ich sehr durchschaubar und es war von Anfang an klar, dass zwischen den beiden mal was laufen wird - wirklich sympathisch fand ich ihn nicht. Genau so wenig wie die meisten anderen Charaktere der Geschichte. Viele blieben auch einfach sehr leere Gesichter.
Seth fand ich ganz interessant, viele Chancen zu glänzen hatte er allerdings leider nicht. Ich kann mir vorstellen, dass Alex sich irgendwann in ihn verliebt, oder er der Bösewicht der Geschichte wird ;-) Beides irgendwie sympathisch.
Die Story war nicht zu überladen, war nachvollziehbar und der Schreibstil hat meistens die Spannung gut halten können. Manchmal etwas zu langatmig, oft etwas zu vorhersehbar, aber im Großen und Ganzen habe ich mich bis zum Ende des Buches nicht gelangweilt. Besagtes Ende war irgendwie nicht überraschend, aber auch nicht zu öde. Vom Hocker gerissen hat es mich jedenfalls nicht. Und viel mehr habe ich auch eigentlich nicht zu sagen.

Lieblingscharakter

Leider konnte ich keinen der Charakter wirklich ins Herz schließen, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich sagen: Caleb. Er ist Alexandrias bester Freund und genau so, wie man sich einen Freund wünschen würde. :)

Fazit

Der erste Band von "Dämonentochter" war ein recht unterhaltsamer Lesehappen, der mir aber sicher nicht gefehlt hätte, hätte ich ihn nicht gelesen. Alles in allem hat er keinen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen, hat mich aber auch nicht zu Tode gelangweilt. Deshalb gebe ich solide drei Federn.

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435 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 101 Rezensionen

thriller, blind walk, koma, wald, jugendbuch

Blind Walk

Patricia Schröder
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2014
ISBN 9783649617495
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog tintenseele.blogspot.de

Meinung zum Buch

Als ich die Beschreibung zu "Blind Walk" das erste Mal las, erwartete ich einen spannenden Thriller, der mal eine Abwechslung zu den Teenie-Schnulzen ist, die ich in letzter Zeit nur allzu gern gelesen habe ;) Was dann aber kam, war doch um einiges mehr!
Es beginnt wie erwartet, und wie der Klappentext schon verrät: Lida und ihr Freund Jesper landen mit den anderen Jugendlichen Joy, Isabel, Thore, Birk und Natascha irgendwo im nirgendwo, um dort den Blink Walk zu absolvieren. Sie sind eingestellt auf ein kleines Abenteuer, wollen sich nur ein paar Tage durch die Wildnis schlagen, um in die Zivilisation zurückzufinden. Doch dann ändert sich alles, als sie die Leiche von einem der Männer, die sie zum Blind Walk gebracht haben, am Rand einer Schlucht finden.
Und auch innerhalb der Gruppe gibt es jede Menge Probleme: Natascha ist ein Biest, Isabel scheint vollkommen durchzudrehen und auch zwischen Lida und Jesper kriselt es ziemlich.
Anfangs war ich also ganz der Meinung, dass sich meine Erwartungen erfüllen würden. Doch dann werden auf einmal immer wieder kurze Kapitel aus der Sicht eines Jungen namens Sten eingeschoben. Dieser hatte einen Autounfall und liegt im Koma, weshalb er jetzt ruhelos um seinen Körper und im Krankenhaus herumwandert. Bis er sich entschließt, nach draußen zu gehen...
Erst einmal muss ich sagen: "Blind Walk" ist wirklich spannend. Mehr als das ist es aber unerwartet, denn mit vielen Wendungen hätte ich anfangs überhaupt nicht gerechnet. Zum einen meine ich damit, wer überhaupt hinter der ganzen Geschichte um den Blind Walk steckt - das hat mich wirklich überrascht. Zum anderen sind es aber auch die außerkörperlichen Erfahrungen zweier Figuren, die so gar nicht in einen realistischen Roman passen.
So geht nicht nur die Suche nach dem mörderischen Psychopathen und einiger Missstände im Krankenhaus, in dem Sten liegt, in einen spannenden Endspurt - es entwickelt sich auch noch so eine richtig niedliche, kitschige Liebesgeschichte, auf die ich nicht zu hoffen gewagt hatte ;) Klar - sie ist nicht sonderlich logisch, wirkt überstürzt und etwas gekünstelt - aber ist doch egaaaaal! Es war soooo süüüß!!
Und am Ende habe ich dann auch so richtig mitgefiebert, mir ist öfter mal ein nervöses Quietschen rausgerutscht und ich wurde richtig hibbelig. Spannung, Trauer, Hoffnung und Glück haben sich minütlich abgewechselt und am Ende war ich wirklich, wirklich zufrieden.

Lieblingsfigur

Sten. Mit riesigem Abstand! Mein Gott, er ist so niedlich, ich wollte ihn knuddeln! :)

Fazit

Sicher, die Geschichte hatte ein paar Schwächen. Manchmal wirkte sie etwas gestelzt und die Liebesgeschichte war auch etwas übereilt, außerdem gab es überraschend viele Rechtschreibfehler, die mir aufgefallen sind - aber ich mochte das Buch wirklich, wirklich gern. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Federn und eine klare Leseempfehlung!

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191 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, erste liebe, jugendbuch, freundschaft, jugend

Sannah & Ham

Ilse Rothfuss , Tom Ellen Lucy Ivison , Tom Ellen, Lucy Ivison, Tom Ellen
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.08.2014
ISBN 9783551520661
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Eine Rezension von Blog tintenseele.blogspot.de

Meinung zum Buch

Ich liebe Liebesgeschichten zwischen Jugendlichen, vor allem wenn es um die erste große Liebe und die damit verbundene Unsicherheit geht. Das haben wir schließlich alle schonmal erlebt, nicht wahr? Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum "Sannah und Ham" mich von Anfang an so magnetisch angezogen hat. Da es außerdem so hoch angepriesen und beworben wurde, waren mir sogar die 10,99 für das kindle-Buch nicht zu schade. Leider wurde ich bitter enttäuscht.
Das Buch beginnt noch gut - man wird direkt in die Geschichte um Hannah geworfen, die kurz vor ihrer Entjungferung durch Freddy steht, einen Typ in den sie leider nicht verliebt ist. Ich mochte ihre Art und ich mochte auch, wie ihre Freundinnen dargestellt wurden - bis auf ihre "beste Freundin" Stella. Mein Gott, was für ein unsympathisches Mädchen. Bis auf wenige Stellen konnte ich nicht einmal verstehen, warum Hannah sie überhaupt Freundin schimpft. Furchtbar.
Dann wechselt die Perspektive zu Sam, der ebenfalls mit seinen Freunden abhängt. Wieder das gleiche - ich mochte ihn und zwei seiner Freunde, aber seinen besten Freund Robin konnte ich von Anfang an nicht ausstehen. Er hätte wunderbar zu dieser Stelle gepasst.
Der Humor des Buches hat mir von Anfang an zugesagt und wie die Story sich anfangs entwickelt mochte ich auch. So unschuldig, peinlich und einfach niedlich, wie man sich die Entwicklung einer ersten Liebe nunmal vorstellt.
Aber dann geht leider der Horror los - Missverständnisse und dadurch entstehende Situationen, immer und immer wieder werden Hannah und Sam auseinander gerissen, immer wieder gibt es Streit und sinnlose Dialoge. Vor allem eine Trennung auf einem Festival ist so sinnlos und dämlich, dass ich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen habe.
Irgendwann haben mich die Nebenstorys (die meiner Meinung nach gar nichts im Buch verloren haben) so gelangweilt, dass ich sicher die Hälfte des Romans durch weiterblättern übersprungen habe. Ich war genervt und wollte einfach nur wissen, wie es ausgeht. Aber das hätte ich mir sparen können. Das Ende war vorhersehbar und leider nicht so romantisch, wie ich es mir als Retter der misslungenen Geschichte dann gewünscht hatte.
Kurz: Ich war einfach mächtig enttäuscht.

Lieblingscharakter

Tilly. Sie ist eine Freundin von Hannah und genau so, wie man sich eine (beste) Freundin eigentlich vorstellt. Eigentlich ist sie die ganze Zeit für Hannah da, freut sich mit ihr und leidet mit ihr. Warum sie Stella als Hannahs beste Freundin nicht ablöst - ich versteh es einfach nicht.

Fazit

Der Anfang war ganz nett, aber dann ist die Story einfach untergegangen. Sie wurde nervig, vorhersehbar und langweilig. Ich habe eigentlich nur durchgehalten, um das Ende zu erfahren, aber selbst das war es nicht wert. Langsam frage ich mich, ob es überhaupt noch romantische Jugendbücher gibt, die mich nicht zu Tode nerven mit ihrem Hin und Her? Ich hoffe das Beste. Für dieses Buch ist die Hoffnung allerdings gestorben - eine Feder von fünf und keine Leseempfehlung.

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, freundschaft, teenager, fersucht, eenager

Herzschlagmelodie - Band 1

Laura Sommer
E-Buch Text: 201 Seiten
Erschienen bei null, 20.09.2013
ISBN B00FCFV2H8
Genre: Sonstiges

Rezension:


Rezension vom Blog tintenseele.blogspot.de

Meinung zum Buch

"Herzschlagmelodie" war kein Cover-Kauf damals. Mich hat eher die Story hinter dem Buch angelächelt, denn beste Freunde, die sich ineinander verlieben ... einfach ein schönes Thema. Mittlerweile hat das Buch ein neues Cover, das mir besser gefällt. Da ich aber kein richtiges Bild davon gefunden habe, habe ich das alte genommen.
Anfangs hat mich die süße Liebesgeschichte um Henry und Julie noch wirklich mitgerissen. Die beiden waren einfach sooo niedlich, und ich mochte auch die Darstellung ihrer Geschichte (kennen sich schon seit Ewigkeiten, waren früher schon mal ineinander verliebt...) und die ihrer Familie (die Eltern von Julie sind so klasse!!!).
Aber dann hat das Buch irgendwann angefangen, mich so unglaublich zu nerven, dass ich es kaum zu Ende bringen konnte. Sicher - ein richtiges Buch, ein richtiges Paar in einem Roman, braucht Probleme. Nur Friede, Freude, Eierkuchen will niemand lesen, das wäre einfach zu langweilig. Aber was sich dann zwischen Julie und Henry abspielt, ist einfach too much. Die beiden verstricken sich in so vielen Missverständnissen und Dummheiten, dass der Leser sich einfach nur die flache Hand vor die Stirn schlagen und genervt aufstöhnen will. Kinder, was ist denn mit euch los? Jetzt macht doch einfach mal den Mund auf! Auch die Ideen von Julies Freunden, wie sie alles "besser" machen könnten und jedes kleine Detail was gegen Ende der Geschichte passiert - es ist alles so vorhersehbar, als würde man bei einem Unfall zuschauen und weiß genau, wer gleich ineinander krachen wird.
Das hat mich dann einfach so abgeschreckt, dass ich gleich nach dem virtuellen "Zuklappen" sicher war: das ertrage ich nicht bei einem zweiten Teil. Es hat mich einfach kein Stück mehr interessiert, was aus den beiden wird (meiner Meinung nach eh offensichtlich). Hätte die Autorin beide Teile in einem zusammengefasst, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen irgendwann.

Lieblingscharakter

War anfangs Henry, weil er als einziger keine kleine Zicke oder ein Macho war. Ich fand ihn richtig süß. Aber am Ende konnte ich nicht einmal mehr ihn leiden :(

Mein Fazit

Obwohl ich "Herzschlagmelodie" anfangs recht niedlich fand, war es nach ein paar Kapiteln einfach nur noch nervig und vorhersehbar. Ich war wirkli
ch kurz davor, es abzubrechen, weil ich es fast nicht mehr ausgehalten habe. Der einzige Grund der mich davon abgehalten hat, war die Kürze des Buches. Der zweite Teil kommt mir nicht in die Tüte - und deshalb bekommt die Geschichte leider nur eine Feder von fünf.

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950 Bibliotheken, 17 Leser, 11 Gruppen, 128 Rezensionen

labyrinth, dystopie, freundschaft, experiment, lichtung

Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth

James Dashner , Anke Caroline Burger
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.2011
ISBN 9783551520197
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension vom Blog: http://tintenseele.blogspot.de

Meinung zum Buch

Von diesem Buch habe ich das erste Mal unter der Bezeichung "Maze Runner" gehört - und zwar als Trailer zu einem Kinofilm. Da der Trailer unheimlich spannend klang, habe ich sofort bei Amazon gesucht und den ersten Band bestellt. Und dann ging die Reise auch schon los.
Das wohl hervorstechendste Merkmal von "Die Auserwählten - Im Labyrinth" ist, dass es unheimlich spannend ist. Man wird in die Geschichte geworfen, genau wie die Hauptfigur Thomas am Anfang: Man hat keine Ahnung, wo man ist, was passiert ist, und wie es in dieser kleinen Welt läuft. Ganz langsam, Stück für Stück, erkundet man die Lichtung, das Labyrinth darum und die Jugendlichen, die in dieser Welt leben. Das fühlt sich so echt und nervenaufreibend an, als wäre man selbst dabei, und das finde ich einfach TOLL. Die Story ist rasant erzählt und es kam öfter vor, dass ich vor Spannung die Luft angehalten habe. Das Buch war zu keiner Sekunde langweilig.
Der nächste Punkt sind die Figuren, und auch die haben mich restlos begeistert. Jeder von ihnen ist wundervoll ausgearbeitet, jeder hat eine Geschichte und einen Charakter, dem er treu bleibt. Die Jugendlichen benehmen sich echt - ja, sie haben verdammte Angst, ja sie sind nicht immer die mutigen Helden. Sie sind erfrischend und lebensecht, und ich konnte die meisten von ihnen gut leiden. Die, die ich nicht leiden konnten, waren auch die, die Thomas nicht leiden konnte. Der Autor hat es geschafft, meine Gefühle genau dahin zu lenken, wo er sie anscheinend haben wollte, was ich ziemlich beeindruckend fand.
Was ich außerdem super gestaltet fand, waren die Schauplätze (so beschrieben, dass ich sie alle direkt vor Augen hatte) und die Bösewichte - Die Griewer. Bei diesen Wesen, halb Mensch, halb Maschine, kam mir jedes Mal eine Gänsehaut. Einfach klasse, so muss es sein!
Das Ende war etwas hastig erzählt, absolut verwirrend und an einer Stelle ein bisschen traurig. Allerdings nicht unbedingt auf eine negative Art und Weise, es erschien mir alles irgendwie passend. Der Epilog ist ein Cliffhanger, der mich unheimlich neugierig auf die folgenden Bände macht. Und das ist bei mir wirklich nicht leicht.

Lieblingscharakter

Waren in diesem Buch gleich zwei, ich konnte mich nicht entscheiden.
Newt. Er ist irgendwie der geborene Anführer, der die meiste Zeit einen kühlen Kopf bewahrt und mir von Anfang an sympathischer war, als der eigentliche Anführer Alby. Ich mochte ihn total gern.
Minho. Er ist der Hüter der Läufer, also der Anführer der Gruppe, die jeden Tag das Labyrinth erkundet. Minho ist mutig und bleibt meistens cool und selbstbewusst. Das finde ich an männlichen Figuren ziemlich toll.

Fazit

"Die Auserwählten - Im Labyrinth" ist ein Buch der Extraklasse. Es ist unheimlich spannend, und man fiebert die ganze Zeit mit den Hauptfiguren mit und will wissen, wie es weitergeht. Eine Liebesgeschichte gibt es zwar nicht, aber gerade das fand ich in dieser Geschichte vollkommen angemessen. Der Nervenkitzel hat mich vollkommen überzeugt und das Buch bekommt volle fünf Federn!

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

indra, sekte, simon, traum, fantasy

Indras Traum

Rebecca Hohlbein
Flexibler Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 14.01.2008
ISBN 9783505124327
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung zum Buch

"Indras Traum" ist ein Buch, das ich mir nicht selbst gekauft, sondern von meiner Mama geschenkt bekommen habe. Obwohl mich das Cover sicher trotzdem dazu bewogen hätte, es zu lesen, denn es ist einfach wunderschön! So hielt ich das Buch aber erst einmal in den Händen und hatte noch nie davon gehört. Wohl aber war mir die Autorin ein Begriff, denn Rebecca ist die Tochter von Wolfgang Hohlbein - und den werden wohl die meisten kennen ;)
Da "Indras Traum" nur 160 Seiten hat, war ich innerhalb weniger Stunden bereits durch und muss sagen: Ich fand es wirklich gut! Die Seiten fliegen nur so dahin, was sicher auch an Rebecca Hohlbeins tollem Schreibstil liegt. Schon vom ersten Satz, der übrigens auch mein Lieblingszitat ist, war ich mitten drin in der Geschichte. Leider ist die Anzahl der Seiten auch ein kleines Manko: Man ist viel zu schnell fertig und an manchen Stellen kam mir alles ein bisschen gehetzt vor. Darunter hat meiner Meinung nach vor allem das Ende ein wenig gelitten.
Die Story an sich fand ich gut ausgearbeitet und spannend. Vor allem aber ist sie etwas Neues, Erfrischendes (wenn man das von einem sechs Jahre alten Buch sagen kann) und mal ganz anders als die anderen Fantasybücher, die ich sonst lese. Find ich gut! :) Allerdings ist die Story wahrscheinlich doch eher was für jüngere Leser.
Und zusätzlich noch etwas, dass ich sehr süß fand: Indra und Simon. Ja, man merkt schon, dass die beiden sich recht nett finden. Das ist deshalb schön, weil Indra ihn am Anfang echt uncool findet und er auch nicht gerade wie der perfekte Traummann beschrieben wird (Er ist zum Beispiel sehr unsportlich, etwas dick und isst die ganze Zeit ;)). Endlich mal kein perfekter Kerl!

Lieblingscharakter

Frank, Indras Stiefvater. Ihre Mutter finde ich irgendwie furchtbar, sie ist so zickig...Frank hingegen ist so ein liebevoller, fürsorglicher Mensch, dass ich ihn einfach in mein Herz schließen musste :)

Mein Fazit

"Indras Traum" ist ein kleines Buch für den kurzweiligen Lesespaß und außerdem der erste Band einer Trilogie. Da es mir gut gefallen hat kann ich mir auch vorstellen, die anderen beiden zu lesen :) 4 von 5 Federn!

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217 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, drachen, jennifer wolf, jugendroman

Feuerherz

Jennifer Wolf
E-Buch Text: 381 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.09.2013
ISBN 9783646600216
Genre: Fantasy

Rezension:


Rezension von tintenseele.blogspot.de

Meine Meinung zum Buch

Ich war wirklich hin und her gerissen, ob ich mir das Buch kaufen soll. Der Klappentext hat nicht viel von der Story verraten, deshalb habe ich mir bei Amazon den "Blick ins Buch" gegönnt. Ich fand den Anfang zwar etwas merkwürdig, habe mich aber dabei erwischt, dass ich wissen wollte wie es weiter geht. Also habe ich mir "Feuerherz" schließlich doch gekauft.
Beim Lesen blieb meine Haltung, ich bin bis heute hin und her gerissen, ob mir das Buch wirklich gefallen hat oder nicht.
Erst einmal zu den positiven Sachen: Ich mochte Lissys Art. Gut, sie ist sehr grob und für manch einen vielleicht zu vulgär, aber ich fand ihre Sprüche und Reaktionen ein ums andere mal sehr unterhaltsam und oft auch einfach zum Schießen. Der Humor ist sicher nicht zu kurz gekommen und nach den ersten zwei Seiten fand ich den Schreibstil auch immer besser. Auch die Grundidee - Achtung SPOILER: es geht um Drachen - ist meiner Meinung nach innovativ und sehr erfrischend. Was mich auch positiv überrascht hat, ist die Liebesgeschichte zwischen Ilian und Lissy. Es dauert gar nicht so lange, bis die beiden ein paar werden und dass die beiden auch nicht nur beim "Händchenhalten" bleiben, ist mal sehr angenehm.
Die Charaktere und die Storyline waren meiner Meinung nach gut ausgearbeitet. Ich habe nirgends einen Logikfehler entdeckt, alles war in sich stimmig. Auch die Nebencharaktere hatten - naja, Charakter eben ;) Und das hat mir ziemlich gut gefallen. Niemand blieb beim Lesen eine "leere Hülle".
Es gab aber auch negative Punkte, und allen voran war das der Spannungsabfall ab der zweiten Hälfte des Buches. Alle Geheimnisse sind zu diesem Zeitpunkt erzählt und irgendwie musste ich mich wirklich zwingen, weiter zu lesen. Es wurde langatmig und stellenweise leider auch wirklich langweilig.
Außerdem, so gern ich Ilian auch mochte, hätte zu Lissy wohl eher jemand gepasst, der etwas ausgeflippter und cooler drauf ist. Ilian ist süß, aber vom Charakter eher etwas zu ruhig, und mir wäre er an Lissys Stelle wohl einfach ein bisschen zu lahm gewesen ;)

Lieblingscharakter

Lissy. Und ihr Papa. Ich fand die "Bäuerlichkeit" der beiden so sympathisch und ich mag auch ihre Beziehung zueinander. Erinnert mich irgendwie ein bisschen an mich und meinen Papa...abgesehen davon dass ich eher ein typisches Mädchen bin ;-)

Mein Fazit

"Feuerherz" hatte meiner Meinung nach interessante Charaktere und einen netten Schreibstil. Leider hat das Buch gegen Mitte des Romans ganz schön abgenommen und wurde etwas langweilig, sodass ich das Ende nur mit Mühe und Not erreicht habe. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Federn.

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Tags: feuerherz, jennifer wolf   (2)
 

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253 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

musik, liebe, rockstar, jugendbuch, teresa sporrer

Verliebe dich nie in einen Rockstar

Teresa Sporrer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.09.2013
ISBN 9783646600254
Genre: Jugendbuch

Rezension:


(Rezension von: http://tintenseele.blogspot.de)

Meinung zum Buch

Zuallererst muss ich erwähnen, dass ich ein riesiger Fan von Teenie-Liebesgeschichten bin. Und dann auch noch Rockstars - ja da hat die Autorin genau meinen Nerv getroffen. Also war es ja wohl klar, dass ich mir dieses Buch unbedingt kaufen musste!
Die Geschichte um Alex und Zoey ist einfach zum Schießen! Gut, sie ist irgendwie klischeehaft und sehr vorhersehbar, aber meiner Meinung nach tut das dem Unterhaltungsfaktor nicht den geringsten Abbruch. Zoey ist ein wunderbar schlagfertiger Charakter und bei manchen Ausdrücken und Sprüchen musste mich mich wirklich Kringeln vor Lachen. Deshalb fiel es mir dieses Mal auch wirklich schwer, ein Lieblingszitat auszusuchen - weil es einfach so viele, lustige gibt, die ich euch gern zeigen wollte! Alex, oder auch Acid, ist ebenfalls ein Charakter zum Knutschen. Ich bin einfach ein riesiger Fan von Typen, die einen auf dicke Hose machen und im Endeffekt doch echt süß sein können ;)
Die Liebesgeschichte entwickelt sich in einer meiner Meinung nach glaubhaften Geschwindigkeit, auch wenn der Wandel von Zoeys Persönlichkeit manchmal vielleicht etwas zu schnell verlief. Dennoch war das Happy End wirklich süß und von mir auch heiß ersehnt!
Natürlich darf man keinen intellektuellen Literaturerguss erwarten und es gab auch ein paar kleine Dinge, die mich auch gestört haben. Zoeys Freundinnen zum Beispiel sind wirklich überdreht und ihre Reaktionen manches Mal echt übertrieben und auch eine Spur nervig. Außerdem finde ich es etwas merkwürdig, dass die Geschichte in Österreich spielt, aber alle irgendwie englische Namen haben (Nell, Serena, Zoey...). Das ist wohl künstlerische Freiheit, aber etwas eigenartig fand ich es doch.
Aber ich denke, dass "Verliebe dich nie in einen Rockstar" auch nicht darauf abzielt, intellektuell auf höchster Stufe zu tanzen. Und für das, was es ist, ist es einfach ein wunderbares Buch!

Lieblingscharakter

Alex aka Acid. Wie gesagt: Ich stehe einfach auf solche Typen. Wenn er mir begegnet oder in meine Klasse gekommen wäre, hätte ich ihm wahrscheinlich nicht so lange widerstehen können wie Zoey es getan hat ;) Toller Charakter!!!

Fazit

"Verliebe dich nie in einen Rockstar" ist ein Gute-Laune-Buch, dass man als Fan solcher Geschichten einfach lieben MUSS. Wer keine wahnsinnig innovative Story erwartet, wird dieses Buch einfach lieben. Ihr werdet lachen, Herzchen-Augen bekommen und selbst wenn die letzte Seite schon längst umgeklappt ist, werdet ihr mit einem Grinsen dasitzen und euch über das freuen, was ihr erlebt habt mit Zoey und Alex! 5 Federn!

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Tags: liebe teenager, romanc, teresa sporrer, verliebe dich nie in einen rocksta   (4)
 

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1.501 Bibliotheken, 28 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

liebe, freundschaft, tod, internat, jugendbuch

Eine wie Alaska

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2009
ISBN 9783423624039
Genre: Jugendbuch

Rezension:


(Rezension von http://tintenseele.blogspot.de)

Meinung zum Buch

Da ich ein sehr großer Fan von John Greens "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" war, kam ich natürlich nicht umhin, "Eine wie Alaska" zu lesen. Gerade habe ich das Buch zugeschlagen und kann nicht genau sagen, wie ich mich jetzt fühle.
John Greens Schreibstil lässt einen, wie gewohnt, einfach so über die Seiten fliegen. Er schreibt sehr flüssig und bildlich, das gefällt mir sehr gut. Außerdem ist er meiner Meinung nach ein Meister darin, genau die Emotionen rüber zu bringen, die der Leser an gewissen Stellen fühlen sollen. Aber genau das war mir bei "Eine wie Alaska" einfach zu viel.
Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Miles, ein durchschnittlicher Typ und vielleicht gerade deshalb sympathischer Protagonist, kommt neu an ein Internat. Es ist amüsant, seine ersten Schritte mitzuerleben und die verschiedenen Leute kennen zu lernen. Den Colonel, Takumi, Lara und natürlich Alaska. Abgesehen von dem Colonel, Miles (von allen nur Pummel genannt) und Alaska bleiben die meisten aber eher etwas gesichtslos, was ich nicht weiter schlimm fand. Allerdings konnte ich Alaska von Anfang an nicht wirklich leiden. Sie hat sich immer sehr unberechenbar und oft auch zickig verhalten und war mir einfach unsympathisch, ich habe nicht wirklich verstanden, was Miles in ihr gesehen hat, als er sich verliebte. Genau so wenig konnte ich die Geschichte zwischen ihm und Lara verstehen, aber das hatte sich ja eh nach einem tag erledigt.
Die Story beginnt auch sehr vielversprechend. Sie war lustig, erfrischend und an manchen Stellen, wie die Ausführung des ersten großen Streiches, auch ganz schön spannend. Außerdem fragt man sich die ganze Zeit, was die Kapitelüberschriften bedeuten, denn sie weisen auf ein Ereignis hin. "2 Monate, 2 Wochen davor" oder "Zehn Tage davor" und so weiter.
Und dann kommt das Ereignis. Ich hatte es ehrlich gesagt, vor allem an der Stelle des Buches, nicht erwartet. Es ist ein kleiner Schock, von dem man sich auch nicht so schnell erholt. Meine Laune war danach am Tiefpunkt und konnte erst durch den zweiten Streich wieder etwas gehoben werden. Es war emotional und es hatte eine Message - aber für mein Gefühlsleben war es einfach zu viel. Zu hart. Und die Story hat sich danach irgendwie auch etwas gezogen und mich am Ende mit einem dumpfen, unschönen Gefühl hinterlassen. Das ist eins der Dinge, das ich an Büchern leider gar nicht mag.

Lieblingscharakter

Chip aka "Der Colonel". Ich fand ihn sehr sympathisch und ich mochte auch, wie seine Freundschaft mit Miles dargestellt wurde. Auch seine Sprüche und seine lockere Art haben mir gut gefallen.

Fazit

Für Leute, die gut mit Dramen können, ist "Eine wie Alaska" bestimmt ein schönes Buch. Es ist lustig, emotional, schockierend, traurig und hat eine Message, die am Ende in einem Aufsatz erklärt wird. Für mich waren die Emotionen und die Stimmung nach dem Ereignis allerdings zu heftig und die Stimmung hat mir nicht gefallen. Deshalb vergebe ich leider nur 3 von 5 Federn.

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Tags: eine wie alaska, john green   (2)
 
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